
Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast
420 Leatherface: The Texas Chainsaw Massacre III (1990)
Freitag, 3. April 2026 · 2 h 34
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Shownotes
420 Leatherface: The Texas Chainsaw Massacre III (1990)
Nach eine kurzen Unterbrechung widmen wir uns in den nächsten Wochen wieder ganz und gar unserer Texas Chainsaw Massacre Retrospektive. Es geht mit dem dritten Film der Reihe weiter, der ursprünglich den Startschuss der kommerziellen Ausschlachtung durch New Line Cinema darstellen sollte. Warum der Film am Ende floppen musste, viel Potential verschenkt wurde und der Film der wohl vergessenswürdigste der ganzen Reihe ist, erzählen euch Laura, André, Teresa und Chris in Episode 420. Viel Spaß und schöne Feiertage!
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10.04. Folge 421 Texas Chainsaw Massacre: The Next Generation (1994)
17.04. Folge 422 Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre (2003)
24.04. Folge 423 Texas Chainsaw Massacre: The Beginning (2006)
01.05. Folge 424 Texas Chainsaw 3D (2013)
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Besetzung: Chris, Teresa, André, Laura
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Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Moin Moin und herzlich willkommen zur 420. Episode von Devils and Demons, der Horrorfilm-Podcast. Ich bin der Chris und bei mir sind Laura. Hallo. André. Moin Moin. Und Theresa. Hallo. Und damit ist die ganze Truppe am Start.
Wir spielen heute nicht Mario Kart zusammen, aber ich habe was Besseres mit euch vor, denn wir verstoßen quasi gegen das Karfreitagsverbot. Texas Chainsaw Massacre-Filme gucken zu dürfen. Ich dachte, du wolltest jetzt tanzen. Naja, geguckt haben wir ja vorher schon, aber... Ich weiß ja keine. ...besprechen ist wahrscheinlich eigentlich auch verboten.
Oder sollte es zumindest, Therese, oder? Ja. Also ich meine, jetzt bei Teil 3 geht ja noch. Aber zu Transparenz, wir nehmen gleich noch Teil 4 direkt auf. Und das sollte wirklich das ganze Jahr über verboten sein. Da auch nur eine Sekunde mit zu befassen. Der kann von mir aus auf den Index. aber einfach nur, damit er weg und raus aus der Welt ist.
Es sollte so ein Index der schlechten Filme geben, genau. Die werden nicht indiziert wegen Gewalt oder so, sondern weil es nicht schlecht ist. Wobei ich glaube, das Podcasten über Teil 4 ist nur halb so schlimm wie das Gucken von Teil 4. Also es sollte wirklich das Gucken verboten werden. Ja, schön, wunderbar. Also an alle da draußen, habt schöne Feiertage schon mal an dieser Stelle.
Ich habe so ein paar, wir haben uns jetzt ja schon ein paar Wochen in dieser Konstellation nicht gesehen und gehört, und ich wollte so ein paar kleine Themen zur Einleitung damit wir so ein bisschen in den Flow kommen mitgebracht und zwar wurde ich bei Instagram gefragt, die fragen ja so ab und zu mal ab, ob man, André kennt sich da glaube ich ein bisschen besser mit aus ob man gegen Geld werbefrei die App benutzen will oder ob man, personalisierte oder nicht personalisierte Werbung akzeptiert und die App deswegen gratis ist.
Und ich habe so auf meinem Privataccount gedacht, ach so, stelle ich mal auf nicht personalisierte Werbung um. Und wisst ihr, was dann passiert? Man bekommt echte Werbung. Also es gibt quasi, du scrollst und dann beim Scrollen wird dein Scrolling quasi aufgehalten und dann steht unten, sie müssen fünf Sekunden warten, Werbepause.
Das ist doch schon seit ein paar Monaten so. Ich hab das seit ein paar Monaten auch beim Stories durchschauen. Wie hast du das denn bisher umgangen? Nein, die pushen das aber wie immer bei Insta und so und bei Social Plattformen. Die pushen das nicht allen gleichzeitig, sondern in Wellen. Und ich hab das jetzt auch erst seit jetzt.
Das haben ein paar Leute aber schon seit einem halben Jahr, ein paar Leute erst seit jetzt, die kommt ein Prompt, weil die auch AGB geändert haben und dann musst du denen halt zustimmen, kannst halt sagen, ja, also wir fragen ja einmal wieder ab, möchtest du halt Instagram abonnieren, dann dieses Meta-Abo, mit dem du dann auch einen blauen Haken dir kaufst und so, und wenn du dann sagst, nein, weiter freinutzen, dann kommt diese Sache, was möchtest du haben, personalisierte oder unpersonalisiert Werbung, und wenn du dann halt das untere machst, dann kommt dieses Scroll-Stopper, also quasi, dass du so einen Timer hast, genau, und das habe ich auch erst seit einer Woche.
Das ist krass, weil ich ärgere mich damit schon seit mehreren Monaten rum. Aber hast du das in den Storys auch? Also ich meine, jetzt nicht normale Werbung. Ja, ich habe das in den Storys und ich habe das aber auch im Feed. Ich empfieh das manchmal auch nicht weiter scrollen. Ich habe es auch in den Storys.
Das kann man aber umgehen, indem man einfach wieder rausgeht und dann wieder auf die Story draufdrückt. Ich habe das System schon verstanden, weil ich mich ja wie gesagt schon seit ein paar Monaten damit rumärgere. Aber irgendwie denke ich mir auch so, eigentlich fast sogar eine gute Idee, weil manchmal denke ich mir, dann ist das so, Es gibt ja auch so Apps, die einen manchmal dazu anhalten, jetzt einfach eine Sekunde innezuhalten, so willst du jetzt wirklich weiterscrollen.
Und ich hab das Gefühl, das hat bei mir manchmal fast den gleichen Effekt, dass ich denke, muss ich die nächste Story sehen? Ach nee, ich mach jetzt einfach Handy weg. Und damit haben sie ja eigentlich auch nichts gewonnen. Also von daher, das war wahrscheinlich nicht die Absicht. Du hast genau den falschen Effekt bei dir, geil.
Ich find's aber krass, einfach wie so du eigentlich ... Also ich hab früher mit Instagram super viel Spaß gehabt und man sieht einfach an dieser App, wie Meta das geschafft hat, das innerhalb von so ein, zwei Jahren komplett kaputt zu machen, durch diese ganzen komischen Algorithmen, durch dieses Bevorzugen von Reels und diese ganzen merkwürdigen Timelines, dass du einfach dauernd Sachen siehst, die dich gar nicht interessieren.
Und das, was deine Freunde posten, siehst du gar nicht. Und das war früher mal so eine gute App und mittlerweile ist es absolut nur noch Schmutz und so eine Sache trägt dann irgendwie nur dazu bei, dass man sich noch weniger damit beschäftigt, was glaube ich nicht deren Absicht ist. Ja, weil sie sich halt unbedingt vertiktokisieren wollen.
Ja, aber finde ich auch schade, mir ist es auch aufgefallen, dass ich irgendwie, wenn ich durch meinen Hauptfeed irgendwie scrolle, dass dann irgendwie kriege ich irgendwelche Renovierungsvideos von Leuten, die ich nicht kenne, kriege ich irgendwelche High-Protein-Rezepte, die ich nicht sehen möchte von irgendwelchen Leuten, die ich nicht kenne, kriege irgendwelche Booty-Workouts von Leuten, die ich nicht kenne, die mich nicht interessieren.
Irgendwann denkt man sich so, wer sind diese Menschen und warum gucke ich es mir an? Also, ich habe ja auch mein Instagram-Verhalten schon deutlich eingeschränkt und es geht mir seitdem auch, also ich habe das Gefühl, Es geht mir irgendwie besser und meine Zeit ist besser genutzt. Ich kann jede Person dazu ermutigen.
Das ein bisschen runterzufahren, weil es einfach echt wirklich gar nichts mehr gibt, habe ich das Gefühl, weil da nichts Anständiges bei rumkommt. Und es gibt auch echt ein paar ganz coole Apps, die einen bei sowas irgendwie unterstützen. Diese Dumpphone Apps, ne? Das habe ich mir jetzt besorgt. Eine von, wo quasi das auf die zentralsten Apps dann beschränkt ist und irgendwie auch mit Timement versehen ist und sowas.
Das habe ich jetzt noch nicht ausprobiert, aber schon mal runtergeladen, weil ich schon gemerkt habe, dass das halt echt trotzdem, das summiert sich halt einfach. Du denkst zwar, du guckst gerade nur zwei Minuten irgendwie aufs Klo oder wenn du irgendwo auf dem Bus wartest oder sowas. Aber es summiert sich so extrem auf eine Woche oder einen Monat gerechnet, dass man da echt, glaube ich, du hast vollkommen recht, man sollte zumindest mal darüber nachdenken, ob man das alles, was man da konsumiert, wirklich konsumieren muss.
Und was ich tatsächlich auch für die Leute, die das vielleicht auch kennen, dass sie irgendwie so beim Filme schauen oder so, auch schneller als ihnen lieb ist am Handy hängen, wenn ich mich wirklich konzentrieren möchte und muss, dann mache ich auch manchmal so eine generelle Sperre, dass ich mein Handy dann für anderthalb Stunden nicht benutzen kann.
Das ist auch voll gut, weil dann ist es halt so immer, wenn man drangeht, ist es halt so, ja, nee, ist nicht. Dann so, ja, okay, dann halt nicht. Und da fällt einem auch erstmal auf, wie oft man dann diesen Screen sieht mit dem, ja, nee, ist nicht und wie oft man eigentlich, während man Filme schaut, ans Handy geht.
Genau, das habe ich, ich glaube, bei einem Film jetzt hier gemacht. Beim dritten Teil, beim vierten Teil nicht, weil das Dann wird das eine schwere Manuelle aufgehoben. Genau, das kann ich auch allen Leuten sehr ans Herz legen. Das ist tatsächlich bei mir noch nicht so weit. Also das Problem, das du hast, dass du da häufiger zum Handy greifst beim Filmegucken, das hat sich bei mir noch nicht aufgetan.
Also wenn, dann maximal nur, um schon parallel irgendwie was rauszusuchen für einen Podcast oder sowas, dass ich dann irgendwie auf Letterboxd oder IMDb kurz nachgucke. Aber dass ich so mich ablenken will vom Film, das habe ich tatsächlich noch nicht. Ja, Wollen klingt nach so einer freiwilligen Entscheidung, dass so ein Automatismus einfach.
Es ist gar nicht, dass ich denke, oh ja, ich will mich jetzt ablenken. Es ist einfach so, oh, da ist das Handy in der Hand. Hupsi. Der Film ist zwei Sekunden langweilig. Dann könnte ich ja mal gucken. Ja, genau. Es ist eine richtige Plage einfach. Und ich gehe dagegen vor. Ihr könnt euch alle gerne meiner Mission anschließen.
Sehr gut. Aber nochmal ein Tipp an der Stelle. Für Leute, die halt wirklich wieder so Oldschool-Instagram wollen. Es gibt ja diese App Foto. Einfach F-O-T-O. wo es wirklich eine reine Foto-App ohne Algorithmen einfach wieder sich folgen um, da geht es aber auch mehr so um wirklich Fotografie und künstlerische Fotos und so.
Aber wirklich dieses Basic-Foto-App will einfach mit ein bisschen Social-Faktor Foto. Das ist wirklich das Basicste, ja. Ja, ist komisch, niemand geht mir auf Instagram, um sich Fotos anzugucken, die Leute gemacht haben, das ist super weird irgendwie. Durch, ja. Ähm... Eine Sache noch, die bringe ich jetzt in Kohärenz, die sich hier aufgetan hat in den letzten Wochen, in unserer Kommentarsektion, da wollte ich noch ein paar Worte zu verlieren.
Und das verbringe ich in Verbindung mit einer weiteren Geschichte, die ich heute Morgen im Internet gesehen habe. Und zwar, ihr kennt ja die Backstreet Boys, gehe ich von aus, alle drei. Ja. Und der eine, der die Main Vocals bei denen singt, der Brian, den kennt ihr ja vielleicht auch, der ist gerade, der hat sich zum Loser des Internets gemacht. Der hat nämlich ein Video aufgenommen.
Also der wohnt irgendwie in Malibu, glaube ich, in Florida und hat ein Haus am Strand. Der Strand ist aber Public Domain. Also da kann jeder baden, da kann jeder sich hinlegen und so weiter. und so fort, was ihm aber scheinbar niemand gesagt hat. Und so war es, dass jemand mit einem Badehandtuch vor seinem Haus am Strand saß.
Und er ist mit dem Handy rausgegangen, hat den Typen gefilmt und ihn angesprochen, ey, was soll das hier? Du kannst hier nicht an meinem Strand rumliegen. Und der andere sagt, was wollen Sie denn? Also der hat den auch nicht erkannt. Was wollen Sie denn jetzt von mir? Und dann haben die sich auch angefangen, so ein bisschen so zu rangeln.
Und da kam dann, also man muss dazu wissen, der Brian Nittrell, das ist so ein richtiger, also der ist ein Mager-Typ und auch ein Hardcore-Christ. Und da hat er dann auch richtig bösartig angefangen, den homophob zu beschimpfen und hat dann auch noch die Polizei gerufen und so weiter und hat dann aber auch noch, ich weiß nicht, ob er es selber hochgeladen hat, aber da er das Video gemacht hat, gehe ich davon aus, dass er es selber hochgeladen hat, hat noch gedacht, er ist.
Moralisch auf der richtigen Seite. Weil er das Video ja hochgeladen hat, weil sonst nähst du das ja nicht hoch. Und es kommt jetzt quasi zu einem richtigen Backlash, sodass er quasi der Loser dieses Videos ist. Obwohl er den anderen als Loser darstellen wollte. Aber es ist richtig wild, wie der den auch wirklich so extrem homophob beleidigt.
Nur weil er ihn kurz berührt hat. Also im Sinne von ... Ich benutze es jetzt mal als Zitatweise. Willst du ... Zitat. Willst du mich jetzt hier anschwulen? Hat er zu ihm gesagt. und denkt so, wow. Aber das sind eben Leute, die trotzdem damit durchs Leben kommen. Und worauf ich hinaus wollte ist, dass Christus für diese Menschen gestorben ist.
Oh Mann, der dreht sich auch im Grab, um wenn er das hört. Auf jeden Fall heißen sie jetzt die Backlash-Boys. Ja. Worauf ich hinaus wollte ist, dass in diesem Podcast hier alle Leute herzlich willkommen sind und es macht keinen Sinn, in die Kommentarsektionen zu schreiben, oh Mann, dieser Podcast, der ist ja so woke geworden.
Ich mag den Podcast, aber der ist so woke, die Leute sind alle so woke da drin und reden nur über woke Sachen. Das interessiert uns nicht die Bohne, der Podcast bleibt so wie er ist. Hier dürfen Gäste dabei sein, dürfen sich ausleben, egal... Was die für eine Sexualität, was die für eine Herkunft haben, das ist uns alles vollkommen egal. Das dürfen diese Leute machen, außer Nazis, die natürlich nicht.
Und wir sprechen auch darüber, wenn es solche Themen in Filmen gibt, die man erwähnen kann, die aus unserer Sicht moralisch nicht passen oder nicht mehr zeitgemäß sind und so weiter und so fort. Und wenn Leute der Meinung sind, das wäre ihnen zu bog, wir können wirklich auf euch verzichten. Und es ändert überhaupt nichts, wenn ihr das in irgendwelche Kommentarsektionen auf Spotify, YouTube oder sonst wo schreibt.
Und alles bleibt so, wie es ist. Auch nicht, wenn es zehnmal schreibt. Und friendly reminder, ihr müsst keine Podcasts hören, die euch nicht zusagen. Hört einfach was anderes. Und ich musste da irgendwie auch dran denken, erinnert ihr euch noch an den einen Kommentar, der mal meinte, er mag den Podcast nicht, weil der ist zu vogue.
Also wie die Vogue. Wie die Zeit. Ach so. Das ist auch geil. Geil. Das ist ja ein Kompliment. Genau, wir sind hier sehr vogue. Der hat wahrscheinlich gerade die Neon-Demon-Folge gehört. Haben wir eine? Ja, ja, ja. Und vor allem das Interessante ist ja, es ist halt wild, wenn sowas Leuten nach so 420 Folgen auffällt, weil es war halt schon immer so. Ja, stimmt.
