
Adoptieren statt Produzieren - Der Tierschutzpodcast
Tierschutz im Balkan - Unser Reisebericht TEIL 2
Freitag, 3. Juli 2026 · 1 h 03
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Shownotes
Heute gibt es Teil 2 unseres Reiseberichts von unserer Tierschutzreise im Balkan. Mit dabei wieder Martin Rütter Hundetrainerin Dolores Hofman, Tierschützerin Jana Hoger und Tierschützerin Jana Husemann von Strays e.V.
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johanna: und herzlich willkommen zum großen zweiten Teil unseres Balkan-Podcasts. Wir haben jetzt schon eine Folge veröffentlicht, in der wir angefangen haben zu besprechen, wie unsere große Tierschutzreise durch den Balkan verlief. Und wir sind fulminant gestartet, denn ein Mitglied unserer Reisegruppe hatte technische Schwierigkeiten. Wir haben es aber in der Zwischenzeit gefixt. Und bevor wir noch mal reinstarten und auch noch mal zusammenfassen, ⁓ wo wir überhaupt waren, was wir gemacht haben und an dem Punkt weitererzählen, an dem wir das letzte Mal aufgehört haben, möchte ich aber gerne, dass sich die letztes Mal fehlende Jana vielleicht jetzt noch einmal vorstellt, weil wir beim letzten Mal gar nicht so richtig die Gelegenheit dazu hatten. Und natürlich an die andere Jana und Frau D. auch Hallo und herzlich willkommen. Schön, dass ihr euch wieder die Zeit genommen habt.
Jana: Hi.
Frau D: So.
Jana: Hallo. Ich bin Voll schön, dass ihr die Reise mit mir gemacht habt. habe einen Verein, der StrayCV heißt, der im Balkan aktiv ist. Und ihr durft euch ja mitnehmen zu ein paar Kontakten, die ich mittlerweile kennengelernt hatte. Und genau. fand es total gut, dass wir die Reise machen konnten.
johanna: Ja, man muss sagen, wie das ist, wie, glaube ich, so typisch für diese T-Shirts-Reise auch jetzt gerade wieder so, dass alle im Prinzip mehr oder weniger unterwegs sind und vielleicht volle Transparenz. Jana, möchtest du einmal uns erklären, von wo du jetzt gerade zugeschaltet bist, ganz genau in diesem Augenblick?
Jana: ich bin jetzt hier in Serbien auf dem Weg Richtung Urlaub und sind hier wunderschön auf dem Boden eines Restaurants und habe irgendwie probiert eine Stelle zu finden, es nicht ganz so laut ist. Für diese wichtige Folge ohne technische Probleme. Diesmal im Bestfall. Mit Leuten im Hintergrund, fair enough, aber ohne technische Probleme. So, jetzt kommt er wieder. Ja, kein Problem. Okay.
johanna: Ja, so ist es manchmal. Es ist alles ein bisschen wild und improvisiert, aber auf jeden Fall bin ich sehr happy, dass du jetzt dieses Mal dabei bist, weil du uns dann noch mit deinem Expertenwissen rund ⁓ den Balkan, ja, noch auf jeden Fall die Folge bereichern kannst. Ansonsten, Frau Dejana, wie geht's euch?
Jana: Sorry! Gut, geht's mir auch sehr viel irgendwie ⁓ die Ohren. Weiterhin natürlich noch mit unseren Geschichten, die mich weiterhin auch begleiten. Euch wird's bestimmt genauso gehen, dass man jetzt drauf wartet, wann können jetzt die ersten Hunde ausreisen, wie kriegt man's alles organisiert. War ja auch nicht der Plan, dass Hunde ausreisen können, aber die paar Seelchen, die wir retten konnten oder für die wir eben Plätze suchen konnten. Die müssen jetzt entsprechend organisiert werden und das ist immer noch einiges, was auf uns zukommt, glaube ich, die nächsten Wochen.
johanna: Ja, absolut. Ich hoffe, ähm, Frau D. ist ja auch noch anwesend oder auch schon frozen.
Jana: Tschüss!
Frau D: Nee, nee, ist... Sie ist... Sie lebt!
johanna: Das ist wieder eine Chaos-Aufnahme.
Frau D: Ich hab nur gezuhört, ich weiß auch. Mir geht's auch gut. Irgendwie auch so wie wir alle irgendwie total busy, aber trotzdem immer noch hänge ich irgendwie immer noch in unserer Reise. Klar, weil wir auch immer wieder gucken und irgendwie Infos sammeln von den Hunden, die wir irgendwie für uns auf dem Schirm haben, die vielleicht hier irgendwo zu Hause finden können. Dann ist man ja zwangsläufig immer wieder im Thema. Ich habe heute irgendwie noch Bilder kurz aussortiert und geguckt. Ich habe gedacht, so was Scheiße, wäre schön, wenn wir noch mehr hätten mitnehmen können.
johanna: Absolut, wobei sich jetzt in letzten Tagen dann doch immer noch ein paar Stellen so rauskristallisiert hat irgendwie. Was ich auch ganz schön finde, dass man doch für den ein oder anderen Hund dann jetzt doch noch ein Plätzchen gefunden hat. Für alle, die die letzte Folge nicht gehört haben, müssen wir vielleicht einmal zusammenfassen, worüber wir hier eigentlich sprechen. Hat einer von euch Lust, einmal kurz nochmal unseren Trip zusammenzufassen?
Frau D: Hm.
Jana: kann es gerne übernehmen. war eine ziemlich schnelle Entscheidung quasi, die wir alle gefällt haben, glaube ich alle so aus dem Bauch raus. Okay, wir haben total großes Interesse uns von Jana Dreih über den Balkan ziehen zu lassen und mit ihr unterschiedliche Projekte eben auch anzuschauen. das hat uns dann den ersten Stopp gebracht nach Serbien. Von da aus ging es dann nach Nordmazedonien, dann ging es nach Albanien, Montenegro und wieder zurück nach Serbien. Das heißt, wir haben viel, viel Zeit auch auf der Straße verbracht, aber eben auch unfassbar tolle Menschen kennenlernen dürfen und unfassbar tolle Projekte und natürlich Tiere getroffen.
johanna: Ja, absolut. Und jetzt müssen wir auf jeden Fall einmal davon profitieren, dass Jana 3, wir haben unsere Janas durchnummeriert. Also nicht, man sich, weil wir zu viele Janas haben irgendwie und wir selbst da durcheinander kommen, müssen wir doch vielleicht Jana 3 einmal ein bisschen zum Balkan befragen. Und Jana, wie lange bist du da eigentlich jetzt schon tierschutzmäßig unterwegs auf dem Balkan?
Jana: also angefangen vor fünf Jahren in Kroatien und dann war ich da drei Jahre mit einem anderen Verein tätig und genau, bin dann weiter durch Bosnien und jetzt ja fünf Jahre ungefähr, im sechsten Jahr. Jetzt bin ich in Serbien seit ⁓ anderthalb, fast zwei Jahren. und habe da Wesner kennengelernt und so unsere erste Station.
johanna: Wir haben so ein bisschen von der ersten Station schon erzählt, von den städtischen Tierheimen, die ja auch Wesna, wo sie auch wahnsinnig viel aktiv ist und wahnsinnig viel macht, zusammen mit Jelena gemeinsam. Aber ich weiß, dass ja gerade so Tierschützerinnen wie Wesna dir auch so sehr am Herzen liegen. Magst du vielleicht einmal erzählen, wie du sie kennengelernt hast und einmal so ein bisschen ihre Arbeit zusammenfassen dort in Serbien?
Jana: Wesna hat, ich hab sie über Facebook angeschrieben, also wir brauchten, wir von Straes brauchten ein neues Tierheim, dem wir arbeiten konnten und dann hab ich schon so eine ganze Liste an Vereinen irgendwie, ich interessant finde, die irgendwie nachhaltigen Tierschutz machen. Ich guck dann auf den Seiten, Facebookseiten, Instagramseiten und Webseiten nach, wie die so arbeiten und dann bin ich im Oktober 24 losgefahren und Ich habe Vereine kennengelernt, eine davon war Wessner, weil mich das sehr interessiert hat, wie sie mit dem städtischen Shelter zusammenarbeitet oder wie sie da die Kooperation gemacht hat und was sie da geschafft hat. Sie ist einfach eine super inspirierende Person. Sie hat da ganz, ganz viel geschafft für die Hunde. Ihr liegt der City Shelter am Herzen. Sie möchte wirklich nur mit an die City Shelter ran und möchte da aufklären und möchte die Hunde rausholen. Ich Genau, da irgendwie nachhaltig was verändern. Und das hat sie in Schabbatz, wo sie ja selber lebt, gut geschafft. Schon.
johanna: Absolut. Also mein Plan wäre jetzt der Folgende, dass wir noch mal so bisschen chronologisch da einsteigen, wo wir beim letzten Mal aufgehört haben. Ich glaube, wir sind schon, wir waren schon in Serbien gedanklich und wir waren schon in Nordmazedonien gedanklich und sind dann ja weitergefahren nach Montenegro. Vielleicht, dass wir da anknüpfen und Jana 1 hatte ja auch ein paar Fragen aus der Community gesammelt, die wir dann auch noch abfrühstücken können. Und sowieso, glaube ich, sind ja in den letzten Tagen jetzt doch nochmal ein paar Updates auch zu den Hunden reingekommen, von denen wir vielleicht auch schon erzählt haben. Klingt das nach einem Plan für euch?
