Tiere einfach erklärt· Folge 6

Eule

Freitag, 30. Oktober 2026 · 4 min

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Shownotes

Eule: warum viele Eulen nachts wach sind, wie sie beinahe lautlos fliegen und was es mit ihren grossen Augen auf sich hat. Für Kinder ab 5.

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TIERE EINFACH ERKLÄRT — Folge 6: Eule

Erzähler: Weisst du, welches Tier tagsüber am liebsten schläft und erst nachts richtig munter wird? Erzähler: Genau, es ist die Eule! Sie macht es genau umgekehrt wie der Bär aus der letzten Folge. Erzähler: Der Bär war nämlich tagsüber wach und schlief nachts. Die Eule dagegen ruht am Tag und ist nachts munter. Erzähler: Stell dir vor, du müsstest immer in der Nacht spielen und tagsüber im Bett liegen. Das wäre komisch, oder? Erzähler: Für die Eule ist das aber ganz normal. Sie liebt die Nacht. Erzähler: Weisst du, warum die Eule so gut in der Dunkelheit sehen kann? Erzähler: Das liegt an ihren Augen. Die sind riesig! Richtig gross und rund. Erzähler: Stell dir vor, deine Augen wären so gross wie Tennisbälle. So ähnlich sehen die Augen einer Eule aus. Erzähler: Diese grossen Augen sammeln ganz viel Licht ein – auch wenn es fast dunkel ist. Erzähler: Deshalb sieht die Eule nachts viel besser als wir Menschen. Erzähler: Aber weisst du, was noch verrückt ist? Die Eule kann ihre Augen nicht hin und her bewegen wie wir. Erzähler: Wenn die Eule nach links schauen will, muss sie den ganzen Kopf drehen. Erzähler: Und das kann sie wirklich gut. Rate mal, wie weit sie den Kopf drehen kann! Erzähler: Fast ganz herum! Stell dir vor, du könntest deinen Kopf so weit drehen, dass du fast alles hinter dir siehst. Erzähler: Weisst du, wie das klingen würde, wenn du deinen Kopf so weit drehen würdest? Vielleicht ein bisschen knarrend. Erzähler: Bei der Eule hört man davon nichts. Und noch etwas ist besonders: Viele Eulen gehören zu den leisesten Fliegern der Welt. Erzähler: Wenn eine Eule an dir vorbeifliegt, hörst du oft fast gar nichts – wirklich! Erzähler: Stell dir vor, du rennst durch dein Zimmer und es gibt überhaupt keinen Ton. Kein Trampeln, kein Schnaufen. Erzähler: Das können viele Eulen, weil ihre Federn ganz besonders gebaut sind. Sie sind weich und flauschig. Erzähler: Die Federn wirken wie ein dicker, leiser Pullover, der viele Geräusche dämpft. Erzähler: Deshalb können Eulen ihre Beute überraschen. Oft merkt die Beute gar nicht, dass eine Eule kommt. Erzähler: Was fressen Eulen denn gerne? Viele Eulen mögen Mäuse. Aber nicht alle: Manche fressen auch Insekten, Fische oder kleinere Vögel. Erzähler: Stell dir vor, du hast ein Lieblingsessen. Für viele Eulen ist eine Maus ein richtiger Leckerbissen. Erzähler: Aber die Eule hört die Maus auch, ohne sie zu sehen. Sie hat nämlich ein super Gehör. Erzähler: Bei manchen Eulen sitzen die Ohren auf unterschiedlicher Höhe. Eines sitzt weiter oben, das andere weiter unten. Erzähler: Das ist wie bei dir, wenn du den Kopf schief legst, um besser zu lauschen. Erzähler: So weiss die Eule genau, woher ein Geräusch kommt: von oben oder unten, von links oder rechts. Erzähler: Weisst du, welche Geräusche Eulen selbst machen? Manche klingen wie ein tiefes Huuu. Erzähler: Andere klingen eher wie ein grelles Kreischen. Je nach Eulenart ist das ganz unterschiedlich. Erzähler: Es gibt ganz kleine Eulen, etwa so gross wie deine Hand. Und es gibt grosse Eulen, die sind grösser als eine Katze. Erzähler: Weisst du, wo viele Eulen wohnen? In Baumhöhlen, zum Beispiel in alten Bäumen. Erzähler: Das ist wie ein gemütliches Baumhaus mit einem runden Fenster zum Hinausschauen. Erzähler: Vielleicht hast du ja schon einmal eine Eule gehört, als du abends im Bett lagst. Erzähler: Dann weisst du jetzt: Da draussen sitzt ein geheimnisvoller Nachtflieger und schaut mit seinen grossen Augen in die Dunkelheit.

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