Nach 420 Folgen, muss ich sagen, fällt mir jetzt erst auf. Ihr seid mir zu weltoffen. Naja. Okay. Dann noch eine witzige, wir fangen wirklich gleich an mit dem Film, eine witzige Story. Ich war ja gerade, wie ihr wisst, drei Wochen in Japan. und es ist immer so, Andre wird das nachvollziehen können, man kriegt, wenn man zurückkommt, einen absoluten Kulturschock, wenn man mit dieser freundlichen, sauberen, entkriminalisierten Welt in Japan vertraut ist und dann zurückkommt nach Deutschland, wo viele Leute unfreundlich sind, alles schmutzig ist und ja, es einfach nicht so schön ist wie dort und.
Bei mir war es so, dass ich das festgestellt habe, als ich einkaufen war, letzte Woche. Ach so, ich dachte beim Öffis fahren, weil das fand ich auch immer direkt kulturschock. Das kommt auch noch dazu. Aber hier ist es wirklich so, ich stand an der Kasse bei Edeka, hab meine Einkäufe aufs Fließband gelegt und plötzlich spürte ich so einen Schlag am Hinterkopf.
Nein, nein, mich hat niemand verprügelt. Und ich drehe mich so um und denke so, was ist das denn? Das hat doch weh getan. Es war einfach eine ältere Frau, die mir ihren Einkaufskorb, also ihren Einkaufskorb, nicht Einkaufswagen, einen Einkaufskorb gegen den Kopf gerammt hat, um diesen auf das Fließband zu legen. Und dann meinte ich so...
Okay. Und sie meinte so, ja, sie können mir ja ruhig mal helfen, das da raufzulegen. Und dann sage ich so, okay, habe das da raufgelegt und dann habe ich scherzhafterweise gesagt, soll ich auch noch ihre Waren auspacken? Und sie so, ja, na klar. Okay. Und ich so, war so völlig perplex. Ich bin ja eigentlich auch relativ schlagfertig, aber in so einem Moment so tot, ging gar nichts bei mir.
Ich so, ja, ja, packe ich aus. Und dann, ich war wohl gemerkt beim Bezahlvorgang. Da haben schon Leute auf mich gewartet, damit das weitergeht, das Ganze. Und dann hat sie mich am Ende auch noch darum gebeten, dass ich diesen Korb für sie an den Eingang zurückbringe. Und ich habe es auch noch gemacht, aber sie hat sich nicht bedankt und hat es in so einer kacken unfreundlichen Art gesagt, dass ich wirklich so instant wieder zurück nach Deutschland geholt wurde, mental. Also es ist wirklich schlimm.
Das ist irgendwie lustig, aber es ist auch irgendwie traurig. Aber es ist geil, dass sie damit eröffnet, dass sie erstmal in den Hinterkopf schlägt. Statt zu fragen. Machen wir. Aber das ist halt, habe ich auch häufiger irgendwie, ich bekomme das auch manchmal in der Bahn mit, dass man irgendwie nett ist und dann wird man trotzdem irgendwie angeprügelt.
Ich hatte das auch schon, dass ich irgendwie, der gute Mensch, wie ich bin, wollen sie sich setzen? Da wird ja aber auch Zeit, dass er seine anbietet. Da denke ich so, okay, ja, ich habe es doch gemacht. Ja, das hatte ich auch schon mehrfach. Also wirklich, da dachte ich mir so, nee, jetzt bleibe ich sitzen.
Das habe ich natürlich nicht gemacht. Und das hat jetzt dazu geführt, dass ich tatsächlich einfach nur noch aufstehe und gar nicht mehr sage, wollen sie sich hinsetzen und einfach aufstehe und gehe und denke, da ist jetzt ein freier Platz, setz dich hin, wer möchte. Wenn ich sehe, es kommt irgendjemand Altes oder jemand, keine Ahnung, mit Gehbehinderung oder so ums Eck, dann stehe ich halt einfach auf und verpisse mich.
Aber ich finde das auch so krass, wo ich mir denke, sag doch einfach nett Danke. Oder wenn es dir ein Anliegen ist, dann frag doch auch irgendwie selber so, ey. Können sie mir helfen? Und dann ist es ja auch überhaupt gar kein Thema, aber da so ein bisschen so eine Freundlichkeit. Also nur weil man alt ist, muss man nicht, kann man ruhig auch noch freundlich sein und sich dann am besten noch beschweren, dass einem niemand helfen möchte.
Das sind irgendwie die kleinsten Gesellschaftsnormen, die irgendwie mittlerweile teilweise echt nicht mehr funktionieren. Das ist echt traurig. Ich frage mich dann halt immer so ein bisschen, haben die halt so viele schlechte Erfahrungen gemacht, dass sie einfach schon so grundgrumpy sind, aber wahrscheinlich sind sie einfach generell grundgrumpy.
Ja, das hängt, glaube ich, so ein bisschen immer von der Situation, aber ich weiß nicht, ob ihr das kennt auf TikTok. Es gibt da jemanden, der eine Sehbehinderung hat und mit seinem Gehstock sozusagen immer filmt, wie er auf dem Blindenleitstreifen geht und wie viele Leute sich darauf stellen und keinen Platz machen für ihn, obwohl er schon mit dem Stock da so umher hantiert und die Leute das einfach nicht raffen, dass es für die essentiell ist, um sich fortzubewegen.
Und daran erkennst du auch, dass das irgendwie manchmal nicht funktioniert. Und man sich vielleicht dann auch mal doch in die Situation der anderen hineinversetzen sollte, aber in dem Fall von mir oder von Theresa, ja, macht das natürlich keinen Sinn. Okay, schlechte Manieren. Leatherface. Wir sprechen heute über den dritten Teil der Texas Chainsaw Massacre-Reihe.
Laura, du warst jetzt bei den ersten beiden Episoden nicht dabei. Vielleicht kannst du ganz grob die Leute zu Hause abholen, wie du zu den ersten beiden Filmen stehst, damit wir so eine Einordnung gewinnen können davon, wie es bei dir aussieht. Der erste Teil ist und bleibt für mich ein Meisterwerk. Den liebe ich sehr.
Ich habe den auch vor nicht allzu langer Zeit mal im Kino sehen dürfen. Und ich finde, dass der so von der Atmosphäre her, so unfassbar dreckig und fies irgendwie ist, obwohl man ja gar nicht so viel Gewalt sieht, dass ich den auf jeden Fall immer wieder gerne gucke. Der zweite, den habe ich, glaube ich, erst einmal gesehen.
Da war ich fast ein bisschen traurig, dass ich nicht bei der Folge dabei war, weil ich glaube, da hätte sich ein We-Watch für mich noch mal sehr gelohnt. Weil als ich den damals gesehen habe, fand ich den einfach komplett gaga und konnte irgendwie gar nichts damit anfangen. Aber ich habe natürlich die Folge von euch dazu gehört und dachte dann so, ja, ich glaube, dir muss ich nochmal eine Chance geben.
Weil ich mittlerweile mir so denke, bei Reihen mit vielen Fortsetzungen weiß ich, glaube ich, immer zu schätzen, wenn es mal ein bisschen was anderes ist. Also lieber was anderes als so komplett auf Nummer sicher gehen. Und ja, den werde ich mir auf jeden Fall nochmal angucken. Ja, Stichwort Nummer sicher, dann steigst du ja hier perfekt ein heute.
Um genau das zu bekommen, was du nicht haben wolltest. Der Film, über den wir heute sprechen, der in Deutschland ja unter dem Titel, Leatherface, die neue Dimension des Grauens, auch fantastisch, rausgekommen ist, der wurde damals von New Line Cinema mit so einem Teaser angekündigt, den ich ehrlich gesagt ziemlich fantastisch finde.
André, der zeigt aber auch, dass unter dem neuen kurzzeitigen Rechteinhaber, also Rechteinhaber ist Quatsch, aber den. Das lizenzierende Studio in New Line Cinema, dass die hier eine ganz andere Absicht hatten mit Leatherface. Die wollten den so richtig ikonisieren, was man schon an diesem, ich sag mal, Teaser im Stile von Excalibur, wie so diese Kettensäge so aus dem Wasser rausragt und so Blitz noch einschlägt dort bei Leatherface und so weiter, der ihnen quasi die Macht gibt.
Das hat mit dem fertigen Film am Ende nichts zu tun gehabt. Aber es zeigt, in welche Richtung man hier gehen wollte. Man wollte quasi eine neue Freddy-Kruger-Figur bei New Line Cinema installieren, sozusagen. Ja, auf jeden Fall. Oder beziehungsweise ich muss bei dem Teaser auch eher fast noch an Jason denken, auch vom Setting her, wie er da so am See steht und so.
Also es könnte irgendwie auch ein Friday-Teaser sein. Von daher, ja, total, richtig absichtlich auf, wir haben hier den nächsten Slasher-Supervillain. Und ja, wie schon gesagt, passt ja null zum Film, passt ja auch null zur Figur, den wir zwar jetzt, Also im ersten Teil sowieso sehr, natürlich einfach nur als waschechte, ohne Überhöhung Horrorfigur kennengelernt haben.
Der zweite natürlich macht daraus was alberneres. Aber wie wir auch wissen, geht das Ganze ja eh nicht kohärent weiter. Also man hätte das vielleicht sogar machen können, theoretisch. Es wäre jetzt für die Kontinuität der Tonalität der Reihe völlig egal gewesen, theoretisch. Aber vor allem eben, wie du schon sagst, passt es halt nicht zum Film. Das ist halt das Ding.
Also wer den Teaser gesehen hat und deswegen ins Kino gegangen ist, hat ja was ganz anderes, komplett was anderes bekommen. Ken Hodder hat übrigens hier Leatherface gespielt in diesem Teaser-Trailer. Das ist die einzige Kontinuität, die da bewahrt wurde, dass Ken Hodder auch im Film selbst zumindest in ein paar Szenen Leatherface gespielt hat. Wie sieht es denn aus?
Teresa, an dich auch die Frage, hast du den Film jetzt zum ersten Mal gesehen? Oder war das jetzt ein Rewatch? Und selbe Frage auch an Laura und André. Also erst mal noch, ich finde, mit dem Teaser ergibt es aber auch viel mehr Sinn, warum der Film Leatherface, Texas Chainsaw Massacre 3 heißt, weil da steht er ja offensichtlich im Fokus.
Und da habe ich mich auch gefragt, ich hatte auch das Making-of gesehen, aber da ging das jetzt nicht so wirklich heraus, ob das auch wirklich die Grundidee war, die dann for some reason über Bord geworfen wurde. Weil eigentlich, wenn man sich den Film jetzt anguckt, ergibt es gar keinen Sinn, dass dieser Name so prominent im Titel ist, weil er ja gar nicht so die prominente Figur im Film ist.
Also ich finde, es nimmt sich nicht viel mit den anderen Familienmitgliedern. Das finde ich halt auch ganz spannend und das passt finde ich ganz gut mit dem Teaser zusammen, wo es ja so aussieht, als würde es basically nur um ihn gehen. Aber ob ich den Film schon mal gesehen habe? Ja, ich habe die ja alle schon mal gesehen, weil wir da ja, das hatten wir ja glaube ich auch erzählt, diese Special-Folge für The X-Men 3D.
Aufgenommen haben und da hatte ich den dann in der Vorbereitung das erste Mal gesehen. Also ich glaube, vor dieser Vorbereitung dafür hatte ich nur Teil 1, 2... Und das Remake gesehen. Und ich glaube ansonsten nichts. Und dann habe ich alle anderen Filme danach noch nachgeholt. Unter anderem dann halt auch den Film.
Ja, ich habe ihn, glaube ich, vorher auch einmal gesehen. Ich habe die alle einmal gesehen und konnte aber halt überhaupt nicht mehr zuordnen. Ah, das ist jetzt Teil 3 oder so. Das war alles so eine Suppe in meinem Kopf. Aber ja, einmal habe ich ihn vorher gesehen und jetzt ein zweites Mal. Ich muss mich echt zusammenreißen, nicht bei jeder Essensreferenz da einen Spruch draus zu machen, weil das immer so gut passt zu dem Film.
André, wie sieht es bei dir aus? Ja, auch einmal. Ich habe es ja einmal gesehen gehabt, im Zuge unserer ganzen Aufarbeitung damals und seitdem auch nicht mehr. Also es ist aber jetzt auch gar nicht so lange her. Ich glaube zwei Jahre oder so, glaube ich. Ja, ich glaube auch so zwei, drei Jahre. Ich bilde mir ein, das war so 2022 wahrscheinlich. Ich glaube auch im April übrigens.
Oder 2023, das war glaube ich relativ kurz, nachdem ich zum Podcast dazugekommen bin, habe ich das Gefühl. Ja, das kann gut sein. Das war auf jeden Fall auch im April, das weiß ich noch. Ja, und das Mediabook kam aber deutlich später raus. Also wir haben free delivered. Naja. Naja, die Produktion hast du ja ewig gesehen.
Groß am Birnenblatt. Ne, genau. Und vorher hatte ich ihn nie gesehen. Das ist so ein Teil, der ist mir immer mal ein bisschen durchgerutscht, weil die Verfügbarkeit in Deutschland war ja auch nie so gut oder generell bei uns im Dachraum. Und deswegen, ich kannte 1, 2. Ich kannte, klar, das Remake. Ich kannte die französische Verfilmung hier, Leatherface, von den Insight-Machern.
Also ich kannte schon einige, aber den dritten, der war lange bei mir auf der Warteliste. Aber jetzt eben auch einmal gesehen in dem Zuge, jetzt das zweite Mal. Theresa, ich würde dir übrigens sogar, also ich persönlich würde dir widersprechen mit deiner Aussage von vorhin. Ich finde tatsächlich im Vergleich zu Teil 1 und 2 ist Leatherface, also ich will jetzt auch nicht sagen, dass der jetzt, absolut omnipräsent ist, aber ich finde schon, dass der mehr Screentime bekommt und so ein bisschen als der, ich sag mal, gerade in Teil 1 und 2, wo die anderen Familienmitglieder auch so, ich weiß, das Wort benutzt man nicht, aber ich benutze es jetzt aber auch in Anführungszeichen, wo die auch alle so irre dargestellt werden.
Und hier wirkt er ja schon als einziger. Am wenigsten vermenschlicht. Wisst ihr, was ich meine? Der wirkt nicht so crazy drüber, wie das zum Beispiel die Familienmitglieder äh Quatsch, also die Familienmitglieder in Teil 3 wirken nicht so crazy drüber wie die Familienmitglieder in Teil 1 und 2. Und dadurch ragt Leatherface als so als krasser Typ nochmal raus, finde ich, in seine Darstellung.
Aber gleichzeitig so in Teil 2 hat er finde ich schon eine sehr präsente Rolle, weil um ihn ja sich, also um diese Liebesbeziehung sicher eigentlich so mehr oder weniger der ganze Film irgendwie dreht. Und hier finde ich, ähm, hat er gar nicht so diese präsente Rolle. Da hab ich irgendwie alle anderen tatsächlich mehr im Kopf als ihn.
Also ich finde, auch alleine, bis er überhaupt ja auftaucht, okay, gut, am Anfang, aber dann dauert es ja auch erstmal ein bisschen. Ich finde, er ist auf jeden Fall nicht so im Fokus, wie ich es gedacht hätte bei einem Film der Leatherface. Heißt, dafür haben wir halt auch einfach noch so viele andere Familienmitglieder, die auch irgendwie neu sind und die auch auffällig sind.
Sei es jetzt eben das Mädchen oder auch den Text zum Beispiel. Da haben wir noch hier so diesen nervigen Alfredo und den Tinker. Wir haben da ja echt noch da irgendwie die Mutti noch. Also da sind ja noch so viele andere Leute, die ja auch viel Screentime haben. Und ich hab sogar das Gefühl, bei dem Text, der hat zum Beispiel, glaub ich, sogar tatsächlich mehr vom Gefühl her. Aber vielleicht auch einfach.
Ist es meine Wahrnehmung, die da so ist. Ich finde halt, dass der Face ist halt hier handlungsfähiger, auch eigenständig handlungsfähiger in dem Teil und ich glaube, da sieht man auch wieder, was die Vision mit dem Teaser zusammen, was die Vision bei Newland Cinema war. Ich glaube halt wirklich, dass die Idee war, dass er so der Main-Antagonist generell in dem Film eigentlich wird, der wirklich wie so ein Jason, wie so ein Michael irgendwie durch den Wald rennt und halt Leute abmetzelt und ich glaube, ich habe das Gefühl, dass die Familie der Fokus dann doch wieder auf dieses Sawyer-Anhängsel so hinten dran geschrieben wurde.
