The Real Ex-Wives – mit Charlotte Würdig und Georgina Stumpf· Folge 52

#52 "Ich mache mir Sorgen um dich"

Dienstag, 5. Mai 2026 · 41 min

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Shownotes

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Gia wächst grade alles über den Kopf. Die Kleine fordert viel ein, Gias Papa kommt ins Krankenhaus und eigentlich müsste sie wieder Medikamente nehmen, die sie aber wegen des Stillens nicht nehmen darf. Ein Mix aus Schuldgefühlen, Wut und Überforderung. Charlotte macht sich Gedanken, ist sich aber auch sicher, dass solche Phasen wohl jede Mutter kennt.
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The Real Ex-Wives mit Charlotte Würdig und Georgina Stumpf. Guten Morgen. Guten Morgen. Eine neue Woche. Ein neuer Podcast. Ein neues Wochentelefonat. Wie geht's? Gut geht's mir, aber ich mach mir ein bisschen Sorgen um dich. Danke. So standst du das doch direkt gut rein. Warum bist denn du so braun?

Das will ich jetzt erstmal erfahren. Ich habe viel Gartenarbeit gemacht. Ach guck, ja. Ja, und habe mir ein bisschen Selbstbräuner zu dem ins Gesicht geschmiert. Ja, geil. Das sieht toll aus. Also das Gesicht ist braun, der Rest ist noch Mehl, Wurmweiß. Ja, schön, lieben wir. Sexy, lieben wir. Ich habe mir bei Zara so ein kleines Sommertop gekauft.

Und das habe ich auch gestern anprobiert und war so, nee, das ziehe ich erst wieder an, wenn ich mich gebräunt habe mit Selbstbräuner. Weil das ist, also, fürchterlich, wirklich. Ja, fürchterlich. Ich stehe ja eh nicht so auf Blässe. Also bei mir selber vor allem finde ich das ganz schlimm. Ich könnte auch niemals im Sommer ein kurzes Kleid tragen mit ganz weißen Beinen.

Aber wenn das andere tun, dann interessiert mich das gar nicht. Finde ich auch gar nicht schlimm. Aber ich selber kriege das Würgen dann. Ja, aber mir bleibt nichts anderes übrig, weil meine Beine, wie du weißt, wollen sagen einfach, lass mal. Ja, ja, ich weiß. Wir haben eigentlich gar kein, wie heißt das, was da drin ist? Pigment.

Bitte? Pigment. Pigment, genau. Wir haben einfach kein Pigment mehr übrig. Nein. Wir haben alles ins Gesicht geschossen, damit musst du jetzt klarkommen. Vor allem die Schienenbeine sind bei uns ja einfach schon raus. Ja, die sind die, die wollen erst recht nicht. Wobei sich das auch verändert hat bei mir tatsächlich mit der Schwangerschaft.

Also in der Schwangerschaft wurde ich so braun gefühlt wie noch nie. Das war auch abgefahren. Mal gucken, wie dieser Sommer wird. So, Leute, hallo. Entschuldigung, jetzt sind wir ja voll reingecrasht. Wir hoffen, euch geht's gut. Wir hoffen, ihr habt schon fleißig Tickets euch organisiert für die ersten drei Shows für unsere Live-Tour.

Und falls noch nicht, dann schaut euch jetzt nochmal um bitte bei ticketmaster.de. Der Link ist auch übrigens hier hinterlegt unter dem Podcast. Sonst auch in unseren Insta-Stories und Highlights gucken und auch in unserer Insta-Beam. Also diese Beschreibung, die auf unserem Profil ist bei Instagram.

Da findet ihr alle möglichen Infos dazu. Es gibt auch die Möglichkeit auf ein Meet & Greet. Und wir freuen uns einfach extrem, wenn ihr mit dabei seid und diese doch wahnsinnig aufregende Dates mit uns zusammen feiert. Und ich habe mit Freundinnen darüber gesprochen, weil die meinten, was erwartet uns denn so?

Und da habe ich gesagt, ich habe einfach Bock, so auf einen coolen Abend zusammen, wo wir einfach mal für die Zeit des Abends alles andere um uns herum vergessen, eine kleine Auszeit haben, tanzen, lachen, weinen, schreien, uns besinnen. Also einfach so ein bisschen... Wirklich Me-Time für uns alle. Ja, richtig. Das fände ich geil.

Was auch so viele schreiben, immer dieses, ach, also diese Nachricht kommt tatsächlich sehr häufig in meinen DMs. Die sagen dann immer, ich würde so gerne mal mit euch am Küchentisch sitzen. Und genau das ist dann ja quasi der Fall. Genau. Wir haben leider noch keine Küche aufgebaut. Kommt dann im nächsten Jahr.

Ja, genau. Aber so soll der Vibe sein. Also wir sitzen da alle zusammen und wir können endlich mal ganz viel quatschen. Und wir sind auch gespannt auf eure Geschichten, die ihr vielleicht mitbringt und seid gespannt auf unsere Show-Einlagen. Voll, das ist auch ein großes Thema, weil nämlich wir uns schon super freuen würden, wenn es nicht nur ein Monolog ist oder ein Dialog zwischen uns beiden, sondern auch ein mehrfacher Dialog zwischen uns allen.

Das wäre halt cool, wenn ihr wirklich euch zu Wort meldet und nicht jetzt denkt, oh Gott, man darf jetzt irgendwie das Bühnenprogramm nicht unterbrechen oder sowas. Nein, damit hat das nichts zu tun. Wortmeldung oder einfach reinschreien oder was auch immer. Das würde uns auch total helfen. Also wenn ihr den Mut habt dazu, dann go. Genau, davon wird unser Live nämlich leben.

Wir stellen uns das nämlich richtig schön casual-mäßig vor. Wir haben aber noch sehr gute Nachrichten für euch. Denn RTL hat uns ein großes Angebot gemacht, worüber wir uns extrem gefreut haben. Und zwar, dass wir so einen kleinen Prenup, nee, Prenup ist was anderes. Ein Pre-Get-Together. Pre-Get-Together während der Tourzeit machen. Und das Coole ist, dass wir das in Berlin machen würden.

Das ist nicht das Coolste daran, weil für alle, die nicht in Berlin sitzen, ist es natürlich blöd. Aber was man dazu sagen muss, man muss sich ja für eine Stadt entscheiden. Also ist es Berlin geworden am 28. Mai. Und es ist jetzt so, dass ihr euch dafür anmelden könnt. Wir haben insgesamt 50 Plätze plus Begleitpersonen, also insgesamt 100 Plätze.

