Das Klima-Labor von ntv

"Wir wollten Windkraft unbedingt ablehnen und bekommen jetzt das Gegenteil" | Anita Maaß (Lommatzsch)

Donnerstag, 9. Juli 2026 · 48 min

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Shownotes

Lommatzsch zählt zu den Vorreitern der Energiewende. Die kleine sächsische Gemeinde hat seit vielen Jahren zwei Windparks mit 19 Anlagen und einen Solarpark. Rechnerisch ist sie seit 2015 energieautark. Für die Gemeindekasse sind die erneuerbaren Energien ein Segen: Vor 20 Jahren war Lommatzsch hoch verschuldet. Mit den Einnahmen aus EEG und Gewerbesteuer saniert die Gemeinde ihren Haushalt - und finanziert unter anderem ein modernes Nahwärmenetz.

Trotz der Erfolge schlägt die Stimmung um. "Windkraft polarisiert", sagt Bürgermeisterin Anita Maaß im Podcast. Als der Investor 2023 sieben alte Windräder erneuern möchte, will sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Einnahmen für die Zukunft sichern und mit speziellen Windkraftflächen die neuen Ausbauvorgaben des Bundes erfüllen. Konzentriert. Dort, wo die größeren Anlagen am wenigsten auffallen. Die Anwohner sollen einen Strombonus erhalten.

Doch der Gemeinderat lehnt ab, blockiert den Plan für das Repowering und die Ausweisung von Flächen für Windenergie. Totalopposition aus Protest. Ein fatales Eigentor. Denn die Bundesvorgaben haben Bestand. Ab sofort wird überregional entschieden, wie sie erfüllt werden, wo die Windräder hinkommen und wie viele. An Lommatzsch vorbei. Zusätzlich zu den bestehenden Anlagen und Flächen. Diese werden nicht länger für die Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt. Aber trotzdem erneuert. Im Alleingang vom Investor, ohne Einnahmen für die Gemeindekasse und Strombonus für Anwohner.

"Wir haben das Heft des Handelns aus der Hand gegeben", sagt Anita Maaß. "Jetzt müssen wir den Gürtel wieder enger schnallen."

Gast: Anita Maaß (de.wikipedia.org/wiki/Anita_Maa%C3%9F). Die FDP-Frau ist seit 2005 Bürgermeisterin von Lommatzsch im sächsischen Landkreis Meißen. Zuletzt wurde sie im September 2019 mit 93 Prozent der Stimmen in ihrem Amt bestätigt. In diesem Jahr wollte sie sich nach 21 Jahren als Bürgermeisterin zurückziehen. Nach einem offenen Brief von Anwohnern und Unternehmen kandidiert sie im September für eine vierte Amtszeit.
Moderation: Clara Pfeffer (n-tv.de/incoming/Clara-Pfeffer-article22772720…) und Christian Herrmann (n-tv.de/autoren/Christian-Herrmann-article2158…)

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Clara. Christian. Was haben Otto von Bismarck und Terence Hill gemeinsam? Da liegen noch mindestens 100 Jahre dazwischen. Und ein paar gute Filme. Ein paar gute Filme. Genau, Filme, blaue Augen, hatte Bismarck blaue Augen. Man hatte ihn immer eher so wegen seines Barts im Kopf. Ich habe darauf jetzt nicht geachtet, aber ich kenne ja auch die Antwort auf die Frage.

Texas, nee, Westernfilme. Also der Bart war es nicht, ja. Pferde, ich weiß nicht so genau. Pferde so ein bisschen. Sie sind beide Ehrenbürger von Lomatsch. Das ist eine kleine Gemeinde im Landkreis Meißen. Da wäre ich jetzt nicht drauf gekommen. Das habe ich mir fast gedacht, deswegen habe ich es mir aufgeschrieben.

Kleine Gemeinde, also Ehrenbürger von Lommatsch, kleine Gemeinde im Landkreis Meißen, die liegt im Herzen von Sachsen. Genauer gesagt inmitten der Lommatscher Pflege. Und Pflege bedeutet Hügellandschaft in Mittelsachsen. Das ist auch die Kornkammer Sachsens, die fruchtbarste Agrarregion des Freistaats. Hast du jetzt Lust auf einen Besuch?

Mit Terence Hill? Es gibt bestimmt gute Bohnen. Auf jeden Fall, nein, klar. Und ein paar gute Filme. Ich kenne Sachsen sowieso nicht gut genug, also würde ich sehr gerne vorbeischauen. Also auf den Bildern sieht das auf jeden Fall wunderschön aus. In Lomatsch war ich noch nicht, Dresden ist natürlich auch eine Perle, auch nicht so weit entfernt von Lomatsch.

Erst einmal machen wir es aber umgekehrt. Die Bürgermeisterin von Lomatsch, die besucht uns hier im Klimalabor, Anita Maas von der FDP. Die ist zuletzt am 1. September 2019 wiedergewählt worden mit 93 Prozent der Stimmen. Ich glaube, man kann sagen, sie macht einen ziemlich guten Job. Kandidiert jetzt, überraschend im September, für eine vierte Amtszeit.

Logischerweise sind aber weder Terence Hill noch die Bodenqualität oder ihre Wiederwahl, ihre mögliche Wiederwahl der Grund, warum sie uns heute im Klimalabor besucht. Nein, das muss natürlich irgendwas mit der Energiewende wahrscheinlich zu tun haben. Anita Maas und Lommatsch haben mitgemacht bei der Befragung von Heimatwurzeln und der Initiative Klimaneutrales Deutschland und gelten wie schon Tobias Averbeck aus Barkum, den wir hier zuletzt zu Besuch hatten, als Vorreiter der kommunalen Energiewende.

Genau. Und da hat mich eine Sache stutzig gemacht, als ich geschaut habe, was in Lomatsch so los ist. Bin ich bei den Kollegen der Sächsischen Zeitung auf einen Artikel gestoßen aus dem Juni mit dem Titel Lomatsch wollte Windräder stoppen und jetzt kommen mehr als vorher. Warum Vorreiter der Energiewende Windräder stoppen wollen, warum es jetzt mehr werden könnten und wie Anita Maas nicht nur die Energiewende in Lomatsch und Sachsen, sondern auch in Deutschland bewertet, Da sagt sie uns jetzt Hallo und herzlich Willkommen bei uns im Klimalabor.

Hallo und vielen Dank für die Einladung. Und ehe ich das am Ende vergesse, herzliche Einladung natürlich auch zu mir nach Lombard ins Terrens Hill Museum. Genau, es gibt sogar ein Museum. Das klingt sehr gut, da schaue ich gerne vorbei. Und bevor es losgeht, wie immer der Hinweis, ihr habt Fragen und Anregungen, dann schreibt Christian und mir eine E-Mail an klimalabor.ntv.de.

Und falls ihr uns unterstützen möchtet, freuen wir uns sehr, wenn ihr das Klimalabor bei Apple Podcasts oder Spotify bewertet. Ganz genau. Ich hätte vielleicht auch sagen sollen, warum Terence Hill Ehrenbürger von Lomatsch ist. Ja, das wäre jetzt meine nächste Frage gewesen. Der hat da, glaube ich, als Kind anderthalb oder zwei Jahre gelebt.

