
Unheilbar Gesund· Folge 40
Bioidentische Hormone: Die Wahrheit über das Krebsrisiko (FDA Update) #040
Sonntag, 23. November 2025 · 33 min
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Shownotes
In dieser Episode widmen wir uns einem der kontroversesten Themen: der Hormontherapie. Jahrelang hielt sich hartnäckig der Glaube, dass Hormone unweigerlich zu Brustkrebs führen. Die FDA (Food and Drug Administration) hat ihre Warnung vor Brustkrebs durch Hormontherapien offiziell aufgehoben.
Die Warnungen vor Brustkrebs basierten auf jahrzehntealten Fehlinterpretationen und Studien mit synthetischen Hormonen aus Stutenurin. Die Realität mit bioidentischen Hormonen sieht völlig anders aus.
In dieser Folge erfährst du:
• Warum die Krebs-Warnung gekippt wurde und was das für dich bedeutet
• Den vitalen Unterschied zwischen synthetischen und bioidentischen Hormonen
• Warum Tabletten dein Thromboserisiko erhöhen, Gele aber sicher sind
• Wie Hormone dein Gehirn vor Demenz und dein Herz schützen
• Warum wir bei Frauen oft blind therapieren, statt Werte zu messen (Gender-Gap)
Unheilbar war gestern!
⏱ Timestamps
– Intro
– FDA-Update: Warnung aufgehoben
– Die 3 Östrogene
– Der Fehler
– Die Lösung
– Hormontherapie bei Männern
– Das Gender-Gap
– Fazit
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Die Annahme, dass die bioidentische Hormontherapie zu Brustkrebs führt, die ist tatsächlich so nicht korrekt und man hat eben dann die vor und Nachteile einer bioidentischen Hormontherapie sie angeschaut und sagt, Frauen profitieren auf jeden Fall von der bioidentischen Hormontherapie, und zwar auf diversen unterschiedlichen körperlichen Ebenen und dazu gehört die Gehirngesundheit, die Entwicklung von Alzheimer und Demenz.
Es wirkt sich positiv auf die Herz, Kreislauf Gesundheit aus und es wirkt sich auch positiv auf. Natürlich die Knochengesundheit aus. Ist jetzt die Gefahr von Brustkrebs vollständig auszuschließen? Da muss man jetzt tatsächlich sagen, Jein, es kommt bei der Hormontherapie jetzt darauf an, wenn ich Östrogen bioidentisch gebe, sinkt das Risiko einer Tumorentstehung und einer Thrombose auf jeden Fall, ich darf das Östradiol aber nicht oral verwenden, denn.
Herzlich Willkommen zurück zur nächsten Podcast Folge meines Podcasts. Unheilbar gesund und in der heutigen Folge will ich noch mal auf die neuesten Entwicklungen zu der Empfehlung von Hormontherapien eingehen. Ich komme noch mal genau darauf, dass die FDA jetzt gesagt hat, dass die Wahrnehmungen zum Thema Brustkrebs unter Hormontherapien aufgehoben worden sind, weil die Interpretation der Studien in den letzten 20 Jahren nicht korrekt durchgeführt worden ist.
Was bedeutet das jetzt? Ist eine Hormontherapie jetzt für alle Frauen ungefährlich, gibt es nicht doch noch gewisse Einschränkungen, sollte man nicht doch ein bisschen mehr dazu sagen, als nur die Gefahr ist vorbei, was kannst du machen, um zu entscheiden, ob eine Hormontherapie für dich in Frage kommt? All diese Sachen beleuchte ich dir heute noch mal in meiner neuen Podcast Folge zum Thema Hormontherapie Hormone sind ja ein riesengroßes Thema und sie betreffen eigentlich ja formal gesehen nicht nur Frauen, sondern auch Männer, und zwar das Ganze.
