
Wir waren klar besser – der FC-Podcast von Express & Kölner Stadt-Anzeiger· Staffel 1· Folge 8
#8 – 1:4 in Stuttgart, doch der FC fährt mit jeder Menge Hoffnung nach Hause
Samstag, 5. September 2026 · 30 min
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Shownotes
Nach dem 1:4 des 1. FC Köln beim Champions-League-Teilnehmer VfB Stuttgart vor 60.000 Zuschauern ziehen Uwe Bödeker (Express) und Lars Werner (KStA) im Gespräch mit KStA-Sportchef Christian Löer noch aus Stuttgart Bilanz. Trainer René Wagner sage, die Niederlage sei „um ein Traumtor zu hoch ausgefallen“. Dem stimmten die Reporter zu.
Uwe Bödeker sprach von einer „deutlichen Abfuhr" – vor allem in der ersten Halbzeit sei Stuttgart klar überlegen gewesen und hätte drei, vier, fünf Tore erzielen können. Nach der Pause habe der FC aber eine starke Viertelstunde gehabt, in der ein Anschlusstreffer möglich gewesen wäre. Werner berichtet, bei den Spielern direkt am Mannschaftsbus keine große Niedergeschlagenheit wahrgenommen zu haben. Trotz des Ergebnisses sei es „ein geiler Abend“ gewesen: 60.000 Zuschauer, rund 7000 bis 8000 Kölner Fans, eine „brutal stimmungsvolle Kulisse“.
Torwart Marvin Schwäbe sei in der Mixed-Zone trotz der vielen Gegentore sachlich geblieben. Auch Tom Krauß und Thomas Kessler nahmen laut Bödeker positive Aspekte mit – wenngleich René Wagner eingeräumt habe, die Abwehr hätte sich in manchen Szenen cleverer anstellen können.
Der erst wenige Tage zuvor verpflichtete Mikey Moore wurde nach seiner Einwechslung sofort zum gefährlichsten Kölner Offensivspieler und bereitete das 1:3 vor. Gemeinsam mit dem ebenfalls eingewechselten Ellyes Skhiri, der dem Mittelfeld Ruhe und Struktur gab, zeigte sich das Potenzial des Kölner Kaders. Dass Wagner nicht von Beginn an mit Moore und Skhiri spielte, sahen beide nicht als Fehler. Für das Heimspiel gegen Werder Bremen erwarten sie, dass beide von Anfang an spielen, ergänzt um die zuletzt erkrankten Said El Mala und Thijs Dallinga.
Ragnar Aché habe als alleinige Spitze ohne Unterstützung „überhaupt nicht funktioniert“ – beide sehen ihn eher als Opfer der Umstände. Luka Lochoshvili erlebte einen „Tag zum Vergessen“ (verunglückter Querpass, grenzwertiges Duell vor dem 0:3), bleibt für die drei Journalisten aber ein Spieler mit Führungsqualität. Alessio Castro-Montes überzeugte spielerisch, war aber tempomäßig überfordert – ein Bereich, in dem laut Bödeker die Rückkehr des verletzten Sebastian Sebulonsen als Rechtsverteidiger helfen dürfte.
Einordnung des Gegners: Beide Reporter warnten davor, Stuttgart trotz des 1:5 gegen Bayern zu unterschätzen – Bödeker beschreibt eine „Dreiklassengesellschaft" mit Bayern an der Spitze, dahinter Teams wie Stuttgart, gegen die der FC „jeden ärgern“ könne.
Trotz deutlicher Niederlage überwog ein positiver Grundton: intensive Partie, starker Moore-Auftritt, stabile Moral. Der Blick richtet sich optimistisch auf das Heimspiel gegen Werder Bremen.
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Christian Löer: Hallo und herzlich willkommen zu Wir waren klar besser dem Podcast von Express und Kölner Startanzeiger über den Rfc Köln mit einer kleinen Sonderausgabe nach dem ja einem schweren Abend dem 1 zu 4 des Rfc Köln in Stuttgart und noch aus Stuttgart zugeschaltet sind meine Kollegen Uwe Bödecker vom Express und Lars Werner vom Kölner Startanzeiger. Ja Jungs klar besser. Und Schnitt. Das galt am Freitag überwiegend
Uwe Bödeker: Hallo?
Christian Löer: für die Stuttgarter, allerdings sehr auch phasenweise für den FC, womöglich eine Viertelstunde lang. Am Ende sei es ein Traumtor zu hoch ausgefallen, sagte René Wagner eben nach dem Schlussgriff. Uwe, wie würdest du es bewerten?
Uwe Bödeker: Ich fand schon, es war eine deutliche Abfuhr. Die Abfahrt hat noch nicht stattgefunden. Wir stehen hier draußen vorm Stadion. Der Bus vom FC wird noch beladen. Ja und die Spieler steigen bestimmt nicht glücklich in den Bus ein. Weil das war
Christian Löer: Aber auf eigenen Füßen, hoffe ich.
