Alle Zeit der Welt· Staffel 1· Folge 104

Hymnen für Ischtar, Manipulation und moderne Mythenmacher

Freitag, 20. Dezember 2024 · 1 h 40

MP3

Shownotes

Teil 3 zum Thema Prä-Astronautik mit Leif Inselmann: Hymnen für Ischtar (oder: Ištar), Manipulation und moderne Mythenmacher. Ein wichtiger Aspekt dieser Folge ist die Frage, wie das Anunnaki-Konzept von Sitchin in Verschwörungstheorien eingeflossen ist – vor allem bei Autoren wie William Bramley und David Icke.
Am Ende der Folge möchten wir die Bedeutung einer genauen philologischen Analyse hervorheben und erklären, warum es entscheidend ist, den kulturellen und religiösen Kontext altmesopotamischer Mythen zu verstehen.
Außerdem sprechen wir über:
• Die Rolle von Königtum und göttlicher Autorität in der altmesopotamischen Welt.
• Die Bedeutung von Ritualen und Symbolen, wie ekstatischem Tanz und Selbstverletzung im Kult der Ishtar.
• Die Unterschiede zwischen der altmesopotamischen und der modernen Weltanschauung.
• Und das kreative Potenzial, alte Mythen in Fiktion und anderen Medien neu zu interpretieren.
Mehr von Leif:
• leif-inselmann.de
• "Wunderkammer der Kulturgeschichte" (wunderkammer.inselmann.net)

#anunnaki #mythologie #aliens #ischtar #präastronautik

---
Youtube-Kanalmitglied werden und exklusive Vorteile erhalten: youtube.com/channel/UC8d09rKkWS5MkIdAuzUpkmA/j…
Dir gefällt der Podcast? Dann kannst du uns gerne auf Patreon unterstützen: patreon.com/allezeitderwelt
Wir würden uns ebenfalls riesig darüber freuen, wenn du uns eine Bewertung hinterlässt und uns auf YouTube (youtube.com/@allezeitderwelt) folgst!
Danke für deine Unterstützung!
---
Quellen & Literatur:
• ebl.lmu.de/corpus
• etcsl.orinst.ox.ac.uk/edition2/etcslbycat.php
• de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4-Astronautik
• gwup.org/infos/themen/91-prae-astronautik/337-…
• skepdic.com/sitchin.html

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Willkommen zu einer neuen Folge von Alle Zeit der Welt. Heute tauchen wir, das sind Leif Inselmann und ich, Johannes, wieder in die Prä-Astronautik und die Altmesopotamische Religion ein. Das ist der zweite Teil unseres zweiten Gesprächs, also unsere dritte Folge zum Thema Ancient Aliens, Ancient Civilizations und der großen Suche nach spannenden Mythen in unserer Vergangenheit und wie die durch moderne Pseudoarchäologie und Verschwörungstheorien neu interpretiert wurden.

In der letzten Folge haben wir uns viel konkret mit Anunnaki und mit Sitchin beschäftigt, der die Theorie quasi geformt hat, dass die Anunnaki Aliens waren, die uns besucht haben und die sämtliche menschliche Zivilisation hervorgebracht haben, damit wir als Goldsucher für sie Gold sammeln, um es kurz zu sagen.

Ein wichtiger Teil, an dem wir heute daran anschließen oder wo wir heute da weiter reden, ist, dass wir uns ein bisschen anschauen, wer hat dann die Ideen von Sitchin wieder aufgegriffen und weiterverarbeitet. Dabei erzählt uns Life then von Autoren wie William Bramley oder David Icke. Am Ende der Folge haben wir noch etwas Besonderes vorbereitet, nämlich eine philologische Analyse, eine Hymne für die Ishta.

Da hat Life mal seine Masterarbeit mitgebracht und wir schauen uns mal an, wie im Vergleich zu der ganzen Pseudoarchäologie denn tatsächlich ja Altorientalistik aussieht, an einem praktischen Beispiel und das ist auf jeden Fall ein sehr spannender Einblick in die Arbeitswelt von einem Altorientalisten.

Und was man also auch im Studio macht, von daher wird das so ein bisschen das Ende bilden. So viel dazu, ansonsten reden wir noch über die Rolle vom Königtum und göttliche Autorität in der altmesopotamischen Welt, über die Bedeutung von Ritualen und Symbolen und die Unterschiede zwischen der modernen und altmesopotamischen Weltanschauung.

Ich hoffe, ihr habt Spaß daran, schreibt uns gerne in die Kommentare, was ihr davon haltet. Wenn ihr unseren Podcast unterstützen wollt, dann haben wir auch einen Patreon und ihr könnt uns auf YouTube unterstützen. Darüber freuen wir uns sehr vielen Dank und ansonsten machen wir jetzt direkt weiter im Text und leihen euch ein auf eine spannende Reise durch Mythos, Geschichte und moderne Rezeption von altmesopotamischen Mythen.

Los geht's! Was ja auch immer in der Preastronautik immer betont, wird eben diese Rolle des Himmels in der Mesopotamischen Religion. Es wird eben behauptet, ja, es gibt diesen Mythos, die Götter sind damals vom Himmel gekommen und haben dann die Kultur gebracht. Und die Götter sind natürlich außerirdisch.

Und ja, da ist manches Wahres dran, aber anders auch wiederum gar nicht. Also, eineseits hat auf jeden Fall solche Mythen, wo eben der Himmel eine ganz zentrale Rolle einnimmt. Wir hatten schon eben die ganze Vorzeichen-Deutung, eben mit der Schrift des Himmels und so. Manche Gottheiten haben tatsächlich auch einen Himmelsbote.

Also, die Göttin Inanna zum Beispiel, die Stadtgöttin von Uruk oder auch der Mundgott, der Inanna oder Sin. Und natürlich, das sind ja ausgerechnet die Gestirmsgottheiten, also Gottheiten, die eben mit Himmelskörpern identifiziert wurden. Inanna Akalsishta mit der Venus oder eben der Mundgott. Also, die werden gedacht, dass sie praktisch mit einem Boot über den Himmel fahren.

Das muss man also nicht unbedingt als Raumschiff übersetzen. Und es gibt tatsächlich mehrere Mythen, wo auch Tempel vom Himmel her abgebracht werden. Also, eine... Verwirrst du? Ja, definitiv. Ein Text, der unter anderem als Inanna und Ahn bekannt ist oder Inanna ruht das Himmels raus. Da geht es eben darum, dass die Inanna eben den Himmelsgott Ahn heiratete und praktisch dann als Morgengabe von ihm diesen Tempel verlangte.

Und er gibt ihm ihr Nächte. Das ist das um dann Inanna, also zu Deutsch Himmelshaus, tatsächlich. Und dann stieß sie praktisch diesen Tempel, der sich noch im Himmel befindete und in einer ganz auffälligenden Geschichte gelingt es ihr dann halt mit Hilfe ihres Bruders, des Sonnengottes, diesen Himmel eben bis auf die Erde zu bringen.

Und dadurch entsteht dann erst auf das Lanzumeer und auch die Abfolge von Tag und Nacht in dem Fall. Weil der Sonnengott einmal durch die Unterwelt gehen muss und damit hat man dann eben natürlich diesen Sonnenlaufe aufbegründet. Und lasst jetzt mal auch aus der Sumerischen Königsliste kennenl, eben dass das Königtum vom Himmel her abgebracht wird.

Was tatsächlich verfeinlich zuvorzustellen ist, dass es vor allem in die Königs-Insignien sind. Also eben Krone, Zepter und Stab und Königsgewand. Das haben wir zum Beispiel auch im Etana-Epos erwähnte, die dann eben von den Göttern her abgebracht und dem König, also zu Krönung übergeben werden. Und in dem Fall sind wir auch wieder bei den Ritualen.

Und eben auch solche Insignien zum Beispiel sind praktisch als Rituale zu verstehen, also wirtmächtige Entitäten eben und genauso auf die ganze Krönung und das Königtum an sich ist praktisch auch so ein ritualmächtiges Konzept. Das ist eben ein ganz zentraler Punkt in der Mesopotamian-Welsicht. Allerdings, was es nicht gibt, ist ein Mythos, dass allgemein alle Götter vom Himmel kamen.

Das wird ja immer so behauptet, aber das kommt eigentlich nur von seiner Vulgierlesung von Sitchin. Es gibt es nicht wirklich in den Quellen, es gibt das teilweise bei einzelnen Göttern. Also ich kenne es meine Hymne über die Göttin der Babu und da heißt es tatsächlich, sie ist aus dem großen Himmelsinneren hervorgekommen.

Sie ist nämlich auch eine Tochter des Himmels Gottes ahnen. Aber dass wir alle Götter per se vom Himmel auf die Erde kommen, widerspricht eigentlich total dieser damaligen Weltsicht. Denn letztlich ist ja die Götter waren schon hier bevor Himmel und Erde überhaupt getrennt waren. Also es gab so ein Uruniversum und dann werden erst Himmel und Erde voreinander getrennt durch einen Gott.

Ursprünglich das war nicht vor allem Engel, später haben wir das eben auch in dieser Maduktheologie. Und dann erst wird praktisch dieser Kosmos so aufgebaut wie wir im Kennen. Und dann wird das als ausdifferenziert und manche Götter nehmen dann immer Himmel, ihre Wohnsitzen, andere auf der Erde oder in der Unterwelt.

Aber praktisch der gesamte Kosmos ist eben von Göttern bevölkert, Himmel, Erde und auch die Unterwelt. Also es gibt Himmels für Götter, aber grundsätzlich nicht alle Götter. Das macht ja auch Sinn, wenn man so ein komplett durchdrogenes Weltbild hat von dieser, also alles ist aus Göttern geschaffen. Alles ist wie wir leben mit den Göttern. Sie sind unter uns, sie sind über uns, sie sind unter uns, sie sind überall.

Dann erfällt diese präastronautische Theorie ja irgendwie auch mit diesem Weltbild, finde ich. Also wenn das Weltbild jetzt tatsächlich gewesen wäre, jeder unserer Tempel ist langsam vom Himmel heruntergestiegen und all unsere Götter kamen von dort. Und dann könnte man sich ja fragen, warum ist denn das so ein einseitiges Bild?

Warum wird denn das so beschrieben? Aber wenn wir sagen, Götter kommen von überall und es ist nicht nur der Himmel. Und Sitchin sucht sich nur die Fragmente, wo es um den Himmel geht, raus und macht da daraus eine Art Textkollage aus scheinbar Beweisen, nimmt ein Drittel Maximum des Weltbilds und lässt zwei Drittel aus, dann ist es halt sehr fraglich, warum er das so selektiv arbeitet.

Er behauptet ja auch, dass die Unterwelt eigentlich Afrika ist und nicht eben das Totenreich, was dann auch so selbst an... Ja, tatsächlich. Also Afrika, wo die Götter dann praktisch fair hingehen, um dort Gold abzubauen. Und so und das führt dann sogar zu so witzigen Konstruktionen, wie das er tatsächlich zumindest in dem eigenen Buch beim Gildermef-Airposs anscheinend gar nicht realisiert, dass Enki Duda stirbt, sondern er wird als Sturzfangsarbeit in Afrika da in den Mieten verurteilt, soll dann da abgeliefert werden und nach Sitchin stirbt er da erst auf dem Weg, inwieb am Bootsungelück, weil also überhaupt, wie er da das Gildermef-Airposs wieder gibt, ist vollkommen absurd, wo auch die Reihenfolge der Passafen völlig umstellt.

Und so wurde dann am Ende sogar der Uter einer Piften der Simpflthelter in der Höhle in dem Kristallgarten sitzt, während das Salzmeer dann sogar davor war, obwohl es eigentlich erst sehr nach diesen Höhlen kommt im Airposs. Und so behauptet er in dem Fall, dass dieses Meer des Todes das Tothemäer ist, was Gildermef der Überschwerende wollte, genau weil er eigentlich zum Raumhafen auf der Sinerirhalbinsel will.

Ich verstehe auch nicht ganz, was habe ich dann ja einfach an der Küste langgehend gekonnt, weil so groß ist das Tothemäer ja auch nicht. Aber das lässt sich, also lässt sich relativ gut umgehen. Ich war vor ein paar Jahren mal drin und tatsächlich, wenn man drin ist, hat man auch den Eindruck, man kann auch einfach durchlaufen.

Also es ist tatsächlich von der Entfernung und du schimpfst, der wie so eine Boje oben. Das heißt, du gehst nicht unter. Das heißt, man kann einfach, es ist der Eindruck durch dickes Olivenöl zu warten und man könnte einfach seine Tasche so über den Kopf halten und einfach so durchmarschieren. Dafür braucht man keinen Färmer, sag ich mal. Das kann man auch ohne Färmer hängen.

Zumal er da eigentlich eigentlich am Ostufer bleiben will und dann irgendwie Richtung Sinerir. Das ist so ein Lotto. Der Sinerirhalbinsel, da haben sich schon manche Leute 40 Jahre lang verlaufen. Genau. Das soll es vorkommen. Das ist auch ganz interessant, Phim. Er geht ja davon aus, dass auf der Sinerirhalbinsel eben mit der Raumhafen der Anunnaki in der Zeit nach der Sinflut existierte, der dann später in Folge von Anunnaki kriegen um 2000 v. Chr. mit Atombomben zerstört wurde.

Also für diese Lokalisierung hatte er eigentlich nicht wirklich klare Belege in den Texten. Aber da könnte, glaube ich, so eine Beeinflussung durch andere Preastronautikautorin drin stecken, weil tatsächlich von seitdem ganz, wie zum Beispiel dem Herrn Agrest, das war eine sowjetische Preastronautik-Pionier, der von 1960, da solche Artikel freibt, behauptet wird, dass dort eben auch so verglasstes Material und so eine Wüste gefunden wurde, was da eben als tatsächliche Reste von einem Atombombeneinschlag gedeutet wurde.

