Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast

417 Dead Silence (2007)

Freitag, 13. März 2026 · 1 h 42

MP3

Shownotes

417 Dead Silence (2007)

Heutzutage ist James Wan mit allerlei übernatürlichen Stoffen in aller Munde, von The Conjuring bis Insidious. Doch sein erster Ausflug in die Welt der Geister und Dämonen ist heute irgendwie vergessen. Teresa und Chris haben sich sehr auf einen Rewatch von Dead Silence gefreut, doch am Ende kam alles anders. Was genau, das erfahrt ihr in Episode 417!

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Besetzung: Chris, Teresa
Bildquelle: Universal Pictures
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Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Hallo und herzlich willkommen zur 417. Episode Devils and Demons. Ich bin Theresa und ich habe heute den Chris am Start. Moin, moin. Wir sind heute nur zu zweit und bevor wir ins Thema reingehen, möchte ich noch einmal kurz darauf hinweisen, dass wir ein Steady haben, wo wir regelmäßig, also einmal die Woche, Bonus-Episoden aufnehmen.

Und wenn ihr uns etwas unterstützen wollt, dann schaut doch gerne mal bei support.devilsanddemons.de vorbei. Dort könnt ihr ein bisschen was in den Hut werfen und kriegt dafür, wie gesagt, einmal die Woche Sonderfolgen, zum Beispiel unserem Buchclub oder das Laberformat von Chris und André, manchmal Besprechungen von neu rausgekommenen Filmen und noch vieles mehr.

Also schaut da gerne mal vorbei. Chris, dann starten wir direkt rein, oder? Ja. Über was reden wir denn heute? Wir sprechen heute über James Wan's Dead Silence aus dem Jahre 2007, quasi den Nachfolger von Saw, wenn man so will. Und du hast dir ja das Thema gewünscht und mich würde mal interessieren, warum?

Ja, jetzt habe ich mich auch gefragt. Diese Frage hat mich sehr aufgestellt an diesem Wochenende. Naja, es gibt, hab ich das Gefühl, so einige Filme aus dieser Zeit, die so ein bisschen also ich hab das Gefühl, der Silence ist so ein bisschen in Vergessenheit geraten. Und es gibt ja so einige Filme aus dieser Zeit, wo man irgendwie denkt, ja okay, die sind eher so mittelmäßig bis schlecht, nichts Besonderes.

Und wenn man sie sich dann aber nochmal anguckt, bemerkt man, ah nee, okay, ist eigentlich doch ein ganz geiler Film. Und ich hatte hier die Hoffnung, dass das so eine Art Film ist, der irgendwie zur Zeit des Releases vielleicht nicht so viel Liebe abbekommen hat und wo man dann im Nachhinein draufschaut und denkt, ja doch, doch, das war schon eigentlich ein guter Film.

Man kann sich irren, Theresa. Ja, kann man sich ruhig irren, das passiert ruhig mal. Es hätte ja sein können, aber. So geisterpuppenmäßig, okay doch, bei Conjuring zuletzt, aber hab ich das Gefühl, sind wir ja eigentlich eh eher nicht so oft, von daher glaube ich, ist das auch gar nicht so verkehrt. Und es ist bei mir ja so, dass es ja, als es bekannt ist, dass mich das halt ja so gar nicht catcht, also Puppenhorror, also egal ob Puppet Master, ob Chucky, ob Annabelle und sowas, das macht mit mir quasi gar nichts.

Also ich verspüre da keinerlei Angst und Furcht und wüsste auch nie, wie diese generiert werden sollte, also wie das funktionieren könnte, damit es mich mal irgendwie gruselt, also es klappt irgendwie nicht. Mhm. Und so in Real Life mit den Puppen? Also, womit man mich vielleicht kriegen könnte, kennst du diese, das ist meistens bei Omas und Opas, die haben manchmal diese, was ist denn das für ein Material?

Diese Masken, kennst du so eine Masken an der Wand? Aber so aus, was ist denn das? Gips? Sind das Gipsmasken? Ja, also meine Großeltern hatten so welche aus Holz geschnitzt an der Wand. Ja, nee, ich glaube, das ist nicht das, was ich meine. Ich meine so, das sind so... Meinst du eher so die so ein bisschen Porzellan-Optik haben? Ja, ja, ja.

So was in der Art, genau, Gipsmasken, ja. Genau, so heißen die. Und das dachte ich immer so, hä, wieso ballert sich zum Beispiel meine Oma so was an die Wand? Das sieht doch gar nicht geil aus oder so. Aber es hat so was, also als ich als Kind dann immer irgendwie schon morgens früher wach war und dann ins Wohnzimmer gegangen bin bei meinen Großeltern, da habe ich schon ein bisschen, das ist hässlich, aber vielleicht auch ein bisschen gruselig. Aber das ist auch schon das Einzige.

Aber immer ein Horrorfilm mit fliegenden Masken, das geht ja auch nicht. Ja. Also ich habe eigentlich auch nicht so ein krasses Thema mit Puppen. Davon abgesehen, dass mein Nachbar mehrere hundert Puppen bei sich in der Wohnung hat und quasi der Puppetmaster himself ist. Und nachdem ich dort mal in der Wohnung gestanden habe, hatte ich es dann schon mit der Angst zu tun, ehrlich gesagt.

Ich glaube, die Masse macht es im Real Life. Also so eine Puppe macht mir nichts aus, wenn es dann irgendwie so gefühlt 800 sind. Und da sieht die Welt dann schon auch mal anders aus. Da denkt man sich schon so, okay, what the fuck einfach nur. Aber naja, das war, glaube ich, so das einzige Mal, wo ich wirklich richtig Angst vor Puppen hatte.

Ich glaube, bei mir ist es tatsächlich die Gefahrlosigkeit durch die Bewegungslosigkeit dieser Puppe. Ich glaube nicht an übernatürliche Dinge. Und dementsprechend weiß ich für mich auch, dass wenn eine Puppe da sitzt, dann sitzt die da so lange, bis sie jemand woanders hinsetzt. Die wird sich nicht von alleine bewegen und so weiter.

Und anders funktioniert es dann zum Beispiel, das finde ich dann schon ein bisschen cooler, wenn da eine Elektronik drin ist in dieser Puppe zum Beispiel. Das ist dann schon wieder so ein bisschen was anderes. Da vielleicht kippt man mich dann so. Aber so rein diese lieblosen Puppen, also davon abgesehen, dass sie meistens hässlich aussehen.

Ja, ich meine, gut, hier ist ja so der Twist, dass die sich eigentlich auch nicht bewegen sollten, aber es natürlich trotzdem tun. Aber das ist ja in der Realität, glaube ich, eher überschaubar. Das ist das Konzept eines Horror-Fähers. Etwas soll nicht passieren, aber es passiert trotzdem. Ja. Okay, also du warst eher nicht so freudig gestimmt. Doch.

Doch, du warst trotzdem freudig gestimmt. Hast du den Film ja vorher schon mal gesehen? Genau deshalb tatsächlich. Ich habe dem drei Sterne gegeben, als ich ihn das erste Mal gesehen habe. Und habe den auch immer, wenn ich den im Regal stehen sehe, denke ich so, ah ja, Der hatte doch irgendwas, die müsste ich mal wieder gucken. Deswegen war ich dann doch irgendwie ganz froh, dass wir den auf den Sendeplan gesetzt haben.

Und hatte Bock auf einen Rewatch. Muss dann aber gestehen, da kommen wir dann gleich im Detail zu, dass ich halt Sachen ganz anders in Erinnerung hatte. Unter anderem den Hauptdarsteller. Das verrate ich vielleicht schon mal an der Stelle. Ich hatte es in Erinnerung, dass Jared Padalecki von Supernatural und Gilmore Girls die Hauptrolle spielt in diesem Film.

Aber es ist nur ein anderer Schauspieler mit einer ähnlichen Frisur. Und das war dann irgendwie so, oh, ah, oh, nee, halt noch anders, als ich dachte so. Aber okay, dann haben wir aber, glaube ich, eine recht ähnliche Einstellung dazu gehabt, weil ich auch noch im Kopf hatte, ich habe den mal mit meiner Schwester zusammengeschaut, weil die zwischenzeitlich so ein Puppenthema hatte auch.

Und da fand ich den schon irgendwie gruselig auf eine Art. Das ist jetzt schon wirklich länger her. Ich hatte auch nur noch ganz wenig Erinnerungen daran tatsächlich. nicht. Aber ich hatte das auch, dass ich so vor dem Filmregal stand und dachte, was ist denn eigentlich mit Dead Silence? Irgendwas war doch mit dem. Irgendwie war der doch ganz cool, oder nicht?

Also, da hatten wir offensichtlich doch eine ganz ähnliche Herangehensweise. Also, beide halbwegs motiviert. Offensichtlich konnte uns das beide auch nicht so hundertprozentig retten. Aber da kommen wir gleich nochmal drauf. So, erstmal zu den Fakten. Der Film hat im Deutschen manchmal noch den Beititel, ein Wort und du bist tot.

Dabei stimmt das gar nicht. Nicht stimmt, genau. Die Lore ist eher, wenn man schreit, ist man tot. Und nicht, wenn man spricht. Wenn du ruhig sprichst, dürfte eigentlich nichts passieren. Aber okay, da haben wir wieder nicht aufgepasst. Aber das Problem ist, glaube ich, hatten wir nicht schon mal einen anderen Film, der Schrei oder...

Ja, Schrei oder ich werde dich töten, oder? Ja, vielleicht haben die gedacht, okay, das ist zu dich dran. Irgendwie so. Oder Schrei, denn ich werde dich töten. Ja, irgendwie so. Hat man den nicht gerade erst? War das nicht Swimmingpool? Nee, der den Untertitel hat. Nee, aber irgendwie habe ich auch das Gefühl, dass das aus dieser deutschen Slasher-Ecke kommt. Wie ist das Schrei?

School's Out ist das, ne? Ja, School's Out war das. Aha. School's Out Schrei, denn ich werde dich töten. Genau. Ja. Ja. Und hier ist es Schrei und ich werde dich töten. So wäre es bei Dead Silence richtig. Wenn du nicht schreist, dann werde ich dich auch nicht töten. Dann bist du safe. Naja, der Film kam 2007 im März in den USA ins Kino.

Hier direkt auf DVD im November dann. Ich war so ein bisschen irritiert darüber. Laut Schnittbericht lief der in irgendeiner Form wohl im Juli in deutschen Kinos. Ich habe da aber gar nichts zu gefunden, außer dass der beim Fantasy-Filmfest lief. Und deswegen bin ich ganz irritiert. Meines Wissens nach kam der aber direkt auf DVD raus.

Falls den jetzt doch irgendjemand im Kino gesehen hat und sich daran noch erinnern kann, sag gerne mal Bescheid. Weil ich hab dazu gar nichts gefunden und weiß nicht, wo Schnittbericht diese Information her hat. Also, es wird es gewesen sein, weil das Fantasy-Filmfest war im Juli 2007. Ah, da war das immer früher und nicht erst im Herbst. Ah, okay.

Und das wird der limitierte Start da gewesen sein. Genau, ich hab grad noch mal geguckt. The Silence steht da in der Official Selection drin. Ja, okay, dann haben wir das ja auch schon geklärt. Es lief auch Hills of Ice 2, Sunshine, Touristas, All the Boys Love Mandy Lane. Ich nehme jetzt mal nur die bekannten Filme, die man heute noch kennt.

Death Sentence, Disturbia, interessant. X-Drummer, auch crazy. Noch was Bekanntes ... Also The Hills Have Eyes 2 ist jetzt nicht gerade ein Kracher, aber ansonsten. Aber es ist ja ein Mainstream-Film so in dem Sinne. Es ist erstaunlich viel Mainstream, Mr. Brooks. Bin ich jetzt auch überrascht von, würde ich sagen. Ja, Storm Warning.

Ja, eigentlich ein ganz gutes Programm. Ich sag ja, früher lief mehr Horror. Aber das sag ich jetzt dazu nicht. Ja, wenn man das so hört, dann auf jeden Fall. Der Film hat eine FSK-16-Freigabe. Es gibt zwei Schnittfassungen, die auch beide einen FSK-16 haben. Die reguläre Kinofassung geht 89 Minuten und dann gibt es quasi noch einen Extended Cut, der geht 92 Minuten.

Den kann man in verschiedenen Varianten auf verschiedenen Plattformen für Geld leihen und kaufen. Da müsst ihr immer so ein bisschen halt eben auf die Minutenangabe schauen. Ich hab die Blu-Ray, es gibt auch eine DVD, man kommt da auch, find ich, ganz gut dran, wobei die DVD wohl noch deutlich mehr Zusatzmaterial drauf hat und meine Blu-Ray sollte angeblich auch welches haben, aber irgendwie hat sie's nicht.

Das fand ich ein bisschen eigenartig. Hast du da bei dir mal drauf geschaut? Weil ich hab gesehen, du hast auch die Blu-Ray. Ja, und jetzt bin ich, ja, okay, aber die Unrelated-Version gibt's. Ach so, nee, das ist unsere, ist die Unrated-Version. Genau, aber da ist irgendwie laut Schnittberichte sollte da Zusatzmaterial drauf sein, welches ich aber nicht auffinden konnte.

War ein bisschen irritiert davon. Da hab ich gar nicht reingeguckt, muss ich gestehen. Aber zumindest die Schnittfassung ist die richtige. Genau, bei der Blu-Ray, ja. Und die Unterschiede sind quasi, dass es etwas mehr Zungen-Action in der Unrated-Fassung gibt, Weil es gibt so ein paar Szenen, wo aus dem Mund unserer Antagonistin Mary Shaw so eine ganze Zungenreihe rauskommt, die dann mehr oder weniger komische Sachen da irgendwie macht.

Das ist wirklich so das an Horrorszenen, die dort noch zusätzlich drin sind. Und dann gibt es so ein paar kleinere inhaltliche Sachen. sondern dass es eine Szene im Theater gibt, die irgendwie etwas länger ist, wo unser Protagonist dann nochmal mit einer Laterne in der Hand durch die Gegend läuft. Also ich würde sagen, Hauptunterschiede sind eigentlich eben diese beiden Zungenszenen, das hört sich so falsch an, aber es ist basically das, worum es geht.

