
Gemeinsames Kind aber dein Gehaltsverlust – wie ist das fair? Mit Gast Vic von "Mom in Finance"
Mittwoch, 14. Oktober 2026 · 1 h 08
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Shownotes
Du organisierst den Familienalltag, denkst an jeden Kita-Termin – und bei deinen eigenen Finanzen heißt es: „Darum kümmere ich mich irgendwann“? Kennen wir. In dieser Folge spricht Leo mit Special Guest Victoria, kurz Vic, von "mom_in finance" über Geld, Mama-Sein und die Freiheit, selbst entscheiden zu können.
Es geht um Eltern- und Teilzeit, faire Finanzen in der Partnerschaft und die Frage: Warum soll eigentlich auf deinem Konto weniger übrig bleiben, wenn du dich um euer gemeinsames Kind kümmerst? Dazu sprechen die beiden übers Investieren mit kleinen Beträgen und darüber, wie Kinder mit Taschengeld den Umgang mit Geld lernen können.
Persönlich wird’s auch: Leo und Vic erzählen von ihrer Kinderwunschzeit und dem emotionalen Auf und Ab.
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Eine Produktion der Julep Studios.
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Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Der-Deine-Mutter-Podcast. Heute habe ich wieder eine ganz tolle Gästin bei mir zu Gast, und zwar die liebe Vic von Mom & Finance. Und Leute, ich sage es euch, diese Folge hat so viel Mehrwert und wir lernen so viel über das Thema Geld und Finanzen, Investieren, Taschengeld für Kinder und es geht auch nochmal ein bisschen privat in die Richtung Kinderwunsch.
Also ich finde, die Folge ist mega gut geworden. Deswegen hört unbedingt rein und an dieser Stelle folgt uns unbedingt auf der Plattform, auf der ihr uns hört, auf Instagram und TikTok und natürlich auch weg auf MomInFinance. Viel Spaß bei der Folge. Herzlich willkommen beim Der Deine Mutter Podcast. Ich bin Lulu.
Und ich bin Leo. Dein Podcast für die perfekt und perfekte Mutti. Jeden Mittwoch überall, wo es Podcasts gibt. Jetzt müssen wir aber erstmal zur Vorstellung gehen, weil wir wissen ja eigentlich alle gar nicht, wer du bist. Nee, wer bin ich eigentlich? Herzlich willkommen erstmal im Der Deine Mutter Podcast.
Vielen Dank. Ja, sehr gerne. Schön, dass wir hier sprechen. Ich bin Viktoria. Ich bin 35 geworden dieses Jahr. Mama von zwei Kindern, drei und fünf. Und seit Mai letzten Jahres habe ich mir zur Mission gemacht, auf Instagram Mütter und Eltern aufzuklären, mehr aus ihrem Geld zu machen. I love it. Wir lieben Geld. Ja, wir lieben Geld. Ich muss sagen, Geld macht so viel Spaß.
Ich liebe Geld, ich liebe Geld vermehren, ich liebe diese Zahlen zu sehen und hatte irgendwie, als ich Mama wurde, so eine Erkenntnis. Ich dachte so, auf dem Spielplatz, Mütter wissen einfach nicht, was sie da tun, dass sie in Teilzeit gehen, dass sie Geld verlieren, dass man fürs Kind investieren muss, dass auch 10 oder 15 Euro reichen und ich war so ein bisschen so, Leute, ihr müsst einfach anfangen zu investieren. Ich liebe das.
Die man denkt, oh nee, schiebe ich raus. Wirklich, mit jeder Mama oder Frau auch, der spreche und sagt, ah ja, interessant, du machst Finanzen. Ja, oh nee, ich muss jetzt endlich mal anfangen. Ich bin so, Girl, ich stelle mich neben dich. Ich mache das mit dir. Ich freue mich ganz so, dass es so ein Podcast ist. Das ist für mich auch ein Herzensthema.
Ich investiere eigentlich auch schon, also mein Vater hat mich da krass gedrängt. Das Problem ist da manchmal im Leben, dann habe ich irgendwann Geld gebraucht, um auch mal ganz, sehr, sehr spart zu sein. Du so, Graus. Bei meinen Verzentern war es halt wieder weg, aber gut. Ich weiß ja wenigstens, dass man wieder anfangen muss.
Also es ist halt manchmal im Leben, also jetzt ist leider auch das Depot nicht so groß, wie ich es gerne hätte. Aber gut, aber ich weiß prinzipiell so, ich glaube, ich weiß so das kleine einmal eins, das macht schon viel richtig. Aber ich bin jetzt mal gespannt, was du alles erzählst, vielleicht war ja auch viel falsch.
Aber es würde mich interessieren, wir haben ja auch gerade schon so ein bisschen drüber gesprochen, wie bist du denn überhaupt dazu gekommen, dich jetzt auch selbstständig zu machen? Oder wie hast du diese Leidenschaft zum Thema Geld entdeckt für dich? Ja, ich war ja ganz, ganz lange angestellt und ich dachte ja auch immer, angestellt sein ist so the holy grail und ich würde mich niemals trauen, mich selbstständig zu machen.
Bis ich fünf Jahre, ich war fünf Jahre im FinTech hier in Berlin und irgendwie habe ich gemerkt, das passt nicht mehr. Ich möchte irgendwie für mich selber sein. Ich möchte meine eigene Mission haben. Ich möchte eine Stimme haben und habe das dann so nebenbei so ein bisschen aufgebaut. Und dann kam eins zum anderen und dann hatte ich die finanzielle Möglichkeit auch. Ich glaube, du musst auch irgendwie einen finanziellen Puffer haben, um wieder Möglichkeiten zu haben.
Und diese Möglichkeit hatte ich. Sodass ich dann gesagt habe, okay, ich gehe jetzt das Risiko ein, ich mache mich jetzt selbstständig. Ich möchte einfach meine Fulltime-Zeit darauf verwenden, Leuten, Müttern zu helfen, auch Kindern zu helfen. Am Ende musst du ja über die Eltern gehen, damit sie anfangen, für ihr Kind zu investieren.
Und ich denke mir so, boah, mein Vater hat mir damals mit, als ich mein Studium angefangen habe, einen Betrag X gegeben und war so, hier, studiere, mach, was du willst. Und das hat mir so viel Sicherheit und Freiheit und auch irgendwie so Peace of Mind gegeben, dass ich gesagt habe, boah, ich möchte das für meine Kinder auch. Ich habe ja zwei Mädchen.
Ich möchte, dass wenn die in Elternzeit gehen und selber Kinder haben, dass die sich nicht Gedanken machen müssen, muss ich nach einem Dreivierteljahr wieder zurück in den Job gehen. Und ich glaube, Frauen sind immer noch krass benachteiligt. Es wird auch noch, ich glaube, ich habe es mal in einem LinkedIn-Artikel geschrieben, irgendwie 130 Jahre dauern, bis es irgendwo eine Gleichheit gibt in der Gesellschaft, und das ist halt noch eine lange Zeit und bis dahin habe ich mir irgendwie zur Mission gemacht, okay, ich will das für meine Kinder genauso wie für andere Kinder auch, weil, jedes Kind hat irgendwie dieselben Voraussetzungen, man kommt irgendwie frisch auf die Welt und jeder sollte dieselben Voraussetzungen
haben, studieren können, Freiheit haben können, selbst entscheiden können. Und Geld ist leider wichtig. Also ich glaube immer so dieses, ach ja, weniger ist mehr. Geld macht vieles einfacher. Geld macht nicht glücklicher, aber einfacher. Einfacher. Und das Leben auch ein bisschen erträglicher. Genau.
Ich glaube, man hat immer so das alte Image von Geld. Du bist ein schlechter Mensch. Und ich glaube, es ist viel auch Neid, so eine Neidkultur in Deutschland. Und auch wenn ich so sage, hey, ich möchte meinen Kindern mit 30.000, 250.000 Euro geben. Viele sind so super supporting und sagen so, boah, geil, ich will das auch.
Und andere sind so, oh, mein Kind muss arbeiten dafür und das verprasst das doch eh. Also es gibt wirklich zwei Lager. Und ich finde, ja, du hast krass viele Möglichkeiten, Freiheiten, mehr Möglichkeiten. Und wir wissen nicht, was passiert mit KI. Ich finde, das ist auch nochmal so ein Unsicherheitsfaktor.
Wenn ich mir denke, was ist jetzt mit den Robotern alles passiert am Ende. Ich glaube, Geld hat so immer irgendwie einen Vorteil, eine Sicherheit. Und wir hatten ja gerade im Vorgespräch eine kurze Zwischenfrage, weil es interessiert mich. Hast du mit deinem Instagram-Kanal schon angefangen, als du selbst angestellt warst?
Oder hast du dann wirklich erst gestartet? Also ich habe ganz zu Anfang mit TikTok angefangen. Und ich weiß, es gibt ja ganz viele, die auch dann immer Creator sein wollen. Und ich fand TikTok eine super tolle Plattform, um auszuprobieren, um ein bisschen anonym zu sein, um zu testen und damals gab es ja noch gar nicht dieses Playbook, dass du sagst, du brauchst einen Hook und, ein CTA am Ende und dadurch kannst du dich so selber ausprobieren.
Und dann irgendwann hatte ich so ein Following bei TikTok und wurde dann auf Instagram kopiert. Die haben meine Videos geklaut und auf Instagram getan. Ach Gott, wie lange ist das her? Ja, also zwei Jahre oder so. Also ich habe wirklich auf TikTok am frühesten angefangen. Das ist schon ein paar Jahre, also wirklich wahrscheinlich drei Jahre her.
Und dachte mir so, hä, warum machen die das? Und dann habe ich gecheckt, okay, weil die Videos gut sind. Ja, klar. Der Content wird meistens kopiert. Das sieht man ja auch, wenn andere große Creator oder so dein Content klauen oder wiederverwerten. Das ist eigentlich ein Kompliment. Und dann war ich so, okay, na gut, dann mache ich das doch einfach selber. Und dann habe ich erst noch meine ganzen Videos rüberkopiert.
Das war natürlich ein easy Wachstum. Da hatte ich innerhalb von vier Wochen irgendwie 10.000 Followern. Und dann war ich so, na gut, okay, es funktioniert. Mache ich doch mal weiter. Aber man muss sich auf Instagram auch finden und man braucht auch ein dickes Fell, muss ich sagen. Also, dass man da dranbleibt, Consistency, aber sich auch immer, gehst ja immer ins Außen, Du musst ja immer nach außen gehen, das kostet ja auch viel Energie.
Und ja, da einfach auch die Motivation behält. Manchmal denke ich mir so, it's a toxic relationship. Ja, ich weiß. Dieses am Handy sein, gerade auch als Mutter. Man will ja auch seinen Kindern irgendwie das nicht so vorleben. Dann bist du aber am Handy, weil die News ist rausgekommen, dass das Elterngeld gekürzt wird.
Und ich denke so, Digger, ich muss da jetzt unbedingt was zu sagen. Ich weiß, ich kenne das auch. Aber man muss halt irgendwie, ich versuche halt auch mal mir so Timeslots zu nennen und dann sich so zu erinnern, okay, mache ich morgen oder so, ne? Ja, es ist halt working, ne? Es ist wirklich, genau, es ist always on, so ein bisschen im Hinterkopf und dann denke ich mir so, mittlerweile stresst mich das nicht mehr so. Ich habe jetzt auch gesagt, okay, wenn ich mein Wochenende nicht online bin oder mal drei, also drei Tage, aber keine Ahnung, ne?
