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Shownotes
419 The Substance (2024)
Coralie Fargeats THE SUBSTANCE war für viele Horrorfans DER Film des Jahres 2024. Demi Moore feierte an der Seite von Newcomerin Margaret Qualley ihr Quasi-Comeback und haute uns damit aus den Socken. Ob diese Einschätzung auch zwei Jahre später noch Bestand hat, prüfen in Folge 419 Teresa, Laura und André für euch.
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03.04. Folge 420 Leatherface: The Texas Chainsaw Massacre III (1989)
10.04. Folge 421 Texas Chainsaw Massacre: The Next Generation (1994)
17.04. Folge 422 Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre (2003)
24.04. Folge 423 Texas Chainsaw Massacre: The Beginning (2006)
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Besetzung: Chris, Teresa
Bildquelle: Netflix
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Devils and Demons wird präsentiert von Podriders.de Das Podcast-Netzwerk Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Jetzt im Kiosk oder online unter. Hallo und herzlich willkommen zur 419. Episode von Devils and Demons, dem Horrorfilm-Podcast.
Ich bin Theresa und zum einen ist heute wieder André dabei. Moin moin. Und ich freue mich, dass auch Laura heute wieder dabei ist. Herzlich willkommen zurück hier bei uns. Ja, hallo an euch alle. Ich freue mich auch sehr, dass ich wieder dabei bin. Genau, für die Steady-Supportenden gab es ja schon mal einen Einstieg wieder mit dir mit Books of Blood. Da haben wir letzte Woche zwei Bücher und eine Kurzgeschichte besprochen.
Und wo wir beim Thema Steady sind, also wen das interessiert, der kann uns gerne bei Steady abonnieren über support.devilsanddemons.de. Und das haben jetzt über 200 Leute gemacht. Und das ist auf jeden Fall eine Mark, über die wir uns sehr, sehr freuen, dass wir die jetzt geknackt haben. Also vielen lieben Dank an alle Leute, die uns hier unterstützen und dafür sorgen, dass wir hier unser normales Programm finanzieren können und darüber hinaus auch noch weitere coole Projekte machen können.
Also vielen lieben Dank. Ja, tausend Dank. Sehr, sehr cool. Und was mir auch aufgefallen ist, was wir länger nicht gemacht haben, dadurch, dass wir jetzt zuletzt, ihr werdet es vielleicht mitbekommen haben, so ein bisschen Sendeplan-Chaos hatten, was so daran lag, dass irgendwie Urlaub hier, Urlaub da, bei mir ein neuer Job dort und hin und her, haben wir lange auch keine Werbung mehr für unser Merch gemacht, weil wir haben ja auch Merch.
Das könnt ihr kaufen unter merch.devilsanddemons.de Also schaut da auch gerne mal rein, wenn ihr da cooles Merch von uns haben wollt. So viel zu unserem kleinen Werbeblog. Oder gibt es noch irgendwas, was ich vergessen habe? André, du bist da, glaube ich, fast sogar besser im Bild als ich. Nee, vergessen nichts. Aber ich glaube ...
Ich glaube, die URL war falsch. Es ist nicht Merch.devisanddemens.de, es gibt's nämlich nicht. Es ist Shop. Shop. Es ist Shop.devisanddemens.de Gott sei Dank passt André auf. Ich hab's mir einfach nur aufgeschrieben und dachte so, ja, ja, das passt schon. André passt auf. Und dann gibt's natürlich noch Live.devisanddemens.de, das ist Saturday Night Fright.
Das ist ja aber doch ein bisschen hin. Im Juli dann Juni. High Tension. Ja, genau. Da könnt ihr auch vorbeischauen, da freuen wir uns auch. Aber genau, da habt ihr noch ein bisschen Zeit für. Wir sprechen heute über The Substance aus dem Jahr 2024 und den haben wir auf jeden Fall alle auf dem Fantasy-Filmfest gesehen, da bin ich mir sehr sicher.
Alle zusammen, glaube ich, sogar, ne? Alle zusammen, genau. Ich saß neben Chris, das weiß ich noch. Der hängt noch in Japan rum, beziehungsweise auf dem Weg zurück. Und hat den von euch vor der Vorbereitung zwischendrin nochmal gesehen? Ja, ich glaube, ich hab den jetzt für die Vorbereitung das dritte Mal geguckt, also einmal noch zwischendrin. Ich auch, ja.
Ah, okay. Ja, ich hatte den beim Fantasy-Filmfest gesehen und danach tatsächlich auch erst mal, gar nicht mehr und hatte dann aber doch das Bedürfnis, ich hatte den Film jetzt hier für heute rausgesucht, da irgendwie mal drüber zu sprechen, weil ich finde bei so Filmen, die ja trotzdem recht neu sind muss man entweder die direkt besprechen, hab ich das Gefühl, oder mit so ein bisschen Abstand, wenn schon irgendwie so ein, zwei Jahre ins Land gegangen sind und deswegen freut mich das voll, dass wir hier heute drüber sprechen können, insgesamt ist das ein Film, der viel positives Feedback bekommen hat und sehr viel Resonanz gefunden hat.
Worüber sich da genau gefreut wurde, besprechen wir jetzt hier im Laufe der Folge. Ist ein bisschen schade, dass Chris nicht da ist, weil im Kinosaal haben auf jeden Fall alle geklatscht und Chris war es neben mir so mit verschränkten Armen und war halt gar nicht begeistert. Die Perspektive hat mich heute eigentlich auch interessiert, aber so müsst ihr ohne Chris auskommen.
Der Film kam im September 2024 ins Kino und geht 141 Minuten. Da gibt es auf eine Art nur einen Cut. Es gibt aber für die Leute, die eventuell in Vietnam sind, noch einen zweiten Cut. Der ist zwei Minuten kürzer. Den gibt es for some reason aber wirklich nur in Vietnam. Keine Ahnung, woran es liegt, aber das, was ihr hier so handelsüblich bekommt, ist die normale Variante.
Der Film hat eine FSK 16, was fast, finde ich, schon erstaunlich ist dafür, dass ja doch einiges an Blut fließt. Wie geht's, also hat euch das gewundert, dass ihr eine 16er-Freigabe bekommen habt? Ich hab da gestern nochmal drüber nachgedacht beim Rewatch und erst war ich bei Ja und ich mir dachte, okay, die FSK hat ja doch in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, dass sie doch mal auch mal ein schlaffes Händchen hat irgendwie.
Aber gleichzeitig, und da fand ich es ganz spannend, weil ich weiß nicht, wer von euch letztens vielleicht gesehen hat, bei Kino Plus war die FSK zu Gast. Und die haben da einen sehr, sehr spannenden Talk, zwei Stunden mit Daniel gehalten, eben wie sie prüfen, wie solche Entscheidungen kommen, auch an Fallbeispielen.
Da ging es zum Beispiel letztens auch um diesen Marco, diesen indischen Film, der so ultrabrutal ist. Und solche Geschichten. Da haben sie halt noch ein bisschen mal erzählt, dass sich natürlich auch die FSK ja auch gewandelt hat und so. Wo natürlich mehr auch auf Kontexte geachtet wird und was 16-Jährige auch heute schon irgendwie auf dem Handy im Internet gesehen haben.
Also die FSK setzt bei 16-Jährigen mittlerweile schon voraus, dass sie eh schon im Internet mit Gore-Videos quasi zugeschremt werden. Und dann geht es halt doch mehr um den Kontext. Und da ja hier klar erkennbar ist, dass es a diesen satirischen Ansatz hat bei Substance, aber auch quasi die Message über allem schwebt, nämlich eben dieses ganze Schönheitsidealsthema.
Plus eben diese Überhöhung, kann ich es dann, glaube ich, im Auge der FSK schon wieder verstehen, warum sie gesagt haben, das ist halt so drüber und klar nicht ernst zu nehmen, zumindest in der Darstellung der Gewalt, dass es halt so abstrakt ist, dass man es für 16-Jährige zum Beispiel machen kann. Aber rein von der grafischen Gewalt her wäre das ja safe irgendwie vor 15 Jahren, wäre es eine 18 gewesen, mindestens.
Ja. Laura, hast du da noch Meinung zu? Ja, also ich habe bis jetzt gar nicht so viel drüber nachgedacht, aber ich glaube halt auch, dass es vor allem daran liegt, dass es alles so krass überdreht und offensichtlich satirisch gemeint ist. Also das kann ich mir schon vorstellen, das guckt sich ja kein 16-Jähriger an und denkt, das ist ein absolut realistisches Szenario.
Und deswegen, also ich finde es auch begrüßenswert, weil ich mir denke, es wäre schade, wenn 16-Jährige sich den im Kino nicht angucken könnten oder damals hätten gekonnt. Also ich finde es von der Gewalt ist es natürlich krass, was man sieht, aber ich finde es jetzt nicht. Es gibt ja Filme, wo die Gewalt so richtig menschenverachtend ist und hier ist es ja im Prinzip eine Frau im Kampf mit sich selbst und deswegen finde ich es irgendwie finde ich es gut, dass es eine FSK-16 ist.
Ich finde es jetzt auch spannend, weil das Wort Gewalt ist ja eigentlich gar nicht so passend, weil Gewalt gibt es ja eigentlich, gar nicht so viel, also irgendwie es gibt viele blutige Szenen, ohne dass es jetzt wirklich handfeste Gewalt gibt oder nur sehr sehr wenig und es ist ja irgendwie auch spannend, also selbst im Blutbad was es hier gibt, gibt es ja keinen irgendwie keine Slasher-gorigen Szenen an den Menschen, die dann da irgendwie mit involviert sind.
Und das finde ich auch total spannend, wie dieser Film so blutig sein kann. Aber eigentlich ja niemand außer zwei Leute, eventuell auch eine Person, das ist jetzt glaube ich Interpretationsfrage, zu Schaden kommen. Und das ist auch total spannend, wieder so viel. Also ich glaube, was war das? 21.000 Liter Kunstblut, ohne dass mehr als zwei Leute verwundet werden.
Das ist schon echt auch ganz spannend. Ja, wobei ich das echt immer so gesehen habe als Gewalt gegen sich selbst eigentlich. Ja, genau. Im übertragenen Sinne. Ja. Ja. Ihr könnt den Film auf Mubi streamen. Den gibt es natürlich auch dann irgendwie bei Amazon. Wenn ihr da den Mubi-Channel abonniert habt oder bei Paramount Plus, gibt es den auch auf dem Channel.
Kann man auch bei Prime kaufen. Ansonsten gibt es ganz normal Blu-ray im Handel. Die ist auch sehr gut verfügbar. Müsst ihr nichts beachten. Und das ist halt ein Film, der quasi ein Mubi-Original ist und es sollte eigentlich ein Universal-Film werden, aber es gab Streitigkeiten beim finalen Cut, weil die Regisseurin meint, okay, ich, krieg den finalen Cut und Universal haben halt das gesehen und waren so no fucking way, können wir das so ins Kino bringen und darüber gab's halt, also ungefähr so muss das genau sein und darüber gab's halt Streit, und sie hat aber darauf bestanden, so okay, nee, ich möchte die Rechte für den finalen Cut haben und dann hat Mubi das Projekt an sich genommen.
Und es war dann tatsächlich mit einem Einspielergebnis von 77 Millionen bei einem Budget von 18 Millionen der erfolgreichste Film von Mubi und hat damit Priscilla überholt. Und da muss ich sagen, finde ich das, auch wenn man sich Interviews von ihr anschaut, das habt ihr ja zum Teil auch vorher gemacht, haben wir eben schon ein bisschen drüber gesprochen, man bemerkt wirklich, dass sie mit so einer richtig krassen Passion dabei ist.
Und ich finde das richtig gut, dass sie sich da nicht hat kleinreden lassen und einfach gesagt hat, okay, ich kriege die Rechte an den finalen Cut und wenn ihr das nicht wollt, dann fuck off, dann wird es wer anders machen und irgendwie finde ich das richtig klasse, dass sie da so für sich eingestanden hat.
Auf jeden Fall, das ist auch ein Film, der so eine krass eindeutige Message irgendwie hat. Und wenn das eine Herzensangelegenheit ist, dann will man sich da von niemandem reinreden lassen und schon gar nicht dann wahrscheinlich von so einem männlichen Studienboss. Also das finde ich richtig gut, dass sie dabei geblieben ist, weil das hätte, glaube ich, sonst auch ziemlich übel ausgehen können.
Ja, zumindest was die Qualität des Films angeht und die Message am Ende und die Drastik auch. Ja, sehe ich auch so auf jeden Fall und sie ist einfach auch halt eine Regisseurin mit halt krasser Vision und so und einfach mit auch natürlich einer gewissen Handschrift und das haben wir auch bei Revenge gesehen in ihrem Vorgängerfilm und das ja, Dass sie sich da reinfuschen lässt, auch gerade bei einem Werk, was ja auch klar nochmal gegen patriarchalisches Verhalten und auch so Konzernkapitalismus geht.
Sich da quasi von einem Major-Label reinreden lassen, wäre ja quasi ein Unterlaufen ihrer eigenen Vision. Deswegen kann ich gut verstehen, dass sie da gesagt hat, no way. Genau. Der Film wurde auch fast komplett in Frankreich gedreht, weswegen da auch viele französische Leute mit am Werk waren. Und der basiert lose auf ihrem Kurzfilm. Also ihre, das habe ich jetzt noch gar nicht gesagt, die Regisseurin ist Coralie Fargeat.
Das basiert auf dem Kurzfilm Reality Plus aus dem Jahr 2014. Hat den von euch jemand gesehen? Leider nein. Das ist inspiriert, ja, wie auch immer. Nee, habe ich nicht gesehen. Der ist ganz spannend, den gibt es auch auf YouTube. Der ist, wie gesagt, aus 2014 und da geht es um einen Mann, der halt unzufrieden ist damit, wie er aussieht.
Und der kriegt quasi so einen Chip eingepflanzt, mit dem er sich und andere Leute in Hot zieht. Und alle Leute, die diesen Chip nicht haben, die sehen halt die Welt in Nicht-Hot. Und da geht es dann halt auch so ein bisschen um die Folgen davon, wenn das dann halt auf einmal crackt und dann auf einmal rauskommt, oh, scheiße, man ist gar nicht so hot, wie man eigentlich sich hier präsentiert hat, wenn der eigene Chip am Cracken ist.
Und genau, das ist ganz spannend. Und es gibt da tatsächlich auch eine Szene, wo er auch so eine Narbe am Rücken hat, wo man schon echt bemerkt, die Idee dafür war wirklich da auch irgendwie schon da. Also es ist auf eine Art ein komplett anderer Film und zugleich hat er eine sehr ähnliche Thematik. Also die 22 Minuten, den kann man sich auf jeden Fall mal auf YouTube anschauen.
Das ist eine große Empfehlung von mir. Finde ich ganz spannend, das auch so in Kombination zu betrachten. Auf Letterboxd hat der Film eine Durchschnittswertung von 3,7 von 5, auf einem die Biene 7,2 von 10. Und der Film hat auch tatsächlich mehrere Oscar-Nominierungen gehabt. Zum einen als bester Film, beste Regie, beste Hauptdarstellerin für Demi Moore und bestes Original-Drehbuch und dann halt noch für Make-up und Frisuren.
Und die Auszeichnung gab es dann am Ende, würde ich sagen, leider nur für Make-up und Frisuren. Dann würde ich sagen, das ist auf jeden Fall gerechtfertigt, aber wäre schon irgendwie schön gewesen, wenn sie da vielleicht noch mehr abgeräumt hätten und gleichzeitig habe ich mich jetzt bei den jetzigen Oscars, wo ja wirklich auch Horror echt präsent war und auch viel abgeräumt wurde, so ein bisschen gefragt, ob das vielleicht auch ein Film war, der es irgendwie geschafft hat, das Horror-Genre auf so eine arthausiges.
Gleichzeitig kommerzielles Level zu heben, dass das jetzt hier präsent ist. Was glaubt ihr, kann das sein, dass der da so ein bisschen so der Wegbereiter auch für 2026 Oscarverleihung war? Das ist auf jeden Fall auch mein Gefühl gewesen, weil ich das selber so in meinem Freundes- und Bekanntenkreis auch mitbekommen habe, dass The Substance einfach ein Film war, über den extrem viel gesprochen wurde und den sich auch sehr viele Leute, fernab so meiner Horror-Bubble irgendwie angeschaut haben.
Ich glaube, weil das Thema halt wirklich einfach eins ist, was sehr viele Menschen betrifft und beschäftigt Und ich kann mir richtig gut vorstellen, dass der so ein bisschen der Türöffner war, dass Horror wieder so, was jetzt die Oscars angeht, so ein bisschen mehr Mainstream ist, aber halt trotzdem, wie man an dem Film ja auch gut sieht, einfach nicht nur Entertainment ist, sondern halt auch eine Message haben kann.
Ja, denke ich auch auf jeden Fall, dass er so ein bisschen, also nicht angefangen hat, ich meine, es gab davor auch schon genug Beispiele, aber jetzt gerade in der Aktualität, jetzt gerade in der Phase, wo Horror ja auch im Mainstream seit dem letzten Jahr sehr, sehr große Umsätze in Kinokassen fährt, wie Scream 7 jetzt, so mit Rekordzahlen und so weiter, dass auf jeden Fall die Wahrnehmung da größer war und dass Substance da eben so als Arthouse-Segare-Horrorfilm da auf jeden Fall letztes Jahr noch mal so ein Türöffner war, auf jeden Fall, ja. Mhm, ja.
Für Demi Moore gab's immerhin dann trotzdem noch einen Golden Globe für die als beste Hauptdarstellerin und den Critics' Choice Award. Und ich würd sagen, genremäßig ist es zum einen irgendwie Body-Horror, gleichzeitig auch irgendwie ... Ja, so satirisch-horror-komödienmäßig angehaucht. Und an Content Notes habe ich jetzt tatsächlich auch eigentlich nur Body Horror.
Und natürlich halt eben irgendwie, dass man sehr viele schmierige, eklige Typen hat. Ja, aber weiß ich nicht, ob ihr da irgendwie noch mehr anzumerken habt. Ja, zum Genre. Also Body Horror ist klar. Und ich habe gerade irgendwie so im ersten Moment gedacht, Horror-Komödie. Oder Satire besser. Ja, weil ich finde, wenn man sagt, es wäre auch eine Horrorkomödie, dann wäre es auch gleichzeitig auch ein Horrordrama, weil ich finde, der Film einfach ganz viele Momente hat, wo die Tonalität so kippt zwischen, ist das eigentlich gerade verdammt lustig oder verdammt traurig, was ich sehe.
Also vielleicht ist Horrorsatire dann echt noch besser. Ja, sehe ich auch so. Aber es ist auch genau das, was Laura eben gesagt hat, dass auch viele Leute sich ja außerhalb unserer Genre-Bubble und Horror-Bubble-Ziener ja auch angeguckt haben, weil er ja nun mal einfach sehr groß dann gehandelt wurde.
Und das ist halt schon witzig, wenn halt sehr unbedarfte Leute da auch rangehen. Und gerade auch mit dem Tag so irgendwie, ja, Comedy, Obscur, Satire, glaube ich, da auch eine andere Erwartung haben. Und als ich jetzt irgendwie den Rewatch gestern gemacht habe, habe ich das irgendwie bei Insta auch geshared.
Und da hat mir noch ein Bekannter drauf geschrieben, so von wegen, hab den damals geguckt, weil du den so gefeiert hast, hab mich fast mehrfach übergeben. Ja, klatsch. Also, das ist halt echt, wenn Leute da rangehen, die sonst eigentlich nicht unser Genre gucken und denken, naja, gut, wenn der so mainstreamig irgendwie besprochen wird, muss da ja was dran sein.
Also er meinte auch, er fand den an sich gut und die Message gut, aber der kann halt überhaupt nicht mit so Gore und Ekel um und dem war das echt too much, das hat er meint er halt. Ja, kann ich auch verstehen. Wir haben jetzt schon geklärt, wir finden den Film irgendwie alle auf eine Art brutal, André, findest du den Film auch an irgendeinem Punkt gruselig?
Nee, gruselig finde ich ihn nicht. Ich finde ihn halt sehr beklemmend. Und wie Laura auch sagt, der hat halt so Tone-Shifts drin. Und es ist irgendwie alles immer so locker. Und dann pumpt irgendwie die Techno-Mucke. Und es ist irgendwie alles cool und irgendwie stylisch. Und dann im nächsten Moment ist es irgendwie total dramatisch.
Und so dieser Selbstzerfall, der da drin steckt. Und plötzlich wird es irgendwie so doch dann ernst oder beklemmend. Oder auch einfach traurig. Und deswegen, das sind eher so die Wörter, mit denen ich ihm umschreiben würde. Grusel, finde ich, steckt da nicht drin. Vielleicht noch so ein bisschen auch dieses Paranoia-eske, was sie dann irgendwann bekommt.
