
Dinge, über die niemand spricht – Geburt, Wochenbett & Freundschaften mit Kind
Mittwoch, 28. Oktober 2026 · 39 min
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Shownotes
High Heels im Käsekuchen, verkehrt herum angezogene T-Shirts und die Frage, wer von uns eigentlich unordentlicher ist: Wir stellen uns heute noch mal vor. Für alle, die neu dabei sind – und alle, die dachten, sie kennen uns schon. 😂
Danach geht’s um die Dinge, die einem vorher irgendwie niemand so richtig erzählt: die Nachgeburt, Milchflecken im Dauerabo und das Gefühl, in den ersten Jahren mit Kind auch mal komplett an seine Grenzen zu kommen. Warum läuft nach der Geburt bei jeder alles anders? Was passiert mit der Partnerschaft, wenn plötzlich ein Baby da ist? Und wie verteilt man Verantwortung so, dass man nicht trotzdem an alles selbst denken muss?
Außerdem sprechen wir über Freundschaften nach dem Mutterwerden: über angekündigte Hilfe, die dann doch ausbleibt, verpasste Partynächte und den Wunsch, dass Freundinnen auch unser Leben mit Kindern ein bisschen mitleben.
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Eine Produktion der Julep Studios.
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Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Der-Deine-Mutter-Podcast. Heute haben wir am Anfang mal wieder eine kleine Vorstellungsrunde für euch, weil es sind ja viele dazugekommen in der letzten Zeit und manche kennen uns ja noch gar nicht so richtig. Deswegen dachten wir, wir machen so eine kleine einfach Welcoming-Folge, uns ein bisschen kurz vorstellen, damit ihr aber auf dem aktuellen Stand der Dinge seid.
Und dann geht es weiter mit Dinge, über die niemand spricht. Über Geburt, Schwangerschaft, Wochenbetten, Freundschaften, Partnerschaften, also all über diese Themen, die uns eigentlich alle interessiert, aber niemand gerne darüber spricht. Und deswegen viel Spaß bei der Folge. Und wenn ihr hier neu seid und es noch nicht getan habt, dann bitte, bitte, bitte folgt uns bitte auf der Plattform, auf der ihr uns hört. Das ist die einzige Möglichkeit, die uns hilft, zu wachsen und noch mehr Frauen zu erreichen.
Und damit viel Spaß bei der Folge. Wir lieben euch. Herzlich willkommen beim Der Deine Mutter Podcast. Ich bin Lulu und ich bin Leo. Dein Podcast für die perfekt und perfekte Mutti. Jeden Mittwoch, überall, wo es Podcasts gibt. Hi, wir sind Lulu und Leo vom Der Deine Mutter Podcast. Und genau so fängt es schon mal richtig an. Vom Der Deine Mutter Podcast.
Wir setzen hier, Leo ist halb geschminkt und hat einen Ohrring auf einer Seite an. Weil es wird ja nur die eine Seite von meinem Gesicht gefilmt. Also warum sollte ich beide Seiten schminken und zwei Ohrringe tragen? Zeig mal kurz. Und Lulu, die mich die ganze Zeit ärgert. Aber das mache ich ja auch oft.
Ja, das hast du eigentlich erfunden. Das habe ich eigentlich erfunden, stimmt. Und ich finde, daran ist ein Persönlichkeitstraight. Trotz, ja, eigentlich akademischen Werdegang. Ich habe jetzt auch nie länger studiert. Bin ich trotzdem, also mein Naturell, ich kann mich quasi schon, ich kann viel lernen und ich bin interessiert.
Aber mein Naturell ist faul. Also wie Leo sagt, dieses nur ein Ohrring, nur eine Seite schminken, habe ich erfunden, weil ich bin so vor für den Mehraufwand. Nee, verstehe ich. Oder? Okay, und jetzt noch ein paar Hot Takes zu unserem Podcast, warum ihr unbedingt dranbleiben solltet und uns natürlich abonnieren solltet und habt sofort jede Folge gehört.
Und auch was für verpeilt halt, weil du es gerade gesagt hast. Hot Take Nummer 1, wir können uns nicht konzentrieren. Bitteschön. Stimmt. Ich fahre ganz oft mit der Bahn zur Arbeit, weil ich arbeite in Mitte und brauchst so 50 Minuten mit dem Auto hin und mit der Bahn halt 20. Aber wie auch immer. Ist ja auch sparsam, ne?
Da bin ich nämlich auch sparsamer als du, würde ich sagen. Ja. Auf jeden Fall bin ich aber nach einer anderen Haltestelle ausgestiegen und ich bin schon schnell verwirrt. Ich auch. Ich bin wirklich schnell verwirrt und schnell überfordert. Und auf jeden Fall war in diesem Bahnhof kannte ich mich nicht aus und ich muss ja Richtung also ich muss genau Richtung Mitte quasi, nehmen dann auf die S1 nach Oranienburg, und dann gibt es die S1 nach Wannsee, die kenne ich auch, da wohnen Freunde.
Auf jeden Fall war ich dann an der Bahn und dann stand so fei runter nach Wannsee. Und ich war so, hä? Aber ich muss ja in die andere Richtung, wo ist denn die andere Richtung? Und dann habe ich so eine Frau gefragt, ja wo ist die andere Richtung halt zur Stadt? Und sie war auch so, ja, ich glaube, man muss da runter. Und in dem Moment ist mir eingefallen, da fand ich so krass, wie mein Gehirn funktioniert.
Da stand Oranienburg slash Wannsee, ist mir dann eingefallen. Aber ich habe nur Wannsee gelesen und bin da so zehn Minuten rumgeirrt und war mir so krass. Aber manchmal macht mir das auch Angst. Ich arbeite teilweise auch mit Dementen und dann denke ich so, kacke, das ist eine Frühdemenz. Ich glaube, es ist einfach 100 Sachen auf dem Kopf. Ja, auf dem Kopf.
Okay. Auf dem Kopf muss ich auch lachen. Wir haben noch einen Freund, der sagt immer, meine Mutter oder Frauen sitzen auf meinem Kopf. Und das heißt ja so, weißt du, wen ich meine? Nee. Genau, meine Mutter sitzt auf meinem Kopf oder so. Also die Motto, die hat eine Entscheidung über mich. Aber finde ich so, ich muss mir dann sowas immer bildlich vorstellen.
Okay, Hottec Nummer zwei. Wie haben wir unseren Podcast gestartet? Erzähl mal. Oder warum haben wir den eigentlich gestartet? Ja, also Leon, ist da eigentlich eine schöne Message? Ja. Leon, ich habe uns kennengelernt über eine gemeinsame Freundin. Liebe Grüße gehen raus an dich. Grüße nach München. Und wir vermissen dich hier.
