
UNFILTERED Podcast· Staffel 1· Folge 3
Ep. 3, Thomas Perlitz – Vom Global-HR-Chef zum Architekten von 25+ Startup Ökosystem
Samstag, 23. August 2025 · 1 h 49
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Shownotes
In Episode 3 von Unfiltered by unhyde spreche ich mit Thomas Perlitz, einem der prägenden HR-Köpfe in Deutschland.
Sein Weg führte ihn von den Anfängen bei Siemens Nixdorf und Macrotron/Ingram Micro über Henkel und Gerresheimer (wo er bereits in seinen 30ern Verantwortung für über 10.000 Mitarbeitende trug) bis hin zu BestSecret (Permira), wo er als Managing Director & CHRO die People-Organisation im Private-Equity-Kontext skaliert hat.
Heute ist er Principal & HR Executive Advisor bei allygatr und baut mit 25+ HR-Tech-Beteiligungen das wohl größte HR-Ökosystem Europas auf.
Wir sprechen über:
✅ Verantwortung in jungen Jahren und was sie mit Leadership macht
✅ Unterschiede zwischen Konzern, Mittelstand und Private Equity
✅ Warum „Werte schaffen Werte“ kein Spruch, sondern ein System ist
✅ Die Zukunft von HR – datengetrieben, business-nah und unternehmerisch
🎧 Hör rein und lass dich inspirieren, wie moderne People & Culture wirklich funktioniert!
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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
In der heutigen Podcast Folge sprechen wir mit einem ganz besonderen Gast, Thomas Perlitz, dem ehemaligen G Fumer Resource Officer von Gerresheimer und Best Secret. Inzwischen ist der Private Equity und Venture Capital Investor mit 26 Startup Beteiligungen und er baut das größte HR Ökosystem in Deutschland.
Wir sprechen über seine Anfänge, seine Personalverantwortung, von über 10000 Leute mit Ende 20, seine Learnings und Best Practices. Viel Spaß mit der Folge. Herr Perlitz, Wir haben entschieden, sie machen das, sagt er. Den Satz, den ich auch wieder nie mehr vergessen werde. Aufzwingen geht erst recht überhaupt nicht. Nein, du.
Musst dir eine Disziplin angewöhnen. Als ich eingestiegen bin, war Computer 2000 doppelt so groß und als ich raus bin, waren wir 4 oder 5 mal so groß echt. Du musst ja Innovation haben, damit du die sterben ersetzt. 3 Jahre waren sie tot, insolvent ohne Marke 40 Fabriken hattet ihr wer hat denn das besser geschafft als Ikea?
Wollt das größte Start Ökosystem auf jeden Fall werden, klar. Bei der Leichtathletik. Wie muss man sich das vorstellen? Du hast dann an nationalen Wettkämpfen teilgenommen, oder? Also die Spitze war mal und da kommt auch noch eine wichtige Sache, die auch fürs Berufsleben nicht so wichtig finde. Das höchste war dann mal europäischer Schulmeister und ich weiß es nur wie heute, ich laufe durchs Ziel und ich frage meinen Trainer, wie schnell war ich. Der guckt mich an und sagt, du hast gewonnen. Also dieser Mindset ne nicht durchzugehen Leute, da bin ich jetzt erster, sondern ich wollte einfach meine Zeit treffen, ne oder besser sein und das hat mich auch immer begleitet und ich glaube, dass das auch ganz
wichtig ist. Ne du musst an dir arbeiten und dich verbessern in den Disziplinen. In denen du was werden willst. Und das ist ja nicht nur Sport, sondern eben auch, wenn du unternehmen gründen willst oder andere Dinge. Und dann arbeite halt an dir mit Leidenschaft, mit Energie, dann kommt der Erfolg.
Also du hast damals schon nicht auf die anderen Leute gemeint. Hast du auf dich geschaut? Aber das ist alles rückwirkend. Weißt du, dass das in dem Moment, wo du es sagst, reflektierst du das nicht irgendwann setzt du Dinge in den Zusammenhang und dann kommt dir dieser, kommt dir diese Begegnung wieder und ja. Du bist eigentlich immer gegen dich gelaufen, also du wolltest. Ich will, wollte mich und will bis heute mich verbessern und mehr wissen und schneller sein oder besser sein, aber nicht um zwanghaftes Siegertreppchen zu erreichen, sondern um mich besser zu machen.
Und das ist, wenn wir jetzt kurz springen auch übrigens das Thema was ich immer wieder anspreche, Leute bettelt nicht um Gehaltserhöhung, liefert einfach ab und jetzt habe ich ja lange Jahre im HR gearbeitet. Ja wer hat denn die Gehaltserhöhung gekriegt? Doch nicht die 5 mal an deinem Schreibtisch sitzen natürlich, die auch in großen Konzernen, weil es dann Töpfe gibt und jeder was kriegt, ne, aber die die abgeliefert haben und die einfach immer spitze waren, denen läuft das Einkommen hinterher, das siehst du ja, dass der das dann wert ist. Und dann bist du bereit was zu tun, ne? Also gerade auch die gar nicht Vergleiche gegenüber anderen ziehen, sondern die wirklich ihren Weg dann gehen. Doch.
Sobald du. Zu viel links und rechts guckst kommst du automatisch auch in dieses Problem von Politik, Mikro, mikromanagement und all das, dass du dann links und ja, was kann ich denn jetzt machen, um dem vielleicht 1 auszuwischen? Lass jetzt ist doch egal. Liefer einfach ab, sei einfach in dem was du was du machst vorne dran schnell ne liefer ab, auch ein Stück lebe dein Traum ja kämpf dafür wenn du sagst das will ich verwirklichen weil es gibt niemanden der das schnurstracks durchgezogen hat.
Und, und jetzt noch mal zurückzukommen zu dem zum Studium. Du hast dann das BWL Studium gemacht in Mannheim und dann hast du ne Ausbildung angefangen. Oder n duales Studium. Genau das war ja zusammen ja aber auch noch mal n kleinen Kleinen zwischen Sprung. Also wir diskutieren ja jetzt immer so die verkürzten Abizeiten und so was.
Ja ich frag mich manchmal warum man nicht immer auch mal zurückguckt das war in Berlin schon so, also ich habe keine 13, ich hab zwölfeinhalb Jahre Schule gehabt so. Und dann hatte ich ein halbes Jahr. Also ich hatte meinen Studienplatz schon und dann das halbe Jahr von Studienplatz haben bis Anfang, weil die, die jetzt heißen, sie die alten Bundesländer, aber war ja damals nicht ne, da war Studienbeginn halt nach dem Sommer ne, mein Abi war im Dezember fertig ne was hab ich denn in dem halben Jahr gemacht, Party ohne Ende und das in Berlin.
Ja zur besten Zeit. Ja, na klar, und dann auch noch genau in dem Zeitfenster und deswegen sage ich da, da müsste man mal viel mehr auch über reflektieren zu anderen Themen, aber dadurch, dass ich dann wusste, das war ein duales Studium, das heißt, das war in Mannheim und mit der Nixdorf Computer AG damals zusammen, und das habe ich dann halt durchgezogen, das war enorm prägend, weil.
Das ist ja n etwas anderes Studium, ne, das heißt da wird ja auch, wenn man so will fast n Team zusammengestellt, das heißt es ist ja ein Studiengang ist ne bestimmte Anzahl von Studierenden und die sind im Studium immer zusammen, weil die kommen ja ne du gehst in deine Praktika, du gehst deine Ausbildung machen und dann kommst du zum Studieren an einem Ort zusammen, das waren immer dieselben Leute und dadurch entsteht ja n ganz anderer Korpsgeist ne bis heute ne mit wem man dann vernetzt ist und n ganz anderes Zusammengehörigkeitsgefühl. Als wenn man ne normale Hochschule betritt und jeden Tag jemand anders sieht und sich vielleicht dann 23 Leute zusammenfinden oder auch 10 und das war sehr auch sehr prägend. Und die anderen haben aber dann
auch im selben Unternehmen dann auch gearbeitet. Die haben dann so angefangen und das ist statistisch total interessant. Wenn ich jetzt alle Namen aufzählen würde, die da damals dabei waren, ne. Und wo die teilweise heute sitzen, ja, und was sie für Jobs haben, da ist das total interessant, weil wir uns alle untereinander auch immer befeuert haben.
Also da war ja auch so n so n so fast so n so n so n Gemeinschaftsgeist ne wir zusammen und natürlich mit lernen und allem drumherum challengen und da die überwiegende Anzahl der Leute, die in meinem Studienjahrgang da waren, ne, kann ich dir alle zeigen, ich sitz jetzt da, da da, da da und. Karriere.
Ganz komisch also ich hab das nicht statistisch untersucht. Ne, aber es ist überwältigend. Auch Unternehmer, die große Firmen gemacht haben und alles wo ich wo man sagt es ist schon interessant, wir haben auch n Studium wert oder ne Studie wert gibt es solche. Studiengänge heute noch. Ja, ja, das ist heute ne Riesen duales Universität geworden und oder dieser Ausbildungszweig, der hat sich enorm verbreitert, ja. Und auch in Mannheim auch.
Noch, ja ja, riesig, OK, riesig. Wir waren dann nach vielen Jahren da noch mal da, das ist weiß ich nicht 456 mal so groß wie damals, das ist riesig, inzwischen sind ja da haben. Die dann was tolles aufgebaut und dann und dann Siemens hat dann Nixdorf aufgekauft, die hab ich gesehen ist. Betriebswirtschaftlich ganz, ganz wichtig auch für die, die vielleicht so NBWL Hintergrund haben.
Die neue Firma ist entstanden in dem Siemens. Den damaligen Bereich Daten und Informationssysteme aus Siemens Ausgliederte und in Nixdorf einbrachte. Ach krass dann die dadurch die Mehrheit hatte aufgrund der Umsätze und der Kapitalbeteiligung, aber es ist eingebracht worden in die Nixdorf AG, das ist betriebswirtschaftlich ganz interessant, weil die aufnehmende Firma ist rechtlich Nixdorf gewesen, ach krass und damit galten die ganzen Nixdorf regeln.
Also schweifen wir nicht ab, aber total interessant und an der Schnittstelle war ich dann auch zurück nach Berlin. Also ich war eine Zeit lang in Paderborn, nach dem Studium, dann hat man mich gefragt, Mensch, Herr Perlitz, der ist doch Berliner, geht dann nach Berlin zurück, also es war Fall der Mauer und es war eben das Zusammengeben von Siemens und Nixdorf, und dann hat man gesagt, Mensch, er geht nach Berlin, nämlich nach Berlin, und wir haben da die Personalabteilung den ganzen Bereich aufgebaut.
Für Berlin und die neuen Bundesländer. Und da war ich dann mehrere Jahre damit beschäftigt, das Zusammenwachsen wie wie ist so ne? Integration letztendlich oder so n so n Mercher wie wie wie Händelt man sowas und was waren so deine Erfahrungen damals? Also 2 Säulen sind das eine ist du hast und deswegen ist es so interessant was ich eben sagte mit dem Wer hat da wen aufgenommen? Weil Siemens hat, hat ja eigentlich das Kapital gebracht, aber hat ja nichts zu sagen in den Regeln. Also die Regeln vom Konzernbetriebsrat und all diesen ganzen Sachen, die waren nichts drauf, es musste alles neu verhandelt werden und an der Schnittstelle war ich aktiv und gleichzeitig eben der der Ausbau des Geschäftes in die neuen Bundesländer, aber das zweite
wichtige dabei ist Kultur und da wurde schon was bei mir geprägt, was ich. Noch heute ne. Also ich hab da diesen Spruch gebaut, Werte schaffen wert, das ist alles da auch schon. Ja weil ich find den Powerfuller geht es gar nicht ne das hat damals mich unheimlich geprägt, das war. Ein Amerikaner, damals der Vorstandsvorsitzende, und hat ein Culture Change Programm aufgesetzt. Das wurden Change Agent ausgebildet und alles und das war nur Kultur.
Wie wollen wir die in Zukunft sein? Ne wie wollen wir Führung leben, wie soll das Unternehmen sein? Es war ein Riesenprojekt an dem ich mit beteiligt war und habe dort Trainings bekommen und gegeben und wie bauen wir das gemeinsam auf und das war extremst auch von etwas getrieben. Was ich sehr wichtig halte, ist noch mal n anderes Gebiet ist das Thema Energie, also wie erzeugst du in einem Unternehmen eine Energie die sich so überträgt das alles eigentlich geil finden dabei zu.
Sein? Absolut ja. Und das war ne extrem zeitlich intensive Zeit und gerade auch in diesem ganzen Umbruch letztendlich ja von Deutschland. Spannend? Ja, die generelle Situation vom Unternehmen hat, war der Merger dann auch erfolgreich oder oder wie habt ihr die Kultur dann auch da dort etabliert?
Es waren ja wirklich 2 cultural clashes. Muss man aber wie sagen, aber wie gerne hole ich da noch mal so ein Stück auf, weil auch das müsste man mal untersuchen, die Nixdorf erstmal zurückblicken. Normalerweise ist es ja so, ein Unternehmen übernimmt ein anderes, dann ist in der Regel nach einigen Jahren das andere das gekaufte Unternehmen nicht mehr erkennbar. Du hast halt ne, du wirst sofort Logo umgebaut ne alles wird abgerissen, der Name wird getilgt, so ungefähr in der Kantine redet man dann noch.
Na ja, ich bin ja eigentlich von B ne bin jetzt bei der jetzt sind wir Firma C aber eigentlich bin ich ja von b. Also du kannst die kulturelle Identität mit so einer Übernahme gerade mit langjährigen Mitarbeitern enorm schwer überstülpen, da musst du richtig harte Kulturarbeit leisten. Bei Nixdorf war das so, dass die Kultur so stark war, und das ist ja die Geschichte bis heute. Sie existiert immer noch, das Wissen bloß die wenigsten. Es war die Nixdorf Computer AG, die ist übernommen worden von Siemens, hieß dann Siemens Nixdorf Informationssysteme AG, dann hat Siemens das Ganze umgebaut, hat auch Teile wieder rausgenommen, das ging jetzt alles zu weit, aber am Ende war die Kultur so stark von Nixdorf,
dass diese Kultur in der Siemens Kultur nicht integrierbar war, das. Was hat man gemacht? Man hat das gesamte Gebilde verkauft, ach krass, ja, und dann hieß die Firma Wincor Nixdorf, und das nächste war dann, das war Private Equity, auch mit drin und dann ist sie weiterverkaufen, heißt heute Diebold Nixdorf.
Ach, krass. Guckt in den Kassen, bei Banken, Geldautomaten, da findet ihr noch. Ich glaube, keine Logos mehr von Nixdorf ist zu weit Nixdorf, aber Siemens Nixdorf findst du noch du findest Winker, Nixdorf und jetzt Diebold Nixdorf. Ja, Wahnsinn. Und das coolste, und das finde ich wieder richtig geil.
Und wenn ihr, liebe Familienunternehmen, euren Namen für immer behalten wollt und sichern wollt, dann macht's wie Nixdorf, der hat nämlich in die Verträge reingeschrieben, der Name darf nie verschwinden. Ach krass und deswegen ist auch das Logo immer so. Früher hieß das Nixdorf, dann kam der Strich Computer, und das hat ja in den ganzen Verträgen so abgesichert, dass Nixdorf immer bleiben muss, und deswegen wurde aus Nixdorf Computer, Siemens Nixdorf, Wincor Nixdorf, Diebold Nixdorf, bei jedem Verkauf bleibt der Name eine ganz coole Nummer, finde ich, wenn man sagt, ich will bleibend in Erinnerung meinen Namen und er hieß ja Nixdorf, er hieß ja Nixdorf, das ist ja sein Familienname.
Dem man kann ihn, wenn man clever ist, erhalten. Ja, Wahnsinn, Wahnsinn. Aber das war auf jeden Fall dann einer der prägenden Schritte dann auch für dich damals in der Karriere, oder? Ja, also früh, was gerade auch Kultur betrifft, wirklich Kultur und auch Personalarbeit. Also Nixdorf war mit vielen Themen da, sage ich, heute verkauft ihr das als neu, tut mir leid hier, guck mal, haben wir schon gemacht, ne, spannend war dann ja auch bei Siemens Nixdorf noch der nächste Schritt und das ist.
