Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast

416 Scream 7 (2026) mit Antje Wessels

Freitag, 6. März 2026 · 3 h 24

MP3

Shownotes

416 Scream 7 (2026) mit Antje Wessels

Scream 7 läuft aktuell in den Kinos und überall liest man nur negative Kritiken, Enttäuschung und Wut. Aber entsprechen diese Eindrücke wirklich der Realität? Ist der neueste Auftritt von Ghostface wirklich so mies? Was lief schief? Und was ist doch ganz gut gelungen? Teresa und Chris haben sich mit Gästin Antje Wessels Verstärkung geholt und besprechen in einer gewohnten XXL-Episode den Film für euch.

Antje bei Kinoplus (youtube.com/@KinoPlus)
Eine Stunde Horror (open.spotify.com/show/5S5PiI98FdwAlG5Ta23Xn3?s…)
Bibi Blocksberg und die Generation Kassettenkinder (open.spotify.com/show/7sYNAUyuMOW4kkLmXz5m2i?s…)
Wessels Filmkritik (google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&a…)

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Besetzung: Chris, Teresa, Antje
Bildquelle: Paramount Pictures
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Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Herzlich willkommen zur 416. Episode von Devils and Demons. Ich bin der Chris, bei mir ist zum einen Teresa. Hallo. Und wir haben eine Gästin hier, die Moderatorin bei Kino Plus ist, zusammen mit Thilo Gosi Johann regelmäßig eine Stunde über Horror redet und genau wie ich zur Generation Kassettenkinder gehört, mit dem Unterschied, dass sie auch darüber podcastet und dann auch noch Zeit dazu findet, fundierte Filmkritiken auf ihrem Blog zu schreiben.

Ich freue mich sehr, dass du heute hier bist. Herzlich willkommen, Antje. Hallo Chris, vielen, vielen Dank für diese sehr, sehr nette Einleitung. Manchmal, wenn man dann doch an sich zweifelt, ob das, was man macht, nicht doch brotlos ist und man es dann aber noch mal hört, was man so alles macht, dann geht einem so ein bisschen das Herz auf.

Vielen Dank und auch hallo Theresa. Wir haben uns noch nie vorher gehört oder gesehen. Ja, das stimmt. Ich freue mich sehr, dass auch du dabei bist. Ja, das ist halt glaube ich dadurch, dass es so ein bisschen, ich ja auch nicht in Hamburg wohne und so, dass man sich da dann auch eher nicht so über den Weg läuft, habe ich das Gefühl.

Wir hatten auch noch nie Berührungspunkte, glaube ich, obwohl wir ja eigentlich im selben Bereich tätig sind. Aber ist ja schön, dass das jetzt mal geklappt hat. Ja, da stimme ich zu. Deswegen, liebe, das sage ich jetzt mal so, liebe Frauen im Podcast-Bereich, vernetzt euch mehr. Mehr Sichtbarkeit ist wichtig oder in dem Fall Hörbarkeit. Aber ich glaube, es liegt auch echt viel an mir, weil ich bin generell sehr schlecht connected, weil ich irgendwie immer nur mit den gleichen vier Leuten im Internet interagiere und irgendwie wenig so darüber hinaus auch mal die Fühler ausstrecke.

Also ich glaube, das ist schon auch mit meinen Verschulden auf jeden Fall. Genau, alles, was ich eben erwähnt habe, findet ihr natürlich auch in den Shownotes, die Links zu Antjes Projekten, die sie so am Start hat. Bevor wir zu unserem heutigen Thema kommen, noch ein paar kurze Hinweise. Zum einen bedanken wir uns bei unseren neuen Supportenden auf Steady, zu denen unter anderem Clara, Steven, Marcel und Jasko gehören.

Vielen Dank für eure Unterstützung. Und dann weisen wir noch darauf hin, Teresa, dass wir am 6.6. 2026, sehr diabolisch, eine neue Saturday Night Fright am Start haben, für die man schon Karten kaufen kann. Genau, wir schauen High Tension. Ein Film, auf den sich, glaube ich, viele Leute sehr freuen, wo ich eben so wie der Film in sich etwas gespalten bin, ehrlich gesagt, mit meiner Meinung.

Aber ich freue mich trotzdem auch drauf und bin gespannt, wie der dann auf der großen Neinwand so funktioniert. Es wird auf jeden Fall vielleicht nicht unbedingt eine Once-in-a-Lifetime-Chance, aber glaube ich schon auch was, was selten passiert, dass der Film im Kino gezeigt wird. Also packt eure Sachen und fahrt nach Hamburg.

Ich werde es auch tun. Im Kinosaal letzte Woche hat, als wir es angekündigt haben, jemand gesagt, alles, aber bitte nicht High-Tension schon wieder, weil die Person den wohl irgendwie gerade eine Woche vorher gesehen hat und so grausam fand, dass das direkt für eine Reaktion gesorgt hat. Aber da hatte ich mich auch gefragt, ob die das vorher schon ob der jetzt vorher auch schon mal irgendwo im Kino lief oder so, weil da war ich irgendwie ganz irritiert drüber Es gibt ja, wie du siehst bei Antjes Hintergrund und bei meinem Hintergrund es gibt ja auch Leute, die Filme im Regal haben und die Person hat die vielleicht Nur weil ich in meinem Abstellzimmer-Podcast.

Ich habe High Tension auch zu Hause übrigens Sehr gut Mir ist gestern was auf den ersten Blick grauenvolles passiert, zumindest für meine Persönlichkeit. Und zwar ... Lag mein Handy auf dem Tisch und plötzlich ploppte so eine WhatsApp-Benachrichtigung auf, sie wurden der Gruppe Klassentreffen 2026 hinzugefügt und ich habe direkt einen Schweiß, also wirklich jetzt ungelogen, einen Schweißausbruch bekommen und so eine halbe Panikattacke, weil das ist etwas, was ich eigentlich tunlichst vermeiden wollte.

Also ich habe das Zehnjährige, da haben sie mich nicht gefunden, darüber bin ich sehr stolz, aber in der Zwischenzeit habe ich eine ehemalige Klassenkameradin vor ein paar Jahren auf Instagram entdeckt und gesehen, dass die eine... So eine Do-It-Yourself-Bastel-Influencerin ist, eine relativ große, und habe mit ihr dann wieder Kontakt gehabt, habe aber den Fehler gemacht, ihr meine Handynummer zu geben.

Und deshalb wurde ich jetzt dieser Gruppe hinzugefügt. Und es endete gestern damit, dass ich, also der da eigentlich überhaupt keine Lust hat, dafür gesorgt hat, dass die noch sieben weitere Personen identifizieren konnten, von denen ich wusste, wo sie sich befinden, dass die auch eingeladen werden konnten.

Das heißt, ich bin jetzt mit ein Handlanger gewesen dafür. Und jetzt fühle ich mich schlecht. Ja, aber manchmal, es kommt halt manchmal so, also du hast ja, ich weiß nicht, aus deiner Erzählung klingt so ein bisschen raus, dass das jetzt vielleicht nicht das Event ist, auf das du dich seit Jahren gefreut hast oder auf das du seit Jahren hingefiebert hast, aber vielleicht hast du quasi so Mitgefangene jetzt zu dir geholt, weil du ja auch nicht weißt, ob das denen nicht vielleicht genauso geht, so Mitgefangen, Mitgehangen, jetzt habt ihr auch das Pech.

Ich habe ja per se eigentlich, also ich hatte jetzt keine schlechte Schulzeit und ich hatte jetzt auch keine schlimmen MitschülerInnen oder so, das gar nicht. Aber ich habe irgendwie so mit dieser Zeit halt direkt so, als ich 19, 20 war, komplett abgeschlossen bin, weggezogen und hatte mit niemandem je wieder Kontakt von da.

Und zum einen fühlt sich das für mich irgendwie unangenehm an, weil ich auch so das Gefühl habe, dass ich quasi so Kontakte abgebrochen habe, ohne Begründung von heute auf morgen. Einfach, weil ich mich da nicht mehr wohlgefühlt habe. Und wenn man die dann jetzt irgendwie so 20 Jahre später alle wieder sieht und ich hab dann auch, ich hab dann mal so mir die Bilder angeguckt, die so von den Leuten in den Profilen waren in der Gruppe, da waren auch überall Kinder drauf und sowas.

Und das ist ja auch so gar nicht meine Welt. Und, ah, nee, aber ... Also ich überlege noch. Ich weiß nicht, ob ich da hinfahre. Es ist erst im November, ich werde berichten. Aber da habe ich mir eigentlich immer gesagt, da werde ich nie dran teilnehmen an sowas. Weil das so gar nichts für mich ist. Für den Gossip musst du das machen. Ja, aber der interessiert mich ja nicht.

Ich kenne die Leute ja quasi gar nicht mehr seit 20 Jahren. Mir ist es ja wurscht. Aber Gossip eigentlich immer. Also ich liebe auch Gossip von fremden Leuten. Ich weiß nicht, ob du das nicht manchmal hast, wenn du in der Straßenbahn sitzt oder so. Und dann gossipt irgendjemand. Dann mache ich manchmal extra die Musik auf Pause, um mitzuhören, was denn da der neue Tratsch. und Klatsch ist, ob ich weiß, wer die Leute sind oder nicht. Ich liebe einfach Gossip.

Also alleine deswegen wäre das, glaube ich, was, wo ich an deiner Stelle hingehen würde. Ich habe es letztes Jahr gemacht. Mir ging es aber so wie dir, als ich die Einladung, ich glaube über Insta, bekommen habe und dachte dann auch, oh nö, das muss ich eigentlich nicht haben, weil meine Schulzeit war jetzt auch nicht katastrophal, aber ich war der letzte Jahrgang an meiner Schule, kurz bevor in Hamburg die Abiturzeit runtergesetzt wurde.

Ja, ich auch tatsächlich. War das später hier in Hamburg? Könnte es sein? Welcher Abi-Jahrgang bist du? Ich bin 2016. Okay, ich glaube bei uns wurde das, also in Mecklenburg-Vorpommern wurde das glaube ich früher gemacht. Also ich glaube ich war auch der Letzte, der 13 Jahre gemacht hat noch. Das heißt, du wirst ja sicherlich auch in der Oberstufe dann mit der unteren Klasse zusammengelegt worden sein, dass es so einen Riesenjahrgang gab.

Nee, dann hast du recht. Dann war das noch ein Jahr später, glaube ich, weil sonst wäre das der Fall gewesen, wie du ihn geschildert hast und das war nicht so. Und dann waren wir quasi plötzlich, sind wir aus zwei Klassen fünf Klassen geworden und aber dann wiederum halt aufgeteilt in den Kursen. Es war halt wahnsinnig voll.

Man hatte mit vielen Leuten keine Berührungspunkte, weil zwischen den beiden Stufen gefühlt, da war eine riesige Gap. Also obwohl da nur ein Jahr zwischen lag, hatte man das Gefühl, man hat sich mit den jüngeren Leuten kaum was zu erzählen. Die sind ganz anders drauf, die sind wesentlich unreifer als wir, hatten wir damals so ein Gefühl.

Deshalb war ich dann ab der Oberstufe wirklich nicht mehr so richtig integriert in die Klasse, außer so mit meinen Mitschülerinnen vor allem. Und das hat dann auch dazu geführt, dass ich zum einen dann auch mit meiner Abiturzeit nicht so gute Erfahrungen habe. Ich habe mich auch damals aus der Abiturfeierwoche rausgezogen.

Ich habe nicht einen Motto-Tag mitgemacht und bin dann auch nicht im Groll gegangen. Aber irgendwie, meine Schulzeit hat eigentlich okay angefangen und ist dann aber so auf eine unangenehme Weise ausgefadet. Und ich habe dann so gedacht, ich will die eigentlich alle gar nicht wiedersehen. Dann waren das aber von den...

Lasst das 100, 120 SchülerInnen gewesen sein, nur irgendwie 40, die dann da in der Gruppe waren. Bei den meisten dachte ich auch, ja, das sind eigentlich auch die, mit denen ich mich heute, wenn ich sie auf der Straße sehen würde, noch unterhalten würde. Und dann kam noch hinzu, dass meine beste Freundin, die zum damaligen Zeitpunkt in der Schweiz gewohnt hat, dass die ausgerechnet an dem Wochenende, als das Klassentreffen war, mich besucht hat, weil wir damals, oder weil wir seit jeher den Eurovision Song Contest zusammen gucken. und das fiel beides zueinander.

Also wir treffen uns einmal im Jahr und das war ausgerechnet das Wochenende, wo das Klassentreffen war. Und dann wusste ich, ich musste auch überhaupt nicht allein hingehen und ich muss nicht alleine in den Raum gehen und von allen angestarrt werden. Und das hat ziemlich geholfen. Also vielleicht das als Tipp, such dir eine Person, mit der du das zusammen machst und dann musst du keine, ich finde diesen Gedanken, man kommt rein in diesen Raum und ganz viele Leute, die du von früher kennst, die mit dir irgendwas.

Assoziieren. Die gucken dich alle an. Ich fand, das wäre, das passiert so in der Art wahrscheinlich gar nicht, aber es fühlt sich so an. Das war für mich immer so der Punkt, an dem ich gesagt habe, ich will da eigentlich nicht hin. Ich glaube ja auch, dass es irgendwie wahrscheinlich dem Großteil der Leute so geht.

Also alle haben dann so, oh, was passiert da? Oh, wir konnten rein. Und dann kommen so nach und nach vermutlich die Leute rein. Jeder lächelt mal kurz oder schmunzelt. Ach, oh, wow, du siehst ja jetzt völlig anders aus, als damals. War es das wahrscheinlich auch schon wieder, was diese Berührungsängste angeht.

Ich habe das auch gemerkt, ich habe dann mit der ehemaligen Mitschülerin, die mich da eingeladen hat, noch ein bisschen gequatscht, gestern und heute. Und das war ein nettes Gespräch. Wir haben sogar über Podcasts reden können und sowas. Also die hat tatsächlich, ich denke immer, Leute... Aus meiner Vergangenheit, die kann mit den Themen, mit denen ich mich beschäftige, gar nichts anfangen. Aber es ist halt totaler Quatsch, dieser Gedankengang.

Die wohnen ja nicht auf einem anderen Planeten. Und dann hab ich auch wieder festgestellt, dass ich mich auch ... Ich kann mir zum Beispiel Geburtstage gar nicht merken, überhaupt nicht. Aber ich wusste zum Beispiel haargenau noch, wann diese Person Geburtstag hat. Und die war begeistert davon, dass ich das noch wusste. Weil 20 Jahre her, ne? Also schon interessant.

Aber ich hab das Thema mit eingeworfen, weil es ein wenig zu unserem heutigen Film passt, der sich nämlich auch sehr viel mit Revival und Nostalgie beschäftigt. Denn wir sprechen heute ganz frisch aus dem Kino über Scream 7 und sprechen da gleich zu Beginn eine Spoilerwarnung aus. Also für diejenigen, die wissen wollen, wie wir den Film ...

Nee, können wir das jetzt einmal kurz spoilerfrei? Nee, machen wir nicht. Nein, ihr werdet nicht erfahren, wie wir den Film fanden, wenn ihr diese Episode nicht hört. Spoilern komplett durch. Ihr kennt das, ganz normale Episode von vorne bis hinten, inklusive Auflösung und allen Details, die es zu dem Film zu sagen gibt.

Also, falls ihr den Film noch nicht gesehen habt oder nicht sehen oder noch sehen wollt. Ne, wie war das? Helfen wir mal kurz. Oder nicht sehen wollt. Nein. Oder noch sehen wollt. Also, vielleicht so dann christlich sortiert, würde ich auch noch sagen, dass wir wahrscheinlich auch die anderen Teile irgendwie spoilern.

Also, wer generell jetzt die ganze Reihe noch nachholen möchte und sich da die Reveals, die da ja immer sehr prominent im Fokus stehen, nicht kaputt machen lassen möchte von uns, sollte das, glaube ich, besser auch nicht hören. Weil ich glaube, man kommt da in diesem Teil nicht drumherum, auch die Reveals irgendwie der anderen Teil damit einzubeziehen.

Antje, ein wichtiger Punkt und ein interessanter Punkt war die Tatsache, dass wir hier in Deutschland keine Pressevorführung für diesen Film hatten. Nun könnte man meinen, dass das, weil so kennen wir das zumindest, so war es bis dato, dass es vielleicht irgendwas mit der Qualität des Films zu tun haben könnte.

Aber die Informationen, die wir so zusammengetragen haben, sprechen eher von einer anderen Begründung, ne? Ja, genau. Also ich habe mit einer Person, die für Paramount in diesem Fall die PVs unter anderem organisiert, gesprochen. Und Paramount hatte tatsächlich auch ursprünglich mal vor, eine PV zu machen, einen Tag vor Kinostart mit Embargo am Tag des Kinostarts.

Da hat sich dann die Agentur aber gegen entschieden, weil sie gesagt hat, dann sollte die PV auch noch abends stattfinden. Das ist eigentlich komplett lächerlich, wenn man mal drüber nachdenkt, weil da ja viele dann auch gar nicht mit arbeiten können. Also für uns ist es ja jetzt egal. Wir nehmen ja jetzt den Podcast auch nach dem Starttag auf.

Aber viele Medien können das ja gar nicht verarbeiten. Und deshalb wurde das abgelehnt, diese Art der PV auszutragen. Und mir wurde dann gesagt, dass das wohl bei Paramount jetzt so nach und nach Gang und Gäbe werden soll, dass Filme, bei denen die Leute oder bei denen Paramount weiß, die kriegen sowieso ihr Publikum.

Und man muss ja sagen, Scream 7 hat den stärksten US-Staat hingelegt, der ganzen Reihe, dass die nicht mehr vorab gezeigt werden. Und ich erinnere mich, dass es vor ein paar Jahren auch von Paramount diese Diskussion schon mal gab. Das war im Zuge von, ich weiß nicht mehr, ob es Teil 4 oder 5 war, Transformers.

Da war im Vorfeld auch schon die Diskussion, da wird es solche Filme in Zukunft überhaupt noch in PVs geben und das stand auf der Kippe. Ich weiß nicht, inwiefern Paramount das jetzt durchhält, weil ich weiß, gerade so die größeren Verleiher, Sony, Warner, Paramount, haben ja zuletzt den ein oder anderen Horrorfilm vorab nicht gezeigt.

Also Until Dawn war Sony, dann Slenderman. Gut, ich glaube, da kann man danach gehen, dass die den Film im Vorfeld schon aufgegeben hatten. Oder auch Bye-Bye-Man, der damals von Paramount kam. Oder auch Rings. Die haben sie ja alle nicht gezeigt. Aber ich glaube, das war wirklich dem geschuldet, dass sie genau wissen, Bei Until Dawn finde ich es ein bisschen schade, aber beim Rest...

Die brauchen auch keine Pressevorführung, weil die genau wissen, da kommt nichts bei rum. Ich weiß noch, Slenderman habe ich damals noch für Filmstarts geschrieben, hat von mir einen Stern bekommen. Also das haben die, glaube ich, schon so einkalkuliert. Und jetzt bei Scream 7. Ich weiß nicht, vielleicht hatten sie im Nachhinein recht, weil wenn man mal so ein bisschen auf die Rezeption guckt, ich verstehe es nicht in der Dimension, aber der kommt ja ganz, ganz schlecht weg.

Ich habe gerade mal geguckt, der hat einen Metascore von 39 aktuell. Aber eine IMDb-Wertung von 6,0, das ist ja wiederum eigentlich gar nicht so schlecht gerade für einen Horrorfilm. Und ich weiß nicht, ob Paramount da, ob dann doch irgendwie mit reinspielt, dass sie sich sagen, sie haben gerade im Social-Media-Film-Blogging-Bereich festgestellt, dass die Filme zuletzt nicht so gut ankamen.

Aber wie gesagt, mir wurde halt zugetragen, Paramount, die sind da jetzt vielleicht auch aus Geldgründen, man weiß es ja nicht, nicht mehr so hinterher, Filme unbedingt vorab der Presse zeigen zu wollen. Ja, es sind auf jeden Fall irgendwie einige Hürden da in den Weg gestellt worden für diesen Film.

Wir kommen ja nachher noch ein bisschen auf die Produktionsschwierigkeiten zu sprechen, aber ja, da kommt so ein bisschen viel zusammen. Ich war auch wirklich jetzt, also dafür schon mal vorab, das ist ja eben schon angedeutet, dann doch, als wir den jetzt im Kino gesehen haben, ein bisschen irritiert über den, ja, über die doch sehr starke Kritik, die auf dem Film einprasselt, habe aber auch gleichzeitig feststellen können, dass die Leute, die jetzt nicht in der Filmkritik-Bubble sind, sondern wirklich einfach reine Horrorfans sind, den Film doch deutlich besser aufnehmen.

Das sieht man auch ganz gut, glaube ich. Ich glaube, bei Rotten Tomatoes ist auch die Differenz zwischen dem Pressescore und dem Publikumscore so groß wie noch nie bei einem Scream-Film. Und wie du schon sagst, die 6,0 bei IMDb ist jetzt nicht super. Aber das ist jetzt aber auch kein ungewöhnlich niedriger Wert für einen Horrorfilm. Also ...

Ich weiß es nicht, aber ich glaube, wir werden im Laufe der Episode dazu noch ein paar Gründe finden. Aber Antje, wie stehst du denn generell zur Scream-Reihe? Deswegen bist du natürlich auch hier, weil ich natürlich weiß, dass du damit was anfangen kannst. Das ist jetzt keine Überraschung, aber wie war so dein Einstieg in die Reihe?

