
Zwischen Schulstart und Selbstzweifeln: Bin ich genug für mein Kind?
Mittwoch, 21. Oktober 2026 · 46 min
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Shownotes
Die anderen Mütter bleiben nach dem Schulweg noch auf einen Kaffee – du musst direkt zur Arbeit. Und schon meldet sich das schlechte Gewissen. Lulu und Leo kennen’s und sprechen darüber, wie es sich anfühlt, Kinder zu lieben, berufliche Ziele zu haben und trotzdem ständig zu denken: Müsste ich nicht mehr da sein?
Außerdem geht’s um ADHS bei Frauen und Müttern: Lulu gibt Einblicke aus ihrer Arbeit und spricht darüber, warum Schwierigkeiten lange unbemerkt bleiben können und weshalb genaues Hinschauen wichtig ist. Gerade wenn du nach außen alles zusammenhältst, dich innerlich aber überfordert fühlst, ist das ein Thema, das Aufmerksamkeit verdient.
Dazu kommen Schulwahl, die Sorge vor Ausgrenzung und Leos Tochter, die Mama zum ersten Mal auf der Bühne erlebt. Eine ehrliche Folge über volle Köpfe, eigene Träume und die Frage, was Kinder von uns brauchen. Für alle Mütter, die zwischen Job, Brotdosen und Betreuung auch sich selbst nicht verlieren wollen.
Mehr Infos zu Lulu und Leo:
instagram.com/derdeinemuddapodcas (instagram.com/derdeinemuddapodcas)
Coaching Anfragen für Lulu: derdeinemuddapodcast@gmail.com
Mehr Infos zu Leo und ihrem Business gibt`s hier:
instagram.com/leonilencinas. (instagram.com/leonilencinas)
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Eine Produktion der Julep Studios.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Der-Dean-E-Mod-Podcast. Heute mal remote, ausnahmsweise mal wieder. Haben wir, glaube ich, schon lange nicht mehr gemacht. Es geht um die Themen Leo. Ich habe meine Tochter, die ist jetzt fünf, mit zu einem Speaker-Auftritt genommen und erzähle euch, wie das so lief.
Dann sprechen wir ein bisschen über das Thema Schule. Lulus Sohn ist jetzt gerade in die Schule gekommen. Meine Tochter kommt nächstes Jahr in die Schule. Was waren also unsere Gedanken dazu? Und wie ist das so für Lulu gerade? Und gegen Ende der Folge reden wir nochmal über das Thema Working Mom, schlechtes Gewissen, wenn man viel arbeitet und das Kind vielleicht einen Hort geben muss, während die anderen Eltern oder Mamas sich zum Kaffee treffen.
Deswegen, genau, viel Spaß bei der Folge und auch an der Stelle natürlich nochmal, ich weiß nicht, ob ihr uns gerade im Auto hört oder bei der Einschlafbegleitung, falls ihr irgendwo mal euer Handy in der Hand habt, was ihr bestimmt mal habt, freuen wir uns ganz doll, wenn ihr uns einmal folgt auf der Plattform, auf der ihr uns hört und uns natürlich eine positive Bewertung gebt, da freuen wir uns ganz doll und wünschen euch ganz viel Spaß bei der Folge.
Herzlich Willkommen beim Der Deine Mutter Podcast. Ich bin Lulu. Und ich bin Leo. Dein Podcast für die perfekt und perfekte Mutti. Jeden Mittwoch überall, wo es Podcasts gibt. Hallo. Hallöchen. Wie geht's? Ich bin heute hier krank, ne? Nicht? Deswegen. Und ja, sonst ist bei mir gerade mein Leben so ein bisschen im Umbruch.
Das sehe ich euch auch gerne bald. Wahrscheinlich sogar schon nächste Woche, was bei mir gerade so los ist. Aber ja, ich finde es immer so Quatsch, über was zu reden, was man noch nicht reden kann. aber mein Leben ist gerade selber im Umbruch und es ändert sich gerade extrem viel. Also ich glaube, sau viel. Ich glaube, ihr werdet gar nicht checken, wie viel.
Und deswegen ist bei mir gerade alles so ein bisschen, steht Kopf. Und ja, man muss das alles verarbeiten und erzähle euch dazu aber wahrscheinlich nächster oder spätestens übernächste Woche mehr. Und seit diesem Jahr habe ich hier einen neuen Berufszweig für mich entdeckt und arbeite hier ab und zu als Speakerin.
Und hatte jetzt einen Auftritt beim Black Square Festival in Hamburg und war dort als Speakerin. Und da ich letzte Woche aber schon weg war, war dann quasi diese Woche die Woche mit Kind und ich wollte jetzt nicht zwei Tage in Berlin sein und dann wieder abhauen ohne Kind. Deswegen war ich dann irgendwie so recht spontan, das hätte sich ja auch alles erst letzte Woche ergeben, war ich dann so, hey, ich glaube, ich nehme sie einfach mit.
Und habe dann meine Mutter gefragt, ob sie mitkommt, dass ich halt quasi Unterstützung habe. Und habe halt quasi mit den Veranstaltern gesprochen, ob ich quasi ein Familienzimmer kriege. Und man dann direkt auch, okay, es geht auch Kinderbetreuung und so. Oh, mega cool. Und ich war natürlich schon ein bisschen aufgeregt. Ja, glaube ich.
Trotzdem muss man dazu sagen, dass meine Tochter jetzt nicht Kind ist, was du jetzt so einfach mitnimmst und die sich dann irgendwie in der Ecke sitzt und malt. Das ist jetzt nicht. Sie ist dann schon jemand, die dann auch einfach wirklich präsent ist. Deswegen hatte ich schon Respekt davor, weil es hätte mich jetzt auch nicht gewundert, wenn sie jetzt beim Speaking dann die ganze Zeit irgendwie reinschreitet und auf die Bühne rennt. Das hätte mich jetzt alles nicht erschreckt.
Wie war das? In Hamburg, in so einem... Nee, um wie viel Uhr? Ach so, um 18 Uhr. Okay. Und deswegen war ich dementsprechend auch ein bisschen aufgeregt. Sonst bin ich eigentlich nicht aufgeregt vor das Beakingswesen. Das macht mich nicht so nervös, vor Menschen zu sprechen. Keine Ahnung. Das ist irgendwie okay sonst.
Und es war irgendwie so witzig, weil ich bin sonst halt immer so alleine auf Events. Und diesmal war ich mit meiner ganzen Entourage von Mutter. Meine Freundin aus Hamburg kam auch noch mit. Meine Tochter. Ich sitze jetzt übrigens gerade auf dem Kinderstuhl. Deswegen sitze ich super krüppelt da. Jetzt hat sich irgendwer wundert auf dem Video.
Ist ein bisschen unbequem. Ja, was soll ich sagen? ich muss sagen, ich fand es ganz toll, dass meine Tochter dabei war. Also ich muss sagen, es war richtig schön und es war mir irgendwie auch wichtig, weil ich so das Gefühl hatte, einfach mal, dass sie auch so sieht, was Mama macht, wenn sie nicht im Café ist und.
Das war, es war echt toll. Also es war auch so die Tage jetzt in Hamburg, es war irgendwie mega süß. Meine Tochter war super gut drauf, sie ist ja voll die Social Person und fragt mich jetzt nicht warum, aber irgendwie habe ich dann irgendwann eine Nachricht von meiner Mutter bekommen, als ich beim Pre-Dinner war.
Ja, deine Tochter hat gerade ein Teddy für 110 Euro für einen fremden Menschen geschenkt. Und ich war so, und dann hat sie so, dann habe ich Lülo geschrieben, ich so, das Kind kommt nach dir. Lülo schaust auch mal irgendwie Sachen geschenkt zu kriegen. Und dann hat sie mir erzählt, dass sie bei Bilde Bär war, diesen Laden, wo man so ein Teddy ausstopfen kann.
