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Perfect Pitch SPIEL 2026 - Part II

Mittwoch, 14. Oktober 2026 · 2 h 54

MP3

Shownotes

Die SPIEL ist groß. Die Neuheiten Liste noch größer. Aber welche Spiele sind wirklich einen Blick wert?
In der zweiten Folge unseres Vorschau Formats "Perfect Pitch" bekommt ihr 20 Audio-Pitches verschiedener Verlage – kurz, knackig und direkt von den Leuten, die Wissen worum es geht. Die perfekte Gelegenheit, schon vor der Messe herauszufinden, welche Neuheiten auf eure Wunschliste gehören.
Mit dabei sind Lars und Kai vom Podcast Koop Kartell (koopkartell.letscast.fm/subscribe) und Sascha vom Instagram Account Boarddrift (instagram.com/boarddrift). Gemeinsam hören wir uns durch die Pitches und geben euch einen kompakten Vorgeschmack auf die Spiele, die euch auf der SPIEL erwarten.
20 Pitches. Jede Menge Neuheiten. Und vielleicht euer nächstes Lieblingsspiel.
Kapitelübersicht:
• Begrüßung, Vorstellung Gäste und Ablauf
• Stonesaga - Board Game Circus Stand 2C130
• Stars of Ilumeïa - Ornament Games Stand 2D110
• Tornado Splash - MM-Spiele 6B300
• Paleo Weg der Ältesten + Paleolino - Hans im Glück Verlag Stand 2B210
• Cubaneo - Deep Print Games Stand 3B300
• Leviathan Wilds: Dunkelfels - Frosted Games Stand 3G300
• Hoplomachus Victorum - Frosted Games Stand 3G300
• Storyfold: Schattenwelt - Board Game Circus Stand 2C130
• Fernweh - Kobold Spieleverlag Stand 2E420
• MAYACO - Iloa Gaming Stand 2C315
• 20 Strong: Tanglewood - Frosted Games Stand 3G300
• 102:02 Fame & Fable - Board Game Circus Stand 2C130
• 110:21 The Queen's Dilemma - HeidelBÄR Games Stand 6B200
• 116:42 Deckers: Duplicity - Deep Print Games Stand 3B300
• 124:12 Bluffit - AMIGO Stand 7D110
• 132:11 Deep Regrets: Even Deeper Regrets - Board Game Circus Stand 2C130
• 139:25 Endeavor: Die Tiefsee – Am Meeresgrund - Frosted Games Stand 3G300
• 145:08 Whacktown - Funtails Stand 3M215
• 152:13 Groll - Frosted Games Stand 3G300
• 160:35 Start Script - Kagu Spiele Stand 2C315
• 165:42 Abschluss, Verabschiedung und Ausblick
• 166:37 Englischsprachige Tips der Gäste
• 172:23 Abschluss, Verabschiedung und Ausblick 2. Versuch
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Björn: Brett vom Kopf, die Mikros sind an und damit hallo zur nächsten Folge von unserem Brett Spiel Podcast mit dem Part 2 für die Perfect Pitch Spiel 2026 Vorschau. Wir hatten in der letzten Folge ja schon 19 spannende Titel zusammen mit Markus von BrettFit und Matthias Notch von Deep Print uns angehört. Und heute haben wir sogar noch eine Person mehr mit dabei. Wir sind zu fünft. Wir haben zum einen zwei liebe Podcast-Kollegen, die noch nicht bei uns waren. Umso mehr freut es mich, dass wir jetzt das erste Mal was zusammen machen. Hier bei uns sind nämlich der Lars und der Kai vom Podcast Coop-Kartell. Herzlich willkommen ihr zwei. Schön, dass ihr da seid.

Lars: Danke für die Einladung.

Kai: Gute.

Björn: Erzählt doch mal ein bisschen was zu euch, ein bisschen was zu eurem Podcast einfach damit die Leute wissen wer ihr seid, falls sie euch noch nicht kennen sollten.

Lars: Ja, das wäre natürlich sträflich, wenn ihr uns noch nicht kennt. Gerne mal in den Podcast reinhören. Wir haben uns ja vor ein paar Jahren kennengelernt und auch angefangen, dann Brettspiele zu spielen und haben für uns beide gemerkt, dass das mit Kompetitiv nicht funktioniert und haben dann angefangen, nur noch Koop zu spielen. Und irgendwann haben wir gedacht, daraus könnten wir eigentlich auch mal einen Podcast machen und haben dann angefangen, ja, einen Podcast zu machen, so ein bisschen die Koop-Spielewelt zu beleuchten. Das betrifft sowohl ein paar, ja, Reviews, durchaus auch länger dauern. Wir haben uns die Maßgabe gesetzt, dass wir die Spiele auch mal 20, 30 Stunden gespielt haben wollen und dann auch intensive Reviews für die Spiele machen wollen, die dann meistens so zwei Stunden dauern. Und nebenbei machen wir halt Interviews und auch Metafolgen. Alles so Themen aus der Brettspielindustrie mit einem Schwerpunkt auf Coop.

Kai: Ich gar nichts weiter hinzuzufügen. Lars hat alle meine Talking Pots geklaut.

Björn: Macht ihr das öfter?

Lars: Nein!

Kai: In der Tat, ja. Das ist tatsächlich so. Eigentlich ist es ehrlich, ehrlicherweise immer umgekehrt.

Björn: Und neben Lars und haben wir, ja eigentlich ist es ja fast schon kein Gast, wenn man es so will. Es ist ja quasi ein Heimkehrer zumindest mal vorübergehend. Der liebe Sascha hat uns nämlich die Ehre erwiesen und kommt zu seinen alten Kollegen, der für und mir einen Podcast. Sascha auch bekannt auf Instagram inzwischen als Board Drift, früher Starlord. Servus Sascha, schön, dass du mal wieder da bist.

Steffi: Du bist leise, Sascha.

Björn: Jetzt muss er sich nur noch lernen zu entmuten. Er ist aus der Übung, man merkt's.

BoardDrift: Ja, ja, ähm, Servus. Sie erfreut mich, dass ich hier sein darf und zur Spiel immer die Episoden, sind immer sehr lustig mit den Pitches und deswegen hab ich auch direkt gesagt, klar, komm ich gern vorbei und mach da gerne mit.

Björn: Dann würde ich sagen, wir haben 20 Pitches vor uns. Es ist heute ein bisschen später wie gestern, aber es ist zum Glück auch Wochenende. Von daher ist es nicht ganz so wild. Aber wir fangen trotzdem an. Und gute Gastgeber wie wir sind, darf natürlich auch ein Gast anfangen und das Los viel gemeinschaftlich entschieden auf den Lars, der unbedingt einen Pick für sich haben wollte. Und mit dem darf er jetzt direkt mal starten.

Lars: Ja genau, ich wollte unbedingt ein Spiel, was auch sehr prominent bei mir im Regal steht, greifen. Und das ist Stone Saga. Von Board Game Circus kommt es dieses Jahr in der deutschen Übersetzung aus. Open All und halt Board Game Circus haben mal wieder gekocht. Im wahrsten Sinne des Wortes. ja, vielleicht hast du den Pitch schon bereit, ansonsten geh ich grad einfach weiter. Also ich kann zu dem Spiel eine ganze Weile reden.

Björn: Er ist bereit.

Lars: Alles klar. Ja, und die meisten Dinge, bei mir anticken, wurden schon angesprochen. Großartiges Kooperlebnis, ihr habt's gehört. Natürlich sind wir da dabei. Ich hab das Spiel schon eine Weile da, auf Englisch, aber jetzt kommt's auf Deutsch raus und ich hab's tatsächlich noch nicht gespielt. Es stehen für mich so ein paar Fragen im Raum. Es ist einerseits, ist ja ein relativ revolutionäres Crafting dabei, wo es nicht so wie bei anderen Spielen ist, dass man so Materialien tauscht, feste Craftinglisten hat oder ähnliches. Sondern es geht eher darum, dass man selbst das Crafting explored. Die Frage, die ich mir so bisschen stelle, ist, wie gut funktioniert das? Ist das eher belohnt oder eher frustrierend? Daran wird sich relativ viel entscheiden im Spiel. Und ansonsten finde ich diesen Gedanken ganz cool, dass man nicht nur einen Helden spielt oder eine Figur spielt, sondern dass man eine Sippe spielt mit der Entwicklung des Stammes sozusagen über gewisse Zeit hinweg. Und dass die Figuren auch altern können beispielsweise. Und ja, große Fragen, für mich im Raum stehen, sind einfach wie grindy ist das Spiel am Ende? Wie gut schafft es ja auch Board Game Circus diese Anleitung, die im Englischen tatsächlich wohl sehr problematisch war und jetzt schon eine riesige Rate hat? Wie gut schaffen Sie das besser umzusetzen? Und ist es eher Ressourcen, Management und Survival oder wirklich so Entdecken und Geschichte erleben? Weil das wäre das, was ich davon erwarte.

Björn: Ich habe mir ein paar Bilder dazu angeschaut. hatte im ersten Moment so bisschen Vibes, was Aridia angeht. Was so vom

Lars: Ja.

Björn: Look her und die Karte entdecken mit den Hexfeldern, habe ich sofort an Aridia denken müssen. Und ich habe mir jetzt mal einfach die Rückseite der Schachtel angeschaut und wenn ich da allein schon lese, 697 Karten, 316 Plätzchen. Ja, ist mir persönlich einfach zu viel, muss ich sagen. Ich bin kein Kampagnen-Spieler, deswegen bin ich bei so Spielen immer kritisch. Ich spiele sowas super gerne mal mit, wenn du da irgendwie One-Shots hast oder so. Aber allein das auszupöppeln, ich bin ja jemand, nicht gerne pöppelt. Das ist ja bei uns in der Bubble eher selten. Aber ich pöppel nicht gern. Und allein wenn ich die Menge an Material lese, bin ich quasi schon raus, weil ich so ne, das ist mir zu viel, das dauert zu lange. Es sieht wunderschön aus und ich glaube wirklich, für Leute, die auf so riesige epische Sachen stehen, ja, ist es bestimmt spannend. Ist was für Steffi.

Steffi: Auf jeden Fall.

Kai: Ja, also

Steffi: Ja.

Kai: bei uns tickt das ganz viele Boxen auch, ehrlicherweise. Also wir besprechen bei uns im Podcast ja viele von so epischen Spielen. Aridia haben wir jetzt auch besprochen, Agamonia und so weiter. Also das ist schon so ein Ding, das tickt ganz viele Boxen. Aber ich habe auch leider so ein paar Bedenken zumindest, weil wir jetzt gerade vor ein paar Wochen bei uns im Podcast Valheim auch besprochen haben von Mut. Das tickt eigentlich ähnlich viele Boxen wie jetzt das Stonesaga und Da stand auch viel drauf, wurde viel versprochen, aber konnte wenig halten leider. Und daher bin ich wirklich gespannt, ob es die Story und auch dieses Erkunde mit Crafting in der Kombination halten kann.

Steffi: Noch eine Frage, vielleicht könnt ihr da so ein bisschen Licht ins Dunkle bringen. Wie lange spielt man an der Kampagne? Wie groß ist das Spiel dann wirklich? Also auf die Zeit, die man investiert? Wisst ihr das? Lang?

Lars: Also es ist so dieses typische so 100 bis 1000 Stunden oder was da drauf steht. es ist so dieses kann eine ewige Kampagne sein, kann ja Kai du kannst dich darauf freuen, das sage ich dir. Du brauchst gar nichts unter dem Kopfschild hin.

Steffi: Ja. Also so Richtung Clume Haven, Pranken des Löwens-Style, stundenmäßig.

Lars: Ja, ich denke, läuft so in diese Richtung Müthwind halt raus.

Steffi: Sehr interessant.

Lars: Ich habe es noch nicht wirklich gespielt. habe es

Steffi: Ja.

Lars: mir angeguckt, habe es ausgepöpert. Ich war tatsächlich eine halbe Stunde lang Angestellter von Open-Oil-Studios. So habe ich mich gefühlt.

Steffi: Mhm.

Björn: Ja.

Lars: Ich bin tatsächlich auch jemand, der dieses Auspöpen nicht so sehr mag. Und da immer wieder Flucht. Aber das Material sieht halt schon richtig cool aus. Also auch die Karten und so. Das kann schon was. Also ich bin schon ein bisschen begeistert.

Björn: Ich ja auch diese Trace, wo du dann die Hexkarten drauflegst, die sind ja auch eine coole Idee. Du hast das nicht so verrutscht. Die hatte ich vorher auch noch nicht gesehen. Das finde ich clever. Ist halt wieder viel Plastik, aber coole Idee definitiv.

Steffi: Aber dann verrutscht dir das Spielfeld halt auch nicht. Das macht halt schon Sinn.

Björn: Ja, richtig.

Lars: Diese Trace ermöglichen auch eine Mechanik, dass du die übereinander stapeln kannst und damit die Welt sich bisschen verändern kann. Also die kann sich halt auch persistent so ein bisschen dem anpassen, was du in der Welt machst und dann baust du auf diesem Plättchen halt noch andere Plättchen auf und so weiter. Also die Ideen, da drin stecken, die sind halt wirklich cool. Die Frage ist, wie gut funktioniert's?

Björn: sind wir gespannt und gucken mal. Oder will der Sascha auch noch was zu sagen? Oder bleibt er gemutet?

BoardDrift: Ich kann da gar nichts zu sagen, weil ich bin ja eher der kompetitive Spieler. Co-op ja, okay, gerne, aber so ein riesen L langes Ding würde ich jetzt glaube ich hier nicht gespielt kriegen.

Björn: Ja.

BoardDrift: Es sieht super aus, das sage ich auch, also ich habe ja auch mir das Material angeguckt, aber ich glaube es wäre nichts für mich.

Björn: was ja auch vollkommen in Ordnung ist. Dann würde ich sagen, war es das für Stone Saga bei Board Game Circus Halle 2 Stand C 130 zu finden und dann darf dich Steffi Ihren ersten Pick nennen.

Steffi: sehr gerne, da das gestern schwieriger war. Nehmen wir es heute nochmal auf die To-Do Stars of Illumea von Ornament Games. Definitiv nicht kooperativ. Und mindestens drei hier aus dieser Runde haben es schon gespielt. Ich weiß nicht, wie es bei Lars und Kai aussehen. Das erfahren wir dann gleich nach dem Pitch.

Björn: Es ist ja kompetitiv, dann wahrscheinlich nicht.

Steffi: Wahrscheinlich nicht. Ja, auf jeden Fall eins meiner Highlights. freue ich mich sehr. Ich habe es aber auch schon im Regal, auch mit dieser schönen neoprenen Spielmatte. Und was die beiden Jungs jetzt gerade gar nicht erzählt haben, war, dass diese Gottheiten, die es da auf der Matte geht, die sind tatsächlich, die haben halt auch, die bringen auch eine Geschichte mit sich. Da gibt es zum Beispiel die Gottheit Primos, die sehr auf Primzahlen bedacht ist, die Gottheit Ampere, die dir weitere Energiewürfel gibt, noch mehr Züge machen zu können und den Gott Akro Gosch habe ich noch im Kopf, der halt aggressiver ist, also Akro, der so ein bisschen die Gemeinheiten mit reinbringt, auch mal gegen deinen Mitspieler etwas zu machen. Ich habe also wie gesagt schon viele viele Stunden gespielt, sogar auch die Solo-Variante getestet, die mir auch echt gefallen hat. Ich würde auch sagen, da lohnt es sich auf der Messe vorbei zu schauen. Und soweit ich weiß, werden sogar Lars Besten und der Entwickler von der Solo-Variante dabei sein. Genau. weiß, dass Pyörn eine andere Spieleerfahrung gemacht und Sascha kennt es auch schon ganz gut.

BoardDrift: Ja, wir haben Bezug,

Lars: wenn von den Kompetitiven ja keiner reden will,

Björn: Ne, mach du ruhig, Sascha.

BoardDrift: Also ich hatte das hier zu Hause, der Stefan hat es mitgebracht und wir haben es dann hier gespielt und ich muss sagen, also ich fand es super, aber es war auch so bisschen Analyse, Paralyse, die Karten drehen in die Richtung und dann klappt es doch nicht und verdammt und aber war sehr interessant auf jeden Fall, habe ich so in der Form auch noch nie gesehen.

Steffi: Es ist schon tricky, die Sternbilder zusammenzukriegen. Da muss man bisschen Kartenglück beim Ziehen haben. Aber durch die Auslage, wenn jetzt nicht gerade der Spieler vor dir sie dir wegschnappt, dann klappt auch das.

Björn: Die Auslage wurde mir nie weggeschnappt. Ich glaube in meiner Partie, habe bestimmt fünfmal die Auslage neu gemacht, irgendwas passendes zusammen zu bekommen. Es hat halt nur nie geklappt. Und die Ziele, die Auslagen, die wurden mir immer weggeschnappt. Weil wenn ich dann doch endlich mal irgendwas zusammen hatte und dachte, ich kann drei Sachen erfüllen, ich mache endlich mal ein paar Punkte. Ja, Edgy Patch, macht der Fabian halt genau die drei Sachen, die ich auch machen wollte und dann sitze ich da und mache... Das Spiel ist wunderschön. Das macht auch Spaß.

Steffi: Mh.

Björn: Man muss mit der Down-Town klarkommen, weil das Ding ist, die Karten, diese Sternbilder zusammensetzen, wenn du viele Karten auf der Hand hast, das dauert einfach und dein Hirn wird quasi wie in einem Raumnebel vernebelt. Aber es ist nicht meins. Also muss ich sagen, es ist nicht meins, leider. Ich finde schön, aber bei mir ist es ausgezogen.

Kai: Ja, als Podcast über Koop-Spiele ist das Ding natürlich nicht auf unserer Liste, aber ich kannte es tatsächlich auch nicht, hab's mir eben auch angeguckt und ich muss wirklich auch, kann das nur bestätigen, es sieht mega cool aus. Auch die Playmat wäre für mich definitiv eine safe Nummer, wenn das was für uns wäre. Was ich aber definitiv sagen kann, ist, dass wir auch letztes Jahr die Jungs von Ornament Games schon kennengelernt haben, die sind super nett. Also

Björn: Absolut.

Steffi: Mmh.

