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The Real Ex-Wives – mit Charlotte Würdig und Georgina Stumpf· Folge 51

#51 Bo(nu)s Folge

Dienstag, 28. April 2026 · 32 min

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Shownotes

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Charlotte und Gia haben sich Verstärkung aufs Sofa geholt. Bo ist zu Gast bei Mama Charlotte. Die 3 diskutieren, auf welches Alter sie sich noch freuen und welcher Zeit sie nach trauern. Wie ist der Blick auf die Dinge, bei einem 12 Jährigen und was würde er auf keinen Fall machen, wenn er alt ist.
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The Real Ex-Wives. Mit Charlotte Würdig und Georgina Stumpf. Herzlich willkommen zu einer neuen Wodcast-Folge. Wir haben heute ein bisschen Unterstützung hier mitgebracht. Bo, mein Sohn ist dabei. Zwölf Jahre. Danke, dass du am Start bist. Ja, voll cool, dass du dir Zeit genommen hast. Weil wir haben heute ein Thema, wo es auch spannend sein kann.

Ja, deine Meinung mal mit einzubringen, wirklich. Wir haben ja bei unserem Podcast immer ein bisschen deep-diverigere Themen. Ja. Oh, schwieriges Wort. Gibt's auch gar nicht, aber egal. Tiefsinnig. Tiefsinnig, genau. Wo man so ein bisschen mal philosophieren kann und nachdenken kann. Und dieses Mal dachten wir, wir sprechen mal über die Zeiten, über das Alter oder auf welche Jahre und welches Alter man sich freut und warum.

Genau, und vor allem hat man eigentlich Angst vor dem Älterwerden und wenn ja, was für Ängste sind das, ne? Genau. Auf welches Alter freust du dich am besten? Du bist jetzt zwölf, du wirst 13 im August. Ich freue mich am meisten echt schwer, weil ich weiß, ich kann ja nicht einschätzen, was so auf dich zukommt.

Aber wenn du jetzt einfach so ohne großartig nachdenken und also jetzt ohne zu viel zu wissen, was glaubst du ist ein cooles Alter? 15, 17 oder wenn ich halt nochmal richtig rüber nachdenke, dann so 20 oder 30 so in der Zwischenzeit. Da ist man erwachsen und man kann auch arbeiten dann und so, ja. Und mit 20, 30 meinst du, du hast da schon Familie oder bist du dann noch Junggeselle?

Ich sage, ich habe da Familie, weil ich möchte auch eine Familie haben. Weil es ist mir auch sehr wichtig zum Beispiel Sorge für meine Kinder dann zu nehmen und auf sie auch zu passen und so, weil dann ist man ja alleine und wenn man eine Familie hat dann ist es ja schön dann hat man so ein schönes Gefühl glaube ich.

Gut also sehr verantwortungsbewusst auch ne und arbeiten darf ich noch so fragen weil auch so also du hast auch richtig du hast einfach Lust quasi so dein eigenes Leben zu haben und dann Geld zu verdienen. Ich habe Bock, viel Kohle zu machen. Das ist gut. Super, das ist schön. Ich weiß, dass ich mich nicht so freue.

Auf jeden Fall auch, wenn ich Erwachsenheit, also von der Kindheit zum Erwachsenen. So 18 ist es dann ja, oder? Okay. Und dann weiß man, dass dann die Kindheit dann vorbei ist und das finde ich dann halt sehr traurig und deswegen würde ich auch sagen, dass man die Kindheit genießen soll und dann ist es halt vorbei, die Kindheit. Das ist echt traurig, glaube ich.

Wie genießt man die Kindheit am besten? Spaß haben und. Einfach machen, worauf man Bock hat, nur halt nichts übertreiben. Aber machen, worauf man Bock hat, und was man Spaß hat. Man muss dann aber auch die Konsequenzen halt machen, wenn man irgendwas macht. Ja, wenn man übertreibt, ne? Genau. Das stimmt. Aber so zum Beispiel so, darf ich jetzt so sagen? Ja.

Zum Beispiel so, ich war so wie Klingelstreich oder so, wenn ihr Bock drauf habt, dann macht das. Aber wenn ihr merkt, es wird zu viel oder so, dann macht das nicht. Und ich gebe euch einen Tipp, nicht bei den gleichen Häusern machen. Ja, stimmt. Das ist wirklich wichtig. Da war man echt krass bei mir.

