
Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast
423 The Texas Chainsaw Massacre (2003)
Freitag, 24. April 2026 · 3 h 06
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Shownotes
423 The Texas Chainsaw Massacre (2003)
Nach einigen Jahren Pause fanden Leatherface und Co. in den Händen von Michael Bay und seinen Geschäftspartner bei Platinum Dunes ein neues zu Hause. Der Blockbuster-Regisseur hatte eine Vision von Neuauflagen mal mehr, mal weniger berühmter Horrorklassiker. Marcus Nispels Remake vom Texas Chainsaw Massacre war dabei nur der Auftakt einer ganzen Welle. Aber wie gut ist der Film? Was macht er anders? Wo liegen die Probleme? Das klären wir in Folge 423.
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01.05. Folge 424 Texas Chainsaw Massacre: The Beginning (2006)
08.05. Folge 425 Texas Chainsaw 3D (2013)
15.05. Folge 426 Leatherface (2017)
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Besetzung: Chris, Teresa, André, Laura
Bildquelle: Constantin Film
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Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Moin moin und herzlich willkommen zur 423. Episode von Devils and Demons, der Horrorfilm-Podcast. Ich bin Chris und bei mir sind Laura. Hallo. Teresa. Hallo. Und André. Moin. Und ihr habt schon, lange jetzt nicht, aber eine Woche darauf gewartet, dass wir mit der Texas Chainsaw Retrospektive weitermachen.
Das werden wir heute auch tun. Wir sprechen heute über Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre aus dem Jahre 2003. Bevor wir das tun, wollen wir noch einmal unsere neueste Steady-Supporterin grüßen. Und zwar ist das die Inga. Vielen Dank für deine Unterstützung und für dein abgeschlossenes Abo. Wenn ihr das auch machen wollt und ein bisschen Bonus-Content, früheren Zugriff auf die Episoden haben wollt, mit uns Watch-Partys teilnehmen wollt, dann schaut gerne mal in die Shownotes oder in unseren Link-Tree.
Und da findet ihr dann alles, was ihr braucht, um uns da zu unterstützen. Und dann würde ich sagen, können wir eigentlich direkt schon ins Thema springen. Das Remake von 2003, ich weiß nicht, wie es bei euch war, das war dann so genau die Zeit, in der ich mich dann... So aktiver für Filme interessiert habe.
Also natürlich habe ich vorher auch schon mal, habe ich vorher auch Filme geguckt, aber nie mit dem Bewusstsein, dass ich jetzt ein bisschen auf filmische Sachen und sowas achte oder also dass ich es nicht einfach nur konsumiere, sondern ein bisschen genauer hingucke. Und es war, glaube ich, auch eine meiner ersten DVDs, die ich mir selbst gekauft habe.
André lacht natürlich darüber, der hatte da schon, hat die dann schon angefangen, sie zu verkaufen, zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich. Aber ich kann mich daran erinnern. Und das war so eine der neueren Horrorfilme, die ich dann auch wirklich aktiv dann schon mitbekommen habe, so als Filmfan, würde ich sagen. Wie sah das da bei euch aus?
Ich meine, Teresa, gut, Teresa war da frisch geschlüpft, brauche ich jetzt nicht fragen. Ja, da habe ich noch keinen Texas Chainsaw Bersacker geschaut. Wie sah es denn bei dir aus, Laura? Ich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß nicht genau, wann ich den das erste Mal gesehen habe. Ich glaube aber schon relativ nah am Erscheinungszeitpunkt irgendwie.
Und das war auf jeden Fall auch eine Zeit, wo ich eigentlich alles versucht habe zu gucken, was irgendwie mir unter die Finger gekommen ist im Horrorbereich. Und ich glaube, ich habe den auch vor dem Original gesehen. Das erste Mal. Das hatte ich ja schon gesehen, in dieser tollen Version, ihr erinnert euch, auf Klassenfahrt, meine Videokassette da, die ich da startete.
Und das war jetzt aber die Phase, André, also zumindest bei mir, hatten vor allem Bekannte und Freunde diese tollen Spindel, sag ich mal so, als Andeutung. Die Rolling Spindel. Ja, so genau wollte ich jetzt nicht haben, aber ja, genau das, exakt das, wo dann der Film zum Beispiel drauf war, wo auch Leute auf jeden Fall vorne durchs Bild gerannt sind und so, das war dann diese Zeit, für diejenigen, die das kennen, die in unserer Altersgruppe sind.
Also wer es jetzt nicht weiß, können wir es ja noch kurz erklären, dass es waren sozusagen Raubkopien, die Leute irgendwie im Kinosaal damals aufgenommen haben. Ich glaube, es war so ein bisschen neuer zu dem Zeitpunkt. Da gab es dann schon etwas bessere, in Anführungszeichen, aus heutiger Sicht natürlich nicht mehr, Kameras, mit denen man das schon ganz gut abfilmen konnte.
Aber da sind dann halt trotzdem manchmal so Sachen drauf gewesen, dass du Leute die ganze Zeit reden hörst oder dass Leute einfach durchs Bild laufen, weil sie halt im Kinosaal vor die Person die das gefilmt hat, gelaufen sind und so eine Sache. Das hattest du dann auf einmal auch zu Hause, wenn du das geguckt hast, auf diese Art und Weise und das war genau die Zeit irgendwie eigentlich, also viele Leute lachen ja heute immer und sagen, wir können manche irgendwie auf Handy streamen oder auf Tablets und so, das ist doch nichts.
Aber wenn ich bedenke, wie wir uns das teilweise damals reingepfiffen haben, das ist jetzt auch nichts für Connoisseure gewesen. Vor allem, wenn man da ja sich auch die schlimmste Eigenschaft des Kinos und zwar die anderen Leute trotzdem mit nach Hause holt. Ja, stimmt. Die Leute, die neben einem quatschen und so.
André, Fragezeichen. Irgendwo habe ich angefangen mit der Frage an dich. Im Zweifel beantworte die Frage, wie hast du den Film das erste Mal wahrgenommen? Nee, müsste auch dann so auf, müsste er im Heimkino gewesen sein. Also für Kino... War ich da noch zu jung? Oder? Doch, ja. Der war ab 18, da hättest du zumindest nicht legal reingedurft.
Genau, nee, nee, für Kinder war ich zu jung, genau. Nee, dann hab ich den auch im Heimkino dann wahrgenommen. Also ich weiß auf jeden Fall, dass ich mir den auch dann damals wahrscheinlich noch irgendwie Müller oder sowas halt im normalen Elektronikmarkt irgendwie gekauft habe auf jeden Fall dann später, als er dann draußen war.
Und ich überlege auch gerade, hab ich den zuerst gesehen oder das Original? Kann ich das Original da schon? doch, ich müsste das Original schon gesehen haben davor, das war 100% auch bei so einem der. VHS-Ära-Jahre mal dabei gewesen, aber trotzdem muss ich sagen, habe ich das Remake hier länger präsent im Kopf gehabt, weil der halt in einer Zeit lang kam, wo ich natürlich schon deutlich mehr im einfach Filmsammeln, die mich dafür mehr interessieren-Bereich kam, das heißt, der war definitiv präsenter, weil wenn das Original dann, das war definitiv halt in dieser ganzen, wie gesagt, noch früheren, zu früh gesehen, und da hat man sich aber dann auch eher nur die, sag ich mal, anführungszeichen harten Momente gemerkt oder sich einfach nur Ausschnitte gemerkt.
Von daher, ja, das Remake war auf jeden Fall langer, auf jeden Fall für mich so das Aushängeschild für diesen Namen irgendwo auch, Texas Chainsaw Massacre. Was mir damals so gefallen hat, und ich glaube, deswegen hat der auch so einen Impact damals auf mich gehabt, also jetzt das Remake, war die Tatsache, dass ich zu dem Zeitpunkt halt auch schon einige der Klassiker gesehen hatte, die ja aber alle deutlich älter waren, also Halloween etc., das Original, TCM, Tanz der Teufel und sowas, die sahen ja auch alle aus wie Filme aus den 70ern, 80ern und so weiter.
Und das war hier dann mal so ein Horrorfilm, der auch diese Qualitäten hatte, irgendwie so ein harter Terror-Kinofilm zu sein, der aber aussah wie ein moderner, Horrorfilm, so vom Production Value her und sowas. Und das hatte mich damals so beeindruckt, dass ich jetzt sowas sehen kann, aber das sieht auch noch, also aus damaliger Sicht, das sieht auch noch modern, neu und geil aus und frisch aus.
Und das war schon noch was Neues, glaube ich, zu dem Zeitpunkt. Zumindest also jetzt für unsere Altersgruppe. Ja, das war ja auch so von den ganzen Remakes auch eins der ersten. Also von den Slashern sogar das erste, auf jeden Fall. Ich glaube, es gab vorher die ersten, waren, glaube ich, die Remakes der J-Horror-Filme.
Also ich glaube, The Ring war ein Jahr vorher, wenn ich mich nicht ganz irre. Und ich glaube, The Grudge, nee, The Grudge war, glaube ich, 2004, aber The Ring war, glaube ich, 2002 auf jeden Fall, wenn ich mich nicht ganz irre. Aber von diesen ikonisierten Horrorsachen war das auf jeden Fall das erste Remake.
Ich meine, es ist ja auch so der älteste Film in der Größenordnung dieser Art, wo sich so ein großes Franchise draus ergeben hat. Von daher ergibt es auch Sinn, dass es eher das als jetzt ein Freitag der 13., der schon noch mal ein paar Jahre später dran war. Die haben tatsächlich eine Analyse gemacht. Also die sind jetzt nicht zufällig auf den Film gekommen.
Es gab wohl so eine repräsentative Umfrage, die man in Auftrag gegeben hat bei Platinum Dunes. Um rauszufinden, welchen Film sie denn remaken wollen. Und es hatte sich dann herausgestellt, dass irgendwie 95 ... Nee, Quatsch, wie war das? Jetzt muss man kurz nachgucken, ich hatte es mir aufgeschrieben.
Genau, dass 90 Prozent der Zielgruppe, Zielgruppe waren in dem Fall tatsächlich einfach Männer unter 25, zwar den Titel Texas Chainsaw Massacre kannten, also neun von zehn Leuten, aber dass nur irgendwie fünf Prozent oder so der Leute diesen Film gesehen hatten. Das heißt, es gab eine perfekte Ausgangslage. Alle kennen diesen Titel und alle denken, ah, das ist krass. Aber keiner hat das Original gesehen von den Leuten.
Und das ist, sag ich mal, eine perfekte Grundlage eigentlich, um dann genau diesen Film zu nehmen. Und wir wissen ja quasi, warum auch, vermute ich, weil die Filme danach alle nicht so gut waren. Und deswegen, dass so ein bisschen, glaube ich, weniger auch im Bewusstsein der jungen Leute war. Also das Bewusstsein, ich gucke mir jetzt diesen Film auch an, als jetzt bei Halloween oder Freitag der 13., glaube ich.
Ja, und ich glaube, dass der vielleicht auch einfach nochmal einen anderen Impact auch hatte und vielleicht auch einfach nochmal so einen anderen Kultstatus nochmal auf einem anderen Level, dadurch, dass es vielleicht einer der ersten gewesen ist, wo dann vielleicht auch so schon generationsübergreifend schon die Mutti gesagt hat, oh ja, das war damals richtig krass oder keine Ahnung was, das kann ich mir schon auch irgendwie vorstellen, dass es damit zusammenhängen könnte.
Ja, und halt auch, darüber haben wir auch in der Reihe jetzt hier schon mehrfach gesprochen, dass der Film und die Reihe ja sowieso eine eigene Legendenbildung hat. Du hast dieses Ding, wo du arbeiten kannst, gerade Marketing, basierend auf wahrer Begebenheit, was nicht Quatsch ist, aber da wird ja immer auch gerne gespielt.
Gerade in diesen Anfangscredits immer, wo, ja, also die Leute haben Angst vor Texas wegen dem Film. Das ist ein bisschen wie Angst vor Meer beim Weißen Hai. Leute haben Angst vor Texas wegen Texas Chainsaw Massacre und damit kannst du natürlich gut spielen. Und da hat der Film einen ganz anderen Stellenwert nochmal, mal, sag ich ja, in dieser Legendenbildung jetzt alles ein Friday oder ein Halloween oder so. Deswegen bot sich das, glaube ich, allein deswegen an.
Der Film hat, also der stammt aus dem Jahre 2003, hat auf Letterboxd eine Durchschnittswertung von 3,1 von 5, auf der IMDb eine 6,2 von 10, kam am 17. Oktober 2003 in die US-Kinos und quasi zu Neujahr 2004 in die deutschen Kinos, hat 10 Millionen Dollar gekostet und hat damit 108 Millionen Dollar eingespielt.
Wenn ihr den Film sehen wollt, habt ihr prinzipiell alle Möglichkeiten, DVD, Blu-Ray, UHD, ist auch auf Tubi TV. Meine Empfehlung geht tatsächlich, also wenn ihr eine Filmsammlung habt, zu, das wird André bestätigen können, zu UHD von Arrow Films, die halt wirklich. Also, ich will jetzt noch nicht so viel vorwegnehmen, aber ich hab den Film aufgewertet durch diese Disc, weil mir seine Schönheit erst durch diese 4K-Fassung bewusst geworden ist.
Also, falls ihr die Möglichkeit habt, UHDs abzuspielen und ihr gerne eine Filme sammelt, holt euch die UHD aus dem Ausland. Die ist... Die ist auf jeden Fall, ja. Und hat auch komplett neue Extras mit aktuellen Interviews mit Markus Nispel zum Beispiel. Also es lohnt sich auch in dieser Hinsicht. Ansonsten, der Film läuft 98 Minuten, hat in den USA ein R-Rating bekommen, in Deutschland eine FSK 18-Freigabe. Es gibt keine andere Schnittfassung.
Der Film wurde aber tatsächlich schon von Haus aus geschnitten, sowohl was die Handlung angeht als auch was den Splatter angeht. Dazu vielleicht später noch ein bisschen mehr, aber ich erzähl schon mal ganz kurz zu ein paar Sachen. Die in der Handlung anders sind. Und das ist mir jetzt auch tatsächlich, wenn ich euch das jetzt erzähle, dann werdet ihr vielleicht denken, ah ja.
Stimmt deshalb. Und zwar ist tatsächlich in der eigentlichen Schnittfassung des Films Aaron schwanger die Hauptfigur. Und das erklärt, warum sie zum Beispiel auf der Fahrt mit dem Van so eine Abneigung zum einen gegen Marihuana hat, gegen den Konsum. Warum sie auch so sagt, nee, ich trinke dieses mexikanische Wasser, das trinke ich nicht und so weiter und sofort, wenn die anderen alle so normal darüber reden und es gibt es auch diese, wenn man merkt, wie sie später darauf reagiert auf das Kleinkind bzw.
Baby, welches entführt wurde, dann macht das alles ein bisschen mehr Sinn, wenn man weiß, dass sie eigentlich schwanger war in der eigentlichen Filmversion und ich finde, es stört nicht, dass sie es rausgeschnitten haben, weil wenn man es nicht weiß. Glaube ich jetzt nicht, dass man da so groß drüber nachdenkt, aber wenn man es weiß, heißt, dann fallen einem so ein paar Situationen ein, Laura, wo man denkt, ah ja, stimmt, jetzt macht's Sinn.
Genau, aber ich find zum Beispiel das mit dem, dass sie irgendwie nicht mitkiffen will oder so, das erwarte ich auch von einem guten Final Girl, zumindest noch zu der Zeit, dass sie sich da jetzt nicht die Birne wegballert, direkt bevor es losgeht. Und ich finde, das hätte ... Ich hab's auch komplett geglaubt, ohne den Plotpoint, dass sie irgendwie schwanger ist.
Aber es stimmt schon gerade, dass dieser Aspekt mit, dass sie dieses Baby da am Ende rettet, das hat dann vielleicht noch mal so ein bisschen mehr Wert, wenn man weiß, dass sie selber Mutter wird. Vor allem, dass sie überhaupt eine Baby in Rolle spielt. Weil das ist ja einer der neuen Aspekte, die reinkommen.
Und da hätte ich jetzt tatsächlich, das ist einer der Punkte, André, ich glaube, da kommen wir bestimmt später noch drauf zu sprechen, du kannst aber natürlich jetzt schon was dazu sagen. Das ist einer der wenigen Punkte, die mir nicht so gut an diesem Remake gefallen, in der Version, wie wir sie jetzt hier haben.
Es würde für mich tatsächlich wirklich mehr Sinn machen, wenn sie vorher sagen, ja, Aaron ist schwanger und dann ist dieser Babyplot da plötzlich drin, als wenn dieser einfach so auftaucht und ich frag's, hä, also, das haben sie sich jetzt neu einfallen lassen, aber was wollen die mir jetzt damit sagen?
Ja, also ich finde es generell spannend, dass so eine im Grunde ja schon sehr gewichtige Entscheidung, wenn sowas rausgenommen wird, eine Figur ist nicht schwanger, dass dann trotzdem eben diese ganzen kleinen Andeutungen darauf trotzdem drin bleiben. Du kannst ja auch easy rausnehmen. Das finde ich immer spannend, wie das keine fortlaufende Auswirkung hat.
Und ja, auf jeden Fall, der Plot mit dem Kind und dieser Familie macht dann auf jeden Fall mehr Sinn. Er klappt schon auch so, weil du hast ja so mehrere, sie erfährt ja immer wieder während des Films so, kommt sie auf die Spur, woher diese Anhalterin eigentlich kam. Ich meine, die hat sich bei ihnen im Auto abgeknallt. Natürlich will sie irgendwie, verarbeitet sie das ja im Verlauf des Films die ganze Zeit.
Und als sie dann dahinter kommt, wo sie herkommt und dass dann auch mehr Familie zugehörte, das macht trotzdem dann schon Sinn, dass sie sich dann irgendwie so ein bisschen schuldig fühlt, diesem Kind zu helfen, weil es dieser Frau gehört hat, die bei ihr im Auto gestorben ist. Aber klar, mit dem schwangeren Plot hätte das halt noch viel mehr Gewichtung auch gehabt. Auf jeden Fall.
Tatsächlich ist es auch so, dass der Film eigentlich so strukturiert war, dass Aaron quasi retrospektiv den Fall nacherzählt. Also, dass sie quasi irgendwo auf dem Polizeirevier oder so sitzt und dann den Leuten dort erzählt, was passiert ist. Also, dass es quasi noch eine Rahmenstruktur hat, die aber auch daraus geschnitten wurde, weil man gesagt hat, das Ding darf eigentlich nicht länger als 100 Minuten gehen.
Und ich glaube, die Fassung ging dann irgendwie zwei Stunden oder so, die Nisbel eigentlich gedreht hat, aber ja, ist tatsächlich, war mir bis vor ein paar Tagen auch unklar tatsächlich, dass es da noch so viel mehr gab, in Anführungszeichen. Teresa? Da muss ich sagen, so diese Rahmenhandlung hätte ich jetzt auch zum Beispiel gar nicht gebraucht, weil es ja auch keinerlei Mehrwert irgendwie bietet und gleichzeitig in einem Nebensatz das irgendwie mit dem Baby zu droppen, das wäre ein Aufwand von.
20 Sekunden gewesen und ich finde schon, dass es eventuell, je nachdem, wie smart sie das eingearbeitet hätten oder nicht, hätte es da vielleicht schon auch mal einen Mehrwert haben können. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass es am Ende irgendwie einfach wieder nur klischeehaft cheesy ist, dass sie dann da irgendwie, ja, kurz vorm Ableben ihres Typens so ist so, oh mein Schatz, ich bin schwanger und alle sind so, aber eigentlich ist keiner so, weil es einfach so cheesy ist.
Also es hätte aber Potenzial haben können. Es ist ja auch so, dass wenn du jetzt an Campus-Figur denkst, ich meine, wir sind jetzt schon sehr in der Tiefe, deswegen füge ich das auch gleich ab, aber der stirbt ja nun als Erster quasi und der hat ja auch eine ganz andere Tragweite, wenn Aaron schwanger ist. Dann ist es eben der Vater des Kindes.
Dann hast du, komischerweise, diesen blöden Verlobungsring, den haben sie aber drin gelassen für den Impact. Das Baby hätte viel mehr Gewicht gehabt in dieser Handlungsebene als dieser Verlobungsring. Aber gut, schauen wir uns später an. Content-Note, Suizid habe ich hier aufgeschrieben, auf jeden Fall.
Also ich weiß nicht, man könnte jetzt auch Amtsmissbrauch hier reinschreiben, aber dafür gibt es keine Content-Not. Wir haben Bodycount von 8. Und André, jetzt musst du aufpassen, wir haben letzte Woche eine Neuerung hier reingebracht, die kennst du noch nicht. Wir haben unseren Gruselfaktor und unseren Gewaltgrad ein bisschen ausgetauscht und sind jetzt ein bisschen...
Einfacher in der Formulierung, ausgestattet jetzt. Und es gibt jetzt einfach nur noch die Einschätzung des Gore-Gehalts und des Gruselgehalts sozusagen. Also wirklich, wie gruselig ist der Film und wie brutal ist der Film jetzt? Auch so ohne Kontext, sondern wirklich, was du grafisch sozusagen auf dem Bildschirm siehst.
