Der SPORT1 DOPPELPASS· Folge 248

SPORT1 Doppelpass vom 03.05.2026 mit Alexander Wehrle, Holger Sanwald & Mario Basler

Sonntag, 3. Mai 2026 · 1 h 58

MP3

Shownotes

Für alle, die den SPORT1 Doppelpass verpasst haben: Hier gibt es jeden Sonntag die neue Folge des Doppelpass zum Nachhören als Podcast.

In der aktuellen Folge sind die Gäste: Alexander Wehrle (Vorstandsvorsitzender VfB Stuttgart), Holger Sanwald (Vorstandsvorsitzender 1. FC Heidenheim), Roman Gerth (Multimedia-Reporter für RND) sowie die SPORT1-Experten Maik Franz und Mario Basler.

In der neuen Folge des Doppelpass diskutieren sie unter anderem über die Themen:
– Youri Moulder und die Schalker Aufstiegsparty
– Die Bayern: Nach Heidenheim und vor Paris
– Holger Sanwald und die Hoffnung in Heidenheim
– Alexander Wehrle und die Träume des VfB Stuttgart
– Eintracht Frankfurt und die Situation um Trainer Riera

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Schönen guten Morgen zu Doppelpass. Schön, dass Sie dabei sind. Wir melden uns hier wie immer aus dem Airport Hilton in München am Flughafen. Wir freuen uns sehr auf diese Sendung. Der Spieltag der Bundesliga hat uns viele Vorlagen gegeben. Aber Ehre, wem Ehre gebührt. Wir freuen uns, den FC Schalke 04 wieder in der Bundesliga begrüßen zu dürfen.

Ist dann aufgestiegen, 1 zu 0 Sieg zu Hause gegen Fortuna Düsseldorf und dann gab es wirklich kein Halten mehr. Ja, das wird den Schalkern gut tun und der Bundesliga auch gleich. Sprechen wir mit Juri Möller, der Direktor Profifußball ist bei Schalke 04. Aber zunächst unsere ersten beiden Gäste, sie sind beide jeweils Vorstandsvorsitzende bei Ihren Vereinen. Der eine beim VfB Stuttgart, der andere beim 1. FC Heidenheim.

Begrüßen recht herzlich Alex Werle und Holger Samwald. Herzlich willkommen bei uns beim Doppelfass, den beiden. Für die musikalische Untermalung, Ajo von Adeln und Band, wie immer. Holger, grüß euch. Man sieht dir nicht an, dass du in der 10. Minute noch 2 Punkte verloren hast. Vielen Dank. Es geht mir gut, weil wir haben natürlich zwei Punkte danach speziell verloren, das stimmt. Aber wir haben auch einen geholt.

Und mit einem Punkt bei Bayern München, den man vorher gesagt hätte, hätten wir es unterschrieben. Also müssen wir auch danach sagen, es war eine tolle Leistung, ein toller Erfolg für uns. Und ein Punkt kann uns noch sehr viel helfen. Und bei Alex ist es genau andersrum. Da sah es lang so aus, als ob man nichts mitnimmt und macht dann in der Nachspielzeit das Unentschieden auch zum 3 zu 3 in Hoffenheim.

Wie sieht es da aus mit der Gemütslage? Naja, erstmal, wenn du mit zehn Mann natürlich in der Nachspielzeit einen Ausgleich machst, dann ist das ja erstmal natürlich ein gewonnener Punkt. Auf der anderen Seite, wenn man nach 56 Spielminuten eigentlich auch 4-1 zurückliegen müsste, dann würde ich mal Sebastian zitieren, dann war das ein Warnschuss.

Von daher gibt es zwei Perspektiven, aber ich bin Schwabe, von daher entscheide ich mich immer für die, die mir besser gefällt. Und das ist die erste. Das ist der Punkt. Ja, genau. Also wir freuen uns, dass ihr beide da seid. Wir sind hier zum Spätzle, Doppelpass. Zwei schwäbische Vereinsvorsitzende. Wir haben weitere Gäste.

Wir kümmern uns bei der Frage der Woche um die Bayern mit dem Blick schon voraus auf diesen Mittwoch, der dann jetzt kommt. Aber auch nochmal mit dem Blick ein bisschen zurück, denn das, was sich so ein bisschen wie ein roter Faden aktuell durchzieht beim Rekordmeister, das ist, man geht früh in Rückstand.

Das war jetzt gegen Heidenheim ja auch schon wieder so, nach einer halben Stunde mit 0-2 hinten gelegen. Aber sie schaffen es eben auch dann trotzdem fast immer, ein wahnsinns Comeback hinzulegen. Und das war ja gestern dann auch so. Also, wir wollen ein bisschen diskutieren. Wie sieht das dann hinsichtlich der Champions League aus? Denn da müssen sie ja auch noch einen Rückstand aufholen.

Haben sie ja im Hinspiel auch schon mal ordentlich gemacht. Aber dieses eine Tor, das fehlte dann noch zum Ausgleich. Wir sind gespannt, was sie sagen. Denn die Frage der Woche lautet, schafft Bayern daheim ins Finale? A, würde sagen, ja, der FC Bayern ist besser als PSG. Oder B, nein, mit dieser Defensive wird es nicht klappen. Ich bin gespannt auf ihre Meinung unter der 01379 011 011. Diskutieren Sie mit Amdo Parfum.

Ich glaube, wenn die Bayern an der Defensive arbeiten, dann haben sie eine Chance. Aber wenn du Tag der offenen Tür machst, dann hast du gegen Paris keine Chance. Wir müssen froh sein, dass sie nach dem 5-2 in Paris zumindest noch die zwei Tore gemacht haben. Offensiv ist Bayern natürlich immer eine Chance.

Das ist die Frage der Woche. Ich habe es Ihnen angekündigt. Seit gestern Abend steht fest, dass der FC Schalke 04 zurückkehrt in die Bundesliga. Wir freuen uns, dass Juri Mölder uns zugeschaltet ist. Juri, herzlichen Glückwunsch! Danke! Ich habe gerade schon zu Holger Sandwald gesagt, er sieht relativ frisch aus, du auch.

Ich habe in der Bild-Zeitung, die haben so eine Chronologie geschrieben, gelesen, dass du 4.23 Uhr, ein schönes Bierchen dabei, 4.23 Uhr von der Party, hast du geschlafen oder wie war die Nacht? Erzähl. Na, die Nacht war kurz. Also wir waren bis, ich denke, halb sechs im Stadion. Party mit allen Mitarbeitern. Super Party.

Und ich bin dann noch mit ein paar Mitarbeitern in der alten Hütte in Resse gewesen. Bis sieben. Und ich habe hier ein paar Stunden geschlafen, hier in dem zimmlichen Nebenan. Hast du da so ein Feldbett oder was? Oder auf dem Boden geschlafen? Meine Freundin kam vom Camping, so wie jeder Holländer das gehört natürlich.

Und sie hatte alles dabei, Zelt und alles. Wir haben kein Zelt aufgemacht, aber sie hatte auch noch ein paar Matratzen dabei. Ach wunderbar, das waren ja gestern unglaubliche Bilder. Das fing ja schon am Tag an, dieser Fanmarsch eurer Anhänger. Später dann die Unterstützung im Stadion, in der Arena. Wie war das für euch, diese Begeisterung zu spüren, diese Bedeutung zu spüren, die dieser Verein, dieser Aufstieg für die Anhänger, für die Region hat?

Ich hatte noch eine Besprechung übertags und dann kam der Marsch, kam gerade auf dem Gelände an. Und da siehst du auf einmal, was für Wucht, was für Kraft, was es getan hat diese Saison für die Leute. Und das ist ein unglaubliches Gefühl. Ich musste wirklich die Besprechung, die wir hatten, über etwas für nächste Saison abbrechen, um auch die Leute, die da drin waren, das mit Medidas zu erleben.

Es waren 30.000 Leute, die auf einmal auf dem Gelände, man sieht es hier, es war unglaublich. Und für die Leute in diesem Kielchen ist es für die Schalker etwas, was endlich mal wieder etwas zu feiern zu geben. Und die Art und Weise, denke ich, wie wir aufgetreten sind die ganze Saison, ist etwas, was bei den Leuten hängen bleibt und können wieder ein bisschen feiern.

Also das ist total schön. Ja, absolut. Ich habe ein paar Spiele selbst gesehen von euch. Natürlich die Saison verfolgt. Mit eurem Trainer immer mal wieder gesprochen. Viele sagen, was er geschafft hat, was Miron Muslic geschafft hat, ist wieder eine echte Einheit zu formen. Und das wird auch wertgeschätzt von euren Anhängern. Wie hast du diesen Weg erlebt?

Das war ja zumindest für die nicht so 100% im Thema befindliche Fußball-Öffentlichkeit in Deutschland schon eine überraschende Personalie. Den hatte niemand so richtig auf dem Schirm. Und er scheint ja wirklich außergewöhnliche Fähigkeiten zu haben, Weil nach diesen schwierigen Jahren es jetzt eben gelungen ist, da wirklich wieder eine Einheit auf den Platz zu bringen.

Wir kannten ihn natürlich bei den Leuten. Wir haben natürlich Trainer geschaut, neue Trainer geschaut, aber da auch ein großes Kompliment an das Sportvorstand, Frank Baumann, der diese Überzeugung gehabt hat, um richtig viel Geld dafür zu investieren, um diesen Trainer zu Schalke zu holen. Wie du sagst, es ist kein sehr bekannter Name gewesen und die Geschichte von Trainern hier ist auch nicht eine ganz gute gewesen.

Ich habe auch nicht für umsonst gesagt, mein Ziel ist es, einen Trainer nicht zu entlassen in einer Saison. Aber ich kannte Miro natürlich auch ein bisschen, aus Belgien aber ja von ersten Tag an, also erste Besprechung ich habe es ihm diese Woche auch gesagt, also das Niveau, der Level von wie er, seine Arbeit macht ist immer ganz ganz ganz hoch gewesen und ich habe eigentlich selten gedacht, weil, Manchmal gibt es das, dass du denkst, der Trainer war vielleicht heute nicht so gut drauf oder so.

Nicht einen Tag habe ich das gehabt. Also jeden Tag diese akrythmische Arbeit, aber auch diese Motivation und dieses Verinnerlichen von, okay, ich möchte hier etwas schaffen und ich möchte die Mannschaft verbessern. Ja, das ist für mich unglaublich. Also wir haben ihm sehr, sehr viel zu verdanken. Und auch die, die da richtig viel Risiko für eingegangen sind, Vorstand, nicht nur Frank Baumann, aber auch Matthias Tillmann und Christina Ruhamers, die haben das schon unglaublich gut gemacht. Und wir sind danach an der Arbeit gegangen.

Also muss man sagen, das ist ein beeindruckender Weg. Und gestern dieses Spiel, ihr habt das 1-0 gewonnen, das Tor fällt in der 14. Minute, macht dann auch noch Karaman, das passt ja perfekt. Und da hatte man das Gefühl, irgendwie das Dach fliegt weg bei der Arena. Trotzdem habt ihr es danach nicht geschafft, irgendwie das Spiel ganz sicher auf eure Seite zu ziehen.

Wie nervös, wie angespannt warst du noch auf der Tribüne, als du dieses Spiel über die lange Zeit beobachtet hast. Ja, sehr. Ich finde auch, dass Düsseldorf das sehr gut gemacht hat. Ich denke, einer der Gegner, wo wir am meisten Probleme mit gehabt haben diese Saison. Der Trainer macht da sehr gute Arbeit und war für uns schwierig.

Es war ein bisschen ein Spiel wie in der Vorrunde. Nach dem Winter haben wir gute Spiele gemacht, viele Tore gemacht. Und dieses Spiel war vielleicht nicht so ganz gut. Und die Anspannung war vielleicht auch ein Teil davon, aber wir haben doch diese Gewinner-Mentalität gehabt am Ende, um alles über die Runde zu bringen.

Alex, Schalke wieder in der Bundesliga, ein Gewinn für die Liga aus deiner Sicht auch? Erstmal ein verdienter Aufstieg, wenn du das zwei Spieltage vor Schluss schon eintüten kannst. Für die Fankultur ist es sicherlich toll, man hat ja gesehen vor dem Spiel, was da schon los war. Aber die Nacht war wahrscheinlich für ganz Gelsenkirchen kurz. Und ich persönlich freue mich.

Es ist ein klasse Klub. Und wir werden beide Spiele annehmen gegen Schalke. Ja, genau. Vor drei Jahren das letzte Mal gegeneinander gespielt. Eins zu zwei verloren gegen Schalke. Wenn das stimmt, was die Kollegen mir da aufs Ohr gesagt haben. Juri, du hast, wie glaube ich, bei jedem Spiel eine Currywurst gegessen.

Aber was ungewöhnlich war, wenn ich das richtig weiß, Deine Mutter war dabei. Hattest du das Gespür, dass das ein Spiel ist, wo du sie bei dir haben willst? Meine Mutter musste früher immer dabei sein. Assauer hat gesagt, deine Mutter muss auch mit. Da gab es immer gute Stimmung. Und gestern war sie auch da. Nächste Woche wird sie 88. Und das letzte Mal, dass sie im Stadion war, war gegen St. Pauli, wo wir aufgestiegen sind.

Ein echter Glücksbringer offensichtlich. Hat sie mit dir auch die Nacht zum Tage gemacht oder hast du sie ein bisschen früher zu Bett geschickt? Nein, normalerweise macht meine Mutter immer das Licht aus. Daher kommt das bei dir, verstehe. Ganz klare Erfolge. Juri, die Mannschaft hat natürlich, wie das logisch ist, nach so einem Aufstieg in der Kabine gefeiert.

Kannst du uns ein bisschen was sagen, was diese Gruppe ausmacht? Und ob diese Gruppe auch stark genug ist, dann in der ersten Liga zu bestehen. Was da passieren wird, was ihr vorhabt, was eure Pläne sind? Ja, das ist natürlich schwierig. Wir müssen es erstmal genießen, das sieht man hier. Ich denke, was die Gruppe ausmacht, ist ein unglaublicher Zusammenhalt.

Sehr gute Atmosphäre hier im Trainingszentrum, hier im Verein dieses Jahr. Aber endlich auch mal keine anderen komischen Geschichten, was bei Schalke auch üblich ist. Und ja, dieser Zusammenhalt ist oft sehr wichtig, wenn du etwas erreichen möchtest im Sport. Das ist kein Einzelsport, du musst es zusammentun. Jeder ist wichtig, auch die vielleicht nicht im Vordergrund stehen.

Und deswegen war es auch super, dass wir mit allen Mitarbeitern gestern noch richtig feiern konnten. Aber ja, man sieht an meinen Augen, dass es dann auch den Tag danach ein bisschen schwierig ist. Ja, ich finde, man sieht es gar nicht so richtig. Aber kommen jetzt die schwierigen Wochen, in Anführungszeichen, sozusagen die richtigen Entscheidungen zu treffen, die richtigen Weichenstellungen?

Durchzuziehen und eben zu gucken, wo können wir und wo müssen wir anpassen und welche Schritte wollen wir gehen gemeinsam. Ich denke, dass es gut ist, dass wir so früh wie möglich, so wie gestern, schon eine Art von Plansicherheit. Vorher war natürlich ein bisschen so zweigleisig planen und das braucht jetzt nicht mehr.

Wir waren schon ganz lange in der Planung drin und viele Sitzungen gehabt auch. Ja, und das geht jetzt weiter. Wie ist das denn, wenn man hochgeht? Ihr habt das ja auch erlebt. Welche Überlegungen musst du da anstellen? Also man muss ja denen, die den Aufstieg geschafft haben, auch irgendwie Dankbarkeit zeigen und trotzdem gucken, reicht die Qualität, was müssen wir vielleicht anpassen, um in der Bundesliga auch eine Rolle zu spielen.

Klar, ich glaube, die Situation Schalke und 1. FC Heidenheim im Aufstieg kann man wahrscheinlich nicht ganz vergleichen, weil als wir aufgestiegen sind, war eh jedem klar, wir sind der Absteiger Nummer eins. Bei Schalke kommt ein Bundesliga-Traditionsverein hoch, der mit Sicherheit in die Bundesliga gehört.

Glückwunsch auch nochmal von meiner Seite. Ein bisschen beteiligt waren wir übrigens auch, Florian, weil unser Torhüter Kevin Müller, ihr habt keine Gelegenheit gehabt, mache ich auf dem Weg, ist da mit aufgestiegen, haben wir ein paar Spiele gemacht. Glückwunsch, ganz Schalke, Glückwunsch. Freut uns wirklich sehr und natürlich muss man sich mit der Situation dann schon genau auseinandersetzen.

Wir haben damals bei uns gesagt, wir werden es nur als Gruppe schaffen, nur als Team schaffen, nur als Verein insgesamt schaffen und nehmen die Außenseiterrolle an, die wird Schalke glaube ich nicht haben. Schalke wird eine andere Wartungshaltung entgegenkommen. Da wird jeden Bundesliga-Klassenhalter warten.

