Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast

418 The Babysitter 1+2 (2017-2020)

Freitag, 20. März 2026 · 1 h 47

MP3

Shownotes

418 The Babysitter 1+2 (2017-2020)

Seit geraumer Zeit probiert sich Netflix auch immer wieder in Horrorstoffen aus. Eines der ersten Experimente war 2017 der akquirierte The Babysitter, dessen Sequel Netflix dann gleich selbst produzierte. Unter der Regie von McG dürfen sich hier u.a. die Scream-Queens Samara Weaving und Jenna Ortega mit satanischen Ritualen austoben. Ob diese gelingen? Und vor allem ob die Filme gelungen sind, erfahrt ihr von Chris und Teresa in Folge 418.

Hier findet ihr unseren LINKTREE (linktr.ee/devilsanddemons) um zu unserem Shop, Event Tickets, Social Media und Werbepartnern zu kommen.

Feedback gerne an Fanpost@devilsanddemons.de

Sendeplan:
27.03. Folge 419 The Substance (2024)
03.04. Folge 420 Leatherface: The Texas Chainsaw Massacre III (1989)
10.04. Folge 421 Texas Chainsaw Massacre: The Next Generation (1994)
17.04. Folge 422 Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre (2003)

WERBUNG HOLY

Unsere Werbepartner von HOLY haben für euch immer die coolsten Getränke am Start. Schaut doch mal rein und unterstützt gleichzeitig unseren Podcast!

HOLY - Startseite (de.weareholy.com/?ref=devilsdemons&utm_med…)

Unsere Rabattcodes gelten natürlich weiterhin für euch. Jede Nutzung unterstützt nicht nur euren Geldbeutel, sondern auch unseren Podcast! Vielen Dank!

Gutscheincode10% Rabatt für für alle Kunden -> DEVILSDEMONS

Joint unserem Discord-Server HIER! (discord.gg/F8B8gX75xy)

Wir freuen uns natürlich über Feedback,
Anregungen, Kritik und natürlich vor allem positive iTunes Rezensionen und Bewertungen.

Besetzung: Chris, Teresa
Bildquelle: Netflix
Support und Bonuscontent: Steady (steadyhq.com/de/horrorfilmpodcast)
Subscribe: Spotify (open.spotify.com/show/6QBHcolOKreX9DV7HlpH6x) | iTunes (itunes.apple.com/de/podcast/devils-demons/id12…) | Android (subscribeonandroid.com/devilsanddemons.podigee…) | RSS (devilsanddemons.podigee.io/feed/mp3)
Devils & Demons im Netz: Blog (podriders.de/podcast/devils-demons-der-horrorf…) | Instagram (instagram.com/d3vilsandd3mons) | Letterboxd (letterboxd.com/devilsndemons) | Shop (yvolve.shop/collections/devils-demons) | Live (live.devilsanddemons.de)

PodRiders wird ausgestattet von Shure. Bist du auf der Suche nach hochwertigem Audio-Equipment? Dann folge diesem Link: shu.re/3zdcJUV

EhrenproduzentInnen dieser Folge:
• Stephan B.
• Steffelowski
• Stefanie Seidler
• Silas Lambrecht
• Sebastian Laudwein
• Christian Scheuermann
• Austin Salazar
• Rina
• Patricia K.
• Lukas Laub
• Agoria
• Michaela Kiertscher-Jurgeluks
• Thomas M.
• Jan-Philipp R.
• Max Anskat
• Calvin Rösicke
• Daniel Grabowski
• Tobias Hüttinger
• Michael Seemann
• Lisa Balser
• Nico Balser
• Matthias Kohmann
• Niklas B.
• Milos Jankovic
• Dominik Frank
• Gero Haschenburger
• Clara Köhler
• Marc-Felix Müller
• Philipp Beilfuß
• Pascal Taxacher
• Johannes Buchta
• Nadine Piwek
• Stephan Deimel
• Thomas Peters
• Hannes T.
• Ansgar Lohmann
• Katie Willmann
• Florian Thimm
• Stella Adorf
• Manuel Stelke
• Sascha Sachtler
• Patrick Schmidt
• Andreas Radtke
• Stefan Rahmsdorf
• Maik R.
• Jessica Weppler
• Manuel Stelke
• Silvio Rosenthal

ProduzentInnen dieser Folge:
• Helena Z.
• Adrian Wagner
• Marc Bühler
• Markus T.
• Sven Fellmann
• Andreas Wullschleger
• Dustin Brunert
• Marco Göldenitz
• Peter Meter
• Ralf Püschel
• Markus Polster
• Nils Wegner
• Dustin Brunert
• Marc Fröhlich
• Markus Lohaus
• Tim Taler
• Sandra N.
• Fynn Benkert
• Tim Zibell
• Florian Teichert
• Florian Klein
• Torben Helms
• Milos Jankovic
• Frau Flausch
• Marcel Eckl
• Jan Laging
• Alexander Käfer
• David Krieg
• Thomas Kittlaus
• Markus Terlisten
• Martin Schober
• Tami Flu
• Thorsten Matuschak
• Daniel Ehrlich
• Chris K.
• Maik Walfort
• Martin Müller
• Florian Seeger
• Linda Baumgartner
• Felix Schülke
• Hendrik Tschörner
• Markus Manthey
• Rieke Stapelfeldt
• Johannes Reichert
• Dennis Beck
• David Dierks
• André Köhler
• Daniel Wloch
• Lia Bahler
• Kristin Brüning
• Michael Wiese
• Christoph Grauer
• Felix Kiel
• Rick Trummer
• Florian Harnisch
• Christian Budke
• Michael Speck
• Adrian W.
• André Hoffmann
• Marvin Plätrich
• Matthias M.
• Robert Plagge
• Torben Wolf
• Ralf Püschel
• Thierry Derungs
• Sebastian Gaisreiter
• Schalker04
• Dr. No
• Stephan Hettich
• Michael Babl
• Peter John
• Lukas Groh
• Sarah Joensson
• Sophie Beißmann
• Lena Aretz
• Nico Müller
• Rene Asif
• Mirko Zeppenfeld
• Daniel Zwantschko
• Sara Janocha-Sanders
• Stephanie Schütten
• Christine Mayer
• Lukas Tietgen
• Eric Haudan
• Alexander Bethke
• Christian Vollmann
• Michael Beyer
• Nils Rößle
• Anita Lederer
• Alexander U.
• Sandro Sänger
• Stefanie Kieler
• Robbsen
• Jan Huxhold
• Markus Lerch
• Marc Fellinger
• Karen Grünig
• Nico Proksch
• Christian Raskob
• Kai Sedlag
• Patrick Troche
• Luu Osakabe
• Sven Steier
• Mario von Czapiewski
• Martin Klanert
• Aladin Sprung
• Gordon Hanzo
• Nicolas Arenas
• Mirko Maly
• Daniel Rau
• Ralf Liebenthal
• Boris Zeyer
• Claudia Kohrs
• Timo Schlenker
• Robin Kattge
• Alexandra Hering
• Stefanie Conrad
• William Kretschmer
• Manuel Dirlamm
• Benjamin Höfler
• Anita Lederer
• Ariane Walser
• Dominik Risse
• Felix Kiel
• Stefan Schwenk
• Andreas Schwarz
• Patrick Nowitzki
• Dominik Renk
• Kristof Bruhn
• Kevin Knauf
• Markus Lerch
• Lina Sailer
• Marcel Kolb
• Jonas Cordes
• Dennis Streich
• Katharina Vieten
• Pascal Taxacher
• Jeremy Kubke
• Alinta Bosten
• Franzy Unglaub
• Sascha Kraus
• Adrian Cathrein
• Thomas Diefenthal
• Julian Pfannschmidt
• Hagen Rohling
• Marco Schilke
• Gordon Hanzo
• Tim Dittmann
• Rolli
• Christian Giebler
• Anja Steininger
• Ivana Stupar
• Renée Neumann
• Dominik Fischer
• Frank Schneider
• Olly Nichau
• Christian Abbel
• Oliver Holthausen
• Benjamin Hanke
• Elke Kochhar-Theis
• Tami Flu
• Lina Sailer
• Kais-Oliver Hif
• Stefanie Kieler
• Nathalie Nock
• Simon Lupizius
• Mike Perez
• Jürgen Geißler
• Michael Laufer
• Gregor T.
• Florian Pflüger
• Torsten Harms
• Tobias Fieting
• Dr. No
• Louis Herbrügger
• Andrej Skeledzic
• Patrick Metz
• Patrick Jaumann
• Oliver Klötz
• Momme Clausen
• Tim Hadan
• Philipp Bachem
• Matthias Schröder
• Steven Gohl
• Marcel Münch
• Jasko Smailovic

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Moin moin und herzlich willkommen bei Devil's City Demons, der Horrorfilm-Podcast. Ich bin der Chris und bei mir ist die wunderbare Teresa. Hallo. Und wir klären heute die Frage, ob ich mir als Kind Teresa als Babysitterin gewünscht hätte.

Was meinst du? Hast du das mal gemacht in deinem Leben? Nee, hab ich nicht. Hab ich nicht. Ich hatte eine Babysitterin und ich war Babysitter-Schreck tatsächlich. Echt? Aber ja, wir waren immer in der Rhön auf so einem Reiterhof für die Familienferien quasi, weil da konnten meine Schwester und ich reiten, mein Papa konnte Fahrrad fahren, meine Mutter konnte lesen und alle hatten irgendwie ihren Seelenfrieden mit der Situation.

Und dort, ich bin ja in Fulda geboren worden und dort haben wir dann auf dem Reiterhof auf eine ehemalige Babysitterin von mir die sind wir da getroffen, die das recht früh an den Nagel gehangen hat weil ich so viel geschrien habe dass ich das nicht mehr aushalten konnte und ich war so ein garstiges Kind ich weiß nicht, weil ihr mir das schon mal erzählt habt dass ich.

Früher hat dann, als wir dann in eine andere Kleinstadt gezogen sind hat immer die Mutter von meiner damaligen besten Freundin auf mich mit aufgepasst. Und ich habe, die hat richtig geile Eierfangkuchen gemacht. Und wenn ich die haben wollte und nicht bekommen habe, habe ich mich ans Fenster gestellt und nach Hilfe geschrieben. Oh Gott.

Scheiße. Und dann habe ich Eierfangkuchen bekommen. Das war richtig gut. Pro-Tip für garstige Kinder auf jeden Fall. Einfach nach Hilfe schreien. Da kriegt man wirklich alles, was man haben möchte. Bei meiner Mutter habe ich mich das nicht getraut, aber, Ja, bei der habe ich das gemacht. Ja, also ich glaube, mich als Kind zum Babysitten zu haben, ist, glaube ich, die Hölle gewesen.

Aber ich glaube, von mir Babysitter zu werden jetzt, wäre, glaube ich, eigentlich ganz cool. Ich bilde mir ein, dass ich cool bin, dass ich so wie die coole Tante wäre. Bilde ich mir zumindest ein. Ob ich es tatsächlich bin, weiß ich nicht. Du wärst dann nicht Tante B, sondern Tante T, wärst du dann. Genau.

Lustigerweise, also ich weiß es tatsächlich gar nicht, wie das bei anderen so abgelaufen ist. Also ich hatte nie eine Babysitterin oder einen Babysitter. Bei uns im Osten haben die Eltern, glaube ich, einfach den Kindern immer vertraut. Also ich durfte dann einfach alleine zu Hause bleiben. Da war dann auch niemand da zum Aufpassen oder sowas. Aber hast du eigentlich Geschwister? Nee.

Okay, krass. Also zumindest nicht mit Geschwistern aufgewachsen, drücken wir es mal so aus. Und irgendwie, ich war eigentlich ein relativ artiges Kind und mich konnte man eigentlich auch alleine zu Hause lassen. Also ich habe keine Sachen gemacht, die ich nicht machen durfte. Das war mir irgendwie, ich hatte Bewusstsein dafür tatsächlich.

Und habe das dann auch nicht gemacht. Also ich bin dann auch nicht an Schränke oder sowas rangegangen. Außer an die Bloodsport-Videokassette. Die habe ich mir dann doch schon öfter heimlich immer reingezogen. Aber das ist auch das Einzige. Ja, also ich weiß, meine Schwester, die ist ja drei Jahre älter als ich.

Wir hatten dann auch nicht immer Babysitter. Als wir so ein bisschen älter waren, waren wir dann halt quasi auch viel, auch in den Ferien halt alleine. Und also halt vormittags, dann aber so für abends hatten wir eigentlich immer wen, aber vormittags waren wir halt eigentlich dann oft alleine und haben uns dann eigentlich nur um den Familiencomputer gekloppt und wer da wann Sims und Abenteuer auf dem Reiterhof spielen darf, oft hat halt meine Schwester leider gewonnen, Und da gibt es auch noch richtig lustige Geschichten zu wie, oder was heißt lustig, meine arme Mutter.

Also meine Eltern hatten einen Fahrradladen und meine Mutter hatte halt auch mitgearbeitet. Und dann haben wir halt wegen jedem Kleinscheiß im Fahrradladen angerufen, an so einem Samstagmorgen oder so, wo da halt richtig viel los war. Und es gibt eine Geschichte, wo ich dann meine Mutter angeschrien habe, dass sie meine Schwester zur Adoption freigeben muss, weil sie nämlich ein Alien ist.

Und da war ich sehr überzeugt von, weil ich dachte, das ist die Argumentation, da muss sie sagen, oh mein Gott, wenn die ein Alien ist, dann muss sie jetzt zur Adoption freigegeben werden, weil ich das nicht mehr aushalten konnte, mit meiner Schwester da irgendwie den Tag zu verbringen. Das ist witzig, weil das klingt, hast du Bougonia gesehen?

Den aktuellen Natibus-Film, das ist quasi die Storyline von dem Film. Ja, wirklich. Ja. Ja, seht ihr mal, ich hab's schon vorher gewusst. Vielleicht ist meine Schwester doch noch ein Alien. Ich glaube, die muss ich mir noch mal genauer anschauen. Aber ja, solche Sachen halt oder dass meine Schwester dann einfach nur bei meiner Mutter angerufen hat und wie gesagt hat, Mama, sie schreit.

Und ich habe halt so im Hintergrund einfach nur wild geschrien. So, ja. Also ich glaube, ich war nicht das angenehmste Kind. Ich habe mich so mit sieben, glaube ich, ganz gut eingekriegt. Mit acht, sieben, acht. Ich glaube, ab da ging es bergauf. Danach war ich sehr angepasst. Warum reden wir über dieses Thema? Weil wir heute über zwei Filme sprechen werden, die genau dieses Thema mehr oder weniger behandeln.

Nämlich die zwei Netflix-Produktionen The Babysitter und The Babysitter Killer Queen. Ich wollte die einfach ... Ich habe die damals geguckt. War ein bisschen unterwältigt davon, hatte aber irgendwie Lust, die nochmal zu gucken. Und wir dachten, dann machen wir das doch jetzt einfach mal. Wir wissen nicht genau, wann ihr diese Episode hört.

Kann jetzt sein, dass ihr die im März 2026 hört. Kann aber auch erst sein, dass ihr die im Sommer 2026 vielleicht erst hört. Also von daher, lasst euch überraschen. Hattest du die Filme vorher schon mal gesehen? Ähm, den ersten hatte ich gesehen. Ich weiß noch, als der rauskam, war das irgendwie voll das Thema.

Also ich hab das Gefühl, als der rauskam, hat den wirklich jeder gesehen, ob man Horrorfilme mochte oder nicht. Also da hatte ich schon das Gefühl, dass der einen krassen Hype-Moment irgendwie hatte und da hatte ich den dann auch gesehen. Den zweiten hab ich tatsächlich aber nicht gesehen, weil mir der erste schon nicht so gut gefallen hatte und ich irgendwie gar keinen Bock auf den zweiten hatte.

Ich glaube, das war auch eine der ersten Horrorfirme, die exklusiv bei Netflix liefen, glaube ich. Und ich glaube, da kam so ein bisschen dieser Hype. Mittlerweile kommt da ja schon irgendwie geführt jede Woche ein neuer Horrorfilm raus, der da exklusiv streamt. Aber das war um 2017 herum ja noch nicht so der Fall.

Ja, und auch zum Beispiel 2017 hatte halt auch Bella Thor einen krassen Hype. Und die spielt ja in dem Film fast gar keine Rolle, aber ich kann mich noch erinnern, dass mit der recht prominent tatsächlich geworben wurde. Und das sagt viel darüber aus. Es gibt ja sogar ein eigenes Cover mit ihr, obwohl sie ja und ich weiß auch, ich hab auch am Anfang gedacht, dass sie quasi die Hauptrolle spielt, was ja überhaupt nicht der Fall ist.

