Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast

427 Texas Chainsaw Massacre (2022)

Freitag, 22. Mai 2026 · 3 h 18

MP3

Shownotes

427 Texas Chainsaw Massacre (2022)

Auf in die letzte Runde Texas Chainsaw. Vorläufig zumindest. Nach dem es einige Jahre Ruhe vom Ledergesicht aus Texas gab, veröffentlichte ausgerechnet Streamingdienst Netflix einen neuen Ableger der Reihe. Der Film sollte ursprünglich ins Kino kommen, kam bei Testscreenings nicht gut an, wurde mehr oder weniger aufgegeben, fand dann aber beim großen N einen dankbaren Abnehmer. Die ursprüngliche Episode zum Film ist heute schon legendär. Damals kamen Pascal, André und Chris gar nicht aus dem Hypen raus, ehe sie ein paar Tage später feststellen mussten, dass die ganze Welt den neuen TCM hasste. Nun ein paar Jahr später ist es Zeit für eine Revision dieser Einschätzung. Oder ist der Hype immer noch real? In Episode 427 bekommt ihr eine Analyse, die das ganze Meinungsspektrum abdecken sollte.

Hier findet ihr unseren LINKTREE (linktr.ee/devilsanddemons) um zu unserem Shop, Event Tickets, Social Media und Werbepartnern zu kommen.

Feedback gerne an Fanpost@devilsanddemons.de

Sendeplan:
29.05. Folge 428 Buffy Serien Spezial Part I
05.06. Folge 429 Buffy Serien Spezial Part II
12.06. Folge 430 X

Joint unserem Discord-Server HIER! (discord.gg/F8B8gX75xy)

Wir freuen uns natürlich über Feedback,
Anregungen, Kritik und natürlich vor allem positive iTunes Rezensionen und Bewertungen.

Besetzung: Chris, Teresa, André, Laura
Bildquelle: Netflix
Support und Bonuscontent: Steady (steadyhq.com/de/horrorfilmpodcast)
Subscribe: Spotify (open.spotify.com/show/6QBHcolOKreX9DV7HlpH6x) | iTunes (itunes.apple.com/de/podcast/devils-demons/id12…) | Android (subscribeonandroid.com/devilsanddemons.podigee…) | RSS (devilsanddemons.podigee.io/feed/mp3)
Devils & Demons im Netz: Blog (podriders.de/podcast/devils-demons-der-horrorf…) | Instagram (instagram.com/d3vilsandd3mons) | Letterboxd (letterboxd.com/devilsndemons) | Shop (yvolve.shop/collections/devils-demons) | Live (live.devilsanddemons.de)

PodRiders wird ausgestattet von Shure. Bist du auf der Suche nach hochwertigem Audio-Equipment? Dann folge diesem Link: shu.re/3zdcJUV

EhrenproduzentInnen dieser Folge:
• Stephan B.
• Steffelowski
• Stefanie Seidler
• Silas Lambrecht
• Sebastian Laudwein
• Christian Scheuermann
• Austin Salazar
• Rina
• Patricia K.
• Lukas Laub
• Agoria
• Michaela Kiertscher-Jurgeluks
• Thomas M.
• Jan-Philipp R.
• Max Anskat
• Calvin Rösicke
• Daniel Grabowski
• Tobias Hüttinger
• Michael Seemann
• Lisa Balser
• Nico Balser
• Matthias Kohmann
• Niklas B.
• Milos Jankovic
• Dominik Frank
• Gero Haschenburger
• Clara Köhler
• Marc-Felix Müller
• Philipp Beilfuß
• Pascal Taxacher
• Johannes Buchta
• Nadine Piwek
• Stephan Deimel
• Thomas Peters
• Hannes T.
• Ansgar Lohmann
• Katie Willmann
• Florian Thimm
• Stella Adorf
• Manuel Stelke
• Sascha Sachtler
• Patrick Schmidt
• Andreas Radtke
• Stefan Rahmsdorf
• Maik R.
• Jessica Weppler
• Manuel Stelke
• Silvio Rosenthal
• Benjamin Fahlbusch
• Tony Bischoff
• Maureen Mandel
• Tessa Hanisch

ProduzentInnen dieser Folge:
• Helena Z.
• Adrian Wagner
• Marc Bühler
• Markus T.
• Sven Fellmann
• Andreas Wullschleger
• Dustin Brunert
• Marco Göldenitz
• Peter Meter
• Ralf Püschel
• Markus Polster
• Nils Wegner
• Dustin Brunert
• Marc Fröhlich
• Markus Lohaus
• Tim Taler
• Sandra N.
• Fynn Benkert
• Tim Zibell
• Florian Teichert
• Florian Klein
• Torben Helms
• Milos Jankovic
• Frau Flausch
• Marcel Eckl
• Jan Laging
• Alexander Käfer
• David Krieg
• Thomas Kittlaus
• Markus Terlisten
• Martin Schober
• Tami Flu
• Thorsten Matuschak
• Daniel Ehrlich
• Chris K.
• Maik Walfort
• Martin Müller
• Florian Seeger
• Linda Baumgartner
• Felix Schülke
• Hendrik Tschörner
• Markus Manthey
• Rieke Stapelfeldt
• Johannes Reichert
• Dennis Beck
• David Dierks
• André Köhler
• Daniel Wloch
• Lia Bahler
• Kristin Brüning
• Michael Wiese
• Christoph Grauer
• Felix Kiel
• Rick Trummer
• Florian Harnisch
• Christian Budke
• Michael Speck
• Adrian W.
• André Hoffmann
• Marvin Plätrich
• Matthias M.
• Robert Plagge
• Torben Wolf
• Ralf Püschel
• Thierry Derungs
• Sebastian Gaisreiter
• Schalker04
• Dr. No
• Stephan Hettich
• Michael Babl
• Peter John
• Lukas Groh
• Sarah Joensson
• Sophie Beißmann
• Lena Aretz
• Nico Müller
• Rene Asif
• Mirko Zeppenfeld
• Daniel Zwantschko
• Sara Janocha-Sanders
• Stephanie Schütten
• Christine Mayer
• Lukas Tietgen
• Eric Haudan
• Alexander Bethke
• Christian Vollmann
• Michael Beyer
• Nils Rößle
• Anita Lederer
• Alexander U.
• Sandro Sänger
• Stefanie Kieler
• Robbsen
• Jan Huxhold
• Markus Lerch
• Marc Fellinger
• Karen Grünig
• Nico Proksch
• Christian Raskob
• Kai Sedlag
• Patrick Troche
• Luu Osakabe
• Sven Steier
• Mario von Czapiewski
• Martin Klanert
• Aladin Sprung
• Gordon Hanzo
• Nicolas Arenas
• Mirko Maly
• Daniel Rau
• Ralf Liebenthal
• Boris Zeyer
• Claudia Kohrs
• Timo Schlenker
• Robin Kattge
• Alexandra Hering
• Stefanie Conrad
• William Kretschmer
• Manuel Dirlamm
• Benjamin Höfler
• Anita Lederer
• Ariane Walser
• Dominik Risse
• Felix Kiel
• Stefan Schwenk
• Andreas Schwarz
• Patrick Nowitzki
• Dominik Renk
• Kristof Bruhn
• Kevin Knauf
• Markus Lerch
• Lina Sailer
• Marcel Kolb
• Jonas Cordes
• Dennis Streich
• Katharina Vieten
• Pascal Taxacher
• Jeremy Kubke
• Alinta Bosten
• Franzy Unglaub
• Sascha Kraus
• Adrian Cathrein
• Thomas Diefenthal
• Julian Pfannschmidt
• Hagen Rohling
• Marco Schilke
• Gordon Hanzo
• Tim Dittmann
• Rolli
• Christian Giebler
• Anja Steininger
• Ivana Stupar
• Renée Neumann
• Dominik Fischer
• Frank Schneider
• Olly Nichau
• Christian Abbel
• Oliver Holthausen
• Benjamin Hanke
• Elke Kochhar-Theis
• Tami Flu
• Lina Sailer
• Kais-Oliver Hif
• Stefanie Kieler
• Nathalie Nock
• Simon Lupizius
• Mike Perez
• Jürgen Geißler
• Michael Laufer
• Gregor T.
• Florian Pflüger
• Torsten Harms
• Tobias Fieting
• Dr. No
• Louis Herbrügger
• Andrej Skeledzic
• Patrick Metz
• Patrick Jaumann
• Oliver Klötz
• Momme Clausen
• Tim Hadan
• Philipp Bachem
• Matthias Schröder
• Steven Gohl
• Marcel Münch
• Jasko Smailovic
• Johannis Grigoriou
• Patrick Biegemann
• Malte Kuhnert
• Kevin Korinth
• Sebastian Höser
• Kevin Thodte
• Liz Hallmann
• Daniel Meseck
• Thomas Koch
• Eric Müller
• Claudio Effinowicz
• Maximilian Stadtmüller
• Jenny Buschmann
• Anke Pohl
• Sandra G.
• Jan Huxhold

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Moin moin und herzlich willkommen zur 427. Episode von Devils and Demons, der Horrorfilm-Podcast. Ich bin der Chris und bei mir sind Theresa. Hallo. Laura. Hallo. Und André. Moin. André, Forza ist fertig runtergeladen? Bei dir vielleicht.

Auf beiden Xbox kommt kein Rennspiel. Na gut. Herzlich willkommen bei eurem Lieblings-Horrorfilm-Podcast. Wir gehen heute in die allerletzte Runde. Vorläufig allerletzte Runde. Man weiß ja nie, es ist ja schon angekündigt. Also von daher wird es nicht die letzte Runde sein, aber vorerst zumindest. Letzte Runde Blutgericht von Texas.

Und bevor wir das tun, gibt es noch ganz kurz ein paar Hinweise. Zum einen bedanken wir uns bei unseren neuen Unterstützenden auf Steady, nämlich bei Oliver, bei Lena, bei Anja und bei Mike. Vielen Dank für eure Unterstützung. Wir wissen das sehr zu schätzen. Vielen Dank. Jetzt müsst ihr alle Danke sagen. Danke, danke, danke, danke. Danke, danke.

Sehr gut. Und da haben wir nämlich ein passendes Thema. Wenn ihr nämlich mal reinschnuppern wollt in unser Steady-Programm, was treiben die vier da eigentlich? Ist das was, wo es sich lohnt, Geld auszugeben? Die Antwort ist ja, natürlich. Aber falls ihr euch absichern wollt, haben wir unser aktuelles Roundup gratis zum Hören hochgeladen.

Das heißt, alle Leute können da mal reinhören, mal reinschnuppern. Und wenn euch das gefällt, was ihr da hört, dann würden wir uns natürlich freuen, wenn ihr euch auch dafür entscheidet, ein Abo bei uns zu hinterlassen. Den Link dazu findet ihr in den Shownotes. Es gibt verschiedene Möglichkeiten. Für wenige Geld, für mehr Geld, je nachdem, wie ihr wollt und wie ihr könnt.

Wenn ihr das nicht könnt, ist es natürlich aber auch nicht schlimm. Es gibt sehr viele andere Wege, uns zu unterstützen. Zum Beispiel mit Likes, mit ein bisschen Hype und sagt man jetzt neuerdings bei YouTube Hypen. Man muss die Videos hypen. Wie hypt man Videos? Es gibt tatsächlich eine Funktion für Kanäle, die weniger als 50.000 Abonnenten haben.

Die kannst du hypen und dann landen die schnell auf der Startseite jetzt irgendwie oder sowas. Du kannst auch Kanäle mit mehr Abos hypen. Es gibt die Grenze. Also es geht auf jeden Fall bei dem KinoPlus-Kanal. Der hat 113.000 oder so. Da war es bis 500.000 oder so. Ja, das kann sein. Das geht bei mir aber nur auf dem Phone. Also es geht nicht im Desktop.

In der App ist es, wenn du dann ein Video likest, kommt automatisch so ein Schieber nach rechts. So willst du auch hypen. Dann kannst du hypen. Du hast aber nur gewisse Hype-Punkte pro Tag. Also du kannst ja nicht unendlich Videos pro Tag halten. Ja, aber viel wichtiger für uns. Auf Spotify, fünf Sterne vergeben.

Einen netten Kommentar da lassen, das ist viel wichtiger. Das ist unser Hype. Das ist unser Hype, genau. Und wir weisen noch ganz kurz auf unsere nächste Saturday Night Frighting. Die findet am 6. Juni im Hamburger Halbsterwoll-Kino um 22 Uhr statt. Wir zeigen den französischen Terror-Kino-Klassiker High Tension für euch ungekürzt.

Theresa ist da, André ist da, ich bin da. Wir podcasten vor dem Film und das wird eine gute Sache. Es gibt noch einen Haufen Karten. Also schlagt zu. Okay, jetzt sind wir soweit. Laura, Du hast unseren heutigen Film, das Texas Chainsaw Massacre aus dem Jahre 2022, auf Netflix schon mal gesehen vorher.

Ja, den habe ich als er rausgekommen ist. Wie war dein damaliger Eindruck? Ich habe zu den Leuten gehört, die dem Film eher nicht so viel abgewinnen konnten. Also... 99 Prozent aller Leute gehören dazu. Ja, also ich fand ihn nicht komplett scheiße, aber er hatte für mich und hatte auch immer noch einige Punkte, die mir halt überhaupt nicht gefallen.

Aber ich glaube, es ist halt auch ein bisschen so eine Frage, ob man ihn als Film an sich bewertet oder so, wie sehr er als Requel von Texas Chainsaw Massacre funktioniert. Weil ich finde schon, dass es ein Film ist mit dem man durchaus Spaß haben kann aber so der Geist der Texas-Reihe wie ich den empfinde, der ist für mich da nicht so gegeben, Theresa, du warst ja damals bei unserer Besprechung noch nicht dabei, das war glaube ich kurz vor deinem Eintritt ich glaube auch, das müsste kurz davor gewesen sein hast du den damals direkt geguckt als der kam und hast gedacht oh geil, David the Demons haben eine Folge dazu gemacht natürlich gucke ich den heute, Also ich glaube, ich habe den relativ zeitnah beim Release geschaut mit zwei

Freunden und weiß auf jeden Fall, dass wir alle sehr enttäuscht waren und wir hatten den ja auch bei einer Watchparty nochmal geschaut, da war ich auch wieder enttäuscht und jetzt habe ich ihn nochmal geschaut. Und wir werden sehen. Wir werden sehen. André, apropos Hypen. Da haben wir uns ja damals selbst ganz schön gehypt, als der Film rauskam.

Ich weiß, wir haben den, also ich hab den schon vor Release, da wir ja vor Abzugang zu dem Film hatten, schon dreimal geguckt und dachte so, wow, der wird so steil gehen, der Film. Und ich dachte so, komm, jetzt podcasten wir. Und André war auch Feuer und Flamme. Pascal, Feuer und Flamme. Wir dachten, manch, das ist endlich mal wieder ein guter Slasher.

Zack, vier Sterne, zack, vier Sterne, vier Sterne. Das wird ein All-Time-Klassiker. So ein paar Tage später so Letterboxd, Durchschnittswertung, aha, 2,6. Drei Tage später 2,3. Eine Woche später 2,0. Noch ein paar Tage später unter 2,0. Hm, da haben wir uns, ich weiß nicht, ob wir uns geirrt haben, das werden wir heute noch feststellen, André, aber das war eine der seltenen Devil's and Demons Ausflüge, bei der wir so völlig ab des Konsens waren.

Ja, wir dachten so, boah, da haben wir was entdeckt. Wir wissen jetzt vor allem schon, dass der Film der Banger ist, der beste Film des Jahres. Da kommt nichts mehr ran. Und naja, es waren sich alle einig, dass wir falsch lagen. Aber ey, wir haben zu unserem Wort bestanden. Und mal gucken, ob er das immer noch tun.

Ich weiß noch, wir haben uns ... Day One haben wir uns noch diese Texas Chainsaw Black Metal Netflix-Pullover bei Netflix bestellt, falls du dich erinnerst. Korrekt, für viel zu viel Geld. Aber musst du rein, weil bester Film des Jahres. Aber ich möchte dir anmerken, ich habe damals auch nur dreieinhalb gegeben, nicht vier. Okay, die kommen dann heute. Vielleicht.

Was soll ich jetzt sagen? Achso, bei The Sadness, da war das mal ähnlich. Da war es nicht ganz so drastisch, weil der Film dann am Ende nicht so schlecht ankam wie Texas Chainsaw. Aber da haben wir uns auch so ein bisschen reingehypt bei der ganzen Sache. Ich glaube, da kommt immer manchmal, vielleicht ist das so ein Ding als, ich setze es mal in Anführungszeichen, Journalistin oder Journalist, dass wenn man Vorabzugang zu so Sachen hat, dass man automatisch denkt, ah, jetzt wird es geil.

Also man redet sich das schon ein, dass es was Besonderes ist. Und überschätzt es dann vielleicht dadurch auch ein bisschen. Keine Ahnung. Ich glaube, The Sadness hat nur gerettet, dass er nicht auf Netflix rausgekommen ist. Das wäre auch bei 1,8. Das ist schon mal mein Hot-Tag für heute. Okay, das wird nicht der letzte sein, befürchte ich.

Ich warte schon auf die Netflix-Bewertungs-Hast-Tirade später. Such dir einfach aus, wann du sie anbringen willst. Ja, ja. Wir haben Zeit. Okay, also, wir haben es, Laura hat es schon gesagt, mit einem waschechten Requel zu tun, inwiefern sich das jetzt auswirkt auf die Timeline, auf die Kontinuität.

Das werden wir dann im Laufe der nächsten zwei bis fünf Stunden herausfinden. Und geben euch erstmal kurz die Fakten mit an die Hand. Auf Letterboxd hat TCM 2022 eine 1,9 von 5, auf der IMDb eine 4,7 von 10. Der Film kam am 18. Februar 2022 weltweit auf Netflix raus, hat circa 20 Millionen Dollar gekostet. Wir wissen logischerweise nicht, was der eingespielt hat, weil man das nicht berechnen kann.

Ich erzähle euch aber später noch, wie viele Leute den Film damals geguckt haben. Wenn ihr den Film sehen wollt, er ist aktuell noch auf Netflix, wird es wahrscheinlich auch bleiben. Es gibt die Möglichkeit, den sich auch ins Regal zu stellen. Das führe ich jetzt nicht weiter aus. Guckt einfach auf der Filmbörse, wenn ihr es nicht lassen könnt. Aber ansonsten müsst ihr den auf Netflix gucken.

Der hat ein R-Rating bekommen in den USA, in Deutschland. Eine 18er-Freigabe. Aber eben, André, nach Netflix-Einschätzung, die können ja, wenn ich mich nicht irre, quasi ... Also die bestimmen selbst diese Freigabe sozusagen. Da gritscht die FSK gar nicht rein. Die müssen keine Film-FSK-Freigabe prüfen lassen. Das heißt, die haben eine eigene Einschätzung. Das heißt, was die sich selber auf die Plattform schreiben, das gilt.

Aber er hat halt eben dadurch eine, er hat ja eine Jugendschutz-Pin-Abfrage. Das haben ja genug andere auf Netflix nicht, also die hat er zumindest, ja. Echt? Musst man die eingeben? Also ich muss die immer eingeben. Ich weiß nicht, ob man das ganz deaktivieren kann. Ich musste die, glaube ich, auch nicht eingeben.

Ich glaube, dann ist es eine Einzelungssache. Ihr kommt doch aus dem Kinder-Account, André. Ja, ich kann sagen, dass man das ganz deaktivieren kann, weiß ich gar nicht. Schreibt es uns in die Kommentare, ob ihr auch einen Pin eingeben müsst. Und wenn ja, welchen. Content Note, ja, ist jetzt für, klingt jetzt ein bisschen blöd, aber ist jetzt wahrscheinlich eher für Amerikaner ein Trigger-Thema.

Amok-Lauf ist jetzt, glaube ich, für unsere Gefilde hier nicht so relevant. Wir haben den höchsten Body-Count der Reihe, der mindestens 38 Opfer enthält, würde ich mal sagen. Aber es ist schwebend, es könnten vielleicht auch ein paar mehr sein. Und das ist schon mal ein gutes Stichwort, Theresa. Wie würdest du denn den Gorgehalt dieses Films bewerten?

Ich bin, hab dieses Mal auf jeden Fall keine gekürzte Fassung geschaut. Also ich kann jetzt wieder... Aber auch nur, weil man sie dir nicht angeboten hat. Naja, ihr wisst ja nicht, wo ich den Film geschaut hab. Was machst du eigentlich hier? Fällt mir gerade ein. Ja, eigentlich dürfte ich gar nicht mehr dabei sein. Das stimmt, naja. Wie auch immer, ich gebe dem eine 4 von 5, weil ich schon finde, dass der echt ein paar.

Ordentliche... Also zum einen natürlich macht sie ja auch die Masse, Aber auch, wenn man so Einzelkills hat, die sind schon zum Teil sehr spektakulär und auch sehr explizit. Also, da passiert wenig Offscreen und auch wenn man vielleicht manchmal nicht direkt, ich sag mal, den Einstark sieht, sieht man dann trotzdem später das Ergebnis und das sieht schon wirklich, find ich, auch gut aus.

Da haben sie mit Blut auf jeden Fall nicht gespart. Laura? Ja, gehe ich komplett mit. Ich habe auch eine 4 von 5 vergeben. Und das ist schon wirklich ordentlich, was einem hier an Gore geboten wird und an Gewalt generell. Für mich hat es aber dann, also um jetzt eine 4,5 oder 5 zu geben, war es wieder so ein bisschen das Ding mit dem Impact von der Gewalt.

Ich hatte bei dem Film wirklich manchmal das Gefühl, dass ich während des Films abstumpfe, weil es irgendwie teilweise auch so drüber ist ihr könnt euch schon denken auf welche Szene ich hinaus will und deswegen fand ich für mich dann eine 4 irgendwie sehr passend. Okay, ich habe tatsächlich 4,5 von 5 vergeben, also ich finde auf jeden Fall, aber da sind wir uns glaube ich einig, dass das der härteste Film der Reihe ist, also rein was grafische Gewalt. Also ich finde schon, der ist, ehrlich gesagt, ich weiß nicht, was ich... Aber wie wertest du das?