Und was gefällt dir besonders gut an der Reihe? Und was sind so deine Favorites der Reihe? Also, ich liebe die Scream-Reihe, das kann ich schon mal vorweg sagen. Und ich kann auch vorweg sagen, ich bin sehr, sehr gut darin, der Reihe viel zu verzeihen, auch wenn man halt gewisse Schwächen bei den Filmen auch dann nicht leugnen kann.

Aber ich bin sehr gut darin, das dann auch mal fünfe gerade sein zu lassen. Viele sagen ja im Horrorbereich, und das ist ja ganz verständlich, ja, ich bin mit Scream aufgewachsen. Da war ich aber leider noch zu jung zu, um tatsächlich mit Scream aufzuwachsen. Und deshalb sage ich immer, ich bin mit Scream 4 aufgewachsen.

Weil der in den Bereich, ab da habe ich das Franchise durchgehend verfolgt. Auch rückwirkend dann noch die anderen Filme. Und das ist einer meiner meistgeschauten Horrorfilme überhaupt. Und den habe ich damals auch direkt dann gesehen, zum Zeitpunkt ganz aktuell, als er rauskam. Und... Es ist meine liebste Kult-Killer-Slasher-Reihe vor Nightmare on Elm Street.

Also irgendwie scheine ich da eine gewisse Vorliebe auch für den Stil und die Art der Erzählung von Wes Craven zu haben, so scheint mir. Und ich habe auch mal die Filme gerankt, wie sie in meiner Wahrnehmung, wie sie mir selbst am meisten am Herzen liegen. Und da ist nun mal der vierte auch so ein bisschen aufgrund der Verbindung, den ich mit ihm habe und weil ich ihn halt auch wirklich als Film einfach sehr gerne mag.

Auf der 1, dann kommt das Original, dann kommt tatsächlich schon Teil 5, weil der für mich einen wahnsinnig intensiven Moment hat, bei dem ich im Kino geweint habe. Also der Moment, in dem Dewey stirbt. Ich saß da und war komplett aufgelöst. Ich war wahnsinnig überrascht auch, dass sie es durchziehen, auch wenn es im Kontext des Films total Sinn gemacht hat. Und ich finde, der hatte wahrscheinlich auch aufgrund des Weggangs oder des...

Todes von Wes Craven, hatte der für mich so eine Melancholie, auch im Umgang mit der alten Garde quasi. Deshalb ist der bei mir auf der 3. Dann kommt Teil 3, weil ich bin so oder so riesengroßer Metafilm-Fan und der treibt es natürlich dann komplett auf die Spitze. Dann Teil 2, dann Teil 7 jetzt und dann Teil 6.

Ich mag Teil 6 auch, also nur weil der jetzt auf dem letzten Platz ist, hat das nichts zu bedeuten. Aber je öfter ich den geguckt habe, desto mehr störe ich mich dann doch irgendwie so ein bisschen am Finale. Und dem mangelt es für mich auch am meisten, oder der erreicht mich auch emotional am wenigsten von den allen.

Aber genau, das ist so meine Reihenfolge. Man sieht dann schon so ein bisschen die Tendenz, okay, irgendwie kann ich dann mit den neueren Filmen vielleicht einen Tick mehr anfangen. Aber generell, sie steht bei mir im Regal. Wenn ich mich hier so umgucke, stehen hier zwei Metallschilder von Scream, eine Figur und die Maske, also irgendwie scheine ich dann doch sehr...

Der Reihe sehr nahe zu stehen. Das ist ein erstaunlicher Punkt, den du gerade aufgeworfen hast. Und das habe ich auch gemerkt, dass ich die Scream-Reihe immer wieder neu einordne oder anordne im Ranking. Und das bei anderen Slasher-Franchises, jetzt Halloween, Nightmare, Freitag der 13. etc. Da habe ich gefühlt, nachdem ich die alle zum ersten Mal gesehen habe, so eine feste Reihenfolge gehabt. Und die hat sich im Laufe der Jahre oder Jahrzehnte auch nicht mehr verändert.

Aber bei Scream hat sie sich komplett verändert zum Beispiel. Ich fand zum Beispiel auch den dritten Teil damals wirklich stark, der ist mittlerweile bei mir auf dem letzten Platz, eben genau tatsächlich mit der Begründung, dass mir die Metaebene da dann irgendwann schon zu albern war. Und auch Teil 5, den fand ich anfangs sehr gut, als er im Kino lief, hat auch stark nachgelassen, weil ich mittlerweile den Film so ein bisschen leer finde, weil man sieht halt einfach, dass es eine Corona-Produktion ist und da passiert einfach wenig im Hintergrund.

Das wirkt alles so ein bisschen leblos. Irgendwie habe ich immer das Gefühl, ein Filmset zu sehen, aber kein echtes Setting sozusagen. Deswegen hat er bei mir ein bisschen nachgelassen und Teil 4, den mochte ich damals, als er im Kino kam, nicht und mittlerweile ist er bei mir auf Platz 2 im Ranking.

Also solche Veränderungen habe ich sonst nirgendswo. Teresa, wie sieht es bei dir aus? Also ich glaube, es ist auch so die Slasher-Reihe, die ich am häufigsten noch mal geschaut habe. Weil ich habe das Gefühl, bei so Reihen wie Halloween oder so, da habe ich das extrem selten, dass ich die noch mal durchschaue.

Weil ich auch einfach weiß, dass da so viel Kram in der Mitte irgendwo ist, der mich so nervt und auch anödet. Und das habe ich hier halt tatsächlich gar nicht. Also ich weiß, dass ich jetzt mit einer Freundin erst die komplette Reihe bis auf Teil 6, das haben wir noch nicht wieder geschafft, nochmal geschaut habe.

Und dann habe ich aber vor 2008. Also vor dem sechsten Teil hatte ich, glaube ich, auch noch mal mit Freunden die komplette Reihe zusammengeschaut. Also, dass ich das wirklich so in so einer Regelmäßigkeit mache, habe ich sonst eher selten, auch ohne irgendwie einen Film auszulassen. Was halt ja auch dafür spricht, dass mir die Reihe einfach insgesamt gut gefällt.

Und ich habe das aber auch, dass sich meine Bewertung sehr verändert hat. Also, ich habe das auch, eine Teil 3, den fand ich dieses Mal so mit einer Freundin auf dem Sofa zusammen, ich fand den so unfassbar lustig einfach. Wir hatten da so eine gute Zeit mit, dass ich mich danach gefragt habe, warum mochte ich den davor nicht? Der ist einfach richtig silly und richtig lustig einfach.

Eigentlich kann man dem überhaupt nicht böse sein, auch wenn die Auflösung am Ende Rotz ist. Aber so der Weg dahin war dann doch deutlich spaßiger, als ich ihn irgendwie zwei Jahre, drei Jahre vorher wahrgenommen habe. Das finde ich schon auch echt immer wieder ganz spannend. Und auch jetzt irgendwie Teil 4 zum Beispiel, der war mir dann halt im Kontrast dazu, wenn man die so back-to-back nochmal geschaut hat, wieder viel zu ernst.

Und ich hatte einfach so viel mehr Spaß mit dem dritten Teil, dass dann Teil 4 wieder so ein bisschen abgesackt ist bei mir, weil ich dachte, ja, ist vielleicht der bessere Film, aber eine bessere Zeit hatte ich deswegen trotzdem nicht damit. Also, ja, bin da auch großer Fan von der Reihe. Und zu dem Teil, ja, war ich jetzt nicht so hooked tatsächlich, weil der Trailer schon so aussah wie aufgewärmt irgendwie.

Ein bisschen ideenlos und aufgewärmt, hat er sich für mich schon angefühlt und ja. Wir sind uns einig aber, und ich glaube, das ist vielleicht auch, dass der USP der Reihe einen richtigen Stinker, wie man so schön sagt, gibt es nicht in der Reihe. Und das ist ja bei sieben Filmen doch schon eher ungewöhnlich.

Also, Theresa, du hast ja eben auch schon ein paar Beispiele genannt. Also andere Stasher-Reihen, da ging es schon ab Teil 2 oder ab Teil 3 los, wo die Qualität so rapide bergab gegangen ist. Und das hat man ja bei Scream eigentlich gar nicht. Da geht es ja sogar teilweise manchmal sogar noch mal nach oben in der Reihe.

Und das ist schon erstaunlich. und ist, glaube ich, letztendlich auch ein bisschen dafür verantwortlich, glaube ich, dass dieses Einspielergebnis auch schon wieder so hoch ist, weil die Leute sich da doch irgendwie darauf verlassen können, glaube ich, dass sie da, gut, jetzt kann man natürlich bei dem siebten Teil, gehen ja die Meinungen auseinander, aber generell so, dass man eigentlich ein gewisses Maß an Qualität erwarten kann und keine Angst haben muss, dass man da Schund serviert bekommt.

Ich glaube, das ist schon, sorgt, glaube ich, auch dafür, dass Leute, die jetzt nicht alle Horrorfilme gucken, zu Scream dann auch oder trotzdem ins Kino gehen. Ja, mich würde doch hier tatsächlich interessieren, aber das wird man wahrscheinlich nicht rausfinden, ich wüsste nämlich nicht, wie groß dann auch noch die Zugkraft von Neff Campbell war für den Film jetzt.

Weil, dass sie zurückkommt, wurde ja im Vorfeld auch groß angekündigt und so weiter. Ich weiß nicht, ob Leute, die bislang mit der Scream-Reihe gar nicht in Berührung kommen, sagen, ach, wenn Neff Campbell jetzt wieder dabei ist, dann gehe ich aber auch mal in den Film. Oder ob Leute, die ohnehin, und das sind ja dann meistens die, die die Scream-Reihe ohnehin mögen, ähm.

Da Leute gesagt haben, so jetzt durch Teil, vielleicht Teil 6 hatte ich eigentlich mit abgeschlossen, aber jetzt, wenn Neff Campbell wieder dabei ist, gehe ich doch nochmal ins Kino oder jetzt gehe ich erst recht ins Kino und warte nicht auf den Heimkino-Release. Also das fände ich nochmal spannend irgendwie zu wissen. Aber ansonsten kann ich mir auch vorstellen, dass von Scream einfach die Fanbase sehr, sehr groß ist, auch im Vergleich zu anderen Reihen.

Weil sie ja auch bis heute eigentlich wie Halloween nur, wenn ich so überlege. Korrigiere mich gern, wenn ich irgendwas vergesse. Aber eigentlich, mit Ausnahme von Halloween, ist ja Scream dann die einzige Reihe, die über ihre vielen Jahrzehnte mittlerweile dann auch zumindest an der Scream Queen geblieben ist. und so einen roten Faden hat auf personeller Ebene.

Und dazu hat man natürlich dann nochmal eine stärkere Verbindung. Und wir waren im Kino in einer ganz regulären Vorstellung, Freitagnachmittag, und da saß halt auch jemand in komplett Ghostface-Montur im Kino. Also ich habe schon das Gefühl, da ist nach wie vor eine Fanbase da. Und je nachdem, könnt ihr mir vorstellen, Teile von den alten, Teile von den Fans, Und Teile von den Fans gehören noch zu den alten Filmen und sind damit aufgewachsen.

Und dann haben sie sich ja spätestens mit Teil 5 eigentlich auch eine neue Generation der Fans heranzüchten können. Und das summiert sich dann wahrscheinlich. Ganz kurz zu den Fakten des Films. Die sind natürlich jetzt flexibel, drücken wir es mal so aus. Aufnahmedatum 1. März 2026 kann sich natürlich noch verändern.

Hat auf Letterboxd aktuell gerade mal 2,5 von 5 im Schnitt. auf der IMDb eine 6,0 von 10, kam, das muss ich jetzt selber überlegen, am Donnerstag, regulär ins Kino in Deutschland und am Freitag in den USA. Ich habe jetzt gar nicht geguckt, was der gekostet hat. 45 Millionen, ne? War mir irgendwie so, Ich glaube, 45 Millionen, weil ich habe gestern irgendwie noch gehört, dass es darum ging, dass Neff Campbell 7 Millionen von den 45 Millionen Budget bekommen hat.

45, ja, genau. Ja, das passt. Und ja, hat damit jetzt schon, Antjo, das ist vorhin gesagt, das beste Startergebnis, alle Screen-Teile bis jetzt. Mal gucken, wo es noch hinführt. Wenn dann doch vielleicht sich rumspricht, dass der Film vielleicht nicht die Erwartungen erfüllt, kann ich mir vorstellen, dass der in Woche 2 dann doch vielleicht.

Deutlich einbrechen wird, aber müssen wir mal schauen. Wenn ihr den Film sehen wollt, wie gesagt, aktuell im Kino, wird es sicherlich auch schnell im Heimkino erscheinen und bestimmt auch bei Paramount Plus. Läuft 114 Minuten, hat bei uns eine 16er-Freigabe und in den USA das gewohnte R-Rating. Jetzt ist, wir wollen jetzt das fast nicht so groß aufmachen, weil es dann eben doch in eine politische Richtung geht und da hat ja jeder seine eigene Meinung zu, aber so ganz trennen können wir es nicht von der Produktionsgeschichte, denn eigentlich war ja geplant, dass wir den Abschluss der Carpenter-Sister-Trilogie quasi bekommen mit dem siebten Teil.

Aber nun ist es ja so, dass es im Zuge des wieder aufgekeimten Ostkonflikts ein paar politische Äußerungen von der Hauptdarstellerin Melissa Barrera gab, was dazu führte, dass Spyglass beziehungsweise Paramount sie aus dem Franchise gekickt haben. Was dann im Endeffekt dazu führte, dass auch Jenna Ortega als zweite Hauptdarstellerin ausgestiegen ist, dass Radio Silence als Regie-Duo verschwunden sind.

Ich glaube, Christopher Lenton sollte den dann ursprünglich drehen, der dann auch ausgestiegen ist. Jetzt nicht aus der Begründung, aber aus anderen Gründen. Und der Film hätte viel früher schon rauskommen sollen. Und das ist alles so ein bisschen durcheinandergekommen. Also ich glaube, ich weiß nicht, wie ihr das seht, aus erzählerischer Hinsicht war das ein Eigentor von Paramount und Spyglass, weil ich persönlich hätte gerne die Fortsetzung der Geschichte von Sam und Tara Carpenter gehabt.

Ich hätte gerne den Abschluss der Trilogie gehabt. Es sind ja in den letzten Tagen auch ein paar Leaks veröffentlicht worden, wie das ausgesehen hätte, dass General Tegers Figur zu Beginn des siebten Teils hätte sterben sollen und Minister Barreras Figur dann zur Ghostface-Killerin geworden wäre, um sich zu rächen. Und ich glaube, das hätte ich tatsächlich gerne gesehen.

Das wurde ja auch am Ende von Teil 6 schon so ein bisschen angekündigt. Also dieser, ich weiß nicht, ob es der allerletzte Shot wirklich ist, aber wenn Melissa Barreras Figur dann zum Schluss auch das Messer in der Hand hat und das so sich anguckt und dann ja auch im Vorfeld noch ihre familiären Verbindungen zu den ganzen Morden entdeckt und so.

Also ich hatte da schon für einen kurzen Moment das Gefühl, okay, jetzt soll quasi dieser, ich nenne es der Einfachheit halber jetzt mal Fluch. Jetzt ist der so ein bisschen auf sie übergegangen. Ich hätte das sehr konsequent gefunden, denn so hat Teil 7 so ein bisschen das Problem, dass er sich auch anfühlt, als würde er noch mal komplett neu ansetzen und als wäre die ganze Timeline mit der nachfolgenden Generation, als würde der so in der Luft hängenbleiben, das haben wir auch so ein bisschen, spiegelt sich das wieder in dem Wiederaufgreifen von zwei Figuren, da kommen wir ja gleich zu, die wir noch aus Teil 5 und 6 kennen und das wirkt so ein bisschen wie mitgeschleift und das ist ein bisschen schade.

Also jetzt, wo du das gerade gesagt hast, mit dem das dann, ja, Melissa Barrera quasi, die Ghostface-Killerin, das dachte ich mir auch schon so, ach ja, weiß ich jetzt auch nicht, ob mir das so gut gefallen hätte. Aber gleichzeitig muss man halt auch sagen, dass ich finde, dass es auch wenig richtig gute Reveals tatsächlich in der Reihe gibt, dass das fast so was ist, woran ich mich schon gar nicht mehr so richtig störe.

Ich glaube, es wäre trotzdem gelungener gewesen, als das, was jetzt in diesem Teil hier gemacht wurde. Aber bei mir hat dieses ganze Thema einfach eh dafür gesorgt, dass ich halt dachte, okay, wir wissen schon, Neve Campbell wollte hier eigentlich nicht mitmachen. Eigentlich wurde gesagt, nee, die ist uns zu teuer. Und wenn ihr was dran gelegen hätte, hätte sie auch sagen können, ach komm, drei Millionen reichen auch.

Kann man ja auch ein bisschen von leben, so ist es jetzt ja nicht. Hat sie aber offensichtlich nicht gemacht. Und dass es eher so quasi die zweite bis dritte Wahl gewesen ist, ihr jetzt tatsächlich das Geld zu geben und das mit ihr zu machen, hat sich irgendwie dann auch so sehr, also es fühlt sich, finde ich, alles so sehr zweckmäßig auch an.

Und den Vibe hat das halt auch schon vorher für mich. Und klar mussten sie dann irgendwas noch aus ihrer Figur da irgendwie rausholen. Und dass jetzt die Tochter da noch eine Rolle spielt, das finde ich auch irgendwie okay von der Story her. Aber. Und insgesamt, denke ich mir, hätten sie sich, glaube ich, irgendwie einen Gefallen getan, das Thema vielleicht auch irgendwie zu beerdigen, weil jetzt ist ja schon die Frage, was passiert jetzt in Teil 8?

Wird jetzt irgendwie dann quasi die Tochter weiter mitgesteift und wird die jetzt so das Main-Final-Girl? Es wird ja safe in Teil 8 kommen. Ich bin auf die erste Clickbait-Sache reingefallen, wo irgendwie stand, dass Neff Campbell schon eine ganz tolle Idee für Teil 8 hatte. Da stand natürlich im Artikel nicht drin, was es war, da bin ich schon drauf reingefallen, da bin ich mich richtig immer geärgert.

Aber dass da ja schon vermutlich auch zeitnah ein 8. Teil folgen wird. Und wenn die irgendwie die Schiene weiterfahren, weiß ich nicht, ob sie sich damit einen Gefallen tun. Auch weil er eben ja auch so die Auswahl an potenziellen Killern, die noch irgendwas gegen Neff Campbell haben könnten oder halt gegen Sidney.

Ja auch immer kleiner wird, dass dann halt glaube ich mit jedem Mal die Reveals Hanebüchner werden und das haben wir hier jetzt ja auch schon. Ich sag mal so, daran ist jetzt noch kein Horrorfilm gescheitert, aber der andere Punkt, den du angesprochen hast, den finde ich tatsächlich auch bemerkenswert, auch im Vorfeld jetzt in dieser ganzen Promotion, habe ich auch das Gefühl gehabt, dass die Beteiligten wirklich überredet werden mussten, so wie du es eben gerade gesagt hast.

Das kam ja jetzt noch raus, Neff Campbell wurde von Kevin Williamson quasi angebettelt, dass sie da wieder mitspielt. Und sie hat ihn dann wiederum angebettelt, dass er den Regieposten übernimmt. Und wo gemerkt, also der Name Kevin Williamson ist ja Großantje. Der hat ja damals für einige Horrorerfolge gesorgt.

Ist mehr oder weniger ja hauptverantwortlich zusammen mit Russ Craven für den Erfolg der Scream-Reihe. Hat noch, ich weiß, was du letzten Sommer getan hast, The Faculty, Dawson's Creek und so gemacht. Aber das ist halt auch über 20 Jahre her. Und seitdem hat Kevin Williamson halt aber auch nichts weder aufs Papier noch ins, wie sagt man, auf dem Regiestuhl verbracht, wo man sagen könnte, Ja Mensch, das muss jetzt ein garantierter Kracher werden, dieser Film, wenn Kevin Williamson wieder dabei ist.

Das haben die Leute, glaube ich, auch ein bisschen überschätzt, ihn vielleicht auch. Auf jeden Fall, was war jetzt meine Frage? Es ging davon aus, dass ich meinte, dass sich alles so sehr überredet und zweckmäßig anfühlt. Fragezeichen. Ja, was du daraus als Frage machen wolltest, weiß ich nicht mehr, aber das war der Ausgangspunkt. Ich sag einfach, Oda, was meinst du, Antje?

Ja, ich finde, dass man sich wünscht, auch gerade aus der Perspektive einer Neve Campbell, die schon von Anfang an dabei ist, dass man sich wünscht, eine Person wieder zurückzuholen, die das Ganze mal auf den Weg gebracht hat. Und man kann Wes Craven nicht zurückholen. Finde ich, ist ein total legitimer Ansatz und auch total nachvollziehbar.

Erst recht wenn, und das klingt vielleicht aus ihren Aussagen so ein bisschen durch, vielleicht konnte sie mit den letzten beiden Filmen nicht so viel anfangen, wie mit den dreien oder vieren meinetwegen noch davor. Dass sie dann halt sagt gut, Kevin Williamson ist noch übrig versucht bitte das Projekt irgendwie an dich zu reißen, kann ich aus persönlicher Ebene nachvollziehen, weshalb sie jetzt auf ihn auch als Regisseur gesetzt hat, verstehe ich nicht so ganz, weil da hat er ja nun wahrlich nicht viel auf dem Zettel außer Tötet Mrs.

Tingle, den ich nie gesehen habe aber ich bin ja jemand und das bezieht sich nicht nur aufs Horrorkino, sondern generell ich finde ja die Beteiligung von DrehbuchautorInnen an einem Projekt immer viel, viel spannender als Beteiligung von RegisseurInnen, weil für mich die Leute, die die Geschichten erfinden, vor denen habe ich viel mehr Respekt als vor den Leuten, die die Filme inszeniert.