Geben. Natürlich ist es so, dass Hormone nicht von Geburt an gleich in der gleichen Dosierung da sind wie im Erwachsenenalter, sondern wir entwickeln uns, wir kommen aus dem Kinderalter in die Pubertät, in der Pubertät beginnt die Geschlechtsreife, da wird überhaupt erst so richtig die Hormonproduktion aufgenommen, und wir bilden dann hoffentlich, wenn alles gut läuft in unserem Erwachsenenalter, gewisse Hormone in gewissen Zyklen, und wenn das alles gut ist. Haben wir auch meistens wenig Probleme und kommen dann am Ende des Erwachsenenalters, also je älter wir werden, vor allen Dingen wir Frauen in Richtung Perimenopause und Menopause, das heißt die Zeit, wo dann die reproduktive Phase, die Phase, wo wir Kinder kriegen können,
vorbeigeht. Und wir in ein neues Lebensalter, in eine neue Lebensphase einsteigen. Bei Frauen nennt sich der Abfall der Hormone im Alter Menopause, bei Männern gibt es übrigens auch eine Art. Von Abfall, von Hormonen. Und das nennt sich dann Andropause, das heißt, auch für Männer sind Hormone ganz entscheidend wichtig und der Abfall von Hormonen kann gewisse Risiken beziehungsweise auch gewisse Symptome mit sich bringen, die tatsächlich teilweise wirklich sehr, sehr unangenehm sein können. Also lass uns noch mal da einsteigen, was Hormontherapie eigentlich ist, was es da für Unterschiede gibt und worüber wir da eigentlich sprechen, bevor ich noch mal dazu komme. Komme was die FTA da
herausgefunden hat, ist nämlich super spannend. Also wir gehen davon aus, dass wir in der Reproduktionsphase, also das heißt in der Phase, wenn wir Kinder kriegen können, genügend. Östrogene haben und die Östrogene werden zwar immer als eine Klasse dargestellt, also Östrogene wird so als 1 genannt, es gibt aber von den Östrogenen 3 verschiedene und das ist auch sehr wichtig zu wissen, denn die 3 haben durchaus unterschiedliche Wirkung.
Bei den 3 Östrogenen haben wir das Östradiol, das e 2, das eher Wachstum fördert und was im Zyklus sehr, sehr wichtig ist, denn es fördert in der ersten Zyklushälfte auch die Eireife. Dann haben wir das Östron, was eine Zwischenstufe ist und dann zu östriol auch weiter verwandelt werden kann. Östriol das e 3 ist das Schleimhaut Östrogen, was besonders wichtig ist, um die Vaginalschleimhaut gesund zu erhalten, dass. Schleimhaut nicht trocken ist, dass die Schleimhaut sich regeneriert.
Dafür brauchen wir Östriol. Wir werden uns in diesem Podcast heute auf die 2, also e 2, das Östriol und e 3 das Östriol fokussieren, die beiden Hormone, vor allen Dingen das Östradiol, hat seinen Peak in der ersten Zyklushälfte, daraus wächst die Gebärmutterschleimhaut, die Eireife wird angeregt.
Dann kommt der Eisprung und in diesem Moment steigt dann das Progesteron, also das Gelbkörperhormon an. Das Gelbkörperhormon wird eben aus dem Gesprungenen Eikörper, der da über bleibt, nämlich der Gelbkörper, produziert und sorgt dann dafür, dass die Gebärmutterschleimhaut umgebaut wird, sodass sich das Ei, was ja vielleicht befruchtet ist, dann am Ende des Zyklusses einnisten kann.
Ist das Ei nicht befruchtet. Wird fällt das Progesteron ab und die Schleimhaut blutet ab. Also wir können sagen Östrogene, also das Östradiol fördert Wachstum der Schleimhaut, das Progesteron fördert den Umbau der Schleimhaut und gilt deshalb auch als sogenannter Schleimhautschutzfaktor bedeutet das unkontrollierte Wachstum wird dadurch beendet.
Die Schleimhaut wird umgebaut, dann kann die eigentlich erst mal so nicht entarten. Und wenn dann das Ei nicht befruchtet ist, blutet die Schleimhaut ab und der ganze Zyklus geht wieder von vorne los. Diese beiden Hormone sind aber nicht allein wichtig im Zyklus, sondern wir haben natürlich auch andere Hormonstufen, die noch eine wichtige Rolle für die allgemeine Gesundheit spielen, denn. Hormone machen ja eben nicht nur Zyklusgeschehen, sondern sie haben eine systemische ganzkörperliche Wirkung. Das darf man einfach nicht vergessen, sowohl im Positiven nicht, denn sie haben eben Einflüsse zum Beispiel auf das Gehirn, auf die Herz, Kreislauf, Gesundheit, also auf die Gefäße und natürlich auf die
Knochengesundheit und auch auf das Gehirn im Sinne von, dass Progesteron die meisten Rezeptoren im Gehirn hat, tatsächlich, also wir dürfen die Hormone nicht. Und ihre Wirkung nicht nur auf die Geschlechtsorgane reduzieren. Da wären wir, hätten wir zu kurz gegriffen, sondern wir müssen darüber nachdenken, dass Hormone systemisch zirkulieren und eine ganzheitliche Wirkung entfalten.
Lass uns noch mal ganz kurz gucken, wie entstehen diese Hormone eigentlich, das ist nämlich auch noch mal wichtig, sie entstehen nämlich aus Cholesterin, hier auch wiederum nicht unser Feind per se, sondern eigentlich ein sehr wichtiger Baustein für die Produktion. Funktion von Hormonen Wir benötigen Coenzym Q 10, dass die Hormone überhaupt, also dass das Cholesterin in die Zelle gelangen kann. Und dann benötigen wir eine sehr gute mitochondriale Funktion, also die kleinen Kraftwerke in den Zellen, die nämlich dann aus dem Cholesterin das Mutterhormon bilden, und das nennt sich Preknenolon.