Deshalb war es für uns, glaube ich, ein bisschen einfacher. Wir haben einfach gesagt, wir halten die Mannschaft zusammen, verstärken sie punktuell und gehen das gemeinsam an. Und das hat Gott sei Dank dann mit dem achten Platz mehr als gut funktioniert. Es ist ja gerade angesprochen worden, der Vorstand Matthias Tillmann, der hat gesagt, wir sind zwar Gelsenkirchen, die ist zwar keine Weltstadt, aber wir sind der sechstgrößte Verein der Welt. Das ist ja tatsächlich so.

Also dieser Verein hat eine Wahnsinnswucht. Das ist zum einen natürlich, kriegst du davon tierisch Rückenwind. Aber eine gewisse Belastung kann das auch mit sich bringen, Mike? Ja, sicherlich. Aber erst mal, ich freue mich riesig, weil ich als kleines Kind war ich Schalke-Fan. Ich stand oft in der Kurve. Ich habe sogar Juri zugejubelt in seinem Trikot mit Juri Mulder. Wirklich? Ja, wirklich.

1997, die Eurofighter, stand ich in der Kurve gegen Teneriffa und Inter Mailand. Und deshalb freue ich mich riesig, dass Schalke aufgestiegen ist. Und ich glaube, man sollte jetzt auch mal diesen Moment genießen. Natürlich muss im Hintergrund alles vorbereitet werden. Aber sie sind gestern aufgestiegen und es geht dann auch immer so schnell vorbei.

Also du genießt diesen Moment nicht und das sollten sie, glaube ich, jetzt machen. Das haben sie gestern auch als Fans gemacht, sollte die Mannschaft jetzt machen. Und natürlich ist da eine Riesenverantwortung auch der Region gegenüber, weil alle erwarten, dass Schalke souverän die Liga hält. Dafür gilt es, glaube ich, jetzt aber trotzdem auch noch einiges zu erarbeiten, weil ich glaube, in allen Mannschaftsteilen bedarf es schon auch Verstärkung.

Dann ist es ja so, wir werden in dieser Sendung über den VfB Stuttgart, über den 1. FC Heidenheim sprechen. Vereine, wo die Strukturen klar sind, wo Ruhe herrscht. Das scheint jetzt Roman bei Schalke auch langsam so zu sein. Also es sind ja erwähnt worden, Vorstandsvorsitzende, Sportverantwortliche, Frank Baumann, Juri, Trainer.

Das scheint irgendwie zu passen. Also der Verein, hat ja Juri gerade auch gesagt, wo es auch mal etwas unruhiger war, ist ein bisschen in ruhigeres Fahrwasser gekommen. Du hast es gerade gesagt, 210.000 Mitglieder, der drittmitgliederstärkste Klub in der Bundesliga, jetzt wieder in Deutschland. Das kommt auch mit Druck natürlich in Verbindung.

Das heißt, du musst wirklich besonders gut arbeiten, weil da gucken halt 210.000 drauf, ohne jetzt die Arbeit, wo ein paar weniger Mitglieder sind, in Abrede zu stellen. Da musst du wirklich richtig gut arbeiten. Und ja, Frank, der Baumann, Bob, der Baumeister quasi in Schalke, der hat das hinbekommen.

Und das ist nicht so einfach. Juri, wie kriegt ihr denn jetzt die letzten zwei Spiele noch sauber über die Bühne, ohne dass man euch hinterher sagt, Mensch, Braunschweig, die sind ja im Abstiegskampf, Wettbewerbsverzerrung, wie schwer wird das? Nein, wir sind wirklich da sehr konzentriert, um auch die letzten zwei Spiele zu gewinnen.

Und wir wollen das, wir wollen so viele wie möglich Punkte. Und wenn ich die Mannschaft jetzt auch sehe und gestern, wir hatten es wirklich ein schwieriges Spiel gestern, ja, ich denke doch, dass sie wieder alles geben sollen oder werden und es macht ja auch halt Spaß, um auf den Platz reinzugehen. Also die wollen gerne ins Wochenende reingehen und ein Spiel machen und ich denke, dass die es schade finden, dass die Saison zu Ende ist, weil ich merke das jeden Tag hier auf dem Trainingsplatz auch, es macht hier richtig Spaß.

Und Feiern, das weiß ich noch, aus unserem Aufstieg, Feiern mit der Schale ist nochmal schöner als ein normaler Aufstieg. Also kann ich euch nur empfehlen, haben wir auch machen dürfen, hat schon was. Ja, es geht jetzt dann nach Nürnberg und dann gegen Braunschweig, das sind die letzten beiden Spiele. Und dann freuen wir uns in der neuen Saison wieder auf das große Revierderby auf BVB, Schalke, Schalke, BVB.

Hast du Glückwünsche aus Dortmund bekommen oder haben sie sich zurückgehalten bisher? Ich habe noch nicht auf mein Telefon geschaut, aber ich glaube schon, dass die sich auch freuen, dass wir wieder da sind. Also wir freuen uns auf jeden Fall hier, Juri. Vielen, vielen Dank, dass du nach einer kurzen Nacht dir Zeit genommen hast für den Doppelpass, für unsere Zuschauer. Gutes Ende.

Dankeschön, einen schönen Tag, erhol dich und Glückwunsch nochmal nach Schalke. Juri Mölder, meine Damen und Herren. Danke schön, Herr Gutes Ende. Aber Sie werden was machen müssen und Sie werden sich auch anpassen müssen. Er hat es ja selber gesagt, in der Hinrunde teilweise nicht so toll gespielt. Also das muss schon ein bisschen mehr werden für die Bundesliga.

Aber jetzt haben Sie den Schritt mal gemacht. Und die Zeit, die Sie jetzt haben, um einen Kader aufzubauen, ist ja ganz gut, oder? Die ist gut, ja. Aber ich sehe es ein bisschen anders wie Holger. Ich glaube, dass Schalke in die Saison gehen muss und muss ganz klar wissen, dass sie gegen den Abstieg spielen.

Also auch die Wucht von diesem Stadion, von den Fans, die hilft einer Mannschaft. Aber du musst als Aufsteiger, musst du in eine Saison gehen und musst wissen, dass du gegen den Abstieg spielst, vom ersten Spieltag an. Und wenn du den Fehler machst, dass du denkst, naja, wir sind ja das große FC Schalke.

Ich glaube, das wäre ein ganz, ganz großer Fehler. Und deswegen, ich würde in die Saison gehen. Sie müssen einiges machen. Glaubst du, sie werden den Fehler machen? Nein, aber ich hoffe es, dass sie nicht machen. Weil Schalke gehört in die Bundesliga. Ich glaube, da sind wir alle einer Meinung. Und das ist das Wichtigste, dass du in die Saison gehst und sagst, wir spielen vom ersten Tag an. Spielen wir gegen Abstieg.

Mit dieser Wucht vom Stadion, von den Fans, glaube ich, können sie den Klassenerhalt schaffen. Aber es muss einiges auch in der Mannschaft passieren. Wir machen gleich weiter hier im Doppelpass mit dem Spiel Bayern gegen Heidenheim und Menschenskinder. Zehn Minuten Nachspielzeit. Und dann eben Ulysses.

Ein Unentschieden in München geworden. Wie wir das bewerten, was wir aus dem Spiel verlieren ziehen, sowohl für Heidenheim als auch für den FC Bayern, gleich. Nach einer kurzen Pause bei uns im Doppelfass. Und Holger Sandwald, Alex Werle. Und wir schauen auf die Bayern. Als du in der Pause gehört hast, die Bayern liegen 2-1 hinten, hast du gedacht, wie geht es aus?

4-2, 5-2. In Erfahrung bei uns am Spiel war es sehr ähnlich. Wir sind auch in Führung gegangen, können sogar das 2-0 machen. Bei uns waren es innerhalb von sieben Minuten drei Tore. Und dann waren wir echt überrascht auf der Tribüne, als es auf einmal 3-2 stand. Ich habe mich von Holger natürlich gefreut und dann habe ich es erst später auf dem Feld erfahren, dass es dann in der hundertsten Minute schief ging.

Philipp Reichert hat das Spiel für uns beobachtet und das ist sein Bericht. Ein Bundesligaspiel ist erst vorbei, wenn die Bayern ihre Punkte haben. 90. plus 10. Doch noch der 3-3-Ausgleich gegen Tabellenschlusslicht Heidenheim. Vom Fuß des Heidenheimer Schlussmanns geht der Ball ins Tor. Die Rückkehr der Duselbayern? Nein.

Diese Comebacks sind in dieser Saison absolut Bayern-like. Schon der 29. Punkt nach einem Rückstand. Bundesliga-Rekord. Dass das Pluspunkt trotzdem noch bleibt, dass die Mannschaft einfach immer weiter macht. Immer, immer, immer weiter. Vincent Kompany warf wie in der Vorwoche in Mainz die Rotationsmaschine an.

Harry Kane und Michael Ulyse wieder auf der Bank. Diesmal sogar noch Luis Diaz mit dazu. Und wie in der vergangenen Woche wackelt Bayerns zweiter Anzug in der Defensive bedenklich. Nach einer halben Stunde führt Heidenheim in der Arena mit 2 zu 0. Durch zwei Goretzka-Treffer können die Bayern ausgleichen.

Doch Heidenheim kommt tatsächlich in diesem Spiel nochmal zurück und geht durch Ziftzi Warze wieder in Führung. Gerade in der zweiten Halbzeit kriegen wir dann natürlich zwei, drei Konter zu viel. Natürlich ist es schon unser Anspruch, diese Spiele zu kontrollieren. Vergangene Woche in Mainz reichte es noch zum Sieg. Diesmal immerhin noch für ein Remis.

Aber wieder brauchen die Bayern dafür ihre Topstars. Nach der Pause kommen Kane, Ulisse, Diaz und Kimmich. Und damit auch die nötige Ernsthaftigkeit. Das, was ich immer wieder sage in der Bundesliga, wenn du nicht 100 Prozent bist, wenn wir denken, wir können Dinge etwas leichter machen, dann hast du in der Bundesliga Probleme, dann hast du gegen PSG Probleme, gegen jede Mannschaft auf der Welt.

In einer Woche kassieren die Bayern elf Gegentore. Zu viele für ein Team mit diesen hohen Ansprüchen. Wir können positiv mitnehmen, dass wir nicht verloren haben. Wir müssen aber auch darüber nachdenken, dass wir besser spielen, weil wir zu viele Gegentore bekommen haben, gerade jetzt gegen Heidenheim und gegen Mainz.

Im Rückspiel gegen Paris ist endlich mal defensive Disziplin erforderlich. Denn auch im Hinspiel rettete Bayern eigentlich nur die Tatsache, dass man immer selbst in der Lage ist, ein Tor zu erzielen. Sonst hätte die Champions-League-Reise in Paris schon zu Ende sein können. Wie kriegt Bayern seine Defensive in den Griff?

Das ist eine Frage, die man sich nach den letzten acht Tagen und diesen elf Gegentoren durchaus stellen kann. Mike, wie kriegen Sie das in den Griff, dass Sie nicht so häufig drei Tore haben? Fünf Gegentore kriegt. Ja, erstmal ist es natürlich schön, dass sie die Tore vorne schießen, aber dass sie sie hinten dann auch in der Vielzahl bekommen, das geht natürlich bei dem Anschluss von Bayern München nicht.

Und ich glaube, es ist eher dieser Gesamtgedanke des Defensivverhaltens, dass du natürlich gerade im Mittelfeld, wenn du dann da die Bälle verlierst, dass sie natürlich dann auch schneller umschalten und alle zurückkommen. Weil hinten, Opa Menkano und Tag, kann man meiner Meinung nach keinen großen Vorwurf machen.

Die stehen sehr kompakt, die gehen auch gut in die Zweikämpfe. Und wenn du dann siehst, was da für D-Züge dann gerade in der Champions League auf dich zukommen, dann ist das auch schwer zu verteidigen. Und das fand ich, das haben sie grundsätzlich gut gemacht. Aber das ist dieser Gesamt, wie gesagt, Gedanke im Defensivverhalten.

Wenn du dann als Diaz, der ist auch einer, der viel zurückrennt, dann aber Ulisse. Auf der anderen Seite, die müssen natürlich dann, auch wenn sie die Bälle verlieren, dann auch schnell mit zurückarbeiten. Und das ist dann, glaube ich, dann ein Ansatzpunkt, der dann für Mittwoch helfen könnte. Ich finde jetzt die beiden Spiele.

Mit Mainz und gestern gegen Heidenheim. Das kann passieren, gerade wenn du jetzt in dieser Phase bist, wo du viel rotierst und wo du auch diese Highlight-Spiele jetzt auch vor der Brust hast. Ich glaube, dann am Mittwoch, jeder in Deutschland spricht über diese Spiele am Mittwoch. Und dass Heidenheim gestern diese Chance so fast zu 100% genutzt hätte, das sind eigentlich die Momente, ich war ja selber eher in dem Gefilden unterwegs, auf dem Level dann bei Mannschaften, die nach München gefahren sind und gesagt haben, Boah, wenn wir heute vielleicht mit viel Glück einen Punkt holen, würde ich sofort unterschreiben.

Das hat in 14 Jahren einmal geklappt mit dem VfL Wolfsburg 3-3. Bei dir in deiner Karriere. Ansonsten habe ich da auch immer auf den Deckel bekommen. Und es war leider auch oft so, wie es gestern war, wo du denkst, ey geil, wir machen ein geiles Spiel mit Eintracht Frankfurt. Hätten wir mal das 2-0 machen müssen und verlieren dann auch so kurz vor Schluss 2-1, wo du denkst, ey, das ist hier fast immer so. Das kann ja nicht sein.

Und du verzweifelst schon als Spieler. Und deshalb war es gestern, ich war gestern auch beim Spiel auf der Tribüne und das war echt so wie so ein Stich ins Herz, weil ich das gefühlt habe. Ich habe es gefühlt, wie sie sich auf dem Platz fühlen und das tat richtig weh für Heidenheim. Aber es zeigt natürlich auch wieder, dass Bayern, das hast du in der zweiten Herzen gesehen, dass diese Qualität einfach brutal ist, die diese Spieler haben.

Aber die Ursprungsfrage ist natürlich, dass der Prinzip verhalten. Mario, was können Sie machen, um bei Ihrer Spielweise zu bleiben und trotzdem stabiler zu sein, weniger anzubieten? Also, was mir die letzten Wochen extrem wieder aufgefallen ist. Dass Kimmich wieder, meines Erachtens für mich, viel zu sehr sich die Bälle wieder ganz hinten abholt.

Vor ein, zwei Jahren war die Situation auch schon, da ist er wieder überall rumgerannt und hat jede Position spielen wollen. Und das fällt mir einfach die letzten Spiele auch wieder auf. Er will wieder 400 Ballkontakte haben, er rennt zu Neuer zurück, lässt sie da hinten anspielen, nimmt automatisch dann auch seine Gegenspieler mit.

Ich glaube, dass man da einfach wieder, das ist chemisch, wenn er diese Position vor der Viererkette oder Dreierkette, wenn er diese Position innehält, dann ist Bayern da viel stabiler. Weil er versucht ja immer, das Spiel zu eröffnen und das Spiel zu machen. Und wenn er dann zu weit nach hinten holt, dann mach ich auch den Gegner mit weiter nach vorne, weil er diese Position im Mittelfeld dann nicht mehr besetzt ist.

Und meines Erachtens muss nicht Pavlovic Neva Kimmich auf der Sech spielen, sondern für mich gehört Goretzka dahin, ist für mich der Stabilere. Und deswegen, ich würde auf jeden Fall, was mich sowieso wundert auch, dass man Goretzka gehen lässt. Das ist für mich eigentlich ein Unding beim FC Bayern. Kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Und ich würde Goretzka auf jeden Fall am Mittwoch gegen Paris von Anfang an spielen lassen.

Wir gucken da gleich auch nochmal auf deine Aufstellung für Paris. Gucken jetzt aber nochmal auf das Spiel von gestern. Heidenheim ging in der 22. Minute in Führung. Zivtzi Wadze, Volker, der hat einen Lauf gerade irgendwie, ne? Das muss man so sagen, Gott sei Dank, zum richtigen Zeitpunkt, wir haben 14 Spiele in Folge nicht gewinnen können in der Bundesliga und alle haben gesagt, ja es fehlt vorne, wir haben keinen Knipser, keinen Stürmer und seit Ostern, ja Ostern, seit der Wiederauferstehung irgendwie.

Manchmal ist so ein Tor bei ihm oder auch bei Marvin Pieringer, sieht man das, wie das bei Stürmer Wunder wirkt und dann kommt das Selbstvertrauen zurück und dann ist auf einmal die Selbstverständlichkeit wieder da und dann ist er in der Lage, Tore zu machen, die mir eben so wahrscheinlich viele gar nicht mehr zugetraut hätten.