Und die würden wir gerne... An euch weitergeben und das Einzige, was ihr tun müsst, ist an exvives.rtl.de schreiben und die ersten 50 kommen rein. Genau, wer zuerst kommt, mal zuerst. Und dann machen wir quasi ein exklusives Pre-Get-Together. Ja. Wir schnuppern uns schon mal. Genau, und gucken dann so ein bisschen, und da könnt ihr natürlich auch nochmal sagen, was euch wichtig ist, worauf ihr Bock hättet und so weiter und so fort.

Also es geht jetzt nicht darum, es ist nicht die Tour, die wir da machen, das ist ganz wichtig nochmal zu unterscheiden. Wir machen nicht eine zusätzlichen Tourtermin in Berlin, sondern es ist wirklich ein Pre-Get-Together, eine kleine Sneak-Peak ist es, was euch dann auf der Tour erwartet und dass wir einfach zusätzlich noch ein bisschen, Interaktion einfach auch mit der Community und richtig, darüber würden wir uns total freuen, wenn ihr kommt, also schreibt auf jeden Fall die E-Mail, haut sie raus, euer Name plus der Name der Begleitperson oder falls ihr die noch nicht habt, die Begleitperson, dann einfach euren Namen da reinhauen und plus eins einfach im Kopf haben. Genau, das reicht auch.

Genau. Und wenn ihr ein bisschen Zeit habt, das wollte ich nur sagen, ist das natürlich auch gar kein Problem. Oder wir würden uns auch freuen, wenn ihr einfach reinschreibt, warum. Weshalb solltet ihr diesen Abend, warum habt ihr den in Anführungsstrichen verdient? Exwives.ltl.de, so rum. Und ja, und wir, also wir lesen die E-Mails.

Also es wird jetzt nicht irgendeine Vorauswahl gegeben. Nein, nein, nein, nein. Die werden weitergeleitet. Directly. Directly zu uns. Genau. Also, cool. So viel dazu. Ich sag nochmal das Datum 28.05. Alle weiteren Infos folgen dann. Richtig. So, dann haben wir sozusagen die Bürokratie hinter uns. Ja.

Ich freue mich auf das Event. Ich freue mich auch. Ich glaube, es wird sehr, sehr cool. Jetzt erzähl mal. Ja, ey. Also, Leute. Was ist los? Genau, ich muss euch was erzählen. Charlotte weiß natürlich schon sehr vieles. Wir sprechen ja auch zwischendurch. Aber ich hole euch mal ab und zwar so viel. Also zum einen ist mein Vater ins Krankenhaus gekommen.

Der hat was mit dem Herzen und ich kann euch aber gleich schon Entwarnung geben. Der wird heute entlassen übrigens, kommt nach Hause. Es war aber, ihr könnt euch ja vorstellen, es war sehr intensiv diese Zeit, wenn ein Vater im Krankenhaus ist und der Opa, der Kleinen. Das hat halt hier alles durcheinander gerüttelt. Man macht sich tierische Sorgen.

Es ist auch noch so, dass er der Kandidat ist, der dann eher nicht zum Arzt gegangen ist vorher. Die Beschwerden waren schon lange da und das war auch für uns ein kleiner Kampf. Und mit uns meine ich quasi meine Stiefmutter und mich, weil man möchte ja die Person dann immer gerne zum Arzt drängen. Aber irgendwie, wenn man es dann nicht schafft, dann hat man auch Schuldgefühle und, und, und. Das war also alles beladen.

Sag ich mal schon die Emotionen. Dann hinzu kam noch, dass die Kleine wächst und gedeiht und ich gerade beruflich, es sich viel verändert hat, ich viel gerade auch machen muss, also wirklich machen muss in Sachen Content. Ich muss dann aber noch bürokratischen Scheiß machen, die auch super wichtig sind, weil da auch gewisse Deadlines sind, die ich einhalten muss.

Ich sag mal so, Finanzamt, Steuerberater, Anwälte, bla bla bla. Wir kennen das. Genau, richtig. So ein richtig, was halt, wie das Leben so ist als Erwachsene. Genau, hinzu kommt noch, dass mich das mega gestresst hat, dass dieser Tagesmütterpflege-Gutschein, ähnlich wie so ein Kita-Gutschein, der noch nicht da ist. Und ich habe das ja auch schon öfter erzählt, jetzt ab 1.

Mai geht es ja quasi los, also ab nächster Woche, mit der Eingewöhnung. So, das heißt, da bin ich in totaler Panik ausgebrochen und dann musste ich da noch Sachen nachreichen. Dann konnten die mir gar nicht sagen, was eigentlich. Ich arbeite ja noch gar nicht so lange heiß. Ich habe gar keinen Steuerbescheid, den sie aber sehen wollten.

Das war alles so, als Selbstständige hat man da ja echt nochmal gefühlt viel mehr Kripskrams, was man da so zusammensuchen muss, was man beweisen muss, wie viele Stunden ich arbeite. Und jetzt schreibt mal da rein, ich bin übrigens, wie nennt man es jetzt, Influencerin, ist aktuell anscheinend mein Berufstitel.

Und dann schreibst du da aber rein fürs Amt, ja, ich bräuchte so sechs Stunden, dann musst du richtig genau aufschreiben, warum? Ich so, ja gut, ich schreibe das jetzt mal so rein. Also ich muss ein Reel vorbereiten und schneiden. Ich muss mich aber auch gleichzeitig noch dann um meine Bankgeschichten kümmern, ums Finanzamt, Bürokratie halt.

Also es war, mein Kopf war voll. Dann noch dazu kommt ADHS vom Feinsten und ich nehme ja immer noch keine Medikation, was ich nehme. Auch jetzt gerade in diesen Tagen gemerkt habe, was mir ganz, ganz, ganz doll fehlt. Wirklich. Ich glaube, ich brauche das wieder. So, und die Kleine ist größer und hat so viel Energie, brauchte viel mehr Zeit gerade, als ich ihr geben konnte.

Und irgendwie ist bei mir dann alles so zusammengecrashed. Weißt du, ich saß im Auto, wusste eigentlich, ich wollte mich zerteilen. Ich wollte mich zerteilen. Ich wollte diese ganzen Sachen erledigen. Ich habe diesen Druck gespürt, den man ja hat als Selbstständige. Ich muss was machen, ich muss was tun. Gleichzeitig dann.

