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Wissensreisende

WR145 - Viele erste Male auf dem Weg ins All: Das Weltraumrennen hat begonnen!

Freitag, 21. Juni 2024 · 1 h 23

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Shownotes

Nach dem zweiten Weltkrieg beginnen Russen und Amerikaner damit, Marschflugkörper und Großraketen zu entwickeln. Die USA wähnen sich im Vorteil, doch dir Russen holen nicht nur auf, sie überholen den Kontrahenten auf dem Weg zu den Sternen. Bald schon piept der erste Satellit in der Umlaufbahn und der erste Mensch im All lässt nicht lange auf sich warten. Die westliche Welt ist schockiert und Präsident Kennedy erklärt, das die USA die erste Nation auf dem Mond sein soll. Das Mercury Programm beginnt und anders als bei den Russen bekommt das Programm große öffentliche Aufmerksamkeit...
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#Weltraumrennen #Sputnik #Mercury-Programm #Zeitgeschichte #Nordamerika #Osteuropa

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Bitte geben Sie Ihre Koordinaten eintausendvierhundertfünf Kilometer Nordost zweitausenddreihundert Jahre in die Zukunft. Was? Reisende. Willkommen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, es ist Freitag und dementsprechend so wie jede Woche wieder Zeit für eine neue Folge bei den Wissensreisenden. Wir sitzen hier zwar schon zu zweit am Tisch im Cockpit vom Raumzeitschiff parat wir wie jede Woche der Christ.

Hallo ihr Lieben. Und ich bin der Jan. Aber selbstverständlich haben wir auch heute wieder eine Raumzeitstandleitung aufgebaut, und zwar zum lieben Xiaomi. Hallihallo es freut mich, wieder dabei sein zu können. Und es freut uns sehr, dich wieder dabei zu haben. Genau letzte Woche haben wir angefangen.

Chris hat es ja angekündigt mit einer neuen Serie, nämlich so ganz grob die Geschichte der Raumfahrt, das Rennen zum Mond und ich würde sagen. Genau da, wo du letzte Woche aufgehört hast. Fang doch jetzt einfach wieder an und erzähl einfach weiter. Genau zünde die zweite Stufe. Exakt, genau das. Das wird noch ne dicke Rakete glaub ich. Mit den Stufen erfolgen, aber egal. Wir starten heute mit dem neuen Abschnitt der Geschichte am 12 Januar 1907 der Ort ist Shitomir im russischen Kaiserreich und heute liegt er in der Ukraine und hier wird heute Sergej Pawlowitsch Koroljow geboren, da sich seine Eltern früh trennten, wuchs er bei seinen Großeltern auf und er wurde Handwerker und absolvierte eine Lehre als

Maurer und Dachdecker. Aber bald schon hat er etwas gefunden, was ihn einfach zunehmend interessierte und immer mehr begeisterte. Und das war die Fliegerei, und so begann er bald neben seinem eigentlichen Beruf auch im örtlichen Segelflugzeug Club Oawuk mitzuarbeiten und schon mit 17 Jahren konstruierte er dort sein erstes Segelflugzeug, eine k fünften also konstruieren in dem Falle ist wirklich das physische zusammenbauen, er hat es noch nicht gezeichnet und geplant, sondern damals war es einfach so, wenn du segelflug machen wolltest, dann muss es dir auch ein Flugzeug bauen.

Seine neue Leidenschaft ließ ihn nicht los und er beschloß, sich weitergehend mit dem Thema zu befassen. Und so begann er dann 1925 ein Studium am Polytechnischen Institut Kiew. Allerdings wurde das Institut 1926 bereits geschlossen und er wechselte an die Moskauer Technische Hochschule. Im Rahmen seines Praktikums während seiner Studienzeit lernte er das Zentrale Aerohydrodynamische Institut Zagi kennen, hier.

Hatte es ihm besonders die Konstruktionsabteilung angetan und er konnte in den Prozess der Konstruktion von motorflugzeugen hereinschnuppern, 1929, dann entwarf von konstruierte er sein erstes Segelflugzeug als Neuentwicklung also, diesmal hat das wirklich entworfen und im selben Jahr entstand unter der Anleitung des heute legendären Flugzeugkonstrukteurs andré Tupolew sein erstes Motorflugzeug.

Das war die SK 4. Diese Konstruktion war dann auch koroljows Diplomarbeit und am 9. Februar 1930 war es dann soweit. Mit 23 Jahren hatte er sein Diplom als Ingenieur für Flugzeugbauern in den Händen. Ein Jahr später wurde er Teil einer Gruppe, deren Existenz von Konstantin Zielkowski vorausgesagt wurde. Der giert die russische Abkürzung, stand übersetzt in etwa für Gruppe zur Erforschung reaktiver Antriebe, die neu gegründete Gruppe war in verschiedene Arbeitseinheiten aufgeteilt, und Koroljow fand dann seinen Platz in einem der beiden Moskauer Raketenbüros, und die hießen innerhalb des Gird Moskit hier traf er auf einen Mann, der ihm einfach neue Impulse gab, und das war sein neuer Mentor Friedrich Zander. Dieser Friedrich Zander war ein

deutsch Baltisch russischer Gelehrter und Erfinder, und zusammen arbeiteten sie an einem revolutionären neuen Antriebskonzept. Und das Resultat waren die Hybrid Raketen git, 09 und GTX und bei einer Hybrid Rakete wird ein fester Treibstoff mit einem flüssigen Oxidator kombiniert und damit kann man ein paar Vorteile aus den beiden üblichen Raketenarten, also Feststoffraketen.

Und flüssig angetriebenen Raketen kombinieren. Feststoffraketen haben den Vorteil, dass der Treibstoff schlicht und ergreifend nicht schwappen kann. Das bedeutet, dass die Eigenbewegung des Treibstoffs sich nicht auf die Flugbahn auswirkt. In der Regel ist auch die Gefahr einer ungewollten Zündung geringer und er versucht auch nicht ständig als Gas auf Nimmerwiedersehen zu entweichen, allerdings hat dieser Typ natürlich auch Nachteile und der größte Nachteil ist ist die Zündung einmal erfolgt brennt der Triebsatz in jedem Falle komplett ab, es ist keine signifikante Schubregulierung oder gar eine Abschaltung möglich, liegt einfach daran, dass in dem Feststoff auch schon der Oxidator enthalten ist.

Einmal Wasser konnte man nicht einfach so einbauen. Ja, einen sehr großen Eimer Wasser. Außerdem hätte der wieder geschwappt. Das hätte dann die Feststoffrakete wirklich ad absurdum geführt. Bei. Den Raketen mit flüssigen Betriebsstoffen ist es gerade genau umgekehrt. Man kann sie super regulieren und sogar abschalten, aber da man mit Flüssigkeit unter hohem Druck und bei sehr tiefen Temperaturen arbeitet, sind die Raketenmotoren. Ungleich komplexer und fehleranfälliger und auch die Gefahr durch die hochentzündlichen Flüssigkeiten ist riesig.

Zum einen die Tatsache, ja, die entzünden sich wirklich sehr schnell und das andere ist, dass auch viele dieser frühen Raketentreibstoffe super giftig waren. Bei der Hybrid Rakete hat man aber nur eine Flüssigkeit und das ist der flüssige Sauerstoff, der den festen Treibstoff dann hinterher dazu bringt, verbrennen zu können.

Und man kann natürlich die Zufuhr dieses Sauerstoffs regulieren oder auch ganz kappen. Aber zurück zu koryov 1933 wechselte er zum Raketenforschungsinstitut Rii und wurde 1934 Leiter der Abteilung Raketenflugkörper. Seine wissenschaftliche Abhandlung der Raketenflug in die Stratosphäre entstand in dieser Zeit und bis 1938 gingen seine Projekte gut voran.

Sein gerade aktuelles Projekt war das raketengetriebene Segelflugzeug RP 318 / 1. Doch während Hitler in Deutschland die Macht ergriffen hatte und die Welt in einen ungesehenen Krieg trieb, hatte Russland sein ganz eigenes Problem mit einem machtbesessenen Unmenschen, Josef Stalin, und dieser löste eine Serie von Ereignissen aus, die als die Zeit des großen Terrors in die Geschichte einging. Der Terror richtete sich gegen alle mutmaßlichen Gegner der stalinistischen Herrschaft und als unzuverlässig angesehene Elemente oder Gruppen.

Die in Showprozessen schnell abgeurteilten Opfer wurden dann entweder gleich hingerichtet oder zu Hunderttausenden zur Zwangsarbeit deportiert. Den großen Terror kann und will ich hier einfach nicht beleuchten, denn das sprengt auf jeden Fall den Rahmen in jede Richtung. Das ist nicht eine Folge, das ist nochmal eine ganze Serie, wichtig ist aber, dass auch Koroljow in die Mühlen dieses Terrors geriet, am 27 Juni 1938 wurde er von der politischen Geheimpolizei des NKWD verhaftet, nach zweitägiger Folter und Drohungen gegen seine Familie unterzeichnete er ein fingiertes Geständnis. Obwohl unschuldig, wurde Korojow am 27 September 1938 ohne förmliches Gerichtsverfahren zu 10 Jahren Zwangsarbeit im Gulag und 5 Jahren Verlust der

Bürgerrechte verurteilt. Nach mehreren Zwischenstationen erreichte er das berüchtigte Arbeitslager Moltiak. Hier wäre er fast verhungert. Das wenige Essen, das er ergattern konnte, hatte so wenig essentielle Nährstoffe, dass er so schwer in Skorbut erkrankte, dass sein Unterkiefer schwerbeschädigt wurde und er viele Zähne verlor.

Durch die Initiative seiner Mutter mit der Unterstützung zweier bekannter Piloten wurde sein Fall neu verhandelt. Seine Strafe wurde auf 8 Jahre in Bulak reduziert und noch einmal wurde seine Mutter aktiv und sie schaffte es, dass er in die sharaschka ZKB 29 kam. Das war effektiv ein Spezialarbeitslager für inhaftierte Wissenschaftler und Ingenieure. Hier traf er dann auch wieder auf Andrej Tupolew, der hier das Sonderkonstruktionsbüro leiten musste und er arbeitete dort an Tupolevs neuer Kriegswaffe mit dem Sturz Kampfflugzeug Tupolew TU 2, das erstmals im September 1942 militärisch eingesetzt wurde.

Die Tatsache, dass dieses Flugzeug eine erfolgreiche Konstruktion wurde, hätte wahrscheinlich ermöglicht, dass Koroljow aus der Haft entlassen würde. Doch er hatte andere Pläne. Er bewarb sich im Oktober 1942 um eine Tätigkeit in einem Flugzeugmotorenwerk in Kasan, und hier arbeitete das Sonderkonstruktionsbüro okb 16 für Raketenantriebe unter Leitung seines ehemaligen Mitarbeiters Valentin Gluschkow. Das Büro war ebenfalls einer Sharaschka, also sie waren hier weiterhin Gefangene, aber man sieht dort, Koroljow hat sich dazu entschieden.

Einfach darin weiterzuarbeiten, was er wirklich verarbeiten wollte, statt halt irgendwo rauszukommen und keine Chance mehr zu haben, an Raketen weiterzuarbeiten. Zusammenarbeiteten sie an praktischen Raketenantrieben für Flugzeuge mit praktischem und theoretischem Erfolg am 10 August 1944 wurden Koroljow und Gluschko auf Bewährung vorzeitig aus der Haft entlassen und setzten ihre Arbeiten an den Raketenentwicklungen als angestellte Ingenieure des UKB 16 fort, das heißt, selbst als sie entlassen wurden, haben sie dort weitergearbeitet. Dem Zweiten Weltkrieg stieg Koroljow zum Chefkonstrukteur des zunächst nur militärisch orientierten sowjetischen Raketenprogramms auf.

