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Folge 7: Michaela Ernst - Warum Frauen über 50 die perfekten Gründerinnen sind

Dienstag, 1. September 2026 · 39 min

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Shownotes

Michaela Ernst wusste schon mit 12, dass sie Journalistin werden möchte und arbeitete jahrelang für Medien wie Kurier, profil, Financial Times Deutschland, trend, falstaff, Wienerin oder Diva. Ihre Karriere nahm dabei immer wieder Umwege. Ihre erste Chefredaktion mit 27 wurde erstmal nichts, denn sie war schwanger – und damals war es undenkbar, dass eine junge, schwangere Frau so eine Position antreten kann. Also wurde stattdessen erstmal ein Mann genommen. Später folgten allerdings noch weitere Chefredaktionen, es blieb also nicht, wie befürchtet, die einzige Option einer Führungsposition.

Doch nach einigen schweren Jahren im Journalismus beschloss sie mit 51, sich beruflich neu aufzustellen – und machte einen MBA in Human Resources. Mit 56, zu einem Zeitpunkt, als sie nicht mehr mit spannenden Jobangeboten in den Medien rechnete, bekam sie überraschend das Angebot, Sheconomy, ein Wirtschaftsmagazin für Frauen, mitzugründen.

Ihre Geschichte zeigt, dass berufliche Veränderung in der Mitte des Lebens nicht zu spät kommt und eine berufliche Neuorientierung neue Chancen eröffnen kann.

Über ihr Alter hat Michaela Ernst bei ihren beruflichen Stationen wenig nachgedacht. Schließlich kommt sie aus einer Familie der „Longevity“-Unternehmer. Ihr Vater, ihre Mutter und auch die Großeltern arbeiteten alle bis ins hohe Alter noch weiter in ihren Berufen. Zu alt für eine berufliche Veränderung zu sein – das kannte sie von zuhause nicht.

Von ihrem Vater, einem Textilunternehmer, hat sie außerdem gelernt, dass Krisen immer auch eine Chance sein können. Heute, mit 63, arbeitet sie neben Sheconomy als Speakerin und Coachin im von ihr gegründeten The Female Empowerment Lab. Dort unterstützt sie andere Frauen dabei, an ihrer eigenen Stärke zu arbeiten und weniger an sich selbst zu zweifeln.

In dieser Folge sprechen wir darüber,

• warum sie heute ihre Erfolge besser wahrnehmen kann als mit 30

• warum sie schon mit 12 wusste, dass sie Journalistin werden möchte

• warum stetiges Dazulernen für sie im Leben und im Beruf wichtig ist

• warum sie sich mit 51 entschieden hat, einen MBA zu machen – und warum das so erfüllend war

• wie mit 56 das überraschende Angebot kam, ein Wirtschaftsmagazin mitzugründen

• warum eine zweite Karriere und berufliche Veränderung auch nach 50 möglich sind

• wie früher über Frauen in Wirtschaftsmagazinen berichtet wurde

• was Longevity-Unternehmer sind und was Michaela Ernst von ihrer Familie über das Älterwerden und Arbeiten gelernt hat

• wie sie von ihrem Vater, einem Krawattenmacher, unternehmerischen Optimismus lernte

• warum sie die Benachteiligung von Frauen erst im Berufsleben kennenlernte

• was Schwangerschaft und Familie für die Karriere einer Frau noch in den 1990er-Jahren bedeuteten

• warum 50+ ein gutes Alter zum Gründen ist und was für eine Gründung in der Lebensmitte spricht

• warum es gerade in Österreich so viele Gründungen gibt

• welche goldenen Regeln des Netzwerkens unter Frauen es gibt

• wer geeignet ist, selbst Gründerin zu werden

Ein Gespräch über berufliche Veränderung in der Lebensmitte, Karriere 50+, Gründen 50+, lebenslanges Lernen, zweite Karrieren, Frauen in der Wirtschaft und die Frage, warum Alter kein Grund sein muss, beruflich kürzerzutreten.

LINKS ZUR FOLGE:

• Mehr zu Michaela Ernst, ihren Workshops und dem Female Empowerment Lab gibt es hier (michaelaernst.at)

• Sheconomy, das Wirtschaftsmagazin für Frauen, veranstaltet regelmäßig Career Sessions zum Thema „Gründen mit 50+". Mehr Infos dazu gibt es hier (sheconomy.media).

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