Jana: Sehr gut erklärt.
Frau D: Hört sich gut an.
Jana: Sehr gut
johanna: Wie hat euch Montenegro gefallen?
Frau D: Also ich würde sagen, für mich persönlich war das das Highlight unserer Reise. Die Menschen waren total nett, die waren überall mega nett. Also jetzt nicht falsch verstehen, aber die ganze Umgebung dort, die Landschaft, das gewesen ist, das Meer und die ganzen grünen Berge, das war irgendwie eine totale...
johanna: Ja?
Frau D: Weiß nicht, das ist mir so mega positiv im Kopf geblieben irgendwie. Ich fand das richtig, richtig schön. Und dann haben wir natürlich da auch zwei tolle Tierschützerinnen kennengelernt, die Martha und die Julia und beides so Powerfrauen. Die Martha war doch so mega jung im Gegensatz zu Julia, die das irgendwie, glaube ich, seit 30 Jahren schon macht, oder über 30 Jahren, glaube ich schon. Und die waren auch wieder mal so inspirierend und voll die Maschinen einfach.
Jana: Mir ging's. Ja, ging mir auch so, ich glaube. Was ich da auch wieder so inspirierend fand und auch toll fand, dass man wiedergesehen hat, es gibt Menschen, die gehen in städtisches Tierheim.
Frau D: was die da machen und auch unter welchen Umständen sie da versuchen, das Bestmögliche für die Tiere rauszuholen. Das war irgendwie so, ach, das war schon, also wenn ich es durchnummerieren müsste, ist das so Platz eins gewesen.
johanna: Ach krass.
Jana: übernehmen da quasi die Arbeit auch in dem Sinne, dass man einfach sagt, wie kann man hier strukturell was verändern, so wie es läuft, darf es nicht mehr weitergehen. Wir wollen was für die Tiere vor Ort auch verändern und nachhaltig verändern vor allem. Und das hat sich bei mir so eingebrannt jetzt auch wirklich die ganze Zeit in jedem Land, wo wir waren, auf alle Menschen, die wir getroffen haben. Und das ist so was, was ich mir wünschen würde, dass das noch viel, mehr auch in anderen Ländern zu sehen ist oder auch in Rumänien beispielsweise zu sehen wäre. Dass man einfach sieht, so städtische Tierheime oder auch Tötungsstationen werden von Menschen übernommen, die wirklich einfach Gutes im Sinn haben und die verstehen, wie man die Welt für die Tiere ein bisschen verändern kann, verbessern kann. Und das fand ich genau so mega, mega spannend. Also Montenegro war für mich auch eins der absoluten Highlights. Vielleicht liegt es auch an der Rettung von Horst und Fritz, die wir ja noch getroffen haben und für die wir ja dann auch ganz schnell eine Lösung brauchten.
johanna: Vielleicht als kleiner Cliffhanger, bevor wir zu Horst und Fritz einsteigen, nochmal so eine Definitionsklärung oder so eine Begriffsklärung, weil wir sprechen irgendwie ständig auch vom, also explizit von städtischen Tierheimen oder Sheltern. Und ich wollte vielleicht Jana dreimal fragen, ob du uns so bisschen diese Situation von den städtischen Sheltern einmal erklären kannst, also was das... Was das für eine Bedeutung hat dort in den Balkan-Ländern, haben wir auch in Serbien ja ganz intensiv gesehen, wer die so betreut und wie die so aussehen eigentlich im Regelfall, wenn keine Tierschützer aktiv sind.
Jana: Serbien ist es so, dass jede Stadt oder viele Städte, viele große Städte zumindest ein Tierheim haben, ein städtisches Tierheim, in dem offiziell das Töten verboten ist. Also es wird nicht getötet. Das gibt es hier nicht. Steht auch so im Gesetz, darf man nicht machen. Was da aber hinten passiert, weiß man nicht. Natürlich werden die Hunde trotzdem medizinisch nicht versorgt und da gibt es auch oft kein Futter und so weiter und so fort. Also da, wo keine Leute reinkommen und Adoptionen sowieso nicht, ist auch für Besucher nicht frei zugänglich. Und genau, also kein schöner Ort. Man darf es nicht Tütungsstation nennen, aber im Grunde ist es irgendwie so was sehr ähnliches, nur nicht offiziell.
johanna: Okay, gut, zwei Hunde, zwei Brüder, die es nicht in ein städtisches Shelter geschafft haben, sondern schon vorher quasi abgegriffen wurden, waren Horst und Fritz, Jana, eins, du hast es ja gerade schon angesprochen. Ich glaube, Horst und Fritz sind ja auch irgendwie Hunde oder die haben ja ein Chick Style, was irgendwie auch sehr typisch ist, was wir ja auch irgendwie auch in Montenegro ja häufig gesehen haben, und zwar sind sie Jagdhunde. Kennt ihr so aus der Praxis als Tierschützerin oder vielleicht auch Frau Dedu als Hundetrainerin häufiger, dass man gerade Rasse, Jagdhunde irgendwie im Tierschutz vorfindet? Und weißt du, was so deren Geschichten dann sind?
Frau D: Ich muss leider sagen, dass ich im Training keine Hunde aus dem Tierschutz habe, die Jagdhunde sind. Ja. Also leider, weil es irgendwie so unfassbar viele waren. Also ich fand das richtig, richtig krass, viele, die wir gesehen haben jetzt im Balkan. Also es hat mich schon so bisschen erschlagen. Was ...
johanna: Echt? Krass. Hm.
Frau D: wie viel das einfach waren und was für wunderschöne, nette Hunde halt einfach. meine, alle, ne? Aber das war schon ganz schön viel. ich hab, also, wenn wir hier welche im Training haben, dann sind es tatsächlich immer Hunde aus der Zucht, die wir haben. Und deswegen kann ich im Training gar nichts dazu sagen. Ich kann nur sagen, dass die, die wir getroffen haben in den ganzen Sheltern und hier haben, dass die einfach Zucker waren. ... Ja, irgendwie besonders süß noch mal, also ganz ruhig und lieb und so richtig, wo man einfach denkt, so komm, ich pack dich jetzt ein und nehm dich mit. Also, weiß ich nicht, die haben mich neben ganz vielen anderen natürlich auch noch mal irgendwie besonders so getouched.
Jana: Ich glaube, Johanna war auch sehr emotional gerührt von dem Zusammentreffen mit Horst und Fritz und deswegen übernehme ich jetzt die Moderation und Johanna muss uns erzählen. Was ist passiert? Aber du warst schon sehr berührt in dem Moment. Ja.
johanna: Was? Wir waren doch alle da. Ja, eigentlich hätten wir doch einen wunderschönen Tag. Wir hatten ja einen, wie soll man es Pausentag nennen? Wir hatten eigentlich einen Pausentag und der war sehr, schön, weil wir haben gedacht, wir erleben den am Strand und es war ja schließlich unser Urlaub, muss man ja auch eigentlich mal sagen. Und das war auch super schön. Mittag und dann zum Nachmittag haben wir nochmal die Location gewechselt. Da
Jana: Hmhm.
Frau D: Ja.
johanna: hat der Tag schon eigentlich schon die erste Wendung genommen, oder? Da gab es ja ein Zusammentreffen, was vielleicht auch irgendwie typisch ist. Das muss Jana dreimal gleich erzählen, ob sie solche Aufeinandertreffen häufiger hat. Denn eigentlich war alles ganz entspannt. Wir waren irgendwie am Meer und da waren so Beachclubs irgendwie, aber es war noch nicht so richtig viel los und irgendwie war ja auch schon eher früher Abend und eigentlich die ganzen Ligen waren gar nicht besetzt. Bis auf eine Familie.
Frau D: voll.
johanna: oder zwei Frauen mit Kindern irgendwie. Und da lief eine total nette Hündin noch rum am Strand. war eigentlich, man hat so richtig gesehen, dass sie ihr bestes Leben gelebt hat. Die ist einfach so lang, hat so die Schnauze in den Wind gehalten, hat so bisschen geguckt und war total friedlich eigentlich. War, was war das, ein Steffi war das, glaube ich, Und hat sich dann auch von uns kraulen lassen und hat sich dann so zu uns gesetzt aufs Handtuch.
Frau D: Mhm, ja.
johanna: Und alle waren eigentlich total gechillt mit der Situation, bis auf diese zwei Frauen mit ihren Kindern. Ja, und dann fing es eigentlich an. Also, erzählt mal, wisst ihr noch, wie das so, wir kommen gleich zu Horst und Fritz, aber eigentlich war das schon der Startpunkt, dass man wusste, okay, der Tag entwickelt sich doch noch in eine andere Richtung.
Jana: Mhm. Der Taco doch noch aktivistisch. Die Hündin hatte übrigens auch ein Halsband. war kein ausgesetzter Hund, ein Hund mit auf jeden Fall in zu Hause.
Frau D: Ja. Hat sie gehabt, ne? Ja. Ja, ich hab nämlich grad die ganze Zeit überlegt.
johanna: Genau, und Jana 3 wusste ja auch sogar zu welchem, zu welcher Gruppe oder zu welchem Besitzer sie eigentlich sogar gehörte, ne, weil Drew sie auch schon kannte.