Und ich glaube, seine Mutter kommt dort her. Ah, Wahnsinn. Wann denn dann? Nach dem Krieg? 1950? 1943 durch 1945. Also mittendrin. Mittendrin, genau. Also seine, mir mütterlicherseits wohnte in Lomatsch und sie sind aus Italien sozusagen zurück nach Lomatsch gekommen. Das müsste ja auch dann in die Bombardierung Dresdens gefallen sein.

Das hat er gesehen von Lomatsch aus. Sein Vater hat die Bombardierung in Dresden erlebt. Ist das denn auch der größte Besuchermagnet für Lomatsch? Aktuell ja. Wir haben natürlich noch ein kleines Museum für zeitgenössische Kunst. Das versuchen wir jetzt zu etablieren. Das hat für uns eine Stiftung, die Franz-Wammacher-Pressly-Stiftung für Kunst und Kultur eingerichtet.

Und da versuchen wir mit ganz anderen Objekten sozusagen andere interessierte Besucher nach Lomatsch zu bekommen. Das ist aber ganz neu. Und jetzt nur um das fertig zu klären, Otto von Bismarck und Lomatsch, was ist da der Zusammenhang? Sollte ich den kennen? Ich habe es ja vorhin gelesen und muss jetzt ehrlicherweise bestehen, ich habe es auch wieder vergessen. Und Anita Maas schüttelt den Kopf.

Der Ehrenbürger ist mir neu, der ist in vielen Städten Ehrenbürger gegründet, aber auf unserer Liste wird er nicht gehört. Aber der Urgroßvater von Terence Hill, Karl Menzel, wird geführt. Also in der Familie von Terence Hill gibt es tatsächlich drei Ehrenbürger. Terence Hill, sein Urgroßvater und sein Ehrenbürger.

Ich möchte auch nicht ausschließen, dass ich das falsch gelesen habe. Es war eine kurze und vergleichsweise kurze Nacht. Wir haben ja noch Fuschreife. Es ist alles nicht so einfach aktuell. Sorry, dass ich dich hier jetzt mit deiner eigenen Info nochmal in die Ecke gedrängt habe. Ich werde das gleich recherchieren.

Okay. Wir lösen das noch innerhalb dieses Podcasts auf. Weitere Fragen zu Terrence Hill? Nein, lass uns über die Energiewende sprechen. Ja genau. Sagen Sie uns bitte kurz, warum möchte eine Gemeinde, die uns verkauft wurde, Als Vorreiterin der Energiewende, warum wird versucht, Windkrafträder zu blockieren?

Ich glaube, da muss man etwas weiter anfangen. Die Stadt Lomatsch war tatsächlich beginnend ab dem Jahr 2000, 2001 Vorreiter für die Energiewende. Und es gab schon sehr früh zwei vorgeschlagene Vorranggebiete für die Windkraft. Und da hat die Stadt immer so ein bisschen so eine Janusköpfigkeit gehabt.

Also zum Investor haben sie gesagt, ja, wir wollen uns zum Thema stellen. Und zu den Bürgern haben sie gesagt, nachdem dann die ersten Vorbehalte da waren, weil natürlich Windkraft leider, muss man sagen, von Anfang an negativ kommuniziert wurde, aufgrund auch der Subventionen dieses, Jahr über die Jahre in verschiedensten Bereichen.

Als teuer kommuniziert wurde oder? Als teuer, genau. Als Gelddruckmaschine und so weiter. Für die Investoren. Und da hatte ich dann erst mal gesagt, okay, liebe Bürger, wir legen da mal eine Veränderungssperre auf das Gebiet und wollen das nicht. Und als ich dann kam, 2005 ist diese Veränderungssperre ausgelaufen und ich habe dann gesagt, also diese Vorranggebiete gibt es, die Windräder werden kommen, und ich bin angetreten, das Beste für die Gemeinde rauszuholen.

Und von daher, lasst uns mit diesen Windrädern das Beste eben für die Gemeinde tun. Und das haben wir gemacht und da sind in dem ersten Gebiet neun Anlagen entstanden, also zwei standen damals schon, die restlichen sieben sind entstanden. Und wir konnten über städtebauliche Verträge und die Gewerbesteuern sehr viel, Geld für die Gemeinde generieren in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, muss man so sagen.

Ich habe eine hochverschuldete Stadt damals übernommen. Und das zweite Gebiet, das war damals in Planung, auch eigentlich schon mit städtebaulichen Verträgen gebunden. Dort gab es sogar mal eine Bürgerinitiative für Windkraft. Nämlich, das waren die Bürger, die in den umliegenden Orten wohnten, unter Feldern hatten.

Und die haben dann diese Initiative, dass Windräder entstehen, sogar noch befördert. Nur kurz um das nachzuvollziehen, haben die das befördert, weil sie sich davon was erhofft haben, also daran beteiligt werden wollten oder einfach, weil sie es gut haben? Also vor allen Dingen, ich sage mal, der finanzielle Aspekt, aber natürlich auch der finanzielle Aspekt für die Kommune, auch als Sponsor zum Beispiel, also war für uns auch Partner für Vereine, für den Fußballverein damals zum Beispiel.

Und da hat die Gemeinde aufgrund des langen Planungsprozesses entschieden, mit dem Investor zusammen, dass wir an dieser Stelle sogar ein Zielabweichungsverfahren zu den Vorgaben des Regionalen Planungsverbandes anstreben. Also wir aktiv sozusagen in die Planung gehen, damit die Windkraftanlagen im Jahr 2015 dem Stand der Technik entsprechend höher waren und wir natürlich damit mehr Effekt generiert haben.

Die Windkraft war auch damals nicht unumstritten. Es gab immer auch Meinungen dagegen. Auch gerade im Landtagswahlkampf 2014, als meine Partei dort sehr intensiv gegen Windkraft geschossen hat. Ihre Partei ist die FDP. Das muss man, glaube ich, einmal noch dazu sagen. Genau. In Sachsen war das zu einer Zeit lang Strategie.

Ich habe das damals schon falsch verstanden, weil die FDP immer eine technologieoffene, Partei ist und eben auch auf Markt setzt. Also man kann Subventionen kritisieren, das ist was anderes. Aber dort, wo die Technologie hinpasst, macht das auch Sinn. Und bei uns passt die Technologie hin. Solaranlagen auf unseren guten Böden machen aus meiner Sicht keinen Sinn zum Beispiel.

Und ich habe damals gesagt auch den Bürgern, ich entscheide nicht wie eine Partei. Ich entscheide oder werbe darum, so zu entscheiden, was das Beste für die Bürger für unsere Stadt ist. Und das bedeutet einfach, wenn man Dinge nicht verhindern kann, dann sie mitzugestalten und eben auch mitzuverdienen, wenn sich die Möglichkeiten ergeben.

Und das haben wir 2015 gemacht. Und es gab in der Stadt ja noch andere Dinge. 2015 hatten wir die Möglichkeit, aus den städtebaulichen Verträgen weitere Energiemaßnahmen oder Energieeffizienzmaßnahmen umzusetzen. Zum Beispiel haben wir damit die Flutlichtanlage auf unserem Sputplatz bezahlt. Also dass sozusagen Lampen, die eigentlich nur Wärme geworfen haben, aber kein Licht, in moderne LED-Lampen umgetauscht wurden. Das haben wir aus diesen Geldern finanziert.

