Anmelden

Wissensreisende

WR146 - Raus aus der Kapsel, angedockt und losgelegt! Der Mond rückt näher...

Freitag, 28. Juni 2024 · 1 h 18

MP3

Shownotes

Mit den bemannten Programmen Gemini und Woschod treiben die Kontrahenten im Weltraumrennen, USA und UDSSR, die bemannte Raumfahrt voran. Viele Probleme müssen noch gelöst werden, bis man sich auf den Weg zum Mond machen kann. Im Hintergrund werden schon Apollo und Sojus vorbereitet, die die Plattformen für die Reise von Menschen zum Mond bilden sollen. Aber um die Technik voran zu bringen bringen die Supermächte auch eine ganze Reihe von robotischen Sonden mit auf das Spielfeld. Diese haben jetzt das Ziel den Mond zu kartografieren und erst die harte und dann die weiche Landung auf unserem kosmischen Begleiter zu perfektionieren.
---
Wenn ihr uns unterstützen wollt, findet ihr hier alle notwendigen Infos:
wissensreisende.de/premiumkanal
---
#Gemini #Woschod #Mondsonden #Zeitgeschichte #Nordamerika #Osteuropa

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Bitte geben Sie Ihre Koordinaten ein. 7742 Kilometer West 54 Jahre in die Zukunft. Reisende. Willkommen, liebe Hörerinnen und Hörer, es ist wieder Freitag. Zeit für eine neue Folge der Wissensreisenden beziehungsweise Zeit für eine weitere Folge in der Reihe zum Thema Raumfahrt bzw Rennen zum Mond. Wir sitzen hier schon zu zweit am Tisch vom Raumzeitschiff parat wir wie jede Woche der Chris. Hallo ihr Lieben.

Und ich bin der Jan. Und selbstverständlich haben wir, wo wir jetzt doch soweit ins Weltall entschwinden, direkt die Chance genutzt, dass wir eine 3 Personen Kapsel haben und haben uns den lieben Schaum wieder an Bord geholt. Richtig, der war die ganze Woche im Kofferraum. Er darf jetzt wieder raus. Ja, ich muss jetzt gerade durch die Luftschleuse wieder reinkommen.

Hier war das wieder eng hier. Ja, du darfst dich jetzt ein bisschen strecken. Ja, keine Sorge, so ne einmal so die Gelenke ausstrecken, das wird ja dann, das wird ja dann auch wieder eng, bis nächsten Freitag gut. Schaumi ist drin, das heißt, wir können landen, würde ich sagen, hätten wir vorher machen können, hätte einfach um das Raumzeitschiff gehen können, egal.

Wir starten heute in den USA. Genau genommen sind wir in der Hauptstadt der USA, also in Washington DC, und hier wird 1961 das Gemini Programm bewilligt. Das führt natürlich zur großen Freude bei der Nasa, die im Dolly Madison Haus ihr Hauptquartier hat und wenn man sich dieses ehemalige Wohnhaus ansieht, ist es kaum vorstellbar, dass hier die Geschicke der amerikanischen Raumfahrt gelenkt werden und bald schon wird dieses Gebäude auch sehr viel zu klein sein, denn diese Organisation, die Nasa, wird in den nächsten Jahren geradezu explodieren und zu einem wahren Giganten heranwachsen.

Nach dem Abschluss des Mercury Programms wäre eigentlich schon das Apollo Programm gekommen, allerdings hätte das eine Lücke von 3 oder 4 Jahren bedeutet, indem einfach keine bemannte Raumfahrt stattgefunden hätte. John F. Kennedy war seit Januar der neue amerikanische Präsident und nach dem Sputnikschock hatte sich die Stimmung in der Regierung in Sachen Raumfahrt deutlich gebessert.

Die Raumfahrt wurde jetzt von einem interessanten Randinteresse schnell zu einer nationalen Aufgabe und spätestens mit der Kampfansage von Präsident Kennedy im September 62 würde das auch dem letzten Bürger klar werden. Die Zeit, die bis zum Beginn des Apollo Programms verblieb, konnte nun im Rahmen von Gemini ideal genutzt werden, denn es gab noch eine Menge zu tun. Neue Technologien mussten erdacht und auch gebaut werden. Man brauchte ZB kopplungsmechanismen, Lebenserhaltungssysteme, Raumanzüge und noch vieles anderes mehr, denn der Teufel steckt ja eigentlich immer im Detail.

Ursprünglich hatte man darüber nachgedacht, das bestehende Mercury System zu einer 2 Mann fassenden Kapsel, genannt Mercury Mark II, zu erweitern. Der Vorteil wäre klar gewesen, denn man hätte auf vorhandene Technologien rückgreifen können und so einiges an Entwicklungskosten sparen können. Die wesentlichen Veränderungen hätten im Einbau eines zweiten Sitzes, der Montage einer leistungsfähigeren Manövriereinheit und dem Einsatz einer bereits existierenden Oberstufe als Dockingattrappe bestanden, zum Vereinfachen des Handlings plante man außerdem an einer modularisierten Inneneinrichtung, die einen Austausch oder auch das Hinzufügen von Komponenten vereinfacht und so Mercury 2 zu einer immer leistungsfähigeren

Plattform für bemannte Raumflüge gemacht hätte. Allerdings war diese Weiterentwicklung schließlich so gravierend, dass klar wurde, dass die Notwendigkeiten, die Möglichkeiten der Mercury Kapsel einfach sprengten. Und gerade die sehr beschränkte Größe der Kapsel war das echte Problem. Allerdings nicht mal das Größte mit den ganzen Umbauten wäre natürlich auch das Gewicht erheblich gestiegen und damit stand man plötzlich vor dem Problem, keine passende Trägerrakete zu haben.

Die bisher genutzte Mercury Atlas hätte das einfach nicht mehr leisten können, noch gravierender aber war der Faktor Größe, das neue Raumschiff benötigte erheblich verbesserte Manövriertriebwerke und das wiederum bedeutete, dass der Basisdurchmesser der Kapsel größer werden musste. Und somit hätte die Möcrew Mark II einfach nicht mehr auf das bisherige Trägersystem gepasst. Und wenn man sehen möchte, wie doof so etwas aussieht, muss man sich angucken, wie der Starliner aussieht, wenn der gestartet wird.

Der hat nämlich genau diese Tatsache, der ist zu groß in seinem Durchmesser für die Rakete, auf der er startet, also sollte man wieder darüber nachdenken, dass man diese Todesfalle schnell einmottet es war jetzt klar, dass eine komplette Neuentwicklung unumgänglich war, die neue Germany Kapsel würde auf die Titan 2 als Trägersystem setzen, Raumschiffe von Träger und Träger konnten so parallel aufeinander abgestimmt werden, um ein optimales Ergebnis zu bekommen. Das dann realisierte Raumschiff Unterschied sich vom Mercury unter anderem dadurch, dass alle beim Wiedereintritt nicht benötigten Elemente in einem Versorgungsmodul zusammengefasst wurden, das in 2 Phasen abgetrennt werden konnte. Vor dem Wiedereintritt wurde

zuerst der Ausrüstungsteil abgetrennt und am Wiedereintrittsteil verblieb dann eine Kegelstumpfförmige Bremseinheit, welche nach der Bremsung ebenfalls abgetrennt wurde. Diese Bremseinheit wäre auch im Falle eines notfalls beim Aufstieg verwendet worden, um die Kapsel von der Rakete zu trennen.

Also das gleich 2 Systeme oder 2 Nutzen im System auf einmal. Die Innenausstattung bot genügend Platz für 2 Konturligen sowie die Möglichkeit zur Durchführung kleinerer Experimente durch genügend Bewegungsfreiheit im Inneren. Viele Aspekte des Designs erinnerten unfreiwillig an militärische Systeme, Schleudersitze zum Ersetzen des Staturms als Rettungsmöglichkeit in den ersten flugsekunden Displays ähnlich dehnenden Kampfjets und ein Radar machten Jama Knight zu einer Art steuerbaren Konservendose.

Da aber eine wirkliche Steuerung der Atmosphäre durch das kegelartige Design nicht ohne weiteres möglich war, dachte man an die Einführung kleiner Deltaflügel. Und daraus wurde der Einfachheit halber dann ein riesiger Paraglider. Durch ein solches Landesszenario wäre eine Landung auf dem Gebiet der USA möglich gewesen und man hätte nicht mehr an diesen aufwendigen Such und Bergungsaktionen auf hoher See festhalten müssen.

Ach, das heißt, du wärst wirklich runter geschwebt, also nicht nicht einfach direkt abwärts, sondern mit einem gewissen Vortrieb. Ja, schon so ein bisschen ein bisschen Space Shuttle schon. Ja, also so halb und halb. Gehst du in Richtung Space Shuttle oder die wurden davon inspiriert? Richtig, aber die Entwicklung dieses Subsystems verzögerte sich und fiel dann schließlich ganz vom Tisch am Ende. Der Kapselentwicklung war ein Produkt entstanden, das eine Menge positiver Eigenschaften hatte. Die Ingenieure hatten gut gearbeitet und bei nur 50% mehr Masse als Mercury konnten jetzt 2 Astronauten befördert werden und auch eine Luke für den Ausstieg im Alva eingebaut worden, um die ersten

Weltraumspaziergänge zu ermöglichen. Mit den Begrenzungen in Masse und Größe kamen aber auch, sagen wir mal, kleine Probleme. Und diese Probleme führten dann auch sehr bald zu einem astronauteninternen Spitznamen für die Germany Kapsel. Sie landen das Schiff, nämlich das Gasmobil. Und dieser Name kam nicht von ungefähr, denn in der Testphase war der Astronaut Virgil GUS Grissom der einzige, der sich in diese Kapsel zwängen konnte.

Denn die war wirklich eng an sich, bot die Kapsel zwar genug Platz, aber die Anordnung der Instrumente und der Kontur liegen machte es ZB unmöglich, sich innerhalb der Kapsel auszustrecken. Und das wiederum ist für durchaus geplante längere Flüge ein nicht unerhebliches Problem. Und? Gerade bei realen Weltraumausflügen, sprich beim Verlassen der Kapsel, also bei Weltraumspaziergängen. Wäre das nicht nur, sondern ist es ein wahres Problem geworden. Die Enge im Schiff machte das im All wiedereinsteigen zu einer extrem langwierigen und schmerzhaften Prozedur, und gerade das Wiederverschließen der Luke war alles andere als einfach, weil das einfach so zugebaut war, das Raumschiff. Vor allem da musste doch, wenn

du dich da irgendwie reinzwängst, musst du doch schon Angst haben, dass nicht doch irgendwo ein Raumanzug kaputt geht, oder? Ja richtig, auf jeden Fall. Naja, diese Probleme machten das Training der Astronauten extrem hart und damit sind wir auch bei den Astronauten angekommen. Denn zur Unterstützung der bereits ausgebildeten Mercury Astronauten entschloss sich die Nasa am 18 April 62 5 bis 10 neue Astronauten zu rekrutieren und bekam dafür 253 Bewerbungen.

Der Beruf des Astronauten wurde gerade immer beliebter, klar, die Amerikaner haben auch alles offen kommuniziert, also das war so ein Ding von möchtest du Held werden, unterschreibe hier. Am 17. September 62 wurde die Gruppe 2 vorgestellt und die Bestand aus 9 Astronauten. Dabei waren Neil Armstrong, Frank Baumann, Charles Conrad, James Lovel, James MC Divid, Elliot C, Thomas Stafford, Edward White und John Yang also alles.

