
Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast
410 Der große Jahresrückblick 2025
Freitag, 16. Januar 2026 · 2 h 38
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Shownotes
410 Der große Jahresrückblick 2025
2025 war ein ziemlich aufregendes Jahr, sowohl für unseren Podcast, als natürlich auch im Kino. Grund genug um auf die vergangenen zwölf Monate zurück zu schauen. Welches waren echte Horror-Highlights? Was hat uns enttäuscht? Was hat bewegt? Und wie sehen am Ende unsere Top- und Floplisten des Jahres aus? Und damit es nicht langweilig wird, haben wir uns die Challenge vorgenommen, maximal 10 Minuten über jeden Monat zu sprechen. Ob das gelungen ist? Findet es heraus in Folge 410.
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Besetzung: Chris, Teresa, André
Bildquelle: Daniel Ehrlich
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Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Wie geht es nochmal? Ganz aus der Übung. Moin Moin und herzlich willkommen zur 410. Episode von Devils and Demons und damit ein gesundes und frohes neues Jahr für euch, ihr lieben Hörenden, dieses wundervollen Podcast, der auch nur so wundervoll ist, weil neben mir, also Chris, hier auch die Theresa anwesend ist. Hallo.
Und der André. Moin. Und ja, was soll ich sagen? Habt ihr es, vermisst ihr beiden oder war der Urlaub so angebracht? So lange Pause haben wir noch nie gemacht. Hätte das jetzt noch länger gehen können, André, die Pause? Oder warst du jetzt auch schon wieder so, ich habe ja mit Genregeschehen jetzt schon gestern angefangen, wieder was aufzunehmen.
Also für dich einen Tag weniger Urlaub. Wie war das? Ja, beziehungsweise wir haben auch schon Steady-Kram davor. Also so viel Urlaub hatte ich gar nicht. Aber das Problem ist, man gewöhnt sich zu schnell dran. Aber das ist ja nicht mal wegen Podcasten, sondern generell einfach keine Termine zu haben.
Aber ja, doch so ein bisschen die Routine, es fehlt halt einfach. Wie du gerade schon gemerkt hast beim Amoderieren. Wie geht das eigentlich nochmal? Wie spricht man nochmal ins Mikro? Wie sind meine Floskeln, die ich eigentlich jede Woche donnerstags raushaue? Wie heißen meine Mitpodcaster? Wie heiß ich? Genau, nee, das ist so das Ding, man kommt dann doch schnell aus dieser Routine, das ist ganz witzig raus, aber ansonsten glaube ich, war die Pause auch mal ganz gut, also wie du sagst, wir haben es noch nie gemacht und nach dem sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr turbulenten letzten Jahr irgendwie, wo wir eine Milliarde Sachen irgendwie ausprobiert haben, war es glaube ich mal ganz okay, auch mal ein paar Wochen durchzuatmen.
Ich habe festgestellt, dass man, wenn man nicht für ein Podcast-Filme gucken muss, einfach auch so die freie Auswahl plötzlich hat. Also ich kann quasi jetzt plötzlich gucken, ich kann ins Regal gehen und sagen, ich gucke jetzt das. Und niemand sagt, nee, du musst was vorbereiten. Und das war so meine positive Erfahrung mit diesen drei, vier Wochen, die wir jetzt nichts gemacht haben.
Wie sah es bei dir aus, Teresa? Konntest du dich erholen? Ja, nicht so wirklich, aber es lag halt einfach daran, dass ich auch zwischen den Jahren und ja zumindest von 23. auf den 24. Auch gearbeitet habe und wir natürlich auch wieder viel Familienkram habe, sodass es eigentlich gar nicht so viel Freizeit war, einfach weil ich mit meinem regulären Job halt recht busy war und da recht viel gearbeitet habe.
Ich hab halt auch irgendwie recht viele Nachtdienste. Und wir haben halt in den Ferien dann auch immer so super lange Dienste, die dann irgendwie immer so von 10 bis 21, 30 gehen. Und dann ist halt auch der Tag einfach vorbei. Und deswegen fühlte ich mich gar nicht so erholt tatsächlich, weil die Abende halt trotzdem irgendwie sehr vollgepackt waren.
Aber ich muss auch sagen, es fühlt sich irgendwie so an, als würde was fehlen, hab ich das Gefühl. Also immer mal kam so dieser Moment von, muss ich wirklich nichts vorbereiten? Ja, auch nichts mitschreiben beim Film. Ja, genau, einfach so Sachen mal so zu gucken, einfach so, war irgendwie auch... Ungewohnt und man hat irgendwie jetzt das Gefühl, es fehlt irgendwas und deswegen freue ich mich jetzt schon auch irgendwie wieder zurück zu kommen und hier wieder voll durch zu starten.
Und wir haben ja auch ein paar Karateben in der nächsten Zeit, also von daher. Dazu gleich noch mehr. Ich wollte noch eine Sache, bevor wir zu den Verbraucherhinweisen kommen, nochmal mit euch besprechen, weil wir haben eigentlich seitdem noch gar nicht drüber geredet. Wir haben ja das Jahr quasi, André, mit einem Bang aufgehört.
Nee, es geht auch wieder weird. mit dem Bang aufgehört in Köln, aber mit unserer Weihnachtsveranstaltung dort. Und ja, genau, seitdem haben wir uns ja quasi nicht gesehen, nicht gehört, mehr oder weniger. Und mich würde jetzt interessieren, wie du das Erlebnis jetzt retrospektiv ein paar Wochen später einschätzt, ob du da immer noch so happy drüber bist und was du daraus mitgenommen hast.
Doch, auf jeden Fall, ja. Also ich finde, es war ein sehr schöner Jahresabschluss. Der, ja, haben wir ja schon auch so ein bisschen angedeutet gehabt, der organisatorisch irgendwie auch noch mal eine sehr große Kraftanstaltung am Ende des Jahres war, aufgrund diverser Kleinigkeiten und Details. Aber das ja dann doch so gut funktioniert hat am Ende, irgendwie so reibungslos und so positiv, dass das auf jeden Fall ein richtig schöner Abschluss war und auch eine schöne Klammer so ans Jahr gesetzt hat.
Und wie gesagt, vor allem halt das ganze positive Feedback vor Ort, das hat einfach gezeigt, dass das alles irgendwie sich dann doch am Ende gelohnt hat. und ne, bin ich immer noch, zehre ich noch von, doch, doch. Das war wirklich eine schöne runde Sache am Ende, ja. Es zeigt doch irgendwie, wie funktionsfähig man ist. Also das war ja unsere größte Sorge, dass wir halt überhaupt nichts proben können, nichts irgendwie mal durchspielen können und so weiter und so fort.
Gerade auch diese Quiz-Situation war ja so meine geistige Herausforderung, weil, wie gesagt, ein Quiz vorher üben wäre ja Quatsch. Also das wäre das Einzige, was wir hätten vorher üben können, aber das hätte ja von der Sinnhaftigkeit her nicht gepasst. Aber dass dann am Ende doch das alles so geklappt hat und man nicht irgendwie, obwohl es ja lustig losging, also diejenigen, die es gehört oder gesehen haben auf YouTube oder im Podcast, dass automatisch der Film gestartet ist, als wir gerade anfangen wollten mit der Begrüßung.
Das war das Einzige, was schiefgegangen ist und das war nach einer Sekunde. Danach hat alles geklappt. Ja, aber gleichzeitig muss man da auch sagen, also ARIA generell, hätten wir nicht das ganze Jahr davor jetzt schon jeden Monat Night Fight gemacht. Das hat natürlich einfach schon mal sehr geholfen, weil wir einfach natürlich diese Moderationserfahrung, in Anführungszeichen Bühnenerfahrung jetzt durch das ganze Jahr schon hatten dadurch.
Plus, von da sind wir auch schon diese ganzen kleinen technischen Hiccups gewohnt wie, dass die Intromusik läuft nicht wir haben das mittlerweile auch schon alles davor schon gehabt und wussten so ein bisschen, wie man das dann auch einfach, weglächelt und wegmoderiert hätten wir glaube ich vorher noch nie was zusammen irgendwie on stage gemacht wäre uns das irgendwie glaube ich also hätten wir es glaube ich nicht vielleicht so easy direkt weggesteckt oder wäre panischer geworden das glaube ich schon, dass wir durch das ganze Jahr im Savoy da schon gut vorbereitet waren, auf solche, schon mit sowas zu rechnen, dass solche Kleinigkeiten immer schief gehen können, technisch auch, Therese, was hast du mitgenommen? Achso, ja, du kannst auch direkt loslegen.
Nee, du kannst auch noch deine Frage stellen, dann verbinde ich das miteinander. Was hast du mitgenommen aus Köln? Also jetzt nicht, was du geklaut hast oder so, sondern erfahrungsmäßig. Und hast du jetzt deine Lehren? Nee, du brauchst ja deine Lehren eigentlich nicht draus ziehen. Das gilt ja eigentlich eher André, der sich ganz deutlich genauer meine Letterbox-Wertung anschauen muss in diesem Jahr.
Du hast es ja gemacht. Ja, ich habe aufgepasst. Genau, ja, ich habe ja die Quizweltmeisterschaft gewonnen, zu wahrscheinlich unser aller Erstaunen. Ich habe auch nicht damit gerechnet, aber dadurch, ich glaube, es kam mir sehr zugute, dass es sehr viele persönliche Fragen waren, die ich halt sehr gut beantworten kann, weil ich ein sehr aufmerksamer Mensch bin, der gut beobachten und wahrnehmen kann und ein Bomben Gedächtnis hat tatsächlich.
Und damit so ein bisschen die paar Jahre, die ja doch tatsächlich zwischen mir und allen anderen liegen, so ein bisschen wettmachen kann, die natürlich alle anderen schon mit Filme gucken verbracht haben, die mir jetzt irgendwie noch fehlen. Also das ist mir sehr zugute gekommen. Aber was ich sagen wollte, ist, dass ich es auch, obwohl es viel mehr war als bei der Saturday Night Fright, es trotzdem deutlich angenehmer fand, weil ich das Gefühl hatte, dass das Publikum irgendwie, ein bisschen dankbarer war, weil ich das Gefühl habe, da waren jetzt halt wirklich nur Leute da, die das irgendwie auch gerne sehen wollten.
Und jetzt nicht wie in Hamburg, wo sich halt immer wieder Leute reinführen, die wirklich überhaupt gar keine Ahnung haben, was da gleich vor sich geht. Wo ich halt auch das Gefühl hatte, okay, selbst wenn hier jetzt was schief geht, sind da irgendwie Leute im Publikum, die nehmen einem das jetzt nicht so krumm.
Also, weil so, die kennen einen irgendwie ja auf eine Art. Und das hat mir tatsächlich Frieden gegeben, auch vorher schon mit so ein paar Leuten zu quatschen und so. Und auch so ein paar Leute aus der Community einfach kennenzulernen und zu treffen, die es zu anderen Gelegenheiten halt noch nicht geschafft haben, das fand ich echt mega cool.
Also da auch nochmal ganz, ganz großes Dankeschön. Ich war sehr, sehr happy danach. Ja, das trifft es gut. Ein großes Dank an alle, die da waren. Aber natürlich auch an alle, die uns so unterstützen. Und jetzt haben wir natürlich gesagt, wir machen dieses Jahr ein bisschen Slowdown, ein bisschen ruhiger.
Nichtsdestotrotz gibt es direkt schon wieder die nächste Neuigkeit, Teresa. Wir haben eine neue Kooperation am Start. Ist tatsächlich etwas kleiner, aber tatsächlich eine schön persönliche, niedliche Sache, wie ich finde. Was ist da passiert und wo ist das passiert? Und mit wem ist das passiert? Ja, also, wann ist es passiert?
Eigentlich, die Anfrage kam schon vor längerer Zeit. Ich wollte aber unbedingt etwas selber bauen. Und das hat leider ewig und drei Tage gedauert, weil ich halt nicht die handwerklich Begabste bin. Aber dafür haben wir jetzt was sehr Schönes zusammengeschustert. Und zwar geht es um eine Kooperation, die wir mit Format Filmkunst haben.
Das ist eine Videothek in Halle. Also für alle Leute, die da in der Nähe wohnen, checkt das gerne mal aus. Und die Idee ist quasi, dass wir da auf meinem schönen, sehr lange gebauten kleinen Holzregal jeden Monat Filme vorschlagen, präsentieren, wie auch immer, mit einer kleinen Kurzreview. So dass ihr quasi da reingehen könnt und schauen könnt, was haben sie denn diesen Monat vorgeschlagen, euch die Filme mitnehmen könnt.
Genau, und dann gerne auch diesen Laden damit unterstützen könnt, weil ja eben Videotheken etwas sind, was es einfach nur noch sehr selten gibt. Und ich muss wirklich sagen, die haben da wirklich eine echt fantastische Auswahl. Ich war leider noch nicht persönlich vor Ort, aber wir schauen natürlich immer vorher online, was die da so im Angebot haben und ich finde das wirklich crazy, was die alles haben.
Also wer das noch nicht auf dem Schirm hat und dort in der Region wohnt, schaut da auf jeden Fall mal vorbei, holt euch unsere Empfehlung oder holt euch irgendwas anderes, ist scheißegal, aber ja, genau, das ist irgendwie eine sehr schöne Kooperation. Sehr schön. Ja, finde ich auch richtig gut. Sieht auch richtig toll aus.
Wer das mal sehen will, wir haben es auch auf Instagram als Video dort vorliegen. Könnt ihr euch da gerne mal anschauen. Ansonsten geht es natürlich auch für unsere Steady-Supportenden weiter. Da sind auch einige dazugekommen, namentlich Kais, Oliver, Stefanie, Nathalie, Simon, Mike, Jürgen, Michael, Gregor, Florian, Thorsten und Tobias.
Vielen Dank für eure Unterstützung. Also da gibt es jetzt nach unserer Pause auch wieder wöchentlich neues Material. Und ansonsten vielleicht noch eine kleine Programmvorschau. Also wir machen heute den großen Jahresrückblick. 2026, was ist in den ersten zwölf Tagen passiert? Nein, Spaß, 2025 natürlich.
Ja, der kam hier zu Hause besser an von der Gag, muss ich dazu sagen. Hast du den schon geübt oder was? Ja. Okay. Und in den nächsten beiden Wochen gibt es dann ein Wunschthema, Ich behalte immer geheim, wie viele Leute sich das wirklich gewünscht haben. Es kann jetzt eine Person sein oder 100 Personen. Lassen wir es mal offen.
Es wurde sich gewünscht, dass wir doch bitte auch die weiteren Filme der Twilight-Reihe noch mal besprechen sollen. Und das haben wir vor und werden wir auch tun. In zwei Episoden werden wir alle fünf Filme besprechen. Wir haben ja damals, ich glaube, Pascal, Daniela, also meine Frau und ich haben das damals besprochen. und in ähnlicher Konstellation.
Nee, das klingt jetzt wie so ein Fake-Versprechen, dass Pascal nächste Woche dabei ist, das stimmt nicht. Also wir drei und meine Frau, wir besprechen das dann nochmal von vorne bis hinten. Freue ich mich sehr drauf. Und danach geht es dann los mit unserer großen nächsten Reihe, die wir damals sehr stiefmütterlich behandelt haben.
In meinem Kopf haben wir die schon tausendmal durchbesprochen, weil es liegt auch daran, dass wir drei. Ja damals auch für dieses Birnenblatt-Media-Book von Texas Chainsaw 3D mal so eine exklusive Episode über die Texas Chainsaw-Reihe aufgenommen haben und dadurch wirkt das für mich so, als hätten wir das schon 10.000 Mal gemacht.
Haben wir aber gar nicht. Ich hab mit Pascal und Patrick Lohmeier damals, Die Reihe besprochen. Die komplette Reihe in, glaube ich, insgesamt zwei Stunden. Und das ist natürlich ... Das geht gar nicht. Das geht gar nicht. Und deswegen gibt es jetzt das volle Programm. Jeder Film bekommt eine eigene Episode, wie ihr das gewohnt seid. Da gibt es wieder die ...
Camper sind es ja in dem Fall nicht. Die Lieblingssegenopfer. Man muss überlegen, wie wir die nennen. Und so weiter und so fort. Die besten Kills, das bekommt ihr alles. Dann Ende des Mondes. Nee, Ende des Mondes nicht. Anfang Februar, ab Anfang Februar. Und ja, das dazu. Schauen wir auf das Jahr, André, auf das Jahr 2025 zurück.
Erst mal ganz grob gesagt, ohne jetzt schon einzelne Titel zu nennen. Wir beziehen uns heute, okay, den Anfang können wir vielleicht mal aufs ganze Kinojahr beziehen, mal horrorübergreifend. Ganz grob, in zwei, drei Sätzen, was würdest du sagen, war 2025 für dich ein gelungenes Kinojahr, Filmjahr? Oder würdest du sagen, gehört er zu den Schwächeren der letzten Zeit?
Nee, rückblickend jetzt auch, auch nach meinem, wie noch mal deines Jahres, Rank zusammengestellten Flatterbox und so, hat doch mal aufgefallen, was für ein gutes Filmjahr das eigentlich echt war. Also nicht nur im Genre und Horror, sondern auch allgemein, finde ich, war echt ein starkes Jahr mit echt ein paar Überraschungen.
Wo es jetzt nicht so die megagroßen Eventfilme gab, jetzt mal Avatar dann jetzt Ende des Jahres noch rausgenommen, aber sowas wie irgendwie in Dune 3, der neue Avengers, sowas kommt ja alles dieses Jahr, so richtig die großen, diese Event-Filme waren letztlich alles nicht so zahlreich, aber insgesamt gerade auch so im, Arthouse-Bereich, im Drama-Arthouse-Bereich waren echt starke Sachen dabei.
Also ja, ich fand es war schon ein sehr starkes Jahr, wo man aber vielleicht hier und da noch mal ein bisschen suchen muss und die jetzt nicht einem direkt ins Gesicht geschleudert wurden so auf die großen Dinger, aber so insgesamt genommen fand ich 25 schon ein gutes Filmjahr. Ja, würde ich, also ich würde es auch behaupten, also wenn wir jetzt generell genreübergreifend sprechen, habe ich auch echt ein paar Lieblingsfilme dazu gewonnen.
Auch Filme, die jetzt vielleicht bei der Masse gar nicht so gut angekommen sind, wie bei mir. Ich möchte ja so zum Beispiel an, ich weiß gar nicht, wie gut Ballerina letztendlich ankam. Ich weiß es gar nicht mehr. Du machtest den ja auch, glaube ich, ganz gerne, ne? Ja. Letterboxd 3,3 ist okay. Solche Sachen, für mich natürlich auch Wicked 2 zum Beispiel, der jetzt ja auch nicht so gut ankam, ein Highlight oder der Bruce-Bringstein-Film.
Aber horrormäßig, muss ich sagen, das werden wir jetzt im Laufe, zumindest bei mir, im Laufe der nächsten zwei Stunden feststellen. Viele Titel, viele vielversprechende Titel, aber die wenigsten haben für mich das eingehalten, was sie versprochen haben. So viel schon mal vorweg. Wie sieht es bei dir aus, Theresa?
Also ich finde, das war ein richtig heftig gutes Jahr. Ich war eigentlich immer begeistert im Kino, selten, dass ich enttäuscht war und das ist ja irgendwie schon mal ein sehr gutes Zeichen. Es gab irgendwie viele Sachen, die halt sehr hoch gelobt wurden, vorher schon, es wurde mal wieder mit gruseligste Filmen aller Zeiten bla bla bla um sich geworfen und muss aber sagen also auch wenn das, finde ich, jetzt nicht eingehalten wurde, lief es insgesamt doch sehr gut, dass ich dann trotzdem immer aus dem Kino bin und dachte, jawohl, das war doch was, also mit ein paar Einzelausnahmen aber prinzipiell habe ich mich sehr viel gefreut und kann mich wirklich gar nicht beklagen, im Grunde genommen, über dieses Jahr.
Und ein paar Gurken müssen ja auch immer mal dabei sein. Kann ja nicht immer alles nur gut sein. Ein starkes Filmjahr ist ein Jahr, wo es auch starke Gurken gibt. Das ist vollkommen richtig, ohne geht's nicht. Wir gehen jetzt Monat für Monat durch. Wir haben uns ein Limit gesetzt, weil es würde sonst ausatmen. Wir kennen uns ja selbst, es würde vier, fünf Stunden gehen.
Jeder Monat bekommt genau zehn Minuten von uns. Wir beschränken uns dabei auf, sag ich mal, Horrorfilme. Plus unsere eigenen Saturday Night Frights noch mal ganz kurz plus Filme, die jetzt nicht unbedingt Horror sind, die aber zu diesem Podcast gehören. Zum Beispiel jetzt Stichwort natürlich reden wir noch mal kurz zwei Minuten über Jurassic World Rebirth, weil das wäre irgendwie Quatsch, wenn nicht.
Sowas ist damit gemeint. Und ich würde sagen, wir steigen André direkt ein in den Januar mit einem Film, den ähm. Den ich gar nicht mit in mein Ranking mit aufgenommen hab, weil wir den gefühlt schon, also was heißt gefühlt, tatsächlich, also ich hab ihn, du warst auch bei beiden Pressevorführungen, ich weiß nicht, ich war bei beiden, einmal Ende Oktober und Ende November 2024. Ich war noch einer.