Auch diese Selbstzweifel, ist das wirklich jetzt der richtige Weg? Soll das echt alles so aussehen oder wie soll ich es doch am besten machen? Aber ich muss Geld verdienen, ich muss dies und das, ich will aber auch das machen, was mir Spaß macht. Das Kind, oh Gott, oh Gott, ich bin gefühlt alle drei Minuten am Telefon, die Kleine sieht das, ich fühle mich mega schlecht.

Sie steht neben mir, sagt ganz oft Mama, Mama, Mama und ich habe doch eine Minute zu viel aufs Telefon geguckt und sie ignoriert in dem Moment, wo ich die E-Mail geschrieben habe. Dann hasst man sich so, für so einen kurzen Zeitraum. Ich meine, ich bin keine schlechte Mutter, das weiß ich, aber das hat mich trotzdem richtig abgefuckt.

Diese ganzen Tage, die waren so anstrengend und so voller Schuldgefühlen und so, ich dachte nur, und da habe ich mich auch wieder schlecht gefühlt, ich dachte die ganze Zeit, ach kann mir bitte einer jetzt mal kurz das Kind abnehmen. Das waren meine Gedanken und nicht, weil ich sie nicht liebe, sondern einfach, weil ich gar nicht weiß sonst, wie ich alles schaffen soll.

Dann sah das Haus auch noch von meinen Eltern hier scheiße aus, weil ich das habe auch alles links liegen lassen. Und das ist ja auch nochmal so eine Sache mit ADHS, dieses crazy Paradoxe. Ich mag es ordentlich, aber ich kann es nicht, schon gar nicht, wenn ich noch nebenbei zig andere Sachen mache. Und dann hatte ich natürlich Panik. Oh Gott, was ist, wenn meine Stiefmutter nach Hause kommt nach dem Krankenhaus? Die hat ja schon genug zu tun mit meinem Vater.

Dann kriegt die noch eine Krise, wenn das Haus scheiße aussieht. So, musste ich mich hier mal kurz auskotzen. Aber das kam alles zusammen und dann habe ich einfach wirklich nach Ewigkeiten... Wenn nicht, lasse es sogar das erste Mal nach der Wochenbettzeit sein, dass ich echt einfach geheult habe. Ich habe losgeweint im Auto, musste rechts ranfahren und hatte dann gleichzeitig natürlich wieder ein schlechtes Gewissen, weil die Kleine mich auch dann angeguckt hat.

Und ich dann auch gar nicht wusste, was mache ich jetzt, was Falsches, wenn ich vor ihr weine, weil sie versteht das ja noch gar nicht. Also ich glaube, es gibt keine Mutter da draußen, die gerade nicht mitfühlt. Oder? Ich meine, das ist doch... Es ist so normal und ich bin auch so dieses so light, dass wir oder dass viele immer so tun, als wäre es alles überhaupt gar kein Problem und zack, bumm.

Es mag sein, dass es bei manchen so ist, aber es ist okay, Schuldgefühle zu haben. Es ist okay, sich überfordert zu fühlen. Das sind ja auch gesunde Zeichen vom Körper und ich finde es auch nicht schlimm. Also meine Jungs sehen mich auch oft weinen, wenn ich überfordert bin. Und ich finde es auch wichtig, egal in welchem Alter, Weil der ist ja nicht so, dass wenn wir weinen oder einfach mal gerade nicht mehr können, dass die das dann auf sich beziehen, weil wir sind ja trotzdem liebevoll zu denen.

Also das ist halt, und auch wenn man das Kind dann vielleicht mal schroffer ist zum Kind oder sowas, das ist die Welt. Das ist die Welt. Und ich glaube, es kommt auch nicht darauf an, dass immer alles Palette ist und alles super und alles wunderbar und die Kinder in eine Bubble aufziehen, die eigentlich gar nicht real ist, sondern eher den Kindern beizubringen, ja, es gibt Momente, da geht es uns Erwachsenen auch schlecht, aber die sind okay.

Und dann weint man und dann ist alles draußen und dann rafft man sich zusammen, es bleibt einem ja auch nichts anderes übrig und dann geht es weiter. Und ich glaube, das ist viel für das Kind, auch später, macht dich für das Kind auch viel stärker, als wenn immer alles. Hinter so einem Filter ist. Ja, ich weiß, was du meinst. Das stimmt natürlich.

Und Emotionen sind ja auch wichtig und richtig. Das stimmt. Ich hatte in dem Moment, konnte ich nicht, konnte ich gar nicht entscheiden, ist das jetzt, ob sie zu klein dafür ist, für Emotionen oder für dieses Verständnis. Oder kriegt sie Angst, weil sie mich auch so angeguckt hat, so nach dem Motto, was ist hier jetzt los?

Und dann dachte ich, ja gut, wahrscheinlich reichen meine Worte jetzt für eine anderthalbjährige gar nicht aus, um das zu erklären. Voll, also du die muss ja nicht jedes Wort verstehen aber sie hört das ja auch in deinem Tonfall, wenn du sagst, Süßes hat mit dir nichts zu tun Mama ist einfach überfordert zwischendurch und ich weiß dann nicht wohin mit mir und so weiter und das hört sie ja im Tonfall dass es nichts Böses ist ihr gegenüber, dass sie nichts falsch gemacht hat sondern du bist ja, das meinte ich vorhin, du bist ja trotzdem voller Liebe, wenn du das sagst, und ich merke das jetzt zum Beispiel an meinem Ältesten, der kam jetzt irgendwann noch nicht nach Hause und sagte sprich mich jetzt bitte nicht an,

ich glaube, ich habe einen Hormonschub, was meine Pubertät betrifft, ich möchte jetzt nicht mit irgendjemandem sprechen, ich gehe erst auf mein Zimmer hoch und ich komme, wenn ich soweit bin. Und da habe ich auch gesagt, ist so geil, diese Reflexion. Aber das kommt auch daher, weil man halt über Emotionen spricht und dass man die zulassen kann. Und dass die Raum brauchen.

Ja, genau. Und dass jeder auch damit anders umgeht. Also der Kleine, der schlägt alles klein er sauer ist und der andere zieht sich zurück. Und ich bin halt eine, die dann einfach in sich zusammenfällt und einfach ruhig ist. Und ich glaube, dass man sich auch als Familie, wenn man Emotionen zulässt, viel, viel besser kennenlernt und viel, viel mehr Vertrauen hat.