Deshalb, ich habe jetzt bei der Regiewahl dachte ich ja, ob er es macht oder nicht. Seien wir ganz ehrlich, die Scream-Filme sind jetzt inszenatorisch auch jetzt keine Respekt, reißen jetzt keine Bäume aus, die sind in erster Linie zweckdienlich inszeniert. Dass er das Drehbuch übernommen hat, das war für mich ein großer Hoffnungsschimmer.

Ist denn nun final geklärt worden, wie groß jetzt seine Skriptbeteiligung wirklich war? Weil das sind ja immer noch, also in den Credits steht es ja auch drin, dass die Autoren von Teil 5 und 6, ich glaube Gary Busek und James Vanderbilt, ja auch mit an dem Skript beteiligt waren. In meiner Vorstellung hat Kevin Williamson quasi aus dem ursprünglichen Skript für Sieben die Rewrites gemacht damit Neff Campbell oder Sidney dort wieder reinpasst und irgendwie, also ich glaube er hat nur die Rewrites gemacht, also so habe ich es verstanden Ja, das wäre auch meine Theorie gewesen, weil es auch Sinn macht vom Zeitpunkt zu dem er neu zum Projekt hinzugestoßen ist, ich gehe sehr stark davon aus, wenn der Film beginnt ja jetzt so langsam aus

dem gröbsten PR-Zirkus raus zu sein, dass dann wahrscheinlich im Nachhinein noch so ein paar Sachen von hinter den Kulissen ans Licht kommen, weil der Film so eine bewegte Produktionsgeschichte hat und ich gehe sehr stark davon aus, um das Projekt nicht noch weiter im Vorfeld zu belasten. Da war, würde ich behaupten, bestimmt noch mehr und das erfahren wir dann in zwei, drei Monaten.

Ja, auf jeden Fall bekommt der Film nach wie vor einen Backlash. Man sieht das auch auf den gängigen Bewertungsportalen. Da wird sehr oft die 0- oder 0,5-Sterne-Bewertung gezückt. Viele Leute haben, da bin ich tatsächlich auch drauf gestoßen, die den Film boykottieren, spoilern den Film auch im Internet, überall tatsächlich. Also ich konnte es tatsächlich auch nicht verhindern.

Also ich bin einfach nur random auf Threads gegangen, hab vorher überhaupt nichts mit Scream gesucht in den drei Wochen vorher. Und der erste Post, den ich sehe, war direkt die Auflösung des Films mit Bebilderung, mit Namen, mit Berufen der Killer. Das war dann schon ein bisschen enttäuschend und ich habe dann noch ein bisschen rumgestürbelt, habe gesehen, dass es sehr...

Prominent getan wird tatsächlich überall auf TikTok, auf Instagram, auf Threads. Man kann es quasi, wenn man irgendwie was mit Scream im Internet sucht, nicht verhindern, auf die Auflösung dieses Films zu treffen. Nun ist es so, dass teilweise ja auch behauptet wird, fälschlicherweise, behauptet wird es sein, irgendwelche Melissa Barrera-Fans, das ist natürlich Quatsch.

Die Leute, die den Film boykottieren, die boykottieren den Film nicht, weil sie Fans von Melissa Barrera sind, sondern weil sie halt Freunde der Meinungsfreiheit sind. Und ich finde, das ist auch ein legitimer Grund. Haben Spyglass und Paramount auf jeden Fall sich nicht mit Ruben bekleckert, unabhängig davon, wie man jetzt politisch dazu steht. Ähm, Aber damit würde ich es jetzt auch belassen bezüglich dieser Thematik.

Aber ich kann da auf jeden Fall auch den Punkt des Boykottierens und der Kritik verstehen. Aber ob man jetzt Leuten, die den Film gerne sehen möchten und sich da politisch komplett raushalten, den Spaß verderben muss, ist dann wieder eine andere Geschichte, würde ich sagen. Schauen wir uns mal den Cast des Films an. Wir haben ja schon über Neff Campbell ein bisschen geredet.

Da habe ich mir die Frage gestellt, gestern auf dem Heimweg, nee, gestern haben wir nicht geguckt, Freitag, Freitag auf dem Heimweg, Antje, ist, also woher kommt eigentlich der Neff-Campbell-Hype? Mir ist mal aufgefallen, also was heißt nicht jetzt zum ersten Mal aufgefallen, aber ihre Vita jetzt als Schauspielerin ist ja jetzt nicht besonders glänzend.

Also ihre großen Hits waren eben Screamed. Ich weiß, Wild Things war damals noch unter uns pubertären Jungs noch ein großes Thema. Aber ansonsten hatte sie ja weder auf artistischer noch auf kommerzieller Basis große Erfolge gefeiert. Und ich finde auch, ehrlich gesagt, also ich mag sie, sie ist auch eine Heldin von mir, ich mag sie als Persönlichkeit und als Sidney natürlich auch, aber sie ist jetzt keine, ehrlich gesagt, keine Jimmy Lee Curtis, wo ich sage, die muss dabei sein, weil sie diesen Film auch schauspielerisch unbedingt trägt.

Glaubst du, dass es ein Neff-Campbell-Hype ist und nicht eher ein Sydney-Hype? Weil ich glaube, das ist eher das Ding, dass eine liebgewonnene Figur, die die Reihe auch sehr stark geprägt hat, dass die einfach wieder da ist. Also ich glaube zwar nicht, dass man Sydney Prescott zurückbringen könnte und sie neu besetzen könnte.

Gibt es ja manchmal ganz krude Unbesetzungsgeschichten in Hollywood. Das glaube ich nicht. Man ist schon darauf angewiesen, dass Neff Campbell auch Sidney spielt. Aber ich nehme das eher als ein Hype um ihre Figur und die Rückkehr ihrer Figur war und nicht, dass es jetzt diese Schauspielerin ist. Aber das finde ich spannend, weil ich hatte mich das auch gefragt, eben dadurch, dass ja dann so die richtig großen Durchbrüche, vor allem so danach, ja schon auch ausgeblieben sind und ich hatte auch das Gefühl, so die letzten Jahre hat man von ihr gefühlt fast gar nichts mitbekommen.

Wundert es mich halt schon irgendwie, dass sie da nicht vorher auch wieder mehr reingegangen ist, allein halt, um da halt noch ein paar Millionen abzugreifen. Und ob das jetzt drei, vier, fünf oder sieben sind, ist ja auch halbwegs egal. Aber vielleicht kann ich auch einfach sehr schwer einschätzen, wie viel Kohle die mit diesem Franchise schon gemacht hat, dass die vielleicht auch gar nicht mehr arbeiten muss.

Aber das ist tatsächlich auch sowas, wo ich immer wieder drüber stolpere. Ich weiß nicht, ob ihr das vielleicht ein bisschen besser einschätzen könnt, wie gut man tatsächlich leben kann, einfach nur davon Sidney Prescott gewesen zu sein. Also sehr gut, würde ich mal behaupten. Ja, offensichtlich. Das ist jetzt nicht ab, ab welchem Film das dann wirklich so war. Ich würde mal sagen, ab Teil 3 mit Sicherheit.

Aber es ist ja auch, andererseits stelle ich das jetzt in Frage, aber ich meine andere Leute, berühmte Leute, nur als Beispiel Sylvester Stallone, der lebt ja auch seine ganze Karriere nur von Rocky und Rambo und alles, was dazwischen war, war ja qualitativ oder erinnert dich jetzt auch nicht so der Bringer.

Von daher ist es auch nur, ich hatte nur einfach diesen Gedankengang, der mich ein bisschen beschäftigt hat, Weil, wie gesagt, Jamie Lee Curtis hat für mich irgendwie zum Beispiel, ist jetzt auch ein unfairer Vergleich vielleicht, aber irgendwie ein anderes, Standing, irgendwie auch aus künstlerischer Sicht so, weil die halt einfach auch aus meiner Sicht die bessere, ist auch immer fies, das zu sagen, sowas, aber die bessere Schauspielerin ist, glaube ich.

Ja, und ich habe auch das Gefühl, die hat andere Rollen halt danach auch noch bekommen und auch was draus gemacht, ne, weil ich habe halt das Gefühl, wenn man jetzt hier bei Letterboxd mal schaut, was so die größten Sachen sind, das ist halt Scream, The Craft und White Things. Oh, der Hexenklub, schon hätte ich ganz vergessen. Ja, der war auch noch da.

Und dann irgendwann noch Lion King 2 kommt danach, wo sie eine Sprechrolle hatte. Da ist jetzt aber außer Scream halt auch nicht so aus den letzten zehn Jahren, wo man sagt, ah ja, okay, da hatte sie irgendwie nochmal eine große Rolle. Ich weiß nicht, ob ich da jetzt den Fernsehbereich komplett ausblende und dass da irgendwas war, aber ich glaube tatsächlich auch nicht.

Das lässt einen ja schon vielleicht mit ein paar Fragezeichen zurück. Aber kann natürlich auch eine freiwillige Entscheidung sein. Ich weiß jetzt nicht, wie sie mit ihrem Familienleben beschäftigt. Es kann natürlich auch sein, dass sie sagt, ich zelebriere das Leben als Mutter zum Beispiel und nehme nur ausgewählte Angebote an, die eben...

Mit Scream zu tun haben. Ich weiß es nicht. Ja, genau, aber ich frage mich halt auch so, was kommt denn bei ihr noch an hochpreisigen Angeboten rein, wo sie so viel Kohle bekommt wie für Scream, wenn nicht für Scream? Was ja wieder für die Überredet-Theorie spricht, dass sie halt überredet wurde, hier mitzumachen. Ja, voll, voll.

Wahrscheinlich nicht auf die Idee gekommen wäre. Aber Antje, wir haben nicht unterbrochen, du wolltest auch was sagen. Ja, was ich gerade so spannend finde, ich habe einfach mal eingegeben, Neff Campbell und geschätztes Vermögen. Und die allererste Seite, auf die ich stoße, ist tatsächlich eine, die darauf hinweist, dass sie, und der Artikel ist vom 28.

Februar 2028, also aktueller könnte er nicht sein. 28? Hm? 28? Da sind wir aber in der Zukunft unterwegs. Nein, 28. Februar 2026. Ah, ich glaube, du hast 28 gesagt. Ach so, entschuldige bitte. Aber die Aussage, aktueller geht es nicht, wäre ja trotzdem richtig. Ja, genau. Und sie ist wohl auf dem aktuellen Cover der Zeitschrift People with Money drauf.

Und gehört zu den zehn bestbezahltesten Schauspielerinnen 2026 mit einem geschätzten Verdienst von 46 Millionen Dollar. Und hinzu kommt, dass sie wohl ihr Geld sehr, sehr clever in Aktien angelegt hat. Das heißt, sie ist eine der Schauspielerinnen in Hollywood mit dem meisten Geld. Das finde ich sehr, sehr spannend. Das hätte ich nicht gedacht. Ich auch nicht.

Aber ja, vielleicht ein bisschen in Rheinmetall investiert oder so. Da verdoppelt sich das Geld dann auch ganz gut. Spannend. Wirklich spannend. Hätte ich nicht gedacht. Nee, null. Courtney Cox ist auch wieder dabei von der alten Garde, die natürlich wieder die Geo Weather spielt. Wir haben Antje hat es vorhin schon gesagt, mit Jasmine Savoy Brown und Mason Gooding auch noch zwei Rückkehrer aus Scream 5 und 6 wieder mit dabei.

Über deren Rollen werden wir sicherlich natürlich auch nochmal sprechen. Aber wir haben auch ein paar komplette Neuzugänge. Isabel May spielt hier die Tochter von Sidney Tatum. Hat jemand von euch, ich weiß nicht, Antje, wie viele Serien du jetzt so guckst, Hast du irgendwas von Yellowstone mal geschaut?

Es ist zwar nahezu unmöglich, dass man nicht irgendwann einmal im Leben mindestens eine Folge Yellowstone geguckt hat, aber ich konnte mich bisher tatsächlich davor drücken. Ja, ich tatsächlich auch. Auf jeden Fall hat sie da, glaube ich, eine Nebenrolle. Hat auch noch in Run, Hide, Fight mitgespielt.

Dann haben wir Joel McHale, der spielt hier den Ehemann von Sydney, den Mark. Irgendwie kam mir das Gesicht bekannt vor und hab dann später festgestellt, dass ich ihn verwechselt hab mit dem Schauspieler Sam Lake, der Videospielfreund. Vielleicht, was sagt er, den OG Max Payne quasi porträtiert. Ja, aber der macht hier viel bei Community, hat der eine große Rolle gehabt.

Genau, ja, ja. Ich glaub, daher kennt man ihn am ehesten auch von Community. Absolut, also ich bin ja weltgrößter Community-Fan und hab mich wahnsinnig gefreut, dass er dabei ist, weil in Teil 4 ja Alison Brie, die gemeinsam mit Joel McHale in Community eine der Hauptrollen gespielt hat, die war ja in Teil 4 dabei.

Und ich hab mal gelesen, dass Alison Brie in Teil 4 ihre Figur so angelegt hat, wie sie die Figur Annie in Community angelegt hat. Also es sollte quasi eine Weiterentwicklung von ihrer Figur Annie sein. Und ich hätte es total spannend gefunden, das dann herauszufinden. Ich fand aber nicht, dass es in Teil 7 auch so ist, ob Joel McHale seine Figur auch angelehnt hat an Jeff Winger, weil das war wohl bei Teil 4 eine konkrete Regieanweisung.

Hier ist er einfach ein Schauspieler. Und es tut mir so leid, das sagen zu müssen, aber er ist schon sehr alt geworden. Aber ich finde, er ist der beste Neuzugang für mich. Ich finde tatsächlich den ersten Gewinn gewesen für den Film. Auf jeden Fall. Ich habe mich auch total gefreut, dass er dabei ist.

Und ja, es war sehr schön, ihn mal wiederzusehen. Und ich habe gerade mal Sam Lake gegoogelt. Die sehen sich ja wirklich krass ähnlich. Wie Brüder, wirklich. Ja, total. Er finde ich auch krass, ja. Mein größter Letdown war tatsächlich das Mitwirken von McKenna Grace. Ist. Ich dachte tatsächlich, sie wird sowas wie eine Hauptrolle in diesem Film haben.

Und dann hat sie, glaube ich, nur zwei Szenen gehabt aufgrund ihres. Ich hätte sie vom Billigen her eigentlich ein bisschen höher eingeschätzt. Also sie hat ja auch schon jetzt, sag ich mal, in einigen großen oder zumindest erfolgreichen Franchises mitgespielt, sei es Ghostbusters oder Five Nights at Freddy's im zweiten Teil.

Und ich dachte tatsächlich, dass sie eine Person ist, die vielleicht später, unter der Maske steckt oder zumindest bis zum Ende überlebt. Aber ich glaube, onscreen war sie ja nach dem Opening die erste Person, die ausscheidet, ne? Ja. Ich glaub auch. Und fandet ihr das komisch? Ich komm mit ihr nicht so viel anfangen vorher, deswegen, ich hatte da gar nicht so viel Meinung zu, aber vielleicht war es auch eher so ein bisschen der Original.

Scream-Stunt mit Drew Barrymore mäßig, ja, die zieht vielleicht Leute, die hauen wir irgendwie aufs Poster mit drauf und dass sie dann nach zehn Minuten stirbt, darüber sagen wir nichts. Fair naheliegend vielleicht, aber so groß ist sie dann glaube ich auch nicht, wie Drew Barrymore zu dem Zeitpunkt damals.

Aber ich hab tatsächlich auch den Gedankengang gehabt, aber ich weiß es jetzt nicht, also, Also das ist jetzt auch nicht so, dass der Film jetzt irgendwie fünf Jahre auf Halde lag und gedreht wurde zu dem Zeitpunkt, wo sie noch nicht so bekannt war. Aber vielleicht, weiß ich nicht, eigentlich überschätze ich auch ihre Popularität. Ich weiß es nicht.

Also sie war auf jeden Fall die Einzige, die ich kannte von den Neuzugängen, also von den jugendlichen Neuzugängen. Und konnte sie nicht zuordnen, aber ich kannte ihr Gesicht auf jeden Fall. Und dann war bei mir auch der Gedanke, gut, wahrscheinlich kam sogar so ein bisschen der Gedanke, dass man sowohl sie als auch die Darstellerin der Tochter, Isabel May, dass man an die beiden wieder eine neue Staffelübergabe macht.

Das war so ein bisschen mein Gedanke, was dann relativ, zumindest bei McKenna Grace, dann relativ zügig nicht mehr da war, dieser Gedanke. Aber zumindest ihr Ableben im Film wird, glaube ich, nachhaltig in Erinnerung bleiben. Da würde ich mich drauf festlegen. Theresa, bevor wir jetzt ins Detail gehen, Erzähl uns doch mal ganz kurz, worum es in dem Film eigentlich geht.

Sidney Prescott lebt inzwischen mit ihrer Familie in einer ruhigen Kleinstadt und versucht, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen. Ein neuer Ghostface-Killer taucht dort auf und nimmt vor allem ihre jugendliche Tochter ins Visier, wodurch Sidney gezwungen wird, sich erneut den alten Traumata und der Geschichte der früheren Morde zu stellen, um ihre Familie zu schützen.

Teresa, wie fandst du die Opening-Sequenz des Films? Wir sind ja im Scream-Franchise, da gibt es immer so Parameter, an denen man auch die Filme bewertet, sei es die Auflösung, sei es die Opening-Sequenz, solche Dinge, das ist ganz wichtig. Ja, ich finde es auch sehr wichtig tatsächlich. Und hier sind wir ja quasi in Stu Muckers Haus, das jetzt quasi so eine Art True-Crime-Ausbau bekommen hat, wo man dann noch so eine schöne Tour drin machen kann, was man sich als Airbnb mieten kann und dann da pennen kann.

Was ich erst mal ganz funny fand, weil ich es irgendwie realistisch finde, dass das früher oder später passiert. Und gleichzeitig sind dann da zwei random Leute reingeworfen worden, die dann auch erst mal egal sind. Das ist jetzt ja auch nicht so unüblich für die Scream-Reihe, dass im Opening halt Leute verbraten werden, die wirklich komplett egal sind. Ähm.

Und da habe ich schon auch mitbekommen, dass viele Leute davon irgendwie enttäuscht waren. Aber ich fand es tatsächlich eigentlich ganz cool. Das macht halt irgendwie so den Handlungsstrang zu Stu, der ja aufgegriffen wird, auf und der Frage, so lebt der noch oder lebt der nicht, was ich prinzipiell ziemlich beschissen fand, weil ich mir denke, lasst eure toten Leute tot sein.

Und das fand ich von vornherein nicht so der krasse Appeal zu wissen, der taucht vielleicht wieder auf. Aber so vom Spannungsaufbau und so hat mir das eigentlich echt voll gut gefallen. Und auch eben dadurch, dass sie jetzt ja hier auch wieder ein bisschen auf diese True-Crime-Schiene gehen, finde ich, ist das schon auch ganz schlüssig.

Und ich muss auch sagen, True-Crime, klar, sie haben da irgendwie gefühlt auch 2010 oder 2009, wenn der vierte Teil rauskam, drüber gesprochen. Aber das ist ja auch immer noch aktueller denn je. Also dieser True-Crime-Hype, der lässt ja gefühlt überhaupt nicht nach. Dass man damit ordentlich Kohle verdienen kann und dass dann solche Projekte aus dem Boden stampfen, gestopft werden.

Das kann ich mir auch gut vorstellen. Also fand ich cool. Manche, was mir gefallen hat an dem Opening, war tatsächlich der Anschluss, ich weiß nicht, ob da jetzt bewusst oder unbewusst gewählt wurde, wahrscheinlich eher unbewusst, an den sechsten Teil, an das Step- oder Scream-Museum, welches dort im Finale zelebriert wird, mit den ganzen alten Kostümen und den ganzen Repliken von den ganzen Dingen aus der bisherigen Reihe.

Und da fand ich es eigentlich nur eine konsequente Fortsetzung, dass wir hier quasi ein Erlebnis Airbnb für Stepfans präsentiert bekommen. Ja, ich habe mir konsequente Weiterentwicklung notiert. Also es war, ich bin da voll bei dir. Ich muss aber gestehen, ich finde das Airbnb in Teil 7 überzeugender als das Museum in Teil 6.

Ich würde zwar, wenn, dann würde ich eher das Museum mir anschauen und weniger im Airbnb übernachten, aber ich, das Airbnb wirkte für mich. Total realistisch eingerichtet von der Art und Weise, wie man so ein Erlebnis, so eine Erlebnisherberge heutzutage wahrscheinlich designen würde. Es hat auch in meiner Wahrnehmung Sinn gemacht, dass es Leute gibt, die da übernachten wollen, die sich auch, finde ich, genauso verhalten haben, wie ich das erwarten würde.

Also das wirkt vielleicht nur auf den ersten Blick wie so eine High-Concept-Film-Idee, um den Plot in Gang zu bringen. Aber ich glaube, so High-Concept ist der gar nicht. Ich dachte tatsächlich ganz am Anfang, also quasi das erste Bild, was wir gesehen haben, dachte ich erst, die brechen ein in das alte Stew-House.

Weil ich irgendwie das im Trailer gar nicht so wahrgenommen habe, als wäre das ein Airbnb. Aber war dann positiv überrascht von der Idee. Fand sie auch sehr gelungen umgesetzt. Und im Detail, Theresa, du hast das Thema ja True Crime eben nochmal angesprochen. Und gerade True Crime Tourismus ist ja tatsächlich auch so ein Thema, was gerade auch in den USA immer mehr kommt.

