Der SPORT1 DOPPELPASS· Folge 247

SPORT1 Doppelpass vom 26.04.2026 mit Felix Magath, Patrick Ittrich & Stefan Effenberg

Sonntag, 26. April 2026 · 1 h 58

MP3

Shownotes

Für alle, die den SPORT1 Doppelpass verpasst haben: Hier gibt es jeden Sonntag die neue Folge des Doppelpass zum Nachhören als Podcast.

In der aktuellen Folge sind die Gäste: Felix Magath (Trainer-Legende), Patrick Ittrich (DFB-Schiedsrichter), Florian Plettenberg (Sky-Moderator und Reporter) sowie die SPORT1-Experten Alfred Draxler und Stefan Effenberg.

In der neuen Folge des Doppelpass diskutieren sie unter anderem über die Themen:
• – Der Bayern-Wahnsinn in Mainz
• – Der Abstiegskampf – und Magaths Blick auf Wolfsburg
• – Patrick Ittrich und die Schiedsrichter-Diskussionen
• – Die Bayern vor dem Champions-League-Halbfinale

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Na dann, einen wunderschönen Sonntagmorgen und reinspaziert zum Doppelpass aus München, aus dem R.V. Sonst kriege ich wieder Ärger mit unserem Regisseur, wenn wir nicht schön dastehen. Wollen wir nicht. Gibt es eine Beziehung zwischen euch, irgendwelche Erlebnisse in deiner Karriere mit Felix Maggert gehabt?

Ich würde sagen, nein. Außer, dass ich Bernd Hollerbach gut kenne, weil er immer vorgeschickt wurde, als Felix ein Trainer war. Ja, das war sein Gutredner. Ja, ich weiß, deswegen. Also die Beziehung, die kenne ich ganz gut, weil Felix sich immer zurückgehalten hat. Aber sonst, außer, dass ich aus Hamburg komme und natürlich auch deine Hamburger Vergangenheit da ist, Es ist eigentlich gar nicht so groß. Und umgekehrt?

Das würde ich genauso bestätigen. So war das dann. Okay, also da gibt es keine Vorgeschichte. Da sind wir froh. Das ist gut für die Sendung. Es ist sozusagen unbelastet, geht ihr in diese Sendung. Wir freuen uns sehr, dass ihr beide da seid. Und ich möchte gerne unsere weiteren Gäste begrüßen. Ja, auch Ihnen allen zu Hause einen wunderschönen guten Morgen.

Bei der Frage der Woche, da dreht es sich in diesem Fall bei uns um den FC Bayern München. Sie marschieren, marschieren, marschieren und dürften mittlerweile auch dem letzten Bayern-Gegner imponiert haben. Sie drehen auf völlig irrwitzige Art und Weise einen vermeintlich sehr hohen Rückstand, gerade gestern erst wieder gesehen, wird auch nachher noch großes Thema sein hier bei uns.

Sie jagen einen Rekord nach dem anderen und sie tanzen ja auch weiterhin auf drei Hochzeiten. Und da werfen wir jetzt schon den Weg voraus auf den kommenden Dienstag. Halbfinal-Hinspiel gegen Paris Saint-Germain. Wie sieht es danach aus, nach diesen beiden Spielen? Was sagen Sie? Lebt dann der Trippeltraum der Bayern auch noch weiter nach Paris?

Zwei Antwortmöglichkeiten. Entweder Sie sagen ja, selbst Paris kann die Bayern nicht stoppen. Oder B, nein, PSG wird Bayerns Traum platzen lassen. Diskutieren Sie mit uns am Doperfon unter der 01379 011 011. Das ist ein sehr guter Mann. Danke, Katharina. Mitmachen gerne. Wir haben festgestellt, zwischen Magath und Ittrich alles fein.

Ich weiß nicht, wie zwischen Ittrich und Draxler das ist. Beim letzten Aufeinandertreffen war es nicht in Person, sondern du warst zugeschaltet. Da war Patrick streng. Aber sehen Sie doch selbst. Stopp, stopp, stopp. Hallo? Ja. Stopp, stopp, stopp. Nichts verdrehen. Ich habe nichts verdreht. Sie haben gesagt, Sie haben das gehört. Ich habe gesagt, ich habe gesagt, ich habe, nein, stopp.

Nichts verdrehen. Ich habe gesagt, als erstes habe ich gesagt, der Spieler spielt den Ball. Das zweite, da haut einer mit 300 kmh, versucht er den Ball zu treffen, trifft ihn nicht. Und dann sehe ich einen Kontakt und dann höre ich ihn auch noch. Das ist die Reihenfolge und keine andere. Ich bin gespannt, wie oft der Zeigefinger kommt heute. Alfred, es tut mir leid. Aber was ich gesagt habe, wurde jetzt nicht gezeigt.

Ja, das ist, wir wollten dich schützen, von zu sagen. Also ich freue mich, dass ihr alle da seid. Ich glaube, wir werden eine schöne Sendung haben und gucken zunächst auf die Bayern. Das war ja echt irre. 0 zu 3 zur Pause zurückgelegen und dann Qualität eingewechselt und das Ding gedreht am Ende. 4 zu 3 in Mainz. Michael Birk.

Wenn du einen Sieg in Mainz fast ausgelassener feierst als die Meisterschaft. Bayerns verrücktes 4 zu 3 nach 0 zu 3 Pausenrückstand, es sagt viel aus über diese Mannschaft. Wir haben gejubelt, als ob das ein Relegationsspiel war und wir haben uns gerettet und ich liebe das. Also muss ich ehrlich sagen, einfach die Mentalität.

Dabei die erste Hälfte, eine zum Vergessen. Die großen Stars für PSG geschont. Bayerns zweiter Anzug, 45 Minuten lang überfordert. Es war einfach falsch gelaufen in der ersten Halbzeit, alles. Doch dann schlagen die Münchner Mentalitätsmonster zu. Michael Olyse, Jamal Mouziala, Harry Kane und Co. Drehen innerhalb von nur 30 Minuten die Partie. Schon in Freiburg hatten die Bayern aus einem 0 zu 2 ein 3 zu 2 gemacht. Nun erneut ein Sieg des Willens, der das Team in den wichtigsten Wochen der Saison entscheidend beflügeln könnte.

Für uns nicht das erste Mal heute und das gibt uns diese Glaube, dass es irgendwann immer da ist. Ob du alles gewinnst, wahrscheinlich nicht, aber vielleicht. Du musst erst dieses Glaube haben und das ist für mich die Basis. Diese Bayern hören nie auf, an sich zu glauben. Wer solche Spiele gewinnt, braucht PSG nicht zu fürchten.

Stefan, wie wichtig könnte dieses gedrehte Spiel werden für die Mentalität, für die Einstellung, für das Selbstbewusstsein, für das Paris-Duell oder für die Paris-Duelle? Oft sagt man ja, wenn einer 3-0 zurückliegt oder überhaupt zurückliegt und der Gegner dreht das Spiel noch, spricht für die Moral.

Hier spricht das für die Qualität, die Sie denn eingewechselt haben in der zweiten Halbzeit. Siege sind immer wichtig, es ist immer ein gutes Gefühl, um in dieses Spiel am Dienstag zu gehen. PSG. Ich glaube auch dieses Halbfinale. Siege sind immer wichtig. Da haben wir schon drei Euro für unser Schweinchen. Wir können nicht früh in Gesamtfahrt.

Jetzt philosophierst du einmal und schon musst du lösen. Ich sag nichts. Ich hab meine Kohle, die für dich auch noch hingelegt. Ja, ja. Aber du musst mich nicht unterbrechen, du kannst das auch danach sagen. Ich habe nur den Finger gehoben. Das haben wir ja gelernt, dass es das bewährt hat. Ich glaube, auch das Pokal-Halbfinale in Leverkusen ist enorm wichtig, um jetzt wirklich in die entscheidende Phase zu gehen, alles entscheidende Phase zu gehen, mit einem guten Gefühl.

Du bist so unbezwingbar gefühlt, auch wenn du 3-0 zurückliegst. Du kannst so ein Spiel drehen, das ist immer gut für so eine Mannschaft, jetzt gegen PSG. Wird aber nicht einfach, aber da reden wir nachher drüber. Aber Siege sind immer wunderschön. 3 Euro. Das war schon abgedeckt. Also es ist okay. Ist das eigentlich aus Trainersicht kritisierbar, dass Kompany so stark rotiert hat?

Hättest du das auch so gemacht, Felix? Waren acht andere Spieler im Vergleich zum letzten Spiel drin? Gut, wenn wir jetzt allgemein über Fußball reden, muss ich sagen, ich halte nicht viel vom Rotieren. Bei Bayern funktioniert das jetzt. Bei Bayern funktioniert jetzt ja alles. Sowas haben wir, glaube ich, noch die gesehen hier im deutschen Fußball.

Auch die Bayern waren schon viel harmonischer als in den letzten drei Jahren. Aber so, dass so alles funktioniert, das hatten wir vor zwei, drei Jahren nur bei Bayer Leverkusen. Er konnte ja auch machen, was er wollte und alles hat geklappt und haben dann noch in der 94-Minuten-Tor geschossen und alle waren glücklich.

Also so ist das jetzt auch. Nur, ich bin dann jetzt auch wieder auf Stefans Seite, das ist jetzt wunderbar, nur wird diese Situation nicht ewig anhalten. Und wir werden es dann am nächsten Champions-League-Spieltag sehen, wie es dann weitergeht. Weil wenn wir drauf schauen auf die Startaufstellung der Bayern in Mainz, so schlecht sieht das dann auch nicht aus, ehrlicherweise.

Ja, es ist beeindruckend. Ich lag hier mit einer Prognose völlig falsch zu Saisonbeginn. Wenn Uli Hoeneß jetzt zuschaut, sorry Uli, hat er ja im Podcast auch schon zwei, dreimal gesagt. Das macht ihm ja Spaß, dass er mich da kritisiert, weil ich gesagt habe, der Kader sei zu dünn für die großen Ziele.

Aber der Hunger ist da bei dieser Mannschaft. Und es ist beeindruckend zu sehen, dass ganz viele verschiedene Mechanismen funktionieren. Und ich weiß, Alfred ist ja, glaube ich, ein Systemkritiker von Niklas Jackson. Aber ich bin es nicht. Und ich finde, Niklas Jackson ist beispielsweise jemand aus Reihe 2.

Der maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass vieles funktioniert, was auch von der Bank kommt. Und die Bayern gehen ausgeruht jetzt in das PSG-Spiel. Ich möchte aber auch daran erinnern, dass Quaraz, Gellia, Duey und Dembely gestern geschont wurden. Das wird ein geiles Spiel. Aber die zweite Reihe von Bayern scheint besser zu sein als mancher Bundesligist.

Auf PSG schauen wir gleich noch. Aber ich meine, es hätte ja auch wirklich in die Hose gehen können. Du verlierst dann so ein Spiel in Mainz. Hat das dann gar keine Auswirkung auf die Ziele, die danach kommen? Naja, sie haben ja nicht verloren. Das ist ja nur, was Felix gerade sagt. Sie können ja machen, was sie wollen, am Ende sind sie da und gewinnen.

Und das ist ja das Entscheidende. Es ist ja nicht nur diese totale Dominanz der Bayern, es gibt ja noch ein Phänomen, was mir auffällt. Wir haben ja über viele Jahre, gab es immer 50 Prozent der Fußballfans, die Bayern eher gehasst oder nicht gemocht haben. Da ging es um Bayern-Dusel und die kaufen alle weg.

Und es gab ja auch ein paar Spieler, nehme ich Effe ausdrücklich aus, die nicht so ganz sympathisch waren und so weiter. Und heute, diese Mannschaft, die jetzt da aufläuft, ist nicht nur gut. Dieses Bayern-Dusel und das ganze Gerede ist völlig vorbei. Man muss diese Mannschaft sympathisch, toll und gut finden. Würdest du sagen, es ist nicht mehr 50-50, sondern die Ablehnung nimmt ab?

Ja, zumindest ist sie verstummt, weil es gibt keinen Grund mehr. Diese Mannschaft ist nicht nur gut, sie ist auch sympathisch und vertritt den deutschen Fußball in Europa, wie es besser nicht geht. Und deswegen drücken, glaube ich, diesmal alle Bayern die Daumen gegen Paris. Hat aber auch viel mit dem Kakadu zu tun.

Also ich finde, dass der Kakadu die Bayern tatsächlich sehr sympathisch und nahbar macht. Genau. Doch, das meine ich im Ernst. Früher haben sich die Bayern mit Weizenbier übergossen. Das fand irgendwie die Hälfte cool. Die anderen fanden es snobby. Und jetzt ist es der Kakadu, der weiß gar nicht, was er da ist.

Es wird nach dem letzten Bundesligaspiel gegen Köln auch wieder passieren, dass sie sich die Weizengläser im Kopf gießen. Wir haben ja auch so einen Mann in der ersten Reihe sitzen mit dem Kakadu drauf. Er hat das T-Shirt an. Jetzt lacht er gerade ein bisschen. Deswegen hüpft der Kakadu. Da, guck. Aber Stefan, lass uns mal reinschauen ins Spiel. Also die erste Hälfte, die war schon zum Vergessen.

Wir können ja gerade die drei Mainzer Tore relativ schnell abhandeln. Du hast ja gesagt, acht neue Leute, die Abläufe können ja gar nicht stimmen und passen. Das ist doch ganz normal, wenn du so viel dann rotierst oder wechselst. Wir wollen jetzt hier nicht eine Fehlerkette aufzeigen. Sie waren überhaupt nicht im Spiel drin. Mainz war giftig, Mainz war gallig, Mainz wollte unbedingt.

Hier kann man drüber reden über die Vorsitzabwehr. Guerreiro geht nicht in den Zweikampf, verlässt sich eher auf den anderen. Ja, das war so, wie Kompany eigentlich gesagt hat, eine Halbzeit wirklich zum Vergessen. Aber sie haben reagiert in der zweiten Halbzeit und das spricht auch irgendwie für den FC Bayern. Komm, dann gehen wir mal weiter.

Nach der Zeitlupe auf das 2 zu 0, das war dann Nebel. Da gab es auch, glaube ich, wenn ich mich recht erinnere, nochmal einen Fehler, der vorausging bei den Bayern. Ein Ballverlust. Ja, das sind die einfache Dinge, den Ball an- und mitnehmen. Wieder Guerreiro, ne? Die verlierte ihn in seiner Bewegung, hat dann das Tempo auch nicht wirklich, um nochmal mit zurückzumarschieren.

Amire macht das gut in dem Abschluss, aber entscheidend war natürlich, dass Nebel wirklich komplett durchläuft. Fällt ihm vor die Füße, macht ihn rein. Ich glaube, da mussten sich die Bayern mal kurz schütteln. Ja, und vor der Pause dann noch das dritte Tor, 45 plus 2 durch. Felix, verständlich, dass das in dieser Konstellation mit vielen Neuen, wo die Abläufe nicht so sind, so auch mal in die Hose gehen kann, so eine Halbzeit?

Oder darf das dem FC Bayern trotzdem eigentlich so nicht passieren? Ja, aber das hat jetzt ja wenig mit Taktik zu tun. Das hat ja mit der Situation vom FC Bayern München zu tun. Und das hat damit zu tun, dass man halt auch gefeiert hat. Das ist ja legitim und das war richtig. Und die sind ja mit sich und der ganzen Welt völlig zufrieden.

Und diese Zufriedenheit äußert sich dann halt auch, man sieht es ja auch im Fernsehen, halt darin, dass halt man nicht ganz so viel läuft, wie man eigentlich könnte, sondern halt immer glaubt, das macht schon der andere und nimm du, ich habe ihn sicher. Und insofern hat man eben einen Gegner gehabt, der sich nie versteckt hat, sondern der nach vorne marschiert ist.

Und die sind dann immer unangenehm für den FC Bayern, das sind wir mal gewesen. Und so auch heute dann in der ersten Halbzeit. Das Erstaunliche ist aber, dass man innerhalb von 45 Minuten dann so eine Partie völlig gedreht hat. Das ist ja neu und das ist einmalig, finde ich. Stefan, nimm du ihn, ich habe ihn sicher, sind das 3 Euro? Oder würdest du sagen, das können wir Felix durchgehen lassen? Nein, das lassen wir durchgehen.

Das lassen wir durchgehen? Ja. Okay, lassen wir durchgehen. Wenn du mal als Schiri bei diesen Zauberbayern, Wenn der Zirkus wieder in der Stadt, das zweite Hälfte, wenn du da auf dem Feld stehst, Wie viel Bewunderung hast du dann für diese Jungs, für diese individuellen Fähigkeiten? Also man vergisst ja oft, dass Schiedsrichter ja auch irgendwann mal Fußball gespielt haben. Ich wollte das nochmal betonen.

