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»Abgespaced – Weltraumschlau in 15 Minuten« – ein Kinderpodcast der Stiftung Planetarium Berlin in Kooperation mit Radi· Staffel 2· Folge 8

Können wir auf dem Mars leben?

Freitag, 24. Januar 2025 · 17 min

MP3

Shownotes

Staubige Wüstenlandschaften, kilometerhohe Vulkane und ein roter Himmel soweit das Auge reicht – genau so stellen wir uns den Mars heute vor. Mithilfe von Marsmissionen versuchen wir Menschen schon seit Jahrzehnten herauszufinden, ob es einmal Leben auf dem Mars gab. Doch es stellt sich auch die Frage: Können wir Menschen eines Tages auf dem roten Planeten leben?

In dieser Folge von „Abgespaced – Weltraumschlau in 15 Minuten“ gehen wir genau dieser Frage auf den Grund. Wir werfen einen Blick auf eine mögliche Marsbasis – eine futuristische, kuppelförmige Station, die uns vor der extremen Kälte und der dünnen Atmosphäre schützt.

Doch wie könnte das Leben dort überhaupt funktionieren? Gibt es genug Wasser? Was müssen wir tun, um den Mars zu einem zweiten Zuhause zu machen? Um diese Fragen zu beantworten, reisen wir diesmal in die Zukunft und lernen Dr. Christiane Heinicke kennen. Sie hat für ein NASA-Projekt ein Jahr lang das Leben auf dem Mars simuliert. Uns erzählt sie ganz genau, wie das Leben auf dem Mars funktionieren könnte.

Begleite uns auf eine spannende Reise und entdecke, wie Wissenschaftler*innen diese Herausforderung angehen.

Moderation: Kristin Linde

Autorin: Bettina Birenheide

Redaktion: Kristin Linde, Dr. Felix Lühning

Regie und Produktion: Bettina Birenheide, Fabian Kreutzer

Soundesign: Fabian Kreutzer

Technische Leitung: Kai Linde

Kinder: Mia Horn, Alexandra Lommatzsch, Kai Huck, Veit Beckmann, Jonathan Kantor

Eine Produktion der Stiftung Planetarium Berlin in Kooperation mit Radio TEDDY.

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Abgespaced, Weltraumschlau in 15 Minuten. Ein Kinderpodcast der Stiftung Planetarium Berlin und Radio Teddy. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Abgespaced. Ich bin Christine und melde mich heute aus dem Zeiss Großplanetarium, eine der drei Einrichtungen der Stiftung Planetarium Berlin. Und natürlich habe ich auch heute Verstärkung dabei.

Hallo, ich bin Mia und ich bin zehn Jahre alt. Hallo, ich bin Alexandra und bin zwölf Jahre alt. Hallo, ich bin Veit und bin acht Jahre alt. Ich bin Jonathan und bin sieben ein Viertel Jahre alt. Könntet ihr euch eigentlich vorstellen, auf einem anderen Planeten zu leben? Ja, ich würde es auf dem Mars probieren.

Nein, die Erde ist mein Heimatort und ich will nicht von meiner Heimat weg. Ich möchte auch nicht von zu Hause weg, außerdem weiß ich nicht, ob es auf den anderen Planeten Sauerstoff und Wasser gibt. Ich würde gerne auf Uranus leben, weil es da manchmal vielleicht für eine Sekunde Diamanten regnet. Das stimmt, Veit.

Aber heute geht es um unseren Nachbarplaneten Mars. Und um die Frage, könnten wir auf dem roten Planeten atmen, essen und vor allem leben? Aber zuerst mal, was wisst ihr denn schon alles über den Mars? Ich weiß, dass der Mars auch der rote Planet genannt wird. Er ist der vierte Planete-Besondensystem.

Ganz genau, der Mars braucht doppelt so lang wie unsere Erde für eine Umrundung um die Sonne. Der Mars ist der zweitkleinste Planet in unserem Sonnensystem. Und er hat gar keine Atmosphäre, die ist ganz, ganz dünn. Und er hat auch gar kein Magnetfeld, das ihn schützt, so wie er das früher einmal hatte.