Das sagt auch viel darüber aus, was innerhalb der zehn Jahre, die danach vergangen sind, so geschehen ist, dass man sich das heutzutage schon gar nicht mehr vorstellen kann, dass Bella Thorne überhaupt irgendwen, irgendwo hingebracht hat sozusagen, weil das ist ja auch so eine, kommen wir gleich noch drauf zu sprechen, so eine Karriere, die sich in keiner Weise erfüllt hat.

Ganz kurz die Fakten zum Filmen. The Babysitter aus dem Jahr 2017 hat auf Letterboxd eine Durchschnittswertung von 2,7 von 5 auf der IMDb, eine 6,4 von 10, kam am 13.10.2017 auf den Streamingdienst Netflix, läuft 85 Minuten, hat ein R-Rating, beziehungsweise eine 16er-Freigabe, aber halt diese von Netflix selbst gegebene, hat ein Bodycount, um die Kategorie mal wieder aufzugreifen, von 6, beziehungsweise, ich kann mich jetzt, wieso habe ich hier in Klammern 7 geschrieben? Das habe ich schon wieder vergessen.

Naja, wahrscheinlich, weil jemand wiederkommt. Ja, genau, stimmt. In Sachen Brutalität, das ist jetzt schon eine der, aber lass uns erst später vielleicht ein bisschen genau aufs Thema eingehen, eine der Überraschungen für mich jetzt gewesen im Rewatch, dass der doch ziemlich brutal und saftig ist. Jetzt im Kontext der Tonalität vielleicht nicht so ganz, aber wenn man sich per se die Kills und die Effekte dazu anguckt, Ist das ganz schön amtlich, muss ich sagen.

Und ohne Tonalität würde ich dem vielleicht sogar 4 von 5 geben, in dieser Hinsicht. Mit der Tonalität, die wir natürlich ein bisschen mit reinbeziehen müssen, ist es eine 3,5 von 5, weil es schon mehr eine Komödie, der ein Horrorfilm ist und das auch im Kontext der Kills so ein bisschen so erzählt wird.

Aber mein lieber Scholli, das ist schon ganz schön hart. Ja, würde ich komplett so mitgehen. Also wir haben hier halt schon auch einiges an CGI-Effekten immer mal, wo man das halt eben auch sehen kann. Ich finde, das nimmt auch immer noch mal so ein bisschen die Härte raus. Aber insgesamt ist da schon ordentlich was los, wenn man das jetzt mal so ganz nüchtern betrachtet. Und würde dir recht geben, wenn die noch mal ...

In einem anderen Film wären mit einer Naturalität, würden die, glaube ich, auch noch brutaler rüberkommen, ja. Was der Film nicht bietet, ist Spannung, da bin ich bei 1,5 von 5, da muss ich sagen, das ist jetzt nichts, was einen irgendwie, da sieht man auch, dass das zwar auf dem Blatt Papier vielleicht ein Horrorfilm ist, aber der nicht funktioniert wie ein Horrorfilm, ne, weißt du, was ich meine, glaube ich, ne, das fühlt sich nicht an wie ein Horrorfilm, wenn du ihn guckst und deswegen, kam da bei mir jetzt keine große Spannung oder keine Aufregung auf, da bin ich eher bei 1,5 von 5.

Ja, wäre ich auch mit dabei und ich weiß, es gibt ja trotzdem auch Komödien, die irgendwie sowas wie spannend sind, aber ja, das hier jetzt glaube ich eher nicht. Der Film wurde eigentlich schon Ende 2015, also eigentlich könnt ihr streichen, produziert und abgedreht von der Produktionsfirma von McG, der hier auch der Regisseur ist, kommen wir gleich noch drauf zu sprechen, der sollte eigentlich ins Kino kommen.

Weil auch das Drehbuch selbst lange Zeit auf der Blackliste der besten, noch nicht abgedrehten Drehbücher stand. Aber es kam dann letztendlich nicht ins Kino. Den wollte irgendwie dann doch keiner haben. Und Netflix hat dann die Rechte einige Zeit später gekauft und ihn zwei Jahre später dann direkt ins Streaming gebracht.

Das ist kein OG-Netflix-Film, wenn man will. Und der Film ist auch schon deutlich älter, als er vermeintlich ist, tatsächlich. Regie geführt hat, wie gesagt, MacG. Der hat früher viel Werbung gemacht, viele Musikvideos, was man auch in seinen Hollywood-Filmen dann sieht, zu denen Charlie's Angels 1 und 2, Terminator Salvation oder This Means War gehören.

Er ist so ein bisschen Regisseur, der sehr diesen Hochglanz-Aspekt bevorzugt. Es sieht alles immer sehr polished aus, sehr Musikvideo-artig, würde ich fast sagen. Ist so ein bisschen wie Michael Bay für... Für Drittliga, Dritte Liga Michael Bay, so könnte man ihn vielleicht auch bezeichnen. Zuletzt hat er auch noch ein paar andere Filme für Netflix gedreht, zum Beispiel Young Adult, Sci-Fi Verfilmung, Sci-Fi Verfilmung, The Uglies, der als einer der schlechtesten Filme des Jahres 2024 gilt.

Weiß nicht, hast du schon mal einen von seinen Filmen irgendwie gesehen? Charlize, wie heißt der denn? Auf Deutsch, Drei Engel für Charlie. Ja, die hab ich beide gesehen und die lieb ich tatsächlich beide sehr. Die gehören zu so den wenigen Filmen, die wir auch tatsächlich so in meiner Kindheit, Jugend, richtig viel geschaut haben, wenn die irgendwie im Fernsehen liefen.

Mit der Babysitterin zusammen? Nee, ohne. Mit der einen Babysitterin, die wir hatten, als ich ein bisschen älter war, kann ich mich erinnern, dass wir ganz viel Viva geschaut haben, weswegen ich aus so. Es muss 2005 gewesen sein, ganz präsent im Kopf hab, wie die Musikvideos aus dem Jahr aussehen. Also so von Bloodhound Gang und Jean-Paul und so hab ich Ganz genaues Bild vor Augen.

Naja, aber Charlie's Ages, ich mag die tatsächlich beide sehr gerne. Ich hab die letztes erst noch mal geschaut. Die sind ein bisschen dumm. Die sind ein bisschen sexistisch auch. Aber irgendwie machen die mega viel Spaß. Also ich kann dem schon was abgewinnen, muss ich sagen. Aber davon ab hab ich, glaub ich, nichts von ihm gesehen.

Ja, hast du auch nichts verpasst. Und ich muss auch sagen, McG ist auch irgendwie so Was ist das für ein Name? Du merkst halt richtig, dass das eine Person ist, die in den 2000ern. Ja, das ist einer, der hält sich für cooler, als er ist. Und das zeigt sich auch in diesem Film. Sag ich jetzt schon mal.

McG denkt, er ist ein McG, aber er ist tatsächlich nur Joseph McGinty. Das ist er. Und nicht McG. Ich finde, das klingt schon so irgendwie so, wie sagt man es aus? Du kannst nicht ein, Also, wenn Steven Spielberg sich Steven, nee, fällt mir jetzt auch nichts ein. Martin S., Martin Scorsese hatte sich nur irgendwie CZ genannt.

Er hätte diese Karriere nicht hingelegt, wenn er einfach nur, ey, wer ist das? Das ist der neue aufgehende Stern am Regime. CZ nennt ihn einfach alle. Das hätte nicht funktioniert. Das ist bei McG eigentlich auch so. Das war von vornherein klar. Ja, für das, was er jetzt gemacht hat, okay, aber nichts zu Höheres sozusagen, nicht dazu berufen.

Das Skript stammt von Brian Duffield, der hat auch die Drehbücher zu Underwater, The One Will Save You, Insurgent und Love and Monsters geschrieben. Und außerdem auch das Drehbuch für den in diesem Jahr noch erscheinenden, vielleicht, wenn ihr diese Episode hört, ist da auch schon draußen der Film, der mit Spannung erwartete Whale Fall.

Im Cast haben wir tatsächlich ein paar, ja, interessant wäre jetzt vielleicht ein bisschen zu viel ausgedrückt, aber ein paar jungen Darstellende, die man durchaus kennt. Judah Lewis spielt hier die männliche Hauptfigur, der hat in I See You mitgespielt, in der Fortsetzung zu Babysitter, in Babysitter 2, in Suitable, Flash und in Summer of 84.

Dann natürlich eine unserer liebsten, Scream, Final Girls, Samara Weaving, kennt ihr aus Ready or Not, 1 und 2, Scream 6, Barbie Lorden, Three Billboards Outside Abbey, Missouri, Guns Akimbo, Ezra El und noch mehr, die Australierin, die übrigens einen Tag vor mir Geburtstag hat und dadurch auch Sternzeichen Fisch ist.

Und deswegen super cool ist. Ach, bist du kein Wassermann mehr? Nee, wir sind beide Fische, Samara und ich. Ah, okay. Deswegen haben wir eine Verbindung miteinander und die lässt sich auch nicht trennen. Magst du sie? Ich habe zu der tatsächlich gar nicht so viel Meinung. Sie ist jetzt keine Person, die ich irgendwie, wenn ich sie sehe, denke, oh nee, nicht die. Aber das wäre jetzt auch trotzdem nicht der Grund, warum ich irgendwo ins Kino gehen würde tatsächlich.

Also ist mir recht egal tatsächlich. Hattest du Ready or Not gesehen? Aber freust du dich, also Stand jetzt, wenn wir sprechen, freust du dich auf die Fortsetzung oder sagst du, ja, nehme ich mit, aber hätte ich jetzt nicht gebraucht? Ja, genau so. Kann ich mitnehmen. Wenn er im Kino läuft, bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich den unbedingt schaue im Kino.

Vielleicht, wenn ich nichts zu tun habe und Bock auf Kino habe. Aber wäre jetzt auch nicht so der Film, wo ich mir quasi schon einen Kalender eintrage. Da gehst du auf jeden Fall ins Kino. Also kann ich auch getrost erst in vier Jahren irgendwann schauen. Habe ich keinen FOMO wegen. Dann haben wir Robbie Amell, das ist der Cousin von Stephen Amell, den kennt man vielleicht eher, der zum Beispiel den Arrow, glaube ich, spielt in der gleichnamigen TV-Serie.

Hier sein Cousin Robbie hat zum Beispiel in Resident Evil Welcome to Raccoon City mitgespielt und so ganz viel Teenie-Kram und Netflix-Kram. Dann haben wir Hannah May Lee, die kennt man aus der Pitch Perfect Trilogie. Jam and the Holograms hat sie mitgespielt und Sound of Violence. Und dann die angesprochene Bella Thorne.

Theresa ist so ein bisschen eine Hollywood-Enfant-Theribel, wenn man so will. Also wurde man zwischenzeitlich gehypt, weil sie auch so ein bisschen so eine Art It-Girl war. Alles, was jetzt so in den letzten zehn Jahren von ihr kam, muss man schon mal so zusammenfassen, ist eine ziemlich hohe Dichte an Scheißfilm.

Ich hab die fast alle gesehen, weil ich sie irgendwie am Anfang auch ganz cool fand, mittlerweile nicht mehr so, weil mir das dann noch irgendwie too much war. Also da ist dann doch nicht so viel Talent drin, wie man vielleicht zwischendurch mal kurz dachte. Sie ist ja dann auch eher nochmal berühmt geworden, dadurch, dass sie ja einen sehr erfolgreichen Onlyfans-Account am Laufen hatte und dadurch, dass sie auch in Pornofilmen oder in einem Pornofilm zumindest Regie geführt hat, für den sie ja auch einen Preis bekommen hat.

Aber ansonsten war das, glaube ich, ist Bella Thornton nicht ein gelöstes Versprechen, wenn man so will. Ja, ich habe auch versucht zu rekonstruieren, was war denn damals an der, dass die irgendwie... Da so einen Hype hatte und ich kann mich da auch nicht mehr dran erinnern. Also ich glaube, die war wirklich einfach da und irgendwie hatte die wahrscheinlich ein geiles Instagame und deswegen haben die alle gefeiert.

Aber es ist wirklich, kann man jetzt nicht mehr so ganz nachvollziehen. Und ich muss sagen, ich bin auch echt irritiert, wenn man jetzt hier bei Letterboxd in ihrer Actdoor-Reihe ist, dass die echt viel in kurzer Zeit gemacht hat, aber nichts Anständiges gefühlt. Also, das sind alles Sachen, die ich wirklich auch nicht gesehen habe.

Ich meine, gut, ne, OG-Fans sind natürlich mit Shake It Up vertraut, der Disney-Channel-Serie, aber danach, vielleicht war das sogar schon ihr Schaffens-Höhepunkt, weiß ich nicht. Ja, die hat halt wirklich super viel missgedreht. Das sind halt alles B-Movies, teilweise C-Movies. Da war auch wirklich nix dabei, wo ich jetzt sagen könnte, guckt euch den vielleicht mal an. Ne, was? nicht.

Also es ist eigentlich alles Schrott tatsächlich, muss man wirklich so sagen. Also kann man getrost vergessen, dass es niemand in einem hochkarätigen Hollywood-Film würde die irgendwo besetzen, weil, muss man ehrlicherweise auch sagen, ist halt auch einfach keine gute Schauspielerin. Dann haben wir Emily Ellen Lindt, die hier das eines, ja quasi sozusagen das Love Interest, unserer männlichen Hauptfigur spielt.

Die hat auch in Into the Void mitgespielt, in Ghostbusters, Frozen Empire, Nights Out und in J. Edgar. Und dann spielt Leslie Bipp hier noch die Mutter von Cole, also die Menchner-Figur, die kennt man auf jeden Fall auch. Aber Theresa, worum geht es denn eigentlich in The Babysitter? Also, der zwölfjährige Cole Johnson wächst als schüchterne Außenseiter auf und wird regelmäßig von den Nachbarsjungen bzw.

Mitschülern gemobbt, wobei nur seine coole Babysitterin Bea zu ihm hält und ihn verteidigt. Als Coles Eltern über Nacht verreisen, freut er sich zunächst auf einen harmlosen Abend mit Bea voller Filme und Spiele. Auf Anstacheln seiner Nachbarin Melanie hin, bleibt er jedoch heimlich wach, um zu sehen, was Bea nach seiner offiziellen Schlafenszeit wirklich treibt.

Cole beobachtet, wie Bea einige ihrer Freunde einlädt. Den sportlichen Max, die arrogante Cheerleaderin Addison, die zurückhaltende Sonja, der Angeber John und der Nerd Samuel. Die Stimmung wirkt zunächst wie bei einer typischen Teenie-Party mit Truth or Dare-Spiel, bis Bea Samuel leidenschaftlich küsst, zwei Dolce hervorzieht und ihn brutal ersticht, während die anderen sein Blut in Schalen auffangen.

Cole begreift, dass Bea die Anführerin eines satanischen Kult ist, der das Blut eines Unschuldigen für ein Ritual braucht, um Wünsche wie Macht oder Erfolg erfüllt zu bekommen. Ja. Vielleicht erst mal zum Setting, Theresa. Ich glaube, wir haben es hier so mit einer typisch amerikanischen Vorstadt zu tun, was für mich eigentlich tatsächlich immer eines meiner Lieblingshorrorfilmszenarien ist.

Ich mag das. Du hast eben so eine kleine Highschool dort und die Häuser stehen so alle schon so 20, 30 Meter auseinander, die dort sind. Alle haben dieselbe Einfahrt. Das ist so dieses typische Bild, was man am Anfang so eines Films immer sieht. Jetzt nicht, aber das kennst du ja bestimmt auch. Da fährt so ein Zeitungsausträger auf dem Fahrrad vorbei und wirft die Zeitung so vor die Tür.

So dieses typische Ding. Irgendwo bellt ein Hund, irgendwo fällt ein Mülleimer um. Aber da passiert eigentlich nichts Schlimmes. Bis 1978, Michael Myers. Aber so dieses, ich mag das eigentlich. Das ist so ein bisschen dieses unschuldige Setting. Aber du weißt, irgendwie hinter jeder Tür könnte irgendwas Grausames Geschehen.

Genau, und halt aber auch, dass irgendwie alles ja auch sehr dicht trotzdem miteinander verwoben ist. Alle wissen immer übereinander Bescheid zu diesem Gossip-Aspekt. Mag ich von der Kleinstadt tatsächlich sehr gerne. Aber ich mag eh Gossip sehr gerne, deswegen. Mag ich auch von der Atmosphäre immer gerne. Also gefällt mir auch gut als Start-Setting.

Wenn wir uns die Figuren anschauen, sind die ja, und das zieht sich ja durch den ganzen Film schon, sehr stereotypisch. Auch bewusst so angelegt. Wir haben hier einmal Cole, das ist quasi der junge, der junge Mann wäre jetzt ein bisschen übertrieben, also der Junge einfach, dem wir hier folgen durch den Film.