Und vielleicht auch nicht die Nachbarn immer. Genau, wenn du weißt, wo man wohnt, ist das nicht so schlau. Und wenn die Klingstisch gemacht, dann kann ich nach Hause rennen, wenn du weißt, wo man wohnt. Ja, stimmt. Einfach irgendwo anders dann weiter klingeln. Und so tun wir es auch, wenn man dann da wohnt. Lass mich schnell rein, Mama. Ist das denn schwierig, aufzuwachsen heutzutage?

Welchen? Also so, weil viele sagen, ja, die Kinder, die wachsen jetzt mit Social Media auf und das ist so viel Druck in der Schule. Naja, also es wachsen ja halt nicht alle. ich merke gerade, ich mache so Geräusche und kann ich gut was trinken? Natürlich kannst du was trinken, ja. Ein Profi durch und durch.

Und zwar ich würde sagen, es gibt ja auch so Kinder, die jetzt, nicht mit Social Media anfangen, weil das die Eltern anders erziehen oder so, aber zum Beispiel jetzt bei mir, ich habe zwei berühmte Eltern und, ich werde eh irgendwann ins Internet kommen und wenn ich das schon mache, dann. Dann baue ich mir halt was auf und wenn ich jetzt mache, würde ich sagen, es ist ganz okay, die Kindheit, aber es ist schon ein bisschen so...

Man ist halt mehr drin als draußen und genießt und so, weißt du? Weil man immer diesen Druck hat, was zu posten, obwohl man halt auch, weil man Angst hat, dass man dann die Follower oder sowas verliert. Das hatte ich auch ganz am Anfang, aber habe ich gemerkt, dass meine Waren vielleicht auch da bleiben, auch wenn ich nicht die ganze Zeit was poste.

Und ja, aber ich glaube, die Leute, die ohne solche Media aufwachsen, die sind, glaube ich, auch traurig und die machen ist dann heimlich. Wenn zum Beispiel die ohne Zeugmierer, dann machen die das heimlich und dann, wenn die erwischt und dann sind die sauer und die wollen das safe auch mal ausprobieren und so.

Wenn die dann erwischt werden, dann machen die das alles heimlich und nicht offen darüber redet. Das ist quasi unumgänglich, das heutzutage, glaube ich. Früher gab es ja auch gar kein Zeugmierer. Nein, genau. Da gab es kein Handy. Nee, richtig. Kannst du dir vorstellen, dass wir aufgewachsen sind ohne Handys? Ja, eigentlich schon.

Ehrlich, ja. Ja, weil früher nicht, aber jetzt schon. Gab es halt einfach nicht. Ich sage immer, solange ihr dreckige Fingernägel habt von draußen spielen, dürft ihr auch Medienzeit haben. Das ist wirklich gut. Ich finde es auch voll schön, dass du sagst, dass dir jetzt schon bewusst ist, dass die Kindheit total schön ist.

Weil ich zum Beispiel habe es erst hinterher, wurde mir klar so, fuck, Kindheit war eigentlich voll geil, wieso habe ich das denn gar nicht so bewusst genossen. Also richtig, das finde ich schön, dass du jetzt schon so reflektiert bist. Und so Übernachtungspartys, oder jetzt sind es ja keine Übernachtungspartys, aber Leute, wenn deine Kumpels übernachten wollen und so, einfach, dass man das da mal so ein bisschen laufen lässt auch und die Spaß haben dürfen und so weiter.

Also gut, dann wissen wir beim Bo, du freust dich schon aufs Erwachsenwerden, aber du bist dir jetzt bewusst, dass du deine Kindheit jetzt trotzdem genießen willst und möchtest. Findest du uns alt? Sag ehrlich. Ja, sag ehrlich. Also von welchen Sachen? Wie alt? Also aussehen oder vom... Ja, also vielleicht eher so von der Art her sind wir... Oder von der Zahl her.

Kommt dir das sehr weit weg vor? Also es kommt mir schon weit weg vor. Aber ich würde sagen, ihr seid nicht alt. Also ihr seid jetzt... Ich würde sagen, ab alt ist es erst so ab 50, 55 oder so. Also habe ich noch drei Jahre. Aber ab so... Jetzt so in Neumann oder so. Ich glaube, du wirst nie alt, weil du... Ich weiß nicht, für mich war es irgendwie nie alt, aber...

Das ist schön. Da freue ich mich voll gerade. Ja, wirklich. Aber du siehst auch nicht alt aus, würde ich jetzt sagen. Aber wie gesagt. Aber von der Zahl her so? Ja, also von der Zahl seit 37. Bin ich ja schon. Für beide schon, würde ich sagen, sehr weit. Weil wenn man jetzt hört, wann bist du geworden? 1988.

