
Und nun zum Sport· Folge 382
Krise bei Eintracht Frankfurt: „Es ist nicht allein die Schuld von Dino Toppmöller“
Montag, 19. Januar 2026 · 29 min
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Shownotes
Wer sich in dieser Saison Spiele von Eintracht Frankfurt anschaut, kann sich ziemlich sicher sein, dass es Tore gibt. Die letzten Ergebnisse lauten: 3:3, 2:3 und 3:3, ein klarer Trend zum Spektakel also. Aber aus Frankfurter Sicht eben auch ein Trend zu vielen Gegentoren. Neben Heidenheim verfügt die Eintracht über die schwächste Defensive der Bundesliga – auch das sicher ein Grund, weshalb jetzt Trainer Dino Toppmöller gehen musste.
Einen solchen Trainer-Rauswurf gab es schon lang nicht mehr in Frankfurt und natürlich reihen sich an diesen nun eine Menge Fragen: Wer ist schuld am Niedergang des Teams? Warum klappen plötzlich die Transfers nicht mehr wie gewünscht? Und was genau geht da gerade kaputt am Main? Zeit für ein paar Antworten bei „Und nun zum Sport“, dem Fußballtalk der SZ. In dieser Ausgabe spricht Moderator Jonas Beckenkamp mit den beiden SGE-Experten Frank Hellmann und Sebastian Fischer über die verzwickte Lage bei der Eintracht.
Moderation, Redaktion: Jonas Beckenkamp
Produktion: Jakob Arnu
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Und nun zum Sport. Wer sich in dieser Saison Spiele von Eintracht Frankfurt anschaut, kann sich ziemlich sicher sein, dass es Tore gibt. Die letzten Ergebnisse lauten drei zu drei, zwei zu drei und drei zu drei. Ein klarer Trend zum Spektakel also. Aber aus Frankfurter Sicht eben auch ein Trend zu vielen Gegentoren.
Neben Heidenheim verfügt die Eintracht über die schwächste Defensive der Bundesliga, weshalb jetzt Trainer Dino Topmüller gehen musste. Ein solcher Trainer-Rauswurf gab es schon lange nicht mehr in Frankfurt und natürlich reihen sich an diesen nun eine Menge Fragen. Wer ist Schuld am Niedergang des Teams?
Warum klappen plötzlich die Transfers nicht mehr? Und was genau geht da eigentlich gerade kaputt? Am Main. Zeit für ein paar Antworten. bei und nun zum Sport, dem Fußballtalk der SZ. Ich bin Jonas Beckenkamp und ich freue mich über den Besuch von zwei ausgesuchten SGE-Experten. Hallo Frank Hellmann und Sebastian Fischer.
Hallo. Also Frank, du bist unser Mann vor Ort in Frankfurt. Ich würde gerne mit dir beginnen. Vielleicht kannst du mal die Fakten zusammentragen. Die Eintracht hat sich also nach zweieinhalb Jahren etwa von Dino Topmüller getrennt. Erklär uns doch mal, wie es speziell an diesem Wochenende dazu kam. Ja, man kann ja vorweg sagen, die Eintracht hat es sich nicht leicht gemacht, diesen Entschluss zu fällen.
Also Dino Topmüller ist ein Integerkarakter. Sein Vater Klaus Topmüller kennt man natürlich in den neunzigern Jahren. war der Eintracht zwei Kurz, aber sehr erfolgreich und sehr prägend gearbeitet hat. Dino Topmüller war auch Spieler kurze Zeit in Frankfurt, hat damals zwei sehr wichtige Tore geschossen, damit die Eintracht überhaupt in die Bundesliga wieder aufsteigt, im Jahr twohntausend drei.
Also die Identifikation ist hoch und auch menschlich, hat er sich wirklich gar nicht zu Schulden kommen lassen, Integerkarakter. Der sehr guten Umgang auch lange mit der Mannschaft hatte, der auch Englisch sprachig ist, Französisch sprachig. Mit diesem multikulturellen Kader konnte er sehr, sehr gut arbeiten.
Er ist in die Schämpelzig eingezogen auf direkten Wege. Das hat kein Trainer vor ihm geschafft. Das waren die Verdienste der Vor-Saison. In der ersten Saison, wo er sechster wurde, hat es dann so ein bisschen mal gehakt. Da hat er aber die Korrekturen, die da von Markus Köschischung kamen, angenommen.
Und in dieser Saison, wenn man noch mal ein bisschen zurückspult, da hieß es auf einmal die Eintrachter Bayern, Jäger Nummer eins. Das ist eine Rolle, die die Eintracht hier nie selbst bespielt hat und auch vor allen Dingen auch nicht medial bespielen wollte. Aber es ist einfach außen von an sie herangetragen worden, wenn man die ersten Spiele wirklich ansehnlich.
Man hat gegen Werder Bremen gewonnen, man hat, vergisst man immer auch, in Hoffenheim sehr souverän gewonnen. Beim derzeitigen Dritten, der jetzt am kommenden Samstag hier in Frankfurt vorstellig wird. Ja, und was ist dann passiert? Dann hat es eigentlich eine schleichende Zersetzung, so würde ich das mal sagen, angefangen.