Weil ich finde zum Beispiel bei The Beginning sind jetzt für mich mehr Kills, wo ich so mit Schmerzen gehabt habe. Ich sage nicht, dass die an sich brutaler waren, aber so den Wirken, den sie auf mich hatten, da hat mir bei The Beginning mehr wehgetan als hier. Ja, also ich verstehe, was du meinst. Würde ich jetzt für mich nicht mitgehen.

Also ich fand selbst die eher lascheren, also verhältnismäßig lascheren Kills, fand ich auch irgendwie sehr, weil sie auch so räudig waren. Also allein eine Scherbe mit einer Glasscherbe zu Werke zu gehen, das tut mir schon beim Zugucken einfach schon weh. Weil das so, ja, irgendwie räudig. Mir fällt gar kein anderes Wort dazu ein.

Und ich weiß nicht, also für mich haben die tatsächlich irgendwie gewirkt. Und ich war echt wieder erstaunt, wirklich wie krass brutal dieser Film einfach ist. Also ich würde jetzt, also klar, ich heb mir so diese fünf auf, diese Firmware-Bewertung, weil es gibt halt noch mal so ein paar krassere Filme, aber ich würde jetzt sagen, so was man sich als Mainstream-Zuschauer so rein, so angucken kann, mit einem Mausklick, nenne ich's mal, dürfte es kaum was Härteres geben.

Also ohne, dass man jetzt irgendwie in irgendwelche Underground-Ecken auf der Firmenbörse oder so gehen muss, aber das finde ich schon. Rein vom Gorgehals, Würden mir jetzt wenige Filme einfallen, die brutaler sind. So auf Mainstream-Ebene. Und ein Texas Chainsaw Slasher ist ja ein Mainstream-Film, wenn man so will.

Und da muss ich sagen, Hut ab. Oder Bein ab. Oder Arm ab. Oder was auch immer. Kopf ab. Oder alles ab, ja. Nee, bin ich auch dabei. Ich finde den auch wirklich krass brachial. Ja, ich finde, also, das Einzige, was den ein bisschen abgeht, ist wieder das, wo wir uns in der Reihe viel unterhalten haben.

Diese sehr, sehr schmuddelige, dreckige, schwitzige Optik und dieses Gefühl, da bin ich dabei, das bringt ja nicht ganz so gut drüber wie so ein Beginning, ähm, Und dadurch fühlen sich dann auch die Kills oder wenn dann irgendwie jemand, keine Ahnung, aufgehangen an dem Fleischerhaken im Keller hängt.

Da spielt immer bei Beginning und so weiter und auch beim Remake im 2003er, da spielt auch immer die Umgebung mit in den Kill rein, finde ich. Weil du weißt schon allein, wenn da jemand nur eine Schnittwunde im Bein hat, wird die sich irgendwie infizieren, weil es da so dreckig und widerlich ist. Und das Gefühl habe ich bei dem hier nicht, sondern der ist einfach nur auf der reinen Splatter-Gewaltgrad viel höher, finde ich aber.

Nichtsdestotrotz tun mir die Kills hier, finde ich aber auch extrem weh, weil die halt so überbrachial inszeniert, finde ich, sind dann auch noch mit sehr guten Effekten. Aber es ist trotzdem, es sind zwei unterschiedliche Gewalt Grade oder Arten, aber ich bin auch hier bei 4 von 5 auf jeden Fall trotzdem, weil es grafisch trotzdem extrem krass ist, was hier aufgefahren wird.

Ich fand es irgendwie bei dem Film im Erkensfeld, wie wenig Leute irgendwie scheinbar nur noch Handgemachte von digitalen Effekten unterscheiden können. Ich habe so viele Reviews gelesen, oh, ist ja fast alles digital, das sieht richtig schlecht aus. Ich glaube, es gibt keinen Film, äh, keinen Kill in diesem Film, der nicht handgemacht ist.

Ich hab das extra noch mal nachgeprüft. Also ich find tatsächlich, also von mir aus sind dann die handgemachten Effekte so gut, dass die Leute denken, dass sie digital sind. Keine Ahnung. Ich glaube, da ist es ist ein bisschen was, also schon einiges, es ist digital enhanced. Das sieht man schon, find ich. Es ist zwar praktisch gedreht, aber es wurde fast in jedem Kill irgendwie zumindest ein bisschen Blut oder irgendwie ein Eingeweide oder so.

Ein bisschen was Digitales ist in jedem Kill mit drin. Ich glaub, deswegen denken die Leute das. Obwohl es eigentlich Practical Effects sind. Ich weiß nicht. Also ich vertraue der Feder Alvarez, der hat ja schon bei Alien Romulus und bei Evil Dad gesagt, bei mir gibt es sowas nicht. Ich finde, man sieht es aber. Ich finde, man sieht es schon deutlich, dass da digitale Effekte drin sind, also einfach enhanced halt.

Und ich glaube, deswegen denken die Leute, das ist alles CG, weil sie sehen halt nur noch das CG da drin. Die verstehen gar nicht, dass man das auch kombinieren kann. Aber ich glaube, dass jeder Kill so ein gewisses Grad an CG Enhancement hat. Ich finde, das sieht man schon irgendwie. Wenn es nur ein bisschen Blut ist, wenn es nur ein wie ein Darm ist, der rausfliegt, aber der war dann digital oder so. Ich finde, das sieht man schon ein bisschen. Aber ich finde es nicht schlimm.

Laura, wie gruselig ist der Film? Ich finde, es gibt ein paar Einstellungen, die ich ziemlich gruselig finde und das sind vor allem Einstellungen, wo Leatherface ziemlich cool inszeniert wird, finde ich. Aber das war es dann leider auch. Also für mich hat so der Gruselfaktor immer auch viel mit dem Setting zu tun.

Und hier gibt es ja dieses tolle Setting von dem Sonnenblumenfeld, was mir irgendwie super gut gefällt. Aber das restliche Setting, diese Kleinstadt, das halt nicht so. Und ich finde, das fühlt sich einfach sehr unecht an. Und deswegen komme ich insgesamt auf eine 1,5 von 5. Theresa? Ja, ich auch. Also ich finde, der hat so ein, zwei Szenen, die irgendwie auch, wo ein Stück weit Atmosphäre aufkommt, aber ja, gerade so Krusel habe ich hier wieder wirklich gar nicht gespürt.

Wie gesagt, ich habe mir jetzt ja schon zweimal auch geschaut und da hat er mir auch nicht gut gefallen. Ich muss halt sagen, ich bemerke jetzt wirklich auch erhebliche Ermüdungserscheinungen, was dieses Franchise angeht und muss halt auch sagen, ich glaube, ich bin da auch einfach nicht mehr so offen für mich dann von der Atmosphäre, da mich so richtig rein zu begeben, sondern hänge halt wie so ein Stück Wasser auf dem Sofa und wird mal im Notizblock.

Also, der hat mich nicht so gecatcht. Schade, also mir ging es tatsächlich wieder anders, ich finde da hat also erstmal bin ich bei dir Laura, ich knüpfe mal da an, dass der ein paar also der weiß wie man Leatherface inszeniert finde ich, da ist er für mich sogar relativ weit oben im Franchise, also nicht ganz oben, aber relativ weit oben der hat ein paar Bilder die wir so in der Reihe noch nicht gesehen haben auch da würde ich zum Beispiel das Sonnenblumenfeld mit dazu zählen, die Bussequenz natürlich auch, da will ich jetzt nicht zu sehr drauf eingehen, weil wir das nachher glaube ich noch ein bisschen ausführlicher machen werden, ist aber für mich tatsächlich, also es ist für mich keine, ich glaube, der Unterschied ist.

Wie man den Film guckt oder wie man ihn wahrnimmt. Wenn man den als Fun-Splatter-Film wahrnimmt, dann würde ich euch recht geben, ich gucke den tatsächlich nicht so. Für mich ist das, also ich nehme den als ernsthaft, seriösen Slasher wahr. Und dann ist so eine Sequenz für mich, die da in dem Bus passiert, zum Beispiel nicht lustig.

Also ich verstehe die dann auch nicht, denke so, ist ja geil, jetzt hier mal ein bisschen geschnetzelt, sondern für mich ist Leatherface richtig krass in der Szene und ich würde von dem, also wenn ich den, weiß nicht, ich habe Angst vor diesem Leatherface, so wie er da dargestellt wird und wie er da keine Gefangenen nimmt und dann ist das für mich eher eine gruselige Szene, die mir theoretisch, also es ist immer schwierig zu beurteilen, weil ich natürlich sitze ich da nicht und habe Angst, aber ich habe bei keinem Film, den es gibt, Angst, so, deswegen ist das ein bisschen schwierig zu erklären, aber.

Trotzdem kann ich mich gruseln dabei und das würde hier der Fall sein tatsächlich. Also ich weiß nicht, also für mich hat der ein paar echt, vor allem dieses Leatherface einfach. Ich finde Leatherface halt gruselig. Das ist für mich tatsächlich die gruseligste und auch schönste in Anführungszeichen Version von Leatherface aus der ganzen Reihe.

Ich finde die Maske geil, ich finde die total gruselig, wie er aussieht und auch seine Art, wie er sich bewegt und so weiter. Muss ich sagen, der Leatherface, der sorgt bei mir für Ehrfurcht. Aber André, wie siehst du das? Ich find den aus dem TCM-Remake ist immer ein bisschen drüber bei mir, aber ich find den hier glaub ich schon auch am zweit oder maximal drittbesten. Ich find den auch krass gut, ja.

Einfach auch, weil der Schauspieler extrem bullig und groß ist, der ist halt so krass. Also ich glaub, der kann einfach auch so eine Hauswand einreißen mit bloßer Hand, das glaub ich dem so. Und ich find die Maske auch richtig geil, ja. Und ich find auch halt so, ich geb trotzdem auf der Ruselskala trotzdem nur zwei, weil ja, das sind die Momente, wenn er irgendwie auftaucht oder mal jemanden irgendwie jagt, ansonsten finde ich ihn aber auch von der Atmosphäre jetzt auch weniger gruselig, sondern eher eben ein bisschen spannend und halt aber vor allem natürlich gewalthaltig.

Würdest du sagen, André, dass der einsteigerfreundlich ist, der Teil? Dann könnte man quasi A, mit der Reihe hier anfangen theoretisch, um sich ins Thema einzuarbeiten und B, allgemein als Horror-Firmen. Hm. Die Reihe einarbeiten, ich meine im Grunde ja, weil es ist auch so ein bisschen egal, weil der Legacy-Part, über den werden wir noch reden heute, den kannst du dir auch rausdenken und dann ist es auch vollkommen Wumpe, also irgendwie schon.

Und bei Einsteigerfreundlich als Horrorfilm, ja, ich bin halt, es ist halt immer so ein bisschen, es kommt halt wieder darauf an, wenn du halt Gewalt abkannst, generell in Filmen, dann würde ich sagen ja, weil er trotzdem super knackig und modern wirkt und wenn man so einen Zugang, einen leichten Zugang bekommt, das würde ich sagen ja, aber eben wenn man einfach im Horror noch nicht viel Gewalt oder generell im Film noch nicht viel Gewalt gesehen hat oder generell ein Problem mit hat, finde ich, ist er nicht einsteigerfreundlich, weil er dann wieder, das hatten wir schon mal in der Reihe, hier die Frage, weil ich ihn dann wieder zu doll finde mit der Gewalt.

Theresa, Laura, Zustimmung, Ablehnung? Würde ich, glaube ich, mitgehen. Also ich finde, der hat irgendwie was sehr Zugängliches, dadurch, dass der Platt halt einfach nicht kompliziert ist auch. Und halt eben die Kürze, die André angesprochen hat, spielt da, glaube ich, auch mit rein. Und weil er halt auch einfach leicht verfügbar ist.

Aber gut, der Film wird es dadurch halt trotzdem nicht. Das ist eher so das Problem, was ich dabei sehe. Ich finde für eine Einsteigerfreundlichkeit, das ist aber, ist auch ein subjektiver Take, aber wenn ich einsteige in einen Film, dann brauche ich auch irgendwie Figuren, an denen ich mich so ein bisschen festhalten kann und die fehlen mir hier.

Die finde ich nicht, also die Hauptfiguren des Films finde ich dafür nicht so geeignet. Sag ich mal, wenn man das aus heutiger Sicht betrachtet, könnte man sich ja vielleicht trotzdem eher mit denen identifizieren als mit den Leuten aus dem Original? oder nicht? Also, ich finde jetzt tatsächlich die Idee gar nicht so verkehrt, wenn man sagt, man hat Bock, Texas Chainsaw Massacre zu gucken, und man kennt das Original noch nicht, und man ist jetzt Anfang 20, dann könnte man sich mit Sicherheit den angucken, um in die Geschichte reinzukommen, und danach das Original gucken.

Aber ich, also, ich würde trotzdem irgendwie sagen, dass. Die Figuren aus dem ersten Teil, also die Jugendlichen aus dem ersten Teil, auch wenn das in den 70ern spielt, die sind halt irgendwie normaler und mehr so Identifikationsfiguren als hier in dem Film. Die sind hier schon sehr überzeichnet und ich glaube nicht, dass so wahnsinnig viele Leute sich mit denen identifizieren können, weil die ja auch nicht unbedingt positiv gezeichnet sind, muss man ja auch mal sagen.

Das ist noch ein interessanter Punkt. Das ist nach wie vor mein Hauptkritikpunkt mit dem Film, aber das machen wir dann nachher. Ja, wie kam es dazu, dass es entstanden ist? Relativ simpel. Wir haben ja in der letzten Episode gehört, dass die vorherigen Rechteverwerter ihre Möglichkeit, weitere Filme drehen zu können, verloren haben.

Einfach weil sie nicht aus dem Puschen kamen. Aus dem Quark. Aus dem Quark. Ja, aber Puschen kann man auch sagen. Sehr gut. Und deshalb erwarb Legendary Pictures im Jahre 2018 die Rechte daran und ihr Film sollte im Jahr 2020 in Bulgarien gedreht werden. Es gab jedoch schon zu Beginn große Probleme, denn es gab zwei Regisseure, die den Film eigentlich drehen sollten, die Toehil Brothers.

Und die haben wohl richtig reingeschissen. Sag es mal so, wie es ist. Also das muss so schlecht gewesen sein, was die abgedreht haben, dass die nach einer Woche gefeuert wurden. Und ganz spontan David Blue Garcia, das ist, glaube ich, ein Spezi von Fede Alvarez, das Ganze übernommen hat. Und wirklich, also im Prinzip hatte der keine Vorbereitungszeit.

Der musste sofort loslegen, hat gesagt, das, was da vorhanden ist, das können wir nicht benutzen. Wir müssen komplett von vorne anfangen. Hat auch einen neuen Kameramann mitgebracht. Und dann gab es natürlich noch so was wie die Covid-Pandemie. Die da auch nochmal für eine Unterbrechung sorgte. Und dann waren sie irgendwann fertig und es kam zu Testvorführungen.

Und da gibt es jetzt nun zwei Legenden drüber. Die eine Legende besagt, dass die Leute schreiend rausgelaufen sind, weil der Film so scheiße ist. Und Fede Alvarez-Version ist, das stimmt gar nicht. Die kam eigentlich ganz gut an. Aber wir haben uns überlegt, den Film einfach an Netflix zu verkaufen. Also ich würde mal sagen, es ist die erste Variante, die der Wahrheit entspricht.

Und Netflix hat das Ding dann aufgekauft, dankbar. und den auf ihrer Plattform veröffentlicht. Das ist schon die ganze Entstehungsgeschichte. Da wird man bestimmt in ein paar Jahren irgendwann, wenn da Gras drüber gewachsen ist, vielleicht noch ein paar bessere Storys zu erfahren, was da wirklich abging.

Aber na ja, es war ein Erfolg für Netflix, das kann man schon mal sagen. Aber dazu hören wir dann später mehr. Im Cast haben wir so semi-bekannte Leute. Also da sind so ein paar bekannte Leute bei. William Hope kennt man vielleicht, der hat ja eine größere Rolle in Aliens. Alice Kree, die kennt man als eine der nählichsten Figuren der Horrorfilmgeschichte aus Silent Hill zum Beispiel, hat aber auch in Thor 2 mitgespielt, in diversen Star Trek Sachen, in Barfly hat sie mitgespielt dann, Theresa, hast du Heavy Rain gespielt?

Ja, hab ich. Der Sam Douglas, das ist der Tankstellenwart, das ist der Detective Shelby aus Heavy Rain gewesen. Der hat den gespielt. Und wenn man sich jetzt, wenn du nochmal das Gesicht anguckst, dann denkst du, ah ja, stimmt. Das ist mir aber wirklich gar nicht aufgefallen. Spannend, okay. Ja. Sonst hat er auch nichts Bekanntes gemacht, aber das hat er gemacht. Ja, immerhin.

Dann gibt es hier natürlich die Rolle der Sally Hardesty, aber Marilyn Burns, das haben wir auch schon in einer der vorherigen Episoden erfahren, ist ja leider schon vor einigen Jahren verstorben, konnte diese Rolle also nicht, widerspielen, deshalb hat man hier Ersatz gesucht. Ich weiß leider nicht, wie man den Nachnamen richtig ausspricht, weil sie eine Iren ist und in Irland spricht man Sachen immer ein bisschen komisch aus.

Owen, kann jemand Irisch von euch? Nope. Das wäre französisch, aber naja, könnt ihr auch selber googeln. Kennt man sicherlich. Hat auch in einigen anderen Horrorfilmen mitgespielt, in Mandy zum Beispiel, in Tarot, in Sea Fever, den hat André, glaube ich, gesehen mal. Guter Film. in Northman, hat sie auch mitgespielt.

Dann haben wir Moe Dunford, der spielt hier den Richter, den kennt man vielleicht aus der Serie Vikings. Dann haben wir Sarah Jakin, die hat mal eine kleine Nebenrolle in Happy Death Day to You gehabt und spielt ansonsten eine School Spirit Serie mit. Aber die bekannteste oder folgeste Schauspielerin dürfte wahrscheinlich Elsie Fischer sein, denn die hat schon mal eine Nominierung für den Golden Globe bekommen, für ihre wirklich großartige, kann ich an dieser Stelle nur empfehlen, großartige Leistungen in Eighth Grade, Film von Bo Burnham, der ist wirklich eine der besten Coming-of-Age-Filme der letzten 10, 20 Jahre, würde ich sagen. André Nickt? Ja, der ist Hammer. Finde ich auch.

Ein krasser Sprung auch von der Rolle zu der hier. Ja, da kam auch danach jetzt schon nichts mehr mittlerweile. Ich glaube, das könnte auch sein, dass die gute Elsie da vielleicht auch ein One-Hit-Wonder war. Oder Bo Burnham einfach so ein guter Regisseur ist, dass er da so krass was rausgeholt hat. Ich weiß es nicht. Aber ich muss auch jedes Mal zweimal gucken, ob sie das ist.

Aber vielleicht auch einfach, weil die Rollen so unterschiedlich sind. Da spielt sie ja gefühlt so eine Achtklässlerin. Und hier spielt sie ja irgendwie, naja, kommen wir gleich drauf zu sprechen. Steigen wir den Film ein. Der Film beginnt, Laura, mit einem kurzen Recap auf Teil 1. Aber dieses Mal via einer abgespielten DVD in einer Tankstelle, die aber nicht eine normale Tankstelle ist, wie wir sie aus anderen Tick-The-Chance-Off-Filmen kennen.

Sondern das ist eine Tankstelle, die gleichzeitig eine Art TCM-Museum ist und auch ein Fanshop. In dem es Sticker, Poster, Flaschenöffner und sonstiges Merchandise gibt. Wie fandst du das? Ach, also ich fand es irgendwie erstmal einen interessanten Take, weil ich meine so, wie heißt das, Katastrophentourismus, das ist ja glaube ich was, was es wirklich gibt.

Und ich meine, wenn man so einen modernen Take auf die Geschichte macht, kann ich schon verstehen, dass man das irgendwie mit reinnimmt. Und man ist ja erst mal so ein bisschen irritiert, weil ich glaube in TCM 3 erfahren wir ja, dass die Sally eigentlich gestorben ist. Und da merkt man also schon, der Film ignoriert jetzt wieder viele andere Timelines oder auch nicht.

Aber ja, das fand ich jetzt erst mal ganz nett eigentlich. Anre, Laura hat es eben schon gesagt, in dieser abgespielten Dokumentation dort auf der DVD wird eben erwähnt, dass Sally Hardesty, die einzig Überlebende aus dem ersten Teil, noch lebt und mittlerweile Texas Rangerin ist. Da wissen wir natürlich schon, die wird hier vielleicht eine Rolle spielen.

Was hast du, weißt du noch, was du damals gedacht hast, als du mitbekommen hast, okay, das könnte hier so eine Art Requel werden, weil wir hatten ja gerade erst Halloween, da haben wir auch das erneute Comeback von Laurie Strode gehabt, ob man hier vielleicht Ähnliches versuchen könnte. Gute Idee oder nicht so gute Idee?

Naja, das hat mir, da war ich beim ersten Mal damals schon so ah, Ich hab extra nicht reingehört übrigens in die alte Folge, wollte ich schon mal anmerken. Muss man jetzt, ich auch nicht, muss man jetzt nicht in jedes Franchise reinpressen. Das dachte ich mir da schon. Und da waren wir noch Jahre vor den weiteren Legacy-Filmen entfernt, die jetzt mittlerweile wirklich jedes Franchise irgendwie auf der Uhr hat.

Nee, fand ich da schon eher eine semi-gute Entscheidung. Weil ich da schon gedacht hab, so, ach komm, du hast so viele neue Figuren, muss das jetzt sein. Und das gibt auch nicht jede Figur her, finde ich, ne? Das ist der große Packung. Strode ist ein anderes Kaliber. Ja, ein ganz anderes. Vor allem, wenn du auch die Schauspielerin nicht zur Verfügung hast.

Das wäre ja nochmal was anderes gewesen, wenn Marilyn Burns noch am Leben gewesen wäre und man sie hier hätte. Da finde ich eh, bin ich gespannt, ob jemand von euch das auch gedacht hat, dass es in diesem Film eine andere Schauspielerin gibt, auch in einem ähnlichen Alter, wo ich finde, sie sieht der Original-Schauspielerin Marilyn Burns viel ähnlicher.