Also natürlich schaut man da auch als Fußballer gerne drauf. Das gilt jetzt nicht nur für die Bayern. Wenn du tolle Spiele hast, dann versuchst du das schon irgendwie mitzunehmen. Vielleicht darf ich eine kleine Anekdote erzählen. Ich habe Köln gegen Bayern München gefiffen. Das war, glaube ich, das letzte Spiel der Hinrunde im Januar.

Und nach dem Spiel ist Vincent Kompany zu mir gekommen und hat gesagt, ich hätte sehr gut trainiert im Winter, weil ich die Laufwege zugemacht habe von denen. Habe ich gesagt, er soll bitte mal eine Mail schreiben an die sportliche Leitung, wegen meiner Laufauswertung, das wäre ganz gut. Aber nein, man merkt, dass dieser Wille nach Sieg, nach taktischen Finessen, nach jeder Möglichkeit, das Spiel zu gewinnen, einfach da ist.

Also das spürst du auf dem Platz, das spürst du mit den Spielern im Umgang, dass alles versucht wird, dieses Spiel zu gewinnen. Und ich rede das nicht von Unfällen, also ich meine generell, dass alles versucht wird, dieses Spiel zu gewinnen. Und das, finde ich, merkt man als Schiedsrichter und zeichnet sicherlich auch, dann diesen enormen Ehrgeiz aus, den sie dann auch versprüht haben in der zweiten Halbzeit.

Aber als Spieler merkt man aber nicht, dass die Schiedsrichter auch noch Fußball gespielt hat. Das ist ein Schiedsrichter-Thema. Zum Schiedsrichter-Thema kommen wir gleich noch. Aber er hatte auch 3 Kreuzball-Grisse. Gucken wir auf diese 4 Tore der Bayern. Die dann 3-mal wirklich, gewechselt haben und einfach dann eine andere Qualität haben, aber du musst ja trotzdem auch den Willen haben, dann so ein Spiel drehen zu wollen und diese Meter zu gehen. Das ist schon beeindruckend, für mich zumindest.

Wie siehst du das? Du hast die Qualität ja eingewechselt, dann mit Elyse, mit Kane, Musiala Kamau noch, die machen halt dann den Unterschied. Und wenn sie bereit sind, dann auch wirklich ein paar Meter zu gehen, das haben sie ja gezeigt in der zweiten Halbzeit, dann haben sie einfach die Qualität, das Spiel zu drehen.

Hier in der Szene jetzt Elyse, der eben der Öffner war für Leimer. Jackson steht natürlich da komplett ungedeckt. Jackson steht blank. Ich weiß nicht, ob man ihn halten kann. Aber ist ja egal, der hat ihn reingemacht. Egal, egal ist es nicht. Dann weißt du natürlich als Mainzer, jetzt kommt die nächste Welle.

Dann kommen ja Wellen auf dich zu. Und das zu verteidigen mit der Qualität Bayern, dann hat in der Offensive das verdammt schwer. Und wer für diesen Wellengang ziemlich verantwortlich ist bei den Bayern, ist Michael Ulysses gerade. Also was der so spielt, was der so zaubert, so ein Ding dann in den Knick zu setzen, das ist schon unglaublich.

Also dass das ein Traumtransfer war, dass der die Fantasie vieler Vereine weckt, ist ja auch logisch. Ist schon sehr stark. Ich habe ehrlicherweise so ein Gesamtpaket von überraschendem Transfer, Entwicklung binnen kurzer Zeit, hin zu solchen Aktionen, bei den Bayern habe ich noch nie erlebt. Das ist ein Spieler, der war auf einmal da und hat sofort funktioniert, ist jetzt, obwohl er nie spricht, ein Anwärter auf dem Ballon d'Or.

Die Aktion ist einstudiert, das trainiert er regelmäßig. Max Eberl hat es dieser Tage auch noch mal bestätigt, der spielt so kompliziert Fußball, den kannst du nicht greifen. Früher haben wir ja immer überlegt, wie kannst du den Robben stoppen? Der hat ja einen ähnlichen Move, aber Ulysses hebt diesen Move, dieses Inverse reinziehen mit diesem linken Fuß.

Ulysses spielt momentan auf einem anderen Level Fußballer als viele andere Fußballer. Herr Bernsson-Compagny hat sich auch dazu geäußert, wie hoch Ulisses selber die Latte gelegt hat und so hat sich das angehört. Michael hat jetzt fast die Latte so hoch gemacht, dass ich fast enttäuscht wäre, wenn dieser Ball nicht reingegangen wäre. Und das ist total absurd.

Das darf nicht reingehen, das darf nicht normal sein, aber das ist, was er jetzt gemacht hat für uns. Und ich hoffe, dass es so weitergeht und dass er sich weiterentwickelt. Und natürlich kommen jetzt diese Spiele in die Champions League und in diesem Moment hat er diese Saison auch viel gezeigt und hoffentlich noch weiter so.

Felix, bist du auch so beeindruckt von Michael Ulisse? Ich bin auch beeindruckt, weil zu Beginn der Saison habe ich tatsächlich nicht so viel von ihm gehalten. Ich habe nicht geglaubt, dass er sich in der Spitze durchsetzen würde. Ich habe gedacht, gut, er spielt bei den Bayern. Die Bayern haben mit Abstand die besten Mannschaften.

Warum hattest du so eine Skepsis? Ja, weil es bei ihm so leicht aussieht. Ach so. Das sieht ja nicht angestrengt aus. Alles, was er macht, sieht so aus wie im Training. Und von daher, das sind aber dann auch die ganz, ganz außergewöhnlichen Spieler. Wir erinnern uns dunkel an Franz Beckenbauer. Da sah das ja auch immer so aus, als wäre er auf dem Trainingsplatz.

Und das ist bei ihm halt auch so. Aber er ist halt auch nicht nur spielerisch gut, sondern er versteht auch, obwohl er so ein guter Techniker ist und halt fast nur technisch spielt, versteht er aber auch seinen Körper einzusetzen. Er spielt auch mit Körper und deswegen setzt er sich auch durch und nicht nur spielerisch.

Und von daher ist das ein kompletter Spieler. Wie siehst du den Vergleich zu Lamin Jamal von Barcelona, der Spanier? Viele sagen, da gibt es Ähnlichkeiten. Es wäre vielleicht noch die beiden, die diesen Move am besten können in Europa, dieses nach innen ziehen, mit links abschließen. Ist der Vergleich statthaft?

Man kann immer wieder Gemeinsamkeiten und Gegensätzlichkeiten finden, wenn man etwas vergleicht. Insofern findet man natürlich auch bei den beiden Gemeinsamkeiten. Aber dennoch spielt er ja aus meiner Sicht jetzt bei den Bayern eine Rolle, dass er nicht nur abschließt, also Tore macht, wie wir es jetzt gesehen haben, sondern eben auch andere zum Torabschluss bringt, also vorbereitet.

Das habe ich jetzt bei Jamal wieder verfolgt. Ich hatte jede Woche nicht so in Erinnerung. Stefan, Bastian Schweinsteiger hat gesagt, Ulysses ist besser. Wie siehst du das? Ja, würde ich auch fast sagen. Stand heute auf jeden Fall. Ich glaube, diese Kombination für Ulyse ist sehr wichtig, dass er entweder Leimer im Rücken hat oder Stanisic. Viele vergessen das.

Und die finden nicht so diese Beachtung in diesem Bayern-Spiel. Weil wir reden oft über die Offensive, über Harry Kane, über Dias. Jetzt darum die defensive Absicherung oder auch das Überlaufen? Nein, genau. Das muss harmonieren. Wir erinnern uns an Robben und Ribery damals bei Bayern München. Herausragend im Spiel nach vorne in der Offensive. Sie waren aber noch nicht in der Weltspitze, weil sie es damals noch nicht verstanden haben, auch mit zurückzuarbeiten.

Liese geht die Wege mit zurück und arbeitet für die Defensive auch mit. Und das ist so ein Schlüssel dann. Und wenn das dann zusammenkommt, dass die beiden dann auch harmonieren und sich auch verstehen, ob es jetzt Leimer ist oder Stanisic, das macht den Offensiven ja nochmal stärker. Also das ist ein enormer Schlüssel für den FC Bayern, diese Außenbahn Kurze Frage zur Zukunft von Ulysses.

Er hat einen langen Vertrag bei Bayern, aber die Summen, die möglicherweise für ihn mal auf den Tisch gelegt werden oder die Begehrlichkeiten sind ja groß. Ich bin immer kein Freund von dem Wort unverkäuflich. Das Wort unverkäuflich wird bei Ulysses jetzt frequentiert genutzt. Kein Spieler der Welt ist unverkäuflich.

Felix Maggat hat früher angerufen, als er bei Schalke war oder bei Wolfsburg, da hat er hingeblättert, was er wollte. Da haben die Vereine aufgezuckt. Und wenn irgendwann mal ein Verein auf die Idee kommt, vielleicht 250 Millionen Euro zu zahlen für Ulyssi, dann wird sich der Herr Eber, der Herr Freund und auch der Herr Hoeneß mit Sicherheit mal an der Sebener Straße zumindest mal treffen.

Diese Angebote sind aber nicht da. Insofern ist das ja eine kleine Blockade, um auch die anderen so ein bisschen abzuwehren. Aber Stand jetzt bleibt er zu 100 Prozent. Er hat keine Ausstiegsklausel. Die Bayern werden eher den Vertrag verlängern, das Gehalt anpassen und einen Halbsatz, den siehst du ja nie in der Stadt. In keinem Café, in keinem Restaurant, der fährt nach dem Stadion nach Hause, keiner weiß, wo er hinfährt. Da kommt er zum Training wieder.

Ulisse ist der größte Geist, den es jemals in der Vereinsgeschichte gegeben hat. Aber das macht ihn so besonders. Der ist fokussiert ohne Ende. Und was mir immer auffällt, der wird gefoult, getreten, gezerrt. Der beschwert sich nie. Der steht auf und spielt weiter. Achte ich jedes Mal drauf. Ich weiß nicht, ob du... Jetzt überlegt er gerade.

Ich muss kurz überlegen, ich habe ja die Bayern zweimal gepfiffen. Ich weiß nicht, ob der gefault wurde, weil der so schnell ist. Das kann natürlich auch sein. Ja, ja, ja. Katharina, wie war denn die Reaktionen so bei den Fußballfans auf diese irre Aufholjagd der Bayern? So richtig kann es eigentlich keiner glauben, was die Jungs da so immer wieder hinlegen.

Also das wiederholt sich ja und wiederholt sich. Ich habe es vorhin ja auch gesagt, sie marschieren und marschieren. Und genau das wird halt auch gewürdigt. Wir gucken mal zusammen auf ein paar Reaktionen, die es ganz treffend formulieren, wie ich finde. Unter anderem haben wir hier rechts stehen, Kompanie in der Halbzeitpause dann so, Jungs, jetzt spielt mal auf Ernst.

Also hier unten haben wir ja auch nochmal das Halbzeitergebnis 0-3, legen sie da noch zurück und dann am Ende war es ja dieses 4-3 aus ihrer Sicht. Oder weiter, ganz hier unten schreibt jemand, die Avengers wurden zur Halbzeit eingewechselt und haben das Gleichgewicht dann wieder hergestellt. Ja, also so kann man es dann auch formulieren.

Ein paar Jungs, die übrigens ja nicht mit nach Mainz gereist sind, verletzungsbedingt momentan ja noch warten müssen. Karl und Bischof nämlich, die wurden anderweitig gesichtet und zwar bei den Bayern-Frauen. Gestern am frühen Abend waren die nämlich gefordert in der Allianz Arena hier in München im Champions League Hinspiel im Halbfinale gegen Barcelona.

Und da haben sie sich ablichten lassen mit den Mädels Damjanovic, Alara, Oberdorf, Sadrazil und das Outfit von Karl. Das war sehr gut. In diesem Fall hat es auch wieder ein paar Kommentare abbekommen. Positive Kommentare. Es hat dazu geführt, dass Reaktionen hervorgerufen wurden. Ja, absolut. Wir haben auch nachgeschaut, ist ein Outfit, was sich auch durchschnittsverdient.

Was? Er verträgt das auch. Er verträgt das auch. Du trägst das auch. Du hast die Hose vom Bischof an, aber dir steht es. Du hast wirklich einen guten Style heute. Er hat die Hose von mir. So sieht es nämlich mal aus. Wir machen gleich weiter hier im Doppelpass, gucken natürlich noch auf diese Aufholjagd der Bayern. Am Ende war es dann Harry Kane, der in der 83.

Minute das 4 zu 3 für die Bayern erzielt hat. Und wir schauen nach unten in der Tabelle. Wolfsburg hat gestern echt was liegen lassen gegen Gladbach. Felix war selber im Stadion, hat das nutzt. Auch dabei. Und wir waren, bevor wir Richtung Abstiegskampf schauen, Richtung Wolfsburg, ja, bei den Bayern, bei dieser zweiten Hälfte.

Und da ein Bild, Alfred, als Urs Fischer auf der Bank saß, bei Mainz. Zurückgelehnt, lächelnd, leicht den Kopf schüttelnd. Das war so, was soll man machen? Also das sind halt die Harlem Globetrotters, der Zirkus ist in der Stadt, was auch immer. Da gab es auch so ein Lächeln und das war auch ein bisschen Bewunderung dabei, muss man sagen.

Also er saß da ohne Chance und hat das, glaube ich, bewundert. Und auch wie er danach mit Kompanie vom Platz gegangen ist, glaube ich, waren ähnliche Gespräche auch. Ich hatte auch den Eindruck, das war einfach bemerkenswert, was die Bayern gemacht haben. 3 zu 3 war Musiala. Stefan, er hat das Ding vorbereitet, dann auch durchgelaufen, über die Linie gedrückt.

Ich hatte das Gefühl, es bedeutet ihm eine ganze Menge, dass jetzt die positiven Erlebnisse mehr und mehr werden. Jedes Erfolgserlebnis wird ihn auf das nächste Level bringen nach dieser langen und schweren Verletzung. Das sind einfach nur Glücksgefühle für ihn, auf einen langen und harten Weg wieder zurückzukommen.

Für ihn natürlich in dieser Phase jetzt vielleicht auch wichtig, dass Gnabry ausfällt und er mehr und mehr jetzt auch gesetzt und gestellt werden muss. Aber solche Momente, die sind enorm wichtig für Musiala. Er ist ein junger Spieler, ist noch in so einer Lernphase. Das sind eigentlich pure Glücksgefühle für ihn.

Und da auch Michael Ulyse wieder beteiligt, in dem Fall mit dem rechten Fuß, die Hereingabe und das 3 zu 3. Und dann war es irgendwie fast zwangsläufig, dass die Bayern noch eins machen, oder? Ja, da sind wir wieder bei der Mentalität. Aber wenn du Harry Kane hast, der für mich der Anwärter ist auf dem Ballon d'Or-Titel, weil es für mich aktuell keinen größeren Fußballer auf der Welt gibt als Harry Kane im Gesamtpaket, der es auch einfach verdient hat, egal ob die Bayern Champions League Sieger werden oder nicht, dann kannst du so ein Spiel drehen.

Aber auch geschuldete Tatsache, das geht mir ein bisschen unter, einer sehr außergewöhnlichen Halbzeitansprache von Massa & Compagnie. Was war da? Was sind deine Informationen, was er da gesagt hat? Ich habe es nur gehört, es war deutlicher. Aus der Kabine hat mir jemand bestätigt, dass es eine sehr kurze, sehr emotionale, also er muss richtig geschrien haben, es muss eine richtig laute Ansprache gewesen sein, nichts Inhaltliches, also keine Videoanalysen, kein iPad, kein gar nichts, der ist rein, hat geschrien, hat an die Ehre appelliert, hat gesagt, Leute, ich will hier das Spiel gewinnen.

Ich will nicht unentschieden spielen, ich will, dass wir das Spiel drehen. Und dann sind sie wieder rausmarschiert. Das ist ja auch, glaube ich, sein Credo. Er möchte zumindest immer, dass sie alles geben, dass sie laufen, dass sie gierig sind. Und das zeigt die Mannschaft meistens über 90 Minuten. Gestern eben dann über 45 Minuten nach dieser Ansprache.

Naja, was soll ich jetzt sagen? Was du denkst. Ich muss euch dann wieder ein bisschen runterholen. Das ist alles ganz gut. Und dass er geschrien hat, freut mich. Das freut mich? Ja, weil ich habe auch immer geschrien. Prima. Fast nicht mehr. Insofern hat er es ja ganz richtig gemacht und hat eher den Grundstein dafür gelegt, dass die Spieler dann das auf dem Platz anschließend umgesetzt haben.

Und bei aller Euphorie und wie gesagt, aller Harmonie und es ist alles gut so. Also kann ich jetzt nie umhin, wenn ich das sehe, zu sagen. Ein bisschen hat der gegenseitige Torhüter mitgeholfen. Ja, das ist richtig. Vor allem beim 4 zu 3, also beim Siegtreffen. Sonst wäre es halt nur 3 zu 3 ausgegangen. Felix, darf ich dich bitten, das Geld nicht wie so ein Pokerspieler.