Also immer wieder Latente, Defensivschwächen. Spektakel war dieses Spiel in Mönchengladbach, da hat die Eintracht sechs zu null geführt und auf einmal stand es am Ende vier zu sechs und es blieben viele ratlose Gesichter. Dann gab es noch mal einen ähnlichen Sieg in Köln, vier zu drei, auch da hatte man deutlich geführt.
Ja, und offenkundig, wenn wir jetzt zum Stand jetzt, zum heutigen Zeitpunkt, sehen wir einfach neundreißig Gegentore, dazu kommen noch sechzehn in der Champions League. Und das ist natürlich für so eine Mannschaft viel zu viel. Und Markus Kröschler hat ja heute in der Pressekonferenz nochmal gesagt, dass einfach die Balance seit Wochen, im Grunde seit Monaten nicht mehr gestimmt hat.
Man hat die zweitbeste Offensive, man hat tolle Spieler, die eben nach vorne jederzeit für Spektakel sorgen können, aber die... Das ganze Rückzugsverhalten, ganze Arbeit gegen den Ball hat eben nicht mehr gestimmt. Und wenn man auf den Kader guckt, dann steht da Robin Koch, deutscher Nationalspieler, Arthur Theat, belgischer Nationalspieler.
Wir haben junge Wilde wie Natalie Braun oder Nandi Collins, der auch schon kurz in der Nationalmannschaft zum Einsatz kam. Wir haben Rasmus Christensen, dänischen Nationalspieler. Das kann ja nicht an der Qualität der Einzelspieler liegen. Und das stimmt insgesamt im Gefüge etwas nicht. Da werden wir jetzt ja sicherlich nochmal drüber sprechen.
Aber das hat letztlich den Ausschlag gegeben, dass das Vertrauen in die Notopmillon, das Vertrauen vor allen Dingen an eine Besserung dieser Glaube ist nicht mehr da gewesen und deshalb haben die Verantwortlichen nach einer Krisensitzung am Samstag so entschieden, haben dann das auch erst ja am Sonntag kommuniziert.
Es war sicherlich kein Schnellschluss, sondern einfach ein Ergebnis einer langen Entwicklung und ich glaube, das kann man Markus Kröschel glauben. Einfach ist ihm dieser Entschluss nicht gefallen und auch nicht leicht gefallen. Jetzt bin ich kurz zusammengezuckt bei der Anzahl der Gegentore. Neununddreißig in der Bundesliga, Sebastian und sechzehn in der Champions League.
Das ist eine ganze Menge, so zu etwa der Hälfte der Saison. Trotzdem ist Frankfurt Tabellen Siebter, ist jetzt auch nicht so schlecht und auch in der Champions League ist man noch dabei. Ist es nicht ein etwas überstürzter Trainerrauswurf in der jetzigen Lage? Könnte man denken, weil die Ziele noch drin sind, eben in Europa Pokal zu kommen.
Andererseits ist es eben auch ein Standard, den die Einschacht unbedingt halten will und unbedingt halten muss. Und die Probleme, die Frank ja gerade schon skizziert hat, die fußballerischen Probleme, die haben sich jetzt so lange angedeutet. dass es eben nicht überstürzt wirkt, sondern eher so wirkte, dass jetzt in der Wintervorbereitung Dino Topmiller nochmal Zeit bekommen hat, vielleicht mit ein paar taktischen Sofortmaßnahmen irgendwie das in den Griff zu bekommen.
Und jetzt war es ja sehr, sehr deutlich, nach der Winterpause, wie sie wieder gespielt haben, dass es, ja, es war ja fast schon pointiert in jedem Spiel, wie diese Probleme zutage traten, immer diese Gegentore nach dem ähnlichen Muster bekommen. Und ja, deshalb waren ja auch dann so überrascht alle doch wieder nicht.
Ja, also deswegen überstürzt würde ich nicht sagen. Wenn wir schon drin sind jetzt in der Analyse und so konkret auch über die Abwehrprobleme sprechen, Frank, kannst du da mal ein bisschen konkreter werden? Also was für Gegentore hat die Eintracht vornehmlich bekommen und wo sind da genau die Problemstellen in der Mannschaft?
Markus Kröscher hat ja nach dem Spielen Bremen davon gesprochen, dass keine Struktur erkennbar ist. Also die Eintracht ist einfach gegen den Ball keine Einheit. Ganz platt gesagt, wenn der Linksverteidiger Braun rausrückt, lässt sich vielleicht auf der rechten Seite derjenige fallen. Also es wird nicht im Verbund gepresst.
Und gerade eben, wenn die Eintracht den Ball verliert, es gab auch einen Gegentor, zum Beispiel kurz vor Weihnachten in Hamburg, dann wird die Eintracht gepresst und steht dann bei einem eigenen Ballverlust völlig unsortiert. Also es scheint der eine nicht zu wissen, was der andere macht. Und das soll, es wird zumindest jetzt angedeutet, auch an den komplexen Vorgaben liegen.