Und haben dann angefangen, uns irgendwie anzufreuen. Auf jeden Fall, glaube ich, wurde es so richtig eng, weil wir zeitgleich ungefähr Mütter geworden sind mit drei Monaten Abstand. Und dann haben wir eben in diesem ersten Babyjahr, wie ihr alle wisst, hat man irgendwie wahnsinnig viel Zeit und schwankt die ganze Zeit zwischen Bore-Out und Burn-Out und haben so gefühlt jeden Tag verbracht und immer zusammen gechillt.
Und ich hatte Corona bei der Geburt und das war ziemlich wild mit erst auf der Partner nicht mit dabei sein, dann sollte er mit einer Leiter zugucken, dann alle maskiert, ich mit Maske entbunden, und gleichzeitig habe ich zu dem Zeitpunkt meine Masterarbeit über postpartale Depressionen und eine App.
Mitentwickelt für Mütter mit postpartalen Depressionen Und ich glaube, in dem Moment, wo wir beide Mütter geworden sind, ist so ein bisschen dieser gesellschaftliche, Druck aufgekommen von, in dem Moment, wo man Mutter wird, ist alles toll und das ist das Glück des Lebens. Und zu merken, es ist wunderschön, aber es ist auch brutal anstrengend und du bist vor allem im ersten Jahr erst mal mega fremdbestimmt.
Und irgendwie so aus dem Mix meinten wir, okay, wir müssen es teilen, weil es würde vielen so gehen. Und allein, dass wir uns beide hatten, finde ich, hat so viel abgepuffert an sich weniger allein fühlen, weniger überfordert sein und dachten, okay, gut, so das, was wir miteinander haben, wollen wir mit euch teilen.
Finde ich auch und ich finde auch einfach so dieses, ich weiß noch, dass ich damals auch andere Podcasts gehört habe und immer fand, niemand hat so richtig ehrlich darüber gesprochen. Und ich finde, wir sind beide schon sehr ehrlich. Wir haben über Kinderwund, über Geburt, über Schwangerschaft authentisch und ehrlich berichtet.
Und das hat mir immer gefehlt. Und ich bin halt eh so ein kleiner Oversharer. Und ich bin der Meinung, ich bin auch ein stolzer Oversharer. Ich habe oft so nachgedacht, habe oft damit so ein Thema gehabt, dass ich dachte, oh, es ist zu viel, wie viel ich teile. Aber ich komme immer wieder zu einem Schluss, nee, ich finde das wichtig. Und ich finde, mehr Leute sollten ehrlich sprechen.
Und Hot Deck Nummer zwei ist vielleicht auch, dass wir echt super, super viele Themen auch zum Thema Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt etc. haben. Also wenn ihr jetzt gerade neu auf unserem Kanal seid und denkt, oh, die Kinder sind voll alt, ich bin gerade irgendwie erst schwanger oder so, dann scrollt mal runter.
Ja und vielleicht da nochmal zu Hot Deck Nummer drei. Was sind unsere Lieblingsfolgen? Ja, meine Lieblingsfolge ist, weiß ich nicht, deine? Also mir fallen so ein paar Talk ein. Genau, also erstmal fand ich die Kinderwunsch-Folge mit dir. Ich habe das Gefühl, also A, es ist glaube ich unsere meistgehörteste Folge und wir haben wenig so viel positives, also selten so viel positives Feedback bekommen oder dass sich Leute weniger allein fühlen oder es nachempfinden können.
Deswegen ist für mich die Kinderwunsch-Folge eine der schönsten und wichtigsten Folgen. Ich glaube, es ist tatsächlich Folge Nummer zwei. Da war die Tonqualität auch richtig, richtig beschissen, aber Folge ist trotzdem gut. Genau, dann haben wir zwei Folgen mit Dr. Hannes König. Das eine ist auch, warum Kinder Märchen brauchen.
Finde ich eine super schöne Folge, weil ja heutzutage super viele Leute sagen, oh, Märchen sind zu brutal. Und wie wichtig das eigentlich ist und was da psychodynamisch auch passiert, kann ich sehr empfehlen. Und wir haben eine andere Folge über Narzissmus, auch mit Hannes König. Das waren ja schon drei Folgen.
Welche fand ich noch schön? Ich kenne Broke im Luxusurlaub, auch sehr lustig. Ja, stimmt. Broke im Luxusurlaub ist auch witzig. Bei uns ist es halt so sehr gemischt. Du hast halt manchmal eine Themenfolge sehr ernst, dann haben wir mal eine Folge, wo wir beide schlechte Laune haben und nicht so viel reden und dann haben wir eine Folge, wo wir den ganzen Tag noch durchlachen und gackern.
Fällt dir noch eine Folge ein, noch eine fünfte? Es ist halt so schwierig, weil man so den Überblick schwer hat. Also ich muss sagen, die ist jetzt recht aktuell. Die hast du, glaube ich, wahrscheinlich auch noch nicht gehört. Ist aber die Mom & Finance Folge, weil ich finde, die hat halt wirklich mehr Wert. Also da kann man wirklich echt viel lernen. Das habe ich schon gehört, stimmt. Die finde ich auch super. Hast du sie gehört? Ja. Wann dann?
Waren wir Tagen? Ja, habe ich beeindruckt. Und deine alleinige Solo-Folge fand ich auch sehr gut, mein Schatz. Oh, danke schön. Ich bin stolz erschwert. Wir haben eine Alleinfolge. Ja, war richtig toll. Vathek Nummer vier, für wen ist dieser Podcast? Also ich finde am Anfang ganz klar nur Mütter. Ja.
Aber ich finde mittlerweile für alle, die, ich finde es immer so lächerlich zu sagen, die lachen wollen, weil so lustig sind wir jetzt auch nicht. Von Fick bedenken wir, wir sind lustig, aber wir sind es nicht. Naja, ein bisschen lustig. Wir sind so ein ganz normales Mittelmaß. Ich finde, unsere Erlebnisse sind halt lustig. Was wir erleben, ist halt lustig.
Also wir sind jetzt aus dem Stehgreif nicht so lustig. Wir sind jetzt keine Comedians. Aber wir haben Humor, sagen wir es mal so. Ja, genau. Und uns durch die Verpeiltheit passieren halt witzige Dinge. Was war der Pfeil? Naja, ich glaube halt. Also ich glaube, der Podcast ist für alle Mütter und Frauen, die auch so den Anspruch haben, noch weiterhin sie selbst bleiben zu wollen.
Weißt du? Also ich glaube, das ist ja auch so ein bisschen der Grund, wo wir eine Podcast gestartet haben, dass es oft nur Podcasts gibt für Frauen, die so wirklich sehr nur Mama, Mama, Mama sind und irgendwie konnte ich mich damit nicht so identifizieren. Und ich glaube, wir sind schon Frauen, die Karriere und Mutter sein und aber auch noch im Privaten.
