Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast

GRATIS: The Round-Up Vol. 10

Sonntag, 17. Mai 2026 · 1 h 10

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Shownotes

GRATIS: The Round-Up Vol. 10

Die neueste Episode unseres Premium-Formats The Round-Up präsentieren wir ausnahmsweise frei und gratis für alle Devils & Demons Zuhörenden. So könnt ihr mal in unser facettenreiches Supporter-Programm reinschnüffeln, ohne Risiko.

In unserem 10. Round-Up besprechen wir (Chris, André, Teresa) die Filme Psycho Killer, Invisible Maniac, Undertone, Bone Lake, Versus, The Furious, Marco, Faces of Death und Cannibal Mukbang in gewohnt charmanter und freier Art.

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Besetzung: Chris, Teresa, André
Bildquelle: Turbine Medien
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Ich will jetzt nicht sagen, dass das eine Werbeveranstaltung hier wird, aber vielleicht lockt das ja die ein oder andere Person auch in diesen dunklen Keller, in diesen verruchten Keller der Podcast-Unterstützung. Und falls euch das gefällt, schaut da gerne mal vorbei und vielleicht habt ihr ja auch Lust, uns auf die eine oder andere Art zu unterstützen.

Da gibt es ja mehrere Wege mit unterschiedlichen monetären Optionen. Also lasst euch da gerne mal drauf ein. Und in diesem Roundup-Format, für diejenigen, die es nicht kennen, besprechen wir einfach Random-Filme, bevorzugt natürlich Horrorfilme, die wir so in den letzten Wochen gesehen haben. Jeder bringt ein paar Filme mit.

Und dann schauen wir mal, ob vielleicht die eine oder andere Person den Film auch gesehen hat. Fachsimpel ein bisschen darüber. Aber alles ohne große Vorgabe, ohne große Einordnung. Einfach mit ein bisschen Spaß und Lockerheit verbunden. Und ohne elf Seiten Skript. Und ja, was für mich immer eine besondere Herausforderung ist.

Gerade heute, wo ich gerade erst vor fünf Minuten aufgestanden bin, aber das ist Spontanität ist natürlich eine meiner Stärken, ich kenn sie nicht. Aber es sind ein paar coole Filme tatsächlich die, über meinen Fernseher gelaufen und ich muss unbedingt mit einem Film anfangen, den André auch gesehen hat gestern.

Wir müssen einfach drüber reden, André. Also ich muss dich jetzt mal begrüßen. Hast du nicht mal Hallo gesagt? Hallo. Hallo. Theresa ist auch da. Schon wieder sehr gute Werbeveranstaltung hier, wo nichts läuft. Ja, kann ja auch das Konzept sein, dass er es nach und nach sich offenbart, wer überhaupt hier mit im Raum ist, sozusagen.

Genau. Ich bin übrigens auch da, ja. Hi. Ich bin Uwe und ich bin auch dabei. Oh, genau. Psycho-Killer, André. Ich habe ja vollmundig behauptet auf einem YouTube-Video zur Jahresprognose 2026, dass das mit der krasseste Film des Jahres werden wird. Und dann kam der im Februar erstmal, glaube ich, mit einer Woche Kinostart, glaube ich, in den USA raus, dann direkt digital und entpuppte sich wohl als größte Filmgurke des Jahres, gemessen daran, was man sich davon erhofft hat. Und, Wir haben den jetzt gesehen. Ja. Und ich würde beides unterschreiben.

Also ich würde sagen, das ist die Gurke des Jahres. Aber ich hatte auch selten so viel Spaß in diesem Jahr mit einem Film. Ja, ich glaube, das ist wieder ein sehr, sehr gutes Beispiel dafür, wie Erwartungen die Leute spaltet. Beziehungsweise, es ist auch wieder ein Film, und das mache ich aber jetzt nicht sofort, das mache ich am Ende der Besprechung des Films, wo ich wieder ranten muss über Durchschnittswertungen auf Letterboxd. Aber das mache ich gleich.

Aber ja, ansonsten gebe ich dir erstmal recht. Ich hatte nicht so die Erwartung wie du. Aber natürlich hat man schon irgendwas erwartet, weil es ist 20th Century Fox. Es ist der Drehbuch-Order von sieben. Es geht um irgendwie maskierten Killer. Der Trailer sah gut aus. Also ich habe schon irgendwie erwartet, dass es ein halbwegs guter Film ist.

Und ich hatte auch wie du, ich hatte auch vorweggenommen, ich hatte sehr viel Spaß. Aber vielleicht nicht aus den Gründen, die die Macher im Hinterkopf hatten. Als ich den Trailer gesehen habe, habe ich gedacht, Also wir waren uns ja einig, glaube ich, weiß gar nicht, ob Theresa da auch mit in dem Kanon war, aber dass Long Legs eher so semi-gut für uns funktioniert hat.

Also ich fand Long Legs klasse. Okay, André und ich waren uns einig, dass Long Legs so semi-gut für uns funktioniert hat. So erste Hälfte, ja, nice. Zweite Hälfte, so, meh. Und ich hatte das Gefühl, dass Psycho Kidder mir das geben kann, was ich mir von Long Legs erhofft hatte. Aber es war so viel mehr.

Aber für diejenigen, also keine Angst, wir spoilern jetzt nicht durch. Also nichts, was jetzt irgendwie... Genau, hier gibt es keine großen Spoiler. Das ist eher so Kurzbesprechung. In dem Film, das ist ein Crime-Thriller, würde ich mal sagen, mit ein paar Slasher-Elementen. Und da geht es um eine Polizeibeamtin, die den Mord ihres Mannes und Kollegen mit ansehen muss, der eben beim Einsatz getötet wird.

Und sie jagt dann diesen Killer, der sich als sadistischer, satanistischer Serienmörder entpuppt und versucht, sie ein Ding festzumachen. Und das klingt ja erstmal wirklich wie sieben oder... Also eben diese, du hast es so schön gesagt bei WhatsApp gestern Abend, das ist sowieso diese sieben Rip-Offs, die so Anfang der 2000er so rauskamen, der Knochenjäger, wie hieß das noch mit Angelina Jolie, der ist auch Knochenjäger, ich weiß, aber ich meine den.

Ähm, Jolie? Ja, die hat, warte, ich sag's dir sofort, der ist auch ganz schwer zu bekommen, gewesen, der Film. Achso, nee, das war nicht Jolie. Der heißt, Copykill, aber nein. Taking Lives. Ach der, ja. So dieses Ding so, Anfang der 2000er so, Hauptsache ein Serienkiller, der irgendwie ziemlich krude ist und das trifft es eigentlich ganz gut, fand ich, diese Beschreibung von dir. Ja, und der, ja, Theresa?

Ja, ich wollte gerade fragen, ist es denn, weil ich kenne den jetzt ja noch gar nicht, 7 ist ja eher auch mehr Thriller als jetzt Slasher und Gore, aber ich finde, wenn ich mir es so auf Letterboxd anschaut, habe ich das Gefühl, der Film will mir das schon irgendwie verkaufen. Ist es ein Mix aus beidem oder ist es schon eher.

Auf einer Seite gelagert. Es ist ein Mix aus beidem, aber man muss sagen, das Investigative geht dann doch irgendwann unter. Also es fällt schon ein bisschen hinten runter. Okay, also es ist schon eher brutal. Der Film macht teilweise Anleihen von, oh, geht's jetzt in Richtung so Zodiac mit geheimen Botschaften und dann denkst du jetzt gleich, wird irgendwas krasses recherchiert und dann wird sich einfach nur eine Metal-Schaltblatte angeguckt und guck mal, der Song heißt irgendwas mit Satan. Das muss ein Hinweis sein.

Das ist das Level an Cleverness. Also der behauptet so ein bisschen, so ein Film zu sein, ist dafür aber viel zu stumpf. Und das ist aber schwer, das Lustige auch. Also er ist so ein bisschen beides. Er gibt vor, so ein Investigativfühler zu sein, so eine Killerjagd, Menschenjagd, aber ist dabei halt so stumpf wie ein Slasher.

Die Investigation führt zu nichts. Genau, die Investigation führt eigentlich zu gar nichts, genau. Und das ist halt, also wenn man dachte, wer die Lords of Chaos-Adaption für Filmung kennt, das berühmte Buch über die Black-Metal-Szene. Und dachte, das wären jetzt schon alle Black Metal und Satanskult-Tropes, die es gibt überspitzt in einem Film.

Der muss sich unbedingt Psycho-Killer angucken, weil da ist wirklich alles Theresa drin. Da wird Leuten mit 666 auf die Stirn geschrieben. Der Killer hat natürlich ein riesiges Pentagramm auf dem Oberarm tätowiert. Sieht irgendwie so aus wie eine Mischung aus The Crow und Tommy Wiseau. Irgendwie so mit langen schwarzen Haaren und Sonnenbrille. Und dann trägt er so eine komische Gasmaske, wenn er umhermordet.

Alles natürlich in Leder gekleidet und so, also so auf richtig pseudo cool gemacht, aber so wie es halt in den 2000ern cool gewesen wäre und das wirkt jetzt eher so wirklich so wie so also wirklich wie so ein Abziehbild, aber es ist so übertrieben, ähm. Dass das irgendwie für mich dann auch, deswegen wundert es mich, André, dass die Leute den Film alle so ernst nehmen, weil das kann doch niemand ernst nehmen.

Ja, also der, der, er nimmt sich schon ernst, aber, also ich bin mir auch ganz, ich bin mir auch nicht sicher, das habe ich nicht hintergestiegen, ob der Film, ob sie schon wissen, was sie da machen oder ob das dann trotzdem erst im Zuge der Dreharbeiten so geworden ist. Also er wirkt schon, ob er sich ernst nimmt dabei, aber trotzdem weiß, dass er sehr campy ist.

Aber ich bin mir nicht sicher, ob das so gewollt war oder dass wirklich einfach nur das Resultat einer vielleicht schlechten Regiearbeit war. Das weiß ich noch nicht so ganz. Aber er hat halt genau diese Early-2000-Campiness halt. Und das passt zu dem, was du gerade gesagt hast, der Plakativität. 666 in die Stirn ritzen, schlechte Satans-Tattoos.

Blut der Opfer trinken. In Blut der Opfer trinken, in Tatort kommen, wo 41 umgedrehte Kreuze an die Wand gemalt ist. Es sieht aus wie mein Hausaufgabenheft, als ich 14 war, als ich zum ersten Mal eine Metal-Platte gehört habe und dann alles da vollgekritzelt habe. Petagramm an der Wand, umgedrehte Kreuze, irgendwelche satanischen Verse, Botschaften, alles vollgekritzelt.