Also da haben wir wieder diesen ganzen Kreis von Atomkrieg im Alter, was ja auch in der Preastronautik immer wieder zitiert wird, auch dass irgendwie in den Indiffenebenen, Marapparata und so von Atombaffengerede sei, ja, die Zitate sind fehlerhaft, weil da einfach auch wieder diverse Stücke aus ganz unterfiedlichen Stellen zusammengepackt werden, die eigentlich in ganz andere Kontexthaben jeweils sind.

Ich habe jetzt neulich sogar gelernt, dass sogar die, quasi die, dass das Zitat des Oppenheimer zugeschrieben wird, das Erkwanderer, also die andere moderne Mythologisierung der Bhagavad Gita, das er die Bhagavad Gita zitiert hätte, ich, now I have become destroyer of worlds, dass das tatsächlich das erste Mal 53 in einem Artikel über ihn publiziert wurde, und die Aufzeichnung, die dann dazu, also dies dazu gibt, alle von nach diesem Artikel stammen, das heißt wieder höchstwahrscheinlich eine Mythologisierung haben, die einen 50ern eingesetzt hat, und die dann so eine Art Pop-Geschichte wurde, so ein Satz, so ein Fakt, den man irgendwann schon mitbekommen hat, den viele kennen, und wenn man jetzt tatsächlich ein bisschen tiefer gräbt und sich das anschaut,

dann löst sich das alles in Luft aus, auf, ne? Also selbst, selbst der Mythos aus den Fünftes kann, ist so dünn belegt, wie soll es mit dem Mythos von vor 4.500 Jahren sein? Es gibt ja auch dieses Phänomien, glaube nicht jedes Zitat, das im Internet findet, nur weil der Name eine berühmte Person drunter steht, Elkwörm Lincoln.

Ja, genau, so, ja, sehr wahr. Das ist nicht nur ein Problem des Internets, sondern es muss man sagen, falls zugeordnete Zitate zu Leuten gibt, es wahrscheinlich mindestens schon so lange Zeitungen gibt, wahrscheinlich so lange Leute schreiben können. Definitiv, ich sage mal, die antiche Historiografie besteht ja zum großen Teil aus irgendwelchen Zitaten, und Zeltern reden und so die Wortwirkungen wiedergegeben werden, die aber offensichtlich natürlich vom Auto her konstruiert wurden, so sinngemäß, was ja auch tatsächlich in den letzten Jahren immer wieder so ein Internet zitiert wird, angeblich jetzt hat von so irgendwie Sumerischen oder Babylonischen Tontafeln, wo sich von damals Leute über irgendwie die Verlotter der Jugend beschwert haben,

und so von, wir wehgen seit 5000 Jahren irgendwie die gleichen Litanei. Ich habe mal versucht, diese Zitate nachzuverfolgen, und es gibt offensichtlich keine Grundlage, also das sind reine Fakes. Ich glaube, die werden sogar in einem dieser Harari-Büchert zitiert. Ich glaube, dieser Ausstieg hatte sogar in...

Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich glaube, da habe ich das das erste Mal gehört oder woanders, also es gibt es tatsächlich in mehreren pop-historischen Aufarbeitungen, wird dann eben gesagt, genau dieses Verlotter die Jugend zitiert, und das ist, wie du sagst... Und ist immer wieder belegbar, aber es wirkt halt wie etwas, was es geben könnte.

Es ist so gut in unser Bild auf eine Art und Weise, wo die Vergangenheit ja so weit weg ist, und so fremd auf der einen Seite wird sie extrem exotisiert. Also wenn wir in Frühen mussten, totalmische Gesellschaft gucken, dann haben wir auf der einen Seite, glaube ich, diesen Hang zu sagen, das war alles voller Feuer-Magie und ganz anders.

Und dann haben wir das andere Extrem, wo wir sagen, das waren genau Menschen wie Bidu, und ich und ich haben genau die gleichen Probleme gehabt, und auf eine Art und Weise stimmt es natürlich. Wir haben so die frühesten Leute, die sich Sorgen darum gemacht haben, dass sie ihre Steuer noch nicht bezahlt haben, wahrscheinlich aus dieser Zeit, und das ist sehr relatable heutzutage, auf der anderen Seite, und keine Ahnung, Familienstreitigkeiten und Tonen...

Ja, du hast das Bedebrief an E.A. Nazi, der sind der wettiges Kopf vergeliefert hat, der jetzt ja nach viral gegangen ist. Also einfach Probleme, die man kennt, vielleicht vom Baumarkt oder was weiß ich, da habe ich mir eine Online-Was-Bestell, dann kam es an, und dann hast du, wenn man den Kopfverhalt bei Timo bestellt, oder...

Ich bin auch... Also auch eine Art und Weise, auf der einen Seite extrem nah an unseren heutigen Problemen, auf der anderen Seite ist es natürlich beides Verfälschungen, also die extreme Exzertisierung, genauso wie dieses extreme Gleichmachen, sind wahrscheinlich Bilder, die... Ja, das weiß uns fein sein, das ist nicht ganz deutlich.

Die Bilderremente helfen, aber in der Ende, im Endeffekt müssten wir irgendwie schaffen, einen Blick in die Mitte zu finden, aber dafür muss man halt sehr viele Wesen... Es ist uns letztlich beides, definitiv. Es waren Menschen wie du und ich, aber ihre Welt ist zwar teilweise wirklich ganz unterschiedlich.

Das fasziniert mich auch so, dass wir so, wenn wir so weit in die Geschichte zurück schauen, wie wir das heute tun in der Folge, dass immer dieser Dualismus irgendwie, ich den auch in mir spürt, je nachdem, über was wir davon reden, dass ich so ein bisschen schwank zwischen so relatable und auf der anderen Seite...

Oh, ich komme, da muss ich jetzt aber ganz schöne Gedankenexperimente anstellen, um mich da reinversetzen zu können, dass das jemand wirklich geglaubt hat, so diese beiden Seiten. Wo wir schon bei seltsamen Vorstellungen sind, können wir dann noch zu der nächsten Stufe der Mythisierung kommen, nämlich was dann die nächste Generation nach Sitchen aus dem Anunnaki gemacht hat.

Oh ja, nämlich jetzt hört es richtig wild. Ja, also jetzt ist wirklich an Absurdität nach oben offener Firm, denn Sitchen ist mit seinen Büchern natürlich eine der erfolgreichsten und einflussreichsten Pneaslautikautoren. Also gerade im Englisch-Bachigen-Raum kann man gut vorwürfen, dass er da mindestens so erfolgreich ist wie Däniken, der natürlich in Deutschland das noch der Deutelstärkheit dominierte.

Und dementsprechend sind in den letzten Jahrzehnten da natürlich sich, wenn nicht hunderte, von weiteren Büchern und Publikationen und sonst was ausgekommen, die das pranktisch weiter schreiben. Und grundsätzlich muss man sagen, all diese Sitchen-Epigonen letztlich gehen nicht mehr an die originalen Primärtexte.

Also im Gegensatz zu Sitchen, der wenigstens die Originalquellen noch gelesen hat, sondern in der letzten Übersetzung, auch die Forschungsliteratur, sondern im Prinzip nehmen die anderen alle Sitchen als Quelle und beginnen dann halt Sitchen weiter zu interpretieren. Und ja, da gibt es natürlich einige erfolgreichere Autoren, die dann auch durchaus international Verbreitung erleben, oder so wie zum Beispiel Michael Tellinger, der unter anderem da auch behauptet, dass ich da gerade die Ruinen der Tempel der Anunnaki im Südafdika identifizierte.

Da gibt es nicht ganz viele so, ja, Dein Kreise und Mauern in der Landtraft und Steinterassen von alter Landwirtschaft, die seiner Meinung nach Zichthausen vom Jahr im Alzen und eben auf diesen sprühen Goldabbau der Anunnaki zurückgehen. Ja, also die richtige Wissenschaft geht halt davon aus, dass alle das auf die so genannte Pocodicultur zurückgeht.

Das war eben ein Einheim für Kultur in Südafrika, etwa vom 16. oder 17. bis 19. Jahrhundert nach Christus. Also die Dinge sind 300 Jahre alt oder so. Aber da hat man natürlich auch wieder zum Gewissen gerade so, dass man diese grüneniale Attitüde, wenn man große Steinstrukturen hat in Afrika oder so was, oder so sind die letzten, denen man das zufreibt, eben die Einheimischen, sondern in Zweifel, dann lieber die Anunnaki.

Genau, das ist wie Ankurvat am Anfang von manchen Europäern den Römern zugeschrieben wurde, weil sie das gesehen haben und gemeint am Moment, das ist ja größer, wie alles andere, was ich jemals gesehen habe. Das müssen die Römer gewesen sein. Das kann ja niemand gebaut haben, der hier lokal lebt. Und wir suchen den generellen Kulturschauvinismus in der ganzen Präastronautik-Szene sehen, also spätestens in den neueren Publikationen oder bei Däniken auf jeden Fall, wo alles, was von menschlichen in der südlichen Hemisphäre, alles, was näher an den Zunah, an den Equator rückt, alles, was südlich des Mittelmeers passiert muss und außerhalb von Europa muss, immer von Ancient Aliens außerirdischen geschaffen worden sein, genau wie die Pyramiden,

weil man im Endeffekt sagt, ich traue der Lokalbevölkerung nicht zu irgendwie so was zu schaffen. Also dieser generelle Skepsis einfach zu sagen, die Menschen hier wären zu so etwas nicht fähig, ein Römer hätte das gekonnt, aber die Kambujana, ich glaube, die schaffen es. Also das hat man sogar gar nicht mal mehr in den jüngeren Publikationen, sondern eher in den älteren, weil letztlich die ganze Präastronautik-Szene und so, das leitet sich ja her aus eben diesen gerade Atlantesteorien und Loszimmulaisation-Sachen und so was seit dem 19. Jahrhundert und gerade in den frühen Sachen, auch so bei den ganz frühen Präastronautikautoren, so die Generation vor Däniken und Dänikens frühe Werke, da hat man eben diese rassistische Komponenten wirklich noch ganz explizit.

Also das ist noch wirklich die ganz unverholene Weizupprümis hier, während das ja eigentlich dann in der Präastronautik fast von eher ein bisschen abnimmt, weil da ja mittlerweile eigentlich fast alles auch den Aliens zugeschrieben wird, ja letztlich auch Sachen in Europa, also die ganzen Megalit-Kulturen ja aus dem Neolitikum, Stonehenge, Elkanaka, Linnes, New Grains, die Megalit-Tempel von Walter, alles was das große Stein erbaut wird, hat man da dann ja auch wieder mit drin.

Und von wegen die Römer ja wenig, aber der Tempel von Baalbeck zum Beispiel, den haben sie auch immer wieder mit drin auf Sitsch hin, den dürfen nicht die Römer erbaut haben, sondern das waren die Anunnaki. Ja, was ist da eigentlich los? Da wollte ich Sie auffragen, Baalbeck, jetzt auch immer wieder in den Nachrichten gewesen, die letzten Jahre auch, weil bei der Bombardiert wurde traurigerweise sehr gefährlich, ein antiker Tempel im Namen Osten zu sein, im Augenblick die letzten 30 Jahre und wahrscheinlich, ja, und genau, also da haben wir einen der best erhaltensten, größten Tempel, Römischen, oder?

Ja, ist eben die Römische Stadt der Heliopolis, also mit zum Beispiel der Ort, war von Jahrtausend mit davor immer besiedelt, und dann so im zweiten, dritten Jahrhundert nach Christus her, also als das schon Römische Provinz ist, wird da dann eben dieser gewaltige Tempelkomplex gebaut, eben mit mehreren Tempeln, vor allem eben ein großer Jupiter-Tempel, und das, was auch die Grenzwissenschaftler vor allem interessiert, ist die Plattform darunter mit dem sogenannten Triliton, denn tatsächlich an einer Seite dieser Tempelplattform sind riesige Steine verbaut, also drei große Blöcke von jeweils etwa 800 Tonnen Gewicht, also diesen um die 20 Meter langen, solche Monolithen, und Parre, oder was ist das, ein Kilometer weiter oder so auf dem,

befindet sich auch der Steinbruch, wo diese Steine herkommen, und da liegen noch heute drei so gewaltige Steine, die sogar noch größer sind, über 1000 Tonnen jeweils, so hier riesigen Quader, die allerdings nie aus dem Steinbruch weggebracht wurden, und auch noch gar nicht vom Untergrund gelöst sind, und da ist dann natürlich immer die Vorstellung, ja, das können Menschen damals unmöglich bewegt haben, auch nicht die Römer, und also einerseits gibt es von im Mittelalter, so verschiedene Sagen rund um Baalbeck, also dass zum Beispiel der Al-Testament-Lieb hat gleich keinen, die Städte errichtet hat zusammen mit Riesen, und nach der Sintz-Lut habe Nimmrott das wieder aufgebaut, also der ja auch immer mit dem Turm zu Babel in Verbindung gebracht wurde,

oder das Seiden sogar hat, die Ruin des Turms zu Babel oder Gülisalomon, der ja auch zum Beispiel beim Tempel von Jerusalem nachgesagt wurde, dass er da auch Dämonen eingespannt hätte, und so wie das sich im Bau fährt. Also da können die wir mal als Prämiumlesung auch machen, das Testamentus Salomon, die sieben Siegel des Salomon vergessen, wie es heißt.

Auf jeden Fall, weil das ist tatsächlich ein sehr lustiges Buch, also da ist ja auch so eine Art Einführung oder so eine Kartei der Dämonen, die wir aus dem esopotamischen Raum kennen, oder dann auch vor allem aus manchen, also wildes Mischmasch aus Dämonen, die man kennen muss, die die wichtigen Dämonen tauchen alle auf, und mit seinem coolen Ring mit einem Pentagramm drin beherrscht Salomon die, und bewegt die dazu den Tempel zu bauen, und hat auch Sex mit Dämonen, und es ist wirklich null.