Wissen alle, das ist... auch ein hochtaktisches Spiel geworden. Fußballlehrer überbieten sich ja da auch an quasi Pressing-Methoden, wer wann rausschiebt, dass Pressing auslöst. Aber bei Eintracht ist es, wenn man so Standbilder anhält. Dann sind die Abstände enorm weit und eine Mannschaft wie Werder Brehm, die ja tatsächlich zuvor vier Spiele gar keinen Tor geschossen hat, hat es dann relativ einfach gehabt, mit genauen Steilpässen, Steckpässen einfach hinter die Kette zu kommen und dann frei aufs Tor zu laufen.
Also Werder Brehm in dem Spiel, glaube ich, vier oder fünf Mal sind sie alleine auf den Torwart zugelaufen, durch den schnellen Stürmer Justin Imsa. und diese Fehler, die wiederholen sich bei der Eintracht immer wieder. Und das ist natürlich letztendlich dann eine Trainerverantwortung. Und da hat auch Markus Kröschiger in Bremen völlig verärgert gesagt, es verändert sich nichts.
Es war keine Besserung erkennbar. Und das heißt, dass das Trainerteam auch eben die Mannschaft mit Vorgaben überfrachtet hat. Und verräterisch ist der Satz auch in der heutigen Pressekonferenz. Trainerteam und Mannschaft hätten sich ineinander verkeilt. Also da ist ein Trainerteam, was eben vielleicht sehr theoretisch und auch sehr komplex Vorgaben macht und eine Mannschaft, die das vielleicht zum einen nicht mehr versteht, aber zum anderen vielleicht auch nicht mehr verstehen will.
Also den Eindruck musste man fast haben. Ich spreche niemanden da dem Willen ab. Es ist ja nicht so, dass die Spaziergang rumgeschluft sind auf dem Platz, aber es war überhaupt nicht mehr erkennbar, dass die Mannschaft den Vorgaben des Trainers kamen. und das ist im dieser Abwehrbereich tatsächlich, muss man das sagen, am Ende ein Tor so gewesen.
Wenn man diese Abwehr sich mal anschaut, das sind ja ähnliche Figuren wie auch in der letzten Saison. Also der Belgier Theat, Collins, Brown, der Dane Christensen, weiß ich gar nicht. Aber jedenfalls, es hat sich nicht alles neu aufgestellt in der Defensive. Trotzdem, diese vielen Gegentore spielen da auch vormschwächende Rolle, U. Sebastian.
Oder siehst du es auch wie Frank, dass da strukturelles Fall schläuft. Der einzige wichtige Defensivabgang, glaube ich der Brasilianer Tuta, Frank, richtig. Ansonsten ist es tatsächlich eine ähnliche Besetzung. Die prominenten Abgänge sind vorne. Ektik He vor allem gewesen und das hat sich ja durchgezogen durch die vergangenen Jahre, dass die Eintracht eben wichtige Spieler immer wieder abgegeben hat.
Gerade Offensivpersonal kommen wir sicher gleich noch zu, wenn wir über Markus Kröschel im Detail sprechen. Aber auch das ist mal plump gesagt. verändert ist auch eine Struktur von der Mannschaft. Offensivspieler gehen und sozusagen im Pressing muss man da auch andere Sachen machen und sich verändern.
Und Dino Topmüller hat sicherlich auch viel versucht. Also das sieht man auch allein schon in den Aufstellungen und an verschiedenen Abwehrformationen. Dreier Kette, Vierer Kette hat auch im Spiel viel gewechselt und innerhalb des Spiels und verschiedene Aufstellungen gewählt. Aber klar, es war am Ende unterm Strichstand eben, dass diese Struktur nicht funktioniert hat, dass es instabil war.
Ich meine, was hat man noch für den Unterschied zur Vor-Saison? Du hast eine höhere Belastung durch die Champions League, die vielleicht ins Gewicht fällt, wenn man jetzt die vergleicht, warum hat es letztes Jahr funktioniert und dieses Jahr nicht. Aber ich glaube, einfach Krösche hat es auch in der Pressekonferenz auch gerade zugegeben.
Natürlich musste Top Müller immer damit zurechtkommen, dass er wichtige Spieler verloren hat und immer ein bisschen was anpassen musste. Und dieses Jahr haben diese Anpassungen... Offensichtlich zum ersten Mal so richtig, echt nicht so gut funktioniert. Also ein Aspekt kommt ja noch hinzu. Natürlich steht auch dieser ständige Torwarttausch exemplarisch für die Sonne sich auf.
Er hat am Anfang den Kevin Trapp abgegeben. und die Eintratt hat Kevin Trapp abgegeben, weil eben intern der Torwart-Trainer Jan Zimmermann eröffnet hat, dass Kauer Santos die Nummer eins werden sollte. Er hat da noch einen Kreuzbandriss auskuriert. Kevin Trapp ist da mehr oder minder nach Paris geflüchtet.
Dann war guter Rat teuer, dann hat man schnell Michael Zetterer von Werder Bremen geholt. Er hat auch die ersten Spiele gemacht. Dann ist aber aus meiner Sicht sehr vorschnell dann doch der Kauer Santos im Herbst zur Nummer eins ernannt worden und der Michael Zetter hatte sich... bis dahin nicht so viel zu Schulden gekommen lassen.
