
Folge 9: Brigitte Kren - Wie schafft man nach 30 Jahren Brotberuf den Sprung in den Traumjob?
Dienstag, 29. September 2026 · 33 min
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Shownotes
Schauspielerin Brigitte Kren hat mit 50 Jahren den mutigen Schritt gewagt, ihren sicheren Brotberuf aufzugeben und die Schauspielerei, die sie schon viele Jahre nebenbei ausübte, zu ihrem Hauptberuf zu machen. Ihr beruflicher Neustart war damit keine neue Karriere von null, sondern der Schritt, ihren langjährigen Traum endlich ganz zu ihrem Beruf zu machen.
Bekannt ist Brigitte Kren aus Serien wie „SOKO Donau“ und „Vier Frauen und ein Todesfall“ sowie aus Produktionen wie „Freud“ und „Dancing Stars“. Was viele nicht wissen: Mehr als drei Jahrzehnte lang arbeitete sie als medizinisch-technische Assistentin (MTA), unter anderem im Wiener AKH in der Hormon-Abteilung unter Prof. Dr. Dr. Huber. Ein sicherer Beruf, der für finanzielle Stabilität sorgte, während sie parallel ihre ersten Erfahrungen am Theater und später beim Film sammelte.
Erst als ihr Sohn zu studieren begann und die Pflichten als Mutter weniger wurden, gab sie ihren Brotberuf auf. Warum sie diesen überhaupt ergreifen musste, hatte mit ihrem Vater zu tun: Als Hofrat bei der Landesregierung hatte er mit Kunst und Kultur wenig am Hut und verbot ihr, eine Ausbildung am Reinhardt Seminar zu machen.
In dieser Folge sprechen wir darüber,
• warum Brigitte Kren eigentlich Balletttänzerin werden wollte und warum daraus nichts wurde
• wie sie bereits mit zehn Jahren am Linzer Landestheater entdeckt wurde
• wann aus dem Wunsch, Schauspielerin zu werden, ein konkreter Traum wurde
• warum ihr Vater ihr den Weg ans Reinhardt Seminar verbot
• warum sie sich nach der Matura für die Ausbildung zur MTA entschied
• wann sie erstmals Zweifel hatte, dass der Beruf der MTA dauerhaft das Richtige für sie ist
• wie sie trotz Dreifachbelastung aus Beruf, Familie und Schauspiel ihre Ziele verfolgt hat
• was der Brotberuf für sie bedeutet hat und was sie daraus fürs Leben mitgenommen hat
• warum sie mit 50 und nach dem Angebot von „Vier Frauen und ein Todesfall“ zunächst Bedenken hatte, ihren sicheren 9-to-5-Job aufzugeben
• warum sie beim beruflichen Neustart nie an ihr Alter gedacht hat – und warum genau das für sie ein Geheimnis des Jungbleibens ist
• was „Stehzeiten“ in ihrem Schauspielberuf bedeuten und warum sie diese ihre „Spaghettijahre“ nennt
• warum man bei der Suche nach einem Brotberuf keine Standesdünkel haben sollte
• warum ein Mentor oder eine Mentorin und gute Unterstützer bei einem beruflichen Neuanfang so wichtig sind
Ein Gespräch über berufliche Veränderung, berufliche Neuorientierung, zweite Karrieren, Quereinstieg, Karriere mit 50, Frauen 50+, Sichtbarkeit und den Mut, neue berufliche Wege zu gehen.
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Denn: Es ist nie zu spät für berufliche Veränderung – oder sogar für den Traumjob.
LINKS ZUR FOLGE:
• Brigitte Krens Biografie „Und weiter geht die wilde Jagd” ist bei Ueberreuter (ueberreuter.at/shop/und-weiter-geht-die-wilde-…) erschienen.
• Im November debütiert sie an der Wiener Staatsoper und ist als Herzogin von Krakentorp in der Oper „La Fille du Régiment” zu sehen. Karten dafür gibt es hier (wiener-staatsoper.at/kalender/2026/november).
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