Der Mars hat zwei Monde. Die heißen Phobos und Deimos. Die sehen eigentlich aus wie so zwei kleine Kartoffeln, die da um den Mars herumkreisen. Sie sind auch viel kleiner als unser Mond. Eine Sache, die den Mars auch noch besonders macht, gibt es zum Beispiel den höchsten Vulkan im gesamten Sonnensystem.

Olympus Mons. Olympus Mons ist fast dreimal so hoch wie der höchste Berg auf unserer Erde, der Mount Everest. So groß, dass ganz Deutschland unter ihm Platz finden könnte. Aber viel zu schwer, als dass er auf unserer Erde existieren könnte. Mir fällt gerade ein, ich hab heute noch gar nichts von unserem superschlauen Intelligenzroboter gehört.

Spacey, alles Roger bei dir? "Verarbeite Daten von Marsrover Perseverance." Ah, interessant. Das ist der modernste Rover auf dem Mars. Er ist im Februar 2021 dort gelandet und sammelt seitdem Gesteinsproben und schickt Bilder von der Oberfläche zur Erde. Spacey, hast du denn ein Bild für uns? "Einen Moment, bitte."

"Download beginnt." Oh, das ist ja gerade gestern erst aufgenommen. Ortsansässige Sonnenzeit, 14.18 Uhr. Ich seh ganz viele Steine auf dem Boden. Und dann seh ich so 'nen Nebel. Ich seh Steine und dahinter einen Berg. Rot, rostig, steinig und wundervoll. "Die rote Farbe hat der Mars, weil in seinem Gestein sehr viel Eisen vorkommt, das schon lange verrostet ist."

Hm, besonders gemütlich sieht es da aber nicht aus, Spacey. Wie ist denn eigentlich das Wetter auf dem Mars? "Das Radiotetty-Mars-Wetter präsentiert von der Stiftung Planetarium Berlin. Nach einer kalten Nacht mit Tiefstwerten um die -80 Grad steigen die Temperaturen tagsüber in Mars-Equatornähe auf angenehme 20 Grad.

Dazu roter Himmel und ein freundlicher Sonne-Kohlendioxid-Eiswolken-Mix. Wie immer bleibt es trocken. Im Laufe des Tages wird es stürmisch. Vereinzelt kann es zu Staubteufeln kommen." Was sind denn bitte Staubteufel? "Staubteufel sind Wirbelstürme, die hochgehen wie ein Tornado." Tornados auf dem Mars.

Es sind Wirbelstürme, da wo viel Sand und Dreck drin ist, auch so Gesteine vom Mars. "Richtig, Staubteufel wirbeln den feinen Marsstaub kilometerweit über den Planeten. Mars Rover Perseverance ist schon in einen Staubteufel geraten. Dieser Staubteufel hatte eine Geschwindigkeit von ungefähr 40 Kilometern pro Stunde und eine Höhe von 118 Kilometern."

Und warum ist der Himmel rot und nicht Himmelblau, wenn schönes Wetter ist? "Wegen hässlichen Staub." "Weil die Marsatmosphäre rot ist von Staub, der da ran dringt." Der Wind wirbelt immer wieder diesen rostigen Staub auf, der dann in der Atmosphäre schwebt. Aus diesem Grund ist nicht nur die Oberfläche rötlich, sondern auch der Himmel erscheint rot.

Kann ich denn in der Marsatmosphäre überhaupt atmen? "Es gibt zwar Sauerstoff, aber viel zu wenig. Es gibt ja keine Pflanzen, die den Sauerstoff durch Fotosynthese herstellen. Ein bisschen Sauerstoff entsteht nur, wenn die Sonnenstrahlen auf Kohlendioxid und Wasserdampf in der Marsatmosphäre treffen."

Du hast Wasserdampf gesagt, Spacey. Habt ihr schon mal davon gehört, dass es Wasser auf dem Mars gab oder gibt? "Ich hab davon auch schon gehört. Es gab ganz viele Ozeane, Meere, Seen, Flüsse." "Ich weiß, dass es vielleicht sogar noch ganz, ganz tief im Boden ein bisschen Wasser gibt." "Das stimmt. Vor Milliarden Jahren gab es jede Menge flüssiges Wasser auf der Mars-Oberfläche.

Ausgetrocknete Seen und Flussbetten liefern Hinweise darauf. Das Wasser scheint unterirdisch eingeschlossen zu sein. Der Mars-Ober-Perseverance hat schon Hinweise dazu geliefert. Etwas Wasser verliert der Mars wahrscheinlich auch aus seinem Inneren über die Atmosphäre ins Weltall." Dann wird das Wasser vermutlich knapp sein, wenn wir auf dem roten Planeten leben wollten.