Und immer, wenn du dich, du darfst auch nicht vergessen, wenn du dich hinterfragst, ob du eine gute Mutter bist, auch wenn du weißt, dass du es bist, aber hinterfragen ist ja trotzdem öfter mag. Für den Moment auf jeden Fall. Für deine Tochter bist du die perfekte Mutter. Ja. Es ist einfach Fakt. Wir sind für unsere Kinder die perfekten Eltern.

Sonst würden die uns nicht so lieben. Und ich rede jetzt alles im Normalfall. Aber weißt du, deswegen, und das, was du da hattest, ist absolut normal. Ja, es ist so. Es wird kein Vater, keine Mutter geben, die dann sagt, also Georgina, sei mir nicht böse, aber das kann ich nun gar nicht nachvollziehen.

Nein, das denke ich auch nicht. Also kann ich mir nicht vorstellen. Und wenn, dann Eilung beliebt. Genau. Das hat mich so geärgert. und auch dieses Ärgern und Traurigsein und Zweifeln, das hat mich alles richtig gestresst, weil ich dachte so, ich habe dafür jetzt auch keine Zeit. Ich will jetzt einfach nur funktionieren. Das war mein Gedanke.

Und dann habe ich auch dieser Hass auf meinen, es klingt immer so, als ob ich dem ADHS die Schuld gebe, aber es hat halt wirklich, es bestimmt einfach einen riesengroßen Teil, wenn das Gehirn anders läuft. Und ich habe mich so gehasst dafür, weil ich dachte, wie kann es verdammt nochmal sein? Ich habe einen Call zum Beispiel, ich habe einen Call. Einfach völlig vergessen.

Ich habe an diesen Call die ganzen Tage gedacht. Dieser Call steht in meinem Kalender drin. Ich habe an den Call zwei Stunden vorher noch gedacht. Ich habe da morgens dran gedacht. Ich war sogar vorbereitet. Und dann... Aus dem Nichts, als ob mir das jemand rausgelöscht hat. Das war so krass und das war so schlimm für mich, weil ich mich so geschämt habe, geärgert habe. Ich dachte, das kann nicht wahr sein.

Das kann nicht wahr sein. Und dann habe ich auch so ein Groll gekriegt und dachte, boah, wie schaffen das andere Mütter? Und warum schaffe ich das nicht? Das kann doch nicht wahr sein. So kann das nicht weitergehen. Diese Gedanken. Ja, verstehe ich voll. Also was Calls betrifft, ich finde Calls auch schwierig im Kopf zu haben, weil es so viele sind.

Aber einfach eine Erinnerung stellen. Genau, da hast du mir einen Tipp schon gegeben. Und das finde ich so geil. Einfach der Wecker klingelt. Das ist aber wirklich wichtig. Dass der Wecker klingelt und man dann weiß, ah ja, geil, jetzt, Rinder. Genau, so. Und was wollte ich nochmal sagen? Jetzt habe ich es vergessen, siehst du? Funktioniert super mein Gehirn.

Nee, aber das ist, genau, das wollte ich sagen. Und auch so, weißt du, irgendwann muss man auch die Priorität setzen. Die hast du ja jetzt auch gemacht mit Tagesmutter. Du warst ja nicht die ganze Zeit dafür eine Tagesmutter. Du warst da so ein bisschen, mache ich es, mache ich es nicht, bin ich es soweit und so weiter und so fort.

Auch komplett normale, nachvollziehbare Gedanken übrigens. Absolut normal. Aber auch jetzt mit der Medikation, überleg dir einfach. Was tut dir und euch im Endeffekt gut? Vielleicht musst du das jetzt einfach machen, auch wenn du da Bedenken hast oder auch wegen dem Stillen. Aber dann gibt es vielleicht irgendwann auch den Moment, wo du sagst, okay, ich habe jetzt lange genug gestillt, unser Alltag geleitet aus den Fugen.

Und davon haben wir beide nichts. Ich muss jetzt vielleicht einfach mal eine Entscheidung treffen, die nicht vom Herzen kommt, aber die vom Verstand kommt. Und das ist nichts, was ich dir vorschreiben möchte oder irgendwie sowas. Aber was ich damit sagen möchte, ist, du darfst auch an dich denken. Ja, und ich finde, in erster Linie höre ich mich selber gar nicht, dass das an mich denken bedeutet, auch den Verstand einzuschalten und solche Entscheidungen dann zu treffen.

Und nicht nur, es geht mir gut mit, ich mache jetzt mal Wellness, sondern genau das. Ich entscheide mich im Guten, wahrscheinlich das Stillen jetzt, wirklich mal sein zu lassen. Und das auch schnell, damit ich wirklich vielleicht mit der Medikation anfangen kann wieder. Oder, oder, oder. Genau, und du kannst ja trotzdem mit der Kleinen einschlafen und man nimmt dir eine Flasche oder irgendwie, ihr findet ein anderes Ritual, wo du sie erstmal dran gewöhnen kannst und dann fängst du erst an mit der Medikation, die du brauchst für dich.

Dann hast du sie auch dorthin begleitet und du bist ja so eine unglaublich warme, liebevolle Person, also du würdest ja niemals etwas machen, wo man denkt so, Okay, ist eine Variante, aber was ich meine, was auch okay wäre, weil das ist deine Entscheidung. Aber so dieses Verlass dich auf dich, du bist ein super Mensch.

Du bist warmhartig, du kannst das. Ich kriege das auch hin, auch mit dem Abstillen. Ich habe da jetzt auch die letzten Tage wieder ganz viel drüber nachgedacht, weil es auch jetzt auch so ausartet. Sie macht richtig Fürdefangst. Sie zieht mir die Brustwasser sieben Meter lang, kratzt mit ihrem Fuß währenddessen an der anderen.

Dann sagt sie mir die ganze Zeit immer, das leer, leer. Also es kommt also gar nicht mehr schon so viel nach, wie sie in dem Moment trinken will. Auch crazy, weißt du? Und da merke ich einfach schon, dann kaut sie darauf rum und es wird halt langsam unangenehm, im Sinne von schmerzhaft, anstrengend. Ich habe das Gefühl, das ist einfach nur so ein ... Ja, als ob sie damit spielt sozusagen.

