
Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast
415 The Texas Chainsaw Massacre 2 (1986)
Freitag, 27. Februar 2026 · 2 h 12
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Shownotes
415 The Texas Chainsaw Massacre 2 (1986)
Viel Zeit zog ins Land, bis es endlich zu einer Fortsetzung des texanischen Kettensägenmassakers kam. Der Weg dahin war steinig und schwer, der Weg danach vielleicht sogar noch mehr. Herausgekommen ist ein erzählerisch und inszenatorisch völlig anderer Film, der auf Grund seiner komödiantischen Tonalität das ein oder andere Fanherz brach. Heutzutage, mit einigen Jahrzehnten Abstand, hat der Film eine andere Reputation. Ob das berechtigt ist? Das erklären wir euch in Folge 415 zu The Texas Chainsaw Massacre 2.
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Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Moin Moin und herzlich willkommen zu Folge 415 von Devils and Demons, der Horrorfilm-Podcast. Ich bin der Chris und bei mir sind Teresa Sawyer. Hallo. Nach einem Tag aber nicht gern. Und Hacker Barry Finn oder was?
Moin. Ist auch nicht schlecht. Sehr gut. Wir besprechen heute für euch den zweiten Teil des Texas Chainsaw Massacre aus dem Jahre 1986. Gleich als Hinweis vorab, damit keine Irritationen aufkommen, ihr habt wahrscheinlich ja unseren Sendeplan schon irgendwo gesehen, auf Instagram oder dergleichen, wir machen eine Texas Chainsaw-Pause nach dieser Episode aufgrund Urlaub, André hat Urlaub, ich hab ein paar Wochen Urlaub, da gibt's ein Alternativprogramm auch mit coolen Themen aber danach geht es dann erst mit Texas Chainsaw also quasi in knapp einem Monat geht's erst damit weiter, nicht irritieren lassen wir machen die komplette Reihe auf jeden Fall voll, Ja, ich frage mal in die Runde, wir können ja direkt munter,
flockig einsteigen ins Thema. Ich gehe davon aus, ihr habt beide Texas Chainsaw 2 schon mal gesehen zuvor, oder hat den jemand zum ersten Mal von euch gesehen? Nö. Nö. War bekannt. War bekannt und dementsprechend war euch auch die Tonalität noch in Erinnerung, dass der Film etwas, vielleicht der, ja vielleicht fangen wir damit an, Ist es vielleicht sogar der besonderste Film der ganzen Reihe?
Der außergewöhnlichste? Und das ist ein großes Statement, da weiß ich noch nicht, ob ich mich darauf jetzt einlasse, dem zuzusagen. Also ich stelle dir die Frage in zwei Monaten nochmal, aber vielleicht so ausnahm. Ja, er ist auf jeden Fall ganz anders, obwohl ich das Gefühl habe, dass irgendwie Teil 4 vielleicht auch nochmal ähnlich abgedreht ist.
Also ich weiß nicht, ob die sich so viel nehmen. Ja, gehe ich mit. Ich will ihn auch nicht als Besondersten bezeichnen. Das ist für mich auch ein anderer Teil. Aber er ist natürlich vor allem deutlich anders als der Erste. Und ich muss dazu sagen, ja, ich hab ihn schon mal gesehen. Aber ich hab ihn auch wirklich jetzt ewig nicht mehr gesehen.
Ich hatte auf den zweiten nämlich irgendwie nie so richtig Bock auf einen Rewatch. Aus vielleicht Gründen. Und deswegen, ich hab ihn bestimmt 15 Jahre nicht gesehen. Ah, krass. Ich hab jetzt auch nicht geguckt, was zu dem Film gegeben hat. Bei Theresa weiß es, bei dir weiß es tatsächlich nicht. Auf Letterboxd hat er gar keine Bewertung bei mir, weil er quasi noch ein Erinnerungs-Log war von damals. Ich habe jetzt den Rewatch noch nicht gelockt.
Ich bin sehr gespannt, sehr gespannt, wo du dich einordnest. Ich kann nur sagen. Mein Eindruck hat sich verändert. Mehr sage ich erstmal nicht. Ach, Mann. Dann bin ich hier wieder alleine unterwegs, das weiß ich jetzt schon. Naja, ist ja auch nicht so schlimm. Mein Eindruck hat sich nämlich auch geändert, aber in die andere Richtung.
Texas Chainsaw 2, 86. Da liegen satte zwölf Jahre zwischen. Sequels waren in den 70er-Jahren eher unüblich. Das war halt eben auch noch zu der Zeit, als Slasher noch nicht in Mode waren. Das kam ja dann erst mit dem Wechsel ins nächste Jahrzehnt und damit wurden Sequels auch erst interessanter. Das kam hier also noch nicht so in Frage und es lag auch daran, dass Tobi Hooper ja seine Zeit eher für Mainstream-tauglichere Projekte nutzen wollte.
Also er hat ja zum Beispiel, das haben wir hier im Stephen King Podcast gesprochen, er hat Brennan Musalem fürs Fernsehen als Zweiteiler produziert. Er hat einen seichteren Slasher gemacht mit dem Funhouse-Massaker. Und er hat vor allem für Hollywood und für Steven Spielberg Poltergeist gedreht. Und Poltergeist wurde ja für Hooper zu einem großen Fiasko.
Da gab es ja damals das Thema, dass zahlreiche Journalisten und Branchenkollegen berichteten, dass Tobi Hooper am Set nichts zu sagen hatte und Spielberg den Film mehr oder weniger in Eigenregie abdrehte. Und das war quasi der Sargnagel für Tobi Hoopers Karriere, schon relativ früh. Heutzutage weiß man, ist besser, Augenzeugen, also Mick Garris zum Beispiel, der Regisseur, hat bestätigt, dass er mehrfach am Set war und gesehen hat, dass Tobi Hooper komplett und vollständig involviert war als Regisseur im Dreh von Poltergeist, aber das hat dann natürlich der Karriere jetzt von Hooper gerade posthum jetzt auch nichts mehr gebracht.
Nach diesem Poltergeist-Fiasko schloss der Regisseur, also Tobi Upe, einen Vertrag über drei Filme mit den berühmt-berüchtigten Leuten von der Canon Group ab. Die Canon Group war somit das größte Independent-US-Filmstudio der 80er Jahre. Die sind dafür bekannt geworden, dass sie schnell billige, extrem unterhaltsame B-Movies heruntergekurbelt haben.
Das Studio wurde damals übernommen von den zwei israelischen Cousins Menahem Golan und Joram Globus und die waren dafür bekannt, dass sie sich gerne mal etwas übernommen haben. Sie waren vor allem berühmt-berüchtigt für ihre Mischungen aus reißerischem Marketing. Sie haben viel Sex in ihren Filmen gehabt, viel Gewalt, patriotische Actionfilme gemacht, haben einen großen Output gehabt mit meist niedrigen Budgets und niedriger Qualität, aber trotzdem ist Canon Kult geworden.
Das war zeitweise das produktionsstärkste Studio in ganz Hollywood. Die haben Dutzende von Filmen pro Jahr rausgebracht, aber meist eben in diesem Videothekensektor, Low-Budget, B-Movie-Bereich. Sie hatten ein sehr aggressives Vorverkaufsmodell, das heißt, sie haben Filme, die noch gar nicht gedreht waren, auf ausländische Märkte verkauft.
Das ist übrigens auch ein Ding, was für Texas Chainsaw 2 relevant wurde. Sie haben kurze Drehzeiten gehabt, kleine Budgets, haben auf Postern sonst was versprochen, was die Filme dann meistens gar nicht eingehalten haben. Aber irgendwann, gegen Ende der 80er-Jahre, brach dann dieses Modell zusammen unter Fehlinvestitionen und zahlreicher Flops und irgendwann ist die Firma dann sozusagen komplett verschwunden.
So die bekanntesten Filme von Canon waren so Actionreißer wie Missing in Action mit Chuck Norris, Invasion USA, Delta Force, die Sequels von Death Wish, zahlreiche Ninja-Filme. Wohl der bekannteste, würde ich sagen, von Canon ist Bloodsport gewesen, der größte Erfolg. American Fighter haben sie gemacht, Texas Chainsaw 2, wie gesagt, natürlich auch André, unsere allseits beliebten Eis am Stier Filme.
Haben sie nicht vergessen? Eigentlich müsste ich so gerne mal einen Podcast über Eis am Stier machen, wenn wir mal irgendeinen Weg finden, das ins Programm zu holen. Teresa, hast du mal einen Eis am Stier Film gesehen? Ja, tatsächlich sogar mehr als einen. Oh, und bist du da so wütend über die Filme, oder findest du die auch noch so, dass wir das mal machen könnten?
Also ich muss sagen, ich habe es glaube ich so mit sechs, sieben mal geschaut. Okay. Das überrascht mich jetzt, aber ja. Fragt nicht und ich habe da quasi keine Erinnerung mehr dran. Und ich glaube, es ist okay. Aber das ist ja sowas, wenn wir Air Bud in Steady reinbraten können, dann können wir auch ... Wir lassen die Leute entscheiden, wenn ihr wollt, dass wir ... Na gut, das ist jetzt natürlich nur für die Leute relevant, die uns auf Steady supporten.
Aber vielleicht ist es ja auch anders, uns auf Steady support zu supporten, wenn wir über Eis am Stiel sprechen. There will be Eis. Ja. Genau. Ja, aber die haben auch große Blockbuster tatsächlich gemacht bei Canon. Superman 4, grandioser Flop gewesen. He-Man, Master of the Universe, grandioser Flop gewesen.
Das Indiana Jones Ripp-Off, Quarterman, grandioser Flop gewesen. Aber sie haben tatsächlich auch zwischendurch mal ganz, ganz selten hochwertige und anerkannt gute Produktionen gemacht, wie zum Beispiel Runaway Train mit John Voight, der ja auch, glaube ich, von Oscar nominiert war, der Film. Texas Chainsaw Massacre 2, Jahr 1986, haben wir schon gesprochen, hat auf Letterboxd eine Durchschnittswertung 3,1 von 5, auf der IMDb eine 5,6 von 10. kam am 22.
August 1986 in die US-Kinos und wenn ich mich nicht irre. Lief der gar nicht in den deutschen Kinos. Aber ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Also es gibt so ein paar Daten, wo der überall drinsteht, mit irgendwelchen Wiederaufführungen, irgendwann in den 90er-Jahren oder sowas. Aber einen regulären Kinostart hatte der, glaube ich, nicht in Deutschland.
Der Film hat 4,7 Millionen Dollar gekostet und hat damit 9 Millionen Dollar eingespielt. Wenn ihr den Film sehen wollt, ähnlich wie bei Teil 1, gibt es auf UHD, Blu-ray, DVD, digital, meistens irgendwas, was von Turbine-Medium kommt. Der Film läuft 100 Minuten und hat in den USA keine Freigabe bekommen, weil sie einfach auf eine Freigabe verzichtet haben, aber dazu später noch mal mehr.
In Deutschland wurde der Film erstmals im November 1990 beschlagnahmt. 96 und 99 folgten dann zwei weitere Beschlagnahmungen. Im Jahr 2006 indizierte die Prüfstelle ihn dann, nachdem ein Exemplar eines Bootlegs rausgekommen ist und in die Hände der Prüfstelle gekommen ist. Ende 2016 konnte Turbini Medien die Beschlagnahmung aufheben lassen und den Film dann 2017 mit einer FSK-18 durchbekommen.
Es gibt zwei Schnittfassungen. Es gibt die normale Kinofassung, die ungekürzt ist. Es gibt aber auch noch einen Workprint, auf den wir später auch noch mal zu sprechen kommen, weil er ein paar interessante Szenen hat, die es nicht in den Filmen geschafft haben. Content-Not, Theresa, Kannibalismus und Andeutung sexueller Gewalt, habe ich.
Ja, ich glaube, das passt auch ganz gut. Ich glaube, mehr braucht es eigentlich nicht. Nee, schon fast so viel. Body Count, ich weiß nicht, ob ich mich verzählt habe, aber on-screen gibt's doch nur drei Kills. Und off-screen insgesamt, also insgesamt dann mit off-screen Kills sieben, glaub ich, aber so richtig, die man sieht, nur drei, ne?
Das kann gut sein, das ist auf jeden Fall nicht viel. Ja, und die anderen, die off-screen sind, sind ja halt bei dieser Explosion am Ende, wenn man die als ... Genau, wenn man die als Kills zählt. Ja. Gut, dann bin ich richtig, weil ich war auch ein bisschen irritiert, dass der Film irgendwie ... Theresa korrigiert schon ihre ... Wobei, nee, am Anfang sind es ja direkt zwei, weil ja Beifahrer. Aber das ist ja auch eine Offscreen.
Ja. Also, das ist mitgezählt schon. Ja. Okay. Also, wir gehen hier nachher eh noch mal durch, aber ich glaube, wir haben es auf jeden Fall hin. Das heißt, Theresa, wie würdest du den Filmen hinsichtlich seiner Gewaltdarstellung und Brutalität einschätzen? Also offensichtlich kommt jetzt schon das erste Mal auch der Effekt zu tragen, der im ersten Teil auch der Fall ist, dass man den direkt, nachdem man ihn gesehen hat, als deutlich brutaler einstuft, als er tatsächlich ist.
Weil ich war erst bei drei von fünf. Und jetzt hab ich grad das nochmal, bin ich in meinem Kopf durchgegangen und gedacht so, nee, also die, die wir sehen, sind halt irgendwie schon drastischer als im ersten Teil, aber dafür halt weniger gemein und rabiat als im ersten Teil. Und deswegen bin ich jetzt trotzdem auch bei 2,5 irgendwie. Ja.
Das finde ich fast ein bisschen zu wenig, aber ich konnte mich jetzt auch nicht, mehr als 3 vergeben, weil ich finde, die Gewalt ist grafisch deutlich mehr vorhanden als im ersten Teil, aber die Menge. Ist dann doch, fand ich, erstaunlich wenig irgendwie. Also ich war dann irgendwie so, ich hab den immer als deutlich härter Erinnerungen, also an der Quantität an Gewalt, hab ich den immer deutlich mehr Erinnerungen gehabt. Aber es ist so, es gibt die Kills.
Aber so, nicht viele. Vieles ist offscreen. Und die Tonalität des Films, die ja doch eher ins Komödiantische driftet, hat das auch für mich, was zu sehen ist, ein bisschen abgewertet. Nur als Beispiel, der erste Kill, Da wird einem Typen ja der Schädel einmal quer durchgesägt. Hat für mich aber nicht so großen Effekt gehabt, weil die beiden Typen, die damit zu tun haben, irgendwie vollkommene Dödel sind, überzeichnete Dödel.
Ich meine, einer trägt diese Brille mit diesen gespiegelten Augen da drin. Das konnte ich eigentlich schon gar nicht mehr ernst nehmen, das Ganze. Und dadurch ist es für mich ein bisschen abgeschwächt. Deswegen bin ich bei drei. Aber ich finde schon, dass er rein von der grafischen Gewalt zumindest härter und drastischer ist als der erste Teil. André, was willst du sagen?
Und gerne danach schon die Einschätzung des Thrills und der Spannung. Ja. Ich habe auch drei von fünf gegeben, genau wie beim ersten Texas Challenge aus anderen Gründen. Er hat nicht diese Grundstimmung, er ist nicht so ekelhaft und beklemmend und so roh, aber er ist halt onscreen grafischer. Ja, es ist nicht viel, aber das, was da ist, ist grafischer und er hat halt echt ein paar gute Effekte, auch von Tim Savini am Start ja und das zieht schon.
Also, er ist nicht übermäßig brutal, aber er ist für mich auf vielleicht eine Stufe wie Teil 1 nur aus anderen Gründen. Deswegen, ich bin auch hier bei einer 3. Und Suspense-Faktor bin ich bei einem 1,555. Ja, gut. Du hast es schon gesagt, es ist alles irgendwie komödiantisch. Es hat alles so einen krassen Comic-Relief.
Alles ist überzeichnet. Und zwar diesmal nicht nur die Sawyer-Familie, die das ein bisschen overacted, sondern alles hat so einen super schrägen Ton. Alles ist drüber. Alles ist bigger, better. Und alles muss irgendwie auf 100 gedreht werden. Von daher, ja, irgendwie eine Art von großer Spens oder Anspannung oder dieses Zermürbende des ersten Teils, das fehlt hier fast gänzlich. Deswegen 1,5.
Würde ich exakt so unterschreiben. Ich auch. Sehr gut. Gut gemacht, André. Der Film ist vor allem aufgrund seiner Produktionsgeschichte gescheitert, war beziehungsweise schon von vornherein zum Scheitern verurteilt. Es war damals so, dass Hooper, wie gesagt, mit Canon in Kontakt kam und sie einen Drei-Jahres-Vertrag dort unterschrieben haben, über mehrere Filme, nicht einen Drei-Jahres-Vertrag, einen Drei-Filme-Vertrag unterschrieben haben.
Der erste Film war Life Force oder wie manche ihn auch kennen, Space Vampires, war ein großer Flop. Der zweite Film war Invasion from Mars, Invasion from Mars, war auch ein großer Flop. Und der dritte Film sollte eben dieses Texas Chainsaw Sequel sein. Hooper sprach da mit seiner Idee bei Golan und Globus vor und die beiden waren auch sofort angetan, weil klar, könnt ihr euch vorstellen, da sind sofort die Dollarscheine auf den, wie sagt man, aus den.
Auf den Augen. Auf den Augen, genau. Die hatten quasi die Brille an von dem Typen, nur mit Dollarschein statt mit Augen. Ja, die wussten nämlich, dass hinter so einem Projekt wahrscheinlich das ganz große Geld lauern könnte, weil, André, letztendlich Sequels anderer großer Reihen waren irgendwie in den 80er-Jahren seit Jahren mit minimalem finanziellen Aufwand Filme, die extrem hohe Gewinne einfuhren.
Warum sollte das also mit Texas Chainsaw nicht auch klappen? Ja, macht ja rein von der Formel her absolut Sinn. Und vor allem, das Sequel hier kam ja nicht einfach ein Jahr später, sondern wir haben halt ein anderes Jahrzehnt dazwischen. Inzwischen gab es halt Horror im Mainstream. Es war immer noch verrufen, so in einer gewissen Art.
Aber wir hatten ja eben in der Zwischenzeit schon Beispiele bekommen, wo es funktioniert hat. Also klar, da denken sich natürlich, welche Produzenten, das können wir ja einfach kopieren. Und so bekam Hooper für sein Projekt eine feste Zusage im Winter 1986 mit einer Bedingung, die Canon aufgestellt hatte.
Der Film müsse bereits im Sommer 1986 fertig und veröffentlicht werden. Man hatte also lediglich sechs Monate Zeit für ein Skript, für die Pre-Production, für den Dreh und die Post-Production. Auch da sollten die Alarmglocken direkt losgehen. Unwissentlich gingen dabei die Ambitionen von Tobi Hooper und die Vorstellung von Canon, also von Golden und Globus, meilenweit auseinander.
Während die beiden Israelis einfach mehr vom Bekannten wollten, einfach eine ganz normale Fortsetzung, nummersicher, hatte Hooper zusammen mit seinem Autoren L.M. Kit Carson, der bis dato auch für gefeierte Arthouse-Filme wie Wim Wenders, Paris, Texas Drehbücher schrieb, was ganz anderes im Sinn. Denn die beiden wollten eine absurde, überdrehte, überraschende Horrorkomödie produzieren, die sich möglichst selbst nicht ernst nahm.