Also das sieht schon aus wie so mit Comic-Suns geschrieben. Ich musste so lachen. Da steht auch einfach noch irgendwas über Hail Satan über dem Bett. Das sieht aus wie so mit Times New Roman in einer Schreibmaschine hingetippt. Das ist so geil. Also es ist dumm, aber ich finde, was ich dem Film so angerechnet habe, hoch ist, dass der das aber so durchzieht, so konsequent.

Das ist halt einfach ein satanistischer Killer. Punkt. Und das zieht er halt eiskalt hardcore durch. Der ist halt ein Satanist. Wobei seine Mission ja, Spoiler nicht, aber die Mission ist ja viel größer als all das, was sich die Leute jetzt vorstellen könnten in der Beschreibung. Und das ist ja noch absurder, wo das am Ende hinführt. Denkst du so, what?

Also wie der Film anfängt, mit so einer wirklich spannenden, super seriösen ersten Mordszene. Und dann, wo es endet, das ist halt wirklich so, von sieben zu spawnen quasi. Ja, in 90 Minuten. und das hat mich schon krass unterhalten, dann taucht er nach so Malcolm McDowell auf als irgendwie so ja ich finde, er spielt wie der Dr.

Loomis aus Halloween 2 aus 2, wurde gemerkt ja, aber das ist auch in der Regel wenn der heutzutage irgendwo auftaucht in der Regel kein Qualitätsmerkmal hab ich das Gefühl das hat auch jemand bei Letterboxd eben geschrieben. Bitte lass mir den Glauben dass Clockwork Orange kein Zufall war damals hab ich mir Leute runtergeschrieben so, weil er hat geführt, also man kennt den und sagt so, ja, da war er Weltklasse, aber ich hab noch nie einen anderen Film gesehen, glaube ich, in dem er gut war, also wirklich, wo man sagt, wow, das ist eine richtig tolle Schauspielleistung gewesen, ich glaub, das gibt es gar nicht, aber schreib's gerne in die Kommentare. Hallo Caligula.

Ja, da hatte ich auch gerade im Kopf, aber hab dann nochmal drüber nachgedacht, ist ja auch nicht... Aber da war er, glaub ich, auch nur auf Koks acht Stunden am Stück, also von daher, ja. Ey, und das ist halt wirklich alles, es ist super absurd, aber ich war richtig, ich war auch nicht so belustig unterhalten, sondern ich war wirklich einfach unterhalten, weil es so stringent, konsequent ist, es hat keine Längen, es geht super schnell voran, es geht auch direkt rein, es gibt keinen großen Aufbau, es startet direkt los.

Der hat gute Bilder teilweise. Ich finde, der sieht super aus. Tolles Color Grading. Am Anfang geht es ja auch viel so um, es ist ja auch so ein halber Hitcher mit drin, weil er ist sehr viel im Auto, es geht um so, er macht quasi einen Killer Road Trip zu einem Ziel hin. Und da gibt's dann richtig coole Shots, so wie er so mit einem Rückspiegel, mit Sonnenbrille und so. Das sieht richtig stylisch aus, so richtig Hitcher-mäßig.

Das fand ich cool. Das funktioniert für mich total gut. Und ja, deswegen, nur die Story ist halt einfach, wie gesagt, es ist halt super dünn alles. Manchmal passen die Szenen auch einfach gar nicht zusammen. Du denkst so, hier haben wir eine Idee, da haben wir eine Idee, aber wir kriegen das zusammen, Prittstift.

Ja, ja. Und wie gesagt, teilweise auch total hanebüchen, wie halt unsere Hauptfigur ihm auf die Stiche kommt und das wird ganze Zeit behauptet, das FBI arbeitet ja mit Interpol und das ist eine riesengroße Aktion, die soll sich bitte raushalten. Das FBI macht in diesem Film gar keine Fortschritte. Nicht einen. Sie muss denen alles erklären und sie ist halt einfach so ein Interstate-Trooper, so ein Straßenpolizist, aber sie muss natürlich alles regeln.

Das FBI bekommt nichts geschissen im ganzen Film, aber auch wie sie trotzdem ihm hinterherkommt, ist so platt einfach, aber ich fand's irgendwie geil. Ich fand's, super charmant. Der Film ist in seiner Stumpfheit charmant. Ich sehe auch, Theresa läuft schon das Wasser am Munde zusammen. Wenn ich dir jetzt noch sage, dass da für mich zumindest das Persönliche, es ist nicht der krasseste Kill des Jahres, aber ich habe selten bei einem Kill in einem Film so laut gelacht wie bei diesem, der da drinsteckt.

Ich verrate jetzt nichts weiter, aber das war schon, also ich habe den fünfmal hintereinander geguckt, weil ich nicht glauben konnte, was die mir da gerade präsentieren. André Stichwort Kirche. Also ich glaube, das ist genau dein Film, Theresa. Ich bin hooked auf jeden Fall, muss ich sagen. Also ich werde mir den auf jeden Fall dann mal reinziehen, wenn der irgendwo günstig zu haben ist.

Ich weiß nicht, kommt der hier dann überhaupt ins Kino? Wahrscheinlich nicht. Nee, ins Kino wird der, glaube ich, nicht kommen, weil dafür war der USA-Flop zu groß. Aber der ist von Konstantin Film tatsächlich. Also es ist eine mitdeutsche Produktion. Also wird sie auf jeden Fall irgendwann nach Deutschland kommen, aber wahrscheinlich dann direct to streamen.

Aber wenn der in Deutschland rauskommt, dann machen wir auf jeden Fall eine reguläre Folge dazu, weil das muss einfach sein. Den muss man durchexerzieren. Ich bin gespannt. Und sie nennen den und der Killer heißt im Film auch der Slasher. Satanic Slasher. Der Satanic Slasher, so wird er genannt, also auch von den Medien und so.

Und wenn ihr ein Trinkspiel machen wollt, immer einen kurzen Trink, wenn im Film Slasher gesagt wird. Ihr seid tot nach einer Hälfte, auf jeden Fall. Er spricht mit einem Vokodab, also er spielt doch nur mit verzerrter Stimme die ganze Zeit. Aber die klingt so schlecht. Er klingt wie Batman. Ja. Das klingt nach Spaß. Ja, ist es auch. Und der ist kurz.

Ich sag ja, 90 Minuten. Und der Killer, ich find, der hat trotzdem eine krasse Präsenz. Der wird hier von James Preston Rogers gespielt. Ist, glaub ich, auch ein Wrestler, oder? Christa, bist du der Profi? Ist der nicht auch Wrestler? Ich hab mich jetzt nicht nachgeguckt. Auf jeden Fall, er groß viele Muskeln. Ich meine schon.

Im Wrestling ist der so eine Art The Crow-Typ. Der hat immer so ein The Crow-Make-up. Den kann man kennen, wenn man vielleicht den Pixels gesehen hat. Da kämpft der am Ende gegen ähm, wer war's? Ich komm gerade nicht drauf. Ah ja, auf jeden Fall kann man den schon mal gesehen haben. Ist auf jeden Fall eine krasse Kante und vor der man auch Ehrfurcht hat und so. Das, finde ich, ist eine gute Besetzung für den Killer auf jeden Fall.

Chris recherchiert. Sehr angestrengt. Ich glaube, er ist auf der Spur. Ja, er hat auf jeden Fall viele Muskeln. Ja, aber da sagt man tatsächlich nix. Er ist zumindest kein bekannter Wrestler. Aber er ist auf jeden Fall eine Erscheinung. Eine Erscheinung, genau. Und das funktioniert auch sehr gut. Also deswegen, ey.

Und jetzt komme ich kurz zum Rant noch, abschließend. Und der Film hat auf Letterboxd aktuell eine 1,9 von 5. Und da bin ich wieder, ich hab letztes Mal... Auch da denkt Teresa, oh. Oh, das ist doch mein Ding. Wo Tobi? Say no more. Ich hab letztes Jahr auch mal wieder gerantet. in der Heiter-bis-Schuppig-Folge hier über Thrash auf Netflix, den High-Film, der ja auch irgendwie eine 1,8 oder so hat.

Die Leute haben völlig den Grip verloren zu Bewertungen. Das ist ein Film, der auch wieder, ja, den kannst du doof finden oder blöd oder was auch immer. Aber das ist auch wieder kein 1,9. Der ist super produziert, der sieht gut aus. Das ist einfach ein Kinofilm. Der sieht auch nach Film aus. Ey, da gibt's eine Milliarde schlechtere Sachen und die vor allem auch.

Also 1,9 ist für mich wieder dieser, das ist so achte Reihe Prime Video, Bodensatz, zu Hause mit einer Handkamera gedreht, das ist 1,9. Aber come on. Ich hab gestern noch davor Psycho Kill, da hab ich Meat Kills geguckt. Das ist so ein niederländischer Slasher in so einem Schlachthaus, wo Veganer in Schlachthauseinbrechen und umgebracht werden von den Flashern so quasi.

War verkauft als der krasseste Film aus Niederlande. Das ist der erste Film, der Niederlanden überhaupt jemals eine 18er bekommen hat. Geben ja selbst irgendwie Serbian-Filme 15 frei, da gibt's ja gar keinen Jugendschutz. Das ist der einzige von mir jetzt im 18. bekommen und ich habe sonst was erwartet.

Und der Film ist stinklangweilig. Eine Stunde lang gibt es nicht mal eine Leiche. Da macht Psycho-Killer gleich in den ersten fünf Minuten. Besser klar, wo es lang geht. Der sieht aus wie so ein TV-Film. Irgendwie Rosamunde Pilchers Schlachthof. Richtig Müll. Und der hat 2,9 auf Letterboxd. Also ich finde, die Verhältnismäßigkeiten der Wertungen sind völlig aus dem Ruder gelaufen.

Und da waren wieder Leute halt, klar, die Erwartungen waren falsch geschürt, vielleicht bei dem Film hier. Aber 1,9 ist Psycho-Killer auf gar keinen Fall. Ich mag, wie André schon unsere nächstwöchige TCM-Folge vorbereitet mit den viel zu niedrigen Wertungen und dass das gar nicht stimmt und so weiter.

Da werde ich wieder ranten. Freut euch drauf. Jedenfalls, das ist der Psycho-Killer, den kann man auf jeden Fall gucken und wirklich, wer so 2000er, early 2000er Horrorfilme mag, der wird da seine helle Freude haben. Deswegen bin ich ja auch immer Fan davon, sich so Gurken trotzdem anzuschauen, um zu schauen, ob es nicht trotzdem Spaß für einen selber ist.