Leute, die man letztendlich später im Apollo Programm irgendwo immer wieder hören würde. Ne Menge Leute die sehr bekannt werden würden später. Ja, im Apollo Programm sind auch fast allen Missionen glaub ich mindestens. Eigentlich glaub ich sogar mindestens 2 Gemini oder Mercury Veteranen mit dabei gewesen.

Ergibt ja auch Sinn. Leute die Erfahrung haben schon mit einem Raumschiff auch ins Nächste zu lassen. Aber letztendlich wurde sogar nochmal aufgestockt und es gab eine dritte Runde von 14 weiteren Astronauten und die wurde am 18. Oktober 63 vorgestellt. Und darin gab es Edwin Aldrin, William Anders, Charles Basset, Alan Beinen, Eugene Cernan, Roger Cherie, Michael Collins, Walter Cunningham, Donnelly, Theodor Freman, Richard Gordon, Russell S. Twikard, David Scott und Cliffhton Williams. Damit waren jetzt für das Germany Programm 30 Astronauten verfügbar, aber aus verschiedenen Gründen fielen 3 von ihnen aus und es waren Glenn Carpenton Slayton. Wir haben jetzt also eine Raumkapsel und Astronauten, also widmen wir uns kurz den dafür

gebrauchten Raketen. Wie vorhin schon erwähnt, wurden Raketen der Titan Familie eingesetzt und diese waren, wie damals eigentlich noch alle Raketen für militärische Zwecke zunächst entwickelt worden, die Titans waren Interkontinentalraketen und das militärische Ziel für das Raketenprogramm war es, Waffenträger für Atomsprengköpfe zu entwickeln, die aus untätigen Silos heraus gestartet werden konnten, das kennt man ja so aus alten amerikanischen Filmen, dass man immer wieder so sieht, wie die Raketen plötzlich aus dem Boden kommen. Die Entwicklung der Titan 1 begann 1955 aufgrund ihrer mangelnden Zuverlässigkeit und der langwierigen Startvorbereitung war sie als Gegenschlagswaffe nicht geeignet.

Aus Sicherheitsgründen musste die Rakete sogar vor dem Start aus dem Silo gefahren werden, weil sonst Explosionsgefahr durch den Verdampfenden oxidator Sauerstoff bestand. Schon während der Erprobung der Titan 1 wurde deshalb mit der Entwicklung der Titan 2 begonnen. Diese neue Rakete, wo du dich in Nutzung einer neuen Treibstoffkombination sicherer. Die verwendeten Treibstoffe waren Stickstofftetroxid und Erosine 50.

Damit konnten sie jetzt auch wie geplant aus Silos heraus gestartet werden. Die NASA wählte im November 1963 noch während ihrer Entwicklung die Titan 2 als Träger der zweisitzigen Germany Raumschiffe, da kein anderer Träger zu diesem Zeitpunkt eine solche Nutzlast letztendlich ins All bringen konnte. Die Germany Raumkapsel war mit 5,8 * 3 Metern Größe, stattliche 3,8 Tonnen schwer.

Da die US Air Force nicht nur die Rakete bereitstellte, sondern auch den Startkomplex 19 auf der Cape Canaveral Air Force Station, führte sie für die NASA die Flüge durch. Das ist aber noch komplett anders als es dann später war, es war letztendlich vom Militär durchgeführt, deren Experten und die haben die Astronauten für die NASA bewegt.

Allerdings würde Germany das letzte Programm der NASA sein, bei dem die Air Force die Rolle des Space Truckers übernahm. Bei Apollo sollte alles anders werden und so wurde parallel zu Germany an der Entwicklung der Raketen von Apollo gearbeitet und das waren die Saturn Raketen die Vorarbeiten begannen im zweiten Halbjahr 1959 das Team um Werner von Braun plante und überprüfte einige Varianten, die mehr oder weniger auf existierenden Raketen basierten und so kamen die Modelle Saturn AB und C zustande und daraufhin entwickelten sich noch 8 Untervarianten, deren Entwicklung vorangetrieben wurde und die Variante die sich durchsetzte war die C fünften.

Das Entwicklerteam war aber clever genug, zweigleisig zu fahren. Die Version c 1 wurde deshalb parallel ebenfalls weiterentwickelt und der Grund dafür war, dass dem Team klar war, dass sie sehr viel Zeit und Aufwand für die C 5 brauchten und dass sie die C 1 einfach schneller herstellen konnten und sie auch zum Erfolg führen konnte. 1962 wurde dann auch entschieden, dass eine stärkere Version der C 1 benötigt werden würde, die C 1 b 1963 wurde, das C aus den Bezeichnungen einfach gestrichen und die 3 wirklich realisierten Raketen wurden. Dann die Saturn 1, die Saturn 1 b und die Saturn 5. 1961 begann das Testprogramm der Apollo Raketen, die Größe und Kraft der Saturnraketenfamilie stellte

eine neue Dimension in der Raumfahrt dar. Also beschloss die Nasa, für jede Komponente der Rakete einen separaten Testflug durchzuführen. Die zweite Stufe war mit Wasser gefüllt, um das Startgewicht zu simulieren, an der Stelle der Nutzlast befand sich eine Jupiter Raketenspitze und das einzige Ziel dieser Mission war es, die Funktionsfähigkeit der ersten Stufe zu testen.

Die Saturn 1 war das Grundmodell, das ursprünglich nur für Testflüge entwickelt wurde, um Zeit und Entwicklungskosten zu sparen, bestand ihre erste Stufe s 1 genannt, im Zentrum aus einem Tank mit dem Durchmesser einer Jupiter Rakete, der wiederum von 8 Tanks umgeben wurde, die den Durchmesser von Redstone Raketen hatten, also sie haben im Grunde einfach die Dosen weiterverwendet, neu angeordnet und weiter benutzt. Beide Raketentypen waren in den Jahren zuvor von Werner von Braun für die US Army entwickelt worden, der zentrale Tank wurde mit Sauerstoff befüllt und die ihn umgebenden Tanks. Mit geringerem Durchmesser, jeweils abwechselnd mit Sauerstoff und Dekorosinart RPY, also Rocket Propelland One. Am unteren Ende der ersten Stufe

befanden sich sehr große Stabilisierungsflossen und die Stufe verwendete dann 8 h 1 Triebwerke. Die zweite Stufe s 4 war eine komplette Neuentwicklung. Erstmals wurde die hochenergetische, aber schwierig zu beherrschende Treibstoffkombination Wasserstoff Sauerstoff verwendet. Wie dies bei heutigen Raketen üblich ist, wurden die beiden Tanks durch einen gut isolierten Zwischenboden getrennt.

Die Stufe verwendete dann schließlich die RL 10 Triebwerke, die eigentlich für die Central Oberstufe gedacht waren. Denn das ursprünglich vorgesehene große J Two Wasserstoff Sauerstofftriebwerk war immer noch in der Entwicklung, aber zum Glück hatten sie einfach Möglichkeiten, das Ganze zu ändern. Der erste Testflug der Saturn I mit dem Titel Sa 1 fand am 27 Oktober 61 statt und das war auf Slick Thirty Four, also einem der Startplätze, die heutzutage auch noch benutzt werden. Slick ist immer SLC, Start, Launch Complex und die werden immer im Jargon der NASA Slick genannt, weil sie es einfach besser ausspricht als SRC.

Kleiner Sideway noch zur Saturn 5. Ich weiß nicht, ob du es sonst damit bei hast, warum man eigentlich unterschiedliche Brennstoffe benutzt hat in den verschiedenen Stufen, weil das hatt ich tatsächlich noch gelesen und das war wahnsinnig spannend und zwar der flüssige Wasserstoff, der verwendet wird in den oberen Stufen, der hat ne höhere spezifische Energie pro Masseeinheit.

Aber das Rocket Propelland hat eine höhere Energiedichte, also Energie pro Volumeneinheit. Und würdest du mit dem Treibstoff der zweiten und dritten Stufe die erste Stufe antreiben wollen und damit in den Orbit wollen, hätte das Ding mehr als dreimal so viel Volumen haben müssen. Und da die erste Stufe schon 42 Meter hoch war, hätte die erste Stufe, und zwar ausschließlich die erste Stufe der Rakete, schon allein in der Höhe von 130 Metern haben.

Müssen ja, wodurch du dann wiederum die Problematik hast. Wenn die Rakete so viel größer und so viel schwerer wäre, hättest du wieder erheblich mehr Treibstoff benötigt, wodurch irgendwann nach der Raketengrundgleichung es nicht mehr möglich gewesen wäre. Also es ist schon wirklich. Sehr, sehr gut durchdacht. Warum sie 2 unterschiedliche Brennstoffe? Genommen haben ja generell das hast du aber ganz, ganz viel nasensystemen, dass sie verschiedene Antriebsarten und oder verschiedene Treibstoffkombinationen benutzen, weil wirklich für jede Phase des Fluges gerade auch je dichter die Atmosphäre ist und so weiter und sofort brauchst ganz unterschiedliche Anforderungen und musst denen entsprechend begegnen.

Und das ist eigentlich spannend, wie es dann heute möglich ist. Sowas wie es Starship zu starten, wo du eine so große Rakete hast, die nur mit einer Treibstoffwart letztendlich funktioniert. Kann gut der Flug SA 2 folgte am 25. April 62 und während der erste Flug die grundsätzliche Funktion der Rakete überprüfen sollte, waren die nächsten Missionen spezialisierter.

Die SR 2 folgte dann am 25 April 62 und wie die SA 1 ging es weiterhin darum einzelne Komponenten zu testen und dementsprechend war es auch hier nochmal die Mission die erste Stufe richtig gut zu testen, allerdings war diesmal auch ein weiteres Ziel dazu gekommen. Denn es war einer von 2 Flügen des Projekts Highwater und bei diesem wurden Sprengladungen an der Rakete montiert und wir hatten vorhin schon gesagt, die Rakete war mit Wasser beladen und dieses Experiment sollte die Rakete in 105 Kilometern Höhe zur Explosion bringen und damit diesen Ballast das Wasser freisetzen und dieses High Water Experiment sollte den Effekt erforschen, den eine größere Menge Flüssigkeit haben würde, die spontan in der Inoshsphäre

verteilt würde. Damit sollte die Frage geklärt werden, wie sich Treibstoff verteilt, wenn eine Rakete in großer Höhe explodiert. Das ist ja einfach so ein Ding, heute wissen wir diese ganzen Sachen, weil wir es ausprobiert haben oder weil wir es heute auch viel berechnen können, damals war es einfach so die Frage, wir probieren das lieber mal mit Wasser aus, um herauszufinden, wie sich das verteilt, bleibt das einfach da oben, kommt das irgendwie klumpig wieder runter, was passiert da eigentlich, wenn wir jede Menge Flüssigkeit in einer Zone der Atmosphäre rausgeben, wo die eigentlich sein sollte? Und was passiert?

Letztendlich ist passiert, dass das kein Problem darstellt. Ok, die Rakete schaltet dann auch ohne Probleme und nach einem fehlerfreien, knapp zweiminütigen Flug erreichte sie dann die 105 Kilometer und wurde planmäßig zur Detonation gebracht und 5 Sekunden später wurde vom Startplatz aus die Bildung einer Wolke gesichtet, die auf 160 Kilometer Höhe stieg. Sie haben also festgestellt, alles klar, das Ganze verdampft sogar zum Teil, weil du einfach erheblich weniger Druck drauf hast und steigt nochmal auf und dieses High Water Experience wurde am 16 November bei SAP planmäßig noch einmal wiederholt, die.

Triebwerke brannten dabei fast 5 Minuten lang und brachten die Rakete auf eine Höhe von 169 Kilometern, wo die Bremsraketen der ersten Stufe gezündet wurden. Ohne diese abzutrennen. Und danach wurde die Rakete wieder zur Detonation gebracht und die neue künstliche Wolke entstand diesmal noch höher. Fehlende Telemetrie allerdings führten dazu ungenügenden Ergebnissen dieses Tests.