Und wir haben auch finanziert, dass es ein kleines Nahwärmenetz schon 2015 in der Stadt gab mit einem BHKW. Also in dem Fall war Gas oder ist Gas sozusagen der Stoff, mit dem man das BHKW betrieben hat. Und wir speisen mit dem BHKW die Grundschule, den Hurt, die Turnhalle, die Feuerwehr und sieben Wohnungen. HHKW steht für Kraftwerk.

Heizkraftwerk, also Kraft-Wärme-Koppen. Sie haben die kommunale Wärmeplanung also schon vor zehn Jahren mehr oder weniger fertig gehabt. Naja, die kommunale Wärmeplanung jetzt in dem Fall nicht nur weggenommen, aber an einem kleinen Ort, ein kleines Nahwärmenetz sozusagen, um zentral zu versorgen und eben dort mit wenig Energieeinsatz eine große Stromausbeute und Wärmeausbeute auch zu haben.

Und der restliche überschüssige Strom, der damit erzeugt wird, fließt in unsere Straßenbeleuchtung. Und dieses Nahwärmenetz ist zum Beispiel auch mit den Geldern aus unseren städtebaulichen Verträgen mit der Windkraft. Können Sie einmal bei den Windkraftanlagen für mich noch einmal kurz erklären? Sie haben gesagt, wenn man sie nicht verhindern kann, ist es besser, sie mitzugestalten. Warum kann man die nicht verhindern?

Weil das passiert ja an anderen Orten in Deutschland sehr oft. Also da muss man erstmal so anfangen, dass sich Deutschland ja dazu bekannt hat. Die Klimavorgaben, das Pariser Klimaschutzabkommen umzusetzen und das machen sie dann natürlich auch mit ihrer Gesetzgebung, und die Gesetzgebung, die für uns so relevant ist, in allererster Linie ist die Bundesgesetzgebung und die kann ich vor Ort natürlich nicht aus der Kraft setzen, okay.

Richtig. Und da muss ich nur gucken, wie ich damit umgehe und sie mitgestaltet. Das war immer so mein Credo. Aber ist das dann eine Botschaft, das finde ich total interessant, da sind eh ein paar Dinge drin, die wir glaube ich noch einmal auflösen müssen aus dieser Anfangserzählung jetzt. War das dann auch wirklich so ihr Leitsatz, so nach dem Motto, wir können es eh nicht mehr ändern?

Man würde jetzt so einer klassischen Management-Theorie sagen, naja, das ist ja jetzt nicht gerade eine positive Einstellung, wenn man so sagt, wir müssen uns dem ergeben, lasst uns noch das sozusagen das Schlimmste abwenden. Wir können KI nicht verhindern, wir müssen lernen, damit umzugehen. Stimmt, das ist auch so ein typischer Spruch. Aber das ist ja jetzt auch nicht unbedingt komplett nach vorne gerichtet. War aber in Ihrem Fall das Erfolgreichste, zu sagen, es gab also einen großen Widerstand in der Bevölkerung. Dagegen?

Nicht am Anfang. Also es gab Widerstand, aber keinen großen Widerstand. Es gab Leute, die dagegen waren, aber nicht in dieser... In den frühen 2000ern. Genau, in dieser Art und Weise, wie wir das jetzt erlebt haben. Und wie ich schon sagte, bei dem zweiten Windpark gab es sogar eine Bürgerinitiative, pro Windkraft, also die dann mit uns zusammengestaltet haben.

Und wir konnten eben, und das war auch mein Ziel, die Verlässlichkeit unseres Partners sehen, langjähriger Partner, und konnten eben dort neben den eigentlichen Gewerbesteuern eben noch andere Dinge mit umsetzen, die uns letzten Endes langfristig auch Energie gespart haben. Und das hat dann auch die Menschen überzeugt, also als dann klar war, wenn sie sagen, sie sind damit angetreten zu sagen, wir können das nicht auf Dauer verhindern, dass hier Windräder hinkommen, lasst sie uns einfach wenigstens so gestalten, dass wir davon profitieren können.

Das war dann so das Credo. Genau, das hat damals zumindest den Gemeinderat überzeugt. Also da war auch eine andere... Und ein anderer Blick auch auf die, ein anderer Pragmatismus möglicherweise. Anders als heute würden Sie sagen. Anders als heute, ja. Also für mich hat sich die Situation spätestens nach Corona ganz deutlich geändert. Und da ist ja für uns auch das Thema wieder präsent geworden in dem Jahr 2022, 2023.

Vorher war das ja dann mit dem Windpark 2015, mit dem Wölkisch-Windpark, ich sag mal, erledigt. Und wir haben die Vorteile daraus gezogen, wie gesagt, über Gewerbesteuer, über städtebauliche Verträge und hinzu kommt, wir hatten ja noch weitere Energieformen, also zum Beispiel auch im Gewerbegebiet in eine große Solaranlage und ich habe gestaunt, 2012 wurde selbst diese Solaranlage beklagt, obwohl man angenommen hat, dass das.

Konsens ist, also Solaranlage im Gewerbegebiet ist jetzt irgendwie nicht spektakulär. Tut nicht so weh eigentlich. Tut nicht so weh, aber wenn der Zahn dann mit Stacheldraht 2,50 Meter hoch ist, dann findet man auch Drittgründe als Nachbar und Stadträht. Waren das optische Gründe, die ins Welt geführt wurden?

Ja, also optische Gründe, die haben das dann immer noch mit tausend anderen Dingen. Also wenn man etwas nicht will, findet man Gründe, wenn man etwas will, findet man Wege. Das ist so und von daher war mir dort spätestens dort klar, dass jede Energieform, immer irgendwo die eine wie die andere Seite hat.

Was bei der Windkraft war, dass die Windkraft immer sehr negativ kommuniziert wurde, auch von politischer Seite und sehr wandelbar. Also wenn jetzt zum Beispiel eine eher konservative politische Strömung zu spüren war, dann hat man das Ganze sehr stark abgelehnt. Wenn jetzt wie nach 2021 da ein richtiger Treif in Richtung Klimaschutz ging, fand ich, hat man in die andere Richtung ein Stück weit die Schraube überzogen.

Und da kommen wir vielleicht noch drauf. Das ist auch dieser Aspekt mit dem Flächenziel. Da kommen wir vielleicht noch drauf. Um das abzuschließen, insgesamt hat die Stadt nach dem Jahr 2015 und das ist bis heute so, mehr Strom über erneuerbare Energien und insbesondere über die Windkraft erzeugt. Also es wird mehr bei uns produziert, als in unserer Stadt verbraucht wird.

Also rein rechnerisch sind wir damit energieautark. Also Sie haben jetzt zwei Windparks und den Solarpark gibt es aber auch. Genau, den gibt es auch. Und daneben gibt es noch private Solarflächen auf den Dächern. Es gibt eine Biogasanlage. Und jetzt der Bericht der Sächsischen Zeitung. Da ging es jetzt aber darum, weil die Windkraftanlagen schon sehr alt sind, dass die ersetzt werden, also dieses berühmte Repowering, die werden ersetzt mit, neun größeren Anlagen, aber mit leistungsstärkeren Anlagen, sodass man eigentlich aus derselben Fläche noch mehr Strom herausbekommt. Genau.