Leider, in 90 Prozent der Fälle denkt man sich danach, hätte man sich sparen können. Aber wenn man dann doch mal sagen kann, aha, ich habe was entdeckt, was mir trotzdem gefällt, das ist immer schön. Hast du denn was entdeckt? Ja, ich habe was entdeckt. Ich mache, es geht mit 90er-Jahres-Lease weiter.

Ich habe das Serum des Grauens geguckt, im Original The Invisible Maniac. Du weißt, was ich jetzt gleich wieder mache, ne? Offensichtlich fängst du an rumzukramen. Wer da, jawohl, er hat das Media Book zu Hause, natürlich. Den gibt es aber auch auf Prime aktuell. Also da könnt ihr euch den auch anschauen.

Da bin ich drüber gestolpert. Und man muss eigentlich sich nur das bei Letterboxd mal eingeben. Und dann das, was man sieht, ist das, was man bekommt. Ist ein Film von Adam Rifkin. wir hatten hier auch schon über Psycho Cop Returns bei Sascha Mania gesprochen. Kurz Anmerkung, ich hab jetzt übrigens Psycho Cop geguckt. Den ersten?

Den ersten. Nicht der Rede wert. Okay, also machen wir keine Sascha Mania zu. Zu Invisible Maniac, finde ich, könnte man es fast aber machen, weil das hat mir echt gut gefallen. Es ist halt 90er Jahre Sleece bis zum geht nicht mehr, aber halt auch wieder so ein Film, der nimmt sich halt auch überhaupt nicht ernst.

Es geht halt quasi um einen relativ durchgetretenen Wissenschaftler, der dann irgendwann auch einen Serum entwickeln möchte, mit dem man unsichtbar wird. Basic Invisible Man halt. Aber er ist halt nicht nur ein Man, sondern auch ein Maniac und bricht dann irgendwann aus der Psychiatrie aus, ist dann irgendwie Lehrer an der Schule und entwickelt das dann halt weiter.

Und durch dieses Serum fühlt er sich dann aber dem Frauen Locker Room sehr hingezogen. Während er unsichtbar ist. Und das ist halt einfach... Schon irgendwie Schmutz, aber halt auch sehr lustig, weil man halt auch bemerkt, die nehmen das da alle nicht ernst und die Leute, die wir da sehen, die da Highschool-SchülerInnen sind, es sind zum Teil halt auch Porno oder auf jeden Fall eine Pornodarstellerin ist da auch dabei.

Ey, das ist jetzt nicht, dass man das Gefühl hat, dass da jetzt wirklich irgendwie Kindesmissbrauch glorifiziert wird oder so was. Man muss es, glaube ich, wirklich als das betrachten, was es ist. Und zwar halt ein schmieriger 90er-Jahre-Film. Mit am Ende, also so im letzten Dritte, echt auch ein paar absurden Kills und richtig abgetreten Ideen.

Also da bin ich ganz, ganz großer Fan von Wieses. Ich hab dem drei Sterne gegeben, weil es halt offensichtlich jetzt nicht das Meisterwerk des Jahrtausends ist. Aber wenn man mal Lust hat auf so einen schmierigen, lustigen Film, den man so durchlaufen lassen kann, wo man einfach Spaß mit hat, wo man keinen Gedanken dran verschwenden muss, dann kann man den schauen.

Und wenn man Fan von Brüsten ist, dann auch. Ich habe noch nie in meinem Leben in einem Film in anderthalb Stunden so viele Leute duschen sehen wie in diesem Film. Es ist dauernd Duschsehen und dauernd nackte Möppis zu sehen. Und das Geile ist auch, dass diese, André, musst du dir vorstellen, das ist ein Highschool-Slasher quasi.

Und du musst dir die als Mischung aus Hollow Man vorstellen, weil kein Budget, das heißt, der Ketter ist unsichtbar und es gab aber auch kein Geld für Statisten, das heißt in dieser High School gibt es nur 10. SchülerInnen. Das ist eine Privat-Uni halt. Das ist wirklich komplett leer, dieser Film. Und das ist komplett absurd. Aber der hat ein paar.

Ich kann mich erinnern an so einen Kill mit einem Sandwich, der fantastisch ist tatsächlich. Der treibt frei nach hinten raus, auf jeden Fall. Ja, der hat schon ein paar nette Sachen. Ich hatte noch gelesen damals, ich kann mich erinnern, dass ich gelesen hatte, dass die Hauptdarstellerin, das ist nämlich eine Pornodarstellerin gewesen, die, glaube ich, auch sehr bekannt war, Mitte der 90er Jahre und die hatte 1994 einen Autounfall und hat sich dann danach selbst erschossen.

Das hat auch eine traurige Hintergrundgeschichte bis in der Film. Aber per se muss ich auch sagen, das ist so Stees Exploitation in Reinkultur, würde ich sagen. Also ich will jetzt nicht drei Sterne geben, ich bin eher so bei zweieinhalb, aber der macht auf jeden Fall aufgrund seiner Absurdität Spaß.

Ja, also genau. Ich glaube, wenn man sowas prinzipiell ganz gerne mag, hatte ich damit jetzt sehr viel Spaß, weil er halt eben diese starke, humorvolle Komponente hatte und wenig so gemeinsadistisches, wie das ja trotzdem auch manchmal drin ist. Und deswegen hat mir das echt richtig gut gefallen und das ist mein Fund der Woche.

Die Busenexpertin vergibt drei Busen von fünf. Oh nee, bei dem Film wäre es auf jeden Fall eher so... 17. Alle Frauen. Also so viele Frauen, die in dem Film mitspielen, so viele Busen hat der Film auch. 17, André, ist falscher Film. 17 ist falscher Film, ja. Aber ich bin intrigued, auf jeden Fall. Und ist der bei Prime Uncut?

Ich bin jetzt davon ausgegangen. Ich glaube schon. Aber nach meiner Leatherface-Experience sollte ich da vielleicht ein Sportes gehen. Ja, ich habe es eben auf Discord gesehen. Zumindest sollte es mal eine Zeitstrafe geben für Theresa im Monat oder sowas. Ich hoffe, ihr habt alle Gnade mit mir. Vergebt mir. Du bist halt auch aus einem normalen Volk, noch nicht so abgehoben, guckst auch gekürzte Filme, wie viele Leute da draußen so einfach, du bist auf dem Boden geblieben.

Ich gucke auch gekürzte Filme, ja, stimmt, ja. André, was hast du uns weiterhin mitgebracht? Ich habe einen neuen Film noch geguckt, der auch jetzt noch nicht in Deutschland leider raus ist. Ich bin mal gespannt. Ich wundere mich auch ein bisschen, dass er nicht auch bei uns zeitlich ja schon irgendwie angekündigt wurde oder kommt.

Und zwar Undertone habe ich gesehen, den neuen A24-Film. Ein Horrorfilm, der nicht rein über die Akustik, aber sich zu 80% auf Akustik verlässt. Denn es geht, da sind wir ganz nah am Thema, mal, es ist ein Podcast-Horrorfilm. Es geht um eine oder zwei Podcast-Hosts, die sind auch ein paar, wohnen aber nicht im gleichen Land.

Ich glaube, sie ist US und er sitzt in UK, also England, und die nehmen immer zusammen einen Horror-Podcast auf, so einen Mystery-Podcast, wo sie sich halt über so paranormale Ereignisse und so unterhalten und sie ist halt so die Skeptikerin und er ist eher so der, Paranormal-Gläubige. Ist ein bisschen wie bei Ende mit Schrecken, ist mir aufgefallen.

Und genau, und dadurch, dass die halt in zwei verschiedenen Zeitzonen wohnen, müssen die halt immer so zu so absolut krummen Zeiten aufnehmen, wobei sie sich das schon sehr schwer machen, weil sie nehmen immer nachts um drei auf, so ungefähr. Und das ist irgendwie, also bei ihr ist es nachts um drei, zwei, drei Uhr und bei ihm ist es dann irgendwie morgens und deswegen muss er eben auch schnell die Aufnahmen immer schnell beenden, weil er morgens zur Arbeit dann irgendwann muss.

Das ist super dumm, sie könnten auch einfach, naja, egal. Auf jeden Fall das ist schon mal ein Punkt, wo ich sehr lachen musste, weil das total unnötig kompliziert bei den beiden ist. Und man merkt leider auch, dass dafür ist der Film so stark mit diesem Podcast-Thema spielt, man merkt, dass alle der Beteiligten noch nie einen Podcast aufgenommen haben.

Weil es wird im Film behauptet, der Podcast kommt jede Woche Freitag, aber dadurch, dass sie diese krummen Zeiten haben und sie zudem, unsere Hauptfigur, Evie heißt die, ist der Ultraschisser. Also so wie die sich verhält, dürfte die im Leben keinen Horror-Podcast machen, weil die sich nach 10 Minuten Podcast immer so sehr selbst gruseln, dass sie Pausen machen müssen.

Sehr ineffizient. Ja, die nehmen eigentlich immer nur so literally fünf, sechs Minuten am Stück auf. Dann sagt irgendwer, ich muss zur Arbeit und ich muss eine Pause machen. Und dann immer so, lass mal vertagen, die Aufnahme. Und gefühlt nehmen sie diesen Podcast über 20 Tage am Stück auf, in einem kleinen Häppchen, aber der Podcast kommt ja jeden Freitag.

Das ist kompletter Unsinn. So, das erst mal kurz so vorweg. Also für Leute, die die Podcasts machen und nachvollziehen können, wie Podcasts entstehen, ist dafür ein richtiges Ärgernis. Aber darum geht es eigentlich auch gar nicht so wirklich. Es ist nur der Unterbau, denn es geht eigentlich darum, sie lebt alleine mit ihrer Mutter in einem Haus. Die Mutter liegt aber im Koma.

Sie pflegt ihre im Koma liegende Mutter. Sie liegt oben immer im Krankenbett und sie nimmt unten immer den ganzen Tag Podcasts auf. Nee, sie geht gar nicht arbeiten. Sie ist eigentlich nur zu Hause und nimmt Podcasts auf. Ähm, Und es geht eben darum, dass ihr Co-Host und Freund bekommt eine E-Mail mit zehn Audiodateien zugeschickt, wo jemand behauptet, irgendwie auf was Krasses gestoßen zu sein.