So, Hooper selbst wollte auch gar nicht den Regieposten übernehmen, sondern er wollte eher so ein Kreativkopf dahinter sein, so eine Art Produzent, wenn man so will. Es fand sich jedoch niemand, der den Regieposten übernehmen wollte, zu groß war, für die meisten Leute einfach die Gefahr durch Horror die eigene Karriere zu versauen.
So war das ja in den 80er Jahren noch. Und deshalb musste Hooper dann doch wieder selbst übernehmen. Und die Produktion und der Dreh, ja, das war am Ende alles viel zu hektisch. Es gab enorm viel Zeitdruck. Da Canon die Rechte, wie vorhin schon erwähnt, für den Film bereits ins Ausland verkauft hatte im Vorfeld.
Das Skript stand dann erstmal nach drei Wochen fest. In der Zwischenzeit geriet die Canon Group dann aber immer mehr in finanzielle Schwierigkeiten, weshalb das ursprünglich verabredete Budget dann noch mal eingekürzt werden musste, was dann wiederum zu Drehbuchende umführte. Ein paar Tage vor Drehstart meldeten sich die beiden israelischen Produzenten wieder bei Tobi Hooper und teilten ihm mit, dass dessen eigene Flops, also Invasion from Mars und Life Force.
Ja, und deren schlechte Einspielergebnisse leider dafür sorgten, dass noch weniger Budget zur Verfügung stand. Also satte eine Million weniger war es am Ende, was beim ursprünglichen Budget von knapp sechs Millionen Dollar dann doch schon ein ziemlicher Beeinschnitt war. Und Huper bestand dann darauf, okay, dann machen wir es mit weniger Geld, aber dann müssen wir den Drehstart nach hinten verschieben, um erneut am Drehbuch schreiben zu können, ein paar Sachen rausschreiben zu können, die wir uns da nicht leisten können.
Aber Canon hat gesagt, nein, Starttermin ist im August, da wir bereits den Pre-Seal in Japan für die erste Septemberwoche komplett verkauft hatten. Sprich, die haben Tickets für 4 Millionen Dollar verkauft für einen Film, der noch nicht mal in Produktion gegangen ist. Und. Die Eier muss man auch erst mal haben, wirklich. Das war der Geschäftsprinzip.
Scheint ja auch funktioniert zu haben, aber ist echt unglaublich. Also ja, kein Wunder, dass irgendwie das doch eher eine chaotische Angelegenheit ist, was wir hier zu sehen bekommen. Und der Dreh ist letztendlich ohne fertiges Skript losgegangen. Also es wurde quasi on the fly am Set weitergeschrieben. und ja, ein bisschen verstehen kann ich's auch, weil Hooper eben, ja, der hat 25 Millionen Dollar Budget für Life Force gehabt, hat 12 Millionen Dollar Budget für Invasion from Mars gehabt und hat nicht mal die Hälfte davon zusammen eingespielt.
Ich verstehe das schon, dass Canon beim dritten Film dann gesagt hat, okay, Du kriegst jetzt einfach nicht mehr so viel. Aber diese knappen Fristen dort, das war halt schon ziemlich crazy. Die haben am Ende fünf Wochen gedreht mit drei Crews, was gar nicht anders möglich war. Es gab quasi drei verschiedene Filmcrews, die an verschiedenen Orten gedreht haben und mussten viele 16-Stunden-Schichten einlegen dort.
Der Cutter hat schon am Set geschnitten. Also normalerweise, kennt ihr ja, gibt es eine Post-Production. Und hier wurde quasi am Set schon geschnitten. Angeblich hat Hooper das selber teilweise auch alles gemacht. Und dann gab es noch ein paar, nennen wir es mal Spione, die Canon an Set eingeschleust hat.
Da gab es zum einen den Assistant Director, Newt Arnold heißt der. Ich bin mir nicht zu 100 Prozent sicher, aber da es sich ja um Canon handelt, bin ich mir doch zu 99 Prozent sicher, dass der Newt Arnold ist, der spät auch der Regisseur von Bloodsport war, zumindest von der ursprünglichen Version von Bloodsport.
Und der wurde hier eingeschlossen als Assistant Director und ging Tobi Hooper wohl Tag und Nacht komplett auf die Eier und der war komplett genervt und dann gab es noch einen. Hank Klein als Production Manager, der den Hass sämtlicher Crew- und Cast-Mitglieder auf sich zog, weil er zum einen derjenige war, der immer die schlechten Nachrichten überbringen musste, von wegen so, ihr habt noch einen Tag Zeit, oh sorry, noch eine Million weniger Budget und er hatte dauernd irgendwelche Sachen dort gesagt, die gar nicht so reinpassten, irgendwelche Ideen gehabt, er war einfach nur da, um zu nerven und für Canon sozusagen am Set zu spionieren.
Und Hooper selbst sorgte auf... Sein persönlicher Franklin. Ja, ja, exakt. Wahrscheinlich. Und Hooper selbst war eben auch ein Regisseur, der nie lange im Voraus plante, sondern vieles spontan entschied. Und das wurde ihm dann gerade bei diesem Dreh auch öfter zum Verhängnis, weil ihm einfach komplett der Überblick irgendwann verloren ging.
Und das richtig krasse ist, André, das ging sogar am Ende so weit, dass Canon teilweise israelische Schläger-Trupps an Setkarte, damit die dort den sagen, Leute, Noch zwei Tage, dann ist der Film aber fertig. Das ist halt schon Mafia-Methoden. Das ist crazy. Das waren einfach andere Zeiten, als die Filme entstanden sind.
Wahrscheinlich dachte Tobi Hooper sich, das mit der Mafia lief im ersten Teil schon so scheiße. Das probieren wir noch, aber ob es vielleicht jetzt besser funktioniert. Ja, ist irgendwie immer an die falschen Leute geraten. Ich meine, ja, ich meine, Canon ist Kult, aber das ist halt auch klar, dass die immer, ja, da so ihre Probleme hatten.
Und welches Fiasko dann am Ende finanziell entstehen sollte, das erzählen wir euch dann am Ende dieser Episode. Ich würde sagen, Theresa, wir gehen einfach direkt rein. Der Film startet, spielt, zwölf Jahre nach den Ereignissen des ersten Teils. Es gibt auch wieder so einen schönen Lauftext, der dort eingespielt wird.
Wir erfahren, dass das Blutgericht von Texas laut Angaben der Polizei nie so stattgefunden hat, wie immer berichtet wurde, aber dennoch ist in den Nachrichten immer und immer wieder davon zu hören, dass es zu seltsamen Vorfällen in der Region kam und kommt. Ja, auch, dass halt das Farmhouse nicht auffindbar ist, wo ich mir denke, Wurde das da schon verkarrt und in den Diner umgestaltet?
Oder wo ist das Haus auf einmal hin? Aber ja, es ist halt so dieses ... Wo ich mich gefragt hab, okay, wollen sie hier jetzt schon entweder den Good-Oil-Trick ziehen, dass Sally eigentlich Psychosen hat und das gar nicht so passiert ist? Oder die zweite Persönlichkeit aus dem Boot zaubern, ja auch immer gern genutzter Trick im Horror-Genre?
Oder haben wir es jetzt hier noch mit irgendwas Übernatürlichem zu tun? Also das ist auf jeden Fall, fragt man sich schon, okay, warum wird jetzt so getan oder warum steht jetzt auf einmal die Möglichkeit offen, dass Teil 1 gar nicht so passiert ist? Das habe ich ehrlich gesagt nicht so hundertprozentig verstanden.
Oder ob, weiß ich nicht, ausgedacht, beziehungsweise eingebildet, eine Möglichkeit. Oder auch ob das Ganze, wie du sagst, so übernatürlich, man kann es halt nicht mehr auffinden, fast so eine Legendenbildung, so eine Art Legendenbildung. Oder aber waren es einfach richtig dumme Polizisten, die zu blöd sind, ein blödes Haus zu finden, mit einem Nirgendwo, so als die Unfähigkeit der Behörden darstellen.
Ich frage mal gleich vorweg, hättet ihr euch gewünscht, dass die Fortsetzung Sally beinhaltet? Als Hauptfigur oder überhaupt? Nicht unbedingt, nein. Weil sie ist einmal weggekommen, da hättest du wieder eine ganz schöne Geschichte ausdenken müssen, warum die nochmal in so ein Outback alleine gerät. Also das finde ich nicht schlimm, dass Sally nicht dabei ist, nee.
Ich finde es auch okay, weil es ja eh nie wirklich um Sally als Person ging. Und sie ja eh wenig Charakter hat. Also zum Beispiel, wenn man jetzt irgendwie so Halloween nimmt oder so, da habe ich das Gefühl, hat man ja schon im ersten Teil eine ganz andere Beziehung irgendwie zu Laurie oder so. Und ich hätte das okay gefunden, wenn sie es hier wieder gemacht hätten.
Aber gleichzeitig ist der Film so anders als der erste, dass ich fast auch glaube, es wäre echt auch irgendwie unpassend gewesen. Aber unter dem Gesichtspunkt, dass unser Lieutenant Lefty der Onkel ist von Sally und von Franklin, Ja, fragt man sich schon, wo sie ist. Ob es dich dann doch irgendwie Sinn gemacht hätte, da irgendwie ...
Und wenn sie nach Jahren irgendwie doch noch auf die Idee kam, Onkel, du warst doch mal hier ... Was war er denn eigentlich? War er Sheriff oder war er ein Soldat? Ich weiß es gar nicht. Ja, aber er ist auf jeden Fall kein Polizist mehr, oder? Aber war er es mal? Ja, ne? Ja, ich glaube. So hatte ich das verstanden. Also wenn die beiden zusammen auf die Suche nach diesem Ort gegangen wären, um den wiederzufinden, damit die mal jemand glaubt, ich kann mir durchaus vorstellen, das wäre gar nicht so eine schlechte Idee gewesen. Vielleicht war das sogar mal eine Skriptidee, aber sie wollten nicht mehr mitmachen oder so. Könnte ich mir halt vorstellen.
Oder sie meinte, ich habe erst in vier Wochen Zeit und da waren die so, oh nee, da ist Buster schon zwei mal fertig sein. Na gut, dann hätte Canon ja immer noch die Türsteher zu ihr nach Hause schicken können. Du kommst mit. Stimmt. Aber ja, das ist halt der Anknüpfpunkt, sag ich mal. Die brauchen halt die Originalfigur nicht, aber haben den Anknüpfpunkt mit dieser behaupteten Figur.
Wilen Stretchken, die ist Radiomoderatorin in dem Studio dieses Radiosendes, dessen Namen ich vergessen habe. K-L-A-E-W-B-G-K. Irgendwas. Dort arbeitet sie mit ihrem Kollegen LG zusammen. Das scheint so ein, ja, ich würde sagen, André, so ein lokaler Radiosender zu sein. Schon mal vorweg, wir können es ja schon mal erzählen, sie wird ja unser Final Girl am Ende sein.
Wie findest du sie? Fandst du sie cool, jetzt auch mit diesem 15 Jahren Abstand? Das war ja für dich ja schon irgendwie so ein bisschen, jetzt nicht sagen eine Neusichtung, aber bei 15 Jahren ist ja schon. Die fandst du sie, wie hat sie auf dich gewirkt und bist du ihr gerne durch den Film gefolgt? Ja, ich finde sie ist eigentlich ein ziemlich cooler Charakter.
Also da irgendwie die Radio DJ, wie du sagst, für so einen lokalen Rocksender. Das ist ein bisschen wie Radio Bob in Hamburg. Empfängst du halt nicht über die Landesgrenze hinaus. Ist halt so ein Local Sender, der auch sehr Community getrieben ist, glaube ich, und halt eben so seine Stammbörer hat. Und das weiß auch jeder, ist halt ein kleines Ding fertig.
Radio Bob gibt's überall. Gibt's auch bei uns. Das kann man überall empfangen, ja? Ja gut, ich meine heute über Internetradio sowieso. Nee, nee, nee. Regulär übers Radio und auch schon seit Jahren. Okay, alles gut. Ja gut, dann nehme ich das zurück. Aber jedenfalls, ihr wisst, was wir meinen. Und nee, ich finde sie aber sehr sympathisch. Kommt gleich irgendwie.
Ja, ist auch wieder so ein Gegenbeispiel. Die ist direkt gegen diesen typischen Südstaatler-Trope. So, sie ist schon irgendwie smart und ja, gerissen und nimmt kein Blatt vor den Mund irgendwie und weiß ich auch, ein bisschen durchzusetzen. Sieht man gleich so in den ersten Szenen auch mit ihrem Kollegen LG und ne, findet sie sehr, sie ist halt direkt ein bisschen, sie hat das, was wir beim letzten Mal im ersten Teil so gesagt haben, dass da keine Person dabei ist, die gleich so ein bisschen als tough gezeigt wird oder so und alle sind so sehr gleichförmig.
Hier hast du gleich so den Eindruck, ja, okay, die hat ein bisschen mehr, sag ich mal, Feuer und ein bisschen Power. Also sie wird schon eher gleich so ein bisschen in die Richtung inszeniert, dass man ihr als Hauptfigur folgen kann. Theresa? Ja, ich finde auch den Namen Stretch geil. Ich glaube, wenn ich Punkerin wäre, würde ich mich auch Stretch nennen.
Das finde ich einen geilen Namen irgendwie. Und Lefty ehrlich gesagt auch. Was ist das für ein Name? Lefty ist ein geiler Name, ja. Klingt aber auch wirklich wie so ein Bandenführer. Stretch und Lefty. Ich dachte, es liegt daran, weil in Lieutenant, also es gibt ja, es geht jetzt wieder, wenn ich immer diese Wortwahl benutze, klingt immer so, als würden alle Menschen dumm.
Es gibt ja, wie ihr wisst, Amerikanisch ist Englisch und Britisch ist Englisch. Und das Wort Lieutenant gibt es, glaube ich, nur in der US-Version. Und in Großbritannien heißt es Lieutenant. Und ich könnte mir vorstellen, dass er deswegen Lefty heißt. Ah, wegen Lieutenant. Ja, das kann sein. Aber das wäre jetzt vielleicht auch zu spannend.
Hat er einen anderen Namen im Drehbuch? Also auf Letterboxd steht Lieutenant Enright. Lieutenant Lefty and Right. Ja, aber dann ist es wahrscheinlich wegen Left-Handant, weil er Left-Handant ist. Ja, ja. Das kann schon sein. Gut, ja. Oder er ist Linkshänder. Aber auch geiler Name für linksradikale Punks, würde ich sagen.
Naja, auf jeden Fall Stretch, finde ich, ist eine coole Figur. Ich mag die richtig gerne, weil sie einfach ja, ordentlich was auf dem Kasten hat. Sie macht da irgendwie so ihr Ding, lässt sich nicht davon beirren, was da irgendwie um sie drumherum passiert. Und man wünscht ihr, finde ich, auch nur das Beste.
Also sie wünscht sich ja schon auch irgendwie aus diesem kleinen Randsender rauszukommen. Und ich denke mir so, ja, das wünsche ich mir auch für sie. Ich weiß nicht, ich mag die irgendwie richtig gerne. Ich kann nichts Negatives über Stretch sagen. Wäre sie heute Podcasterin? Ja, ne? Ja, wahrscheinlich. Oder bei Radio Bob. Ja, oder bei Radio Bob.
Auf jeden Fall wird Stretch von Caroline Williams gespielt. Ist ja auch Horrorlegende, wäre jetzt etwas zu viel, würde ich sagen. Aber in klassischen Fan-Bubbles ist sie schon eine anerkannte Horrorschauspielerin. Sie hat auch in Stepfather 2 mitgespielt, Tage des Donners, Leprechaun 3. Wir hatten sie im Podcast bei Hatchet 3 zum Beispiel.
Und Stepfather 2 auch. Haben wir auch besprochen, ja. Und Renfield hat sie zuletzt auch mitgespielt. Sie hat in Verotica mitgespielt. Das habe ich jetzt bewusst ausgelassen. Das muss man aber auch bitte erwähnen. Positive Vibes Only wollte ich ihr heute verspielen. Und übrigens, sie hat ja auch einen richtigen Charakternamen.
Sie heißt ja eigentlich Venator, aber ich finde Stretch auch deutlich cooler. Ob das denn noch notwendig wäre, wenn der eigentliche Name schon so cool ist, ist schon fast eine Ressourcenverschwendung an Namen. Er ist ja Venator Brock. Aber Stretch ist schon cooler. Die sah aber früher echt gut aus, muss ich sagen. Das hatte ich ein bisschen vergessen.
Nett. Nett. Wir sehen ein paar Teenager, die mit dem Was schüttelst du mit dem Kopf? Ich? Ja. Nichts, ich finde die auch hübsch. Okay. Ich habe das Gefühl, ich darf sowas nicht sagen. Weil wir es heute ein seriöser Podcast sind, dass wir hier auf gar keinen Fall auf Äußerlichkeiten achten. Nee. Es sind ein paar Teenager unterwegs oder College-Studenten, wie auch immer, mit dem Auto dort irgendwo in der texanischen Prärie und die machen, ich nenne es mal Klingelstreiche, so würden wir das hier in Deutschland nennen, bei Stretch im Radio und nerven damit ziemlich.
Und dann haben sie da eben noch so fast so einen Unfall mit einem anderen Auto, fahren dann aber irgendwann weiter und kommen dann bei Einbruch der Dunkelheit an eine Brücke und ihnen gegenüber steht ein Pickup-Truck, der auf sie losfährt sozusagen und es kommt zu einem Autoduell, kann man das so nennen?
Ich weiß nicht, das ist jetzt mal Autoduell, wo die zwei Autos so parallel fahren wie zwei, oh Gott, jetzt wollte ich gerade was mathematisches sagen, zwei. Gleich Hä? Ich hab keine Ahnung, worauf. Zwei parallele Naja, egal. Gleichheitszeichen? Gleichheitszeichen. Ne, das ist jetzt ja noch noch grausamer ausgedrückt.
Ich glaub, was man eher erwähnen sollte, ist Zwei parallele, die fahren parallel zueinander einfach. Fertig. Ja, was erwähnenswerter ist, ist, dass der Pick-up-Truck rückwärts fährt dabei. Ja, das ist auch noch wichtig. Und es ist tags und dann kommen sie auf die Brücke und dann ist es auf einmal Nacht.
Deswegen, wir haben einen sehr umfangreichen Klingelstreich gemacht bei Radiobob. Das ist eine sehr lange Fahrt, ja. Auf jeden Fall sind die beiden Typen in dem Auto erstmal super nervig und du hoffst direkt, okay, bitte verlassen diesen Film instant. Vor allem dieser Typ, der ja auf dem Beifahrersitz sitzt mit dieser Brille.
Wir haben es vorhin schon gezeigt, ich kann das gleich beschreiben, das ist wie so ein Hologramm, wo so Augen aber schon drauf sind auf diesem Hologramm und das sieht dann halt super also du weißt, jemand, der sowas trägt, ist ein Arsch. Ist einfach so. Und die schießen ja auch ständig auf irgendwas.
Also es ist, also wirklich. Die schießen auf Ortsschilder, ja. Ja, instant nervig und deswegen haben wir Glück, denn in dem Pickup-Truck, der da rückwärts parallel dazu fährt, steht plötzlich Leatherface mit seiner Kettensäge und einem Muppet, nenne ich es mal, mit einer. Skelettpuppe in der Hand dort und Und versucht mit seiner Kettensäge die anzugreifen.