Und du? 78. Wenn man das nochmal hört, dann... Das klingt krass an, ne? Ja. Das klingt so richtig weit weg, oder? Genau. Und das ist das, ja. Aber guck mal, wir haben jetzt das Jahr 2026 und du bist 2013 geboren. Das ist auch weit weg, ne? Ja, ja. Wenn ich meine Kinder später erzähle, ich bin 2013 geboren und meine Mutter ist in den 1970ern.

1870, genau. Dann denken die, und die leben noch. So steinalt. Was hat Lasse deinem Bruder gefragt, ob ich dir Dinos erlebt habe? Wow. Ich weiß noch, meine Kindergärtnerin damals, die wurde 20 am selben Tag, wie ich Geburtstag habe und ich bin 10 geworden. Und das kam mir schon, als sie meinte, ja, ich habe jetzt eine 2 quasi, wo deine 1 steht, habe ich eine 2.

Hat sie mir nochmal so aufgeschrieben und so. Und das ging damals nicht in meinen Kopf raus. Und da war ich so, Alter, 20 Jahre ist die schon. Und ich weiß noch, dass ich damals in meinem Kinderkopf auch gedacht habe, 20 Jahre lang schlägt ihr Herz schon in ihrem Körper. Wow. Das fand ich alles so krass. Krass. Das ist echt irre. Und ich meine, nur 20, wow.

Es ist wirklich irre, wie weit weg das für einen noch klingt. Vor allem, wenn man noch Kind ist. Wenn ihr jetzt zum Beispiel an euch denkt, findet ihr euch alt? Was würdet ihr sagen? Ich finde meine Zahl älter, als ich mich fühle, ja. Ich meine nicht das Aussehen, sondern wirklich vom Gefühl her. Ich habe das Gefühl in meinem Kopf, ich bin immer noch irgendwo stehen geblieben zwischen 27 und 27.

30. Zwischen 27 und 28. Ja, also ich habe echt das Gefühl, wenn ich, deswegen vergesse ich auch oft, bin ich wirklich 37 oder 36, dann weiß ich manchmal nicht, weil ich das krass finde. Ich denke mir auch schon so, wow, wo ist denn die Zeit so schnell geblieben? Das ist schon irgendwie irre. Und du? Ja, also ich glaube, jede Generation, also jede älteren Generation, denkt ja automatisch, wir sind cooler und jünger als unsere Eltern waren.

Das haben unsere Eltern wahrscheinlich auch gedacht. Das werden die Kinder wahrscheinlich auch denken. Also ich fühle mich, ich weiß nicht, wie man sich mit 47 fühlen sollte, aber ich fühle mich jetzt durch meine Kinder schon irgendwie jünger, weil die mir ja erklären, wie das Leben funktioniert. Die halten den Jungen quasi. Genau, und die haben auch ein Tempo drauf und auch hinterher muss.

Und die erklären mir, wenn ich bestimmte Sachen nicht verstehe, Social Media oder irgendwelche Spiele oder was auch immer, oder auch Schulfächer oder was es auch für Konflikte gibt in der Schule, erklären die mir das und die erklären das auch aus einer ganz anderen Sicht weiter als ich, weil früher war es bei uns ja so wenn der Lehrer A sagt, dann ist das A da brauchst du gar nicht überlegen, ob es B gibt oder wenn die Eltern sagen A, dann ist es halt so kurz überlegt, eine Schelle gekriegt also jetzt verbal und dann wusstest du, okay, alles klar meine Meinung zählt hier nicht.

Ich wollte noch was sagen, aber das glaube ich jetzt ist mir gerade in den Kopf eingefallen. Weiß nicht, ob es so richtig zum Thema passt, aber... Und wie ist dieser, was ist, könnt ihr mir erklären, was dieser Muttersinn ist? Weil es gibt auch so einen Muttersinn, ne? Ja. Ich verstehe das aber nicht, wie man das meint, mit dem Muttersinn.

Das ist, wenn ich dich abhole von der Schule und sehe, dass es dir nicht gut geht. Und ich sage, geht es dir gut? Und du sagst ja und ich weiß, es geht nicht gut, dann lasse ich dich in Ruhe, weil es ist mein Muttersinn. Ich kenne dich und ich weiß, du brauchst dann erstmal Ruhe. Dein Bruder zum Beispiel, der möchte quatschen.

Aber du brauchst erst mal Ruhe, dich zurückziehen und dann kommst du irgendwann runter und dann redest du mit mir darüber. Oder zum Beispiel, wenn du so ein kleines Kind hast, wie BBL, dann ist es halt so, dass du dann sagst, du wachst, oder das geht mir immer noch so, aber dann besonders, du wachst, wenn sie wach ist, nachts, oder aufwacht, wachst du sofort auf und bist sofort da.