Also im Jahr 2023 ist der Investor auf uns zugekommen für die Fläche Tummelberg. Ich sage jetzt mal den Namen, damit man das auseinanderhalten kann. Schöner Name übrigens, Tummelberg. Das ist die geografische Bezeichnung dieser Anhöher. Und hat gemeint, sie würden gerne eben dort repowern. Und das war eine Situation, in dem unser Regionalplan außer Kraft gesetzt war.

Also unser Regionalplan ist ja vor Gericht gescheitert und folglich gab es in dem Moment keine Vorranggebiete mehr. Das muss man nochmal erklären. Was war der Regionalplan und warum ist er vor Gericht gescheitert? Also der Regionalplan wird aufgestellt im Rahmen eines Planungsbandes, das ist in Sachsen so.

Das ist die Planung, die oberhalb der Gemeinden liegt und die ist insbesondere, also unterhalb der Landesplanung, aber oberhalb sozusagen von eigenen Stadtentwicklungsflächen, Nutzungsplänen, B-Plänen und so weiter. Und in dieser Regionalplanung werden sogenannte Vorranggebiete für Windkraft ausgewiesen, werden aber auch Gebiete für die Landwirtschaft ausgewiesen, Gebiete für den Bodenschutz und so weiter.

Also wie im Prinzip die Fläche in einem bestimmten Gebiet relativ großflächig genutzt werden soll. Also praktisch so ein Stadtentwicklungsplan oder also ein regionaler Entwicklungsplan. Genau, da sind zwei Landkreise dabei, Sächsische Schweiz, Osterzgebirge, Landkreis Meißen und die Landeshauptstadt Dresden.

Und das wird auch über die Kreisräte spielt, das Gremium und dann gibt es auch noch beratende Mitglieder aus anderen Bereichen, ganz breit. Und dieser Regionalplan, der 2020. Beschlossen wurde oder 2019 beschlossen wurde, auch unter Ihrer Verantwortung, ich war damals mit im Planungsverband, also ich durfte damals auf dem Ticket der CDU Planungsverbandsrätin sein und im Planungsverband sein, konnte also gut wirklich mitwirken an dem Plan und.

Fand den Prozess, den wir damals hatten, sehr gut, weil wir gemeinsam mit den Bürgerinitiativen uns zunächst mal auf Kriterien geeinigt haben, wonach diese Flächen ausgewiesen werden. Und diese Vorrangflächen sind deswegen wichtig, weil man dort bewusst planerisch, Windanlagen konzentriert, während man dann auf allen anderen Flächen im Außenbereich, den Bau sozusagen nicht mehr erlauben muss.

Windkraftanlagen sind ja im Außenbereich privilegiert. Und wenn es diese Vorrangflächen eben nicht gibt, können die überall im Außenbereich entstehen. Und wenn es diese Vorrangflächen gibt, dann sind die konzentriert auf diesen Flächen sozusagen auszuweisen. Deswegen ist es auch sinnvoll, dort diese winteren Vorranggebiete auszuweisen.

Ja, und dieser Regionalplan wurde beklagt aus verschiedenen Gründen und wurde insbesondere aufgrund von formalen Fehlern in der Bürgerbeteiligung, in der Auslage dieses Planes, Ist ja halt vor Gericht gescheitert. Und das hatte dann zur Folge, dass es erstmal eine Art Vakuum gab. Es gab dann keinen Plan und keine ausgewiesenen Flächen.

Genau. Und parallel dazu wurde ja schon politisch dann diskutiert, dass sich das Flächenziel erhöhen sollte. Das war dann Robert Habeck schon, der sagte, wir brauchen die zwei Prozent überall. Und der auch für alle Länder gereist ist. Ich meine, das ist richtig, wo das überzieht. Weil bisher hatten wir das in dem Regionalplan eben mit den Verbänden und mit den Bürgern und mit den Bürgerinitiativen ausgehandelt. Die Kriterien, Standortfaktoren, Weiche, Harte, Ausschlusskriterien und so weiter.

Was ein schwieriger Prozess war. Aber wo ich sage mal, am Ende dieser ausgehandelte Prozess nicht verkehrt war. Und dann muss man wissen, dass Sachsen sehr dicht besiedelt ist, dass es also schwierig ist, so eine Fläche zu finden, die ausreichend Abstände zur Wohnbebauung hat. Und dann gab es ja parallel bei uns Initiativen, die gesagt haben, Windräder müssen tausend Meter weit weg von der Bebauung stehen, ist auch in Sachsen ins Baugesetzbuch oder in die sächsische Bauordnung eingeflossen.

Es sei denn, die Gemeinden entscheiden selber, dass die Abstände geringer sein können. Also dort hat man von Seiten der Landesregierung Verantwortung gefordert, Oder den schwarzen Peter, je nachdem, wie man das möchte, an die Kommunen weitergegeben. So, und das war die Zeit, wo der N-Wesso, wie gesagt, langjährig bekannt bei uns, gesagt hat, wir sehen, dass sieben Anlagen von den neun Anlagen auf dem Tummelberg ins Alter kommen.

Wir würden die gerne repowern und wir würden das gerne mit euch zusammen machen. Also ein großes Gebiet ausweisen, um dem Flächenziel zu entsprechen. Aber gleichzeitig die Anlagen in der Anzahl zu begrenzen und in der Anordnung so anzuordnen, dass sie wegrutschen von den einwohnerstarken Orten bei uns.

Also einwohnerstark, wir haben Orte, die sind einmal so um die 150 Einwohner, 50, 70 Einwohner, die da so in der Gegend sind. Und ich habe damals gesagt, naja, neun Anlagen haben wir jetzt. Neun Anlagen könnten es sein aufgrund dieser Fläche. Also sieben abgebaut, sieben neue draufgestellt. Und wenn die Anlagen eine Weile stehen, bin ich überzeugt, dass man dann die Höhenunterschiede gar nicht mehr so doll wahrnimmt.

Die wären deutlich größer geworden. Genau, Stand der Technik halt. Gibt da Vorteile, Nachteile. Also wie gesagt, da sind ja auch die Argumentationen gehen da ganz weit auseinander. Die drehen sich ruhiger, die sind höher. Gerade auch was jetzt für Vögel betrifft. Es wird auch bei uns immer wieder festgestellt, dass wir noch eine intakte Vogellandschaft haben. Wo ich sagen muss, dann können ja eigentlich die Windräder nicht ganz so schaden.

Also trotz der Windräder geht es den Vögeln in Lommatsch Ja, das ist eine sehr starke emotionale Diskussion. Das habe ich damals auch beim Planungsverband erlebt, auch was das Thema Infraschall betrifft und, und, und, und, und, und. Jedenfalls hatten wir dann in 2023 diesen Prozess eröffnet mit dem Stadtrat zusammen, erstmal in internen Arbeitsgesprächen, weil ich gerne wollte, dass in dem Moment, wo wir in die, Öffentlichkeit gehen, wir zumindest gemeinsam die Grundüberzeugung haben, es ist besser zu gestalten, als gestaltet zu werden.