Jana: Genau, Ich hab die letztes Jahr gesehen und da gehörte die schon zu diesem Café, was da auch am Strand ist. deswegen total friedliche Hündin, irgendwie gut mit allen Hunden und Menschen und so. lebt da in diesem Café mit den Leuten. Und deswegen war es halt so super komisch, was da dann passiert ist. Einfach, ich weiß nicht, ob es jemand anders erzählen will, aber sonst übernehme ich einfach mal. Also diese zwei Frauen, die da neben uns saßen mit ihrem Kind, haben sich halt extrem... aufgeregt über diese Hündin, die bei uns aufs Handtuch gekommen ist. haben die gestreichelt und uns um die gekümmert. ein bisschen mit der Zeit verbracht. Dann haben die sich beschwert bei dem Kellner, dass da ein Hund ist. Und ja, genau. Dann Ja, ist das Ganze irgendwie so bisschen ... Ja, hat sich die Dame extrem aufgeregt. Extrem lange darüber aufgeregt. Wir sollten dann eigentlich ... Da ist der Kellner zu uns gekommen, hat gesagt, der Hund darf hier nicht hin. Dabei war das gar nicht unser Hund. Ja, haben wir die Frau nochmal direkt angesprochen und sie hat halt gesagt, der Hund ist hier verboten und ja, ist gefährlich und so und ja, genau.
johanna: Zum Glück seid ihr ja auch alle sehr wortgewalt und seid dann die Letzten, die dann nicht auch in die Diskussion einsteigen, was ich auch sehr witzig fand. Wir haben uns dann natürlich, der Hund hat sich komplett friedlich verzogen und wir uns dann auch, aber ich habe da noch bisschen drüber nachgedacht und habe überlegt, ob das irgendwie ein bisschen beispielhaft war vielleicht für die Stimmung oder die Situation eben der Hunde, weil von der ging ja wirklich gar keine Gefahr aus, oder? Also die war ja komplett friedlich und jetzt war sie natürlich auch, bei uns würde man ja auch so genannten Listenhund zu ihr sagen, also irgendwie so eine stigmatisierte Hunderasse, dass das vielleicht auch nochmal einen Unterschied macht. Aber irgendwie hat man da schon gemerkt, dass dann auch wirklich den Hunden, die eigentlich wirklich niemandem was tun, irgendwie eine andere Grundstimmung entgegenströmt. Habt ihr das irgendwie auch so im Gefühl gehabt?
Jana: Total. Und ich glaube, deswegen wurden wir dann auch so kämpferisch, weil wir es einfach alle so unverfanden, dass man diese Abstempel stigmatisiert und irgendwie nur sie aufgrund ihres Aussehens in irgendeine Ecke steckt. das hat uns, glaube ich, alle auf 180 gebracht. Und daraufhin ist er dann diese kleine
johanna: Nö.
Jana: Es kann Nation am Strand passieren, wo dann auch noch die Polizei kommen sollte.
johanna: Stimmt, ja, wurde auch noch damit gedroht, dass die Poliz... Oder vielleicht wurde sie auch wirklich gerufen, weil wir haben ja am Ende auch noch ein Polizeiauto gesehen. Aber ich fand das irgendwie im Nachhinein so komisch, weil eigentlich das Aggressivste an dieser ganzen Situation war eigentlich die Art und Weise, wie sie, wie die Frauen reagiert haben.
Jana: Ich glaube ja, ehrlicherweise.
Frau D: Die haben uns ja angeguckt. meine, haben da mit ihr auf unseren Handtüchern gesessen. Wir haben Selfies gemacht. Und die hat dann ja einfach wirklich nur gechillt und sich von uns bisschen streichen lassen und so durch die Gegend geguckt. die hat wirklich genau gar nichts gemacht. Und dann haben wir ja schon so richtig fiese Side-Eyes von den beiden bekommen. wir so, was haben die so? haben wir uns noch so bisschen ⁓ sie rumgelegt. Und trotzdem haben die dann so richtig, als sie dann, was du, Jana Dreiglatt, erzählt hast, zu dem Barbesitzer gegangen sind. Also, war wirklich total ohne Sinn. mir fällt jetzt gerade ein, wo wir darüber reden. Wir hatten das ja auch, als wir in Nordmazedonien essen gegangen sind, da lagen die doch auch so mitten in den Fußgängerzonen, haben da wirklich so vor dieser Eisdiele, weißt du? Und die haben ja wirklich gar nichts gemacht.
Jana: Nein,
johanna: Stimmt, ja.
Jana: Ja. Ja. Das nicht.
Frau D: Es ja auch Menschen, dann ... Oder irgendwie ein Mann war es jetzt da, der die dann irgendwie weggetreten hat oder nach denen getreten hat. Also, ja, passt zu dieser Stimmung, dass die Hunde da irgendwie ... Also, nicht bei allen, aber schon so nicht gern gesehen werden halt irgendwie. Obwohl sie nichts machen, also wirklich total friedlich sind. Wirklich friedlich, friedlich. Also, hab ich mehr Beef, wenn ich jetzt irgendwo hier spazieren gehe und irgendwie ein Hund an der Leine ist, werd ich öfter angekackt von dem Hund wie ...
johanna: Hm. Ja.
Frau D: Wie da jetzt die ganze Woche in einem Balkan.
johanna: Ja, absolut. genau, dann hatten wir noch die Idee, mal auch so eine schöne Location, die Jana drei schon kannte und uns zeigen wollte. Und genau, da wollten wir dann noch mal hinfahren. Und eigentlich im Prinzip, als wir auch da angekommen waren, gab es ja die Begegnung mit Horst und Fritz. Und die sind für mich auch irgendwie total symbolhaft oder stehen auch total typisch für die Hunde, weil die noch mal so eine andere Kategorie an einer anderen Kategorie entspringen von Hundehaltung, im Prinzip ja, sind das ja sogenannte Nutztiere für die. Also in dem Fall war es ein Jäger und ich habe ja auch schnell einen ansässigen Mann gefunden, den ihr fragen konntet, zu wem die Hunde gehören und der kannte auch den Besitzer oder den Halter der Hunde oder ehemals Halter der Hunde, weil für die zwei hat er sich ja nicht mehr verantwortlich gefühlt, der die Hunde auch an der Kette irgendwie gehalten hat und wohl auch
Jana: Mhm. Mh. Mh.
johanna: sehr, schlecht behandelt hat. Und so sahen Horst und Fritz ja auch aus. Also es waren oder sind zwei Poynter, vermeintlich Brüder, auch noch sehr jung und miteinander total lieb der Fritz ist noch ein bisschen aufgeschlossener auch als der Horst und die haben das ja direkt von uns auch knudeln lassen und füttern lassen und so. Ja, aber genau, es hat irgendwie so eine Kategorie Hund nochmal eröffnet, nämlich diese ganze Jagdhundesszene dort, die halt auch massiv irgendwie diese Hunde ausnutzen und irgendwie, wenn sie dann nicht gut genug sind oder zu viel oder keine Ahnung was, eben auch aussetzen. Was, wie fandet ihr die Situation? Weil ich finde, man hat das eigentlich auch diese Verschläge der Hunde oder dieses Grundstück, wo auch vermeintlich noch weitere Hunde gehalten wurden, gar nicht so richtig wahrgenommen auf den ersten Blick, oder?
Jana: Mh. Überhaupt nicht. finde, das Erste, was uns allen sicherlich aufgefallen ist, war dieses massiv verängstigte Verhalten bei Handbewegungen oder je nachdem, wie man sich gebückt hat oder zu den Hunden gedreht hat, hat auch Horst sich mega platt gemacht. hat ja wirklich, wo man einfach gesehen hat, der ist schon misshandelt worden. als wir dieses Grundstück da gesehen haben, wo man dann wusste, da sind noch mal Hunde, die sind auch da in der Kette und haben so umgedrehte Regentonnen oder so was als Rückzugsort. Der Hund hat sich keinen Hund rausgedreht. Also keiner ist rausgetraut. Kein Hund hat sich getraut, irgendwie mal zu gucken, wer steht da am Zaun. Also da war schon klar, denen muss wirklich das Schlimmste passieren. Und der Typ war wohl auch schon bekannt für seine Misshandlungen, was er da getan hat.
johanna: Ja, und dann war, eigentlich war es eine schwierige Situation für uns, weil wir natürlich die Ad-hoc dort vor Ort füttern konnten. Aber dann natürlich die große Überlegung, ja, losgeht, wie kann man denen helfen, wo bringt man die unter? Und ich glaube, das ist so ein Thema, was ich ⁓ mit euch nochmal besprechen wollte, weil das sind ja immer Situationen, die bei uns nicht geplant sind. Aber dann in dieser akuten Situation stehst du dann da und denkst, okay,
Jana: Mhm.
johanna: Man kann jetzt hier nicht wegschauen. Und was ja auch noch passiert ist, während wir die Hunde vielleicht auch noch mal so zu diesem Thema, wie reagieren auch Menschen dann, diese Autos, die erst mal so alle immer Vollgas geben dann in dem Augenblick. Also die waren direkt an der Straße und dann dieses eine Auto, was uns auch noch so krass beleidigt hat. Wißt ihr das noch?
Frau D: Mhm. Mhm.
johanna: oder ist irgendwie auch?
Jana: Frau D. hat alles verstanden und konnte auch antworten. Das war gut, weil wir hätten aber überhaupt nicht gewusst, was sie gesagt hätten.
Frau D: Ja. Also es war ja sogar so, dass wir gesagt haben, komm wir fahren jetzt erstmal irgendwie, weil das ganz schön aufgeheizt dann auch war.
johanna: Absolut. Aber wie jetzt die erfahrenen Tierschützerinnen, die auch vor Ort unterwegs sind, wie entscheidet ihr denn, ob man und wie man in so einer Situation helfen kann? Weil wenn man mit einem wachen Auge durch so Straßen fährt, dann sieht man ja eigentlich gerade dort in den Regionen überall Hunde erstmal. Und dann natürlich die Frage, wie hilft man, wen kann man mitnehmen, wen muss man vielleicht mitnehmen, wie geht ihr so ein, so was an, so ein Thema?