Auch so zum Thema Personalentwicklung. So spannend, weil ich kam nach Hause und Telefon klingelt, ich gehe ans ans Telefon und da war damals der Personalvorstand von Siemens dran, Herr Perlitz, wir haben uns überlegt, können Sie sich vorstellen, in Moskau zu arbeiten, da habe ich zu dem gesagt, Wow, ich packe gerade Koffer, das war kurz vor Weihnachten, ich war auf dem Weg nach Florida in den Urlaub, ich sage, ich fahre in den Urlaub und dann sage, das ist doch perfekt, da überlegen sie sich das und dann reden wir, wenn sie wieder kommen. Und ich komm wieder, ne.
Damals gab es noch Anrufbeantworter, blinkt dir die Nummer ne Anrufbeantworter? Ich mach an dieselbe Stimme dran Herr Perlitz, wir haben entschieden sie machen das ja, also das mal zum Thema Personalentwicklung weißt du, heute kriegen wir uns vor Mitarbeitern hin, wo könntest du würdest du ach du hast ein Pferd, das ziehen wir noch mit um. Ja damals hat der Vorstand gesagt Herr Perls, sie machen das ja, ich hatte mich.
In der Reise darauf eingestimmt, dass ich. Wahnsinn. So n Typ bin so ich mag sag ja auch manchmal von mir selber wieso n danger seaker ne als ich dachte ja klar machst du also was soll spannender sein als in in so einer Umbruchsituation eben dann auch so n Schritt zu gehen und ist. Natürlich n riesiger Schritt, muss man ganz ehrlich sagen, ja dann nach nach Osteuropa zu gehen und. Wieder.
Und wieder, und das ist etwas, was ich immer jedem auch ans Herz legen kann. Es hat immer was mit Disziplin und auch mit durchbeißen zu tun. Was mein ich, bevor ich überhaupt angefangen habe, ne hab ich 3 Monate lang 3 Monate lang 6 Tage 6 Stunden am Tag russisch Einzeltraining gehabt in Berlin ne ganz liebe Russin ne.
Liebe Grüße mit ihr noch viel Kontakt gehabt haben Jahre später auch, weil das fängt ja damit an, du landest am Flughafen, findest den Ausgang nicht, du findest deine Toilette nicht, das sind ja andere Schriftzeichen. Kyrillisch ja. Also es ist ja komplett anders, ne und also ich musste erst mal, um überhaupt sozusagen lebensfähig zu sein, jetzt arbeitsfähig es war, ist ja it, also das. Wissen ja auch nicht so viele, aber das ganze Thema IIT Sprache war ja immer schon Englisch, also auch in der damaligen Sowjetunion damals Russland haben die IT Leute sehr gut englisch gesprochen, ne also du kamst mit Englisch schon gut weit, aber du kamst natürlich im Restaurant nicht zum Essen. Und wie gesagt, vom Flughafen
nicht ins Hotel und da musste ich dann durch ne. Aber das hat für dich auch bedeutet, du bist in der Keri noch n Stück weiter gekommen. Für wieviel Leute hattest du dann damals Personalverantwortung? Also ich bin ja dann eben nach Osteuropa und in Dresden gewohnt und in in Moskau gewohnt und immer wieder gependelt und hin und her und die ganzen Länder bereist.
Und ich war dann noch nicht 30 und bin dann zum Personalleiter für die gesamte Region benannt. Errufen, wie man das damals bei Siemens so nannte. War, da war ich 30 noch nicht 30 der jüngste Personalleiter Ever in einem Siemens Konzern und hier ist auch das so als Mitbringsel für was passiert in so einer Organisation? Ne das ist jetzt gar nicht siemensspezifisch, aber ich war dann in Meetings ne also dann treffen sich halt weltweit die Personalleiter von Regionen und mit 30 war der nächste war hatte eine 4 vorne.
Ach krass, ich war so und das führte dazu, dass ich dann nach einer Zeit das Mitkriegte es gab immer 2 Gruppen, die eine Gruppe, die immer dachte, das muss n enormer Überflieger sein, den mussten wir challengen also die nach dem Motto, den stellen wir immer besondere Fragen oder gucken, wie können wir ihn rausfordern und die andere Gruppe war immer die, die so so guckte und sagte sich so dachte, wer hat den protegiert.
Welcher Vorstand steht hinter dem? Das kann nicht sein, dass ich 40 oder 41 bin und habe den Job jetzt erst und er ist 30 und das war eine spannende Melange, ja, weil du immer neben dem inhaltlichen Politik ja so früh damit konfrontiert zu werden, was ich ja nicht angestrebt habe, sondern genau das, ich habe halt geleistet, habe meinen Job gemacht, habe Freude gehabt und dann hat man eben gesagt, du machst das und. Und zu der Zeit, das wusste ich aber auch alles noch nicht so so wirklich.
Klar, das kommt ja alles immer n bisschen später, erst wenn man drüber reflektiert, da hatte ich, ich sag mal silent Mentoren, wir sind heute weiter, dass man Mentoring anerkennt, ja, also zu mir waren, ich hab noch führungstrainings besucht, da stand dann irgendein Komisches. Seminartitel drauf, weil keiner sozusagen zugehen wollte.
Er geht jetzt auf ein Leadership Training, weil man das früher als Reparatur betrachtet hat, nach dem Motto du musst dahin, weil du was nicht kannst. Also hat man sich komische Namen ausgedacht und das Thema Mentoring und solche Dinge, das war nicht offensichtlich, das war aber da, das heißt, ich hatte um mich herum, das habe ich dann auch hinterher gewusst, wer das dann war, die, die diese Gabe hatten zu gucken.
Den können wir in die Schuhe stecken, die sind noch ne Nummer groß in 9 Monaten. Passt der im eigenen Unternehmen, dann in Siemens? Ich meine, das weißt du alles hinterher. Erst ne, dich, ruft der Personalvorstand von Siemens an und sagt, Herr Perl, sie gehen für uns nach, nach nach Moskau, ja, also das heißt, er muss ja darüber nachgedacht haben, der muss ja ne Risikoabwägung gemacht haben, dass er diesen damals ja Jungspund, sag ich mal ne. Sagt den schicken wir da hin und mir ist schon klar, dass der das noch nicht drauf haben kann.
Ja, weil hab ich ja nie gemacht, völlig neue Situationen, aber den den an den glaube ich und das ist wichtig, ne, dass die auch Leute hast die an dich glauben und die so n Stück diese vorausschauende Sicherheitsabwägung haben zu sagen. Das geht gut, aber das liegt natürlich auch, denke ich, an deinem Willen.
Das muss man ja wirklich sagen, was mir auch immer an dir persönlich auffällt, wenn du was willst, dann dann ziehst du es ja auch extrem durch, letztendlich und hältst daran fest. Das ist ist wahrscheinlich auch da, weil letztendlich so früh dann Personalchef in Osteuropa zu werden, von so einem großen Unternehmen, da gehört schon einiges dazu. Ja, weißt du, das ist ja das schöne und das mag ich auch bei den jetzt.
Ich arbeite ja auch viel mit Start ups und so weiter ich mag ja diese, diese diese. Positiv gemeint, in Naivität die Welt zu rocken, und das hatte ich ja auch. Ich hab doch darüber nicht reflektiert, ne, heute guckst du rückwärts oder dann n paar Jahre später oh mein Gott ey, du warst 30 ich mein mit welchen Leuten ich da zu tun hatte, ne in einem Alter das das das hab ich als normal hingenommen heute rückblickend guckst du da hin und sagst das war schon irgendwie geil ne das ist glaub ich so das aber das hab ich nicht weißt du das war eigentlich mein Ziel sondern ich hab das einfach gemacht. Und das ist ja das, was ich eben beim Startup so toll finde. Ihr macht einfach ja Gründung,
mach einfach so ne und eben nicht zu sagen, Boah, wer kommt denn da durch die Tür und das hatte ich auch noch nie, also ich ich ich fremdle hab nie gefremdelt oder hab Schweiß nasse Hände weil jetzt die Tür aufgeht, da kommt der Vorstandsvorsitzende ne sondern das das hat mich nie blockiert und so hab ich eben nen guten und auch schnellen Zugang immer gehabt, denn gerade auch die die die die Zeit dann in Osteuropa die vielen Jahre. Das da musste ich ja auch umdenken. Da sind dann Mechanismen aufgetreten, das ist unfassbar, da musstest du nachher in Ländern nicht danach besetzen. Findest du jetzt jemanden, der für unser Geschäftsmodell perfekt ist?
Ne der das einfach drauf hat, sondern du musstest danach agieren, welche Familie, welcher Clan war jetzt in diesem Land an der Macht und. Wen findest du? Der Zugang zu diesen Strukturen hat, der wurde nachher sozusagen, wenn du es mal so nennst, ne mit den Titeln der offizielle Geschäftsführer der Macht da aber inhaltlich so gut wie nichts, ne und dann hattest du in der 2.
Reihe jemanden, der dann die eigentliche Arbeit gemacht hat, die übertreibt jetzt mal. Ja, also der wirklich wusste worum es geht, unser Projektgeschäft, das ganze IT Thema und und und. Solche Dinge wie wie rockst du das und wie wie machst du das alles wirklich und sowas musstest du ja erstmal lernen und dann hast du eben auch.
Frühzeitig verstanden und mitgekriegt, wieso Systeme funktionieren, ja wie Länder funktionieren und wie in manchen Ländern eben Business ist. Und da können wir es noch hundertmal so sagen. Ja, das geht doch nicht. Ja, das ist aber die Realität. Ja, ja, ist mir das ja aber auch aufgefallen, da in den Vereinigten Arabischen Emiraten, da ist es ja auch ganz extrem, ganz extrem, aber da ist auch die Frage wirklich, wie die Leute, die lassen sich ja wahrscheinlich auch gar nicht führen, oder wie hast du das damals wahrgenommen, nein. Das ist das sind, das sind auch, das ist ja das jetzt, wenn ich n bisschen springe, was ich so Liebe und auch besonders geliebt habe, nachher in meinen globalen
Rollen, ne, also wie und hier wieder auch dieses Treiben nach Wirksamkeit, also wie kriege ich ein Thema in einem anderen Land zum Laufen, ne, es ist zwar eine Firma, aber es ist halt kulturell anders, ne. Und wie kriegst du dann, dass das funktioniert und leistest eben deinen Beitrag, dass dann so ne Landesgesellschaft eben ihre wirtschaftlichen Ziele erreicht, aber eben auch nicht 100% immer auf Kurs vom Headquarter sein kann, geht nicht, das geht einfach nicht.
Also es gab ja mal ne Phase wo man gesagt hat, so sind wir ne, das ist unser Führungsleitbild, das sind unsere Werte und dann hat man versucht das weltweit reinzuhämmern es funktioniert. Eigentlich heute teilweise auch noch immer aufhören. Leute aufhören gerade Sales. Ist lokal und wenn du es nicht verstanden hast, wie es in dem Land gehst, dann geh nach Hause.
Und wenn du glaubst, du musst denen erklären wie es geht, geh nach Hause. Die sind ja, die kommen ja von einer ganz anderen Kultur, haben ne ganz andere Einstellung, den die dann eben mit Leitbildern da voll zu die voll zu schmeißen mit den mit den Leitbildern des. Es bringt oftmals einfach nichts. Nein, nein, hier n wirklich n Beispiel wo was was mir so dramatisch soll, also.
Ist ja häufig so, weiß nicht ob. Ob du das. Auch schon hast du liest manchmal n Buch und dann macht es Klick. Du sprichst hast mal n Gespräch, dann macht es Klick, du hast mal n Erlebnis Klick, du siehst mal was Klick und mit dem Klick mein ich danach hast du das Gefühl du bist auf einer anderen Ebene, also wie bei bei so einem Computerspiel ne boah jetzt next Level ne du hast so ne Erleuchtung so ungefähr ne so so n bisschen in dem Sinne und das war wirklich das das Beispiel. In einer Firma, bei der ich dann später war dieses Thema weltweite Sicherheitsstandards, so in Indien große Fabrik. Ihr müsst alle Sicherheitsschuhe tragen, in dieser Region trägt man keine Schuhe oder Flip Flops, also nicht die Marke, sondern diese, diese weiß gar
nicht wie, nennen sie wie Tempo ne nennen wir sie Flip Flops, also diese Wale schlappen damit leben die da und arbeiten. Und dann kamen wir und haben gesagt, Nee, müsst ihr jetzt hier sicherheitsschuhe tragen, alle Sicherheitsschuhe Nummer 1, sicherheitsschuhe, ein paar Sicherheitsschuhe, Monatslohn eines damaligen indischen Arbeiters, Monatslohn, was hat der mit dem Schuh gemacht, verkauft Nummer 1, Nummer 2?
Wir sind seit weiß ich, wie ich Generationen jetzt darauf trainiert, Schuhe zu tragen, jetzt geh mal zu jemandem, der in seinem Leben noch keine Schuhe getragen hat oder nur Flip Flops und Sag ab jetzt schnürschuhe. Der kann da drin erst mal gar nicht gehen. Du musst ne Laufschule machen, der hat ja n Fremdkörper an den Füßen, ne allein diese ganzen Transfers und dann haben wir das mehrfach gemacht und dann war ich wieder mal unten und die haben auch ne Mitarbeitervertretung in Indien dann kam der alles immer sehr höflich und dann das dauert bei Indern immer so n bisschen ne die kommen nicht wie wir deutschen da da da da ne sondern das dauert immer wann kommt er denn jetzt mal mit dem Punkt du merkst das was er will was ne
und dann sagt er ja wir haben echte Probleme. Mit den Sicherheitsschuhen. Dann sagt er ja. Woran liegt denn das? Und dann sagt er zu mir, ihr könnt das nicht verstehen in Westeuropa, für uns ist die Fußsohle ein Sinnesorgan und wenn wir barfuß laufen, nehmen wir von der Erde Informationen über unsere Fußsohle auf, das habt ihr im Westen ja alle verlernt, weil ihr habt ja immer die Schuhe an, aber jetzt kommt der Hammer, das habe ich dann erst mal so verarbeitet und verarbeitet und dann haben wir diskutiert, was wir jetzt machen und.
Und interessanterweise, die hatten. Wir müssen ja in den Fabriken immer die Arbeitssicherheitsmaßnahmen auch tracken, ne, also wie viele Unfälle gibt es und dann wie viele Unfälle gibt es mit der Hand, mit dem Fuß und so weiter die hatten auch bis zu dem Zeitpunkt mit den Schuhe tragen ja keine schlimmeren Arbeitssicherheitsmängel, die hatten ja nicht überproportionale, viele Fußverletzungen überhaupt nicht, also sind die ja in dem Environment ohne Schuhe klar gekommen. Die waren das gewöhnt.
Und dann hat man die praktisch sogar in eine unkomfortable Position gebracht. Und der Knaller war ein paar Wochen später gucke ich eine Talkshow, da sagt eine Dame, weiß jetzt, Thema weiß ich gar nicht mehr so, worum es ging, aber sie sagt wirklich, sie war. Am Wochenende war sie auf einem Seminar, und das war total toll. Und dann sagte sie, die Überschrift war barfuß durchs Gras.
Und dann sagte sie, das war so irre, weil sie hat erstmals gefühlt, was man so an den Füßen fühlt, wenn man mal barfuß läuft, und dann fragte einer, ach so, da sind sie zu einem Seminar gegangen, und dann sagte die auch noch eine Summe, ja, weiß ich nicht mehr heute 100,00€ oder 1000€, und da siehst du diese Schizophrenie. Wir sind nach Indien gefahren, um dem Inder zu sagen, jetzt trägst du ab jetzt sicherheitsschuhe und deine deine Sensorik an den Füßen interessiert mich nicht mehr und wir nicht übelnehmen, degeneriert mit den Füßen in Westeuropa.