Uwe Bödeker: auf eigenen Füßen auf jeden Fall. Aber das war schon auch gerade der ersten Halbzeit phasenweise. Ja, muss man echt sagen, war der VfG da deutlich besser. die hätten durchaus 3, 4, 5 Tore schießen können, hätte sich der FC nicht beklagen können. Dann gabs nach dem weiten Wechsel ne Phase, 15 Minuten, wo der FC wirklich am Drucker war und konnte da leider nicht den Ausgleich machen, aber ich sag mal ne Viertelstunde reicht eben auf dem Niveau nicht, irgendwas mitzunehmen. Das war schon irgendwie auch ernüchternd, aber eigentlich auch zu erwarten.
Christian Löer: So.
Uwe Bödeker: Stuttgart ist schon eine andere Kategorie Champions League Teilnehmer und das hat man heute gesehen.
Christian Löer: Ja. Lars, würdest du dem zustimmen? Ich fürchte ja. Jaim. Hallo erstmal. Erstmal so Jaim. Und ich muss dazu sagen, ich stehe sogar fünf Meter neben dem Mannschaftsbus des FCs jetzt 23.57 Er ist also noch nicht abgefahren und ich sehe jetzt die Spieler. Und wenn ich jetzt ehrlich bin, so richtige Niedergeschlagenheit sehe ich da gar nicht bei den Spielern. Also das war auch so bisschen der Tenor. in der Mixzone und auch in der Pressekonferenz bei den Spielern, bei den Verantwortlichen. Man hat das ein bisschen einkalkuliert, aber man hat schon ein bisschen damit gerechnet. zur Wahrheit gehört natürlich auch, der FC hätte natürlich zwei, drei Tore erzielen können, vielleicht sogar müssen, aber er hätte halt auch sieben oder acht kassieren können, wenn wir allein an die erste Halbzeit denken, wo es halt irgendwie näher Fast ein Wunder war, dass es halt lange 0-0 stand. Drei Hochkaräter vom VfB Stuttgart innerhalb von wenigen Minuten. Ja, dann kassierst du halt das 0-1. Aber der FC war mit dem 0-1, ich, zur Pause noch gut bedient. Aber Jungs, ich möchte auch noch eine andere Sache sagen. Trotzdem war es ein geiler Abend. Man muss es einfach auch mal so sagen, da macht der Beruf auch richtig Spaß. Es waren 60.000 im Start und es ist das Duell zweier Traditionsclubs. Es war eine brutal stimmungsvolle Kulisse. Auch die Kölner, sicherlich 7000 da, haben enorm Stimmung gemacht. Am Anfang vielleicht bisschen zu viel Stimmung mit den ganzen Pyrus und Raketen. Gönnt wohl wahrscheinlich zur FC-Ultra-Volklohe. Aber es war halt auch... Ja, Ja, woher fliegende Pyro eigentlich beim FCR nicht zur Vollklohre gehört. da gebe ich dir vielleicht auch recht, es war too much. Das kostet auch wieder den Verein wieder was. Aber es war halt auch einfach eine stimmungsvolle, tolle Kulisse. Und es war auch, wenn man ehrlich ist, klar waren viele Fehler. auch auf FC Seiten in der Abwehr, aber es war halt auch irgendwie auch ein spektakuläres Spiel. Also es wurde ja schon einiges geboten. Langweilig fand ich es auf keinen Fall, das kann ich ehrlich sagen. Ja, das war wohl das Gegenteil von langweilig, auch am Fernseher. Du hast gerade kurz die Mixzone angesprochen, da kommt bei den Spielern ja dann noch mal sehr nah, auch gleich nach dem Schluss-Fiff. Ja, wie hast du es wahrgenommen, wer hat sich geäußert und wie? Na gut, muss natürlich sagen, Marvin Schwebe, der besitzt natürlich den Diplomatenpass. Der ist direkt aus der deutschen Botschaft gekommen und hat versucht, was zu verkaufen. also Marvin ist da halt wirklich immer relativ sachlich. Aber du hast halt, hat er dann auch aus seiner Sicht vielleicht auch die richtigen Worte gefunden. Er wollte da wirklich jetzt nicht mit den Spielern, mit den Teamkollegen zu hart ins Gericht gehen. Aber wer ihn mal beobachtet, auf dem Platz In der ersten Halbzeit, und ich habe ihn da mal mehrfach beobachtet, der hat schon gemerkt, also der war schon richtig sickig. Der hat schon echt geschimpft halt auch. Der war sicherlich mit der ersten Halbzeit gar nicht zufrieden. Das war auch zu wenig einfach, muss man auch sagen. Überhaupt bereitet die Abwehr so bisschen Sorgen. Allerdings sage ich natürlich auch, der VfB Stuttgart, Champions League Teilnehmer, die nächste Woche in die Champions-League-Saison starten. Das ist jetzt momentan nicht ganz die Kragenweite des FC. Das ist sicherlich am kommenden Samstag. gegen Werder Bremen dann anders wieder. ist ein Team, vermeintlich auf Augenhöhe. Momentan ist vielleicht sogar der FC mehr auf Augenhöhe oder besser sogar vielleicht als Werder Bremen. Da gilt es dann natürlich eher. Hat sich noch ein Spieler
Uwe Bödeker: Tom
Christian Löer: geäußert? Uwe, hattest du noch die Gelegenheit, jemandem zu sprechen?
