Clint Cockwood liest Clint Cockwood

#035 Trick or Treat

Freitag, 30. Oktober 2026 · 8 min

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Shownotes

Es ist Halloween. Frauen ziehen sich wieder wie Schlampen an. Jedes Jahr derselbe Gag. Ich war auf eine Party, es lief ein wenig anders als sonst

Viel Spaß beim Hören!

LG und liebe Grüße

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Hallo, fast schon guten Abend muss ich sagen. Ich bin heute ein bisschen später dran. Ich hatte zum einen zeitliche Probleme, zum anderen auch noch tänische Probleme jetzt. Ich habe sie jetzt beheben können. Ich hab irgendwie diesen USB-Port nochmal ausblasen müssen und jetzt hat es mein Mikrofon erkannt von dem er passt schon.

Kurzer Nachtrag. noch eine eigene Sache. Im Normalfall wenn ich das hier aufnehme dann schmatze ich hier am Anfang immer so zwanzig Sekunden vor mich herum und atme laut. dann benutze ich das, um irgendwie das Rauschen rauszufiltern. Bei der letzten Folge habe ich leider zuerst vergessen es rauszuschneiden.

was sich dann so anhört als wäre ich irgendein extrem übergewichtiger neunzigjähriger Typ der vermute ich irgendwie an sich rum spielt und rum stöhnt von dem her tut mir leid falls ich das drin gelassen hab und ihr bzw euch das bisschen aus ein konzept gebracht hat also ich habe da nicht an mir rum gespielt ist natürlich jetzt auch Genau das was jemand sagen würde, der es gemacht hätte und sich irgendwie rechtfertigen möchte.

von dem er überlass ich euch was ihr am ende glaubt. Ich will nur sagen Es kommt auf jeden fall in zukunft nicht mehr vor. hoffentlich. Naja zurück zum text. also ich habe eine tolle geschichte geschrieben. ich hab sie heute morgen schon gepostet. Ich hoffe ihr habt sie schon gelesen und wieder vergessen?

Dann kann ich sie euch jetzt ein zweites mal erzählen, weil die Geschichten sind so wahnsinnig tiefgründig. Dass man oft erst beim zweiten Mal lesen merkt, wow! Was hat sich der krasse Typ da wieder gedacht? Spaß beiseite Ich lese es einfach vor und halte meine Fresse. Also viel Spass beim Hören. Jetzt wird's gruselig.

Trick or Treat. Dank Social Media verläuft jedes Jahr in denselben Etappen. Wir befinden uns im Abschnitt des Jahres, in dem jeder sagen muss dass sich alle Frauen an Halloween wie Nutten anziehen. Ich vermisse die Zeit als Halloween noch scheiße war weil das aus den USA kam. Ob ich zur Halloween Party komme will mein Kumpel wissen.

Klar da ziehen sich doch alle Weiber wie Nuttern an sage ich. wir lachen beide. Er weiß dass ich kein Frauenfeind bin. deswegen darf ich frauenfeindliche Witze machen. mir hört eh keiner zu. Er ist mein einziger Freund. Seit fünfzehn Jahren ziehen sich meine Auffassung nach Frauen auf diesen Partys zu an, seit fünfzehnten Jahren verlasse ich diese Partys alleine was dann Halloween ein ziemlich gruseliger Heimweg ist.

Trägt eine Frau das Falsche? Ist sie billig? Träckt dein Mann das Fasche? Is der höchstens schlecht gekleidet? Kann eine Frau überhaupt das Richtige tragen? Frage ich mich währenddich mir vom Spiegel meinen Shrek Gesicht aufschminke? hässliche Männer wie ich lieben Verkleidungen. Genau genommen bin ich das ganze Jahr überverkleidet, in Hemd und billiger Chino.

bin ich derjenige im Büro der wir eine Hure aussieht. Ich bin schlecht gekleidet UND billig quasi eine Hüre die niemand will die aber trotzdem für den Mindestlohn genauso hart durchgenommen wird. Eine Kollegin meinte mal sie zieht sich für sich so an weil sie sich gefällt. Das glaubt ihr Niemand. Frauen wollen immer anderen Männern gefallen.

Ich gefalle weder mir selbst noch irgendeinem Anderen. Ich wünschte, ich würde meinem Chef gefallen – ich bin doch so gefährlich! Das Kostüm sitzt. Mein Kumpel geht als Esel. Meine Segelohren passen hervorragend zu meinem Kostümen. Ich bin von oben bis unten grün angemalt. Ein völlig entharter, schmächtiger Shrek Stapft durch die Nacht mit seinem Esel Richtung Party.