Nee, kann ich nicht zustimmen. Jetzt schon nicht, weil ich immer Alice Kree nur mit Silent Hill in Verbindung bringe und dieses Gesicht ist so eingebrannt. Ja, okay. Wenn ich eine Horrorfigur hasse, dann ist es die von ihr in Silent Hill als Sektenanführerin. Aber ich finde, sie sieht Marilyn Burns trotzdem ähnlicher. Ich gebe dir trotzdem recht, Laura, ja. Ich finde auch, sie sieht eher ähnlicher als...

Dings. Ja, also sagen wir es mal so, der Marilyn Burns-Ersatz sieht mehr wie Laurie Strode aus, als wie Sally Hardesty. Ja, aber so Laurie Strode of Wish halt. Ja, ja. Texas Ranger Strode. Eine raubeinige Marilyn Burns. Ja, da fehlt richtig Aura. Aber ansonsten hat man sich zumindest bemüht, Teresa hier auch den Original, Voice-Over-Sprecher John Darroquette wieder an Bord zu holen.

Den haben wir auch schon und dann, glaube ich, Teil 1, 2 und 3. Nee, im Remake, ne? Niemand weiß das mehr. Das Voice-Over gemacht. Es gibt auch das Kamerablitzgeräusch. Es ist alles am Start. Wie fandst du, ja, Theresa? Vor allem gibt es das Kamerablitzgeräusch auch später noch mal, wenn der Grill aufgemacht wird.

Ja, ich merke schon, meine Mit-Podcasterinnen heute, die wollen immer vorweggreifen. Ich entschuldige mich jetzt schon bei euch, liebe Zuhörerinnen draußen, die immer so darauf hoffen, dass ich das hier alles chronologisch zusammenbringe und auch diese Rasselbande hier halbwegs zusammenbringe. Aber ihr merkt, es ist völlig schwierig. Keine Chance. Ich habe jetzt einfach mal laut gedacht.

Aber damit haben wir jetzt festgehalten, dass das Geräusch wirklich in jedem Teil vorkommt. Ja. Ja. Das hatten wir letzte Woche schon drüber geredet. Da waren wir uns ja nicht mehr sicher, ob das dieses Mal auch ist und jetzt sogar an zwei Ecken. Ja, manchmal passend, manchmal absurd unpassend. Ja, das stimmt.

Und in diesem Film beides. Best of both worlds. Dann, Theresa, wir haben hier in dieser Tankstelle lernen wir auch unsere Hauptfiguren kennen oder unseren Cast nenne ich es mal. Einmal Melody, ihre jüngere Schwester Lila, den Geschäftspartner von Melody, den Dante und dessen Partnerin Ruth, die übrigens nie Ruth genannt wird im Film.

Auch nicht in den Untertiteln, habe ich herausgefunden bei Dead Meat. Die haben gesagt, es steht immer nur die Partnerin von Dante. Finde ich gut, das finde ich einmal ihr Name genannt. Und diese Gruppe um Dante, die will in den Ort Harlow reisen. Was sie da machen wollen, das erklären wir gleich. Aber wie war jetzt so dein erster Eindruck von den vier Leuten?

Also ich habe das Gefühl, sie haben hier halt so dieses Stadt-versus-Land-Ding schon mal direkt am Anfang wieder aufgemacht. Dass ich das Gefühl hab, dass schon so ja, der Tankstellenwärter macht auch so kommentarmäßig ah, okay, ja, von euch haben wir hier schon alle gehört und, Sie nennen sie auch Gentry-Fuckers, das fand ich ganz witzig eigentlich.

Ja, genau, also das wird hier direkt mit reingebracht, diese Ebene. Also es ist ja generell auch ein Film, der irgendwie so ein paar politische Subtexte da so mit drin hat. Was ich trotzdem sagen muss, obwohl das eigentlich ja die Personengruppe ist, mit der ich mich jetzt als junge Frau aus der Stadt eigentlich identifizieren müsste, dass ich die schon ein bisschen daneben fand auch.

Also es kommt dann da ja auch der Rick davor gefahren, der halt eine Knarre offensichtlich an seiner Hose trägt und sie sagt dann halt so, ja, also die Melodie, ja, muss man schon, ich gebe es jetzt einfach mal so vom Sinn her wieder, muss schon einen ganz schön kleinen Schwanz haben, um mit so einer Knarre jetzt so offen draußen rumzulaufen.

Und das wäre vielleicht ein Gedankengang, den ich prinzipiell nachvollziehen kann, aber den auszusprechen, während der neben einem steht. Sie hat laut gedacht, so wie ich gerade. Genau, ja, nur dass mehr oder weniger auch mal angemessen ist, Und also da dachte ich mir irgendwie so, okay, das ist jetzt auch trotzdem nicht der sympathischste Move.

Also hätte man auch irgendwie anders lösen können. Also wenn man vielleicht danach einen Witz drüber im Auto macht, okay. Aber so während er das halt obviously hört. Ich weiß nicht, ich würde mich das auch nicht trauen neben einem Typen mit Waffe so einen Kommentar zu machen also was wenn der schießt also ich weiß nicht also war da schon, ich sag mal einen holprigen Start mit denen, zumindest wenn das Ziel war, dass ich mich mit denen identifizieren soll das Absurde ist ja, André, wir werden später noch über die politischen Themen in diesem Film ein bisschen genauer reden.

Aber das Lustige ist, du findest genau zwei extreme Meinungen desbezüglich zu diesem Film. Die einen sagen, da gehöre ich auch zu, können wir später dann ausdiskutieren, dass der Film vielleicht der konservativste Texas Chainsaw-Film aller Filme der Reihe ist. Und die anderen sagen, das ist der wokeste Film der ganzen Reihe, weil hier, du hast eine schwarze Hauptfigur.

Und ich zitiere jetzt, es steht wirklich, das kann man überall nachlesen, es steht in so vielen Reviews, die Frauen sind hässlicher als den vorherigen Teilen, die wurden extra so gemacht, dass die alle aussehen wie Kampflesben und so weiter und deswegen ist der Film woke, dabei ist es mit Abstand, wirklich mit Abstand, der unwokeeste Teil der ganzen Reihe.

Ja, vor allem, also das Ding ist halt, du denkst, du sollst ja auch erst denken, dass er in Anführungszeichen woke ist, ne, also er macht ja erstmal durch die Figuren dein breites Feld auf und macht ja auch gleich so den Anführungszeichen Twist, dass die vermeintlichen Rednecks plötzlich total eloquent sind und gar nicht so stupide, wie das Klischee hergibt.

Aber letztendlich positioniert sich der Film ja nie konkret. Also es kommt ja niemand gut weg und keiner es wird keine Position bezogen, es wird keine Seite besser dargestellt als die anderen. Im Grunde sind entweder alle scheiße oder halt alle gleich irgendwie. So positioniert sich der Film ja. Deswegen kannst du den Film in die Richtung eigentlich weder noch vorwerfen, weil er da irgendwie sich komplett einfach reinsetzt und sagt so, okay, da reißen wir eine konfederierten Flagge runter, aber gleichzeitig sind die ganzen Großstadt-Hipster auch alle Müll.

Von daher, der Film macht da gar keine Position. Aber zu sagen, ein Film sei Vogue, weil ein schwarzer Hauptdarsteller dabei ist, das reicht für viele Leute schon. Da schlacken wir schon die Ohren, muss ich sagen. Da müssen wir nicht drüber reden. Sie hätten ihn noch Franklin genannt. Oh Gott. Genau, die Gruppe will nach Harlow reisen. Harlow ist ein Ort, ein kleiner Ort in Texas mit 1.974 Einwohnern, wie das Ortseingangsschild uns belegt. War es natürlich, Theresa?

Auch? Bitte? Laura, was natürlich auch? Ich weiß nicht, worauf du hinaus möchtest. Das Erscheinungsjahr des Originals ist. Genau. Ach so. Naja, danke Laura, du bist die Beste. Jetzt fühle ich mich wie eine Streberin. Was würde er denn? Ja, ja, aber dann fühle ich was anderes, Theresa. Denn im Auto sehen wir bereits, dass die gute Laila wahrscheinlich eine Art Trauma mit sich bringt.

Weil das ja auch jeder Horrorfilm ab dem Jahre 2020 mit sich bringt. Das erkennen wir an ihrer Narbe, die sie so irgendwie hier so am Schlüsselbein trägt und so geheim versteckt so zuzieht auch noch so. Darüber erzähle ich euch jetzt später. Ja, aber genau so. Und ihr kompletter Insta-Feed ist nur voll mit Anti-Waffen. Die folgt offensichtlich oder Algorithmus.

Algorithmus ist voll damit und man denkt sich so, okay, also subtil ist es jetzt schon mal nicht, worum es geht. Also erstmal sieht man da nur diesen ganzen Anti-Waffen-Kram und dann nochmal, wie sie dann so die Wunde so versteckt und man denkt sich so, okay, wir haben es verstanden. Also es ist wirklich schon so die erste Szene, wo ich wirklich nur mit dem Kopf geschüttelt habe, weil ich dachte, was ist das für ein Storytelling?

Was soll das? Aber vor allem auch noch mit dem davor, was du schon erwähnt hast, dass auch Melody so allergisch gegen den Waffenbesitz von Richter reagiert. Das ist ja auch schon der Hinweis darauf, dass das unser Thema wird. Ja, und weißt du, zum Beispiel zum Thema, man hätte das eleganter machen können, Und hätte man auch sagen können, ey, Hier sind Leute, die waren schon Teil von so einem School-Shooting.

Kannst du bitte einfach nicht mit deiner Waffe draußen rumrennen? Das wäre super lieb. So könnte man das zum Beispiel auch sagen. Ach, das ist jetzt für dich naheliegend, dass das jemand laut sagt? Nee. Also ich hab jetzt letztens am Sonntag auf einem Konzert und da hat ein Typ neben mir, wollte er kiffen.

Und da meinte ich, genau das hab ich auch nicht einfach passiv-aggressiv irgendwie einen Kommentar gemacht, sondern hab zu ihm gesagt, ey, ganz ehrlich, Bro, lass sein. ist es sauvoll hier und ich habe keinen Bock, von der verbrannt zu werden. Ich finde es mega respektlos, bitte lass es sein. Dann ist er zwei Leute weiter nach rechts gegangen und hat da gekifft, also er hat sich so viel gebracht, aber ja, ich finde das naheliegend, da einfach daraus zu sagen, wo eigentlich das Problem liegt.

Das Problem ist eigentlich jetzt nicht die Penisgröße, würde ich einfach mal sagen. Nein, da gebe ich dir ja recht, aber halt sozusagen so, weil das ist ja legal, der darf ja legal eine Waffe dafür, nur zu sagen, du trägst die jetzt hier nicht. Diese Person, die da hinten im Auto sitzt, die ist Opfer eines School-Shootings geworden.

Es ist so, als wenn du zu dem kiffenden Typen gesagt hättest. Das Haus meiner Großeltern ist vor drei Wochen abgebrannt. Wie kann es sein, dass du hier ein Feuerzeug benutzt? Das ist ja abstrakt. Weiß ich nicht, ob das so, dass Leute, die Waffen oder Waffengewalt erlebt haben, dass die in Amerika so rar sind wie Leute, deren Haus abgebrannt ist.

In Deutschland weiß ich nicht. Aber sie hätte auch einfach sagen können, kannst du die Waffe bitte wegstecken? Meine Schwester hat total Angst vor Schusswaffen. Genau, so wäre es noch eleganter formuliert, aber halt zu sagen, wo liegt eigentlich das Problem? Dafür müssten aber Menschen im Drehbuch miteinander reden und das ist immer generell ein ganz großes Problem. Dafür bräuchte es generell ein anständiges Drehbuch und das ist ja generell ein großes Problem.

Ich finde es realistisch, weil die Leute auch in der Realität nicht miteinander vernünftig reden. Tja, außer du stehst neben mir beim Konzert, dann kriegst du aber eine Ansage. Dann kannst du deine Gun aber wegstecken, dann kriegst du gleich eine geschallert. Ja, wirklich. Wie, Laura, du bist ja scheinbar heute die einzige vernünftige Person hier in der Reihe.

Wie fandst du denn Rick da? Also aus meiner Sicht wird hier versucht, den erst mal so ein bisschen als Red Herring einzuführen, indem er hier doch noch am Anfang ein bisschen umgehobelt daherkommt. Gut, ich finde, eigentlich ändert sich das auch nicht mehr großartig. Aber ich finde schon, sie spielen am Anfang schon noch ein bisschen damit, mit diesem typischen, die Locals sind alle ein bisschen crazy. Ja, voll.

Ja, ich fand das ganz cool, ehrlich gesagt, dass sie so ein bisschen damit gespielt haben. und seine Reaktion auf diesen Diss von Melody mit der Waffe fand ich ehrlich gesagt sogar relativ nachvollziehbar. Also er hat ja dann schon so ein bisschen drohend geantwortet, so nach dem Motto, ich weiß es nicht mehr wortwörtlich, aber wir brauchen die Waffen, weil hier dauernd irgendwie Idioten in die Stadt kommen oder sowas.

Und man denkt halt am Anfang so, ah, okay, das ist jetzt der klassische Redneck von der Tankstelle, der wahrscheinlich irgendwie zur Sawyer-Familie gehört, wenn man, wie wir, die ganze Reihe jetzt durchgeschaut hat. Und ich finde schon, dass er sich dann im Verlauf des Films, nochmal positiv entwickelt, beziehungsweise die Figur einfach ein bisschen ambivalenter angelegt ist, weil man halt merkt, er hat schon so eine Moral, und er hilft den Figuren nachher auch, als es ums Eingemachte geht, sage ich mal.

Also fand ich eigentlich ganz okay. Ich finde, am Anfang verspürt er so ein bisschen diese Viggo Mortensen-Vibes. Er ist irgendwie nicht richtig angenehm, Aber er hat auch ein gewisses Charisma, Theresa. Ja, total. Also das hatte ich halt auch. Und wie Laura gesagt hat, wenn man die Filme jetzt alle gesehen hat, dann weiß man halt einfach, dem Typ von der Tanke kannst du nicht trauen. Punkt aus, Feierabend.

Und wenn er dann halt da auch noch so mit Waffe und so rumläuft und da ja quasi so das Feindbild, sag ich mal, darstellt, dann hat das nochmal so eine ganz andere Konnotation. Ich hatte das auch tatsächlich schon wieder vergessen, dass der nochmal diesen Twist reinbekommt. Wir haben ja in der Horrorgeschichte gelernt Leute an Tankstellen sind entweder die.

Doom-Profits oder halt direkt die Killer, aber ähnlich ist nach dem ähnlichen Prinzip sind ja eigentlich hier auch die Polizisten zu sehen weil die werden ja dann angehalten oh ich greife wieder vor, sehe ich schon, Okay, ich sag nichts mehr. André, wie gut kam dann für dich die. Texas-Atmosphäre rüber? Hat dich der Film in diese glutheißende, verschwitzte Stimmung versetzt?

Der Film wurde ja, wie wir eingangs schon gehört haben, nicht in Texas gedreht, sondern wie schon Leatherface in Bulgarien. Hat das für dich funktioniert? Ja, wie vorhin schon gesagt, als es um die Bewertung der Atmosphäre, der Discourse ging und so weiter, habe ich es schon angedeutet, nee, nicht so richtig.

Also es funktioniert für mich, also der Film hat für mich eine Atmosphäre, es ist aber nicht die TCM-Atmosphäre. Also nicht die OG, die wir jetzt so lange durchexerziert haben in der Reihe hier. Es ist nicht dieses total verschwitzte, alles ist irgendwie dreckig, jeder sieht aus, als ob er so eine 8 Meter Staubschicht auf sich drauf hat, weil einfach alles so staubig ist und das finde ich nicht. Er sieht ein bisschen, ich möchte nicht sagen zu clean aus, aber er sieht ein bisschen cleaner aus für die Reihe.

Deswegen finde ich halt so ganz diese extreme Hitze und dieses total schwüle und, ja, so, es ist unangenehm heiß quasi schon. Das finde ich, kommt nicht so ganz raus, aber trotzdem hat der Film die Atmosphäre, die er versprüht, passt aber zum Film trotzdem für mich. Aber es ist nicht diese OG-TCM-Atmosphäre, sag ich mal.

Ich finde, das klappt noch ganz gut, bis die nach Halo reinkommen. Also der Weg dahin, die Außenaufnahmen, das fand ich schon noch cool. Also der Film soll so ein bisschen, sie haben versucht, den West-Texas-Look zu verpassen. Ich war jetzt noch nie in Texas, deswegen kann ich das nicht einschätzen. Aber es soll wohl im Westen von Texas aussehen wie in diesem Film.

Bin auch bei dir, André. Ich finde auch, dass der ein bisschen zu, also der Film wurde tatsächlich mit uralten Kameralinsen gedreht. Ich finde, das sieht man an manchen Stellen auch, aber trotzdem wirkte auf mich auch zu digital, irgendwie zu clean. Die hätten einfach nur, also ich finde den Film, so sei es schon mal verraten, optisch tatsächlich ziemlich gut, aber die hätten dem irgendwie noch so eine, von mir aus, eine künstliche Körnung geben müssen, dass der so ein bisschen ... Dem fehlt so ein bisschen Grittiness. Ja, ein bisschen Schmutz, das stimmt, ja.

Aber sonst bin ich auch dabei, also ich finde auch sonst, der funktioniert so vom Look und Feel an sich. Aber so ein bisschen mehr dreckig hätte es sein können, ja. Gegenstimmen? Zustimmung? Würde ich so mitgehen. Also ich finde den eigentlich jetzt so wie der, also die Grundoptik gar nicht so verkehrt, aber ja, passt halt nicht so zu dem, was ich von einem TCM-Film erwarte.

Vielleicht macht es auch das Auto mit Klimaanlage, dass die nicht so verschwitzt sind und da der technische Fortschritt. Weil es mir auch aufgefallen, ist das das erste Auto, was vermutlich eine funktionierende Klimaanlage hat in der ganzen Reihe? Ich glaube ja. Weil das ist ja allein immer schon auf dem Weg dahin, wenn man sich vorstellt, in so einem schwitzigen Bus zu sitzen, wo dieses Gefühl das erste Mal aufkommt und das fehlt dir halt schon direkt so ein bisschen.

Laura, du wolltest schon darauf eingehen, die vier kommen ja auf dem Weg nach Harlow in eine Polizeikontrolle, die ja dann auch anders verläuft, als wir das vielleicht vermuten könnten, wenn wir den Film zum ersten Mal sehen würden. Ja, genau, weil natürlich denken wir direkt so, der Sheriff in Texas im Hinterland, das ist wahrscheinlich ein dubioser Kerl, der sich nicht gerade freut, dass die jungen Leute da irgendwie einfallen und er ist schon auch ein bisschen, also er will wissen, warum die da sind und man hat dann auch kurz so das Gefühl, Dula könnte das jetzt auch in eine rassistische Richtung gehen, weil er halt den Dante, der schwarz ist, den beäugt er auch so ein bisschen und auf der anderen Seite ist auch noch ein Polizist und der starrt halt auch

die Beifahrerin so richtig weird an und dann reden die aber, sagen denen, warum die da sind und die Melody sagt dann, glaube ich, irgendwie noch, ja, unsere Oma kommt von hier und pipapo und dann sagt der so, ach schön, ja, dann viel Spaß und bitte respektiert hier irgendwie die Leute. Leute und dann fahren die so weiter und man denkt so, ach krass, das ist ja jetzt harmlos verlaufen.

Also da wurde ein bisschen mit den Erwartungen gespielt, was für mich halt auch so ein Zeichen ist, die wissen ja, dass auch die OG Texas Chainsaw Massacre Fans sich diesen Film angucken und für die ist es, finde ich, ganz cool, dass man so ein bisschen. Ja, mit den Erwartungen spielt und ein bisschen was anders macht, als man es aus den vorherigen Filmen kennt.

Ich finde auch tatsächlich, das ist jetzt keine besonders clevere Idee, aber ich finde, es spielt ziemlich gut damit, weil es irgendwie letztendlich auch dafür sorgt, dass wir nicht wieder dasselbe, zumindest nicht exakt dasselbe vorgekaut bekommen, Theresa, wie in den anderen Filmen. Ja, vor allem ja auch in der Remake- und Beginning-Timeline.

Und dieses Ding mit Polizisten im Horrorfilm, die sind ja eigentlich fast eh immer entweder unnütz oder böse. In Hilfreich gibt's die ja, kann man in einer Hand abzählen, glaub ich, hilfreiche Polizisten im Horrorfilm. Und von daher ist es ja auch ein genreübergreifendes Trope, auch wenn man jetzt zum Beispiel das Remake nicht gesehen hat.

Und fand das auch eigentlich ganz cool, weil ich auch das schon wieder vergessen hatte und auch schon wieder so war so, na, er ist dem Typ an der Tanke, jetzt das irgendwie so, die machen überall die Haken dran, so mäßig, okay, die, die Bescheid wissen, wissen Bescheid, sodass wir das jetzt wieder mit eingebaut haben, aber machen halt nicht exakt das Gleiche.

Also fand ich auch ganz gut, dass sich das dann doch zumindest auf der Ebene halt nicht so stark wiederholt und sich hier tatsächlich finde ich schaffen, so einen halbwegs eigenständigen Plot hinzubekommen. Ob der jetzt interessant ist, ist eine andere Sache, aber ich finde, er unterscheidet sich da schon nochmal auch von den anderen Filmen und bietet irgendwie was Neues, ja.

Halo selbst ist dann sowas wie eine Geisterstadt, wird glaube ich auch so erwähnt, die dann von Dante, seinen Freunden und ein paar Investoren zu so einer Art, ich nenne es mal Utopia, aufgebaut werden soll. Also für Leute, die keine Lust mehr haben, in der Großstadt zu leben, die das Leben satt haben dort und einfach ein bisschen ausbrechen wollen aus ihrem Alltag.

Und dafür hat man André in Bulgarien die komplette Stadt aufgebaut als Filmset, also 40 Häuser, auch die Tankstelle vorher schon. Habe ich aber ein bisschen ein Problem mit. Also mich erinnert, ich verstehe es schon, das soll so ein bisschen diese, glaube ich, so Western-Atmosphäre haben, also wie aus einem Western-Film, auch so wie es aufgebaut ist, mit so einer langen Straße und alle Gebäude sind dann so links und rechts angeordnet, aber ich finde, ich weiß nicht, ob es euch auch so ging, ich finde, man sieht einfach, dass es ein Filmset ist.

