
Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast
421 Texas Chainsaw Massacre: The Next Generation (1995)
Freitag, 10. April 2026 · 2 h 03
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Shownotes
421 Texas Chainsaw Massacre: The Next Generation (1995)
Die Rückkehr des Texas Chainsaw Massacre und damit auch das Wiederfinden der alten Stärken... Moment... Das war etwas anders. In Folge 421 schlüsseln wir für euch ausführlich auf, warum das Projekt zum Scheitern verurteilt war, was man hätte besser machen können und ob sich Renée Zellweger und Matthew McConaughey je wieder von diesem Dreh erholt haben. Es ist Zeit für die nächste Generation und dem vermutlich schlechtesten Film der ganzen Reihe!
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Sendeplan:
10.04. Folge 421 Texas Chainsaw Massacre: The Next Generation (1994)
17.04. Folge 422 Stripped to Kill (1987)
24.04. Folge 423 Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre (2003)
01.05. Folge 424 Texas Chainsaw Massacre: The Beginning (2006)
08.05. Folge 425 Texas Chainsaw 3D (2013)
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Besetzung: Chris, Teresa, André, Laura
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Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Moin moin und herzlich willkommen zur 421. Episode Devils and Demons, der Horrorfilm-Podcast. Ich bin der Chris und bei mir sind Laura, André und Teresa. Und wir sprechen heute natürlich über den vierten Teil der Texas Chainsaw-Reihe, nämlich Texas Chainsaw Massacre The Next Generation aus dem Jahre 1995 beziehungsweise Return of the Texas Chancellor Massacre.
Der Originaltitel, unter dem der Film aber nie offiziell ins Kino kam. Aber bevor wir das tun, zwei Sachen an dieser Stelle. Zum einen wollen wir uns kurz bedanken bei den ganzen neuen Steady-Abonnenten und Abonnentinnen, die dazugekommen sind in den letzten Wochen. Tausend Dank dafür, dass ihr uns unterstützt und dafür natürlich auch ein bisschen coolen Bonus-Content bekommt.
Und das sind Thorsten, Tobias, Patrick, Patrick. Momme, Tim, Philipp, Matthias, Steven, Marcel, Jasko, Johannes, Patrick, Malte, Kevin, Sebastian, nochmal Kevin, Benjamin, Liz, Toni, Maureen und Daniel ganz frisch. Vielen Dank für eure Unterstützung. Es bedeutet uns sehr viel und hilft dem Podcast natürlich auch immens weiter.
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Schaut da gerne mal rein, es lohnt sich auf jeden Fall. Und was sich auch lohnt, André, ist das Fantasy-Filmfest und zwar in der Nights-Edition, das nächste Woche beginnt, zumindest in Berlin, Hamburg, Köln und Nürnberg vom 16. April bis zum 19. April. Was erwartet die Leute dort? Warum sollten die Leute dort hingehen?
Also natürlich wegen uns beiden und auch Laura ist natürlich in ihrem Ort, hätte ich beinahe gesagt, ist in Köln am Start. Wir beide sind in Hamburg am Start. Das ist natürlich ein Grund, da hinzugehen. Aber es gibt auch einige tolle Filme. Hättest du da schon ein paar Tipps am Start? Ich hab noch nicht so super viel bisher sehen können, aber ich kann auf jeden Fall, ich darf noch nicht so viel sagen oder ich darf noch gar nichts sagen in Runde, aber ich kann auf jeden Fall sagen, ihr solltet euch den Eröffnungsfilm angucken, wenn ihr, also wenn euch euer Leben lieb ist dann guckt euch diesen Eröffnungsfilm an weil ich glaube einen besseren Horrorfilm sehen wir dieses Jahr nicht mehr, sage ich jetzt schon mal vorweg Wow,
das geht ja heiß her hier schon Große Worte Welcher ist das? Obsession Obsession. Kevin Klein präsentiert. Ich habe leider eine Klausel unterschrieben, die mir verbietet, mehr darüber zu sagen. Aber solltet ihr nicht verpassen, das wäre fatal. Ansonsten habe ich nur schon gehört, ich habe noch diesen Whistle gesehen, der kommt ja auch regulär ins Kino noch.
Das ist jetzt, das ist halt so ein Teenie-Horror-Ding. Das ist so ein bisschen Final Destination, Abklatsch, aber ich fand den auch echt sympathisch, unterhaltsam. Der ist halt quatschig, aber der weiß auch, was er macht und der ist echt, der war launig. Ich finde, der hat so dieses, was auch so, der hat wieder dieses Gimmick-Horror, sowas wie hier, wie heißen die denn, Wish Upon und Truth or Dare, Talk to Me und sowas, das ist irgendein Gegenstand, so ein Random und der sorgt für irgendeinen Fluch und dann sterben die Teenager alle nacheinander.
Und irgendwann vergisst der Film, dass er dieses Gimmick hat und ab da wird er richtig gut. Also mich hat der total unterhalten, muss ich sagen. Ich fand den echt nice. Also jetzt nicht Weltklasse-nice, aber für so einen gemütlichen Horrorabend mit ein paar Leuten und so. Gerade im Kino, glaube ich, funktioniert der.
Das ist halt so das Hollywood-Horror, wenn man so will. Ja, der hat mich so an Tarot erinnert, auch an den Until Dawn-Film. Das ist halt so, einer nach dem anderen ist dran und überhaupt. Und unsere Truppe, also die Hauptfiguren-Truppe, findet sich zusammen, weil sie alle zusammen nachsitzen müssen. So richtig 90s-Klischee, Teenie-Horror. Aber ich fand den auch ganz guckbar.
Ja, sonst habe ich noch gehört, dieser Silence, Silencio, oder so heißt es im Original, so ein Vampirfilm, der soll sehr gut sein, der war in Sieges letztes Jahr auch sehr gefeiert. Dann dieser Sakarin. Ist das jetzt eine Serie oder ein Film? Nee, also es ist eine dreiteilige Miniserie als Film zusammengeklöppelt.
Also sie zeigen es komplett halt quasi. Genau, dann Sakarin soll ganz gut sein, habe ich gehört. Mak Mak habe ich gehört, ist sehr empfehlenswert. Ist das Japan? Genau, dann gibt es diesen Good Boy, der kommt auch regulär bei uns noch ins Kino Goodboy 3 der dritte Goodboy inzwischen Hätte ich das gewusst, hätte ich ein Trouble Feature Trouble Feature machen können.
Ja, deswegen der soll auch ganz gut sein Heel heißt der im Original, oder Heel ist ein astronomischer Film, Auch dieser Apo Fanjax soll sehr gut sein. Da geht es um Deepfake-Videos, ein sehr aktuelles Thema. Genau, also ich habe noch nicht so viel sehen können. Muss ich mich noch mal reingraben. Aber es ist auf jeden Fall ein sehr spannendes Programm.
Wieder sehr viel dabei aus allen verschiedenen Subgenres irgendwie. Und bin da auf einiges schon sehr, sehr gespannt. Genau. Guckt da mal in euren Kinos vorbei oder auch bei Mediamarkt Saturn. Da ist auch die offizielle Broschüre wieder erhältlich. Da steht genau drin, welchen Film ihr wann sehen könnt. und da bekommt ihr noch ein paar Tipps und wenn ihr uns auf Letterboxd folgt und auf Social Media bekommt ihr sicherlich auch noch ein paar Ideen, was ihr da gucken und sehen könnt.
Also schaut da rein, ab dem 16. in Berlin, Hamburg, Köln und Nürnberg und vom 23. bis 26. April in Frankfurt, München und Stuttgart. Okay. Kommen wir zu unserem heutigen Film. Das ist so der der Bastard der Reihe. Es war einfach so, wie es ist. Wir haben ja auch schon in der letzten Woche kein Geheimnis darum gemacht, dass das heute, sag ich mal, ich glaube, die Episode aufzunehmen, wird heute deutlich schöner als den Film zu gucken, drücken wir es mal so aus.
Gut, das ist immer der Fall, fairerweise, aber hier besonders. Das ist ein Film, als ich den das erste Mal gesehen habe, ich weiß noch, ich habe das Cover gesehen und dachte so, wow, krass. Da sieht man ja schon auf dem Cover, dass Leatherface Cross-Dressing betreibt in dem Film, aber ich fand, das sah halt immer ultra mystisch und gruselig aus auf dem Bild, dass der Film, der muss so krass sein wirklich und gerade, weil der auch, das war glaube ich der...
Als ich mich für Horrorfilme angefangen habe zu interessieren und so weiter, das war ja dann auch schon, also nicht zu interessieren, aber als ich das Hardcore zu konsumieren angefangen habe, da gab es ja schon das Remake und The Beginning und ich überlege gerade, das waren die einzigen, die es zu dem Zeitpunkt dann noch gab und die hatte ich aber alle schon gesehen.
Aber der einzige Film, der mir gefehlt hat, war eben dieser vierte Teil. Und das muss ja einen Grund haben. Der muss ja krass sein einfach. Und dann habe ich den damals zum ersten Mal gesehen. Und wow, ich glaube wirklich, ich will jetzt nicht übertreiben, aber ich glaube, ich war selten so enttäuscht von einem Horrorfilm wie bei diesem Film.
Das war mein erster Eindruck damals, als ich den gesehen habe. Wie ging es euch, als ihr den zum ersten Mal gesehen habt? Gerne Reihe oben, André. Ich habe den zum ersten Mal auch erst im Zuge unserer Aufarbeitung vor drei Jahren gesehen, wie auch letzte Woche schon besprochen, wo ich ein paar Sachen nachgeholt habe, aus der Reihe ich noch nicht kannte und da war der auch dabei, weil das ebenfalls ein Teil war, den ich immer geskippt habe, weil ich eben auch immer gelesen habe, dass der natürlich qualitativ nicht das Highlight ist und ja auch da irgendwie nie so das Interesse gehabt, den nachzuholen so richtig und Und ja.
Ich sag mal so, ich hatte mir den letztes Mal bei Apple TV geholt, weil er da Uncut drin ist und er war im Angebot für 2 Euro. Und ich habe mir damals gedacht, okay, wenn ich jetzt für zwei Euro kaufen kann, warum sollte ich ihn für drei Euro leihen? Also habe ich ihn einfach gekauft und dachte mir, naja, dann ist er in der Bibliothek, musst du ja nie wieder anfassen.
Jetzt war ich froh, dass er drin war, weil ich ihm mir nicht nochmal neue Geld ausgeben musste auf ihn zu rewaschen. Und ja, natürlich ist es wieder dieses Ding, eigentlich muss er irgendwann nochmal ins Regal, aus scheiß Komplettierungsgründen als Sammler. Aber bis jetzt habe ich mich noch gesträubt.
Und naja, jedenfalls kann ich natürlich da dem ganzen nur in Einklang gehen, weil ich fand ihn beim ersten Mal damals vor drei Jahren, dachte ich auch nur, what the fuck gucke ich da gerade. und naja, das hat sich jetzt beim Rewatch auch nicht geändert. Ich weiß gar nicht, bei mir ist die Reihenfolge ein bisschen anders. Bin ich jetzt dran?
Ja, mach ruhig. Du hast ja schon angefangen. Ja, ich hatte den auch einmal halt in der Vorbereitung gesehen, hatte das glaube ich auch in der ersten Folge schon gesehen, dass ich das gleiche Ding hatte, dass als wir den damals besprochen haben für das Mediabook, dass der irgendwie für 3,98 zum Leihen und 3,99 zum Kaufen waren, da war ich so, ja, okay, braucht das zwar nicht mehr, aber was soll's und ja, war jetzt auch froh, dass ich nicht nochmal Geld dafür ausgeben musste und hoffe aber, dass es jetzt wirklich das letzte Mal gewesen ist, dass ich diesen Film schauen muss.
Also freiwillig wird's auf jeden Fall, das war jetzt schon nicht freiwillig und es wird auch kein weiteres Mal passieren. Ja, es hat nur 35 Euro gekostet. Das ist ein Invest. Christ hat wieder die Wertanlagen rausgeholt. Es ist eine Wertanlage, in erstaunlicher Weise, weil das hat ja oft nichts mit der Qualität des Films zu tun, ob jetzt eine physische Ausgabe irgendwie wertvoll ist oder nicht.
Laura, manchmal ist es ja auch so, Da sieht man einen Film, stellt fest, der ist richtig schlecht, gerade so im Horrorbereich, das hindert einen ja nicht daran, den Film irgendwann nochmal zu gucken. Und es kann ja durchaus auch das Gefühl eintreten, dass man sich mal geirrt hat und dann plötzlich irgendwas in einem Film sieht, wo man sagt, dem habe ich Unrecht getan damals.
Wäre das ein Beispiel für dich? Nee, auf gar keinen Fall. Das war eine sehr rhetorische Frage. Nee, also ich glaube, wenn man den Film einmal gesehen hat, ich kann mir nicht vorstellen, dass man bei einer Zweitsichtung irgendwie so eine völlig andere Meinung zu dem hat. Mir sind ein, zwei Sachen bei der Zweitsichtung jetzt für die Vorbereitung aufgefallen, die ich vorher nicht so empfunden habe.
Also, aber das ist halt nix, wo ich dann jetzt sagen würde, doch, irgendwie hat er mir gefallen. Nein, es ist ein richtig bescheuerter Film und ich glaube, man hat den immer so in Erinnerung, es ist der schlechteste Teil der Reihe und Matthew McGonaghy und René Sellweger spielen mit. Ich glaube, das weiß man halt und ich kann das voll gut verstehen, dass viele den auch skippen, wenn sie die Reihe nochmal schauen, weil der halt wirklich...
Ihr werdet es gleich selber sehen. Ich habe schon auf Letterboxd und auf Social Media gesehen, dass einige Leute sich aktuell für uns und mit uns gerade wieder durch die Reihe quälen. Und es ist immer lustig, wenn dann diese Bewertungen eintudeln. Das ist schon ganz witzig. Ja, also, unser heutiger Film, Texas Chainsaw Massacre, The Next Generation aus dem Jahre 1995, hat auf Letterboxd eine Durchschnittswerte von 1,9 von 5, auf der IMDb eine 3,4 von 10.
Kam theoretisch am 22. September 1995 in die US-Kinos. Aber wie gesagt, nur theoretisch. Praktisch war es der 29.08.1997. In Deutschland kam der gar nicht erst ins Kino und hat tatsächlich auch seine erste Veröffentlichung 2019 gehabt auf dem physischen Medium der Blu-ray. Hat 600.000 Dollar gekostet, hat damit gerade mal 185.000 Dollar eingespielt.
Also ihr ahnt schon, in welche Richtung sich das Ganze bewegt. Wenn ihr den Film sehen wollt, den gibt es auf Blu-ray, den gibt es auf DVD, den gibt es im Mediabook. Aktuell die günstigste Variante ist es, die... Ich will jetzt nicht das Wort Bootleg in den Mund nehmen, die spanische Disc sich zu besorgen, weil dann, oder eben digital zu gucken, ob er da im Angebot ist.
Ich würde mich jetzt auch, wenn ihr jetzt nicht so absolute Die-Hard-physische Sammler seid, würde ich mir den auf keinen Fall ins Regal stellen. Also dann guckt lieber, dass ihr den irgendwie schnäppchenweise oder irgendwo anders findet. Der Film läuft 95 Minuten in der ungestüttenen Kinofassung, hat in dieser Version ein R-Rating damals bekommen.
In Deutschland wurde der Film tatsächlich, ich weiß gar nicht mehr, in welcher Version, und es muss ja irgendeine Importfassung gewesen sein, 1999 auf den Index gesetzt und hat seit 2019 eine FSK 18. Es gibt zwei Fassungen von dem Film, eine Kinofassung, die quasi durch Selbstzensur, durch Columbia Pictures entstanden ist und eine Langfassung, die man weitestgehend eigentlich ignorieren kann.
Es gibt in dieser Langfassung am Anfang eine etwas längere Szene, in der die Hauptfigur von ihrem Vater missbraucht wird, was insofern tatsächlich nicht so unwichtig ist, weil es für die weitere Charakterentwicklung eigentlich eine Rolle spielt, aber eine Kinofassung dann tatsächlich nicht, die dann aber wiederum keinen Sinn ergibt, weil die Charakterentwicklung keinen Sinn ergibt.
Dementsprechend würde die Langfassung auch als Content-Note sexuelle Gewalt bekommen, aber eine Kinofassung würde ich jetzt sagen, ich weiß auch immer nicht, warum ich dich frage, Teresa, jedes Mal über diese Frage, aber hat sich so eingespielt. Würde dir noch irgendwas einfallen? Ja, also ich finde schon, dass der Umgang mit Frauen in dem Film generell sehr erniedrigend ist.
Also gibt ja auch später dann eine Szene, wo hier unser... Die Intention der Macher war tatsächlich genau das Gegenteil von dem, was du gerade sagst. Schon mal als Hint. Also ich habe gesehen, wie da ein Mann, eine Frau mit dem Fuß auf dem Hals stand. Also weiß nicht, was dann... In welchem Universum man das als freundlich interpretieren kann oder wie es gemeint war.
Also ich würde schon sagen, da ist zum Teil Frauen gegenüber auf jeden Fall ein Latent- übergriffiger Umgang. Ja, bis da irgendwie am Start, würde ich jetzt einfach mal sagen. Aber ja, so diese komplett grafische, irgendwie so Vergewaltigungsszene oder so haben wir hier nicht. Wir haben wieder einen Bodycount wie in der letzten Woche von sechs, dazu später mehr.
Ich würde sagen, stell's mal so in den Raum, dass das vermutlich der, ich muss mal kurz schon mal an die nächsten Folgen denken, da, da, da, nee, auf jeden Fall ist das der mit Abstand, sogar mit einem gewissen Abstand zu Teil 2, äh 3, würde ich sagen der harmloseste Film der ganzen Reihe, weil da, es gibt keine Kills, die von irgendwelcher Relevanz wären, es ist grafisch nicht zu sehen, es ist, Hat keine, auch in seiner Ausstrahlung, keine Brutalität für mich.