Und ein eigenes Leben. Wir gehen auch mal aus, wir gehen auch mal feiern. Also weiterleben und sind trotzdem natürlich tolle Mütter und lieben unsere Kinder über alles. Und ich würde noch sagen, was ja unser häufigstes Feedback ist, dieses Gefühl von, wenn sie uns hören, also einfach, was die Hörerinnen schreiben, von, es fühlt sich an, als wäre ich bei euch dabei. Ja, das ist klingelmeißig.
Oder ist das häufigste Feedback, so wie zwei Freundinnen oder, ich wäre gerne euch befreundet, wenn ich, nein, Spaß. Aber so dieses, ja genau, man hat das Gefühl, mit euch an einem Tisch zu setzen. Und das macht mich richtig glücklich. Ich finde, es ist voll ein schöner Kompliment. Mich auch. Und auch Männer? Glaubst du, Männer hören uns? Wenig, aber ja.
Wenig, ne? Aber schon auch. Heute Nummer 5, lass uns doch mal noch so jeder sagt jetzt drei schöne, positive Dinge über den anderen. Oh Gott, da muss ich aber lange nachdenken. Nein, Spaß. Also zum einen, Liebe ich Leo für ihre gechillte Art, muss man sagen. Ich habe super lange überlegt, als wir befreundet waren, warum ich Leo so mag.
Weil auf den ersten Blick sind wir uns halt so sehr ähnlich. Und sind ja auch ähnlich so vom Look und irgendwie ähnlich. Aber das meine ich gar nicht, sondern vom Charakter vor allem auch ähnlich. Und dann ist mir aber, und ich fühle mich eigentlich krass zu Leuten hingezogen, die so Chiller sind im Herzen. Weil ich bin wirklich, ich bin kein Chiller.
Also ich bin das Gegenteil vom Chiller. Du bist wirklich kein Chiller. Ich bin hyper. Und dann ist mir aber aufgefallen, nee, wir sind zwar auf den ersten Blick ähnlich, aber am Kern ist Leo auch ein krasser Chiller. Und ich liebe das. Also einfach so dieses Entspannte und sich selber nicht so ernst nehmen und humorvoll, das ist so, ich weiß nicht, Leo ist für mich dann, es ist so wie Familie.
Wenn ich da bin, das ist so, man kann sein, wie man ist. Toll, krass. Also ich liebe ein Lulu. Lulu hat eine ganz positive, ansteckende Art. Also ich finde, Lulu ist jemand, die sehr viel lacht. Werdet ihr auch im Podcast hören? Ja, guck. Nee, du lacht auch ein ganz schönes, offenes Lachen und steckt immer sehr an und es ist recht schwer, keine gute Laune zu kriegen, wenn man mit Lolo ist.
Das ist süß. Also, wir dachten uns jetzt, dass wir weitermachen mit so einem kleinen Spiel. Also, wir sagen Dinge, über die niemand spricht, zum Beispiel über das Muttersein oder über Schwangerschaft und dann muss der andere es sagen. Also, Dinge, über die niemand spricht, über die Geburt. Ja. Jetzt bist du drin.
Also ich sage das jetzt und dann musst du es jetzt sagen und danach sagst du mir was. Ja, ja, okay. Da fällt mir viel ernst im Ein, dass man bei der Geburt das Gefühl hat, das Kind kommt hinten raus. Oh ja. Das sagt einem auch dann vor der Geburt erst kurz jemand, aber es ist irgendwie nicht so verbreitet. Am Anfang kann es auch irritieren.
Und wir hatten mal ein TikTok, glaube ich, auch dazu, aber ähm, Dass man immer einen Finger drin hat? Ja. Also die Hebamme immer guckt, weitet, Muttermund. Das finde ich schon, das finde ich wirklich befremdlich, weil das ist ja auch dein eigener Körper. Ja, schon krass. Oder? Ja, also auch schon gefühlt, die ganze Hand ist drin.
Ja, genau. Und einfach auch so zack, zack. Also nicht so wie beim Vorrenarzt, Vorsicht. Nee, nee, nee. Sondern zack, zack, zack. Rein. Ich finde das trotzdem, also irgendwie weiß man ja, dass man noch eine Geburt hat durch die Plazenta. Aber irgendwie macht man sich das auch nicht bewusst. Man denkt ja, in dem Moment, wo das Kind kommt, ist die Geburt vorbei.
Aber nee, so 30 Minuten später habt ihr noch mal wehen und dann kommt die Plazenta. Dann kommt ein Organ aus euch raus. Das ist auch so crazy. Es ist so groß. Es ist riesig. Es ist so ein Flatsch. Es ist so ein Kuhfladen. Ja, stimmt. So sieht es aus. Es ist ein wahnsinnig... Ich bereue, dass ich die nicht mitgenommen habe.
Ich auch. Ich hätte die gerne gehabt. Und mir so hier hinten. Nee, okay, das nicht. Aber ich hätte gerne so Stammzellen oder sowas entnommen, würde ich glaube ich machen. Oder Globuli, keine Ahnung. Oder hättest du sie gerne gebraten? Bei Scientology braten die die. Ich kenne auch jemanden, der seine Platte gegessen hat. Echt?
Oh, geschmeckt das? Als Smoothie gemäxt mit Rotenbären. Oh, nee, das könnte ich nicht. Das könnte ich nicht. Ich war auch so, das war so krass, weil die Frauen, wir müssen jetzt eine Stunde hören, die wir kürzen. Aber ganz wichtig, liebe dich. Gebraten und dann mit Smoothie? Nee, nee, nicht Fleisch. Also es war so witzig, auch die Geschichte, weil ich habe so mit ihr, also sie ist so ein bisschen, ich kann das über sie auch sagen, weil die können über sich selber lachen.
Sie ist so ein bisschen, sie ist so krass öko. Sie ist voll der Öko. Aber sie ist ein Öko kommt aber mit ihrem Porsche vorgefahren also das ist total hilarious, die ist so ganz klein dann kommst du mit ihrem 1,50 Körpergröße und ihrem fetten Porsche Cayenne und dann ist sie immer so, und dann super Öko und dann war ich halt so du bist so eine du hast doch bestimmt deine Plazenta gefressen die so ja klar, hab ich mir einen Smoothie gemacht Banane, rote Beeren, halbe Plazenta rein ich war auch so boah, das ist krass boah, nee, das könnte ich nicht, Also selbst braten, ich könnte das nicht. Nee, ich auch nicht.
Wobei jetzt vielleicht auch doch, keine Ahnung. Ja, jetzt nach dem schwierigen Trip auch. Ja, wollte gerade sagen, jetzt wird man nur sagen, du, jetzt los. Okay, du bist dran. Also du bist mir jetzt, was sagen. Ja, ich weiß. Denk nach. Hast du das Gefühl, das Gehirn hat. Dinge, die du nicht gedacht hättest, von 0 bis 3.