Der Flug zeigte, dass die Rakete auch mit voller Betankung fliegen kann und die Bremsraketen funktionieren. Das Hauptaugenmerk des nächsten Fluges lag somit auf den aerodynamischen Eigenschaften der zweiten Stufe sowie dem Verhalten des Bordcomputers beim Triebwerksausfall. Sa 4 hob am 28 März 63 ab und bis zu der planmäßigen Abschaltung eines Triebwerks nach 100 Sekunden lief auch alles einwandfrei. Sofort verteilte der Bordcomputer automatisch die Treibstoffzufuhr neu, um einen sicheren Flug mit nur 7 der 8 Triebwerke zu gewährleisten und die Zielhöhe zu erreichen. Nach dem Brennschluss wurden die Bremsraketen gezündet, die Rakete stürzte nach diesem Manöver in den Atlantik, der Test war ein voller Erfolg und

es wurde bewiesen, dass die Bordcomputer den Ausfall eines Triebwerks kompensieren konnten und das sollte sowohl bei Apollo 6 als auch bei Apollo 13 noch sehr, sehr wichtig werden. Es gab keine aerodynamischen Probleme mit der zweiten Stufe und mit dem nächsten Flug SA 5 sollte nun die Stufenabtrennung und die Zündung der zweiten Stufe getestet werden.

Am 29 januar 64 konnte auch dieser Flug mit vollem Erfolg absolviert werden. Der nachfolgende Flug hatte dann eine Änderung in der Benennung, der hieß jetzt nicht mehr SA, sondern a als war nämlich a 101 und der Grund für diese Änderung war, dass ab sa 6 bzw a 101 ein Dummy des Apollo Raumschiffs als Nutzlast mit ins Spiel kam. Ab jetzt ging es darum die erforderlichen Technologien zu entwickeln um die leistungsstärkeren Modelle Saturn 1 B und Saturn V endlich bauen zu können. Der verwendete Apollo Dummy BP 13 war schon mit allen Komponenten vorhanden, also von oben nach unten mit der Rettungsrakete, dem Fluchtturm, dem Kommandomodul und dem Service Modul.

Die einzelnen Module wird uns garantiert Jan in der nächsten Folge nochmal näher vorstellen. Auch dieser Start im Mai 1964 war ein Erfolg. Die zweite Stufe mit dem Apollo Dummy erreichte die Erdumlaufbahn und übermittelte 4 Erdumkreisungen lang Telemetriedaten, bis die Batterie leer war. Bei Ihrer 54 Erdumrundung stürzte die Rakete in die Atmosphäre und Verglühte am 1.

Juni nahe den Kanton Inseln über dem Südpazifik. A 102 folgte im September und alle Ziele dieses Testflugs wurden ebenfalls erreicht. Es lief gerade für die Amis. Antrieb, Steuerung und die strukturellen Systeme der Saturn 1 erfüllten alle Erwartungen. Das Rettungssystem passte mit der Apollo Kapsel zusammen und funktionierte problemlos.

Einzig die 8 Kameras, die die Stufentrennung gefilmt haben und anschließend abgeworfen und später geborgen werden sollten, landeten einfach nicht im geplanten Gebiet, sie gerieten in den Hurrikan Gladiffs und die Suche musste abgebrochen werden. 2 Monate später wurden 2 von ihnen gefunden, bereits von Krebsen bevölkert, aber die Filme waren unbeschädigt.

Im Rahmen des Apollo Programms sollten bei den nächsten 3 Missionen Pegasus Satelliten zur Erforschung von Mikrometeoriten ins All gebracht werden und damit war nach a 105 am 30 Juli 65 das Testprogramm der Saturn 1 erfolgreich abgeschlossen. Die nächsten Missionen sollten dann mit der stärkeren 1 B ein funktionsfähiges Apollo Raumschiff ins All bringen.

Und diese neue Testkampagne begann dann 66, genauer gesagt am 26. Februar 66 mit der nummer as 201. Die Nutzlast bestand aus einer frühen Version des echten Apollo Raumschiffs mit der Seriennummer 009. Es war geplant, das Raumschiff nicht die Erde umkreisen zu lassen, sondern bereits kurz nach Brennschluss der Saturn das eigene Triebwerk zu zünden und eine erhöhte Wiedereintrittsgeschwindigkeit herbeizuführen, um so den Hitzeschild zu testen.

Am 26 Dezember waren Rakete und Raumschiff fertig montiert, sodass der Test beginnen konnte. Zu dieser Zeit war das Germany Programm zur Hälfte durchgeführt. 5 der geplanten 10 bemannten Raumflüge hatten bereits stattgefunden. Und auf Germany komme ich auf jeden Fall noch zurück. Aber ich will erst Apollo Saturn zu Ende bringen.

Der Start von SA 201 erfolgte wie gesagt am 26. Februar 66. Nach 147 Sekunden wurde in 57 Kilometern Höhe die erste Stufe abgeworfen, das 602 Sekunden in 425 Kilometern die zweite, wobei die zweite Stufe 10 Sekunden länger brannte als geplant. Und jetzt folgte eine Phase des Antriebslosen flugs in 488 Kilometern Höhe zündete das Apollo Raumschiff sein Triebwerk, um den Wiedereintritt zu beschleunigen, das Triebwerk lief dann für ein bisschen über 3 Minuten und später noch einmal für 10 Sekunden, also auch die Wiederzündung im All hat funktioniert.

Eintrittsgeschwindigkeit entsprach mit ca 29 800 Kilometer pro Stunde in etwa der Wiedereintritts. Nach einem orbitalen Flug. Das ist ja das, worum es letztendlich ging, sie haben schon getestet für orbitale Flüge, waren aber eigentlich noch suborbital, also noch nicht in einem Orbit, dass sie ganz um die Erde gebracht hätte.

Wie erwartet war die Funkverbindung 82 Sekunden lang unterbrochen und 36 Minuten und 59 Sekunden nach dem Start wasserte die Apollo Landekapsel im Südpazifik, 8472 Kilometer entfernt vom Startplatz und 82 Kilometer von ihrem anvisierten Zielpunkt entfernt. Das ist gar nicht so schlecht, das. Ist eigentlich auf einer planetaren Basis auf 82 Kilometer ranzukommen sogar verdammt gut. Eben.

Vor allem ist es immer so, dass du wiederfinden kannst und sowohl die Rakete als auch das Raumschiff arbeitet größtenteils zufriedenstellend. 3 größere Probleme wurden festgestellt. Das Apollo Triebwerk arbeitete nur 80 Sekunden lang fehlerfrei durch ein Leck. In einer Leitung war Helium in die Verbrennungskammer gelangt, was zu starken Schwankungen der Triebwerksleistung führte. Durch eine Fehlverkaplung verlor das Raumschiff die Steuerungsfähigkeit während des Wiedereintritts und ein Kurzschluss führte dazu, dass Messungen während des Wiedereintritts nichts durchgeführt werden konnten. Der nächste Test as 202 sollte ebenfalls ein subobbitaler Flug werden.

Es war dafür eine längere Flugdauer und eine größere Anzahl von Triebwerkszündungen geplant. Allerdings gab es wieder mal diese Nummer, dass 2 Missionen auf vertauscht wurden und somit wurde as 203 vorgezogen, weil das Apollo Raumschiff einfach noch nicht zur Verfügung stand. Die Kommandokapsel CSM 009, die ich ja vorher schon erwähnt hatte, die Erste die geflogen ist, wurde später für Fallversuche in der White Sense Mission Range verwendet und heute steht sie im Strategic Air Command and Aery Space Museum in Ashland, Nebraska. AS 203 startete am 5.

Juli 66 und alle Ziele wurden erreicht. Die S 4 B Stufe hatte sich als fähig erwiesen, in der Erdumlaufbahn wieder gezündet zu werden, um so zukünftig ein Apollo Raumschiff zum Mond befördern zu können. Ein weiterer Pollotestflug, allerdings subobital, sollte mit einem flugfähigen Exemplar des Apollo Raumschiffs durchgeführt werden und für den vierten Flug der Saturn 1 B war dann unter der Bezeichnung AS 204 bereits eine bemannte Mission geplant.

Allerdings sollte erstmal nur as 202 nachgeholt werden, bevor eine Katastrophe das startende Apollo Programm jäh unterbrach und dazu mehr in der nächsten Folge. As 202 startete am 25 august 66. Nach dem größtenteils erfolgreichen Testflug von AS 201 sollte der zweite Flug eine längere Dauer haben und wie gesagt auch mehrfache Zündungen versuchen. Außerdem wurde ein flacherer Wiedereintrittswinkel vorgesehen, damit der Hitzeschild größeren Temperaturen ausgesetzt würde.

Dies war auch der erste Flug des Bordrechners Apollo Guidance Computer und der Brennstoffzellen im Apollo Raumschiff das Apollo Raumschiff trug die Seriennummer 11 es entsprach weitestgehend dem Exemplar 12, mit dem der erste bemannte Apolloflug erfolgen sollte, da das Raumschiff nicht rechtzeitig zur Verfügung stand, wurde ja der ursprünglich als dritter Testflug geplante Flug as 203 vorgezogen und bei diesem Flug, der im Juli 66 stattfand, wurde dementsprechend wirklich nur dieser Tourenrakete getestet, weil es einfach kein funktionsfähiges Raumschiff gab. Eine große Abweichung von berechneten Landepunkt wurde auf einen zu geringen Eintrittswinkel zurückgeführt. Also diesmal waren sie nicht

ganz so gut im Zielen und außerdem hatte man den Luftwiderstand der Apollo Landekapsel im Überschallbereich falsch eingeschätzt. Die Messung im Windkanal waren offenbar nicht ausreichend gewesen und der dritte Flug, der Saturn 1 B schloss dementsprechend das unbemannte Vorbereitungsprogramm in Apollo ab.

Während Apollo Saturn die mechanisch technische Seite für das kommende Apollo Programm vorantrieb, gab es auf der anderen Seite aber natürlich Gemini und Gemini hatte die Astronauten im Mittelpunkt. Die 12 angesetzten davon 10 bemannten Flüge wurden zu einem Erfolg für die NASA, auch wenn Gemini nicht ganz von Schwierigkeiten und brenzligen Situationen verschont wurde. Für das Programm wurden jetzt einige Aufgaben und Ziele festgesetzt, das waren die Durchführung erster Langzeitmissionen mit einer Länge von bis zu 2 Wochen, der Test aktiver Eingriffe in die Bahn des Raumschiffs mit Erprobung der manuellen Steuerungssysteme, die Durchführung und Simulation von Kopplungsszenarien, denn bei Apollo mussten tatsächlich dann

später auch aktiv mehrere Komponenten neu angeordnet und überhaupt erst mal miteinander verbunden werden. Dann ging es weiterhin um die maßgebliche Erweiterung des Experimentalprogramms gegenüber dem Vorgänger Mercury. Dann sollten das erste Mal ew as, also extravehikel Activities oder Weltraumausstiege gemacht werden und es sollte auch der teilweise handgesteuerte Wiedereintritt der Kapsel trainiert werden. Das Gemini Programm startete mit der unbemannten Mission Gemini 1 und es war das erste Probe dozierte Gemini Raumschiff, das dann mit einer Titan 2 Trägerrakete am 8. April 1964 von Cape Canaveral aus abhob. Das Missionsziel war die strukturelle Erprobung des Gemini Raumschiffs in einem zu

erreichenden Erdorbit und dabei wurde das Raumschiff nicht von der zweiten Stufe der Titanrakete abgetrennt. Beide erreichten als eine Einheit nach 6 Minuten den vorausberechneten Orbit. Nur die ersten 3 Erdumrundungen waren Missionsbestandteil und nach 4 Stunden und 50 Minuten beim Überflug von Cap Canaveral erreicht.