Klar, in den Momenten, wo sie weint und ich sie damit beruhigen kann, super. Ja. Aber genau, ich glaube wirklich, ich muss darüber jetzt echt nochmal ganz intensiv nachdenken, dass es, ja, wenn es das Beste für uns ist und das Beste auch für mich, damit ich als Mama noch besser da sein kann, dann ist das schon eine gute, eine richtige Entscheidung vor allem.

Ich meine, es wird sich jetzt auch viel verändern mit der Tagesmutter. Und dann irgendwann wird sie da vielleicht auch schlafen. Dann kann sie ja sowieso nicht an der Brust mit einschlafen und so weiter. Und dann wird sie das ja auch lernen. Das ist ja auch ein Prozess. Ich glaube aber auch, dass es auch manchmal finde ich, oder habe ich das so empfunden, dass der Prozess gar nicht so beim Kind liegt, sondern ich musste mich an bestimmte Situationen gewöhnen. Ich musste loslassen.

Und es fängt ja damit an und hört irgendwann beim Auszug auf. Also das ist nicht so, dass man so dieses Empty-Nest-Syndrom erst hat, wenn die Kinder raus sind, sondern ich finde, das holt einen immer wieder ein. Ich meine, genauso wie Kindergarten, Schule, es ist ja immer Stück für Stück. Absolut, oder zum Beispiel jetzt, wenn meine Jungs jetzt, wo das Wetter schöner ist, dann sagen die, ach, wir gehen jetzt mal auf den Spielplatz, Mama, bis später, wir sind spätestens um 18 Uhr wieder da und ich denke so, krass, ja.

Krass, soll ich mitkommen? Äh, nein? Äh, nee, nee, nee, ich wollte nur, und bitte auch nicht gucken, was wir da machen. Du brauchst nicht hinterherkommen. Ja, ja, ich habe es schon verstanden. Autoschüsse so wieder zurückgelegt. Ja, also soll ich euch fahren? Erzähl, spieg das, Mama. Da sind es drei Minuten zu Fuß. Ja, ja, natürlich, natürlich, mach mal.

Und dieses Loslassen ist immer wieder, immer, immer wieder, das ist so schwierig. Weißt du was, da fällt mir übrigens ein, ich wollte dich noch fragen und ich glaube, das wollen wir alle wissen, wie war denn die Woche eigentlich ohne Bo, als er auf Klassenreise war? Weißt du noch, darüber haben wir vorletzte Woche gesprochen.

Genau. Also die Klassenfahrt, der war ja noch ein bisschen so im Zweifel, ob er da hin soll oder nicht. Und die hatten ja auch keine Handys dabei, was ich tatsächlich gut fand, tatsächlich für mich. Also nicht wegen ihm, weil er zu viel am Handy ist. Der ist gar nicht so ein Handykind in der Hinsicht. Aber so ...

Ich hatte nicht die Möglichkeit zu schreiben. Und bevor du dem Lehrer schreibst, ist mit meinem Sohn alles in Ordnung, überlegst du dir das fünfmal, weil du weißt, wie krass das nervt. Also richtig so. Und dann war das für mich eine super Zeit, neues Vertrauen zu ihm aufzubauen. Er kam nach Hause, hatte dann den vorhin genannten Freefall im Sinne von, ich habe heute einen Pubertätsschub, ich brauche jetzt mal Ruhe, so ungefähr.

Und ich erzähle dir morgen alles von der Klassenfahrt. Ich so, alles klar, gar kein Problem. Und am nächsten Tag kam er noch runter und hat dann anderthalb Stunden erzählt. Ja, krass. Seitdem aber auch nie wieder erwähnt. Also so. Und er hatte eine super Zeit. Die waren auf Sylt. Die hatten ein sensationelles Wetter.

Die Lehrer sind einfach traumhaft, mit denen er unterwegs war. Also von daher volles Vertrauen zu den Lehrern auch. Und sind am Strand rumgelaufen. Der kam nach Hause. Ich habe die Wäsche dann gemacht aus seinem Koffer. In jeder Tasche war Sand und irgendwelche Muscheln und Steine und so. Gott, so soll das sein. Ich glaube, die hatten wirklich eine mega Zeit.

Und ein bisschen Scheiße hat er auch gebaut, fand ich wichtig. Dazu sind Klassenfahrten ja da. Super, was denn so? Na klar, Klopfzeichen zu den Mädels rüber. Oh, na klar. Oder irgendwie, keine Ahnung, um halb zehn ist Bettruhe oder um neun, keine Ahnung. Und dann natürlich mit den Taschenlampen weiter am Flur sein und bei dem Lehrer klopfen und schnell wieder zurück rennen und so weiter.

Bis wohl die Lehrerin sich dann rausgesetzt hat. Oh, mit dem Stuhl. Ich sitze jetzt hier und warte. Scheiße, das haben wir auch gemacht. Krass, kacke. Also das war toll die Woche. Für ihn war sie, glaube ich, wahnsinnig. Ich hatte das Gefühl, er kam 15 Zentimeter größer zurück. Krass. Aber ich glaube, ich bin auch 10 Zentimeter gewachsen.

Ja, wow. Ja, es war super. Und auch die Alleinezeit quasi mit Lasse? Die war auch toll. Die war sehr intensiv und sehr, sehr schön und tat uns auch total gut, muss man sagen. Ja, cool. Und die beiden Jungs, wie war das Aufeinandertreffen von denen? Haben die sich erst mal in den Haaren gehabt? Ja, nach 30, 40 Sekunden haben sie sich wieder gestritten. Der eine völlig übermüdet, der andere enttäuscht, weil er übermüdet ist und nicht Aufmerksamkeit bekommen hat. Also es war eine Katastrophe. Okay, gut, alles klar.

Wir wollten dann italienisch essen gehen, so als Feier, dass er wieder da ist, der Große, aber dann vor dem Italiener ist es so eskaliert, dass ich es wieder ins Auto gepackt habe und gesagt habe, wir fahren nach Hause, machen wir nicht mehr. Also das ist komplett eskaliert. Gut, weißt du, das ist halt die Geschwisterliebe, das ist die Geschwisterliebe. Genau. Gut, hast du Sushi bestellt?

Nö, ich habe dann an dem Abend gar nichts bestellt, die müssen jetzt für Abendessen sorgen. Oh geil, was gab es? Die haben dann so ein bisschen was gekocht und gemacht, aber ich war ja dann jetzt nicht lange sauer, bin dann auch in die Küche und haben es zusammen gemacht, aber haben sich auch entschuldigt und ich habe gesagt, ich verstehe es ja auch, dass ihr euch gegenseitig auf den Sack geht.