So, dann ist das okay, das ist dann für mich fein, dadurch verliere ich keine Follower, es ist okay, ich glaube, wir sind alle menschlich. Und ja, dann fängst du halt wieder an. Dann hast du wie in der Energie geschöpft, ein bisschen Kreativität auch wieder bekommen und dann einfach weitermachen. Wie ein Marathon.
Ich liebe auf jeden Fall deinen Account. Also falls ihr es noch nicht habt, dann einmal kurz folgen. Ja, Geldtipps. Geldtipps, yay. Das ist ja auch alles in den Shownotes. Könnt ihr nochmal nachlesen. Genau. Und wir haben ja gerade, habe ich ja auch eine tolle Story von dir erfahren. Das finde ich natürlich super spannend, weil ich weiß, dass es ganz viele Frauen hier im Podcast interessiert und ich daher selber auch eine Story zu habe.
Und zwar ist das Thema Kinderwunsch. Und das ist ja auch ein bisschen gekoppelt mit dem Thema Finanzen. Max, kannst du mir die Story nochmal ein bisschen erzählen? Ja genau, das war so ein bisschen der Ursprung. Also ich bin ja noch für Berlin relativ früh Mama geworden. Ich habe mir immer gesagt, ich will eigentlich vor 30 Mama werden, weil meine Mutter hat mich mit 43 bekommen und ich finde das halt uncool.
Und dachte mir so, na gut, ich mache es irgendwie selber besser. Genau, und dann war ich halt damals mit meinem Freund zusammen, auch schon ein paar Jährchen und wir wurden einfach nicht schwanger. Wie alt warst du da? Also ich wollte das schon immer, aber ich würde sagen so zwischen 27, 28. Wo man ja eigentlich denkt, da ist alles gut. Easy.
Also du denkst so, ach naja, das passiert mal. Und dann ging ein Jahr ins Land und ein bisschen länger. Und ich finde auch mental krass. Ich finde auch, da redet auch keiner drüber. Ich liebe ja offen reden. Same. Ich nehme da auch gar kein Blatt vor den Mund. Ich muss sagen, ich finde, das belastet auch die Beziehung krass.
Ich finde auch die Karriere, also ich darüber nachdenke, meine anderthalb Jahre Kinderwunsch, ich habe da nicht in der Lage, es was zu machen, weil mein ganzes Leben hat sich darum gedreht, Kinder zu kriegen. Genau, du denkst jeden Tag, du guckst, ich hatte auch so ein Armband, habe das gecheckt, die Apps und hier, Ovulationstest, so Monatsende, oh du blutest, oh Gott, das war für mich ein Nervenzusammenbruch, ich weiß noch, ich saß auf der Couch, ich habe geheult und mein Freund kam rein.
Der dachte so, was gehe ich jetzt bei der? Ja, ne? Und man denkt ja dann auch, wenn man schwanger, ne? Jedes Symptom so, oh Gott, Brüste, genau. Ja, jetzt ist es soweit. Das war anders, auf einmal ist es schwindelig. Genau, ja, und das ist schon, also das nimmt sehr viel mentale Kapazitäten auf, und das ist halt jedes Mal so ein Rollercoaster. Ja, das ist schlimm.
Belastet auch die Beziehung, du so, jetzt lass mal hier, komm, ne? Und er hat ja schon gar keinen Bock mehr und ich so, nee, wir müssen jetzt, aber es ist jetzt wieder soweit, ne? Und dann, finde ich auch, stellt man sich selber so die Frage, so bin ich das Problem? Ja. Und ich hatte so in meiner Vorgeschichte, also schon, würde ich sagen, früher im Studium wenig gegessen. So diese ganzen Themen, die man als Frau so hatte.
Und dann dachte ich so, boah, habe ich jetzt meinen Körper kaputt gemacht. So krass, wo ich mir denke, also ich habe damals dann auch, das war ja so Anfang 20, war so, nee Mann, ich will mal irgendwann Mama werden. So, ich muss das wieder in den Griff kriegen. So nicht zu dünn und solche ganzen Sachen und normal, also großes Thema.
Habe das dann auch selber wieder komplett auf die Reihe gekriegt, aber dann hinterher denkst du dir dann so, oh Gott, did I break my body? Wirklich? Und ich hatte dann zum Glück eine Freundin, die hat mir einen Tipp gegeben, ja geh doch mal zur Endokrinologin und da hatte ich eine ganz, ganz, ganz, ganz tolle Frau hier in Berlin Mitte, im Endokrinologikum und die war so ganz so, ja total ernst genommen, komm wir setzen uns mal hin, wir schauen mal die Blutwerte an, da musste ich halt immer zu gewissen Zeiten da, zu der, ne, Blut abnehmen zu gewissen Zykluszeiten.
Und die hat dann tatsächlich so eine Insulinresistenz festgestellt. Und dann habe ich so Tabletten genommen. Also die meinte irgendwie, meine Bauchspeicheldrüse produziert über, die Zellen nehmen das nicht auf, Vorstufe von Diabetes. Und ich so, ich sah ja so aus, das sieht man ja nicht. Habe das dann genommen und zum Glück hat es dann auch relativ bald, wobei nicht ganz, also ich habe das glaube ich so ein halbes, dreiviertel Jahr genommen. Es hat dann immer noch nicht geklappt und dann meinte sie, na gut, wenn das nicht funktioniert, dann müssen wir mal organisch gucken.
Dann hatte ich so eine, wie sagt man, Gebärmutterspiegelung. Ah, spannend. Ne, sieht man auch so die Narbe. Krass ist der Apparativ. Genau, die gucken dann sozusagen rein, lassen da so blaue Flüssigkeit durchlaufen und gucken, also die Eyelighter gut. Ja. Und dann haben die so ganz bisschen Endometriose gefunden, aber außerhalb der Gebärmutter.
Und dann nach der OP, das war auch total supportive. Wir kriegen das schon hin und so. Und das fand ich voll süß, dass die so. Du bist ja auch irgendwie am Ende und solche Sachen. Schrecklich. Ja, voll. Also in dem Moment willst du nur das. Du willst nur schwanger werden. Alle um dich rum werden schwanger. Du siehst es auf Social Media.
Ich weiß auch noch so, dieser Wunsch, ich weiß nicht, ich war einmal so auf der Terrasse und ich habe so richtig bitterlich geflennt, weil ich so sehr den Wunsch hatte, dass da jetzt ein Kind ist. Ja. Und ich würde gerne so hauen. Es gab nichts größeres. Deswegen sage ich auch, ein Kinderwunsch ist wirklich für eine Frau mental der Horror.
Ich finde auch. Schrecklich. Ich finde auch. Und dann irgendwie so zwei, drei Zyklen danach bin ich dann schwanger geworden. Aber, wie gesagt, nochmal um den Kreis zu schließen... Ich war so nervös, ich wollte alles dafür tun. Und dann rechnest du dir das auch durch. Wir so natürlich noch nicht so einen festen Job, aber natürlich keine krassen Rücklagen.
Und so ein Kinderwunschbehandlung kostet ja schon mal den einen oder anderen Euro. Magst du mal so eine Range nennen? Ja, also je nachdem. Es gibt ja so verschiedene Eingriffe. Ixi ist ja, glaube ich, dass die Samenzell in die Eizelle reingemacht wird. IVF ist, glaube ich, dass das Spermium bei dir sozusagen eingeführt wird.
Ich bin jetzt hier, glaube ich, auch nicht. Schon ein bisschen länger her. Oder halt. Dann ist noch irgendwie außerhalb, dass man alles entnimmt und so weiter. Und wenn du das mal durchrechnest, ich glaube, die Kasse zahlt die Hälfte von drei Versuchen. Also wenn du dann mit Versuch bei 3.000, 4.000, 5.000 Euro bist.
Ich glaube, Medikamente muss man da selber zahlen. Da bist du schon mal 15.000 Euro los. Ich glaube, diese, kennst du Anna, die ja auch mit Endometeose. Die hat letztens gesagt, mein Kind, die ersten Schritte um zu Kinses haben 50.000 Euro gekostet. Die hat das ja irgendwie zehnmal gemacht. Und ich hatte zum Glück das Glück, also wir haben dann geheiratet, dafür auch irgendwie ein bisschen, aber wir dachten eh, okay, wenn du ein Kind willst, dann kannst du auch gleich heiraten. Hat ja auch.
Steuerliche, also hat ja alle, also in Deutschland hat es leider noch Vorteile. Und dann haben wir, bin ich sozusagen drei Wochen vorm Standes am Termin natürlich schwanger geworden. Ist auch geblieben und alles. Aber klar, also das musst du halt schon mal durchrechnen. Ich finde das so altmodisch. Warum zahlt es die Kasse, wenn du verheiratet bist?
Und wenn du nicht verheiratet bist, nicht das verstehe ich. Ich verstehe das gar nicht. Also das ist checky nicht, was völlig runterhinter ist. Also wahrscheinlich, weil man sagt, vielleicht, dass es ernster ist oder Ja gut, aber der Staat will ja, dass die Leute mal Kinder kriegen, sonst checke ich nicht so ganz. Ich verstehe es auch nicht. Zumindest ist es auf jeden Fall ein finanzieller Vorteil, den wahrscheinlich nicht nur ich, sondern auch viele andere Eltern überlegen.
Heiratet man für den Kinderwunsch, wenn das in Aussicht ist, dass das teuer wird, spart man halt die Hälfte. Und wie lange hat es dann jetzt gedauert quasi, bis du schwanger wurdest von Kinderwunsch an? Boah, also wir waren, wir haben halt ein Jahr probiert sozusagen und dann ab dem Zeitpunkt, wenn du ein Jahr probierst und nicht schwanger bist, bist du ja medizinisch unfruchtbar.
Und dann kann man halt diese ganzen Sachen in die Wege leiten. Also ich würde sagen, schon so ein Jahr, anderthalb Jahre. Also wenn du sagst, auch anderthalb Jahre. Wie war denn deine Journey? Bei mir, also ich meine, theoretisch würde ich sagen, hat es fast sogar noch länger gedauert. Wir hatten noch so eine Zeit, wo ich die Pille abgesetzt hatte und waren so ein bisschen so gepassen auf.
Aber wo ich ja schon genug Leute kenne, die dann trotzdem vorder werden. Also da habe ich mir auch so, war jetzt nicht so, weißt du, so dieses Kalender. Ja, wir gucken, aber man hofft so insgeheim, dass man so jetzt so, ups, ups, Ich bin jetzt doch schwanger geworden. Wir haben mir gar nicht richtig aufgebracht. Das ist bei mir nicht passiert. Schön wär's, ne?
Ja, schön wär's. Und dann, die Leute wissen ja nicht, was für ein Glück sie haben. Oh, wirklich. Also ich freu mich auch mal wirklich für jeden. Aber wirklich, sei dankbar. Das ist immer das, was sie erzählen. So, ja, wir hatten einmal Sex und dann ist es so. Ja, genau. Die ganzen Brunner erzählen sie schwanger werden, Leute.
Ja, und bei mir war es dann auch so. Dann haben wir gesagt, gut, jetzt versuchen wir es wirklich richtig. Und das war auch so ein bisschen der Start für den Podcast damals. Das war so witzig. Hätte ich nicht vergessen. Es war im Februar. Da hatte meine besten Freundin einen Geburtstag. Und dann war Lulu, mein Co-Host vom Podcast, auch da.
Und an dem Abend habe ich quasi meine Freundin verkündet, dass wir jetzt versuchen, schwanger zu werden. So dumm, das zu verkünden. Aber gut, ich dachte, ich werde schnell schwanger. Genau. Ja, wir versuchen das jetzt. Und dann hat Lulu, mein Co-Host, gesagt, sie ist schwanger. Und ich war so, ach krass. Und dann wir schon so, oh mein Gott, wie toll. Wir werden zusammen schwanger sein. und wir würden zusammen das Kind kriegen und die, die, die, die, da, da. Ja, Pustekuchen. Ich wurde schwanger, ja.