Ich sage ja, diese Beklemmung, diese Verfolgungswahn und sowas. Aber gruselig oder unheimlich in dem Sinne finde ich ihn nicht. Laura, du? Nee, also ich meine, es ist natürlich auch eine Definitionssache. Natürlich ist es irgendwie gruselig, wenn man sich überlegt, wozu Menschen beziehungsweise hier in dem Fall Frauen bereit sind, also was sie sich alles antun würden, um irgendwie weiterhin einem Schönheitsideal zu entsprechen und Anerkennung zu bekommen in der Gesellschaft.
Aber das ist jetzt nicht so das, was ich mit Grusel in Verbindung bringe. Also ich würde auch sagen, er ist irgendwie verstörend und. Er erschreckt mich in sehr vielen Szenen, aber halt nicht, wie mich, keine Ahnung, ein Dämon erschrecken würde oder so. Ja, würde ich auch komplett mitgehen mit euch beiden.
Im Cast haben wir zum einen Demi Moore, das hatte ich eben schon gesagt, die zum Glück ja trotzdem auch ein paar Auszeichnungen bekommen hat. Die spielt hier die Elizabeth Sparkle und ja, hat eine Zeit lang wirklich, war die so mit zu den größten Stars wahrscheinlich gehört, die es so gehabt. mit G.I.O.
Jane zum Beispiel oder auch Filmen wie Striptease, Charlie's Angels dann etwas später und zuletzt dann auch wieder so ein kleines Comeback gehabt, auch mit Massive Talent zum Beispiel. Und die hat hier, haben viele Leute gesagt, und würde ich auch mitgehen von dem, was ich jetzt von ihr kenne, so die Performance ihres Lebens stand jetzt abgeliefert.
Und sie spielte ja auch ein Stück weit ihre eigene Geschichte als Frau, die alt hat in Hollywood. wo sie ist, als der Film gedreht wurde. Jetzt bin ich grad, war sie 59 oder 60. Ja, ich glaub 59. Genau, so in dem Dreh. Und die ganzen Zweifel, die da halt auch mit dem eigenen Körper aufkommen, gerade weil sie halt ja auch zum Teil Rollen gespielt hat.
Wo auch so der weibliche Körper und die Sexualität irgendwie sehr im Fokus stand. Und wie sie dann ja wirklich auch ein Stück weit einfach verschwunden ist. Und das fand ich auf jeden Fall, macht, glaube ich, das Ganze noch besser, dass man hier das anhand von so einem großen Star irgendwie auf eine Art live miterleben konnte und das jetzt so verarbeitet auch in einem Film noch hat.
Ich glaube, das ist auf so einer Meta-Ebene auch eine große Stärke für den Film. Und ich habe mich gefragt, ob das auch so gut funktioniert hätte, wenn es wirklich so eine random Person gewesen wäre, von der man noch nie was gehört hätte. Ja, habe ich letztens auch drüber nachgedacht, weil ich wirklich finde, dass sie da perfekt reinpasst und ich sehe das genau wie du, dass sie diese Rolle wahrscheinlich nicht mit dieser Intensität hätte spielen können, wenn das nicht zum Teil auch ihre eigenen Ängste oder Lebenserfahrungen gewesen wären, die jetzt halt natürlich um ein krasses potenziert sind in diesem Film.
Aber ich meine, es hätte mit Sicherheit noch andere Schauspielerinnen gegeben. Aber ich glaube auch, dass es am besten funktioniert, wenn es jemand ist, wo man weiß, das sind Erfahrungen und Gedanken, die diese Frau wahrscheinlich auch ihr Leben lang mit sich rumgetragen hat. Mhm, ja. Dann haben wir noch, oder wolltest du noch was sagen, André?
Nee, würde ich zustimmen. Ich wollte noch vielleicht noch ergänzen, dass Demi Muda, finde ich, auch gut passt, weil sie quasi auch als Schauspielerin in einer ähnlichen Situation ist. Sie ist super bekannt. Sie hat ein paar krasse Rollen gedreht. Sie ist ein Weltstar. Aber sie dreht natürlich schon auch länger nicht mehr Die Banger, Blockbuster und wird nicht mehr so gebucht natürlich wie früher.
Und sie ist halt auch immer so zwischen, man kennt sie noch und sie ist super anerkannt, aber eben auch, was sie heute macht, wird eher belächelt vielleicht manchmal oder es wird ihr nachgesagt, dass sie vielleicht gar nicht mehr schauspielern kann und sowas eben. Also ich finde auch, sie passt halt auch als Person gut in diese Rolle, weil sie sich in einem ähnlichen Status ihrer Karriere befindet, glaube ich.
Ja, würde ich auch so mitgehen. Dann haben wir hier noch Margaret Qualley, die spielt die Sue hier. Die hat zum Beispiel auch noch in Once Upon a Time in Hollywood mitgespielt, dann auch Kinds of Kindness, Drive Away Dolls, ist grad auf jeden Fall auf dem aufsteigenden Ast, kann man sagen, Lana und der Ray hat einen Song über sie gemacht, das muss ein tolles Leben sein, und André, warst du zufrieden mit ihr als Besetzung für diesen fast perfekten, also optisch perfekten Mensch, den sie irgendwie darstellen soll?
Ja, ich finde, es hat schon gut gepasst. Also sehr zweifelsohne eine absolut attraktive Frau und sie hat aber auch gleichzeitig diesen, ich fand sie das gut gemacht, so zwischen super naiv, halt dieses, ich weiß, wie ich naiv sein muss, um die Studiobosse ruhig zu halten und gleichzeitig natürlich irgendwie zu zeigen, was ich habe.
Das hat sie sehr gut vereint und war auch so vom Typ her irgendwie gegenübergestellt, zu Damien Moore so aus ihrer DNA entsprungen zu sein. Ich finde, diese Mixtur hat gut funktioniert und ich finde, das hat sie schon sehr gut gemacht. Ja. Laura, siehst du auch so? Ja, sehe ich auf jeden Fall auch so.
Ich finde auch, dass sie das irgendwie mega gut rübergebracht hat. Sie hat ja sowas, auch sowas leicht Rebellisches. Und ich finde, das nimmt man ihr trotz der Naivität, die sie halt nur vorspielt, auch sehr gut ab. Ich habe mich nur kurzzeitig irgendwie jetzt so beim Rewatch nochmal gefragt, weil ich finde, die beiden sehen sich ja gar nicht so ähnlich.
Also noch nicht mal so vom Typ her. Da habe ich kurz irgendwie überlegt, wäre das vielleicht noch cooler gewesen. Aber ich glaube, am Ende ist es jetzt nicht möglich, die optische Ähnlichkeit, die da irgendwie mit reinspielt oder entscheidend für ist. Und ich finde, sie ist auf jeden Fall ein sehr guter Pick dafür.
Das ist ein spannender Aspekt, auf den komme ich auf jeden Fall später noch zurück, weil da habe ich eine artverwandte Frage noch mitgebracht, die ich mir gestellt habe. Mein erster Gedanke war jedenfalls gestern, als quasi auch dann der Split passiert war, so gleiche DNA. Müsste nicht zumindest auch die gleiche Augenfarbe oder sowas haben?
Und das ist alles anders. Und das ist so, naja, das schluck ich jetzt einfach. Ja, gut, vielleicht, man weiß ja immer nicht, wie das ist. Dann überspringt mal was eine Generation und so. DNA ist ja ein komplexes Ding. Steckt man nicht drin. Dann steckt man nicht drin. Habe ich selber noch nicht ausprobiert.
Ja, ich weiß es noch nicht. Mal schauen. Vielleicht weiß ich ja nicht, was die Zukunft noch so bringt. Jetzt bin ich in der ungünstigen Situation, dass ich eben mit Laura zusammen noch mal alle möglichen Namen nachgeschaut habe. Außer wie man Dennis Quaid ausspricht. Ja, das ist richtig. Okay, dann habe ich mich jetzt hier in eine noch ungünstigere Situation gebracht. Nicht den Deni Qua.
Ja, ich hätte es einfach droppen sollen und aufs Beste hoffen sollen. Naja, der spielt hier den Harvey. Ich denke, mein Name ist jetzt kein Zufall, dass hier ein schmieriger Studioboss Harvey heißt. Wird kein Zufall sein. Der hat ansonsten Filme gemacht wie ein Zwilling kommt selten allein oder The Day After Tomorrow.
Und der Film, äh, der Film, der Part sollte eigentlich von Ray Liotta gespielt werden, in der er aber verstorben ist, weswegen das dann neu besetzt wurde. Und ich hab ein Funfact für euch. Jetzt kommt's. Margreths Mutter ist ja Andy McDowell. Kennt man auch. Und die war 1999 ein Jahr lang mit Dennis Quaid zusammen, als Margaret fünf Jahre alt war.
Ah. Das fand ich irgendwie lustig. Das bleibt in der Familie. Ja, und was ich auch lustig fand, ich hab das gelesen, ich fand das total lustig, ich hab's aber nur so zufällig mitbekommen, weil ich halt irgendwie noch mal bei Andy McDowell irgendwie auf der Wikipedia-Seite rumhing und es wird aber auch nirgendwo irgendwie mal besprochen in einem Interview oder so nachgefragt, weil ich find das irgendwie voll spannend, dass jemand der so kurzzeitig so eine Art Vaterfigur vielleicht war oder zumindest so im Haus mit rumgesprungen ist, wenn man wirklich noch ein Kind war, dass man dann hier auf einmal in so einer engen Rollenkonstellation irgendwie miteinander ist.
Also wenn ich irgendwann mal die Chance habe, Margaret Crawley zu interviewen, werde ich danach fragen. Falls jemand zuhört, der bald die Chance bekommt, fragt bitte und liebe Grüße von Theresa. Und das, was ich jetzt auch noch sehr spannend finde, ist, dass eigentlich das die einzigen drei Rollen sind, die wirklich wichtig sind.
Weil ich habe das Gefühl, der Film fühlt sich total groß an. Aber eigentlich, klar gibt's ja irgendwie noch ein paar andere Leute, die aber auch ja, nicht, ansonsten auch keine großen Namen sind. Jetzt haben wir zum Beispiel Gore Abrams, der spielt den Oliver. Gott allein weiß noch, wer Oliver war. Der hat zum Beispiel noch in Hell House LLC mitgespielt.
Ja, pff. Aber eigentlich sind das so die drei. Ja, oder, ja, gut. Ah, der quasi Stalker hat. Ja, Oliver, ja, jetzt. Naja, und das find ich auf jeden Fall sehr spannend, weil ich habe das Gefühl, der Film fühlt sich eigentlich nach mehr Rollen an, aber bedeutsam sind, finde ich, nur die drei. Oder, Laura, widersprichst du mir da?
Nee, also so richtig bedeutsam nur die drei. Mir fällt jetzt noch der alte Schulfreund von Elisabeth ein. Aber der ist ja auch eigentlich nur so, der kommt ja nur ganz kurz vor und der bringt halt in ihr eine Entwicklung, um den Film weiterzubringen. Aber ansonsten ist der halt auch nicht wichtig. Aber es stimmt schon, es ist mir auch noch nie aufgefallen, dass es eigentlich nur diese drei, drei Figuren sind. Also es ist quasi fast ein Kammerspiel. Ich glaube, das kommt vor allem daher, dass du so viele Statisten hast.
Gerade in den Fernsehstudios. Du hast bei diesen Morningshows die ganzen anderen Tänzer, eine Tänzerin, du hast die Crew hinter der Kamera, du hast im Studio, wenn sie da durchläuft, ständig irgendwelche Leute, die halt noch, du hast diese komische Weirdo-Anzugträger-Entourage rund um Harvey drumherum, die immer mit ihm sich bewegt.
Also du hast immer sehr viele Personen auf dem Screen außerhalb der Wohnung von ihr, die aber alle keine Relevanz haben. Aber ich glaube, dadurch fühlt es sich an, als wären super viele Leute im Film involviert, aber rein On-Screen-Relevanz haben echt nur die drei, ja. Ja. Und meine Hypothese ist, also ich finde das sehr gut, weil ich dadurch das Gefühl habe, obwohl der Film ja auch ein bisschen länger ist, hat der trotzdem nicht viel unnötige Handlungen, sag ich mal.
Und so Strenge, wo man sich denkt, ach, das hätte man auch rausschneiden können, weil halt irgendwie alles sich um diese Leute dreht. Da gibt's nicht irgendwie noch eine Tante oder so, die auf einmal noch fünf Minuten Screamtime hat und niemand weiß, warum. Das ist, glaube ich, auch meiner Meinung nach eine Stärke von dem Film.
Ja und was mir jetzt gestern dann beim Rewatch auch nochmal aufgefallen ist, es ist ja eigentlich voll krass, dass. Elisabeth mit 50 Jahren, die lebt da in dieser mega geilen Wohnung, hat irgendwie anscheinend ja auch richtig viel Geld verdient und so, aber sie scheint ja einsam zu sein, weil es gibt ja keine Freunde, keine Verwandten oder so, die hier irgendwie eine Rolle spielen und ich glaube schon auch, dass das Teil der Story ist, also dass das Absicht ist, dass wir, wenn es diese Leute irgendwo gibt, dann sind die ihr nicht so nah und deswegen sehen wir die nicht.
Ist mir auch aufgefallen, dass es so ein paar Szenen gibt, wo sie wirklich, wo man so richtig krass diese Einsamkeit auch einfach spürt. Ja, wenn sie da morgens am Tisch sitzt und ihre Zeitung liest und im Hintergrund ist die Haushälterin irgendwie am Wischen oder Saugen oder so und sie hat aber eigentlich keinen, dem sie sich mitteilen könnte.
Ja, so sieht's aus. So, Crew. Wir haben hier die Französin Coralie Farja, die hat unter anderem ja auch noch Revenge gemacht. Das ist so, denke ich mal, ihr anderes großes Projekt. Und sie hat hier nicht nur Regie geführt, sondern auch das Editing gemacht. Sie war Producerin und sie hat auch das Writing übernommen.
Und dadurch bilde ich mir zumindest ein, dass wenn man... Also das ist natürlich riskant, wenn diese vier Jobs an eine Person gehen und die Person weiß nicht, was sie tut, ist es halt ein komplettes Debakel, glaube ich. Aber wenn diese vier Sachen bei einer Person landen, die offensichtlich ganz genau weiß, was sie tut, ist es, glaube ich, eine riesengroße Chance, wenn man dann halt eben, ja, wie sagt man so schön, nicht so viele Köche hat, die den Bereich verderben.
Ja, würde ich auf jeden Fall auch mitgehen. Ich würde halt sagen, das ist halt, wo ich immer sage, sie ist halt keine Regisseurin, sie ist halt eine Filmemacherin. Also sie ist halt, sie bringt die Vision, sie bringt halt das Händchen und sie weiß halt, was sie will. Sie weiß genau, was sie für einen Film machen will.
Und sie hat ja dann genug Spielraum und Möglichkeiten, genau das so zu inszenieren. Sie weiß genau, was irgendwie an Bedarf da ist, was sie am Budget vielleicht braucht. Sie hat halt, glaube ich, den Gesamtüberblick über ihre Projekte. Und wenn das, wie du sagst, wenn das funktioniert und wenn du jemanden hast, der das Handwerk da versteht auf allen Ebenen, dann ist es eigentlich die beste Voraussetzung sogar.
Ja, an der Kamera haben wir Benjamin Kraken, der hat ansonsten noch Promising Young Woman gemacht, wo Vajain auch, ja ich sag mal, entdeckt hat und festgestellt hat, dass das die Person sein soll, die hier für The Substance zuständig sein soll. Hat unter anderem zum Beispiel auch noch Echo Valley gemacht.
Ja, und diesen Beast, der wurde ja auch extrem, auch gerade für die Bilder gelobt, also das kommt glaube ich als ich schon ungefähr, ja. Nicht gesehen, aber du sagst, ist ein kompetenter Typ. Genau. Sehr gut. Das hat sie sich ja auch gedacht. Da sind wir uns ja alle schön einig. Producer waren ansonsten noch Eric Fellner und Tim Beaven. Die haben ihre Finger in den komplett gleichen Film gehabt.
Das ist auch so ein Duo. Die haben zum Beispiel noch Baby Driver produziert, Last Night in Soho, aber auch Stolz im Vorurteil. Also einmal so ein Bildermix von allem. Und dann ist hier noch einmal kurz hervorzuheben, drei Personen, die auch den Oscar abgeräumt haben. einmal Pierre-Olivier Persin. Französisch ist sehr lange her, vergibt mir.
Stéphanie Gouillon und Marilyn Scarsely. Oder so. Nochmal herzlichen Glückwunsch von uns. Aber worum geht's denn jetzt eigentlich? Wir hatten es vorher gar nicht aufgeteilt. Ich sage, André fängt an. André, lest uns gerne mal vor, wie wir rein starten. Jetzt hängt gerade mein Browser-Tab, aber ich bin sofort ready.
Alles wieder schön chaotisch hier. Ich konnte gerade nicht scrollen, jetzt geht's aber. Elisabeth Sparkle, die eine erfolgreiche Aerobicshow hat, wird an ihrem 50. Geburtstag entlassen, da sie zu alt sei. Nach einem Autounfall trifft sie auf einen jungen Arzt, der ihr eine Nachricht zusteckt. Diese entpuppt sich als Einladung zum Nehmen einer Substanz, die eine bessere und jüngere Version aus dem eigenen Körper erstellt.
Die Krux, alle sieben Tage müssen die Körper zurückgewechselt werden. Elisabeth holt sich die Substanz und aus ihrem Rücken entsteht zu. Genau, vielen Dank. Das Opening ist eigentlich ein sehr simples, wo quasi aus einem Eigelb zwei werden, aber innerhalb von einem Ei weiß, und das erklärt ja schon mal so ein bisschen die Grundprämisse von dieser Substanz, ist die Substanz.
Nicht viel, aber trotzdem irgendwie sinnig und bringt irgendwie direkt so eine Ruhe und so eine Klarheit in diesen Filmen rein, auch dadurch, dass es so unaufgeregt ist, dass wir hier keinen großen Opening-Kill oder sowas haben. Fast auch sehr genre-untypisch, würde ich fast sagen. Laura, ist das ein Opening, was dich vielleicht auch, falls du dich noch erinnerst, beim ersten Mal sehen, irritiert hast? Sagt dir das zu?
Also ich glaube, das mit dem Ei das geht ja wirklich so flott, dass es ja irgendwie in 15 Sekunden irgendwie abgehandelt dass mir das jetzt gar nicht mehr so in Erinnerung ist bei mir ist es viel eher diese Walk of Fame Stern, Montage, die mir irgendwie immer im Kopf bleibt, weil die ja auch so eine Klammer für den Film ist und am Ende nochmal.
Sehr, wie ich finde sehr geil eingesetzt wird Ja, schreib gerne mal. Genau, man sieht halt, wie auf dem Walk of Fame ein Stern für Elisabeth Sparkle frisch gelegt wird. Und dann siehst du halt quasi im Zeitraffer, wie Leute drüber laufen, wie sich die Jahreszeiten ändern, wie Leute ihr Essen darauf verkleckern und wie dieser Stern dann ja so ein bisschen verwittert und Risse bekommt.
Also quasi einmal im Zeitraffer ihre Karriere, sie waren geblieben. Großer Star, sie ist immer noch sichtbar, aber sie. Ja, sie und ihre Karriere altern wie der Stern auf dem Walk of Fame. Ja, und ich finde, das ist auch, in diesen beiden Szenen, finde ich, zeigen sich auch eigentlich schon ganz gut die Stärken des Films.
Also, dass Sachen einfach gezeigt werden und nicht irgendwie erzählt wird. Ah ja, ich war ja früher so ein großer Filmstar und ich hatte auch mal einen Stern auf dem Walk of Fame und früher haben mich alle geliebt. Sondern es wird halt einfach gezeigt, das ist generell ein Film, der zwar einiges an Dialoge hat, aber auch viel ohne auskommt.
Und ich finde das wirklich schön, dass hier viel ... Also das ist eigentlich so die Essenz der kompletten Karriere von Elizabeth und gleichzeitig auch die Essenz der Substanz, darüber erklärt wird und es nicht ausführlich erzählt wird. Also eigentlich hat man das meiste da schon verstanden. André, würdest du da mitgehen, dass das eine Stärke ist insgesamt vom Film?
Jaja, der macht wirklich viel Show, Don't Tell, sagt man ja so schön. Ja, definitiv. Es ist eben wieder mal so die Antithese zum Netflix-Film, wo du halt einfach offscreen, beziehungsweise wo du halt second screen watchen kannst und der Film erzählt dir einfach, was du wissen musst und du kannst es auch passiv einfach aufnehmen und weißt immer, was Phase ist.
Nee, hier muss man schon mal ein bisschen aufpassen, um auch so die Nuancen zu verstehen und das macht das Opening finde ich auch fantastisch. So auch dieses ja, Menschen laufen über dich hinweg, so wie genau, wie auf ihr rumgetrampelt wird in ihrer Karriere und so, das ist sehr schön bebildert. Und ich finde auch diese, dieser Spiegelei-Anfang, Ich finde den super, weil, ja, der ist super kurz und man vergisst den auch schnell, oder dass der überhaupt da ist, aber ich finde den eigentlich super wichtig und zwar weil der ganze Film, kann man ja schon mal vorwegnehmen, beschäftigt sich ja überhaupt nicht mehr mit der Frage, wo kommt diese Substanz eigentlich her und wer macht das eigentlich?