Also vielleicht war die ursprüngliche Idee wirklich, dass er so der Einzige sogar vielleicht ist. Und in dem Zuge der ganzen Rewritings und Co. Das dann wieder hinten dran geschrieben wurde. Aber ich finde auch schon, dass er so eine ... Ja, ich finde, er agiert hier auch als Einzelfigur mehr als in den anderen Teilen.
Auch unabhängig von der Familie, die ja trotzdem immer merkbar ihn so dahin gedrängt haben, was er tut. Und hier ist er schon auch viel, sag ich mal, auf eigenen Beinen unterwegs und handelt quasi auch ohne, dass er diesen Support irgendwie hat. Am rechten Bein braucht er Support in diesem Film. Ich finde, man merkt es irgendwie, dass die Idee wahrscheinlich ursprünglich mal eine andere war, als es jetzt im Film ist.
Alleine schon an diesem Thema mit dieser Säge, die er, Kettensäge, die er geschenkt bekommt, dieses fette goldene Teil. Die Idee ist ja da, aber er darf sie dann gar nicht benutzen. Also ich finde, das ist so ein bisschen sinnbildlich dafür, dass man merkt, der Film wollte ihn zur Ikone irgendwie machen und dann ist es auf dem Weg aber untergegangen.
Mir ist jetzt beim Gucken von Teil 3 und 4 wieder aufgefallen, dass der eigentliche USP der Reihe, das ist ja die Tatsache, dass wir hier zwar einen Killer haben, wie auch bei Nightmare on End Street, Halloween, Fighter 13 und so weiter, aber der eben noch diesen Familienanhang hat und dass dieser Part mich zunehmend in der Reihe stört.
Das ist irgendwie witzig, weil das ja der USP eigentlich ist, diese Reihe, dass da immer noch irgendwelche Sawyers oder Slaughters oder wie auch immer sie dann heiß mögen oder später Hewitz irgendwie dazukommen und Leatherface unterstützt. Aber genau dieser Teil beginnt ab Teil drei jetzt mich zu nerven.
Und das fand ich eine interessante Beobachtung. Ich weiß nicht, wie es bei euch ist. Ich kann mir vorstellen, dass es da aber auch ein Stück weit an der Konsequenzlosigkeit irgendwie liegt, dass man ja immer eine neue Familie hat. Also jetzt auch hier, das haben die auch in dem Making-of gesagt, sind ja wieder komplett neue Leute und das irgendwie so der Vibe sein sollte mäßig, ja, Leute, die einen Schuss nicht gehört haben, die finden sich halt irgendwie wieder zusammen, sodass der Leatherface basically von denen irgendwie so auf eine Art adoptiert wurde von einer anderen Familie, die halt einfach, ja, komplett jenseits von Gut und Böse unterwegs ist, wo ich mir auch denke, hä?
Und irgendwie ergibt das für mich gar keinen Sinn, im vierten Teil dann wieder eine neue Familie. Und das, obwohl es ja die ganzen Teile sich immer noch in ihrer Textklappe auf den ersten Teil beziehen. Wo ich mir denke, dann lass das weg und sag einfach, okay, wir haben hier einen neuen Kettensägenmörder und Feierabend.
Also sie beziehen sich ja immer alle auf den ersten Teil, werfen immer die vorherigen Teile über Bord. Und da ist ja so gar keine ... Es hat einfach gar keinen Sinn. Und ich glaube, wenn das immer im Kern die gleiche Familie ist, dann wäre das vielleicht anders. Vielleicht, weiß ich nicht, aber könnte ich mir vorstellen. Es würde halt nur eigentlich Sinn ergeben, wenn Leatherface selbst intellektuell so bewandert ist, dass er es schafft, mit seinen ...
Menschlichen Fähigkeiten sozusagen immer Leute um sich herum zu scharen. Aber es gibt ja eigentlich gar keinen Grund, warum jetzt diese Leute immer wieder mit dem abhängen sollten. Der geht ja nicht durch die Regierung und sagt, Leute, ich bin hier so ein mächtiger. Kettensägenschwingender Typ hier oder so. Wollt ihr nicht Teil meiner Familie sein?
Das macht ja überhaupt keinen Sinn. Wie so ein Kult-Leader irgendwie. Das ist er ja nicht. Und gerade die Darstellung in Teil 2 und Teil 4, die ja wirklich Leatherface eher lächerlich macht, als ihn irgendwie, wie sagt man, eindrucksvoll darzustellen, sorgte eben auch dafür, dass es irgendwie überhaupt keinen Sinn ergibt.
Aber das ist ja gleich ein bisschen drüber reden, über diese Themen. Ganz kurz die Fakten zum Film. Also der Film kam 1990 raus, hat auf Letterboxd eine Durchschnittswertung von 2,3 von 5. Auf der IMDb eine 5 von 10, kam am 12. Januar 1990 in die US-Kinos und am 4. Juli 1991 in die deutschen Kinos. Hat zwei eineinhalb Millionen Dollar gekostet und hat damit 5,7 Millionen Dollar eingespielt, wenn ihr den Film sehen wollt.
Könnt ihr ihn auf Blu-ray kaufen. Aktuell ist, glaube ich, die billigste Variante tatsächlich auf... Ausländische Versionen zurückzugreifen. Es gibt auch ein schönes Mediabook von Pleon, das aber, glaube ich, schon eine Weile ausverkauft ist. Es gibt auch DVDs, aber ich sage mal so, ihr werdet keine Probleme haben, den Film irgendwie zu finden. Mehr sage ich jetzt mal an der Stelle nicht.
Film läuft irgendwas zwischen, je nachdem, welche Fassung man guckt, 81 und 85 Minuten. Hat in den USA ein R-Rating bekommen in seiner Kinofassung in Deutschland, jetzt ein FSK-18 seit der Prüfung. Es gibt aber theoretisch eigentlich drei Schnittfassungen. Es gibt einmal die geschnittene Kinofassung, also die R-Rating-Version.
Es gibt die Unrated-Version, das ist die, die wir uns jetzt, glaube ich, alle angesehen haben. Das ist ja auch die, die gängig im Heimkino veröffentlicht wurde. Aber auch diese Unrated-Version ist eigentlich nicht die ungeschnittene Version. Selbst die ist auch schon massiv gekürzt worden. Die ursprüngliche Version ist sozusagen die Rohfassung. Die bekommt ihr, wenn ihr die Unrated-Version guckt und euch noch die Deleted-Scenes dazu anguckt, dann bekommt ihr ungefähr eine Vorstellung von dem, was sich Regisseur Jeff Burr bei dem Film eigentlich gedacht hat.
Ganz kompliziertes Thema. Gehen wir nachher bei den Kills noch ein bisschen genauer drauf ein. Content-Note, außer das übliche, so Kannibalismus etc. Wäre mir jetzt nichts weiter aufgefallen. Es gibt jetzt, glaube ich, gab es hier irgendwelche, Sexuelle Gewalt oder dergleichen? Also jetzt nicht explizit. Ich glaube nicht, nee.
Ich glaube, den kann man relativ durchgucken, ohne solche Themen. Body Count haben wir sechs. Wobei man sich auch da abhängig von den Schnittfassungen ein bisschen drüber streiten kann, aber dazu auch später mehr. Wir betrachten jetzt mal die Unrated-Version, weil das eben die gängige Version ist. Wie würdest du, André, dort den Gewaltgrad, die Brutalität einschätzen?
Ja, in der Unretted-Fassung, wie gesagt, die Lizenz ist rausgenommen. Was du gerade schon gesagt hast, sieht man halt einfach leider, was da federn lassen muss. Und deswegen, die Indizierung kann man, finde ich, jetzt auch, wenn man es jetzt heute betrachtet, auch kaum noch nachvollziehen, ehrlich gesagt.
Wobei da kurz, also der war tatsächlich nie indiziert, weil man den in Deutschland gar nicht hat prüfen lassen. Nee, der war nicht geprüft, so was, genau. Weil Teil 1 und 2 ja schon diese Probleme hatten. Da hat man gesagt, wir schicken ... Es ist ja quasi die erste offizielle überhaupt Heimkinoveröffentlichung.
Das ist ja dieses Mediabook von Pleon tatsächlich in Deutschland. Stimmt. Sorry, falsche Info. Genau, nee, es war nie rausgebracht. Und auf jeden Fall kann man eben diese Problematik dieser Version gar nicht nachvollziehen eigentlich aus diesem Grunde. Also selbst eine 18er ist eigentlich schon fast hochgegriffen dafür, dass man da an Onscreen-Gewalt zieht.
Klar, man kann wieder die psychische Gewalt mit reinnehmen und einfach diesen Terror, okay. Aber der ist eigentlich, was das angeht, kaum härter eigentlich als der erste Teil. Der hat eben mehr auch Andeutungen, würde ich es eher sagen. Aber ja, ich bin da noch alles zusammengenommen, so Atmo, Terror, psychische, physische Gewalt zusammen, gebe ich ihm jetzt gerade noch so eine zwei.
Aber es ist schon nicht viel, was man onscreen da noch übrig hat. Ja, würde ich zustimmen. Teresa, Laura, würdet ihr da. Ja, würde ich kommentarlos mitgehen. Wie würdest du, Theresa, den Spannungsfaktor, den Suspensefaktor einschätzen? Also bin ich jetzt bei einer anderthalb von fünf, weil ich finde ihn tatsächlich nicht so spannend.
Also ich finde, der hat so ein paar Szenen, wo man sagt, ja, okay, aber dadurch, dass ja alles, vor allem so wie die Figuren handeln, auch von der Familie so übertrieben ist, ist mir das eigentlich schon zu viel, als dass es wirklich irgendwie eine Anspannung auslösen kann. Also diesen schmalen Grat, den der erste Teil irgendwie gut hinbekommen hat, dass dieses Trübersein auch irgendwie trotzdem gruselig ist, das bekommt der Film für mich auch schon nicht so wirklich hin.
Und deswegen bin ich da bei einer Anderthalb von fünf. Also spannend finde ich den fast gar nicht. Ihr werdet feststellen, heute ist es einer der ganz seltenen Fälle, bei denen ich einen Film wertungstechnisch relativ hart korrigieren werde. Und auch das Gefühl habe, dass ich früher immer einen komplett anderen Film gesehen habe als jetzt bei diesem Mal.
Und das ist auch der Punkt, der sich hier schon so ein bisschen kennzeichnet. Ich fand den Film früher in vielen Segmenten super spannend irgendwie. Und jetzt gar nicht mehr. Also ich weiß gar nicht, wo dieser Gedanke herkam, dass ich den früher so spannend fand. Das waren, glaube ich, irgendwie so die Verfolgungsjagden im Wald und so weiter.
Die sind auch immer noch ganz nett. Aber ich bin da komplett bei Teresa so richtig. Hat mir vor allem das Interesse gefehlt, weil auch die Figuren gar nicht hergeben, dass ich so richtig mit denen mitfiebern will. Und bin da auch nur bei der 2 von 5. Also so richtig Thrill, Laura, ist hier nicht vorhanden.
Nee, Thrill finde ich auch nicht. Ich habe ihm auch eine 2 von 5 gegeben. Und ich glaube, also ich fand ihn schon über die meiste Zeit irgendwie unterhaltsam und nicht langweilig. Ich finde, er fühlt sich vom Tempo ab. Manchmal dann doch relativ schnell an und ich könnte mir vorstellen, dass das vielleicht das ist, was du früher auch als Spannung dann irgendwie wahrgenommen hast, aber ich gehe total mit euch, dass es eigentlich nur punktuell ein paar Szenen gibt, wo diese Spannung wirklich dann mal greifbar wird, zum Beispiel im Wald, wie du schon angesprochen hast, oder auch als die Leatherface im Auto so begegnen, aber es ist überschaubar, ausbaufähig. Ja.
André, ich habe eben schon gesagt, dass sich hier ein großes Studio, also New Line Cinema, sich die Rechte sozusagen gesichert hat für die Texas Chainsaw-Reihe. Also die haben damals, ich glaube so in den frühen 80er Jahren auch schon Wiederaufführungen des Originals von Tobi Hooper ins Kino gebracht.
Und sie sahen jetzt nun die Option mit diesem Franchise, und da muss man ja schon mal Abstriche setzen, wenn man sieht, wie weit Teil 1 und Teil 2 auseinander lagen und jetzt auch zu Teil 3, wie viel Zeit da ins Land gegangen ist, sahen sie aber tatsächlich das Potenzial ihrer hauseigenen Reihe Nightmare on Elm Street quasi Konkurrenz zu machen.
Also sie wollten sich hier eine neue Stasher-Reihe sozusagen prominent darstellen. Und ich würde mal übersetzen, sie wollten sich eine neue Cash-Cow ans Bein binden, im positiven Sinne. Aber macht das aus deiner Sicht überhaupt Sinn, dass sie das vorhatten? Gerade auch aufgrund der weit verstreuten, weit auseinanderliegenden Filme, die man bisher hatte. und vielleicht auch, dass er gar nicht so große Interesse an der Figur Leatherface jetzt im Vergleich zu Jason, zu Michael und zu Freddy.
Naja das Ding ist halt also erstmal noch ich gebe übrigens auch zwei bei Suspense okay ich komme nicht mit, fairerweise ich habe dich gar nicht angesprochen weil ich das wissen die Zuhörer natürlich nicht ich weiß was du für eine Note vergeben hast und deswegen habe ich dich gar nicht mehr gefragt ich gebe auf jeden Fall mit.
Das Ding ist halt also das Problem an der Sache ist dass eben mit dem ersten schon ganz klar war dass eben Leatherface ja der ist natürlich der der hängen geblieben ist bei den Leuten, weil der natürlich trotzdem, von allen Antagonisten irgendwie der auffälligste ist, der natürlich raussticht. Aber er war ja von Grund auf nicht einfach, wie wir eben schon gesagt haben, er war ja nie alleine.
Er ist nicht der alleinige Killer. Es gibt nicht nur einen Kettensägen schwingenden Irren, sondern es gibt eine ganze Bande irgendwie. Und es ging ja vor allem darum, dass es ja auch nirgendwo Hilfe gibt, weil alle irgendwie mit drin hängen und alles ist da vernetzt. Und es geht ja um dieses ganze Gebiet, ist ja eine Angst so quasi.
Diese Angst da bei helllichem Tageslicht, egal wem begegnen zu können, alle sind irre und wollen dir ans Leder irgendwie. Das war ja die ganze Idee auch dahinter und dass man den, die Figur mit durchgeschleift hat, quasi trotz neuer Familien und somit ja auch jeder Film wirkt ja auch fast wie so ein kleines Reboot in sich irgendwie eben mit neuer Familie, neuem Setting.
Also nicht neues Setting, aber wisst ihr, was ich meine? Ähm, Und das hätte schon funktioniert, glaube ich, aber dann hätte man eben diesen Weg, den sie mit diesem Teaser gemacht haben, hätte man dann radikal durchziehen müssen. Dann hättest du wirklich sagen müssen, es gibt nur noch Leatherface, der ist jetzt ein einzelner, wirklich Villain, es gibt nur noch ihn, der halt Leute stalkt, whatever, die in seine Fallen laufen.
Aber dafür müsste man ja die ganze Figur auch irgendwo ein bisschen umschreiben oder umwerfen. Also damit hätte man wirklich einen ganz krassen Bruch machen müssen, das hätte man etablieren müssen. Und, sag ich mal, die Idee seitens des Studios ist nachvollziehbar, weil sie gesehen haben, natürlich, wie oft das schon funktioniert hat.
Und dass sie gemerkt haben, das Interesse an dieser Figur Leatherface ist bei den Fans ja auch da. Aber dann hätte das ein ganz anderer Film sein müssen. Dann hätten sie ihn wirklich aufbauen müssen jetzt als das ist, Leatherface ist Texas Chainsaw Massacre, ist Leatherface. Dann hätte man da auch deutlich mehr in die Vollen gehen müssen und nicht trotzdem wieder auch das Konzept der ersten beiden ja auch trotzdem wieder mitnehmen wollen.
Also das Konzept ist ja dann immer noch, es laufen Menschen in eine Falle, sie sind in einem Haus, es gibt diese Familienszenerien. Das ist ja alles schon wieder hier drin. Das heißt, hätte man das verhindern wollen, dass das wieder das Hauptthema wird, hätten wir das alles rauslassen müssen und wirklich Leatherface als einzige Gegnerfigur etablieren müssen.