Aber tatsächlich gestartet, und das heißt, ich hab ihn 2025 gar nicht gesehen mehr, ist Nosferatu erst. Ja, nee, ich war nur bei einer, ich glaube ich bei der ersten, also ich war dann aber noch mal regulär im Kino, also ich habe ihn tatsächlich dann dieses Jahr noch mal gesehen, aber ja, deswegen zwischen der ersten PV und dem Kinostart lagen er, glaube ich, fast drei Monate oder so.
Ja, aber hast du ihn, bei uns ist der noch, nee, am fünften, aber es gab Previews noch, also hast du ihn 2025 einmal gesehen? Ja, einmal am offiziellen Starttag, ja. Okay, und würdest du den Film, wie würdest du den jetzt mit ein paar Monaten Abstand einschätzen? Ich glaube, damals waren wir ja, ich weiß gar nicht, warst du es auch?
Beide relativ euphorisch? Ja, schon. Und war ich auch beim zweiten Mal. Also ich finde den immer noch sehr, sehr gut. Ich finde, der hat erzählerisch so ein, zwei kleine Schwächen. Aber insgesamt, also allein die Ausstattung, die ganzen Sets, einfach das Ganze. Ich liebe die Bildsprache von Eggers. Also ich fand, der hat wie Nosferatu supergut in die Moderne geholt, ohne aber diesen Charme des Alten zu verlieren.
Weil er, finde ich, halt genau diese Gothic-Ästhetik da so erhalten hat. Deswegen, ich fand das inszenatorisch und rein von Make-up, Kostümen und so weiter, alles super. Wie gesagt, ich fand erzählerisch hat er so ein, zwei Hänger drin. Aber insgesamt finde ich nach wie vor, es ist eine echt gute Umsetzung des Stoffs, ja.
Das ist halt auch eine Sache, die Eggers so gut kann, Teresa, so Ausstattung, dass das alles irgendwie authentisch aussieht, die Kulissen, die Kleider, die Frisuren und so bis ins kleinste Detail. Da kann man sich eigentlich immer darauf verlassen, dass man diesen Zeitgeist, in dem seine Filme spielen, dass die immer perfekt getroffen sind.
Ist jetzt bei mir auch schon eben etwas her, als ich den gesehen habe. Ich habe den am 25. Januar gesehen, aber ich habe den auf jeden Fall auch hier mit vier Sternen bewertet, kann da im Detail gar nicht mehr so viel zu sagen, aber weiß auf jeden Fall dass, Dass ich insgesamt, also dass ich glaube ich noch mehr so ein bisschen mehr erhofft habe, aber die meisten Sachen mir schon sehr gut an dem Film gefallen haben.
Und ich finde, dass der auf jeden Fall auch mal geschafft hat, einen wirklich düsteren Vampir darzustellen, weil ich finde, das ist bei Vampiren ja immer ein sehr schmaler Grat, ob die jetzt komplett lächerlich und humoristisch eher sind oder ob die tatsächlich bedrohlich sind. Ich finde, das gelingt recht selten und das ist hier auf jeden Fall gelungen und das mochte ich glaube ich so mit am meisten daran.
Das ist auch ein fantastischer Winterfilm. Eigentlich könnte man den jetzt, wo draußen überall Schnee liegt, könnte man den perfekt noch mal gucken. Atmosphärisch hat mich das schon gepackt, auf jeden Fall. Und gerade wir haben ja den Film ja auch einzeln besprochen hier und haben in dem Zuge, glaube ich, auch noch mal die alten Nosferatu-Filme so ein bisschen mit in Einklang genommen.
Und da muss ich schon sagen, dass mir der neue Film da irgendwie mit am besten gefällt. aber so richtig ist das Horrorjahr André mit Wolfman gestartet und. Ich glaube, da sind wir uns einig, das war jetzt nicht der optimale Start ins Jahr, ne? Nee, gar nicht. Also auf den hatte ich sogar echt ein bisschen Lust irgendwie, weil ich auf den Stoff Bock hatte immer wieder.
Weil Werwolf-Filme, haben wir aufgrund besprochen, gibt's ja gar nicht mehr so häufig. Aber das war echt ein Griff ins Klo, leider, ja. Der hatte irgendwie, weiß ich nicht, da haben sie sich irgendwie komplett verhoben, meiner Meinung nach. Sowohl erzählerisch, da haben sie auch versucht, wieder so eine Drama-Story reinzupressen, die überhaupt nicht funktioniert hat.
Dann diese seltsame Wehrwolf-Sicht und so weiter. Also der hatte ganz, ganz viele Punkte, an denen man sich stören konnte. Zudem auch so super kleinteilig. Der hat ja wirklich quasi nur in diesem Haus gespielt. Also er hat sich räumlich viel zu stark begrenzt, fand ich. Hat überhaupt nicht funktioniert von der Spannung her.
Und ja, war einfach wie ein Film, der hat aktiv genervt, muss man fast schon sagen. Also ich fand den wirklich echt richtig schlecht. Das ist eine schöne Formulierung. Dresa, hast du ihn auch gesehen? Nee, weil ich glaube, meine Stärke im Jahr 2025 war, die ganze Grütze im Kino auszulassen, weil ich habe wirklich echt fast nur gute Filme im Kino gesehen und das ist, würde ich sagen, meine Superkraft im Jahr 2025 gewesen, dass ich das einfach alles geskippt habe.
Das ist, ja, das ist wirklich eine Superkraft auf jeden Fall. Ich fand den Film auch echt nicht gut, weil, das war mir schon irgendwie klar, weil Werwolf-Filme sind ganz selten so mein Ding, also die müssen die schon wirklich so, ne, American-Werwolf-Klasse haben, damit das für mich funktioniert und das war hier so gar nicht.
Ich bin da auch bei dir, André, gerade so, der ist halt vollgepumpt wieder mit irgendwelchen Allegorien. Das ist ja so eine Sache, die sich ja irgendwie durch die letzten Jahre im Horrorkino zieht. Wenn man es richtig gut macht, dann funktioniert es. Aber hier war das alles so ein bisschen, ja, zu oberflächlich, zu stereotypisch und es war schade, weil den Anfang, als die Hauptfigur als Kind mit seinem Vater im Wald war, fand ich ganz cool.
Und auch als die männliche Hauptfigur da mit seiner Familie dort zurückkehrt in die Heimat, wo sie durch den Wald fahren. Und so die erste Begegnung noch mit ein paar Einheimischen und so weiter. Da dachte ich so, oh, okay. Ja, das war noch okay, ja. Das kann was werden. Aber dann war das am Ende, ja ...
Das war halt auch so, der war auch zu zahm irgendwie, fand ich, ne? Der war zahm, der hatte, also die Kostüme, das Wake-up war ganz nett, aber der hatte auch, ich fand den, der war so übertrieben Holzhammer, weil dann gab's halt so, ja, wir müssen halt erzählen, dass dieses Paar sich entfremdet hat. Ja, was machen sie halt, dadurch, dass er halt zum Werwolf wird, versteht er sie nicht mehr akustisch.
Und das war also so, das war so Metaphernhorror, aber wirklich mit dem Holzhammer reingeprügelt, so ganz, ganz fürchterlich so. Und dann halt der Sohn, der nicht so wert ist, wie sein Vater. Und da war so alles das Einmaleins des Familiendramas halt so reingedrescht. Das hat halt überhaupt nicht funktioniert. Und es ist der Film, Theresa, vielleicht reizt es dich dann doch noch, der, glaube ich, seit Twilight am ehesten dem Twilight Color Grading am nächsten gekommen ist.
Mit dem blassen Grün und Blautönen und mit Grau zusammen. Also da haben die auf jeden Fall den Twilight-Filter drüber gesetzt. Das ist jetzt ein Vorteil, das weiß ich auf jeden Fall nicht. Das kennen wir nächste Woche, würde ich sagen. Ja, kennen wir nächste Woche. Es gab noch eine Wiederaufführung in den deutschen Kinos von sieben.
Ich weiß nicht, ob da jemand von euch den im Kino nochmal geguckt hat. Ich habe es gemacht. Leider nein. Wollte ich, hatte ich leider keine Zeit. Nee, ich auch nicht. Kann ich auf jeden Fall empfehlen, also falls der irgendwann nochmal kommt, den im Kino zu sehen. Das war echt schon nochmal. Ist ja eh einer meiner Lieblingsfilme.
Und das war schon cool, den irgendwie nochmal so in seiner vollen Pracht in 4K so auf der Leinwand zu sehen. Also das war echt schön. Und dann, Theresa, gab es ja unsere erste, nee, gar nicht, stimmt ja gar nicht. Das war gar nicht im Januar. Das war im Februar, aber es war, glaube ich, am 2. Februar. Also es war super früh.
Aber wie, das haben wir uns nicht überlegt, die Challenge. Mensch, was machen wir, wenn noch drei Minuten übrig sind für den Januar? Ach so, ich habe auch einen Timer nebenbei laufen. Ich würde sagen, wir brauchen das für den Februar und hauen quasi auf den Februar 13 Minuten drauf. Ich würde auch immer lieber aufstocken.
Okay, man darf sich die Zeit verdienen. Okay, sehr gut, dann machen wir das. Genau, ich überprüfe das hier mit dem Timer. Sehr gut, dann gehen wir doch in den Februar. Und lass uns doch direkt dann mit dem Thema anfangen, mit unserer Saturday Night Fright, mit unserer ersten Veranstaltung, die wir zusammen mit dem Savoy-Kino organisiert haben, für diejenigen, die es nicht mitbekommen haben von unseren Hörerinnen, was echt schwer war in den letzten zwölf Monaten, das nicht mitzubekommen.
Aber es ist halt ein Screening-Event sozusagen. Also es wird ein Film gezeigt, ein Horrorfilm, der von uns ausgewählt wurde, zusammen mit dem Savoy-Kino. Und vor der eigentlichen Kinovorstellung gibt es einen Live-Podcast sozusagen von uns, so knapp eine halbe Stunde ungefähr, den wir dort live vor Publikum präsentieren und auch aufzeichnen.
Und das haben wir eben im Februar zum ersten Mal gemacht. Und wie das immer, und das sage ich hier nochmal eindeutig, weil das war so eine große Überraschung in Köln, dass niemand darauf gekommen ist, dass wir irgendwas mit Evil Dead zeigen, obwohl doch eigentlich klar ist, dass Tanz der Teufel immer unsere Premieren begleitet.
Das war die erste reguläre Folge damals. Es war das 50. Jubiläum, das 100. Jubiläum. Ich glaube auch das 150. Jubiläum und so weiter und so fort. Natürlich zeigen wir immer, wenn es um sowas geht, zuerst Evil Dead. Aber es ist eigentlich krass. Das kommt mir jetzt schon viel länger her vor, irgendwie, Theresa.
Ja, und gleichzeitig ist es ja jetzt fast ein komplettes Jahr, was dazwischen liegt. Also das ist ja jetzt nicht, dass das irgendwie vor zwei Monaten erst war oder so. Aber ja, irgendwie ist in der Zwischenzeit so viel passiert und ich habe auch das Gefühl, es ist auch auf eine Art zur Routine schon geworden, diese Hamburg Shows.
Und ich glaub, das war halt so, wo man ... Wie sag ich das jetzt, ohne das Blödding? Wo man vorher dachte, das ist voll das große Ding. Und irgendwie ist es das auch. Aber irgendwie hat man sich auch dran gewöhnt. Und deswegen wirkt das jetzt schon wieder gar nicht mehr so groß und wichtig. Obwohl's eigentlich sehr groß und wichtig ist. Wenn das irgendwie Halbwegsinn ergibt.
Und ich hab das Gefühl, deswegen ... Stuft man das jetzt retrospektiv ein bisschen anders ein, aber ich weiß, dass ich davor auf jeden Fall so todesnervös war und ich glaube auch schon so zwei Wochen vorher, also nicht auch erst am gleichen Tag, sondern wirklich Ewigkeiten vorher. Das war auf jeden Fall schon echt eine richtig coole Sache, zumal, weil ja auch echt viele Leute da waren.
Ich weiß gar nicht, wie viele es waren, aber ich glaube 200 oder mehr sogar. Ein bisschen, ich glaube, so 250 oder sowas. Ja, wo es halt dann auch in diesem Wiesenkino und dann stand man da und dachte, okay, what the fuck, was machen diese ganzen Leute hier einfach? Was machen wir hier? Ja, genau, das kam auch noch dazu, wo man ja auch gar nicht wusste, wie kommt das ganze Konzept an und funktioniert das alles so, wie man sich das gedacht hat? Also das war schon sehr, sehr aufregend.
Ja, und man muss ja dann auch ein bisschen Überzeugungsarbeit leisten, gerade am Anfang, dass die Leute auch wirklich wiederkommen und eben das Konzept auch mögen. Und ich war auch, du hast genau meine Wortwahl, die ich mir schon zurechtgelegt habe, eben benutzt. Ich war auch, also ich war nicht zwei Wochen vorher und auch nicht zwei Tage vorher, aber ab zwei Stunden vorher war ich auch todesnervös und dachte so, oh Gott, was machen wir jetzt hier eigentlich?
So, das ist irgendwie wieder wie Schulvortrag damals oder so. Nur halt vor deutlich mehr Leuten als vor der Schulklasse. Und da muss ich mir auch erst mal eine Blutdrucktablette einwerfen, damit das halbwegs über die Runden ging. Aber ich muss auch sagen, auch da, Und das ist fast ein kleiner Widerspruch zu dem, was du vorhin gesagt hast, André.
Ich fand uns auch da beim ersten Mal schon relativ souverän. Also wir haben das natürlich noch so ein bisschen verfeinert im Laufe der weiteren Monate, aber auch da ist eigentlich nichts schiefgegangen und ich war, jetzt geht es mal blöd, aber ich war positiv von uns überrascht. Ja, also auf jeden Fall, gar keine Frage. Also natürlich hat man gemerkt, dass wir generell, also A, wissen wir, was wir sprechen, B, einfach natürlich die Moderationserfahrung per se haben.
Trotzdem sage ich nur dass also, vor dem Evil Dead damals vor der ersten SNF war ich, deutlich mehr aufgeregt als vor Köln, das meine ich vor Köln war ich eigentlich nur aufgeregt weil wir vorher keine Proben machen konnten und wir es nicht ausprobieren konnten wie im Savoy dass wir nicht einfach hinlaufen konnten und checken konnten wie klappen die Mikros, alles mögliche.
Aber vor der allerersten SNF damals als habe ich mir zwei Wochen vorher fast, vielleicht hatte ich fast einen Herzinfarkt bekommen, einfach jeden Tag. Also an dem Tag vorher, irgendwie nachmittags, ich wirklich dachte, ich sterbe gleich. Das war halt grundlegend anders natürlich. Und das meine ich nur, die ganzen SNFs übers Jahr haben natürlich darauf hin, also wir haben dazu beigetragen, dass man vor Köln deutlich routinierter war als vor der ersten Saturday Night Fight.
Das war quasi ein einjähriges Trainingslager. Ja, quasi, das war Bootcamp vorher. Ja, es war auf jeden Fall schön und es war auch vor allem cool, natürlich auch den Film auf der Leinwand zu sehen. Obwohl ich da sagen muss, ich hab so den Film dann gar nicht mehr so richtig konzentriert wahrgenommen, weil ich erstmal so diese ganzen, wie nennt man das, Glückshormon oder sowas nach unserem Auftritt.
Ja, auch wenn dann so die ganze Anspannung abfällt, war halt auch einfach saumüde danach, weil ich irgendwie davor, mehrere Tage damit verbracht habe, irgendwie komplett unter Strom zu sein. Vor allem halt so diesen Tag, die Nacht davor kaum gepennt habe. Und als dann der Film anfing, dachte ich so, ach, okay, es ist geschafft.
Bei der Veranstaltung haben wir auch noch jeden persönlich begrüßt, weil wir unsere Stempelkarten ausgeteilt haben. Ja, aber das fand ich auch gut. Das fand ich sweet. Kommen wir zu den Filmstarts aus dem Februar. Da gab es, wie gewohnt, Gutes und weniger Gutes. Es war ja auch die waren die White Nights im Februar?
Ja, in der ersten Februarwoche, glaube ich. Wenn ich mich nicht ganz irre. War die so spät? Oder in der letzten Januarwoche. Es waren auf jeden Fall ein paar Filme vor allem über einen über den besprechen, der ist dann regulär im Februar gestartet, nämlich Companion, den ich ja erstaunlich gut fand. Muss ich gestehen.
Also das ist auch einer meiner ich weiß gar nicht, ob er es am Ende, da sag ich mal in die Top 20 genreübergreifend hat er das geschafft, auf jeden Fall. Der hat mir richtig gut gefallen, obwohl er jetzt nicht irgendwie was besonders Erfrischendes macht. Aber hat mir gefallen. Ja, ich bin da auch großer, großer Fan von gewesen.
Im Nachhinein frage ich mich, warum ich ihn nicht noch besser bewertet habe, weil ich den jetzt mit vier Sternen bewertet habe. Was übrigens auf fast jeden Film, den ich gesehen habe, zutrifft. Aber in meinem Kopf war der schon noch mal, dass ich wirklich extrem viel Spaß mit dem hatte. Ja. Vielleicht, weil ich auch so eine unterschwellige Abneigung gegen so Tech- und KI-Bros bekommen habe, dass das irgendwie, dass ich das creed hatte, das war ganz gut, dass da jetzt ein Film rauskam, der diese Personengruppe mal so ein bisschen ...
Ja, dass sie mal ein bisschen was abbekommen haben, so, da war ich irgendwie, fand ich das ganz nett und das will ich hier tatsächlich mit mal, ich glaub, das wird ja schon im Trailer klar, ich möchte jetzt nicht spoilern. Naja, wie auch immer. Wie auch immer, ich fand, das war ein ganz fantastischer Film, der mir sehr viel Spaß gemacht hat, wo ich sehr auch mit der Protagonistin mitgefiebert hab.
Und wo ich auch tatsächlich richtig Bock hab, den nochmal zu schauen und ich glaube, dass ich den dann vielleicht sogar nochmal besser bewerte. Also, ganz, ganz großer Spaß war das. Der hat mich ein wenig oder auch ein wenig mehr so an die Art und Weise von Ready or Not erinnert. So was die Tonalität angeht, das Pacing und so weiter.
Und der hat echt auch ein paar richtig gute Gags gehabt. Ich kann mich erinnern, dass mir im Kino wirklich die Kohle aus der Nase rausgeschossen kam, weil ich einmal so heftig lachen musste. Ja, war extrem lustig. Ja, das war schon echt ziemlich gut. Und trotzdem aber auch böse und gesellschaftskritisch.
Also es war echt ein sehr, sehr guter Mix aus allem, fand ich. Ja, ich weiß gar nicht mehr andere. Wie fandest du den? Ich fand den auch extrem stark. Ich hab ihn auf dem FFF gesehen, auch zum ersten Mal und war auch begeistert. Der, ja, der ist halt, der Trailer verrät das nicht, was du jetzt soeben meintest, zumindest der erste nicht.
Ich fand, es war relativ schnell klar, wo es hinläuft, aber trotzdem klappen die kleinen Twists so in sich ganz gut und der Storyverlauf ist einfach sehr, sehr nice und der macht einfach sehr super unterhaltsam. Er ist ein bisschen clever, ein bisschen hat ein, zwei Härten. Und man gönnt der Hauptfigur halt einfach alles so, was da passiert irgendwie.
Und ja, der ist in sich geschlossen sehr rund. Es ist ein sehr runder Film, nicht zu lang, schön knackig. Ja, deswegen, der macht einfach Spaß. Den Filmechen kann man echt gut gucken. Und ich glaube, also ich habe ihn jetzt zweimal gesehen insgesamt. Der verliert auch nicht direkt irgendwie alle Werte, wenn man schon weiß, was passiert.
Obwohl es am ersten Mal nicht am besten klappt, klar. Ja, klar. Apropos Spaß, André. Ein Film, der schon eigentlich ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, hatte jetzt im Februar endlich seinen regulären Kinostart in Deutschland. Ein Film, den wir, den ich zum ersten Mal, du zum wiederholten Male, ich glaube im Mai oder Juni war das, in Anwesenheit des Hauptdarstellers im Kino gesehen haben, nämlich Hundreds of Beavers.
Und da hatte ich ja echt so gedacht, boah, das ist glaube ich ein Film, der mir so gar nicht gefällt. Aber ich irrte mich. Es war ein fantastisches Erlebnis und ich hab, wir haben wirklich alle gebrüllt vor Lachen. Das ist ja wirklich ein absolut, also erstmal von der Kreativität her natürlich absolut fantastisch, aber auch vom Humor her also wirklich einer der besten Filme der letzten Jahre, den man einfach mal gesehen haben sollte, weil der Humor auch so, universell irgendwie funktioniert, dass damit, glaube ich, doch irgendwie jeder was anfangen kann.
Voll, ich hab mich auch noch mal im Kino gesehen dann, auch bei dieser Tour ja, ne, da haben wir ja gesagt. Der ist einfach brüllend komisch, wirklich. Der hat so viel Kreativität, der ist ja wirklich wie ein Realfilm-Acme-Cartoon. Also was da an Ideen drin sind pro Minute, das haben andere Komödien nicht mal auf der ganzen Laufzeit irgendwie. Das ist ja wirklich der Wahnsinn.
Und wie liebevoll das alles halt umgesetzt ist. Und was da alles für ... Ich finde halt, der hat auch so eine Videospiellogik. Also du könntest aus dem Film einfach ein Game machen problemlos. Das ist alles so, es greift so geil ineinander. Du merkst einfach, was die Crew da für Bock drauf hatte. Und ich will unbedingt noch den Vorgängerfilm immer noch gucken, den hab ich jetzt.