Also das ist ja auch so eine ganze sagenwünnmütende Tradition, eben diese salomonische Mystik. Es steht in der Bibel selbst noch nicht wirklich was von, aber dann eben diese ganze Sagen-Tradition, eben auch diese magische Tradition dann. Und wie gesagt, dann bei Barbix und diese Sagen, aber tatsächlich in dieser Grenzwissenschaft kommt das dann erst relativ spät an, eben wie gesagt so etwa um 1960, da freit dem erst wieder der Herr Aggrest darüber, und deutet eben, befeindliche Erstmalung oder als einer von wenigen, vor allem da auch subjetischen Autoren, diese Plattform halt als ursprüngliche, praktisch Statue oder Landeplattform für außerhetsche Raumschüsse.

Und seitdem ist immer eben die Andere, der Tempel ist ruhig, aber die Plattform war eben von früher da, weil die ja so megalitiv ist, und von Aggrest übernehmen das dann auch zum Beispiel die großen Pre-Astronautip-Vordenker in Stankreich, wie Probellum-Bergier und de Rougues-Farouen, und dann noch Peter Colosimo und Erich von Dänikern, und damit ist das dann halt etabliert und wird seitdem immer wieder zitiert, unter anderem auch eben von Sitchen.

Weil Sitchen ist bald weg dann eben einen Raumhasen der Anunnaki, wo er dann auch Gilgamesh hin wollte, weil der GDNC dann bald, und der einzige C-Dannwald den wir kennen, der ist im Melibannon, der einzige C-Dannwald den Sitchen kennt. Eigentlich gab's ja auch in Elam noch welche, und seitdem wird das da eben immer wieder zitiert, in der Szene ja auch bei Ancient Aliens auch das immer mal wieder auf.

Also archäologisch kann man sagen mit so einer vorzeitlichen Dattierung, dass das Ding mit 12.000 Jahre alt wird schwierig, denn unter diesem ganzen Komplex befindet sich halt ein Sieblungsvügel, der über Jahrtausende bewohnt war, bis in die Eisenzeit, bis dann irgendwann diese große Tempelplattform da drüber gebaut wird.

Und tatsächlich direkt unter diesem Trimiton, unter den großen Steinen, wird unter anderem auch ein Stück von der rumischen Säule eingebaut, einfach so in die Baumasse. Also da kann man definitiv sagen, ja, das ist eben auch zusammen mit diesem ganzen rumischen Tempel da in der Zeit entstanden, und gibt natürlich auch noch weitere Belegungen von der ganzen Baugefichte hier drum herum.

Und tatsächlich die beste Parallele dafür, so baugefichtlich, ist tatsächlich der Tempel von Jerusalem, denn der wird ja auch eine kurze Zeit zuvor unter König Herodes, er hat schon neue Erwichte ausgebaut, unter anderem auch mit so einer Plattform mit solchen riesigen Monolithen da drin, die sind nicht ganz so große, aber haben gleich auch an die 600 Tonnen Gewicht.

Man fragt sich natürlich, wieso macht man das? Ja, einerseits natürlich immer, weil man es kann und um allen zu zeigen, dass man es kann, aber eben auch ganz praktisch, weil das eben in beiden Fällen ja so ein großer Hügel, so ein Komplex ist, zu herabstützen, dieser ganzen Erdmassen, dass eben nicht praktisch auseinanderhauft.

Und dafür sind natürlich solche riesigen Monolithen durchaus praktisch. Vor allem in Regionen, wo es ab und zu mal Erdbeben geben kann, muss man ja auch ein bisschen, sonst fallen einem die ganzen Säulentempe jedes Mal auseinander. Das öhlen man auch nicht. Ja, ich finde es ja spannend, deine Einschätzung, dass diese Kultur schon mindestens abgenommen hat, weil das natürlich absolut recht.

Oder sich ausgereicht hat gewissermaßen, irgendwann auch eben auf die Europäischen Ureinwohner. Es kam zurück, es hat sich Paulier Boomerang, hat am Ende auch die europäische Kultur wieder erreicht, der da losgeworfen wurde ursprünglich mal. Ja, und spätestens mit diesen Tartaria-Theorien und so was in den letzten Jahren aufgekommen, es geht das ja bis hin zu Klassizistövgen-Gebäuden aus dem 19. Jahrhundert.

Jetzt einerseits soll in Urkultur geschrieben werden. Wir haben ganz kurz, bevor wir aufnahmig startet haben, das können wir auch kurz erzählen, auch nachgeschaut. Du hattest die gute Idee bei Google Trends mal zu suchen, der Begriff Anunnaki und wie sich da die Popularität über die letzten Jahre verändert hat im Internet, wie viel danach gesucht wird.

Und dass man da eben diese, also gut sehen kann, dass dieser Trend so in Deutschland 2005 ungefähr aufkam, dass Leute nach Anunnaki gesucht haben und sich das dann aber so seine Auf- und Abwählen hatte. Und die Hochzeit 2014-15, das du gesagt war, und jetzt wieder Interesse daran, nachdem es ein paar Jahre Pause gab.

Ja, es gibt natürlich eine gewaltige Rezeption des Ganzen, jetzt gerade auch eben in sozialen Medien und so, auch so YouTube und TikTok und so, mittlerweile insgesamt ganz viel eben auch mit so KI-generierten Bildern, wenn nicht gar Texten. Und so da hat sich fast schon ein eigenes Vorefantrag Anunnaki Kunst, also Rekonstruktion mit des KI entwickelt, die jetzt von so einer ganz eigene, so mythologisierende Ikonografie da ausgebildet haben.

Ist auch irgendwie ganz witzig. Also das ist da absolut etabliert in der Szene. Und was wir auch nicht vergessen dürfen, ist tatsächlich die Rezeption im Rahmen von Verschwörungstheorien. Wenn wir jetzt wieder etwas zurückgehen zu praktischem den Sitchin-Epigonen, dann haben wir da einen ganz zentralen Namen, nämlich William Bramley.

Der freibt 1989 ein Buch The Gods of Eden, die Götter von Eben. Und ja, da verbindet er praktisch für Sitchins Anunnaki, die bei Sitchin ja immer quasi in der Vergangenheit verbleiben, eben mit, praktisch dem ganzen Wust der Anunnaki, so Verschwörungstheorien und eben Verschwörung durch die Gefechte.

Behauptet nämlich, der Gwad Enki habe damals eine Geheingesellschaft gegründet, die er als Bruderfab der Schlange bezeichnet. Also schon bei Sitchin wird Enki ja gerne mit dieser Schlange in Garten Eden identifiziert, der halt den Menschen, die Weißheit gegeben hatte und so weiter. Sitchin macht da sonst nicht weiter daraus, aber nach Bramley entsteht dann eben diese Bruderfhaft.

Ist tatsächlich bei ihm nur so ein Tellerless Technikus, also er meint nicht, dass die sich selbst so genannt hätten. Aber späterer Autoren wem das dann genauso auf, tatsächlich. Und diese Bruderfhaft sei dann tatsächlich schon kurz darauf von den anderen, den Bösen außerirdischen unterwandert und korrumpiert worden.

Und im Prinzip hätte die seitdem die ganze Menschheitsgeschichte gesteuert und im Prinzip alle Religionen begründet und politische Ideologien wie eben den Marxismus und auch den Nationalsozialismus. Und natürlich stecken wir auch in dem ganzen Bankwesen und in der sämtlichen Geheingesellschaften wie den Freimauern, Illuminaten und so weiter.

Also da haben wir das wirklich durch die gesamte Geschichte. Und ihr Zweck sei praktisch, einfach die Menschen zu spalten, immer in Konflikte zu verwickeln, um eben die Menschen zu beherrschen. Weil Praxbomber von dieser Prämisse ausgeht, wir sind nach wie vor das Eigentum dieser außerirdischen und die beherrschen uns und deshalb Teilhörn herfägen.

Eine ganz spannende Synthese zwischen einem sehr positiven Menschenbild, der Mensch an sich ist uhrgut und wir sind nur in so viel Zwist und Krieg und alles andere, leid, verwickelt, weil wir manipuliert werden von dieser bösen Macht. Das finde ich mir ganz spannend an die Entführungstheorien. Es ist ja eigentlich von einem uhrguten Menschen ausgehend, der zu nichts bösem in der Lage wäre, wenn er nicht manipuliert werden würde, so ein bisschen Adau im Paradies, bevor er den Apfel der Erkenntnis von der Schlange bekommt.

Auf der anderen Seite natürlich auch wieder die Omnipresenz von antisemitischen Ideen, die natürlich super eingeflochten werden und man kann das hier so schön zu einer Metaerzählung, wo das Element des Antisemitismus fast schon wieder auflöst in einem glauben an außerirdischen. Aber es gibt natürlich ja auch in diesem Rahmen von antisemitischen Theorien der Gedanke, dass die Juden eine außerirdische Rasse werden.

Also das ist ja tatsächlich was, was auch auftaucht. Ja, dazu kommen wir dann als nächstes, der Film. Ach so, wirklich? Ja, tatsächlich ist das bei Duermdinn auch interessant. Er hat nicht dieses komplett gute Menschenbild, also er gefreht auch zu, dass Menschen auch ohne diese Einflüsse auch unfühle Dinge tun wurden, aber das hätte das natürlich nochmal ganz stark verstärkt.

Und so, und im Prinzip ist es halt die logische Film. Und ja, das ist eigentlich diese interessante Phänomen. Ich nenn es mal Antisemitismus ohne Juden. Das klingt paradox und ist es irgendwie auch. Also einerseits hat man da diese klassische Antisemite für eine Motive drin, eben das Bankwesen und so.

Die Rotfels hat er explizit auch da mit drin und so. Und auch zum Beispiel, dass diese Bruderschaft auch zum Beispiel die großen Seuchen in der Geschichte, die die Pest ausgelöst hätte und so. Da sind wir wieder hier bei Brunnenvergifter und Kohren. Während er war gleichzeitig die Juden als Volker eigentlich eher als Opfer sieht.

Die dann hier Opfer von Burgogen wurden damals schon und so, natürlich auch beim Holocaust, was er auch alles ganz dramatisch findet. Und so. Also wir haben praktisch letztlich diese klassische Antisemit für Narrativ, nur dass die Juden als Volker bereits rausgesprächen sind. Und der Brunnenvergifter ist natürlich heute gar nicht so bekannt, der Film.

Aber damals war der Offensichtliche sehr einflussreich, denn innerhalb weniger Jahre werden diese Ideen von ihm, von mehreren anderen Verschwörungstheoretikern aufgegriffen. Also er fragt das sehr, ich meine 1989 und dann schon Mitte der 90er zum Beispiel haben wir hier in Deutschland natürlich Jan Udo Hone, besser bekannt als Jan von Helsing, der freie Geheimgesellschaft faffen und ihre Macht im 20. Jahrhundert.

Das ja nun auch lange Zeit wegen Antisemitismus beschlagnahmt war und das muss man in Deutschland erst mal faffen. Und der bezieht sich darin auch unter anderem eben auf Bramle's Ruderfakt der Flange, The Brotherhood of the Serpent, als praktisch so wirklich die Meta-Geheimgesellschaft, die halt noch hinter den anderen Geheimgesellschaften steht und so.

Und ja, Bramle meint, die Flange ist praktisch nur das Symbol von denen. Aber wenn wir da vor mal bei solchen fruppigen Kriechtjahren sind, liegt was nicht fern. Die Reptileuilen. Genau. Und dann kommen wir natürlich zu David Aike, ein ehemaliger Fußballer und Sportkommentator und sonst was, der dann irgendwann zu Jesus und noch sehr viele anderen Dingen gefunden hat.

Und in den 90ern beginnt praktisch ein fettes Buch pro Jahr zu schreiben, wo er wirklich alles Mögliche an Esoterik und Verfrühungsmythen und so weiter zusammenbringt, und das ist das Buch für ihn, vor allem ich glaube 99 veröffentlicht er ja The Biggest Secret, wo er erstmal sich diese Reptileuidentheorie weg, die ausarbeitet.

Also das ist praktisch so das große Manifest, wo dieser Reptileuiden-Mythos praktisch die heute brummende Form annimmt. Also das hat natürlich auch noch lange Vorläufer, Tradition, können wir gerne mal in der eigenen Folge drüber machen. Sehr, sehr gerne. Aber damit wird das Praktisch so synthetisiert.

Interessant ist, wenn man zum Beispiel in die Bücher davor geguckt von Aike, hat er da auch von mehr und weiter geschrieben, wie zum Beispiel The Robots Rebellion oder In The Truth, all set you free, also die Wahrheit soll euch frei machen, wo er ihm aufhund diverse Verschwörungsmythen zusammenbringt und so, da hat er die Reptileuiden noch nicht drin explizit, aber er hat Wyrmles Bruderschaft der Flange und die Anunnaki.

Bzw. bei Wyrmles Rebellion zitiert er noch, also nur Bramley tatsächlich, da taucht das Wort Anunnaki auch nicht auf, aber später kommt dann eben Sitzen immer mehr mit rein. Und ja, die beiden Bücher sind ja nun auch durchaus berüchtigt, weil er da unter anderem auch die Protokolle der Weisungs- und Zier- und Ziert- und auch so ein bisschen in Richtung Holocaust-Leugnung krokettiert, das hat ihm entsprechend auch nicht ganz unberechtigt Antisemitismus-Vorwürfe eingebracht.

Aber eben ab, Biggest Secret, da ist er dann halt mit den Reptileiden dabei. Ich glaube, das nimmt in den späteren Büchern auch wieder ein bisschen ab, aber da hat man dann eben auch diese explizite Gleichsetzung, die Anunnaki waren eine Reptileidespezies, die eben auf die Erde kamen, den Menschen schufen und den Menschen bis heute im Geheim beherfen.