Und der Anfang, diese 15 Sekunden zeigen eigentlich nur schon mal, ja, das hat schon irgendwer im Labor irgendwie erfunden und rumexperimentiert und wahrscheinlich natürlich erstmal nicht an Menschen, sondern an Eiern und wahrscheinlich dann später an Mäusen. Und das ist die einzige Szene, die halt quasi wie so ein wissenschaftliches Experiment zeigt, ohne Kontext, aber das ist einfach nur, er veranschaulicht dir quasi die Idee, wie es funktioniert und so viel zu verraten schon, aber zeigt eigentlich das Einzige, wo das quasi zum Einsatz kommt, außerhalb dann direkt eben bei Elisabeth.
Und deswegen mag ich es eigentlich ganz gern, dass es überhaupt drin ist. Und eben wie gesagt, ja, es veranschaulicht halt gleich das Konzept des Films, ja. Ja, ganz spannend, dass du das gesagt hast, auch mit dem, eigentlich ist es auch vielleicht ein bisschen egal, wo es herkommt. Und irgendwie muss ich gerade an den Spruch denken, so was war zuerst da, die Henne oder das Ei?
Offensichtlich ist es egal, aber das Ei ist da. Ja, es ist auch total egal, natürlich, der Film, ich bin auch froh, dass der Film sich nicht dann noch irgendwie mit Wissenschaftlern rumschlägt, wo dann rauskommt, wer das erfunden hat und so, völlig irrelevant, darum geht es ja überhaupt nicht, aber einfach nur dieser Anfang so zu zeigen, irgendwie, ja, das hat natürlich irgendwie jemand entdeckt und erforscht und ausprobiert.
Das reicht mir schon für meinen Kopf, so, und wo es dann nachher wirklich dann herkommt, I don't care, so, da geht es ja auch eher um das Mysterium, so, es ist halt da, es gibt Menschen, die wissen davon, aber nicht jeder und so, und es ist halt irgendwie exklusiv, Das ist ja auch eher das, was es dann ausmacht, dieses Mysterium darum, wer vertreibt das eigentlich und so.
Aber das fand ich tatsächlich auch irgendwie so, auch das ist jetzt erst was, was mir beim dritten Mal schauen dann aufgefallen ist. Also ich wollte auch gar nicht, dass der Film uns jetzt genau erzählt, wer, wann und wie diese Substanz entwickelt hat. Aber irgendwie finde ich es halt schon krass, dass die Figur, die überlegt, das zu nehmen, sich nicht noch anderweitig versucht, darüber zu informieren, bevor sie sich sowas spritzt.
Also ich meine, ich verstehe auch, warum das so ist. Das soll ja auch diese Verzweiflung von ihr dann halt zeigen. Aber das fand ich halt schon krass. Krass irgendwie. Nur ich glaube, wenn man sowas zeigen würde, wie sie dann noch am Rechner sitzt und irgendwie googelt nach Erfahrungsberichten, das würde natürlich auch so ein bisschen die Spannung rausnehmen.
Aber ich glaube, ich würde sowas definitiv nicht nehmen, ohne mich vorher zu informieren. Hey Reddit! Wenn es im nächsten Scary Movie Film, genau, wenn es im nächsten Scary Movie Film eine Szene gibt, wo irgendwie jemand das Substance bei Reddit sucht oder irgendwie so Substance by Trustpilot, irgendwie so 3,4 Sterne, naja, mein alter Ego hat mich dreimal hintergangen, aber sonst ganz gut.
Aber genau, das würde den ganzen Film halt lächerlich machen. Das darf gar nicht erklärt werden, das darf gar nicht so genau genommen werden. Es ist genau wie die Frage, was kostet das eigentlich? Es wird gar nicht mal gesagt, klar, wir wissen ja eh, es hat Laura, glaube ich, eben gesagt, wir wissen ja, dass sie, oder Theresa, ich weiß nicht, was ich war, irgendwann meinte ja schon, sie hat offensichtlich gutes Geld verdient in ihrer Karriere.
Es wird ja klar durch ihr Penthouse, wie sie lebt, sie hat ja Geld. Selbst wenn das jetzt irgendwie pro Spritze oder pro Set da irgendwie 1.000 Dollar kostet oder 10.000 Dollar, wahrscheinlich hat sie die Kohle. Deswegen finde ich auch das nicht schlimm, dass das nicht irgendwie erklärt wird. Das würde auch zu sehr einfach von der Essenz des Films ablenken und ich finde es auch.
Klar, wenn man dreimal drüber nachdenkt, kann man sich diese Fragen stellen. Ich finde, sie machen den Film aber nicht schlechter, weil sie nicht beantwortet werden. Ja und ich glaube, wenn man das vielleicht auch so ein bisschen mit so einer Analogie vielleicht zum Thema Drogen nehmen oder so verwendet, da wissen ja auch die meisten Leute, wenn sie jetzt nicht wirklich in der Kindheit anfangen, aus Milieugrunden, die komplex sein können, Drogen zu konsumieren.
Also als ich das erste Mal Alkohol getrunken habe, war mir schon klar, dass das abhängig machen kann. Als ich die erste Zigarette geholfen habe, war mir schon klar, dass das abhängig machen kann. Und trotzdem macht man so keiner, außer vielleicht wirklich man das irgendwie neun und nimmt mit neun das erste Mal Crack.
Niemand, der mit 30 anfängt, Crack zu nehmen, ist so oh scheiße, jetzt bin ich abhängig geworden. Das hätte niemand wissen können. Also das sind ja auch manchmal Entscheidungen, die fernab von Rationalität sind. Was ja gar nichts damit zu tun hat, dass man manchmal ja ganz bewusst Entscheidungen trifft, wo man weiß, Das kann eigentlich nur nach hinten losgehen und im Grunde genommen schade ich mir damit. Ja.
Naja, mein kaputtes Disney-Hören-Channel, äh, Disney Hören Channel, oh Gott. Oh, Disney Channel Hören. Oh, es war schon so ein langer Tag heute, das tut mir leid, ich muss jetzt immer saufrüh aufstehen wegen Arbeiten, ich hab mich da noch nicht dran gewöhnt. Ähm, ich musste an eine Folge Hannah Montana denken, weil es gab's ja erst den Hannah- Henniversary, genau.
Und da gibt's eine Folge, wo Hannah Montana auch einen Star auf dem Walk of Fame bekommt und sich aber mit der Handpuppe, Pancake Buffalo um den besseren Spot kloppen muss und dann kriegt sie den schlechter darin Spot ab und dann gibt es genau solche Szenen, wo dann sie quasi den Star neben dem Hotdog-Stand hat und wo dann alle immer ständig auf ihren Stern drauf keckern und da musste ich irgendwie dran lenken und frage mich, hat Coralie diese Hannah Montana Folge gesehen und sich davon inspiriert geführt?
Ist eine Hommage, ja, ganz klar. Steine These, die ich hier mal mit reinbringe. Also wenn jemand Coralie interviewt, Grüße auch von mir, fragt gern mal nach. Naja. Kennst du Hannah Montana? Genau. Es geht dann weiter in das Studio, in das Aufnahmestudio, wo diese Aerobic-Show gezeigt wird, wo die aufgenommen wird.
Es wird uns so ein bisschen suggeriert, es ist aber auch nicht ganz klar, was sie vorher gemacht hat. Es wirkt so, als hätte sie vorher auch eine Schauspielkarriere gehabt und hätte nicht nur ihr Geld mit Aerobic-Tanzshows irgendwie gemacht. Ganz klar ist es nicht. Ist auch auf eine Art, auch hier wieder im Grunde genommen, egal.
Sie sieht auf jeden Fall immer noch fantastisch aus. Und trotzdem ist diese Aerobic-Show, wirkt sie halt auch echt aus der Zeit gefallen, muss ich sagen. Einfach, weil Aerobic ein bisschen aus der Zeit gefallen ist. Obwohl jedes Mal, wenn ich das sehe, ich richtig Bock habe, meinen Aerobic-Kurs zu machen. Aber irgendwie gibt es das nicht. Es gibt immer nur Step-Aerobic und das ist ja was ganz anderes.
Aber ich finde alleine das zu sehen, sieht sie total gut und fit und wunderbar aus und gleichzeitig schaut man sich dieses Konzept an und denkt sich, ja, es wirkt wirklich irgendwie gut. Dass man sich schon fragt, okay, wer schaut sowas überhaupt noch? Also es ist zumindest eine Frage, Laura, die so bei mir aufgekommen ist.
Ja, also die Optik und so, was die anhaben, alleine das, finde ich, ist auch schon so ein bisschen aus der Zeit gefallen. Aber vor allem auch so diese Message von dieser Aerobicshow, ich weiß den genauen Wortlaut nicht, aber sie sagt auf jeden Fall sowas, ja, macht ihr mal alle hier schön mit, damit ihr nicht so mappelig seid oder so.
Ja, genau. Und man denkt sich so, wirklich? Und das ist natürlich total bewusst so gesetzt und wahrscheinlich hat Demi Moore früher zu genau solchen Workouts selber irgendwie ihren Körper trainiert und ja, dass da ein zeitgemäßeres Konzept irgendwie hin muss für diese Show, dass die Studiobosse das wollen, das kann man schon irgendwie verstehen.
Nur, dass das halt automatisch auch bedeutet, dass sie jetzt halt dann mit 50 raus ist, weil sie zu alt ist. Das ist halt realistisch, aber irgendwie auch schade, weil, wie gesagt, sie ist ja topfit und ich glaube, die hätte wahrscheinlich auch mit anderer Musik und einem anderen Konzept hätte, die das wahrscheinlich auch nochmal anders hinbekommen.
Ja, das zum einen, also ja, sie wollen es verjüngen natürlich, aber natürlich nicht aus gesellschaftlichen Gründen, sondern natürlich rein auch aus Selbstzweck. Monetären. Und monetären, ja, aber vor allem auch aus, also ich habe eben gesagt, wer ist die Zielgruppe davon? Ganz klar ja Männer, weil das ja, es ist ja kein normales Sport-Morning-Show, sondern es ist ja ganz klar hypersexualisiert.
Und genauso wie die hinter den Kulissen ja irgendwie auch nur Männer arbeiten und natürlich die ganze Chefetage und alles, die es sagen, haben ja nur Männer sind, angeführt da eben von, von Harvey soll ja auch das Publikum in meinen Augen genau darauf angesprochen werden also zumindest halt, natürlich ist es alles eben auf Körperlichkeit aus und zwar nicht nur auf Sport, ich muss halt immer ich musste auch jetzt wieder beim Kino erst mal im Kino-Watch damals auch.
Ich musste direkt an dieses, kennt ihr noch dieses Eric Price-Video? Ja, ja. Call on Me. So, das ist ja das. Und es ist ja ganz klar, wen das ansprechen soll, nämlich pubertierende Teens und halt einfach generell Männer, die wollen nicht Sport sehen, die wollen weibliche Körper, irgendwie Nahaufnahme sehen.
Und das ist ja, glaube ich, so das, was da gezeigt werden soll. Und dafür finden halt die Executives halt, Elisabeth ist halt zu alt, weil sie halt nicht mehr heiß ist. Das sagen sie ihr ja auch. Aber das finde ich voll interessant jetzt, die Beobachtung, weil ich wirklich zu keiner Sekunde irgendwie so gedacht habe, ja, das ist ein Programm, was in erster Linie für Männer hergestellt wird, weil ich echt so dachte, ja, das sind so Robby-Kurse, die auf jeden Fall in erster Linie eigentlich Frauen machen, aber vielleicht ist es auch eine Mischung aus beidem.
Ja, dann eine Mischung, ja. Mhm. Weil die Sue erzählt ja später zum Beispiel auch, dass ihre Mutter immer diese Videos von Elisabeth Sparkle geschaut hat und dass sie damit quasi groß geworden ist. Also ich glaube schon auch, dass es was ist, was sich viele Frauen angucken, aber natürlich macht es auch da dann Sinn zu sagen, wir verjüngen das und versuchen so viel wie möglich neue ins Zielpublikum reinzuholen halt.
Ja, also Frauen gucken ist halt für den Sport und Männer, naja, für die Optik. Ja, und ich meine, der ganze Social-Media-Viral-Aspekt, der wird ja aus dem Film komplett ausgeklammert, was ich auch gar nicht so verkehrt finde, weil ich glaube, irgendwann wird es dann vielleicht auch ein bisschen viel.
Aber es ist ja auch so die Frage, mit wem kann man halt irgendwie ja auch Geld machen und wer geht irgendwie im Zweifel mit eben irgendwelchen Tänzen oder sowas viral? Naja, wahrscheinlich eher halt nicht die 50-Jährige und das halt aber auch nicht die Notwendigkeit gesehen wird zu sagen, ey. Alle Leute altern. Und es gibt da draußen viele Frauen, die irgendwie fit bleiben wollen, wo es auch voll sinnvoll ist, dass die fit bleiben.
Wir machen halt ein Sportprogramm, was einfach gut für die angepasst ist, was irgendwie sinnvoll ist, was halt eine ordentliche Länge hat, was irgendwie gut mitmachbar ist. Und dann gäbe das Helfe eine riesen Bubble. Ich glaube, André, wir haben uns doch irgendwann mal über Gabi unterhalten, oder? Über Gabi, die auch so Sportprogramm macht in Deutschland. Meine Mutter macht, auch immer morgens zu Gabi Sport.
Ja, ja, ja, ja. Und die so übel auf Steady durch die Decke geht. Genau, weil die auf Steady so krass abgeht, ja. Da gibt es einen übelsten Markt für. Und ich habe aber das Gefühl, das ist halt sowas, was nicht... Also, was halt nicht sexy ist einfach. Und das ist halt das Problem, warum es nicht so groß in die Welt hinausgetragen wird, obwohl es ja eigentlich theoretisch gesehen ein Sportprogramm total wichtig und sinnvoll ist. Aber es ist halt nicht hot und deswegen, ja.
Ist nicht vermarktbar, genau. Genau, wird es halt nicht in dem Ausmaß gemacht. Ja, das ist ja auch was, was du dir in dem Film fragen kannst. Ist so eine Sport-Morning-Show so krass, dass du dann so ein Star wirst und gleich irgendwelche Abendshows angeboten bekommst. In der Welt halt schon. Also in dieser Filmwelt halt schon.
Und das ist aber auch, finde ich, trotzdem auch okay rübergebracht, weil ich das glaube so irgendwie. Das ist ja nur das Konzept. Also ob das jetzt eine Sportshow wäre oder was anderes. Aber es geht ja um diese Körperlichkeiten. Von daher liegt das halt nahe. Ja. Elisabeth hat außerdem an dem Tag Geburtstag. Und man sieht da auch wirklich, dass sie wirklich auch versucht, jeder, der gratuliert, Sie ist so, ja, ja, danke, danke, schnell weg, immer schön weiter.
Laura hat es auch eben schon gesagt, niemand ist irgendwie so wirklich für sie da. Sie scheint jetzt auch sich nicht darüber zu freuen, dass sie halt Geburtstag hat. Und sie will dann halt auf die Darmtoilette, die halt out of order ist, weil wahrscheinlich nichts in dem Laden auf das Wohlbefinden von Frauen irgendwie ausgelegt ist.
Und dass die auch nur bare Minimum an Freiheit da irgendwie haben, dass sie irgendwie auch ihren eigenen Raum halt haben, in dem sie, einfach auch mal pinkeln gehen können. Weswegen sie dann halt gezwungen ist, auf die Herrentoilette zu gehen, wo wir dann eine ganz fantastische Szene haben, wo Harvey quasi, sie versteckt sich dann in dem, Toilettenabteil, Stall, wie auch immer das heißt. Stall. Ich glaube, im Englischen heißt das doch, heißt das doch nicht Stall?
Doch. Keine Ahnung. Aber du meinst in die Kabine halt, ne? Kabine, ja. Also sie geht in die Kabine. Sie geht in den Stall. Ja, sie geht in die Kabine und dann kommt Harvey und geht quasi zum Pissoir, der auf halbwegs einer Höhe mit der Kamera ist und ist wirklich so super unangenehm nah in die Kamera, schreit dann da rein, dass Elisabeth dringend weg muss, weil sie eine alte Schachtel ist und wirklich nicht mehr tragbar ist und auf jeden Fall ersetzt werden muss, was wir natürlich wissen, dass sie das jetzt hört. Und.
Zum einen fand ich das irgendwie auch so eine bedrückende Szene, weil man sich denkt wirklich so, komm mir nicht so nah, bleib bitte, geh einen Schritt zurück, ich möchte dich nicht so nah an meinem Screen haben. Und gleichzeitig, was dann danach auch ist, was auch Coralie sehr wichtig war, dass sie dann danach, als sie rauskommt, in diesem wirklich hässlichen Badezimmerlicht zu sehen ist, wie einfach öffentliche Toiletten beleuchtet sind, wo man halt nicht diese perfekte Studio, Ausleuchtung hat und irgendwie sie sich damit irgendwie ja auch ein Stück weit verletzlich zeigt, halt auch wieder Demi Moore als Person sich verletzlich Zeit und sich dann halt in dem Film auch traut, ja, nicht perfekt ausgeleuchtet zu sein, was ihr wohl am Anfang extrem schwer
gefallen ist, wo sie auch wohl meinte, nee, so sehe ich ja fürchterlich aus, das können wir so nicht machen mit dem Nicht, wo dann aber Coralie drauf bestanden hat, so, nee, das ist essentiell, dass man hier wirklich auch nicht perfekt jetzt gerade aussieht, vor allem nicht in dieser super verletzlichen Situation.
Laura, wie hast du diese ganze Szene wahrgenommen? Ja, also zum einen mal der Harvey, von dem man ja ab Sekunde eins, wo man ihn sieht in dem Film, einfach weiß, dass er eine maximal unangenehme Person ist und man würde irgendwie gerne sagen, er ist komplett überzeichnet, aber ganz ehrlich, glaube ich noch nicht mal.
Also ich glaube, es gibt viele Menschen in der Medienwelt oder gerade so Studiobosse, die genau so sind, so diese herablassend freundliche Art, die er hat, mit einem zu reden und dann wie... Ja, wie menschenverachtend er eigentlich denkt und sagt, die muss jetzt sofort weg, fand ich eine sehr effektive Szene.
Und ich muss sagen, das mit dem Badezimmerlicht ist mir gar nicht so aufgefallen. Dass sie da irgendwie, ja, sage ich mal, nicht optimal aussieht. Ich habe es halt so empfunden, sie hat das voll geschockt, was sie wahrscheinlich die ganze Zeit schon befürchtet oder womit sie rechnet, dass das früher oder später passieren wird, dass sie das jetzt in aller Härte gehört hat und dass sie dann trotzdem halt extrem schwer trifft, weil sie jetzt weiß, okay, meine Zeit ist vorbei.
Und ich finde, das nimmt einen sehr mit und mich hat es sehr berührt irgendwie, weil man sich vorstellen kann, wie scheiße sich das anfühlen muss. Ja und vor allem wenn du es halt erstmal auch so hinterm Rücken hörst so freiwillig, und nicht offiziell und überhaupt und ja ich glaube sie hat auch, sie hat damit auf jeden Fall irgendwie gerechnet oder hat damit, bestimmt mit dem Gedanken schon gespielt, dass das kommen kann aber wenn es dann da ist es nochmal was anderes und das merkst du halt in der Szene richtig krass ja, Ja, vor allem, wie Laura gesagt hat, auch in der Trastik, also der nimmt da ja dann auch wirklich kein Blatt vor den Mund, das so ungeschönt zu hören.
Und es wird halt in dem Moment auch über sie geredet. Er stellt das ja irgendjemand anderem, irgendeinem anderen Executive oder so. Und dann dieser ungefilterten Art, genau. Und das ist ja auch nochmal so, wenn so über dich hinter mir rücken so geredet wird und du hörst das dann quasi mit so, das ist ja auch super niederträchtig einfach.
Und vor allem während er pinkelt. Und sich nicht die Hände wäscht. Natürlich wäscht er sich nicht die Hände. Oh! Es gibt einen sehr spannenden Breakdown dieser Szene von ihr auf YouTube. Also der Szene auch davor, wo sie quasi in so einem großen Flur zu sehen ist. Wo es auch irgendwie darum geht, wie klein und verloren sie in dem Film, in dem Flur ist und wie groß Harvey danach ist.
Und solche Sachen. Das ist auf jeden Fall sehr spannend, sich das mal anzuschauen. Könnt ihr auf YouTube finden. Heißt irgendwie Coralie, Fajar, Breaks Down, keine Ahnung, Most Aconic Scenes oder irgendwie so. Wird da auch was dazu gesagt, dass der Flur extrem nach The Shining aussieht? Nee, nicht. Und dass die Toiletten, finde ich, auch Shining-Vibes haben, wird auch kein Zufall sein.