Und da habe ich mich jetzt in Sachen Gore für eine 3,5 von 5 entschieden. Ganz simpel, ich finde, da lasse ich noch genug offen. Also ich weiß, es ist nicht der brutalste Texas Chainsaw-Film. Von den Neueren ist es, glaube ich, sogar der unbrutalste. Also von allen, die ab 2003 kamen, aber trotzdem allein für diese, Szene, über die wir glaube ich nachher ja noch ausführlich sprechen werden, über den tote Anhalterin, allein das ist es schon fast wert und ich finde auch so, dass der Film durchaus eine gewisse Härte mitbringt, jetzt ohne schon so krass zu übertreiben wie jetzt der Film, den wir nächste Woche besprechen werden, also ich bin also bei der 3,5, da ist noch Raum nach oben, aber der ist schon relativ hart, finde ich.
Was würdest du denn sagen, André, dazu? Ich bin bei einer 3 von 5. Ich stimme dir schon soweit zu. Ich finde nur, dass der Film seiner Brutalität auch hier wieder, ähnlich wie das Original eigentlich wirklich, auch wieder mehr durch Atmo und so Details erzeugt. Weil er halt auch wieder diesen Ekel hat, diese Widerlichkeit, diese Hitze und alles.
Die haben sich sehr viel Mühe gemacht, aber reden wir später noch. So Set-Design und so. Alles ist wieder so richtig verwest und widerlich. Und das, finde ich, macht auch wieder einen großen Teil der Härte aus. Und rein so auf der Gore-Ebene finde ich ihn nicht super hart, aber das, was man, beziehungsweise es ist in der Quantität nicht viel, aber das, was man sieht, ist schon sehr, sehr deftig.
Deswegen, also er hat einige Härten, auch deutlich mehr als das Original und deswegen, ich bin bei so einer guten Drei, ist es auf jeden Fall, finde ich. Theresa? Ja, ich bin auch beinahe drei und da habe ich das Gefühl, dass der wieder so ein bisschen den gleichen Effekt wie das Original hat, dass ich irgendwie dachte, der ist härter.
Und vielleicht ist das auch einfach der Effekt, den das hatte, dass ich irgendwie dann in meinem Kopf, der schon auch mal eine Schippe mehr hatte. Und deswegen bin ich jetzt bei drei von fünf. Aber er ist natürlich, gerade auch was die explizite Gewalt angeht, passiert dann natürlich schon auch mehr als, ja, auch in den anderen Teilen, die wir jetzt bisher besprochen haben.
Da ist er schon der brutalste bisher. Ich hatte zu dem Zeitpunkt jetzt zum Beispiel so ein Braindead oder so noch nicht gesehen. Und das war dann schon dieser Film jetzt hier, dieses Remake schon mit der brutalste Film, den ich zu diesem Zeitpunkt gesehen hatte. Ich glaube, das ist das, was dann auch so lange noch im Kopf hängen geblieben ist. Und wenn man den dann wiederum heute sieht, so wie ihr das schon gesagt habt, dann wirkt der nicht mehr ganz so krass, weil es kam ja halt nur kurze Zeit später, so zwei, drei Jahre später halt dann Filme wie Hills of Ice Remake, Hostel und sowas alles raus.
Die haben das natürlich ad acta gelegt hier, was wir jetzt gerade so mehr oder weniger sagen. Ja, Laura, wie würdest du das einschätzen? Ja, ist bei mir ähnlich wie Theresa. Also ich hatte den auch irgendwie jetzt länger nicht mehr gesehen, hatte den krasser in Erinnerung und war dann doch irgendwie erstaunt, dass es ja sogar auch ein paar Kills irgendwie gibt, die so richtig im Off passieren, die dann aber trotzdem atmosphärisch auch teilweise cool gemacht sind, finde ich.
Aber ich bin insgesamt jetzt auch bei einer 3 ja, weil ich finde es ist deftig, aber es ist nicht so krass wie ich es dachte, Ja. Wie würdest du, Laura, die Gruseligkeit einschätzen des Films? Da habe ich auch eine 3 vergeben, die finde ich nämlich erfreulicherweise, wenn man jetzt so an Teil 3 und 4 denkt, finde ich die wieder sehr gegeben und das vor allem auch durch die Figur von Leatherface, weil der halt wirklich extrem bedrohlich und ja auch körperlich beeindruckend ist in dem Film und auch die Maske ist irgendwie richtig gruselig.
Und sie haben in dem Film auch irgendwie so ein bisschen darauf verzichtet, ihn so ambivalent zu zeigen. Also so dieser kindliche Aspekt, der mir in Teil 1 eigentlich noch ziemlich gut gefallen hat, weil es da nur so zwischen den Zeilen angedeutet war. Und dann in Teil zwei, drei und vor allem vier haben sie es damit ja dann maßlos übertrieben.
Ich fand das hier irgendwie richtig gut, dass er einfach bedrohlich und gruselig war und dass man nicht so viel von ihm wusste. Das hat mir persönlich gut gefallen. André? Schließe ich mich an, geht mir genauso. Bin ich auf einer 3 von 5. Die Aspekte sehe ich auch alle in dem Film auf jeden Fall. Also Let'ster Face macht einen großen Teil aus, finde ich auch. Er ist hier wie eine richtig bedrohliche Figur, wird nicht lächerlich gemacht.
Das finde ich auch, das nimmt ihn richtig ernst als Figur. Und generell ist der Film einfach, also natürlich ist es jetzt nicht so, dieses natürlich nicht haunted house gruselig, aber er hat halt eine sehr beklemmende Atmo. Er ist sehr unheilvoll und das schafft er sehr, sehr gut, finde ich. Und da erzeugt er schon ein bisschen Gänsehaut hier und da.
Und ja, wie gesagt, jetzt zu den letzten Teilen, die wir übersprochen haben, natürlich kein Vergleich. Sondern der hat wirklich mal wieder Atmosphäre da reingebracht in die Reihe. Und allein deswegen kann man ihm auf jeden Fall eine 3 geben. Ja, es ist auch, glaube ich, einfach so diese Absenz, was Laura schon gesagt hat, von Humor.
Also klar, Sheriff Hoyt hat natürlich immer noch so ein paar Aspekte, wo du denkst, da ist so ein bisschen zynischer, schwarzer Humor mit bei. So was Zombie-Humor, finde ich. Ja, so was. Aber was Teil 2 bis 4 gemacht haben, das ist hier halt komplett raus. Und sie schaffen es tatsächlich, und das finde ich beachtenswert, wenn man auch, wir haben ja festgestellt, dass Leatherface in Teil 2, 3 und 4 jetzt nicht gerade wie eine Horror-Ikone wirkt, sondern nur in Teil 1 und ich finde, sie haben das gut geschafft, das irgendwie wieder rückgängig zu machen, wieder zu einer Ikonisierung hin, weil auch so die Figuren, da gibt's ja diese eine Szene, als, Andy quasi ja illegal ins Haus später einsteigt und hier Monty im Rollstuhl,
dass er mitkriegt und dann auch Leatherface so richtig anfeuert, so bring him in oder irgendwie sowas zu ihm sagt, so dass er Mit dem Stock so, ne? Jetzt weiß ich, jetzt komm raus. Genau, er feuert ihn so richtig an, als ob jetzt da gleich so ein krasser Sportler rauskommt oder irgendwie sowas. Also es ist schon, der Film sorgt schon dafür, dass man da wieder ein bisschen mehr Ehrfurcht hat vor Leatherface.
Und ich fand on top noch, dass es da echt ein paar wirkliche Sequenzen gibt, wo ich wirklich dieses Mal auch noch richtig mitgefiebert hab. Zum Beispiel die im Schlachthaus später, als Aaron und Leatherface da alleine sind oder in diesem Häuschen. Als sie mit Morgan flüchtet, in diese eine Hütte noch, in der andere Feste reinkommt und sie dieses typische Horror-Trope sich selber den Mund zuhalten muss, damit sie nicht losschreit oder sowas.
Das waren ein paar Sequenzen, wo ich echt sag, okay, die sind echt spannend, die sind echt gruselig. Deswegen bin ich sogar bei einer 3 von 5. Aber im Geiste sind wir, glaube ich, da jetzt auf einer Höhe. Aber auch 3 von 5. Nee, 3,5 von 5 habe ich meine. Ah, okay. Ja, also weil ich jetzt die neue Kategorie so verstanden habe, wie sehr ich nachts deswegen nicht schlafen kann, wenn ich einer 2,5 von 5, weil ich schon finde, dass der auch gerade atmosphärisch halt eben deutlich dichter ist und auch spannender ist und schon auch gruselige Momente hat.
Aber das ist für mich trotzdem kein gruseliger Film in dem Sinne. Wenn ich jetzt sage, ich habe Bock, einen gruseligen Film zu schauen, wirklich never ever auf die Idee kommen, TCM-Reboot in den Player zu werfen. Deswegen bleibe ich da bei der zweieinhalb von fünf. Vielleicht können wir das in Verbindung bringen mit unserer weiteren neuen Kategorie der Einsteigerfreundlichkeit.
Ich finde, der Film ist sehr einsteigerfreundlich. Also man kann den, glaube ich, gerade wenn man Leuten, die mit Horroranfangs Slasher nahe bringen wollen, ist das eine gute Wahl. Und ich glaube nämlich tatsächlich, dass der für Neulinge tatsächlich sogar noch gruselig sein kann und sogar für Albträume sorgen kann.
Da bin ich mir sogar relativ sicher. Also einsteigerfreundlich ja, aber auch, um Theresas Wort aufzunehmen, ich glaube, da funktioniert der dann in Sachen Grusel und Angst vielleicht sogar noch ein bisschen mehr als bei uns 2000 plus Horrorfilme guckern. Das ist ja eh immer so. Aber ich würde auch sagen, dass der einsteigerfreundlich ist für Leute, die Bock haben, halt auch brutalere Filme zu schauen.
Also ich glaube, so als ersten Horrorfilm jemals, würde ich den trotzdem nicht empfehlen. Ich glaube, da ist es vielleicht ein bisschen zu viel, aber wenn man jetzt vielleicht irgendwie schon Conjuring 4 im Kino gesehen hat und das irgendwie ganz cool fand und mal schauen möchte, was es noch so gibt, dann kann man den auf jeden Fall schauen, wenn man da irgendwie offen für ist und auch halt mit ein bisschen mehr Gewalt ganz gut umgehen kann.
Gibt's von euch, also André, Laura, jemanden, der sagen würde, nicht so einsteigerfreundlich oder würdet ihr uns recht geben? Nee, ich glaub, dass der je weniger so Horrorfilme man gesehen hat, dass der umso besser eigentlich funktioniert, weil halt auch diese ganzen Tropes, die da ja schon auch drin sind, wenn man die noch nicht kennt, dann haben die halt viel mehr Impact.
Und ich glaub auch, wenn man grundsätzlich hat was zu gucken, was schon in eine härtere Richtung geht, dass der auch für Einsteiger sehr gut funktioniert. Ja, würde ich auch mitgehen, finde ich auch. Das ist so ein Film, davon profitierst du, wenn du noch nicht so viel gesehen hast, was ich auch gesagt habe.
Deswegen, vielleicht nicht als Ersten, genau, vielleicht dann, aber ich glaube schon, also wenn man auch so ein bisschen mal sich so auf Social umguckt zu dem Film, ich habe letztens erst zufälligerweise einen TikTok irgendwie gesehen zu dem Film nochmal, die Kommentare, wenn da Leute irgendwie schreiben, auch gerade Jüngere natürlich irgendwie, boah, so ekelhaft und so.
Also ich glaube auch, gerade wenn man noch nicht viel kennt, dann ist das schon, und er ist ja durchaus ekelhaft und er ist sehr teils in Sargat und seiner Atmo sehr widerlich wieder. Glaube ich schon, dass das funktionieren kann, aber auf jeden Fall er gehört schon zu den Einsteiger freundlichen Filmen, weil er auch, hast du ja auch gesagt, Chris, weil er auch so modern ist.
Er wirkt halt trotzdem modern irgendwie und eben nicht wie so ein 70s VHS-Film, den Papa geguckt hat, sondern er ist modern, er hat ein gutes. Er hat ein schnelles Pacing und so und er ist einfach sehr, er ist gut konsumierbar, sag ich jetzt einfach mal ganz platt gesagt, aber ja, das macht ihn, glaube ich, schon einsteigerfreundlich.
Würdet ihr sagen, dass der Film, auch jetzt ohne in die Tiefe zu gehen, habe ich für die Frage gerade einen. Ist auch jetzt für euch eine blöde Frage, weil wir haben ja gerade das Original geguckt erst vor ein paar Wochen, aber klammern wir das mal aus, würdet ihr sagen, dass, wenn man den Film jetzt sieht, dass man Bock hat, das Original sich anzusehen, wenn man das noch nicht kennt?
Ich glaube, das ist eine sehr philosophische Frage, wie weit man da im Nerdtum schon drin steckt und sagt, ich bin auch schon wenn man schon diesen Impuls fühlt zwanghaft alles einer Reihe zu schauen dann auf jeden Fall, aber ich weiß nicht, wenn man jetzt einfach nur Bock hat, ab und zu mal ein paar Filme zu schauen, ich glaube, dann schaut man das sagt, ja passt und warum sollte ich mir jetzt noch den alten Schinken anschauen wenn ich mir den auch in neu anschauen kann das kann ich mir schon auch vorstellen bei einigen Leuten ich glaube, das ist halt so eine ja, grundlegendes, eine grundlegende Interessenfrage auch einfach.
Ja. Ich glaube, da kann man sogar gar nichts zu ergänzen. Ich glaube, das ist einfach so. Nee, denke ich auch. Also, manche, die dann, sag mal, wenn wir bei den Frühguckern sind, dann wissen vielleicht manche gar nicht, dass es ein Original gibt. Dem muss ich das dann erstmal erklären. Aber wenn man sich ein bisschen auskennt und natürlich den als erstes sieht, glaube ich, kann das schon Bock machen.
Oder anders gefragt, André. Man ist dann aber auch, wenn man den Anmachts-Originalen findet, ist man vielleicht auch erstmal ein bisschen abgeschreckt. Könnte ich mir vorstellen. Ja. Weil man hat dann einmal dieses relativ Hochglanzprojekt, sag ich mal, und dann kommst du natürlich in die 70er und bist erstmal so, hm, kann natürlich auch genau die Rückkopplungswirkung haben, könnte ich mir vorstellen.
Ich glaub tatsächlich genau das, wenn man erst das Original guckt und dann das Remake, ist glaube ich trotzdem die bessere Reihenfolge, um beide Filme mehr schätzen zu wissen, als wenn man erst das Remake guckt und dann diesen Rückschritt um fast, 40 Jahre macht, oder genau 40 Jahre sind's ja, in dem Fall, und dann irgendwie.
Sich dann einlassen muss, nicht nur auf die Art, wie man... Wenn man dem Alten eine Chance gibt, versteht man, glaube ich, trotzdem, was der noch einfach intensiver macht, aber man muss sich darauf ja auch einlassen eben, man muss sich darauf Bock haben. Deswegen, es kann einen auch schon so ein bisschen vorab verschandeln, sage ich mal, dafür.
Jetzt fragt ihr euch sicherlich, wie das überhaupt zustande kam, dieses Remake, weil wir haben ja gelernt, Teil 4 war sowohl finanziell als auch qualitativ natürlich ein ziemliches Debakel. Für alle Beteiligten und es war dann auch wirklich so, dass für einige Zeit auch niemand mehr irgendwelche ernstzunehmenden Versuche gestartet hat oder Ideen hatte, einen weiteren Film zu drehen und wir haben es eben schon ein bisschen angedeutet, in dieser Zwischenzeit, also ab 1995 hat zum einen ja der Horrorfilm ein Comeback bekommen in seiner Kommerzialität, wenn wir jetzt an Scream denken, ein paar Jahre später Blair Witch Project und dann kamen die ganzen J-Horror-Remix eben raus und dass sich das auch geändert hat, dass der Horror sich selber nicht
mehr so ernst genommen hat, dass er sich selber referenziert hat, persifliert hat, Meta-Horror kam, dass die Filme auch sanfter geworden sind, muss man halt auch dazu sagen. Also es war halt echt so, das ist halt die Zeit, Ende 90er-Jahre, Anfang der 2000er, da kam halt PG-13-Horror plötzlich so ins Geschäft.
Und da hätte natürlich so ein ... Ja, da hat jetzt auch keiner, glaube ich, nachgefragt nach so einem harten, knallharten Splatter-Texas-Chancer-Film. Also ich glaube auch, dass die Zeit zu dem ... Also ich glaube, die Zeit, ein Remake zu machen davon, hätte nicht besser gewählt werden können, als genau diese Welle an Filmen, die ich gerade genannt habe, so am Abklingen war.
Keine Angst, ich hab kein Tonproblem. André überlegt nur. Ja, ich überlege, ja, geb ich dir schon prinzipiell recht. Und man sieht ja auch, weil der funktioniert hat, kam ja dann auch die Welle noch mal nach. Mit Reboots und Remakes und von Hills of Ice und was wir nicht alles hatten. Deswegen, ja, geb ich dir schon recht. Wir hatten ja den 90er Downfall mit Horror, dann kam Scream und dann waren wir ja wieder auf einer Welle.
Und ich finde, das TCM-Remake kam so in einem Zeitpunkt auch, wo wir hatten auch gerade sowas wie 28 Days Later und so, also Horror war ja schon präsent, hat auch funktioniert im Kino. Aber war ja immer noch nicht, sag ich mal, gefestigt, sondern du hast ja auch vor allem den Horror gehabt, der auch wieder sehr experimentell war, was gerade Effekte und so anging und ich finde das TCM Remake ist auch wieder ein Horrorfilm gewesen, wie gesagt, ein Remake, Reboot außen vor, der sehr handfest und handgemacht ist, ohne irgendwelche Monster, kein Underworld, kein American Werewolf in Paris oder irgendwas, sondern einen sehr bodenständigen Horrorfilm.
Ich glaube, das hat dem auch vielleicht gut getan in dieser Phase, weil da sehr viel Digitales war in dieser Era. Und ich glaube, deswegen hat der auch funktioniert, würde ich behaupten. Hat doch, glaube ich, den Weg, geebnet, glaube ich, schon ein bisschen vorab für Torture Porn, weil das schon halt eben der erste Film wieder war, der zusammen, wie du schon gesagt hast, ich finde auch 28 Days, geht auch in die Richtung, der war auch härter wieder, als diese PG-13-Dinge.
Und dann TCM zusammen mit vielleicht den ersten Rob-Zombie-Film, Haus der Tausend Leichen und so was, das hat dann diese komplette Richtung ... Die alle auch diesen ähnlichen Look haben, Look and Feel. Ja, ja, und hat dann reingeführt in diese ... Hat auch ein bisschen die Härte etabliert wieder im Kino in dem Moment.
Und auch Gewalt zu zeigen, wirklich on-screen groß. Ja, das stimmt. Ja, 2001 gründeten dann der erfolgreiche Hollywood-Regisseur, wir kennen ihn alle, Michael Bay, zusammen mit seinen Branchenfreunden Brad Fuller und Andrew Form, das Studio Platinum Dunes. Und hier sollten sich einfach jüngere Regisseure mit geringeren Budgets austoben dürfen und sich so Namen machen dürfen.
Und man war eben der Ansicht, dass dies am ehesten mit dem Horror-Genre zu realisieren sei, da eben Horror universell überall auf der Welt funktioniert und eben quasi ja keine Einstiegshürden hat in dem Sinne, und überall gerne gesehen wird und eben auch günstig zu produzieren ist. Aber eben der Kniff an der Sache war, dass Michael Bay eben genau das, was wir eben auch gesagt haben, gesehen hat.
Er wollte zu diesem Zeitpunkt irgendwie ein Kontrastprogramm schaffen zu dem modernen Meta-Horror und wollte zurückgehen zum Terror-Kino der 70er Jahre und hat dann das auch so ein bisschen als Prämisse ausgerufen. Und dann hat man eben analysiert, welchen Film, wenn wir einen neu machen wollen, würde denn funktionieren.
Und dann sind sie durch diese Datenanalyse auf das Texas Chainsaw Massacre gekommen. Und die Rechte dafür waren zu der Zeit verfügbar. Und man konnte sich dann einigen, zunächst nur auf einen Ein-Film-Vertrag sozusagen. Man hätte gerne seitens Platinum Dunes und seitens Michael B. Gleich einen Vertrag über mehrere Filme abgeschlossen. Aber das war irgendwie aus rechten Gründen erst mal nicht möglich. Und Maike B.
Selbst hat dann erstmal einen ziemlich cleveren Teaser gedreht, ich hab den jetzt nicht gesehen, aber es wurde zitiert mit cleverer Teaser, also glauben wir das einfach mal, der quasi die Leute schon heiß gemacht hat, also im Ausland, bei den ganzen Vertrieben und so weiter, obwohl der Trailer oder der Teaser eigentlich gar nichts gezeigt hat von Netherface und so weiter, ähm.
Aber es hat ausgereicht, um den Film weltweit an den Mann beziehungsweise an die Frau zu bringen und überall schon zu verkaufen im Ausland. Und so war es tatsächlich so, dass der Film schon in der Gewinnzone war, bevor überhaupt die erste Klappe zum Dreh gefallen ist. Und das ist natürlich dann, ja ... Respekt. Da freut sich Herr Bay.
Da freut sich Herr Bay. Und plötzlich kam ... Wer kam wieder aus dem letzten Loch gefiffen? New Line Cinema. Die damals gesagt haben, nee, bitte, wir wollen unsere restlichen Filme gar nicht mehr abdrehen. Nimm den Scheiß wieder zurück. Die kamen wieder aus dem Loch gekrochen und haben sich die Rechte gesichert für den US-Kinostart.