Und dann wollte sie halt ein Teddy haben. Und meine Mutter hat sie im Moment halt irgendwie so, nee, kriegst du jetzt halt nicht, ich kriege schon viele Sachen. Und dann war da halt irgendwie so voll das nette Pärchen, also da gibt es keine shady people, sondern wirklich so nette Leute, auch irgendwie noch ganz jung, kamen mit mir aus Dubai und haben das irgendwie mitbekommen und ich weiß nicht, ob sie dachten, dass meine Mutter irgendwie ein armer Schlucker ist, aber merken dann so, ja, ob sie ihr den Teddy denn nicht kaufen können.
Und meine Oma halt so, okay, warum nicht? Und dann so bescheiden, wie meine Tochter ist, also wenn der Teddy nicht genug war, sie so, gut, die wir jetzt auch noch Klamotten haben und Schmuck und Schuhe für den Teddy. So dass der 40-Euro-Teddy am Ende 110 Euro gekostet hat. Süß. Das Pärchen es aber ganz gerne gemacht hat und halt meinten, dass sie einfach gerne jeden Teil bei irgendwas Gutes tun.
Och. Und ja, fand ich lässig. Also ich habe noch nichts von der Fresse für 110-Euro-Geschenk gekriegt. Und nee, sonst auch beim Speaking, ich muss sagen, der ist super benommen, war vorher bei der Kinderbetreuung, danach auch noch beim Event dabei, hab ihr so die ganzen Leute vorgestellt und, Speaking saß in der ersten Reihe und hat mich mit großen Augen angeschaut und, es hat mich voll glücklich gemacht, so auch so ihr Gesicht zu sehen, das, ist ja auch irgendwie was komisches, glaube ich, so Mama dann auf so einer Bühne zu sehen, so meine Fresse war auf einem Riesenbildschirm so, könnt ihr mal auf Instagram schauen, wenn ihr wollt.
Und ich sah in der ersten Reihe mit großen Augen, hat mich so angeschaut. Das war ganz süß. Und immer, wenn ich so geguckt habe, hat sie so ein Herz, hat sie so mit der Hände so ein Herz gemacht. Und ich dann auch manchmal so heimlich zurück und so. Geil dich. Und es war mega süß. War ganz toll. Die kleine Maus.
Süß, voll schön. Und bei dir? Ach. Ich muss sagen, eigentlich echt ziemlich gut. Also ich kann mich nicht beklagen, ist ja auch eher selten. Aber ich habe das Gefühl, dass ich, ich war ja die letzten Wochen auch hardcore gestresst und mir war ja alles zu viel. Und ich hätte ja am liebsten alles hingeschmissen, so ungefähr.
Und bin dann auch ein bisschen kürzer getreten, beziehungsweise habe mir Termine einfach anders gelegt, so dass sie weniger stressig sind, auch weniger Termine gemacht. Und habe das Gefühl, dass ich krass meine Ressourcen auftanken konnte. Und dass ich auch gerade irgendwie dadurch mehr, Spaß einfach irgendwie an meinem Beruf habe oder eine andere Vision oder sich gerade auch.
Kann ich auch nochmal in Ruhe erzählen Ende des Monats, sich auch nochmal andere berufliche Dinge ergeben, die irgendwie ganz cool sind, und das ja auch irgendwie wieder motiviert oder man so einen Strang hat und ich mich so ein bisschen damit abgefunden habe, dass eben auch diese Therapeutenausbildung einfach sehr langwierig ist, aber das, was man quasi, oder was ich daneben mit meinem eigenen Business aufbaue, genau, jetzt irgendwie so mehr ins Rollen kommt und ja auch Spaß macht.
Also eher zu gucken, wie ich halt einfach eine Balance dazwischen finde und halt genug Ruhephasen habe. Ich glaube, das war so ein bisschen der Knackpunkt. Schläfst du jetzt auch besser? Ich habe die letzten Nächte echt gut geschlafen. Bei mir ist das wirklich sehr stressgekoppelt. Und die letzten Nächte, genau, war es deutlich besser. Und habe jetzt auch zum Beispiel, also ich mache ja viel, ich glaube, ich habe auch schon mal im Podcast erzählt, viel auch ADHS-Diagnostik oder arbeite nächstes Jahr auch eng mit einer.
Ärztin zusammen, die auf Autismus und ADHS spezialisiert ist. Und habe jetzt auch eine Psychiaterin, mit der ich zusammenarbeite bezüglich ADHS. Also ja, ganz spannend. Wenn ihr wollt, kann ich dazu auch nochmal mehr machen. Es gibt ja auch echt ganz spannende Studien zu ADHS und Müttern, dass ja oft postpartale Depressionen eigentlich eine kompensierte ADHS sind und gar nicht eine...
Dass Mütter mit ADHS oder Frauen, die ADHS haben und Mütter werden, eine zu, ich glaube, 40 Prozent erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, an einer postparteien Depression zu erkranken, weil eben ganz viele Kompensationsmechanismen wegfallen. Und das ist häufig unerkannt. Und wird dann quasi als einfach Depression abgehakt, ist aber eigentlich eine unbehandelte ADHS oder die Folgen einer unbehandelten ADHS.
Und das Forschungsfeld ist noch nicht so weit entwickelt. Und ich finde es ja super spannend, vielleicht darüber irgendwann eine Doktorarbeit zu schreiben oder mehr zu dem Bereich zu forschen, weil mich ja Mütter wahnsinnig interessieren und Erkrankungen. Und das ist gerade so ein bisschen, genau, merke ich gerade, dass es einfach super, super viel ist, aber auch super viele spannende und interessante Themen.
Genau, also wenn euch das interessiert, könnt ihr mir natürlich auch gerne jederzeit schreiben oder Fragen stellen. Spannend. Und was, also blöde Frage, wie behandelt man den ADHS außer jetzt mit Medikamenten? Also sehr, sehr gut ist Gruppentherapie und Coachings. Tatsächlich wird das häufig angewandt, aber gerade so Gruppentherapie, also ganz viele profitieren davon.
Also gerade in Berlin, wenn Leute aus Berlin kommen, kann ich euch natürlich auch viele Gruppen empfehlen. Aber es gibt so psycho-edukative Gruppen, wo man irgendwie erstmal was über das Störungsbild erfährt und wie man das handhabt. Und dann auch mentalisierungsbasierte Therapie, weil ADHS ist auch eine Störung der Emotionsregulation.
Also ganz oft haben die auch Beziehungsprobleme und haben Probleme, generell ihre Emotionen zu regulieren. Deswegen sind ja auch die Suchtkliniken, es gibt einen Professor, ich habe letztens einen Podcast gehört, der Jahrzehnte in einer Suchtklinik gearbeitet hat und ihm irgendwann aufgefallen ist, dass ganz viele ADSler dort sind und hat dann eine Studie auch durchgeführt.
Und ich glaube, 30 Prozent der Suchterkrankten sind auch Menschen mit ADHS, weil eben aufgrund dieser gestörten Emotionsregulationen die Leute. Zur Selbstmedikation greifen. Und Selbstmedikation ist zum Beispiel durch Drogen oder Alkohol, weil damit reguliert man ja auch Gefühle. Das kennen ja auch wir, sage ich mal, alle neurotypischen Menschen, dass wir bei Stress oder Problemen, dass man vielleicht auch mal Lust hat zu verdrängen und zu einem Glas Alkohol zu greifen.
Aber diese typischen ADHS-Symptome, sage ich mal, lassen sich dadurch ganz gut regulieren, zum Beispiel durch Marihuana-Konsum oder auch durch Alkohol oder was auch immer. Super divers. Und da lohnt es sich natürlich schon hinzuschauen, ob vielleicht hinter einer Suchterkrankung oder auch einer anderen Störung vielleicht eine unbehandelte ADHS liegt.
Kann ja auch beides sein, aber ich glaube, es lohnt sich einfach da diagnostisch genau hinzuschauen. Und gleichzeitig hatte ich letztens eine Patientin, die auch dachte, dass sie ADHS hat. Wir haben uns das dann alles nochmal genauer angeschaut, natürlich untersucht, ganz viele Tests gemacht, weil die hatte so typische ADHS-Symptome, also auch Unaufmerksamkeit, sich gar nicht auf eine Sache konzentrieren zu können, Dinge verlegen, zerfahren.