Uwe Bödeker: Kraus war auch noch in der Nix, auch Thomas Kessler. Das zeichnet natürlich auch die Profis aus, dass die bei solchen Spielen, auch wenn man dann 4-1 kassiert und 1-4 kassiert, dass die die positiven Dinge mitnehmen. Das ist ja auch richtig so. Ich glaube aber trotzdem, dass da auch Tacheles geredet wird, auch untereinander. Von René Wagner fielen dann auch auf der Pressekonferenz so Sätze, da kann man sich auch mal cleverer anstellen in der Abwehr. ich glaube schon, dass es auch Themen gibt, die da ernsthaft angesprochen werden. Das muss jetzt nicht immer in der Öffentlichkeit sein. Dafür ist jetzt auch nicht der Raum.
Christian Löer: Es ist natürlich immer schwierig gegen so eine Truppe, danach das ordentlich einzuordnen. Ja, und muss natürlich auch, Entschuldigung, man muss natürlich auch, man muss natürlich auch sagen, Entschuldigung. Entschuldigung, man muss natürlich auch sagen, ein Pokalspiel. der FC-Bus fährt jetzt gerade los. der FC Bus. Wir sind live dabei, wie Michael die Hupe drückt. Was ich noch ganz kurz sagen wollte, Entschuldigung, Jungs. Ich finde, in Würzburg hätte der FC ja auch schon zwei oder vielleicht auch drei Gegentore bekommen können. Gegen Hoffenheim, die ja wirklich ohne Aslani, ohne Lämpere und ohne Kamaric gespielt haben, haben sie ja auch zwei kassiert. Das hätten auch mehr sein können. Wir erinnern uns an den vergebenden Elfmeter von Mörstedt. Und heute hätten es natürlich dann auch am Ende des Tages sechs oder sieben oder vierzehn, acht Euro sein können. Also da ist schon ein bisschen die Abwehr ist sicherlich momentan nicht sattelfest. Aber es gibt auch ein paar Sachen, die Hoffnung machen, muss ich auch mal ganz ehrlich sagen. Also zum Beispiel können wir auch noch mal gerne darüber reden. Mikey Moore, als das Spiel kam. Also das war schon der Augenweide, muss ich sagen, auch wie mutig und engagiert und lustvoll der gespielt hat. Also das fand ich schon stark.
Uwe Bödeker: Ja, man muss ja auch, ist jetzt keine Entschuldigung, aber beim FC fehlte natürlich der Top-Sturm, sag ich jetzt mal aus der Vorwoche, mit Zaid El-Mallah
Christian Löer: Ja, ja.
Uwe Bödeker: und mit Thais Dalinga. Beide erkrankt, die konnten nicht zum Einsatz kommen. Das hat natürlich auch was gemacht mit der Mannschaft, aber als dann Mikey nur reinkam, 2.11., da hat man gesehen, der war direkt der gefährlichste Spieler. Also wir haben bei unseren Noten fünf Leute, eine 5 gegeben, der hat eine 2 bekommen. Und das war schon...
Christian Löer: Ja. Ich glaube sogar Lars, bei denen 1,5, habe ich gesehen. Ja, ich wollte einfach mal so ein kleines Zeichen setzen, weil ich den Auftritt einfach so beherz und toll fand, muss ich ganz ehrlich sagen, wie der 19-Jährige, der erst seit zwei, drei Tagen beim FC ist, naja, drei, vier Tage sind es jetzt, aber einfach da drauf losgekickt hat. Gleichgefährliche Szenen. Für mich auch nicht zufällig, dass er das dann das 1 zu 3 dann auch selbst auflegt. Also das war erfrischend einfach. Jetzt fährt übrigens 0.03 der FC-Mannschaftsbus los. Ja, jetzt ist er weg. und wickt noch mal freundlich hinterher. Hahaha.
Uwe Bödeker: Zurück nach Göln, wir winken.
Christian Löer: Nein, ich fand es auch, es war eine Phase. Man muss natürlich vorsichtig sein, zumal nach einem 1-4. Aber was Muur da spielt, das ist schon große Klasse, wie er das Spiel verändert hat. Übrigens gemeinsam, wie ich fand, mit Skiri, womit wir ja auch ein bisschen bei der Aufstellung wären. Natürlich will René Wagner die stärkste Mannschaft aufstellen, die ihm zur Verfügung steht. Das macht er ja nicht aus Spaß. Vielen dass er eben nicht mit Muur und Skiri beginnt. Aber hätte er es womöglich tun sollen?
Uwe Bödeker: Ich glaube nicht. Wir haben jetzt zwei Spiele gesehen vom ersten FC Köln gegen Top-Mannschaften mit Hoffenheim und VfB Stuttgart, eigentlich auf dem Papier und von vielen Experten auch als ganz klar besser bewertet werden. Jetzt haben wir drei Punkte nach zwei Spielen. Da kann man wirklich zufrieden sein. Ich bin jetzt gespannt, wie es dann nächste Woche gegen Bremen aussehen wird. Da muss der FC das Spiel machen und da gehe ich fest davon aus, dass der FC dann auch mit dem Skiri
Christian Löer: Ciao, ciao.
Uwe Bödeker: beginnen wird, weil der einfach im Mittelfeld ein Faktor ist, der kann den Ball mal halten, der bringt eine gewisse Ruhe rein, eine gewisse Struktur, eine gewisse Ordnung. Heute hat mir das auch im Mittelfeld so ein bisschen gefehlt. Eigentlich findet das gar nicht statt so richtig und da kann ich mir vorstellen, wird dann nächste Woche eine andere Stadtformation auch stehen und ich bin total gespannt, was passiert, wenn Michael nur Maler und Dalinger zusammenbauen.
