Tierisch Deutlich· Staffel 2· Folge 44

042 Darfst du deinem Tier jede Frage stellen?

Mittwoch, 28. Oktober 2026 · 13 min

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Shownotes

Der Podcast für Menschen, die von Tieren lernen – mit Tierkommunikation, Intuition, Bewusstsein und inspirierenden Geschichten für eine tiefere Verbindung zu deinem Tiergefährten und zu dir selbst.
Darfst du deinem Tier jede Frage stellen?

Shownotes

Nur weil du einem Tier eine Frage stellen kannst, heisst das noch lange nicht, dass es dir auch antworten muss.

Es gibt Tiere, die sind unglaublich gesprächig. Du stellst eine kleine Frage und schon kommen Informationen, Gedanken, Gefühle und Geschichten.

Und dann gibt es Tiere, die wenig erzählen. Die auf bestimmte Fragen nicht eingehen. Oder die über ihre Vergangenheit überhaupt nicht sprechen möchten.

Das ist bei Tieren nicht anders als bei Menschen.

Und genau dort beginnt für mich Respekt in der Tierkommunikation.

Zusammenfassung und Stichpunkte

Gerade bei Tierschutzhunden möchten Menschen häufig wissen, was das Tier früher erlebt hat.

Wo hat es gelebt? Was ist ihm passiert? Warum reagiert es heute in bestimmten Situationen so?

Manchmal erzählt ein Tier sehr viel darüber. Manchmal reicht eine einzige Information, damit ein heutiges Verhalten plötzlich verständlich wird. Und manchmal möchte ein Tier überhaupt nicht über seine Vergangenheit sprechen.

Es ist seine Geschichte.

In dieser Episode erzähle ich unter anderem von meinem Hasen Spot. Als ich ihn einmal fragte, ob Tiere davor geschützt werden müssten, dass fremde Menschen einfach Kontakt mit ihnen aufnehmen, war seine Antwort sinngemäss ziemlich klar:

Er kann selbst entscheiden, mit wem er spricht und mit wem nicht.

Wie konsequent Spot das handhabte, zeigte sich später bei der Entwicklung einer Maschine, bei der er einem Mann immer wieder Informationen lieferte. Als dieser versuchte, Spot ohne mich zu kontaktieren, bekam er keine Antworten.

Also versuchte er einen Umweg über sein Pferd.

Spots Antwort darauf war eindeutig:

«Wenn du etwas von mir wissen willst, musst du über Paloma gehen.»

Trotzdem bedeutet das für mich nicht, dass wir einfach ungefragt mit fremden Tieren kommunizieren sollten.

Für eine respektvolle Tierkommunikation gibt es für mich zwei Ebenen der Zustimmung:

Der Mensch des Tieres ist damit einverstanden, dass die Kommunikation stattfindet.

Und das Tier selbst entscheidet, ob es mit mir sprechen möchte und worüber.

In dieser Episode erfährst du:

• Warum manche Tiere sehr gesprächig und andere eher zurückhaltend sind.

• Weshalb ein Tier nicht über seine Vergangenheit sprechen muss.

• Warum manchmal eine einzige kleine Information ausreicht, um ein Verhalten besser zu verstehen.

• Was Spot darüber sagte, wer mit ihm kommunizieren darf.

• Warum ich nicht ungefragt mit fremden Tieren kommuniziere.

• Welche zwei Ebenen der Zustimmung für mich zur Tierkommunikation gehören.

• Warum Neugier noch keinen Anspruch auf eine Antwort gibt.

• Wie sich ein Nein eines Tieres zeigen kann, ohne dass es ausdrücklich Nein sagt.

• Was Privatsphäre und Augenhöhe in der Tierkommunikation für mich bedeuten.

Wenn du deinem Tier eine Frage stellen möchtest, kannst du dir vorher zwei Dinge überlegen:

Warum möchte ich das wissen?

Und:

Was mache ich mit der Information, wenn ich sie bekomme?

Und wenn auf deine Frage nichts kommt, muss das nicht automatisch bedeuten: «Ich kann mein Tier nicht hören.»

Vielleicht ist genau das die Antwort.