Und ich mochte es auch, dass der Film generell, ich weiß, das Thema ist ausgelutscht, aber auch wie Theresa gesagt hat, immer noch aktuell, dass sich da so im Detail auch immer wieder im Verlauf des Films mit beschäftigt wird. Auch gerade mit dieser Thematik, die wir zum Beispiel bei uns bei True Crime Germany auch oft besprechen, dass diese Heroisierung von Verbrechern, von Mördern so fortgeschritten mittlerweile ist und sich niemand mehr um Opfer, um Angehörige und so weiter kümmert.

So, dass auch hier die Frage gestellt wird, zum Beispiel ich weiß gar nicht mehr, wer da wen gefragt hat, aber so von wegen so, wer ist denn eigentlich dein Favorit, Billy oder Stu? Dass die Gesellschaft so mittlerweile so tickt, dass das eine legit Frage ist, die man einer anderen Person stellt, finde ich tatsächlich im Subtext super interessant und irgendwie auch super wichtig, tatsächlich.

Ja, auf jeden Fall. Ja, und ich habe auch das Gefühl, dass das was ist, was auch immer mehr im Bewusstsein irgendwie drin ist, dass das ja auch häufiger kritisiert wird an True Crime, aber dass trotzdem so dieser Katastrophentourismus am Ende des Tages trotzdem oft überwiegt in diesem Thema drin. Komplett, ja.

Und wie gesagt, dieses Airbnb ist ja quasi, das ist ja quasi schon Endstufe-Kommerzialisierung von solchen Themen. Und trotzdem, wie Antje schon gesagt hat, es fühlt sich trotzdem irgendwie realistisch und real an. Und sowas gibt es halt auch. Und ja, Theresa, du hast es angesprochen, dich hat dieser Stu-Part so ein bisschen gestört. Da würde mich jetzt mal interessieren, was Antje dazu sagt.

Ich bin ja der Meinung, dass sie da wirklich so diese Fan-Reddits aufgegriffen haben, die es ja schon seit vielen Jahren gibt, in denen sehr viel diskutiert wird, ist Stu wirklich tot? Holen Sie den noch mal raus? Und ich sage, das haben sie einfach eins zu eins so in den Film geworfen. Ich bin gar nicht so firm darin, was es alles für Theorien und so gibt, weil ich mich gar nicht so in Reddits und so aufhalte.

Wenn dem so ist, dann macht es, glaube ich, total Sinn. Also, dass man da halt dann auch sagt, so, wir gucken auch mal. Es ist natürlich sehr gut, wenn es dann im realen Leben tatsächlich die Theorie gibt, dass man sie dann auch auf die original in Scream stattgefundenen Morde überträgt, weil man ja dann davon ausgehen kann, wenn die Rezeption auf die, das sind jetzt ganz viele Ebenen auf einmal, wenn die Rezeption auf die Scream-Filme so ist, wie gerade gesagt, Dann kann man ja davon ausgehen, dass in der Welt von Scream die Rezeption auf die Step-Filme auch so ist.

Und dann wiederum das aufzugreifen in Scream 7, dann hat man ja quasi beide Ebenen mit einer Klappe geschlagen. Und das finde ich eigentlich ziemlich clever, weil die Frage, ob Stu überlebt hat ... Ist jetzt nicht so mega extrem weit hergeholt. Also es gibt jetzt auch vermeintlich tote Personen innerhalb der Reihe.

Hätte man die wieder zurückgebracht, hätte ich gesagt, also keine Ahnung, hätte man Emma Roberts wieder zurückgebracht. Dann hätte ich gesagt, ihr habt sie doch nicht mehr alle. Bei Stu wiederum, ich find's immer doof, wenn man Leute wieder zurückholt, weil man dann das Gefühl hat, denen ist nichts anderes eingefallen.

Aber Stu wäre gerade eben noch so verschmerzbar gewesen, gerade je nachdem, wie man's umgesetzt hätte dann. Und er ist ja tatsächlich so was wie der heimliche Fanliebling der ganzen Reihe. Und es gab tatsächlich diese Diskussion, auch schon bei Teil 6 hatten einige oder sehr viele Leute die Hoffnung, dass zumindest er als Thema wieder aufgegriffen wird.

Und wie gesagt, du hast es eben so schön ausformuliert, Antje. Und da soll uns noch mal einer sagen, dieser Film hätte keine Meta-Ebene. Das ist eigentlich schon auch wieder das Finale der Meta-Ebene, wenn tatsächlich hier das, was im Internet beschrieben wird, hier eins zu eins so umgesetzt wird. Und dann aber doch wieder nicht ganz so, wie die Fans sich das vielleicht erhofft haben, fand ich ehrlich gesagt ziemlich gut und irgendwie auch erfrischend, dass man da einfach offensiv mit umgeht. Threser, du wolltest sowas sagen?

Ja, ich wollte noch sagen, dass ich halt hier jetzt aber bei Scream eh das Gefühl habe, dass ja auch Leute überleben, die eigentlich gar nicht hätten überleben dürfen, wenn man sich zum Beispiel Chat in Teil 6 anguckt mit seinen 80.000 Stichen. Also ich habe eh das Gefühl, das Ableben in der Scream-Reihe hat nicht mehr so viel zu bedeuten oder das, was so am Überleben hängt.

Was ich auch tatsächlich halt ein bisschen schade finde. Und ich glaube, ich bemerke halt einfach bei mir so einen ganz krassen Wunsch danach, nach ein paar frischen Ideen und nicht halt immer die alten Leute wieder aus dem Hut gezaubert werden. Weswegen ich halt so dachte, ja, Stu war irgendwie die letzten fünf Teile kein Thema.

Ich hätte es irgendwie ganz okay gefunden, wenn man es halt auch dabei belassen hätte. Und es stand ja auch recht früh irgendwie klar fest, dass irgendwie Matthew Lillard in irgendeiner Form in diesem Film vorkommen wird. Und nachdem sie da dann schon Skid Ulrich da irgendwie als Psychose noch wieder rausgekramen haben, dachte ich so, oh nee, irgendwie war das sowas, wo ich einfach vom grundlegenden Gefühl bemerkt habe, ich habe da keinen Bock drauf.

Und damit hat es der Film natürlich von vornherein auch ein bisschen schwerer bei mir, weil es eine Grundprämisse ist, die ich nicht gebraucht hätte. Für mich ist die Meta-Ebene dieses Films tatsächlich wirklich die Rückbesinnung auf das Original. Also wirklich dieser Revival-Gedanke, dieser nostalgische Gedanke.

Da sind super viele ganz kleine Momente in dem Film drin, die auch wirklich Bezug nehmen aufs Original. Zum Beispiel hier die junge Dame, Madison heißt die, aus dem Opening, falls ihr euch erinnert, als sie sich dort in der Küche auf dieser Küchenzeile so ein bisschen vorbeugt und das Küchenmesser rausnimmt.

Und dann spielt sie mit dem Messer wirklich exakt genauso, wie es Drew Barrymore im Original gemacht hat. Und ganz oft kommt das in dem Film vor. Und ich glaube, das ist tatsächlich die Meta-Ebenen. Weil ich habe das Gefühl, und Filme wie zum Beispiel Antje Top Gun beweisen das ja, du kannst immer noch sehr viel Geld damit machen und Leute begeistern, indem du einfach uralte Sachen wieder komplett aufwärmst mit den.

Mit den alten Darstellern von damals, ich guck doch keinen Top Gun-Film ohne Tom Cruise. Oder wieder Beispiel, ich guck doch keinen Rocky-Film ohne Sylvester Stallone. Die Leute wollen diese alten Leute wiedersehen. Sie wollen diese alten Stoffe wieder aufgefrischt bekommen, weil sie sich daran erinnern, dass sie vielleicht auch wieder mit nostalgisch verblendeten Gedanken damals eine tolle Zeit in ihrem Leben hatten, als es lief.

Und ich glaube, dieser Film spielt darauf so ein bisschen an, dass wir wirklich komplett back to the roots gehen mit alten Figuren, mit alten Themen, mit alten Motiven, wo das dann Stu auch irgendwie dazugehört. Also ich glaube, das ist für mich die Meta-Ebene in diesem Film. Ja, finde ich eine naheliegende Idee und dieser ganze Nostalgie-Hype, diese ganzen Legacy-Sequels und so, mir geht das mittlerweile halt total auf den Zeiger, weil aber auch ich ehrlich gesagt sagen muss, dass meistens die Filme, zu denen ich ohnehin nicht so die Berührungspunkte habe und die auch eine sehr, sehr meinungsstarke Fanbase haben, dass meistens das die Filme sind, die ein Legacy-Sequel erhalten.

Ich hätte mir gewünscht, weil ja das Thema Legacy-SQL in Teil 5 schon auseinandergenommen wird, dass man vielleicht dann jetzt in Teil 7, wenn man sagt, man möchte wieder die extreme Meta-Ebene fahren und auch die Meta-Ebene immer wieder ausformulieren, das findet hier ja einmal statt, aber wirkt für mich leider ein bisschen lieblos in der Form, dass man dann wirklich auch diesen ganzen.

Legacy-Sequel und Nostalgie-Hype noch mehr auseinandernimmt. Also Teil 5 hat der Film ja nach dem Legacy-Sequel-Muster funktioniert, wurde aber gar nicht so sehr kritisiert. Und ich hätte mir für Teil 7 dann gewünscht, dass man sagt, wir führen euch jetzt mal vor Augen, wie lächerlich es eigentlich ist, dass ihr nur wollt, dass die Filme, die ihr vor 30 Jahren geliebt habt, dass die noch mal genauso kommen wie damals.

Das hätte ich mir für Teil 7 gewünscht, Weil ich das Gefühl hatte, das ist eigentlich meine größte Kritik am Film, um das ein bisschen vorwegzunehmen. Ich hatte bei Scream 7 die ganze Zeit das Gefühl, der Film kommt zwei, drei Jahre zu früh. Sie hätten vielleicht noch mehr Ideen sammeln können, um die dann doch vielleicht präsentere Metaebene weiter zu unterfüttern.

So wirkt es jetzt einfach ein bisschen so, als hätten sie nicht genug Zeit gehabt, um Material zu sammeln. Und das, finde ich, erkennt man auch dann beim Aufgreifen der KI-Thematik. Das wirkt alles nicht so 100 Prozent ausgereift. Und ich hätte mir gewünscht. Wenn sie auf diese, wir geben die Nostalgiewelle der Lächerlichkeit preis, dass sie da einfach noch ein, zwei Jahre gewartet hätten, um dann wirklich noch richtig viel an Stoff sammeln zu können.

Ich hatte eine nette Idee gelesen von irgendeinem Content-Creator, der sich gewünscht hätte, dass man die E24-Elevated-Horrorschiene hier so ein bisschen zieht und wirklich so ein Charakter-Psychodrama aus Scream gemacht hätte. Klingt natürlich auf dem Papier irgendwie witzig, wäre, glaube ich, jetzt in der Umsetzung nicht so der Hit gewesen.

Aber ja, ich habe auch das Gefühl, die Frage ist halt. Ist denn dieses Thema Meta-Ebene nicht vielleicht doch irgendwann im siebten Teil schon auserzählt? Und kann man nicht einfach einen Straighten-Slasher machen, so wie es hier getan wird? Oder ist dann das Thema Scream generell schon obsolet, wenn man jetzt auf die Basics zurückgehen muss, Theresa, die ja in Scream eigentlich so nie vorhanden waren als Haupt, wie sagt man, als Attraktivitätsmerkmal?

Ja, ja. Es wäre natürlich vielleicht auch eine Art Meta-Ebene zu sagen, okay, wir haben jetzt hier alles schon durchgespielt, wir machen einfach jetzt Basic-Slasher ohne großen Twist, ohne großen Turn. Es gibt einen Killer, der Killer ist wieder der Freund und that's it oder so, dass man das wirklich so ganz basic hält.

Hätte mir, glaube ich, fast sogar am besten gefallen. Klar ist dann die Frage, wofür braucht Scream noch, aber ich hätte es irgendwie auch voll okay gefunden, weil ich habe hier das Gefühl, hier schneiden sie sich auch mit dem Festhalten am eigenen Konzept. Mit diesem, es gibt in der Regel mehrere Killer und wer sind die eigentlich, das muss irgendwie einen gewissen Impact haben, wer diese Leute sind, oder auch nicht, damit spielen sie ja auch, aber ich hab das Gefühl, dass sie sich daran so festbeißen, dass das nicht gut aufgeht und ich glaube tatsächlich fast, wenn's von mir aus auch so der vorhersehbarste Reveal gewesen wäre, dann wär's halt eben nur ein Killer gewesen und es wär ein ganz basic Stasher gewesen.

Ich glaube, das hätte mir fast besser gefallen, weil ich finde, so von den Kills her, wie die inszeniert sind und wie die aussehen, da kommen wir wahrscheinlich noch zu. Aber von den Grundideen her hat er ja echt ein paar richtig coole Ideen, die auch so als ganz normaler SESHA richtig gut funktionieren.

Ich glaube, das hätte mir glaube ich auf jeden Fall besser getan, also hätte mir besser gefallen als so eine, versuchen das so unnötig deep zu machen, obwohl es halt überhaupt nicht deep ist. Ich muss trotzdem noch eine Sache anmerken, Also noch ein paar Sachen zum Opening. Eine Sache, die mich immer wahnsinnig nervt in Filmen. Und das ist für mich eine, vielleicht mit, nicht die größte menschliche Red Flick, die man haben kann, aber eine der größten. Und zwar Antje.

Und Boyfriends, die ihre Girlfriends erschrecken. Und dann vielleicht sogar in diesem Maß, dass er einfach auch noch die Ghostface-Maske aufsetzt in diesem Haus und seine Freundin erschreckt. Also ganz ehrlich, das wäre für mich ein Trennungsgrund. Ich sage es so, wie es ist. Also ich finde das nicht witzig, Leute zu erschrecken. Auf diese Art und Weise.

Und es kommt sehr oft in Horrorfilmen vor. Also in der Form, wie es hier stattfindet, finde ich es auch viel zu krass. Es wäre für mich persönlich, wäre es vielleicht keine Red Flag direkt. Aber ich bin ein sehr, sehr schreckhafter Mensch. Es ist super leicht, mich zu erschrecken. Und entsprechend hart ist dann auch immer meine Reaktion darauf.

Also wer mich erschrickt, der weiß, er kriegt danach richtig, richtig doll Ärger. Ich glaube aber, es gibt ja auch, ich weiß nicht, ob das noch ein Ding ist in Social Media, aber es gab ja eine ganze Zeit lang diese Videos, wo sich Paare gegenseitig geprankt haben. Und ich glaube, wenn man mit so einer Person zusammen ist, dann kann man auch das hier mal machen.

Aber ich finde das sehr ungeil irgendwie ist das auch so eine ja, hast du eigentlich schon gesagt das ist so ein Trope den braucht man nicht zum x-ten Mal aufwärmen weil wenn ich sehe, dass die beiden in dem Ghostface-Haus sind oder in Stu Markers Haus und, Dann wird es das erste Mal unheimlich, die Kamera wird ruhiger, es fängt langsam so ein bisschen an, so eine leicht unheimliche Klangkulisse sich zu ergeben.

Dann weiß ich, dass wenn das das erste Mal passiert, dass das nicht direkt Ghostface ist. Das weiß ich einfach, weil es gibt immer erst mal so eine falsche Fährte. Und deshalb braucht es das eigentlich gar nicht mehr. Ich hatte ja gehofft, okay, lass es doch direkt Ghostface sein, wäre ja eigentlich ganz cool.

Aber man muss halt auch sagen, dadurch, dass es nicht direkt Ghostface ist, hat man natürlich noch viel mehr die Möglichkeit, mit diesem Animatronic zu spielen, auch auf visueller Ebene. Dass sie den nämlich dabei hatten und wie sie ihn dann immer so unheilvoll im Hintergrund platzieren und man auch durch Horrorfilme ja schon darauf trainiert ist, den die ganze Zeit im Blick zu haben, weil man denkt, im nächsten Moment bewegt er sich dann doch so, wie sich kein Animatronic, sondern nur ein Mensch bewegen kann.

Das fand ich schon sehr smart, inszenatorisch. Das ist auch wirklich sehr schön gelöst, als sie dann sich unterhalten in der Küche und du hast die ganze Zeit im Hintergrund diese Tiefen und Schärfen und siehst diesen Animatronic da stehen und guckst hin und wartest darauf, dass er sich doch irgendwie bewegt oder plötzlich weg ist.

Also das haben sie schon sehr gut gemacht. Also ich fand auch, dass sie sich da was Schönes ausgedacht haben, mit dem sie gespielt haben. Ähm ... Das fand ich cool. Aber ich hätte es tatsächlich auch in echt cool gefunden, also wenn ich da jetzt benachtet hätte und da würde so ein Animatronic stehen von Ghostface.

Gleichzeitig, wenn man so nachts noch mal auf Toilette geht und da so durch muss, Theresa, das ist mit einem mulmigen Gefühl im Bauch, würde ich sagen. Ja, also ich glaube, ich wäre eh nicht so der Mensch, der sich da in sowas so reinmieten würde. Aber ich bin da trotzdem recht abgehärt. Ich weiß, jetzt ich bei Laura übernachtet habe nach unserem Event in Köln.

Die hat auch so eine Michael Myers-Maske oben auf dem Schrank und die war so mäßig, ja, wenn dir das zu gruselig ist, stell die runter, ich kann das immer nicht so. Und ich hatte halt lange Zeit so eine kleine Stehlampe quasi für Nachttisch und hatte da meine Michael Myers-Maske drüber gemacht, dass wenn man die angemacht hat, halt die Augen geleuchtet haben.

Und da war ich auch so, ja, ach du, ich habe jahrelang neben einer Michael Myers-Maske geschlafen, das war auch kein Problem. Ähm, also ich kann das, glaub ich, prinzipiell ganz gut, aber ich würd halt, wär, glaub ich, einfach nicht der Mensch, der für sowas halt Geld ausgeben würde. Aber ja, es ist natürlich, also mir war es im ersten Moment klar, dass diese, dass mit diesem Endermatronic-Ding irgendwas nicht stimmt, beziehungsweise, dass es nicht die einzige Ghostface-Maske ist, die in diesem Haus rumläuft.

Ja, das stimmt. Aber sie zögern's schön hinaus. Ich war dann wieder überrascht. Und das geht mir, glaub ich, jedes Mal wieder so. Und wenn man dann wieder rekapituliert ... Das dürfte es eigentlich nicht verwundern. Also die ersten drei Scream-Filme, würde ich ja mal sagen, sind jetzt nicht jetzt die brutalsten Slasher, die man so sich ansehen kann.

Aber die Gewaltspirale hat doch schon im Laufe der Teile angefangen bei vier, der auch eine relativ, wie sagt man. Eine ernste Art zu morden, auch weil es wäre jetzt eine blöde Formulierung. Aber der so ... Man kann das ja schon differenzieren zwischen diesen komplett, over-the-top Kills, die gefühlt auch komplett unrealistisch sind oder ob es halt eben einfach in einem Rahmen bleibt, wo man sagen kann, ja, so hätte sich das wahrscheinlich in echt tatsächlich auch zugetragen.

So verhält sich auch vielleicht der menschliche Körper, wenn man ihn in der Mitte aufschneidet und so. Habe ich das Gefühl, dass da schon immer abgespaceder wird jetzt hier mit jedem Teil. Aber Scream 4 hatte zum Beispiel damit angefangen, das so ein bisschen bösartiger zu machen, drücken wir es mal so aus.

Und da waren auch ein paar sehr grafische, explizite Mordsequenzen dabei und trotzdem jedes Mal wieder bei einem neuen Scream-Film denke ich so, oh, oh, wow, das ist ja plötzlich brutal geworden, obwohl das eigentlich gar nichts Neues ist, aber man assoziiert Scream, glaube ich, Antje, nicht so, mit Gewalt und Brutalität wie jetzt vielleicht andere Beispiele, Ergo, Terrifier, Hatchet, Freitag der 13.

Oder sowas in dieser Art, obwohl Scream eigentlich auf dieser Ebene durchaus was zu bieten hat. Und das ist auch hier so gewesen, ich glaube, der junge Mann, ich habe seinen Namen leider vergessen, bekommt ja dieses Messer seitlich in den Schädel gerammt und das hat dann nicht ausgereicht, man hat dann so richtig gesehen, wie seine Augen so.

Rausquillen so ein bisschen, oder sich so verdrehen sozusagen. Und das war dann wieder diese Kirsche auf der Sahnetorte, die das dann Ganze noch ein bisschen für uns Gorehounds ein bisschen schöner gemacht hat. Ja, die Scream-Filme sind ja nicht so gritty inszeniert. Ich glaube, daran liegt das so ein bisschen, dass sich dann die Gewaltspitzen, also man muss ja ganz ehrlich sagen, wie Drew Barrymore in Teil 1 drapiert ist, das ist ja auch schon richtig fies.

Und direkt danach, wenn ich an brutale Scream-Kills denke, denke ich an die, ich weiß nicht, wie die Figur hieß, aber in Teil 4 haben wir dann ja dieses Massaker in dem einen Zimmer, wo man dann das Gefühl hat, liegt sie ja auch so auf dem Bett und, ihre Gedärmequellen raus und alles in dem Zimmer ist blutverschmiert, das hat ja fast so was von, sie wurde vom Killer aufgebahrt und wenn man sich mal die beiden Kills zurück vor Augen führt, dann, sag ich mal schon, dass die Scream-Reihe immer gut dafür war, einen mit Gewaltspitzen zu überraschen, weil das Umfeld dieser Kills gar nicht andeutet, dass es überhaupt so brutal werden könnte.