Das wäre ein deutscher Horrorfilm. Jetzt habe ich endlich etwas typisch Deutsches, was man so einen Tag, den man in so einen Horror-Slasher umwünschen kann, das Sand-Martins-Tags-Massaker. Was hältst du davon? Wegen Laternenumzug. Hmm... Ja, kann man machen, aber ich glaube, das ist so ein Film, der dann irgendwie so bei Amazon Prime auf Seite 8000 gelandet ist.

Uwe Grolls, Sand-Martin-Tags. Der dann irgendwie 75 Minuten geht, aber 15 davon sind noch Abspann und alles ist ganz fürchterlich daran. Und auch 75 Euro gekostet hat. Ja, wahrscheinlich. So klingt das. Genau, also ich würde sagen, die Unrelated-Fassung ist hier schon zu bevorzugen. Und gleichzeitig, wenn ihr jetzt, ich sag mal, die normale Kinofassung habt, verpasst ihr jetzt, würde ich sagen, auch nicht die Welt.

Aber schaut da ruhig ein bisschen drauf, wenn ihr den irgendwie bei Prime zum Beispiel kauft, was für eine Variante das ist. Auf Letterboxd hat der Film eine 2,8 von 5, auf IMDb eine 6,1 von 10 und das Budget lag bei circa 20 Millionen Dollar. Und das Box-Office hat, also da hat der Film 22 Millionen nur eingespielt und 17 davon in den USA. Ah, also es war wirklich...

Kein Erfolg, wo ich mir vorstellen kann, dass sie sich das anders gedacht haben, nachdem Saw ja so ein krasser Kracher war. Ich bin da ein bisschen in die Recherche gegangen und kann jetzt einigermaßen nachvollziehen, warum das so war. Und zwar, also wir kommen ja, wirst du ja gleich bestimmt noch erzählen, auf die Beteiligten zu sprechen.

James Wan und Lee Winnell, die haben ja vorher Saw gemacht. Und als Dead Silence quasi in Produktion ging, wenn ich es richtig verstanden habe, zumindest in die Vorproduktion, war der Erfolg von Saw noch nicht klar. Und sie wollten sich quasi so eine Art, ich nenne es mal Fallschirm, bauen beim Studio, indem sie diesen Dead Silence Film produzieren für den Fall.

Also so einen klassischen, simplen Horrorfilm, der vermutlich immer funktionieren würde, auf gewisse Art und Weise beim Publikum, für den Fall, dass Saw scheitert. Und als Saw dann aber ein großer Erfolg wurde, hat das Studio diesen Dead Silence-Film, der dann irgendwie ja dann auch schon fertig war, aber relativ stiefmütterlich behandelt und hat gesagt, ja, nö, den brauchen wir jetzt nicht mehr groß bewerben und auch kein großes Marketing machen und so weiter. Weil wir haben ja jetzt Saw.

Der Film wurde dann aber trotzdem rausgebracht, aber dann halt quasi so völlig unterferner liefen. Und auch wurde da wohl massiv gekürzt vom Studium oder Kürzung. Mussten vorgenommen werden. Der Film ist eigentlich viel länger gewesen und ein bisschen detaillierter, ein bisschen tiefgründiger, aber das sollte vom Studio aus alles rausgeschnitten werden und deshalb ist der Film am Ende quasi so ein Flop geworden und glaube ich auch, und das ist jetzt meine eigene Mutmaßung, da wirst du mir wahrscheinlich recht geben, ist der Film auch zum falschen Zeitpunkt zur falschen Zeit gekommen, weil, ja, ich meine, wir werden ja gleich noch darüber sprechen, aber der Silence ist jetzt, glaube ich, nicht das, was die Leute Mitte,

Ende der 2000er groß gecatcht hat, so im... In der Hochphase des Torture-Porn und so in diesem Found-Footage-Ding, Paranormal Activity, kam da glaube ich auch im selben Jahr ungefähr raus. Das war nicht mehr so frisch, das hatte nicht diese frische Wirkung, sondern wirkte eher wie altbackene Horror-Sachen, die wir schon 10.000 Mal gesehen haben. und deswegen glaube ich, haben die Leute da ein bisschen mehr erwartet als das.

Gerade weil sie ja zu dem Zeitpunkt auch schon wussten, ah, das sind die Leute von S.W.O.D., das muss ja gut sein. Oh, das ist jetzt aber gar nicht so besonders so. Und ich glaube, das hat alles dazu beigetragen, dass es am Ende ein Flop wurde, muss man ja so sagen. Und ich meine, ein Nummer-Sicher-Film ist es ja auf eine Art auch.

Also es ist wirklich der Prototyp an Puppen-Geister-Filmen, wie man ihn sich vorstellt. Also der Plan ist auf jeden Fall aufgegangen, aber halt alleine, dass halt 17 von den 22 Millionen Dollar in den USA eingespielt wurden, da bemerkt man ja auch schon, da wurden ja quasi gar keine Ambitionen mehr da reingelegt, dass der Film irgendwo anders noch eine Chance hat.

Und ich kann mir schon vorstellen, dass wenn der irgendwie in ein paar mehr Ländern noch größer im Kino gewesen wäre, dass man da auch noch die ein oder andere Million hätte rausholen können. Aber ja, wie gesagt, du hast ja schon erläutert, das war dann auch irgendwie... Egal für diesen Film, was irgendwie schade ist ja trotzdem auch, weil es sind ja trotzdem Gedanken und Mühen irgendwie reingeflossen.

Aber ging es dir nicht auch so beim Gucken, dass du gleichzeitig auch dachtest, oh, Horror war in den 2000ern auch mal ein bisschen leichter als heute. Also heute würde man da glaube ich noch irgendwelche Allegorien oder sowas drauf bauen auf diese Filme, damit das noch irgendwie noch eine Elevated-Ebene oder sowas hat.

Das war in den 2000ern so, also ich mag die 2000er nicht, auch horrormäßig nicht, also es gibt, genug Ausnahmen natürlich, aber so als Ganzes, aber es war schon da auch so, dass man mal ins Kino gehen konnte und sagen konnte, ich gucke jetzt einfach mal einen ganz simplen, schlichten Horrorfilm, bekomme das, was ich mir erhoffe und das war es dann auch so.

Und das gibt es ja heute dann doch weniger in dieser Form zum Beispiel und das fand ich irgendwie jetzt mal unabhängig von der Qualität des Films zumindest erfrischend, dass mir hier nicht großartig. Noch irgendein, wie sagt man, ein Familiendrama ist ja hier mit drin, aber du weißt, so ein schmerzhaftes Thema, irgendwie Verlust dieses typische Grief-Ding, gut, das ist auch drin.

Ja, aber man schaut sich den Film an und denkt sich halt so, ja. Und dann muss man halt auch nie wieder drüber nachdenken. Das ist wirklich ein Film, der beschäftigt einen noch so 30 Sekunden später und dann ist der aber auch wieder egal. Und der hat auch keine großartige zweite Ebene, auf die man sich einlassen muss, die man irgendwie erfassen muss.

Da geht jetzt audiovisuell nichts so Spektakuläres ab, dass man das Gefühl hat, man muss da so seine komplette Konzentration drauf bündeln, um das alles zu erfassen, was da an großer Cinematografie passiert oder so. Es ist wirklich einfach so dieser Basic- Geisterhorrorfilm und irgendwie ist das trotzdem was, was ich dem Film zugute halte.

Dass der einfach so basic ist. Man lest sich den Klappentext durch und man bekommt genau das, was man erwartet. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und das ist auf eine Art ja auch eine Stärke. Exakt. Wie würdest du denn so Grusel und Brutalität einordnen? Oh, das ist natürlich jetzt sehr subjektiv, weil ich ja schon gesagt habe, dass Poppen jetzt nicht so meins sind, aber ich versuche das mal so ein bisschen auszuklammern.

Der hat arbeitet viel mit Jumpscares, würde ich sagen, das heißt, da ist zumindest, für, glaube ich Leute, die noch nicht so viele Horrorfilme gesehen haben, könnte der auf so einer Grusel-Ebene durchaus funktionieren da würde ich jetzt für mich persönlich aber dem trotzdem nicht mehr als zwei von fünf geben und in Sachen.

Gewalt, Brutalität ich finde, der hat so ein paar Bilder, die die mich sehr an J-Horror erinnert haben. Quasi immer, wenn sozusagen das, was die Puppe auslöst oder was Mary Shaw auslöst, wie danach die toten Menschen aussehen, die Leichen aussehen mit so einer Fatze im Gesicht, mit der rausgerissenen Zunge.

Das hat mich komplett an J-Horror erinnert. Das fand ich durchaus, das war auf der Horrorebene das Einzige, was für mich funktioniert hat. Da würde ich aber reinkritschen wollen. Ich habe das Gefühl, es hat mich nicht an J-Horror, sondern es hat es einfach an das Ring-Remake. Hundertprozentig sieht das genauso aus.

Ja gut, das ist ja ... Aber das ist ja so im Original ... Also Ring ist ja ... Ja, aber in Combo mit der Farbgebung und ich habe auch zum Teil das Gefühl, dass die Mundstellung gefühlt exakt die gleich ist wie im Ring-Remake und ja. Es ist eine Mischung, also nee, das nehme ich mir noch auf. Ich finde, Ring-Remake ist schon ein gutes Beispiel.

Ich habe noch ein anderes, gut, dann nenne ich es jetzt gleich. Mirrors. Auch wieder dieses Zusammenspiel aus diesem Effekt und diese Optik, die da auch komplett irgendwie aus Mirrors da übernommen wurde, zusammen mit Ring, stimmt schon. Ist auch wieder so ein Best-of irgendwie. Ja, ich sag mal so, das kann durchaus so für ein paar Schockmomente sorgen, aber in der Summe ist der Film doch relativ harmlos.

Ist mit seiner FSK 16, glaube ich, auch genau richtig beschrieben. Da würde ich auch maximal eine 2 von 5 geben. Aber wie gesagt, für mich ist das ein klassischer Anfänger-Kruselfilm. Ja, ich habe auch das Gefühl, das ist so ein Film, wenn man den mit elf schaut oder zwölf, dann geht es einem wirklich mindestens acht Nächte gar nicht gut. Ähm...

Aber ich glaube, wenn man diesen Film, also dann ist der, glaube ich, des Todes gruselig, aber ich glaube, wenn man diesen Film gesehen hat und halt schon den einen oder anderen Horrorfilm geschaut hat und da auch ein gewisser Gewöhnungseffekt eingetreten ist, dann lockt der wirklich niemanden mehr hier irgendwie hervor und sorgt für große Gruselmomente.

Ich persönlich bin dabei so eine anderthalb, ehrlich gesagt. Und wie gesagt, glaub aber, wenn ich mir das jetzt irgendwie ... Ich hab ja recht spät angefangen mit Horrorfilmen schauen. Wenn ich den mit 16 geschaut hätte, dann wäre mir da ganz schön der Arsch auf Grundeis gegangen. Ich glaub, das kann man schon auch trotzdem sagen.

Aber das ist doch ein typischer Film, den du dann eben mit elf gesehen hast vielleicht. Ja. Und dann irgendwie so 20 Jahre später oder 15 Jahre später denkst du so, ey, der war damals so krass. Und dann nähst du doch am besten Leute zu dir an. Ey, den müssen wir mal wieder gucken. Der war damals, als ich ein Kind, war richtig krass.

Und dann gucken den alle so, genau, genau. Okay, ja, genau. Genau so ein Film ist das. Und brutal finde ich den auch im Grunde genommen fast gar nicht tatsächlich. Also ich glaube, ich auch bei einer anderthalb von fünf, wie du gesagt hast, irgendwie viele Jumpscares. Man sieht wenig explizit. Es geht irgendwie viel eher so im Hintergrund ab. Ja.

An Content Notes hätte ich jetzt auch eigentlich nur das Puppenthema, was irgendwie obvious ist und dass halt Tod von Kindern auch thematisiert wird oder Mord an Kindern. Aber darüber hinaus würde ich jetzt sagen, und auch das ist im Film jetzt nicht so ja, verstörend explizit irgendwie dargestellt und gezeigt, würde ich sagen, das ist schon wirklich ein Film, den man echt gut schauen kann, was das angeht.

Hat der, was hat denn der für ein Rating in den USA? Achso, ein R-Rating? Okay, crazy. Ja. Da muss ich gucken, dass er sein R-Rating hat. Also du kannst schon mal weiterreden. Genau, ich erzähle jetzt erst mal ein bisschen was zum Cast, während Christa noch am Rumchipseln ist. In der Hauptrolle haben wir Ryan Quentin, der spielt den Jamie Ashen hier.

Der hat zum Beispiel in True Blood mitgespielt als Jason Stackhouse. Ich habe kein True Blood geschaut. I don't know, ist somit seine größte Rolle. Dann hat er auch irgendwie noch in Zack Snyder's die Legende der Wächter mitgespielt in einer größeren Rolle. Dann hat er 2022 nochmal so einen Horrorfilm gemacht, der heißt Glorious.

Und ansonsten war der eher einen kleineren Film vertreten. Ich habe ihn tatsächlich gerade erst gesehen in einem Film, der für dich tatsächlich auch relevant sein könnte. Und zwar in Primitive War. Kannst du ja mal aufrufen. Das ist ein Dinosaurier-Horror-Action-Film aus dem letzten Jahr. Der quasi, ich sag mal so, für Leute, die Jurassic World so harmlos finden, die sollten sich Primitive War mal angucken. Der kommt, glaube ich, jetzt auch in Deutschland raus.

Oder warte mal, wir sprechen aus der Zukunft. Ich muss mal ganz kurz gucken. Ich bin ja eigentlich gerade in Japan. Nee, wir sprechen aus der Vergangenheit. Ja, meine ich ja aus der Vergangenheit. Und ich glaube, der kommt, Anfang März, also ich glaube, das war jetzt schon, der kam jetzt vor ein paar Tagen auch in Deutschland raus, also das ist eigentlich ein No-Budget-Film, aber die Dinosaurier sehen erstaunlich gut aus und für dich, Theresa, sogar fast, Was heißt fast? Sie sehen akkurater aus als in Jurassic World.