Es ist wirklich gigantisch, dass er zum richtigen Zeitpunkt jetzt da ist und nicht nur er, sondern die ganze Mannschaft und es gibt uns auch die Chance, dass wir weiter vom Klassenhalt zumindest träumen dürfen. Du siehst ja auch diesen Weg, den er macht da, den macht er vielleicht vor fünf, sechs Wochen dann einfach nicht, weil er das Vertrauen nicht hat in diese Situation.

Genau, er hat fast das gleiche Tor geschossen in Freiburg, wo er auch dann den Ball da mit links, jetzt mit rechts in den Winkel schlenzt. Das ist schon eine richtige Qualität und macht es richtig gut. Wenn im AP das machen soll, der Mittwoch sagen alle, das ist Weltklasse. Passiert ja nicht am Mittwoch, weil Neuer geht bei diesem Ball raus.

Ich verstehe ja, warum Urbich da auf der Linie kleben bleibt. Das war ein Lobball, das war im Ansatz zu sehen, dass er nicht draufschießt, sondern den Ball da reinhebt. Und der ist ja vier Meter vom Tor, glaube ich, schießt er den Ball oder trifft er dann den Ball. Da muss meines Erachtens ein Tor wieder raus.

Also wenn Manuel Neuer den Ball hält am Mittwoch? Manuel Neuer geht ja raus, der Spieler kommt gar nicht dazu. Ich mach den Schritt ja auch. Er geht den Schritt vor und geht zurück. Aber er geht nicht konsequent. Der Ball ist im Fünf-Meter-Raum. Du meinst das Tor jetzt? Ja, ja, ja. Da muss ein Tor, da meint er, dass es rausgeht. Das ist auch eine 50-50-Entscheidung.

Ja, aber er macht ja den Schritt nach vorne und dann geht er wieder zurück. Wenn er kommt, dann räumen wir ihn ab. Das ist keine einfache Situation. Das kennen wir ja bei Beurteilung von Bayern. Wenn Manuel Neuer nicht spielt, dann sagen wir immer, den hätte der Neuer aber gehalten. Nein, aber ich sage also, diese Situation bei Oliver Kahn früher, da wäre der Gegner und der Ball bis ins Gegnerische Tor geflogen. Ja, das haben wir...

So einfach ist das. Das gab es noch auf der anderen Seite. Aber gucken wir nochmal aufs Zweite. Dingchi, 31. Minute. Machst du da Jonas Urbig auch einen Vorwurf, dass er da den Ball so durchlässt, gleich erstmal der Ball, die beiden Innenverteidiger mit dem Ball raus? Ich weiß nicht, was er da machen wollte. Ich müsste mich mal fragen, was er in der Situation gedacht hat, warum er da nicht richtig hingeht.

Das sieht doch für einen Torhüter komisch aus. Der geht so nach vorne. Ich glaube, ein normaler Torhüter. Aber der geht zur Seite mit dem Körper nach vorne. Aber er hätte den Ball ja normal. Der ist ja mit der Fußspitze noch ganz leicht dran. Kim lässt ihn ja laufen. Er hat ihn im Rücken. Er sieht ihn nicht, der Ball kommt, der Ball ist auch überragend gespielt, aber darf man auch mal sagen, er ist überragend gespielt und Kim lässt ihn einfach laufen, er sieht ja den Schi, er sieht ihn und er bleibt einfach und er steht.

Gleich sieht er das, zack, guck mal, er geht gar nicht mit. Es war sein Gegenspieler und er lässt ihn einfach im Rücken laufen und dann sieht Tal jetzt dumm aus, aber er sieht ihn ja gar nicht, er muss das Komponente kommen oder er muss dranbleiben. Also ich sehe den Fehler eher bei Kim. Also können wir uns lieber darauf einigen, dass das eine überragende Aktion von unserer Mannschaft war und das ist eigentlich nicht zu verteidigen, Das ist der Fall. Das ist der Fall.

Das springt dann auch unglücklich durch. Das sind dann Millimeter. Ich habe ihn vorgestern im Hotel noch YouTube angeguckt bei mir. War der bei dir im Hotelzimmer? Nein, vielleicht hat er sich auf seinem Laptop oder iPad einen Freistoß von mir angeguckt. Aber der war schön. Leon bringt ja alles mit. Für mich ist es unverständlich, dass Bayern diesen Spieler gehen lässt. Der hat alle Voraussetzungen, alle Fähigkeiten, was du auf dieser Position brauchst.

Der ist zweikampfstark, der hat einen richtig guten rechten Fuß, der ist kopfballstark, der bringt alles mit. Und diesen Spieler lässt man gehen, kann ich nicht nachvollziehen bei Bayern. Wir sprechen da nachher gleich nochmal drüber. Haben wir noch was vorbereitet. Aber gucken zunächst auf das 2 zu 2, auch das Goretzka.

Und da ist für mich die Frage dann an dich, Holger. Der Ball ist im Fünfer, kann euer Torhüter nicht vielleicht den irgendwie wegfischen? Weil es ist ja eine Szene, wo ausnahmsweise mal nicht geblockt wird gegen den Torhüter. Das ist ja mittlerweile, wie siehst du das? Wir haben natürlich über die Szene auch diskutiert und es stürmt unglücklich aus, weil er dann sehr frei zum Abschluss kommt, war mein erster Gedanke, auch in der Wahrnehmung im Stadion gestern.

Aber man muss trotzdem das sehen, wie die Bayern dann die ganze Zeit die Standardsituation geblockt haben, wie viel Betrieb da ist. Und das ist dann so schwer zu entscheiden als Torhüter, komme ich jetzt oder komme ich nicht, da steht einer dazwischen. In der Szene stimmt es wieder unglücklich aus, aber wir haben das x-mal gehabt und die machen das schon sehr, sehr gut.

Und dann passiert es dann irgendwann beim x-ten Eckball, dass das dann auch so ausgehen kann. Hätten wir vielleicht vermeiden können, aber gegen Bayern werden halt so Kleinigkeiten dann auch sofort bestraft. Super Tor von euch zum 3 zu 2 oder 2 zu 3, 77. Minute. Toller Konter und vor allem dann eine richtig gute Aktion von Sivci Wacic gegen Ulisse.

Das Tor habe ich vorher gemeint, da habe ich Puzzi Mario nicht verstanden. Ich dachte, wir sprechen über das Tor, weil wenn der Malone noch den hält, dann muss er auch mit zur WM. Aber das zeigt auch das Vertrauen, das er hat, dass er da nochmal aufzieht gegen Ulisse. Das macht er dann eben vor ein paar Wochen. Das war so ähnlich wie in Freiburg, da hat er es nur mit dem linken Fuß gemacht.

Es ist eine gute Form, Dobudu, jetzt muss man sagen, hoffentlich kann er das weiter so machen. Dann kommen wir hoffentlich nochmal ran. Nach dem langen Lauf, war schon spät im Spiel, dann so, also schon eine starke Aktion, die Ruhe zu behalten. Ja, besser kann man auch nicht schießen. Du kannst die Situation, ich meine, er hat das große Glück, dass er gegen einen Offensivspieler, der Offensivspieler Olesi muss, gegen ihn verteidigen.

Haben alle ein bisschen Schwierigkeiten gehabt, die Offensivspieler. Das macht er aber hervorragend. Das geht wahrscheinlich nur mit der langen Ecke. Da kann Urbisch noch so hoch springen, den kann er halt nicht kriegen. Da hat er keine Chance. Also 3 zu 2 die Führung und dann eben diese lange, lange Zeit, wo man denkt, kriegen wir das über die Zeit. Wie ging es dir denn da?

Genauso, wie es der Alex vorher geschildert hat. Bayern hat das ja jetzt eigentlich bei allen Gegnern gemacht, ob das Real Madrid oder Paris oder Mainz, VfB Stuttgart. Also mir war völlig klar, das gibt uns jetzt eine Chance, aber man muss ja nur sehen, wer sich in der Halbzeit dann warm gelaufen hat und wer dann auf dem Platz stand.

Ja, da kommen dann, weiß ich nicht, Markbett 400 Millionen oder so. Um die 400 Millionen wahrscheinlich, Ulyse, Kimmich, ja. Ich meine, das ist dann da zu spielen, die hätten auch vorher schon, müssen wir ehrlich sein, wir haben das 2 zu 3 gemacht, davor hätte auch das 3 zu 2 vor Bayern fallen können.

Du brauchst ja dann schon extrem viel Glück und dass es dann natürlich in der letzten Sekunde fällt, das ist Pech, das tut auch weh. Aber trotzdem ist es eine große Leistung von unserer Mannschaft gewesen, da in München einen Punkt mitzunehmen. Das machen wir uns noch einmal an. Und diese Abschlussqualität, Mario, mit dem linken Fuß von halb rechts, die ist halt schon bei ihm extrem hoch.

Das sollte man aber langsam wissen, das ist ein sehr guter Fuss. Kannst du nicht verteidigen? Nein, kann man nicht. Aber trotz allem, ich muss halt versuchen, von zehn mal jeder neun mal nach innen mit dem linken fuß dann muss ich den hals so stellen dass er über seinen rechten kommt ich kann ich kann bei war ja glaube ich auch noch in der ersten halbzeit.

Bei olise hat ja die erste halbzeit glaube ich auch oder zweite halbzeit auch mal so ein schuss wiedergaben da innen geht und ganz knapp am forsten vorbei die schwer zu verteidigen weiß ich weiß du weiß aber ich habe ein robben ist er wird ja viel verglichen so gegen den gespielt du rennst du rennst neben dem her jetzt bitte du warst steif wie ein bock okay das ist aber jeder kennt den move und kann ihn trotzdem verteidigen weil sie machen es im höchsten tempo du rennst und du weißt der move kommt irgendwann ja du kannst dich angehen weil da liegt dann vorne vorbei so und Und dann auf einmal kommt dieser Move, du gehst noch drei Meter weiter und weißt, okay, falsche Ausfahrt. Und jeder sagt, was macht denn der Blinde da?

Aber deswegen ist der halt ein Weltklassespieler und wir halt nicht. So, und das ist halt dann der Unterschied. Ja, so kann man es zusammenfassen. Wir machen ein Spot, Hinweise von unserem Sportback-Partner und sind gleich zurück im Doppelfass. Also einen Moment Geduld, bitte. Willkommen zurück beim Doppelfass, meine Damen und Herren. Wir sind mitten in der Nachbesprechung dieses Außergewöhnlichen 3 zu 3, das die Heidenheimer in München hingelegt haben.

Und Katharina ist dran, du hast, was hast du da in der Hand? Ein Clubheft vom FC Bayern, richtig? Absolut. Bevor ich aber dazu komme, zu dem, was ich hier in der Hand habe, noch der Hinweis auf den kommenden Mittwochabend. Jetzt haben wir schon so viel in dieser Sendung darüber gesprochen, über das große Rückspiel im Halbfinale der Champions League zwischen den Bayern und Paris Saint-Germain.

Und Sie können bei uns im Free-TV dabei sein. Sie kennen den Fantalk, ja? Sie kennen Mario Basler, Jochen Stutzki ebenfalls. Die Herren sind alle zusammen mit am Start, haben noch viele tolle Gäste mit dabei. Also für Unterhaltung ist gesorgt. 20.15 Uhr geht es da los. Also gerne dort einschalten. Und wenn wir dann schon bei diesem Spiel in der Allianz Arena sind und wie gesagt auch dieses Heft hier schon so ein bisschen sehen, dann gucken wir nochmal zurück auf den Mann, der hier auch schon ein paar Mal gerade besprochen wurde.

Leon Goretzka, Doppelpack erzielt, steht jetzt kurz vorm Ende seines Karriereabschnitts bei den Bayern. Nach acht Jahren, die sehr erfolgreich verliefen, sieben deutsche Meisterschaften hat er gefeiert, zahlreiche weitere Titel. Aber das hat ihm damals nicht jeder zugetraut. Und daran hat er sich eben in diesem Magazin der Bayern jetzt nochmal erinnert und Folgendes dazu gesagt.

Ich erinnere mich auch noch an eine Doppelpass-Sendung, in der Mario Basler und Peter Neururer eine Wette abgeschlossen haben. Basler meinte, dass ich keine fünf Spiele für die Bayern machen werde. Es sind ja dann doch ein paar mehr geworden. Ich weiß gar nicht, ob Peter Neururer seine Kisten Bier je bekommen hat.

Ich sag mal so, wir haben einen ganz guten Draht zum Archiv des Doppelpass. Wir haben den Ausschnitt noch mal rausgesucht. Januar 2018. Jetzt müssen wir uns die nächste Frage stellen. Das setzt sich beim FC Bayern dann durch. Ist der Junge mit 22 dann zufrieden, wenn er vielleicht nur fünf Einsätze hat?

Weil bei Bayern München gibt es andere Granaten wie auf Schalke. Ich wäre mit Sicherheit nicht mit zufrieden. Mit Sicherheit nicht. Nur ich bin da fest von überzeugt. Wenn der FC Bayern München dem Leon Goretzka hat, wir hoffen mal, dass er wieder gesund wird und dass er in seiner Entwicklung weitere Schritte nach vorne macht. die ich übrigens seit Jahren schon vorausgesagt habe, dann wird Leon Goretzka nicht 4-5-1 zum Bayern München haben, sondern er will Stammspieler werden.

Mit zum Bleistungssträger auch im ersten Jahr. Die Wette kannst du bei mir abgeben, dass er das nicht schafft. Dann gehe ich jede Wette-Diskussion nicht ein. Ja. Wir gucken mal zusammen auf die Zahlen der damaligen ersten Saison von Leon Goretzka bei den Bayern. Wie viele Startelf-Einsätze es tatsächlich waren. Also 30-mal in der Bundesliga allein im Kader gewesen uns 23 mal von beginn an außerdem ist er damals ja schon dubelsieger geworden also ich habe da eine frage wie sieht es aus mit den wetteinsätzen für peter neurorap mario ich habe gerade die letzten drei minuten abgelenkt was war der peter trinkt doch gar kein bier der ringte nur wein ich, kann mich wirklich daran nicht mehr erinnern aber ich darf ja auch mal falsch liegen in zehn jahren,

Das war die eine Ausnahme, die wir rausgesucht haben. Genau, genau die sucht ihr raus. Du hast aber ein Pech. Es war ja damals, es war ja damals ja auch so, ich weiß gar nicht, wann war das? Zehn Jahre oder acht Jahre, neun Jahre ist es her. Ich meine, habe ich ja damals ja auch schon gesagt, es haben ja schon öfters auch mal gute Spieler.

Podolski hat es ja auch bei Bayern probiert und hat es am Schluss nicht so funktioniert. Und ich war jetzt, bei Bayern hat es nichts, warum lachst du, Holger? Da habt ihr noch Vierte Liga gespielt, wo ich rede. Es geht darum, Brodolski hat ein paar Einsätze bei Bayern gehabt, war aber nie Stammspieler bei Bayern. Musste dann ja auch wieder weg.

Und damals war es so bei Leon Goretzka, klar. Aber Leon hat es nicht vergessen, merkst du? Nein, nein, ist alles. Möchtest dich entschuldigen? Guck mal, die Kamera 3 ist gerade geschnitten. Du kannst dich in die Kamera entschuldigen bei Leon für die Fehleinschätzung, wenn du willst. Hallo. Na prima. Warum muss ich mich entschuldigen?

Ich habe damals die Aussage gemacht und habe auch geglaubt, dass es beim FC Schalke, wenn er vom FC Schalke nach Bayern kommt. Dass der Schritt zu groß ist. Erstmal der Schritt zu groß ist. Es ist doch super, dass dann dieser Junge, dass Leon, das ist so entwickelt hat und dass er halt auch im ersten Jahr schon 23 Spiele gemacht hat.

Das schafft er beim FC Bayern auch nicht. Und ihr habt ja gehört, was ich jetzt seit ungefähr vier Jahren sage oder auch heute schon. Mir tut es leid, dass er beim FC Bayern nicht bleibt. Es tut mir richtig weh, dass er weg muss. Aber Leon, Entschuldigung. Jetzt ist die andere Kamera geschnitten. Jetzt noch mal da. Leon, natürlich entschuldige ich mich auch bei dir.

Ich war damals nicht so überzeugt. Heute bin ich total von dir überzeugt. Schade, dass du weg bist vom FC Bayern. So. Haben wir erledigt. So, jetzt gucken wir deine Aufstellung kurz an. Deine Bayern-Aufstellung für das Spiel gegen PSG. Also Leon Rhein, du hast ihn jetzt schon ein paar Mal gelobt. Was ist es, was dich dazu bringt, was ihn momentan für dich stärker macht als Pavlovic?

Ist es die Robustheit? Ist es die Physis? Was ist es? Ich finde, dass Pavlovic und Kimmich zwei gleiche Fußballer sind. Sie wollen beide das Spiel machen, sie wollen sich beide immer die Bälle abspielen, 25 Mal hin und her und drei Meter zurück, vier Meter nach links. Und Goretzka ist einfach für mich auch in der Offensive dann nochmal der Stärkere, die Offensivspieler. Und Leimer hast du ja auch reingestellt für Stanisic?