Also Dinge, die ich nicht gedacht hätte, vom Alter von 0 bis 3. Ich glaube, darüber habe ich neulich mit jemandem gesprochen, dass eigentlich keine Mutter, die ich kenne, nicht in dieser Zeit, mal wirklich krass in seine Grenzen kommt. Also entweder hast du ein Schrei-Baby und danach wird es aber entspannter oder du hast ein krass entspanntes Neugeborenes, und dann kommt Terrible True.
Aber ich kenne eigentlich niemanden, der nicht in diesen ersten drei Jahren mindestens einmal dachte, ey, was habe ich hier eigentlich gemacht? Also so, ich weiß noch, das erste halbe Jahr war für mich voll entspannt und ich war so, oh. Und ich war so, was haben denn alle? Ist doch voll easy, so. Easy, also ich habe es raus. Und dann kommt hier irgendeine andere Phase und dann legt sie dir wieder eine Scheiße.
Genau, auch Dinge, die ich nicht gedacht hätte. Ich finde es immer hilarious, wenn Leute, die, was heißt hilarious? Das klingt so falsch und doof, aber ich muss da manchmal so schmunzeln, wenn Leute sagen so, ja, ach, wenn es Zwillinge werden, auch toll. Und direkt kannst du immer deine Geschwisterwagen-Story erzählen.
Leute, dann so sind, genau, also am besten gleich drei oder vier Kinder hinterher. Dann hat man alles in einem Abwasch und man denkt ja dann immer so ja, wird halt anstrengend, aber das schafft man schon, aber wenn du in der Situation bist, denkst du dir wirklich so meine Güte, also wirklich vor Zwillingseltern ich habe meinen aller, allergrößten Respekt für euch weil das ist wirklich, also ich kann mir nur vorstellen, wie hardcore es ist, ich hab ja keine Zwillinge aber two under two dafür Wir interviewen übrigens, also ich diese Woche eine Zwillingsnahrer Ah ja, cool. Finde ich voll spannend. Was ist noch bei dir?
Was ich nicht denke erzähl mal mit dem Geschwisterwagen genau zu dem Thema, was du nur sagst ich war so eine Mutter ich war schwanger und war so. Ich dachte, ich bin eine ganz schlaue Maus und ich war so, ich kaufe mir direkt einen Zwillingswagen, weil wir wollen halt direkt danach auch hinterher schießen zweites Kind, so two under two, weil dann so alles einfach in einem Abwasch und ja wie doof dann muss ich ja nochmal einen Kinderwagen kaufen, deswegen bin ich schlau und kaufe mir direkt diesen Pogaboo-Dunkey, Peace. Zwei Jahre später geschieden mit einem Kind von der Geschwisterwagen.
Den habe ich über E-Mail verschenkt. So bitter, ey. Ja, also Leute, macht erstmal eins und dann gucken wir weiter. Wobei ich trotzdem mir im Nachhinein sagen muss, dass ich... Stimmt, das bereue ich ja manchmal. Ja, ja. Wobei ich dir auch jetzt gerade sagen kann, momentan ist eine Phase, ich liebe die Zeit mit meinen Kindern, aber es ist wirklich, also meine Eltern passen momentan wirklich am liebsten nur auf ein Kind auf, weil es gerade echt viel chilliger ist mit einem Kind.
Weil die sich zusammen so hoch pushen. Also irgendwann wird es dann wieder besser, aber gerade ist eine Phase, wo ich dir sagen kann, das ist auch schön. Dinge, über die niemand spricht, über die Schwangerschaft. Mhm. Also ich muss ehrlicherweise sagen, da verteufelt mich auch Leo manchmal, dass ich immer zu ihr meinte, ja, das geht dann auch schnell wieder runter und entspannt mich.
Aber ich muss sagen, ich war wirklich, ich war ja auch super jung. Ich bin dann mit 23 schwanger geworden und ich bin jeden Tag zum Sport gegangen und Joggen. Ich war super fit in der Schwangerschaft und ich hab mich echt fit gefühlt. Also bis zum Ende, ich weiß noch, wenn ich da diesen Kinderwagen hochgehievt hab.
Weißt du, um Laufsherin? Ja, das war fast. Also ich fand das entspannt. Das Einzige, was mich halt krass genervt hat am Ende, dass man sich wirklich wie ein Käfer fühlt. Also ich weiß noch, wenn ich nachts, man muss auch ständig nachts auf Toilette. Weil das Kind ja auf die Blase drückt. Oh, und da musste ich mich immer, ich habe mich wirklich gefühlt wie so ein Käfer, der sich so aus dem Bett hieft.
Kennst du dieses Buch, die Verwandlung oder wie es heißt? Er kläst keine Bücher. Und da stimmt uns erklärt einiges. Ja, mich hat der Bauch so richtig am Ende genervt. Und mein Sohn kam eine Woche zu spät und ich weiß noch, wie ich so dachte, ich kann es nicht abwarten. Ich war mal richtig sauer auf das Kind und hatte so das Gefühl, es kommt nie raus. Obwohl man ja weiß, das muss ja irgendwann raus.
Aber man denkt es dann nicht, man ist so ein Platt drin. Genau, ich war richtig so, ich fühle mich richtig verarscht von dir. Das ist auch, sorry, das ist auch ein witziger Funfact, auch so zum Anfang der Folge, das ist auch so ein süß gemeinter Funfact über Lula und Lula und ein Bad Podcast schon sein, das richtig ist Pick Me Girl.
Weißt du, was das ist, gell? Wieso? Zu mir immer so, keine Sorge, Schatz. Nach einem halben Jahr schlafen die Kinder durch. Die schlafen alle, die ich kenne. Nach sechs Monaten wirst du schon sehen, du wirst schlafen. Oder nee, nach der Geburt, du wirst da ganz schnell abnehmen. Also ich satze einfach nach der Geburt als je vor. Ja.
Leoli, zwei Jahre nach der Geburt, immer noch zehn Kilo zu viel, dachte ich so, fuck. Oder nicht zu schlafen. Ich muss auch dazu sagen, mein zweiter Sohn hat ja auch nicht so gut geschlafen, aber ich habe wirklich, mein älterer Sohn schläft bis heute mehr als der Kleine. Er schläft immer, er schläft überall und er hat wirklich schnell durchgeschlafen und dadurch, dass ja meine Selbststudie N gleich 1 ein Versuchsteilnehmer war, so berichtet und ja, mit dem Abnehmen, ich habe das geschlafen, geht dann vom Schnellen schnell.