Kai: da auf jeden Fall mal bei denen am Stand vorbeigucken, wir haben von denen auch das Chronofall schon. hat ja auch immer so einen besonderen, die, ihre Spiele haben immer irgendwie so besonderen Kniff, ich so das Gefühl. Und wie gesagt, ich die sind einfach super sympathisch und da macht es auf jeden Fall Sinn mal irgendwie bei denen am Stand vorbei zu schauen.

Lars: Wenn ich mal die Gelegenheit habe, so ein paar Competitivspielern hier an einem Tisch sozusagen zu sitzen, dann... Erstmal, ich finde, das Spiel natürlich mit diesem Purple trifft komplett meinen Farbgeschmack und da bin ich komplett dabei. Und da wird mich auch mal spontan dieser Solomodus interessieren. Was könnte man darüber sagen? Spielt man dagegen eine Auto mal oder hat das eine andere Mechanik, wie es solo funktioniert?

Steffi: Ja, es bringt schon andere Regeln mit sich. hast dann eine Gottheit gegen die du spielst. glaube die heißt Obscurion. Die hatten dann ein paar speziellere Regeln. Und du spielst quasi die Gottheit und dich selber. Du schummelst dabei jetzt auch groß nicht, weil du willst ja wenn fair gewinnen, du betrügst dich dann quasi nicht selber. Aber es macht

Lars: Hm.

Steffi: halt auch da, hast du genau die Zielkarten vor dir liegen, du hast halt leicht veränderte Regeln. Auch das funktioniert und auch der kann dich ein bisschen ärgern und pisaken und du ihn und aber wenn er halt auslegen kann, legt er halt aus. Also er ist unglaublich schnell in Punkte sammeln und da musst du halt selber gucken, dass du da gut hinterher kommst. Das ist auch schon, es darf auch anspruchsvoll sein und das Spiel sowohl in der großen Variante als auch in der Solo-Variante bringt Schwierigkeitsstufen mit sich. Du kannst also selber auch bisschen entscheiden, auf welchem Level du gerade starten willst. Das macht schon gut Fun.

Lars: Und es ist...

Kai: Spielzeit 60 bis 120 Minuten ist realistisch?

Steffi: Ja, doch.

Björn: Also, komm doch mal mit wie vielen Leuten. Ich hab zu zweit

Steffi: Ja.

Björn: gespielt. Und da hatten wir so 90 Minuten zu zweit. Zu viert würde ich es persönlich nicht spielen wollen. Drei wäre für mich das absolute Maximum. Weil die Downtime kann halt wirklich hart reinkicken. Wenn jemand mit den Sternenbildern so seine Probleme hat und da die Karten fünfmal dreht und umplatziert und irgendwie guckt, das kann dauern. Das ist so das Ding, wo ich sage, okay, das hat mich am meisten dran gestört.

Steffi: Das machst du aber eigentlich ja, während die anderen am Zug sind. Dann guckst du schon mal, was passt, wie baust du, was sortierst du vielleicht aus. Wenn du natürlich erst machst, wenn du am Zug bist, dann ist natürlich die Downtime groß.

Björn: Wenn ich aber dann zwei neue Karten ziehe, muss ich ja erstmal gucken, wo ich die eventuell wie reinkriege. Das kann ich halt nicht, während die anderen dran sind. Und das ist das Problem dabei.

BoardDrift: Der Vorteil ist, wir hatten das hier mit zwei Kartenhaltern gespielt und dann kannst du das alles schön da reinstecken und du siehst genau wo hin muss. Das coole ist ja an den Karten, du auch wenn du diese oben diese kleinen Piktogramme so übereinander, dann hast du ja auch genau dieses

Steffi: Hm.

BoardDrift: Bild. Also du brauchst es theoretisch keine Kartenhalter, aber die sind schon von Vorteil bei dem Spiel, würde ich behaupten.

Björn: Ja, du musst halt immer umstecken und gucken und machen. Ich, ich himpf nicht weiter. Gut, das war Stars of Illumea für Steffi, eines ihrer Jahreshighlights jetzt schon für 2026. Wenn ihr euch davon auch überzeugen wollt, Halle 2D 110 bei Ornament Games. Die Jungs sind super sympathisch, da kann man wirklich sehr gern vorbeigehen, Hallo sagen. Ganz toll. Und die haben noch ein anderes Spiel auf der Messe mit dabei, bzw. eine Erweiterung. gucken, ob wir zu der auch noch heute kommen oder in einer der nächsten Folgen. Aber jetzt darf dann erstmal der liebe Sascha sich einen Pitch aussuchen.

BoardDrift: Ja, mein Pitch wäre Driller's gewesen, der ist aber anscheinend auch schon weg, wie ich gerade gesehen habe. Aber ich habe mir einen anderen Pitch ausgesucht und zwar Tornado Splash von MM Spiele. Das haben wir im letzten Jahr im Podcast ja so als kleinen Geheimtipp entdeckt bei den Koreanern, glaube ich. Und ich bin sehr froh, dass der Martin, der hat da immer einen guten Riecher von MM Spiele, sich das dann geschnappt hat.

Björn: Dann hören wir doch mal rein. In Tornado Splash.

BoardDrift: Ja.

Björn: Ja?

Kai: Jetzt habe ich mal direkt eine Frage, weil das ist ja auch natürlich wieder so ein Ding, was in unserem Fahrwasser eher nicht mitfährt als Co-op-Podcast. Aber auf BoardGameGeek steht hier direkt Tornado Splash Reimplements Tornado Splash 2. Was hat es denn damit auf sich?

Björn: Das ist quasi ein asiatisches Spiel gewesen, was wohl vor ein paar Jahren herauskam, was von der Mechanik her ähnlich war, aber halt vom Look ziemlich anders noch und sehr viel einfacher. Und das wurde halt neu aufgelegt in bunt, in so Wave Race Style, so Mario-Sport-mäßig. oder sonnige und olympische Spiele-Vibes in die Richtung. Letztes Jahr auf der Messe war definitiv ein Hype-Titel. Die Leute standen in der Halle morgens kurz vor 10 Uhr dann schon einmal quer durch die Halle fast. der Schlange für den Titel und für Railway Boom war der zweite. Das waren so die zwei Hits. vom Verlag. ja, also Arclight hatte da echt viel zu tun und war, ich glaube, dann Samstag dann auch endgültig ausverkauft gewesen.

BoardDrift: Ja.

Björn: und hatten jeden Tag eigentlich Kontingente und dann für den letzten Tag dann halt nichts mehr.

BoardDrift: Ja, so ist das. Genau. Ich kann mich noch genau dran erinnern. Ich hab vier Spiele gekauft in der Schlange, glaub ich, für irgendwelche Leute, die vorbeigelaufen sind. Steffi hat's ja, glaub ich, auch schon gespielt. haben das da in... Genau, genau, in...

Steffi: Ja, mit dir.

BoardDrift: Spiele Tasttisch haben wir's gespielt. 11

Steffi: Genau.

BoardDrift: Uhr abends, glaub ich, war's. Es war eine lustige Runde auf jeden Fall.

Steffi: Es

Björn: Es ist halt ein Fundraiser.

Steffi: macht definitiv Spaß. ja, klar. Du hast dann die Karten auf der Hand und legst dann halt deine Fahrbahn quasi aus. Da hatte ich viel mehr Schwierigkeiten als mit den Sternenbildern gehabt, die Kurve zu kommen. Daran kann ich mich noch erinnern. Es war auf jeden Fall witzig. Bringt aber jetzt auch nicht so viel Tiefgang mit. Das darf man jetzt aber auch

BoardDrift: Ne.

Steffi: von dem Spiel nicht erwarten. Das ist reines Einstiegs- oder Absackerspiel.

Björn: Das ist so wirklich kleiner Funraiser. Man

Steffi: Ja.

Björn: darf auch dieses Streckenlegen nicht zu genau nehmen. Also das ist selbst in der Anleitung ja drin. So ein bisschen ab und zu geheben ist gehört da zum Spiel mit rein. Das ist einfach nur Fun. Und wenn du dann wirklich hingehst und irgendwelche witzigen Sachen mit auf den Tisch legst und dann quasi über eine Schachtel drüber fährst oder irgendwie Gläser herum, so wie es der Martin eben auch schön beschrieben hat. sorgt es halt noch mal für ein bisschen mehr Gaudi. Und das ist halt in einer halben Stunde halt wirklich dann auch runter gespielt als Absacker oder vorne dran, wenn man noch auf Leute wartet. Wenn Leute auf Rennspiele mit ein bisschen lockererem Thema stehen, hast du damit definitiv Spaß.

Kai: auch durchaus machbar als Kinderspiel. meine, ab sechs Jahre klingt ja durchaus auch, als könnte man es gut mit Kindern spielen.

BoardDrift: Das geht auf jeden Fall, also unter Anleitung ein bisschen mit den Strecken auslegen, aber ich glaube, das wird funktionieren, wenn man das mit dem Kind quasi zusammen macht.

Björn: Also mit sechs jetzt vielleicht nicht, meine sind jetzt sieben. Die sind allerdings auch nicht so spielaffin leider. Auch wenn ich es immer wieder versuche. da würde es noch nicht unbedingt funktionieren. Aber ich glaube Steffi bei dir mit deinen Easy.

Steffi: Ja, auf jeden Fall. hast ja auch Karten, da ist kein Text drauf. Also es ist relativ wenig Text im Spiel. Du hast nicht am Anfang, Sascha, das ist ein Jahr her, als wir das gespielt haben,

BoardDrift: Ja.

Steffi: der Charakter, der bringt glaube ich ein bisschen was mit sich, oder?

BoardDrift: Der bringt ein bisschen was mit sich. Das kommt, ich, irgendwie mit dem Gewicht. Hat das was zu tun von den Racern und so. Dann

Steffi: Mmh.

BoardDrift: darfst du, glaube ich, ich hab's länger nicht gespielt jetzt, aber ich meine, du darfst dann mehr Karten oder weniger Karten ziehen, je nach Gewicht. Und ich bin gespannt, weil man das ja alles nur auf Japanisch gelesen hat, was dann letztendlich auf diesen Karten draufstehen wird, auf der Version von den M-Spiele. Weil ... das werde ich mir auf jeden Fall auch besorgen, das Exemplar. das übersetzt und dann werde ich mein anderes wahrscheinlich verlosen.

Björn: Das wäre dann Tornado Splash bei MM Spiele in Halle 6 Stand B 300. Könnt ihr das Ganze finden. Und dann darf der Kai seinen ersten Pitch aussuchen.

Kai: So sieht es aus. Bei mir ist es eine Erweiterung geworden, nachdem wir jetzt drei Spiele hatten. zwar Paléo Weg der Ältesten vom Hans im Glück Verlag. Das hat bei mir vor allem nostalgische Gründe, weil Paléo mich vor vielen Jahren in kooperative Spiele reingeführt hat. Ich bin gespannt, was sie jetzt Neues bringen. Ich habe es zum Lars letzte Woche schon gesagt, wir gespielt haben, dass fasziniert davon bin, dass es dazu immer noch neuen Content gibt. Wirklich gespannt, was sie damit jetzt neu rausbringen.

Björn: Dann hören wir mal rein in Paleo Weg der Ältesten.

Kai: Ja, ich finde, Paleo hat schon immer geglänzt durch seine Modularität, weil du ganz viel miteinander kombinierst, die verschiedenen Karten, das Kartendeck vor allem, die Rückseite der Karten, die einem immer so bisschen suggeriert, was jetzt als nächstes kommt und so. Und wie gesagt, für mich ist es vor allem so ein nostalgisches Ding, weil mich das damals so sehr in diese kooperative Spielwelt reingefuchst hat. also es klang jetzt auf jeden Fall spannend und sie hat es ja auch geschickt gemacht und hat direkt noch ein zweites Spiel mit gepitcht.

Björn: Ja, die liebe Hanna hat ganz clever mich reingelegt, weil ich höre mir die Pitches immer nur am Anfang ganz kurz an, ob der Ton soweit alles okay ist, weil ich mich ja natürlich selber auch so ein bisschen überraschen lassen will, wenn ich mir die Sachen anhöre und nicht alles schon weiß. Und ja, da hat sie nicht dazu geschrieben, dass das zwei sind und ich hab nur den Anfang gehört. Und dann hat sie dann noch das Paleolino direkt mit reingemicht. Das ist übrigens der Titel. von den beiden, wo ich dann wieder neugierig war, weil ich dachte, okay, das könnte eventuell wieder was für meine Kinder sein, weil mit denen ist kooperativ definitiv die bessere Wahl. Thema Frusttoleranz ist da leider immer ein bisschen problematisch.

Kai: Das ist bei uns daheim ähnlich. Ich spiele mit meinem Sohn auch nur kooperativ. Deswegen das Paio Leolinho wird mich auf jeden Fall auch interessieren. Wir werden uns das auf jeden Fall auch mal in Essen angucken dieses Jahr.

Lars: Ja, also Kai hat ja von so einem Nostalgiefaktor gesprochen und auch für mich hat Palio so ein Nostalgiefaktor. haben also wir machen so einmal einfach aus den Nähkästchen jetzt einmal im Jahr so einen Brettspielurlaub, wo wir zusammen wegfahren oder wegfliegen und dann dann eine Woche spielen. Und das hatte mit kompetitiv angefangen, wo wir uns dann böse zerstritten haben teilweise. Und dann wurden so Co-op Spiele dazu gemischt und es hat. Ganz am Anfang war es Five Minute Dungeon, aber schon das zweite Spiel war Paleo. Und das ist bei mir in unglaublich schlechte Erinnerungen geblieben. Es war ein Urlaub, in dem wir gleichzeitig Eldritch Horror, Paleo und, Gott, Last Aurora gespielt haben. Und da gab es Phasen, wo wir vier Stunden nicht miteinander gesprochen haben. Und mittendrin war halt Paleo und irgendwie ist es nicht gut in meiner Erinnerung geblieben, aber ich glaube, es ist gar nicht so schlecht. Ich glaube, es ist ein ganz cooles Spiel.

Kai: Ja, vielleicht geben wir es nochmal eine Chance jetzt mit der neuen Erweiterung. Ich auf jeden

Lars: Ja.

Kai: Fall Bock, neuen Content mal auszuprobieren.

Lars: Ja und vor allem auch Paleo Lino. haben jetzt mit unserem Podcast mal angefangen, so bisschen auch Kinderspiele uns anzuschauen und Kinderspiele zu reviewen. Und das wäre halt natürlich perfekt, wenn wir da so den Bogen endlich mal schlagen könnten, Paleo wieder wieder in unserem Geiste beleben und halt auch kinderspielen.

BoardDrift: Hat das Paleo Linio denn irgendwer schon mal gespielt? Oder für mich sieht das irgendwie aus, als wenn das Einzige, was es mit Paleo gemeint hat, ist, dass es wie Paleo aussieht. Aber ich glaube, vom Spiel her,

Kai: Das Artwork, Ja, hab ich auch gedacht.

BoardDrift: glaube ich, das so... So schmeißt du Scheiben rein und dann musst du irgendwie die Ressourcen dann unten aus der Klappe nehmen oder so. Aber irgendwie hat es, glaube ich, nicht so viel mit Paleo zu tun, oder? Meine ich das nur?

Lars: Ja, optisch erinnert es mich jetzt auch eher so Richtung Tortosaurus oder sowas als an Paleo. Ich hab's noch nicht gespielt. Ne, tatsächlich.

Kai: mal nachholen, wie sie anessen.

Björn: glaube,

Lars: Ja?

Björn: das sollte auch machbar sein, wenn du nicht gerade Samstags hingehst, es zu spielen, wenn die ganzen Familien da sind. Freitagmorgen wirst du wahrscheinlich bei so einem Kinderspiel einen guten Platz bekommen. Aber Hans im Glück ist ja allgemein auch weiterhin immer ein Stand, den man einfach besuchen muss, finde ich. Ich bin ja damals auch so mit Hans im Glück quasi so bisschen in die Bubble überhaupt auch reingekommen. Stone Age war es bei mir. Das hatte ich letzten Folge auch schon kurz erzählt. haben meine Frau und ich rauf und runter gespielt. Damals hatte man ja nur so drei, vier Spiele im Stadion. statt 200, 300. Da wurde so ein Ding halt auch mal 50 Mal gespielt. Da träumt man heute von. Aber ja, von daher Hans im Glück. Die letzten Jahre jetzt nicht immer unbedingt die absolut ganz großen Hits gehabt, aber trotzdem jedes Jahr wieder aufs Neue, wo man denkt, gespannt was kommt. Gut, dann würde ich sagen, bin ich dran, verdammt. Scheibenkleister, was nehme ich denn? Ich nutze es jetzt mal, dass der liebe Matthias nicht da ist und nehme jetzt mal was, wo ich selbst null Erfahrung mit habe. Aber ich bin ob sie jemand gespielt hatte in der Vorversion oder nicht. Oder es kennt und zwar Kuba Neo von Deep Print Games. Das ist ja eine Neuauflage von Kuba. Ich habe Kuba nie gespielt. Von daher bin ich neugierig, weil Kuba an sich ist so als Ort zumindest was, was mich immer reizt. Workerplacement und Auktion zusammen in Kombi ist was, was ich so noch gar nicht im Regal habe. Ich mag so eigentlich Auktionsspiele immer mal wieder ganz gerne und Workerplacer bin ich auch immer mit dabei. Dazu der coole Look. Das will ich mir anschauen. Also ich bin ein großer Freund von der Art und Weise, wie die Print Games Spiele macht. Auch immer die Inserts. Ich weiß nicht, wie weit ihr das mitbekommen habt. Bei Deep Print hast du immer diese Pappschachteln, diese Fallschachteln mit drin, passend bedruckt mit dem Look zum Spiel, wo du das ganze Material reinmachst. Da ist sogar in den Pappschachteln drin quasi drauf abgedruckt, was kommt da rein. Das heißt, du hast eine Sortierhilfe alles, das passt immer super. Also von daher, das feiere ich bei Deep Print allein schon deswegen. ja, das Thema, das ist ein Klassiker, der jetzt neu gemacht ist. Ich kannte den noch nicht, das war so vor meiner Zeit. Aber ich glaube, ist so eine gute Methode, so ein Klassiker dann auch mal nachzuholen. Deswegen will ich mit denen auf jeden Fall bei Deep Print noch anschauen. Hat denn von euch jemand mal das alte Kuba gespielt? Alle schütteln die Köpfe, dann Matthias würde jetzt wieder fluchen.