Also es sind schon gefederte Raptoren und sowas. Der ist ein bisschen zu lang mit seinen... Ich wollte gerade sagen, ich sehe hier die 133 Minuten. Das wollte ich auch gerade schon kommentieren, dass ich das eher nicht so viel versprichtend finde. Aber für die Dinos lohnt sich's tatsächlich. Ich hab dem noch dreieinhalb Sterne gegeben. Mir hat der echt Spaß gemacht. Wie gesagt, die Länge ist ein bisschen das Problem.

Aber man wird echt mit sehr vielen Saurier-Szenen entschädigt. Und nur ganz wenig schlechtes CGI. Meistens sieht's wirklich richtig gut aus. War eine echte Überraschung für mich. Also den mal auf dem Schirm haben. Und da hat er eine der Hauptrollen gespielt. Okay, ja, gut. Dann haben wir da ja nochmal eine Empfehlung, was er irgendwie zuletzt so gemacht hat. Ja.

Aber ich glaube, insgesamt kann man sagen, der ganz große Durchbruch ist bei ihm auch ausgeblieben. Ne, ist so ein B-Movie-Fernsehgesicht irgendwie. Man kennt das Gesicht, aber er wüsste nie den Namen, wenn man jetzt so spontan fragen würde, quasi. Ja, jetzt bin ich hier grad stolperig über meine Notizen, weil ich mich frage, ob ich da einen Fehler gemacht hab.

Also ich hab ja jetzt als nächstes Amber Valletta als Amber Ashen. Heißen die beiden? Also, das ist richtig. Da habe ich mich jetzt nicht verschrieben. Nee. Okay, also. Nee, Ella heißt sie im Film. Ella. Ich dachte gerade schon so, das kann doch nicht sein, dass die beide Amber heißen. Da dachte ich mir gerade schon so, irgendwas habe ich falsch gemacht.

Okay, also Ella Valletta spielt die Amber Ashen. Das ist quasi die Stiefmutter von Jamie. Die hat unter anderem noch bei Hitch der Date-Doktor mitgespielt, aber auch Sachen wie Schatten der Wahrheit oder Transporter 2. Genau, da kenne ich sicher, da hatte sie die weibliche Hauptrolle in Transporter 2.

Und die Gamer hat sie noch eine größere Rolle. Da hatte sie auch die weibliche Hauptrolle mit Jared Butler. Dieser Film, wo die da in so einem Videospiel, egal. Die Actionfreundin ist ganz okay tatsächlich. Das ist auch so ein Battle-Royale-Style-Ding. Das ist eigentlich ganz nett. Aber da hat sie die. Also sie war mal ganz kurz, war sie mal so auf Besetzungsbögen in Hollywoods ein bisschen weiter oben für ein paar Wochen gefühlt.

Ja, dann haben wir Donnie Wahlberg, der spielte den Detective Lipton. Ich weiß nicht, ob er vor allem auch als Mark Wahlbergs Bruder begann, das ist, ich glaube schon. Ansonsten hat er natürlich hier in der Saw-Reihe den Eric gespielt, den hat er noch in The Sixth Sense auch mitgespielt. Und in der Serie Blue Bloods. Nicht True Blood, sondern Blue Blood.

Dafür bist du zu jung, Theresa. Donnie Wahlberg war schon ein absoluter Welt-Omega-Star, bevor sein Bruder überhaupt auf die Bildfläche kamen sozusagen. Denn Donnie Warburg war quasi der Frontmann, der quasi der ersten richtigen, Boyband, New Kids on the Block in den 80er-Jahren. Und da sah der auch noch... Wirklich? Ja.

Kannst du das Bild angucken. Der sah früher auch, glaube ich, wenn ich mich nicht richtig erinnere, richtig, sag ich mal, flott aus, um es mal so auszurücken. Der war ein absoluter Weltstar. Also Schauspiel war dann eher seine Zweitverwertung sozusagen. Sagen, aber der war damals, ja, der war mir auch nicht klar, jetzt steht hier Mark Wahlberg auch drin bei New Kids on the Block.

Der war, ich glaube, ein Tänzer oder irgendwie sowas da und wurde dann losgesplittet. Irgendwie, ich weiß es nicht mehr genau. Aber er hat auf jeden Fall dann relativ rasch, hat ja seinen Bruder dann seine Solo-Karriere als Marky Mark gestartet. Und hat ja auch ein paar Welthits, hauptsächlich in Europa, muss man dazu sagen.

Aber ja, nee, Donnie Warbeck war da mit ihm. Ja, das ist dann nämlich alles zurück, was ich gesagt habe. Das tut mir leid, ich bin leider nicht in dem Game drin, so krass. Weil meine Mama war immer nur Backstreet Boys-Fan tatsächlich. Und ich fand seine Rolle in Saw 2, 3 und 4 war ja durchaus auch relativ einprägsam. Ja, genau.

Hatte ich eben schon gesagt. Da spielt er den Eric quasi in wiederkehrender Funktion. Dann haben wir Bob Ganten. Der spielt ja den Edward Ashen, also den Vater von Jamie. Der hat zum Beispiel noch in Sean Shank Redemption mitgespielt. Und ist ansonsten vor allem eher Musical-Darsteller. Hat zum Beispiel auch mal Sweeney Todd gespielt. Und in Evita hat er auch mitgespielt.

Dann haben wir hier noch Laura Regan, die spielt die Lisa Ashen. Das ist die Frau, die hier dann auch im Opening direkt stirbt. Die hat ansonsten auch eher kleinere Rollen in Unbreakable zum Beispiel oder in einem Film mit dem Titel Männerzirkus. Ja, eher auch, würde ich sagen, so zweite Klasse Schauspielerin.

Dann haben wir noch hier Michael Fairman, der den Henry Walker spielt. Das ist der Bestatter, der hatte eine kleine Rolle in Mulholland Drive im Jahr 2022 hat er noch in einem Film mit dem Namen Father's Doom mitgespielt, ist ansonsten immer eher in den Nebenrollen unterwegs, mit Mark Warburg genau, hat ansonsten viele Serien gemacht und ist da groß dabei gewesen in der Serie Schatten der Leidenschaft in 188 Folgen, also wer da Fan ist kennt auch Henry Walker glaube ich, Ich nicht. Ich habe, glaube ich, noch nie Schatten der Leidenschaft geschaut.

Hast du schon mal Schatten der Leidenschaft geschaut? Oh, das hängt wieder davon ab, wie das eigentlich heißt. Das sind diese deutschen Titel. Schatten der Leidenschaft? Ja. Warte mal, wie heißt das im Original? The Young and the Restless. Das lief da hundertprozentig morgens im ZDF oder ARD oder sowas. Ja, ja, das ZDF strahlte das irgendwann.

Das ist so geil, ne? dass es in den USA einfach so Soaps gibt, die wirklich seit Jahrzehnten laufen. Und das selbst, also GZS-Set läuft ja auch schon seit Jahrzehnten. Aber das sind so Sachen, es gibt einfach irgendwie 14.000 Folgen oder irgendwie sowas von Schatten der Leidenschaft. Und es gibt auch so andere Sachen, wie hießen die denn noch ...

Ah, jetzt zeigte ich mir noch. Ja, es ist auf jeden Fall, finde ich es auch mal wieder spannend, wenn man dann so, so, ja, Soap-Opera-Sachen hat, die dann wirklich so ewig lange gehen und gefühlt gar kein Ende haben, wo man sich irgendwann nur fragt, weiß da irgendjemand noch, was da vor sich geht? Ich stelle mir vor, du musst es nachholen. Das sind ja auch keine Sachen, wo du dann später sagst, so, oh, reich und schön, das muss ich ja mal gucken.

Und dann so, das muss ich jetzt nachholen. Ach so, sind ja nur 17.000 Folgen, so. Ja, ich glaube, das ist eine Lebensaufgabe, dahinter herzukommen. Zuletzt haben wir hier noch Judith Roberts. Die spielt die Mary Shaw, unsere Antagonistin. Die hat in Eraserhead oder You Were Never Really Here mitgespielt.

Die hat auch in Orange is the New Black eine Rolle gehabt. Das habe ich auch schon wieder komplett vergessen. Und sie hat auch mit James Wan noch bei Death Sentence zusammengearbeitet. Der kam ebenfalls 2007 raus. Da ist übrigens auch Shaw. Kleine Anspielung an diesen Film hier. Ja. Ist irgendjemand rausgestochen von diesem Cast für dich?

Positiv oder negativ? Also ich finde am ersten Donnie Wahlberg, weil er der Einzige ist, der so ein bisschen gerafft hat, dass der Film nicht besonders gut ist und dass er da so ein bisschen mit einem dezenten Overacting ein bisschen rausstechen kann, finde ich. Also ich finde, er spielt nicht gut, aber er überzieht das Ganze, seine Bad Cop Rolle so ein bisschen, sodass ich das seine so suffisante Art so ein bisschen herausstechend fand.

Aber ansonsten ist das tatsächlich für mich schon eher ein Schwachpunkt des Films. Vor allem eben die Hauptrollenbesetzung von Ryan Quentin, der für mich gar nicht überzeugt, was vielleicht auch am Drehbuch liegt. Ich habe halt nicht viele andere Filme mit ihm gesehen, dass ich es irgendwie gut einordnen könnte.

Aber es scheint vielleicht auch unter anderem am Drehbuch, aber ich glaube auch nicht nur am Drehbuch zu liegen. Insgesamt habe ich ja schon auch das Gefühl, dass die Besetzung. Jetzt nicht gerade glänzt. Also die wenigsten machen, würde ich sagen, einen explizit schlechten Job. Ich hab halt auch das Gefühl, dass da der Jamie ein bisschen, ja, schlecht dabei wegkommt. Aber bei allen anderen war ich eigentlich soweit fein damit.

Aber es ist halt auch einfach nicht die Creme, de la Creme. Das bemerkt man halt irgendwie auch, ja. Auf dem Regiestuhl haben wir hier James Wan. Der ist ja im Horrorbereich auf jeden Fall ein Name. Wir hatten schon über Conjuring 1 und 2 gesprochen. Insidious 1 und 2 über Saw, Malignant, dann hat er noch Aquaman gemacht, Fast and Furious 7, also hat's auch so ein bisschen rausgeschafft aus dem Horrorpool.

Ist ansonsten als Producer immer groß dabei für dieses komplette Conjureverse-Ding, hat dann auch in Filmen, also war auch bei Filmen wie Monkey Man, Megan, Lights Out, Nightswim, diesen ganzen Plumhouse-Kram hat er da auch, war ja auch in der Producer-Tätigkeit am Start. Also der ist da ja recht fleißig.

Als Writer haben wir Lee Whannell. Der hat auch die Insidious-Reihe mitgeschrieben. Hat auch in Saw 1 bis 3 das Drehbuch geschrieben. Also da gab es auch schon eine Kooperation. In Invisible Man und zuletzt auch in Wolfman hat er auch das Drehbuch geschrieben. Und war auch oft bei den Filmen dann auch als Executive Producer dabei.

Und hier war James Wan. Und Schauspieler auch. Ich weiß, das vergessen die Leute immer ganz gerne. Er ist auch die Hauptrolle in Saw 1 gewesen. Also gleichzeitig Autor, aber auch der Hauptdarsteller. Das habe ich tatsächlich komplett verdrängt. Der ist der, der da mit dem Doktor im Raum in dem Badezimmer eingesperrt ist, tatsächlich. Also eigentlich die Hauptfigur, ja.

Habe ich schon wieder voll verdrängt. Ich habe auch nicht so wirklich gutes Bild vor dem, vor dem Auge, obwohl ich nochmal ein Interview geschaut hatte auch, wo der mit vorkam. Naja, genau, die beiden sind auf jeden Fall auch für die Story verantwortlich. Und er war tatsächlich am Ende auch unzufrieden mit dem finalen Ergebnis, weil da wohl dann auch das Studio noch reingequatscht hat.

Und wie würdest du das einschätzen, auch auf Basis dessen, was er ansonsten noch gemacht hat? Glaubst du, dass der Film ist, wie er ist und auch, dass das Drehbuch nicht so gut ist, ist vielleicht wirklich den Kürzungen des Studios zuzuschreiben? Oder findest du, er ist auch eher so ein Hit-or-Miss-Writer?

Das bezieht sich ein bisschen auf das, was ich vorhin gesagt hätte, zu dem Box-Office-Thema. Ich glaube, dass schon. Also ich glaube, der kann was. Weil, wie gesagt, da sind auch ein paar ... Seine Vita spricht ja für sich. Also Saw war, ob ich den jetzt persönlich mag oder nicht, mal aus und vor, aber das war ja schon eine Überraschung.

War irgendwie clever und war ein Hit. Invisible Man war auch ziemlich gut. In City ist halt auch eine Erfolgsgeschichte. Und ein paar andere Sachen, die er gemacht hat, waren jetzt nicht alles Hits. Zum Beispiel Wolfman war jetzt eher so meh. Aber ich glaube schon, dass der eigentlich ein recht smarter Writer ist, gerade was Horror angeht.

Der weiß, wie das funktioniert. und wie gesagt, so wie ich es vorhin gesagt habe, wenn das so stimmt, wie ich es gelesen habe, dass halt die Geschichte eigentlich ein bisschen mehr Tiefgang hatte und auch ein bisschen mehr Emotionalität dadurch im Film gewesen wäre, dann würde ich dem schon zustimmen, aber ich glaube, das Studio wollte hier.

Einen typischen 90-Minuten-Horrorfilm haben, mit wenig Fett und Futter dran, und das ist ja letztendlich der Punkt, da habe ich so viel schon mal vorweggegriffen, der mir auch fehlt, dass mich das emotional überhaupt nicht packt, also Also weder die Familiengeschichte hier von den, wie heißen die nochmal, von den Aschens, noch auch die Geschichte von der Mary Shaw überhaupt nicht, auch aus anderen Gründen nicht.

Und ich glaube schon, auch wenn ich natürlich auch großer Fan von kürzeren Filmen bin, so zehn Minuten mehr mit ein bisschen mehr Lore, mit ein bisschen mehr Emotionalität hätten im Film, glaube ich, schon gut zu Gesicht gestanden. Von daher würde ich das jetzt, ohne das genau zu wissen, würde ich Lee Winnell da schon glauben, tatsächlich.

Lustigerweise würde das heute vermutlich niemand mehr machen, bei der Erfolgsgeschichte, die James Wan und die Winnell insgesamt aufzuweisen haben, würde denen, glaube ich, heutzutage kaum noch einer reinreden. Zumindest nicht bei Blumhouse. Ja, und ich meine, da ist ja zum Beispiel auch von den Producern, ist halt auch die komplette Saw-Squad am Start, kann man sagen.