Aber bei ihr zum Beispiel war es eine unbehandelte Depression, die sich auch daran äußern kann. Deswegen auch bei uns, wenn wir Patienten in der Klinik haben, die wir zum Beispiel auf Demenz testen, gucken wir immer differenzial diagnostisch, ist zum Beispiel gerade eine affektive Störung vorhanden, also zum Beispiel eine Depression.
Weil unter einer Depression hat man ähnliche Symptome, wie zum Beispiel bei einer demenziellen Erkrankung oder bei ADHS. Es gibt wirklich Leute, die sind total besorgt, dass mit ihrem Gedächtnis was nicht mehr stimmt, aber es ist einfach eine Depression. Es kommt auch immer darauf an, wie sich das äußert. Und das ist halt schon spannend, immer so ein bisschen herauszufinden und zu gucken, was ist es wirklich, wie ordnet man das ein.
Es gibt natürlich trotzdem auch wahnsinnig viele Fehldiagnosen. Very interesting. Könnt ihr mal schreiben, ob euch das Thema noch interessiert. Irgendwie noch mehr das Thema ADHS, vielleicht auch mal ADHS bei Kindern. Ja, absolut, weil da äußert sich das ja nochmal anders und es äußert sich auch sehr unterschiedlich bei Mädchen und Jungs.
Also bei Jungs ist ja alles eher nach außen orientiert und ich sage mal, die werden schneller auffällig durch irgendwie Störverhalten oder oppositionelles Verhalten, fliegen aus dem Unterricht, können sich auf nichts konzentrieren. Und bei Mädchen ist es gar nicht so, dass die unbedingt körperlich so agil und hyperaktiv sind, sondern diese Hyperaktivität äußert sich dann eher in so einer Verträumtheit, dass sie die ganze Zeit aus dem Fenster gucken und abdriften mit den Gedanken.
Oder Unaufmerksamkeit. Voll interessant. Und generell, Frauen kompensieren einfach mehr. Wir gewöhnen uns einfach andere Strategien an. Aber ja, es ist ein spannendes Feld. Vielleicht zu ADHS in der Schule oder bei Schulkindern, zu meinen eigenen Schulkindern. Toi, toi, toi. Also ich glaube, mein Sohn hat auf jeden Fall keine ADHS.
Der kann sich ja stundenlang auf Dinge konzentrieren. Und so ein bisschen zum Schulstart. Ich glaube, du hattest auch ein paar Fragen und vielleicht können wir so ein bisschen darüber reden. Ja. Ich fände es halt mal interessant. Du hast ja jetzt schon ein Schulkind, wie ihr denn überhaupt so eure Schule gefunden habt oder nach was ihr die Schule gesucht habt. Ich muss ja jetzt auch meine Tochter jetzt in den nächsten zwei Wochen bei der Schule anmelden.
Also auf was habt ihr geachtet? Wie seid ihr da rangegangen? Vielleicht auch so ein bisschen. Man kriegt ja auch einen Brief vom Staat und so ein Kram. Genau, du kriegst ja einen Brief vom Staat für die Schule vom Einzugsgebiet. Und dann kannst du dich ja quasi, dort musst du dich ja irgendwie abmelden oder ummelden und begründen, warum du dann dein Kind nicht auf diese Schule schicken möchtest, sondern auf eine andere.
Also du kannst es ja nicht frei auswählen, sondern du wirst ja erstmal an der Schule zugeteilt, je nachdem, wo du wohnst. Und wir haben uns dann quasi dagegen ausgesprochen, weil unsere Kinder ja auf einer bilingualen Kita waren, also zweisprachig aufwachsen. Und wir deswegen auch gerne das weitergeführt hätten auf einer bilingualen Schule.
Und dann haben wir uns dort beworben und du kommst auf die Schule dort schwer, rein, weil die einfach viele, Kinder auch annimmt, die quasi einen anderen Pass haben, quasi aus der Sprache, den die Kinder sprechen. Und es funktioniert dann über ein Losverfahren auch und wir hatten Glück, dass wir los wurden beziehungsweise eigentlich kommst du fast gar nicht rein über die erste Klasse, sondern es ist so ein bisschen quasi so ein bisschen die einzige Möglichkeit ist über die Vorschule da reinzukommen und so haben wir quasi unseren Sohn da reinbekommen, der ist ja bei die Vorschule reingekommen, und so machen wir das bei dem Kleinen jetzt auch, dass wir ihn für die Vorschule anmelden.
Genau und dann wirst du halt gelost und dann lernen die ja auch in der Vorschule nochmal mehr die Sprache und am Ende des Jahres machen die dann Sprachtest und wenn die denen nicht bestehen, die sind da relativ streng, dann darfst du auch nicht da in die erste Klasse gehen, sondern dann bist du quasi wieder raus.
Aber ja, war jetzt kein Problem, weil die wollen halt einfach, dass die Kinder auf einem bestimmten sprachlichen Niveau sind, weil die erste Klasse ja komplett bilingual ist auf zwei Sprachen. Und es ist halt ganz cool, weil die haben halt super viele Lehrer. Also quasi ein Fach ist häufig mit zwei Lehrkräften, die halt die beiden Sprachen auch sprechen.
Und die haben halt sehr viel Förderung einfach in der Schule. Du hast halt super viele Sportangebote. Du hast wirklich alles Mögliche von Tanzen, Hockey, Fußball, Instrumentspielen und Mensa, also eine riesige Mensa, ein riesen Hort und halt einfach wirklich super viele Freizeitangebote. Und mein Sohn ist super, super happy dort.
Also auch der Elternabend ist lustig, das wird dann in so einer riesigen Aula gemacht und so. Der American Teacher erzählt dann alles über die Sachen. Und irgendwie immer, wenn ich dort bin, denke ich mir auch, ich wäre auch gerne auf so eine Schule gegangen. Ich war halt auf so einer ganz typisch deutschen Schule, war auch so total fein.
Aber die haben da schon mal noch ein ganz anderes Angebot. Also ich glaube, für die Kinder ist das schon cool. Und es ist eine staatliche Schule. Also ich werde oft gefragt auch, okay, aber die Schule ist doch voll teuer, aber die kostet nicht, die Schule. Also es ist eine kostenlose Schule. Und wie ist es mit dem Hort? Also bis wann geht die reguläre Unterrichtszeit?
Unterricht geht bis 14 Uhr. Also 7.45 Uhr müssen die an der Schule sein. Und ich glaube, das wird, also das finde ich, ist schon nochmal eine krasse Umstellung. Schule geht halt einfach viel früher los und du musst halt ein Schulbrot mitbringen, Flasche, Ranzen. Also ich glaube, das wird für dich auch eine Umstellung. Du musst halt dann früh aufstehen und man kann ja auch nicht sagen, ja, ich bringe sie später, weil die Kinder haben ja Schulpflicht. Schrecklich.
Also bei uns ist es so, wenn du dreimal die Kinder massiv zu spät bringst, dann wird das Jugendamt informiert. Ohne Begründung. Und warst du schon mal zu spät? Nee. Oh, da graut es mir schon vor. Ich finde 7.45 Uhr ist mir ein Rätsel, dass es immer noch so früh ist. Wer kann dann um die Uhrzeit anfangen zu denken?
Also das finde ich schon echt früh. Ja, ist früh. Genau, und bei der Kita war es halt schon entspannter. Da war es bei uns so zwischen 8, 8.30 Uhr abgeben oder auch mal um 9. Und das ist natürlich jetzt schon, okay, gut, das gibt's nicht mehr. Du musst halt dann, zack, kurz nach sieben aus dem Haus und, dann morgens noch die Brote spielen und Apfel und du willst ja auch nicht, dass dein Kind dann irgendwie das oldste Brot, also ich überlege mir dann schon mal am Abend vorher, okay, habe ich noch genug eingekauft, gebe ich es zur Schule mit, dann hat er natürlich auch eigene Wünsche und Hausaufgaben.