Davon haben viele da draußen noch gar nichts gehört, es ist aber immens wichtig, denn Prekne. Nenolon hat unter anderem eine Wirkung auf die Muskulatur. Es macht uns stark, es ist ein Schmerzhemmer und es macht auch Resilienter, das heißt ein Pregnenolonmangel zum Beispiel sowohl beim Mann als auch bei Frau, weil hier ist ja die Produktion bei Männern und Frauen identisch.
Führt dazu, dass Leute sagen, ich bin erschöpft, ich bin müde, ich habe Schmerzen und ich bin nicht mehr so stark und willensstark und resilient, wie ich das früher einmal war. Das kann ein Pregnenolonmangel sein und ein Pregnenolonmangel gibt natürlich auch noch mal Hinweis darauf, dass die Mitochondrien vielleicht gerade nicht adäquat arbeiten können, also bekommen sehr, sehr viele Informationen, wenn wir uns die Mühe machen, dieses Hormon zu testen.
Aus dem Pregnenolon kann jetzt. Alles andere werden also, das heißt, das ist die Vorstufe von allen Hormonen. Was bedeutet das daraus kann, daraus kann Progesteron werden, daraus kann dhea werden, das Nebennierenrindenhormon auch ganz besonders wichtig bei Erschöpften, denn eine Nebennierenrindenschwäche bzw eine Produktionsstörung von Dhea kann auch mit Fatigue und massiver Erschöpfung einhergehen. Aus dem DHEA wird Testosteron und Testosteron ist nicht nur für den Mann wichtig, sondern auch für die Frau. Denn es vermittelt auch Stärke, Muskelkraft, Willensstärke bei Frauen, wenn es zu viel ist.
Auch ein bisschen Aggressivität und vielleicht auch ungewollten Bartwuchs oder Haarausfall auf dem Kopf. Das wollen wir natürlich auch nicht. Aber aus dem Dhea wird das Testosteron und dann wird daraus sozusagen das Östradiol beziehungsweise die 3 Östrogene östradiol, Östron und Östriol e 3. Ihr erinnert euch und das E 3 wird aber nicht mehr zurückverwandelt, das bedeutet, e 3 ist kein Wachstumsförderndes Östrogen und damit relativ harmlos und sollte frühzeitig bei Störungen der Schleimhaut ständigen Blaseninfekt zu.
Versionen bei Frauen, Schleimhaut, Trockenheiten, immer wiederkehrenden Entzündungen der Vagina, auf jeden Fall mal bedacht werden und es ist auch etwas, was man bei Krebspatientinnen bedenkenlos einsetzen kann. Hier sollte man natürlich immer mit der Gynäkologin Rücksprache halten, aber von dem Östriol geht keine Gefahr in Form von Wachstum aus. Man hat ja Angst, wenn man Hormone gibt, dass Dinge im Körper wachsen, nämlich Tumoren, die dann dazu führen, dass wir versterben oder ganz schlimme Erkrankungen erleiden, also das ist ja die quasi Angst, die hinter einer Hormontherapie steckt.
Ich versuch das heute noch mal ein bisschen. In ein richtiges relativiertes Licht zu rücken, was aber auch noch aus diesem Pregnolon werden kann, ist Cortison, also das Cortisol ist ja unser Stresshormon, vor allen Dingen erhöht bei chronischen Stressoren, es hat entzündungshemmende und immununterdrückende Wirkung, auf Dauer ist das überhaupt keine gute Idee, wenn unser unser Cortisol ständig erhöht ist. Es kann also daher sein, wenn wir unter chronischem Stress leiden, dass unser Körper aus dem Prägnenolon dann das Cortisol macht, weil er sagt, naja, ich habe hier so einen riesengroßen Stress, ich brauche das Stresshormon, um hier alles in Schach zu halten.
Die Reproduktionsseite ist jetzt hier im Krieg nicht so wichtig, deswegen mache ich weniger östradiol, deswegen mache ich weniger dhea, Testosteron oder Progesteron. Ich brauche eher hier das Cortisol, um mich am überleben zu halten. Also von daher macht es hier Sinn, auch immer mal darüber nachzudenken, wenn ich eine Hormonstörung habe, wie ich in Bezug auf mein Stressmanagement aufgestellt bin. Super, super, super wichtig, vor allen Dingen auch beim Thema Kinderwunsch.