Das ist echt eine lahme Nummer in dieser Hinsicht. Und ich ziehe auch direkt mal schon den Suspense-Faktor mit hin. Also ich würde in Sachen Brutalität anderthalb von fünf geben. In Sachen Suspense würde ich sogar nur 0,5 von fünf geben, weil da ist nichts bei, keine Spannung, kein Thrill. Emotional habe ich selten in Filmen so wenig mitgenommen wie dieser hier.
Ich weiß nicht, ob ihr da irgendwie andere Meinungen in diesen beiden Kategorien habt, aber für mich bietet es in beiden Sachen absolut nichts, Laura. Also bei der Brutalität muss ich sagen, ich finde, da sind zwei Sachen drin, die nicht wahnsinnig explizit sind, aber die mich schon irgendwie so ein bisschen angeekelt haben.
Zum einen hat man ja, da wird eine Frau mit so einem Viehtreiber, mit so einem Elektroschockgerät die ganze Zeit so angepiekst in einer Vehemenz, die mich wirklich so ein bisschen fertig gemacht hat. Also ich fand es sehr, sehr gemein und sehr eklig inszeniert irgendwie. Kommen wir aber ja nachher wahrscheinlich nochmal drauf.
Uns wird ja offscreen ein Kopf zertreten und man sieht dabei den Gesichtsausdruck von der Person, die das macht. Und das fand ich, also hatte einen krassen Impact. Wegen den zwei Szenen würde ich die Brutalität auf zwei von fünf ein bisschen anheben, gehe aber ansonsten halt mit. Die Kills sind sehr zahm, man sieht sehr wenig.
Aber für mich gibt es so zwei, drei Szenen maximal, die ich doch irgendwie beklemmend finde. André? Ja, bin ich bei Laura, finde ich auch. Also ja, der ist in seiner Gesamtheit echt nicht wirklich hart, aber es ist mal auch wieder ein TCM-Teil, wo ich schon finde, dass dieser... Terroraspekt schon da ist. Nicht so natürlich wie im ersten, nicht von der Atmo, aber vom Terror der Personen angetan wird.
Im Sinne auch der Folter oder der Erniedrigung und wie halt einfach umgesprungen wird mit den Opfern. Gerade jetzt durch eine Figur wie mir Connys Figur, die halt so drüber ist und auch immer wieder reingeht und nachtritt, im wahrsten Sinne des Wortes und so. Deswegen muss ich auch sagen, hat der so eine Der ist auf der so physischen und auch psychischen Level in der Kombination ist der wieder ein bisschen mehr drin.
Finde ich auch härter als der dritte in dem Bezug, weil er da in diesem Terror sich nochmal mehr ergeht. Auch wenn es drüber ist und albern vielleicht auch manchmal wirkt. Fand ich das schon teilweise intensiver hier. Also ich bin auch bei einer 2 von 5. Hatten denn diese Szenen für euch, also ich glaube, ich würde es differenziert betrachten.
Also ich gebe euch recht, wenn ich jetzt diese beiden Szenen mir vor Augen führe, aber sie sind für mich nur als Einzelszenen betrachtet, hätten sie vielleicht diesen Impact, aber im Gesamtkontext mit dem Film und der Tonalität des Films hat es für mich tatsächlich, ich will jetzt nicht 10.000 Mal Impact sagen in dieser Episode, aber es hat für mich tatsächlich keinen Impact gehabt.
Also das hat mich komplett kalt gelassen, weil der Film als Gesamtes das gar nicht zulässt, dass diese Szenen mich in irgendeiner Form beeindrucken, in Anführungszeichen. Nur wenn ich sie einzeln sehen würde, völlig aus dem Zusammenhang gerissen, dann würde ich euch tatsächlich recht geben, aber als Gesamtkonstrukt habe ich es tatsächlich echt nicht so wahrgenommen.
Mir ist es tatsächlich auch erst, ich habe auch noch wieder das Kill Count Video von Dead Meat geguckt, da ist mir auch erst bewusst geworden, wie hart diese Szene einzeln betrachtet ist, als Matthew McConaughey, ich glaube, Heather, Heathers Kopf einen Tritt sozusagen. Und man sieht es ja nicht, aber man sieht sein Gesicht dabei.
Und es sieht halt tatsächlich so aus, als würde er zum Orgasmus kommen dabei. Aber nur wenn ich das einzeln sehe. Dann macht das was mit mir im Gesamtkontext tatsächlich nicht und da hätte ich jetzt bei mir die Differenzierung genommen. Aber wie könnte Theresa fragen als, gut sie muss jetzt nicht schlichten zwischen 1,5 und zwei Punkten.
Ja, also ich war auch bei 1,5 aus dem gleichen Grund wie du, Chris, dass ich irgendwie das Gefühl habe, das hat für mich alles gar keinen Impact, weil ich mich mental beim Film gucken so davon distanziert habe, was da eigentlich passiert. Also ich war da halt auch auf so einer emotionalen Ebene gar nicht drin, dass mich das irgendwie hätte berühren können.
Und deswegen habe ich das auch nicht so wahrgenommen. Aber ich kann den grundsätzlichen Punkt davon schon auch nachvollziehen. Hat euch denn was gegruselt, was in Spannung versetzt in diesem Film, André? Mich hat gegruselt, dass ich ihn für drei Euro gekauft habe. Das habe ich auf jeden Fall nochmal gegruselt, aber sonst eigentlich gar nichts.
Mich gruselt, dass du am Ende der Folge sagen wirst, ich glaube, ich habe den jetzt zum letzten Mal geguckt und ich dir dann sagen werde, stimmt bestimmt nicht. Warte auf unsere Retro-Retrospektive in zwei Jahren. Nee, also auf dem Suspense-Level funktioniert da wirklich gar nichts. Also da stimme ich Theresa zu, man ist da so distanziert von, weil das alles so ein Unsinn ist und so ein Quatsch und so schlecht gespielt und überhaupt, nee, Suspense ist da wirklich, kannst du ganz mehr Lupe suchen.
Ansonsten von euch noch, ja? Also sehe ich ähnlich. Ich habe ihm jetzt trotzdem immerhin noch die Eins von Fünf gegeben. Einfach nur, weil ich finde, dass eine Figur, nämlich der, ich habe den Namen jetzt nicht parat, aber die Figur von Matthew McGonaghy, dass der so drüber und so unberechenbar ist, dass der für mich immer noch so ein bisschen Suspense mit reingebracht hat, aber das wirklich auf einem minimalen Level insgesamt für den Film.
Aufgrund der schlechten Erfahrungen mit dem dritten Film hat die New Line Cinema auf ihr Recht, weitere Sequels zu produzieren, verzichtet und auch niemand anderes wollte zu diesem Zeitpunkt die Rechte übernehmen, nicht mal zu absoluten Spottpreisen. Das lag jetzt natürlich zum einen am Misserfolg von TCM 3, darüber haben wir in der letzten Folge gesprochen, aber es war auch so, André, das wissen wir jetzt als Horror-Konnoisseure auch, zu diesem Zeitpunkt, Anfang, Mitte der 90er Jahre, ging es ja allen ehemals mal erfolgreichen Horror rein, sei es jetzt Nightmare on Elm Street, wo die Einspielergebnisse deutlich nach unten gingen, Freitag der 13.
Ging schon Richtung Videothek zu dieser Zeit. Halloween hat auch zwar Kinofilme produziert, die aber auf dem Niveau und der Qualität von Videothekenfilmen waren. Also Horror war zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich so tot wie zu keinem anderen Zeitpunkt der Filmgeschichte. Und das wird sicherlich eine Rolle gespielt haben, warum niemand sich jetzt noch ein weiteres Franchise ans Bein binden wollte.
Ja, ja, absolut. Und das Potenzial war halt nicht zu sehen. Du hast halt ja schon, haben wir letzte Woche schon gesprochen, das Leatherface Es war eben auch nicht dieser Slasher-Villain, den die anderen Reihen zumindest hatten, wo es eine fortführende Ikone gab oder schon auf jeden Fall eine Figur, mit der sich viele Leute beschäftigen konnten und der eine Coolness erreicht hat, der einen gewissen Pop-Kultur-Status erreicht hat.
So, ja, Texas Chainsaw Massacre hatte auch einen Namen, aber es war eben nicht dieses, wir können jetzt easy auch Leatherface mal in Space setzen und das funktioniert trotzdem auf so einer Quatschigkeit, sondern man hat da so ein relativ lose Zusammenhängendes Franchise irgendwie gehabt, was offenbar eben A, natürlich auch nicht kontinuierlich geliefert hat und dann jetzt eben in der letzten Ausgabe auch massiv gefloppt war.
Ich glaube, das wollte sich zu dem Zeitpunkt keiner trauen, da Geld reinzupumpen. Also gehen wir back to the roots. Ihr erinnert euch an Teil 1, da gab es ja den Anwalt Robert Kuhn, der ja auch den Film zu weiten Teilen mitfinanziert hat und dadurch ja quasi auch ein Produzent des Originals war. Der hat da durchaus noch Potenzial drin gesehen in dieser ganzen Sache und schob die Misserfolge der Reihe eher den Studios zu, dass sie eben durch Zensurkürzungen und so weiter eher für diese Misserfolge verantwortlich waren.
Das kann man auch nicht ganz abstreiten und von der Hand weisen. Da hat er schon irgendwie recht gehabt. Er überzeugt auf jeden Fall den Autoren des Originals, Kim Henkel, ihr erinnert euch, zu einem weiteren Versuch. Und man sagt sich so, dass Kim Henkel eigentlich von dieser Idee gar nicht so begeistert war.
Der war nicht so heiß darauf auf dieses Unterfangen, aber er ließ sich mehr oder weniger von Robert Kuhn überzeugen und schrieb zunächst erstmal ein Drehbuch und mit diesem Drehbuch sind sie dann zu dem Rechteverwalter gegangen, das ist der Charles O. Grigson, der auch eine lustige Webseite hat, tatsächlich und immer noch aktiv ist als Anwalt scheinbar.
Das ist jedenfalls der Rechteverwalter von TCM und von dem haben sie sich die Filmlizenz geholt. Da gab es so ein paar Bedingungen, zum Beispiel dass der Film auf jeden Fall ins Kino kommen muss und dass es auch nicht allzu lange dauern darf, bis es soweit ist. Und für die Umsetzung haben Kuhn und Henkel dann auch um zwei Firmen gedreht, aber die Ernüchterung kam dann relativ früh, als sie auf der Suche nach Verleihen und Geldgebern waren und niemand so richtig was springen lassen wollte.
Und so hat man am Ende tatsächlich nur ein lausiges Budget von 600.000 Dollar zusammengekratzt für diesen Film. Und weil das eben so war, hat sich Kim Henkel aus Kostengründen dazu breitschlagen lassen, mit diesem Film dann sein Regiedebüt zu geben. Also er hatte schon am Anfang mal geäußert, er würde vielleicht gerne mal neben dem Drehbuch schreiben, auch gerne mal eine Regiearbeit führen, aber es war jetzt nicht sein großer Wunsch, dass es ein Texas Chainsaw-Film sein sollte und nun ja, es war seine erste und auch letzte Regiearbeit, so wie schon mal zu diesem Thema, der Dreh fand dann im Sommer 1993 statt natürlich, wir erinnern uns.
In Texas. Und das wissen wir, das sind nicht die allertollsten Bedingungen. Es war wieder grottenwarm, super heiß. Renée Selveger, die Hauptdarstellerin, hat von einem Kamikaze-Dreh gesprochen. Sie zweifelte zwischendurch sogar die Legalität der Produktion an, weil die Bedingungen so unterirdisch waren.
Und ja, das war alles auf sehr, auf, wie sagt man, auf wenn man wenig Geld hat, war das auf Knopf gedreht? Auf Kante? Auf Kante, wie heißt das richtig? Auf Kante genäht oder gedreht? Ich weiß es ehrlich gesagt auch nicht so richtig. Wie ihr das auch einfach nicht mehr könnt. Ja, du hast es zerstört, dass ich das kann. Genau.
So musste man zum Beispiel für die Post-Production dann auch nochmal komplett neues Geld irgendwie zusammensuchen. Also, mehr dazu später Regie geführt hat Kim Henkel, das haben wir schon erwähnt, das ist ja der Autor des Originals, der hat auch für Hooper Eat'n'Alife noch geschrieben und hat vor ein paar Jahren noch, falls er ihn mal gesehen hat, im Billigsektor Butcher Boys geschrieben.
Das Drehbuch hat er für zwei seiner Filmstudenten, die damit ihr Regie Debüt gegeben haben, geschrieben. Wir haben den Kameramann, Levi Isaacs, der hat unter anderem auch Leprechaun gedreht, Mean Girls 2, The Dentist, Kinder des Thorns 2 und interessant fand ich tatsächlich, weil, das finde ich super spektakulär, André, die Cutterin des Films ist Sandra Adair und ich finde, der Schnitt des Films ist ein absolutes Verbrechen.
Also ich finde es grauenvoll. Und das ist tatsächlich dann später die Stammkaterin für Richard Linklater geworden. Also die hat Filme wie Boyhood, die Before-Trilogy oder auch jetzt aktuell Blue Moon mit Ethan Hawke im Kino, hat die geschnitten. Also da sieht man manchmal auch, dass das nicht immer so ein Eindruck, den man vielleicht gewinnen kann, wenn man sagt, das ist aber ein schlechter Schnitt.
Das kann in einem anderen Film schon wieder ganz anders aussehen. Also ich wäre nie im Leben drauf gekommen, dass das mal quasi eine bekannte Hollywood-Katerin geworden ist. Nee, auf keinen Fall. Aber ja, es liegt ja auch immer in der Gesamtproduktion. Also es liegt ja auch im Material, was du bekommst und was du daraus machen kannst.
Und zudem auch, also Arme entwickelt sich ja auch weiter. Sie war da bestimmt auch noch in der früheren Arbeitsschaffensphase. Und, naja, vielleicht stehen ja auch einfach im Cutting so, sag ich mal, etwas ruhigere Filme besser, die weniger mit Action und schnellen Bildern hantieren, sondern natürlich Linklaters Filme ja eher klassische Shot-gegen-Shot-Filme mit viel Dialog.
Da muss man vielleicht auch nicht so wirrschneiden wie hier irgendeine Überfahrungsszene, wo man nicht weiß, ist jemand überfahren worden oder nicht, weil man es nicht mehr erkennt. Ich glaube, meine Lieblingsszene, und das ist, glaube ich, auch die Hauptverantwortungszene dafür, und ich glaube, da kann sie ja am Ende auch nicht für, weil wenn du um einen Stunt-Double rumschneiden musst, ist es, glaube ich, auch immer gar nicht so einfach.
Das ist die Szene, in der René Selvega doch aus dem Fenster springt, im Obergeschoss, dann übers Dach läuft und sich dann auf ein Stromkabel. Was in der Luft hängt, raufwirft und ranhängt. Und dazwischen sieht man eindeutig, dass halt ein Stunt-Double die ganze Zeit da war. Und das dann so zurechtzuschneiden, ich glaube, das hat für mich, ich weiß nicht, ihr kennt ja bestimmt die berühmte Sequenz aus Taken 3, als die im nächsten sich dort in 15 Schnitten über den Zaun wirft, weil er einfach schon zu alt ist, um da normal rüber zu springen.
Das hatte diese Qualität tatsächlich. Was da auch geil war, man sieht auch, wie sie auf das Fenster zuläuft, dass das eigentlich so nichts geben kann. Das ist mir auch aufgefallen, dass es so ganz eigenartig gemacht ist. Es sieht so, als würde sie rausspringen, aber im nächsten Cut steht sie auf dem Dach quasi und sie ist gar nicht rausgesprungen.
Es ist auch so ganz zaghaft irgendwie, dass man denkt, ja, wenn du so aufs Fenster zuläufst, dann kommst du da nicht durch. Das war natürlich auch extrem lustig, hab ich auch noch extra aufgeschrieben, weil mir das echt negativ nochmal aufgefallen ist. Ja, zum Cast kommen wir jetzt. Die markanten Hauptpersonen heben wir uns mal für den Schluss auf.
Wir haben hier einen neuen Leatherface, der wurde von Robert Jacks gespielt. Der hat tatsächlich auch Teile des Scores eingespielt, fand ich ganz interessant, hat jetzt aber insgesamt keine große Karriere und ist auch leider viel zu früh verstorben mit 42 Jahren. Wir haben hier Joe Stevens, der spielt den WE, ja richtig gehört, der spielt hier wieder eine Rolle.
Den kennt man eher so aus kleineren, meist namenlosen Rollen in den 90er Jahren. Und dann haben wir natürlich die Hollywood-Superstars hier. Wir haben, Laura, wir haben Renée Selveger, die in den 2000ern, würde ich schon sagen, mal ein Weltstar war, auf jeden Fall. Und auch zu den am besten bezahltesten Schauspielerinnen überhaupt gehört hat.
Wir kennen sie aus Filmen wie Bridget Jones, Chicago, Jerry Maguire, unterwegs nach Cold Mountain. Hat zweimal tatsächlich auch einen Oscar gewonnen und auch mehrere Golden Globes bekommen. Und hat hier vielleicht ihre beste Karriere. Nein, Spaß. Vielen Dank. Soll ich jetzt was dazu sagen? Wenn du möchtest.
Sei denn, du bist sprachlos. Nee, ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich jetzt gar nicht so viele Filme mit ihr kenne. Aber natürlich so Bridget Jones ist irgendwie jedem ein Begriff. Und ich habe mich halt nie mit ihr als Schauspielerin so wirklich beschäftigt. Und war erstaunt, wie schlecht ich ihr Spiel in diesem Film fand.
