AUSTRIA FIRST

Wolfgang Kieslich über seinen Wechsel zur FPÖ, Magnus Brunner und echten Wiener Schmäh - Musik und Politik

Mittwoch, 28. Oktober 2026 · 15 min

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Shownotes

Vom ÖVP-Personalvertreter zum pointierten FPÖ-Politiker und Politikanalysten beim „eXXpress“: Wolfgang Kieslich blickt im offenen Gespräch mit Volker Höferl auf seinen politischen Weg zurück. Im Talk nimmt der ehemalige Wiener Landtagsabgeordnete kein Blatt vor den Mund – von den Gründen für seinen Bruch mit der Volkspartei während der Corona-Pandemie über persönliche Einblicke in die Zusammenarbeit mit Magnus Brunner bis hin zur aktuellen „Österreich zuerst“-Herbsttour mit Bernhard Heinzlmaier durch Niederösterreich und das Burgenland.
Neben den politischen Abrechnungen und klaren Analysen zeigt sich der streitbare Wiener von seiner ganz persönlichen, humorvollen Seite: Er verrät, warum ihm das typische Wiener „Raunzen“ zutiefst widerstrebt, welche Musik ihn bei der Autofahrt begeistert, warum er mit modernerem Schlager wie jenem von Helene Fischer durchaus etwas anfangen kann und weshalb er Kabarettisten wie Monika Gruber und Gery Seidl für ihren schonungslosen Klartext schätzt.
Natürlich hat Wolfgang Kieslich auch sein ganz persönliches Lieblingslied mitgebracht – und da kommt ihr ins Spiel: Welcher Titel verkörpert für ihn ein Stück echtes Heimatgefühl? Hört genau hin, ratet mit und sendet euren Tipp samt Namen und Adresse per WhatsApp direkt an uns über austriafirst.at. Unter allen richtigen Einsendungen, die bis Donnerstag um Uhr einlangen, verlosen wir das begehrte AUSTRIA FIRST Kaffeehäferl – das legendäre „Häferl vom Höferl“! Die gesamte Ausgabe gibt es jederzeit zum Nachhören auf austriafirst.at, in der AUSTRIA FIRST App und überall, wo es Podcasts gibt.
MUSIK UND POLITIK hört ihr immer neu am Mittwoch von 11 bis 12 Uhr – sowie an den weiteren Sendeterminen am Mittwoch von 17 bis 18 Uhr und am Donnerstag von 6 bis 7 Uhr – direkt über die Webseite austriafirst.at oder in der neuen AUSTRIA FIRST App:
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Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Musik und Politik. Heute mit einem, ja man kann es fast so sagen, mit einem bunten Hund, zumindest politisch betrachtet. Mein Gast heute ist euch allen wahrscheinlich bekannt vom Express, wo er immer politische Analysen liefert. Es ist der frühere ÖVP, aber seit einigen Jahren FPÖ-Politiker Wolfgang Kieslich.

Herzlich willkommen in der Sendung.

Dankeschön und danke für die Einladung.

Ja, Wolfgang, auch für dich gibt es die beiden Musik- und Politik Einstiegsfragen. Die erste ist, welche Gemeinsamkeiten kannst du denn zwischen Musik und Politik erkennen? So du überhaupt welche erkennst.

Naja, es sollte beides eigentlich geschmädig sein oder von sich gehen und beides gut im Ohr verankert bleiben. Ich glaube, das ist auch die Aufgabe sowohl von Politikern als von guten Radiosendern.

Und die Musik, wenn du an dein Leben denkst, welchen Stellenwert nimmt ihr ein? Eins wäre das Niedrigste, zehn wäre der Höchstwert?

Naja, da bin ich ungefähr bei sieben oder bei acht. Also sobald es möglich ist, speziell im Auto geht gar nicht ohne Radio, im Büro natürlich auch, so ganz leise im Hintergrund und auch zu Hause. Immer wieder ist die Musik dabei, also ich bin schon Musikaffin.

Ihr hört Österreichs Patriotenradio Austria First, Musik und Politik. Volker Höffel begrüßt euch sehr herzlich. Bei mir ist Wolfgang Kieslich, FPÖ-Politiker, nunmehr, aber natürlich auch stark bekannt und gut bekannt als Politanalyst beim Express. Lieber Wolfgang, wenn du zurückblickst, wie hat denn dein Weg so generell begonnen?