Den legwischigen Monster. Und der soll da auch genauso in die Richtung gehen, da hab ich Bock drauf. Hast du den auch gesehen, Theresa? Nee, ich hab den nicht gesehen. Den musst du sehen, wirklich. Egal, wie du zu Humor stehst. Ja, obwohl der lief tatsächlich bei uns im Open-Air-Kino. Da war, glaub ich, auch der Hauptdarsteller-Regisseur. Aber ich glaub, ich war da in Budapest. Ich glaub, ich war da nicht da.
Na gut, das ist eine legitime Ausrede. Aber du musst den auf jeden Fall dieses Jahr nachholen noch. Okay. Ein Film, André, der für mich irgendwie so das fortgesetzt hat, qualitativ, was mit Wolfman angefangen hat, war The Monkey. Die King-Verfilmung, die von meinem Lieblings... zweiten Lieblingsregisseur nach Mike Flanagan, der dieses Jahr aber Boden gut gemacht hat.
Jetzt ist mein Least-Favorite- Regisseur ist jetzt Osgood Perkins tatsächlich geworden. Und ja, das war The Monkey. Auch, ja, echt, also verheißungsvoller Auftakt, halbwegs, aber völlig unrund dann, ne? Ja, der ist auch mittlerweile, also ich hab ja damals schon gesagt, so, der hat die große Gefahr von meiner Liste der coolen Regisseure zu rutschen und leider hat er in 25 da alles für getan.
Es tut mir wirklich leid. Der hat ja wirklich, also ich glaube ja, dass der Bock auf Horror hat und so und der hat ja auch gute Ansätze. Aber bisher schafft das echt für jeden, bei jedem Film, entweder ist der Auftakt irgendwie nicht meins oder quasi die zweite Hälfte. Und bei Monkey war es der Auftakt, der funktioniert hat. Die ersten 20, 25 Minuten dachte ich so, boah, das wird ein Megabanger.
Geiler Flow, alles super lustig, der Auftakt, wie Gore ist da alles drin. Und dann, wo dieser Sprung kommt, vom Kind ist ins Erwachsenenalter, wer ihn gesehen hat, weiß Bescheid, ist der Film für mich gut zerfallen. Und deswegen auch leider für mich echt einer der Gurken des Jahres. Theresa, hast du ihn gesehen? Nein. Du bist wirklich ein Gurkenskipper gewesen.
Ja, warte mal ab, das wird noch besser. Ich hab noch mehr schlechte Sachen nicht gesehen. Jetzt haben wir noch 13 Sekunden, um den verzögerten Kino-Release von When Evil Lurks zu besprechen. Den hab ich auch nachgeholt. Und den fand ich eigentlich so gut wie Terrified, André. Ganz gut einfach. Nicht überragend, aber der hat ein paar krasse Momente, ein paar Nadelstiche so.
Am Ende hat mir so ein bisschen das Besondere gefehlt, aber der war schon echt ganz gut. Geiler Atmo. Ja, der hat halt einen Megaschocker. Die Szene ist halt krass. Ansonsten noch zwei, drei weitere gute Szenen. Ist aber insgesamt zu lang und von der Erzählung ein bisschen zu zerfasert irgendwie. Also da muss man, teilweise verliert der einen so ein bisschen.
Aber insgesamt trotzdem starker Film und den man auf jeden Fall gucken sollte. Ich fand Terrified aber noch sogar ein Ticken besser noch. Kommen wir zum März. Da ist nicht so viel passiert. da gab es eine Wiederaufführung von Possession. Ich glaube, den hat jetzt keiner noch mal von uns im Kino gesehen.
Aber es ist ein Film, den man, wenn er im Kino läuft, eigentlich hätte sehen müssen. Warum haben wir den nicht gesehen? Bei uns lief der, glaube ich, gar nicht in der Wiederaufführung, oder, André? Ich weiß gar nicht. Der lief aber nur sehr ausgewählt. Also im Savoy halt zum Beispiel in so einem Lieblingskino eben nicht.
Und deswegen habe ich ihn noch nicht so vom Radar gehabt. Ich meine, in Metropolis oder so, irgendein Kino hat den gezeigt. Aber irgendwie habe ich es dann auch nicht geschafft oder war ein Kino wo ich keinen Bock drauf hatte ich glaube bei uns lief der nur in der, Videothek, da ist halt eine recht kleine Leinwand und da habe ich trotzdem auch schon Filme gesehen, aber irgendwie hat mir das nicht in den Tagesplan gepasst und dann glaube ich auch nur an zwei Abenden oder so, die haben immer so Donnerstag, Freitag Samstag immer den gleichen Film oftmals und irgendwas war da, dass das mir nicht in den Kram gepasst hat wahrscheinlich wieder arbeiten, Hat jemand von euch The Woman in the Yard gesehen?
Nee. Nee, der fehlt mir auch noch. Okay, der war... Ja, die muss man nicht gucken. Die müsst ihr eigentlich nicht nachholen. Genau, so habe ich ihn abgespeichert. Ich werde ihn schon irgendwann noch mal nachholen. Aber weiß bei mir nicht auf der Prioliste. Das ist im Prinzip das, was wir vorhin auch schon gesagt haben.
Da hat ein paar nette Momente, ein paar gute Schauspiel-Performances. Aber es ist dann wieder eine Allegorie, die da drauf gesetzt wird. Und ja, okay, ich glaube, man hätte das ... Also wäre das irgendwie so ein Teil einer Anthologie gewesen, also halt irgendwie so ein Segment in der Anthologie gewesen, hätte das irgendwie besser funktioniert.
Aber auch hier wieder so auf Spielfilmlänge bietet das Konzept am Ende zu wenig, fand ich. Deswegen kann man, muss man nicht nachholen. Kann man sich aber mal anschauen. Bei der Sally Nightfall haben wir The Fog gerewatcht. Könnt ihr euch noch dran enden? Wie war das noch? Das hat doch irgendwas, das hat doch da, wir haben einmal bei American Werewolf, haben wir den monatsweise den Vollmond nicht hingekriegt.
Der war einen Monat vorher, glaube ich, bei Freitag der 13. Hatten wir den Vollmond statt bei American Werewolf und bei The Fog hatten wir nicht diesen krassen Nebel. Den hatten wir aber im Februar bei Evil Dead, wo draußen so ein krasser Nebel war, oder? Ich glaub, da gab's auch noch irgendein anderes Datum. Irgendwas war da auch mit einem Datum, aber ich bin mir nicht mehr sicher.
Ich kann mich ganz gut dran erinnern. Oder war das das Jubiläum? Nee, war bei Fog nicht so richtig krasser Nebel. Nee, nee, es war irgendwie eine Woche vorher oder einen Monat vorher, wo das hätte perfekt gepasst. Aber wir hatten Fake-Rauch, der nur gestunken hat. Der einzige Special-Effekt des Jahres.
Stimmt, kann ich mich schon mal gar nicht dran erinnern. Das hat mir übrigens richtig Spaß gemacht, den im Kino zu sehen, den Film nochmal. Das hat mir richtig gut gefallen, weil der einfach so eine tolle Atmosphäre hat. Ich meine, da haben wir ja schon mehrfach jetzt drüber gequatscht. Es lohnt sich auch von unserer Seite aus, Filme auszuwählen, die man selbst noch nicht im Kino gesehen hat, weil einfach nur um sich selbst den Gefallen zu tun.
Sowieso. Bei The Fog ist mir, glaube ich, nur noch mehr als bei Evil. Der hat direkt aufgefallen, dass die Uhrzeitung 22 Uhr für diese älteren Filme, die teilweise ein sehr gemächliches Pacing haben, herausfordernd sein kann. Sagen wir es mal so. Ja, so ging es mir da auch. Also ich hatte mich sehr drauf gefreut.
Und weil es bei mir sehr lange her war, dass ich den gesehen habe, habe ich den halt auch noch mal eine Woche oder zwei vorher erst geguckt gehabt. Und ich bin ja eh jetzt nicht so eine Person, die super spät ins Bett geht. Deswegen war das schon schwierig mit meinem Müdigkeitspensum. Aber insgesamt fand ich auch, das war auf jeden Fall mega cool, den im Kino zu sehen.
Und der ist kurz, das hilft auch. Ja, das stimmt. Ja, nutzen wir den Rest der erarbeiteten Märzzeit, um in den April zu gehen. Da gibt es nämlich mehr Besprechenswertes. Und zwar, so viel sei schon mal gesagt, ja, das kann man an der Stelle schon mal sagen, es ist meine Nummer eins des Horrorjahres und meine Nummer 1 des kompletten Kinojahres, nämlich Sinners von Ryan Coogler, mit Michael B. Jordan in den beiden Hauptrollen.
Bei uns im Kino Blood and Sinners mit dem Titel. Und das muss ich sagen ... War für mich eines der doch echt besten Film-Highlights der letzten Jahre so. Auch so durch die, wir haben den ja André damals in der Presseverfügung auch in diesem schönen, ja auch zu dem Zeitpunkt ja neuen, Saal im Kinopolis gesehen, in diesem Dolby-Dings-Star, wo halt die krasseste Soundanlage ever irgendwie gefühlt ist.
Und gerade so ein Film, der so von Musik lebt und von seinem Soundtrack auch lebt, war das schon echt ganz genial. und ich hab den jetzt auch schon noch mal gerewatcht. Ich muss sagen, ich weiß, man kann darüber streiten, ob dieser Genrewechsel, dieser From Dusk to Dawn Genrewechsel jetzt bei jedem funktioniert.
Keine Ahnung, weiß ich nicht. Manche sagen, der Horror-Part war vielleicht nicht so gut. Andere sagen aber auch, dass der Gangster-Part am Anfang viel zu lang ist. Für mich war das ein komplett rundes Ding von vorne bis hinten, muss ich sagen. Ja, krieg ich komplett mit. Ich hab ihn in dem Atmos sogar zweimal gesehen.
Dann noch mal regulär im Kino. Und ja, absoluter Banger. Und es ist bei mir genauso. Sowohl Kinojahres Platz 1 als auch Horrorjahres Platz 1. Ich fand den richtig, richtig geil. Ich würde eben halt maximal im Finale so ein, zwei Nuancen abziehen, weil du da leider, leider, leider merkst, dass da ziemlich viel rausgenommen wurde.
Das sollte ja eigentlich noch viel länger gehen, da im ganzen Stand-Off. Da merkst du, dass teilweise Szenenübergänge nicht mehr ganz richtig so passen oder so. Leider. Aber das sind trotzdem Nuancen. Am Ende des Tages fand ich trotzdem, finde ich trotzdem, dass es halt echt ein absolutes Brett ist. Und ich mag auch beide Parts genau gleich. Der Score ist der Hammer.
Die Figuren sind der Hammer. Das funktioniert alles richtig, richtig gut. Ja, ich fand den auch. Mega. Ich muss auch echt sagen, das ist eine Frechheit, dass der bei der Awards-Season hier gerade so, also er abgestraft ist, vielleicht übertrieben, aber dass der halt so diese Alibi-Preise kriegt best.
Viewer Experience oder Cinematographic Experience oder Box-Office Experience, whatever. Zumindest den Score haben sie gestern ja bei Globs bekommen. Ja, in der Werbepause wohlgemerkt, frecherweise. Also Göransson war nicht mal im Fernsehen zu sehen sozusagen. Dafür haben sie aber einen Podcast-Preis gezeigt. Und der war live zu sehen tatsächlich. Also ist jetzt wichtiger als der Score eines Films.
Kann ich nachvollziehen. Aber das ist schon echt ein bisschen hart, dass da teilweise was da auch vorgezogen wird dem Film. Weiß ich nicht, ich will jetzt da auch keinem was unterstellen, weil wie gesagt, es ist natürlich ein Black Cinema und da gibt es zumindest auch so in Social Media natürlich schon durchaus das Thema, wer da eventuell vielleicht ein bisschen rassistisch abgestimmt hat oder dass es das aus solchen Gründen der Film nicht so ausreicht.
Ausgezeichnet wird, wie er es vielleicht verdient hätte. Aber ist natürlich am Ende auch Geschmackssache. Ich verstehe auch Leute, die jetzt sagen, ja, okay, ich habe Sinners gesehen, ist ganz gut, ist jetzt aber auch nicht der beste Film aller Zeiten, zu dem, wie manche machen so gerade. Es ist schwierig zu betrachten. So geht es mir tatsächlich.
Vielleicht auch, weil ich den ein bisschen später, glaube ich, gesehen habe, als die meisten Leute in meiner Blue Sky Timeline und dann da schon eben mit der beste Film des Jahres rumgenliert wurde, dachte ich so, ja, das wollen wir mal sehen. Und dann dachte ich halt so, ja, das war schon echt ein ziemlich guter Film, aber...
Der Karate des Jahrtausends war es dann auch nicht. Also schon echt richtig gut, keine Frage. Aber irgendwie hat bei mir so der finale Funken gefehlt, dass ich gesagt habe, jawohl, und das ist für mich jetzt der Film des Jahres gewesen. Also von daher, ja. Aber ich kann das schon auch verstehen, dass da vielleicht dann ein anderer, also der hat schon sehr viele Qualitäten.
Wie gesagt, bei mir ist es eher ein Gefühl von, es hat mir irgendwie was gefehlt. Aber der hätte ruhig für seine Qualitäten, die er nun mal einfach hat, sei es jetzt eben auch vom Setdesign, von der kompletten Atmosphäre, von der Ausstattung, die von Kostümen, keine Ahnung was, von allem eigentlich, auch vom Schauspiel.
Da hätte wirklich mehr Sinn drin sein können, finde ich. Ja, ich finde es vor allem irgendwie schade, dass irgendwie, da lachen die Leute ja schon drüber, dass jetzt irgendwie Timothee Chalamet für einen Film, den niemand gesehen hat, außer drei Leute, jetzt irgendwie diese ganzen Auszeichnungen bekommt.
Und ich habe halt so ein, ich habe nur ein gewissen Bias für Michael B. Jordan, ist schon ein sehr cooler Typ und auch gerade wer den so aus Interviews kennt, der ist ja auch ein ziemlich großer Nerd. Gerade wenn der irgendwie über Anime redet, kannst du dem auch stundenlang zuhören. Der hat auch wahnsinnig viel Knowledge und so.
Und ich finde, der hat das einfach auch so verdient, weil er hat sich echt eine tolle Karriere erarbeitet. Und hier in dieser Doppelrolle fand ich ihn echt brillant, muss ich sagen. Da finde ich es echt ein bisschen schade, dass jetzt der kleine Timmy, der übrigens wusste dir, dass Timmy Chalamet 30 Jahre alt ist?
Ja. Ja, ich nicht. Nur heute Morgen, er ist bewusst geworden, als ich so dachte so. Und ich mag den auch gerne, muss ich sagen. Da musst du auf jeden Fall Marty Supreme gucken. Ja, ich bin so ein bisschen zu viel gespalten, weil irgendwie denke ich mir, irgendwie ist er hot und irgendwie aber auch gar nicht.
Das ist da, da leben so zwei Wölfe in meiner Brust. Und manchmal finde ich ihn sehr überzeugend und manchmal irgendwie gar nicht. Manchmal finde ich ihn auch ein bisschen lächerlich. Ich weiß nicht, aber insgesamt, ich glaube, ich bin ihm eher positiv gestimmt. Ich dachte, Kylie Jenner ist 35 und Timothy Chalamet ist 22 und das ist mal die gegengesetzliche Hollywood Experience ist, dass eine ältere Frau sich einen deutlich jüngeren Typen schnappt. Tja, tatsächlich ist er zwei Jahre älter als sie.
Ja, aber Kylie Jenner, die hat ja halt auch einfach sehr früh sehr viel Kohle gemacht, ich glaube, und hat ja auch alles dran gelegt, ihr Aussehen so, zu gestalten, dass man ihr nicht ansieht, wie jung sie tatsächlich ist, aber war die nicht auch irgendwie die jüngste Milliardärin oder irgendwie sowas in die Richtung?
Irgendwas war da, glaube ich, dass die, also sie hat auf jeden Fall ja crazy viel Geld und ich glaube, und ist halt sehr präsent seit vielen Jahren und das halt seitdem sie halt schon echt jung ist und ich glaube, deswegen wirkt das so, als wäre sie älter, weil die halt einfach seit Jahren schon sau viel Kohle hat.
Ich glaube, viele Leute waren auch einfach enttäuscht, dass Timothy sich die ausgesucht hat, weil man sich irgendwie dachte, ja, der sucht sich bestimmt eine Kosmopolitin raus oder sowas. Ja, das passt sich zum Arthouse-Boy irgendwie, ne? Ja, ja. Ja, da waren viele richtig enttäuscht, ja, ja. Ich finde es eher komisch, ich muss sagen, ich finde es eher komisch, dass sie ihn auswählt, aber...
Ja, stimmt. Aber da stecken wir nicht drin. Da stecken wir wirklich nicht drin. Ja, genau. Also Sinner ist für mich, wie gesagt, die Nummer eins. Das war echt ein überragendes Ding. Ich habe den auch zu Hause, wie gesagt, nochmal geguckt. Auch da merkt man auch nochmal, wie krass stark die IMAX-Bilder von dem Film sind.
Die leider ein bisschen zu kurz auf die komplette Lauflänge kommen. Aber das ist schon sehr beeindruckend, wie da audiovisuell gearbeitet wurde. Und wie gesagt, das ist auch so ein Film, der das von André immer so gern betitelte, diese Schere mit Musik und Bildern auch so perfekt einfach umsetzt. Da sitzt wirklich jeder Ton auf jedem Bild.
Und das ist schon fantastisch auf jeden Fall. Ein Film, André, den haben wir zusammen im Kino gesehen. Wir waren dieses Jahr nicht oft zusammen im Kino, aber den haben wir zusammen gesehen. Until Dawn. Und den fanden wir, glaube ich, besser, als die breite Masse ihn empfunden hat, wenn ich mich nicht irre. Ja, waren wir auch im Kinopolis. War das auf Deutsch?
Ja, ne? Die war auf Deutsch. Ja, leider, ja. Genau, das Publikum war entsprechend auch wieder, naja, aber nee, der Film war besser als erwartet tatsächlich. Ich fand den sehr unterhaltsam, sehr hart, überraschend, brutal, Film der FSK 16 auch wieder hier. Und ja, hat mit dem Game jetzt nicht so viel zu tun gehabt. Hat sich halt nur so Anleihen daraus genommen und eher so eine eigene Geschichte erzählt.
Aber den konnte man so wegsnacken. Der war echt ganz unterhaltsam, fand ich, ja. Also ich hätte deutlich Schlimmeres erwartet. Wobei das ja eigentlich, also aus meiner Sicht, auch eine gute Idee war, dass man nicht einfach die Storyline, die bekannte Storyline aus dem Spiel eins zu eins umsetzt, sondern sie am Ende noch mal mit abbindet sozusagen, dass man einfach das Universum von Antidorn einfach erweitert und sagt, Leute, da ist noch mehr als nur das, sondern das ist Teil dieses Mechanismus sozusagen. Und das hat mir eigentlich ganz gut gefallen.
Theresa, du als unsere Spiele-Expertin hast dir doch bestimmt Antidorn angeguckt. Nee, hab ich nicht. Ich hab den Trailer gesehen und dachte so, ah, nee. Also, es ist halt auch ... Man muss ja auch schauen, wo man mit seinem Geld bleibt und in was man das anlegt. Und das ist dann sowas, wo ich denke, das kann ich mir gerne als 99 Cent-Deal mal anschauen.
Aber ob ich dafür jetzt 16 Euro im Kino lassen muss, das überlegt man sich doch zweimal. Ja, aber die 99 Cent hast du ja auch nicht investiert scheinbar. Nee, ich glaub, der war doch nicht für, oder war der schon für 99 Cent? Ja, sicher. Zweimal schon. Extra für dich hab ich geguckt. Der muss mir das nächste Mal mal schreiben. Ja, also irgendwann, wenn ich den mal, wenn er mir noch mal halbwegs umsonst übernimmt, Netflix war doch auch schon ein Abo.
Aber ich habe kein Netflix-Abo, weil ich nämlich gut auf mein Geld achte und deswegen nicht so viele Streamingdienste abonniert habe. Ja, mehr Finanztipps gibt es von mir. Ich fand den auf jeden Fall, wie André schon gesagt hat, echt ganz gut. Das war unerwartet hart, muss ich auch sagen. Also das hat uns am meisten überrascht, wie viele Körper da zerplatzt sind in dem Film. Das war schon cool.
Ja, doch. Also wie gesagt, für eine Videospielverfilmung war das schon eine der runderen Sachen. Hm, fand ich ein bisschen komisch, dass der nicht so gut ankam, aber vielleicht war der auch schon wieder im Vorfeld so ein bisschen, da haben wir uns ja auch gewundert, André, das gab ja nicht mal, das war ja das Ding, weswegen wir überhaupt im Kino waren, das geht jetzt ein bisschen elitär, aber es war in dem Fall der Grund, weil es keine Pressevorführung gab, weil Sony den Film ja quasi schon im Vorfeld komplett aufgegeben hat.
Das war ja der Hintergrund und das habe ich nicht so ganz verstanden. Ich glaube einfach, die haben da mehrere Sachen, auch die hatten viel geschoben in dem Jahr und ich glaube, der ist einfach so ein bisschen hinten runtergefallen, weil man da keine Erfolgserwartungen hatte. Es gab noch einen Film, jetzt so horrormäßig eher weniger so ...