Und dann war auch eben dessen Form und dessen Performance nicht so gut. Waren etliche Fehler dabei, die auch zu verunsichern beigetragen. Dann ist der Michael Zettler wieder zurückgekehrt bis Weihnachten. Und dann hat in diesem Jahr jetzt wieder Khorasanters angefangen. Und das muss man mit Gelinde gesagt an den neuen Gegentoren waren nicht ganz krasse Fehler dabei.
Also einer in Stuttgart war dabei, aber auch in Bremen war wieder die eine oder andere Szene oder auch das eine oder andere Tor. Ja, muss er daraus kommen, etwa beim dritten Bremer Tor. Also die Verunsicherung. fängt schon ganz hinten an und auch das ist natürlich eine Trainerentscheidung gewesen. Da kann man im Grunde, also Sebastian muss ich mal loben für seinen Kommentar, den er nach Süddeutschen geschrieben hat, nach dem Stuttgart-Spiel, da hat er damit ja angefangen und tatsächlich ist damit dieses Abwehrproblem geht schon bei der Nummer eins in Frankfurt los.
Ja, Sebastian, dieser Kommentar, ich glaube, er ist ein paar Tage her in der SSZ, da würde ich gerne drüber sprechen. Du hast da die These aufgestellt, dass die Zusammenstellung des Kaders nicht mehr so erfolgreich ist wie in den Jahren zuvor. Kannst du das noch mal näher ausführen, was du da gemeint hast?
Ja, tatsächlich war ich in dem noch nicht so auf den Trainer eingegangen, sondern eher auf diesen Elefanten, der ein bisschen im Raum steht oder stand jetzt auch in der Pressekonferenz. Markus Kröschel ist darauf auch angesprochen worden. gilt ja als einer der besten Manager der Liga aus den Gründen.
Ich habe es eben schon angedeutet, sehr gute Verkäufe hinbekommen in den vergangenen Jahren, eben auch deshalb, weil er sehr talentierte Spieler früh entdeckt und gekauft hat. Das ist, glaube ich, bekannt. Dieses Frankfurter Erfolgsmodell war eben in den vergangenen Jahren genau das, ein großes Erfolgsmodell.
Aber es braucht dann eben auch das Vertrauen in diese Talente, dass sie sich wirklich entwickeln. Und das hat natürlich eine Schattenseite, sozusagen, nämlich wenn das dann eben weil nicht funktioniert und wenn an den entscheidenden Positionen die Talente eben ein bisschen mehr Zeit brauchen, dann braucht es eben... vielleicht auch ein bisschen mehr sozusagen Fokus auf die fussballerische Gegenwart als dieses Denken in zukünftigen Transferwerten.
Und das könnte man jetzt zugebendermaßen ein bisschen spitzfindig. Wenn man vorher mal das Grösche immer gelobt hat, kann man das aber nun jetzt eben kritisieren. Das fehlt vielleicht dieser Mannschaft ein bisschen und Kauer Santos ist deshalb ein ganz gutes Beispiel dafür, weil er eben, ich meine, auf so einer Position wie im Tor, da brauchst du halt... Das ist sozusagen alte Fußballweißheit.
Du brauchst natürlich jemanden, der so Sicherheit ausstrahlt. Gerade in so einer Phase, wo die Mannschaft total verunsichert ist, ganz offensichtlich. Und wenn man dann so einen sehr talentierten ... Ballfänger, der Vorragend sozusagen im Eins gegen Eins gegen Stürmer ist, spektakuläre Paradenzeignung ist vorgestellt, aber der zum Beispiel, also der jetzt nicht bei jeder Flanke, die den Strafraum segelt, ausstrahlt, der Ball ist meiner, da krankt es dann ein bisschen eben an diesem Ansatz, Talente entwickeln zu wollen, aber gleichzeitig so eine ambitionierte Rolle in der Bundesliga zu spielen.
Frank hat es gesagt, sie haben sich diese Bayernjägerrolle nicht ausgesucht. Aber es wurde eine große Hoffnung mit ihnen verbunden, weil sie so gut waren zuletzt. Das ist ein bisschen der Fluch der guten Tat. Klar, unterm Strich bleibt eben jetzt aktuell, dass der Kader diesen Anspruch nicht erfüllen kann.
Jetzt haben wir alle Mannschaftsteile schon fast durchaus, wenn ich mich nicht täusche, das Mittel fällt. Und aus meiner Erfahrung, ich bin natürlich... Kein solcher Taktik-Experte, Sebastian, wie du zum Beispiel. Aber Frank, an dich gefragt mal... Das ist mir ein bisschen zu viel Lob hier. Da muss ich mal ein bisschen in der Zwischengrätsche.
Nee, das ist ja wirklich so. Ich möchte nur betonen, dass im Mittelfeld ja vielleicht auch Defensivarbeit anfängt. Eigentlich ja ganz vorne. Aber sagen wir mal so einen stabilen Sechser, der Autorität hat, ein bisschen aufräumen. So jemand sehe ich jetzt auch nicht unbedingt bei der Eintracht. Oder Frank täusche ich mich da.