Koroljows Identität wurde zu seinen Lebzeiten geheim gehalten und in der Öffentlichkeit wurde er nur anonym als der Chefkonstrukteur bezeichnet. Koroljows Ziel war es, ein ziviles Raketenprogramm zu entwickeln, 1945 wurde er nunmehr im Range eines Oberst der Roten Armee mit anderen Ingenieuren und Technikern ins sowjetische Hauptquartier nach Berlin beordert. Bekam den Auftrag, das deutsche Raketenprogramm zu studieren und in Deutschland verbliebene Mitarbeiter des Raketeningenieurs Werner von Braun ausfindig zu machen. Von Herbst 1945 an lebte er im thüringischen Bleicherode. Hier schließt sich der Kreis zu den Ereignissen der letzten Folge, aber wir folgen jetzt erstmal weiter der russischen Seite mit Plänen deutscher

Konstruktionen und deutschen Raketenkonstrukteuren kehrte Koroljow 1946 in die Sowjetunion zurück. Neben anderen arbeiteten in dieser Zeit der Assistent Werner von Brauns, Helmut Köttrup und der Aerodynamiker Werner Albring unter der Leitung Korojows in Kaliningrad. Die erste aus dieser Zusammenarbeit resultierende Konstruktion war die R 1 Rakete von 1948, eine Kopie der deutschen A 4 auf Basis der in der Sowjetunion verfügbaren Materialien. Anders als die US-Amerikaner, die deutsche Wissenschaftler mit ihrer Operation Overkast in die USA brachten und ab 46 innerhalb von Operation Paper Clip für die Einbürgerung und den Verbleib der Wissenschaftler sorgten, schöpfte die Sowjetunion nur deren Wissen ab und nutzte

dieses Wissen bei den entscheidenden Schritten für die Raumfahrt. Koroljow erkannte frühzeitig, dass die A 4 kein relevantes Entwicklungspotenzial hat, befürwortete aber dennoch ihren Nachbau, um schnell zu einer einsatzfähigen Rakete für die eigenen Truppen zu kommen. Also sprich ist hier gleich zweigleisig gewandert, gesehen, okay für die Raumfahrt bringt mir das Ding nichts, aber ich muss gucken, dass ich die glücklich halte, die mir das Geld geben, also baue ich erstmal eine militärische Rakete, der erste Start einer r 1 fand am 17 Oktober 1948 auf dem Testgelände Casputinia statt, im November 1950 wurde die Rakete von der Sowjetunion. Armee für den Waffeneinsatz abgenommen. Ab 1949 wurden modifizierte r 1

als wissenschaftliche Höhenforschungsraketen eingesetzt und am 15 August 1951 wurden erstmals 2 Hunde, das waren Jessic und Zigarren, in Kasputinja an Bord gebracht. Sie erreichten mit der R 1 W eine Scheitelhöhe von 110 Kilometern und landeten anschließend wohlbehalten, doch Jessic und Zigarren waren nicht die ersten Lebewesen im All, um zu diesen zu gelangen, müssen wir auf die amerikanische Seite wechseln. Schon vor Kriegsbeginn hatten die Amerikaner mit dem Hermes Programm begonnen.

Es war damals Teil der Programme, die die Naka, die Vorgängerorganisation der NASA, durchgeführt hat, eine Forschungs und entwicklungspartnerschaft zwischen dem Audience Core und General Electric begann am 20 November 1944 das Ziel war die Entwicklung von Langstreckenraketen, die sowohl gegen Bodenziele als auch gegen hochfliegende Flugzeuge eingesetzt werden konnten.

Das Hermes Programm sollte ursprünglich 3 Phasen Umfragen. Die erste Phase sollte eine Literaturrecherche sein. In der zweiten Phase sollte eine Forschungsgruppe nach Europa entsandt werden, um die deutschen Raketen zu untersuchen. Und in der dritten Phase sollte das Programm seine eigenen experimentellen Systeme entwerfen und auch entwickeln. Also was mich jetzt überrascht, Chris, du hast das in dem Nebensatz immer so ganz schnell mit Werner von Braun. In der Sowjetunion.

Und der wird uns ja bald noch mal wieder begegnen. Nein, Werner von Braun nein, nein, von Braun ging nicht in die Sowjetunion. Ja, hast du das nicht? Nein, die haben 3 Mitarbeiter von von Braun gekriegt, von Braun ist zu dem. Zeitpunkt aber in selber nämlich. Ich warte jetzt nämlich ein bisschen so, der war doch bei den Amis.

Gerade das hatte mich jetzt nämlich komplett aus den Schuhen gebrochen. So was war der erst da drüben. Letztendlich, um das zeitlich einzuordnen, da war es ja so, dass die Zeit, die Koroljow in Deutschland verbracht hat, im Endeffekt begann, als die Amerikaner die wichtigsten Wissenschaftler schon längst in die USA gebracht hatten.

Die Amerikaner waren da wirklich verdammt schnell, und dementsprechend sind nur wenige Übergeblieben, denn es gab natürlich auch ein paar Wissenschaftler, die einfach gesagt haben, ich gehe nicht nach Amerika, die entweder einfach Angst hatten, oder? Und es spielt ja noch mit rein, dass diese Besatzungszone der Amerikaner halt eben Thüringen.

Plötzlich dann erst an die Russin gegeben wurde. Das heißt, die kamen dann ja nur noch dazu. Die Reste aufzusammeln. Und ja, das das das, das war natürlich ein riesen Vorteil von den Amerikanern, dass ja zuerst Bleicherode eingenommen hatten, ja. Ja, richtig, als US-Armee. Die peenemünder Ingenieure, darunter Werner von Braun, gefangen nahm, war Dr. Richard Wporter vom Projekt Hermes sofort zur Stelle, um sicherzugehen, dass die Wissenschaftler Heil in den USA ankamen. Dieser Zufluss an Wissen und Wissenschaftlern beschleunigte und veränderte das Hermes Programm maßgeblich, Mitarbeiter von General Electric Bauten mit Hilfe deutscher Spezialisten auf den White Sense Proving Grounds in New Mexico V. 2 Raketen zusammen ein Block.

Für die Beobachtungen und der Startkomplex 33 wurden errichtet. Der erste V 2 Chart in den USA fand am 16 April 1946 statt, erreichte aber nur eine Höhe von 3,4 Meilen. Die maximale Höhe, die eine V 2 des Projekts Hermes erreichte, betrug 144 Meilen und wurde am 17 Dezember 1946 erreicht. Zu den anfänglichen Zielen des Projekts Hermes gehörte auch die Entwicklung der Hermes B.

Das waren Marschflugkörper mit Staustrahltriebwerk. Diese Art von Triebwerk nennt man auch Ramjet, das ist das, was man heute wesentlich häufiger hört, weil wir uns daran gewöhnt haben, die amerikanischen Wörter zu benutzen, aber das ist halt ein Staustrahltriebwerk. Und dieses Luftarme Staustrahltriebwerk ermöglicht, dass die Kompression der dem Verbrennungsraum zugeführten Luft nicht durch bewegliche Teile wie Turboverdichter erfolgt, sondern allein durch das Verzögern der Strömungsgeschwindigkeit des Gases selbst in den Einlauf.

Das klingt jetzt super schwierig. Es ist auch im Endeffekt schwierig. Es geht halt darum, dass du n Triebwerk baust, das verdammt viel Druck benötigt und dass du nicht den Druck dadurch erzeugst, dass du ne turbopumpe vorschaltest, wie das bei Raketentriebwerken zum Beispiel sehr üblich ist, sondern dass du einfach sagst, das Ding kann halt nicht zu Startbedingungen schon laufen, sondern du musst erst eine gewisse Geschwindigkeit erreichen, um das zu zünden um das zu starten.

So und genau das ist halt in diesem Falle gemacht worden, du hast halt dort eine Kombination gemacht, wo du gesagt hast, ich benutze die. Antriebstechnik der v 2 um diesen Flugkörper auf die Geschwindigkeit zu bringen, ab dem ich das eigentliche Triebwerk überhaupt erst zünden kann. Die Hermes B wurde bald als Testfahrzeug Hermes B 1 und eine einsatzfähige Rakete Hermes B 2 aufgeteilt und aus Hermes B 2 wurde dann wiederum Hermes 2.

Sorry aus Hermes b 1. Das ist so verwirrend, ich mach das nochmal. Die Hermes B wurde bald als Testfahrzeug Hermes B 1 und die einsatzfähige Rakete Hermes B 2 aufgeteilt, das heißt die haben die Rakete genommen in 2 Richtungen weiterentwickelt und aus der Hermes B 1 wurde dann die Hermes 2 im Juni 1946 wurde der Vertrag mit General Electric um eine zweistufige Rakete erweitert, in der die erste Stufe eine V 2 Rakete war und die zweite Stufe einen Staustrahltriebwerk, dementsprechend das Ganze einen Überschallmarschflugkörper ergeben hat.

Das Staustrahltriebwerk wurde vom Team von von Braun entwickelt und dieses Entwicklungstriebwerk nannten sie commet und die Entwicklung daran begann am 10 Dezember 45 obwohl die Ingenieure von Peenemünde keinerlei Erfahrung mit Staustrahltriebwerken hatten und einige Mitglieder über das ganze Land verstreut waren, Schritt die Arbeit dennoch voran. Am 20 Februar 1947 war es aber noch einmal eine V 2, die den 1. Meilenstein der bemannten Raumfahrt setzt. Denn eine dieser Raketen war es, die Fruchtfliegen über die kahmann Linie auf rund 109 Kilometer Höhe brachte. Wirklich, ja, Oh, auf Fruchtfliegen richtig, dementsprechend waren die ersten Lebewesen, die die Menschen ins All befördert haben,

Fruchtfliegen. Es wird Zeit für eine Statue. Wofür die Fruchtfliegen ganz genau, wir wollten es richtig groß machen und haben sie 1 zu 1 nachgebaut. Am 27 Mai 1947 wurde die erste Hermes 2 gestartet. Der Marshallkörper bestand aus einer veränderten V 2 für den Startschub und dann dem eigentlichen Ramjet und der Flug war zwar ein Teilerfolg und der Flugkörper erreichte dabei sogar macht 3,6, aber der Flug führte auch zu einem internationalen Zwischenfall, denn das Testobjekt landete versehentlich in Mexiko. Also man kann sagen die USA haben einmal versehentlich Mexiko mit einer V 2 angegriffen. Verdammt.

Der Flugkörper hatte sich durch Vibrationen selbst zerstört und das selbe schickte. Traf auch die nächsten beiden Testkörper und der letzte Flug 1950 das Team von von Braun wurde nun abgezogen und dem Redstone Arsenal zugeteilt. Hier war das Ziel zunächst die Entwicklung von Marschflugkörpern, wiederum auch die Forschungsergebnisse der neuen Hermes C 1 Studie wurden mit nach Redstone übergeben und hier entstand dann die erfolgreiche Pgm 11 Redstone und diese Pgm 11 war die erste einer ganzen Familie von Raketen und eine direkte Weiterentwicklung der v zweiten.

Spannend ist, dass diese Rakete von Chrysler hergestellt wurde und im Rahmen der ersten Tests für Raketen, die einmal Atomsprengköpfe tragen sollen, in Westdeutschland getestet wurden. Auf die Pgml folgte die Jupiter A, die zu einer Mittelstreckenrakete weiterentwickelt wurde, bei der Jupiter C begann dann die Geschichte der Redstones eine ganz andere Richtung einzuschlagen, denn jetzt wurden sie als Träger für Wetterexperimente zwischen 1900 5657 3 mal für Subobitalflüge eingesetzt und danach wurde sie auch die Testrakete für die Tests von Wiedereintrittsfahrzeugen, die für die bemannte Raumfahrt unerlässlich waren, das heißt, da wurde das erste Mal damit experimentiert, was.

So ein Hitzeschild gebrauchen kannst, um wieder Eintritt zu ermöglichen. Während sich die USA unter maßgeblicher Beteiligung von Werner von Braun und seinen Kollegen langsam in Richtung Raumfahrt bewegten, waren natürlich auf die schlauen Köpfe in der udssr nicht untätig. Und das sollte den USA im Oktober 1957 schmerzhaft bewusst werden. Satellitenstarts waren sowohl von der Sowjetunion als auch von den USA anlässlich des Internationalen Geophysikalischen Jahres 1957 / 58 angekündigt worden. In den USA war man sich jedoch sicher, dass die UD SSR, wenn überhaupt, erst spät im Jahr 1958 soweit war, einen Satelliten ins All zuschicken.

Wie die Amerikaner nutzten auch die Russen eine Interkontinentalrakete als Basis für ihr Raumfahrtprogramm. Die Samy Yorker oder R 7 war die erste Interkontinentalrakete überhaupt, sie wurde ab 1953 unter der Leitung von Sergej Koroljow gebaut und eingesetzt. Korojows Entwurf aus den frühen 1950er Jahren war so solide und so praktikabel, dass die heutigen Sojus Raketen, mit denen die Russen aktuell ihre Kosmonauten ins All schicken, immer noch so aussehen wie die Samyoka diese Form ist ikonisch und kommt so auch nur im russischen Raumfahrtprogramm zum Einsatz.