Mich hat es ja gewundert, dass Leimer in Paris schon nicht gespielt hat. Also da muss man ja ehrlich sagen, ich meine Stanisic war in Paris und das darf ich auch mal so sagen, es war eine Vollkatastrophe, was er da gespielt hat. Und ich war überrascht, dass Leimer da nicht gespielt hat. Wenn wir die ganze Saison von Leimer nehmen, für mich überragende Saison gespielt.

Und in diesem Spiel, warum er da nicht gespielt hat, das weiß ich nicht. Du hast auch eine Aufstellung vorbereitet. Die können wir auch mal anschauen. Bist du ähnlich unterwegs wie Mario? Ja, ähnlich. Ich würde Pavlovic weiter spielen lassen, weil ich finde, er hat eine super Entwicklung genommen. Er macht das meiner Meinung nach überragend. Er hat auch eine gute Ausstrahlung, eine gute Aura, auch geile Moves drauf. und ist irgendwie für mich auch erfrischend.

Also ich finde, ich gucke dem total gerne zu und ich mag seinen Spieler. Ich sehe es dann aber bei Leimer, ich sehe es genauso wie Mario. Wenn du mittlerweile bei JGPT Conny Leimer eingibst, dann steht da Einstellung, Leidenschaft, Motivation, Power, nie aufgeben, volles Adrenalin. Und ich mag diesen Spielertypen und ich hatte es auch nicht ganz verstanden, dass er nicht gespielt hat, aber der Trainer wird eine Idee dabei gehabt haben.

Ich hoffe aber, dass er jetzt am Mittwoch auf der rechten Seite verteidigen darf. Alex, ein Spielauf, dass du dich auch freust, dieses Rückspiel? Ja klar, logisch. Ich meine, man hat das beim Hinspiel schon gesehen, es war ein außergewöhnlicher Fußball. Und ich schaue erstmal aus der Perspektive natürlich von Fußball-Deutschland.

Es wäre klasse, wenn wir ins Finale einziehen würden. Und dann ist natürlich der fünfte Champions-League-Platz für die Bundesliga auch noch in Reichweite. Und ich habe schon... Ja, ja, klar. Kalkulierst? Ja, nee. Ihr kalkulieren tue ich damit nicht. Ihr wollt fütter werden? Ihr solltet schon fütter werden, aber insgesamt tut es ja dem deutschen Fußball gut, wenn wir da fünf Champions League-Plätze haben.

Da hängt es auch noch von Freiburg ein Stück weit ab. Und am Ende, ich habe schon vor ein paar Wochen gesagt, ich traue es dem Bayern dieses Jahr zu, den Titel zu gewinnen. Und ich bin nach wie vor ziemlich sicher, dass es auch gewinnen werden. Optimismus also bei Alex Werle. Und wir hören Max Ebert.

Jetzt haben wir heute eben das Spiel nicht erfolgreich zu Ende bringen können mit einem Sieg. Und trotzdem wird am Mittwoch ein ganz anderes Gesicht der Mannschaft da sein. Von der Bereitschaft, von der Intensität, Energie, Champions League, Halbfinale. Und dann werden wir bereit sein. Also, wir sind echt gespannt, freuen uns auf dieses Spiel. Eine Sache müssen wir noch mal kurz zeigen.

Es ist allerdings nichts für schwache Nerven, dieser Zusammenfall von Ramay mit Jonas Förnbach, dessen Nase, glaube ich, komplett durch ist oder durch war. Wie geht es ihm jetzt? Was kannst du uns sagen? Ja, das ist in der Tat so, dass der Sichtseinsklammer in der Szene der Dierenteils natürlich alles reingeworfen hat und unglücklich dann ein Föhre abräumt.

Leider ist es so, wir haben gestern Abend ihn noch ins Krankenhaus gebracht und da wurde festgestellt, dass die Nase in der Tat gebrochen ist. Er war dann auch zur Sicherheit noch über die Nacht im Krankenhaus und ich hoffe, dass das natürlich schnell wieder gesund wird und wieder zu uns stößt. Aber eine gebrochene Nase gibt es im Fußball.

So wie es aussieht, eine Gehirnerschüttung hat er noch gehabt, aber es ist glaube ich nicht so schwer, als dass er nicht die nächsten paar Tage wieder zur Mannschaft dazuschossen könnte. Das ist ein harter Junge. Auf den wir uns schon seit Jahren verlassen können. Gute Besserung für Hörer. An der Stelle auch nochmal.

Das hat es für ihn. Das hat man sehr gut aufgelöst. Wenn man das dann sieht, wie er da, weiß ich nicht, mit einem halben Packung Kleenex da in der Nase. Und das zeigt die Einstellung, die Mentalität von ihm, von unserer Mannschaft allgemein. Er hat mir nach dem Spiel gesagt, er könnte sich gar nicht mehr daran erinnern, an die Situation, dass er noch mal aufs Feld ist und wie das alles passiert ist. Das ist eine große Herausforderung. Das ist eine große Herausforderung.

Das zeigt schon, mit welchem Herzblut wir da vorgehen. Das ist schon großartig. Wir machen gleich weiter bei uns im Doppelpass. Wir sprechen mit Holger Sandwald über Heidenheim. Und die Aussichten für die letzten zwei Spiele. Und die Aussichten für den Klassenhalt. Schon direkt nach Spielende. Wir wollen uns mal anschauen, wie das beim 1. FC Heidenheim momentan aussieht.

Lange Zeit, Holger Sandwald hat es ja gesagt, diese lange Sieglosserie sah so aus, als ob sie sang- und klanglos absteigen. Jetzt sind sie aber wieder am Leben. So schaut es aus in Heidenheim. Norman Solider. Mensch, Kerle, weißt du, wie starrt? 3-2! Wir sind 3-2 vorne! Und das bedeutete nicht mehr und nicht weniger, als dass das Fußballwunder, das letzte Woche nur Frank Schmidt für möglich gehalten hatte, Wirklichkeit werden konnte.

Glaube, gute Leistung, Glück. Wenn das zusammenkommt nächste Woche, dann glaube ich dran, dass uns auch was Verrücktes gelingen kann. So schaut's aus! Drei Jahre hat Frank Schmidt Heidenheim schon in der Bundesliga gehalten. Das ist ein echtes Kunststück. Und wer den Auftritt in München gesehen hat, weiß, warum ihnen ganz Fußball-Deutschland den Klassenerhalt gönnt.

Also fast ganz Fußball-Deutschland. Die Verantwortlichen sind sehr geehrte Menschen. Richtig gute Typen. Und richtig gute Typen springen auch auf dem Platz rum. Wer mit 500 Gramm Watte in der Nase spielt, riecht das Fußball-Wunder trotzdem. So schaut's aus. Die 100 Minuten von München haben Frank Schmidt mutmaßlich um Jahre altern lassen.

Eigentlich möchte er sein zwanzigstes Dienstjahr gerne noch voll machen, egal in welcher Liga. Danach ist aber mutmaßlich Schluss. Ehrlich? Und wenn ich sag mutmaßlich, ist es dann 100 Prozent sicher? Also, schönes Wochenende. So schaut's aus. Und wir wünschen den Heidenheimern einen schönen Bundesliga-Endspurt.

Das Happy End in München haben sie zwar um Sekunden verpasst, aber wer dort einen Punkt holt, kann das Wunder schaffen. Und zur Not rechnet sich Holger Sandwald die Tabelle so lange schön, bis der Klassenerhalt feststeht. So schaut's aus. Wie sehen denn die Rechnungen aus? Ich meine, St. Pauli und Wolfsburg treffen ja noch mal aufeinander am letzten Spieltag.

Ist das ein Vorteil oder ist das ein Nachteil? Wie habt ihr euch den Nicht-Abstieg zurechtgerechnet? Es ging in der Sinne genau darum. Wirklich? Ja, es ging in der Tat darum, weil klar war erstmal die Enttäuschung groß, wenn man so nah dran ist, so eine Sensation zu schaffen als Tabellenletzter beim Tabellenführer, wenn eine Weltklasse-Mannschaft gewinnen zu können.

Dann fällt das Tor, da waren alle erstmal enttäuscht. Aber ich habe mir vor dem Spiel schon genau überlegt, dass uns halt ein Punkt unglaublich weiterhelfen würde aus zwei Gründen, weil wir dann eben nicht darauf angewiesen sind, wenn überhaupt die Ergebnisse eher so kommen. Aber dass im letzten Spieltag müssten dann, wenn wir alles gewinnen, müsste dann St. Pauli gegen Wolfsburg Unentschieden spielen.

Nur dann wäre die Relegation möglich. Jetzt wäre es anders. Jetzt kann auch einer gewinnen, wenn die Ergebnisse vorher so kommen. Und mein Vorstandskollege Gerrit Floß, der für Finanzen zuständig ist, der kann mal sehr gut rechnen. Das habe ich in dem Augenblick ihm erklärt, weil ich bemüht bin, alle im Verein mal wieder Mut zuzusprechen.

Das sind die beiden Spiele von heute. Es ist ja schon so, wenn St. Pauli und Wolfsburg beide gewinnen. Dann sei der heute abgestiegen. Das weiß ich natürlich auch. Deshalb ist für uns heute ein extrem wichtiger Tag. Aber als die Anfrage von euch kam, ob ich zum Doppelpass komme, habe ich gesagt, ja. Und da bin ich davon ausgegangen, dass ich hier drin sitze und erst mal erkläre muss, wie der Neuhofbau in der 2. Liga passiert.

Also dass wir alleine heute Morgen noch darüber reden können, dass es auch eine Chance gibt, ist für uns schon ein großer Erfolg. Ich glaube, da werden wir auch in Deutschland mittlerweile dafür sehr geliebt. Und wirklich große Hochachtung wird uns überall ausgesprochen, dass wir mit unseren Möglichkeiten, mit den Rahmenbedingungen, die da sind, es überhaupt schaffen, dass wir jetzt zwei, drei Spieltage vor Schluss sagen können, wir haben unseren Weg nicht verlassen, wir sind uns treu geblieben, wir haben zusammengehalten und machen das maximal in unserer Möglichkeit und können jetzt immer noch darüber reden, bei viel Fantasie, das gehört dazu, ja, dass wir trotzdem drinbleiben können und wenn das heute Mittag dann anders kommt,

dann müssen wir das akzeptieren, werden das auch in aller Würde akzeptieren und dann gibt es einen Neuaufbau und einen neuen Griff in der zweiten Liga und das hat uns auch neun Jahre Spaß gemacht. Also insofern, glaube ich, ist es wichtig, seine Werte nicht zu verlassen, sondern einfach seinen Weg weiterzugehen.

Alex, was zeichnet aus deiner Sicht, von dem großen Aufbicht Stuttgart aus, diesen kleineren Bundesliga-Verein in Baden-Württemberg aus, was ist deren Erfolgskritt? Na, erstmal habe ich dem Holger ja vor ein paar Wochen, als wir uns bei der Veranstaltung getroffen haben, schon gesagt, dass sie einen Relegationsplatz erreichen werden.

Und das wird so kommen, wenn die beide heute verlieren, dann werden sie auf den Relegationsplatz kommen, also safe. Aber um auf die Frage zurückzukommen, natürlich Kontinuität, das ist das Entscheidende. Die machen das seit mittlerweile Jahrzehnten, kann man fast schon sagen, zusammen. und da ist eine Verlässlichkeit da, da ist aber auch ein klarer Plan da.

Die machen mit ihren Mitteln auch, finde ich, gute Transfers und sind dann aber auch bereit, Kleinschmidt dann auch abzugeben und dann auch das finanzielle Fundament dann zu stärken. Das ist eine gute Kombination und wie gesagt, ich fahre immer gerne hin. Es ist eine Gastfreundlichkeit da, es ist eine warme Atmosphäre und uns macht es Spaß, dort als VfB Stuttgart dann zu spielen. Das ist ja da ein kleines, ein mini kleines Derby, kann man sagen. Und ich drücke die Daumen.

Wir haben hier auch einige, die es mit Heidenheim halten. Ich weiß nicht, ob die alle aus deinem Dunstkreis sind. Du hast ein paar mitgebracht, aber das wird Katharina jetzt rausfinden, wie groß der Optimismus ist bei den Anhängern. Ich habe jemanden gefunden, der nicht direkt aus dem Dunstkreis von Holger Sandwald kommt, aber aus dem Dunstkreis des 1. FC Heidenheim.

Das ist Jürgen, ein waschechter Heidenheimer mit seiner Frau Doris hier. Die beiden waren gestern in der Allianz Arena. Und Jürgen hat mir gerade auch noch gesagt, also die Verwurzelung ist so tief. Er hat selbst übrigens mal bei Heidenheim gespielt, zwischen 1968 und 1974. Also da kann, wie gesagt, natürlich nur das Herz für den FCH schlagen.

Gestern bei diesem 3 zu 3, wenn man das vorher gesagt hätte, einen Punkt gegen den Rekordmeister, hättest du genommen? Natürlich, wir hätten es sofort unterschrieben. Man muss sich auch vorstellen, es hätte auch so sein können, dass Bayern mit 3 zu 2 in Führung geht. Und wir schaffen eine Minute vor Abschluss des Spiels das 3 zu 3.

Wie hätten wir gejubelt, wenn wir das 3 zu 3 geschafft hätten? Also so kann man auch die Sichtweise mal anders annehmen und denke, es ist wirklich ganz toll gewesen. Und was die Mannschaft gestern geleistet hat, ist unglaublich. Es ist einfach überragend, mit welcher Kraft, mit welcher Leidenschaft die Mannschaft zur Sache geht. Was Holger und Frank Schmidt gemacht haben aus der Mannschaft.

Alle großen Respekten. Also der Optimismus ist sehr groß, wie man das hier raushört. Auch wenn du jetzt nach vorne schaust, wir haben ja gerade noch mal gehört, es könnte ja heute tatsächlich schon der Abstieg besiegelt werden. Wie groß ist da der Optimismus, dass es nicht dazu kommt? Ja, man muss, glaube ich, relativ entspannt mit dieser Situation umgehen.

Wir können nichts ändern, je nachdem, wie die Spiele heute Nachmittag ausgehen. Aber ich glaube, seit mindestens fünf, sechs Wochen an dieses Wunder des 1. FC Heidenheim. Und der 1. Hälfte Heidenheim hat schon öfters bewiesen, dass er wirklich Wunder hervorbringen kann. Drei Jahre Bundesliga für den 1. Hälften Heidenheim, das allein ist schon ein Wunder.

Dass wir im zweiten Jahr Conference League gespielt haben, ist ein Wunder. Der Aufstieg in die Bundesliga selbst war ein Wunder. Also warum soll nicht doch ein Wunder geschehen? Und ich glaube, Wolfsburg und Pauli werden es sehr, sehr schwer haben. Also, ich glaube, damit gehen wir zurück. Jürgen, danke schön.

Viel Spaß heute noch. Danke schön. Wie gesagt, der Optimismus ist groß. Der Mann hat eine Zukunft als Motivationscoach, würde ich sagen. Ja, ich kenne Jürgen schon lange. Er war Jugendspieler bei uns. Und er hat selber auch schon mal ein Wunder geschafft. Und deshalb hat er es auch erzählt. In den 60er-Jahren wurden wir damals Württembergischer Meister in der A-Jugend übrigens im Finale gegen VfB Stuttgart geschlagen.

Hat er gewonnen? Haben wir tatsächlich mal gewonnen. und der Jürgen war selber auf dem Platz. Weißt du, dass ihr gestern auch 6-1 gewonnen habt? Ja. Eure Traditionsmannschaft gegen unsere. Wahnsinn, ja, kakaotende Ehrentreffung. Das ist ja ein Wahnsinn, jetzt kommen wir her und wir verlieren 6-1. Das wusste ich jetzt nicht.

Lieber hätten wir gegen euch gewonnen in der Bundesliga, aber es ging auch 3-3 aus, war auch ein großes Spiel. Gegen euch spielen macht immer Spaß. Ja, eben. Wir hören mal, was Vincent Kompany gesagt hat, weil er sich ganz gut in die Rolle und in die Lage reinversetzen kann, für euch, für Frank Schmidt, wie anstrengend das ist, weil er selbst die Erfahrung gemacht hat, Abstiegskampf in der Premier League.

Ich habe ein Jahr 38 Spiele gegen Abstieg gemacht. Dieses Druck kannst du nicht vergleichen mit sogar Champions League Halbfinale. Keiner glaubt mich, wenn ich das sage. Aber dieses Druck, wo du immer kämpfen musst gegen, also du bist manchmal als Trainer der Einzige, der glaubt, dass was passieren kann.

Und du musst es vorleben. Wenn ich zum Beispiel gegen Paris sage, meine Jungs, wir schaffen das. Ich muss das sogar nicht sagen, die wissen das. Die glauben das alle. Weil die haben diese Erfolgsmomente, die haben immer wieder diese Momente, wo man am Ende die drei Punkte hat oder gewinnt, diese Siege.