Ja, ist ja auch okay, aber das ist ja auch was, was kann man auch sagen, Dinge, über die man spricht, Körper nach der Geburt, das ist einfach super individuell Und ich muss trotzdem prinzipiell sagen, dass ich positiv überrascht bin, dass ich so früher dachte, dass du. Nach der Geburt nie wieder so zurückkommst.
Und ich muss sagen, die meisten Frauen, die ich kenne, sehen irgendwann nach der Geburt wieder richtig hot aus. Ist da echt, wie gesagt, ein gutes Beispiel. Es kann voll schnell gehen, darüber spricht auch keiner. Es gibt auch, ich kenne voll viele Frauen wie dich, die super schnell nach der Geburt wieder super dünn waren und man denkt auch vorher so, das dauert voll lange, ist es nicht so, aber es gibt auch das andere, wo es halt zwei Jahre dauert. Und beides ist okay.
Das ist, glaube ich, einfach wichtig zu wissen. Beim Zweiten hat es auch ein bisschen länger gedauert, bei mir. Ja, aber meckern auf hohem Niveau. Meckern auf hohem Niveau, du sahst super aus. Ja, aber trotzdem länger gedauert. Aber ich weiß, beim ersten Kind, aber es liegt, glaube ich, auch nochmal mit am Alter, dass man so schnell zurückbaut.
Und auch Bodytype halt. Und ich habe mehr Sport auch gemacht in der ersten Schwangerschaft. Aber ja, ich wusste auch, die war mir kam so nach drei, vier Tagen und war so, wo ist der Bauch? Ja, aber du hast halt auch so einen festen Muskelton. Das wundert mich bei dir nicht. Ich meine, das ist körpertypabhängig. Du wirst einfach stark und dann Muskeln gehen einfach schnell dazu. Das stimmt beim zweiten auch nicht.
Und ich muss trotzdem dazu sagen, meine Haut, also egal ob schlank oder nicht, meine Haut hat sich schon verändert. Und es ist auch immer hauptlich schlimm. Es ist so spannend, wie wir das versuchen, immer zu relativieren. Ich verstehe das ja auch, aber es ist ja etwas Schönes. Ich freue mich ja für dich. Aber trotzdem mit der Haut ist es etwas, was sich für immer verändert hat. Und es ist auch okay.
Hast du das Gefühl, es hat sich so verändert? Ja, es hat sich verändert. Und deine Füße sind größer geworden. Stimmt. Das finde ich so. Das ist also voll gut für mich. weil jetzt können wir uns die Schuhe teilen, aber trotzdem. Also früher war es immer so, Leon, ich konnte nie Schuhe teilen, weil sie hatte halt eine Nummer größer.
Und ich hatte früher 37 und nach der Schwangerschaft 38. Das ist so geblieben, das ist nie zurückgegangen, gebe ich zurück. Darüber spricht wirklich jemand, dass die Füße größer werden. Ich dachte, was ist das? Meiner Patentante ging es auch so. Nee, der ging es auch so. Die hatte 39 und dann hatte die sogar zwei, ich glaube 41.
41. Sie hat einfach auch zugenommen. Also ein bisschen ist ja so, ne? Ein netter Wust. Aber nee, das ist schon krass. Ich hab wirklich, ich hab einfach größere Füße. Das ist hilarious. Hilarious. Okay, noch was gutes Ding, über den niemand spricht, über die Partnerschaft nach der Geburt. Boah. Das ist mal ein gutes Beispiel.
Ich fand es so gut in dem Artikel, den wir einmal gelesen hatten, wo so waren 10 Tipps nach der Geburt oder fürs erste Babyjahr. Und dann war so Tipp Nummer 1, wenn du denkst, du möchtest deinen Partner verlassen, tu es nicht. Und so Tipp Nummer neun war dann nochmal, verlass deinen Partner wirklich nicht.
Ja, im ersten Jahr fand ich gut gemacht und bezeichnend, weil, also wenn es anders ist bei euch, schön, aber ich kenne fast niemanden, der irgendwie zweifelt im ersten Jahr mal an der Partnerschaft oder überfordert ist. Und ich finde, man sollte sich wirklich nicht im ersten Jahr trennen, weil es ist nicht repräsentativ.
Macht es wie wir nach zwei. Ja, oder nach vier bei mir, aber... Das war dann aus einer anderen Intention, da war man sich sicher, beim ersten Baby ja die Hormone, alles, ich würde sogar sagen fast zwei Jahre zu gucken, wie sich das reguliert. Und ein weiterer Tipp, den ich immer empfehlen würde, ich weiß, mit Babysitter ist es schwierig, gerade wenn man in einer anderen Stadt lebt, aber wenn es irgendwie möglich ist, auch selbst wenn es nur alle zwei Monate ist, bei jemanden zu finden oder eine Freundin zu fragen, ob die aufs Kind aufpassen können, Zeit für die Partnerschaft.
Es bringt euch nichts, die besten Eltern zu sein und völlig zerstritten. Das spüren Kinder genauso. Das ist echt wirklich, ich glaube, das ist auch eines der größten Learnings, dass man wirklich wissen muss, dass die Partnerschaft die Basis auch schafft für gute Elternschaft und dass es so wichtig ist.
Und ich glaube auch, dass wir heute in der Gesellschaft liegen, wo wir so Angst haben, um Hilfe zu fragen. Aber ich habe so das Gefühl, auch Mütter unter sich einfach zu sagen, ey komm, ich passe hier auf deins, du auf meins. Und das sich zur Priorität zu machen, regelmäßige Zeit als Paar. Und ich finde oft, ja, Babyalter, ja, aber ich finde mittlerweile sind unsere Kinder im Alter, also ob ich ja zu zweit bin oder noch mit deiner Tochter, stresst mich jetzt null Prozent mehr. Also dann spielen die sogar oft noch.
Ja, das ist gar kein Problem. Also easy. Aber wir haben das auch nicht recht früh, schauen wir mal. Wir haben das recht früh gemacht, aber auch jetzt nach dem Geburtstag von meinem älteren Sohn, so sein bester Freund. Die Familie ist auch super cool. Liebe Grüße gehen raus, falls du gerade zuhörst. Also war die Mama. Und die haben meinen Sohn so gerne dabei und es ist irgendwie ganz goldig. Dann hat er spontan noch dort übernachtet.
Schön. Voll schön. Ich finde es ganz schön. Ich finde es erinnert mich auch so in meine eigene Kindheit, dass man sowas vorgibt hat. Oder? Dinge, über die niemand spricht, über das Wochenbett. Also man sagt ja sechs Wochen im Bett. Oder wie war das? Zwei Wochen im Bett, zwei Wochen am Bett. Zwei Wochen ums Bett herum. Ums Bett herum, ja. Ja und dann habe ich Barbara Polvitt bei der Victoria's Secret Fashion Show noch sechs Wochen auf dem Laufsteg gesehen. Also das war echt krass.