Also klar, da war sie super jung und am Anfang ihrer Karriere, aber dass sie sich mal zu einem Weltstar entwickeln würde, vielleicht ähnlich wie bei der Katharin, das hätte ich jetzt ehrlicherweise auch nicht kommen sehen. Ich bin jetzt ein bisschen beruhigt, weil du hast in der letzten Woche gesagt, dass du eine Leistung sehr gut fandest oder gut fandest und eine überhaupt nicht.
Und ich war jetzt wirklich gespannt auf die Antwort, weil es hätte theoretisch auch... Nee. Doch, ich habe es tatsächlich schon gelesen, dass auch manche sagen, ja, nee, wir können hier nicht. Aber René Selviger ist doch die einzig Überzeugende. Weil du das so selbstsicher letzte Woche gesagt hast, dachte ich auch so, okay, jetzt bin ich gespannt.
Also ich bin beruhigt, dass das jetzt deine Antwort ist. Aber es hätte auch anders sein können. Ich meine, man muss fairerweise dazu sagen, dass natürlich die Figur von Matthew McGonaghy, weil er so komplett drüber ist, es ist natürlich auch einfacher, wenn man Schauspielern kann, mit dieser Rolle positiv herauszustechen als mit ihrer, weil sie halt nicht so krasse Szenen irgendwie hat in dem Film, aber ich fand sie irgendwie...
Ich bin da emotional überhaupt nicht mitgegangen und das lag schon auch natürlich an dem bescheuerten Drehbuch, aber auch ein bisschen an ihrer Performance, während ich bei Matthew McGonaghy die ganze Zeit so dachte, ich finde den so unfassbar creepy auch irgendwie und ich nehme ihm das ab, dass er diesen Psycho da spielt, also voll.
Ich hatte auch völlig vergessen, dass Wendy Selviger schon zweimal den Oscar bekommen hat. Ich glaube, beide Male für die beste Hauptdarstellerin. Krass, ja, wusste ich ehrlich. Und dadurch, dass Matthew McConaughey ja auch Oscar-Preisträger ist, für Dallas Buyers Club, gibt es, glaube ich, kein Horror-Sequel in der Filmgeschichte, das so preisträchtig besetzt ist wie Tate's the Next Generation, André.
Ja, das ist schon irre. Ich muss aber auch sagen, also gerade bei Selviger finde ich auch, also die glänzt halt nicht im Film. Sie hat natürlich auch nicht viele Momente dafür, aber sie leidet auch nicht geil, also so blöds klingt, aber man kann ja auch wirklich intensiv leiden und das so richtig mitgehst und Mitleid hast und mitfieberst und das hat sie halt nicht performt irgendwie, finde ich auch.
Sie ist da echt total blass in dem Film irgendwie insgesamt, finde ich, muss ich auch sagen. Und ja, bei mir Cornelius was Laura halt sagt, ja, der ist drüber, ja, das ist total überzeichnet und der spielt mindestens zwei Stufen zu viel für den Film, aber er kann es halt auch und das sieht man schon.
Also auch sein Blick und so, der hat so einen irren Blick drauf, wenn er will. Und finde ich schon, also wenn er da aufgeht in seinen Momenten und das kaufe ich ihm schon ab und das ist dann, wenn die Emotion aufkommt im Film, liegt das schon an ihm auf jeden Fall. Da gehe ich mit, ja. Es gibt auch immer so Schauspieler, bei denen man, also ich weiß nicht, für mich ist der so.
Das klingt jetzt blöd, aber ich habe so das Gefühl, bei manchen Schauspielern, die sehe ich beim Performen und denke so, da steckt viel von ihrer echten, also jetzt nicht, dass er jetzt irgendwie ein Verbrecher ist oder sowas, aber so dieses Cholerische und sowas. Und der ist ja auch jetzt nicht gerade dafür bekannt, als besonders pflegeleicht in Hollywood zu sein.
Und von daher kann ich mir schon ganz gut vorstellen, dass da so ein bisschen, ich formuliere es mal positiv, seine Energie da auch aus der Realität im Film Einfluss hatte. Und ja, wer McConaughey nicht kennt, der spielte den Wilma, hat damals in Daystone Confused sein Debüt, glaube ich, gehabt und hat dann mit Time to Kill seinen Durchbruch gefeiert, hat in den 2000ern, das haben viele Leute, glaube ich, mittlerweile schon vergessen, vor allem Rom-Coms gespielt, irgendwie sowas wie Fungerkackle Titel ein.
How to do the guy in 10 days, zum Beispiel. Ja, so eine Sache. Und dadurch wurde er zum Frauenschwarm und hat erst in den 2010ern dann diese ganzen anspruchsvolleren Rollen übernommen, sowas wie Killer Joe, Interstellar, Wolf of Wall Street etc. Oder eben Dallas Buyers Club, für den er dann auch einen Oscar bekommen hat.
Ich mag ihn tatsächlich, André, am liebsten in der ersten Season von True Detective tatsächlich. Weiß nicht, ob du die mal gesehen hast? Ja, ja, großartig. Ich liebe die erste Season. Auf guter Thematik, aber auch wegen ihm. Ja, ja, ist der super drin. Ich mag ihn generell als Schauspieler. Also ich finde, er ist irgendwie sehr facettenreich. Gleichzeitig, was du sagst.
Er hat schon so eine sehr eigene Art zu spielen. Man kennt ihn immer wieder, sag ich mal, aber er ist ja schon sehr auch wandlungsfähig trotzdem, aber ja, True Detective mega und da spielt er auch richtig gut, ja. Ich fand es so witzig, er hat euch ja diesen einen Clip, diesen kurzen geschickt, in dem er sich mal ganz selten zu seinen Mitwirken hier an diesem Film geäußert hat.
Ich fand es ganz gut, weil da, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, erzählt er ja dort, dass er gerade arbeitslos war und halt gerne Jobs angenommen hat zu diesem Zeitpunkt. Gerade eben zu Beginn seiner Schauspielkarriere und dass er eigentlich nur so einen Typen spielen sollte, der am Anfang mit so einem Motorrad an René Sellweger vorbeifährt, ihr so ein bisschen zuzwinkert.
Und am Ende des Films, nachdem René Selviger den Film überlebt hat, sie mit dem Motorrad dann mitnimmt und sie sozusagen zusammen in den Sonnenuntergang fahren. Und das war seine eigentliche Rolle für den Film. Und am Ende wurde es quasi die Hauptrolle. Das passiert manchmal so, ne? Gleich überzeugt.
Ja, okay, dann würde ich sagen, gehen wir mal in den Film rein. Der beginnt natürlich wieder mit einem Lauftext, der aber dieses Mal gar nicht läuft. Teresa, dafür hat das Geld nämlich nicht gereicht, das ist nur ein Standbild, ein Text. Aber immerhin wird die Kontinuität bewahrt und alle bisherigen Vorfälle werden zumindest als Inzidenz dort erwähnt.
Der Film spielt fünf Jahre nach Teil 3, also am 22. Mai. Ja, also, ja, okay, stimmt. Aber ich finde halt, wurde auch wieder gesagt, ja, niemand wurde von der Familie gefunden. Und Teil 3 wurde ja ganz klar gesagt, doch, da ist sogar jemand ja hingerichtet worden und so. Also, es ist schon alles nicht ganz rund.
Die Frage ist halt auch, ich kann mir vorstellen, dass es sogar eher ein Gag ist, dass sie mit Vorfällen eher so meinen, ja, es gab halt in der Zwischenzeit noch zwei schlechte Filme. Und das sind die Vorfälle so in dem Sinne. Aber das kannst du machen, wenn du einen Banger-Film dann ablieferst. Das kannst du nicht machen, wenn du die größte Sauarbeit des Franchises raushaust. Ja.
Little did they know. Wahrscheinlich, als sie diese Textklappe gemacht haben. Ja, genau. Also es spielt fünf Jahre später, am 22. Mai 1996. Dieses Datum wurde aber nach dem weirden Kinostart, zu dem wir später noch kommen, geändert. Denn ursprünglich stand hier der 22.05. 1994. Aber nachdem der Kinostart ja nachträglich verschoben wurde, wurde sowohl das Datum geändert, von der Langfassung zur Kinofassung, als auch der Filmtitel, der ja ursprünglich The Return of the Texas Chainsaw Massacre lautete und das wurde hier quasi geendet und hat, ich weiß nicht, ob ihr da genau hingeguckt habt.
Dieser Titelscreen, als mit dieser schwarz-gelben Schrift Texas Chainsaw Massacre The Next Generation eingeblendet wurde, der ist schon so ugly as fuck, dass man irgendwie nur dadurch schon auf den Trichter kommt, das wird jetzt nicht gut werden, was ich sehe. Ja, ist es nicht auch so, dass, also sonst ist das doch immer so wie so ein Rolltext und da steht er einfach und man denkt schon so, oh, wahrscheinlich hatten sie da schon keine Kohle mehr für.
Das kann ja nur böse enden irgendwie. Ja, das ist fürchterlich und es geht dann nicht besser weiter, Teresa. Wir sehen so in den ersten Sequenzen so einfach ein paar Momente vor und rund um einen Highschool-Abschlussball und da kristallisieren sich quasi die vier Hauptfiguren Jenny, Heather, Barry und Sean heraus.
Wie fandst du dieses Setup und wie fandst du die Leute? Ja, also gibt jetzt hier den Vibe, dass es doch auch eher so Richtung Teenie-Slasher gehen soll, was ja vorher tatsächlich gar nicht so der Fall war, aber also vom Konzept her eigentlich cool, von mir aus hätte das sogar noch ein bisschen länger sein können, aber naja, das Problem ist, dass die Freundesgruppe halt so dermaßen unsympathisch ist, also diese Heather, die tut einem irgendwie leid, Aber das geht irgendwie schon.
Die ist irgendwie, ja, ein bisschen dumm, hab ich auch das Gefühl. Aber irgendwie tut sie mir leid, weil ihr Freund Barry wirklich die komplette Vollkatastrophe ist. Und der ist wirklich so schwer auszuhalten, dass man sich wirklich einfach nur auch da wünscht, dass der superschnell das Zeitliche segnet.
Und da dachte ich wirklich, ey, wenn ich mit den beiden Flitzpiepen jetzt den ganzen Film verbringen muss, es ist ja eh schon alles schlimm genug. Und ich hatte komplett vergessen, wie schlimm Barry und wie nervig Heather. Nee, das ging wirklich schon gar nicht. Und das ist jetzt schon das erste große Problem, dass eigentlich niemand wirklich sympathisch ist, außer dann halt.
Unsere Hauptfigur Jenny, die ist irgendwie ganz okay. Aber ansonsten sind wirklich alle Leute komplett fürchterlich. Und es gibt gefühlt keinen einzigen netten Menschen in diesem Film. Aber ich finde halt auch, sie fällt halt einfach nicht negativ auf. Aber sie ist halt trotzdem auch überhaupt nicht interessant.
Beziehungsweise, ja, denkt man die ganze Zeit so, okay, mit ihr ist irgendwas. Warum sie so komplett verschüchtert ist und so. Chris hat ja eben schon gesagt, was es ist. Also diese Szene, die wäre jetzt mit dem Missbrauch durch ihren Vater, die wäre halt direkt am Anfang gewesen, vor dem Heißgubal. Das ändert quasi die ganze Figur und es ist für mich unverständlich, wie man das rausschneiden konnte, weil es dann viel mehr Sinn ergibt im Nachhinein, warum sie so ist und auch warum ihre Figur am Ende so eine Art Widerstandsfähigkeit beweist und aufbaut und warum sie sich gar nicht so sehr von den Slaughters unterscheidet.
Decided auf so einer gewissen Maxime. Und das macht aber nur Sinn in der Langfassung. Und ich verstehe nicht, wie man das rausschneiden konnte. Ja, voll. Weil ich finde auch so hat man, habe ich irgendwie gedacht, boah krass, sie ist irgendwie so auf eine ganz komische Art und Weise naiv. Und wenn ich jetzt höre, im Filme wäre es eigentlich so, dass sie von ihrem Vater missbraucht wird, dann hat das einen ganz anderen Touch irgendwie.
Also das ist echt nicht verständlich, warum sie das, wenn sie es schon nicht zeigen wollten, es dann nicht irgendwie anders noch erzählt haben. Richtig peinlich, finde ich, die Tatsache, dass, also ich weiß nicht was, wer sich das ausgedacht hat, oder wie auf die Idee kam, die machen doch so Fotos, so Prom-Night-Fotos.
Und dass sie dazu das Texas Chainsaw Sound-Effekt-Design genommen haben mit dem Blitzlicht und dem Knarzen der Kamera, was normalerweise immer so für Horrormomente da ist. Und dass sie das hier einfach für Highschool-Prom-Fotos einspielen. Also wer hat sich das ausgedacht? Das hat ja nun überhaupt keinen. Mir ist das auch aufgefallen und ich dachte, vielleicht haben sie das irgendwie gemacht, weil dieser Start mit dem Prom und so halt so gar nichts mit Texas Chainsaw Massacre irgendwie zu tun hat und sie dann dachten, ach ja, wir knallen aber diese Soundeffekte darüber und dann verstehen alle, was wir jetzt hier machen wollen.
Ich fand es auch, wirkte irgendwie sehr deplatziert. Ich fand auch, André, die Schauspieler sind irgendwie optisch alle wieder viel zu alt. Also vielleicht Randy Selviger wird vielleicht gerade so noch durchgehen als Teenagerin, aber die anderen, das sind ja, wenn er jetzt gestanden hätte, 30 Jahre alte Büroangestellte oder Büroangestellte, ja okay, nehme ich so.
Ja, ja, voll. Das ist auch wieder so richtig. Also es ist ja noch schlimmer als bei vielen anderen Slashern, wo du immer denkst, ja, okay, als Highschool-Abgänger sei ja fast schon ein bisschen alt. Hier ist es schon doll. Ja, ja, das dachte ich mir auch. Also es ist auch sowieso überhaupt, dass du damit einsteigst.
Also das ist ja auch nochmal so, wir haben ja bei Teil 3 letzte Woche schon gesagt, dass der halt wie so ein typischer Halloween 4, 5 wirkt, so ein einfacher, normaler Slasher, aber hier mit einem Highschool-Ball irgendwie nach Promlight einzusteigen bei dem TCM fühlt sich auch einfach grundlegend falsch an.
Weil wir natürlich nicht vergessen dürfen, der erste Teil hatte natürlich auch jetzt Leute, die nur zwei, drei Jahre älter waren wahrscheinlich, als die, die wir jetzt hier sehen. Deswegen, weil Theresa vor meinte, es passt so nicht so ganz Teenie-Slasher, aber ich fand, der erste Teil ist auch schon eher Teenie-Slasher.
Ja, aber ich finde, der hat dadurch, dass dieses Teenager-Dasein gar nicht so eine große Rolle spielt, eine andere Qualität. Aber hier mit diesem Schulball, finde ich, gibt mir das halt auch direkt diese Highschool-Vibes. Ich finde, irgendwie macht das für mich einen Unterschied, wenn das irgendwie Sinn ergibt.
Weil bei der Gruppe im ersten Teil, die hätten ja genauso gut 40 sein können und das wäre egal gewesen. Das spielt ja eigentlich das Alter recht wenig eine Rolle. Und hier hatte ich schon das Gefühl, dass das schon auch irgendwie... Vielleicht relevant ist. Auf jeden Fall spielt es irgendwie, und da gebe ich dir auch, wer hat das von euch eben gesagt?
Theresa, glaube ich, das ist ruhig ein bisschen, Laura hat das gesagt, dass es ein bisschen länger hätte gehen können mit dem High School Ball? Nee, ich hatte das gesagt, aber gerne dann halt mit freundlichen Personen. Ja, und genau, und es spielt irgendwie so keine große Rolle, weil irgendwie dadurch, dass Heather ja Barry beim Fremdgehen dort irgendwie erwischt, wird diese Gruppe, diese vier-Leute-Gruppe ja relativ schnell vom Partyort weggebracht und die fahren ja mit dem Auto davon und verfahren sich irgendwie im Wald.
Es kommt dann irgendwie noch zu so einem Unfall mit einem anderen Autofahrer, und da haben wir schon den Salat und das fand ich auch ein bisschen schade. Also der Bild ab hier... Ist echt nicht gelungen. Also entweder hätte man es gleich ganz weglassen, einen anderen Aufhänger gemacht. Ich weiß nicht, irgendwie fand ich es ein bisschen ... Ja, ich hatte auch irgendwie das Gefühl bei diesem Build-Up, die waren mir einfach gar nicht weit genug draußen.
Also so gefühlt fahren die halt von ihrer Highschool, die ja irgendwie so im städtischen Umfeld ist, fahren die so zwei Minuten mit dem Auto und dann sind sie im tiefsten Wald. Und das war für mich irgendwie direkt auch so, da habe ich schon gar keine Gefahr gespürt. Also in den anderen Filmen hat man ja immer das Gefühl, man ist wirklich so in einem Umfeld, wo einfach überhaupt keine Menschen in der Nähe sind, wo du, keine Ahnung, 100 Kilometer irgendwie bis zur nächsten Tankstelle fahren müsstest.
Und da war es halt einfach so, na ja, die sind halt fünf Minuten mit dem Auto von ihrer Highschool entfernt. Das fand ich irgendwie auch nicht zuträglich für die Spannung des Films. Es ist quasi, wenn ich im Vorgänger das Gefühl hatte, Das fühlt sich wie Hitcher an. Es ist hier wirklich das maximale Gegenteil davon, von dieser Einsamkeit und Weite der Wüste sozusagen. Gibt es hier gar nicht. Theresa?
Ja, und sie sind dann ja irgendwie in dem Auto. Ich weiß gar nicht mehr genau, warum eigentlich. Und Jenny und ihr Kerle machen dann da hinten drin rum. Und dann fahren sie ja einfach los. Und dann ist die auch, die Heather, glaube ich, sagt dann auch so, ja, man muss doch hier mal irgendwo wenden können.