Da kann man sich auch drauf ausstellen, also selbst mein Sohn ist jetzt in der ersten Klasse, aber der kriegt trotzdem nicht jeden Tag, aber auf jeden Fall jeden zweiten Tag Hausaufgaben. Und die haben ja dann auch jeden Tag Matheunterricht und Deutsch. Dann gibt es natürlich andere Auffälligkeiten, andere Themen.
Du hast unterschiedliche andere Lehrer, andere Klassenkameraden. Du hast auf einmal auch nochmal ganz andere Eltern. Die Elternabende sind nochmal natürlich viel, viel mehr schulisch als jetzt in der Kita. Also in der Kita ist es ja so ein bisschen, ja gut, was wird da am Elternabend erzählt? Heute Spielzeugtag bringt das mit, hier ist mal ein Ausflug.
Aber in der Schule ist das schon nochmal anders. Dann wird dir halt auch gesagt als Eltern, dass du eben jeden Tag lesen musst. Die müssen so ein Lese-Tagebuch führen, wie du das übst zu lesen, was die Mathe machen sollen, was die Musik macht. Also genau, ganz viele andere Dinge, wo du dann halt einfach mehr hinterher sein musst. Also toi, toi, toi, mein Sohn ist schon sehr hinterher, was Schule angeht. Der liebt das auch. Aber klar, kontrolliere ich auch dann ab und zu, hat das Hausaufgaben gemacht, ist alles richtig.
Und ist es noch einfach für dich, die Hausaufgaben? Nee, das ist ja auch nett. Ja, das ist also erste Klasse, das ist glaube ich, da kann jeder noch mithalten. Na, ich habe mal neulich in die dritte Klasse geguckt, meine Freundin, und da wusste ich schon was nachdenken, muss ich sagen. Wieso, was war das?
Naja, also natürlich kam es so drauf, aber es war so die Aufgabenstellung, du hast es ja lange nicht mehr gemacht. Du musstest schon kurz drüber nachdenken, was sie jetzt von mir wollen. Weißt du so, weißt du nicht? Keine Ahnung, hier die Birnen und da die Äpfel und was sind hier und da und da. Ich war so, ich muss dir schon mal kurz den Motor so anspringen lassen.
Ja, kann ich verstehen. Also da graut es mir ein bisschen vor. Nein, das geht. Und sonst, also alles, was so Mathe, Naturwissenschaften angeht, ich habe das ja geliebt in der Schule, das kann ich dann gerne mit ihr machen. Ja, das will ich sehen. Ja, und ansonsten, ich weiß nicht, also meine größte Sorge war, ich hatte jetzt nie so eine große Sorge irgendwie über schulische Leistung irgendwie, weiß ich auch nicht, da hatte ich immer so ein Grundvertrauen, dass das schon wird.
Ich hatte eher mal Angst, was ist, wenn er mit Kindern irgendwie in eine Klasse kommt, die er nicht mag oder was ist, wenn er sich nicht gut zurechtfindet, weil die waren halt schon eine sehr, sehr, sehr eingeschweißte Kita-Gemeinschaft dort. Und er hat immer noch seinen einen besten Freund aus der Kita, der, mir hat gerade eben die Mutter geschrieben, die treffen sich immer noch, keine Ahnung, alle zwei Wochen. Die lieben sich.
Die ihn dann halt so auch aus seinem Umfeld und von seinen Freunden zu reißen. Aber es war ganz lustig, weil wirklich so direkt am ersten Tag haben die sich so gefunden. Und seitdem ist auch so eine kleine Jungsfreunde-Gruppe entstanden. Genau, die machen ganz viel. Er übernachtet da auch regelmäßig.
Also irgendwie freut es mich, dass er dann auch sozial so viel Anschluss gefunden hat. Ich glaube, wenn er schlechter in der Schule wäre, würde ich damit besser zurechtkommen. Aber wenn ich das Gefühl hätte, mein Kind findet keinen Anschluss oder fühlt sich ausgeschlossen, das wäre für mich extrem schwierig als Mutter damit umzugehen.
Hast du ihn darauf zum Beispiel irgendwie vorbereitet, also ich weiß nicht so, keine Ahnung mit ihm vorhin mal, weiß ich nicht so Pep-Talk gemacht oder hast du ihn da einfach immer so drauf losgeschickt und geguckt, ob was kommt, also wie bist du denn da so, also ich denke mir jetzt so, also bei mir wird das nächstes Jahr der Fall sein, jetzt noch nicht dieses Jahr, aber dass ich glaube ich schon so mit ihr dann auch sprechen würde, okay, Und so schau, dass du irgendwie Anschluss findest oder irgendwie, keine Ahnung, dass du andere Kinder ärgerst. Ich weiß auch nicht, ich weiß jetzt noch nicht ganz genau, was ich dann sagen werde.
Man weiß ja selber, wie die Schule ist, finde ich, und wie Kinder sein können. Und ich finde schon immer was anderes als in der Kita. Es gibt ja dann auch ältere Kinder aus anderen Klassen und so. Ich weiß halt nicht, ob du, dein Kind ist ja umgänglich, ob du, wenn du ihr sowas sagst, wie sei der auch lieb zu den anderen, macht es so, ob man dann schon eher so ein bisschen Angst schürt, weil es klingt ja wie, ich müsste mich irgendwie speziell verhalten, um gemocht zu werden.
Also ich habe gar nichts gesagt, sondern habe ihn eher darauf losgehen lassen, weil ich finde am Ende regeln ja Kinder viel alleine. Kinder wissen dann schon schnell, mit wem sie sich verstehen. Und deine Tochter hat doch auch total viele Freunde. Also ich habe das Gefühl, bei uns, bei unseren drei Kindern zusammen, ist jetzt so Freundschaft irgendwie nie ein Problem gewesen.
Also es war noch nie so, dass ich irgendwie das Gefühl hatte, irgendwie immer bei den Jungs, die haben echt schon seit der Kindheit, also seit dem Beginn. Ihrer Kita haben Sie echt den gleichen Freundeskreis oder die gleichen Freunde, die echt stabil geblieben sind auch über die Jahre. Und irgendwie, genau, habe ich das Gefühl, es entwickelt sich gerade ähnlich in der Schule. Ja, aber was macht man, wenn es nicht so ist?
Also da hätte ich schon auch Angst vor. Also ich finde es genauso schlimm, wenn mein Kind jetzt ärgern würde oder geärgert wird. Also wenn ich einen Anruf kriegen würde, ey, dann Kind ärgert andere Kinder, wäre ja auch nicht lustig. Also so, wie geht man dann damit um? Also ich glaube, jedes Kind ärgert mal andere Kinder. Ich glaube, das passiert immer mal.
Aber es geht ja dann um eine Grundsätzlichkeit. Und am Ende, ich weiß nicht, ein Kind muss sich auch erst mal zurechtfinden. Also ich glaube, man darf auch nicht alles so pathologisieren. Also selbst wenn dein Kind als Beispiel jetzt in die Schule kommt und wird am Anfang geärgert oder ärgert am Anfang, kann es auch sein, dass sich das Kind einfach mal an eine neue Umgebung gewöhnen muss und sich einfinden muss.
Das, finde ich, heißt aber noch nicht gleich, dass es irgendwie dann so bleibt. Sondern dann würde ich immer sagen, gehe in den Dialog und gucke, Was ist die Not? Vielleicht ist es für deine Tochter dann extrem ungewohnt, sich erstmal an eine neue Umgebung, an neue Kinder, an neue Lehrer, auch ja an Unterricht auch zu gewöhnen. Ich meine, allein dieser Unterricht.
Ich weiß nicht, wie bei euch die Vorschule gestaltet ist, aber bei uns ist die, also klar, in der Kita wirst du ja wahrscheinlich auch die Hausaufgaben mit dir machen. Ich habe auch in der Vorschule Hausaufgaben gemacht und halt Deutsch, Englisch gelernt etc. Aber in der Vorschule war das ja nichts gegen jetzt Schule.
Aber es bleibt ja trotzdem ähnlich vom Rahmen also die Dinge, die sie jetzt in der Vorschule macht macht sie auch in der Schule bloß, dass es halt nochmal weniger verspielt ist vielleicht oh, ich hab da schon Schiss vor, sag ich dir ehrlich vor dem Schulthema nee, musst du nicht, wenn du heute aber selber so eine Kack-Schulvergangenheit hast ist ja auch anders, Ja, für mich ist Schule was total Negatives. Echt, ja?