Jana: Mh. Soll Ja. starten? Jana vielleicht startet wie... Ich fahre... Okay, Jana eins fängt an, dann übernimmt Jana drei. Also bei mir ist es so, auch wenn ich jetzt in Rumänien unterwegs bin oder sowas jetzt auch bei unserer Tour, dass ich schon einfach gucke, haben wir hier einen Hund, der sich wohlfühlt, der Straßen erfahren ist, wo man einfach sieht, okay, der kommt da gut klar, dann lass ich dem gern mal Futter da, lass mal Wasser da, guck. hat der Hautkrankheit, hat der Parasiten, dass man da einfach vor Ort was tun kann. Das macht Sinn, finde ich, und ist für jeden Hund, für jedes Tier, dem man auf der Straße helfen kann, eine große Hilfe. Wenn wir aber, sage ich mal, einen kleinen Welpen sehen, der irgendwo ausgesetzt sitzt, oder jetzt auch bei Horst und Fritz einfach zwei Hunde, wo man sieht, die kommen überhaupt nicht klar. Das waren ja auch total abgemagerte Hunde, die ja offensichtlich da auch einfach riesengroße Probleme hatten, irgendwie überhaupt was. zu essen zu finden, dann komme ich schnell in das Ding, dass ich reagiere oder dass ich dann einfach entscheide oder versuche auch eine Lösung zu finden. Ich denke immer so, wenn man irgendwie einen Schritt geht, der richtig ist oder der gut ist, dann folgt eigentlich immer noch ein zweiter und ein dritter Guter. Ich habe irgendwie noch nie das Gefühl, dass man eine gute Entscheidung trifft und dann kriegt man dafür irgendwie eine Klatsche. Sondern meistens ist es ja so, dass dann einfach sich die Dinge auch einfach gut ergeben und So ist mein Entscheidungsmuster eigentlich immer. Und natürlich muss man auch schauen, ist es auch ein Tier, das dann hier irgendwie vermittelbar ist oder für das man dann eine Lösung finden kann. Ich würde das ähnlich machen und gerne auf jeden Fall zustimmen. Wir haben so viele Hunde gesehen, irgendwie große. Die Sapaninas, wie sie heißen in den Bergen, wo man weiß, die wohnen am Restaurant. Die nimmt man nicht mit, die werden gefüttert, denen geht es halbwegs gut. Da guckt man drauf, da weiß man oft, wenn die vom Restaurant liegen oder in der Stadt ins Kopje, wenn die unterwegs sind, nehmen wir die nicht mit. Aber so wie an der Autobahn oder mitten im Nichts im Wald oder so ein Welpen, ein kranken Hund, ein alten Hund. Ja, dann die Pointer, ne? Ja, komplett abgemagert und irgendwie da wenig Chancen, dann glaub ich, die nimmt man dann mit. Ja, so handel ich dann eher her.
johanna: Mhm. Und ich glaube auch nochmal dieses Thema ist da irgendwie gerade, droht denn irgendwie eine Gefahr, ne? Also jetzt war es ja bei Horst so, dass er auch angeschossen ist oder war. Also dass man auch weiß, okay, die werden irgendwie entsorgt. Oder in Rumänien das Thema auch, dass man Angst haben muss vor den Hundefängern. Ich finde, das setzt dann auch einen nochmal so unter Druck jetzt abseits von den Gefahren, die halt einfach so ein Leben auf der Straße sowieso schon nützlich bringen irgendwie. Ja und es war Natürlich aber trotzdem, weil wir auch wussten, dass wir eigentlich wieder zurückfahren am nächsten Tag, ja gar nicht so easy, dann da Plätze vor Ort vor allem zu finden. Also es geht gar nicht mal darum, ⁓ die Plätze in Deutschland, sondern eben vor Ort. Und da zeigt sich ja auch wieder, wie schön es ist, wenn Tierschützer und Tierschützerinnen so miteinander zusammenarbeiten, weil wir haben es ja tatsächlich hingekriegt, dass wir eine quasi private Stelle gefunden haben. der professionell eben Hunde versorgen kann und der die Jungs dann auch erstmal aufgenommen hat. War es dir erleichtert dann, als es die Nachricht gab?
Jana: Megaa, unsere Leitungen haben ja geglüht. Aber auch das, muss man sagen, ist auch möglich gewesen, einfach viele Menschen sehr, sehr schnell auch gesagt haben, wir unterstützen oder ich sag mal so, da hat man gemerkt, irgendwie wir alle für eine tolle Community haben, die alle gesagt haben, hey, wir wollen mithelfen und die Geschichte auch mitverfolgt haben, da auch über die Nacht, wo ja die Entscheidung dann fiel, okay, wir holen die zwei am nächsten Morgen ab.
Frau D: was?
johanna: Haha. Hm.
Jana: An der Straße haben wir auf sie gehofft, die auch dann zu treffen.
johanna: Ja, und dann war es aber auch ganz schöne, ein bisschen wie in so einem Actionfilm eigentlich. Jana Drey war unsere Fahrerin, die hat uns immer...
Frau D: was?
Jana: Fluchtfahrzeug gefahren.
johanna: Und dann war es wirklich Ausstieg, Zugriff direkt ins Auto, einfach mit den Hunden auf die Rückbank und dann Tschüss. Ja, aber es hat funktioniert und die Jungs sind untergekommen und vielleicht auch noch, was ja auch besonders schön ist, einzuhalten, hat es ja noch eine Spendenaktion gestartet, weil sie jetzt eben in einer bezahlten Stelle Pensionen sind, wo sie eben jetzt versorgt werden und die ja natürlich auch noch tierärztlich behandelt werden müssen, kastriert und geimpft und alles Mögliche. Und das war so cool, weil da ja wirklich innerhalb von ein paar Tagen wirklich alle Kosten zusammengekommen oder alle quasi, ja, das Geld zusammengekommen ist, ⁓ alle Kosten zu tragen. Deswegen auch wieder mega, das so, ja, zu sehen, wie hilfbereit die Leute dann auch finanziell sind. Das war auch auf jeden Fall richtig, richtig ihr noch Gedanken zu Horst und Fritz? Sonst können wir auch chronologisch unsere Reise wieder weiter durchgehen.
Jana: Ich denke nur, dass die dann zu Hause suchen, oder?
Frau D: Nee, dass ich ... Ja. Ja, genau, dass sie ihn zu Hause suchen. Ich glaube, in unser aller Vierer Herz, ich kann das, glaub ich, für uns alle sagen, wär's natürlich ein Traum, wenn die beiden zusammen irgendwo hinkommen würden, weil die auch so süß miteinander waren. ⁓ mein Gott, ich hab selten so Die waren so nett miteinander und wie süß die trotzdem gespielt haben. Und auch herrlich war das. Nee, aber der Gedanke bei denen ist irgendwie ...
johanna: Genau, ja!
Frau D: Ich freue mich so, dass wir das gemacht haben, weil die das voll verdient haben, weil die so nett sind. Was du gerade gesagt hast, ist ja an einen so schissig. so bei jeder Bewegung, die für uns total normal ist, wenn du gestikulierst, haben die sich sofort platt auf den Boden gelegen und haben in der Wartung, dass die es jetzt gedonnert kriegen. Und wie nett sie aber trotzdem mit uns waren und wie süß. Ich freue mich voll, dass wir das gemacht
Jana: Ja.
johanna: Ja, ich mich auch. War echt eine gute Entscheidung. Währenddessen weiß man immer, Uhr wird alles klappen irgendwie und im Nachhinein ist man dann immer richtig happy. Genau. Und dann, was haben wir dann gemacht? Ach so, danach war ja noch die ganze Geschichte von Wolfgang und Martha, die wir aber ja schon in der letzten Folge einmal erzählt haben. Also wer wissen will, warum wir mit einem kleinen Hundeweb und einer Babykatze durch Serbien gefahren sind, der muss sich nochmal die letzte Folge anhören. Und dann hatten wir ja noch mal die Gelegenheit, noch mal einen Tag mit Wesna und auch noch mal mit Jelena zu verbringen. Und dort haben wir auch noch mal ein Tierheim, ein städtisches Tierheim in Serbien, im Belgrad, nee, Quatsch, in Jana 3, wie heißt es? Schambatz besucht. Warum haben wir das besucht?
Jana: Also das ist das Thema, Wesna betreut. Das ist das, wo wir als Verein auch unterstützen. das ist einfach das, wo Wesna sehr viel erreicht hat. Die hat dafür wirklich gekämpft, dass da Voluntäre rein dürfen. Die hat da wirklich so bisschen die Hand drüber geguckt, dass da keine Hunde mehr getötet werden. Die hat da so ein minimales Misspracherecht auch irgendwie, was da so passiert und welche Hunde wohin gesetzt werden und so weiter. Und das ist für mich, ist das ein Vorzeigetierheim. Also Wesna ist ⁓ eine sehr starke der man sich orientieren kann als Tierschützerin, sag ich mal. Und genau, die hat da mit dem Tierheim, also Vorzeigemodell, finde ich, in Serbien, hat sie da in Schabatz geschafft. ⁓
johanna: Absolut. Jana Frotte, ihr wart ja auch schon in super vielen städtischen Tierheimen und Sheltern generell. Wie war euer Eindruck von diesem Shelter?