Diese Grundüberzeugung konnten wir nicht als gemeinsamen Konsens finden und uns haben dann im Sommer 2023 die Ereignisse überrollt. Also die Gerüchteküche kochte dann hoch. Und letzten Endes, als wir dann in die Bürgerbeteiligung gegangen sind, war das schon relativ spät im November 2023. Und dann haben wir aber eine sehr breite, eine sehr intensive Bürgerbeteiligung gemacht.

Aber der Protest aus den eigenen Reihen des Stadtrats, das war zu dem Zeitpunkt schon sehr, sehr groß. Weil das Gefühl plötzlich da war, jetzt kommt doch so ein Minister aus dem Bund, dann auch noch von den Grünen und schreibt uns hier vor, wie viele Windräder wir hier hinstellen sollen. Genau, wir retten von Lomatsch aus das Klima. Und alle Argumente, die man sich vorstellen kann, sind bei uns auch gefallen.

Ich habe das alles sehr breit kommuniziert, immer wieder im Amtsblatt, habe auch die Gegenmeinung zu Wort kommen lassen. Kann man alles nachlesen, wenn man mal einen Kriminex lesen möchte. Das ist guter Stoff für Juli C. Und für Terence Hill. Also unter Leuten ist eins zu eins, also das ist wirklich sehr, sehr aus dem Leben. Kurzer Buchtipp an dieser Stelle, hatten wir auch noch nicht so oft.

Also wenn man wissen möchte, wie sowas abläuft, dann kann man sich das dort gut vorstellen. Der Stadtrat hat das dann abgelehnt, das Projekt. Der Stadtrat hat das dann abgelehnt, genau. Und es gab dann ein Bürgerbegehren. Was aber rechtswidrig war. Also das hat dann auch der Stadtrat im zweiten Anlauf, nachdem ich in Widerspruch gegangen bin, abgelehnt.

Und die haben dann auch nicht nochmal geklaut. Also denen war schon klar, dass das rechtswidrig war. Und man muss auch sagen, und das ist meine ganz, ganz große Kritik, dass dieses Thema Windkraft momentan politisch extrem aufgeheizt wird und sehr stark benutzt wird, auch von rechten Kräften. Und man hat das auch als Grund für einen Abwahllantrag gegen mich gestellt, als ich kommuniziert habe, dass der Anwalt der Bürgerinitiative Martin Kuhlmann war, der Gründer der Freien Sachsen. Aber es ist nun mal so gewesen.

Und das ist eben bitter. Und bei uns ist es eben auch so, dass auch von Seiten der Landesregierung auch dort so eine Wankelmütigkeit, will ich mal sagen. Einerseits muss man ja auch auf Landesebene die Bundesgesetzgebung umsetzen. Man hat es eine Zeit lang sogar noch überspitzt, indem man eher das Zwei-Prozent-Ziel erreichen wollte mit dem Planungsverband als vom Bund vorgegeben.

Das hat man jetzt wieder geändert. Aber auf der anderen Seite mit den 1000 Meter Abständen in der Bauordnung und, mit politischen Äußerungen von verfehlter Klimapolitik immer auch wieder suggeriert, also wenn jemand anders die Macht hat, dann wird das anders. Und in diesem Konglomerat so einen Prozess zu steuern, ist unten auf kommunaler Ebene was unmöglich, weil das immer suggeriert, dass es gar keine Planungssicherheit gibt, was ja ein großes Problem ist.

Und die Tatsache, dass sich das ja, wie Sie es beschrieben haben, schon in den frühen 2010ern sehr gelohnt hat für Ihre Gemeinde, wenn Sie sagen, was Sie alles davon finanzieren konnten, Flutlicht auf dem Sportplatz und Dinge, die ja wirklich sehr unmittelbar dann auch von den Menschen wahrgenommen wurden, wahrgenommen werden müssten.

Das Nahwärmenetz. Das, genau, Wärme, also einiges und dann auch mehr Geld in der Kasse wahrscheinlich. Das hatte kaum oder keinen Einfluss darauf. Nein, leider nicht. Das ist so ein bisschen Edelmut. Also wir lassen uns nicht kaufen. Muss man vielleicht auch sagen, dass die finanzielle Notlage der Gemeinde in den Jahren 2007, 8, 9 und dann 2011, 12, 13 noch eine andere war? Also noch nicht so schlimm.

Damals war die ganz schlimm. Also ich habe ja eine hochverschuldete Stadt übernommen. So viel Geld verdient, dass man die Windräder nicht mehr braucht anscheinend. Also dass diese finanzielle Notlage nicht mehr ganz so vielleicht wahrgenommen wurde. Ich weiß es nicht, aber jedenfalls möchte man sich quasi nicht kaufen lassen.

Also dieses Argument hat nicht gezogen. Und wir haben auch eine ganz einfache Beteiligung vorgeschlagen gehabt, wo diejenigen, die in den Dörfern rings um dieses Windkraftgebiet wohnen, würden, von einem sogenannten Strombonus profitieren würden. Steht auch alles noch im Netz, kann man nachlesen, auf unseren Stadtratsprotokollen vom 5. März 2024 im Ratsinformationssystem auf der Webseite der Stadt Lombard.

Und sobald sind wir gar nicht in eine Diskussion gekommen. Also hätte jeder im Prinzip seine Stromrechnung einreichen können und dann hätte er einen Abschlag bekommen vom Investor und dann hätte er quasi dieses Gefühl gehabt, wenn die Windräder sich drehen, verdiene ich ein bisschen mit, ist mein Strom ein bisschen günstiger.

Natürlich muss man sagen, konsequenterweise dann mit einem Grünstromvertrag. Also das ist so klar. Aber so weit sind wir in der Diskussion nicht gekommen. Und das, was eben damals vorgeschlagen wurde, plus dem, was schon Bestand hat, wären 86 Hektar gewesen. Und das ist wie viel mehr als vorher? Größer. Also wie viel mehr als vorher kann ich jetzt nicht sagen, aber größer, deutlich größer. Also von der Fläche, aber eben die gleiche Anzahl an Windrädern begrenzt. Das war das Ziel.

Und dann hat man das abgelehnt. Dann hat der Planungsverband uns in dieser Neuplanung, die er jetzt machen muss mit der Ausweisung des 2%-Ziels gefragt, ob wir denn die bestehenden Flächen wenigstens dann in den Regionalplan reinhaben möchten. Er hat uns gefragt, weil diese Abstandsflächen der aktuell bestehenden Anlagen, weniger sind als 1000 Meter zur Wohnbebauung.

Das hat der Stadtrat auch abgelehnt. Das heißt also, unsere 86 Hektar, also die, die man vorgesehen hätte, plus dem, was man hatte, also insgesamt hätten das ja 86 Hektar sein können. Jetzt haben wir zwar 19 Windkraftanlagen stehen, aber die spielen für das rechnerische 2%-Ziel keine Rolle. Weil das zusätzlich sein muss.

Genau. Und jetzt hat der Planungsverband gesagt, wenn wir diese Gebiete nicht zur Verfügung stehen, um sie einzubeziehen. Und wir hatten erstmalig im Gegensatz zu 2003 die Chance, selber zu sagen, diese Gebiete bitte. Wir möchten das mitgestalten. Dann hätten wir erstmalig ein Zeitfenster gehabt, wo wir das hätten dem Planungsverband vorschlagen können.