Und dass Frank jetzt das zweite Jahr sich immer wieder am Ende noch wieder reinkämmt, obwohl keiner ihm das zutraut oder seiner Mannschaft oder seiner Verein. Das brauchst du unglaublich viel Power. Also erstmal natürlich ein tolles Bild, dass die beiden da so direkt nebeneinander sitzen. Wie man merkt, wie viel Wertschätzung da ist.

Und was er da sagt, das hat bei mir zumindest ziemlich Eindruck hinterlassen bei dir. Ja, total. Das passt so im Gesamteindruck und dem Auftreten auch von Vincent Kompany, auch für die Arbeit, die ihr leistet. Und der kann es ja wirklich da aus Burnley aus erster Hand berichten. Deswegen auch vielleicht eine Frage, Holger. Du hast jetzt schon von Wunder und von Wiederauferstehung, ich will jetzt gar nicht zu religiös werden, aber was ist denn passiert an Ostern, dass ihr jetzt wirklich nochmal, ihr wart ja wirklich abgeschrieben, muss man ja sagen.

Und ihr habt jetzt, glaube ich, in den letzten vier Spielen sieben Punkte geholt, also fast ein Drittel der Punkte, die ihr jetzt auf dem Konto habt. Frank Schmidt hat ja gesagt, ich will niemanden verarschen und so weiter, ich will die Wahrheit sagen, aber intern habt ihr wahrscheinlich schon dran geglaubt.

Ganz genau, das ist so. Wir glauben immer dran, weil es halt Fußball ist. Und Fußball ist halt nun mal alles mögliche Zahl. Oh, endlich haben wir drei Euro. Und die zählen ja praktisch doppelt, wenn ein Schwabe die zahlen muss. Mach ich gerne. Stimmt aber halt trotzdem. Ja, klar stimmt. Wir haben uns als Mannschaft, als Verein nie auseinander dividiert.

Wir haben alle immer super zusammengehalten. Die Mannschaft selbst, das Trainerteam, Frank natürlich ganz vorne weg. Unser Aufsichtsrat, unser Vorstand, alle Mitarbeiter. Wir haben einfach immer dran geglaubt und haben gesagt, in der Nische, in der wir uns bewegen, geht es nur zusammen. Und dann braucht es halt das eine Erfolgserlebnis, um dann, das war gegen Leverkusen, ich weiß es genau, zur Halbzeit stand es 0-2.

Die waren klar besser. Leverkusen, internationale Topmannschaft. Und jedem war klar, wir werden heute wahrscheinlich das Ding 3-4-5-0 verlieren in der zweiten Halbzeit. Alex hat mir bei der Veranstaltung genau das vorausgehalten. Holger, glaubt dran, hilft uns auch ein bisschen. Haben wir damit auch gemacht.

Am Schluss ging es 3-3 aus. Da hätte keiner dran geglaubt. Und das war wirklich so eine Art Wiederauferstehung. Und ein Freund von mir hat vor kurzem gesagt, also wenn wir das tatsächlich noch schaffen sollten, dann wäre es wahrscheinlich seit Jesus die größte Wiederauferstehung, die irgendwie passiert ist. Vielleicht gleich.

War ja ein Freund von mir, der es gesagt hat. Aber was dann? Denn der Glaube ist einfach zurück, dass wir das schaffen können. Seit dem Spiel. Und dann kam der erste Sieg. Nach 14 nicht gewonnenes Spiel. Und auf einmal lebt die Mannschaft wieder und jetzt zahlt sich das aus, als wir zusammengehalten haben.

Und ja, ich kann nur sagen, Halbmierdach kann es rum sein oder wir werden tatsächlich noch in der Verlosung drin bleiben. War das hundertste Spiel vom ersten FC Heidelberg. Und in der hundertsten Minute gefällt das 3-3 in der Bundesliga, während zum Beispiel der VfB Stuttgart gestern sein zweitausendstes Spiel gemacht hat. Katharina.

Sauber analysiert. Der Leistungscheck wird Ihnen präsentiert von Meda. Berufskleidung im Rundum-Service. Genau, wir gucken da noch mal ein bisschen genauer drauf auf dieses Jubiläum. Also das 100. Bundesligaspiel für Heidenheim war es. Wir haben gerade auch schon gehört, oder auch natürlich in der Sendung darüber gesprochen, diese 100.

Minute, die hätten Sie wahrscheinlich aus Heidenheimer Sicht nicht so unbedingt gebraucht. Aber insgesamt muss man sagen, Sie sind gerade in einer richtig guten Form unterwegs. Nur eins der letzten sechs Bundesligaspiele, das wurde verloren. Außerdem haben sie jetzt zum ersten Mal in ihrer Bundesliga-Geschichte auch gegen einen Tabellenführer gepunktet und ja den Abstand unten in der Tabelle zum Relegationsrang auch weiter verkürzen können.

Also wenn man nochmal zurückschaut, nach 26 Spieltagen waren es zehn Punkte Rückstand. Jetzt, Stand heute Mittag, sind es drei Punkte Rückstand. Aber ja, auch das muss man nochmal sagen. Frank Schmidt hätte sich sicherlich ein anderes Jubiläum gewünscht. 100. Bundesligaspiel für den 1. FC Heidenheim in der Bundesliga.

In der 100. Minute den Ausgleich, das hätten wir uns gerne erspart. Ich finde, wir haben trotzdem, das hat euch der Mannschaft gesagt, unmittelbar nach dem Spiel, wir waren alle enttäuscht. Das zeigt auch, dass wir ein gutes Spiel gemacht haben müssen. Aber jetzt nicht das Negative sehen, den Ausgleich präsent werden lassen.

Wir haben eine tolle Leistung gezeigt. Nicht nur verteidigt und nicht nur Paroli geboten im kämpferischen Bereich. Wir haben uns was getraut, haben sehr offensiv aufgestellt. Und wir sollten nicht enttäuscht sein, wenn wir hier in München, glaube ich, ein verdientes 3 zu 3 holen. Ja, da gibt es einmal Applaus. Aber auch der VfB Stuttgart, haben wir gerade ja auch schon gehört, hat Applaus verdient, denn es war das 2000.

Bundesligaspiel. Und das haben bislang nur zwei andere Bundesliga-Vereine schaffen können. Wir sehen es hier. Also es ist ein illustrer Kreis. Werder Bremen mit 2067 Bundesligaspielen und der FC Bayern München mit 2075 Bundesligaspielen. Der BVB kann sich da übrigens dann heute auch noch einreihen, denn da wird dann ebenfalls das 2000.

Anstehen. Aber erst mal Gratulation an den VfB Stuttgart. Sauber analysiert. Der Leistungscheck wurde Ihnen präsentiert von Meda. Berufskleidung im Rundum-Service. So, jetzt müssen wir nochmal über mutmaßlich sprechen. Was denn mit Frank Schmitz Zukunft? Wie, wie, also ihr beide seid ja unzertrennlich, würde ich sagen. Ihr seid ganz, ganz eng.

Wie sehr sprichst du mit ihm drüber oder lässt du ihn gerade in Ruhe? Was ist der Stand? Wir gehen davon aus, er erfüllt seinen Vertrag, ganz egal, ob ihr nächstes Jahr erste oder zweite Liga spielt. Und dann hört es auf oder ist das alles offen? Holger, gib uns einen kleinen Einblick. Vielleicht noch mal zur Einordnung. Ich habe den Frank damals in der Verbandsliga als Spieler verpflichtet und wir sind dann nach mehreren vergeblichen Anläufen zusammen.

Er als Spieler, als Kapitän in die Oberliga aufgestiegen. Und in der Oberliga wurde er unser Trainer. Ja, da hast du ihn überredet. Mach mal zwei, drei Spiele oder sowas. Genau, die Geschichte ist, glaube ich, bekannt. Aber ich will ja nur damit sagen, wir haben schon ein ganz besonderes Verhältnis. Und selbstverständlich habe ich ihn schon vor der Saison gefragt, ob er den Vertrag verlängern möchte.

Weil wir haben immer zwei Jahre vor Vertragsende dann die Gespräche geführt. Und er hat gesagt, du, dieses Jahr, ich weiß es nicht, jetzt haben wir gerade mal die Relegation überstanden. Lass mal schauen, wie es weitergeht. Und vielleicht wird es wieder ein schweres Jahr. Wir müssen alles dafür tun. Und dann wurde es das halt wieder.

Und das kostet natürlich ihm. in seiner Kompanie, hat es ja gerade gesagt, unglaublich viel Kraft schaffen. Last-Minute-Klassen halt in der Relegation gegen Elbersberg. Dann kommt noch mal so ein Jahr. Und dass er natürlich dann anfängt zu grübeln, habe ich die Kraft noch, kann ich das alles leisten, um über eine Vertragsverlängerung zu reden.

Das beschäftigt ihn. Das war bei ihm, glaube ich, nie das Thema. Ich kann auch ganz offen darüber berichten, weil wir auch völlig offen und transparent darüber reden, wenn man so lange den Weg geht. Auf den Fall kann man sich verlassen. Der erfüllt dann auch einen Vertrag. Der geht bis zu 27. Ja, momentan ist es, glaube ich, eher so, dass er sich darauf freut.

Er wird alles so viel tun, dass es natürlich so erfolgreich wie möglich laufen wird. Aber mein Gefühl sagt mir, es wird eher schwierig werden, ihn von der Verlängerung zu überzeugen. Aber, das Wort mutmaßlich hat er gesagt. Und solange er mutmaßlich sagt, da werde ich alles so viel tun. Und ihn bei jeder Gelegenheit, beim nächsten großen Erfolg, wo wir vielleicht doch, wer weiß, den Klasse halt schaffen oder dann in der zweiten Liga gute Rolle spielen.

Wir werden nicht aufgeben, ihm zu überreden und das ihm anzubieten. Und letztendlich kann es eher entscheiden für das, was er für unseren Verein geleistet hat, weil das kann man einfach gar nicht mehr tun. Das ist ein Wunder. Absolut. Wirklich toll. Alex hat ja schon gesagt, er ist sich sicher, dass der 1.

FC Heidenheim die Relegation erreicht. Wie sieht es bei euch aus? Gibt es ein Wunder? Mike? Nach dem Auftritt heute, ich will ja gar nichts anderes sagen. Ich hoffe es natürlich auch. Du warst mir schon als Spieler sehr sympathisch. Das muss ich wirklich sagen. Ja, es wird natürlich eine enge Nummer.

Ich sage mal, auch Wolfsburg, die werden auch alles reinschmeißen. St. Pauli, die spielen auch noch gegeneinander. Aber ich will nicht die ganze Situation schildern. Also bleiben Sie sicherlich. Ja, sag doch. Oder nein. Relegation. Ich glaube, die Konstellation, bei allem Respekt, was ihr da geleistet habt, glaube ich, wird es am Ende nicht mehr reichen. Mario?

Ich glaube leider auch nicht daran. Ich glaube, dass St. Pauli die Relegation schafft. Aber die Sympathien hätten sie schon. Jeder, der es am Schluss schafft, hat es verdient. Aber ich glaube, die Situation spricht nicht für Heidenheim. Eher für St. Pauli und ich glaube, dass St. Pauli heute schon einen großen Schritt macht gegen Mainz-Walds-Lagerbind, glaube ich.

Aber es ist auf jeden Fall für uns neutrale Fußballfans einfach toll, dass der Abstiegskampf auch in dieser Saison so spannend ist. Und dass es so spannend ist, dafür habt ihr auf jeden Fall die letzten Wochen auch gesorgt. Und Sie, meine Damen und Herren, haben jetzt die Gelegenheit, sich 90.000 Euro aus unserem Jackpot zu sichern.

Präsentiert von König Solution, Partner für SAP-Tragsprojekt. Und jetzt schauen wir auf den VfB Stuttgart, das war echt ein hartes Stück Arbeit gestern, zu zehnt, dann noch einen Punkt mitgenommen. Hoffenheim hätte das Spiel auch längst für sich entscheiden können, aber so leben die Champions League Träume des VfB Stuttgart weiter. Norman Soledda.

Hoffenheim gegen Stuttgart, kein Spiel unter Freunden und weit mehr als nur ein Baden-Württemberg-Derby. Die Ausgangslage diesmal hatte maximale Brisanz, denn der VfB und die TSG stehen sich auf dem Weg in die Königsklasse, gegenseitig im Weg. Der Sieger hätte sich nach oben orientieren können. Doch selbst ein Doppelpack von Karmaric und 30 Minuten Überzahl reichen Hoffenheim nicht, um dieses typische 6-Punkte-Spiel zu gewinnen.

Statt Feiertag Frustbewältigung. Wir werden weiter versuchen, die Champions League zu erreichen. Aber leider muss ich schnell sagen. Das war einer der schwierigsten Momente in meiner Karriere. Denn der Last-Minute-Ausgleich des VfB fühlt sich für Kramaric wie ein Nackenschlag an, während der VfB sein Glück kaum fassen kann.

Es fühlt sich natürlich überall gut an. Aber der VfB kann die Champions League aus eigener Kraft erreichen. Ob Dennis Undaf dann noch für Stuttgart spielt, ist noch nicht ganz klar. Schauen wir mal. Schauen wir mal, ob Alex Werle Undafs Gehaltswünsche erfüllen möchte. Und ob Angelo Stiller dafür teuer verkauft werden muss.

Und schauen wir mal, was die VfB-Bosse ihrem Trainer vom Kader übrig lassen. Sebastian Hoeneß hatte in den letzten zwei Jahren mit dem Abgang von Leistungsträgern schon schlechte Erfahrungen gemacht. Wir fragen daher, müssen Sie wieder die besten Spieler verkaufen? Herr Werle? Steht das zu befürchten für Sebastian Hoeneß? Was jetzt? Dass die besten Spieler wieder verkauft werden?

Nee, warum? Weil das ja in der Vergangenheit ein paar Mal passiert ist. Ja gut, aber man kann jetzt ja nicht jedes Jahr miteinander vergleichen. Nee, genau, deswegen frage ich. Wird das wieder so sein oder nicht? Nee, habe ich ja schon gesagt. Okay. Also vor zwei Jahren hatten wir ja Ausstiegsklausel. Da konnten wir gar nicht viel machen, als wir uns für die Champions League qualifiziert haben.

Da haben wir jetzt eine andere Situation. Und ich habe es ja auch schon gesagt, wir wollen, jetzt sind wir zum dritten Mal international dabei, da wollen wir den Kader zusammenhalten. Und wenn ein Spieler für sich entscheidet, unbedingt den nächsten Schritt machen zu wollen, so wie es wollte, der war ja bestimmt dreimal bei mir im Büro, dann muss dann aber auch der Preis stimmen.

Das können wir selber entscheiden. Und von daher wollen wir den Kader zusammenhalten. Und der Kader ist zu groß. Das heißt, wir werden schon einige Spiele uns auch verlassen. Wir haben allein sechs Leihspieler, die zurückkommen. Da wird nicht jeder einen Kaderplatz finden. Wir haben eine Weltmeisterschaft, da kann auch viel passieren.

Aber ich habe es neulich auch wieder gelesen, irgendwo ausverkaufen. Das ist Schwachsinn. Was ist denn zu groß? Herr Kader? Ja gut, wir haben jetzt, wie gesagt, wenn alle zurückkommen, sind wir, glaube ich, bei 36 Spieler, die wir unter Vertrag haben. Und klar hast du drei Wettbewerbe, aber ich denke, da sollte eine Zweite davor stehen.

Okay, also irgendwas mit 28, 29 Spielern, wenn man dann international ja schon sicher dabei ist und möglicherweise Champions League spielt. Wir haben ja auch über Dennis Unterf gesprochen, dessen Vertrag läuft aus im Sommer 27. Also er hat noch eine weitere Saison Vertrag beim VfB. Aber das ist immer die Zeit, wo man sich zusammensetzt und überlegt, machen wir weiter, trennen wir uns.

Er hat seine Ansprüche als Nationalspieler, als Spieler, der viel trifft für euch, auch wichtig ist. Wie optimistisch bist du, dass ihr euch da auf einen gemeinsamen Weg einigt? Das hast du alles wunderbar zusammengefasst. Und am Ende stand ein Fragestein. Dennis ist ja, ich meine, 43 Pflichtspiele, 24 Tore, 13 Assists. Das ist ein ganz, ganz wichtiger Spieler.

Für uns ist es auch ein wichtiger Spieler für Fußball-Deutschland, glaube ich. Ist klar. Sehen das alle so? Das sehen, glaube ich, alle so. Naja, einer nicht. Ja, wobei der Bundestrainer hat sich doch entschuldigt für seine Aussage. Ja, nach Rücksprache mit seiner Frau. Das ist ja vernünftig, wenn man sich auch mal innerfamilier bespricht, oder? Ich glaube, er hat sie nur bestätigt, oder?

