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Shownotes
Der Podcast für Menschen, die von Tieren lernen – mit Tierkommunikation, Intuition, Bewusstsein und inspirierenden Geschichten für eine tiefere Verbindung zu deinem Tiergefährten und zu dir selbst.
Was stimmt denn nun?
Shownotes
«Ich bin nicht tot. Ich sitze hinter Gittern.»
Dieser Satz stammt von einem vermissten Hund und zeigt ziemlich eindrücklich, wie schnell wir eine Information richtig empfangen und trotzdem falsch interpretieren können.
Denn bei der Tierkommunikation geht es nicht nur darum, eine Antwort zu bekommen.
Entscheidend ist auch: Was habe ich tatsächlich wahrgenommen? Was habe ich verstanden? Und was habe ich selbst hineininterpretiert?
Genau darum geht es in dieser Episode.
Zusammenfassung und Stichpunkte
Was passiert, wenn zwei Menschen mit demselben Tier kommunizieren und völlig unterschiedliche Antworten bekommen?
Wer hat recht? Wer liegt falsch? Und muss überhaupt einer von beiden falsch liegen?
Telepathische Kommunikation ist für mich wie eine Sprache. Und die Wörter dieser Sprache sind Gefühle.
Wenn ein Tier beispielsweise Panik übermittelt, ich die Schwingung von Panik aber nicht kenne, sucht mein Unterbewusstsein nach etwas Ähnlichem, das es bereits kennt. Vielleicht übersetze ich die Information dann mit Angst.
Ich habe möglicherweise durchaus etwas richtig wahrgenommen, aber nicht präzise genug übersetzt.
Je grösser unser Gefühlsvokabular ist, desto genauer können wir unterscheiden, was ein Tier tatsächlich übermittelt.
Doch auch die Frage selbst, der Zeitpunkt einer Kommunikation und unsere eigenen Interpretationen können zu unterschiedlichen Antworten führen.
In dieser Episode erzähle ich dazu die Geschichte eines vermissten Hundes.
Der Hund war aus einem Tierheim weggelaufen. Ich bekam von ihm die Information, dass er auf dem Weg zu seinem ursprünglichen Zuhause sei. Zwei andere Personen kamen zu einem anderen Ergebnis.
Einige Tage später hiess es plötzlich: Der Hund ist tot.
Als ich erneut Kontakt mit ihm aufnahm, spürte ich ihn jedoch sehr deutlich im Körper.
Und hinter Gittern.
Die Besitzerin begann daraufhin, Tierheime auf dem Weg zu seinem ursprünglichen Zuhause abzutelefonieren.
Und tatsächlich sass der Hund in einem anderen Tierheim. Lebendig. Hinter Gittern.
In dieser Episode erfährst du:
• Warum unterschiedliche Antworten in der Tierkommunikation nicht automatisch bedeuten, dass jemand falsch kommuniziert hat.
• Weshalb telepathische Kommunikation für mich wie eine Sprache funktioniert.
• Warum Gefühle das Vokabular dieser Sprache sind.
• Weshalb Angst und Panik nicht dieselbe Information sind.
• Wie die Formulierung einer Frage die Antwort beeinflussen kann.
• Warum sich Antworten im Laufe der Zeit verändern dürfen.
• Wie unser Gehirn aus einzelnen Wahrnehmungen ganze Geschichten konstruiert.
• Weshalb wir Rohinformation und Interpretation sauber voneinander trennen sollten.
• Was die Geschichte des vermissten Hundes über Präzision in der Tierkommunikation zeigt.
Wenn ich «hinter Gittern» wahrnehme, ist genau das zunächst meine Information.
Ich kann überlegen, ob damit ein Tierheim oder eine Tierarztpraxis gemeint sein könnte. Aber sobald ich sage: «Der Hund sitzt in diesem bestimmten Tierheim», habe ich etwas hinzugefügt, das ich gar nicht bekommen habe.
Diese Unterscheidung ist enorm wichtig.
Wenn du selbst Tierkommunikation übst, kannst du deshalb nach einem Gespräch zwei Dinge getrennt aufschreiben:
Was habe ich tatsächlich bekommen?
Ein Gefühl, ein Bild, ein Wort, ein Körperempfinden oder ein Wissen.
Und daneben:
Was habe ich daraus interpretiert?
Denn gute Tierkommunikation bedeutet nicht einfach, möglichst viele Informationen zu bekommen.