Das kommt über die Mikrofone so laut rüber. Ich nehme es dir auch nicht weg, wenn du es dahin tust. Da bin ich mir nicht sicher. Ich habe schon, die Langfinger kommen schon. Nein, aber dieses deutlich werden in der Pause, laut werden, Ist das ein Mittel, was man sehr dosiert einsetzen muss? Du hast ja gerade fälschlicherweise gesagt, ich habe immer geschrien.

Das stimmt natürlich nicht. Aber alleine dadurch, ich habe festgestellt, wenn du in die Pause gehst und die Mannschaft hat gut gespielt, dann gibt es ja eigentlich keinen Kritikpunkt. Und wenn du dann in der Halbzeitpause in einem normalen Ton sagst, das haben wir jetzt gut gemacht und das war klasse und mach weiter so Und jetzt am Anfang müsst ihr die ersten Minuten nie nachlassen.

Und wenn du das in einem normalen Tonfall sagst, sind alle zufrieden, alle sind glücklich, die gehen dann raus. Und in der ganzen Zufriedenheit vergessen sie dann, dass es noch was zu tun gibt. Und deswegen, wenn man dann laut wird, dann sind die halt wach. Es ist auch völlig egal, was man sagt. Es geht nur darum.

Die Spiele aufzuwecken, die Spiele halt klar zu machen. Wir sind mitten drin und es ist noch nicht vorbei. Und von daher, so was hat schon dann die Wirkung, wie gesehen, dass die wacher sind. Dann kommt, wie gesagt, ein Tor. Wenn man dann ein Tor macht nach 0 zu 3, dann wissen sie ja genau, weil es wird jetzt immer gelobt und wie widerstandsfähig sie werden.

Wenn du fast jedes Spiel gewinnst, dann hast du dieses Selbstbewusstsein, dass du eben nochmal ein Tor machen kannst. Und deswegen machst du dann nach dem ersten weiter und machst du das zweite. Und dann bist du ja wieder dran. Und dann weißt du auch, das geht schon. Und von daher, also das ist alles hoch zu loben.

Aber wie gesagt, für die Bundesliga reicht es. Mal sehen, wie es weitergeht. Für die Bundesliga reicht es deutlich, würde ich sagen, überdeutlich. Mal schauen, wie es bei PSG dann ausgeht. Darüber sprechen wir gleich. Und wenn es ums Wachmachen geht, das hätte man gestern irgendwie Wolfsburg auch gewünscht.

Also im Spiel gegen Gladbach, da war ein bisschen viel Schläfrigkeit teilweise. Und es war eigentlich die Möglichkeit, mit einem Dreier den Ligaverbleib ein bisschen wahrscheinlicher zu machen. war es selber dort und wir schauen... Also, ich wollte ja erst nicht zum Spiel gehen. Ich hatte eine Einladung für Freitagabend in Wolfsburg und wurde gefragt, gehst du zum Spiel? Da habe ich gesagt, nee, du lass es.

In der Situation will ich nicht. Jetzt hatten sie aber doch ziemlich gut in Berlin gewonnen. Noch eine Karte übrig. Noch eine Karte übrig für dich. Ja. Wir haben ja viele Karten. Aber in der Kurve. Ja, wollte er nicht jetzt. Ich habe ja überlegt, die haben gerade in Berlin gewonnen. Und Gladbach, Stefan, sei mir nicht böse, ist vielleicht ein schlagbarer Gegner gewesen im Moment.

Und von daher habe ich gedacht, mit diesem Sieg im Rücken denke ich, Packen die das jetzt? Weil sie haben ja noch ein schwierigeres Restprogramm. Es kommen ja noch die Duselbayern und dann noch ... Also von daher habe ich gedacht, gehst doch hin. Guckst dir das an und dann sitze ich da und denke ich nach ein paar Minuten.

Wenn meine Mannschaft so trainiert hätte, wie die da unten rumlaufen, dann hätte ich denen gesagt, du pass auf Leute, packt zusammen, Wir haben gesagt, komm, lass das sein, wir lassen das Training heute, wir kommen morgen und trainieren morgen wieder. So hat das für mich ausgesehen. Du hättest die Medizinbälle rausgeholt schon mal, oder?

Weiß ich nicht. Also das wissen wir. Nein, jedenfalls, das Überraschende war ja, dass keine Aktivität da war. Die sind ja, also hatte ich das Gefühl, mehr über den Platz geschlichen als gelaufen. Also die aggressivere Mannschaft waren die Gladbacher zu Beginn des Spiels. Die waren da, die haben gestört und die haben gleich auch zwei Wochen aufs Tor geschossen in den ersten drei Minuten, glaube ich.

Wir schauen uns das mal an. Norman Solider war unser Beobachter bei diesem Spiel Wolfsburg gegen Gladbach. Dieter Hecking ist ein kühler Rechner. Ein Heimsieg gegen Gladbach hätte im Abstiegskampf womöglich sehr geholfen. Doch so richtig rechnen konnte man damit nicht. Wolfsburg ist das schlechteste Heimteam der Bundesliga.

Kein Heimsieg in der Rückrunde und Gladbach in der ersten Halbzeit mit Chancen im Minutentakt. Der kühle Rechner bleibt trotzdem cool. Denn Gladbach hat 2026 noch nicht einmal auswärts gewonnen. Und dabei ist es auch geblieben. Beide Teams wollten den Sieg erzwingen und zwar mit allen Mitteln, aber ohne Erfolg.

Das Unentschieden bringt Gladbach ein bisschen weiter weg von der Abstiegszone und Wolfsburg ein bisschen näher an den Relegationsplatz heran. Hecking wirkt nach dem Spiel nicht geknickt. Im Gegenteil. Er kalkuliert vielleicht damit, St. Pauli am letzten Spieltag in die zweite Liga zu schicken. Keine Sorge, Hecking hat alles berechnet.

Fragen wir einfach einen Augenzeugen. Glauben Sie, dass Heckings Rechnung wirklich aufgeht, Herr Magath? Also wenn das so ist, dass man sich doch sehr verlässt auf dieses letzte Duell gegen St. Pauli, ist das nicht sehr riskant? Natürlich ist das riskant. Wieder ein Spiel, ich will nicht sagen, ein Spiel ist ein Glücksspiel.

Stefan weiß das, ein Spiel ist wie ein Finale, das kannst du immer gewinnen oder verlieren. Ich habe ja die Unberechenbarkeit des Schiedsrichters noch mit im Spiel. Und dann egal, wie du die Mannschaft vorbereitet hast. Egal, wie du die Mannschaft vorbereitet hast. Du weißt, es reicht ja. Wir hatten ja schon mal, dass ein Torhüter beim Finale aus dem 16 herausgelaufen ist, ein Gegenspieler Kontakt hatte mit dem Gegenspieler.

Und dann waren es nur noch zehn, nach zehn Minuten. Und dann verlierst du halt auch so eine Partie. Deswegen, du kannst dich nie auf ein Spiel verlassen. Das ist Glücksspiel. Wie hast du Wolfsburg gestern empfunden? Wir können ja mal auf eine Szene schauen, die ich so ein bisschen symptomatisch fand.

48. Minute, Zehntner und Amura, die sich da gegenseitig irgendwie stören. Wie siehst du die Situation vom VfL? Das ist natürlich extrem schwierig. Sie sind verkrampft und das merkst du auch. Das ist jetzt so eine Kopfsache in so einer Phase, der entscheidenden Phase, sage ich mal, in der Bundesliga, wo es wirklich um alles geht.

Sie wollten schon, aber wenn du verkrampfst, dann ist es schwer, das auf den Platz zu bringen. Dann brauchst du Führungsspieler, die ich jetzt in Wolfsburg nicht sehe, die dann auch vielleicht das Heft mal mit in die Hand nehmen. Wolfsburg ist so, die hatten eine Riesenmöglichkeit gestern mit dem Heimspiel.

Und wir haben noch drei Spiele und das letzte ist St. Pauli, da solltest du nicht hinschauen, weil das sind ja noch sechs Punkte vorher im Topf, also das wäre die falsche Rechnung, die man ausstellt. Gut, aber sie spielen Freiburg, auswärts, Bayern. Dann kriegst du München und dann vielleicht zum Großen, aber das ist zu weit weg noch.

Wie gesagt, das ist jetzt wirklich eine Kopfsache, da bringt keine Medizinbälle noch irgendetwas oder du musst jetzt zu den Jungs gut reden, richtig reden und sie eigentlich hier oben treffen, weil da unten Was willst du da jetzt noch machen? Also du kannst dir nicht sagen, ihr müsst noch mehr laufen, ihr müsst noch aggressiver sein.

Das ist ja die Grundvoraussetzung, dass man das an den Tag legt. Die Wolfsburger gestern in der ersten Halbzeit wirklich schlecht. Da hätte Gladbach sie eigentlich schon bestrafen können, vielleicht sogar müssen. Das haben sie nicht geschafft. Und zum Ende des Spiels hast du einfach gemerkt, lieber keinen mehr kassieren.

Wir wollen auch keinen schießen. Wir sind mit dem 0-0 eigentlich glücklich und einverstanden, aber wir dürfen keinen mehr kriegen. Und so lief dann das Spiel zum Ende. Wir haben ja gerade diese Bilder gesehen, wie Dieter Hecking eigentlich relativ fröhlich wirkt nach Spielende. Ist das so seine Maske, die er gerade aufzieht, um eine gewisse Positivität rund um seine Mannschaft aufrechtzuerhalten, auch nach so einem vergebenen Ding?

Ganz sicher gehört zu seiner Taktik jetzt auch. Sicherheit zu suggerieren zu wollen. Keine Selbstsicherheit. Selbstsicherheit wäre fehl im Platz. Aber das bestätigen auch Wolfsburger offiziell am Telefon. Sie sind mit der Arbeit, mit der Herangehensweise von Dieter Hecking super zufrieden. Wir sind gerade in so einer Situation, wo Sie sagen, oh mein Gott, zum Glück haben wir einen wie Dieter Hecking.

Der sicherlich den einen oder anderen Punkt hätte mehr holen können. Mit Bochum ist er natürlich auch runter. Wie bitte? Mit Bochum ist er natürlich auch runter. Keine Frage, das heftet schon an ihm. Aber ich habe schon das Gefühl, dass das auch jedem auch so in Fußball Deutschland nochmal zeigen will.

Ich glaube schon, dass er die realistische Chance hat, mit Wolfsburg über die Relegation die Klasse zu halten. Und ich sage es explizit. Und auch wenn das einen Kevin Großkreutz oder einen Max Kruse anders sehen. Ich bin davon überzeugt, dass wir in der Bundesliga den VfL Wolfsburg brauchen. Auch wenn das Stadion nicht ausverkauft ist. Aber wir brauchen sie.

Warum, kann ich nicht erklären. Aber wir brauchen den VfL Wolfsburg. Aber du hast dich auch schon mal sehr respektierlich hier. Aber ich bin schon der Meinung, dass das drei Euro sind, wenn du etwas sagst und du kannst es nicht erklären. Das sind drei Euro, ehrlich. Also ja, okay. Aber ich möchte Ihnen weiter. Was? Ich möchte Ihnen für den Herrn, der Herr schaut so freundlich mit dem Kakadu, den du so ein bisschen geärgert hast. Den habe ich gar nicht geärgert.

Darf ich für Sie auch drei Euro reinschmeißen? Gut. Dann haben wir noch drei Euro vom Kakadu. Ja, aber du siehst das. Na ja, ich habe hier immer gesagt, dass dem VfL Wolfsburg bei Abstieg niemand eine Träne hinterher weinen würde. Und dazu stehe ich auch. Wir haben also, Felix hat gerade nochmal gesagt, das Spiel war gestern auch nicht ausverkauft.

Wenn so ein Spiel nicht ausverkauft ist, dann scheint auch in Wolfsburg diesem Klub irgendwann niemand eine Träne hinterher zu weinen. Ich glaube, Wolfsburg muss man ein bisschen größer sehen. Volkswagen ist in einer, also das Werk Volkswagen ist in einer großen Krise. Es sollen irre Summen eingespart werden, sogar von Werkschließungen ist die Rede.

Ich finde, da ist es kein gutes Zeichen, wenn jedes Jahr 80, 90 Millionen in diesen Klub gesteckt werden, der nicht mal sein Stadion vollkriegt. Also ich glaube, es gibt andere Vereine, die die Bundesliga eher bereichern würden als der VfL Wolfsburg. Würdest du denn als ehemaliger Trainer von Wolfsburg, als erfolgreicher Trainer von Wolfsburg, dem VfL eine Träne hinterher weinen.

Ich war zum anderen Zeitpunkt in Wolfsburg und bei mir gab es eben noch einen Professor Winterkorn. Und der Professor Winterkorn war der Einzige im gesamten Vorstand von VW. Damals VW-Chef, ne? Er war damals Vorstandsvorsitzender, der war der Chef überhaupt. Der hat mir auch damals die Kraft gegeben, dass ich meine Vorstände umsetzen konnte.

Aber er war auch der Einzige, der das wirklich gelebt hat. Er war, obwohl er ja im Bayern-Aufsichtsrat saß, bei fast jedem Heimspiel war er da, war er oben gewesen, hat die Mannschaft immer mitbeobachtet, betreut. Ich musste nicht, ich bin nach den Spielen, da saß er oben und nach der Pressekonferenz bin ich dann immer noch hochgegangen. und dann hat er mit mir gesprochen und wollte von mir noch wissen, was er in der Pressekonferenz nicht gehört hatte, warum, wieso, weshalb, was passiert ist.

Der war wirklich daran interessiert und der hat es gelebt. Und deswegen hat es auch funktioniert. Ich glaube einfach, es fehlt halt jemand, der das von oben heraus lebt. Das fehlt, glaube ich, bei VW mittlerweile. Und so entwickelt sich das dann darunter halt auch. Man sieht ja keine richtige Führung.

Es ging letztendlich um sehr viel, vielleicht nicht um alles, aber es ging um sehr viel. Aber das war nie zu spüren, wer auf dem Platz noch im Umfeld. Also gehen Sie runter in die zweite Liga? Ich befürchte, dass es für VfL in die zweite Liga geht, ja. Und dann hast du eine kleine Träne im Auge, oder nicht?

Ich kann ja jetzt ja nicht anfangen und kann jetzt ja fast auf jeden Spieltag weinen, weil irgendein Verein, wo ich mal tätig war. Das stimmt auch wieder. Da will ich das ab und zu machen. Da hast du auch wieder recht. Also wir machen eine kurze Unterbrechung, ein paar Hinweise von unserem Sportweltpartner und in nicht mal anderthalb Minuten machen wir hier weiter im Doppelpass.

Also bitte dranbleiben. Bis gleich. Zurück beim Doppelfass, meine Damen und Herren. Florian Plettenberg hat mir gerade noch zugeflüstert, dass sich Wolfsburg tatsächlich mit Niklas Füllgrug beschäftigt. Ganz egal, in welcher Liga sie nächste Saison spielen. Nein, aber der VfL Wolfsburg will alles versuchen, um Niklas Füllgrug zu verpflichten, wenn sie in der Bundesliga bleiben.

Weil Niklas Füllgrug würde die AC Milan verlassen, die ziehen die Kaufoption nicht, dann geht er zurück zu West Ham. West Ham möchte ihn aber abgeben. Würden ihn auch fast für umsonst abgeben. Die wollen ihn von der Gehaltsliste bekommen, schätzen ihn aber natürlich, also sie wollen ihn jetzt nicht irgendwie abschieben.

Aber der VfW Wolfsburg arbeitet an Niklas Füllguk. Der kommt ja auch aus der Ecke, familiär bedingt. Und mit ihm wollen sie auch jemanden wieder für die Kabine holen, wollen sie auch eine Identifikationsfigur holen. Und das ist das große Problem. Und beim VfW Wolfsburg sieht man, was passiert, wenn du mal zwei, drei Transferfenster volle Kanonen in den Sand setzt.

Und ich wage mal zu behaupten, nehme ich mich mit rein, dass hier 80, 90 Prozent auch in diesem wunderbaren Raum hier keine acht Spieler vom VfL Wolfsburg aufzählen können. Und wenn du an den Punkt kommst, musst du dich hinterfragen, was du für Fehler gemacht hast. Und die Fehler hat der VfL Wolfsburg hundertprozentig gemacht.

Und deswegen wird es umso mehr darauf ankommen, weil jetzt der neue Geschäftsführer Sport wird, weil der Schuss muss sitzen. Wir werden das verfolgen, wie das weitergeht mit dem VfL Wolfsburg in den drei verbleibenden Spielen. Und kommen jetzt zum Lieblingsthema von Patrick Ittrich. Es heißt bei mir im Ablauf Mats Fehlentscheidungen.

Also wir schauen mal auf die vielen Diskussionen, die es auch in der letzten Zeit gab, rund um Schiedsrichterentscheidungen. Norman Solider hat das mal zusammengefasst und so sieht das aus. Kein Spieltag ohne Diskussionen mit und über den Schiedsrichter. Das war schon immer so und gehört wohl auch zum Fußball dazu.