Ich kann es ja, oh Gott, verstehe das ja alles, aber es war halt einfach doof, weil wir wollten doch gerade so schön essen gehen. Ja, natürlich. Aber irgendwie lief alles trotzdem Also die Routine war schnell wieder da, sagen wir es so zusammenfassend. Ja, krass aber wirklich. Ist das genial? Du, ich wollte noch mal ganz kurz einmal sagen, zu der Betreuung, ne?

Ja. Bei der Kleinen. Ich habe jetzt, heute ist der letzte Tag, wir haben Montag, Dienstag, heute ist ja Mittwoch. Und ich habe die letzten Tage die Babysitterin, die eher ab und zu auf sie aufpasst hier in Hamburg, Die hat sie jetzt quasi jeden Tag mitgenommen. Wir haben das jetzt extra so gemacht, weil ich wirklich diese Sachen erledigen muss. Und das war so die schöne Lösung.

Sie hat sie dann immer morgens abgeholt und dann war die echt so fünf, sechs Stunden mit ihr unterwegs. Krass. Und sie hat mir dann erzählt, es gab immer am Anfang im Auto Geschrei. Also ich habe sie reingesetzt, habe Tschüss gesagt, da war noch alles in Ordnung. Sie meinte, sobald der Motor anging und ich durch die Haustür bin, Geschrei.

Aber es hat wohl immer nicht lange gedauert. ein paar Minütchen und dann war es okay. Dann hat sie wohl zu ihren Lieblingssongs schon so ein bisschen mit Tränen, aber mit dem Kopf mitgewippt, so nach dem Motto, verdammt, ich kann gar nicht mehr sauer sein. Und hier wird gesungen von Kopf bis Fuß, der Körperteil, Blues und sowas.

Und die hat echt auch ganz tolle Sachen mit ihr gemacht. Und heute ist sie allerdings jetzt dann doch, die sind jetzt hier in der Nähe. Weil ich habe auch gemerkt, das tat ihr zwar auch gut, so viel zu erleben, aber die ist auch ganz schön durch gewesen jetzt. Also richtig durch. Und genau, gut geschlafen, viel geschlafen war auch danach, nach diesem Ganzen, die war auf dem Kinderbauernhof im Zoo und, und, und, und.

Und die war echt, die hat mich danach nur noch so angeguckt, so nach dem Motto, völlig overloaded hier oben. Aber das war schon mal jetzt ein ganz guter Vortest, würde ich sagen. Weißt du? Und mir tat es total gut. Ich war total motiviert. Vor allem gestern, also vorgestern hat das richtig gut geklappt. Ich habe mich fertig gemacht, quasi für die Arbeit.

Habe alles aufgeräumt, damit mein Umfeld sauber ist. Habe mich dann an den Laptop gesetzt, zack, zack, zack, zack und gemacht. Geiles Gefühl, oder? Voll. Also wirklich, das war nochmal wieder dieses andere Erfolgserlebnis. Und genau das merke ich auch, dass man das ja auch braucht. Oder was heißt man?

Ich brauche das auf jeden Fall. Es war echt geil. Und deswegen bin ich jetzt total gespannt, wie das laufen wird mit der Tagesmutter. Und ja, werde auf jeden Fall berichten nächste Woche, weil wir starten ja erst nächste Woche, von daher. Aber es ist doch super. Und auch da, auch da, nicht schlechtes Gewissen, das habe ich ja immer.

Ich habe immer schlechtes Gewissen, wenn die Kinder nicht da sind und ich die Zeit nicht immer hundertprozentig nutze, sondern vielleicht auch einfach mal für eine halbe Stunde mal nichts mache, dann denke ich immer so, Gott, oh Gott, oh Gott. Nee, also komm, dafür hast du jetzt nicht ein Babysiegel.

Jetzt musst du aber. Totaler Schwachsinn. Ja, das denke ich schon. Du machst das toll und bitte verliere den Glauben daran. Nein, das mache ich nicht. Ich danke dir. Und wir sehen uns ja auch bald. Ja, ich freue mich schon. Ich freue mich. Wir werden uns schöne Tage machen, oder? Auf jeden Fall. Die Jungs vermissen auch die Kleine ganz, ganz doll. Ja, ich weiß.

Wir haben ja jetzt ein paar Mal schon gefacetimt, weil die Kleine kann ja mittlerweile auch, also die Namen kann sie sowieso schon länger sagen, aber sie kann jetzt auch sagen, und das heißt anrufen und dann zeigt sie aufs Telefon und dann wird gefacetimt und dann ist sie hin und weg. Dann strahlt sie, dass ich denke, jetzt platzen ihre Wangen.

Oh, das Zahnfleisch trocknet aus. Apropos austrocknen. Was gibt es Neues auf der Männerseite? Also, lass mich kurz überlegen. Nada. Also wirklich nada. Ich hatte einen extrem netten Taxifahrer, der mich zurück von den Reality Awards gefahren hat. Der war aber vergeben, hatte drei Kinder. Und bei dir? Lass mich kurz überlegen.

Nada. Wahnsinn. Wahnsinn. Da könnte man im Schnitt so einen Strohball machen. Ja. Wenn wir kurz leise sind, der so wie in so einem Westernfilm. So, dann hätten wir auch das Thema Dating abgehakt. Richtig. Aber man muss ja auch einfach sagen, wir haben halt auch die krassesten Cockblocker der Welt. Das ist wirklich wahr. Das ist ja einfach Fakt. Also jetzt mal ohne Mist.

Also wenn ich jetzt hier bei uns irgendwie beim Italiener ums Eck gehe mit den Jungs und so weiter, der kommt da ein bisschen an mit Amore, Amore, Pizza, wie sie es halt immer machen bei allen. Der ist halt gleich so, Mama, der steht auf dich. Und dann gucken die den voll böse an. Nee, meine Mutter bitte nicht.

Und nee, haben wir den nicht. Wo ich so denke, Alter, ist doch einfach ein Gespräch. Er hat nur die Pizza in Herzform gemacht, das hat er nämlich letztens mal tatsächlich gemacht. Weißt du noch, der Pizzabäcker hat schon ein Herz draus gemacht. Das war süß. Aber das ist ja schon Wahnsinn. Aber ich habe gestern mit unseren Freundinnen drüber gesprochen.