Ja, nee, ist kein Horrorfilm, aber es passt schon noch hier in diesem Podcast. Der neue Film von Christopher Landon, der Regisseur von Happy Death Day und Freaky. Der hat nämlich Drop rausgebracht und weiß gar nicht, ob von euch den irgendjemand gesehen hat. Ja, ja klar. Nein. Ja. Teresa, was machst du heute überhaupt hier? Tja, das ist eine gute Frage.
Ich halte das Programm kurz, in dem ich einfach viel Nein sagen kann. Ja, aber mit André kann ich darüber sprechen. den fand ich im Kino tatsächlich ganz gut, also sogar ziemlich gut, der hat mir viel Spaß gemacht, auch wenn der es mit der Logik natürlich nicht so genau nimmt und auch so diese Auflösung am Ende so.
Kann man drüber diskutieren, muss ich aber schon gestehen als ich den jetzt nochmal zu Hause gesehen habe, habe ich den aber schon mal einen halben Stern abgewertet, weil das ist so ein Film, bei welchem Film hattest du es vorhin gesagt bei Companion, genau, dass der auch im Rewatch-Problem muss funktionieren, hier lässt das für mich schon ganz schön nach, wenn man die Auflösung kennt und dann auch wieder, und dann natürlich auch genauer hinguckt, was im Vorfeld passiert und zu der Auflösung hinleitet, wenn du die Auflösung aber schon kennst, das ist nicht mehr so ganz... Ja, verstehe ich.
Das habe ich bei dem aber gedacht, ich habe den nur einmal im Kino gesehen, ich dachte mir aber gleich, dass der nicht rewatchtauglich ist. Muss ich auch nicht. Also ich fand den solide, der hat Spaß gemacht, alles bis zur Auflösung, alles nach der Auflösung ist katastrophal, finde ich. Das ganze Ende ist fürchterlich, weil er dann quasi seine Bodenhaftung verliert, weil ich finde gut, dass der eigentlich bis dahin recht bodenständig immer geblieben ist, nach der Auflösung des FNU Abstrus, deswegen aber der hat Spaß gemacht, einmal, aber ich muss den auch nicht nochmal sehen, ehrlich gesagt, ne.
In der Saturday Night Fright haben wir uns Fright Night angeguckt und wir sind ja transparent und sind ja ehrlich hier untereinander und natürlich auch zu den Leuten. Das muss ich sagen, ist glaube ich in der Summe, war es meine least favorite Saturday Night Fright, weil man da gemerkt hat, dass der Film nicht so gut funktioniert für so ein Publikum, die den noch nie gesehen haben zu der 22 Uhr.
Ich glaube, es war sogar die Saturday Night Felt, die noch später angefangen hat als die anderen, glaube ich, wenn ich mich nicht irre. War das nicht die Augusta Samstag? Das war jetzt, genau, das ist die hier. Genau, da war ja auch wenig los, ja. Und das war die am wenigsten besuchteste Saturday Night Felt, aber es war auch für mich die, die sich am längsten gezogen hat und wo irgendwie ich das Gefühl hatte, der Film ist zwar gut, aber der passt irgendwie doch gerade nicht gut in die Gesamtsituation rein.
Aber crazy, ich hatte das ganz anders wahrgenommen. Weil ich hatte da das Gefühl, dass die Leute richtig Spaß hatten. sowohl im Film als auch bei dem Podcast. Und ich glaube, da ist ansonsten jetzt nur die Toxic Avenger-Geschichte rangekommen. Also ich hatte da wirklich das Gefühl, dass das richtig gut ankam für die Leute, die halt da waren, was halt nicht viele waren.
Aber die, die da waren, hatte ich das Gefühl, die hatten eine gute Zeit. Wenn jetzt jemand eine fürchterliche Zeit gehabt hat, könnt ihr uns das gerne nochmal wissen lassen. Aber ich glaube, ich hatte das Gefühl, da ging ganz gut was. Und ich würde tatsächlich sagen, es ist meine zweitliebste Settel in Night Fright gewesen.
Okay, krass. Nee, also dieses Werk ist, glaube ich, wirklich meine... Da können wir ja am Ende nochmal drüber reden. Aber das war bei mir echt so ganz weit unten. Ähm... Aber ja, im Prinzip hast du recht, die, die da waren, hatten trotzdem ihren Spaß. So war es auch gar nicht gemeint. Aber vielleicht ist es auch mein persönlicher Eindruck, dass ich an dem Tag, vielleicht war es auch die Veranstaltung, wo ich am müdesten war und nicht mehr so die Energie hatte, den Film noch zu gucken und so weiter und so fort.
Aber ja, es war zumindest die, bei der wirklich am wenigsten Leute da waren. Da haben wir doch nicht daraus gelernt, dass wir mehr auf, wenn wir so Veranstaltungen machen, ein bisschen mehr auf Daten und Urlaube, Ferien und sonstige Sachen achten müssen. Aber das nehmen wir zumindest jetzt für die Zukunft mit.
Also wie gesagt, man muss das nicht zwischen Karfreitag und Ostersonntag machen. Das stimmt. Das ist vielleicht auch... Hamburg hat auch sehr viele zugezogene Leute, die dann nicht da sind. Drücken wir es mal so aus. Gehen wir in den Mai, würde ich sagen. Und beginnen wieder mit einer Enttäuschung. André, Death of a Unicorn.
Selbst Jenna Ortega-Fans wie wir sagen da passé. Nee, passé ist das falsche Wort. Wir passen. Wir sagen da, was Theresa zu jedem Kino-Start des Jahres sagt. nein. Ich hab den auch nicht gesehen übrigens. Ja, gut so, gut so. Nichts verpasst. Nee, da hatte ich ein bisschen Bock drauf. War aber schon vorsichtig irgendwie, weil ich irgendwie schon den Vibe hatte vom Trailer, dass es irgendwie vielleicht zu drüber sein könnte oder so. Und nee, letztendlich war der Film einfach vor allem langweilig.
Ortega und Rudd, ich hatte bei beiden das Gefühl, die hatten auf den Film auch keinen Bock. Die hatten irgendwie gar keine Spielfreude. Ortega darf auch eh nix machen, außer irgendwie auf irgendwelchen alten Papyrusrollen zu recherchieren. und Rudd spielt halt wieder so einen typischen ... Ant-Man ohne Anzug, so ein Dulli halt, der versucht, sich durchzuwurschteln.
Der war einfach gar nichts. Der war weder smart, noch wirklich funny, noch hart. Der war einfach nur seltsam und unüberlegt. Sehr unüberlegt. Der hat mich sehr an Cocaine Bear erinnert. Das ist eine Prämisse, die auf dem Papier irgendwie super witzig klingt und im Film lachst du nicht ein einziges Mal, weil irgendwie alles so ins Leere geht, die Tonalität völlig unrund ist, da sind plötzlich ernste Szenen, ernste Themen drin, dann soll wieder irgendwas witzig sein, dann denkt der Film sich so, oh nee, hier machen wir jetzt mal nicht so viel Gewalt und dann zwei Minuten später, ach doch, jetzt spießen wir doch mal wieder Leute auf, so.
Das war alles vom Konzept, von der Umsetzung her komplett unrund. Ja, genau, genau das auf dem Papier, so cool, wird ein guter Film, aber in der Ausführung katastrophal. Ich hatte mich da auch richtig drauf gefreut eigentlich, ich hab auch, glaub ich, im letzten. Jahresrückblick beziehungsweise Vorschau, habe ich auch, glaube ich, gesagt, dass das ein Film ist, auf den ich mich sehr freue.
Aber als ich dann schon gehört habe, dass den eigentlich niemand gut findet und der hier, glaube ich, auch nur gefühlt eine Woche im Kino lief, dachte ich dann auch so, ach nee, dann besser nicht. Dann hast du dir bestimmt, Therese, auch nicht Screamboat angeguckt, oder? Ganz richtig. Mir liegt was an meiner Freizeit.
André, ich fand Screamboat, also der ist ja jetzt nochmal für die Leute zur Aufklärung. Wir haben ja nun, es gibt ja diesen ganzen, ich vergesse immer wieder das, jetzt nicht mehr, es ist Public Domain, das ist genau das Richtige, von so diversen Marken oder Märchen und so weiter, die halt vorher irgendwie mal in Obhut von irgendwelchen Companies wie Disney und so weiter waren und damit können jetzt Leute veranstalten, was sie wollen.
So das eine ist der für Horrorfans erste prominente Beispiel, war ja damals Night of the Living Dead, dass da irgendwann der Public Domain wurde und theoretisch jeder diesen Film veröffentlichen kann, der will und vorzeigen kann, der will und hochladen kann, der will und so weiter und dann kam jetzt irgendwann, durch was kam das nochmal? Durch Winnie-Pooh, kam das auf.
Das haben wir jetzt angefangen. Vor allem eben mit Disney oder generell mit einfach Kinderfilmen assoziiert, jetzt irgendwie als Billig-Horrorfilme von Billigfirmen rausgebracht werden. Sei das, was hatten wir jetzt, Winnie-Pooh. Wir hatten diesen Never-Peter-Pan-Dings. Wir hatten mit Steamboat-Willi sogar mehrere Filme.
Mousetrap, Screamboat und noch irgendein Mausfilm. Bambi kam, reden wir später noch mal drüber. Popeye. Winnie-Pooh 2. Ich glaube, es gibt drei Popeye-Filme inzwischen. Genau, Popeye, Slasher, Revenge, whatever, was da alles gibt. Also darauf muss man sich einstellen, dass es in den nächsten Jahren auch noch für mehr kommt. Muss jetzt aber, André, eingestehen, dass Screamboat jetzt nicht so katastrophal war, wie ich dachte.
Also schlecht, aber nicht katastrophal. Genau, es ist halt wieder so ein Ding. Es ist auch nicht so bad, it's good, aber es ist so bad, it's funny. Also der ist schlecht, der ist blöd, aber vor allem die Kills waren ganz cool. Der, wie heißt er nochmal, der Art-Darsteller, David Howard Thornton, der Art The Clown spielt, in einen Terrifier-Film spielt halt die Maus und legt da eben genau so eine Spielfreude rein, so mit seinen ganzen Grimassen und so, die er macht.
Man sieht's da nicht so sehr, weil das Maus-Kostüm auch selber sehr trashig ist, das sieht schon aus wie aus der Mülltonne gefischt. Aber wirklich. Aber was der Film halt so geil gemacht hat, war dieses, die wussten auch da wieder, dass sie halt Schwachsinn drehen. Deswegen gab's auch so viele Continuity-Fehler, zum Beispiel, die Maus ist in fast jeder Szene anders groß.
Mal ist die halt groß wie eine echte Maus, dann ist sie mal wieder so halb groß wie so ein Hobbit. Es variiert halt ständig. Mal kann sie irgendwie einen Feuerwehrschlauch hochheben. Ich hab bis zum Ende nicht rausgefunden, ob das eine Kraft, also eine Fähigkeit ist. Nein, das ist einfach Laziness. Das wird ja im Film auch gar nicht erwähnt.
Das ist einfach, die haben es einfach gemacht, weil sie wussten, dass sie da Quatsch drehen. Und deswegen fand ich das halt sehr, sehr funny so. Und der Film hat eine der lustigsten Penisszenen seit Beyond Re-Animator. Also von daher für die Kills kann man den mal machen, aber man muss halt schon auch erwarten, dass das kein guter Film ist, natürlich.
Ich glaube auch diese Größenunterschiede, die wirklich, wirklich witzig sind, sind auch so zustande gekommen, weil ja. Die Maus, also David Howard Thornton, im Kostüm ja per Greenscreen in die meisten Szenen eingefügt wurde. Und ich glaube, die haben sich beim Dreh der tatsächlichen Szenen, also ohne Maus sozusagen, nicht die Gedanken gemacht, wie groß die Maus am Ende sein muss und wie groß die Gegenstände und sowas alles im Verhältnis sein müssen.
Das haben sie erst im Nachhinein festgestellt. Das meine ich, am Ende war es mir aber auch egal, weil der Film ist Wumpe. Es ist eine Qualität geworden im Film. Letztendlich, eine ungewollte irgendwie. Aber den kann man schon mal gucken. Der ist ein bisschen zu lang, finde ich, aber der hat echt ein paar witzige Todessequenzen.
Also, das kann man schon mal machen. Ich fand jetzt von diesen ganzen Filmen war das der, der irgendwie noch am erträglichsten ist von den ganzen Filmen dieser Machart. Von daher passt das. Theresa, ich glaube, ich liege richtig mit der Annahme, dass du dir Final Destination Bloodlines angesehen hast. Ja, den hab ich sogar zweimal gesehen.
Ah ja, da wird das Geld reininvestiert. Ja, nee, weil den fand ich richtig cool. Der hat mir richtig, richtig viel Spaß gemacht. Ich finde, es ist der beste Final Destination Teil meiner Meinung nach. Ich finde den auch besser als den ersten, weil wir hier echt sympathische Leute haben, was ja sowas ist, was in den 2000ern oft ein bisschen flöten gegangen ist, dass das eine Qualität von einem Film sein kann, dass die Leute tatsächlich nett zueinander sind.
Und deswegen hat mir der, habe ich das Gefühl, noch mal besser gefallen als die anderen. Und das ist jetzt nicht der beste Film aller Zeiten, aber er hält irgendwie das, was man sich wünscht, also komplett übertriebene alberne Kills, ja, man sieht, dass das CGI ist, aber juckt auch nicht, hab ich so das Gefühl, also mich juckt es zumindest nicht und der macht einfach Spaß und ich würde den jederzeit nochmal schauen, ich würde den, würde nochmal, 13 Euro im Kino ausgeben, um den zu sehen, einfach weil es Spaß ist.
Ich musste schon ein bisschen, ich hab den ja nicht im Kino geguckt, sondern erst ein bisschen später im Heimkino dann fand den auch in Ordnung jetzt nicht so gut wie du und ich glaube auch nicht so gut wie André, wenn ich mich nicht irre, mich haben ein paar Sachen so gestört also ich fand, wenn man mal genau hinguckt, also falls ihr den Film auch nochmal rewatcht, Therese, also falls du noch zur Wiederaufführung in ein paar Jahren nochmal ins Kino gehst, aus meiner Sicht haben sie einfach das Drehbuch von Halloween 2018 recycelt Und wenn man das weiß und im Film noch mal guckt, dann fällt das richtig krass auf.
Vor allem mit der, jetzt helfen wir mal ganz kurz, ich hab den Film schon wieder vergessen. Wer war noch mal die Frau am Ende, die sich da eingeschanzt hat in ihrer Behausung mit den ganzen Sicherheitsverkehrungen? Die Oma, genau. Die 1 zu 1, die Rolle von Jamie Lee Kurt, also von Laurie. Aber Halloween 2018 war doch gut.
Also ich mochte den auch gerne und ich dachte mir auch so, ich hab das Gefühl, ich hab das schon mal irgendwo gesehen und es gibt viele Parallelen. Aber gleichzeitig ist es halt auch irgendwie Final Destination 6. Da erwarte ich jetzt auch nicht, dass die mit der frischesten Idee aller Zeiten um die Ecke kommen. Also es war tatsächlich ...
Das hätte mich, glaub ich, bei einem anderen Film gestört. Aber irgendwie hat's mich bei dem gar nicht gestört. Ich fand auf jeden Fall, die Todessequenzen waren mit die besten in der ganzen Reihe. Da sind wir uns, glaub ich, einig. Da sind echt ein paar absolute Kracher bei. Was am Ende bei mir dafür gesorgt hat, dass ich dem nicht mehr als drei Sterne geben konnte, war einfach die Tatsache, dass der Film hässlich wie die Nacht ist, also von den Effekten her teilweise, aber auch alles, was drumherum passiert, das ist so eine Digitalmatsche, die da teilweise zu sehen ist, gerade in der in dieser Eröffnungssequenz mit dem Diner, was oben in diesem.
Hochhaus da drin ist und so weiter, das ist so unsagbar hässlich, dass ich da dem Film echt gewaltig viel abziehen musste, aber vom Spaßfaktor gebe ich dir auf jeden Fall recht, der macht schon echt Bock, muss man sagen, André, das war, ist glaube ich aber einer deiner Lieblinge dieses Jahr, ne? Auch auf jeden Fall, ja, ich mochte den sehr gerne, ist in meiner Top Ten auch des Jahres gesetzt.
Ich fand den sehr, sehr spaßig, hat wieder genau die Formel bedient, die ich bei Fertil Destination so mag, hatte wieder kreative Kills, ist teils wirklich schon sehr übertrieben, aber immer noch einfach sehr, sehr funny. Ich fand halt auch mal, dass es um quasi eine Familie ging. Hat ihm ganz nachher nochmal so eine andere Dramaturgie gegeben, weil bisher waren es in allen Teilen immer halt eher so Freundesgruppen.
Dass du jemand in der Familie hattest, fand ich, hat ihm ganz nachher eine andere Schwere gegeben. Und ja, wie gesagt, die Story hat da sicher eine Blaupause, hat aber funktioniert. Plus natürlich der Tony-Todd-Moment war natürlich auch Kloß im Hals mäßig. Seine letzten Worte quasi. Das war auch noch mal sehr, sehr, sehr krass. Also deswegen, ja, ich fand den echt gut.
Ja, das ist ja selten ein Fall, wo wirklich das reale Leben verschmilzt mit der Rolle, ne? Oder, ja, das war schon ein sehr bewegender Moment. Habt ihr Clown in a Cornfield gesehen? Der lief ja auf den Fantasy Filmfest Nights und ist dann im Mai auch regulär im Kino gestartet. Nein, aber ich habe das Buch gelesen und das könnt ihr, wenn ihr Steady abonniert, bei Books of Blood nachhören, was ich davon halte. Hast du denn schon die Sequels gelesen mittlerweile? Nein. Oder wirst du es?
Ich glaub nicht. Aber wirst du den Film noch gucken irgendwann? Ich glaub nicht, tatsächlich. Vielleicht, wenn er irgendwo im Stream ist und mir über den Weg läuft und es zufällig ein Streamingdienst ist, den ich in meiner Sparfuchsigkeit auch trotzdem abonniert habe. Ich mochte den als einer von wenigen Leuten, glaube ich, der kam mir nicht so gut an, aber ich mochte das tatsächlich, was der macht und was der auch hier als satirischen Kommentar hinterlassen wollte.
Das hat für mich irgendwie funktioniert, gerade wenn man sich eben die gesellschaftlichen Situationen anguckt, ob in Amerika oder bei uns, gerade auch dieser Generationskonflikt zwischen den älteren Leuten und den jüngeren Generationen, das macht der Film schon ziemlich cool irgendwie. Gebe aber den Leuten recht, die sagen, als Horrorfilm ist der eher so Semi, also als Slasher, weil am Ende gar kein Slasher sein will, sondern doch ein bisschen mehr.
Und wenn die Leute darauf nicht vorbereitet sind, kann ich schon verstehen, wenn da ein paar enttäuscht sind, aber ich mochte den tatsächlich. André, hast du den? Ich fand ihn solide. Ich verstehe schon, was er machen will. Ich finde, es ist nicht komplett gelungen, diese Gesellschaftskritik und Satire da reinzubauen.
Das hat für mich nicht so gut funktioniert, tatsächlich, wie er wollte. Die Kills waren mir teils zu harmlos. Ich hatte jetzt nicht Terrifier erwartet, aber ich fand's teils ein bisschen zu harmlos insgesamt. Der Twist und die Idee dahinter fand ich dann schon wieder besser. Aber er hat bei mir nie geschafft, mich so richtig mitzunehmen, zu hypen. Ich war immer so, ja, ist nett, ist nett, ist nett.
Das ist auch ein Film für mich, der bei mir nicht auf der Re-Watch-Liste aufsteht. Von daher kann man einmal gucken, ist aber jetzt auch kein Highlight für mich gewesen. Mein Highlight noch abschließend, ich beantrage 30 extra Sekunden. Okay, genehmigt. Ist auch für die Saturday Night Fright, weil das war tatsächlich eine meiner Liebsten. Ich glaube, eine meiner Top 4 zumindest, Saturday Night Frights.
Und zwar war das Battle Royale, weil auch da so eher eigennützig, weil ich richtig Bock hatte, den Film mal im Kino zu sehen, weil es ja einer meiner Lieblingsfilme ist. Und den fand ich wirklich nochmal, das war richtig toll, den auf der Leinwand zu sehen und auch da die Publikumsreaktion, weil das war, glaube ich, der Film, Theresa, der am wenigsten schon mal gesehen wurde, vorher von den Leuten, glaube ich, und das war schon cool, so den zu sehen, den fanden auch alle stark irgendwie, die dann danach rauskamen und den noch nie gesehen haben.
Hatten wir ja mit Daniel von Kino Plus haben wir das ja da gemacht zusammen, und das war auch ein sehr schöner Abend, das wollte ich an der Stelle nur nochmal. Das war die einzige SNF, die ich ja verpasst habe. Da hat Daniel für mich ja eingesprungen, genau, weil ich nicht da war. Aber kann ich mir vorstellen. Ja, ist ja auch ein geiler Film.
Gehen wir in den Juni. Mal gucken, ob wir den jetzt, nee, da brauchen wir auch extra Zeit. Wir versuchen es mal. Kinostart von einem Film, den ich leider bisher immer noch nicht gesehen habe. Deswegen überlasse ich euch da das Wort. Beziehungsweise ich weiß nicht, ob Theresa den Film, ob sie sich erbarmt hat, den Film zu gucken.