Es ist euch bestimmt aufgefallen, als ihr den Film gestartet habt, dass am Anfang trotzdem noch Tobey Hooper und Kim Henkel auch als Produzenten genannt worden sind. Die haben jetzt mit dem Film trotzdem nichts zu tun gehabt. In dem Sinne, aufgrund der rechten Lage müssen die erwähnt werden, weil sie halt das Original gedreht haben und auch irgendwie was mit in diesem rechten Claim haben.
Sie haben ein Drehbuch vorgelegt, mal wieder. Aber Kim Henkel hat gesagt, er ist sich absolut sicher, dass sich niemand von New Line Cinema dieses Drehbuch überhaupt angeguckt hat. Er hatte das Gefühl, als sie gefragt wurden, ein Drehbuch vorzulegen, da war schon, also da wurde schon angefangen, der Film, also mit dem Dreh, der lief da schon zu dem Zeitpunkt.
Also die wurden nur irgendwie adibimäßig gefragt, damit sie sich am Ende nicht, beschweren. Ich weiß nicht. Lohnt es sich, über Michael Bay jetzt in diesem Horrorfilm-Podcast zu sprechen? Ich weiß es gar nicht so genau. Es ist jetzt ja schon so ein Mensch, Laura, der vielleicht schon irgendwie polarisiert.
Ist den Kopf geschüttelt. Ach so, ich dachte aus qualitativen Gründen. Das kann man ja auch sein. Da frage ich André, ist ja schon ein Mensch, der das Blockbuster-Kino ja schon auf seine Art und Weise auch ein bisschen revolutioniert hat, so Mitte, Ende der 90er-Jahre. Aber das ist auch ein Name, bei dem viele Leute sehr allergisch reagieren, wenn man dann an so spätere Sachen wie die Transformers-Fortsetzung und so weiter denkt.
Das ist schon jemand, der knallerharte Kommerzialisierung des Action-Kinos so vorangetrieben hat. Ich finde aber auch, dass er aber auch so technische Aspekte vorangetrieben hat, die man nicht unterschätzen darf, glaube ich, was so Spezialeffekte, auch Arten der Inszenierung und so weiter angeht. Und zumindest diese Idee hier, jungen Leuten, jungen Berufsanfängern sind es ja nicht, gerade wenn wir uns Markus Nisberg angucken, der war ja zu diesem Zeitpunkt auch kein Berufsanfänger, aber eben Leuten, die jetzt noch nicht so große Namen haben, die Möglichkeit zu geben, mit so niedrigen bis mit Budgets Genrefilme zu drehen.
Die Absicht ist prinzipiell erst mal ja nicht verwerflich, auch wenn natürlich klar ist, da ging es trotzdem hauptsächlich um die kleinste Geige der Welt wieder zu diesem Zeitpunkt, ne? Ja, ich kann Michael Bay als Enabler schätzen, als Geldgeber, als Möglichmacher, der sich ja auch mit seiner Kohle- und Produktionsfirmen dann eben, wie du schon sagst, die Sachen vorangetrieben hat, egal ob es jetzt Talente sind oder Technik oder einfach Projekte angeschoben hat.
Aber ja, genau, er ist nun mal der, der das Ganze immer so auf Bierkönig auf Mallorca-Niveau hebt und das Ganze möglichst ausschlachten will, wo es nur geht. Und eben als Regisseur kann ich ihn halt eigentlich fast gar nicht ab. Also ich glaube, in den wenigen Filmen in den letzten Jahren, wo ich sagen konnte, okay, das war irgendwie ein Film, der hatte ich Spaß, war dieser Six Underground, oder wie er hieß, dieser Netflix-Film.
Wo er auch so krass, der John Wood zitiert hat und so, das war doch, glaube ich, ein Babe. Doch, ich meine schon. Also ich würde jetzt schon das Veto einlegen und ich glaube, nee, du hast recht, stimmt. Doch, der war gedreht von ihm, meine ich, ja. Ach krass, wo ist das? Mit dem hatte ich Spaß, aber ansonsten muss ich sagen, er auf dem Regiestuhl ist für mich meistens eher schon ein, oh Gott, muss ich nicht unbedingt sehen.
Aber wie gesagt, als so Möglichmacher und Geldgeber und Sachen pushen, so dafür schätze ich schon, was er tut. Aber es ist halt immer so ein Geschmäckle bei ihm. Also ich mag Bad Boys, ich mag The Rock. Ich mochte damals, ich hab ihn seitdem aber auch nie wieder gesehen, damals im Kino, also als ich zwölf war oder so, mochte ich Pearl Harbor.
Und ich mag Armageddon auch auf seine gewisse Art und Weise. Ja, okay. Da geh ich sogar mit. Also wie gesagt, was er so in der Zeit gemacht hat, als ich ein pubertärer Teenager gemacht war, da fand ich das quasi sozusagen noch gut. Alles, was er dann später gemacht hat, da würde ich dir auch recht geben, André.
Obwohl die Insel, finde ich, immer noch unterschätzt. Welcher ist das nochmal? Mit Scarlett Johansson und Hugh McGregor. Ach so, der. Ja, ja, okay. Ja, also diese ganze End-90s-Era, so The Rock liebe ich auch auf jeden Fall, der ist mega. Und Bad Boys 1 und 2 gucke ich auch super gerne. Das war die Zeit so, da war es noch cool.
Aber alles dann so eben, Transformers-Era, Pain and Gain. Ja, das mochte ich alles halt überhaupt nicht. Weil da war es wirklich, da ging es nur noch um Materialschlacht und immer größer und teurer und irgendwie, und dann wurde es auch so künstlich so, dann war ich irgendwann, wie gesagt, war ich bei ihm echt sehr raus, was die Regieposten angeht.
Zumindest war sein Name so groß, dass er quasi im Titel verwendet wurde, also das ist ja jetzt auch eine, ich sag mal gut, wir haben jetzt auch gerade aktuell Lee Cronin's The Mummy, so, aber das hat, glaube ich, nicht denselben Stellenwert wie damals Michael Bay's Texas Chainsaw Mastercast, zumal Michael Bay ja diesen Film nicht mal gedreht hat, also das kommt halt noch dazu.
Ja, ja, nee, das war eben wie Quentin Tarantino präsentiert, und ich meine, er hatte ja damals schon eben durch natürlich Bad Boys, The Rock, Armageddon hatte er einen Namen und natürlich als Geldgeber hat er sich dann eben davor gesetzt, um auch den Film natürlich immer zu pushen, weil der Name Michael Bay natürlich damals trotzdem bekannt war.
Markus Nispilz, Texas Chainsaw. Ja, das wäre glaube ich weniger, hätte weniger für Aufsehen gesorgt, von daher kann ich das verstehen, ja. Aber ich muss sagen, ich finde es trotzdem irgendwie erstaunlich, weil jetzt so, Also wenn man schaut als Producer, hat er ja auch richtig viel Horror gemacht. Aber ja, die ganzen Horrorsachen eigentlich alle erst danach.
Weswegen ich schon irgendwie eine Entscheidung finde, seinen Namen da so präsent draufzusetzen. Obwohl er ja mit dem Horror-Genre eigentlich nicht viel zu tun hat. Aber wahrscheinlich dann eher, um zu sagen, Blockbuster-Niveau, hier sind wir angekommen. Und weniger wegen diesem Horror-Aspekt. Aber es ist mir gerade mal so aufgefallen, weil ich hab mit dem wirklich ...
0,0 Berührungspunkte, ehrlich gesagt. Ich hab noch keinen einzigen Transformers-Film gesehen. Ich glaub, ich hab noch keinen einzigen Film von ihm, den er wirklich als Regisseur gemacht hat, gesehen. Schreibt uns in die Kommentare, was ihr davon haltet. Nein, Spaß. Ich schreib's bitte nicht viel. Ich glaub, außer Armageddon und Pearl Harbor hab ich auch nix von ihm gesehen.
Also, du bist ja, Theresa, an der richtigen Sache auf die Stiche gekommen. Also, Platinum Dunes, also sein neu gegründetes Studio, die haben halt den hier zuerst gemacht und haben dann gesehen. Okay, damit können wir richtig Asche machen. machen wir halt auch Fighter XIII, Dinner, Elm Street, Amityville, Hitcher, alles, was es so gibt.
Ich habe jetzt halt auch Purge und dann hier die A Quiet Place Filme und so, da ist schon, denke ich, auch mal ein bisschen was, ein paar Euroen rübergewachsen an denen. Ja, auf jeden Fall. Der Regisseur ist ein Deutscher, Markus Nispel und man könnte meinen, ich glaube, so viele Leute wissen gar nicht, dass das eigentlich ein ziemlich krasser Typ ist und war.
Der ist ja relativ früh auch in die USA rübergegangen, hat dort auch studiert und hat dann halt, sag ich mal, mehr oder weniger MTV so ein bisschen revolutioniert, weil er halt viele richtig krasse und große Musikvideos gedreht hat, irgendwie so Spice Up Your Life von den Spice Girls, ich weiß nicht, das war damals ein revolutionäres Musikvideo, als es rauskam, wie die Spice Girls da in dieser, futuristischen Cyberstadt da durch die Gegend geflogen sind oder Ready or Not von den Fugees hat er gedreht und viele andere bekannte Sachen, auch Life is a Rollercoaster von Roland Keating.
Einer der besten Radiosongs aller Zeiten. Wird das jetzt so explizit erwähnt? Magst du den Song, oder? Ich finde, das ist ein Guilty Pleasure Song von mir. Den mochte ich als Kind. Ja, ich habe sowas schon vermutet. Ja, total gerne. Und jedenfalls, der hat da schon ordentlich Erfahrung gesammelt, hat auch mit großen Budgets schon umherhantiert, weil wer das weiß, wer sich ein bisschen mit Musikvideos auskennt, gerade in der Zeit, so Mitte 90er Jahre, Ende 90er Jahre, waren teilweise Musikvideos teurer als so mancher Spielfilm.
Ich glaube, dieser Rekord war, ich weiß es gar nicht mehr, vielleicht weiß ich nicht mehr, ich glaube, Michael Jackson und Janet Jackson, die haben damals, glaube ich, dieses, passenderweise Scream Musikvideo gedreht und das war doch so ursteuer. Das war so Matrix-mäßig, ne? Ja, ja. Und Limbiscuit haben doch damals den letzten Dreh auf dem World Trade Center gehabt und das hatte auch irgendwie, keine Ahnung, ne, ich will jetzt nicht wieder, dann kriege ich auch wieder einen Kommentar rein.
Die Leute achten momentan auf Details. Deswegen glaube ich, es war zwei Millionen Dollar hat, glaube ich, das Musikvideo gekostet von Limbiscuit. Auf jeden Fall haben sie noch auf dem World Trade Center Rollin gedreht, das weiß ich auch noch. Also das waren noch Zeiten, heutzutage wird da alles vor Greenscreen gedreht, weil ihr auch keiner mehr Musikvideos guckt, aber damals konnte man sich auch empfehlen, darauf wollte ich hinaus, mit Werbeclips, die Nispel auch gemacht hat, und Musikvideos für Regieaufträge, für Spielfilme.
Er sollte eigentlich End of Days drehen mit Arnold Schwarzenegger, den haben wir hier auch im Podcast besprochen. Da gab es aber so ein paar Streitigkeiten, dass Nispel irgendwie mehr Mitspracherecht haben wollte und hat den dann am Ende nicht gedreht. Und dann kam er dann eben hier zum Texas Chainsaw Massacre, den er eigentlich auch nicht drehen wollte, aber dann hat er festgestellt, dass er hier vielleicht mehr Einfluss ausüben kann, als wenn er irgendeinen Big-Budget-Film dreht.
Und so hat er ja spät auch noch Freitag der 13. Das Reboot gedreht, Conan der Barbar das Reboot gedreht und ist dann aber auch relativ zügig in schon doch noch relativ jungen Jahren in Ruhestand gegangen. Aber der ist gar nicht so unsympathisch tatsächlich. Also es ist jetzt kein, ich will jetzt kein Uwe Boldes machen, aber dem kann man schon zuhören, dem Markus Nispel, der ist wie gesagt jetzt auch in den Extras auf der UHD nochmal mit neuen Interviews vertreten und so.
Das ist schon ganz interessant, was der zu sagen hat. Aber ja, unser deutscher Mann in Hollywood, ne? Ganz kurz, das Musikvideo hat drei Millionen gekostet und ist damit das elf teuerste Musikvideo. Rollin oder Scream? Mhm, falls jemand... Nee, das ist ein Biscuit, glaube ich, oder? Was? Ein Biscuit meinst du? Ja, ja.
Ja, aber war es zu dem Zeitpunkt das teuerste? Also sind die, die jetzt in den Top Ten sind, kamen alle danach, ne? Nee. Bedtime-Story von Madonna war teurer. A Strange von Guns N' Roses war teuer. Ein paar Michael Jackson-Sachen. Nee. Was ist denn das Teuerste auf der Liste? Irgendwas, was ich nicht aussprechen kann von United Sexy Boys.
Von 2011. Director Quentin Tarantino, 50 Millionen. What? Was ist das? André recherchiert schon. Ich brauche gar nicht gucken. Ich kann euch das schicken. Vor allem soll André bitte in seinen Browser United Sexy Boys eingeben, dann muss ich das nicht machen. So heißt der Song, ich hab's euch in den Chat geschrieben, ich kann kein was das wahrscheinlich ist. Könnte ich auch nicht aussprechen.
Was Quentin Tarantino da gemacht hat, weiß ich ehrlich gesagt auch nicht, aber damit befasse ich mich vielleicht nochmal, das klingt nach einem Rabbit Hole irgendwie. Gut, bei Letterboxd steht auch drin, dass das nächste Projekt von Michael B. Ein Skibbidi-Toilet-Film ist, also, Wenn man damit Geld machen kann. Ja, hab ich auch schon gesehen.
Jedenfalls unser Mann in Hollywood, Markus Nispel. Redet man heute kaum noch drüber. Aber ich finde es schon ganz cool, dass ein Deutscher da ein paar Filme drehen durfte. Geschrieben wurde das Drehbuch von Scott Kosar. Den kennt man vor allem für sein Drehbuch zu The Machinist mit Christian Bale. Hat später auch noch das Amityville Remake Drehbuch geschrieben.
Das coolste aber, finde ich, Laura ist die Tatsache, dass Daniel Pearl, der Original-Kameramann, hier quasi sein Kino-Comeback gefeiert hat mit diesem Remake. Der hat dann lustigerweise so einen richtigen Refresh bekommen. Also der war, wie gesagt, einige Jahre weg. Hat lustigerweise mit Markus Nispel halt zusammen Musikvideos gedreht.
Also die beiden sind befreundet. Und es gibt diese lustige Geschichte, dass immer am Set von den Musikvideos, also Daniel Pearl so einfach gefilmt hat, hat kein großes Ding aus seinem Namen gemacht, weil ihn auch niemand mehr kannte. Und Markus Nispel ist immer durch die Gegend gegangen. Weißt du, was mein Kameramann gemacht hat, der das Original Texas Chainsaw Massacre gedreht.
Und das war wohl irgendwie immer ganz lustig dann. Und der hat dann gesagt, Danny Pearl, ey, nimm das Angebot an, dreh Texas Chainsaw Massacre. Und da hat Markus Nisbe gesagt, ja. Aber du musst auch wieder mit... Wenn du auch mitmachst. Genau. Und dann haben die sich quasi gegenseitig dazu überredet.
Und dann hat ja Danny Pearl dann auch noch die Kamera für das Friday-Remake, für No One Lives, den wir vor kurzem hier besprochen haben, für Alien vs. Predator 2 und so weiter. Also von daher. Siehst du, Markus Nisbe hat nämlich auch. Auch ganz teures Musikvideo. I Do Anything for Love von Big Love hat er auch gedreht. Beide zusammen sogar in dem Fall.
Aber das ist doch super cool, dass er den Original-Kameramann zurückholt. Auf jeden Fall. Also und ich da würde ich jetzt, ich finde das klingt auch so, als ob er dann selber wahrscheinlich auch Fan des Originals war und dass er halt natürlich durch die Zusammenarbeit krass von dem Können von ihm halt überzeugt war und dann, ja, kann ich mir auch vorstellen, dass man viel eher Lust hat, diesen Film zu machen, wenn man weiß, der OG-Kameramann ist irgendwie mit dabei und man kann mit dem zusammen halt, diese Vision noch mal modernisieren. Ich glaube, es war für den Film auf jeden Fall auch ein großer Gewinn, dass er das gemacht hat.
Obwohl natürlich von den Kameraeinstellungen schon Sachen bewusst ja auch referenziert werden aus dem Original, finde ich aber, dass der Film, was die Kameragestaltung angeht, auch eine Eigenständigkeit in der Qualität hat. Das ist mir sehr positiv aufgefallen. Theresa, wolltest du was sagen? Nee, ich wollte nichts sagen.
Ich habe mir nur die Nase. Ach so. War keine Meldung. Ja, alles gut. Genau, schauen wir uns doch kurz den Cast an, bevor wir ein bisschen tiefer in den Film eingehen. Die Hauptrolle, die Erin Hardesty, wird gespielt von Jessica Biel, die mir damals zum ersten Mal durch die, ich weiß nicht, das ist jetzt eher wieder was, nichts für Theresa, eher für André und für Laura, durch die furchtbare TV-Serie auf Vox eine himmlische Familie bekannt wurde.
Diese urchristliche, konservative, reaktionäre Familie. Ich habe da mal später, das ist doch gar nicht lange her, einen Artikel darüber gelesen, was da teilweise für Themen in den Folgen waren und wie da wirklich was da für Theater gemacht wurde. Dass irgendjemand, ich glaube, in irgendeiner Folge hat irgendjemand von der Familie, von der himmlischen Familie.
Oder hatte da irgendein Mitschüler was geklaut und einer aus der himmlischen Familie ist für den eingesprungen und hat sich da vorgestellt und hat gesagt, nee, ich war das, damit der andere nicht bestraft wird. Aber der wurde dann trotzdem von seinem Vater zu Hause irgendwie 50 Minuten lang belehrt, wie er dann Sachen klauen könnte.
Das ist eine ganz schlimme Serie. Ich weiß nicht, habt ihr das früher mal geguckt, André? Eine himmlische Familie? Ich kenne es vom Namen, aber vielleicht mal aus den Reingriff. Es gibt aber nie wirklich geguckt, nee. Ich habe das eine Zeit lang total gerne geschaut. Ich hatte das ja auch schon mal erzählt. Ich war ja auch auf einer katholischen Schule und war irgendwie so als Kind, fand ich das irgendwie alles richtig toll.
Und ich habe aber, während ich diese Serie geschaut habe, auch festgestellt, dass das für mich nicht mehr funktioniert irgendwann, so ab 12, 13, glaube ich. Du hast auch unsere kleine Farben früher geguckt, ne? Nee, das nicht. Ach so, okay. Das nicht. Das ist dasselbe, nur auf der Farm. Okay, aber ich glaube, das war noch ein bisschen früher, oder?
Ja, ja. Nee, das habe ich nie geguckt. Genau, also und jetzt so rückblickend finde ich die Serie auch wirklich also es ist so richtig Pseudo, Gutmenschentum irgendwie in sehr vielen Folgen, die mir in Erinnerung sind und da war doch auch irgendwie so ein Skandal mit dem Vater, der den, also die Rolle von dem Vater, der den Reverend gespielt hat, dass der irgendwie sich strafbar gemacht hat mit Kinderpornografie oder sowas, ganz schrecklich ja.
Jessica Biel hat, ich glaube, ihr Name ist größer tatsächlich, als ihr Lebenslauf des Hergibs. Sie hat natürlich später auch noch in ein paar bekannteren Filmen mitgespielt. Blade Trinity, Hitchcock, Total Recall in der Neuadaption zum Beispiel, hat sich dann als Schauspielerin weitestgehend zurückgezogen.
Hat ja bekanntermaßen, ist ja mit Justin Timberlake verheiratet. Ist dann während der Pandemie und auch kurz vor der Pandemie aufgefallen, als massive Impfgegnerin, als die sie aufgetreten ist. Da hat sie ein paar schlechte Schlagzeilen mitgemacht. Soll aber angeblich dieses und nächstes Jahr ein größeres Comeback feiern. Und das wusste ich tatsächlich nicht, André.
Apple macht eine Live-Action Verfilmung der Matchbox-Autos. Und Jessica Biel spielt die Hauptrolle als Autofahrerin. Als Auto. Kein Scheiß. Das wusste ich auch noch nicht. Und ja, stimmt. Das mit dem, dass die sich gegen Impfen ausgesprochen hat, habe ich auch mitbekommen. Ja, da war ich auch ein bisschen enttäuscht. Weil ich mochte sie eigentlich immer ganz gerne.
Ich war eigentlich immer eine gute Schauspielerin, mochte ich immer gerne. DCM-Remake natürlich. Black Trinity auch aufgewertet, definitiv. Fand ich echt schade, dass sie sich da auch ein bisschen als nicht so smart entpuppt hat. Markus Nisberg hätte auf jeden Fall gerne auf sie verzichtet. Er fand tatsächlich sie für seine Vorstellung, der Aaron Hardesty, etwas zu hübsch und zu wenig zerbrechlich.
Also er fand sie schon zu tough für diese Rolle eigentlich. Aber ich glaube, da haben sich dann die Produzenten durchgesetzt. Ja, ich weiß halt natürlich nicht, wie die Rolle angelegt war. Scheinbar war sie nicht so. Also ich finde schon, dass Jessica Biel sehr taff rüberkommt in dem Film. Was aber ich, ich weiß nicht, wie ihr das seht, Laura und Theresa, auf jeden Fall als positiv wahrgenommen habe. Ich finde eigentlich, sie füllt diese Rolle ziemlich gut aus.