Die Einführung des Videoschiedsrichters hat jedenfalls nicht für mehr Ruhe gesorgt. Der VAR hat die Diskussionen nicht reduziert, sondern nur verändert. Ständig verändert wurde in den vergangenen Jahren die Handspielregel. Die Folge, eine Inflation von Handelfmetern, rund 25 Stück pro Saison, dreimal so viel wie vor 20 Jahren.

Immer wieder abgespreizte Arme und manchmal liegt es auch am Abwehrverhalten. Ich finde es schlimm, dass sich die Spieler sowieso erstmal wegdrehen. Sie sollen sich halt mal in die Eier schießen lassen. Es tut mir im Moment weh, aber sie drehen sich dann halt weg, sie wissen gar nicht, was passiert. Mario hat recht, nicht wegdrehen. Aber wenn ich mich wegdrehe, was passiert?

Der rechte Arm geht raus, richtig oder nicht? Und jetzt geht der Ball aber noch zuerst ans Bein, dann ist es nie Elfmeter, nie. Im Sinne des Fußballs nicht, im Sinne der Paragraphen schon. Sehr oft liegt es nicht am Schiedsrichter, sondern am Regelwerk. Regelwerk und VAR haben auch eine Kartenflut beschert.

Felix Magath ist darüber nicht sehr glücklich. Das ist ja alles ein Witz. Weiteres Ärgernis. Viele Schiris auf dem Rasen wälzen die Verantwortung zu sehr auf den VAR ab, anstatt selbst zu entscheiden. Im Pokal-Halbfinale war es allerdings genau andersrum. Schiri wälzt für vier viel zu früh ab, sodass der VAR den Fehler nicht mehr ausbügeln konnte.

Wie man es macht, ist es falsch. Im Sinn des Fußballs sollte der Schiri aber wieder stärker das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen. Wir meinen, der Fußball braucht keine fehlerlosen Schiedsrichter, er braucht Mutige. Ich habe ihn beobachtet, kurz ließ er den Kopf hängen. Dann lehnt er sich zurück, atmet tief ein und jetzt siehst du eigentlich wieder ganz fröhlich aus.

Es gab mal einen Passus in der Schiedsrichterbeobachtung, den gibt es jetzt in der Form nicht mehr. Da konnte man ein Kreuz machen als Beobachter, Mut zu unpopulären Entscheidungen. Vielleicht sollte man dieses Kreuz wieder einführen. Das ist jetzt natürlich alles ein Portpourri an verschiedenen Situationen.

Dann werden teilweise Äpfel mit Beeren verglichen. Vielleicht sollten wir nacheinander abarbeiten. Dafür bist du ja da, mich hier durch die Sendung zu führen. Und dann können wir das nacheinander machen. Ich möchte vielleicht... Kostet es keine drei Euro? Ich fange mal mit... Du hast eine Stunde Zeit.

Ich brauche die Zeit auch, ehrlicherweise. Du hast ja gesagt, ich soll durch die Sendung führen. Okay, dann mache ich das jetzt auch. Bitte. Dann lass uns mal beim Handspiel beginnen, weil da haben wir einen Fall von gestern aus dem Spiel Köln gegen Leverkusen. Erik Martl. Und da würde mich dann schon interessieren, ist das ein Handspiel? Ist das keines?

Es gab den Elfer. Es gab den Elfer. Ich möchte eine Sache vorher betonen, das mache ich eigentlich immer, wenn ich hier sitze. Ich bin ja noch aktiver Schiedsleiter, das wissen ja die meisten bald nicht mehr. Hier sitzen ja in der Runde manchmal auch Vereinsvertreter, Trainer und die reden ja alle immer auch kritisch, aber immer zum Wohl ihres Vereins.

Und ich vertrete ja auch einen Verein, das sind nämlich die Schiedsrichter. Und das sind nicht die Schiedsrichter nur in der Bundesliga, sondern das sind alle Schiedsrichter. Das heißt, ich werde hier einen Teufel tun und auf meine Kumpels hier raufhacken. Das werde ich nicht machen. Es geht hier rein um Aufklärung.

Und das möchte ich einmal vorwegstellen. Jetzt hast du die ganze Szene da schon zugelabert. Ohne dass wir auf den Punkt gekommen sind. Jetzt können wir zum Fachlichen kommen. Das ist auch unproblematisch. Also hier ist es so... Das Regelwerk, und das wurde ganz gut beschrieben, das ist ja das, was es ausmacht. Wir haben einmal die Absicht und wir haben die Verbreitung der Körperfläche.

Ist das eine Verbreitung, wenn er den Arm so hinten hat? Ich bin ja noch nicht... Ja, ich weiß, aber darf ich leider... Es ist nicht das Regelwerk, es ist die Auslegung des Regelwerks. Das Regelwerk ist ja überall gleich. Nur sind wir uns doch einig, dass in England in der Bremlick anders gepfiffen wird... Nein, das stimmt nicht. Das stimmt nicht, also gut.

Dann gucke ich keinen Bremlick mehr. Also in der Premier League werden mehr Falschspiele gefiffen als in Deutschland zum Beispiel, statistisch bewiesen. Die haben noch mehr Zweikämpfe, weil da Zweikämpfe zugelassen werden. Bei uns wird doch gefiffen, wenn einer am Boden liegt. Der Patrick hatte zu Recht gesagt, ich soll durch die Sendung führen. Wir sind beim Handspiel.

Alles okay. Lass uns das wirklich noch mal, dass wir Licht in diese Szene bringen. Ich war gestern der Meinung, der hat ja den Arm da hinten, der ist ja angelegt. Ich bin mittlerweile von vielen Leuten überzeugt worden, dass es anscheinend doch ein Handspiel ist. Robert hat es ja auch im Nachhinein noch mal erklärt. Im Interview hat er gesagt, dass es für ihn, wenn er die Bilder sieht, eigentlich kein Handspiel ist, weil der Arm angelegt ist.

Es gibt Dinge, die für Handspiel und gegen Handspiel sprechen. Einmal spricht für Handspieler, dass sich in den Schuss mit dem Körper reindreht, mit dem Arm am Körper. Und er kann sagen, ich nutze jetzt diesen Arm mit, um diese Fläche zu verbreitern. Auf der anderen Seite könnte man sagen, wo soll er mit dem Arm hin?

Und deswegen ist das auch keine Szene für den Videoassistenten. Aber es ist, denke ich, in diesem Moment habe ich eine ähnliche Situation in Darmstadt gegen Köln gepfiffen. Das war genau eine fast ähnliche Situation, wo der Spieler auch von Köln damals, ich glaube, es war Timo Hübers, sich in den Schuss auch reingedreht hat mit dem Körper.

Das ist hier genau die Problematik, weswegen es keine Schwarz-Weiß-Situation ist. Es ist eher kein Handspiel, zumindest ist das die herrschende regeltechnische Meinung. Aber wir sind hier zum Diskutieren. Ich lasse mich auch gerne überzeugen. Uns hat doch gerade Mario Basler gelehrt, der Spieler soll sich nicht abdrehen.

So, jetzt geht er zum Ball mit dem Oberkörper, er dreht sich nicht ab. Jetzt sagst du, kein Spiel. Das ist ja die Argumentation von Mario gewesen prinzipiell. Du sagst eigentlich eher kein Handspiel, oder? Habe ich das richtig verstanden? Eigentlich eher kein Heimspieler. Hä? Ich verstehe die Diskussion überhaupt nicht.

Wir reden ja nur über die Szene, weil der Schiedsrichter nach Rücksprache dann entscheidet, komm, wir machen einen Elfmeter. Und nach dem Spiel stellt er sich hin und sagt, Mensch, also eigentlich wäre es doch keiner gewesen. Aber hey, Leute, ihr Schiedsrichter habt manchmal das Problem, ihr beschreibt es doch mal cool, einfach auf Augenhöhe. Man versteht es doch auch gar nicht mehr.

Der steht da, ihr steht im Regelwerk steht, Vergrößerung Körperfläche. Das wird ausgelegt. So, spreizt der den Arm ab. Der Mattel spreizt den Arm ab. Und wenn ich so da reingehe, im Sechzehner... Pletti, alleine, dass wir hier schon darüber diskutieren... Aber Patrick, bei allem Respekt, das ist doch ein Elfmeter.

Allein, dass wir hier schon diskutieren, heißt es ja, dass es nicht klar ist. Ich finde zum Beispiel, dass es nicht so klar ist. Das ist doch ganz, ganz klar. Stefan, das ist für dich ganz, ganz klar. Stefan ist auf deiner Seite, weiß ich, ne? Warum ist es für dich ein Elfmeter? Also ich sehe keinen abgestreizten Arm, sehe ich nicht. Aha.

Das sehe ich nicht. Aber ich finde, in dieser Situation, der Pass wird gespielt. Und er versucht schon in der Bewegung den Schuss, natürlich clever wie er ist, angelehne Arme, eben zu unterbinden, was ihm ja gelingt im Strafraum. Der Schiedsrichter hat einen perfekten Stand, einen perfekten Blick auf die Szene. Er sieht halt diese Bewegung.

Er sieht die Bewegung, entscheidet auf Elfmeter. Dass er sich dann natürlich danach hinstellt und sagt, oh, wenn ich das jetzt sehe, das verstehe ich nicht. dass die Schiedsrichter eben nicht in der Lage sind, in dieser Situation, die sie einwandfrei sehen können, zu entscheiden auf Elfmeter oder nicht. Er hat hier Elfmeter gepfiffen.

Für mich muss ich sagen, früher waren die Regeln anders. Da war es nur im Kindergarten. Die waren relativ einfach beschrieben. So weit bin ich gar nicht weg von hier. Die waren relativ einfach beschrieben. Angelehnter Arm, kein Elfmeter. Aber wenn du jetzt in dieser Szene diese Bewegung zum Ball machst, um diesen Pass zu unterbinden, Hätte ich auch früher damals mit dem geänderten Regelwerk gesagt, den hätte ich gegeben.

Aber der Schiedsrichter Hartmann hat ja das auch gezeigt. Er hat ja diese nachgemacht, als wäre der 11-Bogen draußen. Aber der war so draußen nicht. Und warum kann man nicht trotzdem sagen, auch wenn der Schiedsrichter die Wahrnehmung hatte und das gepfiffen hat und er hatte einen guten Blick, warum kann man nicht trotzdem sagen, geh noch mal raus, komm, guck noch mal.

Herr Waldo, das Problem ist, wenn du rausgehst, kann es sein, dass du irgendwann bei 50-50-Entscheidung rausgehst und dann verwässert es die Entscheidungsqualität auf dem Platz und das geht so nicht. Und ich finde auch die Diskussion darüber, es müssen mehr mutige Schiedsrichter geben, es war früher schon so, hast du was nicht wahrgenommen, hast du es nicht gepfiffen, das gilt heute immer noch so.

Problem an der Sache ist, wir haben hier 800 Kameras mittlerweile. Es wird alles belegt, es wird alles irgendwie, das war übrigens zu deiner Zeit, gab es nur drei Kameras, da wurde auch nicht so schnell gelaufen. Schwarz-Weiß auch, haben wir letzte Woche schon festgestellt. Möchtest du doch nie wieder, möchtest du doch nie wieder sprechen.

Das war noch nicht so schnell gelaufen, wie heute. Also wenn du aber sagst, wenn du als Schiedsrichter etwas nicht siehst, dann pfeifst du es auch nicht. Das ist ja falsch. Weil ihr doch aufs Ohr bekommt. Nein. Das müsst ihr dir nochmal angucken oder wie auch immer. Nein. Du musst diese Entscheidung zurücknehmen.

Nein, nein, nein. Ihr verdreht, nochmal, ich will jetzt nicht mit Alfred wieder anfangen, diese Tatsachen zu verdrehen. Stopp. Oder was hast du gesagt? Ja, aber das mache ich jetzt nicht. Ich reiße mich jetzt zusammen. Wenn du als Schiedsrichter eine Entscheidung triffst, dann wird alles, was dazu führt, in den vier Säulen überprüft.

Torerzählung, Strafschuss, rote Karten, Spielerverwechslung. Jetzt hat Robert so entschieden. Der Videoassistent guckt sich das an. Robert beschreibt ihm die Situation. Und jetzt muss er mit den beschriebenen Bildern, die er zur Verfügung hat und der Beschreibung von Robert, muss er sagen, okay, ist das klar falsch, ja oder nein?

Und zu dem Entschluss ist er nicht gekommen und deswegen ist das Strafstoß stehen geblieben. Und ich kann als Schiedsrichter, auch wenn ich rausgeschickt werde und mir wird gesagt, Patrick, das ist für dich, für uns ist das eine klare rote Karte, für uns ist es ein klarer Strafstoß. Kann ich trotzdem, wenn ich da stehe und mir die Bilder angucke, trotzdem anderer Meinung sein?

Ich bin der Entscheider. Am Ende liegt es immer an mir. Es heißt nicht, wenn ich rausgehe, dass ich immer das mache, was der Videoassistent sagt. Da muss man sich mal von lösen. Insofern ist das für mich eine Sache, wo der Videoassistent jetzt gesagt hat, ich supporte die Entscheidung des Schiedsrichters und gut ist.

Und nochmal, man kann trefflich darüber diskutieren. Und deswegen nochmal, ich habe das auch zu Felix vorhin gesagt. Ich weiß, ich habe Redezeit. Alles gut, wir haben Zeit. Wenn wir auf dem Platz stehen als Schiedsrichter, dann sollen wir diese Entscheidung treffen. Und wieder zu dem hinkommen, dass wir sagen, wir treffen die Entscheidung auf dem Platz. Und das ist, glaube ich, so das A und O.

Und dann muss man uns aber vielleicht auch mal lassen. Und diese Graubereiche, die wir im Fußball haben, deswegen sitzen wir ja hier. Sonst würden nicht so viele Leute zum Fußball gehen. Entschuldigung, Alfred, wir diskutieren dann am Einzelfall, so wie jetzt. Und dann gibt es ein Für und ein Wider. Und dann kommen wir vielleicht auch auf den Konsens.

Okay, eher so, eher so. Aber wir wollen ja immer eine Vergleichbarkeit. Wir wollen eine Einheitlichkeit. Wir wollen eine Einheitlichkeit, dass ähnliche Szenen ähnlich bewertet werden. Ist das überhaupt realistisch, dieser Anspruch, den wir als Fußballöffentlichkeit haben? Den Anspruch haben wir Schiedsrichter zu 1000 Prozent, vielleicht noch mehr.

Wir wollen eine Einheitlichkeit haben, damit man sagen kann, da wird das so bewertet und da wird das so bewertet. Das wird aber nicht funktionieren. Das wird nicht funktionieren, weil du durch die Dynamik des Fußballs immer Situationen hast, keine ist wie die andere. Wir haben früher mal mit Schablonen gearbeitet.

Er sagt, wenn du das, das, das, du das. Und schon ist der Arm drei Zentimeter weiter nach links. Und auch Spieler werden hier auch immer, ich wollte jetzt ein Wort sagen, das darf ich nicht sagen. Abgezockter? Ja, abgezockter. Vielleicht ist das das bessere Wort. Abgezockter. Und versuchen alles, um ihren eigenen Vorteil rauszuholen.

Und das macht es uns natürlich auch nicht einfacher. Das muss man auch mal ganz klar sagen. Das heißt nicht, dass wir jetzt nichts mehr sehen und nichts mehr hören. Aber nichtsdestotrotz... Das wäre doch ganz einfach zu unterbinden, indem man endlich bei einem Spieler, der Schauspieler, der sich hinlegt und liegen bleibt, die rote Karte zeigt und die immer wieder den hochpäppelt und dann wieder weiterspielen lässt.

Ja, Felix, gerne. Aber wirklich. Ich finde eine Sache befremdlich, und da spreche ich aus der Rolle des Fußballfans, war selber Schiedsrichter. Ich habe die ganze Suppe zehn Jahre durchgespielt, ich war Linienrichter, ich war Jugendschiedsrichter. Ich habe das alles gemacht, super schwerer Job. Ich komme aber aus einer Zeit, da hast du den Spielberichtsbogen, musstest du zu Hause mit so einem Durchwischpapier ausfüllen und dann mit so einer Briefmarke losschicken.

Das ist das, was mich stört als Fußballfan. Der Schiedsrichter wird regelmäßig zum Hauptprotagonisten des Spiels. Der Schiedsrichter hat das Spiel zu leiten und zu moderieren. Wir diskutieren mehr über die Schiedsrichter als über den Harry Kane, Michael Ulysses oder sonst wen. Das verstehe ich nicht. Ich sage eine Sache ganz klar und deutlich.