Also es ist zwar alles so used und so, aber ich finde, man sieht einfach auf den ersten Blick, das haben die gebaut vor zwei Wochen. Gar nicht, weil das so, wie gesagt, das sieht schon gebraucht und benutzt aus, aber ich finde einfach, das sieht unnatürlich aus irgendwie. Ja, das ist leider nicht die Stärke des Films. Das sieht halt aus wie im Phantasialand, wenn du da halt in einem Freizeitpark, wenn du da in so eine Cowboystadt gehst.

Genau, das sieht auch aus, ob das Fassade ist halt so die Häuserfront und dahinter ist halt nichts. Also wenn du so rumgehst, dann ist es einfach nur so eine dünne Pappwand und dahinter ist halt einfach nichts. So sieht das leider aus und das ist echt ein großes Problem. Ja, das soll ja leer sein, dass dann nur noch quasi alle da vertrieben wurden, da nur noch vereinzelte Leute abhängen, wo ich mich ja eben auch frage, was machen die halt dann noch, wenn da sonst gar nichts ist?

Da gibt es ja nicht mal einen Laden oder sowas irgendwie wahrscheinlich. Aber genau, diese Geisterstadt in Anführungszeichen muss man ja haben, wo die eben was Neues aufbauen wollen, aber es sieht halt wirklich krass fake aus, leider. Ja, wirklich. Teresa, wie fandst du diesen Auffänger mit dieser Utopiestadt, die die da aufbauen wollen?

Ist ja schon so ein, natürlich auch dieses Gentrifizierungsthema schon eindeutig mit drin. Ja, also ich fand das irgendwie okay als Aufhänger, aber hätte mir da halt dann auch einfach ein besseres Set gewünscht. Es ist halt auf jeden Fall mal eine neue Idee und nicht nur vier junge Leute treffen auf irgendjemanden und landen dann bei der Familie Sawyer, so wie wir das jetzt schon 80 Mal gesehen haben.

Von daher finde ich das eine ganz okaye Idee, über die ich mich prinzipiell jetzt eigentlich nicht beschweren kann. Obwohl es im Prinzip ja doch Laura wieder dasselbe ist, weil es wird wieder in den Lebensraum von Leatherface sozusagen eingegriffen und er wird zur Verteidigung gezwungen. Vielleicht sogar noch mehr als in den anderen Teilen.

Genau, also das finde ich nämlich wirklich. Ich meine, hier kommen die quasi und sagen so, wir haben euch weggekauft quasi. Tja, Leatherface, hier ist der Gerichtsvollzieher. Hau ab, du Pisser. Und also das ist tatsächlich auch für mich so generell ein Ding mit dem Film, dass ich hier häufig irgendwie so denke, ich glaube, ich bin eigentlich auf Leatherface-Seite.

Und das finde ich zumindest diskutabel. Aber trotzdem ist dieses ganze Ding für mich, die kommen da hin und die haben da ein Projekt und die wollen da irgendwie so eine Kommune aufziehen. Ich fand das aber irgendwie trotzdem sehr vage. Also als die ... Also gehört denen das alles schon? Weil so kommt es ja irgendwie rüber, als die da in das Haus reingehen und so.

Ich fand es irgendwie, ich weiß nicht, ob ich da vielleicht mal eine Minute nicht so richtig aufgepasst habe, aber ich fand es irgendwie recht vage gehalten und es hat bei mir irgendwie auch so ein paar Fragezeichen hervorgerufen. Und dann dachte ich aber auch, vielleicht ist es aber auch Absicht, dass es so ein bisschen zeigen soll, wie dreist die halt auch sind.

Also, dass die so eine Anspruchshaltung haben und sagen, ja gut, also bevor das hier einfach verfällt, dann können wir ja was damit machen, egal ob uns das gehört oder nicht. Es geht ja dann irgendwann auch um diese Urkunde und ich habe so ein bisschen das Gefühl er geht ja dann einmal an so ein Karteikartenregister und guckt da so durch, aber das eine Haus fehlt halt vielleicht, haben sie wirklich einen Großteil gekauft, aber das eine haben sie nicht bekommen, weil da doch jemand lebt und das behaupten sie aber nur, damit sie halt einfach alles platt machen können irgendwie, das habe ich ein bisschen das Gefühl, dass das so darstellen könnte, aber 100% wird es nicht benannt, aber so habe ich es ein bisschen interpretiert,

aber vor allem, na klar, das kommt ja raus, sie sind dreist, sie glauben halt, sie haben eine Kohle, sie können es sich einfach erlauben, weil die Leute, die da halt leben, sind eh nichts wert. Die Einstellung haben sie ja. Aber auch geil, dass sie dann in das Haus als erstes reinlaufen, von dem sie anscheinend die Urkunde nicht dabei haben.

Was irgendwie ein bisschen schade ist. Ich finde, das hätte vielleicht sogar noch ein bisschen besser funktioniert, wenn sie es ein bisschen genauer erklärt hätten. Also ich habe sehr verstanden, dass der Dante diese Idee hat, Und zusammen mit Melody und sie zur Bank gegangen sind und logischerweise nicht diese ganze Stadt da kaufen können mit ihren eigenen finanziellen Mitteln, sondern eben mit der Bank zusammengearbeitet haben. Und die Bank hat quasi die Gebäude gekauft.

Und Dante und Melody organisieren sozusagen das Ganze dort. Also die wollen selber da hinziehen und wollen auch selber dort Geschäfte bauen, eröffnen und so weiter. Sind aber so die Leute vor Ort dann auch später für die Bank und die kommen ja dann nachher mit den Interessenten da an, kommen ja später noch drauf zu sprechen aber trotzdem wird das nicht so richtig erklärt irgendwie, was das und vor allem wie das sein kann, dass das eine Haus dann plötzlich nicht dabei ist sowas ist ja, gut sowas kann bestimmt passieren, aber es war, ich glaube es wäre ein bisschen sinnvoller gewesen, das ein bisschen genauer zu erklären Ja, also, da, das jetzt vielleicht wieder so ein bisschen vorweggreifen, aber auch mit diesen Investoren, das wirkt auch alles sehr unrund die kommen

dann da an und irgendwie da ist nicht mal ein Buffet aufgebaut oder so, die haben nicht mal, also die kommen einfach an und da ist halt nichts. Ein bisschen wie das Feierfestival, André, ne? Aber die grillen doch. Ja, aber noch nicht, wenn die da sind. Wenn die ankommen, haben die wirklich noch gar nichts vorbereitet.

Die sind gefühlt zehn Minuten vorher da und da passiert noch gar nichts. Und aus dem Nichts ist dann auf einmal auch so eine kleine Anlage, ja, für die Auktion und so, aber es kommt wirklich aus dem Nichts und wo ich mir trotzdem denke, also wenn jetzt jemand von mir, vielleicht mehrere hunderttausend Dollar haben wollen würde, würde ich mir schon ein bisschen mehr Effort erwarten und auch das, finde ich, ist irgendwie passt so ganz.

Also die sind dann auf einmal, kommen die einfach alle da an und unterhalten sich so, aber niemand kümmert sich eigentlich um die erstmal und da kommt halt schon raus. Ja, weil ja in der Zwischenzeit aber auch noch andere Sachen passieren, also. Ja, aber da habe ich schon bemerkt, so der Film ist ja so kurz, da macht er anderthalb Minuten von der Sache mit rein, das hätte dem nicht das Genick gebrochen, weil so wirkt es halt wirklich einfach nur, okay, wir haben jetzt halt einen Bus mit Kanonenfutter hier.

Und warum die da sind, ist eigentlich komplett egal. Für mich ist das kein glaubwürdiges Setting, was die da erschaffen. Und das wäre halt wieder eine Kleinigkeit gewesen, wenn man sich da irgendwie ein bisschen mehr Mühe gegeben hätte, lass die von mir aus schon einen Tag vorher ankommen oder so, was weiß ich.

Hätte ich mich da, glaube ich, nicht so dran gestört, weil ich finde, der Film hat so ein paar Sachen zu viel von Sachen, wo ich vielleicht bei anderen Filmen sagen würde, wenn da so ein, zwei Sachen drin sind, hätte mich das nicht gestört, aber solche Sachen sind hier halt so gehäuft, dass es mich dann wiederum total stört.

Der Richter, der ist auch schon da, denn wie sich herausstellt, ist er der Bauunternehmer dieser ganzen Angelegenheit, also er soll dafür sorgen, dass das alles so instand gesetzt wird und repariert wird. Und am örtlichen Waisenhaus entdecken dann die jungen Leute um Dante eine alte konföderierten Flagge.

Und das macht Dante verständlicherweise sofort sauer. Und gemeinsam mit Melody geht er in das Gebäude und trifft dort auf die ältere Frau und Waisenhausleiterin Mrs. Wie wird sie nochmal genannt? Ich habe tatsächlich nie bewusst darauf geachtet, wie sie, also stellt sie sich überhaupt vor. Ich weiß gar nicht. Im Cast wird sie halt Mrs.

McC oder MC oder so genannt. Mrs. MC Hammer. MC Waisenhaus. Nennen wir sie einfach, die ältere Frau ist ja eh nicht lange da. Und die behauptet, dass sie sehr wohl das Recht habe, dort zu wohnen weiterhin in diesem Waisenhaus. Also, dass ihr das Gebäude sozusagen gehört. Und dafür auch einen gesetzlichen Beschluss hat.

Und Melody und Dante sind natürlich verwundert, weil sie in dem Glauben sind, dass die Bank alle Gebäude aufgekauft hat dort für das Projekt. Und dann kommt auch schon der Sheriff und sein Deputy dazu, um das Problem zu klären. Doch die alte Frau erleidet einen Herzinfarkt und sie soll dann von den Cops ins Krankenhaus gebracht werden.

Aber auch der letzte Bewohner des Weißen Hauses, von dem wir natürlich schon ahnen, dass es sich dabei um Leatherface handelt und Ruth begleitend den Transport. Ähm... Theresa, wie fandst du diese Problematik, die hier aufgemacht wird? Wie fandst du Mrs. MC? Mrs. MC. Ja, also ich hatte total Mitleid mit ihr, weil sich dann ja auch noch herausstellt, dass sie ja recht gehabt hat.

Und von Anfang an irgendwie das Gefühl da ist, okay, das ist jetzt halt einfach eine alte Frau und die sagen, der jetzt mehr oder weniger, ja, in fünf Minuten musste aber hier raus sein. Und das fand ich schon auch echt richtig hart. Und da sind halt auch wieder unsere Gruppe an Leuten, mit denen wir mitgehen sollen.

Fragezeichen, weiß ich nicht, ob wir das sollen. Aber vor dem ich das Gefühl habe, ich soll mit denen mitgehen, dachte ich mir so, boah, mit denen möchte ich eigentlich wirklich gar nichts zu tun haben. Also ja, da kommen zwei ganz verschiedene Lebensrealitäten zusammen, aber du bist halt eine alte Frau und du kannst sie jetzt nicht einfach aus ihrem Haus verscheuchen, so oder so, also weil du es rechtlich kannst, okay, aber...

Gibt der doch jetzt noch zwei Wochen Zeit oder so. Das fand ich super unangenehm tatsächlich. Dieses Gespräch ist, glaube ich, mit das Unangenehmste in diesem ganzen Film, wie der Dante darauf besteht, dass sie mehr oder weniger jetzt das Haus räumen soll. Und das war, finde ich, mit die unangenehmste Szene im ganzen Film. Interessant.

Klar, im Nachhinein erfährt man natürlich, dass sie recht hatte. Aber das weiß ich ja erst mal zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Und auch mit der Vorgeschichte, aber schon mit der Geschichte, dass da diese Flagge draußen hängt und die alte Frau ja sogar Dante mit dem N-Wort sozusagen belegt. Also ich habe jetzt kein Mitleid gehabt mit der. Also das ist schon eindeutig, dass das auch eine Rassistin ist.

Das ist jetzt auch ein seltener Text ist, aber ich habe jetzt auch schon und gerade in diesem Zusammenhang dann irgendwie auch verstanden, dass Dante dann auch sagt, ja komm, ey, wenn du so eine bist, dann ist mir das jetzt auch egal. Also ich finde schon, dass es auch ein bisschen eine Reaktion und Gegenreaktion war. André.

Sorry, André kann gleich. Ich finde es ein bisschen zu hart, weil die Frage ist, sie ist ja offensichtlich krank und wenn du so eine Person auf die Straße setzt, dann stirbt die halt. Hat die, diese alte Frau, die seit 180.000 Jahren in Texas lebt, das deswegen verdient zu sterben? So. Nein, natürlich hat sie es nicht verdient zu sterben, aber in Anbetracht dessen, wie sie sich gegenüber Dante verhält, kann ich seine Reaktion schon verstehen irgendwie auch.

Ja, also ich würde die da auch raushaben wollen, aber halt so mit dem Nachdruck, also ich weiß nicht, ich fand es daneben. Weiß ich nicht, also mir ist dieser Aspekt, dass sie eine fucking Rassistin ist da in dem Fall gegenüber Dante vor allem eben auch. Also ich weiß nicht, wenn sie das nicht gesagt hätte und sich nicht so obvious als Rassistin herausgestellt hätte, ob Dante dann wirklich genauso reagiert hätte, wie unter dieser Prämisse, die dann reinkommt. Also ich finde schon, dass das ausschlaggebend ist.

Ich glaube schon, weil Dante ist einfach kein cooler Mensch, habe ich das Gefühl. Dante ist halt einfach Hardcore-Kollektivist. André! Ich finde, die Szene zeigt wieder perfekt diese Ambivalenz des Films, was die politische Ausrichtung angeht, weil es halt wieder auch wieder ist so beides. Es tut einem einerseits die alte Frau leid, andererseits ist sie halt eine scheiß Rassistin und natürlich verdient sie nicht den Tod, aber in dem Moment A, ja, sie ist krank, aber A, rechne jetzt keiner mit, dass sie in den nächsten fünf Minuten stirbt.

B, die, die sich am allermeisten daneben benehmen in der ganzen Szene sind die Polizisten eigentlich, weil die müssten eigentlich mal checken, ob sie überhaupt, ob da überhaupt recht hat und die einfach aus dem Haus schmeißen dürfen, weil das machen sie halt einfach ohne sich mal so einen Wisch zeigen zu lassen.

Also die handeln eigentlich am meisten falsch in der Situation, weil die sich quasi direkt auf die Seite der Jugo-Neuerkömmelige geschlagen, als auf die Seite der Frau, die da scheinbar schon ihr Leben lang wohnt. Von daher, die handeln auf jeden Fall erst mal falsch. Ansonsten bin ich bei Chris. Ich kann die Reaktion verstehen, dass er dann mit Nachdruck dahinter geht, nach der rassistischen Beleidigung.

Aber natürlich verdient sie es nicht zu sterben, nur weil sie nicht aus ihrem Haus rausgehen will, was obviously halt noch ihr gehört. André, wie fandest du es, das können wir jetzt ja schon mal erwähnen, wie fandest du es, dass es hier keine Sawyers, Slaughter's, Hewitt's oder sonst was, keinen durchgedrehten Familienclan gibt und dass fast alle, jetzt mal die beiden jetzt hier weggenommen, fast alle Locals nett sind, es keine durchgeknallten Weirdos gibt und das ja wirklich komplett konträr ist zu den bisherigen Filmen, zu allen Filmen, die wir bisher aus diesem Franchise gesehen haben. Fandst du das gut? Überraschend?

Oder hat es dir gefehlt vielleicht sogar? Ja, genau, das ist die Frage, habe ich mir tatsächlich gestellt gestern mal noch beim Rewatch und tatsächlich ist mir dann aufgefallen, okay, ich vermisse es in dem Film nicht. Das ist mir gleich aufgefallen, ich vermisse es nicht, weil, finde ich, unser Leatherface hier, ich will nichts vorwegnehmen, aber schon mal, er hat für mich hier genug Präsenz, um das zu füllen.

Er hat genug Wucht, er hat genug Präsenz, er erzeugt genug Schrecken, um das komplett selber zu füllen. Das schafft er komplett allein als Figur. Ähm, Der einzige Gedankengang, den ich dann hatte, war so ein bisschen, wenn er da jetzt schon echt länger lebt und ja offensichtlich so diese Waisenhausbesitzerin ja sogar so ein bisschen als Mutter fast ansieht, als Mutterfigur.

Dann denke ich mir, A, hat er denn jetzt in den letzten x, keine Ahnung, 20 Jahren gar nicht gemordet, weil er da so ein sicheres Zuhause gefunden hat? Das heißt auch alle Locals wissen vielleicht gar nicht, dass das Leatherface ist oder wissen sie das schon irgendwie und keiner will es aber irgendwie aussprechen oder weiß es einfach keiner weil ja offensichtlich halt sonst niemand da ist, der ihn noch, erkennt, es ist keiner seiner Familie noch da, er ist scheinbar ja der Letzte dann irgendwie, das habe ich mich ein bisschen gefragt, aber ich habe es auf jeden Fall nicht vermisst so der Film hätte, also klar hätte das den Film nicht schlechter gemacht, also wenn jetzt noch irgendwie wie ein, zwei Verwandte von ihm doch noch rumhampeln später.

Er hätte auch funktioniert wahrscheinlich, aber auf jeden Fall fehlt es nicht im Film. Aber ja, ich habe mir ein bisschen diese Kontextfrage gestellt. Hat er dann wirklich eigentlich jahrelang da so quasi inkognito gelebt und keiner weiß eigentlich mehr, wer er ist? Zum Kanon gleich was. Jetzt haben manche Leute gesagt, Teresa, dass Leatherface durch das, durch die Absenz von weirden, durchgeknallten Familienmitgliedern zu gewöhnlich wie ein typischer Slasher-Killer der herkommt und ihm das Besondere dadurch etwas geraubt wird, auch dieses typische die Umwelt macht, also die, Ja, Umwelt kann man ja schon sagen. Die Umwelt macht ihm zu dem, was er ist, dass es hier nicht mehr vorhanden ist. Hast du es vermisst?

Ich habe es auch nicht vermisst, aber ich glaube, weil da manchmal auch in anderen Teilen der Bogen einfach echt überspannt wurde, was so die Abgedrehtheit der Familienmitglieder angeht, dass das ja oft dann auch trotzdem keine nachvollziehbaren Familienstrukturen waren, die einem dort präsentiert wurden.

Und ich weiß, ich frag mich halt, wie der Film auf einen wirkt, wenn man quasi den Background vom Original nicht hat und quasi nicht weiß, dass er eigentlich in dieser Familie gelebt hat, wo die alle den Schuss nicht gehört haben, dass er da eigentlich auch, eine Schlachterausbildung hat und keine Ahnung, was und schon total viele Leute, ermordet hat, weil so wirkt es ja einfach, als wäre ihm, ich sag mal, eine Zündschnur durchgebrannt und er hätte halt angefangen zu morden und dann, wirkt es, glaub ich, wieder sehr random tatsächlich, dass der so brachial vorgeht.

Das kann ich jetzt halt aber schwer einschätzen, dadurch, dass ich das Original halt nun mal einfach kenne. Aber das wäre, glaube ich, nochmal ganz interessant zu wissen von Leuten, die vielleicht nur den gesehen haben, wie sie ihn als Figur wahrgenommen haben. Ich fand's erfrischend, dass wir jetzt nicht noch wieder irgendeinen komischen Hitchhiker haben mit irgendeinem Special-Gadget-Teil noch am Bein oder keine Ahnung was. Nee.

Also ich muss sagen, so sehr die Familie mich in den letzten Teilen häufig genervt hat, dass es mir wirklich ein bisschen gefehlt hat. Also gar nicht die Familienmitglieder selbst, aber ich finde, was Chris eben gesagt hat, dass man Leatherface so ein Stück weit seine Individualität unter diesen Slasher-Ikonen dadurch nimmt.

Und ich glaube, das ist eine Mischung daraus, dass die Familie nicht mehr da ist und dass der Film halt auch durch seine Anpassung an moderne Sehgewohnheiten und so ihn halt teilweise auch wie andere Killer inszeniert. Also zum Beispiel gibt es eine Szene, die sehr doll wie das Halloween-Remake mit der Maske irgendwie inszeniert ist.

Es gibt eine Szene, da dachte ich kurz, sind wir hier im Freitag der 13. auf einmal. also. Ein bisschen gefehlt hat die Familie mir tatsächlich schon, also für Leatherface. Und ich fand so diesen Zeithorizont mit dem Waisenhaus auch irgendwie für mich schwer nachvollziehbar. Weil, also er wird ja als letzter Bewohner des Waisenhauses irgendwie benannt.

Und es wird ja auch so ein Foto gezeigt, wo halt so ein offensichtlich sehr großes Kind so im Hintergrund steht. und man schon weiß, okay, das ist Leatherface. Das Gesicht ist so ausgekratzt. Genau. Und er kann da ja dann aber erst nach den Ereignissen des Originals hingekommen sein. Und da war er doch schon kein Kind mehr.

Das hat mich so ein bisschen irritiert an den Zeitabständen. Da können wir ja kurz drüber diskutieren. Es wird schön benannt, André, als Pick and Choose. Kanon, sozusagen. Also man kann sich hier raussuchen, was man will, was hier zum Kanon gehört in diesem Film und nicht. Es wird letztendlich nicht genau besprochen.

Also klar, der 74er, das Original, die Ereignisse, die haben stattgefunden. Fede Alvarez hat aber auch gesagt, dass die Original-Sequels, also 2, 3 und 4, stattgefunden haben. In der Zwischenzeit. Also ich sag mal so, es gibt jetzt im Film außer dieses Foto für mich jetzt auch keinen Grund zu sagen, okay, das hat nicht stattgefunden.

Aber es spielt auch keine Rolle, wiederum. Also, ich glaube, das Einzige, was man wissen muss ist, aber ich finde auch schon, es ist für mich entkräftig, das Leatherface, wenn man sagt, der hat einfach 50 Jahre lang nichts verbrochen in der Zwischenzeit. Aber es kann ja auch wiederum in diesem Film heißen, André, er hat was verbrochen, nur das wird uns jetzt nicht erzählt.

Ja, das ist es halt. Also, ich meine unter dem Aspekt, dass Leatherface ja auch in den früheren Teilen, dass wir uns einig waren, er ist ja ein großes Kind letztendlich. Er ist ein Mann, aber im Geiste ist er immer noch ein Kind und nie quasi groß geworden. Unter dem Aspekt kann er natürlich auch noch mit 35 ins Weißenhaus kommen.