Und da haben wir eigentlich ja so eine ganz interessante Synthese, die wenn man ein bisschen darüber nachdenkt, auch total verständlich ist. Denn man kann sagen, auch in dieser Verschwörungsszene bilden die Anunnaki jetzt praktisch eine Ursprungsgefichte der Weltverschwörung. So wie alles begann, das Fürungsmythen, das ist ja praktisch eine eigene Mythologie, auch mit diversen geheimen gesellschaftlichen Narrativen, und so, die man alle auch miteinander vercricken und vermischen kann.

Auch gerade David Aike packt ja wirklich alles zusammen, was es da irgendwie an Verschwörungsmythen gab zu seiner Zeit. Und das ist ganz spannend, in Relation zu sehen über das, was wir vor einer Stunde geredet haben, nämlich dass jetzt zum Beispiel der Kultus-Martuk so ähnlich mit der Idee der existierenden Gottheiten den Anunnaku dann umging, in ihren Texten, wo gesagt wurde, naja, das wird alles inkrooperiert und es wird größer gemacht.

Wir fangen ganz anfangen an, weil wir müssen unseren, auch bis die Anfänge, die ältesten Bekanntenanfänge zurück irgendwie schreiben. Und der, der das Ganze weiter zurückführen kann, hat den größeren Überblick auch. Weiß, ne? Also wenn ich jetzt die Meta-Erzählung hab, die vom Anfang der Geschichte der Menschheit bis zu unserem Ende geht, dann bin ich ja auch Experte für alles.

Dann bin ich ja auch der, dann ist auf einmal alles Teil von meinem Kosmos. Und das ist so das ultimative Worldbuilding-Projekt, zu sagen, ich fange ganz am Anfang an. Und die gesamte menschliche Geschichte bis heute ziehe ich das durch. Ja, und also all diese Artoren, die arbeiten natürlich nicht sämtliches Hitschenbücher durch und nehmen jedes Detail mit rein, diese gesamten Weltgefichte und so die Pyramidenkriege und was Hitschende also noch konstruiert, sondern im Prinzip beschränken die sich ja auch so ein Wesenskern des Ganzen.

Und das ist mehr oder weniger das Atron-Casis-App-Horse, was sich natürlich auch gut deckt, jetzt mal mit der Sumerischen Königsliste und so. Und das ist ihnen vor allem diese Narrativ, die Anunnaki kam eben auf die Erde. Sie errufen den Menschen als Arbeitsklarven. Also um die Menschen zu beherfen und zu unterdrücken und auszubeuten zu ihrem eigenen Vorteil.

Und seitdem herfen sie eben als Götter über uns. Sie verursachten ihm auch Naturkatastrophen, um die Menschen zu decimieren, deren schwer es natürlich die Sinnflut war. Und das ist ja wieder so ein Narrativ, was man heute in den Verführungstheorien hat hier, Plan-Demi und so. Also eben die Eliten versuchen Bevölkerungsreduktion durch Naturkatastrophen und Krankheiten und so weiter, Impfungen, Harb-Camp-Trails zu erreichen.

Und da sieht man eben dieser Anunnaki-Mythos aus dem Atron-Casis-App-Horse, der in dem Fall ja durchaus halbwegs korrekte Wiedergegebenwerte ist, und das ist schon eine perfekte Blaupause für diese moderne Verführungsmythologie. Da sind in den geheimen Eliten, die sind übermächtig, sie kontrieren uns veranfangt an, sie haben uns eigentlich erfaffen, um uns zu beherfen, zu unterdrücken.

Und eigentlich brauchen sie uns, aber gleichzeitig wollen sie uns auch böse und wollen uns eigentlich vernichten oder zumindest decimieren. Und deshalb glaube ich, dass diese Anunnaki-Theorie dann da auch so beliebt ist in dieser Szene. Gerade weil man sich dann natürlich auch auf originale Quellen spitzen kann und eben sich nicht irgendwas komplett aus den Fingern saugen muss, sonst weiter zurückgehen kann man halt nicht mit irgendwelchen Quellen.

Ja, es wirkt sehr wissenschaftlich einfach, ne? Es wirkt einfach dann, als hätte man einen wissenschaftlichen Anker ganz am Anfang geworfen, und damit wäre ja die gesamte Kette an Gedanken, die danach sich durch die Geschichte zieht, ganz plausibel, weil das ja alles unter diesem Stern, den man am Anfang festgemacht hat, umgedeutet wird.

Also es wird dieser Fakt ganz an Anfang gestellt und dann kann ich alles umschreiben. Es steht ja von innen so mehr als im Tarfer. Und da sonst niemanden Überblick über die Texte hat und die Sprachenbeherfte vertraut man dementsprechend. Und da wird dann auch wirklich immer bunt verwechselt, was nur tatsächlich in den Tarfer steht und was Sitchin da halt konstruiert hat.

Bis hin dazu, Sitchin hat ja auch ein Buch geschrieben, das vervollene Buch Enki. Und das ist praktisch eine Autobiografie des Gottes Enki. Also das hat Sitchin selbst konstruiert. Also das ist praktisch geschrieben wie ein antiker Mesopotamvertext, aber eben in Buchlänge, was praktisch diese ganze konstruierte Weltgeschichte da wiedergibt.

Sitchin selbst hat nicht so richtig behauptet, dass das ein originaler Text sei. Also in der Einleitung sagt er auch praktisch so singemäß, er habe das rekonstruiert wie dieser Text, von dem er davon ausgeht, dass es irgendwie so ein Text gegeben hätte, ausgesehen haben könnte. Aber letztlich ist das aus all den anderen Texten, die er kennt und seinen eigenen Forschungsergebnissen, Anführungszeichen eben zusammengestellt.

Aber eben diese vielen weiteren Anunnarkitheoretiker in der nächsten Generation verwenden teilweise selbst dieses Buch Enki als sei das ein originaler Text. Also zum Beispiel der Tellinger mit den Anunnarkhin-Afrika, das steht andauend in die Dysomere von Tontafeln und so. Und irgendwann merkt man, wenn er meint Dysomere von Tontafeln, meint er Sitchin selbst effektives Buch Enki, weil er das offensichtlich für den originalen Text hält.

Dann ist es auch schon in diesen tiefen Irrwegen von neu geschaffenen Quellen, die dann wieder neu weiterinterpretiert werden. Und somerischer Literatur, die es nie gab, über die geschrieben wird und die zur Weltdeutung herangezogen wird. Da wird Sitchin dann für unsere Primärquelle praktisch für die nächste Generation.

Und ich glaube, es gibt auch noch einen weiteren Grund, weshalb er dieses ganze Modell in der Szene so beliebt ist. Wir haben einerseits natürlich diese Rolle für Perspürungsmythen, weil es die perfekte Ausgrundserzählung ist. Aber gleichzeitig haben wir eben letztlich so eine Weltgeschichte, die im Prinzip sagt, es gab von im Plastizene, da wären der letzte Eiszeit eine Hochkultur mit der Technologie.

Und die wurde dann ganz gegen Ende der Eiszeit, bzw. Beginn der jüngeren Dürre, seit 1900 vor Christus, eben durch eine große Naturkatastrophe vernichtet. Die Wibbelswitznwelle Mesopotam für Sintflut. Und letztlich, aber danach haben wir immer noch weitere Kulturen inspiriert. Und das ist letztlich dieses Modell, was ja auch noch weit darüber hinaus in der Szene in diversen Theorien immer wieder verwendet wird, dass im Prinzip ja das, was Abweim Hengrock behauptet.

Der hat nun keine Aliens drin. So wirklich, der würde was halt mit den Anunnaki nicht in dem Maße unterschreiten. Aber man kann das praktisch verblohneartig beides übereinanderlegen. Und es widerspricht sich kaum. Man kann das perfekt ergänzen. Wir haben die Vorsinflut, die Hochkultur, die Sintflut als große Katastrophe, die diese Leute sogar immer noch annehmen, in dieselbe Zeit dazieren.

Letztlich haben wir das schon bei Ignatius Donnelli in dem 19. Jahrhundert und bei ganz vielen anderen eben in dieser ganzen Traditionslinie. Und auch den Sitzen, die alle nicht zitierte, bin doch überzeugt, dass er davon definitiv beeinflusst war. Aber demnach sprengt, kann man wirklich so baukastenmäßig all diese verschiedenen Versatzstücke zusammenbringen.

Und wenn man sich die ganzen heutigen Anunnaki-Publikationen, also wohnen, Buche als auch Medienform und so was da anguckt, haben wir da ja und endlich viele Varianten des Ganzen. Also das ist echt so ein bisschen, das jeder kann mitmachen. Man hat irgendwie diese paar Versatzstücke und damit kann man dann fast alles andere irgendwie verbinden.

Sei es irgendwie die einen, die mehr auf dieser christlichen Schiene sind, die sagen dann, das sind jetzt sogar irgendwelche bösen Dämonen, die uns da zum Satanismus verführen und unsere Seelen verdammen wollen. Und so, die haben dann ja diese ganze Nefeelimmütologie, die wir ja letztes Mal besprochen haben.

Seien es dann eben diese ganzen Atlantis-Leute wie Graham Hancock und deren Anhänger, die haben natürlich perfekt diese Gefechte, diese verlorenen Zivilisationen. Man kann im Prinzip sämtliche Sagen und Mythen und Zeudewissenfaktion Theorien damit reinbringen. Ja, sehr gut zusammengefasst. Und das macht auch die Gemeinsamkeit zwischen all diesen Sachen aus.

Und warum natürlich, wenn ich jetzt bei Helena Blavatsky gelesen habe, zum König früher letzten Jahres, mir das alles vorkam, als würde das auch perfekt hier reinpassen, in die Präastronautik, weil ja eben auch da diese Idee mit Wurzelrassen und Atlantis und die Abfolge von im Endeffekt aus höheren Wesen, aus erhöheren Dimensionen stammend der Niedergang bis zu uns, bis zu körperlichen Wesen und dieser Verfall und auch die Akashacronik als im Weltall gesammeltes Wissen, als Bibliothek, die alles wissen, in sich bereithält von Vergangenheit und Zukunft und so.

Das sind wir ja wirklich wieder in einem mythologischen Bereich, der ja zumerisch anmutet, sag ich mal. Also, also, sagen wir mal, während Zitsch und Selbstrim ja noch relativ fähig, sagen wir mal, auf dem Herboten bleibt, also er glaubt offensichtlich auch an einen richtigen Gott und so, auch wenn der biblische Gott überwiegend halt für diese Anunnaki steht.

Aber was er da spekuliert, sind ja im Wesentlichen, sagen wir mal, weltliche Angelegenheiten. Aber spätestens bei den Weiteren werden dann natürlich auch so Isotero von magischen und religiösen Themen in mehr oder minder grossen Maße immer wieder mit reingebracht. Und natürlich auch das UFO-Phenomen kann man damit natürlich super zerbinden.

Ja, es sind halt immer noch die Anunnaki. Oder eben da in der braunen Isoterek, hier Jan van Helsing und so, werden die Anunnaki auch immer wieder aufgegriffen. Also tatsächlich, wenn man sich die Publikation so aus dem Kreis anguckte, gibt es da vielleicht auch verschiedene Deutungen. Teilweise werden sie vielleicht gleichgesetzt mit den alten Baranern, also diesen blonden, blauäugigen, aarischen, außerirdischen, die damals schon die Nazis beim Flugscheibenbau unterstützt haben sollen.

Und so teilweise wird gesagt, das ist noch eine weitere Rasse. Oder Anunnaki ist eigentlich nur so ein alter Überbegriff für verfiedene Alienrassen. Und so gibt es verfiedene Modelle. Da kann natürlich alles mit allen kombiniert werden. Das ist super. Das lässt sich flexibel verwenden. Wenn wir gerade bei einem flexiblen Verwenden von Präastronautik sind, hast du nach der letzten Folge eigentlich mehr von deinen Büchern verkauft, wollte ich dich fragen.

Hattest du, haben sich einige unserer Hörerinnen und Hörer von dir auch Literatur besorgt, die auch in diesen vielleicht Fanfiction Bereich reingeht zu den Themen? Das würde mich ja selbst mal interessieren. Also bei Jürgen... Bei den sehr selbstpublischenden Sachen habe ich jetzt nur ein Exemplar im September verkaufte.

Und bei meinen Traugabüchern im Verlag, da kann ich das ja nicht selber sehen. Ja, aber dann müssen wir jetzt hier nochmal das spezifische und klare sagen, dass die Leute sich von dir ein paar Self-Publishing-Sachen kaufen sollen, weil es gibt ja nicht nur die Präastronautik-Sachen, sondern du hast ja selber auch in die Richtung was geschrieben.

Erzähl da mal was zu, weil ich finde, das ist spannend und bewerbenswert. Und Leute, die gerne vielleicht schon mal hobbymäßig Sitching gelesen haben, werden sicherlich auch an deiner Arbeit interessiert, auch wenn du anders vorgehst als Sitching. Ja, ich habe ja in der Tat einiges an Gefichten und Büchern gefrieben, so im Bereich Fantasy Science Fiction.

So tatsächlich sogar angefangen eine Präastronautik-Adaption des Gilgames Airbus ursprünglich als Heftromane Reihe, von der zwei Teile erfieden sind. Damals noch im Tile-Adleint-Verlag. Es ist aber irgendwann etwas im Sande verlaufen. Aktuell plan ich das irgendwann mal als eine dicke Monographie, einen Roman zu veröffentlichen.

Kann allerdings leider auch nicht sagen, wann es soweit ist. Bis dahin empfehle ich vor allem meine Traugabücher, also jetzt drei Kurzromane über Untote im Mittelalter, also Wikinger und die dortigen Wiedergänger, die Traugar und ähnliche sagenhafte Motive, also so Dark Fantasy im Stoßen Setting. Und wer es etwas abgedrehter mag, kann sich zum Beispiel mal eine Kurzgeschichtensammlung Illuminarti zu Gemüte führen.