Aber auch was Freundschaften angeht? Für das, voll positiv. Ich hatte auch immer recht, also ich bin ja immer noch mit meinen Schulfreunden befreundet. Ja, eben. Dann war es doch trotzdem irgendwie auch eine schöne Erfahrung. In Erinnerung, ja klar, aber so dieses Lernthema war für mich schon ganz, ganz schlimm. Also schlecht in der Schule sein und da, ja, das wünsche ich mir schon nicht für mein Kind.
Aber es ist dann halt irgendwie ein bisschen, keine Ahnung, es ist halt mal gucken, wie es halt dann jetzt von meinem eigenen Kind wird. Also ich würde so wünschen, mir ist natürlich, dass es für sie anders ist als für mich. Ja, man muss halt irgendwie versuchen, ich fand meine Eltern haben das ganz gut gemacht, dass ich hatte so wenig Vorgaben, mein Vater war immer, du kannst machen, was du willst, solange deine Noten quasi gut sind.
Und dadurch hatte ich nie, meine Eltern haben nie meine Hausaufgaben kontrolliert und dadurch hatte ich immer sehr früh, was die Schule anging, recht viel Eigenverantwortung und ich wusste immer, okay, ich mache das für mich, weil ich habe niemanden, der es zusätzlich kontrolliert und irgendwie hat mich das immer motiviert.
Also ich fand es immer eher blöder, wenn es bei Kindern so war, die dann gar keinen Bock hatten und dann haben die Eltern das so sanktioniert und dann mussten die was machen und sonst gab es Ärger, weil dann lernst du ja irgendwie, okay, du machst das nur für deine Eltern oder du machst das nur, weil du es musst.
Und ich fand ja diese Freiheit immer cool, dass ich wusste, okay, ich muss nicht alles bis ins Detail machen oder solange meine Noten stimmen, kann ich mir das frei einteilen, dass mich das dann eher motiviert hat. Ich meine, am besten ist es natürlich immer, wenn man versucht, eine intrinsische Motivation zu finden beim Kind.
Also ich glaube, der Nachteil, den meine Eltern halt auch hatten, war, dass sie beide super gut in der Schule waren. Dann hast du halt auf einmal ein Kind, was nicht gut in der Schule ist. Da weißt du vielleicht manchmal auch gar nicht, wie du dem Kind helfen sollst. Das ist bei mir vielleicht dann anders. Dadurch, dass ich selber weiß, wie schwer es sein kann, kann ich vielleicht auch ein bisschen besser dann unterstützen, wenn es vielleicht mal nicht so funkt. Weil ich halt weiß, wie es ist.
Ich weiß, wie es mit Kacknoten nach Hause zu gehen. Oder weiß ich nicht, wie gut es schon bei kleineren Kindern funktioniert, ob man sich dann doch eher ablenkt. Aber was mir ja in der Uni extrem geholfen hat, sind Lerngruppen. Also ich weiß nicht, ob es zum Beispiel Sinn macht, wenn man sich mit anderen Müttern abspricht und zum Beispiel so Lerngruppen mit den Kindern macht.
Also dass man sagt, einen Tag sind sie dort und dann machen die zwei, drei Kinder mit dir die Hausaufgaben. Also weißt du, dass sie es irgendwie mit Gemeinschaft verbinden und wenn die Hausaufgaben fertig sind, ist irgendwie Spielzeit oder so. I don't know. Ich war super gespannt. Ich meine, bei mir kommt jetzt halt so ein Thema, okay, ich muss mir jetzt eine Schule auswählen. Das finde ich halt, Auch super schwierig. Also ich weiß jetzt nicht, von welchen Städten, Dörfern, Ländern ihr uns gerade hört und wie die Schulsituation bei euch ist.
Ich finde trotzdem, in Berlin ist es gemischt. Also ich finde, Berlin hat gute Schulen, aber auch viel Mist. Also mit meiner Einzugsschule kenne ich mich gar nicht aus. Also ich habe jetzt eigentlich nicht den Plan, sie in die Einzugsschule zu bringen. Also ich würde sie schon auch woanders hinbringen wollen. Hast du so zwei, drei Schulen zur Auswahl? Oder ich glaube, die Schule, wo meine Kids hingehen ja auch oder mein Sohn? Ja, aber ich weiß mittlerweile gar nicht mehr, ob ich noch bewerbe, aber ich glaube, sie wird da eh nicht reinkommen aufgrund der Sprachreihe.
Also sie hat ja damit gar keinen Kontakt gehabt. Und ohne die Vorschule weiß ich nicht, ob das möglich sein wird. Also ich muss mich da nochmal informieren. Aber es ist jetzt eh alles ja die Aufnahme. Also es fängt jetzt eh alles nächste Woche an. Ich würde mich auf jeden Fall bewerben, weil wenn du angenommen wirst, kannst du ja immer noch auch die Sprache mit dir üben.
Ja gut, aber der spricht ja schon zwei Sprachen. Man wird sich schneller lernen. Kinder, die ja schon eine Sprache sprechen, sehe ich ja bei dem Sohn, weißt du, von der gemeinsamen Freundin, die in Spanien leben, der spricht ja drei Sprachen und der spricht die echt. Das ist. Also, das ist Wahnsinn so.
Der würde ich sagen, spricht fast sogar noch mal besser als seine Tochter irgendwie auch Spanisch und auch besser als meine Kinder irgendwie Englisch. Also, weil der halt einfach permanent spricht, dass der wirklich so, ich frage ihn immer, was heißt das auf Spanisch, was heißt das auf Englisch? Und der ist wirklich so zack, zack, zack. Also, das ist wirklich Wahnsinn. Ja.
Nee, also ich habe mir quasi eine Auswahl gemacht. Also, wir haben von der Kita dann so ein Heft bekommen mit so einer Übersicht von Schulen und so ein paar Informationen. Ja, cool. Und habe mir quasi eigentlich alle eingekringelt, die für mich spannend sind oder die irgendwie rausfallen und auch Entfernung, dies, das.
Und werde mich bei allen wahrscheinlich einfach bewerben und gucken, ob ich überall irgendwo genommen werde. Und ich finde es trotzdem so, also ich finde sowas stresst mich trotzdem so, weil ich bin nicht so die Beste in sowas. In so Bürokratie und hier und dann raus. So etwas überfordert mich ein bisschen, weil ich merke so, okay, ich muss jetzt raussuchen, wo muss ich mich da bewerben.
Okay, jetzt muss ich da erstmal zu der Einzugsschule nächste Woche gehen. Jetzt muss ich mir da erstmal einen Wish-Up holen, dass wir da vielleicht gar nicht hinwollen. Aber ich weiß ja noch gar nicht, ob ich überhaupt woanders genommen werde. Dann haben manche Schulen einen Tag der offenen Tür, manche haben keinen.
Also es ist so ein bisschen so, manche Schulen wollen dann noch das, dann noch das. Also es ist so, ich finde schon ein bisschen überfordert. Ich kann euch gerne dann in zwei Wochen erzählen, wie es war. Ich finde, es lohnt sich, wenn du die Möglichkeit hast, zum Tag der offenen Tür zu gehen. Weil wir haben uns damals eine andere Schule angeguckt, die ich echt cool fand. Und als ich dann vor Ort war, war ich so, nee.
Ich finde die Schule so schrecklich, wenn ich schon reinkomme. Diese Atmosphäre, ich fand das so furchtbar, dass ich dachte, ich würde hier so ungern hingehen. Ich kann meine Kinder hier nicht guten Gewissens hinschieben. Nee, mein Vater, der Tochter war jetzt letzte Woche schon bei einem Tag der offenen Tür mit ihr. Da war ich aber nicht da.