An die eigentliche Hauptrakete schmiegen sich 4 Hilfsraketen in Kreuzform an, im Gegensatz zu allen anderen Raketenentwürfen sieht es dabei nicht so aus, als hat man einfach 5 Raketen zusammengebunden, sondern vielmehr liegen die kegelförmigen Raketen mit ihren Spitzen am Hauptrumpf an und dadurch wird das komplette Fahrzeug stromlinienförmiger und man sieht hier förmlich koroljows Ursprung als Flugzeugkonstrukteur. Die kreuzförmige Anordnung der Booster oder Hilfsraketen führte dann auch zu dem.

Was heute ein Begriff in der Raumfahrt ist, der koroljows Namen unsterblich macht, und das ist das optisch sehr schöne Phänomen des Koroljowkreuzes, und das entsteht am Himmel, wenn die 4 Booster von der Hauptrakete abgesprengt werden und in 4 verschiedene Himmelsrichtungen fliegen. Die r 7 war schon eine imposante zweistufige Rakete mit ihren 34 Metern Höhe, einem Durchmesser von 3 Metern und einem Gewicht von 280 Tonnen. Und es war diese Rakete, die den ersten Satelliten der Welt, Sputnik, ins All beförderte.

Und dieser Sputnik wog 83,6 Kilogramm und damit fünfmal so viel wie der Satellit, den die USA gerade planten. Explorer One. Sputnik war eine Kugel mit 58 Zentimetern Durchmesser und Koroljow hatte zunächst einen zylinderförmigen Entwurf von Chefdesigner Charmaniow abgelehnt. Und Korichov selber soll dieses Planetenähnliche aussehen gefordert haben.

Und an sich wollten die Kollegen eine konische Form haben, dass es besser in die Raketenspitze gepasst hätte. Aber letztendlich wurde wirklich diese Kugel gebaut, die Kugel wurde dann sorgfältig poliert, vor allem um eine Überhitzung durch Sonnenstrahlung zu vermeiden. Also sie haben im Grunde einfach dafür gesorgt, dass das Ding nicht zu heiß wird, indem sie es verspiegelt haben außerdem.

War es so auch besser zu sehen und anhand der Vermessung der Bahn mit Teleskopen wollte man die Abstiegsgeschwindigkeit bestimmen und daraus Daten über die Dichte der Restatmosphäre in der Flughöhe des Satelliten gewinnen. Also sie haben schon wirklich mit dem Ding mehr gemacht als einfach nur beep. Ja, auf jeden Fall.

Und das Beep war ein Beep, das ein Schock ausgelöst. Komme ich noch zu? Also auf jeden Fall. Die dicht verschraubten Halbkugeln der Kapsel bestanden aus 2 Millimeter starkem Blech aus einer Aluminiumlegierung, und daraus ragten die 2 Antennenpaare mit je 2 * 2,4 Metern und zweimal je 2,9 Metern Länge heraus.

Und diese 4 Antennenstäbe wurden nach Trennung vom Träger mit einem einfachen Federmechanismus Ausgeschwenkt und diese Antennen wiederum wurden von 2 Funksendern mit einem Watt Leistung befeuert und damit sendete der Satellit eben sein ikonisches Signal, nämlich beep. Aber die Russen ruhten sich nicht auf ihrem Erfolg aus und legten nur 29 Tage später nach.

Am November 1957 beförderte eine weitere r 3, die jetzt im Rahmen des Sputnik Programms ebenfalls Sputnik hieß, den zweiten Sputnik ins All. Sputnik 2 bestand genau genommen aus 3 Einheiten, die in einem chronischen Rahmen mit einer Gesamtmasse von 508 Kilo montiert waren, also sie spielten jetzt schon mit einer halben Tonne Masse, die sie ins Alberach. Und jetzt ist das Ding konisch.

Das habe ich jetzt richtig verstanden. Keine Kugel mehr. Ja, Jein, es ist ein konischer Rahmen erstmal. Also du hast so eine klassische Raketenspitze, das hattest du auch vorher als Hülle für den Runden Sputnik, aber du hast jetzt in diesem konischen Rahmen 3 einzelne Elemente an der Spitze befand sich ein Behälter, in dem Instrumente zur Messung der Sonnenstrahlung und der fernen UV Strahlung untergebracht waren, die mittlere Einheit war eine versiegelte Kugelschale, die im Wesentlichen das Gleiche noch mal war wie Sputnik 1 und die Batterien und Sender enthielt und.

Darunter befand sich einer aus Aluminium gefertigte Druckkabine und diese Druckkabine war der entscheidende Fortschritt der Mission, denn in dieser kleinen Kammer befand sich die Eingefangene Moskauer Straßenhündin Leica und sie wurde an diesem Novembertag das erste Säugetier im All. Allerdings bezahlte der arme Hund das mit seinem Leben, denn eine Rückkehr von Leica war nie vorgesehen, Vorräte für das Tier waren für 7 Tage vorhanden, aber Leica starb schon nach 7 Stunden, als das Innere der Kapsel sich zusehends überhitzte, bis heute ist es immer noch so die Frage, war es die Überhitzung, war es der Stress, aber eine Kombination von beiden hat den Hund einfach nach 7 Stunden umgebracht.

Ich mache mir darüber einfach keine Gedanken. Es ist auf jeden Fall fies. Es ist hundertprozentig fies, gar keine Frage. 6 Tage nach dem Start am 10 November 1957 waren die Batterien weitgehend erschöpft und die Sensoren hörten auf, Daten zu übertragen. Sputnik 2 trat am 14 April 1958 nach 162 Tagen im Orbit wieder in die Erdatmosphäre ein.

Die Tatsache des ersten Sputnikstarts machte aller Welt klar, dass die Sowjetunion nun in der Lage war, mit ihren Raketen nicht nur den Weltraum zu erreichensondern.de facto auch jeden Punkt auf der Erde. Und das löste in Teilen der westlichen Welt ein Gefühl der Bedrohung aus, weil die sowjetischen Interkontinentalraketen jenen der USA offenbar überlegen waren, und die USA meinten, nun dringend reagieren zu müssen. Der Start ihres ersten Satelliten Explorer One erfolgte am 1.

Februar 1958 von der Startrampe 26 der Calcone Air Force Station in Florida genau das, was wir heute einfach nur noch als Cape Canaveral kennen, weil von da aus wurde das ganze Raumfahrtzentrum aufgebaut. Gestartet wurde der Explorer One mit einer 4 stufigen Trägerrakete des Typs UNO 1. Das ist eine leichte Modifizierung der Mittelstreckenrakete Jupiter C Explorer One bestand aus einem 205 cm langen Zylinder mit einem Durchmesser von 16 cm und erreichte eine elliptische Umlaufbahn zwischen etwa 360 km und 2 530 km Höhe. Bei einer Gesamtmasse von 13,9 Kilo entfielen dabei 8,3 auf die Nutzlast.

Explorer One war mit Telemetrieantennen und geophysikalischen Messinstrumenten bestückt, unter anderem auch jenen Magnetometern, die den Venellen Strahlungsgürtel um die Erde nachwiesen. Und das ist ganz spannend, dass die Amerikaner bei ihrem ersten Flug genau diesen Van allen Gürtel, der Theoretisiert war, nachgewiesen haben, wohingegen tatsächlich die Russen mit Sputnik 1 und 2 das Problem hatten, dass sie Ausfälle hatten, die sie noch nicht erklären konnten.

Also die hatten es nicht vorhergesehen, dass es da ist. Sie haben es praktisch festgestellt, wussten nicht was es war und die Amerikaner haben es vom ersten Flug nachgewiesen. Ja, für die Russen kam es halt später, dass sie es für sich richtig mitgekriegt haben. Das war eine spätere Mission, richtig. Und spätestens jetzt ist das Weltraumrennen im vollen Gange und stand 1958 hatten die Russen die Nase vorn und in den USA sollte bald das Mercure Programm beginnen und das ist die Stelle wo ich hier zu meinem Copiloten umschalte. Ja, ihr 2 das Mercury Programm.

Aber bevor das losgeht, gibt es noch einen großen Meilenstein, den du vorhin schon so ganz ganz leicht angedeutet hast. Und für diesen Meilenstein hab ich dann jetzt auch zwischenzeitlich mal eben schnell das Raumzeitschiff kurz versetzt, und zwar nach Washington DC, und zwar an den 29.7.1958. Das war der Tag, an dem in den USA die NASA, die National Aeronautics and Space Association, gegründet wurde. Die Gründung erfolgte durch den sogenannten National Aeronotics and Space Act.

Damit entschied Präsident White, die Eisenhower auf den Rat seines Wissenschaftsberaters, dass das zivile Raumfahrtprogramm durch eine Raumfahrtorganisation durchgeführt werden sollte. Vorläufer, das hast du ja eben schon gesagt, war unter anderem das National Advisory Committee for Aeronautics, die Nacker. Die neue Behörde NASA nahm am 1.

Oktober 1958 ihre Arbeit auf und das Erste, was sie gemacht haben, ist, sie haben erstmal die knapp 8000 angestellten der Nacker übernommen. Ja, das ist so super, dass die Amerikaner schon bei der Gründung der Nase eine so große Menge an Personal hatte, in wo man sich dann überlegt, das hat wahrscheinlich das russische Raumfahrtprogramm mit der ganzen Länge gehabt, möglicherweise, weil die einfach nur arbeiten.

Wahrscheinlich hatten die Amis dann noch mehr Kohle dabei. Die hatten nicht nur wahrscheinlich, die hatten die. Hatten ganz sicher mehr Kohle. Bereits Anfang Oktober wurde dann das erste Programm der neu gegründeten Organisation beschlossen und das war das eben schon angesprochene Mercury Programm, das nach dem römischen Gott Merkur benannt wurde, der unter anderem auch der Schutzgott der Reisenden war.

Wobei, man muss sagen, der Beschluss innerhalb der neuen NASA war keine große Frage, denn die frühen Planungen waren schon vor der Gründung von der Nacka durchgeführt worden. Das heißt, eigentlich lief das Ganze schon und der Beschluss war eigentlich nur noch Formsache. Amerikas erste Antwort auf den Sputnikschock hatte es mit Explorer One ja bereits gegeben, aber das Rennen war jetzt nun mal so richtig eröffnet und es gab auf beiden Seiten noch verdammt viele Meilensteine, die erreicht werden mußten, bevor man sich irgendwie als finaler Sieger des Rennens herausstellen konnte. Und zum Start des Mercury Programms waren die USA halt ganz klar in der Verfolgerposition. Das Ziel des Mercury Programms

war es, einen Menschen ins All zu schicken und sicher wieder auf die Erde zurückzubringen. Und dass es bei der Lebensfeindlichkeit des Weltalls auch eigentlich schon genug, was man sich da so vorgenommen hat. Fangen wir doch mal an und schauen wir uns doch mal das Raumschiff oder die Raumkapsel von Mercury mal ein bisschen genauer an.

Die Raumkapsel wurde unter der Leitung von Maxime Allen Fedget von der NASA entwickelt und mehr als 20 Industrieunternehmen arbeiteten mit. Den Zuschlag zum Bau des Raumschiffs erhielt dann die MC Donald Aircraft Corporation. Die Startmasse der Kapsel betrug tausendneunhundertfünfunddreißig Kilo, die Höhe ohne Rettungsrakete 3 Meter. 51 und der größte Durchmesser lag bei 1,89.

Bei einem Fehlstart konnte die Raumkapsel durch die Rettungsrakete von der Antriebsrakete getrennt und in Sicherheit gebracht werden. Diese Rettungsraketen mussten jedoch nie für den Notfall eingesetzt werden, sondern nur in Tests. Der Astronaut konnte die Lage und die Flugbahn der Kapsel mit Hilfe einer Handsteuerung beeinflussen. Die Raumkapsel war aber auch mit einer Einrichtung ausgerüstet, welche sich der Bodenmannschaft ermöglichte, das Schiff vollständig von der Erde aus Fernzusteuern. Da die Mercury Kapseln nur ein sehr begrenztes Innenvolumen besaßen, war in ihnen lediglich Platz für einen einzelnen Astronauten.