Da habe ich auch so gesagt, oder sie sagte das, Caro sagte das und ich konnte da nur absolut ihr zustimmt, dass man irgendwie auch so ein bisschen, weil die Zeit vergeht so schnell, diese, Priorität man irgendwie gar nicht hat, weil meine Priorität ist es jetzt mit meinen Kindern so viel Zeit wie möglich zu verbringen, bis die eh keinen Bock mehr auf mich haben und das wird ganz schnell gehen.

Ja, der Zeitpunkt. Und lieber schlafe ich mit zwei stinkenden Teenagern rein und vier Hunden als halt mit dem Typen. Ja, so verständlich. Das ist für mich so dieses... Ja, lieber nehme ich meine freien Tage und investiere die in einen Urlaub mit den Jungs, als jetzt irgendwo hinzufahren, um irgendwie gebumst zu werden, auf Deutsch gesagt.

Also es ist so, man hat so andere Prioritäten irgendwie. Ja, richtig, richtig. Also nichts gegen Männer, das ist jetzt kein Männershaming, Bashing, was auch immer. Weil das heißt ja immer, du und die Männer. Nee, ich stehe halt auf Männer, wenn ich auf Frauen stehen will, würde ich das gleich über Frauen sagen.

Aber es ist auch nichts gegen Männer, es ist eigentlich eine Sache für mich. Ja, genau, richtig, du redest ja nur von dir, genau. Ich bin auch gespannt, ob sich das irgendwann nochmal ändert. Witzigerweise hatte ich das Gespräch mit diesem netten Taxifahrer übrigens auch, weil der sagte, dann bleib nicht zu lange allein.

Und ich so, ja, ich weiß, worauf du hinaus willst. Weil wenn man lange alleine ist, dann gewöhnt man sich dran. Man findet es noch besser sogar wahrscheinlich. Es ist vielleicht noch schwieriger, wieder jemanden ins Leben zu lassen, weil man ja auch seine Routine hat. Und so kauzig wird. Kauzig, eigenbrötlerisch und so. Aber ich denke mir so, nö, weißt du, es kommt eh, wie es kommt. Ja, absolut. Und dann mal gucken.

Und in meinen DMs, ja, da schreiben einige manchmal, wo ich auch mal denke, so Mann, ey, es ist auch irgendwie so niedlich. Aber so, ja, meinst du, in diesen Fragensticker, könntest du dich schon für einen Mann öffnen? Wenn ja, wie sollte er aussehen? Was sollte er dann haben? Und ich immer so, oh Mann, nee.

Du, so die Beine ja, aber mein Herz nicht. Genau. Aber wir arbeiten uns voran. Ja, genau. Nee, nee, nee. Ich auch. Ganz andere Prioritäten gerade. Prioritätenjob. Ich habe übrigens nachher einen Call. Davon erzähle ich dir. Später nochmal, leider nicht hier, aber spannend. Leute, drückt die Daumen, drückt einfach nur die Daumen, sag ich euch.

Weil du hast mich doch connected mit jemandem wegen Formaten. Ja. Ja, und da ist man im Gespräch. Aha. Nein. Oh, wie cool. Ich wusste es. Ich wusste es. Das ist eine gute Idee. Da bin ich mal gespannt, was du mir nachher erzählst. Genau das denke ich mir auch so. Ich werde es natürlich spoilern. Und dann so, ja übrigens ist jetzt doch nichts geworden, weil im Podcast wurde darüber gesprochen, nein.

Um Gottes Willen, nein. Aber das ist cool und dann wollte ich eine Sache erzählen, pass auf, das hast du glaube ich vielleicht auch mitgekriegt und vielleicht auch viele Zuhörerinnen von uns, die Emily. Justin Timberlake ist bald Solo. Ja, das habe ich auch mitgekriegt, aber der ist ja wohl jetzt, also ne. Das ist meiner. Ehrlich? Immer noch? Ja klar, na voll, logisch.

Viel spannender als Justin Timberlake, Emily. Los. Emily in Paris? Nee. Nee, die nicht. Die nicht. Emily aus Ibiza. Von Ibiza. Und zwar wird die, heißt bei Instagram, Emskopf. Die habe ich dir auch schon ein paar Mal geschickt. Die auch so ein bisschen Spiritual und sowas. Und pass auf. Und die hat ja damals bei How to Handle gewonnen und, nein, da gehe ich nicht hin.

Deswegen komme ich jetzt nicht auf die Geschichte. Aber die hat ein Kind mit demjenigen, mit dem sie sich dann da verliebt hat. Wie auch immer. Auf jeden Fall. Macht ihr auch so ganz witzige Reels und dann hat sie in einem Reel, sie hat sich nämlich tätowieren lassen, hat im Reel dann noch ihn gezeigt auf diesem Tattoo-Stuhl und hatte diese Tattoo-Nadel dabei in der Hand. Weil Nadel weiß ich jetzt nicht, aber das ganze Gerät auf jeden Fall.

So, das war ein Joke. Sie hat natürlich gesagt, ja und Ocean, so heißt ihr Sohn, Ocean hat natürlich auch wie jedes Jahr sein Tattoo bekommen. So, der ist drei. Es war super lustig, es war halt, es ist einfach ein Joke gewesen. Naja, dann hat sie halt so DMs bekommen und so ging das Ganze dann los. Sie hat dann DMs bekommen, wo Leute schreiben, wie bitte? Das ist Kindesmisshandlung.

Echt jetzt? Ist das echt? Warum entscheidest du über seinen Körper? Und sie hat das Ganze natürlich weitergezogen als Spiel. Es war witzig. Hat dann immer die DMs gescreenshottet und dazu eine witzige, sehr ironische Antwort gegeben. Natürlich, ich verstehe die Frage nicht. natürlich ist das echt, wie könnt ihr mir das nicht zutrauen?

Weißt du, so sehr, sehr lustig. Und das ging bestimmt, also 12, 15 DMs hat sie gepostet, gepostet und so. Das war so witzig. Und dann haben irgendwann, das wurde so groß, dass das jetzt sich über Tage gezogen hat. Die hat so einen Shitstorm kassiert von Menschen, die einfach meiner Meinung nach richtig dumm sind.

Richtig dumm sind. Die hat ganz viele Follower verloren, weil die ihr, also das zugetraut haben, dass es echt ist, weil die ihren Witz nicht verstanden haben, weil die anscheinend Ironie nicht verstehen. Also, saudämliche Menschen gibt es da draußen, habe ich dann festgestellt, weil das war nicht zu verfehlen, dass das nicht echt war.