Und das haben sie ja überhaupt nicht gemacht. Aber rein vom Gedanken her, glaube ich, wäre es möglich gewesen. Dafür war der, sage ich mal, Hype oder das Word-to-Mouth über Leatherface, glaube ich, genug da. Er war als Figur schon etabliert genug. Aber es hätte man radikal durchziehen müssen, glaube ich. Wo man da halt, ne, das ist halt der Punkt mit dem zeitlichen Abstand, die, die damals den ersten Teil gut fanden, die sind halt auch.
Mindestens 15 Jahre älter geworden. Und nicht jeder interessiert sich dann irgendwie noch für Slasher und so weiter. Sind ja nicht so Freaks wie wir. Und Laura, es kommt noch ein Punkt dazu, den ich sehr wichtig finde bei der Tatsache, dass sowohl Teil 1 und 2 für mich, gerade im Vergleich zu den anderen großen Slasher-Reihen, irgendwie einen arthausigeren Aspekt mit reinbringen.
Oder nennen wir es mal, nicht so kommerziellen Aspekt mit reinbringen, wie jetzt Halloween, Freitag der 13. Und Nightmare on M Street. Und das haben die, glaube ich, habe ich das Gefühl, bei New Line Cinema so ein bisschen übersehen, dass das eigentlich von vornherein gar nicht diesen Appeal hatte, so ein Mainstream-Ding zu sein.
Ja, habe ich noch nie drüber nachgedacht, aber finde, das klingt irgendwie schlüssig. Wobei ich schon das Gefühl habe, dass sie jetzt bei Teil 3 versucht haben, es ein bisschen mainstreamiger zu machen. Und das aber vielleicht dann auch genau das ist, was dem Film fehlt. Also, dass man sagt, ja, ist irgendwie alles ganz okay, aber irgendwie halt auch ziemlich erwartbar. und vielleicht ist es genau dieser Arthouse-Touch, der dem Film fehlt.
Die Rechte für die Texas Chainsaw Massacereie, die waren nicht gerade billig. 700.000 Dollar hat man bei New Line Cinema dafür hingelegt und hat sich gleichzeitig aber auch die Rechte für insgesamt gleich drei Filme gesichert, die aber in einem möglichst kurzen Zeitraum hätten veröffentlicht werden müssen.
Und es gab dann auch erste Drehbuchideen, sowohl von Tobi Hooper als auch von Kim Henkel, der das Original geschrieben hat. Die wurden aber von New Line Cinema komplett missachtet. Und dieses Skript, Was Kim Henkel geschrieben hat, das wurde dann ja in Auszügen für Teil 4 verwendet. Dazu kommen wir dann in der nächsten Woche.
United Cinema ging es, darum haben sie auch keinen Hehl gemacht, denen ging es wirklich um die Kohle. Sie wollten Schnellergebnisse haben, haben auch direkt ganz strikt einen Kinostart festgelegt mit einem festen Datum, an das sich alle halten mussten. Und sie haben dann den Autor David Shaw beauftragt, ein Skript zu schreiben.
Als Regisseur verpflichtete man Jeff Burr, der gerade Stepfather 2 abgedreht hatte, über den wir hier auch schon mal gesprochen haben. Aber es war tatsächlich so, und ich glaube, das ist das Hauptproblem des Films, dass der Impact von Jeff Burr auf Texas Chainsaw 3 sich sehr in Grenzen halten sollte, da New Line Cinema quasi im Vorfeld schon alle wichtigen Punkte entschieden hatte und er auch nicht die erste Wahl war.
Also er selbst hat gesagt, er glaubt, er war vielleicht die Nummer 79 oder 80 bei den Regisseurinnen, die angefragt wurden. Also Peter Jackson wurde zum Beispiel auch angefragt, aber die meisten Leute haben abgesagt, weil sie sich nicht so einen Titel in die Filmografie schreiben lassen wollten. Es gab da auch schon einen anderen Regisseur, der verpflichtet wurde, der dann aber aus vertraglichen Gründen zurücktreten musste.
Und wie gesagt, als Bird dazu kam, war der Film halt schon mehrere Wochen in der Pre-Production. Da waren wie gesagt Sets schon gebaut. Also er konnte quasi eigentlich gar keine Ideen einbringen. Er hat selber auch gesagt, er war damals 26 Jahre alt, war ziemlich naiv und wurde dann mit seinen Befürchtungen auch später bestätigt.
Die Ideen des Drehbuchautors, also von David Shaw, die fanden auch wenig Anklang. Er hatte ein sehr düsteres, ein sehr hartes Skript geschrieben, was auch sehr, sage ich mal, kohärent war zu den ersten beiden Filmen. Da hat New Line Cinema aber gesagt, nee, wir wollen einen kommerziellen Film haben, der darf nicht so düster sein.
Und vor allem bitte stelle keine Verbindung zum ersten und zum zweiten Teil her. Und das ist ja, glaube ich, auch schon mal ein ziemlich blöder Ansatz, Theresa, wenn man dem Autoren sagt, ja, es gibt zwar schon zwei Filme, aber die ignorierst du hier in diesem Sequel. Ja, also wenn man irgendwie Teil 2 über Bord gehauen hätte, okay, von mir aus, aber sie machen das ja, wie gesagt, dann auch nicht konsequent.
In der Textklappe wird trotzdem noch darauf Bezug genommen, so dann lass es halt wirklich komplett sein. Aber ja, ich habe das Gefühl, dass die wirklich einfach nicht verstanden haben, was du ja eben auch meintest, was so der Grund war, warum der erste Teil so ein Erfolg war. Und halt eben, weil er vielleicht nicht so diese klassischen Muster so streng irgendwie befolgt hat, haben sie sich selber mit ans Bein gepisst.
Weil so kommerziell erfolgreich war er jetzt ja nicht, wie sie sich das erhofft haben. Was ich auch noch extrem lustig fand, das hatte der Regisseur auch im Making-of erzählt, dass er irgendwie auch dann gefeuert wurde, nach zwei Tagen aber wieder eingestellt wurde, weil sie niemanden anders gefunden haben.
Das fand ich auch extrem lustig. Also da kann man sich ja auch denken, wie es da am Set irgendwie zugegangen sein muss und wie unstrukturiert das gewesen sein muss, wenn man dann irgendwie kurzerhand den Regisseur kickt. Und dann, also wo man ja eh schon total Schwierigkeiten hatte, überhaupt einen zu finden, um dann zu sagen, Sorry, kannst du doch mal wiederkommen Wir finden keinen mehr Also es ist wirklich.
In meinem Kopf, als ich mir das alles angehört habe, dachte ich mir Das muss wirklich echt ganz, ganz großes Chaos Gewesen sein Und dann dafür ist wahrscheinlich fast sogar Ein gutes Ergebnis bei rausgekommen, Das haben sich halt super viele Leute eingemischt, vor allem die Produzenten eben. Also das Drehbuch wurde dann quasi ad acta gelegt und der Produzent Michael De Luca hat das quasi komplett abgeändert, dann das Skript.
Und der David Shaw wurde sozusagen entlassen und Jeff Burr wollte dann sich Hilfe suchen und wollte mit Tobi Hooper in Kontakt treten. Und das wurde ihm auch seitens von New Line Cinema komplett untersagt. Also die Kontaktaufnahme an sich schon wurde vertraglich festgelegt, dass er das nicht tun darf. Das ist schon völlig absurd.
Der hat dann immer wieder versucht, so eigene Ideen einzubringen, aber das war nicht gewollt von New Line Cinema. Also alle Ideen wurden missachtet. Vor allem der Produzent Bob Engelman, der hat regelrecht gegen Jeff Burr gearbeitet. Da waren so Sachen, Jeff Burr wollte zum Beispiel in Texas drehen, was ja irgendwie natürlich war, weil Teil 1 und 2 wurden auch da gedreht. Der Film spielt da.
New Line Cinema sah das anders und hat den Drehort dann nach Kalifornien verlegt. Dort war es dann wieder super heiß im Sommer 1989 und nichts verlief reibungslos. Ich weiß nicht, ob es auch in der Doku ein Thema war. Es gab dann so einen großen Flächenbrand am Set und ums Set darum, der für super viel Ärger, für Kosten... Nee, das wurde, glaube ich, nicht gesagt.
Okay. Ich kann mich nicht dran erinnern. Sorgte halt für Zeit- und Geldprobleme dann. Und deshalb konnte dann dieser Kinostart nicht eingehalten werden. Und deswegen hat man Jeff Burr, der ja, wie wir schon gehört haben, ich sag mal, er war jetzt vielleicht nicht die 79. und 80. Wahl, aber die 9. oder 10. Wahl, wurde dann einfach entlassen.
Und weil niemand anderes einspringen wollte, wie Theresa schon gesagt hat, wurde er dann wenige Tage später wieder reinstalliert und hatte dann aber noch weniger zu sagen als ohnehin schon. Und das sind nur die Probleme im Vorfeld gewesen, denn die eigentlichen Probleme sollten dann erst in der Post-Production folgen, aber darum kümmern wir uns dann später am Ende der Folge.
Ansonsten haben wir hier, wie gesagt, Jeff Burns, Regisseur, der hatte damals Stepfather 2 gerade abgedreht, hat ansonsten so großartige Filme wie Puppet Master 4 und 5. Und nein, liebe Zuhörende, das ist kein Reminder daran, dass wir euch noch irgendwas schuldig sind. Doch, find ich schon. Ja? Ich hab da Bock drauf.
Oh nein. An mir hängt's nicht. Du siehst, die Reaktionen sind jetzt nicht euphorisch hier im Raum. Naja. Kann ich die Kötters nochmal sehen? Da muss man Teil 1 bis 3 nochmal schauen, weil man sich an nichts mehr erinnern kann. Ich bin dafür. Aber die späteren Teile sorgen ja dafür, dass du exakt alle Szenen aus den ersten Teilen nochmal zu sehen bekommst.
Ja, also ich bin da Fan von. Jeff Burr hat sich auf jeden Fall zumindest in Fankreisen einen kleinen Namen gemacht, in dem er halt solche Horrorproduktionen gedreht hat. Er hat auch noch das erste Sequel zu Pumpkinhead gedreht. Ist eigentlich ein sehr sympathischer Typ, wenn man so Interviews, ich weiß nicht, Theresa, ob du Making-Off einen anderen Eindruck bekommen hast, aber ist eigentlich ein relativ netter, sympathischer Typ.
Der hat das auch mit Fassung getragen, also dass der sich überhaupt noch ins Making-Off gesetzt hat, nach dem, was da abgegangen ist, da hätte ich wirklich gesagt, ich gebe euch keine Minute meiner Freizeit mehr ab, also wirklich. Allein, dass er das noch gemacht hat, ist schon ... Wahrscheinlich vertraglich.
Er wollte ja später seinen Namen tatsächlich aus dem Film streichen lassen. War aber schon zu spät, weil alle Kopien schon erstellt worden waren. Auf jeden Fall. Gleichzeitig muss man auch sagen, bei der Filmografie, die er hingelegt hat, ist das glaube ich auch nicht das Schlimmste, was da drin auftaucht.
Also von daher, ja, ist glaube ich, hat ihm jetzt wahrscheinlich nicht so viel geschadet. Auf jeden Fall ist er im Oktober 2023, im Alter von 62 Jahren, leider schon zu früh an einem Schlaganfall verstorben. Ansonsten kennt man die meisten Leute aus der Crew nicht so wirklich, was beachtenswert ist. Und das ist ja schon wieder ein großer Fehler, André.
Man hat hier Spezialeffekte von KNB, zur damaligen Zeit so mit der größten Name, den man sich irgendwie ans Bein binden konnte, was so Spezialeffekte angeht. Aber, Die Post-Production hat dafür gesorgt, dass wir dafür ja nicht so viel zu sehen bekommen. Nee, das ist halt wirklich wieder traurig. Also KMB habt ihr ja schon öfters von uns gehört.
In dem Zeitraum. Der Film, der Horrorfilm, eigentlich geprägt von ihren Effekten. Und ja, wäre toll gewesen. Wie wir schon gesagt haben, man kann es ansatzweise bei den Lidl Zins sehen. Sieht halt scheiße aus natürlich von der Qualität. Man erkennt nicht mehr wirklich so richtig viel. Aber ja, hätte den Film wahrscheinlich groß aufgewertet, wenn die Effektarbeit davon drin geblieben wäre.
Aber das ist halt echt immer, ich denke, es tut mir immer dann so leid, du investierst dann an Zeit und natürlich auch Geld, aber vor allem auch die Kreativität der Effektschmiede, irgendwie die machen da, heralte sich den Bein aus, mal geile Effekte zu machen und dann sieht sie nie jemand. Das ist halt echt immer so traurig, finde ich.
Ja, vor allem so, wenn du den Film zum ersten Mal guckst und dann siehst du irgendwie schon die ganzen Namen da, K&B, Nico Taro und sowas, also denkst du, wow, jetzt muss ja was Geiles kommen und dann ist sozusagen der beste, Spezialeffekt, ist dann schon in den Opening Credits zu sehen, als Leatherface sich da diese Maske da aus der Haut baut. Und das war's dann quasi auch schon.
Und das ist dann immer so ein bisschen traurig, ja. Ansonsten, Ken Hodapp hat ja als Stunt-Coordinator gearbeitet, aber ansonsten keine großen Namen hier mit bei. Ich denke mir halt immer, ich denke mir halt immer, wie geil das wäre irgendwie, ich hoffe ja immer, dass solche Effektschmieden auch so eigenes Material halt, dass die solche Effekte, wenn sie die testen und so weiter, ob die ja nicht irgendwelche Showreels von uns schon gedreht haben, kann ich mal irgendwie KMB irgendwie eine Doku veröffentlichen über alle unveröffentlichten Effekte, die sie jemals gemacht haben.
Sowas fände ich halt ultraspannend, aber wahrscheinlich gibt es selbst das nicht mehr. Ja, ich glaube, das ist heute wahrscheinlich ja, dass sowas heute gemacht wird, als das damals alles ... Da hat man nicht dran gedacht. Sagt ja schon viel aus, ich nehm's schon mal vorweg bei diesem Film hier, als man dann später den Film beschnitten hat, dass man das mit dem Original negativ gemacht hat.
Das heißt, alles, was da aufgenommen wurde, wurde einfach zerstört. Das ist halt so... Ja, das ist immer so traurig. Jedenfalls sollte ursprünglich Gunnar Hensen wieder Leatherface spielen, jedoch hat man ihm ein sehr geringes Gehalt geboten, weshalb er absagt und man sich dann für den Ex-Catcher R.A.
Mikhailov entschied, der auch ein Kumpel war von Jeff Bird. Zur damaligen Zeit, die haben vorher schon zusammengearbeitet und Mikhailov ist übrigens auch Teil der Hollywood Ghost Hunters, die wir glaube ich auch schon mal in irgendeinem Podcast hier erwähnt haben, quasi Kane Hodder, noch irgendein anderer Typ und Mikhailov, die sind quasi ein Hollywood Geisterjäger und haben das früher glaube ich auch irgendwie in so einer, ich weiß nicht genau, ich habe es mir nicht angeguckt, aber ich glaube da gibt es auch eine Webserie oder irgendwie sowas zu oder ein paar Sachen, fand ich jedenfalls ganz witzig. Ähm.
Die Produzenten, also Jeff Burrs Wunschlösung für die Rolle des Tags war es, Viggo Mortensen dort zu besetzen. Die Produzenten fanden diese Idee ziemlich blöd, muss man sich auch heutzutage immer vorstellen. Aber der dann als Ersatz verpflichtete Schauspieler hatte dann so großen Werbedeal irgendwie als Auftrag bekommen und trat auch zurück, weshalb Viggo Mortensen den Job dann doch erhielt.
Laura, wir haben jetzt hier quasi heute und diese Woche schon ein paar bekannte große Hollywood-Nahmen am Start. Normalerweise haben wir das ja meistens immer in Teil 1 einer solchen Stash-Reihe, aber hier dann eher in den mittleren Filmen. Ja, ich würde auch sagen, dass das hier durchaus eine sehr gute Wahl war, weil der Viggo Mortensen ja irgendwie ein guter Schauspieler ist offensichtlich.
Und ich finde halt auch, dass er für diese Rolle. So sehr glaubhaft diese Mischung rüberbringen kann aus erstmal wirkt er sehr charmant und irgendwie, wie ein Good Guy und nachher kann er dann aber auch noch ein bisschen freidrehen, also ich glaube, dass das eine sehr gute Wahl für die Rolle war und das ist nicht unbedingt selbstverständlich, nur weil es mittlerweile halt ein, A-Promi ist, auch dazu werden wir in Teil 4, denke ich mal, noch was sagen, weil ich finde, da ist es halt, eine Person spielt sehr gut und die andere relativ schlecht, also ist so ein bisschen, muss auch zum Film passen, aber ich finde Viggo Mortensen passt hier ziemlich gut.