Christian Löer: Du
Uwe Bödeker: stehen.
Christian Löer: Einiges, würde ich fast sagen.
Uwe Bödeker: Das kann schon eine Wucht werden.
Christian Löer: Ich fand deutlich, ja. hast es auch gerade richtig angesprochen. finde ich auch komplett richtig. Man muss ja immer erwähnen, hast heute ohne Seid Elmaler gespielt. Ein bisschen schade für die Jungen, weil Jürgen Klopp ja auch unweit von uns auf der Tribüne im Stadion saß. Und du hast heute auch ohne Teistalinger gespielt. Das sind halt die drei Torschützen für die drei Treffer aus dem Hoppenheim-Spiel. Und das hast du heute auch gemerkt, weil Wagner Aache, sagen wir auch mal ganz ehrlich, das hat heute überhaupt nicht funktioniert. Der hing total in der Luftbohne, hat versucht, immer die Bälle festzumachen, aber ist selbst nie gefährlich geworden. Es tat mir schon fast so bisschen leid, Junge, muss ich ganz ehrlich sagen. Aber wenn dann natürlich eine Unterstützung kommt, auch in Form vielleicht von Mu aber auch dann wieder von El Mala oder auch als Doppelspitze von Mios mit Dalinga, wenn da wieder im Teubesitz seiner Käfte sein sollte. Also ich finde heute als alleinige Spitze, das hat irgendwie nicht funktioniert. Oder sieht es anders?
Uwe Bödeker: Ja, Ache noch ein Satz. Ein bisschen leid tut er mir auch, weil ich habe das Gefühl, dass er
Christian Löer: Ja.
Uwe Bödeker: seit ein paar Tagen auch ein bisschen mit sich hadert. Training habe ich das schon beobachtet. Da hat er viele Schüsse abgefeuert und da ging nichts ins Tor. Selbst im Training braucht das einen Stürmer, dass die Dinger reingehen. Manchmal ist das jetzt auch so Verzweiflung, dass er dann versucht, allen Lagen zu schießen. Aber die sind dann auch hoffnungslos, Situation, aus denen er dann schießt. Aber er kämpft und er opfert sich für die Mannschaft auf und versucht, Sachen zu machen, Bälle festzumachen. Das hat er heute leider überhaupt nicht gefunden, weil er auch gar nicht in so Situationen kam, wo er dann auch mal hätte ablegen können, weil dann aus und nix besetzt war.
Christian Löer: Und Jeff Chabot hat natürlich einen hervorragenden Job gemacht gegen ihn. Da hat er sich festgebissen. Unser Chef-Chabot, Luca Locovili, hatte ein paar eher finstere Szenen heute. Das ging ja los mit diesem Querpass ins Seiten aus, der ihm da ja total verrutscht ist. Ja, und dann das Duell mit Demirovic. Das war ja grenzwertig, muss man sagen, vor dem 0 zu 3. Ja, einen Tag zum Vergessen gehabt, man heute sagen. meine, gegen Frau Baeimann oder wirklich nur starken Eindruck hinterlassen, fast so bisschen wie so ein Leader, wirkt ja fast schon so in dem Spiel. Heute, ich will nicht sagen jetzt Grenzen aufgezeigt, es war einfach überhaupt nicht sein Abend. Man muss auch einfach sagen, da kam auch deutlich mehr Qualität auf ihn zu. Ich habe es ja gerade schon angesprochen, Offenheim ohne sein Offensiv-Trio am vergangenen Wochenende. Heute, das war schon ein anderes Kaliber und da sah er nicht gut aus. Und ich muss natürlich auch noch Alessio Castromontes dazuzählen. Der ist natürlich auch da zum Teil schwindig gespielt worden, sah halt auch auf die Haken der gegnerlichen Spieler. Man hat schon bisschen gemerkt, dass da auch ein Geschwindigkeitsdefizit bei ihm ist auf der rechten Abwehrseite. ob das so optimal gelöst ist, habe ich auch so Frage gezeigt. Spielerisch kann da was. Hm? Auch Standards finde ich jetzt gar nicht so verkehrt, aber hinten rechts Das fand ich schon heute grenzwertig. Er ist natürlich auch in die Qualitätsfalle gelaufen. Auf der
Uwe Bödeker: Also da hat man schon gesehen.
Christian Löer: Seite mit Fürich, mit Elkandus, der da immer wieder auftauchte. Mh. Wagner Mann natürlich eine absolute Maschine, der erst das Wahnsinnsding vergibt und dann einen Sonntagsschuss dem Marvin Schwäbe verpasst. Da habe ich dann irgendwann gedacht, jetzt könnte es mal langsam reichen, oder?
Uwe Bödeker: Aber noch mal zu hinten rechts, ich finde auch da sieht man, dass Sibulonzen dann schon fehlt. Castromontes kam halt
Christian Löer: Ja.
Uwe Bödeker: wirklich sehr an seine Grenzen, auch was das Tempo angeht. ja, da wie gesagt hatte der FC halt auch Pech, dass die personell nicht ganz auf Rosen gebettet sind, wie das eben andere Vereine sind.