Und wegen der wirklich sehr knappen Abmessungen sagt man auch zum Spaß, dass man in die Mercury Kapseln nicht einsteigt, sondern die Mercury Kapsel anzieht. Der Innenraum der Kapsel hatte ein Volumen von 1,7 Kubikmetern. Das muss man sich mal vorstellen als Innenraum, wo auch ein Mensch drin sitzen soll. Also das ist ein Block von einem Meter mal einen Meter mal einen Meter und da drauf sitzt ein zweiter Block von einem Meter mal einem Meter, mal 70 Zentimeter, das ist schon wirklich, wirklich klein.

Der Astronaut konnte die Kapsel über 55 Schalter, 30 Sicherungen und 35 Hebel bedienen. Wichtig für eine Rückkehr zur Erde war natürlich auch der Hitzeschild und neben der hohen Hitze wirkten beim Wiedereintritt Beschleunigungskräfte von 4 g auf den Astronauten. Nach dem Wiedereintritt wurde die Kapsel mit Fallschirmen gebremst. Und was hatte im Meer?

Die NASA bestellte 20 von diesen Raumkapseln. Zusätzlich wurden weitere nicht flugfähige Muster für Versuche und Übungen gebaut. Noch bevor die Astronauten für das Programm ausgewählt wurden, liefen aber schon erste Tests für das Raumschiff. Diese ersten Tests mit dem Raumschiff und der Rettungsrakete wurden mithilfe der Versuchsrakete Little Joe, die zum Testen ballistischer Bahnen schon vorhanden war, durchgeführt.

Allerdings hätte diese Testrakete auch nicht genug Schub gehabt, um die Mercury Kapsel wirklich ins Weltall zu befördern. Aus diesem Grund wurde daneben auf der Grundlage einer Atlasrakete das Big Joe System eingeführt, mit dessen Hilfe ein Raumschiff hoch genug in den Weltraum befördert werden konnte, um den kritischen Wiedereintritt in die Erdatmosphäre testen und üben zu können. Am 13.

Dezember 1958 wurde dann das Totenkopfäffchen Gordo auf der Spitze einer Jupiter Rakete der US Army in die Schwerelosigkeit befördert, der es 3 Minuten ausgesetzt war. Gordo überlebte Start und Landung, versank aber aufgrund eines mechanischen Fehlers der Fallschirmfunktionen mit der Raketenspitze im Ozean. Und der Trank.

Anfang des Jahres 1959 gab es dann aber auch schon wieder den nächsten Schock für die Amerikaner oder zumindest das nächste Zeichen aus der Sowjetunion, dass man auch nicht stillsteht. Denn die UDSSR schickte den ersten Flugkörper aus der Erdumlaufbahn heraus. Das war die Sonde Luna 1, die am Januar von Baikonur aus in den Himmel geschossen wurde. Luna, 1, sollte eigentlich die erste Sonde werden, die den Mond erreicht, auf dem sie aufschlagen sollte, was man damals als harte Landung bezeichnet hat. Luna, 1, war zwar der erste Raumflugkörper der Menschheit, der die Erdanziehung verließ, aber die Landung auf dem Mond klappte nicht.

Aufgrund einer zu hohen Geschwindigkeit verfehlte Luna einst die Oberfläche des Mondes am 4. Januar um knapp 6000 Kilometer und flog mit einer Geschwindigkeit von 2,5 Kilometern pro Sekunde an ihm vorbei. Durch diesen ungeplanten Swing by schlug sie eine Umlaufbahn um die Sonne zwischen den Bahnen von Erde und Mars ein und wurde damit zum ersten von Menschenhand geschaffenen Objekt in einer Umlaufbahn um die Sonne. Nur ne 1 verfehlte 2 Emissionsziel, schickte aber wie geplant zahlreiche Informationen zur Erde, die von den Messgeräten aufgezeichnet wurden. Sie lieferte ZB Werte für die UDSSR über die Existenz des van Ellen Strahlungsgürtels, bestätigte außerdem die Existenz des Sonnenwindes und entdeckte,

dass der Mond kein Magnetfeld besitzt, wieder ein Meilenstein, den die Sowjets im Wertlauf vor den Amerikanern geschafft haben. Aber man ließ sich durch den erneuten Erfolg des Gegners nicht abbringen und die Tests für das Mercury Programm gingen weiter. Anfang 1959 begann die Entwicklung des Hitzeschildes für die Mercury Landekapsel und mehrere Teststarts schlugen im Laufe des Februars und März zunächst fehl. Aber während es beim Hitzeschild noch Probleme gab, funktionierte das Rettungssystem des Raumschiffs beim zweiten Start im April 59 zumindest planmäßig und brachte die Landekapsel vorschriftsmäßig zur Wasserung im Atlantik, so dass das Raumschiff von einem Hubschrauber geborgen werden konnte.

Ja, jetzt hab ich ja einige Zeit so über die Mercury Technik erzählt, aber wenn ich das Ziel habe einen Menschen ins All zu bringen, dann fehlt irgendwie noch was so n bisschen und zwar die Menschen, nämlich die Helden, die die USA zu einer Weltraumnation machen sollten. Anfang 1959 wurden auch die Kriterien zur Auswahl der Astronauten aufgestellt, diese Kriterien waren ein Alter von maximal 40 Jahren, eine Körpergröße unter 1,80 Meter, ausgezeichnete physische Kondition, ein. Abschluss eine Ausbildung als Test und Jetpilot und mindestens 1500 Stunden Flugerfahrung.

Im Februar 59 wurden 110 männliche Kandidaten für das Programm getestet und am April 1959 wurden auf einer Pressekonferenz in Washington DC die 7 ausgewählten Mercury Astronauten vorgestellt und die wurden auch bekannt als die Mercury 7. Das waren Lieutenant Commander allen B. Shepard von der Navy, Captain Virgil, GUS Grysom von der Air Force, Lieutenant Colonel John Glenn von den Marines, Lieutenant Malcolm Scott Carpenter von der Navy, Lieutenant Commander Walter Schirrer von der Navy. Kapitän Donald DEK Slayton von der Air Force und Captain Leroy Gordon Cooper, ebenfalls von der Air Force. Die Zahl 7, die an den Namen jedes einzelnen bemannten Raumschiffs angefügt wurde und die sich auch im Logo des Programms findet, ist auf diese

7 Astronauten zurückzuführen. Damit sollte die gute Zusammenarbeit demonstriert und bei jeder einzelnen Mission an das gesamte Team erinnert werden. So witzig, dass die Amerikaner eben auch dieses 7. Ding hatten, weil in Russland ja auch die r 7 die entscheidende Rakete war und der Name der Rakete, den ich jetzt gerade nicht mehr auf der Zunge habe, ich vorhin genannt habe, heißt nichts anderes übersetzt als die siebte.

Oh Mann, ehrlich, ja. 7 hat ne besondere Bedeutung in der Raumfahrt, offensichtlich auch für beide Seiten. Ja, und die 13 Herren. Jawohl, auch ich kenne da so einen Film. Das ist auch noch n paar Tage in der Zukunft. Das ist vor allen Dingen noch Jahre, sind wir davon entfernt, wenn aber in. Diesem Film kamen schon einige Namen, die du eben aufgezählt hast. Hört man da auch.

Das ist häufiger wieder. Das stimmt, das stimmt. Jeder der 7 Astronauten hatte sein eigenes Spezialgebiet, was die Vorbereitungen der Mission anging. Viele Fragen wurden von den Astronauten in der Gruppe diskutiert und das teils auch wohl richtig heftig, aber sie konnten sich fast immer einigen oder zumindest n Konsens finden und erwirkten damit auch die diverse Änderungen an der Landekapsel, den Antriebsraketen und den Sicherheitssystemen.

Von August bis Dezember 1959 folgten dann monatliche unbemannte Testflüge im Rahmen des Programms. Im September 59 konnten die Sowjets aber ihren Fehlschlag von Luna 1 korrigieren und Luna 2, schlug wie geplant am 14 September 59 auf dem Mond auf. Und nicht mal einen Monat später setzten die Sowjets noch einen drauf, als die Sonde Luna 3 die ersten Bilder der erdabgewandten Seite des Mondes zur Erde schickte. Ja, und diese Luna 3 war erschreckend wieder in der in der Tatsache wie weit die Russen waren, denn zum einen, das war das allererste Raumschiff, das Dreiachs stabilisiert war, also sie haben es da schon hinbekommen das Raumschiff komplett im Raum stabilisieren zu können und die haben nicht einfach irgendwie 2 Fotos von

der Rückseite des Mondes geschossen, sondern 70% der Mondrückseite Kartografiert. Sie haben schon 1959 die Technik entwickelt, die Filme an Bord also die, das war ja damals noch so, dass du wirklich auf Film geschossen hast, die Fotos, und sie haben die Filme an Bord entwickelt und an Bord digitalisiert und in Radiosignale, das heißt, Nein, digitalisiert ist falsch, sie haben sie in Radiosignale umgesetzt, aber es war natürlich noch analog, Wahnsinn, aber generell, sie waren eben so weit, am Mond einen Film zu entwickeln und den dann in Radiosignale umzusetzen, um ins Theater zurückzuschicken. Und in der Heimat waren da, so 90%, immer noch mit mit mit Pferdekutsche unterwegs, so ungefähr oder mit einem Viehwagen.

Richtig, das ist echt krass. Das ist wirklich heftig. Am 4. Dezember 1959 wurde in den USA dann mit der Mission Little Joe 2 der Rhesusaffa Sam gestartet, um die Funktionalität des Rettungssystems nochmal zu testen. Ebenso sollten medizinische Erkenntnisse beim Flug gewonnen werden und der Test war erfolgreich, Sam überlebte und für über ein Jahr lang war das mit 11 Minuten Länge der längste Flug der Nasa.

Ein zweiter Test Little Joe 1 B mit dem Rhesusaffen Miss Sam verlief am 21. Januar 1960 ebenso erfolgreich. Bei diesem Test wurde der Flugabbruch erprobt. Jetzt, so langsam war es aber bei Mercury auch mal Zeit noch mal ne etwas größere Veränderung vorzunehmen, nämlich mal so langsam auf die Raketensysteme umzustellen, die auch später bei den orbitalen Flügen zum Einsatz kommen sollten.

Das war ein Redstone. Raketen, zu denen wir ja eben von Chris schon einiges gehört haben und auch Atlas Raketen und die hast du eben noch nicht beleuchtet. Darum gucken wir uns mal ganz kurz die Atlas Rakete an. Die Entwicklung der Atlas begann im März 1946, als die Firma Consolidated Vulty Aircraft Corporation von den Army Air Forces mit dem Bau einer Interkontinentalrakete mit einer Reichweite von 8000 Kilometern beauftragt wurden.

Das Projekt wurde zunächst nach kurzer Zeit wegen Geldmangel beendet, aber 1951 wurde es angesichts der sowjetischen Aufrüstung wiederbelebt. Und hier tauchte dann auch erstmals der Name Atlas auf. Der erste Start einer Atlas fand am 11 Juni 1957 statt. Nach Auftreten eines Fehlers im Treibstoffsystem musste die Rakete aber 51 Sekunden nach dem Start zerstört werden. Und so war der erste erfolgreiche Flug einer Interkontinentalrakete mit dem erfolgreichen Start der r 7 am 21 August 1957 der Sowjetunion vorbehalten. Eigentlich wollten die USA schneller sein, aber sie haben es leider nicht geschafft, was die er 7 konnte. Ja, die wollten, die gingen auch immer und stets und all die Jahre lang immer mehr auf

Sicherheit. Die Sowjets hatten ja ein großes Geldproblem und haben vielmals gesagt, okay, wir verzichten auf diesen Test, wir verzichten auf jeden Test. Dadurch warnen sie natürlich auch hier und da mal schneller, vielleicht mit ein bisschen Glück, aber es hat geholfen. Das ist richtig. Klar. Es ist eine komplett andere Philosophie.

Auf der anderen Seite ist da auch eine ganze Menge Angst mit dabei, sie hatten einfach keine Möglichkeit, einen Fehler zu machen, sie waren so sehr unter Druck, dass sie im Endeffekt keinen Fehlschlag verkraften konnten und das war so die die mentale Ausrichtung, wie die gearbeitet haben, die sind sich sicher gewesen, nur sie haben als, sie haben es halt hingekriegt, dass einzelne Konstrukteure mit einem Rechenschieber so lange gearbeitet haben, bis sie sich absolut sicher waren, dass es funktioniert.