Wenn das der Planungsverband eben nicht zur Verfügung hat, dann muss er sich um Umkreis kümmern. Also hat er im Umkreis unserer Gemeinde jetzt insgesamt 130 Hektar neu ausgewiesen an Vorrangflächen. Und im schlimmsten Falle, es ist so, dass ringsum uns Anlagen entstehen, von denen wir kaum mehr profitieren. Also da kriegen sie kein Geld.

Durch die EEG-Umlage ein bisschen mit diesem 2,5 Kilometer Abstand, aber nicht viel. Also das ist die eine Sache, dass dort die Anlagen praktisch rings um uns herum gebaut werden, also dass die auch noch sichtbar sind, dass die auch in unsere Kulturlandschaften kommen. Und der Investor, als das eben nie ging, hat natürlich gesagt, gut, dann mache ich für mich quasi Repowering-mäßig, was möglich ist in der aktuellen Gesetzeslage und beantrage neue Windräder auf dem Gebiet, Tummelberg.

Jetzt ist im Genehmigungsverfahren sind aktuell vier. Und das würde im schlimmsten Falle bedeuten, ein Windrad wird abgebaut, vier kommen dazu, statt neun würden dann im schlimmsten Falle zukünftig zwölf Anlagen in Tummelberg stehen, plus zehn Anlagen in Bölkisch. Also wir hätten im schlimmsten Fall 22 Anlagen.

Das klingt nach einem ziemlichen Griff ins Klo. Also man hat etwas ablehnen wollen und hat das Gegenteil gekriegt. Und das ist für mich sehr, sehr bitter gewesen, weil es nicht mein Anspruch war, das Wohle der Menschen zu machen. Und diese Gestaltungsgrundsätze, die ich am Anfang hatte, sind damit nicht mehr umsetzbar gewesen.

Wollen wir einmal kurz, ich hatte mir das notiert, wie gesagt, Sie gehören der FDP an, im Stadtrat, die Mehrheit, die glaube ich auch dafür verantwortlich ist, wenn ich das jetzt richtig gelesen habe, bei der Sächsischen Zeitung, die dieses Repowering verhindert hat, das sind die Freien Wähler und die AfD.

Die Freien Sachsen oder die Freien Wähler? Also die AfD war damals noch nicht im Stadtrat 2024. Die sind erst im Zuge dieser ganzen Diskussion in den Stadtrat gekommen, weil die Freien Wähler bei uns immer die totale Opposition oder die Kritiker sozusagen abgefasst haben. Und jetzt haben sie aber die Mehrheit und mit dieser Mehrheit aus sechs plus fünf, also elf Stimmen, sind dann natürlich auch und da haben aber auch weitere Stadträte noch dazu gestimmt.

Also das ist generell eigentlich von den zwei oder drei, die da jetzt meiner Meinung nach nur gefolgt sind, dass auch die bestehenden Gebiete nicht mehr sind. Und die Bürgerinnen und Bürger, die können ja jetzt mit diesem Ergebnis eigentlich überhaupt nicht zufrieden sein. Jedenfalls, wenn das Ziel war, so wenig Windräder wie möglich, das muss man ja auch nochmal einordnen und sagen, im schlimmsten Fall.

Man kann auch so betrachten und sagen, gut, am Ende ist doch nicht so schlecht, jetzt sind doch mehr Windräder da als gedacht. Es ist natürlich schade, dass ihre Gemeinde nicht davon so profitieren kann. Aber klar, wenn man die Perspektive einnimmt und sagt, je weniger Windräder, desto besser, dann ist das doof gelaufen.

Ja, und es ist so ein bisschen das Floriansprinzip, ne? Also, steck nicht mein Haus an, nimm das vom Nachbarn. Ja, also für die Stadt Lomatsch ist es eine schlechte Entscheidung gewesen. Und wird das jetzt, Sie sind ja sehr nah dran an den Bürgerinnen und Bürgern auf der Ebene, schätze ich mal, wird das denn dann jetzt auch so verstanden oder ist das schwer nachzuvollziehen im Nachhinein?

Weil Sie ja auch, Sie haben uns im Vorfeld dieses Gesprächs, ich glaube, das darf ich verraten, auch ein bisschen erzählt, dass Sie ein bisschen mit sich gerungen haben, mit der erneuten Kandidatur, auch deshalb, dass das natürlich eine Rolle gespielt hat, weil Sie für was anderes standen und damit ja dann auch gescheitert sind.

Und jetzt gibt es ja doch den Wunsch, dass sie da wieder antreten aus der Bürgerschaft, aus der Gemeinde heraus. Das heißt, haben Sie den Eindruck, da war jetzt ein Erkenntnisgewinn und man kann vielleicht in Zukunft anders mit diesen Dingen umgehen? Ja, möglicherweise bei dem einen oder anderen Ort. Es setzt auch immer voraus, dass die Menschen sich wirklich damit beschäftigen.

Und die wenigsten machen das. Und wenn es so eine Dynamik ist, diese Gegenwind-Initiativen, die gibt es ja aller Orten, agieren da sehr kraftvoll. Und so eine Dynamik, wir wollen was verhindern, steckt auch an. Also es ist ja so eine Gruppendynamik. Ob jetzt wirklich der richtige Erkenntnisgewinn da ist oder ob man jetzt sagt, naja, dann stehen sie halt drei Kilometer weiter, Hauptsache nicht vor meiner Haustür.

Und ob ich jetzt was davon habe oder interessiert mich jetzt nicht, ist schwer zu beurteilen momentan. Aber für die Stadt, Lomatsch, ich meine, wir als Stadt wären sicherlich noch den einen oder anderen Euro verdienen können. Aber das Thema ist ja auch ein Stück weit endlich und die Entwicklungsperspektive für die bestehenden Gebiete ist ja für uns nicht da.

Und es ist letztlich auch eine Investition im ländlichen Raum, die man betrachten muss. Und es ist auf lange Sicht gesehen schwierig. Nun haben diejenigen, die Hoffnung haben, sagen dann, das interessiert uns nie, weil sowieso in fünf Jahren das ganze Thema wieder beerdigt wird, weil es keine Anschlussmöglichkeiten gibt.

Ich glaube da nicht dran. Weil das jetzt wieder die neue Bundespolitik ist oder die Nachricht. Ja, und ich glaube auch das Thema Atomkraftwerke haben wir auch. Als FDP sind wir da auch sehr pro sozusagen. Nur sind das ganz andere Dinge, die man da im Blick hat, als die Atomkraftwerke, die jetzt quasi abgeschaltet wurden.

Und die sind noch lange nicht in dieser Marktreife, wie man sich das vorstellt und in dieser Wirtschaftlichkeit. Und abgesehen davon mit der Erkenntnis, dass selbst ein Solarpark im Gewerbegebiet beklagt wurde, Wenn es dann konkret würde, dann wäre die Meinung vor der eigenen Haustür auch wieder ein anderer. Mit so einem kleinen Atomkraftwerk um die Ecke.

Ja, das ist das Interessante, auch die Perspektive darauf. Jetzt, glaube ich, müssen einmal kurz über die FDP sprechen, weil Sie sie selber angesprochen haben, Ihre Partei, vielleicht um das einmal abzuschließen mit Lommert, weil Sie ja jetzt auch nochmal antreten, müssen Sie ja auch Hoffnung haben, dass sich da was korrigieren, was ändern, was verbessern lässt.