Das ist halt so dieser typische gleichzeitig Streber, gleichzeitig Loser in der Schule, der eben von seinen Mitschülern gemobbt wird dort. Alle machen sich so ein bisschen über ihn lustig. Ich habe auch ein bisschen das Gefühl, dass er ein bisschen, dass es vielleicht auch ein bisschen aus dem Elternhaus kommt bei ihm.

Ich habe das Gefühl, dass gerade seine Mutter auch ihn so sehr, in Anführungszeichen, bemuttert, dass er vielleicht so vielleicht Probleme dabei hat, Erwachsener zu werden? Sehe ich das richtig? Hättest du auch das Gefühl? Ja, also ich finde, das mit der Mutter, jetzt muss ich kurz einmal meine Notizen hier fix schauen, ob ich dazu was aufgeschrieben hatte.

Ach, die kommentiert das doch sogar irgendwie so mäßig. Trau dich doch auch mal was, oder nicht? Ja. Also ich glaube, er ist halt einfach so ein sehr eigenes Kind. Ich finde es auch sehr irritierend, wie der einfach in die Schule geht. Also wie der einfach immer aussieht. Der ist irgendwie immer so in so einem halben Anzug gefühlt unterwegs, aber eher so ein casual Anzug, wo man sich denkt, so hä, bist du nicht irgendwie 13 oder 12 oder so?

Also der wirkt so ganz aus der Zeit gefallen und, irgendwie aber nicht gut greifbar auf mich, ich weiß nicht, ich nehme dem trotzdem aber auch so dieses Nerd-Dasein nicht so hundertprozentig ab, ich weiß auch nicht ich bin mit der Charakterisierung nicht so warm geworden muss ich sagen, schon ein kleiner Ausblick auf den zweiten Teil der Folge ich fand es im zweiten Teil noch ein bisschen krasser, auch outfit-technisch muss ich sagen, Aber es gibt sich ja auch recht, das ist schon ein bisschen, ja, man muss dazu sagen, das erzähle ich schon in dieser Stelle, ich bin auch kein großer Fan des Drehbuchs, das ist alles sehr, ich weiß nicht, das ist irgendwie so eine...

Fühlt sich an wie eine Fantasie eines 40-Jährigen, wie er sich vielleicht gerne weiß ich nicht, auch die, Anlage, wie hier seine wie Coles Babysitterin B so dargestellt wird im Film man merkt, das sind irgendwie, Kindheitsfantasien, die sich nicht bewahrheitet haben die man hier nochmal in einem Drehbuch gerne retrospektiv auslebt habe ich das Gefühl, und auch glaube ich da gehe ich zu 100% mit, das ist auch mein Hauptproblem mit dem Film, dass man einfach bemerkt dass das ein Film für eine Zielgruppe ist.

Und zwar eben 18-Jährige, so wie ich damals gewesen bin, als der Film rauskam. Aber von Leuten, die mit dieser Zielgruppe nichts zu tun haben. Ich finde, das bemerkt man ganz krass. Aber ich finde halt eben auch bei Cole zum Beispiel, habe ich auch das Gefühl, das ist so, wie sich vielleicht, das behaupte ich jetzt einfach mal, ob das stimmt, keine Ahnung, der Drehbuchautor auch gefühlt hat als Kind.

Aber er rafft nicht, dass er hier ... Also, aber irgendwie wird so eine Mix aus dann doch ein bisschen zu heroisch und gleichzeitig auch eigentlich ganz schöner Loser. Also, wenn er da am Anfang von den Jungs verprügelt wird oder gemobbt wird und die ihm erzählen, dass sie halt irgendwie... Angeblich Sex hat oder so, da macht der auch irgendwie noch so einen flotten Spruch, wo ich mir denke, so richtig zum Charakter passt es nicht.

Und was auch noch mein Take ist, ich habe das Gefühl, dass Cole uns hier als armer, gemobbter Junge, der doch aber eigentlich voll cool und voll vielseitig interessiert ist. Und gleichzeitig schwöre ich dir, wenn Cole ein echter Mensch wäre, dann wäre das der nervigste Typ aller Zeiten, weil das wäre so einer, der würde dir mit zwölf halt eben schon erzählen, dass er nicht wie andere so zerloddert in der Gegend rumläuft, sondern dass er jetzt schon quasi das richtige Mindset hat für sein zukünftiges Leben, weswegen er hier nur in so einem spießigen Outfit die ganze Zeit rumrennt und er wirkt, glaube ich, das Todes nervig, ehrlich gesagt.

Und ich glaube, das ist aber was, dass das der Vibe ist, den Cole irgendwie abgibt, ist, glaube ich, was, was die Drehbuch, was am Drehbuch, also was dem Drehbuch auch schon nicht klar war. Habe ich vorhin gesagt, dass man den Film auf Netflix gucken kann? Ja, ne? Muss sogar. Muss. Da führt keinen Weg dran vorbei, tatsächlich. Ich habe extra mein Netflix-Abo, wieder gestartet. Das ist ein Satz. Sehr gut.

Woran man auch erkennt, dass das so ein Ü40-Drehbuch ist von Leuten, die sich gar nicht mehr mit der Jugend von heute beschäftigen, ist die Tatsache, dass, Cole sich zusammen mit seiner einen Freundin Melanie, aber auch zusammen mit seiner Babysitterin Bea so diese Filmreferenzen, die sich da um die Ohren gehauen werden, so Star Trek, Alien, Der Pate 2, Carrie, 7, Fighter der 13., also mal ganz ehrlich, warum sollten sich junge Leute ähm.

Über diese Referenzen unterhalten. Ja, vor allem in dem Ausmaß auch. Also da sprechen reindeutig nur die Filmschaffenden miteinander, aber nicht die Figuren. Ja, und da denke ich mir halt auch so, selbst wenn er jetzt mit zwölf, ich glaube, er ist zwölf, oder? Ja. Wenn er da mit zwölf jetzt schon einiges an Filmen geschaut hat und sich vielleicht so ein bisschen da halt ins Fandom reinbegeben hat, das dauert ja einfach auch, bis du so einen Kundschatz an Filmen gesehen hast, die du irgendwie miteinander in Verbindung aufbringen kannst und so.

Das ist ja mit zwölf fast eine unmögliche Aufgabe. Vor allem für einen Jungen, der sich nicht mal traut, bei einem Automatikauto aufs Gaspedal zu treten, auf einem leeren Verkehrsübungsplatz. Und der hat dann jetzt Freitag der 13. gesehen. So, okay, glaube ich jetzt irgendwie auch nicht so hundertprozentig. Warum auch immer das passiert übrigens, by the way.

Ja, weil er halt einfach so ängstlich ist. Das wurde uns, glaube ich, nochmal gezeigt. Er war mit zwölf im Auto? Ja, stimmt, das habe ich mich auch gefragt. Was machst du auf dem Verkehrsübungsplatz? Also wenn er jetzt 15 wäre und so und dann mit 16 Führerschein und dann übt man vielleicht vorher schon mal, aber mit 12 ist doch völlig sinnbefreit irgendwie das Ganze.

Ja, und das ist irgendwie auch, wenn die dann da irgendwie so eine Art Battle machen, wo sie irgendwie ... Die besten Space-Horror-Filme oder sowas aufzählen. Und er kennt irgendwie alle davon, wo man sich auch denkt, Bro ist halt einfach zwölf. Wie denn, du kennst das irgendwie alles. Ja, das ist alles ... Und das Schlimme ist auch, dass diese Filmreferenzen auch so gar nichts beitragen zum Film.

Das ist auch nichts, wo du jetzt als Zuschauer denkst, ah, krass, sondern so, das ist ja nichts. Das ist immer so, ach, das ist so im Sinne von, ach ja, das ist ja wie in der Parte 2. Ja. Okay, ja, okay, und nun? Das ist halt auch nichts, wo du sagst, ah, das ist eine smarte Referenz, sondern es ist immer so, ach, das ist ja wie ein Carrie und so.

Oder dass dann einer sagt, what's in the box? Oder irgendwie so was. Also, das ist irgendwie so im Sinne von, das ist halt wirklich gar nichts. Also, das ist nichts. Da hat man sich gedacht, komm, wir bauen jetzt eine Meta-Ebene ein und, nee, funktioniert so gar nicht. Ja, vielleicht so für die Filmfans, aber ... Ja, aber für die gerade nicht, weil die denken so, hä?

Das ist jetzt nicht irgendwie besonders smart. Naja. Wie findest du denn B, also Colts, Babysitterin. Ich finde ja, dass sie eigentlich ein ganz schönes Verhältnis zueinander haben und sie sich so ein bisschen so anfühlt, als wäre sie seine große Schwester, die er nicht hat. Mhm, also ich hab auch das Gefühl, dass sie halt, wie du eben schon gesagt hast, eher auch so einer Fantasie irgendwie entsprungen ist, weil sie halt einfach wirklich sehr perfekt ist und insgesamt, finde ich, macht sie da aber einen guten Job, dass man irgendwie bemerkt, okay, ihr liegt irgendwie was an Cole, aber halt einfach so als, ja, dass sie irgendwie schon weiß, sie ist halt die coole Babysitterin und muss den so ein bisschen in Schutz nehmen und es ist für ihn vielleicht cool,

wenn sie mal mit ihm durch die Gegend fährt, deswegen tut sie ihm den Gefallen. Und dass sie da auch irgendwie so eine Self-Awareness hat, habe ich das Gefühl, über ihre Person, dass sie halt genau diese Art Babysitterin ist. Das hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Was mich dann eher wieder so ein bisschen irritiert hat, war wie dann quasi dargestellt wird, wie die beiden die Abende zusammen verbringen wo ich mir zum einen denke, ist dein Abend irgendwie 16 Stunden lang dass ihr da irgendwie Dance-Offs machen könnt Pizza bestellen, draußen irgendwelche Horrorfilme, irgendwelche alten Schwarz-Weiß-Horrorfilme schauen die ganze Nachbarschaft damit beschallen gefühlt wo ich auch das Gefühl habe, auch das ist irgendwie glaube ich sowas,

so stellt man sich vor wie das ist mit einer coolen Babysitterin, wie man so den Abend verbringt. Und gleichzeitig wird das halt niemals so sein. Das ist irgendwie ganz klar eine Wunschvorstellung. Der wird wahrscheinlich, wenn die draußen auf dem Rasen liegen und diesen alten Horrorfilm anschauen, der wird wahrscheinlich nach zehn Minuten die erste Person eingepennt sein. So wäre das in der Realität.

Und da, finde ich, bemerkt man halt einfach ganz krass, dass es halt so eine Fantasie ist. und mit der Realität, wie sowas in echt ablaufen würde, halt wirklich nichts zu tun hat. Und ich glaube, davon muss man sich halt so ein bisschen befreien. Also ich hätte freiwillig darauf bestanden, dass ich eine Babysitterin...

Bekomme als Kind, wenn B das gewesen wäre. Ja, ich wahrscheinlich auch, aber ja. Aber auf jeden Fall, finde ich, haben die beiden eigentlich eine ganz gute Chemie zueinander. Das ist natürlich, wie gesagt, weil das Rebuch ist danach verlangt. Sie ist halt eine, ach, Cole, du bist doch gar kein Nill und irgendwann kommt schon die richtige für dich und bla bla bla und so.

Und du lass dich nicht ärgern in der Schule und so weiter und so fort. Das ist halt alles auch so geschrieben, dass es eben gerade passt. Aber das fand ich soweit prinzipiell auch in Ordnung. Ansonsten, genau, gibt es doch die Nachbarin, die Melanie. Das ist quasi das Love Interest in Coles Alter, das er sozusagen hat, was sich so ein bisschen rausentwickelt.

War auch eine ganz weirde Szene. Hast du Forrest Gump mal gesehen? Nee, ne? Ja, aber das ist super lang her. Ich habe da quasi keine Erinnerungen dran. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das überhaupt eine Referenz sein soll oder nicht. Aber am Anfang gibt es eine Szene, als Cole und Melanie im Schulbus sitzen.

Und die ist halt eins zu eins so inszeniert, wie eine Szene aus Forrest Gump, in der Jenny und Forrest zusammen im Schulbus als Kinder am Anfang sitzen und sie sogar, glaube ich, dieselbe Frisur hat wie er, aber ich weiß nicht, kann nicht mehr auch nur einbilden. Wahrscheinlich ist das schon so. Ich kann mir fast nicht vorstellen bei einem Film, der so mit Referenzen um sich wirft, dass das jetzt ein Zufall ist. Auf jeden Fall.

Ist mir der Coming-of-Age-Part trotzdem irgendwie ein bisschen zu kurz gekommen. Also, der ist da. Ich finde, das macht auch durchaus irgendwie Spaß am Anfang. Aber es ist mir zu tropisch gewesen, weil es wirklich exakt einfach nur das ist, was so typisch ist für so einen Film und nicht darüber hinausgeht.

Und das irgendwie alles auch nur so ein bisschen oberflächlich angedeutet wird. Also, da hätte man vielleicht ein bisschen mehr Charme in den Filmen bekommen können, wenn der Film sich wirklich ernsthaft an den Themen der jungen Leute, die sich hier im Film, wie sie hier im Film produziert werden sich mehr dafür interessiert also wenn es wirklich ein paar Themen gegeben hätte, die dann ein bisschen.

Seriöser, ein bisschen tiefgründiger behandelt werden und weniger Wert auf teilweise diesen frivolen Humor, der da im Film drin ist, der mir so gar nicht gepasst hat also ich bin jetzt ja, nichts was Unbekanntes ich mag ja so Scary Movie Humor und sowas nicht, aber prinzipiell wenn da mal so ein paar anzügliche Gags und so bei sind, habe ich jetzt kein Problem damit.

Aber in dem Film fand ich das super unpassend irgendwie. Auch so, dass die Eltern so, da gibt es ja auch so eine Szene, so einen kurzen Schnitt, wo die Mutter dem Vater irgendwie im Ehebett einen runterholt. Da waren so ganz weirde Szenen in dem Film, so Sexgags und sowas drin. Super unnötig. Das hat überhaupt nicht in die Tonalität des Films für mich gepasst.

Das fand ich richtig anstrengend. Im zweiten Teil ist es sogar noch krasser, finde ich. Ich weiß nicht, ob es dir aufgefallen ist, wie du das fandest. Aber das fand ich irgendwie völlig deplatziert. Ja, würde ich so mitgehen. Also erst mal zum Coming-of-Age-Part. Die befassen sich ja ja eigentlich mit gar nichts, was einen so wirklich interessiert.

Also es bleibt ja sehr oberflächlich. Zum Beispiel eben, ja, Cole ist halt ängstlich. Okay, okay, gut, das ist jetzt seine Charakterisierung mehr oder weniger. Er ist ein ängstlicher Nerd. Aber so ein bisschen die Art, dass man schon weiß, so ein bisschen wie bei so alten Teenie-Filmen, wenn man ihm die Brille abzieht und den Pferdeschwanz aufmacht, ist der halt trotzdem ein gutaussehender junger Mann. das ist halt irgendwie trotzdem auch von vornherein klar und.

Die befassen sich damit fast gar nichts, was jetzt irgendwie wirklich mal ein bisschen tiefer gehend ist, was einen so mit zwölf irgendwie rumtreibt und die Zeit hätte man sich finde ich schon nehmen können in dem Film und zu diesen ganzen, sexuellen Geschichten da, das ist halt irgendwie auch, mein Humor ist es tatsächlich auch nicht, es gibt schon immer mal Filme, da kann ich mit sowas was anfangen.

Ich würde nicht sagen, dass ich da per se nicht so der Fan von bin. Aber es war mir einfach ein bisschen auch zu viel und zu unpassend in einem Film, um den es ja eigentlich um einen Zwölfjährigen geht. Ja, genau. Das ist irgendwie so... Und das sind auch so... Das Schlimme ist ja auch, die Sprüche und auch die Szenen, die in diese Richtung gehen, die sind ja auch nicht harmlos. Also das ist ja durchaus so...

Harte Kost ist jetzt das falsche Wort, aber das ist schon unter der Gürtellinie, so wie man das vielleicht in so, American Pie-Fortsetzungen, Roadtrip oder irgendwie so diese Teenager-Filme aus den 2000ern, aber in diese Richtung erwartet. Also es hat für mich gar nicht gepasst. Ja. Ja, bin ich komplett bei dir.

Genau, du hast dann schon, es kommt dann zu diesem Abend dort, an dem Bi wieder auf Kohl aufpassen soll. Die haben einen coolen, spaßigen Abend miteinander. Wie du schon richtig anmerkst mit der Logik, mit der Zeit, das passt alles nicht so ganz zusammen. Aber ich fand die Szenen zwischen den beiden eigentlich ziemlich gut.