Das ist so ein bisschen dieses... Man hat diese ganz tiefe Verbindung, die man dann mit Mama hat. Genau. Und hattet ihr Angst vor der Geburt? Dachtet ihr, es tut viel? Oder hattet ihr Angst davor? Und hattet ihr Angst, dass ihr jetzt zum Beispiel auch ein Kind habt, auf was ihr die ganze Zeit aufpassen müsst?

Oder hattet ihr Angst, es wehtut bei der Geburt oder so? Ja, weil es natürlich eine Situation ist, die wir beide, die keine Mutter, bevor sie das erste Mal gebärt hatte, dann hat man aber auch sich mit anderen darüber unterhalten. Und aber auch auf das Thema die Hormone, die Glückshormone, die freigesetzt werden, wenn du ein Kind kriegst, die überträgt oder überschreibt jeden Schmerz sozusagen.

Natürlich ist es nicht angenehm, es ist auch nichts, wo ich sage, ja, könnte ich jetzt irgendwie jeden Tag machen, fände ich ganz geil. Das macht schon viel mit dem Körper, aber es ist nichts, also der Körper ist ja dazu gemacht, du kannst dich ja nicht an Schmerz erinnern. Du kannst nur dich daran erinnern, es tat etwas weh, aber du kannst den Schmerz nicht nachempfinden. Und das ist das, was dein Körper natürlich super schlau macht.

Sonst, glaube ich, hätten alle Leute nur ein Kind. Das ist von der Natur quasi so gewollt, dass man sich weiter fortpflanzt, dass das hier oben vergessen wird. Dass Schmerz vergessen werden kann. Und hatten wir Angst vor der Aufgabe? Ja, Angst, ja, Respekt auf jeden Fall. Doch, Angst auch. Schon im Sinne von, wow, es ist so eine große Unbekannte, was, schaffe ich das alles? Und dann auch so Fragen wie, wie wird denn das dann, wie verändere ich mich als Mensch?

Bin ich schon erwachsen? Habe ich mir die Frage auch gestellt. Ab wann ist man eigentlich erwachsen? Ich dachte immer, wenn man Mama wird, dann hatte ich immer so ein Bild im Kopf von so einer Mama mit so einer Schürze um, so richtig klassisch quasi noch. Ganz verrückt, so ein Oldschool-Bild hatte ich in meinem Kopf.

Und das bin ich ja nun nicht. Und deswegen dachte ich auch, okay, wow, vielleicht kann ich, also bin ich der ganzen Aufgabe schon gewappnet und wie. Dann schaffe ich das die ganze Zeit. Also man hat ja wirklich dieses Kind in den Händen und du weißt, wenn ich jetzt nicht aufpasse, dann könnte es sterben.

Das war mir total bewusst. Und das macht einem schon ein bisschen Angst. Das hat mir echt schon ein bisschen Angst gemacht. Und deswegen ist gerade auch am Anfang diese ersten Wochen, man muss immer so aufpassen, dass die Decke nicht über dem Kopf liegt und so, dass die nicht ersticken. Das ist schon anstrengend für den Körper, aber das wiederum ist dann gepaart mit dem Muttersinn, das passiert alles von alleine.

Man ist einfach da, man ist viel wacher, man ist viel aufmerksamer. Das passiert auch einfach so und es ist auch dann eine richtig schöne Aufgabe, die man so hat. Aber trotzdem klar, wann hatte ich ein bisschen Schiss davor, ja, auf jeden Fall. Ich weiß noch, ich habe dich angeguckt, da warst du zehn Wochen oder so und da dachte ich, krass, der bleibt jetzt einfach.

Ja, und der lebt immer noch, ist immer noch alles gut. Also der bleibt jetzt einfach, der geht nicht nach einem Monat weg, sondern der bleibt jetzt einfach im besten Falle lange, lange, lange, lange, lange. Ja, ja. Und. Ich finde es auch krass, dass ihr ein Lebewesen in eurem Körper habt und es, eigentlich halt schon auch ein bisschen weg ist in eurem Körper. Nee, das wächst viel.

Und überlegt mir das nur, diese dünne Schicht zwischen, weißt du noch, im Sommer, als du auch den Bauch angefasst hast bei mir, da war nur meine Haut, Bauch, Fruchtwasser und dann war sie ja schon man hat ja alles gespürt und gesehen, jede Bewegung. Das finde ich auch so verrückt. Ja, und. Hä, was soll ich dir sagen? Das wächst in uns, das Kind? Genau, aber ist es eine Fruchtblase? Ist es schlimm?