Und die Story ist quasi, dass sie sich in diesem Podcast durch diese Audio-Files live durchhören. Und in diesen Audio-Files passiert halt irgendwie scheinbar irgendein krasser Shit. In diesen Audio-Files geht es auch um ein paar, die zu Hause. Irgendwie Paranormales erleben, beziehungsweise der Typ meint irgendwie, seine Freundin redet im Schlaf immer wirres Zeug, um das zu beweisen, nimmt er das quasi auf und dann hörst du quasi in diesen Audio-Files, was da nachts immer passiert und dieser Horror findet eben rein auf der Audiospur statt, also wir hören genauso wie die beiden Podcaster im Film eben, was da passiert und das steigert sich halt immer weiter und dann irgendwann greift dieser Angst und dieser Horror dann irgendwie so

ein bisschen auf das echte Leben von ihr über, weil dann plötzlich geht irgendwie bei ihrer Mutter im Zimmer oben das Licht an, obwohl natürlich die Mutter im Koma liegt das kann ja nicht sein und so weiter, das ist so der Horror dann dahinter quasi, also man hat einmal den Horror, der nur im Audio stattfindet und einmal dann so visuell ist, was so ein bisschen in ihrer Umgebung stattfindet oder es geht dann auch darum sie hört das halt nachts wieder um drei sie ist dann nur im Frame sitzt an ihrem Schreibtisch ein bisschen Licht an, im Hintergrund Und Flur ist dunkel.

Also der Film spielt auch mit sehr viel so mit Erwartungen. Passiert da gleich im Hintergrund irgendwas? Steht da gleich jemand? Aber eigentlich passiert meistens gar nichts. Sondern du sollst nur über diese Audio-Ebene halt diesen Horror so ein bisschen nachvollziehen können. Und das eskaliert nachher noch weiter hinten raus. Ich verrate dann nicht so, was so ein bisschen der Kniff noch dann später ist oder worauf es hinausläuft.

Aber ich fand den solide. Ich mochte diese ganze Idee des Audio-Horrors. Ich mochte diese Podcast-Idee, auch wenn sie, wie gesagt, ein bisschen sloppy umgesetzt war. Das ist aber am Ende wieder, ja, wir sind bei A24, das ist dann trotzdem auch am Ende wieder ein Film über Mutterschaft irgendwie und, ne, also du hast wieder diesen elevated Drama-Unterbau am Ende so quasi, eigentlich geht's um eine Trauma-Verarbeitung, eigentlich geht's wieder um, das war wieder so, ja, okay, hab ich mit gerechnet, ich bin bei A24.

Ich muss sagen, der Film hätte viel besser funktioniert, wenn er sich wirklich einfach nur rein auf diese Podcast-Experience verlassen hätte. Einfach wirklich diesen Horror in diesem Podcast durch diese Audio-Files das irgendwie hochspulen lassen, weil es ist teilweise sehr, sehr tense und du bist sehr angespannt. wie jede Woche hier erleben, greifbar machen. Genau.

Das hatte eigentlich ganz gut funktioniert, aber alles drumrum, immer wenn es weggeht von dem Audio, wenn es dann doch wieder in ihr Leben reingeht und du merkst, okay, ich verstehe, was der echte Unterbau ist und bla. Das war da so ein bisschen lame und war wieder halt so dieses typische A24 Wir möchten mehr sein als Horror-Ding.

Ja, als Rainer, also ein bisschen wie hier, wie hieß nochmal diese Audio-Horror-Experience? Monolith? Achso, nee, du meinst Voices. Hieß das nicht Voices? Nee. Ich weiß jetzt nicht genau, meinst du diesen Audio-Film, den der eine Regisseur gemacht hat? Ja, vom Evil Dead Remake-Regisseur. Wo hieß der Voices? Ja, weiß ich gerade nicht. Aber ich weiß, welchen du meinst auf jeden Fall. Aber würdest du sagen, dass der Film trotzdem gruselig ist?

Ja. Der ist schon gruselig. Ich meine übrigens Calls von Fede Alvarez. Gibt's auf Apple. Das ist ja kein Film. Du siehst nur so Visualizer und hörst Audio-Horror-Geschichten, was mega funktioniert hat. Ich glaube, so in die Richtung hätte der Film besser funktioniert, weil ja, der ist gruselig. Also dadurch, dass du, wenn du dich darauf einlässt, ist es wie ein Hörbuch hören.

Diese Audio-Files, die sie da hören, das eskeliert ja immer weiter und was du da hörst und was da angedeutet wird, ist schon echt creepy. Und das funktioniert richtig gut, wenn du dich darauf einlässt, auch wenn du es mit Kopfhörern hörst oder mit einer geilen Soundanlage. Das Sounddesign ist schon sehr, sehr geil. Das ist creepy auf jeden Fall.

Aber ja, immer wieder dann eben, was dann eigentlich der Film erzählen will, das ist immer so ein bisschen der Downer dann hinten raus, ja. Also ich fand ihn solide, hätte aber als Konzeptfilm nur darum besser funktioniert. Der siehst du, also der Regisseur mit Paranormal Activity 8 drehen, siehst du das?

Ähm, ja. Schon. Ja. Ja. Ja, weil die Formel kann der schon. Nimm dem halt das A24-Ding weg, wo er noch mehr erzählen muss, lass den mal nur ein bisschen Grusel machen, das geht, das kann der schon. Also der Gruselfaktor hat schon funktioniert. Und der hat ja jetzt angekündigt schon, es kommt ein Undertone-Prequel auch.

Was ich nicht weiß genau, was er da erzählen will, aber you do you. Aber ja, doch, Paranormal-Tippe, die kriegt der, glaube ich, hin. Also, wie gesagt, ist es kein Highlight. Dafür ist der auch wieder so gehypt wurde, sage ich mal. Aber kann man schon. Das ist der gruseligste Film des Jahres. Aber ist solide, kann man machen. Also mein Underturn-Prequel wäre, wie ich als Kind auf Kassette-Radioshows aufgenommen habe. Das wäre mein Underturn-Prequel.

Ja, ein Prequel möchte ich gerne wissen, wie sie wöchentlich eine Folge veröffentlichen in diesem Steam. Das würde ich gerne sehen, wirklich. Also deswegen, mal gucken. Bin gespannt, wann der mal zu uns kommt. Aber wird safe bei uns auch ein Heimkino irgendwann kommen? Der kommt auch nicht ins Kino, glaube ich.

Ich hab was für die Busenfraktion. Ich glaub, das ziehen wir jetzt ein paar Wochen durch. Das geht leider nicht mal. Und zwar hab ich mir Bone Lake angeguckt, oder wie ihn manche auch im Internet nennen, Boner Lake. Ja, ist, André, du hast ihn gesehen, ne? Ja, lief auf dem Filmfest, auf den White Nights lief der.

Ja, das ist halt so ein Misch aus 90er-Jahre-Erotik-Thriller, aber in der gekürzten Free-TV-Fassung, gepaart mit der Frage, die sich Speak No Evil auch gestellt hat, wie weit kannst du gehen, bis Leute irgendwas nicht mehr über sich ergehen lassen, sozusagen. Und da ist halt ein Pärchen, das zu so einem Wochenendhaus fährt und plötzlich ist da noch ein anderes Pärchen, das sich scheinbar auch in dieses Wochenendhaus eingebucht hat, so ein bisschen dieser, ja, Barbarian Aufbau, würde ich mal fast sagen, aber das eine Pärchen entpuppt sich natürlich als etwas völlig anderes und die versuchen sich dann da so ein bisschen zu verführen gegenseitig, da gibt es ja noch ein paar, Sex-Szenen, von denen ich tatsächlich gedacht hätte, dass die ein bisschen,

also damit, dass der Film so von vielen so, oh, das ist der heißeste Horrorfilm der letzten Jahre, sorry, also da hat Theresa schon ganz andere Sachen gesehen. Ich war auch erst so, 90er Jahre Erotik-Thriller. Und dann in der Free-TV-Version. Man sieht schon ein bisschen was, aber das ist jetzt auch nichts, was über, das ist halt ein amerikanischer Film, dann wisst ihr bestimmt Bescheid, wenn ich das sage, über was das hinausgeht und was nicht, also.

Naja, immerhin tragen sie nicht die ganze Zeit Laken noch, wie so in vielen anderen Filmen immer so, ach, wir sind jetzt fertig, ich muss sofort das Laken um mich herumwerfen, damit man auch nichts mehr sieht, so. Ja, ich fand den irgendwie komisch, den Film, weil ich den irgendwie auch schon ein bisschen wie bei Speak No Evil, ein bisschen unrealistisch fand im Figurenverhalten, da passieren viel zu früh Sachen, wo du denkst, ey, wach mal auf, fahr nach Hause, oder wach mal auf, du glaubst jetzt irgendwie random Leuten, die du seit 5 Minuten kennst, glaubst du, Dinge über den Mann, oder mit der Frau, mit der du schon seit 5, 6 Jahren zusammen bist, ähm, Und der Person glaubst du dann plötzlich nicht mehr so, also völlig aus dem

Sachverhalt, das würde ja niemand machen. Irgendwie fremden Leuten, die sagen, ja, also dein Freund, der hat gerade mit mir geschlafen. Und er sagt, nein, hab ich nicht. Okay, ich glaub trotzdem der fremden Person, dass das passiert ist und so Sachen. Also völlig absurd. Und in der zweiten, also das ist so die ganze erste Hälfte, so Gaslighting, die ganze Zeit und so Sachen, ja, war ich nicht so gut.

Und im zweiten Teil hatte mich das andere so ein bisschen an die Babysitter-Filme erinnert von McG, wo dann plötzlich die Tonalität so wechselt auf so eine Silliness irgendwie, die da reinkommt, der Gewaltgrad steigt dann auch in der zweiten Hälfte noch mal deutlich, aber das habe ich irgendwie nicht abgeholt, also ich habe mir was ganz anderes vorgestellt bei dem Film, das war mir irgendwie zu albern und irgendwie zu inkohärent, ich weiß nicht, hat mir nicht gefallen so.

Ich fand den, ich habe den im Kino gesehen, da ging der ganz gut rein irgendwie, es war ein schöner Festivalfilm, ich glaube zu Hause hätte ich ihn auch nicht ganz so gut gefunden. Das Problem ist, ich finde, alles an dem Film fühlt sich an, wie hab ich schon gesehen. Da sind halt ganz viele Versatzstücke drin an allem, was du schon mal irgendwo gesehen hast. Das ist halt ein bisschen zusammengemixt.

Auch in dieser Dynamik, wie das stattfindet. In diesem bisschen so Erpressermäßig, so ein bisschen manipulativ. Dann auch halt viel mit dem, natürlich mit Geschlechterrollen gespielt, so, ne, Verführungsgeschichten und so. Irgendwie hat man immer, jede Szene und jede Idee da drin hat das Gefühl, das hab ich schon gesehen, es wurde halt jeder zusammen so einen Topf geworfen.