So, du kannst mir nicht erzählen, dass man nirgendwo hätte wenden können. Weil sie sind dann eher schon so, Ja, ich möchte gerne wieder zurück zum Abschlussball, aber wir können hier ja nirgends wenden. Und ich dachte wirklich so, was ist das jetzt für eine bescheuerte Aussage, dass ihr da nirgends wenden könnt.
Und deswegen dann ins komplette Hindler-Weltnatum abdriftet. Also das kann mir wirklich keiner erzählen. Das war wirklich auch schon wieder so dumm einfach nur. Das ist extrem forciert, ja. Ja, ja. Dann lieber gar nichts dazu sagen, als das. Wenn man nicht weiter weiß, im Drehbuch muss immer einen Autounfall. Ja.
Auf jeden Fall passiert dieser Unfall. Die Gruppe will Hilfe holen. Sean bleibt aber zurück, um vor Ort auf Hilfe zu warten. Und ja, Theresa, ich gebe dir komplett recht bei dem, was du vorhin gesagt hast. Also, die machen sich wirklich absolute Konkurrenz dort, Barry und Heather. Wer noch unsympathischer ist als die andere Person. Und die beiden gehören für mich auf jeden Fall zu den nervigsten Slasher-Figuren ever, glaube ich.
Und das Absurde ist, dass Kim Henkel im Nachhinein gesagt hat, dass er sich bei diesen ganzen Figurenzeichnungen gedacht hat, dass die so ein bisschen den Status Quo der amerikanischen Jugend überspitzt darstellen sollten. Und da denke ich mir auch immer so, bevor du so einen Unsinn machst, dann mach doch einfach sympathische Leute dahin.
Dann weißt du auf jeden Fall schon mal, dass es für die meisten Leute funktionieren könnte. Weil funktionierende, unsympathische Figuren zu schreiben, ohne dass die Leute so negativ darauf reagieren, wie wir das jetzt tun, ist halt super schwierig und scheint hier nicht im Skillvermögen gewesen zu sein.
Und das ist auch wieder so dieses Klassische, was mich eh immer übel abfuckt, so ja, die Jugend von heute, die sind alle so schlimm, keiner kann sich mehr benehmen, bla bla bla, so ja, okay, das wird seit Jahrtausenden erzählt, ist ein bisschen ausgelutscht, lass dir mal was Neues einfallen und schau vielleicht eher drauf, was beschäftigt die Jugend von heute denn vielleicht und wo hat das auch positive Seiten.
Heißt ja nicht, dass alles gut ist, aber immer dieses ja, die sind alle irgendwie so verdorben und keine Ahnung was, das finde ich auch mittlerweile wirklich nur noch anöhnend als Argumentation, weil das halt jede Generation über die drei drunter sagt. André, ich würde die Tonalität des Films also als Mischform aus Teil zwei und drei glaube ich beziffern, also ich finde schon, dass der sich.
Auf eine gewisse Art und Weise ernst nimmt, aber trotzdem diese überzogene, alberne Art des Vorgängers, ohne dessen Qualität gleichzeitig zu haben, mitnimmt. Also er wirkt so drüber, so überzogen, so crazy, aber es funktioniert nicht so gut wie in Teil 2 für die meisten Leute. Ja, absolut. Er will halt zum einen einfach ein Teenie-Horrorfilm sein irgendwo, dann aber auch gleichzeitig so eine Karikatur, habe ich das Gefühl.
Also er will ja jede Figur, die man irgendwie, oder er will ja die, wie soll man es sagen, er möchte ja so ein bisschen die Sawyers und Leatherface so auf links drehen. Und sie soll eine Bedrohung sein, aber gleichzeitig ja auch irgendwie, sage ich ja, wie so eine Karikatur von sich selber. Und das ist ja zum einen ein Garant dafür, dass es ja auf jeden Fall schon mal nicht bodenständig sein kann.
Und du kannst es ja auch gleichzeitig auch nicht als ernsten Horrorfilm so verkaufen, aber er will ja trotzdem diesen Terror rüberbringen und das beißt sich halt die ganze Zeit, weil ich finde bei Texas Chainsaw 2, ja, der ist natürlich auch Horrorfilm und will auch Härte zeigen, aber der wirkt halt aus einem, trotzdem aus einem Guss dann aber wie so ein Comic Relief, so und da, das kann man mögen oder nicht, haben wir darüber gesprochen, aber es wirkt halt schon irgendwie aus einem Guss und genauso konzipiert irgendwie für mich.
Während beim vierten ist es halt so behauptet, also er will da Gruselszenen erzeugen und Horrorszenen erzeugen, die aber aufgrund dieses Comic Reliefs dann einfach nicht funktionieren. Da kommen wir gleich zum Beispiel zu einer, ich sag nur hinter jemandem stehen. Ähm, da sind so Momente drin, wo du denkst, das kann ja ernst sein, also ihr könnt doch nicht glauben, dass das, dass das ein Horror erzeugt, wenn ihr das gleichzeitig aber so persifliert, also es ist ja fast schon wie so eine, es wäre fast eine Satire, wenn der Film sich aber trotzdem nicht auch als ernsthafter TCM sehen würde.
Ja, ich hab's auch so wahrgenommen, dass das irgendwie eine Karikatur der Legacy ist von TCM, bei der aber vergessen wurde, dass es das theoretisch mit Teil 2 schon mal gab. Und dass es da zumindest erst mal A, kommerziell schon mal nicht funktioniert hat. Also habe ich schon nicht verstanden, warum man es noch mal versucht hat.
Und B, fehlt hier auch scheinbar das Können einfach. Also das Drehbuch, du siehst halt einfach das, was im zweiten Teil vielleicht, wie gesagt, auch wenn ich es nicht mochte, aber trotzdem war das ja teilweise echt ganz clever auch, wie das da gemacht wurde, wie es geschrieben wurde. Und hier ist es echt so teilweise die platteste Art und Weise, wie die Figuren hier gezeichnet werden und überspitzt dargestellt werden.
So, das muss ich sagen, gerade wenn man Teil 2 und 4 nebeneinander stellt, finde ich, da sind schon riesige Unterschiede zu erkennen. Egal, welchen Film man jetzt davon mag oder nicht, aber ich finde, da sind schon Welten zwischen. Ich weiß nicht, wie Laura und Theresa das sehen, aber ich glaube schon, die Idee ist bei beiden Filmen ungefähr dasselbe gewesen, aber die Umsetzung so gar nicht.
Ich habe den zweiten halt gerade nicht mehr gut genug vor Augen, um dazu, also den Vergleich herstellen zu können, aber ich finde wirklich, dass hier, der vierte Teil teilweise so ist, als würde Scary Movie Texas Chainsaw Massacre behandeln, also so von diesem, super albernen und ich bin mir aber nicht immer sicher, wie gewollt das eigentlich ist, weil es schon so ein paar Szenen gibt, die ich persönlich mega witzig finde und ich glaube nicht, dass das so beabsichtigt war.
Ja, das habe ich mich auch gefragt. Also mir ist auch nicht ganz klar, welche Tonalität der Film am Ende haben wollte. Also ob der damit wirklich, ob der so drüber sein wollte, dass es wirklich gruselig ist oder ob es halt eben wirklich eher so ein satirischer Ansatz ist, weil nichts davon funktioniert ja irgendwie wirklich für mich.
Und das hab ich ehrlich gesagt auch noch nicht verstanden und bei Teil 2 finde ich auch, man konnte das irgendwie eher einordnen und da ging es halt auch also das ist halt auch einfach so von den Grund, Zutaten, die man hat, hat mir das besser gefallen, sei es eben wir hatten da irgendwie eine super coole Hauptfigur, mit der man irgendwie mitgehen konnte oder halt allein wie gesagt, es ist eine Kleinigkeit vielleicht, dass die da ernsthaft nochmal kommentieren müssen, dass es keinen Grund gab zum Wenden aber das ist wirklich, Das Beschissenste, was ich seit langem im Drehbuch irgendwie gehört habe, dass das allen Ernstes als Erklärung herangezogen wird.
Also, was ist das? Also, denkt man sich wirklich, wer hat das denn geschrieben? Die Person gehört wirklich im Drehbuchknast. Und solche stümperhaftigen Sachen hat man in Teil 2 halt auch einfach nicht, zumindest nicht in dem Ausmaß, meiner Meinung nach. Und da bemerkt man einfach an allen Ecken und Enden, dass es an der Qualität hakt.
Ja, Zustimmung. Jenny, Barry und Heather kommen dann zum Haus von Dala, die sofort junge Frau, die sofort Hilfe ruft und bei einem Mann namens Wilma anruft, um dem Bescheid zu geben, was dort passiert ist, dass der sich darum kümmert. Natürlich wirkt sie von Anfang an direkt dubios. Das heißt, wir wissen schon relativ zügig, wenn es eine Sawyer-Familie gibt, diese Frau gehört auf jeden Fall dazu.
Aber, Laura, sie bringt auch eine etwas weirde sexuelle Komponente in den Film, die ich persönlich ein bisschen überflüssig fand. Zum einen wird sie, wie ist denn der richtige Wort? Sie ist... Sie ist... Sie zieht blank. Sie zieht blank. Sie ist notgeil. Ich drücke es jetzt mal hier unter uns. Wir sind ja nur vier hier.
Ich drücke es mal so aus. Sie ist sehr übersexualisiert, aber nicht im Sinne von, dass sie übersexualisiert dargestellt wird, sondern sie ist übersexualisiert sozusagen. Also sie hat eine, sie lebt ihre Sexualität gerne aus und hat es nötig. Ich sage es mal so, wie es ist. Genau das. Und das fand ich irgendwie, damit wollten sie eine andere Seite der Weiblichkeit darstellen im Drehbuch.
Das ist schon mal der erste Punkt, Theresa, den ich vorhin meinte, dass hier die Absicht tatsächlich war, einen eher frauenfreundlichen Stasher zu drehen, indem sie einfach mal ein paar andere Perspektiven mit ins Boot holen. Also das denke ich mir jetzt nicht aus, das haben sie so gesagt. Ähm, nun ja, ich fand die Figur von Anfang an.
Mir hat sie nicht gefallen, wie sie geschrieben ist. Also ich finde, also erst mal war das mit ihr auch dieser Moment, wo ich meinte, okay, das ist jetzt gerade wirklich wie Scary Movie, als sie in ihrem Büro oder was das ist, als so ein Auto vorbeifährt, dann einfach ihre Bluse hochzieht, um ihre Brüste zu zeigen.
Und man so denkt, was passiert da gerade? Also es passt irgendwie gar nicht. Und dann ist sie ja nachher aber auch, obwohl wir schon wissen, dass sie zu dieser Familie gehört, irgendwie immer so im Girls Talk mit Jenny und ist so irgendwie lieb und verständnisvoll zu der. Und ich denke mir nur so, das ist so eine Frauenfigur, die kann sich nur einen Mann ausgedacht haben.
Also ich finde die völlig... Sie ist sowohl, natürlich, sie bundelt mit Jenny an, aber sie bundelt natürlich auch mit Wilma an. und bandeln. Kurz da nochmal ein kurzer Einwand zu, also nicht Einwand ist es gar nicht, Anmerkung. Auch da verstehe ich wieder nicht, wo dieser Film jetzt genau spielt, weil gefühlt kommen ja die drei bei Dallas House an, ich hab's jetzt so Haus genannt, aber es ist ja eher so ein, sieht aus wie so ein Trailer-Park Container, sowas, und der aber im Wald steht, aber wenn sie aus dem Fenster guckt und blank zieht, sieht das so aus, als würde die Rückseite des Containers wieder mitten in der Stadt sein, wo die mit dem Auto vorbeifahren.
Also es war irgendwie also wenn ich im dritten Teil gesagt habe, mir hat irgendwie Raum und Zeit so nicht ganz gepasst. Also hier ist es eigentlich noch viel, viel schlimmer. Auf die Spitze getrieben. Ja. Aber also genau das habe ich halt auch gedacht. Das ist, glaube ich, wie Männer gerne hätten, dass selbstbestimmt sexuell offene Frauen sind, dass sie sich irgendwie ...
Für sich die Brüste machen lassen, aber trotzdem sie natürlich allen anderen auch zeigen, damit auch wirklich alle davon was haben. So den Weib hatte das für mich und auch wirklich dieses Jahr so wünscht man sich das, glaube ich, dass eine sexuell offene Frau so ist, aber finde das in der Darstellung wirklich, ja, habe nicht das Gefühl, dass das tatsächlich in irgendeiner Form feministisch motiviert ist oder dass es tatsächlich ja, Also zumindest mit meinem Verständnis davon irgendwie nicht so wirklich alles zusammenpasst.
Sie wirkt wirklich eher wie so ein richtiger Männertraum. Also auch alleine, wie oft sie über ihre Brüste redet. Und auch wie sie dann jetzt allein auch schon irgendwie dann zu Jenny sagt so, ja, mäßig, ich habe mir die Brüste machen lassen. Denk da lieber auch mal drüber nach. Das war schon ein Kracher.
Wo man sich denkt so, hä, warum sollte man das sagen? Ich warte kurz, ich muss kurz meinen Kommentar auf Spotify zu Ende schreiben, dass dieser Podcast sehr woke geworden ist. Warte. So, jetzt. Und dann sehen wir, dass Wilma in der Zwischenzeit zum Unfallort gefahren ist und auch diese Person macht von Anfang an kein Geheimnis um ihre Schurkenrolle, denn er fährt erst Sean an und zumindest in der Langfassung, ich glaube, das war jetzt in der Kinofassung nicht ganz zu sehen, sehen wir, wie er noch genüsslich so zwei, dreimal vorwärts und rückwärts über den Körper von Sean fährt und er auch stirbt dann an dieser Stelle.
Ja, aber ist das nicht erstmal mit dem quasi den Opfer? Achso, den bringt der ja auch noch erst um. Ja, weil die Gewaltdarstellung so ungrafisch ist, hatte ich das schon wieder fast vergessen. Wie war sein Name? I'm not hurt, boy. Genau. Ist ja, glaube ich, im Drehbuch. Dem wird natürlich, also das ist der junge Mann, der bei dem Unfall dort auch beteiligt war.
Und dem wird das Genick gebrochen von Wilma gleich zu Beginn. Also er tut so, als würde er den Puls fühlen. und der Sean ist dann halt so, ah, der wird uns helfen und dann so ... Er ist tot, glaub mir. Ja, und dann wird John selbst übergefahren. Aber generell ist es so, André, für mich einer der großen Schwachpunkte unter vielen ist die Tatsache, dass sich dieses Gelatsche dort im Wald, egal wer da gerade von A nach B geht und wer da auf wen trifft, ich habe auch manchmal das Gefühl, das ist völlig wahllos, wie so ein Lostopf.
Ah, jetzt, wer ist noch nicht im Film aufeinander getroffen? Ah, Barry, Dala, ach nee, machen wir wieder zurück. Heather, Dala, die waren noch nicht so, die müssen jetzt im Wald auch noch aufeinandertreffen und dass es sich unerwartet, Also es fühlt sich so ziellos an. Wie so eine Matching-Dating-Show. Ja, wirklich.
Und es ist so unfassbar langweilig, wirklich. Und weil ja auch dazwischen auch immer noch geredet wird, sowohl wenn die Leute im Wald spazieren gehen nebeneinander oder auch so drumherum. Diese Dialoge sind so völlig für den Arsch. Ich picke immer noch meinen Lieblingsdialog raus. Den habe ich damals auch, glaube ich, in unserer Mediabook-Folge erwähnt.
Es gibt so eine Szene, in der Dala ja zwischendurch mal kurz tanken fährt oder sowas und von der Polizei angehalten wird. Ja, Pizza holt die. Und dann sitzen da zwei Polizisten so im Auto und schmunzeln so und finden sie so ein bisschen heiß. Und dann sagt der eine so, ey, die Lady sehe ich mir mal genauer an.
Und die Kollegin, Kollegin, die daneben sitzt, sagt dann so, aber nicht den Busen. Und das ist einfach, das ist mein absoluter all time. TCM favorite Dialog, der dort geführt wird, es ist wirklich absurd wie sowas überhaupt irgendwie in einen fertigen Film gelangen kann, ja, das ist wirklich ganz schlimm, das ist alles auch die, also wäre der Film jetzt entstanden hätte ich gesagt, die Dialog sind KI entstanden weil die so banal das kriege ich nicht mal KI entstanden das ist so banal, so stumpf so offensichtlich Es ist auch ganz viel so, da wird über Sachen geredet, die auch gerade, die man sieht.
Also es werden ganz offensichtliche Sachen halt angesprochen und so, über die man nicht reden muss. Das ist ganz schlimm, ja. Und langweilig, wie du sagst. Es ist wirklich stinklangweilig, da passiert ja nichts. Und wie gesagt, das ist aus der Feder des Autoren des Originals, das darf man nicht vergessen.
Also der hat natürlich seit 1973 kein gescheites Drehbuch mehr geschrieben, also 20 Jahre lang, aber... Und was man da halt auch sagen muss, der lebt jetzt ja auch nicht vom Dialog, der erste Teil. Und also zum einen, ich glaube, so viel Dialog gibt es da eh nicht. Und wenn, dann lebt der nicht davon. Also ich glaube, das war nicht das Erfolgserlieb. Also, naja.
Aber zu einem guten Drehbuch gehört ja auch ein Spannungsaufbau, das Tempo und so weiter und so fort. Da siehst du ja schon den Unterschied, wie die Jugendlichen im ersten Teil zum Beispiel das alte Haus dort untersuchen oder irgendwas machen und hier einfach nur wahllos durch diesen wirklich, wirklich unfassbar schlecht ausgeleuchteten Wald laufen.
Also sie hätten auch einfach bei Tages nicht drehen können, wirklich. Also das ist wirklich eine Frechheit. Also der dritte Teil mit seiner blauen Nacht, da sage ich noch, das ist okay, das ist atmosphärisch aber was sie hier also ich weiß nicht, was sie da mit der Beleuchtung gemacht haben im Wald, also es ist, ein Albtraum, es ist ein absolutes Stimmungskiller weil es wirklich so aussieht, als hätten sie das auf dem Hof von Tobi Huper, gut der war da nicht beteiligt auf dem Hof von Kim Henkel gedreht und hätten so riesige Scheinwerfer so Flutlichter aus dem Fußballstadion aufgestellt, die diesen Wald beleuchten sollen oder diesen Hof und da gedreht also das geht gar nicht, furchtbar.