Das ist bitte nicht das Thema jetzt, weil sonst kriege ich wieder einen Schweißausbruch. Aber was stört dich daran? Wenn du den besten deutschen Spieler nicht so unterstützt, wie es es gehört, also bester deutscher Stürmer, wenn der sich wochenlang erklären muss, ob er überhaupt bei einer WM dabei ist, Ich glaube, dann läuft in Deutschland einiges schief bei unserem Bundestrainer.

Hat der VfB ihn genug unterstützt? Ich habe ja gestern Abend, Alex und ich, noch ein Bierchen hier getrunken. Ich habe es gestern Abend auch gesagt. In der Phase, in der die Diskussion wochenlang um UNDAF ging, hätte ich mir von Sebastian oder auch vom VfB Stuttgart schon gewünscht, dass einfach mal ein Nagelsmann bei einer Pressekonferenz, also Sebastian bei der Pressekonferenz, der den Julian gefragt hätte, ob Sebastian überhaupt nichts kann.

Weil der Nagelsmann hat es ja so hingestellt, egal wie viele Tore vom Grunde her unter schießt, der andere braucht Selbstvertrauen in Newcastle, der nicht spielt. Weil er hat Selbstvertrauen, er muss nicht spielen. Und die Frage war ja wochenlang, nimm den überhaupt mal mit. Und da hätte ich mir vom VfB schon mal gewünscht, dass man auf einen Julian Nagelsmann auch mal eine Antwort drauf gebe. dass der beste deutsche Stürmer beim VfB Stuttgart spielt.

Und da hätte ich mir von Sebastian oder auch von Alex, habe ich Alex gestern Abend auch gesagt, von der Vorstandschaft schon mal gewünscht, dass wir über Nagelsmann dem einfach mal eine Frage stellen, ob die alle blöd sind beim VfB Stuttgart. Nimmst du den Ratschlag an von Mario? Naja, ich habe ja auch eine Funktion beim DFB und selbstverständlich spreche ich auch mit den Kollegen vom DFB.

Manchmal auch über Spiele des VfB Stuttgart, aber überwiegend über den DFB. Aber zu deiner Frage jetzt nochmal zurück zu Dennis Undorff. Man muss ja eigentlich beide Perspektiven sehen. Dennis hat eine überragende Saison, hat letztes Jahr schon für uns gut gescored. Und es ist wahrscheinlich sein letzter großer Vertrag. Er wird dieses Jahr 30, der Vertrag läuft 27 aus.

Könnt jetzt rein theoretisch auch sagen, du, wir müssen gar nicht sprechen, ich kann im Januar dann ja irgendwo anders unterschreiben. Ordentliche Summe an Handgeld. Das ist aber nicht der Fall, sondern er weiß schon, was er an uns hat, er fühlt sich wohl und wir sind in den Gesprächen. Wir wissen, was wir an ihm haben und deswegen werden wir auf alle Fälle ein sehr, sehr wertschätzendes Angebot den Beratern übermitteln.

Aber wir haben auch die Gesamtverantwortung für den Club und da werden wir auch nichts völlig Verrücktes machen können. Ich bin aber schon der Meinung, dass wir in einem guten Dialog sind, sind vernünftige Berater, wir haben schon gut zusammengearbeitet als und von Brighton zurückgeholt haben. Und wir werden es nach der Saison intensivieren.

Und wie gesagt, ich persönlich mag ihn so oder so. Aber die Situation ist ja als Vereinsverantwortlicher immer problematisch, wenn der Vertrag ausläuft, wenn du weißt, du verlierst den sonst ablösefrei. Dadurch ist die Spielerseite ja schon ziemlich am längeren Hebel und kann vielleicht auch dich dazu bringen, über bestimmte Schwellen zu gehen, was das Gehalt angeht.

Naja, das ist ja der Punkt. Also wir werden sicherlich ein sehr wertschätzendes Angebot dem Dennis unterbreiten. Und wenn man dann noch weiß, dass er sich in Stuttgart auch mit seiner Familie wohlfühlt, dann ist es am Ende auch seine persönliche Entscheidung, ob er sich nochmal auf ein anderes Abenteuer einlassen würde, dann vielleicht mit einer höheren Summe.

Aber wie gesagt, wir haben schon, glaube ich, ein sehr, sehr wertschätzendes Angebot dann in petto. Und dann bedeutet es aber auch noch nicht genau, ob er dann jetzt in diesem Sommer dann den VfB verlassen sollte, wenn wir jetzt nicht die Vertragsverlängerung hinbekommen. Das ist ja auch noch nicht der Fall.

Von daher, also ich sehe das gar nicht so dramatisch wie du vielleicht. Ich finde auch bei Undorff, der hat ja vom Grunde ein abschreckendes Beispiel gehabt mit Woldemarter, der dann weggegangen ist und hat gedacht, er macht die große Weltkarriere bei Newcastle, ist jetzt da kein Stammspieler mehr. Vermutmaßlich verdient Woldemarter bei Newcastle ein bisschen mehr als Undorff beim Vf. Wenn am Schluss das Geld entscheidend ist, dann muss er wahrscheinlich gehen.

Ich finde immer, ein Spieler muss sich erst mal wohlfühlen. Und ist das denn für einen Spieler heute nur noch wichtig, auch wenn er auf der Bank sitzt, dass er viel Geld verdient? Ich glaube, UNDAF möchte die nächsten zwei Jahre vielleicht auch noch Nationalspieler sein. Und das kannst du vom Grunde her nur, wenn du Stammspieler bist.

Wobei, nein, bei Nagelsmann ja nimmer. Der sagt jetzt, bei Nagelsmann ist alles. Der muss ja nimmer spielen. Lass das Dreckchen mal los. Aber ich finde, UNDAF muss auch, natürlich wird er mehr Geld verlangen, ist auch sein gutes Recht. Ich glaube, ein großer Schritt wäre auch für den VfB Stuttgart die Gewissheit haben, Champions League zu spielen. Da gibt es ein bisschen Geld.

Da kann man vielleicht ein paar Euro mehr bezahlen. Aber UNDAF sollte sich schon überlegen, ob er vielleicht die nächsten drei Jahre, wenn er zum anderen Verein, vielleicht auch ins Ausland geht, ob er vielleicht da nicht nur auf der Bank sitzt. Dann ist ja das schöne Geld super. Aber wenn du nicht spielst, Ich glaube, jeder Fußballer will spielen.

Und wo ist er denn zu dem Spieler geworden, der jetzt ist? Das ist er beim VfB Stuttgart gewonnen. Und der Sebastian Hoeneß. Und ich glaube, das ist halt auch wichtig, dass du weißt, okay, ich habe einen Trainer, der setzt voll auf sich. Mike, darf ich dich kurz unterbrechen? Weil jeder Spieler will spielen. Das ist auf jeden Fall 3 Euro. Also das ist unbillig.

Mario, du hast das gesagt. So, bitte mal weiter während der Theater. Du bist so anstrengend, ehrlich. Bei Elfen bist du nicht so konsequent. Oh. Da muss er mal wieder gucken. Ich werde dich jetzt jeden Sonntag anrufen, wenn du einen Fehler sagst. Okay, mach das. Mach das Handy aus sonntags. Aber Mike, genau was du gesagt hast, dieser Weg von Dennis Unter, wenn man die letzten 5, 6 Jahre guckt, der war Drittligaspieler, hat einen wirklich schwierigen Weg gemacht.

Alex hat es ja auch gerade gesagt, dann aus Brighton zurückgeholt, hat überzeugt, ihr habt ihn dann verpflichtet. Das gehört ja alles irgendwie auch zur Wahrheit dazu. Und ich glaube, dieser Wohlfühlfaktor, so schätze ich ihn ein, wird ihm schon auch, glaube ich, nochmal bei der Entscheidung helfen. Also ich glaube auch, das ist das, was ich aus deinen Worten gelesen habe, dass es natürlich ein paar wirklich auch stichhaltige Argumente gibt, neben der reinen Summe, die am Ende im Vertrag steht.

Ja, also ich meine, es ist jetzt nicht so, dass er bei uns kein Geld verdient. Und das Angebot wird wirklich auch wertschätzend sein, habe ich jetzt, glaube ich, zum dritten Mal gesagt, ohne dass ich was reinwerfe. Wertschätzen ist denn ist ein wertschätzung ich finde ja nein aber ist, Geld rein warum ist egal okay das ist ein Argument.

Nein, aber ist Wertschätzung für so ein Spiel? Von deinem Haufen jetzt? Von meinem Haufen. Ich geh nicht an dein Geld, keine Sorge. Das brauchst du für UNDAF. Ist er, ist er, dann nachher... Warte, warte, da geht das nicht. Für UNDAF. Hat es 2 Euro auf meinen Haufen gegeben? Ja, ja, genau. Kannst du im Schwaben nicht das Geld geben? Hast du gesehen, wie hoch der Haufen ist bei mir? Ja, absolut.

Im Casino sieht das gut aus. Du kannst all in gehen bald. Ich mach ehrlich. Vielen Dank. Wird er dann mutmaßlich Spitzenverdiener sein, wenn er diese Wertschätzung annimmt? Da würde ich dir jetzt etwas über uns Gehaltsgefüge verraten. Das kann ich ja nicht. Würde ich gern, mache ich aber nicht. Kann ich auch verstehen. Ja, aber sagen wir es mal so, wir werden sicherlich ihm, wie gesagt, ein sehr, sehr gutes Angebot unterbraten.

Aber wir haben eine Gesamtverantwortung, deswegen müssen wir es schon in Relation sehen. Aber der Faktor Mensch spielt schon noch eine Rolle. Und deshalb weiß er schon auch, er ist ja auch neben dem Platz wirklich eine Identifikationsfigur. Du kannst hier die zwei VfB-Fans hier, die ich sehe, fragen, die würden auch den Kopf wahrscheinlich schütteln.

Von daher, du kannst dich ein bisschen entspannen. Kann mich entspannen? Ja, ja. Okay, also dann machen wir das und sind gleich wieder zurück. Ein Spot, dann reden wir weiter über den VfB Stuttgart und gucken auch rein ins Spiel. Ich habe ja schon ein bisschen Glück gehabt auch gestern. Aber ein Punkt geholt in Hoffenheim.

Willkommen zurück beim Doppelpass. Wir schauen ins Spiel bei der TSG Hoffenheim. Guckt mal eure Tore an. Führig hat ausgeglichen nach der Führung von Grammaric. Den macht er dann letztlich gut, aber Mario, Oli Baumann, muss man drüber reden oder? Naja, was soll man da drüber reden? Das ist ein Torwartfehler.

Da gibt es ja nicht viel zu reden. Ich meine, die kurze Ecke, da darf er nicht reingehen, vor allem von dem Winkel nicht. Also, der muss die kurze Ecke zumachen und weiß Oli wahrscheinlich selbst am besten. Also, dass da noch ein Ball reingeht, da musst du kein großer Experte sein. Das war jetzt ohnehin nicht das Wochenende der deutschen Nationaltorhüter.

Drei Gegentore Nübel, drei Gegentore Baumann, Urbig auch drei. Wobei bei dem direkten Duell, würde ich sagen, war Nübel schon der Stärker. Wobei, glaube ich, beide auch noch Glück hatten, jeweils einen anschießen. Alex Nöbel, der hat uns im Spiel gehalten. Der Freistoß, den musst du erst mal rausholen. Und dann die Doppelchance von Lempolle.

Also das war schon sensationell. Alex Nöbel war gestern der Faktor, dass wir im Spiel blieben sind und am Ende den Punkt geholt haben. Gestern klarer Vorteil Alex Nöbel, würde ich sagen. Gibt es denn da eigentlich News? Der gehört ja dem FC Bayern. Ja. Verdient relativ viel Geld. Was bleibt der bei euch?

Holt ihr Simon zurück aus Paderborn? Was ist die Planung für die neue Saison? Wir haben jetzt ein wichtiges Spiel zu Hause gegen Leverkusen. Dann spielen wir in Frankfurt. Dann haben wir noch einen DFB-Pokalfinale. Dann beschäftigen wir uns aber voller Intensität mit der neuen Spielzeit. Fakt ist, du hast recht, der ist Spieler vom FC Bayern München.

Okay, also ist nichts rauszukriegen, verständlicherweise. Da wäre ich ja auch doof, wenn ich jetzt da was zu sagen würde. Das ist mir ernster. Aber dass es sich die VfB-Fans oder auch die Fußballfans in Deutschland fragen, bleibt der eigentlich, der euch gestern im Spiel gehalten hat oder nicht? Das ist ja auch logisch.

Dass Alex Nübel ein überragender Töte ist, brauchen wir gar nicht darüber sprechen. Er hat schon viel für uns diese Saison geleistet Und das wird auch noch ein Faktor unter Umständen bei der Weltmeisterschaft sein. Aber wie gesagt, das ist ein Thema für Bayern München und ein Thema, was wir sicherlich jetzt nicht in den nächsten drei, vier Wochen lösen werden.

Okay, wir gucken auf das zweite Tor des VfB Stuttgart. Da lag Hoffenheim 3-1 vorne, als Demirovic in der 64. Minute getroffen hat. Ja, wieder Führig, wieder Chris Führig mit seiner Geschwindigkeit, dann ein guter Ball rüber und dann Mario nochmal, auch da Torwartfehler oder? Also der Fehler fängt hier an. Schau, wie viel Blauer, wie viel Hoffenheimer da vorne sind.

Also gefühlt sind genau noch zwei, das sieht man ja auch zwei da hinten. Ich meine, geiler Ball, rübergespielt, ein bisschen Glück, ein bisschen unglücklich für den Torhüter. Aber ihm jetzt die alleinige Schuld dafür zu geben, das war ja noch dran. Aber das war ja komplett Versagen von der Hoffenheimer Mannschaft.

Ein schöner Konter, das war auf Stuttgart, wo die Hoffenheimer sicher ein bisschen mitgeholfen haben. Und Katharina, wir haben ja unsere Rubrik Weiße Weste, wo wir immer Geld einsammeln und natürlich auch so ein bisschen ablesen, welcher Torhüter ist wie in Form. Ja, absolut. Wir gucken gerne mal zusammen auf die Torhüter-Statistik und die Weiße-Westen-Statistik. Die wird angeführt von Gregor Kobel.

14 Mal hat er den Kasten sauber gehalten. Stuttgarts Alexander Nübel kommt da aber schon relativ schnell, ist aber gleich auf mit Gladbachs Moritz Nikolaus, jeweils elf Weiße-Westen. Ja, darf gerne auch einmal applaudiert werden. Olli Baumann übrigens, ich habe da nochmal nachgeguckt, auf Rang 7 mit 6 weißen Westen, also zumindest in der Statistik ist jetzt nicht vielleicht ganz ablesbar wo er da gleich auf ist aber wir bleiben einmal bei Alex Nöbel und vor allem dann auch insgesamt bei den weißen Westen, die wir jetzt im April gesehen haben das waren 10 an der Zahl und schöner wohnen Polarweiß, steckt da 50 Euro pro weißer Weste ins Phrasenschwein, also da kommt heute noch ein bisschen was zusammen 500 Euro nämlich,

vielen Dank an der Stelle Und dann ist die Frage, ja, Alex Nübel, am kommenden Wochenende könnte ich mir vorstellen, dass Alexander Werle da gerne eine weiße Weste sehen würde, wenn es dann gegen Leverkusen geht. Ja, das kann ich mir vorstellen. Aber trotzdem, Mike, wer ist dein WM-Torhüter? Manuel Neuer.

Macht die noch Sinn, die Diskussion? Jetzt zahl, zahl drei Euro. Das muss ja alles hier. Aber ich weiß, dass Mario da fuchsteufelswild wird, weil diese Diskussion nervt dich. Ich finde das, was in diesem Jahr passiert mit unserer Nummer 1 für eine WM, die in zwei Monaten beginnt. Das hat es in den letzten 20 Jahren nicht gegeben. In den letzten 20 Jahren war jedes Mal ein Torhüter ganz klar, das ist unsere Nummer 1.

Da gab es keine Diskussion. Wir diskutieren seit dem halben Dreivierteljahr Manuel Neuer zurück, Manuel Neuer zurück. Nein, nicht Manuel Neuer zurück, sondern Baumann entweder die Nummer 1, Nübel die Nummer 1 oder Urwisch die Nummer 1. Das sind unsere drei Torhüter, die mitfahren. Und jedes Wochenende, ich kann mich noch daran erinnern, vor drei Wochen, wo Manuel Neuer mal den einen oder anderen Fehler mal drin gehabt hat, dürfen wir nicht mitnehmen zu der WM.

Ist jetzt vorbei, zu alt, es kommen, schleichen sich Fehler ein und und und. Sag doch mal unserem Torhüter Baumann, der ist die Nummer eins. Sag das doch mal. Und ich würde mir mal wünschen, dass unser Bundestrainer sich endlich mal da vorne hinstellt und sagt, wir brauchen nicht mehr über Manuel Neuer zu diskutieren.