Sonst würde man ja so eine Aufgabe wahrscheinlich nicht übernehmen. Glauben Sie denn, dass Sie da dann noch Überzeugungsarbeit leisten können. Ich denke, das Thema geht jetzt ein bisschen an uns vorbei. Wir haben jetzt das Heft des Handelns bei diesem Thema Windkraft aus der Hand gegeben, sodass das jetzt nicht das vordringlich strittigste Thema ist.

Das dürfen jetzt tatsächlich andere entscheiden. Okay, sie wenden sich anderen Dingen. Genau. Und wir müssen jetzt einfach nur schauen, wie stellen wir uns so auf, dass wir finanziell auch die nächsten Jahre noch gut wirtschaften können. Wir müssen natürlich auch den Gürtel wieder enger schnallen. Das ist so. Und wenn Sie auf die FDP schauen, die ja in der Zeit, in der Phase, in der Sie sagen, wo so viel kaputt gemacht wurde, wir haben da jetzt einerseits über Robert Habeck kurz gesprochen, dass das natürlich für viele bei Ihnen vor Ort nicht die richtige Ansprache war, und die FDP hat ja gleichzeitig auch auf Bundesebene und Sie sagen ja auch auf Landesebene relativ stark auch gegen Windkraft auch mit kommuniziert, würde ich sagen.

Generell so ein bisschen gegen neue Technologien habe ich in Erinnerung. Also Technologie offen sind wir schon. Also gegen neue Technologien, das würde ich jetzt so nicht sagen. Fusion und so finden die, glaube ich, auch immer gut. Aber das E-Auto hatte auch einen schweren Stand bei der FDP. Na, weil das immer so ausschließlich ist. Das ist genau das Problem.

Wir fallen immer so von einem Extrem ins andere und sagen, also jetzt machen wir nur das oder nur das. Und wir sagen, wir können ja jetzt gar nicht einschätzen, was sich letzten Endes durchsetzen wird. Also dass man Anschubssubventionen braucht, das ist sicherlich so. Aber die Frage ist immer, wie lange und wie macht man das, dass am Ende tatsächlich Marktmechanismen noch...

Dieses Thema auch steuern, was ja am Ende nachhaltiger wäre als jegliche Subventionspolitik, die politikgetrieben ist. Und die Problematik sehen wir jetzt gerade bei der Autoindustrie und insbesondere natürlich auch bei uns in Zwickau. Also das ist ein ganz heißes Thema. Da gibt es, glaube ich, bei der Autoindustrie noch ein paar andere Gründe außer Subventionen.

Wir klammern mal die Autos aus, glaube ich. Da können wir bei der FDP noch eine ganze Podcast-Folge zu machen. Aber die Frage ist ja eher, wie sie da mit ihrer eigenen Partei in der Zeit auch umgegangen sind oder wie das für sie dann war. War das eher ein Vorteil, weil die Leute vielleicht gedacht haben, ach komm, die ist doch auch von der FDP. Die ist auch nicht zu 100% Windfanatikerin.

Ich sage das jetzt mal ganz plump. Oder war es für sie eher eine zusätzliche Energie, die sie aufwenden mussten innerhalb der eigenen Partei? Also in dem Moment, wo Sachsen so sehr gegen die Windkraft war, das war ja bis 2014, also wo wir versucht hatten, noch in den Landtag reinzukommen, aus nachvollziehbaren politischen Gründen.

Und dann spielte ja insbesondere die Bundesebene, hat ja immer versucht, irgendwo die Vernunft mit reinzubringen und diesen Ausgleich auch ins Heizungsgesetz. Am Ende ist ja das aus meiner Sicht gar nicht so wahnsinnig schlimm gekommen, wie das immer so kommuniziert wurde. Oder auch jetzt, was so diskutiert wurde, sehe ich jetzt noch nie so die Riesenvorteile im Vergleich zu vorher.

Und ich fand das auch richtig, dass man davor die Wärmeplanung aufgesetzt hat, also das so ein bisschen vom Kopf auf die Füße gestellt. Ich glaube, die größte Krux ist tatsächlich immer dieses, dass die Politik weiß, jetzt weiß, was in 10 oder 15 Jahren das Richtige ist. Und dagegen haben wir uns eben auch gewandt, auch bei den Autos, dass man eben sagt, wir wissen das jetzt nicht, wir wollen ein Ziel verfolgen und das Ziel bedeutet eben diese Klimaneutralität, aber auf welchem Wege, das müssen wir uns aushandeln und das muss am Ende auch Markt und das müssen auch klugge Köpfe mit ihren Innovationen aushandeln dürfen oder auf den Markt mitbringen dürfen.

Und da fand ich, haben wir schon versucht auszugleichen, auch in der Ampelregierung. Und mit Blick auf die europäische Ebene, gerade was das Flottenziel oder das Thema der E-Mobilität oder der, ja, wie soll ich das jetzt einfach sagen? Absolut. Und wenn Sie jetzt auf die aktuelle Bundesregierung schauen, ich finde bei Ihnen klingt ja sehr stark heraus, dass es klar einerseits die Technologieoffenheit, aber irgendwo auch eine klare Richtungsvorgabe schon ab und zu braucht, dass jedenfalls die Wankelmütigkeit Ihnen vor Ort große Probleme bereitet.

Und jetzt ist es natürlich so, wir hatten eine Bundesregierung, die sehr stark gesagt hat, wir wollen jetzt mit erneuerbaren Energien vorangehen und denen Priorität einräumen. Die hat ja auch pragmatisch entschieden, das ist auch LNG-Gas und weiß ich nicht noch, was alles braucht. Aber jetzt kommt eine neue Bundesregierung rein, die natürlich vor allem in der Kommunikation, auch die machen ja auch weiter erneuerbare Energien.

Ich glaube, das sollte man auch nicht vergessen, das dazu zu sagen. Aber es gibt eine andere Kommunikation. Und erneuerbare Energien und Biogas. Und Biogas, genau. Es gibt eine andere Kommunikation. Was macht das dann eben, mit Ihnen beziehungsweise mit den Menschen vor Ort und mit einer Gemeinde? Sie haben es schon mal so ein bisschen angedeutet und haben gesagt, jetzt sagen alle wieder, ja mal gucken, ob das überhaupt was wird.

Also was bedeutet das dann? Ja, das ist eben schwierig, weil man das Gefühl hat, dass aller vier Jahre irgendwo eine andere Kuh durchs Dorf getrieben wird. Und wir hatten das, weil Sie vorhin gerade Biogas sagten, so um das Jahr 2007 rum, acht rum, waren Biogasanlagen bei uns ganz angesagt. Dann liest das nach, weil es einfach auch von der Finanzierung her oder Subventionierung her anders gesehen wurde. Jetzt im Zuge der Wärmeplanung bekommen sie wieder eine andere Relevanz.

Oder auch das Thema Kurzumtriebsplantagen war man eine ganze Zeit lang aktuell, also diese Plantagen, wo man Holzhackschnitzel sozusagen pflanzen kann. Wenn man alle vier Jahre irgendwo was anderes zum absoluten Maßstab macht, ist es absolut nie planbar. Und wenn dann im Wahlkampf die Hoffnung verbreitet wird, dass man zurück zur alten Lösung geht.