Also was passiert eigentlich, wenn die platzt? Was heißt das? Weil ich verstehe das nicht richtig. Die platzt ja und was heißt das dann? Genau, also die Fruchtblase platzt im besten Fall, wenn das Kind bereit ist und sagt, ich will jetzt raus. Dann macht es sich seinen Weg und dann gehört es dazu, dass die platzt.

Und das ist auch alles richtig dann. Ja, dann läuft quasi diese Wasserblase, wo das Baby drin schwimmt, da sind einige Liter Wasser. Ja, und das geht dann auf quasi und dann ist das so, als wenn man ganz viel Pipi machen würde und dann läuft das alles raus und dann weiß, dann quasi ist dem Körper signalisiert worden, okay, die Geburt geht jetzt los.

Und dann heißt es drücken, drücken, drücken, drücken. Und da bin ich zum Beispiel auch zu deiner Frage nochmal eben, ich bin dir ehrlich, ich hatte aus mehreren Gründen auch Angst vor einer natürlichen Geburt und habe mich auch mit vielen Freundinnen und vielen auch Ärzten und Schwestern unterhalten und habe mich dann unter anderem auch deswegen für einen Kaiserschnitt entschieden.

Vor dem ich aber auch Angst hatte. Und wie? Mama war dabei. Ich war live dabei, als die Kleine zur Welt kam. Findest du das komisch, dass ich dabei war bei der Geburt von der Kleinen? Nee. Findest du das komisch, dass Gia bei uns wohnt? Ich brauche einfach. Du freust dich immer. Ich finde das super. Erinnerst du dich noch an den Tag, wo das auf einmal losging, wo wir auf einmal im Krankenhaus waren?

Wir mussten ja nachts dann auf einmal los, obwohl wir das ja eigentlich alle anders geplant hatten. Genau, und dann bin ich ins Krankenhaus gefahren und dann haben wir dieses kleine Süße Baby gesehen und da ja. Ist verrückt, oder? Wie klein die waren? Ja, und dann kam meine erste Schwester. Ja, ja. Das war krass, ne? Ja. Das kann ja einfach laufen. Gibt es denn bei dir ein Alter, wo du sagst, davor hast du Angst?

Tatsächlich gar nicht so Alter. Ich habe eher nur Angst um diese Umstände. Ich habe ein bisschen Angst um das, was im besten Falle, bleibt man fit. Ich habe halt Angst vor Krankheit und dieses Rumliegen eventuell oder wirklich schon einer frühen Krankheit. Ich habe Angst davor, wenn meine ersten, sage ich mal, meine Eltern dann nicht mehr da sind.

Ich habe Angst vor den Leuten, die dann versterben um mich herum. Davor habe ich Angst im Alter. Aber ich möchte jetzt gar nicht auf diese traurige Seite gehen. Ich will lieber sagen, ich freue mich tatsächlich total auf diese sogenannten goldenen Zeiten. Weißt du, so wenn man noch älter ist, noch älter als 50 übrigens, schon so irgendwie an die, vielleicht Mitte, Ende 60 und keine Ahnung, ich kann mir vorstellen, so wie ich das ja auch jetzt erlebe, ich finde ja auch, im Alter wird alles besser und alles geiler und irgendwie alles cooler, weil man auch so viel mehr bei sich ist. Ja, man findet zu sich, ne?

Ja, und deswegen bin ich so gespannt, wie diese angeblichen goldenen Zeiten sind. Fühlt man sich dann auch nochmal so? Ist das auch nochmal so? Und jetzt schmenge ich mich nochmal übers Parkett oder weißt du so? Keine Ahnung. Dann trage ich vielleicht einen Bob mit grauen Haaren. Ja, voll. Also ich glaube auch so, dass man das Leben ist ja nicht vorbei.

Aber denkt man ja, in deinem Alter habe ich es immer gedacht. Da dachte ich schon mit 40. Wow. Alter vorbei. Aber ganz im Gegenteil. Man kann sich, wenn man alt ist, verlieben. Natürlich. Immer, ne? Cool. Hast du eine Frage? Ich habe ein sehr gutes Thema. Okay, dann schieß los. Was würdet ihr machen, wenn ihr noch einen Tag habt auf der Welt? Was würdet ihr da machen?

Da haben wir schon mal drüber gesprochen. Und das war wirklich so, dass die Tränen geflossen sind, weil du dich ja von allen verabschieden musst. Aber ich glaube, ich würde diesen Tag einfach leben, leben, leben. Und zwar einfach, wenn es nur ein Tag ist, würde ich nirgendwo hinfahren, sondern einfach im Garten bei uns. Was lachst du denn noch?