Dessen ungeachtet verfolgte das Godard Space Flight Center alle 64 Orbits, bis das Raumschiff über dem Südatlantik am 12 April in die Atlatmosphäre Verglühte. Der Flug zeigte, dass das Raumschiff für einen Weltraumflug geeignet war und alle Systeme zur Zufriedenheit funktionierten, somit konnte wie geplant mit Gemini 2 am 19 Januar 1965 es weitergehen.

Das primäre Missionsziel war der Wiedereintrittstest des Gemiraumschiffs in die Erdatmosphäre und dazu genügte ein kurzer ballistischer Flug. Das Gemini 2 Raumschiff wurde nach seinem Flug aufgearbeitet und mit einer Luke im Hitzeschild versehen, um als Prototyp für das Gemini B Raumschiff zu dienen, das für das mol Projekt benötigt wurde.

Das mol. Projekt genau das kannte ich nämlich auch noch nicht und das fand ich richtig interessant. In dieser Konfiguration wurde es dann am 3. November 1966 mit einer Titan 3 C Rakete erneut auf einen subobbitalen Flug gestartet und dieses angesprochene mol Projekt war der Versuch der Air Force eine Spionageplattform zur Überwachung des sowjetischen Territoriums zu entwickeln.

Die zweiköpfige Besatzung des Mol sollte zusammen mit dem jeweiligen Raumlabor in einem modifizierten Gemini Raumschiff, das als Gemini B bezeichnet wurde, gestartet werden und bis zu 40 Tage im Alpha bringen, also es geht im Grunde schon so um die ersten bemannten Spionagesatelliten. Der einzige tatsächliche Raumflug im Rahmen des Mol Programms war die sogenannte Mol Hsq Mission, eben die, auf der die Gemini 2 Kapsel noch einmal unbemannt in einen Superpitalflug Einschwenkte. Nach Einstellung des Projekts übernahm die NASA die 7 Astronauten des Projekts, denn tatsächlich waren dafür einzeln Astronauten von der Armee angeworben worden. Und die haben die 7 übernommen, die höchstens 35 Jahre alt waren, und das Waren unter

anderem Robert Krippen, der Pilot des ersten Space Shuttle Fluges, und Richard Truley, der später von 1989 bis 1992 der Direktor der NASA war. Diese 7 Astronauten flogen alle schließlich im Rahmen des Space Shuttle Programms ins All, alleine die Kommandanten der ersten 6 Space Shuttle Flüge waren alle Teilnehmer dieses Programms.

Okay. Das mol Programms. Ja, ab Gemili 3 waren alle Missionen bemannt und ich geh jetzt einfach alle 10 einmal wirklich nur mit kurzen Eckdaten durch. Geh mir in die 323 März 1965 geflogen von Virtual Gas Grissom und John Yang, während nur 3 Orbits wurden erfolgreiche Bahnänderungen der Kapsel durchgeführt. Yang schmuggelte übrigens unerlaubt einen Corned Beef Sandwich an Bord, wofür beide Astronauten später in Schwierigkeiten kamen.

Gemini 43 Juni 1965 dabei James MC Divid und Edward White während der 62 Erdumläufe, die diese Mission umfasste, führte Edwig den ersten Ausstieg eines Amerikaners in den freien Raum durch. Die Russen hatten in diesem Falle wieder einmal die Amerikaner geschlagen, aber auf das russische Programm komme ich aber nachher noch.

Der geplante Ausstieg von White musste um eine Erdumkreisung verschoben werden, weil die Vorbereitungen mehr Zeit als geplant benötigten und White noch einmal auswählen. Sollte als Wight dann viereinhalb Stunden nach dem Start das Raumschiff verließ, war er mit einer Sicherungsleine verbunden, in der auch Leitungen für Sauerstoff und Sprechfunk verliefen. Wight selbst konnte sich mit einer Rückstoßpistole bewegen. Er genoss diesen Ausflug und zeigte keine Anzeichen von Schwindel oder Orientierungslosigkeit. Insgesamt blieb Wight 23 Minuten außerhalb des Raumschiffs arbeiten, waren bei diesem ersten Außenbordeinsatz natürlich noch nicht vorgesehen, die sichere Landung erfolgte dann am 7.

Juni. Gemini 521 August 65, Gordon Cooper und Charles Conrad. Erstmals wurde ein länger währender Gemini Flug durchgeführt, auf dem auch die für ein Rendezvous nötigen Navigationssystem erprobt wurden. An Bord kam es innerhalb der achttägigen Mission zu mehreren kritischen Situationen, die aber alle mit Bravour gemeistert werden konnten, erstmals wurden dabei auch Brennstoffzellen zur Energieerzeugung genutzt und die beiden Raumfahrer brachten die Gefährt dann am 29 August wieder zu Boden. Am 4.

Dezember 65 folgten dann Frank Baumann und James Lovel mit Gemini 7 und diese Mission wurde zu einem vorläufigen Dauerflugregord, der auch gegenüber den Russen bis 1970 verteidigt werden konnte. Interessant war dies im Hinblick auf die Mondmission, denn so konnte das Zusammenspiel der Crew über mehrere Tage hinweg auf engstem Raum erprobt werden und somit die Möglichkeit eines Mondfluges auf menschlicher Ebene bewiesen werden. Gemini 7 diente außerdem als Kopplungsziel für Gemini 6, welche aus technischen Gründen erst nachgeben. In die 7 startete nach 206, Erdumkreisungen oder 330 Stunden landete man sicher am 18 Dezember 1965. Geben in die 6 hatte ich ja gerade schon erwähnt, startete am 15.

Dezember 65 mit Walter Scherer und Thomas Stafford an Bord. Diese Mission war nur knapp etwas mehr als einen Tag lang nur 16 Orbits und erfolgreich, denn man konnte sich Gemini 7 bis auf 30 Zentimeter nähern und legte damit den Grundstein für spätere Kopplungsmanöver und die waren dann ja auch für sämtliche Mondlande und Raumstationsplanungen von Bedeutung. Du hast das halt so lapidar im Nebensatz gesagt, was auf der Mission gemacht wurde.

So die haben sich bis auf 30 Zentimeter genähert und das sieht auch im Film immer so schön aus. 2 Raumschiffe stehen im Weltall und nähern sich Zentimeter für Zentimeter aneinander. An. Aber man darf dabei halt die Geschwindigkeit, die die beiden eigentlich haben, auch nicht vergessen, weil die bewegen sich mit vielen, vielen Kilometern in der Sekunde.

Ja, mit so rund 30 000. Ja, so 30 000 Kilometer pro Stunde ist schon eine. Menge auf jeden Fall und vor allem das ist ja auch das andere Ding, was man immer vergisst bei der ganzen erdnahen Raumfahrt. Die stehen natürlich mitnichten, die bewegen sich vorwärts, aber die machen noch was anderes, die fallen die ganze Zeit über den Horizont, denn das ist ja eigentlich doch der Grund, warum sie das Phänomen von Mikrogravitation hast. Du bist ja bei weitem noch nicht aus dem Schwerefeld der Erde raus, aber da du die ganze Zeit fällst, bist du schwerelos oder annähernd schwerelos.

Gemini 8 kam dann am 16 März 1966 an Bord. Neil Armstrong und David Scott. Zwar gelangte die geplante Kopplung mit dem unbemannten Agenazielflugkörper, denn jetzt fangen sie an, Satelliten zu benutzen, um zu koppeln. Doch rund 20 Minuten später wurde durch einen Kurzschluss eine Lage Stabilisierungsdüse in Funktion gesetzt, welche die Kapsel schnell und unkontrolliert rotieren ließ und nur ganz knapp entging man dabei einer Katastrophe.

Die beiden Astronauten wirkten der Drehbewegung zuerst durch die Zündung einer gegenläufig gerichteten Düse per manueller Steuerung entgegen und Koppelten dann von der Agena ab, nach nur 6,5 Orbits bzw 10 Stunden Flugzeit wurde eine Notlandung initiiert um weiteren Problemen vorzubeugen. Und bei dieser Mission 1966 schon siehst du einen Menschen, der als der wahrscheinlich beste Pilot unter den ganzen Raumfahrern damals galt, nämlich Neil Armstrong.

Und wenn du die ganzen Vorbereitungen siehst, später für die Mondlandung, wo du die Gestelle hast, mit denen die Fliegen mussten, dann quasi kleine klapprige Bettgestelle, die mit Düsentriebwerken ausgestattet waren, womit du halt hopser machen konntest. Und es gibt davon mehrere Aufnahmen, wo einfach jeder Durchschnittspilot gestorben wäre und den Armstrong einfach diesen Instinkt hatte, das Unmögliche möglich zu machen, was noch mal wieder bei der Mondlandung sehr, sehr wichtig werden wird.

Oh ja. Geben wir die 9. Schließlich wurde geflogen von Thomas Stafford und Eugene Cernon, und diese Mission wurde von der Backup Crew durchgeführt, da die Stamm Crew eigentlich Elliot C und Charles Basset bei einem Flugzeugunglück ums Leben kam. Da die Agena Oberstufe dieses Mal ihre Verkleidung nicht komplett gelöst bekam, kam es nicht zur Kopplung, sondern nur zu insgesamt 3 Rendezvous. Diese Öffnung dieser Agena Oberstufe ist etwas, das tatsächlich in die Geschichte eingegangen ist, nämlich als das oft zitierte Krokodil im Weltraum. Ja, das ist quasi so das klassische Ding, wo man 2 Hälften oben hat, die um die Spitze einer Rakete sind, die sich dann so aufklappen und dann kommt das Ding halt eben raus. Und das ging halt nicht ganz

auf. Dementsprechend hattest du dieses weit aufgerissene Maul, aber es ging halt nicht weiter und damit hattest du dementsprechend das Ding, dass diese Mission von dem Weltraumkrokodil verfolgt wurde. Geh mir die 10 dann am 18 Juli 1966 wurde von John Young und Michael Collins geflogen und bei dieser Mission gab es gleich 2 Kopplungsziele. Zunächst wurde mit dem Flugkörper Agina 10 und anschließend Agena 8 gekoppelt und dabei konnte das Triebwerk der Agena 10 Oberstufe verwendet werden, um die Flughöhe des Gesamtkomplexes zu erhöhen.

Also Sie haben das erste Mal wirklich jetzt funktionsmäßig angekoppelt, sie sind an diese Rakete rangegangen, haben die angekoppelt gelassen, haben die Rakete genutzt um ihre Flughöhe, ihr Orbit zu erhöhen. Um dann an das zweite Objekt anzukoppeln. Die Rückkehr erfolgte nach 70,8 Stunden respektive 43 Orbits. Gemini 11 war am 12 September 66 und diesmal waren die Astronauten Charles Conrad und Richard Gordon. Bei Gemini 11 wurde erneut ein Zielflugkörper angeflogen, diesmal aber durch ein Kabel mit der Gemini Kapsel verbunden und dann wurde der Gesamtkomplex, also beide Flugkörper zusammen in Rotation versetzt, um Erfahrungen mit der Schwerkraftstabilisierung zu sammeln. Außerdem wurde durch den Einsatz

der Agena Triebwerke wieder eine weitere Zündung ermöglicht, die den ganzen Komplex weiter in ein höheres Orbit gebracht hat und hat dabei erstmals einen neuen Höhenrekord aufgestellt. Nämlich 1372 Kilometer also als AVG, also sprich der höhere Teil eines elliptischen Orbits. Bei Orbits gibt es ja einmal die Varianz, du hast ein kreisförmiges Orbit, das immer in der gleichen relativen Höhe über der Erde ist.