Und sie wurde schwanger, Kind gekriegt und ich so, bei mir klappt es irgendwie nicht. Ja, hatte irgendwie Pustekuchen, so und Exes war wohl nichts. Und es hat einfach nicht geglaubt. Ich hatte auch so einen ewigen Zyklus. Oh Gott. So 40 Tage immer. Und ich war so, oh Gott, war das alles nervig. Und dann, es war für mich auch extrem belastend. Ja, das glaube ich.
Also wie gesagt, ich war, auch wenn mich manchmal, irgendwann, wenn ich bereit bin, mache ich darüber mal einen LinkedIn-Post. Weil ich kriege ganz oft die Frage auch immer so, ja, krass, dass du erst nach neun Jahren expandiert bist. Und ich dachte mir so, also zieh erst mal anderthalb Jahre ab vom Kinderwunsch.
Weil in der Zeit habe ich dann gar nichts gedacht. Also expandieren, zweiter Laden, nee, ich wollte ein Baby haben, Mann. Stress ist ja auch nicht gut Ja, also es war alles irgendwie für mich überhaupt nicht so relevant und dieser Kinderwunsch hat mich richtig ausgerechnet, hat mich aus dem Leben gekickt das kann man doch nichts genießen.
Du siehst auch um dich rum nur Schwangere mit Kinderwagen Und wenn ich irgendwo war, war ich so, ich will einfach nur zu Hause mit meinem Baby sein, Jetzt im Nachhinein denke ich mir so Es erinnert mich ein bisschen an die Single-Zeit Ich bin ja jetzt glücklicher Single Und ich muss sagen, ich sehe da so Parallelen Und mittlerweile denke ich so Es hat mir voll viel gebracht auch jetzt die kinderische Zeit haben, weil jetzt auch bei dich ...
Es gab ja auch Zeiten in der Single, wo ich vielleicht mal nicht happy war. Und jetzt denke ich immer dran, hättest du mal gewusst im Kinderwunsch, dass du irgendwann ganz sicher dein Kind kriegst, hättest du die Kinderwunschzeit ganz anders. Alter, ich wäre auf Festivals gefahren, ich wäre in die Lok gefahren.
Hätte ich so anders genutzt. Ja, ja, ja. Und das versuche ich jetzt halt nicht. Man denkt immer, es ist das Ende des Lebens. Ja, und dann irgendwann, ja, ich war auch beim Arzt, dann habe ich bei ihm getestet. Ah, krass, ja, ja. Und er, er war auch Raucher und hat sich nicht gut ernährt. Und ich dachte mir so, safe liegt es da. Ja, wenn man sich so ernährt braucht.
Genau, genau. Da versuchst du dem das so aufzuzwingen. Und dann kam so der Anruf von der Ärzte. Also das sind wirklich wunderbare Ergebnisse. Also wirklich überdurchschnittlich gut. Also einfach so, könnte man sagen, ich habe Superheldensperma. Und ich so, ja. Ich war auch so, nerv mich jetzt nicht. Aber bei mir war irgendwie auch alles okay. Also es kam nichts raus.
Also das in meinem Zyklus so lange war. Dann waren wir irgendwann, keine Ahnung, ein paar Sachen im Raum. Aber irgendwie war das auch alles, dann wurde wieder revidiert von der nächsten Ärztin und irgendwann war ich dann auch schwanger, dann war ich eine Fehlgeburt, super, toll und dann irgendwie wurde ich dann aber drei Monate später dann auch schon gut geblieben.
Das ist ja auch krass, wenn du denkst, es klappt und dann, das ist ja auch immer so ein Hoffen von Woche zu Woche eine Freundin von mir ist gerade schwanger und die ist so, hoffentlich die zwölfte Woche überstürmt und ich finde man hört ja ich bin ja 35, Risiko schwanger wäre ich, Da hört man ja auch schon häufiger. Also zumindest kommt es mir so vor.
Ja, es ist doof. Man kann sich gut reden. Es ist einfach doof. Was bei mir spannend war, dass ich nach der Schwangerschaft voll den regelmäßigen Zyklus hatte und dann tatsächlich auch noch mal ungeplant schwanger geworden bin. Und es ist aber dann auch abgegangen. Es war voll universe, weil es war schon so in der Trennungszeit, wo ich so war, eigentlich gerade nicht so nice.
Und dann war ich eigentlich ein bisschen erleichtert auch, dass es so passiert ist. Aber es war trotzdem so ein bisschen gut für mich, irgendwie für meinen, das hat sich voll doof an, aber das geführt, okay, ich bin jetzt auch mal ein geplanter geworden. Weil bei mir geht das auch. Ja, ich habe gar nicht damit gelechnet.
Aber es hat ja beim ersten Mal dann auch geklappt, ne? Ja, es hat dann auch geklappt so. Und ich glaube, rückblickend ehrlich gesagt, ja, es ist, glaube ich, lag viel mit meinem Zyklus zusammen, also dass er auch so unregelmäßig war. Ich glaube, irgendwas war da schon. Weil ich sehe es ja auch jetzt, dass er nach der Schwangerschaft voll regelmäßig, ist. Ja, manchmal viele Sachen entdeckt man ja auch nicht.
Aber es war schrecklich. Also es war eine kackige Zeit, ich kann es nicht gut reden, ich hätte es mir anders gewünscht, aber gut, so ist halt das Leben. Nee, bei uns haben die in der Kinderwunschklinik gesagt, weil ich bin auch ungesplant schwanger geworden, danach, nach neun Monaten. Ja, spannend. Ja, und die haben gesagt, der Ofen ist dann so on. Genau, der Ofen ist an.
Wie so, nee, Mann, das erste Kind hat so lange gedauert. Nee, nach neun Monaten war ich wieder schwanger. Oh, das ist aber heftig. Digga, und ich habe noch gestillt. Oh, was gestillt? Ey, guck mal, aber das ist ja krass. Ich hatte nach vier Wochen meine Tage wieder. Alter, ich rede. Ja, aber da sieht man mal, und ich höre von vielen Frauen, also ich höre von vielen Frauen, die vorher einen langen Kinderwunsch hatten, wenn der Ofen an ist, so bei mir auch, dass ich so richtig merke, mein Körper hat dann angefangen zu funktionieren, dass es dann schneller geht.
Also ich war auch, glaube ich, ein Jahr danach oder so. Wie war das für dich mit so einem jungen Baby? Also ich war, ich habe die erste Schwangerschaft geliebt. Ich wollte das ja dauernd. Für mich war das das Glück auf Erden. Ich wollte auch nur mit dem Baby sein und alles. Aber als ich dann schwanger war, da hast du ja schon wieder diese körperlichen Beschwerden und müde und gereizt. Ich war super gereizt. Und mir war alles zu viel.
Und dann war ich auch, also ich war ja in Elternzeit, alles hing irgendwie an mir. Hatte ich das Gefühl, mein Mann war so beim Sport und Arbeiten und und dann würde ich auch sagen, im Nachhinein habe ich da auch den einen oder anderen Fehler gemacht, den ich jetzt natürlich versuche, anderen Müttern so zu sagen, hey, passt mal auf. Was für ein Fehler? Genau.
Naja, also ich würde auch sagen, wir hatten anfangs noch kein Gemeinschaftskonto, es war alles noch sehr separate, wir hatten auch so ganz klar dieses Modell, ich gehe zwölf Monate in Elternzeit, er macht diese zwei Monate mit mir zusammen. Dadurch, also ich glaube, ich konnte auch damals noch schwer loslassen, Aber dadurch konnte er auch nicht so richtig selber übernehmen, weil ich ja immer da war.
Ich glaube auch, es ist immer so, es liegt auch nicht immer nur an den Männern, die Frauen müssen auch abgeben. Genau und ich glaube, mit dem Bissen heute hätte ich es natürlich anders gemacht. Und damals, ja genau, war das einfach, ich wusste es nicht besser. Und ja gut, da war ich halt wieder schwanger. Bin dann auch in Elternzeit sozusagen geblieben.
Bin dann gar nicht zurück in den Job. Hab dann das zweite Kind bekommen. Das war schon overwhelming. Two under two, anderthalb Jahre Abstand. Ich hatte das Gefühl. Da dachte sich das Universum auch so, du willst Kinder, du kriegst Kinder. Genau, genau. Direkt two under two. Letztendlich, also wir hatten auch kurz überlegt, ja machen wir es oder nicht, aber nach der Geschichte war ich so auf gar keinen Fall, also natürlich, das stand bei mir außer Frage, ich wollte immer zwei Kinder und so und jetzt sind es zwei Mädchen und ich finde, die Anfangszeit war richtig tough, also ich würde es auch da nochmal anders machen und mir noch mehr Hilfe holen, sowas wie ein Au-pair oder jemand, der, so mehr unter die Arme greift.
Aber jetzt sehe ich die zusammenwachsen, das sind die besten Freundinnen, das wird halt immer so bleiben. Das ist so schön. Ich denke mir auch im Nachhinein, habe ich auch auf dem Podcast schon gesagt, ich bereue es manchmal nicht, noch einfach ein Kind gekriegt zu haben, weil auch trotz Trennung und allem ist es manchmal, so meine Tochter, also es ist schon anstrengend manchmal nur ein einzig Kind zu haben.
Also sie hat noch einen Bruder von ihrem Papa, so ein Halbbruder hat sie bekommen und da bin ich voll froh. Also wir sind auch mal so, boah, wie ist das für dich? Und ich meine so, ey, ich freue mich. Also ich freue mich für sie, dass sie ein Bruder hat, das ist total schön und hat mir voll den Druck genommen.
Das ist so, oh perfekt, jetzt muss ich kein Kind wegkriegen. Das stimmt. Wunderbar. Also deswegen ist es schön, aber deswegen ist es anstrengend, aber jetzt ist es einfacher, oder? Ja, genau. Also ich würde sagen, die ersten ein, anderthalb Jahre waren schon sehr anstrengend. Wir hatten einen Urlaub. Da sind wir, wir haben mit Emma, mit der ersten haben wir nach Sri Lanka sind wir gefahren in der Elternzeit.
Im sechsten Monat. Und es war so ein schöner Urlaub. Und wir haben gesagt, beim zweiten machen wir das natürlich auch. Und da waren wir mit einem noch nicht mal zweijährigen und so einem vier Monate alten Baby in Tansania. Ich war so ein bisschen so... Der Flug war der absolute Horror. Oh Gott. Absolute Horror. Die Nächte ja auch.
Wir waren alle nicht in einem safe and surrounding, in einem Urlaubssetting. Du warst die ganze Zeit beschäftigt, Kinder ins Bett zu bringen. Es gab schon Momente, wo ich dachte, was habe ich mir hier eingebrockt. Denkt man sich immer mal wieder so, was habe ich hier gemacht? Aber es wird alles besser. Je älter die werden, desto besser, desto schöner.
Das ist mega schön. Aber ich meine, das kann ja immer noch mal kommen, oder? Ja, ich bin da total entspannt. Ich muss sagen, was das angeht, das ist das Schöne. Ich hatte zwar in der Zeit einen sehr starken Kinderwunsch, aber ich habe eigentlich auch schon als Jugendliche nicht so einen krassen Kinderwunsch gehabt.