Musik hat hier Charlie Klauser gemacht. Und der hat auch die komplette Saw-Reihe, die Musik gemacht, für auch Resident Evil Extinction. Für das Stepfather-Remake und so. Also klar, das sind jetzt alles nicht die großen Filmer. Es ist ja irgendwie ein eingespieltes Team. Ja. Wo man eigentlich, glaube ich, hätte sagen können, okay, ihr macht das schon gut.

Denke ich auch. Aber eben zu dem Zeitpunkt, wie gesagt, es war irgendwie im Zuge von Saw, wurde das irgendwie mitgedreht oder so was. Und da war halt eben nicht klar, dass die beiden so mit Saw so ein Smash-Hit ablegen. Und deswegen war das Studio scheinbar noch vorsichtig. Ich weiß ja nicht, wann die Eingriffe stattgefunden haben.

Ob das eher nimmt. Also man müsste da irgendwie noch mal auf den Produktionsprozess gucken, wann da was stattfand, vor allem im Zusammenhang mit Saw. Aber ich kann mir das schon vorstellen, dass das vorher gemacht wurde, bevor Saw eben so erhörer wurde. Und dann, ja. Ja. Worum geht's denn, Chris? Oh, Saw ist von 2004. Ja, das ist vielleicht auch kurz, was ich gesagt hab.

Ja, es geht. Ja, aber nur ganz kurz. Ich hatte das auch irgendwo gelesen oder gehört. Jetzt überlege ich gerade. Ich prüfe das gleich noch mal nach, während du die Inhaltsangabe vorliest. Versuche ich das rauszufinden. Ich meine auch, dass das nicht zeitgleich zwar mit ZOR produziert wurde, aber dass das schon irgendwie so die Grundidee in der Zeit auch entstanden ist.

Irgendwie, dass es da jetzt nicht direkt eine hundertprozentige Überschneidung gab. Ich schaue da gerade noch mal nach. Jamie Ashen und seine Frau Lisa erhalten anonym eine alte Bauchrednerpuppe namens Billy. Heißt die Billy? Die heißt auch Billy, ja. Siehst du, das ist alles ein Universum, die kurz darauf mit Lisas brutalem Tod in Verbindung zu stehen scheint, so dass Jamie unter Mordverdacht gerät.

Um seine Unschuld zu beweisen, kehrt er in seine heruntergekommene Heimatstadt Ravens Fährt zurück, wo die Legende der Bauchrednerin Mary Shaw kursiert, der zu Lebzeiten von den Bewohnern die Zunge herausgeschnitten wurde und die nach ihrem Tod zusammen mit ihren vielen Puppen begraben wurde. Jamie erfährt, dass Mary Shaw jeden tötet, der bei ihrem Anblick schreit, indem sie ihm die Zunge herausreißt und dass seine eigene Familie, die Aschens, einst an ihrem Lünchmord beteiligt war, wodurch ein Fluch auf ihrem ganzen Familienzweig liegt.

Im alten Theater von Mary Shaw stößt Jamie gemeinsam mit Detective Lipton auf die aufgereihten Puppen und die zur Marionette umgearbeitete Leiche des verschwundenen Jungen Michael Aschen, womit klar wird, dass Mary ihre Rache systematisch an der Aschen-Familie vollzieht. Marys Geist erklärt, dass sie Lisa tötete, weil diese schwanger war und somit ein weiterer Nachkommen der Ashens heranwuchs, den sie auslöschen wollte.

Jamie und Lipton setzen das Theater in Brand, verbrennen die Puppen und versuchen zu fliehen, doch Lipton stürzt in den Tod und schreit dabei, was Mary sofort nutzt, um ihn zu töten. Im Finale kehrt Jamie in das Haus seines Vaters zurück, nachdem er glaubt, die Bedrohung im Theater beendet zu haben. Doch dort entdeckt er, dass sein Vater Edward schon lange tot ist und sein Körper ausgehöhlt wurde.

Er ist selbst quasi wie eine Bauchrednerpuppe präpariert worden, dessen Stimme all die Zeit von seiner jungen Stiefmutter Ella geliefert wurde. Ella empuppt sich als Mary Shaws perfekte Puppe, die sie vor ihrem Tod erschaffen wollte. Und Marys Geist fährt nun vollständig in Ella hinein. Als Jamie die Wahrheit erkennt, übermannt ihn der Schreck. Er schreit und Ella bzw.

Mary Shaw reißt ihm die Zunge heraus, womit auch Jamie stirbt und der Ashenstamm ausgelöscht ist. Der Film endet damit, dass Mary ein Fotoalbum mit ihren Opfern durchblättert, die wie Bauchrednerpuppen präpariert wurden, darunter Jamie selbst, was ihre vollendete Rache visuell besiegelt. Ja, vielen Dank. Ich habe hier gerade noch mal parallel nachgeschaut.

Also prinzipiell wurde ab Oktober 2005 wohl ungefähr gedreht und ein Producer ist im Dezember 2005 gestorben, der Craig Hoffman. Und jetzt ist halt die Frage, seit wann war das Teil irgendwie in Planung, was war da an Vorarbeit schon gemacht und ja, das konnte ich jetzt tatsächlich gerade auch nicht mehr rausfinden.

Also ich glaube auch mal diese Geschichte, dass das quasi dieser Rettungsanker war, falls Thor floppt, dass sie dann eben noch einen konventionellen Horrorfilm im Angebot haben. Ja, ja, genau, aber da konnte ich jetzt darüber hinaus gerade nichts weiter rausfinden. Genau, der Film geht ja mit Opening Credits los, wie die meisten Filme, das ist jetzt erstmal nichts Besonderes, aber wir bekommen da schon eine Info via Texttafel, ganz kryptisch, dass irgendwie die Geister durch den Bauch der Toten kommunizieren und dann sehen wir da auch schon Mary Shaws Puppenbaubuch mit so einem richtig gristigen Effektfilter und dieser bläuliche Farbton auch.

Und alleine diese Credits denkt man sich schon, jawohl, danke, wir sind in den 2000ern. Ich habe es gerafft. Also da bemerkt man sofort, was Phase ist. Ja, das ist so ein Ding, die Ästhetik des Films. Es ist, ich mecke ja auch immer gerne über die 90er Jahre rum, aber auch die 2000er haben schon so ihre visuellen, Dinge gehabt, auf die ich gerne verzichtet hätte. Ja, das kann ich verstehen.

Also ich finde es auf jeden Fall krass, wie sehr man halt allein da schon irgendwie diesen Film zwischen 2000 und 2010 erfolgreich einordnen kann, nur anhand der Credits. Also kriegen wir da schon mal so eine kleine Einstimmung auf das Thema. Wir kriegen dann quasi auch eine Art Opening Kill. Und zwar sehen wir das verliebte Paar Jamie und Lisa, die zusammen rumalbern, wirken eigentlich ganz happy, die hat mir auch ganz okay gut gefallen.

Und dann klingelt es halt und es kommt ein Paket ohne Absender an. Und in diesem Paket ist halt eine große Holzpuppe. Bei mir ist es meistens Poli. Ja. Aber das kommt mit Absender an, oder? Ja, ja, nein, war nun Schatz. Oder schickt mir so kryptische Pakete. Ich nutze jede Möglichkeit, um Werbung zu machen. Sehr gut.

Genau, und da kommt dann halt so eine große Holzpuppe drin an. Und dann erzählen sie sich auch direkt schon so ein bisschen die Geschichte aus ihrer ehemaligen Heimatstadt mit Mary Shaw, die halt keine Kinder hatte, sondern nur Puppen und Jamie geht dann raus zum Takeaway, Essen holen und Lisa ist wirklich ein fucking Freak, würde ich jetzt an dem Punkt einfach mal sagen, weil sie dann einfach die Puppe aufs Bett trappiert.

Und ich denke mir so, irgendjemand, irgendeine fremde Person hat euch gerade eine random Puppe geschickt. Ja. Also da würde ich direkt die nächste Räucherhexe anrufen, die mir die Bude ausräuchert und würde das Teil im hohen Bogen aus dem Fenster kicken und dann irgendwo verbrennen. Das würde mir nicht in die Nähe von meinem Bett kommen. Also Lisa, was ist los bei dir?

Das ist, ja, damit der Film vorangeht. Man merkt es wieder, es ist wieder so ein Drehbuch, wo Szenen drin sind, die nicht unbedingt auf der Realität fußen, sondern um den Film voranzubringen, schnellstmöglich. Aber das ist halt wieder so der Prototyp von, habt ihr denn selber noch nie einen Horrorfilm gesehen?

Also ich meine, wenn der Film jetzt irgendwie aus 1942, ja okay, vielleicht hatte man da noch nicht so große Angst vor Gucken. Also es ist halt nochmal irgendwie was anderes. Ja, aber 2007, so careless mit Puppen umzugehen und das nicht irgendwie ein bisschen weird zu finden. Ja. Und das, also ich würde das auch als Drohung einfach wahrnehmen.

Wenn mir jemand kommentarlos eine Puppe schreibt und schickt, dann würde ich mich auch wirklich einfach bedroht fühlen, von wem auch immer. Also mir würde das Teil nicht in die Hütte kommen. Und da verstehe ich halt nicht, warum sie nicht einfach den Klassiker gemacht haben und gesagt haben, okay, sie machen die Puppe erstmal wieder in die Kiste, Deckel zu, stellen sie in die Ecke, kümmern sich morgen drum und dann sitzt sie auf einmal auf dem Bett.

Das wäre mir, glaube ich, lieber gewesen, als dieses, wie sie da wie so ein fucking Freak wirklich einfach die Puppe nimmt und ins Bett setzt. So, hä? Da bin ich wirklich gar nicht drauf klargekommen. Ja. Naja, Lisa. Mit Lisa geht es ja dann auch recht schnell zu Ende. Es wird dann auch angedeutet, dass sie schwanger ist.

Sie stopft sich dann nochmal so ein Kissen unter dem Bauch. Da gibt es dann schon den ersten recht klassischen Scare, sag ich mal, wo wir dann sehen, wie sie die Puppe auf dem Bett drapiert hat. Dann sehen wir sie kurz nicht und dann zack, schaut die Puppe in die andere Richtung. und alle sind so, oder halt auch nicht, weil das wirklich, ja, der simpelste Puppenschreckstreich ist, den es so gibt, oder?

Das klingt jetzt schon so kritisch, wie du redest. Für mich ist es noch der beste Part des Films, diese Auftaktkirche. Wirklich? Ja. Nee, für mich nicht. Da dachte ich noch so, oh ja, das ist ja irgendwie ganz nett. Vor allem auch, also sie sieht ja dann, Also das, was wir später ja dann noch ein bisschen genauer aufgeschlüsselt bekommen, was dann tatsächlich da passiert mit der Puppe um den Baby-Schrau und so weiter.

Aber ich finde diesen Moment immer, wenn diese Stille einsetzt, das ist ja so der USP-Moment immer des Films vor jedem Kill. Das hat was Gruseliges an sich, finde ich das erzeugt plötzlich so eine gewisse unangenehme Atmosphäre mit der der Film hätte viel mehr spielen müssen im weiteren Verlauf, weil das ist eigentlich eine coole Sache, weil das plötzlich so diese.

Diese Audio-Ebene so ins Spiel kommt, was ja doch eher wenige Filme machen und das finde ich total reizvoll und das hat für mich komplett funktioniert und das fand ich cool muss ich sagen. Da war mir sogar egal, was dann genau jetzt mit Lisa passiert ist. Das sehen wir ja dann auch ein paar Minuten später, als Jamie nach Hause kommt.

Aber nur dieses kleine Spielchen mit der Audio-Ebene hat mir gefallen. Finde ich richtig gut. Das auf der Audio-Ebene finde ich auch cool. Und das ist mir auch positiv aufgefallen. Aber halt, wie wir es eingangs schon gesagt haben, wie sich dann halt im Off der Kopf bewegt. Und man weiß aber, ja, okay, es hat sich was verändert. das ist halt wirklich, also da haben sie einfach sich an den ganz, ganz klassischen Scares irgendwie bedient und, weiß auch nicht, wie man einen Puppenfilm vielleicht ein bisschen frischer machen könnte, dass man sich nicht solcher simplen Tricks bedient, aber am Ende auch nicht wenig.

Wie ich es ja vorhin meinte schon, da bau halt Elektronik ein. Klar, bei der Bauchräder-Puppe, okay, dann ist es halt Billy 2.0, fertig, also das geht dann halt wenn es nicht so quatschig ist wie bei Megan halt zum Beispiel, aber dass das so eher Richtung Roboter statt Puppe geht, ist halt ein bisschen zeitgemäßer und da kannst du halt mehr, Horrormomente daraus kreieren, glaube ich, oder realistischere in Anführungszeichen als mit dieser Puppe, die sich halt wie gesagt, das ist für mich halt Quatsch, für dich glaube ich auch, ne? Ja, ja, im Grunde genommen schon, ja.

Sie geht dann halt durch die Wohnung, man hört dann was aus dem Schlafzimmer und dann sitzt die Puppe da halt auf einmal aufrecht unter dem Laken und greift sie dann an. Man sieht im Grunde genommen nicht viel. Man kann so eine Art Handgemenge irgendwie wahrnehmen. Man hört ein paar Schlitzgeräusche und dann liegt sie auf dem Boden unter dem Laken und erbricht Blut und wird dann auch in klassischer Horrormanier schnell weggezogen von, weiß man nicht genau, sieht man nicht genau und zieht eine lange Blutspur hinter sich her. Und da, Ich weiß nicht, ich hatte den irgendwie, ich weiß gar nicht, ob ich ihn blutiger in Erinnerung hatte, aber irgendwie dachte ich mir dann so, ah ja, okay, also Blut ist auf jeden Fall und Gore ist auf jeden Fall gar nicht

das, worauf dieser Film irgendwie setzt. Vielleicht ist es aber auch irgendwie, dass man ja von Saw einfach dieses Bild hat, dass der so richtig heftig brutal ist, obwohl das ja im Grunde genommen auch gar nicht in dem Ausmaß ist, wie man das immer im Kopf hat, dass ich das irgendwie vielleicht ein bisschen durcheinander gebracht habe.