Das wurde nicht gesagt. Aber das ist auf jeden Fall schon, dass man bemerkt, na ja, klar, die hat auch schon ein paar Filme gesehen und hat da irgendwie sich die Inspiration rausgeholt. Aber sie hat nichts konkret jetzt dazu gesagt, dass das irgendwie eine Inspiration war und warum. Aber ich denke auch, ein Zufall ist das nicht, dass wir hier zwei Szenen aneinander haben, die irgendwie eine sehr.
Also die irgendwie so aussehen, als hätte man die schon mal gesehen vom Vibe her. Ja. Scheinlich. Genau. Es kommt dann der Moment der Wahrheit, wo sie das auch ins Gesicht bekommt im Restaurant. Da ist sie mit Harvey zusammen essen. Das ist wirklich die schlimmste Szene, weil er Shrimps ist, was jetzt nicht so schlimm klingt, aber wirklich ekelhaft bis zum Gehtnichtmehr ist.
Weil wirklich, wie ekelhaft kann ein Mensch essen? Und die ganze, also der Mix aus Soundkulisse, dem Schnitt, dann immer auch so der Ausschnitt des Gesichts, der gewählt wurde, ist wirklich perfekt widerlich. Und er sitzt da halt, manscht sich da einen rein mit seinen fettigen Finger, seinen verschmierten Mund, seinen Schmatzen und erklärt ihr dann, ja, wir brauchen einfach wie ein Jüngeres eine Nix gegen dich, alles gut, und verpisst sich dann auch einfach, ohne Tschüss zu sagen. Es ist wirklich, uch.
Ja, das ist eine der widerlichsten Szenen und also wenn man bedenkt, was alles noch kommt, Im Film ist das eigentlich für mich die ekligste Szene trotzdem im Film. Ich hasse ja so generell Leuten beim Essen zugucken, wenn sie nicht gerade sehr, normal essen. Fällt mir eh manchmal sehr schwer. Auch so Schmatzen und so finde ich immer ganz schwierig. Aber das ist ja absolut Peak.
So wie er diese Dinger da pult und sich ins Maul stopft dabei noch mit ihr redet, ist alles so eklig. Und erst mal das, wie gesagt, davor wahrscheinlich noch nicht vom Klo davor immer noch nicht die Hände gewaschen. Ja. Und dann halt auch noch diese Art wieder hier von ihm, weil er deutet ja dann trotzdem auch quasi nur an, was er sagen will.
Und dann stellt sie ja diese Rückfrage so, von wegen so, was genau, was meinst du denn genau so? Sag's mir, komm, sag's mir jetzt ins Gesicht. Sag mir das ins Gesicht, was du eben deinem Broder am Telefon quasi gesagt hast nochmal richtig. Und dann hadert er so rum, dann sieht er hinter ihr, dass da irgendwer reinkommt, den er halt kennt. und er so, ach, ich muss jetzt auch los, hey, wie geht's dir? Und bis dann, tschüss.
Es ist so ein dummer, schmieriger Lappen. Es ist unfassbar. Ja. Und trotzdem, also habe ich wirklich auch das Gefühl, natürlich ist das überzeichnet, aber ich glaube, es ist in dieser Branche nicht unüblich, dass so mit Menschen umgegangen wird. Total, glaube ich sofort, ja. Das kann ich mir auch gut vorstellen. Und ich meine, sie hat dann ja auch in dem Sinne da keine Chance, sich irgendwie zu wehren, weil sie hat ja auch keinen Verbündeten irgendwie da, der irgendwie für sie einsteht oder so.
Das ist ja wirklich auch irgendwie scheißegal. Dann kommt halt gefühlt zwei Tage später Sue um die Ecke und alle sind so, jawohl, weiter geht's. Da bekommt man ja auch nicht, wenn das irgendjemand mal sagt, boah, irgendwie schadet, dass Elizabeth weg ist oder so. Das bekommt man ja wirklich gar nicht mit.
Ja, aber ich muss sagen, das weiß ich auch gar nicht. Ich glaube, das finde ich gar nicht so realistisch, wenn sie da irgendwie, keine Ahnung, wie viele Jahre in diesem Studio gearbeitet hat, dass es da keinen Regieassistenten oder Kameramann oder so gibt, mit dem sie über die Jahre irgendwie eine Freundschaft aufgebaut hat.
Aber ich glaube, ja genau, es geht wahrscheinlich einfach darum, ihre Isolation auch zu zeigen, weil sie, wenn sie jetzt sozial total gut vernetzt und ja so ein, einen Kreis hätte, der sie aufhängt, dann würde sie ja wahrscheinlich nicht mit dieser Heftigkeit auf ihre Neulebenssituation reagieren. Ja, das kann auch sein, dass sie sich da bewusst vielleicht auch rausgezogen hat und gar nicht so in Beziehung mit irgendjemandem gegangen ist.
Ich finde, das zeigt der Film aber ganz gut auf, auch da wieder nur in so kleinen Subtexten. Ich finde, sie wird schon als Person noch gezeigt, die nicht so einfach connectet. Das ist in einem auch klar hier, wo sie da ihren, das kommen wir gleich noch zu, da ihren Schulfreund, den Alten, da trifft, wo sie ja auch gleich so komplett so, oh Gott, der und widerlich sprechend, anmäßig reagiert.
Also ich finde, sie wird schon nicht gezeigt wie eine Person, die sehr offen auf andere zugeht. Sie hat halt dieses Konstrukt, sie ist ein Star, sie wird da auch behandelt wie ein Star, aber nicht mehr als das. Und deswegen, ich finde das schon ganz glaubhaft, dass sie da jetzt nicht irgendwie Best Friends mit irgendwie Leuten ist, sondern sie ist ja echt nur wie so eine, sie ist nur eine Kunstfigur.
Und alles andere macht sie mit sich selbst aus. Ich finde schon, dass der Film das ganz gut zeigt, dass sie jetzt nicht der sozialste Mensch privat ist. Ja, vielleicht soll das auch so gemeint sein, dass ihr Fokus irgendwie ihr ganzes Leben immer nur darauf war, schön zu sein und dünn zu sein. Und dass es wahrscheinlich einfach zu einem Großteil ihrer Persönlichkeit geworden ist und sie gar nicht so richtig weiß, was so menschlich ansonsten noch vorhanden ist. Ja, genau, voll.
Der Job ist halt auch alles für sie gewesen. Das ist halt auch das Ding. Das ist ja auch einfach immer eine sehr große Frage, gerade wenn man sich so über eine einzige Sache nur definiert. Wer bin ich eigentlich, wenn dieser Aspekt von mir wegfällt? Zum Beispiel, wenn man irgendwie, keine Ahnung, mit 18 schon Mutter geworden ist und sechs Kinder bekommen hat und dann sind die alle erwachsen.
Da kommt oft eine große Krise. Wer bin ich eigentlich, wenn ich nicht hauptberuflich Mutter bin? oder wenn man halt solche Glaubenssätze irgendwie hat und immer eher... Für was anderes lebt, aber nicht so wirklich für sich, dass das auch ja recht häufig tatsächlich zu richtig großen Sinneskrisen führt.
Und ich glaube, so was wird uns hier dann gezeigt, dass sie genau in so einer Krise ist, wo sie einfach super angreifbar und vulnerable ist. Mhm, ja. Sie baut dann auch einen Unfall, weil sie sieht, wie eine Plakatwand, auf der sie drauf ist, wie die abgezogen wird. Und da starrt sie so lange hin, dass sie quasi aus Versehen, ich habe es jetzt wirklich gar nicht als Suizidversuch gewertet oder so, einen Unfall baut und dann im Krankenhaus landet und erstaunlicherweise unversehrt davon kommt.
Aber ein junger Arzt oder Pfleger, der sieht wirklich auffällig geleckt aus, würde ich einfach mal sagen. Wie ein Roboter fast. Ja, der hat also einen auffälligen Fleck an der Hand und der schmuggelt ihr so einen Stick zu. Und da war auch wieder so eine Szene, sie sitzt dann da ja im Krankenhaus, in diesem Krankenhauskleidchen und weint einfach nur so bitterlich, weil man darf ja auch nicht vergessen, es ist immer noch ihr Geburtstag und es ist ja wirklich wohl mal der beschissenste Geburtstag aller Zeiten.
Und da war ich wirklich so traurig mit ihr irgendwie. Ja, auch sie ist jetzt im Krankenhaus und es kommt niemand sie abholen und sie ruft niemanden an. Es ist wirklich richtig heartbreaking. Ja. Ja, also der Unfall ist eine Sache, den hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, den vergesse ich irgendwie immer wieder, dass der passiert.
Aber klar, sie muss ja ins Krankenhaus kommen, um das Ding zu bekommen, diesen USB-Stick zu bekommen. Aber den Unfall habe ich immer nicht auf dem Schirm, der war wieder ein Jumpscare für mich. Ein Suizidversuch ist es auf keinen Fall. Nee, nee, sie ist einfach komplett durch den Wind. Dann, wie du sagst, sie sieht halt, wie dieses Plakat da abgerissen wird, natürlich.
Das heißt, wieder dieses Ding, sie ist irrelevant. Und das ist momentan ihr kleiner Fokus. Und dann fährt sie ja einfach über eine Kreuzung und sie wird ja erwischt dann von dem Fahrzeug. Sie hatte halt keine Vorfahrt. Was mir wieder aufgefallen ist, der Unfall, der ist mega krass inszeniert und ich finde, der ist so inszeniert, das weiß ich auch noch, das dachte ich damals beim ersten Mal gucken auch direkt, ich war sofort ah klar, auch so im Zusammenhang mit der Filmthematik Schönheit und so weiter, sie ist jetzt safe entstellt.
Weil der Unfall ist so heftig, finde ich, dass du sofort denkst, boah, der ist jetzt bestimmt irgendwie das halbe Gesicht weggeflogen. Und dann ist nämlich der Umstände ins Krankenhaus und du siehst ihr Gesicht und es ist alles normal. Und du bist so, okay, smart. Weil das war wirklich sofort, weil ich dachte so, okay, der Unfall ist jetzt dafür da, damit sie jetzt irgendwie entstellt ist und dann muss sie quasi irgendwie schön werden wieder.
Aber nee, es passiert ja zum Glück eigentlich fast gar nichts. Glück und Unglück. Und genau, und dann das, was ich schon gesagt habe, auf jeden Fall, das ist super traurig. Und wenn sie dann auch so krass losweint, sie sitzt, dieser Shot von hinten, wo du sie so verkrümmt da sitzen siehst, hörst sie einfach nur so schluchzen, sie ist einfach nur so ein häufiger Elend.
Und dann wieder auch hier natürlich, alle Personen im Raum sind männlich. Chefarzt oder der behandelnde Arzt, der ihn auch so völlig unempathisch so sie ist so, ja, also dann ich, also. Guckt so auf seinen Pag... Meine Frau ist übrigens ein Riesenfan. Passt gerade mega, der Moment. Und dann ja auch so einen Pager-Notfall simuliert, drückt dann so auf seinen Pager, dass der piept, äh ja, ich muss auch dringend los jetzt. Ciao.
Also völlig unempathischer Penner irgendwie. Ja. Es ist so eine traurige Szene. Genau und dann kommt ja der komische geleckte Boy und gibt eher dann den Stick, ja. Mhm. Genau. Und sie sitzt dann, jetzt habe ich hier das richtig aufgeschrieben, sitzt sie erst in der Bar oder guckt sie sich erst den Stick an?
Ist egal. Ich glaube, sie ist erst in der Bar. Ich glaube auch. Ich glaube, sie besäuft sich erst mal und dann muss sie sich ja übergeben und so. Und dann fühlt sie sich am nächsten Tag so richtig hundeelend und dann findet sie den Stick. Sie schmeißt ihn ja zu Hause erst in den Mülleimer und fischt ihn dann wieder raus, nachdem sie sich dann so elend fühlt. Wenn sie verkatert ist, fischt sie den raus, ja. Genau.
Und das ist auch eine Szene in der Bar, auch da wieder die Ausleuchtung. Da sieht man halt, also ich finde, sie sieht halt immer noch richtig gut aus und trotzdem sieht man halt einfach, kein Mensch ist perfekt. Und auch da, finde ich, macht die Ausleuchtung ganz viel, weil ich das Gefühl habe, dass, es irgendwie ein realistisches Bild abgibt, ohne irgendwie bewusst beschämend zu sein.
Also ich hab nicht das Gefühl, dass sie sie extra irgendwie unattraktiv darstellen. Also wo das jetzt ganz krass mir aufgefallen ist, ist vielleicht auch random. Ich hab letztens eine Staffel Schwiegertochter gesucht von, keine Ahnung, 2008 oder so geschaut. Und wie die Leute da dargestellt werden, das ist so beschämend einfach.
Nur da sitzt dann irgendeine Mutter noch, die hat noch den Spinat zwischen den Zähnen hängen und noch irgendwas im Mundwinkel kleben. Und da sagt offensichtlich keiner am Set. Hier, Marianne, du hast da noch was. Mach das mal weg. Wir machen gleich die Kamera an. Es wird einfach so gelassen. Und da werden die Leute bewusst so krass scheiße einfach dargestellt.
Und das habe ich hier das Gefühl, dass das nicht der Fall ist. Also, dass sie schon irgendwie das gezeigt wird. Ja, die war vielleicht ein Filmstar. Sie ist ein Filmstar oder Aerobicstar, wie auch immer. Aber sie ist nicht perfekt. Aber es ist auch nicht schlimm, dass sie es nicht ist. Also, ich habe das nie als beschämend wahrgenommen.
Aber darf ich da kurz nachfragen, weil ich glaube, ich habe da gar nicht so, also mir sind da gar nicht so krass so Sachen aufgefallen. Also was meinst du jetzt mit, man sieht, dass sie nicht perfekt ist, man sieht irgendwie Falten oder sowas? Ja, also ich finde, sie sitzt dann da ja in einem Kleid, wo man den Rücken sehr viel sieht und da ist schon, dass man halt einfach sieht, okay, das sind halt irgendwie ein paar Falten und ein paar Dellen und man weiß halt, mit einer anderen Beleuchtung könnte der komplett glatt gezogen aussehen.
Ah, okay. Ohne, dass man danach bearbeitet. Der könnte in einer günstigeren Beleuchtung komplett glatt gebügelt aussehen. Aber es ist halt einfach die Beleuchtung, die halt da ist. Und das war halt auch zum Beispiel in der Badezimmerszene so, dass das einfach, das war ein echtes Badezimmer in irgendeiner Mall.
Und das war einfach die Beleuchtung, die halt in diesem Badezimmer war. Das war keine Special- Filmbeleuchtung. Und also mir ist das tatsächlich in der Barszene total aufgefallen und hab dann halt diesen Breakdown von dieser Szene gesehen und dachte, ach ja, das ergibt voll Sinn, dass dieses Licht dann halt einfach so verwendet wurde, wie es nun mal war. Und wie das aussieht, wenn ich halt auch in eine Bar gehe, oder wenn irgendjemand in eine Bar geht, dann ist das Licht halt vielleicht nicht geil.
Ja, ich glaube, das ist auch wieder genau der Punkt, was dann der Regisseur noch so wichtig war, eben dieses Imperfekte zu zeigen, beziehungsweise zu zeigen, sie ist einfach eine würdige alterte Frau, die immer noch für ihr Alter unfassbar schön ist, aber eben, sie ist halt nicht mehr 20 und dann ist halt am Rücken schon mal eine Falte so.
Und das halt zu zeigen, weil das passt ja auch, es würde ja nicht zum Film passen, wenn sie dann in jeder Szene trotzdem irgendwie so absolut makellos mit Licht extra in Szene gesetzt wird, sondern es soll ja zeigen, ja, sie ist halt eine gealterte Frau, aber sie ist halt trotzdem eigentlich immer noch, 20 Mal schöner, als sie sich selber wahrnimmt, so.
Und das ist ja der Punkt, um den es, glaube ich, eben der Crawling ging, eben das auch zu zeigen. Und das ist ja auch das, womit Demi Moore ja eben, wie gesagt, laut Interviews ja auch so Probleme hatte. Aber das ist halt genau wichtig, dass du das ja trotzdem siehst. Dass sie halt nicht mehr so makellos ist und nichtsdestotrotz einfach immer noch eine Erscheinung.
Ja, sie entscheidet sich dann dafür, diese Substanz zu bestellen und wir kriegen echt sehr wenig Kontext, also in diesem Video von dem USB-Stick kriegen wir so die wichtigsten Infos, also ja, es ist wirklich echt nicht viel, mäßig ja, aus einem werden zwei, mach eine bessere Version von dir selbst und wenn sie dann diese Substanz abholt, gibt es noch ein paar mehr Infos.
Und wo sie das dann abholt, ist wirklich so der most shady Ort, den es gefühlt auf dieser Welt gibt, so verdeckt sich so, oha, das ist bestimmt voll so das Premium-Hightech-Ding und dann ist das wirklich in so einer richtig in der verranzendsten Ecke, die es auf dieser Welt gibt, gefühlt, wo sie dann unter so einem Tor noch durchkriechen muss.
Und was ich ganz spannend fand, dass es nur zwei Fächer gibt, die eine Zahl drauf haben. Bedeutet, wir wissen ja, oder wir erahnen, dass der Typ, der den Stick gegeben hat, wahrscheinlich eine Person ist und dass sie wahrscheinlich erst die zweite Person ist, die das in Anspruch nimmt. Und das fand ich irgendwie spannend, dass es offensichtlich noch nicht so ein Ding ist, was ich...
Durchgesetzt hat, sondern dass die offensichtlich, so habe ich es interpretiert, erst die zweite Person ist, die davon irgendwie was mitbekommt. Und das ist schon, ja, wirft irgendwie so ein paar Fragen auf. Ist das wirklich so neu oder findet das keinen Anklang? Weiß man nicht, wie man es unter die Leute bekommen soll?
Also ich würde schon sagen, das war ein Punkt, wo bei mir schon auch ein paar. Fragen aufgekommen sind. Schon auch die Frage, wer zahlt da eigentlich die Miete, die haben eine 24-Stunden-Hotline, ich hab jetzt schon gehört. Also ich würde auch sagen, es ist nicht wichtig, aber es sind Fragen, die aufgekommen sind.
Und ich find's auch okay, dass sie nicht beantwortet werden, aber gefragt hab ich sie mich trotzdem. Ja, ich hab, äh, ich fand's irgendwie gut, dass man merkt, dass es halt noch so ein totales Underground-Ding ist, weil damit ja halt auch potenziell die Gefahr steigt, ne, dass man so denkt, das ist vielleicht noch überhaupt nicht richtig erforscht und sie ist jetzt quasi auch irgendwo eine Testperson.
Und es kann halt verdammt viel schief gehen und ja, das fand ich für den Film eine sehr gute Entscheidung. Ja, sie ist ja eigentlich eine Laborratte. Das ist, also das finde ich halt auch nice, weil das ist halt, das ist ja in keiner Behörde der Welt irgendwie angemeldet. Das ist ja einfach, das ist irgendeine Underground-Testgeschichte, dass wahrscheinlich irgendwer bestimmt auch mit Geld irgendein Milliardär irgendwas angeleiert hat, irgendwas zu erforschen.
Aber offensichtlich ist das noch nicht offiziell. Ist wahrscheinlich noch hoch illegal und ja, eben noch gar nicht groß erforscht. Und sie fangen jetzt erst an eben so im Untergrund dafür Leute zu suchen, die halt eben wahrscheinlich ein bisschen gut betuchter sind, ein bisschen Geld haben und sich das irgendwie finanzieren können.
Und gleichzeitig finde ich es halt so geil eben auch, dass das so shady ist. Das klemmt das Tor noch, wie du schon sagst, da muss ich drunter durchkriechen in diesen Raum. Und da bekomme ich irgendwie so andere Silver Lake-Vibes, weil das ist halt so, das wirkt halt wie so eine Parallelgesellschaft, von der darf halt keiner was wissen, nur ausgewählte Leute und so und genau, ist mir auch dann auch gefallen wieder, dass es halt eben erst diese zwei Briefkästen gibt, es sind zwar schon mehr angelegt, aber noch ohne Nummern, also sie rekrutieren ja scheinbar noch, aber da finde ich halt auch, das gehört irgendwie dazu, dass das diesen, fast schon so Mystery-Touch hat, so wo kommt das her, wer macht das, so wer steckt dahinter, weiß man halt nicht und das ist ja noch
mehr dieses, du musst dem ja vertrauen, ne, und das unterstreicht ja noch mehr, wie verzweifelt sie ist, weil wäre es jetzt irgendwie natürlich eine Firma, irgendein Bio-Lab, mit offizieller Anmeldung. Umbrella Corporation. Ja, aber irgendwas Offizielles mit Namen und einem Empfang und Leuten, die da arbeiten.