Ja, es geht unter anderem darum, dass Seekühe im geheimen Gewalt beherfen und viele andere Droteske Satire für Kurzgeschichten. Ich glaube, dass was ich in meiner Freizeit gerne als Hörbuch hör oder les, um mich von den ganzen historischen Sachen so ein bisschen zu erholen auf der anderen Seite und gleichzeitig nicht ganz weg bin.

Also das ist für mich ein sehr schönes Maß, sie eine Geschichte zu beschäftigen, die die Ernsthaftigkeit haben muss, dass das irgendwie so wirklich geschehen ist. Das ist aber ein bisschen schwer in Deutschland, weil in Deutschland der Roman immer so automatisch als Bildungsroman gesehen wird. Das Problem ist, dass der magische Realismus so ein bisschen hat in den deutschen Rahmen, dass die Deutschen, wenn sie Buch über Geschichte lesen, immer denken, das muss alles eins zu eins so passiert sein, ansonsten funktioniert das Buch nicht.

Und das magische, am magischen Realismus ist in der deutschen Leserschaft, auf jeden Fall gibt es da in Südamerika und in anderen Bereichen viel mehr Kultur, die das auch so aufnimmt, einen Roman automatisch, einen Historien, mit dem er in einem historischen Setting spielt. Und in Deutschland kommt schnell die Debatte auf, ja, war das wirklich so.

Ja, das ist definitiv das Problem und da gibt es ja so viel Potenzial. Also gerade auf zum Beispiel der alte Orien und die Mesopotamianmythologie. Und da hat man leider nur, ich sage mal, wenige Adaptionen, die dann im Wesentlichen wieder von Sitchen ausgehen, auch als Romane. Und ansonsten leider ja nicht so viel.

Also, wo natürlich das ganze Thema auch nur ein bisschen verarbeitet wurde, war ja der Marburg Film Eternals zum Beispiel, wo man ja auch Gilgames und letztlich außerirdische so mehr für Götter dabei hatte, oder jetzt in den letzten Jahren sind ja tatsächlich auch zwei Romane erfhinen, ja, sie kann dagegen die Götter.

Also Jugendbücher, so ein bisschen so ein Whip-Off des Percy Jackson-Franchises. Und dann auch mit weiteren Autoren, also hier Savajjadah, auch andere Mythologien mal aufgenommen werden sollen. Ich habe den ersten Teil gelesen und leider ist da auch nicht so viel Kenntnis der Originalquellen drin. Und die Hälfte dessen, was als Original Mesopotamianmythologie dargestellt wird, der hat der Autor sich eigentlich selbst ausgedacht.

Das war relativ schade. Das ist ja tatsächlich das Problem. Die Leute, die sich damit auskennen, wagen sich nicht an die Fantasy oder an die, weil sie sagen, sie müssen alles akku, also sie haben das Wissen und dann muss das gemacht werden, sie ist in wissenschaftlichen Rahmen. Und die Leute, die das Wissen nicht haben, sich aber dafür interessieren, schreiben die Fantasy-Fiction und deswegen würde ich dich da gerne unterstützen und irgendwie auf unseren Podcast ein bisschen pushen, dass die Leute sich verlieren, die Krammer, die Kation kaufen und sich motivieren, das Gigamisch buchfertig zu machen, damit es auf diesem Markt, das ein riesiges Feld sein könnte, bis es den Konkurrenz gibt zur uninformierten Präastronautik, sondern du als jemand,

der Ahnung hat und Fan von diesem Thema ist, das einfach auf eine andere Weise angeht, die ich viel lohnen darf. Wie fintiv, also daran gibt es so viel Spannendes an diesem ganzen Kulturkreis und eben auch natürlich nicht nur in der Fiction, sondern eben auf die Wissenschaft selbst. Denn Leute wie Sitzen sind ja nicht die Einzigen, die sich eben mit den antiken Mesopotamischen Mythen beschäftigen, weil es gibt da ja eben auch tatsächlich viel akademische Forken zu, die genauso spannend sein können.

Ich habe ja eben gerade in Göttingen Alt-Orentalistik studiert, wo wir eben auch einen Sphärpunkt auf der Erfassung Antica Mythen haben und ihnen tatsächlich was bedeuten eigentlich diese Texte, was wir wollen die wirklich aussagen, wie können wir zum Beispiel diese mythische Stoff dahinter rekonstruieren?

Da können wir zum Beispiel nur auch mal zum Agushaia-Lied kommen, was nicht ein ganz spannender Alt-Orentalischer Mythos ist, der erstaunlich unbekannt ist. Meines Wissens wird der Text wahrscheinlich auch aus dem Sitzen irgendwo aufgegriffen, also kann sein, dass er mal einzelne Stellen irgendwo in seinen Büchern da draußen nimmt oder so, aber als Gesamtgeschichte meines Wissens nicht, und auch in der gesamten sonst nicht populären Rezeption relativ wenig, obwohl wir da eigentlich ein durchaus spannender Mythos haben.

Das Agushaia-Lied ist nämlich ein Text aus Alt-Barbilonens Verzweite, nach britischer eigener Aussage, wie es am Ende steht, in der Regierungszeit von König Hamorapi von Barbilon verfasst, also etwa um 1700 vor Christus, ist erhalten auf zwei Tafeln. Die erste wurde 1916 von Heinrich Zimmern, er wussten damals den deutschen Alt-Orientalisten erstmal publiziert.

Man weiß nicht, wo die Tafeln herkommen, stammt vom Weltkunstenmarkt, befindet sich bis heute hier in Berlin im Vorderseerische Museum. Die zweite Tafel wurde zwei Jahre später von Jean-Wisens Scheil, einen großen französischen Alt-Orientalisten, publizierte Film, der hatte dir offensichtlich damals im Lube.

Leider weiß man heute nicht mehr wirklich, wo diese Tafel abgeblieben ist, die ist irgendwann zwischenzeitlich verschollene und wurde bis heute nicht wieder aufgefunden. Und relativ nervig ist, dass auch davon keine ordentliche Umzeichnung publiziert wurde, sondern nur zwei schlechte Fahrzeitsphotografien, auf denen man nicht wirklich viele Zeichen erkennt.

Dementsprechend ist davon vieles nicht ganz so einfach zu übersetzen, oder man muss sich eben an die Lesung von Scheil halten, die jetzt halt auch 100 Jahre alt sind. Aber wir haben da eben einen durchaus spannenden Text. Und der Grund, weshalb ich mich damit eben so auseinandergesetzt habe, ist, weil das das Thema meiner Mosterarbeit in der Alt-Orientalistik war, für die ich habe eben dieses gesamte Liete neu übersetzt und ihn versucht, dem Mythos da drinnen zu rekonstruieren und eben dessen dünn historischere Levant.

Wo ist dich dann mit diesen schlechten schwarz-weiß-photografien auseinandergesetzt und hast Tage und Nächte lange überlegt, was das jetzt an diesem Fleck, ob dieser Fleck jetzt schlecht kopiert ist oder original dort war? Ja, das hätte ich machen sollen. Tatsächlich bin ich gar nicht einmal so gut im Keilschriftlesen.

Direkt gerade bei der zweiten Tafel habe ich mich eher auf die Lesung der früheren Forfer verlassen, überwiegend und dann vor allem einmal neue Übersetzung und im inhaltliche Analyse und so angefertigt. Die erste Tafel ist noch deutlich besser zu lesen. Davon gibt es auch schöne Fotos und eine Umzeichnung.

Und die ist wirklich so in sehr schönem Alt-Babelon geschrieben, also wirklich so das Lehrbuch Akadiff kann man sagen. Also es handelt sich eben um einen Akadiffentexte, nicht so mehrisch. Was uns super von erstaunlich ist, weil man da so ein paar stylistische Merkmale hat, zum Beispiel so eine Strophe, eine Einteilung, die man sonst eher bei Sumeo-Kult-Liedern findet.

Also wahrscheinlich wurde dieser Text irgendwie ja im Kult, zum Beispiel bei bestimmten Kästen oder so verwendet, was wir eigentlich jetzt zitiert. Also ja, worum geht es dabei? Das ist grundsätzlich ein Preislied an die Göttin Ifta. Also Ifta, gleich bedeutend mit Sumeo-Kinanda, ist ja eine der wichtigsten Göttinnen im Alpenwesepotamien.

Also vor allem auch eine Kriegsgöttin, eine unheimlich mächtige Göttin, die auch in sehr vielen Mythen vorkommt. Ihre Zuständigkeit wird ja oft populärer als Liebe und Kriege. Sind verschiedene Aspekte, die in verschiedenen Texten auch vorkommen. Wobei, die ist zwar oft auch mit Sexualität konnotiert, im Aguphaya lied gar nicht, aber eben auch keine Fruchtbarkeitsgöttin oder so in dem Sinne oder Muttergöttin.

Also dafür hat man anderen Pantheon. Vor allem ist sie eben eine sehr aktive und auch ehrgeizige Göttin, die auch durchaus zudrassig und tatenfähig ist. Und so begegnen wir dieser Göttin da auch am Anfang des Textes. Eben sie ist vor allem eine übermächtige Kriegsgöttin. Also der Text beginnt mit den Zeilen Lunaitshobhutha, Inilikaratha, Bukratmingal, Dornafar, Lulifumphar.

Hast du alles verstanden? Ja. Dann will ich jetzt mal übersetzen. Reisen will ich die größte unter den Göttern die Heldenhafteste, Tochter der Ninggal, ihre Kraft will ich rühmen, ihre Namen, ist da die größte unter den Göttern die Heldenhafteste, Tochter der Ninggal, ihre Kraft will ich überall verkünden.

Und so weiter, wenn ab der zweiten Kolumne, also Walter auf der Tafel, wird dann vor allem eben ihr Kriegeriff des Talent gepriesene, Götter und Könige und Tanzziehen ihrer Marniskraft, also gerade eben auch diese Androgyne gestalten, hat man tatsächlich bei Yster immer mal wieder, gerade weil sie in so einem Kriegsgöttin ist.

Und sie ist eben permanent am Krieg führen, sie bindet oder hält gepackt, die Fürsten, sie führt die mächtigen fort, Yster, ihr Fest ist die Schlacht, das Tanzen lassen, das Arntur, ein Wort von dem wir nicht so wirklich wissen, wie wir es übersetzen sollen. Sie begann im Kampf zu rasen, sich der Flach zu erfreuen, dies bestimmten sie ihr zum Los, also vor allem nicht die anderen Götter, der hier, der ist eben ihren kriorischen Charakter verliehen will.

Und dann beginnt langsam auf die mütische Erzählung. Also zunächst erfahren wir, wie sie eben diverse solche Machtmittel verliehen bekommt, wahrscheinlich von dem Gott Eher, also Enki, der im Weisheitsgottin. Das Zepter des Königtums Throne, Throne und Krone sind ihr gegeben, für sie passend allesamt.

Er gab ihr Männlichkeit größer und Kraft, Blitze und Glanz fügte er hinzu, ließ er sie umgeben. Noch mehr vergrößerte er sie den Menschen zum Frecken, er ließ sie Freckensglanz tragen, freckliche Ausstrahlung und Helden tun. Allerdings geht Yster nun etwas zu weit und wird ganz schön ehrgeizig. Das ist ja auch, was wir bei Yster immer wieder sehen in den Geschichten, dass sie jetzt nicht böse, sondern dass er bekannt ist, dass sie Grenzen respektiert.

Ganz und gar nicht. Und ja, jetzt wird sie mutig. Sie aber plant Erhältentaten in ihrem herzenbereitete See den Kampf vor. Und in den Wohnsitz des Fürsten Eher brachte sie Frecken, wobei das bringen hier nicht ganz sicher ist, ob wir dieses Wort dort so übersetzen sollten, das wäre eher sinngemäß jetzt.

Mehr als ein Stier lässt sie erbeben, wie sein Jüten ist ihr Gebrüll. Am Morgen, als er noch nicht aufgestanden war, kam sie hervor in ihrer Kraft, wo ihrem Gefrei erzitterte der Weise Gott Eher. Er war von Wut aus erfüllt, Eher zürnte ihr. Das muss der hervorstellen, der liegt da nichts ahnt im Bett und auf einmal liegt die los mit ihrem Gebrüll, ein wilden Stiergleiche, der steht senkrecht im Bett und ist natürlich nicht im Use darüber.

Und nun muss man natürlich noch sagen, wenn wir andere Texte über die Ineinander oder Ifter lesen, haben wir das ihr Gebrüll nicht einfach nur in die Einfüchternd ist, sondern wirklich eine zerstörere Verbaffe. Also da heißt es teilweise, dass sie ihre Stimme ganze Städte zerstören kann oder sogar das Gebirr geschmilzt und ähnliches, dass sich alle Anunnagötter von ihrem Gebrüll verstecken.

Städte werden zur Ruinenhügel, zu Häusern, für Geister. Das heißt, es ist mal dann einer sumerischen Hymne. Also letztlich ihr Gebrüll ist eine Massenvernichtungswaffe und sie bedroht hier wirklich den Gott Eher. Und ja, was macht er nun? Er denkt sich, ja, so kann das doch nicht weitergehen. Also, Tritter vor die Götterversammelung und schlägt einen Plan vor, um die Dame zur Horizont zu bringen.

Und was könnte man nun denn zum Beispiel machen, wenn da jemand so völlig frei dreht? Er beschließt eine Gegnerin für Ifter zu erschaffen. Das ist natürlich etwas, was uns nicht ganz unbekannt vorkommt, ganz ähnlich wie im Gilgamesh-Appos zum Beispiel, wo der Gilgamesh-Scheidin Enki-Du bekommt. Also kratzt er den Schmutz seiner Fingermegel hervor sieben Mal.