Ganz, ganz viele Paare erleben einen riesengroßen Stress, natürlich schon allein dadurch, wenn der Kinderwunsch sich nicht erfüllt. Das ist eine emotional sehr, sehr krasse und wirklich unbeschreiblich starke Belastung, das allein fördert ja den Stress, vielleicht war der Stress vorher auch schon da und dann ist die Abwärtsspirale im Gange und deswegen ist das Thema Stressmanagement bei allen.
Menschen, die mit einer Hormonfehlregulation oder Dysregulation zu tun haben. Auf jeden Fall ein Thema, was man mal mitdenken sollte. Ganz wichtig, wenn wir jetzt davon ausgehen, dass wir dann irgendwann aus dem Zyklusgeschehen aus der Reproduktionszeit in die Perimenopause eintreten, dann kommt es über den Zyklusverlauf zu Schwankungen bei uns Frauen, bedeutet, die Zyklen werden kürzer oder die werden länger und.
Es kommt vielleicht plötzlich Schlafstörungen, Hitzewallungen, Brainfog, Konzentrationsstörungen, dazu, Gewichtszunahme, ungewollte. Wir merken dann, dass etwas mit unseren Hormonen nicht stimmt und da die Hormone eben systemisch so einen riesengroßen Einfluss nehmen, spüren wir diese Veränderung in der Regel auch im ganzen Körper.
Das bedeutet, es hat nicht nur etwas mit einem verkürzten, verlängerten Zyklus zu tun, oder dass wir auf einmal mehr Schmerzen im Zyklus haben als vorher oder plötzlich mit Migräne zu tun haben im Zyklus, was wir vorher gar nicht kannten und so weiter oder starken Stimmungsschwankungen, aber am Ende des Tages wirkt es sich eben ganzheitlich aus und deswegen macht es hier natürlich auch Sinn, wenn wir über Hormontherapien sprechen. Dass wir über den ganzen Körper nachdenken. Denn wenn ich eine Hormontherapie mache, ist sie wirksam auf das ganze körperliche und psychoemotionale System und eben nicht nur ausschließlich. Auf unsere Gebärmutter, auf unsere Eierstöcke oder wie auch immer die Geschlechtsorgane.
Lange Zeit galt ja das Credo, dass die Hormontherapie die Entstehung von Brustkrebs fördert oder von Krebserkrankungen fördern kann und das. Basierte auf einer großen Studie, in der Frauen untersucht wurden, die Hormontherapien gemacht haben. Aber die haben zum einen keine bioidentischen Hormontherapien gemacht, also keine Therapien mit Hormonen, die den körpereigenen Hormonen identisch sind, von der biochemischen Struktur, sondern die haben Hormontherapien gemacht mit equinen Östrogenen, das bedeutet mit Östrogenen aus Pferdeurin.
Und ich würde jetzt sagen, wir sind ja keine Stuten. Das bedeutet, sowohl die Struktur als auch wahrscheinlich die Dosierung dieses Östrogens ist natürlich für Frauen überhaupt nicht wirklich passend. Und natürlich entwickelt der Körper aus Dingen, die nicht zu ihm passen, eine Antwort, die wir vielleicht sogar nicht gerne möchten, und wenn das die Entstehung eines Tumors ist.
Es könnte ja auch die Entstehung einer Entzündung sein oder die Entstehung einer Knochenstoffwechselstörung oder die Entstehung einer Herz, Kreislauf, Funktionsstörung. Nein, aber wenn wir natürlich dann eine Krebsentstehung haben, dann ist das natürlich ein dramatischer Zustand, wofür es auch in der klassischen Medizin ja noch nicht die abschließende Lösung gibt, wie man jetzt die Tumore wirklich kuraktiv behandelt, außer man macht gute Prävention, fängt früh an zu therapieren, aber die Chemotherapien helfen eben auch nicht allen Menschen da draußen weiter und zerstören sehr viel andere. Das Gewebe vielleicht sogar noch zusätzlich. Also es hat dort noch nicht die eindeutige Lösung gegeben. Deshalb ist es natürlich aus
unserer Sicht, also funktionell medizinisch gesehen am besten, wir fangen einen Schritt davor an und versuchen, die Entwicklung von tumorösen Zellen einfach im Keim zu ersticken, indem wir im Körper ein Milieu schaffen, welches die Entstehung von Tumoren beziehungsweise das Erkennen von Tumorzellen durch das Immunsystem positiv beeinflusst.
Und das tun wir natürlich dadurch, dass. Relativ wenig Entzündung im Körper herrscht, dass wir gute Bewegung haben, gutes Mindset haben, eine gute Ernährung haben, ein gutes Stressmanagement haben, was uns zwar nicht hundertprozentig schützt, mit Garantie, aber was die Wahrscheinlichkeit geringer macht.