Die Spieler Skiri oder Hugo Larsson, die haben das nicht, dieses Profil irgendwie nicht so ganz... erfüllt, wenn ich ganz falsch liege? Ja, damit machen wir eigentlich aus meiner Sicht die Analyse wirklich rund. Tatsächlich ist das ein Kardinalproblem. Man hat Eli Skiri ja damals ablösefrei vom ersten FC Köln verpflichtet.
Er war zu dem Zeitpunkt einer der besten defensiven Mittelfeldspieler der Bundesliga. Ich meine auch ganz hoch in der Ranglist des Fachmagazins Gecker gelistet. Aber er hat diese Erwartung nicht erfüllt. Es war laufräudig, aber eigentlich sehr langsam spielt sehr oft quer, verschleppt das Spiel. Das ist ein Offensivspieler, den hat Tottenham in dieser Saison umfunktioniert.
Zum Defensive-Mittelfeldspieler ist er aber von der ganzen Spielanlage, auch von der körperlichen Statue, alles andere als ein Abräumer. Dann haben wir ein Hugo Larsson, der natürlich auch in dieser Perspektivspieler ist, unheimlich talentiert, aber auch sehr verletztelungsanfällig. Ein bisschen wehleidig vielleicht.
Topmola hat ihn nochmal angezählt, kürzlich, weil er mit Umi Unzufrieden war. Und Oskar Köhle und ist ein dänischer Spieler, auch ein Talent, aber eben auch nicht robust. Also wir haben da vier Spieler. Alle sicherlich Bundesliga-Niveau-Verkörpern, aber wir haben nicht diesen überragenden Sechser. Und ich glaube, Sebastian, jetzt einmal lobe ich dich nochmal für deinen Kommentar, der hat den Schlenker gemacht zu Bayer Leverkusen, die ein ähnlich veranlagte Mannschaft hatten.
Und was hat dann Simon Rolfes gemacht in Absprache mit Zebik Alonso damals, um diese Mannschaft wirklich meisterfähig zu machen? Man hat Granit Czaka geholt, ein ganz gestanden, vielleicht zu dem Zeitpunkt einer der drei, vier weltbesten defensiven Mittelfeldspieler. Um diesem ganzen Gefühl Gehalt zu geben, um der Mannschaft eine Robustheit zu geben, eine Widerspänzigkeit und eine Widerspänzigkeit.
Das hat natürlich seinen Preisablöse, vor allen Dingen auch das Gehalt. Ich kann nicht die Eintracht leisten, aber so ein Spielertyp müsste eigentlich auf der Fahndungsliste, zumindest zur neuen Saison, ganz oben stehen. Aber Markus Krösch hat auch in diesem Winter eher wieder Offensivspieler geholt.
Drei Transfers, alle samt oder vier für die Offensive, noch ein Linksverteidiger, aber im defensiven Mittelfeld hat man keine Verstärkung an Land gezogen und er hat er heute auch nicht in der Pressekonferenz den Eindruck erweckt, als ob er da nochmal umdenkt. Aber es könnte sein, dass das, je nachdem, wer da als Trainer kommt, noch bis Ende Januar oder Februar ist das Transferfenster hier eröffnet, dass das noch auf der Agenda steht.
Er ist ja auch danach gefragt worden in der Pressekonferenz, konkret nach dieser Sechserposition. Was man sich halt jetzt vorstellen kann, ist halt, es ist ein bisschen der andere Ansatz. Logischerweise kann man jetzt nicht die Mannschaft komplett neu aufstellen und sich einen neuen Fußball basteln in der Winterpause jetzt.
Deswegen ist logischerweise der Trainer dann derjenige, der dann glauben muss. Du kannst natürlich auch über die Trainerposition Stabilität der Mannschaft geben, indem du jetzt einfach einen viel einfacheren oder einen klareren Fußball dort sehen kannst. Also das hat vielleicht auch sozusagen diese Kombination, hat dann am Ende einfach nicht mehr gestimmt, dieser Anspruchsvolle, die nur Topmell auf Fußball, der durchaus irgendwie darauf aufgebaut war, dass sie im Ball besitzt, eine Superstruktur erarbeiten, die dann auch gegen Konter wiederum sicher ist.
Du kannst das wahrscheinlich... Ich weiß nicht, ob ich so komplett mitgehe. Mit dieser These hat jetzt die Mannschaft komplett überfracht. Das wird natürlich dann auch im Misserfolgsfall ihm immer so vorgeworfen, ähnlich wie bei Julian Nagelsmann. Wobei ich mir das auch vorstellen kann, dass er durchaus von Julian Nagelsmann so das nicht nur die Super-Sachen mitbekommen hat.
Aber klar, du kannst jetzt den Fußball einfach einfacher aufstellen und so vielleicht ein bisschen diese Schwäche kaschieren, dass du nicht diesen klassischen Abräumatyp-Sexer hast oder einfach diesen sehr präsenten Chef-Sexer hast. Deswegen, ja sozusagen, der Kader kann auch einfach wieder plötzlich sehr gut aussehen, glaube ich, wenn das wieder zusammenpasst, der Fußball, den sie spielen mit dem Material.