Und spätestens als sie sich so lustig gemacht hat über diese DMs, also da hätte man spätestens schnallen müssen. Und deswegen, also genial auch die Zeitungen haben es mittlerweile auch aufgenommen, da gibt es jetzt Artikel zu es ist einfach der Hammer und ich denke mir echt so, wie blöd, ist diese Welt geworden. Oder auch, wie irre die Welt, dass die Leute anderen Leuten zutrauen.

Aber, also, jetzt mal ganz im Ernst. Ironie und Sarkasmus ist immer schwierig. Ja. Das ist immer eine schwierige Nummer. Da muss man echt... Da gibt es Menschen, die verstehen, die haben dafür kein Verständnis, ist mir dann auch aufgefallen. Dann habe ich mich auch nochmal erinnert, ich hatte mal ein Gespräch mit der kleinen Schwester von einer Freundin, die saß mal am Küchentisch, da war die 15 oder so, und meinte dann auch, und hat auch irgendwie, glaube ich, geweint, weil da ging es auch nicht gut, Ich verstehe Ironie nicht. Warum macht man das?

Ich verstehe das nicht daran. Was ist daran witzig? Es gibt halt, glaube ich, wie mit Koriander. Man mag es, aber man mag es nicht. Man versteht es oder man versteht es nicht. Hat das was mit Intelligenz zu tun? I don't know. Hat es was mit emotionaler Intelligenz zu tun? Weiß ich auch nicht. Bin ich überfragt. Aber irgendwo wird es zu tun haben. Und ich habe dafür kein Verständnis, wenn man es nicht versteht.

So, das möchte ich mal sagen. Ja, das ist halt für viele eine Fremdsprache. Ich glaube, da muss man auch irgendwie reinwachsen. oder irgendwie auch hart gesotten sein, um das zu kapieren. Aber es ist halt wirklich, Ironie ist echt eine schwierige Nummer. Das sagt man auch mal im Fernsehen beim Moderieren.

Ironie und Sarkasmus am besten immer rauslassen, weil die Leute verstehen es nicht. Ja, crazy. Ist schon irre. Oder viele wollen es nicht verstehen. Es gibt natürlich auch, schätze ich mal, gerade so in dem Fall jetzt Leute, die darauf warten, sich auf etwas draufzusetzen. Klar, ja. Das auf jeden Fall. Und klar, sie treibt es natürlich auf die Spitze, indem sie dann das weitermacht, logisch. und dann fühlen die sich noch mehr verarscht und so. Also man kann irgendwie so...

Man kann das schon nachvollziehen, wie es so hin und her hoppelt irgendwie. Ja. Aber manchmal ist, finde ich, auch generell, jetzt nicht nur in diesem Fall, sondern einfach generell so, was manche Leute über dich sagen, sagt eigentlich mehr über die Leute aus, die ich es sagen, als über dich im Endeffekt. Ja, absolut, absolut.

Wenn man bedenkt, hier unsere Lieblingshaterin, weißt du noch, die immer unter jedes Bild von mir kommentiert und in jede Story kommentiert. Ich öffne ihre DM-Session gar nicht mehr, aber ich sehe immer, wenn sie was Neues schreiben, denke ich mir so, alter, krass. Die sind ja einfach so, Hater sind einfach obsessed mit jemandem und müssen dann immer ihre Meinung einfach kundtun.

Im Endeffekt ist es so, Hater sind auch nur Fans. Absolut. Absolut. Ja, na klar. Also die braucht man ja auch. Die braucht man auch. Und ich finde es auch mittlerweile, finde ich, sogar. Amüsant zu provozieren. Aber hat die jetzt daraus was für sich mitgenommen oder irgendwie? Sie hatte dann irgendwie...

Nein, sie bereut es überhaupt nicht. Und das finde ich auch gut. Sie meinte auch, ihr Management hätte wohl schon gesagt, sie soll das jetzt mal, jetzt ist es okay, weil sie hat natürlich dann noch zwei weitere Reels darüber gemacht, wie sie sich auch darüber lustig macht, aber auch wieder mit Ironie, dass wieder die verwirrten Doofen das nicht checken.

Und ja, ich fand es unheimlich, unheimlich lustig mit anzusehen die letzten Tage. Es hat wirklich, Social Media hatte mal kurz wieder so ein Ha-Ha-Ha. So eine Revival. Ja, genau. Geil. Nee, ich weiß jetzt aber nicht. Ich glaube, jetzt ist es auch gut, aber wahrscheinlich. Sie hat auch nur gesagt, sie ist natürlich glücklich über die Leute, die dann auch gegangen sind.

Also die ihr wirklich entfolgt sind, weil sie meinte so, ey, wenn ihr mich nicht versteht, wow, dann habt ihr hier auch einfach nichts verloren. Krass. Krass, krass, krass. Was alles so los ist. Wahnsinn. Wahnsinn, Wahnsinn. So, apropos. Oh, du musst los. Ich muss jetzt abbrechen, weil ich muss jetzt den Kleinen holen. Okay.

Dann machen wir für diese Woche Adieu, mon Dieu. Genau, bitte nimm dir zu Herzen, dass du eine tolle Mama bist und eine tolle Frau. Danke, das ist lieb von dir. Sehr schön. Dann freue ich mich, wenn wir uns sehen. Ich freue mich auch, aber wir quatschen natürlich vorher nochmal. Sowieso, ich werde jetzt Lasse abholen. und dann rufe ich dich an oder du schickst mir eine Sprachnachricht.

Ich will wissen, um welches Format es geht. Aber sowas von erzähle ich dir. Geil. Mega. Ihr Lieben, wir drücken euch. Ich hoffe, dass es für euch auch okay ist, wenn unser Podcast nicht immer nur Halligalli ist, sondern vielleicht auch mal ein bisschen in die schwereren Themen geht. Aber ich habe so das Gefühl, da seid ihr auch auf unserer Seite.

Das muss ja auch alles mal raus, genau. Vielleicht geht es ja ein paar anderen Müttern auch so und denen tat das gerade ganz gut. Ja, ganz genau. Wenn es euch so geht, wir sind hier, Wir sitzen alle zusammen in einem Boot. So ist es halt mal. So sieht es aus. Und manchmal kennt er es und manchmal nicht. Genau, richtig.

Bis nächste Woche. Bis dann, ihr Lieben. Ciao, ciao.

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