Wohingegen auf der Seite der Nasa dort halt eben schon ein ganzes Heer von Leuten waren, die sich gegenseitig korrigiert haben und absolut Sicherheit geschaffen haben. Es ist einfach wieder n großer Unterschied, dass du diese Charakterköpfe hattest. In in Russland und dass du diese Gruppen hattest in den USA, dadurch hast du natürlich auch Sachen gehabt, die bei einem Komitee, vielleicht bei der NASA durchgefallen wären oder jemand auf eine bessere Idee gekommen ist vermeintlich, wohingegen die Russen einfach durchziehen mussten, wenn sie angefangen. Haben ja das, was man aber auch nicht vergessen darf ist, während du in den USA alles mögliche auch wirklich getestet hast, weil du.

Die finanziellen Mittel hattest, was natürlich auch dann wieder Zeit kostet. Hast du das? Du hast es richtig gesagt in der Sowjetunion nur mit dem Rechenschieber gemacht, aber das Ganze war auch insbesondere zu dieser Zeit gepaart mit der Tatsache, dass zum Beispiel Menschenleben eines Astronauten oder Kosmonauten der Sowjetunion schlicht und ergreifend vollkommen egal gewesen wäre, weil die Bevölkerung zum Beispiel wäre Juri Gagarin gestorben, die Bevölkerung einfach niemals etwas davon gehört hätte. Punkt.

Und das genau das hätte in den USA, glaube ich einfach nicht funktioniert und dementsprechend hast du da wirklich die Sache von ey. Wir müssen den Astronauten auf jeden Fall sicher zurückholen, weil wenn das misslingt, dann dann ist das Vertrauen einfach auch weg und dann glaubt keiner daran, dass wir es schaffen können.

Also die US Air Force, die hat den Flug nur n paar Monate später geschafft, aber die Sowjetunion waren halt nunmal die ersten ein Jahr später, also ein Jahr nach diesem offiziellen ersten Flug der Atlas Rakete am 29 November 1958 schaffte dann die Rakete auch das erste Mal einen Flug über die volle geforderte Distanz, eigentlich die bei der Konstruktion eingefordert worden ist. Im selben Jahr 1958 wurde auch schon beschlossen, die Atlas als Trägerrakete für das Mercury Programm zu benutzen und im September 1959 nahmen die ersten Atlas D ihren Truppendienst auf. Im Mai 1960 stellte die Atlas D mit einer Flugstrecke von fast 14 500 Kilometern den bis dahin gültigen Rekord für den weitesten bekannten Flug einer

Interkontinentalrakete. Auf. Militärisch war die Atlas nicht so super und das lag an ihrer lang langen Vorbereitungszeit zum Start und dementsprechend wurde sie eigentlich schon 1965. Bei der Air Force außer Dienst gestellt. Sie wurde dann durch. Besser geeignete Interkontinentalraketen ersetzt aber diese ausgemusterten Atlasraketen wurden bis in die 90er Jahre als Trägerraketen für Nutzlasten eingesetzt.

Die Redstone hatten wir ja und dementsprechend kommen wir doch jetzt endlich mal zu dem Punkt, wo wir dann im Mercury Programm das größere und stärkere Gerät auspacken. Und zwar ging das Los mit der Mission Mercury Atlas 1 am 29 Juli 1960 geplant war ein subobbitaler Testflug für die Mercury Kapsel und auf die Rettungsrakete wurde bei dieser unbemannten Mission verzichtet. Die Kapsel hatte funktionstüchtige Triebwerke zur Trennung von der Atlas Rakete, aber die Wiedereintrittsraketen waren tatsächlich zu diesem Zeitpunkt auch reine Attrappen. 58 Sekunden nach dem Start zerbrach die Trägerrakete in knapp 9 Kilometern Höhe die Rakete und die Kapsel schlugen daraufhin hartem Atlantik auf,

woraufhin die Kapsel zerbrach und sang. Sie wurde mitteilen der Rakete geborgen und zu Studienzwecken rekonstruiert. Vor diesem Vorfall waren die Tests teilweise im Abstand von nur wenigen Wochen absolviert worden. Jetzt wurde in den USA aber erst mal ein klein wenig Geschwindigkeit rausgenommen, um sorgfältig diese Wrackteile zu untersuchen.

Aber einem Misserfolg in den USA steht leider dann an dieser Stelle, zumindest leider aus Sicht der USA der nächste Erfolg der UDSSR gegenüber. Und dieser nächste Meilenstein wurde erreicht von Belgka und Strelka. Das waren wieder 2 Hündinnen, die am 19 August 1960 mit Sputnik 5 für einen kompletten Tag lang die Erde umkreisten und im Gegensatz zu Leica kehrten sie aber wohlbehalten.

Zur Erde zurück. Und zusammen mit den ebenfalls an Bord befindlichen Mäusen, Ratten und Fliegen waren sie die ersten Lebewesen, die einen Raumflug in der Erdumlaufbahn überlebten und zurückkehrten. Richtig. Und die beiden Hunde habe ich tatsächlich mal gesehen. Denn backcounts Trecker stehen beide ausgestopft im Kosmonauten Museum in Moskau. Es ist super interessant, dass die Hunde ist wieder dasselbe gewesen wie bei Leica.

Die haben die Hunde halt in Moskau von der Straße aufgesammelt, die haben grundsätzlich Straßenhunde genommen für Raumfahrtprogramm und die Hunde haben halt überlebt, die haben auch danach noch lange gelebt, das war tatsächlich so, dass der eine von den beiden Hunden auch Welpen bekommen hat, wovon ein Welpe ins Weiße Haus gegangen ist. Okay ja, was wiederum noch mal so ein Ding war, halt weil Chris schroff die persönlich dahin gebracht hat und halt eben der Frau des Präsidenten gegeben hat. So als Kleines hier.

Das ist der, der ist der Sohn des Weltraumhundes und die Hunde, nachdem die halt eben ihr Leben zu Ende gelebt hatten, sind die halt eben präpariert worden und stehen heute im Raumfahrtmuseum, was super interessant ist. Ich weiß, aktuell kommt man einfach nicht dahin, aber für jeden der Weltraumfan ist, wenn irgendwann mal sich die Situation wieder so verändert geopolitisch, dass man wieder nach Moskau reisen kann, das ist echt alleine schon dieses Museum wert, dahin zu reisen, weil dort einfach so viel steht, das ist gar nicht mal so riesengroß, das Museum aber.

Dort stehen halt wahnsinnig viele Dinge, wo du einfach nur drauf guckst und feststellst. So meine Güte, was die damals gemacht haben in Russland, ist häufig so pragmatisch, dass die Amerikaner wahrscheinlich nicht mal darüber nachgedacht hätten, das zu tun. Das fängt bei solchen Sachen an, da steht halt eben der Sputnik, der nicht gestartet ist.

Sie haben Sputnik so natürlich wie bei vielen Raumfahrtsachen zweimal gebaut, klar, du willst nicht, dass irgendwo der Prototyp kaputt ist. Du kannst nicht starten und du siehst dann, dass zum Beispiel an den Antennen der Isolator an den Antennen elektrische ist. Kork das Korkzeichen. Leser dran, da ist Holz dran. So klingt alles total komisch, weil wir das von den Amerikanern kennen, dass sie dafür supermaterial 12 und 3 entwickelt haben, dass man heute halt für alles mögliche braucht, funktioniert, aber die Russen haben das genommen, was funktioniert und das hast du ganz ganz viel, das geht durch diese ganze Geschichte durch, angefangen, aber damit enden meinetwegen wie innerhalb der

Raumkapseln die Bedienelemente aussehen, hast du echt das Gefühl, dass man die haben dafür irgendwelche Lichtschalter benutzen, klar haben die irgendwelche Lichtschalter genutzt, weil es funktioniert hat, die haben einfach nur das genommen was geht. Und was Sie hatten. Und ja, was geht und was Sie hatten und.

Dementsprechend sieht das so unfassbar anders aus, dieses Raumprogramm. Alte Bastlerschule und das andere war neue kreative Köpfe. Jeder kümmert sich um einen Bereich Supermaterial 1 entwickeln, andere Gruppe entwickelt super Material. 2 und da war es wahrscheinlich der ganze Kreis, der Halt an diesem einen Ding, boah wir müssen das und das hinkriegen, was haben wir da, was können wir nehmen und. Funktioniert von der Mentalität her so anders. Und wenn die Lösung gefunden war, wurde sie nicht mehr hinterfragt.

Das ist eben auch diese riesen unterschied, wenn du das Ding was von mir brauchen den Isolator in dem man sagt, hier ist ein Korken der funktioniert, war das das Ende des Ende der Diskussion, wohingegen du wahrscheinlich in den USA jetzt erstmal irgendwie $5000000 da reingesteckt ist ein spezielles Kunststoff zu entwickeln, der Halt die Kälte des Alls aushält.

Ja, wahrscheinlich. Es gibt noch was anderes, was bei diesem Flug halt super wichtig war. Dieser Flug mit Becker und Stracker, das war ja currable Sputnik 2 beziehungsweise Sputnik 5 so und das ist der Flug wo im Endeffekt Kosmonaut 0 dabei war, denn die Russen haben dort einen Kosmonauten mit reingesetzt, das war Ivan Ivanovic so und Ivan Ivanovic war nichts anderes als ein Dummy, die haben halt einen Dummy gebaut und wie es halt so ist, du hast das Ding die ganze Zeit da sitzen und du gehst mit ihm um wie ein Mensch, weil die natürlich auch einsteigen, angurten und so weiter alles getestet haben, also hat er auch einen Namen gekriegt. Und Ivan Ivanovic ist tatsächlich zweimal benutzt worden.

Das war das erste Mal, dass er benutzt wurde und beim zweiten Mal war der Top komplett durch, die haben halt wollten ihn reinsetzen und haben festgestellt der Kopf sitzt nicht mehr richtig, das Ding ist total dreckig, weil sie dann festgestellt haben, dass Leute vom Stützpunkt ihn halt mitgenommen haben um mit ihm zusammen zu saufen, Karten spielen zu gehen, dem seiner Familie zu zeigen mit dem irgendwelchen Blödsinn zu machen.

Und letzte Anekdote noch, dann gebe ich eigentlich wieder rüber. Von dem Ivan Ivanovic gab es 2 und einer davon ist im guten Zustand geblieben. Und der wiederum hat es geschafft, irgendwann in die USA zu einer Auktion zu kommen. OK, und dort wiederum wurde er von einem späteren Präsidentschaftskandidaten der USA gekauft, nämlich von Ross Pero Ok, der Industrieller war, der diese Puppe gekauft hat und deswegen gibt es heute den Ivan Ivanovic nur im amerikanischen Raumfahrtmuseum.

Oh man hat der den gestiftet hat, Oh Mann. Sehr schön. Passt schon. Ja, und nach diesem Meilenstein, der den Sowjets gelungen ist, ja, da muss ja jetzt auch die Antwort von den USA folgen und das, was in den USA folgte, das liest sich tatsächlich wie ein unfassbar schlechter Cartoon. Und wie ein.

Schlechter, peinlicher Scherz. Das war nämlich der erste Test mit einer Redstone Rakete für das Mercury Programm. Der Countdown verlief normal bis zum Start der Haupttriebwerke das Triebwerk zündete, fiel aber sofort wieder aus, weil sich ein Kabel nicht korrekt von der Rakete getrennt hatte. Die Rakete hat sich ungefähr 10 Zentimeter vom Boden erhoben und ist dann wieder in das Haltegerüst zurückgefallen und 3 Sekunden danach flog aus der Mercury Landekapsel zuerst der kleine Auslösefallschirm und dann der Hauptfallschirm, der dann an der Rakete an der Seite runterhing.

Und das muss ich sagen, ja, das ist in deinem Wettlauf ins All irgendwie schon wirklich, wirklich peinlich und klingt nach einem gar nicht mal so unbedingt guten Cartoon. Die Mission Mercury Redstone 1 a fand dann am 19. Dezember 1960 statt und das war die Ersatzmission für die gescheiterte Mission Mercury Redstone 1.