Ja, sagt eine Frau, Ich zahle dafür ein paar 1000€, sage ich mal übertragen ja, damit ich am Wochenende geführt barfuß durch den Rasen laufe. Wahnsinn. Wahnsinn. Und an diesen Beispielen siehst du eben, müssen wir überall rumfummeln. Wenn die klar kommen in ihrem Leben. Muss man das denn wirklich aufzwingen?
Ja. Warum? Ja, und es gab ja, wie gesagt bei den Statistiken nicht mal n Hinweis da drauf, dass man gesagt ja schaut doch mal. Ja, ihr habt jede Woche hier blutige Füße, nein. Weil die irgendwelche Informationen sozusagen aufnehmen und schon vorher wissen, dass Sie in ne Glasscherbe treten. Also du denkst auch wirklich, das muss man dann in jeder Landesgesellschaft noch mal wirklich einzeln drauf schauen. Was ist Landesspezifisch richtig und notwendig und nicht mit dem mit dem Hammer?
Ne ne 10 Punkte Regelung und das ist ja nur ein Mini Beispiel, das können wir jetzt über 1000 Sachen fortsetzen, ne dann in der ganzen Welt unterwegs sein und sagen. Ich bekomm das ja immer wieder auch mit bei den Kollegen von mir, die ins Familienunternehmen einsteigen und dann. Oftmals fängt es ja an in der Landesgesellschaft, aber auch da, wenn du jetzt von einer anderen Kultur kommst.
Oftmals kommt man da nicht direkt klar, gerade in Indien, oder ich war selber in Sri Lanka und und Pakistan war ich auch, das ist einfach anders da und da muss man sich dran gewöhnen, aber aufzwingen geht erst recht überhaupt. Nicht. Nein, es gehört sich auch nicht. Ich find das übergriffig. Also du gehst ja auch nicht an Gartenzaun und sagst deinem Nachbarn jeden Tag, wie er da seinen Rasen zu machen hat, das ist ich, ich persönlich, ich find das übergriffig. Ne wenn ich dort in das Land gehe, dann muss ich mich den Landesgegebenheiten so anpassen und muss das schauen, ne und sicher gibt es grenzwürdigkeiten ne da muss man dann genau abwägen, aber dann muss man meiner Meinung nach eher abwägen, abwägen, dann mach ich
da halt kein Business. Ja versus ja, da geh ich jetzt rein, ne und Prügel sozusagen mit irgendwelchen Methoden das da hinein wie ich das will, ne dann ist es halt nicht mein Land, dann mach ich da halt kein Geschäft. Allein allein, wie das sich auf die Mitarbeiter dann möglicherweise auswirkt. Unzufriedenheit n Chaos dann und dann Diebstahl ja auch noch, dann zahlt man sogar für die, also dann dann zahlt man denn sogar noch die Schulen und dann nehmen die das nicht mal an, wollen es überhaupt gar nicht, sehen es als Fremdkörper bringt ja gar nichts und dann hab ich gelesen, dann bist du weiter gegangen, da bist du zum nächsten Unternehmen, zu einem amerikanischen Unternehmen hab ich gesehen wie wie kam es dazu und und und und wie war das von
der Kultur bestimmt ganz anders, oder? Völlig und auch der Übergang war wie da nen nen. Als Beispiel, wie man es nicht macht. Ganz ehrlich, in rückwirkend. Ich hatte mit dem Gedanken getragen, ich ich will gehen und dann bin ich hier nach München Wittelsbacher Platz sind ja alles große, sind ja alles große Türen die dann da aufgehen und dann gehe ich wieder bei den Personalforschern rein und dann steht er hinter dem Schreibtisch auf und dann sagt er den Satz, mit dem ich auch wieder nie mehr vergessen werde. Herr Perlitz, wie können Sie uns verlassen? Das war diese Zeit, das war ein Frevel. Wenn man das Unternehmen verließ und noch dazu Siemens wie Herr Perlitz, wie können sie uns verlassen anstatt Mensch? Sie wollen gehen, woran liegt
das denn, was können wir denn machen und solche Dinge, und ich war ja immer Wirksamkeit und was bewegen und verändern, mir ging es nicht um Karriere im Sinne, ich war ja schon, sondern mich trieben hier andere Sachen und das war aber dann sozusagen für mich der Beschleuniger das. Hast du dann ja jetzt erst recht. Du hast nicht verstanden, damals war das so, so eine Phase in großen Unternehmen, dass die ihre, ich war da im im Top Talent Pool und so weiter also auf den auf der Watchlist für andere Aufgaben und solche Dinge und das war nicht unüblich damals zu sagen, ja die Top Leute ne die schicken wir noch mal nach Havard für ein halbes Jahr oder ein Jahr genau machen den noch mal Ausbildung drauf
und so was ne habe ich ich habe diese sag mal diese Leute selbst vorgeschlagen. Ne also als Personalverantwortlich hab ich gesagt, ja der und der ist n Talent ne der geht mal vielleicht da und da hin und wenn der zu mir gesagt hätte Herr perlitz Mensch sie sind 30 Sie wissen selber sind schon sehr weit, sie haben doch noch Zeit ich war ja auch so zeitig weil A wie gesagt verkürztes Abitur ne hatte ich Zeit gespart in Berlin keine Bundeswehr damals ne wieder Zeit gespart Studiumschnell durchgezogen, dadurch hatte ich ja enorm Zeit wenn der zu mir gesagt hätte Herr Perlitz sie. Nächster Termin gehen nach weiß ich welche Universität machen noch mal ein MBA drauf, wir zahlen das für sie, da rüsten wir sie noch mal richtig auf,
natürlich. Stattdessen begrüßt er mich, wie können Sie uns verlassen? So, dann komme ich aus dieser Tür raus, ne, da steht auf dem Gang die Assistentin von dem damaligen Vorstand für Siemens Nixdorf, also es gab ja einen Zentralvorstand, der für die Geschäftsbereiche verantwortlich war, Kraftwerke wie ein anderer und so weiter.
Und die Assistentin? Die stand da draußen und hat da wirklich auf mich gewartet. Das habe ich alles hinterher erst verstanden. Kommen sie rein, kommen Sie rein, der Herr, so und so, der will noch mit ihnen reden und der sagte zu mir, Herr Perles, was muss ich tun, dass sie bleiben, der hatte das verstanden, ja, nur das Dumme ist ja, dass mein, wenn du so willst, Chef, ja der war, aus dem ich gerade aus dem Büro kam. Ja, also der hätte vielleicht noch ein bisschen was influencen können, aber der hat für mich genau das Gespräch geführt und vielen Dank dafür auch noch mal, weil er hat es verstanden. Wie man sozusagen dann, wenn man ich bin, jetzt sozusagen damals als Top Talent identifiziert
worden, in ein Gespräch zu gehen. Hast du das auch so übernommen? Letztendlich für dich auch in der in der Zukunft danach. Ja, also, und das war, das waren so prägend, ne. Und dann haben wir darüber noch mal diskutiert und solche Dinge und solche Dinge hat er gesagt und ich spreche noch mal ne, dann hat er auch noch mal mit dem gesprochen, aber dann so und dann bin ich nach München gekommen, ganz spannendes Thema, es war damals noch ein deutsches Unternehmen Macrotron AG. Auch wieder ein ganz spannendes Thema ist Makroton AG war die erste Firma, die damals Dealisting gemacht hat, das heißt von der Börse wieder runter genommen wurde, kann man heute ja genau Hammer, weil in Rechtslektüre zu finden ohne Ende die makroton AG, denn dafür
gab es damals keine Vorgehensweisen. Das heißt, interessante. Was passierte da also? Es gab keinen geordneten Prozess, heute ist es geordneter Ablauf, wie machst du das, wenn du von der Börse wieder runter gehst oder Zurücktrittst damals war das, wir hatten natürlich, dann sind die Aktien, wie immer wird ein Übernahmeangebot gemacht, viele nehmen das an, aber es gab eine kleine Gruppe, die das nicht annahm und die untereinander sich vernetzten und durch gegenseitiges Hin und Herschieben von Aktien über die Börse den Preis hochtrieben. Und dann immer Nachbesserung riefen und wir verkaufen nicht, wir verkaufen nicht.
Der Wert der des Unternehmens ist ja viel höher, er kann nicht von von Gerichts, von von Hauptversammlungen erzählen, können sie sich nicht, kannst du dir nicht vorstellen ganz spitze aber wieder ein anderes Thema Macrotron AG und ganz spannend, ich bin da reingeholt worden, weil der damalige Eigentümer der Herr Bladowski Vorstand der Herr Karg damals.
Das Unternehmen professionalisieren wollten mit HR und international und all solche Dinge tun wollten und sagten dann da und mich dafür dann geholt haben und der große Bogen ist, dass dann der Eigentümer gesagt hat, so ich, der konnte das Wachstum nicht mehr finanzieren, ne, also das war eine riesige Wachstumsgeschichte mit.
Sitz in München. Mit Sitz in München genau gibt es heute noch und. Der hat dann vor der gesamten Belegschaft alle Zusammengeholt, stand vor uns und sagte, Liebe Mitarbeiter mir mir, ihr seid mir als Mitarbeiter so wichtig. Ich hab jetzt meine Verkaufsentscheidung getroffen, ich verkaufe nicht an den Branchengrößten, das war Ingram Micro, sondern ich verkaufe an den sympathischen Zweiten das, der hieß damals Tec Data mit dieser Message, das ist auch noch mal wichtig mit dieser Message.
Die er in den Köpfen war. Also er verkauft nicht aus Profitgründen, sondern er verkauft, weil die Tech Data für ihn die bessere Fortführung in seinem Sinne wäre. Jetzt kam aber der Hammer, die Tech Data kaufte kurz nachdem sie uns gekauft hat auch noch Computer 2000, das war ein anderes Unternehmen, das rief die Kartellbehörden auf den Plan und sagte das geht nicht, ihr seid jetzt zu groß und zu groß gebündelt ihr. Ihr müsst was abstoßen und deshalb entschied dann Tech Data uns an Ingrimm Micro weiterzuverkaufen, also an die Firma, an die der Eigentümer extra nicht verkauft hat. Und das muss man wieder kulturell und wertetechnisch betrachten, weil die Mitarbeiter waren ja sozusagen in dem Glauben, wir sind jetzt bei der
richtigen Firma, bei Tech Data und. Und mussten dann, ich weiß gar nicht, wie schnell das dahinter der. Eigentümer was hat der dazu gesagt? Der Deck war ja außen vor, der hatte ja seine Anteile komplett an Tec Data verkauft und Tec Data hat dann später gesagt, jetzt verkaufe ich weiter an Ingram Micro. Also die Kartellbehörde ist danach erst eingeschnitten. Ach.
Ne, weil tec Data noch einen anderen Computerunternehmen, den Computer 2000 kaufte und damit das Ganze in einer marktbeherrschenden Stellung endete. Und die dann sagten, Nee, das geht so nicht. Und dann hat Tech Data wieder entscheiden müssen, was verkaufen sie an Ingram Micro und haben dann quasi an den weiterverkauft, den der Alteigentümer ja nicht haben wollte, aber das ist ja emotional wichtig, weil das ist in den Köpfen der Mitarbeiter drin, wie kriegst du das wieder raus, also wie kriegst du das dann trotzdem ein Commitment.
Das ist ja nicht unmöglich. Ist gelungen, aber wieder eine andere Geschichte wie das, wie, das und das war auch eine. Ganz extrem prägende Zeit für mich, weil wir zu der Zeit eine Geschäftsleitung beieinander hatten, die ich so auch nie mehr erlebt habe. Politikfrei auf den Punkt uns challenged jeden Tag. Interessiert also wie?
Genau das, keine Politik. Jeder hatte seinen Platz und wusste das, wofür er verantwortlich ist. Wir haben uns gegenseitig Gechallenged, getrieben, geärgert, aber uns auch so zwischenmenschlich gemocht. Mal hat eine super Struktur, wie wir die Dinge managen und und da habe ich das erste Mal auch gemerkt, wie powerful und wie eigentlich notwendig auch wieder bei Startups gründerteams sind und nachher auch fortgesetzt, natürlich dann, wie setzt du Teams zusammen und wie machst du das denn als wenn du so ins Ranking guckst? Ne Wo war Makroton und dann gab es eben Tech Data amerikanisch und dann gab es die Computer 2000 und. Und als ich eingestiegen bin, war die Computer 2000 doppelt so groß wie die Makrotron und als
ich raus bin, waren wir 4 oder 5 mal so groß als der nächste und das ist das Resultat gewesen von von einem so gut sozusagen aufgestellten Team, wo es die Spielereien, die ich dann alle danach noch erlebt habe und so weiter einfach nicht gab und wir mit unheimlich viel Energie und unheimlich viel Energie.
Herzblut da das Unternehmen getrieben haben und wenn man solche Dinge gemacht hat, ich gucke da immerhin, die gibt es ja heute noch, ne. Wie habt ihr das damals geschafft? Also vom vom Team her, wie habt ihr damals rekrutiert und und letztendlich so ein Wachstum, da muss ja auch das Personal mitwachsen, wie wie ging das?
Überhaupt, und hier kommen wir wieder dazu, wir haben ganz hart wirklich auf dieses Thema Werte und Energie geguckt, dass das Teams sind, die. Die richtig Bock haben und das führt jetzt zu weit. Welche Mechanismen aber das macht richtig Spaß dann, weil du bist wirklich in einer Organisation, wo du eher sammelst.
Geh mal nach Hause, langsam diese Identifikation schaffen, das kann man mal woanders vertiefen, aber das sind wirklich Kernelemente und dann natürlich auch die die richtigen Leute entwickeln, und das ist heute für mich. Eine große Freude, weil derjenige, der jetzt die Ingram Meiko führt, den habe ich damals eingestellt, so und ja, und das ist wir haben uns jetzt auch, wir treffen uns immer mal wieder, und das ist eine unheimliche Freude, wenn du dann auf so eine Organisation schaust, die du viele Jahre begleiten durftest und dann siehst, dass sich Menschen, auf die du sozusagen auch gesetzt hast, oder die, wo du glaubtest, da steckt was drin, also dieses Potenzial auch erkennen, dass
die ihren Weg gehen. Und Zack, der. Und wie hast du zum Beispiel den erkannt? Was waren bei denen so, der der Charakterpunkt was für dich ausschlaggebend gemacht hat? Also generell, du musst, man muss ein bisschen gucken, auch welche Level das ist. So ein Unterschied für was, für welchen Level stellst du ein, aber wenn du in Richtung Führung guckst und Personen auswählst, die langfristig dann auch an einer Spitze sein sollen.
Dann sind Dinge wie eine unheimliche Energiequelle aus dir selbst heraus, weil du musst einer Organisation Energie geben. Du musst ja nicht nur deinen Job machen, sondern du musst einer Organisation Energie geben, du hast deine 1214 Stunden täger und wenn du aus diesem Raum gehst, dann kannst du nicht schlecht gucken, dann musst du da aufrecht stehen, dann müssen die Leute sagen, Wow, der ist, dem folg ich und das tun die ja nicht, weil du einen schlauen Spruch Kloppst das. Das tun die, weil du da raus gehst, ne und was mit dem alten Wort, du stellst was dar ne also du kennst auch diese Menschen wo wo man sagen Wow der füllt ja den Raum, der hat noch gar nicht n Mund aufgemacht, der füllt n
Raum ne das heißt du brauchst ne n gerüttelt Maß an an Energie. Was du auch dauerhaft haben kannst. Du musst dann natürlich wissen, wie du das aufbaust und wie du das erhältst. Wieder ein anderes Thema. Du musst aber zunehmend natürlich dein Fachgebiet musst du beherrschen, aber viel wichtiger wird nach und nach, dass du die Komplexität des Unternehmens oder deiner Aufgabe durchdringst in einer großen Dimension und dann wieder klein machen kannst. Nämlich zu wissen, dass das 25 Parameter sind, aber nur 5 sind erfolgskritisch.