Ist das wieder auch so? Er hat sein A-Rating bekommen, tatsächlich, für Gory Images. Ja, das muss mir aber noch mal jemand erklären, wo die sind. Ja, ich glaube, das ist, also das B, der darfst du auch nicht wieder vergessen, es ist 2007. Das ist halt auch, die 2000er waren halt, klar, also wir haben natürlich da auch mit so die krassesten Filme gehabt, aber das waren meistens keine amerikanischen Filme, sondern eben zum Beispiel französische.

Vielleicht haben die auch schon James Sworn gesehen und dachten sich, nee, direkt zurück. R-Raging. Schauen wir uns gar nicht erst an. Aber das war halt eher gewalttechnisch ein harmloses Jahrzehnt. Habt gesehen, er ist vom Torture Porn. Ich weiß nicht, ich finde den eigentlich, also wie gesagt, ich hab vorhin schon gesagt, ich finde den auch nicht besonders brutal, aber das liegt halt eher auch an unseren Seherfahrungen, glaube ich.

Ich finde so dieses Bild, das ist fast schon der Hauptgrund, Und dann erzähle ich mal ganz kurz weiter. Jamie kommt ja dann nach Hause von seinem Einkauf und sucht seine Frau, hört plötzlich die Stimme seiner Frau, die ihn irgendwie, ja, Jamie, komm her, bla, bla, bla. Und er denkt jetzt so, jetzt wird ein bisschen wacky-wacky da gemacht irgendwo.

Und geht dann hin und, oh, muss feststellen, stimmt gar nicht. Meine Frau lebt gar nicht mehr. Und sieht sie dann dort auf dem Bett unter dem Laken und ihre Zunge ist halt rausgerissen. Und dieses Gesicht mit diesem typischen J-Horror-Shot auf das Gesicht so, da fehlt was im Gesicht, Das ist, glaube ich, so das Horrorbild, was dahinter steckt.

Und das ist ja auch eine Form von grafischer Gewalt in dem Sinne. Ich glaube schon, das ist so mit immer der Hauptpunkt dafür. Und das Bild gebe ich ihm. Aber es ist, wie gesagt, nichts, was uns jetzt 20 Jahre später hinter dem Ofen hervorlockt. Drücken wir es mal so aus. Also ich verstehe deinen Punkt. Ich verstehe aber auch den Punkt, warum der damals vielleicht etwas krasser gewirkt hat, als er heute ist.

Ja, ich glaube, es ist halt einfach der Film, der eben seinen Fokus eher darauf setzt, eben ein Ergebnis zu zeigen als den Weg dahin. Und das mit der Fratze, die hat mich ja damals beim Ring-Remake schon krass verstört, finde ich auch immer noch irgendwie unangenehm anzuschauen, aber wie du gesagt hast, mit unseren jetzigen Sehgewohnheiten ist es so.

Und stell dir halt einfach auch mal vor, was wäre denn passiert, wenn man sich dafür entschieden hätte, zu zeigen, was da passiert? Ja. Also was stellst du dir dann vor? Wäre das bisher gewesen? Nein, ich glaube nicht. Ja, nee, wahrscheinlich ist das genau der Punkt. Ja, der Punkt. Obwohl, wenn dann quasi der Geist von Mary Shaw vielleicht was gemacht hätte und nicht die Puppe irgendwie wild auf sie eingetroschen hätte oder so.

Stell dir grad vor, wie so eine Puppe irgendwie mit den kleinen Holzfäustchen so auf Lisa einprögert. Hier sehen noch so kleine Boxhandschuhe an. Ja, das wäre schon wieder lustig. Aber wäre da nicht der Film dafür. Die Scary-Movie-Version. Ja, genau, es wäre dann die Scary-Movie-Version. Du hast jetzt schon gesagt, dass Jamie dann halt Lisa findet und danach springen wir ins Polizeirevier, wo wir halt Detective Lipton kennenlernen, den ich auf der einen Seite sehr gut verstehen kann, weil der ist halt so, ja, was glauben Sie, wie viele Morde ich schon mitbekommen habe, die Ehemänner begangen haben.

Was ja auch statistisch ist, ist ja auch einfach so, dass die Männer, die einem am nächsten stehen, einer Frau im Schnitt am gefährlichsten werden. Und wenige Morde wurden bisher tatsächlich von einer Puppe begangen. Also, was willst du von mir, Jamie Ashen, so mäßig? Und irgendwie kann ich ihn da gut verstehen. Und gleichzeitig ist er halt trotzdem so dieser basic, unsympathische Cop einfach, der auch so ein bisschen mackehaft unterwegs ist, obwohl ich inhaltlich voll bei ihm bin.

Ja, das ist auf der Realitätsebene, gebe ich dir recht, aber auf der filmischen Ebene wiederum nicht, weil nichts ist nerviger, als wenn du als Zuschauer weißt, der war das nicht. Der war es nicht. Und aber jetzt erstmal eine ganze Weile lang mit diesem Trope, trotzdem ist der in Anführungszeichen good guy, hier der Verdächtige, leben muss. Und das hasse ich.

Das hat mich nicht so sehr gestört. Das ist ja wie ich so ein arges Problem habe damit, wenn Figuren gegassleitet werden im Film. Also in Realität natürlich auch, aber im Film auch. Ist dieses Trope hier auch so echt, ich denke so, mein Gott, ey, glaub dem doch. Ich weiß, das ist blöd, aber glaub dem doch einfach.

So, dann würde ich jetzt nur sagen, oh, der Polizist ist aber ein bisschen leichtgläubig und dann hätte sie es erledigt, aber nee, so jetzt dieses, ja, ich meine, klar, das klingt ja auch blöd, ne, wenn dir jemand sagt, hier, bla bla bla, diese Puppe, aber er sagt ja jetzt noch nicht explizit, dass die Puppe schuld ist, sondern nur, dass es ungewöhnlich ist, genau, das ist halt das, was instant vorher passiert ist, aber nicht irgendwie, ne, also, Er sagt ja nicht, die Mordpuppe hat meine Frau umgebracht.

Worüber ich eher gestolpert bin, ist tatsächlich, dass er ja aber trotzdem irgendwas irgendwie an die Puppe glaubt, der Detective Lipton. Weil später, das ist jetzt ein bisschen vorweggegriffen, ist er ja auch so mäßig, du kannst nicht einfach die Puppe mitnehmen. Die ist quasi Teil von einem Mordfall, wo ich mir dann dachte, ach, jetzt auf einmal ist die Puppe doch Teil von einem Mordfall.

Weil ich dachte, dass es vollkommen ausgeschlossen ist, dass diese Puppe damit irgendwas zu tun hat. Also da bin ich eher so auf inhaltlicher Ebene drüber gesteppert, dass ich dachte, okay, entweder sagst du scheiß auf die Puppe. Oder du glaubst ihm halt irgendwie und ziehst da irgendwie an einem Strang mit ihm, wenn du tatsächlich jetzt glaubst, dass die Puppe damit irgendwas zu tun hat.

Aber ja, der Detective taucht ja immer mal auf, aber ist im Grunde genommen ja auch eher eine Nebenrolle. Ich hab den oft wieder vergessen, bis er auf einmal da ist. Ich musste lachen. Du bist ja auch noch da. Ich muss aus zwei Gründen lachen. Zum einen hat es gerade wieder angefangen zu schneien. Deswegen muss ich lachen.

Und zum anderen ist es halt witzig, weil wir ja gleichzeitig, das habt ihr jetzt schon gehört da draußen, wenn ihr das hier hört. Aber wir haben ja auch quasi vor kurzem über Texas Chainsaw Massacre 2 gesprochen. Und das ist jetzt irgendwie so ein Double Feature der Most Usedest Cops Ever gewesen. Irgendwie zusammen mit der Silence. Und deswegen musste ich halt gestern sehr viel lachen, als ich die beiden Filme quasi hintereinander geguckt habe, dachte ich so, okay, wow.

Ja, die sind komplett nutzlos beide. Das mit dem Schnee finde ich hingegen überhaupt nicht lustig, es reicht. Ich gehe davon aus, zu dem Zeitpunkt der Ausstrahlung haben wir schon Frühlingsanfang. Wenn es im März immer noch schneit, dann kriege ich wirklich die Vollkrise. Aber es geht weiter nach Ravens Fair.

Jamie reißt den Stoffbezug von der Puppenkiste ab und sieht dann, dass die Puppe aus Ravens Fair kommt, wo er halt auch herkommt. Und es ist im Grunde genommen mittlerweile eine komplett verlassene Kleinstadt. Und sein Vater lebt dort, er kommt aus einer sehr reichen Familie, kann man sagen und auch hier die Optik ist mir vor allem eben in diesem.

Shot, wo so eher, ich sag mal, das Stadtbild gezeigt wird, nochmal aufgefallen. Es ist, wie gesagt, alles sehr entsättigt und blau und es liegt so ein ganz weirder Fokus auf der Farbe Rot, wo ich das Gefühl hab, es ist jetzt für einen Horrorfilm auch hier wieder nicht das Innovativste einfach. Wie hat dir denn so allgemein der Flair im Film gefallen?

Ja, gebe ich dir vollkommen recht. Auch das wieder für mich ein großer Kritikpunkt. Ich finde, so beim Opening hat das für mich noch gepasst, aber dann hätte mit dem Wechsel in das kleine Örtchen hätte da direkt irgendwie ein anderes Color Grading stattfinden müssen. Ich finde auch, also ich verstehe, was sie vorhatten. Ich glaube schon, das sollte sich so ein bisschen an klassischen Gothic Horror erinnern, weil ja auch diese Thematik im Film. Das ist ja nichts, was in den 2000en angesagt war.

Puppenhorror, ne? Das sollte eher ein klasse Genre sein. Ich verstehe, was sie damit machen wollten, aber es funktioniert für mich nicht. Ich finde es auch super hässlich. Auch diese roten Farbspitze da drin, so, ja, verstehe ich, soll irgendwas mit Tod bedeuten, vermutlich. Sieht aber auch nicht gut aus und das hat den Film langweiliger gemacht, als er wahrscheinlich sein müsste.

Und auch uninteressanter für mich gemacht, auf visueller Basis. Also das war schon so ein Nee, dachte ich so. Das könnte jetzt für mich, man kennt das ja, wenn man, einen Film hat, der jetzt vielleicht auf erzählerischer Ebene nicht so funktioniert, aber dafür optisch, also Style over Substance, fasse ich es mal jetzt grob und oberflächlich zusammen, dann kann aus einem theoretisch langweiligen Film trotzdem ein interessanter Film werden, weil er eben visuell aufregend ist.

Wenn du jetzt hier aber schon merkst, okay, diese Story wird ziemlich basic sein und jetzt kommt aber auch noch diese Optik dazu, die mich auch null catcht, sobald ich auch kein Fan von der Musik von Charlie Clauser bin, muss ich auch dazu sagen, da habe ich so. Und plus noch die Tatsache, dass es nicht Jared Padalecki ist, der die Hauptrolle spielt, sondern Ryan Conten.

Das waren schon geführt 15 Minuten. Oder tatsächlich 15 Minuten so viele Sachen auf der negativen Seite, sag ich mal, dass ich dachte, der Film wird es jetzt sehr, sehr schwer haben, mich noch von sich zu überzeugen. Ja. Gehe ich mit im Grunde. Und auch als wir dann so auf die Familie treffen, das macht direkt die neue Stiefmutter, die Tür auf, von der Jamie offensichtlich nicht mal wusste, dass sie existiert, wenn man so seiner Reaktion glauben kann, ist er eher so äh, okay.

Die macht ihm die Tür auf, begrüßt ihn sehr überschwänglich und da bekommen wir halt schon so mit in einem sehr, zweckmäßigen Dialog, dass der Vater wirklich ein krasses Arschloch ist und sie ist dann aber so, ja, der hat einen Schlaganfall, der ist jetzt nicht mehr so. Da bekommen wir auch schon mit, dass der Vater wohl irgendwas auch mit dem Suizid der Mutter eventuell zu tun hat.

Die unterhalten sich dann auch noch über Mary Shaw. Da wird dann nochmal die Lore erklärt, dass man halt nicht schreien darf, wenn man ihr im Traum begegnet, weil sie einem sonst die Zunge rausschneidet. Und hier bin ich auch über das Krehbuch tatsächlich gestolpert, weil ich mir, wenn ich mich dazu reinversetze, okay, ich hab Beef mit meinem Vater, meine Mutter ist tot, ich klingel da und da steht auf einmal eine neue Frau vor mir, ähm, Irgendwie hat sich das nicht nach einer realistischen Dialogoption angefühlt, die mir da präsentiert wurde.

Und man hat sie nicht versucht, ihn zu verführen. Das wäre noch eine Alternative im Drehbuch gewesen. Ja, wahrscheinlich. So von wegen, ah, dein Vater bekommt das schon nicht mit. Komm, ja, so, ne, irgendwie so. Ja, alterstechnisch würde es auch so besser passen, aber naja. Mein Problem ist mit diesem Bereich, dass wenn man sich die Thematik des Films, und die kennst du nach 15 Minuten schon, weil du diese Puppe halt schon gesehen hast, Du weißt doch, dass es eine Bauchredner-Puppe ist. Und.

Ja, die Art und Weise, wie die Kommunikation zwischen Jamie und seinem Vater abläuft, wenn man da genau hinguckt, ist mir da leider zu viel Foreshadowing drin. Weil, ich meine, sein Vater sieht halt leichenblass aus, von der Hautfarbe her. Der sieht halt quasi schon tot aus. Und er blinzelt halt nicht. Und die Tatsache, dass Ella oder Elle ...

Nee, weißt du jetzt Ella? Ember, die Schauspielerin heißt Ella. Nee, das ist die Schauspielerin. Nee, die Schauspielerin heißt Ember. Die Schauspielerin heißt Ella. Nein, die Schauspielerin heißt Amber. Sicher? Ja, Ella ist die Rolle. Die Schauspielerin heißt Amber. Ach, Mensch. Und immer wenn der Vater redet von Jamie, steht Ella genau hinter ihm.

Und ich finde, wenn man halt weiß, dass es um eine Bauchrednerpuppe geht, dann kann man da schnell auf den Trichter kommen, dass Edward Ashen halt nicht mehr am Leben ist, sondern wie eine Bauchrednerpuppe gesteuert wird. Und ich glaube, Leute, auch hier wieder, nicht alle und auch gar nicht böse gemeint für die Leute, die es nicht gemerkt haben.