Und dann hast du elliptische Orbits, die halt das Perigeum und Abigaum haben, also sprich der der dichteste Bereich und der weitesten entfernte Bereich und dementsprechend war es das erste Mal möglich geworden, etwas mehr als 1000. 100 Kilometer hoch über der Erde fliegen zu haben, das dann trotzdem wieder zurückgekommen ist.

Nebenbei Verführte Gordon einen kompletten Außenbordeinsatz und öffnete zweimal kurz die Luke ins All. Die Landung erfolgte dann sicher nach 44 Erdumkreisungen, die. Dann kommen wir zur letzten Gemini Mission, das war Gemini 12 am 11. November 1966 die Astronauten waren Edwin, Buzz Aldrin und James Lovell.

Die letzte Mission sollte die gesammelten Erfahrungen praktisch umsetzen. Auf dem Flugplan standen diesmal annäherungsmanöver, Kopplung, Bahnmanöver und Außenbordeinsätze, aber daraus wurde nichts. Nach der Kopplung stellte sich heraus, dass es in der Agena einen Defekt, nämlich einen Kurzschluss, gegeben haben musste, welchen weder Astronauten noch bodenkontrolle zu jedem Zeitpunkt genauer spezifizieren konnten und um jedes Risiko zu vermeiden, brach man an dieser Stelle ab und verzichtete auf ein Anheben der Bahn, dafür konnten die Astronauten während der knapp 95 stündigen Mission erstmals eine totale Sonnenfinsternis aus dem All fotografieren.

Das ist etwas, das haben wir jetzt ja gerade bei der letzten totalen Sonnenfinsternis gesehen. Hatten wir die Aufnahmen von den starlink Satelliten von spacex, das ist unglaublich, wenn du so einen riesengroßen, komplett kreisförmigen Schatten über die Erde wandern siehst, musst du unbedingt mal nachgucken, offenbar.

Perspektive? Ja, ich dachte einfach okay man fotografiert dann halt eben eine Sonne, die nicht da ist. Also nichts, also dunkel, aber nie so über die Erde. Das sieht natürlich bestimmt hammermäßig Geld aus, super muss mir die Bilder auch mal anschauen. Musst du unbedingt und vor allem jetzt gerade die neuen, weil die ja einfach ultra gestochen scharf seid.

Das ist halt wirklich 4 k, was ich heutzutage dazu zumindest schon mal die Kamera haben bzw. Was sie sogar schon in Bewegung haben, das Macht das ganze ja noch cooler. Offenbar gab es innerhalb der NASA sogar Planungen, Gemini über das veranschlagte Flugpensum hinaus weiter einzusetzen und weiterzuentwickeln.

Mit der vorhandenen Gemini Hardware und dem zu jenen Zeitpunkt bereits gut erprobten Titan 3 e beziehungsweise Saturn 4 B Trägern wäre es nämlich bereits 1966 möglich gewesen, den Mond bemannt zu umrunden. Laut NASA wäre es durch entsprechende Erweiterungen von Gemini zudem denkbar gewesen, bereits 1968 zum Mond zu fliegen und auch dort zu landen.

Freilich mit gegenüber Apollo reduzierter Leistungsfähigkeit, allerdings auch nur mit rund 5% der Kosten von Apollo, die hauptsächlich der Nutzung des gigantischen Trägers Saturn 5 geschuldet war. Aber das Apollo Saturn 5 Programm war schließlich schon im vollen Gange und so wurde Gemini wie geplant beendet. 1967 wurde das Game in die Büro aufgelöst und die Mitarbeiter gingen überwiegend in Apollo auf die Gesamtkosten des Programms lagen bei 1,3 Milliarden Dollar, mehr nicht nein, umgerechnet heute 9 Milliarden, aber wir reden von 10 bemannten Flügen, das war echt sehr in Ordnung vom Budget her, das geht schon in die Richtung wie du heute wieder rechnen kannst, wenn du wiederverwendbare Raumschiffe

nutzt. Auf der amerikanischen Seite ist man jetzt also bereit für das entscheidende Apollo Programm, das Menschen, nein, viel wichtiger, dass Amerikaner auf den Mond bringen würde. Was aber passierte hinter dem Eisernen Vorhang in diesen Jahren? Also alles zurück auf Anfang, ins Jahr 1958. 1958 stand in der UD SSR das Lunik Programm im Mittelpunkt.

Der erste Start in diesem Programm fand am 23 September 1958 von einer Startrampe am Kosmodrom Baikonur statt. Baikonur ist quasi das russische Capanaveral. Wobei, eigentlich wäre es richtiger zu sagen, das Cape Canaveral das amerikanische Baikonur ist. Denn das Kosmodrom im Süden Kasachstans war der erste Weltraumbahnhof überhaupt, und außerdem ist er bis heute der Größte. Er startet als Testgelände für die R 7. Aber schon nach wenigen Monaten wurde das Gebiet bereits mit weiteren Einrichtungen für die zukünftige bemannte Raumfahrt ausgebaut.

Der Bau gestaltete sich später als 1 der treuesten Projekte in der sowjetischen Zeit. Grund dafür war beispielsweise von Beginn an ein extrem hoher Kostenfaktor für den Transport für Güter und Material. Außerdem mussten extra für das Kosmodrom neue Straßen und Gleise über mehrere 100 Kilometer gebaut werden. Der erste Start im Lunik Programm war Luna 1958 a. Als Trägerrakete kam eine Wostokk zum Einsatz. In ihrer Version für Raumfahrtprojekte wurde auch die Wostok Rakete einfach als Luna bezeichnet. Das wird es gleich ein bisschen schwieriger, weil bei den Russen ist die Bezeichnungslage etwas schwieriger als bei den Amerikanern, was auch daran liegt, dass grundsätzlich nur erfolgreiche Missionen die

richtige Bezeichnung bekommen haben, die unteren beiden Stufen waren direkt von der R 7 übernommen, aber die dritte Stufe Block e war neu. Die mitgeführte Sonde sollte als erstes Raumfahrzeug überhaupt das Schwerefeld der Erde überwinden und hart auf dem Mond aufschlagen. Dazu kam es aber nicht, denn gerade einmal 92 Sekunden nach dem Start hat sich die Rakete durch den Pogo Effekt selbst zerstört. Dieser Pogo Effekt war gefürchtet, denn es war super schwer, den in den Griff zu bekommen. Dieser Vogel Effekt beschreibt das Phänomen, dass Raketenmotoren dazu tendieren, Schubleistungsschwankungen in regelmäßigen Intervallen zu entwickeln. Kurz gesagt, gleichmäßige Leistungsschwankungen erzeugen eine sich aufschwingende

Resonanz und die wird irgendwann so groß, dass die Rakete einfach zerbricht. Haha. Das heißt, das springt immer fumpf Punkt höher in die durch die Luft. Im Endeffekt weil. Du ja, du hast immer wieder n Stoß. Du hast einfach die Sache, dass du wieso n Grunde wie n alter Trecker, das ist bum Bum Bum Bum Bum Bum macht ja das ist ja genau das Ding, ja das. Könnte mir vorstellen, dass das Ding dann in eine Drehung gerät und tatsächlich wieder richtig.

Absturz tendiert also, sprich, dass der Winkel immer weiter. Nee, solange du nur nur ein Triebwerk oder das symmetrisch mit allen Triebwerken passiert hast, geht die Richtung trotzdem weiter geradeaus nach oben. Du hast ja keine Richtungsänderung dadurch, du hast nur die Tatsache, dass du einfach ganz viele kleine wie viel zündungen hast und irgendwann die ganze Rakete sich so aufschwingt, dass sie zerbricht. Krass.

Geht aber auch nur, wenn du wirklich Kerzen gerade nach oben fliegst. Ne gut, aber auch wenn du, wenn du schon in eine Richtung abbiegst, kannst du ja trotzdem bleibst du trotzdem vom selben Kurs. Du hast einfach durch die Tatsache Ausstoß geradeaus nach hinten keine Veränderung erstmal und wenn du Triebwerke hast die du Gimbal kannst also die du bewegen kannst, würdest du trotzdem den Vektor ja immer gleich behalten. 1958 b.

Startete am 11 Oktober mit denselben Missionszielen wie bei dem ersten gescheiterten Projekt, aber wieder gab es Probleme mit der Rakete und so erreichte auch diese Sonde den Mond nicht. Am Starttag von Luna 1958 B startete auch die amerikanische Weltraumbehörde Nasa die Mondsonde Pioneer One, welche aber ebenfalls aufgrund eines Fehlers der Trägerrakete den Mond nicht erreichte und damit kommen wir gerade zu einer anderen Geschichte, nämlich ich habe Euch Gemini und Apollo vorgestellt, das ist aber noch nicht alles, die Amerikaner hatten ja auch noch die unbemannten robotischen Missionen, die werden wir gleich noch ein bisschen mitbehandeln. Am 4.

Dezember 58 setzte sich die russische Pechsträhne fort, als Luna 1958 c. Scheiterte. 254 Sekunden nach dem Start fraß sich aufgrund mangelnder Schmierung eine Wasserstoffperoxidpumpe fest, so dass die Triebwerke der Kernstufe versagten. Und das war dann das Ende der Mission, aber die Russen gaben selbstverständlich nicht auf und rund einen Monat später, am 4. Januar 1959, startete Luna 1 und jetzt haben wir das Ding wieder, sie heißt Luna 1, das heißt, sie ist erfolgreich in Baikonur und die UD SSR hatte damit es geschafft, die erste Raumsonde überhaupt ins All zu befördern.

Das Ziel war immer noch hart auf dem Mond aufzuschlagen, doch das klappte wieder nicht. Das ging vorbei. Stattdessen wurde sie am 4. Januar 1959 ungewollt zur ersten Vorbeiflugsonde. Als erkannt wurde, dass die Sonde den Mond verfehlen wird und das Ernte Mondsystem verlassen muss, erfolgte ihre Umbenennung im Matcha Traum in Anlehnung an den Traum der Menschheit, in den tieferen Weltraum vorzustoßen. Die Amerikaner konterten am 4.

März 1959 mit Pioneer Four. Dieses Sonde machte einen geplanten. Vorbeiflug am Mond in etwa 60 000 Kilometer Abstand zehnmal so weit wie lüne 1. Die Russen arbeiteten weiter am Ziel einer harten Mondlandung. Luna 1959 a. Startete am 18 Juni 59 und scheiterte abermals schon in der Startphase. Am 12 September 59 startete Luna 2 und endlich klappte einen Tag später die harte Landung auf dem Mond.

Das machte Luna 2 zum ersten künstlichen Flugkörper, der gezielt auf der Mondoberfläche aufschlug. Und wieder einmal hatte man die USA geschlagen. Von hier bis April 62 produzierten beide Seiten nur noch Fehlschläge. In mondsonden Programmen waren es bei den Russen 2 Versuche, scheiterten die USA in derselben Zeit gleich 6 Mal und Ranger 4, die diese Serie brach, war auch nur ein Teilerfolg. Der Kontakt zur Sonde brach noch am Starttag ab, die Sonde schlug am 26 April 62 stumm auf dem Mond auf, Ranger 4 war trotz des Fehlschlags das erste US Raumfahrzeug, das die Mondoberfläche erreichte, in.