Es bedeutet auch, immer genauer wahrzunehmen, was wirklich da ist.
Wenn du dein Tier bewusster wahrnehmen und eure Kommunikation vertiefen möchtest, findest du in meinem kostenlosen Kurs weitere Impulse und Übungen für euren gemeinsamen Alltag.
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Ich bin nicht tot, ich sitze hinter Gittern! Und genau dieses Satz zeigt wie schnell wir eine Information richtig empfangen und trotzdem falsch interpretieren können. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Tiersteutlich. Schön dass du heute wieder dabei bist. Wenn ihr mit einem Tier kommunizieren kann passiert nicht einfach nur eines.
Wir stellen eine Frage, wir bekommen eine Antwort. Fertig! Dazwischen passiert sehr viel mehr. Da ist zuerst einmal die Frage Wie stelle ich sie überhaupt? Dann kommt die Antwort des Tieres. und dann kommt ein ganz entscheidender Punkt Was verstehe ich davon Und wieviel interpretiere ich zusätzlich noch hinein?
Genau da kann es nämlich ziemlich spannend werden. Ich sage immer wieder Telepathische Kommunikation ist wie eine Sprache. Und wenn du eine Sprach lernen willst, musst du das Vokabular lernen! Wenn du nur zehn Wörter spanisch kannst und jemand spricht einen ganzen Satz mit dir dann verstehst du vielleicht einzelne Wörtern Denn rest versuchst du dir irgendwie zusammenzureimen.
Du schaust auf den Zusammenhang Du überlegst was gemein sein könnte Und je weniger Vokapular du hast, desto mehr musst du ergänzen. Und genau das kann auch bei der Tierkommunikation passieren! Nur besteht das Vokabular in der telepathischen Kommunikation nicht einfach aus gesprochenen Wörtern? Die Wörter dieser Sprache sind Gefühle und deshalb ist es so wichtig dass wir lernen wie sich Gefühler tatsächlich anfühlen Nicht nur dass wir das Wort kennen sondern die Schwingung dahinter.
Nehmen wir einmal an, ein Tier übermittelt Ich habe Panik. Panik hat eine ganz bestimmte Schwingungen, eine bestimmte Frequenz und jetzt empfängt der Mensch diese Schwingen aber er weiß nicht wie sich Panik tatsächlich anfühlt. Er kennt das Wort Panik Aber die Frequence davon kennt er nicht. Sein Unterbewusstsein bekommt also eine Information, die es nicht eindeutig zuordnen kann.
Und dann passiert etwas das unsere Unterbewustsein ständig macht! Es geht in seine Datenbank – es sucht! Was kenne ich dass dieser Informationen am nächsten kommt? Und vielleicht kennt dieser Mensch Angst sehr gut. Also wird aus der empfangenen Schwingung Panik in der Übersetzung plötzlich Angst. Und dann sagt der Mensch, das Tier hat Angst und das Tier denkt sich Nein!
Ich habe keine Angst ich hab Panik. Das ist nicht dasselbe. Der Mensch hat möglicherweise gar nicht falsche Empfangen. Er hatte Informationen nur nicht präzise genug übersetzen können. Deshalb finde ich es so wichtig das eigene Gefühlsvokabular zu erweitern. wie fühlt sich Angst an, wie fühlt sich Panik an?
Wie fühlt es sich Unsicherheit an? und wie fühle ich mich über Forderung oder Trauer oder Resignation an. Wie fühlte sich Anspannung an oder Hilflosigkeit? Viele dieser Gefühle liegen für uns sprachlich relativ nah beieinander aber sie fühlen sich nicht gleich an und je genauer du diese Unterschiede kennst, desto genauer kannst du eine Information einordnen.
Und das ist für mich ein ganz wesentlicher Teil beim Lernen der Tierkommunikation. Nicht nur kann ich etwas empfangen sondern kann ich das was ich empfange auch unterscheiden? Und noch bevor wir überhaupt bei der Antwort sind gibt es einen weiteren Punkt Wie wurde die Frage gestellt? Denn die Antwort eines Tieres bezieht sich auf die Frage, die tatsächlich gestellt wurde.
Nicht unbedingt auf die Fragen, die wir im Kopf gemeint haben! Wenn zwei Menschen glauben sie hätten dasselbe gefragt kann die Formulierung trotzdem unterschiedlich gewesen sein und dadurch kann auch die Antwort unterschiedlich rausfallen. Es macht einen Unterschied ob ich frage willst du umziehen oder Wie würdest du dich fühlen, wenn wir umziehen?