Ich habe da eine Vermutung, darüber reden wir aber später. Ja, du heißt doch nicht Laura und auch nicht Theresa, aber danke. Also ich würde auch sagen ... Ich möchte, dass zuerst Laura redet, weil Laura hat das erste Wort gesprochen. Ja, also ich gehe auf jeden Fall mit. Ich finde es sehr cool, dass sie so tough ist.
Und sie ist ja trotzdem jetzt nicht von Anfang an irgendwie komplett im Rambo-Modus oder so. Aber sie ist halt irgendwie ... Sie ist emotional und trotzdem behält sie irgendwie immer einen kühlen Kopf und trifft halt nicht allzu viele richtig blöde Entscheidungen. Und also ich fand sie ziemlich gut in der Rolle. Und ich glaube, dass sie ehrlicherweise für mich auch neben Leatherface und dem Look des Films der Hauptgrund ist, warum der Film gut funktioniert.
Weil ich schon in einem Slasher meistens auch eine Figur wirklich brauche, mit der ich so ein bisschen mitfiebern kann. Und das hat sie für mich super erfüllt. Ja, und auch, weil ich finde, man kauft ihr dann halt auch ab, dass sie sich da so tapfer schlägt, weil sie einfach wirkt wie eine Person, die sich für sich selber einsetzen kann.
Und deswegen, finde ich, ist das auch irgendwie verhältnismäßig glaubwürdig in dem Fall. Und wird ansonsten mich bei dem anschließen, was Laura gesagt hat. Ja, ihr Bruder, Filmbruder Morgan, wird von Jonathan Tucker gespielt. André, das ist jetzt interessant, auch Laura wieder, unsere Altersgruppe. Könnt ihr euch noch dran erinnern an den Film Sleepers? Der lief früher jede Woche auf Vox oder RTL 2, jede Woche gefühlt und heutzutage, ich hab von dem Film, glaube ich, schon seit 20 Jahren nichts mehr gehört und damals wurde das immer suggeriert, als wäre das einer der besten Filme aller Zeiten.
Muss ja, weil er jede Woche auf RTL 2 läuft. Könnt ihr euch da noch dran erinnern? Ich glaube, Kevin Bacon hat dann noch mitgespielt, André, kann das sein? Kann gut sein, ja. Ich hab den aber auch seitdem nicht mehr gesehen. Nee, ich auch nicht. Aber da spielt der dieser Morgen mit, oder was? Jonathan Tucker, genau. Ach stimmt, von Barry Levinson ist der hier von dem The Bay-Regisseur und Rayman und so.
Ich mein die Besetzung, Dustin Hoffman, Robert De Niro, Kevin Bacon, Jason Patrick, Brad Pitt. Also... Vielleicht müsste man den noch mal gucken. Der hat doch nur 3,8 auf Letterboxd. Aber ja, das war damals ein Riesenthema bei dieser Film. Aber irgendwie redet da kein Mensch mal drüber. Da hat er auf jeden Fall mitgespielt.
Virgin Suicides hat auch mitgespielt. Hat im US-Remake von PULSE mitgespielt. Zuletzt auch in God is a Bullet. Der lief ja auch damals auf dem Fantasy-Filmfest. Ist aber auch kein sauberer Bruder. Lasst es euch sagen. Es ist nämlich für Danny Masterson damals eingesprungen vor Gericht. Hat sich schriftlich für Danny Masterson geäußert. der ja verurteilt wurde wegen Vergewaltigung in diesem Scientology-Skandal da drin war.
Dann haben wir Erika Learson, die spielt die Pepper, ist auch ein echtes Scream-Queen, hat in Blair Witch 2 mitgespielt, in Wrong Turn 2 hatte sie eine größere Rolle, aber ist auch schon seit einigen Jahren eigentlich quasi von der Leinwand verschwunden. Mike Vogel spielt Andy, den kennen wir vielleicht aus Poseidon, aus Cloverfield.
Blue Valentine, The Help, hat zuletzt auch in dieser Fantasy-Ein-Neuauflage mitgespielt. Eric Balfour, der spielt den Camper, also den Freund von Aaron, den kenne ich noch von damals, von OC California. Von Buffy. Buffy hat er auch mitgespielt, stimmt. Erste Staffel Buffy, Senders, bester Freund. Stimmt, hast du recht. Demnächst mehr dazu. Weiß ich nicht, ob ihr darüber redet, aber die Möglichkeit besteht.
Hat sonst noch ein paar anderen Horrorfilme gespielt in dem für mich unterschätzten Backcountry, diesen Bär im Wald Film. Den finde ich ganz cool. Aber hat jetzt auch schon in letzter Zeit nichts Dickes mehr gemacht. Dann haben wir noch eine Kinderrolle, der David Dorfman, dann spielt er den Jedediah Ewell.
Den kennt man tatsächlich auch. Das ist auch der Junge aus dem The Ring Remake. Der hat echt markantes Gesicht. Genau, Aiden. Und der hat kurze Zeit später schon aufgehört mit dem Schauspiel und hat dann in Harvard Jura studiert und ist heute Anwalt. Finde ich immer ganz interessant, wenn die Karrierewege ganz woanders hingehen.
Wahnsinnig mal das Kind aus TCR. Ja. Ich glaube, er wird eher aus The Ring erkannt. Stell dir vor, du bist vor Gericht und das ist übrigens der Anwalt der Gegenseite und plötzlich kriegst du so Flashbacks von The Ring und TCR, oh mein Gott. Das wäre schon irgendwie lustig. Ja. Aber jetzt würde ich dir nämlich widersprechen, Laura. Für mich ist tatsächlich eine der Stärken des Films, on top noch zu dem, was du gesagt hast.
Lee Ermey, der hier den Sheriff Hoyt spielt, ist ja auch eine echte Schauspiellegende. Der ist quasi der geborene Fiesling, der ja auch mit mehreren Schurkenrollen, Full Metal Jacket, Mississippi Burning überzeugt hat. Der war ja selber vor seiner Schauspielzeit so ein Drill Instructor bei der US Army, ist auch mehrfach ausgezeichnet worden.
Und ich muss schon sagen, ich habe heute erst erfahren, dass er die Rolle selbst angelegt hat, quasi so, wie sie im Film ist. Und das ist schon crazy, muss ich sagen. Weil ihr wisst ja, ich hasse die Sawyer, Hewitt, Slaughter-Familienmitglieder, dass die immer die Filme für mich runterreißen. Und hier ist tatsächlich genau das Gegenteil. Ich finde, das ist die einzige Figur, die über Leatherface hinausgeht, die ich mal wirklich krass finde, weil er die so fies, also ich habe selten so eine Anti-Empathie gegenüber einer Figur, so ein Hass gegenüber einer Filmfigur wie bei Sheriff Voight.
Ja, das kann ich voll gut nachempfinden und trotzdem finde ich halt auch, obwohl er auch viel Screentime hat in dem Film und auch auf jeden Fall eine krasse Bedrohung ist, trotzdem ist es nicht so wie in den anderen Filmen, dass er irgendwie Leatherface dadurch verliert oder, irgendwie weniger bedrohlich wird.
Also ich finde, da haben sie wirklich die Gewichtung von Leatherface und den Familienmitgliedern irgendwie richtig gut. Hinbekommen und mich erinnert er immer, also vor allem in dieser Rolle, auch irgendwie so ein bisschen an diesen Captain Spaulding aus den Rob Zombie Filmen, also so von der Art her.
Ich finde, die haben irgendwie was gemeinsam. Äh, Wo du es eben gesagt hast, ich glaube, das liegt ein bisschen daran auch, dass Leatherface und Sheriff Hoyt kaum gemeinsame Szenen haben und sich deshalb diese Szenen auch nicht gegenseitig rauben können. Kannibalisieren. Ja, auch ein gutes Thema für später, ne? Ja.
Auf jeden Fall André, Ali, Ermey ist Legende, ist ja leider 2018 schon verstorben, aber der ist schon krass, ne? Also nicht nur in diesem Film, wo er in anderen Rollen. Ja, ja, ich finde ihn fantastisch, der ist wirklich super, weil der auch so eine krasse Präsenz immer hat, natürlich durch seine entsprechenden Drill-Rollen, wo er natürlich diesen, einmal Bösewicht spielt, aber nicht nur Bösewicht, sondern auch wirklich diese.
Charaktere, die Spaß dran haben, auch andere so auflaufen zu lassen, zu quälen und psychisch und einfach verbal so absolut rund zu machen. Also das merkt man natürlich, wo er herkommt und der, finde ich, gibt dem Film nochmal eine ganz große Note dazu, finde ich, neben Leatherface, ja. Wir haben einen Netherface-Wechsel hier im Film. Ich weiß nicht, ob ihr es mitbekommen habt. Es gibt tatsächlich zwei Netherface-Darsteller in diesem Film.
Ursprünglich tatsächlich, sie haben Dolph Lundgren angefragt, ob der nicht Netherface spielen will. Er hat aber zu dem damaligen Zeitpunkt keine Zeit gehabt. Und man hat dann Brad Wagner verpflichtet. Und der spielt nur die Todessequenz von Camper, also den ersten Kill im Film sozusagen. Und dann gab es wohl, weil es wieder so ein hitziger, schwitziger Dreh war in Texas, Er hatte halt physische Probleme damit, bei dieser Hitze das Kostüm und die Maske zu tragen und ihm wurde deshalb gekündigt und deswegen ist quasi sein Name in der TCM-Legacy Lost Leatherface, also das ist quasi schon sein Name im Franchise.
Und er wurde dann gegen den Bodybuilder Andrew Brunjarski ausgetauscht. Der wurde, also der war wie gesagt Bodybuilder, wurde dann von der Agentur entdeckt und wird dann immer eingesetzt, wenn zwei Meter Riese irgendwo benötigt wurde, wie hier halt in diesem Remake. Und er hatte vorher schon an Pearl Harbor zusammen mit Michael Bay gearbeitet.
Deswegen haben die sich irgendwie gegenseitig aneinander erinnert. Ansonsten war, glaube ich, seine bekannteste Rolle tatsächlich, die für Videospiel-Verfilmungsfreunde als Sanghiev im Streetfighter-Film von 93. Und bei Scooby-Doo. Wusstest du das oder hast du das jetzt nachgeguckt? Ich hab das grad gesehen und fand's extrem lustig, weil ich jetzt letztens auch erst Scooby-Doo und Zombie Island geschaut hab.
Und die Freunde der härteren Musik, die kennen ihn vielleicht auch, denn er ist ja bis heute noch ein aktiver Schauspieler und hat zuletzt in mehreren Ice Nine Kills Musikvideos mitgespielt. Vielen Dank. Ich würde sagen, wir gehen mal im Film rein. Teresa, der Film beginnt wieder mit dem typischen, was wir schon kennen aus der Reihe.
Wir bekommen Voice-Over, was wie im Original auch von John Larroquette vorgetragen wird dort. Aber diesmal bekommen wir so, ja, ich nenne sie mal Fake-Archiv-Aufnahmen, die irgendwie besonders authentisch wirken. Und uns wird dort suggeriert, dass wir quasi jetzt hier in der Gegenwart sind und plötzlich in diesen Unterlagen, in diesen Case-Files von damals plötzlich noch so Informationen und Details aufgetaucht sind, die den, wie sagt man, die Taten noch mal ein bisschen andere Präsenz sozusagen geben.
Dann bekommen wir plötzlich Aufnahmen von der Tatortbegehung von damals zu sehen, vor dem Einstieg in den Film. Und ich muss sagen, ich weiß nicht, wie es dir geht, ich finde es ein ziemlich cooles Opening. Das gefällt mir vielleicht sogar noch ein bisschen besser als im Original. Ja, also das mit der Tatortbegehung ist, glaube ich, was, was vielleicht auch so eine Ablösung sein sollte für diese Rahmenhandlung, dass da die Jessica Biel noch was erzählt.
Insgesamt fand ich das aber auch stimmig. Ich finde, man bemerkt an dieser Eingangssequenz schon auch, aus welcher Zeit dieser Film ist. Ich finde, das sieht man einfach total krass. Ist das ein früher 2000er-Film? Das schreit, finde ich, vor allem in der Eingangssequenz an allen Ecken und Enden. Hallo, ich bin früher 2000er-Film. Aber das ist ja nicht unbedingt was Schlechtes.
Und das ist hier zumindest in dem Film, würde ich sagen, ausnahmsweise mal nichts Schlechtes, dass man das so gut erkennen kann. und würde damit gehen, dass es auf jeden Fall zu den gelungeneren Openings gehört. Vor allem, wenn wir jetzt überlegen, dass wir die letzten drei Teile immer irgendwelche Textklappen bekommen haben, die halt einfach nie mit dem zusammengepasst haben, was irgendwie vorher passiert ist.
Fand ich das irgendwie ganz gut, dass da jetzt auch irgendwie so ein bisschen aufgeräumt wurde, sag ich mal. Ist ja, André, fast, ich sag mal ... True-Crime vor dem True-Crime-Hype, so wie dieser Auftakt so ein bisschen inszeniert ist. Ja, ja, absolut. Dieser dokumentarische Stil. Live-Tatort-Begehung quasi fehlt nur noch, fehlt eigentlich noch heute, dass man direkt am Tatort live dabei ist.
Aber ja, das passt, finde ich ganz gut. Ich bin auch dabei. Das ist eine erfrischende, sage ich mal, Neuerung, in Anführungszeichen, der Reihe. Besser als, wie gesagt, so ein Textdurchlauf. Und ja, sehe ich auch wie Theresa, genau. Könnte auch gut passen, dass zu dieser eigentlichen Rahmenhandlung, dass man von da eigentlich dann gleich irgendwie ins Revier gesprungen wäre, wenn das stattgefunden hätte. Kann man sich, glaube ich, auch ganz gut vorstellen.
Und zusammen halt mit dem Ende bietet es ja auch eine gute Klammer, um dann auf dieser Schlusspunkt natürlich auch zu enden. Von daher finde ich auch ganz cool auf jeden Fall. Laura, es ist ja hier quasi wollen sie uns gruseln damit, dass uns von Anfang an suggeriert wird, dass dieser Fall nie gelöst werden konnte, bis heute so.
Es wird gesagt, es ist zwar schon jetzt 40 Jahre her, aber ich glaube, es ist auch der letzte Satz im Film, but the case remains unsolved oder irgendwie sowas. Daraus wollen sie hier den Grusel so ein bisschen ziehen. Also ich weiß noch sehr gut, dass es für mich, als ich den das erste Mal gesehen habe und da war ich ja auch, ja, keine Ahnung, 15, 16 oder so, da fand ich das schon extrem creepy und hat für mich als Opening sehr gut funktioniert, auf jeden Fall.
Also fand ich nicht schlecht. Der Film ist 23 Jahre alt schon. Sag das nicht so. Ja, ich weiß. Ja, das ist krass. Deswegen, ich sage immer so locker ja und 40 Jahre vor, aber jetzt sind es schon 60 Jahre. Oh Gott. Oh nein. Teresa so, ach, was wollt ihr? Ich fühle mich eh aktuell sehr jugendlich, weil ich sehr viel von alten Leuten umgeben bin. Wow. Ach so, ich dachte, du meinst uns.
Ja, meinte ich ja auch. Ich meinte ja auch euch. Immer wenn ich hier im Podcast bin, fühle ich mich ganz jung und vital, wenn ich so in eure müden Gesichter schaue. Wow. Fantastisch, Theresa. Du machst dich sehr beliebt heute. Jesus Christ. Will ich nicht fürs Programm sammeln. Du weißt gar nicht mehr, was er sagen soll. Doch, doch. Wir haben hier den Aufmacher.
Es wird dann die Geschichte quasi erzählt. Sie beginnt hier am 18. August 1973, quasi mehr oder weniger wie im Original. Und fünf, ich nenne sie jetzt mal Freunde, machen einen Roadtrip zum Leonard Skinner-Konzert. Und ich glaube, wir werden da eigentlich schon ganz gut am Anfang in das Setting und in die Stimmung geworfen.
Das Aaron ist die Hauptfigur, das merkt man, glaube ich, auch schnell, dass Jessica Biel hier die Hauptdarstellerin sein soll. Dann ist ihr Bruder Morgan dabei. Ich muss gestehen, ich sag's jetzt mal so, wie es ist. Ich hab den Film jetzt, glaube ich, das 8. oder 9. Mal gesehen in meinem Leben. Es ist mir jetzt zum ersten Mal aufgefallen und auch nur, weil ich mir diesmal die Namen genauer der Rollen angeguckt hab, dass Morgan und Aaron Geschwister sind.
Sag mal ganz ehrlich, wird es im Film so richtig detailliert gesagt, dass du bist mein Bruder? Also es ist quasi Sadie und Franklin, nur diesmal ist es Aaron und Morgan und ich finde, das geht super unter. Mir ist es auch erst aufgefallen, als ihr es bei WhatsApp geschrieben habt. Ich habe es auch überhaupt nicht gepeilt.
Nee, geh ich auch mit. Das merkt man auch nicht im Verhalten. Die sind nicht besonders, die verhalten sich nicht besonders zueinander, die bangen nicht besonders umeinander, finde ich. Also das, nee, finde ich auch, kommt überhaupt nicht rüber. Ja, und auch in den Dialogen, ne, kommt da nichts rüber, dass man irgendwie merkt, die sind Geschwister, nee. Schon fast das Gegenteil.
Ich habe so das Gefühl, sogar schon sehr abgeneigt ihm gegenüber. Er wirkt eher so wie das Anhängsel von Camper und nicht wie ihr eigenes Anhängsel theoretisch eigentlich. Also so wie der blöde Kumpel von ihrem Verlobten oder Freund. Ja, das ist ganz weird. Und mir ist es nämlich aufgefallen, dadurch, dass, also ich hab's dann mal deswegen erst nachgeguckt, weil mir sie kämpft mir ein bisschen, also dafür, dass sie ihn eigentlich nicht mag, kämpft sie mir zu krass um sein Überleben, wenn es Richtung Showdown geht, als sie ihn dort in der Wanne und ihn mitschleppt und auch auf jeden Fall so ihn trägt und egal, ob sie jetzt selber dadurch in Gefahr gerät oder nicht.
Klar, es ist ein Film, natürlich wird jetzt unsere, wie ihr vorhin schon gesagt habt, unser Final Girl jetzt nicht sagen, ich mochte dich eh nicht, ich lass dich hier liegen, das ist schon klar, aber das ist schon ein bisschen krass doll, wie sehr sie da um ihn kämpft und dann dachte ich so, ich guck mal so, hä, erstmal ist mir da aufgefallen, zum ersten Mal, dass die Hades die heißen, also ich weiß nicht, ob ich früher nie aufgepasst hab bei diesem Film, aber das wird, glaube ich, auch alles nie gesagt.
Ich glaube, es wurde nicht gesagt. Ja, und deswegen, ich hatte schon eingetippt, so als Notiz so, ja, neue. Figurenkonstellationen, andere Namen, alles ein bisschen anders, so, da hab ich die Namen durchgestrichen, weil ich gelesen hab, es sind dieselben Namen, dann hab ich durch die Figurenkonstellation durchgestrichen, weil ich festgestellt habe, es ist dieselbe Figurenkonstellation, mehr oder weniger.
Aber im Film wird es tatsächlich irgendwie nicht so richtig eindeutig. So, dann haben wir Camper, das ist der Freund von Aaron und dann ist dessen, das ist nämlich der Kumpel, der Andy. Und die Pepper ist tatsächlich auch eine Anhalterin. Also die kennen die auch erst seit ein paar Stunden. Die haben sich quasi während der Fahrt ineinander verliebt, Andy und Pepper.
Seit 19 Stunden mit einmal gesagt. Ja, genau. Das habe ich auch nicht mitbekommen irgendwie. Aber auch da, finde ich, wird es nicht so dargestellt. als kennt die sich erst seit ein paar Stunden, ne? Also... Nee, stimmt. Es wirkt nicht so richtig so, ja. Ja. Naja, wie gesagt, das hätte man vielleicht noch ein bisschen genauer, aber es ist ja auch am Ende vielleicht gar nicht so wichtig, aber wie findet ihr denn die Truppe so in der Konstellation?
Gerade vielleicht auch nochmal ein bisschen verglichen mit dem Original oder mit anderen Slashern so, ist das eine Gruppe, mit der ihr was anfangen konntet oder war das für euch direkt so, ja okay, das hebt halt den Bodycount nach oben? Vielleicht, Theresa, zuerst. Also ich finde, dass das eine verhältnismäßig angenehme Gruppe ist, mit einer Ausnahme von morgen.
Das kann ich jetzt schon mal sagen, dass ich den echt blöde fand. Und alle anderen fand ich aber echt okay. Also da passiert auch nicht viel Charakterisierung, aber das sind auf jeden Fall nicht so krasse Kackpratzen, wie das sein könnte. Dass die einem alle komplett unsympathisch sind. Das ist wirklich eigentlich nur morgen. und ansonsten bin ich vollkommen fein mit allen Leuten.
Gleichzeitig habe ich zwischenzeitlich immer mal wieder Andys Existenz vergessen, muss ich auch sagen. Also ich finde schon, ein bisschen mehr Charakterisierung hätte vielleicht gut getan, weswegen vielleicht dann auch das schon wichtig gewesen wäre, so manche Sache nochmal ein bisschen mehr rauszuarbeiten, wie die Beziehungen untereinander sind und so, dass es einfach ein bisschen besser im Kopf bleibt, weil ich hatte auch ehrlich gesagt schon wieder vergessen, dass dieser Andy die existiert hat, bis ich ihn jetzt hier im Skript wiedergefunden habe.