Diesem Block voller Fehlschläge erlitt das Raumfahrtprogramm der Russen aber auch seinen bisher wohl gravierendsten Dämpfer. Das Mastermind Koroljow erlitt im Dezember 1960 einen Herzinfarkt, sein Körper baute immer mehr ab, zu seinen Herzrhythmusstörungen kamen innere Blutungen und Darmprobleme hinzu, aber er schaffte es noch einmal, sich wieder zurückzukämpfen und an seinen Zielen weiterzuarbeiten, denn für ihn war, wie von Braun das klare Ziel, Menschen zum Mond zu bringen, in den nächsten Jahren folgte ein weiterer Fehlversuch der USA und 3 der Sowjetunion, die jetzt ihr Ziel auf eine weiche Landung auf den Mond umgesetzt hatten.

Die Sonde Ranger 6 der USA schaffte es dann am 2. Februar, 1964 geplant hart auf dem Mond aufzuschlagen. Vorgesehen waren auch Nahaufnahmen der Mondoberfläche, die Kameras ließen sich allerdings unmittelbar vor dem Aufschlag einfach nicht aktivieren, im März und April patzte die UD SSR abermals, der Träger war inzwischen die Rakete molnier sie sollte der neue Standardträger für Mondmaß und Venusson werden, die Rakete war später auch nach Satellitentaxi und damit extrem erfolgreich. So sehr, dass sie bis 2010 eingesetzt wurde, also satte 50 Jahre lang.

Mit Ranger 78 und 9 im Juli 64 und im Februar und März 65 schafften die Amerikaner 3 geplante harte Aufschläge auf dem Mond und der letzte der 3 wurde sogar live im Fernsehen übertragen. Bei den Russen folgten 4 weitere Fehlversuche in dem Bestreben, weich auf dem Mond zu landen und die nächsten beiden Missionen Luna 7 und Luna 8 sollten ebenfalls Fehlschläge bleiben, aber dazwischen kam im Juli 1965 zond 3 und diese Sonde war ursprünglich für den Mars geplant, aber wegen Startverzögerungen und dem Schließen des Marsstaat Fensters wurde sie dann einfach zum Mond geschickt. Mars Startzeitfenster muss ich glaube ich auch einfach vor kurzem einfach mal erklären, du hast ja die Tatsache, dass sich Erde und Mars unterschiedlich

schnell in Relation zur Sonne bewegen und dementsprechend die Planeten mal dicht beieinander sind und mal sogar auf verschiedenen Seiten der Sonne und somit gibt es natürlich eine Phase des Maßstabszeitfenster, in dem du mit relativ wenig Energieaufwand zum Mars kommen kannst. Und das ist selbst heute noch definitiv ein Thema.

Aber damals wäre es gar nicht anders möglich gewesen. Die Sonde erprobte beim Vorbeiflug am Mond in 9200 Kilometern Entfernung ein Kamerasystem und andere Experiment lieferten später noch Daten bis zu einer Entfernung von 30000000 Kilometer. Mit Luna 9 erreichte die UD SSR im frühen Februar 66 die erste weiche Landung auf dem Mond in der Geschichte der Raumfahrt. Die Sonde maß die Strahlung an der Mondoberfläche und sandte Panoramen der Mondoberfläche zur Erde. Der Länder arbeitete, bis die Batterien am 6. Februar 1966 erschöpft waren.

Allerdings sollte der Mann, der vielleicht die größten Einzelverdienste in der russischen Raumfahrt erzielt hatte, diesen Triumph nicht mehr erleben. 3 Wochen zuvor, am 14 Januar 1966, hatte sein Körper aufgegeben, am 5. Januar 66 wurde Sergei Koljow in ein Moskauer Krankenhaus eingeliefert, die Ärzte wollten ihn am 14 Januar 66 in einer Routineoperation schmerzende Hämorrhoiden entfernen jedoch.

Entdeckten sie währenddessen einen großen Tumor im Dickdarm und versetzten ihn in Vollnarkose, die aufgrund von Kreislaufschwäche dann notwendig gewordene Intubation der Luftröhre scheiterte an der Skorbut bedingten Kieferanomalie als Spätfolge der Gulakraft, was dann auch seinen Tod verursachte. Bei der Beisetzung seiner Urne in der Kremlmauer ehrte ihn die sowjetische Regierung, die Identität des Chefkonstrukteurs blieb bis zu seinem Tod ein Staatsgeheimnis und jetzt erst bei der Beerdigung konnte gesagt werden, wer er war und was er getan hatte.

Diese Geheimhaltung ging so weit, dass, als das Nobelpreis Komitee nach dem erfolgreichen Start von Sputnik 1 bei Nikita Chruschtschow nach dem Namen des Chefkonstrukteurs fragte, sie die Antwort bekam, dass dies die Arbeit des gesamten sowjetischen Volkes gewesen sei und es damit auch die Auszeichnung verdiente.

Erst anlässlich des dieses Staatsbegräbnisses wurde dann wirklich dieses Geheimnis gelüftet. Oh man, das ist aber schon bitter. Hast du jemanden, der wirklich diesen Erfolg vorzuweisen hat und er kann nicht mal die Ehrung dafür bekommen? Richtig Mikareus Tod erlitt das sowjetische Raumfahrt und Mondprogramm einen herben Verlust.

Aber ein letztes Geschenk hatte noch hinterlassen. Denn während in den USA, wenn er von Braun an der Saturn 5 arbeitete, hatte Koroljew ebenfalls das Design einer großen Rakete für die menschlichen Monderoberung angefertigt. Die Arbeit an der n 1 Mondrakete wurde von seinem Mitarbeiter Wassilij Pawlowitsch Mädchen fortgesetzt. Bevor ein Mensch den Mond erreichen würde, gab es aber noch 28 weitere robotische Mondmissionen je 14 für beide Kontrahenten.

Mit 6 Totalverlusten bei der UD SSR und 3 für die USA schwenkte das Erfolgspanel jetzt in Richtung der Amerikaner. Highlights bei den Amerikanern waren 66 die erste weiche Landung mit Surveyor im August desselben Jahres, der erste erfolgreiche Orbiter mit Luna Orbiter One im Juli 67 gab es den ersten Mondsatelliten Explorer 35, der zur Erforschung des Magnetfeldes in der Mondumlaufbahn diente.

Im November 67 schaffte es die USA mit Surveyor 6 nach einer Landung das Triebwerk erneut zu zünden und einen Hopser auf den Mond zu machen. Dabei haben Sie die atemberaubende Distanz von zweieinhalb Metern geschafft. Aber geschafft. Die russischen Highlights im selben Zeitraum waren der Orbiter Luna 12 im Oktober 66 und der nächste erfolgreiche Orbiter Luna 14, der Tests für das Kommunikationssystem des bemannten sowjetischen Mondprogramms durchführte. Seit September 1967 machten die Russen mit den Sonde Missionen, versuche zirkularer Flüge, also das Umfliegen des Mondes ohne Eintritt in den Orbit mit Rückkehr zur Erde. Beide versuchen 1967 und die ersten beiden Versuche 1968 waren Totalverluste, die durch

Raketenprobleme nicht mal die Anfangsphase ihrer Reise überstanden. Zott 5 aber war 1968 ein Teilerfolg, das Schiff kam nach dem erfolgten Umfliegen des Mondes beim Wiedereintritt vom Kurs ab und Wasserte im Indischen Ozean und auch Sons 6 schaffte den Mondumflug, danach zerschellte die Kapsel bei einer harten Landung in Kasachstan wegen dem vorzeitigen Abwurf des Hauptschirms.

War als direkte Vorbereitung für eine bald kommende bemannte Mission gedacht. Und damit stehen wir vor dem Elefanten im Raum. Offensichtlich hatte die UD SSR parallel zu den bemannten Tests viele technische Ideen getestet und Probleme ausgebügelt. Aber wie ging es in diesen hektischen Jahren mit den Kosmonauten weiter, als die Amerikaner mit Gemini neue Grenzen ausloten?

Nach den 6 woostok Missionen, von denen wir in der letzten Folge gehört haben, folgte das nächste Programm, wo Shot das gleichnamige Raumschiff wurde unter der Leitung von Koroljows Experimentalkonstruktionsbüro 1 aus dem einsitzigen Vorläufer Wostok entwickelt. Sie gingen also den Weg, der in den USA von der Air Force versucht worden war, das wo Schott Raumschiff war, also keine komplette Neuentwicklung, sondern ein modifiziertes woostock Raumschiff, Verbesserungen an der Trägerrakete r 7 ermöglichten der aus ihr entstandenen Woschotter Rakete eine höhere Nutzlast in den Orbit zu transportieren.

Dadurch konnte die Rakete das deutlich schwerere wuschot Raumschiff auch tragen. Aber natürlich hatte die Weiterentwicklung auch deutliche Veränderungen mit sich gebracht. Bei Woostock war es noch möglich gewesen, ohne ein Bremsmanöver einen Wiedereintritt durchzuführen. Das war allein durch den aerodynamischen Widerstand möglich gewesen. Bei Boeschotte brauchte man aber ein zusätzliches Feststoff bremstriebwerk und auch die Art der Landung änderte sich, der Schleudersitz wurde zugunsten von 2 bis 3 liegen entfernt, diese waren gegenüber dem Vorgängermodell um 90 Grad versetzt, so konnte der Raum besser genutzt werden, der Raum konnte zwar besser genutzt werden, aber da die Instrumente ihren ursprünglichen Platz

behielten, mussten die Besatzungsmitglieder jetzt fortwährend den Kopf zur Seite drehen, wenn sie irgendetwas bedienen oder ablesen wollten. Zumindest bei der manuellen Landeprozedur des Fluges non worthot 2 sollte dies sich dann auch nachteilig auswirken. Während die Version 3 KV für 3 Kosmonauten vorgesehen war, bot die Version 3 KD 2 Kosmonauten Platz und diese Version verfügte zusätzlich über eine entfaltbare Luftschleuse, die den Ausstieg in den luftleeren Raum ermöglichte und nach dem Einsatz abgesprengt wurde.

Ohne die Schleudersitze musste es nun möglich gemacht werden, eine sanfte Landung durchzuführen und um die sanfte Landung der relativ schweren Raumschiffe zu gewährleisten, wurden unmittelbar vor dem Aufsetzen direkt über der Rückkehrkapsel im Fanggeschirr des Hauptschirms eine angebrachte Feststoffbremsrakete eingesetzt.

Diese Methode hat sich gut bewährt und wird in perfektionierter Form bis heute bei den Sojus Raumschiffen praktiziert. Im Rahmen des Full Shot Programms wurden 5 Flüge durchgeführt, allerdings nur 2 davon mit Kosmonauten, während die bemannten Flüge den Namen Vauschhot erhielten, trugen die anderen Flüge, die die Signation Kosmos. Bei dem unbemannten Testflug Kosmos 74 ging es am 6. Oktober 1964 los.

Nach dem erfolgreichen Flug folgte Washot 16 Tage später am 12 Oktober. Dieser bemannte Erstflug wurde von den Kosmonauten Wladimir Komarow, Boris Jägerow und Konstantin Fjokistow durchgeführt. Bei den 3 Männern handelte es sich wie auch beim zweiten Wuschhottflug um je einen Kosmonauten als Kommandanten, dazu einem Arzt und einem Ingenieur.

Man wollte ab diesem Flug weiter dahingehen, dass man sagt, dass man nicht nur Militärs darein mit einbeziehen wollte, was ja auch durchaus sinnvoll ist, weil du ja auch forschen möchtest. Der Ingenieur Konstantin Föktistov war von Koroljow durchgedrückt worden. Er war tatsächlich an der Konstruktion des Raumschiffs beteiligt gewesen.