Aber man kann da relativ schnell drauf kommen. Und wenn man eins und eins zusammenzählt und dann ist halt auch dieser kurzer Sprung ans Ende, auch dieser Auflösung, dieser Twist am Ende halt völlig useless, weil so ja, I don't care, das weiß ich seit 70 Minuten. Also ich weiß, als ich den das erste Mal geguckt habe, war mir das nicht klar.

Und ich stehe ja immer krass auf dem Schlauch, was sowas angeht. Wenn ich den jetzt das erste Mal gesehen hätte, wäre es mir wahrscheinlich auch wieder nicht klar gewesen. So ehrlich muss man mit sich selbst sein. Aber ja, es gibt, Wenn man es nicht bei der ersten Interaktion mit dem Vater rafft, dann vielleicht bei der zweiten, wenn man noch ein bisschen mehr in das Thema reingeht.

Es ist auf jeden Fall nicht super subtil gemacht. So viel steht auf jeden Fall fest. Er geht dann weiter ins Motel, wo dann auch, also erscheint ihm dann einmal nachts und da ist dann auch wirklich, wenn sie, kommt, ist wirklich alles voll mit Hektik und Zooms und schnellen Schnitten, wo ich wieder das Gefühl hatte, ich muss mich am Sofa festhalten, weil man das gar nicht mehr gewöhnt ist irgendwie, bis ich jetzt bei Silent Hill 2 im Kino war.

Da hatte ich auch das gleiche Bedürfnis zwischenzeitlich. Ja, halt eben auch diese klassische Schnittgeschichte, die wir auch von Saw ja irgendwie kennen, der sich da ja auch sehr viel dran bedient hat. Was ja immer nicht so meins ist. Also das ist wirklich durch und durch ein Kind seiner Zeit. Und das gefällt mir gar nicht mal so gut. Ja.

Ja, vor allem halt eben in diesen Szenen, wo sie dann kommt. Und es ist halt wirklich so richtig Geisterbahn, richtig Geisterbahn-Flair, die ganze Sache. Nur ohne den Spaß, den man in der Geisterbahn hat. Naja. Warst du schon mal in der echten Geisterbahn? Also in so kleineren, die so auf so Jähr-Märkten und so sind.

Ja, da bin ich auch ein Fan von tatsächlich. Das ist alles so. Ich finde das lustig. Trashig? Das ist irgendwie, ja genau, finde ich auch. Nicht so aus Grusel-Aspekten, sondern eher so schon aus Trash-Aspekten, aber ich bin da auch ein Fan von. Weil auch manchmal ganz viel Mühe drin steckt, aber die Sachen sind meistens uralt, die da drin sind.

Ja, ich verwalte aber schon auch irgendwann mal gerne in so ein richtiges Spuk-Horror-Haus, wo man von irgendjemandem gejagt wird oder so. Ja, warst du schon mal in irgendeinem Dungeon? Hamburg-Dungeon, London-Dungeon? Ich war in Amsterdam im Dungeon. Ja, und da sind doch auch die Schausteller, die einen verfolgen.

Ey, das hasse ich ja auf den Tod, ne? Ne, aber halt wirklich so richtig Horror-Themed, dass man dann halt irgendwie so, keine Ahnung, Postel 2.0 oder so. Das ist, was André erzählt hatte in Budapest, ne? War das doch, glaube ich, wo er mit seiner Freundin war? Da hatte er doch erzählt, dass die da in so einem.

In so einer Art Escape-Dings da waren, aber mit Schaustellern im Horror-Style und die da richtig so verfolgt wurden und André, da wurden doch seine Gedärme auch noch entfernt und so. Ah, hä, da kann ich mich gar nicht dran erinnern. Ja, muss ich nochmal fragen. Das hat er, glaube ich, irgendwann mal erzählt.

Ich weiß nicht, ob es auch im Podcast war, aber privat hat er es auf jeden Fall erzählt. Ich glaube, aber auch im Podcast. Ja, auf sowas hätte ich mal Bock tatsächlich. Ich glaube, das war die letzte Vorstellung, da Matthäus hat dann geschlossen. Aber auch da, da sagt mir meine Horror-Forgung, aber auch geht er nicht rein, weil... Am Ende ist doch ein echter Killer da.

Organhandel und Organmarkt, der ist... Der boomt da. Ich habe immer eher das Problem, dass bei sowas ja oft auch dann dazugehört, dass einen irgendjemand untoucht. Das ist immer das, was ich gar nicht mag. So jagt mich ruhig, aber fass mich ja nicht an, wirklich. Das mag ich immer nicht so bei so Sachen.

Aber wir driften ab von der Silence. Nicht ohne Grund driften wir ab. Ja, meine Gedanken auch zwischenzeitlich bei der Zeit. Das müsst ihr immer mal zurückspulen, weil mir dann aufgefallen ist, ich habe überhaupt nicht aufgepasst. Und ich habe extra jetzt, mache ich immer handyfreie Zeit, wenn ich Filme schaue.

Und trotzdem sind die Gedanken abgetrifftet, ohne dass ich auf Instagram rumhing. Ja. Naja, wir lernen dann den Bestatter kennen, der auch eine recht wichtige Rolle spielt, den Henry. Der hat auch eine Frau, die uns hier als, ja, wie sag ich mal, psychisch krank oder dement oder Ähnliches verkauft wird.

Sie spricht auf jeden Fall mit Krähen. Ich glaube, sie wird uns auch so auf eine Art als Medium verkauft später noch, dass sie halt auch mit den Toten sprechen kann. Shoutout an Vincent Raven, wer ihn noch kennt. Kennst du ihn? Ja. Ja, ich kenne ihn tatsächlich noch. Hier, Next, Uri Geller. Doch, ich habe das geschaut.

Jetzt driften wir schon wieder ab, aber meine Lieblings-Band, das Brot-Folge ist tatsächlich auch die Castingshow, Bernd das Brot-Folge. Da gibt's auch einen Abschnitt, wo Bernd das Brot als Vincent Raven verkleidet ist. Das ist ganz fantastisch. Moment. Er war im Dschungelcamp 2012? Das hab ich gar nicht mitbekommen.

Doch. Er wurde sogar Fünfter. Ah, krass. Ich kann mich tatsächlich noch dunkel dran erinnern, seit das die Zeit war, wo ich wirklich noch viel den Jahresfernsehen geschaut hab. Alter Schwede. Unter anderem auch Bernd das Brot. Naja, aber wir schweifen schon wieder ab. Die Frau von ihm, die Marion, erzählt uns dann halt, dass er die Puppe begraben soll.

Und weiß aus irgendeinem Grund, dass die Mary Shaw seine Frau umgebracht hat. Mystisch, dass sie das weiß. Naja, es geht dann weiter zum Friedhof. Hier begräbt er dann Billy. Man weiß tatsächlich nicht genau, warum die Puppe auch Billy heißt. Ist wahrscheinlich einfach ein James-Warn-Cinematic-Universe-Moment, wo man ist so, oh mein Gott, alle Puppen heißen Billy oder so, keine Ahnung.

Ja, das ist halt so, wie die Mary Shaw in Death Hentons auch Mrs. Shaw hieß. Ja. Die Schauspielerin, also das, ja. Und das macht er auch erfolgreich und dann sitzt er beim Auto und dann steigt aber trotzdem wieder der Geist um das Auto drumherum und sie haben insgesamt, wollten sie wirklich ja auch eine klassische Geistergeschichte machen.

Und man sieht ja auch immer mal so ihr Design und Make-up. Findest du, das ist gelungen, wie Mary Shaw insgesamt aussieht, wenn sie uns hier heimsucht? Ich find's okay. Aber es hat mich jetzt auch nicht begruselt. Also es ist, weil du anfangs auch meintest, dass wahrscheinlich das ganze Budget in Mary Shaw gegangen ist.

Nee, Quatsch, das hast du nicht gesagt. Das habe ich nicht gesagt. In einem anderen Podcast haben sie das gesagt. Ja, ich finde es basic. Sie saß, glaube ich, immer so drei oder vier Stunden in der Maske und dann nochmal eine Stunde bei den Haaren. Es haut mich nicht vom Hocker, aber es ist okay. Aber es ist jetzt für mich auch nicht gruseliger als diese Puppe gewesen.

Also der Film schafft es halt überhaupt nicht meine Horror-Trigger-Punkte irgendwie anzuspielen. Also ich finde auch das Make-up soweit ganz cool, aber es ist halt auch nicht mehr als das. Wir sind hier wirklich auf diesem ganz basic Level unterwegs. Sie wollten hier halt auch immer wieder diese eher klassischen Spukmomente haben, so hinterm Vorhang hervorgezogen werden, der Angst davor, was unterm Bett ist.

Dann auch hier ein Thema Nebel und Friedhof natürlich. Alles nicht besonders subtil. Ja, und dafür habe ich das Gefühl, ich bin eigentlich immer sehr großer Fan von nebligen Friedhöfen im Film. Aber ich weiß nicht, ob es dann halt eben das Color Grading ist. Aber diese ganzen Sachen, die ich in anderen Filmen auch irgendwie charmant finde, wenn sie drin vorkommen, funktionieren hier für mich einfach nicht so wirklich. Ja, ich glaube, das liegt auch ein bisschen an der digitalen Optik.

Also wenn das Ganze per Hand gemacht ist, alles mehr und natürlicher wirkt, nur als Stichwort, weil es mir gerade einfällt, weil es... Und lustigerweise, ich weiß gar nicht, wie ich darauf kam, aber irgendwie habe ich eine Verbindung zu Sleepy Hollow gezogen im Zusammenhang mit dem Film. Wenn das alles so auf der Stage passiert und da wird so künstlicher Nebel durch die Gegend geschossen, in so einer Pappkulisse und so weiter.

Aber es ist da, es ist da, es ist gebaut, es ist irgendwie künstlich erzeugt. Dann hat das eine ganz andere, bessere Wirkung, als wenn das irgendwie alles aus dem Rechner kommt. Oder er zusammen geklabüstet wird am Rechner. Und das dann so ein extrem anders künstlicher, so digital künstlicher Look entsteht, so wie hier bei der Silence.

Und da würde ich dir auch geben. Also ich bin recht geben, ich bin auch prinzipiell Fan von der Schaffung solcher Atmosphären, aber nur wenn sie halt händisch, handwerklich erzeugt werden sozusagen, dann funktioniert das für mich so wie in der Form hier nicht. Ja. Detective Lipton findet dann auch seinen Weg nach Ravensfair.

Und zwar trifft er dann im Motel auf Jamie. Und um ihn zu fragen, was ihm eigentlich einfällt, dass er halt die Stadt verlässt. Was ich auch verstehen kann, das hab ich mich zwischenzeitlich auch gefragt. So darf der einfach wegfahren, aber okay. Und dann auch noch Beweisstücke zu begraben. Aber er sagt ja, als Abhaut sagt er ja, ach, dann fahr ich eben los und mach ihre Arbeit.

Ich glaub, so mit diesem Satz verlässt er das Blutteirevier. Also damit hat er quasi sich selber die Erlaubnis gegeben, weil er hat ja ihm Bescheid gesagt, dass er jetzt selber ermittelt. Ich weiß nicht, ob das vor Gericht standhält, aber ja. Und dann kackt er ihn doch noch dafür an, dass er Beweisstücke vergräbt, wo ich mir dann, was ich eben schon angesprochen habe, so dachte ich mir so...

Du klappst doch eh nicht an die Puppe, also lass sie ihn doch verkraben. Auf jeden Fall hat der gute Detective Lipton die Puppe wieder ausgebuddelt. Und jetzt ist sie wieder da. Na toll. Ich musste immer an Eistee denken, wenn der Detective zu sehen war. Ich weiß nicht warum. Ja, weil der Lipton heißt. Ja, ich weiß.

Wie du jetzt diese Gag erklärst, wenn ich mal ein Gag war. Ja, ich fasse mich an den Film an. Ja, okay. Der klärt ja auch alles. Ich bin einfach voll im Modus. Wir springen dann wieder zurück zum Bestatter, also auch so die Setpieces sind immer sehr ähnlich vom Friedhof zum Bestatter ist sehr klein skaliert der Film, wenig Figuren, wenig Handlungsorte, das hatte mich auch ein bisschen überrascht ja, also es ist wirklich.

Sehr übersichtlich, also die einzige Szene wo wirklich mal mehr Leute zu sehen sind halt eben im Theater quasi, wenn der Henry, erzählt dass es mal ein prächtiges Theater gab, wo Mary Shaw mit ihren Puppen aufgetreten ist. Und dass der da auch einen mystischen Moment hatte, wo sie da quasi seinen Namen wusste, obwohl das quasi eigentlich unmöglich ist.

Und das ist tatsächlich auch etwas, was nicht aufgelöst wird. Oder ich hab's verpennt. Ich glaube, es soll einfach nur mystisch sein, dass sie das wusste. Aber eigentlich wird das jetzt nicht noch mal aufgeklärt, im Sinne von, sie hat weitere übersinnliche Fähigkeiten schon in ihrer Zeit als Mensch. Und kann das deswegen wissen.

Das wird einfach so stehen gelassen. Ja. Es gibt dann noch eine Kackpratze im Publikum, die sich als Verwandter von Jamie entpuppt, der darauf aufmerksam macht, dass die Puppe gar nicht wirklich spricht. So, ja, okay, versaust ruhig allen den Spaß. Und Mary ist davon auch nicht sehr begeistert und die Puppe Biddy erst recht nicht.

Sie kriegen es dann aber irgendwie rumgerissen noch, das Ruder, aber kurz danach ist der Junge verspunden. Und man vermutet dann halt, dass Mary ihn umgebracht hat. Es scheint da wirklich ein bisschen sensibel zu sein. Und deswegen haben dann halt die Familie von Jamie und noch andere Leute aus der Stadt dann die Mary umgebracht.

Offiziell weiß man das aber nicht. Offiziell heißt es, man weiß nicht, wer Mary umgebracht hat. Aber eigentlich wissen gefühlt alle, wer Mary umgebracht hat. Für mich ist das übrigens ein komplettes Problem bei dem Film. Man hat ja öfter mal, gerade auch wieder J-Horror und so weiter. Macht man dieses Motiv zwar des Bösewichts auf, der aber ein Motiv hat.