Ich habe auch das Gefühl, dass da vielleicht noch reinspielt, zumindest bei mir bemerke ich das immer wieder, dass ich sehr irritiert bin, was heutzutage der FSK 16 bekommt. Das habe ich nämlich schon bei Scream 5 irritiert, dass der eine FSK 16 hat. Ich hab mich bei Scream 7 auch wieder irritiert, dass sie eine FSK-16 hat, obwohl ich's hier noch fast ein bisschen besser nachvollziehen kann, weil die Kill zum Teil so drüber sind, dass es fast so ein bisschen Final-Destination-Vibes hat für mich.

Und ich glaub, das ist auch was, was dazukommt, dass man, wenn ich denke, ich seh einen FSK-16-Slasher, ist in meinem Kopf halt irgendwie sowas abgespeichert von, na, vielleicht zwei Kehlen-Schnitte, die man so halb explizit sieht, dann gibt's noch einen Mord im Offscreen und dann gibt's vielleicht noch einen, der so ein bisschen spektakulärer ist, aber nichts.

Dass man halt dann für ein FSK-16-Film quasi sowas bekommt. Das bemerke ich schon, dass es bei mir auch irgendwie echt immer noch drin ist, dass ich so eine falsche Erwartungshaltung an die FSK-Freigaben habe. Ja, man merkt halt, wie sich das verändert hat im Laufe der Jahrzehnte. Wir haben gestern das neue Resident Evil-Spiel angefangen.

Und da dachte ich auch so, hey, in den ersten zehn Minuten zersägst du da zig Leute mit einer Kettensäge in Nahaufnahme, trennst ihnen die Köpfe ab, weiß ich was alles. Und dann dachte ich so, okay, das wäre beschlagnahmt worden so vor 20, 25 Jahren. Und heute steht das halt ganz normal im Mediamarkt oder so Ton oder bei Amazon rum und jeder kann das kaufen.

Das ist schon krass, wie sich das geändert hat. Und ja, bin auch bei dir. Finde tatsächlich hier eine FSK 16 auch. Sehr liberal. Vielleicht. Ich weiß es nicht. Der sechste Teil hatte eine 18er-Freigabe, glaube ich, aufgrund dieser Ja, er hatte eine 18er. Aber wegen der Thematik, dass unsere Heldin sozusagen quasi Selbstjustiz ausübt und das genießt. war der Punkt, ja.

Die Figur von Melissa Barabas genießt am Ende, ihre Peiniger umzubringen sozusagen und dieser Weg dorthin, dass sie vielleicht auch zur Killerin werden könnte. Ich glaube, das war so ein bisschen der Punkt, der die FSK dazu gebracht hat, dann eine 18er-Freigabe zu zücken. Aber in der Summe muss ich sagen, ich fand.

Das Opening, den Auftakt, Antje, schon cool, hatte Spaß damit. Aber wenn ich dann wieder den Vergleich ziehe, muss ich sagen, ist das jetzt doch für mich kein Franchise-Highlight gewesen. Also sind jetzt die Openings in Teil 1, 2, 4 und auch 6 für mich deutlich erinnerungswürdiger. Ohne zu sagen, dass mir das jetzt nicht gefallen hat, was da passiert.

Aber es war kein Standout. Ja, hast du schon recht. Also es passt, lustigerweise nimmt es so ein bisschen, den Gesamteindruck des Films vorweg, habe ich so das Gefühl, dass man sich das anguckt und dass es völlig in Ordnung ist soweit. Aber irgendwas fehlt dann doch vielleicht. Wo ich aber zumindest sagen muss, ich mochte eigentlich die Geradlinigkeit darin.

Also bei Teil 4 hatte man diesen Film im Film im Film. Dann hatten wir jetzt bei Teil 6 hatten wir diese Demaskierung noch vor der Titel-Einblendung, wo ich damals im Kino jubiliert hab, das weiß ich noch. Ja, das war super. Das fand ich nämlich wahnsinnig konsequent in seiner ganzen Idee, das bei einem sechsten Teil endlich mal so zu machen.

Und jetzt ist es so ein bisschen, es ist so unaufgeregt. Es ist, man hat, ich hatte bisher das Gefühl, die Scream-Teile wollen mit ihrem Opening ein Statement setzen und auch die Tonalität vorgeben. Und da fand ich, kam das Opening zu Teil 7 fast einem Understatement gleich. Ja, das trifft es auf jeden Fall ganz gut.

Obwohl ich das, ich mochte noch den Moment tatsächlich, als sie, das war eigentlich auch eine schöne Stuntarbeit, als die Madison dort an dem Kronleuchter hängt und dann ins Messer von Ghostface fällt und das ist natürlich auch perfekt, immer so eine Sequenz zu haben, die dann direkt in die Opening Credits montiert werden kann. Das hat mir dann doch nochmal ganz gut gefallen.

Theresa, wir gehen dann ins Örtchen Pine Grove. Das ist der Ort, in dem Sydney jetzt mit ihrer Familie lebt. So eine verschlafene Kleinstadt könnte so, ja, Woodsboro 2 sein. Ich wurde tatsächlich aufgrund der herbstlichen Stimmung ein bisschen an Haddonfield erinnert. Wie hat dir das Setting gefallen und wie hat dir Sydneys aktuelles Leben mit ihrem Mann, der Sheriff ist in diesem Ort, und ihrer Teenager-Tochter gefallen?

Also, es hat mir irgendwie auch sehr so den Vibe von Scream 4 gegeben, wo dann ja auch so eine Ausgangssperre verhängt wird und so. Irgendwie hatte ich das Gefühl, das war gefühlt das gleiche Stadtbild. Also ich finde, es kommt so Woodsboro schon irgendwie sehr nah. Und Teil 1, die berühmte Ausgangssperre.

Die wurde sogar spät, also kommen wir später noch darauf zu sprechen, aber die wird hier sogar in Exakt, das fand ich auch toll. Ich muss das jetzt leider schon vorweg greifen. Es gibt diesen einen Moment, als so ein Café schließt und so ein Schild rausgehangen wird, so Closed because of Curfew oder sowas.

So das 1 zu 1, wirklich 1 zu 1, diesen Shot, gibt's auch im Original. Da musste ich schon ein bisschen schmunzeln. Irgendwie hab ich das Teil 4 trotzdem prominenter im Kopf. Ich weiß auch nicht, warum. Also das hat mir von der Atmosphäre her gut gefallen und irgendwie habe ich mich für Sydney gefreut, weil ich dachte, die hat da irgendwie ein Haus, was nicht mehr basic, aber trotzdem schick sein könnte.

Das ist wirklich beige Pinterest at its best und irgendwie hat es mich für sie gefreut. Wäre nicht mein Style, aber irgendwie hat es mich für sie gefreut, wie toll da einfach alles aussieht. Und dass sie es offensichtlich irgendwie hinbekommen hat, da jetzt ein normales Leben irgendwie zu führen, ohne sich jetzt aber trotzdem großartig zu verstecken, wie man das ja am Anfang von...

Teil 3, ja, von Teil 3 halt hat, wo sie da ja wirklich so sehr zurückgezogen lebt und so, das hat mir irgendwie gut gefallen, ich hab mich sehr für sie gefreut. Und gleichzeitig, was ich so ein bisschen irritierend fand, was sie ja auch mit zwei Sätzen so ein bisschen abtun, dass ich dachte, hatte die nicht mehr Kinder?

Also sie hat ja auch noch zwei Kinder. Genau, und die haben sie einfach bei der Oma geparkt, was ich irgendwie okay finde, aber irgendwie dachte ich mir so, ja, da fällt ihnen jetzt so, also da wäre es glaube ich einfach smart gewesen, wenn sie von Anfang an ja, eine Tochter gegeben hätten. Gut, das von den letzten Teilen kann man jetzt natürlich nicht rückgängig machen.

Aber da fragt man sich schon so ein bisschen, wo sind denn die Kinder? Das wäre ja vielleicht auch noch mal ein on top spannendes Szenario gewesen, da jetzt noch mal zwei jüngere Kinder auch mit am Start zu haben, um die es dann ja gefühlt auch einfach gar nicht mehr geht. Also weil ich mir denke, wenn ich Sydney wäre, ich hätte schon auch Angst, dass der Kinder zu meinen, also zu den Großeltern halt irgendwie fährt und da meine Kinder sich auch noch holt.

Die werden halt komplett unter den Teppich gekehrt und das war was, was mich da ein bisschen gestört hat aber overall hat es mich gefreut, dass sie einen cuten Mann hat mit einem ordentlichen Job, dass sie da ihr schickes Haus hat, dass sie da irgendwie dieses Café leitet das hat mich für sie gefreut Du machst dir Gedanken über Themen, über die sich kein Drehbuchautor der Welt Gedanken macht Ja und das ist das Problem, dass sich darüber keiner Gedanken gemacht hat, also mich hat das schon gestört dass ich dachte.

Das wäre jetzt vielleicht auch nochmal eine Twist gewesen so mäßig, ja übrigens und bei Oma bin ich auch zu Hause Mich hat tatsächlich der Lebenslauf von Sydney so ein bisschen irritiert. Also Geschichten, die das Leben schreibt. Aber sie hat ja damals studiert und hat dann diese, was war das, diese Seelsorge am Telefon gemacht?

Sie hat ein Buch geschrieben und jetzt arbeitet sie im Café. Also wir gehen mal davon aus, dass es ihr Café ist. So wurde es, glaube ich, auch da gesteckt. Hat mich ein bisschen irritiert, muss ich gestehen. Also wie gesagt, Geschichten, die das Leben schreibt. Wir wissen jetzt auch nicht genau, was dazu geführt hat.

Aber ich habe sie zu etwas höheren Berufen gefühlt, muss ich gestehen. Ja, ich habe so ein bisschen als Gegenentwurf zu Courtney Cox Figur wahrgenommen, weil die ja im Grunde ihren beruflichen Werdegang sehr stark hat von Ghostface, und von den Woodsboro Morden beeinflussen lassen. Und für mich wirkte auch die Art, wie Sydney jetzt hier lebt, Wie so eine Trotzreaktion. Also sie hat sich so häuslich eingerichtet, im wahrsten Sinne des Wortes, und macht jetzt einfach genau so, wie sie will.

Und selbst wenn sie einen Studienabschluss hat, ist ihr egal. Sie findet ihr Glück halt in diesem Café. Und das finde ich auch wirklich schön. Also ich habe das auch sehr genossen, was man ihr jetzt für ein Leben zugesteht, dass man immer wieder in Details dieses Trauma, das sie hat, aufgreift und auch wie die Morde sie beeinflusst haben, dass man das immer noch in Details sieht.

Also es gibt ja dann diesen ersten Anruf, den sie auf ihrem Handy bekommt und sie geht da total abgeklärt mit um, weil man kann sich ja vorstellen, die wird in ihrem Leben sehr viele von solchen Anrufen schon bekommen haben und weiß ganz genau, wie sie damit umzugehen hat, weil in 99 Prozent der Fälle ist das eben einfach nur ein Spinner.

Und das fand ich dann ganz schön, so diese kleinen Details, diese kleinen Beobachtungen hier zu finden. Bei den Kindern, da bin ich total bei Theresa, für mich hatte das sogar so ein bisschen was von, das war mal in einer alten Drehbuchfassung anders. Also so hatte das für mich den Eindruck, dass sie da vielleicht im Nachhinein um die Kinder rumgeschrieben oder sie halt wirklich dann doch gezielt rausgeschrieben haben.

Weil natürlich müssen sie das einmal erwähnen, weil wenn ich mich an Teil 5 erinnere, und der ist ja noch gar nicht so lange her, da sieht man sie ja einmal am Telefon mit einem Kinderwagen joggen. Und das würde ja vom Alter her gar nicht passen, dass sie jetzt mittlerweile eine so erwachsene Tochter hat.

Also ich habe schon verstanden, warum sie es gemacht haben. Ich finde es aber auch ein bisschen unglücklich. Es wirkt nicht so durchdacht, wie allein Teresa das jetzt hier gerade im Podcast gemacht hat. Dennoch wird hier ja auch wieder das Original zitiert und rekapituliert, denn die Teenager-Tochter Tatum, auf die Namenswahl kommen wir gleich noch zu sprechen, erlebt ja oder vorgesehen, Uns wird das vorgespielt, was wir schon kennen. Also da kommt der Boyfriend spätabends noch durchs Fenster gesneakt.

Sie führen quasi eins zu eins den Dialog, der auch schon im Original geführt wurde. Kann man machen, muss man nicht machen, hätte ich jetzt vielleicht nicht gebraucht. Und anschließend gibt es natürlich dann ein Ständchen gesungen von Sidney, eine schöne Moralpredigt, die dann natürlich wieder nachvollziehbar ist.

Und die Grundlage für ein weiteres Thema in diesem Film ist Antje Mutterschaft und die Erfahrung, die Sidney gemacht hat und wie sie diese an ihre Tochter weitergibt. Als Kernelement würde ich schon sagen, dieser Geschichte. Ja, auf jeden Fall. Mich hat generell die Figur, wie sie eingeführt wird und auch wie sie lebt.

Und wir erfahren dann ja später auch noch, dass sie einen Bunker hat und so weiter. Und es gibt noch ein anderes Motiv, das mich auch daran hat denken lassen. Da kommen wir dann später noch zu. Wobei, nee, das war gar nicht wahr. Im Film gab es dieses Motiv schon. Wir sehen ja nach dem Prolog, sehen wir ja, dass das Haus abbrennt. Ja.

Also Stu Markers Haus. Und interessanterweise hatte das alles für mich, du hast ja auch schon Haddonfield in den Mund genommen, Das hatte für mich alles so leichte Halloween-Vibes, aber für mich war dann die Art und Weise, wie mich Sydneys Leben an das Leben von Jamie Lee Curtis' Figur erinnert hat, das wirkte für mich alles deutlich gesünder.

Und ehrlich gesagt auch realistischer. Gut, in Amerika geht man ja alles. Da ist der Laurie Strode-Lebensentwurf jetzt auch nicht so weit von ab. Aber ich fand das tatsächlich auch irgendwie angenehmer und realistischer porträtiert. Ohne dass ja die Figur Sidney jetzt nicht irgendwie auf der Hut wäre die ganze Zeit und vorbereitet wäre und so.

Aber es wirkt nicht so ganz überzeichnet, wie das vielleicht bei Halloween, in dem neuen Halloween-Film der Fall ist. Ja, und sie hat ja, und auf der einen Seite fand ich es schade, dass man gesagt hat, gut, wir suchen uns jetzt ein neues Städtchen, lassen es zwar schon wirken wie Woodsboro, aber wir gehen nicht zurück nach Woodsboro.

Ich fand das erst schade, weil ich dachte, es wäre doch eigentlich schön, wenn wir doch wieder nach Woodsboro zurückkehren würden. Andererseits wäre es super unrealistisch, dass Sydney wieder nach Woodsboro geht. Also das war dann schon ... Das war dann schon so deutlich smarter. Und man hat vor allen Dingen in Teil 6 gesehen, gut, man kann die Reihe rausholen aus diesem vorstädtischen Idyll.

Und man kann das Ganze auch mal probieren, in die Großstadt zu übertragen. Hat auch alles funktioniert. Und Teil 6 hat da schon viel rausgeholt. Allein, wenn ich an die Szene in der U-Bahn denke, das war schon wirklich alles gut. Aber ich finde schon, man merkt auch so ein bisschen an Teil 7, Die Reihe fühlt sich selbst auch wohler, wenn man eher so im kleineren Maße denkt.

Die Namenswahl der Tochter Tatum hat mich erst... Auch ein bisschen irritiert zurückgelassen. Und ich dachte so, oh, das ist jetzt ein ganz billiger Fanservice. Und dann habe ich auch da zu Hause noch drüber nachgedacht und dachte, eigentlich ist das eine superschöne Sache. Weil, und das vergisst man genauso leicht, wie das die Filmreihe scheinbar getan hat, dass Tatum einfach vergessen wurde.

Für viele Teile nicht erwähnt wurde, niemand um sie trauert. Selbst Dewey nicht, der ja ihr Bruder ist. Und auch Sidney nicht so wirklich. Und ihre beste Freundin. Das wird einfach so irgendwann nach Teil 1 kaum noch beachtet. Und ich finde es schön, dass jetzt so ein bisschen Tatum Love zurück ist, weil es einfach bisher unter den Tisch gefallen ist in den vorangegangenen Filmen.

Und von daher fand ich das in einem Nachhinein eigentlich wieder nett, weil ich meine, sie ist die beste Kindheitsfreundin gewesen. Es wird ja auch in dem Interview, in der Interviewsequenz später nochmal aufgegriffen. Da sagt sie auch, das ist die letzte Person, also Sidney sagt das, der ich wirklich vertrauen konnte.

Und ich finde es schön, dass das hier nochmal aufgegriffen wird, weil irgendwie auch aus Logikgründen, emotionalen Logikgründen, wurde das einfach vergessen in dem vorherigen Film. Sowohl bei Sidney als auch bei Dewey. Es war auch immer was, was mich irgendwie irritiert hat, weil ich dachte, das ist ja so eine krasse Verbindung eigentlich zwischen den beiden, weil sie ja beide eine so sehr geliebte Person verloren haben und es wird einfach nie über die gesprochen.

Von daher finde ich das schon irgendwie auch was, wo ich mir vorstellen könnte, dass das auch tatsächlich was ist, was man vielleicht macht. Dass wenn man halt eine beste Freundin hatte, die früh gestorben ist und man hat jetzt da halt ein Kind zu benennen. Ich stelle mir das eh extrem schwer vor, sich einen Kindernamen rauszusuchen, weil man halt jetzt zu jedem Namen irgendwie eine Assoziation, positiv und negativ.

Und da bietet sich das natürlich an. Das war tatsächlich was, was ich auch eher schlüssig fand. Was gleichzeitig halt aber irgendwie auch noch mehr vorgehoben hat, wie sehr das in den anderen Teilen eigentlich untergegangen ist. Dadurch, dass es jetzt in Teil 7 endlich mathematisiert wurde. Aber gut, besser spät als nie, ne?

Ich gucke Antti gerade so fragend an. Ach so, ich kann mich dem nur anschließen, weil ich bin nicht so wahnsinnig gut mit Namen. Das heißt, mir ist das wahrscheinlich gar nicht so groß aufgefallen wie euch. Wo ich aber sage, für mich geht das über reinen Fanservice hinaus, ist der Moment, in dem Sydney das auf eine sehr emotionale Weise erklärt.

Weil es wäre was anderes, wenn man sie einfach so nennt und man belässt es dabei, lässt es stehen und das wäre dann für mich der billige Fanservice. Das aber dann wirklich aufzugreifen und sich so, wie ihr das gerade gesagt habt, sich vielleicht dann auch in dieser Form, für den Umgang mit ihrer Figur rückwirkend zu entschuldigen.

Wie gesagt, mir ist das so in der Form nie aufgefallen. Aber ihr habt natürlich völlig recht, wenn ich so drüber nachdenke. Das ist dann schon wieder charmant. Und ich kann mir vorstellen, dass das dann auch so eine Sache ist, die von Kevin Williamson gekommen ist. Ja, das ist sogar naheliegend, finde ich auch.

Anja, wie fandst du die Mutter-Tochter-Beziehung und die Darstellung dieser in dem Film? Wir haben eben schon gesagt, das ist so ein bisschen das Kernelement der Haupterzählung, es ist ja so, dass Tatum natürlich die Vergangenheit von Sidney kennt, aber mehr, so bekommen wir es zumindest zu hören, mehr aus den Step-Filmen als aus dem Erfahrungsschatz ihrer Mutter selbst, die ja scheinbar nicht mit ihrer Tochter über die Erlebnisse der späten 90er Jahre oder frühen 2000er Jahre redet.

Also aus erster Hand erfährt sie quasi nichts. Und Sidney ist natürlich, aber auch wieder den Vergleich zu Halloween. Zu der Figur Laurie und ihrer da ja erwachsenen Tochter, dieses Protection-Gedanken, der da drin steckt. Und vertrau keiner Person, vertrau vor allem nicht deinem Freund nicht und überall kann die Gefahr lauern. Jeder kann Ghostface sein und ich will dich doch nur beschützen.

Und das sorgt natürlich irgendwie für eine Dynamik, aber auch für Konflikte in dieser Beziehung. Wie fandst du da die Darstellung? Ich fand sie überraschend harmonisch dafür, dass das eine Teenager-Mutter-Kombination ist, die auch in gewisser Weise vorbelastet ist. Ich hätte gedacht, bei einem schwächeren Skript und bei einem klischeehafteren Skript wäre das viel zu sehr draufgegangen, dass sie so eine überbehütende Mutter ist und so.

Und dann gibt es diese eine Szene, in der die Tochter diese alte Jacke von ihrer Mutter findet und die anzieht. Und da sind für Sidney einige Erinnerungen dran oder hängen einige Erinnerungen dran. Und das ist für sie erst mal irritierend. Und in einem schwächeren Skript meiner Ansicht nach, bei einer schwächeren Figurenzeichnung, wäre da jetzt voll der theatralische Moment draus geworden und das wäre total hysterisch verlaufen und so.

Und ich finde, diese ganze Beziehung ist angenehm geerdet dafür, dass man. Da viel mehr Dramatik draus hätte ziehen können. Ja, natürlich, sie hat eben ihre beschützenden Flügel schon noch immer so ein bisschen über ihre Tochter. Aber jetzt muss man sich da ja mal wieder, und jetzt komme ich wieder zurück zu dem Vergleich, wenn man sich mal Lori anschaut in den Halloween-Filmen und allein ihren Umgang mit ihrer Enkelin und auch ihrer Tochter, das ist ja von einem ganz anderen Kaliber.