Es gibt dann viele, die verlieren sich dann. Oh, was soll ich jetzt, an welchen muss ich jetzt ziehen, also die Kunst zu erkennen, was sind jetzt die entscheidenden Hebel, um erfolgreich eine Entscheidung zu treffen ist ist sicher ein großes Thema. Du darfst natürlich niemals auch deine Innovationsfähigkeit verlieren und jetzt mache ich auch den Sprung, jetzt bin ich ja mal so in Kapitalgesellschaft, wenn wir zu einer zu einer Familie gehen oder zu einem Familienunternehmen, ein Familienunternehmen lebt ja auch von der.
Den Geist, der über jetzt überspitzt gesagt, wenn es die 3.4. Generation ist, diesen Geist zu erhalten, ja zu erhalten, aber auch zu refreshen und oder auch wir bei meiner Energie bleiben zu reenergizen, denn die Zeit verändert sich ja ja und deine Zielgruppe verändert sich. Ja, dein. Dein Produkt bleibt vielleicht gleich ne, aber so was für wie erzählst du nicht eine neue Geschichte? Also ich erlebe immer wieder, dass da haben wir gerade gestern im anderen Zusammenhang diskutiert, da hat hat hat auch eine neue Generation übernommen und hat gesagt, wir machen jetzt super Fancy, ne 3 Jahre waren sie tot, echt insolvent, ne ohne Marke, einfach aus dem Grund heraus, weil sie, weil sie ja völlig, weil sie völlig
vernachlässigt haben, dass du ja auf etwas aufbaust. Das heißt, du hast ja einen Kundenstamm, du hast treue Kunden, du hast ein Versprechen diesen Kunden gegenüber und das musst du entwickeln und kannst dir auch öffnen, aber du kannst nicht sagen, ihr seid mir jetzt egal. Ja, ich mache jetzt das, damit verlierst du natürlich die die Andockfähigkeit und auch die Glaubwürdigkeit.
Und was ist wichtiger als für mich, also 1 der wichtigsten Elemente im Familienunternehmen ist die Glaubwürdigkeit, behält die bei. Also die Kunst ist, die Geschichte weiter zu schreiben, ne und im Idealitan natürlich um um um Business Opportunitäten aufzubauen, zu verbreitern, aber eben auch nicht. Na ja, jetzt machen wir Shirts, dann machen wir, morgen machen wir auch noch max und dann machen wir noch Wasserflaschen und immer Logo drauf, knallen ja ja, also die Beliebigkeit geht auch nicht.
Vielleicht auch diese. Diese Selbstverwirklichung. Muss das wirklich sein, letztendlich also natürlich, der Innovationsgeist sollte erhalten werden, aber wenn jetzt die neue Generation kommt und dann wir sprechen ja vielmals auch privat über über die Übernahmen, letztendlich solche Familienübernahmen von von von Familienunternehmen, und da fällt mir auch mal wieder auf, dann kommt diese Selbstverwirklichung der neuen Generation, aber das kann oftmals auch ins Negative eben gehen.
Ja. Aber das ist ja, das ist ja dann ne ne ganz wichtige Entscheidungsfrage, die man dann trifft. Ne lass ich den lass ich meine Marke lass ich mein mein mein Brand, sag mal wie eine Pflanze noch mehr Äste entwickeln ne oder mach ich einfach ne andere Strategie und n bisschen platt gesagt ich sammle jetzt Marken.
Ja, dann mach ich. Das ist aber ne andere Strategie, das ist eher ne, das ist ja eher ne Financial strategy, dass du sagst ich mach halt ne Holding, ich hab genug Geld ne ich kauf mir jetzt Marken zusammen und. Diversifizier einfach n bisschen. Ja und hab dann hab dann halt 67 Marken unter einem Dach.
Kannst ja machen. Ja. Oder du sagst, nee, also. Meine Ursprung, sagen wir mal, liegt mir so am Herzen. Und dann sage ich, wie machst du die Pflanze halt größer und das musst du halt behutsam machen, weil wenn der, wenn der Sprung eben zu groß ist, dann sind die Bestandskunden weg und das war halt so dann du weißt ja was deine Kunden wollen und das ist aber auch die Gefahr, weil man, wenn man dann sagt, ja ich weiß ja was die Kunden wollen, dann bedienst du das immer nur und wunderst dich dann, dass ja die Umsätze immer kleiner werden, ja logisch, Entschuldigung am Kunden vorbei, ja und außerdem. Irgendwann ist die Generation ja auch mal tot. Ja, also du musst ja Innovation haben, damit du hart gesprochen, die, die sterben ersetzt,
stimmt, stimmt. Ja. Ne, und das musste halt und ich mein, da springen wir vielleicht jetzt raus aus Damode ja, wer hat denn das besser geschafft als Ikea? Stimmt. Ja, ständig neue Innovationen. Sich weiterentwickelt und sogar die Retro Möbel werden jetzt sogar teurer verkauft. Ist unfassbar. Also genau sag mal da, du triffst ja, wenn du durch den den klassischen Ikea gehst, sozusagen von der schon am Stock laufenden, noch verliebt wirkenden älteren Ehepaar sozusagen, die Sagen ja, hier haben wir schon vor 30 Jahren gekauft, so ungefähr, und hier gehen wir immer noch gerne hin, ne, den den den Youngster, der der sagt, wie geil sind denn die Möbel, ne?
Ja, auch weil es für ihn bezahlbar ist. Das muss man auch sagen. Genau. Ja, jetzt noch mal noch mal zurück zu deiner Karriere, dann bei bei Ingram Micro, dann der der nächste Schritt war Henkel hab ich gesehen wie wie lang warst du insgesamt bei Ingram? 89 Jahre. Oh krass, ganz schön lange Zeit.
Ja, und dann passierte auch was. Was, das war wirklich für mich war das aber. Haben eben n Anruf und haben Sie Interesse? Hier soll sie ansprechen und dann hab ich gesagt ja was denn? Ja Henkel ich sag wie Henkel na ja wollen Sie zu Henkel gehen, ich sag. Ich soll zu Henkel gehen? Ja, der Kaspar Rohrstedt möchte sie kennenlernen und. Da war es sogar der Kaspar Rohrstedt. Dann ja, der hat mich eingestellt. Ach Wahnsinn.
Spätere Adidas CEO. Dann genau also der war ja am Anfang, als er zu Henkel kam, war er IT und HR Vorstand und das war sozusagen, das war die Vorbereitungszeit um dann CEO zu werden. Also sind wir wieder auch bei dem Thema. Wie macht man nachfolgen und so. Und bei Henkel macht da eine sehr, sehr schöne Nachfolge Politik oder Politik, falsches Wort, Strategie und hier ging es darum, dass sie ja auch mal erstmalig entschieden hat, jemanden von außen zu nehmen auf Vorstandsebene, das wird ja viel von intern gemacht, sehr schön riesen Unternehmen, da kannst du Potenziale auch bilden, ist ja auch häufig so ein Thema das Unternehmen, du brauchst eine kritische Masse.
An Mitarbeitern, um wirklich Talente zu entwickeln. Heute sind ja viele in Vorstandspositionen, die dort auch schon länger im Unternehmen waren. Kaspar Roschett wurde reingeholt, hat sich sozusagen da so eine warm Phase gehabt, eben als Personalvorstand und als IT VORSTAND und in der Phase hat er eben den Personalbereich auch umgebaut und da bin ich dann angesprochen worden dahin gegangen, hatte damals die sozusagen auch die Auswahl, weil wir haben ja ein paar mal gesprochen, und dann sagte Kaspar Roschett eben nee, den er Pellets will ich haben und dann.
Dann hat man eben überlegt, wo setzt man ein. Und dann gab es 2 Optionen. Ich hätte übernehmen können, die Personalleitung für auch wieder zentral und Osteuropa, das ist ja so eine Matrixstruktur oder eben für den damals größten Unternehmensbereich Wasch und Reinigungsmittel und dann sagt jetzt aber im Gespräch schon schnell der Kasperosche Zentral und Osteuropa haben sie ja schon mal gemacht jetzt, Sie machen mal Waschmittel, jetzt so, dann so bin ich, dann habe ich natürlich da die ganzen Einstellungsprozesse durchlaufen und damals in. Als Starer, als Vorstand kennengelernt und dann haben die sich entschieden und dann bin ich zu Henkel, ja. Und wie viele Leute waren das dann damals in dem Bereich? 12014 1000, Wahnsinn, Wahnsinn
auch wieder sehr, sehr prägend muss ich sagen, weil da war dann auch noch mal. Vorher war ich ja schon in Osteuropa unterwegs, da kam dann global dazu, dass ich also wirklich die Freude hatte und die Welt auch zu sehen, vielen Dank, dass das mir auch ermöglicht wurde, immer wieder. War wirklich von auch in Ländern, was heute überhaupt keiner weiß. Ne, jetzt ist leider der Iran immer mit anderen Themen in der Presse, aber Henkel weiß nicht ob es heute noch so ist. War der größte Waschmittelproduzent im Iran Familie geht noch zurück auf den Schah, so alt sind sie dann ja, so alt sind die Verbindungen.
Ach, Wahnsinn. Ne, und deshalb habe ich dort auch viele Länder, war häufiger mal in Teheran und in vielen anderen Ländern, wo man sonst so nicht auf den Gedanken kommt hinzufahren. Und das ist sicher auch einer der Punkte, wenn man dann so viel sieht, dass dein Denken und wahrnehmen auch über was geht eigentlich vor in dieser Welt, sich natürlich auch noch mal maßgeblich verändert.
Das war dann auch wieder eine globale Rolle, oder? Genau und wie, wie war die Kultur, also das war ja dann das Familienunternehmen Henkel, und wie, wie war dann die Kultur da? Und das muss man mal hinkriegen, weil das ist ja ein großes Unternehmen, dass dieses. Wie proud of jeden Tag spürbar ist. Ne also wie man sagt ich bin ein Henkelaner. Ach ja, also dieses das das war spürbar. Ja natürlich großer Laden ja auch viel Politik und viele Themen, aber diese diese geerdete Grundsubstanz ne stolz zu sein für Henkel zu arbeiten und Teil dieses Familienunternehmens zu sein, was auch das Thema Familie sehr schön lebt.
Also da sind ja bestimmte Regularien, also es gibt keine aktiven Manager im Vorstand von der Familie, sondern die Familie besetzt die entsprechenden Gremien, aber ist nicht operativ, zumindest auf den obersten Ebenen tätig, und die haben eine sehr schöne Nachfolgeorganisation, nenne ich das jetzt mal, weil da werden, also das ist ja eine riesenfamilie, ich kann die Anzahl gar nicht sagen.
So viele Generationen. Ja, und die heißen ja auch nicht mehr Henkel. Natürlich, ein paar heißen auch Henkel, andere haben natürlich andere Namen inzwischen, das ist eine riesige Community, und man muss in in Front auf dieser Community auch als als Mitglied des Executive Committees immer wieder präsentieren und. Vor der Familie.
Ach Wahnsinn. Ganz spannend also du kommst dann in so einen Raum rein und ich weiß nicht mehr, ob 20 zu wenig 3040 5060. Sitzen dann in so einer Aula und du denkst, du kommst auf ne Familienfeier? Ja, weil so begrüßen sie sich ja auch, ist ja kein Business Meeting, ne da trifft dann Tante Paula den Onkel Fritz seit anderthalb Jahren nicht mehr gesehen, das erste Mal mal wieder ne und das ist also n herzliches Familientreffen, aber natürlich mit mit einem klaren Businesskontakt.
Also das Exactive Komitee von dem Unternehmensbereich muss dann da präsentieren und Rede und Antwort stehen, was sie machen, wie Sie machen Strategie und da gibt es noch ganz andere Dinge, dann die die jüngere Generation wird da sehr, sehr schön rangeführt. Inwiefern also sind die dann operativ teilweise auch tätig, oder?
Die übernehmen Malaufgaben. Das ist ja ganz wichtig, dass es wird natürlich so organisiert, dass nicht jeder immer gleich sieht. Ach schau mal, der Enkel oder Urenkel, ne, aber sie sie fügen so Altersgruppen zusammen. Ne, also es gibt so ne Altersgruppe 1 und ne Altersgruppe 2. Das sind bestimmte Altersgruppen und denen wird dann das Werk gezeigt, ne, dann reisen sie da hin, klasse, dann hören die sich das an und so werden sie rangeführt und dann und das wird auch sehr schön gemacht, das beobachtet man dann guckt man genau wie ich, wir wir vorhin gesagt haben ne also ich behaupte heute jetzt springe ich gerne noch mal. Ich setze mich auf den Sandkasten mit dir ne und wir reden ne Stunde nicht
miteinander und du hast n Blatt und ich am Blatt. Und setzen wir mal voraus, wir würden die Namen kennen von den Kindern ne und dann würdest du aufschreiben, wo glaubst du denn und warum glaubst du, dass der eine, also der Blick soll sein, aus wem wird was und wir schreiben das auf und hinterher diskutieren wir und ich garantiere dir, dass wir dort Anhaltspunkte finden wir. Wie interagieren die zusammen?
Ne, schubst der eine den von der Rutsche, hilft der eine ne schreit der andere wie wie ist es ne hat da einer schon n Lied indem er sagt ne Ach komm ich helf dir hier über darüber oder sitzt einer lethargisch in der Ecke schreit der eine die ganze Zeit ne also wie verhalten sie sich? Das sind jetzt nicht die Eigenschaften die man dann beobachtet. Wenn man älter wird in diesen, aber man guckt dann, wer es interessiert.
Wer bringt sich ein, wer? Hat andere Tätigkeiten, aber so im Grunde genommen sind das sind das also beschreibt es symbolisch ja was, was heutzutage dann auch passiert, genau ja, wie man mit Problemen, wie man mit Dingen umgeht, ja. So, und dann werden die werden die Halt gefördert und dann schaut man sich das an und dann sucht man sich die schon aus und dann wird es in den Familien, Gremien und so weiter diskutiert. Der der der der ne und dann wird richtig vorbereitet. Also die Frau Basel trah hat ja dann die. Die Nachfolge, angetreten in der Familie, und das wird richtig vorbereitet, das dauert Jahre und das und jenes und hier und da, und dann sagt man okay und das ist dann die Person und dann ist natürlich auch, wie in allen
Familien nachher, je nachdem wie groß sie sind, du musst jetzt zu einem Konsens kommen, die einen wollen Huber, der andere. Will Müller wie? Diskutierst du denn jetzt, wer der Aufsichtsratschef wird? Gerade in Familien kannst du ja nicht immer sagen, ja, das machen wir immer noch in Stimmanteilen, weil das schafft ja nicht immer Frieden.
Absolut absolut oftmals. Dadurch entsteht noch mehr Streit. Ja, nur weil du einen Prozentpunkt mehr hast, muss ich den jetzt ertragen. Also da sich auch ein bisschen Mechanismen und und zu gucken, wie man das wirklich macht. Das würdest du auch empfehlen mit all deiner Erfahrungen sage ich mal das festzulegen.
Ja. Ganz wichtig also, und dann eben auch zu sagen, du kannst es nicht erzwingen, sondern genau das finde ich schön. Ein Angebot schaffen, also etwas übertrieben zu sagen ich Herrn Beckerwind, dann setze ich mein Baby halt in die Backstube und dann sehe ich schon, ob es dann anfängt zu kneten oder das Wegschmeißt und so entwickelt es sich ja und dann kannst du das beobachten.
Natürlich lastet ausgesprochen unausgesprochen immer eine Last auf der jüngeren Generation, weil du guckst da hin und sagst Wow. Ja, also ist ja auch. Gut Druck bis zu richtig. Spürbarem Druck, eine Erwartungshaltung, die nicht ausgesprochen manchmal ausgesprochen wird. Ich bin immer für aussprechen und dann gibt es den ein oder anderen, das kann ich aber nicht, dann sag ich dann, bau dir um dich herum, auch Menschen, auf denen du tiefst vertraust und die so was tun können, die einfach mit A und b reden und Konsens finden können und und. Und und Zustimmung finden können, weil man das selber nicht kann.