In dem Sinne, dass es vielleicht sogar ein nachvollziehbares Motiv ist, dass es eben zum Rachegeist geworden ist, etc. Dass zum Beispiel jemand wurde zu Unrecht umgebracht oder zu Unrecht bestraft oder ist bei einem Unfall ums Leben gekommen. Das ist bei Mary Shaw halt nicht der Fall. Sie ist halt eine Kindermörderin.

Und es gibt keinen einzigen Punkt, der dafür spricht, dass man sagen könnte, ja, ich verstehe schon, dass die jetzt Jagd auf die macht. Nee, gibt es eigentlich ehrlich gesagt nicht. Und das ist mein Problem mit dem Film, dass sowohl natürlich wieder alle Figuren irgendwie blöd sind und für mich nicht sympathisch oder dass ich mit denen irgendwie empathieren kann, aber eben auch nicht mit der Antagonistin.

Das ist keine missverstandene Antagonistin oder irgendwie sowas, sondern das ist einfach eine Kindermörderin, die jetzt auch noch den Rest dieser Familie töten will. So, das ist einfach so, ne? Und dann denke ich mir so, ma, das hätte man vielleicht anders schreiben können. Ja, vor allem, also, es ist halt wirklich, es ist offensichtlich halt eine zwölfjährige Kackpratze, der alles, der in seiner Phase ist, wo er alles besser weiß als alle anderen.

Ja. So, lass ihn doch. Also, so schlimm ist es nicht. Also, ich hatte mir so, auf heute umgesetzt ist es quasi jedes Mal, wenn dir jemand bei Instagram, Threads, YouTube oder so, einen Kommentar drunter schreibt. Boah, direkt umbringen. Ja, genau. Ja, versucht's mal das nächste Mal. Mal schauen, wie lange überlebt. Wenn der Twitterer ist.

Ja, das ist auch was, wo ich drüber gestoppt bin, dass ich dachte, meine Güte, Mary, also, ich weiß, du bist vielleicht sensibel und so, aber irgendwann reicht's auch mal. Also, ja. Ganz ehrlich, Bauchrednerei ist jetzt auch nicht die höchste Form der Kunst. Also, ne? Also, ich find das schon crazy, wenn man das gut kann.

Also der künstlerische Wert davon. Ich finde es einen krassen Skill auf jeden Fall. Doch, gehe ich nicht mit. Aber worüber wir uns einig sind, kein Grund, jemanden umzubringen. Naja, sie rächt sich dann halt eben an allen, die irgendwas mit ihrem Tod zu tun haben und beißt ihnen die Zunge raus, wegen, dass sie dann still sind.

Die Kritiker nicht besänftigen, sondern außer Gefecht setzen. Vielleicht ist es auch Kritik. ist das eine Medienkritik gewesen in dem Fall. Aber ich glaube, so deep war der Film nicht. Ja, aber dann hätten sie bitte nicht trotzdem keinen Zwölfjährigen nehmen sollen, der den Kommentar macht, sondern irgendwie von mir aus einen Erwachsenen, der zu Unrecht ihre Show in der Zeitung verschmäht und nicht irgendeinen Zwölfjährigen.

Naja. Und der Bestatter hat auch quasi schon bei der Originalbeerdigung mitgeholfen. Da war ja noch ein kleiner Knirps und hatte da das erste Mal Kontakt mit ihr. Und zwar ist er da nämlich dann in der Leichenhalle so ein bisschen rumgewandelt und hat sich das mal alles ein bisschen genauer angeschaut und hat dann irgendwie dafür gesorgt, dass die Leiche aus dem Sarg auf ihn fällt, unangenehm aber sie hat ihn nicht umgebracht, weil er eben nicht geschrien hat und das ist auch der Grund warum Jamie immer noch am Leben ist, weil er sich quasi an die Regel hält, dass er nicht schreit.

Ist Ist das ein Grundkonzept mit diesem, wenn man nicht schreit, wird man verschont, was dir irgendwie schlüssig vorkommt? Weil ich hatte damit so meine Probleme, weil ich nicht so ganz verstanden habe, was es damit ist. Also warum denn schreien? Ausgerechnet. Ich hab das Gefühl, diese ganze Story um Mary Shaw ist eher so halbgar.

Das ist irgendwie, die wollten irgendwie einen Bezug auf diese Bauchrednerei, irgendwas mit Stimme, bla bla bla, nehmen. Aber das hat auch für mich nicht funktioniert. Ich muss auch dazu sagen, ich finde generell, also der Film ist ja, das haben wir jetzt schon festgestellt, weder subtil noch besonders tiefgründig.

Aber trotzdem ist das, was mir hier an Lore aufgemacht wird, und da gehört auch dieser Schreiaspekt dazu, der war mir trotzdem irgendwie zu ungelenk und zu quatschig irgendwie. Also es hat für mich diese ganze Lore, die da aufgebaut wird rund um Mary Shaw, hat für mich nicht funktioniert. Ich fand es super uninteressant und teilweise auch echt langweilig.

Und da gehört auch dieser Aspekt komplett dazu. Also das hat mich nicht abgeholt und dich ja schon mal auch nicht. Nee, also wenn ich dann auch darüber gestolpert bin, okay, wie weit bringt sie denn jetzt quasi alle Nachfahren um? Jetzt 101 Mal quasi, also 101 Leute bis, quasi sie sich für jede Puppe oder sowas gerecht hat, also wie weit geht dieser Spuk oder bis in die Unendlichkeit, das war irgendwie auch sowas, was ich nicht verstanden hab, weil ich meine, so eine Familie, ich meine, am Ende des Tages sind wir ja irgendwie alle miteinander verwandt, wenn man das Konstrukt ganz groß spinnt, Zumindest die Blauäugigen.

Kam letztes Mal raus. Ja. Blauäugige Menschen stammen alle von derselben Person ab. Wohl wissenschaftlich letztes Mal irgendwie. Hast du blaue Augen? Ja. Ich auch. Sind wir verwandt. Welcome to the family. Naja, auf jeden Fall. Wie weit geht das irgendwie? Das war auch sowas, was irgendwie, wo ich dachte, ja, es ist mir irgendwie alles nicht ganz klar.

Sie hatten da irgendwie eine Idee, die sie, glaube ich, nicht zu 100 Prozent zum Ende gedacht haben. Und es ist dann ja auch so, dass der Bestatter auch von ihr umgebracht wird. Sie lockt ihn quasi in den Kriechkeller, wo halt normalerweise seine erkrankte Frau sitzt und bringt ihn dann dort um. Und da war ich auch so, warum bringt sie ihn um? Er hat doch mit dem Mord nichts zu tun an ihr.

Weil er jetzt irgendwie hilft, Jamie da auf die Sprünge zu kommen. Das war auch sowas, wo ich dachte, warum stirbt denn der jetzt? Weil ich finde, das war so der sympathischste Charakter im ganzen Film. Das war so der, der mir auch am besten gefallen hat, würde ich sagen. Und das fand ich schon tatsächlich ein bisschen schade, dass der gestorben ist.

Aber verstanden habe ich es nicht, warum er sterben musste. Schreibt es uns in die Kommentare. Wenn ihr nicht schon kurz vorm Einschlafen wart an dieser Stelle. Ja, genau. Hast du auch das Gefühl, dass der Film, Tempo-Problem macht? Also obwohl das eigentlich kurz ist? Also dass du dich gelangweilt hast zwischendurch?

Also mir ging's da total... Ja, also wie gesagt, ich bin oft abgeschwiffen, auch mit den Gedanken, musste dann immer nochmal zurückspulen, um nichts zu verpassen. Ja, aber hab jetzt schon das Gefühl, dass das, was ich hier aufgeschrieben hab, so hab ich das gesehen, auf ne Art schon, aber nur auf ne Art.

Auch nicht hundertprozentig irgendwie. Ich glaube, es heißt abgeschweift, oder? Abgeschweift kann sein. Abgeschwiffen heißt es glaube ich nicht. Heißt es nicht? Ja, abgeschweift heißt es. Okay, dann wäre es auch geklärt. Können wir uns noch einen bösen Kommentar machen? Das braucht ihr uns nicht in die Kommentare schreiben.

Und wenn es doch jemand macht, dann hole ich euch auf jeden Fall. Dann holt euch Dr. Duden, der neue Oberschock im Horrorfilm, den wir uns gerade ausgedacht haben. Aber das bin ich auf jeden Fall nicht, weil so gut ist meine... Konjugiere falsch und du stirbst. Das wäre Das wäre crazy. Schulhorror. Naja, wir schweifen schon wieder ab.

Wir switchen dann noch mal zum Vater. Oder switchen wir zum Vater. Ich weiß es gerade schon, ehrlich gesagt, gar nicht mehr. Also wir erfahren auf jeden Fall, dass der Vater ihn weggeschickt hat und so scheiße zu ihm war, als er ein Kind war, damit Jamie den Fluch nicht auch bekommt. Und wahrscheinlich, diese Theorie, die ich gelesen habe, ist es so, dass sein Vater noch lebt, weil er quasi noch in der Mache war.

Also, dass der irgendwie im Bauch schon war, der Mutter, und basically auf eine Art gelebt hat, aber noch nicht so direkt gebracht werden konnte, der Vater von Jamie. Und dass der deswegen noch lebt, weil du stellst dir die Frage, warum lebt der denn als Einziger noch? Also, falls du dir die Frage gestellt hast. Aber lebt er ja nicht, er ist ja auch schon tot.

Ist ja auch schon eine Puppe. Boah, was hab ich ... Also, das war ja das, was ich am Anfang erzählt hab. Aber der ist ja nicht ... Ja, ja, schon, aber der ist ja nicht die ganze Zeit schon eine Puppe. Doch. Er hätte ja eigentlich früher über der Zeit ... Also nicht die ganze Zeit, aber zumindest ab da, wo wir hin sind, ja.

Genau, aber er hat ja trotzdem irgendwann ein Kind gezeugt, was er wahrscheinlich noch lebendig gemacht hat. Und warum er da nicht schon vorher auch gestorben ist, darum ging's mir jetzt genau so. Jetzt hab ich's wieder in meinem Kopf sortiert. Warum der überhaupt so alt geworden ist, dass er ein Kind bekommen konnte.

Dass er da selber noch im Babybauch war. Und angeblich, so habe ich eine Theorie gelesen, musste deswegen halt auch Lisa sterben, damit quasi direkt, Das Kind, was noch nicht geboren ist, auch mit stirbt. Das hatte ich ja in der Inhaltsangabe schon erwähnt. Oder hast du mir nicht zugehört? Nee, hast du wirklich nicht, weil du uns retuschiert hast.

Ja, genau, ich habe dir tatsächlich nicht zugehört. Ja, das nehme ich auf mich. Ja, genau. Es ruft dann die Stimme des toten Bestatters an, von dem wir halt schon wissen, dass er tot ist und dass es eine Falle ist, aber Jamie halt nicht. Und der wird dann in dieses Theater gelockt. Und Lipton ist dann auch noch dabei.

Der jagt ihm dann hinterher. Und wir gehen dann quasi auf den Shoutdown zu. Vorher hat Lipton noch rausgefunden, dass alle 100 Puppen auch noch ausgegraben wurden. Da war auf jeden Fall jemand fleißig. 101, ne? Nee, Billy war ja schon ausgegraben. Ah ja, stimmt. Ist dir nichts aufgefallen, dass die Puppe von dem kleinen Jungen, also Jamies Uronkel oder was der da ist, also der da im Theater da reingerufen hat, dass die Puppe aussieht wie Trump?

Müsste man darauf achten. Ich finde, die Puppe sieht nicht aus wie Trump. Nee, ist mir nicht aufgefallen, aber von der Frisur Wir sind dann ja in diesem heruntergekommenen Theater und das fand ich tatsächlich dann ganz atmosphärisch. Auch wie dann die ganzen Puppen nochmal aufgereiht sind. Es sind auch tatsächlich alles echte Puppen.

Eine Jigsaw-Puppe ist links dabei. Es ist eine Jigsaw-Puppe, ein zweiter Billy ist auch da quasi. Billy's United haben wir hier. Und das hat mir atmosphärisch dann tatsächlich ganz gut gefallen, diese ganze Theatersequenz, vor allem so optisch und atmosphärisch. Würde ich dir auch recht geben. Das war so vom Setting her auf jeden Fall das Aufregendste.

Ja, und auch das, was irgendwie so am besten eingesetzt wurde. Ja. Es gibt dann da noch einige Gruselmomente. Zum Beispiel, du hast schon den Trump-Onkel erwähnt, der da in Puppenform sitzt. Dann ergreift sie noch Besitz über eine Clowns-Puppe. Die darf natürlich auch nicht fehlen. Ja, unnötig. Und da kommt dann halt eben diese Szene, wo sie quasi mit ihrer Präsenz dann durch den Mund der Puppe mit einer ewig langen Zunge schlabbert.

Hat dir das irgendwas gegeben? Ich mag es mal, wie du diese Fragen formulierst. Also wenn du so fragst, nein. Okay. Nee, tatsächlich nicht. Aber das liegt halt gar nicht mal unbedingt an diesen einzelnen Szenen. Im Endeffekt nur, wenn mich vorher nichts abholt, kann mich das dann zehn Minuten vor Schluss auch nicht mehr abholen, drücken wir es mal so aus, weil ich da emotional so wenig involviert war, dass ich da eher mir das Ende herbeigewünscht habe.

Und zumal ich ja eben auch wusste, gar nicht mal von der Erstsichtung damals, weil die ist, ich glaube, wann habe ich die das erste Mal gesehen? Ich gucke mal ganz kurz, 2016. Ja. Aber das hatte ich schon wieder vergessen, sondern einfach, weil ich jetzt von diesem Gucken wusste, ja okay, da kommt ja noch was, weil die Stiefmode halt da die Hand im Spiel hatte, drücken wir es mal so aus.

Und deswegen war mir klar, dass das jetzt ja auch eh noch nicht das Ende ist und so. Und das hat, nee, wie gesagt, beim Setting gebe ich dir recht, das war ein bisschen was Erfrischendes im Kontext des Gesamteindrucks vom Film. Aber es hat mich jetzt auch hier wieder nicht vom Hocker gerissen, muss ich gestehen.