Dass ein grundlegendes Problem besteht, ihr werdet ja zunehmend zu robotern. Ihr habt auf dem Ohr sieben, acht Stimmen, eure Assistenten, den vierten Schiri, Köln, dann mischt noch der Spieler mit, dann lauft er mit einer Steadycam herum. Das ist doch Schwachsinn. Ihr müsst euch auf euer Spiel konzentrieren. Wie soll der Schiedsrichter sich auf das Spiel konzentrieren, wenn er sieben Stimmen hört und er muss sich noch darauf konzentrieren, dass der Leon Goretzka zu ihm rennt und jubelt vor der Schiedsrichterkamera. Wo sind wir denn angekommen?

Und dann muss er noch überlegen, was sage ich denn, wenn ich vor das Bickel vortreten muss. Aber da wundern wir uns, dass die Schiedsrichter nicht mehr in der Lage sind, spontane Entscheidungen zu treffen. Nein, stopp. Das ist falsch. Jetzt fängt er schon wieder an mit dem Stopp an. Das ist der Polizist. Ich gebe dir zu 100% recht.

Aber spontane Entscheidungen treffen wir trotzdem. Und nochmal, ich möchte einfach damit aufräumen, dass es heißt, wir treffen hier keine spontane Entscheidung und wir werden vom Videoassistenten gesteuert. Nee, das stimmt nicht. Ich kann ja nur von mir sprechen. Ich treffe spontane Entscheidungen. Und wenn ich falsch liege, gehe ich raus, gucke es mir an und ändere meine Entscheidung.

Das ist das, was ich möchte zum Wohle des Fußballs. Aber ich gebe dir zu 100% recht, dass du teilweise vielleicht sogar eine gewisse Überforderung, es geht ja nicht nur darum, es kommen dann auch von außen noch Einwirkungen. Der wäre mit Bällen geworfen, dann kommt Pyro dazu, dann hast du einen Drei-Stufen-Plan.

Und alles regelt der Schiedsrichter. Ich muss mich mit dem Veranstaltungsleiter unterhalten, ich muss mich mit der Polizei unterhalten, ich muss hier mit der Bodycam aufbauen, es heißt nichts Falsches sagen, dann mache ich ein Announcement nach Ansicht der Bilder. Ich gebe dir recht, das ist viel. Das ist sehr viel. Nur ein Halbsatz.

Deine Halbsätze kennen ich. Er hat gesagt, die Spieler werden abgezockter. Guck mal, Vinicius Junior im Spiel gegen die Bayern. Der Vinicius Junior siebenmal fernab der Kamera. Macht er den, macht er den. Und die Spieler wissen natürlich, wenn sie 60.000 Leute im Stadion anheizen mit dem dämlichen Videobeweis.

Es gibt auch Spieler, die bei jeder Szene den Arm heben, weil es abseits ist und so weiter. Wir sprechen gleich weiter. Das ist ein Thema, was emotionalisiert. Aber da ist Alfred drin. Der Alfred kommt auch dran. Und zwar reden wir natürlich auch über das, was unter der Woche passiert ist. Sonst fordere ich hier den Wiener.

Nach Ansicht der Bilder, meine Damen und Herren, ist gleich nach der Pause. Das war eine sehr angeregte Diskussion. Felix Maggert hat richtig emotionalisiert. Ich hatte gesagt, Alfred, du hast das erste Wort nach der Pause. Hast du einen Lösungsansatz? Oder möchtest du nur deinen Unmut kundtun? Nein, ich habe auch einen Lösungsansatz zum Schluss.

Erst mal will ich sagen, dass der VAR ein Problem in den Fußball gebracht hat. Nämlich die größte Leidenschaft im Spiel inzwischen die ist, dass man kleinste Regelverstöße, die kleinsten Dinge versucht aufzudecken. Stefan hat vorhin einen schönen Satz gesagt, früher war es einfacher. War es wirklich? Da gab es auch den Satz, im Zweifel für den Angreifer. Oder so, ja. So, bitte?

Nein, nein, nein, das gab es früher, habe ich gesagt. Ich habe den nicht wiederholen. Also, heute sehe ich dann ein Bild im Fernsehen, das der Zehennagel im Abseits hat. Früher hieß es, angeschossene Hand ist kein Elfmeter. Heute gibt es die T-Shirt-Höhe, die 16-Uhr-Höhe, die 9-Uhr-Höhe. Also das wird alles dermaßen, ich sag mal, du hast gesagt, Roboter, der Schiri will zum Roboter.

Jetzt kommt mein Lösungsvorschlag. Lass uns doch gleich die KI das machen. Die künstliche Intelligenz, die sieht in Zweifel genauer als ihr. Und das wird auch so irgendwann durchsetzbar sein. Also ich glaube, der Fußball... Heißt, da läuft dann ein Roboter auf, also wirklich ein Roboter? Die laufen ja jetzt schon... Alles möglich, der Halbmarathon, Bestzeit, warum nicht?

Wenn ihr sicher seid, dass das auch eben Illertisen so geht, dann... Ja, aber wir reden aber vom Profifußball hier. Und ich glaube, dass Stefan sagen wollte, Fußball ist ein einfaches Spiel. Und wir verkomplizieren das gerade dermaßen, dass es für den Fußball nicht mehr gesund ist. In der Summe, Alfred, sind das jetzt auf jeden Fall 3 Euro.

Also Fußball ist ein einfaches Spiel. Da müssen wir jetzt einmal... Da hast du recht. Aber wir haben ja... Es ist immer so bei den Diskussionen über Regelwerk, Schiedsrichter, wir springen, wir haben das Handspiel, dann ist der VRR ein Thema, dann sind andere Dinge wieder ein Thema, die Schauspielerei oder so.

Deswegen ist es immer schwierig, das zu strukturieren. Aber eine Sache unter der Woche müssen wir noch mal ansprechen. Dieses Pokalspiel zwischen Stuttgart und Freiburg. Als Freiburg dann ein Torschieß durch Höhler, das aber abgepfiffen wurde. Als der Schiedsrichter einfach zu früh gepfiffen hat und dadurch dann...

Die VR-Überprüfung nicht mehr möglich war. Das darf... Stefan. Das ist für mich ein Skandal. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Er hat den perfekten Blick auf diesen geführten Zweikampf. Überhaupt kein faul, klares Tor. Und er pfeift ja schon in dieser Aktion ab. Und dann muss ich hingehen, und es tut mir echt leid, aber dann muss man die Qualität der Schiedsrichter hinterfragen, so wie hier in dieser Szene.

Nein, nein, das ist eine Qualität. Das sind Top-Schiedsrichter, die top ausgebildet sind, von denen wir das erwarten, in diesem Zweikampf das Spiel weiterlaufen zu lassen. Also das war ja niemals ein Foul. Das war ein ganz normaler Zweikampf, wo es einen Kontakt oben gibt. Den wollen wir, sagst du auch, mit Premier League und da kann man viel Feuer geben. Ja, aber das ist doch das Problem.

Wir pfeifen doch jeden Scheiß ab. Jeder Kontakt wird doch abgepfiffen. Aber dann ist es doch eine Qualitätsfrage, Felix. Wenn ein Spieler so ein Bock oder Böcke macht, wo sitzt er denn? Bei dir, auf der Bank oder auf der Tribüne? Mit Sicherheit. Aber das darf doch einem Profi-Schiedsrichter nicht unterlaufen, hier in dieser Szene in der Aktion abzupfeifen.

Das ist für mich ein Unding. Vor allem Jeff Chabot. Ich weiß nicht, ob jemand schon mal neben dem stand. Das ist so ungefähr Typ Palme. Jeff Chabot umzurammeln ist im Grunde genommen unmöglich. Und da braucht man Fingerspitzengefühl. Aber da muss man die Regel ändern, dass wenn der voreilige Pfiff kommt.

Wir hatten das, glaube ich, letztes Jahr mal in der Champions League bei Bayern. Ich glaube, eine ähnliche Situation hat Bayern letztes Jahr in einem ganz entscheidenden Spiel das Ausscheiden gekostet. Weil im Nachhinein war es eine falsche Entscheidung, aber der Pfiff war schon da. Aber warum pfeift er überhaupt da?

Bei jeder Abseits-Situation lassen sie die Fahne unten und lassen erst mal laufen, bis ein Zeichen kommt. Und dann wird gesagt, so gefühlt fünf, sechs, sieben Sekunden später, ja okay, nimm mal die Fahne hoch, war doch abseits. Es ist für Patrick, du hast ja vorhin gesagt, du willst auch nicht auf deine Kollegen.

Ich habe gleich was verarscht, kein Problem. Aber erklär uns doch, kann das mal passieren, dass man einfach... Nein, war das ein Foul? Das würde mich jetzt mal interessieren. In deinen Augen. Nein. Stefan, Stefan, das Problem ist doch... Aber darum geht es doch gar nicht. Aber lass doch mal Patrick kurz.

Darum geht es für Freiburg. Darum geht es für Freiburg. Ja, die gehen jetzt in den Führungen dann, ne? Die können ins Pokalfinale eventuell. Ja. Also darum geht das sehr wohl. Ja, aber das Problem ist doch, dass wir solche Situationen hier als normal begreifen, dass man einen Zweikampf zulässt. Es wird doch dann argumentiert, oh, Kontakt war da.

Das ist ja einfach an Lächerlichkeit nicht mehr zu überbieten. Das bist du ja bei mir. Ja, natürlich bin ich bei dir. Selbstverständlich bin ich bei dir. Jetzt lass mal Patrick, da kannst du ein bisschen Ruhe reinbringen. Seid ihr durch? Noch lange nicht. Habe ich mir gedacht, weil jetzt muss ich mal eine Sache bitte kurz loswerden.

Ich finde es unfassbar unverschämt, dass ein Schiedsrichter, das ist Tobias Wels, nicht nur, weil ich ihn privat gut kenne, weil das ein herzensguter Mensch ist, an einer Szene 17 Jahre Bundesliga, internationale Karriere kaputt geredet wird. Und das möchte ich nicht. Das muss ich in aller Deutlichkeit einmal sagen. Dieser Fehler, den er hier gemacht hat, warte kurz, Stefan, der ist elementar.

Er hat einen Fehler gemacht. Er ist erklärbar. Es ist trotzdem kein Foul. Er guckt vor hinten auf die Situation. Er sieht einen Ellbogen vergehen. Er hat das gepfiffen und er hat es falsch beurteilt. Er hat zu früh gepfiffen. Der, der sich unfassbar darüber ärgert, der Tage nicht schlafen kann, ist der Schiedsrichter.

Dass der SC Freiburg dadurch einen Nachteil hat und wahrscheinlich dadurch das Spiel nicht gewonnen hat, weiß man nicht. Sie werden wahrscheinlich 2 zu 1 in Führung gegangen. Das steht völlig außer Frage. Aber ich möchte eine Sache hier nicht vermissen lassen. Dass ein Schiedsrichter, der Bayern Dortmund hervorragend gepfiffen der das Pokal ins Spiel gepfiffen hat.

An einer, ich weiß, du atmest jetzt durch, weil man am Ende sagt, vielleicht ist genau diese eine Szene schwierig zu beurteilen oder es ist genau die, an der wir uns jetzt aufhängen. Aber ich möchte, dass... Wenn ein Spieler einen Fehler macht, der elementar ist, dann sitzt er nicht auf der Bank. Dann macht er mal einen Fehler und spielt trotzdem weiter, weil er ein guter ist. Und Tobias Welts ist ein guter. Und das möchte ich einmal nur in Hand vor kurz feststellen. Ich wollte mal nach Hause geschickt für etwas.

Bei einem großen Turnier mit einer Situation. Aber du weißt, was ich meine, oder? Ich weiß total, was du meinst. Ich weiß auch, was ihr meint. Er hat eine tolle Karriere hinter sich und dieser eine Fehler. Ich verstehe es aber trotzdem nicht, warum man dort in dieser Situation es nicht weiterlaufen lässt, noch diese drei. Weil er einen Fehler gemacht hat. Er hat gepfiffen.

Darf ich jetzt was dazu sagen? Das ist doch auch ein Fehler des Systems. So ist es. Moment, warum kann nicht in dem Fall der VAR noch obwohl der Pfiff da war? Es ist ja nicht so, dass Alex Nübel das Spielen aufgehört hat. Man hätte jetzt sozusagen dem Schiedsrichterkollegen, den du zu Recht ja lobst für seine Karriere, dem hätte man zur Seite treten können. Aber das darf man nicht, weil der Pfiff vier Millisekunden zu früh ist.

Das ist alles zu kompliziert geworden. Der Pfiff zu früh. Was heißt das denn? Ja, und ich sag doch, weder du noch ich haben den Schiedsrichter kritisiert. Das stimmt ja nicht, dass ich dem Welsen einen Vorwurf mache. Ich sag doch, das ist die Auslegung der Situation, dass ihr jeden Körperkontakt halt abpfeift in der Bundesliga. Felix regt dich nicht so auf.

Ja doch, das regt mich schon seit Jahren auf. Felix hat in jeder Halbzeit geschrien. Vielleicht einmal, wie gesagt, ich glaube, die Situation ist klar. Tobias ärgert sich selber über die Situation am meisten, dass er da hätte nicht pfeifen sollen. Das ist ihm vielleicht das erste Mal in den letzten zehn Jahren passiert.

Kacke, wirklich, kacke für alle Beteiligten. Aber es geht doch gar nicht um den Schied zu kontrollieren. Nein, es geht nicht um das System. Ich kann euch ja noch mal, das ist ja genau der Punkt, dass man jetzt auch noch sagt, wir machen gelbe-rote Karten. Ja, und wir zählen noch die Sekunden runter. Und keine Ahnung, was alles.

Jetzt darf man auch dazu sagen, jetzt werden die Sekunden runtergezählt. Ich meine, ganz ehrlich, die 8 Sekunden, oder wo die 30 Sekunden für den Einbruch brauchen, da muss ich durchatmen. Also das darf man ja auch nicht vergessen. Und nichtsdestotrotz kann man ja, und das würde ich mir auch wünschen, das macht ja das IFAB, die suchen ja die Regeln aus, die kümmern sich um die Protokolle beim VAR, das ist nicht der DFB, also man kann nicht sagen, ihr DFB, ihr müsst jetzt, sondern es ist das IFAB und die setzen sich jedes Jahr zusammen und denken, oh, da ist das und das passiert, vielleicht müssen wir was ändern und vielleicht muss man wirklich drüber nachdenken zu sagen, okay, wenn der Schiedsrichter gepfiffen hat, der Ball ist noch nicht im Tor,

es haben alle weitergespielt, gib ihm die Möglichkeit, guck sie an. Das Problem ist nur, wenn du pfeifst und auf einmal hören sich das Spielen auf, dann hast du wieder ein Problem. Dann kannst du nicht sagen, oh, was machen wir jetzt? Also insofern, das ist alles immer nicht so. Wenn, wenn, aber da ist auch wieder ein schmaler Grat dazwischen.

Aber nichtsdestotrotz, ich gebe euch da in der Tat recht, wir müssen das System für uns alle für den Fußball nutzen und nicht gegen den Fußball, ohne Frage. Und auch für die Schiedsrichter nutzen, in dem Fall, das muss man ja auch sagen. Katharina hat nochmal eine Szene, die war direkt vor deinen Augen in unserer Rubrik.

Ja, und da gehen wir nochmal in das Spiel Wolfsburg gegen Gladbach und zwar in die Nachspielzeit. 90. plus 2. Da ging es nochmal richtig robust zu Werke. Genau genommen Jens Kastrop und gleich zweifach in kürzester Zeit hier hintereinander gegen Dagim und Kumbedi. Und für dieses herrsche Einsteigen sei er dann direkt von Stieler rot.

Denn so richtig eine Aussicht auf den Ball hatte er dann nicht. Also Rangeleien, Tumulte gab es dann auch noch anschließend. Ja, weil es dann natürlich auch unterschiedliche Meinungen dazu gab. Auch wenn viele vielleicht neutral sagen würden, ja, das war schon sehr, sehr heftig. Aber der Trainer beispielsweise von Gladbach, Eugen Polanski, der war auch nicht einverstanden damit.

Ich habe extra nochmal gefragt, ob er sich sicher ist. Ich habe das jetzt gerade mal zweimal im Fernsehen gesehen. Ich finde, das eine sehr, sehr harte rote Karte ist. Was hat er denn gesagt? Er ist ja nochmal rausgekommen, hat mit Ihnen ein bisschen gesprochen. Na, ich habe mit ihm gesprochen. Er ist zu mir gekommen. Ich habe ihn nur gefragt, er war sich sicher und ich finde, wenn er sich jetzt die Bilder, glaube ich, ansieht, dann hat er auf dem Platz eine andere Wahrnehmung, wie das Trefferbild ist, als es wirklich am Ende ist.

Dementsprechend kann ich die rote Karte tatsächlich als sehr hart einstufen. So, also die Meinung von Eugen Polanski. Jetzt bin ich sehr gespannt, was Patrick dazu sagt. Wir haben ja hier den Schiedsrichter bei uns in der Runde. Kann man da überhaupt was anderes machen als Rotke? Ja, Patrick, du warst vierter Offizieller, das war auch für dich gut zu sehen.

