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Tiere einfach erklärt· Folge 10

Igel

Montag, 2. November 2026 · 4 min

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Shownotes

Igel: warum der Igel Stacheln hat, wie er den Winter verschläft und was er gerne frisst – einfach erklärt für kleine Tierfreunde. Für Kinder ab 5.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

TIERE EINFACH ERKLÄRT — Folge 10: Igel

Erzähler: Weißt du, welches Tier sich im Garten zu einer kleinen, stacheligen Kugel zusammenrollt? Genau, der Igel! Erzähler: Letztes Mal haben wir über den Braunbären gesprochen. Der Igel ist viel, viel kleiner als so ein Bär. Erzähler: Aber der Igel hat etwas Besonderes, das der Bär nicht hat. Weißt du, was? Erzähler: Richtig! Der Igel hat Stacheln auf dem Rücken. Und zwar ganz viele. Erzähler: Stell dir vor, der Igel trägt einen Anzug aus lauter winzigen, spitzen Stacheln. Erzähler: Auf seinem Rücken wachsen mehrere Tausend Stacheln – oft etwa 5000 bis 7000. Zusammen sehen sie aus wie ein dichter, stacheliger Bürstenteppich! Erzähler: Weißt du, wofür der Igel die Stacheln braucht? Sie sind sein Schutz. Erzähler: Wenn ein Fuchs oder eine Katze in die Nähe kommt, rollt sich der Igel ganz fest zusammen. Erzähler: Dann stehen die Stacheln nach allen Seiten ab – wie bei einem stacheligen Kastanienball. Erzähler: Die meisten Tiere wollen sich an den spitzen Stacheln nicht wehtun. Also geht der Fuchs meistens lieber weiter. Erzähler: Rate mal: Kann der Igel seine Stacheln abschießen oder aus der Haut ziehen, wie du eine Nadel aus Stoff ziehst? Erzähler: Nein! Die Stacheln gehören fest zum Igel. Sie wachsen einfach so aus seinem Rücken. Erzähler: Und wenn mal ein Stachel ausfällt, wächst mit der Zeit ein neuer nach. Stacheln sind nämlich umgewandelte Haare. Erzähler: Weißt du, was der Igel eigentlich frisst? Er mag Käfer, Regenwürmer und Schnecken. Erzähler: Stell dir vor, er ist wie ein kleiner Detektiv, der nachts durch den Garten schleicht. Erzähler: Mit seiner guten Nase sucht er nach leckeren Käfern unter den Blättern. Erzähler: Und mit seinen kleinen Pfötchen wühlt er im Boden – wie ein winziger Bagger! Erzähler: Hast du das schon mal gesehen? Der Igel ist nämlich meistens nachts wach. Erzähler: Tagsüber schläft er gern in einem Laubhaufen oder unter einem Busch. Erzähler: Weißt du, was der Igel im Winter macht, wenn es kalt wird und Schnee liegt? Er schläft. Ganz lange! Erzähler: Er verschläft den ganzen Winter. Man nennt das Winterschlaf. Erzähler: Vorher baut er sich ein kuscheliges Nest aus Laub und Gras. Erzähler: Das ist wie sein eigenes kleines Schlafzimmer im Garten. Erzähler: Dann rollt er sich zusammen und schläft monatelang. Manchmal von November bis März. Erzähler: Während er schläft, schlägt sein Herz ganz langsam. Und er atmet nur noch sehr wenig. Erzähler: So spart er Energie und kommt ohne Fressen durch den Winter. Clever, oder? Erzähler: Wusstest du, dass der Igel auf Englisch 'hedgehog' heißt? Das bedeutet nämlich 'Heckenschwein'! Erzähler: Er lebt oft in Hecken, schnüffelt im Laub und schnaubt oder grunzt manchmal wie ein kleines Schweinchen. Erzähler: Weißt du, was du tun kannst, wenn du einen Igel im Garten findest? Erzähler: Am besten lässt du ihn in Ruhe. Wenn es heiß und trocken ist, kannst du ihm eine flache Schale mit Wasser hinstellen. Wirkt er verletzt, krank oder läuft tagsüber umher, hol bitte einen Erwachsenen und frag bei einer Igelhilfe nach. Erzähler: Aber bitte keine Milch! Igel können Milch nicht gut verdauen und bekommen davon Bauchweh. Erzähler: Lass am besten einen Laubhaufen im Garten liegen. Darin kann der Igel wunderbar überwintern. Erzähler: So hilfst du deinem kleinen, stacheligen Gartenfreund. Und als Dank dafür frisst er Käfer, Würmer und Schnecken. Erzähler: Der Igel ist also ein kleiner, stacheliger Gartenheld. Siehst du ihn jetzt auch so? Erzähler: Ich hoffe, wir hören uns bald wieder. Bis zum nächsten Mal!

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