Aber ich muss auch sagen, also das kann ich auch von mir nicht bestätigen, ich weiß, man darf es nicht übernehmen, aber als mein erster Sohn im Krankenhaus geboren wurde, waren wir nach zwei Jahren. Nach einem Tag, glaube ich, schon spazieren. Und ich bin auf den Gang rumgehüpft. Also ich war einfach aber auch wirklich fit.
Beim zweiten Kind überhaupt. Ich war es an der Corona-Infektion. Da habe ich wirklich, also da war ich so, okay, das ist das Ende. Nee, ich war da auch. Ich war ja auch ewig dann. Aber beim ersten, ja, wie gesagt, also ich war dann auch, ich weiß, schon ein paar Stunden nach der Geburt bin ich dann da im Krankenhaus zur Cafeteria, mir dann Kaffee geholt.
Das wurde doch super bei dir auch gar nicht. Und dann irgendwie viel spazieren und dann schon mitgenommen und da. Wie gesagt, beim zweiten ging es nicht. Ich muss ehrlich sagen, beim zweiten hat es bei mir ein halbes Jahr gedauert, bis ich mich erholt habe. Ja, stimmt. Ich war alle zehn Tage krank. Ey, du hattest ja auch mal gegen Corona bei der Geburt. Das ist insane.
Ich glaube, es wäre auch ein Tipp, wenn man wirklich schwer krank ist. Ich glaube, im Nachgang hätte ich lieber einen Kaiserschnitt gehabt, weil es hat meinen Körper zu sehr überfordert. Also da merkt man wirklich, ich weiß auch noch, wir haben ja zu der Zeit dann oft abends Podcast aufgenommen und ich meinte ganz oft, bitte nicht später als acht Uhr, weil ich bin um neun Uhr eingeschlafen. Also mein Körper hat richtig.
Recovery-Zeit gebraucht. Also ich finde, über was jemand spricht beim Wochenbett, ist, dass es dir wirklich aus allen Körperöffnungen rausgeschossen kommt. Sehr süß. Also du schwitzt wie ein Affe, du blutest, du pinkelst dir in die Hose manchmal. Also ich weiß noch, wie ich so einmal da lag, irgendwie so eine Woche nach der Geburt, ein paar Tage.
Und ich saß da so. Also ich bin eigentlich nicht jemand, der so schwitzt. Also ich habe vorher nie so viel geschwitzt und ich habe wirklich so geschwitzt. Du hast ja auch so die Blutung und dann musste ich pinkeln. Das ist einfach gelaufen. Ich konnte es nicht halten. Und dann noch was. Wie gesagt, beim ersten Kind war ich fitte.
Dann war ich auch schon viel mal mit meinem Partner aus. Also was heißt viel aus? Mal für eine Stunde essen. Ja, mal Party mal. Für eine Stunde essen. Ich hatte auch oft das Kind dabei oder zwei. Ja, ihr habt das zwei. Also mein erstes Kind hat ja auch wirklich, es hat einfach immer geschlafen. So chillig. Das ganze erste Jahr geschlafen.
Und ähm, Dann hatte ich es aber ganz oft, ich musste trotz dieser Stilleinlagen, nach Punkt zwei Stunden bin ich rechts, links ausgelaufen. Ja, sehr. Genau, die Brüste auch. Ich weiß auch, wo wir aus waren, genau die Brüste, ich hatte immer diese Flecken hier. Ja, ja. Und jeden Morgen, alles war verfleckt an den T-Shirts, immer.
Oh, das Bett auch, alles immer. Ich weiß, dass mich das irgendwann auch genervt hat. Ich habe ja ein Jahr jeweils gestillt, du ja auch. Ja. Und ich fand es so befreiend, dass man irgendwann nicht mehr diese Milchflecken ständig, alles war voll gesuppt davon. Ich hab so gerne gestillt. Das lag aber, ich mochte das auch.
Wir waren beide voll die Stille. Ich finde ja, das ist was, was, glaube ich, Leute nicht über uns denken würden, weil wir schon so sind okay und ausgehen und derzeit für sich. Und ich finde, zu uns hätte eigentlich gepasst, dass wir recht schnell abstellen. Genau, oder die Flasche geben. Wir haben beide ja wirklich ein Jahr fast durchgestellt.
Also klar, dann irgendwann halt Beikost, aber schon ein Jahr. Immer zum Hinschlafen. Wirklich viel, viel gestellt. Also immer jeweils am ersten Geburtstag aufgehört zu stillen. Auch gemein, dramatisch, so am Geburtstag, das war es. Ja, ich habe immer eine Woche, ich habe ein Jahr und eine Woche gestellt, das weiß ich noch.
Wie stehst du zu Eltern, die ihre Kinder noch so mit vier, fünf stellen? Ich weiß auch nicht, es ist mir am Ende egal, ich bin so, ich habe deine Tüte und dein Kind, ist mir echt egal. Aber ich finde es, ich weiß nicht. Ich finde es übergriffisch. Also vielleicht war ich mich jetzt unbeliebt, aber aus so einem psychologischen Aspekt, warum kann man als Mutter nicht irgendwann loslassen?
Warum muss man mit vier, wenn ein Kind Zähne hat und ganz offensichtlich auch biologisch nicht mehr dafür ausgerichtet ist, muss man dann noch die Brust geben? Also ich glaube, es macht auch was mit Kindern. Ich weiß nicht, ich bin da nicht so überzeugt von. Ich finde es auch schwierig, aber ich bin auch nicht zu drinnen mit der Materie, um da jetzt irgendwie eine, ordentliche Aussage zu geben. Ja, ich finde es auch schwierig.
Also zwei Jahre und so, voll fein, selbst auch noch das Dritte, aber... Also auch so ein 5-jähriges Kind will an der Brust, das wäre irgendwie falsch. Ja, ich finde lieber auch heavy. Also jetzt in dem Alter von unseren Kleinen, also nee. Nee. Nee. Ah, vielleicht noch einen Tipp, den ich super hilfreich finde.
Ich glaube, habe ich das letzte Mal schon gesagt. In der Partnerschaft, dass man bestimmte Aufgabenbereiche hat. Hm. Also einer ist, bei uns war, wie gesagt, mein Partner Windelmanager. Ich habe mich in den ganzen Jahren nicht einmal gekümmert, dass Windel da sind. Und er hat immer so ein Spar-Abo bei Amazon und hat immer dafür gesorgt, dass das regelmäßig geliefert wird.