Die Ugly Stepsister war ja einer der Überraschungshitz des Jahres. Genau, habe ich auch wieder vier Sterne gegeben. Und würde ich sagen, da hat sich das Geld gelohnt. Das war sehr cool. Ähm, jetzt bin ich ja gar nicht drauf vorbereitet, ich hätte lieber André reden lassen sollen. Okay, dann denk kurz nach, ich überlege gerade, André, der lief auch auf den Knights vorher, ne? Ja.
Genau, und es ist ja quasi, ähm, ja, eine Cinderella-Verfilmung, aber im Grunde genommen ist Cinderella da gar nicht unbedingt die Gute, mit der man Mitleid hat, sondern, also man hat irgendwie Mitleid mit ihr und gleichzeitig ist sie eine krasse Kackpratze. Ähm, wirklich super unsympathisch und gleichzeitig auch irgendwie echt arm dran, also Also ja, der hat nicht viele Gewaltszenen, aber die, die der hat, die gehen wirklich echt ordentlich unter die Haut und ist einfach mal ein erfrischender Take auf diese ganze Märchengeschichte, weil es irgendwie nochmal so neue Perspektiven mit reinbringt und halt aber auch gewisse Ambivalenzen, vor allem was jetzt so die Hauptfigur angeht.
Und deswegen kann ich den auf jeden Fall jeder Person sehr empfehlen. Gehst du da mit, André? Geh ich komplett mit. Ist auch meiner Top Ten des Jahres. Fand ich sehr, sehr gut. Es hat diese Aschenputtel-Story genau mal umgedreht. Geht ums Thema, ja, Schönheitswahn verarbeitet. Natürlich auf eine absolut extreme Art und Weise. Teils sehr eklig.
Teils sehr hart, aber eben auch natürlich vor allem skurril, schrill und, ja, geht auch in die Magengrube mit vielen Sequenzen. Also die fand ich echt gut gespielt. Ausgestattet. Sehr, sehr schöne Überraschung, ja. Gut, das können wir perfekt kombinieren miteinander. Da sparen wir ein bisschen Zeit, weil die Saturday Night Fight diesmal auf einen Kinostart gefallen ist.
Auch ein Experiment, das wir, glaube ich, in dieser Form ... Ja, doch, wir würden es, glaube ich, noch mal wiederholen, aber vielleicht einfach ein bisschen anders. 28 Years Later ... André, oder Theresa, du hast schon gemacht. Das war das einzige, bisher einzige Mal, dass wir einen aktuellen Kinostart dort gezeigt haben.
Ich glaube, das war so, da hat man dann doch gemerkt, dass doch erstaunlich viele Leute zu dem Zeitpunkt schon nur theoretisch für die Saturday Night Fright gekommen sind. Hier aber dann sehr viele Leute auch noch zusätzlich für den Kinostart von 28 Years gekommen sind. Und diese Mischung, ich will jetzt nicht sagen, hat sich nicht vertragen, aber es war ein bisschen ungewohnt, sag ich mal.
Ja, also zum einen waren sehr viele Leute da, was halt sehr cool war, aber man hat halt auch bemerkt, viele Leute haben halt auch einfach die Beschreibung nicht richtig gelesen und wussten halt eben nicht, was da vor sich geht und entsprechend war es etwas unruhig und ja, das hat es, glaube ich, einfach ein bisschen schwierig gemacht und gleichzeitig war es aber irgendwie auch mal ganz cool, da auch einen Film zu schauen, den man selber noch gar nicht kennt, um sich halt auch danach mit den Leuten noch auszutauschen.
Obwohl ich auch sagen muss, ich hatte danach irgendwie noch gar keine Meinung dazu. Ich habe den dann tatsächlich auch noch mal im Kino gesehen und hatte danach mehr Meinung dazu und bin dann doch zu dem Schluss gekommen, dass er mir ziemlich gut gefallen hat. Das Gute ist, André, dadurch, dass das Embargo zwar morgen fällt, wir aber erst Freitag rauskommen, können wir kurz schon das in Einklang nehmen mit The Bone Temple, den wir am Freitag zusammen gesehen haben in der Pressevorführung.
Hat das den Film, den ersten Teil für dich, ein bisschen in irgendeine Richtung noch mal verrückt? Und wie fandst du den generell, den ersten? Den ersten, also der Neue hat den anderen nicht irgendwo hingerückt, der bleibt für mich glaube ich gleich. Ich kann nur schon mal sagen, dass Bown Temple mir ein Stück besser gefallen hat, weil ich fand halt, der erste 28 Years war für mich so zerklüftet auch.
Der hat mir zu viele kleine Türen aufgestoßen in seiner Laufzeit, aber sich irgendwie sehr unfokussiert angefühlt. Und war für mich in manchen Sequenzen auch entweder zu überdramatisiert, aber auch teilweise so unfreiwillig lächerlich, komisch, lustig wiederum. Also er hat für mich so ganz viele verschiedene Töne angeschlagen, die in sich nicht für mich zusammengegriffen haben. Und deswegen, es war für mich echt so ein solides Ding irgendwie.
Ich fand hier bei unserer SNF dann auch irgendwie, war ja auch für uns das erste Mal. Ja, man wusste nicht so richtig, was man sich einlassen soll während dem Film die ganze Zeit. Und ja, ich fand Bone Temple auf jeden Fall ein Tick besser, kann ich schon mal sagen, ohne was zu verraten. Und hat aber für mich auch den ersten jetzt nicht irgendwie verbessert, verschlechtert oder so.
Ja, für mich hat er ein bisschen verschlechtert. Genau aus dem Grund, den du genannt hast. Er hat die Schwächen. Der zweite hat für mich die Schwächen vom ersten noch mal ein bisschen mehr offenbart. Genau wie du es eben gesagt hast, diese Unfokussiertheit, die der zweite Teil nicht mehr hat, der sich eben da wirklich auf zwei eindeutige Handlungsstränge verlässt und das dann irgendwie ein bisschen runder im Gesamten macht irgendwie.
Aber ich glaube auch, so viel sei schon mal, na gut, wenn ihr das jetzt hört hier am Freitag, dann läuft er ja eh schon, aber ich glaube, der wird trotzdem, der zweite Teil wird noch mehr Leute verprellen, als es der erste Teil gemacht hat, glaube ich. Da bin ich mir ziemlich sicher, weil es einfach kein Horrorfilm ist.
Das glaube ich auch, ja. Da bin ich super gespannt drauf, weil ich habe den ja noch nicht gesehen. Also wie gesagt, es ist letztendlich, wenn du die letzten zwei Minuten mochtest vom ersten Teil, wirst du, glaube ich, eine gute Zeit haben. Wenn du die nicht mochtest, dann wirst du sagen, nee, jetzt, also für den dritten gebe ich auf keinen Fall noch Geld aus, so.
Tja, das erfahren wir dann im Jahresrückblick 2027, wofür ich Geld ausgegeben habe und wofür nicht. Genau, dann diesmal. Theresa, wir beide sind ja die Dinosaurier-ExpertInnen hier in diesem Podcast-Format und haben natürlich schon ausführlich über Rebirth gesprochen. Ich habe den jetzt auch noch mittlerweile, nee, ich habe den zweimal im Kino gesehen, stimmt. Ich habe den noch zu Hause noch gar nicht gesehen.
Wir waren, glaube ich, beide jetzt im Nachhinein ein bisschen überrascht, wie schlecht er da doch wieder wegkam bei den Leuten. Ach so, André mochte den auch, sehe ich gerade. Siehst du, dann holen wir André vielleicht doch mit ins Boot. Ich dachte, der geht jetzt in die Lästerrunde über, wenn ich ihn anspreche.
Aber er fand ihn auch gut. Dann fragen wir erst mal André. André, kannst du dir vorstellen, warum wir drei den Film gut fanden, aber die breite Masse ziemlich enttäuscht war? Nicht so richtig. Ich glaube, es sind Erwartungshaltungen. Ich glaube, dass schon auch den Leuten irgendwie so Bezugsfiguren gefehlt dann wieder haben, so wie aus den älteren Filmen.
Ich glaube, es war eine Mischung aus dem neuen Cast, dann aber auch so dieses, sehr Monster-eske, vielleicht war es die Leute nicht klassisch genug, kann ich mir vorstellen, habe ich jetzt viel gehört und gelesen über die Zeit. Ich glaube, da kamen so einige Dinge zusammen, weil irgendwie die Leute doch wieder eher back to the roots, habe ich das Gefühl, wollen und das war schon wieder zu zu, ja, weiß ich nicht, zu sehr Kaiju und zu wenig, echtes Zurückbesinnung. Das ist so mein Gefühl.
Ja, ich glaube, es ist Theresa einfach dieses Ding, und da waren wir uns ja auch einig, man könnte auch einfach auf diese ganze Klon-Extra-Dinosaurier-Digab-Thematik irgendwann mal verzichten, glaube ich. Ich glaube, das ist das, was viele Leute so ein bisschen abschreckt, ne? Ja, und das kann ich auch verstehen. Und gleichzeitig habe ich auch so ein bisschen das Gefühl, dass viele Leute so eine nostalgische Verklärtheit zu Jurassic Park haben, dass man auch gar keinen, also, der beste Film, den man drehen könnte, würde die Leute, glaube ich, trotzdem nicht zufriedenstellen.
Das ist schon auch ein Gefühl, was ich irgendwie habe, weil. Klar, wir haben ja lang und breit über die Sachen gesprochen, die man sich vielleicht irgendwie wünscht, die die irgendwie trotzdem nie geschissen in die Filme rein, also nie geschissen kriegen, das irgendwie einzubauen. Und gleichzeitig war das jetzt, finde ich, keine Vollkatastrophe.
Für mich hat es das erfüllt, was ich wollte. Ich wollte wieder einen Abenteuerfilm haben. Einfach Leute in irgendeiner random Konstellation müssen auf irgendeinen Ort, auf eine Insel halt und erleben dort Dinosaurier-Abenteuer. Genau das hat er geliefert. Und ich fand gerade, André, deswegen da ein kleiner Widerspruch von mir, ich weiß nicht, war nicht deine Meinung, sondern die Einschätzung von dir, was das Publikum angeht.
Ich meine, du hast Hörsteller Ali gehabt, du hast Scarlett Johansson gehabt, du hast Jonathan Bailey gehabt, also viel sympathischer geht eigentlich so ein Cast gar nicht. Und ich fand auch die Figuren okay, auch wenn die immer noch sehr dieses Söldnerhafte hatten, was, glaube ich, auch immer nicht so gut ankommt. Bei mir normalerweise auch nicht.
Aber ich weiß nicht. Also ich glaube, da bin ich tatsächlich bei dir, Theresa. Ich glaube, einfach die Leute kriegst du mit diesem... Das ist das Absurde. Du kriegst sie oder zumindest die Kritiker nicht mehr abgeholt, glaube ich, mit Jurassic Park World. In welcher Form auch immer. Wie du schon sagst, du könntest den besten Dinosaurierfilm der Welt drehen.
Er würde einfach nicht mehr gut ankommen, weil die Einsperrgebnisse sprechen ja für die Reihe. Die sind ja nie eingebrochen. Also die sind ja eher höher immer noch gegangen. Und deswegen, ja. Aber wir haben genug drüber geredet. André, eine Enttäuschung. für dich, für mich mittelmäßig, Megan 2.0. Das war nix, muss ich echt sagen. Also ich fand den ersten gar nicht so schlecht.
Und was sie im zweiten gemacht haben, ich verstehe es irgendwie, aber es war für mich die falsche Richtung. Es ist halt auch hier gar kein Horrorfilm mehr, sondern es ist halt ein Sci-Fi-Action-Thriller irgendwie. Und er hatte kleine Momente, aber im Kino war er ja auch in seiner, in Anführungszeichen, gekürzten Form.
Es gab ja spät eine Unrated-Fassung, wobei die auch nicht viel mehr macht. So ein bisschen digitale Blutspritzer eingefügt, Bumpe, macht den Film auch nicht besser. Also von daher, das war echt eine Enttäuschung, muss ich sagen. Ich fand den okay, so vor allem mal gucken. Also der war jetzt, ich fand den ersten auch einen Ticken besser.
Hier haben mir auch so die Horror-Elemente gefehlt, wie du es eben schon gesagt hast. Das ist halt so ein, ich traue mich gar nicht, das zu sagen, wenn ich jetzt sage, so ein Terminator für Next Generation, weil er qualitativ natürlich komplett dem hinterherhinkt. Aber von der Art, was er sein will. Und der ist vielleicht auch fast ein bisschen zu lustig irgendwie, weil er sich überhaupt nicht ernst nimmt.
Aber ich fand den okay. Das war so kurzweilig, unterhaltsam, Nonsens. So kann man mal machen. aber mir auch nicht. Nee, ich wollte nichts sagen. Wolltest du sagen, du hast den nicht gesehen? Genau, das wollte ich sagen. Ich habe den nicht gesehen. Kommen wir zu, André, zwei Streaming-Filmen aus dem Animationsbereich, die aber so halbwegs hier reinpassen.
Also einer passt auf jeden Fall hinein. Predator, Killer of the Killer. Nee, nicht Killer of Killers von Dan Trachtenberg. Und der Streaming-Hit des Jahres, der lustigerweise, also nicht lustigerweise, der in der Award-Season ja auch sehr, gut bei wegkommt. K-Pop Demon Hunters. Klingt im ersten Moment natürlich wie ein Film, der hier so, Demon Hunters, das klingt wie ein Horrorfilm.
Ist es am Ende natürlich nicht gewesen, aber ich wollte ihn jetzt trotzdem mal hier irgendwie mit einbringen, allein weil ich ihn so gut fand. Wie hast du die beiden Animationsfilme wahrgenommen? Die ja beide sehr gut ankamen. Ja, Predator Killer of Killers fand ich gut. Hat mir echt Spaß gemacht. Ich fand diese ganze Reise durch die Zeitalter geil, weil genau das ist das, was ich bei Predator irgendwie sehen will, weil alle Storys zu Predator sagen ja immer, die sind schon seit Milliarden Jahren geführt auf der Erde.
Das heißt, du kannst ja alles machen. Und da haben sie eben mal genau das gemacht, so Kurzgeschichten in verschiedenen Zeitepochen, das fand ich richtig gut. Nicht alle gleich stark, aber jede von denen hatte coole Ideen und der ganze Animationsstil war der Hammer. Mein Highlight war, glaube ich, die in Japan, würde ich sagen.
Die war richtig geil. Aber auch die, die im Zweiten Weltkrieg, finde ich nice, wie sie mit dem Flugzeug kämpfen. Da waren schöne viele coole Ideen drin. Also kann ich mir auch vorstellen, noch mehr von zu sehen. Ich hoffe, die machen da noch mehr von. Da kann man sich schön austoben. Und ja, K-Pop Demon Hunters.
Ich bin jetzt nicht der größte Fan von dem Film. Ich verstehe aber den Hype. Und auf jeden Fall ein, zwei Songs darin sind schon krasse Banger. Keine Frage. Also Garth Golden natürlich hat jetzt auch bei den Globes bestes Song gewonnen. Zu Recht, absolut. Den Film an sich fand ich jetzt so solide. Die Story ist halt einmal eins. Aber es ist ja auch nun mal eigentlich eher fast sogar ein Kids-Film, wenn man es so nimmt.
Aber der ist schon ganz spaßig. Aber der Score ist natürlich schon cool, ja. Ja, also bei Predator gehe ich auf jeden Fall auch mit. Ich fand gerade so, ist auch wieder ein bisschen gewöhnungsbedürftig, weil er ja diese niedrigere Framerate hat, die ja auch manche nicht so mögen, was ich aber eigentlich ziemlich cool finde.
Weil es irgendwie auch was anderes ist. Und fand das auch nicht mit den Episoden. Und ich fand sie ein bisschen repetitiv, weil sie irgendwie so ... Also, ich drück's mal anders aus. Ich find's gut, so wie du's auch gesagt hast, dass der Film so in diese Epochen reingeht und so weiter. Ich sage, wenn du ... Das ist ein Fanservice-Film irgendwie.
Weil ich sag, frag 50 Predator-Fans, in welche drei Epochen sollen wir gehen? Und 40 von diesen Predator-Fans sagen dir genau diese drei. Zweiter Weltkrieg, irgendwas mit Samurais und Ninjas und Wikinger. Das ist hundertprozentig, wäre das gekommen. Und genau das macht der Film irgendwie. da fehlt mir noch so ein bisschen der Mut, noch was ganz krass anderes zu machen.
Aber ich fand den prinzipiell auch cool. Und der ist ja auch trotzdem knüppelhart irgendwie. Und es ist ja auch schön, dass der in diesen ... Einfach in dieses Universum auch gut eingebaut ist, weil wenn du siehst, wo das Finale von dem Film spielt und wenn du dann siehst, was da noch in Predator Badlands zum Beispiel zu sehen ist, das ergänzt sich schon alles ganz gut und das finde ich irgendwie ganz schön und da sind wir uns glaube ich einig, in den Trachtenbergs Händen ist das Franchise sehr gut aufgehoben.
Definitiv, also ich hatte den ja im Interview in Berlin, ich durfte mit ihm ja ein Interview führen, der hat halt einfach mega Bock, also der ist super Fan und der achtet auf die Lore und ja, auf jeden Fall. Also der hat Bock of Predator und der hat Bock, das zu erweitern ins Universum, ohne aber eben das Alte mit Füßen zu treten und deswegen bin ich richtig gespannt, was der noch mit dem Franchise macht, ja.
K-Pop Demon Hunters ist einer meiner Highlight-Filme jetzt gewesen. Ich hab den am Silvester, hab ich den abends geguckt und muss sagen, war total hin und weg. Ich hab mich erst dagegen so gesträubt, dachte so, ach, ist wieder so ein Hype und da hab ich keine Lust drauf, wenn alle Leute den schon so geil finden und so.
Und Animationsfilme sind ja eh eher nicht so meins. Aber ich muss sagen, auch hier auch wieder sehr ähnlich tatsächlich vom Stil so ein bisschen. Auch etwas niedrigere Framerates, ein bisschen wie bei Predator. Hat irgendwie super süße Charaktere, tolle Songs, gutes Tempo, guten Humor. Hat einfach mega Spaß gemacht für mich. Ich gehe ja auch mit, man hätte die natürlich den Film noch ein bisschen erwachsener machen können, indem man da ein bisschen mehr ja, ich weiß jetzt nicht, ob da ein bisschen mehr Dämonengeschnetzel-Richtiges hätte reingepasst. Ich weiß es nicht.
Muss man sehen, wie das dann ausgesehen hätte. Werden wir nicht sehen. Aber das ist auch so ein bisschen das, was mir noch minimal gefehlt hat. Aber ich muss sagen, ganz toller Film. Hat ja sogar auch gestern bei den Globes sogar nicht nur den besten Song, sondern auch den besten Animationsfilm bekommen.
Also ich glaube, das ist auch der Oscar-Contender Nummer eins, was die Sparte angeht. Therese, hast du irgendwas von den beiden gesehen oder können wir weitermachen? Nee, können wir weitermachen. Okay, dann gehen wir in den Juli, Theresa, und da haben wir die Neuauflage. Oder das, nee, ist ja keine Neuauflage. Das Sequel von Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast, gesehen.
Ich weiß nicht, ob wir das gesehen haben, weil ich hab's nicht gesehen. Hast du nicht mal eine Folge dabei? Achso, ich dachte dann, ah. Nee, ich hatte da ja, ich mag, es ist ja wirklich, ich hasse den ersten Teil. Ach, das war das, ja, ja, stimmt. Ich hatte einfach wirklich gar keinen Bock. Deswegen hab ich mich da rausgezogen. Weil ich wollte dann auch nicht unnötig haten, Und wenn ich vorher halt schon weiß, ich hab da überhaupt gar keinen Bock drauf.
Und der Film hatte halt auch im Grunde genommen keine Chance bei mir. Deswegen dachte ich mir, ich gucke ihn mir gar nicht erst an und hälte nicht unnötig rum. Ich habe den ja jetzt mittlerweile zum zweiten Mal geguckt, André. Und ich habe ihn minimal aufgewertet auf zweieinhalb Sterne. Der hat für mich jetzt im Heimkino etwas besser funktioniert, weil so, also die Sachen, die mich gestört haben, stören mich immer noch.
Aber es war in der Summe irgendwie ein bisschen runder. Vor allem, es gibt ja manchmal so Filme, wenn du einfach weißt, was auf dich zukommt, dann hast du schon so eine andere Akzeptanz, wenn du so einen Film guckst irgendwie. Und das ist bei mir hier so gewesen, dass ich von den Fehlern, die der Film gemacht hat, nicht mehr überrascht gewesen bin.
Und deshalb einfach sie mehr akzeptieren konnte. Aber in der Summe würde ich trotzdem sagen, war das trotzdem eine der Enttäuschungen des Jahres. Wobei, Enttäuschung trifft es eigentlich nicht so, weil ich auch nichts erwartet habe. Ist es eigentlich gar keine Enttäuschung am Ende? Nein, ich habe den in Düsseldorf im Kino geguckt.