Darüber möchte ich nicht sprechen.

Augenhöhe zeigt sich nicht nur darin, dass wir Tiere fragen und ihnen zuhören. Sie zeigt sich auch darin, dass wir akzeptieren können, wenn ein Tier etwas für sich behalten möchte.

Denn nur weil wir Zugang zu dieser Form der Kommunikation haben, haben wir noch lange keinen Anspruch auf jede Information.

Wenn du dein Tier bewusster wahrnehmen und eure Kommunikation und Beziehung vertiefen möchtest, findest du in meinem kostenlosen Kurs «Harmonische Beziehung zu deinem Tier» weitere Impulse und Übungen.

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Nur weil du einem Tier eine Frage stellen kannst, heißt das noch lange nicht dass es dir antworten muss. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Tiere. Steutlich! Schön, dass du heute wieder dabei bist. Es gibt Tiere die sind unglaublich gesprächig. Du stellst deine kleine Frage Und dann sprudelt es.

Du bekommst Informationen, Gedanken, Gefühle, Geschichten. Und dann gibt es Tiere bei denen ist das ganz anders. Du stellst deine Frage? Dann bekommest du ein bisschen etwas? Dann fragst du noch einmal nach! Dann kommt vielleicht noch eine kleine Information. und das ist bei Tieren genauso wie bei Menschen.

Es gibt extravertierte Tiere und es gibt introvertierte Tiere. Es gibt Tiere, die gerne erzählen und es gibt Tiere die gewisse Dinge lieber für sich behalten. Und genau da beginnt für mich Respekt in der Tierkommunikation. Gerade bei Tierschutzhunden möchten die Menschen natürlich häufig wissen was ist diesem Hund passiert?

Wo hat er vorher gelebt? Was hat er erlebt? Warum reagiert er heute auf gewisse Situationen so? Und manchmal erzählt ein Tier sehr viel über seine Vergangenheit. Manchmal erzählt es wenig und manchmal möchte sie überhaupt nicht darüber sprechen, dann kann ich natürlich noch fragen und sagen Schau! Es könnte hilfreich sein etwas darüber zu wissen damit dein Mensch besser versteht was heute passiert.

aber wenn dann das Tier immer noch nichts sagen möchte? Dann ist das so Dann dräng ich es auch nicht. Es ist seine Geschichte und es ist seine Entscheidung.". Und manchmal braucht das auch gar keine große Geschichte! Ich kann mich an ein Tier erinnern, dass mir einmal erzählt hat, dass es früher bei einer älteren Person gelebt hat die an Krücken ging... ...und mehr braucht es in dem Moment gar nicht.

Denn der heutige Mensch des Hundes sagte dann sofort AHAH! Deshalb reagiert er immer auf Menschen mit Krücken und möchte zu ihnen hin. Plötzlich ergab ein Verhalten Sinn! Und ich kenne auch das von meinem Hund Nebo. Meine Mutter ging an eine Krücke, und Nebo liebte meine Mutter. Wenn wir unterwegs waren unter irgendwo jemandem mit einer Krücke sah, dachte er jedes Mal es sei meine Mama – und da wollte er hin.

Für ihn gehörte diese Krücke offenbar ganz stark zu ihr. Manchmal reicht also eine kleine Information aus der Vergangenheit, damit etwas im Heute verständlich wird und trotzdem hat das Tier das Recht zu entscheiden wie viel es erzählen möchte. Es gibt Tierkommunikatoren die nicht möchten dass außerhalb ihrer Kurse mit ihren Tieren kommuniziert wird Und die erste von der ich das gehört habe war Penelope Smith Und ich habe Spott damals gefragt, wie er das sieht.

Ob so eine Regel nötig ist um die Tiere zu schützen und Spott meinte dann Ich kann immer noch selbst entscheiden mit wem ich spreche und mit wehen nicht! Und dann sagte er Wenn du wüsstest wie viele Menschen mich kontaktieren Ups. Dann hab' ich gefragt ja was ihr denn macht? Daraufhin hat der geantwortet naja Manchen gebe ich eine Antwort und manche gebe keine Antwort.