Lars: definitiv nicht also ich ich schaue es mir hat ich habe es mir jetzt angeschaut und ich muss ganz ehrlich sagen das sieht halt echt so schön aus also es trifft komplett meinen geschmack dieses ja dieses kuba süd florida feeling so ein bisschen und das das ist eigentlich komplett meins schade dass es kompetitiv ist weiß nicht hat vielleicht hat es ja einen guten solo motor kann man vielleicht mal ausweichen drauf schade aber

Björn: 2 bis 5.

Lars: es hat mich so von dem was wie es beschrieben wurde so ein bisschen erinnert an frühere computerspielzeiten so tropico und so diese richtung das das klang dem grad sehr ähnlich aber habe ich gemocht es bestimmt macht bestimmt spaß in der richtigen runde bestimmt ein cooles spiel

Björn: Ich bin auch sehr gespannt drauf.

Kai: Das halt ein unverbrauchtes Setting. Das ist so was, du jetzt nicht in jedem Brettspiel hast.

Björn: Kuba und dann auch noch hier mit Bestellungen und irgendwelche Gesetze durchboxen, natürlich schon nochmal was eigenes definitiv.

Lars: Auf jeden Fall.

BoardDrift: Da gab es aber doch mal so ein ähnliches Spiel, glaube ich, mit so Gesetze und das war auch irgendwie so Bananenrepublik. Da war vorne auch irgendwie so ein, ich komme gleich noch drauf, später auch vorne so ein, ja, so ein Che Guevara Männchen drauf, sage ich jetzt mal. Wie hieß das denn noch? Ich komme später noch drauf. Nee,

Björn: Kuba wahrscheinlich.

BoardDrift: Cuba hieß es glaube ich nicht. Nee, nee.

Björn: Vielleicht kommste ja noch drauf. Ich finde das Auto, ich will das Auto haben. Ich bin traurig, wenn am Diebhühnstand nicht so ein Auto steht. Matthias, wenn du das hörst, ihr müsst doch so ein Auto besorgen.

Lars: Vor allem ist das ja echt so Ding in Kuba. Die

Björn: Ja!

Lars: lassen ja diese Straßenkreuzer aus Amerika, die da zurückgelassen wurden, die pflegen die da ja richtig und hegen die und die fahren da ja wirklich noch richtig rum.

Björn: Das ist auch so schön, wenn du die siehst, diese alten wirklich Charakterautos, die da halt noch rumfahren. ist schon großartig definitiv.

BoardDrift: Mir ist es eingefallen, Junta war das, Junta hieß

Björn: Junta, ja stimmt doch, ja.

BoardDrift: das, Das hört sich ähnlich an, so mit Bananenrepublik und korrupte militäre Diktatur und so.

Björn: Ich bin auf jeden Fall neugierig drauf und es ist ein Titel den ich mir anschauen will in Essen. Das war Kuba Neo von dprint Games und dprint findet ihr in Halle 3 Stand B300. Damit sind wir schon mit der ersten Runde durch. Der Lars darf seinen zweiten Pitch aussuchen. Was darf es denn für dich als zweites sein?

Lars: Nachdem ich mit einem Brecher gestartet bin, würde ich mal mit einer Erweiterung weitermachen. Ich würde zu Frosted gehen und Leviathan Wiles, die Dunkelfelserweiterung. Ich weiß nicht, Leviathan Bites, hattet ihr letztes Jahr in eurer Folge oder in euren Folgen das Originalspiel als Pitch sozusagen? Wir haben darüber auch eine fast zweistündige Review-Folge gemacht. Hatten Platz in unserem Herzen. Mich hat es nicht ganz überzeugt, aber da bin ich mal gespannt auf Tunkelfeld.

Björn: Hören wir mal rein. kurz und schmerzlos.

Lars: Dieses Mal der Hesie, nicht der Ben.

Björn: Ja, dieses Mal der Hezi. Alle Pitches von Firsted sind dieses Mal vom Hezi eingesprochen worden. Der hatte mich auch vorab gefragt, soll ich dir wirklich zu allem was schicken? so, ja schick ruhig was du kannst. Ja und dann waren es 18 Pitches. Aber

Kai: Das so.

Björn: die sind immerhin alle 18 wahrscheinlich ungefähr zusammen, so lang wie letztes Jahr zwei von Ben.

Kai: Wir mussten eben, glaube ich, so lachen, als Lars nicht an Hesys Stimme gehört hat, weil wir haben jetzt gerade Ende September eine über zweieinhalb Stunden Interviewfolge mit Hesys gemacht. Und unter anderem dort hat er halt die ganzen Pitches auch gemacht. Also eher in so einem Kurzformat, sage ich mal. Also das war so eine halbe Stunde von den zweieinhalb Stunden. Wir haben viel über andere Sachen auch gequatscht. Und es könnte dann so ziemlich genau dieselben Worte gewesen sein als jetzt bei uns in der Folge.

Lars: Ja, und wie es erzählt hat, es gibt neue Leviatane, es gibt neue Helden. Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin da so bisschen sehr gespannt drauf, weil ich hatte es bei Astonites sehr überrascht. Da kam mit der Erweiterung ja wirklich eine andere Mechanik dazu. Also da hat sich ja tatsächlich das Spiel geändert. Und was ich gelesen habe und bisher in der englischen Version mir angeguckt habe, ich hab's auch noch nicht gespielt, ich hab's nur hier stehen, ist ja tatsächlich, dass so ein paar Interessante Kniffe dazu kommen. Ich meine über das Spiel muss man wahrscheinlich nicht viel reden. Man hat Leviathanen, sind verseucht, man klettert da hoch und versucht sie zu befreien mehr oder weniger und das so ein Boss-Battler, in dem man den den Boss nicht umbringt, sondern befreit, finde ich halt grundsätzlich eine coole Idee und ich gehe mal davon aus, dass hat hier jeder gespielt oder nicht.

Steffi: Nein, leider

Björn: Nö.

Steffi: noch gar nicht. Ich möchte so gerne.

Lars: Was?

Kai: Okay, spannend. Das hat ja so ein bisschen Shadow of the Colossus-Vibes, nur so als so die Brettspiel-Umsetzung von dem sehr, alten Videospiel. Und... Alter, das gibt's ja nicht. Skandal.

Björn: Auch das habe ich nie gespiegelt. Ja, das ist skandalös, ich weiß.

Lars: kommt mal aus eurem kompetitiven

Kai: Ja und also ...

Lars: Nest raus, das ist ja unfassbar.

BoardDrift: Ich hab das gespielt.

Kai: Okay. Ja, und ich glaube, uns hat damals so

Lars: Wie fandest du es denn?

Kai: ein bisschen die

BoardDrift: Super!

Kai: Kooperation gefehlt.

Lars: Ja, das ist leider so ein Punkt. es ist relativ viel, dass man das Gefühl hat, nebenher zu spielen. Zwar auf demselben Boss sich bewegt und auch so hin und wieder vielleicht. Also vielleicht ist auch ein Problem, weil wir es zu zweit gespielt haben. Wenn man zu zweit hat, relativ wenig Chance hat. Also dann muss man halt relativ perfekt spielen oder relativ gut spielen, die Bosse zu schaffen. Man relativ wenig Ausweichmöglichkeiten, mal Dinge zu probieren, die man vielleicht mit mehreren Leuten hätte. könnte sein, aber so war es halt so klar, der eine muss da lang, der andere muss da lang und dann muss man das irgendwie geregelt kriegen und dann wirkt das halt schon so bisschen nebenher gespiele. Das ist auch das, was mich so ein bisschen gestört hat.

Björn: Vielleicht bringen ja dann die neuen Helden und die neuen Leviathanen da ein bisschen mehr, ich sag mal, ins Koop rein.

Kai: So ist es ja. Ich bin jetzt schon gespannt, ob wir nächstes Jahr wieder hier sitzen und über Leviathan Wild sprechen, weil ja, auf Kickstarter schon die, zumindest auf Englisch die neue Kampagne gerade oder die lief gerade oder ist, glaube ich, gerade im Late Pledge. ich jetzt auch mal davon aus, Shattered Peak heißt die, die wird ja wahrscheinlich auch bei Frosted wiederkommen. Dann ist das nächstes Jahr wieder eine Neuheit.

Björn: Wahrscheinlich.

BoardDrift: Aber das ist ja nicht gesagt, ich sag nur A und Z, da haben sie ja auch irgendwann aufgehört.

Kai: Ja,

Lars: Das stimmt.

Kai: das stimmt.

Lars: Aber generell ist das Spiel natürlich auch vorbereitet, eine längere Serie zu machen. Also schon im ersten Spiel ist ja auf der Anleitung schon diese Worldmap abgebildet und man sieht, dass man nur in einem kleinen Teil spielt und da ist noch relativ viel Welt offen, wie jetzt zum Beispiel mit Dunkelfels oder Deep Veil, wie es im Englischen heißt. Da ist noch ordentlich Futter und Potenzial da, dass dann noch was kommen kann, wo auch immer es dann lokalisiert wird.

Björn: Ich denke mal, wenn sich's verkauft, dann wird Frosted das auch. Wenn sich's in irgendeiner Form wirtschaftlich vertreten lässt, wird's da beim machen. Weil, so wie man Frosted kennt, die machen ja Sachen in der Regel, ans End jetzt mal als Ausnahme gesehen, ja schon und gucken, dass sie die Sachen weitermachen. von daher gehe ich schon davon aus, dass man da auch dann weiterhin das Ganze unterstützen wird. Das war dann Leviathan Wilds, Dunkelfelds von Frosted Games. In der Halle 3 stand Gustav 300 und damit Lars sein zweiter Pick. Dann darf die Steffi den zweiten Pick von sich aussuchen.

Steffi: Ja, ich möchte ebenfalls gerne bei Frosted bleiben und habe mich mal für einen Titel entschieden, einfach nur des Namens wegen. Hublomachus Victorium.

Björn: Victorum. Ja, okay.

Steffi: Victorum. Genau, richtig. Du sagst es.

Björn: Ach, ein Spiel, ich auch mal was sagen kann. Sehr schön. So.

Steffi: Ja, ich sag mal hier mal ein Kampagnspiel in der Solo-Variante, das hab ich überhaupt noch gar nicht im Regal stehen. Ist auch, glaub ich, von der Komplexität her jetzt etwas höher angesiedelt, auch laut BoardGameGeek erst ab 14 plus geeignet und ich glaub so eine Runde so mit 60 bis 90 Minuten betitelt. Björn, du meintest, du hast das schon gespielt. Das ist ja ursprünglich im Englischen 2023, glaub ich, auf den Markt gekommen. mag generell auch die Chip-Suri-Spiele. Man sieht auch schon, dass man hier diese üblichen Chips hat, die man bei Too Many Bones kennt. Und du hast das schon gespielt, sagtest du?

Björn: Ja, es ist.

BoardDrift: Ich kann mich noch dran erinnern als du es gekauft hast auf der Messe und mit dieser riesen Kiste da durch die Gegend gelaufen bist mit Matten und allem Drum und Dran.

Björn: Die Matten waren ja mit drin alles. Das war ja Gott sei Dank wirklich nur die große Kiste. Aber ja, ich habe es damals auf der Messe gekauft gehabt. Das war mein erster Kauf. Ich glaube, 24 war es dann auf der Messe. Das war der erste Stand, wo ich hingegangen bin und das erste Spiel, was ich mir an dem Tag geholt hatte. Und ich habe es dann auch ein paar Runden gespielt, obwohl es ein Kampagnspiel ist. Das war auch so mein Hauptproblem mit dem Ding, weil du hast halt wirklich so zwei Abende, drei Abende den Tisch blockiert. Und

Steffi: Hmm.

Björn: das funktioniert hier zu Hause eher schlecht als recht. Von daher war das so ein kleiner Störfaktor. Das Ding ist, gerade wenn man Too Many Bones kennt, es hat gewisse Anleihen. Du hast bei den Gegnergruppen ähnliche Effekte. Du hast wieder einen Charaktersheet, wo du wo du dir die Fähigkeiten nachschauen musst. Was hier noch dazukommt, und das fand ich super spannend, dass du je nach Arena, und du hast diese kleine Worldmap, und wenn du da gewisse Gegenden gehst, hast du halt unterschiedliche Arenen. Die haben ihre eigenen Regeln. Die kommen dann nochmal zum Kampf mit dazu. Und das ist super abwechslungsreich. Also die Kämpfe sind, was taktische Möglichkeiten gibt, wirklich nochmal ein Ticken mehr wie bei Too Many Bones, meiner Meinung nach. Es ist nur leider weniger Story. ist rein theoretisch wirklich, du hast nur dieses, okay, ich laufe in die Arena, in die Arena, in die Arena und kämpfe nur. Da ist halt nichts außen rum. Das hat so ein bisschen gefehlt. Aber wenn du nur auf diese Kämpfe stehst und sagst, too many bones, die Story ist mir scheißegal, aber ich finde die Kämpfe cool, dann ist das ein Ding, wenn du Solo spielst, was du dir auf jeden Fall anschauen kannst, weil die Kämpfe sind hier taktisch gesehen. echt noch mal eine Schippe mehr. Und das, der Hesie als Cockpit beschrieben hat, das ist ja quasi eigentlich so von einem Kolosseum oder von so einer Arena so eine, ja wie heißt es, Gott, Wortfindungsstörung. Tribüne,

Steffi: Sonatribüne.

Björn: genau, danke. Das ist quasi eine Tribüne und da drin hast du halt die einzelnen Chips und die Karten alle schon schön mit einsortiert. und kann damit auch das Spiel zwischenspeichern. ist nämlich der große Vorteil. Dadurch konnte ich das überhaupt erst wirklich als Kampagne spielen. Sonst hätte das hier gar nicht funktioniert. War trotzdem nur nervig, das alles komplett auf- und abbauen, war so bisschen anstrengend. Aber für Leute, Too Many Bones kämpfen mögen und mit dem Thema auch so bisschen Gladiatorenkämpfe was anfangen können, muss man sich das anschauen. das ist wirklich für Solospieler ist das Ding richtig cool. Kai und Lars nicken alles mal und grinsen, ihr habt's dann wahrscheinlich auch schon gespielt.

Kai: Ne, gespielt noch nicht, aber wir hatten auch mit dem Hezi in unserem Interview da länger darüber gesprochen, weil er uns das auch gepitcht hat als Spiel, was für uns etwas sein könnte, einfach als Koop-Spiel. Also man kann das ja durchaus auch zu zweit spielen. Und das war tatsächlich auch auf meiner Liste von den Pitches, die ich vorbereitet habe. Von daher kann ich das bei mir schon mal streichen. Und das wollen wir uns in Essen auf jeden Fall auch mal angucken dieses Jahr.

Lars: Ja, hat, also es klang die ganze Zeit gut und ich hab ganz viel genickt und dann sagst du auf einmal keine Story und und ich dachte und ich hab nur gedacht das kann doch jetzt nicht wahr sein du hast eine griechische oder römische Mythologie oder oder Geschichte dahinter ja, bau doch was draus, so schwer ist es ja nun nicht. Das verstehe ich immer nicht bei so Spielen, wenn im Grunde ist, eine gemalte Wiese ist, wenn man es so sagen will. Und dann wird es nicht genutzt, das finde ich immer so schade, weil es ist relativ einfach oft zumindest so eine Grundstory reinzubauen, die auch interessant sein kann.

Björn: Also eine Grundstory und ein bisschen Hintergrund zu den einzelnen Charakteren ist da schon da. Das interessiert einen halt nur null. Also du hast da jetzt auch keine fortführende Geschichte oder so, außer halt, du diese Kämpfe am Ende siegreich erfüllen willst. Also Geschichte hast du dann nicht.

Lars: Ja, wir müssen uns das mal angucken.

Björn: Da legt es halt auch nicht den Fokus drauf. Der Fokus bei dem Ding ist halt wirklich auf diese taktischen Kämpfe und die die Vielfalt und Varianz, die da mit drin stecken. Du hast ja auch unterschiedliche Helden, die du nehmen kannst. Du triffst ja auch immer wieder unterschiedliche Gegner, die du ja dann teilweise auch rekrutieren kannst in dein eigenes Team. Und da hast du so viele Möglichkeiten, ein Team zusammenzustellen, was an taktischen Möglichkeiten echt irre ist. Und ich glaube, da kann man sich wirklich zu Tode spielen an dem Ding. Das ist, was das angeht, absolut großartig. die Story fehlt hat. Deswegen kam es bei mir nicht an Too Many Bones vorbei.

Kai: Kannst du was

Lars: Ja und

Kai: zur Dauer eines Kampagnen-Durchlaufs sagen, Björn?

Björn: Ich weiß nicht, ob Sie das bei der deutschen Version schon mit reingemacht haben, aber es gab eine Erweiterung nach der ersten Kampagne, die hat eine Kurzkampagne quasi mit reingebracht, die du mehr oder minder an einem längeren Abend durchspielen kannst. Eine normale Kampagne, so wie es vorher war, warste schon sechs bis acht Stunden ungefähr. ist jetzt nicht ewig, also gerade wenn jemand Kampagnspiele gewohnt ist, denkt er sich, sechs Stunden ist ja nichts. Für mich war das halt ein Ticken zu lang für das, was es war. Aber mit dieser Kurzkampagne kannst du das in normaler Weise in vier oder fünf Stunden dann auch einfach an einem langen Abend halt vielleicht mal spielen oder am Wochenende. Das geht dann auch.

Lars: Ja, das ist ja was, was wir bei uns auch mittlerweile beobachten, dass diese großen und langen Kampagnen, die dann versuchen, irgendwie einen Storybogen aufzubauen und so weiter, dass die meistens so nach 15, 20 Stunden so ein bisschen ihren Antrieb verlieren. wir gehen mittlerweile auch mehr dazu über, so 10 Stunden, 15 Stunden als Sweet Spot, eher diese kleineren Kampagnen, die für dich wahrscheinlich langen Kampagnen sind. Aber du weißt, ich meine in diesem gerade Koop-Kampagnen-Spielen. Da bist du locker bei 50, 60, 100-Stunden-Kampagnen. Und irgendwie tragen die selten. Ich hab noch nichts wirklich erlebt, wo ich nach 30 Stunden sage, jetzt hab ich Lust, das weiterzumachen. Und da gibt's relativ wenig. Und deswegen, sechs bis acht Stunden klingt erst mal ziemlich cool. Und einen Punkt, über den wir auch definitiv reden müssen, was sind denn das für Playmats?