Christian Löer: Auch da der korrekte Hinweis, sieben Kollegen, hast vollkommen recht. glaube, mit Sibolunzen hast du da auch wieder eine andere Stabilität hinten rechts. Auch eine andere Physis halt auch. Die Physis von Sibolunzen ist auch so beeindruckend. Da kann halt Castro Montes, der auch für mich ein ganz anderer Spieler ist, nicht mithalten. Hoffen wir mal, dass er bald wieder fit ist.
Uwe Bödeker: Und bei Lodzso noch einen Satz. finde, so ein Abend kann man jedem Spieler auch mal zugestehen. ist nicht viel gewesen, was gelungen ist. Aber jetzt ist entscheidend und das, glaube ich, das steckt in dem, wie man damit umgeht. ich hoffe, wünsche ihm einfach, dass er das total schnell abschüttelt und dass er dann den nächsten spielen.
Christian Löer: Da bin ich mir fast sicher, muss ich sagen. Das ist, glaube ich, kein Abend. Zumal ich weiß es gar nicht, ob wir auch den VfB Stuttgart ein bisschen unterschätzen. Vielleicht durch dieses 1 zu 5 gegen die Bayern am ersten Spieltag. Aber das ist eine hervorragend besetzte Mannschaft, die Champions League spielt. Und gegen die man dann schon vor allem eben, wie Lars eben sagte, bei der Stimmung vor 60.000, da kannst du halt richtig unter die Räder kommen. Und da muss man ja auch einfach festhalten, der FC hatte große Szenen. Und diese eine Viertelstunde beim Stand von 0-1 nach dem Seitenwechsel, da kann's fallen. Es kann definitiv fallen. waren mindestens drei, vier Abschlüsse. Und wer weiß ... Also, es gab Szenen, da Sebastian Hoeneß eingeblendet und wirkte ein bisschen durcheinander. Vollkommen richtig. Also ich fand auch diese 20 Minuten wirklich richtig start. Ich muss auch ehrlich sagen, so ganz zugetraut hatte ich dem FC nicht. sagen wir mal ehrlich, also zu weit gehört ja auch, dass der VfW Stuttgart so lange überhaupt kein Tor erzielt hat in der ersten Halbzeit. Das war ja schon fast ein Treppenwitz bei den drei Großchancen, die er aus... ausgelassen hatte. Also da kann sich der FC auch so bisschen glücklich schätzen, dass man nur mit einem ganz knappen Rückstand in die Pause gegangen ist. Aber dann zeichnet diese Mannschaft natürlich auch wieder aus, dass sie dann halt nicht, dass vielleicht auch Wagner offenbar die richtigen Worte gefunden hat und dass sie dann ganz anders, auch personell anders und auch von der Grundordnung anders, ja, auch viel präsenter Auftritt, viel mutiger auf einmal. Man wünscht sich, es vielleicht sogar von der ersten Minute an so funktioniert. Ich weiß, das ist in Stuttgart natürlich überhaupt nicht einfach. Das brauchen wir nicht so reden. Aber es war ja gegen Hoffenheim oder im Pokalspiel ähnlich so. Und zum Beispiel, das manifestiere ich jetzt vielleicht auch einer Person, Isaac Johannesson, den ich in der zweiten Halbzeit auch gut paand heute wieder. Also in der ersten Halbzeit, also man sieht es ja gar nicht, wie ich das geschrieben hatte, wie so ein isländischer Treu. der sich versteckt halt. Ja. Also man wünscht sich doch manchmal, warum nicht gleich von Anfang an. Ich weiß, das ist nicht immer so einfach. Es ist relativ einfach gesagt. Aber Andy ist schon ein bisschen komisch. Bremen ist ja dann genau der
Uwe Bödeker: Für mich war nochmal ein...
Christian Löer: Gegner, den wir das sehen werden. Also einerseits der etwas passendere Gegner, dann auch die passendere Location, wenn man das so sagen darf, nämlich im eigenen Stadion. Und wenn wir uns dann vorstellen, Skiri Mour von Beginn an, Dalinga, El Mala wieder dabei, das ist ein anderes Spiel. Darf man, glaube ich, berechtigt hoffen.
Uwe Bödeker: Das wird ein anderes Spiel. habe heute noch mal eine Erkenntnis, die wurde dann untermauert durch das Spiel. Es ist eigentlich eine Dreiklassengesellschaft in der Liga. Ich hatte zuerst gedacht, die Bayern 5-1, war es gegen Stuttgart. Ist da was drin, vielleicht für den FC
Christian Löer: Bayern ist in der eigenen Klasse. Haha.
Uwe Bödeker: gegen die Stuttgarter, wenn die hinten so schwimmen. Aber das kann man nicht vergleichen. Also die Bayern sind da wirklich ganz oben weg. Und dann kommt eine... eine Gruppe, wo der FC eigentlich auch nicht gegen anstinken kann. Es sei denn, es läuft wirklich alles glatt wie auch gegen Hoffenheim. Das war auch schon, fand ich, überraschend, dass da ein Dreier raussprang. Wenn jetzt heute ganz viel Glück dazu gekommen wäre und so ein Ding geht nach der Pause mal rein, ist hier vielleicht auch was zu holen. Also der FC kann jeden hinter den Bayern zumindest ärgern.