Oder findet ihr, dass es geil aussieht? Doch, doch, nee, Katastrophe, absolut. Das sieht aus wirklich, wie du sagst. Da nehme ich lieber die blaue Nacht, das sieht auch immer ein bisschen weird aus, aber es hat noch Stimmung. Das hier ist ja wirklich einfach, die Beleuchtung macht halt keinen Sinn. Also weder der Mond ist so hell, noch sind da halt Laternen, also Lampen im Wald.
Die Beleuchtung ist halt so überkünstlich, ganz eindeutig Scheinwerfer da halt platziert. Das killt halt jede Stimmung. Vor allem Barry läuft ja auch so durch den Film, als würde man gar nichts sehen. So dunkel es ist. Das ist halt auch geil. Ja, er spielt halt, es wäre pitch black, es wäre super dunkel und man sieht nichts, genau. Aber es ist halt offensichtlich scheinbar auf ihn gerechnet.
Ich glaube, es gibt eine Szene im Film, die ich ein bisschen atmosphärisch fand. André, du hast sie vorhin schon angedeutet, das ist die, als Heather dort auf dieser Schaukel sitzt vor dem Slaughterhaus. Und nicht merkt, was auch super dumm ist, das muss sie halt einfach merken, das Leatherface hinter ihr steht und in die Haare fässt.
Alter, ich kann nicht. Diese Szene ist so lächerlich. Das ist so dumm. Es ist kompletter Unsinn. Wirklich kompletter Unsinn. Das ist für mich trotzdem mit zu 0,1 Prozent noch die einzige Szene, wo ich denke, ey, das ist doch mal nett. Also mal so ein kleiner Horrormoment so zwischendurch. Der ist dumm, aber so, das ist ja halt cool, wenn irgendwie plötzlich hinter einem was auftaucht und die Person merkt das nicht.
Und sowas gibt es halt im Film nie wieder. Aber ich finde, es ist halt, ich verstehe, warum du das im Ansatz irgendwie findest. Aber dann packt er ihr halt irgendwie dreimal an die Haare. Und spätestens beim zweiten Mal ist man so, nee, ey, als ob man das nicht merkt. Und man hat doch auch so ein Gefühl für, wenn jemand im Nacken steht.
Also nach einem Mal spätestens merkst du das, ja. Das ist so wie die Geschichte, die ich letzte Woche erzählt habe, wenn ich an der Kasse bei Edeka diesen Einkaufskorb gegen den Kopf kriege und mich erst beim dritten Mal umdrehe. Ja, genau. Wenn die Oma dir schon die Banane auf den Kopf schlägt und du raffst halt immer noch nicht.
Ich finde aber, dass sobald sie dann im Haus ist und Leatherface sie dann auch gepackt hat und der schleudert die da durch die Räume. Da habe ich echt das erste Mal gedacht, boah, also sie schreit, finde ich, richtig geil. Und das muss der Horror für sie gewesen sein, das zu drehen, weil sie wird ja echt da so richtig durch die Räume geschleudert.
Das fand ich dann zumindest den Teil ihrer Performance doch recht überzeugend. Ich befürchte, das war die Stuntfrau, die sie auch auf dieses Stromkabel geworfen haben. Möglich, aber dann hat sie es auf jeden Fall sehr glaubwürdig gemacht. Ich habe ja auf jeden Fall, Theresa, zum ersten Mal ein bisschen Vibes vom Original bekommen, weil ich finde, und das ist ja eine Sache, die Teil 2 und 3 nicht so geliefert haben, das Haus, das hatte für mich wieder so ein bisschen Sawyer-Haus-Vibes, so wie es aufgebaut war, wie es aussah, nicht ganz so schäbig, nicht ganz so, wie sagt man, André würde jetzt wieder sagen, nee, Crisp ist ja das Gegenteil, Anti-Crisp, sage ich jetzt mal.
Aber ich finde, das hatte für mich wieder so ein bisschen so, diese Farmhouse-Vibes, das fand ich eigentlich ganz nett. Ja, aber ich finde von außen, von innen hat es damit wieder nicht mehr so viel zu tun. Und ich hatte auch irgendwie so ein bisschen das Gefühl, dass sich ja fast alles in diesem Esszimmer abgespielt hat.
In meiner Wahrnehmung, jetzt überlege ich gerade, ob es tatsächlich so war oder ob ich es nur so wahrgenommen habe. Und das fand ich dann doch auch ein bisschen ermüdend irgendwie, dass sie da ständig alle in diesem Esszimmer gechillt haben. Aber ich glaube, das ist eher so Richtung Ende. Die sind doch vorher auch in der Küche, wo man sich so fragt.
Aber das ist doch Küche, Esszimmer, ist doch eins, da steht doch ein Tisch. Ich glaube nicht, ich meine, das wären zwei verschiedene Räume. Da meine ich die Küche. Insgesamt, ich weiß nicht, das gefällt mir einfach alles nicht. Es gibt ja auch die Theorie, dass dieser vierte Teil quasi ein Remake von Teil 1 ist.
Und wenn man da mal genau hinguckt, kann man das nicht mal unbedingt abstreiten, weil es locker acht bis zehn Sequenzen gibt, die quasi kopiert wurden aus dem ersten Teil. Sei es eben eine Verfolgungsjagd durch den Wald. Natürlich, es gibt in jedem zweiten Horrorfilm eine Verfolgungsjagd durch den Wald.
Aber die Art, wie sie inszeniert ist, auch dass die Hauptfigur später durchs Fenster springt, die Dinnerszene und so weiter und so fort, da gibt es ganz viele Sachen, die wirklich eins zu eins nur in schlecht aus Teil 1 kopiert wurden. Und das macht es irgendwie dann doch wieder, bringt es mich fast wieder zu dem Gedanke zurück, den André vorhin schon geäußert hat, dass der vierte Teil wie eine Karikatur von Teil 1 ist. Ich weiß nicht.
Naja, stimmt schon, die Elemente sind da drin. Man kann es auch einfach darauf zurückführen, dass es der Originalautor ist und dem nichts Besseres eingefallen ist, als das gleiche nochmal zu machen, nur halt vielleicht in seinem Auge modern oder so, keine Ahnung. Aber ja, die ganz vielen Elemente sind natürlich wieder drin, ja.
Heather wird auf jeden Fall geschnappt von Leatherface und in eine Truhe gesperrt, während Barry immer noch draußen nach ihr sucht. Er wird dann kurze Zeit später auch von Leatherface erwischt und mit dem Hammer erschlagen und das ist absurderweise der erste und einzige Kill von Leatherface im ganzen Film.
Von dem man ja noch nicht mal von Anfang an versteht, dass es ein Kill war. Das erschließt man sich ja eigentlich nur daraus, dass man den Barry Gott sei Dank nicht mehr wieder sieht. Aber ich habe im ersten Moment das jetzt gar nicht so, er hätte nicht unbedingt tot sein müssen von dem Schlag. Was daran auch liegt, dass man nicht mal richtig sieht, wer ihn trifft.
Mein erstes Gefühl, er trifft ihn so mit dem Stil oder so. Also es sieht auch ganz weird aus, wie er da zuschlägt. Jetzt hätte der Grandpa zugeschlagen. Ja, genau. Schauen wir uns mal Leatherface an. Das ist ja einer der kontroversesten Punkte in der Rezeption dieses Films. Ja, also er wird... Im Prinzip als Cross-Dresser dargestellt.
Er trägt Kleidung, die für gewöhnlich weiblich gelesene Personen tragen. Manchmal trägt er auch Oma-Haare und Oma-Kleidung. Ist mein Favorit. Eigentlich ist der Fokuhila am Anfang mein Favorit. Das ist wirklich unfassbar, was man da mit ihm gemacht hat. Dazu Theresa schreit er permanent rum, jault permanent rum. Er wirkt maximal unbedrohlich.
Der wirkt wirklich wie eine Karikatur auf Teil 1. Ist ungefährlich irgendwie, weil er halt auch nur eine Person umbringt und das auch nicht besonders spektakulär. Und ich würde, Theresa, den meisten TCM-Fans zustimmen in der Aussage, dass das das schlechteste oder die schlechteste und fragwürdigste Interpretation von Netherface überhaupt ist.
Ja, das mit dem Cross-Tracing finde ich tatsächlich gar nicht so verkehrt, weil er ja auch im ersten Teil hat er ja auch irgendwie so Wimpern, Extensions und so am Start. Also das finde ich tatsächlich eigentlich ganz cool, weil das ja auch so mit der Maske ja auch sowas ist von sich in andere, irgendwie sich halt ja eine andere Haut überziehen, wortwörtlich irgendwie.
Aber das Problem ist halt hier wirklich, dass er die ganze Zeit rumschreit. Es ist so anstrengend und das war ja bisher ein eher stummer Begleiter. Ich kann wirklich jetzt im Nachhinein sagen, glücklicherweise war der eher stumm, weil das hält wirklich niemand aus, wie viel der rumschreit und es ist wirklich so anstrengend, das ist wirklich so ein Film.
Wo ich so gefühlt alle zwei Minuten zur Fernbedienung gegriffen habe, um den leiser zu machen, weil ich wirklich dachte, ich halte das nicht aus, ich finde diesen Film so toll. Anstrengend. Der lässt einen wirklich um zehn Jahre altern. Das ist wirklich, das ist einfach ganz, ganz fürchterlich, wie anstrengend der ist.
Und eben auch gar keine Bedrohung mehr, weil der einfach nichts macht. Er schreit nur rum. Er wirkt unbeholfen bis zum geht nicht mehr. Und das ist einfach hier wirklich ja, die Figur eigentlich komplett verschenkt. Es wird ja auch, Laura, nichts erklärt. Es wird ja auch nicht gesagt, warum er so ist, wie er ist, wenn ich es richtig verstanden habe.
Und das ist irgendwie Ja gut, ich meine, wenn die Figur gut geschrieben ist, dann wäre es ja eigentlich sogar ein Vorteil oder also wäre es auf der Haben-Seite, dass man es nicht erklären muss, weil es sich halt irgendwie erschließt aus der Figur und ihren Handeln. Ja klar, wenn er auch ab dem ersten Teil schon rumgeschrien hätte, gut, dann hätten wir wahrscheinlich zum Glück nie mehr Teile bekommen als den ersten, aber.
Aber das ist wirklich, also ich fand es auch massiv nervig und es ist komplett kontraproduktiv, dass man die Figur irgendwie auch nur an Ansätzen als bedrohlich empfinden könnte, also das war echt ein richtiger Griff ins Klo. André, konntest du Cross-Dressing, Leatherface ernst nehmen? Ich bin aber Theresa. Man hätte da was draus machen können.
Und weil Leatherface, wie sie schon sagt, der verkleidet sich ja schon. Es gibt davon immer wieder Anleihen, auch in den anderen Filmen. Und dass er auch durch diese kindliche Verspieltheit, dass es auch einfach so ein ... Ja, es gibt ja auch einfach Kinder, die sich einfach Sachen anziehen, die nicht für sie, sag ich mal, gedacht sind, einfach weil sie es ausprobieren wollen.
Und das hätte irgendwie gepasst, wir hätten was draus machen können. Aber der Film hat ja auch wieder diese Intelligenz gar nicht, diese Tiefe gar nicht, um daraus wirklich was auch Sinniges irgendwie zu gestalten und da eine Message reinzubringen, sondern es wirkt halt hier auch so beliebig und halt eben, wie sie sagt, vor allem ist sein Verhalten halt so nervig.
Dieses Rumgeblöke die ganze Zeit und so und es passt alles überhaupt nicht und halt die Kostüme, die er sich dann anzieht, die sehen halt leider auch verdammt lächerlich aus irgendwann, dass man ihn auch überhaupt nicht mehr ernst nehmen kann, das ist halt schon das Grundproblem. Du hättest das ja auch richtig creepy inszenieren können, aber so wie es uns jetzt inszeniert ist, ist es einfach nur peinlich.
Was passt, und das finde ich gerade interessant, weil es mir jetzt erst auffällt, wo ich mir nochmal den Kill an Barry angucke, also wie gesagt, die Umsetzung ist immer noch nicht besser, aber es macht für mich das etwas mehr Sinn. Wir haben ja, glaube ich, schon, das war ja schon so ein bisschen die Theorie in Teil 1, glaube ich, dass er ja seinen, dass sein Charakter, nicht sein Charakter, aber seine Art sich seinem Kostüm anpasst, so ein bisschen, also je nachdem, was er gerade trägt, so verhält er sich auch so ein bisschen und das würde hier auch passen, weil wenn ihr euch die Bilder nochmal anschaut von Barry's Kill, da trägt er sein normales Outfit während seines einzigen Kills und ich glaube,
er trägt dieses Outfit sonst auch gar nicht im Film mehr, was irgendwie passen würde, dass er diese Oma-Kleidung und so weiter eben nicht aggressiv ist und nicht hier den, krassen Waldschrat spielt, sondern nur in seiner ursprünglichen Kleidung mit dieser Ledermaske und so weiter und so fort und seinem Holzfällerhemd.
Das würde zumindest dann etwas... Eine Erklärung. Also eigentlich müsste der Film sie mir liefern. Nicht ich selbst, aber ich glaube, das könnte vielleicht mal die Absicht gewesen sein. Weil ich glaube, er trägt dieses Outfit sonst nicht weiter im Film. Außer in dem Moment, als er Heather dort durch die Gegend schleudert und Barry umbringt.
Boah, ich hab da grad gar nicht mehr auf dem Schirm, wann er seine OG-Kleidung trägt. Ich glaub, nur da, tatsächlich. Ja, ich habe das gar nicht mehr so wahrgenommen, dadurch, dass ja auch die Maske mit den Haaren und so so anders aussieht als vorher, hat mich das, glaube ich, am Anfang auch schon so irritiert, dass ich da gar nicht drauf geachtet habe, muss ich ja tatsächlich sagen.
Ja, doch viel zu gute Szene hier. Aber ja, es ergibt aber schon irgendwie Sinn, was du sagst und das ist halt auch wieder sowas, wo ich mir bei dem Film nicht sicher bin, hatte der da eigentlich... Ganz coole Ideen, aber hat es irgendwie nicht hinbekommen, die umzusetzen und hat sich vielleicht mehr Gedanken gemacht, als man glaubt.
Das sind halt so Ecken, wo man schon fast darüber nachdenken könnte, ah, haben sie sich tatsächlich Gedanken gemacht? Aber am Ende ist es dann doch irgendwie zu schlecht, als dass man sich das ernsthaft fragen kann. Das ist ja eben das Problem. Man könnte jetzt auch sagen, wir könnten uns auch hinstellen und sagen, Mensch, der Film ist ja super progressiv in seiner Darstellung von Leatherface.
Und selbst wenn das so wäre, ist halt der Film drumherum halt immer noch schlecht. Also es würde halt nichts ändern. Also eine gut gemeinte Idee ist dann im Gesamtkonzept geht sie dann halt trotzdem noch unter. Und dafür ist sie mir halt doch zu wenig ausgearbeitet irgendwie. Also ich, wie gesagt, Leatherface, ich glaube, das ist nicht mein Leatherface.
Weil auch die Kostüme, das Problem ist ja das, das finde ich ja so interessant, dass er das, genau das trägt er ja glaube ich nie im Film, guckt man nochmal hier auf das Cover das sieht halt gruselig aus ne? Ja, so sieht er ja nie aus. Und so sieht er halt nie aus. Da sieht die Maske aber auch cooler aus als alles was wir halt sehen, also die Maske macht ja auch ganz viel, dass das hier auch nicht cool kommt.
Ja, und genau das ist das Problem glaube ich, dass er halt guckt euch doch mal die Bilder an, sowohl am Ende, als er dort so aussieht wie so eine, ja weiß ich nicht, mittelalte Frau dort mit so einem, weiß ich nicht, mit so einem Kleid. Oder auch in dieser Oma-Variante. Das sieht halt auch nicht gruselig oder so aus.
Und das sieht halt cool und gruselig aus und ist trotzdem Cross-Dressing so, weißt du? Ja, und man sieht halt auch, finde ich, immer das richtige Gesicht darunter. Und das sieht halt ganz normal aus. Und wir kennen das ja aus den ersten Teilen ja schon, dass zumindest auch der Mund, dass da die Zähne, ja, auf jeden Fall länger keinen Zahnarzt mehr gesehen haben und das auch alles irgendwie, ich weiß gar nicht, aber schon so ein bisschen...
Dreckig und fast so ein bisschen gammlig ja auch wirkt, als hätte der schon, also, als wäre der schon so ein bisschen auch am Zerfallen und hier denkst du halt, ja okay, da steckt halt irgendjemand 30-Jähriges drunter oder so und. Sowas hat dadurch was so ganz Menschliches und wenn man zumindest irgendwie immer noch dieses, ja, zerfledderte Gesicht drunter sehen könnte, wäre das glaube ich auch nochmal was anderes.
Aber so sieht der halt aus, als hätte ich mir eine Maske aufgesetzt wo man halt trotzdem noch sieht, ja okay, Und ja, ist halt Theresa da drunter. Ja, ja, selbst im dritten hat man das ja eben mit den Szenen und so. Und das hat er hier alles halt gar nicht. Der achtet ja auch nicht auf Details. Und das, ja, es gibt irgendwie alles keinen richtigen Mehrwert, um ihn da gruselig zu gestalten. Und das fehlt halt echt, ja.