Das wäre nur halb so effektiv. Das muss so sein, dass du auch überhaupt nicht weißt, was dahinter steckt und sie muss einfach diesem Vertrauen, beziehungsweise sie ist so verzweifelt, dass sie vertraut. Und. Und das finde ich essentiell, dass das so ein bisschen, das ist so der Mystery-Einschlag davon, dem das Ganze so eine gewisse Note dann auch gibt. Und das finde ich mega gut, ja.
Und du kriegst ja in dem Video und so kriegst du ja, und dann in diesen Zetteln kriegst du ja wirklich nur diese rudimentären Regeln ja dann erklärt. Ja, ist ja wirklich super basic. Also alleine ich bin manchmal so ein bisschen zwanghaft und sehr regeltreu oftmals ja auch unterwegs. Ich würde diese 24 Stunden heute eigentlich, ich würde denen so auf die Nerven gehen, mit so wenig Anleitung würde ich halt einfach gar nichts machen.
Ich schaue sogar bei Ikea-Sache manchmal noch auf YouTube nach, ob das jetzt wirklich richtig ist, wie ich das aufbauen möchte. Never ever würde ich mir mit dieser minimalen Anleitung irgendwas spritzen. Aber naja, ist vielleicht dann halt auch einfach echt so dieser Akt der Verzweiflung und ich musste da halt auch so ein bisschen dran denken, wenn irgendwie, Medikamente das erste Mal am Menschen getestet werden dann eher in der Regel auch an Leuten, die einfach saumäßig verzweifelt sind, die einfach so ein krasses Problem haben, dass sie sich denken ey, niemand konnte bisher was gegen, keine Ahnung, mein Neurodermitis machen und ich leide daran schon so lange gib mir einfach irgendwas und wenn ich dran
verrecke ist es mir auch egal, Hauptsache man hat irgendwie eine Chance. Ja. Ja, okay. Dann spritzt sich den Activator, so heißt das, und dann geht's auch schon los mit dem Body Horror, oder was heißt schon? Der Film braucht ja auch so ein bisschen seine Zeit, ist jetzt nicht, als wäre das nach fünf Minuten der Fall, aber es geht dann ab hier quasi los.
Man sieht, wie sie auf dem Boden liegt, also sie klappt quasi zusammen in ihrem wirklich sehr steril weißen Bad, komplett ohne Möbel, wirklich nur das, was da irgendwie eingebaut ist. Und ja, auf jeden Fall ein sehr kleines Design, was dort ist. Und dann sieht man schon, wie gegen ihren Rücken das halt sich irgendwie so alles drunter wölbt und so richtig humort in ihrem Körper.
Man sieht in ihrem Auge dann, wie sich da so eine zweite Iris bildet. Also eigentlich das gleiche Bild, wie wir das schon aus dem Intro, also aus dem Opening mit dem Eye kennen. Und dann reißt ihr Rücken auf, aber wirklich auch in einer perfekten Naht und dann schlüpft unsere perfekte Sue aus dem Rücken von Elizabeth und näht ihr wieder den Rücken zu.
Und als ich die Szene das erste Mal gesehen habe, habe ich wirklich gedacht, okay, crazy einfach. Es sieht wirklich richtig, richtig gut aus. Also da bemerkt man wirklich, das war hier ein sehr großes Anliegen, hier richtig gute, handgemachte Effekte zu haben. Und das ist halt auch wirklich, 80 Prozent der Effekte sind wirklich Practicals, und auch davon, von der Szene spezifisch, kann man sich auch online reinziehen, auch wo gezeigt wird, wie das gemacht wird und wie aufwendig das war.
Und ich finde aber, das ist wirklich so eine der großen Stärken des Films, dass der einfach so krass gute Effekte hat und da auch wirklich ordentlich draufhält. Also da passiert dann auch nichts im Off. Ähm. Und das so richtig zelebriert wird, habe ich das Gefühl. Und auch so die Kunst des Body Horrors wirklich richtig zelebriert wird. Und das finde ich richtig klasse.
Ich finde es auch einfach folgerichtig, weil der Film hat ja eine richtig krasse und eindeutige Message. Und die zeigt er dann halt auch in drastischen Bildern. Und das finde ich einfach nur konsequent und absolut richtig. Und da komme ich nochmal zu dem Thema, dass viele Leute, die nicht so horroraffin sind, den geschaut haben und sich genau daran dann gestört haben und gesagt haben, bis dahin fand ich das eigentlich total interessant und eine super gute Story, aber diese krassen Body-Horror-Szenen waren mir einfach zu viel.
Ich finde es perfekt, so wie es ist. Also das wäre sonst ein anderer Film. Ja, total, klar. Ich verstehe aber auch trotzdem jeden, der eigentlich keinen Horror guckt und dann sagt, oh, das war ein bisschen zu viel, weil die Effekte so gut sind. Finde ich nämlich auch. Also davon lebt der Film auf jeden Fall.
Wie gesagt, in den Making-ofs, wo sie das so runterbrechen, mal die Effekte dabei. Das ist Wahnsinn, dass dafür ein Aufwand betrieben wurde und wie detailversessen das ist. Aber deswegen wirkt es halt auch so extrem gut. Sie haben ja da komplett eben, Demi Moors Körper quasi als. Nachgebildet eben, wo dann eben Margit Colley rauskriecht und so.
Es ist alles unfassbar und im Film ist das so eine starke Szene, wenn du halt, es eskaliert ja von jetzt auf gleich. Du hast bis jetzt halt alles noch so, ja, ein bisschen weird, ein bisschen seltsam, was ist hier los? Aber das ist ja so diese Explosion dann, die da passiert an Body Horror. Das kommt ja jetzt wirklich von jetzt auf gleich. Und das ist halt wirklich so effektiv.
Und dann auch einfach, dass sie halt dann da rauskriecht. Du hast dann erstmal natürlich auch Sue, die sich da dann, So selbst betrachtet und du merkst ja dann, und das sagt ja auch unser Erklärvideo und auch die Unterlagen, immer daran denken, ihr seid eins, you are one. Du merkst ja schon, okay, also ihr Geist irgendwie ist schon, versteht schon, was da passiert und es ist schon irgendwo der Geist von Elisabeth, aber natürlich in einem komplett neuen Körper und das dann quasi der neue Körper dem alten noch dann die Wunden zunäht und so und das mit den Zugängen legen und so.
Da kannst du jetzt auch sagen, ja, okay, woher kann die das alles? Aber das ist auch wieder sowas, das darfst du jetzt auch nicht zu sehr hinterfragen. Vielleicht hat sie mal früher eine, weiß ich nicht, eine Gesundheitsausbildung gemacht, wer weiß. Nein, aber das ist so Sachen, da darfst du jetzt nicht zu sehr überrumdenken.
Aber so Sachen wie, woher weißt du jetzt, dass sie den Rücken wieder zunehmen soll? Das steht wahrscheinlich schon irgendwo in den Unterlagen. Die haben jetzt nicht alles gezeigt wahrscheinlich, was da irgendwie drin steht. Aber es ist egal, diese ganze Herleitung ergibt sich so geil organisch, wortwörtlich.
Und dann hast du eben diese Morphose da beendet. Und dann ist ja erstmal überhaupt jetzt der Status Quo erreicht, wo wir am Punkt sind, so funktioniert der Film jetzt. Das ist tatsächlich eine Sache, die ich inhaltlich, Nicht verstehe. Also Sue kommt da ja aus dem Körper raus und wir bemerken ja recht schnell, dass das zwei Menschen sind, die eigentlich komplett unabhängig voneinander sind.
Also Sue hat ja wirklich gar kein Interesse daran, sich irgendwie an diesen Deal zu halten. Und ich habe das Gefühl, dass sie ja auch gar kein solidarisches Bewusstsein für Elizabeth hat, und das weiß Elizabeth ja, die bemerkt das ja und ich frage mich, also eigentlich, das ist was, was mich wirklich stört, muss ich sagen, Elizabeth hat gar nichts von dem Deal, und das ist sowas, wo ich mir dachte, wusste sie das vorher nicht, dachte sie quasi, es kommt, dass sie quasi wirklich auch mit ihrem Bewusstsein, in Sue drin ist, weil ich habe das Gefühl, das ist sie nicht, sie ist nicht, also ihr Geist sitzt quasi nicht in zu, die leidet ja wirklich nur darunter, sie hat da einen Deal gemacht und alles
geopfert und ja nichts dafür bekommen. Und das ist sowas, was wahrscheinlich für die Drastik des Films irgendwie notwendig ist, aber was mich inhaltlich tatsächlich gestört hat, weil bei mir schon die Frage aufkam, warum? Also ich hätte wahrscheinlich schon nach einer Woche zugesagt, Alter, nee, also jetzt Termination und Feierabend mit dir, jetzt reicht's aber.
Also ich habe das auch immer schon so empfunden, dass da irgendwo eine Schwachstelle für mich in dem Film ist, weil ich das auch so empfinde, die sind aus derselben DNA, aber es ist nicht derselbe Mensch. Sie hat ja auch einen anderen Namen. Und zum Beispiel weiß Elizabeth ja auch nicht, was sie gemacht hat an den Tagen, wo sie im Badezimmer lag.
Sie hat gar nichts davon, sie hat ja nicht mal schöne Erinnerungen. Genau. Und dass sie nicht so dieselben Erinnerungen, wie sie hat, da habe ich dann auch gedacht, okay, das ist für sie eigentlich wirklich ein schlechter Deal. Aber ich glaube, genau darum geht es, Am Ende, der Film will uns sagen, sie ist so verzweifelt, dass ihr das lieber ist, in einer anderen, besseren Form irgendwie zuzureden.
Die wenigstens von ihr abstammt, irgendwie eine gute Zeit zu haben, Bedeutung zu haben, in der Gesellschaft angehimmelt zu werden, als dass sie sich damit abfinden kann, dass sie jetzt halt sich mit 50 irgendwie nochmal neu erfinden müsste. Also ich finde, es ist eine Schwachstelle in dem Film und trotzdem glaube ich, dass sie genau deswegen da ist, um diese Verzweiflung auf die Spitze getrieben zu zeigen.
Ja, würde ich unterschreiben komplett. Plus, es ist ein bisschen dieses Ding, sie lebt durch Sue weiter und kann ihre Karriere quasi fortsetzen oder durch sie fortsetzen und durch sie. Sie hat ja auch keine Kinder, sie hat ja keine Familie, sie hat ja keine Kinder. Elizabeth wäre auch, glaube ich, so eine Mutter, die so diese Karrierezwang auf ihr Kind projiziert.
So eine typische, ich schicke mein Kind mit sieben schon zur Model Contest Mutter, wäre das hundertprozentig oder zu irgendwelchen Castings für Film und Fernsehen. Sie will jemanden, der das weiterlebt, was sie halt erschaffen hat. Und genau, das unterschreibe ich 100 Prozent, dass Laura sagt, es ist ihr lieber so, als selber irgendwie nur noch dahin zu siechen.
Und deswegen, siehst du ja auch in den Tagen, wo sie sie selber ist, wo sie Elisabeth ist und wo Sue im Badezimmer dann liegt, sie könnte ja alles machen. Sie hat Geld, Sie hat aber jetzt quasi Ruhestand und sie hat eine andere Version von sich, die jetzt weiter den Fernsehkram macht. Und sie könnte ja alles machen. Sie könnte jeden Tag irgendwie Kaffee trinken und chillen und weiß ich nicht und irgendwas.
Sie könnte ja alles machen. Und sie macht nichts. Sie sitzt nur vom Fernseher und ist trotzdem unzufrieden. Auch bevor das Ausnutzen losgeht quasi. Sie braucht halt einfach jemanden, der das weiter projiziert, das weiterlebt, was sie getan hat. Und das ist alles, worum es ihr geht. Das ist der Deal. Und deswegen fällt es ihr ja auch später, kurz vorgegriffen, so schwer aus dem Deal trotzdem auszusteigen, obwohl sie ganz klar sieht und merkt und spürt schon, dass es scheiße ist.
Und trotzdem macht sie es erstmal nicht, weil sie es nicht kann. Es ist ihr lieber, das so zu machen und dass irgendwer jemand ihren Traum weiterverfolgt, der irgendwie mit ihr zusammenhängt, irgendwie aus ihr entstammt. Und genau, aber ich sehe es auch trotzdem so, das ist so eine leichte Drehbuchschwäche, finde ich auch, weil ich auch mir eher wünschen würde, dass die das gleiche, dass die den gleichen Geist scheren irgendwie, dass die zumindest.
Wissen jeweils, was der andere getrieben hat, aber das passt halt dann eben nicht, weil ganz klar ja gezeigt wird, die steht dann auf, irgendwie die ganze Wohnung verwüstet und Sue ist erstmal so, what the fuck, also sie wissen wirklich aktiv nicht, was getrieben wurde, was dann auch gleichzeitig das dafür zum Beispiel, es gibt dann eine Szene, Sie baut ja dann diesen zweiten Raum im Badezimmer. Diese Kammer da hinten.
Ja, Handwerker-Queen einfach. Handwerker-Queen auch noch, alles am Start. Halt, hatte ich alles quatschlich, aber egal. Aber sie baut diesen Raum, um das zu verstecken. Und dann als Elizabeth wieder aufwacht, ist sie nicht mal verwundert, dass jetzt hier plötzlich noch ein Raum ist, weil den baut ja Sue und sowas halt.
Da gibt es so leichte, kleine Sachen, die sind ein bisschen off. Leider leichte Drehbuchschwächen hier und da. Aber im Großen und Ganzen auch hier wieder, mir fällt es dann leicht, trotzdem das Filmkonzept über diese Momente zu stellen, die dann kurz so irgendwie vielleicht ein bisschen abweichen. Aber im Großen und Ganzen, glaube ich, hätte der Film vielleicht besser funktioniert, wenn sie wirklich so einen Geist irgendwie teilen.
Aber ja, jedenfalls für mich, so wie es jetzt ist, interpretiere ich es eben auch genau so. Sie braucht halt diese Projektionsfläche und das ist für sie zu und ihr ist dann egal, auch wenn sie kein schönes Leben mehr hat, Hauptsache ihr DNA-Zwilling macht das, was sie will. Ach, André, das hast du richtig schön erklärt.
Also wirklich, weil ganz ernsthaft, hast du richtig schön erklärt. Okay, trotzdem, obwohl André es schön erklärt hat und wir das kognitiv alle verstanden haben, irgendwie einig, in irgendeiner Form wäre es cool gewesen. Also von mir aus, wisst ihr, Sue hätte von mir aus trotzdem voll die Kackpratze sein können, die sagt, ja, irgendwie teile ich Elisabeths Gedanken, aber ich denke mir halt so, okay, du bist halt eine alte Schachtel.
Ich scheiß trotzdem drauf, so. Ja, genau, irgendwie so, ne. Naja, aber dann haben wir das jetzt ja hoffentlich alle verstanden, was damit wahrscheinlich gemeint ist. Wie geht's denn weiter? Das gebe ich jetzt an Laura ab. Ja, Sue ist nicht das freundliche und wertschätzende Pendant, das sich Elisabeth gewünscht hat, sondern sie nimmt ihren Platz in der Tanzsendung ein und setzt sie im Fernsehen herab und hält sich nicht an die Regeln der Substanz.
Dadurch altert Elisabeth selbst. Beziehungsweise ihr Körper extrem bis hin zur Unkenntlichkeit, während Sue weiter ihre Show durchzieht. An Sues großem Abend, an dem sie die Silvester-Ausgabe moderieren soll, beschließt Elizabeth Sue mit dem Termination-Serum umzubringen. Sie pumpt die Flüssigkeit in sie hinein, bricht aber den Vorgang in letzter Sekunde ab.
Als Sue die Terminationspritze sieht, rastet sie aus und tötet Elizabeth. Da Elisabeth tot ist, kann auch Sue nicht mehr lange weiterleben und zerfällt im Laufe des Abends. Sie versucht, eine neue Version aus sich selbst zu schaffen, was jedoch kläglich scheitert. Sie erschafft eine Monster-Version aus Sue und Elisabeth.
Der Hybrid geht zum Neujahrsempfang und sorgt dort für Entsetzen und ein ordentliches Blutbad. Ja, und was für eins. Ja, stimmt. Aber das habe ich eben noch, genau, das habe ich eben noch quasi in meiner großen Erklärmarathon noch vergessen. Also sie teilen ja trotzdem die Sterblichkeit. Also wenn der quasi der einen Person, deswegen, dass dieses You are one in dem Beschreibungsding, wenn der einen Person was passiert, kann die andere auch nicht weiterleben.
Also die sind trotzdem voneinander abhängig, körperlich, auch wenn der Geist ja scheinbar nicht komplett der gleiche ist. Aber körperlich sind sie voneinander abhängig. Ist die eine DNA quasi zerstört, kann die andere auch nicht weiterleben. Ja, wobei, wenn Sue sterben würde, könnte Elizabeth ja weiterleben.
Nur andersrum nicht, weil Elizabeth ist doch quasi die Matrix. Und sie könnte ja auch, darum hat sie doch dieses Termination-Ding und sie könnte Sue damit umbringen. Aber nur damit, oder? Ich glaube, ja. Ach so, du meinst, wenn sie die Kapitän traut irgendwie? Ja, ist halt die Frage. Ist wahrscheinlich schwieriger.
Also ich finde, es würde schon Sinn machen, dass Elisabeth auch ohne sie weiterleben kann. Natürlich jetzt in einem krass gealterten Zustand. Aber Sue kann halt ohne sie nie überleben, weil sie aus ihr entstanden ist. So habe ich es verstanden. Ja, das Problem ist glaube ich, dass... Ja, das macht auf jeden Fall Sinn.
Ich habe immer nur diesen Satz halt, dieses You are one. Ich dachte echt immer, wenn jetzt irgendwie Sue drauf geht, dass dann Elisabeth jetzt auch was passiert. Aber es macht eigentlich keinen Sinn, nee, erst recht, weil sie ist ja der Host. Ja, Elisabeth ist ja quasi das Mothership. Ja, genau. Ja, ja, stimmt.
Ja. Sue sieht auf jeden Fall echt komplett perfekt aus, würde ich sagen. Für alle zur Entspannung. Die Brüste sind nicht echt, das sind Prothesen. Und die Haare sind auch zur Hälfte nicht echt. Das sind natürlich Extensions. Für alle. Na dann. Alle ein bisschen besser. Ein Glück. Gott sei Dank. Und sie bewirbt sich jetzt halt als die neue Elizabeth Sparkle.
Und das fand ich irgendwie da auch ganz funny. André, wir hatten das Thema ja auch bei Drop That Gorgeous. Da sitzen zwei, ich sag jetzt einfach mal mittelmäßig aussehende Typen, die wirklich nicht mehr random aussehen könnten. Und dann ist da halt eine Frau, wir sehen die auch nicht komplett, die halt irgendwie tanzt.
Und dann sind die so, ja, So mäßig, die könnte echt gut sein, wenn sie halt irgendwie ihre Brüste im Gesicht hätten, weil sie halt einfach so hässlich ist und denkst dir so, Bro, Alter, wer bist du bitte, dass du so über irgendjemanden reden kannst? Ja, ja, aber passt nicht auch komplett in das Konzept halt, der Männerdomäne da im Showgeschäft.
Wird so abwertend über die Optik einfach von den Frauen dort gesprochen, aber Sue ist ja perfekt und die geht in diese Welt rein und spielt da komplett mit und ich hab schon auch das Gefühl, dass sie das auch genießt, angehimmelt zu werden und dass irgendwie auf einmal alle ja da total in den Arsch kriechen, ich hab schon auch das Gefühl, dass sie das.
Irgendwie genießt, Was sie braucht, das auch. Ja. Also ich habe das Gefühl, da ist es dann wieder kongruent. Da sind Elisabeth und sie dann wieder ähnlich. Die wissen zwar, dass sie attraktiv sind, aber die wissen nur um ihren Wert, wenn sie von anderen Leuten beziehungsweise Männern angehimmelt werden.
Und das ist ja mit das Hauptproblem. Ja. Ja, und dann, da kommt halt doch für mich auch raus, dass Sue zumindest ein gewisses Wissen haben muss über Elisabeth. Zumindest vielleicht ihre Vorgeschichte, dass sie alles weiß bis dahin, bis jetzt, bis zu ihrer Geburt quasi. Weil die beiden reden ja nicht miteinander. Die sind ja immer nicht zur gleichen Zeit wach.
Und trotzdem weiß sie ja sofort, ich will sie in diese Show, ich will sie ersetzen. Später im TV-Interview redet sie über Elisabeths Vergangenheit und solche Sachen. Also ein gewisses grundlegendes Verständnis brauchst du ja trotzdem. Deswegen, und da habe ich das Gefühl, auch wenn sie vielleicht aktiv jetzt nicht mehr mitbekommen, was jeweils der andere jetzt gerade macht in dieser Schlafphase, aber zumindest ein gewisses Verständnis, wer bin ich, wo komme ich her, was bin ich und wo will ich hin, das musst du ja schon irgendwie haben.