Björn: die sind geil. Und

Lars: Alter

Steffi: Ja, absolut.

Björn: das Abgefahrenste daran ist ja, du hast die Hauptplaymat, also diese Weltkarte und dann legst

Lars: Ja.

Björn: du da auf die Playmat dann noch die Arenaplaymat obendrauf, also Playmat auf Playmat. Das ist total irre.

Steffi: Ja.

Björn: Und du hast, das war als Erweiterung, ich weiß nicht inwieweit das bei Frosted jetzt auch mit dabei sein wird, du hast dann auch nochmal eine kleine Neopren-Matte, wo du deine Charakterdaten, also Stärke, dies, das, jenes, tracken kannst mit Pins, die du da in dieses kleine Neopren-Ding dann auch nochmal reinpinnen konntest. Also nochmal mehr Neopren. Es ist halt Chip-Riui.

Steffi: Ja.

Björn: Neopren und Chips und Plastikarten. Es ist halt so.

Steffi: Bei der Charakterbogen könnte aber auch so ein kleiner Block halt sein. Das ist die Frage.

Björn: Im Standardspiel war es dieser kleine Block als Addon bei der Kampagne und dann halt auch als Addon bei Chip Theory gab es halt diese neoprenen Charakterbögen dazu, der halt cool ist, weil du musst nicht schreiben, sondern du hast diese Pins und steckst das da rein.

Lars: Klingt auf jeden Fall geil. Bin ich dabei.

Steffi: Ja, also macht mich neugierig, auf jeden Fall.

Björn: Und das war das erste Spiel, wo Chip Fü angefangen hat, diese Metallwürfel mit rauszubringen. Die habe ich mir aber nicht geholt damals. Das war selbst mir dann too much. habe ich gesagt, nee komm, also die Premium-Halfchips, ja immer sofort. Aber die Metallwürfel waren mir dann doch eine Spur zu viel. Und es passt halt alles auch gescheit in die Box rein. Das haben sie auch gut gemacht gehabt. Mit den Playmats, Passt alles in die Schachtel.

Steffi: Ja, mit den Matten.

Lars: Mit Implement? Wow, okay.

Björn: Ist halt wieder eine große Schachtel. nicht sehr klein. Aber passt alles rein.

Lars: Ja, aber das ist ja manchmal so ein Ding, ein bisschen nervig ist. Da hat man dann noch so wie einen Schirmständer, wo man dann 20 Playmats drin stehen hat, weil es einfach nicht in der Schachtel mitgedacht ist.

Björn: Ja, da sind sie mit drin. Das passt. Das wäre Steffis zweiter Pick. Hopplomachos Victorum bei Frosted Games Halle 3 G300. Dann darf der Sascha mit seinem dritten, äh, nee, seinem zweiten. Ai, ai, ai. Gott.

BoardDrift: Ja, zweiter Pick. Wer mich kennt weiß, ich bin eigentlich nicht so der Solo-Spieler. Hab aber tatsächlich ein Spiel solo gespielt vor kurzem und zwar war das Storyfold Schattenwelt von Board Game Circus.

Björn: Schade, dass wir eine reine Audioaufnahme haben. Ihr hättet eben Kais Reaktion sehen müssen. Da dachte ich so, ey, wieso pickst du jetzt schon wieder ein Spiel, ich wollte?

Kai: So ist es. Wieder eins von meiner Liste weg. Und langsam wird die Luft dünner.

Björn: Ich lasse schon extra immer die, wo ich weiß, dass es Koops sind, lasse ich euch schon extra jedes Mal. Aber der Sascha denkt, ich mach das auch. Nein, nein, nein, alles gut. Ich hab schon

BoardDrift: Ich kann auch ein anderes nehmen, also gar kein Thema.

Kai: Nein, Quatsch, alles gut, ich hab genug noch.

Björn: hochgeladen. Wir hören rein.

BoardDrift: Ja, ist ein tolles Spiel, sag ich direkt. Ich find's sehr gut, dass da auch ein Prolog-Modus drin ist, der dich so an das Spiel heranführt, wie es funktioniert. Gibt einen so eine Prolog-Kapitel und dann startet's mit Kapitel 1. Ich hab nach Kapitel 1 erster Szene aufgehört und es abgespeichert. Hätte gern noch weiter gespielt, aber es war schon sehr spät am Abend, sag ich jetzt mal. Und das ist eigentlich sehr ungewöhnlich für mich, der ja eigentlich gar kein Solo spielt, sag ich jetzt mal. Wenn Kai sagt, der hat sich ja schon so eschöpiert hier, also hast du es schon gespielt oder hast du es?

Kai: Ja, auch schon gespielt. Absolut geiles Spiel. Also

BoardDrift: Super,

Kai: bin eigentlich selten so euphorisch auch bei Solospielen, weil ich auch nicht der klassische Solospieler bin, ehrlicherweise. Und ich hab die bis zum zweiten Kapitel bisher gespielt und bin auch komplett gehuckt gewesen. jetzt ist... Ich fand den Einstieg einfach mega cool, weil du wirklich, liest einfach absolut keine Regeln. Das heißt, der Einstieg ist einfach super easy. Du spielst quasi direkt los. Die Story ist cool geschrieben. Das Artwork ist... Da gibt es wirklich gar nichts zu sagen. Und auch von dieser Art, wie du dieses Buch aufhaltest, hast es halt auch superschnell gespeichert und so. Es hat ganz viele Elemente, die mir super gut gefallen haben.

Lars: Ich muss hier bisschen fast weg hören, weil jetzt mal als kleiner Spoiler für unseren Podcast. Wir haben gerade so bisschen vor, Solospiele zu spielen nacheinander und darüber uns dann irgendwann zu treffen, ungespoilert, nicht miteinander besprochen und dann über dieses Spiel mit unseren jeweiligen Eindrücken zu sprechen und Storyfold ist eines der ersten, mit dem wir das machen wollen. Deswegen muss ich gerade so ein bisschen ja fast weg hören, was ihr über das Spiel redet.

Björn: Das ist jetzt wieder einer der Momente, die ich liebe und hasse in diesen Aufnahmen. Das ist ein Spiel, was ich null, also wirklich 0,0 für mich auf dem Schirm hatte. Ich habe es schon gesehen, man kriegt es mit. Ich habe mich nicht groß mit beschäftigt, weil ich dachte, ja, okay, wieder irgendwie ein Kampagnen-Ding, nichts für dich, lass mal. Und jetzt habe ich es mir näher angeschaut aufgrund des Pitches. wunderschöne Grafik, also wunderschön, das sieht so gut aus. Und wenn ich dann das auch noch höherschneller einstieg, leicht zu speichern, ich spiele ja gerne als Mal-Solo. Ich habe oftmals das Problem mich zu motivieren, groß was aufzubauen. Das triggert jetzt bei mir natürlich so einige Boxen, ich sage, Scheiße, jetzt musst du dir das doch angucken.

BoardDrift: Und es

Kai: Ja alles...

BoardDrift: gibt auch Deluxe-Marker, die man dann zukaufen kann. Nee, Spaß vor Seite.

Kai: Ja, ja, ich nicht.

BoardDrift: Nee, ich hab die auch nicht. Tatsächlich, normal hab ich sowas immer, weil ich bin eigentlich so der Deluxe-Nerd, aber bis jetzt hatte ich sie nicht, weil ich hatte sie auch noch nicht gespielt. Aber das Ding ist ja bei dem Spiel auch, glaub ich, wenn du es einmal gespielt hast, die sagen zwar, kannst es noch mal anfangen, aber wenn du es durchgespielt hast, glaub ich, hast du es durchgespielt. Und die haben ja auch schon den neuen Ableger angekündigt. Dieses Krimisch, wie das sah auch verdammt gut aus. Also das wird wahrscheinlich auch hier einziehen. Eigentlich zu 99,9 Prozent, wenn es dann nächstes Jahr dann rauskommt.

Kai: Ja, also das hat halt alles das, was du, Björn, vorhin bei Hoplo Makos gesagt hast, was dir nicht gefallen hat, auch vom Aufbau, vom Speichermechanismus her hat das halt, ne? Also Aufbau, eine Minute. Du kannst quasi,

Steffi: Mhm.

Kai: wenn du einen Kapitel durchgespielt hast, hast du eine eigenen Tray, wo du dann die Kapitelkarten reinmachst, kannst dann sagen, okay, ich mach Pause, ich spiel direkt weiter. Selbst wenn du mal innerhalb einer Partie, die dauert so knapp eine Stunde, würde ich mal Roundabout sagen, kannst du speichern. Also das ist wirklich echt ein cooles Ding, ich kann es auf jeden Fall empfehlen. Und es ist mal so ein Ding, Das kritisieren wir relativ häufig an Spielen in letzten Monaten, das auch eine ganz coole Story hat. Also du hast doch Bock in der Story irgendwie weiter zu progressieren.

Steffi: kann es mal ganz kurz erklären, wie genau speicherst du denn? Du hast einfach da auf der Karte das Buch, du klappst es einfach nur passend zusammen und dann wieder auf und kannst weiter spielen oder?

Kai: Genau, und du hast quasi einen eigenen Speichertray, wo du dann die Karten reinlegst, die du bisher hattest. Und du hast ja diesen, wie es genannt ist, ja, Fluss, wo du dann die Karten so, ja, die müssen quasi wieder aufgeladen werden und dann kannst du sie erst später wieder benutzen und so. Und die kannst du halt quasi auch in der Reihenfolge in diesen Tray legen und zu speichern. Also das ist alles schon echt charmant.

Steffi: bin ich gerade ein bisschen gehypt, ja, gefällt mir.

BoardDrift: Ich hab grad hinter mich geguckt, aber es liegt noch im Tisch drin, deswegen kann ich es jetzt auch nicht holen. Und unter der Abdeckung.

Björn: Bringt ja auch nichts, weil reine Audioaufnahme.

BoardDrift: Ja, richtig, genau. Aber ihr hättet

Steffi: Ja.

BoardDrift: sehen können, ist halt ganz charmant

Steffi: Mh.

BoardDrift: auch mit diesem Fluss gelöst, dass die Gegner, wenn ich sie jetzt mal, einfach weiter im Fluss voranrücken und dann ihre Aktion triggern. Und ist auch schon ganz schön knackig, finde ich. Also wenn du... Ich habe jetzt in der zweiten Szene nur noch irgendwie vier Energie vor Dunkelheit. Man hat mich überrannt. Also ich bin mal gespannt, wie das noch wird.

Björn: Was ich erfinde beim Grafiksteam, mich erinnert das an dieses eine Videospiel. Ich komme nur die ganze Zeit nicht auf den Namen. Da hast du auch so diese weißleuchtende Figur, die da so lang läuft. ist... Ich weiß nicht mehr, wie es heißt.

BoardDrift: Die... dieses Mädchen,

Björn: Ja, ich komme nur nicht drauf. Aber es hat mich total daran erinnert, vom ganzen Look her. Und es haut mich echt wie schön das ist. Das ist krass.

Steffi: Jetzt dachte

Björn: verdammt.

Steffi: sie aber eben, habt ihr ja auch bestätigt, eine Stunde pro Kapitel, schnell auch so gut und knackig gespielt. Wie viel Kapitel erwarten uns denn in dem Spiel?

Kai: Wenn ich es richtig im Kopf habe, es der Prolog und fünf Missionen. Also ich glaube, sie sagen so sechs Stunden insgesamt, fünf, sechs Stunden,

Steffi: Mhm.

Kai: dann hast du es durchgespielt, weil der Prolog geht wirklich relativ schnell. Wie gesagt, ich wollte es eigentlich nur auspacken und habe aber quasi direkt angefangen, den Prolog zu spielen. Und das finde ich einfach bei Spielen immer super cool, wenn die das schaffen.

Steffi: Ja.

Björn: Und ich war jetzt gleich schon mal neugierig. Das ist ja sogar zu einem richtig fairen Preis. Also ich sehe ja Preise

Steffi: Verräzt du ihn uns? Ich bin auch neugierig.

Björn: so zwischen 36 und 40 Euro rum. Also das ist echt für so ein Ding echt super fair.

Kai: Und was ich tatsächlich auch noch ganz cool finde, ist, dass, das hat uns zum Beispiel bei Bossfighters QA ein bisschen nicht so gut gefallen, dass das Resetten hier auch super easy ist. Also du hast quasi auch Nummern auf den Karten und du weißt quasi genau, wenn du es einmal durchgespielt hast, kannst du es halt super easy wieder assortieren und resetten und zurück in den einzelnen Trays der Kapitel machen und gibst es halt weiter an den nächsten, es dann spielen kann. Also das ist auch noch so ein charmantes Ding, wo ich finde, das haben sie wirklich gut gelöst.

Björn: Okay, verdammt. Ein Spiel mehr

Kai: Sorry.

Björn: auf der Liste, alles gut. Ich weiß ja, worauf ich mich hier einlasse, Sie hatten es ja schon mal. Find ich ein toller Pick. Kai, du bist dran. Was möchtest du denn hören?

Kai: Ja, die Luft an Solo- und Co-op-Spielen wird immer dünner. Nichtsdestotrotz habe ich noch ein paar Titel auf der Liste. Und zwar das nächste, wo ich gerne sprechen würde, das wäre Fernweh vom Cobalt Spieleverlag. Und ich hatte das tatsächlich auch absolut gar nicht auf dem Schirm. jetzt tatsächlich, glaube, war letzte oder vorletzte Woche, hat sich ein Hörer von uns bei mir auf unserem Discord gemeldet und hat gesagt, hey, ich habe das Ding bei der Spieleschmiede unterstützt. Das war ein Crowdfunding-Projekt auch bei hier in der Spieleschmiede. Und uns hat es nicht so gut gefallen. Ich würde euch das gerne schenken, dass ihr es mal im Podcast als Neuheit vorstellt. Und deswegen habe ich es jetzt überhaupt erst auf der Neuheitenliste gesehen, bin darauf aufmerksam geworden, habe mir den Pitch angeguckt von der Spielschmiede auf YouTube und fand es erst mal recht cool. Deswegen bin ich gespannt.

Björn: dann hört man

BoardDrift: letzte Mal eine Außenseite von Aldi und der Du warst draußen in Natur und hast die frische Luft genossen.

Lars: Das war ein Hörbuch, oder?

BoardDrift: Kurzer Exkurs, war ich der Einzige der gedacht hat, dass Knight Rider die ganze spricht?

Steffi: Nö.

Björn: So altmodig wie die Spieleoffensive-Webseite ist, so modern sind sie bei ihren Pitches, weil das ist KI-generiert, glaube ich. Da wurde der Text vorgegeben und dann vorgelesen.

Kai: Ich musste jetzt auch so schmunzeln, weil ich hatte ja eben im Intro schon gesagt, dass ich mir den Pitch auf YouTube angeguckt habe. Es war halt eins zu eins derselbe.

Björn: okay, ja gut, dann haben sie den einfach als Audiospur quasi nochmal genommen, was ja okay ist, Gottes Willen.

Kai: Absolut, die Basics, die du wissen musst, drin. Es ist absolut kein komplexes Spiel, es wirklich eher ein Cosy Spiel. hab's mir jetzt, nachdem es uns sehr empfohlen wurde oder angeboten wurde aus unserer Community, mal bisschen genauer angeguckt und bin auch zu dem Schluss gekommen, dass man es durchaus auch als Kinderspiel, denke, spielen kann. Also, glaube, ich hab acht Jahre und ich find's vom Artwork her echt schön und es hat auch so bisschen Roll-and-Ride-Elemente, wo du auch so ein paar Sachen irgendwie abkreust und so und vom Thema her halt super sei ich. Also ich kannte bisher noch kein Spiel, was sich mit Wanderungen auseinandergesetzt hat. Ja.

Steffi: Wege.

Björn: Hahahaha

Kai: Kompetitive Spiele.

Steffi: Okay.

Björn: Ja.

BoardDrift: Wann das Lust?

Lars: Also ich hab optisch und auch teilweise thematisch so ein Peak-Team vor Augen gehabt als erste Idee. Ich hab's mir halt auch angeguckt, einer unserer Hörer sich gemeldet hat und ich dachte, Gottes willen, ein Spiel überwandern. das ist ja, als würde ich Aufräumen spielen.

Björn: es kann als Spiel mehr Spaß machen wie in Natura.

Kai: So ist es.

Lars: kann sein, tatsächlich.

BoardDrift: bin persönlich gespannt drauf. Das wird hier auch noch auf den Tisch landen, wenn es dann irgendwann da ist. Aber tatsächlich habe ich sowohl gemischte Sachen gehört. Viele haben gesagt, ganz böse ist es einfach nur wie ein Uno. So war die Aussage. Kooperatives Uno, quasi, hat man gesagt. Vom Spielmechanik her. Aber an sich sieht das nicht schlecht aus vom Design her. Ich bin mal gespannt, was es dann letztendlich macht.

Björn: Als ich die Listen durchgeschaut habe, habe gesehen, okay, acht Jahre kooperativ und habe halt weiter scrollt. Not my cup of tea, bin ich ganz ehrlich. Aber es sieht schön aus. Ich habe es mir jetzt aufgrund des Pitches auch mal kurz angeschaut. Gerade auch auf der Schachtel, ich weiß nicht, Rückseite, ja Rückseite ist das Kooperatverlag, diese Ja, Palmenlandschaft auf der einen Karte, ist echt schön, weckt schöne Naturfeelings und man möchte die Natur genießen. Also von daher packt das Thema sehr gut ein und sieht echt schön aus.

Kai: Ja, sicherlich ist ein Sub.

Steffi: Das muss man auch einfach mal getestet haben. Einfach mal anspielen, dann kann man entscheiden, ob es etwas taugt oder nicht. Es ist gerade schwer einzuschätzen, denke ich.

Kai: Ja, sicherlich ein super seichtes Spiel generell. Ich

Steffi: Ja.