Ist das logisch, dass man da Rot geben muss? Ja, also vielleicht, ich weiß nicht, ob ich gleich drei Euro reintun muss. Die Zeitlupe ist eine extreme Verlangsamung der Realgeschwindigkeit. Ja, das stimmt. Sind das drei Euro? Nein. Nein, okay. Was ich damit sagen will, es geht um Dynamik. Wir haben drei, vielleicht erkläre ich das jetzt mal fachlich nochmal und so, So, dass auch alle das verstehen und nicht nur die Nerds.

Bei einem Foulspiel mit übermäßiger Härte gelten drei Kriterien. Chance, den Ball zu spielen, Trefferbild und Dynamik. Sind mindestens zwei erfüllt. Kannst du immer eine rote Karte geben. Dynamik, Chance, den Ball zu spielen, nein. Trefferbild, gelb. Rote Karte, völlig zu Recht. Sofort entschieden von Tobias auf dem Platz. Gut gemacht, rot, fertig.

Stefan, du bist auch der Meinung, das ist eine rote Karte. Er kann gar nicht den Ball spielen, weil er schon so weit weg ist. Er nimmt eine Verletzung in Kauf. Er wollte dieses Foul. Und du als Spieler weißt in der Sekunde, bei diesem Foul, dass du jetzt vom Platz geschickt wirst. Die Worte von Polanski kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Felix, du hast vorhin gesagt, die pfeift dir den Scheiß. Ist das auch zu hart, rot? Oder bist du da bei den beiden, auch bei der fachlichen Einschätzung, bei Patrick dabei? Herr Tälisch-Mockwürz, eine kleine Geschichte. Ich saß auf der Tribüne bei Arsenal London gegen Clubman City. Ist aber egal. Das Spiel, fünf oder sechs Minuten alt, es gibt Eckball für Arsenal.

Der Eckball kommt rein, ich sitze oben auf der Tribüne, der Schiedsrichter pfeift. Rote Karte, Elfmeter, nach sechs Minuten. Das Spiel war entschieden. Weißt du, was so eine Karte kostet, Basen, auf der Tribüne? Nach sechs Minuten war das Spiel durch. Das will ich als Zuschauer nicht sehen. Tut mir leid.

Ich möchte es nicht sehen. Und ich möchte auch nicht, dass der Schiedsrichter die Spiele entscheidet. Eine Hinausstellung, gut, es war jetzt die 90 Minuten, es war egal, aber eine Hinausstellung bedeutet, du bist ein Mann weniger und die Mannschaft muss mit einem Mann weniger dann das Spiel zu Ende spielen.

Das ist ein großer Nachteil. Ja, das wissen wir. Das ist ja eine Strafe. Ihr habt ja noch nie gespielt. Ihr beeinflusst das Spiel so, dass ihr es entscheidet. Mit dem leichtfertigen Elfmeter, ein Schuss an den Oberarm, Hand, Elfmeter. Felix, erstens, das war ja Premier League. Da hast du vorhin gesagt, da wird eh viel mehr laufen gelassen als bei uns.

Zweitens, jetzt war das auch nicht die Anfangsphase des Spiels. Ich wollte euch nur erzählen, ich will nur anstunden. Ich will trotzdem noch mal zu dem Punkt zurück. Ist denn das aus deiner Sicht bei dieser Szene gerechtfertigt da rot zu geben? Oder würdest du sagen, da muss man gelb geben und hört auf mit dem Scheiß?

Ich beurteile weder ihn noch seinen Kollegen noch den, der das jetzt gepfiffen hat. Ich beurteile die Situation. Und ich sage, ein Schiedsrichter ist nicht dazu da, die Spiele zu entscheiden. Aber was machen wir? Wir entscheiden die Spiele, indem wir eben für jeden Mist... Also diese Szene war ein Faul, gar keine Frage war das ein Faul.

Das diskutiere ich doch gar nicht. Aber es war kein Foul, wo er die Gesundheit des Gegenspielers gefährdet. Der tritt ihn nicht unten aufs Sprunggelenk, sondern er tritt ihn irgendwo mit dem Bein. Dass der dann noch dreimal rollt und fünf Minuten liegen bleibt, ist ja wieder die andere Sache. Der hat die Gesundheit des Spielers nicht gefährdet. Deswegen gibt es für mich keinen Grund, so einen Spieler des Spiels zu verweisen und dann noch ein Spiel zu sperren. Das ist einfach überzogen.

Aber wenn du einen Gegenspieler ... Trittst, so wie hier in dieser Szene, wo du weißt, ich komme niemals mehr an den Ball ran, dann bin ich schon der Meinung, dass der Schiedsrichter da in dieser Szene richtig reagiert. Das ist das klassische Fußball. Die Frage ist doch, und es geht sich ja gar nicht um die sechste Minute und die Karten sind teuer in London oder die 92.

Darum geht es ja gar nicht. Wofür gab es denn die rote Karte in Arsenal, wo du warst? Keine Ahnung. Ich saß 100 Meter weg. Ich habe nichts gesehen. Ja gut, das war eigentlich Eckball. Jetzt erzähle ich mal eine kleine Geschichte. Wir können uns vielleicht an das DFB-Pokalspiel hier Bayern München gegen Leverkusen in der letzten Saison erinnern.

Manuel Neuer kommt aus seinem Tor, rammt den Leverkusener weg. Wo sollst du jetzt ansetzen für den Schiedsrichter? Sagen, nein, das ist keine rote Karte, zu früh im Spiel. Du musst immer gucken, ob Felix eine teure Karte gekauft hat. Der spielt doch überhaupt keine Rolle. Ja, ich glaube, der Felix kriegt die Karten umsonst, glaube ich.

Aber die Minute spielt ja überhaupt keine Rolle. Sondern die Dinge, die du ja gut beschrieben hast, hier bei diesem Foulspiel, wenn du sagst, gesundheitsgefährdend, du sagst nein, ich sag ja, weil er das in Kauf nimmt. Und er trifft nicht. Das ist meine Meinung. Ich bin wieder anderer Meinung, weil du das erwähnt hast, Manuel Neuer, aus deiner Meinung nach und aus der Meinung des Schiedsrichters nach, Foulspiel von Manuel Neuer.

Der Manuel Neuer ist aus dem Tor rausgekommen. Der hat die Situation genau gesehen. Der hat den Ball gesehen und den Gegenspieler gesehen. Der Gegenspieler, das war irgendein Leverkusener, der hat den Ball zwar gesehen, aber er hat Manuel Neuer nicht gesehen. Und ohne dass er in die Richtung geguckt hat, in die er läuft, ist er weitergelaufen.

Manuel Neuer kam aus dem Tor raus, hat den Ball weggeköpft, wie wir uns erinnern. Nein, nein, der hat ihn nicht getroffen in der Situation. Der hat ihn einfach stumpf umgeflext. Ja, genau. Das stimmt. Na ja, gut. Aber trotzdem in der Szene ... Gibst du auf? Nein, nein. Jetzt zeigt mir die Szene. Jetzt zeigt mir die Szene. Was soll ich jetzt so sagen? Wir können wirklich viel, aber wir können jetzt nicht jede Szene plötzlich herzaubern.

Aber eine Sache, und das geht mir ein bisschen unter, Frustfoul, Leute. Steht 0-0 in der 92-Minute. Wo soll ja da der Frust her? Ich habe es froh, dass er einen Punkt holt. Er hat den Ball verloren vorher. Er ist im Zweikampf, hat den Ball verloren und ist hinterher und hat nachgesetzt. Das ist im Regelweg, steht das nirgendswo. Aber du wolltest ja, dass ich bei der normalen Sprache bleibe. Das ist klassischer Frustfoul.

Der Schiedsrichter. Das war kein Frustfoul. Das war einfach ein Foul, um diese Szene zu unterbinden mit einem Foul. Das war kein Frustfoul. Er wollte nur nicht, dass die Wolfsburger noch mal in eine gefährliche Situation kommen. Deswegen stoppt er. Vielleicht sollten wir den Spieler fragen. Frust ist anders. Frust ist, wenn du ein Schallspiel hast. Aber Männer, Jens Kastrop.

Tut keiner Wolfsburg-Fliege, was du leid. Jens Kastrop, der arme Kerl. Will den Abstieg verhindern. 2,19 Minuten. Aber wo ist das Fingerspitzengefühl? Der Schiedsrichter rennt dahin. Jetzt macht er mal eine Pause, atme mal durch. Einwurf, einwurf. Einwurf, sechs Sekunden. Dass wir darüber diskutieren, Pletti, verstehe ich nicht.

Es kommt nur ein Halbsatz von Pletti, der geht vier Minuten. Ich wäre schon fertig gewesen, wenn er das mal reingepächtet. Ich bin fertig. Der Schiedsrichter rennt wie von der Tarantel gestochen dahin und gibt dann an 92. Rot. Ziel muss es doch sein, das Spiel mit allen Spielern nach Möglichkeit... Aber wenn da ein Foulspiel stattfindet...

Ganz kurz, ich muss... Lass mich da mal bitte ausgehen. Nein, aber ich kann dich nicht ausreden lassen, weil das kommt zu einer Rudelbildung. Selbstverständlich rennst du als Schiedsrichter dahin. Die Rudelbildung kommt nach der roten Karte. Die Rudelbildung kommt nach der roten Karte. Der Schiedsrichter kann hingehen. Das war unmittelbar. Stefan, der Schiedsrichter kann doch hingehen.

Ich würde erst mal gucken. Du kannst doch immer noch eine rote Karte geben. Natürlich ist ein Platzverweis. Aber trotzdem kannst du aus der Situation schärfe rausnehmen. Das ist der Fall. Das ist der Fall. Ich würde sagen, wir atmen mal durch. Knapp 90 Sekunden. Dann haben wir Zeit, den Blutdruck runterzubringen.

Abrenalin-Level. Alles wieder auf normal. Dann sind wir gleich zurück. Ihr kriegt ein paar Hinweise von unserem Sportwettpartner. Dann geht es weiter hier im Doppelpass. Patrick ist ja nicht nur hier, um heute die ganze Branche zu verteidigen. Sondern weil er bald eine großartige Karriere als Schiedsrichter beendet.

Und da wollen wir auch noch drauf schauen. Freuen wir uns auch sehr drauf. Nach nicht mal 90 Sekunden sind wir zurück im Doppelpass. Also bis gleich. Willkommen zurück beim Doppelpass. Ich hatte ja angeregt, dass wir uns irgendwie so ein bisschen beruhigen. Aber Felix hat weiter, hat die ganze Zeit auf Alfred jetzt eingetextet in der Pause.

Ich weiß nicht, wie die Diskussion bei unseren Zuschauern hier ankommt. Und was Sie da für eine Meinung haben. Vielleicht kann Katharina da ein bisschen für Erhellung sorgen. Das sind zwei Herren, die beide mit Trikots aus Hamburg angereist sind. Erzähl doch mal. Und die Herrn Ittrich auch sehr gut kennen.

Denn Sören ist nämlich sein Nachbar. 300 Meter wohnt er nur entfernt von Patrick Ittrich. Er hat ganz genau gerade zugehört. Um genau zu sein, die ganze Truppe hier, ich glaube, zehn Leute gehören ja alle zusammen, die Patrick heute quasi mit eingeschleust hat. Entsprechend hast du noch mal einen ganz genauen Blick auf das, was er auch gerade gesagt hat.

Er war ein bisschen im Kreuzfeuer. Wie hat er sich geschlagen? Ja, sehr gut eigentlich. Zu wenig ins Phrasenschwein eingezahlt, finde ich. Aber gut, kommt ja gleich noch. Kann er noch kommen. Und ja, von daher. Zum VAR, da wurde jetzt schon viel gesagt. Ihr habt natürlich hier auch viel geschmunzelt.

Was findest du verbesserungswürdig am VAR und wie findest du ihn grundsätzlich? Mal so, mal so. Die Einheitlichkeit ist, glaube ich, das Wichtigste bei dem Ganzen, dass sich da alle einig sind, was gepfiffen wird. Gerade die Handregel, ich glaube, da können wir stundenlang weiter diskutieren. Da werden wir auf keinen Nenner kommen.

Da muss einfach eine Klarheit rein im Endeffekt. Und dann geht es ja noch weiter. In der nächsten Saison soll, glaube ich, eine Ecke überprüft werden. Wo wollen wir denn, wollen wir einen Einwurf jetzt auch noch überprüfen? Also das wird dann irgendwann, glaube ich, überhaupt nicht mehr durchschaubar.

Wenn Patrick jetzt schon dort vorne sitzt, ich meine, ihr werdet sonst bestimmt auch zu Hause beim Grillen und so mal ein bisschen diskutieren. Welche Frage hast du an ihn? Ja, da er jetzt ja seine Karriere beenden muss, weil er seinen Hund nicht mehr überholt beim Tempoläufen, ist die Frage, bleibst du uns erhalten als VAR oder machst du dich jetzt auf in die Expertenwelt?

So, sind wir gespannt. Also Sören, vielen Dank erstmal für die Eindrücke und dann Patrick. Also, wir brauchen eine Antwort. Sören, danke. Übrigens hat Sören in der 2. Fußball-Bundesliga beim SV Meppen gespielt damals. Aus Ewigkeiten her, also ein guter Kicker. 3. Liga? War das nicht 2. Liga? Egal. Auf jeden Fall beim SV Meppen.

Müsste jedem Begriff sein. Vielen Dank für euren Support. Und in Bezug auf die Frage, wer das vielleicht verfolgt hat, hat mich nicht so häufig im VAC, wie es ja richtig heißt, im Kölner Keller gesehen. Das heißt, das wird auch nicht meine Position sein für die Karriere danach oder für die Laufbahn danach. Das steht noch nicht fest, aber ich werde sicherlich zu sehen sein.

Denke ich auch. Ich tippe auf TV-Studio, würde ich sagen. Da hast du dich ja schon häufig bewährt und das wird sicherlich auch, ob dauerhaft oder nur partiell, vielleicht eine Rolle spielen in der Zukunft. Jetzt ist es so, dass, wir haben ja gerade schon über die Bzwels gesprochen, Willenborg hört auch auf, Dennis Eytekin und Patrick Ittrich, die beiden, Eytekin und Ittrich, sicherlich die, die eine größere Außenwirkung haben, auch, dass sie kommunikativ eben so gut sind wie du, das heute mal wieder bewiesen hast.

Deine Karriere geht am Ende der Saison, eben findet ein Ende. Und wir wollen noch mal drauf schauen. Norman Solider über Patrick Ittrich. Hallo, Mahlzeit in die Runde. Mahlzeit, aber eigentlich hätte Patrick Ittrich leise Servus sagen müssen, denn er hört jetzt tatsächlich auf. Natürlich hängt er die Pfeife nicht einfach an den Nagel.

Er gibt seine Schiri-Kluft an die Fans, denn Ittrich ist Schiri und trotzdem populär. Genau wie Dennis Eitekin, der jetzt ebenfalls seine Karten abgibt. Eitekin war immer ein Schiri, der sich nicht zum Sklaven des VAR machen wollte. Nachdem ich zwei Elfmeter gegeben habe mit Videobeweis, habe ich mir vielleicht gedacht, pfeife ich mal einmal direkt. Keine Ahnung.

Wir haben auch keine Ahnung, wie das jetzt in der Bundesliga ohne Eitekin und Ittrich laufen soll. Eines muss man ihnen lassen. Sie waren sehr selbstkritisch. Als ich mir dann die Bilder angesehen habe, wurde mir auch schnell bewusst, da passen die Bilder nicht zu dem zusammen, was ich wahrgenommen habe.

Und Ittrichs Gesang passt womöglich auch nicht zur Musik. Was soll's? Fest steht stattdessen, Ittrich und Eitikin sind echte Typen, die uns fehlen werden. Ich glaube, da haben wir ja Einigkeit in der Runde. Man hat den Gesang ja gar nicht so richtig gehört. Das war Stand By Me, ist eigentlich mein erster Song, den ich in der Chiroke bei Emma singe, weil der immer funktioniert.

Da war es so semi. Das sah aber nicht so aus. Nee, ich weiß ja. Er sieht doch jeden Saal leer, der Patrick, würde ich sagen. Deine Karriere begann im Februar 2016 in der Bundesliga. Was würdest du für ein Fazit ziehen? Ich meine, es sind noch drei Spieltage, du wirst noch ein paar Spiele kriegen. Aber wenn man jetzt sagt, okay, ich mache mal einen Strich drunter.

Wie war die Zeit für dich? Also man muss sich schon bewusst sein, dass man in der höchsten deutschen Spielklasse Schiedsrichter ist. Und das ist eigentlich so das Allergrößte. Ich habe keine großen Spiele gefiffen. Ich habe weder Dortmund-Bayern noch das Pokalfinale gefiffen. Ich habe oft Augsburg-Mainz gefiffen, wo getreten wurde.