Ja, stimmt. Ja, also in irgendeiner Form sind sie connected und da scheinen sie wirklich irgendwie auch ein Bewusstsein oder zumindest zu von Elisabeth. Ja, genau. Ja, und der Drang halt eben berühmt und angehimmelt zu werden, der ist auf jeden Fall vorhanden, ja. Ja, braucht halt so die, was Naurak hat gesagt, die Bestätigung von außen, so da reicht die Bestätigung von innen nicht, die muss aus dem Außen kommen.
Sie sagt dann auch Harvey zu, ist da auch sehr begeistert von. Er ist auch mega begeistert, weil er da so eine hotte junge Frau abgegriffen hat. Und da sagt sie auch noch so, ja, ich muss mich alle zwei Wochen um meine Mutter kümmern, da bin ich leider nicht da. Weil die Regel halt ist, dass quasi der Körper, das hatten wir jetzt eben gar nicht gesagt, nachdem es einmal aktiviert wurde, muss der Körper quasi alle sieben Tage durchgewechselt werden.
Und sie muss sich auch immer täglich stabilisieren mit, gar nicht, ist das Blut? Nee, mit irgendwie halt irgendwas aus Rückenmark oder so. Ja. Rückenmark ist auch so eklig. Ja, also halt von Elizabeth muss sie sich halt auch täglich spritzen und dann auch. Umgedreht? Nee. Nee, nur in die Richtung, genau.
Und da gibt es ein paar Regeln. Und wenn sie das nicht macht, ist stand jetzt noch nicht so ganz klar, was passiert. Aber sie scheint ja zumindest am Anfang noch ein bisschen Respekt davor zu haben. Und bringt das ja mit ein. Und weil Harvey ein Arschkriecher ist, sagt er natürlich, ja, ja, mein Schatz, kein Problem. Machen wir so, fahr du alle zwei Wochen zur Mutti.
Und es geht dann aber recht schnell. Wir sehen, dass sie dann ihre Karriere startet und anfängt, das zu missachten. Dann schon so ist so, ja, naja, einen Tag länger kann man ja mal machen. Und sie ist dann da in ihrem neuen Studio mit den ganzen TänzerInnen und so, hat da wirklich eine sehr, und da bin ich jetzt wirklich auch 100 Prozent bei André, eine wirklich.
Höchstgradig sexualisierende Tanzshow in wirklich sehr knappen Outfits, die sie ehrlich gesagt gut rockt, aber, wo man schon auch bemerkt, ja, okay, das ist auf jeden Fall mindestens von Männern gemacht. Ob es nur für Männer gemacht ist, weiß ich nicht. Ich sehe da auch schon die ersten Queen-Kommentare auf Instagram drunter, auch von Frauen.
Ist ja auch erstmal per se nichts verkehrt dran. Aber ja, wie sie da ihre wirklich sehr hotte Show irgendwie macht. Und dann gibt es wirklich auch so eine geile, unangenehme Szene, als sie das erste Mal das quasi missachtet hat, wo ihr dann eine Beule so aus dem Hintern rausploppt. Und das war schon so, wo ich dachte so, okay, was geht jetzt auf einmal ab, weil wir jetzt schon ein bisschen dann kein Body-Horror gesehen haben.
Denkst du, okay, ja gut, eine Beule ist ja noch nichts. Und dann drückt sie sich das raus durch den Bauchnabel. Das ist einfach ein scheiß Chicken Wing. Das ist so ekelhaft einfach nur. So ekelhaft. Die Szene hatte ich jetzt fast schon wieder vergessen, weil da echt gerade jetzt so im letzten Film Drittel ja noch ein paar What-the-Fuck-Szenen kommen.
Ich sage nur Zähne und Fingernägel. Sodass ich die Szene schon fast wieder vergessen habe. Aber die fand ich auch richtig krass, vor allem dieses durch den Bauchnabel sich was rausziehen. Ja. Laura, wie hat dir so die neue Variante der Show gefallen mit zu? Ja, also ich meine, du hast schon gesagt, ich weiß nicht, wie viel das jetzt wirklich dann noch mit Aerobik zu tun hat.
Also ich glaube, würde ich jetzt irgendwie so denken, ich mache heute mal ein Homeworkout. Dann wäre das jetzt nicht meine erste Wahl. Aber klar, das war halt irgendwie auf Hochglanz produziert und die können alle perfekt die Choreografie, sehen alle mega aus. Man kann sich schon vorstellen, dass sich sowas grandios verkauft und sie macht es auch gut.
Aber ich erinnere mich dass das glaube ich auch so ein Punkt war, wo wir mit Chris drüber diskutiert haben nach dem Fantasy Film Fest dass der Film ja quasi, anprangert die Reduzierung von Frauen auf ihren Körper und die krasse Sexualisierung und so und dann dieselben Mittel, benutzt in dem Film könnt ihr euch da dran erinnern?
Ich kann mich daran erinnern, ja. Und ich fand es aber, also man sieht das ja und man weiß ja, ja, das ist irgendwie gerade so der Male Gaze und das ist irgendwie auch nicht unrealistisch, dass eine Show so aussieht. Aber trotzdem habe ich das Gefühl, dass der Film sich da schon auch ein Stück weit positioniert und so sagt, macht euch das mal bewusst.
Welchen Blickwinkel ihr da einnehmt und was das für eine Konsequenzen für Frauen und ihr Körperbild hat. Also so habe ich es immer empfunden, aber ich glaube, man kann es halt auch anders empfinden, Nämlich, dass der Film es mit genau denselben Mitteln eigentlich auch so macht. Ich lese es auch so wie du. Also deswegen, man sieht ja auch ständig, wenn die Show aufgezeichnet wird, es gibt immer diese Einstellung, die so auf, also wir sehen quasi die Kamera frontal.
Das fährt so auf diese Kameralinse zu. Und ich habe das auch immer so interpretiert, wir nehmen quasi in diesen Szenen das Auge des Zuschauers ein, an denen das gerichtet sein soll. Und an die Augen der geifernden Leute vorm Fernseher, die halt dann den Körper abchecken und denen die Aerobik auch mal gerade komplett scheißegal ist, die da passiert, sondern die das Ganze einfach als hochpolierte Table-Dance-Show irgendwie sehen.
Und ja, ich verstehe diese andere Sichtweise, aber für mich ist es hier ganz klar. Und man weiß ja nun mal, wer hier Regie führt. Man kennt die Positionierung von der Regisseurin. Und dann weiß ich auch, dass das genau so gemeint ist. Und ich habe das auch so gelesen. Das kann man kritisieren. Aber für mich funktioniert das, weil es genau das eben erfüllt.
Weil sie diesen Blick haben, der Zuschauer und aber auch eben der Executives, der Macher, denen genau das wichtig ist. Die könnten ja auch sonst eine x-beliebige Aerobics-Show morgens im Fernsehen zeigen, aber die wissen ja genau, was sie da wollen. Und genau das sehen wir ja auch eben. Und ja, deswegen, das sehe ich auch so.
Ich finde, auch im Kontext vom Film wird es für mich persönlich auch klar. Ich finde, es gibt halt auch Filme, da ist es für mich auch nicht eindeutig, wenn man irgendwie... Also halt zum Beispiel einen nackten Frauenkörper sieht, warum sehen wir den? Sehen wir den, weil die Intention ist, naja gut, ist es halt normal, nackt zu sein. Warum sehe ich zum Beispiel eine Frau beim Duschen nackt?
Weil man halt nackt duscht und Feierabend? Oder um zu sagen, naja, wir haben hier extra eine mit großen Brüsten gecastet, die hat nochmal ein paar Dollar mehr gekostet, die wollen wir jetzt auch zeigen, damit das bestimmte Leute irgendwie anzieht und die das gut finden. Das sind ja komplett unterschiedliche Bewertungen von der gleichen Situation, vielleicht sogar von der exakt gleichen Szene, die je nach Intention und Kontext im Film komplett andere Bedeutung haben.
Und hier hab ich halt das Gefühl, dass zum einen die Szenen, in denen wir beide nackt sehen, auch sind, weil sie halt nackt sind. Und ja, wir sollen uns die Körper anschauen, aber ich hab das Gefühl, wir sollen, es ist nicht zum Begaffen eigentlich. Also, ich finde, das macht einen Unterschied. Ähm, Jetzt habe ich meinen Faden verloren. Ja, ich glaube, mein Punkt ist trotzdem klar. Ja.
Nee, absolut. Und es passt auch zu der Szene mit dem, um das aufzugreifen, mit dem diesem Hubbel, der dann da aus ihrem Hintern kommt während der Aufnahme. Weil sie beenden dann sofort ja auch die Aufnahme. Also Sue merkt das ja auch, geht dann kurz so zur Seite und sagt so, ich brauche einen Moment.
Aber auch der Dreh wird ja angehalten. Und dann sagt irgendwer aus der Regie irgendwie so von wegen, ich habe da irgendwas total Krankes auf der Aufnahme gesehen. Und alle versammeln sich dann um den Monitor, also um den Aufnahmemonitor. Und klotzen auf diese Arschaufnahme. Und klotzen auf die Arschaufnahme und so, ja, mach mal hier, mach mal Vorlauf, ne, Bildvorlauf, so Frame für Frame, wir müssen das finden und so.
Und das gleiche halt, mega, das Ding irgendwie, das passt ja auch dazu. Das ist irgendeine Abnormalität, wir müssen das sofort rausfinden und so. Das passt ja auch wieder dazu. Ja, voll. Wir sehen dann auch, was es auf der anderen Seite für Konsequenzen für Elizabeth hat, nach diesem Regelverstoß. Und zwar hat sie einen, ich sag jetzt einfach mal, sehr stark, ja wie würde man so jetzt sagen, vorgealterten Finger.
Ein Hexenfinger. Vielleicht auch ein bisschen angefault, vielleicht auch, bin ich so ganz sicher. Auf jeden Fall sieht dieser Finger nicht gesund aus. Und das ist wirklich auch so, wo es für sie glaube ich anfängt, bergab zu gehen. Man bemerkt wirklich, dass der Selbsthass und die Zweifel hier so krass kicken.
Also das haben wir jetzt ein bisschen unterstangen. Sie hat vorher ihren alten Schulkameraden, den Fred, getroffen und der hat ihr quasi ihre Nummer gegeben und sie hat ihn dann auch angerufen und wollte zu einem Date mit ihm, aber schafft es einfach, nicht aus dem Badezimmer raus. Sie hat am Anfang auch erstmal ein Kleid an, was auch ein bisschen Ausschnitt zeigt und ein bisschen roten Lippenstift und so, aber traut sich dann halt trotzdem nicht rauszugehen.
Dann fängt sie an, sich ein bisschen mehr zu bedecken, kommt noch ein Schal oben drüber, dass der Ausschnitt nicht so tief ist, Lippenstift wieder ab und das folgt halt wirklich einfach so eine Abwärtsspirale, wo man wirklich bemerkt, boah, die ist so unzufrieden mit sich. Es gibt jetzt gerade keine Option mehr, wie sie irgendwie rausgehen kann.
Und sich da irgendwie ein nettes State haben kann. Also jetzt erst recht nicht mehr halt. Ja, genau. Jetzt ist es wirklich komplett rum und es wird so initial ausgelöst davon, dass jetzt wirklich auch ihr Körper anfängt, so krass zu altern und sich zu verändern. Aber das ja auch nur, weil Sue sich nicht an die Regeln hält.
Also deswegen hat sie ja dann zuerst wie so diesen Runzelfinger. Ja. Und genau, das wird halt zunehmend, wenn Sue sich nicht dran hält und ihr weiter Rückenmark abzapft, obwohl die Zeit eigentlich um ist, dann wird es halt immer schlimmer. Und ich muss sagen, diese Szene, wie sie sich für dieses Date fertig macht und sie irgendwie, glaube ich, für so einen ganz kurzen Moment irgendwie gedacht hat, ach, das ist einfach ein Mann, der mich toll findet, so wie ich bin und mit dem treffe ich mich jetzt.
Da habe ich noch so gedacht, ja Mann, also mach das. Da hat man kurz richtig Hoffnung für sie irgendwie. Voll. Und dann ist das wirklich so eine herzzerreißende Szene, so eine schöne Frau da stehen zu sehen vor diesem Spiegel, die ihren Wert überhaupt nicht erkennt und die sich einfach ... So unsicher fühlt. Also das hat mich wirklich sehr berührt und ich finde, das war richtig gut dargestellt und ich glaube, dass sehr viele Frauen sich in der einen oder anderen Form, also natürlich nicht in dem Ausmaß, aber da erkennen viele sich wieder.
Und das ist für mich eine ganz große Stärke auch von diesem Film, dass er in einem auch so auslöst, dass man sich so Fragen stellt, wie zufrieden bin ich eigentlich mit mir? Wie würde ich in der Situation damit umgehen und so. Also die Szene ist für mich persönlich glaube ich sogar die coolste im Film.
Sie kommt zwar ohne Effekte aus, aber die hat mich am meisten berührt. Ja, voll. Ich finde die Szene super ausdrucksstark und da steckt auch wieder so viel im Detail drin. Also wie du sagst, da ist so Hoffnung drin oder wie ihr sagt, da ist so viel Hoffnung drin und man wünscht sich so, ja bitte lass das funktionieren, lass sie doch mal einen Moment irgendwie.
Und dann klappt es halt wieder nicht. Wie sie vorher noch da auf diesem Stuhl sitzt und dann so richtig so wie so eine einfach ganz normale Frau. Da mit diesem Hader, da rufe ich ihn jetzt an oder nicht und so. Und das ist ja das, was ich vorhin meinte, als sie am Anfang trifft, da ist sie noch so richtig anti.
Sie erschrickt sich fast so vor ihm und will eigentlich auch gar nicht, seine Nummer gar nicht haben und will ihn hauptsächlich schnell abwimmeln und loswerden so. Und in dem Moment ist sie dann aber, ist eher so der, ja eigentlich im Moment ihr Anker in diesen kleinen einen Sekunden so, wo sie merkt, das ist jemand, der sie wirklich kennt und nicht nur ihr Abziehbild im Fernsehen.
Und wie sie aber dann auch zweifelt, ist auch so krass, weil sie hat dann dieses Kleid an mit dem Ausschnitt, du sagst geht dann schon raus, sie ist ja schon auf dem Weg zur Tür und dann sieht sie aber nochmal, weil das ist ja auch immer so mahnend direkt vor ihrem Penthouse, vor ihrem fetten, Panoramafenster hängt natürlich ja genau das Billboard von Sue und ihrer Show, Und sie kommt dann wieder raus aus dem Bad, sieht dann wieder dieses blöde Panorama, sieht diesen perfekten Körper von Sue und dann zweifelt sie wieder und geht zurück ins Bad.
Also es ist ja auch wieder Sue, die der Auslöser ist für ihre Zweifel, weil sie halt ihr alter Ego quasi sieht und dann wieder realisiert, nee, es geht nicht, ich bin alt und hässlich so quasi. Oder sie denkt, wie er so in diese Denke kommt. Und wie sie dann ja wirklich diesen Breakdown bekommt im Bad, ne, wirklich ja diesen Lippenstift abschmiert, sich im ganzen Gesicht verteilt, die Haare zerrauft und dann wieder dieser Umschnitt auch aus dem Badezimmer ins Schlafzimmer, wo sie dann da im Dunkeln auf dem Bett kauert, sitzt so im Hintergrund siehst und hörst du wie auf dem.
Telefon, auf ihrem Smartphone, SMS von ihm eingehen, von Fred, so hey, verspätest du dich, ne, so, kein Stress, ich weiß schon, solche Stars wie du, die machen hier erstmal einen großen Auftritt und so und er ist so voll so ganz Ja, er tut einem auch leid, ne? Total, also er ist natürlich auch ein kleiner Dully so ein bisschen, aber auch am Telefon, wo er sie dann nicht antwortet und sie dann so, bist du noch da?
Und er dann so, ja sorry, ich war gerade völlig schockiert, dass du überhaupt dich meldest und so. Ja, also die Szene finde ich auch, die ist eigentlich gar nicht so groß effekthascherisch, aber sie ist halt super stark, weil das eigentlich nochmal alles vereint, wofür sie einem so leidtun kann irgendwie und da wird nochmal ganz ganz krass klar, was sie wie Laura hat gerade gesagt, wie so ein zerröttestes Selbstbild sie hat und sie null ihren Selbstwert kennt und sich halt wirklich, sag ich ja vorhin schon so mindestens 40 Mal schlechter sieht, als sie eigentlich ist und das macht diese Szene so krass deutlich das ist echt krass man hofft so richtig mit so bitte bitte, bitte, siehst doch mal richtig
guck doch einmal in den Spiegel und checkt irgendwie, aber ja, es sitzt halt zu tief. Es kommt da noch mal ein Wechsel, wo wir einfach noch ein bisschen mitbekommen, was Sue eigentlich den ganzen Tag so macht. Vor allem Interieur-Design, da übt sie sich dran und steppt natürlich auch einen hotten Typen ab. Sieht fantastisch aus währenddessen.
Da gibt es auch die eine oder andere coole Szene, auf die ich jetzt aber... Sorry, gar nicht so weiter drauf eingehen wollen würde, außer ihr habt da noch was zuzusagen, zu allem, was so in der Mitte passiert. Ja, vielleicht teilt nochmal, dass Sue ja dann auch mehr und mehr checkt, was Phase ist mit diesem Rückenmarksflüssigkeitsding, weil sie ja immer, wenn sie es nicht rechtzeitig nimmt, kriegt sie ja auch so Ausfälle, dann wird ihr schummrig, sie kriegt ja immer Nasenbluten, das sieht man ja auch gleich am Anfang schon.
Und wie wir schon gesagt haben, es steigert sich halt so. Erstens ist es irgendwie, da wird sie einmal von ihren Arbeitskollegen ja abgeholt. Übrigens auch was, was ja wieder unterstreicht, Sue ist glaube ich eine Woche da und gleich geht sie mit ihren Arbeitskollegen dann irgendwie auf den Tag, feiern und fährt mit ihnen im Auto irgendwo hin.
Das wird ja wahrscheinlich Elisabeth nie gemacht haben. Sie ist einfach ein ganz anderer Typ auch als sie. Und da fängt das ja an so, ah ja, meinen Abend länger. Und dann zapft sie ihr ja quasi mehr Rückmachflüssigkeit ab, als sie halt darf. Und später wird ja dann auch gesagt, nach dem Motto, das muss ich erst wieder regenerieren.
Also du darfst es quasi für sieben Tage abzapfen, aber dann musst du ihr dann eben auch, Elisabeth braucht dann diese Woche auch, um das zu regenerieren. Und das überschreitet sie ja quasi. Und das ist auch so widerlich, wie diese Rückenmarkseinstichwunde immer eitriger wird und schmerzter. Oh, die sieht so widerlich aus.
Und wie Sue am Anfang auch noch so ganz vorsichtig immer ist und irgendwann rammt sie ihr diese Acht-Meter-Spritze auch nur so gewaltsam da rein, das ist so ekelhaft auch wieder hier im Detail. Ja genau, also das ist, finde ich, auch immer noch krass, wie du merkst, dass sie immer weiter steigert und immer mehr will und dann irgendwann ja auch wirklich eine Woche oder so am Stück dann immer wieder überzieht.
Das finde ich halt krass, wie du immer wieder diese Steigerung und dieses, wie es zu, das immer egaler wird und auch bewusst eben natürlich diese Regeln ausreißt und darauf scheißt auf ihren Wirt so. Das finde ich auch noch krass. Vielen Dank. Laura, wolltest du da noch für diese Zwischensequenz was mit reinfällt?
Nee, also das Einzige, was mir dazu noch einfällt, und das fand ich visuell auch sehr stark, die Szene, wo sie diesen Motorradfahrer dabei sich hat und mit dem gerade intim werden möchte. Und dann, sie hat so ein Jumpsuit an, wo der Reißverschluss am Rücken ist. Und dann macht er ihr den Reißverschluss auf und dann quellen hinten so, ja, Gedärme oder sowas raus. und das sieht so geil aus.
Und da habe ich mich auch irgendwie voll erschreckt. Das hat man nicht kommen sehen. Und ich bin mir nicht mehr ganz sicher, wie das dann weitergeführt wird. Also irgendwie ... Sie holt sich dann, glaube ich, neuen Stabilisierungskram und dann geht es, glaube ich, wieder. Nee, nee, nee. Sie wacht dann auf. Das ist quasi der Traum der Transition.
Erst sitzt sie auf ihm drauf und dann kriegt sie Nasenbluten. Dann rennt sie ins Bad und zieht sich halt nochmal ein neues Rückenmark. Dann geht sie zurück mit ihm und hat wahrscheinlich mit ihm Sex. Und dann kommt das mit dem Reißverschluss so quasi, beziehungsweise dann will er sie ausziehen. Dann kommt diese Gedärmszene aus dem Rücken, auch mega geil, finde ich auch.