Das hat mir eigentlich ganz gut gefallen. Es kommt dann zu dem Punkt, an dem Bi will, dass Kohl Schnaps mit ihr trinkt. Aber der schüttet das dann heimlich weg. Und einfach, weil er das, glaube ich, gar nicht trinken wollte. Das war der Grund sozusagen, weil er sich dafür noch nicht alt genug fühlt, mehr oder weniger. Oder weil es eklig schmeckt. Ja, wahrscheinlich auch wieder zu ängstlich.

Ja, und Cole legt sich dann vermeintlich schlafen. Und in der Zeit lädt Bea dann halt eine Gruppe anderer Teenager ins Haus ein. Das scheint aber alles normal zu sein. Also ich glaube, das ist auch etwas teilweise, womit man gerade in den USA auch rechnet, dass wenn irgendjemand babysittet, dass da vielleicht auch mal ein Boyfriend noch vorbeikommt oder irgendwie noch ein paar andere Freunde, irgendwie sowas. Ich glaube, das ist einkalkuliert, das ist erstmal keine Überraschung.

Dann, auch hieran merken wir wieder, Theresa, das ist ein reiner Film, ähm. Ich will jetzt auch gar nicht, also auch über 40-Jährige dürfen Drehbücher natürlich schreiben, aber es ist halt was anderes, wenn über 40-Jährige Drehbücher über Teenager schreiben, so, und das merkst du hier auch wieder, dass da einfach so eine male-gays-Fantasy drin ist.

Da gibt es halt einfach so eine zweiminütige Kussszene zwischen Samara Weaving und Bella Thorne zu I Want Candy. Und ich will jetzt nicht sagen, dass meine Begeisterung gar nicht vorhanden war. Das will ich jetzt gar nicht verneinen. Das findet ihr auch in Zeitlupe Statue, Küsteninnigen, Zungenkurs. Da wird am Ende noch der Kaugummi ausgetauscht zwischen den beiden Damen dort.

Aber diese Szene geht länger als später die Erklärung für dieses satanische Ritual. Da hat man doch irgendwie den Fokus ein bisschen falsch gesetzt. Das ist hier ganz klar dazu da, damit wir hier. Wer das gerne sehen möchte, sich daran ergötzen kann. Ja, ich glaube, das Ding ist halt eher, wenn man Trehbuchautor ist, nicht der Generation angehört und auch nicht so den Blick dafür hat, sich in solche Themen nochmal reinzufuchsen.

Wie ist das denn aktuell bei der Jugend von heute, sag ich mal? Was beschäftigt die denn so? Vielleicht nochmal in ein altes Tagebuch von einem selbst reinzuschauen. Wie war das denn damals bei mir eigentlich nochmal? Was hatte ich denn so für Gedanken? Und ich meine, es gibt ja immer wieder auch Filme von, ja, vor allem auch eben älteren Männern, die dann irgendwie das trotzdem irgendwie hinbekommen, eine gute Coming-of-Age-Geschichte hinzubekommen. Das spricht ja überhaupt nichts gegen, wenn man es dann kann.

Und ich glaube, hier scheitert es einfach sehr an den Kompetenzen tatsächlich. Und es macht es, glaube ich, halt einfach leichter, wenn du natürlich ein bisschen näher dran bist. Aber ich finde, das ist nicht mal unbedingt ein Muss, wenn du halt die Kompetenzen hast. Naja und das mit diesem mit dieser super langen Zungenkuss Szene ist halt irgendwie ich hab das Gefühl ich verstehe irgendwie, dass es auch so eine Art Parodie vielleicht sein sollte auf so 80s, Slumber Party Slasher und wo denn vielleicht auch mal es hier oder da den ein oder anderen, etwas heißeren Kuss gab oder so, obwohl das eigentlich glaube ich auch eher Wunschdenken ist, als dass es tatsächlich passiert ist wie ich immer wieder

feststelle Aber fandst du den Kuss denn jetzt heiß? Boah, ich finde den halt zu unecht. Na gut. Um dass der tatsächlich heiß ist. Ich denke, ja okay, I get it. Das ist jetzt nicht unhot, aber irgendwie ist es halt auch nicht echt. Und das spürst du halt auch. Ja, und das ist glaube ich so was, ich verstehe, dass die das irgendwie so als Referenz vielleicht auch reinbringen wollten, sich darüber lustig zu machen. Ja.

Aber irgendwie funktioniert es für mich nicht. Genauso wie, dass der Max halt die ganze Zeit oberkörperfrei ist. Das kommentieren sie ja auch noch. Und ich verstehe da schon, dass es irgendwie auf eine Art lustig ist. Aber irgendwie funktioniert es in diesem Film trotzdem nicht. Also der hat schon Aspekte, wo ich denke, doch, eigentlich ist das lustig.

Aber irgendwie, vielleicht auch dadurch, dass es kommentiert wird, ist es dann doch nicht mehr lustig. Der Punkt ist ja der, also ich verstehe schon, was sie damit machen wollten. Sie bauen ja trotzdem die Tropes ein, die man alle kennt. Hier Bella Thorne ist die typische Sheer-Leaderin, die Hotte. Dann der Max ist halt der Quarterback mit den Muskeln.

Hat irgendwie nichts im Kopf, aber hat die Muskeln und sieht gut aus und so weiter. Dann haben die da auch noch einen Schüchterinnen mit bei und so weiter. Aber das sind halt die Antagonisten. Das ist halt so dieser Switch, der da drin ist, der den Trope so ein bisschen auf den Kopf stellt. Aber das funktioniert gar nicht so richtig, weil der Film sich halt nicht wirklich damit beschäftigen will, das ist immer so ein bisschen das Problem dabei, der stellt das als Prämisse auf hat aber keine Lust, das weiter auszuführen und das ist glaube ich so ein bisschen das Problem auf jeden Fall ist dann Sam, der Schüchterne dort in dieser Gruppe, der äußert sich dann und meint so irgendwie, was sollte er nochmal machen der Mix? nee, der Sam.

Er sollte sie einfach nur küssen. Ach so, stimmt, genau. Aber er hat sich nicht getraut. Nee, er sagt ja so, ich kenne euch gar nicht richtig. Und das war dann der Punkt, wo man denkt, oh, wie kann das denn jetzt sein? Und das macht der Film schon fast genial. Du fragst dich für eine Sekunde, hä, wie kann das jetzt sein, dass der da sitzt, aber sagt, ich kenne die gar nicht richtig? Das ist ja komisch.

Und fünf Sekunden später bekommt er die Antwort, als B ihm dann zwei riesige Messer in den Schädel rammt. So, das muss ich sagen, damit habe ich nicht gerechnet. Ich dachte, das kommt irgendwie zehn Minuten später oder sowas. Aber nicht genau in dem Moment, als du dir selbst die Frage stellst, hä, was ist denn hier nochmal faul?

Warum sagt er jetzt, ich kenne die alle gar nicht so? Und zack, bumm, hat er, und da ist mir wieder eingefallen. Oh ja, der ist ja doch erstaunlich hart und grafisch, das haben wir ja vorhin schon mal gesagt. Das hatte ich echt so nicht mehr in Erinnerung, dass der echt ganz schön losblättert, ne? Ja, bin ich bei dir. Ich war da auch richtig irritiert drüber.

Weil ich wusste noch, okay, irgendwie switcht das jetzt hier gleich. Aber ich hatte auch nicht mehr im Kopf, was exakt passiert. Ja. Und dann auf einmal so boom, zack. Und dann hatte sich das und man war so, äh, okay, what the fuck ist jetzt hier auf einmal vorgegangen. Das hat mich schon auch gut gecatcht. Und hat mir dann auch gut gefallen, so wie rigoros das doch auch dann auf einmal war.

Und wie du sagst, deutlich blutiger als gedacht, ne? Ja, auf jeden Fall. Kohl bekommt das Ganze mit und es ist dann so, dass die jungen Leute dort mittels so eines Buches, nennen wir es jetzt mal das Necronomicon des Teufels, die haben halt einen Deal mit dem Teufel abgeschlossen und führen dann ein satanisches Ritual durch, was ihnen Glück macht und die Erfüllung ihrer Wünsche bescheren soll.

Aber dazu brauchen sie eben das Blut eines, sagen wir mal, eines Unschuldigen, so einer Jungfrau, wenn man so will. Und da haben sie Cole auserkoren und der versucht dann erstmal noch irgendwie aus seinem Kinderzimmer zu fliehen, schafft es nicht, stellt sich schlafend, ihm wird dann das Blut abgenommen und er versucht dann wieder zu fliehen daraufhin, aber Bea hat das Ganze dann durchschaut und Cole fällt in Ohmacht und wacht dann gefesselt auf einem Stuhl wieder auf.

Und ja, da bricht so ein bisschen das Chaos auf, weil er schafft es ja vorher noch, die Polizei zu rufen. Ich fand die eine Szene, muss ich sagen, die fand ich ganz charmant, als er die ganze Zeit versucht, seine Fesseln aufzuschneiden, ohne mitzukriegen, dass ein Spiegel hinter ihm ist und er die ganze Zeit beobachtet wird, wie er versucht zu fliehen.

Das fand ich ganz nett eigentlich, so als Gag, muss ich gestehen. Ja, das hat bei mir tatsächlich auch wieder nicht gezündet, weil ich glaube, es wäre fast sogar lustiger gewesen, wenn nur wir das also wenn wir das gesehen hätten und wir wissen, Cole weiß es nicht, aber alle anderen sehen gerade was da passiert, aber niemand kommentiert es, aber auch das wird ja wieder kommentiert mit, nee, ist nicht so, Cole, wir sehen, dass du deine, das Seil da durchschneiden möchtest, so und irgendwie hat das für mich nicht funktioniert.

Die Polizei kommt dann und dann wird es wirklich tatsächlich turbulent. Da gibt es den saftigen Kehlenschnitt. Alison bekommt eine Kugel durch ihre Brüste geschossen. Der eine Polizist bekommt diesen Kaminstab ins Auge gedrückt. Also das ist durchaus blutig. Da passiert auch viel in Sachen Gewalt und Gore, muss ich sagen.

Hat mich auch tatsächlich erfreut, weil das alles sehr over the top war. Also es waren auch alles, ich finde der zweite Teil später, kommen wir noch drauf zu sprechen, überbietet es nochmal tatsächlich in Sachen Kreativität, aber da muss ich sagen, kann sich der Film jetzt eigentlich nichts vorwerfen lassen.

Alles, was da so in Sachen Gewaltspirale, Kills passiert, ist kreativ und ist hart, kann man schon sagen, trotz der, wie du schon gesagt hast, gelegentlich aufkommenden CGI-Momente, die dabei sind, die sieht man dann auch tatsächlich. Aber kann man eigentlich nicht meckern. Alles, was da vor sich geht, es kommt halt auch vieles so unverhofft, hab ich das Gefühl, also das mit dem Messer in den Kopf kommt irgendwie total unverhofft dann wurde er, jetzt hab ich seinen Namen vergessen, der eine Typ dann quasi auf diesen Ward drauf hält John war das, ja genau, rechtet man irgendwie auch in dem Moment nicht mit denn bei der Polizei, der Max, der wirft irgendwie halt dieses Kamin-Ding und das trifft so,

dermaßen gut und das geht alles irgendwie so schnell, man weiß gar nicht, wie einem passiert und das ist schon was, was der Film, find ich, richtig gut macht, wie das dann so zack, zack, zack, zack zack, alles irgendwie richtig schnell geht, dass man gefühlt einmal kurz auf Pause machen muss, um zu verarbeiten, was hier eigentlich gerade passiert ist.

Also das ist, würde ich auch sagen, die große Stärke vom Film. Ja. Komplett. Ähm... Ja, das war wirklich auch ein bisschen fies. Ja, John verfolgt da irgendwie Cole wieder in die zweite Etage und fliegt dann durchs Treppenhaus mit dem Kopf auf diese Glastrophäe. Das ist schon heftig. Ich finde tatsächlich, dass der Film hier sehr auf Kevin Allein zu Hause, auf Home Alone-Vibes macht, finde ich so.

Weil die Kills auch alle so, stellen dir das einfach Kevin Allein zu Hause nur in Brutaler vor, sozusagen. Also Kevin Allein zu Hause ist auch brutal, muss man dazu sagen, aber halt hier noch in Grafischer sozusagen. Und das ist schon so ein bisschen der Aufbau, Der kleine Junge, der kennt sich halt ein bisschen in seinem Haus aus, versucht da irgendwie sich zu verstecken, versucht zu fliehen, hat so ein paar Tricks auf Lager, das ist ja auch so zum Beispiel, dass er die Sonja dort unter das Haus lockt und am Ende ja sie ja auch verbrennt und explodiert.

Auch wenn ich mir die Frage stelle, warum werden da am Anfang so riesige Vogelspinnen dort gezeigt unter dem Haus? Also wo wohnen die denn? In Brasilien oder was? Ja, ich glaub, das war ja einfach auch schon eh krasses Foreshadowing mit der Mutter da unten, die dann war, ja, hier sind ganz viele Spinnen, so, oder er hatte das gesagt, oder keine Ahnung, wieder weit, klar, okay, er hat Angst vor Spinnen und irgendwann, früher oder später, werden diese Spinnen auch wieder eine Rolle spielen.

Also, das war auch so der Aspekt vom Grundkonzept her, der mir auch echt gut gefallen hat. Jetzt wollte ich eben noch auf irgendwas anderes hinaus. Ach genau, die Nachbarn. Und das ist jetzt der Punkt, wo die Polizei vor der Tür steht. Man sieht, die haben noch das Blaulicht an. Wir sind hier in einer Kleinstadt. Die Nachbarn, die stehen alle mindestens mit einem Fernklaas bewaffnet an ihren Fenstern und gucken, was da drüben passiert. Das ist so.

Vor allem, wenn die Mel mit ihrem Vater gegenüber wohnt und sie die beste Freundin von Cole ist und dann wird sie ja wohl auch mitkriegen, hä, warum ist denn da Polizei bei Cole vor der Haustür? Und sie weiß ja auch, dass Cole theoretisch alleine zu Hause ist mit B. Also, dass auch da die Eltern nicht zu Hause sind. Also ja, das ist tatsächlich ein sehr großes Logikloch, da würde ich dir komplett recht geben, selbst für so einen Film.

Und dann explodiert noch das halbe Haus. Und niemand ruft nochmal die Polizei oder die Feuerwehr. Das und das kann mir wirklich keiner erzählen und ich kann bei solchen Filmen über so ein bisschen Logik hinwegsehen, aber das ist wirklich so, ja, dann macht das eben nicht in einer Kleinstadt, sondern dann lasst es halt eben die reiche Familie auf dem Land sein, die da in einer richtig geilen Hütte wohnen, von mir aus.

Aber dann macht das nicht so, dass ich die Nachbarn noch sehen kann. Wenn bei mir nebenan das Haus hochgehen würde, der würde ja aber sowas von die Feuerwehr rufen, ich möchte ja nicht mit abfackeln. Also das ist halt wirklich was, wo man dann auch bemerkt, auf Logik wird halt hier wirklich keinerlei Wert gelegt und zumindest ein bisschen mehr hätte man das aber tun sollen, meiner Meinung nach.

Was mich auch gestört hat, war die Tatsache, dass der Film, das ist halt typisch McG, das wirst du dann auch so ein bisschen aus den Drei-Engel-für-Charlie-Filmen schon kennen, der hat auch so eine gewisse pseudocoole Art der Inszenierung. Da gibt es auch so viele Bildeffekte. Da wird das Bild mal angehalten. Da gibt es so kleine Zeitlupen-Effekte.

Da werden so Texte eingeblendet mitten im Bild. Und so eine Sache, das ist tatsächlich so gar nicht meins. Das muss immer irgendwas Flippiges noch bei ihm drin sein. Das ist ja auch wieder der Fall, auch in beiden Filmen tatsächlich. Und das hätte ich mir ersparen können. Und was mich gestört hat, Theresa, ist die Tatsache, dass der Film nie gruselig ist und eigentlich auch nie so richtig spannend.

Weil der ja ab dem Zeitpunkt, ab dem der Twist auftritt, also quasi in dem Sam getötet wird dort, und das ist ja auch relativ früh im Film, nach einer halben Stunde oder sowas, passiert halt alles sehr vorhersehbar. Und das ist dann irgendwie so mein Problem. Das ist alles unterhaltsam, auf eine gewisse Art und Weise. Der ist kurzweilig, das will ich gar nicht absprechen. Da passiert genug.

Weil der ist halt auch nur 85 Minuten lang, muss man halt auch sagen. Und das macht auch teilweise Spaß. Aber so auf einer emotionalen Basis hat mich das halt gar nicht abgeholt. Weil ich fand's nicht lustig genug. Weil ich hab letztendlich nicht einmal gelacht. Es war für einen Horrorfilm einfach zu ungruselig.