Und er ist einfach sehr simple-minded und er verhält sich halt wie ein Kind. Und ihm wird da einfach Obdach geboten, weil er vielleicht einfach eben nach all den Teilen und den Massakern und alle Familienmitglieder sind dann doch irgendwann gestorben und von Flugzeugpropellern zersagt worden. War er wirklich dann vielleicht irgendwann ganz alleine und ist dann rumgestreift und da halt untergekommen.

Und ihm hat dann wirklich vielleicht eben hier unsere Mrs. Mac oder wie immer sie heißt, Unterstupf gewährt und er hat sie quasi akzeptiert. Das kann ja alles passiert sein. Aber genau, die große Frage, die ich mir eben stelle, hat er wirklich dann, seitdem er da ist, nichts mehr verbrochen? Hat er sein, vielleicht aber auch genau das, vielleicht weil die Familie dann weg war, seine Sawyer-whatever-Familie, weil es keine treibende Kraft mehr gab, die ihm gesagt hat, hey, mach das.

Vielleicht hat er dann auch gar nicht mehr diese Gelüste quasi, sag ich mal, gehabt oder den Drang gar nicht mehr, weil ihm das immer vorgelebt wurde. Vielleicht ist das ja auch der Kniff, sag ich mal, der vielleicht unbedarfte oder der gar nicht im Drehbuch eigentlich stehende, aber so ein bisschen der hintenrum Kniff des Films, dass genau das die Idee ist. Er hat diese treibende Familie nicht mehr.

Und das wird dann erst wieder getriggert durch eben hier den Tod natürlich seiner neuen Ziehmutter quasi und löst das wieder aus. Aber letztendlich, genau, also das das ganz große Ding, was ich immer, das hatte ich damals beim ersten Mal, oder die ersten Male beim Film gucken, ich hab das glaube ich auch zum vierten Mal geguckt, ähm, Das Einzige, weil ich jedes Mal denke, ey, Digga, der müsste halt irgendwie 74 sein, also altersmäßig, also locker 70 irgendwie sein.

Aber Chris, wir hatten ja drüber geschrieben, du hast es auch schon richtig eingeworfen, das fragt man sich bei Halloween 2018 halt auch nicht. Und man sieht ja auch tatsächlich in den kurzen Szenen, wo man ihn noch ohne Maske sieht, dass er wirklich einen grauen Bart hat. Also er soll ja ein alter Mann sein.

Aber er ist ganz schön agil 74, das muss man auch sagen. Das muss tatsächlich sein erstes Opfer hier auch gleich feststellen, denn während der Fahrt, während des Krankentransport stirbt die ältere Dame in den Arm von Leatherface und dieser wird instant wütend und bricht dem Deputy, der hinten mit ihm in dem Polizeiwärten sitzt, den Arm und ersticht dann den Deputy mit den offenliegenden, zersplitterten Knochen dieses Armes.

Und dabei erschießt der Deputy versehentlich den Sheriff auch noch, der auf dem Fahrersitz sitzt, wodurch es dann zu einem Unfall im Sonnenblumenfeld kommt. Erstmal an Teresa und Laura die Frage, wie findet ihr Old Leatherface? Ist das okay für euch, dass er etwas älter und etwas, ja, gebrechlich ist ja Quatsch, Andrea hat es ja schon gesagt, diese Wirkung nicht, obwohl er zwischendurch immer Pause machen muss.

Das muss man auch dazu erwähnen, Laura. Das ist mir tatsächlich auch aufgefallen und das fand ich nicht nur glaubwürdig, sondern irgendwie auch gut, dass er halt nicht nur so als... Ja, Mordmaschine dargestellt wird, sondern dass man ihn halt auch zwei- oder dreimal so im Haus sitzen sieht, wo er nachdenklich ist und irgendwie ein bisschen zur Ruhe kommt.

Ich fand an sich so, also dieses mit dem, dass er eigentlich in den 70ern ist und dafür viel zu fit ist, das finde ich jetzt mal geschenkt, weil das funktioniert halt sonst nicht, wenn er humpeln würde und nicht mehr rennen könnte, dann bräuchtest du den Film nicht machen. Also das fand ich okay. Ich fand es auch irgendwie interessant, dass man ihn ja am Anfang im Haus und im Krankenwagen, es wird jetzt nie so frontal auf sein Gesicht drauf gehalten, aber man sieht ja mal so ein Auge oder so die Andeutung von einem Profil und so.

Und das fand ich hier eigentlich ganz gut gelöst. Also ich finde, sie haben genug gezeigt, dass es irgendwie glaubwürdig ist und trotzdem nicht zu viel. Ja, und ich meine, man muss ja auch sagen, selbst wenn er 70 ist, es gibt halt solche und solche 70-Jährigen, es gibt auch schon noch 70-Jährige, die wirklich erstaunlich agil sind.

Und ich meine, er macht jetzt ja auch irgendwie keinen Leon Kennedy und macht da irgendwie Salto Backflip, keine Ahnung was. Der ist ja vor allem schwer bewaffnet und dadurch ja auch einfach ein Stück weit übermächtig, weil gegen einen Typen mit einer Kettensäge kannst du halt einfach nicht so viel machen. Der hat dir natürlich immer einen Vorteil.

Und deswegen war das tatsächlich was, was mich gar nicht so gestört hat. Und hätte es, glaube ich, eher komisch gefunden, wenn sie halt das Texas Chainsaw 3D-Ding gefahren hätten und auch den einfach 40 Jahre jünger gemacht hätten. Because why not? Also da fand ich das schon ganz gut, dass wir hier auch einen alten Mann haben, der sich jetzt aber trotzdem, der jetzt keine Moves raushaut, wo ich mir denke, das halte ich jetzt wirklich für komplett übertrieben.

Zumal er ja auch eh nicht so der Trickster war, sag ich mal, sondern immer eher ein sehr simpel in seinen Mordmethoden. Ich hätte gerne Leatherface, der einen Backflip macht gesehen. Ja. Das ist ja auch ein guter Punkt, weil jetzt, wenn ich drüber nachdenke, das stimmt das komplett, er rennt ja auch gar nicht im Film.

Also man sieht ja auch nie ihn irgendwie in Verfolgung, Weil wenn er Leute einfangen will, wirft er meistens seine Kettensäge auf die. Ja, genau, er wirft viel. Doch später, ganz am Ende des Films, da jagt er vor allem ... Leila einmal über die Straße, aber er humpelt, er hinkt dann auch. Es ist eher so ein Hinkrennen. Er ist jetzt nicht im Sprint natürlich, er hinkt dabei immer sehr.

Es gibt übrigens eine Szene vorher, ich weiß nicht, ob euch das aufgefallen ist, wenn ihr den Film jetzt erst im Zuge des Podcasts noch mal guckt, achtet mal drauf. Als Dante versucht, die konfederierten Flagge abzunehmen, sehen wir so einen Shot von hinten aus dem Raum. Und das ist ja das Zimmer von Leatherface tatsächlich.

Und der sitzt da links neben der Tür, Stuhl im Schatten. Man sieht nur so seine Umgriffe. Das ist mir zum ersten Mal aufgefallen. Das ist mir vorher... Das finde ich richtig gruselig. Mega. Das ist mir vorher nie aufgefallen, weil es so kurz ist. Und danach ist er beim nächsten Umschatten, ist der Stuhl auch schon wieder leer.

Das ist mir zum ersten Mal aufgefallen in dem Watch. Ja. Das ist mir auch nicht aufgefallen, obwohl es jetzt ja auch schon das dritte Mal war. Und wenn man da mal Pause macht, dann ist da auch das einzige Mal, dass man so richtig... Also es ist dunkel, aber du kannst natürlich schon was erkennen. Das einzige Mal, dass man so richtig sein Gesicht auch wirklich so richtig sieht. Ja.

Aber eben nur ganz, ganz kurz. Kommen wir jetzt zum ersten Kill, Theresa. Hat dir gefallen? Das ist schon eine Überraschung, wenn man den Film das erste Mal sieht und der dann doch so reinhaut, im wahrsten Sinne des Wortes. Ja, also das ist natürlich schon sehr parachial, wie dann da der Knochen bricht und rausschaut und dann, also das kann man gefühlt gar nicht so schnell verarbeiten, wie das alles passiert und dass man sich denkt, so einfach nur so okay, what the fuck geht jetzt einfach ab und dann ist auf einmal zwei Leute tot und man denkt sich, also wie gesagt, ich habe Probleme, das irgendwie zu verarbeiten.

Was passiert hier? Das hat schon ordentlich reingehauen, zumal er ja bis dahin eigentlich auch sehr. Ja, unauffällig sich verhalten hat. So jetzt eigentlich nicht, dass man denkt, okay, von dem müsste man jetzt unbedingt Angst haben. Und ich glaube, das ist ja auch das, was sich wahrscheinlich die Ruth gedacht hat, die ja mitgefahren ist.

Warum sollte man da nicht mitfahren? Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Und naja, damit rechnet halt glaube ich, zumindest wenn man vielleicht auch noch nicht so wirklich weiß und das Original halt nicht kennt und auch über diese Figur Leatherface nicht informiert ist, weiß ich auch nicht, ob einen das nicht vielleicht sogar noch mal kälter erwischt, weil man vielleicht gar nicht unbedingt davon ausgeht, dass er jetzt die Bedrohung ist.

Also das fände ich auch noch mal ganz spannend irgendwie herauszufinden, ob einen das dann noch mal kälter erwischt. Aber ja, hat mir sehr gut gefallen, so der Einstieg in das Gemorde. Es ist eben, ich finde halt, dass der Film es schafft, diese Balance zu halten, dass diese also klar, ihr habt ja vorhin schon am Anfang gesagt, dass wir so ein bisschen über den Gorge halt gesprochen haben.

Es gelingt ihm jetzt vielleicht nicht durchgängig, aber ich finde schon, dass er versucht, die Balance zu halten, dass diese Gewalt die ganze Zeit immer hart und brutal wirkt und nicht comichaft, habe ich das Gefühl. Wie gesagt, über die Busszene, können wir später noch sprechen, da kann man bestimmt geteilter Meinung zu sein, aber ansonsten finde ich die Gewalt immer so, die bricht über einen herein und man ist irgendwie schockiert, dass diese Szene gerade passiert, hatte ich zumindest das Gefühl.

Also nie so, das was wir, ich überlege gerade, hatten wir in dieser Reihe, also er bekommt nicht diese Hatchet-Gewalt, finde ich. Bei Hatchet weißt du halt, der Kill ist da, um sich irgendwie darüber zu amüsieren, wie dieser Kill gestaltet ist und so weiter. Und 4, finde ich, ist einfach rohe, extreme Brutalität irgendwie.

Und die kommt bei mir irgendwie an. Also ich finde nicht, dass es so eine Abfeiergewalt ist, finde ich. Äußert euch ich versuche es gerade in Worte zu fassen ich glaube, also ich würde mitgehen ja und ich glaube es liegt daran, dass die Figuren halt auch nicht so überzeichnet sind, also oder halt so, quatschig wie in Hatchet, wo die sich ja auch, also ich weiß nicht, also ich habe das Gefühl da ist so auch so der Knackpunkt, wie die Leute auch darauf reagieren auf das was passiert, dass halt auch wirklich, die meiste Zeit mit Angst und Schrecken tatsächlich auf das reagiert wird und nicht mit da verschwinden noch zwei in den Busch und ja, machen da was, zwei Leute im Sessor im Busch so machen, so ne, das fehlt hier ja komplett.

Vielleicht gehen sie ja nicht mal in den Busch, das ist das Problem. Also ich glaube, das macht so den Unterschied und das gefällt mir tatsächlich auch gut, würde ich sagen. Also, wenn müsste es halt dann nochmal mehr drüber sein, aber wenn ich wählen müsste zwischen beiden Optionen, finde ich, das ist glaube ich die bessere.

Laura, du verziehst die Mundwinkel so wie Leatherface-Maske, die er gleich aufsetzt. Ich finde es irgendwie, ich finde es schwierig zu beschreiben. Also ich bin schon bei euch, auch wenn ich das Gefühl habe, dass für mich die Gewalt schon manchmal so ein bisschen drüber ist, weil es halt so nicht diese rohe erwartbare Gewalt ist, sondern weil wir jetzt in diesem ersten Kill auch so, es wird ein Knochen gebrochen.

Der wird mehrfach irgendwo reingesteckt und dann löst sich ein Schuss, also es sind immer so, ich hab das Gefühl die Kills bestehen meistens aus so mehreren Aktionen hintereinander das stimmt, auch wie das, ne, mit der Glasscherbe und dann nochmal mit dem Hammer obendrauf und so und. Deswegen würde ich schon irgendwie sagen nicht, dass die Gewalt comichaft ist, aber für mich ist sie manchmal irgendwie so ein ein Element zu viel ähm, also manchmal finde ich's auch einfach gut, man sieht äh, man sieht eine krasse, Gewalteinwirkung und die kann danach noch ein paar Sekunden wirken, ähm, hab ich manchmal das Gefühl, dass das bei mir besser funktioniert, als so mehrere Stunts hintereinander.

Ist interessant, weil ich hab, also du hast vollkommen recht, bei mir hat's wiederum eine komplett andere Wirkung gehabt, weil ich jedes Mal dachte, ah ja, krass, also zum Beispiel jetzt greife ich mal gegen meine eigenen Regeln vorweg, weil's gerade passt, Rick, der ist ... Ja, ja, ja, ist ja gut. Als Rick, der später umgebracht wird, das ist ja auch eine Szene, die du eben schon angesprochen hast, da dachte ich so, ah, krass, jetzt kriegt er diese Glasscherbe in den Hals, er ist jetzt tot.

Und dann fand ich's wieder krass, dass Leatherface noch nicht aufhört und noch mal ihn tot als tot macht, sozusagen. Und das hat auf mich dann auch wieder eher dazu beigetragen, dass ich dachte ... Alter Schwede, der ist krass. Ja, aber das Ganze zahlt aber auch auf was ein, was Laura auch schon gesagt hat, nämlich diese ganzen Kills zelebrieren schon das Dasein von Leatherface so als Slasher-Killer.

Er agiert halt nicht einfach nur, er kommt nicht aus der Tür, schlägt einen brachial einmal auf den Kopf, der ist mit dem Keller gezogen, Ende, Schnitt. Sondern es gibt halt eben mehrstufig, oh, noch einen draufsetzen, oh, noch einen, boah, jetzt geht er aber ab, oh, jetzt haut er aber richtig drauf, oh, jetzt macht er das noch.

Also es ist schon dieses Zelebrieren von Kills, ist hier schon ein Fokus des Films. In der Kriminologie sagt man Übertötung. Leatherface übertötet hier ganz schön viel. Und das sorgt natürlich auf der Horror-Unterhaltungsebene für viel, bei mir zumindest, weil natürlich die Kills einfach krass sind und sie gut gemacht sind.

Aber es steht ein bisschen eben gegen Leatherface so als rabiat, kurz, einfach konsequent und dann Ende. Sondern er zelebriert halt die Kills und man zelebriert damit auch gleichzeitig so ein bisschen ihn als Galleonsfigur, so als Horrorfigur, weil er so, ja, er wird schon auf den Podest gestellt und deswegen wenn er dann irgendwie, jetzt greife ich noch mal ganz kurz vor, aber wenn er dann später irgendwann mit der Kettensäge halt wirklich irgendwie Rambazamba macht in einem gewissen Bus.

Das wird schon zelebriert. Ich finde schon, dass die Gewalt durch Leatherface mehr auf so einer eben Slasher-Ikonen- Zelebrierungsebene ist, als in den meisten anderen Teilen der Reihe. Es ist nicht mehr dieses Instinktive nur, was er im Original hat. Genau, es ist schon ausschlachtend. Also er genießt es auch sehr.

Was man damit wieder verteidigen könnte, dass er eben immer sehr sauer ist, weil sie halt seine Ziemann mal umgebracht haben. Aber er, genau, es ist nicht instinktiv, sondern es ist sehr zelebrierend, ausschlachtend, als ob er wirklich auch richtig Spaß daran hat, was er da macht. Was wieder gegen meine These sprechen würde, dass er vielleicht 30 Jahre gar nichts gemacht hat.

Dafür hat er definitiv zu viel Spaß hier in dem Film. Ich glaube, es ist auch besser, dass sie echt doch nicht so viel Background gegeben haben, auch zu dem Ort Harlow. Weil es wird mir jetzt nicht so verkauft, als wäre dieser Ort ... Als würden nur die beiden dort seit 30 Jahren wohnen und sonst niemand.

Das wirkt schon so, als hätten da jetzt auch vor ein paar Jahren oder so noch andere Leute gelebt. Und das macht die Anwesenheit von Leatherface ... Also da kann man natürlich drum rumgehen und sagen, ja, das sind alles Leute von seinem Schlag, die da gewohnt haben. Glaube ich jetzt nicht. Also es ist vielleicht schon ein bisschen besser, dass sie da nicht on the time gegangen sind. Oder sagen sie das?

Nee, ich glaube nicht. Aber meint ihr nicht, wenn Leatherface jetzt in den Jahrzehnten, die er da gewohnt hätte, gemordet hätte, dann hätte der Film uns das so erzählt, dass da Plakate von Vermissten hängen und dass vor allem die Sally darauf dann auch irgendwie ja angesetzt ist und dem dann ja auch wahrscheinlich ein bisschen früher auf die Fläche gekommen wäre.

Und er hat ja auch die Kettensäge so hinter einer Wand versteckt. Was ja zumindest auch dafür spricht, dass er die jetzt nicht tagtäglich benutzt. Das wäre sehr umständlich. Stimmt, ja. Da streicht auch das Undercover-Ding eigentlich, dass er inkognito da ist. Stimmt, hast recht. Ich habe schon das Gefühl, dass der Film uns das so erzählt, dass er wirklich jetzt sehr lange inkognito war und nichts gemacht hat.

Was eigentlich weißt Mrs. Maxi weiß die das? Ich glaube, die weiß das. Ich glaube, die hat den aufgenommen, weil die Familie tot war. Und ich glaube, die wusste das. Sie sagt ihm ja auch noch was im Auto. Was sagt sie ihm da nochmal? Sie gibt dir noch so einen Hint, dass er weiß, jetzt darf er loslegen. So in dem Sinne.

Wahrscheinlich ist das auch eine Tante oder so. Am Anfang habe ich auch echt gedacht, ist das vielleicht immer noch Mama Sawyer? Hätte ja auch rein theoretisch sein können. Aber dafür ist sie doch eigentlich zu jung, weil die sind ja halbwegs im gleichen Alter eigentlich. Tja, naja, werden wir nicht herausfinden. Nee.

In Halo sind in der Zwischenzeit potenzielle Käufer und Interessenten angekommen mit einer Busreisegruppe unter der Leitung von Catherine, die für die Bank arbeitet. Und nach und nach werden dann die Gebäude versteigert. Laila freundet sich unterdessen mit Richter an und offenbart, dass sie eine der einzig Überlebenden eines Highschool-Amoklaufs war.

Melody bekommt vor dem Unfall im Sonnenblumenfeld noch eine Nachricht von Ruth, durch die sie vom Tod der alten Lady erfährt. Aufgrund dieses Schocks will sie sofort mit Leila abreisen. So, erst mal kurz, um dieses eine politische Thema, Rassismus, abzuschließen. Und da, finde ich, tut sich der Film kein Gefallen mit, indem er diese Geschichte damit enden lässt, dass Rick da die Flagge abgenommen hat und sie so Dante auf die Brust drückt, so, hier hast du deinen Scheiß. Und das ist das Ende dieser Geschichte.

Und das verkauft uns das so, als wäre Dante der Idiot, weil er diesen Rassismus dort nicht ertragen konnte. Und das finde ich super daneben. Und das ist für mich schon, ich weiß, André... Das ist alles der Auslöser ist quasi ein bisschen. Nee, nee. André, ich weiß, auch Fede Alvarez und David Blugassi haben gesagt, dass der Film politisch keine Stellung bezieht.

Finde ich, tut er aber. Und nicht nur hier zum letzten Mal, weil er löst diese Geschichte damit auf. Er sagt so, hier, dein scheiß Rassismus-Ding, hier, siehst du, was du davon hast. Und das ist das Ende dieser Storyline und das ist eine Botschaft, finde ich. Er hätte ja auch sagen können, hab dich mal nicht so. Das ist ja die Botschaft, die dahinter steckt.

Siehst du, was du davon hast, wenn du hier mit deinen woken Sachen hierher kommst, so in dem Sinne. Ja, ist halt, ist es, ja, ist auf jeden Fall, also ich glaube, auf der Tonspur geht es natürlich trotzdem um die ganze Sache, dass sie da diese Frau rausgeworfen haben, sich hier so aufführen, wie sie sich aufführen, aber natürlich symbolisch gesehen, wenn er das dann, abrundet mit dieser Flagge und ihm die so in die Hand drückt nach dem Motto, hättest du es mal gelassen, so, genau.

Geh nicht in die Hand. er drückt ihn richtig auf die Pust. Das finde ich nochmal ein bisschen versteckend. Ihm so hinklatscht, genau. Und sagt so quasi, jetzt mal Ruhe gegeben, wenn es alles nicht passiert, so ein bisschen. Das ist ja der Tonfall. Ja, das stimmt. Und ich muss sagen, ich finde das auch in dem Film halt so ein bisschen verwirrend, dass ich das Gefühl habe, der macht so viel politisches irgendwie auf.

Aber ich weiß überhaupt nicht, was jetzt so die Take-Home-Message ist, also wie sich dieser Film positioniert, weil es gibt genug, finde ich, recht unpolitische Texas Chainsaw-Filme. Klar, da war irgendwie mal Thema Kriegsdienstverweigerung, ländliches Leben, Probleme von Menschen auf dem Land, wenn Schachtbetriebe dicht gemacht werden.

Das sind ja auch politische Themen, aber. Da gab's jetzt ja schon auch einige, wo das eigentlich quasi gar keine Rolle gespielt hat. Und ich finde, man hätte das ja ruhig auch wieder so machen können. Es zwingt einen da ja niemand zu, solche Themen auch so explizit anzusprechen. Und da find ich's dann schon ein bisschen schwach, dass es so im Sande verläuft irgendwie.