Und das hat ihr zum Beispiel super gefallen. Ja, mega. Sowas ist doch perfekt. Also da bin ich wirklich selber, ach, ich bin da richtig aufgeregt. Ja, ist auch aufregend. Das ist einfach nochmal so eine ganz andere. Aber ihr hattet eine richtige Einschulung bei Saia mit der Vorschule? Naja, genau. Also quasi dadurch, wir sind ja auf einer amerikanischen Schule und da ist die richtige Einschulung zur Entrance Class, also zur Vorschule, die war letztes Jahr.
Weil wir haben es auch gar nicht groß gefeiert, weil wir irgendwie auch dachten, okay, es gibt ja noch ein großes Fest zur ersten Klasse. Und haben dann schon natürlich mit ihm gefeiert. Wir waren irgendwie schön essen mit der gesamten Familie und ihm gefeiert und es gab Geschenke und so. Aber irgendwie dachte ich, ich mache nochmal so ein Einschulungsfest.
Aber das gibt es da gar nicht. Aber hattet ihr auch Schultüte und sowas? Ja, ja, ja, das alles. Aber alles zur Entrance-Class und jetzt halt eine kleine, aber da schon eine große. Süß. Habe ich es gewusst, hast du gar nicht so richtig geteilt. Doch, ich habe es, glaube ich, auch hochgeladen. Ja, aber nicht so.
Also es war nicht so präsent. So. Irgendwie. Weißt du mal? Okay, und wie lange geht der Hort? Wie lange der offen hat? Ja. Bis 18 Uhr. Ah, okay. Das heißt, die Kinder gehen dann nach, die, die zum Hort angemeldet sind, gehen dann um 14 Uhr. Genau, also die gehen um 14 Uhr zum Hort und die haben da auch draußen so eine riesen Spielanlage, ist ja direkt auch am Wald, die Schule.
Das heißt, die haben dann dieses große Waldgelände. Ach, die machen da ganz viel, die haben eine eigene Bibliothek im Hort, die haben da einen eigenen Raum mit irgendwie Tischkicker, verschiedenen Sachen. Dann gibt es rechts einen Musikraum, es gibt einen Turnraum, es gibt draußen diesen Waldraum. Also du hast da echt super, super, super viel. Mein Sohn liebt das auch dort.
Ich meine, ich habe trotzdem manchmal ein schlechtes Gewissen, ihn überhaupt in den Hort schicken zu müssen. Ich war noch nie in meinem Leben im Hort. Ich war auch immer im Hort. Ah, krass. Okay, ich kenne das ja nicht. Hort war immer für mich... Da war ich nie. Aber deswegen merke ich, okay, ich habe manchmal ein schlechtes Gewissen, aber auf der anderen Seite, es geht nicht anders beruflich.
Also ich könnte ihn niemals um 14 Uhr abholen. Das würde bedeuten, ich müsste um 13 Uhr von der Arbeit gehen. Das ist für mich, also. Ich hatte auch jetzt auf dem Ebene so einen kurzen Moment, da hat mich so ein bisschen getriggert. Jetzt, wo du es sagst, fällst du mir gerade ein, da merke ich manchmal so, dadurch, dass wir auch beide gleich sind, wir beide arbeiten, wir holen beide unsere Kinder erst um 16 Uhr irgendwie 17 Uhr von der Kita ab.
Dadurch haben wir in dem Januar quasi unseren Austausch und andere Mütter, Ich habe sonst gar nicht so viele andere Mama-Freundinnen irgendwie. Und dann war ich ja auch auf dem Event, der hat das gar nicht böse gemacht, der war auch super cool und nett. Also falls jetzt irgendwie zuhören würde, liebe Grüße, aber ich glaube, würde er jetzt nicht hören.
Und dann war es irgendwie so spannend, weil er dann irgendwie, wie war denn das nochmal? Ja genau, er hat auch irgendwie ein Kind, das andere ist unterwegs, er ist schwanger und dann hat irgendwie jemand so gefragt, ja und was macht deine Frau beruflich? Und du hast so gemerkt, dass das so bei ihm, er kommt aber auch nicht aus Berlin, sowas ganz selbstverständlich ist, weil er war dann so, nee, nee, nee, also die arbeitet nicht, also nee, sie soll sich ja auch um die Kinder kümmern. Also sie muss sich ja irgendwann um die Kinder kümmern, so ein bisschen so nach dem Motto.
Und da habe ich so gemerkt, das hat mich so ein bisschen getriggert, dass ich so gemerkt habe, okay, spannend. So klar, natürlich in anderen, gerade vielleicht in kleineren Städten, ist es halt dann doch schon eher selbstverständlich, dass die Mutter halt zu Hause bleibt und sich dann halt einfach wirklich, so wie Deiner Mama damals, so fulltime einfach ums Kind kümmert und halt eben nicht dann der Hort, sondern die Mutter und die Mutter und die Mutter und die Mutter steht und am Mittagessen zu Hause steht. Es ist ja auch schön.
Es ist ja auch schön für die Kinder, Na klar, aber ich glaube, da müssen wir uns halt eingestehen, dass wir es halt nicht leisten können oder dass uns halt Karriere einfach auch wichtig ist. Und es ist ja auch in Ordnung. Also klar wäre es vielleicht noch besser für die Kinder manchmal oder noch schöner, wenn sie mehr Zeit noch mit Mama haben und man mehr Priorität darauf hat.
Aber ich glaube, man muss dann halt so ehrlich zu sich sein, dass uns halt andere Dinge irgendwie auch noch wichtig sind. Und wir dann halt nicht die ganz typischen Vollblut-Mamas sind, wie sie im Buche steht, sondern halt irgendwie einen Mix zwischen Karriere und Kind finden. Ich frage mich, ob auch manchmal so Leute uns zuhören und so denken, dass sie das nicht gut finden. Bestimmt. Aber ich finde es auch okay.
Also ich finde es auch in Ordnung. Ich kann auch verstehen, wenn einige das nicht gut finden. Klar. Ich kriege ja auch oft das Feedback von Freunden von meiner Mutter, wenn die hören, dass ich quasi noch da arbeite und das machen, dass die auch sagen, so Saki, das soll sie nicht machen, das ist nicht gut, die Jahre kommen nie wieder.
Also ich werde schon auch oft mom-shamed, aber ich nehme das auch nicht böse, weil irgendwie es ist ja auch in Ordnung und vielleicht haben sie auch irgendwie recht, aber ich habe mich jetzt halt so für den Weg entschieden und ich mache es nach bestem Wissen und Gewissen. Ja, klar könnte ich noch mehr machen. Und ich finde es trotzdem auch, sage ich auch oft genug oder reden wir auch oft genug drüber, es ist halt nicht alles zum gleichen Maße möglich.
Wäre man eine noch entspanntere und noch bessere Mutter, wenn man irgendwie weniger arbeiten würde und mehr Zeit hätte? Ja, maybe. Haben wir uns trotzdem dagegen entschieden aus bestimmten Gründen und aus persönlichen Gründen? Ja. Ich finde, es ist so ein bisschen, man kann halt auch nicht alles gleich gut haben. Man kann nicht die krasseste Übermutter sein und die krasseste Karrierefrau und die krasseste Ehefrau. Und so, es funktioniert nicht alles auf einmal.
Ich habe irgendwie das Glück, dass ich echt nicht so in Konfrontation mit so Momshaming oder so komme. Also ich merke so, ich habe das nicht, dass irgendwer, also, auch so die Familie von meinem Ex-Mann oder meiner Familie, so niemand würde da, hat jemals irgendwie so mir ein schlechtes Gewissen oder irgendwie einen Kommentar dazu gebracht, dass ich quasi auch so auf meine Karriere fokussiert bin.
Da bin ich ganz froh drum. Ich wüsste gar nicht, wie ich damit umgehen würde. Also bei mir kam das auch mehr, ehrlicherweise, jetzt so durch die Schule, dass so durch andere Mütter man so das Gefühl hat, ah, okay, ah, okay, ja, dann später. Also, dass ich das Gefühl habe, okay, in der Schule hat man vielleicht nochmal, weißt du, einen anderen Mix so an.