Kai: habe jetzt bei uns auch gesagt, dass ich es jeden Fall gerne mal meinem Sohnemann versuchen würde. Der wird jetzt acht demnächst. Also das sieht auf jeden Fall danach aus, als könnte das ganz gut in die Kerbe schlagen an Spielen, so, sag ich mal, Next Level sind von so Spielen ab vier, fünf Jahren. Jetzt mal so in so eine Richtung Spiele zu kommen, könnte ich mir auf jeden Fall vorstellen.

Björn: Das war Fernweh vom Cobalt Spiele Verlag aus der B-Rex Gruppe und zu finden ist das Ganze in der Halle 2, Beistand E420. Und damit bin ich wieder dran und bin natürlich null vorbereitet. Und muss jetzt kurz überlegen, was ich nehme und ich glaube, ich... nehmen etwas. Das hatte ich komplett gar nicht auf dem Schirm. Ich weiß nicht mal, wie der Pitch zu uns kam, weil den Verlag kannte ich auch nicht. Das wurde anscheinend weitergeleitet

Lars: nein.

Björn: an ihn und plötzlich kam der Pitch hier an. Das Ganze ist Majako von Iloa Gaming. Da hören wir jetzt mal rein und da bin ich sehr gespannt drauf, weil wie gesagt, ich kenne es gar nicht.

Kai: Dafür, dass du keine Koop-Spiele wählen wolltest?

Björn: Ich wusste es ja nicht. Ich wusste es nicht.

Lars: einen nächsten Pick gewählt.

Björn: Ich wusste es nicht. Sorry.

BoardDrift: Dein Gesicht hat's verraten lassen.

Björn: Ich hab auch nur reingehört, ich so, na toll. Weil ich kannte es wirklich null. Ich nehme mir auch extra vor, ich gucke mir die Sachen nicht vorher an. Außer ich kenne sie halt, weil ich sie halt schon gesehen habe. Aber wenn ich sie nicht kenne, gucke ich auch nicht vorher, weil ich das halt dann in der Aufnahme selber erleben und angucken will. Und ja, ich war jetzt auch überrascht. Auf BGG finde ich es nicht. Ich habe dann aber die Gamefound-Seite zumindest entdeckt. Die lässt mich so ein bisschen rätselnd zumindest zurück, was so den Look angeht. Weil auf der einen Seite sieht das Ganze sehr ernst und in so einem High-Grafik-Stil aus und im nächsten Moment hast du dann komische Comicfiguren mit dabei. Ich glaube, noch ein wilder Mix. Ich weiß nicht, ob das so geplant ist. Aber es sieht cool aus.

Kai: Ja,

Lars: Da ist noch viel im Entstehen.

Kai: da ist ein Ding, da könnten wir jetzt eine Stunde drüber sprechen, weil wir

Steffi: Aber die ... Ja.

Kai: den Marcel auch schon persönlich kennengelernt haben, jetzt auf der Cobocon in Halberstadt am Pfingsten dieses Jahr und auch den Prototypen schon gesehen und angetestet haben. Ist ein super ambitioniertes Projekt.

Lars: der tinge damit ja auch seit

Steffi: Bye.

Lars: gefühlt drei jahren durch oder sogar seit vier jahren mit verschiedensten prototypen stadien durch die konz dieser welt und dass das ding ist ich kann nur jedem der das hier hört empfehlen sichs mal anzuschauen weil es ist schwer zu beschreiben dieses farbmischsystem zum beispiel von dem er sprach nur ein kleines element zu nehmen es funktioniert mit einem farbkreis und es gibt dann so einen grünen token und blauen token und Wenn man dann einen gelben Schritt machen will, muss man das aus diesem Farbkreis so zusammensetzen. Also es gibt so diese Grundfarben und dann setzt man das zusammen und muss dann die entsprechenden Tokens ausgeben. Fand ich zum Beispiel ein sehr cooles Ding und dann, der Skilltree ist absurd krass aufgebaut. So mit dem, was man verbraucht, entwickelt man gleichzeitig seine Skills und dann gibt es verschiedene Verzweigungen auf dem Tree. Also Es ist relativ schwer zu beschreiben und ich fürchte, wenn er die Gamefront Kampagne startet, ist ja momentan nur eine Landingpage, dass es sehr schwer wird, das zu erklären in einer Kampagne. Deswegen, es wäre schade, wenn Leute das verpassen, nur weil sie nicht verstehen, was er damit sagen will.

Björn: Mmh.

Lars: Also ich finde es eine super Gelegenheit, sich das einfach mal anzuschauen auch in Essen.

Björn: hat es auch super gepitcht, ich sagen. Also der Pitch klang

Lars: Ja.

Björn: top.

Kai: ist ein super cooler Typ auch. Wie gesagt, haben ihn persönlich kennengelernt. Wir sehr lange Diskussionen auch mit ihm, weil wir auch Skepsis geäußert haben, weil das Spiel halt wirklich wieder alles möchte. Also er möchte Acrylic Standys, Minis, Double Layer Player Boards und das halt als Erstlingswerk und will halt selber auch viel noch in West gehen. ja,

Lars: Mood like a map?

Kai: also es ist wirklich super viel Stuff drin, wo wir uns wirklich unsicher waren. Und wir haben auch ein paar Ja, also mechanische Elemente so gesehen, so Heldenzug, ja zwei Aktionspunkte, relativ öde dann relativ oder wirkte relativ schnell repetitiv so aus unserer Sicht. Aber er ist da auch für Feedback offen und ich kann es auch nur empfehlen, das auf jeden Fall mal irgendwie in Essen zu playtesten, auch gerne Feedback zu geben, weil ich glaube uns sagte er am Anfang dieses Jahr, dass er plant Q1, Q2 nächstes Jahr ungefähr mit der Gamefront-Kampagne zu starten.

Björn: Ich auf jeden Fall gespannt.

Lars: Ja, und vom Setting, Setting im Mai, also zu deiner Frage, die du so bisschen aufgeworfen hast, es ist komplett ernst gemeint. Also das ist kein Stück komikhaft, das soll wirklich richtig ernsthafter Dungeon-Crawler, also eigentlich ein Dschungel-Crawler, wenn man so möchte, werden. Und hat so gegenbösartige Götter und dann Naturgewalten, die damit spielen. das wird... kein Stück als Spaßspiel oder Kinderspiel gedacht. Es wird wirklich als richtig ernsthaftes Ding gedacht.

Björn: Man sieht halt, wenn ich Game-Fone-Kampagne von oben nach unten gehe, hast du halt oben wirklich so die Minis, die sehr stylisch ausschauen und auch das Cover und so und auch die ersten, Maja-Krieger, wenn du dir das anschaust. Und dann kommt aber ganz am Ende bei den Maja-Kriegern unten dieser, ja keine Ahnung, Junge oder was das ist, der dann schon plötzlich komplett comic-artig ausschaut, also auch einen komplett anderen Stil hat. Und wenn du dann weiter runter gehst, kommt halt dieser komische blau leuchtende Affe. Und der reißt halt irgendwie ganz raus. keine Ahnung. Und das Skelett hat auch nochmal einen anderen Stil. Also die Landingpage ist leider echt, was Grafik angeht, noch ein kompletter Mischmasch. Da ist noch keine klare Linie drin leider. Also da hoffe ich, dass er die noch reinkriegt. Weil wenn ich mir die ergrillst, die Versionen anschaue, da mit drin sind, sehen cool aus, absolut. Die sind trotzdem bunt, aber haben schon so einen bedrohlichen Look für so einen Gegner. Das ist definitiv ganz cool gemacht.

Steffi: Ich denke, man gerade hier die verschiedenen Charaktere anspricht, die er selbst gezeichnet haben, wie man das jetzt hier auf dieser Landingpage verfolgen kann, scheint auch eher der Grafiker davon zu sein. Also schon wirklich spannend. Ich würde mal sagen, Marcel, komm vorbei.

Björn: Schauen wir uns an. Ist halt, wie ihr sagt, für so ein Erstlingswerk echt verdammt viel gewollt. hatten letztes Jahr hatten wir auch so einen Draft, äh, einen Draft, sei es so ein Pitch, mit Sink A Night Foundation, was auch so ein Erstlingswerk war, was auch verdammt viel gewollt hatte. Von daher, ja, ich bin da immer so ein bisschen skeptisch, weil ich sag heutzutage, es schadet nicht, wenn ein erfahrener Redakteur über so Sachen drüber schaut, so blöd wie es klingt, aber es ist so. ja, skeptisch bin ich auch, aber neugierig.

Lars: Vor allen Dingen sind halt auch schon viel größere Verlage an solchen Spielen, die so vieles vereinen möchten, gescheitert. das ist nicht einfach. Wie gesagt, er ist sehr enthusiastisch. Ich traue ihm auch zu. Also er ist auch sehr lernbereit. Wir hatten beispielsweise auf der Kurokon, das sind so Momente, die kennt ihr wahrscheinlich auch. Da war dann Victor Ahrens, da war Dominik von Hopeful Games, da war der Benny von Board Game Workoon und Marcel. Und dann haben die sich so bisschen unterhalten. Und das war ein super Gespräch, da mal Mäuschen zu spielen, mit welchen Fallstricke es Worauf muss man achten? Was sind so Dinge? Und das geht dann so von, welchem Financial Year kann man so was starten, bis hin zu bei welchem Lesbem was produzieren und wie viele Karten passen auf den Bogen drauf. Also wirklich die komplette Bandbreite. das ist Ich glaube, dass solche Gespräche ihm auch sehr helfen. Er ist Lehrer, er macht das nebenberuflich. Dafür ist es ein großer Brocken, den er davor hat.

Björn: Definitiv, ja. Auf jeden Fall. Aber sieht super spannend aus, muss man definitiv sagen. Von daher, Maya-Core von Eloa Games, Halle 2, Stand C315, war mein zweiter Pick. Und dann Co-Op-Spiel euch geklaut. Dann darf der Lars aber sich jetzt einen neuen Pick aussuchen.

Lars: Dann weiche ich jetzt mal aus ins Single Gaming, also ins Solo Gaming. 20 Strongs Tanglewood wäre dann mein nächster Pick. ja, ich dachte mir so, wenn ich mit so einem Haufen Kompetitiven hier zusammensitze, dann mache ich mal so diese kleine Schnittmenge, die wir irgendwie so haben und machen wir mal Solo Gaming.

Björn: Hören wir rein.

Lars: Im Grunde wollte ich Nohesi nochmal hören. Da muss ich mich mal auch outen. Ich habe noch nie irgendwas mit 20 Strong gespielt. Ich habe da keine Ahnung. hoffe, das war so bisschen meine Hoffnung, warum ich das hier reingenommen habe, dass da von eurer Seite auch bisschen Spielerfahrung vielleicht vorherrscht. Ansonsten klingt...

BoardDrift: hat Björn das nicht gespielt?

Björn: Ich

BoardDrift: Ich glaube du hast es gespielt,

Björn: habe das Grundspiel gehabt, also das erste, als es damals rauskam, dieses Solar Sentinels, was ja die erste Box war, die rauskam. Ich fand es ganz cool. Es war nur mir zu würfellastig, ohne dass du viele Möglichkeiten hast, die Würfel irgendwie zu manipulieren. wenn ich nicht gerade Xayah spiele, habe ich im Normalfall einfach kein Würfelglück. Bei Xayah habe ich das verrückterweise, aber bei allen anderen Spielen nicht. Und da sind Würfelspiele für mich einfach immer so bisschen problematisch. Weil du halt auch Du hast ja einen Satz an Würfeln und musst halt gucken, wie viele setzt du ein und je weiter du dann kommst, umso weniger Würfel hast du dann irgendwann und dann wird hinten raus halt eng und dann kommen stärkere Gegner und dann hast du halt verkackt. Und je nachdem was ausliegt, kannst du dann auch noch Pech haben. Also so war es zumindest bei Solar Sentinels. Es war super herausfordernd. Es ist vom Material her Chip Fury Games typisch. Brauch man nicht drüber reden. Alles super. Ich hab... Ich glaube fünf Anläufe gehabt, habe es kein einziges Mal geschafft und dann war ich frustriert genug, dass ich es gelassen habe.

Lars: Okay.

Björn: Wobei ich sagen muss, Tangle Woods, weil Hazy hat es ja auch gesagt, die spielen sich ja alle so ein bisschen unterschiedlich auch, was so die Spielmechaniken angeht. ist ja quasi einfach nur dieses 20 Song, ist ja einfach nur dieses Grundprinzip und daraus kannst du ja ganz viel Unterschiedliches machen. Manny Tremblay, muss ich sagen, seinen Stil finde ich schon sehr, sehr cool. da war ich in der Gamefront-Kampagne echt auch nochmal am Überlegen, so willst du vielleicht doch dem Ganzen nochmal eine Chance geben? es damals gelassen. Muss jetzt mal gucken, wie es ausschaut. Ich werde es mir pitchen lassen, wenn sie es an einem Pitchtisch haben bei Frosted am Stand, mir die neuen Boxen mal anzuschauen. ob da was dabei ist. Also ich finde vor allem die graue weiße Box, was auch immer, Silber, oder was es ist, das ist glaube ich so Schneewittchen-mäßig,

Lars: Ich es ja.

Björn: die lacht mich schon an.

Lars: Ja, ich muss ganz ehrlich sagen, mein Hauptantrieb war, dieses Spiel für heute zu picken, ist dieses Setting, was halt, klar, wir alle kennen Märchen, ja. Und es gibt halt auch unzählige Märchenspiele, wahrscheinlich im kompetitiven Bereich, weiß gar nicht, so normale Würfel- und Setzspiele oder weiß der Teufel, was es da alles gibt. Aber so Spiele das Thema nehmen und daraus ein ernsthaftes Spiel machen, das ist halt in meinen Augen gar nicht so oft da. Und das hatten wir jetzt auch dieses Jahr mal mit, weiß nicht ob ihr das kennt, Grim World, das so Print-and-Play, das dann

Björn: vom Raul.

Lars: halt wirklich so ein Märchen-Setting nimmt und das dann halt wirklich auch mal ernsthaft umsetzt und nicht nur ein Kinderspiel daraus macht. Und das finde ich ist halt dann ganz cool. Und so ähnlich erwarte ich das halt hier auch, von dem was ich gelesen habe zumindestens.

Björn: Ich habe halt so bisschen, jetzt nicht ganz so krass, aber so ein bisschen ähnlich, also American McGee's Alice Feeling. Ich weiß noch, wer das

Lars: Mhm.

Björn: Videospiel kennt. Jetzt komme ich mal mit einem Videospiel die Ecke. Das ist ja Alice in Düster. Und so gerade auch mit Baba Yaga und so, was da in die Richtung geht. Kann ich mir vorstellen, dass das halt auch so ein bisschen in die düsterere Ecke geht. Ja. Das mit Manny Trampley's Design und Look, der ja sehr eigen ist, sieht schon cool aus. Und wenn das spielerisch so ein bisschen abwechslungsreicher ist wie Solar Sentinels, bin ich auf jeden Fall neugierig.

BoardDrift: Was mich jetzt mal interessieren würde, wäre, ob man diese neue Grundbox auch mit dem Too-Many-Bones-Ding spielen kann oder ob man dafür das alte Grundbox-Spiel braucht.

Björn: Ich würde davon ausgehen, dass du das auch spielen kannst, weil es an sich ja dieselbe Grundding ist. Aber ich weiß es nicht. müsste man einen Hesie fragen.

Lars: Nehmt mal die, die jetzt mit Fragezeichen über dem Kopf dasitzen mit, was ihr da gerade meint. Solche wie mich.

Björn: Also 20 Strong ist ja an sich eine Grundmechanik, du hast. Du hast diese Grundbox, die beinhaltet quasi die Würfel und dieses Hauptmaterial. Und dann kriegst du ja diese einzelnen Spiele quasi mit dazu zu diesem Grundsystem. Das ist auch so bisschen, glaube ich, das Problem gewesen, das überhaupt bei dem Spiel gescheit rüberzubringen, weil dieses 20 Strong alleine, damit kannst du nichts machen. Du hast da nicht wirklich das Spiel mit dabei, sondern brauchst halt eines dieser Zusatzspiele. ist, weiß nicht, kennt ihr Final Girl? Da ist es ja genauso. Du hast die Grundbox und dann brauchst du ja aber noch die Zusatzdinger, dann auch was spielen zu können. Und das ist hier halt genauso. Und du hattest damals bei Solar Sentinels, Too Many Bones und was es da noch gab, gab es halt ein Grundspiel. Das war diese goldene Grundspielbox. Und jetzt hier ist es ja diese rote. Ob die jetzt irgendwie unterschiedlich sind, die beiden? Also ich wage es fast schon zu bezweifeln. Ich denke mal, die sind... größtenteils identisch.

Lars: Aber besteht dann die Grundbox sozusagen aus 20 Würfeln oder ist dann noch mehr dabei?

Björn: 20 Würfel und so ein Grundregelset quasi, also so

Lars: Okay.

Björn: das Grundprinzip zu erläutern.

BoardDrift: Also in der Grundbox, ich hab grad parallel die Frosted Seite auf, ist auf jeden Fall auch schon Tangle Woods Rot mit drinne. Also da kannst du dann auch schon

Lars: Okay.

BoardDrift: spielen mit.

Björn: Ja, war ja beim ersten Aus, da war ja Solar Sentinels quasi auch mit dabei. Aber das ist dann der Kartensatz, den du quasi mit dazu bekommst. die Rot-Weiß, was du da hast, oder oder Sentinels, Turandibones und so. Das waren einfach nur Kartensätze, die du quasi zu dem Grundding dazugenommen hast und mit diesen Karten dann halt gespielt hast.

Lars: Ja, spannend.

Björn: Grundprinzip absolut, weil du halt echt viel Unterschiedliches auch mitmachen kannst. Dadurch, dass du einfach nur diese Würfler hast und dann halt mit den Karten und Zusatzregeln komplett eigene Spiele machen kannst. Also von daher auf jeden Fall.

Lars: ein bisschen wie die alte Modder Szene im Computer spielen.

Björn: So ähnlich, Ich könnte mir das auch echt vorstellen, dass da im Print-and-Play-Bereich sicherlich einiges machbar wäre. Kam bisher aber zumindest bei mir noch nicht viel an, dass ich da was mitbekommen hätte. Was mich eigentlich wundert, weil dafür wäre es eigentlich prädestiniert.