Und das gelingt ihm auch nach elf, vier Minuten. Und er halbiert den Schädel des Fahrers des Autos. Und ich habe mir erst mal die Frage gestellt, ist diese Puppe, diese Skelettpuppe, sind das die Überreste des Hitchhikers? Hä? Nein. Der sagt doch nicht einfach nein. Hä? Meiner Meinung nach ist Chop Top der Hitchhiker. Nee, der heißt der Chop Top und nicht Hitchhiker.
Ja, aber Hitchhiker ist doch kein Name. Das ist aber sein Neunname. Das ist sein Neunname. Aber jetzt hat der einen richtigen Namen bekommen. Nee, nee, das kann aber nicht sein, weil er hat die Metallplatte aus dem Vietnamkrieg und der war ja schon vor Texas Chainsaw 1. Ja, aber ich weiß nicht, ob er den ich vorher schon hatte. Das ist ein neuer.
Für mich ist das ganz eindeutig, das ist ja die gleiche Familie und für mich ist das ganz eindeutig, dass der Hitchhiker jetzt einen Namen hat und jetzt heißt der Chop Top und eventuell hat er jetzt auch noch eine Platte im Kopf, die man vorher nicht gesehen hat. Habe ich aber auch so gesehen, ja. Das sagt ihr jetzt nur, weil ihr nicht wusstet, dass der Hitchhiker Hitchhiker wirklich heißt.
Nein, doch, wusste ich nicht. Aber es ist halt nur eines der kleinen Rewritings, weil wir haben ja schon in der ersten Folge letzte Woche gesagt, dass dieser Reihe Kontinuität komplett am Arsch vorbeigeht und Tobi Hooper auch. Ihr wisst immer, dass der Hitchhiker tot ist. Der wird überfahren am Ende von TCM1. Haben wir übrigens letzte Woche vergessen zu erwähnen.
Deswegen hat er, bestimmt haben wir, aber deswegen hat er auch eine Metallplatte im Kopf. Ja, zum Beispiel. Und, ich glaube nicht, dass er wirklich hier Schalker Sawyer hieß. Ich glaube, er hieß Jobtop. Ja, der andere heißt es auch nicht Cook Sawyer. Ja, also für mich war das tatsächlich immer sowas, was ich nie angezweifelt habe.
Für mich war schon immer von Anfang an klar, das ist der andere bekloppte Bruder. Jetzt werden wieder irgendwelche Zuhörenden denken, ja, Theresa und André, die haben recht, weil das ist ja logisch. ohne darüber nachzudenken, dass das eigentlich nicht richtig sein kann. Nein, nichts ist hier logisch. Dafür müssen wir uns aber gleich verabschieden.
Das Ding ist, es macht halt in dem Kontext Sinn, dass genau, es ist die gleiche Konstellation. Der Hitchhiker ist tot. Warte doch mal. Nein, so schnell stirbt es nicht. Ich glaube, das ist auch einfach ein Ding, was Huper einfach beim Schreiben am Set, weil es Drehbuch nicht fertig war, geradconnt hat und gesagt hat, ach scheiße, wir brauchen ja gleich die Familie, weil es ja ein Nachfolger ist.
Wo soll er sich denn Chop Chop aus dem Arsch gezogen haben? den gab's am ersten gar nicht, aber es ist ja gleiche Familie. Wo soll er gewesen sein? Wo ist denn das Haus des Sawyers verschwunden? Das haben sie nicht mehr. Und abtauchen, weil natürlich nach den Vorfällen alle nach ihnen gesucht haben. Das macht ja nur Sinn, dass sie in den Untergrund gehen.
Fakt ist halt, diese Figur ist quasi genau gleich angelegt. Darauf kann man sich aber einigen. Und die eigentliche Frage ist jetzt, wenn André und meine Theorie stimmt, ist dann Hitchhiker sein Punk-Name oder Chop Top? Das stimmt nicht. Hitchhiker ist true. Aber um Chris' Annahme zu untermauern, auch das würde funktionieren.
Weil da dieses Skelett, was er dann in der Hand hat, ist ja ein echtes natürlich, ist ja keine Puppe, sondern ist natürlich ein echter verwesene Leiche. Es würde im Kontext auch Sinn machen, dass sie quasi ihren toten Bruder noch mit auf quasi Mordraubzüge nehmen. Das würde ich auch unterschreiben. Also es geht beides, wie man das möchte.
Einigen wir uns darauf, es macht für den Film keinen Unterschied. Und es zeigt davon, es gab halt diesen anderen, dann gab es noch einen Bruder offensichtlich, der halt im ersten Teil nicht vorhanden war. Und der wird halt hier aus dem Hut gezaubert. Es ist egal, wie du es drehst und wendest. Es ist alles halt komplett einfach, wie gesagt, nicht beruhend auf dem ersten Film in seinen Details.
Aber wie fandet ihr denn den Auftakt dort, mit dem Kill auf der Brücke dort, mit diesem Autoduell und dem Schädelzerteil? Ich hab wirklich komplett vergessen, wie nervig dieser Film anfängt. Also diese beiden im Auto sind ja nerviger als jede Figur aus dem ersten Film. Franklin eingeschlossen. Die beiden sind so unfassbar nervig, also wie der mit der Brille, wie er die ganze diese Lache von ihm.
Alter, ich wollte fast den Film muten für die ersten Minuten, weil es mir so auf den Sack ging. Dann halt wirklich auch, was sie da tun. Dieses random Fensterschießen, dann auch das da ständig anrufen. Die machen nur Scheiße, sind unfassbar nervig. Aber was ich auch nervig fand, ist, die machen immer dieses Call-In beim Radio.
Und dann muss sie immer betteln, also so Stretch, muss sie immer betteln, dass sie auflegen sollen. Wo ich mir denke, könnt ihr nicht einfach auflegen? Könnt ihr nicht aus der Leitung kicken, hä? Das hab ich auch nicht verstanden, dass LG nicht einfach so ein Ding da rausziehen kann und dann ist die Leitung weg.
Das hab ich nicht verstanden, das war für mich irgendwie so ein eingeworfenes Ding, Hauptsache das wird in die Länge gezogen irgendwie, ohne Grund. Ja, Theresa? Sie kommentieren das noch, dass irgendwie ja Stretch auch zu LG sagt, so mäßig, hier, mach mal hin. Und der ist dann irgendwie so mäßig, ja, ich bin schon dabei, so mäßig, da spinnt irgendwas.
Aber ja, es ist sehr konstruiert. Und dann riecht die Dunkelheit ein. Aber es wird kommentiert, genau, dann ist Stromausfall inklusive Sonne. Aber es ist sehr, sehr konstruiert. Hauptsache irgendwie, sie können sie lange nerven, damit da schon so eine Tension aufgebaut wird. Aber jedenfalls die beiden unfassbar nervig. Und zum Glück werden sie ja dann auch schon so einen Film genommen.
Und ich muss sagen, diese Brückenszene habe ich auch nicht mehr so komplett so im Kopf gehabt bei diesem Rückwärtsracing da, und es ist ja komplett bold und auch wie Leatherface dann da auf diesem Truck steht aber ey, der Shot von wo die Kameras auf der Straße liegt und die immer in Autos kommen so angefahren und er steht da so gar nicht mal schlecht, muss ich sagen, dafür dass es wahrscheinlich alle so fly gemacht haben, fand ich ganz cool, und muss sagen ich fand die ein bisschen sehr unterhaltsam und wenn er dann da auch das Auto da zersägt und der eine noch sagt so, er hat nicht getroffen, gut, ne?
Und du guckst so in den Filter, der halbe Kopf und dann der Effekt auch von hinten, wie das Blut so raussprudelt und die Hände so rumgrapschen, das war schon so Evil Dead 2 fast schon, aber der Effekt auch nicht schlecht, natürlich, so mit Tom Savini sah gut aus, also in seiner Absurdität, muss ich sagen, finde ich aber die Brückenszenen tatsächlich sehr unterhaltsam, zumindest.
Ich finde, ich finde es interessant, als ich den das erste Mal gesehen habe. Und als ich ihn das zweite Mal gesehen habe, das waren für mich zwei komplett unterschiedliche Experiences, ich hatte diese erste Szene auf der Brücke als total bösartig, krass und auch bierernst so in Erinnerung, weil das halt plötzlich dieser Sprung war.
Du hast so bei TCM1 so die Behauptung von grafischer Gewalt und hier geht es direkt so mit der krass harten Szene los, weil es ist ja normal, also wird halt der Schädel halbiert und du siehst es on screen, es ist schon echt eine harte Szene und ein krasser Effekt von Savini. Aber ich hatte dann völlig ausgeblendet, dass das so lustig eigentlich ist, was die ganze Zeit da passiert.
Die Idioten nerven, Leatherface tanzt die ganze Zeit auf dem Pick-Up hin und her und so. Das hatte ich aber völlig ausgeblendet und dachte immer so, oh, der ist so krass und so brutal und so hart. Beim zweiten Mal gucken habe ich so, hä? Das ist ja Comedy. Also ich glaube, beim ersten Mal gucken habe ich den Film noch nicht als Comedy wahrgenommen, damals vor 15 Jahren oder so, keine Ahnung.
Aber ja, ist ein interessanter Auftrag, Theresa, ne? Ja, ich liebe den total. Ich finde den richtig funny. Also ich hab aber generell, so viel schon mal vorab, kein Problem mit der eher, mit dem Comedy-Aspekt, der da mit reingebracht wurde. Man merkt ja von Anfang an, das ist halt einfach ein ganz anderer Film, weil im ersten Teil ist man ja an keiner Ecke, dass man sich denkt, oh Gott, Leatherface, bitte, bitte komm und bring hier jemanden um.
Und hier war es wirklich nach so zwei Sekunden, denkt man sich, um Gottes Willen, hoffentlich kommt schnell irgendjemand mit der Kettensäge, der uns von diesem Leid freit. Und so passiert's dann ja auch und halt eben auch auf so ne geile Art und Weise. Es macht richtig viel Spaß. Also ich liebe diesen Auftakt.
Und ich muss sagen, und der macht halt auch wirklich, wie gerade Therese auch sagt, der setzt den Ton. Du weißt zumindest auf jeden Fall, was dich erwartet. Und das finde ich halt für so einen Film, der jetzt nicht weniger an der Irrenschraube dreht. Finde ich das nur fair. Dass er dir gleich klar macht, wo sind wir hier.
Und das finde ich, macht er damit gut auf jeden Fall. Am nächsten Tag lernen wir Lieutenant Lefty kennen, ein ehemaliger Polizist, Sheriff, wie auch immer. Lieutenant? Ja, dieser hat, ich glaube den Rang behält man bei, auf Lebzeiten. Ja? Ja, ja. Und dieser hat Zweifel an der offiziellen Begründung für diesen Unfall, den er da gerade sieht.
Also er ist an der Unfallstelle hier von den beiden Teenagern, die dort umgebracht wurden. Und Lefty, das merken wir sofort, er ist bei den Behörden nicht so beliebt. Der scheint viel rumzuschnüffeln und Staub aufzuwirbeln, um es mal ein bisschen blumig zu formulieren. Und Lefty wird gespielt von keinem Geringeren als Dennis Hopper.
Ja, der Dennis Hopper, falls ihr den Film noch nicht kennt. Der war zu der Zeit in einer Schaffenskrise, will ich es mal nennen. Er nahm die Rolle des Lefty auch nur unter der Bedingung an, dass er diese so übertrieben anlegen dürfte, wie er wolle. und die Zusage bekam er dann auch von Hooper. Im selben Jahr kamen übrigens auch noch mehrere Filme von ihm ins Kino, Blue Velvet zum Beispiel, River's Edge und Hoosies, für den er ja auch für einen Oscar nominiert wurde.
Und Hopper war, kann man schon so sagen, bis zu seinem Tod mit 74 Jahren im Jahr 2010 einer der größten Hollywoodstars. Also seine Karriere begann damals mit den großen James-Dean-Hits, denn sie wissen nicht, was sie tun, und Giganten. Und seinen Durchbruch feierte er Ende der 60er-Jahre mit Easy Rider und mit True Grit.
Und Hopper war sowas wie ein Idol für die Hippie-Bewegung damals und auch sein Privatleben war immer, sagen wir mal, besonders. So hat er zum Beispiel 1970 Michelle Phillips geheiratet, das ist eine der Sängerinnen von den Mamas und Papas gewesen, ihr kennt wahrscheinlich den Welthit California Dreamin und, Nach einer Woche hat er sich wieder von ihr getrennt, weil irgendwie die mochten sich gar nicht, haben aber trotzdem vorher geheiratet.
Und ja, der war ein bisschen crazy drauf. Dann hat er mit Apocalypse Now einen weiteren Erfolg gefeiert. Aber sein Leben war eben damals von schwerem Kokain- und Alkoholkonsum gezeichnet. Laut dem Rolling Stone Magazine war Hopper 20 Jahre lang in Anführungszeichen der berüchtigste Drogensüchtige in ganz Hollywood.
Nach dem Erfolg von Easy Rider verbrachte er auch einen Großteil der 70er und frühen 80er Jahre als Außenseiter in New Mexico. Er hatte dann einen inszenierten, Achtung, Triggerwarnung, Selbstmordversuch. In Wirklichkeit war das aber eher eine tollkühne Mutprobe. Er hat sich in einem Sarg mit 17 Dynamitstangen während eines Art Happenings in einem Media Center at the Rice University sozusagen gebracht, das auch gefilmt wurde von einem Professor und Dokumentarfilmer.
Und nachdem er später während eines besonders exzessiven Trinkgelagers in der mexikanischen Wüste verschwand, Und begab sich Dennis Hopper da 1983 in Drogenrehabilitationsprogramme. Und er kam dann auch wieder in die Erfolgsspur, wie gesagt, mit Blue Velvet und seiner Oscar-Nominierung für Who's Is. Und es folgten dann noch Rollen wie in Super Mario Bros., Speed, True Romance und Land of the Dead.
2009 wurde dann fortgeschrittener Prostatakrebs bei ihm diagnostiziert, der auch auf die Knochen überging. Und 2010 bekam er dann noch seinen Hollywood-Star am Walk of Fame, Wog allerdings zu diesem Zeitpunkt nur noch 45 Kilo und war so unheilbar krank, dass eine Chemotherapie nicht mehr möglich war.
Und im Jahr 2010 verstarb Hopper dann. Aber André, das war schon, muss ich sagen, als ich den Film das erste Mal gesehen habe, dachte ich erst noch, das ist bestimmt ein anderer Dennis Hopper. Warum sollte Dennis Hopper im Texas Chainsaw Master Get 2 mitspielen? Aber er war es, der echte. Und das ist schon crazy.
Der war ja zu dem Zeitpunkt quasi, der hatte ja schon eine Weltkarriere hinter sich zu diesem Zeitpunkt. Und da ist es doch eher ungewöhnlich. Wir haben ja über Johnny Depp geredet, über Kevin Bacon und über all diese Leute, die am Anfang ihrer Karriere mal in so einem Film mitgespielt haben, aber quasi.
Irgendwo in der Mitte, kurz nach dem Zenit oder kurz vor dem Zenit, ist eher ungewöhnlich, ne? Ja, total. Und ich glaube halt, vor allem, wir reden ja immer noch über die Zeit, als Horror immer noch als bisschen schmuddelig ging, für schmuddelig gehalten wurde. Und zwar nicht mehr so krass wie in den 70ern, 10 Jahre früher, aber schon immer noch. Und für viele immer noch so ein No-Go war.
Wir haben es ja gehört, dass Hooper eigentlich auch nicht selber Regie führen wollte, aber keiner wollte und so. Ich glaube halt höchst, also ich kann mir nur vorstellen, dass er auch dann sich einlullen lassen vielleicht hat von den Produzenten, so von wegen, ey, Horror ist gerade super am Spiken, guck dir hier Freitag und so an und Halloween, da ist richtig viel Cash für dich drin, so irgendwie, kann ich mir nur vorstellen, dass er das vielleicht so sich locken lassen hat, hey, das war vor zehn Jahren hier, das ist der krasse Mega-Erfolg, Überraschungserfolg, das wiederholen wir jetzt, das war vielleicht sein ausschlaggebender Punkt, aber ja, auf jeden Fall, das ist eine krasse Entscheidung und ist immer
wieder verrückt, oder war jetzt auch sehr wieder verrückt, den da so zu sehen in dieser Rolle. Theresa, wie hat dir Lefty gefallen? Also ich war auf jeden Fall irgendwie irritiert. Ich habe letztes Jahr Blue Velvet im Open-Air-Kino gesehen und dass das die gleiche Person ist, das aufgrund der schauspielerischen Leistung war.
Im selben Jahr auch noch. Im selben Jahr, man kann es sich wirklich nicht ausmalen. Ich habe den mit meinem Freund zusammen geschaut und wir haben auch letztes Jahr Blue Velvet zusammen im Kino geschaut und ich war so hier, schau mal, das ist der Böse aus Blue Velvet und er war so, nein. So war's. Aber ja, so ist es. Ja, ich glaube, das ist nicht seine große Glanzleistung hier. Darauf können wir uns wahrscheinlich irgendwie einigen.
Klar, wenn es sein Ziel war, möglichst zu überdrehen, dann ist es ihm gelungen. Ja, das stimmt. Ist ja auch keine dankbare Rolle, muss man auch dazu sagen. Hat ja eigentlich nichts zu tun im Film, muss man ja auch mal so sagen. Ja, es ist der nutzloseste Charakter von allen gefühlt. Ja, das ist wirklich so.
Ja, aber trotzdem meldet sich Stretch bei ihm dann im Hotel, denn sie ist ja Hörzeugin, nicht Augenzeugin, aber Ohrenzeugin, nennen wir es so, sie ist Ohrenzeugin der Vorkommnisse von diesem, nennen wir es mal Unfall, der dort stattgefunden hat und sie sagt, sie hat das auf Audiospur, weil sie bei dem Radiosender arbeitet und Lefty denkt erstmal so, ach, ist mir erstmal egal, komm, hau ab, so.
Gibt es übrigens ein kleines, schönen Cameo-Auftritt. Tobi Hooper, später so einen Hotelgast mit so einem Teufelshut, der da vor Stretch läuft. Fand ich ganz witzig, wenn ihr mal drauf achtet. Und Lefty geht dann erstmal wieder runter ins Hotelfoyer. Dort ist dann ihr, Radiopartner LG, der hat ein Wal aus Pommes gebaut. Wie fandest du das, Theresa?
Nett. Würde ich auch gerne machen. Ich finde LG ist komplett underrated. Ja. Ich habe Hunger bekommen auf jeden Fall. Und ja, ist er. Er macht sich am Anfang kurz unbeliebt. Kurz, so denkt man, wenn er hier mit dem Darlin, Darlin und sie schnauzt ihn ja auch so ein bisschen an. Und sagt ihm, ey, auf mich Darlin zu nennen, kein Bock drauf.
Aber er ist eigentlich so ein Guter. Ja, glaube ich auch. Im Hotelfoyer gibt es dann oder wird der Grand Champion des Texas Chili Cook-Off-Wettbewerbs gewählt. Also wer dort das beste texanische Chili kocht. Und der Gewinner ist natürlich kein geringerer als Drayton Sawyer, also der Cook aus dem ersten Texas Chainsaw-Film.
Hier auch wieder gespielt, herrlich, von Jim Sido, der noch mal ein bisschen Überdrehung dazu gewonnen hat, würde ich sagen, in seinem Schauspiel. Wie überrascht war es hier? André hatte es bestimmt vergessen, dass Drayton Sawyer hier wieder auftaucht. Wie gelungen, wie überraschend war für dich sein Comeback hier in der Rolle?