Aber insgesamt würde ich sagen, tut nicht weh, kann man machen, ist in Ordnung. Andy ist der, der viel zu euphorisch ins Hewitt-Haus einbricht. So richtig wie so ein geiles Versteckspiel, so hier irgendwie High and Seek im Gebüsch. Ja, das war lustig. Aber es ist halt so, wenn ich, als ich ihn gesehen habe, ist mir das auch wieder eingefallen.
Und dann ist mir auch wieder eingefallen, dass der eigentlich auch voll, also gar nicht mal so wenig Screentime hat, aber es fühlt sich irgendwie an, als hätte ich den erst eine halbe Minute in meinem Leben jemals gesehen. Ja, das ist lustig, weil man denkt irgendwie so, man sieht irgendwie Eric Balfour da als Camper und denkt so, ah ja, klar, das sind die beiden Hauptfiguren.
Nee, stirbt halt als erstes. Aber das vertauscht man. André, wie fandst du die Gemengelage dort? Ich finde die auch alle durchaus sympathisch. So, ja, klar, morgen ist halt einfach das, der ist halt Franklin ohne Rollstuhl. Muss man halt einfach mal so sagen. Also der ist auch genau so geschrieben, der soll halt ein bisschen nerven, der ist so ein bisschen der Klugscheißer, der ist ein bisschen ätzend.
Der ist der, der genervt ist, wenn hinten halt rumgemacht wird im Van, so, das ist halt ausgelegt schon fast, aber ja, er ist auch nervig geschrieben, aber ansonsten finde ich die auch so solide, so, das ist halt. Andy und Pepper sind halt so, das ist halt so typisch halt Hippie, Van, Free Love, so, das ist halt super platt alles geschrieben, aber es funktioniert und ich finde die halt auf jeden Fall alle nicht nervig irgendwie und Und von daher funktioniert die Ruppe für mich so, wie sie aufgestellt ist. Laura, andere Meinung?
Also ich muss sagen, Aaron fand ich von Anfang an irgendwie cool. Kemper, mit dem hätte ich mich, glaube ich, anfreunden können, wenn er länger bei uns geblieben wäre. Und die anderen waren mir ehrlich gesagt egal. Also kann ich jetzt nicht sagen, dass ich da... Aber egal ist ja immer noch besser als nervig, oder? Genau, also Morgan, Nervig und die anderen beiden ...
So random irgendwie, also ich finde schon, dass es da sehr klar war, dass die auf jeden Fall auch sterben. So wie die Rollen angelegt waren. Das ist einer der ersten Filmfehler, von denen ich erfahren habe, und das ist auch bis heute einer meiner liebsten Filmfehler, dass sie halt am Anfang im Radio-Sweet Home Alabama hören, 1973, obwohl der Song erst 1974 rauskam, und dann auch noch den Fehlermachen, so irgendwie über Freebird zu reden von Leonard Skinner, der halt auch aber erst ein Jahr später rauskam, und da dachte ich so, der Film wurde ja sogar chronologisch gedreht, das heißt, das ist sozusagen die erste Szene, die sie gedreht haben, wenn du dann direkt so einen fetten Filmfehler und das fällt ja, sag ich mal, Leuten, die sich ein bisschen auskennen,
also das gucken sofort Leute nach, sobald sie diesen Film gucken und das ist schon ein bisschen übel, finde ich, so einen Filmfehler zu machen, ist natürlich egal im Endeffekt, aber... Unterstreicht, finde ich, nur noch mehr das und das gleiche Hot-Tag vielleicht, weiß ich nicht, ob ihr da zustimmt, dass der Film ja generell nicht wirklich wirkt wie Anfang 70er.
Ja. So ganz generell. Genau so gerade auch sagen. Für mich wirkt der immer wie ein Film, der Anfang 2000er spielt und nicht in den 70ern. Das wäre jetzt meine nächste Frage tatsächlich gewesen, wie ihr die zum einen, also Doppelfrage. Die Stimmung einschätzen würdet, also ob euch das, sag ich mal, der Transport, also hier dürfen wir im Gegensatz zu Teil 2, 3 und 4, dürfen wir ja wirklich auch 1 zu 1 mit dem Original den Vergleich ansetzen, weil es ja nun mal ein Remake ist.
Die verschwitzte, schwüle Stimmung kamen die für euch rüber und auch das, was andere jetzt quasi schon angedeutet hat, der Zeitgeist, diese Hippie-Stimmung, wurde das für euch angemessen oder gut transportiert. Ich bin schon sehr interessant, weil ich da schon widersprechen würde, aber ich lasse es mal, Blaura und Theresa.
Okay, also ich finde, die Schwüle und die Hitze kommen hier wieder perfekt rüber. Die Leute haben alle angeklatschte Haare, die sehen alle mega verschwitzt aus. um. Und ich finde auch so der Farbfilter, der auf dem Film irgendwie drauf ist, passt dazu perfekt. Aber mit dem 70er-Setting, da bin ich komplett bei André.
Ich glaube, dass es auch wirklich viel mit Jessica Biel zu tun hat, dass man sie sieht und so denkt, ja, Anfang 2000er. Weil Jessica Biel ist Anfang 2000er, also in diesem Alter irgendwie. Und ich finde tatsächlich auch die Klamotten und ihren Hut und diese Cowboystiefel und so, das ist für mich alles verkleidet 70er.
Also dieser ganze historische Aspekt wirkt für mich nicht authentisch, das muss ich ganz ehrlich sagen. Ja, da gehe ich so mit. Ich finde auch die spitzige Atmosphäre, glaube ich, auch. Aber da schreit wirklich 2000er. Und ich habe jetzt gar nicht so ein Ding mit Jessica Biel, weil ich kenne die, glaube ich, am meisten tatsächlich.
Sie hat ja auch quasi im BoJack Horseman-Universum eine Rolle. Und da habe ich, glaube ich, am meisten Berührungspunkte mit ihr gehabt. Von daher zählt das ja fast gar nicht. Aber auch zum Beispiel der Andy, der hat eine Frisur. Du siehst ihn und du denkst, jawohl, 2000er Boyband. Andy wäre am Start.
Kein Problem mit der Frisur. Und klar, der trägt irgendwie so ein graues Tanktop. Das ist natürlich auch, damit macht man, glaube ich, in keinem Jahrzehnt so richtig was falsch. Wenn man ein gutaussehender Typ ist, kann man immer tragen. Aber es gibt einfach wirklich keine 70er-Jahre-Vibes. Und das finde ich tatsächlich auch nicht schlimm, theoretisch.
Aber da fragt man sich halt, warum haben sie es dann nicht gesagt? Okay, wir haben halt 2003 und wir machen das jetzt in 2003. Weil ich finde, es würde genauso funktionieren, auch ohne, dass man versuchen würde, so ein bisschen verkleidet noch einen auf 70er zu machen. Ich finde, es würde tatsächlich für mich keinen Unterschied machen, weil wir jetzt hier ja auch, außer dass vielleicht die Klimaanlage im Auto ...
Ich glaube schon, bei diesem Film macht ein Handy einen riesigen Unterschied, glaube ich. Also wenn du nicht gleich am Anfang erzählst, huch, wir haben keinen Empfang, oder huch, das Handy ist in den Dreck gefallen. Ja, aber es ist halt 2002 auch. Also ich glaube, das würde mit dem technischen Stand von 2002, wo das gedreht wurde.
Als hätte ich sehr präsent wahrgenommen, was da an technischen Neuerungen auf den Markt gekommen ist. Aber von meinem Gefühl her würde das funktionieren. Und 2002 kann ich mir auch noch vorstellen, dass man tatsächlich in Texas so weit draußen einfach tatsächlich keinen Empfang hat und nicht so, wie wenn das jetzt heute ist. wo man ja im tiefsten Urwald, außer in Deutschland natürlich, aber im tiefsten Urwald empfangen hat.
Nun, die hätten wahrscheinlich André alle hinten im Van gesessen und Snake gespielt und einfach gar nicht mitbekommen, dass Leatherface vorbeikommt. Ja, muss sich über Tomacocci kümmern. Keine Zeit für Leatherface. Aber hast du das anders empfunden, Chris? Also sind die 70er für dich hier greifbar und echt? Also ich hab's jetzt nicht zum Beispiel so, also das mach ich jetzt nicht von Schauspielern abhängig.
Also da hätte ich jetzt nicht gesagt, Jessica Biel, die assoziiere ich eh mit dem, was ich aktuell im Kino oder im Fernsehen sehe. Das kann ich da echt ganz gut ausblenden. Fand aber, wie gesagt, ich würde euch recht geben, hätte ich halt diese neue UHD nicht gesehen, die für mich irgendwie dieses durch das Color Grading und durch die Art, wie der Film inszeniert ist, echt doch ganz gut einfängt, muss ich sagen.
Das ist wirklich ein bisschen überrascht, dass André da direkt mit angefangen hat mit dem Thema. Da hätte ich jetzt mit dem Gegenteil gerechnet. Bei den Klamotten zugegebenermaßen kann ich euch jetzt auch nicht sagen, wie authentisch oder nicht authentisch das ist, aber ich finde jetzt schon, dass sie hat halt mehr diesen, die Leute mehr diesen.
Also im Original habe ich das Gefühl, das sind Leute aus der Großstadt, die nach Texas fahren und auch so gekleidet sind wie aus der Großstadt. Und hier sind das echte Texaner, die da im Van drin sitzen, die da auch gleich um die Ecke irgendwo wohnen. Und so wirken die auch auf mich, dass die dann halt eben auch Cowboy-Kleidung so ein bisschen tragen, so einen Cowboy-Stiefel oder irgendeiner trägt einen Cowboy-Hut oder irgendwie sowas.
Weiß ich nicht, dass das Leute sind, deren Eltern zum Beispiel eine Ranch haben und sowas. So wirken die auf mich. Für mich sieht Jessica Biel in dem Film ja aus wie eine Stadt-Girl, das jetzt mal auf ein Hippie-Festival auf Sand fährt. Also ich gehe komplett mit. Die ganze Atmo-Schwitzigkeit, diese Hitze, macht der Film super.
Aber alles andere ist aufgesetzt und behauptet, sag ich mal, der Zeitgeist für mich. Aber das macht den Film für mich nicht schlecht. Ich finde trotzdem, er sieht gut aus. Und er bringt die Atmo rüber. Ich kreite mir das nicht mal an. Aber er schafft es für mich nicht, ernsthaft 70er für mich zu verkörpern. Es sieht alles aus wie Cosplay.
Aber wie gesagt, es funktioniert trotzdem. Lass uns diesen Aspekt unbedingt nächste Woche bei The Beginning nochmal aufgreifen, weil ich finde da, wenn ihr das da sagen würdet, würde ich euch nach einer halben Sekunde schon das unterschrieben wiedergeben, den Satz. Weil ich finde, da machen sie das, dass es nicht aussieht wie ein Film, der sogar noch vorher spielt.
Da haben sie es nicht gebacken gekriegt, finde ich. Ich habe diesen Film nur einmal gesehen und ich kann mich tatsächlich jetzt noch daran erinnern, dass ich als ich den das erste Mal gesehen habe, dachte, das passt gar nicht zusammen, wie die aussehen. So gravierend ist das im nächsten Teil. Das kann ich mich noch ganz genau dran erinnern.
Die sehen nämlich wirklich aus, als ob sie von OC-California-Besetzungen direkt ans Set von Kids umgegangen sind. Dann erzählen die irgendwas von Vietnamkrieg, man denkt sich so ... Ja, ja. Habe ich einen verpasst? Anfang der 2000er oder so? Haben sie Vietnam und Irak verwechselt? Ja, ja, das stimmt schon.
Was ich aber gut finde, ist, dass der Film nicht nur dieses verschwitzte Spüle rüberbringt, sondern auch, dass ... Für mich hat das zumindest generiert, so was richtig Deprimierendes von Anfang an mit sich bringt. Auch wenn die jungen Leute am Anfang im Bus vielleicht durchaus noch ein bisschen Spaß und gute Laune und so haben und so weiter.
Aber ich finde, die ganze Grundoptik des Films, André, die hat was Trostloses wieder, was Deprimierendes, was auch das Original geschafft hat. Dass du, egal wo die so dran vorbeifahren, an irgendwelchen Tankstellen, Raststätten, das sieht alles so oh nee, also wer steigt hier freiwillig aus so, ne? Das vermittelt der Film ganz gut, finde ich. So, nach dem Motto, hier wurde auch letztes Mal ein Auto vom Zweiten Weltkrieg gewaschen. Ja.
Ne, finde ich auch. Das schaffen sie auf jeden Fall, deswegen meine ich halt. Nur weil das nicht glaubhaft für mich ist, wie er die Zeit verkörpert, heißt das nicht, dass für mich die Atmo, die Bilder und das Setting nicht wirken. Das finde ich halt auch. Das fangen sie super ein. Das klappt wieder richtig gut, auch so dieses A, natürlich, hier ist kaum jemand, aber B, wenn jemand da ist, ist er gleich irgendwie shady und komisch und man kann ihn nicht ganz trauen, dieses Ding halt.
Das finde ich, macht das Remake auch richtig, richtig gut, ja. Es gibt dann Theresa im Van so einen kleinen Disput, weil wir feststellen, dass die, zumindest die Herren dort scheinbar Drogen irgendwie ein bisschen dope mitgeschmuggelt haben mit so einem großen Stofftier. Der Pinata. Ja, genau, stimmt. Und Aaron ist da so gar kein Fan von und Camper lügt sie ja dann auch noch an und sagt so, nee, haben wir nicht.
Und dann fällt ja dann gleich, wenn wir zu diesem Grund kommen, warum das Auto einmal kurz durchgerüttelt wird, fallen ja dann die ganzen Drogen da auch sozusagen raus. Weiß ich gar nicht, ob ich das gebraucht hätte, weil das ja für den weiteren Filmverlauf auch irgendwie keine große Rolle spielt, weil Camper ja dann auch, wie Laura schon gesagt hat, früh aus dem Film rausfällt.
Ja gut, ich hab das Gefühl, es wird ja nochmal so ein bisschen eine Interaktion mit dem Sheriff dann aufgegriffen. Dass der da einen auf super moralischen Kopf machen kann, während er da mit seiner Mörderfamilie rumhängt. Aber Gott, du warst nicht immer drauf, ein Joint. Natürlich auch nur wegen einem Joint vorne drin und nicht, weil der irgendwie einen Haufen sieht oder so.
Ja, genau. Und ich habe das Gefühl, dafür ist das so ein bisschen gut. Aber davon ab würde ich jetzt auch sagen, hätte man nicht unbedingt gebraucht. Aber über irgendwas müssen die sich ja unterhalten. Also tat jetzt auch nicht weh. Ich glaube, du hast doch vollgemacht. Ich glaube, das ist sogar der einzige Grund, dass sie das später dann verwenden können bei Sheriff Hoyt bestimmt.
Camper überfährt dann mit dem Van fast eine junge Frau, die irgendwie völlig verstört, fast paralysiert wirkend, apathisch, dort am Straßenrand geht. Und natürlich wird sie mitgenommen. Wir sind ja schließlich in einem Horrorfilm. Und was mir hier besonders gut gefällt, Laura, ist auch wieder, wie der Film es schafft, Angst und Bedrohung schon nur über Aussagen zu generieren.
Wie sie so sagt, ja, sie sind alle tot. und bitte lass mich nicht zu, ich weiß nicht, wie sie es auf Deutsch sagen, auf Englisch. Don't make me go back and there's a bad, bad man und so was. Und allein das suggeriert mir schon, okay, was die Frau erlebt hat, das muss richtig, richtig schlimm sein. Und das gefällt mir schon richtig gut hier. Ja, das hat mir auch ziemlich gut gefallen.
Und es ist ja dann auch, glaube ich, so, dass die Frau dann so richtig, sag ich mal, durchdreht, als sie bemerkt, dass die in die Richtung fahren, wo ihr das alles passiert ist. Und das fand ich dann auch so für mein Empfinden beängstigend, weil eigentlich fahren die ja gerade zum Konzert und wissen nicht, dass sie jetzt wahrscheinlich gleich da rauskommen, wo es für sie nicht mehr weitergeht.
Das hat mir auch echt gut gefallen. Und es sollte ja quasi die Figur aus dem Original sein, den Hitchhiker, den die da mitgenommen haben, der sich dann da in die Hand schneidet und die Fotos macht und so. Das fand ich hier irgendwie, der andere war zwar bedrohlicher, aber ich finde, sie ist irgendwie so ...
Der bessere Doom-Profit eigentlich in dem Film, weil man kann schon erahnen, dass jetzt Schlimmes auf diese Truppe zukommt. Du merkst nämlich daraus, Comedy raus, Ernsthaftigkeit rein. Nur in diesem Austausch der prinzipiell selben Funktionsart der Figur, aber es ist was komplett anderes, wird damit erzählt.
Und ich finde die Figuren, also die Erin und ich glaube, die Pepper holt sie ja auch mit ins Fahrzeug, haben dadurch dann beide auch bei mir schon einen Stein im Brett, dass sie die Person mitgenommen haben, weil die war ja wirklich voll am Ende. Und die wäre ja da alleine, selbst wenn da keine kannibalistische Familie in der Nähe gewesen wäre, hätte die das ja wahrscheinlich nicht überlebt.
Also da hat man dann auf jeden Fall auch das Gefühl, man routet hier für gute Leute. Auch da wieder das Writing von morgen, der quasi bis zum Ende des Films, bis zu seinem Ableben immer noch mal rausholt, wir hätten sie ihn mitnehmen sollen, wir hätten sie ihn mitnehmen sollen, wir hätten sie ihn mitnehmen sollen, der echt immer dagegen ist.
Ich glaube, es ist ja viel naheliegender hier, dass sie die junge Frau mitnehmen, als, wie Laura schon gesagt hat, als im Original den Typen da, den Bekloppten vom Straßenrande. Also es macht schon irgendwie Sinn. Und dann, Theresa, gibt es, ich würde mal sagen, eine der abgefahrensten Kamerafahrten ever.
Denn die Anhalterin ist scheinbar so verzweifelt in ihrer Situation. Da muss man sich halt wirklich die Frage stellen, wie schlimm muss das sein, was sie dadurch lebt hat, dass sie sich selbst eine Kugel durch den Kopf jagt während der Fahrt. Und es dann diese Kamerafahrt gibt, die einfach durch das Loch im Kopf nach draußen, durch die Glasscheibe, Rückscheibe des Autos, aus dem Auto hinausfährt.
Komplett mit Practicals gedreht. Von Greg Nicotero habe ich mir Making-of angeguckt. Der hat auch so ein Dummy angefertigt für diese Kamerafahrt. Geiler Trick, aber es ist halt auch einfach krass, oder? Auf die Idee muss man erst mal kommen. Voll. Und das ist, glaube ich, auch so was, Ich hoffe, da hat er sich in dem Moment schon auf die Schulter geklopft und dachte sich, hier, jetzt mach ich mal einen Move, da könnt ihr euch später nochmal umschauen.
Das ist halt auch so ein Moment, da werd ich halt auch immer dran denken, wenn ich an diesen Film denke. Der ist halt ja schon auch recht früh am Anfang, das ist so ein Brecher, einfach direkt am Anfang schon. Der sitzt da halt auch richtig gut, sodass es auch nicht irgendein Mittelkill ist, der so ein bisschen untergeht, sondern macht direkt irgendwie klar, was hier für eine Tonalität ist. und, Erwischt einen, weil man denkt, okay, ja, Kopfschuss, wir sind ja ja ...
Hört jetzt nicht flapsig an, aber kennt man ja. Wobei selbst der ja für 2003 unerwartet hart kommt. Genau, der kommt schon hart, der kommt schon böse, aber ist jetzt trotzdem auch nicht so das eine, das aus dem Latschen verfahrt. Aber mit der Kombination denkt man sich wirklich so, ach du Scheiße. Also es hat dadurch irgendwie auch noch mal mehr Impact. Ich bin ein riesengroßer Fan von diesem Kill. oder was heißt er, doch, ist ja ein Kind.
Ich fand nur die Herleitung irgendwie strange, weil ich mich nachher so gefragt habe, wenn sie ja eine Waffe bei sich hatte, wo genau sie die da versteckt hatte, das möchte ich gar nicht so sagen. Das sage ich nicht jedes Mal. Wo zaubert sie eigentlich diese Waffe her? Beziehungsweise, ich möchte es nicht wissen. Habe ich doch schon gesagt, möchte ich vielleicht gar nicht so genau wissen.
Aber ich habe dann gedacht, okay, vielleicht in den 70ern, Vielleicht gab es dann noch so Strumpfbänder oder so, dass sie das da irgendwo so dran geklemmt hatte. Aber dann habe ich auch so gedacht, warum konnte sie sich mit der Waffe denn dann nicht gegen die Familie wehren? Aber das denkt man ja noch nicht in dem Moment, wo sie sich erschießt, sondern ich finde erst so später in der Rückschau.
In der Rückschau. Sie muss ja geflüchtet sein von da und die Waffe hat sie wahrscheinlich zur Flucht benutzt, gehe ich mal von aus, dass sie die jetzt nicht von Anfang an hatte, sondern irgendwo auf dem Weg dort aufgegriffen hat und zur Flucht genutzt hat. Die Waffe, der Revolver, ist ja der Revolver von heute.
Das wird, finde ich, später sehr klar, weil er ihn direkt in seinen Stiefel steckt und er passt da auch genau rein. Ich vermute also, sie hat eben den abgenommen und die wird ja dann trotzdem einfach geflüchtet sein. Sie hat wahrscheinlich irgendwie, sie konnte damit fliehen, genau, aber die ist sicherlich da rumgegangen, hat jeden einzelnen erschossen und die war weg.