BoardDrift: Also die Grundbox, glaube ich, die interessiert mich. Ich glaube, da werde ich mir auch in Essen mal was zu sagen lassen vom Hezi.

Lars: wieder teuer gemacht.

Björn: So muss es sein, dafür sind wir hier. Dann war das noch mal Frosted Games Halle 3 Stand G300 mit 20 Strong Tanglewood. Und dann darf dich Defy sich noch mal was aussuchen.

Steffi: Ja, ich bleibe im nicht-kooperativen Part und nehme Fame und Fable von Board Game Circus. Noch nicht gespielt, aber sehr neugierig allein schon wegen der Optik.

Björn: Läden noch kurz hoch und dann hören wir rein.

Steffi: Ja, sowas liebe ich ja, wenn dann der Künstler tatsächlich auch am Messestand vor Ort ist, finde ich immer großartig. Ich habe jetzt eben dieses Kartenspiel zum ersten Mal gesehen tatsächlich und ich finde von dem ganzen Artwork hat es mich im ersten Step total verwirrt. Also es ist sehr, sehr viel fürs Auge. Es ist sehr bunt, sehr knallig. Ich glaube, es ist auch wieder so ein Spiel, das man wahrscheinlich mal getestet haben muss, zu entscheiden, ob es für einen was taugt. Ich weiß nicht, ob das aus

Kai: Also

Steffi: der Runde schon jemand kennt.

BoardDrift: Ich

Kai: Ich habe mich tatsächlich...

BoardDrift: kannte den Pitch auf jeden Fall schon und das Artwork sieht super aus, phänomenal finde ich, aber das Spiel drumherum ist halt glaube ich nicht meins.

Kai: Ich hatte mich auch ein bisschen mit dem Spiel beschäftigt, vor allem ob das Artworks, also das muss man ja wirklich sagen, dass wir heute in der Runde bisher wirklich fast nur wunderschöne Spiele irgendwie besprochen haben. Und das ist, ich, hier auch wieder so. Und ich hatte mich da näher mit beschäftigt, weil ich dann gesehen habe, ja, hä, aber wir kämpfen Monster und eigentlich irgendwie auch eine gemachte Wiese für ein Koop-Spiel. Und habe dann relativ schnell gesehen, okay, es ist kompetitiv, aber prinzipiell finde ich es so generell auch, wie der Johannes es gepitcht hat, schon auch interessant.

Björn: Ich muss sagen, mich spricht jetzt die Grafik gar nicht an. Mir gibt es nichts, das ist nicht mein Stil.

Steffi: Es macht auf den ersten Blick einen sehr verwirrenden Eindruck. Auch durch die Farbgebung, da wird es irgendwo einen roten Faden, irgendeine Logik geben, die man am Messestand am besten in Erfahrung bringen kann. Aber ansonsten von der Artwork, also von der Grafik her, so was gesehen habe ich bisher noch nicht. Es hat schon ein bisschen ein Alleinstellungsmerkmal. Schon mal krass.

Björn: Definitiv, also das ist ein sehr eigener Stil auf jeden Fall.

Steffi: Definitiv. Also es sieht spannend aus, aber ich kann noch nicht entscheiden, ob es was für mich wäre.

Lars: Also gerade jetzt so durch die Spiele, die wir uns heute so angeguckt haben bislang, wird mir das nochmal wieder bewusst und den Gedanken hatte ich vor ein paar Wochen schon mal. Es ist schon irgendwie so, dass die das Verlage und auch Spiele, Publisher so die Angst vor Farbe verlieren. Also das ist momentan oder auch so die letzten zwei, drei Jahre wird das hier richtig schön bunt auf den Tisch.

Steffi: Ja.

Björn: Die Leute trauen sich mehr, auch sehr eigene Designs zu machen.

Lars: Ich find's genial.

Björn: Das muss man dem Spiel auch lassen. Es hat einen komplett eigenen Grafikstil, den du so auch anderweitig noch nicht gesehen hast. Der Autor hat ja auch die Grafiken gemacht, wenn ich das richtig sehe. Und

Steffi: Hm.

Björn: ist auch sein eigener Verlag, der das Originalspiel rausgebracht hat. Das scheint so ein absolutes One-Man-Ding gewesen zu sein. Von daher Hut ab dafür auf jeden Fall.

Steffi: Es wird eine Solo-Variante enthalten, 1-4 Spieler. Man sagt laut Boardgame-Gig am besten zu zweit. ganz kurz kann eine Partie auch nicht sein, denn sie wird mit bis zu 90 Minuten angegeben. Und das Alter, wahrscheinlich aber aufgrund der Texte auf den Karten, wird auch für 14 plus angesetzt. Also es wird schon auch komplexer sein.

Björn: Was ich super cool finde ist diesen Solo Modus auf der Rückseite vom Board. Das finde ich sehr clever gemacht. Dass du die Rückseite

Steffi: Ja.

Björn: vom Board dafür nutzt. Das fand ich eine sehr coole Idee.

Steffi: Aber auf dem Board hat generell ist ja einfach viel los. Diese Siegpunktleiste alleine die ist ja schon auch speziell mit Totenköpfen, Kreisen und was hat man dann noch sonst alles so drauf. ist schon Monde.

Björn: und ja...

Steffi: Also an sich fürs Auge ist da sehr, viel. Die Frage ist halt eben ist das zu viel oder passt das?

Lars: Mir räuen sich ja schon die Fußnägel hoch, wenn ich Siegpunkte leiste, sehe und höre.

Björn: Hahaha!

Steffi: Ja.

Björn: Ist auf jeden Fall ein sehr eigenes Spiel, es lohnt sich, es vorab mal anzuschauen. ja, ich glaube... Neugierig kann man darauf sein, wenn einen der Grafikstil anspricht, schaut's euch an. Ihr habt ja gehört, die anderen sagen alle, wow, sieht super cool aus. Ich sehe es anders, aber das ist ja auch vollkommen okay so, finde ich. Das war... Ja, das definitiv,

Lars: Das wird auf jeden Fall catchy sein auf der Messe, vermute ich mal.

Björn: das stimmt. Das ist dann Fame and Fable bei Board Game Circus, Halle 2, Stand C 130. Und dann darf der Sascha seinen Trippenpick aussuchen.

BoardDrift: Ja, sehr gerne. Wahrscheinlich würde ich schätzen, Kai und Lars werden jetzt gleich wieder aufschreien.

Björn: Na, das ist ja junger.

BoardDrift: Ich habe den Vorgänger nicht gespielt, aber das Spielprinzip an sich interessiert mich doch sehr und ich würde Queens Dilemma von Heidelberg Games nehmen.

Björn: Ach, dieser

Lars: Alles gut!

Björn: Junge. Das muss ich suchen. Wo ist es dann? Da ist es. The Queens Dilemma deswegen nicht unter Q gefunden. Immer diese Listen. dann hören wir mal rein.

BoardDrift: So, ja, warum ich das gewählt habe? Grunde genommen habe ich es gewählt, das hier auch mal irgendwie hoffentlich irgendwann auf den Tisch zu kriegen in der Runde. hätte ich richtig Bock drauf. Aber auch ein bisschen natürlich ein paar von diesen kooperativen Dingern pick ich mir jetzt mal auch raus, Lars und Kai aus der Komfortzone auch mal rauszuholen, damit die sich auch hier was anderes noch picken können, was sie interessiert.

Kai: Aber ist nicht Koop, oder? Das klingt eher so Nemesis-Semi-Koop-mäßig, oder? Dass man zwar zusammenarbeitet, aber...

BoardDrift: Ja, so semi-coop, aber du hast halt so Entscheidungen, Abstimmungen und so, die du machst, im Prinzip glaube ich ist, ich weiß nicht, ob da eine Verräter-Mechanik mit drin steckt, ich hab ja den Vorgänger auch nicht gespielt, dazu also nichts sagen, ich weiß nicht, habt ihr den King's Dilemma gespielt?

Lars: Ich nicht.

Kai: Es liest

Steffi: nicht.

Kai: sich halt so, dass jeder irgendeinen hidden objective hat und von daher am Ende wird der dann wahrscheinlich trotzdem nur der gewinnen, der sein Ziel erfüllt hat. Und das ist dann für mich doch wieder die Antithese von kooperativ.

Björn: Ja definitiv, also kooperativ ist es nicht.

Lars: ist als wenn man Risiko kooperativ nennt, oder?

Kai: Ich finde es halt spannend, dass

Lars: Niemann.

Kai: auf Boardgame Geek das ja sogar, also man kann es erst ab drei Spielern spielen, das heißt für uns fällt das eigentlich fast schon raus, weil wir meistens auch im Podcast nur zu zweit spielen, manchmal zu dritt und dann auch noch best mit sechs Spielern. Also das würden wir glaube ich auch niemals in der Gruppe zusammen kriegen.

Lars: Ja, was wird halt auch dieses Thema sein mit Abstimmungen, die halt dann nur Sinn machen, wenn du mehrere Leute hast. Das kann ein cooles Element sein, aber da brauchst auch die richtige Gruppe für.

Kai: Auf jeden Fall ein cooles Spielprinzip.

Björn: Das ist auf jeden Fall was sehr Spezielles und was sehr Eigenes, das stimmt. Und King's Dilemma kam ja an sich bei den Leuten, die es dann gespielt haben, auch ganz gut an. Von daher, wenn sie dann noch bisschen was gelernt haben, so wie es ausschaut, sie das System noch mal ein bisschen weiterentwickelt, ist das für diejenigen, die den ersten Teil, sag ich jetzt mal, gespielt haben, sicherlich sehr schnell ein Must-Have, was sie sich dann anschauen werden.

BoardDrift: Es hat halt einen sehr hohen Anschaffungspreis, Also das mal einfach so auszuprobieren.

Björn: Deswegen kannst du das auf der Messe anspielen mit einem Demo. Ha,

Steffi: Ja.

Björn: perfekt, siehst du mal.

Steffi: Aber habe jetzt mal als Beispiel drei Kampagnen gleichzeitig laufen. Eine Spiel mit zu dritt, dann eine zu viert und eine zu fünft. Und gerade die großen Runden, die sind wirklich schwer zu terminieren. Da dauert dann die Kampagne einfach nur, weil die Termine so schlecht zu finden sind, immer lange. Da nehme ich, da bin ich auch vorsichtiger tatsächlich. Worauf? Was möchtest du?

BoardDrift: Aber da hätte ich Lust drauf, Steffi. Auf das zu spielen.

Steffi: Auf das zu spielen, ja? Ja, dann hol noch mal drei Mitspieler.

Björn: KAUST DIR

BoardDrift: Stefan ist bestimmt auch dabei.

Steffi: bestört ausgerechnet vorstellen. Der ist in den meisten Kampagnen bei uns ja auch mit am Start. Bei zwei von den dreien.

Björn: Gut, dann würde ich sagen, das The Queens Dilemma bei Heidelberg Games. Halle 6 stand B200 und dann darf der Kai seinen dritten Titel aussuchen.

Kai: Yes, gehen natürlich wieder zurück zum Kooperativen und wieder zu einer Erweiterung. Und zwar für alle, die das Setting bei Spirit Island nicht mögen und die bei Cyberpunk mögen. Deckers ist letztes Jahr schon rausgekommen bei Deep Print Games und dieses Jahr kommt dazu die erste Erweiterung namens Duplicity. Und ich würde sagen, clip ab, wenn du ihn hast.

Björn: Ganz so schnell bin ich nicht. Er lädt noch hoch, aber es ist bald soweit.

Kai: Ja, für uns ein Ding, also ich finde, dass vom Setting her sind wir, glaube ich, beide relativ große Cyberpunk-Fans und haben jetzt gerade auch die Kampagne von Neon Hope durchgespielt, die ja auch so bisschen Cyberpunk meets Solarpunk im Setting hat. Und das ist ja schon, das Ding lebt ja so bisschen von seiner Modularität im Bereich der verschiedenen Charaktere, die ja sehr asymmetrisch sind und finde da ist es wirklich ganz gut vergleichbar mit Spirit Island, wo du die Geister spielst und hier sind es halt eher diese, eher die Charaktere, die du spielst und du ja statt Völker bei Spirit Islands hier diese SMCs hast, ... diese Super-Mega-Computer, oder wie sie heißen ... ... und da noch mehr Content dazu, ist glaube ich nicht verkehrt.

Lars: Ich kann nur unterstreichen, was Kai gesagt hat. Also, stilistisch ist es halt im Grunde komplett mein Zuhause. da gibt's ja relativ, also es gibt ja schon ein paar Spiele, die in diesem Cyberpunk, im Übergang auch zum Solarpunk, wie es Kai gerade beschrieben hat, laufen. Und es würde mich halt mal interessieren, wie steht ihr so zu diesem Thema? Weil das ist ja schon was Spezielles. Du hast halt schon so ein paar Stereotypen, in diesen Spielen stattfinden. Du hast eine gewisse Optik, da schon vorherrscht. Und so generell so dieses Bedrohungsmanagement, was von übergeordneten Computern oder computerähnlichen Sachen kommen und so. Mögt ihr das oder kommt ihr da gar nicht mehr warm mit?

Björn: Blade Runner ist einer der großartigsten Filme überhaupt. Von daher

Lars: Ja.

Björn: kann ich an sich mit so einem Technikthema an sich schon was anfangen. Cyberpunk ist jetzt so als Marke etwas, wo ich mich gar nicht auseinandersetze. Also bin ich raus. Wir hatten es auch gestern in der Aufnahme, als wir von Cyberpunk Edge Runners hunted. den Pitch hatten. Cyberpunk nicht meine Welt, verrückterweise, obwohl ich so Technik-Nerd und so bin und Tron auch total fire und auch Matrix. Bei Cyberpunk war ich nie irgendwie mit dabei. ist an mir vorbei gegangen. Deckers ist allerdings nicht an mir vorbei gegangen. Das hatte ich mir dann im Nachgang nach der Messe letztes Jahr dann doch noch geholt gehabt. fand es überraschend cool, weil ich hasse Spirit Island, muss ich dazu sagen. Spirit Island ist bei mir ein Spiel, wenn du willst, dass ich absage und nicht komme, sag, wir spielen Spirit Island. Dann sag ich, okay, danke, ich, keine Ahnung, lese daheim das Telefonbuch, habe ich mehr Spaß. Spirit Island ist, kannst du mich jagen, aber Deckers, es hat ... Gewisse Ähnlichkeiten, die ich auch erkenne, weil ich natürlich Spirite Island gespielt hatte schon. Aber es macht genug eigen, zu sagen, okay, das macht mir Spaß, das andere nicht.

Lars: Hört man nicht oft, denn rennt gegen Spirit Island.

Björn: Ja, du...

BoardDrift: kann ich auch reinlegen also

Steffi: hihihi

BoardDrift: ich hätte nicht gedacht dass ich Björn einer Meinung bin aber Spirit Island kannst du höchstens benutzen den Kamin damit anzuzünden das ist meine Aussage

Björn: Nein, nein, nein, nein. Das ist auf keinen Fall. Es ist ein großartiges Spiel für die Leute, die diese Art Spiel mögen. Das kann ich absolut verstehen. Also ich verstehe, was Leute an dem Spiel toll finden. Nur ich selbst komme absolut nicht auf dem Spiel klar. Das ist ... Kannst mich mitjagen. Das ist so. Ich hab da keinen Spaß dran. Und das ist halt das Entscheidende für mich. Deckers ist vom Thema her was anderes. Mechanisch zumindest leicht unterschiedlich, weil du sehr viel klarere Rollen auch hast und diese Zielwertungen da, also Bronze, Silver, Gold, was du da hast, die machen das Ganze für mich greifbarer als Spiel und spaßiger einfach. Von daher, Duplicity ist bei mir auf meiner Must-Buy-Liste direkt drauf. Das Verrückte ist, das Ding kostet ein Zehner. Das ist

Kai: krass.

Björn: geschenkt.

Lars: Klasse.

Björn: Das ist wirklich geschenkt. Also.

BoardDrift: Es gibt doch bestimmt auch einen Bundle-Preis mit Grundspiel oder so.

Björn: sein.

Kai: Du nur noch fünf, meinst du das?

BoardDrift: Ne, so, weiß ich nicht, 15 oder so,

Björn: Das Grundspiel war ja schon überraschend günstig. Ich meine, es ist eine kleine Schachtel, die allerdings halt voll ist bis oben hin. Das muss man ja auch dazu sagen und schwer.

Lars: überraschend.

Björn: Und auch diese wunderschönen Pappschachteln hat, die ich vorhin ja schon erwähnt hatte, für die ich die Print einfach feier. Aber ja, Deckers, super cooles Ding und die Erweiterung für mich absolut flischkauf.

Kai: Ja, auf jeden Fall.

Björn: Dann würde ich sagen, das war Deckers Duplicity, Deepin Games, Halle 3 stand B 300 und jetzt habe ich wieder das Problem wie immer. habe als letztes gequatscht und muss mir jetzt was aussuchen und habe wieder nichts vorliegen. Aber ich habe mir vorgenommen, Verlag mir auszusuchen, der bisher noch nicht dran war, gestern und heute. Da nehmen wir... Wo ist es denn? Na na na. Da ist es. Und zwar Amigo-Spiele und Bluff It. Ein Bluff-Spiel, wie der Name es schon verrät. Kleines Spiel, Kartenspiel, sehr einfache Mechanik, blöffen, auf Karten setzen, Punkte schnappen, andere herausfordern, schöne Interaktion dabei. Ich kann mir vorstellen, dass das sehr witzig ist. Das ist natürlich jetzt nichts abendfüllendes, aber so für zwischendrin kann ich mir vorstellen, macht das Spaß und in der richtigen Runde. Ich bin jemand, auch wenn viele es belächeln, ich liebe Flip7. Es ist super easy, du kriegst es aber mit jedem auf den Tisch. Und ich glaube, ist auch so ein Ding, was fast genauso einfach auf den Tisch kommt und auch so viel Spaß machen könnte. Es hat auf BGG eine Bewertung von 7,3. Für ein kleines Kartenspiel ist es verdammt hoch. Da war ich schon eben gerade sehr überrascht, dass das so hoch gewertet ist. ja, klingt auf jeden Fall sehr lustig. Viertelstunde, zehn Minuten, ein bisschen Karten runter. runterkloppen und sich ärgern, wenn irgendjemand einen so richtig fies geblöfft hat.

