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Ab ins Bett - Die tägliche Gute-Nacht-Geschichte· Staffel 1· Folge 2214

#2214 Conny und die Spielfiguren

Freitag, 18. September 2026 · 19 min

MP3

Shownotes

(WERBUNG)

Im Ab ins Bett Adventskalender steckt keine Schokolade, sondern 24 Geschichten, die ihr sonst nirgendwo hört, auch nicht hier im Podcast. Hinter jedem Türchen wartet ein QR-Code und dahinter ein neues Kapitel von „Pupsi und das goldene Leuchten“. Eines Morgens wacht der kleine Elefant auf und sein Rüssel leuchtet golden. Warum, das verrate ich erst am 24. Dezember. Den Kalender gibt es nur, solange der Vorrat reicht: [abinsbett.net] (abinsbett.net)

(WERBUNG ENDE)

Conny und das Sternenspiel

Heute gibt es die 2214. Gute-Nacht-Geschichte von Ab ins Bett, und in ihr geht es um ein Spiel, das schon ewig ganz unten im Stapel liegt. Conny möchte am frühen Abend so gern mit ihrem großen Bruder Jonas spielen. Ausgerechnet das Sternenspiel soll es sein, mit dem dunkelblauen Brett und dem goldenen Weg durch den Nachthimmel. Aber Jonas winkt ab, denn in der Schachtel fehlt seit Jahren eine Figur, die gelbe. Und mit einer fehlenden Figur kann man doch nicht richtig spielen. Oder vielleicht doch?

Conny holt das Spiel trotzdem heraus und findet eine Lösung, die nur Kindern einfällt. Was dann auf ihrem Teppich passiert, möchte ich euch nicht verraten. Nur so viel: Ein Ritter mit silbernem Helm, eine rote Katze, eine Zauberin mit spitzem Hut und ein kleiner grüner Drache haben schon sehr lange auf jemanden wie Conny gewartet. Auf dem Weg durch das Spiel liegen eine dicke graue Wolke und eine wackelige Brücke, und am Ende wartet ein Tor aus Sternen.

Mir liegt diese Einschlafgeschichte besonders am Herzen, weil sie von Mut und Freundschaft erzählt und davon, wie schön es ist, aufeinander zu achten. Ich finde, das ist ein schöner Gedanke für die letzten Minuten vor dem Einschlafen. Die Geschichte eignet sich für Kinder ab etwa drei Jahren und ist ideal für das Abendritual mit der ganzen Familie. Vielleicht holt ihr morgen ja auch mal wieder ein altes Brettspiel aus dem Schrank.

Wie immer beginnen wir mit dem Recken und Strecken, bevor ihr euch die bequemste Position im Bett sucht. Dann könnt ihr euch zurücklehnen und Conny ins Sternenspiel begleiten.

Jeder Traum kann in Erfüllung gehen, du musst nur ganz fest dran glauben. Und jetzt heißt's, ab ins Bett und träumt was Schönes.

Euer Marco

Alle Folgen und jeden Abend ab 18 Uhr eine neue Gute-Nacht-Geschichte: abinsbett.net

Wenn ihr Ab ins Bett unterstützen möchtet: abinsbett.net/support

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Transkript: Folge 2214 · Ab ins Bett mit Marco König Folge 2214

Folge 2214

Ab ins Bett mit Marco König · Folge 2214 · Mittwoch, 16. September

00:00 Diese Werbung unterstützt Up in's Bett dabei, unabhängig zu bleiben. Im Up in's Bett Adventskalender, da steckt keine Schokolade. Hinter jedem der 24 Türchen liegt ein QR-Code und dahinter wartet eine Geschichte, die ihr sonst nirgendwo hört, auch nicht hier im Podcast. Die 24 Folgen gehören zusammen und sie erzählen eine Geschichte. Pupsi und das goldene Leuchten. Eines Morgens wacht der kleine Elefant auf und sein Rüssel leuchtet golden. Warum? Also selbst nicht. Die Antwort kommt am 24. Türchen. Jetzt bestellen nur, solange der Vorrat reicht. Lieferung schon nächste Woche.