Und ich danach denke ja, wie, was ist denn jetzt so die Haltung dazu? Also offensichtlich wollt ihr mir was erzählen, aber ich hab keine Ahnung was. Das find ich ein bisschen blöd. Ja, das ist das. Es kommen ja noch ein paar Punkte, wo das zur Geltung kommt und das ist es am Ende mal auswerten, weil ich finde, er bezieht Stellung tatsächlich. Also ich finde, er lässt das nicht offen.

Deswegen lass uns das nachher. Also wir vergessen es nicht, Theresa, wir greifen es da nochmal auf. Es kommt ein anderes Thema rein und das ist nämlich schon wieder das nächste, wo der Film auch Klarstellung bezieht für mich später im Verlauf. Das ist nämlich der Dialog zwischen Richter und Lila. Die freunden sich ja so ein bisschen an dort. Lila denkt so, ach, die anderen interessieren sich nicht für mich, ich gehe mal zu Richter und der hört mir ein bisschen zu und dem offenbart sie ja dann, dass sie eben.

Überlebende eines Highschool-Massakers war und da wird es dann mal ein bisschen deeper, so deep wie wahrscheinlich im Rest des Films dann nicht mehr, das fand ich eigentlich ganz gut. Schade, dass es nur so kurz war, als sie dort eben erzählt, dass jetzt so alle Leute von ihr, weil sie eben die Besondere ist, sie hat das überlebt, dieses Massaker, jetzt muss sie was Besonderes aus ihrem Leben machen und damit kommt sie halt gar nicht klar, dass da auf ihr so ein Druck ausgeübt wird, weil eigentlich will sie ganz normal einfach nur so sein, wie sie ist, aber das wird scheinbar in ihrem Umfeld so nicht mehr geduldet. Und, Das fand ich eigentlich, auf emotionaler Ebene war das eigentlich so der beste

Moment des Films für mich, Laura. Da gehe ich komplett mit. Ich finde, das war auch wirklich der erste Moment des Films, wo ihre Figur irgendwie eine Bedeutung irgendwie hatte. Und ich finde, da hätte man im Laufe des Films auch noch drauf aufbauen können. Das passiert meiner Meinung nach überhaupt nicht. beziehungsweise das, wofür dieses, ihre Vergangenheit oder ihr Trauma benutzt wird, das finde ich am Ende dann komplett kontraproduktiv. Ja.

Aber diese eine Szene, da habe ich gedacht, okay, vielleicht könnte sie ja wirklich noch ein cooles Final Girl auch werden und eine Entwicklung durchmachen. Ich möchte jetzt nicht zu sehr vorweggreifen an der Stelle. Ja, aber es ist wirklich absurd. Also ich dachte so, jedes Mal denke ich so, oh, das ist krass, dass der Film dieses Thema so weit aufmacht und das für welche Botschaft er das aber am Ende benutzt, denke ich mir so im Nachhinein jetzt mal wieder, what the fuck so, aber okay, es ist tatsächlich, vielleicht auch so ein bisschen, ja, André, in Europa haben wir ja vorhin schon gesagt, jetzt nicht so das große Thema.

In den USA, habe ich aber gelesen, kam das nicht so gut an, dass hier dieses Schulmassaker als Thema aufgemacht wird, weil da eben, es wird auch noch, ich habe leider vergessen, wie die Schule heißt, in der sie dort, in der fiktiven Schule, in der sie war, wo das passiert ist, aber sie... Ist namentlich ähnlich mit der Majority Stoneman Douglas High School, ich habe das nochmal nachgelesen, in der 2018 Amoklauf war, in der 19-Jährige, 14 Schüler und drei Erwachsene umgebracht hat.

Und da fanden viele Leute in den USA das ein bisschen zeitlich zu nah dran und auch namentlich zu nah dran und haben das eher kritisiert. Ist das für dich nachvollziehbar? Und wie würdest du das jetzt aus unserer europäischen Perspektive betrachten, dass das Thema überhaupt aufgemacht wird? Ja, dass man da so namentlich dran sein muss. Okay, vielleicht verstehe ich andererseits, ey, das müsste sich ein bisschen gefallen lassen, die Amis.

Also wenn da jede zwei Wochen das School-Shooting ist, I'm sorry, das ist bei denen halt so Tagesform. Und dieses Thema eben Waffenbesitz und so weiter, das ist nun mal einfach ein Riesending da. und das finde ich völlig okay, dass man das A anspricht, B behandelt. Ich finde das als Unterbau für die Charakterzeichnung okay, dass sie halt ein Trauma davon getragen hat, dass sie entsprechend reagiert, wenn sie Dinge, wahrnimmt, wenn sie Dinge auf Dinge trifft, wenn sie Dinge sieht, dass sie da durch gewisse Situationen auch mal wieder erinnert wird. Das ist fein. Ähm, find's auch aber gut, dass der Film daraus nicht noch mehr macht.

Ich hatte da beim ersten Mal gucken damals schon auch so ein bisschen Angst, dass er da noch mehr Flashbacks macht, dass du noch viel mehr aus dieser Schulsache siehst oder so, unnötigerweise, weil das hat ja gar nichts beigetragen. Oder dass sie dann irgendwelche, also ich meine, die Message ist ja eh schon so ein bisschen, dass sie sich natürlich über sich hinaus wächst und dieses Trauma so ein bisschen nimmt und das ja dann später bekämpft, ist ja so ein bisschen die Figurenzeichnung.

Hätte mir noch gefehlt, wenn dann, keine Ahnung, dass man Flashbacks sieht, wie sie dann in der Schule agiert hat und das jetzt übertragen kann auf die Situation, jetzt oder so, das wäre dann echt too much gewesen. Aber prinzipiell das Thema jetzt aufmachen finde ich jetzt nicht so problematisch per se.

Das war den Amis wahrscheinlich auch zu woke, dass man plötzlich, also in einem Film, wo einer mit der Kettensäge 500 Leute umbringt, kein Problem, aber bitte werft mir da jetzt nicht noch echte Gewalt mit rein. Das geht ja gar nicht so, lass bitte unsere Waffengesetze in Ruhe, lieber Latterface. Ich finde auch, eigentlich ist es ja, also ich meine, es ist ja ein sehr relevantes Thema in den USA und.

Und dass man grundsätzlich so Überlebende von School-Shootings so eine Repräsentation geben kann in Filmen oder auch die Perspektive von denen mit reinholt, finde ich eigentlich total gut. Ich frage mich halt nur, ob wirklich ein Slasher unbedingt das richtige Filmgenre dafür ist. Und wenn, dann muss man es, glaube ich, mit viel Feingefühl machen.

Und man kann es hier, so wie es aufgelöst wird, ist es einfach... Also ich finde es wirklich geschmacklos, wie es hier benutzt wird. Ja, ich finde es auch geschmacklos, wie es benutzt wird, dazu am Ende mehr. Ich habe auch gerade darüber nachgedacht. Also mir fallen jetzt spontan nicht viele Filme ein, die das Thema bearbeiten.

Ich habe mal diesen einen Film mit Jen Ortega gesehen, diesen The Fallout. Der ist sehr, sehr stark, finde ich. Dann fällt mir ein, der von Denis Villeneuve, hier der, Ja, Fox, Vox, irgendwie sowas. Nee. Da ist aber am Anfang auch ein Amoklauf. Wie heißt der denn nochmal? Oder verwechsel ich gerade den Regisseur.

War das nicht von Danny Venef, der ... Ich meine den mit Natalie Portman. Ach nee, das war nicht von ... Doch, Polytechnik, genau. Das ist von Danny Venef, da geht es auch darum. Ah, das habe ich gesehen. Von Schwimmassaker. Und dann fällt mir ein, den hast du gesehen, glaube ich, André, diesen Run and Hide. Run, Hide, Fight.

Ja, so heißt er genau. Und das ist er dann wieder auf der Unterhaltungsebene, der Haltungsebene, ähnlich wie TCM ist. Ja, nee, der ist sogar eher, der ist ja pro NRA. Der ist ja von dem von der Verleihfirma, der die Zahlerfilme auch rausbringt, diese Cinema Scope oder wie die heißt. Die sitzen ja in Texas und kriegen ja Geld von Trump und publishen so ein bisschen eben so die Right-Wing-Kinofilme.

Und da ist es ja auch so, dass da ein Mädel in der Schule dann über sich hinauswächst und den Amoklauf aktiv bekämpft mit, die holst ja eigene Waffen und ballert dann die Amoklauf ab, so quasi. Die Message des Films ist halt, wenn du eigene Waffen hast, dann kannst du auch einen Schwund amoklauf überleben.

Übrigens dieselbe Message, schon mal vorweg, die dieser Film hier hat, aber später mehr. Aber Theresa, wir wollen dich natürlich nicht vergessen, mein Goldstückchen. Was hättest du denn A von der Amoklauf-Thematik hier und B von diesen Szenen zwischen Richter und Laila? Also prinzipiell, dass dieses dass diese Sachen irgendwie auch popkulturell, aufgearbeitet werden, finde ich erstmal nicht verkehrt.

Wird aber mitgehen, was der Film draus macht. Kann ich schon verstehen, dass man da vielleicht sagt, ist ein bisschen geschmacklos. Gleichzeitig kann man da jetzt auch wieder Grundsatzdiskussionen aufwerfen. Okay, ist das bei Horrorfilmen nicht eigentlich eh immer der Fall? Sind die nicht eigentlich eh immer geschmacklos, wenn man sich in seiner Freizeit anguckt, wie irgendjemand irgendjemanden tötet?

Also, das ist ja, da weist sich ja auch irgendwann die Katze in den Schwanz. Also, naja. Ich fand das auch. Er, glaube ich, gehört für mich zu den besseren Szenen des Films, wo halt auch mal die Figuren so ein bisschen Tiefe halt immerhin bekommen und nicht nur einzelne Charaktereigenschaften. Von daher hat mir das eigentlich ganz gut gefallen.

Hätte von mir aus gerne noch mehr charakterbildende Dialoge geben können. Vor allem eben auch, die die Charaktere halt so ein bisschen ambivalenter machen, wie jetzt zum Beispiel der Richter, dass man schon sagen kann, okay, der hat safe einiges an Anteilen, die nicht cool sind, aber deswegen ist er trotzdem kein hundertprozentig schlechter Mensch.

Und das ist ja die Sachen, die dann auch so eine Figur halt interessant machen. Und da hätte es, ja, an manchen Ecken hätte sich der Film gerne noch mal ein bisschen mehr Zeit für nehmen können. Lustigerweise ist es der erste, André, der erste TCM-Film, der sich überhaupt daran versucht, den Figuren mal ein bisschen was mitzugeben.

Und gleichzeitig hat er dann, das ist das, was Teresa, glaube ich, auch ursprünglich schon meinte, wir loben ja immer, wenn so ein Film knackig, kurzweilig und schnell vorangeht, das beißt sich hier glaube ich ein bisschen also du hast einerseits den Versuch dem thematische Tiefe zu geben. Und charakterliche Tiefe zu geben, aber gleichzeitig ist es ein Film ich glaube ich, also lasst mich jetzt übertreiben, so ist es vielleicht auch ein Hottig aber für mich gibt es kaum einen Film, der rasanter und schneller runtergequarkt ist als dieser Film hier wo du wirklich das Gefühl hast, irgendwie so, nach 60 Minuten, okay, wow, okay, krass, okay, das war jetzt wirklich mal eine Horrorakterbahnfahrt, also.

Also ich finde, ja, also auf jeden Fall, ich finde, Ich finde das Pacing des Films aber sehr gut, weil er auch trotzdem dann nicht zu viel Zeit hat, noch mehr Dümmlichkeiten zu machen, als er eh schon macht. Deswegen funktioniert das für mich sehr, sehr gut als reines wirklich Unterhaltungsprodukt. Aber ja, genau, er hat dann eben aber auch nicht die Zeit, um noch mal ein Häppchen aufzubauen bei der Willkommensgala.

Er hat nicht noch Zeit, mal ein, zwei Charakterzüge, die wir eingeworfen bekommen, auch wirklich auszuerzählen. Deswegen, ja, er macht sehr viel auf, er eröffnet sehr viel. Gibt uns sehr viel, sag ich mal, kurze Stichwörter für Figuren und Co. Aber hat gar keine Zeit, die auszuerzählen. Deswegen vielleicht wäre es eher wirklich clever gewesen, dann wirklich zu sagen, okay, wir machen wirklich wieder die Blaupausenfiguren und scheißen da richtig drauf und machen wirklich nur Dampf.

Aber so beides zusammen, das ist auch so einer der Punkte, die im Film nicht so 100% aufgehen. Gerade dieses Schwesternverhältnis, das hätten sie wirklich dem noch 5 Minuten geben können, weil ich immer... Also die arbeiten ja am Ende zusammen und so weiter, dann verstehe ich ja auch die Bonden, dann wieder.

Aber es wird gar nicht klar, wie Melody umgeht mit ihrer Schwester. Ist die jetzt eine, die sagt, ja komm, das ist jetzt aber auch schon ein paar Monate her, jetzt mach mal halblang. Oder ist sie eine, die da komplett so wie am Anfang angedeutet wird, so, ey, da hat ein Typ eine Waffe, hier, fick dich so. So, ich beschütze meine Schwester-mäßig.

Also es wird irgendwie so, bleibt das so im nebulösen Raum. Die meiste Zeit ist sie ja schon, sorry, die meiste Zeit ist sie ja schon, finde ich, sehr overprotective. Sie muss ja auch ständig immer ne, bleib im Bus und bleib hier. Sie ist ja auch so sehr, sehr erzieherisch mit ihr um, wie so ein Kleinkind fast wirklich schon.

Ständig so, du kommst nicht mit, bleib hier, bleib sitzen, ist zu gefährlich für dich hier und so. Aber dann zwischenzeitlich vergisst sie sie auch komplett manchmal, habe ich das Gefühl. Wenn es gerade nicht nötig ist, dann denkt sie auch gar nicht an sie irgendwie gerade. Also es springt so ein bisschen. Aber ich finde, überwiegend geht sie so sehr, wie so ein Kleinkind um, was man jetzt so krass protecten muss eben.

Stimmt, du hast völlig recht und es muss ja auch. Es muss ja schon eine Weile her sein, weil sie soll ja da mit hinziehen. Das heißt, sie kann eigentlich nicht mehr zur Schule gehen, weil da ist keine Schule weit und breit in der Nähe, auf die sie gehen kann. Das vermittelt mir schon diese, wie das dort aufgebaut ist.

Aber gleichzeitig haben sie sich auch, ich weiß halt nicht, ob sie sich einen Gefallen getan haben damit, dass sie eine Schauspiel, man muss es halt schon sagen, die halt wirklich wie ein Kind aussieht. Das ist halt nun mal so, die Elsie Fischer sieht halt wirklich aus wie eine 15-Jährige so. Und das ist sie, glaube ich, nicht in diesem Film mehr.

Und dadurch wird mir das auch immer nicht so klar. Aber André, du hast völlig recht, eigentlich ist sie tatsächlich overprotective. Stimmt, sie guckt ja sogar, als sie zu Rick da reingeht und gerade die Auktion hält, da guckt sie auch so und geht direkt los so und so. Du hast vollkommen recht, das stimmt schon.

Ja, da geht sie ja abholen in seiner Werkstatt, dann raucht sie und dann macht sie sofort aus und so. Also sie ist wirklich wie so eine wirklich überstrenge Mutter, so eine Helikoptermama, ja. Genau, ich finde auch, sie hat, man merkt, dass sie quasi so die Mutterrolle für sie irgendwie übernommen hat, und trotzdem wirkt es aber auch so, dass sie die ganze Zeit latent genervt von ihr ist und dass sie wahrscheinlich auch so das Gefühl hat, sie muss sie jetzt halt überall mit hinschleppen und sie sagt ja glaube ich auch einmal zu ihr du kommst nicht alleine zurecht und, ja, ich glaube, dass es halt, aus dieser Beziehung hätte man viel mehr machen können und dann hätte man ihnen das Bonding am Ende auch viel mehr abgenommen

aber da gehe ich total mit, was Theresa eben gesagt hat, da hätte der Film sich ruhig ein paar Minuten mehr Zeit für nehmen können. Roof lebt noch, die befindet sich quasi eingesperrt in dem Polizeiauto, Leatherface lebt leider auch noch, das ist halt das Problem für sie und der ist in der Zwischenzeit ausgestiegen und häutet das Gesicht der älteren Dame, seiner Waisenhausmutter, um sich eine Maske zu basteln und Roof gelingt es noch einen Funkspruch abzusetzen, kurz danach stellt sie fest, dass der Sheriff auch noch lebt, aber nur kurz, er wird von Leatherface, ich hab's nicht genau gesehen, ist es ein Feuerlöscher, mit dem er den Schädel eingeschlagen bekommt? Ja, ne?

Also irgendeine Es ist irgendeine Art Propan-Glas-Flasche oder So richtig sieht man es nicht, aber irgendwas in die Richtung So ein Zylinderförmiges Und währenddessen versucht die doch sich totzustellen, oder? Und das fand ich mal Das hat mich irgendwie richtig gefreut, dass sie das gemacht hat, weil ich das ganz oft in Horrorfilmen so denke, wenn ich mich nicht verstecken kann, würde ich irgendwie immer versuchen, mich totzustellen Und ich fand es mal voll gut, dass es jemand gemacht hat, dann hat sie es aber leider auch direkt danach wieder so ein bisschen platt gemacht, weil ich mir dann immer denke, ich würde jetzt mindestens 30 Minuten warten, bevor ich auch nur irgendwie mich bewege.

Sie wartet so drei Sekunden, bewegt sich dann, ja, schade, aber fand ich trotzdem cool zu sehen, dass eine Figur sich wirklich mal auch glaubwürdig totstellt. Ja, das war vielleicht. Gehe ich komplett mit, finde ich auch geil, dass sie nicht einfach nur schreien, kreischend auf dem Beifahrersitz die ganze Zeit sitzt, finde ich auch super.

Und das mit dem bewegen, finde ich aber fair point für sie, weil sie sieht ja im Rückspiegel, wie er halt an der Leiche rumschnibbelt. Da würde ich mir halt auch denken, ob ich mich jetzt so stelle oder nicht, vielleicht kommt der dann trotzdem und schneit mich auch als Leiche noch auf. Good point. Was weiß ich denn? Also wenn der da hinten schon an ihr rumschnibbelt, warum sollte ich dann auch als Leiche safe sein?

Das dachte ich mir dann immer nur. Ja, okay, das macht Sinn. Ich fand es, Übrigens irgendwie schade, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, dass die Ruth-Figur noch was hergegeben hätte. Also ich bin jedes Mal, wenn ich den Film sehe, denke ich mir so ein bisschen so, hm, ist das jetzt das richtige erste, also ist ja nicht das erste Opfer, aber übrigens wie ich es meine, so, da denke ich mir so, lass die vielleicht doch hier nochmal davon kommen, so.

Also eben so ganz, ganz d'accord gehe ich nicht mit der Entscheidung. Vor allem, weil es ja schon auch moralisch von ihr extrem cool war, dass sie bei der alten Frau mit im Krankenwagen gefahren ist. Weil sie wusste ja, die Polizei ist dabei. Es war kein Krankenwagen, war ja der Polizeiwagen. Die Polizei ist dabei und ihr Sohn, Ziehsohn, whatever.

Und dass sie dann trotzdem mitgefahren ist, so als Vertreterin für die Auslöser dieses Dramas. Das fand ich irgendwie richtig cool von ihr. Und sie ist auch richtig entsetzt, als sie dann stirbt und dann noch die Nachricht schreibt. Und vor allem, jetzt fällt es mir wieder ein, ich fand sie, das ist mir aufgefallen, bei wem hatte ich das denn nochmal in der Reihe, wo ich diese Darstellung von Angst so ausgesprochen gut fand.

Weil das fand ich bei ihr auch, wenn man mal genau drauf achtet in der Szene, in der sie dort nicht genau weiß, was sie jetzt machen soll. Versucht sie jetzt rauszuklettern oder nicht und dann taucht leider Face auf und sie hat auch so diese extreme Angst in ihrem Gesicht in den Augen, das spielt die Schauspielerin wirklich gut und wir sind uns glaube ich alle einig, ich finde jetzt nicht, dass in dem Film jemand, schlecht spielt, aber es gibt auch keine herausragenden Leistungen und da fand ich sie in diesem Moment eigentlich so weit, dass sie gesagt hat, okay das ist jetzt vielleicht das Final Girl, aber die macht das schon mit am besten so, ne?

Ja, auf jeden Fall leider Potenzial ein bisschen verschwendet mit dem frühen Kill von ihr. Vielleicht hätte sie irgendwie doch ins Feld entkommen sollen und Sally findet sie später und sie fährt mit ihr nochmal zurück in die Stadt oder sowas irgendwie. Wäre vielleicht noch ... Leiderface lässt halt niemanden am Leben oder verletzt irgendwo liegen. Das ist das Problem.

Deswegen wäre es auch nicht glaubwürdig gewesen, wenn er sie jetzt zwar mit der Scherbe verletzt hätte. Ja? Da haben wir ja noch zwei Leute, die erstaunlich lange leben heute. Das stimmt. Ja. Ja. Ja, stimmt. Ja, ja, stimmt. Ja, ich musste kurz drübeln, aber ja, stimmt schon. Genau, Roof simuliert ihren Tod. Sie ist aber halt im Auto eingesperrt und kann nur über das Fenster auf der Fahrerseite flüchten. Ich liebe das übrigens, wenn es passiert.

Mir fällt leider nur Scream 2 ein, wo das auch der Fall ist, als Sydney mit ihrer Freundin doch in diesem Polizeiauto eingesperrt ist und Ghostface doch im Auto sitzt, glaube ich, auf dem Fahrer sitzt. Und dann muss man eben über ihn drüber krabbeln. Auf dem Fahrersatz, ja. Meine Lieblingsszene aus dem Film, ja. Die ist wirklich sehr spannend.

Ja, aber soweit kommt's gar nicht erst. Leatherface taucht auf, packt sie und reißt ihren Bauch mit einer großen Scherbe auf. Und später noch ein bisschen im Sonnenblumenfeld, André. Was leider, zum Glück habe ich es mittlerweile verdrängt ziemlich, aber was damals, als der Film rauskam, doch für einige Memes gesorgt hat, ne?