Da passiert keine Spannung, kein Thrill. und dann weiß ich wieder nicht so recht, was will der Film denn eigentlich von mir so. Ja, er unterhält mich, alles okay, aber ich hätte da gerne noch eine zweite Ebene, die mich irgendwie gruselt, die mich anspannt, die mich irgendwie mitnimmt oder die halt ...

Oder halt der Film ist so lustig, dass ich wirklich richtig eine witzige Zeit damit habe, aber nichts davon hat er am Ende irgendwie. Das ist so mein Hauptproblem mit dem Film. Ja, aber ich glaube, der Film ... Also ich glaube halt, wie du eben das auch gesagt hast, mit diesen flippigen Effekten, die da noch drin sind, Ich glaube, der denkt, er ist cooler, als er halt tatsächlich ist.

Und glaubt deswegen vermutlich, er braucht so was für Spannung nicht. Aber ich finde den auch tatsächlich sehr unlustig für diese Art Film. Also ich hab, glaub ich, nicht einmal lachen müssen. Ich hab vielleicht einmal ein bisschen geschmunzelt. Aber dass ich wirklich irgendwas von Herzen lustig fand, ist mir hier tatsächlich nicht untergekommen.

Was ein sehr schlechtes Zeichen ist. Und auch glaube ich eben, dass ... Dass der Film, glaube ich, auch Cole für einen besseren Protagonisten hält, als er tatsächlich ist. Weil, dass der geht, habe ich ja eben schon gesagt, für mich einfach leider auch nicht auf. Und ich glaube, dadurch kommt das zustande, dass da einfach, also zumindest wir beide jetzt offensichtlich den Film anders wahrnehmen, als ich glaube, dass die Filmschaffenden ihn wahrgenommen haben.

Ja, komplett. Das ist auch ein wenig so, ich weiß nicht, Big Bang Theory kennst du ja wahrscheinlich, ne? Zumindest das Konzept. Ja, ja, auf jeden Fall. Es gibt ja das Spin-Off von Sheldon, Young Sheldon. Habe ich zwar nie geguckt, aber das zeigt ja den Charakter Sheldon als Kind. Und ehrlich gesagt ist Cole so eine leichte Abwandlung für mich davon.

Das ist so ein kleiner Klugscheißer auch. Wie du schon ganz am Anfang richtig festgestellt hast, der anderen Leuten auch auf den Sack geht. Und deswegen konnte ich mit ihm auch nicht so richtig mitfiebern. Das ist auch nicht der Junge, mit dem ich mich angefreundet hätte. als Kind. Da mag ja noch so gerne auch ein paar sich für Filme interessieren oder Comics oder sowas. Aber so rein charakterlich, ja, weiß ich auch nicht so recht.

Das muss man ja auch erst mal schaffen, dass man hier quasi einen Jungen hat, der irgendwie gemobbt wird und dass man keine, also dass ich recht wenig Empathie irgendwie habe und ich mir eher denke, also jetzt nicht, den hätte ich auch gemobbt, so jetzt auf gar keinen Fall, aber ich schon denke, wie du sagst, naja, du bist halt auch kein angenehmer Typ einfach.

Also ich wäre auch wahrscheinlich nicht gerne mit ihm befreundet. Und das macht es natürlich schwierig. Und das, obwohl er ja eigentlich eine Figur ist, die man, wenn man da ein bisschen mehr auf dem Kasten gehabt hätte, problemlos so hätte schreiben und inszenieren können, dass der hundertprozentig funktioniert und dass man mit dem wirklich richtig gut mitgehen kann.

Ja, ich glaube, das ist so ein bisschen das Problem, dass die Charaktere ja alle so überzeichnet sind und das halt auch auf Cole zutrifft. Ich habe so das Gefühl, die einzige Person, die nicht überzeichnet ist, ist Mel, also seine Nachbarin, seine Kindheitsfreundin da sozusagen, die ist nicht überzeichnet.

Aber da geht es jetzt schon weiter auch um ihr Vater, den haben wir jetzt so gar nicht angesprochen, der, ich weiß gar nicht mehr, der heißt halt, der Dad von Melanie, Der ist ja auch so furchtbar geschrieben, ey. Und da denkst du auch so, ey, Leute, das soll jetzt lustig sein? Das ist nicht witzig. Aber die denken, dass es witzig ist und das wird gnadenlos durchgezogen.

Und da hat auch jemand gedacht, im zweiten Teil, ja, der war ja richtig witzig, der Dad von der Melanie, ne? Den bauen wir jetzt mal so richtig aus. Den holen wir zurück. Ja, so, oh Gott, das Film. Naja, auf jeden Fall rettet sich Cole zu Melanie ins Haus, also zu den Nachbarn, verfolgt von B. Da kommt es dann auch zu einer ganz netten Szene so, dass die beiden sich auch küssen.

Und das kennt man ja. Vielleicht, wenn man früher vielleicht seinen ersten Kuss, ich glaube, das war Coles erster Kuss, wenn man den bekommt, ich weiß nicht, wie das bei dir war, Theresa, musst du auch nicht darüber erzählen, wenn das unangenehm ist. Aber ich weiß doch, selbst als ich meinen ersten Kuss hatte, war ich danach auch so richtig übermotiviert.

Ich dachte auf einmal so, nicht, dass ich der coolste Typ auf der Welt wäre, aber ich dachte so, Mensch, jetzt fühle ich mich richtig toll. So, und das sieht man auch an Cole, der jetzt komplett übermotiviert und mutig zeigt, nee, ich werde uns jetzt hier retten, alleine so. Das kann man komplett davon ziehen, wie er sich da fühlt.

Ja, das ist aber auch eben, das ist dann halt eben wieder so ein Moment, da sind die allermeisten Leute irgendwie schon mal gewesen. Da kann man sich irgendwie reinversetzen und sagen, jawohl. So habe ich mich damals auch gefühlt. Also, dass man da dann auch verstehen kann, warum gibt es denn jetzt vielleicht irgendwie so einen Switch, dass er sich auf einmal für unbesiegbar hält.

Und davon halt gerne mehr. Das sind halt nachvollziehbare Momente dann. Und davon hätte ich gerne mehr im Film gehabt. Das sind so ganz simple Sachen, wo aber jeder sofort weiß, ja, genau deswegen ist der jetzt so. Das weiß man, ja. Als Cole dann aber plötzlich zurück in sein Elternhaus kommt, ist da plötzlich alles sauber, alles aufgeräumt vom Ritual und vom Blutbad.

Ist irgendwie nichts mehr zu sehen. Schon ein bisschen komisch. Von der Explosion? Auch nicht. Und Alison taucht plötzlich wieder auf. Es kommt zu einem kleinen Kampf, aber sie kriegt dann einen Kopfschuss von Bea. Und die erklärt dann, innerhalb von zehn Sekunden, also ungefähr ein Zehntel der Zeit, die für diesen Zungenkurs vorhin investiert wurde, dieses komplette Ritual.

Und dann merkst du schon, ach komm, ja, irgendwie ist geschenkt. Dieses Bullshit könnt ihr jetzt eh nicht erklären, dann lasst das jetzt auch einfach in diesen zehn Sekunden, ich nehme das jetzt einfach hin, was da passiert. Also, klar, man wüsste schon irgendwie gerne, wie das genau funktioniert. Weiß nicht, ob es dir da auch so ging, aber vielleicht so eine kleine Erklärung, was da jetzt genau praktiziert wird. Wo haben die das her? Wie sind die darauf gekommen?

Und so weiter. Alles, dass der zweite Teil versucht, das ja dann so ein bisschen auszumerzen dann. Aber das hat mir schon gefehlt. Das war mir ein bisschen zu wenig Exposition in dem Fall. Ich bin eigentlich kein großer Freund davon, aber hier war mir dann doch ein bisschen zu wenig Erklärung bei für das ganze Geschehen.

Ja, ich weiß gar nicht. Ich glaube, es hätte mich vielleicht in anderen Situationen mehr interessiert, wenn mich der ganze Film mehr interessiert hätte. In dem Fall war es mir tatsächlich auch herzlich egal. Ich glaube, in einem Universum, wo das ein Film ist, der mir besser gefallen hat, wäre das aber durchaus was gewesen, was ich kritisiert hätte.

Also, ja, ist auf jeden Fall sehr wenig Zeit, die das irgendwie einnimmt. Und gleichzeitig bin ich auch froh, dass sie da jetzt nicht noch fünf Minuten Laufzeit draufgehauen haben, nur um das irgendwie zu erklären. Stattdessen hat man den weirdesten Autostunt überhaupt inszeniert in dem Film. Also das habe ich auch überhaupt nicht verstanden.

Also er versucht ja dann, B zu bekämpfen am Ende. Und wir haben ja gesehen, er hat ja das Autofahren gelernt. Dafür war diese Szene am Anfang notwendig. So ganz gelernt hat das dann aber auch nicht. Ich wollte gerade sagen, er ist nicht mal aufs Gaspedal getreten. Es ist absolut wild, wie das auch aussieht, diese Autos. Als er ins Haus hinein crasht, habe ich mich schon gefragt, was das Ganze eigentlich sollte.

Vorher hat er ja noch das satanische Buch verbrannt dort. Und plötzlich ist niemand mehr da. Auch Bea ist plötzlich spurlos verschwunden. Und da kann man sich dann schon vorstellen, dass das für ungläubige Gesichter sorgt bei Polizei, Eltern und Nachbarn, bei dem, was da in der Nacht geschehen ist, beziehungsweise was Cole ihnen dort erzählt.

Aber dazu kommen wir dann nachher im zweiten Teil noch mal ein bisschen. Ja, ich finde, ich fand die diesmal besser als beim ersten Mal. So viel schon mal dazu, weil ich irgendwie ... Das war kurzweilig, das war irgendwie unterhaltsam, das war erstaunlich hart, härter, als ich es in Erinnerung hatte.

Und ich konnte irgendwie ein bisschen über die Schwächen hinwegsehen. Das haben wir ja schon festgestellt, das ist so eine Mischung aus Male Gays, Coming of Age, ein bisschen Slasher mit vertauschten Genderrollen mit drin, alles komplett überzogen, übermäßig cool. Aber so, wie du es auch vorhin schon gesagt hast, so bemüht cool.

Das ist nie wirklich subtil oder smart. Ich glaube einfach, dass der Film bei einer anderen Zielgruppe, nämlich wenn wir jetzt 16 bis 18 oder 14 bis 18 wären, dann würde uns der Film, glaube ich, besser gefallen. Und dir, glaube ich, auch in dem Alter. Naja, ich habe den ja mit 18 gesehen. Und ich fand den scheiße. Ich vergesse das jedes Mal. Küken.

Also ich habe den, als der rauskam, glaube ich, In den ersten zwei Wochen habe ich den mit meinem damaligen Freund, weiß ich noch, haben wir den zusammen geschaut, weil das der heiße Scheiß war und ich fand den nicht gut. Na gut. Dann müssen wir die Zielgruppe noch weiter nach unten. Ja, aber ich glaube, es wird immer mehr halt so dieses wannabe cool, wird glaube ich, je weiter man nach unten geht, in der Altersstufe, ich glaube, desto schlimmer wird das tatsächlich. Wahrscheinlich.

Ist eher meine Einschätzung. Also vielleicht irgendwann in 30 Jahren kann man drüber lachen. Das wäre eine Option, die ich, für realistisch halte, dass man sich das Teil in 30 Jahren anschaut und denkt, jawohl, ein Kind seiner Zeit. Auf jeden Fall, wie gesagt, am Ende nichts Heimes, nichts Ganzes, für einen Horrorfilm zu ungruselig, für eine Komödie zu unlustig, für einen Coming-of-Age-Film zu wenig subtil.

Aber trotzdem hatte ich irgendwie Spaß und bin dann jetzt am Ende bei, glaube ich, drei Sternen gelandet. Das war schon okay. Das war jetzt nicht so schlimm wie beim ersten Mal, aber mehr auch nicht. Und das kann jetzt auch wieder wechseln, diese Tagesform, nenne ich es mal. Wenn ich den jetzt vielleicht in fünf Monaten normal gucke, dann können es auch wieder zweieinhalb Sterne sein.

Aber ich fand ihn jetzt nicht grauenvoll, sondern einfach mittelmäßig. So bis knapp unterdurchschnittlich. Wie sieht es bei dir aus? Ja, also ich fand auch, ich finde die Grundidee richtig stark. Und die Grundidee ist eigentlich eine, die mir richtig gefallen müsste. Aber irgendwie tut es das nicht, was schon mal irgendwie eher schlecht ist.

Weil ich jetzt auch so, als ich mir das Poster angeschaut habe und dachte, boah doch, vielleicht gefällt mir der jetzt viel besser. Also ich war eigentlich offen dafür, dass mir das Teil gefällt, aber irgendwie war es dann doch nicht so. Also Grundidee gefällt mir gut, Kills gefallen mir gut, der ist kurz und entsprechend ist er auch kurzweilig. Aber ich glaube, wenn der zehn Minuten länger wäre, also da konnten sie immerhin, glaube ich, gut den Schnitt setzen und sagen, okay, hier reicht's jetzt auch.

Logik war eben was, wo ich wirklich echt häufiger drüber gestolpert bin. Vor allem eben dieses Nachbarschaftsding. Also das war wirklich, oder dass der Keller hochfliegt und dann ist es nicht, also fünf Minuten später wieder egal, so wie bei so einer Folge Simpsons, wo irgendwie auch nichts länger als zwei Folgen anhält, gefühlt, oder eine Folge.

Nur, dass das ja irgendwie ein echter Film ist. Naja. Und Drehbuch ist einfach nicht so gut. Das ist, finde ich, einfach sehr unlustig. Und insgesamt kommt der in die Rubrik Verschenktes Potenzial. Weil ich finde, der hat extrem viel Potenzial gehabt und hat ... Nichts davon so hundertprozentig genutzt. Ich bin jetzt bei zweieinhalb Sternen.

Man kann sich den trotzdem anschauen, aber ich glaube, ich werde diesen Film trotzdem nicht nochmal schauen. Und wenn, werde ich ihn wahrscheinlich wieder schauen, weil ich denke, ach, der könnte mir doch eigentlich ganz gut gefallen. Und danach denkt man sich direkt wieder, ich weiß wieder, warum ich den nicht mochte.

Wahrscheinlich gucke ich den Film drei Minuten und weiß nach drei Minuten schon wieder, warum ich den Film nicht mochte. Das kann ich mir auch vorstellen. Also kann man machen, kann man aber auch echt gut sein lassen, würde ich jetzt einfach mal sagen. Ja, Theresa, ist das ein Film, bei dem du gesagt hättest, ja, eine Fortsetzung würde ich mir angucken, entweder einfach so oder weil die Möglichkeit bestehen würde, das Ganze einfach zu verbessern, die Fehler des Vorgänges auszumerzen und aus dem Konzept einfach diesmal einen guten Film zu machen?

Oder hast du gesagt, dass das jetzt noch eine Fortsetzung kriegt? Hätte ich jetzt nicht gedacht. Also ich glaube, dadurch, dass der ja damals im Hype war, aber war der wahrscheinlich schon auch entsprechend erfolgreich. Entsprechend ist natürlich die Fortsetzung nicht weit. Für meinen Teil muss ich sagen, ich habe die ja auch damals nicht gesehen.

Und ich hatte da auch, nachdem ich jetzt den ersten Teil wieder gesehen habe, eigentlich kein Bedürfnis nach, die Fortsetzung noch zu schauen. Habe ich natürlich gemacht, aber das war jetzt nicht intrinsisch motiviert. Der Film kam 2020 auf Netflix raus. The Babysitter Killer Queen hat auf der Box eine 2,5 von 5, auf der IMDb eine 5,8 von 10, ist am 10.09.2020 auf dem Streaming-Dienst gestartet und das ist auch der Ort, wo ihr den Film jetzt noch gucken könnt.

Läuft 101 Minuten, wieder R-Rating und eine 16er-Freigabe und ich würde sagen, Theresa, der ist fast sogar noch, Ein bisschen härter als der erste Teil. Hat ein paar noch krassere Kills. Und da würde ich sogar ehrlich gesagt, das klingt blöd bei so einem Film, aber ich würde echt eine 4 von 5 vergeben in Sachen Mutualität.

Natürlich wieder im Humorkontext. Aber wenn man die Kills losgelöst betrachtet, sind die echt knüppelhart. Und auch irgendwie cool. Ja. Ich tue mich schwer damit, da irgendwie die 4 zu zücken, weil ich das Gefühl habe, das passt für diese Art Film einfach nicht. Aber vom Konzept her bin ich da schon bei dir. Die sind wieder echt ordentlich.