Wir gehen das Skript nochmal durch. Wir einigen uns darauf, dass wir falls ein Girl Süßes oder Saures fragt mit «Wir nehmen dich süße» antworten. Wir haben extrem mehr gezahlt um auf der Gästeliste zu stehen. Wir warten vor dem Laden auf Andrang bevor wir uns als geladene Gäste v.a. Frauen outen. Als der Moment passt spielen wir die Karte.

Schreck und Esel stehen nicht auf der Gestelliste. Verdammt. Ich wusste nicht wie der dumme Esel mit Vornamen heißt. Weitere fünfzig Euro verschaffen uns Zugang. Der Laden ist leer, die Bar auch! Wir schreiten an den Tresen um zu bestellen. Zwei Apparole sage ich zur Barkeeperin. Süß oder sauer? fragt sie.

Wir nehmen dich süße. Sage ich wie aus der Pistole geschossen. Es war vielleicht etwas früh für den Spruch. Sie muss ja noch arbeiten. Etwas naiv von mir. Weiterei Fünfzig Euro trinkelt besänftigen ihr Gemüt. Mit dem Getränk in der Hand blicken wir durch die Scheibe nach draußen. Die Leute fotografieren sich, top gestalte Männer posen ärmellos, Frauen schießen unzählige Gruppenfotos.

Es scheint als wären Bilder von der Party wichtiger als die Party selbst. Prost Esel sage ich! Ein Foto hält einen Moment fest er lässt sich nicht wiederholen. Der Drang nach Perfektion lässt uns aus Momenten Standbilder machen. Perfekte Momente werden nur konstruiert, nicht erlebt. Die Vergangenheit wird für die Zukunft festgehalten ohne die Gegenwart erlebt zu haben.".

Der Club ist weiterhin leer – mein Apparol auch! Unser Weg führt an die Bar. Die Bar-Kieperin mustert uns genervt. Bist du sauer Süße? frage ich Sie. isst sauer Wenn man ihre Spucke mit dem ersten Schluck wegtrinkt, ist das Getränk trotzdem genießbar? Ich spare mir das Trinkgeld. Wir starren wieder durch das Fenster, die Scheibe wird zum Handybildschirm.

Das Entstehen der Stories zu beobachten ist genauso langweilig wie die fertige Story auf Instagram. Alle sehen aus wie Nutten. Es ist nicht die Kleidung sondern das Verhalten. Der Apparol ist leer. ich bestelle erneut dieses mal ohne dummen Spruch Lediglich. die Bitte, ob sie uns trotzdem ins Getränk spucken kann äußere ich.

Sie lacht das Trinkgeld hat sie sich verdient. Die Tanzfläche ist weiterhin leer. wir wandern hinüber zur Scheibe. Wir haben nichts verpasst. Wir sind sturzbetrunken. auf einer Party auf der man nicht sehr lebt muss man keine Angst vor einem Filmriss haben. In der Spiegelbild von Shrek und Ezel verehrt sich plötzlich eine dritte Person.

Es ist die Barkeeperin. Lust auf was die Wiese ist? fragt sie mit einer Runde Schatz. Der Esel und ich sind überfragt, ähm ja sage ich wie ein zweiter Esel Als ich nach dem Glas greife küst sie mich mein Gesicht färbt ab Sie wird zum Oger und Ich zum Prinzen. der Esel trinkte die Schotze allein. Sie wollte schon immer wissen wie gut Shrek Küst sagt sie Ein Handy hätte bestimmt ein komisches Bild von dieser Szene gemacht Nur erlebt hätte ich ihn dann nicht.

Ich hinterfrage nicht, warum sie wissen möchte wie gut Schreck küsst. Anscheinend tut er es. Spucke über einen Kuss auszutauschen gefällt mir besser als über einen Drink. Leider habe ich mir durch ein Filmriss fast sämtliche Erinnerungen an dem Abend genommen Als ich in einem fremden Bett neben Prinzessin Fiona aufwache, erinnere mich noch an die Frage Ob ich wirklich jeden Zentimeter meines Körpers grün anmalen musste?

Ja, Ich musste. Ich blicke unter die Decke. Wir sind komplett grün bis auf die Stelle in meinem Schritt. Dafür ist ihre Grün. In der U-Bahn nach Hause starren mich die Leute an. Sie machen Fotos von mir Doch ich kann nur an diesen einen Moment des Kusses zurückdenken. Oge sind wie Zwiebeln.

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