Ich glaube, wie bei jeder Trainerentlassung, wir haben einfach eine Ansammlung von verschiedenen Gründen. Es gibt nicht den einen Grund. Das ist deutlich durchgekommen. Es kommt vieles zusammen. Und natürlich muss man sagen, Robin Koch, Nationalspieler eigentlich ja auch WM-Kandidat. Anzahl der Harnbüchen im Fehler bei Robin Koch ist extrem hoch.
Jules Mann hat ja schon reagiert und hat ihn nicht zuletzt nicht mehr nominiert. Und ich glaube auch, dass die WM-Chance und für ihn verschwindend gering sind. Er ist Kapitän. Er hatte Angebote, glaube ich, von Bursa Dortmund und auch Interessen von Bayer Leverkusen. Die Eintracht hat dann schnell seinen Vertrag verlängert, natürlich auch zu deutlich erhöhten Bezügen, ähnliches auch bei Mario Götze.
Und auch bei Artur Theat, das sind alles Leistungsträger, die auch entsprechend verdienen, aber von denen in dieser Saison viel zu wenig Gegenleistung gekommen ist. Und da sind natürlich auch die Spieler in der Verantwortung, nur letztlich Markus Köscher hat heute einen verrederischen Satz gesagt, auf Einzelschicksale können wir keine Rücksicht nehmen.
Und dieses Einzelschicksal trifft im Profifußball halt dann immer den Trainer. Man wird jetzt mit Mario Götze oder Robin Koch entlassen, sondern derjenige, der dann die Papiere bekommt, ist natürlich dann immer der Trainer. Und ich glaube, wir haben jetzt schon ganz gut rausgearbeitet. Es ist nicht allein, es ist verschulden von Dino Topmüller, dass da in dieser Saison vieles schief gelaufen ist.
Kader Zusammenstellung. Formschwäche, da kommt vieles zusammen. Jetzt haben wir den Namen Krösche schon oft gehört hier im Podcast. Markus Krösche, der Sportvorstand der Eintracht. Sebastian, der galt ja über Jahre als so der Transferzauberer der Eintracht. Der hat sehr vieles richtig gemacht. Er hat sehr gut verhandelt.
Er hat sehr ein gutes Gespür entwickelt, wo man Spieler holen kann, die man möglicherweise auch später sehr teuer verkaufen kann. Die Namen sind bekannt. gab noch ein paar mehr, glaube ich. Kannst du noch mal speziell erklären, worin genau seine Expertise lag und welche Defizite sich da jetzt konkret auftun?
Also was nicht mehr funktioniert, was vorher geklappt hat? Ich würde gar nicht sagen, dass das nicht mehr klappt oder dass alles nicht mehr klappt, was da der Kernkompetenz ist, worin die jetzt liegt, wo es schwer zu sagen, er ist einfach gut darin, Talent zu erkennen, sich vielleicht auf die richtigen Parameter zu verlassen, auf die richtigen Leute, auf die richtigen Einschätzungen zu verlassen und dann sehr schnell zu handeln und weitsichtig Kader zu planen.
Also sozusagen genau das, was du sagst, das Transferwerte im Kopf zu haben, sicherlich dann auch die irgendwie... das so sehr gut anzubahnen, dass eben auch in der Branche schnell klar wird, okay, dieser Spieler, der ist Eintracht Frankfurt offenbar hundert Millionen wert, sag ich mal so salopp. Also das hat er da auch mal bei uns im Interview erklärt, wie er sozusagen diese Werte in den Markt gibt, so hat er das, glaube ich, genannt.
Und das macht er auch weiterhin. Also sehr viele talentierte Spieler da immer noch unterwegs in Frankfurt und dieser Mannschaft, sehr viele, die vielleicht auch wieder zukunft teuer verkauft werden. Aber was natürlich bei diesem Ansatz schwierig ist, wenn man auf der Strecke bleiben kann, was Markus Krösch auch ganz bewusst ist, dass das die Schwierigkeit ist, ist eben manchmal den Erfolg in der Gegenwart zu gefährden, damit den Kader der Zukunft die ganze Zeit zu planen.
Ja, es ist dann auch nicht der erste Bundesligist, wo das besonders zutage tritt in so einer Saison, wo die Belastung hoch ist, wo sie jetzt erstmals wieder in der Champions League spielen. Aber so ist es halt in diesem Jahr. Er hat vielleicht Stichwort Sechser. paar Sachen nicht ganz richtig eingeschätzt, weil sie nicht über das selbst zu sehen würde, jetzt in dem Hintergrund fragt.
Man merkt dem Kater dieses Jahr vielleicht mehr als sonst an, dass er auf wichtigen Positionen eben aus Talenten besteht und nicht aus Spielern, wo sozusagen jetzt alles auf den Erfolg im Gegenwart gesetzt wurde. Ja, was man vielleicht noch sagen kann... Ich glaube, wichtig ist, diese Kaderpolitik hat natürlich auch ihren Preis.