Dementsprechend könnte man sagen, dass es so der erste, der Raumschiff gebaut hat und selber damit geflogen ist. Zwar war es unbestritten, dass Fjokesdorf als Konstrukteur hervorragende Kenntnisse über das Raumschiff hatte, doch es bestanden Zweifel an seiner gesundheitlichen Fähigkeit, vor allen Dingen seine sehr, sehr geringe Sehfähigkeit war ein wirkliches Problem, Videos, talk, Flüge erregte auch washot 1 weltweites Aufsehen, noch bevor die USA ein zweisitziges Raumschiff gestartet hatten, hatte die Sowjetunion ein Dreisitziges in die Erdumlaufbahn gebracht, die Tatsache, dass nur einer der 3 Kosmonauten ein ausgebildeter Pilot war und dass keine Raumanzüge verwendet wurden, ließ. Auf eine hohe Zuverlässigkeit

der Wurshaut schließen keine Raumanzüge. Es ist halt eng. Während die vouchotte Missionen durchgeführt wurden, arbeitete man im Hintergrund schon am nächsten Raumschiff, also auch wie bei den Amerikanern, die schon an Apollo arbeiteten und der Name dieses Raumschiffs wird bis heute regelmäßig in Weltraumnachrichten genannt, das ist nämlich Soyus, das ist letztendlich das Raumschiff, das bis heute russische Raumfahrer zur ISS bringt.

Während sich die Entwicklung des Sojus Raumschiffs aber weiter verzögerte, planten die Sowjets weitere Wortschottflüge für Frühling. 1965 war mit Washot 2 an 2 Mannflug vorgesehen, bei dem ein Kosmonaut zum ersten Mal ein Raumschiff verlassen würde. Allerdings wurde zunächst noch ein unbemannter Testflug mit dem Namen Kosmos 57 angesetzt, der aber am 22 Februar 65 fehlschlug. Und damit war es jetzt an der Besatzung von washot 2 am 18 März 1965 zu einem Flug in die Geschichte aufzubrechen. Und das ist für mich die Stelle, an der ich den Staffelstab an unserer Lieben Schauby weitergebe. 1953 mit 19 Jahren trat Alexei Archipowitsch Leonow den sowjetischen Luftstreitkräften bei, wurde Flugschüler und verließ die Flugschule 2 Jahre später mit

Auszeichnung. Die nächsten 4 Jahre ließ er sich in Jagdflugzeugfliegerei ausbilden und nochmal 2 Jahre später wurde er für das Kosmonauten Training vorgeschlagen. Und da war er ab März 1960 Mitglied der ersten Kosmonautengruppe der UD SSR und die flog dann ab April 1961 mit Raumschiffen des Typs Wostok in den Kosmos. Und wie Chris eben schon erzählt hat, begann man 1962 mit der Planung und Entwicklung der Sojus Kapsel. Und natürlich auch mit der Einbindung und dem Training weiterer Kosmonauten.

Leonow war allerdings auch als Ersatzmann bei weiteren washot Missionen vorgesehen und daher wechselte er nicht ins Sojus Programm. Und das war auch ganz gut für ihn, denn so erlangte er Berühmtheit durch ein Ereignis, das am 18 März 1965 stattfand. Da wurde Leonow der erste Mensch, der im Weltall spazierte.

Er verließ seinen Raumschiff Forscher 2 für 12 Minuten, hing dabei an einer viereinhalb Meter langen Leine und es ging ihm dabei gar nicht gut. Der Innendruck des Raumanzuges Versteifte diesen Raumanzug und so war halt ein Bewegen nicht mehr möglich oder sehr, sehr erschwert und bei so filigranen Arbeiten, wo man vielleicht die Fingerspitzen braucht, ist das ziemlich hinderlich. Wenn dein Raumanzug total versteift ist. Daraufhin hat er wahrscheinlich.

Man weiß es nicht genau, er war verwirrt, schon da Druck abgelassen, um sich ein bisschen beweglicher zu machen, das verstärkte aber natürlich wieder einen Sauerstoffmangel im Raumanzug, und er wurde noch verwirrter und wurde dann zurückgerufen, weil man über eine Außenkamera vom Raumschiff beobachten konnte, was da außen passierte mit Leonov und die Luftschleuse, durch die Leonow ausgestiegen war und wieder einsteigen sollte, die war so eng, dass der Kosmonaut den Einstieg mit den Füßen zuerst durchführen sollte, damit er nach dem Einstieg die Luke wieder schließen konnte.

Eine Halse also n sich umdrehen wurde darin praktisch ausgeschlossen. Leonow versteift wie er war, konnte nun nur kopfüber wieder in die Schleuse einsteigen und war somit dann dazu gezwungen, sich in der Luftschleuse zu wenden, um eben diese Luke schließen zu können und um das Maximum an Bewegungsfähigkeit zu erlangen, ließ er Druck und damit auch Sauerstoff aus seinem Raumanzug ab, was ihn an den Rand der Bewusstlosigkeit trieb. Er schaffte dieses waghalsige Manöver jedoch und nach erfolgtem Druckausgleich konnte Leonow zurück in die Kommandokapsel des Raumschiffes gleiten und. Die Luftschleuse wurde abgesprengt, aber nicht genug der Probleme, stellte man alsbald fest, dass es ein Leck an der Kapsel geben musste, denn

der Sauerstoffdruck nahm deutlich ab. Das Raumschiff wurde nun früher als geplant zur Erde zurück beordert, die Programmierung zur Landung schlug allerdings ebenfalls fehl und so musste der Kommandant des Raumschiffs Leonows, Kamerad Pavel Ivanovic, Bejahjew die erste manuelle Steuerung einer Landung vornehmen.

Die aus technischen Problemen heraus in weitere Schwierigkeiten geriet. Beim Wiedereintritt misslang die Absprengung des Versorgungsmoduls des Raumschiffs und dieses geriet so ins Taumeln, aber die Hitze des Wiedereintritts löste dann zwar die verbliebenen Verbindungen zum Versorgungsmodul, aber die Turbulenzen führten dazu, dass Russia 2 das Landeziel um fast 400 Kilometer verfehlte und in einem verschneiten Waldgebiet landete.

Durch den Aufprall war das Schiff natürlich auch stark beschädigt und die Kosmonauten konnten lediglich per Morse Signal über Kurzwelle Bescheid geben, dass sie überlebt hatten. Sie sich befanden, das konnten sie nicht ermitteln. Sie mussten nun darauf hoffen, in der Kälte im Wald gefunden zu werden. Nach 4 Stunden entdeckte sie wohl ein Suchhubschrauber, doch wegen des undurchdringlichen Geländes konnten sie erst 36 Stunden nach ihrer Landung evakuiert werden, der Suchhubschrauber konnte aber immerhin wärmedecken und warmen Tee abwerfen.

Trotz all dieser waghalsigen Erlebnisse blieb Leon auf der Raumfliegerei treu und wurde so auch ein Teil der 19. 175 Geschehene Mission, das erste Apollo Sojus Anockmanöver im Weltall, aber davon wird man wahrscheinlich erst in der nächsten Folge von Jan was hören. Dank dir, Xiaomi. Diese Situation mit dieser fast fehlgeschlagenen Wiedererlangung der Astronauten aus diesem Waldgebiet, das ist so unglaublich desolat, wenn man sich das überlegt. Du sagtest ja schon, er holt der Hubschrauber kommt, der Hubschrauber, findet sie, der Hubschrauber kann nicht landen, weil die einfach mitten im Wald sind, im unberührten großen russischen Wald, so, dann schmeißen die Halt Verpflegung ab, ein bisschen und warme

Klamotten kommen dann dahin, dass erst nach Einbruch der Dunkelheit der Hubschrauber das erste Mal in der Nähe landen kann, ist dann aber 5 Kilometer weit weg und die Landungsmannschaft rennt durch den Wald und findet ihn nicht. So genau zum Schluss waren sie dann wenigstens nicht mehr alleine beim Baden. Da waren sie schon so zu 22.

Genau das war dann erst am nächsten Morgen oder am nächsten Mittag, als dann die Fallschirmspringer kamen und zu denen runter gekommen sind. Und dass dann diese Fallschirmspringer wiederum, das ist natürlich auch so eine schöne russische Lösung. Wie machst du das? Ja, du rodest den Wald, dafür waren die Fallschirmspringer nämlich da, dass sie halt eben einen Landeplatz im Wald gerodet haben, damit die rausgeflogen werden konnten.

Das Ganze mussten die dann auch noch unter Zeitdruck machen, weil schon die den Erfolg dieses Fluges angesagt hatte und alle die Helden sehen wollten. Also richtig, richtig krass. Wenn was gebraucht werden musste, dann wurde das auch geschafft. Heute undenkbar, zumindest. Weißt du, wer die Propaganda, wenn die Propaganda schon geplant ist, ne, dann kommst du in gewisser Weise möglicherweise so n bisschen unter Zeitdruck. Ja, und das andere Ding ist, es gibt noch etwas, das sich geändert hat durch diese Aktion, nämlich die Tatsache, dass ab der nächsten bemannten Mission und auch dann komplett durchgehend immer eine Waffe mit in der Raumkapsel war, bei den bei den russischen Astronauten

bis heute. Und diese Waffe ist nicht dafür da, was ursprünglich mal die Amerikaner gedacht hatten, dass es darum geht, wenn sie in irgendeinem Feindesland ankommen, entweder irgendwelche Leute oder sich selber zu erschießen, sondern schlicht und ergreifend, wenn die wieder mal im Wald stranden und ein Berg kommt, damit sie eine Chance haben. Also echt, das macht durchaus Sinn. Ja muss ich sagen, wenn du so im sibirischen Wald landest, was da so an Tieren, Wölfe, Bären oder sonst was rumläuft, dann macht das mit der Bewaffnung tatsächlich Sinn, ja. Richtig.

Man man tafelgeschichte ey danke, aber es ist danke, danke danke Tommy. Irgendwie finde ich es immer wieder krass, wenn ich mir überlege, dass man das ganze Weltraumspaziergang nennt, weil Spaziergang so ein so ein gechilltes lapidares Wort ist. Ja, und das ist bis heute das anstrengendste, komplizierteste, gefährliche und gefährlichste, was so ein Astronaut so macht. Halt der kleine Spaziergang.

Na. Ja, aber man wird halt auch berühmt. Dadurch, das ist richtig, zumindest in der Anfangsphase. Heutzutage bist du halt eben der Weltraum Mechaniker, der irgendwie das neue Solarsegel festschrauben muss und die Batterien tauschen muss. Aber auch cool. Also eigentlich finde ich es auch wieder cool, da oben zu sein und und und.

Nicht mehr die, die ich wär gerne oben, auch wenn mich keiner kennt, so ungefähr, das ist schon geil. Auf jeden Fall. Und das Spannende ist ja, wir werden ja wahrscheinlich noch dieses Jahr das erste Mal eine neue Nummer 1 bei weltraumausflügen haben, nämlich die Tatsache, dass der erste Zivilist, der nicht Teil eines nationalen Raumfahrtprogramms ist, einen Weltraumspaziergang machen wird, der Jared Isaacman hat ja vor.

Diesen Weltraumspaziergang tatsächlich zu machen aus einer Crew Dragon Kapsel heraus, was super interessant ist, weil die hat keine Luftschleuse, das heißt die müssen die komplette Luft in der Kapsel ablassen, das heißt, alle müssen einen Raumanzug und er wird aussteigen und wird halt eben zeigen, dass es mit der Kapsel möglich ist, weil seine langfristige Mission ist es, eine private Mission zum Anheben des und reparieren des Hubble Teleskops zu machen und dafür muss er zunächst mal der NASA beweisen, dass er in der Lage ist, aus einem Raumschiff rauszugehen und zu agieren. Das ist ganz interessant, das werden wir wahrscheinlich dieses Jahr noch sehen.