Nee, hab ich nicht vergessen, das wusste ich noch. Ich wusste schon noch, dass der Original-Cast so weit noch dabei ist von der Family. Ja, aber wie du schon sagst, ja, okay, also dass die Family dabei ist und dass er auf jeden Fall als Oberhaupt dabei ist. Das wusste ich auf jeden Fall noch. Aber nicht mehr in welchem Kontext. Ich wusste, diesen Kontext hab ich auch total vergessen gehabt.
Und wie du schon sagst, auch da wieder direkt klar halt, dass das alles nicht ernst ist so, der Kannibale steht halt da in dem Cooking-Wettbewerb und gewinnt halt diesen, geilen Fleischdrehspieß den er dann auch so an sich randrückt das ganze Fleisch, die Dose läuft ihm da so ins Hemd und so, während er seine Rede hält das ist alles halt, ey, das können wirklich so in einem Sandler-Film irgendwie sein, das ist so drüber, Und dann ja auch noch mit dem Zahn, den ihr noch da drin findet.
Die Moderatorin, die Journalistin. Ja, die Moderatorin, ja. Was sagt ihr noch, was das ist? Sie sagt, ich glaube, ein Stück hartes Fett oder Knorpel, genau sowas. Also, auch das ist voll kontra. Sie sagen halt so, diese Familie ist nicht mehr zu finden und überhaupt und alles irgendwie verschwunden. Der steht halt mitten auf so einem blöden Preisverleihungsding und lässt sich da halt abfeiern. Das ist auch so eine Banane.
Aber schon nach kurzer Zeit wird dadurch irgendwie klar, dass das, was wir hier zu sehen bekommen, eigentlich in jeglicher Hinsicht nichts mehr mit dem Original zu tun hat und André ja auch komplett letztendlich mit dessen Stimmung bricht. Also es ist wirklich, ich sag mal, wenn man denkt, oh, mir hat Texas Chainsaw 1 gefallen, dann gefällt mir automatisch auch Texas Chainsaw 2. Das ist ein Irrtum, ne?
Ja, definitiv. Also da kann man nicht gehen. Ich würde sogar in der Masse eher behaupten, Die meisten, die den ersten wirklich gut finden, und zwar gerade aufgrund der Atmo und der Grimmigkeit, dass die halt dem zweiten eigentlich eher nichts anfangen können und andersrum. Man muss halt wirklich sagen, man muss diese Filme einfach trennen können.
Das ist auch gleich mal vorweg so ein bisschen gegriffen für später. Anders geht's eigentlich nicht. Wenn du das als konsequente Fortsetzung erwartest, kannst du enttäuscht werden. Und gerade durch Szenen wie diese, weil die auch halt so super belanglos eigentlich und banal sind. Die haben ja auch wirklich gar keinen Mehrwert für irgendeine Geschichte.
Es ist einfach nur da für gewissen, ja, fast schon Metahumor so, dass der gesuchte Massenmörder und Kannibale da halt so einen Preis gewinnt in so einer Lokalgemeinschaft, weil es irgendwie keinen juckt, wer das ist. Oder beziehungsweise er ist sogar angesehen, weil er halt so ein Fleischermeister ist.
Ja, da muss man sich drauf einlassen können, damit das funktioniert. Ja, und ich glaube, es hilft auch, wenn man weiß vorher, dass das ein komplett anderer Film ist. Ich glaube, wenn man das nicht weiß, dann fällt es einem, glaube ich, schwerer, den irgendwie auch so zu akzeptieren. Mir ging es auf jeden Fall so, dass ich das Gefühl hatte, wenn man den dann nochmal schaut und weiß, worauf man sich einlässt und den so komplett davon abspalten kann, dass man den dann auch nochmal mit einer anderen Brille betrachten kann.
Ja, er hat auf jeden Fall mehr Humor am Start, mehr Gewalt. Er spielt ja auch in komplett anderen Setpieces als der erste Teil. Und was man auf jeden Fall erwähnen muss, André, ist, glaube ich, dass da so eine gewisse Awareness drin von Carson, dem Autor, und von Hooper eine Meta-Ebene einfach, die sie eingebaut haben, auf gewisse Art und Weise, die auch die Horrorfilme dieser Zeit schon fast parodieren.
Und das ist ja wieder das Thema, das hatten wir ja schon mal bei Friday 6 zum Beispiel. Das ist halt seiner Zeit weit voraus gewesen und deswegen irgendwie auch klar, dass es damals nicht so richtig funktioniert hat bei den Leuten, weil das einfach noch nicht en vogue war, sich selbst so auf die Schippe zu nehmen und quasi auch das Publikum da mit letztendlich auch, Es ist, finde ich, weniger auf die Schippe nehmend oder weniger selbstreferenziell als jetzt ein New Nightmare zum Beispiel.
Es ist eher dieses Ding, genau das, was wir die ganze Zeit sagen, es fühlt sich halt an wie ein Sequel, was genau auf dieser Welle der anderen Sequel-Horrorrei mitschwimmen will. Es muss alles ein bisschen gefällig sein. Es darf nicht alles ganz so grimmig sein. Es muss irgendwie unterhalten. Es muss, wir haben halt hier mit Dennis Hopper natürlich auch ein Gesicht, was damals schon bekannt war.
Es muss alles ein bisschen irgendwo für die breite Masse gemacht sein. Alles auch nicht eben zu doll und durch diese Überhöhungen wird das ja auch abgeschwächt, was wir sehen. Und das ist eher das Ding, sie wollten halt Kohle machen und dafür durfte es eben nicht diese, diese Grimmigkeit hat einmal funktioniert, aber sie wussten ja auch, dass das auch ein Hit-or-Miss-Ding damals war, es war halt ein Phänomen, aber jetzt wollten sie halt was machen, was eben genau in dieses Konzept von Friday 2.3 und so weiter passt.
Das ist ein super Punkt, da ich noch gar nicht drüber nachgedacht, du hast völlig recht. Wenn man das so betrachten will, der Unterschied ist, ich hab das Gefühl, um diesen Sprung, also dieser Sprung funktioniert halt nicht, weil der Reihe quasi zwei Filme dazwischen fehlen, um von diesem Level auf dieses zu kommen, weil Nightmare war ja auch nicht direkt albern im zweiten Film, sondern das war eine Reise dahin sozusagen und auf Friday ist erst ab Teil 4, 5, 6 quasi in dieser Dimension.
Genau, sie haben quasi übersprungen, weil zwischen dem ersten und zweiten Teil so viel Zeit lag, wollten sie es quasi aufholen. Und es fehlen aber so zwei, drei ernstere Remakes, bevor dann so einer kommt, der alles ein bisschen quatschig macht. Und dadurch wirkt es im Kontext komplett absurd, was hier passiert.
Im Kontext zu Teil 1, aber nicht im Kontext zum Jahre 1986. Zum Zeitgeist. Und zur Entwicklung des Horrors. Es ist eine gute Feststellung. Ja, stimmt. Ähm ... Du hast eben auch schon angedeutet, André, viele Szenen sind eigentlich nutzlos in dem Film. Also ja, die kann man lustig finden, unterhaltsam finden, aber für die Story sind die nutzlos.
Und das ist mir auch aufgefallen. Also klar, der erste hat ja jetzt auch keine unfassbar krasse Geschichte. Die ist ja auch sehr simpel. Hat auch nur zwei, drei Stationen. Aber ich hab das Gefühl, Theresa, in diesem Film hier passiert eigentlich gar nichts im Verlauf der 100 Minuten. Ist auch nochmal 20 Minuten länger als der erste Teil.
Und im Prinzip passiert hier wirklich nichts. ahnungstechnisch. Naja, ich finde schon, aber ich finde, der ist trotzdem 20 Minuten zu lang. Also ich finde gerade nach hinten raus, wenn wir dann in dieser Höhlen-Freizeitpark- Konstruktion sind, da zieht der sich noch mal deutlich, aber ich finde jetzt gerade so am Anfang, wenn wir jetzt erst mal.
Dann auch die Szene noch in dem Radiostudio haben und so, ich finde schon, dass da was passiert. Also würde ich jetzt nicht sagen, dass der gar keine Handlung hat. Also klar, es passieren Dinge, aber es ist nichts, was irgendwie, also da geht nichts vorwärts in dem Film. Also irgendwann eigentlich ... Aber das ist ja eine sehr philosophische Frage.
Ja, okay, hin müssen Sie auf, kommen wir nachher nochmal drauf zu sprechen. Dann gehen wir erstmal noch auf die Szenen ein, die du eben erwähnt hast. Drayton Sawyer hört dann auf dem Rückweg seines Preisgewinns auf der Fahrt nach Hause im Radio den Audio-Ausschnitt der vergangenen Nacht, den Stretch im Radio abspielt.
Nachdem sie sich da mit Lefty abgestimmt hat und ist dann total sauer auf in Anführungszeichen seine Jungs, weil er gar nicht wusste, was die dort veranstaltet haben, dort auf dieser Brücke mit den Autos. Und es folgt dann ein Überfall von dem, wie auch immer, altem oder neuen Sawyer-Mitglied Chop Top und Leatherface auf die Radiostation.
Dieser Chop Top wird gespielt von auch einer, ja, da kann man schon sagen, ist auch wieder vielleicht ein bisschen übertrieben Horror-Legende, aber in unserer Bubble ist Bill Moseley schon eine Legende, das muss man schon so sagen. Der spielt hier den Chop Top, hat André gefühlt in unendlich vielen Horrorfilmen mitgespielt, im Blob, Remake, Nightmare of the Living Dead, First Power, Army of Darkness, Evil Ed, House der Tausend Leichen, Devil's Rejects, Rob Zombie's Halloween, 2001, Maniacs Remake, Texas Chainsaw 3D, der dreht auch heute noch, der ist, glaube ich, 74 oder so, dreht immer noch jährlich zwei, drei billige Horrorfilme ab.
Wie gesagt, Legende ist jetzt keine Schauspiel-Legende, aber eine Horror-Legende würde ich schon sagen. Ja, ich liebe Bill Mausley auf jeden Fall. Der, also wenn es jemanden auch gibt, so, den würde ich es auch auf eine Stufe mit Bruce Campbell stellen, der einfach auch mal Bock hat, also der wirklich Horror liebt, das Genre liebt und auch total Bock hat, auch einfach mal in Quatsch mitzuspielen und das einfach super zelebriert.
Vielleicht auch noch so eine Daniel Harris, da würde ich auch noch reinzählen. Oder ist der Udo Kier des Horrors? Udo Kier war schon der Udo Kier des Horrors. Ja, stimmt. Nee, Bill Moseley ist einfach mal eine andere ... Eric Roberts meine ich, Entschuldigung, nicht Udo Kier. Ach so, Eric Roberts, ja, quasi.
Der hat noch eine ganz eigene Liga irgendwie. Nee, ich mag den. Ich find den super charmant. Der hat immer so viel Spaß in den Rollen. Das siehst du einfach halt. Der lebt und lebt das. Und so eine Rolle wie hier ist perfekt für den auf jeden Fall gewesen. Der liebt es halt so auszurasten on screen und einfach auch fies zu sein.
Aber auch auf so eine unterhaltsame Art fies und so und ich sehe den immer super gern. Das ist tatsächlich auch recht spät gestartet, das war einer seiner ersten Filme und da war er ja glaube ich auch schon um die 30, wenn ich mich nicht verrechne, dann. Taucht er zusammen mit Leatherface auf, der wird hier nicht mehr von Gunnar Hansen gespielt, sondern von Bill Johnson, der hatte, keine größere Schauspielkarriere hingelegt, man wollte ursprünglich auch Gunnar Hansen verpflichten, aber, das ist ja auch eine Sache, die sich immer und immer wieder in Horrorfilmen abspielt, man hat ihm halt eine absolut lächerlich niedrige Gage angeboten und da hat Hansen gesagt, nee, sorry, dafür bin ich mir zu schade, also er hat quasi ein
niedriges Salär angeboten bekommen und da wollte man seinem Agenten noch einen kleinen Bonus geben und dann hat Gunnar Hansen gesagt, ich hab aber gar keinen Agenten. Ja, okay, dann kriegst du das Salär, aber ohne das Geld, was wir dem Agenten gegeben hätten, also es waren irgendwie, keine Ahnung, für 300 Dollar oder irgendwie sowas von dem Film und da hat er dann gesagt, nee, Leute, dann such euch doch einen anderen Idioten. Und das haben sie dann auch gemacht.
Generell war es übrigens so, das finde ich interessant, Theresa, dass Tobi Hooper dachte, einfach eigentlich gar nicht so richtig dachte, bringen wir doch mal die Leute aus dem Original zurück. Weil, Man ist davon ausgegangen, das sind gar keine Stars. Die Leute würden sich gar nicht für die interessieren.
Deswegen gab es diese Debatte gar nicht, Marilyn Burns zurückzubringen oder irgendwelche anderen Leute oder Gunnar Hansen schon. Aber außer Jim Cedo hat man niemanden zurückgebracht, weil man damals eben davon ausgeging, das lockt die Leute doch nicht ins Kino. Nur weil wir jetzt die Schauspieler aus Teil 1 da wieder ausgraben. Würdest du da mitgehen?
Boah, ich finde das super schwer einzuschätzen, weil ich mich eh so ein bisschen frage, für wen ist eigentlich dieser Film gemacht? Also, weil die Leute vom ersten Teil, wenn die hören, was da abgeht, also die Fans vom ersten Teil, wenn die hören, was da abgeht, sagen die wahrscheinlich nicht zu ihren Freunden, jawohl, geiler Film, geh da noch mal ins Kino.
Und für alle anderen, die den vielleicht losgelöst davon sehen und halt da einfach ins Kino gegangen sind oder sich den später irgendwann geliehen haben in der Videothek, für die ist es, glaube ich, auch wirklich egal. Also ich glaube, jetzt für diesen spezifischen Fall ist es halbwegs egal, weil ich, wie gesagt, Ich glaube dadurch, dass Marilyn Burns ja auch eh nicht so im Fokus stand, ist es glaube ich tatsächlich okay so für mich.
Braucht man aus eurer Sicht Teil 1, um Teil 2 sehen zu können? Mal eine ganz andere Frage, André. Nicht wirklich, nee. Nicht wirklich. Also natürlich bist du da nicht so drin und kennst halt so ein Leatherface. Aber das bringt dir ja auch trotzdem nichts weil er hier, jeder ist eigentlich fast anders charakterisiert hier, also in seinen Grundzügen vielleicht noch ähnlich, gerade auch der Cook so aber es gibt keine fortlaufende direkte Handlung, du kriegst am Anfang kurz mit der Texttafel so schon grob was erklärt es gibt nichts, was du aus dem ersten wissen musst so, eine Figur wie Leatherface funktioniert hier auch anders als im ersten, auch das bringt dir eigentlich nicht als Vorwissen nichts,
von daher nein es ist fast wie so ein zweiter, erster Teil nur mit einer anderen Tonalität. Von daher würde ich sagen, nein. Es kommt aber zu dem Überfall, Theresa, und wir stellen fest, unser kleiner Leatherface ist mittlerweile ein horny Leatherface geworden. Ihr müsst euch das so vorstellen, die Kettensäge kommt ganz normal zum Einsatz, wie man sich das theoretisch vorstellt, wenn ihr Leatherface hört.
Aber sie funktioniert hier doch offensichtlich als Phallos-Symbol. Und es ist immer so, Leatherface hat kein Problem, seine Kettensäge anzuwenden. Es sei denn, er sieht scheinbar eine aus seiner Sicht attraktive Frau. Dann hat die Kettensäge Ladehemmung. Und das ist natürlich offensichtlich eine sexuelle Metapher für Impotenz und da gibt es natürlich auch die berühmt-berüchtigte Szene als Stretch gestretched.
Breitbeinig vor Leatherface Kettensäge sitzt, er sie quasi trocken damit penetriert, aber sie einfach nicht mal anspringen will und das ist ja schon gar keine Metapher mehr ja, also beziehungsweise er gleitet an dem Bein entlang, Also sie hat die Hose noch an und alles jetzt für die, die zuhören. Achso, ja, sorry. Ja, ja, sie hat die Hose an. Sorry.
Es ist symbolisch. Es ist nicht die Pornparodie des Films. Er penetriert erst eine Badewanne voller Eis, macht dann mit der Kettensäge und dann symbolisch den Rest, ja. Ja, sorry. Sie hat ihre Klamotten an. Ja, ja, sorry. Das ist ein wichtiger Bestandteil dieser Szene. So Kettensäge so, okay, sorry. Das war's mit Stretch.
Das wäre dann der Kill gewesen. Oh Gott. Ich weiß auf jeden Fall, als ich das das erste Mal gesehen hab, und ich denk das immer noch, dass das so eine dermaßen unangenehme Szene ist, wo ich wirklich das Bedürfnis habe, mich einmal einzurollen und meinen ganzen Körper irgendwie zu schützen. Ich find die super unangenehm und bin einfach, also hättest du die gebraucht? Nein.
Ist sie trotzdem, finde ich, effektiv unangenehm? Ja. Und ich bin froh. Dass das aber schon so das Schlimmste war, was wir gesehen haben und dass es da quasi nicht nochmal zu einem expliziteren Übergriff kommt. Ach krass, ich glaube, du hast die Szene eines wahrgenommen. Also ich fand sie eher, also ich fand sie überhaupt nicht unangenehm, weil sie so symbolisch eindeutig ist, dass mir jetzt auch klar war, dass das überhaupt nichts mit Rape oder Sonstigem zu tun hat.
Und dass das eher wirklich dieses Symbol dafür ist. Also es ist ja erwiesenermaßen so, dass sich Leatherface verliebt in Stretch, und plötzlich Emotionen im Spiel sind. Und deswegen kann er einfach nicht. Also sowohl in dem Sinne als auch in dem Sinne nicht. und das ist eigentlich eher lustig, als dass das irgendwie, also ich glaube, das hat mit sexueller Gewalt, klar, die Bildsprache ist da, aber ich glaube, in The Meaning hat es damit gar nichts zu tun.
Ja, aber als ich den das erste Mal gesehen habe, ähnlich wie beim ersten Teil, war mir hier nicht klar, ob sie das wirklich überlebt. Also ich hätte es auch nicht gewundert, wenn er dann doch die Kettensäge angeschmissen hätte und es da ein Riesengemetzel gegeben hätte und dann Lefty kommt und, um das zu ermitteln. Leider ermittelt Lefty in diesem Film quasi gar nichts.
Aber mir war das da nicht klar, tatsächlich. Und ich finde, deswegen ist das schon eine Szene, also die hat einfach so eine krasse Spannung. Ich finde die so unfassbar unangenehm, tatsächlich. Also ich finde die auf eine Art tatsächlich schwer auszuhalten. Ah, krass. Das hat bei mir eher auf der Humorebene gelandet, André.
Bin da so zwischen euch. Also ich finde sie auch unangenehm, aber nicht unerträglich unangenehm. Ich finde sie auch ein bisschen, ich finde sie halt weird. Ich finde sie einfach sehr seltsam. Ich finde diese Metapher, die halt, ja, die ist ja mit dem Zaunfall, ne, die ist mit dem Gummihammer auf dem Kopf. Ist mit der Kettensäge.
Mit dem Gummihammer auf dem Kopf quasi. Ich finde die eigentlich super spannend, muss ich sagen. Ich war auch erst mal wieder, ich wusste es noch so grob, dass es die Thematik gibt. Ich wusste nicht mehr genau, wie sie ausgespielt wird. Ähm, aber das ist vielleicht eigentlich wirklich eine konsequente Fortsetzung, von der Figur Leatherface, die wir im ersten Teil kennengelernt haben, auf neue Art, aber das ist ja drin, wir haben ja gesagt im ersten Teil, dass man da auch merkt, dass er so ein Kind ist.