Gleichzeitig spiegelt sich ja auch in beiden Filmen in dem 16er-Rating wieder, dass sie zwar viel Gewalt ist, aber dass die halt trotzdem nicht so den Impact irgendwie hat. Also weil, ich glaube, diese Kills irgendwie 20 Jahre vorher und das Teil wäre wahrscheinlich auf dem Index gelandet. Auf jeden Fall, ja.

Da würden wir wahrscheinlich jetzt gerade in diesem Jahr hoffen, hoffentlich wird der dieses Jahr vom Index genommen. so hätten wir wahrscheinlich jetzt sagen. Wahrscheinlich, um danach wieder enttäuscht zu sein. Wenn man sich denkt, ach, hätte ruhig draufbleiben können. Ja. In Sachen Spannung finde ich den, oder Suspense, finde ich den noch ein bisschen, ja, noch weniger eigentlich als der erste Teil.

Ich finde, der hat mich jetzt hier eigentlich gar nicht mehr so zum Mitfiebern gebracht oder so, weil das einfach diese ganze Erzählung so coole ist und die ganzen Figuren so coole sind, dass ich da jetzt emotional gar nicht involviert war. Aber diese ganzen Sachen, bin da bei 0,5 von 5. Ja, ich auch.

Also ich fand den ersten schon gar nicht spannend und den hier... Noch weniger. Also das könnte mich wirklich alles nicht weniger interessieren, was in diesem Film passiert, ehrlich gesagt. Cast und Crew sind hier zusammengeblieben. Der Film ist auch wieder von McG. Wir haben auch fast den kompletten Cast vom ersten Teil wieder am Start mit einem Neuzugang, Theresa, der, glaube ich, auch mit das Highlight des Films ist, nämlich mit Jenna Ortega, die ja auch, sage ich mal, die Karriere bekommen hat, die sich vielleicht Bella Thorne von sich gewünscht hätte.

Vielleicht ist das eine gute Formulierung. Ja, ja. Die ja wirklich so in den letzten Jahren, die kommt bei den jungen Leuten gut an, durch die Serie Wednesday. Die kommt eigentlich bei uns gut an, durch Auftritte wie in X, wie in Scream 5 und 6 oder dem zweiten Beetlejuice. Ich sehe die ganz gerne. Ich finde die sehr sympathisch und ist für mich auf jeden Fall ein, auf der positiven Seite zu sehen, ihr Auftritt hier sozusagen. sagen.

Also ich hab's begrüßt, dass sie hier auftaucht. Also ich hatte mich eigentlich auch gefreut, dass sie drin ist, aber ich find ihre Rolle wirklich so dumm. Also wie die angelegt ist und alles, wie sie das erste Mal in den Klassenraum kommt. Ich muss es aushalten, weil ich kann es nicht aushalten. Da war ich so peinlich berührt, da war ich kein Bild von.

Das ist auch so typisch, ich will die Szene gleich mal vorweggreifen, weil das ist wieder so, das ist auch so typisch amerikanisch. Stell dir mal vor, du bist an der deutschen Schule. Also du jetzt, ne? Bist du in der deutschen Schule, kommst du, hast deinen ersten Tag dort, hast die Schule gewechselt, niemand kennt dich.

Und stell dir auch vor, du kommst so rein, so lässig, mit Sonnenbrille, Kaugummi. Am besten hast du vielleicht noch eine Zigarette im Mund. Und kommst so in die Klasse, na ihr Ficker, was wollt ihr? Das funktioniert halt auch nur im Film so, weißt du? Als ob das denn echt jemand machen würde, weißt du?

Ja, da war ich ganz unangenehm berührt von, ehrlich gesagt, auch wie sie aussieht, wirklich als, also was ist das für ein Styling? Also so, okay, wir verstehen es, du bist eine ganz andere, okay, wir haben es verstanden, du bist zu cool für alle, du bist zu anders für alle. Zu cool for school. Oh, das war schon alleine, es war schon wieder auch da, der Tacken zu viel, um es überzeugend zu machen.

Also, das war ein bisschen zu weirdo-mäßig, um einen glaubhaften Weirdo abzugeben, tatsächlich, finde ich. Es war einfach eine Spur zu viel. Aber generell siehst du sie gerne? Ja, generell sehe ich sie schon gerne, ja. Aber was mir hier auch noch aufgefallen ist, da habe ich nämlich auch noch mal in die Writers-Rubrik geschaut.

Wir haben jetzt hier vier Leute, vier mittelalte Männer, die das Teil geschrieben haben. Naja, besser hat es das nicht gemacht. Das wollte ich nur noch einmal hinzufügen, weil ich werde mich wieder über das Drehbuch beschweren. Ja, es ist, ja. Ja, einfach ja. Da war auch irgendjemand bei, bei dem man auch ganz klar ...

Naja, Jimmy Warden, zuständig für Cocaine-Bär. Und da dachte ich schon so, ja. Moment. Moment. Was? Das sehe ich ja jetzt erst. Ich habe doch wieder den heißesten Hollywood-Gossip hier am Start. Der Autor, Jimmy Warden, weißt du, mit wem der verheiratet ist? Und der demnächst Vater wird. Ah, es steht auf Letterboxd, he has been married to Samara Weaving since 2019.

Offensichtlich Samara Weaving, wenn ich jetzt raten müsste. Ja, komplett korrekt. Also wenn, ja, ich hätte mich nicht in den Typen verliebt, wenn das das ist, womit der sein Geld verdient. Eieiei. Theresa, worum geht's? Erzähl uns das nochmal lang und ausführlich. Ja, so, ich hoffe, ich verhaspel mich jetzt nicht komplett. Das ist nämlich ein sehr komplizierter Film, muss man an der Stelle schon mal vorwarten. Okay.

Cole ist inzwischen Highschool-Junior und immer noch traumatisiert von der Nacht, in der seine Babysitterin Bea und ihr Teen-Kult ihn einem satanistischen Ritual opfern wollten. Niemand glaubt ihm. Eltern, Mitschülerinnen und Lehrer halten seine Geschichte für eine psychische Störung, weil alle Leichen verschwunden sind.

Nur seine Nachbarin und beste Freundin Melanie steht scheinbar zu ihm und ist die einzige vermeintliche Verbündete. Als Cole zufällig erfährt, dass seine Eltern ihn heimlich an eine Art psychiatrische Schule anmelden wollten, ist auch immer de facto psychiatrische Schule. Hast du nie X-Men gesehen? Nee, hab ich nicht tatsächlich. So stelle ich mir das vor, das ist eine Schule, wo Leute mit so telekinetischen und Möglichkeiten und sowas anmelden, um zu Superhelden zu werden.

Ja, naja, okay. Also, er sieht dann seine Freiheit bedroht. Melanie überredet ihn stattdessen spontan mit ihr und ihren Freunden zu einem Wochenendtrip an einen See zu fahren, wo eine große Party auf einem Hausboot steigen soll. Dort läuft die Party, Alkohol fließt und Cole fühlt sich fehl am Platz, ist misstrauisch und paranoid, bis Melanie ihm erzählt, wie sehr sie ihn versteht und dass sie ihm glaubt.

Doch dann eskaliert die Situation plötzlich. Melanie tötet Boom Boom brutal und offenbart, dass sie selbst Teil eines... Ein anderer Partygast? Ja, genau. Und offenbart, dass sie selbst Teil eines satanischen Kultes ist. Sie erklärt Cole, dass sie genau wie Beam und ihre alte Clique ein Ritual durchführen will, bei dem das Blut eines Unschuldigen mit dem Blut eines Opfers gemischt wird, um persönliche Wünsche erfüllt zu bekommen.

Zu Coles Entsetzen tauchen nun auch die aus Teil 1 bekannten Kultmitglieder Max, Sonja, Allison und John wieder auf, körperlich verjüngt und offenbar aus einer Art Höllenlimbo zurückgekehrt. Sie haben bis zum Sonnenaufgang Zeit, das Ritual abzuschließen, sonst werden sie erneut verbannt. Cole ist wieder das Ziel, ihr unschuldiger Blutspender, der ihnen die Wunscherfüllung sichern soll.

Doch die Rechnung haben sie nicht mit der neuen Schülerin Phoebe gemacht, denn sie hat es faustig hinter den Ohren und wird für Cole zur alles entscheidenden Unterstützung. Ja, vielleicht, danke, der Hinweis zunächst, das wirkt alles, wenn er plötzlich steht, zwei Jahre später, wirkt es ein bisschen absurd, aber ich hatte ja vorhin gesagt bei Teil 1, dass der Film schon 2015 gedreht wurde und erst 2017 ausgestrahlt wurde bei Netflix.

Das heißt, die Figuren waren schon, die Schauspieler waren schon, als der Film rauskam, zwei Jahre älter. Deswegen wirkt jetzt hier dieser Alterssprung von den Figuren teilweise erheblich. Also Cole sieht halt nicht zwei Jahre älter aus, sondern fünf Jahre älter aus. Und Melanie, die sieht gefühlt zehn Jahre älter aus.

Also das kommt so ein bisschen daher, dass der Film halt zwei Jahre lang in der Schublade war, der erste Teil. Theresa, es gibt keine Beweise mehr für das, was passiert ist im ersten Teil. Niemand glaubt Cole. Er selbst hat immer noch Albträume von dieser Horrornacht. Hat psychische Probleme scheinbar und alle halten ihn in Anführungszeichen für irre, auch in der Schule, weswegen er weiter dort gemobbt wird und geärgert wird.

Wie fandest du den Aufmacher? Auch wieder sehr stereotypisch, ne? Ja, voll. Also da geht es ja schon wieder mit diesem komischen Arzt, Krankenpfleger, Psychiater, keine Ahnung, was los, der im ersten Teil schon ganz unlustig war. Der bekommt jetzt noch mal eine unlustige Szene. Dann gibt's ja irgendwie ja noch ein Recap. Ja gut, ne, geschenkt.

Und da bin ich dann halt irgendwie auch schon wieder drüber gestoppt, dass das wieder gar nicht glaubhaft war oder beziehungsweise dass ich mir schon auch dachte, ich glaube, du kannst dich mit Cole auch über nichts anständig unterhalten. Ich würde auch Abstand von dem halten. Also, es gibt dann die Szene, wo er quasi in der Schule auf Melanie trifft und er ist direkt so, äh, ja, was in der Nacht passiert ist, du warst doch öfter, warum hilfst du mir nicht?

Ich denke so, das ist so morgens der erste Satz, also er begrüßt sie nicht mal. Und ach, was geht denn so? Ach ja, spannend. Sondern direkt so, du, du weißt, ich bin unschuldig, wo ich mir denke, oh ey. Wohlgemerkt zwei Jahre später, also es ist nicht der Tag danach, sondern zwei Jahre später. Ja, und das ist so, wo ich mir halt auch dachte, ja, wer hat schon wieder dieses Drehbuch geschrieben?

Und dann habe ich halt eben gesehen, dass es vier Leute mittlerweile sind, dass man denkt, ja, okay, so unterhalten sich die Teenies und wenn er halt wirklich so ist, dass er das jedem um die Ohren haut. Ist es ehrlich gesagt auch nur verantwortungsvoll von seinen Eltern, dass sie sagen, okay, der Junge scheint tatsächlich Hilfe zu brauchen.

Was auch immer eine psychiatrische Schule ist, ob das ein Konzept aus Amerika ist, was mir hier jetzt nicht bekannt ist, sei dahingestellt, aber dass sie halt irgendwie sagen, okay, eventuell hat der Junge Psychosen, could be, wir müssen irgendwas machen, das ist ja eigentlich auch nur verantwortungsbewusst.

Der Punkt auf jeden Fall, den hätte ich auch gar nicht in Zweifel gestellt, aber ich stelle im Zweifel den Punkt, dass macht es Sinn, dass niemand Cole glaubt, was er erzählt. Also klar, satanische Kult, Ritual und so was. Aber ja, gut, da kommen natürlich jetzt die Umstände dazu, die du schon im ersten Teil kritisiert hast, dass scheinbar niemand mitbekommen hat von den zahlreichen Nachbarn, was da im Haus gegenüber passiert ist, obwohl es so offensichtlich war.

Was ja schon nicht sein kann einfach. Ja, aber zum Beispiel könnte doch ... Also zum Beispiel wird ja nie die Frage geklärt, glaube ich. Man hätte ja sagen können, wo ist denn die B geblieben? Also die hätte man ja befragen können. Was ist denn in der Nacht passiert? Sie war ja zuständig dafür. Das war ja ihr Job, auf Cole aufzupassen.

Alle anderen Freunde auch aus der Gruppe. Ja, das ist irgendwie ein bisschen komisch erzählt irgendwie. Also das ist schon, also das finde ich unglaubwürdig, dass niemand Cole glaubt. Ich finde es aber glaubwürdig, was die Eltern nun machen wollen, weil sich das ja scheinbar innerhalb von den zwei Jahren auch nicht gebessert hat, das Verhalten von Cole.

Gleichzeitig wieder der Punkt, den du auch schon angesprochen hast, es ist halt Mist, wenn die Figur Cole angelegt ist. Du willst ja in so einem Film gerne mitfiebern. Du willst irgendwie empathieren mit einer Figur dort und würdest auch gerne mit Cole empathieren, aber der ist halt nicht sympathisch.

Und das ist komisch, warum sie es nicht gebacken kriegen, diese Figur irgendwie sympathisch zu schreiben. Du siehst den wieder, der sieht halt aus wie ein Clown, wie der dort in die Schule geht, auch mit seinem Kordanzug so dort. Dann zieh dich doch vernünftig an. Wirklich. Ich sag ja nicht, Jeder kann anziehen, was er will, aber das muss ihm doch klar sein, dass wenn er in diesem Aufzug in die Schule geht, 14-Jährige oder 15-Jährige, 12-Jährige, whatever, natürlich bekommt er diese Reaktion.

Das ist ja schon fast eine kalkulierte Reaktion, die er da hervorruft. Und was ich halt auch eher komisch finde, also zum einen, warum haben sie sich dazu entschieden, ihn so darzustellen? Und er ist ja eigentlich auf jeden Fall das Opfer in dieser Geschichte. Er bekommt Medikamente für Sachen, mit denen er einfach kein Problem hat, weil das ja wirklich passiert ist.

Und trotzdem, obwohl er ja, wie im ersten Teil auch schon, wo er ja eben auch schon mit Mobbing ein Thema hatte und so, obwohl er eigentlich ganz eindeutig das Opfer ist, wo ich eigentlich sagen würde, mit denen solidarisiere ich mich eigentlich gerne, ist er so eine Kackpratze einfach. Dass man wirklich denkt, oh nee, bleib mir fern, Cole, wirklich.

Der ist einfach kein netter Typ. Er muss von mir aus kein cooler Typ sein, aber sei zumindest ein netter Typ. Und deshalb habe ich das Gefühl, geht hier halt auch komplett flirten. Flirten, flöten und so. Und auch Melz, also ja, wenn wir den späteren Verlauf des Films uns nehmen, dann macht das schon durchaus wieder Sinn.

Aber so wie sie am Anfang dargestellt wird, macht das doch überhaupt keinen Sinn, dass sie da mit diesem Hoshi da zusammen ist, da diesen, wie hieß der, Jimmy oder was weiß ich wieder heißt. Ich meine, klar, andererseits ist es auch wieder wahrscheinlich tatsächlich eine der wenigen echten Erfahrungen, die man nachvollziehen kann aus der Schulzeit, die hier reingeschrieben wurden ins Drehbuch, weil das kennt man ja auch.

Also ich kenne das zumindest auch immer aus meiner Kindheit oder Jugend, dass die Mädchen, die irgendwie immer am nettesten waren und die man irgendwie cool fand, dass die ausgerechnet mit den größten Idioten immer zusammen waren. Immer. Das war immer so. Das ist also auch ein Trope, was, auf Wahrheit beruht, sozusagen. Aber ich hab's ja trotzdem irgendwie nicht verstanden.

Aber vielleicht ist es einfach der Grund, dass es so dann drinsteht. Einfach eigene Erfahrung, weil nachvollziehen könnte ich's. Ja, aber da denk ich mir halt auch, okay, die waren ja offensichtlich in Love am Ende vom ersten Teil. Ja, sie redet sogar mit ihm darüber. Erinnere dich doch einfach daran, wie wir uns geküsst haben.

In demselben Gespräch, nachdem er ihr gesagt hat. Und dann plötzlich taucht der andere Typ auf. Und er denkt so, hä, warum sagst du das denn jetzt zu ihm? Also du weißt, du hast einen Freund und sagst dann zu dem, der in dich verliebt ist, dann denk doch an unseren einen Kuss, den wir hatten. Es wird der letzte bleiben, den wir hatten. Tschüss. So in der Art.