Ja, würde ich zustimmen. Kate Hodge spielt die. Michelle ist jetzt keine bekannte Schauspielerin. Action-Fans kennen sie vielleicht aus Rapid Fire mit Brandon Lee in der Hauptrolle. Ist aber auch immer noch aktiv, aber eher in TV-um-Kleinstrollen. Dann haben wir William Butler, der spielt den Ryan. Den haben wir hier tatsächlich schon mal gehabt. Und zwar in der Freitag der 13.
Franchise-Besprechung. Er ist nämlich eines der Todesopfer in Teil 7. Hat auch im Remake von Night of the Living Dead mitgespielt. Dann hier André, Ken Forrey, eine absolute Horrorlegende, die hier Benni spielt, hat ja in vielen Rob-Zombie-Filmen mitgespielt, auch im Remake von Dawn of the Dead in Death Bar.
Death Bar, okay. Death? Hilf mir mal, Roman. Sparr. Sparr, der Todessparmarkt. Das deutsche Remake von Death Bar ist Death Sparr, ja. Ja, Ken Forrey, mega. Kannst auch gleich hier schon vorweg sagen. Ich finde es schade, dass er nicht wirklich so die Hauptfigur im Film ist, sondern auch eigentlich fast mehr so eine Side-Story.
Ja, ich mag den wirklich gerne. Ich sehe den immer super gern. Ich finde, der spielt gut, der hat eine gute Ausstrahlung irgendwie. Ich mag den total, total gerne und ist auf jeden Fall mit das Highlight am Film. Ich finde, es wirkt immer so, als hätte der ultra Bock auf die Rolle, die er gerade spielt. Als würde ihm das voll Spaß machen einfach. Ja, stimmt. Ja.
Es ist auch interessant, ich finde, an solchen Leuten merkt man krass, wie viel so eine Präsenz ausmachen kann. Du hast halt, schon mal vorweg genommen, Theresa, du hast ja unsere eigentlichen Hauptfiguren, irgendwie Michelle und Ryan, mit denen man irgendwie so gar nicht connecten will. Und dann taucht irgendwie Ken Forrey auf und nach zwei Sekunden weißt du irgendwie, ja, den finde ich irgendwie cool.
Das ist einfach nur die reine Präsenz eines Schauspielers, das sorgt schon dafür, dass du denkst, okay, okay, jetzt, jetzt, okay, vielleicht holt der mich ab. Das weißt du irgendwie nach zwei Sekunden schon. Ja, aber auch, also vor allem Ryan, also der Partner von Michelle, der ist halt von der ersten Sekunde so unangenehm, dass ich mir denke, als dann, da der Text mit seiner krassen Face-Card um die Ecke kommt, denke ich so, also ich würde den Ryan direkt an der Tanke lassen und den Text mitnehmen.
Also wenn das mein Freund wäre und der sich an mich ran macht. Ich glaube, der Blick von Michelle hat Ähnliches gesagt. Also nicht nur, weil der halt einfach ein unfassbar attraktiver Mann ist, aber auch, weil dieser Ryan einfach so ein unangenehmer Typ ist, der halt auch einfach nicht nett ist. Und ich finde, das bemerkt man halt auch, also wir waren jetzt ja gerade auch eigentlich bei dem Benny, dass man sich da halt einfach denkt, das ist halt ein sympathischer Typ einfach.
Und irgendwie mit dem kann man dann auch mitgehen. Und bei so einem Ryan, da denkt man von Sekunde ein, so boah, hoffentlich schleppen wir den nicht durch den ganzen Film mit, sondern hoffentlich segnet der schnell das Zeitliche. Und das hatte ich halt bei dem Benny gar nicht. Da war ich schon so, ich hoffe, es gibt ja so ein paar Momente, wo man denkt, ob der das noch lange macht, dass ich immer wieder dachte, ich hoffe, der kommt bis zum Ende irgendwie durch, weil es einfach eine Person ist, die man gerne sieht.
Die Mama. Ihr werdet euch wundern, Mama, kommen wir später drauf zu sprechen, wird von Miriam Bird-Nethery gespielt, die auch schon vor vielen Jahren verstarb. Aber einer ihrer Söhne ist John Gullegap. Und den kennt man zum Beispiel als Regisseur von Feast oder von Piranha 3DD. Auch große Werke hat er fabriziert. Aber ich wollte es nicht unterwählen lassen.
Jennifer Benko spielt hier das junge Mädchen der Sawyers. Die kennen wir auch schon. Die hat nämlich die junge Tina. Also ihr erinnert euch, das Mädchen mit der Telekinese in Teil 7. Und sie hat die junge Tina am Anfang im Intro gespielt, die dafür sorgt, dass ihr Stiefvater oder ihr Vater da ins Wasser gezogen wird zu chasen.
Jetzt macht's vielleicht Klick. Ich höre keinen Klick daneben nicht. Doch, doch, ich hab grad so gedacht, ah ja, stimmt. Ich wusste, ich wusste die Indie irgendwo. Der steht doch am Anfang auf diesem Steg im Wasser und sie sorgt doch dafür mit ihrem... Ja, ja, voll. Ich erinnere, ich hab schon die ganze Zeit gedacht, irgendwoher kenn ich die, aber ich dachte, ja, wahrscheinlich, nicht, weil ich den Film schon mal geschaut hatte, aber nee, stimmt, Teil 7.
Ich hab Teil 7 Friday erst vor zwei Wochen nochmal gesehen, deswegen wusste ich es noch ziemlich akkurat. Warum? Weil ich mit einem Kumpel am Freitag den 13. drei Friday-Filme geguckt habe, am Stück, nämlich 5, 6 und 7. Na dann. Na dann. Also ein bisschen mehr Begeisterung. Na dann. Ein bisschen mehr Begeisterung. Das ist Theresa, Moderatorin, eine Horrorfilm-Podcast.
Also da wäre mir auf jeden Fall ein anderer Teil für den dritten quasi Film angefangen, als Teil 7 noch mal zu schauen. Ja, hat damit zu tun, mein Kumpel kannte bisher immer nur den allerersten Friday-Teil. Ja. Und er kennt Jason nur aus Memes, Bildern und überhaupt. Und er hat sich die Box gekauft und wollte mal alle Filme am Stück gucken.
Das wollten wir zusammen machen. Wir haben letztes Jahr angefangen mit 1, 2, 3, 4 und dann gab es keinen Freitag 13. mehr seitdem. Aber dieses Jahr gibt es ja echt viele. Wir machen das nur an Freitag 13. Und deswegen war jetzt halt Reihenfolge weiter 5, 6, 7 da. Das hat rein mit der Reihenfolge zu tun.
Dann finde ich das sehr löblich, dass du so ein guter Freund bist und das mit ihm durchstehst. Den 5. würde ich ja auch nicht freiwillig gucken. Hätte ich auch übersprungen gleich den sechsten geguckt, aber... Na gut, die Diskussion hatten wir schon, das sehe ich. Das würde ich eher fünf als sieben schauen, aber egal. Texas Scherzer-Massaker, meine Damen und Herren.
Wir haben ja noch Joe Anger, der spielt hier den Tinker, ist jetzt auch kein besonders bekannter Schauspieler, aber die Nightmare on Elm Street Fans erinnern sich vielleicht, dass der Polizist, der im Polizeirevier von Nancy angemeckert wird im Film. Das ist seine prägendste Rolle gewesen. Das ist so random.
Ja, der hat dann Todesopfer in Freitag Teil 8000 gespielt. So, okay. Ja, aber für Horrorfans sind das prägende Rollen. So musst du das mal sehen. Ja, das ist einfach immer so random. Die sitzen heute noch auf irgendwelchen Messen und kriegen Geld für Autogramme. Exakt das. Weil sie ein Opfer in einem achten Slasher-Teil waren.
Okay, ich würde sagen, wir steigen mal langsam in den Film ein. Der Film beginnt, das hat Therese anfangs schon erwähnt, beginnt wieder mit so einem Lauftext, der so einen Recap auf Teil 1 wiedergibt. Die Handlung wird jetzt aber ... Theresa ein bisschen ergänzt, in dem behauptet wird, dass Sadie Hardesty in Private Healthcare 1977 verstarb und der W.E.
Sawyer, da musste ich erstmal nachdenken, wer soll das denn sein? Ich glaube, es ist der Cook, der wurde 1981 hingerichtet und Leatherface soll angeblich laut Polizeiberichten nur ein alter Ego von W.E. Sawyer gewesen sein und existierte nicht wirklich, aber es wird dann auch im Film gesagt, aber falls es doch einen echten Leatherface gibt, war das erste Anfang, das ist irgendwie super weird, du hast es vorhin schon gesagt, es basiert.
Und irgendwie auf dem, was wir schon kennen, aber gleichzeitig bemüht sich der Film darum, diese Kontinuität zu ignorieren. Ich fand das irgendwie ganz seltsam am Anfang. Ja, same, ich finde das auch irritierend. Und auch, dass, ja gut, dass Sadie gestorben ist, ja okay, juckt jetzt auch nicht so hundertprozentig.
Hat ja dann auch schon ab dem nächsten Teil schon kein Merge, glaube ich. Ja, juckt, glaube ich, generell eigentlich dann nicht so. Und es ist halt einfach eine komische Entscheidung. Also entweder lasst es weg oder macht es richtig und baut dann aber auch eine anständige Story drumherum auf. Also, okay, es gibt offensichtlich doch ein Leatherface und der treibt jetzt weiter sein Unwesen, aber dass dann da wirklich diese neue Familie aufgezogen wird, ohne dass es irgendwie erklärt wird.
Und es ist ja auch nicht so, als könnte man sich das aus dem Kontext erschließen. Es gibt einfach von vorne bis hinten überhaupt gar keinen Sinn. Und aber so schlimm keinen Sinn, dass es auch wirklich störend ist, weil es gibt ja auch Sachen, die ergeben keinen Sinn, da ist es auch egal, macht man sich keine Gedanken drum, aber man denkt sich schon so.
Was soll denn das jetzt irgendwie? Und das, ja, ich bin da kein Fan von, ich hätte es fast besser gefunden, sie hätten das dann einfach alles über Bord geworfen und Feierabend damit gemacht. Ich finde ja die Idee prinzipiell dahinter, hinter diesem Lauftext gar nicht so verkehrt, weil man könnte, glaube ich, was richtig Cooles und auch Gruseliges daraus machen, Wenn man eben die Behauptung aufstellt, das war irgendwie alles nur eine ...
Also, man ignoriert jetzt Teil 2, weil das wird hier, glaube ich, auch getan, ähm ... Man stellt es einfach so dar, als wäre das Ganze so eine Psychose gewesen von Sally und man stellt wirklich so dar, es ist unklar, ob es diesen Leatherface gab. So wie das der Lauftext auch macht und es auch in diesem einen Satz so andeutet.
Aber ich finde, der Film verwandelt diesen Elfmeter nicht, weil man könnte das dann wirklich sehr mysteriös darstellen, auch im Verlauf des Films. Da gibt es so Andeutungen zum Beispiel, dass es vielleicht diesen Leatherface da geben könnte, aber wir sehen ihn noch nicht so richtig und so weiter. Und die Beweislast ist ihm noch nicht da.
Aber das macht der Film ja alles gar nicht. Leatherface kommt irgendwann nach einer halben Stunde aus dem Gebüsch gesprungen, macht seine Kettensäge an und hier bin ich. Also der geht gar nicht darauf ein, auf dieses Mysterium, es ist nicht bewiesen, gibt's den, da müssen wir mal nachgucken, gibt's da irgendjemanden, der da vielleicht mal ein Detektiv oder, irgendwelche Forscher, die da mal nachgucken, irgendwelche Polizisten, die ermitteln, macht der Film ja alles gar nicht, der springt irgendwann aus dem Gebüsch und ist da und tja, Mysterium aufgeklärt, es gibt ihm wirklich Überraschungen, das ist halt völlig verschenkt irgendwie, wenn du mit so einer Einleitung beginnst.
Sie versuchen ja immer diese Legendenbildung. Das macht sie sogar schon der erste Teil im Grunde. Ein bisschen so mysteriös, so gibt es das wirklich, da sind Sachen, Leichen gefunden worden, oh Gott, was ist da passiert? Also versuch dir diese Legendenbildung und damit hätte übrigens auch, glaube ich, wenn dann diese Ikonisierung von Leatherface funktioniert, wenn du wirklich so eine akkurate Legendenbildung nachgehst und das alles ein bisschen eher hinterm Berg hältst.
Genau, aber der Film verschenkt das ja komplett. Und damit die. Nachfolgenden Teile eben nach eins machen das ja alle irgendwie. Die machen so ein bisschen Legendenbildung, aber dann ist es trotzdem total plump. Also sie deuten das immer nur an, aber dann spielen sie es halt überhaupt nicht aus. Und das ist hier halt auch, und ich finde es auch total verschenkt. Und.
Das ist mit der, nochmal auch wegen der Familienkonstellation und warum es immer wieder neue Sawyerfamilien gibt. Ich habe auch ein bisschen das Gefühl, die tun halt wirklich so und weil das der erste ja auch so ein bisschen macht, was wir vorhin angesprochen haben, dass so jeder mit dran hängt. Der Tankstelle war das auch noch irgendein entfernter Vetter der Sawyerfamilie, der Typ auf dem Schlachthof hängt mit drin und irgendwie habe ich das Gefühl so, die machen immer auch dieses Ding, ja in Texas, jede Familie gehört irgendwie zur Leatherface-Familie und egal in welches Haus du kommst, überall gibt es nur Massenmörder und Kannibalen.
Aber ja, es macht halt einfach im Filmkontext, vor allem auch, wenn du da so einsteigst, erst macht das halt einfach keinen Sinn. Beziehungsweise es wird halt wirklich überhaupt nicht angesprochen, nicht erklärt. Und sie gehen einfach davon aus, deswegen sage ich, das fühlt sich schon wieder an wie so ein Soft-Reboot.
Und das macht halt, wie die Legendenbildung zusammen, funktioniert das halt nicht. Und der Film widerspricht dann seinem eigenen Intro eigentlich, muss ich fast sagen. Ja, das ist genau das. Und sie machen ja auch so richtige Anfängerfehler. Du würdest ja gar nicht drüber nachdenken. Ein Satz hätte gereicht, weil die heißen ja auch Sawyers hier.
Ich meine, wir gehen später noch ein bisschen expliziter auf die einen, aber die heißen auch Sawyers. Dann mach halt einen Satz und sag, ja, Leatherface ist damals geflohen zu Verwandten in der Nachbarstadt. Fertig. Dann wird erklärt, warum das auch Sawyers sind. Fertig. Aber das wird ja einfach so random assoziiert. Ja, das ist auch eine Familie, die auch zufällig Sawyer heißen.
Die haben Leatherface irgendwo aufgegabelt, adoptiert, was auch immer so. Das macht alles überhaupt ... Ja. Gibt's eigentlich irgendwo so einen Sawyer-Stammbaum? Weil den hätte ich wirklich gerne. Den gibt's. Wild wird sie erst in Teil 4, wenn sie Slaughter heißen und nicht mehr Sawyer. Also, naja. Wie dem auch sei, ähm...
Die Opening-Credits, die fand ich ganz cool. Da haben wir eben schon drüber gesprochen. Da kommt so die K&B-Effektarbeit noch am ehesten durch. Da sieht man eben wieder jemand aus Haut, also jemand, wir wissen natürlich, wer das ist, aus Haut eine neue Maske gebaut. Dort sieht tatsächlich ziemlich fantastisch aus.
Und das ist tatsächlich auch eine Hommage an Nightmare on Elm Street. Weil wenn ihr euch da erinnert, ganz grob, das Opening-Credits, waren auch so, dass man, glaube ich, sieht, wie Freddy Krueger seine Krallen, also seine Messe an dem Handschuh dort irgendwie schmiedet, sozusagen. Im selben Stil, wie auch die Credits darüber laufen.
Da hat New Line Cinema quasi schon für so eine kleine Hommage gesorgt. Und dann sehen wir so einen kurzen Opener quasi, in der eine junge Frau, die sich später als Sarah herausstellen wird, beobachtet, wie Leatherface ihre Schwester Gina tötet. Dazu läuft Hardrock-Musik. Das ist auch etwas, was man jetzt gar nicht so mit Texas Chainsaw so assoziieren würde. Das ist auch so ein bisschen pseudocool, habe ich das Gefühl.