Und dann schreckt sie so hoch. Und das ist dann der Moment, beziehungsweise Elizabeth schreckt dann hoch. Und das ist dann die Transition, wo sie wieder gewechselt haben. Also sie hat halt mit ihm rumgemacht und dann hat sie wieder getauscht und sie wacht ja auf und dann ist der Helm ja auch noch in der Wohnung und da hängt so ein Zettel, danke für die Nacht und so.
Ja, stimmt. Ja, also die Szene fand ich auf jeden Fall auch noch cool. Das sieht auch mega geil aus wieder, ja. Meanwhile, Elizabeth kriegt ganz schön viele graue Haare, wie gesagt, vorgealtert ist hier das Stichwort, die wird wirklich so verbittert und kocht dann einfach ganz viel, futtert ganz viel in sich rein, regt sich tierisch über Sue auf.
Man kann es auch irgendwie verstehen, Also vor allem an dem Punkt hat sie auch wirklich schon eine echt krasse Optik erreicht, wo sie zwar immerhin noch menschlich aussieht, aber ja, trotzdem kann ich verstehen, dass sie da sehr unzufrieden dann mittlerweile mit sich ist und kann auch irgendwie verstehen, dass sie dann auch nicht mehr rausgeht und irgendwie versucht jetzt noch rumzureißen ihr Leben.
Ist irgendwie jetzt schon klar, okay, der Zug ist hier abgefahren. Und das war einfach irgendwie auch nochmal so eine Szene, die auch irgendwie, Spaß gemacht hat, wie sie dann irgendwie dann die ganze Zeit so über Sue geschimpft hat und wie sie dann da gekocht hat und irgendwie, weiß ich nicht, hat mir das auch irgendwie nochmal so traurig.
Das ist auch Freude bereitet. Da kommt dann langsam, finde ich, so der Tonalitäts-Switch zu jetzt langsam wird's schon so ein bisschen absurd und eher, ja, genau. Wobei ich sagen muss, die Kochszenen fand ich teilweise auch extrem abartig. Also was sie kocht, wie sie das kocht und wie sie das isst und so, fand ich schon auch nicht so ansehnlich, aber eklig. Dass sie das alles auch im Haus hatte.
Ja, das habe ich auch gefragt. Diese französischen Blutwürstchen und so, dachte ich auch so, ja, aber gut, hat sie wahrscheinlich einen Uber Eats bestellt. Oder Picknick. Aber auch die Szene, wo sie dann auf ihrem Sessel sitzt und erst das Bein einrenken muss, weil sie nicht mehr aufstehen kann und diesen Knorpel da so rausdrückt, Alter.
Ja, das ist doch auch das erste Mal, dass sie, glaube ich, das erste Mal auch, wenn sie bei der Hotline anruft und sich erst mal beschwert quasi. Ja. Und sie dann halt sagen da, die Stimme sagt dann ja nur so, ja, wollen Sie abbrechen? Und dann sagt sie ja erst mal, glaube ich, schon nein. Also dann ruft sie einmal an, sagt halt, ey, hier mein Klon macht nur Scheiße.
Und dann sagen sie denen, ja, ja, dann kriegen sie es halt in den Griff. Und dann sagt sie ja so, und dann fragen sie, wollen Sie es abbrechen? Und sie sagt halt nein. Das ist, glaube ich, das erste Mal, ja. Genau, und ich glaube, aber sie will es zu dem Punkt nicht abbrechen, weil sie fragt ja, wird dann quasi mein körperlicher Verfall rückgängig gemacht?
Stimmt. Und ich bin wieder so, wie ich angefangen habe. Und dann sagt der Typ an der Hotline, was genommen wurde, kann nicht mehr zurückgegeben werden. Also ihre Alternative wäre quasi als vergreiste Person mit ja auch krassen Einschränkungen körperlichen weiterzuleben, sodass ich an dem Punkt sogar auch irgendwie stückweit verstehen kann, dass sie sich denkt, ja, was soll das jetzt bringen? Das ist auch egal so.
Ja, vor allem, ich finde, man fragt sich auch so, naja, wie schlimm soll es noch werden? Aber Gott, man hat ja wirklich gar keine Ahnung, wie schlimm das noch werden soll. Aber zu dem Zeitpunkt denkt man sich so, naja, wenn es dann jetzt eh so bleibt, passt schon, also dann spielt es vielleicht auch keine Rolle, aber das weiß man zu dem Zeitpunkt noch nicht.
Und ich würde sagen, da switchen wir jetzt auch mal rüber. Sue bekommt eine Anfrage für die große Silvesterschau, was auch immer da genau passiert, weiß niemand. Und sie nimmt dann, wenn ich es richtig verstehe, sogar drei Monate am Stück ist sie quasi in Character und wechselt nicht mit Elizabeth. Und.
Irgendwann wechseln sie dann doch noch mal. Und wenn man dann Elisabeth wieder sieht, sieht sie wirklich aus wie so ein Monster. Es könnte auch in Amnesia rumlaufen. Wirklich, es ist so ... Jetzt sieht sie wirklich nicht mehr aus wie ein Mensch, sondern wirklich wie ein Monster, was wirklich irgendwie bei Umbrella aus dem Kellerlabor ausgebrochen ist.
Das ist ein so geiles Design. Man sieht wirklich auch in ihrem Blick trotzdem noch so diese Verzweiflung. Als sie sich das erste Mal im Spiegel anguckt, sie tut einem wirklich so, leid, weil sie sieht zwar irgendwie nicht mehr menschlich aus, aber halt ihr Gesicht, man erkennt halt ihr Gesicht ganz eindeutig wieder, dass es immer noch sie ist und das ist wirklich sich vorzustellen, eines Tages wirklich so auszusehen, und das gar nicht mitbekommen zu haben, nichts dagegen tun zu können, das ist schon echt krass und aber trotzdem auch echt einfach richtig geiles Design.
Da für dich sind sie wirklich echt auch all in gegangen und haben halt auch keinen Halt davor gemacht, hier halt wirklich bei der Frage, wie weit soll es denn gehen, wirklich richtig weit zu gehen. Ja. Also ihr auch Fans von der Optik, von dem Monster-Design, sag ich mal. Ja, definitiv. Ich finde das auch wieder, und das zieht sich wirklich durch den Film, was die Optik angeht, ich finde den einfach wahnsinnig konsequent.
Also diese Drastik, auch immer noch ein Stück weiter zu gehen, wenn man denkt, jetzt ist aber eigentlich, also jetzt kann es nicht mehr schlimmer werden. Doch, geht noch. Das finde ich geil. Der Film ist irgendwie an der Stelle so kompromisslos und das finde ich richtig gut. Ja, finde ich auch. Es wird immer obskurer und steigert sich immer weiter.
Und hier auch halt dieser Buckel, den sie hat und so, wie du schon sagst, das ist ja wirklich keine menschliche Form mehr und so. Und dazu immer dann dieser Kontrast mit diesem sterilen Badezimmer, diesem Arztbadezimmer. Das ist auch so geil. Ja, wenn du halt auch, allein wenn sie da aufwacht in dieser Schrei und so, wenn sie realisiert, was passiert ist und so, das ist halt so bitter einfach, ja.
Und sie entscheidet sich dann ja doch dazu und sagt, okay, jetzt reicht's und holt sich dann die Termination-Dosis da ab und wie sie dann auch so in ihrem Mantel durch die Stadt huschte irgendwie. Ja, das ist schon auch echt. Aber apropos Mantel, das muss ich noch sagen, dieser gelbe Mantel, den hat sie ja quasi von Anfang bis zum Ende an und ich liebe diesen Mantel, ich finde den wunderschön.
Ich habe danach ganz lange online geguckt, ob ich so einen ähnlichen finde, habe ich aber nicht. Aber das finde ich halt auch so cool, dass dieser Mantel so durchgezogen wird von vorne bis zum Ende. Ja. Genau, und da ist wirklich, da muss ich dann auch wirklich schon so ein bisschen drüber lachen, wie sie dann da wirklich so durch die Stadt gehuscht, dass die Leute anrempelt und wirklich einfach so YOLO ist irgendwie. Es ist...
Schon ganz nice. Da muss sie sich auch nicht mehr so bücken bei dem Tor, weil sie eh schon so gebückt läuft. Wir haben übrigens eine Szene noch vergessen, noch bevor sie so krass entstellt ist, in dem Status davor. Im Diner? Wenn sie einmal ins Diner geht. Und sie trifft ja da ganz kurz noch. Sie geht einmal in so einen Diner und trifft dann da quasi das alte Äquivalent zu diesem Arzt, von dem sie am Anfang den Substance-Stick bekommen hat.
Den erkennt sie ja nur an diesem Hand, an diesem. Mal auf der Hand, genau, was der auch hatte. Und der fragt ja dann auch so, wie ist es, die Experience? Hat deine auch schon angefangen, dich zu abysen und so? Das ist halt auch eine krasse Szene. Die ist ganz kurz, aber die finde ich so richtig, die hat so Mulholland Drive, Lynch-Vibes irgendwie.
Ist auch so ganz weird, die Szene. Auch wie er da sitzt und so, als ob er sie so aufgelauert hat oder so. Ja, das gibt es auch noch ganz kurz. Also sieht, der leidet genauso wie sie. Also dieses Experiment scheint generell noch nicht durchgedacht zu sein. Ja, beziehungsweise, dass halt einfach Menschen selbstsüchtig sind. Nicht nur, aber auch.
Und wenn sie die Chance haben, andere Leute auszunehmen, um selber einen großen Vorteil davon zu bekommen, dann werden das die meisten Menschen auch tun. Und deswegen ist das halt vom Konzept einfach was. Also wenn unsere komplette... Gesellschaft auf, wir sind alle gute Menschen und können uns benehmen, funktionieren würde, hätten wir ja wirklich keinerlei Probleme.
Aber das ist halt einfach nicht, wie es funktioniert. Und deswegen ist es ja ein Konzept, was von vornherein einfach zum Scheitern verurteilt ist, weil es ja darauf basiert, dass sich alle benehmen können. Und das wissen wir ja. Das ist einfach nicht der Fall. Das funktioniert so nicht in unserer Welt. Wäre halt schön, wenn es so wäre, aber ist halt nicht so.
Sie will dann zu damit umbringen. Spritzt ihr das und wirklich auf den letzten Milliliter entscheidet sie sich dann doch noch dagegen und belebt sie irgendwie wieder. Und dann wacht Sue halt auf, bemerkt, dass sie sie umbringen wollte, tickt halt komplett aus und wirklich verkloppt dann wirklich die arme Elisabeth, die ja wirklich schon mehr als kläglich aussieht in ihrer Erscheinung, haut ihr den Kopf gegen den Spiegel und ja, bringt sie dann letztendlich um.
Und das fand ich schon auch irgendwie, schade, obwohl es ja kein Moment ist, der vom Film irgendwie so hoch emotionalisiert wird, auch mit Musik oder so. Ich hab das Gefühl, das ist sowas, das passiert irgendwie so nebenbei, aber wird gar nicht so dramatisiert. Ja, also es stimmt schon. Ich habe da bis jetzt noch nicht so drüber nachgedacht, aber dafür, dass das ja eigentlich unsere Protagonistin ist, weil ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn man die beiden dann ja doch irgendwie als verschiedene Individuen wahrnimmt, dann war ich persönlich emotional natürlich immer viel näher bei Elisabeth als bei Sue.
Und ich glaube, das möchte der Film ja auch und dann ist es schon irgendwie krass, dass man dann so weiß, okay, sie ist jetzt tot. Auf der anderen Seite ich glaube, das zeigt dann halt auch so Suhs, Überheblichkeit nochmal extrem weil sie hat gerade quasi die Matrix getötet und hat damit ihr eigenes Ende auch eingeleitet und ich meine, dass es irgendwie darauf, hinausläuft, dass die beiden nicht mehr existieren können.
Das ist jetzt ja, finde ich, schon seit ein paar Minuten im Film auch irgendwie klar. Aber ich glaube, an der Stelle in dem Film. Wird es jetzt ja bald so skurril, dass diese Emotion da vielleicht irgendwie Fehlernplatze gewesen wäre. Die kommen für mich ganz am Ende nochmal, aber hier irgendwie nicht so.
Ja, gehe ich mit. Und es ist ja so ein bisschen, diese Dringlichkeit ist jetzt gerade da und größer als das, was da in der Wohnung passiert. Sie muss halt zu diesem Auftritt. Und ich meine, wir erfahren ja auch noch, warum das ja auch noch nicht das Ende von Elisabeth quasi ist. Wir sehen sie ja nochmal, auch wenn anders.
Ich finde aber, ich muss aber sagen, also ich finde auch da wieder diese Abfolge ist wieder super interessant, dass erstmal Elisabeth ja, jetzt ist ja wirklich alles verloren und sie ist ja nur noch so ein Hunchback, sie holt dieses Termination Zeug und wenn sie es ihr spritzt, kann sie es schon wieder nicht, weil sie trotz allem immer noch hadert, das finde ich krass sie hat nichts dazugelernt eben nicht die ganze Dosis spritzt, weil sie immer noch nicht dazugelernt hat und es wieder ihr Ego oder ihr Ego-Problem immer noch größer ist als das, was da gerade passiert.
Dann muss ich auch sagen, ich finde halt diesen Fight-Mega. Der ist auch so... Der macht auch Spaß, ne? Der macht Spaß, der ist so drüber inszeniert auch einfach, wie die sich halt jagen, die Kamera ist der Hammer, wie sie den beiden diesen Bogengang immer folgt, zum Badezimmer hin und so. Dann wie Elisabeth halt, dann wie Sue Elisabeth teilweise einfach mit so Streetfighter-Kicks durch die halbe Wohnung kickt. Das ist so lustig irgendwie in seiner ganzen Absurdität. Das macht richtig viel Spaß.
Und ja, also das ist eine spannende Frage. Habe ich während des Guckens irgendwie auch nicht so drüber nachgedacht, weil mir irgendwie klar war, da kommt irgendwie noch was. Beim ersten Mal habe ich, glaube ich, auch gar nicht verstanden, dass sie schon tot sein soll. Da dachte ich halt, die ist jetzt nur ausgenockt erstmal oder so und es passiert noch was.
Aber ja, es ist ja erstmal dann diese Dringlichkeit, weil Sue ja dann sofort auch losmacht zum Studio und es so nahtlos und dann übergeht. Also der Film lässt ja auch gar keine Pause, wo du jetzt irgendwie denkst, du sollst jetzt trauern oder so. Sie tritt halt so zigmal auf sie ein, ist super blutig, dann Schnitt und wir sind im Studio quasi. Also da passiert ja auch gar nichts mehr groß dazwischen irgendwo.
Ja. Ich fand es auch echt eine mega lustige Szene auf eine Art. Also fast eher lustig als traurig. Und wie du sagst, man hat auch schon ein Gefühl, es geht dann weiter. Und das ist auch so. Für Sue geht es dann ins Studio. Jetzt bin ich mir gerade nicht sicher. Es ist wirklich dieser Zwischenpart, der irritiert mich immer von der Timeline. War sie vorher drei Monate lang?
Zu oder ist sie jetzt drei Monate zu? Ich glaube, sie ist jetzt drei Monate lang. Nee, nee, sie war. Deswegen ist ja Elisabeth so krass entstellt. Ach, ich. Ach, Leute, verzeiht mir. Das ist aber, glaube ich, jetzt auch nicht so erheblich. Nee, es ist doch nicht so richtig. Durch diese Missusage von diesem Cormination-Zeug ist ja das passiert, was eigentlich nie passieren soll, dass beide gleichzeitig wach sind und das leitet ja dann das Ende ein.
Ja, genau. Ja, ich war mir gerade nicht mehr sicher, wie es irgendwie wie rum ist, weil ich auch sagen muss, dieser ganze im Mittelteil eben, wo es immer mal so ein bisschen zwischen zu und Elisabeth hin und her switcht, da habe ich nicht so eine gute Orientierung dran. Wir ahnen schon, es kommt eine Katastrophe. Das Ausmaß ist noch nicht so ganz klar.
Sie bemerkt dann in dem Studio an dieser Silvesternacht, dass ihr ein Zahn ausfällt, geht dann auf die Toilette und zieht sich noch mehr Zähne raus, was wirklich so eklig ist. Es ist wirklich so Zähne und Zähennägel, wirklich immer das Schlimmste, was man im Film zeigen kann, wenn die rausgerissen werden. Das ist immer übel.
Und dann hier wieder auch echt gute Effektarbeit. Man ahnt schon so wirklich die Katastrophe, die kommt. Dann sieht man noch, wie sie da diese ganzen Investoren trifft, die alle total begeistert sind. Das sind auch wirklich alle über 70 und alle haben graue Haare. Das ist super lustig. Das sind auch alles Männer natürlich.
Die begreifen dann noch schön die Tänzerinnen, die vorbeikommen. Und man fragt sich wirklich schon so, okay, sie hat jetzt ungefähr noch sechseinhalb Zähne, wie will sie diesen Abend überstehen? Und das ist wirklich, und man hat trotzdem, also ich hatte das Gefühl, es kann auch alles passieren. Also sie, klar, wie will sie moderieren mit diesen Zahnlücken im Mund, aber man weiß, sie ist so fixiert da drauf, sie wird es irgendwie trotzdem versuchen.
Und dann, wenn man denkt, es kann nicht mehr schlimmer kommen, weil man gerade gesehen hat, wie sie sich selber mehrere Zähne zieht, fährt sie im Aufzug irgendwie runter und dabei löst sich ein Fingernagel und dann zieht sie sich ein Fingernagel ab. Und da habe ich dann gedacht, Leute, also jetzt reicht es mir dann doch irgendwann.
Weil Zähne und Fingernägel hintereinander, boah. Also da habe ich wirklich, da habe ich mehrfach so den Kopf weggedreht, weil ich das einfach nicht sehen kann. So Fingernägel, boah. Da können noch und nöcher Gedärme aus dem Rücken fallen. Alles easy. Aber so die Fingernägel, das sind halt solche nachvollziehbaren Sachen, weil die dir selber passieren können. Widerlich. Ja.
Und das ist natürlich auch voll die, finde ich immer, das sind alles die Fliege-Momente. Ja, total. Also einmal, Elizabeth sieht ja in dem Zustand, wo sie als letztes quasi ist, auch schon so aus wie so Brundlefly ein bisschen. Aber jetzt gerade dieser Zerfall von ihr jetzt auch nochmal mit den Zähnen, mit den Fingernägeln, das ist auch voll die Fliege.
Stimmt. Ja, da bemerkt man schon auch, dass da wieder Inspiration da war auf jeden Fall. Sie beschließt dann, nach Hause zu gehen und versucht, sich zu retten, indem sie sich selber noch mal was von diesem Activator-Spritz und noch mal eine neue Variante von sich erschaffen möchte. Prinzipiell eine innovative Idee, eigentlich gar nicht so verkehrt.
Funktioniert aber nicht so gut. Und es entsteht dann wirklich so eine Monster-Hybrid-Version aus den beiden. Ich kann dir das gar nicht wirklich in Worte fassen wie das aus wirklich ein großer Blob irgendwie bestehend aus den beiden. Es sieht richtig, richtig heftig aus. Und auch das wieder, das ist alles Practical Effects.
Allein die Vorstellung, dass irgendwo wirklich mal dieses Wesen durch die Gegend gelaufen ist, ist irgendwie komplett absurd. Es sieht richtig cool aus. Und gleichzeitig nimmt der Film sich hier auch wirklich gar nicht mehr ernst, weil unser Hybrid-Monster macht sich da noch richtig schön schick, hat noch so eine Haarsträhne, die so gelockt wird. Das ist so lustig.
Und dann bricht die Haarsträhne ab. Das war irgendwie auch so bittersweet. Ja, und sie guckt so richtig enttäuscht. So, ach nein, meine letzte Haarsträhne. Jetzt bricht die auch noch ab. Und das ist wirklich... Und diese Ohrringe. Ja. Zum einen halt so... Es ist einfach nur absurd. Punkt. Es ist einfach nur absurd.
Ich find's aber auch geil, wie in dem Moment, wenn sie dann ins Bad geht und diesen Activator aus dem Schrank holt, wo halt noch was drin ist. Noch so ein Rest. wie auch einfach ständig eingeblendet wird, wie so ein Fett da draufsteht. Nur einmal. Nur einmal benutzen. Das ist ganz dick die ganze Zeit. Du bist so, do not reuse. Einmal nur.