Da gibt es ja viele Wege, wie man wie man sowas machen kann, aber dann genau beobachten und fördern, dann merkt man ja, der darf mehr. Ja guck mal, der macht jetzt mehr, vielleicht in eurem Kontext, der Macht mehr mit Stoffen oder so und der andere macht mehr so und dann eben fördern und dann kommt machst du mal ein bisschen mehr mehr mehr mehr mehr, aber ab einem bestimmten Punkt muss natürlich eine Klarheit hin. Dass man dann sagt, willst du nicht, dann sage ich, muss eigentlich einen, dann muss ein Programm abfahren, denn wenn du etwas gründest, gibt es kein Programm. Ja, dein Programm ist das, was am Tag. Passiert ganz genau.
Du kannst dich planen. Ganz andere Nummer, aber wenn es darum geht, vielleicht dann auch noch von der zweiten 3.4. Generation etwas zu übergeben, dann weiß die Generation vorher schon. Worauf es wirklich ankommt, und das eint ja ganz, ganz viele Familienunternehmen, da gibt es viele Dinge, die wirklich dann dieses Hochrelevante Wissen weitergeben, und dann weiß man natürlich okay, wenn du, ich sag mal ganz liebevoll, den Laden, dann in Summe mal führen möchtest, dann musst du 30 Bälle spielen, den einen Mal höher, den anderen mal liegen lassen, den anderen schneller, und natürlich kannst du das trainieren, da muss ich dich doch nicht reinlaufen lassen, das.
Das heißt, da gucke ich, guckt man ins Businessmodell und sagt, du brauchst n wissen, hier, hier, hier, hier, hier. Gezielt, gezielt, auch ja. Und dann baue ich n Training Programm. Ja, weil ich. Ich sehe das auch immer wieder, jetzt auch in den Nachrichten und allem in Rupert Murdock da. Da ist es ja, muss man wirklich sagen, also am Anfang oder jetzt immer noch, die sind ja immer noch im Erbstreit, aber auch. Wo es mir ganz drastisch aufgefallen ist, zum Beispiel bei der Bruder Familie.
Also jetzt sind die Kinder inzwischen in den in den Führungsrollen, aber auch lange Jahre war da nicht genau geplant, dann haben die Kinder verschiedenes gemacht und ich glaub oftmals, wenn die Zügel nicht gezogen werden, ich glaub dann dann entsteht auch so ne Unsicherheit und dann versucht man sich natürlich und das gehört ja auch dazu, letztendlich oftmals viele Menschen wissen nicht genau welchen Weg die gehen müssen, aber auf der anderen Seite kann das auch dazu führen, dass n Unternehmen wie du schon vorher angesprochen hast, in der Mode in 3 Jahren an insolvent geht, na klar. Und ich meine, schau mal, wir machen ja auch in Unternehmen so viele Fehlentscheidungen mit Einstellungen, ne also das das ist ja etwas, was mich mein
ganzes Leben begleitet hat. Wie optimierst du das? Und ich hab den Stein des Weisen nicht ne also du man kann das verbessern und verfeinern und solche Sachen, aber es gibt ja die Lösung nicht. Ja, also dass du immer es, dass es dir immer gelingt, diese Position perfekt zu besetzen, da, also da, da schmeißen wir Geld raus für Headhunter, was ich für Summen freigegeben habe, natürlich.
Ist bei uns im Unternehmen genauso. Besser ist Oliver genauso, ja. Und dann machen wir den Sprung. Aber dann ist der ist der Unternehmer manchmal mit seiner Familie viel härter. Lass doch auch mal try and error. Dann macht er das Halt mal und kommt dann nach einer Zeit ne machst du bitte sauber und ne und gehört ja das Disziplin Thema wieder, aber am Ende sagst du du das ist es nicht OK ne also auch ne gewisse Gelassenheit und manchmal ist es ja auch so nicht ich hab schon n paar Sachen erlebt nee das will ich nicht, das will ich nicht also diese abstoßungsreaktion ne ich will was eigenes machen und ich will die und und dann dreht sich das derjenige macht was anderes und plötzlich. Wacht in ihm dieses
Familienthema noch mal? Das hätte ich nie ablehnen dürfen. Das ist ja eine, das ist ja eine Ehre, sozusagen, ja ein ein Lebenswerk, vielleicht eben schon 2.3. Generation, das möchte man mir in die Hände legen, und dann klickt es manchmal. Und dann habe ich schon Situationen erlebt, nein, er hat das einmal abgelehnt, und ich sage, ich kann immer nur sagen, manchmal nicht, manchmal. Sehr häufig waren die Mitarbeiter die. Die aus irgendwelchen Gründen gekündigt haben und nach 5 Monaten wieder vor der Tür standen und sagten, jetzt weiß ich was ich an euch habe, die besten danach. Weil sie das einfach gesehen haben. Ja, Sie haben was anderes gesehen und haben gesagt, die Wiese ist nicht grüner und dann,
wenn also so ein Umdenkprozess stattfindet und jemand sagt, ich habe jetzt erst was anderes gemacht, aber ich spüre das jetzt, dann musst du natürlich eine Ernsthaftigkeit verproben ja, weil ein großes Familienunternehmen kannst du nicht auf nice try jemandem geben, dann muss man das Verproben ob das wirklich so ist und aber ein wichtiger Schlüssel ist. Dass man sich wirklich hinsetzen muss wie in einem Traineeprogramm.
Und dann muss man sagen, was sind denn aus deiner Sicht auf den Ebenen, also jetzt zum Inhaber gesprochen, duzt man nicht jeden, aber was ist aus deiner Sicht das sind die Treiber aber. Jetzt zum Beispiel bei der Henkel. Auch beim Unternehmen gab es da jetzt so oder generell bei Familienunternehmen, fällt es dir immer wieder auf, dass es da Voraussetzungen Voraussetzungen gibt. Traineeprogramm ist es ein aber Bachelor Master gewisse Ausbildungen.
Ja, aber eben zum Teil nur auf Wissen, sondern ich gehe eher dahin, bestimmte Fähigkeiten ne genau das, was ich vorhin können wir noch vertiefen, könnte man aber ne, also dieses Thema, du musst Komplexität begreifen, du musst in der Lage sein auf Menschen un unprätentiös, aber auch gut und ich sprich da auch ganz bewusst immer wieder mit so n bisschen Demut ja dort reinzugehen nicht hoppla ich komm ich sie wissen schon dritte Generation ne sie wissen schon wer ich bin oder ne also so funktioniert es nicht. Ja, sondern das auch mit einer, mit einer Ernsthaftigkeit. Und dann eben die ganzen Komplexitätsthemen. Natürlich musst du heute verstehen, was ihr da macht, ja, also wie wird produziert, wo
wird produziert, welche Materialien, das musst du natürlich nicht in der Tiefe verstehen, aber du musst dir es ja weiterentwickeln, du musst ja ne Strategie entwickeln, ja oder Innovationen entwickeln und deswegen ist natürlich auch schon wichtig, an welche Universitäten gebe ich dich oder wo lass ich dich noch mal NMBA machen oder so.
Und da ist eben auch nicht zu unterschätzen natürlich Netzwerke, also neben dem, Was sind Universitäten gar nicht. Primär um das Gelernte, sondern eben ums Netzwerk auch. Natürlich also das, das erlebst du ja ne. Also es gibt ja auch ganz viele. Dinge, die sich sozusagen selbst Netzwerken. Aber es macht halt n Unterschied, ob du auf einer Universität bist, die zwar n guten Ruf hat, aber sich da auf dem Campus halt alle nicht kennen und niemand kennt irgendjemanden und vielleicht kennst du mal jemand versus einer Universität, wo ne Campusatmosphäre ist, wo auch ein Miteinander geprägt wird.
Wo auch soziale Kompetenzen nämlich erzeugt werden durch das Miteinander und und solche Dinge gibt ja auch Universitäten und auch MBA Jahrgänge, wo wo man sagt, die sind werden ja, die werden deshalb so teuer gemacht von den Gebühren, damit da nicht jeder hin kann. Gibt es ja auch konkrete, wo du empfehlen würdest, so heutzutage.
Ja, aber das ist n anderes anderes Thema. OK, ja, das wird jetzt so weit führen, warum wieso? Warum? Aber es gibt eben auch welche, die da ja dann knallharte Regeln haben und sagen. Hier fährt keiner mit dem Cabrio vor. Ja, hier wird auch keiner mit der Limo abgeholt. Ja und hier will ich auch das und das nicht sehen, sondern ihr seid hier als Mensch und ihr lernt hier und wenn hier der Wettbewerb ausbricht, wer hat jetzt das größere Autor und wer wird am Wochenende mit dem Privatjet abgeholt?
Ne, das gibt es hier nicht ne um um und das ist ja das auch das interessante, dass inzwischen ja auch eliteschulen ja zum Beispiel wieder das I Pad abschaffen und all solche Sachen. Ja, ja, im im im Unterrichtskontext ja, weil sie eben sagen, dass die die zwischenmenschliche Interaktion und das gemeinsame Lernen und nicht jeder in der Ecke am I Pad natürlich wesentlich wichtiger.
Ist damals eingeführt, hat hauptsächlich wegen der covid Zeit, aber dann halt jetzt jahrelang noch unterrichtet damit und jetzt? Dann wird es abgeschafft. Wahnsinn. Auch innerhalb von kürzester Zeit muss man dann sagen. Ja, ja, ich meine entschuldige. Bei aller Liebe, wenn wenn ernst gemeint Diskussionen im Netz laufen und ja, auch auf linkedin.
Ne, bitte. Ruf mich nicht an. Ich kann damit nicht umgehen, wenn ein Anruf reinkommt, ich unvorbereitet nicht weiß, wie ich reagiere, da könnt ihr mich jetzt steinigen und den Shitstorm starten, das ist doch das ist doch ein persönliches Defizit, wir sind Menschen, ja, das heißt, wenn ich hilflos bin, wenn mich einer anruft, dann.
Ja, weil ich nicht interagieren kann da. Dann ist das. Aber das geht oftmals den Jugendlichen heutzutage genauso. Ich merk das jetzt ohne ohne da gar nicht böswillig zu sein, aber selbst auch bei meinem jüngeren Bruder, da ist es auch schon so, diese gewisse Distanz einfach dann auch zum Telefon und eben zum sozialen Interaktion, das ist schon schon anders, wenn man dann mit dem Handy und mit Social Media aufwächst.
Ja, und ich sag dir, und das war ja natürlich Corona, war diese auf so vielen Dimensionen einschneidende Phase. Ich erlebe das ja jetzt, wie dieses Zwischenmenschliche wieder immer stärker wird. Also ich merke, wie wie danach diese Sehnsucht, sich auszutauschen, ne, also die Netzwerkveranstaltung oder da wo ich dann war, die hat und auch heute noch dieses sich austauschen ist und bleibt ein menschliches Urbedürfnis, und da entstehen Verbindungen und Ideen, die können virtuell nicht entstehen, ändern, da bin ich, du kannst im Mix alles gut ne aber in Person.
Ja, das ist Match more powerful. Ja du kriegst auch diese Verbindung ja gar nicht so stabil hin. Ja, ja, und dann. Aber von Henkel bist du zu einem anderen Familienunternehmen gewechselt. Ja, war mal noch und Gerresheimer war mal. Ja ich hab dann da die die die die Gesamtrolle für Ach für HR übernommen, weltweit für den gesamten Konzern.
Das war auch mal ein Familienunternehmen. War im Stadtteil Gersheim ganz interessant, auch ne riesige Fabrik die da stand und solche Dinge wurde dann mehrfach verkauft, war an der Börse, ist wieder von der Börse und da war Private Equity, also die ganze Story ist wieder ran an die Börse auch sehr prägend, weil eben die diese globale Rolle dann und mit über 40 Fabriken weltweit ja.
Wie viele Mitarbeiter dann damals? Spannend, das war auch, waren auch 10 12000. Ja. Nur eben dann als Gesamtverantwortlicher dafür und sehr, sehr nah mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden. Es hat richtig Spaß gemacht, der war sehr challenging, auch habe ich viel mitgenommen, muss ich sagen, weil der hat für viele haben ihn extrem anstrengend empfunden. Mit mir hat es ich.
Für mich hat es Freude gemacht, weil a brauche ich immer Challenges, das ist das eine und zum anderen, er war enorm klar, also er hat zum Beispiel einen Grundsatz hat, den ich hoch und Not edel finde, muss ja immer Meetings vorbereiten, Zahlenmaterial musste alles drauf haben, er war derjenige, der mit Respekt vor den Teilnehmern, wenn er sich nicht aufs Meeting hat vorbereiten können in der für ihn eigenen Detailtiefe. Hat das Meeting abgesagt?
Es war ganz selten ne, es war mal Fliegerverspätet aus USA, das war auch einer von den Hardcore der landen um 6, Vorstandssitzung um 9 ne aus den USA kommt landen um 6 in Deutschland schon nur Vorstandssitzung ne und wenn er dann mal aus irgendeinem Grund nicht nicht nicht vorbereitet sein konnte, dann hat er das dann schon mal abgesagt, aber eben mit Respekt und da hatte er eigentlich völlig recht, der sagt ihr habt die ganze Zeit aufgewendet das hier vorzubereiten, die Zahlen und alles.
Dann muss ich, um respektvoll zu sein, mich damit auch so auseinandersetzen, dass ich das verstehe und dann auch die richtigen Fragen stelle und nicht so da drüber wegfliege. Ne, also oftmals auch ein Problem, dass man gar nicht die gerne, vielleicht gar nicht den Kopf hat zuzuhören. Letztendlich und dann zu interagieren.
Ja, und da war der dann auch klar ne und die Erwartung war auch, also es war dann schon so, der hat dann ne 40 Seiten Präsentation hat der durchgearbeitet und dann hat er gesagt da gibt es ne Inkonsistenz auf Seite 20 weiß ich was zelle 6. Die Seite 36 das kann nicht stimmen, der hatte genau diesen Komplexitätsadlerblick, dieses das Sozio durch durchdringen und aber das war, das hat in in in aller Forderung von ihm einfach Freude gemacht.
Wie lange war die Station dann bei Gerresheimer? Das waren, glaube ich auch wieder 89. Jahren der Wahnsinn. Wahnsinn und. Dann direkt halt global, dann 789 Jahre dann. Genau der Wahnsinn. Und ich war immer jemand, der sich auch so versteht. Ich muss draußen sein, also bei Hr Arbeit kannst du nicht aus dem Headquarter machen, gibt es immer wieder heiße Diskussionen auch mit anderen.ch OS die sagen brauche ich doch nicht nee ich muss beim Menschen sein, ich muss doch wissen was da draußen funktioniert wieso war ich?
Bestimmt 40 Fabriken hattet ihr, das heißt, du bist auch ständig rumgereist dauernd, ja. Wieviel wieviel Tage hast du im Flugzeug dann verbracht? Oftmals. Ah weißt du, ich hab das ja jetzt nicht mehr im Kopf, aber die Lufthansa sammelt ja über Jahrzehnte ne find ich n paar Sachen sind halt spannend ne wenn du früher eben bin ja dann einfach durch das viele fliegen früh schon Senator gewesen, da waren die Lounges ja noch leer ne so ne heute ist es ja wie n Bahnhof ja was auch in den Lounges abgeht nur damit.
Dann kannst du darauf gucken und dann steht ja da, wie viele Flügel du hattest und wie viele 100000 von Meilen oder Millionen und wieviel mal du um die Erde bist. Ne, das sammeln die Adern ja und das sind ja nur die Lufthansa Flügel, das sind ja gar nicht die Flügel, die du mit einer anderen Airlines hast. Ich kann das jetzt nicht mehr sagen, aber das das hat mich auch nie belastet, aber auch hier ist wieder dieses Thema so zentral.