Ich war quasi in Anführungsstrichen so Küchenmanagerin, weil Küche sauber machen, stört mich gar nicht. Ich hasse Wäsche, dann war er der Wäschemanager. Also zu gucken, was liegt mir mehr, was nicht und klare Verantwortungsbereiche. Weil ich glaube, der Mental Load kommt oft auch daher, dass man quasi, selbst wenn quasi die Aufgabe ist vom Partner, er soll mal den Müll rausbringen oder mal die Wäsche machen, dass man trotzdem als Frau dann erinnern muss und sagen muss, hey, denk dran, wasch noch.
Das heißt, du hast ja trotzdem Wäsche und sowas im Kopf. Und dann macht man es auch schneller selbst. Aber dass man wirklich sagt, man gibt komplette Bereiche ab. Und das ist die hundertprozentige Verantwortung von dem anderen. Das hat mir krass geholfen. Und ja. Ähm, finde ich gut. Dinge, über die niemand spricht. Freundschaften nach der Geburt.
Ja, sag mal. Ich finde, dass sich Freundschaften schon verändern nach Kindern. Und ich muss sagen, dass ich in gewisser Maßen auch enttäuscht war. Echt? Ja. Nicht von dir. Nee, nee. Aber von wem dann? Naja, ich sag's mal so. Ich weiß noch, dass damals eine sehr, sehr gute Freundin zu mir gesagt hat. Und ich muss sagen, ich war ihr voll dankbar, dass sie das gesagt hat.
Sie hat mich echt gut vorbereitet. Sie meinte so, sag mal zu mir, ich sag's dir jetzt einmal und du sagst ihn wieder. Es wird viele Menschen geben, die dir jetzt in der Schwangerschaft sagen, ja, ich passe da oft auf dein Kind auf und ich gehe spazieren und ich bin da die ganze Zeit bei dir. Wir machen das zusammen und es wird aber nicht so passieren.
Ich sag's dir jetzt schon mal. Und ich war halt voll so, es war bei mir nämlich genauso. Alle waren voll so, ja, dann komm ich mal vorbei und mach mir das und das und das. Und dann hockst du da und merkst, es passiert nicht. Und vor allem, wenn du einer der wenigen bist, dass sie schon Kinder hat. Also ich meine, bis auf dich kannte ich ja auch niemanden.
Und ich muss sagen, ich finde halt, wenn du halt viele Freundinnen hast, die keine Kinder haben, muss ich sagen, war ich so ein bisschen, ich nehme das überhaupt niemandem übel. Also ich habe zum Beispiel jetzt auch gerade eine Freundin, die schwanger ist und ich habe mit ihr darüber auch viel gesprochen.
Ich nehme das niemandem übel, aber ich bin manchmal, so habe ich gemerkt, dass es mich manchmal enttäuscht hat, dass. Quasi viele Freundinnen gefühlt weiterhin die Erwartung hatten, dass ich quasi das kinderlose Leben mitlebe. Ansonsten bist du nicht mehr so da. Aber sich die anderen nicht so viel Mühe gegeben haben, mein Kinderleben mitzuleben.
Und man sich glaube ich trotzdem so bewusst machen muss, dass deine Freundinnen mit dir befreundet sind. Ich finde aber, im Babyalter ging es mir weniger so. Ja, im Babyalter geht es noch. Da kommt das Baby halt eh immer einfach mit. Genau, ich finde es nimmt stärker zu, wenn sie kleinere Kinder werden. Genau, dass man dann eher so merkt, okay, es teilt sich so ein bisschen auf. Genau, das Interesse vielleicht an den Kindern ist nicht so groß.
Auch nicht bei einem, bei manchen ist es gegenteilig. Aber klar, das verstehe ich. Also auf der einen Seite verstehe ich auch die Leute, die halt sagen, okay, sie sind ja mit dir befreundet, nicht mit dem Kind. Und gleichzeitig ist man als Mutter halt, du identifizierst dich ja komplett mit dem Kind. Das ist ein Teil von dir. Und dann ist es verletzend.
Genau, also ich glaube, das muss man sich einfach bewusst machen, ohne dass ich dafür, also ich nehme das niemandem übel, sagen wir es mal so. Aber ich glaube trotzdem, dass man sich manchmal in der Schwangerschaft so mehr erhofft. Und dann ist es anders. Oder das ist ja auch bei jedem anders. Also es macht ja nicht deine Freundin zu schlechteren Freundinnen.
Die sind ja trotzdem so. Nee, es verändert sich. Es verändert sich aber einfach. Und ich glaube vor allem, wenn du halt Freundinnen hast, die zum Beispiel wie Single sind, viel ausgehen. Klar, es wird sich ändern. Weil die werden den Lifestyle ja nicht komplett runterschrauben. Die kommen dann trotzdem mal vorbei zum Chillen. Aber das kann schon auch Triggering sein, wenn man dann nicht rausgehen konnte. Du meintest ja auch beim ersten Kind mal, weil deine beste Freundin damals dann mit einer anderen Freundin irgendwie reisen oder irgendwie sowas.
Auf Weltreise, genau. Und du warst wirklich dabei. Du kannst den Lifestyle halt nicht mithalten, weil du hast halt ein anderes Leben jetzt. Und ich glaube, wir sind ja beides auch Frauen. Ich werbe Frauen, die sich nicht so sehr über Freundschaften definieren. Denen ist es egal. Aber wir beide, das heißt, wir definieren uns über Freundschaften.
Freundschaften ist extrem hoch bei uns. Auch, dass wir so eine enge Beziehung haben. Also ich höre immer wieder, für andere Leute ist das gar nicht... Nachvollziehbar, weil bei uns ist es so, wenn man mit uns zusammen ist, ist man halt auch automatisch mit der besten Freundin zusammen. Genau. Also ich erinnere mich so, dass wir beide auch waren, okay, wenn dann irgendwie nur einer einen Partner hat oder der andere nicht oder umgekehrt, so, dann ist man halt immer dabei. Also da gibt es ja gar keine Diskussion.
Also ich fühle mich auch nie so, also ich weiß auch immer, ich kann auch immer mitkommen. Klar, immer. Oder ich bei dir immer. Ja. Ja, und ich glaube, es ist jetzt schon was, was man sich so bewusst machen muss. Dass sich das einfach verändert, aber das muss, ich glaube, das ist sowas, ich glaube, dass sich oft Freundschaften dann verstreiten, weil man genau damit dann nicht klarkommt.
Und ich glaube aber, das gegenseitige Verständnis dafür zu haben. Also auch ich als Mutter das Verständnis zu haben, dass meine Freundinnen, die keine Kinder haben, einfach dieses Interesse oder dieses Mitleben gar nicht haben können, weil sie einfach das noch nicht erlebt haben und das dann nicht böse zu nehmen.