Und ich finde, der ganze Film strahlt halt auch ausgehend von der Beziehung zwischen Mutter und Tochter so eine ganz angenehme Wärme aus. Und das ist das, was ich hauptsächlich an dem Film so sehr schätze, dass der sehr getragen wird von dieser doch natürlich auch ein bisschen geprägt davon, dass es halt eben eine Teenager-Tochter ist und da gibt es nun mal Reibereien.

Aber an sich ist das alles so angenehm harmonisch. Diese Beziehung ist weniger von Paranoia getrieben. In Halloween kommt diese Paranoia mit Michael Myers noch so stark ins Spiel. Tresa, wirst du es wahrgenommen? Ja, genau so im Grunde genommen. Also ich habe auch das Gefühl gehabt, dass man halt bei Sydney bemerkt, so sie gibt ihr Bestes, eine gute Mutter zu sein und halbwegs entspannt zu sein.

Und gleichzeitig hat sie halt nun mal ihre Background-Erfahrungen gemacht, die natürlich einfach sehr prägend waren. Und ich hatte jetzt aber auch nicht das Gefühl, dass es zu sehr aus dem, also dass es zu krass war, sondern eher halt in einem angemessenen, nachvollziehbaren Rahmen. Und von daher war das auch was, was mir eher gut gefallen hat, tatsächlich.

Und sie bringt ja auch einfach ihre Erfahrung mit, also es wäre ja Quatsch, wenn sie ihre Tochter vorenthalten würde, dass die das jetzt nicht alles wissen will, ist mir irgendwie auch schon klar, aber ich fand generell, da greife ich schon mal ein bisschen was vorweg, das Verhalten von Sydney und auch von ihrer Tochter extrem clever und extrem smart fasst den kompletten Film hindurch und das ist doch für einen Slasher, eine sehr positive Erscheinung, würde ich sagen.

Ich war sehr überrascht. Die treffen eigentlich kaum falsche Entscheidungen, sowohl alleine als auch zusammen. Wenn ich so an diese Szene im Café denke und wie sie ihre Tochter angeleitet hat und so weiter und so fort, die waren schon fast zu smart für den Slasher. Aber ich finde, dass das auf den kompletten Film auch tatsächlich zutrifft, dass ich das Gefühl habe, dieses Trope von diesem unwährhaften Opfer, dass das so ein bisschen ausstirbt.

Weil ich finde, die waren alle ganz gut dabei, zumindest in dem Rahmen ihrer Möglichkeiten zurückzuschlagen. Und das hat mir generell gut gefallen, weil ich finde halt nichts anstrengender, als wenn man sich wirklich denkt so, ey, ja, du hast da vielleicht nicht viele Möglichkeiten, aber du kannst halt zumindest den Stuhl schmeißen oder so.

Oder dir eine Stange von irgendwo oder einen Besen abbrechen und dann dem irgendwie ein bisschen rumfuchteln. Und da habe ich das Gefühl, dass der Film das hier eh recht viel macht, dass sich die Opfer zumindest ein bisschen wehrhafter zeigen, als man das in anderen Filmen kennt. Das kann ja vielleicht auch ein ungesprochener Verweis darauf sein, dass mittlerweile sehr viele Leute einfach solche Szenarien aus Horrorfilmen kennen.

Und ich mir einfach vorstelle, Also ich hoffe, dass ich nie in so einer Situation bin, aber wenn ich doch mal in so einer Situation sein sollte, dann weiß ich auch, wo ich als erstes hinrenne und dann weiß ich auch im Zweifelsfall Dinge in meiner Küche oder in meinem Wohnzimmer zu Waffenzweck zu entfremden, weil ich es irgendwann mal in Filmen gesehen habe.

Und das finde ich, und dann kommt der ganzen Reihe ja noch zugute, oder ja, dass hinter der Scream-Maske niemals bisher so ein unverwundbarer Killer steckte, sondern dass das ja immer normale Menschen waren und das hat sich die Reihe ja immer schon zunutze gemacht, also. Ghostface war immer wehrhaft und hat dann im Zweifelsfall dann auch immer am Ende, haben die anderen den Kürzeren gezogen so, aber dass sich gegen ihn gewehrt wurde und auch gewehrt werden konnte, das hat sich ja eigentlich durch die ganze Reihe gezogen.

Ja, komplett. Das ist natürlich auch nochmal, um auf Halloween nochmal zu sprechen zu kommen, natürlich auch nochmal ein Unterschied vielleicht in der Verhaltensweise zwischen Laurie und Sidney, das muss man da auch dran ziehen. Es gab etwas Enttäuschung, Antje, dass, viele haben ja gehofft, als am Telefon davon gesprochen wird, dass Sidney ja verheiratet ist und dass dann auch Mark der Name ihres Mannes ist und hier nicht Patrick Dempsey als Mark Kincaid auftaucht, wie man sich das vielleicht nach 2003 erhofft hat, sondern Mark Evans, der Sheriff der örtlichen Polizei. Warst du auch enttäuscht?

Weiß ich nicht, ob ich es enttäuscht nennen würde. Also sagen wir mal so, wäre es nicht Mark Evans gewesen, dann hätte ich ja Joel McHale nicht gehabt. Aber es passt, finde ich, auch da dazu, dass auch das etwas ist, was Sydney zurückgelassen hat über die Jahre. Und dass sie wirklich einfach so ein komplett neues Leben angefangen hat.

Deshalb glaube ich, hätte mir das zu gewollt, wäre das für mich zu gewollt gewesen, sich da dann noch an ein Element aus der Vergangenheit zu halten. Und der Film fängt früh damit an, ein paar falsche Fährten zu legen, Theresa, so ein paar Red Herrings, da gibt es natürlich wieder einige Nebenfiguren, die sich sehr obvious verhalten, wenn ich da zum Beispiel, also wir tun jetzt mal so, als wüssten wir noch nicht, wie der Film ausgeht, wenn ich da so an die Nachbarin Jessica denke und vor allem ihr Sohn Lucas, der ja total auf True Crime steht und ja auch so vernaht in Sidneys Lebensgeschichte ist, Da werden schon mal früh ein paar Verdächtige porträtiert, würde ich sagen.

Ja, und gleichzeitig dachte ich mir, okay, den True-Crime-Fan quasi hatten wir schon in Teil 4. Den Boyfriend, den hatten wir auch schon. In Teil 5 und Teil 1 halt eben. Also, da war ich mir recht sicher, der ist es nicht. Auf dem wurde einmal zu viel rumgehackt, als dass der es hätte sein können. Und dann irgendwie der Lehrer, der da im Hintergrund immer mal so ein bisschen auf den so suspicious, wie lange die Kamera gehalten wurde, da dachte ich mir auch so, nee, glaub ich irgendwie auch nicht.

Irgendwie ist es das nicht. Und ja, dann halt irgendwie so die ein bisschen inhaltlich leere Freundin, sag ich mal, die es da noch gibt, die jetzt nicht direkt stirbt. Ich hab ihren Namen schon wieder vergessen. Da dachte ich mir so, ja, vielleicht, aber ich meine, gut, am Ende ist halt die Auflösung ja wirklich so bescheuert, dass man da auch mal wieder nicht hätte drauf kommen können, aber ich hatte da halt so das Gefühl, dass ich zumindest so ein bisschen mitgeraten habe, was ich ja sonst auch eigentlich eher selten mache, und mir dachte, ja, man kann schon mal, glaube ich, so ein paar Sachen aus so einer Logik raus ausschließen, vor allem, wenn man mittlerweile weiß, dass sie wahrscheinlich am ehesten eh

eher die unlogischen Varianten aus dem Hut zaubern werden. Ich hätte diesen Lucas, also hätte ich die Auflösung nicht schon gewusst, hätte ich, glaube ich, den Nachbarn-Jungen-Lukas irgendwie verdächtig. Gar nicht mal so wie in dem True-Crime-Aspekt, aber er ist einfach die ganze Zeit so... Der gehört ja auch nicht so richtig zu denen, habe ich das Gefühl, zu dieser Freundesgruppe dazu. Ja, aber die eine Freundin hat ja einen Crush auf denen. Ja, ja.

Aber der ist nicht so ein richtiger Teil dieser ... Also, die sind noch nicht, befreundet in dem Sinne, glaube ich. Und ja, jetzt wo du es sagst, wäre es auch ein bisschen offensichtlich gewesen. Aber ... Also, ich hätte ihn verdächtigt. Deswegen fand ich es auch gut, dass Mindy die ganze Zeit auf ihn rumgehackt hat. Das habe ich auch so gesehen.

Also, da bin ich mitgegangen. Aber hat sich ja dann am Ende nicht bewahrheitet. Aber genau, Antje, hast du da auch schon ein bisschen die Leute dir ein bisschen komisch angeguckt und dachtest so, das könnte, so ich, Therese hat eben schon diesen einen Lehrer, diesen Musical-Lehrer dort genannt, den fand ich auch ein bisschen zu offensichtlich.

Also dem hätte ich es auch ohne Wissen der Auflösung nicht zugetraut, glaube ich. Mir kam da so ein bisschen zugute, dass ich im Vorfeld schon so zwei, drei Reviews gelesen hatte und da aus allen eigentlich der Vorwurf rausquoll, es ist so offensichtlich wie noch nie und überhaupt keine Kreativität mehr darin, einen Killer gut zu inszenieren oder zu revealen am Schluss.

Und deshalb bin ich davon ausgegangen, dass es definitiv der Boyfriend ist oder der True-Crime-Fan. Weil alles andere hätte ich dann gedacht, da muss ich dann vielleicht doch noch mal um die eine oder andere Ecke denken. Und so wie man mir das jetzt weiß gemacht hat, muss ich bei der Auflösung um gar keine Ecke denken.

Also da bin ich, glaube ich, mit den richtigen, sehr, sehr niedrigen Erwartungen rangegangen, sodass der Film am Ende gar nicht anders konnte eigentlich, als mich so offensichtlich es dann vielleicht ab einem gewissen Zeitpunkt ist, auch war. Wobei ich bei mir sagen muss, ich bin sowieso in sowas richtig schlecht.

Es ist wahnsinnig einfach, mich in Filmen zu überraschen, weil ich auf nichts komme und hier, ja, wie ich gerade gesagt habe, also dann noch hinzukommt, dass es offenbar so offensichtlich ist wie noch nie. Also das hat mir das Ganze wiederum. Hat es für mich wiederum spannender gemacht, mir darüber Gedanken zu machen, wer es am offensichtlichsten ist. Und der ist es dann wahrscheinlich auch.

Normalerweise ist es ja eher dieses, der, der es am offensichtlichsten ist, ist es eben nicht. Ja, es ist schon ein bisschen ... Wir können es ja dezent immer schon mal ein bisschen mit ansprechen. Ich glaube, noch nie hat ein Screamkiller so wenig Screentime wie hier in diesem Film. Also dazu sagen, dass das das offensichtlichste Ergebnis aller Filme ist.

Außer vielleicht Billy Loomis Mutter. Nee, die hat auch, glaube ich, unter zwei Minuten Screentime bis zur Auflösung. Aber immer noch eine Minute mehr als die beiden. Ja gut, das kann sein. Der eine ist ja wirklich nur einmal kurz im Bild. Aber auch so eine Sekunde zu lang. Sodass man sich schon denkt, irgendwas ist mit dem.

Der irgendwas ist mit dem. Ich weiß nicht was, aber irgendwas ist mit dem. Schauen wir uns erst mal das erste größere Setpiece an, welches kommt, diese Musical-Rehearsals. Also Tatum, also Sidneys Tochter. Das haben sie schön gemacht. Weil Sidney fragt sie, wie laufen die Vorbereitungen für ein Musical?

Ja, nicht so doll. Und ich dachte, man denkt dann automatisch, sie hat diese Hauptrolle. Und stattdessen steckt sie einfach in so ein Bärenkostüm. Und das fand ich schon irgendwie witzig. Nein, Hunde. Was? Sie war doch in Hundekostüm. Ja, oder Hundekostüm. Ich hab den Film nur einmal gesehen, da hab ich jetzt nicht drauf geachtet.

Ich hätte jetzt, also hättest du mich jetzt blind gefragt, hätte ich gesagt, es war ein Eisbärenkostüm. Aber du hast recht, es war ein Hund. Auf jeden Fall finden dort diese Proben statt. Die Hauptrolle hat tatsächlich ihre Freundin Hannah, die von McKenna Grace gespielt wird. Und wir merken schon, irgendwas ist da faul.

Parallel dazu bekommt Sidney einen Anruf im Café. Antje hat es vorhin schon erwähnt, ein Videocall von Stu. Erstmal, was war euer erster Eindruck? Stu taucht dort dezent vernarbt auf dem Bildschirm von Sydneys Smartphone auf. Was dachtet ihr da? Ich dachte, er ist es. Und auch da wieder geschuldet der negativen Resonanz, die ich zuvor wahrgenommen habe.

Weil das ein guter Kritikpunkt ist, generell an solchen Franchises. Ah, jetzt wird sich an der Vergangenheit irgendwie bedient. Und jetzt holt man den zurück, obwohl er ja eigentlich tot ist. Da dachte ich so, ja, das würde zu dem Film und der Rezeption passen, dass er das jetzt wirklich ist. Ich bin erst mal gar nicht darüber gestolpert, dass der Film eine KI-Thematik haben könnte.

Obwohl das ja eigentlich total zum Zeitgeist passt. Also für mich war klar, er ist zurück. Es kommt noch dazu, Theresa, dass der Täter ... Also Sydney selbst hat ja schon Zweifel in dem Moment. Sie geht jetzt erst mal nicht davon aus, dass es wirklich Stu ist. Also sie ist da auch schon wieder ein bisschen smart unterwegs.

Sie weiß nicht genau, was es damit auf sich hat. Aber sie hat Zweifel daran, dass es wirklich Stu ist. Aber sie ist ein bisschen irritiert, dass der Täter, der dort am Telefon spricht, wirklich alles über ihr Privatleben weiß, obwohl sie sich ja so zurückgezogen hat und eigentlich rausgenommen hat aus dieser ganzen Sache.

Was war deine ersten Gedanken, ne? Also meine ersten Gedanken waren so, oh nee, weil ich halt eben gar keinen Bock drauf hatte, dass du irgendwie zurück sein könnte. Also du gehörst nicht zu den Reddit-Fangirls, sagst du? Nee, ich gehöre da nicht zu. Obwohl ich tatsächlich, also ich habe auch einen Sweet-Spot für Stu, aber er kann trotzdem auch einfach begraben bleiben, wo auch immer er begraben wurde.

Da bin ich tatsächlich auch Fan von. Also von daher, ich hatte da nicht so Bock drauf. Und dann ist es natürlich auch, klar, so war halt du natürlich auch im ersten Teil, dass der einfach ein bisschen drüber auch war, aber es war mir wirklich so eins zu viel drüber irgendwie vom, also richtig krass am overacten einfach.

Und irgendwie war das sowas, was mich einfach gar nicht, das hat irgendwie hat mich nur abgestoßen, das hat irgendwie gar keine positive Resonanz in mir hervorgeholt. Und dann habe ich nämlich schon gedacht, ja okay, wenn es jetzt um dieses KI-Thema geht, da muss ich halt sagen, das ist ein Thema, da habe ich jetzt privat einfach gerade gar keinen Bock drauf, weil ich eh überall damit bombardiert werde.

Entweder mit KI-Sachen oder mit Sachen gegen KI. Und gefühlt 80 Prozent aller Posts, die ich irgendwie bei Blue Sky oder sowas angezeigt bekomme, ist immer irgendein KI-Kram. Sei es halt eben dafür oder dagegen. und ich denke mir halt so, oh, ich möchte damit, das ist mir viel zu nah an meiner Realität jetzt gerade dran, so, ich hab kein, also muss mich ja im Internet eh schon ständig damit auseinandersetzen, ich hab gar keinen Bock, mich da jetzt auch noch in meiner Freizeit, sag ich mal, auch noch mit auseinanderzusetzen, das ist mir irgendwie alles, zu nah an der Realität dran, ähm.

Das ist natürlich jetzt vielleicht, dass man dann, wenn man den Film in 20 Jahren guckt, dass man da wahrscheinlich einen ganz anderen Blick drauf hat. Das ist genauso wie irgendwelche Seuchenfilme oder so. Ey, gar keinen Bock drauf. In 20 Jahren sagt man, wenn man den Film guckt, wahrscheinlich little did they know, was dann damit noch alles passiert ist.

Ja, wahrscheinlich. Aber das ist halt deswegen sowas, wo ich mit beiden Szenarien irgendwie sehr unzufrieden war. Wenn man es nicht anspricht. Das ist das KI-Thema später nochmal aufgreifen. Ich hab festgestellt, jetzt so retrospektiv, nachdem wir den ganzen Film ja gesehen haben, ich glaube, niemand aus Cast und Crew hatte so viel Spaß an den Dreharbeiten wie Matthew Lillard.

Also ich glaub, der hat wirklich richtig Bock gehabt. Was man jetzt nicht gerade von allen, glaub ich, behaupten kann. Ja, das war auch mein erster Gedanke. Also wie der strahlt, das hatte so wirklich dieses, guckt mal, ich bin wieder da und ich darf wieder dabei sein. Das war auch, war sehr sympathisch.

Also seine Figur ist auf jeden Fall eine Bereicherung für den Film. würde ich sagen. Würde ich mitgehen. Es ist dann so, dass Offscreen, das fand ich ein bisschen weird, dass es heutzutage noch Offscreen-Kills gibt, dass der eine Mitschüler, diese Aaron, der auch ganz kurz verdächtig war, für eine Sekunde, hatte ich den auch kurz auf dem Kieker, aber dann war er ja direkt weg und stirbt quasi durch ein Geräusch im Hintergrund.

Und dann ist es so, dass Hannah, also McKenna Grace, noch an diesen Seilen befestigt ist, mit denen sie quasi da als, was ist sie, eine Prinzessin oder was auch immer, in der Luft hängt, bei diesen Musical-Proben. Und Ghostface auftaucht und sie Stück für Stück aufschlitzt und sie immer so hin und her schwingt dort und am Ende sie aufgeschlitzt wird und ihre Gedärme rausquillen. Das fand ich ziemlich hart.

Fand ich für einen Scream-Kill ziemlich kreativ. Also ich war positiv überrascht, war aber auch gleichzeitig überrascht dazu. Okay, what the fuck, Macenter Grace ist jetzt, das Thema hatten wir vorhin schon, ist jetzt schon raus aus dem Film. Das bringt alle meine Gedanken gerade ein bisschen durcheinander.

Und dann dachte ich wieder, und das spricht für Scream, hier kann wieder alles passieren. Und das habe ich dann wieder als positiv wahrgenommen. Und ich hatte so das Gefühl, der Kill hatte so was leicht Jallomäßiges. Also stell dir mal vor, so ein bisschen Farben hochgedreht und ein bisschen stärkere Kontraste und dann noch ein bisschen eine subversivere Musik-Tonspur, dann hätte man das locker auch in irgendeinem Jallo zeigen können.

Erst recht dieses finale Bild. Also ich finde es teilweise ein bisschen. Also nicht unübersichtlich, aber fast ein bisschen schade, dass doch während dieser Zeit, in der Ghostface dann das Messer hochhält und sie nach und nach immer wieder darüber schwingt und er sie nach und nach aufschlitzt, da hätte ich mir eine ruhigere Kameraführung tatsächlich gewünscht.

Weil ich glaube, man hätte da inszenatorisch vielleicht noch ein bisschen mehr rausholen können. Vielleicht wirklich durch so eine stillstehende Kamera. Aber dann dieses Schlussbild, wo man sie einfach mit den heraushängenden Gedärmen vor dem Scheinwerfer nur in diesem schattigen Umriss sieht, Das fand ich schon sehr stark.

Und wie du auch schon, ich muss dir dazu stimmen, dass es sie als erstes trifft, hat mich sehr überrascht. Ich gebe dir übrigens, weil kurz gesagt, vollkommen recht. Ich fand tatsächlich, das war das erste Mal im Film, wo ich kurz das Gefühl hatte, oh, das ist gar nicht mal so geil inszeniert. Also ich gebe dir recht, das Schlussbild ja, aber der Weg dorthin, das hat mir von der Beleuchtung und so, das wirkte irgendwie ein bisschen billig, ehrlich gesagt.

Und ich hatte auch bei der Inszenierung das Gefühl, dass den Punkt, den du angesprochen hast mit der Übersicht, ich weiß nicht, ob es einfach nur darum ging, das Double, was dort hing, wahrscheinlich nicht so offensichtlich darzustellen. Das hat man ja manchmal auch. Mit ein bisschen Shakeycam kann man da ja ein bisschen was kaschieren.

Aber da dachte ich auch so, okay, Man merkt, Kevin Williamson war ein guter Drehbuchautor, aber seine Regieerfahrungen halten sich doch an Grenzen. Und da hätte ich mir von der Bildsprache auch ein bisschen mehr erhofft, muss ich gestehen. Das ist nicht das letzte Mal, dass ich diesen Gedanken hatte im Film.