Aber ich glaube, man wird dann so mit den anderen Müttern. Also so kannst du das teilen? Ach, total nett. Aber das meine ich ja, die sind schon auch eine Gemeinschaft, die, glaube ich, auch viel dann gemeinsam machen. Also Freitag gehen die immer zusammen brunchen und frühstücken, was ich super nett finde.
Aber ich bin halt nie dabei. Also ich bin in der Gruppe. Ich weiß gar nicht, ob ich noch in der Gruppe bin oder ob die mich mal rausgeschmissen haben. Aber ich kann halt nie mitkommen. Freitag ist halt mein Praxistag. Ich habe da immer Patienten. Und ich kann es mir auch finanziell einfach nicht leisten, zu sagen, ach, ich sage jetzt mal am Vormittag meinen ganzen Patienten ab und gehe mit euch brunchen. Klar fände ich es auch schön, mich mehr auszutauschen. Aber ich habe halt einfach einen durchgetakteten Alltag.
Und klar sind das manchmal Momente, wo ich denke, krass, meine Mutter zum Beispiel war auch total in so einer Mom-Community von der Schule. Die hat immer mit den ganzen Mamis, die auch irgendwie nicht so viel gearbeitet haben, hat die immer viel Zeit verbracht. Die waren dann voll der Freundeskreis und man hat sich immer mit den anderen Kindern getroffen und die Moms waren befreundet.
So, klar ist das cool und manchmal denke ich mir würde ich weniger arbeiten, hätte mehr Zeit dafür es wäre schon auch schön aber die Frage stellt sich halt gar nicht, weil es ist finanziell für mich gar nicht möglich, deswegen es ist wie es ist, Aber arbeiten die anderen Mütter nicht oder was machen die dann?
Doch, aber viel mehr Teilzeit und weniger und haben dann oft freitags frei oder arbeiten zu anderen Uhrzeiten. Auch allein morgens, die quatschen dann noch ganz lange so, man gibt die Kinder mal vorne am Tor ab und dann quatschen die Mütter noch. Und bei mir ist dann immer so, hi, wie geht's? Ja, danke mir auch.
Gut, okay, tschüss. Weil ich muss dann halt so schnell zur Arbeit. Also es ist halt für mich quasi gar nicht möglich, dann diese kleinen Konversationen so zu führen. Ja, ich fand es dann beim Elternabend ganz cool, die kennenzulernen und ja, das ist wie es ist. Wenn du einen Mann hättest, der dir das finanzieren würde, würdest du dann weniger arbeiten?
Also ich glaube jetzt gerade, wo ich ja schon, würde ich sagen, so seit einem halben Jahr mir sehr stark mein eigenes Business aufbaue und eine andere Vision habe, würde ich jetzt gerade sagen nein, weil ich habe das Gefühl, was ich jetzt mache, ist auch so ein bisschen Invest in mein Business und in meine Zukunft.
Aber wenn ich irgendwann quasi mir das aufgebaut habe, was ich möchte, dann würde ich, glaube ich, auch weniger arbeiten. Ja, klar. Ja, dann glaube ich, wäre ich schon, ich glaube, es ist schon ein Aspekt, der mich manchmal traurig macht, aber dass ich schon denke, okay, wenn ich doch nochmal in vier, fünf Jahren oder so Kinder kriege sollte, dass ich dann wahrscheinlich einfach mehr Zeit habe.
Ich bin fertig mit der Ausbildung, ich werde ganz anders verdienen, ich habe nicht mehr so einen finanziellen Druck, dass ich, glaube ich, schon deutlich entspannter wäre als Mutter und deutlich mehr Zeit hätte. Und manchmal macht mich das traurig, weil ich denke, wie viele Momente hätte es gegeben, in denen meine Kinder jetzt mich entspannter erleben würden oder, ich anders mehr Zeit hätte als permanent.
Dieser Prüfungsdruck immer Bachelor, Master, Approbationsprüfung, Staatsexamen. So es ist schon Anamnesen, Abgaben, Supervision da. Es ist schon irgendwie alles so krass mit Druck verbunden, finde ich, in so einer akademischen Laufbahn. Mit der Surprise-Prize. Ja, genau. Und das ist schon was, so allein dieser Gedanke, dass das wegfällt, so dieser Prüfungsstress, diese Abgaben, diese Termine, ist schon entspannend.
Also so sehr ich auch meinen Job da in der Wirtschaft nicht mochte, diese mal anderthalb oder zwei Jahre, einfach nicht diesen Abgabendruck, nicht diesen, also du hast ja auch Abgaben, aber anders, halt in deiner Arbeitszeit, aber nicht diesen Prüfungsdruck, diese Leistung, dieses, ich muss jetzt noch so und so viele Stunden supervidieren, ich muss das noch nachweisen, die Berichte schreiben.
Es ist schon was, was mich permanent unter Druck setzt und stresst. Verstehe ich. Es ist aber auch anstrengend. Ich finde wirklich, deine Laufbahn ist schon auch sehr, sehr, sehr anstrengend. Und das mit zwei kleinen Kindern ist schon Chapeau. Meine Äuschen. Und das machst du super. Aber it is a lot. Also so, man hat es sich vielleicht auch anders ausgesucht. Ja.
Mir hat letztens eine geschrieben, falls du den Podcast hörst, ob das dein Traum ist, auch Psychologin zu werden, eine Psychologie zu studieren. Und ich finde das auch super. Also nach wie vor, ich liebe auch meinen Beruf und ich finde auch Psychologie super, super spannend. Aber ich finde es einfach wichtig, sich bewusst zu machen, dass es einfach, wenn man wirklich als Psychotherapeutin arbeiten möchte, einfach ein langer Weg ist. Es ist halt wie eine Facharztausbildung.
Also sechs Jahre Studium im Schnitt, sechs Jahre Ausbildung oder fünf, sechs Jahre. Es ist halt einfach sehr lang, bis man fertig ist. Oh klar, es ist dann ein cooler, toller Beruf, der dann auch gut bezahlt ist und der einem auch sehr viel Freiheit wiedergibt. Quasi, wenn man sich überlegt, wie viele Stunden man arbeiten kann, wenn man vor allem Privatpatienten zum Beispiel auch hat und wie viel Freizeit man hat und trotzdem irgendwie ein gutes Einkommen.
Aber der Weg dahin ist sehr tough. Also ich glaube, es ist eine Sache wie bei allem im Leben. Man kostet Nutzen. Ich würde da auch gerne noch was dazu sagen, weil ich habe dazu drüber nachgedacht, dass ähm. Ich zum Beispiel, also zwei Sachen. Zum einen finde ich es halt spannend, weil du bist ja anders aufgewachsen. Deine Mutter war immer da.
Ich hatte auch immer eine Nenni. Ich bin ganz anders aufgewachsen und kann da vielleicht immer ein bisschen beruhigen, weil ich glaube, was wichtig ist, ist einfach eine gewisse Form von Stabilität. Und ich glaube zum Beispiel, Hort ist jeden Tag und das ist was, was eine Stabilität hat. Das ist immer leicht.
Und ich glaube, das ist gar nicht so schlimm. Was ich mich so eher erinnere, sind ständige Wechsel. Hier meine Freundin, da Babysitter. Ist auch manchmal so, kann man auch manchmal nicht ändern. Aber sowas ist, glaube ich, schwieriger, als wenn einfach mal im Hort oder so ist. Und weil ich merke zum Beispiel, ich hatte immer, also ich, bin ja ein paar Jahre auch bei meinem Papa aufgewachsen und hatte dann immer eine Nanny, die mich, also ich war im Hort und dann wurde ich von der Nanny abgeholt, die mich dann auch nochmal betreut hat, weil ich ja auf dem Dorf aufgewachsen bin und da ging der Hort nicht so lange.
Ich kann jetzt gerade nicht mehr sagen, wie lange. 15 Uhr, 16 Uhr, I don't know. Aber auf jeden Fall nicht bis 18 Uhr. Und dann kam quasi die Nanny und hat mich dann betreut bis irgendwie 18, 19 Uhr. Und dann kam mein Papa und dann haben wir auch nicht viel Zeit verbracht am Abend und dann halt am Wochenende.