Felix, da war ich der richtige Mann, habe auch nur drei gelbe Karten verteilt. Aber das waren eher meine Spiele und ich bin einfach nur dankbar. Und das meine ich wirklich ganz im Ernst über diese zehn Jahre Bundesliga. Ich bin seit 23 Jahren auf der DFB-Liste, seit 2009 Schiedsrichter in der 2. Liga und bin einfach nur unfassbar stolz, dass ich irgendwann, ich bin ja erst in 36 aufgestiegen, auch aufgrund meiner vielen Verletzungen, dann es irgendwie auf 10 Jahre Bundesliga noch geschafft habe.

Und das ist so eigentlich das, was für mich so entscheidend ist, das alles miterlebt zu haben, ohne große Spiele, aber im ganzen Konstrukt Schiedsrichterei, da sind so viele tolle Menschen und so viele tolle Schiedsrichter unterwegs und da bin ich sehr dankbar für und das ist für mich wirklich eine große Ehre dabei gewesen zu sein.

Und auch wenn du, wie du jetzt gerade selber sagst, vielleicht die ganz großen Spiele nicht gekriegt hast, hast du, glaube ich, schon deine ... Du hast Eindrücke hinterlassen. Du hast Eindruck hinterlassen. Du hast sicherlich Fußspuren hinterlassen. Eine Sache habe ich im Kopf. Das war, als du erste Hilfe geleistet hast. Bei Gilavogi.

Damals bei Mainz. Du hast dann gesehen, hier, oh, da ist was, und hast sofort agiert. Nimm uns bitte mit. Ja, wer mich vielleicht ein bisschen näher oder meine wieder kennt, ich bin noch Polizist. Da haben wir natürlich regelmäßig auch Erste-Hilfe-Schulung und wissen, wie Dinge aussehen können. Und ich habe schon gesehen, dass der Spieler mit dem Kopf gegen das Knie knallt und dann bewusstlos wurde.

Als ich das gemerkt habe, ist das Erste, was man macht, stabilte Seitenlage, Mausen im Kopf, natürlich vorsichtig sein. Alle haben aber gesagt, ich habe die Zunge rausgezogen, habe ich nicht, weil man zieht keine Zunge raus. Man tippt sie möglicherweise nur an oder überstreckt den Kopf, dass die Zunge von alleine rausgeht.

Das habe ich gemacht und versucht schnell zu agieren, um den Spielern zu helfen. Und das sollte vielleicht sich jeder nochmal hinterfragen, ob vielleicht dieser Erste-Hilfe-Kurs, wie lange der her ist, damit man in normalen Situationen auch helfen kann. Nichts anderes habe ich da getan. Und zwar nicht nur als Schiedsrichter auf dem Feld, sondern wir alle im Alltag.

Gila Wugi hat dann auf X auch nochmal einen Tweet losgelassen. Ich weiß gar nicht, ob das damals schon die Umstellung war zwischen X und Twitter. Ist auch völlig egal, aber er hat sich sehr bedankt für dein beherztes Eingreifen. Stefan, wenn du Patrick Ittrich so erlebt hast, sowohl bei uns hier als auch auf dem Feld, einer der unglaublich kommunikativ war, auch mit den Spielern.

Es gab ja Radio Müller auf der Spielerseite, das ist wahrscheinlich der Radio Patrick auf der Schiri-Seite. Aber wie hast du ihn wahrgenommen? Man muss ein bisschen unterscheiden, ihr ist noch als Schiedsrichter eine extrem hohe Kompetenz gehabt, aber auch kommunikativ gewesen, was immer wichtig ist für die Schiedsrichter.

Das war früher übrigens auch noch mehr, dieses Reden untereinander mit den Spielern. Ich glaube, das hat er sehr, sehr gut gemacht. Nicht nur die Karten ziehen oder wie auch immer, sondern viele Dinge auch mal kurz erklären auf dem Spielfeld für den Spieler. Dann haben sie auch Verständnis dafür. Und ich glaube, wir haben uns ja auch schon des Öfteren getroffen, einfach empathisch nett und sympathisch Hamburger Jung halt.

Ich habe einen Sportdirektor aus der Bundesliga am Telefon. Dann habe ich ihn nach Patrick Ittrich gefragt. Dann sagte er, Weltklasse. In der Kommunikation einer der Besten, die wir hier hatten, immer auf Augenhöhe. Das hört man immer mal wieder bei Spielern, dass sie das eigentlich schätzen, wenn Schiedsrichter mit ihnen sprechen, wenn die nicht unnahbar sind und nur Abstand wollen. Ich glaube, das ist schon wichtig, oder?

Selbstverständlich. Aber es ist nicht selbstverständlich offensichtlich, weil es nicht alle machen. Aber selbstverständlich hilft das und es wäre dann, um Verständnis für einen anderen zu kriegen, hilfreich, wenn man halt über eine Situation redet. So wie wir das ja eben auch getan haben. Wir müssten halt nur länger reden, um dann alle mal auf den Punkt zu kommen.

Ja, aber hast du das Gefühl, dass diese Schiedsrichter, die souverän genug sind, mit Spielern zu reden, die auch mal einen Flachs machen oder was auch immer, dass die weniger werden? Oder ist das immer so, dass jede Schiedsrichtergeneration da nur ein paar hat? Wie ist deine Beobachtung? Wir haben ja gerade gesagt, dass mit Patrick und mit Altekin jetzt zwei gehen, die gerade das verkörpern.

Aber ich hoffe, und das wird wahrscheinlich auch so sein, dass dann wieder andere nachkommen. Ich hoffe, dass es nicht jetzt das Schiedsrichterwesen weiter den Bach runtergeht, sondern eher, dass es jetzt Nachfolger geht. Aber wird das gefördert und auch gefordert, dass ihr so einen kommunikativen Umgang mit den Spielern pflegt? Oder ist das eine Persönlichkeitsfrage?

Das ist eine absolute Persönlichkeitsfrage. Und das ist auch, wir hatten ja das Beispiel Tobias Welz, jeder ist auf dem Platz unterschiedlich. Am Ende kommt es auf die Qualität, auch auf die Entscheidungen. Ich habe für mich immer festgelegt, ich will Spielleiter sein. Ich will das Spiel leiten. Möchte mit den Spielern kommunizieren und möchte die richtige Entscheidung treffen.

Das war für mich immer das allerhöchste Gebot. Und wenn du als Schiedsrichter Akzeptanzverlust hast, ist so das Schlimmste, was dir passieren kann. Und deswegen ist das immer für mich wichtig gewesen, das Spiel zu leiten und mitzuagieren. Du musst trotzdem als Schiedsrichter immer noch eine Stufe über dem Spieler stehen, weil ich bin der Spielleiter, ich bin der Schiedsrichter, ich bin unparteiisch, aber der Kumpanei geht nicht, aber man kann trotzdem kameradschaftlich mit den Leuten umgehen. Das war mir immer wichtig.

Und das wird auch weiter. Es werden Typen nachkommen, ganz sicher. Und das geht auch nicht mit Autoritätsverlust einher, oder? Nein, überhaupt nicht. Das geht nicht mit Autoritätsverlust einher, auf gar keinen Fall. Es wird auch diese Typen in Zukunft geben. Ich habe da zwei, drei auf jeden Fall im Kopf, die das wieder verkörpern oder noch weiter verkörpern.

Wenn du in der Mitte auch deiner Karriere bist, sage ich mal, gerade auf FIFA-Liste in der UEFA akzeptierst, da hältst du dich auch eher zurück. Wir sind immer noch Schiedsrichter. Und es geht eigentlich darum, dass der Schiedsrichter der sein, der nicht im Fokus steht. Jetzt habe ich das natürlich ein bisschen anders verkörpert, aber ich bin der, ich bin, ich kann mich leider nicht ändern.

Aber wir brauchen von jeder Ebene die verschiedenen Persönlichkeiten, um auch alles das zu bedienen, was wir in der Bundesliga haben. Und ich glaube, das wird auch weitergehen und das wird auch gefördert. Ich habe noch eine Szene. 2017 Hertha gegen FC Bayern München. Das hast du auch gepfiffen. Da ging es weit in die Nachspielzeit.

Und ihr wart auch irgendwie schon drüber. Paul Dardai zeigt das auch schon an. Und dann? Das war auch eine Sternstunde der Schiedsrichterei. Schießen die Bayern noch ein Tor. Also, 90. Minute. Und es weiß ja jeder... Wie jung ich da war. Ja, ja. Mit Michael Preetz dann im Gespräch. Ja, das war... Wenn du als Heimmannschaft den FC Bayern am Rande einer Ligalage hast, wissen wir alle, das ist natürlich immer das Allergrößte. Und das Spiel...

Dann mit fünf Minuten Nachspielzeit wollte ich es zu Ende bringen. Fünf Minuten für die damalige Zeit waren viel. Aber Hertha hat extrem auf Zeit gespielt. Und dann hörte ich noch meinen Assistenten über Funk. Patrick, wir machen nur vier Minuten. Wir kommen eh auf fünf. Und ich habe gesagt, auf gar keinen Fall. Das spielt für mich Rot gegen Blau.

Die haben so oft Zeit gespielt, fünf Minuten safe. In den fünf Minuten natürlich hier noch ein Krampf, da noch ein Krampf, da noch mal einer. Ich weiß noch, wie das Ibisevic hat die Kapitänsbinde eigentlich abgeben wollen. Und er ist dann nochmal zurückgelaufen an die andere Ecke, hat ihm nochmal Zeit gespart.

Und er hat gesagt, mir egal, noch eine Minute drauf. Da wollte ich mich durchsetzen. Was passiert natürlich? 95. 35. Angriff über links, Lewandowski Tor. Ich habe gedacht, die bauen das Stadion ab. Und da meinetwegen. Ja, solche Dinge gehören dazu. Die gehören auch dazu, ja. Absolut. Wir sprechen gleich weiter hier im Doppelpass.

Wollen natürlich auch noch den Blick vorauswerfen. Bayern in diesen Halbfinalduellen gegen PSG. Wie sieht das die Expertenrunde? Wie groß sind die Chancen, wenn man die Kader auch vielleicht miteinander vergleicht? Das nach einer kurzen Pause. Um Felix Magath und Patrick Ittrich. Ich habe Ihnen gesagt, wir gucken natürlich auch voller Vorfreude auf die beiden Champions-League-Duelle Halbfinale Bayern PSG.

Michael Birk mit einem Ausblick. Wer seine Generalprobe so meistert, der sollte mehr als gewappnet sein für die vielleicht größte Aufgabe dieser Saison. Ob wir das jetzt mitnehmen in Paris, ich weiß nicht, aber was ich glaube, ist, wenn du am Ende einer Saison sagst, jetzt brauchst du ein Mirakel zum Beispiel, dann kannst du nicht am Ende dieser Saison anfangen.

Du musst schon dieses Gefühl in einer Saison, dass es mal passieren kann. Ein Gefühl der Unbesiegbarkeit, das die Bayern schon seit Wochen ausstrahlen. Rückstände wie nun in Mainz oder zuvor gegen Real Madrid im Champions-League-Viertelfinal-Rückspiel steckt Vincent Compagnys Team beeindruckend weg und kann immer wieder zuschlagen.

Die bayerische Widerstandsfähigkeit, vielleicht der entscheidende Faktor für das Duell mit PSG. Ich finde, in einer Saison musst du diese Erfolgsmomente, und das sind so von diesen Key Moments, das musst du sammeln. Und das am Ende gibt es dir in meiner Meinung recht, dann auch zu sagen, wir hoffen noch immer, wir können es machen.

Gut möglich, dass die Münchner auch in beiden Halbfinalspielen gegen Paris leiden müssen. Doch in dieser Form ist den Bayern alles zuzutrauen. Ohne Frage. Sicher ein Duell auf Augenhöhe. Wie siehst du es? Tagesform am Dienstag und darauf folgend am Mittwoch. Tagesform wird entscheiden. Ich kann mir vorstellen, dass das wirklich im zweiten Spiel noch in die Verlängerung geht. Das ist wirklich absolute Augenhöhe.

Paris ist stärker in der Defensive als Real es war. Das ist mit Sicherheit ein Pluspunkt. Aber Bayern muss sich und wird sich auch nicht verstecken, sondern sie werden ihr Spiel spielen. Und dann wird das die absolute Unterhaltung für uns alle Zuschauer. Sind das die beiden besten Mannschaften in Europa momentan?

Das sind mit Sicherheit die beiden besten Mannschaften. Schade, dass die jetzt schon im Halbfinale aufeinandertreffen, denn das wäre das würdigste Finale, das ich lange Zeit gesehen habe. Also sehr, sehr beeindruckend, was beide in den Meisterschaften machen. Paris hat gestern auch das Spiel gewonnen in Angers mit 3 zu 0.

Mit 3 zu 0 haben auch Spieler geschont. Aber wenn man so auf so ein Duell schaut, dann guckt man ja auch manchmal die Kader an. Und die ersten Mannschaft, also die erste Elf von beiden. Stefan, wir haben das mal gegenübergestellt. Und vielleicht, weil du unser Doppelpass-Experte bist. Wie siehst du das? Also wenn wir mal hinten anfangen, Torhüter.

Saffonov Neuer, würde ich sagen, hält Manuel Neuer so wie in Madrid. Auf jeden Fall Vorteile Bayern München und damit Manuel Neuer. Okay, also auf der Torhüterposition siehst du einen Vorteil. Du hast gerade schon gesagt, PSG in der Defensive besser als Real, aber auch besser als Bayern. Wenn wir hier die Reihen mal, also Nuno Mendes, Paco, Marquinhos, Hakimi, Laimata, Upamecano, Stanisic vergleichen.

Beide extrem stark, vor allen Dingen die Außenbahnen bei Bayern München. Hier würde ich aber die zentrale Marquinhos rausnehmen bei PSG mit seiner Erfahrung als Kapitän der Mannschaft. 31 Jahre alt, hält den Laden komplett zusammen. Ich würde hier sagen, leichte Vorteile PSG. Und dann gucken wir aufs Mittelfeld.

Da ist es Jean Neves, Vitinha, Seri Emery und bei den Bayern Pavlovic, Kimmich und der wiedererstarkte Musiala. Ja, hier natürlich eine zentrale Rolle wie Tinia, aber ich würde hier sagen, die Zentrale oder das Zentrum bei Bayern München im Mittelfeld ist stärker als das von Paris. Dann schauen wir jetzt trotzdem noch, bevor ich den Rest der Runde mit reinhole, auch auf den Angriff.

Quarazkelia, Dembélé, Duit, nicht schlecht, aber Diaz, Kane, Ulisse, auch brutal. Das Beste, was die Welt zu bieten hat, in meinen Augen. Das ist komplett alles absolute Weltspitze. Aber ich glaube, Harry Kane wird den Unterschied ausmachen. Gehst du eigentlich mit, Felix, bei dieser Beurteilung von Stefan?

Fast gehe ich mit. Auf und zu sehe ich natürlich mal was anderes. Aber letztendlich noch mal, da haben wir die beiden besten Mannschaften. Und wir haben, aber gegen Madrid war es ja ganz deutlich, dass die bessere Mannschaft gewonnen hat gegen bessere Einzelspiele. Und insofern, in Paris haben sie mittlerweile, nachdem sie sich von der Amté getrennt haben, haben sie auch eine Mannschaft. und beeindruckend, dass sie eben letzte Saison so stark waren und das aber halten konnten.

Also ich habe das Halbfinale in Liverpool gesehen und das hat mich halt beeindruckt, weil Liverpool ist nicht so einfach zu Hause zu spielen, aber sie waren in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft und haben verdient das Halbfinale erreicht. Und insofern, wer jetzt von beiden am Ende vorne sein wird, ist dann auch wieder halt abhängig von den Umständen.

Aber beide hätten eigentlich den Titel verdient. Felix kommt gut rum. Ja, ja, Arsenal hat da Tickets, Liverpool hat da Tickets. Also wir kriegen das Heft hier schon langsam mit. Aber ich bewerte Paris stärker als Real Madrid. Man muss anerkennen, dass der Präsident Al-Khelaifi, Sportdirektor Campos, Trainer Enrique.

Das ist schon lange keine Söldnertruppe mehr. Wir haben sich ganz gezielt verstärkt. Wir haben auch den Kader im vergangenen Sommer fast beieinander gelassen. Deswegen ist diese Mannschaft unglaublich eingespielt. Die Offensive kann den Bayern wehtun. Wenn die Bayern eine Schwachstelle haben, sind es für mich die Außenverteidiger-Positionen.

Da kannst du sie knacken. Das war ein Mittel von Real Madrid im Rückspiel. Man hat das Mittelfeld fast immer mit einem Direktpass überspielt. Es geht immer in den Fuß von Mbappé, immer in den Lauf von Vinicius Junior. Das waren zwei, die angegriffen haben. Bei PSG werden drei angreifen. Und da haben die Bayern Probleme. Und ich glaube, dass die Bayern in diesem Duell, Bayern defensive gegen PSG offensive, Geschwindigkeitsnachteile haben werden. Deswegen bin ich gespannt.