Ja, das ist schon echt weird, weil man sich schon denkt, hey, dann kommt doch irgendwie zusammen. Ja. Und irgendwie habt doch zusammen eine gute Zeit. Und dann weiß ich nicht, kann sie ja vielleicht auch, weil sie offensichtlich ja ein bisschen stilsicherer ist und mit zwölf ist man ja schon auch noch so ein bisschen formbarer, was den Stil angeht.

Ey, vielleicht hätte sie den auch echt zu einem angenehmen Typen machen können, aber ich glaube, das ist halt genauso mit dem, dass er halt kein angenehmer Typ ist, unabhängig davon, ob er jetzt einen Quad-Anzug trägt oder nicht. Ja, ist echt schwierig. Habe ich auch nicht so hundertprozentig verstanden, wie da jetzt ihre Rolle irgendwie sein soll.

Erster Auftritt Phoebe. neue Schülerin, kommt an die Schule, ich drücke es mal vorsichtig aus, etwas pseudocool präsentiert sie sich hier, erzählt allen Mitschülenden, Mitschülenden hätte ich beinahe gesagt, allen. KlassenkameradInnen, neuen KlassenkameradInnen dort, dass ihre Periode schon seit neun Tagen überfällig ist und schreit dann auch einfach mal los dort im Klassenraum.

Das ist unangenehm. In einem gewissen limitierten Rahmen funktioniert das irgendwie, aber es ist schon hart cringe, ne? Unfassbar schlimm. Also das war wirklich ganz schwer auszuhalten. Es gibt ja häufiger mal in Filmen diese Art Szenen, wo dann die coole, neue, unnahbare in die Klasse kommt. Fast genauso schlimm hat mich das zurückgelassen wie bei Silent Hill Revelations, die Szene, wo Heather auch in die neue Schule kommt.

Nee, ihr braucht gar nicht erst versuchen, euch mit mir anzufreunden, weil ich bin hier eh nicht so lange. Und das ist einfach, wenn ich das schon so höre, wo ich mir denke, sei doch einfach ein halbwegsletter Mensch und sag einfach Hallo. Ich bin Phoebe, ich komme aus, keine Ahnung, Ohio. Und meine Hobbys sind Hobby-Horcing.

Genau, so. Nee, Quatsch, wie heißt das? Doch. Nee, hä, heißt das nicht anders? Was meinst du denn, das, wo man so auf so einem Zacken-Therz reitet? Ja, doch, das heißt Hobby-Horcing. Okay, ja. Ja, also, ne, bricht dir kein Zacken aus der Krone, musst doch nicht so einen Aufstand irgendwie machen. Ja, gleichzeitig ist der Film, und das merkt man auch hieran, schon am Auftritt von Phoebe, aber auch was danach passiert, die Eltern und weiß ich was alles.

Sämtliche Dialoge sind wieder recht frivol unterwegs. Das klingt immer so, als wäre ich jetzt prüde oder sowas, aber wie gesagt, ich habe überhaupt kein Problem damit, wenn es dann passt. Aber hier passt es halt irgendwie so gar nicht, genauso wenig wie in Teil 1 und ich glaube, hier wurde einfach nur versucht, das Konzept aus Teil 1 zu übernehmen, ohne darauf zu schauen, was hat denn jetzt nun wirklich in Teil 1 funktioniert und was vielleicht weniger.

Aber gut, vielleicht Theresa, haben die anderen Leute auch lachend unterm Tisch gelegen bei den ganzen Sex-Gags hier in dem Film. Ich weiß, ich war da auch wieder echt sehr ähm... Ich hab mich ein bisschen geschämt, ehrlich gesagt. Ja. Ich glaub... Nee, ich muss doch nicht niesen. Ich habe es angekündigt, deswegen muss ich doch nicht niesen.

Okay, auch zum Beispiel, als er dann, also halt Cole mit Melanie quasi, die haben abends noch mal so einen hier, nicht Voice, Call. Ja, oh Gott. Video Call. Ja, ja. Video Call. Oh Gott. Oh, das ist aber eine ganz schön große Tube mit Handflusion da hinten. Und der ist so, ah, oh mein Gott, das ist wirklich nur für meine Beine und Ellenbogen.

Und da kommt noch der Vater rein. Irgendwie, dass die da irgendwie erzählt irgendwas von Internetsex. Ja. Oh mein Gott, du kannst es nicht aushalten, das ist so unangenehm, so unangenehm. Und man denkt sich, es ist halt einfach so eins zu viel, das mit dem Vater. Hast du die American Pie Filme gesehen? Ja, ja, klar. Ich hab schon, das könnte, die haben doch eins zu eins hier Jim's Dad versucht zu kopieren, oder nicht? Ja, wahrscheinlich.

Und das hätte hier, weißt du, das hätte lustig sein können, wenn der nicht, also diese Sache mit diesen, also, mit der Body-Lotion oder mit der Hand-Lotion, das war eh dumm, aber mit dem Vater, wenn er einfach nur kurz hinkommt, man wäre so, okay, und wir wären wieder rausgegangen. Dann wäre das, glaube ich, lustiger gewesen, als dass er da noch einen Vortrag hält, so wie ich sage, ah, okay, ja, ich verstehe, was ihr hier tut.

Ich habe noch, sagt er nicht nur, ich habe andere Möglichkeiten, so eine Mann, falls du, also quasi, dass er andere Mittel hat, als dieses, na egal. Oh ja, ich weiß auch nicht, auch ganz, vor allem dann noch mit dieser Weltraum-Bettwäsche, die er dann trotzdem auch noch hat und so, es ist so diese Kombo aus allem.

Macht es unaushaltbar in dieser Szene. Ich hab's wirklich, also entweder geht's halt immer, damit uns klar wird, irgendwie immer noch, dass dieses Thema wichtig ist für das Ritual, die Jungfräulichkeit von Cole, dass das quasi mit dieser, mit diesen Gags immer wieder, das uns in Erinnerung holen soll, dass Cole ja noch gar nicht so weit ist und so weiter, aber ich hab keine Ahnung.

Naja, auf jeden Fall erfahren wir, dass angeblich Phoebe ihre Eltern getötet haben soll, aber das bleibt erstmal ein unbestätigtes Gericht. Cole dagegen soll in eine psychiatrische Einrichtung überliefert werden, das passt ihm natürlich so gar nicht, er erzählt Mel davon und die überredet ihn dann an diesem Partywochenende auf dem Hausboot auf dem See teilzunehmen.

Und dann entwickelt sich erstmal eine Storyline, die mich so richtig abgefuckt hat. Und zwar ist das alles, was mit Mels und Coles Vater zu tun hat. Die ja beide so eine Art Team-Up machen und dann später Cole und Melanie suchen sozusagen, weil die halt verschwunden sind und abgemeldet. Und das hat mich so genervt. Die haben überhaupt nicht verstanden, dass es überhaupt nicht lustig ist, diese zwei Väter dort duden und brohen zu lassen.

Das ist absolut null witzig. Überhaupt nicht. Die sind alleine nicht witzig, die sind zusammen noch mehr nicht witzig. Und sie werden nicht lustiger davon, dass sie noch zusammen kiffen. So coole Dads das halt machen. Und sie strecken den Film dadurch so unnötig in die Länge. Wirklich. Also, schneid alles mit den Beinen raus. Schneid alles mit den Beinen raus und du hast wieder knackige 90 Minuten.

Aber so, boah. Richtig nervig, oder? Nee, das war nix. Fand ich auch überhaupt nicht lustig. Dann auch, also ist ja auch okay, ne? Auch Männer über 40 dürfen Freundschaften haben, die dürfen auch mit ihren Freunden kiffen, so darum geht es gar nicht, aber es ist halt so, es wird wieder so peinlich einfach nur dargestellt, dass das so komplett auch in den, durch den Kakao gezogen wird irgendwie, aber halt auch nicht so, dass es wirklich lustig ist, sondern eher, dass man so unangenehm berührt ist.

Und vor allem, wir wissen ja aus Teil 1, dass Mails Vater einen Schuss nicht gehört hat und ständig irgendwas mit seinen übergroßen Autos kompensieren muss, dass irgendwie die Mutter ihn verlassen hat und so. Dass das schon halt auch kein cooler Typ ist, wo man sagt, oh ja, mit dem kann man cool rumhängen, sondern das ist halt ein unangenehmer Typ.

Coles Vater mochte ich eigentlich immer ganz okay gerne. Und da dann halt auch, dass die dann da halt irgendwie bekifft losfahren, um ihre vermissten Teenager-Kinder zu suchen, weiß ich nicht. Finde ich nicht so lustig tatsächlich. Du guckst halt diesen Film nicht, um diese beiden Feder zu sehen. Punkt aufs Ende. Selbst wenn du den ersten Teil noch bist, ist das nicht das, warum du Teil 2 dir anguckst. So ganz einfach.

Am See wird ordentlich gefeiert. Da dachte ich, oh ja, oh wow, cool. Da sind ja so viele Leute plötzlich an dem See dort. Aber der Film nimmt sich da so ein bisschen aus dem Geschehen raus. Denn das Hausboot fährt quasi auf die andere Seite des Sees, wo es nicht mehr so viel los ist. Kommt dann wieder zu diesem üblichen so. Da sind die ganzen Leute formell dort unterwegs. Cole ist auch da, fühlt sich unsicher natürlich. Die spielen wieder ihre üblichen Spielchen.

Und Cole und Mel landen dann zusammen im Kleiderschrank und küssen sich dort auch. Während im Hintergrund auch wieder das wieder ... Warum ist dieser 80s-Appeal da drin? Warum läuft da Musik von Foreigner? Das ist genau wie diese Dialoge im ersten Teil über irgendwelche alten Filme, die die Jugendlichen nie interessieren.

Auch die Zielgruppe, denen ist auch egal, ob da jetzt ein alter 80er-Jahre-Schinken-Track von Foreigner im Hintergrund läuft. Der Film hat doch gar keine Anleihen an die 80er-Jahre, so dachte ich die ganze Zeit. Allein, dass der Film Killer Queen heißt. Es ist ja schon bei dem Auto-Crash schon We Are The Champions.

Da war halt abzusehen, dass der Song hier auch noch auch mal eine Rolle spielt, aber denkt sich halt so, okay, aber warum? Also es passt halt nicht so wirklich, ja. Ja, und auch da, selbst da, der vielleicht halbwegs romantische Moment zwischen dem Kleiderschrank, da ist ja auch so irgendwie, was sagt sie zu ihm?

Was hat er in der Hosentasche? Was irgendwie sagt er? So Luftschlangen-Spray. Ja, genau, was natürlich signalisieren soll, dass er eine Erektion hat. Und er ist ja auch so, man, versaut doch nicht jetzt diesen Moment auch wieder so. Aber ich glaube, der Film, Theresa, der hat es einfach, beide Filme haben es nicht darauf angelegt scheinbar, uns irgendwas wirklich coming-of-aging zu präsentieren, wo wir wirklich mal sagen, das ist ja ein schöner Moment mal.

Ich glaube, die beiden Filme haben das nie vorgehabt. Ja, ich finde, das hat halt nur im ersten Teil funktioniert, in der Szene, wo sie sich halt am Bad küssen und dafür wird sich dann aber auch Zeit genommen irgendwie, habe ich das Gefühl. Und hier ist es wirklich einfach so ein Abhaken von halbwegs lustigen Gags, die aber für mich persönlich nicht funktionieren.

Wo halt auch nichts wirklich bei rumkommt, ich meine klar, das hat ja auch einen Grund, warum da nichts bei rumkommt warum das vielleicht nicht so emotional ist, aber ach Mensch, nee, es ist ein bisschen enttäuschend alles Überraschung, denn Mel ist auch den Deal mit dem Teufel eingegangen und es passiert im Grunde erst mal dasselbe wie im ersten Teil wir werden direkt mit einem schönen saftigen leider dann doch ein bisschen sehr CGI durchtränkten Kehlenschnitt begrüßt, und plötzlich tauchen dann auch wieder die anderen alle auf.

Also John ist wieder da, Max ist da, Sonja ist da und Alison ist wieder da. Eigentlich alle, bis auf Bea, sind wieder da und haben es auf Cole abgesehen, natürlich, weil sie wieder das Blut der Jungfrau sozusagen brauchen, das Unschuldigen. Aber zufälligerweise platzt Phoebe in diese ganze Angelegenheit rein, warum auch immer die am See ist.

Und ja, Cole bekommt unfreiwillige Hilfe von ihr. Phoebe hat eigentlich so keine Lust auf eine Zusammenarbeit, aber das ändert sich dann irgendwie auch noch fünf Sekunden wieder. Und dann müssen sie sozusagen nach und nach in den Kampf mit den einzelnen Kultmitgliedern sozusagen. Und ich hatte, ich weiß nicht, ob du den Gedankengang auch hattest, Teresa, das wirkt so, die tauchen ja immer alle nacheinander dann auf.

Also erst müssen sie gegen Sonja kämpfen, dann gegen Alison und so weiter. Und das wirkt so ein bisschen wie Zwischenbosse in einem Videospiel, wie die nacheinander auftreten, habe ich das Gefühl gehabt. Ja, ja, voll. Ich meine, im Original, im ersten Teil bekämpfte die ja auch so nacheinander nur. Aber ja, ist irgendwie halt sehr konstruiert.

Aber das ist tatsächlich was, was mich jetzt weniger gestört hat. Was halt hier eher das größere Problem war, dass ich tatsächlich irgendwie mit Max, zudem hab ich so eine Art Bindung aufgebaut, irgendwie mag ich den. Aber als ich schon wieder hier Alison gesehen hab, die fand ich im ersten Teil so nervig, auch mit ihrem, ah, du hast mir in die Brüste geschossen, äh, äh.

Und Sonja fand ich irgendwie auch gar nicht mal so cool, wie sie, glaube ich, hätte sein können, dass ich mir irgendwie auch so dachte, ja, ich brauche diese Leute jetzt nicht unbedingt wiedersehen. Bei Max habe ich mich irgendwie gefreut, den mag ich, aber alle anderen waren so, ja, na gut. Die bekommen ja auch alle so Mini-Flashbacks spendiert, zu dem, was sie früher waren sozusagen, fand ich auch toll.

Komplett unnötig irgendwie. Ja, wie irgendwie B sie rekrutiert hat. Ja, das ist irgendwie doof. Vor allem, dann kommt ja auch zum Teil wieder raus, dass die gar keine Teenies mehr sind. Weil zum Beispiel Alison hat ja offensichtlich schon versucht, sich da an ihrer TV-Karriere, Moderationskarriere was aufzubauen. Aber naja.

Aber die Kills sind cool. Also meine beiden Highlights und die habe ich tatsächlich auch in meine vorläufige Liste der besten Horrorfilm-Kills alle Zeiten gesetzt. Einmal Sonja, die von einem Surfbrett enthauptet wird, was vom Auto runterrutscht. Fand ich ziemlich cool. Aber noch besser fand ich tatsächlich Alison, die quasi mit dem Kopf in einer Feldspalte hängen bleibt, dort eingeklemmt ist und quasi dadurch so langsam, auseinandergezogen und enthauptet wird.

Das muss ich sagen, das waren zwei absolute Kracher, muss ich sagen. Da hab ich tatsächlich auch gefeiert, weil die waren wirklich sehr kreativ, die waren komplett over the top, die waren auch schön inszeniert so. Na klar, wie gesagt, CGI, alles schön und gut, aber die waren halt echt crazy, muss ich sagen.

Das hatte ich auch wieder komplett vergessen, hatte ich dem Film auch gar nicht mehr zugetraut, aber da muss ich sagen, in der Hinsicht, muss ich sagen, nicht schlecht, nicht schlecht. Ja, vor allem das mit dem Surfbrett war halt echt mega nice, das hat mir richtig gut gefallen, tatsächlich. Also, wo man halt auch das Gefühl hat, ähm, Da haben sie sich auch irgendwie coole Kills einfallen lassen.

Das kann man dem ersten Teil ja auch schon nicht vorwerfen. Aber auch hier schon mal erst recht nicht. Das fand ich schon echt extrem cool und spaßig. Das ist hier wieder auch die große Stärke, würde ich jetzt einfach mal sagen. Auf jeden Fall. Ja, der Rest fühlt sich leider so ein bisschen an wie eine, ja eigentlich schon fast wie eine Parodie vom ersten Teil.

Obwohl der erste Teil ja auch schon eine Parodie geführt aufs Genre ist. Aber alles ist so überhöht hier, sehr albern, sehr absurd. und das hat für mich kein rundes Ergebnis gehabt. Aber na ja, das ist auch alles zu lang. Ich fand auch tatsächlich, hier habe ich mich schon stellenweise sehr oft gelangweilt, muss ich gestehen, zwischen den Kills.