Christian Löer: Vielen
Uwe Bödeker: Da bin ich von überzeugt. Und gegen Bremen? müssen sie das Spiel, glaube ich, zu Hause Das wird jetzt nochmal eine ganz neue Situation, wo ich gespannt bin, wie sich die Mannschaft da mal präsentiert. Jetzt ist erstmals vielleicht der FC sogar Favorit.
Christian Löer: Nein, nicht vielleicht. finde, der FC ist für mich in dem Heimspiel gegen Werder Bremen Favorit. Also Werder Bremen hat sich meiner Meinung nach auch wirklich nicht gut verstärkt. Im Gegensatz, interessanterweise zum HSV, die halt wirklich viel gemacht haben, die halt wirklich gute Einkäufe getätigt haben. Bei Werder Bremen sehe ich das nicht so sehr. Der Hoffnungsträger ist Füllkrug, mehr der Niklas Füllkrug, der jetzt wieder zurückgekommen ist. Ich weiß auch nicht, ob er da jetzt die Erwartungen alle so erfüllen kann. Bei dem hat es ja auch nicht geklappt in letzten anderthalb, zwei Jahren. Ich finde, die Mannschaft ist nicht so doll besetzt. Ich weiß, die FC-Verantwortlichen das nicht gerne hören. Aber ich finde, in dem Spiel muss ich schon sagen, dass der FC für mich ... Favorit ist er und relativ klar superfavorit ist er.
Uwe Bödeker: Ja, aber genau das das Gefährliche, weil ich sehe den FC eher stark, wenn sie Räume haben, wenn sie Konter können, aber nicht so stark, wenn sie wirklich Ballbesitz haben. Also da bin ich jetzt wirklich gespannt, was dann passiert.
Christian Löer: Ja, aber ich glaube, dass Werder Bremen auch bisschen was anbieten wird in der Defensive. Weißt du, auch für mich ist keine richtig sattelfeste Abwehr von Bremen. Also ich finde, in dem Spiel, vor allem wenn du dann hoffentlich, und davon gehen wir einfach mal aus, Dalinger und Elmala wieder zur Verfügung hast und hoffentlich auch im Vollbesitz ihrer Kräfte, ja, da sollte schon was gehen, meiner Meinung nach. Und nur über 90 Minuten. Und ja, womöglich ist der Niklas Völkruck ein guter Aufbaugegenspieler für Luca Locovici, nach dem Abend heute. Denn wir wollen ihm ja wirklich beim besten Willen nichts absprechen. Der bleibt ein Mann mit Führungsqualität und der bleibt ein Mann, der hervorragend in der Innenverteidigung spielen kann. Was ich raushöre nach Mixed Zone PK, dem Spielbesuch plus Busabfahrt, was ihr da alles mitgenommen habt. Der Optimismus Vielen ist relativ umgebrochen.
Uwe Bödeker: Ja, ich mach das vor allen Dingen fest an Mikey Buhr. Also das ist ein Junge, kommt mit 19 hierhin und spielt eine zweite Halbzeit, wo ich sage, boah, der ist auch körperlich und physisch da, hat Spielfreude. Sowas genau will ich halt sehen und dann denke ich immer so, boah, der zieht die anderen auch noch mit. Das wird, wie gesagt, wird schon cool.
Christian Löer: Also der Kader bietet ja auch noch Optionen. Wir sagten es ja gerade schon hinten rechts, Sivuloncen ist sicherlich wieder ein Upgrade. Wie gesagt, Dalinga, El Mala, da sind ja auch Maiky Mour, wer da vielleicht auch von Beginn an eine Chance bekommt. Allerdings kann es jetzt auch nicht erwarten, dass der 90er jetzt in jedem Spiel Sterne vom Himmel spielt. das wäre jetzt auch nicht gut. Aber man darf's hoffen, komm! Ja, vor allem, man hat ja wirklich mal Fantasie bei so einem Spieler. Auch wenn das jetzt vielleicht nur für eine Saison ist, aber da ist halt diese Fantasie, dass das ein richtig geiler Kicker ist oder sowas. Und das siehst du ja sofort, wenn der schon auf dem Platz steht und die ersten Moves, die ersten Aktionen gemacht hat und so weiter. Also das macht der Spaß, da auch mal hinzugucken. Ja, ein Spieler, der uns träumen lässt.
Uwe Bödeker: Ich finde das auch super wichtig für Zeit, weil du hast jetzt zwei, drei Jungs auch mal dabei, wo du sagst, boah, die können diesen Fokus, den er ja eigentlich auch zurecht genossen hat, weil er ein Ausnahmespieler ist, aber so ein bisschen auch mal von ihm den Fokus nehmen. Mit Dalinga auch. Wenn du dem den Ball im 16er zuspielst, hat man immer das Gefühl, boah, Ding, kann reingehen. Und das ist natürlich auch für den Zeit eine super Situation, dass er jetzt Leute an seiner Seite hat, die, ja. auch eine super Qualität hat.