Ein Kind im Körper von einem sehr, sehr starken, großen Mann, der aber geistig auf einer Entwicklungsstufe von irgendwie einem Grundschüler ist. Und deswegen, aus der Sicht heraus, finde ich, passt das eigentlich sehr gut hier bei TCM2, dass er so ein pubertierender Leatherface ist. Der zwar Leute zersägen kann, wie wir gleich am Anfang des Films sehen, der brutal ist, der gewalttätig ist, aber diese Ebene, dass der sich quasi in ein Opfer jetzt verguckt, dass er sie halt scharf findet und das dann symbolisiert so quasi, also nicht übertrieben mit dieser Kettensägen-Ladehemmung natürlich, klar, das will der Film natürlich explizit übertreiben, aber die Idee, dass er so ein pubertierendes Kind jetzt quasi ist, der dann seine,
ja, seine, seine, seinen Wesen nicht mehr im Griff hat, weil er jetzt da plötzlich mal eine Frau vor ihm hat, der ihm gefällt. Das finde ich echt super spannend. Deswegen, also ich finde die Szene, Ein bisschen unangenehm, ein bisschen witzig, aber eigentlich auch ziemlich cool. Er tanzt ja immer diesen Boogie.
Ich habe nie drüber nachgedacht, aber jetzt spontan fällt es ein, ist das denn sowas wie ein Balztanz von ihm? Vielleicht. Irgendwie schon, weil das wäre dann zuerst mal für mich tatsächlich eine Erklärung für diese Tanzmuffs, die er immer macht. Allerdings macht er die ja, glaube ich, auch schon am Anfang auf dem Jeep, wenn die da mit den Jungs da tanzt er doch glaube ich auch schon einmal so aber der hat einfach gute Laune der hat Bock und es ist aber glaube ich auch so eine Art, Bedrohungs Ding, wie wenn sie so Tiere auf Unterbeine stellen, um bedrohlich zu sein es ist so ein, er will halt beeindrucken mit seiner Präsenz ja, beeindrucken ist ein Gewissheit ich fand es trotzdem ehrlich gesagt, das war mit too much,
ja, weil er es aber auch ständig macht, er macht es ja wirklich alle, Szene in dem Radiosender macht er es, glaube ich, sieben Mal oder so. Das ist halt zu viel. Also das ist das Einzige, was mir, ich mache es jetzt in großen Sprung, aber das ist das Einzige, was mir in Halloween Ends noch gefehlt hat, um Michael völlig zu dekonstruieren, dass er noch ein Boogie tanzt.
Das ist das Einzige, was da noch gefehlt hat, aber das gibt es dafür hier mit Leatherface. Und die geile Tagline des Films ist ja auch Texas Shands of Massacre 2, Lefty is never right. In diesem Film. Ja, ja. Oder Texas Chainsaw Massacre 2 Boogie Nights. Ja. Ja, gleichzeitig heißt es aber auch, dass Leatherface ähm.
Keine Macht ausüben kann über Stretch, weil er eben diese Emotionen im Spiel hat und letztendlich hat sie, das ist jetzt auch wieder die Metapher, natürlich die sexuelle Macht über Leatherface und deswegen kann er ihr nichts anrichten, ohne dass sie es will. Und das ist auch natürlich ein interessantes Verschieben dieses Machtgefildes, was normalerweise zwischen einem Killer und seinem Opfer dort vorhanden ist.
Gleichzeitig muss ich auch immer wieder sagen, und das fängt hier jetzt an, in dem Überfall der Radiostation, der Film hat echt viel zu viele Einstellungen und Szenen, die zu lange drauf bleiben. Einfach so, wo du denkst, ey, jetzt könnten wir einen Cut machen, aber die Szene bleibt immer noch 5, 6, 7, 8 Sekunden drauf.
Völlig grundlos. Das passiert super oft in dem Film. Gerade das, was du, Theresa, angesprochen hast, nachher im Finale, also nicht im Finale, in der zweiten Hälfte in dem unterirdischen Labyrinth da, total oft. Super viele Szenen bleiben einfach ewig drauf, zum Beispiel als Leatherface da mit Stretch tanzt.
Ja, okay, macht das 3 Sekunden. Es geht einfach 30 Sekunden so. Und das ist ganz oft in dem Film. Und ich glaube, so kommen auch diese 100 Minuten irgendwie zustande, dass man da irgendwie nicht, keine Ahnung, es kommen ja teilweise echt viele Szenen. Es wirkt, als wäre das Etathing gleich am Set live entstanden.
Ja, tatsächlich. So als hätten sie noch nicht gewusst, wird der 70 Minuten lang oder 120? Schauen wir mal. Wir lassen mal ein bisschen mehr. Das ist ja noch nicht fertig. Und jetzt bedenkt man noch, was alles noch rausgeschnitten wurde da an diese ganzen ... Gewaltszenen und Handlungsblöcke, die ich euch da schon gezeigt habe.
Ja, ist schon ein bisschen verrückt. Also wie gesagt, ich bleibe dabei, passiert eigentlich wirklich nicht viel in dieser ersten Filmhälfte. Was auffällt ist, und das ist das Interessante, sowohl im Vergleich zu Teil 1, André, als auch zu dem, was zu der Zeit in Mode war, nämlich kein Teenie-Horror hier und erstaunlich wenige Figuren, die überhaupt eine Rolle spielen.
Ungewöhnlich, ne? Ja, also insgesamt an handelnden Figuren ja eigentlich sogar weniger als im ersten und das waren schon nicht viele. Relevanz hat hier wirklich, haben eben nicht mal eine Handvoll Figuren. Das ist echt krass. Da merkst du, glaube ich, einerseits auch das Budget, obwohl so vier, fünf Millionen klingt ja eigentlich voll viel, wenn man bedenkt, was der erste mit 140.000 Dollar gemacht hat.
Aber ich glaube, trotzdem für so eine Studioproduktion war es einfach so wenig, dass man auch gar nicht mehr rausholen konnte. Gleichzeitig würde die Laufzeit durchaus mehr Figuren hergeben. Und dafür, dass der Fokus auf so wenig Figuren liegt, bekommen die wiederum auch echt wenig zu tun und trotzdem wenig Hintergründe.
Also die Zeit würde ja voll viel hergeben, um da noch eine richtige Background-Story auch für eine Stretch oder für einen Lefty noch reinzubauen, aber die machen ja nichts außer rumlaufen, weglaufen, Kettensägen an Baumstämmen abwetzen und so that's it. Also es ist sowohl kein Fleisch hinter den Figuren, aber eben auch jetzt nicht so viele, um zum Beispiel dann auch nochmal einen größeren Body-Count herzugeben, was ja auch wieder das ist nämlich das Einzige, was konträr so ein bisschen steht zu dieser, wir greifen jetzt hier die Horror-Welle- Nachfolger-Theorie auf denn dafür müsste der eigentliche Body-Count von mindestens zehn Leuten haben irgendwie und das hat er eben aber auch nicht dann,
Es sei denn, das ist halt der Punkt, wir haben ja, das wusste ich tatsächlich auch in der Form nicht, das habe ich auch erst heute rausgefunden, ich hatte euch ja noch den Schnittbericht geschickt zum Workprint. Ja, es war mehr geplant, diesen Workprint, ja. Ja, und da ist es ja doch erstaunlich, da sind es ja, ich glaube jetzt, lass mich lügen, aber in der Summe nochmal irgendwie sieben oder acht Todesopfer, die da noch on top kommen würden.
Die sehen wir aber auf dem alle nicht. Auf sehr krasse Art und Weise, aber das hat man einfach ganze Sequenzen komplett rausschneiden lassen, aber dazu kommen wir später nochmal, weil es ja auch dazu beigetragen hat, warum der Film so ein Flop wurde. Ja, Stretch folgt, also sie wird am Leben gelassen von Netherface, sie folgt dann mit ihrem Auto den, in Anführungszeichen wieder Jungs, nach Texas Battle Land, das ist eine Art Vergenügungspark dort, so ein Vergenügungspark-Ranch, unter der sich ein riesiges Gewölbe, so eine Art Höhlenlabyrinth befindet.
Lefty ist auch da, oder kommt dann irgendwann verspätet dort an, ist hoch motiviert, denn er hat sich... Und überfährt sie fast. Überfährt sie fast, Weil er ist hochmotiviert, denn er hat sich neue Kettensägen gekauft. Und zwar nicht nur eine, sondern drei. Drei. In einem extra spezifischen Kettensägenladen, was ich auch richtig...
Ey, als er da reingeht, das Licht anmacht. Das ist so lustig. Es ist ein echter Shop gewesen. Und die Filmproduktion hat den kompletten Laden leer gekauft. Die haben 100 Kettensägen gekauft. Das war ein guter Tag für den. Ja. Er hat erst mal drei Wochen Urlaub gemacht. Ja, in Texas Battle Labs. Ja, Lob. Wo er die Kettensägen kauft und an den Baumstamm da abwetzt und der Shop-Inhaber sich da in Ast freut.
Also so eine Mischung aus Verwunderung und so yeah, gibt's eher. Das ist so absurd. Das ist geil. Großes Lob. Mein größtes Lob jetzt für diesen Film kommt an dieser Stelle, denn ich muss sagen, jetzt kommt wieder das Budget, wie gesagt, kurze Produktionszeit. Vielleicht ein okayes Budget für einen Horrorfilm, aber nicht für jetzt, sag ich mal, das, was der Film eigentlich theoretisch geliefert, Nämlich dieses unterirdische Setting.
Ich finde, es sieht super aus. Also so in Sachen Beleuchtung. Da haben wir super viel Weihnachtsbeleuchtung da hängen. Diese ganzen Steine und Mauern und sowas aus Pappmaché. Diese Holzverkleidung. Alles voller irgendwie Leichenkörper, Fleisch und was da nicht alles rumhängt. Irgendwie so eine Mischung aus Underground-Labyrinth und Horror-Abenteuerspielplatz.
Dafür ist verantwortlich der Production-Designer Carrie White gewesen. Und ich muss sagen, das, was der da rausgeholt hat, die haben das übrigens in so einer alten Druckerei aufgebaut, die fast in Flammen aufging bei dem Dreh. Das muss man auch noch dazu sagen. Es ist ja nicht so, als wäre die schon genug schiefgegangen.
Aber ich muss sagen, das ist für mich das Highlight des Films. Ich finde, das Setting ist megageil. Ja, ich finde das auch sehr, sieht sehr cool aus. Und vor allem finde ich auch die Vorstellung da wieder lustig, dass irgendwie Leatherface da noch ein paar Lichterketten aufgehangen hat, so für den Cozy-Vibe, so wie ich zu Hause auch.
So wie Michael die Kerzen in Halloween 4 oder was und zwar. Ich finde nur noch, dass er doch so eine Seilsteinlampe anmacht oder so. Eine Lava-Lampe. Dann sieht's aus wie bei mir. Ja, nee, das find ich auch erstaunlich cool und halt auch erstaunlich groß für diesen Film. Ich finde, die verbringen dann trotzdem zu viel Zeit da unten.
Und da würd ich eher sagen, da passiert dann auch wirklich die meiste Zeit nicht so viel, weil ich find, in der ersten Hälfte haben wir immerhin irgendwie verschiedene Settings, dass wir irgendwie von dem Autoding zur Chili-Verleihung zur Radiostation springen. Und hier hätte der echt für mich aber mehr Tempo haben können.
Und eine Sache, die ich noch ansprechen wollte, dass ich finde, dass Chop Top wirklich dermaßen eklig ist. Und da ist es auch wieder so over the top, wie er dann irgendwie immer ständig mit so einem Kleiderbügel den irgendwie ankokelt und sich dann am Kopf rumkratzt und dann irgendwie die abgeschabte Haut isst und so.
Oh Gott, das weiß ich gar nicht mehr. Stimmt. Deswegen hast du es geskippt. Ich hab schon gedacht so, warum sagt Chris denn dazu gar nicht? Deswegen hab ich mich grad nochmal berufen gefühlt, das nochmal aufzubringen. Aber das ist ja auch ein richtiger Reveal, ne? Weil er hat ja der Perücke auf, das wissen wir auch in dem Moment noch nicht.
Und er hat diesen Kleiderbügel. Doch, das weißt du von Sekunde eins, dass das eine Perücke ist. Das sag ich dir aber. Na gut, dann weißt du aber nicht, warum. Ja, okay. Und er zündet immer dieses Ende von dem Kleiderbügel an und kratzt sich so irgendwo unter der Perücke, holt ihn wieder raus und leckt da dran rum oder so oder puppelt da was ab und isst es halt.
Und erst später, wenn die Perücke runter ist, weil Leatherface kommt ja dann rein und trifft ja ihn mit der Kettensäge. Dadurch fliegt ja die Perücke weg. Und dann siehst du ja halt, was spürst du funken und dann siehst du halt diese Platte, die er im Kopf hat. Und dann siehst du halt, dass um die Platte rum das Fleisch ja halt weg ist und das ist super eitrig. Weil das halt irgendwie dauer entzündet ist.
Und dann halt holt er wieder seinen kleinen Bügel raus und dann popelt er so den Eiter weg und den frisst er halt die ganze Zeit. Und dann weißt du erst, warum der das ganze Zeit gemacht hat. Also sogar mit Twisting quasi. Das ist fantastisch. Ja, richtig widerlich. Ja, ist so eklig. André, wie findest du das Set?
Zurück zum Set, genau. Ne, find ich super. Ich mag das tatsächlich, das ist wirklich ein Highlight. Ich find das auch super, dieses verzweigten Tunnel mit diesen Röhren und geht irgendwie runter, hoch wie so ein Kaninchenbau, mit so verschiedenen Hubräumen und so und dass sie sich da so quasi jetzt eingerichtet haben, um so ein bisschen der Öffentlichkeit zu entgehen und eben zu verschwinden.
Das mag ich echt ganz gerne, das find ich auch echt ein cooles Setting und da ist mir auch wieder wirklich, also spätestens als wir da unten sind, ist mir halt auch wieder wirklich komplett aufgefallen, dass. Das TCM2 einfach die Inspiration für House of Thousand Corpses war, in allen Belangen also es ist ja auch Bill Moseley der sieht genau aus wie Chop Top hier, so nur ein bisschen bleicher du hast diese Höhlensysteme, wo Dr.
Satan ist also TCM2 und auch von der Journalität her, das war auf jeden Fall die Basisgrundlage für House of Thousand Korps ist. Das ist mir echt nochmal richtig aufgefallen. Aber dieses ganze Höhlensystem, das finde ich sehr dankbar als Setting. Das ist schon ziemlich cool. Was ich interessant finde aus inszenatorischer Hinsicht, André, ist der, und das haben wir so wie bei fast keiner anderen Horrorfilm-Reihe, weil nie waren.
Ich muss das jetzt mal überprüfen, aber ich stelle es einfach mal so in den Raum, nie waren die Sprünge zwischen einem und dem nächsten Teil so groß wie hier zwischen TCM 1 und 2, sodass du natürlich eine komplett andere Ästhetik hast. An der einen Seite die frühen 70er-Jahre, dieses grimmige, schmutzige, dokumentarische und hier bist du halt irgendwie in den Pop-Jahren Mitte der 80er-Jahre.
Und das sieht man, finde ich, den beiden Filmen auch komplett an. Also diesen krassen Unterschied. Ja, total. Also der ganze, also klar, du siehst einmal das Budget, also du siehst schon, dass da Millionen drinstecken, auch von der ganzen, vom Bild, von der Komposition her und so, das ist das auf jeden Fall.
Ich sag ja, so ein Shot am Anfang auf der Brücke mit den Autos und so, das hättest du mit den 140.000 nicht hinbekommen. Aber ich muss auch sagen es fehlt halt auch was von dem Charme des ersten dadurch, weil wir haben ja schon gesagt, dass der letzte Woche, dass der erste ja schon auch echt so einen kleinen Arthouse Stil hat, der so ein bisschen dem geschuldet war, dass es günstig war, aber du hast da eben auch einen Kameramann, der wusste, wie man trotzdem gute Bilder einfängt und das hier beim zweiten ist schon eher so, Standardware, sag ich mal und da fehlt dann schon teilweise ein bisschen so der eigene Touch und es hat nichts von dieser Atmo Selbst das Set hier gerade im Untergrund, das ist cool.
Aber es ist trotzdem alles so ein bisschen zu poliert auch. Es fühlt sich auch durch die Ästhetik nie so dreckig wie im ersten dadurch. Es gibt Leute, die sagen, das ist Hoopers ansprechendste und künstlerischste Film. Bin ich aber auch eher bei dir. Ich finde schon, dass der erste da doch irgendwie, einfach einen ganz anderen visuellen Impact hat.
Der trägt eine andere Handschrift. und der Erste lebt halt davon. Also der wäre nicht derselbe Film, wenn er diese Ästhetik und Handschrift nicht hätte. Und ich finde, TCM 2 hat eine coole Ausleuchtung und so, ist auch gut inszeniert, sage ich mal. Aber ich finde, den könnte auch jeder andere inszeniert haben.
Das ist jetzt, finde ich, der hat keine eigene Handschrift so richtig, würde ich nicht sagen. Ich finde auch die ... Ja, der weicht auch, Theresa, so gewissen Konventionen. Also der Soundtrack ist hier teilweise recht poppig. Da laufen ein paar Pop-Rock-Songs zwischendurch mal auf der Soundtrack-Ebene.
Und ich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß nicht, wie es euch da ging, aber dieser Synthi-Score, der da läuft, also der gehört ja definitiv in meine Flop-10-of-all-time-Filmscores. Also ich habe selten so ein nerviges Gedudel gehört wie in diesem Film. Also ich dachte, ich kriege die Krise, wirklich. Aber ich finde es passt gut rein in den Filmen. Als ob einer mit dem Hintern auf ein Keyboard ausgerutscht ist, wirklich.
Aber ich finde halt eben, wenn man jetzt, als ich halt auch diesen Film anguckt, wie albern und trüber der ist, finde ich, passt das eigentlich ganz gut zusammen tatsächlich. Also, weil der Film ist ja auch nervig. Ja, aber der erste war auch nervig, aber der hat auch eine nervige Soundtrack-Ebene. Ja, aber das ist ja ein ganz anderes Level an nervig. Also, das ist ja gar nicht zu vergleichen.
Der erste hat ja vor allem gar keinen Score. Hier haben wir ja mal den richtigen Score, der auch einsetzt. Ich weiß, was du meinst. Ich muss aber auch sagen, der Score ist mir während des Films. Generell nicht wirklich immer aufgefallen. Weil der dudelt halt so mit. Aber ich habe mir danach noch mal Teile des Scores angehört, weil ich noch mal darauf achten wollte, welche Musik richtig läuft.
Weil ich finde nicht, dass der sich groß in den Vordergrund drängt. Oder dass der jetzt viel für Spannungsmomente oder so tut. oder ja, im Zweifelsfall Albernheit oder Generve. Also ich habe den schon wahrgenommen, aber eben nicht so präsent. Ich finde, der ist irgendwie da, aber das bleibt jetzt auch nicht hängen oder so.
Wir haben übrigens vergessen, dass LG, nee, tot ist er noch nicht, aber vermeintlich tot, in der Radiostation hat er natürlich nicht nur einen Hammerschlag, sondern, keine Ahnung, 30 Hammerschläge auf den Kopf bekommen und auch mit dem obligatorischen Selbstzitat, dass er dort seine Beine noch zittern, kurz vor seinem vermeintlichen Ableben, das wird gleich nochmal relevant.