Theresa, was wolltest du? Also nicht, was wolltest du sagen? Was willst du eigentlich über uns? Sorry, sorry, dass ich hier bin. Nee, ich muss auch sagen, das war vor allem so das Endbild eben erstaunlich künstlerisch auch, weil eigentlich jetzt ja, gut, dadurch, dass Ghostface immer wer anders ist, ist ja schwer zu sagen, aber halt ich jetzt so die Scream-Moder eigentlich nie mit so was künstlerisch Angehauchtem irgendwie verbinde, dass man immer das Gefühl hat, da hat der Killer irgendwie ein besonderes Auge für seine Opfer dann auch schön zu trappieren und das hat mir gut gefallen, bin aber auch bei euch, dass da alles vorher so ein bisschen unübersichtlich wirkt und, Da ist auch später ja noch mal so ein, zwei Kills bei, wo man sich denkt,

Idee, gut, Umsetzung, na ja. Und ich glaube, das ist so was, was in dem Bereich manchmal auf die Füße fällt. Das nächste große Setpiece, also Sidney kommt ja dann irgendwann an und Tatum ist nicht in Gefahr und so weiter, aber es ist natürlich helle Aufruhr. Und die fahren dann irgendwann wieder nach Hause. Und wir bemerken, dass der Killer sich bereits, oder einer der Killer sich bereits im Haus der Evans, ich vergesse mal, dass die Evans heißen, befindet, in dem sich eben auch Sydney, ihr Mann und Tatum befinden.

Und da fand ich es tatsächlich, ich weiß nicht, Anja, hattest du die Trailer vorher gesehen? Ja, wahrscheinlich, ne? Ich hab einen Trailer gesehen im Kino, da konnte ich mich dann leider nicht vordrücken vor 28 Years Later und fand den auch gut, hab aber von dem ausschließlich den Kill, aus dem Prolog mit dem, mit dem, wie heißt das, mit dem...

Airbnb, ja. Ja, mit der Kronleuchter. Achso, mit dem Kronleuchter, ja. Ich hatte mich nur an den erinnert und halt daran, dass Sydney wieder da ist. Aber ansonsten ist nichts in Erinnerung geblieben. Also auch nichts Negatives in irgendeiner Form. Das heißt, mich hat der Trailer jetzt nicht in irgendeiner Form auf irgendeine Spur gebracht.

Mir hat, und das habe ich gestern, als ich mein Video geschnitten habe, auch noch mal gesehen, dass der erste Trailer, der vor fünf Monaten oder so rauskam, dass der von dieser eigentlich jetzt folgenden tollen Sequenz im Haus, so mit diesem Panic Room, mit dieser doppelten Wand, in der sich ja Sidney und Tatum dann verstecken vor Ghostface, die prinzipiell eigentlich einen tollen Aufbau hat, die spannend erzählt ist, die auch irgendwie ganz cool inszeniert ist, aber die war halt fast vollständig und wirklich fast vollständig im Trailer drin.

Und das fand ich halt super schade, weil hätte ich die Szene nicht vorher schon im Trailer gesehen, wäre ich, glaube ich, total begeistert gewesen davon, weil ich die Sequenz echt super finde. Aber dadurch, dass ich die schon im Trader gesehen habe, ist da viel vom Thrill auch schon direkt wieder weg gewesen, leider. Und was mir auch aufgefallen ist, dass ich so dachte, durch meine deutsche Wand wäre kein Messer durchgekommen.

Ja, okay. Das hab ich bei den amerikanischen Papphäusern. Das hab ich mir mal jedem mal beim Trailer gedacht. Und da musste ich jetzt auch wieder dran denken. Aber ja, ich hab auch das Gefühl ... Also, da hab ich tatsächlich das Gefühl, die gehen mir so ein bisschen zu lang, tatsächlich. Und ich hatte da auch das Gefühl, dass ich nie die Angst hatte, dass hier jetzt tatsächlich einer von beiden bei drauf geht.

Also das war mir irgendwie schon klar. Also die beiden ja, aber Marc, also den hab ich schon in Gefahr gesehen. Oh ja, da hab ich gedacht, der ist tot. Aber wie gesagt, dank Teil 5 und 6 wissen wir ja, dass niemand der 20 Stiche abbekommen hat. Dass das auch bedeutet, dass die Person gesichert stirbt.

Wie hat dir die Sequenz gefallen, Antje? Auch da wieder die Erinnerung tatsächlich an Halloween. Also es ist auch jetzt, wo ich, das ist mir im Film, ist mir das schon aufgefallen, dass ich immer wieder an Halloween denken muss, auch von der ganzen Inszenierung und auch natürlich von dem Motiv eines Messers, das durch irgendeine Wand, Holzwand, Schrankwand oder so gerammt wird.

Da habe ich immer schon die Assoziation gehabt. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto mehr habe ich so das Gefühl, das sind Szenen, die hätten eins zu eins in einem der Halloween-Remakes stattfinden können. Was ich in dem Moment gedacht habe, war, vielleicht ist das irgendwie, hat mich das nicht vielleicht ist das über meinen Kopf hinweggezogen, das kann gerne sein da könnt ihr gerne sagen, wie ihr das gesehen habt ich habe nicht so ganz verstanden weshalb sie nicht einfach in dem Bunker geblieben sind, sondern weshalb sie dann diesen Ausweg gewählt haben oder war die Bunkertür, diese hoch, mega gesicherte Bunkertür war das im Grunde, musste man dann vom Bunker aus durch diesen Geheimgang gehen.

Also, ich glaube, sie hätten auch in diesem Panic Room da, glaube ich, drinbleiben können. Ja, oder? Gefahrlos. Ich habe so wahrgenommen, dass Sydney so, und das ist auch der Eindruck, den ich aus dem vorherigen Film von ihr hatte, dass sie da schon auf Konfrontationskurs gehen will. Also, sie will auch Ghostface sozusagen auch zur Strecke bringen, weil sie einfach keine Lust mehr hat.

Das war ja, glaube ich, in allen Teilen schon so ein bisschen das Thema. Weil sie will nicht davonlaufen vor ihm. Und sie weiß ja auch, da steckt ein Mensch drin. Und gleichzeitig ist ihr Mann ja in Gefahr, in Lebensgefahr scheinbar. Also, ich wäre drin geblieben im Panic Room. Da sind wir uns gar nicht einig, wie wir alle.

Ich kann aber nachvollziehen, dass das Drehbuch sagt, dass Sydney das nicht macht. Na, weil ich finde, es hätte für mich mehr Sinn gemacht, wenn Sydney alleine gewesen wäre, dass sie da auch ihre Tochter so in Gefahr bringt. Das finde ich leider schwierig. Ich finde auch, dass das nicht unbedingt dazu passt, wie wir sie als Mutter kennengelernt haben. Stimmt. Zumal.

Sie wollte ja, dass Tatum in dem Panic Room bleibt, aber Tatum wollte nicht alleine dort bleiben, glaube ich. Weil uns auch einmal kurz suggeriert wurde, da gab es so einen Einschnitt auf die Tür und Ghostface haut, glaube ich, auf die Tür drauf. Und das sollte uns, glaube ich, suggerieren, dass vielleicht diese Panic Room nicht so sicher ist, wie er sein müsste, hatte ich so ein kurzes Gefühl.

Weil es gibt einmal so einen ganz kurzen Kameraschwenk zu der Tür und die so leicht schon, ich werde nicht sagen, dass die schon so ein bisschen eingedrückt wird oder so was, Aber ich habe das Gefühl gehabt, das ist jetzt auch nicht der Panic Room aus Panic Room. Ja, ich habe mich das aber auch gefragt, warum die nicht einfach dann drin geblieben sind, beziehungsweise warum da nicht Sydney gesagt hat, okay, bevor du gehst, bleiben wir halt beide hier und warten halt, bis der irgendwann wieder abzuckelt.

Früher oder später wäre das ja wahrscheinlich der Fall gewesen. Ist auch was, worüber ich gestolpert bin, ja. Es wäre witzig gewesen, wenn sie im Panic Room geblieben wären, die Polizei rufen, Und dann geht einfach ihr verletzter Mann ins Telefon. Das nämlich mit der Polizei. Es wird so oft lange gewartet, bis die Polizei in diesem Film gerufen wird.

Unvorstellbar, finde ich. Also da zum Beispiel dachte ich auch so, du bist in diesem Panic Room. Ihr habt wahrscheinlich beide euer Handy dabei. Ruf doch kurz back up. Ihr habt doch da die Zeit in diesem Panic Room. Oder auch dann eben, als sie quasi am Ende dann mit, hatten wir eben schon ein bisschen drüber gesprochen, mit Tatum quasi telefoniert.

Sie hat so viel Zeit, er hat da so lange durch die Gegend und kommt nicht einmal auf die Idee, die Polizei anzurufen. Also so, hä? Also das war was, was mich inhaltlich sehr gestört hat. Vor allem, weil ihr Mann ja auch noch Polizist ist so. Und es gibt vielleicht Leute, wo man sagen würde, okay, kann ich verstehen, dass die jetzt nicht so das Vertrauen irgendwie in die Institution Polizei haben. Aber ihr Mann ist Polizist, so ruft doch die Scheißpolizei an. Was soll das denn?

Ja, das stimmt. Ich mochte diesen kleinen Moment, als sie dort in der Wand stecken und Ghostface das Messer reinsteckt und Sydney einfach dieses Messer demoliert. Also einfach so umbiegt. Das war auch wirklich ein netter Moment. Da musste ich auch lachen tatsächlich. Das hat mir gut gefallen. Wie fandet ihr denn das Auftreten von, ich sag jetzt mal Ghostface als Ghostface-Gestalt, unabhängig davon, wer da jetzt, warum drunter steckt.

Aber habt ihr den als, der war ja in Teil 5 und 6, kam da ja schon relativ rabiat und wuchtig daher. Habt ihr das Gefühl, da geht er wieder ein bisschen zurück in diese Slapstick-Haftigkeit oder eher fortgesetzt, wie es in 5 und 6 zum Beispiel der Fall war? Fortgesetzt, finde ich. Ich finde, das wirkte diesmal noch mehr als in 5 und 6 sehr hassgetrieben und sehr straight.

Also ich hatte das Gefühl, es ging Ghostface hier weniger darum, mit seinen Opfern auch zu spielen, sondern wirklich, der hatte das Ziel vor Augen, nämlich die zu killen. Und das habe ich ihm abgenommen. Es ist auch merkwürdig. Dadurch merkt man erst im Nachhinein, dass der Roger L. Jackson, der über den Ghostface spricht, relativ wenig Screentime hat, weil es gar nicht so viele Anrufe gibt.

Also mit der Ghostface-Stimme auch. Also der hatte nicht so viel zu tun. Ja, ich glaube, ich würde da mitgehen. Ich habe das Gefühl, es wirkt vielleicht manchmal fast so ein bisschen mehr Slapstick-haft, dadurch, dass halt die Opfer so ein bisschen wehrfreudiger sind. Aber insgesamt, finde ich, war hier die Vorgehensweise doch schon sehr rabiat.

Hat doch zur Tonalität des Films gepasst. Ich fand, das war vielleicht sogar der auf den ersten Blick humorloseste Film der ganzen Reihe, fand ich. Also da war natürlich, wie wir haben ja schon gesagt, dass die Meta-Ebene jetzt nicht in der Form vorhanden war, wie in den vorherigen Teilen, was ja immer durchaus für ein paar Lacher gesorgt hat.

Aber es waren für mich hier so ein paar Einzelmomente. Ich weiß nicht, Antje, ob dir das aufgefallen ist, dass Sydney Ghostface mit diesem Vogelhaus aus ihrem Vorgarten eine rübergezogen hat. Ja, genau. Ja, ich konnte nicht ganz erkennen, was es ist, aber ich dachte nämlich, sie hat ein Straßenschild aus dem Rasen gezogen.

Aber nee, dass es ein Vogelhaus war, wusste ich nicht, aber ich weiß, welche Szene du meinst. Ja, so das sind so die kleinen Momente, wo ich ein bisschen erheitert wurde, aber generell schlägt der Film doch eher für Scream-Verhältnisse ernste Töne an, war jetzt so mein Eindruck vom ersten Mal gucken. Ja.

Ich hab auch das Gefühl, dass es eher so, keine Ahnung, ich hab das Gefühl, so Teil 3 oder so war ja schon wirklich sehr goofy auch, aber so Teil 4 und 5, dass die auch schon wieder so ein bisschen ernster wurden. Und da hab ich jetzt auch bei dem das Gefühl, dass der eher in die Richtung wieder geht, dass da recht wenig Raum für Witz und Humor ist.

Vielleicht auch, weil hier ja unsere Teenie-Gruppe auch nicht so im Vordergrund steht, die ja sonst auch oft für ein paar Lacher untereinander irgendwie gesorgt haben. Das war tatsächlich bis zu diesem Zeitpunkt, das ändert sich ja gleich, war tatsächlich auch keine Figur drin, die in den bisherigen Teilen so für diese Ebene gesorgt hat.

Dewey ist ja immer so eine Figur, die so ein bisschen Leichtigkeit reingebracht hat oder eben die Figuren, die gleich noch zurückkommen in den Film. Aber das ändert sich ja dann, wie gesagt, als Bruder Zufall zuschlägt und Ghostface draußen überfahren wird von einem Auto. Und wer steckt aus dem Auto aus? Die gute Gail Weathers.

Das muss ich sagen, fand ich schwierig. Weil das war mir so zufällig, dass ich das nicht so richtig hinnehmen konnte, Antje. Ich mochte die Szene total, weil so eine Szene, finde ich, hat sich Gail Weathers einfach verdient. Das war so ein bisschen, ja, du hast völlig recht, man darf dann nicht zwei Sekunden länger drüber nachdenken.

Aber dieser Moment, dass sie das macht und dass sie dann aus dem Auto steigt und sich gar nicht richtig, also so auf ihre typische Gail Weathers Art dann so triumphierend schlägt. Dass sich betrachtet, was sie da gerade gemacht hat. Ich habe mir gedacht, du hast so viel eingesteckt in den letzten Filmen.

Und gerade, das wird dann ja bei ihrer Figur später auch noch thematisiert, das hat ja im wahrsten Sinne des Wortes auch Narben hinterlassen, dass sie jetzt diesen Auftritt spendiert bekommt vom Skript. Auch da würde ich behaupten, das muss auf jeden Fall auf Kevin Williamson's Mist gewachsen sein, weil das so sehr wirkt wie, ich liebe die Figuren, die ich einst erschaffen habe und gönne ihn jetzt diesen triumphalen Moment.

Mir war das völlig egal, wie an den Haaren herbeigezogen das ja eigentlich ist. Ich finde es auch okay und auch in Ordnung. Ich finde, ein Film darf das, so einen Moment über die Logik stellen. Also ich finde, das ist vollkommen legitim. Es war für mich nur irgendwie so, ja, ich weiß nicht, in dem Moment.

Also mit deiner Erklärung finde ich es auch interessant. Wenn ich drüber nachdenke, auch irgendwie smart, dass es so gemacht wird. Aber in dem Moment, also als wir im Kino waren, fand ich es irgendwie, oh, ich dachte so, oh nee, come on, es gab jetzt keine bessere Option, um Gale einzuführen als das.

Aber stimmt, mit dem, was du gesagt hast, macht es schon irgendwie Sinn, dass sie sich das auf jeden Fall verdient hat. Und es ist so, nee, wer da drunter steckt, das machen wir gleich noch. Denn, Theresa, ich gebe dir gleich die Hausaufgabe mit, nicht nur Gale taucht auf, sondern auch die Meeks Martins, also Shad und Mindy, das Geschwisterpaar, taucht mit auf.

Diesen Plot Zweig fand ich dann tatsächlich ein bisschen erzwungen. Die beiden sind ja scheinbar sowas wie PraktikantInnen von Gale dort, was irgendwie so gar nicht zu den beiden passt irgendwie. Und ich hab wirklich das Gefühl, die haben bestimmt jetzt so nach Teil 6, also die haben ja alle Trilogie-Verträge gehabt, die meisten aus dem Cast, die haben gerne das Geld noch mitgenommen aus diesem Vertrag.

Ich hätte mir vorstellen können oder kann mir vorstellen, dass da bestimmt auch jemand mal bei Spyglass oder Pilemon gesagt hat, boah, hättet ihr nicht Lust, dass für euch eine kleine Abfindung geben und dann verzichtet ihr auf eure Teilnahme am nächsten Teil. Das kann ich mir durchaus vorstellen, weil die beiden wirken nicht so, also sie wirken A, nicht notwendig, also du brauchst die beiden in dieser Form nicht mehr in dieser Geschichte und sie wirken teilweise auch extrem gelangweilt in ihrem Schauspiel und ich fand auch, dass die Art der Figur nicht mehr so zu dem gepasst hat, wie sie in Teil 5 und 6 dargestellt wurden und das wirkte wirklich so, wir müssen hier Verträge erfüllen und deswegen seid ihr beiden jetzt noch da. Das war mein Eindruck.

Ja, also ich kann mir schon vorstellen, dass sie die vielleicht haben, wollten, um halt eine Verbindung zu Teil 5 und 6 überhaupt, oder vor allem zu Teil 6 halt irgendwie herzustellen. Aber hätte die Gelder nicht gereicht? Naja, vielleicht halt, dass es nicht so wirkt, als wäre es jetzt so ein kompletter Bruch auf einmal aus dem Nichts, sondern so mäßig, ja, ein paar haben wir irgendwie noch mitgenommen und gleichzeitig denke ich mir, ja, die waren ja aber mit den beiden befreundet, also mit, jetzt habe ich ihre Rollennamen vergessen, genau, ja, ähm.

Da könnten die das auch mal irgendwie mitkommentieren oder so, sondern es wird halt irgendwie, werden die mitgeschleppt und trotzdem wird das Thema irgendwie komplett ausgespart, dass das eigentlich nicht die Gruppe ist, zu der sie gehören. Und ja, ich fand, das sind natürlich zwei super sympathische Charaktere, wo ich mich auf eine Art schon gefreut habe, die wiederzusehen.

Aber man fragt sich schon so, was macht die hier? Und dass die da Praktikantinnen von Gale sind, die halt offensichtlich nicht mehr auf dem Hochpunkt ihrer Karriere angekommen ist, wo ich zu bezweifeln wage, dass die, überhaupt zwei Praktikanten haben darf, haben kann, also dass da irgendjemand, wer auch immer sie bezahlt, sagt, jawohl, die bezahlen wir auch noch nicht.

Finde ich dann schon eher ein bisschen zurechtgebogen. Also der hätte es mir vielleicht fast sogar besser gefallen, wenn sie die True Crime Podcast Filmschiene gegangen wären und gesagt haben, ja hier vor allem unsere Mindy, die hat hier irgendwie einen Podcast und will, reist deswegen mit ihrem Bruder zurück zum Geschehen oder so. Und ist dann halt zufällig auch da.

Als dass die jetzt unbedingt mit Gail irgendwie was zu tun haben. Das fand ich auch irgendwie okay. Es hat mich jetzt nicht aktiv gestört. Aber wenn man länger drüber nachdenkt, was macht ihr eigentlich hier? Also ich habe das Gefühl gehabt, Antje, wenn jetzt Kevin Williamson damit was zu tun hatte, wie sie reingeschrieben wurden, dann hat er da, glaube ich, am wenigsten Zeit für investiert, um sich da eine Begründung für auszudenken.

Ich glaube, man hätte, also das sagt sich jetzt immer so leicht, so als Autorenlaie, ich schreibe keine Drehbücher und das sagt sich natürlich immer leicht, mir wäre bestimmt was Besseres eingefallen, wäre wahrscheinlich nicht, aber ich glaube. Jemand anderen, also ich glaube, es hätte eine bessere Erklärung für das Auftreten geben können, als die Option, die hier gewählt wurde.

Ja, finde ich auch. Und was ich, ich weiß nicht so richtig, woran ich das festmachen soll, aber für mich wirkte die Performance der beiden irgendwie so trotzig. Und das kann man auf beiden Seiten, kann man in beide Seiten auslegen. Also entweder trotzig im Sinne von ihr wolltet uns nicht dabei haben, aber wir wollen sehr wohl noch dabei sein.

Und deshalb machen wir das jetzt hier. oder genau entgegengesetzt, wir wollen überhaupt nicht dabei sein, aber wir müssen, deshalb wählen wir jetzt den Weg des geringsten Widerstands und spielen einfach gar nicht. Das ist einfach so ein Gefühl, insbesondere eher bei Mindy ging es noch einigermaßen, auch wenn sie ihren Erklärmonolog schon mal deutlich leidenschaftlicher vorgetragen hat, muss man sagen, aber bei ihm habe ich mich, der wirkte wirklich so, als hätte er nicht da sein wollen, wo er war und hat auch wirklich so auf so eine ganz, also hat den geringsten Aufwand gewählt, um diese Performance abzuliefern.

Und da bin ich mir auch sicher, dass es tatsächlich so ist, weil er hatte die Promotour auch mitgemacht ein bisschen zumindest und war ja auch bei der Premiere da und hat er ja ein paar Statements am Red Carpet abgegeben und da hat man schon gemerkt, dass der da so im Unterton auch. Diese Melissa Verrera-Position mitbezieht und das schon sehr ärgerlich fand, was da vonstatten gegangen ist. Also das hat man auf jeden Fall rausgehört.

Und von daher glaube ich auch, dass du recht hast. Also wie gesagt, wessen Seite auch immer, ich kann mir auch schon vorstellen, wie gesagt, Mason Gooding macht aktuell Direct-to-Video Actionfilme zusammen mit dem Typen aus Riverdale, wie heißt der noch? Cole... Spouse? Gute Frage, ich hab Riverdale tatsächlich peinlich lange geschaut.

Egal, spielt auch keine Rolle, aber auf jeden Fall ist er schon im Bay-Movie-Segment angekommen, Mason Gooding, deswegen kann ich mir auch vorstellen, dass er natürlich diesen Paycheck für einen Scream-Film noch gerne mitnimmt, aber irgendwas war da auf jeden Fall off, das hat man gemerkt, also da war selten hab ich das so sehr in einem Film gemerkt wie hier, dass da irgendwelche Spannungen auf jeden Fall vorhanden sind.