Christian Löer: Was ich auch noch ganz gut fand heute ist, dass René Wagner auch noch für ein paar Minuten noch Ima Drondž gebracht hat. Das ist ja auch wirklich eine verrückte, kuriose Geschichte. Sei mir mal ehrlich, der war ja weg vom Fenster und hat ja eigentlich keine Zukunft in Köln mehr gehabt oder hat auch vielleicht gar nicht mehr, weiß ich jetzt nicht. Ist schwierig. Aber wird wahrscheinlich jetzt doch beim FC bleiben, weil die Transferfenster auch in den letzten liegen. Die schließen ja jetzt oder haben schon geschlossen. Er wurde ja auch offenbar belohnt für seine Trainingsleistung, sein Eifer, auch für seine Haltung, auch in dieser schwierigen Situation sich reingehangen zu haben. Ob er dem FC weiterhilft, weiß ich nicht. Aber vielleicht ist er ja doch nochmal gut für ein Jokertor. Keine Ahnung, kann ja möglich sein.
Uwe Bödeker: Aber das ist vielleicht nur eine kleine Geste, aber auch die zeigt, finde ich, die sagt unheimlich viel über René Wagner aus, weil der
Christian Löer: Ja.
Uwe Bödeker: halt wirklich in der Pressekonferenz eben auch noch gesagt hat, das war jetzt wirklich eine Belohnung für den, weil der wollte allen zeigen, wer hier Gas gibt und wer sich nicht hängen lässt, der wird belohnt. Das finde ich halt im Fußballbusiness eine super Geste, weil das ist auch ein Zeichen und das registrieren die ganzen Spieler und es glaubt,
Christian Löer: Vielen
Uwe Bödeker: dass der Ronditsch sehr beliebt ist auch in der Mannschaft und dass das jeder sieht und dass sich jeder mitgefreut hat, auch wenn er jetzt nichts groß bewegt hat.
Christian Löer: Naja, aber so lange war er jetzt ja auch nicht in Köln. Er ist bei der
Uwe Bödeker: Ja, ja.
Christian Löer: Polen verliehen worden und mal zu Preußen Münster. Aber scheint aber trotzdem, scheint er da irgendwie einigermaßen anzukommen halt. Ja, ich hab ihn ein paarmal am Geissbockheimen gesehen und ich fand wirklich auffällig, dass der immer ein freundliches Gesicht durch den grünen Gürtel trägt. Das finde ich schon bemerkenswert und das scheint der René Wagner tatsächlich auch jetzt mit der Nominierung honoriert zu haben. Allerdings gehört er leider auch zur Wahrheit. Und so sehr ich ihm eben heute den Hetrick von Herzen gegönnt hätte, köpft er ja dem Wagner Mann den Ball genauso vor die Füße, dass der den Wolle reinjagt. Und hinterher hat man Rondic Ja. wirklich auch kopfschüttelnd auf dem Platz rumlaufen gesehen, als wollte er sagen, ach man, so doch bitte nicht. Aber mein Gott, das hat es dann auch nicht ausgemacht. Und so was passiert halt und man darf halt auch niemals damit rechnen. Das war, wenn man so ein Brett da loslässt. Das war ja wirklich das war ja Wahnsinn. Rondelsch hat übrigens ja auch einen ganz netten Vertrag noch beim FC, das darf man ja auch mal ruhig sagen. Den hat er ja auch in vielen Halbjahresvertragen bekommen, der ja noch bis 2029 läuft. Denke ich auch. Ja, der hat kein Problem, Supermarkt den Wagen vollzukriegen. Das kriegt er schon hin.
Uwe Bödeker: Ja, glaub schon. Deswegen lacht er auch immer.
Christian Löer: Ja, aber da kann man den Spieler keinen Vorwurf machen. muss doch immer Leute geben, die einem Spieler solche Verträge geben. Der hat nix geklaut. Der Junge hat von Christian Und ganz im Gegenteil. Keller damals diesen tollen Vertrag bekommen. glaube, findet den Christian Keller heute auch gut. Und wenn man eben hört, dass der in der Kabine begrüßt wurde mit Applaus und Jubel und dass René Wagnus auch so rausgestellt hat, das zeigt einfach, dass es ja ganz offensichtlich in dieser Mannschaft funktioniert. Das sehen wir ja auch, indem wir ja immer wieder festhalten können, dass die Mannschaft von Rückständen zurückkommt, von Rückschlägen sich gut erholt, auch heute nach der ersten Halbzeit. Da hätte es ja genug Gründe gegeben, gar nicht mehr aus der Kabine zu kommen. Genau, das wollte ich auch nochmal hervorheben. die Mentalität der Truppe, da scheint es wirklich zu stimmen. Sogar heute selbst nach diesem Nackenschlag, nach diesem 0 zu 3 dann irgendwann, versucht die Mannschaft, sie lässt sich dann halt nicht komplett überspielen und so weiter und auseinandernehmen. Sie versucht es noch, dann auch zurückgekommen, hat immerhin einen Anschluss geschafft zum 1 zu 3. Du hast auch gemerkt, so ein bisschen da, bisschen was ist auch beim VfB passiert. war dann irgendwie dahin mit der schönen Stuttgarter Zeit. Also der hätte sogar vielleicht noch, ich will jetzt nicht spinnen, aber vielleicht hätte er noch ein zwei, drei fallen können. Also am Ende ist dieser Stuttgarter Sieg natürlich total verdient. Dabei gibt es glaube ich keine zwei Meinungen. Aber doch, diese Moral, ist halt auch was, woraus man halt Zuversicht und Hoffnung schöpft, meiner Meinung nach. Ich finde, so kann man sehr gut
Uwe Bödeker: Auf jeden
Christian Löer: in diesen Abend gehen. Ich wünsche euch jetzt von Herzen, dass ihr da vernünftig wegkommt. Das ist ja mitunter etwas schwierig. Habt ihr schon eine Fahrgelegenheit ausgemacht?