Du musst dir eine Disziplin angewöhnen und. Also niemand braucht, wenn er in den USA um Mitternacht in Flieger steigt, um nach Deutschland zu fliegen, ins Steak. Das brauchst du nicht. Also ich schlafe und das ist auch so ein Trainingsthema, das habe ich mir in der Zeit in Osteuropa angewöhnt, ich kann super, toll, wirklich, ich setze mich ins Taxi sozusagen, und dann kann ich schlafen, und das ist eine ganz wichtige Eigenschaft gewesen, weil wenn du mit den ganzen Jetlags und so weiter und meine Auffassung aber auch immer wenn ich, wenn ich in einem Land bin, dann gehöre ich dem Land, das ist für mich ein Respekt, die freuen sich, der Personalchef kommt zu Ihnen nach Mexiko, da kann ich nicht sagen, ich komme um 10 ins Büro und um
5 bin ich weg, also geht es bei mir morgens los frühestens und geht bis Mitternacht, weil dann gehst du am Abend mit Managern essen oder mit Talenten essen. Ich bin doch für Sie da. Das die nehmen sich die Zeit. Ja, das ist ihre Gastfreundschaft, da sage ich doch nicht, wer ist denn hier der Cho, ich habe darauf keine Lust.
Beispielsweise selbst bei unserem eigenen Unternehmen fällt mir auch immer wieder auf. Letztendlich, es gibt manche Leute, die haben die ganzen Büros noch nicht mal gesehen, auch selbst in der Personalabteilung, was ja eigentlich das allerwichtigste ist. Das sind die Menschen, die das Unternehmen ausmachen.
Wieder ein anderes tiefes Thema, was mich ja so aufregt. Immer ist natürlich gerade im HR. Ich bin ja sehr kritisch mit unserer eigenen. Zunft nenn ich es jetzt mal. Du kannst Arbeit nicht machen, wenn du nicht das Business verstanden hast. Ja, kleines Beispiel, wenn Du für das Logistikzentrum verantwortlich bist, ja, aber die ganze Woche aus deinem Büro nicht rauskommt, dann machst du deinen Job falsch.
Im HR. Tut mir leid, ja, wenn du nicht weißt was eine Cut Off Zeit ist in der Logistik, wenn du nicht weißt wie da konfektioniert wirst, wenn du nicht weißt wie die Wege zwischen den Regalen sind, wie sollst du denn hr Arbeit machen? Woher sollst du wissen, was das Unternehmen braucht? Und das ist ja nur.
Urteilst hast aber überhaupt gar keine Ahnung. Nein, du redest nur in Tools und Methoden und wir bräuchten mal ein Beurteilungssystem oder so in so einem. In solchen Sphären bist du ne, aber du sollst ja einen Wertbeitrag im HR bringen und den kannst du nicht bringen, wenn du nicht verdammt noch mal. Und das habe ich dann immer auch gemacht zu sagen, nee. Du bist der neue Personal verantwortlich und bevor du das richtig anfängst, jetzt gehst du erstmal im Monat in der Logistik mitarbeiten und dann darfst du da so oder wenn du Sales verantwortlich bist, dann fährst du halt mal n Monat mit den Sales Leuten raus zum Kunden.
Was ich übrigens bei Henkel und so weiter immer selber noch gemacht. Hab ach Wahnsinn. Ich bin dann gesagt, welcher Key Account geht jetzt wieder wohin er sagt die die 2 Tage bin ich bei dir ne ich muss doch ich muss doch das Unternehmen verstehen. Ja, ne, also die die HR Rolle hat sich da noch extrem gewandelt ehrlich gesagt oder? Oder vielleicht müsste man n anderen ganz anderen Blickwinkel drauf haben.
Ja, das ist n Herzblutthema von mir, aber das tut auch weh, was ich da sehe, weil sich viel falsch verstehen für mich, da bin ich ganz klar und darunter leiden wir ja auch, weil wir könnten schon mit der Anerkennung um die ja so gekämpft wird im HR schon viel weiter sein. Wenn die Hr Leute immer selber verstehen würden, wie sie sein sollten, damit Sie Performance bringen können und damit sie auch ernst genommen werden und als Verwalter von Tools und Methoden und etwas übertrieben gesagt, dann höre ich damit auch auf viel gut Manager ja kommst du halt nicht weiter.
Bei Gerresheimer, das war dann praktisch damals eine Aktiengesellschaft, noch oder oder wahrscheinlich dann viermal. Du hast ja gesagt, gewechselt, dann praktisch von Aktiengesellschaft privatisiert, und wie, wie war damals die Kultur? Auch wieder interessant. Es waren ja auch 23 Unternehmensbereiche. Damals gibt es auch heute noch.
Das ist ein Unterschied, zum einen die Gerresheimer macht ja alles, worin Medikamente aufbewahrt oder verabreicht wird, also wenn wir jetzt wahrscheinlich ins Bad gehen und machen die Schränke auf, dann kann ich sagen, Gerresheimer, Gerresheimer, Gerresheimer steht nicht drauf, also sind die kleinen Glas Ampullen, wenn du irgendeinen Stoff hast ist Augen Drop Plastik bis zu. Auch von Gerresheimer.
Alles die Diabetiker spritzsysteme Ach Pens. Also ne extreme Bandbreite von kleinsten und größten Plastikdingern ne also wo man immer Medikamente oder eben auch Glasflaschen aber bis zu den ganzen Ampullen ne dieses Klick ne und dann eben auch zu hochkomplexen Systemen wie Diabetiker Spritzsysteme die Pens und Messsysteme, also ne riesige Produktrange und deswegen war natürlich auch die Kultur n bisschen anders, weil Kunststoff ist was anderes als Glas und von den Mitarbeitern. Sage ich liebevoll.
Im Glas habe ich ein, verneige ich mich zutiefst, dass man, sage ich, weil es gibt Arbeitsplätze in Deutschland, da wissen 90% der Menschen gar nicht, dass es die gibt, und dazu gehört, in einer Glashütte zu arbeiten, da ist es immer heiß, da ist es immer ölig, da ist es meistens dunkel, da ist es schmutzig, da ist es laut und jetzt im Sommer 4050 grad.
Mehr. Und da schreit keiner Hitzefrei, die Arbeiten mit Herzblut für die Herstellung eines Glases. Wenn du dir das mal anguckst. Und da habe ich einen so tiefen Respekt, weil die das eben mit einem Herzblut machen und einen Job machen, wo auch wieder wahrscheinlich 8090% der Menschen sagen würden, ich niemals, da freue ich mich, dass es die immer noch da gibt, und das ist bei mir auch immer noch emotional, wenn ich daran denke, weil das einfach etwas ist, wo man sieht. Dass Menschen, wozu Menschen fähig sind, aber eben auch solche Jobs mit Herzblut machen, ja, wo ja heute sein ne so Jobs, die keiner anfasst.
Und dann kommen die Abends aus der Schicht und die haben strahlen im Gesicht und du denkst, das kann doch nicht wahr sein, die Kommen von einem Teufelsjob. Arbeitsplatz. Ja ne, weil andere sagen ja nicht mal, da würden, die würden nicht eine Woche durchhalten, da nicht eine Woche, würden die durchhalten.
Das hat mich. Auch auch sehr geprägt eben, dass es eben Menschen und die verdienen alle nicht Geldbeträge, wo man sagt, Na dafür würde ich es auch machen. Also das sind alles keine, keine keine Bezahlstrukturen, wo wo man Hurra ruft. Und das, das machen Sie aus einer inneren Überzeugung heraus. Vielleicht aus der Liebe zur Arbeit, oder?
Ja, und zum Glas dieses Material. Also es ist schon was mystisches, wenn du da dir das mal anguckst. Ne, das sind ja riesige Wannen, ne wo dann im Glas hergestellt wird, geschmolzen wird und dann diese. Diese Prozesse kannst du nicht digitalisieren, das ist eine Hitze, ne dann dann wird aus einem Glastropfen ne wird dann eben durch Formung ein entsprechendes Produkt und dann. Siehst du auch wieder etwas und das ist dann so n Sprung zu KI und solchen Sachen immer spannend, ob wir bestimmte Dinge auch wirklich so hinbekommen was? Ob das wirklich ersetzbar ist?
Ob das ersetzbar ist? Genau, weil da steht dann der Meister und da gibt es diesen magischen Moment, der ist magisch, da fließt halt dieses Glas, das flüssige Glas durch dieses Rohr, und dann bildet sich ein Tropfen. Also wieso? Ein Wasserhahn ist ja auch ein Tropfen, das geht nur zu schnell, also das müsstest du dir verlangsamt vorstellen, Glas ist ja dann zähflüssig, dann bildet sich wirklich dieser Tropfen und dann kommt eine Schere, das ist alles mechanisch und ist wirklich eine Schere und schneidet den Tropfen ab und dieser Tropfen hat dann so eine bestimmte Strecke und dann fliegt er in ein jetzt Mold, also in eine Form. Genau.
In eine Form. Und da wird dann das entsprechende Produkt drauf und da steht der Profi, der. Der das natürlich, der sieht den Glastropfen und dann sagt er, das wird was und dann sagt er das wird nix, du stehst da und sag ich seh doch bloß n tropfen ne und dann sagt er ich sehe ob der Tropfen mehr oder weniger dampft beim Abschneiden, ich sehe die Verfärbung des Tropfens unten mehr rot Mitte Gelb, das nimmt der alles in bruchteilvollen Sekunden wahr und. Guckt sich dann 56 Tropfen angeht zur Maschine, dreht an 5 Schrauben Mystik ja und dann dauert es eine Weile, so ungefähr, aber eine Stunde später kommt ein anderer Tropfen und dann sagt er jetzt stimmt's und du stehst da und das kann ja nicht wahr sein.
Lässt sich ja gar nicht aneignen durch durch KI. Keine Ahnung ob das mal möglich ist, aber das ist, dazu ist der Mensch fähig. Ja, das musst du dir mal reinlassen, das ist eine Hundertstel Sekunde oder schneidet der Tropfen. Das ist ja nicht Zeit, Lupe und das ist das, was ich eben aber auch wieder mal in der menschlichen Schaffenskraft so geil finde, ne, dass es dann Sachen gibt, dass da einer steht, ne, genauso wie bei so einer Potenzialfrage. Absoluter Hidden Champion auch muss man sagen. Ja, es gibt ja nicht viele solcher Unternehmen. Nein, und die sind natürlich auch Prozessual brutal schwer zu führen, weil 7 Tage 24 Stunden.
Läuft das 7 Tage 24 Stunden? Du kannst eine Glaswanne nicht wirklich anhalten, das heißt es muss immer fließen. Ja, da will ich jetzt warum wieso aber das heißt die muss 7 Tage 24 das heißt die ganze Auslastung, die Steuerung produktivitäten Schichten da das muss laufen, du kannst sonst kannst du also es gibt so Fälle wo man sagt, was machen wir denn jetzt, du kannst dann das Glas ableiten, aber.
Aber das ist ja produktionsvernichtung. Das war ja ne krasse Station. Merkt man dir auch an. Ja, also na, weil mich das, weil ich so einen Respekt eben vor diesen Menschen habe, die vor die, die diese Jobs machen, das ist ja auch, gibt ja auch noch Teile in der in der Textilindustrie, wo du auch noch nicht so richtig automatisieren kannst oder wo der letzte Sprung zur echten Qualität, also es ist ja ganz häufig so, dieser Sprung zu was ist Massenware so, ja, und wo machst du den Unterschied, ob das jetzt nähte sind und die Garne, die du verwendest und die Maschine kriegt halt. Hat das nicht so hin, sozusagen so n so n so n Final Finish zum zum zu dem dann echt wo du sagst. Unterschätzt es auch die Varianz
in dem in dem in den Produkten oftmals. Verrückt, wenn dann da Menschen sozusagen, und das ist wieder das, das führt sich zurück auf so ne Exzellenz, ne, und wenn dann Menschen es geschafft haben in an so einem Punkt wie der an Tropfen zu so einer Exzellenz zu kommen, ne oder eben auch ne Näherin, die er überspitzt gesagt Blind die eine Naht setzt. Ja, mit Abständen und so wo du sagst, das hat doch das kann doch nur ne Maschine gemacht haben und sie grinst und sagt Nein ne, das gibt's ja, wie kriegst du das hin? Jeder Stich hat denselben Abstand, da ist nichts, da ist nichts so, da ist nichts so die Abstände zwischen den automatisiert.
Ja. Und überspitzt gesagt auch noch blind. Ja, mach die Augen zu, ja, und das ist so das, was mich so fasziniert, nämlich dieses, dieses, das ist ja ne Spitzenleistung. Absolut absolut, aber dem Gehalt gegenüber. Ja, genau so. Wenn du dann dahin gehst. Und das ist eben auch so wichtig und dann die Wertschätzung zum Ausdruck bringst und sagst, das ist ja unfassbar, das Waren jetzt sie oder wie auch immer du für Worte findest.
Ist aber auch wichtig, eben auch als Topmanager das zu verstehen. Ja, zum Beispiel. Gutes Beispiel, Auswahl Topmanager. Leider. Gersheimer war ja immer ein Teil, wenn du da einen Werksleiter eingestellt hast oder meinetwegen auch einen Verantwortlichen finde Business Unit und so weiter da war für mich natürlich immer und da habe ich immer selber hin immer selber gemacht mit dem durchs Werk zu gehen und zu gucken.
Nicht nur versteht der das, sondern interagiert der mit den Menschen lässt er sich die Fabrik zeigen, weißt du wir sind schon wer ich bin, was machen die da hinten oder geht der dahin? Versteht er kommentiert Ja, ist ja interessant, das machen sie so so so geht er zu den Menschen hin, spricht er mit denen Doktor da an, lässt er sich das von denen zeigen, sagt er mal. Das habe ich ja hier noch nicht gesehen, ist ja stark wie sie das machen, sind die viel wichtigeren Dinge als hinterher 2 Stunden.
Kann man da noch daraus ableiten? Na klar, ja. Klar, viel besser als zu sagen, Sie waren ja da da, da da, sie haben die Maschine XYZ gesehen und so, ja sie immer so in so einer Real Life Situation auch. Zu erleben. Merkt man dann auch, aber wirklich auch, mit welcher Passion der am Produkt ist oder vielleicht auch dann dann dabei ist.
Letztendlich ne, bei der bei der Führung, wenn er nur zuschaut, dann oftmals die Hände in der Hosentasche. Kannst du dich auch bei Kultur? Du weißt in deinem Unternehmen was für ne Kultur ist du? Das ist ja ne ne spürfrage häufig ne, das ist ja manchmal ganz schön schwierig zu sagen, kannst du jetzt mal was du spürst auf dem Blatt bringen?
Denn wir müssen ja mal gucken, wie wir es auch trainieren und solche schwieriger Prozess, aber da merkst du das doch, du merkst, du merkst energetisch, ob diese Person fremdelt in diesem Environment oder ob ob sie gleich Teil dessen wird. Ja. Und das kannst du sehen. Und das sind ganz, ganz wichtige Dinge auch, auf die man natürlich achten muss, gerade wenn man das Thema so Werte und und Kultur so wichtig sind. Muss man auch die Härte haben zu sagen, das ist mir jetzt egal, dass der da hier sozusagen die besten Referenzen hat? Absolut absolut über die Referenzen hinaus. Der dockt hier nicht an, der bewegt sich hier falsch. Ja, ja, ja, das versuche ich einem guten Freund auch immer auch mal mitzuteilen, dass eben
die Noten nicht alles sind, das muss man ehrlich sagen. Nein, absolut nicht. Das ist eine ganz großes Learning, auch ne. Die sind auch wichtig, klar. Und ich habe immer gesagt, die Noten sind eigentlich wieso ein Führerschein, du darfst das nächste machen. Ja, also in der Schule ist es ja, wenn Du unbedingt Medizin studieren willst, brauchst du halt einen Schnitt, also musst ihn liefern und so ist es da auch, es berechtigt dich zu etwas, einen Führerschein heißt aber noch lange nicht, dass du deswegen da gut bist. Also nur weil du einen Führerschein hast. In dem Bild zu bleiben, musst du nicht der beste Fahrer sein. Eventuell fährt der zehnjährige Junge aus dem Nachbarort besser als du mit Führerschein, weil
der schon 3 Jahre auf dem Trecker mit auf dem. Geübt hat, weil du es jetzt schon angesprochen hast. Dann kam ja für dich der nächste Schritt in der Textilbranche. Ja, ganz anders. Ja. Also das war auch wieder armfüllendes Programm, warum also ich hab mich schon bewusst entschieden zu sagen, also diese diese großen globalen Rollen und so, das hat viel mit Politik und auch mit Umgang zu tun, was dort für Umgang auch herrscht auf den Etagen. Habe ich dann gesagt, nee, das will ich so nicht mehr. Und dann kam eben die die Anfrage sozusagen für Permira Private Equity Firma, hier nach München zurückzugehen, so zurückzugehen, weil ich schon mal in München auch gelebt habe und in eine Beteiligung von
Permira, Schustermann und Bornstein jetzt bis secret zu gehen. Ganz anderes Metier, sage ich. Mal alles Unternehmen. Ja, ganz ja, auch ganz toll. Also das ist war eine extrem schöne Zeit, auch gerade mit mit der Familie, ne mit den Schustermanns, den Bornsteins, immer noch Kontakt und das Macht auch.