Warum ist es die Politik geworden für dich?

Naja, ich habe begonnen eigentlich als Personalvertreter in meiner ersten Dienststelle. Also in der Privatwirtschaft sagt man halt Betriebsrat, war mit 2024 schon Dienststelle-Ausschussvorsitzender, habe eine Ausgliederung meiner Dienststelle begleiten müssen, bin da immer wieder tiefer in das politische Geschäft reingekommen und habe sehr bald Gefallen daran gefunden, erstens einmal Menschen wirklich zu helfen.

Und habe dann irgendwann die Leidenschaft entwickelt, also mehr auszubauen, bin in die Bezirkspolitik gegangen und am Ende des Tages stand dann die Gemeindepolitik in Wien.

Und das war zu Beginn unter der ÖVP-Egide, wenn man so will. Also du warst einmal ein Schwarzer, wenn man so will.

Das kann man so sagen. Ja, ich war eine Schwarze gekommen, so wie viele andere auch mittlerweile. Die einen waren früher Schwarze, die anderen waren früher rote. Bin ja mit dem Bernhard Heinzelmeier jetzt auf Tour, er war der Roter, ich war der Schwarze einmal. Wir haben beide unsere Heimaten jetzt in der FPU gefunden und wir sind jeden Tag noch glücklicher darüber, dass es so gekommen ist.

Am Ende des Tages bei mir war es die Geschichte mit Impfen. Ich bin ungeimpft, ich stehe dazu und wie mit Menschen damals umgegangen wurde, wie gespalten wurde die Bevölkerung und wenn ich mir gestern angeschaut habt oder auch gehört habt, den ich Herrn Fandabellen, wenn ihr über Spaltung redet, da konnte man eher das Lachen, weil damals hat man nicht gehört in Corona-Zeiten.

Jetzt kommt er wieder mit der Spaltung daher der Gesellschaft. Ich kann den Menschen nicht mehr zuhören. Am Ende des Tages war es die Impfgeschichte der damaligen Bundesregierung und wie die Schwarzen damals in die Knie gingen vor den Grünen. Und bei mir ist es darum gegangen, ich war damals Gemeinderat und Landtagsabgeordneter in Wien, ich wollte mich wieder in den Spiegel schauen können.

Und die einzige Möglichkeit, das wieder zu können, war für mich einfach der Wechsel zu den Freiheitlichen.

Du hattest ja eine Zeit lang auch einen sehr bekannten Chef mittlerweile in die EU weggelobt. Ich spreche von Magnus Brunner, ohne jetzt da Geheimnisse verraten zu wollen. Aber hättest du dir gedacht, dass aus dem EU-Kommissar irgendwann wird?

Hätte man damals nicht gedacht. Also wie der aus Farlberg nach Wien gekommen ist, er war ja vorher Bundesrat, so das erste Jahr, ich wollte es im Kabinett für Verkehrsangelegenheiten zuständig, war er noch relativ bodenständig. Da war er, muss ich sagen, für einen Farlberger, habe ich gesagt, hat er relativ viel Schmäh sogar.

Und der Wiener legt die Latte für einen Schmäh relativ hoch. Da war er nicht einmal so uns wieder, dann ist er immer mehr abgehoben. Den Verkehrsbereich hat er jetzt nicht nur aufgrund der guten Mitarbeiter wie mir halbwegs gut im Griff gehabt, so die Aufpasserfunktion für die Gehwäsler. Beim Lobautunnel ging es erst einmal los, da durfte es keinen Widerstand geben, weiß um von ganz oben.

Und ich glaube, dann wie er Finanzminister wurde, das war ihm schon eine Nummer zu hoch. Und man hat das Ergebnis gesehen. Es waren dann die Experten ja schuldet, auf einmal 8 Milliarden mehr Defizittabeln als angenommen. Das war nicht seine Geschichte. Er war früher mal in einem Unternehmen tätig, da hätten ihm die Finanzgeschichte noch zugetraut.

Wahrscheinlich nur eher als dem Gernot Blümmel vorher, der ausgebildeter Philosoph war. Nur, dass er jetzt für Remigration zuständig ist in Brüssel oder Migration, Remigration wäre das, was er durchführen sollte, passiert noch nicht. Naja, da hat er nie was damit zum Tun gehabt, dass viele Gespräche hätte er nicht miterlebt oder mitnehmen können, dass das eine große Affinität wäre.