Genau, wie abends. Und ja, ich war schon irgendwie gelangweilt. Also ich fand den schon nicht gut. Ja, aber warst du enttäuscht? Also warst du mehr erwartet? Enttäuscht nicht, weil genau, ich hatte keine großen Erwartungen, weil die Reihe jetzt allgemein natürlich jetzt auch kein Highlight ist so, sie ist ein bisschen kultig, aber jetzt auch qualitativ kein Highlight und der Neue, der war irgendwie, ja, es war irgendwie so, es war halt so, war aufgewärmt, weil es halt von der Struktur genau gleich war, sie haben dann nur eben so zahnradmäßig eben ein bisschen was an den Ereignissen gedreht und sonst war es ein sehr ähnlicher Film und das ist dann halt letztendlich eben natürlich doch zum Legacy Ding wurde, so ein bisschen.
Das wirkte so dahin gezwungen. Und ich mochte auch das ganze, den ganz letzten Drittel und das Finale und so, das mochte ich echt gar nicht, weil sich das irgendwie so gezwungen angefühlt hat. Das hat sich wirklich angefühlt wie, ach Scream hat das auch gemacht, wir müssen das jetzt auch machen. Und da waren nette Momente dabei, es gab ein, zwei okay, aber selbst bei den Kills, die waren alle super langsam und langweilig und zahm und nee, also den mochte ich schon echt nicht gerne, nee.
Hat jemand, war jemand von euch bei der Wiederaufführung vom Weißen Hai? Ja. Zum Jubiläum? Ja. Wie war da so ... Was war das, Theresa? Nö? Es war ein Nee, aber ich hab den tatsächlich auch ich glaub 2024 oder so. Der hier auf IMAX in Kassel, da hatte ich den im Kino gesehen. Genau. Wie war da so euer Eindruck?
Funktioniert der immer noch so gut wie früher? Und habt ihr irgendwie was aus dem Publikum mitbekommen? Ob da irgendwelche Leute den zum ersten Mal gesehen haben und irgendwie dann gesagt haben, oh, ist ja langweilig oder wow, ist ja mega. Kann ich nachvollziehen, dass alle den so geil finden. Also ich glaube, das war eine der lustigsten und fürchterlichsten Kinovorstellungen, die ich jemals war, weil das war bei diesem Kinofest.
Und der Saal war rappelvoll. Ein Mix aus Leuten wie ich, die sich wirklich sehr darauf gefreut haben, den hier auf IMAX präsentiert zu bekommen. Und dann ein Haufen 16-Jähriger, die sich wirklich gar nicht benehmen konnten. Und am Ende gab es fast eine Schlägerei zwischen dieser Teenie-Gruppe und so einem 50-jährigen Typen, weil der so wütend war.
Und ich habe die zwischenzeitlich auch angekackt. Und das war wirklich ein kompletter Fiebertraum. Einfach nur. Und danach habe ich mir gesporen, die wieder zum Kino festzugehen. Ich vermute, André, bei dir war es im Savoy ruhiger, ne? Ja, deutlich. Ne, im Savoy war super Stimmung, hatten alle Bock. Waren auch schon, glaube ich, ein paar da, die den noch nicht kannten.
Aber auch sehr viel, glaube ich, eher Fans und, ne, war super. Funktioniert ohne Probleme, tadellos. Immer absolut geiler Film. Und die ganze Stimmung danach auch waren alle, glaube ich, sehr begeistert. Wir haben bei der Saturday Night Freight Freitag der 13. gezeigt, perfekter Sommerfilm, hat finde ich auch sehr gut funktioniert, auch da sehr viele Leute, die den noch nie gesehen haben und da hat man schon, ich finde, das war die Vorstellung, wo man am meisten gemerkt hat, so wir als Horrorfans, mögen das ja irgendwie, so wie das so ist in dem Film, aber wenn da Leute, die den noch nie gesehen haben und den jetzt zum ersten Mal sehen, so feststellen, boah, die Charaktere, die sind schon alle sehr verschoben und was da so also
der hat sehr viel unfreiwillige Komik auch, also neben der freiwilligen Komik sehr viel unfreiwilliges und dass so Sachen, wo wir schon gar nicht mehr, für uns gar nicht mehr der Rede wert sind, hat im Publikum dann für total viele Reaktionen gesorgt, rücken wir es mal so aus und das fand ich tatsächlich interessant, weil wir gucken den als seriösen Horrorfilm, ich zumindest, aber das Publikum hat den eher schon als Parodie geguckt sozusagen, hatte ich das Gefühl.
Ja, Parodie, wer würdest du sagen Parodie? Also sie empfanden ihn zumindest lustiger, als er ist. Also hatte ich aber, ich war ja nicht da, aber ich hatte den auch in Kassel im Kino gesehen. Ich glaube auch im Juni oder so, also kurz vorher. Und da wurde super viel gelacht über alle möglichen Szenen.
Und mir ist das vorher auch nie so aufgefallen, wie lustig das eigentlich ist, wenn man in so einem Kinosaal sitzt und auf einmal lachen alle, wo man sich denkt, das stimmt schon, irgendwie absurd gibt schon auch, also kann man schon mal drüber lachen ja stimmt, wir haben ja auch auf extra Sachen hingewiesen mit dem Polizist, mit dem Motorrad und sowas ja das stimmt schon, ja das stimmt das ist schon, ein Film und es war vermutlich das, Highlight des Monats war Together, ich weiß nicht wer den von euch gesehen hat, Habe ich gesehen. Aber lassen wir Theresa kurz.
Wenn Theresa schon mal einen Film gesehen hat, warum ist sie überhaupt im Jahresrückblick dabei? Spotify, Kommentar. Ja, aber wie gesagt, bisher habe ich auch alle Filme, die gut waren, glaube ich, im Grunde genommen gesehen. Wie fandst du denn Together? Und da liegt es einfach nur daran, dass ich keine Netflix habe.
Mir hat der sehr, sehr gut gefallen. Da war, glaube ich, das einzige Problem, was ich mit dem hatte, Dass ich mir manchmal nicht sicher war, nimmt der sich jetzt ernst oder nicht. Also das war so die einzige Sache, wo ich manchmal dachte, boah, irgendwie kann ich den gerade von der Tonalität nicht so einschätzen.
Aber insgesamt fand ich, war das eine erstaunlich, ja, leichte, ich find schon auch fast eher Horror-Komödie tatsächlich, über halt ein Paar, was dann auf einmal sehr eng miteinander zusammengeschweißt ist, dann auch trotzdem wieder so ein bisschen Buddy-Horror-Elementen. Buddy oder Buddy? Buddy. Nicht Buddy. Nicht er, aber Buddy, bitte nicht.
Den möchte ich nicht im Horrorfilm haben, den Buddy. Wo ich das Gefühl hab, das ist auch grad irgendwie wieder hip so ein bisschen, überall so ein bisschen Buddy-Horror drin zu haben und kann den auf jeden Fall sehr empfehlen. Ist gar nicht so das Beziehungsdrama, was ich mir tatsächlich vorgestellt hab, sondern deutlich leichter, hab ich so das Gefühl.
Da war ich auch nicht vorbereitet. Ich dachte, der ist ja schon. Nee, Elevated ist das nicht, aber er hat halt auch schon natürlich wieder dieses Topic obendrauf. In dem Fall ist es ja eigentlich ein Beziehungsdrama, wie du schon gesagt hast, Theresa. Aber ich finde, er wirkt halt nicht so nach einem Elevated Horror.
Ich finde, er hat eine Leichtigkeit. Aber hier ist der, die Meta-Ebene ist so offensichtlich und wird dir so ins Gehirn reingeknattert, dass man das nicht übersehen kann und deswegen ist es am Ende wieder nicht mehr Elevated, weil da, es ist halt obvious alles und das fand ich ein bisschen schade tatsächlich.
Weil das halt so, alles, was so passiert im Gedanken der Figuren, wird bebildert. Immer. Du bekommst immer alles zu sehen. Und das fand ich ein bisschen absurd, aber dadurch irgendwie auch lustig. Und was mir gefallen hat an dem Film ist einfach, dass DeFranco und Alison Brie, die sind ja auch im Warnleben, miteinander verheiratet.
Und das merkt man tatsächlich, finde ich, bei der On-Chem-Chemistry zwischen den beiden, dass das wirklich sehr gut miteinander harmoniert. Und die dann vielleicht auch Szenen, die vielleicht zwischen fremden Leuten, auch bei Schauspielern unangenehmer sein könnten, unangenehmer sind, bei den beiden eben nicht das ist.
Und das fand ich irgendwie schön. Und der hat Spaß gemacht. Aber hat mich auch ein bisschen auf dem falschen Fuß erwischt, weil ich tatsächlich dachte, der ist ernsthafter, als er tatsächlich ist. Hat, wie gesagt, auch ein paar unsinnige Sachen so. Also auch Logikfehler, wenn die da unten in dieser Höhle sind und niemand sich hinterfragt, warum diese Höhle so weird aussieht, warum da alles so komisch ist in dieser Höhle.
Und einfach so, oh, ist normal, wir schlafen jetzt hier, wir legen uns hier hin in diese Wurzel, so, was soll schon passieren, so, diese Kirchenbänke, who cares, so, ne, das ist alles schon ein bisschen weird, ähm, ist auch irgendwie ein Film voller Red Flags, äh, die einfach konsequent ignoriert werden, aber der ist schon ganz nett, André, wie fandst du den?
Also ganz nett, also ganz gut, also mehr als nett. Ich fand den auch gut, ähm. Auch nicht komplett rund insgesamt, aber ich fand, die Effekte sind sehr gut. Die ganze, die Figuren funktionieren zusammen super, hast du schon gesagt gerade, merkst du, dass die echt auch ein Couple sind. Ich fand ihn teilweise zwischendurch, hat er ein bisschen auch so den Story-Progress ein bisschen runder sein können, er hat teilweise ein bisschen rummeandert zwischendurch.
Und ich fand halt dafür, dass er teilweise sehr düster sein wollte, hat er dann in manchen Sequenzen, auch in Horrorsequenzen, hat er dann so, trotzdem so One-Liner reingebracht. Das, finde ich, hat nicht so zum Film gepasst. Weil am Anfang irgendwie hat er irgendwie eins, zwei richtig krasse, auch krasse Scars. Zum Beispiel gibt's im Anfall diesen Scare im Bett, der war ja fast schon so Drew-On-Niveau, der Bettdecke und so.
Das waren echt krasse Dinger dabei. Und will dann auch irgendwie so ein ernstes Beziehungsdrama drin erzählen, aber dann gab's irgendwie dann immer wieder so One-Liner-Sachen so und so. Dann doch wie so kleine Comical-Relief-Momente, die, finde ich, nicht zum Rest gepasst haben. Aber ab davon fand ich ihn schon auch sehr gut, ja.
Gehen wir in den August. Und da gibt es meinen persönlichen Diskrepanzfilm des Jahres, wo sich meine Meinung so stark von der Masse differenziert wie bei keinem anderen Film in diesem Jahr. Und ich habe wirklich das Gefühl gehabt, dass ich zum Boomer in der Nation wurde, also gefühlt in meinem Kopf, zum Boomer in der Nation wurde, weil ich Weapons halt maximal durchschnittlich fand und völlig unter seinen Erwartungen zurückbleibend.
Und alle Leute so, nein, das ist der beste Horrorfilm des Jahres. Ist, wie kannst du nur Platz 1, jetzt schon und am Ende Platz 1, das und immer noch wieder, ah, das ist ein perfekter Film und ich so, haben wir dasselbe geguckt, so haben wir wirklich denselben Film geguckt, also ja, das war mein Ding, da bin ich so null mitgegangen mit dem Konsens, also so sehr wie bei keinem anderen Film in diesem Jahr, also es war für mich, also es war okay, aber das war für mich, also die Bögen, die der geschlagen hat, auch in seiner Erzählung und so weiter und so fort, das hat für mich gar nichts, also es hat auch nichts mit Horror am Ende zu tun für mich.
Auch ein Film, der sehr misleading war durch seinen Trailer vor allem. Aber ich lasse euch jetzt mal zu Wort kommen. Ihr fandet den, glaube ich, deutlich besser als ich. Ich glaube, ich mochte den gerade deswegen, weil er ganz anders aufgelöst wurde, als ich es erwartet habe. Also ich bin da wirklich gar nicht, hätte ich gedacht vom Trailer aus, dass das in diese Richtung irgendwie geht.
Und das hat mir gut gefallen, weil ich das Gefühl habe, es ist halt einfach gar nicht das passiert, was ich erwartet habe. Das ist mir auch recht schnell klar geworden dass das hier irgendwie gar nicht so in die Richtung geht, wie ich es gedacht habe und dieser Überraschungseffekt hat für mich einfach sehr gut funktioniert und ich freue mich ja dann doch auch einfach immer wenn man im Kino halt vor allem jetzt so im Horrorgenre nochmal überrascht wird und Dinge passieren mit denen man einfach irgendwie nicht gerechtet hat.
Ich fand halt gerade dieses Episodenhafte, was der Film macht, so aufgesetzt, weil das eigentlich nur dazu dient, uns Informationen vorzuenthalten. Und das finde ich immer ein bisschen dämlich, wenn nur deswegen das episodenhaft erzählt wird. Und irgendwie so, ja, also ich habe schon verstanden, was das soll.
Das sollte sich auch mehr mit den, also wir haben ja glaube ich, nee, wir haben noch nicht drüber geredet, über den Film, ne, Podcast? das? Nee. Der erzählt ja, im Grunde, setzt er sich ja mit den Geschehnissen, auch wenn es im Film nicht so gezeigt wird, aber es ist ja das auf der Metaebene mit den Geschehnissen nach einem Amoklauf auseinander und zeigt dann, wie die unterschiedlichsten Leute auf unterschiedlichste Art und Weise damit umgehen, seien es die Behörden, seien es die Lehrerin, seien es die Eltern, die Kinder selbst und so weiter und so fort.
Und es ist irgendwie schon ziemlich cool, aber irgendwie war das mir zu lustig. Also der Film war mir einfach zu humorvoll. Egal, also ich hab's irgendwann akzeptiert, nach 10 Minuten, nach 20 Minuten, dass es kein richtiger Horrorfilm wird, in dem es darum geht, irgendwie mysteriös und gruselig und atmosphärisch zu erklären, was mit den Kindern passiert ist, sondern dass es nur zweitrangig ist.
Aber auch für das, was er sein wollte, war er mir auch irgendwie zu fröhlich irgendwie. Und das hat für mich so gar nicht gepasst irgendwie, weil da nix Spannendes bei war, nix Gruseliges für mich, aber ist natürlich sehr subjektiv, der Gedanke. André, wie sieht's bei dir aus? Ich fand den schon, ich fand den insgesamt schon ziemlich stark.
Also, der, ich musste erstmal reinkommen, wie der die Story erzählt. Diese Episodenhafte, da hab ich nicht mit gerechnet insgesamt, aber fand das nachher im Nachhinein ziemlich smart. Ich brauchte das Mysterium, ich fand, der hatte einen tollen Cast, gut erzählt und ja, der hat einen immer weiter so da reingezogen und es war zwar nachher was anderes, als ich irgendwie gedacht habe und vielleicht auch nicht mein.
Ja, am Ende des Tages, was er dann war, nicht mein Wunsch-Subgenre, sag ich mal. Ich hab irgendwas anderes erwartet. Aber trotzdem fand ich ihn im Nachhinein so gut, dass ich ihm das schon nicht verziehen habe. Aber dass ich es dann mit klarkam. Und dass ich die Stärke, die Stärken des Films auf jeden Fall dem überwiegt haben.
Und es ist am Ende jetzt auch nicht, doch gar nicht so das Mega-Highlight des 50-Jahres geworden, wo ich dachte am Anfang erst. Aber auf jeden Fall steht der in meiner Top 15, ja. Ich finde das schade, weil handwerklich ist das, finde ich, ein Top-Film. Also wie gesagt, so inszenatorisch ist das super, alles, was da schauspielerisch passiert, ist das super, aber irgendwie genau das, wie du gesagt hast, bei mir dann halt, glaube ich, schwerwiegender als bei dir, gerade die Auflösung, das Ende, welches Genre der Film da am Ende aufmacht, da habe ich mich schon sehr an The Monkey und Longlegs erinnert, so, dass mir das so gar nicht passt, was da passiert, zumal ich auch die, nehmen wir es mal so, wie es ist, die ältere Dame mit ihren Hexenfähigkeiten.
Die hat mir gar nichts gegeben. Ich fand sie überhaupt nicht gruselig. Ich habe keine Bedrohung in der gesehen. Das war mir irgendwie am Ende fast schon zu banal alles, worauf der Film ihn ausfüllt. Aber Naruto-Fans kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten. Teresa, war das jetzt bei dir eines der Jahreshighlights?
Ich habe halt super viele Filme mit vier Sternen bewertet. Also es ist für mich auch echt schwer, da Highlights rauszuarbeiten. Von daher bewegt er sich in meinem privaten Mittelfeld, aber sehr hoch insgesamt. Hat mir gut gefallen. Sehr weit oben in den Hitlisten, André, spielt auch Bring Her Back mit der neue Film der Philippo Brüder.
Der kam bei dir wie an? Ist bei mir meine Top 2 des Jahres. Fand ich extrem gut, ja. Hat mich komplett erwischt. Nicht nur aufgrund der sehr, sehr krassen Gewaltszenen und Thematiken, sondern einfach insgesamt vom Schauspiel, vom Mysterium, vom Aufbau fand ich richtig stark. Haben sie mich erneut. Ich fand ihn noch besser als Talk to Me.
Haben mich da echt abgeholt, ja. Der hat eine Szene bei, Leute, die den Film gesehen haben, wissen welche. Bei der mir zum allerersten Mal in meinem Leben bei einem Film übel geworden ist. Das habe ich noch nie gehabt. Ich war so selbst von mir erschrocken und überrascht, dass das auf einmal, dass ich dieses Gefühl plötzlich im Magen hatte.
Aber das war eine Szene, da wurde mir plötzlich einfach durch die Vorstellungskraft. Mein Gehirn hat mir irgendwie suggeriert, du siehst gerade was richtig Schlimmes, aber ich lasse diesen, also als ob ich diesen Schmerz selbst gespürt hätte im Körper. Und dadurch wurde mir richtig übel auf einmal, was auf jeden Fall für die Klasse und Groteske dieser Szene spricht, aber das habe ich wirklich so noch nie erlebt und wenn das einen Film schafft, muss das schon echt ziemlich gut sein.
Aber es ist auch wieder so ein Film, der ist fantastisch, der ist bei mir auch sehr weit oben mit dabei, André, und das, obwohl das ein Film ist, wo ich sage, den muss ich jetzt auch nicht jeden Tag gucken, weil er gleichzeitig auch wahnsinnig belastend ist. Absolut, also alles andere als viel gut, von daher, ja.
Ich muss auch sagen, ich saß da auch im Kino und musste mehrfach dann, das heißt mehrfach, eigentlich gibt es ja gar nicht so viele Gewaltszenen, aber die D-Side gibt es dann halt auch wieder ordentlich, sehr, sehr ordentlich, dass ich wirklich auch mit den Händen vorm Gesicht im Kino saß, was mir auch sehr lange nicht mehr passiert ist und immer nur so ganz schüchtern so mal durch die Finger geguckt habe, so, oh Gott, passiert wirklich das, was passiert?
Oh ja, um Gottes Willen, schnell wieder die Hände vors Gesicht. War auf jeden Fall eine sehr intensive Erfahrung, nochmal, unangenehmer als Talk to Me und gleichzeitig hat Talk to Me noch ein bisschen mehr abgeholt der ist halt unterhaltsamer Talk to Me, weil der nicht so der hat auch diese gewisse Tiefe und Traurigkeit, aber er hat mehr also da gibt es mehr Szenen bei, wo man Spaß hat und bei Bringing Her Back gibt es nichts, wo man Spaß macht auf eine Art ein fürchterlicher Film und gleichzeitig ein sehr fantastischer Film Ja.
Bei der St. Edward hatten wir American Werewolf in London. Das sparen wir uns jetzt mal, da wir ein bisschen Zeit gut zu machen haben. Und gehen direkt in den auch pickepackevollen September, der im Zeichen zum einen des Fantasy-Filmfest stand, der für uns ja auch noch mal eine gewisse Besonderheit hatte.
André, weil wir sind ja natürlich schon immer verbandelt mit dem Fantasy-Filmfest gewesen und haben uns ja auch gegenseitig unterstützt. Aber wir sind jetzt auch offizieller Medienpartner des Fantasy-Filmfests geworden. Und das ist ja schon nochmal eine besondere Auszeichnung, durften im Rahmen dessen auch Filme präsentieren, was richtig cool war.
Du warst ja auch mit Laura noch zusammen in Köln, da habt ihr auch nochmal einen Film moderiert. Das war schon richtig cool, ein Highlight mit, aber natürlich auch unsere Saturday Night Fright zu Toxic Avenger, die, glaube ich, da sind wir uns eigentlich bei allen Beteiligten, wahrscheinlich auch beim Publikum, definitiv die Nummer 1 Saturday Night Fright des Jahres war, ne?
Also bei mir auf jeden Fall. Toxic Avenger war ja auch das erste Mal, dass uns das Savoy so ein bisschen erlaubt hat, ja, ein bisschen frei Schnauze was zu machen, auf eigene Gefahr quasi. Und ich glaube, sowohl die Zuschauer als auch wir uns selbst haben uns dafür gedankt. Ja, das hat einfach mega Spaß gemacht. Sowohl der Podcast, aber als eben der Film auch.