Du bist so, oje, oje, oje. Das geht nach hinten los. Wie steht ihr zu dem Design? Findet ihr das auch so überzeugend wie ich? Das ist der Hammer. Ich liebe es auch, wie dann Fett eingeblendet wird. Monster Elizabeth Sue. Dass ihr einen eigenen Namen bekommt. Das ist wirklich nur noch absurd. Aber ich finde es auch so geil. wie gesagt, die Ohrringe, das eine Ohr ist irgendwie unten rechts, das andere ist oben links, die Haarschirne habt ihr schon erwähnt, dann zieht sie sich ja dieses Kleid noch an, dann siehst du plötzlich ja, dass hinten am Rücken das Gesicht von Elizabeth noch drin ist, deswegen, Elizabeth ist ja wieder da jetzt quasi, weil sie natürlich auch noch da drin steckt, dann dieser Arm,
der da hinten absteht und dieses Design ist völliger Wahnsinn. Und ich muss auch sagen, das ist mir beim ersten Mal gar nicht so aufgefallen, aber jetzt in der letzten Sicht total. Ich war auch irgendwie froh, Sue dann nicht mehr zu sehen. Also irgendwie hat sie mich schon auch ... Zumindest so ab der, ja keine Ahnung, nicht von Anfang an, aber sie hat mich irgendwann richtig genervt, weil sie halt so konsequent immer wieder die Regeln bricht und halt so unfassbar nur an sich denkt und das hat mich irgendwann richtig genervt. Ja, würde ich mitgehen.
Ich war irgendwie auch froh, dass sie dann doch nicht ihren Moment bekommt. Also ich habe wirklich so richtig gemein auch, so richtig gemeine Gedanken ihr gegenüber bekomme. Wirklich, Elisabeth tut einem irgendwann nur noch leid. Man denkt wirklich so, du kannst doch nicht so mit der Arm umgehen. Das geht doch nicht.
Also hatte da auch echt großes Mitleid mit ihr. Und irgendwie trotzdem, was ich irgendwie auch cute fand, dass sich dann das Monster überlegt hat, okay, ich trage jetzt noch mal das Gesicht von Elisabeth. Das schneidet sie ja quasi dann aus dem Bild aus. Und nicht, sie trägt das Gesicht von Sue. Also sie hat noch mal einen letzten großen Moment, wo wirklich auch das Spotlight auf ihr liegt.
Sie geht dann nämlich in dieser Gestalt ins Studio. Und das Geilste, dass sie da an der Tür ankommt und der Typ sieht diese absurde Erscheinung und sagt dann so, ja, wir haben schon auf dich gewartet, jetzt aber schnell. Da habe ich auch wirklich so gelacht, ey. Und generell, es hinterfragt halt niemand. Und dann ist halt irgendwie auf der Bühne, die ganzen Tänzerinnen kommen raus und dann kommt sie halt auf die Bühne.
Und es ist wirklich eine, finde ich, quälend lange Zeit, bis irgendjemand auf das reagiert, was wir da sehen. Weil ich denke, man denkt sich so, man muss doch sofort anfangen zu schreien eigentlich. Aber keiner kann es irgendwie einordnen. Alle sind einfach nur irritiert so mäßig. Na, mal schauen, was da jetzt kommt. Und es dauert gefühlt fünf Minuten, bis endlich jemand anfängt zu schreien und Panik ausbricht.
Das hat so lange gedauert und ich fand das so unaushältbar. Das ging mir ähnlich. Ja, mir auch. Ich finde den Aufbau auch wieder spannend. Sie kommt ja dann erstmal wieder in diesen langen Gang, wo ihr gesagt habt, der Shining Gang, wo ja erstmal so tausend Leute auf sie warten und so, oh ne, toll, dass du da bist und so.
Dann realisierst du ja, das ist ja natürlich nur ein Tagtraum, weil dann macht's einmal so Switch. Der Gang ist leer und vorher hängen ja noch die ganzen Elizabeth-Auszeichnungen von allen ihren Shows so links und rechts an der Wand. und dann ist wieder so Switch und die Realität ist da und es hängen halt diese zwei Plakate von Suda und der Rest ist einfach leer.
Alles ist halt abgehangen. Und das ist immer wieder nochmal so ein guter Reminder so. Auch ihre ganze Vergangenheit ja einfach von Elisabeth ist einfach ausgelöscht. Alles, was sie hier gemacht hat, einfach rausgeworfen. Ja, ist einfach weg. Einfach weg. Ja, und dann, wenn sie auf die Bühne geht, auch da wieder die ganzen Tänzerin natürlich barbusig. Alle sind nackt. In so einer Samstagabendshow.
Auch völlig absurd. Da siehst du auch komplett diese ganze Male-Gaze von der Produktion her. Und das, obwohl Kinder im Publikum sind. Auch wieder eine geile Anklage. Das ganze Publikum ist voller Kids und so, Families. Und die sind alle nackt. Ja, aber das fand ich gut so im Sinne von, da werden ja auch sowohl die Frauen als auch, also die Mädchen und die Jungs werden ja schon drauf trainiert, so haben Frauen Körper auszusehen und so weiter.
Fand ich total gut, dass das so auch wieder so überspitzt, aber genau passend, ja und wie du schon gesagt hast diese Schockstarre im Publikum, bis dann wirklich mal jemand reagiert ist wirklich geil, weil dann fällt dir die Maske ja noch ab, weil erst will sie ja so reden, dann hörst du schon so, okay, sie kann ja gar nicht mehr richtig Sätze bilden, alle sind so, hä, was dann fällt die Maske ja so runter und dann geht's los, ja.
Es ist halt wirklich echt also das schlimmste Worst-Case-Szenario was ich mir in meinem Kopf hätte ausmalen können, wäre nicht so schlimm gewesen, wie das Worst-Case-Szenario, was hier eingetreten ist. Und das muss man erst mal schaffen. Und ich weiß, also, ich glaube, das war für viele Leute auch, too much, denen hat das auch nicht so gut gefallen. Auch dass der Film dann jetzt so freiträht, weil es ist dann wirklich so, sie mutiert halt immer noch weiter, und dann spritzt wirklich aus allen möglichen Ecken und Enden literweise Blut aus ihr raus.
Es kommt noch mal eine extra Brust aus ihrer Augenhöhle rausgequält. Also, wie gesagt, 21.000 Liter Blut wurden hier durch die Gegend mit Feuerwehrschläuchen gespritzt. Also es ist wirklich die komplette Eskalation. Und ich glaube, das ist auch dann nochmal so ein Switch von diesem ernsten Film mit dieser tiefen und auch traurigen Thematik, die der hatte.
Und dann bricht der damit so. Und das ist, glaube ich, was auch einigen Leuten wirklich gar nicht zugesagt hat. Und wie ist da eure Meinung zu? Ist das genau das vielleicht auch die Stärke, dass es eben nicht auch auf so einer Dramanote dann endet? Also ich finde tatsächlich wirklich das Ende Ende, wo.
Das Elsa, nee, Elsa Monster, Elisabeth Sue Monster quasi auf seinem Stern ja dann, also der Rest von dieser organischen Masse, die da übrig geblieben ist, da dann verendet, das fand ich dann zum Beispiel schon wieder traurig, aber dass es vorher halt einmal so komplett freidreht und abdreht, ich verstehe das, dass das vielen nicht gefällt, ich glaube, Und mittlerweile finde ich das auch nicht mehr so geil, wie ich das bei der Erstsichtung fand, weil es mich da halt ja noch so komplett überrascht hat.
Aber ich finde es irgendwie trotzdem viel besser, als wenn der Film da aufgehört hätte, wo Sue Elisabeth tötet oder so. Das wäre für mich jetzt nicht das bessere Ende gewesen. Also ich weiß es sehr zu schätzen, dass der Film sich das traut und dass das die Message halt auf Biegen und Brechen zum Ende nochmal hochbringen soll.
Also das finde ich schon sehr konsequent, sehr mutig. Aber ich verstehe, dass es vielen Leuten so ein bisschen die Tonalität kaputt macht. Ja, gehe ich komplett mit. Ich verstehe es. Das ist natürlich wirklich so ein fast schon Braindead-Ende ja irgendwie, also was da rumgegort wird und so. Ich finde es geil auf jeden Fall und ich gebe aber lauer recht, beim ersten Mal war es noch effektiver, weil es sich so krass kalt erwischt.
Aber ich finde es auch trotzdem mit dem Rewatch auch wieder total geil irgendwie, weil es halt so ja, einfach mal, weiß ich nicht, da halt diesem ganzen. Widerlichen Publikum und alle, die da drin sitzen, die ganzen Executives, so einmal alle komplett irgendwie da so abseuchen, einmal alle ertränken quasi in so Blut einfach ganz bildlich.
Irgendwie hat das was, das ist halt was Radikales irgendwie, ich mag das, das ist halt einfach was richtig Radikales. Und da scheißt der Film dann auch wirklich auf alle Gepflogenheiten und auf alle Mainstream Geflogenheiten, die da vielleicht mit dem Universal Deal einhergegangen wären, weil ich bin mir sicher, die hätten die Szene rausgenommen.
Ja, sowas von. Man kann sich das auch vorstellen, als es dann so, also als ich das gelesen habe, dachte ich so, ja, ich weiß schon, worum es wahrscheinlich ging. Ja, ne? Und ich finde es geil, dass es drin ist. Ich finde es geil, dass der da so radikal einmal wird und komplett einfach auf alles scheißt so und genau.
Und dann finde ich aber die symbolischere, wichtigere Szene und dann die Klammer kommt ja danach dann erst, ja. Vielleicht noch eine Sache dazu, bevor wir auf das Ende-Ende eingehen. Was ich hier halt auch spannend finde, wir haben hier so viel Blut und trotzdem wird ja keiner verletzt. Niemand kommt zu Schaden, außer halt ein großer Schock, okay, ja, aber niemand kommt wirklich zu Schaden.
Also nach wie vor ist sie ja immer noch eigentlich nur da, ist nicht gefährlich, will einfach nur ihren Abend genießen und im Rampenlicht stehen. Und verstört sich selbst. Ja, genau. Und dass sie da trotzdem halt, also klar, sie tritt ja, sie hat ja natürlich halt eine sehr monsterhafte Erscheinung, aber irgendwie hat mich das dann auch nochmal so richtig traurig gemacht, wenn man wirklich denkt, man bemerkt, also so wenig man noch von dieser Monstergestalt irgendwie an Emotionen vernehmen kann.
Aber ich finde, da bemerkt man halt auch, dass da am Ende irgendwie noch eine echte Person irgendwie drunter ist und drin ist, also in jedem Stadium von Elizabeth, dass man immer das noch spüren kann, was da innen drin vorgeht und was da dann auch wieder für eine Trauer hochkommt. Und das finde ich auch eine, also habe selten, glaube ich, so sehr, ja, mit einem Monster irgendwie ehrlich mitgefühlt, wie hier. Ja.
Ja, total. Das ist auf jeden Fall, wie gesagt, sie versaut ihnen einmal nach den Abend. Das ist so noch ihre letzte Rache quasi. Sie versaut ihnen einmal die große Gala. Aber ich glaube, sie will es nicht mal. Ich glaube, sie will eigentlich einen geilen Abend haben. Aber es ist nicht der Sinn. Eigentlich will sie ja die Moderation machen.
Ja, genau. Sie flüchtet dann doch auch aus der Szenerie und stürzt dann und explodiert dann mehr oder weniger einfach. Was auch wieder ziemlich geil aussieht. Und er ziemlich widerlich ist und dann kriecht so der Teil von ihr, der noch mit dem Gesicht von Elisabeth ist, zu ihrem Stern zurück und dort kriegt sie dann nochmal ein bisschen Spotlight ab oder bildet sich ein, dass sie Spotlight abbekommt und wird am nächsten Tag dann weggefegt.
Ja, und Laura, du meinst am Anfang schon, dass dir diese Klammer mit dem Stern sehr gut gefällt. Ja, weil der Stern ja einfach ein Symbol ist für die Anerkennung und die Wertschätzung, die Elisabeth braucht, um existieren zu können. Und dass dann halt der letzte schleimige Klumpen von ihr sich noch auf diesen Stern rettet und wahrscheinlich mit dem Bewusstsein dann irgendwie die Augen zumacht, ich war mal voll beliebt und die Leute haben mich angehimmelt, das ist halt die Quintessenz von diesem Film und ich finde es...
Ich weiß nicht, wie oft ich heute konsequent gesagt habe. Sehr oft. Aber es ist auch konsequent. Genau. Ich finde es konsequent. Und ich finde es auch emotional irgendwie wirksam, dieses Bild. Obwohl es nur noch dieser kleine Klumpen von ihr ist. Aber das ist das, worum es ihr immer ging. Und das ist halt auch irgendwie verdammt traurig. Ja.
Ja, sehe ich 100 Prozent genauso. Ich finde es auch eine ganz starke Klammer. Ich finde, es ist einfach die Kernessenz des Films. Es fängt damit an. Wir haben am Anfang diese Montage, die schon genau das symbolisiert und jetzt hast du halt eben die, geht die Klammer zu, sie wirkt ja auch fast schon zufrieden, so in ihrem letzten Gesichtsausdruck irgendwo, dass sie nochmal irgendwie auf diesem Stern liegen kann.
Aber eben den zynischen Abschluss plus dann eben auch wirklich eigentlich nochmal der Denkansatz, dann ist eben dann dieser nächste Tag, wenn diese Kehrmaschine einfach drüber fährt und es ist halt alles weg. Das ist halt auch so böse und bitter und am Ende bleibt halt nichts und selbst deine Reste werden so quasi auf den Müll geworfen.
Das ist halt so. Und dafür hast du gekämpft, dafür ist alles aufgegeben, dafür, dass am Ende nichts überbleibt. Das ist halt richtig traurig eigentlich. Ja. Okay, dann sind wir soweit am Ende vom Film angekommen. Haben wir jetzt irgendwas vergessen, wo ihr beide sagt, das muss jetzt noch hier rein? Nee, meine Punkte wurden alle angesprochen. Nee, denke auch nicht.
Check, check. Sehr gut, sehr gut. Dann haben wir jetzt fast ein bisschen mehr als die Länge des Films erreicht. Genau, aber es fehlt natürlich noch das Fazit. André, willst du starten? Ja, gerne. Ich war beim ersten Mal absolut umgeblasen auf dem Fantasy Film Fest. Ich habe mich beim ersten Mal im Nachgang dann aber doch hier und da an so ein paar Drehbuchdingen, die wir heute auch hier angesprochen haben, Stichwort so, teilen die ein Hirn oder nicht und dies und das und was ist mit den Gedanken, wer weiß von dem anderen und irgendwie war es mir im Nachgang dann irgendwie nicht, 100 Prozent rund. Ich muss sagen, dass ich mich jetzt in den zwei Rewatches bisher noch ein bisschen mehr damit versöhnt habe, weil ich einfach das große
Ganze des Films, die Idee, die Vision von Coralie Fajan steht für mich drüber. Und das geht für mich alles zu gut auf, emotional, auf der Message-Ebene, als dass ich mich an diesen kleinen Dingen dann so reiben will, weil es trotzdem funktioniert. Und deswegen, ich finde, der ist fantastisch gespielt, der ist großartig besetzt mit Debi Buhr und Mario Quali, aber auch als Harvey hätte man keinen besseren irgendwie finden können.
Quaid macht das super, symbolisiert einfach jeden widerlichen Executive, glaube ich, überhaupt, macht er wirklich gut, channelt da seinen inneren Shrimp. Und das funktioniert einfach in diesem Dreiergespann, wir haben ja schon gesagt, so mehr Figuren, Relevante gibt's ja gar nicht. selbst der Stalking-Nachbar, der zwei Gag-Auftritte hat, es ist alles völlig egal.
Sondern es geht vor allem um diese drei Figuren und eben diese Geschichte über Elizabeth und das klappt alles einfach auf der Ebene, der Erzählebene so gut, dass ich über so kleine Ungereimtheiten im Drehbuch, im Writing, dann gerne hinwegsehe. Und von daher, der Film sieht fantastisch aus, der ist super inszeniert, die Practical Effects sind über alles erhaben.
Ich liebe die Detailverliebtheit des Films, in was ich da einfach reingekniet wurde, um einfach was Geiles zu erzeugen. Und du merkst einfach, dass das ein Visionsfilm ist von einer Visionärin. Und der in allem da irgendwie aufgeht. Und der ist in seinem Ekel geil, der ist in seiner Anklage gut, der ist in seiner Gesellschaftskritik super und verpackt das halt alles in so einen sich immer weiter eskalierenden Film.
Und das mag ich halt an dem so, dass diese Eskalationsstufen, die funktionieren halt so, so gut, auch bei Rewatches immer wieder, finde ich halt, weil er einfach so geil inszeniert ist. Und deswegen, ich finde den wirklich herausragend. Und ich hatte den beim ersten Mal, glaube ich, vier Sterne damals gegeben und bin mittlerweile bei viereinhalb.
Ich finde so, wie gesagt, wenn man da die kleinen Feinheiten so in die Nuancen im Writing so ein bisschen ankreidet, okay, aber ansonsten ist das für mich fast ein perfekter Film. Mhm. Ich mach mal weiter, weil ich bin da sehr bei dir. Ich finde, der hat einen guten Mix aus, dass er extrem ernst und traurig ist und gleichzeitig extrem lustig.
Total unvorhersehbar, gleichzeitig handwerklich auch super stark in allen Belangen. Also über die Soundkulisse haben wir jetzt noch nicht so viel gesprochen, aber auch die ist, finde ich, super intensiv einfach. Also der ganze Film ist, finde ich, generell sehr intensiv. Und da gibt's wirklich nichts dran zu meckern. Außerdem hab ich Pump It Up für mich wieder entdeckt, den Song, der ist auf meiner Workout-Playlist auch großer gewinnen.
Und stören tun mich halt auch eben die Sachen am Skript, die wir angesprochen haben. Ich war auch am Anfang bei vier Sternen, weil ich das Gefühl hatte, ich kann ihn irgendwie noch nicht so ganz einordnen, ob das für mich richtig hilft oder ob es vielleicht doch noch ein Miss wird, weil diese Endszene, da war ich wirklich einfach so geplättet und da hätte ich mir auch vorstellen können, wenn ich den jetzt nochmal schaue, dass ich eher denke, oh nee, ist doch auch alles ein bisschen viel, aber komme zu dem Schluss, mir gefällt der noch besser als beim letzten Mal, ich hatte auch vier Sterne gegeben und auch als ich mich jetzt noch mal ein bisschen damit befasst habe, auch wie viel Herzblut in diesen Film geflossen ist, also irgendwie hat das
für mich das auch noch mal. Aufgewertet und ich bin jetzt bei viereinhalb Sternen auch. Und Laura, damit geht das letzte Fazit des Tages an dich. Ja, also ich glaube, heute herrscht wirklich absolute Einigkeit. Ich habe ihm nämlich das erste Mal auch vier Sterne gegeben und möchte heute auf viereinhalb aufrunden. Sehr schön.
Und quasi, ihr habt alles gesagt. Also für mich ist es vor allem die Message des Films, wie der Film das umsetzt, wie mutig dieser Film ist, wie konsequent, das muss nochmal gesagt werden. Und. Ich liebe halt auch wirklich dieses, dass er traurig und lustig zugleich ist. Das finde ich auch eine Seltenheit.
Auch, dass sein Film über eine Lauflänge von zwei Stunden 20 für mich persönlich keinen Leerlauf hat. Also ich finde den Film an keiner Stelle irgendwie zu lang oder langatmig oder langweilig. Ich finde schon auch, dass dieser Punkt Sinn zu und Elisabeth, inwiefern sind sie eine Person? Ich finde das nicht so eine Kleinigkeit.
Also ich finde schon, dass das irgendwie die Art, wie man den Film sieht, doch maßgeblich beeinflusst. Und mich hat zu, dann halt wirklich irgendwie... Teilweise wirklich auch fertig gemacht. Also ich fand die irgendwann unerträglich, aber das ist der einzige Kritikpunkt und ja, deswegen auch von mir viereinhalb Sterne.
Ja, dann sind wir uns ja alle schön einig. Wenn Chris da gewesen wäre, der hat zuletzt zwei Sterne gegeben. Das wäre auf jeden Fall spannender geworden als jetzt hier, aber also es ist eine Besprechung für die Fans von dem Film. Und alle anderen können Chris nochmal schreiben und sich im Chat über den Film auf eine Sonderepisode von Chris fordern, wo er begründet, warum er den Film nicht mag.
Genau, einmal nochmal eine Live, wo quasi dann die Hater-Runde ist und nee. Ja, genau, finde ich tatsächlich irgendwie schade, weil hätte ich, glaube ich, ganz spannend gefunden, aber so ist es nun. Nächste Woche geht es weiter mit Texas Chainsaw Massacre 3. Dann gehen wir weiter mit der Reihe und wenn wir uns jetzt mal halbwegs an unserem Plan halten, ziehen wir die jetzt, glaube ich, auch erstmal durch.
Natürlich, wie wir das auch bei Vertrag 13 gemacht haben, jeder Teil kriegt eine Folge, also, mäßig, wir machen vier Folgen in einem Teil, das gibt es hier nicht, wir nehmen uns viel Zeit und da ist auch mal wieder die ganze Mannschaft versammelt, also alle vier, ich freue mich da jetzt schon sehr drauf.
Bin auch gespannt, den Film nochmal zu sehen und ja, bedanke mich bei euch fürs Mitmachen und bei allen, die zugehört haben und wünsche allen zusammen noch einen ganz, ganz wunderschönen Tag und bis zur nächsten Woche. Tschüss. Ciao. Tschüss.