Obwohl ich es im Laufe des Films, Andre, gar nicht so schlecht fand. Weil später so, muss ich sagen, in den Endcredits sehen wir auch wie dieser, der hat einen Titelsong sogar, der Leatherface heißt, der Man in Love Zone. Fand ich das irgendwie schon fast gar nicht so verkehrt, dass dieser dritte Teil so ein bisschen der, ich nenne es mal der Metal-Teil der Reihe war.
Für mich hat das irgendwie am Ende schon fast Sinn ergeben. Ähm, ja, ja, nein, je, nee. Hat für mich nicht funktioniert. Ich finde, es passt für mich nicht zu der Reihe irgendwie. Und ich fand eher die Musikeinsatz während des Films, im Abspann kann das ja laufen, von mir ist auch im Vorspann, aber während des Films in den Szenen fand ich die Musik eher irritierend, würde ich sagen.
Ich glaube, es gab es auch später nochmal, als Tags gegen Benny kämpft, ne? Als die da, als das Feuer ausbricht und da knallen sie, glaube ich, auch irgendeinen Metal-Track oder sowas noch raus. Da läuft ganz einfach so Hard Rock halt, ja. Und Laura, wir lernen dann nach dem Intro Michelle und Ryan kennen.
Das ist ein Paar, das scheinbar kurz vor der Trennung steht. Zumindest hat man das Gefühl, dass Michelle sich aus offensichtlichen Gründen, die Theresa ja schon geschildert hat, von Ryan trennen will. Und die sollen ein Auto transportieren durch die texanische Wüste von A nach B. Was war so dein erster Eindruck, den du von den beiden gewonnen hast?
Also erstmal finde ich das interessant, dass du sagst, ein paar was vor der Trennung steht, also ging das für euch aus dem Dialog hervor oder eher so aus dem Verhalten von den beiden? Weil für mich war es eher so, die sollten sich besser trennen. Aber ob sie sich tatsächlich trennen, weiß ich nicht. Also für mich machen die diese Fahrt und danach trennen die sich instant.
Das war mein Eindruck irgendwie. Ich fand es recht eindeutig. Ich habe es halt auch noch irgendwo anders, ich glaube bei Deadmeat oder so, auch so gelesen und dachte so, hm, also so offensichtlich war das für mich jetzt nicht. Aber ich hatte halt auch so instant den Impuls, sie sollte sich, glaube ich, trennen.
Weil er halt irgendwie, ja, es wirkt halt so, dass alles, was sie sagt, von ihm irgendwie so kritisch hinterfragt oder abgewertet wird. Also, dass er sie irgendwie so gar nicht richtig für voll nimmt. Und sie wirkt eigentlich auf mich erst mal recht sympathisch. Und es wäre, glaube ich, so ein typischer Fall, wo man sagt, sie kann ihr Potenzial gar nicht voll entwickeln, solange sie irgendwie Ryan an der Backe hat.
Und hast du dir gedacht ja das sind die beiden Figuren mit denen ich jetzt diesen Film durchstehen will. Also, wie gesagt, ich war da so ein bisschen zwiegespalten, weil ich sie halt, ich fand sie jetzt nicht mega cool, aber ich fand sie erst mal sympathisch und hab dann auch irgendwie schon so gedacht, vielleicht, wenn sie das Final Girl ist, dann wird sie sich im Laufe des Films so entwickeln, dass sie halt auch gut und gerne auf Ryan verzichten kann.
Also das hatte ich schon im Gefühl, dass es darauf hinauslaufen könnte und ich fand sie per se erstmal eigentlich fein, finde aber, dass der Film zu spät sie dann eigentlich erst zum Final Girl auch gemacht hat. Ja. André, der Film macht aus meiner Sicht einen Fehler. Wir sehen ja dann, wie Michelle und Ryan irgendwie in der Dunkelheit dann an so eine Polizeiblockade kommen, wo lauter Polizisten und so Gerichtsmediziner und so gerade, ich nenne es mal so einen Friedhof ausheben dort. Da wurden sehr viele Leichen gefunden dort.
Und zwar der Fehler ist, dass es hier einen Cameo-Auftritt von Caroline Williams gibt aus Teil 2, die die Stretch gespielt hat und die hier so als Reporterin auftritt. Und da, finde ich, macht man den Fehler, dass die meisten Zuschauenden wahrscheinlich da denken, oh, ich hätte jetzt gerne ein Sequel gehabt wieder mit Stretch als Hauptfigur.
Gerade nachdem du diese beiden blassen Michelle und Ryan gesehen hast, dass zwei Minuten später Stretch, also sie spielt ja nicht Stretch, aber in meinem Kopf ist es Stretch, die jetzt Reporterin geworden ist. Aber da hat Caroline Williams zu zeigen, ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee war. Ja, und vor allem halt, also A, ignorieren sie Teil 2 als Film, dann bringen sie sie aber als Cameo.
Es macht ja sogar anknüpfungsmäßig Sinn, dass sie Reporterin ist, weil sie war ja Radiomoderatorin. Dann ist sie aber nicht ihre Rolle. Es ist halt kompletter Quatsch. Also da haben sie irgendwie Potenzial auch wieder verschenkt. Moment. Ich denke, ich habe ja uns ins Kript noch mal so ein Bild von ihr gepostet.
Wie hieß der Radiosender in Teil 2? Hieß der nicht genauso wie das, was da draufsteht auf ihrem Mikrofon? KQNO? Kann das mal jemand bitte parallel prüfen, wie der Radiosender endet? Chargiert das mal. Ich glaube, irgendwie habe ich das Gefühl, dass der auch so ähnlich zumindest hieß. Ja. Also das K und das Q kommen mir sehr bekannt vor. Der Zusammenhang. Ja.
Cochlear Radio. Also K-O-K-L-A. Okay, dann nicht so ganz. Was ich da halt aber auch finde, da machen sie ja doch dann wieder Referenzen auch zum ersten Teil auf, auch in dem dann halt eben von diesen Massengräbern berichtet wird. Das ist ja eins zu eins, Teil eins irgendwie. Und dann ja auch, wie dann da wieder Fotos gemacht werden von den Leichenteilen.
Ist nicht ganz wie in Teil 1, aber schon halt eindeutig eine Hommage irgendwie. Und das ist halt einfach, finde ich, sehr inkonsequent. Das nervt mich richtig. Ist mir übrigens früher nie aufgefallen, genau in der Sequenz, die du da gerade beschreibst, dass diese markanten Kamerablitze da auf visueller und auditive Ebene, dass die, also ich wusste, die gibt es in Teil 1, weil es ist ja Teil der Legacy sozusagen.
Und auch im Remake dann später. Aber ich habe das völlig vergessen, dass die das gnadenlos durchziehen durch die komplette Reihe, dass immer dieses Blitzgeräusch dort als Soundeffekt sozusagen benutzt wird. Und hier auch in Teil 3 und 4 fand ich tatsächlich interessant, das ist mir früher nie aufgefallen.
Aber ich finde, was man, André, was man, oder ich habe es zumindest festgestellt, für mich schon nach wenigen Minuten, das was auch Laura vorhin schon gesagt hat und was man ja auch irgendwie so ein bisschen befürchten musste nach den Ideen, die New Line Cinema hatte, Der Film fühlt sich sofort kommerzieller an als die Vorgänger von seiner Inszenierung.
Es wirkt alles so ein bisschen glatt und alles so ein bisschen weniger arthausig als die ersten beiden Teile. Und alles wirkt so ein bisschen auf Nummer sicher getrimmt. Und ich finde, dieser Gedanke zieht sich auch komplett durch den Film dann am Ende und bewahrheitet sich. Dass das alles so ein Ding ist, macht einfach mal ein Slasher-Sequel.
Einfach macht einfach mal ein Slasher-Sequel. Lass ein paar Leute umbringen, macht jetzt nichts groß, was die Leute aufregen könnte, was die Leute groß enttäuschen könnte. macht einfach nichts Überraschendes so in dem Sinne und so wirkt es von Anfang an für mich. Ja, das kommt ja auch schon rein durch die Inszenierung, auch wie unsere beiden Hauptfiguren miteinander sprechen, wie es gefilmt ist. Es ist halt sehr filmisch.
Also der zweite ist natürlich auch schon eine ganze Ecke filmischer als der erste im Vergleich, aber auch der hatte noch diese, ja, der war auch noch so rough irgendwie so ein bisschen. Der dritte ist jetzt schon so, ja, Studioproduktion halt. Es ist alles, folgt den klassischen Filmregeln und wie uns sich unterhalten wird, wie Dialoge geschrieben sind, wie Szenen gefilmt sind.
Ja, es ist halt eine Major-Studioproduktion. Und klar merkst du das, ja, von der ersten Minute an. Auch wie dann diese Aushebung da gefilmt ist und so, das könnte auch in jedem anderen beliebigen Slasher so vorkommen irgendwie. Deswegen, ja. Und das passt auch wieder zu der eben kommerzialisierten Grundidee, wir machen hier draus jetzt irgendwie so den Next Super-Villain irgendwie.
Das passt alles auch dazu, wie der Film inszeniert ist, ja. Ich finde, da hat mir auch komplett so Halloween 4 und 5 Vibes gegeben. Es ist natürlich kein Zufall, weil die natürlich zur selben Zeit entstanden sind. Aber so wie der Film aussieht, die ganzen Vibes, die da abgibt irgendwie, habe ich das komplett so, du spürst komplett, das ist Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre und nichts anderes.
Und alle Filme, die so in diesem Kosmos, sag ich mal, 88 bis 92 entstanden sind, sehen haargenau so aus wie dieser Film hier. Gut, das ist natürlich normal, das kann man natürlich über andere Zeitebenen auch sagen, aber ich fand es schon irgendwie interessant. Obwohl ich sagen muss, Teresa, dass der mich atmosphärisch durchaus abgeholt hat.
Ich fand sowohl so die Szenen, die Wüstenszenen bei Tageslicht, als auch die späteren Nachtszenen, die ja sehr in so ein, wie sagt man. Besten ist, wenn so eine Nacht so blau ist, also ist gleich, was ich meine, wenn die Nacht blau gefärbt ist. Ja. So ein bisschen künstlich sozusagen. Ich fand, da kann der Film durchaus mit punkten eigentlich.
Also atmosphärisch würde ich dem jetzt, ja, er ist ein bisschen glatt gebügelter als Teil 1 und 2 vielleicht, aber ich finde so, da bietet Potenzial für Grusel, auch wenn das nicht verwandelt. Rein von der Bildgestaltung her, fand ich. Ja, ich finde auch, mag das eigentlich, dass es am Anfang auch wirklich eher am Tag spielt und finde tatsächlich, das verliert ein bisschen in den Nachtsequenzen.
Da kommt es sehr drauf an, was für eine Qualität die Version hat, die man schaut, weil ich weiß, als ich den das erste Mal geschaut habe, habe ich in diesen Nachtsequenzen nichts erkannt. Absolut gar nichts. Dann hab ich Christi Blu-Ray abgekauft. Jetzt hab ich ein bisschen mehr sehen können. Aber prinzipiell ist es schon, find ich fast, am Tag funktioniert das irgendwie besser.
Also ich finde dieses Wüsten-Setting da auch, das kommt auch bei Tag tatsächlich viel besser zur Geltung. Und mag auch dann fast so diesen, ja, am Anfang Road-Movie-artigen Ansatz. Es hat mir eigentlich auch echt ganz gut gefallen. Also würd ich prinzipiell mitgehen, dass die Atmosphäre echt ganz gut eingefangen wird.
Mit Abstrichen, dass es je nachdem mit welcher Qualität man diesen Film schaut, man nachts halt wirklich eigentlich gar nichts mitbekommt. Ich hab sogar irgendwie Hitcher-Vibes gespürt. Ja, auch mit dem Auto von A nach D bringen und so. Genau. Und dann kommt so ein charismatischer, komischer Typ auf einmal um die Ecke.
Man hat auch das Gefühl, dass das Szenario einsam ist dort. Also bei Teil 1 zum Beispiel, wie dort das texanische Hinterland da habe ich schon das Gefühl, da sind überall Häuser, wo auch Leute wohnen noch drumherum und sowas alles. Und hier ist es halt wirklich so diese, ich sag mal, einsame Prärie. Wenn du da mit dem Auto irgendwo hinfährst, kann es sein, dass du zwei Stunden lang niemanden anderen auf dem Highway dort triffst und sowas.
Und das hatte für mich irgendwie so dieses Hitchhack-Gefühl. Es gibt auch so einen Shot, glaube ich, so zum Sonnenuntergang, wo du auch so eine Totale siehst, wie das Auto so im Sonnenuntergang so lang fährt und sowas. Das hat der, also inszenatorisch anders, ja, aber schlecht würde ich jetzt nicht sagen, Laura und André.
Ja, also würde ich komplett mitgehen. Ich mag auch die Szenen, die beim Tageslicht spielen. Ich habe immer das Gefühl, bei Texas ist das für mich so ein ... Man weiß, es ist jetzt Tag und die Sonne scheint und irgendwie sind die gruseligen Gestalten aber schon da. Aber so richtig los geht es erst, wenn es dunkel wird.
Stimmt. Das mag ich irgendwie auch. Und mir haben aber auch die Szenen im dunklen Wald gut gefallen. Ich hatte jetzt auch nicht so Probleme, was zu erkennen, aber vielleicht lag es dann wirklich auch in erster Linie an der Blu-ray. Und ja, also insgesamt war ich mit der Atmosphäre auch zufrieden. Also ich fand es jetzt nicht überschwänglich geil, aber solide auf jeden Fall.
Ja, ich finde auch, es ist handwerklich völlig in Ordnung. Ich muss sagen, obwohl, also da bin ich ein bisschen zwiegespalten, obwohl einige der Nachtszenen echt eine ganz gute Atmo haben, auch funktionieren, auch im Horror, für den Horror was tun, muss ich sagen, ich vermisse in dem Film trotzdem ein bisschen so diese Hitze von Texas.
Ja. Weil das verbinde ich schon ganz krass mit Texas Chainsaw, mit der Reihe, dass es halt dieses Schwüle ist, dieses. Keine Ahnung, wenn da irgendwelche Leichen in der Hitze verwesen, irgendwie alles fühlt sich muffig und stinkig an und das gehört für mich irgendwie krass dazu und ich finde, das geht bei TCM 3 ein bisschen unter.
Mir ist das dann später hinten raus, ist mir zu viel Dunkelheit, zu viel in der Nacht und mir geht da irgendwie diese gleißende Sonne verloren, die dann irgendwie alles so aufdunst und mir fehlt dann diese Schwüle irgendwie. Das vermisse ich bei dem Teil. Ich kenne mich jetzt zu wenig aus. Ich war noch nie in den USA, ob das jetzt so ein krasser Unterschied ist zwischen Kalifornien und Texas als Drehort, aber das könnte ja durchaus daran gelegen haben, dass sie es eben nicht vor Ort gedreht haben.
Vielleicht ist die Hitze in Kalifornien so optisch eine andere als in Texas. Also es könnte durchaus sein, dass das ein Grund dafür ist. Aber ich gebe dir auch recht, es gibt eigentlich nur eine Szene, auf die kommen wir ja gleich zu sprechen, das ist diese Tankstellen-Szene, die so ein bisschen, wo du das Gefühl hast, oh ja, wenn ich da jetzt ankommen würde, dann würde ich mir, glaube ich, erstmal so ein 5 Liter eiskalte Cola mit Eiswürfel reinpfeifen, so warm ist es dort.
Aber ansonsten gibt der Film tatsächlich keine Option her, dieses Gefühl noch zu vermitteln. Da hast du vollkommen recht. Also rein aus Drehbuch-technischen Gründen gibt es gar keine Möglichkeit, sozusagen, dass das irgendwo noch zur Geltung kommen könnte. Das ist mir ein bisschen wenig in dem Film. Die beiden überfahren dann noch so ein Gürteltier. Natürlich auch eine Anspielung an Teil 1.
Ich dachte erst, dass diese Tatsache, dass Michelle es nicht schafft, dem Gürteltier in Anführungszeichen Sterbehilfe zu geben. Ryan dann aber keine Blöße und keine Skrupel hat, das Tier umzubringen, dass das irgendwie noch eine Rolle spielen wird im Film. Ja? Ja, es ist doch voll die Klammer, weil die Michelle haut ja am Ende dem Leatherface mehrfach so einen Stein auf den Kopf und sagt so, gute Nacht, Kleiner oder so. Also so nach dem Motto, jetzt kann ich's.