Also da hat man auch wieder dieses Motiv eben der Schmutz, die Erde und so, wie bei der Menschesschaffung bei Adran Fasis. Dann die nächste Zeile ist nicht ganz klar, kann sein, dass das heißt, er nimmt auch Speichel seines Mundes mit dazu ein Spuck draus oder er nimmt einfach dieses Schmutz in die Hände und backt ihn, also presst das ordentlich zusammen und daraus erfahrt er dann Zahltumme, was zu Deutsch so wie heißt die Streit oder Kampf.

Also eine Göttin des Kampfes sind und er befreit von der Götterversammlung, wie er sich diese Gestalt vorstellt. Sie soll Sehnen erhalten, sie soll verwirren, standhaft sein und attackieren, sie sei gefährlich. Kunstvoll geformt sei ihr Haar blühender als ein Gepinzapfen. Ihre Gestalt sei kräftig, sie möge sprechen und stark sein, heulen soll sie und nicht ermüden.

Wider tags noch nachts, sie ist zurückhalten, wüten sei ihr Gebrüll. Also die soll eben genauso mächtig brüllen können wie Iffstern. Und ja, er hat jetzt Zahltum gefaffen und es heißt fest ist ihre Gestalt verdoppelt an Maßen. Sie ist geschickt, dass keiner ihr Gleichkommt und unbeugsahm. Ihr Fleif ist der Aufmars, Kampf ist ihr Haar.

Also sie ist wirklich buchstäblich aus Kampf und Krieg entstanden. Auch interessant, das heißt sie ist verdoppelt an Maßen. Das ist natürlich die Frage, wie interpretieren wir das? Ist man einfach doppelt so groß wie andere Götter? Oder tatsächlich sehr verdoppelte Körperteile? Wir kennen sie zum Beispiel von Maduk, er hat nur mehr Elef, der hat vier Augen und vier Ohren als Historte.

Was natürlich bedeutet er, er ist doppelt so schlau wie andere Götter? So er auf zum Beispiel metaphorisch für Weisheit steht im alten Mesopotamien. Glaubt doppelt so viele Ohren, doppelt so Weise. Genau, Film. Und ja, jetzt hat er eher eben im Absu, also da im unterenischen Ozeanwoher, diese Zahltum gefassene Film und ja, Film, die wird dann noch ordentlich aufgelövelte.

Er gibt ja halt verschiedene Kräfte, also er gibt ja Kraft und Heldentum und Schreckensglanz und so, also ganz ähnliche Kräfte, wie er auch vorher Ifta verliehen hatte. Damit sie dann eben genauso stark ist wie Ifta. Und dann spricht er zu ihr, Schweig und Spitz die Ohren, achte auf meine Anweisung, höre meine Worte.

Was ich dir auftrage, das tu. Ich habe dich schon beschreibt, der eben Ifta, jene eine Göttin ist hellenhaft als alle Göttinnen, überragend ist ihre Größe, seltsam ist ihr Werk und feindlich. Ihr Name ist Erininda, was eben auch ein weiterer Beiname der Ifta ist, der Film. Ich aber um sie zu reizen erfuff dich, Heldentum und Kraft fügt dich in meiner Weisheit deiner Gestaltin zu.

Jetzt geh du, mach dich auf zu ihrer Kammer, in Schreckensglanz sollst du gekleidet sein. Sie entgegen, hat sie dir geöffnet, wird sie Worte zu dir sprechen. Sie wird dich fragen, Los Mädchen, erkläre dein Kommen. Du aber sei zornig, verbeuge dich nicht vor ihr, was das Herz erweicht, antworte ihr mit keinem Wort.

Was sollte sie jemals von dir nehmen, die dein Geschöpf meiner Hände bist? Herrisch nach Art deines Bundes und ebenwürdig sprich vor ihr. Ja, es geht da noch mehrere Spalten so weiter, wo er eben Zeitum noch Eitelkräfte verleiht und sie eben auf ihren Auftrag vorbereitet und nochmal Ifta bereist und so.

Also natürlich das Ganze ist ein Feistlied, es werden immer wieder so längere Hündüsabslöte eingebunden, eben vor allem über Ifta filmt. Und immer am Ende der ersten Tafel sieht es uns so aus, dass die Zeitum jetzt losgeschickt wird, um Ifta zu treffen. Ja, dann geht es auf der zweiten Tafel weiter. Da ist die Stelle nicht so ganz eindeutig.

Meine Rekonstruktion nach Los ist offensichtlich darauf hinaus, dass Zeitum nun bei der Residenz von Ifta angekommen ist, der Film. Und da trifft sie auf Ninschubur, das ist der Visier von Ifta, der sie betrachtet und dann zu Ifta reingeht. Da ist so eine Komische Gestalt, was sollen wir jetzt machen und er wird nochmal rausgefickt, sie nochmal genau zu betrachten.

Und beschreibt er noch ein Zeitum. Und ja, dann wird der Text leider fragmentarisch, das ist ein Leistteil abgebrochen. Es scheint, dass sich Ifta jetzt auf die Konfrontation vorbereitet, sie baut sich jetzt heldenhafte auf und zeigt all ihre Kraft. Ja, jetzt, dass aufeinandertreffen steht bevor und wie geht es nun weiter, wenn die beiden Göttinnen aufeinandertreffen?

Ja, wir wissen es nicht, da ist die Tafel abgebrochen. Ah, so ein klassischer Cliffhanger. So ein klassischer Cliffhanger, der damit eingebaut wurde, in der nie aufgelöst wird, weil einfach Teil 2 verloren gegangen ist. Das ist es auch mal. Aber das eröffnen die auch wieder den Raum? Nein, das ist nichts. Es geht noch weiter?

Ja, denn das Ende ist wieder erhalten. Also diese Tafel ist ja beidseitig und ist gelieben und prangster einer Hälfte ist abgebrochen. Und was uns fehlt, ist die gesamte Konfrontation. Aber danach, wenn es dann nach dem Abbruch endlich weitergeht, dann sieht es so aus, dass jetzt offensichtlich Ifta zur EAS-Bichte.

Und sie sagt eben, du hast ihre Größe eingesetzt, Zaltum hat ihr Gebrüll über mich gelegt. Also offensichtlich hat das funktioniert, dass Zaltum sie eben mit dem Gebrüll plagen soll. Sie soll ihn ja locker zurückkehren, fordert der Staat. Und was sagt er? So wie du das sagst, ist werde ich es tun. Du hast mich in Angst versetzt, jetzt einmal erfreust du mich mit deinem Ausbruch.

Also er ruft Zaltum zurück. Und dann bestimmt er, wie es vollbracht, wie Zaltum geschaffen wurde, unseren Bericht darüber sollen lernen, wie zukünftig Menschen. Ja für ja möges Folgen es geben. Es soll eingesetzt werden, ein Wirbeltanz als Ritual des Jahres. Achte auf die Menschen in ihrer Gesamtheit, sie sollen tanzen auf der Straße, höre ihre Stimme.

Nur aber, ja schwierig zu übersetzen, achte mir aus ihr Fortbestehen oder auf ihre Weisheit. Ihre Weisung soll sichtbar werden. Dann kommt eben die Wittmung an König Amorapi und der König der dieses Lied, das Zeichen deines Heldentums deinen Preis von Behörde Amorapi, dieses Lied, das in seiner Regierungszeit zu deinem Preis geschossen wurde, ihm sei verliehen ewiges Leben.

Dann kommen wir in die letzte Kolumne. Da sind die ersten Zeichen irgendwie sehr schwer zu verstehen, sind zwar erhalten, aber irgendwie komisch. Es scheint aber so, dass jetzt offensichtlich Zaltum von ihrer Auftrag entbunden wird, Ixta zu plagen. Und dann wird noch mal Ixta gepriesen. Und ja, genau, eher preisziehend.

Und erfordert das Zeichen ihrer Kraft. Baffei ist damit ihm das Agushaialid selbst gemeint, alle Menschen vernehmen sollen. Und dann endet es eben mit den Zeilen, ihre Größe, also ist das Lieser angemessen sein. Es ermüdete und berühmte ihr Herz die Löwen Ixta. So, was machen wir jetzt mit dieser Geschichte?

Ja, es ist ja ganz spannend, dass auf jeden Fall die Ixta, also egal wie der Kampf jetzt lief, aber nicht als Allmächtig dargestellt wird in einem Lobpreislied auf die Ixta, sehen wir eigentlich, dass sie super nervig sein kann und das muss sie manchmal mit radikalen Maßnahmen wieder zu Vernunft bringen kann.

Und dann, glaubt das aber schon, aber man muss ja manchmal zeigen, wo der Hammer hängt. Das ist so ein bisschen die Lektion, die man aus dem Fragment jetzt mitnehmen kann, je nachdem, wer weiß, wie der Kampf läuft, aber so scheint ja dann das Ergebnis am Ende zu sein mit. Dementsprechend spannende Lobeshünde, würde ich sagen.

Definitiv, Sörchen. Und natürlich, dann fragen wir uns, ja, was soll der Crutch? Also, was will uns dieser Text eigentlich sagen? Welche Relevanz hatte das natürlich auch so Kultiv und für die Menschen damals? Und eben vor allem, was passiert da eigentlich, wenn die beiden Göttinnen auseinandertreffen in diesem abgebrochenen Stöck?

Und ja, der Text liefert dann nun einige Indizien. Zunächst in den ersten Kolumnen begegnen wir, ich sage mal, diese übermächtigen Kriegsgöttinnen, die eben permanent Krieg führt. Das Ersteuerungsriff ist eben selbst in Gott eher bedrohte in seinem eigenen Heim, also die wirklich völlig am Zweidrehen ist.

Und der Text endet eben, denn damit kann das Innenwaffailey sowas wie andere ver. Es ermüdete und beruhigte ihr Herz, die Löwen ift hat. Also das ist natürlich was, diesen Gesamttext einklammert. Erst haben wir die Wütende Kriegsgöttinnen und am Ende beruhigt sie sich. Also das dürfte Waffailey in der Tat das zentrale Motiv des Ganzen sein, film.

Und es ist da durchaus verständlich, denn wenn wir jetzt der Kulturstorofilme ins alte Mise-Potamien sehen, dann kennt ihr, dieser Zorn der Götter ist ein unglaublich wichtiges Motiv in der damaligen Religion. Also man ist aber ausgegangen, dass die Götter allgemein immer mal wieder zu unberechenbare Zorn leiden.

Und das ist für die Menschheit natürlich ganz fatal, weil das bedeutet natürlich, dass dann ihre Städte, für die die Götter eigentlich sorgen sollen, der Vernichtungpreis gegeben sind und so. Und wir sehen natürlich auch so was wie der Simpfengefichte oder so wohin das führen kann, wenn die Götter wütend sind.

Also drehte sich tatsächlich ein Großteil des Kultes darum irgendwie die Götter präventiv zu beruhigen, damit die nicht durchdrehen. Also zum Beispiel hatten man den Göttern immer an regelmäßigen Terminen und Klagen wieder vorgesungen und so die praktischen Präventive das Herz der Götter beruhigen sollen.

Also man wirklich sagt, oh, dein Herz ist erzöhnter und so beruhige doch dein Herz, Hatshippo, Hatshippo und so weiter. Oder auch in dem Quackjahr schon mal ein bisschen jammern, weil man nicht genug jamert im Tempel, dann kriegen die Götter mit, dass einem zu gut geht und dann wird es schlecht. Deswegen lieber ein bisschen präventiv jammern.

Eben. Und so von wegen, wir verstehen doch dein aufgewühltes Herz und so, aber jetzt kommt doch mal wieder runter. Oder wir haben ja sogar mal die Götter in den Kasi, das ist die Götter des Bieres. Das klingt jetzt immer so witzig von wegen, die so mehrere hatten eine Götter des Bieres, mein Lieblingsgöttin, aber die hatte tatsächlich eine ganz normale Funktion.

Denn letztlich war ihre Aufgabe eben mit ihrem Bier andere Götter und ihnen vor allem die Inanerifsta zu beruhigen. Also von so einem Göttlichen Sedativ. Eine Göttin, die dafür da ist, dass keiner zunüchternd wird und anfängt Pläne zu schmieden. Weil die Götter sind generell gefährliche, nicht vertrauenswürdige Figuren hier.

Also Charakter, die sehr schwer sind, schwierige Charaktere, sag mal mal. Und deswegen möchte man möglichst zwischen Familien treffen, wo man sicherstellen will, dass genug Alkohol da ist, dass nicht gewisse Zähne angesprochen werden. Ich glaube, das ist so ein bisschen die ganz gute Parallele dafür.

Aber natürlich spannend, weil wir, also im Monotheismus natürlich andere Götterbilder gewohnt sind. Wie wenigstens in den modernen Ausprägungen der apramitischen Religion jetzt nicht so typische Idee haben, dass man Gott wirklich bedrunken halten muss, um ein ruhiges Leben zu führen. Wie so. Im Alten Testament hat man ja auch noch diesen permanenten Zorn, die den Gott hilft. Wobei der interessante Unterfetier ist, im Monotheismus macht man sich den Hass des Gottes meistens zu eigen und sagt, Gott ist fein, sie ist meine Feinde und die hasse ich jetzt auch und will sie alle umbringen.

Während im Alten des Sotharminen, man sagt, ja, die Götter sind unberechenbar und manchmal bösartig. Aber ja, wir müssen irgendwie damit arbeiten und wir fahren jetzt, die wir die Götter wieder beruhigen können. Und darum geht es offensichtlich eben auch im Agusariallied. Die Frage ist jetzt natürlich, wie geht das eigentlich vonstatten, dass die Istha da beruhigt wird, sehr viel.