Ähm, diese Idee für dieses unterirdische Labyrinth, das stammt tatsächlich noch aus einem Draft, das von Hooper zusammen mit Henkel damals für das ursprüngliche Sequel, was sie mal angedacht haben, also noch in den 70er Jahren entwickelt wurde, also das wurde quasi 1 zu 1 übernommen. Lefty ist jedenfalls auch da und, äh, zersägt jetzt völlig useless ein Balken.
Das kannst du immer so sagen, jeder Szene, Lefty ist auch da. Er ist auch da und er zersägt einfach ein Balken nach dem anderen. Ähm, das hat überhaupt keine Bewandtnis, aber irgendwann findet er die Leiche von Franklin und stellt sich heraus, es ist ein toter Neffe. Er ist der Onkel von Franklin und von Sally. Teresa.
Ja. Was macht das emotional mit dir? Absolut gar nicht. Erstens nochmal Franklins Skelett zu sehen und zweitens, dass hier das eine Familiengeschichte ist. Ja, also weil Lefty mir echt komplett am Arsch vorbeigeht, ehrlich gesagt. Dann dieses ganze Ding mit das Haus ist verschwunden, macht auch keinen Sinn.
Man sollte ja meinen, dass die richtig gut in Spuren verwischen sind, dass sie irgendwie so viele Leute umbringen. Genau die drei, die sie bestimmt richtig gut in Spuren verwischen. Und dass es aber nie wirklich auffällt, wer da wann wohin verschwindet. Und wenn man überlegt, wie die diese Radiostation verlassen haben, dann passt das halt eh auch alles nicht zusammen.
Ich stelle mir das gerade bildlich vor, André, wie Leatherface und Shoptop Spuren verwischen. Aufräumen. Ich stelle es mir einfach bildlich vor. Nein. Noch mit dem Wischmops. Überall drüber gewischt. CSI Texas. Ja. Ist halt diese ganze Plottebene, auf der, also was das angeht, ist mir wirklich, es könnte mir nicht egaler sein, was mit Lefty und Franklin und Sally los ist. Es könnte mir wirklich nicht egaler sein.
Leatherface entdeckt Stretch und zur Überraschung aller lässt er sie erneut mehrfach am Leben. Und er hat ein paar Geschenke für sie. Er hat nämlich das Gesicht von LG in der Hand und setzt es ihr wie eine Maske auf und auch dessen Hut und tanzt dann mit ihr. Und ja, ihr wisst natürlich Bescheid, es ist euch ja von vornherein klar, dass der Film tonal nichts für mich ist.
Da brauchen wir gar nicht drüber diskutieren, das war euch auch vorher klar, dass mir das zu lustig ist hier. Aber das waren dann so die Szenen, wo ich dachte, wo es wirklich bei mir dann auch so Klick gemacht hat, wo ich dachte, ja, das ist alles okay, man kann dann Humor eben einbauen, aber ich muss Leatherface nicht tanzen sehen.
So eine Sache, auch nicht im Pärchentanz und dann auch nicht so lang und alles. Und das war für mich echt anstrengend und gleichzeitig super ermügend. Die einzige interessante Komponente, die mir dabei noch eingefallen ist, ist eigentlich die Tatsache, dass Leatherface ja eigentlich seine Familie betrügt hier.
Indem er dieses Opfer eigentlich für die anderen unwissentlich am Leben lässt, obwohl er sie eigentlich mehrfach töten sollte. Und damit sie über die Familie stellt. Was ja durchaus, klar, jetzt in so einem Horrorfilm, das ist jetzt nicht das dramatische Thema, aber das steckt da ja schon mit drin. Ja, und wir wissen ja, das Source-Family, von daher schwierig.
Oder wie der Cook sagen würde, Sex oder Säge. Ja, und das Ding ist halt, so Szenen mit dem Tanzen, das kannst du ja machen, denn es kann auch richtig creepy wirken. Also Leatherface, dieses Ende vom ersten Teil, wo er auch so tanzt, das kann man ja auch komplett, es ist zu kontrolliert. Wenn du Leatherface, darf halt nicht so kontrolliert sein. Das müsste halt wie abstrakter wirken und so. Dann kannst du es ja machen. Klar, nicht so lang, sehe ich auch so. Zum Style.
Aber eher genau, ein bisschen mehr vielleicht Volker. Oder mit Steppschuh. Beim Rave. Beim Underground Rave. Ich sage hundertprozentig gibt es irgendwelche TikTok- oder YouTube-Clips, wo Leatherface zu so einer Muck getanzt. Ja, nein, aber ihr wisst, was ich meine, oder? Das kann man so ein bisschen abstrakter gestalten, dass es nicht so kontrolliert ist.
Er ist halt ein Kind, so ein großes Kind. Der kann ja mit ihr so eben das, was er für Liebe hält, irgendwie umsetzen. Aber es wirkt zu kontrolliert. Und dadurch irgendwie zu, das passt halt nicht zum Charakter. Generell aber so, dass dieses, ihr da das Gesicht aufsetzen und so, das ist schon alles, also da hat, finde ich schon, da ist ein bisschen Atmo in diesen Szenen.
Wenn sie da auch da hängt irgendwie, du lernst ja gleich noch, wir wissen ja, von wem das Gesicht ist. Das gibt ja auch gleich noch eine Szene zu. Das finde ich schon wieder, das ist so das Level an Mies, was ich dann auch will. Das ist schon fies, dass sie ihr das Gesicht von ihrem Ex-Kollegen da aufzieht und so. Das ist schon wieder richtig ekelhaft.
Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass die beim Drehbuchschreiben irgendwie vom Kokain-Konsum von Dennis Hopper profitiert haben, dass sie sehr fit abgefallen ist für Hupa und für Krasn. Also rieselt der Schnee. Ja, also das ist schon... Es war Winter in Texas. Das war halt auch nicht mehr lustig. Das war halt einfach für mich schon irgendwie zu drüber. Ich fand's auch im Rahmen, weil ich bis dahin die Tonalität jetzt eh gecheckt hatte.
Aber wie gesagt, das hätte man deutlich. Unbehaglicher inszenieren können. Das kannst du auch inszenieren und es trotzdem, unbehaglich machen lassen. Es muss nicht albern sein. Ja, bin ich dabei. Das ist halt auch der Punkt, da bin ich jetzt langsam bei Chris auch. Da hat der mich ein bisschen verloren, der Film, weil ja, irgendwie ich hab's eben schon gesagt, die verbringen mir dann zu viel Zeit da unten und machen da dann irgendwie dieses, Familiendrama auf, was mich halt aber auch eigentlich nicht interessiert und, mit der Tanzszene, das finde ich irgendwie okay, also sie tut einem da ja dann irgendwie leid und gleichzeitig tut einem Leatherface halt auch irgendwie leid, weil man halt wirklich denkt so, ja,
der Arme ist irgendwie halt nur verliebt, aber weiß halt gar nicht, wie ihm geschieht, weil er das ja überhaupt nicht einordnen kann. Also, dann dreh halt völlig auf und lass die Diebe beidseitig sein. Dann mach halt so ein Ding draus. Dann sind es halt Bonnie und Clyde von mir aus. Dann dreh völlig ab. Das ist okay dann für mich.
Dann sagt Leatherface, sorry, meine anderen Familienmitglieder, Source Family, ihr könnt mich mal. Und dann zersägt er die und brennt mit mit, äh, left, hätte ich beinahe gesagt. Mit Shorty mit Stretch durch. Da sag ich, okay, das gebe ich dem. Dann mach das, aber nicht das hier. Was ich komisch fand, sie gibt dann ja quasi noch eine Liebeserklärung an LJ.
Okay, also genau. Überraschung. Theresa hat es euch schon gespoilert. LG lebt noch. Wir haben es spät, wir haben es wirklich spät. Er taucht im Hellraiser-Modus völlig gehäutet auf. Was durchaus, gebe ich dem Film, schöne Practicals, Tom Savini, ne? André sieht top aus. Ja, ist echt schön eklig. Sehr gelungen, die Häutung. Das sind die Häutungs-FX, die ich gerne noch bei Bone Temple gesehen hätte.
Ja, stimmt. Hier waren sie. Aber dann stirbt LG, aber Theresa, er hat noch Worte übrig für Stretch. Ja, dass sie sich irgendwie lieben und das verstehe ich irgendwie nicht, weil Stretch ist schon echt eine Süße und LJ ist halt so einer, der rotzt. Also es gibt eine Szene, da rotzt der einfach so richtig auf den Boden.
Idee des Schauspielers. Er hat gesagt, es würde seiner Figur noch Tiefe verleihen, wenn er das macht. Und Hubert hat gesagt, mach mal. Also ich finde, das passt zu ihm, dass seine Figur das macht. Aber es passt nicht zu ihr. Aber es passt nicht zu Stretch. Also welches Pairing siehst du denn eher? Stretch und LG oder Stretch und Deatherface?
Ich glaube, Stretch und Lefty. Nee, die. Nee. Also, ich sag mal so, tatsächlich nicht, weil in dem eigentlichen Drehbuch, was ja dann abgeändert wurde, ist Stretch die Tochter von Lefty. Au! Also Lefty hat einfach überall irgendwo Familie, Mitglieder da in Texas. Komm, wir sind in Texas, da geht alles.
Ja, das stimmt. Das stimmt. Ja, den Part haben mussten sie dann raus. hat Canon gesagt, komm, das muss jetzt raus, der Käse da auch noch. Das reicht jetzt raus damit, das reicht wirklich. Das ist rausgefallen, aber es ist halt schade, dass halt, wie gesagt, guckt jetzt gerne an dieser Stelle mal auf stuttberichte.com und könnt ihr dann den Unterschied zwischen der Kinofassung und dem Workprint sehen.
Können wir ja mal in den Show Notes verlinken. Also ich muss ehrlich sagen, ich hab mir den eben auch angeschaut und das fühlt sich so ein bisschen an wie so Fotos von so UFO-Sichtungen. Ja, oder so wie ich früher Horrorfilme verschlüsselt auf Premiere geguckt habe. Aber es ist zumindest anhand der Beschreibung der Szenen.
Man kann es erahnen. Aber da sind tatsächlich echt ein paar Sachen drin, wo ich mich dann doch gefragt habe, okay, crazy, das wäre doch mehr all nice gewesen zu sehen. Also es gibt da eine Szene, in der so Baseballspieler, glaube ich, ich muss das mal kurz zusammensetzen, Baseballspieler in der Tiefgarage sind und Leatherface, die, das sieht man auf diesem einen Bild schon, denen auch wieder so schön die Schädel.
Ja, so eine schöne Halbschädel-Enthauptung, die hätte ich auch mal in einem Film gesehen, ja. Ja, so Juppies sind das, genau. Das ist, glaube ich, gar kein Baseball-Team, so diese Jocks in der Art. Aber auch da mit Gag, weil er sägt einem die Hand ab und er zeigt einem auch einen Mittelfinger. Das wäre genau dann wieder die Tyrannität gewesen, die...
Aber sie sieht auf jeden Fall krass aus, die Szene. Die würde ich gerne mal echt ... Ja, dann denke ich mir halt wieder, echt schade um Savinius FX. Da wird es Müge geben. Eine ganze Szene mit Practicals, alles gedreht und dann verschwindet sie irgendwo auf einer schlechten Workprint-Version. Für die immer ...
Dann überfällt er noch ein paar Frauen nach dem Kinobesuch mit der Kettensäge. Ja, das ist ein bisschen schade. Ich glaube, das sollten noch so Einklinker sein, damit so ein bisschen diese Autoverfolgung ist ja vom Anfang Futter kriegt. Dass die halt anscheinend regelmäßig eben auf so Streifzüge gehen und sich Opfer suchen für die Fleischerhaltung.
So Unsinn treiben die Jungs. Genau, so Unsinn treiben so ein bisschen auf Sawyer-Family-Art. Das hätte halt gepasst, dass man nicht eben nur sieht, dass sie nur spezielle Leute jagen, sondern sowas einfach random machen. Aber ja, die FX, schade um die FX auf jeden Fall. Ja, ich glaube, Theresa, da sind wir uns einig, Langeweile hat sich dann doch zu diesem Zeitpunkt doch ein bisschen eingestellt.
Das war alles ein bisschen zu lang, ein bisschen zu viel, jede Szene irgendwie ein bisschen zu lang. Und ich habe ein bisschen Mitleid bekommen mit Leatherface an dieser Stelle, weil die anderen beiden, also der Cook und Chop Top, die schon so bekloppt waren, dass ich echt Mitleid mit Leatherface hatte und dann wieder gespürt habe, ey, der ist vielleicht doch nur das Resultat seiner Umgebung. Welt, so, keine Ahnung.
Das wird jetzt ein entscheidender Punkt. Und da bin ich gespannt, was ihr dazu sagt, weil das wird jetzt bestimmend auch für unsere nächsten Podcast-Episoden sein, das Thema. Ich hab festgestellt, in diesem Film, ich bin Fan von Leatherface, von der Figur Leatherface, aber ich bin kein Fan von der Sawyer-Family, beziehungsweise später dann in den Remix der Hewitt-Family.
Mich hat immer nur die Figur Leatherface interessiert, aber dieser ganze Familienclan, der dazu gehört, hab ich dann gestern wieder festgestellt, nee, ehrlich gesagt, das interessiert mich gar nicht so sehr. Ich mag eigentlich nur Leatherface von diesen Antagonisten. Aber ich glaube, Leatherface funktioniert halt so gut, weil er in dieser Familie ist und halt irgendwie dadurch ähm.
Also das gibt mir auch diesen Vibe von, ja, er hatte halt auch nie eine Chance. Also im Kombo mit, dass er offensichtlich kognitive Einschränkungen hat in irgendeiner Form, weil Chop Chop, ob er jetzt Bruder oder ist oder wo auch immer der hergekommen ist, da hat das ja mit dem anständig sprechen lernen und sowas trotzdem ja auch irgendwie funktioniert.
Also da scheint es ja trotzdem eine Beeinträchtigung zu geben. Das eigentlich, das anständig würde ich streichen, aber sprechen lernen. Ja, aber dass der, glaube ich, nur so tragisch wirkt, weil er eben in dieser Familie ist, wo man halt einfach bemerkt, alle haben den Schuss nicht gehört und er hat da, glaube ich, noch so die beste Rolle, dadurch, dass er eben noch so ein eher kindliches Gemüt hat, wo man sich ja wirklich echt auch denkt, ja, Mensch, der kann es auch irgendwie nicht besser wissen.
Und ich glaube, der würde ohne diese Familie im Background nicht so funktionieren. Ja, weil das Problem ist halt, dann fragst du dich halt wieder, wie überlebt der überhaupt alleine? Ja, aber gut, das fragst du dich ja bei den anderen Horrorkillern auch nicht. Ja, ja, eben. Aber deswegen, das ist gleichzeitig auch wieder das Ding halt, diese Vermenschlichung, will man das? Will man.
Mitleid haben mit Leatherface? Möchte man das so? Ich meine, wir sind ja auch Fan von ihm als Killer, als typischer Slasher-Icon. Will man mit so einer Figur überhaupt Mitleid haben oder ist das vermenschlicht einem, die das zu sehr oder passt es aber trotzdem rein. Das ist ja so ein bisschen die Frage, wie ihr das seht.
Ja, das trägt schon ein bisschen dazu bei. Das macht eigentlich ist ja, das klingt so absurd, weil das ist ja eigentlich nichts, was man jetzt negativ auslegen müsste aus menschlicher Sicht. Wenn ich jetzt sage, Leatherface ist ja eigentlich weich. Ein weicher Typ. Das ist ja nicht schlimm per se. Aber wenn ich natürlich einen Killer in einem Horrorfilm habe, einen Stasher-Killer, der soll natürlich jetzt nicht so, der soll nicht weinen.
Ihr wisst, wie ich es meine. Als Mensch, natürlich, überhaupt kein Problem. Der soll Emotionen zeigen, aber jetzt nicht mein Killer im Horrorfilm. Der soll dann nicht plötzlich in Tränen ausbrechen und sagen, das tut mir so leid alles und so weiter und der soll sich auch nicht in Stretch verlieben und, der soll mir nicht ja okay, das kann man mal machen, dass man einen Killer auch als Opfer seines sozialen, gesellschaftlichen Umfeld. Das haben wir bei Friday ja auch.
Der ist eigentlich auch ein Kind, der gehänselt wurde und ertrunken ist. Ja, aber hier raubt es tatsächlich in vielen Momenten doch, das ist mir nie so bewusst gewesen, aber es war am ersten Teil minimal schon so, hier ganz deutlich. Das raubt mir ein bisschen Leatherface-Impact, muss ich sagen. Also das passiert ja dann in den späteren Filmen deutlich weniger als hier, aber hier doch schon. Also wie gesagt, wenn ich hier echt schon Mitleid bekomme mit Leatherface, also.
Aber da bin ich mal gespannt, wie wir dann Teil 3 besprechen. Weil der ja auch nochmal in die Richtung geht, wenn ich das richtig im Kopf hab. Ja, ich glaub ja. Nee, vier, ne? Oder drei? Drei. Aber Mitleid, muss ich echt sagen, hatte ich hier eher nicht. Also, so weit war ich da noch nicht. Ja, ich hab hier dieses Naive gesehen. Ich hab dieses, sag ich ja, im Ersten war er wie so ein Kind. Jetzt ist er so ein Teenager mit Gelüsten.
Das hab ich alles gesehen. Aber trotzdem, er hat halt diesen Typ gehäutet. Er hat ihm die scheiß Haut abgezogen, Halbkörper und Gesicht. Dafür gibt's kein Videobeweis. Ach doch, scheiße, es gibt einen Videobeweis. Fuck, ja, egal. Er setzt ja diese Maske so auf. Er ist trotzdem halt total absolut pervers und widerlich.
Also deswegen, die Grenze so zu Mitleid wurde bei mir nicht erregt. Und jetzt wäre das noch nicht genug. Kommt der Grandpa auch noch wieder vorbei. Ja, sieht noch mehr aus wie Mumir. Der ist älter als der Cullen-Clan, ganz ehrlich. Das stimmt, glaube ich. Ich glaube, das stimmt wirklich. Die Cullen sind ja aber auch alle noch nicht so alt. Ob der Grandpa auch in der Sonne glitzert?
Und das war der Punkt, bei dem ich sagen muss, Und hier ist da wirklich der Jump gejumpt worden. Weil man wiederholt hier einfach exakt das, was wir schon in Teil 1 gesehen haben. Natürlich möchte der Grandpa wieder am Finger lutschen. Natürlich muss er mit dem Hammer wieder daneben hauen. Und ganz ehrlich, diese ganze Passage ist 15 Minuten pure Langeweile.
Ich habe so die Krise gekriegt. Ich dachte so, wann ist denn das vorbei? Und dann ist mir erst wieder eingefallen, ach scheiße, dafür geht der 100 Minuten. Ich dachte, der wäre kürzer als der Erste. und habe dann erst gesehen, ach du Scheiße, es geht doch 25 Minuten. Und das ist so unerträglich langweilig.
Wirklich, es ist unfassbar. Sie haben den übrigens ausgetauscht, den Grandpa. Der wurde jetzt gespielt von einem Mann namens Ken Everett. Und der war tatsächlich Vietnam-Kriegsveteran und litt unter PTSD. Und man weiß eigentlich über den nichts mehr, außer dass ein Schauspielkollege von ihm ihn dann später als Obdachlosen auf der Straße wiedergefunden hat.