Das war eine mega Party und es gab bei keiner anderen Cell Nightfly, glaube ich, bisher ja nach dem Film Applaus. Und das war ja die einzige bisher, wo wo es danach sogar Applaus gab. Was halt auch einfach absurd ist irgendwie. Beim theoretisch schlechtesten Film, wenn man so will in Anführungszeichen. Aber verdient.
Weil er es einfach mega Bock gemacht hat. Und das ist einfach auch ein so absurd geiler Film. Und das ist halt vor allem ein perfekter Film für mit Publikum. Und deswegen, also der September, der war da schon echt das Highlight bisher schon. Rein von der Stimmung. Die Stimmung war halt der Wahnsinn, ja.
Lustigerweise, Teresa, wolltest du noch was sagen dazu? Nö, war auch meine Lieblings-Saturday Night Fright, ja. Umso lustiger war es dann doch, wie enttäuschend der neue Toxic Avenger war. Da stimme ich zu. Punkt. Der lief bei uns leider nur zu so ganz unsäglichen Zeiten. Deswegen habe ich den nicht gesehen, obwohl ich den wirklich gerne sehen wollte.
Also das ist dieses Mal wirklich einfach nur der Tatsache geschuldet, dass der nirgendwo vor 22.30 Uhr gelaufen ist. Also der war jetzt auch nicht super schlecht. Ich meine, man muss dazu wissen, der hat ja auch eine gewisse Produktionsgeschichte, die wir jetzt nicht nochmal groß eingeben müssen. Aber der Film lag halt auch eine Zeit lang in der Schublade.
Und man befürchtete schon, dass das eigentlich nichts ist, was irgendwie mal auf die Welt losgelassen werden sollte. Von daher war der am Ende besser, als ich es befürchtet hatte. Aber er war halt auch längst nicht so gut, wie er hätte sein können, nämlich so gut wie das Original. Der hat irgendwie schon das Herz am rechten Fleck, hat ein paar nette Ideen.
Aber das hatte wenig diesen Trauma-Anarcho-Charme, den wir eben ein paar Tage vorher auf der Leinwand zu Gesicht bekommen hatten. Und da im direkten Vergleich fällt es halt auf, wie mittelmäßig die Neuauflage ist im Vergleich zum Original, finde ich gerade deshalb irgendwie, wie gesagt, man kann den mal gucken, aber der kann halt nicht ans Original ran.
Studio Money versucht halt Trash zu machen oder so Anarcho-Filme machen, das passt nicht zusammen. Obwohl der ja trotzdem genug Geschmacklosigkeiten hatte, aber die wirken irgendwie nicht so. Es ist halt gewollt, es ist gewollt. Das ist wie halt so Jackass nachmachen, das ist halt so, nee, das ist nicht echt. ähm.
Ein Film, der überraschend bei uns dann doch noch im Kino gelandet ist, ist Dangerous Animals gewesen. Ich weiß jetzt gar nicht, André, ob du vorbereitet warst darauf, dass es am Ende jetzt dein Lieblingstier, der Hai, jetzt nicht so sehr im Fokus steht bei dem Film. Wie hat dir der gefallen? Nee, das nicht. Aber ich fand ja, ich hab ja danach sehr positiv gesagt.
Dass es mal ein Film war, wo der Hai aber ein Hai war und nicht halt ein Monster, der einfach nur alles frisst. Und es war halt kein Hai-Film. Sondern die Haie waren ja nur ein Ventil von dem Serienkiller und die Haie waren halt eben so, dass die, ja, die Menschen wurden da als Beute ins Wasser geworfen und die wurden halt nicht sofort zerfetzt wie von so einer Horde Filmpiranjas, sondern, die haben halt mal angeknabbert und manchmal kam es aber auch gar nicht so direkt, wenn sie irgendwie satt waren, also die waren einfach Tiere und das fand ich halt sehr cool an dem Film und ansonsten darüber hinaus fand ich den auch als Serienkiller Film ganz cool, der hat ein paar dumme Logiklücken, fand ich, da waren einige Sachen, die so ein bisschen,
vom Writing her so, ja, okay, come on. Und er hat sich ein bisschen im Kreis gedreht. Aber ich fand ihn schon ganz spannend. Also ich fand ihn solide, ja. Ja, ich fand ihn auch solide. Ich fand's nur ein bisschen schade, dass der halt so wenig Mysterium macht. Weil irgendwie ja nach zehn Minuten ist klar, da gibt's einen Serienkiller.
Wir sehen den sofort. Wir wissen, was der macht. Wir wissen, wie der handelt. Wir wissen, wie der mit den Leuten umgeht. Und das wiederholt sich ja dann eher mehrfach im Film, als dass da noch irgendeine Überraschung oder sowas passiert. Aber im Grunde bin ich dabei, bei dir, vor allem Jay Courtney auf einmal, der kann ja doch was. Der war super, fand ich auch.
Hast du ihn gesehen, Theresa? Nein. Nein. Wäre vielleicht noch was für dich. Ja, war einfach mir nur das Geld im Kino halt nicht wert. Hast du dir denn, dadurch, dass wir ja hier auch sehr lang und ausführlich über Stephen King geredet haben, hast du dir denn The Long Walk angesehen? Ja, den habe ich mir angesehen und der war für mich tatsächlich so eine kleine Enttäuschung, weil ich irgendwie mir ein bisschen mehr Tiefgang gewünscht hätte.
Also das ist ja wirklich ein Film, der eigentlich fast nur über Dialog läuft, weil die Geschichte einfach nicht so viel hergibt tatsächlich, vor allem halt visuell nicht, weil da halt einfach Typen wandern gehen, so im Grunde genommen. Und hatte auch nach dem Trailer eigentlich nicht so wirklich Lust, aber dann hat der so viel Positives.
Haben die Leute so positiv vorhin gesprochen, dass ich dachte, okay, ich schau mir den doch mal an, aber bin dann doch so ein bisschen, ist hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben, weil mir irgendwie dann doch so diese Wärme, die irgendwie so ein Stand by Me hatte, irgendwie gefehlt hat und irgendwie weiß ich auch gar nicht, warum ich den unbedingt mit Stand by Me vergleiche, wahrscheinlich einfach wegen einer Jungstruppe, die irgendwie gemeinsam eine schwere Zeit durchmachen.
Aber für mich hat so der Funken gefehlt. Und ich fand ihn dann tatsächlich doch recht langatmig und auch ein Stück weit langweilig. Okay, ich hab's tatsächlich anders empfunden. Für mich hatte der dieses, also nicht jetzt krass, also dieses Stand by me hatte der natürlich nicht. Aber so, dass da dieses Freundschaftsthema Loyalität untereinander, wir setzen uns auch für Schwächere in der Gruppe ein und ziehen die mir durch und so weiter.
Das hatte mir schon eine gewisse Wärme vermittelt. Und ich fand ihn tatsächlich auch sehr gut, den Film. Ich fand ihn spannend, ich kannte ja die Vorlage nicht, hab mich aber belesen darüber im Nachhinein. Ähm. Hat mir sehr viel Spaß gemacht, aber eine Sache hat mich dann doch gestört und das hatte mich gewundert, André, bei Francis Lawrence hat ihn ja gedreht, der ja auch die Hunger Games gemacht hat und da hat er mir sehr gut vermittelt im Rahmen des World Buildings, wie wichtig diese Hunger Games zum Beispiel sind und wie elementar das für die Leute ist, dass es stattfindet und nimmt alles drum und dran und dass da auch großes Medieninteresse ist.
Und das wurde mir hier zwar erzählt, aber nie gezeigt, bis zu den letzten fünf Minuten und selbst da auch nur sehr spärlich, muss man sagen. Und das fand ich schade, weil theoretisch sah es so aus, als würden da. Und wahllos 50 Jungs durch die Pampa laufen. Keiner interessiert sich dafür. Und es wird aber gesagt, das ist super wichtig.
Und am Ende, dass das Durchhalten für die Leute, dass man das schaffen kann, wenn man nur quasi, wie sagt man, Ausdauer beweist und so weiter und so fort. Und das hat der Film mir leider nicht vermittelt. Ab und zu stand da mal die Mutter oder ein Mädchen am Straßenrand, hat mal gewunken und geweint oder irgendwie sowas.
Aber das war es halt. Und das war irgendwie mir, das Worldbuilding hat mir gefehlt. Das war so der Schwachpunkt in einem eigentlich guten Film für mich. Ja, das war für mich, das war das Erste, weil ich die Leute gefragt habe, die das Buch gelesen haben nach der PV damals. Weil genau das waren auch meine Kritikpunkte und ja, das ist wohl im Buch alles besser beschrieben, da sind da hunderte Leute am Straßenrand und ich weiß nicht, ob es ein Produktions-, also ob es ein Kostenbudgetproblem war oder keine Ahnung oder ein Staffingproblem, aber das hat er für mich auch nicht hinbekommen.
Ansonsten ab davon fand ich ihn aber auch ganz gut und solide. Vor allem die Hauptfiguren, die ganzen zwischenmenschlichen Beziehungen und so. Echt gute Dialoge und gutes Grundthema. Aber ja, das hat mir auch gefehlt, dass das Ganze halt nur behauptet wird. Ich fand einen Punkt, ein Tweet ganz lustig dazu, als jemand noch mal herauskristallisiert hat, warum finden die Leute alle diese Geschichte so gut.
Das ist einfach so die Geschichte, die King geschrieben hat auf seinem absoluten Kokain-Höhepunkt. Weil wie sonst kann man auf die Idee kommen, dass irgendwie Kinder 85 Kilometer laufen und dann plötzlich erste Schwächeanzeichen zeigen sozusagen. So nach 85 Kilometern oder so fangen die ersten an. Oh, das könnte aber anstrengend werden, wo ein normaler Mensch irgendwie nach 20 Kilometern schon außer Puste ist oder so. 20, nach 10 Kilometern.
Und da ist so, sie sind jetzt vier Tage lang durchgelaufen. Die ersten fallen jetzt langsam ab. Das kann nur jemand schreiben, der auf Kokain ist. Das stimmt irgendwie auch. Vielleicht noch für die Leute, die es interessiert, auch bei Steady bei Books of Blood, hat Laura von diesem Buch berichtet. Ein bisschen ausführlicher.
Wird wieder die Cash-Cow gemolken bei den Zendemons. Ja, nur für die, die es interessiert. Für die, die es nicht interessiert, können ja fernbleiben. Der große Kinostart im September, über den wir aber schon ausführlich gesprochen haben, deswegen halten wir es, glaube ich, kurz, war The Conjuring Last Rides.
Ich glaube, ich fand den ja hier am besten aus der Gruppe. Ich habe schon wieder ein bisschen vergessen, ihr fandet den ja alle nicht so doll. Ich fand den, glaube ich, mit Abstand noch am besten. Ich fand den ziemlich murks. Ich fand den okay. Ich habe dem, glaube ich, jetzt hier drei Sterne gegeben, sehe ich.
Ja, wir beide waren die, die den noch ein bisschen oben gehalten haben. Aber genau, dazu brauchen wir jetzt nicht groß noch was sagen, das kann man ja in der Episode aus dem September nachholen im Rahmen der Retrospektive zu dem Film. Gehen wir in den Oktober, da wurde ein Streaming-Film wieder groß erwartet, André, ich weiß nicht, ob du der Einzige bist von uns, der den gesehen hat, Guillermo del Toro's Frankenstein. Habe ich geguckt, ja.
Ich hatte schon Bock drauf, weil ich Guillermo del Toro halt sehr mag und am Ende des Tages war es halt leider so, es mag sein, ein Herzensprojekt sein, okay, verstehe ich, wollte er immer drehen. Und schön, dass Netflix ihn das möglich gemacht hat, aber der war halt sehr seicht irgendwie. Und der sieht schön aus, der tolle Kulissen und so, aber inhaltlich fand ich den, also der ist wieder auch viel zu lang, der dauert halt einfach ewig und es passiert teilweise auch einfach nicht genug dafür.
Und das, ich finde halt, Frankenstein, das Monster sieht halt aus, ein bisschen wie das Fischwesen aus, nicht Way of Water, das war aber klar. Sound of Water und Shape of Water. Ich habe den heute gesehen tatsächlich. Sound of Water klingt doch in einem sehr langweiligen Film, muss ich gestehen. Ja und es war irgendwie sehr viel drin halt aus so seinem Universum.
Irgendwie wirkte alles schon ein bisschen bekannt und das halt einfach auf Frankenstein draufgelegt. Und ja, ich fand ihn solide, aber er hätte mir von Del Toro irgendwie mehr erwartet, vor allem, wenn es so sein absolutes Baby war irgendwie. Ich musste lachen. Ich habe den Film nicht geguckt. Und es gibt extrem viel unnötige Tiergewalt.
In dem Film sterben eigentlich fast nur Tiere. Damit ist er jetzt schon disqualifiziert. Ich habe nur eine Szene aus dem Film gesehen, weil meiner Frau aufgefallen ist, dass dort eine Stadtszene direkt vor dem Hotel gedreht wurde, in dem wir in Edinburgh 2023 waren. Und das ist dann lustig zu sehen, was sie mit CGI da gemacht haben aus diesem Standort.
Und wenn man wirklich da war, deswegen ist mir das auch gefallen. Ich hab nur diese eine Szene gesagt, hä, das kennst du doch. Da bist du doch jeden Tag lang gegangen zum Hotel zurück. Ja, das war das tatsächlich. Das war irgendwie witzig. Ja, aber ansonsten, hast du den gesehen, Theresa? Nee. Nee, leider nicht, aber ich möchte den auf jeden Fall noch schauen.
Also, ich werde wahrscheinlich irgendwann mir noch mal für einen Monat ein Netflix-Abo holen und dann alles fix schauen, was da interessant ist und dann wieder für ein Jahr liegen lassen. Weil, wie gesagt, ich hab heute auch Shape of Water geschaut und fand, das war ein Kracherfilm und hab irgendwie total Lust, den zu schauen.
Bin da sehr interessiert dran, aber... Mal schauen. Weniger Kracher, André. Ich glaube, den hast du auch exklusiv hier geguckt, weil da bei dem Regisseur und auch bei dem Hauptdarsteller mache ich ja einen Riesenbogen drum. Ist der neue Dracula. Ja. Luc Besson's Dracula fand ich auch leider überhaupt nicht gut.
Ich weiß nicht, was er schon wieder geraucht hat, aber. Ist sowohl storytechnisch, also es ist irgendwie das altbekannte Plus, aber es geht vor allem ja so ein bisschen um die Midlife-Crisis von Dracula, der halt seine Frau, versucht wieder zu erwecken oder wieder zu finden und das halt über diverse Jahrhunderte hinweg und es ist irgendwie, man hat beim Film das Gefühl das sollte vor allem mal ein Musical werden oder zumindest so es hat was Theatereskes und es gibt sogar quasi so Tanzszenen, aber ohne Musik und das wirkt teilweise, ob das irgendwie umgeschrieben wurde oder so, also ganz ganz weirde, Cinematografie und auch so dann so Sachen wie er hat dann in seinem Beschloss irgendwelche, so Gargoyles die halt zum Leben erwachen die dann da in CGI wie so die Gummibärenbahn
um ihn rumtänzeln und ihm Diener sind und so, also auch sieht alles ganz fürchterlich aus also er hat ganz ganz viele richtig dumme Entscheidungen, und es gibt ein paar kleine Highlights irgendwie aber im Großen und Ganzen muss ich sagen, war das irgendwie so eine schlechte Seifenoper, also ich hab mich da ganz oft nur gefragt in dem Film warum gerade, warum passiert das jetzt gerade, und du hast halt du hast halt hier sagt dann, wie heißt er?
Unser österreichischer Export. Christoph Wals. Macht halt den Wals. Der macht halt Spaß, aber der macht halt das, was er immer macht. Ob man jetzt dann irgendwie, es ist egal, welchen Film man mit ihm guckt, er hat ja diese Rolle jetzt einfach so lange schon drin und das macht er hier auch. Das war unterhaltsam, aber jetzt nichts Neues.
Aber ja, ne, also meiner Meinung nach kann man sich den sparen. Theresa, gesehen oder Interesse daran? Nee, ne? Nee, im Grunde genommen nicht. Hundefilm, Good Boy, haben wir natürlich schon vorher auf dem Fantasy-Filmfest gesehen, hatte aber seinen Kinostart. War für mich eine Enttäuschung, muss ich gestehen. Dachte, ein toller, irgendwie so ein spannender Home-Invasion-Film aus der Sicht eines Hundes, der dann vielleicht auch für die Lösung des Films zuständig ist.
Am Ende war es ein Krebsdrama und hat mich ziemlich deprimiert zurückgelassen und das war für mich deshalb eine ziemlich krasse Enttäuschung, muss ich gestehen, weil der einfach überhaupt nicht das, also es ist natürlich eine Erwartungshaltung, weil ich das nie im Leben damit gerechnet hätte, dass es da um tief traurige Krankheitsbilder und sowas geht, und von daher, das fand ich echt, das war so mit dir, das war zu der war leider eine Mobilpackung.
Ja, muss ich auch gestehen. Also der Hund ist super und ich glaube, das war auch echt aufwendig, das zu drehen so, aber ich fand auch, der hat halt einfach falsche Versprechungen gemacht. Und selbst da kann man darüber diskutieren, ob ein Tier damit einverstanden ist, dass du vier Jahre lang einen Film mit ihm drehst, ohne ihn zu fragen, sozusagen.
Ja, natürlich. Also es ist halt nicht eine Szene, ne? Vier Jahre Drehzeit für einen Hund, so. Ja, und leider halt, wenn er dann zum irgendwie zehnten Mal einfach in einen leeren Raum starrt, ins Dunkle, wird es halt nicht gruseliger. So, das war, nee. Theresa, hast du den auf der Liste bei dir? Nee, weil der hier auch, glaube ich, wirklich nur ganz, ganz kurz wieder zu ganz unmöglichen Zeiten im Kino lief.
Aber ich habe schon den und den anderen Good Boy, den André mir ja in der Jubiläumsfolge quasi zugewiesen hat, habe ich mir schon quasi geholt. Und da wollte ich jetzt bald ein Good Boy-Double-Feature machen. Ich werde beim Roundup von meinem Good Boy-Double-Feature berichten. Bin gespannt. Sehr gut.
Es kam eine auf dem Papier unnötige Fortsetzung in die Kinos, mit der, glaube ich, ursprünglich auch niemand gerechnet hat, nämlich Blackphone 2 von Scott Derrickson. Den habe ich jetzt nachgeholt vor ein paar Tagen. Hatte mich vor allem darauf gefreut, weil ich weiß, dass André den ziemlich gut fand.
Und anhand von André's Kritik habe ich mich wiedergefunden darin und wusste, der wird mir dann wahrscheinlich auch gefallen, obwohl ihn viele andere Leute nicht so gut fanden. Aber so wie André's beschrieben hat, war ich mir eigentlich recht sicher, dass der mir gefallen könnte. Atmosphärisch, audiovisuell ist der richtig stark. Für mich eine der besten Horrorfilme des Jahres. Die erste ...
30, 45 Minuten, da hab ich so gedacht, okay, das könnte sogar noch aufs Treppchen springen. Aber dann irgendwie war es mir dann zu langweilig am Ende. Ganz einfach, weil mir irgendwie zu wenig passiert ist. Und der Film spielt ja sehr mit dem Korsett von Nightmare on Elm Street, vor allem Nightmare on Elm Street 3.
Und hat dann für mich am Ende zu wenig eigene Ideen gehabt. Also da spielt das echt gnadenlos bis zum Ende durch, sogar bis zur Auflösung. Und da dachte ich so, ja, gut, also das kenn ich halt schon so. Aber schade irgendwie so ein bisschen, weil ich fand den schon noch gut, hab dem jetzt so drei Sterne gegeben, aber nach einer Dreiviertelstunde sah das für mich eher Richtung vier Sterne aus, aber war mir am Ende einfach zu wenig.
Ich hätte mir das mal abgegeben im Kino, ich hab ihn seitdem aber noch einmal gesehen. Ich versteh schon, was du meinst, das Finale ist leider schwach. Da hätten sie mehr draus machen können, fand ich auch, ja. Und der ist zu konsequenzlos. Am Ende, du hast irgendwie so gefühlt zehn Figuren da drin und Derrickson sagt sich, ja, aber ich lass da jetzt keinen über die Klinge springen.
Ja, das ist ein bisschen schade gewesen. Dres, hast du den gesehen? Nee, aber ich möchte ihn auf jeden Fall noch sehen. Ich wollte mit einem Kumpel schauen, mit dem ich auch den ersten im Kino gesehen habe und wir haben das mit der Terminfindung nicht geschissen bekommen und als wir dann einen Termin hatten, lief der nicht mehr so wirklich, dann haben wir stattdessen Keeper geschaut, was passiert.
Glaube ich, ein schlechter Straight-Off war für die Kino-Experience, aber egal. Ja, hast du dir einfach doch falsch investiert in diesem Jahr? Einmal, einmal, aber auch nur, weil ich nicht alleine im Kino war. Wenn ich allein im Kino gewesen wäre, hätte ich es anders gemacht. Ich wollte dich jetzt gar nicht unterbrechen, André, bei Blackphone, weil dreieinhalb Sterne sind ja schon noch wert, es nochmal deine Meinung davon einzuholen, was dir da gefallen hat an dem Film. Ach, alles gut, ganz groß und knapp.