Ich hab eine Idee, Spacey. Könnten wir nicht eine Zeitreise in die Zukunft unternehmen? Sagen wir 100 Jahre in die Zukunft? Mal schauen, ob da jemand auf dem Mars ist oder alles noch so aussieht wie jetzt. "Einen Augenblick, bitte. Ich starte die Zeitreise-App." (Telefonklingeln) "Zeitreise-App ist bereit."

(Bedrohliche Musik) "Planet Mars, Jahr 2.124." Liebe Oma, lieber Opa, viele Grüße vom Mars von Percy. Wir sind jetzt einen Monat hier und wohnen mit anderen Familien in einer großen Kolonie. Hier laufen wir ohne Raumanzüge herum. Aber raus darf ich niemals. In unserem Wohnmodul habe ich auch ein schönes Zimmer.

Fast wie zu Hause. Es gibt auch noch andere Kolonien. Ab nächste Woche gehe ich auch zum Schulunterricht. Percy, kommst du? Ja, Papa, cool, dass du mich zur Arbeit mitnimmst. Was musst du da heute machen? In Kolonie 3 ist eine Wasseraufbereitungsanlage ausgefallen. Etwa die Pipi-Recycling-Maschine? Genau die.

Hoffentlich bekomme ich sie wieder in Gang. Na logo. Muss ich wirklich den Raumanzug anziehen, der ist so unbequem. In der Magnetschwebebahn sind wir doch auch geschützt. Auch wenn die Magnetschwebebahn die Kolonien direkt verbindet und wir keinen Kontakt mit der Marsatmosphäre haben, Probleme kann es immer geben.

Der Raumanzug muss sein. - Okay. Fertig, Papa, wir können. Hallo, Dr. Lowell. Sie haben Verstärkung dabei? Genau, meine Tochter Percy. Hallo, Percy. Ich habe schon gehört, dass Sie in Kolonie 3 gebraucht werden. Dr. Lowell, Wasser ist knapp jeder Tropfen zählt. Schlecht, wenn da was kaputtgeht. Das stimmt.

Die Geräte zur Wasseraufbereitung müssen einwandfrei funktionieren. Na gut, festhalten. Los geht's. Wow, das ist ja fast wie Fliegen. Durch den geringen atmosphärischen Druck werden wir auf dem Mars viel schneller als auf der Erde. Da, der Olympus Mons. Und sonst rote Staub- und Steinwüste. Soweit man gucken kann.

So, sind wir auch schon da. Danke. Also, lass uns zuerst im großen Gewächshaus vorbeischauen, Percy. Dann siehst du, wie hier auf dem roten Planeten Gemüseland gebaut wird. So viele Pflanzen, Papa. Salat, Bohnen und die Tomaten. Die sind schon fast rot. Aber warum ist das Gewächshaus unterirdisch? Dem Mars fehlt eine schützende Atmosphäre.

Und die Weltraumstrahlung kommt bis auf die Oberfläche. Pflanzen können nicht überleben, nicht mal unter Glas. Hier unten wachsen sie gut geschützt unter künstlichem Sonnenlicht. Und die Beete sind auch anders, eher Regale. Und Erde gibt's auch nicht. Mars-Erde ist viel zu staubig und enthält giftige Substanzen.

Wir könnten die Pflanzen also nicht essen, wenn sie in der Erde wachsen würden. Deshalb brauchen wir ein sogenanntes hydroponisches Bett, eine spezielle Nährlösung für die Wurzeln. Ein Wasserbett? Wie cool! Apropos Wasser. Wir sollten nach der kaputten Wasseraufbereitungsanlage schauen. So viele Rohre, das sind ja Hunderte.

Und wie die glänzen. Das ist unser Wasserwerk. Von hier kommt das Wasser für alle Mars-Kolonien. Hier auf dem Mars können wir Wasser nicht einfach nach oben pumpen und trinken. Wir müssen es mühsam und kostspielig aus dem Gestein gewinnen. Und jeden Tropfen Flüssigkeit wieder auffangen und sauber machen.