Es wurde zwar dieselbe Kapsel mit der Seriennummer 2 verwendet, die Trägerrakete wurde jedoch für den zweiten Versuch vorsichtshalber mal ausgetauscht. Die Mission dauerte 15 Minuten und 45 Sekunden und verlief erfolgreich, die Kapsel wurde 15 Minuten nach der Wasserung im Atlantik von Helikoptern geborgen.

In den ersten 4 Monaten des Jahres 1961 gab es 6 weitere Testflüge, 2 davon mit Little Joe, 2 mit Redstone und 2 mit Atlasraketen. Aber es gab nach Sputnik im Jahre 1957 in diesem Jahr auch den nächsten wirklich richtig großen Schock, der den USA erst mal nochmal zeigen sollte, dass sie n gutes Stück hinten sind und gerade vielleicht doch nicht, wenn sie das Gefühl haben aufzuholen, nicht unbedingt dabei sind aufzuholen. Im Jahr 1960 war in der UD SSR ein junger Mann namens Juri Gagarin als potenzieller Kosmonaut ausgewählt worden. Am 3.

März kam er in die Gruppe der Kandidaten und erhielt vom 11 März 1960 bis Januar 61 eine entsprechende Ausbildung. Es. Gibt unterschiedliche Angaben, weshalb von den ursprünglich 20 Kandidaten schlussendlich Juri Gagarin ausgewählt wurde. Eine Version besagt, dass er zum Beispiel unter anderem ausgewählt wurde, weil er nur 1 Meter 57 groß war und dadurch, dass es im Raumschiff Wostok 1 nur sehr, sehr wenig Platz gab, er natürlich ein wirklich bevorzugter Kandidat war. Ich möchte zu einer Sache sagen, die gerade auch wieder so n Nebensatz untergegangen ist, wenn man noch mal zurückgeht zu der Tatsache wie früh die 7 Astronauten der Amerikaner ausgewählt wurden, wann die angefangen haben ihre Vortests zu machen und zu Helden

aufgebaut zu werden und zu lernen. Hast du erst im Frühjahr 1960 die Auswahl von 20 potentiellen Astronauten in der UDSSR und die wiederum mussten alle absolut geheim halten, was sie da tun. Keiner, auch aus der Familie, wusste was die machen und diese Wahl auf Gagarin fiel 2 Wochen bevor der geflogen ist. Das heißt auch er selber hat das dann erst gewusst und die haben gar nicht überhaupt gerafft was das alles hieß, die haben natürlich Tests gemacht, die haben schon so ein bisschen auch an Möglichkeiten gehabt zu trainieren. Letztendlich hat Gagarin die Rakete mit der Fliegen würde erst mehr oder weniger unmittelbar in der Vorbereitungsphase das erste Mal gesehen. Das ist so unglaublich dieser

Unterschied, dieses Ding auch von wir wählen die Leute aus, in den USA kannst du davon ausgehen, dass jeder Testpilot, jeder jeder Air Force Hot Shot gesagt hat, ich muss das machen, ich finde das großartig so und in Russland hast du ja das Ding gehabt von du bist für eine Spezialmission ausgesucht worden, melde dich dann da und ab heute redest du nicht mehr drüber, es ist einfach ganz ganz anders.

Und du wusstest wahrscheinlich auch, oder? Es gab sicherlich Alben, so ein Rumoren, hintenrum wie mit solchen zufällig ausgewählten Verfahren wird, wenn das Experiment scheitert. Mhm. Darum war wahrscheinlich jeder auch nicht so. Ich darf jetzt. Sondern. Oh Gott, so wahrscheinlich immer sehr gemischte Gefühle dabei gewesen. Das gleiche hättest du auch gehabt, wenn du in der UDSSR als Testpilot ausgewählt worden wirst, denn das war auch so. Hier ist das neue Flugzeug, da ist quasi der Zündschlüssel ja so probier mal aus, probier mal aus, geh mal rein, wir haben noch da und da und da Probleme, passt besonders drauf auf, das explodiert immer gerne wenn du das und das tust. Viel Spaß.

Es explodiert mal gerne. Ja, das macht das öfter richtig. Wir setzen es jedes Mal wieder neu zusammen. Uns ist was Tolles eingefallen, wie wir dich motivieren können. Wir haben keinen Schleudersitz eingebaut, großartig. Großartig. Das ist genau die richtige Logik. Man hat ja zuerst keine Schleudersitze, das hatten wir ja in unser Fallschirm voll gemacht. Man hat zuerst keine Schleudersitze eingebaut, weil man dachte, die Piloten würden zu leichtfertig ihre teuren Flugzeuge wegwerfen, richtig?

Aber kommen wir mal zurück zu Herrn Gagarin am 12. April 1961 absolvierte Juri Gagarin mit dem Raumschiff Wostok I seinen Raumflug und umrundete dabei nach offiziellen Angaben in 108 Minuten einmal die Erde, bevor er wieder im Wolga Gebiet in der Nähe der Städte Saratow und Engels landete. Die Sowjets hatten also einen Mann ins All, in die Erdumlaufbahn und sicher wieder zurückgebracht. Sicherlich der nächste schwere schwere Schock für die NASA und die USA.

Hundertprozentig und auch noch so ne kleine Sidenote dabei. Sie haben die andere Ohrfeige, die ihnen 2 Monate vorher verpasst wurde, nicht mal mitbekommen, denn das war Venera 1, die am 12 Februar 61 gestartet ist. Und diese Mission war die erste Mission, bei der die Russen einen Flugkörper um die Venus geschickt haben, das heißt noch bevor sie den ersten Mann ins All gebracht haben, haben sie einen Flugkörper um die Venus geschossen.

Aber es gab später auch eine Sonne, die auf die Venus geflogen. Natürlich, dass die ganze venenera Serie. Okay dann habe ich sie erst später. Ja, also venera 1 ist tatsächlich. Vor Juri Gagarin geflogen und ich finde das so unglaublich, weil natürlich klar einen Menschen ins All zu bringen und heile wieder runterzubringen, ist auch eine unglaubliche Geschichte.

Aber ich finde schon, so weit zu sein, dass du einen Flugkörper um einen anderen Planeten schließt, ist auch eine unglaubliche technische Leistung. Ja, und also es gibt viele, viele Dinge an der an der Raumfahrt, die wir jetzt so ein bisschen lapidar benennen, wie zum Beispiel ja, du brauchst ein Hitzeschild, ja, triffst du die Erde nicht im richtigen Winkel, gibt es diese oder sogar keinen Wiedereintritt 100 prozentig ja, also es ist schon insgesamt, da ist so viel Präzision drin. Und man darf auch nicht vergessen, was an Technologie so endet.

Der 50er Anfang der 60er dazu Verfügung auf. Jeden Fall 1 noch. Wahrscheinlich hast du deswegen binäre 1 später, das war der Start von Venera, die hat natürlich lange gebraucht bis sie da ankam. Deswegen wirst du wahrscheinlich. Ähnlichen Umflug haben nichtsdestotrotz, sie haben diese Mission gestartet, war nur so technisch schon in der Lage das zu tun, was sie natürlich erst später herausstellen würde, bevor sie den ersten Mann normal hatten.

Und und was auch noch spannend war, in der Zwischenzeit war ja bei den Amerikanern auch mal ein Test Schimpanse namens Ham unterwegs und beim Wiedereintritt sah der sich wohl Kräften von 17 g. Ausgesetzt. Er hat es überlebt. Oder war es sogar eine sie? Es gab. Sam und Mister Sam hintereinander. Nein, nein, ham, der war nicht Samson ham. Das war ham, ja, der ist 61 geflogen, Subobital. Genau und lebendig wieder geborgen worden. Und ihm ging's dann auch gut soweit. Der wurde natürlich trainiert, bei den Sowjets waren es halt Straßenhunde und trainierte Tiere, halt Kanonenfutter und bei den Amis, da wurden die natürlich dann auch monatelang trainiert mit kleinen Elektrostößen bei Fehlern mit Belohnung, bei richtigen

Handlungen. Und so konnte. Auch während des Subobitalfluges verschiedene Aufgaben im Raumschiff erledigen. Richtig, und der ist tatsächlich später dann auch noch quasi ausgestellt worden, weil er 17 Jahre lang in Washington DC im Zoo gelebt hat. Ja. Ja und? Dann später auch noch mal wieder umgezogen ist nach North Carolina in den Zoo und 83 erst gestorben ist.

Tatsächlich. Ja, wie kam ich dahin, von welchem Thema genau das fehmarcurry Programm? Dankeschön. Ja, ich glaube, während in der Sowjetunion ein wenig gefeiert wurde, Wurz aber auch langsam Zeit für noch mal n wichtigen Moment für die NASA und am 5. Mai 61, war es dann soweit und einer der Mercury 7 würde das erste Mal in der Kapsel sitzen, würde den Start erleben, die Wasserung erleben, auch wenn es sich dabei nur um einen subobitalen Flug handelt. Die Wahl fiel auf allen Shepherd, der dem Schiff den Namen Freedom 7 gab.

Die 7 war ja immer mit dem Namen, um an das Team der 7 Astronauten des Mercury Programms zu ändern. Der Staat erfolgte um 14:34 Uhr. Nach dem Start verlief es nach shepherds Aussage erst mal alles ruhig. Nach 45 Sekunden setzten Vibrationen ein, die bedingt waren durch das Erreichen der Schallgeschwindigkeit und das damit verbundene Durchbrechen der Schallmauer.

Der Flug stabilisierte sich aber nach 88 Sekunden wieder. Die Redstone Rakete wurde nach knapp zweieinhalb Minuten vom Raumschiff getrennt. Nach 15 minuten und 22 Sekunden gesamtdauer wasserte freedom 7 im Atlantik. Helikopter holten Shepherd und die Freedom 7 nach 11 Minuten an Bord des Flugzeugträgers USS Lake Champlane.

Dort wurde er sofort medizinisch untersucht. Er befand sich in ausgezeichneter Kondition und empfand den Flug als körperlich problemlos, auch wenn er die Erdumlaufbahn nicht erreicht hat, gilt Alan Shepherd als erster Amerikaner im Weltraum, weil auch er über die magische Grenze von 100 Kilometern hinauskam.

Während das jetzt in dieser Folge an der ein oder anderen Stelle n klein wenig wie n Wettstreit einfach zwischen 2 weltraumorganisationen klang, dürfen wir wirklich nicht vergessen, dass der Wettlauf uns allen Wettstreit von 2 nuklear bewaffneten Großmächten war. 20 Tage nach diesem kleinen Erfolg von Alan Shepherd, aber trotzdem mit dem klaren aktuellen Zeichen, dass man Hinterherhängt, hielt dann JFK eine Rede vor dem Kongreß der USA.

Und diese Rede enthielt eine Kampfansage in Sachen Wettlauf ins All. Die USA hatten es gerade mal 3 Wochen vorher erst geschafft, einen Menschen in einer Rakete von der Erde abheben und wieder wassern zu lassen, ohne den Orbit zu erreichen, während die verhassten Sowjets schon den ersten Menschen die Erde umkreisen hatten lassen.

Und ich zitiere und dieser Teil aus der Rede ist sicherlich sehr, sehr vielen bekannt. Ich glaube, dass diese Nation sich verpflichten sollte, das Ziel zu erreichen, bevor dieses Jahrzehnt zu Ende ist, einen Menschen auf dem Mond landen und ihn sicher zur Erde zurückzubringen. Keine einzige Weltraummission in dieser Zeit wird beeindruckender für die Menschheit sein oder wichtiger für die langfristige Erforschung des Weltraums. Und keine wird so schwierig oder teuer zu erreichen sein. Und das ist die Ansage des Präsidenten aus der Verfolgernation.

Und in dem politisch aufgeheizten Klima? Was man wirklich immer sich wieder vor Augen führen muss, ist das wirklich eine Ansage die schon ne sehr harte Herausforderung ist? Wie aufgeheizt das Klima um Raketen ganz allgemein war, das sollte sich ungefähr anderthalb Jahre später noch zeigen und die Welt verdammt nah an den Dritten Weltkrieg heranbringen. Im Juli 1961 stieg dann der nächste Pilot in eine der Mercury Kapseln und gab dem Schiff den Namen Liberty Bell siebten.