So, jetzt hat die FDA diese Studien, aus denen herauskam, dass eben diese Hormontherapien bei Frauen Brustkrebs gefördert haben, das. Reevaluiert und es kam heraus, dass die Bewertung dieser Studien die Auswertung und Interpretation der Studien fehlerhaft war. Das heißt, man hat jetzt diese Warnung zurückgerufen und hat jetzt gesagt, also die Annahme, dass die Hormontherapie oder die bioidentische Hormontherapie zu Brustkrebs führt, die ist tatsächlich so nicht korrekt. Und man hat eben dann quasi die vor und Nachteile einer biodentischen Hormontherapie sich angeschaut und gesagt, OK, Frauen profitieren auf jeden Fall von der bioidentischen Hormontherapie, und zwar auf diversen unterschiedlichen körperlichen Ebenen und dazu
gehört die Gehirngesundheit, also Nervengesundheit, das Gehirn, die Stimmung und auch die Entwicklung von Alzheimer und Demenz. Darauf wirkt es sich positiv aus, wenn ich eben nicht. Einen massiven Abfall von Hormonen zulasse, sondern frühzeitig möglicherweise in das System positiv mit kleinen Dosierungen eingreife.
Es wirkt sich positiv auf die Herz Kreislauf Gesundheit aus. Und es wirkt sich auch positiv auf natürlich die Knochengesundheit aus, denn Osteoporose ist ja ein riesengroßes Thema oder eine Gefahr, wenn wir eben keine Östrogene im Körper mehr haben, so diese 3 Dinge die die auf jeden Fall im in der langen Sicht also langfristig positiv von Hormonen profitieren, werden jetzt stärker in den Vordergrund gestellt und es wird gesagt, OK, wir sollten schon frühzeitig in der Perimenopause über Bioidentische Hormonsuppe.
Institution nachdenken, denn wir haben einen langfristigen Gesundheitsbenefit. Wenn wir das tun, ist jetzt die Gefahr von Brustkrebs vollständig auszuschließen. Da muss man jetzt tatsächlich sagen, Jein, jetzt kommt es natürlich wieder auf die eigene Prädisposition an und womit therapieren wir? Hier ist besonders wichtig zu erwähnen, dass die Entstehung von Brustkrebs und auch die Entstehung von Thrombosen, denn auch das ist ja noch ein Thema, was es zu beleuchten gibt, dass viele Frauen eine Blutgerinnungsstörung haben. Und diese Blutgerinnungsstörung auf Hormone negativ damit reagiert, dass Frauen schneller eine Thrombose und dann im Worst case Szenario auch daraus eine Lungenarterienembolie entwickelt, bedeutet, eine
Thrombose löst sich im Bein zum Beispiel ab im Gefäß, schwimmt durch den Körper und verschließt dann in der Lunge ein Gefäß, was dann nach Rangig dazu führt, dass die Lunge eben nicht gut durchblutet wird und somit auch nicht mehr richtig belüftet. Und dann ein Teil der Lunge abstirbt. Ich habe auch Leute unter einer Lungenarterienembolie in meiner Notaufnahmezeit dramatisch versterben sehen, also es ist tatsächlich eine Erkrankung, die wir nicht wollen, wir müssen jetzt bei der Hormongabe verschiedene Dinge unterscheiden, arbeiten wir mit chemischen Hormonen, also mit Hormonen, die chemisch hergestellt sind und die nicht bioidentisch sind. Oder arbeiten wir mit bioidentischen Hormonen? Und dann kommt die nächste
Unterscheidung? Arbeiten wir mit diesen Hormonen oral, also über die Einnahme über den Mund. Was danach folgt, ist die Verstoffwechslung über die Leber, wo Metabolite entstehen, die mitunter Krebs fördern und die mitunter auch die Thromboseneigung fördern, oder arbeiten wir mit Formulas, die Transdermal aufgetragen werden?
Und als wir anfingen, also als ich anfing mit der bioidential Hormontherapie von mehr als 10 Jahren zu arbeiten, waren wir die totalen Exoten in unserer Praxis und wurden auch von Gynäkologen durchs Telefon beschimpft, angeschrien, warum wir uns trauen, mit Hormonen zu arbeiten. Das wäre ja alles Bullshit. Wir haben damals aber auch schon keine oralen Östrogene verabreicht, sondern Östrogene über die Haut geschmiert und Progesteron entweder als Kapseln oder auch über die Haut geschmiert, ich sag gleich noch mal dazu. Warum das mit dem Transdermalen Progesteron möglicherweise auch nicht ausreicht, um einen guten Schutz zu machen, dass die Gebärmutterschleimhaut eben nicht aus, also unkontrolliert weiter wächst.