Das das klingt auch immer noch nach ne, aber es war eine Private Equity Environment Situation, die hat schon, und das hat mir auch gut getan, weil für alles was ich auch jetzt mache ne also diese Klarheit auch zum Thema Private Equity Erwartungshaltung, wie führe ich ein Unternehmen ja aus einem ganz anderen Blickwinkel schade ist und das sage ich auch so mit dem Wort bewusst. Das werfe ich auch vielen PES und Venture Capital Firmen vor, die machen zu wenig.
In der Anfangszeit mit Managern, die das erste Mal in so ein Umfeld gehen, weil das Arbeiten in diesem Umfeld ist total anders, total anders, und da müsste man auch eher ein bisschen Onboarding mehr machen, weil anders getrackt wird. Andere KP is wichtig sind ein anderes Vorgehen, wichtig sind Geschwindigkeit eine andere Rolle spielt, also es sind andere Parameter erfolgskritisch als im reinen Operativen Führen eines Unternehmens und. Und viele lassen es einfach so laufen. Ne, also nur die harten kommen im Garten oder Friss oder Stirb ne und deswegen führt es halt in diesem Environment auch häufig eben zu diesen wechseln.
Ne also man sagt ja, also ein Drittel fliegt nach dem ersten Jahr wieder aus der Position, ne zweite Drittel. Fliegt nach den CPIS oder den Umständen oder der Kultur nicht zurecht kommen. Genau. Ja, weil. Etwas da nicht funktioniert. Die Rate könnte man meiner Meinung nach drastisch runterfahren, indem man eben vorher beim Einstellen noch mal sicher noch mal n bisschen anders guckt, aber eben auch n besseres Onboarding macht. Und wenn man mal sozusagen seinen Contract und meistens hat man ja da contracts nur 3 Jahre oder so was, wenn man dann seinen Contract erfüllt hat, dann dann gehört man eigentlich schon zu denen, die eher selten sind, aber das war für mich ne sehr präge Zeit und auch eben
unheimlich wichtig um und da wieder Danger seaker ich bin da rein, ja ich hab das mal jetzt ne. Da haben natürlich viele damals in meinem Umfeld gesagt, was denn du ja aus einer CHO Rolle in so großen Unternehmen, da geht man doch jetzt als CHO sozusagen zur nächsten großen Adresse und das soll ich eben nicht und bin halt in letztendlich n ganz anderes Environment gewesen, viel kleinere Firma ja auch, aber weil ich eben die diese Challenge ne zu sagen damals war ja noch das Ziel an die Börse, das ist dann wieder C Zeit und so weiter aber.
In in einem solchen Environment, sagen wir mal auch Performance zu bringen und noch mal anders gefordert zu werden, war für mich ganz, ganz wichtig. Heute der angesprochene Impact, wahrscheinlich auch das auch. Ne, was ich natürlich auch alles nicht wusste, war blauäugig, aber ne Danger Seker dramatisch andere Geschwindigkeit, ganz häufig auch das Thema eigentlich vollgasbremse. Vollgasbremse das ist einfach den den KPIS geschuldet, ne. Also wenn eine KPIS sich in die falsche Richtung, dann muss das ja sofort gegengesteuert werden.
Im schlimmsten Fall hast du aber dann die KPI da hinten ramponiert, ne und dann musstest du die wieder retten und dann ist die explodiert. Dann musstest also spannend und hat mich ja dann in in dieses Thema Venture Capital, Private Equity und durch auch diese Familien Thematik und ich hatte auch in der Zwischenzeit dann. Noch ein paar andere Gespräche mit anderen Familien hat sich dann auch dieses Thema mit Familien entwickelt und mich da einzubringen und auch einen Private. Institutiven extremen Einblick muss man sagen. Ja, also das macht mir macht das sehr viel Spaß, weil ich so wieder was mit so einer Leistung. Ich habe einen unheimlichen Respekt und einen einen einen vor solchen Leistungen, also wir
haben ja viele Unternehmen in Deutschland, wenn du da reinguckst, unfassbar was die gerockt haben und. Und das auch mit einer Nüchternheit und zurückhaltend. Also da wird ja nicht dauernd geklappert. Ja, also wer klappert, sind ja die Angestellten ce OS so ihr Ding durchzuziehen, auf der anderen Seite ist es natürlich auch wieder klar, das sehe ich auch in den Start Ups und so weiter und natürlich wenn du so im eigenen Saft bist, dann kommst du natürlich und dann noch erfolgreich bist, dann kommst du ja natürlich häufig auch zu so einem Punkt von ein bisschen überspitzt gesagt, ja mir kann keiner.
Und da immer wieder Schritt zu halten und selbst zu reflektieren, nee, nee, das war ja ein Produkt meiner Zeit. Ja, wir waren gestern eingeladen, weil wir sind ja umgezogen bei bei neuen Nachbarn, und das war unheimlich schön, weil der Zufall so spät hat, die hatten eine der größten Textilvertretungen hier in Bayern und die erzählten eben dann aus ihrer Zeit und meine Frau ist ja, ist ja auch bei einem Blusenhersteller und. Und da merkte man eben auch, wie sich die Zeit verändert hat und die erzählten Halt, wie das funktioniert. Und das geht halt heute alles nicht mehr. Ne, und das ist ein schönes Beispiel auch dafür, dass es halt die Kunst dann auch bei einer bei so einem Familienunternehmen auf der Höhe
der Zeit zu bleiben und selbst reflektiert zu sein, das hat bei mir funktioniert, ich weiß gerade gar nicht, wie es jetzt funktioniert und ich weiß auch nicht wie in Zukunft, also wie binde ich meine Familie, meine Kräfte so ein, dass. Dass ich nicht plötzlich eben an so einem Punkt stehe, das habe ich dann eben auch schon ein paar Mal gesehen, wo man sagt Heijei, also im Sinne von Systemen, Prozessen, Tools, ja, dass du sagst, also wenn da jetzt nicht relativ schnell bestimmte prozessuale Verbesserungen und Dinge passieren, das Produkt bleibt geil.
Aber du kannst es so nicht mehr führen. Du verbrennst dein, dein, dein, dein Geld es. Gibt eine gewisse Überforderung. Auch ja, weil das funktioniert nicht mehr mit dem Prozess oder jenes ne wo man sagt, das musst du modernisieren und jetzt rede ich nicht über Produkt, das ist es aber auch, wann gebe ich wie ab, da merke ich immer wieder, und dass das ist, dass da eben auch ganz anderes Thema bin ich dabei jemanden, der sich selbst gerade findet in einem Familienkontext. Und eben nicht weiß.
Soll er oder soll er nicht? Da sitze ich sozusagen dazwischen, weil das ist ja auch so ein, das kennen wir ja alle, ne, also wenn Mama und Papa das sagen, lass mich in Ruhe, ja, sagt das ein unbeteiligter Dritter sieht das anders aus, ja, wo man überhaupt nicht und so in solchen Kontexten sage ich dann auch immer, ich bin nicht ihr verlängerter Arm, also wenn man sich dann kennengelernt, dann sage ich ne, also wenn sie jetzt die Erwartung haben, dass ich Ihr Kind auf Links drehe, weil sie möchten, dass das das Unternehmen führt, dann kann ich das nicht machen, ich kann Ihren Sohn sozusagen mit ihm in.
Sich selber horchen lassen und sagen, genau so was. Was treibt dich denn an? Ja, also wie bei mir oder bei dir, was treibt dich denn an, um dann darüber herauszufinden ob das gut geht oder eben auch an den Schnittstellen häufig diese diese Frage. Ja eigentlich würde ich gern, aber ja, es ist sehr schwierig im familiären Kontext, dieses aber vorbehaltslos und auch erwartungsfrei.
Zu diskutieren. Ganz ehrlich, ich weiß nicht, ob es wirklich in einer Familienkonstruktion das ist. Es ist jetzt nicht nur Familienunternehmen, sondern auch in einer Familie. Wenn dann die Eltern so leicht du kannst ja machen was du willst. Wieviel davon ist wirklich dieses aber, und das wird nur gesagt, aber eigentlich wird gedacht, ja logisch will ich, dass du das machst. Es wird eigentlich davon ausgegangen. Oder so noch, manchmal sogar unausgesprochen. Ja, genau.
Und solche Dinge. Und das in einen eher. Offenen Prozess zu bringen, ist manchmal natürlich auch nicht einfach und so weiter, aber funktioniert halt manchmal oder in der, in der in der eigenen Familienkonstellation nicht ne und da wie das ist, sondern ich hab bin ja auch sehr aktiv in The Mentoring Club, hab da viele viele viele viele Coaching The Mentoring schon gemacht und so hat sich sonst die Sachen entwickelt. Ne plötzlich hatte ich dann jemand der gesagt hat ich brauch mal n Mentoring dafür.
Oder ich möchte mal gerne mentoring machen und ich hab die und die Situation und dann ist es ja schon mal schön, dass dass jemand gesagt hat, ich, ich, ich such mir mal jemanden ne und so haben sich Sachen entwickelt und plötzlich natürlich sagt dann die eine Familie Red Mal mit dem und. Dann auch mit Family Offices, die die dann auch wieder bestimmte Themen in ihrem Portfolio Unternehmen haben.
Das ist ja auch interessant, was manchmal Treiber sind auch zu kaufen. Der CEO, der hat irgendwie n Strategieplan, der Angestellte ne ich will ich will horizontal, ich will vertikal. Ich muss die Wertschöpfungskette, ich will den Markt, also der tickt ja anders hab schon Familien unterlebt die haben halt was gekauft weil sie weil sie es schön finden also ich meine das ist ja ne einfach ne ne finanzielle Frage ne wenn du das Geld hast und du sagst du findest das Produkt toll.
Und so gibt es ja auch, kann man ja alles googeln, gibt es ja unternehmen, wo du dann reinguckst. Was haben die denn für n Portfolio? Ja, klar, ja, klar. Von ich spinne jetzt ne gibt es nicht ne von ich weiß nicht Bagger ja zu Energie. Gestern war ich bei einem Lunch ehrlich gesagt und da hat mir einer erzählt, eben, dass der der Nachfolger vom von vom Dahlmeier Konzern der Paul Randl Kurve und dann hat er mir erzählt, die Waren zusammen jagen und dann hat er erzählt, dass da jemand ist, der eigentlich n Baukonzern hat und und aber auch noch Textilien macht, aber auf.
Der anderen Seite, dem die ganzen Waffen unternehmen, also halt die Jägerwaffen Plauser und Mauser und der das Macht und das Macht der nur aus Passion. Ja das ist unfassbar, ja. Da hab ich schon wirklich, das ist, da guckst du hin, ja, weil ich es einfach so, und dann guckst du so n bisschen aus einem Wirtschafts Gesichtspunkt manchmal da drauf und ich sag ja, da könnte man ja da da, da, da da und dann guckt man sich das tiefer an und sagt ja, da könnten wir ja viel mehr rausholen, ja, also gar nicht im Sinne von jetzt einem Squeeze ja, sondern einfach Leute. Bisschen Prozesse, ein bisschen so und so, da habt ihr eine ganz andere Rendite, ne, und dann sagt sie, das brauchen wir ja nicht.
Ja klar brauch ich nicht, weil in Summe stimmt es ist ja auch alles fein, also es muss ja nicht alles auf irgendwas getrimmt sein, nur wenn man natürlich so ein so ein Konglomerat hat, dann ist das natürlich das, was wir vorhin besprochen haben. Du solltest schon ein bisschen Expertise mitbringen, natürlich insofern schwierig, dass du dann extremst in dieses Vertrauensthema musst.
Ja, dann musst du dann Geschäftsführer einsetzen. Weil du davon ja 0 Ahnung hast. Du hast es ja nur gekauft, weil du sagst, ich finde es schön so, hast aber inhaltlich keine Ahnung und dann hast du natürlich immer wieder diese Konstellation, weil in der Familie ist ja Thema vertrauen und so weiter eine ganz andere Nummer als wenn du einen CEO eiskalt anstellst und dann ist er wieder weg und da werden manchmal interessante Entscheidungen getroffen, finde ich nämlich manchmal ist dieses Thema, ich vertraue dem wesentlich wichtiger als der hat Ahnung.
Das heißt, dieses Unternehmen ist in aller Regel in 3 Jahren in einem schlechteren Zustand? Ja, aber ich vertraue ihm ne und der verarscht ihn auch nicht. Ne, der ist bloß gar nicht in der Lage das Ding zu managen. Ja das finde ich halt immer wieder so spannend. Ja das führt aber wieder da zurück, ich mag halt dieses Danger Seaker, deswegen habe ich ja auch damals schnell gesagt, ich gehe nach Osteuropa, dieses unerwartet unstrukturiert auf irgendetwas zu treffen und daraus dann was zu machen, was zu bewegen.
Ja, und jetzt hast du ja auch noch praktisch das ganze Ökosystem von Unternehmen, die du berätst, dann auch noch in dem in dem Venture Capital Thema letztendlich und und generell bei bei HR, weil ich das auch selber für mich ehrlich gesagt persönlich spannend finde, sag ich mal bei den gerade bei den Start ups. Grundsätzlich, so Best Practices, was du da mitgeben könntest.
Noch was was dir so auffällt, oftmals was so Fehler gemacht werden. Du sagtest ja, ich berate die Unternehmen, aber ich bin ja eben auch noch beim Alligator, einer der frühphasigen Investoren in den Alligator. Uns treibt es an das HR Ökosystem oder der Operative BC zu werden, der sich wirklich in Early Stage HR Tech themennamen macht, wenn wir jetzt über 26 Beteiligungen.
Bei uns sind ja. Und nur Frühphasig. Und deswegen passt es gerade was du sagst, weil Frühphasig ist ja more risky ja, also ist more risky im Sinne von hast du zwar einen geringeren Kapitaleinsatz oder wenn dann was kaputt geht, dann ist eben auch ein geringerer Kapitaleinsatz, aber du musst halt mehr glauben oder du musst auch, also dass das ein Erfolg wird, oder du musst halt mehr investieren, nicht Geld sondern Inhalt und das ist das, was wir beim Elegator machen, also wir investieren ja nicht nur Kapital, sondern eben auch ein riesen Netzwerk. Was wir da einbringen, um denen zu helfen. Und es fängt ganz früh an.
Ne, also erstmal guckt guckt man natürlich auf jemanden oder brennt der, also warum gründet der ne? Also ist dieses Feuer ne weil. Du musst halt damit klarkommen, dass du 5 mal hinfällst 10 mal aufstellst, dass du jeden Tag eine andere Challenge hast, dass du morgens um 9 den Kunden verlierst, an dem du 6 Monate rumgebaggert hast, und du nahe der Depression bist und um 17:00 Uhr ruft einer an, mit dem hast du 4 Monate nicht geredet und sagt, Wir nehmen den Ball wieder auf. Ja, und du fährst quasi, machst die nächste Flasche auf, also Depression zur Flasche öffnen manchmal realtime noch schlimmer, du legst einen Hörer auf und der nächste. Ist der Anruf, das sind ja alles so Sachen, damit musst du klarkommen, das guckt man so ein
bisschen rein. Das heißt natürlich, ich sag Single Gründer schwierig immer Gründerteam ist besser, weil du einfach immer auch ein Gründerteam an den Punkt der Überbelastung kommst. Du hast am Anfang 10 Bälle, dann 30, irgendwann musst du dich entscheiden. 5 Bälle spiele ich nicht mehr, spielt ein anderer welche?