Nee, ich würde was anderes machen. Was würdest du machen? Zocken. Nein. Nee, mach ja, ich brauch niemand Zeit. Was würdest du machen? Ich würd... Es ist ja nur ein Tag. Da kann man nicht irgendwo hin... Nee, aber... Also doch. Ein Tag vor dem Tod, also... Ich würde was... Anstellen? Ich würde irgendwas, was man nicht darf machen. Okay, zum Beispiel?

Wo man ein Finschiffing jetzt kommt oder sowas. Zum Beispiel? Ich weiß nicht richtig. Das ist jetzt richtig schwer. Ja, ne? Also, aber irgendwas, wo man eigentlich eine Konsequenz kriegen würde, aber der kann man dann ja... Boah, eine Bank überfallen. Das gibt auf jeden Fall einen krassen Adrenalinkick, Weshalb man wahrscheinlich dann gar nicht stirbt. Ja, aber das bringt dir eine Bank auszurauben.

Du hast ja keine Zeit, das auszugeben, wenn du am nächsten Tag weg bist. Ja, du musst immer dieses Gefühl haben. Ja, einfach diesen Kick vielleicht. Verstehe. Vielleicht ist das auch ein Thema für unsere Therapiestunde. Ich würde gerne eine Bank ausräumen. Gut, dann sehen wir uns nächsten Mittwoch wieder.

Okay. Ja, du hast noch eine Frage. Welche Superkeit? Welche Superkeit würdet ihr haben? Superkraft. Und was würdet ihr dann damit machen? Fliegen. Fliegen? Und dann mir alles von oben angucken. Ich glaube, es ist wunderschön. Wir haben gestern Abend drüber gesprochen. Hä, ich auch? Nee, wir beide haben doch gestern Abend drüber gesprochen, wie geil es ist, wenn man im Traum träumt, dass man fliegt.

Stimmt, das ist ja auch schon krass. Es fühlt sich so echt an. Weißt du noch? Und ich finde es auch so cool, ich hatte mal einen Traum, da konnte ich mich so von Baum zu Baum schwingen und so richtig, richtig hoch. Und es war alles sicher. es war nichts mit Angst gefüllt das war geil was wäre deine Superkraft?

Unsichtbarkeit auch gut wo würdest du als erstes hingehen? Bank. Schon wieder bei der Bank. Und du? Was für deine? Auch fliegen. Auch fliegen? Schön. Fliegen fände ich geil. Unsichtbarkeit auch. Ja. Oder so fliegen inklusive beamen. Oh ja. Das wäre krass. Das fände ich auch cool. Ich würde es auch cool finden, unter Wasser atmen zu können. Oh ja. Das würde ich auch richtig feiern.

Als Meerjungfrau so. Ja. Kann man ja hören? Ja, oder teleportieren. Teleportieren. Da ist ein Beamer. Ja. Das ist auch ganz cool. Da könnte man so viele Sachen aufgeteilt. Man einfach schwer nach Mallorca gehen, irgendwie da chillen und schäbel zurück. Aber weißt du, was ich auch so interessant finde, gerade bei diesen Träumen, wo man, wenn man fliegen kann, ne?

Warum fühlt sich das so echt an? Als ob man halt eigentlich weiß, wie das geht. Das finde ich immer so ein bisschen spooky daran. Konnten wir wirklich vielleicht früher fliegen? Warum haben wir fast alle den ähnlichen selben Traum, dass wir so machen und dann losfliegen? Oder gucken wir das bei den Silke ab, ne?

Ja. Also ich weiß nur, du kamst zu mir rein, da warst du drei Mama, schnell, sag mal, wie geht denn fliegen? Sag noch mal ganz kurz jetzt. Wie geht nochmal fliegen? Laufen kann ich. Jetzt fliegen. Sagen wir mal zum Thema Liebe. Was ist Liebe, Bo? Okay. Gibt es, also Verliebtheit, welches Gefühl ist es, verliebt zu sein? Schön.

Erklär mir das mal. Was ist in deinem Körper? Hast du Schmetterlinge im Bauch? Denkt man immer an diese Person? Und wie geht es dir, wenn du verliebt bist? Und woran merkst du das? Ja, woran merkst du das genau? Ich merke es zum Beispiel daran, wenn ich jetzt diesen... Willst du trinken? Zum Beispiel diesen Sinn habe. Ich muss jetzt zum Beispiel mich auch manchmal um diese Person kümmern.