01:00 Wer von euch kann denn pfeifen? So richtig pfeifen. Ich kann das gar nicht gut. Aber warum eigentlich können wir denn pfeifen? Diese Frage und viele weitere Klärchen beim neuen Podcast. Warum eigentlich die Welt einfach erklärt. Da lade ich euch recht herzlich ein Morgen mal rein zu hören. Jetzt wird es aber erst mal Zeit zum Recken und Strecken. Nehmt die Arme und die Beine, die Hände und die Füße und reckt und streckt alles so weit weg vom Körper, wie es nur geht. Macht euch ganz, ganz lang. Spannt jeden Muskel im Körper an. Wenn ihr das gemacht habt, dann lasst euch ins Bett hinein plumsen und sucht euch eine ganz bequeme Position. Und heute Abend bin ich mir sicher, findet ihr die Big Wemste Position, die es überhaupt bei euch im Bett gibt. Conny ist ein ganz normales Mädchen. Es ist ein ganz normaler Tag. Es kann sogar heute sein. Es ist früher Abend und aus der Küche. Da duftet es lecker nach Nudeln mit Tomatensoße.

02:30 Mama klappert schon mit den Töpfen. Conny steht in der Tür zum Zimmer ihres großen Bruders. Jonas, er liegt in seinem Bett und blättert in einem Comic-Heftchen. Spielst du mit mir? fragt Conny. Was denn? fragt Jonas, ohne hochzuschauen. Das Sternenspiel, sagt Conny freudig. Jonas aber schüttelt den Kopf. Das kann man doch gar nicht richtig spielen. Da fehlt doch die eine Figur. Ich glaube, die gelbe. Das stimmt. Die gelbe Figur ist weg, solange Conny denken kann. Deswegen liegt das Spiel ganz unten im großen Stapel. Conny geht in ihr Zimmer. Sie räumt alle anderen Spiele beiseite und holt genau diese Spiele raus. Sie setzt sich damit auf den Teppich, klappt den Deckel auf. Das Spielbrett ist dunkelblau. Gold die Felder flängeln sich wie ein Weg durch den Nachthimmel auf dem Spielbrett. Der Weg führt durch eine graue Wolke über eine Brücke und ganz am Ende zu einem Tor aus Sternen. Zum Spielen braucht man verschiedene Spielfiguren. In der Schachtel liegen vier. Eine Ritter mit einem silbernen Helm, eine rote Katze, eine Zaubererin mit einem spitzen Hut und ein grüner Drache mit runden Flügel. Daneben ist etwas Platz. Platz für eine Spielfigur. Hier gehört sie hin. Die gelbe. Conny stellt die vier Spielfiguren auf das Startfeld. Dann schaut sie in den Platz, wo eigentlich die gelbe Figur liegt. Doch dieser Platz ist leer. Aus ihrer Bastelkiste unter dem Bett zieht sie einen gelben Knopf.

04:30 Den stellt sie zu den anderen. So, jetzt sind wir vollzählig. Dann würfelt Conny. Der Würfel rollt über das Brett, dreht sich zweimal, dreimal und bleibt mit der Sechs nach oben liegen. Auf einmal fängt er aber auch an zu glitzern. Auch die goldenen Spielfelder leuchten auf eins nach dem anderen. Und das Spielbrett wird grösser. Conny wird kleiner. Und kleiner. Bis sie mit beiden Füßen selber auf dem Startfeld vom Spielbrett steht. Da, wo eben noch der Knopf lag. Da steht sie jetzt. Und sie hat einen gelben Pullover an. Endlich, endlich. Die gelbe Figur ist wieder da. Sagt auf einmal der Ritter, der sein Visier hochschiebt. Ich bin aber Conny, sagt Conny. Ach, das macht nichts, sagt die rote Katze und putzt sich vor neben ihrem Pfote. Hauptsache, du spielst mit uns. Doch wir waren doch nie im Ziel und wir wollen doch auch mal ankommen. Der Drache hüpft von einem Bein aufs andere. Die Zauberin rollt Conny den Würfel zu. Und der Würfel ist riesengroß für sie. Du bist dran, du bist dran, sagt die Katze. Conny wirft den Würfel mit beiden Armen. Es ist eine Fünf. Alle laufen los. Die goldenen Spielfelder scheinen nur so zu warten. Sie landen auf dem fünften Feld. Auf einmal wird es kühl. Vor ihnen ist das Spielfeld mit grauen Wolken, dick und schwer, direkt auf ihrem Weg. Conny macht schon einen Schritt hinein. Die feuchte Luft kribbelt sogar an ihrer Nase. Wo seid ihr? frag Conny.