Aber ich sage es mal so, der Lokruf des Geldes ist halt sehr gross.

Dann lass uns die Vergangenheit, Vergangenheit sein. Schau mal in die Zukunft. Aktuell bist du unterwegs im Rahmen des FPÖ Heimatherbstes. Auf der Österreich zuerst Tour kann man das so sagen?

Kann man genauso sagen. Diesen Titel hat unsere Tour, die von Bernhard Heinzelme und mir, die FPÖ Niederösterreich gegeben. Und weil das so gut läuft und der Zuspruch so groß ist, hat uns das Burgenland jetzt auch noch ersucht, ob wir nicht ins Burgenland auch kommen wollen, wo wir jetzt Dienstag und Mittwoch auch sind und da freuen wir uns auch schon drauf, das zweite Bundesland und da bauen wir es einmal noch in Niederösterreich.

Und es ist wirklich toll, was für, ich sage ja nicht, was für Begeisterung wir entfesseln, sondern was für Begeisterung die FPÖ entfesselt, wie viele Menschen zu diesen Veranstaltungen auch kommen, eben um die freundliche Familie noch besser kennenlernen zu können, aber auch, dass natürlich einmal den Heinzelmeer oder den Kieslich so sehen, in echt und schmäh führen mit uns, weil das taugt den am meisten, dass wir halt den Wiener Schmäh nach Niederösterreich ins Burgenland bringen und sagen, das klingt jetzt so blöd, wenn ich das sage, aber endlich sicher einmal in echt und nicht nur im Fernsehen.

Und das macht uns beiden halt Spaß und wir reden da wirklich zwei Stunden und bis zur letzten Sekunde hurchen uns die Leute zu und werden nicht miert oder unruhig. Es macht einen Spaß. Es kommen viele nachher noch zu Privatgesprächen. Es ist einfach leibend und wir schauen einfach, dass wir echt eine gute Stimmung für die FPÖ machen und gerade auch für die bevorstehenden Wahlen.

Und ich glaube, die Nationalratswahl steht schon mehr oder weniger vor der Tür.

Ihr hört Musik und Politik in dieser Woche zu Gast Wolfgang Kieslich, euch allen bekannt natürlich von seinen Analysen beim Express. Jetzt ist er hier bei mir im Austrier First Studio und lass uns über Musik sprechen. Wenn man sich einen Tag von dir anschaut, wo hat denn Musik da Platz?

Naja, ich kann jetzt nicht sagen, die ganze Zeit, wenn ich da arbeite, dann ist mein Dienstgeber wahrscheinlich verärgert, also sage ich das lieber nicht. Immer wenn es die Zeit bietet. Also meistens haben wir fix im Auto oder auch zu Hause, wenn mir die Frauen noch nicht zu Hause ist und ich habe Zeit, setze ich mich gerne mit einem Buch hin, lasse mich im Hintergrund von Musik ein bisschen berieseln, muss selbst für mich feststellen, früher habe ich mir so Radio Energy gehört, also hat mir die Bumb-Bum-Musik, Techno gefällt mir schon noch immer gut.

Aber ich ertappe mich selbst, dass ich immer mehr Radio Niederösterreich oder Radio Burgenland höre oder auch Radio Wien, die Regionalsehender, da spielt es halt schon die Politik für mich alt. Und jetzt bin ich doch vor kurzem 50 geworden. Der Musikgeschmack verändert sich auch. Das Einzige, was ich nicht so mitgehabe beim Schlager, da wechsle ich dann doch.

Das verwirrt mich jetzt ein bisschen, weil Radio Niederösterreich, Radio Burgenland, da ist doch Schlager eher angesagt.

Nein, nicht, nur da spüren sie relativ viel und das ist halt meine Affinität an die 80er Jahre. Und ein bisschen Italopop aus den 80er Jahren, so wie groß geworden bin, so quasi der Urlaub alles Klarkind in Bibeone oder Legnano, Itallopop, 80er Jahr, aber auf Englisch auch, das war meine Zeit. Und ein bisschen natürlich stark Astropopop, aber der Schlager, der ganz vehemente deutsche Schlager ist nicht ganz so meines, sagen wir es einmal so.

Warum nicht? Er freut sich generell Schlager immer größerer Beliebtheit, es gibt große Shows im Fernsehen, es gibt immer mehr Stars, ob das Helene Fischer ist, Andrea Berg und wie die alle heißen. Was fehlt da bei dir?