Und man weiß auch nicht, was geschehen ist mit dem tatsächlich. Also weiß man nicht, ob der noch lebt oder nicht. Wie auch immer. Ja, aber dass das hier eins zu eins wiederholt wird, sorry. Also das war dann für mich Tote Hose, Theresa. Ja, das war langweilig. Also man hätte es vielleicht kurz als Gimmick mit reinnehmen können, aber die Betonung liegt hier auf kurz.
Und ich finde, noch mal so eine zweite Dinner-Szene hat es eigentlich echt nicht in dem Ausmaß gebraucht. Also es hätten von mir aus mit allem drum und dran zwei Minuten sein können. Maximal. Aber da hätten sie sich wirklich vor allem, ich meine, die haben so eine geile Location da unten und dann fällt denen damit nichts Besseres ein, außer das aus dem ersten Teil nochmal nachzumachen.
Also da hätte man glaube ich viel, viel mehr rausholen können. Ja, da geh ich komplett mit. Und halt wirklich die Szene nochmal eins zu kopieren, das war halt wirklich lame. Also das war einfallslos auf 10 und da merkst du wirklich, das Skript war nicht fertig. Scheiße, wir brauchen noch was. Ey, lass das nochmal vom ersten Teil machen.
War spannend. Lass du mal Finger lutschen. Das Einzige, was ich lustig fand. Also mit dem Hammer sogar wirklich, also eins zu eins, dann nimm eine Sense. Oder lass ihn sofort treffen dieses Mal, keine Ahnung. Genau, er hat gerade frisch gelutscht und ist stark und trifft weg. Aber ich finde es, was ich lustig finde, dass der Opa dann ja Richtung Showdown, glaube ich, den Leatherface mit dem Hammer abwirft. Ja, das stimmt.
Das ist leider nackte Kanone im Moment. Das war pures Lapstick. Also da war ich auch so. Das war lustig. Es folgt der Running Gag. Lefty kommt zur Hilfe. Lefty ist auch da. Es gibt ein kurzes Kettensägen-Duell mit Leatherface, was dann nochmal ein kurzes Highlight darstellt. Das war natürlich aber auch zwingend, André, dass das passiert, wenn die beiden schon, sag ich mal, so ausgestattet sind.
Ja, in dem Moment, wo er die drei Kettensägen kauft, ist ja alles klar, ja. Ja, ich fand's auch, ich find das, also, ja, das ist auch natürlich absolut maximal albern und Comic Relief, aber ich find's schon ziemlich cool, muss ich sagen. Also, wie sich erst mit diesen beiden großen Sägen sich da duellieren, während hier der Cook unten da unterm Boden sitzt, irgendwie über die Fleischindustrie und die kleinen, den kleinen Unternehmer von heute, dem nichts gegönnt wird.
Das ist ja eh wie auch so eine weirde, kurzer Ausschweifer. In der ganzen Szenerie, in diesem Kaninchenbau, redet der Cook die ganze Zeit nur über Mittelstand. Und wie alle ja durch Taxes, also Steuern, klein gehalten werden und die Reichen nehmen sich immer mehr. So ein politisch-kapitalistischer Kommentar, so völlig random in diesem Film die ganze Zeit, aber egal.
Genau, und die duellieren sich dann oben. Und wo er ihm dann auch den Bauch aufsägt, auch in einer ziemlich coolen FX-Sequenz irgendwie und der steckt dann da so drin und dann wirklich wie so ein ganz länger im Wilden Westen, er noch so zwei, diese Miniketten, die noch so zückt, das ist schon, also das ist schon wie so Doppelschwert von Jedis.
Du musst ja auch ein bisschen an Sex-Machine denken, hier von das zu dauern mit der Minikette. Ja, ja, das Niveau hat so ein bisschen, also da muss, es ist krass drüber, aber das fand ich schon schwer unterhaltsam wieder. Ich hab trotzdem gemerkt, dass ich im Showdown echt geistig ausgestiegen bin, weil mich das so gar nicht mehr gecatcht hat, weder emotional noch was da passiert ist.
Ich muss sagen, kann durchaus sein, dass ich jetzt sogar vielleicht ein paar Sachen vergessen habe, weil irgendwie dachte ich am Ende so, es wird auch sehr konfus dann. Ja, ich habe da nur noch gesehen, wie Stretch und Chop Top irgendwann draußen gegeneinander kämpfen, zu dieser ganz furchtbaren Musik wieder, die da läuft und irgendwann hat Stretch die Oberhand, und gewinnt und tanzt wie Leatherface dann den Boogie-Dance da oben drauf auf dem Vergnügungspark. Ja, das habe ich in der Szene.
Ja genau und hab mich dann gefragt hä warte mal, Wo sind denn die anderen alle? Da musste ich nochmal zurückspulen. Ich auch. Ich wollte es gerade, geil, geil, dass es dir genauso ging. Das wollte ich mir gerade sagen. Ich musste zurückspulen, weil ich habe es verpasst. Die steht da oben, auch halt ein bisschen lame. Sie hat die Kettensäge, sägt ihn so an und tritt ihn dann da runter und dann rollt er so zurück in dieses Loch.
Ich dachte mir, ey, komm, ihr habt einen Texas Chainsaw Massacre-Film, du hattest eine Kettensäge, lass dich nicht doch zersägen, Digga. Und dann ist der Film rum und ich war so, hä, warte mal, was ist mit den anderen 80 Figuren da oben? Ja, wo ist Lefty, wo ist der Cook, wo ist Chop Top, wo ist Laserface? Laserface, da.
Ich hab auch zurückgespult, danke. Danke, dass es nicht nur mir so ging. Und dann so, seh ich so, aha, Granate, danke. Und weiter. Die Leute sind einfach durch eine Granate-Explosion gestorben, ne? Du siehst ja aber nichts davon. Du musst jetzt denken, dass anscheinend alle tot sind? Das wirkt fast so, als wäre die Kohle alle gewesen in dem Moment.
Ja, wirklich. Ganz ehrlich. Kohle alle und halt dieses, was wir schon gesagt haben am Anfang, dieses Schnittmassaker, was dann irgendwie schnell fertig werden musste. Das ganze Finale da und gerade speziell diese letzten, sagen wir mal, 5-10 Minuten ein komplettes Schnittkauderwelsch. Du kommst überhaupt nicht mehr mit und dann wirklich diese Granate, du siehst die noch, dann kommt so ein nee, genau, die dann klettern Stretch und Chop Chop klettern so eine Leiter hoch und im Hintergrund kommt dann so Rauch hoch und du hörst dann so bumm.
Genau, das ist ja nicht mal eine Explosion, das ist nur so ein Knall und dann kommt so Rauch raus. Und so Rauch hoch und that's it. Und dann der Rest ist tot. Das ist so, what? Ich fand das komisch irgendwie. Das ist super schlecht. Das ist auch komisch. Super unbefriedigend, ja. Das beruhigt mich, das ist eigentlich der Einzige, der das so, ich hab auch nicht weggeguckt, sondern ich hab einfach so gedanklich ein bisschen gedöst schon dabei.
Ich hab's nicht wahrgenommen, beziehungsweise ich dachte mir dann so, ey, Moment mal, hä, soll das jetzt eben heißen? Sind alle raus? Das wusste ich nicht mehr alles. Dann muss ich auch zurück spulen. Nee. Ich find auch die, wenn dann halt Stretch und Chop Top da die Treppe hochlaufen, diese Ewigdange, das ist wirklich auch ewig lang, wo ich mir denke, ja, okay, das soll jetzt irgendwie Spannung erzeugen, aber irgendwie tut es das halt auch nicht.
Und dann laufen wieder gefühlt drei Minuten die Treppe hoch. Und man denkt sich so, wie lang braucht ihr für die Treppe? Die ist ja fast noch länger als diese elende Brücke lang ist. Die ist auch mindestens zwei Fahrminuten lang, by the way. Eine sehr lange Brücke. Also, ja, der kriegt nach hinten raus echt zum einen Pacing-Probleme, aber halt eben auch auf der Story-Ebene, dass da noch mal echt viel Potenzial verschenkt wurde, wo man sich denkt, dann bitte fünf Minuten weniger Dinner-Szene und dafür noch ein paar ordentliche Kills.
Fazit folgt gleich, lasst uns unseren Survivor der Woche wählen, auch hier wieder die Auswahl nicht besonders groß, wir haben eigentlich einen Hauptfiguren und selbst das ist schon sehr übertrieben ausgedrückt, LG, Lefty und Stretch, ich glaube da ist in jedem Fall die Entscheidung relativ einfach, ich kann es auch mal zusammenfassen, Wir haben uns alle für Stretch als Survivor of the Week entschieden und alle für Lefty als Doochback der Woche.
Um mal vielleicht erst den Doochback zu erklären, ich finde Lefty tatsächlich, ich mag Dennis Hoppers Schauspiel hier eigentlich. Ich finde Lefty per se eigentlich als Figur cool. Aber sie haben halt wirklich entweder so viel rausgeschnitten oder von vornherein die Figur so angelegt. Sie tut halt nichts.
Sie hat halt überhaupt keinen Nutzen, weder für Stretch noch für irgendwas. Und es ist schade, ich hätte den vielleicht gerne als trockenen Ermittler, der kann ja trotzdem lustig sein, aber dass der wirklich am Ende vielleicht irgendwie zu einem Ergebnis beiträgt oder was auch immer, aber das ist einfach eine völlig unnötige Figur.
Und deswegen habe ich ihn als Dutchback letztendlich gewählt. Und natürlich, weil halt die Auswahl auch nicht besonders groß ist. Aber ich weiß nicht, ob es euch da anders ging und warum ihr Stretch, gut, das ist noch einfacher zu beantworten, gewählt habt als Survivor in der Woche. Also ich finde bei Lefty ist halt auch so der hat halt auch dieses krasse Mackerding also zum Beispiel wenn die sich da das erste Mal treffen dann ist ja auch so, ich brauche keine Hilfe so, okay, dann mach halt alleine, aber offensichtlich kriegt der halt alleine nichts geschissen, außer Kettensägen einzukaufen, also das ist irgendwie allein so diese Attitude auch wieder, die er da hat dieses, ja, ich bin so der,
unerbare Cop und bin richtiger Mann, ich brauche mir doch hier von der Frau nicht helfen lassen, das fand ich irgendwie schon nervig einfach. Und dann halt aber auch nicht deliver. Also wenn er da zumindest irgendwas geschissen bekommen würde in diesem Film, aber tut er ja auch nicht. Und L.J., der macht halt nix. Der rotzt halt einmal auf dem Boden.
Das finde ich sehr unangenehm. Aber darüber hinaus kann ich den nicht haten. Ich, das ist jetzt wieder rein... Ja, hypothetisch. Soweit ich weiß, wurde der Teil, glaube ich, gedreht. Mit dem Punkt, dass Stretch die uneheliche Tochter ist von Lefty. Und ich kann mir dann vorstellen, dass diese Szene in dem Hotelzimmer, Theresa, die du beschrieben hast, schon so gedreht wurde, dass Lefty quasi weiß, dass Stretch seine Tochter ist.
Und ich will, dass sie ihm hilft. So, dass sie da nicht mit reingezogen wird. Das kann ich mir vorstellen. Das kann sein, ja. Aber er ist natürlich blöd für den fertigen Film, wenn es dann nicht mehr diese Wirkung hat. Wenn es dann halt kein Teil davon ist, ja, schon blöd gelaufen hier. Passt aber zum ganzen Cauder-Welsch, den sie sich da fabriziert haben, ja.
Ja, bei mir auch. Ich finde Lefty auch per se nicht unspannend, wenn er jetzt was machen können. Das Drehbuch macht mit dem aber nichts. Lässt ihn auch aktiv. Er verhindert ja sogar einmal die Flucht von Stretch. Da läuft sie von in der Höhle von Leatherface weg und quasi, du hörst schon die Kettensägen von Lefty, also sie sind nur noch so maximal 80 Meter auseinander und dann sägt er ja diese Balken durch und es gibt einen Einsturz und dann kommt sie nicht raus.
Also er verhindert ja sogar einmal aktiv ihre Flucht. Sonst hätten sie sich ja getroffen, wenn er nicht so komplett bersagt da unten gehen würde. Da merkt man, er ist der Onkel von Franklin. Das stimmt. Ja, also er ist wirklich leider nur nutzlos und ein Depp und deswegen ist das halt LG von Fimiers auch nicht.
Deswegen er baut einen Pommes-Turm und bis auf, dass er einmal Dahlin sagt zu ihr und anscheinend ja auch Gefühle für sie hat Aber sonst macht er ja nichts. Er ist ja kein Bad Guy. Und wenn sie nicht überleben würden, wären es für mich auf jeden Fall eine der beiden Boys aus dem Auto am Anfang. Aber das sind ja keine Survivor, das sind zum Glück Opfer.
Die können es auch nicht sein. Also bleibt nur Lefty über und Stretch als Heldin, gar keine Frage, die ist halt top. Wie fandet ihr Leatherface von seiner visuellen Erscheinung her und auch von seiner Präsenz im Film? Ich habe darauf viel lang rum überlegt. Mir gefällt Leatherface im ersten Teil deutlich besser.
Weil er auch da nicht so, es passt halt hier rein, er wirkt halt auch so überkandiert. So, dieses ständige irgendwie sich über die Lippen lecken. Er ist halt sehr, man sieht ihn auch natürlich viel deutlicher. Sein Gesicht ist irgendwie länger im Bild. Man sieht mehr Augen und mehr Mundpartie von ihm. Er hat mehr Gesichtszüge auch unter der Maske.
Ich finde, im Ersten ist er einfach auch nur die Maske irgendwo. Man sieht wenig von ihm. Und da wird ja eben zum Ausdruck gebracht, wie er die Maske schminkt und so, was für eine Mood er ist. Hier hast du wirklich eine Interaktion von ihm, auch wie er sie anschaut. Er trägt doch nur eine Maske hier, ne?
Ja, du hast nur diese eine, diese lederartige Maske, die auch ausgearbeiteter ist. Sie sieht eben auch nach Budget aus. Sie sieht eben aus wie eine richtige Halloween-Maske, sag ich mal. Sie sieht aus, als ob sie Tom Savini gemacht hat. Ja, genau. Und sie sieht nicht aus, einfach wie so eine selbst ausgeschnittene, verfranzte Lappen, so wie im ersten Teil.
Deswegen. Trotzdem, finde ich, passt sie in den Film, weil sie auch so ein Relief hat von so einer leichten Übertreibung. So ein Comic Relief, so eine Überzeichnung und deswegen war ich dann mit ihr trotzdem irgendwie versöhnlich. Also sie macht ihn nicht blöd oder so, sie ist nur so ein bisschen Pop-Culture-ig, so mehr, sie sieht gleich so aus, ob du die so eins zu eins in den Laden hängen kannst, dann für Fans zum Kaufen irgendwie, aber sie funktioniert für mich und ansonsten haben wir ja schon gesagt, er ist halt für mich die Teen-Version eben hier von Letterface, er macht auf jeden Fall zu viel Dance-Moves, also das hätte so ein, zweimal im Film, okay, aber zu oft.
Das macht ihn leider ein bisschen zu dämlich. Ich kann ihn trotzdem in seinen Szenen, wo er wuchtig sein soll und, sag ich mal, aggressiv irgendwie angreifen soll, kann ich ihn trotzdem auch in dem Moment fürchten und weiß halt, dass er irgendwie der Typen absolut häutet und alles. Also das kann ich ihn trotzdem als Leatherface noch zum Großteil ernst nehmen, aber sie haben es dann in gewissen Szenen auch absolut übertrieben.
Aber ich finde, es ist noch im Rahmen für mich. Er wirkt manchmal auch ein bisschen an den Rand gedrängt, sogar in dem Film. Ich kann gar nicht sagen, dass die anderen mehr Präsenz haben, aber ich finde, er hat schon fast zu wenig Präsenz. Aber andererseits, der Film heißt ja auch nicht Leatherface, sondern eben Texas Chainsaw-Messer. Das ist immer ein bisschen der Trugschuss.
Also wie ihr ja vorhin schon gesagt habt, bei Texas Chainsaw ist halt diese ganze Familie der Antagonist und nicht nur Leatherface. Nur Leatherface ist der, der sich am meisten für Spielzeug und so weiter eignet quasi daraus, der dann halt für die Popkultur wichtiger ist. Aber ich finde sein Look prinzipiell eigentlich ganz cool ich mag es auch, ich finde er sieht nach 80s aus was auch so ein bisschen halt durch André, wie du es gesagt hast, er hat halt eine bessere Maske eine definiertere Maske und so weiter und ich finde halt einfach er sieht mehr nach 80s aus, deshalb hatte ich bei diesem, schmuddeligen Look schon fast ein bisschen, ja, Ich weiß nicht, wie du auch schon gesagt hast, sieht schon fast zu gut aus.
Aber er wird mir halt zu viel dekonstruiert. Also ich verstehe das im Kontext des Films, aber für mich jetzt als Horror-Grusel-Fan ist er mir zu ungefährlich in dem Film. Ich meine, er killt nicht mal wen quasi. Also ja, er sägt jemanden. Ja, okay, das ist eine falsche Aussage. Er sägt jemanden den Schädel halb ab und LG.
Aber LG stirbt, ja, er wird gehäutet. Aber die Hammerschläge kommen ja zum Beispiel von Chop Top zum Beispiel in der Radiostation und Chop Top wird ja am Ende auch von. Stretch getötet, beziehungsweise angesägt und auch nicht von Leatherface, also er macht eigentlich relativ wenig und das macht das in der Summe irgendwie, ich glaube ich finde ihn optisch besser als das stimmt Ja, das mag ich auch. Du hast gut gekleidet.
Ich finde auch diese... Er hat sich Mühe gegeben für Strange. Er hier in so einem Anzug finde ich irgendwie ganz cool, weil es auch so dieser, als Kontrast zu seiner eigentlich sehr bestialischen Art, so einen Anzug tragen, irgendwie hat das was, finde ich. Das macht schon, macht es ihn irgendwie, ja, hat was...
Sagt man nicht Gruseliges, aber wie soll ich beschreiben? Also klar, dieser Kittel und alles im ersten Teil hat dieses Schlachter-Ding, klar, das ist irgendwie brachialer, aber irgendwie finde ich mit so einem Anzug als Kontrast, das macht auch irgendwas aus, finde ich. Das hat was. Finde ich irgendwie ganz cool.
Auch Shop-Tops-Outfit ist underrated. Und welches? Ja. Shop-Tops-Outfit, so mit Bluse und Weste und so weiter. Hier schön mit dem Friedens-Button hat er noch drauf, ein Peace-Zeichen und so. Der ist schon anti-Vietnam auf jeden Fall. Also nicht gegen Vietnam, sondern gegen den Vietnamkrieg. Also ich finde auch schön, dass Setherface die Art Mann ist, die sich noch für ein Date schick macht.
Kommen wir zu den Kills. Und da haben wir tatsächlich am Ende wirklich nur drei Onscreen-Kills. Und der erste ist an dem jungen Mann im Auto auf dem Fahrersitz, der den Schädel seitlich horizontal halbiert bekommt. Dann der Tod von LG in zwei Etappen. Einmal bekommt er von Chop Top 30 Hammerschläge auf dem Kopf und wird dann am Ende noch gehäutet.
Und wir haben Chop Top, dessen Bauchdecke aufgesägt wird von Stretch. Und eine nicht näher definierbare Explosion. Ja, die, glaube ich, niemand wählen würde. Deswegen habe ich sie schon nicht mehr aufgeführt. André, was ist denn dein präferierter Kill hier? Ja, ich muss sagen, ich bin bei dem Kill an LG.