Und wenn du natürlich das am Anfang berücksichtigst, dass du sagst, wir legen das mal mindestens auf 2 Schultern oder 3 Schultern, ganz wichtig, dann idealerweise natürlich auch immer schon ein gewisses Umfeld bauen. Also wir gucken bei den Pitchdecks natürlich drauf, wer ist da drin, was haben sie schon für ein Umfeld, also meistens steht ja drauf, wer sie noch unterstützt oder auch das jetzt ein Beirat ist, es alles zu weit begrifflich, aber wer ist da noch so dabei, dass man daraus Expertise einmal erkennen kann, weil das ist schon wichtig, also du solltest nicht so.
So weit weg sozusagen sein, wo du selber noch ne riesen Lernkurve durchlaufen musst, um das was du da lösen willst, überhaupt selbst zu verstehen. Dann ist es natürlich dieser Kampfgeist wieder ja, den die eben schon erwähnt hat, inhaltlich klar, du brauchst tech Leute, denn heute musst du alles Tech übersetzen, ne ob das nun KI ist ist auch wieder gerade ne Hype Frage, aber diese Dinge müssen da drin sein und das Thema muss natürlich ja keine NGOS ja soll ja Geld verdienen, das heißt? Das Ganze muss auch eine Skalierfähigkeit haben, ne, also wir gucken aufs Team.
Wie ist das zusammengesetzt dann natürlich ist das Thema gerade relevant, welchen Markt gibt es dafür wirklich gibt, ist der Markt skalierbar und da ist schon ganz häufig so ein Problem ne weil es gibt schon viele die sagen ist Thema Skills will ich jetzt was anbieten. So, dann analysierst du es und sagst damit. Macht gar keinen Sinn.
Nee, also damit kannst du wahrscheinlich noch nicht mal dich selber ernähren. Übertreibe ich jetzt mal ne, weil das so nischig ist oder so eng ist, dann wird häufig nicht gut geguckt, was Wettbewerb schon bringt. Also diese Wettbewerbslandkarte, die auch in jedem Pitchdeck ist. Ne, die kannst du bald auch immer in die Tonne hauen, weil man selber ist natürlich immer zehnmal besser als alle anderen.
Sowieso immer. Ne ist auch genau mit relevanten Markt. Es sind dann auch immer Milliarden. Also da, da, da gucken wir schon gar nicht mehr hin, sondern das wichtigste ist wirklich Relevanz Produkt bist du auch in der Lage diese Idee in ein Produkt umzubauen, hast die technischen Umsetzungsmöglichkeiten dazu oder zumindest Zugriff da darauf und dann natürlich gucken wir auf eine erwartete Attraktivität.
Des Produktes, um dann dann natürlich auch n skalierbares Unternehmen zu bekommen. Wie funktioniert das also? Ihr bekommt dann auch regelmäßig durch euer Netzwerk die Pitchpacks zugeschickt oder geht ihr aktiv auch hier auf jemanden zu oder? Also es ist wie immer both waste ne, jetzt machen wir das ja schon, den Vorläufer vom Alligator gibt es ja schon n bisschen länger, aber durchgestartet sind wir so im März 22 ne und ich weiß gar nicht wieviel 100 pitchpack Hunderte von pitchpacks wir gesehen haben. Ne wenn wir schon 26 Beteiligungen haben kann kann man müsste ich direkt mal nachzählen. Jetzt ist es auch schon zugeworfen, ne, also wir merken schon, dass wir jetzt ne ne Relevanz haben. Also man fängt an uns wirklich
zu kennen, das heißt es rufen auch heute morgen Grad n Gespräch gehabt, es rufen auch andere VCS an die weil die Beteiligung im Portfolio haben oder sagen Wir haben hier gerade was wollt ihr mitmachen und solche Dinge. Und wir haben ja n extrem starkes Netzwerk auch und Investoren in den Elegator, wo auch wirklich die sagen wir mal die großen Namen oder viele wichtige Leute, die im HR ne Stimme haben oder zu den Themen wirklich Relevanz.
Haben ne, die sind auch beim Alligator was wieder auch n Qualitätsversprechen ist. Ne also man guckt von draußen drauf und sagt Schau mal ne also da da ist ja richtig. Gerade weil die ja auch operativ hilft. Genau, ja. Und das ist eben n großer Vorteil, wenn wenn bei uns einer n paar AGBS haben will, kostet halt nicht n paar 1000€ sondern wir haben ne.
Also das klingt immer so n bisschen für Startups, dann natürlich dann aber für n Anwalt. Der AGBS, sagen wir mal hoch und runter, etwas despektierlich zum Erbrechen gemacht hat, für den ist n standardprodukt ja, der fragt dich 5 Fragen, ja die braucht er und dann schickt er dir ne Stunde später deine AGBS. Ja, gehst du damit zum Rechtsanwalt? Hast du 3000€ auf der Uhr und 10 Sitzung ganz genau? Ja, und das ist n kleines Beispiel was dann bei uns eben zackig genau das geht halt bei uns zackig, weil wir die Leute im Netzwerk haben und die eben mit Freude auch für die Startups mit da sind, ne also nicht sagen nee mach ich ja nicht, deswegen wir da eben nicht nur Türen öffnen können ne zum Beispiel ich muss das Produkt mal.
Checken. Ich brauche unbedingt mal ein Gespräch mit 2 drei.ch OS, die mir mal einfach Feedback geben und dann sind das halt 3 Telefonate und dann haben Sie das. Wieso eine Art Incubator dann auch? Ja, kannst auch genau die Begrifflichkeiten. Also wir setzen alles dran, unsere Startups mit im bestmöglichen Sinne zu unterstützen, damit sie sich fokussieren können und wir letztendlich dadurch auch Kostengering halten, die.
Perfekte Möglichkeit dann für Startups. Und ihr sitzt in München, oder? Berlin. OK, ne, also der der Hauptsitz in Berlin, aber die Beteiligung sind ja Bund durch die Bundesrepublik, ja, die sind in, die sind in Österreich, wir haben Beteiligung in der Schweiz, wir haben Beteiligung in England inzwischen, also das wächst ja immer mehr, und deshalb ist das Sitzen wiederum völlig wurscht, ja, wir haben auch n Büro, in Berlin bin ich immer wieder, aber die Hauptarbeit findet ja.
Mit den Start UPS statt. Und da auch wieder Peoples Business wahrscheinlich. Ja, ich arbeite viel mit den Founders und und foundern und ob das Produkt ist oder eben auch sie zu begleiten und oder auch bei Kunden ganz, ganz bunt. Das siehst du auf jeden Fall auch in der Zukunft. Ehrlich gesagt. Du willst es, ihr wollt das größte Start Ökosystem auf jeden Fall werden, das ist das Ziel.
Klar ja, sind wir dran, wenn man Early macht, ist natürlich immer ein Thema, muss man längeren Atem haben, ja, weil Early heißt nun mal vielleicht nach 3 Jahren siehst du mal die die grüne Wiese nach 5 Jahren wird es spannend. Also ungefähr das ist jetzt nichts, wo man sagen kann, nach 2 Jahren muss was kommen, aber wir haben das ein oder andere was, was richtig schön unterwegs ist.
Ganz wichtiges Thema immer auch ist. Sales, sales, sales, sales, sales, sales, sales, also sich wirklich Gedanken zu machen, wie machst du das? Ich hab leider lasse Produkte dann verschwinden sehen weil sie einfach den Sales nicht hinbekommen haben und manchmal siehst du Produkte denen das nicht unbedingt zugetraut hättest ne die super abfliegen. Weil sie einfach selbst drauf haben. Was empfiehlst du letztendlich also? Natürlich, das ist immer total individuell, aber jetzt generell bei B 2 B kannst du da irgendwelche Plattformen auch empfehlen die gut funktionieren oder irgendwelche Techniken? Was du brauchst, ist gerade, sagen wir mal heute in der Zeit mit der Lead Generierung.
Wo kommen Sie denn her und wie füllst du dein Funnel? Und da geht ja geht ja dann viel über die ADS und das ist sicher eine ganz zentrale Empfehlung und da auch nicht mit dem Euro sparen. Sucht, Sucht, sucht diesen at Freak, den gibt es ja, den Freak, ne, der genau weiß wie muss ich jetzt wieder die Landingpage umbauen, wie muss ich den, wie muss ich umformulieren, wie wie, wo kommen die rein, welche Zielgruppe ist das jetzt ne die Ansprache funktioniert nichts jetzt muss ich es mit der probieren, warum geht das hier nicht, du brauchst da so n so jemand der da so richtig verliebt drin ist ne weil das ist nitti gritti. Du musst jeden Tag prüfen, was funktioniert, was nicht klickraten, wer ist wobei
welcher Message wann ausgestiegen. Wenn ich die Worte so drehe, habe ich ne höhere Klickrate, ja nein und da jemand zu finden, der das natürlich, wenn du richtig skalieren willst, der das drauf hat, das sind gar nicht so viele. Weil das ist ein recht kompliziertes Gesamtkunstwerk, so nenne ich das.
Richtig, dass du wissen musst, wo schraubst du, wie schraubst du, was machst du wann, das ist sehr komplex, das ist Inhalt, das ist Zeit, wann machst du welche Message, wann, wie formulierst du in welcher Zielgruppe, in welcher Alterskorhorte das hat eine richtige massive Komplexität, und dafür gibt es keine technische Lösung.
Wie finde ich so jemand? 3 und Erra finden, finden, ansprechen. Es gibt die auf linkedin und so weiter gibt es ja Leute und dann reden, reden, reden. Welchen Success hat er und wir haben ein Unternehmen, da geht es wie ist Brötchen backen. Ach Gott, da sitzt so jemand ne der das der der der sozusagen nicht schlafen geht, wenn er noch nicht 2 schrauben gedreht hat und wo sind wir schon wieder? Bei sowas mit Exzellenz, mit Energie, mit Durchhalten, mit. Ich will das lösen, ne und der sich da rein drillt und dann eine diebische Freude hat ne wenn er da ja oder am Monatsende wieder sagt mein mein Spend pro pro at ist wieder runter, ja nicht mehr 358€ nur noch 250 und ich dreh es euch noch auf 180 so und dann da weiter schraubt ja.
Und da kannst du nicht einfach so rumeiern, das funktioniert nicht, da bremste Geld weg ohne Ende. Und interessanterweise hat sich da auch jetzt haben, wir haben viele Marcells Unterstützungsfirma hier, da alles getestet, da hat sich bis heute nicht eine so bei uns etabliert, dass man sagt das wie die das angehen funktioniert.
Ach krass nach dem Motto Ihr habt euch schon. Ausprobiert. Ja, ja, das. Dass die verkaufen hier teilweise ne ja, aber ich sitze da 5 Leute drauf 10 Leute drauf und und aber der ganze Sales Prozess ist ja auch enorm im Umbruch. Also es ist ja heute schon fast ne körperliche. Schmerz ja, wenn du mit mit KI und mit Chap TBT generierten e Mails zugebombt werden oder Prozent ja die auch alle gleich anfangen. Geh mal Thomas ne und dann oh ich glaube du hast nicht so viel Zeit gehabt, du hast meine e Mail nicht gelesen oh ich glaube du bist richtig unter Druck und hast gar keine Zeit und die fangen alle gleich.
Das unter das mal 100. Ja, delete delete, delete. Also das ist ja auch ne Krankheit nach dem Motto, Ja dann schließe ich halt 1000000 e Mails die gleich absolut aber 500. Firmen und 1000 Firmen machen dasselbe. Hört auf damit, der Erfolg ist auch hier wieder wie docke ich am Kunden bei dir als Mensch an, wie häufig manchmal mache ich das dann einfach weil es mich so nervt, dann antworte ich dann wird mir irgendwas verkauft und ich sage schreibe dann als Antwort hast du schon mal geschaut was wir machen? Was meinst du hast du schon mal geschaut was wir machen? Ich sage ja siehst du.
Die Antwort ist dort da drin. Also dann wird zum Beispiel ne ne Recruiting Leistung versucht zu verkaufen beim Alligator. Ne jetzt haben wir 3 oder 4 Beteiligungen die nichts anderes machen als Recruiting ne für Hotel und Gastro für für Handwerk Blue Color übergreifend ne für Pflege und Sozialberufe so das heißt wenn der den Alligator mal angeguckt hätte, dann würde er auf den Blick sehen, dass wir 4 Firmen haben die Recruiting machen, also wieso glaubt der dass wir ne Recruitingfirma beauftragen um zu recruiten?
Und das finde ich dann auch schon wieder. Wenn du es, wenn du es ein bisschen hoch spielst, respektlos. Absolut. Baller nicht in der Gegend rum. Guck dir bitte deine. Bitte Zeit. Ja, total der seine und meine. Ja, klar. Sondern guckt wieder richtig sauber. Und da hilft ja nun Chat GBT oder KI Lösung. Hilf mir dabei, schreib doch mal dein prompt richtig. Und mach nicht so ne so ne Schrotflintennummer und verschwende deine Zeit und sag deinem Sales Chef immer es funktioniert nichts.
Ich habe gestern 10000 e Mails rausgeschickt. Ja, aber was für E Mails darauf kommt es an. Ja, ja. Und deswegen dreht sich da ja auch gerade viel. Weil wie kommst du denn wieder in die Relevanz? Also was siehst du da als? Trends in der in der Relevanz. Du musst wieder anfangen, individueller anzusprechen. Du kannst nicht mehr mit, du musst das wieder und vor allen Dingen dann am Anfang musst du sofort vermitteln. Ich weiß, wer du bist.
Also du musst den konkreten Anknüpfungspunkt finden, dass jemand sagt, Oh, ist ja interessant, der hat sich mit uns beschäftigt als Firma, Oh interessant, der weiß 23 Sachen, die sind relevant und er hat scheinbar auch kapiert, dass ich da jetzt echt ein Thema habe, wo er mir helfen könnte das. Und das muss er doch als Erstes bringen.
Ja, und nicht erstmal schon 3 Zeilen. Ja, du hast wohl viel zu tun und wer wer wer also bis ich überhaupt erfasse was der will habe ich schon wieder so viel leben. Muss teilweise wirklich nur auf seine Dienstleistung eingehen und das aber so pauschalisiert und wirklich dabei gar nicht weiß. Was mache ich überhaupt ja. Ja, sondern du musst das Umdrehen. Die Kunst ist ja, dass du, dass du in diesen paar Sekunden, die du ja nur hast, wo du auf den Kopf des der E Mail guckst, muss, ja muss ja der Kick entstehen und. Das lese ich weiter und das ist bestimmt nicht, was wir eben besprochen haben. 3 Sätze darüber, dass du meine Zeit verschwendest, das kapiere ich aber auch nicht, weil was ist denn verloren gegangen scheinbar
an dem Ansatz, dass sich ja jemand für etwas gewinnen will, dass ich glaube, mit so einer Schrotflintenmentalität komme ich irgendwo durch, also da komme ich vielleicht auch noch durch, wenn ich einen extrem boomenden Markt habe und dann, ich brauche jetzt irgendeine Hilfe und dann einer hat sozusagen unreflektiert einfach auf Termindrock.
Ja, aber gerade jetzt, wo wir eher rezessive Tendenzen haben, ne muss ich mir ja 5 mal überlegen. Ist es sorgfältiger? Ja, wie kriege ich Relevanz und wie, wie schaffe ich es? Ja, vielen Dank. Wirklich, muss ich wirklich sagen, war ein mega spannendes Interview, ein toller Podcast. Ehrlich hat mir extrem viel Spaß gemacht. Danke das mal wieder gern.
Vielen, vielen Dank.