Also es kommt bei der Hormontherapie jetzt darauf an, wie verwende ich Östrogene in welcher Form, wie appliziere ich sie bedeutet, wenn ich Östrogen Bioidentisch gebe, sinkt das Risiko einer Tumorentstehung und einer Thrombose auf jeden Fall. Ich darf das Östradiol aber nicht oral verwenden, denn immer wenn ich es oral verwende, steigt das Risiko an und dann können wir nicht sagen, was danach passiert.
Also wir verwenden kein Orales Östradiol und auch die Menopause Gesellschaft hat von der Nutzung von Oralem Östradiol abgeraten, weil das Krebsrisiko und auch das Thromboserisiko steigt. Das Thrombose und Krebsrisiko steigt aber nicht, wenn wir ein bioidentisches Östradiol geben, und zwar Transdermal über die Haut oder als Pflaster, weil dann darunter die Metabolisierung über die Leber eben nicht im First parse Effekt erfolgt und es anders abgebaut wird.
Also die Empfehlung wäre hier ganz klar, Östradiol nur bioidentisch und wenn, dann als Gel, als Creme oder als transdermale Applikation. Wichtig ist hier noch mal zu gucken, wenn ich in meiner Familiengeschichte eine genetische Prädisposition für Brustkrebs habe, dann muss auch hier, egal ob die FDA jetzt die Warnung aufgehoben hat oder nicht, eine sehr. Umsichtige Risikoabwägung erfolgen, weil auf der einen Seite kann natürlich durch die genetische Prädisposition das Östradiol in einer gewissen Höhe andere Wirkungen entfalten, falten und vielleicht das Risiko doch erhöhen. Das muss man sehr gut abschätzen. Auf der anderen Seite ist natürlich der Abfall des Östradiols für Frauen im
Hinblick auf Gefäße, Gehirn und Knochen tatsächlich ein dramatischer Nachteil. Denn all diese Systeme reagieren auf den Östradiolmangel tatsächlich eben mit Verfall, und das heißt, wir sind. Schneller bei der Osteoporose wenn wir kein Östradiol mehr haben. Wir sind schneller, eben bei Brainfork Konzentrationsstörungen. Das Gehirn funktioniert nicht mehr richtig, wenn wir zu wenig östradiol haben, und wir haben eben auch ein erhöhtes Risiko an Herz, Kreislauf, Erkrankungen zu erkranken, wenn man überlegt, Östradiol zu ergänzen und das sollte man tatsächlich, je nachdem was eben im eigenen Körper los ist, vielleicht sogar auch frühzeitig, nämlich schon in der Perimenopause Bedenken. Dann muss man aber trotzdem die
FDA, diese Empfehlung jetzt oder diese Warnung jetzt aufgehoben hat, individuell bei jeder Frau noch mal schauen, ob diese Therapie hier auch passt. Östradiol sollte man auch niemals ohne Progesteron einsetzen. Ich weiß, es gibt hier die Meinung, wenn man keine Gebärmutter hat, dann braucht man kein Progesteron, aber Progesteron hat auch eine wichtige, nicht eine, sondern sehr viele wichtige systemische Wirkungen und wirkt vor allen Dingen antidepressiv und beruhigend und ausgleichend auf den Hirnstoffwechsel und deswegen.
Brauche ich, gucke ich eben nicht nur bei Progesteron auf Gebärmutter, sondern eben auch auf das ganze System. Progesteron führt in der Gebärmutter eben zu dieser Schleimhauttransformation bedeutet eben, dass die Schleimhaut eben nicht weiter unkontrolliert wächst und deswegen sollte man, wenn man Östrogene einsetzt, Östraniol das Progesteron immer dazu geben und Progesteron über die Haut entfaltet in der Regel nicht ausreichende Wirkung um diesen.
Schutz der Gebärmutterschleimhaut zu gewährleisten, da muss man das Progesteron in der Regel schon oral einsetzen, dann wird es über die Leber auch noch mal anders verstoffwechselt und hat auch einen viel stärkeren antidepressiven Effekt als wenn ich es über die Haut schmiere. Wenn ich eine Hormontherapie empfehle, gehen wir meistens nach kompletter Risikoabwägung des Patienten mit einem transdermalen östradiol Bioidentisch natürlich und einem oralen Progesteron bioident. Natürlich.