Naja, auf Washot 2 folgte noch Kosmos 110 und Kosmos. 110 war in 22 Tägiger Langzeitflug mit den Hunden viteroc und ugoljok im Februar 66. Washot 3 bis 7 fanden dann nicht mehr statt und bei diesen geplanten Flügen werden 2 echt interessant gewesen. Das das werden wir schon 6 und 7 gewesen, was hat 6 war als Testflug zur Erprobung eines Steuergürtels für Außenbordeinsätze geplant, so wie später die Amerikaner diesen Weltraumstuhl gebaut haben, mit dem du dich halt eben frei im All bewegen kannst.

Hatten die Russen das als so eine Art Batman supergürtel gestaltet? Cool. Und im Rahmen von Washot 7 wollte man mit künstlicher Gravitation durch Verbindung mit der Drittstufe der Rakete und einer Rotation des Gesamtkomplexes arbeiten. Also die hatten damals schon vor Experimente mit künstlicher Gravitation zu machen. Ich habe es ja gerade angesprochen. Im Hintergrund wurde schon ab 1962 in Serge Korojows Planungsbüro an einem Weltraumkomplex mit dem Ziel einer bemannten Mondumkreisung gearbeitet. Ein solcher Weltraumkomplex ist halt immer ein aus Modul zusammengestecktes Raumschiff und im Falle der geplanten Soyus waren das 3 verschiedene Typen von Raumfahrten mit den Bezeichnungen. 7 k 9 k 11 k die

7 K war das eigentliche Raumschiff für 2 Personen, die 9 k eine Beschleunigungsstufe zum Einschuss in die Mondtransferbahn, also sprich zum Anheben, und dann letztendlich verändern des Orbits und die 11 K war der Tanker, der den Treibstoff für die neuen K anliefern sollte. Die einzelnen Raumfahrzeuge sollten mit Trägerraketen auf der Basis der R 7 gestartet werden, 1964 wurden dann diese Pläne aufgegeben und man entschied, die Mondumkreisung mit einem Raumschiff Oberstufegespann durchzuführen, das von einer einzelnen Proton Rakete gestartet werden sollte.

Und für das bemannte Mondprogramm entstanden später auf Grundlage des 7 K 2 Raumschiffe, nämlich einmal das 7 kl 1 für bemannte Mondumrundung. Und dieses wurde im Rahmen des Zontmond Programms erprobt und die 7 K Lock für den Eintritt in den Mondumlauf waren und diese Raumschiffe gehörten formell gesehen, allerdings ja eben nicht zur Sojus Reihe, sondern waren eben dann zond auf der Basis des früheren Entwurfs 7 K entwickelte das UKB 1 das dreisitzige Raumschiff vor orbitale Einsätze, und das war die 7 k orbitalnikorabe. Ja, und diese 7 KOK war dafür gedacht, dass man unter anderem orbitale Manöver und Andockvorgänge erproben konnte und das Kopplungssystem dieses Raumschiffs bestand aus dem Annäherungssystem Igler und 2

Typen von Kopplungsadaptern, einem aktiven und einem passiven, abhängig vom Typ des Kopplungsadapters wurde zwischen dem aktiven und passiven Raumschiffmodell unterschieden und die Kopplungsart verfügten über keine Luken und dienten nur der Mechaniker. Verbindung, bei der Raumschiffe, das heißt also, die Russen haben am Anfang nicht damit gearbeitet, wie du es heute tust.

Bei dem universalen Adapter, dass beide Seiten gleich sind, sondern du hattest halt ein Männchen und Weibchen. Was an sich echt doof ist, aber für diese ersten Versuche war es gut, weil du dadurch ein schlicht und treffenden Pin hattest, der eine kegelförmige Öffnung kann das Raumschiff sich dadurch selber zentrieren konnte.

Aber wie gesagt, es gab keine Luke, das heißt du konntest die beiden Raumschiffe verbinden und umzusteigen musstest du aussteigen aus dem einen Raumschiff und einen kleinen Weltraumspaziergang machen um in das andere Raumschiff wieder einzusteigen. Ach du meinst. Die Spaziergänge sind ja schön, wie wir gelernt haben, ja.

Ach du meine Güte. Die erste unbemannte Mission eines 7. KOK am 28 November 66 unter der Bezeichnung Kosmos 133 schlug fehl. Das Raumschiff konnte in der Erdumlaufbahn nicht stabilisiert werden und während der Rückkehr zur Erde drohte es in China niederzugehen, woraufhin ein Selbstzerstörungsmechanismus die Landekapsel zerstörte. Beim zweiten Startversuch und dafür würde das erstproduzierte Raumschiff, also die Seriennummer 1, eingesetzt, am 14 Dezember 66 Exkludiert die Trägerrakete auf der Startseite auf der Startrampe.

Unter der Bezeichnung Kosmos 140 wurde dann am 7. Februar 67 das Raumschiff mit der Serie Nummer 3 gestartet und auch hier gab es wesentliche Fehlfunktionen bei der Orientierung des Raumschiffs in der Umlaufbahn und es kam während der Rückkehr zur Dekompression der Kabine, da der Hitzeschutzschild aufgrund eines Fertigungsfehlers Durchbrannte.

Eine Besatzung wäre bei diesem Flug auf jeden Fall ums Leben gekommen. Der neue Raumschiff Typ wies also noch gravierende Mängel auf und war nach den Fehlschlägen einfach noch nicht flugqualifiziert. Für mehrere Monate standen nach den erfolglosen unbemannten Missionen nur noch 2 flugfähige Raumschiffe, also die Seriennummern 4 und 5, aus dem ersten Produktionslos zur Verfügung. Trotz der Fehlschläge hofften die Ingenieure, alle Fehlerquellen erkannt zu haben und plädierten dafür, das nächste Raumschiff Bemann zu starten. Klingt n bisschen wie Starliner.

Es sollte dann bis in den April 1967 dauern, bis Wladimir Komorow als Erster mit einer Sojus ins All startete. Aber das ist Stoff für die nächste Folge. Und wie beim letzten Mal muss ich wieder sagen, ich hoffe so sehr, dass die Nasa jetzt einfach den Stecker zieht und diese bei den armen Astronauten, die jetzt auf der Raumstation durch Boeing festgesetzt wurden, einfach mit einem funktionierenden Raumschiff, sei es eine.

Excrew Dragon oder sei es meinetwegen auch ne Soyos einfach runterholen mit irgendwas was funktioniert, weil es ja auch überhaupt kein Problem ist, dieses formaledeite Miststück dann einfach robotisch zu landen, sprich die Tests können Sie auch machen ohne Leute zu gefährden. Pulver wollen. Wir es mal hoffen, dass sie sich ja wieder zurückkommen. Jawohl.

Ja, nächste Woche bin ich wieder dran. Haben die denn schon auf dem Buckel? Ich meine, Sie sind in der dritten Woche von 8 geplanten Tagen. OK, da ist, da ist der Gersti aber noch ein bisschen länger oben. Gewesen selbstverständlich nur, es war eigentlich geplant, dass diese 8 Tage sind, alles mögliche testen und dann wieder runterkommen. Die Tatsache, dass jetzt von mehreren verschobenen Daten umgestellt wurde auf unbeschimter Zeitpunkt sagt mir einfach das Boeing 20 mal sagen kann, das Ding ist in Ordnung, das ist überhaupt gar kein Problem, wir müssen nur 3 Sachen testen, auf jeden Fall finde ich das kann kann einfach so langsam nicht keiner mich mehr von überzeugen, dass das einfach kontrollierbare Probleme sind,

weil sonst würdest du nicht unbestimmte Zeit dran schreiben. Ja. Du unbestimmte Zeit. Ne versuch ich mein. Also es gibt genug Material. Es ist auch genug mitgenommen worden, auch mit der Kapsel, um halt einen längeren Zeitraum oben bleiben zu können. Es gibt immer Kontingente, die letztendlich genutzt werden können und du hättest ja auch die Möglichkeit, du hast jetzt gerade aktuell eine Soyus, den Starliner und ich glaube einen normalen Transport Dragon dran, dass der 3 Luken und du könntest auch jetzt erstmal sagen, gut, wir schicken jetzt erstmal nochmal. Neue Stoffe hoch also.

Sprich einfach neues Essen, neue Versorgungsstoffe allerdings könntest du dann auch gleich sagen, Wir nehmen dafür eine Crew Dragon packen die voll mit den Sachen die die jetzt verbraucht haben und nehmen sie auf dem Rückweg mit. Genau noch ausräumen und dann ab nach Hause. Richtig, ja, dann muss dann jeder noch mal den mitgebrachten Müllsack voll machen, den den einpacken, dass er auch nichts auf dem Zeltplatz zurücklässt. Im Weltall ja unter alles ordentlich aussieht. Aber Apropos Zeltplatz im All, das sind ja alles nur Raumstationen.

Ja zum richtigen Zeltplatz, dafür muss man irgendwo anders landen und das machen wir nächste Woche. Klingt wie ne Gute. Maßnahme weil nächste Woche geht es dann richtig in das Raumfahrtprogramm, dessen Namen alle kennen, nämlich das Apollo Programm. Und so erfolgreich wie das Apollo Programm auch.

Vielleicht in den Erinnerungen von einigen ist. Oder wie es vielleicht auch manchmal dargestellt wird, wird sich doch auch zeigen, dass auch das einige Rückschläge und auch Fehlschläge zu verbuchen hatte. Ich freu mich. Das war Wahnsinn und ich glaube, ich muss die Folge nicht nur einmal noch mal hören. Zweimal wahrscheinlich und mir dann noch Notiz machen und dann hör ich sie noch mal mit den Notizen. Ich find es einfach nach wie vor sehr schwer. Irgendwo diesen Themenkomplex zu besprechen und irgendwas rauszulassen.

Mich hat's ja selber überrascht, dass da es ist einfach Sachen gab, die selbst mir nicht so bewusst waren, dass im Grunde beide Seiten 3 Programme gleichzeitig gefahren haben in dieser Zeit, wo man einfach nur dat ja da war Gemini, die sind hier halt eben ein paar Mal geflogen, da war alles super und dann kam Apollo, sondern dass da unglaublich viel Arbeit rein geflossen ist und ich es auch so spannend finde, was in den 60er Jahren möglich war, das ist das, was ich wirklich so krass finde, du hast. Ja, wo du einfach weißt, da sitzen einfach nur Leute mit Rechenschiebern in großen Büros vor Papier mit Bleistiften und malt.

Ja, und das, was du an Computern hattest, war halt ein besserer Taschenrechner. Es war irre einfach, dieses mit nichts diese Dinge zu schaffen, ist unglaublich. Absolut absolut. Das ist der absolute Entdecker und Erforscherspirit und mit genau dem werden wir uns nächste Woche hier wieder treffen und werden das Ganze fortsetzen und nächste Woche hoffentlich endlich endlich das Ziel erreichen, was wir uns alle vorgestellt haben, nämlich endlich auf dem Mond ankommen. Bis dahin würd ich sagen, es gibt aber eigentlich auch nur ein einziges Wort, das jetzt noch übrig ist. Das Wort, das jeder kennt, der schon mal ne Folge von uns gehört hat, zumindest jeder, der schon mal ne Folge von uns wirklich bis komplett zum Ende

gehört hat. Ich hoffe, das habt ihr schon mal. Nämlich das ist das eine, eine Wort, was jede Folge beschließt. Und zwar ist das. Tschüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüüs. Reisende.

Anmelden oder registrieren

Jetzt

0:00 / 0:00