Das entscheide ich ganz individuell. Es fand ich extrem spannend, und ja natürlich hatte er recht! Nur weil jemand versucht mit einem Tier zu kommunizieren bedeutet das noch lange nicht dass das Tier antworten muss. Das Tier hat eine Wahl. Das Spot das auch wirklich so meinte habe ich später nochmal sehr deutlich erlebt.

Spot hat einmal einem Menschen geholfen, eine bestimmte Maschine zu entwickeln. Der Mann hatte eine Idee und er hat sie mir erzählt – ich habe sie Spot weitergegeben und Spot sagte ja das ist machbar! Und daraus ist dann wirklich eine Entwicklung entstanden. Der Man hatte einen Entwickler der die Maschine technisch ausgearbeitet hat.

Und zwischendurch kamen immer wieder Fragen auf. diese Fragen wurden Spot gestellt und Sport hat sie beantwortet. Und ich habe dabei teilweise wirklich Dinge aufgeschrieben, von denen ich selbst überhaupt keine Ahnung hatte und ich habe überhaupt nicht verstanden was die bedeutet haben. Für die beiden Männer haben Sie offensichtlich vollkommen Sinn gemacht!

Die Maschine wurde später sogar patentiert und ich stehe im Patent. Weil naja... Es ist schwierig einen Hasen im Patent zu erwähnen. Während dieser Entwicklung hat dann der Mann bei mir ein Tier-Kommunikationskurs gemacht und danach hatte er offensichtlich versucht, Spot zu kontaktieren. Ich nehme an... Der Gedanke war ziemlich naheliegend.

wenn ich die Antworten direkt von Spot bekomme braucht mich Paloma nicht mehr dazwischen Und bezahlen muss sich sie natürlich auch nicht. Nur hat das offensichtlich nicht ganz funktioniert. Also, hat er sein Pferd kontaktiert und ihm gesagt, er solle Spott kontaktieren, ihm die Fragen stellen und ihm dann die Antwort zurückbringen quasi als Helfetier?

Und die Antwort der das Pferdd ihm von Spott gebracht hat war... Wenn du etwas von mir wissen willst musst du über Paloma gehen! Woher ich das weiß?! Der Mann hat es mir selbst später einmal erzählt. Spot konnte also sehr wohl unterscheiden, mit wem er direkt sprechen wollte und mit wemen nicht. Und jetzt könnte man natürlich sagen, na gut!

Wenn Spot selbst entscheiden kann ob er antwortet dann kann ich ja einfach in der Gegend herumlaufen und mit jedem Tier kommunizieren. Nein so funktioniert das eben auch nicht. Ich kommuniziere mit einem Tier bewusst dann wenn der Mensch des Tieres damit einverstanden ist. Und dafür gibt es einen ganz praktischen Grund.

Stell dir vor, du kommunizierst mit einem fremden Hund und dieser fremde Hund sagt dir mir gefällt das hier nicht oder ich habe hier ein bestimmtes Problem? Oder er erzählt dir etwas bei dem du weißt da müsste sich jetzt was verändern! Und jetzt?! Der Mensch dieses Hunde hat keine Ahnung dass du mit seinem Tier gesprochen hast.

Du kannst schlecht zu ihm hingehen und sagen, ach Entschuldigung ich habe gerade mit ihrem Hund gesprochen. Und er hätte gerne dass sie folgen das ändern! Das kommt wahrscheinlich nicht so besonders gut an. Und jetzt hast du ein Problem. Du weißt etwas? Du kannst aber nichts damit machen. Und für das Tier ist es genau so frustrierend Denn das Tier hat dir etwas erzählt.

Es weiß dieser Mensch hat mich verstanden Und dann geschieht nichts. Deshalb finde ich diese Grenze ganz wichtig. Für mich gibt es deshalb zwei Ebenen. Der Mensch des Tieres muss damit einverstanden sein, dass die Kommunikation stattfindet und das Tier selbst entscheidet ob er mit mir sprechen möchte und worüber.

Das eine hebt das andere nicht auf und genau das hat sehr viel mit Augen höher zu tun. Wenn wir sagen Tiere sind bewusste Wesen. Dann gehört für mich dazu, dass wir ihre Entscheidungen ernst nehmen – auch in einer telepathischen Kommunikation! Und dann sind wir bei der eigentlichen Frage dieser Episode.