Allein, dass da wieder so ein Banane-Einfall wie mit dem Clown dazukam, das warum? Was kommt als nächstes? Der weiße Hai? Wahrscheinlich. Wahrscheinlich. Ja, nee, das geh ich voll mit, also, dieses Gesamte, die Aufmachung fand ich echt cool, aber dann so der Kontakt zwischen Mary und Jamie über diese Clowns-Puppe da, ach, das war mir irgendwie alles nichts, es ist einfach, Weil die zu wenig mit der Dead Silence dann gespielt haben, fand ich so, in den zweiten Film.

Also das wäre der Punkt gewesen, wo ich meinen Horror eher drauf gestützt hätte und darauf verlagert hätte, dass man das so eine Art so zwischenweltmäßig gemacht hätte. Aber irgendwie war es dann doch der simple Spuk, der James Bond-Libbernell hier, glaube ich, äh. Im Sinnesstand. Ja. Sie kommen dann auf die Idee, dass sie einfach alle Puppen zerstören müssen.

Sie kann sich nämlich so in die Gesichter der Puppen reindrücken, was, finde ich, eher ein bisschen unfreiwillig komisch aussah. Und deswegen wollen sie dann alle Puppen zerstören und lösen dann Feuer aus. Detective Lipton stürzt dann aber, schreit dabei und wird dann von Mary gepackt und umgebracht.

Fand ich jetzt nicht so super schade. Ich hatte den, wie gesagt, immer wieder auch vergessen, dass er überhaupt existiert. Aber fand's wieder lustig, wie sie dann da so angeflogen kommt, halt wirklich wie in so einer Geisterbahn von der Seite halt ganz schnell irgendwas so auf dich zukommt und ja, also wirklich Geisterbahn at its best, da wird Mary Shaw auf jeden Fall gut aufgehoben.

Ja, dann bleibt natürlich noch Billy übrig und der muss noch zerstört werden und dann ist Mary auch erstmal weg. Aber die Zeit des großen Twists ist gekommen. Außer du möchtest noch was zu der Theatersequenz sagen. Um Gottes Willen, nein. Okay. Der Vater war die ganze Zeit eine Puppe. Ja. Ja, das ist der Reveal, das ist der Twist. Der darf natürlich nicht fehlen.

Ist ja hier die Spezialität des Hauses quasi. Ja, haben sie schon besser hinbekommen, die Sache mit den Twists. Ja, wie gesagt, dein Nasses halt ... Ich glaube, wenn das wirklich so einer der ersten Horrorfilme ist, die du schaust, dann bist du wahrscheinlich so, wow, what the fuck, mind blown. Aber mach's doch nicht so obvious, dann schmink doch den Vater nicht noch extra blass und mach diese Anhaltspunkte nicht, dass man das, also einerseits gut, dass man schon drauf kommen kann, aber es ist halt blöd, dass dann so, nee.

Mein Problem ist ja, der Film hat ja auch den Gedanken dafür, so einen kleinen Mystery-Faktor zu haben, sodass du da erstmal so ein bisschen drauf kommen musst, was geht da jetzt wirklich vor sich und so weiter, aber das wird nie richtig organisch und dynamisch aufgebaut, das ist alles immer so erzwungen und da gehört dieser Teil hier auch dazu und das ist so ein bisschen schade, wenn man da irgendwie, in einem nachvollziehbaren Gedankenprozess auf die Lösung kommen könnte, dann wäre das irgendwie für mich sinniger.

Aber so ist es das eben nicht. Und deswegen hat der Film auch diese Foreshadowing-Aspekte so früh mit drin. Nee, es funktioniert leider nicht. Interessante Idee, dass die Mary Shaw quasi die Puppen so als, wie sagt man auf Englisch, Vessels, so als Wirte. Nee, wie ist das jetzt von Vessels? Ja, aber doch. Ja, so Gefäße, so als Objekte benutzt, um ihre Macht sozusagen auszuüben.

Ist prinzipiell eine gute Idee, aber irgendwie alles zu forciert irgendwie so. Dass Ella dann quasi die finale Puppe ist sozusagen. Er hat ja dann Billy zerstört und theoretisch müsste er damit Mary Shaw besiegt sein, weil alle Puppen weg sind, bis er dann feststellt, dass Ella eigentlich die letzte Puppe ist.

Und sozusagen das Werk von Mary Shaw sozusagen finalisieren soll. Ja, nee. Hat das für dich funktioniert, irgendwie? Also, als ich den Film das erste Mal geschaut habe, auf jeden Fall, aber das war halt, wie gesagt, auch eine Zeit, wo ich noch nicht so viel gesehen hatte. Und jetzt im Nachhinein würde ich sagen, nee.

Also, ich glaube, da kommt es wirklich einfach sehr drauf an, was man ansonsten schon so kennt und wie empfänglich man halt auch für sowas ist. Also, Ich bin ja auch jetzt nicht der größte Geister-Puppen-Horror-Fan. Und da hat der Film ja einfach schon von vornherein ein bisschen schlechtere Karten. Und dann kommt hier halt einfach wenig dazu, wo ich sagen würde, ja, das macht den Film jetzt irgendwie besonders und spannend und keine Ahnung was.

Und wenn das Grundgerüst vielversprechender wäre, würde ich das vielleicht auch noch mal anders aufnehmen. Aber jetzt in dem Rahmen muss ich wirklich sagen, ja, nee. Vor allem, wie das dann noch mal alles fein säuberlich erklärt wurde in einem Flashback, natürlich mit ein paar flotten Schnitten. Gehört natürlich auch dazu, dass wir uns das jetzt nicht selber denken noch und zusammenbauen, sondern dass uns das nochmal alles schön erklärt wird.

Ja, kann man so machen, hätte man nicht so machen müssen, ist aber glaube ich für die Art Film schon auch okay und angemessen. Und wahrscheinlich muss ich auch ehrlich sein, wenn sie es nicht gemacht hätten, so große Konzentrationsprobleme, wie ich hatte, hätte ich es wahrscheinlich auch gar nicht gerafft, oder die Zusammenfassung am Ende nochmal.

Naja, er schreit auf jeden Fall dann und stirbt. Damit jetzt auch. Das ist fast schon der positive Aspekt, den ich da noch ein bisschen herauskristallisieren würde, ist, dass er konsequent ist dann. Und sich auch so denkt, ja, Zuschauer, ihr habt recht, eigentlich haben wir gar keine sympathische Figur im Film.

Also kommen wir doch alle raus. Ja, voll. Es gibt noch quasi eine Deleted Scene, die ich ganz spannend fand mit einer Backstory jetzt hab ich hier überall Amber stehen für Ella, und zwar wird da quasi suggeriert, dass der Vater sie geschlagen hat weswegen sie die Treppe runtergefallen ist als sie schwanger war und deswegen ihr Baby verloren hat und dann quasi ähm, empfänglich ist für die Rache an ihm und damit dann auch für Mary Shaw mhm.

Was sagst du dazu? Was sagst du dazu? Obf ich nicht? Was sagst du dazu? Was sag ich dazu? Ich hab das Gefühl, das würde auf jeden Fall irgendwie erklären, zum einen, dass der Vater tatsächlich einfach ein Arschloch gewesen ist. Ich hätte das ganz gut gefunden, das irgendwie auch nochmal mitzubekommen, was der denn jetzt tatsächlich gemacht hat, was so schlimm ist.

Und auch eben irgendwie die warum jetzt ausgerechnet Ella also weil sie war ja offensichtlich mal ein Mensch warum wurde ausgerechnet sie, ausgewählt und zwar weil sie halt auch vom Hass so zerfressen ist, ist jetzt auch nicht die innovativste Idee, aber ich glaube mir hätte das ganz gut, gefallen, weil es eben nochmal so den Vater mehr als.

Ätzenden Typen porträtiert hätte und Ella irgendwie vielleicht ein bisschen glaubwürdiger gemacht hätte, weil die wirkt schon sehr oft einfach in ihrem Verhalten. Das stimmt. Okay, also hast du nichts weiter zu sagen? Okay. Ja, dann Fazit, würde ich sagen. Ja, ähm, ich würde sagen, also ich war ein bisschen, ja, doch schon enttäuscht, muss ich sagen.

Ich hatte mir irgendwie, ich hatte den besser in Erinnerung auf jeden Fall. Wie gesagt, nach zwei Minuten schon die Enttäuschung, das ist nicht Jared Padalecki. Ich weiß auch immer noch nicht, wie ich darauf gekommen bin. Irgendwie muss ich da Filme miteinander irgendwie vermischt haben oder sowas, keine Ahnung, ähm, aber jetzt der Rewatch hat mir gar nicht gefallen, muss ich sagen, es gibt so ein paar einzelne Momente, die Konsequenz zum Beispiel äh, die er mit sich bringt, und äh, diese, diese Totenstille sozusagen fand ich auch ein interessantes Konzept was leider nicht ausgespielt wird ähm, deswegen gebe ich dem ein paar Punkte, bin auch am Ende noch bei zwei Sternen, weil er handwerklich dann auch noch,

zu in Ordnung ist, auch wenn mir einzelne Elemente, wie eben diese triste, langweilige Optik mit ihrem unterkühlten Color Grading nicht so gefallen hat, haben. Ja, ich glaube, das ist einfach ein Horrorfilm, der nicht für mich gemacht ist, weil ich eben mit Puppen nichts anfangen kann, weil mich so eine Sache nicht gruseln.

Ich finde es zumindest auch vielleicht auch in mancherlei Hinsicht interessant, damit zum Beispiel James Bond Karriere betrachten, dass das, der hat sehr viel mit übernatürlichen Dingen gearbeitet hat in seiner Horrorkarriere, Aber das quasi das erste Mal hier der Fall war, nach Saw sozusagen, dass er hier mit übernatürlichen Dingen gearbeitet hat.

Fand ich interessant, hat er später ausgebaut, auch gerade James Wan und Puppen, später Annabelle und so weiter. Aber die hat er ja nicht selber directed. Nee, aber die kam ja in The Conjuring. Producer ist er da gewesen. Aber die Annabelle taucht doch schon in Conjuring 1 auf. Ja, stimmt. Aber ja, als Nebenfigur, ja. Ja, stimmt. Ich habe ja gerade gedacht, du meinst die Filme nur.

Genau, und ach, ich weiß nicht. Es tat mir auch ein bisschen leid, aber ich glaube, den werde ich nie wieder gucken. Das war irgendwie enttäuschend. So oft wie die Schauspieler waren nicht so doll. Es war alles sehr mittelmäßig. Ich glaube, das ist ein Kind seiner Zeit. Ein paar einzelne Szenen sind okay. Deswegen, wie gesagt, zwei Sterne, der ist jetzt nicht schlecht.

Aber ist jetzt nichts, was man irgendwie auf seine Horror-Watchliste packen sollte und zu sagen, oh, den muss ich mal nachholen. Nee, muss man nicht, würde ich sagen. Ja, ich gehe da komplett mit. Diese ganze Mary-Shaw-Geschichte ist wirklich sehr halbgar, schon in der Origin-Story quasi, dass sie da einfach diesen Jungen umgebracht hat.

Alles schreit, 2000er, das muss man halt einfach mögen. Ich bin da nicht der größte Fan von. Bei inhaltlich guten Filmen kann ich das durchaus verzeihen und kann das irgendwie ein Stück weit ausblenden. Aber hier kommt einfach viel zusammen, was nicht so gut ist. Und darüber hinaus ist der Film auch wirklich vergessenswert, muss man halt auch einfach sagen.

Ich hab das jetzt bei der ich hab den vor drei Tagen oder so geschaut. Und hab's jetzt schon voll bemerkt, dass ich dachte, boah keine Ahnung mehr, was ich hier aufgeschrieben hab, hab ich das tatsächlich gesehen, offensichtlich hab ich's irgendwann gesehen, weil sonst hätte ich's so nicht aufgeschrieben, ähm kann man wirklich gut sein lassen, würd ich sagen ich hatte dem aus irgendeinem Grund jetzt trotzdem zweieinhalb Sterne gegeben, nach dem Gespräch tendiere ich den aber doch eher zu den Zweien ich hab nämlich irgendwie trotzdem das Gefühl, ich kann auch nicht final irgendwie dem so eine schlechte Bewertung reindrücken, aber eigentlich hat er sie schon verdient, weil Spaß hatte ich damit auch nicht so wirklich.

Also, ich finde den nicht komplett ätzend, aber er ist dafür auch einfach zu langweilig, um spaßig zu sein. Ja, aber auch diese Optik, der wirkt so trist und so deprimierend, obwohl ja die Geschichte jetzt gar nicht, das ist jetzt nichts, was dann irgendwie, hart mitnimmt oder so, aber die ganze Ausstrahlung des Films ist so unterkühlt, deprimierend, dass du da echt keinerlei Spaß oder Gefallen dran finden kannst.

Ich fand das richtig anstrengend zu gucken teilweise. Ja, okay. Ich gehe auf zwei Sternen runter. Dann sind wir uns ja einig, diese Woche müssen wir nicht nochmal schauen. Ich hoffe, ihr nehmt das auch mit oder seid jetzt trotzdem wieder der Meinung, ihr müsstet euch das auch nochmal anschauen, um zu schauen, wie ihr das findet. Steht euch ja auch zu.

Ich freue mich nächste Woche auf The Substance. Ich hoffe, Chris, du genießt dann deinen Urlaub. Ja. Und dann sprechen wir uns irgendwann wieder. Ich habe keinerlei Zeitgefühl mehr durch diese Zerhackstückelung der Folgen und wann wir wie was aufnehmen. Aber ich freue mich, was auch immer dann als nächstes kommt.

Ich freue mich drauf, ich kann denn diese Folge im Flugzeug zurück vom Rückflug aus Japan dann hören. Die Zeit nimmst du dir dann nochmal. Also The Substance, nicht The Silence. Ach so, ich dachte gerade schon, was hat die der Zeit in die Folge noch? Nein, nein. Ja, okay, das fängt auch nach dem Plan. Das finde ich jetzt auch ein bisschen weniger komisch. Also mach die Folge gerne 15 Stunden, das wäre so die ideale...

Ja, ich schaue mal, was ich machen lasse, aber ich glaube, ganz so lange wird es wahrscheinlich nicht. Alright, dann an alle vielen lieben Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Ciao!

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