Als die Eintracht im Herbst die Zahlen bekannt gegeben hat, also die Finanzzahlen, da hat der ein oder andere schon gestutzt. Das ist in der weniger diese threehundertneun-achtzig-Millionen-Umsatz, das ist jetzt die Eintracht im letzten Jahr gemacht hat. Aber trotzdem ein Fehlbetracht von über acht Millionen.
Also der Personalaufwand in Frankfurt betrifft jetzt natürlich immer dann die gesamte Geschäftsstelle, auch der Mitarbeiterstab. Insgesamt auch in der Geschäftsstelle ist natürlich deutlich größer geworden. Aber es ist im zweistelligen Bereich das Wachstum. angesiedelte Personalkosten sind, also dermaßen hoch, dass die Eintracht eigentlich dazu verdonnert ist, in die Europa League zu kommen.
Also selbst Konferenz League würde zur Refinanzierung nicht reichen. Man ist nicht Busser Dortmund, Bayern München oder Bayer Leverkusen, wo man die Champions League braucht zur Refinanzierung des Kaders. Aber der Europapokal muss es sein. Und das ist auch natürlich ein Grund mit, weswegen die Unruhe größer geworden ist.
Man kann es sich schlicht nicht leisten, siebter zu bleiben. Die Eintracht muss unter die Top-Six kommen. Denn sonst ist dieses ganze Geschäftsmodell gefährdet und es ist ja bekannt. Das sind gerade in Frankfurt sehr viele langlaufende Verträge mit hohen, auch zum Teil hohen, Gehältern. Und die müssen refinanziert werden.
Das geht eben nur über die Einnahmen aus dem internationalen Wettbewerb. Und Markus Kröscher hat, wir haben ihn jetzt genug gelobt, aber auch im Einigemahle daneben gelegen. und der teuerste Irrtum war eigentlich der L. E. Wahi, der vor einem Jahr gekommen ist und jetzt schon wieder nach Nizza verliehen ist, der weit über zwanzig Millionen, munkelt von fünfzwanzig Millionen Euro, Ablöse gekommen ist.
Weiß man jetzt schon, dass die sicherlich nie wieder reinkommen. Und von diesen Fehlgriffen kann sich die Eintracht eben nicht viele leisten. Man hat in der Größenordnung im Sommer für Johnny Burkhardt und zu Doha investiert. Beide sind... Wirklich richtig gute Spieler, Burkhard ist derzeit verletzt.
Das waren keine Fehlinvestitionen, hatte aber eben auch ihren Preis. Es waren jetzt keine Schnäppchen mehr. Und mehrfach ist schon angemerkt worden auch von Axel Helmann, dass dieses Geschäftsmodell der Eintracht, diese jungen Spieler zu holen, relativ früh mit langfristigen Verträgen auszustatten, Wertsteigerung zu generieren.
Die wird natürlich kopiert. europaweit, nicht nur in der Bundesliga möchten das viel oder möchten das im Grunde ja fast alle außer Bayern München. Aber auch international haben tatsächlich sehr viele Vereine eins zu eins versuchen, diese Transferstrategie zu übernehmen. Der Markt wird da auch für die Eintracht immer schwieriger.
Natürlich hat sich das herumgesprochen. Wenn die Eintracht mittlerweile an jungen Spieler dran ist, würde ich mal sagen, verdreift doppelt und verdreifacht sich der Preis dann gleich. Also es ist kein Automatismus, dass das immer so weitergeht und das wird auch für Markus Kröschel so ein bisschen der Fluch der guten Tat.
auch auf dem Transfermarkt gilt das. Ja, dann bleibt eigentlich zum Schluss nur noch offen. Wie geht es denn jetzt weiter in Frankfurt? Sebastian, du hast ja auch den Presseauftritt von Markus Krisch jetzt vorhin geguckt und er wurde ja auch gefragt nach Namen, wer dann irgendwann Trainer werden könnte.
Vorerst geht es jetzt weiter mit dem Nachwuchsträner Alex Meyer. Den kennen wahrscheinlich einige noch als sogenannten Fußballgott. Das will ich gar nicht vertiefen. Ein Stürmer, der immer für die Tore geschossen hat und Dennis Schmidt auch aus dem Nachwuchsbereich. Aber wen könnte die Eintracht langfristig holen?
Welchen Trainer-Typ siehst du da? Wer würde passen? Ja, von Marco Rose ist ja jetzt die Gerede, die Spekulation gibt es zumindest. Ich glaube, es ist schon wahrscheinlich so jemand, der für eine recht klare, fußballerische Idee steht, der jetzt nicht bei Dino Topmüller war es ja auch einer seiner ersten Jobs als Chef-Trainer, muss man ja auch sagen.
Also vielleicht eher auch einer der mehr Erfahrung. hat und der eben für eine klare Idee steht und für eine einfache Idee. Also der Markus Krösch ist ja auch so aus diesem RB. Er war auch bei RB Leipzig selbst und ist so in dieser RB-Fußball-Idee, glaube ich, schon so ein bisschen sozialisiert. Das ist vielleicht Quatsch, aber er ist davon, glaube ich, überzeugt, also von so einem Umschaltfußball.