Ich war nie so die Frau, die war so, ich will auch mal den Ex-Kinder. Ich war schon immer so, ich will Karriere machen. Ein Kind oder kein Kind. Immer so. Deswegen bin ich da, muss ich echt sagen, natürlich, wir haben auch gerade drüber geredet, manchmal schon so heavy, so wenn es alle 30 war, ich war geschieden und ein Kind.
Aber ich muss sagen, ich bin so happy, weil ich bin wirklich, was das Thema angeht, ich bin tief entspannt. Aber das ist so, wie du meintest, hätte ich mal gewusst, dass nochmal irgendwas kommt mit dem Festival. Ich weiß ja nicht, was noch kommt. Genau, ich genieße jetzt gerade voll mein Leben. Meine Tochter kommt bald in die Schule, sie hat ein geiles Alter.
Ich habe so ein bisschen mein altes Leben auch wieder zurück kann, so meine 20er und auch so die 30-Jährige, die jetzt nochmal lebt. I love it. Wir müssen nach Feier gehen. Mom mit Sarah. Love it. Und wenn nochmal irgendwann in meinem Leben ein toller Mann kommt, den ich mir vorstellen kann, dann mach ich das. Und wenn nicht, bin ich auch voll happy. Das ist total schön. Ich bin voller Filtern.
Ich war auch Einzelkind und ich muss sagen, es hat auch Vorteile. Ja, ich bin auch Einzelkind. Das wird's fein. Kommen wir mal ein bisschen zum Thema Geld noch mal. Also ich würde gerne mal so ein bisschen, weil ich sehe das auch wie du, ich glaube, dass da ganz viele Frauen noch Nachholbedarf haben.
Deswegen würde ich mal gerne von dir wissen, was sind so die typischen und klassischen Dinge, die du hörst, die Mütter, Frauen, aber vor allem Mütter vielleicht noch falsch machen in Anführungsstrichen. Ja, ich glaube, also Fehler Nummer eins als Frau generell, also ich glaube, du hast einen krassen Vorteil, dass dein Vater dir schon mal erklärt hat, hey Leonie, setz dich mal hin, wir checken jetzt mal dein Gehalt und, gucken mal, die Hälfte geht aufs Depot oder keine Ahnung, ein Teil geht aufs Depot.
Und ich würde sagen, dass viele Frauen immer noch so denken, boah, Finanzen sind wie Mathe und ich will mich damit nicht auseinandersetzen, es gibt denen so einen Puls, weißt du, so Angst oder Steuererklärung, solche Sachen, die so nicht so angenehm sind und ich glaube, man muss sich so ein bisschen zwingen und selber den Spaß dran finden.
Es war voll Spaß. Ja, ich war früher auch so, boah, meine Mutter hat auch so Themen und ich war so, nee, Mann, ich möchte das irgendwie besser machen und hab dann auch meine Steuererklärung selber gemacht und ich glaube, Wenn du damit rangehst und sagst, hey, ich darf Fehler machen, ich will das einfach lernen.
Das ist schon mal der erste Schritt. Und ich glaube, dass du als Frau anfängst zu investieren ab dem ersten Gehalt oder wenn nicht sogar noch früher. Wie viel vom Gehalt sollte man investieren? Also die Faustregel, was man sagt, sind 20 Prozent. Echt, das muss ich sagen. Ja, ich meine, Hauptsache anfangen, finde ich.
Wir können jetzt auch mittlerweile nicht mehr so viel investieren, weil halt als Familie hast du noch mal ein anderes Konstrukt. Aber wenn du alleine bist, sagt man 50 Prozent für deine Fixausgaben, 20 Prozent Variable, so alles, was so Spaß macht. Urlaub, Essen gehen, Klamotten. Und dann sagt man 20 Prozent.
Hab ich gerade 20 oder 30 gesagt? 20. Also 50, 30, 20. 50 fix, 30, Variable kosten, 20 Prozent investieren. Das ist das. Die Regel, die man sozusagen als Single so sagt. Im Familienkonstrukt ändert sich das. Ich würde sagen, vielleicht hat es auch was mit der Inflation zu tun und dass man natürlich, man hat einfach mehr Ausgaben.
Kannst du das nochmal auch so, weil ich finde das voll gut, für eine Familie quasi mit vielleicht zwei Kindern oder so und zwei Gehältern? Ja, lass mich mal für uns durchrechnen. Also wir haben zwei Gehälter und ich würde sagen, die Faustregel mit 50, 30, 20 funktioniert so für Familien nicht mehr. Aber es kann für Familien funktionieren, nur für uns funktioniert es einfach nicht mehr, weil wir sehr, sehr hohe Fixkosten haben, allein die Wohnung.
Berlin ist nicht gerade günstig. Ich würde sagen, wir geben, wir haben schon an Fixkosten bestimmt so 65 Prozent. Dann haben wir, also wir fahren super gerne in Urlaub. Dafür geht auch natürlich eine hohe Sparrate so raus. Und das, was für uns am Ende übrig bleibt, ist so sehr knapp bemessen. Dass man sagt, okay, wir investieren vielleicht auch 10 Prozent selber.
Dazu habe ich natürlich noch zwei Immobilien und so. Also ich würde jetzt sagen, es ist nicht ein ganz unbeschriebenes Blatt, aber das, was man natürlich als Faustregel eigentlich investieren sollte, kriegen wir auch so nicht raus. Nochmal so aus egoistischen Gedanken. Jetzt ich als Single-Mam zum Beispiel, muss meine Miete alleine tragen, trotzdem eine recht hohe Miete.
Was würdest du jetzt bei mir zum Beispiel für eine Faustregel sagen? Weil ich habe das Gefühl, ich bin ja selbstständig und ich bin schon recht weit, was Investieren angeht. Ich trage das schon alles. Nur ich habe so das Gefühl, ich spare schon immer viel weg, aber dann kommt die Steuernachzahlung, Steuervorzahlen und dann auch wieder alles weg.
Also kannst du mir da einen Tipp geben, wie viele Budgets ich so nochmal einplanen sollte, wenn ich auch wegen Steuern so dran denken wollte? Also als Selbstständiger ist das natürlich nochmal eine ganz andere Sache. Ich glaube, da musst du so ein bisschen anders rechnen. Also als Selbstständiger, ich lege ja immer die Hälfte schon mal weg für das Finanzamt und Krankenversicherung und ich weiß nicht was.
Und du kannst ja so ein bisschen gucken, wie war es denn über die vergangene Zeit? Was ist eine fixe Summe, die du dir auszahlen kannst? Keine Ahnung, dreieinhalb Tausend Euro. Und damit würde ich dann versuchen zu rechnen, dass du sagst, okay, deine Miete ist fix, die kannst du jetzt nicht mehr ändern.
Klar, kannst du dir eine andere Wohnung suchen, aber das kannst du jetzt so einfach nicht ändern. Das sage ich immer, guckt euch eure Kontoauszüge an, schaut mal, was sind da so die Fixkosten und wo kann man vielleicht ein bisschen was sparen. Also gar nicht mehr so zu sagen, okay, das ist 50, 30, 20, sondern eher zu gucken, okay, wie sieht jetzt eigentlich die Realität aus?
Wie kann ich sozusagen das, was ich an Ausgaben habe, nochmal optimieren? Da auch ein kleiner Tipp, ich finde, das kann man super mit Klot machen. Ja, genau. Habe ich neulich einfach alle meine Kontoauszüge reingeschleißen und mir da eine Übersicht erstellen lassen und auch direkt sagen lassen, okay, wo kann ich optimieren?
Genau, genau, dass du sagst, okay, das Abo brauche ich nicht oder das Essen gehen oder vielleicht switche das nochmal, dass du das mit der Selbstständigkeit irgendwie verbindest. Das heißt, man macht ja auch schlaue Ausgaben, lassen wir die Selbstständigkeit laufen. Genau, und dann schaust du halt, okay, wie viel von dem Geld kann ich, Im besten Fall hast du vorher, weißt du, okay, was ist deine Rentenlücke?
Wie viel brauche ich eigentlich, wenn ich in Rente gehen möchte? Das ist so der plausibelste Weg, wie man da natürlich rangehen sollte. Aber viele schaffen das in der Realität einfach nicht. Und dann, wenn du weißt, okay, eigentlich solltest du 1000 Euro sparen, schaffst aber nur 500, weil das ist halt das Leben, das willst du machen.
Du musst ja schon irgendwie mit dem arbeiten, was du hast. Da sage ich immer, okay, vielleicht kann man nochmal gucken, das Einkommen zu erhöhen. Machst du nochmal einen Minijob irgendwo oder kannst du nochmal einen Auftrag irgendwie reinbringen? Weil ich sag mal, das, was du zurücklegen kannst, was du sparen kannst, ist ja relativ limitiert.
Was du einnehmen kannst, nicht. Apropos Selbstständigkeit. Dass du schaust, okay, wie kannst du dein Einkommen nochmal erhöhen? Ja, genau. Und dann guckst du dir halt an. Ja gut, wenn das jetzt 500 Euro sind, die du weglegen kannst, okay, fair enough. Vielleicht hast du ja dann doch 600, 700 Euro, wenn du nochmal was drehst und wendest.
Aber klar, wir wollen irgendwie alle Urlaub machen, wir wollen alle essen gehen, vielleicht muss es nicht immer die neueste Klamotte sein. Ich finde auch bei Kindern kann man super sparen. Ja, ich kaufe nur gebraucht. Genau, du kannst gebraucht kaufen. Ich muss auch sagen, ich kaufe auch nicht immer den letzten Shit. Also die wollen immer dies und das haben und ich denke mir so, okay, ich gebe euch dafür Taschengeld.
Natürlich nicht so viel, da können die jetzt nicht die teuren Pleu-Müse-Sachen kaufen, aber so ein bisschen, dass man auch sagt, hey, guck mal, du kannst selber entscheiden, du hast auch selber Autonomie und dann ist das auch so ein bisschen so, na gut, dafür hast du ja auch dein Taschengeld. Darüber können wir gleich nochmal kommen, weil das finde ich auch interessant.
Bleiben wir erstmal nochmal bei den Erwachsenen. Okay, ich finde aber zum Beispiel auch wichtig, selbst wenn du nur 100 Euro sparen kannst, dann sind es 100 Euro. Also ich habe auch damals mit 100 Euro angefangen. Und wenn dann so Leute Angst haben, was wäre so jetzt so, wenn ich so ganz, ganz gar keine Ahnung habe, was...
Gut, man darf ja keine Finanztipps geben, man muss ja ein bisschen aufpassen. Keine Anlageberatung. Keine Anlageberatung. Wie sagt man das? Nicht Trigger Warnings. Nee, nee, genau. Disclaimer. Disclaimer, genau. Aber was wäre so, okay, ich habe jetzt 500 Euro, schaffe ich, was mache ich jetzt? Weil viele sind ja auch so, oh Gott, ich weiß jetzt gar nicht, was ich...
Also ich weiß gar nicht, was ich kaufen soll. Genau, genau. Und ich glaube, also so habe ich angefangen. Ich war damals irgendwie Anfang 20 und hatte auch mein erstes Gehalt Und ich habe erst mal mit 200 Euro angefangen. Ich war so, okay, das kann ich jetzt erst mal weglegen. Und ich glaube, wenn gerade für Frauen, was sind die größten Fehler von denen, ist nicht anzufangen. Weil jedes Jahr, was du nicht anfängst, verlierst du ja Geld.
Stell dir mal vor, ich hätte jetzt erst angefangen, ich habe vorhin noch mal mein Debo geguckt, das ist 70 Prozent im Plus. Weißt du? Mega. Das Geld hätte ich heute nicht, hätte ich damals nicht angefangen. Und da habe ich mit 200 Euro angefangen. Ja. Und ich finde das so krass, wenn man sich das so bewusst macht, jeden Tag, den du das nicht machst, verlierst du Geld. Ja. So. Ja.