Also vielleicht hat sie ihn mal abgefeuert, aber hat ja auch nicht unendlich Munition quasi, weil ja maximal sechs Schuss drin. Genau, deswegen, also das finde ich, ich verstehe die Frage auf jeden Fall, kann man aufwerfen, aber ich denke halt auch, das ist halt, die hat sie halt gehabt, einmal zum Fliehen, aber dann wollte sie einfach nur weg.
Was diese Szene übrigens suggeriert, fällt mir gerade ein. Und das ist dann wieder gut, wenn man dann das Prequel, The Beginning, nächste Woche noch damit zuzieht, wie selbstsicher diese Juid-Familie sein muss. Weil ja scheinbar niemand das Opfer dort verfolgt, um es wieder einzufangen nach der Flucht.
Also da ist ja niemand, der jetzt die Anhalterin da irgendwie jagt oder irgendwie sowas. Also die geht da ja quasi ... Sie haben sie ja wahrscheinlich aus den Augen verloren. Das kann natürlich, ja. Aber gut, wenn dem Sheriff die Waffe fehlt, weiß ich jetzt nicht so ... Kann ja auch nicht so weit gekommen sein eigentlich. Genau, ich hätte jetzt nämlich auch gedacht, vielleicht war dann so die, die denke, ja, die wird eh nicht weit kommen ohne Wasser bei keine Ahnung wie viel Grad da in der Hitze und ja schon komplett fertig.
Dann sammeln wir halt irgendwann die Leiche auf, passt. Ich stelle nur die Frage, also das ist jetzt nicht meine Meinung, aber ich stelle die Frage in den Raum, findet ihr diese Kamerafahrt durch den offenen Schädel etwas geschmacklos und. Naja, wir sind halt irgendwie in einem Horrorfilm, wo Tod irgendwie eh exploitativ genutzt wird, also, das könnte man sich ja bei jedem Kill fragen irgendwie, ob das geschmackslos ist weil irgendwie ist es ja auch geschmacklos, Leute sterben halt wirklich und man schaut sich das so in seiner Freizeit an, wie Leute abgestachtet werden, das ist ja, vom Grundkonzept her auf eine Art geschmacklos, aber entsprechend würde ich das jetzt nicht, ich betrachte es nicht als über das übliche Maß der Geschmacklosigkeit als geschmacklos,
Ich finde, man tendiert dazu automatisch, weil es ein Suizid ist, weil man den, finde ich, anders wertet als jetzt ein Kill, der durch einen Willen, einen Antagonisten irgendwie ausgeführt wird. Hat man dadurch irgendwie ganz andere Moral gleich im Kopf, finde ich. Von daher kann ich die Frage verstehen.
Aber ich bin dann auch letztendlich, weil bei dem, was Teresa sagt, so, es ist halt ein Horrorfilm, das ist halt ein stilistisches Mittel, wo ich erst schockiert bin, dann nachher denke, das sieht schon cool aus. Natürlich ist das irgendwie weird, aber ja, es ist immer auch ein Film. Aber ich finde es witzig, wie man die Frage eben stellt, weil es ein Suizid ist und nicht weil es ein Kill ist. Da würden wir das niemals fragen.
Nur wenn wir sagen, sieht geil aus. Aber weil es ein Suizid ist, fragt man sich das irgendwie, ja. Dann konträr gefragt, ist das Laura die beste Szene des Films? Ich würde sagen, ja. Also, es gibt noch eine, die ich sehr geil finde. Die andere finde ich noch einen Ticken gruseliger. Aber ich würde so sagen, vom Impact und von der technischen Umsetzung ist das für mich die beste Szene des Films.
Ja, von der Wirkung würde ich da auf jeden Fall mitgehen. Ja, die Wirkung auf jeden Fall. Weil das so unerwartet kommt. Und auch gleich eben, wie wir gesagt haben, gleich am Anfang auch. Gleich so einen Schlag nach dem erst so lockeren Van fahren, da gleich so ein Ding irgendwie, das ist schon, das hat einen großen Impact, ja.
Und ihr habt es auch gut formuliert schon, das zeigt uns, hier kann jetzt alles passieren und vor allem, weil es ja auch schon die erste massive Abweichung zum Original ist, denn das heißt, wir erfahren dadurch in diesem Moment ja auch, okay, das wird nicht eins zu eins jetzt so ablaufen, wie wir es schon kennen, das ist vielleicht auch noch ein wichtiger Aspekt in dem Moment, dass da was ganz anderes passiert.
Jetzt ist die Gruppe natürlich verzweifelt, ich meine, das ist ja logisch, wenn da plötzlich jemand sich erschießt in deinem Van. Was machst du nun? Es ist natürlich immer noch das Thema, dass dort die Drogen, mitgeführt werden in diesem Auto. Camper wirft die ja dann doch auch weg. Er sieht dann auch schon ein, dass das jetzt irgendwie keinen Sinn hat, das noch mit weiter durchzuschmuggeln.
Aber ruft man jetzt die Polizei, gerade auch hinsichtlich dessen, dass es ja Anfang der 70er Jahre spielt, Beweis erst mal, so dass die Person, wir wissen da Forensik und alles mögliche, DNA und sowas, das hat da keine Rolle gespielt, Anfang der 70er-Jahre. Jetzt beweist es mal, dass von euch keiner oder von uns keiner die Frau dort ermordet hat.
Das ist schon durchaus, bringt es, die leichten Änderungen in der Story bringen ein paar Konstellationen mit sich, die wir vorher noch nicht hatten, Nora. Genau, also ich finde, die Hemmschwelle, die die haben, die Polizei zu rufen, ist schon ... Über die meiste Zeit für mich nachvollziehbar. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch keine Option oder sollte es keine Option sein, die Leiche jetzt einfach irgendwo an den Weges ranzuschmeißen und zum Konzert weiterzufahren.
Also so abgebrüht sind sie dann nicht zum Glück. Und ich glaube aber auch, dass deswegen dieser Drogenaspekt wirklich auch noch mal mit drin war. Weil ich glaube, jetzt der durchschnittliche Zuschauer nicht unbedingt so überlegt, ah, wir sind ja in den 70ern und da gab's noch kein Profiling und da hätte die Polizei vielleicht gedacht, die haben die Frau erschossen oder so.
Also ich glaub, das war so eine weitere Legitimierung dafür, dass die halt Angst haben, die Polizei zu rufen. Und man muss ja auch sagen, zu Recht. Kann man ja auch nicht sehen, dass du 70ern spielst, die muss ich nochmal in Drogen verpacken. Ja. Jetzt müssen wir über ein Thema reden, Teresa. Seitdem dieser Film raus ist, wird es heiß im Internet diskutiert.
Das Outfit von Jessica Biel. Ist das cool? Ist das einfach nur, um die Männer in den Film zu locken? Was ist deine persönliche Meinung dazu? Ich muss gerade nochmal, oh ja. Oh, das ist aber ein Bild. Ich habe gerade einfach nochmal Jessica Biel TCM eingegeben bei Google und da, ja. Ähm. Naja, ich würde sagen, beides so ein bisschen. Also, weil sieht schon echt klasse aus.
Und ich glaube, sie ist auch eine Person, die das so rockt. Also, ich finde das authentisch. Aber gleichzeitig irgendwie auch da wieder diese Low-Waste-Jeans mit der Färbung. Also, das sieht halt wieder gar nicht nach 70er aus. Ich halte es für realistisch, auch wenn man halt überlegt, dass der Film jetzt auch vielleicht nicht unbedingt ein großes Herzensprojekt war, sondern eher auch um halt Geld abzugreifen, kann ich es mir schon vorstellen, dass das nicht ganz unwichtig ist, sag ich mir.
Ist glaube ich auch kein Zufall, Laura, dass sie später auch noch durch den Regen laufen muss. Ich wollte gerade sagen, sie wird ja auch noch sehr oft unerklärlicherweise nass in dem Film. Also einmal ist ja auch der Keller von Leatherface auf einmal geflutet, wo man sich so denkt, okay, und ich glaube... Er ist ein Ästhet.
Aber ich finde halt, wenn man sich jetzt noch mal in Erinnerung ruft, was du zu Beginn gesagt hast, so die Zielgruppe sind Männer unter 25, ja, passt dann, ne? Also, und ich, also ich bin mir auch sehr sicher, ähm, dass das vielen einfach sehr gut gefallen hat. Und ich kann es auch sehr gut nachvollziehen, auch als Frau.
Die Gruppe entscheidet sich dann, mit der Leiche auf dem Rücksitz erst mal weiterzufahren, um eben irgendwie an Hilfe zu gelangen. Der Film macht das auch ganz schön, wie ich finde. Also ich finde, diese schwitzige, bedrückende Stimmung wird verstärkt. Je aussichtsloser die Situation wirkt. Also man sieht wirklich da an allen Figuren überall Schweißperlen und Drutschen. Ihr habt es vorhin auch so schön gesagt, die Haare kleben überall fest.
Man riecht den Film irgendwann auch schon. Das haben sie wirklich gut dargestellt mit dem Production Design, dass das gut rüberkommt. Und dann kommen wir wieder ein Setpiece an, André. Das kennen wir aus dem Original in der Theorie. Das ist quasi wieder eine Tankstelle, an der Halt gemacht wird. Und hier wird sie dazu genutzt, um Hilfe zu rufen.
Im Original ist es ja ein bisschen anders. Da ist ja zu dem Zeitpunkt, an dem man an eine Tankstelle gerät, noch nichts passiert, Schlimmes. Hier ist der einzige Moment, glaube ich, wo dieses Thema Fleisch, Schlachthaus, so ein bisschen aufgeworfen wird. Abgesehen vom Finale, wo Aaron sich ja dann noch mal in diesem alten Schlachthaus versteckt.
Aber wir haben ja zum einen dieses Kannibalen-Thema hier eigentlich nicht drin, würde ich mal sagen. Zumindest nicht offensiv beworben. Aber angedeutet, ja. Stattdessen gibt es hier so ein bisschen, ich sag mal, die Auslage in der Tankstelle vom sehr verfaultem Fleisch, würde ich mal sagen. Um es mal vorsichtig auszudrücken, was dann noch angepriesen wird.
Und dort ist dann eine Frau, scheinbar die Besitzerin oder Pächterin, die ruft einen vermeintlichen Sheriff an, der aber zu diesem Zeitpunkt beschäftigt ist. Und die Pächterin übermittelt unsere Gruppe dann, dass sie zur alten Crawford-Mühle fahren soll. Was ja schon mal verdächtig sein sollte, weil wenn jemand sagt, die haben da eine Leiche hinten im Koffer, kann ich mir kaum vorstellen, dass ein irgendein echter Polizist sein würde.
Ja, aber lass dich mal mit der Leiche noch ein paar Kilometer hinten durchs Hinterland fahren. Ich komme da jetzt nicht hin so. Das sollte natürlich uns als Zuschauer schon mal suggerieren, irgendwas ist hier faul. Aber auch hier wieder. Es ist eine andere Tonalität, André, ne? Also während wir auch im Original hier so einen kleinen Comic-Relief hatten, so an dieser Tankstelle, weil unser, jetzt hab ich grad seinen Namen vergessen, unser Cook schon ein bisschen lustig drauf ist.
Und wir erinnern uns, im Original ist ja noch dieser, der Autowäscher, der da auch so deplatziert, da die ganze Zeit durch die Gemisch. Das hast du hier alles nicht, das ist ja alles irgendwie deprimierend, böse, finster und gemein, alles so. Und das gefällt mir gut, muss ich sagen, als, wie ich ja hier gerne dargestellt werde, Antihumorist.
Ja, überhaupt, das ganze Look and Feel auch wieder hier. Wie gesagt, du kommst da rein, du siehst diese Fleischauslage, du kannst es riechen. Du weißt, dass das da einfach super stickig ist und widerlich. Und die Dame hinter der Tresen ja auch gleich total lurkt, so erst hinterm Fenster, spioniert schon so durch die Gardine.
Ist ja auch gleich total so seltsam. Man verhält sich ganz, ganz, ganz seltsam. Von daher, ja, das ist alles gleich beklemmend. Und du weißt halt, wie gesagt, schon großes Foreshadowing, Irgendwas läuft hier falsch. Und auch da wieder, auch wie gesagt, wenn der Look vielleicht nicht 100% authentisch ist, aber er gefällt mir. Ich mag das.
Der Film sieht halt wirklich sehr, die Farbpalette ist auch so düster, so grünlich, bläulich. Die Farben, mit denen sie spielen, dann auch gerade in dem Innensetting. Draußen eben natürlich die Sonne, die Hitze drin, alles so unterkühlt, dreckig, staubig. Und das funktioniert echt gut. Und ich finde auch zum Beispiel das Make-up gut.
Zum Beispiel auch bei der Frau dann eben in der Tankstelle. Das ist auch alles so. Trist und runtergerockt, einfach alles. Alles, ja, es ist einfach, alles, Umgebung, die Charaktere, die dort wohnen, alles ist so, alles ist ausgelaugt und alt und verbittert und, ich finde den Look einfach insgesamt so extrem, wie du gesagt hast, Christo, so deprimierend, aber auch eben schon so Foreshadowing, dass die wollen nichts Gutes so.
Der hat schon, also das finde ich, schafft er wirklich ganz gut diese, Also der sieht natürlich nicht ganz so krass gritty aus wie das Original, aber der schafft das schon, sag ich mal. Ja, aber so hochglanz gritty. Ja. Weißt du, ich meine, das sieht halt gritty mit Geld, aber ich finde es funktioniert.
Ja, ist auf jeden Fall ein cooler Look. Teresa, die Gruppe überlegt sich dann, was zu tun ist, fährt dann tatsächlich zu dieser Crawford-Mühle, aber da wartet niemand. Und Morgan wirft eine Diskussion oder facht eine Diskussion an. Was jetzt zu tun ist, soll man die Leiche einfach ablegen an der Mühle und abhauen oder soll man doch warten darauf, dass da noch ein Sheriff antanzt?
Ich würde sagen, es ist eine berechtigte Diskussion und ich würde, das ist einer der wenigen Momente. Vielleicht ist das auch die Horrorfilm- Erfahrung, die wir haben, in denen ich Morgan Recht geben würde, glaube ich, weil das mir an der Stelle schon zu suspekt ist, was da gerade passiert. Ich finde auch, in Kombo mit, man soll erst mal mit der Leiche durch die Gegend fahren und nicht einfach an Ort und Stelle bleiben.
Das ist schon mal komisch, dass dann da auch niemand ist, dass das irgendeine random Mühle und ja nicht mal das Polizeirevier ist oder so. Ist auch schon komisch. Das kann einem alles komisch vorkommen und da kann man auch auf solche Ideen kommen. Trotzdem bin ich da voll dabei, dass man nicht einfach eine Leiche irgendwo rausschmeißen kann, weil es wurde da ja auch gesagt, es ist ein Mensch, der wird vermisst, der wird geliebt, die kann man nicht einfach an der Straßenecke droppen und niemand weiß, was mit der passiert ist.
Das finde ich schon auch, Also auf eine Art kann ich es nachvollziehen und gleichzeitig never ever, nee, geht gar nicht, meiner Meinung nach. Laura, die Gruppe sieht sich dann so ein bisschen um, da ist ja so eine, ich habe ja mal keine Ahnung, wie man es nennt, ich komme zwar vom Land, aber ich bin kein Farmer, das ist so eine große Scheune oder sowas.
Da gibt es dann auch erst mal so ein, unnötigerweise diesen Jumpscare, aber mit der lustigen Randgeschichte, dass dieses Opossum wohl so süß war beim Dreh, dass sie diese Szene wirklich endlos oft drehen mussten, weil sich niemand erschreckt hat, sondern sie immer, oh, dieses Opossum, gerade als es rauskam.
Aber sie treffen auch zum einen auf einen Jungen, der auch wieder neu ist im Vergleich zum Original, den Jedediah, der. Finde ich, also auf mich hat er von Anfang an nicht den Eindruck gemacht, als würde er auch in irgendeiner Weise nur eine Gefahr darstellen, sondern eher, ich weiß nicht, ob das vielleicht, ja, das sind halt die gängigen Filmmethoden, mir war irgendwie klar, auch damals schon, der wird noch helfen.
Das weiß man irgendwie, finde ich zumindest. Wie fandst du den? Und auch da, das, was André vorhin schon gesagt hat, auch wieder schön das Production-Design, wie diese ganzen weirden Bilder und Skulpturen und was da so alles in der Scheune rumsteht und so, da haben sie sich schon echt Mühe gegeben, finde ich.
Also vielleicht zuerst zu dem Jungen. Ich muss sagen, ich fand es irgendwie richtig krass, weil der hat auf jeden Fall eine Zahnprothese, der Schauspieler. Und der ist super dreckig und hat komplett verwurscheltes Haar. Der sieht auf jeden Fall richtig fertig aus, hat so Lumpen an. Könnte auch bei Descent mitspielen.
Und trotzdem habe ich sofort gedacht, ach, das ist der Aiden von The Ring. Also irgendwie habe ich den so voll abgespeichert. Und ich glaube deswegen, weil ich ihn immer so mit dieser Rolle in Verbindung bringe, habe ich halt auch irgendwie direkt so gedacht, ah, der wird aber bestimmt eher irgendwie lieb sein oder so, weil ich glaube, in dem, was er so sagt, die fragen ihn ja zum Beispiel auch, wo ist der Sheriff?
Und dann sagt er sowas wie der ist wahrscheinlich zu Hause und besäuft sich und man, ich finde man merkt dem an, der hat unter der Situation irgendwie gelitten also der hat wahrscheinlich, man weiß ja zu dem Zeitpunkt noch nicht wirklich, dass er zu der Familie gehört, kann sich so ein bisschen denken, aber ich finde der wirkt halt eher wie ein Kind, was ja, was keine Chance hatte irgendwie gut aufzuwachsen und was viel Schlimmes erlebt hat und.
Genau, also eine Bedrohung habe ich in ihm auch nicht gesehen. Und zu dem Set-Design in der Scheune fand ich das auch ziemlich cool. Ich habe aber trotzdem auch wieder das Ding zum Beispiel bei dem Aussehen von dem Jungen, dass ich finde, es sieht wieder so verkleidet aus, also wie ich das irgendwie auch schon bei den Kostümen von den Erwachsenen hatte.
Und ich habe das auch nachher tatsächlich bei dem Innendesign von dem Haus. Also irgendwie hat das für mich alles was sehr Künstliches und du hast schon recht, dass die sich extrem viel Mühe gegeben haben und Gedanken gemacht haben, aber vielleicht sogar einen Ticken zu viel. Weil ich finde, es ist so sehr, man merkt einfach, die hatten so ein richtig krasses Konzept, das ist natürlich krass lobenswert, aber das kann halt niemals so authentisch wirken, wie wenn du halt wirklich in einem runtergekommenen Haus drehst, wo Dreck auf dem Boden ist oder so.
Würdet ihr das auch sagen, wenn es dieses Original nicht geben würde? Also kommt das auch durch den Vergleich zum Original her? Weil die konnten ja damals quasi mit dem echten Zeitgeist drehen, weil der Film halt da spielt, wann er auch gedreht wurde. Und hier ist es natürlich künstlich, weil es diese Sachen alle nicht mehr gibt so, ne?
Tja, vielleicht kommt es ... Kann ich jetzt nicht sagen, ich hätte jetzt gedacht, nein, aber natürlich kann ich ja nicht ausblenden, dass ich das Original halt mittlerweile kenne und gesehen habe, aber also ich weiß es trotzdem zu schätzen, auch wenn es sich für mich jetzt halt nicht so authentisch anfühlt.
Ja, Thema André, Production Design. Der Sheriff scheint hier nicht zu kommen, weshalb Aaron und ihr Freund Camper dann loslaufen, um Hilfe zu holen. Die gehen dann durch den Wald und kommen an ein abgelegenes, riesiges Haus an, während die anderen zurückbleiben und warten. Thema Production Design, wie findest du den Look des, ich nenne es jetzt schon mal Hewitt-Hauses, weil die Familie halt hier Hewitt und nicht Sawyer heißt, auch im Vergleich zum Original, das sieht ja schon mal komplett anders aus und auch da das, was Laura eben schon angesprochen hat, das Innendesign des Hauses, das Interieur.
Ja, also generell finde ich es cool, beides. Ich bin immer wieder, nur wenn der Film läuft und du siehst das Haus zum ersten Mal im Frame, ich bin immer wieder erstaunt, wie das Haus aussieht, weil ich es immer wieder vergesse und bin dann erst mal wieder so, ach krass, stimmt, so sah das aus, weil es sieht erst mal so, ich glaube ja, es sieht ein bisschen zu prunkvoll aus, finde ich.
Erst mal im ersten Moment, weil es so massiv ist, so ein fetter Klotz und es sieht halt auch ein bisschen im Gegensatz eben zu allem anderen, was wir bisher gesehen haben, die Tankstelle, die Scheune oder diese Mühle, sieht es halt auch zu gut aus und zu gut erhalten von außen erst mal, finde ich, für diese Gegend, nachdem du so viel Reude schon gesehen hast.
Aber irgendwie sieht es schon ziemlich cool aus so als Gebäude und innen siehst du ja dann eigentlich so das, was du eigentlich auch sehen willst. Innen haben sie ja sehr den Look eben auch vom Original-TCM getroffen. Mit irgendwie knarzenden Dealen natürlich. Die haben die Küche voller Tiere und Fleisch hängt von der Decke.