Frau D: Das war schon irgendwie. Nicht schön. Mir fehlen echt die Worte irgendwie so. Es war mega laut, es ist immer mega laut, aber es hat mich irgendwie sehr an Rumänien erinnert, ehrlicherweise, an so manche richtig schlimmen Shelter. Obwohl die da so viel schon versuchen, irgendwie gut zu machen.
Jana: Mh.
Frau D: Und jetzt haben wir ja alle schon gelernt, dass das irgendwie Jahrzehnte dauert, irgendwie was passiert und bevor du irgendwie die, ich sag's jetzt mal ganz plump, die Bevölkerung änderst, oder die Sichtweise in den Ländern änderst. Aber das waren so kleine Zwinger und so viele Hunde da drin. Und dann war irgendwie da eine zum Beispiel, wo gerade ein Hund mit neu... neu reingekommen ist, da ganz hinten diese, was war das, glaube ich der Lavi, Blond oder was das war, wo es dann richtig dolle Beißer reingab. Und dann gibt es aber auch so viele Hunde, die schon jahrelang irgendwie da sind. Also ich weiß nicht, irgendwie hat mich das voll, aber das hat noch mal so richtig gekickt dann, auch wenn du hörst dann wieder wie die
Jana: Hmm.
Frau D: Politik da ist, dass Wessner sich so den Hintern aufgerissen hat mit ihrem Mann und dann wunderschöne Ausläufe da hinten raus, riesengroße Dinger gebaut hat. Und dann kommt irgendein Inspekteur, sagt, das ist nicht richtig. Und dann reißt er die alle da irgendwie wieder ab. Wir haben es da wirklich gesehen und wir haben die Bilder gesehen, wie schön das aussah oder Videos sogar. Und das war irgendwie so.
Jana: Hmm. Mh. Mh.
Frau D: Dann sind da Hunde, die nachweislich nie rauskommen, weil die nicht gesehen werden. Das war so schlimm, das hat sich so angefühlt, das war wieder so ... Boah, wie willst du da irgendwas schaffen? Aber noch mal so eine krasse Bewunderung für Wesna auch, dass die da nicht aufhört und irgendwie trotzdem immer dran bleibt. Dann durften wir mit ein paar Hunden rausgehen und spazieren gehen. Das waren einfach so tolle Hunde irgendwie. Und dann aber auch so
Jana: Ja.
Frau D: Ach so arme Seelen dann auch, irgendwie... Ich krieg voll den Kloß im Hals, das find ich irgendwie voll schwer. Also... Ja, das war schon irgendwie... nicht so schön da. Also es war schön, aber es war irgendwie so traurig. Wisst ihr, wie ich meine? So...
Jana: Ja, man würde auch wünschen, dass Wessler noch mehr Support dort hat. ich meine, sie hat da ja schon sehr, sehr viel geschafft. Das, wir jetzt an Zwingern gesehen haben oder dass die Hunde Hütten hatten. Davor waren diese Zwinger, die wir gesehen hatten, die für uns jetzt ja schon klein waren. Nochmal die Hälfte. Davor waren die halb so groß. Die Hunde hatten keine Hütte, die saßen in ihren eigenen Fäkalien. Das haben sie ja alle schon verändert und verbessert. Aber natürlich trotzdem. 900 Hunde, glaube ich, sind da, wenn ich es richtig weiß.
Frau D: Ja. Ja. Mmh.
johanna: Hmm.
Frau D: Mmh.
Jana: Wie soll sie alleine mit den Hunden jeden Tag spazieren? Sie hatte ja ganz viele Voluntäre, die auch geholfen hatten da eine lange Zeit, aber die teilweise dann das nicht mehr machen können, weil es für sie wahnsinnig emotional ist oder eben die da gesagt haben, ich schaffe das nicht. Was ich auch nachvollziehen kann, ich glaube, Tierschutz kann einfach auch einen sehr emotional zerstören, wenn man nicht aufpasst.
Frau D: Ja. Absolut.
Jana: Deswegen kann man natürlich nicht sagen, es schlimm ist, dass alle da nicht mehr mithelfen. Aber natürlich steht sie da als Alleinkämpferin in einem großen Raum, wo man denkt, die bräuchte eigentlich ganz dringend das Support.
johanna: Ja, absolut.
Jana: Deswegen mega, dass Jana da ist. Übrigens, ganz kurz, rein, 200 Hunde haben Sie, Jana, in Schabatz. Ganz so einmal. Wir machen es nicht größer, es trotzdem furchtbar, ist schrecklich, aber es ist halt immer noch, es sind nur 200. Genau, aber es ist natürlich trotzdem schrecklich. Auch wenn es jetzt schon, wie gesagt, besser aussieht als vorher, wir hatten ja auch die Bilder gezeigt und so, dann ist es immer noch mit diesen kleinen Käfigen, und das ist dreckig und es riecht und die Hunde kommen nicht raus. Und es ist einfach ... 200 100 Entschuldigung. kleiner Unterschied. Krass, kam mir noch viel viel mehr vor. Hm.
Frau D: Ja.
Jana: Ja, schlimm, kann man nicht anders sagen.
Frau D: Ja und wenn ihr da aber nicht werdet oder du jetzt auch, was habt ihr erzählt? Jetzt habt ihr die ganzen Hunde irgendwie, bringt ihr grad auf eine Website und fotografiert die und alles so. Das ist ja alles, was da irgendwie im Hintergrund trotzdem passiert, was mega cool ist so.
johanna: Mmh.
Jana: Mit kleinen Sachen helfen und denen eine Chance geben. Die kennt ja niemand. Niemand kennt diese Hunde. Man geht da nicht rein. wenn man dort lebt in der Stadt. Man ist da vielleicht, aber wie schrecklich ist das denn? Ich halte es nicht aus, da hinzugehen und die Hunde spazieren zu führen. Oder da auch nur einen zu adoptieren. Ich finde, die Hunde müssen viel mehr raus. Die müssen viel mehr draußen gesehen werden. Weil dieser Shutter, da geht niemand hin. Deswegen die Webseite als erste Idee. Sie hat sich vielen Sachen erzählt, die sie schon gemacht hat. In ihrer Stadt auch. Die Hunde mal auf eine Wiese gebracht. Die Leute konnten die sehen und kennenlernen. Das vielleicht wiederholen. Wenn Wesna ein bisschen mehr Zeit hat und bisschen Ja, Backup auch. Darum geht es auch ein bisschen bei ihr. Support.
johanna: Bevor wir nochmal auch erzählen, wie man Wesna vielleicht supporten kann und vielleicht auch von dem von dem Shelter, was sie ja auch mit betreibt sozusagen, fand ich auch an dem Tag krass, man, boah, mittlerweile kann man relativ kühl, finde ich, durch so ein Shelter gehen und man hört das und sieht das alles. Und da sind dann trotzdem, also 200 Hunde sind trotzdem viel. Also wenn man sich einfach mal vorstellt, vor einem stehen 200 Hunde, das ist einfach mega viel. Und man sieht die und sieht, das sind Hunde. Aber dieser Moment, als wir die halt rausgeholt haben und das dann nicht mehr nur 200 Hunde waren, sondern so diese Einzelschicksale. Und wir sind dann wirklich ja nur eine kurze Runde mit denen, weil die kommen ja auch nicht häufig raus, können auch nicht ewig spazieren gehen, es war auch noch sehr heiß an dem Tag. Und dann hatte man aber immer diese Möglichkeit, halt diese zehn Minuten, viertel Stunde.
Jana: Ja.
johanna: diesen einzelnen Hund kennenzulernen und auf einmal auch Sachen über ihn zu sagen, ach guck mal, ist, der hat voll Bock auf andere Hunde, nee, der hat nicht so Bock auf andere Hunde, der ist voll outgoing, nee, der braucht mir ein bisschen Zeit. Das fand ich halt so schlimm, weil du die Hunde dann wieder zurückgebracht hast und dann war es wieder Teil dieser Masse. Und manche Hunde wollten auch nicht mehr zurück und das fand ich auch so schlimm, dass du dann so nichts dagegen tun konntest. Und Ja, plötzlich waren das halt dann irgendwie nicht mehr, ja, weil es halt keine anonyme Hundemasse mehr, sag ich mal, sondern halt richtige Einzelschicksale. Und da waren auch wieder Rasse, also zum Beispiel diese Labihündin, ey, die hätte man hier wirklich als so eins hier zu irgendeinem Züchter packen können nach Deutschland und den einfach als perfekten Familienhund verkaufen, weil die auch super zuckersüß war oder, also ihr habt ja auch, ihr könnt ja mal erzählen, wen ihr so gassig geführt habt. Zum einen oder anderen Hund gibt es jetzt hoffentlich auch ein Happy End, aber trotzdem finde ich, hat das nochmal den Tag für mich. Es hat Spaß gemacht und man hat irgendwie das Gefühl gehabt, man macht praktisch jetzt auch heute gerade was Gutes und ist nicht einfach nur da und guckt ein bisschen das Shelter an. Aber ich finde, das hat einen auch nochmal ein bisschen mehr zerstört irgendwie. Wie ging es euch?