Und ich finde, man muss auch nicht fancy sein. Ich meine, da gibt es so viele Tipps draußen. Du musst diversifizieren. Also ich glaube, viele in Deutschland sind immer noch so sehr brainwashed von diesen ganzen, okay, Börse ist zocken und man verliert Geld. Und ja, man hat früher viel Geld verloren, gerade so in den 2000er, meine Musche auch, mit irgendwelchen Fonds, die irgendwer ihr aufgequatscht hat.
Ja, das sollte man nicht sagen. Deshalb sage ich mir auch immer so, Leute, macht es selbst. Dann könnt ihr auch niemanden dafür verantwortlich machen. Dann müsst ihr euch aber natürlich auch selber informieren. Also vertraut nicht blind, sondern lest euch ein bisschen ein. Das gehört dazu. Aber mit einem breit diversifizierten ETF. Da gibt es ja viele Anbieter.
Ja, genau. Zum Beispiel. Oder da gibt es auch einen von Vanguard, der ist gerade so sehr gehypt, weil der von Kosten, Preis, Leistung sehr, sehr günstig ist und so ein breites Spektrum abdeckt. Ich glaube, da macht man schon in der Regel nichts falsch. Also das bildet die Weltwirtschaft ab. Da setzt du nicht auf eine Aktie.
Klar, es gibt immer Risiken. Man kann auch an der Börse verlieren. Das ist immer mit natürlich Risiko verbunden. Aber was ich auch sage, du hast ja einen Zeithorizont, den du dir anguckst von 10 bis 15 Jahren. Und wenn du historisch die ganzen Kursbewegungen anschaust, klar, du kannst zu einem falschen Zeitpunkt immer investieren, es kann 20 Jahre dauern, bis du aus einem Verlust wieder bei null bist, das kann passieren, das ist auch schon passiert.
Aber historisch gesehen geht eigentlich das Verlustrisiko dann, je länger du investiert bist, gegen Null. Genau, also ich kann ja mal was sagen und dann gucke ich, ob ich recht habe. Ob ich aufgepasst habe. Also ich kenne das auch so, also meine Mama redet eigentlich auch viel mehr darüber. Also ETF ist ja zum Beispiel eine sichere, also eine sichere, ja, eine Handlerisikoklasse.
Genau, also so gerade Frauen investieren ja oft in ETFs, so eben wie du sagst, MSCI World etc. Zum Beispiel, aber man kann sich ja auch anschauen beispielsweise, ohne jetzt konkrete Namen zu nennen, weil wir sind ja keine Anlageberatung, welche Firmen sind dann im MSCI World investiert und in die Top 10 Firmen kannst du theoretisch auch nochmal alleine investieren.
Zum Beispiel ich investiere nicht so viel in ETFs, sondern eher dann in die einzelnen Firmen und da gibt es ja so klassische Firmen, die wir alle kennen, die recht bekannt sind, man weiß, okay, die sind eigentlich recht stabil, so wie jetzt Microsoft oder Apple zum Beispiel. Und was ich zum Beispiel immer schaue, also, So habe ich das von meinem Papi gelernt. Am besten ist es ein Sparplan.
Man muss einfach monatlich, entweder einmal im Monat oder zweimal im Monat. Weil dann passt du natürlich vielleicht auch mal einen schlechten Zeitpunkt ab. Aber hast du halt auch, musst du ja. Nimmst den ja auch mit, ist auch gut für dich. Genau, nimmst den einfach mit. Und wichtig ist halt dann halt auch Geduld zu haben. Also zum Beispiel, meine Mutter ist dann auch oft irgendwie während Corona, ist ja ein klassischer Fall. Du musst nicht reingucken. Und dann sind alle so, oh mein Gott, die Wege. Aber du musst abwarten.
Und was ich, also ich versuche immer zu gucken, wenn man es jetzt noch mal ein bisschen tiefer geht. Es gibt ja diese Chart. Was mein Vater auch mal meint, also wenn du jetzt nicht keinen Sparplan hast, sondern im Moment investierst, never hold a falling knife. Also wenn die Kurve gerade am runtergehen ist, vielleicht noch mal ein bisschen warten und wenn sie gerade hoch geht, dann investieren.
Und so versuche ich es halt immer so ein bisschen zu machen. Also ich habe quasi alle meine Aktien, die ich spannend finde, einfach gesaved und gucke immer mal wieder rein. Ich bin selbstständig, ich habe halt auch manchmal, also es gibt Monate, da habe ich einfach kein Geld zu investieren, deswegen ist Sparplan bei mir zum Beispiel, kann ich nicht machen.
Und dann gibt es wieder Monate, wo ich mehr Geld habe. Das heißt, ich gucke dann in dem Moment einfach und packe dann das Geld rein. Und ich bin zum Beispiel schon auch mehr risky Investor. Also ich packe schon auch mal Geld rein, was ich eigentlich bräuchte. Also ich sage mal das Beispiel. Ich habe mir ja die Hupen machen lassen und da habe ich zum Beispiel einen Monat vorher einfach eine hohe Summe von dem Geld einmal kurz in Bitcoins gesteckt.
Und dann halt einen Monat wieder raus und dann haben wir 1000 Euro plus gemacht. Also okay, haben wir uns auch versteuern oder so. Aber ich war so, hey, guck mal, ich habe jetzt gerade 1000 Euro mir an den Hupen gespart. Aber es war natürlich ein Risiko. Ich hätte immer auch sagen können, dass ich 1000 Euro verliere.
Aber ich war halt so, the risk of fine. Ich habe ja jetzt eine hohe Menge an Geld. Und wenn du natürlich dann gewinnen machst, wird es ja hoch. Das habe ich auch schon gemacht. So ist es nicht. Ich halte sozusagen mein Cash immer relativ gering. Da muss man immer ein bisschen aufpassen. Wenn du sozusagen in eine Position investierst, wo du schon Altbestandteil hast, ist es dieses First-in-First-out-Prinzip. Das heißt, wenn du sozusagen, keine Ahnung, in deine Apple-Aktien nochmal 5.000 Euro reinbutterst, kommen nicht diese 5.000 Euro als erstes raus, sondern deine alten Aktien.
Das heißt, da, wo du den höchsten Gewinn hast, das heißt, da zahlst du meistens auch die höchsten Steuern. Ah, okay, spannend. Das ist doch mal so ein Tipp. Aber wenn du eine neue Position eröffnest und sagst, hey, die verkaufe ich irgendwie nach einem Monat oder so, dann ist es total fein. Okay, spannend.
Aber man muss immer gucken, dass es bei der Steuererklärung, dass man das auch mit angibt und so weiter. Genau, also die meisten Broker machen das eigentlich automatisch. Du hast da ja 1.000 Euro Freibetrag, das ist ja auch ganz wichtig für alle, die beginnen. Also erstmal anfangen, Leute. Fangt mit 100 Euro an, fangt mit 50 Euro an, was auch immer.
Kriegt so ein bisschen Vertrauen rein in breit gestreuten ETF und dann ist es halt auch wichtig, sucht euch irgendwie eine Plattform, die ihr versteht, die einfach ist, die aber auch, Bafin kontrolliert ist, die eine 10.000 oder 100.000 Euro Einlagensicherung hat. Und dann auf jeden Fall als erstes den Freistellungsauftrag einstellen.
Sonst würdest du auf jeden, auf den ersten Euro Steuern zahlen. Genau, das ist in der App immer irgendwo hinterlegt. Genau. Und dann die meisten, also du hast ja auch einen Verlustverrechnungstopf, also Aktien mit Aktien, ETS mit ETS. Das heißt, wenn du eine Aktie verkaufst, die Verlust hat und einem die Gewinn hat, kann es sein, dass du gar keine Steuern zahlst, weil sich das dann wieder ausgleicht.
Das machen die Broker in der Regel eigentlich automatisch heutzutage alle. Okay, spannend. Genau, also damit Steuern, das wird ja sozusagen auch unabhängig von der Steuererklärung, also gut, du kannst es schon angeben, aber in der Regel wird die Kapitalertragssteuer ja dort schon berechnet. Voll spannend.
Okay. Und auch nur 25 Prozent, mit einem Einkommenssteuersatz, mit 40 Prozent, hast du ja viel, viel, jetzt hast du ja viel mehr Steuern. Genau, ja. Finde ich super spannend. Wir waren ja auch so bei Fehlern, den Mütter machen. Oder gibt es noch irgendwas, was du zum Thema Investieren sagen willst? Ja, ich glaube auch mehr drüber reden und nicht so Angst davor haben.
Und ich glaube, wenn du jemanden hast, dann kannst du auch mal fragen. Und das, was du gesagt hast, natürlich mit den Käufen und so. Ich würde immer sagen, es gibt keinen richtigen Zeitpunkt. Ich würde gerade sagen, für Anfänger macht lieber das mit dem Sparplan, nicht mit dem. Dass man, glaube ich, in der Panik auch nicht verkauft. Genau.
Muss dich auch erst schmerzlich lernen. Also ich verkaufe nur, wenn ich das Geld wirklich brauche. Genau. Also wenn ich wirklich Steuernacht oder so hatte, dann musste ich halt verkaufen, auch mal mit Verlust. Aber gut, was soll ich machen? Muss es ja bezahlen. Und in dem Fall, ich glaube, man darf da nicht zu sehr von seinen Emotionen geleitet sein. Dass man, man sieht ja auch in Corona ist alles runtergegangen.
Guck mal jetzt ein paar Jahre später. Geht wieder hoch. Allzeit hoch. Genau. Also ich glaube... Dass man da halt diesen langfristigen Zeithorizont im Blick hat und dann sagt, okay, ich entscheide mich jetzt für diesen ETF oder diese Aktie oder was auch immer und ich bleibe auch dabei. Ich finde auch so, zum Beispiel, was du sagst, mit dem drüber reden, ich habe auch, also mache ich natürlich nicht immer, aber ich habe die Erfahrung, dass Leute, die so im Game sind und investieren, gar kein Problem haben, die auch mal ihr Depot zu zeigen oder so.
Also ich war auch mal irgendwie dieses Jahr irgendwo beim Essen, haben wir dann auch mit jemandem ins Gespräch gekommen und ich war halt dann mal so frech und war halt, und so kann ich mal deine Kose sehen. Er hatte so zufälliger auf bei Trade Republic und ich war so, da würde ich gucken. Und er so, klar.
Und dann fand ich es halt voll spannend, weil ich konnte voll viel lernen. Es geht ja auch nicht darum, ist mir egal, wie viel Geld du hast, whatever. Aber es war einfach für mich mal spannend zu sehen. Okay, das habe ich auch. Dann haben wir so ein bisschen verglichen. Ich habe dadurch voll viel gelernt. Also einfach mal drüber reden. Voll.
Das ist mega wichtig. Und ich glaube, es gibt immer noch ein bisschen diese Neidkultur oder so. Also Geld ist ja so emotional aufgeregt. Ja, klar. Und dann denkst du, jetzt weißt du, wie viel ich habe. Ja, mir ist das total egal. Genau, ich würde sagen, ich würde lieber drüber reden und mehr Leute dazu bringen, was aus ihrem Geld zu machen und dann haben ja alle mehr was, also haben ja alle was davon.
Er hat ja jetzt nichts davon, wenn er dir jetzt nicht, also weißt du, was hat er dir? Also das war mir auch, ich meine, das muss natürlich zum Kontext passen, aber ich glaube, da wusste ich schon, das ist mir jetzt gerade egal, mir geht es um 200 Euro darum zu sehen, dass man das lernen kann. Das würde dir nicht jede Person auf den Traten.