In jedem Raum erwartet dich irgendwas Neues, Seltsames. Das passt dann total. Ich finde so erstmal diese Bildschere außen, innen. Ja genau, Chris zeigt es uns gerade hier im Videocall. Ich habe das Gefühl, sie haben das digital vergrößert oder durch die Kameraperspektiven wirkt es so, als ist es höher. Höher, genau.
Deswegen, erst mal diese Bildschere von außen innen wirkt erst mal seltsam, finde ich, weil es von außen irgendwie zu modern aussieht, sag ich mal. So ein bisschen. Aber innen hat es dann genau diesen Look und die Atmosphäre. Ich finde es lieb, es ist ja auch, wenn sie zum ersten Mal ins Haus gehen. Oder Aaron zuerst mal ins Haus geht und der Opa sagt, pust du die Schuhe ab, ich mag sauber im Haus.
Dann gehst du ins Haus und alles ist super ranzig und widerlich. Nee, aber genau, deswegen. Ich finde immer so, sobald es ins Frame kommt, bin ich so, ach krass, der sieht das hier aus. Und irgendwie sieht es einen Tick zu, wieder nicht 70s aus, einen Tick zu modern, einen Tick zu, weiß ich nicht, zu schön, fast schon dafür, für alles, was wir bisher gesehen haben.
Aber gerade innen finde ich es wieder sehr gut getroffen. Also es ist halt von. 1930, glaube ich. Ja, okay. Also so wie es im Film inszeniert ist, ihr wisst, was ich meine, mit der Fassade vorne, das liegt wahrscheinlich wirklich an der Kamera, aus der Perspektive an den, Color Grading, aber es sieht irgendwie erstmal so... Ja, es sieht so ein bisschen frisch gestrichen aus.
Ja, aber ich finde es auch, muss ich sagen, weil, wenn man das jetzt nach im Nachhinein nochmal betrachtet. Also klar, das ist irgendwie auch cool. Im Original ikonisch, weil die Szenen im Haus oder am Haus ikonisch sind im Original. Aber eindrucksvoller und erinnerungswürdiger ist irgendwie, finde ich trotzdem jetzt hier diese neue Variante.
To be honest. Also ich finde die nicht schlechter, die neue Variante. Nee, ich auch nicht schlechter. Und eindrucksvoller auf jeden Fall. Aber wie gesagt, im Kontext zu dem, was wir bisher gesehen haben, fast ein bisschen unpassend. Das ist immer wieder mein Ersteindruck. Nachher hab ich dann so, okay, passt.
Aber am ersten Mal immer, wenn es ins Frame kommt, irgendwie sieht das aus, als ob es nicht in die Gegend gehört. Mehr Familienmitglieder, mehr Zimmer, größeres Haus, glaube ich. So habe ich jetzt gerechnet irgendwie. Lauter, wie fand ihr dieses neue Set-Piece? Also ich muss sagen, ich finde auch, es sieht so ein bisschen, ich bin da bei André, es sieht ein bisschen zu, also es sieht auch so ein bisschen lost aus, einfach wie das Haus da steht. Und dafür sieht es irgendwie zu schick aus.
Aber gleichzeitig, ja, vielleicht haben sie vor zwei Jahren noch mal eine Fassade gestrichen. Das sollte dir eher sagen. Das sind handwerklich begabte Leute, also warum nicht? Das sollte dir eher sagen, dass das, glaube ich, das zugehörige Grundstück, also jetzt in echt zu diesem Haus, glaube ich, sehr groß sein muss, wenn das so alleine da stehen kann, glaube ich. auf diesem, also ich glaube, das sind reiche Leute, denen das gehört.
Ja, wahrscheinlich, also aber ich weiß nicht, ob ich es jetzt ikonischer finde, also ich habe mir da einfach nicht so viele Gedanken drüber gemacht, ehrlich gesagt, ich habe das irgendwie für mich so akzeptiert und hingenommen und fand es jetzt nicht extrem unpassend, ja, war okay für mich. Also ich hatte von dem Äußeren des Hauses auch, glaube ich, ähnlich wie André, so eine, einfach so ein Irritationsmoment, dass ich so dachte, okay, ist das so, ist das echt so 70er-Architektur oder ist das wie mit den Songs, dass es da sowas noch gar nicht gab?
Aber ich finde es irgendwie trotzdem cool, weil das Haus an sich von außen schon sehr bedrohlich wirkt und einem auch so suggeriert, komm nicht rein. Also das auf jeden Fall. Deswegen gefällt mir persönlich das Äußere von dem Haus sogar besser als das Innere. Ist übrigens wirklich so, ihr solltet da wirklich nicht hinfahren zu dem Haus.
Die sind da, die Besitzer, sehr streng. Also keine Film-Sighting-Tours dahin machen. Das ist strikt untersagt. Okay. Aaron geht dann ins Haus. Ach so, das Interieur übrigens tatsächlich dem echten Haus von Ed Gean wohl nachempfunden. Weil das hatten wir, glaube ich, auch beim Original schon mal zumindest angesprochen.
Aaron geht dann ins Haus und trifft dort auf den, ja, ich nenne ihn mal knochigen Rollstuhlfahrer Monty. Das kriegt wie so eine Frauentauschbeschreibung. der knochige Rollstuhlfahrer Monty. Immer aufgesucht nach einer neuen Frau. Und Aaron fragt ihn, ob sie telefonieren darf, was Monty auch zulässt. Aber Monty, da weiß ich immer noch nicht so genau.
Da bin ich gespannt, was ihr gleich sagt. Der braucht Hilfe auf Toilette. Der ist da irgendwie gestürzt oder sowas. Wie gesagt, der sitzt im Rollstuhl und hat ja auch schon, ihm fehlt ja schon ein Bein. Beide oder eins? Wie war das? Oder Unterschenkel. Eins, glaube ich. Das sehen wir ja in den Beginn. Sehen wir ja wieder, wie das Bein abgesägt wird.
Beide, ne? Beide Beine sind direkt weg. Der kommt direkt im Rollstuhl, beide Beine sind weg. Ja. Und braucht dann eben Hilfe dort auf Toilette und seit ich den Film das erste Mal gesehen habe, habe ich das Gefühl, dass der das simuliert. Um, Aaron abzulenken. Dass mit dem aus dem Rollstuhl rausfallen? Ja.
Ja, tut er ja auch. Das ist so, ne? Ja, würde ich auch so verstehen. Ich dachte gerade, dass er keine Beine hat und dachte schon so, hä? Hat die weggeklappt einfach. Ja, das habe ich auch so verstanden. Das merkst du allein daran, dass er sobald dann quasi die. Gefahrenlage weg ist und Aaron wieder durchs Haus stolpert und sie kurz davor ist, da die Tür aufzumachen, kommt er wieder reingefahren.
Er konnte sich ja scheinbar easy wieder auf den Rollstuhl selber raufhiefen. Das macht er nur, um abzulenken. Unnötig natürlich seine Hintern-Tatsche. Also hätte man sich auch einfach rein filmisch sparen können. Ja, einerseits auf jeden Fall sowieso. Andererseits natürlich passt es zu der Figur, soll nochmal zeigen, was das für ein Widerling ist. Natürlich, klar, dass er das ausnutzt gleich.
Und warum er Aaron ablenkt, das sehen wir dann parallel dazu. Denn Camper dauert das Ganze viel zu lange, der hat keine Lust mehr, draußen zu warten und geht dann auch ins Haus, sieht sich um, sieht dann, wie da Schweine durchs Haus laufen einfach und kommt dann in einem Raum, da läuft scheinbar ein Fernseher, da laufen irgendwelche Trickfilme und wir sehen dann, wie hinter ihm quasi wie im Original Leatherface auftaucht mit einem Hammer und zuschlägt.
Camper scheint mehr oder weniger sofort außer Gefecht gesetzt zu sein und dann sehen wir auch, wie im Original wie Leatherface noch das Tor sozusagen hinter sich zuzieht, ähm. Fand ich stark inszeniert, tatsächlich, Laura, so diesen ersten richtigen Kill im Film. Auch weil das so cool gemacht ist mit diesem Trickfilm, der da läuft, wo diese Comicfiguren da so schlagt, auf so einer Trommel Schlagzeug spielen so.
Und halt diese Hommage ans Original. Es ist halt eins zu eins quasi der Kill, mehr oder weniger, den wir schon kennen. Finde ich hier noch, hat auch diese Drastik, finde ich, weil es so direkt ist. Also es ist einfach, er schlägt zu und du hast direkt diese Auswirkung. Der ist halt quasi, also er ist glaube ich zu dem Zeitpunkt noch nicht ganz tot, aber du weißt schon, da geht nichts mehr.
Genau, ich habe mich am Anfang, als ich den Film jetzt nochmal gesehen habe, dachte ich so, ach krass, ja ist der denn jetzt tot? Ja irgendwie so ganz eindeutig ist es gar nicht, sodass man fast so denkt, ach schade, da hätte ich jetzt aber gerne mehr gesehen. Aber im Filmverlauf versteht man ja dann, warum man es eben nicht eindeutig gesehen hat, weil sein Gesicht ja nochmal auftaucht.
Und ich finde, dann kriegt dieser Kill rückwirkend nochmal ein bisschen Impact. Und ich fand es auch, wie du gesagt hast, mit dieser eingeschnittenen Comicszene irgendwie, das hat mir voll gut gefallen. Und das hat mich, witzigerweise, weil es ja auch der Kill an Eric Belfour ist, der ja in Buffy mitgespielt hat, in der ersten Szene von Buffy gibt es auch mal so ein, da werden ganz viele Schüler irgendwie in so einem Aufenthaltsraum umgebracht und dann ist alles mit Blut verschmiert, das Sofa und der Fernseher und es laufen im Hintergrund halt so Comic-Sendungen und daran hat mich das voll krass erinnert und ja, ich finde es auf jeden Fall gelungen inszeniert.
Was vielleicht dann noch bemerkenswert ist oder erwähnenswert, wie gesagt, es wurde ja von Haus aus schon geschnitten für die Freigabe, beziehungsweise weil man Angst hatte, dass die MPA gleich wieder quer schlägt, hat man es von vornherein ein bisschen geschnitten, also in dieser Szene. Und das wäre dann, glaube ich, eindeutiger gewesen, Laura, dass wir wissen, dass Camper nicht mehr aufstehen wird.
Man sieht richtig eine Blutfontäne aus seinem Kopf rausschießen, eigentlich in der, so wie sie es gedreht haben. Aber ich fand es auch so. So eigentlich cool, dass man noch nicht genau wusste, dass er tot ist und der. Reveal nachher, dass er nicht nur tot, sondern dass noch Schlimmeres mit ihm passiert ist, fand ich eigentlich cool.
Ich fall auch jedes Mal wieder drauf rein, muss ich gestehen, wenn ich den Film sehe, ich hab zu dem Zeitpunkt, ich skripte ja dann nebenbei, war ich mir nicht sicher, hä, gehört jetzt Camper schon, ist er tot? Muss ich das jetzt schon als Todessequenz aufschreiben? oder nee, der steht doch später nochmal auf oder hängt da doch noch irgendwo so.
Also ich fahre auch jedes Mal wieder drauf rein. Das ist schon irgendwie eine Überraschung, finde ich, dass Camper zu diesem Zeitpunkt stirbt, André. Das ist unerwartet, finde ich. So als Art, wie eingeführt wird und dass er eben auch der Boyfriend von dem Final Girl ist. Ja, ja, absolut. Also er hängt ja nochmal da, aber da ist er, glaube ich, dann eben schon tot auch in der Badewanne da. Nee, voll, genau.
Nee, er wird auch nochmal kopfüber in der Badewanne aufgehangen, Camper. Das sieht man einmal. Hm, okay. Das siehst du noch einmal, wie er ihn dann so präpariert quasi, da hängt ihn auf, aber auch da weißt du jetzt nicht, ist er ohnmächtig oder schon tot. Genau, das siehst du einmal in einer kurzen Sequenz von zehn Sekunden vielleicht.
Und dann sieht man ja auch noch, wie er die Maske näht. Da siehst du einmal sein Gesicht schon auf dem Tisch liegen, wie er, wie an der Nähmaschine sitzt, wie Oma. Ja, ich glaube, das habe ich halt nie gepeilt. Ich habe das wirklich erst gepeilt, wessen Gesicht das ist, als dieses jene Kopf. Als jemand anderes das Gesicht trägt. Genau. Ja, genau.
Nee, also das sieht man dann nochmal schon vorher, genau. Nee, aber sonst finde ich auch, es ist auf jeden Fall überraschend, weil er schon ja super im Fokus ist am Anfang. Auch so als so ein bisschen der Anführer der Gruppe dann irgendwie so ein bisschen ist. Und das ist schon überraschend. Und ich finde auch, er ist vielleicht auch vom Winkel, wie es geschossen ist, von der Überraschung her, weil wir vorher jetzt auch schon so ein bisschen natürlich diesen krassen Schreck hatten mit dem Selbstmord.
Ist der Kill vielleicht nicht komplett so eindrucksvoll wie der Hammerkill im Original? So Tür auf, Schlagen, Tür zu. Aber trotzdem hat er eine ähnliche Wucht, finde ich. Weil er auch so aus dem Nichts kommt und ihn so krass überrascht irgendwie. Deswegen, ich finde den schon auch sehr, sehr eindrucksvoll.
Übrigens, Leatherface beim Nähen, also diese zwei Sekunden, die hätte ich aus dem Film rausgeschnitten, to be honest. Finde ich gar nicht. Ich finde es geil. Das ist so für mich, als ob er abwaschen würde. Aber irgendeiner muss es doch machen. Ja, nein. Irgendeiner muss ja mal nähen und abwaschen auch. Er näht sich halt Masken zusammen.
Das macht halt keiner für ihn. Ich finde das sogar gut, dass das drin ist, ehrlich gesagt. Ja, es sieht ein bisschen weird aus, aber es darf auch weird aussehen, weil es einfach ein 2-Meter-Mann ist, der mit einer Maske auf dem Kopf Gesichtmasken näht. Das ist schon okay. Das ist alles, alles das, was ich unter dieser jetzt häufiger von mir verwendeten Begrifflichkeit der Ikonisierung verstehen würde.
Wenn er mit der Hand einfach nur mit Nadel und Faden genäht hätte, hätte ich gesagt, okay. Aber dass er halt wirklich da in so einer Nähmaschine sitzt. Er ist ein patienter junger Mann. Er hat mich ewig Zeit. Ich sag ja nur. Also mich stört das tatsächlich irgendwie auch gar nicht. Ich fand das eher, also ich hab mich da gar nicht dran gestört.
Ich find's halt cool, dass er die es irgendwie selber macht und irgendwie, Na gut, einen Auftrag geben kann er sehr schlecht. Ja, klar ist es irgendwie so ein bisschen so, will man wissen, was jetzt so die Horror-Villains in ihrer Freizeit machen, irgendwie nicht. Aber dadurch, dass ja eben diese Maske so ein essentieller Teil ist, finde ich das schon auch cool, dass man sieht, wie er sie herstellt irgendwie.
Also deswegen, und dass es an der Nähmaschine ist, ich fände das in Ordnung. Mich hat es jetzt tatsächlich gar nicht gestört. In der Zwischenzeit kommt dann doch, besagt der Sheriff Hoyt, an der Mühle an. und Theresa, ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich finde, man hat sofort so dieses Gefühl, fuck, es stimmt auf jeden Fall was nicht. Das kann jetzt nicht gut gehen, was jetzt passieren wird.
Ja, vor allem kauft man ihm den Sheriff halt auch irgendwie nicht so hundertprozentig ab. Das ist schon alles eher eigenartig. Und der bringt halt einfach schon so eine Ausstrahlung mit sich, wo man weiß, diesem Typen kann man nicht trauen, auch wie sie dann anfangen, die Leiche in Frischhaltefolie einzuwickeln. Also sorry, also hä?
Vor allem mit welcher Begeisterung er das macht. Ja, und er sagt doch dann auch irgendwie so was richtig eklig Sexuelles, so von wegen, boah, die ist ja richtig feucht zwischen den Beinen oder irgendwie sowas, wo man sich so denkt, boah. Da kann ich mich gar nicht mehr dran erinnern. Aber es ist halt auf jeden Fall, dass man sich schon denkt, das ist auch für 70er Jahre nicht professionell, was die da machen. Also, ich meine, eigentlich hat man ja den kompletten Van auch irgendwie konfiszieren müssen und nicht dann da noch danach sauber machen.
Also, das ist, ja, man merkt schon schnell, dass der irgendwie eine sehr gute, eine sehr ungute Stimmung mit sich bringt. Und es kippt dann ja total, als er dann halt eben diesen einen Joint sieht und dann halt komplett austickt und die da halt festnehmen. Wobei, das kommt ja später, als er wieder zurückkommt.
Ja, stimmt, das ist nochmal ein bisschen später, ja. Aber ich finde, vorher macht er ja eigentlich ... Ist sehr unangenehm, aber er macht noch nichts konkret Stimmes, aber er gibt einem trotzdem schon den Vibe von, diesem Typen kann man nicht trauen. Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, habe ich tatsächlich noch gedacht, das ist einfach ein richtig böser Polizist, der einfach gegen die Gesetze verstößt.
Und da habe ich mich immer gefragt, das ist das erste Mal, dass ich das sagen werde nächste Woche, deswegen sage ich es jetzt schon mal, dass ein Prequel, nicht Fragen beantwortet, die ich mir nie gestellt habe, sondern wirklich mal Fragen beantwortet, die ich mir gestellt habe, nämlich wie er an seinen Sheriff-Stern gekommen ist.
Und das ist, wie gesagt, ich dachte mir einfach, das ist ein schlechter Polizist, also einer, der skrupellos sozusagen ist, keine Ahnung, der junge Leute hasst und einfach darauf scheißt, aber dass er, ich dachte tatsächlich, als ich so die ersten Male den geguckt habe, bis ich so Beginnings-Best-Mann gesehen habe, dachte ich.
Dass er offiziell ein Polizist ist dort, nur dass keiner ihn überwacht und keiner kontrolliert und es keine Aufsicht für ihn gibt sozusagen, was er da anstellt, er ist einfach im Umkreis von 200 Kilometern der einzige Sheriff sozusagen, das dachte ich immer am Anfang. Das ging mir auch so, muss ich zugeben, ja.
Aber ich hatte es vorhin schon angedeutet, Laura, ihr würdet mir recht geben, dass der ist schon eine geile Figur. Der ist auch so zynisch, so eklig, genau wie ihr das eben schon gesagt habt und auch so leicht reizbar. Du hast das Gefühl, jedes Wort, was du jetzt sagen könntest, ihm gegenüber könnte für eine Explosion sorgen und alles in Gefahr bringen.
Ja, er ist komplett unberechenbar irgendwie, weil ich finde, so ganz selten wirkt er dann auch irgendwie mal wie so ein netter Onkel, aber so zwei Sekunden und dann geht's direkt wieder in die andere extreme Richtung und ich finde auch, dass er, also man weiß von Sekunde eins an, er steigt aus dem Auto und er rotzt erstmal so einen richtig krassen Tabakrotz vor die, quasi auf dem Boden.
Man weiß irgendwie direkt so, der ist denen nicht wohlgesonnen und der ist eine krasse Bedrohung, finde ich. Ja, das ist auch, André, das ist auch ein Schauspieler irgendwie gewesen, der bringt diese Aura einfach von Natur aus mit, diesen Respekt, den man haben muss, das ist schon sehr gut gecastet. Du merkst bei dem halt einfach, dass er wirklich mal so ein Drill Sergeant halt war.
Also der hat so wirklich Leute zu seinem geschissen und ich glaube von dem haben viele Altträume gehabt, auch im echten Leben. Auf jeden Fall. Mit meinem Wechsel. Heute und Leatherface, jede Nacht im Halbtraum von jemand anderem. Aaron sucht vergeblich nach Kemper und läuft dann zurück zur Mühle, wo zwar die anderen auf sie warten, aber Kemper eben nicht.
Der Sheriff ist dann unterdessen mit der in Frischhaltefolie eingewickelten Leiche weggefahren und die Gruppe sieht sich eben weiter um, weil sie eben auf Kemper warten beziehungsweise ihn suchen und stoßen dann auf so einen mysteriösen Autofriedhof. Auch ein sehr beliebtes Backwards-Horror-Tropchen, nenne ich es mal.
Das kennt man so aus Wrong Turn zum Beispiel. Und ... Ganz ehrlich, das war jetzt der Punkt, ich greife jetzt unser beliebtes Spiel, der Dutschback der Woche auf, hier hat sich für mich dann Morgan definitiv für diesen Posten qualifiziert, als er dort, also in dieser Situation, das müsste man doch bedenken, die haben, eben hat sich jemand vor zwei Stunden hat sich jemand die Rübe weggeblasen, bei denen im Auto, sie wissen immer noch nicht, was passiert, was sie machen sollen, und der Typ kommt auf die Idee, seinen Arm in so ein Loch zu stecken und erst mal so einen Prank mit denen zu spielen, mit seinen Freunden.
Also das ist ja ohnehin schon immer beschissen, wenn ich finde, in Horrorsituationen irgendwelche Figuren Pranks spielen, aber hier war es selten so unangebracht, Theresa, fand ich. Ja, würde ich mitgehen. Also der ist wirklich einfach ein sehr geschmackloser Typ mit einem fürchterlichen Humor und der ist einem vorher auch schon nicht sympathisch und danach schon mal erst recht gar nicht, ehrlich gesagt.