Und das lag auch, ich habe auch das Gefühl gehabt, das lag ein wenig daran, dass Samuel Weaving hier bis dato noch nicht am Start war, weil die schon eine gewisse Präsenz hat, finde ich. Weil ich weiß nicht, ob es dir da auch so ging, jetzt die Emily Lind als Melanie, die ist für mich jetzt irgendwie nicht so die Badass-Figur.

Also die hat das nicht so performt, wie das Samurai Weaving im ersten Teil gemacht hat, fand ich. Ja, man kauft ja halt so diesen Switch nicht so ganz ab. Vor allem, wenn man das jetzt so back-to-back geschaut hat. Ja, und ich finde auch, der Film hat dann ja kaum Handlung. Es ist ja eben eher, wie du sagst, fast wie bei so einem Fighter-Videospiel, was auch nicht unbedingt eine Handlung hat, sondern wo du halt Leute verkloppt.

Es gibt ja sogar die Sequenz später, ne? Ja, genau. Später gibt's ja auch noch sogar so eine Sequenz. Am Ende, aber das ist, der Film hat ja basically keine Handlung. Also, ab dem Punkt, wo sie auf dieser Insel sind oder auf dem Boot, gibt's ja, glaube ich, 60 Minuten lang gefühlt keine richtige Handlung mehr.

Und das spürt man halt. Und dann kommen da halt immer noch wieder diese unangenehmen Witze zu. Besonders negativ aufgefallen, möchte ich einmal hier kurz vortragen. Oh Gott, ich weiß schon, was kommt. Was glaubst du? Urin? Nee, TikTok. Also es gibt irgendwie so einen Witz, wo dann irgendwie, ich glaube, Alison war das mäßig, ja, TikTok.

Und dann so, ja, aber nicht die App, sondern eine echte Uhr. Man denkt sich so, um Gottes Willen, das ist wirklich so. Oh, ich konnte das nicht. Ich dachte so, oh nee. Das ist so unlustig alles. Das ist wirklich schlimm. Und deswegen fand ich da eben Und Jenna Ortegas Präsenz schon ganz gut, dass die dabei war, weil sie hat halt Charme.

Ich fand, ihre Figur war auch später im Verlauf deutlich angenehmer als der Einstieg. Fand es aber auch wieder ein bisschen ... Ich fand es super weird. Natürlich war uns klar, dass Phoebe ein Geheimnis hat. Aber dass es am Ende einfach genau das ist, was am Ende gesagt wurde, dass sie ihre Eltern umgebracht hat, wenn auch mittels eines Autounfalls.

Das hab ich dann irgendwie ... Hä? Das ist jetzt wirklich die Auflösung, oder was? Ja, ist sie. So, das fand ich auch ein bisschen komisch. Und Cole und Phoebe kommen sich ja ein bisschen näher. Dadurch sollen wir ja auch feststellen, ach, guck mal, da gibt es ja noch so einen Paradiesvogel wie Cole. Die Phoebe, die ist ja charakterlich genauso.

Die passen ja perfekt zusammen. Und das ist doch die perfekte Möglichkeit, hier einen weiteren Fetisch eines der Autoren auszuarbeiten, indem Cole versehentlich Phoebe anpinkelt und sie das okay findet. Und ich dachte so, what the fuck is going on here? Sie erschreckt ihn, während er gerade pinkelt er dreht sich um, pinkelt sie an entschuldigt sie und sagt so, ist schon okay hätte es schlimmer sein können so in dem Sinne vor allem sie wischt es auch nicht mal weg ja und dann dachte ich so was ist hier los wer von euch vier Autoren hat hier seinen heimlichen Fetisch untergebracht in dieses Drehbuch so dachte ich, also wirklich, anders kann ich mir das nicht erklären wirklich.

Ich hab's auch überhaupt nicht verstanden. Das war wirklich nur unangenehm. Ich kann da gar keine anderen Worte zu finden, wirklich. Und dann haben die ja auch so eine Tanzszene zusammen, wo ich auch denke, die könnte auch cool sein, aber aus irgendeinem Grund ist sie's auch hier wieder nicht. Ich glaube, weil der Film dann doch wieder zu viel von diesen Spielereien, eben dann spielt auch mit diesem Videospielkampf, mit den Lebensleisten und dann dieses Tanzsequenz.

Ich hab das Gefühl, der schmeißt davon wieder zu viel rein. Die Tanzszene dient ja eigentlich nur einem Zweck. Es gibt ja die ganze Zeit dann zu diesem Zeitpunkt so Sex-Andeutungen. Und es gibt dann diese Tanzszene, das ist so eine Kostüm-Disco-Vision, die da ist. Und da gibt es ja immer so ganz kleine Insets zum Beispiel, wie auch so Würstchen in so ein Hotdog reingepackt wird und so weiter.

Und das soll dir einfach nur suggerieren, dass sie genau zu diesem Zeitpunkt, während du dieses Tanzvideo siehst, hat Phoebe Cole ein Jungpferd, genau. Und dann hätte ich mir gedacht, ey Leute, dann macht halt eine harmlose, Teenie-freundliche Kuschelszene, wo jeder weiß, was da passiert, was auch immer, als hier noch wieder diese Sachen, also sorry, wir sind im Jahr 2020 und ihr wollt mir jetzt mittels eines Hot Dogs suggerieren, dass die beiden es miteinander treiben, ist es euer Ernst? Wirklich?

Ja, offensichtlich ist es deren Ernst, ja. Ja. Ist dir aufgefallen, dass Phoebe dasselbe Katzen-Tattoo hat wie Bea? Da hätte einem schon auffallen können, dass die beiden eine Connection mit denen haben. Nee, ist mir nicht aufgefallen. Mal drauf achten. Du wirst den Film bestimmt nicht noch mal gucken, glaube ich.

Aber die Leute, die rewatchen, werden einfach mal drauf achten. Ich hab abgeschlossen mit dem Thema. Ja, es gibt ja noch ein paar Kills. Der Max wird ja von dem Bootsmotor weggehäckselt. Der Alex wird von einem Geweih getötet. Auch nett. Aber schon, die sind nett, aber muss man auch sagen, die können nicht mit den ersten beiden Kracher mithalten, mit Surfbrett und mit der Felsspalte.

Aber ich find's auch okay irgendwie. Also, es trotzdem ist gut, ne? Ja, auf jeden Fall. Große Stärke des Films. Da gibt's diesen von dir angesprochenen Videogame-Fight dort, zwischen Phoebe und Mel. Auch wieder überhaupt nicht passend in dem Film, weil das ist nicht Scott Pilgrim. Und deswegen hab ich nicht verstanden, was das soll.

Aber, ja, McG wird schon wissen, was er da getan hat. Auf jeden Fall taucht dann doch Bee wieder auf. Überraschung. Für fünf Minuten hat sich Samara Reaving dann doch noch ans Set geschlichen und auch alle anderen aus der Gruppe sind wieder da, obwohl sie schon tot sind. Aber da merken wir halt, die sind halt schon tot und können dann auch wieder auftauchen.

Und sie wollen immer noch Coles Blut haben, weil sie glauben, und das ist der große Twist, dass er eben Jungfrau ist. Und deswegen trinken sie sein Blut zum Katzen ab. Aber er ist ja keine Jungfrau mehr, denn er hat ja hat es ja mit Phoebe getan. Ja. Twist Nummer 1. Twist Nummer 2, Theresa, Killer Queen läuft, Bea taucht auf und stellt sich als Schutzengel heraus.

Denn die Wahrheit ist, dass, jetzt helfe ich mal ganz kurz, ähm. Phoebe hat das Ganze angeleiert, weil sie war früher die Babysitterin von Phoebe und sie hat mit dem Teufel einen Pakt geschlossen, dass bei dem Unfall, bei dem Phoebes Eltern gestorben sind, hätte eigentlich auch Phoebe sterben sollen, aber sie hat einen Pakt mit dem Teufel geschlossen, dass sie nicht stirbt im Austausch gegen ihre Seele.

Das ist, glaube ich, die Erklärung gewesen. Ich glaube auch, ja. Und sie ist quasi, sie hat das Ganze angeleiert, um... Boah. Naja. Sie hat ja diesen ganzen Abend und das Ganze auch das Aufeinandertreffen von Cole und Phoebe sozusagen angeleitet, damit die beiden zusammen werden, damit Cole durch Phoebe seine Unschuld verliert und sozusagen nicht mehr geopfert werden kann für dieses Ritual sozusagen und alle anderen dabei auch vernichtet werden am Ende.

Ja, genau. Inklusive sie selbst. Ja auch. Gar nicht so einfach, aber fand ich dann schon fast wieder ganz nett. Weil es auch Phoebe wieder, äh, Fibi nicht, äh, B, am Ende so doch in ein positives Licht drückt irgendwie. Ja, voll. Fand ich auch in Ordnung dann und gleichzeitig denke ich mir halt auch so, warum hat sie dann im ersten Teil unbedingt Cole mit reingezogen?

Also auch da, da darf man nicht zu lang drüber nachdenken. Ähm, da hätte man vielleicht auch irgendwie das auf eine Art und Weise handhaben können, dass das nicht so krass eskaliert, tatsächlich. Also, weiß ich nicht so ganz. Finde ich irgendwie ein bisschen... Es ist okay, aber du darfst halt nicht so viel drüber nachdenken.

Dann zerfällt das halt wieder in sich. Aber wenn man nicht so viel drüber nachdenkt, so in dem Moment dachte ich so, ja, kann man so machen. Alles an Exposition, was wir uns im ersten Teil vielleicht noch ein bisschen gewünscht hätten, was ja da für den Zunkurs drauf gegangen ist, die Zeit, das bekommst du hier jetzt am Ende so in so fünf Minuten vollgepropft mit Informationen und Erklärungen auf einmal gelöst für das Ganze.

Und das ist schon sehr an den Haaren herbeigezogen, das Ganze, weil das ja auch wieder so ein Ablauf ist, der ja quasi minutiös getimt sein muss, damit es funktioniert. Und diesen Eindruck hast du nicht, weil eigentlich eigentlich sehr viel zufällig hier passiert in dem Geschehen. Man muss es so hinnehmen. Drücken wir es mal so aus.

Ja, würde ich auch so sagen. Man muss es einfach so annehmen und at this point habe ich auch eh nichts mehr hinterfragt. Also von daher war es mir auch ein bisschen egal tatsächlich. Inszenatorisch würde ich sagen, bewegt er sich so auf dem Niveau vom ersten Teil, hat natürlich ein etwas größeres Setting sozusagen dort am See und so weiter.

Ist ein bisschen aufwendiger, ist aber immer noch sehr hochglanzmäßig Netflixig unterwegs, hat ein paar doch ganz schön hässliche Effektszenen. So Feuereffekte sehen furchtbar aus. Ich finde, dass hinten am Ende mit den Kultkrams da sind auch noch ein paar Effekte bei, die richtig scheiße aussehen. Die Explosionsszenen von Jimmy und Jego sind ganz furchtbar.

Aber die, was in Sachen Gore passiert, ist größtenteils händisch gemacht, mit ein bisschen CGI-Nachhilfe. Aber das war schon soweit okay. Trotzdem muss ich jetzt sagen, als Resultat, Theresa, fand ich den zweiten Teil, etwas schwächer als den ersten. Ich fand ihn zu lang. Erst mal, das ist so mein Hauptkritikpunkt. Da war ganz schön viel bei, was ich rausgestrichen hätte. Zum Beispiel dieses ganze Ding mit den beiden Dads. Die kommen ja dann am Ende auch noch wieder dazu.

Haben wir vergessen, aber spielt eigentlich auch gar keine Rolle. Das ist vielleicht der wichtigste Punkt. Auch nur zum Zeitverzögern, wirklich. Das ist vielleicht sogar der wichtigste Punkt. Und was die dort machen, trägt überhaupt nichts zum Film bei. Und dadurch ist es noch unnötiger. Die Geschichte ist dumm, muss man ganz einfach auch so sagen.

Also das, was einem da erzählt wird, ist wirklich einfach auch absolut dumm und kaum nachvollziehbar. Zu lang. Es ist weiterhin diese frivole Art, war mir zu aufgesetzt. Es wirkte teilweise, während Teil 1 schon eine Parodie auf viele Horrorfilme war oder Horrorfilm-Klischees, ist jetzt Teil 2 eine Parodie auf Teil 1, finde ich.

Aber auf der Haben-Seite ist die Tatsache, dass ich es immer noch an einigen Stellen recht unterhaltsam fand. Ich fand die Kills ... Grotesk, richtig stark teilweise und sehr brutal. Die haben mir wirklich sehr gut gefallen. Das war immer wieder, wo ich dachte, oh wow, okay, krass. Ich fand General Tega ganz cool.

Ein paar Mini-Ideen in diesem Film irgendwie auch ganz nett. Aber in der Summe würde ich den schon ein bisschen schwächer als den ersten Teil einschätzen. Bin so bei zwei bis zweieinhalb. Auch so abhängig nach Tagesform. Mhm. Ja. Oh, ich habe dem tatsächlich aus irgendeinem Grund noch zwei Sterne gegeben, also einen halben Stern weniger.

Jetzt gerade frage ich mich, was hat mir daran überhaupt auch nur ein bisschen gefallen? Oder wollte ich einfach nur nicht so eine krasse Haterin sein und habe deswegen erst mal die zwei Sterne gezückt? Eigentlich kann ich das nicht rechtfertigen auf Basis von dem, was ich jetzt bisher gesagt habe. Und jetzt auch, wenn ich drüber nachdenke, hatte ich eigentlich gar keinen Spaß mit dem, weil ich mich einfach nur fremdgeschämt habe.

Die Story mir komplett egal war. Dann ist das Teil auch noch fast fünf, zehn Minuten länger, wofür es halt wirklich absolut keinen Grund gibt. Klar, die Kills sind irgendwie noch mal ein bisschen cooler, aber overall kann man vielleicht sagen, es ist inszenatorisch und sowas jetzt keine Vollkatastrophe, dass man sagen kann, das ist ein Film, da ist es gefühlt überhaupt nicht mal wert, einen Film genannt zu werden.

In dem Bereich bewegen wir uns hier halt natürlich nicht. Ich finde, das muss man natürlich auch immer einem Film irgendwie hoch anrechnen. Aber eigentlich, also die einzigen beiden positiven Sachen sind eigentlich die Kills und dass es keine Vollkatastrophe ist, inszenatorisch. Und das ist schon gar nicht mal so viel tatsächlich.

Ich hatte damit überhaupt gar keinen Spaß, leider. Hab danach nicht gefragt, hätte es nicht gebraucht. Ich wünsche mir, Für die Zukunft, dass nochmal einen Film wie der erste Babysitter mit einer ähnlichen Prämisse rauskommt, aber in tatsächlich lustig, weil ich glaube, da steckt sehr viel Potenzial hinter.

Das glaube ich tatsächlich auch. Die Idee ist eigentlich ganz gut. Man hat ja auch hier zum Beispiel auch vieles richtig, also nicht vieles, aber einiges richtig gemacht. Wie gesagt, der Gore, auch die Besetzung, muss ich sagen, das sind alles keine geilen SchauspielerInnen, die hier mitmachen, aber ich finde, die funktionieren. als Gesamtkonstrukt so ganz gut.

Und Budget ist da ja auch ein bisschen drin und so weiter. Einfach das Drehbuch ist einfach das Problem. Im Detail, die Dialoge sind nix, die Figurenzeichnungen sind irgendwie nix. Da sind ein paar Tonalitäten drin, die da einfach nicht reingehören. Und wenn man das so alles ein bisschen rausmacht, gibt da einen guten Regisseur hin, guten Drehbuchautoren, dann macht ihr da auch so viel bessere Filme auf jeden Fall. Aber mal gucken, ob da noch was.

Zum Beispiel fand ich die Sachen, die Leute von, die diese, auch Netflix, 4-Street-Sachen adoptiert haben, die fand ich zum Beispiel viel besser. Und die haben nämlich auch diese ganzen Sachen, die wir hier vermisst haben, ein bisschen mehr seriöses Coming-of-Age, ein bisschen wirklich mehr Gefühl mit drin und so weiter.

Wenn die das vielleicht gemacht hätten, dann wäre das vielleicht besser gewesen. Aber naja, vielleicht auch mal ein Thema, was wir uns nochmal anschauen sollten. Die 4-Street-Sachen, auch ganz interessant. Okay, darf ich sagen, haben wir es für heute. Bedanken uns für eure Aufmerksamkeit. Schreibt uns gerne in die Kommentare, ob ihr die Filme damals oder heute gesehen habt, wie ihr sie fandet.

Und dann hören wir uns beim nächsten Mal wieder bei Devils and Demons. Heute mit Teresa und mit Chris. Macht's gut.

0:00 / 0:00