Sie haben halt vergessen irgendwie, dass auch das irgendwie so mit das Gruselige war im ersten Teil, dass er halt so diese Masken und diese ganzen Gegenstände, dass die so alle aus Menschenhaut und so gebaut wurden. und alle Masken ab Teil 3 sehen halt alle aus wie Faschingsmasten, ne? Also als ob du die so fertig im Laden kaufen kannst, so. Als ob Leatherface da irgendwie einmal im Monat zu Walmart geht und irgendwie das Regal ausräumt und nach Hause geht damit, so, ne?
Aber nicht irgendwie das, was du zum Beispiel das Intro von Teil 3 suggeriert hast, so. Diese Maske trägt er nie im Film aus Menschenhaut, so, ne? Das ist irgendwie, weiß ich nicht, was die sich da gedacht haben. Nun gut, ähm... Wo war ich stehen geblieben? Ähm... Ah ja, genau. Barry wird umgebracht von Netherface. Es bleibt sein einziger Kill.
Heather wird auch von ihm an so einem Fleischehaken aufgespießt. Auch natürlich eine Referenz an Teil 1. Wie gesagt, nicht die einzige. Da gibt es sehr viele Momente, die mehr oder weniger 1 zu 1 kopiert wurden. Und Jenny wird unterdessen im Wald von Wilma mit dem Pickup mitgenommen. Und auch da verbirgt Wilma natürlich seine Absichten nicht und zeigt unserer in Anführungszeichen Heldin erstmal die Leichen, die er schon angesammelt hat, unter anderem eben John, der ja der Boyfriend ist von Jenny.
Jenny bekommt dann Angst, aber ist irgendwie mutig genug, um sich aus dem Pickup zu stürzen und wird dann anschließend von Wilma und dann von Leatherface weiter durch den Wald gejagt. Aber so richtig was gemacht hat, das mit mir nicht. Ich gehe davon aus, es ist gegen euch genauso. Das erzeugt zu keiner Sekunde Interesse ja schon mal nicht. Da waren wir uns ja eh einig.
Aber es schafft es auch nicht mal so eine Verfolgungsjagd, die halt wirklich bisher in allen Teilen, wenn da irgendwie Leatherface wen durch den Wald gejagt hat, das hat irgendwie immer zumindest kurzzeitig mal für ein paar Sekunden Anspannung gesorgt oder für einen gewissen Thrill. Aber null, nada, macht hier gar nichts mit mir. Und das hat in dem Fall nicht mal mehr was mit der Figurenzeichnung von Jenny zu tun, weil es gäbe keinen Grund, nicht mit Jenny mitzufiebern und trotzdem funktioniert es nicht, was mir sagt, dass der Rest drumherum einfach nicht stimmt und es nicht zulässt, dass man hier irgendwie mitfiebern kann, mitgehen kann und das ist halt für mich essentiell für einen Slasher, das wisst ihr ja.
Es ist eigentlich echt gar nicht viel zu sagen. Ach Mensch, dieser Film, ey. Es funktioniert einfach alles nicht. Naja, Jenny flieht auf jeden Fall in das Haus, der, und das müssen wir jetzt noch mal betonen, die heißen jetzt nicht mehr Sawyer, die heißen wirklich Familie Slaughter. Was schade ist, ich hatte das, ich wollte das eben noch erzählen, hab ich aber gar nicht gemacht bei Teil 3, dass ich erst in Teil 3 verstanden habe, warum die Familie Sawyer heißt. Das habe ich jetzt irgendwie erst verstanden.
Ja, und jetzt habe ich es verstanden, jetzt heißt die Familie Slaughter. Ich sage, in diesem Moment ist trotzdem ganz vielen Leuten gerade noch nicht aufgegangen. Ich glaube auch, deswegen wollte ich es nochmal sagen, weil wahrscheinlich viele, das heißt viele, aber ein paar einzelne Leute, die eben so auf dem Schlauch stehen wie ich, da noch nicht so drüber nachgedacht haben.
Aber ganz kurz ist nicht auch dieses WE, so hieß doch auch, der eine, wo im Vorspann mal hieß, der wurde hergerichtet, oder? Wo man sich gefragt hat, wer ist das eigentlich? Und das ist, wie gesagt, der Cook. Und das... Stand damals im ersten Teil oben auf der Tankstelle, auf dem Namensschild von der Tankstelle.
Da stand irgendwie hier Owner W.E. Sawyer. Also ist ja schon dann Hinweis darauf, dass es immer noch dieselbe Sippe ist, oder? Aber W.E., der ist doch jetzt 30 Jahre jünger. Ja, das ist ein Neujahr, das ist ein Junior. Ja, das haben wir ja ganz vergessen letzte Woche, dass Another Face Junior hieß, Teil 3. Ja, stimmt. Stimmt.
Also, weil das ergibt halt wirklich auch gar keinen Sinn. Man fragt sich in Teil 3 so, hä, wer ist das? Ja. Dann gibt's ihn jetzt hier und man denkt sich, und dann, wenn man jetzt erfährt, das ist eigentlich der Kuck, das ergibt halt wirklich vorne und hinten einfach gar keinen Sinn. Was wieder unterstreichen würde, dass es wie so eine Art Remake ist.
Wo es die Figur halt wieder gibt, aber hat jetzt einen neuen Kontext oder ist halt jünger und keine Ahnung. Und Slaughter ist halt auch wieder hier, da ist dieses Plakative da dran halt, Diese Karikatur, wir nennen es jetzt Slaughter und dann kannst du halt sagen, sie gehen halt in das Haus der Familie Slaughter, also ins Slaughterhaus.
Das ist so dumm. Dann nennen sie halt wenigstens, Achtung, Slater. Ich fand bei diesem WI auch super nervig, dass er die ganze Zeit so Literatur zitiert. Das wirkte so deplatziert irgendwie. Der ist einfach ein laufendes Name-Dropping. Ja, und keine Figur, dem er da irgendwas zugespielt hat, konnte halt irgendwas mit seinen Referenzen anfangen.
Wenn ich jetzt überlege, dass der Filmemacher ja gesagt hat, er versteht den Film als feministisch, dann sollte das wahrscheinlich auch eine Form der Gesellschaftskritik sein, im Sinne von ihr primitiven Leute, ihr kennt euch alle gar nicht mehr mit Kultur und Weltliteratur aus, also fand ich super random und unpassend irgendwie. Bis zum nächsten Mal.
War vielleicht aber auch so ein Versuch zu sagen, ja okay, das sind hier vielleicht die Rednecks, aber das heißt nicht, dass die ungebildet sind. Aber es ist halt auch so, wen juckt es denn, ob die gebildet sind oder nicht? Also kann ja von mir aus auch smart sein, wenn er halt trotzdem, obwohl ich bezweifle, dass der WE gutes Chili macht, aber selbst wenn er ein gutes Chili aus Menschen macht, also ist mir egal, ob der gebildet ist oder nicht. Dieser Aspekt wurde übrigens mittlerweile komplett außer Acht gelassen seit 2003.
Ja, was ist aus dem Chili geworden? Also generell aus dem Thema Essen und Fleisch verkaufen oder sowas. Das sieht ja irgendwie gar keine... In Teil 2 kriegt er den Preis ja noch. Ja. Ja, und in Teil 3, da gibt's doch, da kämpft ja Benni gegen Wilma am Ende und dann sagt der so, ja, wir müssen ja irgendwas essen.
Also dann ist der ja so, have you heard about pizza? Und dann, bam, gibt's eins aufs Maul. Also doch, da wird schon gesagt, wir essen die auch. Ja, ja, wir essen die, aber es wird nicht mehr verkommerzialisiert. Das meine ich. Ja, und hier in Teil 4 gibt's doch auch eine Szene, wo der Wilma, der Heather, so ein Stück vom Gesicht irgendwie abbeißt.
Abbeißt, ja, rausbeißt. Oh Mann. Und jetzt kommen wir erst zu meiner Lieblingsszene. Sorry, jetzt habe ich gerade Wilma gesagt. Ich meinte Text, aber das ist irgendwie so ein Brei alles. McConaughey, Mortensen, das ist Jacke wie Hose. Meine Lieblingsszene, über die wir ja vorhin schon gesprochen haben, die so furchtbar geschnitten ist, als Jenny ins Slaughterhouse flieht und in die zweite Etage läuft, von der der Face verfolgt wird und dann aus dem Fenster läuft.
Also diese zwei Schnittpunkte passen halt einfach nicht zusammen, weil es sieht in dem einen Moment so aus, als würde sie aus dem Fenster fliegen, also auch direkt auf dem Boden landen unten. Der nächste Schnitt zeigt sie aber, wie sie so abbricht und auf dem Dach landet, also nur 20 Zentimeter springt sozusagen und von dort aus dann auf ein hängendes Stromkabel springt.
Sehr stabil, also das ist wirklich, also es sieht halt auch so dumm aus, weil man das Stunt-Double halt in jeder Sekunde sieht, gerade auf Blu-ray. Das ist schon, naja, auch nicht das einzige Mal, dass es so offensichtlich ist. Jenny fliegt dann zu Dala. Ich weiß auch immer gar nicht, wo, wer gerade ist. Deswegen ist es auch immer so absurd für mich.
Ich weiß immer nicht, wo Dala gerade ist. Ist die in ihrem Container? Ist die da in dem Haus? Wo ist W.E.? Wo ist, wie heißt der andere? Ich hab seinen Namen schon wieder vergessen. Sehmer. Wilma und so. Das ist irgendwie ein bisschen absurd. Und wo ist Leatherface? Und genau, Jenny fliegt zu Dala. Die sich jetzt natürlich erst als Mitglied der Familie Slaughter entpuppt und keine Hilfe ist.
Das muss auch Heather im Wald feststellen, als sie ist das, jetzt muss ich mal kurz nachfragen, ist das der Moment, Laura, was meintest du mit Stromschlägen? Genau, der WE kommt, also die Dala ruft den ja an und sagt so, die Jenny ist übrigens hier oder die ist da und dann beruhigt sie die ja, bis der kommt und dann hat der diesen, ja wie so ein Viehtreiber und damit, piekt der die die ganze Zeit und gibt der halt so Stromschläge ins Gesicht und tritt die und so.
Und das war so von der Tonalität hat mich das voll rausgerissen, weil ich vorher halt auch verdammt viel gelacht habe in dem Film über die unfreiwillige Komik. Und das fand ich aber schon irgendwie richtig fies. Okay, ich dachte nämlich, du meinst es als das, was ich meinte jetzt, was jetzt käme, als Heather im Wald von Dala geschlagen wird.
Und ich dachte so, weil das sieht ja so aus, als würde sie so mit einem kleinen Gummiknüppel in Zeitlupe. Ja. So, ach. Und dann sagt Heather noch so, nein, schlag dich nicht. Und ich dachte so, hey, das ist jetzt, das ist was Laura meint. Ich habe nie drüber nachgedacht, dass es so ein Stromschocker sein könnte.
Das, was du jetzt meinst, ist wieder für mich so ein kompletter Scary-Movie-Moment. Ja. Der genau so ein Scary-Movie hätte sein können. Nee, ich meine wirklich das mit diesem Viehtreiber. Der sperrt die doch dann in den Kofferraum und vorher tritt der da auch noch mal in den Bauch und so. Und also, das fand ich schon irgendwie fies.
Ging euch das gar nicht so? Ich glaube, ich wurde so geblendet von dieser Szene, als Dala da sie ausbreitscht. Ich glaube, ich war mit halt schon draußen. Ich glaube, ich war einfach nicht mehr dabei. Doch, doch, habe ich einfach schon gesagt. Ich fand das auch jetzt nicht unhart, ja. Auf jeden Fall ist der Film zu dieser Zeit wirklich sehr repetitiv.
Also es ist wirklich absurd, wie oft da wahllos Gute und Böse irgendwo aufeinandertreffen im Wald, aber nichts so richtig passiert. Ich weiß auch tatsächlich schon gar nicht mehr, wie Heather von Ich hänge auf dem Haken zu Ich werde jetzt im Wald von Dalaus gepeitscht kommt. Sieht man auch nicht. Nee, ne?
Die liegt einfach da in der Einfahrt, so gefühlt. Ja, genau. Wahrscheinlich ist es die Einfahrt. Für mich war sie schon wieder fünf Kilometer im Wald. und da habe ich mich dann wieder gefragt, egal, das müssen wir nicht hinterfragen. Auf jeden Fall sitzen dann alle wieder zusammen und streiten sich am Esszimmertisch und alles verläuft so, wie man es erwartet.
Außer der Tatsache, dass die Slaughter sich gegenseitig umbringen, weil Wilmer hat schon ein Temperament, da können die anderen wirklich nicht mithalten. Und ich muss schon sagen, das ist für mich die mit Abstand am uninteressantesten gestaltete Sawyer, Schrägstrich Sloyer, Sloyer, jetzt ist er schon Sloyer, Sawyer-Slaughter-Sippe der Reihe, aber Wilma ist trotzdem für mich, glaube ich, der crazyigste Typ, der je durch einen Texas Chainsaw-Film lief.
Vor allem auch mit seinem geilen Hydraulikbein, das darf man natürlich auch nicht vergessen. Das ist so lustig, vor allem am Ende, wo dann mit der Fernbedienung für das Bein rumgespielt wird. Und es gibt doch auch noch so eine super weirde Sex-Szene zwischen ihm und Dala, oder? Wo sie auch irgendwie damit anfängt, mit der Fernbedienung ihn so zu ärgern mit seinem Bein und dann fallen die irgendwann überleinander her und da dachte ich auch so, was schaue ich mir hier gerade an?
Was ist das, ey? Das ist einfach nur absurd. Aber ich finde schon, dass das, also Wilma, der ist für mich die Bedrohung im Film. Ich finde auch Matthew McConaughey macht das echt mit seinem Schauspiel, das passt. Also er mag das vielleicht retrospektiv vielleicht als. Misslungen bezeichnen oder ansehen. Ich finde aber, er ist tatsächlich so das, wenn ich was am Film loben wollen würde, dann wäre es vielleicht das.
Also der ist so, der ist unberechenbar. Das ist vielleicht das richtige Wort. Er drückt für mich diese Unberechenbarkeit komplett aus und man weiß nicht, wenn noch irgendwas passiert, dann durch den. Der dreht noch irgendwie frei oder was auch immer und das finde ich tatsächlich noch so, wenn ich einen positiven Punkt habe, dann wäre das das.
Und natürlich die Tatsache, Theresa, wir haben noch wieder einen neuen Grandpa, der bei dem scheint jetzt aber schon am billigen Make-up, würde ich sagen. Oh Gott. Also wie der aussieht Ja, aber da muss ich auch sagen der Grandpa im Original, dafür ist ich aufgeschrieben, dass der eh nicht aussieht wie der Grandpa im Original, der aber jetzt ja auch nicht das stärkste Make-up aller Zeiten hat, meiner Meinung nach. Bis du Teil 4 gesehen hast.
Ja, aber das finde ich tatsächlich, das mit dem Opa finde ich mittlerweile richtig lustig, dass der einfach überall und immer am Start ist und immer Hundeselend aussieht. irgendwie, das gefällt mir gut. Ja, das gefällt mir richtig gut. Dass der Opa hier ja einfach irgendwann vom Tisch aufsteht mit einem Küchenmesser und dann sieht man den nie wieder.
Und da habe ich irgendwo bei Reddit gelesen, dass Leute so meinten, ja, ist völlig klar, der Opa hatte eine Mission, der ist nämlich der Flugzeugpilot, wo wir später dann noch kommen. Das ist auch gut. Weil es macht wirklich einfach komplett keinen Sinn. Der steht auf mit so einem Messer in der Hand, läuft aus dem Bild und das war alles, was wir von Grandpa bekommen für den Film.
Der hatte vielleicht auch einfach keinen Bock mehr und dachte sich, boah, jetzt reicht's ich mir. Das Geile ist ja, dass zehn Minuten später plötzlich drei andere Mumien am S-Zimmer-Tisch sitzen. Ja. Von denen niemand weiß, wer das ist und warum die so aussehen. Ja, so grün sind die irgendwie. Ja. Die haben sich irgendwie vom Set vom Original Dawn of the Dance haben die sich verlaufen.
Ich glaube, von der Kleidung, die diese Leichen anhatten, hat mir das suggeriert, das sind halt auch Touristen, die einfach da random gekillt wurden. Ja, auf jeden Fall, McConaughey zieht hier eine riesige Show ab, das macht durchaus, wenn man irgendwie Spaß hat mit manchen Szenen, dann sind es die Szenen mit ihm, aber Theresa, ich bin trotzdem bei dir, ich finde, und das habe ich jetzt wieder gemerkt, ich weiß, das ist glaube ich das fünfte Mal, dass ich den Film gesehen habe oder vierte Mal, es ist schon sehr verlockend, spätestens bei der Hälfte des Films einfach geistig komplett auszuschalten, also ich musste mich wirklich, wirklich, wirklich so sehr wie schon lange nicht mehr bei dem Film konzentrieren und fokussieren,
um wirklich noch so das minimalste Interesse aufrechtzuerhalten, weil es echt nicht auszuhalten ist. Ja, also vor allem dadurch, dass der halt so anstrengend ist, dass es irgendwie alles so viel und drüber und die Geräuschkulisse mit dem ganzen Rumschreien und so, das ist wirklich, also ich fand es schwer bis fast gar nicht aushaltbar.
Ich hatte auch wirklich immer mal das Bedürfnis, den Film einfach zu muten, weil ich es einfach so anstrengend fand. Und das ist halt auch dann wirklich, ich finde, das ist ein Film, der hätte eigentlich Potenzial, so schlecht zu sein, dass er wieder gut ist, aber er ist einfach doch zu anstrengend, als dass man sich das freiwillig einmal im Jahr aus Spaß geben könnte.
Also, der ist eigentlich so absurd, dass er eigentlich unterhaltsam sein müsste, und schafft es auf eine ganz eigenartige Art und Weise, die ich auch nicht in Worte fassen kann, dass das nicht gelingt. Weil eigentlich vom Konzept her, ich weiß nicht, ob ihr mir zustimmt, eigentlich müsste das so ein Film sein, wo man sagt, ach ja, die kann man immer mal so mit Freunden vielleicht einmal im Jahr schauen, ist lustig.