Ja, okay, aber das ist, also okay, also ja, sehe ich den Punkt, aber Leatherface war ja jetzt nicht dort leidend am Boden und sie hat dann gesagt, ich habe Mitleid mit dir, ich helfe dir mal. Ich glaube schon, dass sie wahrscheinlich auch ein Stück weit Mitleid mit Leiderface hatte, weil sie ja auch gemerkt hat, dass er irgendwie wie so ein großes Kind ist, der so einfach nach seinen Instinkten handelt.
Und ich habe das total als so eine Klammer verstanden, wo die Filmemacher sich so dachten, ja, das reicht als Figurenentwicklung. Genau, das ist die Figurenentwicklung im Film. Ja, auch weil die Einstellung die gleiche ist, wie sie dann irgendwie über, also wie sie über dem Gürteltier steht und wie sie über Leatherface steht, ist, glaube ich, eins zu eins gleich.
Aber ja, ich hätte, glaube ich, auch, ich meine, diese kleine Gürteltier, die sind schon auch ganz süß. Ja. Nicht, dass ich jetzt eher einen Menschen als ein Gürteltier schlagen würde, aber sie hat halt jetzt das Kupel abgelegt, einfach, durch das, was ihr passiert ist. Ich habe extra das Thema Timmy der Wahl ausgelassen heute in der Vorbesprechung, aber jetzt führt uns der Film doch noch da hinein.
Ja, ich finde das mit dem Gürteltier halt, es ist irgendwie so ein bisschen billig auch. Das ist halt obviously natürlich eine Anspielung auf den Anfang vom ersten ist. Aber ich finde es auch ja geil, das Gürteltier ist auf der Straße, sie fahren drüber, Schnitt, das Gürteltier liegt links am Straßenrand, als ob es so weggeflogen ist, so ein hohes Bogen. Das hätte ich gerne gesehen.
Oh Mann. Ja, die beiden kommen dann zu einer Tankstelle und lernen dort dann natürlich schon die ersten weirden Gestalten kennen, so wie Laura das eben schon gesagt hat, nur erstmal bei Tageslicht. Das heißt, wir wissen noch nicht genau, wer ist da wirklich böse und wer nicht. Zum einen ist da der charismatische Text dabei, der hier von Viggo Mortensen gespielt wird und der durchgeknallte Tankstellenpächter Alfredo, der, jetzt kommt wieder natürlich wieder eine Referenz zu dem Film, der ja eigentlich ignoriert werden sollte, dass der Alfredo ein Foto von Michelle macht und dieses natürlich an sie verkaufen will.
Das erinnert uns natürlich an Teil 1, an den Hitchhiker. Und ja, ich frage mal Theresa und Laura, nicht ohne Grund. Ihr fandet schon, dass das Text eher charismatisch rüberkommt und durchaus auch so eine gewisse Attraktivität ausgestrahlt hat. Sehe ich das richtig? Ich sehe hier schon so, die beiden grinsen so ein bisschen.
Ich werde schon ganz rot. Nee, also, ja, attraktiv auf jeden Fall. Und ich meine, er rettet sie ja quasi auch im Endeffekt, weil er halt den offensichtlich richtig ekelhaften Alfredo so bestraft dafür, dass er halt gespannt hat, als sie auf Toilette war. Ich muss aber sagen, dass mein Radar mir da schon gesagt hat, Achtung, der ist auf jeden Fall auch gefährlich.
Also ich habe das jetzt dem Film und dieser Rolle nicht abgekauft, dass er jetzt irgendwie einfach nur der gutaussehende, ehrenhafte Typ ist, der zufällig an dieser Tankstelle rumhängt. Aber attraktiv ist er auf jeden Fall. Ja, auf jeden Fall. Aber ich bin da auch bei Laura, wer so ein bisschen über die Verstrickungen der texanischen Familienstrukturen Bescheid weiß, weiß eigentlich, dass auch der nur, weil er gut aussieht. Wir sind so gar nicht voreingenommen hier.
Ja, also zumindest in diesem Filmuniversum, dass der vielleicht die beste Face-Card und die schönsten Augen von allen hat, aber dass das nicht heißt, dass der auch nur ein bisschen besser ist als alle anderen und dass der sich einfach nur ein bisschen besser verkaufen kann. Also ja, war das glaube ich auch ich bin mir gar nicht mehr sicher, wie es war, als ich den Film das erste Mal geschaut habe, aber jetzt ich habe den gesehen und ich war so, irgendwas war mit dem, ich bin mir nicht mehr sicher was, aber irgendwas war mit dem, der war auf jeden Fall, ist das nicht der gute Typ der war mir auch irgendwie direkt klar, ja Es gibt irgendwie auch nie Unbeteiligte in dieser Filmreihe, entweder sind sie Heldinnen oder Helden oder sie sind Schurken aber es gibt
irgendwie keine neutralen Personen in dieser ganzen Filmreihe gefühlt, die einfach mal nur so. Ja, super selten. Die einfach so am Start sind und dann wieder weg sind. Auf jeden Fall findet Michelle auch gefallen an Text. Das sieht man an ihrem offensichtlichen Gesichtsausdruck. Jetzt doch nochmal eine Verständnisfrage, weil da muss ich ja mal fragen, weil ich bin die ganze Zeit der Meinung gewesen, auf die Szene kommen wir auch gleich zu sprechen, dass die doch von, also die.
Vielleicht habe ich den Film auch beim siebten Mal einfach falsch verstanden. Tex und Alfredo, die kennen sich doch. Das sind ja beides Sawyers. Das heißt, das ist ja auch quasi eine abgekapperte Sache, die sie dort machen. Dass dann quasi der Alfredo ja nachher auch noch scheinbar auf Tex schießt. Aber das ist ja alles inszeniert von denen. Das sehe ich richtig.
Nur das für uns, okay, perfekt. Und das mit Tex, was nicht stimmt, das merkt man auch schon schnell, weil er irgendwie auch noch so sagt, irgendwie, Roadkill is a natural thing hier in Texas und man könnte natürlich meinen, dass er das Gürteltier damit meint, aber er redet von einer anderen Art Roadkill hier in diesem Zusammenhang.
Auf jeden Fall wird Alfredo beim Spannen erwischt, es gibt dann so ein bisschen Ärger, der holt dann eine Shotgun raus, schießt auf Tex und Michelle und Ryan fliehen dann mit ihrem Auto, werden aber von einem Pickup verfolgt. Die beiden wissen nicht, dass Alfredo und Tex eigentlich zusammengehören, aber wir können das zumindest schon mal, ja eigentlich können wir das noch nicht erahnen, wenn man den Film zum ersten Mal sieht.
Also wenn man schon 7.000 Horrorfilme gesehen hat, hat man eine Vorahnung vielleicht. Aber rein vom Drehbuch her muss man es noch nicht unbedingt ahnen, dass die beiden jetzt zumindest Familienmitglieder sind. Ich glaube, es war zumindest nicht so gewollt, dass man das hier in der Szene schon versteht, dass die eigentlich zusammengehören.
Ich habe auf jeden Fall gemerkt, ich hatte es eingangs schon gesagt, dass ich mit Michelle und Ryan mit beiden tatsächlich nicht so viel anfangen kann. Ich finde, die bleiben wirklich völlig blass. Gerade jetzt auch im Vergleich, wenn wir jetzt Stretch nehmen aus Teil 2 oder wenn wir jetzt auch die Gruppe der jungen Leute aus Teil 1 nehmen, war das für mich irgendwie so gar nichts.
Und ich finde, das war schon ein... Part, der dafür gesorgt hat, dass ich den Film jetzt abgewertet habe in diesem Rewatch, Theresa. Das war mir auch nie so klar gewesen, dass ich die beiden einfach vollkommen dall und uninteressant finde. Also mir war es von vornherein schon, waren die so uninteressant für mich, dass da sehr viel hätte passieren müssen, dass die mich nochmal so auf ihre Seite ziehen.
Jetzt nicht auf moralischer Sicht, sondern so aus Interesse. Ja. Also Ryan, also ich weiß gar nicht, zu Ryan hatte ich schon eine sehr starke Meinung und zwar eine sehr starke negative, weil ich den einfach kacke finde. Und bei Michelle, ja, ich verstehe schon, dass die sehr plass ist, aber ich fand sie jetzt nicht so verkehrt.
Also, es ist jetzt nicht das Final Girl, an das man sich erinnert, wenn ich jetzt denke, ja, Top Ten Final Girls, wird die mir bei Gott nicht einfallen, aber ich hab sie gesehen und dachte so, ja, das geht schon irgendwie, aber ja, klar, da wäre noch sehr viel mehr Potenzial, drin gewesen und, das haben sie schon ein Stück weit liegen lassen, aus der hätte man definitiv mehr rausholen können, aber ich fand sie jetzt auch nicht verkehrt.
Ich finde, gute Final Girls erkennt man immer daran, wenn du einen Film guckst und der Name des Final Girls, also im Rewatch, wird genannt und du weißt, ja, weiß ich doch, dass die so heißt. Aber wenn die jetzt sagt, hallo Michelle, und du denkst, ach so, heißt sie. Und das ist auch beim siebten Mal, ach so, heißt sie, denkst, dann weißt du, das ist kein gutes Final Girl.
Also ich konnte mich auch nicht mehr an den Namen erinnern, das werde ich wahrscheinlich auch nicht mehr in zwei Tagen können. André, konntest du mit den beiden was anfangen? Nee, ich geh da mit euch mit. Also, die sind halt so unscheinbar und irgendwie, ja, wie wir schon gesagt haben, im Rewatch weißt du es ja auch schon, du bist ganz klar so, oh, man kommt ein Benni endlich.
Irgendwie die, also die Hauptfiguren, Michelle auch, die geben ja auch irgendwie da gar keinen Vibe. Die haben auch keine richtige Ausstrahlung. Wie du vorhin gesagt hast, wie wichtig das ist, so eine Präsenz. Für mich hat auch so eine Michelle, die geht einfach komplett unter irgendwie in dem Film. So, das, ja. Ich fand auch, dass die Schauspielerin, die Sarah spielt, auf die wir gleich nochmal zu sprechen kommen, die hat in ihren gefühlt zwei Minuten Screentime trotzdem irgendwie mehr Aura gehabt als Michelle fand.
Da hätten sie vielleicht auch tauschen können. Aber die fand ich zumindest interessanter, was natürlich auch an der Rolle liegen mag, aber irgendwie hatte die mir mehr so dieses Survival-Style irgendwie, ich weiß nicht, hätte für mich glaube ich besser gepasst. Auf jeden Fall werden sie von dem Pickup dort verfolgt und das Auto geht dann in der Dunkelheit kaputt, und Michelle und Ryan stecken fest.
Und es folgt dann der erste Auftritt von Leatherface, den ich vorhin schon erwähnt habe, mittels eines Jumpscares. Der kommt dann einfach, also nicht aus dem Gebüsch gesprungen. Aber er kommt quasi aus dem Kamerawinkel gesprungen sozusagen und geift sofort an und sägt an dem Auto umher. Aber Michelle und Ryan haben trotzdem noch die Möglichkeit, mit dem Auto zu fliehen.
Aber es kommt dann kurze Zeit später zu einer der fragwürdigsten Autokarambolagen der Filmgeschichte. Geschichte. Also irgendwie wirft sich Tags so vor das Auto und dann fahren die beiden Autos. Kollidieren, ohne zu kollidieren. Also das ist so merkwürdig geschnitten, das haben sie, glaube ich, auch bei Dead Meat gesagt.
Laura, du hast nicht das Gefühl, dass die beiden Autos sich auf derselben Straße befinden, als sie ineinander fahren. Auf jeden Fall kommt es zu diesem Unfall. Michelle scheint verletzt zu sein, aber Benni erweist sich auch als so eine Art Survivalist irgendwie. Der kennt sich auch irgendwie aus. Ich glaube, sagt er das zugefroren?
Er sagt, er ist so Wicked Warrior, sagt er. So eine Art, dass er am Wochenende ist, beschäftigt er sich mit solchen Survival-Themen. Auf jeden Fall klären sie ihn über das Geschehen auf. Und Benni ist uns sofort sympathisch, auch wenn er die Story jetzt nicht auf Anhieb glaubt. Aber als er dann die, sag ich mal, die Sägetexturen auf dem Auto erkennt, dann ahnt er schon, okay, die erzählen jetzt hier kein Mumpitz.
Und dann verabreicht er ihnen ja diese Schmerzmittel, die die beiden so ein bisschen ausknocken. Das ist mir bei den ersten sechs Sichtungen nie so aufgefallen. Dass sie wirklich schlafen einfach. Ja, ja. Komplett aus dem Leben genockt. Da könnte man ja eigentlich meinen, dass der auch zu den Zoyers gehört irgendwie.
Habe ich mich auch gefragt, ob das so ein Red Herring sein soll. Auf der anderen Seite, finde ich, passt es aber nicht dazu, was du gerade auch schon gesagt hast, dass man ja quasi so aus seinem Point of View sieht, wie er so die Spuren am Auto auch entdeckt und sich so denkt, ah okay, die reden echt keinen Müll, das ist anscheinend wirklich passiert.
Da habe ich dann so gedacht, nee, es würde keinen Sinn machen, wenn er dazugehört. Aber ja, müssen auf jeden Fall richtig krasse Schmerzmittel gewesen sein, die jemanden in so einer Situation, wo man vollgepumpt ist mit Adrenalin, dann einfach auf der Stelle einschlafen lassen. Hier habt ihr eine Paracetamol, eine besondere Paracetamol. Ja, eher so eine Überdosis Morphium.
Ja, aber gleichzeitig macht in dem Film ja auch einfach gerade auf dieser Ebene vieles auch nicht Sinn. Deswegen hätte ich das jetzt auch nicht unplausibel gefunden für diesen spezifischen Film jetzt. Wenn er doch das gehört hätte, meinst du? Ja. Also weil das einfach eh alles so gaga ist mit diesen Familienstrukturen. Also wen juckt's?
Aber ich meine, gut, in Amerika sind halt auch einfach schmerzmittelfrei erhältlich, die du hier wirklich nur bekommst, wenn du kurz vorm Sterben bist. Kannst du da halt irgendwie im Achttausender-Pack gefühlt kaufen. Also. Naja, komplett abwegig. Also klar, dass es so krass ist, aber dass man da schon ein bisschen schwummrig von wird, das halte ich jetzt nicht für ganz unwahrscheinlich.
Dann taucht der nächste Sawyer auf, nämlich Tinker Sawyer, der natürlich, also das erkennen wir sofort, dass der da zu denen gehört, der hat eine elektrische Hakenhand, taucht natürlich auf, um zu helfen, sorgt aber dafür, dass Benni den Abhang hinunterstürzt, wo dann auch schon Leatherface wieder wartet zum Duell, das aber erst mal vertagt wird.
Also es hat kein Resultat, da die Sarah vom Anfang nämlich wieder auftaucht, also die beobachten musste, dass ihre Schwester dort von Leatherface zur Strecke gebracht wird und sie lockt erstmal mit ihrem Rufen Leatherface weg. Und jetzt mache ich mal ein größeres Thema auf, denn für mich, und das ist mir vorhin auch schon aufgefallen, weil Laura das auch meinte, ja, der Film, der kaschiert das so ein bisschen, weil er so relativ schnell ist, relativ rasant ist.
Ich habe dieses Mal zum ersten Mal nicht den Eindruck gehabt, dass der Film schnell und rasant ist. Ich habe das Gefühl gehabt, dass der sich, erstmal war ich überrascht davon, wie lange der sich zurückhält, dafür, dass es ein Sequel ist. Also der erste richtige Kill kommt zum Beispiel erst auf 45 Minuten, das war mir irgendwie nie so bewusst, also das ist mehr als die Hälfte der Spielzeit des Films, dass auch so relativ wenig auf Horrorbasis passiert wird.
Gerade die erste halbe Stunde, die dünkelt irgendwie so vor sich hin und ich habe das Gefühl gehabt, der Film, André verschleppt öfter sein Tempo. Es gibt ja dann sogar später eine Szene, die folgt ja gleich, als Sarah da auftaucht. Da setzt sie sich hin mit Benni, raucht es mal noch eine ganz genüsslich eine Zigarette.