Und wenn man das schon am Schauspiel merkt, sagt das, glaube ich, auch viel darüber aus, was da so vonstattengegangen ist. Unter der Maske, Theresa, befindet sich Karl, den wir vorher schon mal ganz verdächtig im Café gesehen haben. Ich finde, Karl ist underrated. Ja, wie gesagt, ich fand auch, dass der offensichtlich so eine Sekunde zu lang sich eigenartig seinen Kaffee abgeholt hat.

Aber halt auch so, dass man ihn gerade so nicht erkennen konnte. Und daraus machen sie dann ja auch einen Witz mit diesem Wer ist das? Und was ich halt lustig finde, weil ich exakt bei dem finalen Reveal auch so war, wer ist das? Aber halt for real. Ich wusste wirklich nicht, wer das ist. Irgendwie ist mir Karl mehr im Kopf geblieben, als dann unsere eigentliche Killerin tatsächlich.

Dass ich ganz irritiert war und das ist halt irgendwie der Punkt, an dem der Gag für mich nicht aufgeht, wenn halt später genau das aber in Ernst tatsächlich passiert, dass ich mich frage, wer zum Geier ist das, ne? Also, ja, war irgendwie, in dem Moment fand ich es sehr lustig. Da dachte ich mir, das haben sie irgendwie gut gemacht und sich da irgendwie vielleicht auch so ein bisschen selbst auf die Schippe genommen, wenn sie da halt die absurdesten Leute aus dem Hut zaubern, die jetzt auf einmal hier Kinder sein sollen.

Und gleichzeitig, ja, bröckelt das nach hinten raus dann noch mal ein bisschen. Aber jetzt erst mal hat es mir gut gefallen. Im Café? Dass es die most random Person war. Im Café dachte ich ja noch, dass Carl einfach, also dass Sidney den kennt. Ich dachte einfach, das ist so ein knochiger Typ, der nie so Hallo, nie Schüß sagt, aber den hat man trotzdem gerne dort in dem Ort, weil das ist einfach so ein Typ, der redet nicht so viel, der ist so ein bisschen so ein Brummbär, so ein knurriger Typ so.

Und dann dachte ich so, hä, das ist der, okay, aber ich fand das witzig, ich fand das gut. Karl hat, finde ich, seinen Platz in den analen Descream-Reihe verdient. Ja, sehe ich auch so. Also ich, für mich hat der Gag auch funktioniert mit diesem total Ungläubigen, wer ist das? Und das habe ich mir, ich wusste nicht, dass ich mir das mal gewünscht habe, aber das ist nochmal so, also genauso wie ich mir gewünscht habe, dass der Killer direkt demaskiert wird, so wie in Teil 6, ähm, habe ich mir, glaube ich, unterbewusst immer mal gewünscht, dass das einfach jemand ist und alle fragen sich, hä, was soll das denn? Also das passte gut.

Ja, ich meine, uns ist das natürlich klar. Ich meine, zu diesem Zeitpunkt waren, glaube ich, 40 Minuten im Film vergangen oder 50 Minuten ist natürlich klar, dass das jetzt nicht die Auflösung sein kann. Sidney ahnt das auch schon. Die Auflösung ist zu einfach. Da spricht sie auch den Gedanken der Zuschauenden natürlich aus und will dann zusammen mit Gail für die richtige Aufklärung sorgen.

Und Gail stellt natürlich richtig fest, dass das keine Person ist, die irgendwie eine Verbindung zu Sydney hat und die bisherigen Mörder hatten das ja zumindest in den Filmen, in denen Sydney auch eine Rolle gespielt hat. Auch da wieder übrigens, und da dachte ich schon so, oder wäre ich vielleicht ein bisschen auf den Punkt gekommen, dass die Jessica und auch wieder ihr Sohn Lucas irgendwas damit zu tun haben könnten, weil dass sie die dann nochmal so nah an den Tatort bringen und die stehen da so random rum und es kommt wieder dieser True-Crime-Aspekt zur Sprache.

Das war mir dann schon fast ein bisschen zu obvious, Red Herring, dass ich dachte, okay, einer von den Bein könnte es sein, und das stimmt ja am Ende auch, ähm, war so ein bisschen drin. Ähm. Antje Teil 6, Teil 5, die Geschehnisse, vor allem aus Teil 6, kommen ein wenig zur Sprache. Mir ist aufgefallen, dass auch so ein bisschen, immer wenn Gail darüber spricht, über die Sachen, die dort passiert sind, wird es ja quasi, da gehen wir ja in die Meta-Ebene, da sagt sie ja auch so von wegen Sydney, you left this one out, so, ne?

Zum einen als Vorwurf, weil sie, glaube ich, gerne die Hilfe von Sydney gehabt hätte in New York, aber gleichzeitig auch so ein kleiner Diss an Teil 6, glaube ich, da drin steckte. So habe ich es zumindest verstanden. Und das mag ich nicht so, wenn sowas passiert. Ja, das habe ich mich auch gefragt, inwiefern das jetzt einfach nur selbstreferenziell sein soll oder ob da auch eine Wertung drin steckt.

Ich konnte mir da nicht so richtig den Reim drauf machen. Ich finde, das wird daraus nicht ganz ersichtlich. Und das finde ich schade, weil wenn es einfach nur selbstreferenziell ist, dann finde ich es wieder völlig in Ordnung. Und das stimmt ja auch. Sie war ja nun mal nicht bei den Geschehnissen in New York dabei.

Wenn es aber wirklich so eine ich nenne es mal ein bisschen übertrieben so eine späte Rache sein soll finde ich es blöd, weil. Hey, jetzt sind doch alle wieder zusammen und ihr kennt euch schon seit Jahrzehnten, also warum denn jetzt darauf rumhacken, ihr hattet ja jetzt auch nicht wirklich, also insbesondere Neve Campbell hatte ja jetzt keinen Nachteil dadurch, also, ich weiß nicht, ich bin da ein bisschen, unentschlossen, weil ich es aus der Szene nicht rauslesen konnte, Es wird dann, Theresa, etwas komplexer, denn Sidney und Gail fahren in die, wie hieß sie, Fallbrook?

Ich hab jetzt Fallbrook aufgeschrieben, aber ich weiß gar nicht, ob das der richtige Name war. Diese Fallbrook-Psychiatrie, wie auch immer, aus der der Ghostface-Killer Karl ja stammt. Und dann erfahren wir dort vom Personal in Form von Marco. Ich weiß gar nicht, ob er sich überhaupt vorgestellt hat mit Namen.

Ich weiß auch immer noch nicht, welche Rolle er da genäußt hat. Ob er jetzt einfach nur so ein Krankenpfleger war oder ob er der Leiter dort des Instituts war. Ich glaub, der ist Krankenpfleger gewesen. Ah, okay. Auf jeden Fall wird dort wieder das Stu-Fass aufgemacht, denn er hat wohl irgendwie, irgendjemand hat gehört, dass niemand wirklich bezeugen kann, ob Stu damals wirklich irgendwo begraben wurde, weil auch seine Leiche angeblich nie beim Friedhof angekommen ist und in der Klinik hat man diese Person wohl wiedererkannt als einen sogenannten John Dove, die True Crime Fans wissen Bescheid, was das bedeutet, der dort irgendwie jahrelang in dieser Einrichtung war und vor zwei Wochen entlassen

wurde und das soll wohl Stu gewesen sein und der war angeblich auch befreundet mit Karl, der in seinem Zimmer wiederum eigentlich ein Porträtfoto von Tori Spelling stehen hatte. Was ich wieder ganz witzig fand. Genau. Also da muss ich sagen ... Ich hatte bei dem Marco schon ein sehr schlechtes Gefühl.

Und dass der es am Ende war, hat mich nicht komplett aus heiterem Himmel getroffen. Weil der auf so eine Art und Weise inszeniert ist, das fand ich schon, das ging schon fast in Richtung Scary Movie. Also so undurchsichtig und zwielichtig mit so einem ganz irren Blick. Und dann auch wieder dieses typische, die Kamera bewertet seine Art.

Bewertet seine Figur auch und bleibt dann eben doch mal zwei Sekunden länger an dem creepy, Gesichtsausdruck und auch allein wie er in der allerersten Szene eingeführt wird, dass er dann plötzlich so in dem Gang steht und seine Art zu reden, also alles ist darauf ausgelegt gewesen, dass man diese Figur gruselig findet auf eine Art und Weise, wo ich sage, ja, wenn ich da dann wieder nach dem gehe, was ich im Vorfeld gelesen habe, dann passt das auch zu dem, es ist zu obvious, weil das fand ich dann in dem Moment auch.

Ich mochte die Spielerei, Theresa, die da aufgemacht wird, auch wieder dieser Bezug auf Stu, fand aber dann doch das, was der Marco dort erzählt hat, das war mir im Kontext zu unplausibel, von wegen, ja, der hat hier als John Doe jahrelang gelebt und sowas, also sorry, das wäre irgendjemandem aufgefallen, das ist also irgendwas, das hätte nicht funktioniert, glaube ich, die Geschichte, die er uns da weismachen will, und war mit zu konstruiert, deswegen war schon war zumindest mir klar, dass es irgendwie Quatsch ist.

Und auch da, wenn ich es nicht schon vorher gewusst hätte, gebe ich dir recht, Antje, auch da hätte man darauf kommen können, dass dieser Marco einfach zu komisch spielt, der Schauspieler, und zu offensichtlich und auch, geschrieben ist. Der wirkt so ein bisschen. Außerhalb vom Rest der Figuren, so von seiner Art, wie er redet, wie er spielt einfach. Das wirkte einfach nicht so ...

Ja, ich finde, er wirkte halt dadurch allein schon shady. Also, die haben ja schon auch so eine gewisse Art Schweigepflicht eigentlich, was irgendwie in Filmen ja gerne mal vergessen wird. Und da ist er ja auch erst so, ah ja, nee, kann ich euch jetzt nicht zeigen. Ach, was soll's, kommt mit so. Und dann erzählt er da irgendwie doch alles und man sich denkt, okay, dem ist auch offensichtlich gar nix heilig da.

Das war schon das erste Mal, wo ich dachte, okay, das ist jetzt irgendwie komisch, oder damit hat er sich irgendwie verdächtig gemacht und ich dachte dann halt auch also zum einen dann eben, wo ich auch sagen muss, das ist so ein Trope, was mich einfach so langweilt, ist halt dieses entlaufende, psychiatrischer Patient-Ding wo ich mir denke, ja okay we get it, das haben wir schon 180.000 Mal gesehen, könnt ihr euch vielleicht mal auf eine andere Personengruppe stürzen und nicht immer auf die armen Leute in der Psychiatrie die, ja gut, das war jetzt hier in dem Fall natürlich zwar ein Mörder und klar, das passiert auch immer nochmal, dass da jemand ausbüxt, aber es ist halt einfach so ein Trope, was genutzt wurde, was ich per se einfach was dafür sorgt,

dass ich mit den Augen rolle und denke, nicht das schon wieder. Und das ist dann halt eben, dass du halt unbemerkt gelebt haben soll, also das kann mir halt irgendwie auch keiner erzählen. Also wenn das vielleicht ein Film wäre, der in den 70ern spielt, wo die Vernetzung nicht so gut ist, okay, aber gerade, wenn er wirklich eine Person ist, die ja auch durch die Step-Filme aufgearbeitet wurde und dann wahrscheinlich, Im Folgenden dann durch YouTube-Podcasts, keine Ahnung was, dann ist das ja ein bekanntes Gesicht.

Ich denke da auch immer ein bisschen um die Ecke. Nee, das klingt jetzt super smart, das ist eigentlich gar nicht. Ich gucke mir dann auch die Besetzung an manchmal. Und ich fand die Screentime, die Ethan Embry, der hier diesen Markus spielte, hatte, die war mir einfach zu gering dafür, dass das eigentlich ein relativ ...

Also es ist jetzt kein Schauspieler, den jetzt jeder sofort auf Knopfdruck mit Namen kennt. Aber das ist so ein typisches Nebenrollengesicht, der gerade Ende der 90er, Anfang der 2000er in super vielen Filmen mitgespielt hat, auch in Teenie-Filmen und so weiter. Und mir war einfach dafür der Schauspieler zu bekannt für seine zu geringe Screentime, als dass er nicht infrage kommen würde als Killer am Ende. Und das war wieder mein Gedanke, den ich dabei hatte.

Weil der Schauspieler ist zu bekannt, als dass er hier nur eine einzige Szene im Film hat. Verstehst du, was ich meine? Ja, ich verstehe total, was du meinst. Ich kannte den gar nicht. Also bei mir hat das nicht auf der Ebene funktioniert. Ja, same. Ihr seid zu jung. Genau. Soviel zur Psychiatrie. In der Zwischenzeit macht Zitz Mann dort.

Da habe ich manchmal ein bisschen den Ort- und Zeitraum irgendwie verpasst. Teilweise dieser Baustellenteil, wo diese ganze Folie und das alles hängt. Das hängt doch irgendwo am Haus von den Evans, ne? Ja, irgendwie. Aber nicht vorne. Ist das hinten die Rückseite gewesen? Kann das sein? Wahrscheinlich irgendwie.

Das habe ich tatsächlich nicht ganz verstanden. Aber man hat auf jeden Fall vom Haus aus den Zugang. Ach, stimmt, am Ende ist es ja auch quasi, als sie diese Reminiscenz machen auf den ersten Teil, von wegen, da ist jemand, da wo normalerweise der Pool ist, an so einem Haus, da wo Tatum doch auch geknebelt dort sitzt am Ende. Das war ja die Anspielung an Teil 1.

Und das war ja auch die Rückseite des Hauses. Und ich glaube, dann spielt es auch keine Rolle. Ich will euch jetzt nicht verwirren, aber ich hab mich trotzdem gefragt, wo das ist. Aber das muss das Haus gewesen sein von Sid und ihrem Mann. Jedenfalls macht er dort Bekanntschaft mit Ghostface übrigens.

Was ich sehr mochte, ist die Tatsache, dass Ghostface hier stalkt. Und dass man das auch sieht. Dass man immer wieder sieht, wie die Maske so im Hintergrund aus der Dunkelheit vorkommt. Auch hier, dass man so im Hintergrund ihn schon so ein bisschen umherschleichen sieht zwischen diesen ausgehängten Folien und so. Das hab ich gemocht tatsächlich.

Also die Vorgehensweise von Ghostface, die war mir das ist so ein bisschen das, was mir in den vorherigen Teilen gefehlt hat, war mir wieder spooky genug. Also ich hab mich ein bisschen, wenn wir jetzt Horrorhasen von Grusel sprechen, natürlich immer auf einem anderen Niveau. Aber ich würde verstehen, wenn Leute sagen, sie haben sich da ein bisschen gegruselt vor Ghostface.

Also die Inszenierung hat mir gefallen. Ja, ich finde es total spannend, hier zu beobachten, dass wir ja eben gerade noch über die Darstellung von Ghostface gesprochen haben und gesagt haben, dass der so rabiat und so laut ist. Aber wenn man hier halt wieder bedenkt, dass es ja zwei Ghostfaces sind, dann finde ich es spannend, dass es zwei unterschiedliche Auslegungen von ihm gibt.

Ob das jetzt beabsichtigt ist oder nicht, lasse ich mal dahingestellt. Aber dass man das Ghostface auf zwei verschiedene Arten auftaucht, finde ich da eigentlich ziemlich smart. Dreier sogar, ne? Dreier so, ja, stimmt, genau. Ja, ja, richtig. Das müsste man, das kann man dann im Rewatch vielleicht dann wieder irgendwie auseinanderklabüsten, wer dann welchen Mord begangen hat und wer gerade wo war.

Also ich glaube, dass Karl dort mit der Wandsequenz und so weiter, der war ja ein bisschen härter unterwegs. Ich glaube schon, das passt zu Karl. Aber was jetzt Jessica zum Beispiel da gemacht haben soll, ja, das machen wir dann irgendwann noch mal im Nachklappe irgendwann, wenn wir dann im Heimkino noch mal gucken können.

Es wird dann diese was muss ich gerade überlegen achso genau, die Ausgangssperre wird dann verhangen im Pine Grove wie im Original, wie auch Theresa schon gesagt hat in Teil 4, teilweise sogar mit denselben Kameraeinstellungen und sowas, die in Teil 1 benutzt wurden, das ist ein Schwachpunkt für mich des Films, man sieht genau in diesem Moment, als diese Ausgangssperre verhangen wird und man sieht so die Leute schließen so ihre Geschäfte die Sonne geht unter, da habe ich mir gedacht, ich hätte gerne mehr gesehen von Pine Grove, mehr von den Leuten, mehr von diesem Örtchen, aber es gibt halt scheinbar nur, das Set bestand scheinbar nur aus dieser einen Straße, mit denselben fünf Häusern, es gibt wieder sehr

wenig Statisten in dem Film, was so ein bisschen wie in Scream 5 der Fall war, das hat mir gefehlt, weil ich hab jetzt Teil 1 nochmal geguckt, da bekommen wir deutlich mehr Leute und auch deutlich mehr von Woodsboro selbst zu sehen, auch in Teil 4 übrigens, als es zum Beispiel hier der Fall war, das hätte mir persönlich einfach ein bisschen mehr gefallen noch, wenn man da noch zwei, drei Minütchen investiert hätte und einfach noch ein paar, Also ich hab das Gefühl, das haben auch andere Leute schon geschrieben, dass zum Beispiel die Teenager aus Scream 7 sind die einzigen Teenager in ganz Pine Grove.

Diesen Eindruck vermittelt mir der Film zum Beispiel. Aber ich glaub, es liegt auch daran, dass eben diese Schulsequenzen irgendwie fast komplett wegfallen. Weil so hatte man ja zum Beispiel am ersten Teil, dass auch irgendwie Sidney noch mal bei Tatum zu Hause übernachtet hat. Und hat man noch mal die Mutti von der Tatum gesehen. Also so ein bisschen mehr ... Schulhof, wo viele Leute ... Interaktives Leben, genau. oder dann halt eben auch in Klassenräumen, was dann da so irgendwie besprochen wurde und so.

Also ich finde, das fehlt halt hier schon auch. Also ich habe das Gefühl, auch hier haben sie halt diese Jugendlichengruppe mit reingeschmissen, weil es zu Scream kind of dazugehört. Aber ich weiß nicht, ob sie sich damit einen Gefallen getan haben. Weil ich finde, die wirken zum Teil auch, als hätten sie nicht so wirklich was zu tun.

Also dass sie wirklich nur als Kanonenfutter da sind, aber trotzdem uns irgendwie so ein bisschen als wichtige Leute verkauft werden, obwohl sie es halt gar nicht sind. Und ich denke, das hätte dem Film vielleicht gut getan, diesen Leuten ein bisschen mehr Charakter zu geben und ein bisschen mehr Interaktion auch miteinander, dass man irgendwie ein besseres Gefühl davon bekommt, ey, wie sind die so untereinander, warum sind die eigentlich miteinander befreundet und so weiter.

Wie leben eigentlich die anderen Freundinnen von ihr? Und das fehlt halt hier fast komplett. Also ich hab das Gefühl, das ist halt so aus Prinzip mit reingenommen wurde, aber dass die Figuren nicht ausreichend genutzt wurden. Das ist der Punkt, ich hab's jetzt noch die richtige Wortwahl für mich gefunden, das normale Leben fehlt in diesem Film und das hast du zum Beispiel bei Teil 1 gehabt, dass sich da ein bisschen mehr Zeit gelassen wird.

Wir merken zwar schon, da geht ein Mörder um und Leute werden umgebracht, aber noch nicht ganz. Woodsboro weiß davon, dass das passiert und so weiter. Und so geht das normale Leben noch ein bisschen weiter. Hier eskaliert das sozusagen schon relativ früh und findet dann keinen Weg mehr, noch normale Szenen zu zeigen.

Wie gesagt, ich hab Scream 1 vor drei Tagen nochmal rewatcht. Zum Beispiel diese Videothekenszene. Falls ihr euch erinnert, als Stu und Randy und Billy und so, die sich da unterhalten in der Bibliothek. Und auch so einfach ein ganz normales Leben dort gezeigt wird. Und auch auf den Straßen von Woodsboro.

Und das ist das, auch was du meintest, Theresa, glaube ich, was hier so ein bisschen fehlt. Was dafür gesorgt hätte, dass man sich mit den jungen Leuten mehr identifizieren könnte vielleicht. Dass man da echte Menschen mit Emotionen dahinter sieht. Und das ist vielleicht, abgesehen von Tatum, hier ein bisschen schiefgegangen, glaube ich.

Oder was meinst du, Antje? Ja, die Stadt wirkt insgesamt sehr leer. Also ich finde, am deutlichsten wird das in dem Moment, in dem Sydney mit Handy bewaffnet, weil sie von ihrer Tochter gerade angerufen wird, die wiederum vom Killer verfolgt wird. Sie läuft eine Straße lang mit diesem Handy und es ist einfach gar nichts los.

Also es ist dunkel zu dem Zeitpunkt. Und ich hatte das Gefühl, die haben noch nicht mal das für nötig gehalten, Licht in den Fenstern drumherum anzumachen. Das ist verboten, Antje. Du darfst das Licht bei einer Ausgangssperre nicht anmachen. Genau. Und klar, natürlich hat man dann dieses, es ist Ausgangssperre und so, ist mir schon klar.

Aber dass auch keiner aus dem Fenster guckt. Oder ich weiß gerade nicht, ich glaube, es ist die Tochter, die dann irgendwo auch mal klopft. Und es wirkt total ausgestorben. Als hätte man auch die Idee mit der Ausgangssperre sich deshalb ins Skript geschrieben, um Extras zu sparen. Das hatte ich auch manchmal so ein bisschen im Gefühl.

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