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Tiere einfach erklärt· Folge 7

Hornisse

Sonntag, 1. November 2026 · 4 min

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Shownotes

Hornisse: hornissen sind grosse Verwandte der Wespen. Sie sind aber meist viel ruhiger und weniger gefährlich, als viele denken. Für Kinder ab 5.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

TIERE EINFACH ERKLÄRT — Folge 7: Hornisse

Erzähler: Weisst du, welches Tier so aussieht wie eine Wespe, aber viel, viel grösser ist? Erzähler: Richtig, es ist die Hornisse! Erzähler: Eine grosse Hornisse kann fast so lang werden wie dein kleiner Finger. Stell dir das mal vor. Erzähler: Sie hat gelbe und dunkle Streifen, ähnlich wie eine Wespe, nur ist sie viel grösser. Erzähler: Weisst du, wie gross so ein Nest werden kann? Erzähler: So gross wie ein Fussball! Oder sogar noch grösser. Erzähler: So ein Nest befindet sich oft hoch oben in Bäumen, in hohlen Baumstämmen oder in einem alten Nistkasten für Vögel. Erzähler: Im Sommer wohnen dort Hunderte von Hornissen zusammen – wie in einem grossen Wohnhaus. Erzähler: Weisst du, wer in diesem Haus die Chefin ist? Erzähler: Das ist die Königin. Sie ist die grösste von allen und die Mama. Erzähler: Sie legt die Eier, aus denen dann die Larven schlüpfen. Aus den Larven werden später neue Hornissen. Erzähler: Die anderen Hornissen im Nest sind meistens ihre Kinder. Sie helfen alle mit. Erzähler: Manche suchen Futter, manche bauen das Nest weiter, manche kümmern sich um die Jungen. Erzähler: Rate mal, was Hornissen ihren Jungen gern bringen. Erzähler: Sie jagen andere Insekten, zum Beispiel Fliegen und Mücken. Die verfüttern sie an ihre Jungen. Erzähler: Das ist eigentlich richtig praktisch, oder? Erzähler: Sie helfen uns nämlich, indem sie viele Mücken und Fliegen fangen. Erzähler: Ein grosses Hornissenvolk kann an einem Tag mehrere hundert Insekten fangen. Das ist eine ganze Menge! Erzähler: Weisst du, was viele Menschen über Hornissen denken? Erzähler: Sie haben Angst vor ihnen, weil sie so gross sind und einen Stachel haben. Erzähler: Aber rate mal: Hornissen sind eigentlich ganz friedlich. Erzähler: Sie stechen meist nur, wenn sie sich oder ihr Nest wirklich bedroht fühlen. Erzähler: Wenn du Abstand hältst und das Nest nicht störst, passiert meistens nichts. Wenn du ein Nest siehst, sag am besten einem Erwachsenen Bescheid. Erzähler: Stell dir vor, jemand kommt in dein Zimmer und rüttelt an deinem Bett. Erzähler: Das fändest du auch nicht gut, oder? Genauso geht es den Hornissen. Erzähler: Weisst du, was besonders cool ist? Hornissen fliegen sogar in der Dämmerung. Erzähler: Wenn die Sonne untergeht und es langsam dunkel wird, gehen sie noch auf Jagd. Erzähler: Ihre Augen können auch im Halbdunkel noch gut sehen. Darum können sie auch dann noch jagen. Erzähler: Und wenn es kalt wird? Dann sterben die Arbeiterinnen und die alte Königin. Erzähler: Nur junge Königinnen überleben. Sie verstecken sich an einem sicheren Ort und halten Winterruhe. Erzähler: Im Frühling wird eine dieser jungen Königinnen wieder aktiv und baut ein ganz neues Nest. Ist das nicht toll? Erzähler: Also, wenn du das nächste Mal eine riesige Wespe siehst: keine Panik. Erzähler: Vielleicht ist es eine Hornisse. Sie ist meistens friedlich und jagt gerade Fliegen oder Mücken. Erzähler: Schau sie dir aus sicherer Entfernung an. Sie ist ein faszinierendes Tier. Tschüss bis nächste Woche!

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