Zeitreise. Der Podcast

d'Stolpersteine: Erinnern an NS-Opfer und Schweizer Verantwortung

Donnerstag, 20. August 2026 · 54 min

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Shownotes

Was darf nicht vergessen gehen?
Stolpersteine bringen die Erinnerung an Menschen, die vom NS-Regime verfolgt und ermordet wurden, mitten in den Alltag zurück – an jene Orte, an denen sie einst lebten. Seit einigen Jahren werden solche Steine auch in der Schweiz verlegt.
In dieser Folge erzählen wir die Geschichten von Menschen aus der Schweiz und von Menschen, deren Schicksal eng mit ihr verbunden war. Dabei geht es auch um die Verantwortung Schweizer Behörden: Schutzsuchende wurden an der Grenze abgewiesen, Menschen ausgeschafft oder ihnen wurde die Rückkehr verweigert. Eine Heirat, Armut, eine Behinderung, Homosexualität oder der falsche Pass konnten dazu führen, dass sie ihren Schutz verloren und dem NS-Regime ausgeliefert wurden.
Wir ordnen diese Schicksale in die Schweizer Erinnerungskultur ein, blicken auf die Debatten um den Bergier-Bericht und zeigen, was Stolpersteine leisten können: Sie geben den Opfern ihre Namen zurück und machen historische Verantwortung im öffentlichen Raum sichtbar.
Hinweis: Diese Folge thematisiert nationalsozialistische Verfolgung und Ermordung, Antisemitismus, Diskriminierung, Suizidversuche, Zwangssterilisation und staatliche Gewalt.
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