Und andersrum aber auch das Verständnis zu haben, dass man natürlich als Mutter, nicht mehr alles mitmachen kann. Und man da einfach so ein gegenseitiges Verständnis voreinander haben muss. Und umso besser ist natürlich, wenn man halt natürlich Freundinnen hat, die auch Kinder haben. Ich finde grundsätzlich, es würde eigentlich eher zum ersten Teil der Folge passen, zu den Eigenschaften.
Aber ich würde sagen, was man vielleicht auch nicht unbedingt denkt, aber wir sind, würde ich sagen, super locker mit vielen Dingen. Also auch Akzeptanz. Also ich habe selten, wir zicken uns vielleicht mal kurz an, aber wir haben uns noch nie wirklich gestritten. Und auch mit anderen Leuten sind wir irgendwie, verstreiten uns nicht.
Und auch würde ich sagen, was so auch Männer angeht, wir sind da einfach bei vielem sehr locker, wo ich immer wieder merke, krass, andere Frauen sind viel mehr. Du darfst das nicht oder das geht nicht oder das will ich nicht. Und das finde ich ist bei uns gar nicht so. Oder auch so dieses Dabeisein. Also ich habe das gerade erlebt von, einer Freundin, die ich super gerne mag und die dann irgendwie manchmal, also ich blicke auch nicht genau durch, auch nur Judgment, aber dann irgendwie manchmal eingeladen ist, manchmal irgendwie nicht und da und dann, In dem Moment dachte ich so, ich kann es so nachvollziehen, wie verletzend sowas ist. Und war in dem gleichen Moment so dankbar, dass ich das Gefühl habe,
es ist kein Thema. Also wenn du sagst, du bist irgendwo, hätte ich nie auch nur einmal ein komisches Gefühl. Ich würde einfach sagen, ich komme mit und du genauso. Ja, oder halt manchmal gibt es ja auch so jetzt mit den Events, wo ich ja auch sage, so gut, da kann ich halt niemanden mitnehmen. Aber das ist ja was anderes.
Aber ich meine, du bist jetzt mit Mädels aus und ich habe auf einmal doch spontan Kinderfreise. Ja, dann kommst du halt mit. Eben und andersrum genauso. so, naja, oder anderes rum respektiere ich aber auch zum Beispiel, wenn du, ne, irgendwie mal vielleicht einen neuen, du hast ja auch neulich irgendwie eine neue Freundin gehabt, und wenn du dann irgendwie mit den Freunden mal bist, dass ich so bin, gleich weiß ich, ich kann mitkommen, aber ich freue mich auch, wenn du mal dein Ding machst und mir dann davon erzählst. Ich nicht.
Genau, ich wollte verzagen, das ist eine Eigenschaft, die habe ich mehr als du. Ich bin schon eifersüchtig bei Leo, das ist ein richtiges Beispiel. Bei Männern haben super wenig eifersüchtig, würde ich sagen, aber bei Leo, da bin ich Ja, ich war erst am Wochenende als der Auswand. Dann war ich so, wie geht's Leo? Und ich war auch so...
Ja, sie ist nicht da und dann vermisse ich sie mal voll am Wochenende. Das war ein echt doofes Wochenende, wenn ich darf. Aber du weißt ja auch genau, auch dort, wenn wir unterwegs sind, ich sage ja immer zu denen, komm mit, komm mit, komm mit. Also du weißt ja, ich finde manchmal geht es ja auch um das Gefühl, willkommen zu sein.
Ich kann das ja nicht so. Also ich freue mich dann auch für dich, wenn du mal auch ohne mich einen schönen Ansatz hast. So ich weiß, meine Stelle auch gesagt, gut Bescheid. Naja, aber ich glaube, ich bin eher so, ich weiß ganz genau, wie eng wir sind. Ja. Und trotzdem ist es ja auch okay, wenn man mal einen anderen Raum hat, wo die andere Person nicht stattfindet.
Natürlich. Du bist ja auch LinkedIn-Buffling und so, das kenne ich dir auch. Da sagst du ja auch oft, kommen wir mit oder als letztens hier Freunde bei dir zu Hause waren, wo ich auch so meinte, ey, das ist gerade deine Crew, so ich habe das Gefühl, dann lass uns lieber morgen zu zweit sehen. Aber es ist schon so.
Aber ich hatte noch nie ein komisches Gefühl, dass ich dachte, oh, ich traue mich da nicht zu fragen oder ich finde alles geschlossen. Das finde ich, Das haben wir. Und das finde ich super wichtig. Das ist für mich ein Wert, die ist in der Freundschaft für mich so wichtig. Oder? Aber das haben wir beide auch nicht. Ich glaube, ich habe mich noch nie bei dir ausgeschlossen gefühlt. Nee, überhaupt nicht.
Ansonsten Love you. Also Hot-Takes der Folge. Zum einen Eigenschaften, die niemand über uns denken würde. Wir haben quasi so ein bisschen eine spannende Vorstellungsrunde gedreht und nicht die Basics von, ich habe hier das gemacht beruflich, wir sind so und so, sondern halt schon auch mal knackige Eigenschaften.
Der nächste Hot Take wäre, dass wir über Dinge gesprochen haben, vor allem rund ums Muttersein, Geburt, Partnerschaft, Schwangerschaft, über die niemand spricht oder die man vielleicht auch erstmal nicht denkt. Das ist so ein bisschen entkabuisierend. Dann haben wir noch darüber gesprochen. Sag mal, was haben wir noch gesprochen?
Irgendwie so viel gesprochen. Dann noch über Freundschaften. Ja. Länger gesprochen, wie sich Freundschaften vielleicht ums Muttersein verändern. Und dass man, glaube ich, erst chillen muss und gegenseitiges Verständnis für die Situation haben sollte. Dann noch Hot Take ist, dass wir beide ultra unordentlich sind.
Wir müssen bei den Eigenschaften genau euch das einblenden und dabei irgendwie uns das auch entspannt. Wir lieben uns. Obwohl ich bin, aber auch ordentlich irgendwann dazu. Ja, aber ich merke schon, meine eine gute Freundin, die ich so sehr liebe, da ist alles, es ist wie geleckt. Und ich merke schon immer, da fühle ich mich wie ein Elefant im Porzellan. Ich werde nie so sein.
Ja, und dann merke ich so, okay, bei Leo, ich glaube, das hat auch was mit Zuhausefühlen zu tun. Ich habe so das Gefühl, gut, okay, dann kipp mal was um. Nein, das ist okay, wenn es da bleibt. Ja, also das ist auch Lulu, die dann was umkippt und das auch einfach so lässt. Also es waren vier Hot-Tags, glaube ich, aber sollte reichen, sehr detailliert und bis zum nächsten Mal. Und der letzte Hot-Tag ist, dass wir es erstmal in Palo Santo anmachen und ich ein bisschen ausweiche. Ja.
Das war der... Der Mutterpartner. Mit Leo. Und Luisa. Bis zum nächsten Mal.