Jana: Mh. Das ging mir auch so. Ich fand gerade auf dieses Spazierengehen, da siehst du diese pure Lebensfreude. hatte einen Hund, der hat sich verfreundet von links nach rechts gekugelt. Wir sind gelaufen, schon wieder lag er auf dem Boden. Noch mal einen Überschlag und noch mal nach links gedreht und noch eine Rolle. Und du hast gedacht, es tut mir so leid. Der stand dann am Eingang wieder vom Tier. Ich musste ihn echt reinschieben irgendwie.
johanna: Ja, stimmt.
Jana: Und es tat mir so leid, weil genau so wie ihr sagt, der verschwindet dann in dieser Masse an Hunden, die da alle sitzen und warten. Und es ist ja nicht, dass jetzt einer das mehr verdient hätte als der andere, sondern jeder hat es nicht verdient dort eingesperrt zu sein. Was ich auch krass finde, dass wenn jetzt außer Befür... Wie kommen die Hunde überhaupt daran? Das ist auch so ein Ding. Und Wessner hat uns ja auch erzählt, wenn es da eine Meldung gibt, die immer sagt, ich wurde gebissen von dem Hund, der ist auffällig geworden, dann müssen die diesen Hund...
johanna: Mhm.
Jana: Einfangen und dorthin bringen. Dann hat er das Stigma. Der hat gebissen oder irgendwie Menschen verletzt, obwohl gar keiner irgendwas nachweisen kann. Und auch da einer zum Beispiel, der jahrelang irgendwie bekannt war und immer da bei den Menschen im Wohnblock gewohnt hat, ein total netter, cooler Hund. Zack und einer hat sich gemeldet und dann musste der Hund da weg. Und der sitzt da mitten drin, obwohl der ja einfach auch mit uns total cool war.
johanna: Mhm.
Jana: Frau D war ja mit ihm laufen.
johanna: Hmm.
Frau D: Ja, ist so gelaufen und hat sich auch so gefreut und dann im Gras auch immer gekugelt und so. Der wollte auch gar nicht wieder zurück. Der hatte ja irgendwie keinen Platz in der Box gehabt. Also irgendwie war es ja auch für den wahrscheinlich auch ganz nice, mehr oder weniger. Der war dann im Gang angeleint und der wollte auch gar nicht wieder da rein. Also den musstest du wirklich richtig so schieben. rein drücken und denkt so, man ey, es tut mir echt leid irgendwie. Du hast gerade zerstört gesagt, Johanna, ich finde das passt, das ist irgendwie gut. Deswegen habe ich gerade so am Anfang so gestockt, weil irgendwie man weiß gar nicht, was man so, ja, es sind halt keine Einzelschicksale mehr,
johanna: zum hatten wir aber noch einen, finde ich, einen schöneren Besuch danach, weil wir haben ja noch das Shelter besucht von Wesner. Jana, kannst du einmal erzählen, wie es eigentlich dazu kam und wie viele Hunde da aktuell leben?
Jana: Also hat vor, glaube ich, zweieinhalb Jahren ungefähr dann ein Stück Land gekauft und mit einer bekannten Freundin, wie auch immer, dann Tierheim eröffnet, ein kleines privates, eigentlich glaube ich, mit so bisschen den Gedanken, diese Shelterhunde unterzubringen, die Notfälle und so weiter und so fort. Das hat sich dann natürlich sehr schnell auch, ja, verselbstständigt und dann kam dann noch der Hund von der Straße und die Welpen und dies und das, so wie man das als Tierschützerin dann machen will, klappt ja irgendwie nie mit den Notfällen. ⁓ Mittlerweile hat sie 60 Hunde, hatte vor Kurzem noch 70 oder 80. Das schon sehr viele. Ich konnte die jetzt auch bisschen vermitteln. Ich möchte aber gerne in Zukunft noch weniger Hunde haben, ⁓ sich und die Tanja, die dort lebt, 24-7. entlasten und dann auch immer Platz wieder für die Notfälle aus dem Shelter zu haben, weil das natürlich ihre Priorität ist eigentlich, die aus den Sheltern zu holen oder aus dem Shelter zu holen. Genau und... ⁓
johanna: Und dort leben ja auch gerade Wolfgang und Martha, muss man ja auch sagen. Die haben wir dort, Plätzchen gefunden. Deswegen hat sich das gerade gut angeboten, dass wir die dort nämlich vorbeibringen konnten. Und dann ist da noch was, das habe ich auch schon wieder, klar, ist ja auch noch passiert, auch was, was glaube ich auch sehr typisch ist dort für die Region, weil wir, beziehungsweise Wesna hat ja noch, auf dem Weg dorthin, also auch quasi nicht weit weg, noch drei Welpen gefunden. Wollt ihr einmal erzählen, was da passiert ist?
Jana: Ja, Wesna hat uns halt, also wir waren schon bei Tanja und sind schon vorgefahren und Wesna wollte nachkommen, fünf Minuten später, zehn, weiß nicht, was, sind wir doch da irgendwie zu Hause umziehen, was weiß ich, und dann hat sie uns angerufen, sorry, ich kann nicht kommen, müssen hierhin kommen, ich habe drei Welpen gefunden und dann sind wir irgendwie fünf Minuten zurückgefahren an so einer richtig heftig stark befahrenen Straße, also wirklich schlimm, hat sie da in so einem Sack halt oder an so einem, die Welpen waren mittlerweile schon raus, aber wahrscheinlich wurden die da in dem Sack ausgesetzt, so kleine Welpen gefunden. Wir haben die eingesammelt, komplett voller Zecken. Was weiß ich, was da noch drin war, dieses ganze Gestrüpp, weil, weiß ich, wie lange die da schon gelebt haben, gesessen haben. War ganz, ganz schlimm. Die hätten da definitiv nicht länger als einen halben Tag überlebt. Die Autos waren so schnell, eine Wälde standen, haben die uns fast dreimal platt gemacht, wo die da mit ihren 90 bis 100 kmh rumgefahren sind. Es war sehr brenzlig, Situation. Für alle, die Autos standen da, wir standen da, die Welpen lagen da. Und das war irgendwie alles schrecklich mal wieder, also wirklich schrecklich. Und da fragt man sich halt auch, was bist du für ein Mensch, dass du deinen Hund dort aussetzt? Also dass du ihm nicht mal eine minimale Chance gibst zu überleben. Also dass du nicht mal guckst, ey vielleicht setze ich den im Park oder so. Ist auch schlimm. Aber wieso an dieser stark befahrenen Straße, wo du genau weißt, du irgendwie bringst die Tiere in Gefahr? Man fragt sich auch, wie hat die einfach aus dem Fenster geschmissen oder so, weil es ist ja nicht mal eine Parkmöglichkeit groß gewesen, das war ja wirklich diese ⁓ aber auch Menschen, weil die Autos fahren da, die weichen vielleicht ausfahren, vielleicht in Gegenverkehr oder was, es ist ja auf so vielen Ebenen einfach falsch, was da wieder passiert ist und was hier ja auch täglich passiert, Aber ja, genau das war die Story noch mal kurz ausgeholt, ja. Straße, wo alle nur durchpesen irgendwie.
Frau D: Vor allen Dingen war es ja auch irgendwie so bisschen in so einer Kurve, so eine lang gezogene Kurve. Wo die auch waren, da hältst du ja nicht eigentlich. ⁓ dich. Ja.
Jana: die wurden echt rausgeschmissen. Also irgendwie macht das schon am meisten Sinn, dass der den Sack genommen hat und aus dem Auto geschmissen hat. Also... Ja.
johanna: Mhm.
Jana: Hmm. Naja, mir Müll entsorgt, das ist echt schlimm.
johanna: Absolut. Ja, und irgendwie auch dann finde ich, auch in der Reise dann auch wieder, glaube ich, was relativ typisch dort ist. Also ich glaube, wir haben irgendwie viele Stories gesehen und Hunde kennengelernt, die so ein bisschen ja immer so das verkörpern, was dort typisch Wahnsinn ist, sage ich jetzt mal. Also sei es die Hunde aus den Hunden kämpfen, die entsorgten Jagdhunde, die aus dem Fenster geschmissenen Welpen, die
Jana: Ja. Ja.
johanna: die komplett verwahrlosten Hunde aus dem städtischen, jetzt so jemand wie Henry zum Beispiel, die Hunde, die verletzt sind und in den städtischen Tierheimen. Also irgendwie haben wir, habe ich das Gefühl, haben wir so die ganze Bandbreite so einmal gesehen, die da so möglich ist. Und ich will eigentlich noch gerne zu den Fragen überleiten, die Jana für uns gesammelt hat. Und eine, die vielleicht da ganz gut jetzt nahtlos anknüpfen könnte und die wir auch häufiger bekommen haben. Und vielleicht kann auch jemand hier mal ein bisschen spoilern dann schon. Was ist denn mit den Leuten oder was können wir Leuten sagen, fragen, wie kann man vielleicht vor Ort helfen? Was kann man machen, ⁓ irgendwie vor Ort tätig zu sein? Und wir wissen ja zum Beispiel, dass auch Wessner da schon die eine oder andere Idee hat. Also, gibt es etwas, was wir den Leuten in Ausblick stellen oder raten können?
Jana: Okay. Ja, dann über... Okay, nee, nee, nee, nee. Dann ist es halt... Wesna hat auf ihrem Grundstück jetzt ganz frisch einen kleinen Wohnwagen stehen. Und da möchte sie gerne Voluntäre haben. Also in ihrem privaten Tierheim, dass man da aushilft, dass man der Tanja hilft, dass man hilft beim Putzen, beim Sozialisieren der Hunde. Also eigentlich geht es da irgendwie gar nicht um speziellen...