Bei der Helene Fischer war selbst schon einmal oder zweimal so gut, aber meine Frau überrascht mit Golden Circle-Tickets, weil die ist eine Helene Fischer-Fin, die gefällt mir auch nicht nur wegen optischen, sondern das ist schon ein neuer Schlager, das hat einen Schwung, ja. Und durchaus schnellere Rhythmen und so weiter.

Aber so diese alten Lamur-Hadscher aus den 70er Jahren, wenn ich so formulieren darf, das ist nicht so meins, was ein bisschen ins Raumzeit geht, also nicht jeder Schlager.

Also das heißt eher die modern produzierten, modernen Pop-Schlager sind eher deine Richtung.

Genauso kann man sagen, ja.

Gibt es sonst aus deiner Jugend irgendwelche Bands, wo du sagst, mit denen bin ich groß geworden, die höre ich bis heute gern, sei es jetzt Rock oder Pop?

Ja, früher war es so, so zu Schulzeiten im Gymnasium war ich stark YouTube in den 90er Jahren, mit denen ich groß bin, weniger Ponchobi, weniger ganzen Rosis, das war schon so quasi YouTube meine Band. Jetzt im Alter merke ich halt schon, dass Sachen aus meiner kleinsten Kindheit oder Jugend damals noch mehr wieder zurückkommen, auch mehr das Österreichische.

Und weil wir in Simmering einen Kulturverein, an Freidlichen auch haben und an Peter Alexander Imitator eingeladen haben, ist der Peter Alexander bei mir so wie der Großwin. Und seitdem bekomme ich das kleine Beisl von Peter Alexander eigentlich fast nicht mehr aus den Ohren oder aus dem Kopf. Und höre mir das wirklich immer bei jeder Gelegenheit an, weil das Lied so irgendwie so manifestiert oder zeigt, wie das alte Wien einmal war.

Diese Gemütlichkeit, er geht ins Beisel, jeder ist bei du mit dem anderen, der Alltag wird einmal auf die Seite gelegt, die trinken eins, ein paar Bier miteinander und das ist alles gut. Das war so eine Wohlfülloase. Und so kann man mal das alte Wien nochmal beschreiben. Da hast du dich noch wohlgefühlt und das geht heute leider immer mehr verloren.

Ihr hört Musik und Politik. Der Gast diese Woche ist Wolfgang Kieslich und wir haben schon über diese Wiener Wirtshauskultur gesprochen, zu der ja die Musik dazugehört. Das Wiener Lied ist auch so eine Spezialdisziplin, mag ich fast sagen, in Wien. Hat es dir das auch angetan, so wie es der Peter Alexander, der ein zeitloser Künstler ist?

Nein, eigentlich überhaupt nicht. Zu meiner Schande ist Wienerlied gar nicht meins. Ich bin eher ein Mensch, der immer an die Zukunft denkt und schaut, dass er immer gut gelaunt ist und gut drauf ist. Und das Wienerlied, das ist eher so das Ranzerische und so weiter. Das ist überhaupt nicht meins, muss ich gestehen als gebürtiger echter Wiener, das ist nicht meins, genauso wenig wie der Ostbahnkurte, obwohl er sein größtes Konzert bei mir im Bezirk am Ostbahnplatz gespielt hat, in Semmering.

Auch nicht so meins ist.

Das heißt, das Ranzerische, das man den Wienern ja eigentlich nachsagt, ist jetzt nicht so deins?

Nein, überhaupt nicht. Ich schau, dass ich gute laune, Ausstrahle und das verkörpert überhaupt nicht das, wie ich denke. Also hin und wieder wehleidig schon ein bisschen und so wie viele Männer, also Männerschnupfen ist schon was Dramatisches. Aber das Dauerranzen, das brauche ich eigentlich nicht oft Nacht, wenn ich einen Spritzer trinke.

Und du hast schon Konzerte auch angesprochen? Hast du auch schon Konzerte gegeben? Sprich, hast du ein Instrument gelernt oder bist du als Sänger aufgetreten irgendwo?

Nein, überhaupt nicht. Also für das, was ich mir das Botschaft schon in der Folksche, hat mir die Folksschullehrerin so ein Rassel in die Hand gedruckt, damit ich auch nichts falsch mache, wenn man die ganze Folkschulklasse musiziert. Also das war nicht meins, nie ein Musikstück gelernt, also nie ein Musikinstrument gelernt.