Von daher, ich fand den okay, aber es ist echt kein Highlight. Die beste Szene ist tatsächlich die erste Sekunde. Da kriegt ein nackter Mann durch seinen Hoden in den Fall geschossen. Und das ist der Höhepunkt des Films. Da könnt ihr es ausmachen. Und das Ende, erstes Finale. Da gibt es auch eine nette Szene.

Aber ich finde, das klingt auch so, nach dem, was Andrea gesagt hat, vor allem halt eben von Filmen, die jetzt in den letzten Jahren einfach irgendwie richtig groß waren und vielgesprochen worden. Halt Speak No Evil und Barbarian. Und das kann man nicht so kurz danach irgendwie vom Konzept her so stark übernehmen.

Genau, es ist jetzt nicht so, du sagst, das hab ich vor 40 Jahren mal gesehen, sondern genau, es ist alles so, ich hab das in den letzten Jahren gesehen. Oder so universelle Stasher-Tropes, die halt jedes Jahr gehen, die niemals out sind. Aber ich find, es klingt so ein bisschen zusammengeklaut, ja. Teresa, was hast du dir zusammengeklaut? Ich habe Versus geguckt aus dem Jahr 2000 von Kitamura.

Da haben wir jetzt ja hier auch vor einiger Zeit No One Lives besprochen und vor längerer Zeit Midnight Meat Train, ein japanischer Regisseur. Das ist ein sehr spannender Film, der spielt eigentlich nur in einem Wald, ist ziemlich low budget und trotzdem ziemlich cool. Also der ist ein bisschen unverhältnismäßig lang, der geht zwei Stunden.

Was dafür, dass er nur in einem Wald spielt, ein bisschen viel des Guten ist. Aber naja, kann ich drüber hinwegsehen. Und da geht es quasi um so eine neue ... Zeitebene, die da auch irgendwie mit reinkommt. Da geht's um irgendein Portal im Wald. Aber eigentlich ist es auch halbwegs egal, würd ich sagen, worum's geht.

Weil, was es gibt, sind richtig absurde Dialoge, die wirklich richtig best-of-Yakuza-Style sind, warum ich diese Yakuza-Spiele so liebe. Weil's einfach komplett absurd ist. Dann komplett geile Action-Sequenzen und richtig heftige Kills mit richtig, richtig guten, handgemachten Effekten. Obwohl die, glaub ich, nur so 200 Euro geführt dafür hatten, diesen Film zu machen. In der Uncut-Version wichtig. Es gibt auch eine deutsche Geschnittene von dem.

Da ist es alles raus, nämlich. Jetzt reden sie so, ach so. Nein, zu meiner Verteidigung. Ich habe mir die englische DVD gekauft. Also hoffe ich, dass sie jetzt uncut war. Also ich sag mal so, das, was ich gesehen habe, es würde mich wundern, wenn es eine noch brutalere Variante davon gibt. Das kann ich so viel schon mal sagen.

Also da würde es mich jetzt doch wundern. Das ist auf jeden Fall ein absurder Mix aus Kampf, Action, Horror, Zombie, Vampire, alles, was man so ausgraben kann, kommt da aus dem Boden rausgeschossen und macht total viel Spaß und gerade jetzt, ja, für Leute, die einfach gerne sich gute Effekte und coole Kämpfe anschauen, coole Kills und nicht mehr erwarten als das, ist das ein richtig geiler Film.

Ich hatte damit unfassbar viel Spaß und kann den empfehlen. Den hab ich schon ewig im Regal, aber auch genauso ewig umgeguckt im Regal. Das ist ein Film übrigens, den würde ich super gerne mal bei uns in The Night Fright zeigen. Ja, ist wahrscheinlich wieder zu nischig, aber wäre schon geil. Ich liebe diesen Film.

Ich glaube, das war mein erstes Steelbook, bevor es Steelbooks gab. Chris, du kennst es noch wahrscheinlich. Es gab früher diese Tinbox. Ja, und das ist rausgestanzt. Ja, genau. Da steht vorne er drauf von dem Posterplakat mit dem Schwert, aber geprägt, so rausgeprägt, als. Erhaben. Mit Tinbox-Cover, einfach nur schwarz, er drauf, auch kein Name drauf, der Titel steht auch nicht drauf, es ist nur seine Silhouette so drauf, rausgeprägt.

Und das war meine allererste Tinbox, damals uncut, der Film. Ist der mittlerweile eigentlich vom Index runter? Also es gibt keine in Deutschland erhältliche Fassung, glaube ich. Ich glaube, das ist eine österreichische, die ich habe. Ja, aber was ich, wer sich an meinen allerersten Podcast-Auftritt hier erinnern kann zum Thema Filmsammeln, der irgendwie fünf Stunden ging.

Wie auch immer du da reingekommen bist. Da berichtete ich von World of Books, dieser Gebrauchtsseite für Filme, Bücher, wie auch immer. Und da hab ich den für vier Euro und die wollten nicht mal Zoll haben. Ich hab da für 100 Euro irgendwie 12, 13, 14 Filme gekauft und musste kein Zoll bezahlen, kein Versand.

Geil. Und da war der günstig mit dabei. Das wäre jetzt so mein Pick, wo ihr den günstig Uncut wahrscheinlich herbekommt. Ich hab da, glaub ich, 4 Euro für bezahlt. Also es gibt, die besten Varianten sind auf jeden Fall die Arrow Blu-ray. Die Arrow hab ich auch, die Super, ja. Die UK DVD, genau, die Therese eben beschrieben hat.

Es gibt noch die Extended-Version tatsächlich, die ... Oh, da weiß ich aber nicht, ob das sein muss. Die hat bessere Effekte tatsächlich. Die ist besser. Es wurde, also A, der Film ist nicht mehr indiziert, wurde 2021 gestrichen vom Index. Genau, ich habe diese neue Version auch lange nicht gesehen. Die habe ich jetzt auch im Zuge des Arrow-Reases zum ersten Mal gesehen.

Es wurden drei Jahre nach Abdreh des Films, hat Kitamura nochmal eine zehn Minuten längere Version des Films erstellt. Dafür gab es Nachdrehs, es wurden Fights neu gedreht mit besseren Choreografien, es wurden ganz viele Farbfilter korrigiert. Ich habe das mal gegenübergestellt gesehen. Das sieht so falsch teilweise aus in der alten Fassung der ersten.

Da waren teilweise die Blaufilter zu blau oder die Grünfilter zu grün. Das hat ja alles korrigiert, dass das jetzt wieder echter Film aussieht und so. Das ist schon krass. Das kann man ruhig mal gesehen haben. Es sind viele neue Szenen drin, die müssen auch nicht sein, weil der Film ist mit zwei Stunden eh relativ lang. Ja, deswegen hätte ich es jetzt gedacht.

Aber das ist trotzdem seine bevorzugte, das ist wie ein Directors Cut quasi, das ist seine bevorzugte Fassung. Aber nee, der Film ist tatsächlich nicht mehr jiziert, ja. Theresa guckt bald gar keine Filme mehr, wenn wir jetzt jedes Mal sagen, dass sie die falschen Fassungen geguckt hat. Nein, nein, nein.

Es ist ja trotzdem die völlig normale Fassung, aber diese neue Fassung ist schon eigentlich die vom Regisseur bevorzugte. Und ich hatte ja trotzdem Spaß damit. Der Film ist mega, wirklich. Im Vergleich zu Leatherface. Chris, guck den mal, wirklich. Der ist so geil. Ich liebe diesen Film. Ist das was für einen Podcast? Es ist halt sehr wenig Horror.

Es ist halt wirklich viel Action. Es ist auch gar nicht so viel Plot, hab ich das Gefühl. Es ist eher so Fantasy-Action. Es gibt zwar so Zombies und so, aber mit denen wird sich halt so Martial-Arts-mäßig geprügelt. Es gibt halt ein bisschen Gore, aber es ist eher so Fantasy-Thriller. Aber ich mag den total. Ich finde den wirklich super. André, dein nächster Film.

Dein letzter Film. Wir müssen jetzt schon zum Ende kommen, aber wir bewegen uns in die... Willst du noch über Faces of Death reden? Das wäre mein Pick. Gut, dann lasse ich den weg, weil dann schließe ich mich einfach nur bei dir an. Oder das ist dein Pick und dann darf ich mir einen anderen ausmachen.

Dann rede ich noch schnell über Furious. Ja. Weil den muss ich noch mal kurz hypen. Ich habe letzte Woche Furious schon sehen dürfen. Das ist der neue Film oder ja, der Film jetzt von Kenji Tanigaki, das ist eigentlich ein Schauspieler und vor allem Action Choreograf, der schon ewig im Business ist und auch schon früher für, für was war schon, für für für wen hat er viel gearbeitet, Chris? Ich hab einen Namenshänger.

Ähm äh, Donnie Yen achso, ist das ohne elf Seiten Skript genau, normalerweise deswegen für Donnie Yen Film hat er viel gemacht, aber aber auch für viele andere Martial-Arts-Darstellende. Er hat zum Beispiel auch die Choreografien hier für Twilight of the Warriors gemacht, hier den Wall-In, der von 2024.

Ah, okay. Aber auch für Mortal Kombat Annihilation. Auch das, da reden wir nicht drüber. Also hier für den City of Darkness hieß der auch bei uns. Ja, ja. Also ein ewig langer Business, Martial-Arts- und Action-Choreograf. Und der hat jetzt einen Film gedreht namens The Furious. Der ja jetzt schon irgendwie überall gehandelt wird, als so die neue Messlatte im Hongkong Martial Arts Action Cinema.

Und da kann ich einfach nur direkt sagen, ja, es stimmt. Also Chris, du wirst wirklich feuchte Augen bekommen, das schwöre ich dir. Ich schwöre ich jetzt schon. Ich wollte ihn direkt nochmal sehen, auch danach, darum gucken. Es ist zwei Stunden lang, knapp unter zwei Stunden. Super rudimentäre Geschichte.

Ein Familienvater, beziehungsweise einfach ein Vater. Die Mutter, weiß man nicht, wo die ist. Oder war die tot? Ist auch völlig egal. Auf jeden Fall Vater alleine. Das Kind, die hat eine Tochter, die ist aber immer nur so von Zeit zu Zeit mal bei ihm, weil irgendwas ist mit ihm ein bisschen shady. Man weiß so ein bisschen, ja, er hat irgendwie auch so Gang-Vergangenheit.