Auch Pipi? Ja, auch Pipi. Ich glaube, ich hab den Fehler schon gefunden. Und wie funktioniert das Saubermachen? Also, menschlicher Urin besteht zu 95 Prozent aus Wasser. Der Rest sind Salze, Säuren und andere Stoffe. Das Pipi wird erhitzt und mit einer speziellen Membran trennen wir das Wasser vom Rest.

Der Dampf wird aufgefangen, abgekühlt und noch einmal gefiltert. Und schon ist aus Pipi wieder Trinkwasser geworden. Das klingt so einfach. Ist aber sehr aufwendig. So, fertig. Jetzt sollte alles wieder problemlos laufen. Super, Papa! Können wir jetzt noch ins Café Marsmello gehen? Ich hab so Appetit auf das leckere rote Eis.

Das mit den Beeren aus den hydroponischen Gärten? Genau das mit ganz viel Space Crunchies. Gute Idee. Ich nehme einen Red Planet Rösti. Das haben wir uns verdient. Das war eine Zeitreise in die Zukunft. Könnte es denn wirklich sein, dass wir eines Tages so auf dem Mars arbeiten und wohnen könnten? Wir fragen Dr. Christiane Heinecke.

Sie ist Geophysikerin und entwickelt Lebens- und Arbeitsräume für den Mars. Sie hat auch schon in einer richtigen Mars-WG gewohnt und auf der Erde unter Mars-ähnlichen Bedingungen gelebt. Christiane, hast du dort auch Red Planet Rösti und Eis mit Space Crunchies gegessen? Wie hat es sich auf dem Mars denn angefühlt?

So tolle, ausgefallene Sachen hatten wir natürlich nicht. Im Vergleich zu dem, was Percy da erlebt hat, waren wir unter recht bescheidenen Bedingungen. Ist Spaces-Zeitreise in die Zukunft möglich? Ich fand das sehr realistisch beschrieben. Das ist nicht das, was bei den allerersten Missionen sein wird, sondern es ist ja schon eher noch weiter in die Zukunft.

Denkbar ist das auf jeden Fall. Wie würden die Menschen auf dem Mars wahrscheinlich in Wirklichkeit leben? Wie es beschrieben ist, stimmt das schon ganz gut. Man kann auf dem Mars nicht einfach nach draußen gehen, sondern man muss einen Anzug anziehen. Wenn man nicht im Anzug ist, muss man in einer Behausung sein, die vor den lebensfeindlichen Bedingungen auf dem Mars schützt.

D.h., ich brauche ein Haus, das im Prinzip ein Druckbehälter ist. Das muss man aufmachen, um zu lüften. Der wichtigste Einrichtungsegenstand ist ein Lebenserhaltungssystem, das dafür sorgt, dass frische Luft des Sauerstoffs im Inneren der Marswohnung zur Verfügung steht. Könnte es so eine Pipi-Recycling-Maschine geben?

Nicht nur könnte, diese Pipi-Recycling-Maschine muss es da auf jeden Fall geben. Auf dem Mars gibt es so wenig Wasser und das wenige Wasser, was da so schwer zugänglich ist. Wenn man schon Wasser auf dem Mars hat, ein bisschen muss man ja auch von der Erde mitbringen, das muss man immer wieder und wieder aufbereiten.

Das ist ja wenig Schwerkraft. Wie wäre es für die Menschen, wenn sie da wohnen würden? Was wir wissen, ist, dass, wenn eine geringere Schwerkraft wirkt, das der Körper abbaut. Das ist aber auf dem Mars selber gar nicht so schlimm, ich bleibe ja in dieser Umgebung. Problematisch wird es, wenn die Menschen zur Erde zurückkehren wollen, wo wieder die volle Schwerkraft herrscht.

Die Menschen vom Mars müssen auf der Erde erst mal lernen, wieder aufzustehen gegen die Schwerkraft. Warum ist es für die Menschen so interessant, den Mars zu besiedeln? Gerade aus wissenschaftlicher Sicht ist die Frage, was können wir über den Mars lernen, über die Planetenentstehungen, über das Sonnensystem.

Vielleicht hat es jemals Leben auf dem Mars gegeben, vielleicht finden wir Spuren vor Ort. Dann gibt es noch eine dritte Motivation, die sagt, es hat so viele Katastrophen, die um die ganze Erde gingen. Es ist eine Frage der Zeit, bis wieder eine solche Katastrophe über die Erde hereinbricht. Wenn wir als Menschheit überleben wollen, können wir es uns gar nicht leisten, nur auf der Erde zu wohnen.