Darf ich meinem Tier jede Frage stellen? Fragen kannst du natürlich vieles. Die wichtigere Frage ist, wie gehe ich damit um wenn das Tier nicht antworten möchte?! Und warum möchte ich diese Information überhaupt haben? Brauche ich sie, um eine Situation besser zu verstehen? Kann sie dem Tier oder seinem Menschen helfen?

Oder bin ich einfach nur neugierig. Und Neugier ist nicht schlechtes! Aber Neugir gibt mir noch keinen Anspruch auf eine Antwort. Auch bei einem Menschen würde ich ja nicht erwarten dass er mir jede Frage beantwortet, nur weil ich sie gestellt habe. Warum sollte das bei einem Tier anders sein? Ich glaube, wir vergessen manchmal dass auch Tiere etwas wie privates Fähre haben können.

Ein Tier muss mir nicht seine gesamte Vergangenheit erzählen! Es muss mich auch nicht jede Erfahrung erklären und es muss mit auch nicht jeder Frage beantworten. Manchmal ist ein Nein – auch gar kein ausgesprochenes Nein. Manchmal kommt einfach nichts oder das Tier wechselt, das Thema. Oder es gibt nur ganz kleine Informationen und dann ist Schluss!

Auch das kann eine Antwort sein. Augenhöhe klingt immer so schön – wir begegnen Tiere auf Augenhöhen aber Augenhöher zeigt sich genau in solchen Momenten. Kann ich akzeptieren dass mein Tier etwas nicht erzählen möchte? Kann ich eine Antwort stehen lassen auch wenn sie mir nicht reicht. Kann ich darauf verzichten, immer weiter nachzubohren?

Kann ich einem Tier zugestehen? Das gehört zu dir und das gehört dir! Du entscheidest ob du darüber sprechen möchtest. Für mich gehört genau das zu einer respektvollen Tierkommunikation. Wenn du selbst hier Kommunikation übst kannst du dir vor einer Frage einmal zwei Dinge überlegen. Warum möchte ich das wissen?

Und was mache ich mit der Information, wenn ich sie bekomme?". Das sind zwar sehr einfache Fragen aber Sie verändern die Haltung und wenn ein Tier auf deine Frage nicht antwortet dann probier einmal dass Nicht sofort als Ich bekomme nichts zu bewerken. vielleicht bekommt es zu sehr wohl etwas. Vielleicht bekommst du gerade die information.

Darüber möchte ich dich sprechen. Lass uns das mal zusammenfassen. Ein Tier darf gesprächig sein, es darf zurückhaltend sein Es darf viel erzählen und es darf weniger zählen oder auf eine Frage auch gar nicht antworten. Für mich gehören zur respektvollen Tierkommunikation immer beide Seiten. Der Mensch des Tieres ist damit einverstanden dass die Kommunikation stattfindet und das Tier selbst entscheidet ob es sprechen möchte und berüber.

Nur weil wir Zugang zu dieser Form der Kommunikation haben, haben wir noch lange keinen Anspruch auf jede Information! Je mehr wir Tiere als eigenständige Wesen wahrnehmen, desto wichtiger wird es auch ihre Grenzen, ihre Entscheidungen und ihre Art zu kommunizieren ernstzunehmen. Denn echtes Verstehen entsteht nicht dadurch, möglichst viele Antworten zu bekommen.

Es entsteht auch dadurch ein Nein respektieren zu können! Genau deshalb habe ich den kostenlosen Kurs Harmonische Beziehung zu deinem Tier erstellt. Du findest ihn unter harmonischebeziehung.com Und nun wünsche Ich dir viel Freude beim Entdecken. Hinterlasse gerne eine Bewertung auf deiner Podcast-Plattform.

So hilfst du mit, das Verständnis zwischen Menschen und Tieren weiter wachsen zu lassen! Und denke daran, jeden Moment mit deinem Tiergefährten zu genießen – denn nur im Moment findet das Leben statt. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal. Tschüss.

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