Und zack, die Tochter wird entführt auf der Straße irgendwie. Und er dreht frei und prügelt sich durch die gesamte Unterwelt so quasi. That's it. Kennt man tausendfach. Ist aber auch scheißegal, darum geht's nicht. Es geht einfach nur darum, dass dieser Film halt knapp zwei Stunden einfach nonstop die krasseste Action liefert, die man wirklich seit The Raid 2 gesehen hat.

In einer Präzision, in einer unfassbaren Choreografie. Da sind halt nur Leute am Start, die eben auch wirklich kämpfen können. Die Hauptdarsteller ist hier dieser Xi Miao, wie man ihn so ausspricht, hoffe ich richtig, den man vielleicht aus den Fight-Against-Evil-Filmen kennt. Aber der hat ja so viel gemacht.

Auch hier mit Enforcer, mit Jet Li damals. Der war der, der in Jet Li-Filmen immer, wenn... Jett Lees Kindheit dargestellt werden sollte, hat er Kinder-Jett Lee gespielt, sozusagen. Ja, genau. Also ein absoluter Martial-Arts-Profi. Und was der da abreißt, das ist einfach wirklich fern jeder Realität irgendwie. Wahnsinnig gut.

Joe Tussleam ist dabei, auch aus den Raid-Filmen. Aber auch viele andere bekannte. Darstellende aus diesen Martial-Arts-Filmen, die alle halt ihr Handwerk verstehen. Und das merkst du halt einfach. Und das ist alles super brachial. Das tut alles richtig krass weh. Es gibt irgendwelche, also egal, ob das auch so One-on-One-Fights sind, die einfach bis ins kleinste Detail auskriografiert sind, wo teilweise auch keine fünf Minuten keine Schnitte sind, weil die sich halt einfach for real da auf die Fresse hauen, irgendwie mit allem, was sie irgendwie können.

Aber es ist eben auch, es ist kein so Wirework-Film, es ist nicht dieses Übertriebene, sondern das ist alles sehr, sehr körperlich und realistisches Kung-Fu einfach. Da wird sich auch mal ineinander geknotet, auf dem Boden eben gekämpft. Es geht um Griffe, also es ist wirklich Kampfkunst, aber halt auf die brutalste und brachialste Art irgendwie.

Aber es kommen auch Hammer zum Einsatz. Da werden einfach mal 50 Leute mit dem Hammer totgeschlagen in einer Szene. Und das geht einfach nur ab so. Das ist unfassbar. Also das ist einfach wirklich die neue Messlatte im Martial-Arts-Kino. Das kann man nicht anders sagen. Super spaßig, finde ich auch. Ja, der kommt am 18. Juni ins Kino bei uns.

Und das wird, also Wahnsinn. Ich hoffe, der kriegt einen breiten Release. Ich hab schnell, Cape Light macht den in Deutschland. Ich hoffe, sie kriegen den breit gespielt. Aber ja, also wer wirklich auf eben solche Filme steht eben so Hand-to-Hand-Combat-The-Raid-Style das ist wirklich der Pflichtfilm der neue unfassbar, also ich will den sofort noch dreimal gucken.

Es erinnert mich daran, jetzt schmuggle ich noch einen Zusatzfilm kurz mit rein, dass ich gestern Marco endlich nachgeholt habe. Der war auch der brutalste indische Film aller Zeiten und so. Und genau da ist, das wird, glaube ich, das Gegenteil sein. Ich weiß ja, du fandst Marco ja auch nicht so dolle.

Vom Impact her wird wahrscheinlich Furious einem deutlich mehr an den eigenen Körper gehen, als es bei Marco der Fall war, wo du halt musst dir vorstellen, Teresa. In Marco werden sogar in Nahaufnahme Kindern die Köpfe eingetreten und eingeschlagen mit irgendwelchen Gegenständen, also wirklich in Nahaufnahme und auch mit dementsprechendem Effekt und du fühlst halt gar nichts dabei und das sagt halt viel über den Film aus, wenn irgendwie 700 Millionen Leute sterben, ihnen die Köpfe abgehackt werden, Beine abgehackt werden, mit der Kettensäge wird da alles durchgesenzt, was da so geht und du fühlst halt gar nichts dabei, dann weißt du halt, dass der Film drumherum absoluter Mist ist. Ja, dass das nicht funktioniert.

Genau, wenn der Held so oh nein, sie haben meinem Bruder alle Gliedmaßen abgehackt und er kann nur noch auf einem Auge sehen und seine Nase ist jetzt hinten am Kopf, so egal, ich dusche jetzt, stecke mir eine Zigarette an und alles ist wieder gut, so funktioniert der Film halt. Das ist auch mein Mindset im Leben. Ja, weil der halt, weiß ich, wenn dieses übertriebene Indian, Heroic hat, alles in Zeitlupe und er muss acht Zigarren im Tag rauchen irgendwie und ich meine, der Held, der ist ja ein Anti-Held, ich sage auch kein Held, aber die Hauptfigur in Marco wird damit eingeführt, dass er einem Hund den Kiefer auseinanderreißt.

Wenn die Hauptfigur schon damit eingeführt wird, ein Tier zu töten, ist es halt schon so, ach, come on. Da ist ja auch generell der Grat zwischen. Cooler Action und vielleicht auch viel Gore und einfach nur Edge-Lord gehabt, ist ja oft ein ganz, ganz schmaler. Und ich hab das Gefühl, dass das auch, was ist, was oft dann halt nicht hinhaut und was dann auch dafür sorgt, dass es halt eben nicht spürbar wird, wenn man halt das Gefühl hat, es ist einfach ein bisschen zu viel und zu schockierend, aber nur um halt schockierend zu sein, ohne einen echten Impact dahinter zu haben. Und so ist Marco halt 100 Prozent.

Und bei Furious, Klingt echt cool bei Furious. Ja, bei Furious auch gesagt, auf jeden Fall. Da geht's auch, da geht's halt dann, also die Tochter wird entführt und das ist natürlich so ein Kinderhändlerring, der dann da hinter steckt, bla bla bla. Muss man aber auch sagen, der Film geht auch überraschend hart mit Kindern um.

Nicht jetzt wie bei Marco, aber da kriegt's auch mal ein Kind irgendwie ein Pfeil ins Beigeschossen oder so. Also das sieht man dann auch. Also der Film ist schon sehr rabiat, damit du auch umso mehr, du sollst sehr viel Hass entwickeln auf diese Verbrecher. Damit du dann auch glorifizieren kannst, wie unsere Hauptfigur denen halt 80 Knochen bricht.

Ich glaube, das Kind in Marco hätte den Pfeil gerne angenommen. Ja, genau. Das ist in keinem Fall so ausgestattet wie bei Marco. Aber da wird auch mal ein Kind in die Treppe runtergetreten oder irgendwie sowas. Das fand ich schon krass, auch für so einen Film, dass der auch einfach mit Kindern da nicht so ganz zimperlich umgeht.

Aber wie gesagt, hier ist es ganz klar zur Bestärkung, dass du dir dann umso mehr wünschst, dass in der nächsten Szene der Vater reinkommt Und der Typ halt die Nase durch den Schädel schlägt. André, wir haben uns den neuen Faces of Death angeguckt, der ja einige Jahre in der Schublade lag und nun einen digitalen Release bekommen hat, für diejenigen, die sich mit der Thematik nicht auskennen, es handelt sich dabei um ein Remake im Geiste des berühmt-berüchtigten 1978er Gesichter des Todesfilms, der ja, ich weiß bis heute gar nicht, diese ganzen Gesichter des Todes 2, 3, 4, 5 und so weiter, Sind das eigentlich offizielle Teile der Reihe? Ja.

Es gibt fünf Teile und sie nennen das Worst of, also Best of quasi halt. Und das ist quasi der Aufhänger für diesen Film, aber er macht es dann doch erstmal positiverweise ganz anders, aber trotzdem nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte, André. Ja, es ist halt, also das 78er Ding ist halt, ja, das ist ja so einer der Videonesties überhaupt, ist ja eine ganze Mondo-Reihe, wo versucht wurde damals eben mit Shock-Value Geld zu machen.

Im Grunde so das Click- und Ragebait von damals ohne Internet noch. Wo halt natürlich verkauft wurde, das ist alles echt, ne, 100 Prozent, hier sieht man echte Tode, echte Morde auf Video und so weiter, was durch einen riesen Skandal war und alle waren natürlich so, oh mein Gott. Und für uns war das ja damals so, also ich hab den gesehen, den ersten aber nur, den allerersten Faces of Death kenne ich, Gesichter des Todes.

Und das war für uns genau das gleiche damals, wie früh im Internet auf rotten.com zu surven. es war halt Mutprobe. Du hast davon gehört, irgendwann hat sich jemand besorgt bekommen und war so, oh mein Gott, wir sehen jetzt gleich hier echte Morde und so. Aber ich hab den so spät gesehen, dass ich trotzdem schon durchs Internet und Hörensagen wusste, dass das wohl eben gar nicht alles echt ist irgendwie. Und so ist es ja auch.

Irgendwie 40% des Films sind alles Fakes, also die härtesten Sachen da drin, die echte Morde andeuten oder so, es ist alles gestellt. So Autounfälle, glaube ich. Genau, sondern diese Überwachungskamera Samaras Videos von Autounfällen oder von, es gibt da drin ja auch einen Kurs, bevor er in der Dreharbeiten ist, ein Flugzeug abgestürzt.

Und dann ist da halt ein Team hin und hat halt die Unfallstelle gefilmt und auch die Leichen, die da überall rum lagen. Das ist auch in den Film noch reingekommen, kurz vor knapp. Das ist alles echt. Also sie ist halt echte Leichen, sage ich ja. Das ist von dort zu rotten.com irgendwie oder diesen ganzen Seiten, die es dann eben jetzt im Nachzuge gab, so Gore-Seiten.

Aber die Sachen, wo irgendwie echte Folter und Morde, also Menschen, die andere Menschen wirklich aktiv ermorden, was da zu sehen ist, das ist alles Fake. Das wurde alles halt gestellt, das kam dann irgendwann raus und damit war dann auch dieser Mythos irgendwie verpufft, wobei er sich ja trotzdem irgendwie immer noch bis heute hält.

Wenn man diesen Titel hört, der immer noch dieses Verruchte irgendwie, aber das ist halt Gesichter des Todes. Ja, das hat ja auch so ein bisschen diese Snuff-Thematik immer so am Leben gehalten. Genau, ja, ja. Und der neue Film von Daniel Goldhaber, der nimmt sich Faces of Death und nimmt es als Aufhänger und hat da so eine Meta- Medien-Satire draus gemacht, gepaart mit einem Horror-Thriller, wo ich sagen würde, dass die Meta-Ebene funktioniert.