Wie lange dauert ungefähr die Reise zum Mars? Dass man ein gutes halbes Jahr hinfliegt und ein gutes halbes Jahr zurückfliegt. Welche Berufe könnten die Menschen auf dem Mars machen? Gerade am Anfang werden vor allem Berufe, denke ich, gebraucht, die in irgendeiner Weise dazu dienen, das Lebensumfeld der Menschen aufrechtzuerhalten.

Ingenieure, Ingenieurinnen, Techniker, handwerkliche Berufe. Auch Bergarbeiter, könnte ich mir gut vorstellen. Einfach, um Gestein und Materialien vor Ort abzubauen. Gerade, wenn dann auch Familien dorthin fliegen, dann werden sicherlich auch Lehrer und Lehrerinnen gebraucht. Dann werden vielleicht Schauspieler, Schauspielerinnen gebraucht.

Oder auch Orchestermusiker, um einfach ein bisschen kulturelle Abwechslung zu haben. Könnte man mit Zukunftstechnologien den Mars wohnlicher und schöner machen? Was auf jeden Fall geht, ist, dass man sich eine solche Biosphäre erschafft, also nicht wegen, dass man da so eine Glaskuppel baut. Da vielleicht auch einen Teich anlegt.

Aber wenn es darum geht, daraus quasi eine zweite Erde zu machen, dann reden wir auch einfach über Materialmengen und Prozesse, die wahnsinnig lange dauern, über Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende. Die eine Frage ist, ob wir tatsächlich einen Planeten umwandeln sollten. Und das andere ist, ob das wirklich machbar ist.

Welche Vorteile hat die Marsforschung für unser zukünftiges Leben auf der Erde? Wenn man sich vorstellt, wie der Mars heute aussieht, dann gibt es einige Leute, die sagen, dass der Mars genau so aussieht, wie die Erde vielleicht in Zukunft aussehen könnte. Das heißt, wenn wir Technologien entwickeln können, die es uns erlauben, Menschen auf dem Mars am Leben zu halten, dann können wir viele dieser Technologien auch hier auf der Erde wiederverwenden.

Wir hatten jetzt über diese Pipi-Recycling-Anlage gesprochen. Hier auf der Erde, klar, wir haben theoretisch ganz viel Wasser, aber wirklich Trinkwasser, Süßwasser, haben wir gar nicht so viel. Diese Technologien ermöglichen uns dann auch, auf der Erde nachhaltiger zu leben. Wenn du zum Mars fliegen würdest, was würdest du mitbringen?

Wenn ich die Möglichkeit hätte, zum Mars zu fliegen, dann würde ich auf jeden Fall mitfliegen. Dann würde ich einen Stein vom Olympus Mons mitbringen. Das war aber ein sehr interessanter Ausflug in die Zukunft. Danke an die Geophysikerin Dr. Christiane Heinecke, die Wohnmodule für Mond und Mars entwickelt.

Jetzt bin ich neugierig. Würdet ihr denn auf dem Mars arbeiten und wohnen wollen? Ja, das kann ich mir vorstellen. Weil es so cool ist. Nein, ich könnte es mir nicht vorstellen. Weil wenn ich die Erde kenne, wäre das Glas irgendwie langweilig und ich könnte mich ja gar nicht wirklich frei bewegen. Ja, ich könnte es mir vorstellen, weil dort viele Sachen sind, die man erforschen kann.

Nein, weil halt auch die Reise zum Mars so auch raketend auch riskant ist. Und ich will nicht mein Leben riskieren, um einmal auf dem Mars zu sein. Danke an die Marsforscherkinder Jonathan, Mia, Veit und Alexandra. Damit sind wir auch schon am Ende dieser Folge angekommen. Beim nächsten Mal machen wir uns auf die Reise zu schmutzigen Schneebellen.

Wir fragen uns, was sind eigentlich Kometen? Bis dahin, abgespacete Grüße, eure Christine. (Dynamische Musik) Abgespacet, Weltraumschlau in 15 Minuten. Ein Kinderpodcast der Stiftung Planetarium Berlin und Radio Teddy.

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