So an der Kasse zu filmen. Du hast noch keins. Okay, aber wäre ich mal für dein, für deinen Kanal eigentlich ein lustiges Format, ehrlich gesagt. Für sich Social Media war es heraus. Also, falls ich euch auf der Straße frage, hier ist es entstanden. Ich würde gerne auch nochmal so über die, zu den Fehlern, ich finde Fehler ist voll das doofe Wort, aber ich würde mir auch gerade kennen, das ist ein typische Fälle, Fälle von Frauen und Müttern, die in Situationen geraten, die für sie finanziell ungünstig sind.
Ich denke dann dieses klassische Thema eben, was du auch gesagt hast, Elternzeit, Teilzeit, vielleicht magst du da nochmal so ein bisschen drauf eingehen, was so die Klassiker sind und was man, was der bessere Fall wäre. Ja, also klar. Also Elternzeit ist sozusagen der Zeitpunkt, wo dein Gehalt fällt.
Ich glaube, das ist so der erste Ungerechtigkeitspunkt. Der zweite Punkt ist Trennung. Finanziell meistens negativ für die Frau. Dritter Fall ist Unfall. Also so selbst, wenn einem selber was passiert oder dem Partner, wo man es nicht gehofft hätte. Ich glaube, in diesen drei Fällen steht man schon sehr, sehr, sehr ungünstig da.
Also man kann sich natürlich absichern. Aber beim Thema Elternzeit, guck mal, beide machen Studium. Es ist so alles noch gerecht. Das wird einem ja so als Frau so beigebracht. Hey, guck mal, du kannst genauso viel verdienen mit deinem Partner und so. Und dann gehst du halt in Elternzeit. Blupp, macht das den Karriereknick.
Das heißt, du kriegst einmal weniger Geld, wenn du Glück hast, noch 1800 Euro. Oder auch gar nichts. Oder auch gar nichts, wenn du zu viel verdienst. Dann musst du halt vorher Rücklagen bilden. Ja, das finde ich schon krass. Und das finde ich krass, weil das, also ich glaube, ganz oft denken die Mütter so, das ist mein Elterngeld, ich kriege jetzt weniger Gehalt.
Nein, Leute, es ist euer Familieneinkommen. Deshalb predige ich auch immer so dieses Gemeinschaftskonto, weil ein Kind ist ein gemeinsames Projekt, wo beide finanziell dafür aufkommen. Der eine kann mit Zeit sozusagen bezahlen und der andere mit Geld. Also gesagt, das Geld oder das Gehalt statistisch, ich glaube, da gibt es auch eine Statistik, dass das Gehalt des Mannes weiter steigt.
Und bei der Frau knickt es halt ein und es dauert irgendwie 10, 15 Jahre, bis es sich wieder erholt. Und das aufzuholen. Ist schon, also das ist fast unmöglich. Und durch den Gehaltsknick hast du ja weniger Rentenpunkte, weniger Vermögen, weniger Geld, was du investieren kannst. Deshalb, ich persönlich, also für uns funktioniert dieses Gemeinschafts- oder das Gleichheitsmodell in der Beziehung relativ gut.
Beide zahlen ein auf ein Konto. Anteilig vom Vermögen oder? Ja, also ich glaube, als Selbstständige hast du ja nicht sozusagen ein festes Gehalt. Deshalb, ich glaube, als Selbstständige würde ich schon eher so dieses Prozentuale machen. dass man sagt, okay, Keine Ahnung, man muss das natürlich ein bisschen abschätzen oder fragst du Claude, was ist so prozentual fair, was man reingibt an den Gemeinschaftskosten.
Musst du natürlich vorher erstmal wissen, was sind denn unsere Gemeinschaftskosten? Da muss man auch drüber reden, was verdienst du, was verdiene ich? Genau, was sind so unsere Ausgaben, mal das Konto angucken, mal abschätzen. Mal vielleicht eine Excel machen oder so. Wie gesagt, ich glaube für Angestellte funktioniert das Gleichheitsmodell super gut. Alle Einkünfte kommen aufs Gemeinschaftskonto.
Alles, was an Ausgaben runtergeht, alles, was Daueraufträge sind, fürs Junior-Depot natürlich auch, gehen vom Gemeinschaftskonto ab. Und dann machen wir es so, dass, was am Ende übrig bleibt, eine Summe geht auf unser privates Konto. Für jeden das Gleiche. Für jeden das Gleiche. Okay, das ist nicht spannend, weil ich habe gerade dir jetzt jetzt, okay, jeder hat seins und packt was aufs Gemeinschaftskonto, aber du sagst am besten, alles geht auf ein Konto, alles wird davon gezahlt und dann kriegt jeder den gleichen Teil zurück.
Genau, das heißt, ich habe auch einen Vorteil dadurch, weil ich halte ja meinem Mann sozusagen den Rücken frei, dass er mehr verdienen kann. Ja. Und dadurch habe ich natürlich dann auch einen Vorteil und ich habe dadurch den gerechten Teil sozusagen, dass ich auch gleich viel investieren kann wie er.
Voll gut. Ich finde, es ist richtig gut, dass du gerade das sagst, weil das sorgt ja eben dafür, genau, wenn du kein Elterngeld oder wenig Elterngeld bekommst, trotzdem weiterhin das gleiche Geld hast, weil du ja zu Hause bleibst und die Care-Arbeit übernimmst. Genau. Und so kann man das natürlich in der Beziehung ein bisschen besser ausgleichen, weil das System an sich gleicht das nicht für dich aus.
Du musst es dann halt mit deinem Partner besprechen und das hatten wir halt zu Anfang auch nicht. Also ich dachte so, ist vielleicht nicht nötig und ich gehe nach einem Jahr wieder zurück in meinen Job und dann habe ich eine Gehaltserhöhung, dann verdiene ich wieder genauso viel die Apotheke. Oder der Vater hat dann mehr oder irgendwie so.
Ja, genau. Also das hat für uns zumindest sehr, sehr gut funktioniert. Finde das auch sehr, ja, also gab keine Konflikte bisher. Aber klar, muss man drüber reden. Wie gesagt, prozentual geht es natürlich auch. Das heißt, die Gemeinschaftskosten werden anhand des Einkommens berechnet und bezahlt. Dann hast du natürlich von deinem Batzen mehr, was noch sozusagen dir zur Verfügung steht. Du musst es halt nicht mehr so zurücküberweisen. Ja.
Ja, also für Selbstständige macht das vielleicht so mehr Sinn, aber du weißt auch nicht, was dein Partner macht mit dem restlichen Geld. Das ist so ein bisschen intransparenter, würde ich sagen. Ich denke jetzt aber zum Beispiel an Männer, die dann sagen, okay, aber ich habe dich jetzt kennengelernt und ich habe schon sehr viel verdient und du nicht. Warum solltest du jetzt auf einmal genau das gleiche bekommen wie ich?
Ja, also ich glaube, das macht halt Sinn, wenn du Kinder bekommst. Weil als Familie willst du ja schon gemeinsam in Urlaub fahren. Wenn der Mann sagt, ich will jetzt hier nach Dubai ins Fünf-Sterne-Hotel und du sagst, ey, kann ich mir jetzt nicht leisten, weil ich habe nur mein Elterngeld oder ich bin noch in Elternzeit, ja, was machst du denn dann?
Also ich würde sagen, klar, davor verheiratet, es ist ein bisschen flexibler, aber ab Kind, wo du gemeinsam Ausgaben hast, wo du ja auch irgendwo gemeinsam für dein Kind sorgst, zurücklegst, Vermögen aufbaust, dann ist man wie so ein kleines Startup, so eine Entity. Ja, ich finde es halt einfach wichtig, es bewusst zu machen, als Frau die Mutter wird, dass man eben in der Elternzeit eben weniger Gehalt bekommt und auch nicht in die Rente einzahlt.
Und das ist einfach wichtig zu wissen. Und dass sie sich das auch langfristig Geld kostet. Und das eigentlich, finde ich, wenn das, wie du sagst, der Staat nicht macht, die Aufgabe des Mannes ist das Auszugleiche. Oder die Rente, viele Männer zahlen ja auch in die Rente dann für die Frau ein zum Beispiel. Und das finde ich auch fair, weil es ist im Endeffekt.
Ich würde mir halt, dass es Frau denkt, warum soll ich so? Also, dann geh du doch in die Elternzeit. Genau, oder man macht es halt 50-50, nur ich würde sagen in der Realität. Aber so ganz pures Fifty-Fifty geht nicht. Nee, ist auch nicht. Vor allem nicht im ersten Babyjahr. Nee, genau. Irgendwann kann man das natürlich schon, ich würde sagen, bei uns ist es jetzt relativ ausgeglichen, aber am Anfang geht das noch nicht.
Oder schwierig. Ich glaube, da musst du halt sehr darauf achten. So sehr deine Position verteidigen. Aber dann gehst du halt nach sechs Monaten wieder zurück. Dann macht dein Mann den in den nächsten sechs Monaten. Dann geht das Kind mit eins in die Kitas. Das machen ja auch viele. Ja, klar. Das ist auch ein Modell. Ich glaube, es ist einfach wichtig, dass man darüber spricht.
Und eine Lösung findet, die für beide fair ist. Und ich glaube aber oft, dass Frauen Angst haben vor diesem Gespräch oder Frauen leider Gottes auch immer noch mehr in dieser Mentalität sind. Ja, nee, das ist schon okay. Ich habe jetzt schon gespart. Ja, ja, ja, genau. Ja, nee, mein Mann zahlt ja dann auch immer den Urlaub. Genau.
Und das passt dann schon so. Aber dann muss trotzdem die Frau zum Mann rennen und sagen, kann ich bitte Geld haben für Klamotten für die Kinder? Genau. Und das ist ja auch eine komische Dynamik. Und ich glaube, das ist ganz, ganz schwer, weil du bist ja immer im Jetzt, was finanziell die Planung angeht.
Aber du denkst halt nicht, oh, ich habe dann weniger Rente. Das kommt dann halt das böse Erwachen erst, wenn es dann soweit ist. Und das, was ich vorhin noch meinte, guck mal, der Mann, du kannst dich ja auch trennen. Stell dir mal vor, du hast gar nicht so viel Rücklagen wie dein Mann. Du hast kein Notgroschen und keine Ahnung, weiß ich nicht. Und dann bist du mit dem Mann noch einfach zusammen, weil du dir das nicht leisten kannst, dich zu trennen.
Das ist halt auch Kacke. Und ich glaube, da gibt es auch genug Frauen. Also Geld gibt dir ja auch Macht. Und wenn du als Frau kein Geld hast, musst du halt immer deinen Mann fragen, darf ich mir das kaufen, gehen wir in diesen Urlaub, ne? Und andersrum, es gibt dir viel mehr Freiheit, Flexibilität und du bist nicht wegen des Geldes zusammen, sondern mehr auf Augenhöhe. Und ich glaube, du kannst als Frau genauso gut über Geld reden und dich mit Geld auseinandersetzen wie ein Mann.
Ja, absolut. Und da ist doch voll cool, wenn ihr dann abends auf der Couch sitzt und sagt, hey, guck mal, mein Depot ist so und so. Das kann ja auch der Mann machen, sagt, hey, guck mal, ich mach das jetzt mit dir, ich setz mich da zusammen hin, ich zeig dir, wie das geht. Frauen sind ja oft sogar die besseren Investoren. Ja, genau, das sagt man ja auch.