Also wir sehen ja zum Beispiel eine Mitarbeiterin von so einem Unternehmen, die quasi Content überprüft im Netz. Also prüft, ist das irgendwie, darf man das freigeben? Darf das in dieser App auftauchen? Man muss sich das vorstellen, es ist wie bei TikTok und sie gibt die Videos frei. Darf das gezeigt werden, darf das nicht gezeigt werden? und so weiter.

Genau, das ist ja diese, dazu gab es eine Doku von ein paar Jahren, The Cleaners heißt die, über so Content-Moderatoren im Internet, das ist ja ein Job auch, die gibt es ja wirklich eben natürlich, Leute, die eben ungefiltert die Sachen sehen, die Leute hochladen wollen und dann entscheiden müssen, können wir das für unsere Social-Plattform irgendwie freigeben.

Es gab ja jetzt gerade noch einen anderen Film, der heißt American Porn Shop, der hat genau übrigens die gleiche Thematik. Porn oder Porn? Porn, nicht Porn. Nee, ich hab's immer nicht verstanden, Porn oder Porn? Nicht Porno, das andere. Okay, also Porn. Pornshop, genau. Ja, zwei Fragen. American Pornshop ist was anderes.

Der hat die gleiche Thematik, also das ist ja schon ein Thema, was mich reizt, was sich ja auch als Aufhänger gut anbietet für sowas, genau, und sie arbeitet halt direkt, es gibt halt quasi in dem Film eine App, die heißt Kino, das ist quasi das fiktive TikTok, das ist im Film die größte Social-Media-Plattform der Welt und da arbeitet sie eben bei der Firma dahinter als Content-Moderatorin, so, genau.

Ja, und entdeckt dort ein paar Videos, von denen sie glaubt, dass das nicht mit rechten Dingen zuging, beziehungsweise dass es mit rechten Dingen zuging, denn dass die Videos echt sind und die Gewalttaten, die dort präsentiert werden, echt sind. Und sie informiert dann quasi ihren Supervisor dort, aber niemand glaubt ihr so recht.

Und sie geht der Sache dann natürlich investigativ selbst nach und trifft da auf einen Serienkiller, der die Clips oder der einige Clips auf Faces of Death neu interpretiert, drücke ich mal so aus. Und ich muss sagen, dass selbst diese Prämisse, wenn der Film diese Prämisse nimmt, hätte dabei ein guter Film bei rauskommen können, aber ich habe irgendwie das Gefühl, dass der Film sich da ein bisschen zu viel vorgenommen hat, zu übernommen hat.

Du hast schon ein Thema und so weiter und trotzdem kommt da dann noch zum Beispiel wieder eine Traumabewältigung der Hauptfigur noch mit rein, was irgendwie so ein Ballast auf dem Film ist, der mir nicht gefallen hat. Und irgendwie hat er dann keine Zeit, fand ich, André, dass der mal ein bisschen subtiler auch an die Themen rangeht.

Das ist dann alles wieder sehr oberflächlich, wenn es da eben um... Ne, da sind interessante Themen drin. Was zum Beispiel Faces of Death, das Original, 1978, als es rauskam, irgendwie die Leute waren schockiert. Heutzutage ist es keine Zeitungsmeldung mehr wert. Also du würdest halt bei TikTok weitermachen, wenn du das siehst.

War langweilig so. Also der Umgang mit Gewalt über die Jahrzehnte hat sich so krass verändert in der Gesellschaft. Und ich fand es so schön, ich glaube bei Letterboxd hat es irgendjemand geschrieben oder so, dass, der Tod gar kein Gewicht mehr hat für die Menschen. Wenn es nicht unmittelbar in deinem Umfeld passiert, dass jemand verstirbt oder bei einem Umfeld ums Leben kommt, hat das für dich keinerlei Relevanz mehr.

Du empfindest kaum noch Empathie. Das ist einfach egal. Das ist ein Swipe und dann ist es weg, sozusagen. Und das sind alles nette Themen, aber ich hab das Gefühl, dass der Film mir die nicht befriedigend bespricht. Weil auch dieser Thriller-Part da immer noch dem im Wege steht. Ich finde, man hätte sich da irgendwie entscheiden müssen für eine Richtung.

Ja, das ist auch mein größter Kritikpunkt. Der Film will halt beides sein. Der will zum einen Medienanklage sein und genau diese Gewaltkritik darstellen. Das macht er auch gut. Also der Regisseur Daniel Goldhaber, der hat da eh gute Statements auch schon zugebracht, Interviews und so. Und der hat ja auch diesen Cam gedreht, wo es um so eine, der geht es auf Netflix, so ein Horrorfilm über eine Cam-Girl-Thematik und das ist auch schon so mit.

Identitätsdiebstahl im Netz und so. Also der beschäftigt sich sehr viel mit diesen Digitalthemen. Das macht er auch gut, finde ich. Das funktioniert. Aber wenn du halt einmal das anbringen willst. Du willst Gesellschafts- und Kritik an dieser Gewalt, wie Umgang mit Gewalt, Verrohung der Gesellschaft, dass heute keinem mehr irgendwas juckt.

Alle 13-Jährigen ziehen sich halt irgendwie, dafür musst du heute eigentlich mal ins Dark Web geben. Du findest immer noch so Sachen wie rotten.com ganz easy, einfach über Reddit und so oder auf irgendwelchen Websites. Jeder kann es jetzt heute reinziehen, irgendwelche krassen, echten Todes, juckt halt keine Sau mehr irgendwie.

Wie du schon sagst, da muss schon echt dein Nachbar irgendwie dir gegenüber platzen, damit du noch irgendwie was fühlst. Aber wenn es irgendwo nur im Netz ist, juckt es halt irgendwie keinen, Aber gleichzeitig ein Horrorfilm sein zu wollen trotzdem, der ja einen Killer präsentiert, der fast schon so ein bisschen in die Richtung haus, der Jack-Bild für Gen-Z geht irgendwie.

Das greift für mich halt nicht so ganz ineinander, weil dann hast du halt diese Thematik halt wieder, du willst es anprangern, aber trotzdem sagst du halt, hier ist trotzdem irgendwie Gewalt und hier ist ein Killer. Aber wenn du das jetzt cool findest, bist du ja genau so ein Arschloch, was ich eigentlich anprangern will, weil du guckst dir auch hier Gewalt gerade an.

Und das ist immer schwierig, das zu vereinen. Und das schafft der Film für mich halt irgendwie nicht. Diesen Aufhänger mit der Hauptfüge und ihrem Trauma Fand ich sogar noch okay, weil damit quasi befeuert wird, warum sie sich so krass da reinhängt. Das finde ich okay. Weil sie auch quasi mal, kann man ohne Spoiler sagen, sie war mal Bestandteil eines viralen Videos, ohne jetzt ins Detail zu gehen. Das lastet ihr immer noch sehr nach.

Das finde ich als Aufhänger okay, wenn man dann versteht, warum sie sich da so krass für einsetzt. Das ist mir halt, ich hasse das an Filmen, wenn das so aufgesetzt, konstruiert ist. Das ist so, als wenn du einen Film über einen menschenfressenden Kaugummiautomaten machst und die Figur hat ein Trauma, weil sie mal als Zweijährige in einem Kaugummiautomaten zufällig mal eingesperrt war für fünf Tage.

Also weißt du, das ist so, lass doch einfach normale Leute, die bisher noch nicht so, also... Ja, das habe ich jetzt viel gehört. Also es ist schon abwegig. Ich habe das viel gehört an Kritik, aber ich finde das noch okay. Und es ist irgendwie trotzdem, es ist trotzdem aus so, es ist nicht fern der Realität.

Ich habe das auch schon mal an anderer Stelle mal, glaube ich, erzählt. Ich kenne über drei Ecken ein Ehepaar, die haben ihren Sohn verloren, weil der bei der TikTok-Challenge gemacht hat, sich dabei selbst erdrosselt hat. Das ist leider einfach Realität heutzutage. Ja, das ist Realität, aber sie würden jetzt wahrscheinlich nicht investigatieren über TikTok-Phänomene.

Nein, aber trotzdem ist es immer noch ein Film. und das als Aufhänger zu nehmen, um die Motivation der Hauptfigur anzufallen, warum sie sich so dediziert und. Inbrünstig und ohne Rücksicht auf ihre Verluste in dieses Thema so reinstößt, das fand ich dann okay, das will ich damit nur sagen. Aber ja, trotzdem halt, das ist halt für mich das Problem gewesen, einer als Medienkritik, Gewaltkritik und dann aber auch Horrorfilm sein wollen, das ist für mich immer schwierig, zudem hat mich die Hauptfigur irgendwann auch richtig aufgeregt, weil die sich teilweise wirklich und es muss keine Hauptfigur irgendwie Einstein sein, immer mega clever, man darf auch Fehler machen und menschlich sein, aber die hat teilweise ein so dummes Verhalten diesem Film an den Tag legt,

dass ich wirklich so aktiv sauer geworden bin. Da funktionieren ganz viele Sachen irgendwie nicht so richtig und dabei finde ich auch dann den Darsteller von Killer, den fand ich eigentlich ganz gut. Ich fand dann die Idee, nur die grundlegende Idee ist zu sagen, okay, da ist halt ein absoluter Killer, der aber Fan von Faces of Death ist und das irgendwie nachactet, fand ich auch prinzipiell okay, kannst du auch machen.

Aber wie alles in dem Film verzahnen soll, das hat für mich, das große Ganze funktioniert für mich auch nicht. Und er ist am Ende, leider, das ist vielleicht dann auch dann ein Spiegel, den man mir vor's Gesicht hält, aber er ist dann auch viel zu zahm. Also du kannst dich den Film Faces of Death nennen und dann sind diese Todessequenzen halt völlig harmlos. Das meine ich damit.

Du machst halt Kritik an Gewalt oder an Darstellung von Gewalt und Konsum von Gewalt, aber als Horrorfilm-Fan will ich ja dann trotzdem auch wieder Gore sehen. Und das macht er dann aber auch nicht. Also löst er ja auch nicht ein, was er quasi verspricht, nämlich Faces of Death zu sein. Ist er dann auch wieder nicht. Falscher 50er.

Junge Leute würden sagen 6-7. Es ist einfach wirklich, es ist so ein absolutes, die Seiten kämpfen, der Film kämpft innerlich gegeneinander. Es ist irgendwie, hier ist die Kritik, aber ich bin auch Horrorfilm, gib dir trotzdem nicht, was du sehen willst. Und es gibt im Film sogar den Satz, give people what they want.