Wir haben unsere drei Torhüter für diese WM. Baumann Nummer 1, Nübel 2 oder wie auch immer. Aber ich warte wahrscheinlich vergeblich, bis er seine Nominierung. Ich finde es auch nicht gerecht, unseren drei Torhütern, die in zwei Monaten zur WM fahren sollen. Ich sage es ja nur nicht, dass du zu spät einschalte. In fünf Wochen.

Die Wertschätzung für Baumann ist ja trotzdem da. Der hat über 500 Bundesligaspieler. Das ist ein toller Torhüter, das ist alles gut. Aber er ist auch 35 und ich verstehe es dann. Du hast völlig recht, dass Nagelsmann irgendwann mal sagen muss, das ist meine Nummer eins, Nummer zwei. Das ist, glaube ich, der Punkt. Aber wenn du mich jetzt fragst, wer meiner Meinung nach mitfahren sollte, finde ich Manuel Neuer.

Weil wenn Bayern München, wenn Deutschland mit Bayern München die Champions League gewinnt und er dafür hauptsächlich auch mitverantwortlich ist, dann finde ich es schon fahrlässig zu sagen, ich lasse Manuel Neuer zu Hause bei einer WM, wo es natürlich auch darum geht, ich bringe Erfahrungen mit rein.

Er hat natürlich auch eine Ausstrahlung gegenüber dann auch den anderen Mannschaften und auch diese Kühlen ist dann auch mit reinzubringen. Aber er hat ja selber gesagt, ich trete zurück aus der Nationalmannschaft. Letztlich ist das Thema durch, aber wir lassen, ich wiederhole mich, das Knöchelchen nicht los, aber kommen zurück Wir schauen auf das 3 zu 3 auf Thomas in der fünften Minute der Nachspielzeit.

Er ist der für die späten Tore gegen Freiburg ja auch im Pokal-Halbfinale spät getroffen. Wirklich da die Vorbereitung von Unterf darf man auch nicht vergessen mit der Brust. Also schon sehr, sehr stark. Und da würde ich jetzt sagen, da haben auch Leute gesagt, den darf er nicht so wegquatschen. Aber aus der schwarzen Entfernung, also Entschuldigung, was soll er da machen, oder?

Den hat er überragend gehalten. Ja, eben. Das muss man mal erwähnen. Wo hätte er denn hinklatschen sollen? Aus zwei Meter Entfernung. Ja. Also. Absolut. Also da gehe ich in dem Fall komplett mit dir. Dankeschön. Ja, sehr, sehr gerne. Das war ich aus Überzeugung. Ja, klar. Und wir hören kurz Dennis Undaff, der schon so ein paar kritische Untertöne hat zur Leistung der.

Wir müssen beide Spiele gewinnen, wir müssen auf jeden Fall besser verteidigen. Nicht nur verteidigen, verteidigen fängt ja vorne an, aber wir müssen uns mal an die eigene Nase fassen und sagen, hey Jungs, heute war es ein K.O.-Spiel, es war ein Endspiel für uns und dass wir so ins Spiel gekommen sind, geht gar nicht.

Da müssen wir alle dran arbeiten und das werden wir alle machen. Was hat er als Kommunikator für eine Rolle eigentlich? Er ist ja in seinen Interviews immer relativ forscht und ehrlich, würde ich sagen. Macht das manchmal auch Schwierigkeiten? Nein, er hat eine wichtige Rolle auch in der Kabine und er ist authentisch.

Und er sagt doch mal, was vielleicht nicht so populär ist. Das muss aber auch sein, weil es gehört auch Reibung dazu. Und klar, nach außen hat er natürlich immer einen Spruch, aber das bedeutet ja nicht, dass er innen genauso agiert. Wenn er sagt, dass er irgendeinen Schiedsrichter nicht mag oder so eh nicht mag.

Ja, das hat mir persönlich nicht so gut gefallen, muss ich sagen. Ich finde, da gehört auch ein bisschen Respekt dazu. Ich war mal im Kölner Kellner und habe mir das angeschaut. Ich habe da Respekt vor, auch wenn ich mich auf und zu ärgere über die Schiedsrichter. Aber gerade nach so einem Spiel, dass du gewonnen hast, das fand ich jetzt nicht so gut.

Aber das weiß er auch. Aber auf jeden Fall ist Dennis Unter ein Typ, würde ich sagen. Und deswegen auch so beliebt. Und du hältst ihn für den besten deutschen Stürmer. Von den Zahlen her ist er das sowieso. Wir machen eine kurze Unterbrechung, sprechen gleich noch über euer Spiel, was ihr vor der Brust habt gegen Leverkusen. Das wird ja auch ganz einfach.

Und natürlich sprechen wir über Eintracht Frankfurt, die sich immer mehr von den internationalen Plätzen entfernen. Vor allem, wenn Freiburg heute noch was holt. Und da ist es auch ein bisschen unruhig um Albert Riera, Der auch mit seiner Außendarstellung, mit seiner Kommunikation für Irritationen sorgt und vielleicht nicht mehr ganz so sicher im Sattel sitzt. Das gleich nach einer Pause.

Jetzt für Sie die Chance zu gewinnen. 90.000 Euro. Christian Hoeneß hat in der Pressekonferenz gesagt, Führig ist momentan in Topform, müsste auch eine Rolle spielen für die WM. Der VfB war ja eh mal der VfB Deutschland. Das hat irgendwie so ein bisschen abgenommen, oder? Ja, es hat abgenommen, es ist so ein bisschen in Wellen und es sind aber immer, ich habe ja gerade mit Alex in der Pause gesprochen, vier, fünf, sechs Kandidaten, die trotzdem noch voll in der Verlosung sind oder sich eigentlich sicher sein können.

Und Führig ist so ein bisschen irgendwie unterm Radar, obwohl man hat es bei dem einen Tor gesehen, super Tempo, super Übersicht, hat dieses Eins gegen Eins, was man ja in Deutschland manchmal so ein bisschen vermisst, der das auch eben von der Bank dann bringen kann. Was für so eine WM in den Spielen, wo es eng ist, ein super Faktor ist.

Mit der Saison und dem Rücken ist es ein überragender Spieler. Wie nehmt ihr das denn wahr, dass sich da nicht so viele wirklich sicher sein können, dabei zu sein? Auch Mittelstädt, der bei der Europameisterschaft noch Stammspieler war? Klar, subjektiv. Gerade Mittelstädt und Führig auf der linken Seite spielen eine gute Rückrunde.

Führig ist oft Unterschiedsspieler tatsächlich jetzt in der Rückrunde. Deswegen finde ich es auch schwierig, dass wenig über seine Nominierungschance diskutiert wird. Und bei Stiller genauso. Stiller hat aus meiner Sicht auch mehr als eine Chance verdient, dabei zu sein, um auch für alle Eventualitäten abgedeckt zu sein.

Aber am Ende muss es der Bundestrainer entscheiden. Und ich gehe mal davon aus, dass er den bestmöglichen Kader zusammenstellen will. Und da gehören die Stuttgarter schon auch dazu. Er hat sich ja extra noch ein paar Tage mehr Zeit jetzt geben. Ja, genau. Neun Tage. Es sollte ja am 12. Mai sein. Jetzt wird es noch ein bisschen nach hinten geschoben.

Was ist denn mit Angelo Stiller? Auch da lesen wir natürlich alle, Gedanken von Juventus Turin, von anderen großen Vereinen, ihn zu verpflichten. Wie viele Angebote flattern da rein? Ja, also ich glaube, seit ich Angelo Stiller kenne, lese ich da irgendwie alle paar Wochen irgendwas. Fakt ist ja, also mich persönlich hat noch keiner angerufen und ich habe auch nie was Schriftliches zugeschickt bekommen.

Das ist entscheidend. Für uns ist ein ganz, ganz wichtiger Spieler. Und wir haben überhaupt gar keine Lust drauf, uns damit auseinanderzusetzen, Angelo Stiller abzugeben. Also, wenn es nach dem VfB geht, bleibt Angelo stiller. Aber natürlich hat der Spieler da auch immer noch ein Wörtchen mitzureden.

Gucken wir mal, was da passiert. Wir gucken mal aufs Restprogramm des VfB Stuttgart. Und da steht ja jetzt als Nächstes ein richtig großes Duell an gegen Bayer Leverkusen. Nochmal wieder so ein Sechs-Punkte-Spiel um die Champions League. Und die scheinen sich ja irgendwie so ein bisschen zu stabilisieren.

Also gestern Abend, das war nicht schlecht, dieses 4-1 gegen Leipzig. Das ist eines der Tore, das 3 zu 0 von Schick, tolle Vorarbeit von Maser. Aber ihr geht da nicht chancenlos und auch schon gar nicht ambitionslos in so einem Duell, ist ja klar. Aber trotzdem, das ist ein Duo-Dye-Spiel. Ja, selbstverständlich jetzt nach den Ergebnissen von gestern und letzter Woche.

Wenn wir Platz 4 erreichen wollen, müssen wir das Spiel gewinnen, definitiv. Aber zu Hause muss man erst mal gegen uns besiegen und von daher, ich bin da voller Optimismus, dass wir, wenn wir da fokussiert sind und wie es Dennis auch gesagt hat, von Anfang an da sind, dann haben wir auch eine gute Chance, das Spiel zu gewinnen.

Holger, als Unbeteiligter im Kampf um die Champions-League-Sätze, wer macht es aus deiner Sicht? Das ist wirklich eine schwierige Frage. Alle Mannschaften sind zum richtigen Zeitpunkt gut drauf. Ich finde immer, wenn man darüber diskutiert, wir haben nicht die beste Leistung gebracht. Guck mal hier, diese drei Mannschaften. Genau, und in so einem wichtigen Spiel wie in Hoffenheim dann trotzdem einen Punkt mitnimmt.

Das ist eigentlich dann immer ein ganz gutes Zeichen, dass man etwas ganz Großes schaffen kann. Weil wenn man schon die nicht so guten Spiele dann punktet oder sogar gewinnt, dann kann man meistens noch mehr rauskommen als es ist, wenn man richtig gut spielt. Und das ist der VfB derzeit in der Lage. Übrigens, zum Chris Führig, weil der Erfolg diskutiert hat, dann würde ich auf jeden Fall zu B mitnehmen.

So wie du es gerade gesagt hast, er ist dazu auch noch sehr abschlussstark. Guter Junge, der die Rolle akzeptieren würde. So viele, die 1 gegen 1 gehen können, haben wir auch nicht. Genau, würde ich jetzt Leroy Sané immer bevorzugen, muss ich ganz ehrlich sagen. Finde ich einen super interessanten Spieler, der das toll macht.

Und deshalb, ja, mal gucken, das wird super spannend, aber natürlich auch, du hast es uns so getraut, jetzt traue ich es auch euch zu. Das gehört sich jetzt auch, dass ich das so sagen muss. Mario, wer holt sich den vierten Platz? Ja, es ist ganz schwierig. Ich meine, es geht um die drei Mannschaften.

Alle drei haben, muss man ja sagen, die haben Form. Und ich glaube, wenn es einen Gewinner am Wochenende gibt zwischen Leverkusen und Stuttgart, dann ist der meines Erachtens sicher auf dem vierten Platz. Okay, also das wird hoch, hoch spannend. Einen Verein, bei dem du gespielt hast, die Eintracht. Aber so kenne ich Mario nicht. Wenn es einen Gewinner am Wochenende gibt.

Von Mario kenne ich normalerweise nur klare Aussagen. Bayer-Leber. Ja, aber doch bei diesem Spiel doch nicht. Das ist doch ein brutal schweres Spiel. Du bist Fachmann, du bist Experte, du bist Legende. Ich bin überhaupt nichts. Wenn einer, dann bist doch du das. Nee, ich bin nur für die gute Laune Zustände.

Aber dafür guckst du ganz schön grimmig. Nein, aber ich werde seit einer Woche gefragt, Paris oder Bayern gegen Paris. Das ist genau so ein Spiel. Das kann 3-0 Bayern ausgehen, das kann 0-3 ausgehen. Das kann in alle Richtungen gehen. Und so ist es in dem Spiel Stuttgart gegen Leverkusen allerselbe. Die Form im Moment spricht ein bisschen mehr vielleicht für Leverkusen, aber Stuttgart hat Heimspiel.

Und das musst du als VfB Stuttgart, das muss die Mannschaft wissen. Der Kessel wird brennen. Und wenn es die VfB zu Hause vergeigt gegen Leverkusen, dann selbst dran schuld. Gib dem mal das Schweinchen rüber, der Kessel muss brennen. Das ist drei Euro. Aber wir... Wie, jetzt muss ich sein Angestellter oder was? Ne, gib es ihm zurück, der soll es selbst bringen.

Lieber Herr Basler, wären Sie so gnädig, uns drei Euro da reinzuwerfen? Ich schmeiß alles rein. Vier, sechs. Okay, jetzt lasse ich dich in Ruhe für den Rest der Säden. Was eine Schachtel Zigaretten hier reingeworfen hat vom Gegenwert. Wir hören jetzt mal in die Spieltagspressekonferenz von Albert Rirera rein.

Der Trainer von Eintracht Frankfurt, der sich sehr, sehr echauffiert hat, aufgeregt hat, sich mit Journalisten angelegt hat und wo man so das Gefühl haben kann, jetzt auch durch die sportliche Situation, ob diese Beziehung noch richtig funktionieren wird in der Zukunft. Das wird aber zunächst gezweifelt werden. Da geht es um einen Fall.

Er hat offensichtlich bei Jonny Burkhardt gemeint. Wir haben gestern gelesen, dass Sie eine Meinungsverschiedenheit mit Jonny Burkhardt hatten. Ist das richtig? Nein, völliger Bullshit. Völliger Bullshit. Denken Sie bei meiner Art, dass ich ein Kommunikationsproblem mit meinen Spielern habe? Sie können es erklären, wenn Sie wollen.

Was soll ich erklären? Sie schreiben ohnehin, was Sie wollen. Erstens ist das, worüber wir sprechen, schon zwei Wochen her. Ich weiß nicht, warum Sie es jetzt schreiben, aber es ist schon zwei Wochen her. Ich habe mit keinem Spieler ein Problem. Und ich sage Ihnen, ich werde sehr ehrlich zu Ihnen sein und mich kurz fassen.

Das ist keine Bar. Das ist keine Bar. Das ist kein Zirkus. Das ist ein professioneller Fußballverein. Ein seriöser, okay? Das ist keine Bar. Vielleicht denken Sie, dass es eine Bar ist. Und dann reden Sie als Journalisten mit Beratern. Ich weiß nicht, was da alles herumschwirrt. Aber sie haben Gift im Umfeld, nicht in diesem Gebäude.

In diesem Gebäude haben wir ein fantastisches Verhältnis zu den Spielern. Wir reden viel, wir arbeiten viel. Bis zum letzten Tag, an dem ich hier bin, kann ich ihnen etwas versprechen. Keine Siege, denn Siege kann ich nicht versprechen. Aber ich kann Ihnen versprechen, dass jeder Spieler 100% für dieses Trikot geben wird. Für diesen Verein und für das Ziel.

Wir wissen bereits, was das Ziel in diesen drei verbleibenden Spielen ist. Sie können sicher sein, dass ein Spieler, der nicht 110% gibt, bei mir nicht spielen wird. Sie kennen also den Grund. Der Rest, der Rest ist einfach Bullshit. Glauben Sie mir, Bullshit. Es ist nur so, dass Sie etwas schreiben wollen.

Aber das ist Ihr Job. Aber ich werde keine Lügen akzeptieren. Ich bin keine Marionette. Ich bin hier ein Trainer, okay? Also werde ich von ihnen Respekt einfordern, wenn sie die Wahrheit nicht kennen, okay? Tja, harter Tobak, muss man sagen, oder? Hier eine Eintracht-Anhängerin, die sich die Hände vor dem Gesicht, offensichtlich vors Gesicht schlägt, da drüben.

Ja, also, ja, muss man ja nicht alles gut finden, aber wie bewerten wir das? Kann das noch was werden, oder hat er jetzt... Mit zu vielen Leuten schon angelegt. Das ist das Problem, man muss es ja trennen. Also das, was jetzt bei Johnny Burkhardt gewesen sein soll, die Umwege, die er geht, um nicht selber zum Trainer zu gehen, ist ja das eine, aber der Umgang insgesamt mit den Führungsspielern, der ist jetzt, glaube ich, drei Monate im Amt, nachdem Dino Topmöller entlassen worden ist und hat da alles in Schutt und Asche mehr oder weniger geredet, weil der Verein verhältnismäßig ruhig gewesen ist in der Zeit, auch wenn es in der Defensive nicht gut geklappt hat.

Wenn es da Probleme gab, die sieht man jetzt immer noch. Die haben ja auch andere Trainer, dann Interimstrainer und auch Albert Rehra nicht hinbekommen. Und dann muss man sich schon fragen, wie man quasi diese fehlende Impulskontrolle quasi erklärt, weil man sich das nicht vorstellen kann, wie das passiert.