Also investieren halt ein bisschen Risiko, oder mehr in ETFs, aber haben, ich glaube, da gab es eine Studie, irgendwie zwei Prozent mehr Rendite als Männer. Wenn sie dann anfangen. Und ich finde, das ist eine gute Motivation, dass man sich so sagt, hey, guck mal, ich bin eigentlich viel besser als du.
Ich muss nur anfangen. Ich würde mir echt wünschen, dass da mehr Frauen drüber reden. Weil es überbricht mir auch immer, dann geht es ja auch weiter mit klassischer Teilzeit nach der Elternzeit. Da geht es ja weiter. Dann ist oft die Frau diejenige, die dann in Teilzeit geht, Dadurch wieder auch weniger Gehalt, weniger Rente, weniger Rücklagen hat.
Schlechtere Steuerklasse. Genau, schlechtere Steuerklasse, damit der Mann mal noch weiter schön Vollzeit arbeiten kann und es wert verdienen kann. Genau. Und ich glaube da, wenn man natürlich so ein Modell fährt, muss das irgendwie ausgeglichen werden. Ja. Das geht so gut. Weil sonst verlierst du ja doppelt und dreifach. Naja, das geht ja nicht.
Und das ist leider aber auch so ein bisschen so geschuldet, warum geht die Frauenteilzeit? Weil die vielleicht vorher schon nicht so viel verdient hat. Der Ursprung fängt schon früher an, aber das multipliziert sich halt. Total. Oder es kann auch ein Unfall passieren. Du hast dir zusammen eine Wohnung gekauft, finanzierst die.
Der Mann hat einen Motorradunfall und dann stehst du da und musst deine Eigentumswohnung verkaufen, weil du keine Versicherung hattest oder du keine Rücklagen hast, weil du dich selber auch gar nicht damit auskennst. Ich glaube, das ist auch so aus meiner Lebenserfahrung jetzt mit 31. Ich meine, da fühle ich mich noch wie 20. Girl, same. Was ist los?
Aber trotzdem auch so, sich wirklich nicht zu sehr auf den anderen zu verletzen. Man muss, gerade wenn es ums Geld geht, Steuern geht, wirklich selber sich da, ich bin da auch noch lange weit entfernt von perfekt, aber man muss sich einfach bewusst machen, dass es zu wichtig ist, um sich darauf zu verlassen.
Man ist dann oft immer so, ich kenne mich damit nicht aus. Du weißt nicht, ob der Mann sich damit auskennt. Du weißt nicht, also der Mann muss das auch irgendwann mal nicht. Nur weil er ein Mann ist, heißt das nicht, dass er sich direkt auskennt. Man hat so dieses männliche Energie, ist oft so, ah okay, der kümmert sich da drum. Aber das heißt nicht, dass er das weiß. Nur weil du ihn liebst, ist er nicht allwissend.
Und du musst dich mit diesen Themen leider Gottes selber auseinandersetzen. Ich musste das auch lernen. Auch gerade was Steuern angeht, es nervt mich auch brutal, aber ich merke auch, ich muss mich darum selber kümmern. Ja, genau. Ja, bin ich absolut bei dir. Du hast es ja vorhin schon mal ein bisschen angeschnitten, auch mit dem Thema, ich würde gerade sagen, Trinkgeld.
Trinkgeld bei Kindern. Taschengeld. Ich war kurz überrascht, weil die Kinder sind ja gar nicht älter als meine, weil ich habe mit meiner Taschenden noch keinen Trinkgeld. Guck mal, Taschengeld. Und Taschengeld. Und deswegen finde ich das super spannend. Ich mag es dir darüber ja. Ja, super gerne. Also ich bin auch gerade dabei, eine Geschichte zu schreiben.
Eine Kindergeschichte. Ich schicke sie dir. Ich freue mich, das finde ich ganz ganz toll. Für die Toni. Ja, auf jeden Fall. Tony Box, ja. Ja, genau. Also wie gesagt, ich habe mir damals überlegt, okay, guck mal, meine Kinder, damals war immer dreieinhalb oder so und die Kleinen noch so viel zu klein.
Aber ich fand das selber auch schon immer cool, so bezahlen zu dürfen. Und damit fing es dann an, dass ich gesagt habe, guck mal, hier ist ein Euro, bezahl doch mal. Und die sind so krass stolz, wenn die das so bezahlen. Und dann gibt die Kassiererin den Muffin oder den Bibicino. Das war so in der Tochter auch immer. Genau. Und das ist irgendwie so der erste Touchpoint. Weil guck mal, wir benutzen Geld jeden Tag. Aber wir wissen nicht, wie es funktioniert. Und wir lernen das nicht in der Schule, nicht im Studium.
Woher hast du es? Von deinem Papa. Genau. Und so würde ich sagen, 90 Prozent der Leute lernen das wirklich von ihren Eltern. Das heißt, einerseits musst du es selber wissen. Du musst dich auskennen. Andererseits musst du auch wissen, wie bringst du es richtig bei. Und ich habe mir damals gedacht, okay, ich habe immer dieses 50, 30, 20 gepredigt, wie man so das aufteilen soll, sein eigenes Geld.
Und dann war ich so ein bisschen so, okay, na gut, ich mache das für meine Kinder genauso. Das heißt, die kriegen Taschengeld. Wie viel? Jetzt gerade sehr wenig. Also wir haben angefangen mit 1 Euro. Pro Woche. Da gibt es auch Tabellen im Internet. Genau, da kannst du dich dran orientieren. Das heißt 50 Cent für Ausgeben. Kannst du zu DM gehen. Was kannst du dir davon kaufen? Nichts.
30 Cent war dann halt Sparen für was, was keine Ahnung, irgendwie eine Tony-Figur oder was sie halt haben wollen. Und 20 Prozent ist dann halt so wachsen lassen. Da gibt es dann am Monatsende so Zinsen. Dann zählen wir mal ab und dann kommt dann so ein bisschen was extra rein und dann wächst das Geld für die Zukunfts-Emma.
Schön. Das haben wir so spielerisch erklärt. Ich finde, in dem Alter musst du da jetzt noch nicht so ins Detail gehen. Aber dass man so sagt, hey, guck mal, das ist mal irgendwann für später. Das wächst. Das bleibt einfach, um dieses Verständnis zu haben. Ich hatte das damals nicht. So, und jetzt haben wir so ein bisschen, habe ich noch mal überlegt und ich denke mir so, ich mache das lieber so viele Jahre, wie sie alt sind, so viele Euros kriegen sie.
Das heißt, jetzt würde sie fünf Euro kriegen und dann kann sie sich da auch ein bisschen besser was von kaufen. Es ist ja irgendwie alles teuer geworden. Genau, und dann teilen wir das. Inflation muss man auch vom Taschen gehen. Also ich finde, wenn man merkt, was funktioniert nicht, dann kannst du auch nicht starr irgendwie nach irgendeiner Vorgabe gehen. Dann musst du das irgendwie anpassen. So habe ich das gedacht.
Genau, und ich finde, das macht die Sache irgendwie viel anfass, also viel haptischer. Dass sie sagen, hey, guck mal, ich habe hier meine drei Gläser und wenn Oma und Opa mal was gibt, dann kommt das in das Sparenglas. Manchmal nehme ich das auch eigentlich raus und investiere das dann. Wenn es 100 Euro sind oder so, also da will ich nicht, dass sie dann irgendwie für Schrott ausgeht.
Zumindest wenn die jetzt noch so klein sind. Also wenn die größer sind, dann passt sich das natürlich immer wieder an. Aber genau, das war so ein bisschen der Ursprungsgedanke. Das heißt, einmal die Woche gibt es bei uns Taschengeld. Und dann, keine Ahnung, also je nachdem. Wir haben ja den DM relativ nah.
Dann gehen wir mal los, nehmen das Geld vom Ausgeben. Und dann dürfen die sich auch was aussuchen. Und dann hilfst du. Also ich sage auch so, ihr dürft euch aussuchen, was ihr wollt. Ich rede nicht rein. Und das gibt ihnen ja auch sowas wie Autonomie. Selbstbestimmung. Da musst du dann natürlich helfen. Ja, das darfst du dir alles nicht kaufen, weil das reicht nicht.
Aber dann haben sie aber auch irgendwas was sie sich, genau ich glaube das fange ich heute auch an, ich wollte eher seit sie 5 ist damit anfangen, leider auch eine Verpeilerin habe ich es natürlich vergessen, aber jetzt ist mein Reminder, du brauchst auch ein Reminder jede Woche dass du irgendwie einen festen Tag hast Montag immer zumal, genau Montag, du musst auch drauf zukommen nicht dass sie dich erinnern muss, sondern du bist in der Pflicht sozusagen zu sagen, guck mal hier, heute ist Taschengeldtag ich gebe dir das rein, sie wirft das rein, sie checkt okay, es wächst irgendwie, Genau, das kann man dann natürlich noch auch bis Dienstag. Kannst du nicht so umfahren? Kein Wort. Es ist halt wie es sagt, der Taschengeldtag. Oder so.
Ja, genau. Und ich glaube, du lernst ja auch irgendwie mit und dann begleitet man das. Und ich glaube, es ist auch wichtig, dass man so versucht, im Alltag nicht so seine alten Glaubenssätze weiterzugeben. Oh ja, das können wir uns jetzt nicht leisten und dafür ist jetzt nicht genug Geld, sondern dass man sagt, okay, hey, du willst jetzt diese Toni-Figur haben.
Ich helfe dir, du bist ja der Coach sozusagen eines Kindes, ich helfe dir, wie du das schaffst, diese Toni zu kaufen. Ich habe zum Beispiel heute auch mit ihr geredet, weil meine Tochter ist irgendwie auch sehr verwöhnt, obwohl ich ja gar nicht viel kaufe. Also ich, es ist wirklich witzig, weil ich weiß noch, wie ich mir schon in der Schwangerschaft vorgenommen habe, ich will, dass mein Kind bodenständig aufwächst und nicht verwöhnt wird, weil ich auch so aufgewachsen bin und das ist sehr wichtig im Binde. Ja, ich finde auch. Und ich habe es nicht geschafft.
Es ist trotzdem, zum Beispiel heute Morgen wieder Wutanfall des Todes. Weil ihr alle Klamotten nicht gefallen. Oh Gott, das haben wir auch. Und ich will was Neues. Und ich war auch so, Alter, ich habe mir auch nichts Neues gerade gekauft. Ja, aber ich ziehe es nicht ein, weil es mir nicht gefällt. Und dann habe ich heute auch gesagt, alles klar, weißt du, was wir machen?
Wir sortieren heute aus und verkaufen wir die ganzen Sachen, die uns gefallen und dann kannst du wieder davon neue Sachen kaufen. Fertig ist. Genau. So. Toll. Und das werde ich jetzt heute auch mit ihr machen, weil ich habe die Schnauze voll. Genau, dass man das begleitet. Und dass man sagt, guck mal, meine Tochter, die wollte, keine Ahnung, was wollte die denn haben?
Prinzessin-Elsa-Schloss. Ja. Und ich habe gesagt, okay, cool, du willst es haben. Dann war Flohmarkt bei uns unten. Und ich so, okay, na gut, komm, wir machen jetzt Waffeln. Bring die nach unten und du kannst dir dann davon das Schloss kaufen. Hat dir alle Waffeln verkauft und hat dann sechs Euro. Ja, ich habe auch neulich Mädels gesehen auf dem Spielplatz und die haben auch so, das finde ich so smart. Die haben Wasser verkauft.