Also ich fand halt einfach, genau, der hat diesen Nightmare-Vibe, ich mochte das, ich mochte die Maske wieder und so, einfach wie die Figur von, vom Killer dargestellt war. Hockey hätte auch echt Spaß gehabt, glaube ich. Das Setting braucht dieses Eis-Schnee-Setting. Und ja, er hat einfach wieder diese, wenn du diese Trauma-Sequenzen hast, hat er ja diese gleichen Filter genommen wie bei Sinister.
Und ich fand ihn halt sehr grimmig. Ich mochte diese grimmige Stimmung. Er hat ja auch Gewalt gegen Kinder und so recht ungeschönt, teilweise drin und so. Und ich mochte diese grimmige Stimmung und den Look da sehr gerne. Aber du hast halt, wie du schon gesagt hast, diese Konsequenzlosigkeit, die ist halt schade.
Ich glaube, damit hat er so ein bisschen diese Freigabe. Ich glaube, in den USA hatte der ein R-Rating, glaube ich. Verdientermaßen. Und ich glaube, er hat das so, deswegen hat er in Deutschland, glaube ich, auch dann die 16er gekriegt, weil am Ende, also du siehst zwar diese Gewalt die ganze Zeit, die am Ende aber nicht stattgefunden hat, sozusagen.
Und das hat ihn, glaube ich, dann so ein bisschen gerettet, was das angeht. Aber ich finde auch, das sind die Stärken, die du eben nochmal genannt hast. Gerade auch, wie gesagt, der Grabber als Killer ist schon echt ziemlich cool. Und der ist halt echt grimmig und fies. Ich war echt überrascht, wie nihilistisch der teilweise daherkommt, gerade so in der Anfangsphase.
Also von daher schon ganz cool. Ähm. Saturday Night Fright, From Dusk Till Dawn, muss ich sagen, hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Das war vom Fun-Faktor her, also rein von so, wie das Publikum reagiert hat und Spaß hatte, war das meine Nummer zwei in diesem Jahr. Das kam sehr gut an. Es ist halt auch ein dankbarer Film, André, für so eine Veranstaltung, muss man ja auch sagen.
Von Dusk Till Dawn einfach immer wieder gut guckbar. Mir ist wieder aufgefallen, wir haben ihn natürlich im O-Turnier geguckt, wie immer bei SNF. Mir ist wieder aufgefallen, dass er im Deutschen ein bisschen noch lustiger ist oder so ein bisschen Trash-Talk. Im Original ist er teilweise sogar recht ernst in der ersten Hälfte, wo es mit den ganzen Entführungen, mit dem Geiselname und so geht.
Doch irgendwie teilweise grimmiger und ernster als ich in Erinnerung hatte oder im Gefühl hatte. Aber ja, auf jeden Fall. Die Leute haben da eine gute Zeit gehabt, glaube ich. Der macht ja schon Spaß. Gehen wir in den November. Da gab es tatsächlich ein paar Filme, die ich nicht gesehen habe. Unter anderem Theresa Kieper. Wie war der denn nun? Von meinem Lieblingsgeschisseur, Oscar.
Gott, der ist schon auf dem letzten Platz meiner aktuellen Regisseurliste sozusagen. Und ich habe noch nicht mal Keeper gesehen. Ja, also ich war ja großer Fan von Long Legs. The Monkey hatte ich ja geskippt, weil mich das einfach nicht angesprochen hat. Und ich fand es da wirklich spannendere Sachen im Kino liefen in der Zeit.
Und Keeper war jetzt halt irgendwie so, dass ich auch dachte, ja, kann man machen, kann man lassen. Jetzt war ich da halt aber eben fürs Kino verabredet und Black Phone 2 hatte uns im Stich gelassen. Deswegen haben wir dann den geschaut und ich muss sagen. Der hat ein richtig geiles Ende mit ein paar richtig starken Ideen, ein paar richtig gruseligen Sequenzen auch noch mal.
Also die erste, so erste zwei Drittel, drei Viertel vom Film ist wirklich einfach komplett Banane. Also die Charaktere, wie die aufgebaut sind, sind wirklich fürchterlich jeder Dialog, der da ist, fühlt sich irgendwie so komplett unecht an. Also selbst, klar, so die Hauptfigur, die soll schon auch, glaube ich, eine Person sein, die einfach kein einfacher Mensch ist und trotzdem wirkt die total aufgesetzt, weil ich denke, so ist trotzdem irgendwie keiner drauf, glaube ich.
Und hat für mich am Anfang vor allem wirklich gar nicht funktioniert, obwohl die Kulisse von dem Haus mega geil ist und das Ende halt richtig gut. Aber alles davor bis auf die Kulisse war nix. Ja, da schreibe ich genauso eins zu eins. Also kann man, finde ich, ganz okay sein lassen. Oder wenn man halt, wenn, kann man, glaube ich, auch vielleicht echt einfach die letzten 20 Minuten als Kurzfilm schauen.
Wäre vielleicht auch noch eine Option. Auch nicht gesehen habe ich Bone Lake. André, hast du Bone Lake gesehen? Ja, habe ich gesehen. Wie war der? Kann man machen, ist solide. Ist halt so ein bisschen, ich kann mich am besten zusammenfassen. Es ist so, zwei Couples mieten halt aus Versehen das gleiche Airbnb, kommen da beide zusammen an, sind so, scheiße, das machen wir jetzt und sagen halt, ja, lass einfach alles zusammen hierbleiben, ist groß genug, so ein riesen Villa-Ding irgendwie am See halt.
Und dann entspinnt sich zwischen denen so ein psychologisches Spiel, sag ich mal. Sollte man nicht zu viel vorher wissen. Und da hat dann schon seine Momente, die Figuren sind, die Figurendynamik ist ganz gut und hat dann hinten raus auch seine Härten, auch recht blutig und so weiter. Aber er bleibt halt auch immer sehr oberflächlich und ist auch dann ab einem gewissen Punkt dann relativ schaubar.
Und irgendwie hat man das Gefühl, diesen Film schon mal gesehen zu haben, weil der ganz viele Versatzstücke hat von Filmen, die es halt irgendwie schon mal gab. Ich finde, so wirkt der auch irgendwie. Und das war auch das, was mich davon abgehalten hat, den zu schauen, dass der irgendwie so gar keinen Appeal hat von der Aufmachung her, als wäre der irgendwas Besonderes.
Ich finde, so wirkt der auch auf einen. Genau, also der wirkt einfach so, als hätte man das schon gesehen. Und das ist halt so ein solider, in Anführungszeichen, Pärchen-Thriller irgendwie. Und ja, kann man machen. Es ist kein Highlight, aber auch keine Katastrophe. Ist okay, kann man weggucken. Wir hatten eben schon Stephen King. Jetzt im November gab es noch einen Stephen King-Film.
Eine weitere Adaption von The Running Man, Theresa. Wie hat dir denn der gefallen? Ich glaube erstaunlich gut dafür, dass der wirklich vielen Leuten ja gar nicht gefallen hat. Ich habe ja das Original Running Man nicht gesehen, ich habe nur die Vorlage gelesen und muss sagen, dass ich den schon unterhaltsam fand.
Und der war natürlich voll mit einem Holzhammer von der Message. Da war wirklich gar nicht so betil. Der war auch insgesamt ein bisschen drüber. Und ich kann schon auch verstehen, dass Leute damit nicht so viel anfangen konnten. Aber ich muss halt trotzdem sagen, dass ich eigentlich den ganzen Film über gut unterhalten war.
Auch wenn es jetzt natürlich nicht der beste Film des Jahres ist, mit dem besten Storytelling und allem drum und dran. Hat das für mich als Actionfilm trotzdem gut funktioniert, obwohl ich ja eigentlich nicht so der Actionfilm-Fan bin. Ja, ich fand, ich habe den jetzt auch erst vorgestern nachgeholt, fand ich solide.
Ich fand halt schade, dass man, André, dass man Edgar Wrights Handschrift irgendwie so gar nicht wiedererkannt hat in dem Film. Das wirkt wie eine krasse Auftragsarbeit irgendwie. Prinzipiell funktioniert halt dieses Genre für mich. Ich mag es halt, dieses Manhunt auf der Flucht Ding. Jemand muss sich verstecken die ganze Zeit vor irgendwelchen Jägern und so weiter.
Es funktioniert bei mir prinzipiell schon mal immer ganz gut aber es geht darüber nicht hinaus es passiert irgendwie nichts Überraschendes es hat jetzt irgendwie nichts im Angebot wo man sagt, oh krass, dass das jetzt hier drin ist und so weiter, man kann ihn ganz gut gucken, ich finde auch Glenn Paul macht seine Sache so ordentlich, dem kann man nichts vorwerfen, ich fand teilweise die Visuals ein bisschen schwach, also das CGI ist so ja, schwankt ein bisschen und auch so, also man sieht sehr oft den Greenscreen man sieht den halt einfach, das Compositing ist einfach nicht so gut, was mich überrascht hat André war die Tatsache dass der Film bei weitem nicht so humorvoll und auf witzig getrimmt war wie der Trailer es suggeriert hat im Vorfeld.
Ja und der Trailer hat auch also der Trailer hatte mehr von Edgar Wright als der Film ja, gerade auch wieder der berühmte der Schnitt, der Tonschnitt die Tonschere war im Film halt dann gar nicht so ich fand ihn auch, ich fand ihn solide, ich hab ein Kino gesehen war unterhaltsam ich mochte das Ende nicht, da hat er sich blöd hingebogen, ist ja auch ein anderes Ende nochmals wieder als im Buch und so weiter.
Und das fand ich ein bisschen ungelenk inszeniert und erzählt, aber sonst, ja, die kann man gucken, der macht Spaß, aber war bei weitem nicht das Highlight, was ich vielleicht irgendwie erwartet hatte. Wenn sich. Das Lieblingsgenre von André und das meistgehasste Genre von André mischen zu einer Partie, dann kommt Justin Tippings Film Him dabei raus.
Wie war der denn, André? Das war ja gerade so, da dachte man erst so, ich glaube, die Leute haben sich sehr irritieren lassen, weil Jordan Peele hat den halt produziert, aber nicht gedreht. Und deswegen waren viele so krass enttäuscht und dachten, wie macht Jordan Peele so einen schwachen Film? Hat es halt nur produziert. Aber der war, glaube ich, so einer der, sag ich mal, gehyptesten Filme, die am Ende am enttäuschendsten waren in diesem Jahr für viele.
Genau, also viele dachten, es wäre ein Peel-Film. Es ist halt nicht, ja, es ist ein Sporthorrorfilm über American Football. Und am Ende des Tages ist es eigentlich eher so, also es geht einmal um Aufopferungen so für seine Träume, für das, was man erreichen will, für seinen Lebenstraum so alles hinwerfen, beziehungsweise über Leichen gehen, wortwörtlich.
Und am Ende ist es auch so ein bisschen Substance für Männer und ja, aber was da rauskommt ist es vor allem irgendwie so ein Film, der. Sehr irgendwie sehr arzi sein will, ohne aber genug zu erzählen, der mehr irgendwie auch so in so, Traumsequenzen und surrealem sich ergeht, anstatt wirklich mal eine richtige Geschichte zu erzählen und der am Ende dann einfach, bleibt dir nicht wirklich was hängen, auch da sind die eben die, die Messages sind holzhammer.
Das checkst du halt auch einfach sofort irgendwie, worum es geht. Und es gibt keine Überraschung dann mehr irgendwo. Also, audiovisuell war der ganz nice. Überraschend gut teilweise. Auch der Cast war ziemlich gut, die beiden Hauptdarsteller. Aber alles andere war so, ist nichts hängen geblieben. War auch echt, ist nicht Enttäuschung, ich hatte keine Erwartungen, aber muss man auch nicht unbedingt sehen.
Zwei Predator-Filme gab es in diesem Jahr. Beide von den Trachtenberg, einen hatten wir schon. Der zweite war dann ein Kinofilm, Predator Badlands. Ich glaube, der. Das sind die zwei nervigsten Trailer des Jahres für mich gewesen, weil sie die sind, die ich am häufigsten im Kino ertragen musste. Running Man und Badlands.
Die hab ich, keine Ahnung, 40-mal gefühlt gesehen. Und die gehen mir beide auf die Nerven. Deswegen war ich so ein bisschen so ... Irgendwie hab ich den dann verpasst. Badlands hab den jetzt auch noch nachgeholt. Und ist eigentlich dasselbe inhaltlich, was ich zu Running Man gesagt hab. Ist ein netter Actionfilm, solider Actionfilm.
Hat für mich nicht die Kernessenz von Predator getroffen, was okay ist, weil es muss ja nicht immer dasselbe sein. Es kann ja auch einfach mal was anderes sein, aber ich fand den einfach ein bisschen zu zahm, zu, ja, das war so Adventure-mäßig irgendwie. Ich fand die Story auch nicht so interessant dort und hat so Sachen gemacht.
Ich fand zum Beispiel diese Kreatur, wie ist die noch, dieser Kalisk, den der Predator dort oder der Junta da einfangen muss, der sah halt richtig hässlich aus, CGI-mäßig und vor allem sein, Ableger, nenne ich es mal, war halt auch so süß getrimmt, als ob das irgendwie, also die Disneyisierung von Predator da stattgefunden hat von wegen so, ja, wir haben Baby Groot, wir haben Grogu, da brauchen wir jetzt auch noch so ein Viech bei Predator drin, so, but hieß der ja so, das war mir alles ein bisschen zu fremd in meinem Predator-Universum so, ne, also es war schon nett, war unterhaltsam irgendwie, aber es war zumindest eine leichte Enttäuschung für mich irgendwie, aber ich habe sie auch ein bisschen
erwartet nach dem Trailer. Ja, für mich war es eher was Positives. Also ich hatte echt die Erwartung runtergeschraubt, weil ich mir schon Angst hatte, dass es eben nichts wird. Und ich war eher positiv überrascht. Ich fand genau dieses Abenteuer-Ding hat mir gut gefallen. Ich fand, dass der halt mal wieder so geil Sci-Fi gezeichnet hat, ein Planet, der halt super fremd ist, auf dem irgendwie alles passieren kann, der Flora und Fauna hat, die nicht absolut unbekannt sind, die überraschen, wo Dinge passieren, also wo quasi Pflanzen Dinge tun, die sie nicht machen sollten.
Und ich mag das immer, wenn man sich das Sci-Fi-mäßig einfach so richtig austobt und das nicht einfach an die Erde erinnert. Und das fand ich cool. Auch das Ganze mal so als Jaotia-Familien-Twist zu erzählen, mochte ich auch, den Aufhänger. Ich fand Al Fannings Charakter ein bisschen nervig, den Android.
Die macht ein bisschen viele One-Liner-Sprüche, das hat ein bisschen genervt. Und ja, dieses Grogu-Ding fand ich auch nicht so geil, hätte man auch gerne weniger deutlich machen können, so und weniger. Das ist halt aus wie aus einem Animationsfilm. Das war so krass auf niedlich mit den Augen und so gemacht.
Das hätte gerne weniger sein können, das stimmt. Aber ab davon hatte ich mit dem wirklich überraschend viel Spaß und eine gute Zeit. Und Dan Trachtenberg hat ja auch gesagt im Interview bei uns, dass er das wie ein Videospiel aufgezogen hat. Und das, ja, voll, daraus kannst du so ein Uncharted-Game eigentlich machen. Und das hätte ich gerne.
Also ich fand den echt überraschend positiv, ja. Theresa, Ach so, ja, nee, also ich muss auch zu meiner, ich weiß gar nicht, ob das eine Schande ist, wahrscheinlich für manche Leute schon, zu meiner Schande gestehen, ich habe noch keinen einzigen Predator-Film gesehen, weil ich ja nicht so der Action-Fan bin und auch nicht so der Sci-Fi-Fan bin.
Und da kommen natürlich Clash in zwei Welten aufeinander, die mich erstmal nicht so ansprechen. Ich bin ja in meiner Nachhol-Era auch, hole ja immer mal Action-Filme nach, hab ja schon Terminator gesehen. Hab jetzt mal Con Air gesehen vor ein paar Tagen zum Beispiel. Aber so dann fange ich jetzt halt nicht 2025 an mit Predator Teil, keine Ahnung wie viel, sondern würde mir wenn erst mal den ersten anschauen, bevor ich mir dann einen im Kino anschauen.
Der erste hat auch noch genug Horror, also das kann man auch mal sagen. Wenn wir mit Teresa die ganze Reihe im Herbst durchprügeln sollen, dann schreibt das in die Kommentare. Ich bin da gar nicht so abgeneigt. Ich bemerke halt einfach, es ist was, wo ich halt nicht von alleine auf die Idee komme, mir das anzuschauen. Aber können wir ruhig gern machen. Ich bin da offen für.
Bei der Saturday Night Fright haben wir das Schweigen der Lämmer gezeigt, was mir auch sehr gut gefallen hat, weil mir der Film halt sehr gut gefällt und ich den vorher auch noch nie auf der Leinwand gesehen habe. Und der nochmal einfach, also der hat nicht nochmal dazu gewonnen, das nicht, aber man merkt halt einfach dann nochmal, wie genial dieser Film ist einfach, wenn man ihn nochmal im Kino sieht und so.
Wir haben den ja auch ausführlich besprochen, gerade erst vor einem Jahr. Das ist ja quasi genau ein Jahr her so und das ist einfach super. Kann man nichts anderes sagen. Kam auch bei den Leuten sehr gut an. Das war glaube ich der Film, den die meisten dann schon mal gesehen hatten. An Publikum, wenn ich mich richtig erinnere. Ja, glaube ich auch.
Das war auf jeden Fall auch sehr schön. Gehen wir, also Wicked 2 kam natürlich auch noch im November, aber da gibt's dann demnächst noch Teil 2 des ausführlichen Podcasts zu. Im Dezember gab's auch eine Fortsetzung, so ein bisschen wie hier war es erwartungsgemäß, aber auch eine Fortsetzung, die ich jetzt nicht gebraucht hätte und die ich rein, vom Erzählerischen her auch nicht erwartet hätte damals, als der erste Teil im Kino war.
Five Nights at Freddy's 2. Ich hab die noch nicht gesehen, ich weiß nicht, ob ihr den Theresa hat den, glaube ich, gesehen. Ja, das gehört zu den wenigen schlechten Filmen, die mir nicht gefallen. Also die Quote erhöht sich langsam, Theresa. Ja, aber das war es auch. Das war es dann auch schon wieder.
Genau, ich habe den geschaut, weil ich den ersten Teil auch geschaut habe, den auch schon ich bescheuert fand. Aber irgendwie, ich weiß nicht, irgendwas in mir wollte auch wissen, wie es weitergeht. Und ich hatte mit meinem Freund den zweiten Teil auch gespielt. Und dann dachten wir uns so eines Abends, okay, ja, komm, fuck it, wir gehen jetzt einfach da ins Kino und schauen uns das an. Und er hat mir...
Genauso gut oder genauso schlecht gefallen wie der erste Teil. Ist für mich ein Zwei-Sterne-Film. Ist von der Logik her komplett bescheuert. Die sind beide super zahm. Da passiert im Grunde genommen wirklich gar nichts an Gewalt. Was irgendwie ja auch zum Videospiel passt. Aber irgendwie natürlich auch schade ist.
Weil da einfach super viel Potenzial auf der Strecke bleibt. Also ich hab das Gefühl, wenn das ein FSK-18-Film wäre, wäre der zwar noch ein bisschen dümmer, aber auch gleichzeitig tausendmal unterhaltsamer. Weil diese ganze Grundgeschichte einfach nicht so gut ist. Das ist einfach so. Also kann man getrost sein lassen, aber tut auch irgendwie keinem weh.
Irgendwie fühle ich mich davon auf so eine ganz eigenartige Art doch ganz gut unterhalten irgendwie. Also es wird safe noch ein Teil kommen. Ich glaube, der erste Teil war ja irgendwie einer von Blumhouse. Erfolgreichsten Filmen aller Zeiten. Da werden noch mehr Teile kommen. Und ich glaube, ich werde da tatsächlich jedes Mal an einem günstigen Montag, wo das Kino nur sechs Euro kostet, werde ich da nochmal drin landen.
Das Witzige ist ja, dass bei den beiden Filmen, also von den Kritikern verhasst, aber die, die richtige Fans sind von Five Nights at Freddy's, die finden tatsächlich in der Masse beide Filme richtig gut. Und das ist, glaube ich, das Erraschen an der ganzen Sache. Dass das wirklich so ein typisches Ding ist, wo dieses Tomatometer so irgendwie ... Ich arbeite jetzt nicht so viel mit Rotten Tomatoes, aber wo diese Kritikerliste, dieses Prozentzahl ganz niedrig ist und die Zuschauerdinger deutlich höher.
Ja, aber man muss ja schon sagen, die Story der Spiele ist ja auch wirklich hauchdünn. Die sind ja auch, wenn man weiß, wie es funktioniert, nicht lang. Ich weiß nicht, wie es funktioniert. Deswegen komme ich in der Regel nicht die fünf Nächte durch. Weil ich da irgendwie zu blöde für bin. Aber da gibt es natürlich auch noch mal einen dramatischeren, so Plot irgendwie mit dabei, der halt komplett Banane einfach ist.
Also, da hätten sie von mir aus ruhig sich noch weniger Gedanken machen können und einfach mehr Spaß haben können. Ich hab mir Silent Night, Deadly Night, das Remake angeguckt im Dezember noch, war ja ziemlich angetan davon, positiv überrascht, nachdem der Film so die ersten 10, 15 Minuten dachte ich so, okay, das könnte in die absolute Floplist reinkommen, wurde der Film dann doch richtig gut.