Und es gibt diese Präparate mittlerweile nicht nur in Compound Pharmacies also, die individuell hergestellt werden, sondern tatsächlich auch als Präparate in der Apotheke auf Rezept zu kaufen. Man kann natürlich auch initial überlegen, wenn Pregnenolon und oder DHEA sehr niedrig sind, dass man auf der Ebene anfängt zu therapieren, in der Hoffnung, dass der Körper dann selbst entscheidet, was er jetzt braucht und aus dem Pregnenolon eben auch Progesteron und oder auch. Bis ins Östradiol Verstoffwechseln kann oder das DHEA eben dazu beiträgt, dass auch Testosteron steigt. Testosteronmangel bei Frauen ist auch ein Riesenthema, wir werden dann keine gute Muskulatur aufbauen, wir werden dann auch tatsächlich nicht sehr
willensstark sein, wir fühlen uns schlapp, müde und depressiv. Ich bin nicht so n riesen Fan davon testosteronfrauen zu geben, weil man da ganz ganz schnell in eine Überdosis kommt. Ich würde lieber mit den Vorstufen arbeiten, das ist aber meine persönliche Herangehensweise oder die Herangehensweise meiner Praxis, das machen andere Kollegen durchaus auch anders, man muss hier aber auch wieder das Risikoprofil abwägen und sollte dann vielleicht auch noch mal gucken, ob Frauen dann nicht das Testosteron in das eher tumorfördernde Dihydrotestosteron verwandeln, auch das sollte man beim Mann übrigens machen, wenn man mit.
Testosteron arbeitet auch hier gehe ich lieber über das Preknenolon und das DHEA als Vorstufen und gucke dann aber auch, wo verwandelt der Mann denn eigentlich diese Sachen hin, weil es kann ja sein, wenn der Mann viele Entzündungen hat oder Fettgewebe und übergewichtig ist, dass er dann eher das ganze auch in die Östrogene verwandelt und dann eine Östrogen Dominanz bekommt, die für ihn und die Entstehung von Tumoren in seinem Körper tatsächlich auch nachteilig ist.
Denn auch die Brustkrebsrate bei Männern steigt mittlerweile an. Das könnte der Grund sein, ne, weil Männer zu viele Östrogene haben und da sind eben Umweltfaktoren ein riesengroßes Thema und Entzündungen im Körper eine Hormonstörung oder ein Hormonungleichgewicht nennen wir es mal so, tritt bei jeder Frau unweigerlich irgendwann auf und das ist auch gar nicht ein Drama, ja, sondern es ist. Im Prinzip der Übergang in ein neues Zeitalter, wenn man sich das aus anderen Kulturen anguckt, wird nämlich Helene Pause als Stadium der Weisheit gefeiert. Ja, und ich finde das eigentlich total toll, wir wir sind nicht mehr so in der Versorgerrolle, die Kinder werden groß und wir können jetzt endlich mal
anfangen, uns mit uns selbst zu beschäftigen beziehungsweise uns um uns selbst zu kümmern. Jetzt brauchen wir nicht uns austrocknen zu lassen wie eine trockene Dörrpflaume uns zu sagen, ja, da muss man halt einfach durch, so wie man das früher auch ganz oft bei Gynäkologen gehört hat. Na ja, meine Mutter hat das auch schon überstanden, sie schaffen das schon, man kann sich natürlich mit Pflanzenstoffen so was wie Mönchspfeffer oder Trauben silberkerze oder solche Dinge unterstützen, man kann Sea Cycling machen, man sollte auf jeden Fall ganz viel Sport treiben, vor allen Dingen Muskeln aufbauen, denn Muskeln sind auch hormonproduzenten, wir sollten Antientzündlich essen, wir sollten.
Auf eine gute Eiweißzufuhr achten, damit auch Muskelaufbau passieren kann und die ganzen Enzyme in unserem Körper, also ihre Bausteine haben, das ist ganz wichtig. Wir sollten auch auf einen guten Tagesrhythmus achten, also dass wir konstant ins Bett gehen, dass wir gut schlafen, versuchen gut zu schlafen, ja, da könnte man zum Beispiel ja auch mal mit Melatonin nachhelfen, also es sind ganz viele Dinge, die wir unternehmen können können, um uns ganzheitlich gut aufzustellen, aber wenn die Hormonproduktion im Körper runterfährt, dann fährt sie erst.
Erst mal runter, weil das der physiologische Prozess ist. Und dieser massive Abfall der Hormone hat halt auf lange Sicht gesehen gesundheitliche Nachteile, vor allen Dingen eben für Gehirn, für die Knochengesundheit und für das Herz, Kreislauf System. Und deswegen würde ich grundsätzlich immer frühzeitig darüber nachdenken, mit einer Hormontherapie zu starten, wir messen.
Immer die Hormone bevor wir therapieren. Ganz viele Frauen kommen zu mir, haben Hormone bekommen, aber es wurde niemals ein Labor gemacht und da frage ich mich eigentlich, warum nicht? Ja, das heißt, wenn wir Männer therapieren, ja und sagen, die haben, die brauchen Testosteron dann. Dann kriegen die das Testosteron aufgrund eines Testosteronmangels.