Das war Virtual GUS Grysom sein Flug dauerte ebenfalls 15 Minuten wie der von Shepherd und bis zur Wasserung verlief der Flug ohne größere Probleme. Hubschrauber waren bereits zum Landeplatz geflogen, um den Astronauten an Bord zu nehmen, sobald er die Landekapsel verlassen würde. Grisam war noch in der Kapsel, als der Sprengsatz der Luca ausgelöst wurde und Wasser in das Innere eindrang.

Er hatte bereits Helm und die Sauerstoffleitungen abgenommen und so konnte er sich durch die offene Luke ins Meer retten, wäre er noch komplett angeschnallt gewesen und mit allem verbunden gewesen, wäre er unweigerlich ertrunken. Die Kapsel versank bis auf eine Tiefe von 5000 Metern. Und was ich wirklich kraß finde im Jahr 1999 wurde sie tatsächlich geborgen und restauriert.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatten alle Flüge des Mercury Programms maximal 23 Minuten gedauert und keins der Schiffe hatte die Erde in einer Umlaufbahn umkreist. Aber so langsam sollte sich das Mal ändern. Im September und November 1961 gab es 2 weitere unbemannte Tests. Der Flug am 13 September dauerte eine Stunde 49 dabei wurde die Erde das erste Mal von einem Mercury Raumschiff umkreist und auch die Rückkehr gelangt. Im November hob die Mission Mercure Atlas 5 mit Schimpanse Enos an Bord von Cape Canaveral ab. Es waren auf diesem Flug 3 Erdumrundungen geplant, allerdings wurden nur 2 durchgeführt. Inos konnte mit der Kapsel geborgen werden und war bei guter Gesundheit nach seinem fast dreieinhalb Stunden andauernden Flug.

Eigentlich müsste man jetzt, wenn man mal belco und Strelka mit Enos vergleicht, sagen, die USA sind knapp anderthalb Jahre hinter den Sowjets. Richtig, denn wir sind jetzt immer noch im Jahr 61 ne und im September warst du jetzt glaub ich. Man darf nicht vergessen, wenn man es wieder auf die UDSSR schaut, die haben im August 61 das erste Mal eine bemannte Mission gemacht, die einen kompletten Tag gedauert hat. Ja, wir sind immer noch bei den 15 Minuten bei den Amerikanern und die Russen sind bereits dabei, halt mehr als einen Umlauf zu machen, sogar den ganzen Tag jemanden oben zu lassen.

Ja, am 20. Februar 1962 diesmal nur etwa 10 Monate später als die Sowjetunion erreichte Astronaut Scott Glenn, angetrieben von einer Redstone Rakete im Raumschiff Friendship 7 die Erdumlaufbahn. Während der zweiten Erdumkreisung signalisierte seine Landekapsel, dass der Hitzeschild nicht mehr korrekt saß. Also n richtiges Problem, wenn diese Anzeige stimmte, würde Friendship 7 beim Wiedereintritt verglühen. Die Leitstelle entschied deshalb, dass die Bremsraketen nach dem Zünden nicht wie üblich abgeworfen werden würden. Damit sollte der lockere Hitzeschild in Position gehalten werden, bis er durch den steigenden Luftdruck angedrückt würde.

Nach dem Flug ergab aber die Inspektion der Raumkapsel, dass ein defekter Mikroschalter das Signal ausgelöst hatte. Der Hitzeschild saß also gar nicht locker, sondern war perfekt in Position. Während des Niedergangs pendelte die Friendship 7 sehr stark und der Treibstoff für die Lageregelung wurde restlos verbraucht.

Der Hilfsfallschirm löste jedoch früher als geplant aus und. Stabilisierte dadurch die Landekapsel. Mit diesem wirklichen Raumflug oder Erdumrundung eines Menschen hatten die USA ein Stück weit zur Sowjetunion aufgeschlossen, die jedoch nach Anzahl und Dauer der Raumflüge weiterhin die Nase vorn hatte. Denn nur 4 Monate nach Juri Gagarin war der gerade mal 25 jährige German stepanowitsch titow 24 Stunden schon im All gewesen.

War ja das, was du eben erzählt hattest. Und er hatte auch da den ersten Kontakt zu der bis dahin völlig unbekannten Raumkrankheit. Mit Gott glänz Flug waren die Ziele des Mercury Programms grundsätzlich erfüllt. Weitere Starts der Mercury Raumschiffe mit Atlasraketen sollten jedoch bald folgen. Am 24 Mai wurde Scott Carpenter ins All geschossen. Im Raumschiff Aurora 7 umkreiste auch Carpenter die Erde dreimal, führte in der Zeit Experimente durch und landete nach 4 Stunden und 56 Minuten, sein Flug war also eine Minute länger als der von Glenn und er war zwar nicht der erste, aber dafür für ein bisschen Zeit der Amerikaner, der die längste Zeit im All verbracht.

Hat. Es war aber auch ich meine so n bißchen darf man sie ja nicht vergessen, auch mal wieder Zeit für ne laute Antwort aus Baikonur. Am 11. August 1962 stieg die Rakete Wostok 3 mit Pilot Andrijan Grigorjewitsch Nikolajew an Bord auf. Nikolajews Flug dauerte fast 4 Tage, 3 Tage 22 Stunden und 22 Minuten, um genau zu sein.

Und damit stellte Nikolajew einen neuen Rekord für die Zeit im All auf. Das war aber nicht das einzige, denn nur einen Tag nach dem Start von Wostok 3 startete auch Wostok 4, pilotiert von Pavel Romanovic Popovic, in den Orbit. Damit waren zu diesem Zeitpunkt das Erstemal 2 Menschen und auch 2 Raumschiffe zeitgleich in der Erdumlaufbahn unterwegs.

Die Bahnen waren sorgfältig berechnet worden, so dass sich die beiden Raumschiffe bis auf 6 Kilometer näherten. Die Annäherung erfolgte nicht durch aktive Steuerung, so dass man von einem Rendezvous in diesem Fall nicht sprechen kann. Die Entfernung zwischen den beiden wostock Raumschiffen nahm dementsprechend auch sehr rasch nach dieser Annäherung wieder zu. Nikolajew und Popowitsch standen aber wohl während des gesamten Fluges in direktem Funkkontakt miteinander. Wostok 3 absolvierte 64 erdumkreisung. Die Landung erfolgte am 15 August 1962 um 09:52 Uhr Moskauer Zeit in Kasachstan.

Wie bei den Wostokflügen üblich, benutzten die Kosmonauten den Schleudersitz und landeten am eigenen Fallschirm. Ja, das finde ich eine extrem wichtige Kleinigkeit. Und eine Sache finde ich dabei super interessant, dieser Schleudersitz, den die benutzt haben, war damals der Schleudersitzende UD SSR. Jeder Schleudersitz, der damals irgendetwas eingebaut war, war dieser Schleudersitz, Wahnsinn, in allen Flugzeugen war und den haben sie auch dafür genommen, einfach wieder mit dem Ding von das Teil funktioniert, das haben wir ganz viel ausprobiert, das bauen wir doch hundertprozentig ein und haben damit. Übersprungen im Endeffekt Nylon entwickeln zu müssen, um den Fallschirm zu bauen, der so gut

war. Oder der die. Kapsel, die Faxe tragen kann. Dementsprechend hast du einfach die Tatsache von nein, wir reduzieren das Gewicht und wir wissen, dass genau mit diesem Ausstiegsstuhl es möglich war, jemanden zu retten und der Fallschirm funktioniert ja offensichtlich auch schon, also hast du genau das System genommen, die Kapsel eingebaut und die Kapsel einfach abstützen lassen. Ja, einfach das, was funktioniert. Wostok 4 landete fast zur gleichen Zeit wie Wostock 3, ungefähr 290 km entfernt.

Mit den 3 Tagen 22 Stunden und 22 Minuten im All wurde eben ein neuer Dauerrekord aufgestellt und die die Bestleistung, die bisher da war, wurde vervierfacht. Wir erinnern uns, die Amerikaner hatten zu dieser Zeit nur knapp unter 5 Stunden im All mit Scott Carpenter erreicht. Der Gruppenflug von Wostok 3 und Wostok 4 wurde als große Errungenschaft der sowjetischen Raumfahrt gefeiert, und das muß man sich wirklich auch mal vor Augen führen.

Auch wenn die Raumschiffe selbst nicht gesteuert werden konnten, ist das einfach eine wahnsinnige Leistung. Einfach nur 2 solcher Raketen in 24 Stunden starten zu lassen. Alleine das ist Wahnsinn, wenn man sich überlegt, was für eine Rakete. An Flugvorbereitungen notwendig. Ist ja gleichzeitig war es aber auch die Überlegung, wirklich zu sagen, wenn wir komplexere Missionen starten wollen, müssen wir überlegen, ob wir die Möglichkeit haben, mehrere Raketen gleichzeitig zu starten, um gegebenenfalls ne Rettungsaktion zu machen. Das ist so.

Auch die Übertragung von Sprache und Telemetrie zu 2 Raumschiffen gleichzeitig war eine besondere Leistung, insbesondere für die Uds Sr weil. Es gab damals a noch keine Nachrichtensatelliten und die Sowjetunion verfügte im Gegensatz zu den USA nicht über ein weltumspannendes Netz von Bodenstationen. Richtig.

Und noch eine Sache wurde erstmals gemacht bei diesem Flug und das war das, was wir heute als ikonischen Standard bei Raumflügen kennen, nämlich Leute, die in ihrer Kapsel schweben. Das ist das erste Mal bei Wostok 3 oder 4. Ich weiß gar nicht welche von welcher von beiden das war einer von den beiden Kosmonauten.

Hat sich Abgeschnallt. Hat sich Abgeschnallt und ist das erste Mal frei in mikrogravität Umhergeschwebt. Und wieder ein großer Meilenstein. Am 3. Oktober 1962 fand dann wieder ein Flug in den USA statt. Als Walter Schirrer im Raumschiff Sigma 7 Aufstieg und die Erde in 9 Stunden und 13 Minuten 6 mal umkreiste. Shira verstand es, das Raumschiff sorgfältig und energiesparend zu steuern.

Außerdem gab es keine größeren Pannen, so dass der Flug von Sigma 7 als Raumflug aus dem Lehrbuch in die Geschichte der Nase einging. Nur kurz nach diesem Flug wurde die Aufmerksamkeit der Amerikaner und der ganzen Welt aber erst mal auf ein ganz anderes Ereignis gerichtet. Als ich nicht mal 2 Wochen später die Kubakrise.

Entwickelte. Und die hielt die ganze Welt für knapp 2 Wochen in Angst und Schrecken vor einem atomaren Dritten Weltkrieg. Aber die Kubakrise ist tatsächlich mal ne ganz andere und ganz eigene Folge wert. Mit der inzwischen sechsten bemannten Mission im Raumschiff Fate 7, das von Gordon Cooper gesteuert wurde, fand am 15 Mai 1963 der letzte Testflug im Rahmen des Mercury Programms statt. Cooper verbrachte bei dieser Mission 34 Stunden und 19 Minuten im All und umrundete die Erde 22 mal. Damit war er der erste Amerikaner, der länger als einen Tag im All verbracht hatte.

Ursprünglich waren 3 weitere Testflüge mit dem Raumschiff Mercury geplant. Die letzten beiden Missionen waren bereits im Oktober 62 nach dem zweiten Orbitalflug abgesagt worden und mit der im November 1962 angekündigten Einstellung des Programms zum Juni 63 wurde auch der letzte noch geplante Flugobsolet und folgerichtig abgesagt.

So, und jetzt kommt die kleine Preisfrage, habt ihr es gemerkt? Der sehr, sehr unschöne Widerspruch. Ich hab die ganze Zeit von den Mercury 7 gesprochen und dann geht's gerade vom sechsten und letzten bemannten Testflug des Mercury. Programms. Der Unglückliche, das war Deep Say. Er hätte seinen Flug Delta 7 genannt, doch er kam nicht dazu, in den Weltraum zu fliegen, aufgrund eines Herzproblems, das der NASA allerdings eigentlich schon seit 1959 bekannt war, wurde Slayton am 15 März 1962 die Flugtauglichkeit abgesprochen. Anstatt seines Ersatzmannes Walter Schirrer flog dann Scott Carpenter am 24 Mai 1962 die Mission. Slayton wurde im ersten bemannten Raumfahrtprogramm der USA als Astronom ausgewählt,

aber er kam nicht ins All. Zumindest nicht als Pilot des Mercury Raumschiffs. Er tat alles, um vielleicht wieder in den aktiven Astronautenstatus zurückkehren zu können, er machte tägliche Übungen, er gab das Rauchen auf, er hat das Kaffeetrinken aufgegeben, er hat weniger Alkohol getrunken. Ich muss gerade so grinsen, weil das ist auch so schön. Das ist auch wieder der Zeitgeist. Heutzutage hast du diese Tatsache von ein aktiver Astronaut wird wahrscheinlich gar keinen Alkohol trinken, nicht rauchen, er hat auch mit dem Kaffee gut aufpassen. Und vor allem der wird außerdem auch körperlich fit sein, weil der Macht regelmäßig Sport.