06:30 Einen Moment, sagt der Drache. Er holt tief Luft und pustet warme Luft durch seine Backen. Die Wolken verziehen sich. Er geht als Erster. Seine Rüstung scheppert bei jedem Schritt. Conny ist danach dran. Sie setzt einen Fuß auf das erste Brett und es knarzt und knarrt gewaltig. Die Brücke schwankt. Conny klammert sich am Seil fest. Schau dich doch unten, sagt die Katze. Und die muss sich mit dem Klettern ihr auskennen. Schau zum Ritter. Er wartet auf dich.

07:30 Auf der anderen Seite steht der Ritter. Ausgebreitete Arme hat er. Wie ein metallener Flügel. Conny konzentriert sich auf jeden Schritt. Die Brücke wackelt, aber sie hält. Und geschmeidig wie eine Katze geht sie zur anderen Seite. Nun würfelt der Ritter. Eine Sechs, eine Sechs, sagt die Katze. Der Ritter würfelt, eine Sechs und damit stehen sie direkt vor dem Tor. Der Ritter drückt seine Nase dagegen. Nichts passiert. Die Zauberin tippt das Tor mit ihrem Zauberstab an. Es springen ein paar Funken heraus, aber es passiert nichts.

08:30 Warum geht es denn nicht auf? fragt Conny. Sie schaut sich um. Der Ritter, die Katze, die Zauberin, sie selbst. Oh, weißt du was? sagt Conny. Wir haben den Drachen vergessen. Wo ist denn der kleine grüne Drache mit den runden Flügeln? Der Ritter senkt den Kopf. Er traut sich bestimmt nicht über die Brücke. Wie konnten wir ihn nur dort lassen? Conny schaut sich um, das Tor direkt vor ihr, so nah. Dann schaut sie zurück, dahinten, hinter der Brücke. Da ist der Drache. Wir sind zusammengekommen und wir bleiben auch zusammen, sagt Conny.

09:30 Viel zu schwer, raunt der Drache von der anderen Seite. Wir helfen dir. Schritt für Schritt, so wie ich's auch gemacht hab, mein Conny. Sie werfen dem Drachen noch ein weiteres Seil zu. Da kann er sich noch mal festhalten, mit der rechten und mit der linken Pfote. Der Drache betritt die Brücke und läuft vorsichtig hinüber. Ganz wohl ist ihm sicher nicht dabei, aber er möchte auch bei seinen Freunden sein. Und vor allem am Tor. Als der Drache ankommt, klatschen alle und so laufen sie in Windeseile zum Tor. Wir sind am Ziel, wir sind am Ziel, sagt der Drache. Alle stehen vor dem Tor. Sie sind gespannt. Sie wollen es öffnen. Der Drache bedankt sich dann Es ändert sich aber noch was. Conny merkt, dass sie wieder größer wird. Von einem Moment auf dem anderen ist sie wieder Conny in Connygröße und sie sitzt auf ihrem Teppich.

11:00 Der gelbe Knopf, er ist mittendrin. Und es sieht aus, als würde der Drache ein bisschen lachen. Essen ist fertig, ruft Mama aus der Küche. Conny packt die Figuren wieder ein und sie räumt das Spiel gleich wieder weg. Als sie es zurück auf den Stapel schiebt, da fällt dir was auf, da liegt etwas. Es ist eine kleine gelbe Figur, eben genau die, die so lange verschwunden war. Sie lag einfach hinter dem Stapel. Conny legt die Figur in die Kiste. Jetzt ist das Spiel wieder komplett. Morgen, fragt sie Jonas nochmal. Diesmal wird er sicher nicht nein sagen. Und außerdem weiß Conny genau wie du. Jeder Traum kann in Erfüllung gehen. Du musst so ganz fest dran glauben. Und jetzt heißt es ab ins Bett. Träumt was schönes. Bis morgen ab 18 Uhr auf abinsbett.net. Gute Nacht und vergesst bitte nicht den Podcast zu folgen und zu bewerten. Dankeschön.

12:30 M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M M

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