Und ja, irgendwie muss das ja was damit zu tun haben, was da eben in dieser Lücke passiert, wenn Istha und Zaltum aufeinandertreffen. Und interessant ist ja nun, wenn wir den beiden Nachtennüge wieder begegnen, sind die offensichtlich beide noch da. Istha fordert eben, Zaltum zurückzurufen. Also sie hat offensichtlich Zaltum nicht besiegt und zerstört, was tatsächlich manche forfert dort angenommen haben, dass in einem Fall sie natürlich ihren Gegner besiegen würde und so weiter, ein offensichtlich nicht.

Und ja, auch sie selbst ist ja noch da, also es ging offensichtlich auch nicht darum, dass Zaltum jetzt irgendwie Istha unterwerfen solle, was ja auch absurd wäre in einem Reißlied an Istha. Und ja, wenn wir jetzt nochmal zurückdenken, daran, was habt ihr eher Zaltum eigentlich für Aufgaben gegeben? Es geht nicht darum, Istha zu besiegen im Kampf, sondern er sagt im Prinzip, sie soll Istha gegenübertreten und sich unöflich benehmen.

Istha, wer wird sie fragen, was sie da will und du aber seid zornig. Also, Antworten, ich verbeuge dich nicht vor ihr, was das Herz erweicht, Antworten ihr mit keinem Wort, dessen Herrisch nach Arteins Mund ist und ebenwürdig sprich vor ihr, Femm. Kein Respekt. Absolut, und das ist interessant, weil was hier befrieben wird, das ist eine Augienzszene.

Also wenn wir jetzt mal in andere Texte gucken, wie tritt man im Alkoholmese Potamien einer höher gestellten Person gegenüber, also zum Beispiel einen König oder einen Beamten oder eben auf tatsächlich einem Gott, zum Beispiel in verfügenden Ritualen, wo man mit dem Gott Kontakt aufnimmt und so, dann gibt es ein ganz klares Formular, also wie man praktisch das angeht.

Also zunächst mal wird man auf den Türhüter tressen, dann Ankündigen, ja, ich bin der und der und will was, dann geht der irgendwie zum Pfeff, dann ist der so und so, dann wird man reingebieten, dann sollte man zunächst mal den Herr verpreisen und dem erzählen, wie toll er doch ist und so weiter. Dann wird, dann am besten auch noch ein Gefängnis präsentieren, das ist da auch immer ganz wichtig, eben diese Gridbook-Bohlogik.

Ich gebe dir etwas und wenn du das Gefängnis annimmst, dann verpflichtest du dich ja praktisch um die Kette auch mir was zurückzugeben. Dann wird der Herr verimpft fragen, was in meinem Begea ist und dann kann ich kurz und knapp eben meinen Wunsch vortragen und dann sollte der Herr vermehr auch entsprechen, wenn er mir wohlgesommen ist. Was ich hier sehe, ist das genaue Gegenteil. Sie soll ist er nicht preisen, sondern beleidigen.

Sie soll auf ist das Frage nicht antworten, also ist da wird praktisch dem üblichen Prozedere entsprechen, indem sie zahlt nach ihrem Begea fragte, aber auf der dessen soll Zalt um eben sich auch nicht verbeugen, ansonsten ist das Verbeugen oder Niederwerfen immer ganz zentral. Sie soll kein Geschenk mitbringen und sowas, sondern soll pranzvita einer Gleichgestellung zuerst sprechen.

Also die geht wirklich dazu, zu der mächtigsten Göttin, die ohnehin der Borderline Persönlichkeit er hatte und der irgendwie in ihrer Freizeitstätte dem Erdboden gleich macht und fängt an die zu beleidigen und sogar in ihrem Gebrüll zu plagen. Ja, wieso macht die da? Es wird auch gleiches mit gleichem bekämpft. Also das Gebrüll der Ist da wird auch mit anderem Gebrüll eingezahlt.

Es ist nicht so, als hätten wir eine andere Umkehr oder so, sondern es wird gezeigt, schau mal wie nervig du bist. Du verhältst dich, du bist respektlos, du tauchst bei mir nachts in meinem Zimmer auf und schreist rum, während ich schlafe. Jetzt kommt jemand bei dir nach Hause und schreibt mal rum und dann schauen wir mal wie dir das gefällt und am Endeffekt kommt man zu einer vernünftigen Lösung, wo alle Seiten jetzt kein Verlierer haben.

Ja, das ist der Geschichte. Ich sage es natürlich. Alle dürfen ihr gesehen halten. Ja, aber ist es in dem Moment wirklich an einer vernünftigen Lösung interessiert? Also wir reden ja von einer gewalttätigen Göttin, die ohnehin zu irrationalen Zornen neigte und eigentlich ungesiegbar ist, der Herr und absolut zerstörerisch.

Und es heißt explizit, Anaku Agufefa Ape Panikati. Ich aber sagte eher zu Zaltum, um sie zu reizen, erschuft dich. Es geht offensichtlich explizit darum, Ista zu provozieren. Und an einer späteren Stelle haben wir auch noch die Aussage, der Anfang des Zeits abgebrochen entweder ihr Wüten oder ihr Herz, der Zorn, die flug des Meeres möge dich erreichen.

Also es geht offensichtlich explizit darum, den Zorn ist das, herauf zu beschwören. Und was ist dann zu erwarten? Ja, was vielleicht das Ista Zaltum angreift? Das ist ihre Natur. Gleichzeitig ist Zaltum aber von eher auch mit so vielen Kräften ausgestattet, insbesondere eben mit ihrer festen Zähne gestalte und so.

Sie ist nach einer Aussage Zupfüff, also Praktiver, überzogen wie mit Edelmetall, also das ist eigentlich so ein Begriff, den man sonst zum Beispiel bei irgendwie ja einen Metallüberzug von Statuen verwendet. Und sie ist eben unbeugsam und so. Also was fein ist, was wir uns das so vorstellen, dass Ista jetzt Überzeitung herfällt und sie bekämpft und die beiden kämpfen und so.

Aber Zaltum eben tatsächlich stark genug ist, dem Stamm zu halten. Und das dann, was fein ich, so lange bis irgendwann Ista dann doch bereit ist zu verhandeln und zu eher geht und dann eben fordert, Zeitung zurückzurufen. Also Zaltum fungiert hier, was fein ich, als so etwas wie ein lebender Boxsack, an dem Ista sich abreagieren soll und praktisch so lange all ihre Kraft und all ihre Wut daran auslassen, bis sie sich irgendwann von selbst beruhigt.

Und dann hat Zaltum ihren Zweck erfüllt und er ruft sich zurück und dann zum Schluss wird eben auch noch dieses Festjahr von eher begründet und das heißt, da soll ein Wirbeltanz stattfinden, als Ritual des Jahres. In Gedanken an diese Ereignisse. Und damit kommen wir jetzt tatsächlich hier praktisch zur kulturellen Realität des Ganzen. Da wird ihr offensichtlich da auf die Gegenwartbezug genommen, was wir bis heute so machen.

Wenn wir verschiedene Stellen des Textes gucken oder auf in anderen Texten, der so rund umher ist, dann wird dort zum Beispiel Hamfs Gerne mal mit Tanz assoziiert und umgekehrt. Also am Anfang dieser Preisung heißt es irgendwie, dass es tanzen lassen, dass es Kampf ist oder so. Und auch Zaltum wird an einer Stelle Schaliabs bezeichnet, also irgendwie Wirbeln, Rasen und so was.

Also wir haben hier ohnehin schon diese starke Konditation. Und wir wissen auch aus anderen Quellen, dass im alten Mesopotamien Leute gab es Ritual-Experten, die eben im Kult solche extra-diffinitänze und Schaukämpfe und so was aufgeführt haben. Sie haben sich teilweise auch selbst verletzt und das eben insbesondere im Kult der Ishta. Und aus der Alte ist nun tatsächlich meine Interpretation, dass es wahrscheinlich darum geht, dass hier in diesem Wirbeltanz, Jahr für Jahr dieser Kampf zwischen Ishta und Zaltum nachgestellt wird.

Das wird reinszeniert. Und das bedeutet beim Mythos natürlich, der Mythos selbst wird dadurch wieder real. Der wird in die Gegenwart transferiert. Und was ist das Ergebnis? Ishta wird beruhigt. Es hat einmal dazu gedient, Ishta zu beruhigen, also wird es auch jedes Jahr wieder dazu dienen. Und damit wird Franks aus diesem Mythos, der irgendwann grauer Vorzeitstart gefunden hat, ein Ritual gemacht, das wir jetzt jedes Jahr verwenden können, um Ishta präventiv zu beruhigen.

Und wohlgemerkt ist ihr, den nicht darum, Ishta zu unterwerfen oder zu domestizieren. Sie ist natürlich eine Kriegsgöttin. Das weiß man ja auch im alten Lesbottamin. Die kultische Realität kann man ja nicht umschreiben. Und letztlich als solche braucht man sie eben auch. Es wird ja auch explizitär gesagt, dass sie eben auf die Menschen achten soll und so.

Und eben vor allem auch das Leben von König Hammurapi erhalten. Also das heißt, ihre irrationale Wut und Gewalt wird entschärft. Sie soll nicht mehr einfach willkürlich überall Krieg führen, aber sie soll schon noch bereit stehen, um eben die Interessen des altbar bilonschen Reiches zu vertreten und dessen Freunde eben mit all ihrer Macht zu verfolgen.

Ja, für mich ist sehr schöne Interpretation von etwas, was sonst in der reinen Fragmentar, also nur in den Fragmenten jetzt ja, ich kann das automatisch erschließt, vor allem wenn man nur den ersten Teil hat und das Lobel, die da am Anfang hört und dann, also das Spannende wäre natürlich in der Kampfszene zu sehen, welche Rolle der Wirbel im Kampf spielt.

Ob es nicht in dieser Kampfszene, dann tatsächlich vielleicht Motive des Kampfes im Wirbel von, was weiß ich, oder der Kampfstil, keine Ahnung, sich besonders an irgendwelchen Ringern orientiert oder so. Und dafür, dass nicht jeden gewirbelt wird und deswegen, dass dann auch tanzttechnisch übernommen wird.

Weil das ist noch so ein Sitz hier, dieses verfehlende Puzzleteil, da die wie kommen wir denn dann von diesem nicht bekannten Kampf zum Wirbeltanz automatisch, so in dieser Konstruktion. Das wäre natürlich extrem spannend, wenn man, wenn man ja, da noch irgendwie eine Referenz hätte, aber wer weiß, vielleicht wird es ja noch nicht dafür gefunden.

Das wäre toll, dass wir das fehlende Stück finden würden. Interessant ist eben auch, damit kommen wir jetzt zum Titel der ganzen Komposition. Dämlich auf der zweiten Tafel dann wird Ilsteins Agus Haya bezeichnet, womit erst nach der Lücke nach dem Kampf. Und ja, Agus Haya ist aus anderen Texten bekannt, ist ein Beinahme der Ilsta und tatsächlich immer in so einer Kriegerduschend Funktion.

Also das ist eben diese zerstörerre, verbrüllende Kriegslöster in der Ilsta und die Ilsta, die eben verbunden ist mit dem Wirbeltanz. Denn Agus Haya ist eine kumpfe Ethmologie, aber feinde ich nicht ursprünglich akadisch, ist aber offensichtlich verwandt mit dem Wort Usttu. Und das ist eben dieser Wirbeltanz, der hier genannt wird.

Oder auch mit dem Wort Garshump für Wirbeln tanzen. Das taucht auch schon am Anfang da zum Beispiel aus, denn es heißt, sie umtanzt Götter und Könige in ihrer Manniskraft. Also die Agus Haya ist eben die Wirbeltgekämpfentanzende Ilsta und neben auch Zaltum wird als Wirbelt geschrieben. Das heißt, da muss es schon, ne, also es gibt eine sprachliche Verbindung dort, auch wenn wir nicht genau wissen, wie der Kampf abläuft.

Wir sehen die Zeichen überall da schon gesetzt. Ja, das ist ein gutes Beispiel mal, wie so was tatsächlich abläuft. Ich finde es sehr spannend, dass du das mitgebracht hast heute, um uns einfach mal zu zeigen, wie denn jetzt als Beispiel an einem Lied da gearbeitet wird normalerweise. Wie vielleicht ein Stück ausgegangen wird und wie der Kontext des Mythos auch eine Rolle mitspielt und eben die lebende Tradition zu der Zeit eine Rolle spielt für die Verschriftlichung des Mythos auf eine Art.

Weil das ja eine andere Art ist, wie Sitchin Arbeit. Ich meine Sitchin hat jetzt den gleichen Text, wenn man das anders überlegen oder die Pre-Astronautiker, wenn sie diesen Text gesehen hätten, hätten ihn wahrscheinlich selbst wenn sie die Übersetzung so haben quergelesen geguckt, geht es hier irgendwo um Themen, die ich Alien oder Himmelsartig referenzieren kann.

Und wenn es diese... So, sehr, dann was vorhin sagt. Zwar ein Zaltum, irgendwie ein Kampfroboter, der da gefaffen wird, um irgendwie mit statt zu kämpfen. Weil es gibt den Begriff mit der Regierung, mit der Silbernen und damit hat man automatisch einen guten Aufhänger, um zu sagen, da wurde ein Roboter erschaffen und an dem es sich abarbeiten kann und so.

Ja, man sieht eben, wie geht man mit solchen Texten um? Also einerseits die Grundlage absolut ist eben gute Philologie. Man muss den Text neu übersetzen und oft geht es wirklich um kleine Bedeutungsnorsen in einzelnen Wörtern. Es reicht nicht unbedingt, eben mit einer vorliegenden Übersetzung zu arbeiten.