Und trotzdem muss ich sagen, dass ich zu meinem Papa eine super Bindung habe und auch nicht, ehrlich gesagt, das habe ich mir, zum Beispiel in der Schwangerschaft kann ich euch auch empfehlen, habe ich so aufgeschrieben für mich so ein paar Kindheitserinnerungen. Also im Sinne von Dinge, für die ich mich eventuell schlecht fühlen könnte, wenn ich selber ein Kind habe. Aber quasi jetzt nicht so, okay, ich war mit meinem Papa auf dem Spielplatz, sondern eher so Dinge, Dass ich jetzt ehrlich gesagt nie als Kind dachte, oh, ich hätte jetzt aber, es ist jetzt doof, dass Papa so spät nach Hause kommt. Also ich habe so gemerkt, ich fand meine Nanny super und ich habe mir auch vorgenommen, das kann ich noch im Podcast erzählen, ich vergesse es aber immer.
Aber eigentlich sollte ich mir das wirklich mal zur Priorität machen. Ich will unbedingt die mal nächstes Mal, wenn ich meine Heimat bin, aber anrufen und mich mal wieder treffen. Ich weiß gar nicht, ob die noch lebt, ehrlich gesagt. Aber ich will mich gerne mit ihr treffen, weil ich das als überhaupt nicht negativ wahrgenommen habe. Und ich glaube, das war damals auch sehr gut, weil sie war so eine richtige Mami.
Sie hat mir dann immer Tortellini mit Schinken-Sahnesauce gekocht. Und die hatte so etwas Oma-Herzliches-Warmes und hat mir, glaube ich, damals sehr viel Stabilität gegeben. Und ich habe das wirklich überhaupt nicht negativ in Erinnerung. Also natürlich haben meine Eltern auch nicht alles richtig gemacht.
Leute, die den Podcast sehr tief hören, wissen da auch vielleicht ein paar Sachen. Aber dass jetzt irgendwie mein Vater erst spät nach Hause kam, war definitiv nicht das, wo ich sage, dass das irgendwie schwierig für mich war. Und ich glaube, dass halt oft auch, du kanntest es vielleicht anders und fühlst dich dann deswegen schlecht.
Ich fühle mich trotzdem auch schon manchmal schlecht bei meiner Tochter. Aber eher, wenn ich merke, sowas wie heute zum Beispiel. Ich fühle mich deswegen jetzt heute nicht schlecht, weil ich habe trotzdem momentan eine super tolle, also immer eine tolle Zeit mit meiner Tochter, Aber gerade momentan habe ich das Gefühl, bin ich super achtsam und super präsent, wenn ich mit ihr bin.
Und kann irgendwie aktuell, don't get me wrong, es gibt auch Phasen, da kann ich es nicht so gut. Und kann gut so die Arbeit und Stress irgendwie beiseite lassen und kann mich gut auf sie konzentrieren. Aber so ein Tag wie heute ist eher was, was mich stresst. So, es ist ungeplant. Jetzt muss ich sie da mitschleppen. Dann bin ich sie darin, die zum Glück hier bei mir auch im Haus wohnt, schnell mal hier für eine Stunde hinschieben.
Macht sie alles mit, ist auch kein Thema, aber das merke ich, das strisst mich und jetzt kann ich nicht so präsent sein. Und ich glaube, sowas ist dann schlimmer, als wenn man jeden Tag einen Hort hat, wo das Kind hingeht. Eine Babysitterin, regelmäßig die Kinder wissen, ey, immer Freitag geht es zur Oma oder immer dann. Aber eine Babysitterin ist, glaube ich, gar nicht so dramatisch.
Ja, ja, stimmt. Oder? Ja, ich glaube, also generell ist ja auch, wenn ich diese Anamnesen mache, dann guckt man ja auch immer, wenn zum Beispiel die Beziehung als Beispiel zur Mutter oder so nicht gut ist, welche anderen Bezugspersonen gab es da und wie stabil sind die und wie waren die, weil natürlich das super viel kompensiert.
Und ja, und ich glaube halt so, ich denke mir auch so. Deswegen habe ich sie jetzt auch mitgenommen zum Speaking. Meine Tochter sieht, dass Mama spricht, dass Mama für ihre Träume arbeitet, dass sie mit Menschen in Kontakt tritt. Und es ist eigentlich was, was mich stolz macht, weil ich mir das für sie auch wünsche.
Und auch ich kenne es nicht so anders. Also ich kenne, dass mein Papa arbeitet und ich kenne auch, dass meine Mama arbeitet. Und meine Mama hat sich auch früh selbstständig gemacht. und ich war, also wenn ich jetzt gesagt habe, ich bin ein paar Jahre bei meinem Vater aufgewachsen, heißt nicht, dass ich meine Mutter nicht gesehen habe, auch mal zu überhältnis zu meiner Mutter gehabt, war auch viel bei ihr und dann spielt auch deutlich mehr und habe immer gesehen, wie meine Mama gearbeitet hat und also ich glaube, es ist so zum Beispiel, dass diese Macher-Tätigkeit, die ich jetzt ja auch so in mir habe, so auch schon von meinen Eltern geprägt ist, weil meine Mutter dann auch einfach sich selbstständig gemacht hat,
nicht groß drüber nachgedacht hat und, Ich glaube, das ist halt auch was, du gibst deinen Kindern ja auch was mit. Don't get me wrong, nicht, dass es jetzt irgendwie falsch wäre, wenn man seinen Kindern vorliebt, zu Hause zu bleiben, um Gottes Willen. Also ich sage nur, beides darf sein und ich glaube, da gibt es nicht das eine, das richtig oder falsch, solange man irgendwie qualitativ hochwertige Zeit dann auch mit den Kindern irgendwie hat. Ja, absolut.
Vielleicht wollen wir ja zum Ende der Folge nochmal unsere Lulus und Leos Hot Takes der Folge. Ich finde ja, dass ich nicht gut sowas manchmal zusammenfassen kann. Ich finde, da hast du echt ein besseres Talent, auch meine Themen zusammenzufassen. Gut, dann ist es jetzt ab sofort Leos Rubrik. Das sind jetzt Leos Hot-Tags.
Okay, meine Hot-Tags sind, ich bin krank. Also unsere Hot-Tags sind, ich persönlich finde, Hot-Tag, das Bring your kids to work. Ich glaube, keine Ahnung, ich kann hier meine Tochter fragen, wenn sie erwachsen ist, aber ich glaube, es ist was Schönes, wenn Kinder auch mal erleben, was die Eltern beruflich machen und ich glaube, das können, da reden alle über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ich finde, wir müssen es einfach leben, indem wir die Kinder auch einfach mal integrieren und mitnehmen und auch wenn ihr angestellt seid, I don't know, einfach mal vielleicht auch die Führungskräfte fragen, so kann ich mal mein Kind mal mit ins Office nehmen.
Ich war ganz oft damals, als meine Mutter noch angestellt war, im Office auch mit und glaube deswegen, dass was sehr Gutes ist, es als Kind auch mitzuerleben und zu fühlen, wie Eltern arbeiten. Walter Rottek ist Schule, it's a big topic und wahrscheinlich auch nicht die letzte Folge gewesen und dass wir da eigentlich auch gerne eure Erfahrungen wissen wollen, also gerne schreibt da Auch mal gerne, wenn ihr Gedanken dazu habt, schreibt uns.
Dritter Hot Take ist, as always fühlt man sich als Mutter natürlich auch immer schlecht. Mit Working Mom, es ist ein never-ending Thema. Und da vielleicht ja einfach nochmal der Impuls von mir, ich war das Kind mit Working Eltern und das hat mir definitiv nicht geschadet. Deswegen. Seid mal gerade im Moment nett zu euch und fühlt euch nicht immer schlecht.
Und alleine, dass ihr den Podcast hört, zeigt, dass ihr euch mit euch beschäftigt und mit dem Muttersein beschäftigt und das macht euch schon zu einer tollen Marm. Und damit verlassen wir euch. Tschüssi, bis zur nächsten Folge. Das war der Mutterpartner mit Leo und Luisa. Bis zum nächsten Mal.