Und da hat er sich auf jeden Fall seinem Posten verdient. Der ist voll hoher es der Woche. Um dann zehn Sekunden später noch zu sagen, Laura, auch Camper, den können wir jetzt auch zurücklassen, lass uns doch erstmal wegfahren. Das fand ich auch richtig mies, weil ich meine, da ist die Lage ja noch nicht so, dass sie wissen, die Leute werden jetzt umgebracht, sondern der ist halt weg und die finden den nicht.
Und den da zurückzulassen, wäre ultra mies. Also ja, da hat er sich für mich auch auf jeden Fall, hat sich meine Vorahnung, dass er der Dutschbeck wird, hat sich auf jeden Fall da schon verfestigt. Zumal es ja auch irgendwie keinen Sinn macht, weil ja theoretisch aus Sicht der Figuren der Gefahrenmoment ja eigentlich erst mal weg ist.
Weil der Sheriff ist weg, die Leiche ist jetzt erst mal weg und eigentlich geht es nur darum, zu warten darauf, dass der Camper zurückkommt. Wie du schon gesagt hast, niemand weiß, dass irgendwas passiert ist. Also theoretisch könnte es sein, dass er in einer Minute um die Ecke kommt. Aber selbst das ist Morgan schon zu viel quasi.
Ja, und vor allem dann auch noch mit dem Hintergrund, dass es der Freund von seiner Schwester ist, ist es halt nochmal asozialer irgendwie. Weil ich meine, die Pepper, die ist ja auch eher dafür zu fahren und ich meine, die kannten die ja erst seit ein paar Stunden, ist trotzdem nicht cool, aber eher nachvollziehbar als bei ihm auf jeden Fall.
Oder wenn Pepper verschwunden wäre und dann Morgan gesagt hätte, komm, die kennen wir eigentlich gar nicht so, für die würde ich jetzt nicht mein Leben riskieren. So, okay, es war ein Arschloch-Move, aber dann vielleicht rational halbwegs so begründbar. Naja, wir sehen auf jeden Fall dann, dass Leatherface sich um Camper kümmert, dem nun wirklich nicht mehr zu helfen ist und erfahren dabei tragischerweise auch noch, dass er ja einen Ring dabei hatte, um Aaron einen Heiratsantrag machen zu wollen, was natürlich nochmal ein bisschen mehr Emotionen ins Spiel bringt.
Und Aaron schnappt sich dann den Andy und die beiden gehen zurück zu diesem Jurt-Anwesen dort und Aaron will Onkel Monty das ist auch ein geiler Name, das klingt wie so ein Kuschel-Opa, Onkel Monty ablenken will, damit Andy in der Zwischenzeit ins Haus geht und das ist halt wirklich geil mir ist das vorher nie so aufgefallen, aber in diesem Theresa, du hast es ja vielleicht frisch gesehen in diesem Dead Meat.
Kill Count, da formulieren sie das auch noch so schön, wie er einfach viel zu viel Spaß dabei hat, sich dort durch die Gebüsche so zu verstecken, um dort in das Haus einzudringen, wie so Ninja und das ist schon echt irgendwie witzig, wenn man das. Wenn man den Film dann so guckt, aus dieser Perspektive ist es wirklich ganz witzig, Ja, also das ist schon auch irgendwie ein sehr skurriler Moment und vielleicht einer der wenigen, wo ich sagen würde, der ist vielleicht so unfreiwillig komisch, wo ich ja vor allem im Original das Gefühl hatte, dass es da so ein paar Ecken gab, die so unfreiwillig komisch waren aber das ist hier glaube ich so einer der wenigen Momente, wo einem das so auffällt Ja, Ja, aber der Plan, André, der geht nicht auf. Monty hört, dass da irgendwas
im Hause vor sich geht und ruft dann Leatherface, ruft die noch so, come on boy, bring it. Und dann hören wir und sehen wir zum ersten Mal die Kettensäge im Einsatz. Leatherface zersägt erstmal ein gefühltes halber Haus, aber dann sägt er auch noch Andys Bein ab in so einer auch wieder Szene, gern gesehenen Szene, die Wäsche-Line-Szene, die typische, kennen wir auch aus anderen Filmen.
Ich weiß nicht, also in Amerika muss es immer ein Labyrinth sein, der entsteht, wenn Leute Wäsche aufhängen, ich weiß es nicht so genau, aber es wirkt immer so. Und ich fand es in dem Fall auch ein bisschen weird, weil, ich sag mal so, Andy sieht ja schon sehr durchtrainiert aus, ich glaube, der könnte problemlos auch irgendein College-Footballer sein und der ist auch schnell garantiert.
Und dann siehst du den eigentlich schwer behiebigen Leatherface dahinter herlaufen, der ihn aber trotzdem einholt und das Bein zersägt. Ja, aber wie gesagt, wenn die Wäscheleinen aufgebaut sind, wie das Shining-Labyrinth, hast du keine Chance. Also man sieht ja merklich, wie er sich da so durchkämpft, während Leatherface ja die ganzen Laken, die da hängen, auch da wieder, ich würde gerne sehen, wie Leatherface diese Laken alle aufhängt, auch mal ein schönes Spin-off.
Wie der die da durchsägt und Andy muss ja so durchkämpfen, aber ja, es ist natürlich wieder gut auch geschnitten, abgekürzt, weil irgendwann kommt gefühlt Leatherface eigentlich quasi so von links. Also nicht mal hinter ihm, sondern so typischer Slasher-Killer-Teleport-Move, wie wir ihn so oft gesehen haben in all den Franchises und Filmen.
Plötzlich ist er gefühlt eher neben ihm und die Säge kommt schon so links durchs Laken durch. Ja, muss man ein bisschen Suspense of Disbelief haben, aber ist natürlich trotzdem eine wirkungsvolle Szene. Der muss dann auch ganz schön leiden, Laura, ne? der Andy in der Folge. Weil der hat quasi, ich will jetzt mal, das ist jetzt eine blöde Formulierung, aber der hat nicht das Glück, das Camper hat, dass der quasi so instant tot ist, sondern der ist. Nee.
Und vor allem, also der Leatherface, der macht ja dann so Salz auf die Wunde und packt das irgendwie so ab und dann hängt er ihn an Fleischerhaken an der Decke. Und da habe ich auch irgendwie so gedacht ob man nicht irgendwie ohnmächtig werden würde von dem Schmerz, wenn dir dein Bein abgesägt wird und du dann auch noch so am Rücken so aufgehängt wirst, also das war schon echt übel und, da hätte ich ihm fast schon gewünscht, dass er ohnmächtig wird, ehrlich gesagt.
Ich habe das auch diesmal wieder aufgeschrieben. Ich weiß nicht, warum ich das immer vertausche, weil ich, glaube ich, so große Salzkristalle einfach nicht kenne. Ich denke jedes Mal, das sind Eiswürfel, die er da an sein Bein macht. Und frage mich immer, das tut so doll weh, wenn man Eiswürfel auf eine Wunde macht. Ich glaube, Salz tut mehr weh.
Salz tut auf jeden Fall mehr weh als Eiswürfel. Ja, wir sehen dann Netherface mal ein bisschen genauer. In seiner Maskierung dort. Und auch kurze Zeit später tatsächlich ohne Maske. Also wir sehen ihn zum ersten Mal im Franchise tatsächlich ohne Maske, sehen sein Gesicht. Teresa, vielleicht beides mal betrachtet. Erstmal, wie findest du grundsätzlich seinen Look im Film, vielleicht auch im Vergleich zu den Vorgängern?
Und wie fandst du A, die Entscheidung, ihn unmaskiert zu zeigen und B, das, was du zu sehen bekommst? Also die Maske gefällt mir richtig gut, ehrlich gesagt. Sie sieht zwar auf eine Art, sieht sie halt nicht so realistisch aus, als wäre es tatsächlich ein Menschengesicht, sondern halt so richtig wie eine Maske, die man in irgendeinem Shop kaufen kann und jetzt nicht, wie es aussieht, wie ich es mir vorstelle, wenn man jemandem jetzt das Gesicht abzieht.
Aber trotzdem ist die, finde ich, sehr wirkungsvoll und er wirkt dadurch sehr bedrohlich. Und die hat mir gut gefallen. Und ihn unmaskiert zu sehen, fand ich tatsächlich auch in diesem Fall mal nicht so schlimm, wie ich das in anderen Filmen anders wahrnehmen würde. Weil er hier halt auch unten drunter irgendwie ein cooles Make-up hat, also weil er dann halt auch kein 0815 Durchstütz-Dude ist, sondern da ja auch ja, so eine.
Abgebrannte Nase hat. Ich glaube, er hat eher eine Hautkrankheit oder so. Es wird ja gesagt, dass er eine Hautkrankheit hat, genau. Aber auf jeden Fall hat er halt auch keine richtige Nase. Die ist wirklich nur im ganz kleinen Ansatz irgendwie wahrzunehmen. Und dadurch bleibt er, finde ich, ein Mysterium, weil er halt nicht nur, also, weil darunter halt offensichtlich auch noch was ist, was Fragen aufwirft.
Und deswegen ist, glaube ich, das, warum es mich hier nicht so sehr gestört hat, wie in anderen Firmen. André, was würdest du sagen, mit und ohne Maske? Wie gefällt dir der Look? Ne, finde ich super hier auch. Ja, definitiv. Also er als Erscheinung ist super in seiner gesamten Uniform, sage ich mal. Die Masken sind gut, also egal, ob seine, die er am Anfang trägt oder auch dann die Selbstgebastelten im Laufe des Films.
Und ich fand das Demaskieren in Verbundenheit mit dieser, wie gesagt, dass man da, ich glaube, erzählt das der Junge oder erzählt das nachher diese eine Frau? Ich glaube, die beiden Frauen erzählen das. Die beiden Frauen erzählen das. Der kleine Junge hat ja schon seit damals eine Hautkrankheit. Genau, das fing schon als Kind an und so.
Also, dass er so quasi entstellt ist und sich deswegen auch so ein bisschen versteckt dann eben vor der Welt mit diesen Masken. Kann es ja sogar ableiten, macht Sinn. Und nee, fand ich, du siehst es ja wirklich nur während dieser Näh-Szene für eine Sekunde. Das fand ich völlig okay. Und nee, insgesamt der Leatherface hier in dem Film finde ich, ist einer der Besten.
Wenn nicht sogar, muss ich jetzt schon mal sagen. Ich finde den super bedrohlich. Gutes Design. Ehrfurcht. so Maskenstimmen, also es ist wirklich, da haben sie sich wirklich Mühe gegeben. Aber auch, gebe ich Laura gleich mal, also dieselbe Frage für dich, Laura, aber doch mit dem Punkt dazu, dass diese Bedrohlichkeit eben auch daherkommt, weil eben die psychologische Ebene hier völlig ausgeklammert wurde im Vergleich zu diesen ganzen Erklärungsversuchen der Vorgänger oder wie Leatherface dort immer so, also hier habe ich das Gefühl, haben alle in der Familie auch Respekt vor Leatherface, also die ganzen Newits und die händeln den nicht oder sowas, so wie das in Teil 2 bis 4 so der Fall war, wo er eher so ein kleines Dummerchen war, was geärgert wird.
Die brauchen den zwar für seine Kraft und Gewalt, aber ansonsten nicht. Und hier habe ich schon das Gefühl, der hat da schon was zu sagen, in Anführungszeichen. Ja, also ich finde er, man sieht ihn nicht so viel zusammen mit den anderen. Und die machen sich halt definitiv nicht über ihn lustig. Also das ist auf jeden Fall, finde ich, ein großer Gewinn für die Rolle, was die Bedrohlichkeit angeht. Ich muss aber sagen.
Ich hätte die Demaskierung überhaupt nicht gebraucht. Ich glaube, weil mir halt die Masken in dem Film so gut gefallen. Und ich halt finde, dass er in dem Moment, wo er die Maske abzieht, ja klar, er hat offensichtlich eine Hautkrankheit und das Fleisch von seiner Nase ist irgendwie weg. Aber ich fand ihn da in dem Moment dann schon wieder nicht bedrohlich irgendwie.
Also mir ist es, glaube ich, einfach lieber, das Mysterium zu erhalten und mich zu fragen, wie er wohl unter der Maske aussieht und es eben nicht zu sehen zu bekommen. Weil ich das Gefühl habe, mich kann das immer nicht zufriedenstellen irgendwie. Und ich fand halt, das sah sehr digital aus für mich in dem Moment.
Ja, das stimmt. Das sieht ein bisschen an Kenny aus. Da gebe ich dir recht. Ja, so eine Demaskierung ist natürlich immer Hit or Miss. Ich erinnere mich auch damals. das ist halt lustig, dass mich das, ich glaube, mich hat das, wenn es so nur ein Sekundenbruchteil ist, dann stört mich das auch nicht, weil, wie gesagt, ihr wisst ja, einer meiner allerersten, quasi der erste richtige Horrorfilm, den ich gesehen habe, war halt Halloween, waren halt Halloween 4 und 5.
Und da wird Michael Myers halt auch kurz für eine halbe Sekunde ohne Maske gezählt, da steckt halt auch so ein Milch-Bubi drunter. Und da wurde ich schon abgehärtet direkt mit meinen ersten Horrorfilmen so und denke so, ja, das machen halt. An den musste ich aber eben auch denken, als ich meinte, in anderen Filmen stört mich das irgendwie mehr. Vielen Dank.
Und da musste ich dran denken, auch genau an die Szene an Halloween. Es folgt eine meiner Lieblingssequenzen des Films, für mich auch eine der krassesten, André. Es ist mittlerweile draußen dunkel geworden und Aaron kehrt dann zurück zum Van, also flieht zurück zum Van, an dem auch Sheriff Hoyt mittlerweile wieder aufgetaucht ist und Theresa hat es ja vorhin schon erwähnt, es wird dann ein Joint gefunden bei den jungen Leuten, um das nimmt Sheriff Hoyt quasi zum Anlass, jetzt richtig frei zu drehen.
Das findet er so gar nicht nice und er will dann mit Morgan zusammen den Vorfall im Auto nachspielen mit dem Revolver. Und ich finde diese Szene, die ist so krass unangenehm. Also. Morgan bedroht ja dann heute auch mit der Knarre, die aber dann natürlich entladen ist. Und ich finde das einfach die crazy gut von Jonathan Tucker, muss ich mal sagen, wie der das spielt, diese Angst, die der in dieser ganzen Szene hat, als er dort mit Cheryl Floyd im Wagen sitzt und so zittert und seine Augen so Tränen unterlaufen sind und sowas.
Das spielt er so krass gut, muss ich sagen, dass mich das richtig, richtig mitgenommen hat. Wie seine Unterlippe auch so bebt und so. Also man denkt eher, also man kann es auch so ein bisschen als übertrieben bezeichnen, aber ich finde es auch, du fühlst die Angst, die er vor ihm hat und die ist nachvollziehbar.
Du hattest die ja eh schon vorher so ein bisschen und jetzt dreht er ja richtig auf heute. Am Anfang, ne, in der ersten Begegnung war er schon weird und creepy, aber jetzt dreht er ja richtig auf und macht es so richtig ernst und lässt sie da auf dem Boden liegen und, Kopf in Sand und Ruhe und ihm ist auch komplett egal, dass die gerade erzählt, wir wurden gerade von einem Kettensägenkiller gejagt oder so, ist ihm scheißegal.
Ja, und das zwingt dann da, sich auf die Überreste von der Leiche zu setzen und so, das ist alles so todesunangenehm. Ja. Das finde ich auf jeden Fall eine bockenstarke Sequenz. Er nimmt dann Morgan im Auto mit. Die zwei jungen Frauen, also Pepper und Aaron, werden zurückgelassen. Aber dann taucht Leatherface wieder auf, Teresa, und versucht, den Van zu zersägen.
Das gelingt ihm nicht ganz so gut. Aber was ihm dann besser gelingt, ist es, Pepper zu zersägen. Ich finde, auch hier der Hinweis, man sieht eigentlich tatsächlich, wie er sie von oben bis unten aufsägt. So wurde es gedreht. Was dann im Film von übrig geblieben ist, finde ich ehrlich gesagt aber auch nicht verkehrt, wenn man einfach nur sieht, wie von ihren Klamotten sozusagen die, wie heißt das, die Federn sozusagen so in der Luft umher wirbeln.
Wobei ich mich da gefragt habe, warum sie eine Daunenjacke anhat. Ja, das weiß ich auch nicht. Weil Jessica Biel trägt die ganze Zeit ein Unterhemd und sie hat eine Daunenjacke an auf einmal. Aber ich fand, es sah sehr geil aus, wie dann die, weil man ja vom Kill jetzt im Endfilm da nichts mehr wirklich sieht.
Aber wie diese Daunen durch die Luft fliegen, fand ich irgendwie sehr cool inszeniert. Vor allem, Theresa, weil in der Felszeit Camper's Gesicht trägt dabei. Das ist schon. Aber das ist mir tatsächlich, also ich hab den Film jetzt länger auch nicht mehr gesehen und das ist mir tatsächlich gar nicht so aufgefallen.
Aber ich glaube, weil das so was ist, da kann man dann, wenn man den Film noch mal schaut, drauf achten, weil ich halt irgendwie so busy mit diesem ja, mit diesem Kill war, dass ich da irgendwie gar nicht so drauf geachtet hab, tatsächlich, welches Gesicht er wann wie trägt. Aber genau, das ist halt auch wieder so ein Kill, von dem ich dachte, dass er härter ist und der dann doch gar nicht so hart ist.
Ich geh trotzdem mit, dass der für einen halbwegs Offscreen-Kill irgendwie trotzdem cool ist. Aber im Kopf hätte ich den jetzt auch im Nachhinein fast schon wieder krasser eingeschätzt, als er wahrscheinlich eigentlich war. Wie gesagt, wenn wir es nach Wunsch von Rispel gesehen hätten. Stimmt das ja auch, was ich denke. Also von daher, ja.
Es ist tatsächlich, ich finde es tatsächlich relativ krass sogar in Szene gesetzt. Das weil er sich noch so, also du siehst halt, wie er Pepper zersägt und Aaron ist halt glaube ich noch in dem Van oder so und schreit rum und dann dreht sich Leatherface um und du siehst dann halt so wirklich eins zu eins so das Gesicht von Eric Balfour so und das sieht halt so uncanny aus und dadurch so gruselig, dass ich das, das ist eigentlich meine Albtraumsequenz so.
Das ist wirklich, also das finde ich, ist für mich der gruseligste Moment des ganzen Films. Weil es auch so verzerrt ist, halt natürlich so breit gezogen, aber du erkennst es natürlich trotzdem direkt, was es sein soll. Und dann für Aaron ist es ja der Reveal. Wir haben das ja vorher schon beim Nane einmal gesehen, angedeutet.
Und ja, ich finde es auch, wie Aaron so rüber guckt im Scheinwerferlicht von dem Van nur so, das ist schon echt eine fiese Szene. Leatherface verfolgt Aaron dann auf der Flucht, die findet Unterschlupf in so einem Trailer dort, in dem zwei Frauen scheinbar, also die da wohnen oder nicht, spielt erstmal keine Rolle und die beiden Frauen können Aarons Panik so gar nicht nachvollziehen, weil scheinbar wird Aaron ja von dem ach so lieben Nachbarsjungen Thomas Hewitt verfolgt, der ja auch schon seit frühester Kindheit unter seiner Hautkrankheit zu leiden hat, To be honest, ich glaube, irgendwo war das letzte Mal zu lesen, gab es ja irgendwie mal so eine News, dass das Rob Zombie mal, also die News geht sowohl in die Richtung, dass Rob Zombie damals auch zur Auswahl
stand als Regisseur für diesen Film, als auch immer noch zur Auswahl steht für einen weiteren TCM-Film. Und ich finde, diese ganze Sequenz, die entspricht so eher Rob Zombies Texas Shads of Massacre mit diesen Frauen im Trailerpark. Und das alles so ein bisschen so, das sind dann Leute. Ja, okay, nicht will ich sagen, wir wissen das ja. es gibt alle möglichen Leute auf diesem Planeten, aber die wirken halt so wie schräge Filmfiguren, wie aus einem Rob-Zombie-Film.
Die könnten auch Haus der Tausend Leichen oder Devil's Rejects oder sowas mitspielen. Und ich finde, das ist eine unnötige Side-Quest für Aaron. Diese ganze Sequenz in diesem Trailer, das hat mir, das ist, glaube ich, der einzige Part am Film, der mir nicht gefällt, Laura. Ja, das kann ich gut nachvollziehen. Ich finde auch, dass der sowas sehr.
Kontraproduktives irgendwie fürs Pacing hat, weil man weiß, ab dem Moment, wo sie da reingeht, dass die Frauen dazugehören. Also ich glaube, dass kaum jemand da irgendwie so denkt, ah ja, die helfen der jetzt oder so, als ob die da wohnen würden und so ein Nicht-Angriffspakt mit dem irgendwie geschlossen hätten.
Und ich finde aber, dass diese Szene ist wahrscheinlich wirklich ein Überbleibsel von diesem Schwangerschaftsplot. Ja. Und da hätte es dann mit der Herleitung, woher haben die das Baby und so wahrscheinlich mehr Sinn ergeben, aber ich bin da bei dir, dass man die im Endeffekt hätte rausnehmen können.
Oder man hätte sie, Theresa, vielleicht normaler in Anführungszeichen darstellen können, sodass man nicht, wie Laura schon gesagt hat, nach einer halben Sekunde weiß, okay, so wie die jetzt aussehen und dargestellt werden, natürlich haben die da ein Gentleman's Agreement mit Leatherface. Ja, also ich finde schon auch, bei denen riecht man auch den Praten irgendwie recht schnell.