Lars: Also ich finde das klingt nach einem perfekten Spiel für so eine Weihnachtsrunde mit der Familie, wenn man es geschafft hat wirklich in so Phase 10 zu überleben, dann wirklich alle final zu frustrieren.

Björn: Hohoho!

Lars: Nee, also ich kann es verstehen, aber das ist... Ich mein, wir müssen ja auch nicht immer wieder drauf rumreiten. Wir sind Koop-Spieler und das auch aus gutem Grund. Ich kann aber diesen Reiz von so kleinen Spielen verstehen. es gibt ja auch im Koop-Bereich so kleinere Cutten-Spiele, die man dann zusammen halt spielt. Und die haben schon eine coole Berechtigung. Also, gerade wenn man... Wenn man auch so mit Familienspielern oder auch halt wirklich mit der Familie mal irgendwie... Ja, ihr macht doch da was mit... Brett spielen, hast du nicht mehr was, was du mitbringen kannst zu dieser Klassiker. Und wo man dann einfach so was Kleines hat, wo die Leute schnell reinkommen, wo man fluffig was runterspielen kann. Und ich kann mir vorstellen, dass es dafür funktioniert, man das mag. So die Richtung.

BoardDrift: Ich dachte, du bringst dann den großen Kampagnenbrecher mit am Weihnachtstisch.

Lars: So, lasst uns mal Agamonia starten.

Björn: Hahahaha.

Lars: Ja, da sehe ich das Spiel und ich glaube, da funktioniert es auch gut.

Björn: Amigo ist ja auch ein Verlag, der eher in die Familienrichtung geht. Da ist das sehr gut aufgehoben. Aber es klingt halt wirklich ganz spaßig. Ich mag Blöffen. Ich hab früher auch sehr gerne mal Poker gespielt. Blöffen ist eine sehr schöne Mechanik bei Kartenspielen. ist das ein Titel, den ich mir auch näher anschauen will. Und zumindest mal eine Proberunde. Weil ich denke bei Amigo wirst du das sehr einfach auf den Tisch bekommen und mal eine Runde spielen können, einfach zu gucken, wie lustig ist es dann, wenn du das auf dem Tisch hast.

Steffi: und gefühlt hat sie gerade in zwei Minuten uns die Regeln erklärt. Das ist an so einem Familienfest halt eben auch schnell gemacht. Da kann jeder folgen. Da kriegst du auch ein wenig Spieler mit mal zum Mitspielen überredet. Das wird funktionieren.

Björn: Wir sitzen ja alles mal bei den Schwiegereltern und meine Schwiegermutter ist halt abends auch so, da kannst du auch mal so einfachere Spiele auf den Tisch bringen. Also einen Meister Makatsu, wie gesagt Flip Seven oder auch Rebirth hatten wir auch schon zusammen gespielt. So in der Komplexitätsstufe und da passt sowas halt natürlich auch gut rein und da können selbst die Kinder dann schon mitspielen. Das geht, die Karten bis 10, super. Die freuen sich natürlich ein Ast, wenn die dich irgendwie bluffen können und dann, was weiß ich, eine 3 beaten und dich dann rauskicken mit einer 7 oder so. Also das für Kids und da stelle ich mir das ganz, ganz cool vor, auf jeden Fall. Das wäre Bluffit von Amigo in der Halle 7, Stand D110. Eine komplett andere Halle. sind eigentlich fast nur in 2, 6 und 3 unterwegs. Die Halle 7 ist ein absoluter Ausreißer. So, dann kommen wir zur letzten Runde. Last but not least, was darf ich dir abspielen?

Lars: Also ich hoffe, ich werde es nicht bereuen. Ja, also... Die Liste, die du ja vorbereitet hast, das ist halt, was die Co-op-Spiele angeht, hat schon sehr lastig bei zwei großen Verlagen, die für die Co-op-Spiele ja auch nicht berühmt sind, aber die hat schon viel dafür haben. Deswegen, ich hab mich nicht wirklich getraut, so in diese kompetitiven Sachen reinzugehen. Und deswegen, machen wir halt mal... Even deeper regrets.

Björn: vollkommen okay dann hören wir uns an

Lars: So und das hat natürlich so seinen gewissen Reiz, ich solche Spiele hier ansprechen kann, weil sie halt einen kompetitiven Modus habe, wo ich so bisschen drauf hoffe, dass der eine oder andere von euch es gespielt hat und mich halt dieser Solo- oder Koop-Modus interessiert. Und ich hab's nicht gespielt. Ich hab weder Deep Regrets noch Even Deeper Regrets gespielt. Ich hab halt so gewisse Vorstellungen. Also wenn man es erst mal so hört, so Angelspiel, okay. Das klingt ähnlich wie das Wanderspiel, was Kai hatte, nur langweiliger. Aber dann mischen wir das Ganze de facto mit so einem Lovecraft-artigen Element und schon wird es interessant. Dann haben wir ein Wahnsinn, also de facto ja eine wahnsinnig, Wahnsinnsmechanik. Also diese, diese klassische Lovecraft-Geschichte, nur dass sie halt hier bedauern oder Wegegrats Mechanik ist. Und... diese Erweiterung, die dann jetzt einfach nicht nur noch ein paar Karten bringt, sondern halt wirklich auch neue Elemente bringt. dieses Binnengewässerangeln oder dort halt sich aufhalten und Aufträge machen. Verschiedene Schwierigkeitsgrad, die dann unterschiedlich belohnt werden, hat mich persönlich sehr gereizt, als ich es mir angeschaut habe.

Björn: Hat's denn jemand schon gespielt? Nein. Leider

Kai: Leider nicht.

BoardDrift: Also

Björn: nein.

BoardDrift: es steht da, aber ich hab's noch nicht gespielt,

Björn: geht mir auch so. Bei mir ist es im Regal, aber es kam noch nicht auf den Tisch. Man hat von dem Ding auch schon super Unterschiedliches gehört. Das muss man auch dazu sagen. Es gibt die einen, die sagen, super lustig und macht Spaß und ist halt so ein Gaudi-Ding, weil er ziemlich glücksbasiert Also das Pushy-Lack-Woll ziemlich stark ist auch. Und dann hast du die andere Seite, sagt, das Ding ist einfach 0815 Spiel und ist halt Generation Instagram, weil es super cool ausschaut und jeder es super in die Kamera halten kann. Aber halt als Spiel steckt nicht viel dahinter. Ich weiß es nicht. Also ich mag Push Your Luck. Ich feier den Grafikstil auch. Deswegen hatte ich es mir dann auch irgendwann dann doch noch geholt. Aber ich habe es noch nicht gespielt. Deswegen ist die Erweiterung im Moment auch erst mal. noch kein Thema für mich, auch wenn ich die Haustiere, die da neu dazukommen, sehr cool finde.

Lars: Ja, da eine Mietekatze dabei.

Björn: Ich finde die Fretchen cool. gibt Zwillingsfretchen, die sehen abgefahren aus. Also vom Look her muss man glaube ich nicht drüber reden. Das Ding sieht grandios aus auch wieder. Hat auch einen komplett eigenen Stil, der sehr verrückt ist. Passend zum Thema auf jeden Fall. Was es jetzt spielerisch kann. Wie gesagt, muss man ausprobieren. Ich habe es leider nicht auf den Tisch geschafft. Bisse.

Lars: Hatte mir jetzt keine große Hilfe bei der Entscheidungsfindung.

Björn: Nee, leider nicht.

Steffi: Müssen wir doch alle testen gehen.

Lars: Ja oder gleich mal holen. Warum nicht?

Björn: Ich muss es einfach endlich mal auf den Tisch bringen. Vielleicht mal die Regeln lesen, endlich.

Lars: Ja, ok, du hast ja jetzt bis Essen noch ein bisschen Zeit. Wenn wir uns dann da treffen, kannst du mir ja sagen, wie es ist?

Björn: Ich bin jetzt die nächsten Wochen vor Essen hauptsächlich mit Aufnahmen und Schnitt beschäftigt, leider. Ich werde nicht groß zum Spielen

Lars: Ja, okay. Kann ich verstehen.

Björn: kommen. Ich habe schon so bisschen Angst. Das eine oder andere ist ja vorbestellt, was zu mir nach Hause kommt. Ich habe keine Ahnung, wann ich das alles auspüppeln soll. Das wird spannend

Lars: Ja.

Björn: nach der Messe. Naja, wir schweifen ab. Es ist schon spät. Ich würde sagen, das war Even Deeper Regrets von Board Game Circus. Lars, letzter Pick heute Abend und Board Game Circus findet ihr in Hade 2, Stand C 130. Steffi,

Steffi: Jawohl!

Björn: was möchtest du als letztes hören?

Steffi: Ich schließe auch mit einer Erweiterung ab und zwar Endeavor die Tiefsee am Meeresgrund. Ich möchte unbedingt noch mal frostet hören.

Björn: Dann hören wir in die Erweiterung zu Ende, war am Meeresgrund.

Steffi: Wir haben es auch viel gespielt tatsächlich, natürlich in der Basisvariante. Ich habe sogar, und das fand ich total schön, haben leicht die Regeln angepasst, aber es hat für uns sogar mit unserer Achtjährigen gepasst. Sie hat das super gerne gespielt. was sie dann auch wirklich zu uns sagte, weil wir viele, wir so die ersten zwei Szenarien mit ihr gepackt, irgendwann sind wir auch kachelmäßig tatsächlich, haben wir gesagt, okay, da geht mehr. Höhlen gab, waren unsere Kids immer begeistert. Das war immer das Spannendste überhaupt, in die Höhlen abzutauchen. Und ich finde es sehr, cool, dass sie genau mit dieser Erweiterung auch dann die Kacheln erweitern und die Sonderregeln mit reinbringen. Klar, für Kids darf es nicht mehr zu komplex werden, zumindest nicht für unsere Achtjährige, denn die Erweiterung ist laut Boardgame League, wenn ich das gerade richtig gesehen habe, 14 plus. Deswegen, ich bin sehr gespannt, was da genau kommt. Ich schau mal ganz genau nach, ich mein es war 14 plus sogar. Vielleicht kann man da auch wieder irgendwas abwandeln und es dann doch leichter machen. Also wir arbeiten dann mit Hausregeln einfach. Was ich noch kein einziges Mal gemacht habe, ist allerdings die Solovariante. Da kann ich jetzt tatsächlich noch gar nicht mitreden. Da weiß ich nicht, wie die funktioniert, was da verbessert werden könnte, sollte. Ich weiß nicht, hat das einer von euch schon mal getestet?

Kai: Nee, ich wollte dich jetzt natürlich gerade fragen, ob du es dann mit den Kids auch Co-op gespielt hast oder wirklich auch kompetitiv. Okay. Und das hat gut funktioniert?

Steffi: Ja, nahe in Coop. Das fanden die viel spaßiger, aber sehr sehr schön gewesen.

BoardDrift: Also ich hab's noch nicht solo gespielt, steht auf jeden Fall auf dem Plan. Aber ich hab's einmal Koop gespielt und ich fand's jetzt schwierig, sagen wir mal so. Das hat sich ewig gezogen, die Partie. Und am Ende haben wir's so gerade geschafft, aber letztendlich... hat sich das ziemlich zerdenkt. Ich würde es gerne wieder kompetitiv spielen, aber weiß nicht, ob es noch mal Koop spielen würde, zumindest nicht in der Runde.

Steffi: unter Erwachsenen, da müsste es so im Dreier-Spielerbereich, Vierer-Spielerbereich gemacht. ist auch das Gegeneinander zu spielen viel witziger tatsächlich. da wir halt eben noch so ein kleines kleinere Kind mit reingenommen haben, da geht das kooperativ einfach viel besser von der Hand.

Kai: Ja, das hatte Hesie bei uns im Interview auch gepitcht, dass sie ja jetzt mit der neuen Erweiterung auch den Koop-Modus nochmal so bisschen, wie sagt man das am besten, gerade machen wollen, also bisschen gradliniger und eben

Steffi: Mmh.

Kai: genau das mitigieren wollen, was du gerade gesagt hast, Sascha. Also wir haben da auf jeden Fall auch Interesse dran. Wir haben es tatsächlich noch nicht gespielt, aber der Hesie hat es uns auf jeden Fall auch gesagt, dass wir das ruhig mal testen sollen. Gerade im Koop-Modus kam das wohl vor allem in Europa bei den Autoren deutlich besser an, also unerwartet. besser an als sie es gedacht hätten.

Steffi: Du hast ja auch mit diesem Spiel verschiedene Szenen, du dann durchspielst und du startest natürlich wirklich low rein in das Spiel und umso weiter du kommst, umso spannender wird das auch erst. Da musst du dem Spiel wirklich auch die Gelegenheit geben, sich zu entwickeln.

Björn: Das wäre Endeavor die Tiefsee am Meeresgrund. Frosted Games alle 3G300 hat man heute schon ein paar mal erwähnt. Sascha, dein letzter Pick. Welcher Pitch darf es sein?

BoardDrift: Mein letzter Pitch, ja. Ich schwank jetzt zwischen zwei und muss mich jetzt spontan für einen entscheiden und nehme dann...

Björn: Dann nimm den dritten.

BoardDrift: Nehm dann Wagtown von Fun Tales.

Björn: lädt noch einen Moment hoch und dann sind wir soweit.

BoardDrift: Das hab ich ausgewählt, weil das hört sich für mich ganz klar nach GTA an, das Brettspiel. Grand Theft Auto, die auf der Playstation, wer es kennt, total abgedreht und vor allen Dingen, als er erzählt hat, dass dann nehm ich mir den Panzer und dann schieß ich erstmal einen drauf und dann landet er im Krankenhaus. Krasse Nummer.

Lars: Ich würde sogar noch weitergehen, GTA Vice City, ganz klassisch. Auch dieses Farbschema, was da drauf ist, dieses türkis-rosa, ja dieses Miami Signature-Farbemodus, den es gibt. Hat ja irgendwie die Stadt auch geschafft, das für sich zu etablieren. Ich bin ... Ich weiß, dass ich dieses Spiel hassen würde. Aber

Björn: Hahaha!

Lars: allein optisch bin ich verliebt gerade. Das ist ja unfassbar. Ich das würde ich mir nur holen, sie in den Schrank zu stellen.

Björn: Es ist so richtig schönes Ärgerspiel mit einem absoluten coolen Faktor. Der Look ist irre. Also ich hab's schon vorbestellt. Ich warte nur darauf, dass es zu mir nach Hause kommt. Ich hab bei Spiele tastig gestern noch eine Bestellung gemacht mit ein paar Neuheiten, die alle jetzt für Oktober angekündigt sind. daher allein schon, damit ich nicht in Essen so viel schleppen muss. Und da war Wagtown. Inzwischen auch wirklich so eins der Dinge, wo ich sagte, okay, das musst du dir dann doch holen. Die Brettspiel-Buddies hatten ja auch jetzt vor kurzem Video dazu gemacht. Das Ding ist einfach nur lustig, glaube ich. Also das ist so richtig genau meine Sparte. Sich gegenseitig ärgern, schön auf die Fresse geben und dabei eine gute Zeit haben. Das passt. Und schnell gespielt. Also 45 Minuten, super. Kannst du zwei, drei Runden an einem Abend spielen. Kannst du Doppelchellen verteilen.

Kai: Und auch mega zugänglich vom Preispunkt her. Ich hatte gerade mal geguckt, für 35 Euro auf der Messe ist das ja wirklich viel Spiel und sieht cool aus für einen wirklich zugänglichen Preis auch noch dazu. Fun Tales macht halt generell unieke Spiele. Ich mag Feed the Kraken super gerne. Ich fire Blood on the Clock Tower total und hab schon viele Runden selber gemacht. Obwohl das gar nicht unsere Art Spiele sind, aber die haben auch immer so unieke Spiele. Bei denen am Stand stehe ich immer nur und gucke mir denen ihre Spiele an, weil die teilweise so unieke Twists haben.

Björn: Das war letztes Jahr auch Dark Romans, was ja wirklich sehr eigen war. Sascha kann ein Lied von singen. Er seine eigene Dark Romans letztes Jahr noch.

BoardDrift: Ja, die fliegt auch hier wieder rum jetzt hier, hab ich eben schon festgestellt.

Björn: Wecktown kann ich mir echt gut vorstellen, dass das so eins der Highlights der Messe wird und da im Laufe der Tage wahrscheinlich ausverkauft sein könnte, je nachdem wie viel sie dabei haben. Aber da hörst du wirklich von vielen Leuten, dass sie da sehr heiß drauf sind.

Lars: Optisch zu Recht.

Björn: Definitiv. Das war dann Wrecktown von Fun Tales Halle 3 Stand M215 und dann darf der Kai seinen letzten Titel noch aussuchen.

Kai: Ja und leider sind alle meine Koop-Spiele von meiner Liste jetzt schon runter. gefühlt haben wir den Hesie zu selten gehört, habe ich noch eins von Frosted Games bei mir auf der Liste. Und nämlich ein hardcore-kompetitives, vielleicht überraschend, aber und zwar Groll. Das ist ja jetzt auch ausgeliefert worden. Ich habe das tatsächlich auch auf GameFound unterstützt vor knapp zwei Jahren, wo die Kampagne lief. Und gefühlt kommen ja bei Frosted dann die Spiele meistens so zwei, drei Jahre, nachdem sie bei Chip Theory auf Englisch rausgekommen sind. Und für mich war das damals, als ich das auf Gamefront gesehen hatte, allein wegen des unfassbar coolen Materials und der Farbenpracht des Spiels schon irgendwie so ein Insta-Backroll mit den beiden Expansions auch. ja, hat auch einen Koop-Modus, können wir ja vielleicht gleich mal drüber reden.

Björn: wir rein in Groll.

Kai: Ja, ich dachte, als letztes Spiel verheiratet es nochmal vieles von dem, was du gesagt hast, was dir gut gefällt und von dem, was uns gut gefällt. Und das kam jetzt an vor zwei, drei Wochen, glaube ich, ungefähr, wo der Kickstarter oder die Game von Kambania ausgeliefert wurde. Und ich habe das Ding ausgepackt und weiß doch, dass ich mir Lars damals Fotos geschickt habe von dem Material und er hat irgendwie auch gesagt, meine Kamera konnte diese vielfach, vielfache Farbenbrach gar nicht aufnehmen.