Da war ich so, das ist so smart. So simpel. Ja, Wasser und Apfelschorle, irgendwie von 50 Cent. Und ich war so, dann habe ich erkannt, dass ich die Eltern kann. Und ich war so, ey, das finde ich ja super. Und der Vater, sorry, leider Gottes, auch Unternehmer, aber meistens die Unternehmer, das ist echt eng, war auch so klein, will ihr schnell, also früh beibringen, wir kaufen jetzt das Wasser für so und so viele Cent, verkaufen es für so und so viele Cent weiter und der Rest bleibt übrig.
Ich war so, oh, das werde ich auf jeden Fall auch mit meiner Tochter machen, weil bei mir ist es so ein bisschen schon angeboten. Ich habe schon in der ersten, nee, zweiten Klasse, weiß ich noch ganz genau, war ich beim Aldi und hat mir mein Vater so eine Tüte Süßigkeiten gekauft. Damals war das noch nicht so mit der gesunden Ernährung.
Und ich war halt schon damals so, ich war so, ich habe jetzt diese Süßigkeitentüte und ich brauche die ja alle gar nicht. Du warst die verkaufen. Und so habe ich die mitgenommen und habe die verkauft. Chillig. Kannst du mir noch eine ganz neue kaufen? Ja, dann kannst du eine mehr kaufen. Dann gibt es erstmal Ärger. Oh shit.
Also für eine Euro, die sie sich gerade am Schule verkauft hat, muss. Ja gut. Aber mein Papa war auch so stolz auf dich. Finde ich auch. Ja und ich glaube, wenn du das so, ne, darüber so redest, guck mal, wir haben, ne, du kannst dir selber jetzt Geld damit verdienen zum Beispiel. Wir machen das auch bei kleinen Zeigen, ne, werden manchmal so Fahrradsitz und so Sachen verkauft und dann das Geld, was dann kommt, sage ich, okay, guck mal, davon kannst du dir jetzt was Neues kaufen.
Wir haben jetzt was losgelassen und dann gibt's wieder, hast du wieder was Neues. Ich werde das jetzt auch machen heute. Ich bin sehr motiviert. Ja, das ist doch super. Ja, voll schön. Ich finde, du hast das richtig Mehrwert. Guck mal, darüber reden. Ich hoffe, ich habe nicht nur dich inspiriert. Hey, voll. Hey, wie fette. Alle sind jetzt gerade so, okay, das ist das Taschengeld und hier ein Diplomack. Ja, genau. Und ich glaube, wenn du weißt, du weißt jetzt, du hast es von deinem Papa gelernt, wie du das weitergibst.
Aber ich glaube, ganz, ganz viele wissen das nicht oder haben irgendwie selber kein gutes Verhältnis mit Geld. Dass du dann halt das sozusagen durchbrichst und sagst, okay, ich mache das jetzt mit den Gläsern. Ich mache das jetzt regelmäßig, aber ich lasse es auch im Alltag immer wieder hochkommen. Mit einer Geschichte, mit so Beispielen. Geschichte mit der Tonibox.
Genau, also das wird halt auch irgendwie thematisiert. Und dass man auch sagt, guck mal, deine Oma ist in Rente. Was heißt das eigentlich? Dass man so ein bisschen versucht, das zu erklären. Wir haben ja auch ein Junior-Depot für beide. Auch schon fünfstellig, was krass ist. Guck mal, was das... Dann denke ich mir immer, hätte ich jetzt nicht angefangen, sondern jetzt erst mit fünf, hätte ich schon irgendwie 30 Prozent des Depots nicht bekommen.
Und das ist glaube ich auch irgendwann mein Ziel, denen halt so das zu zeigen, sobald die das checken. So, guck mal, das ist dein Depot. Das kannst du jetzt wachsen lassen. Dann kannst du später mal dir was von kaufen. Und ich finde, als Eltern tut man sich ja nur einen Gefallen, dass wenn du investierst, dass du ja viel weniger dazu beitragen musst, wenn die später mal studieren. Ja, na klar, logisch. Weil du ja, keine Ahnung, die Hälfte ist Zinseszins.
Das heißt, du hast nur die Hälfte fürs Studium gezahlt, als wenn du dann mit 18 anfängst und denkst dir so, boah, keine Ahnung, jetzt muss ich für das Kind 500 Euro Miete zahlen, wo nehme ich das denn her? Also ich finde, das ist auch immer so wichtig zu sagen, weil wir hatten schon ewig ja auch mal eine Folge mit jemandem, die über Geld geredet hat und es war dann immer so, hat dann immer von 1000 Euro und so geredet.
Da war ich so, ich weiß selber, wie es ist, kein Geld zu haben und man hört dann auf Beträge und denkt sich so, boah, was kann ich mir nicht leisten? Aber ich sage dir, selbst wenn du es dir leistens, 10 Euro im Monat für dein Kind zurückzulegen, auf 18 Jahre ist das ja schon was. Also natürlich ist mehr besser.
Also ich glaube, wir investieren auch fast jeder 100. Also es ist nicht wenig. Ich war auch schon so, das ist mir fast zu viel. Aber gut, wir machen die Hälfte des Kindergeldes, haben wir gesagt. Also ich hätte lieber auch noch mehr. Also ich hätte lieber das volle Kindergeld. Aber klar, am Ende haben wir natürlich auch Ausgaben, die wir decken müssen.
Das tut dir vielleicht in dem Moment nicht so weh, aber es ist am Ende des Tages für dein Kind so nice. Also ich finde trotzdem, muss ich trotzdem dazu sagen, letztes Schlusswort, ich sehe trotzdem Kinder, die zum Beispiel sehr reich aufgewachsen sind, dass Geld in gewisser Hinsicht manchmal auch verderben kann.
Ich finde, es ist halt wichtig, Geld zu erklären. Und eben zu erklären, dass Geld nicht auf Räumen wächst, sondern Geld verdient werden muss und auch ein gutes Verhältnis zu Geld. Weil ich finde, ich sehe es trotzdem so, weil wir am Anfang kurz drüber geredet haben, wenn du mit 18 irgendwie 100.000 Euro kriegst, kann das auch echt schief gehen.
Du kannst dann auch echt damit nicht gut umgehen. Aber wenn du deinem Kind natürlich beibringst, wie du damit diesem Geld umgehst und es begleitest, dann glaube ich, ist es ein irrsinniges Geschenk. Genau. Und ich glaube, also da mal von abgesehen, du kannst es ja auch irgendwie, du kannst ja mit deinem Kind darüber reden. Ist jetzt nicht so, dass das die 100.000 Euro kriegt und eine Bankkarte und jetzt denkt so, geil, jetzt kann ich nächstes Wochenende eine Party machen.
So, und ich glaube, wenn du sagst, guck mal, das ist dein Geld, das hast du jetzt bekommen, ein Teil davon ist für dein Studium. Und dann setzt man sich auch mit dem Kind hin und sagt so, okay, guck mal, wie viel kostet deine Miete? Wie viel kannst du dir monatlich auszahlen? Wie viel kostet das alles? Und dem Kind das halt auch wirklich erklärt.
Und dann kann es sich auch entscheiden, will es das machen? Will es das Auslandssemester machen? Will es diese Uni machen, wo Studiengebühren zahlen muss? Ich glaube, dass man denen auch diese Verantwortung dann übergibt und sie dann in dem Rahmen freie Entscheidungen treffen können. Natürlich ist es ihr Geld und sie dürfen damit machen, was sie wollen, theoretisch.
Aber du hast ja als Eltern auch mit 18 immer noch einen Einfluss. Einen gesunden Einfluss. Und wenn du die irgendwie bis dahin begleitet hast und denen gezeigt hast, hey, guck mal, du kannst auch auf dem Flohmarkt verkaufen, deine Sachen verkaufen, du kannst bei Kleinanzeigen irgendwas verkaufen, dir davon was Neues holen.
Wasserflaschen auf dem Spielplatz erkaufen, solche Sachen. So was muss man viel mehr machen und ich glaube auch viel mehr mit Mädchen. Ja, leider Gottes. Wir müssen leider dort doppelt arbeiten. Ja, doppelt, wirklich. Ich glaube, das kann auch Spaß machen, dass man denkt, hey, guck mal, ich teste das jetzt mal. Mal gucken, wie mein Kind das aufnimmt.
Ich finde es ganz toll. Ich muss auf jeden Fall gleich anfangen. Wir sind schon weit über der Zeit, deswegen würde ich jetzt, nee, ich finde es ganz toll. Es ist wundervoll. Wir machen zum Ende immer so Hot Takes. Ja. Also vielleicht hast du ja Lust, uns nochmal zum Ende Wix Hot Takes zum Thema Geld zu geben.
Kannst du ganz frei, aber einfach so nochmal fünf spicy Tipps, damit unsere Hörerinnen nochmal was mitnehmen. Ja, also jetzt basierend auf dieser Folge würde ich sagen, Nummer eins, anfangen. Anfangen, anfangen, anfangen. Auch mit kleineren Mitträgen. Es ist egal, findet erstmal Vertrauen, guckt erstmal, dass es hochgeht, dass eure Zahlen dann Plus sind oder was auch immer.
Keine Angst, Fehler zu machen. Wir alle machen Fehler. wir alle lernen daraus. Ich glaube, da darf man sich nicht zu krass verurteilen. Wenn ihr Eltern seid, versucht es besser zu machen oder euer Wissen euren Kindern weiterzugeben, denke ich. Als Frau, lasst euch nicht unterbuttern. Vertraut, seid nicht so naiv.
Naiv ist ein böses Wort, finde ich. Aber vertraut auf euch selber in dem Sinne, dass ihr euch selbst auch eine Sicherheit schafft, dass ihr unabhängig bleibt. Traut euch, Themen anzusprechen mit eurem Partner. Am Ende seid ihr ja eine gemeinsame Entity. Was haben wir denn noch gesprochen? Kinderwunsch, ach so. Ich glaube, das ist eher mein Hot Take aus deinem Learning, dass man auch nicht alles so absolut sieht, dass man irgendwie so sagt, okay, mein Leben ist jetzt zu Ende.
Sondern eher so denkt, guck mal, ich mache jetzt weiter, so wie es ist. Ich denke positiv. In diese Richtung. Immer schön, denke positiv, denke positiv. Ich weiß, in dem Moment geht das nicht. Aber ich glaube, dass man so ein bisschen so ein Urvertrauen hat, dass alles irgendwie gut wird. Die Zeit nutzen. Genau, Zeit nutzen.
Für so tolle Dinge, die man machen kann. Ich weiß ja selber, in dem Moment haben mir das auch alle gesagt und man kann es oft nicht. Also ich glaube, so eine Mischung aus Akzeptanz und trotzdem versuchen wir es bestens daraus zu machen. Ja, genau. Und auch eines Tages glaube ich, jede Frau mit Kinderwunsch, wir gucken jetzt unsere Kinder an, die wären ja jetzt nicht da, wenn es früher geklappt hätte.
Dann wären es andere geworden. Aber wir sind froh, dass es genau die sind und jetzt auch im Nachhinein denke ich mir, ich weiß nicht, es dir geht so, ach, anderthalb Jahre. Ja, ja, ja. Das ist mir jetzt total egal. Genau. Ich denke gar nicht mehr drüber nach. Genau. Oder? Nee. Nee, also zumindest vergisst man viele schnell. Ja, ja, vergisst man verdrängt. Geburt, sag ich mal.
Gut, Vic, ich danke dir für diese tolle Folge. Es war ganz toll mit dir. Ja, ich freue mich. Wir verlinken natürlich deine Accounts alle auch mit der Toonie-Box, wenn du irgendwas verlinken magst, in den Show Notes. Und ja, bis dann. Ciao. Der Mutterpater mit Leo und Luisa Bis zum nächsten Mal!