Ein bisschen selbe, ähnliche Begründung wie letzte Woche beim ersten Teil mit Pam. Ja, der Kill zum Beispiel am Anfang ist spektakulärer mit der Shedland-Hauptung und so. Und das ist natürlich sehr so das, was man im ersten Teil noch nicht gesehen hat, dieser On-Screen-Splatter. Aber ich muss auch wieder sagen, ich finde LG ist fies. Der bekommt erst halt diese unzähligen Schläge da mit dem Hammer auf den Kopf. Er ist komplett benommen.
Er wird davon Choptop maltretiert ohne Ende, während Stretchy da mit Leatherface flirten muss. Bekommt er da ordentlich einen Schädel eingehämmert die ganze Zeit. Lebt aber noch. Wird dann, wie wir dann später wissen, von Leatherface die Haut abgezogen. Im Gesicht und am Oberkörper so halbseitig die Rippen siehst, lebt aber immer noch und muss dann auch noch sehen, quasi wie Stretch sein Gesicht trägt, um dann zu krepieren irgendwie.
Das ist schon ein langer Leidensweg, muss ich sagen. Und das finde ich schon irgendwie in seiner Gesamtheit super mies, wenn man darüber nachdenkt. Das ist eigentlich schon der fieseste Tod im Film. Von daher ist es für mich LG. Und das noch nicht mal als Duschback der Woche. Das ist schon kein schönes Ende.
Ja, ich bin bei dem Auftak-Kill, wo quasi dem Typen der Kopf halb abgesägt wird. Weil der einfach Spaß ist und Spaß macht und cool ist. Und das irgendwie Lust... Es tut mir leid. Also man muss dazu sagen, wenn wir heute ein bisschen körperlich sprechen, wir nehmen jetzt schon den zweiten mehrstündigen Podcast gerade auf am Stück. Am Stück.
Und wie der da am Ende noch das Blut rausspritzt und so, wenn man das von hinten sieht, das gefällt mir gut. Der hat es auf jeden Fall verdient. Ja, das auf jeden Fall. Nehme ich den. Gefällt mir gut. Und das ist auch der, den ich auf jeden Fall im Kopf behalte. Für alles andere nicht. Wenn ich mir an eine Sache aus diesem Film erinnern kann, dann ist es die Kettensäge im, Intimbereich und anders aufnehmen. Im Angezogenen im Teambereich.
Ich finde doch, der Kill kommt halt auch überraschend, der Auftaktkill irgendwie. Nicht, dass einer kommt, sondern wie er kommt. Und wie er inszeniert ist. Deswegen habe ich den auch bei mir gewählt. In der Summe, und das will ich jetzt nochmal rekapitulieren, muss ich trotzdem sagen, dafür, dass immer alle sagen, dass der deutlich härter ist und krasser ist als der erste Teil, muss ich jetzt nochmal, nachdem wir darüber gesprochen haben, und jetzt auch die Kirsten mal rekapituliert haben.
Ja, man sieht hier mehr, aber so richtig doll ist das eigentlich nicht. Viele, das tut immer so, als wäre der zweite so eine Splattergranate. Und das ist er halt nicht. Finde ich auch. Das ist eigentlich relativ mittelmäßig. Und wenn du den Auftakt-Kill wegnimmst und gegen den anderen ersetzt, dann würde ich sogar fast sagen, da nimmt sich nichts in Sachen Gewaltdarstellung im Vergleich zum ersten Teil so wirklich. Also...
Fazit André Ja, wie gesagt seit 15 Jahren bestimmt nicht mehr gesehen jetzt nochmal nachgeholt und ich hab den abgespeichert gehabt, als der geht mir auf den Senkel ich glaube ich fand den damals nicht gut, oder ich weiß ich fand den damals nicht besonders gut, deswegen hatte ich auch jetzt wirklich seitdem nicht mehr, den Drang, den nochmal zu gucken, es gab ja inzwischen auch eben natürlich neue Veröffentlichungen ich hab das Turbine Media Book auch da und so liegt alles zu Hause, ich hatte nie Bock den reinzuwerfen, weil ich ihn abgespeichert habe als naja, deswegen, als Komplettist natürlich geholt für die Reihe, aber, hatte nie irgendwie einen Bock, den zu rewatchen und ja, muss sagen jetzt im Rewatch,
und wir haben jetzt wirklich rausgestellt, dass der Film wirklich handlungstechnisch super mau ist, dass da eigentlich nicht viel passiert, dass der wirklich kaum Figuren eigentlich hat, und dass der echt super viele Fehler macht, natürlich auch tonal, was ganz anderes ist als der Erste. Aber ich muss auch sagen, ich hatte wieder erwarten, ganz schön viel Spaß trotzdem mit dem.
Weil er, und das habe ich dann auch gleich wieder so verstanden und erkannt, ja, der will halt auch was anderes machen. Es ist nicht eine Fortsetzung, es ist, wie ich gesagt habe, es fühlt sich an wie der vierte, fünfte Teil von so einer typischen Horrorreihe, der irgendwann mal sagt, jetzt reicht es auch, jetzt haben wir irgendwie viermal das gleiche gemacht, jetzt machen wir mal irgendwie was anderes und so.
Nur es fehlen halt die anderen Teile, du hast es schon gesagt, Chris. Man muss sich das denken, als ob er ein paar seriösere Filme übersprungen hätte. Und mit diesem Auge, finde ich, funktioniert der schon. Weil ich finde, er hat diese Szene am Anfang mit der Brückenszene, die ist fast schon spektakulär.
Die macht irgendwie Bock. Das ist der Auftakt, der Kill. Das ist irgendwie super cool. Dann halt irgendwie die Hauptfigur ist super. Also Stretch, nicht leftig. Trotzdem, aber auch Dennis Hopper zu sehen, diese Rolle, ist obskur und auch so unnötig er ist und so blöd geschrieben, aber so viel Potenzial sehe ich auch in ihm.
Und wie gesagt, so die Szene mit diesem Kettensägenladen trotzdem super unterhaltsam. Also ich konnte, ich habe den wirklich ganz gut gucken können. Und ja, der hat seine Längen. Und ja, der hat auf jeden Fall viel zu viel Laufzeit auf der Uhr. Und gerade im Finale wird es leider dann wirklich sehr, sehr doof und verschnitten.
Und da haben sie wirklich, da ist ihnen alles ausgegangen. Von Ideen bis Geld, bis alles. Das merkst du einfach. Aber ich muss echt sagen, er hat bei mir echt Reputation gewonnen. Und für das, wie er gemeint ist, sag ich mal, bin ich dann jetzt doch echt bei einer 3,5 gelandet. Ich finde ihn echt spaßig.
Wenn auch doof. Aber ich hab mit dem eine ganz gute Zeit gehabt, muss ich sagen. Ja. Ich schildere mal kurz meine Bewertungskurve für diesen Film. Als ich den Film das erste Mal gesehen habe, das war im Juni 2012, hab ich ihm einen Stern gegeben. Ich konnte das nicht fassen. Also, was war das, dachte ich so. Ich hab den ersten Teil geliebt zu dem Zeitpunkt schon.
Und dann hab ich zum ersten Mal diesen zweiten gesehen. Und ich dachte, so wär's mir garantiert, auch damals 86 im Kino gegangen, hätte ich den da gesehen, hätte ich schockiert gewesen, was die da aus meinem Texas Schänzor gemacht haben. Als ich den ein paar Jahre später erneut gesehen habe, bin ich dann so auf zweieinhalb Sterne hochgegangen. Da habe ich verstanden, was der will.
Da habe ich auch gesehen, natürlich nimmt er sich nicht ernst und so weiter. Aber ich habe verstanden, was der machen will, was die machen wollten. Aber mir hat es trotzdem nicht gefallen. Aber ich war dann so bei zweieinhalb Sterne, konnte das akzeptieren. Und das ging dann auch für die nächsten vier Watches so. Und jetzt habe ich ihn mit einem halben Stern abgewertet, auf zwei Sterne.
Hab dann doch einfach gemerkt, das ist nichts für mich also das ist so eine Horrorshow ohne jegliche Handlung da passiert einfach gar nichts in dem Film, sogar so, dass einige Figuren völlig useless sind und nichts zu tun bekommen obwohl sie von Anfang bis Ende dabei sind. Der dekonstruiert den Vorgänger, der dekonstruiert seine Hauptattraktion, Netherface und mir kam dann irgendwie der Gedanke auf dass es wirklich der Halloween Ends von Texas Chainsaw ist und sowas mag ich einfach nicht mag das nicht, wenn meine Legenden sozusagen dekonstruiert werden.
Das können dann gerne Scary Movie oder sowas machen, so in einem Alternativen, also einfach in einer anderen Filmreihe oder so, aber nicht innerhalb dieser Filmreihe. Ich weiß es zu schätzen, dass der gegen die Erwartung funktioniert und dass der auch mutig ist, aber das macht ein Film für mich nicht automatisch gut, sondern eben nur mutig.
Und deshalb bin ich am Ende bei zwei Sternen und das ist für mich, das sag ich schon mal gleich an der Stelle, der ist, glaube ich, ein finales Ranking machen wir später erst, aber der ist schon ziemlich weit unten in meinem Gesamtranking der Reihe. So viel soll ich schon mal verraten. Theresa. Ich mag den gerne. Ich finde den mega lustig. Ich mag Stretch.
Ich finde die Effekte cool, die es gibt. Ich mag das, wie absurd der ist und ich finde den die meiste Zeit auch einfach wirklich lustig. Ich finde ihn zu lang und ich mag Clefty nicht. Das ist meine Zusammenfassung. Final frage ich mich, wo ist das Haus der Sawyer's hin? Und ich gebe dreieinhalb Sterne. Vielleicht haben sie auch einfach das Real Life genommen, sie haben es weggefahren.
An einen anderen Ort, wo es dann ein Restaurant geworden ist. Ja, den Gag hab ich doch schon am Anfang der Folge gemacht. Ja, ich weiß, aber warum stellst du die Frage denn nochmal? Ja, weil ich mich das filmintern frage. Fakt ist, wir dürfen auf jeden Fall nicht Lefty ermitteln lassen, weil dann kommen wir zu keinem Ergebnis.
Und ich glaube, dass hier dieser Zusammenhang zwischen die beiden Filmen, das ist schon das Kohärenteste, was du in dieser ganzen Reihe bekommst, sozusagen an Filmen. Vielleicht auch das Remake und Beginning, die haben noch ein bisschen Kontakt, aber das war's dann auch schon. Ja, also ich hab mir jetzt dreieinhalb Sterne gegeben, Davor hatte ich dem vier Sterne gegeben.
Fand ihn jetzt noch in der zweiten Hälfte dann etwas zu langatmig und storymäßig zu unnötig, dass man dem vier Sterne geben kann. Aber dreieinhalb, damit fühle ich mich gut. Nice. Im Juli 1986 präsentierte Tobey Hooper das fertige Ergebnis den Leuten von Canon, also seinen fertigen Film. Und die Canon-Leute, Golan und Globus, die waren entsetzt, irritiert und fassungslos aufgrund des Ergebnisses, als es präsentiert wurde. So ist es übermittelt worden.
Es war definitiv nicht der Horrorfilm, den sie bei Tobey Hooper bestellten. Und es war aus ihrer Sicht auch gewiss nicht das, was die Fans des Originals erwarten würden. Da war die Enttäuschung und Verärgerung aus ihrer Sicht vorprogrammiert. Cannon war sicher, dass niemand Leatherface irgendwie als impotentes Monster sehen wollen würde, dessen Säge bzw.
Penis beim Anblick einer Frau versagt. Und deshalb ließ Cannon auf eigene Faust ganze Handlungsstränge aus dem Film entfernen. So ist Stretch eigentlich, das hatte ich ja vorhin schon erwähnt, die uneheliche Tochter von Lefty. Aber all das wurde aus dem Film gestrichen. Und dann gab es natürlich auch noch die MPAA, die Zensurbehörde in den USA und die machte dem Film auch nochmal einen Strich durch die Rechnung.
Es gab weder ein R-Rating, noch hätte es ein X-Rating bekommen, was natürlich ein absoluter Super-GAU für einen Film ist. Und so entschied sich Canon am Ende, den Film komplett ungeprüft ins Kino zu bringen, aber uncut immerhin, also nachdem sie da Hand angelegt haben. Dennoch war das, André, kann man sich vorstellen, natürlich komplettes Todesurteil für den Film. Du kannst mit einem Unrated-Film nicht die Zielgruppe erreichen für den Film, weil die den Film nicht sehen dürfen. Du darfst den Film nicht bewerben.
Und viele Kinos weigern sich dazu, noch ungeprüfte Filme mit so einer Gewaltdarstellung überhaupt zu zeigen. Und so kommen am Ende bei 4,7 Millionen Dollar Budget enttäuschende neue... Das ist ja eigentlich fast schon sensationell, dass sie noch 9 Millionen Dollar damit eingespielt haben. Das ist schon ziemlich gut damit, ja, dafür.
Aber da ist natürlich quasi alles schiefgegangen, was schiefgehen kann, ne? Ja, das ist halt Unsinn. Also da, äh, ganze Verwertungskette quasi gecrasht. Alles falsch gemacht, ja. Ja, und so hat Tobi Hooper in der Summe insgesamt für seine drei Filme 40 Millionen Dollar ausgegeben und hat nicht mal 22 Millionen Dollar damit eingespielt.
Die Kritiker hassten den Film, natürlich. Ich glaube, zu seiner Zeit wurde der auch nicht verstanden. Aber auch die Fans zeigten sich komplett enttäuscht damals, als er rauskam. Aber wie auch bei Teil 1 und wie es auch zum Beispiel bei André jetzt der Fall war, ist die Reputation hat sich geändert im Laufe der Jahre beziehungsweise Jahrzehnte.
Heute wird der Film deutlich positiver gesehen als damals. Aber Davon konnte sich Tobi Hooper nicht wirklich was kaufen. Seine Kinokarriere war tatsächlich mit Texas Chainsaw Massacre 2 komplett beendet. Er holte sich nicht mehr von diesem Fiasko und drehte nur noch ein paar kleine Projekte, ehe er dann ja vor ein paar Jahren verstarb.
Und so, André, bleibt die Frage, nach diesem Poltergeist-Fiasko und nach diesem Texas Chainsaw 2-Fiasko, Ist Tobi Hooper und sein Talent, was er eigentlich hat. Eines der größten What-ifs der Filmgeschichte, was Regisseure angeht, der eigentlich viel bessere, viel größere Meisterwerke vielleicht hätte schaffen können, als es ihm ermöglicht wurde oder als er sich natürlich auch selbst verbaut hat teilweise?
Ja, ich glaube schon, dass das, also größte weiß ich nicht, aber definitiv. Ja, einer der größten, nicht größte. Ich glaube schon, dass Hooper noch was Ordentliches hätte machen können. Und ja, ich glaube, es war einfach sehr viel Unglückliches dabei eben in seiner frühen Karriere. Es ist halt viel passiert, was er, manches konnte er steuern, manches nicht, dass er sich da auf irgendwelche schmutzigen Deals mit irgendwelchen Leuten immer wieder eingelassen hat, die ihn über den Tisch gezogen haben und all das.
Das kannst du vorher nicht alles mal einkalkulieren. Also ich glaube, er wurde schon echt ein bisschen von Pech verfolgt, was das angeht. Er hat auf die falschen Leute gesetzt, auf die falschen Projekte gesetzt. Falsche Verwertungsketten. Falsche Einschätzungen vom Erfolg von Dingen, für die trotzdem irgendwie alles riskiert.
Also ich glaube schon, dass er ein Händchen hat. Das hat er auch bewiesen. Ich mag auch so ein Lifeforce. Ich mag Lifeforce. Der ist auch nicht komplett rund, aber wie wir schon gesagt haben, Horror wurde damals eh größtenteils zerrissen zu der Zeit, wo er angefangen hat. Das war auch natürlich nicht dankbar.
Er hätte vielleicht mal ein, zwei Sachen außerhalb des Genres drehen müssen, um uns mal zu zeigen, was er kann. Vielleicht wäre das geholfen am Anfang, um so ein bisschen Reputation zu bekommen als Filmemacher. Aber er wollte halt Genre machen, was ja auch nice ist. Aber er war vielleicht für die Zeit einfach noch...
Alles ein bisschen unbeholfen und wie gesagt, die Kette der Ereignisse hat ihn dann da leider echt schnell wieder abgesägt und ich glaube schon, dass er noch deutlich was Besseres hätte machen können. Er hat ja noch diesen Toolbox Murders gedreht, das Sequel zum alten Film, den fand ich ja ganz nett.
Ich weiß nicht, hast du diesen Djinn gesehen, der in den Vereinigten Arabischen Emiraten gedreht hat? Nee, hab ich nicht, den wollte ich schon lange mal gucken, der soll aber auch nicht so gut sein. Ja, und so war es dann, dass er, ja, seine letzten Lebensjahre irgendwie nicht mehr so doll waren, wurde übermittelt.
Es gab noch so ein paar Aufnahmen, die veröffentlicht wurden, in denen er zu sehen war mit so ganz, mit einem entstellten Gesicht, mit ganz vielen Kratzern und Narben im Gesicht. Es hatte sich da irgendwie herausgestellt, dass seine damalige Freundin, die halb so alt war wie er, ihn wohl mehrfach geschlagen hatte.
Und er deshalb so gezeichnet war. Und dann verstarb er aus natürlichen Gründen im Jahre 2017, im Alter von 74 Jahren. Irgendwie eine unvollendete Karriere, finde ich. Klar, er hat ein Meisterwerk in seiner Vita. Aber auch dafür kam er irgendwie die Ruhm und Ehre ein bisschen zu spät, würde ich sagen. Also es ist schon irgendwie, ich weiß nicht, er soll auch nicht da, ist natürlich immer mit Vorsicht zu genießen.
Es gibt auch viele Leute, die sagen, dass er auch schon ziemlich anstrengend war. Aber irgendwie, weiß ich nicht, irgendwie liest sich seine Geschichte trotzdem irgendwie ein bisschen traurig und bemitleidenswert. Und wenn man bedenkt, wen er alles irgendwie beeinflusst hat von Wes Craven über Leute, aktuelle Leute wie Takashi Miike, Nicholas Winnigreffen, Bradley Scott und so weiter und so fort, dann hat er irgendwie zu wenig Ruhm abbekommen. Also ist irgendwie ein bisschen schade.
Okay, dann würde ich sagen, Haben bis für heute. TCM2. Teresa kriegt gerade noch so ihre Augen aufgehalten, aber wirklich gerade noch so. Ja, ich muss ins Bett. Nachdem wir jetzt, ja, guck mal, das waren gerade mal sieben Stunden, die wir jetzt gepodcastet haben. Das hält sich doch noch an Grenzen. Das ist ja ein typischer Delsen-Demons-Abend.
Wollte ich gerade sagen. Also, vielen Dank für eure Aufmerksamkeit. Wie gesagt, nicht vergessen, wir machen jetzt erst mal in den nächsten Wochen mit einem anderen Programm weiter. Nächste Woche gibt es Scream 7. In der aktuellen Kino-Besprechung gibt's für alle, keine Sorge, landet nicht hinter der Bezahlschranke und mit Texas Chainsaw geht's dann knapp in einem Monat weiter, da könnt ihr euch schon drauf freuen, dann kommen die Warenperlen, diese Reihe hier in die Besprechung und ja, genau, danke Teresa, danke André, bis zum nächsten Mal bei Devil's The Demons, tschüss, tschüss. Tschüss.