Steffi: Hahahaha

Kai: Ich hab mir das Spiel dann durchgelesen und hab dann, kann das bestätigen, was Heysi gesagt hat. Das ist wirklich hardcore ins Gesicht. Von Anfang an auch. Aber der Koop-Modus hat tatsächlich ein paar coole Kniffe, finde ich. Und das werden wir auf jeden Fall bei uns auch mal, hoffentlich, Zeit nochmal auf Tisch kriegen.

Björn: natürlich ein Titel, den ich schon bei der Chip Fury Kampagne total auf dem Schirm hatte. habe mich damals aber, weil es eben bei First Come dagegen entschieden ist auf Englisch mit zu unterstützen und habe gesagt, naja komm ich warte bis es auf Deutsch kommt und ich werde es mir auf der Messe anschauen und es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn ich mir das nicht noch hole. Ich mag Area Control Spiele, ich mag, wenn es auf die Fresse ist, ich habe aber natürlich auch in die Richtung schon so bisschen was da. Und da hat es natürlich dann auch Konkurrenz. Aber diese Zugänglichkeit, von der der He-He-He spricht, und die kriegt man von vielen Leuten mit, die macht es natürlich schon so bisschen aus. Abgesehen von dem Many Trampoline Design, was halt auch schon wieder total abgefahren und geil ausschaut. Das brauchen wir nicht drüber reden. Aber ja. wie es ja im Englischen hieß. Ich hätte immer noch Zorn besser gefunden mit TZ. Da gab es damals auf dem Frosted Discord herrliche Diskussionen und Überlegungen, wie man das Spiel nennt. Ja, aber das ist super, super spannender Titel. Gerade wenn man halt in die Richtung Area Control, Area... Majority und auf die Fresse Mark. mit dem Koop Modus habe ich mich null auseinandergesetzt, auch mit dem Solo Modus nicht, weil also im Air-O-Air-Control Spiel Solo käme ich persönlich halt nie auf die Idee auszuprobieren.

Kai: Es ist halt de facto kein Area Control mehr, das hat er versucht ein bisschen zu erklären. Die Anleitung hat maximal 15 Seiten Regeln, das ist wirklich super schnell gelernt. Und im Koop-Modus ändert sich tatsächlich relativ viel dieser Mechanik und es wird wirklich eher zu einem Puzzle zusammenarbeiten gegen eine Automa. Aber trotzdem wird es auch spannend.

Björn: Das einzige, ich so bisschen Befürchtung habe, die Einheiten, die du da hast, die sind ja wirklich sehr klein. Und ich mit meinen Wurstfingern sehe mich da schon so ein bisschen Probleme.

Kai: Ja, das stimmt ja.

Björn: Da muss ich mal gucken, notfalls

Lars: Ja.

Björn: irgendwie eine Pinzette oder so mit an den Tisch nehmen.

Lars: Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als das Kai gekriegt hat. Das ist halt öfter mal. Dann kommt irgendein Spiel an, dann schreibt er mir hier, da, guck mal, eine neue Schachtel angekommen und so. Und das war wirklich so, das musst du sehen. Das ist unfassbar. Warte, ich baue es auf. Und dann weiß ich noch, es war halt dunkel und ich saß halt in einem dunklen Raum und dann kam dieses Bild und ich dachte wirklich, meine Netzhaut brennt durch.

Steffi: Nein.

Lars: Weil das ist... Also bunt ist ja, also es gibt ja bunt und dann gibt es für mich noch Kroll. Also das ist ja absolut.

Björn: Ja, unterschreibe ich so,

Steffi: Hahaha

Björn: definitiv. Ich bin auch echt gespannt, das mal in Natura zu sehen, weil ich kann mir vorstellen, dass es in Natura noch mal krasser ist, auf Bildern.

Kai: Ja,

Steffi: Wahrscheinlich,

Kai: das stimmt. Kriegst auf Bilder nicht eingefangen.

Björn: Das denke ich mir nämlich auch. Sieht cool aus. Ich bin mal gespannt, inwieweit die Erweiterungen, die zwei, die es ja jetzt schon gibt, nötig die sind oder wie cool die sind. Die will ich mir natürlich auch patchen lassen bei Frosted und dann mal gucken.

Kai: Ja, ich habe die beiden Erweiterungen auch damals mitgebackt auf GameFound direkt. die... Also, ist ein bisschen more of the same zwar, aber es sind quasi nochmal zwei mehr Fraktionen quasi, die noch mehr Asymmetrie quasi reinbringen. Also, ich glaube schon, wenn man das vor allem häufiger spielt, dann machen die schon Sinn. Auch das schöne hier wieder, das macht Thrositech ja auch immer ganz gut meiner Meinung nach, ist, dass du kannst halt die Erweiterungen eins zu eins in die Grundbox mit reinsortieren. haben sie direkt... für jede der Erweiterungen auch Fächer mit drin und so, das ist schon echt charmant, dass du da ja einfach auch Platz sparst, das machen sie ja echt immer gut.

Björn: Das war ja bei Jeep Fury auch, selbst bei Too Many Bones. weiß nicht, also in die alte große Schachtel. Ich hab ja quasi alle Gearlocks bis... Also bis, wie heißt Lab, die Laboraten, also

Steffi: Die Laboraten.

Kai: Laborraten.

Björn: alles was bis dahin rauskam, die haben ja alle in die Grundspielbox gepasst. Das war ja bekloppt von daher. Aber da denkt Chip Fury immer gerne weiter schon und lässt ein bisschen Platz drin, was sicherlich nicht schadet definitiv. Aber jetzt bin ich echt total überrascht, weil ich habe jetzt noch zwei Koop-Sachen auf der Liste, wo ich dachte so, warum sind die jetzt nicht genommen worden? Eine sogar von Frosted, die lasse ich jetzt aber auch liegen. Ich habe aber ein anderes Koop-Spiel, wo ich mir fast schon denke, das habt ihr nicht auf dem Schirm. Und da bin ich gespannt, was ihr dazu sagen werdet, weil da bin ich dann auf eure Expertise gespannt. Und zwar geht es Startscript von KAKUSPIELE

Lars: Okay. Wie ist

Kai: Band.

Lars: denn denn durchgerutscht, Kai?

Kai: Also ich kann dir sagen, wie es bei mir durchgerutscht ist. zwar, dass also Cargo-Spiele, mit denen hatten wir letztes Jahr auch schon mal Kontakt. Die hatten uns damals diesen Prototypen für Space Cubes geschickt, das ja auch, glaube ich, auf eurer Liste

Lars: Ahaha.

Kai: war, aber glaube ich, im ersten Pitch schon mal durchgelaufen ist. Das

Björn: Ja, ja.

Kai: heißt, das musste ich von meiner Liste dann auch wieder streichen. Und dann dachte ich, okay, ja, das war das Koop-Spiel von Cargo-Spiele. Dementsprechend habe ich mir das andere gar nicht angeguckt. daher spannend, ja.

Lars: Weil an sich so Programmiermechaniken... es klingt ja so ein bisschen... Ich hab auch gerade mal nachgeguckt, es ist relativ günstig. Das sind ein paar Karten. Das heißt, die Vergleiche, die ich jetzt rausziehe, die sind zu groß, fairerweise. Aber so bisschen gedanklich bin ich bei einem Space Alert, bei einem Max vs. Minion vielleicht sogar in der Programmiermechanik. Aber das kann natürlich da nicht mitgehen und ist natürlich... deutlich kleiner und wahrscheinlich auch deutlich einfacher in der Art, wie die Mechaniken funktionieren. Aber grundsätzlich sind wir große Freunde von so Programmiermechaniken.

Björn: Ich finde, das hat so ein bisschen eine Kombination oder so den Vibe, so Programmierung trifft The Mind. So in die Richtung auch, weil du hast ja auch so die typischen Zahlenkarten, wie bei The Mind auch. So ein weitergedachtes The Mind irgendwie mit einem passenden Thema halt auch dazu, dass du halt so einen Raketenstart programmierst. ist schon eine coole Idee. Den Autor, also wie gesagt Pest, kenn ich vom Titel her auch. Von daher war ich da auch sehr neugierig. Space Cubes ist deswegen allein schon in der ersten Folge genannt worden, weil da ja auch eine Promokarte von uns mit drin ist im Spiel vom Podcast. Noch

Kai: Okay.

Björn: von der alten Besetzung, muss man dazu sagen. Und zwar die bekannte Bratpfanne von Mario ist als Item bei Space Cubes mit reingeflossen in Spiel. Und allein deswegen war das natürlich gleich in der ersten Folge gepickt.

Kai: Ich dachte auch direkt an sowas wie Take Time und Programmieren. Take Time wird ja auch oft mit The Mind so bisschen auf einer Wellenlänge auch genannt. Ich finde es klingt auf jeden Fall spannend. Das war jetzt ein Titel, jetzt wirklich bei mir auf der Liste noch gar nicht drauf ist. Also den werden wir uns ja auf jeden Fall auch mal markieren. Das Spacecube wollte man uns sowieso mal angucken.

Björn: Hab ich es doch noch geschafft einzufinden. Sehr schön. Wunderbar.

Kai: Großartig.

Björn: Dann sind wir jetzt auch schon durch. Ich fand es super spannend, auch mal wirklich so diesen absoluten Co-op-Fokus von euch mit drin zu haben, eure Expertise da auch noch mit drin zu haben. Das ist was, was mir komplett abgeht. Von daher war das eine super Ergänzung. Ich danke euch herzlich für die Zeit. Ich hoffe, ihr hattet ein bisschen Spaß. Habt auch, wenn es nicht nur Koop, den einen oder anderen spannenden Titel entdeckt. Beim Sascha weiß ich den haben wir jetzt mindestens fünfmal irgendwie wieder gecatcht, wo er vorher nicht auf der Liste hatte. Hab ich recht, Sascha? Oder hab ich recht?

BoardDrift: Ein paar Sachen habe ich schon gepreordert glaube ich, aber im Voraus schon, bevor die überhaupt jetzt genannt

Steffi: Hehehehe

BoardDrift: wurden.

Björn: komm!

BoardDrift: Aber ich habe tatsächlich noch eins rausgesucht, weil du gesagt hast, wir sollten noch ein englisches raussuchen eventuell.

Björn: Wenn du magst. Also die Idee

BoardDrift: Es ist auch nur ganz kurz, also es dauert gar nicht lange.

Björn: war, darfst du gerne.

BoardDrift: Ich hab mir auch schon bestellt Dashing Dinos, was bei Arkham Wonders rauskommt. Das ist so kleines Rennspiel mit Dinosaurier-Maskottchen, was auch zusätzlich noch spezielle Fähigkeiten hat und auch hier kleine Gemeinheiten während des Rennens dann. Also es ist auch nicht so teuer, irgendwie so 22,50 glaube ich kostet es. Und kann man auch noch pre-ordern bei Arkham Onus auf der Seite. Und Dinos gehen immer bei mir, also dann hab

Björn: Hahaha

BoardDrift: ich mir das mal gegönnt. Ich glaube, das ist kleines Hidden Gem auch. Da war bei Instagram auch mal so bisschen Werbung, aber hat mir gut gefallen vom Aussehen her.

Björn: Kai Lars, habt ihr denn eventuell einen englischen Kooptitel, wo ihr sagt, ey, den müssen sich die Leute auf der Messe unbedingt anschauen?

Lars: Ich hab's mir jetzt ein bisschen verkniffen aufgrund der Zeit, aber wenn du so fragst, dann...

Björn: Ich auch, aber wenn der Sascha anfängt,

Steffi: Hm.

Björn: dürft ihr natürlich auch.

Lars: Im Grunde nichts Neues oder nichts, was komplett neu sein sollte für euch. Es gibt ja so einen kleinen Hype-Train, der vor ein paar Wochen durchs Land gefahren ist. zwar Train im wahrsten Sinne des Wortes. Ich würde mal so Glasgow Train Robbery ins Rennen werfen. Was, glaube ich, bei dir, Björn, schon einige Boxen ticken sollte. Also es ist relativ schnell gespielt, sind kurze Partien. Reine Zweimannpartien, keine Kampagne, One-Shots. ganz cooles Material. Klingt auch so von der Immersion ganz interessant. Ich hab's hier stehen. Ich hab's noch nicht auf den Tisch gebracht, aber mal ausgepackt. Sieht auch hübsch aus. Also, warum nicht mal angucken?

Björn: hatte ich mir angesehen tatsächlich auch schon, war dann deswegen raus, weil es ein Zweierding ist. Und zwei-Personenspiele haben es bei mir schwer, weil wir meistens, wenn wir spielen, zu dritt, zu viert sind. Und da

Lars: Okay.

Björn: meine Frau halt echt super ungern spielt und wenn dann halt eher so im Familie-Plus-Bereich höchstens ist, ist sie bei sowas und dann auch noch auf Englisch, weil sie kein Englisch kann als Halbamerikanerin. Deswegen war es dann leider raus. Aber vom Thema her, weil ich habe auch gesagt, abgefahrenes Thema, Special Interest, da bin ich sofort immer neugierig, sah auch echt super aus, aber zu zweit war es dann leider dann raus. Wenn das was gewesen wäre für drei bis vier Leute, wäre es bei mir sicherlich sehr weit oben auf der neugierde Liste gewesen.

BoardDrift: Der ist so ein kleiner Zug bei sich gerade hier auf dem Bild, ne? Das ist ja...

Lars: Jaja, das ist richtig cool. Okay, Sascha haben gekriegt.

Björn: Deswegen heißt sie auch Train Robbery. Sehr schön. Kai, magst du noch was ergänzen?

Kai: Absolut, ja. Also wenn wir schon beim Train-Thema sind, das ist tatsächlich ein Titel, der bei uns in der Community auch extrem gehypt war und viele das auch in der Crowdfunding-Kampagne unterstützt haben. Nämlich Horror on the Orient Express. Das sieht auch einfach so unglaublich geil aus. Von Coorsium Inc. Das sind ja die Macher, auch von Call of Cthulhu. Cthulhu-Thema geht sowieso immer, aber ich finde generell ist hier so dieses Setting auch mit diesem 3D-Zug und du spielst halt Cthulhu klassisch Ermittler, musst Hinweise sammeln und bewegt sich dann auch auf mehreren Ebenen auf diesem Zug. Ich finde sieht einfach fantastisch aus und da werden wir auf jeden Fall mal bei denen vorbeigucken, weil das schon länger bei uns auf der Liste stand in der Kickstarter, die vor ein paar Wochen auch ausgeliefert wurde.

Björn: Man hat öfter mal die riesigen Schachtelberge gesehen, die da plötzlich ankamen. Und was wohl auch war, es gab wohl einiges an Chaos bei der Auslieferung, habe ich mitbekommen. Da bin

Kai: Mmh.

Björn: ich mal gespannt, wie das weitergeht. Ich habe es nur so bisschen nebenbei verfolgt.

Kai: Ja, wir hatten bei uns in der Community auch jemanden, der es auf Deutsch unterstützt hat und hat jetzt die englische Version bekommen vor ein paar Wochen.

Björn: Und darf es dann auf eigene Kosten zurückschicken, wenn er die eigene will. Englische Versionen fehlen wohl einigen Beckern und es sind keine mehr da. Also da lief wohl leider etwas ein bisschen chaotisch. Ich hoffe, die kriegen das ordentlich noch geregelt. Weil cool aussehen tut es definitiv. Ich war halt abgeschreckt von diesen Riesenschachteln. Also das nimmt schon wieder so viel Platz.

Lars: Hast du mal die Pakete gesehen, mit denen das geliefert wird? Also ich hab das ja gesehen, ja geführt 1,50 Meter langes Paket,

Björn: Ere.

Lars: was so Calax-Format im Durchmesser hat und da stehen dann halt diese riesigen Boxen nebeneinander in so einer absolut absurden Paketform. ist absurd.

Björn: komplett crazy. definitiv. Aber es scheint ein cooles Ding zu sein. daher lohnt sich das sicherlich für Freunde von Cthulhu, sich anzuschauen auf der Messe. Weißt du zufällig, wo die ihren Stand haben?

Kai: jeden Fall hatte drei. Also letztes Jahr waren sie, wenn man Frosted im Nordosten sieht, südlich von Frosted. Also quasi

Björn: Okay.

Kai: rechts von Jack Games ungefähr würde ich sagen.

Björn: Okay, dann wissen die Leute auch, sie hin können. Dann.

Lars: Also Kai, ich werde es aber nicht über die Messe tragen, das ist ja hoffentlich klar.

Björn: Haha!

Kai: Alles klar.

BoardDrift: Das ist Halle 3, 3b120.

Björn: Danke Sascha. Dann würde ich sagen, es ist echt schon spät geworden. Jetzt wir haben knapp fast die drei Stunden voll. Ich danke euch nochmal herzlich für eure Zeit, euren Input und freue mich. Man sieht sich sicherlich in Essen. Seid ihr bei Meet &Play?

BoardDrift: Ja.

Björn: Samstags? Bei dir weiß ich's.

Kai: Nee, wir

Lars: Vielen Dank.

Kai: sind da nicht leider. Wir haben so viel anderen Stuff schon geplant. Wir nehmen auch jeden Abend auf der Messe noch im Hotel eine Podcast-Folge auf

Björn: Okay.

Kai: und bringen die raus und das wird uns dann alles ein bisschen viel. Vielleicht sieht man sich irgendwie am Mittwoch auf der PK oder so. Also da kann man uns auf jeden Fall immer connecten.

Björn: Neuheiten Show läuft man sich definitiv im Weg. Genau, freue ich mich drauf.

Kai: Ja, genau.

Björn: Dann euch eine super schöne Messe. Wir sehen uns dort. Danke für die Zeit. Liebe... lieben

Lars: Danke für die Einladung.

Björn: gern. Und an die lieben Zuhörenden in hoffentlich zwei Tagen, wenn alles gut läuft, hört ihr dann schon den dritten Teil von insgesamt inzwischen fünf. Also wir mussten von vier auf fünf Folgen erhöhen. Und freuen uns total drauf, weil wir knapp 100 inzwischen an Pitches zusammen haben. Neuer Rekord. Nächstes Jahr müssen wir uns irgendwas anderes überlegen, weil das nimmt überhand. In dem Sinne, bis in zwei Tagen und macht's gut. Ciao.

Steffi: Tschüss!

Kai: Ciao!

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