Ja, dass er so hochkommt, ja. Das ist leider immer noch sehr, sehr lustig. Aber ich fand auch wirklich in der Einstellung, da hat er ja dann gerade die Maske und ich gebe euch total recht, dass die im Verlauf des Films total cool aussieht, aber irgendwie so in der ersten Einstellung sieht der irgendwie so aus wie so ein Bär oder so, das ist irgendwie so, also ich verstehe, warum das ein Meme geworden ist, das ist irgendwie so ein bisschen lustig. Das liegt auch im Color-Grading, glaube ich, so ein bisschen.

Aber ja, wirklich, nichts ist in diesem Feld, nur der Kopf da rausguckt, das sieht wirklich so dämlich aus. Ich glaube auch, das ist ein bisschen Schuld. Also, ich muss auch jedes Mal gucken, was ist das überhaupt für ein Feld? Weil ich finde, dass diese Optik so surreal aussieht. Für mich sieht das aus wie ein CGI-Shot, aber das liegt einfach nur daran, dass ich noch nie, so vertrocknet ist. Oder was ist denn? Die Sonnenblumen, sind die vertrocknet, verrottet?

Ja, so sieht es halt einfach. Also die haben halt ja auch alle keine Blätter mehr. Und das sieht so surreal für mich aus, weil ich sowas in echt noch nie gesehen habe. Dass es immer für mich wie so ein künstliches Bild aussieht. Und das macht dieses Meme dann noch mal so unecht, was da passiert. Aber generell, oh nee, das sehen wir uns wieder später auf, ist das trotzdem ziemlich ... Wie gesagt, ich finde diesen Kill auch ...

Der ist zwar vielleicht der harmloseste im ganzen Film, Aber so eine Glasscherbe ist irgendwie für mich so ... Ich hab's am Anfang schon gesagt, so reudig irgendwie. Das ist so ein Gegenstand, den er findet, wie so ein rostiger Nagel. Das ist schon irgendwie fies. Aber ist das so, in den anderen Teilen hat Leatherface doch eigentlich immer, wenn's nicht die Kettensäge ist, eher so Hammer oder so ... Eher Sturm für Dinge.

Genau, wie schon hier bei ... Haben wir mal drüber diskutiert, dass es irgendwie mich irritiert, wenn Leatherface jemandem die Kehle durchschneidet. Und auch hier hatte ich wieder so, ah, er benutzt irgendwie so viele verschiedene Mordwerkzeuge, auch dieses mit dem Knochen in den Hals und so. Sie haben auf jeden Fall seine Gewaltrange und seine Werkzeuge so krass erweitert.

Also es ist nicht mehr so nur dieses, ich hab eine Kettensäge oder einen Knüppel. Ja, wobei in der Szene natürlich, ich meine, er hätte sie jetzt auch mit diesem Propangas-Ding, whatever da erschlagen können. Aber er wiederholt sich halt nicht gerne. Nee, aber er hat in der Szene ja quasi auch nichts anderes.

Er hat ja nichts dabei, keine Tools und so. Deswegen nimmt er da quasi das, was gerade zu greifen ist. Das finde ich halt noch okay. Ich würde auch sagen, ja, es ist räulig, es ist trotzdem schmerzhaft. Und eben auch, weil man die Figur eigentlich so doch mag, tut es halt doppelt irgendwie, weil sie einem dann wirklich leid ist in der Situation.

Weil sie ja wirklich eine der wenigen ist, die gar nichts falsch gemacht hat. Und das ist mir wirklich krass aufgefallen. Das fand ich wirklich so ein bisschen out of character, aber interessant. Nachdem er sie getötet hat, macht er ihr so mit den Händen die Augen zu und wischt ihr noch so eine Träne weg.

Also als würde ihm das jetzt schon auch ein bisschen leid tun, dass er die... Umgebracht hat. Und das fand ich irgendwie, dachte ich, so crazy. Also irgendwie passt es gar nicht zu Leatherface. Oder... Habe ich nochmal genau hingeguckt, macht der das wirklich? Nee, also die Augen... Er greift nur so hin, er trifft ja eher so die Haare, aber so richtig die Augen zu, macht der logisch nicht. Ach so, okay.

Oder meint er, er hat einmal das Gesicht befühlt, ob er... Also genau, es ist eher so ein, ja, so ein ganz leichtes, so ein, wie so ein, ja, so eine Scheinberührung. Aber er macht nicht die Augen zu. Und ich dachte eher, dass er guckt, kann ich das noch gebrauchen? So die Haare und so. Also kann ich daraus auch was basteln? Das ist eher das Gefühl.

Ja, vielleicht, ja. Weil er fasst sie schon so an die Haare. Das würde ja passen, brauche ich noch eine Perücke zu dem, weil vielleicht ist von der alten Frau die grauen Haare, die habe ich ja selber, die brauche ich nicht von der. Stimmt. Richter nimmt in Halo unterdessen die Autoschlüssel an sich, um die Abreise von Melody und Lila zu verhindern, da er zunächst die Umstände von von dem Tod der älteren Frau abwarten will und die Beweise über den Grundstücksbesitz einfordert.

Unterdessen informiert der Tankstellenwart die Originalüberlebnis Sally Hardesty über den von ihm aufgeschnappten Funkspruch. Sally nimmt die Beine in die Hand und macht sich sofort auf den Weg nach Harlow. Jetzt ist Sally zum ersten Mal zu sehen. Theresa, Wir haben vorhin schon gesagt, schwierig, weil sie eigentlich nicht diesen Status hat.

Ich glaube, da hat man sich überschätzt, dass man dachte, das ist wie Laurie Strode, das funktioniert ja. Aber wir haben Sally halt auch nur einmal im ersten Teil gehabt, danach nie wieder. Ich glaube, da hat man sich verschätzt, welche Wirkung das hat. Voll. Und also wir hatten sie zum einen nur im ersten Teil, dann hatten wir ja auch in aller Ausführlichkeit drüber gesprochen.

Sie hat da trotzdem nicht viel Charakter, es liegt eigentlich nicht an ihr, dass sie überlebt also das ist jetzt auch, also die steht ja auch gar nicht auf die Art im Fokus, wie halt eben ja, eine Sidney Prescott in Scream oder halt eine Lori in Halloween im Fokus steht das sind halt komplett andere Sachen, also ich meine, ist eher so ein bisschen ja, wie jetzt wird man eine random Person aus Freitag, der 13.

Teil 1, so, da kräht halt auch kein Hahn mehr nach, außer auf irgendwelchen Conventions, aber ansonsten grätert 40 Jahre später auch kein Hahn mehr nach. Und ich glaube auch, das haben sie so ein bisschen... Überschätzt, was die für einen Impact hat. Und dann ist es halt einfach auch eine random Frau halt, die halt nichts mit dieser Person halt auch zu tun hat.

Und wie sie dann auch eingesetzt wird, finde ich auch irgendwie komplett Banane, ehrlich gesagt. Fairerweise hat in Freitag der 13. aber auch niemand überlebt. Ja und ich glaube auch, dass viele, also dass es noch peinlicher rübergekommen ist, als es ohnehin schon inszeniert war. Weil halt auch alle ein paar Jahre vorher halt das in Halloween gesehen haben und sich so dachten, boah, nee, Leute, macht ihr das jetzt wirklich einfach komplett nach?

Macht wenigstens das Konträre und macht das, was, wenn man bei Halloween hat Laurie Stroh plötzlich, also Jamie Lee Curtis hat wieder lange Haare, so, ne, man hat Jamie Lee Curtis immer jahrelang so mit kurzen Haaren gesehen, da in dem Film hat sie plötzlich lange Haare, da macht halt Sadie wenigstens einen flotten Kurzhaarschnitt hier und nicht auch diese langen, grauen Haare, sodass es wirklich sofort diese Assoziation hat.

Einmal zum Friseur und einen frechen Haarschnitt, Ja, aber gut, der Cowboy-Hut, der richtet's schon. Der ist schon zick, ja, ja. Es ist, ja, es, wie gesagt, lass uns da gleich noch ein bisschen genauer drauf eingehen, wenn sie dann tatsächlich zum Einsatz kommt. Man hat hier tatsächlich einige, werden das vielleicht bemerkt haben, die auch Action-Fans sind, die Settings aus Rambo Last Blood wieder verwertet.

Die sind ja auch in, der wurde ja auch in Bulgarien gedreht, teilweise am selben Set. Und hier das Haus, in dem sich Sally bewegt, Das ist das Haus von Rambo in der Erstblatt. Dante und Melody suchen im Waisenhaus nach Beweisen über den Besitz des Grundstücks. Melody findet dann tatsächlich ein Dokument, das belegt, dass Mrs.

Maxi recht hatte. Zeitgleich wird Dante aber von Leatherface mit einem Ball überrascht und zerhackt. Und Melody versteckt sich anschließend vor Leatherface unterm Bett. Ich finde den, André, den Kill... Zum einen als Hommage an Kirks Tod im Original, aber auch so großartig inszeniert. Ich finde den toll.

Wir reden hier über Gewalt in Horrorfilmen und so weiter, aber wenn ich sage toll, wisst ihr schon, was ich meine. Muss ich hier nicht im Horrorfilm-Podcast erwähnen, aber ich mag es trotzdem. Ich mag das vor allem mit der schwingenden Tür, dass die immer so auf und zu geht und mal ein Stück mehr passiert, sag ich mal.

Und dann, wenn du denkst, es ist halt vorbei, kommt halt noch wieder dann zurückgetorkelt quasi. Ich finde es auch geil, dass du da im Haus erst mal noch gar nicht die Wunde siehst. Du siehst noch gar nicht, was er da eingerichtet hat. Du denkst ja dann natürlich auch erst mal, dass er da schon tot ist, bevor er Letterface dann noch mal unterbrochen wird.

Aber ja, mit der Auswirkung dann auch später, die man noch sieht, das ist schon auch ein doller Effekt. Also das ist schon ziemlich krass mit diesem aufgeschnittenen Kiefer. Man sieht es tatsächlich einmal kurz. Ich verweise kurz auf eure Screenshots, die ihr von mir zur Verfügung gestellt habt. Ja, aber wirklich nur im Frame.

Richtig, richtig sieht man es ja dann wirklich erst draußen. Und du hast völlig recht, man sieht die Auswirkungen erst später. Ich fand es so cool, dass sie sie tatsächlich schon so ganz kurz in so einem Miniframe schon, dass es zu sehen ist. Spricht halt auch für die Effektarbeit. Ich finde das, wie gesagt, auch wer ihn so packt am Anfang, genau wie Kirk im Original, ist schon, finde ich, eine Hommage.

Es ist halt nicht eins zu eins kopiert und das macht es für mich dann irgendwie gelungen. Also besser, als wenn es jetzt wieder eine Metalltür gewesen wäre zum Beispiel. Ja, ja, voll, genau, finde ich nämlich auch. Also, der Effekt ist halt da, du hast diese Schwingtür, genau. Also, er nimmt sich Elemente des Originals, aber macht wirklich nicht eins zu eins das Gleiche.

Das finde ich nämlich auch, weil wie zum Beispiel im Remake von 2003 ist auch cool inszeniert, aber da hatten wir ja auch wieder ein ähnliches Setting vor allem. Sondern hier mal zumindest ein bisschen was Neues überlegt, auch von der Perspektive her und so weiter. Ich mag das schon auch gerne, das ist ein guter Kill, ja.

Draußen wird unterdessen weiter gefeiert, was Leatherface so gar nicht gefällt. Es beginnt dann auch atmosphärisch zu regnen, weshalb die Party in den Bus verlegt wird. Und Leatherface schlägt dann ein Loch in die Wand seines Zimmers, in dem sich seine alte Kettensäge befindet. Laut Produzenten ist es auch eine der Kettensägen, die beim Original verwendet wurde.

Ich blinzle mal mit meinen Augen, bestimmt. Aber kommt ja immer gut an, so eine Geschichte. Aber sie haben auch gesagt, es hat eine Weile gedauert, bis die Kettensäge anging am Set. Also vielleicht stimmt es auch wirklich. Jedenfalls lebt Dante noch und er schafft es mit letzter Kraft, sich nach draußen zu bewegen, ehe er dann bei Richter verstirbt.

Und Richter geht dann bewaffnet ins Waisenhaus und fragt sich, was ist da los? Und es kommt zu einem Zweikampf mit Leatherface. Leatherface bricht Richter zunächst das Bein und er sticht die dann anschließend mit einer Glasscherbe eines zerbrochenen Fensters. Doch er macht keinen Halt und zertrümmert dann auch noch seinen Kopf.

Und Melody muss das Ganze mit ansehen, gelangt aber so an den Autoschlüssel. Fast wie in einem Videospiel irgendwie, ne, Theresa? So. Der Gegenstand, den du brauchst, der liegt dann da plötzlich. Ach so. Ja, das war die Cutscene quasi. Ja, ja, genau. Und danach geht's weiter, ja. Wie fandst du den Zweikampf zwischen den beiden?

Das hat mir jetzt auch ziemlich gut gefallen. Also war halt auch wieder sehr, rabiat, aber ich dachte schon so, okay, der Richter da, der könnte vielleicht die Person sein, die es mit ihm aufnimmt. Und ich hätte tatsächlich gedacht, dass er sich ein bisschen besser schlägt, aber nein. Er wird dann ja fortwörtlich wirklich geschlagen.

Und da auch, und das habt ihr eben auch gesagt, diese mehreren Schritte, erstmal dieses Bein, wie das durchbricht, ist schon, das zieht einem wirklich... Das kommt auch so urplötzlich unerwartet. Ja, genau, das ist wieder so, man erwartet gar nicht, dass das jetzt passiert irgendwie. Das geht einfach schon wieder so schnell, wie bei dem ersten Armbruch-Kill halt irgendwie auch.

Und dann mit der Scherbe, das ist irgendwie, gibt's ja so ein Handgemenge irgendwie, das fand ich auch ganz cool. Und dann noch mal. Einen oben drauf und ja, also da macht der Film auch wirklich echt keinen Halt. Was ich an dem Kill besonders cool fand, war auch die Interaktion von dem Richter und Melody, weil die liegt ja unterm Bett, die sieht, dass er reinkommt und die weiß ja, Leatherface steht da und dann dreht die Melody ja noch so den Spiegel, dass der Richter das sieht, weil sie halt hofft, dass er dann noch genug Zeit hat, zu reagieren.

Und auch, dass er ihr dann quasi im Sterben noch so diesen Schlüssel hinschiebt. Ich fand zumindest, dass da so ein bisschen was Emotionales für mich rübergekommen ist, weil das ja zwei Figuren waren, die sich überhaupt nicht mochten und sich nur angefeindet haben. Und jetzt aber in dieser existenziellen Situation irgendwie versuchen, sich gegenseitig zu helfen, hat für mich den Impact von dem Kill noch mal vergrößert.

Komplett. Finde ich auch. Ist eigentlich tatsächlich ziemlich clever durchdacht. Dass das halt nicht nur, wie du schon sagst, nicht nur dieser Kill ist. André, das ist halt knüppelhart. Also hammerhart in dem Sinne. Ich finde es erst mal, um da auch nochmal einzugehen, es ist nicht zu unterschätzen, dieser Effekt dieses Beinbrechens.

Weil für diejenigen, die den Film nicht kennen, wer schon mal gesehen hat, wie sich ein Fußballer ein Knie verdreht auf dem Platz und das Bein quasi oder. Sich ein Warnbein bricht. Und das Bein quasi in die entgegengesetzte Bewegungsrichtung sich verdreht. Also nicht, wenn wir jetzt unsere Knie zusammen, wie sagt man, Theresa, du als Sportlerin, unsere Knie nach hinten bewegen sozusagen.

Aber es ist genau die entgegengesetzte Richtung. Also die Kniescheibe geht nach vorne sozusagen. Egal, ihr wisst, was ich meine. Es ist einfach, in dem Moment fand ich das einfach jedes Mal wieder krass, dass sie das so reingebracht haben, weil das ist einfach so das Momentum. Wir nennen das eigentlich Sportler, wenn die Kniescheibe nach hinten.

Es wird zum Glück noch nicht passiert, also ich käme damit nicht aus. Und dann Das Bein macht auf jeden Fall Dinge, die ein Bein nicht machen. So hoffen wir uns einig. Und wer dann auch noch mit dem Hammer den Kopf einschlägt, auch großartiger Effekt, aber ich bin da bei dir, Laura, ich finde, da wird so ein bisschen mehr noch erzählt in diesem Moment und das macht den irgendwie nochmal ein bisschen gehaltvoller, bin ich auch dabei. Ja.

Noch Meinung dazu, André? Ja, ist halt auch absolut. Der ganze Aufbau ist krass. Das visuelle Storytelling ist gut in der Szene. Und halt der Kill ist krass. Auch wieder aber, stimmt ja, halt wirklich. Ist wieder so multistaged. Erstes Bein, dann die Glasscherbe, dann noch mal auf den Kopf. Also auch da wieder Leatherface zelebriert es fast schon, diesen Kill.

Und das ist halt so ein bisschen entgegen seinem Charakter. Aber ich möchte dich beschweren, weil es halt einfach trotzdem in Horror-Manier geil ist. Schauen wir uns den Netherface an, wie er uns jetzt im Film präsentiert wird. Theresa, ich finde, was ich cool finde, ist, dass er so ... Also, das wirkt so ... Also, er hat ja das Gesicht von seiner Waisenhausmutter auf.

Und ich finde gut, dass es zum ersten Mal, habe ich das Gefühl, dass diese Maske dann nicht perfekt sitzt, so wie in einem anderen Film immer, wo er setzt ein fremdes Gesicht auf und dann passt es wie angegossen. Hier wirkt es wirklich so, er wirkt auch so ein bisschen wie so ein Matschgesicht plötzlich.

Also es wirkt so völlig. Es ist ja unförmig. Ja, und ich finde es, also wie finde ich, bevor ich meine Meinung sage, erst mal du, wie findest du seine Optik? Mir hat es auch gut gefallen. Also wir haben ja auch am Anfang schon gesagt, dass man ihn ja auch so ein bisschen unmaskiert sieht. Das hat mich hier aber tatsächlich auch nicht gestört.

Und die Maske hat mir tatsächlich auch ziemlich gut gefallen, zumal er, da er jetzt ja auch keine Zeit hatte, da irgendwie noch mal mit der Nähmaschine drüber zu gehen oder so, wie halt in anderen Teilen, sondern das so, ich sag mal, on the fly. Im Blumenfeld da noch macht und, finde ich, ist schon tatsächlich einer der stärkeren Looks, die wir hier in der Reihe hatten.

Ich finde auch, also es passt auch diesmal, ich finde es auch gut, dass er diesmal nicht einfach diese lockigen Haare hat, sondern so lange Haare hat, das macht es irgendwie nochmal irgendwie ein bisschen passender und ich muss wirklich sagen, also André. Klar, das Original anzugreifen ist immer ein bisschen, das ist halt 74 war das halt, tricktechnisch, wie die Maske da aussah und so, bestimmt auch gut, aber wenn es jetzt danach geht, von welchem Leatherface ich am meisten Angst hätte, also das wäre hier der, also der sieht halt so krass gruselig aus für mich, also ich weiß nicht, also da, kann ich mich drauf festlegen.

Er hat Ehrfurcht vor ihm, finde ich halt, weil er halt so ein massives Tier ist und so riesig und bulky und Man sieht auch seine Augen nicht mehr, sobald er diese Maske trägt. Was ja bei den anderen Masken immer nicht der Fall war. Da sieht man ja seine Augen immer noch. Und hier ist das irgendwie wie so. Manche Einstellungen schon, aber ja, es war jetzt so ein bisschen. Aber auf jeden Fall.

Ich sag ja, neben dem TCM-Remake ist das hier mein liebstes Bladderface-Design. Laura? Ja, ich find's auch cool. Aber für mich sind sowohl das Original-Design und das aus dem Remake noch ein bisschen höher angesetzt. Ja, natürlich das Original sowieso. Also das Original ist unangefochten. Ich meine jetzt natürlich aus im Original, ja.

Aber ich finde es auf jeden Fall auch ganz cool. Aber trotzdem auch da, also er sieht mir manchmal ein bisschen zu ähnlich zu Jason aus. Echt? Ja, ich weiß auch nicht. Ich finde dafür, die Statur ist schon für mich zu... Jason geht ja noch ein bisschen mehr in die Höhe. Lassie ein bisschen mehr in die Breite.

In jede Himmelsrichtung. Ich find's auch cool, aber nicht Peak. Also ich find, in den anderen Teilen sieht das immer so aus, als hätte er Leuten das Gesicht abgezogen und hat da irgendwie 50 chemische Prozesse noch in Gang gesetzt, damit diese Maske plötzlich aussieht wie aus einem Halloween-Shop. Und hier sieht's halt wirklich so aus, als hätte er einfach das Gesicht eines anderen über seins gemacht. Die Haut sieht realistisch aus. Ja, das stimmt.

Wo man auch mal sagen muss, keine große Diskussion, aber wie hat der eigentlich die Maske fertig gemacht? Weil, ne, er hat ja keine Nähmaschine, an die er sich schön setzen kann, gemütlich mit dem Käffchen. Klebt einfach von der Feuchtigkeit. Zum Gummiband einfach nur. Man sieht halt ja einfach nur wirklich, er hält die Sonne, setzt sich auf und sie hält einfach.

Also wahrscheinlich gute Korean Skincare drunter einfach. Vielleicht hat er wirklich einfach Pritt genommen. Er näht sich zumindest diesmal jetzt nicht irgendwie ein Band oder so. Zumindest sieht man es nicht. Das fand ich wieder ein bisschen lustig. Aber drauf geschissen. Ähm, Melody flieht in den Kriechkeller des Hauses, nachdem Leatherface sie mit einem Hammer beworfen hat. Also er wirft wirklich viel, ne?

Er hat ein gutes Aiming auf jeden Fall, ja. Fast schon, als wäre es so ein 3D-Film, finde ich. Ja, also er hat auf jeden Fall mehr 3D-Szenen als der 3D-Film, stimmt, vollkommen richtig. Und Melody wird dann von ihrer Schwester Lila befreit und gemeinsam laufen die beiden dann in den Partybus, in dem nach wie vor feuchtfröhlich gefeiert wird.

Nach Warnung der beiden Schwestern setzt sich dann der Bus in Bewegung, doch Leatherface verhindert zum einen die Weiterfahrt und enthauptet zum anderen den Busfahrer. Anschließend stampft er in den Bus und nachdem die jungen Leute kapiert haben, dass es kein viraler Scherz oder dergleichen ist, richtet Leatherface ein riesiges Blutbad und tatsächlich mal ein Texas Chainsaw Massaker an in diesem Bus.