Oder was brauchst du damit ein Umzug für dich gut möglich wäre. Das sind drei verschiedene Fragen und deshalb können drei verschiedene Antworten völlig richtig sein! Und dann kommt der nächste Punkt – Was habe ich tatsächlich empfangen?! Was habe ich denn daraus gemacht? Das finde ich einen enorm wichtigen Unterschied.
Nehmen wir an, ich bekomme ein Gefühl von Enge. Das ist erst einmal die Information. Enge! Wenn ich daraus sofort mache das Tier fühlt sich in seiner Wohnung eingesperrt. dann habe ich bereits interpretiert vielleicht stimmt es oder vielleicht stimmt auch nicht. Vielleicht geht so etwas ganz anderes.
Deshalb ist es wichtig, sich immer wieder zu fragen was habe ich wirklich bekommen und was hab' ich daraus gemacht. Unser Gehirn möchte Dinge nämlich einordnen Es möchte Zusammenhänge herstellen. Wenn etwas fehlt ergänzt es. Das ist im Alltag ausgesprochen praktisch Aber bei der Tierkommunikation kann genau das problematisch werden Denn wenn ich eine Information bekomme die ich nicht eindeutig verstehe, entsteht schnell eine Geschichte darum herum und irgendwann weiß sich vielleicht selbst nicht mehr.
hat das Tier mir das gesagt oder habe ich das daraus geschlossen? Je weniger Erfahrung jemand hat desto wichtiger ist es deshalb die empfangene Information möglichst sauber von der eigenen Interpretation zu trennen. Und natürlich gibt es noch einen ganz anderen Grund weshalb ein Tier unterschiedliche Antworten geben kann.
Die Situation kann sich verändert haben, ein Bedürfnis kann sich verändern. das Tier selbst kann sich ändern. Wenn ich heute frage Möchtest du mit uns in dieses Haustieren? und das Tier sagt Nein? Dann bedeutet dieses nein nicht automatisch nie! Wenn ich einige Monate später vielleicht noch einmal frage Kann die Antwort Ja sein Nicht weil die erste Antwort falsch war, sondern weiß ich inzwischen etwas verändert hat.
Wir Menschen ändern unsere Meinung schließlich auch und Tiere dürfen das genauso! Eine unterschiedliche Antwort ist deshalb nicht automatisch ein Widerspruch. Und damit komme ich zurück zu meinem ersten Satz Ich bin nicht tot – ich sitze hinter Gittern. Vor vielen Jahren lief mich eine völlig verzweifelte Frau an.
Sie hatte einen Hund aus dem Tierheim über das Wochenende bei sich zu Hause zur Probe. Sie wollte ihn anschließend adoptieren. Damals war das Chippen von Hunden noch nicht so geregelt wie heute, es war noch nicht obligatorisch! Der Hund musste deshalb nochmal zurück ins Tierheim weil er noch gechipped werden sollte und bevor das passieren konnte lief er vom Tierheim weg.
Die Frau rief mich an und fragte ob ich herausfinden könne wo er ist. Also habe ich mit dem Hund Kontakt aufgenommen. Und ich bekam die Information, dass ich nach Hause unterwegs bin und zwar in Richtung seines ursprünglichen Zuhauses. Die Frau telefonierte anschließend mit dem Tierheim. Dort arbeitete man offenbar ebenfalls mit einem Tierkommunikator und zusätzlich mit jemandem der pendelte.
Beide hatten die Informationen bekommen – Der Hund ist auf dem Weg zur Frau! bei der er dieses Wochenende verbracht hatte. Sie rief mich an und erzählte es mir, da habe ich nochmals hineingespürt und ich bekam wieder dieselbe Antwort. Der Hund ist nach Hause unterwegs, sei Ursprüngliches zuhause! Ich sagte ihr dann okay das sind zwei gegen eins, ich kann dir nur sagen was ich bekommen habe und ich habe mich aus dem Fall zurückgezogen.
Einige Tage später rief die Frau mich wieder an. Der Hund ist tot. Ich war völlig erschrocken und fragte, oh je! Habt ihr ihn gefunden? Nein – sie hatten ihn nicht gefunden. Aber der Tierkommunikator und die Person, die pendelte, hatten beide bekommen «der Hund ist Tod». Und dann fragte sie mich, kannst du bitte nochmals reinspüren?