Und ich sage immer, man kann nie mit dem Blick in den Rückspiegel nach vorne fahren. Das funktioniert beim Auto nie und das funktioniert woanders eben auch nicht. Aber die Lösungen, die man dann anbietet, sind meist sehr rückwärtsgewandt, weil das ist, was man kennt und was die Menschen kannten und was sie eben auch kannten, was funktioniert hat, zumindest wenn man das Gas aus Russland bekommen hat.

Was wäre denn ein konkreter Wunsch, den Sie haben, wenn Sie sich für eine Lösung sprechen? Und so habe ich ja auch bei der Befragung gesagt, wir brauchen Planungssicherheit. Dass man einfach mal sagt, wenn wir diese Klimaziele nicht infrage stellen als Deutschland, müssen wir Schritte haben, wie wir sie erreichen wollen.

Ich halte nichts davon, dass man diese Schritte immer künstlich verschnellert, so wie das auch die Grünen gemacht haben, statt, was weiß ich, das Jahr 38 ist es das Jahr 30 oder, oder, oder für bestimmte Dinge, sondern dass man sagt, Step by Step, aber wir gucken, wo dort die Anreizsysteme des Marktes sind, die man nutzen kann.

Um zum Beispiel geschickt auf Preise wirken zu können. Der Emissionshandel zum Beispiel, so ein Thema, der da wirken kann, sodass man eben auch beurzeugt, wenn man, wie bei uns sagt, Windkraft ist hier nötig. Dass man auch sicher sein kann, dass jetzt die nächste Bundesregierung das nie wieder ins Abseits stellt.

Und andererseits auch diese Planungen nicht überdreht. Ich hatte gesagt, neun oder beziehungsweise mit zwei Gebieten 19 Anlagen ist das, was in meiner Gemeinde mit 66 Quadratkilometern tragbar ist. Auch mit dem Blick auf die umliegenden Siedlungen und wo man sagt, man sieht noch was anderes als nur Windkraftanlagen.

Wenn jetzt noch mehr dazukommen aus diesen Flächenzieldingen, ist für mich dort der Bogen überspitzt und kriegt man ja am Ende noch weniger Akzeptanz hin. Und auch dieses Flächenziel ist was, was ich nie verstehe. Warum geht man nicht auf ein Ertragsziel und hätte dort andere Möglichkeiten? Strommengen man erbeuten kann praktisch oder erzeugen kann. Schlussendlich geht es ja darum.

Und das sind alles so Dinge, die ich in der Art und Weise unglücklich finde und zusätzlich zu der fehlenden Planungssicherheit, zu dem ständig in Frage stellen, dass wir Klimaschutz betreiben müssen. Kommt das eben hinzu und das ist vor Ort in der untersten Ebene, die wir ja Bundes- und Europagesetzgebung und Landesgesetzgebung natürlich umsetzen müssen, ganz schwer zu steuern.

Und ich bin jemand, der sagt, dieser Klimawandel und der menschengemachte Klimawandel, der ist da. Und mein Vater hat in dem Bereich gearbeitet und hat in dem Bereich gefurscht. Und wenn ich niemandem der Wissenschaftler traue, aber meinem Vater traue ich. Das ist ja auch allseits schon bekannt, dass selbst mit dem sauberer Luft quasi damit natürlich auch diese Erwärmung auch schon damit ist und niemand würde wohl in Frage stellen, dass wir wieder zu schmutziger Luft zurückkehren wollen.

Und deswegen wäre es eben wichtig zu sagen, wir haben uns auf ein Ziel geeinigt. Wir können uns über den Weg streiten, über Wegmarken, wir können uns über Technologien streiten, aber wir stellen es nicht aller Nase lang in Frage. Und Windräder gehören zu einem Teil dieses Energiemixes dazu. Wir werden uns nicht ausschließlich über die Windräder oder über Solar sozusagen versorgen können.

Da braucht es einen klugen Mix, da braucht es auch aus meiner Sicht eine kluge europäische Aussteuerung. Und wir hängen ja dort schon zusammen. Und wenn eben in anderen europäischen Ländern eine andere Akzeptanz zu bestimmten Energieerzeugungsformen wie eben zur Atomkraft ist, ja, mein Gott, warum nicht?

Die Geschichte der Bundesrepublik ist eine andere und ich glaube eben auch nicht, dass man dort... Jetzt so schnell wieder die Rolle rückwärts machen kann, aber jedes Mal diese Hoffnung verbreiten, führt dazu, dass man gar keine Entscheidung mehr trifft, weil die Leute einfach abwarten und denken, ja, mit jeder Landesregierung oder mit jeder Bundesregierung wird es anders. Und das ist ein wunderbares Schlusswort.

Das finde ich auch. Sie machen auf jeden Fall weiter. Ich muss noch einmal kurz auflösen, was jetzt mit Otto von Bismarck und der Ehrenbürgerschaft war. Ich hoffe, ich habe mich nicht verguckt. Also nee, er ist wohl tatsächlich laut Sächsischer Zeitung und Wikipedia am 1. April 1895 anlässlich seines 80.

Geburtstages zum Ehrenbürger ernannt worden. Und obwohl das historisch belegt ist, ist sie im kollektiven Bewusstsein der Stadt heute kaum präsent und wird nicht aktiv beworben. Auf dem Rathausboden wurde zwar eine entsprechende Ernennungsurkunde gefunden, doch die Stadt führt ihnen ihre offiziellen Liste in der Regel nicht unter den aktuellen Ehrenbürgern.

Denn entstanden ist das wohl damals im Rahmen eines deutschlandweiten Bismarck-Kults. Und als der Reichstag, den Geburtstag des ehemaligen Reichskanzlers ignorierte, ernannten ihn hunderte Kommunen, darunter eben auch Lommatsch symbolisch zum Ehrenbürger. Okay, der ist also praktisch in jeder Kommune Ehrenbürger.

In vielen anscheinend. Also hunderte ist schon relativ viel. Also, haben wir wieder was gelernt? Aber zu dem Thema, wir haben bei uns eine Büste eines Ehrenbürgers, nämlich Robert Volkmann. Der wird bei uns im historischen Gedächtnis tatsächlich geführt. Das ist ein Zeitgenosse von List und hat... Er auch so Lieder und sowas geschrieben, war Komponist von ein bisschen seiner Zeit voraus, deswegen bin ich erfolgreich.

Aber wir haben eine Büste von ihm und die sieht aus wie Bismarck. Er hat auch ein kleines Loch, weil die Sowjetarmee angenommen hat, es sei Bismarck. Das sind wirklich interessante Details und macht den Besuch von Lomac umso spannender. Unbedingt. Herzliche Einladung. Am 13. September ist statt. Das ist unser Lombenkrautmarkt. Herzliche Einladung.

Sehr gut. Ich glaube, ich habe Urlaub. Das ist ja dann spannend. Vielen, vielen Dank für diese Einblicke. Gerne. Ich hoffe, ich konnte es einigermaßen systematisch rüberbekommen. Es ist ein echt komplexes und kompliziertes Thema. Ich glaube, ich habe das verstanden. Und ich glaube damit, wenn ich das verstehe, alle anderen auch.

Vielen Dank. Das ist die Benchmark. Vielen Dank. Danke schön.

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