Ich war eher so der Sportaffine und Fußball gespielt, weil es klassisch heute lieber auf der Fußball gewesen gewesen als ein Instrument und so habe ich beibehört, ich höre lieber zu und gröle mit, laut und falsch.

Konzerte hast du angesprochen, Helene Fischer mit einer Frau, gibt es sonst noch denkwürdige Konzerte, wo du auch noch in 20 Jahren sagst, das war damals ein Wahnsinn?

Ja, eigentlich war das Helene Fischer-Konzert wirklich super, also in der Stadthalle. Das war echt toll, der Gabal lieber auch nicht schlecht. Der war leider damals zeitgleich wie der Herbert Kiegl in Simmering geworden, so haben wir ihn Herbert leider früh verlassen müssen. Aber er hat es verstanden, er war nicht angefressen.

Und was mir super gut gefallen hat, war im Steinbruch in Margarethen im Burgenland Edmund. Die zwei Typen, die gehen auch wirklich gescheit Gas. Also das ist schon so wirklich Austrop, wieder eine neuere Version. Das sind gerade Burschen, die taugen wir und die machen auch super Musik.

Steht in Zukunft noch irgendwas an? Haben wir schon Konzertkarten für irgendwelche zukünftigen Acts?

Nein, derzeit habe ich nichts in Planung, auch noch für keine Überraschungsgeschenke oder sonstigen Anlässe, nur eher Cabaret-Korten in derzeit. Also Geri Seidel ist den Mogewigler, der hat dann schmäh. Und bei dem merkt er, dass der auch sehr zum Nachdenken angefangen hat in den letzten Jahren, wo man sich ein Cabaret-Programm so durchschaut, den hole ich mir gerne.

Geri Seidel wurde in der Vergangenheit auch auf Veranstaltungen gesichtet, wo man sich gedacht hat, oh, hätte ich mir nicht gedacht, dass der dort mit dabei ist. Daniele Ganzer, wenn ich mich nur daran erinnere, da war nämlich selber auch dabei.

Ja, der Daniele Ganzer, den habe ich mir schon mal in Wiener Neustadt angeschaut, aber auch einige Bücher von ihm, sehr lesenswert. Ich möchte jetzt keinen Buchtipp abgeben, aber eigentlich schon. Also alle Bücher von Daniele Ganzer wirklich lesenswert. Fast eine Pflichtlektüre, wenn man sich mit der Geschichte überhaupt Imperium-USA beschäftigen will, wie dicken so die Amerikaner, die ja bei uns immer als die Guten dargestellt werden und der Russe, sind wir der Böse.

Dann wird man sich mal ausschauen, wie die Amerikaner über die Jahrhunderte mittlerweile agieren, als Weltmacht. Ganz finde ich toll. Und der Seidel, muss ich sagen, ich habe mir auch bei der Gruberin angeschaut, bei der Monika Gruber, die ja natürlich, es ist jetzt keine Österreicherin, eine halber als Bayerin.

Aber das ist natürlich meine Lieblings-Kabarettistin und es ist so schwarz, Kartenskriegen für sie, ich habe es jetzt kürzlich in Wiener Neustadt gesehen, das grenzt genial gut. Und muss man sagen, wenn ich das so sagen darf jetzt im Radio, die scheißt sich auch gar nichts. Die Rede, wie da schnell bewachsen ist und die pfeift den Regierenden gerade in Bayern, der CSU, der bundesweit, der CDU auch gehörig ins Horn.

Wollte ja gerade sagen, die scheißt sie nichts, du hast mir aus dem Mund genommen, quasi diese Worte.

Also die taucht nun heimlich Seil und es gibt noch etliche andere österreichische Kabarettisten, die ein bisschen munterer worden sind und nicht mehr so darauf achten, ob sie vielleicht dann noch vom ORF engagiert werden oder nicht und das finde ich gut so.

Dem kann ich mich nur anschließen. Ja, das war Wolfgang Kieslich, der Gast diese Woche bei Musik und Politik, einen breit gestreuten Musikgeschmack, ein Buch von Daniele Ganser, ein bisschen Musik dazu und dann kann der Abend schon kommen.

Genau, so ist es, ja.

Lieber Wolfgang, dann sage ich danke, dass du diese Woche unser Gast warst. Danke für dein Kommen.

Vielen Dank für die Einladung, gerne wieder.

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