Also habe ich nochmal das Kontakt aufgenommen und ich aber den Hund im Körper gespürt hintergittern. Also habe ich der Frau gesagt, also ich bekomme ihn im Körper hinter Gittern. Ich wusste nicht wo. für mich sah das aus wie ein Tierheim oder bei einem Tierarzt aber ich hatte keine Ahnung wo das sein könnte?
Ich konnte Ihnen nur sagen was ich bekommen hatte! Die Frau begann darauf hin herauszufinden wo das ursprünglich zu Hause dieses Hundes gewesen war und dann schaute sie nach, welche Tierheime auf dem Weg dorthin lagen und sie telefonierte diese Tierheimer ab. Und tatsächlich! Der Hund saß in einem dieser Tierheimen hinter Gittern.
Dort hatte niemand gewusst wo er hingehörte weil er ja noch nicht gechippt war... ...und jetzt kommt der Punkt der mir bei dieser Geschichte wichtig ist Ich kann nichts sagen was die anderen beiden Personen tatsächlich empfangen haben. Ich war bei Ihren Kommunikationen nicht dabei. Ich weiß nicht, welche Fragen Sie gestellt haben und ich weiß auch nicht, welchen Gefühle Bilder oder Informationen sie bekommen haben – und deshalb weiß ich auch nicht an welcher Stelle die Interpretation dazu gekommen ist!
Es kann durchaus sein dass Sie etwas völlig Richtiges empfangen haben. vielleicht eine Information wie «Ich sitze fest» oder «Ich komme nicht weiter», «Ich bin eingeschlossen». Und vielleicht wurde daraus die Interpretation, der Hund ist tot. Ich weiß es nicht! Genauso beim Thema Zuhause. Vielleicht kam ebenfalls dort die Information ich gehe nach Hause aber was bedeutet zu Hause?
Die Frau bei der er gerade einen Wochenende verbracht hatte oder das Zuhausen dass er vorher kannte? Genau da sehen wir wie entscheidend Interpretations ist. Für mich war diese Geschichte damals sehr eindrücklich. Denn sie hat mir noch einmal gezeigt, eine Information zu empfangen ist nur der erste Schritt!
Der zweite ist, sie möglichst sauber zu verstehen und der dritte ist nicht mehr daraus zu machen als tatsächlich da ist. Wenn ich hinter Gittern bekomme dann bekomme ich Hintergittern. Dann kann ich sagen vielleicht es ein Tierheim oder vielleicht ist das ein Tierarzt. Aber was ich nicht sagen kann, ist er sitzt definitiv in diesem Tierheim.
Denn diese Information habe ich nicht und genau diese Unterscheidung finde ich enorm wichtig! Wenn du Tierkommunikation übst, dann mach einmal etwas ganz einfaches. Schreib nach einer Kommunikation zwei Dinge getrennt auf. Erstens – Was hab' ich tatsächlich bekommen? Also wirklich nur die Rohinformation des Gefühl Bild, Wort, Körperempfinden wissen und dann daneben was habe ich daraus interpretiert.
Allein dieser Trennung kann unglaublich viel verändern denn plötzlich siehst du was kam tatsächlich vom Tier? Und an welcher Stelle begann dein Kopf die Lücken zu füllen? Lass uns das nochmals zusammenfassen. Wenn unterschiedliche Antworten entstehen bedeutet es nicht automatisch dass eine Person richtig um die andere falsch liegt.
Es kann an der Frage liegen, es kann am Zeitpunkt liegen und es kann daran liegen das sich die Situation verändert hat. Und es kann bei der Übersetzung liegen. Telepathische Kommunikation ist eine Sprache – und die Wörter dieser Sprache sind Gefühle! Je größer unser Vokabular ist desto genauer können wir verstehen was ein Tier tatsächlich übermittelt Und je sauberer wir zwischen Information und Interpretation unterscheiden, desto weniger laufen wir Gefahr aus einem Gefühl eine ganze Geschichte zu machen.
Genau dieses feine Unterscheiden verändert Tierkommunikation – nicht einfach mehr Informationen zu bekommen sondern genauer wahrzunehmen was wirklich da ist! Und je besser wir unsere eigene Wahrnehmung kennenlernen desto klarer können wir auch unser Tier verstehen. Genau deshalb habe ich den kostenlosen Kurs Harmonische Beziehung zu deinem Tier erstellt.
Du findest ihn unter harmonischebeziehung.com Und nun wünsche ich dir viel Freude beim Entdecken! Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Tschüss!