Den Satz gibt's ja sogar im Film. Und wir als Horrorfans sind ja, der gibt mir jetzt auch Faces of Death, weil dafür bin ich ja da, aber das passiert ja dann auch nicht. Und dann bin ich halt irgendwie so, ja nee, dann entweder machst du wirklich mir nur einen reinen kritischen Film, der das wirklich gut aufarbeitet und damit konsequent umgeht. So ein bisschen wie Red Rooms.

Der das ja sehr krass aufgearbeitet hat, das Thema ohne auszuschlachten, weil ihr den gesehen habt, diesen französischen Film. Aber dann mach nicht so einer, der genau zwischen diesen beiden Stühlen sitzt. Das klappt dann halt nicht. Theresa, dir gebührt der letzte Film. Ja. Muss auch sagen, Faces of Death, ich hab da das Original nicht gesehen, reizt mich auch gar nicht und ich bin ja generell auch so kein Found-Footage-Fan und irgendwie, mich, auch alles, was ich jetzt grad interessiert hab, ich bin komplett weg gewesen mit meinen Gedanken, weil das Das wäre halt ein Bildungsauftrag für dich.

Also den kann man sich mal gucken, damit man weiß, wo das Genre herkommt, so ein bisschen. Aber man muss es aber auch immer noch, man muss es aber trotzdem, man muss es aber nicht machen, weil es ist ja nicht mal nur Found Footage, sondern diese Found Footage, in Anführungszeichen Szenen, die Aufnahmen, Webcam oder die Wochenkammeraufnahmen sind ja trotzdem echt.

Also du gehst ja trotzdem in diesen Film rein, mit dem Wissen, und du siehst trotzdem gleich echte Leichen. Deswegen, das muss man nicht wollen, auf keinen Fall. Genau, und ich finde auch, dass also finde ich auch irgendwie, irgendwie spricht mich das gar nicht an. Weder in der Originalfassung noch, dass es davon jetzt ein Remake gibt, lässt mich kalt.

Was mich nicht kalt gelassen hat, war der Film Cannibal Mugbang. Den wahrscheinlich jeder Dudi außer mir schon gesehen hat. Ich habe ihn jetzt auch endlich gesehen. Ich habe ihn nicht gesehen, also ich bleibe mit. Oh, okay. Okay. Obwohl, den haben ja auch nur 8.000 Leute auf Letterboxd gelockt. Ich dachte, das wären mehr. Okay.

Ich hatte das Gefühl, der hatte so letztes Jahr ungefähr so einen ziemlichen Hype auch in der Bubble. Da geht's quasi um einen jungen Mann, der sehr einsam ist, ein paar Probleme hat und der dann die wunderschöne Markbangerin Ash kennenlernt. Ja, bitte, was es ist für die Leute, die nicht so inside sind wie wir in dem Dior.

Also das ist quasi, dass man vor der Kamera ganz viel isst. Kann man das so zusammenfassen? Okay. Das ist quasi wie ASMR, nur mit Essen. Aber die Leute gucken es nicht wegen den Geräuschen, sondern wegen dem Zuschauen. Genau. Das kann jetzt so inside, wir sind da nicht inside. Also ich konsumiere das nicht. Also nicht, dass es eben so rüberkam.

Ich esse lieber selbst. Für die MacBank-Connisseurin. Genau, also da geht es dann halt quasi darum, dass er sich halt in diese wunderschöne Frau verliebt, die auch total interessant ist für ihn und er halt aber eigentlich so lowkey Loser ist und sich, glaube ich, schon auch ein bisschen fragt, was die von ihm eigentlich möchte.

Und er tut halt sehr viel für sie und sie ist quasi auf so einem Selbstjustiz-Rache-Feldzug, wo sie im Internet Männer ausfindig macht, die Frauen und oder Kinder missbraucht haben, um die dann zu verführen, umzubringen und zu essen. Ja, das ist es. Und das gefällt mir ganz gut. Ziemlich gut hat mir das gefallen. Und der Film ist schon auch ein bisschen schrottig. Also vor allem die deutsche Synchro, die kommt wirklich direkt aus der Hölle.

Aber genau das hat es irgendwie besonders gut gemacht. Also die most popular Letterboxd Review ist auch, dass quasi der Film geschrieben ist wie eine Rom-Com. Vor allem am Anfang. Aber halt wirklich so low-budget Rom-Com. Aussieht, tut es trotzdem wie ein Horrorfilm. und Schauspielniveau ist auf Porno-Level.

Und das sagt mir total zu, weil natürlich ist es irgendwie ein sehr ernstes Thema und ich kann halt auch mit diesem Grunddingen, mitgehen, warum sie macht, was sie macht. Also da halt eben diese, ja, übergriffig ist ja wirklich untertrieben, diese übergriffigen Typen da zu töten. Und diese ganze Komposition aus irgendwie ist das so absurd, weil die einzelnen Versatzstücke eigentlich gar nicht zusammenpassen, aber genau deswegen hat es mir irgendwie extrem viel Spaß gemacht und gibt da auch ein paar ordentliche Gore-Szenen und da muss ich sagen, das hat mir insgesamt ziemlich gut gefallen, aber Chris, dir hat es nicht so gut gefallen.

Nee, ich fand also auch die Idee prinzipiell gut, ich fand aber den Fokus auf die männliche Hauptfigur irgendwie unnötig. Also ich weiß, es soll dann wieder, das muss ja jemand Außenstehendes reinkommen in die Situation, aber es hätte mir eigentlich gereicht, wenn man mit der Kannibalen sozusagen komplett mit dem Film mitgeht und der Typ war halt, wie du schon sagst, ein Hänger erhalten, der ist halt auch als Figur super langweilig und das hat den Film für mich dann teilweise langweilig gemacht, weil jede Szene mit ihm ist langweilig und das ist so ein bisschen, also ich verstehe halt nicht, warum, ist ja von der Frau gedreht worden, der Film, und ich hab nicht ganz verstanden, warum sie so von dieser weiblichen

Perspektive abrücken muss zwischendurch immer wieder, als ob sie da dann doch eben Horrorfans noch mit abholen will, die ja dann doch mehrheitlich männlich sind. Hab ich so ein bisschen im Gefühl gehabt, so, weiß ich aber nicht, hat sich vielleicht auch was anderes beigedacht. Ja, doch, ich hab da schon eine Hypothese zu, aber das würde so ein Stück weit das Ende vorwegnehmen, weil ich glaub, es geht schon halt ja auch darum, wie sich Männer auch dann wie die sich beistehen, sag ich mal.

Ich glaube, darum geht's dann halt auch, ähm, Und so zu hinterfragen, was die Männer, selbst die man irgendwie als Frau, als gute Männer, die nichts machen, einstuft, halten die am Ende trotzdem zu einem oder nicht? Oder sind die dann halt trotzdem, wenn man sagt, ja, dein bester Freund hat mich aber angekrapscht, sie sagen, nee, der würde das nicht machen, Punkt.

Und das hat mir auch ziemlich gut gefallen, dass das Thema da halt auch noch mal irgendwie so mit reingenommen wurde. Also halt auch so diese fragliche Solidarität, die irgendwie so oft leider so lange besteht, bis es jemanden aus dem eigenen Umfeld halt betrifft. trifft, genau. Und deswegen kann ich mir vorstellen, ist diese Figur da, um diese Perspektive mit, reinzubringen und da vielleicht auch ein Stück weit einen Hinterfragen mit reinzubringen, als wenn es jetzt nur wieder wäre, ja, da ist irgendwie ein Hexenzirkel von ja, Kannibalisten Hexen, fände ich auch irgendwie total cool, aber ja.

Da fehlt es dann vielleicht eine Reflektionsfläche für was im Stehende. Es mag vielleicht auch ein bisschen an der Schauspielleistung gelegen haben. Ich habe dann nach zehn Minuten angetan, dann habe ich umgeschaltet, aber es ist auch im O-Ton nicht viel besser. Also die sind beide, muss man leider sagen, nicht gerade auf der Höhe, fand ich. Also sowohl die Hauptdarsteller als auch der Hauptdarsteller.

Und irgendwie, wie gesagt, das Pacing. Also ich habe so gedacht, so, ja, ist so ganz nett, so zwischendurch. Und dann habe ich so gedacht, jetzt müsste ja der Showdown kommen. Guck so, okay, das läuft erst seit 25 Minuten und ja, das hat sich schon ganz schön gezogen, fand ich. Ich fand die Idee so, so eine Rom-Com quasi damit zu verbinden, mit einem Gore-Film, so fand ich prinzipiell nett.

Ich fand's einfach nur nicht ganz ausgereift, so auch so, da hat vielleicht auch ein paar tausend Dollar Budget gefehlt, glaube ich, weil ich fand auch die Gore-Effekte eher so, das sah so aus. Ist halt low budget. Ja, also so halt, dass sie Tierinnereien benutzt haben für Menscheninnereien und sowas so. wirkt das Ganze.

Aber er hat auch ein paar schöne, also ich finde die Kamerarbeit... Ja, wäre auch komisch, wenn es andersrum gelingen wäre. Ja, ja. Die Kamerarbeit fand ich zum Beispiel ziemlich cool. Und auch der Score, die Musik war richtig schön. Aber es hat nicht so final gezündet bei mir. Aber ich fand den trotzdem okay.

Das war jetzt so auch eine Zweieinhalb bei mir. Ja, bei mir war es tatsächlich eine Viereinhalb. Ich hatte da richtig viel Spaß mit. Ich weiß, warum das bei dir eine Viereinhalb ist. Deswegen, also Leute, die deinen Filmgeschmack teilen, die sollten sich den Film angucken. Das ist klar. Nee, das meine ich jetzt ernst.

Dafür ist sowas ja auch da. Wenn wir Empfehlungen geben, wenn Leute eher einen Filmgeschmack wie André haben, dann sollten sie eher auf seine Empfehlungen hören. Wenn Leute einen Filmgeschmack wie ich haben, auf meine. Das macht ja schon Sinn am Ende. Okay. Dann haben wir es. Dann bedanken wir uns für eure Aufmerksamkeit, für eure Unterstützung und an diejenigen, die hier gratis reingeluschert haben.

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Macht's gut. Heute das Roundup Habe ich gar nicht am Anfang erzählt, glaube ich, dass es im Rautobus ist. Doch, habe ich gesagt. Mit André, mit Theresa und mir. Ciao, ciao. Tschüss.

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