Uwe Bödeker: Wir müssen jetzt erstmal, hier sehe ich gerade hinter dem Zaun so eine jubelnde Menge Stuttgarter, das will man natürlich nicht sehen, aber da müssen wir erstmal durch.
Christian Löer: Das ist unangenehm. Unangenehm. Ja.
Uwe Bödeker: Und dann fahren wir schön mit der Bahn 2-3 Stationen zum Hauptbahnhof.
Christian Löer: Sollten wir Sehr gut. noch hinbekommen. Ich sage es wirklich noch, jetzt wirklich herrlich draußen. Wir haben jetzt immer noch 23, 24 Grad fast schon bisschen zu warm für Anfang September. Muss man ja Hahaha. auch ganz ehrlich sagen. es war halt einfach auch nochmal, ich sage es nochmal, aber es war einfach auch ein toller Fußballabend. Klar, das Ergebnis aus Kölner Sicht nicht schön. Brauchen wir nicht darüber reden. Jetzt auch nicht ganz komplett unerwartet. Aber es hat einfach, das macht einfach auch Laune. Wenn da zwei solche tolle Traditionsklubs aufeinandertreffen, so eine geile Stimmung im Stadion ist, 8.000 FC-Fans dabei sind, die auch heute noch einen schönen Nachmittag zum Teil in Stuttgart erlebt haben, weil da ist nämlich der Stuttgarter Weindorf, ist jetzt auch schon seit mehreren Tagen. Also da haben sich halt, ich habe auch viele FC-Fans heute Nachmittag da schon gesehen. Also das ist halt wirklich ein großes Weinfest hier direkt in der Stutt... immer gefährlich, wenn man weint wie Kölsch trinkt. Ja, glaube auch, haben auch einige wie Kölsch getrunken Hahahaha. oder so was. Das hast du auch gesehen. Einige waren doch leicht derangiert schon, muss man ganz ehrlich sagen. Hahahaha Ja, aber es ist halt irgendwie eine Altstadt gewesen, kleine Altstadt hier in Stuttgart. Also das war eigentlich schon ein ganz nettes Ambiente. Ja, vielleicht ist so ein Spiel natürlich am Samstag, Sonntag noch schöner irgendwie. Wo man da vielleicht auch nochmal übernachten kann hier in Stuttgart als Fan. Weil einige sind dann doch schon heute wieder mit ihren Bussen zurückgefahren, die natürlich mit dem Zug fahren. Für die geht es heute nicht mehr zurück, da gibt es einfach keine Verbindungen mehr nach Köln zurück. Aber ich glaube, es war trotzdem irgendwie ein toller Bundesliga-Abend. Bleibe ich dabei. Das Gleiche blüht uns nächste Woche wieder mit zwei Traditionsmannschaften
Uwe Bödeker: Und immerhin waren wir...
Christian Löer: am Abend.
Uwe Bödeker: Immerhin waren wir jetzt für 15 Minuten besser. Nächste Woche hoffe ich auch wieder viele Tore, aber hoffentlich kein Gegentor gegen den FC.
Christian Löer: Ja, aber ganz kurz, aber du hattest noch diesen Vergleich auch noch von letzter Woche. hast dann halt Hoffenheim da gehabt, wo die an einem Samstag 15.30 Uhr damit gefühlt 500, 600 Leuten da in der Kurve steht. Oberrang nur Kölner, weil sie die Karten nicht verkauft bekommen. Und heute Abend, an so einem Freitagabend sind mal eben 7000 oder so was oder keine Ahnung, 7, 8000. Offiziell waren es glaube ich 65, aber es waren wahrscheinlich über 7000 Kölner hier im Stadion. Das ist einfach schon das Salz in der Suppe der Fußball-Bundesliga. Das ist halt einfach auch toll, was für eine Atmosphäre heute hier war. Und auch am nächsten Samstag dann gegen Werder Bremen wieder. Die Bremer werden sicherlich auch mit 6.000, 7.000 nach Köln kommen. Die freuen sich halt auf so einen Samstag in Köln. Ich will jetzt nicht über Hoffenheim-Bashing verfallen, darum geht es gar nicht. Aber diese Traditionsclubs und die jetzt auch wieder in großer Zahl in der Bundesliga spielen, das macht die Liga dann noch irgendwie aus, weil... Klar, hat international so bisschen viele Vereine so bisschen den Anschluss verloren. Aber das ist halt schon ein Fund, mit dem die Bundesliga auf Wuhan kann. So sieht's aus. ja, würde ich sagen, ihr seht zu, dass ihr schnell ins Hotelbett kommt. Und wir sehen uns in Köln. Und ich sage herzlichen Dank für das Gespräch, für eure Zeit. Und danke unseren Zuhörern für die Aufmerksamkeit. Ein schönes Wochenende trotz allem. Bis dahin.
Uwe Bödeker: Ja, Grüße aus Stuttgart, tschüss tschüss!
Christian Löer: Tschüss! Tschüss!