Aber never ever schaue ich den Film freiwillig noch mal. Und dann denkt André, er hätte jetzt schon alles gesehen in diesem Film. Und dann denkt sich Kim Henkel wahrscheinlich, also wenn die bei Halloween 5 den schwarzen Mann eingeführt haben, dann hau ich jetzt die Illuminaten raus. Und dann macht der Film einen Twist, André.
Zwischendurch wird es schon immer so ein bisschen angedeutet. Da wird es ein bisschen über Kennedy gesprochen, über so Verschwörungstheorien. Und irgendwann taucht Random, dieser Geschäftsmann Rothman, auf. Der scheinbar irgendwie mit Illuminaten, mit dem Staat, hat irgendwie unter einer Decke steckt.
Er leckt Jenny ab und präsentiert uns seine verrückten, crazy Bauchpiercings dort. Ich habe irgendwann nicht mehr verstanden, um was es hier geht und fürchte auch, dass Kim Henkel das nicht mehr so ganz verstanden hat. Ich habe es nochmal nachgelesen, es soll quasi so eine Secret Society sein, die die Leute, also so Passanten, Touristen von den Slaughter's quälen lässt, damit diese eine höhere, transzendente Ebene erreichen.
Und daraus habe ich geschlossen, dass das quasi die Vorlage für Matthias ist. Ja, Henkel did it first. Das ist einfach alles völliger Wahnsinn, was da passiert. Es ist nur noch obskur, als ob es vorher nicht obskur genug war schon und unübersichtlich genug. Dann kommt dieser Typ da rein, das mit diesem Ablecken, glaube ich, ist auch so ein Moment, den Rini Selbecker, glaube ich, im Leben auch einmal rückgängig machen würde. Und heute sind sie glücklich verheiratet. Nein.
Reicht ja nicht schon, dass McConaughey sie einmal ja so in seinen Schritt drücken muss. Das ist ja auch schon, glaube ich, sehr anytrick in die Szene. Und dann ja diese Bauchpiercings, die auch so scheiße aussehen. So ganz offensichtlich aufgeklebt mit so Guminarben und so. Ganz, ganz dumm. Und ja, auch das, es wird ja gar nicht genau benannt, was Phasen.
Irgendwann wird er von McConaughey wieder rausgeschoben, dann ist er weg. Das ist alles so ein Unsinn. unfassbar wirklich unfassbar. Theresa, wurdest du nicht illuminieren? Nee, also es war auch wirklich, vor allem Dada sagt dann ja auch zu Jenny im Bad irgendwie so mäßig, ja, Wilma, der ist da in so einer ganz geheimen Sache drin.
Und ich habe halt irgendwie gedacht, die machen sich da, oder was hat sie, ich habe es mir aufgeschrieben, was hat sie gesagt? Genau, Wilma arbeitet für die Leute, die alles beherrschen, sagt Dada, aber denkt sich so, alles klar. Und man dachte halt, ich habe irgendwie erst gedacht, ja, okay, sollen sie jetzt halt irgendwie zeigen, dass sie da offensichtlich alle den Schuss wirklich nicht gehört haben.
Aber dann stimmt das ja irgendwie auf eine Art. Und man denkt sich wirklich so, hä, was soll mir denn das jetzt sagen? Und wir sind eigentlich die Leute, die alles beherrschen. Was hat das denn gescheitert? Das würde auch halt wieder passen, halt wirklich zu diesem Satireansatz. Ist das auch wieder eine Verarsche irgendwie?
Soll das irgendwie alles persiflieren, was da gerade so in den Slasher-Sequels so gemacht wurde? Würde nur noch fehlen, dass irgendwie jemand mit einer Rakete ins All fliegt oder so? War es noch zu früh. Aber das ist auch wieder so ein Zeichen für mich dafür, als ob Henkel das schon irgendwie alles persiflieren wollte. Aber es ist halt einfach scheiße.
Es ist einfach schlecht. Vor allem, du musst ja auch erstmal, wenn das tatsächlich, wenn das dieser Plan wäre, den sie dort vorhaben, mit dieser höheren Ebene erreichen, blablabla, also wer würde denn auf die Idee kommen, das von diesem durchgeknallten Sawyer-Slaughter-Clan machen zu lassen, die völlig unberechenbar sind und mit denen du wahrscheinlich nicht planen kannst, die immer Unsinn machen, wer würde das mit denen zusammen machen, das ergibt überhaupt keinen Sinn.
Ja, und vor allem, wie werden die Ergebnisse dokumentiert? Ja, und wofür? Und vor allem ist es jetzt nur dieser eine Dude, weil das macht auch überhaupt keinen Eindruck, ne? Wenn du denkst, die können es ja erzählen, aber dann machst du halt wirklich wie bei Halloween, wo dann so irgendwie zehn maskierte Leute reinkommen, die Kapuzen tragen, wirklich wie so typische Klischee, wie die Steinmetze bei den Simpsons.
Aber nee, es kommt einfach nur ein dicker Bankier rein. Wenn du nicht genau zuhörst, denkst du auch, das ist einfach so random, so ein Bürgermeister, der da reinkommt, einmal die Hauptdarstellerin ableckt und wieder weggeht. Das ist der Vermieter. Der wird nicht bezahlt, der holt sich seine Bezahlung in Naturalien.
Es ist wirklich Käse. Zur Frage, wie er es dokumentiert wird, das kann ich euch beantworten. Das macht natürlich Leatherface auf seinem kleinen Heimcomputer aus Teil 3. Schreibt er in eine Textdatei, was diesen Mord los war im Folterkeller. Puh. Es gibt viel Geschrei, viel Chaos. Noch ein paar schöne Szenen.
Das ist einmal der Tusken Raider. Die Tusken Raider-Szene, als Matthew McConaughey da so rumbrüllt dort im Wohnzimmer. Und auch später, das ist auch so geil, als Jenny wegläuft und er aus dem Fenster, also vom Dach da runter springt und so, hey! So ganz komischen, ich kann das gar nicht nachmachen. Das Geräusch ist ultra witzig, ja. Das ist so geil.
Ich habe bestimmt die zehn Mal schon geguckt hintereinander auf YouTube, die Szene immer noch mal. Das ist so geil. Also der hatte wirklich, glaube ich, Spaß. Das glaube ich auch. Ich kann gar nicht verstehen, warum er sich schämt für den Film, weil der hat doch die beste Zeit seines Lebens gehabt. Ich habe eben noch gedacht, Chris, vielleicht schämt er, oder ich glaube, er schämt sich nicht für die Rolle, sondern vielleicht hat er auch Angst, dass die Leute durch diese Performance erkennen, wie er wirklich tickt. Ja.
Und haben dann Angst, mit ihm zusammenzuarbeiten, wenn sie das sehen. Er hätte schon viel früher den Oscar bekommen, wenn er nicht den Start dieses Films verhindert hätte. Wirklich. Es ist, ja ... Um nochmal auf Jenny zurückzukommen, die ich tatsächlich durchaus, also da sehe ich tatsächlich noch einen Charakter-Arc bei ihr, gerade wenn wir jetzt mal, wir betrachten jetzt mal bitte das, was wir nicht gesehen haben, was wir nur in der Langfassung gesehen haben, empfehle ich, wie gesagt, auch dringend zumindest diese Szene mal am Anfang sich mal anzugucken.
Und wenn man das dann mit reinzieht, dann merkt man schon irgendwie, dass Jenny halt so eine gewisse Attitude mit reinbringt, die jetzt nicht jedes Final Girl so mit reinbringt, weil sie, wie gesagt, vom, ihr Elternhaus ist nicht so weit entfernt von dem, was dort im Slaughterhouse von sich geht, so diese Gewalt, diese häusliche Gewalt und diese sexuelle Gewalt und sowas, was dort stattfindet, das kennt sie ein wenig von zu Hause und das kann sie, glaube ich, positiv für sich ausnutzen, um hier rauszukommen.
Weil sie es ja auch schafft, sich wehrhaft zu zeigen und weil sie ja auch, erinnert euch an die Szene, als sie an die Schrotflinte gelangt und die Slaughters dort bedroht, dass sie auch so eine gewisse Dominanz zwischenzeitlich mal ausüben kann und die einzelnen Familienmitglieder so ein bisschen gegenseitig ausspielen kann.
Und das fand ich durchaus, es ist immer noch ein Kackfilm, aber das fand ich durchaus zumindest erwähnenswert, Theresa. Ja, mir fällt auch ein, es wurde auch sogar noch ein Kommentar dazu gemacht, weil ja ständig da auch die Körper der Frauen kommentiert werden, dass sie voll den guten Körper hat und der sagt, glaube ich, auch, ich weiß nicht, ob es Barry oder Heather war, ja, alle Freunde oder alle Stiefväter, die sie irgendwie hatte, machen sich direkt an sie ran, also das wurde da tatsächlich noch mit kommentiert, fällt mir gerade noch ein. Ich glaube, Heather sagt das.
Ja, genau. Ja. Was war die eigentliche Frage? Es war keine Frage, es war aber nur, ob ihr das zumindest dann in der Figur Jenny ganz gut fandet. Ach so, dass sie sich so wehrhaft zeigen konnte. Ja, fand ich auch ganz gut, dass sie da irgendwie dann zumindest nicht ganz so klischeehaft überfordert war. Gerade im Vergleich zu Sally, Sally überlebt ja quasi nicht, weil sie, sondern weil sie es aushält.
Und Jenny überlebt, weil sie sich auch wehren kann sozusagen, was hier als Female Empowerment verstanden wird. Wobei ich sie tatsächlich in der Szene mit der Schrotflinte, da dachte ich so, die geht gefühlt drei Minuten und bis sie dann endlich mal schießt und merkt, dass die Waffe halt nicht geladen ist, also ich weiß nicht, da fand ich sie jetzt nicht so ultra wehrhaft.
Ich fand eher den Moment geil, wo sie irgendwann einfach so aufsteht und sagt, ich werde jetzt gehen. Das fand ich irgendwie, das war so im ersten Moment vielleicht so ein bisschen deplatziert, aber da hatte ich wirklich das Gefühl, sie hat jetzt irgendwie da alles miterlebt, was es da mitzuerleben gibt und sagt dann so, mir reicht's jetzt und ich geh jetzt. Und das fand ich irgendwie cool.
Und Leatherface kommentiert das mit einem lauten... Oh, scheiße. ich finde am geilsten den Schrei als er nachher sieht, dass Wilma tot ist sein Trauerschrei, der ist richtig geil, Wie so eine Robbe. Jenny gelingt die Flucht. Die könnten auch so als Wilhelm Screams in die Filmschichte eingehen. Die könnte man gerne mal recyceln.
Jenny gelingt die Flucht nach draußen und sie wird dann von so einem älteren Pärchen, was sich genüsslich bei die Marys reinpfeift, beim Wohnwagenfahren, mitgenommen. Natürlich verunglückt diese ja Wohnwagen, weil wieder Leatherface und Koda angreifen. Und es ist wirklich, das, also, und da muss man dann auch wirklich sagen, das kann dann auch wirklich nur das Zeichen dafür sein, dass nichts davon ernst gemeint ist, dass, also es fliegt ein Flugzeug, so ein weiß ich nicht, so ein Düngerstreuer oder sowas da über dem Feld.
Wilmer, also Matthew McConaughey verfolgt, also Matthew McConaughey nicht, weil es war nur ein Double, Matthew McConaughey war schon längst fertig mit diesem Film und war gar nicht mehr am Set zu diesem Zeitpunkt. Sein Stunt-Double verfolgt Jenny und wird dann vom Flugzeug getötet. Einfach nur, indem das Flugzeug gegen ihn bummst.
Also es ist nicht mal ein Propeller oder sowas, der ihn zerhexelt, sondern es rammt ihn einfach nur beim Laufen. Und er stirbt dabei. Und das ist fantastisch. Ich habe laut gelacht, weil ich das nicht mehr in Erinnerung hatte. Und es ging jetzt so weit, dass ich ihn in die Top 100 meiner liebsten Horrorfilm-Kills aufgenommen habe, weil es so blöd ist, dass es einfach wirklich geil ist.
Es ist der beste Moment des Films. Es ist so absurd, dass ich es wirklich am Ende gut fand schon. Verstehe ich, aber es ist halt, also man ahnt das irgendwie schon mit dem Flugzeug, dass da irgendwas kommt, aber ich meine, wir haben ja schon gesagt, das was an Kills drin ist, ist auch eher hier wieder auch ein bisschen unterwältigend, aber das ist wirklich einfach nur so, bumm und Feierabend ist schon noch echt.
Kills bei Aeroplane, ey. Das ist schon echt irgendwie geil, ja. Ich meine, zeig mir, wie viele Leute von einem Flugzeug in einem Slash umgebracht wurden, also. Aber die eigentliche Frage, ja, wer sitzt drin in dem Flugzeug, man sieht es ja nicht. André hat es ja gesagt. Echt? Ja, Grandpa. Nee, das habe ich gesagt.
Achso, du hast es selber gesagt. Das ist eine Theorie, aber die naheliegendste Theorie wäre natürlich, dass die Leute von dieser Geheimorganisation drin sitzen, weil die ja mit Wilmers Arbeit nicht mehr so zufrieden waren. Und die fahren aber eine Minute später in der Limousine vor, um Jenny dann mitzunehmen, wo man sich dann echt so dachte, okay, also aber gut, die könnten das natürlich auch beauftragt haben.
Genau, ist ein Bediensteter von denen, genau. Killed by Aeroplane. Also wahrscheinlich fiel ihm nicht, also ich stelle mir es so vor, ey Leute, wir brauchen noch eine geile Abschlussszene. Ja, aber der Matthew, der ist schon wieder beim nächsten Film, der ist gar nicht mehr da. Und dann so, ja, Viking, also was können wir jetzt machen, einen Kill zeigen, wo er aber nicht mit dem Gesicht zu sehen ist. dass, hey, da drüben steht doch so ein Güllestreuer da hinten.
Fragen wir nochmal den Piloten, ob der uns kurz aushelfen kann. Wirklich, ich weiß es nicht. Man sieht ja auch, dass es nicht mehr Film-Economy ist, wenn man hinguckt. Und es ist wirklich lustig. Also ich wäre da nie im Leben drauf gekommen, dass man, also das ist auch so als Abschluss des Films. Also es ist halt so ein, Abschluss-Gag. Ja. Kannst du quasi schon sagen. Und dann noch die Linguousin-Nummer.
Der Abschluss ist ja dann eigentlich nochmal wie Leatherface da seinen Kettensägentanz aufführt. Wiederholt. Ja, aber halt diesmal in richtig Cringe. Also alles, was in Teil 1 bedrohlich war, ist halt hier dann maximal peinlich. Ja, dann, ich habe es auch nicht so ganz verstanden. Also dann ist ja der Rothman wieder da und nimmt Jenny mit.
Er redet ja dann auch mit ihr. Ich weiß gar nicht, erklärt er ihr das überhaupt noch, was da jetzt genau passiert ist? Ich bin da, habe das nicht mehr gepeilt. Also ich weiß nur noch, dass er sie fragt, ob die D ins Krankenhaus fahren sollen. Und ich glaube, er sagt halt vorher sowas wie, ja, es war eigentlich voll die gute Idee, aber das Experiment ist gescheitert.
Das haben die Aufzeichnungen in Letters Faces Kindercomputer ergeben. Ich bin mir zwar nicht sicher, was die Idee war, aber sie war nicht gut. So viel steht fest. Okay, es gibt dann noch eine letzte Szene im Krankenhaus. Da sehen wir noch mal ein paar Cameo-Auftritte. Marilyn Burns ist da zu sehen, die die Sadie im Original gespielt hat.
John Dugan, der den OG-Grandpa gespielt hat. Und Paul Pettain, der den Franklin gespielt hat. Die sehen wir noch mal in ein paar sekündigen Auftritten. Und dann sehen wir die Credits. Wählen wir vielleicht erst mal die Survivor. Es hätte nur gefehlt, sorry, es hätte nur gefehlt noch, wenn dann hier der Grandpa hier aus dem vierten Teil noch im Krankenhaus wäre und rausgekommen wäre, weiß ich nicht, der hätte einfach nur seine Tabletten vergessen müssen. Als Flieger verkleidet oder so. Ja, irgendwie oder sowas.
André, wer ist denn für dich der Survivor der Woche und der Doodschback der Woche? Ja, hier auch wieder wirklich gar nicht schwer, wobei ich muss sagen, also bei Survivor wie ganz klar Jenny, die auch, wie wir schon gesagt haben, emotional kann ihr Leidensweg mich nicht ganz abholen im Film, aber sie macht es schon am besten, ist auch am sympathischsten von allen und muss sagen, beim Doodschback es war schon eindeutig, es ist für mich Barry, weil das wirklich der absolute Kotzbrocken ist, ich muss aber auch sagen, Heather ging mir auch auf den Sack, Also sie waren beide unsympathisch, aber Barry legt da noch mal eins drauf mit seiner Dude-Bro-Haftigkeit.
Ich finde, Heather war halt manchmal zumindest noch witzig, weil sie, egal was man mit ihr gemacht hat, sie immer noch so war, lass mich doch in Ruhe. Das war halt irgendwie noch so ein bisschen witzig und Barry war halt einfach nur ein ekelhafter Typ. Ja, der hat doch so eine frauenfeindliche Attitude drauf. Das ist so das, was ihn auf jeden Fall nochmal über bzw.
Unter Heather stellt. Wie war das, wenn die Freundin ihn nicht ranlässt und er deswegen, Zitat, dicke Eier kriegt, dann erhöht das seine Wahrscheinlichkeit, Hodenkrebs zu bekommen. Ja, da sind die Frauen jetzt schuld daran, dass er Hodenkrebs bekommt, das war so dumm. Und Heather glaubt das ja dann auch.