Aber der große Vorteil der Bayern ist wie immer das Rückspiel in der Allianz Arena. Ja, also das kann natürlich schon einen Unterschied dann machen. Und dieses Gefühl, dass es läuft. Also du kommst ja jetzt nicht in der Phase der Unsicherheit oder so in dieses Duell bei Bayern München. Ja, also man muss hier aber auch dann fairerweise sagen, bei Paris läuft es auch.

Also die standen letztes Jahr im Finale, die haben das Finale 5-0. Mussten aber Playoff spielen. Du musst jetzt mal ein Finale 5-0 gewinnen. Also allein davor musst du schon großen Respekt haben. Und ich glaube, und das hatte Felix gesagt, sie sind zu einer Einheit geworden. Früher hatten sie die Messis und die Neymar und Mbappé und jeder wollte der Entscheider sein in einem Spiel.

Heute ist Paris eine Mannschaft, die arbeiten und leiten auch zusammen. Also das ist ein anderes Niveau als Real Madrid. Aber, und das gehört jetzt auch zur Wahrheit, Bayern München muss sich von niemandem zu verstecken. Und die letzten drei Spiele in Paris haben sie alle gewonnen, wenn ich richtig weiß, haben sie die letzten drei Spiele in Paris alle gewonnen, die Bayern, also Statistik.

Ja, Statistik ist das eine, dann gehen wir in die Statistik des Achtelfinale und des Viertelfinals in diesem Jahr in der Champions League, da hat Paris nur zwei Gegentore geschluckt, gegen Liverpool übrigens im Viertelfinale null. Also da spricht schon etwas Deutliches für diese Stärke eben auch hinten nach hinten zu arbeiten.

Paris besteht nicht nur aus der Offensive, sondern sie arbeiten auch nach hinten, sind eine Kompaktheit. Das wird ein Spiel vielleicht taktisch geprägt, nicht so ein Feuerwerk wie gegen Real Madrid mit den vielen Toren, die gefallen sind. Das glaube ich nicht. Aber das eine wird entscheiden vielleicht oder auch im Elfmeter schießen.

Bayern München würde alles nehmen. Bayern muss sich von niemandem verstecken? Ja, doch. Das ist ja die Wahrheit. Ja, aber trotzdem. Es ging um die 3 Euro. Das ist trotzdem die Wahrheit. Ich schenke dir die 3 Euro von meinem Geld. Ich sehe das anders. Augenhöhe und alles offen, das haben wir hier besprochen. Wir haben ja die Frage gestellt, Trippeltraum, lebt der weiter auch nach Paris?

Bin sehr gespannt auf die Ergebnisse, Katharina. Absolut. Bevor wir da aber hinkommen, einmal noch der Hinweis auf den kommenden Dienstag. An sich das Spiel findet statt. Ja, wir wissen es, 21 Uhr geht es los im Parc des Princes. Aber eine Dreiviertelstunde vorher, zur besten Primetime, 20.15 Uhr, liegt unser Fantalk los.

Jochen Stutzki freut sich da auf Sie. Peter Neurore ist mit dabei und weitere Gäste. Und Sie sind es gewohnt, Ekstase auch schon vor dem Anstoß dort. Also gerne mal vorbeischauen und den Jungs und Mädels dort lauschen. So und jetzt das, was Flo gerade schon angesprochen hat. Wir haben ja vorhin die Frage gestellt, lebt der Trippeltraum der Bayern auch nach Paris weiter und wollten von Ihnen wissen, was Sie dazu sagen? Hier sind Ihre Antworten am Doperfond.

Bayern wird das Spiel gewinnen in Paris und in München. Die Moral der Mannschaft ist so gut, das hat man gegen Real gesehen, das hat man gegen Mainz gesehen. Da ist einfach ein Siegeswille da und das Team stimmt einfach. Und deswegen bin ich überzeugt, dass Bayern ins Champions-League-Finale kommt und dort auch gute Chancen hat.

Puh, Paris ist schon echt ein dickes Brett. Die Truppe ist so homogen, so stark von vorne bis hinten. Anders als Real Madrid, auch defensiv viel stärker aufgestellt. Aber diese Bayern können das diesmal wirklich schaffen. Ich glaube, dass Bayern unentschieden in Paris spielt und zu Hause alles klar macht.

Bayern hat eigentlich alles, was man braucht, um die Champions League zu gewinnen. Die Einstellung, die Motivation, die Klasse. Die einzige Schwachstelle, die Bayern hat, ist die Defensive. Da bekommen sie einfach immer zu viele Tore hinten rein und das könnte das Problem gegen Paris werden. Ja, mit diesen vielen, in der Bundesliga nicht, aber mit diesen Gegentoren, mit der Defensive, diese Sorge unseres Zuschauers, ist da was dran?

Selbstverständlich ist da was dran. Aber das ist natürlich auch so bei Mannschaften wie Bayern München, die halt 80 Prozent im Vorwärtsgang sind. Die haben natürlich dann hinten mehr Raum für den Gegner und somit sind sie dann anfälliger. Das wird ja bei dem Halbfinale nicht der Fall sein. Da treffen zwei ebenwürdige Mannschaften aufeinander.

Und man muss sehen, wer sich dann da im Mittelfeld das Übergewicht erspielt von den beiden. Natürlich haben die Bayern bei dem Ume Mekano Weismann, Er ist für einen Fehler immer gut, aber bei solchen Spielen ist auch jeder Spieler hoch konzentriert. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass auch die Bayern hinten stabil sind.

Ganz kurz Handzeichen, wer glaubt, dass die Bayern das Finale erreichen? Ich bin neutral. Glaubst du, ja, Paris? Wenn ich wenden müsste, ja, Paris, wollte nur mal sagen, ich habe gesagt, ich habe Liverpool gesehen, das Spiel in Liverpool, aber ich war nicht in Liverpool. Ach, nur zu Hause vor dem Fernsehen. Ich habe vor dem Fernsehen gesehen.

Nur damit jetzt nie wieder kein Neid aufkommt. Waren die Karten zu teuer? Ja, Karten waren zu teuer. Die Lüge. Ich habe Angst gehabt, dass der Schiedsrichter schon nach 5 Minuten. Ich habe gedacht, es bleibt lieber zu Hause und guckst. Wir fahren gleich weiter hier im Doppelfass. Von den höchsten Höhen der Champions League. Gucken wir dann nach unten in die Bundesliga.

Der 1. FC Heidenheim lebt plötzlich wieder. 2 zu 0 gewonnen. Ehren Dinktschi mit der Bundesliga. Von Hadeln und Band und unserer sehr lebhaften und wachen Runde heute. Stefan, St. Pauli hat nichts geholt, Wolfsburg hat unentschieden gespielt. Der Abstand der Vereine oben drüber bleibt eigentlich gleich auf dem Relegationsplatz.

Aber von unten wird plötzlich Heidenheim noch mal aktiv. Die gewinnen das Ding 2-0. Zivzi Wazza hat das 1-0 geschossen. Gibt es da noch Hoffnung? Ein bisschen mehr als Hoffnung? Fraust du ihnen noch was zu? Wie siehst du sie? Erst mal machen sie ja Spaß, weil sie nicht aufgeben und wirklich an das glauben, vielleicht doch noch in der Liga zu bleiben.

Das macht sie auch so unglaublich sympathisch. Gestern gegen Pauli, muss ich sagen, ein tolles Spiel gemacht. Sie haben den Rucksack irgendwann mal abgelegt, aber sie spielen halt nächste Woche gegen Bayern. Da muss der, glaube ich, schon sehr groß sein. Da gehe ich aber von aus, weil im Endeffekt hat sie ja schon jeder abgeschrieben. Und vielleicht, da gibt es noch ein Fünkchen Hoffnung.

Auf jeden Fall sind sie super sympathisch. Und was alles zusammenkommen muss, damit es funktioniert, hat Frank Schmidt in seiner sehr typischen Art so zusammengefasst. Wir werden eine Mischung brauchen aus beiden, Weil nur verteidigen, nur 5-4-1 oder 4-5-1 zu spielen oder 5-5 und gar keinen Stürmer zu bringen, wird nicht reichen.

Du brauchst die Momente, wo du genau ins Spiel reinkommst, wo die Bayern vielleicht nicht mitrechnen. Aber das sind sehr, sehr viele Eventualitäten. Glaube, gute Leistung, Glück. Wenn das zusammenkommt nächste Woche, dann glaube ich daran, dass uns auch was Verrücktes gelingen kann. Muss er sagen, logischerweise, aber ganz ausgeschlossen ist es nicht?

Naja, im Fußball ist es halt so, passieren ja... Er guckt zum Schweinchen schon. Nein, nein, noch ist nichts passiert. Du kannst doch dran vorbeidrehen. Ja, aber es ist ja so, wie gesagt, Fußball ist eben nicht berechenbar und ausrechenbar. Und gerade, wir hatten ja mal die Situation, warst du da dabei, als die Bayern gegen Nürnberg hier zu Hause durch das Phantom-Tor, Das hat ja Nürnberg, hätte Nürnberg wahrscheinlich die Klasse gehalten, so sind sie abgestiegen.

Also es gab immer schon Vereine, die die letzten drei Spiele oder so mal gewonnen hatten. Und von daher am Ende ist im Grunde alles drin. Für die Bayern zählt natürlich Champions League, was auch immer mehr, als jetzt dieses Meisterschaftsspiel. Der VfB hat es auch mal geschafft als letzter, die letzten drei Spiele gewonnen, neun Punkte geholt.

Muss Heidenheim neun Punkte holen, damit noch eine Möglichkeit ist? Ja. Wir haben Bayern, Köln, Mainz. Ich halte vier Punkte für realistisch, das wird nicht reichen. Ich würde es mir für Holger Sandwald wünschen, weil ich ihn sehr, sehr schätze. Aber ich glaube, für Heidenheim wird es nicht reichen. Aber alle Heidenheimer können stolz sein, weil sie haben, was waren sie dann, zwei Jahre in der Bundesliga?

Drei. Drei. Drei haben wirklich tolle... Konfens League erreicht und international gespielt. Also für überragende Momente gesorgt. Aber ich glaube, es wird nicht mehr reichen. Und wir wollen noch einmal ganz kurz hören, was Frank Schmidt zu seiner Zukunft sagt. Er hat ja gesagt, ich mache schon noch weiter, aber wir hören rein.

Ich werde meinen Vertrag erfüllen, auch im Abstiegsfall. Werde hier, und jeder wusste, wie lange ich Vertrag habe, und nachdem ich ihn noch nicht verlängert habe oder nicht verlängert habe, gaben gestern das erste Mal die Frage danach. Ein Kompliment an den jungen Kollegen hinten aus Hamburg. Die kam halt bisher nicht. Und jeder, der mich kennt, dann antworte ich ehrlich.

Und wenn ich sage mutmaßlich, ist es dann 100% sicher? Also, schönes Wochenende. Das ist ein guter Trainer. Also, Frank Schmidt würde ich auch vermissen. Du auch, oder? Absolut. Wir hatten ihn ja auch schon hier. Super sympathisch. Genialer Typ und ein richtig guter Trainer. Jetzt ein Spot. Und dann sind wir in 15 Sekunden wieder zurück.

Früher gab es mal richtig Bombs hier, oder? Das ist nur Alkoholfrein. Ich bin immer wieder geflasht, dass es 15 Sekunden reichen für die Umbaupause hier, um Katharina ins Stuhl reinzubringen. Respekt an die Kollegen, die das immer so schnell erledigen. Ich habe vorhin schon mal gesagt, es gab dieses zweite Tor auch noch von Ehren Dinktschi für Heidenheim und eine Geschichte, die noch viel, viel wichtiger ist.

Ja, da wird dann auch immer mal wieder bewusst, wie viel wichtiger einige Dinge im Leben sind und dass Fußball dann doch irgendwie auch nur eine Nebensache ist, eine sehr, sehr schöne, aber hier auch so ein bisschen Symbol sein kann. Also hier sehen wir nochmal seinen Treffer, der für ihn an diesem Tag ein ganz besonderer war, denn er hat ja mit seiner Freundin Jinja im Januar eine schwere Diagnose bekommen. Also sie hat die bekommen, Blutkrebs, Leukämie.

Sie sind dann damit an die Öffentlichkeit gegangen, auch um Aufmerksamkeit für dieses Thema zu generieren, um Typisierungsaktionen ins Laufen zu bringen, um Menschen dazu zu bringen, dass sie sich registrieren lassen können. Sie sind da aktuell auch noch auf der Suche nach einem Spender. Auch jetzt bei diesem Spiel wurde wieder zur Typisierung aufgerufen.

Das Ganze kann übrigens dann auch gerne von Ihnen gemacht werden. Ich bin übrigens auch registriert. Ich weiß nicht, ob das hier in der Runde auch der Fall ist. Entweder bei der DKMS oder beim FC Heidenheim unter www.fc-heidenheim.de. Und die Bilder sehen wir da auch noch vor der Kurve. Also wie gesagt, das war ein ganz besonderer Treffer für ihn.

Den hat er natürlich am Ende auch ihr gewidmet. Darauf wurde er angesprochen, war aber letztlich auch, glaube ich, fast jedem an diesem Nachmittag klar. Wir wünschen ihm und seiner Freundin natürlich auch alles Gute. Ich glaube, das sei auch nochmal gesagt an dieser Stelle. Und gerne, wie gesagt, über die Seite des Erstmets der Heidenheims oder anderswo typisieren lassen und dann vielleicht finden wir...

Und damit Ehren Dinktschi und seine Freundin eben einen passenden Spender. Wäre ja toll. Jetzt geht es um die Spenden, die wir hier gesammelt haben. Aber dazu möchte ich noch ein paar Bilder zeigen aus Leipzig. Oliver Minzlaff, der große Boss von Red Bull, hat während des Spiels eine Aktion gemacht für die Wings for Life Stiftung.

Er ist auf dem Laufband gelaufen, die 90 Minuten. In der Pause hat er Interviews gegeben. Und er hat, sage und schreibe, in diesen 90 Minuten 21,41 Kilometer zurückgelegt. Also mal eben locker einen Halbmarathon. Nicht schlecht, Felix. Du bist Marathonläufer, hast einen, glaube ich, gelaufen in deiner Karriere.

Also ich würde mich jetzt nicht als Marathonläufer bezeichnen, aber ich bin mal einen gelaufen, ja. Ja genau, da gab es, da gab es, da warst du 43 Jahre alt, da gab es einen wunderschönen Artikel drüber. Er kam zurück mit dicken Beinen, sah aus wie ein Samurai kurz vor dem Harakiri und so weiter. Das war eine Grenzerfahrung, oder? Das war Harakiri hier.

Also, großes Lob an Oliver Minzlaff, der da 21,41 Kilometer gelaufen ist. 100.000 Euro haben sie da gesammelt. Und weil wir eine Sportsendung sind, übrigens heute beim London Marathon, Das ist der erste Mal. Ein neuer Fabel-Weltrekord im Marathon. Zum ersten Mal unter 2 Stunden. Er wird sich nicht drum scheren, aber wir schicken ihm einen Applaus, oder?

Nur wenn man das mal runterregnet, das sind 2 Minuten 49 pro Kilometer. Wahnsinn. Haben wir auch Spenden gesammelt heute hier, Katharina? Ja, wir sind gut unterwegs, vielleicht nicht ganz so extrem wie bei Oliver Minzlaff eben gerade. Aber wir freuen uns sehr über jeden Euro, der hier zusammengekommen ist.

Also vielen Dank an die Allianz-Versicherung Wolfgang, Hermann, Kaba haben gespendet. Außerdem das Sportheim bzw. Die Sportheim-Crew FC Unterjettingen, die Schützis vom EFC Rottgau, die Liesinger, Puschmannsgrüßen, Hendrik und Mathilda, Spengler-Touristik, Pötmes, Pflegedienst, Glückskäufer, Zwickau, Andreas und Isabel Reitl.

Außerdem 15, 16 Stammtisch, Westparkbräu, Adi Michi, Mahne und Roland, Karin und Karl-Heinz aus Frankfurt sogar mit 300 Euro. Dankeschön. Enninger Jungs, die Italos aus Eppertshausen, grüßen Seppel und wünschen gute Besserung. Hans Kellermann aus Wolzach, Heike und Carsten Wulf aus Gelsenkirchen, Wolfgang Schneider aus Ruderzhausen, Anja und Matthias aus Erfurt, grüßen die Freizeittruppen in Klettbach und Büsleben.

Sascha und Peggy, Freundin der Familie Effenberg, und da dürfen wir noch zum Geburtstag gratulieren, also herzlichen Glückwunsch nochmal. Und Familie Lichtenberg aus Schwedt an der Oder, Vision and Aim, Grüße an Stefanie und Michael und Sandro und Marco aus Teilheim. 1030 Euro sind da heute zusammengekommen. Vielen Dank.

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