Frau D: Das könnte ... Ja, mach du ... Nee, nee, mach. Mach.
Jana: Task, den man da übernehmen muss. man auch vielleicht erstmal bisschen Ängstliches anfangen will, kann man auch einfach nur Gras schmähen oder oder Zäune anmalen oder so was. Also da ist wirklich jeder willkommen und das ist ein ganz großes Thema fürs, glaube ich, Mitte des Jahres bald und irgendwie auch dann ab da dann aufwärts. Das wäre, man da ganz gerne Voluntäre hätte, die sie da Meldet ist hands-on. man sich da an bei euch quasi als Orga oder kann man, wie kommt man an den Kontakt quasi, wenn man mithelfen will? Ich glaube, das ist ja so. Ich habe Westner ⁓ angeboten, dass ich sie gerne unterstütze und dass wir das von Strayz auch noch mal groß publizieren und auch auf Workaway und diesen ganzen Webseiten, die sich anbieten, ⁓ ehrenamtlich zu unterstützen, dass wir sie anmelden. Aber ja gerne bei uns, wenn es bei Westner untergehen sollte. Sonst bei Westner auf der Seite, die teilen wir bei Strayz auch ganz oft.
johanna: Aber wenn man sagt, okay, man würde das vielleicht gerne auch mit uns machen oder in einer gemeinschaftlichen Gruppe, Frau D., was macht man denn dann?
Jana: Hmmmm
Frau D: Man munkelt, man munkelt, dass da so vier Bekloppte, vielleicht fünf, hopefully, einen Tour planen, ⁓ ein paar interessierte Menschen, die sich nicht so trauen und irgendwie keine Idee haben, wie man da überhaupt reinkommt, weil das ja auch manchmal so ein bisschen ein Thema ist, wo soll ich anfangen, wie kann ich helfen, ich möchte nicht nur Geld spenden, was super ist.
johanna: Hmm.
Frau D: Aber ich würde auch gerne vor Ort irgendwie was machen. Genau. Und für solche Menschen planen wir nächstes Jahr eine gemeinsame Tour zu machen. wir, ja, also wie genau, das besprechen wir natürlich alles noch und geben früh genug Bescheid. Aber wir werden auf jeden Fall ganz viele Menschen mit an die Hand nehmen und ja, die...
Jana: Der Wunsch ist ja auch so ein bisschen, der da draus entstehen soll, auch Menschen zu zeigen, Tierschutz ist nicht immer nur
Frau D: in die Tierheime bringen, in die Shelter, gerade von Wesna, wo wir drüber erzählt haben.
Jana: irgendwie ganz dunkel, sondern es gibt einfach auch ganz viele schöne Begegnungen und vielleicht auch nur zu machen, dass jemand dann sagt, ich fahre da vielleicht nächstes Jahr einfach dann auf eigene Faust noch mal hin oder habe jetzt eine Anlaufstelle und will gerne einfach da ab und an mal helfen oder ich habe noch Freunde, die vielleicht dann nächstes Jahr mitkommen. Also ich glaube, unsere Tierschutz-Community kann einfach noch viel, größer werden, wenn wir uns alle zusammentun und das ist so ein bisschen auch das Ziel von der Reise, dass wir alle wachsen.
johanna: Das hast du schön gesagt. Also so weit, alles spruchreich wird, werden wir natürlich alle Infos weitergeben und genaue Zeit räumen und wie das abläuft. Aber ich glaube, falls jemand sich jetzt angesprochen fühlt, ist das schon mal gar nicht schlecht, mal bei uns ein Zeichen, also bei adultigen statt produzieren, natürlich auch bei Frau D. Oder auch mal einfach nur eine Nachricht, natürlich auch an die beiden Janas einfach nur, damit wir auch Gefühl kriegen, wie viele Leute, ob es da Leute gibt, die Bock haben. Aber ich glaube, so viele Fragen, wie zu dem Thema schon reinkamen.
Jana: Mmh.
johanna: ich schon das Gefühl, dass das, glaube ich, ganz beliebt sein könnte. Ja, sollen wir mal noch eine neue, eine weitere Frage machen? Weil eine Frage gab es noch, die hängt aber auch mit einem Hund zusammen, den wir auch noch nicht besprochen haben, denn es geht ⁓ einen Schäfi. Schäfi, letzter Abend. Da, ich, Jana Klingels auch gerade bei dir.
Frau D: Eif.
Jana: Mhm, gerne. Das war ja... ja, sorry.
Frau D: Hm.
johanna: Nein, nein, fang an, erzähl.
Jana: Was war die Frage? Die Frage ist, wie geht es bei dem weiter?
johanna: Wie geht's ihm? Gibt's ein Update? er einen Platz? Sucht er noch? Wie sieht's da aus?
Jana: Wir haben ja dazu ein Reel gemacht, das wurde ganz, ganz viel geteilt. Viele Menschen haben wirklich da auch total Mitleid gehabt mit diesem Amchefohund, dabei... Also er kam ursprünglich auch aus einem städtischen Tierheim, wurde dann von einem Tierarzt aufgenommen, aber in so ein dunkles Loch eigentlich gesteckt. wurde er auch in seinem eigenen Coach Urin sitzt und der litt wohl schon an Hautproblemen und... Man muss sich vorstellen, wenn man da drin steht, diesem Häuschen da, kriegt man kaum Luft, weil es da so krass stinkt einfach und so eine hohe Luftfeuchtigkeit ist und dieser Urin irgendwie so krass in der Luft hängt und so. Dass man sich natürlich auch fragt, wie soll denn so ein Hund, der ⁓ schon massivste Wunden überall am Körper hat, in einem wirklich schlechten gesundheitlichen Zustand ist, gesund werden? Und deswegen kam dann auch die Idee, okay, wir versuchen da irgendwie zu helfen und Es hat geklappt. haben jetzt einen deutschen Verein gefunden, der ihn übernehmen wird und da eben auch dann schauen wird, dass er schnellstmöglich einfach auch entsprechend gecheckt wird. Ich kann mir auch vorstellen, dass es einfach auch ein psychisches Thema ist. Hat man ja auch immer wieder das Runde wirklich dann auch an so offenen Wunden leiden, die nicht zugehen und so weiter. Und wenn man die mal in den anderen Situation bringt und die irgendwo anders leben dürfen, dass sich da der Körper dann auch erholen kann. Das heißt, wird alles abgeklopft natürlich und dann darf er ausziehen, bald.
johanna: Genau, es kamen ja ⁓ noch einige Fragen auch zu den Hunden. Ich glaube, wir sind hier auch ⁓ noch bisschen in der Phase, dass wir die alle für uns einmal sortieren müssen, die Hunde. Und teilweise sind die ja auch noch nicht lange in Tierschutzobhut, sondern es ist ja auch alles relativ frisch. Das heißt, man kann zu manchen Sachen ja auch noch keine validen Aussagen treffen. Aber ja, sobald die Hunde quasi dann auf Zuhausesuche sind, werden wir natürlich auch über die informieren und
Frau D: Juhu!
johanna: alles nochmal posten und zusammentragen. weil wir haben ja nämlich auch noch eine Katze, die auch schon eine Pflegestelle gefunden hat, vielleicht ja auch noch dann weitervermittelt wird, dass wir das dann nochmal alles zusammentragen und informieren. Weil es sind, wir haben doch einige Tierseelen retten können, habe ich dann so festgestellt, wenn man das nochmal so drüber nachdenkt.
Jana: Ach. Hier hat einer einen Überblick, hab ich mich sowieso gefragt. Ich wollte letztens mal zählen. Ich hab keinen Überblick. Ich weiß es nicht. Wie viele wurden da eingesammelt und genommen und ins Auto gefangen und mitgenommen? Ich glaube, Johanna und ich waren auf Ü15 gekommen, jeden Fall, aus der ersten Runde. Aber ich glaube, wenn wir ehrlich sind, sind es eher mehr. Und auch da nochmal natürlich auch an Tierheimen, mit Tierschutzverein. Wir haben als mega tollen Aufnahmeplatz das Tierheim am See in Eisenhüttenstadt. Aber ich glaube, Ja.
johanna: Schon, Ich wollte gerade sagen, ja.
Jana: umso mehr Tierheime sich melden. wenn jemand sagt, wir haben Platz. weiß, die Sommerzeit ist bei den meisten Tierheimen ⁓ schwierig. Es wird nicht so viel vermittelt, weil viele Menschen in den Urlaub gehen. Erst danach vielleicht wieder ein Hund aufnehmen. Aber wenn es irgendwo da draußen Tierheime, Tierschutzvereine gibt, sagen, wir haben Zeit, haben Kappa, meldet euch.
johanna: Auch für zukünftige Reisen ist es immer gut, wenn man ein paar Backups hat. Weil Jana zwei ja schon ungefähr 100 Hunde übervermittelt hat, gefühlt. Eine vielleicht private Abschlussfrage noch, die auch oder persönliche Frage, die auch reingekommen ist. Wie verarbeitet ihr nach so einer Reise die ganzen Eindrücke? Gut, jetzt ist Jana
Jana: Hm?
Frau D: Ja.
johanna: drei ja sowieso immer vor Ort, aber wie schafft ihr das überhaupt, mit diesen ganzen Themen so umzugehen?