Ja, keine Sternstunde für irgendjemanden. Gibt es denn noch andere Meinungen? Also ich bin auch bei André, Jenny, Survivor. Ist eindeutig, würde ich sagen. Barry Dunchback, ich glaube. Ja, same, gehe ich 100% mit. Ich merke schon, diese Kategorie eignet sich für dieses Franchise wirklich eher weniger.
Es gibt zu wenig Auswahl. Ich glaube, ab der nächsten Woche wird es etwas besser. Gucken wir uns noch mal die anderen Slaughter's an, wer ist da für euch so am coolsten gewesen, sind wir uns da einig, dass Wilmer irgendwie zumindest, einfach so crazy ist, dass er da auch schon herausragt aus dieser, aber ich fand die schon alle irgendwie auch optisch sehr normal, also die sahen mir auch irgendwie, das waren schon, also wenn ich mir alle angucke, so sowohl die Dala-Darstellerin, als auch den WE-Darsteller, also macht die ein bisschen weniger, macht die ein bisschen sauberer und dann sind die halt eine ganz normale, also von nebenan, können auch meine Nachbarn sein.
Also da macht der Film jetzt wenig aus dem ursprünglichen TCR-Konzept, würde ich sagen, wo die alle wie, ich wollte gerade sagen, wie Lausbuben aussehen. Quatsch, falsch Wort. Verlauste Leute aussehen. Wie Lausbuben. Ich finde auch, Wilma ist der Einzige, der da wirklich bedrohlich auch wirkt. Aber ich Dala trotzdem am interessantesten finde, wenn sie vernünftig geschrieben oder zu Ende geschrieben worden wäre.
Und dieser Zitat-Bro, der nervt halt einfach nur. Der Kill der Woche. Also es ist keine große Auswahl, sowohl von der Quantität her und schon gar nicht von der Qualität her. Ich fand die meisten Sachen wirklich unspektakulär. Sie waren ja auch nicht groß, ja, wie sagt man, nicht präsent. Es ist halt nichts Explizites zu sehen.
Ich fand es echt schwierig. Ich glaube, der härteste Kill, auch wenn er nicht in dem Sinne zu sehen ist, ist, glaube ich, der als Wilmer Havers Kopf zertritt, weil er das auch wirklich sehr langsam macht und halt wie gesagt eben dabei auch noch ja scheinbar zum Orgasmus kommen, was zumindest seinen Gesichtsausdruck verrät.
Trotzdem habe ich mich am Ende für den Flugzeugkill entschieden, weil das ist schon sehr außergewöhnlich. Das habe ich so noch nicht gesehen in einem Horrorfilm und ich fand es wirklich witzig und man kann da zumindest noch Leute sagen, ey habt ihr den Film, seht ihr da, es gibt diese Szene, man kann sagen, ey habt ihr den Film gesehen, da wird Matthew McConaughey mit dem Flugzeug getötet.
Aber das klingt jetzt so, wie du es erzählst, schon wieder geiler als es ist. Ja, das meine ich ja. Deswegen, du kannst Leute locken ins Verderben damit. Vor allem, weil es ja auch noch die letzte Szene ist. Das heißt, sie müssen auch so 78 Minuten überstehen vorher. Boah, das ist so gemein. Sehr gut. Wie sieht es bei euch aus?
Habt ihr einen anderen Kill gewählt? Ich glaube, ich hatte noch gar keinen Kill eingetragen, weil ich irgendwie schon so dachte, was gab es denn da überhaupt, weil das alles so unblutig irgendwie ist, dass da gar nichts bei mir richtig im Kopf geblieben ist. Das mit dem Flugzeug fand ich schon auch sehr lustig, deswegen würde ich glaube ich am ehesten da auch mitgehen.
Ja, ich habe, ich hatte überlegt, den mit dem Kopf zu nehmen, weil ich es schon halt beachtlich finde, ohne dass man irgendwas sieht, sondern nur die Geräusche hört und dazu das Gesicht von Matthew McGonaghy, finde ich schon gut gemacht. Ich habe mich dann aber doch für den Kill mit dem Genickbruch vom Anfang entschieden, weil das für mich noch so der war, den ich am ernsten nehmen konnte und nicht irgendwie dabei auch so ein bisschen lachen musste.
Also ich fand den recht unaufgeregt, aber trotzdem hatte der für mich noch einen gewissen Impact auch. Ja, ich konnte mich, ich war am Schwanken zwischen dem mit dem Kopf zertreten und dem mit dem Genickbruch. Ich habe mich dann doch für den Kopf entschieden, weil ich es schon auch krass finde. Also ich finde, die ist so am intensivsten. Wie gesagt, die wird auch so lange ausgespielt, weil die echt im Moment dauert und halt, er spielt das auch dann krass. Ich finde das richtig eklig in dem Moment.
Und finde die dadurch relativ hart, auch wenn man nichts sieht. Den Genickbruch finde ich aber auch irgendwie nice, weil der halt, das ist halt der, der so, also man ahnt natürlich, dass er ein Freak ist, aber man denkt vielleicht noch so, kurz erstmal, er will vielleicht helfen. Dann kommt so aus dem Nichts, dass er den Kopf dann da das Genick bricht.
Das finde ich auch schon irgendwie ganz geil. Und auch so als kleinen, fast schon wie so ein Jumpscare-Kill irgendwie, das er so plötzlich macht. Das ist schon auch echt fies, aber ja, ich finde der mit dem Kopf zertreten, der ist schon auch, der ist schon echt mies. Und deswegen nehme ich den, ja. Ja, aber stellt euch mal vor, ihr lauft über den Acker und plötzlich rammt euch im Flugzeug.
So wie ein Einkaufskorb. Ja, aber der Kill ist halt, der ist halt witzig. Also der, der tut mir aber nicht weh oder so. Der ist halt einfach skurril und witzig. Ja, aber der Film hat ja schon dir weh genug getan vorher. Okay, also ich sage, das ist der schlechteste Film der ganzen Reihe. Das sage ich jetzt schon mal vorweg.
Abhängig davon, was noch kommt, aber das kenne ich ja, also von daher kann ich das schon mal behaupten. Der macht keinen Spaß, der hat keinen Grusel, schlechte Kills, durchgängig nervige Figuren und hat vermutlich eines der schlechtesten Drehbücher aller Zeiten. Egal, ob es diese Logik-Sachen sind, die Theresa ja des Öfteren angesprochen hat, als auch die Dialoge und alles, was dazugehört.
Und zudem ist das auch der hässlichste TCM-Film aus meiner Sicht. Der sieht unglaublich billig aus, haben wir jetzt noch gar nicht so sehr drüber geredet, aber der sieht schon so billig aus, wie er ist, die Ausleuchtung ist mies, das Editing ist mies, es macht einfach keinen Eindruck, da ist kein Schmuddel-Faktor bei, das ist einfach, schlecht, ist einfach nicht gut und ich kann da einfach auch nicht mehr als einen Stern geben, weil das wirklich, es ist auch mit so, würde ich schon sagen, es gibt ja, sag mal, wenn wir so Asylum-Filme und sowas nehmen, da weiß man natürlich, die ziehe ich nicht in Betracht, sondern alles so was seriöse Filme angeht, die so gedreht wurden, in dem Ansinnen einen guten Film abzuliefern und da muss ich sagen, gehört TCM 4.
Wirklich mit zum Bodensatz, ganz ehrlich. Es ist wirklich ein unfassbar schlechter Film. Und deswegen kann ich da nicht mehr als einen Stern geben. Es ist wirklich, und ihr wisst, das ist meine tiefste Wertung. Es ist wirklich grauenvoll. Einen Stern. Laura? Ja, ich habe auch einen Stern vergeben. Und ich würde sogar so weit gehen und sagen, den Stern vergebe ich nicht für den Film, sondern nur für Matthew McGonaghy.
Weil ich wirklich finde, dass er mit Abstand seine Performance das Beste an dem Film ist. Und es durch ihn halt zumindest für mich so zwei, drei Momente gibt, die ich schon irgendwie krass verstörend finde, die aber halt den Film in seiner gesamten Tonalität nicht retten können und auch nicht zum Rest des Filmes passen.
Und ansonsten, ja, hast du schon gesagt, der Look ist nicht schön, die Dialoge sind aus der Hölle, die Figuren sind furchtbar. Ein Stern und ich würde ihn mir auch freiwillig definitiv nicht nochmal angucken. Wir finden schon noch einen anderen. André, wie sieht es bei dir aus? Bitte nicht. Ja, gehe ich mit. Der kriegt von mir wirklich die Tiefstwertung einen halben Stern. Ich finde den Film fürchterlich.
Wirklich das Einzige, was daran irgendwie ein kleines bisschen Freude bereitet oder halt irgendwie was ansehnlich ist, ist McCorney halt wirklich in seiner. Overacting-Rolle hochtausend. Aber ja, der macht noch so ein bisschen Format da drin zumindest. Alles andere ist wirklich Crap. Das Drehbuch ist Crap, die Ausleuchtung, also überhaupt die ganze Technik ist Crap, Produktionsniveau ist Crap, Kills sind langweilig.
Es gibt wirklich, es ist wirklich ein absolutes Desaster von Filmen und wenn da irgendwo im Ansatz ein Konzept hinterstand, was wir alle nicht verstehen, dann hat es wirklich meilenweit auf jeden Fall am Outcome vorbeigeschossen. Wenn das wirklich irgendwie eine clevere Satire, eine eigene Satire auf sein eigenes erstes Buch sein sollte oder so, dann hat es auf jeden Fall alles in der Umsetzung nicht funktioniert und Und das ist wirklich einfach ein ganz, ganz, ganz, ganz schlechter Film, der überhaupt gar keine Freude macht.
Teresa, du fandst den gut, ne? Ja. Nee, ey, das ist wirklich einfach nur anstrengend. Mehr kann ich dazu auch nicht sagen. Ich hatte dem jetzt einen Stern gegeben und hab grad nochmal geschaut, was für Filme ich einen halben Stern gegeben habe. Hab aber das Gefühl, dass die schon nochmal ein bisschen schlechter sind oder mich noch wütender gemacht haben. Nenn mal ein Beispiel.
Also ja, das ist eine unpopular opinion, da muss ich mich dann wieder rechtfertigen Nee, sag, du musst bedenken nicht alle Leute hören die Episode zu Ende die letzten 5 Minuten hört kaum jemand, sag bitte. Dieser The Pool mit dem Krokodil hat mich so wütend gemacht, weil der so dumm war aber wirklich so dumm, ich konnte das nicht aushalten und das ist ich hab den vor, 5 Jahren geschaut mit meiner Freundin Paula zusammen und manchmal sagen wir immer noch naja, immerhin war es nicht so schlimm wie The Pool Das war eine prägende Erfahrung.
Rottweiler hatte ich zum Beispiel einen halben Stern gegeben. Ich glaube, den habe ich auch gesehen. Brian, wie heißt der, Usener Film? Ja. Wrong Turn 5 habe ich einen halben Stern gegeben. Ich glaube, ich habe das Gefühl, das ist noch mal bodensatziger. Ja, ein Stern, halber Stern. Ich weiß nicht so ganz.
Also Rottweiler habe ich auch einen Stern gegeben. Und Wrong Turn, also da sind wir auf jeden Fall, was die Einsterne oder Halbsterne angeht, sind wir auf jeden Fall auf Augenhöhe. Ich glaube, ja, Wrong Turn 5 auch einen Stern. Also auch T-Series. Ja, also ich wäre, naja, halben Stern, ein Stern, das ist vielleicht auch egal. Ich habe jetzt einen Stern gegeben, weil ich einen guten Tag habe.
Sehr gut. So, und jetzt kommt ja noch der wichtigste Teil bezüglich dieses Films. Es war dann so, dass Columbia Pictures die Rechte gekauft hat für die Kinoauswertung für diesen Film. Das war ihnen immerhin satte 1,3 Millionen Dollar wert und man sicherte den Beteiligten einen Kinostart zu für den kommenden Herbst mit einem Marketingbudget von 500.000 Dollar, was für so einen Film durchaus okay ist.
Problem war, in der Zwischenzeit hatten Matthew McConaughey und Renny Selweger an Popularität gewonnen, weshalb man den Kinostart hinauszögern wollte, denn es stand A Time to Kill an mit Matthew McConaughey und es stand Jerry Maguire an mit Renny Selweger und man wollte quasi auf der Erfolgswelle der Shooting Stars sozusagen mitschwimmen.
Da war man sich sicher, wenn die Filme gelaufen sind, dann würde TCM4 auch zum Erfolg werden. Aber auch nach den Erfolgen besagter Filme weigerte sich Columbia, den Film rauszubringen und zu veröffentlichen und es kam dann raus, dass die CAA, das ist die Creative Artists Agency von Matthew McConaughey und René Selviger, eine Veröffentlichung des Films verhindern wollten.
Und die CAA war zu diesem Zeitpunkt unfassbar mächtig in Hollywood, müsst ihr euch vorstellen, mit denen wollte sich wirklich niemand anlegen. Und so war es dann, dass Robert Kuhn Columbia verklagte. Gleichzeitig Kuhn und Henkel aber auch verklagt wurden und zwar von dem Rechteverwalter, dem Charles Grigson, diesem Anwalt, weil Kuhn und Henkel ihr Versprechen nicht eingehalten haben, dass dieser TCM-Film in die Kinos kommt, zeitnah.
Am Ende haben sie sich verbrüdert und haben alle drei gemeinsam gegen Columbia dann wiederum geklagt. So ein bisschen mit Erfolg. Columbia hat dann die Kinoverwertungsrechte an den Independent-Verleih CFP weitergegeben, allerdings nur in der... Jetzt bekannten Kinofassung, also die sieben Minuten gekürzte Fassung.
Und auch der Titel wurde geändert von Return of the Texas Chainsaw Massacre zu Texas Chainsaw Massacre The Next Generation. Und letztlich wurde der Film in sage und schreibe 23 Kinos in den ganzen USA gezeigt. Und damit hat man nicht mal ein Fünftel der Produktionskosten wieder eingespielt. Der Film erhielt durchgängig vernichtende Kritiken und entsetzte die Fans der Reihe auf der ganzen Welt.
Bis heute gilt der Film als einer der schlechtesten oder als einer der schlechtesten Horror-Sequels aller Zeiten und hat auch im Gegensatz zu einigen anderen Slasher-Sequels, die man so kennt, aus anderen Reihen, bis heute keine positive Rezeption erhalten. Also es ist nicht so, dass man später gesagt hat, ja, den haben die Leute damals nicht verstanden, aber heute wissen wir, das ist ein gelungener Film gewesen, nur die Leute waren damals einfach noch nicht so weit, wie zum Beispiel bei Friday 6 zum Beispiel, wo die Leute die Meta-Ebene nicht verstanden haben damals.
Aber das war hier nicht so. Oder Halloween Resurrection. Das wäre jetzt die unpopular Opinion. Im Vergleich zu Texas 4, ich würde lieber fünfmal Resurrection schauen, als einmal den nochmal. I don't know, ehrlich gesagt. Doch, häre ich mit. Doch, ich auch. Der ist funny. Der ist halt at least funny. Der kann nicht viel, aber lustig ist er.
Ich gucke mir jeden Tag an, wie Buster Rimes Michael aus dem Fenster trifft. Ich zitiere das. Das ist so lustig. Ich zitiere das, wenn wir den Franchise-Recap davon machen. Und ich glaube, das nehme ich nicht. Das ist schon ein Niveau. Ja, und so ist es letztendlich. André, kann man sagen, normalerweise profitieren ja Filme von der Bekanntheit ihrer Darsteller. Aber hier kann man das nicht sagen, ne?
Nee, überhaupt nicht. Beziehungsweise, naja, also... Also der Film vielleicht schon, aber der Erfolg des Films nicht. Genau, der Erfolg des Films nicht. Und im Nachgang dann, dass beide Hauptdarstellenden auch sagen, wir distanzieren uns da meilenweit von, wollen nichts mehr zu tun haben. Am liebsten würden wir uns aus der Weltgeschichte tilgen lassen.
Sprich natürlich auch Bände. Und ja, wie gesagt, wir können letztendlich froh sein, dass halt McConaughey drin ist, weil sonst gäbe es halt wirklich gar kein Highlight im Film. Aber Selberga, wie gesagt, die ist im Film auch überhaupt nicht auffallend positiv. Von daher, ja, schon echt. Aber es ist einfach irre, dass die beiden da einfach zusammen drin sind. Absolut. Das ist völliger Wahnsinn.
Aber Glückwunsch. Wir haben jetzt, glaube ich, das Schlimmste hinter uns. Es geht jetzt, also manche würden vielleicht noch diskutieren, dass es da ja noch zum Beispiel so Netflix-Ableger gibt. Aber da sehe ich keine Gefahr. André, für uns ist es ja ein Klassiker der Filmgeschichte. Wenn ich mir die Episode dazu anhöre. Ich war mir jetzt schon auf den Re-Watch. Ja.
Und auch über den anderen Film, der sich Leatherface nennen darf, gibt es auch sehr gespaltene Meinungen. Ja, da bin ich dann eher schon wieder. Also der ist auf gar keinen Fall so katastrophal wie das hier. Aber da bin ich ja auch eher auf der Negativseite. Da bin ich auch mal gespannt. Da habe ich nämlich auch schon lange nicht mehr gesehen.
Da habe ich aber auch Lust drauf tatsächlich. Weil das ist auch so einer, ich glaube, der hat mir damals auch nicht gut gefallen. Aber jetzt gerade habe ich das Gefühl, für den bin ich vielleicht bereit. Sehr gut. Seid auf jeden Fall gespannt. Nächste Woche werden wir uns erst mal mit dem Remake aus dem Hause Michael Bay beschäftigen.
Das ist auch immer ein sehr interessanter Film für so eine Besprechung. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Vielen Dank für eure Unterstützung. Geht unbedingt zu den Fantasy Filmfest Nights. Und ja, das war's für heute mit Laura, mit Teresa, mit André und mit mir. Ciao, ciao. Tschüss. Tschüss.