Also wir haben bei Männern immer diese Werte gemessen und therapieren die Werte dann mit Hormonen nach Wert so und bei Frauen, NÖ, da machen wir gar nichts, da messen wir nicht, da gehen wir einfach mal was rein, das passt schon. Hier mal einen Hub und da mal eine Kapsel und so weiter und da denke ich mir so hä, wieso wird das denn jetzt hier so unterschiedlich gehandhabt? Der Testosteronmangel beim Mann wird ja festgestellt, weil ich ihn Messe und dann gebe ich es kontrolliert nach Messung rein und bei Frauen da.
Können wir einfach mal was reinschütten? Da passiert ja nichts. Ja, da sieht man wieder dieses Gender Gap in der Medizin, ich könnte mich schon wieder aufregen, lasse ich jetzt sein, sondern auch hier würde ich immer messen und zwar alle Hormone, die ich heute in dieser Podcast folge erwähnt habe, also wir messen das Pregnenonon s, wir messen das DHRS, wir messen das Testosteron, das Dehydrotestosteron, das Progesteron, das Östradiol wenn ich noch einen Zyklus habe, dann messen wir in der zweiten Zyklushälfte, wenn ich keinen Zyklus mehr habe, Messe ich.
Zwischendrin und dann sehe ich mir das Verhältnis Östrogen oder Östradiol und Progesteron an. Ich guck mir die anderen Hormone an und dann entscheide ich mit der Frau, wo an welcher Stelle wollen wir denn jetzt hier mal in das Zyklusgeschehen eingreifen? Wir haben natürlich vorab eine riesengroße Anamnese gemacht und auch die ganzen Risiken abgefragt und wir Monitoren die Sachen und natürlich empfehlen wir jeder Frau eine regelmäßig gynäkologische Vorsorge zu machen. Brust, Ultraschall, eine richtig gute Ultraschalluntersuchung bei der Gynäkologin, das sind Dinge, die man während einer Hormontherapie unbedingt tun sollte. Also Messen, machen, Messen, Kontrolle und Diagnostik stehen an erster Stelle ganz wichtig,
dann nutzen wir natürlich nur bioidentische Hormone, denn die chemisch hergestellten. Haben Abbauprodukte, haben toxische Metabolite. Die haben eine wesentlich andere Wirkung auf den Körper und sind eben nicht vergleichbar mit der bioidentischen Formulierung. Also das heißt, wir nutzen ausschließlich bioidentische Präparate und fahren damit sehr, sehr gut, wenn wir das jetzt einmal zusammenfassen.
Ja, ist jetzt eine Hormontherapie für alle Frauen da draußen ungefährlich, weil die Brustkrebswarnung der FDA aufgehoben worden ist? Dann würde ich sagen. Nein, wir müssen uns das Risiko bei jeder einzelnen Frau individuell angucken. Und wir müssen abwägen, was wollen wir mit dieser Hormontherapie erreichen, bin ich der Meinung, man sollte das bei jeder Frau überprüfen und überlegen, ob eine Hormontherapie in Frage kommt?
Ja, das sollte man tun aus meiner Sicht, denn die Hormone haben eine ganzheitliche, sehr, sehr wichtige und relevante Wirkung im Körper und ich möchte nicht geistigen Verfall erleben ab 50 ja, weil mein Östrogen so nicht. Niedrig ist also. Ich starte bei mir selbst natürlich auch schon lange mit einer Hormontherapie.
Ich hab mit DHEA angefangen und bin jetzt in der Pereminopause mit Östrogenen und auch dem Progesteron zugange. Ist immer nachgemessen und das klappt auch sehr, sehr gut. Eine Sache noch, die sehr wichtig ist. Fangt frühzeitig mit Östriol einer Vaginalcreme an, um den Verfall eurer Schleimhaut, den Abbau eurer Schleimhaut zu verhindern, denn Östriol hilft hier, die Regeneration zu stärken. Weniger Blaseninfekte, weniger Schleimhauttrockenheit das wirkt sich natürlich auch auf die Libido aus, auch auf den Geschlechtsverkehr, das kann ich euch nur so weiterempfehlen, das würde ich bei jeder Frau machen, der die in die Minoperia. Reminopause kommt also eine allgemeine, da kann man eine allgemeine Empfehlung
aussprechen, bei allen anderen Dingen sollte man zwar darüber nachdenken und es auch in Erwägung ziehen und eigentlich dem Ganzen erstmal positiv gegenüberstehen, aber immer das individuelle Risiko abschätzen, also. Lass da, lass dich da gut beraten von Experten. Ja, mach da bitte keine Selbstschüsse und lass deine Hormone testen, es macht auf jeden Fall Sinn zu wissen wo du stehst. Ich hoffe du konntest jetzt in der heutigen Podcast Folge wieder einiges für dich mitnehmen, was zur Hormontherapie wichtig ist.
Und ich bin gespannt, ob du damit Weiterkommst und freue mich auf jeden Fall auf die nächste Podcast folge nächste Woche.