Und ich glaube, Markus Grösche hat sich das alles auch ein bisschen anders vorgestellt, als er ihn geholt hat. Mike, wie siehst du die Situation bei der Eintracht? Jetzt haben sie dann auch noch verloren. Er wurde ausgepfiffen bei der Vorstellung im Stadion gestern, wie gesagt verloren gegen den HSV. rutschen heute mutmaßlich auf acht, wenn Freiburg was holt.

Und dann diese ganzen Störgeräusche, die ziemlich laut sind. Ja, das ist ein bisschen bedenklich. Zum Anfang habe ich gedacht, oh cool, ein Trainer, der kein Blatt vor den Mund nimmt, der halt auch mit Emotionen und Leidenschaft auch mal das sagt, was er denkt, hast du auch nicht immer, weil das oft sehr Mainstream ist.

Aber jetzt ist es irgendwie einen Ticken zu viel. Er wirkt sehr dünnhäutig und fast ein Stück überfordert. Ich glaube, das hat mich überfordert. Weil vorher war ein Ljubljana, ist natürlich eine andere Nummer als die Eintracht. Die Eintracht ist auch ein Riesenverein. Das ganze Medienaufkommen, Frankfurt selber ist auch eine Medienstadt.

Also von daher ist das glaube ich für ihn gefühlt. Das war fast eine Nummer zu groß. Aber ich will ihn auch ein Stück weit in Schutz nehmen, diese Nummer mit Burkhardt. Die finde ich aber von Burkhardt schon sehr peinlich. Wenn dann der Co-Trainer kommt, was üblich ist, dass das nicht der Cheftrainer alles macht.

Ganz cooles Beispiel, FS heute nicht da. Aber wir hatten das damals in Wolfsburg. Da kam auch Bernd Stork, das war der Co-Trainer von Jürgen Gröbe, und hat gesagt, Stefan, du hast ein paar Kilo zu viel. Erzählt doch die Geschichte mal, wenn Stefan hier ist. Auch wäre das schön. Er ist ja nicht da. Ich kann es ja nur sagen, die Stammerz.

Das war aber eine andere Nummer, weil dann waren wir im Wald laufen und dann hat er gesagt, Mike, ich glaube, wir werden uns morgen nicht wiedersehen, weil heute Nachmittag habe ich noch mehr drauf. Ich war gestern Abend noch bei McDonalds und Pizza und McDonalds, also komplett beim Italiener, habe mich alles reingeballert, habe mir alles reingehauen und dann hat er am nächsten Tag dann noch mal mehr gehabt und dann gab es da so ein bisschen Stress und dann hat Effe gesagt, das ist mein Kampfgewicht, damit habe ich die Champions League gewonnen.

Also so ist Effe damit umgegangen damals. Das war was ganz anderes. Und dass dann Burkhardt seinen Berater informiert, zu sagen, du ruf mal da jetzt an und klär das mal, das finde ich oberpeinlich von Burkhardt. Aber wie gesagt, Riera ist glaube ich, das wird jetzt noch zwei Wochen gehen und dann wird die Geschichte vorbei sein.

Das Problem ist ja auch so ein bisschen der Umgang, auch in der Kabine eben schon gesagt, ein Führungsspieler Mario Götz hat glaube ich jetzt 22 Minuten gespielt, nachdem er mal aus dem Kader genommen wurde. Burkhard ist der Nächste, Arthur Theat, das sind ja alles auch Co-Kapitäne, die er da auch letztlich hingehievt hat, als er gekommen ist.

Und da muss man sich auch die Frage stellen, man hört dann so aus dem Umfeld auch, dass er auf Experten um ihn herum nicht hört, dieses Thema Körperfettanteil, gibt es wohl so einen Toleranzbereich, ein, zwei Prozent, die können auch mal schwanken. Hört er nicht hin und macht da quasi seine eigenen Regeln, hat das so ein bisschen Trumpistische zugefasst, was da passiert.

Hat die BILD ja heute auch, die vergleiche ich ihn auch mit dem amerikanischen Präsidenten. Warum auch immer, aber Mario trotzdem diese. Die öffentliche Darstellung eines Trainers, wie wichtig ist die mittlerweile? Er ist ja angetreten und hat gesagt, ab morgen. Werdet ihr sehen. Wir springen alle vom Balkon. Wir springen alle vom Balkon.

Jetzt hat er gestern vor dem Spiel gesagt, ja, ja, Moment, gib mir erst mal Zeit, ich brauche mal eine Vorbereitung und so weiter. Also wenn du die Latte selber so hochlegst, dann musst du dich hinterher wahrscheinlich nicht wundern. Wenn man auch mal sagt, ja, hör mal, du hast aber doch was ganz anderes gesagt.

Also wir waren ja damals bei der Pressekonferenz, war es ja lustig. Ich meine, ich habe ja damals schon gesagt, ich bin gespannt. Wenn der Balkon im ersten Stock ist, dann springt vielleicht mal der eine oder andere. Aber ich glaube, dass es alles so ein Stück weit ein bisschen unterschätzt hat in Deutschland.

Es kommt natürlich auch noch ein bisschen dazu, die Sprache, er kann halt Deutsch gar nicht. So, dann schickst du natürlich auch mal deinen Co-Trainer hin, was gar nicht so schlimm ist. Aber Maik hat es ja richtig gesagt, es ist halt heute mittlerweile so, dass die Spieler. Nicht mehr selbst, ich sage es immer, übertrieben, die Eier haben, zum Trainer hinzugehen.

Wir haben früher unsere Probleme nicht über den Berater, sondern wir sind zum Trainer hingegangen. Trainer, ja, aber red doch mit mir, sagst mir, oder so. Und die gehen heute hin, den Berater, dann muss der Berater wieder da hin. Der geht erst zum Kröschel, der Kröschel muss zu dem. Da sind ja schon mal 14 Tage rum, bis jeder mit jedem gesprochen hat.

Und das ist natürlich, da muss ich sagen, hätte ich mir von Johnny Burkhardt wirklich erwartet. Dann geh doch hin, geh zu deinem Trainer hin und sag, du pass auf, es ist bei mir vielleicht normal so, wie auch immer. Aber dass dann Unruhe kommt und ich glaube, dass Riera, die Zeit wird langsam zu Ende gehen, weil er, glaube ich, jetzt alles in Deutschland ein bisschen unterschätzt hat.

Ich glaube, der hat die Wucht der Medien auch nicht erkannt. Jetzt kommt natürlich noch dazu, sie verlieren, wenn sie Pech haben. Nächstes Jahr kein internationales Geschäft. Ja, Augsburg ist nur noch drei Punkte dahinter. Ja, und das Programm ist ja jetzt, wenn heute Freiburg gewinnt sind, die drei Punkte vor.

Man hat ja VfB Stuttgart im letzten Spiel. In Dortmund spielen sie auch noch. In Dortmund spielen sie noch. Also viele Punkte werden sie dieses Jahr auch nicht mehr holen oder in der Saison. Also kannst du davon ausgehen, dass Grösche das vielleicht auch ein bisschen unterschätzt hat mit ihm? Und ich gehe davon aus, wie es mal gesagt hat, so in 14 Tagen werden wir was anderes hören. Was mich so ein bisschen wundert, weil Grösche hat sich mit ihm ja vor nicht allzu langer Zeit auch hier bei uns mit ihm ja auch intensiv beschäftigt, auch jahrelang beschäftigt.

Ist das vielleicht auch eine Aufgabe, so jemanden dann vorzubereiten, mehr vorzubereiten auf deutsche Gepflogenheiten, vielleicht zu sagen, okay, komm, halt mal den Ball erst mal am Anfang ein bisschen flach. Ich glaube, an der Stelle scheint er so ein bisschen beratungsresistent zu sein. Er will auch keine Dolmetscher. Er sitzt ja auch immer auf der Pressekonferenz, wenn die gegnerischen Trainer auf Deutsch reden. Merlin Polzin gestern bin ich da gewesen.

Er versteht es nicht und er hört nicht zu. Das heißt, er lässt sich da offenbar auch nicht so sehr beraten. Das Umfeld, glaube ich, Kommunikationsteam, das da natürlich einen bisschen ruhigeren Job die letzten Jahre hatte, mit Dino Topmelder war da, glaube ich, auch, dringt er nicht mehr so richtig durch, offenbar.

Die Probleme kennst du nicht. Seit 2007 den gleichen Trainer VfB dreint. 20 Trainer in der gleichen Zeit, aber jetzt auch mit Hoeneß seit drei Jahren, Kontinuität. Ich halte die Eintracht Frankfurt für einen sehr, sehr gut geführten Verein. Ich glaube schon, dass sie gewusst haben, was sie machen. Die sind bewusst ein Stück weit in ein Experiment eingegangen zum Trainer.

Wollten so einen Gegenentwurf machen, aus Slowenien den zu holen. Da ist ein Stück weit Risiko mit verbunden. Aber so wie es der Mario gerade gesagt hat, wenn natürlich ein so spezieller Typ kommt, dann bist du halt abhängig vom Erfolg. Und wenn der dann eben nicht kommt, dann ist klar, dass die Kritik aufkommt.

Und der Erfolg ist einfach nicht so da. Deshalb glaube ich auch nicht, dass er noch allzu lange Zeit bei der Eintracht sein wird, weil es solche Auftritte gibt. Das passt auch gar nicht zu Eintracht Frankfurt, so wie man es erkennt. Eigentlich war ja Eintracht Frankfurt selbst immer die Diva vom Main.

Jetzt hat man das Gefühl, er ist die Diva vom Main. Mal gucken, wie lange noch. Aber Maik hat es auch gesagt, er ist ein Typ. Aber nur ein Typ, um ein Typ sein zu wollen, reicht dann natürlich auch nicht. Also das Programm, haben wir ja gerade gesagt, wird schwer. Und wir sind gespannt, ob Sie noch irgendwie ins internationale Geschäft kommen können.

Aber es wird spannend und interessant bleiben bei der Eintracht rund um Albert Riera. Ein Spot, ganz, ganz kurz, keine 30 Sekunden und dann sind wir zurück. Wir sind zurück in unserer Runde. Katharina hat auch Platz genommen. Katharina, du hast viele Karten. Ich habe viele Karten. Ich habe ganz, ganz viel mit dabei.

Wir starten mal. Schieß los, ja. Dopa on Tour. Ich darf Sie darauf hinweisen, dass Sie sehr gerne bei uns bei sport1.de mal sich reinklicken können, wo die nächsten Stationen sind, ob es noch Tickets gibt. Ich habe hier zwei Kandidaten, die vielleicht auch direkt sagen können, wo. Nächste Woche führt Ingolstadt-Neu-Ulm.

So, also, wenn Sie mit dabei sein wollen. Mario Basler ist am Start. Thomas Helmer freut sich natürlich auch auf Sie, dann gerne mal, wie gesagt, reinklicken. Und wir hatten die Frage der Woche zu Beginn der Sendung gestellt, schafft es der FC Bayern daheim dann ins Finale der Champions League? Und online zumindest sind die Menschen sehr optimistisch.

77 Prozent sagen, ja, der FC Bayern ist besser als PSG. Und nur 23 Prozent, die halten es dann nicht mit dem Rekordmeister aus Deutschland. Ich bin sehr gespannt, was Sie am Dopafone gesagt haben. Der FC Bayern München wird auf jeden Fall das Finale erreichen. Es wird ein Traumspiel. Tore von Cain, Olisse und Leimer werden es entscheiden. Der FC Bayern holt diesen Cup.

Ich denke, dass es ein sehr, sehr spannendes Spiel wird. Aber ich glaube auch, wenn die Bayern weiterhin mit so einer schlechten Abwehr spielen, wird Bayern wahrscheinlich das Finale leider nicht erreichen. Ich bin der Meinung, dass Bayern seine Spielweise nicht ändern kann. Es wird genauso ein Offensivspektakel geben wie in Paris.

Und für Bayern spricht, dass sie, wenn es in eine Verlängerung geht, die bessere Kondition haben. Und natürlich, das Publikum wird der Mannschaft unheimlich den Rücken stärken. Am Ende wird es auf Details ankommen. Ein Fehler, ein Geistesblitz, ein Moment Wahnsinn. Und genau da entscheidet sich, ob Bayern ins Finale marschiert oder krachend scheitert.

Dankeschön für Ihre Zusendung, für die Anrufe. Wir gehen da gleich mal noch drauf ein. Aber ich möchte mich auch gerne noch bedanken bei denjenigen aus unserem Publikum, die heute gespendet haben. Da ist wirklich ein bisschen was zusammengekommen. Dankeschön an Liberty Finance, Experte für Ruhestandsplanung und Vermögensschutz.

Bayern Benni und Bayern Charlie haben gespendet. Außerdem Sigrid und Steffi, Mario und Frenki, VfB Tippgemeinschaft Weinstadt, Michaela Simone, Silvia, Boris, Claudio Volker. Danke schön. Familie Huber, viele Grüße an Familie Hummel und SF Kierchen. Freunde des geprägten Fußballs aus Rheinsgölf, Kalli Schulze, danke schön, Tipp-Club, Edelkicker aus Manderbach in Hessen, Skeddeler, Bayern-Freunde, Kurt und Andrea, Stammtisch, Goldene Kelle, Elke, Ingo, Eddie, Dotti, Kerstin, Carsten und Jana aus Bad Mengenthalm und Wuppertal, Otto, Hämmele, Kalli, Steffen und Peter aus Schweinsberg, RW Heizungsbau Wiesbaden, Fanclub, 4 Sterne Deluxe aus Neubürger, Regine und Herbert aus Herzenburg.

Herbert Eschenfelder, Photovoltaik, Reinigung und Kuttelplattenverleih. Willi Voss, Thomas und Silas Ruf. Die drei Kakadus von Bavaria Wirtshaus aus Frankberg. Eder, Uli Frank und Lars. Dankeschön, da sind 720 Euro reingekommen. Meine Güte, das war ein bisschen was. Seit Dieter Thomas Heck hat niemand mehr so schnell gesprochen.

Respekt. Ich bin auch direkt außer Atem. Aber da wir gerade ja auch die Einschätzung gehört haben unserer Zuschauer zu Hause zu dem Rückspiel jetzt der Bayern. Wir haben ja schon den Optimismus ein bisschen gespürt in der Runde. Mario, wie geht man so ein Spiel an? Die Spieler sagen alle, die Trainer sagen, dafür bin ich Fußballer geworden.

Ich habe Spaß dran. Aber hast du nicht auch ein bisschen Nervosität, ein bisschen Angst? Ich durfte es ja mal erleben. Gegen Kiew haben wir auch Halbfinale zu Hause gespielt. Habe ich ja noch das Traumtor geschossen, wie immer eigentlich. Und zum 1-0, das haben wir dann auch gewonnen. Wenn du die Möglichkeit hast, in die Finale zu kommen, da wird der FC Bayern alles daran setzen.

Und die haben ja, ich meine, die Qualität spricht ja auch für Bayern München. Aber eins ist Fakt, Paris wird nicht nach München kommen, wenn wir denken, naja, wir haben jetzt Angst vor Bayern. Die Pariser, da muss man wirklich, die Defensive ist für mich entscheidend, Wenn die Bayern die Defensive zusammenhalten können am Mittwoch, werden sie weiterkommen.

Sollten sie löschrig bleiben, wie die letzten Spiele vielleicht, dann wird das nichts. Da ist Paris meines Erachtens zu stark auch auswärts. Was muss Kompanie machen? Muss er irgendwas machen? Oder geht das von selber sozusagen? Du musst ja deine Jungs nicht motivieren für so ein Spiel. Vom Grunde her nicht.

Ich gebe ihm einen Ratschlag, vielleicht hört er auf mich, Leimer Goretzka rein. Okay, das hatten wir ja vorhin schon gehabt und wir sind alle der Meinung, dass sie es schaffen. Ja, ich hab's ja schon gesagt, definitiv. Also, vielleicht, weil wir ja gestern gegen Bayern gespielt haben, es sind zwei Dinge extrem aufgefallen, dass alle im Verein darüber reden, dass die ganze Mannschaft und das Miteinander-Trainerteam, das ist eine totale Einheit, so gut, wie es schon seit Jahren eigentlich nicht mehr war.

Die werden in einem Strang ziehen, erstens, zweitens, sie haben einen klaren Plan, den werden die verfolgen, die werden pressen ohne Ende, die werden ihrem Stil treu bleiben und sie haben nur Serge Strabi, der verletzt sich, ich glaube, alle anderen sind wieder fit, Das ist für mich Bayern ganz klar, wir werden das Champions League Finale erreichen und dort auch gewinnen.

Sagt der Hoeneß von der Ostal. So wird er ab und zu genannt. Vielen, vielen Dank für den Besuch, Holger Samwald. Vielen, vielen Dank, Alex Werle. Wir sind echt gespannt, wie das im Abstiegskampf geht. Kampf um die Champions League Plätze. Mittwoch Fan Talk. Mario ist am Start, wird Gas geben. Jochen Stutzki freut sich, wenn Sie einschalten um 20 Uhr.

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