Zum Beispiel, wenn sie irgendwas Problem hat oder so. Ich weiß nicht, ich kann jetzt nicht so viel darüber reden. Und das Gefühl, ich finde so Verliebtheit, dieses Gefühl, dass man ständig an die Person denkt, dass man ständig auch dieses Gefühl hat, in Kontakt zu bleiben. Das ist ja wirklich dieses Dopamin, was freigesetzt wird. Ich glaube schon.

Ja, Dopamin, glaube ich. Also auf jeden Fall ein Hormon, was freigesetzt wird in dem Moment. Das finde ich schon sehr, sehr verrückt, dass der Körper das kann. Und vor allem, dass es ein Gefühl ist, tatsächlich auch, was wir nicht künstlich herstellen können. Also klar, natürlich kannst du das durch, logisch, aber ich meine jetzt wirklich das Verliebt-Gefühl.

Dopamin kannst du künstlich freisetzen. Aber wirklich das Gefühl, also du kannst jetzt nicht sagen, boah, ich verliebe mich jetzt mal in ihn hier und dann habe ich dieses Gefühl. Sondern es muss wirklich aus dem Herzen kommen. Es ist eine chemische Reaktion. Es ist eine chemische Reaktion, genau. Das finde ich krass. Das ist wirklich krass, das stimmt.

Und das ist, glaube ich, das verlernt man nicht. Das ist ja im Alter, um wieder zum Thema zurückzukommen. Wir lassen das Thema Liebe, merke ich. Auf welche Jahre freust du dich denn? Oder auf welches Alter? Auf der einen Seite freue ich mich total darauf, meine Kinder aufwachsen zu sehen und auch zu sehen, wie die immer selbstständiger werden und wie sich das Familienleben dann entwickelt.

Auf der anderen Seite freue ich mich nicht darauf, weil dann heißt es, dass sich etwas ändert. Und zwar fände ich das auch irgendwie schwierig, weil man ja doch lieber im gewohnten Sumpf sich befindet. Aber es gibt so Lebensetappen. Ich freue mich schon darauf hinzuziehen. Älter zu werden, ich bin jetzt 47, habe keine Angst davor 50 zu werden zum Beispiel.

Also viele, die ich kenne, sagen, oh Gott, ist es die 50 bald vorne, was soll ich da nur machen und so. Das gar nicht, weil, guck mal, von 50 bis 60 hast du ja wieder 10 Jahre, wo sich so viele coole Sachen entwickeln werden und wo du selbst auch immer mehr dein Leben leben wirst und zurückbekommst, durch verschiedene Verpflichtungen, die du ja dann hattest und das ist, glaube ich, auch nochmal eine sehr spannende Zeit, weil, du ja Jahrzehnte quasi.

Nicht dein pures Leben gelebt hast, durch Arbeit, durch Erziehung, durch Beziehungen, durch Ehen, durch Freundschaften, was auch immer und auf einmal ist es der Zeitpunkt da, du arbeitest nicht mehr, die Kinder sind aus dem Haus, kommen im besten Falle regelmäßig wieder, und vielleicht hast du auch keinen Partner aber das macht mir keine Angst.

Also so überhaupt nicht. Ich freue mich dann, wenn es allen gut geht, freue ich mich und ich weiß, was mit meiner Zeit anzufangen. Also ich glaube, jede Etappe ist wahnsinnig spannend. Und ja, man hofft halt nur, dass man sie dann auch wirklich bewusst wahrnehmen kann. Ja, genau, bewusst wahrnehmen kann und vor allem gesund wahrnehmen kann.

Das ist, finde ich, auch immer so ein bisschen. Mama, hier was? Nee, ein bisschen rot hier. Ein bisschen verspannt. Muskelkater? Ja. So, würde ich machen. Oh, ja. Offensichtlich. Ja, also sowas. Willst du dich da wieder hinsetzen? Nee, warum? Ich dachte nur, vielleicht ist dir langweilig. Also deswegen, es gibt kein Alter, wo ich sage, da hätte ich jetzt total Angst vor.

Ich glaube, ich würde die Verpflichtung, die ich jetzt habe, auf ein Minimum reduzieren wollen dann. Ja. Und dann mein Leben leben. Und vielleicht ist man dann ja auch so weit, dass man wirklich einfach auch schneller verreisen kann oder schneller irgendwie Sachen erleben kann. Und ich wünsche mir, das wünsche ich mir vor allem, dass ich im Alter keine Angst davor habe, neue Sachen auszuprobieren.