Und das kann ich mir schon vorstellen, dass es ein Trainer werden könnte, der eher für sowas steht. Er hat lange mit Roger Schmidt auch zusammen gearbeitet. Kursen, das ist ein Assistenztrainer, Markus Kröschel, also diese Art von Fußball. Das könnte ich mir vorstellen. Frank sagt, du gehst gerne, was du sozusagen aus Frankfurt da hörst.
Offiziell ist ja heute nochmal verlaut worden, der neue Trainer muss für einen offensiven und mutigen Fußball spielen. Das ist das eine und das zweite. Er muss die Bereitschaft haben, Spieler weiterzuentwickeln. Tatsächlich geisterte hier in Frankfurt am Wochenende der Name Marco Rose rum und das ist mehr als nur Gerücht.
Also es ist bekannt, dass er zum Beispiel auf dem Frankfurter Opernplatz letztes Jahr Silvester gefeiert hat mit Axel Helmann zusammen. Gibt es auch eine private Verbindung. Er ist hochgeschätzt, auch aus seiner Meinzerzeit. Da gibt es eine enge Verbindung sogar zu ihm. Du hast es ihm angesprochen, Sebastian, mit Markus Kröschel und diese RB-Verbindung.
Dieser Name Matthias Jeisle geistert noch um. Der ist natürlich jetzt in Saudi-Arabien gebunden, verdient auch sehr gutes Geld. Aber es soll angeblich, und da weiß ich tatsächlich, die Namen noch nicht, einen zweiten Kandidaten geben, mit dem sich die Eintracht beschäftigt. Und deshalb wird diese Trainerthematik vermutlich auch noch nicht vor dem Heimspieging die TSG Hoffenheim aufgelöst, sondern wird dieses Trainer gespannt mit dem Dennis Schmidt und Alex Meyer auch noch dieses Bundesligaspiel sehr vermutlich machen lassen.
Dann steht gleich das Heimspiel gegen Tottenham an und in dieser Phase, es kann auch sein, dass dann erst nach diesem Tottenham-Spiel eine Entscheidung fällt. Natürlich muss das jetzt wohl überlegt sein und der Schuss muss sitzen. Also kein Kandidat, das kann man ausschließen, ist er den Tersitz. Kein Kandidat, das ist Josabi Anonso, der glaube ich auch ohnehin ganz andere Vorstellungen hat.
Aber vielleicht ist noch ein Überraschungskandidat, den wir noch gar nicht auf dem Zettel haben, wo wir den Namen auch nicht wissen. Ansonsten eben wer Marco Rose. Insofern eine solide Lösung, weil er ja die Bundesliga kennt, Prussia Mönchengladbach, Prussia Dortmund, RB Leipzig. Das wäre dann seine vierte Bundesliga-Station.
Es gibt eben durch seine lange Mainzerzeit auch eine regionale Verbundenheit. Den muss man hier zu Frankfurt und auch zu Eintracht nichts mehr groß erklären. Ob das so ganz fantasievoll ist, ist deswegen, ich glaube, da wird eine andere Alternative hinter den Kulissen noch abgeklopft. Und man hat mit diesem Duo, mit Alex Meyer und Dennis Schmidt, dem wird, glaube ich, die Liga noch kennenlernen, eine ganz interessante Typ, der ist ein dreißig Jahre alt, unheimlich laut, unheimlich wild.
Zweiunddreißig Jahre alt, wenn der sich so gebärdet wie in der Hessen-Liga, dann haben wir ihn noch viel Spaß. Also das wird erst mal für einen Impuls sorgen, glaube ich, jetzt schon in Azerbaijan. Ich bin selbst jetzt in Baku dabei, die nächsten drei Tage bin gespannt, wie die Eintracht sich präsentiert.
Ich glaube, das wird erst mal einfache Vorgaben geben, dann auch noch die Spiele gegen Hoffenheim. Und dann wird man mal schauen, aber wir würden jetzt unsergös sein, wenn wir uns jetzt hier auf einen Trainer festlegen, weil das ist tatsächlich innerhalb der Eintracht noch nicht entschieden. Ja, dann stelle ich zum Schluss nur fest, auch wieder, wie oft ein Name gar nicht genannt wird.
Joachim Löw irgendwie kommt gar nicht mehr vor, aber das ist jetzt vielleicht nur meine kleine Spinnerei. Kommen wir zum Schluss, würde ich sagen. Es läuft nicht mehr bei Eintracht Frankfurt, da wo zuletzt jahrelang alle happy waren, herrscht Frust, weil das Team teils arg verwundbar wirkt. Die vielen Abwehrfehler haben Trainer Topmöller den Job gekostet und die Eintracht braucht mitten in der Saison eine Nachfolger.
Wer das sein wird, darüber werden wir bei der SZ alle Interessierten auf dem Laufenden halten. Frank und Sebastian haben das für uns im Blick. Ich danke euch fürs Einordnen der Lage bei der Eintracht und schaut auch an unseren Produzenten Jakob Anu. Unser Feedback-Postfach lautet podcast.sz.de. Ich sage danke fürs Einschalten, danke fürs Hiersein, ihr beiden und bis zur nächsten Woche.