Absolut. Und der hat studiert. Und er wäscht auch ab. Das. Mussten die anderen aber auch schon. Die brauchten ja auch schon einen Bachelor. Also diese Tatsache von entsprechend akademischen Grad haben muss ist auch da, das stimmt geben gewesen. Aber seine ganzen Bemühungen, die haben auch Früchte getragen.

Im Jahr 1970 war sein Herzproblem praktisch verschwunden und im März 1972 wurde ihm wieder die volle Flugtauglichkeit erteilt und er schaffte es dann auch tatsächlich ins All. Im Jahr 1975 war er mit 51. Jahren der bis dahin älteste Weltraum Neuling. Zum Ende des Mercury Programms hatten die USA zwar einige Fortschritte vorzuweisen, aber im Rennen liegen sie ganz klar hinten und nur einen Monat nach dem letzten Flug der Mercury Kapsel. Machen die Sowjets wieder Schlagzeilen, als Valentina Teleschkova an Bord von Wostok 6 als erste Frau den Erdorbit erreicht?

Das ist auch tatsächlich ne recht spannende Geschichte, denn genau wie in den USA gab es natürlich auch in der Sowjetunion nicht nur. Den Kommandanten oder Piloten des Raumschiffs. Sondern es gab natürlich auch n Ersatzmann und einen Ersatzmann des Ersatzmannes. Und die Sowjets hatten sich's offensichtlich wirklich in den Kopf gesetzt, eine Frau ins All zu bringen.

Valentina war die erste in der Reihe. Im Falle ihres Ausfalls für die Mission hätte Irina Solowiova im Raumschiff gesessen. Wäre auch sie zufällig krank geworden, hätte Valentina Pono Mariova übernommen und dieser Flug, wo die erste Frau an Bord war, fand dann wiederum parallel zum Flug von Wostok 5 statt. Also wieder ein Parallelflug von 2 Raumschiffen. Und damit mit dem Ende des Mercury Programms und dem aktuellen Stand, den wir jetzt haben. Ich sage, ich beende jetzt einfach mal die heutige Folge, damit wir nicht zu sehr in die Länge gehen. Und wir haben jetzt noch sechseinhalb Jahre, bis das Jahrzehnt zu Ende ist.

Und die große Aussage von Kennedy einzuhalten ist. Und dementsprechend würd ich sagen, da geht's dann in der nächsten Folge direkt mal weiter. Ich wollt noch ne Kleinigkeit zu vostok 6 hinterherschicken. Oh ja, einfach noch, ich meine das ist ein Ding, das sich aus der Sache ergab, dass es ne Frau war, aber weil es ne Frau war und weil im russischen Militär damals Frauen nicht dienen durften, war sie auch die erste Ziviliste nun mal, es war der erste Zivilist im all gleichzeitig, was ich auch nicht uninteressant finde das schon so früh einfach aufgrund der Tatsache, dass ne Frau mit dabei war, eben ein Zivilist ausgewählt wurde. Es war eine Ingenieurin.

Okay. Okay das wusste ich nicht. Ja, und damit sind wir dann erstmal am Ende von Mercury angekommen und einige von euch werden es wissen. Nach Mercury ist vor Gemini und dementsprechend wir haben noch ein bisschen was vor uns, denn beim Apollo Programm sind wir immer noch nicht angekommen. Das ist absolut richtig und Germany wird noch verdammt wichtig werden und damit werde ich in der nächsten Woche dann auch weitermachen.

Ja, jetzt sind wir auf dem Weg und gleichzeitig habe ich so ein bisschen die Gedanken an das tatsächlich. Morgen, morgen, Samstag. Wird wahrscheinlich der Starliner zur Erde zurückkommen? Die aktuellste Kapsel der Amerikaner, das von Boeing gebaute Raumschiff, das ist eine fürchterliche Dose ist und einfach mehr Löcher hat, als sie haben sollte und fürchterlich viele Lecks, und ich hoffe ganz, ganz, ganz doll, dass Sie Union Busunion und Butsch das morgen überstehen werden. Ja, da drücken mir alle mal die Daumen. Das hoffen wir alle mal.

Ja, kommt, kommt. Heile. Zur Erde zurück. Bitte auf jeden Fall und danach gehört einfach auf dieses Ding weiterzuentwickeln, weil es ist sinnlos das Ding wirklich, wenn man es. Es anguckt, das sieht halt aus wie eine Weiterentwicklung irgendwo von einer Apollo Kapsel, aber Apollo hat funktioniert und starliner hat einfach nur Löcher und wir haben andere Möglichkeiten, ja. Apollo hat funktioniert, Apollo ist aber trotzdem Technologie aus den Sechzigern und Siebzigern, das darf man immer noch nicht.

Vergessen auf jeden Fall Schalter richtig, weshalb dann vielleicht, wenn man sich irgendwo Dragon im Gegensatz zu Starliner anguckt, Dragon vielleicht ein bisschen futuristischer aussieht, aber auch eben entsprechende Funktionen hat. Und es ist ja nicht so, dass nicht noch mehr kommen. Wir haben Sierra Space, die halt eben dieses neue kleine Shuttle entwickelt haben, was auch hinterher, wenn man zu heiß ist, fliegen kann.

Wir haben die noch kommende Kapsel von Blue Origin, es gibt andere Möglichkeiten, ich finde die NASA muss einfach mal an dieser Stelle sagen, gut, wir beenden das. Einfach mal, weil wir jetzt praktisch gesehen haben, dass diese Kapsel bei weitem nicht fertig ist und vielleicht nicht der richtige Entwurf ist. Ich meine, das ist doch auch dieses Baustück, was von einer großen amerikanischen Flugzeugbaufirma mitgebaut wurde, gebaut, die momentan so ein bisschen in Trouble ist. Genau seit dem letzten Jahr.

Also für die, die diese Folge mal später hören. Ja, die amerikanische Flugzeugbaufirma Boeing ist gerade so technologisch immer wieder in gewissen Schwierigkeiten und deswegen buggen wir da alles so n bisschen um die Astronauten. Richtig, das Problem ist einfach der ursprüngliche Vertrag gegen MC Donald Douglas, die lange Erfahrung damit hatten, Kapseln zu bauen, die eben auch schon in den vorherigen Programmen immer mit dabei waren und die Fusion von MC Donald, Douglas und Boeing hat dazu geführt, dass dort fürchterlich schlechte Entscheidungen getroffen wurden, wie man diese beiden Firmen zusammenführt.

Und das, was Boeing für das für das Boeing immer stand, letztendlich nämlich wirklich gewissenhaft gute Technologie zu entwickeln. Denn überlegt mal, wenn man man sich vorstellt, das Großflugzeug, mit dem wir alle aufgewachsen sind, ist die 747 diefliegt.de facto immer noch das Ding, ist absolut ideal gebaut gewesen, ganz tolles Ding und generell galt ein Boeing Flugzeuge immer als Spitze und seit dieser Fusion und seit dem Umstieg des Managements und seitdem plötzlich nur noch auf Profit geguckt wird und nicht mehr auf Qualität, geht es deutlich abwärts und ich finde, dass sollte man bei Flugzeugen schon tunlichst lassen und spätestens bei Weltraumprodukten sieht man dann ganz fürchterlich, dass eben dann jeder kleine Fehler eine

Riesenkatastrophe ist, denn wir dürfen nicht dran denken, die haben anderthalb Jahre verloren in den Projekt, weil sie einfach nur Klebeband verwendet haben, das nicht feuersicht ist. Das Brennen kann das komplett wieder ausbauen mussten. Ja, oder? Ich meine, wir haben es in der Geschichte der Raumfahrt schon gesehen, ja, es selbst, wenn einfach nur der der kleine 0,10€ dichtungsring ne.

Ja, und genau das haben wir jetzt ja wieder, weil genau diese Dichtungsringe, da haben wir halt nicht nur den einen, sondern in dieser Raumkapsel sind halt. Wohl jetzt, wie es so scheint, ist eine ganze Charge von den Ringen nicht so, wie sie spezifiziert sein sollten. Es hat nur keiner ausprobiert, wär ja auch teuer gewesen, vielleicht musste das jemand mal nehmen und ziehen, so nee der ist nicht gut. Wer weiß, das ist, wenn du halt Raumschiff Teile im Baumarkt kaufst und nicht so n guten Instinkt hast wie die Russen dabei.

Ja, genau, und auch wahrscheinlich nicht diese Bastlermentalität, diese Leidenschaft, das unbedingt schaffen zu wollen und auch zu müssen. Genau denen geht es halt. Da ist jetzt mehr der Profit im Vordergrund und ja, die Leidenschaft fehlt. Ja, aber mit voller Leidenschaft werde ich an dieser Stelle am nächsten Freitag weitererzählen und freue mich da auch schon sehr drauf, weil wir wahrscheinlich schon gemerkt haben, brenne ich für das Thema Raumfahrt halt traditionell und schon seit Kindesbeinen an. Ich find's einfach großartig, super interessant und hab das irgendwie auch nie in Frage gestellt, dass es eine Sache ist, die die Menschheit tun sollte, wofür Geld ausgegeben werden sollte und wir haben ja

auch schon eine ganze Menge davon profitiert, auf jeden Fall, also ich glaube, ohne Raumfahrt hätten wir heute noch ein viel größeres Problem, weil wir einfach noch nicht unseren Planeten von oben gesehen. Hätten ja einmal das und also ich muss tatsächlich sagen für mich, dass das, was mich aus meiner Kindheit heraus für die Raumfahrt mich hat, begeistert begeistern lassen, als ich wirklich.

Noch n sehr sehr kleines Kind war. Das war ein ein Bildband den meine Eltern hatten, der hieß der hieß irgendwie Planet Earth oder unsere Erde oder sowas und es waren ausschließlich Fotos aus dem Weltraum von der Erde. Und zu jedem einzelnen Foto hattest du ein Zitat von einem Astronauten, der da oben gewesen ist.

Und das war das Buch, das Wars. Bei mir war das Buch tatsächlich ein sehr, sehr großes Buch, auf dem einfach nur in schwarz, weiß Apollo stand, und es waren halt Aufnahmen von Apollo, von dem ganzen Programm, also sowohl natürlich dann später auch Aufnahmen von der Erde, aufnahmen vom Mond, aber eben auch die Astronauten, der Weg dahin.

Und ich konnte damals halt noch nicht lesen, aber dieses Buch war der Welt chronologisch angeordnet war, war halt im Grunde das Bilderbuch des Apollo Programms, das war fantastisch und das hat mich halt absolut fasziniert, dass es möglich ist, sowas zu tun, dass Menschen sowas wagen und durchführen können. So schau mir hat es dir gefallen. Ja, war wieder ein Riesen packen an Informationen. Es war wieder spannend einfach zuzuhören und manchmal wollte ich einfach auch nur die Klappe halten und zuhören und vielen Dank auf jeden Fall für diese wunderschöne Folge, hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Sehr, sehr gerne. Wir haben dich gerne an Bord. Hier in unserer Wir haben wir haben eine 3 Mann Kapsel. Ja, du hier ist reichlich Platz, das ist gar keins. Hier ist so ein bisschen Apollo Feeling. Eng und kuschelig. Alles super. Ja, ich würde sagen, ich schließe mal die Folge an dieser Stelle und wenn es euch gefallen hat, seid ihr natürlich herzlich dazu eingeladen, uns weiter zu empfehlen.

Ihr könnt uns auch hier und da bewerten, ihr könnt Kommentare da lassen, das könnt ihr auch bei uns auf der Webseite tun. Die Serie geht weiter. In der nächsten Woche mit dem dritten Teil und bis dahin verbleiben wir mit dem galaktischen Wort, das erklärt, dass das Ende der Folge erreicht ist. Und das lautet?

Tschüss. Was? Reisende.

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