Melody und Lila können sich dann aber über den Ausweg Toilettenkabine retten. Hier haben wir natürlich wieder, Theresa, ein neues Thema, was aufgemacht wird. Wir haben vorhin schon die Gentrifizierung angesprochen, die auch schon kommentiert wurde von dem Tankstellenwart. Hier wird natürlich auf den Social-Media-Konsum der Leute angespielt.

Wie fandst du das? Keine Ahnung, ich habe das Gefühl, das ist halt so dieser, da haben wir uns, glaube ich, haben wir uns da gefetzt, bei Tenebrä haben wir uns drüber gefetzt, über dieses, keine Ahnung, dieses Boomer-mäßige, ja, die Leute von heute, die kümmern sich um gar nichts mehr, die sind nur für die Likes da und bla bla bla, als wenn irgendwie alle Leute, die nach 2000 geboren werden, alle Kacke, so, keine Ahnung, die Leute, die wir da sehen, die sind ja nicht mal so jung.

Und das ist immer sowas, ich finde, das ist mir zu platt, das ist mir irgendwie zu dumm, sozusagen. So, ja, dass die da jetzt wirklich, dass da gar keiner irgendwie in Panik ausbricht oder so, also das fand ich richtig dämlich, ehrlich gesagt. Und auch da wieder, was will mir der Film jetzt sagen, wie scheiße die Gesellschaft ist und dass der Face eigentlich doch ganz cool ist oder also was will der Film mir damit sagen? Weniger am Handy rumhängen oder was?

Wir sind natürlich Horrorfans und wüssten natürlich sofort, dass diese Situation ernst zu nehmen ist. Ich gehe davon aus, dass die Leute, die da im Bus sind, auch wahrscheinlich schon angetrunken oder zugegokst, keine Horrorfans sind. Und jetzt ist natürlich die Frage, also ich finde auch, dass der Anfang dieser Sequenz auch ein bisschen überzogen ist, weil halt wirklich jeder und dass sie sofort natürlich alle Livestreams machen, aber wenn sie das ein bisschen entschlackt hätten und die Leute machen nur Fotos oder Videos, ich finde ehrlich gesagt also blöd es klingt und damit meine ich ja, also ich finde, ich gebe dir recht, dass die Generationskritik, die dahinter stecken soll, die finde ich auch dämlich, weil es generationsübergreifend wäre.

Die Boomer hätten in dem Moment vielleicht jetzt kein Livestream gemacht, aber eben Fotos gemacht. Das wäre genau dasselbe passiert an der Stelle. Aber dass das passiert, André, das finde ich nicht unrealistisch, weil es gibt mittlerweile einfach so viele Belege dafür, dass die Leute das machen. Da hast du jetzt wieder das beste Beispiel mit diesem blöden Wal da in der Ostsee, ob das nun das ist oder ob da Leute die Autounfälle fotografieren oder sonst was.

Die Leute fotografieren das, egal ob da Leute abkratzen oder nicht, egal ob da irgendwas Stimmes passiert oder nicht, die Leute machen es. Es ist halt kein Klischee, es ist einfach so. Also, dass da im ersten Moment irgendwie alles mit dem Handy zücken, von mir aus, sehe ich auch so, ist nicht unrealistisch.

Ich finde davor eher die Szene sogar, die stört mich sogar mehr als eigentlich dann die Handy-Filmerei. Nämlich, dass der Busfahrer so ein Volltrottel ist. Der hört irgendwas, der Bus wackelt, er steigt so, hält den Bus an und steigt sofort aus. Man hätte das gar nicht machen müssen, einfach draufdrücken müssen und sind dann weggefahren. Also, es ist natürlich kompletter Unsinn, dass er da nochmal rausgeht und natürlich dann geköpft wird.

Aber er bremst den Bus. Der Bus wird, also ich glaube, Laserface hat in den Reifen, also das Rad abgesägt da so. Und deswegen kann, also der Bus, er bremst nicht, der Busfahrer, der Bus bremst von alleine, weil er nicht mehr fahren kann. Ich finde, das wird nicht klar, wenn man es nicht sieht. Für mich ist es immer so, als ob Laserface sich einmal gegen den Bus wirft, der wackelt kurz, der Busfahrer hält sofort an, schreckt aus, um zu gucken, was da los ist.

So sieht es von der Bildsprache her aus. Also wenn er den Reifen kaputt gemacht hat, dann zeig es mir auch kurz. Das gleiche Problem wieder. Nimm die zwei Sekunden und halt mal die Säge in den Reifen, dann bin ich bedient. Aber er zeigt sich, deswegen ist es für mich halt dumm, dass er den Busfahrer meiner Wahrnehmung einfach von sich aus anhält.

Und das mit dem Livestream, ja. Mich am allermeisten finde ich diesen One-Liner so dumm. Von wegen, versuch hier irgendwas Dummes und du wirst gecancelt. Weil das ist so richtig dann die Anti-Cancel-Culture-Nummer. Von wegen, es geht nur noch darum, Leute zu canceln. Komm, kommt mit einer Kettensäge in den Busch, und wird gecancelt.

Man darf man gar nichts mehr machen heutzutage. Das ist halt so, das ist richtig plakativ und dämlich. Aber ja, das reine Handy-Zücken finde ich jetzt nicht so schlimm. Was dann folgt, muss ich gestehen, ich weiß, wie gesagt, diese Szene ist für viele Leute der Punkt, wo sie gesagt haben, geht gar nicht.

Ich finde die Szene wirklich absolut grandios, weil sie zum einen ... Toll inszeniert ist. Also man darf auch nicht vergessen, in so einem Bus das so zu drehen, wie es gedreht wurde, ist jetzt auch nicht super einfach. Und ich finde, dass das einfach so brachial, Laserface wirkt so gefährlich. Ich finde, der macht einem richtig Angst in dieser Szene, weil auch wirklich alles dort kompromisslos durchsägt, was durchzusägen ist.

Und das mündet ja dann noch in diesem Kill an Catherine, die er dort aus dem Bus rausklettern will. Und er sie in der Mitte durchsägt. Und ich finde, das ist das erste Mal so richtig, ein Texas Chainsaw Massacre in der ganzen Reihe. So richtig das, was ich unter so einem Begriff, so einem Titel verstehen würde.

Und ich finde es einfach fantastisch inszeniert. Es ist super brutal und fast schon kreativ. Ich finde die Szene genial. Sagt so, wie es ist. Und die 200 Gallonen Blut sieht man auch, die da verteilt wurden, an echtem Kunstblut quasi. Aber ich kann verstehen, wenn es für die klassischen Fans zu modern wirkt. Aber sagt eure Meinung.

Ja. Also, ich hab halt das Gefühl, das funktioniert für mich halt nicht als ernstzunehmende Szene, weil das vorher halt der Aufbau so dumm ist. Und was du grad meintest mit, ja, wir sind Horror-Fans. Ich glaub, jemand mit einer Kettensäge ist die Uni seine Sprache, vor dem muss man Angst haben. Also, ich find, das ist kein Argument. Und dieser ganze Aufbau, wie es dazu kommt und wie sie sich vorher verhalten wird, macht für mich so das kaputt, dass es tatsächlich einen Impact hat. Und ich denke, ja, davor hätte ich jetzt Angst.

Ich finde, das wäre so eine Szene, die wäre in einem viel lustigeren Film viel besser aufgehoben. Und dann hätte sie mir, glaube ich, richtig, oder sie gefällt mir auch richtig gut, aber ich finde, sie passt von der Tonalität da irgendwie nicht rein. Aber sie ist schon ein Kracher, das stimmt schon. Also ich glaube, sie wirkt tonal auch nur so off, weil das so, wegen der Umgebung, weil das so bunt ist in diesem bunten Bus und alles so Party, das hat man halt so noch nie natürlich mit Leatherface gesehen.

Der ist auch nie auf irgendeine Cyberparty reingecrasht. Das war noch nie in der Disco gewesen. Ich glaube, das ist das einzige Raum, das, glaube ich, so wirkt. Aber ich bin bei Chris, ich finde die Szene mega geil. Und weil, ich bin auch dabei, es ist halt wirklich, es ist ja fast schon so ein bisschen überhöht natürlich, aber es ist fast ja schon so Braindead-Niveau.

Einfach komplett durchsägen, irgendwie arme Beine, alles fliegt da rum, der schmeißt ja auch ganz so Körperteile so hinter sich, das ist ja komplett überzogen. Auch so wie die so ans Fenster gepresst werden dann in diesen Ja, ja, und auch die an diesem Fenster riechen will, der in der Mitte auch durchgesägt wird und so.

Also es ist natürlich total drüber, aber ey, also nee, warum soll ich denn da meckern? Das ist ja mal genau das, was man seit irgendwie 40 Jahren im Film sehen will. Zumindest einmal. Also, ich finde die Szene auch cool, ich finde sie auch mega gut inszeniert. Aber mir ist es too much. Also mir ist es drüber und auch wenn die Gewalt als solche, als nicht albern inszeniert ist, schaue ich mir die Szene doch an und denke mir, also und ich empfinde keine Angst, sondern denke mir so, ja gut, was weiß ich, wenn er gerade stirbt, da fliegen jetzt eh tausend Körperteile rum, dann sieht man ja zumindest nochmal, dass diese Käffin von der Bank so durchgesägt wird.

Aber ja, also in einem anderen Film würde ich die Szene, glaube ich, auch cooler finden für mich. Für mich sind so diese One-on-One-Kills irgendwie einfach bedrohlicher als diese Massenszene. Es ist halt eine Fun-Splatter-Szene in einem Nicht-Fun-Splatter-Film. Das ist halt das Einzige, was so ein bisschen off ist, aber ich nehme sie trotzdem halt.

Ich glaube halt, es hängt davon ab, in welcher Stimmung man sich beim Gucken befindet. Das ist das, was ich eingangs meinte. Gucke ich diesen Film als so unterhaltsamen Slasher oder gehe ich mit dem Gefühl daran, ich könnte mich hier gruseln, ich nehme das ernst, ich habe vielleicht Angst vor Leatherface, dann hat diese Szene halt nochmal eine andere Wirkung, finde ich.

Ja, aber ich finde gerade dann, weil, also ich gucke den Film ja und nehme den ernst und ich freue mich immer, wenn ich Angst vor Leatherface haben kann, aber gerade dann ist die Szene für mich total unpassend. Also ich habe den One-Dine halt eine Sekunde später wieder vergessen und dann beginnt das für mich quasi erst, was da passiert sozusagen.

Ja, aber ich bin auch bei Laura, so Angst habe ich in der Szene vor Leatherface halt gar nicht. Er ist halt wirklich, dann bin ich halt eher wirklich so, dann hab ich fast mein Partyhütchen auf und bin eher so im Braindead-Modus und da juckt mich ja auch gar nichts und bin so auf yo, let's go, Leatherface, second part, teens kaputt, yo, yo, yo. Ja, aber das ist bei mir nie der Fall.

Und das ist ja nicht, was die letzte Stunde davor quasi vermittelt wird. Deswegen verstehe ich es, es ist schon ein Stilbruch in dieser Art, in diesem Film. Deswegen sag ich ja, mit welchem Mindset du guckst, du weißt ja, André, ich guck nie einen Horrorfilm so und denk so, geil, die werden jetzt abgemetzelt, weil ich immer irgendwie noch, in diesem Mindset gucke, dass ich nie für den Antagonisten bin in dem Film.

Ich bin nie für einen Slasher-Killer. Ich bin nie für Jason, ich bin nie für Freddy, ich bin nie für Ghostface, bin ich nie in keinem Film. Ich bin immer für die Opfer. Ich glaub, da müssen wir noch mal roll the clip. Ich glaub, da haben wir Beweise von Momenten, wo das anders war. Da bin ich mir sehr sicher. Ich hab das auch schon 10.000 Mal gesagt, das, was ich gerade gesagt hab. Jedes Mal.

Ich werd da so demnächst drauf achten. Darüber sprechen wir noch mal bei der Wrong-Term-Reihe. Darüber sprechen wir noch mal. Wir sehen uns wieder, Chris. Nee, ich war noch nie für Three-Finger. Aber ja, deswegen hier, ich finde auch schon, dass die Szene, für mich sticht die auch tonal schon raus oder wirkt vielleicht ein bisschen off.

Aber ich habe so viel Spaß mit der, als dass ich sie nicht in dem Film trotzdem gutheißen würde. Worauf ich ja noch hinaus wollte, ist, dass der Film mit Einbruch, sagt man das, mit Einbruch des Regens? Ja, also mit Aufkommen des Regens, des Regenschauers, plötzlich anfängt. Also ich fand, der sah auch vorher schon gut aus.

Aber ich finde, wie der plötzlich mit Auftauchen des Regens, mit Belichtung, mit seinem Color Grading, mit Kameraeinstellungen arbeitet, André. Ich muss sagen, ich fand, der Film sah visuell hervorragend aus. Vielleicht vorher so, gehe ich bei euch mit, der hat jetzt nicht die ultimative Texas-Atmosphäre, was vielleicht auch so ein bisschen am Set liegen mag, aber irgendwann fängt der an, richtig gut auszusehen, muss ich sagen.

Der hat wirklich tolle Shots, teilweise auch von Netherface, wie er eingefangen wird. Da gehe ich überhaupt nicht mit, dass Leute sagen, dass der Film scheiße aussieht. Ich finde, der sieht teilweise echt richtig, richtig gut aus. Nicht durchgängig. Zum Beispiel finde ich das Ende, also das als später Melody Lila gegen Leatherface kämpfen, das ist so ein bisschen mittelmäßig.

Aber gerade dieser Teil hier, dieser Mittelteil, als es dunkel wird und so weiter, ich finde, der sieht klasse aus. Keine Widerrede, ja. Absolut. Also wie gesagt, wir haben darüber gesprochen, könnte ein bisschen grittier sein generell vom Look hier, Look und Feel. Aber sonst absolut bin ich dabei. Ich finde, der ist gut geschossen, ist gut ausgestattet, hat schönes Production-Value, also das auf jeden Fall.

Da gehe ich komplett mit. Fast schon Argento-esk, wenn man es jetzt ganz steil ausdrücken will. Aber teilweise macht er schon. Gerade auch in der Busszene, finde ich auch, wie er da mit den Neonlichtern und so umgeht. Das ist schon, wie du schon gesagt hast, es ist für einen TCM-Film, was völlig ungewohnt ist.

Aber gerade das macht es vielleicht nochmal besser, weil es eben alles nicht das ist, was ich schon 10.000 Mal gesehen habe. Könnte auch sein, TCM bei Nikolaus Winding Refn, der Neon Texas Demon. Also, so wie ich gehört habe, ist der neuer Film so auf dem Letterbox-Niveau von TCM 2022, wenn nicht sogar noch weniger.

Das hat, glaube ich, auch wieder Gründe, die wir an einer anderen Stelle erholen. Melody und Lila laufen der in Halo ankommenden Sally Hardesty quasi, die kommt jetzt auch noch, nicht vergessen, quasi direkt in die Arme, doch die will nicht flüchten, sondern Leatherface das Handwerk legen. Sally konfrontiert Leatherface mit seinen damaligen Opfern, Kirk, Pam und Franklin.

Und sie schreit ihr noch an, dass er ihren Namen sagen soll. Doch Leatherface ignoriert sie trotz vorgehaltener Shotgun und geht einfach weiter. Und die Szene, Laura, fand ich damals schon geil. Und ich finde sie auch dieses Mal immer noch geil, weil das komplett. Und da mag ich es dann wieder, dass sie das gemacht haben. Ich weiß nicht, ob sie es beabsichtigt haben, dass es so wirkt.

Aber für mich, die Wirkung, die es hat, ist diese ... Guck mal. Ihr habt ja diese ganzen Requel-Charaktere aus Halloween und so weiter. Haben wir hier auch. Aber diese Wirkung, die das haben könnte, die lassen wir einfach verpuffen. Weil Leatherface es einfach scheißegal ist, wer da vor ihm steht. Der weiß nicht mehr, wer Sally ist. Der weiß auch nicht, wer Kirk, Pam und Franklin ist. Das ist ihm Schnurz, Piepel.

Und das finde ich genial. Aber genau deswegen fand ich die Szene so, also auch irgendwie unfassbar peinlich, also wie sie die auflaufen lassen, wie sie da steht und diese Namen sagt und dann auch so sagt, sag meinen Namen und man denkt sich so, Girl, woher soll der deinen Namen wissen, woher? Also als ob der sich so dachte, ja, damals 1974, das könnte die gewesen sein, die da auf dem Laster weggefahren ist.

Also ich fand das wirklich maximal für die Figur unfassbar peinlich. Und ich weiß nicht, ob sie das wirklich mit Absicht gemacht haben, also, dass sie die so demontieren. Ich finde, dazu passt dann der weitere Verlauf von ihrer Geschichte nicht so richtig, weil sie ja dann danach auch wieder sagt, so, das ist 50 Jahre her und ich muss jetzt zu Ende bringen und so, obwohl wir ja, Man hat wirklich nur 40 years ago, man hat wirklich drauf gewartet.

Aber ich gebe dir recht, es war cool, dass Leatherface sie eigentlich quasi gar nicht beachtet hat und einfach an ihr vorbeigegangen ist. So nach dem Motto, juckt mich nicht, die alte kille ich irgendwann später. Aber ich habe mich wirklich geschämt bei der Szene. Ich hätte auch krass fremdschämen. Theresa, der diese Szene macht, für mich hat auf der einen Seite also aus der einen Betrachtung finde ich sie gut, weil der Film halt diese Requelei, wie gesagt, ob nun Absicht oder nicht, aber er macht ja einen Kommentar trotzdem irgendwie drauf und sagt so, ja, es ist halt nicht jeder eine Laurie Strode so in dem Sinne und muss auch nicht dazu gemacht werden.

Gleichzeitig denke ich mir aber auch so, ist das ja, versetzen wir uns mal in die Realität. Da hast du ein Opfer eines Verbrechens, das 50 Jahre lang nicht vergessen hat, was sie damals erlebt hat und immer noch unter diesem Trauma quasi irgendwie erleidet, weil sonst würde sie 50 Jahre später nicht so da reagieren.

Und dann hast du auf der anderen Seite einen Täter, dem ist egal, der kennt seine Opfer nicht, ist egal. Und da kommt jetzt dieses Problem, was du eben aufgeworfen hast, Laura, diese Degradierung des Opfers nämlich ins Spiel. Und da weiß ich auch wieder nicht, ob sie sich damit, wie gesagt, es ist jetzt ein bisschen zu deep für diesen Film vielleicht, Aber ich sehe es ja nun mal so. Und ich denke dann nun mal so.

Und dann denke ich mir so, ja Leute, auch da habt ihr wieder den falschen Kommentar am Ende. Auch diese Geschichte beendet ihr Scheiße. So wie ihr schon das mit dem Rassismus-Scheiße beendet habt, macht ihr das auch hier wieder. Ihr könnt doch nicht die Figur, ihr sagt, sie denkt seit 50 Jahren an nichts anderes, als Lernervitz zu töten.

Und dann gewinnt am Ende der Täter. Und das ist egal, das Trauma von ihr. Das geht auch nicht. Aber wenn ich da noch ganz kurz einhaken darf, ich glaube. Dass das schon halt auch so erzählt wird, um dann nachher den Story-Arc von Lila voranzutreiben, weil Sally ja halt auch wirklich zu ihr sagt, wenn du dich jetzt nicht, wenn du es jetzt nicht beendest, dann wird es dich dein Leben lang, wird er dich verfolgen und es ist ja nicht so gemeint, der wird aus Harlow rauskommen und ihr hinterherfahren, sondern sie wird ihr Leben lang daran denken und, die Aussage verstehe ich schon, also die macht schon Sinn, Aber dass sie überhaupt halt denkt, er könnte sich an sie erinnern, ist halt irgendwie...

Ja, aber weil sie weiß, dass sie sich 50 Jahre lang an ihr nennt. Ja, weil sie ihr Leben maßgeblich bestimmt hat. Das ist jetzt völlig aus Gott bewahre so, aber aus der fremden Perspektive erzählt, geblickt. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass ein Opfer das denken könnte. Dass das für den Täter genauso wichtig ist, dieses Ereignis, was damals passiert ist, wie für das Opfer. Aber wir wissen ja nun, das ist nie so oder fast nie so.

Und da würde ich dem Film eine blöde Tonalität und es stellen, weil er sich nämlich gleichzeitig eben über diese Requel-Charaktere lustig macht. Und das funktioniert für mich nicht im Einklang. Du kannst dich nicht über Opfer lustig machen und gleichzeitig über das Gameplay des Films lustig machen. Ich finde halt generell, das hätte auch mit jemandem, vielleicht mit einem anderen Drehbuch, mit einer anderen Charakterentwicklung, hätte das auch eine emotionale Szene sein können.

Also das zu zeigen, diesen Umstand, dass das was ist, was eine Person seit Jahrzehnten, verfolgt und eine andere Person, für die ist das komplett egal. Das ist ja eine hochdramatische Sache und das hätte man wirklich auch emotional nutzen können. Aber es ist nur zum Fremdschämen einfach. Also da ist dann halt auch wieder, da bringt der Film halt gar nicht das nötige Fingerspitzengefühl und ja auch einfach ich sag mal kompetente Expertise mit wie man solche Szenen dann auch inszenieren muss und schreiben muss, als dass das funktionieren würde.

Und so ist es wirklich einfach eine Szene, die so unangenehm ist beim Anschauen, dass man wirklich denkt, bitte, bitte schieß doch einfach, laber nicht rum, schieß doch einfach. Es ist so schwer auszuhalten, aber nicht so im guten Sinne, sondern wirklich einfach, dass man, dass man wirklich einfach die Decke über den Kopf ziehen wollte und einfach gebetet hat, dass gleich endlich dieser peinliche Moment vorbei ist. Und das ist halt richtig kacke.

André, willst du noch was ergänzen oder wollen wir weitergehen? Nee, ich stimme größtenteils zu. Die Szene ist einfach nicht stark, weil sie einfach es ist vor allem halt, weil sie einfach dumm handelt. Ja, ich verstehe diese Frage, ich verstehe die Intention. Bin ich so genauso wohne ich genauso mietfrei in deinem Kopf wie du in meinem?

0:00 / 0:00