Schön, finde ich gut. Weil das erlebe ich oft bei alten Menschen, die sagen, ach, das kann ich doch alles gar nicht mehr. Das traue ich mir nicht zu. das macht mein Kopf nicht mit, mein Körper nicht mit, was auch immer. Ich hoffe, dass ich da immer so aktiv bleibe. Finde ich einen sehr guten Punkt. Habe ich gerade auch wieder bei meiner Oma mitgekriegt.

Musste ich sie nämlich auch einmal mehr rausjagen, quasi, dass wir dann draußen spazieren waren. Und ich meine, das ist ein Spaziergang. Genau, ja richtig. Und das finde ich auch, weil so viele alte Menschen tatsächlich, ja, sage ich mal, drinnen hocken. Ja, auch aus Gründen, dass wahrscheinlich keiner sie besucht, was auch schlimm genug ist.

Aber ich glaube auch, Auch, dass man viel selber daran arbeiten muss. Vielleicht auch, wenn man es kann, dass man da fit genug bleibt und sich das zutraut. Und vielleicht aber auch dann Menschen um sich herum hat, die auch sagen, nee Mama, komm jetzt mal. Wir machen das jetzt. Ja, das stimmt. Und sei es ein Skat-Truppe.

Ja, oder Zaubertricks lernen. Damit habe ich ja jetzt angefangen. Genau, richtig. Und die nerven euch, ne? Manchmal. Ja. Also ich kann das voll gut. Wir haben gestern zwei gemacht. Da hingen mir meine Kinnlage unten. Da ist halt eine Katze. Ja, manchmal passt er nicht ganz. Deshalb ich übe dann immer mit dir das.

Aber neue Hobbys. Also so etwas raussuchen, was man machen möchte. Und was dich dann weiter treibt. Also im Kopf gesund und jung bleiben und im Körper auch. Was wirst du auf gar keinen Fall machen, wenn du erwachsen bist? Was gibt absolutes No-Go, wo du sagst, das werde ich definitiv nicht machen? Drogen. Sehr gut. Sehr gut, wirklich.

Und gibt es was anderes, was du sagst, das würde mich, da möchte ich dran arbeiten? Ähm... Wie meinst du das jetzt so? Das ist einfach so, dass du sagst, okay, das nervt mich immer an dich mit deiner Erziehung, aber das werde ich bei meinen Kindern nicht machen. Oder sowas nervt mich immer an Erwachsenen, darauf werde ich achten, dass ich das nicht tue. Also in meiner Erziehung geht es.

Ja, oder generell, was Erwachsene immer wieder machen, was einem einfach mal halt denkt, so Alter, ach, lass doch mal. Zum Beispiel Kindern was verbieten, aber nicht mal darüber reden, warum sie das verbieten. Weil wie schon gesagt, wenn jetzt zum Beispiel sagen, du darfst jetzt nicht mehr raus, ich sage jetzt noch mal nach 15 Uhr oder so, dann machen es die Kinder heimlich.

Ja. Das habe ich ja schon gesagt. Aber wenn man darüber offen redet und sagt, wieso und zum Beispiel Gegenargumente und Führargumente dazu sammelt, dann versteht man das besser. Und vielleicht ist ja dann eine andere, wenn man darüber offen redet. Dann macht es vielleicht irgendwann auch für das Kind Sinn, meinst du, ne? Genau.

Ja. Tun wir das zu Hause? Reden wir genug über Verbote? Ja. Ja? Ja. Okay, und wenn nicht, sagst du es mir. Ja. Schön. Das haben wir eine Menge gelernt heute. Oder? Ich habe einen ganz tollen Song, den ich passend zu diesem Thema euch einmal anspielen möchte. Ja, gerne. Wo ich glaube, ich bin mir fest überzeugt, du findest den ganz furchtbar.

Das hat der Golden Bachelor, hat diesen Song gesungen. Doch. Und ich finde den wirklich total schön. Hat er den selbst gesungen? Ja, hat er selbst gesungen. Und wirklich, der ist herrlich. Hat er den rausgebracht oder war das für dich? Ja. Pass auf, ich lasse mal laufen, der Song heißt Die goldenen Zeiten. Okay.

Ich lasse mal laufen bis zum Refrain, in Ordnung? Ja, und dann verabschieden wir uns jetzt einfach schon. Outfaden damit, genau. Ihr Lieben, macht's gut. Vielen Dank, danke für deine Zeit heute. Ja, danke. Wir haben viel gelernt. Es war schön, deine Fragen, dein Input, cool. War sehr cool. Ja. Von meinem Jugendliche Leichtsinn.

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