Also zum Beispiel die Stelle, ich schuf dich um sie zu reizen, dieses reizende, akadische Raffaume. Das wurde zum Beispiel von den bisherigen Bearbeitern auch anders übersetzt. Also das ist nun, dann mal auf meinen Ergebnis, dass das war freilich die beste Übersetzung, wie das Wort ist. Oder zum Beispiel die Stelle, wo es heißt irgendwie, dass er noch nicht aufgestanden ist.

Auch die Zeile konnten früher Bearbeiter so noch gar nicht richtig übersetzen, beziehungsweise haben das ganz anders übersetzt. Also die neue Übersetzung geht nicht auf mich selbst zurück, sondern da habe ich einen Tipp von meiner Professorin Franz Goll bekommen, die das natürlich auch alles begleitet und überprüft hat.

Und so, das ist halt zunächst mal die Grundlage. Also eine wirklich fundierte philologische Übersetzung. Dann muss man nicht nur einfach einzelne Zeilen irgendwie rausnehmen, die haben ins Narrativplasen so wie Setschendas machte, sondern eben den ganzen Text in seiner Gesamtheit auf Versuchen zu verstehen, worauf läuft der Text hinaus, eben insbesondere auch immer das Ende, also so eine mit Untergrundophonien oder in der letzten Refrain.

Was wir da noch mal festgestellt haben, da hat man oft die ganze Zentralen Aussagen, oder genauso, da gab es mehrere Texte auch oft am Anfang, wo es irgendwie heißt, das und das gab es noch nicht, dann leuchtet meist der Text darauf hinaus, dass es das dann irgendwann doch gibt, dass das dann in seinen Tritt.

Und so, wir müssen eben die kulte für Realität immer vor Augen haben, wofür diente eigentlich dieser Texte tatsächlich damals im alten Lesepotamien. Diese mütefin Texte im alten Lesepotamien sind üblicherweise nicht einfach Gefichtschreiber und wie jetzt meinetwegen bei Herodotto oder so, sondern die Stammer halt aus dem Hult, das sind religiöse Texte.

Und da müssen wir uns vorstellen, bzw. das wird hier explizit so gesagt, dass dieses Lied wahrscheinlich bei diesem Fest vorgetragen wurde und weil es diese Aufführung begleitet hatte. Und manchmal machen die Texte eben noch explizite Aussagen auf zur Funktion. Also hier heißt es eben, dass das in der Zeit von König Amorapi komponiert wurde und dass er und Ifta und die Menschen das förmen sollen und dann sei Amorapi verliehen ewiges Leben.

Das ist nicht bloß ne Phrase, sondern dahinter steckt ja die Idee letztlich von so einem, kann man sagen, geselftes Zertrag, weil so kalt es zu Luhgörtern und der Mensch, bzw. Amorapi lässt dieses Preislied komponieren und Aufführen jedes Jahr wieder zum Rume Ifta um ihren Ruhm zu mehren und im Gegenzug verleitet sie ihm dann ein langes Leben, kvitt pro quor und immer auch die Menschen führen diese Rituale auf zu ihren Ifta um ihren Ruhm zu mehren und eben mit dieser Rehenszenierung des Kampfes und im Gegenzug dann beruhigt Ifta ihr Herz und sorgt für die Mensch.

Und zu guter Letzt ist natürlich das Wichtigste überwinden, dass wir eine Kultur-Histosche Hintergrundbissen mit einbeziehen. Was wissen die über all diese Dinge, die hier vorkommen und natürlich auch die Worte, solche aus anderen Texten, dann natürlich umso wichtiger Texte, die möglichst nahe, zeitlich und räumlich da dran zu verorten sind und literaturgeschichtliche oder eben wenn es weiter weg ist, wie haben wir uns die Überlieferungsbedingungen vorzustellen und so.

Ja, die Überlieferungsbedingungen, also Leute wie Sitzchen, die da nicht mal zwischen den Sprachen unterscheiden, sind natürlich große Probleme so was irgendwie den richtigen Kontext auch einzuordnen, selbst wenn sie guten Willen wären, das zu tun. Also mit seiner Mischung aus Intention und Vorwissen auch irgendwie aus, ja, beides muss am Korn, damit man am Ende was Stimmiges bekommt als Ergebnis.

Absolut, auch zum Beispiel intertextuelle Beziehung. Also hier diese Parallel zum Gilgamesh-Eppos, der wird wahrscheinlich kaum ein Zufall sein. Also entweder ist das gerekt von Gilgamesh-Eppos sehr inspiriert, das ist auch irgendwie um diese Zeit entsteht. Wir können nicht sicher sagen, ob es älter ist, wer durchaus möglich, aber auf jeden Fall war der Gilgamesh-Stoff ja weit verbreitet und bekannt.

Oder beide gehen wahrscheinlich auch ein gemeinsames Erzählmotiv zurück, was da halt rund diffundiert in der Kultur und genauso auf Parallel der Gönn-Prasis-Eppos und so, dass die Zahlung da ja aus sehr irgendwie Dreck und Spucke erschaffen wird. Das ist natürlich irgendwie die Menschenschöpfung da, oder die Verleihung der Machtmittel an Ichter und Zahlung, das haben wir auch in anderen Texten wieder.

Also da werden natürlich auch wieder andere Mythen praktisch ins Gedächtnis gerufen, reaktiviert, die der Zuhörer natürlich kennt. Ja, ja, ja, um dieser gesamte Kosmos an Vorwissen, der uns teilweise ja verloren gegangen ist, aus dem aber geschöpft wird schon in den frühesten Dingen. Wir dürfen uns ja, also sie macht mir ja manchmal traurig, die Vorstellung, dass wir ja wahrscheinlich die letzten 20.000 Jahre und länger uns Geschichten erzählt haben, die wahrscheinlich auch sehr gut waren mitunter und von denen wir aber nichts wissen.

Also was alles an, nicht nur das große Drama, was wir alles an Niedergeschrieben und Sachen verloren haben, was ja das nächste ist, dass wir einen, weiß nicht, prozent der Menschheitsliteratur nicht haben, aber das gab ja einen riesigen Fundus in eine altgriechische Literatur, altpabilonische Literatur, die wir nicht, die verloren gegangen sind einfach über die Zeit und die Dinge, die wir dann haben, also diese riesige Tradition, es ist ein Bild, ein Blick in eine Welt aus verlorenem Geschichten auf eine Art und Weise, so ein Fenster in einem Kosmos aus Geschichten, die sich die Leute erzählt haben und die wir nur sehr fragmentarisch und nur sehr Stückweise haben.

Sie sind schießig, ihr habt mehr, wo ihr gelesen nicht ein Füß rausziehen. Genau, so ein Tropfen aus dem OZ, an dem wir da irgendwie ab und zu singen, ich finde das auch so faszinierend. Und ich bin mich auch sehr froh, dass wir irgendwann mal angefangen haben, die Sache mit der Schrift zu machen. Das war absolut, würde ich sagen, wenn wir in die Menschheitsgeschichte anschauen, doch eine der guten Erfindungen, dass wir diese Supertechnik, diese, muss man sich auch vergegenwärtigen, wie unglaublich diese Erfindung am Anfang gewirkt haben, muss zu sagen, da kann ich etwas aufschreiben und es kann dann jemand an einem anderen Ort lesen und hat das Wissen, ich kann Wissen von Mitteln über Ort, über Zeiten hinweg,

ich muss nicht Präsenz sein, ich muss nicht der Person des Eins zu Eilens erzählen, sondern ich kann quasi meinen Gedanken und meine Sätze in eine Lehmtafel prägen und die andere Person hört meine Stimme dann im Kopf sprechen. Das ist ja an sich, wir vergessen immer wie Magis Schrift ist. Das ist tatsächlich etwas mit dem wir einfach aufwachsen, das natürlich ist, das uns von Anfang an umgibt, aber es ist wirklich eine unglaubliche Kulturtechnik und führt natürlich auch zu einem ganz anderen Wissenstransfer, wie wir immer nur ein paar Sachen von seinen Eltern erzählt bekommen und das dann irgendwie weiter gibt. Also dieses Landsamst von Kultur.

Eben, nicht umsonst haben wir aus dem alten Mesopotamien mehreren Mülten über die Erfindung der Schrift. Also wo es tatsächlich heißt, dass die Göttin Nisabar, die eben Schreibergöttin die Schrift erfunden hat, um ein Preislied des Enki festzuhalten oder der König Enmercara, der als Erster die Schrift erfindet, um dem Herrfer von Arata hinter den sieben Bergen eine Nachricht zu schicken.

Das war schon damals entsprechend bedeutsam und wurde immer erholend, wie die in der Region so reflektiert. Ich denke nur an die Schicksalstafel, die als eine Schriftkafel vorzustellen ist. Die Schrift taucht dann natürlich auch wieder in den Geschichten auf und wird wieder ein Mittel, das referenziert wird als Teil der Welt der Menschen dann, weil es auch Teil der Welt der Götter.

Ich auch jedenfalls nach der heutigen Folge Lust, ein T-Shirt zu machen, zu somerischen Göttin des Bieres, wie sie alle Götter ständig bedrunken hat zu unser Allemwohl. Das ist mal wieder... Es gibt sogar eine Biermarke, die in dem Kasi benannt ist danach. Wie bitte? Es gibt sogar eine Biermarke, die nach ihr benannt ist.

Ach wirklich? Dann kriege ich wahrscheinlich Copyright-Probleme, muss ich aufbauen. Oh und sogar ein Biske. Oh, das ist auf jeden Fall ein sehr guter Name, um Alkohol zu benennen. Ich habe irgendwann mal in einem Geo-Epoche oder so einen zweifelhaften... Ich habe einen sehr guten Markt erzielen, was ich damals sehr genossen habe, wo ich jetzt das nicht als Quelle angeben wollen würde, dass das bayerische Wort Semmel mit dem somerischen Wort für Brot irgendwie verwandt wäre.

Ist es im Studium bei euch mal aufgetaucht oder ist es so ein Popmütos? Hast du das mal gehört irgendwo? Also das heißt nicht, wie das Bär somerische Wort für Brot nicht heranlehrend. Also das hat wir an. Das ist eine hegemonologische Herleitung gäbe, die darauf zurückgehen würde. Das wäre natürlich mysteriös, wie das funktionieren sollte.

Das habe ich mich immer schon gefragt. Also seit damals habe ich diesen Fakt bestimmt viele Leuten erzählt. Und jetzt wenn du hier bist als Factchecker, ist es der richtige Moment für mich, das einmal noch zu überprüfen, damit ich dann im Folgen aufhören kann, das Leuten zu erzählen. Aber ich habe es nicht selber erfunden, Felix.

Also Brot wären somere Finden da oder so was. Und im Akadem, also das Gässende oder das Zeressende bedeutet. Ja, als Grundmittel. Das Zeressende ist das Brot. Ja, sehr gut. Dann kann ich das auch in... Es ist ein weiterer Mütter, den ich selber reproduziert habe, in dem ich im Rahmen dieses Podcasts aufklären konnte und jetzt aufhört zu reproduzieren.

Ich will ja nicht so tun, als würde ich ja nicht auch sehr viel überlernen. Aber etwas anderes ähnliches habe ich dafür. Unser Wort Beschickert zum Beispiel ist tatsächlich verwandt mit dem akadischen Wort für Bier. Akadisch Schicker rum, das Bier. Das geht dann natürlich über das Gebirge und das Ich jede für, das zu unserem Beschickert.

Das ist doch ein schöner Ersatz dafür. Wenn wir jetzt das Leuten erzählen, das kann ich noch besser anbringen wie die Semmel, wenn ich in der Kneipe bin. Und das bietet sich ja wirklich sehr gut an. Also Beschickert muss auch aufs Tischer drauf, habe ich das jetzt hier. Uns jedenfalls. Denke, das ist doch ein passendes Schlußwort.

Das ist wunderbar. Hier vielen Dank, dass du die Zeit genommen hast. Wir überlegen uns auf jeden Fall mal nächstes Jahr noch ein Thema, wo du gerne wiederkommen kannst. Ich habe große Lust darauf. Wir können gerne auch in die anderen. Du hast ja auch gesagt, die andere Reihe an der du geschrieben hast, ist jetzt ein ganz anderer Bereich, den du vielleicht studiert hast, mit Wiederkehren aus dem Mittelalter.

Dazu könnten wir sehr, sehr gerne, wenn du da viel Serie an der Recherche gemacht hast, schon eine Folge machen. Das würde mich auf jeden Fall auch sehr interessieren. Da könnten wir mal noch in eine andere Zeit-Epoche stoßen und gemeinsam da ein bisschen quatschen. Ich sehe auch hinter dir in deiner Bücher, wenn steht ein großes Buch zu den Kelten.

Kelten ist ein ganz bestfaches Gebet, aber da hätten wir noch einiges. Wir finden auf jeden Fall noch ein paar Zeit. Bonsu-Zeit. Ja, Bross-Ace-Collapse sollten wir eigentlich machen, bevor wir wiedergegangen aus dem Mittelalter machen. Finde ich so spannend, habe ich große Lust darauf. Wenn ihr den Podcast unterstützen wollt, könnt ihr das auf YouTube tun oder auf Patreon, auf Patreon, slash alle Zeit der Welt.

Und ich lese am Ende der Folge immer einmal unsere Unterstützer und unsere Unterstützerinnen vor, die gern vorgelesen werden wollen. Das sind der Cooler, der Herr Fischer vom Ardenkgymnasium, Fanny Dietrich, Freier Stuart, Onkel Diddy, Petrosilius Zwackelmann, Alexi, Katharina und Fernando. Vielen lieben Dank euch allen und natürlich auch allen, die uns unterstützen und jetzt hier nicht in der Liste sind.

Bedeutet uns sehr viel, dass ihr uns monatlich ein, zwei Bier ausgibt für den Podcast. Das ist eine große Freude und motiviert uns das weiterzumachen auf jeden Fall. Macht's gut live, bis nächste Woche. Ja tschau, ihr spart!

0:00 / 0:00