Jana: Ja, frage mich das manchmal auch. Johanna hat das vorhin gesagt, dass man da irgendwie durch die Tierheime geht und man kriegt das irgendwie alles mit. Und das ist manchmal, also ich habe irgendwann nur noch so gemacht, weil so nach dem Motto, es ist so schlimm, ich habe keine Worte mehr. Also ich habe die ganze Zeit gestikuliert. Also wirklich für mich selber gestikuliert. Ich kriege das gar nicht so, das kann man sich nicht vorstellen, wie schlimm das ist. In dem Moment ist das irgendwie... Ich glaube, da zieht man das so bisschen durch, wenn man da ist. Da geht man da durch, da sind wir ⁓ da zusammen. Ein Stück mal, stößt man den einen mal an und ey, guck mal, Frau D., ey, guck mal, Johanna, guck mal, Jana, was ist das schon wieder, wie krass, wie... Und so. Und dann teilt man das irgendwie in dem Moment und denkt so, ⁓ Gott, das ist so, so schlimm. Jetzt krieg ich schon wieder Gänsehaut. Das ist einfach so, schlimm. Und dann irgendwie geht man da raus und redet auch noch mal drüber. Aber ich glaube... So bisschen so blöd wie das andere, muss irgendwie auch so ein bisschen, vielleicht ist das auch so ein bisschen ein bestimmter Schlag Mensch auch, weißt du, dass man das irgendwie schon oft gesehen hat oder irgendwie. Aber es ist natürlich, ich glaube, reden hilft, dass man das zusammen sieht, hilft, dass man nicht da alleine durchgeht und ja, weiß ich nicht. Ich glaube dadurch, dass wir auch alle viel gesehen haben schon, das ist vielleicht auch gar nicht, also es ist, ja, keine Ahnung, ja, fehlen mir wieder die Worte. Also irgendwie. es ist schwierig. Es bleibt schwierig. Es ist immer noch schlimm. Ich geh auch nicht gerne dahin zurück. Ich geh jetzt nicht ins Leben und denk die ganze Zeit an dieses Tier, weil dann gehst du echt kaputt. du weißt, wir waren ja in Belgrad, 900 Hunde da, 200 in Schabatz, dann in Montenegro. Man muss eigentlich gucken, dass man die Einzelne rettet und dann schaut, dass man für Einzelne eine Lösung findet. das gibt ja wieder ... Dann auch Mut. Dann denkt man sich, okay, das ist der Anfang. Vielleicht geht es dann weiter. Wenn wir einmal anfangen, kommt vielleicht der nächste. Das von meiner Seite. Ich habe auch das Gefühl, man manchmal, stehe ich in der Situation und denke mir, das ist alles einfach nur ein Wahnsinn, was wir den Tieren antun und was irgendwie auf der Welt passiert. Man hat zu wenig Chancen, was dagegen zu tun. Also ich spüre schon auch, dass ich einfach in manchen Situationen völlig überwältigt bin von dieser Wucht, die dagegen einstößt, von diesen ganzen
johanna: Hm.
Jana: Leid und dem ganzen wirklich furchtbaren, was man mitkriegt. mir hilft es auch total, darüber zu sprechen. Wir haben ja einfach viel miteinander, glaube ich, verarbeiten können. Und mir hilft es auch, die Geschichten zu teilen. Und ich merke so, auch wenn ich abends noch mal Storys mache oder einzelne Fälle von denen erzähle oder so, dass man es irgendwie verarbeiten kann, weil man es ausspricht oder aufschreibt teilweise auch und weiß sich daraus oftmals dann wieder. Möglichkeiten und Wege ergeben. Und ich versuche mich immer auch dann zwischen all diesem Leid daran zu orientieren, dass was wir tun, verändert was. Auch wenn es nur kleinsten Mengen ist und auch wenn es nur kleinste Pünktchen sind, die wir irgendwie setzen können. Aber es sind Veränderungen und ich glaube schon daran, das auch immer mehr werden kann, einfach mehr Menschen davon erfahren.
Frau D: Ja, genauso hab ich das auch. Also ich weine mega viel, wenn ich wieder zu Hause bin. Gar nicht so viel vor Ort. Und ich weine aber dann, wenn ich irgendwie Ich muss nur ein blödes Real sehen, was noch nicht mal traurig ist und hat eine traurige Musik. Und dann läuft's bei mir und ich lass dann aber auch. Aber ich hab wirklich auch ganz viel diesen Gedanken, was ihr beiden jetzt auch schon gesagt habt. So dieses alles, das wir schaffen und
johanna: Absolut.
Frau D: Und auch wenn es nur eine kleine Streicheleinheit in den Momenten ist, die wir da sind und uns diese zwei Minuten nehmen und den Hund wirklich sehen oder das Tier wirklich sehen, was da ist, da glaube ich ganz, ganz fest daran, dass das was verändert und irgendwie was Gutes auch schafft für den Moment. Und das auch auf lange Sicht irgendwie. Und das ist das, was mich hochhält und warum ich sage, ich schaffe das irgendwie, auch wenn mich vieles überwältigt. Und auch wochenlang, dass ich das dann mitnehme und irgendwie immer im Kopf hab, vor Augen hab. Aber das ist das, was irgendwie hilft. Und das mit euch war, glaub ich, nochmal eine riesen Hilfe, so dieses Gemeinsam zu erleben. Und gemeinsam ist es irgendwie auch weniger schlimm.
johanna: Das hast du schön gesagt. Ja, also ich kann mich da eigentlich nur anschließen. Also andere Leute in meinen Podcasts zwingen, hilft mir. Und darüber dann zu sprechen und glaube ich auch zu planen halt schon aktiv. So wie geht es jetzt weiter, damit man nicht das Gefühl hat, dass man so unmächtig ist irgendwie, auch wenn es nur kleine Dinge sind.
Frau D: Und du, Johanna?
Jana: Okay.
johanna: Und hält die ganzen Happy Ends. Also spätestens, wenn die Hunde dann irgendwann vermittelt sind und dann so die ersten Bilder vom neuen Zuhause eintrudeln, finde ich, das hilft auch immer sehr. Ja. Ja, krass. In dem Sinne haben wir den zweiten Teil auch hinter uns gebracht. Vielen Dank, dass ihr euch nochmal die Zeit genommen habt. Ich denke mal, dass das bestimmt nicht der letzte Reisepodcast war irgendwie. Immer.
Jana: Darf ich noch eine Sache gleich sagen? Ja, okay, jetzt soll ich dir kurz ins Wort fallen. Genau, ich freue mich nochmal, weil euch bedanken, weil ich das so toll fand, weil mir der Balkan natürlich extrem am Herzen liegt. Johanna weiß es ja, deswegen hat alles initiiert quasi, die hat uns zusammengebracht. Sie hatten mich gefragt, ob ich so eine Reise mit euch machen möchte, ob ich euch den Balkan ein bisschen zeigen will und für mich ist das eine absolute Herzensangelegenheit. Ich bin so so dankbar, weil ich immer sage, all eyes on Balkan. Also das ist immer so, ich weiß nicht, das ist einfach so mein
johanna: Immer! Ja, gerne.
Jana: Ja, möchte einfach, dass da viel mehr Awareness für ist. Wir wissen, es ist überall schlimm, es in Rumänien schlimm, es ist wirklich überall, aber dass man vielleicht auch noch mal so bisschen Bewusstsein dafür hat, da gibt es noch andere Länder und das ist einfach auch nicht schön, das ist da nicht besser, sag ich mal, wenn man irgendwie ein Stückchen weiter schaut. Das macht es jetzt auch nicht schöner gerade, aber ist halt genau, also man muss es irgendwie auch so betrachten, dass es halt einfach Realität ist. Und gerade in Serbien und auch in Montenegro gibt es noch Wenig TierschützerInnen, wenige Vereine. Jetzt wird das vielleicht besser mit diesem neuen T-Towns und diesen ganzen Einfuhrbestimmungen, dass sich alles geändert oder ändern wird. Aber es sind immer noch extrem wenige Vereine dort ansässig, weil halt die Ausreisebedingungen ein bisschen schwieriger sind als in Rumänien zum Beispiel oder in, weiß ich nicht, Kroatien, in Bosnien sogar auch. Aber ja, ich hoffe, dass das auch irgendwann schafft, dass vielleicht auch der eine oder andere sagt, boah, da möchte ich auch tätig sein und das ist für mich auch interessant und irgendwie möchte ich den Hunden auch helfen. Genau, also für mich war es super wichtig, dass ihr dabei war, dass ihr das alle gesehen habt, dass ihr... Und jeder Besuch verändert auch was, ne? Also auf euren Plattformen, teilt das und... Also für mich absolut der Herzen angelegt, tolle Reise, hab euch geliebt, war ganz ganz toll, super schön und ich freue mich auf nächstes Jahr mit euch und ja, wisst ja, ihr wisst ja, ich hab sicher schon alles einmal gesagt und geschrieben, aber ich möchte es noch mal hier sagen, dass ich ganz doll dankbar bin dafür. Nein, war doch entspannt.
johanna: Ja, ohne dich wäre das echt nicht, hätten wir das echt nicht hingekriegt, auf keinen Fall. Ja, oder die nächste Reise wird mal wirklich entspannt, aber das kriegen wir ⁓ nicht hin. Okay, dann in diesem Sinne, vielen Dank und bis zum...
Frau D: Nee, wollte ich gerade sagen, das ist ja Wunschdenken. Im Paralleluniversum vielleicht. Genau.
Jana: War doch Urlaub. Der schönste Urlaub, man sich vorstellen kann.
johanna: nächsten Reisebericht. Tschüss!
Jana: Tschüss!
Frau D: Bis bald, tschüss!
Jana: Yay! Ciao ciao!