Die beiden unterhalten sich noch, obwohl da irgendwo Leatherface da im Wald umherkraucht. Und die ganze Zeit dadurch, dass so viel dann im dunklen Wald spielt und immer mal wieder die eine Person trifft auf den Killer, die andere Person trifft auf den Killer. Und ich habe. Ein seltsames Zeit- und Raumgefühl bei diesem Film gehabt.
Und diesmal hat es dafür gesorgt, dass ich Langeweile gespürt habe, weil ich habe das Gefühl gehabt, ich sehe einfach nur random Leuten damit zu, egal ob Protagonisten oder Antagonisten, wie sie durch den Wald schleichen. Und das hat mich gelangweilt zum ersten Mal dieses Mal. Ja, kann ich nachvollziehen. Also, A, habe ich ja schon gesagt, mir geht dann irgendwann so, von der Atmo her, das Nachtsetting funktioniert zwar an sich, aber ich sagte ja schon, dass mir das irgendwie auch ein bisschen zu eintönig war und ist und das zieht sich ja dann auch recht lange eben, diese Waldpart.
Und muss auch sagen, dass mir da irgendwie so ein bisschen Abwechslung gefehlt hat, mir so ein bisschen, und die Spannungskurve wird halt, wie du schon sagst, die wird halt auch nicht permanent hochgehalten, sondern die flacht halt immer wieder ab in so kleinen Momenten und nimmt dann wieder so ein bisschen Spannung und Luft raus und, ich finde auch, dass der Film dann spätestens nach dem ersten Kill oder nach dem, großen Zusammenknall dann schon hätte versuchen müssen, so eine gewisse Dauerspannung zu halten irgendwo und das alles auch bedrohlich wiederzumachen.
Das, was man halt auch gerade so im ersten Film halt hat, sobald du dann in diesem Umfeld bist, ist so eine Dauerbedrohung da. Und da muss nicht mal was passieren. Aber der Erste hat es ja auch geschafft, dass du die ganze Zeit denkst, es passiert dir Sekunde was, weil es einfach alles so beklemmend irgendwie ist und so unangenehm, so seltsam.
Und das hast du hier überhaupt nicht, finde ich. Also das ist halt so ganz typisches nachts im Wald Setting. Und mir geht da echt so ein bisschen Atmo trotzdem ab. Es gibt Einzelmomente, die funktionieren, aber muss ich auch sagen, dass ich jetzt im Rewatch noch mal gemerkt habe, dass im ersten Mal ist es mir auch nicht so aufgefallen, beim ersten Mal gucken, da habe ich mich dann doch mehr irgendwie aufs Gesamterlebnis irgendwie eingelassen, aber jetzt hier mal auf Einzelszenen auch zu achten, da fällt schon auf, dass der, finde ich, schon echt oft an Spannung einbüßt in Momenten, ja.
Ich finde, dass der Film irgendwie so nicht diese herkömmliche Struktur hat von Exposition, Mittelteil und Finale, also dass man irgendwie, wenn man im Mittelteil ist, so denkt, ja, irgendwie ist es immer noch so ein bisschen Exposition und dann kommt schon das Finale. Also es ist irgendwie so, von der Struktur einfach fühlt es sich nicht so ganz...
Homogen an, finde ich. Ja, du hast die ersten 45 Minuten geführt, die Einleitung, dann sind alle Charaktere klar, dann kommt der erste Kill, genau noch 45 Minuten und dann gehst du quasi nahtlos in den Showdown sozusagen, über der sich dann einfach eine halbe Stunde hinzieht sozusagen. Also eigentlich ab dem Moment, wo die in dem Haus sind, denkt man so, ah ja, das ist dann jetzt quasi schon der Showdown.
Vielleicht sind sogar fast zu wenig Protagonisten vielleicht irgendwie in dem Film drin, dass das irgendwie deswegen auch nicht so. Ja, ich finde, es ist halt aber auch ein krasses Ungleichgewicht zwischen der Sawyer-Familie und Leuten, die mit uns mitgehen. Und bei dieser Sawyer-Familie sind ja so viele Leute am Start gefühlt, dass es ja auch gar nicht irgendwie wirklich passt.
Und gerade wenn der Film jetzt auch eher den Ansatz eigentlich fliegt, zu sagen, wir gehen trotzdem mit unserem Final Girl und Benni mit, dann hätte da, finde ich, vielleicht noch ein, zwei weitere Leute der ganzen Sache irgendwie gut getan. Und sei es eben irgendwie, die Sarah hätte länger überlebt oder aus der Freundesgruppe, weil das schien ja eine ganze Freundesgruppe gewesen zu sein ursprünglich, dass da vielleicht noch zwei Leute überlebt hätten oder so, dass auch mehr so ein Gleichgewicht einfach.
Besteht. Und mehr Kills wären halt auch ganz nett gewesen. Und dann hätte es auch mehr Kills geben können. Noch mehr Offscreen-Kills, genau, danke. Ja. Genau, das ist nämlich der nächste Punkt. Wir bekommen den ersten richtigen Kill zu sehen, nämlich an Sarah nach 45 Minuten, die von Netherface aufgegabelt wird.
Und ja, das ist von dem, was wir zu sehen bekommen, oder nicht zu sehen bekommen, ist das ziemlich zahm. Was ich prinzipiell bei diesem Kill in dieser Schritt, was ich noch nicht mal so schlimm fand, weil wir haben ja schon auch gelernt in Teil 1 und 2, dass weniger manchmal mehr sein kann und dass Texas Chainsaw bis, sag ich mal, bis zum Film The Beginning.
Eigentlich, was die Gewalterstellung angeht, aus der modernen Sicht betrachtet, doch erzahm ist. Also da waren wir uns ja alle einig, bei Teil 1, aber auch bei Teil 2, das ist jetzt nicht super grafisch, das ist jetzt nichts, wo du sagst, es ist ein Splatterfest oder sowas und von daher hätte das für mich hier sogar gepasst, wenn man nicht wüsste, dass diese Szene eigentlich deutlich länger geht.
Ich glaube, 35 Sekunden länger. Und, deutlich brutaler ist. Also das ist halt irgendwie, man sieht halt letztendlich sie nur dort am Baum liegen, man sieht Leatherface seine Kettensäge anmachen und dann sieht man immer nur diese Aufnahme von ihrem Gesicht und irgendwann spürzt Blut in ihr Gesicht. Eigentlich ist es aber so, dass es da deutlich mehr Nahaufnahmen gibt, auch wie Leatherface sie sozusagen zersägt.
Man sieht sie am Baum zappeln die ganze Zeit und auch eine andere Kameraperspektive, die von hinter dem Baum gefilmt ist sozusagen. Und dann sieht man richtig, wie ihre Arme am Baum so langflatschen die ganze Zeit. Also es ist schon deutlich härter. Und auch in der Wucht, finde ich, ich weiß nicht, ob ihr euch die Dilletezine, soweit sie erkennbar war, angesehen habt.
Aber ich finde, das hat einen ganz anderen Impact in dieser Version. Einen wirklich harten, brachialen Impact, finde ich. Und der kommt jetzt in dieser Fassung für mich nicht zur Geltung. Ich weiß nicht, wie ihr das seht. Nee, gar nicht. Habe ich es ja auch gesehen. und, äh, ja, genau, du, also sie ist härter generell, aber finde ich auch, sie ist einfach von der, von der Inszenierung auch viel bösartiger und du hast so die, die, die, die Macht von Leatherface irgendwie viel mehr drin, wie er wirklich so, äh, auch so rabiat und wirklich brutal vorgeht und, äh, hier in der, in der Unrated-Fassung der normalen, ähm, dauert das ja wirklich ein paar Sekunden nur und irgendwie, ja, hat gar keine, hat gar keine Gewichtung, so irgendwie, ne.
Würde ich auch mitgehen. Ich war auch irritiert darüber, wie wenig da passiert, weil in meinem Kopf war das so, der muss irgendwie brutal gewesen sein, sonst hätten wir den vorher schon einfacher in Deutschland am Start gehabt. Irgendwas muss mit diesem Film gewesen sein. Dann schaut man sich das an und denkt sich so, Ich finde auch, das suggeriert dieses Wort Unrated-Fassung.
Ich glaube, das ist mit der enttäuschendste Unrated-Fassung, die es sozusagen gibt. Ja, genau. Die suggeriert halt was anderes. Ja, und auch, ich weiß jetzt nicht, ob ich jetzt hier schon anfange, Sachen durcheinander zu schmeißen, aber wenn, Leatherface demoliert ja auch das Auto mit der Kettensäge, richtig?
Ja, und da ist der ja so unerfolgreich mit, also dass der jetzt nicht hinbekommt, da auch nur eine Person mal ein bisschen zu schaden. Und das bis zum ersten Auftritt wohlgemerkt. Genau, und ich das fand ich auch krass, also ich hatte wirklich das Gefühl, wie inkompetent ist der geworden? Einfach so, das konnte der doch irgendwie mal besser, irgendwie die Leute da auf den ersten Blick einmal gesehen, zack, eingesackt und Feierabend gemacht.
Auch 15 Jahre älter geworden. Ja, vielleicht, ja, gut, stimmt. Sorry. Ja, mit dem Knie und wahrscheinlich tut der Rücken auch schon ein bisschen weh. Ach ja, der Arm. Hab nichts gesagt. Nee, doch, das ist ein guter Punkt, den du da anbringst, weil ich finde, das sind genau wieder zwei Fehler, die das Drehbuch macht.
Hier, du kannst nicht seinen ersten Auftritt machen und dann bringt er niemanden um, sondern scheitert schon daran, ein Auto zu zersägen, irgendwie gefühlt. Und dann die Tatsache, dass ähm. Dass du diesen ersten Kill halt so uneindrucksvoll präsentierst. Weil wenn er in der Version drin gewesen wäre, wie in der Rohfassung, dann hättest du einen ganz anderen Eindruck von diesem Leatherface gehabt, als du ihn so hast.
Dann denkst du, wow, der ist halt richtig krass in diesem Film. Aber so wie du es hier siehst, ja, ehrlich gesagt, also ja, es ist halt Leatherface, aber ich hab jetzt keine große, also als Film zuschauende Person, ehrlich gesagt, keine große Angst oder Grusel vor dem. Weil man ja eigentlich nichts von dem, Also er macht ja nichts Eindrucksvolles jetzt horrormäßig in diesem Film.
Da ist die Hammer-Szene aus dem ersten Film eindrucksvoller als der ganze dritte. Genau. Übrigens auch der erste Auftritt. So macht man den ersten Auftritt. Und ich habe auch voll das Gefühl, so verglichen mit dem ersten Teil, dass die Präsenz von Leatherface da viel besser und dosierter genutzt wurde als hier.
Weil hier sehen wir ihn zwar am Anfang gar nicht, Aber sobald wir im Haus der Sawyers sind, sieht man ihn ja eigentlich die ganze Zeit. Und ich empfinde ihn als null bedrohlich mehr. Ist auch in Teil 3, ich komme da jetzt gerade schon ein bisschen durcheinander, diese Szene, wo er vor diesem Kindercomputer sitzt. Ja, hebst du auf, machen wir gleich.
Eine der besten Szenen des Videos. Nun gut, Leatherface findet auch Michelle und Ryan. und letzterer tritt dann in eine Bärenfalle und ist Leatherface ausgeliefert. Wird dann quasi offscreen auch über die Audiospur zersägt. Ich hatte ihn auch direkt erst in unseren Kill-Count hier reingeschrieben, bis mir dann später ist wieder eingefallen, er ist ja gar nicht gestorben in der Szene.
Von daher können wir das erst mal noch getrost ignorieren. Michelle flieht dann zum Sawyer-Haus und trifft dort auf ein junges Mädchen mit einer Puppe. Äh, namens Sally. Und bin ich jetzt im richtigen Film? Jetzt komme ich gerade durcheinander. Bin im richtigen Film, ne? Ja. Ja, ja. Die Puppe heißt Sally. Nee, nee, das war ich nicht, das ist das junge Mädchen, weil ob das jetzt in Teil 3 oder 4 war, da muss ich wirklich halt erst mal. Ist richtig. Ja.
Sie greift Michelle an und dann taucht Tex auf, der sich natürlich dann jetzt zu diesem Zeitpunkt als Schurke herausstellt und auch als Teil dieser Familie. Wir sehen da noch so einen kleinen Kameraschwenk auf das Kinderzimmer von dem kleinen Mädchen. Das ist so voller Menschenknochen dort. Und ja, jetzt kommt ein großer Streitpunkt. Also die Lore besagt, dass dieses Mädchen tatsächlich Leatherface-Tochter ist. Was haltet ihr davon?
Es wird quasi suggeriert, Text deutet das ja auch nochmal an, dass unser kleiner Leatherface auch so ein Serienvergewaltiger ist. Das ist quasi so das, was man, wo hatten wir das schon mal? Wo irgendeine Horrorfigur sich dann später als Vergewaltiger herausgestellt wurde, was vorher gar nicht gepasst hat. War es Nightmare? Nee.
Nee, das war Freitag der 13. Teil 3. Ah ja, genau, stimmt. Und hier wird das auch so ein bisschen so gemacht und dieses kleine Mädchen quasi... Auch Teil 3. Ja, Ergebnis einer Vergewaltigung sozusagen ist. Aber das lassen wir mal ausgeklammert, aber dass hier Leatherface Tochter mitspielt... Ich konnte es gar nicht in Einklang bringen. Aber habt ihr sofort gewusst, dass sie das sein soll? Nee.
Ich habe am Anfang tatsächlich eher gedacht, dass es die Tochter von Tex sein könnte. Vielleicht auch alleine so, weil ich die beiden optisch eher miteinander in Verbindung gebracht hätte. Und dann wird ja aber nachher so eine Anspielung gemacht, dass Leatherface gerne dann auch mal eine Frau vergewaltigt.
Und irgendwie habe ich das nicht so, ich habe das nicht als so sinnvoll empfunden, weil ich halt das nicht mit seinem kindlichen Wesen in Verbindung bringen kann, dass an sich in dieser Familie irgendwie Frauen vergewaltigt werden und dann so lange am Leben erhalten werden, bis die Kinder auf der Welt sind.
Das finde ich an sich keine schlechte Idee, aber ich finde nicht, dass Leatherface der Vater sein sollte. Es wird ja quasi Theresa so suggeriert, dass er man darf ja nicht vergessen, Grandpa ist auch noch am Start, also OG Grandpa. Das fand ich aber lustig, das fand ich wirklich lustig, dass der noch lebt, for some reason.
Das heißt, Leatherface und mit Grandpa im Gepäck sozusagen, ich stell mir vor, wer ihn so auf dem Rücken geschnallt durch die Gegend trägt, irgendwie wie bei Predator Badlands. Ja, ja, genau. Und er sich dann einfach eine neue Familie an einem neuen Ort gesucht hat, die zufällig genauso hießen, wie er. Vielleicht dachte er, das ergibt ja Sinn.
Vielleicht dachte er, ah, das sind Sawyers. Die müssen ja nett sein. Ich heiße ja auch Sawyer und deswegen, er sucht sich einfach nur bewusst Sawyers aus. In meiner Vorstellung sind es aber einfach andere Verwandte. Das habe ich mir jetzt einfach eingeredet, weil sie auch, ich finde, Die wirken am familienhaftesten von allen bisherigen Filmen bis jetzt.
Also denen traue ich zu, dass die wirklich irgendwie eine Familie sind, zusammengehören. Und bei Teil 1 hat sich das ja auch so ein bisschen zusammengereimt alles. Und hier habe ich das Gefühl, die verhalten sich auch ein bisschen familiärer als jetzt diese ewigen Streitigkeiten und Anpissereien in den Vorgängen. Ja, das stimmt.
Ja, würde ich mitgehen. Vielleicht hat Leatherface auch den Enkeltrick gemacht und ist da vorbeigekommen. Aber nicht gesagt, Opa, nehme ich auf, sondern hier, ich habe unseren Opa dabei, nehmt uns bitte auch. Ja, stimmt. Und schon hast du ein bestes Drehbuch. So wird es gewesen sein. Ja, also mit dem Kind, ich finde das auch irgendwie sehr unpassend, auch ich weiß nicht, aber das ist halt wieder diese Inkonsistenz.
Ist er jetzt eigentlich ein guter Typ oder nicht? Kann er sowas wie Liebe und Wärme empfinden oder nicht? Weil er ist ja auch eigentlich dann ganz nett mit der Tochter da unterwegs, hab ich so das Gefühl. Also irgendwie hatte ich das Gefühl, die hatten eigentlich ganz gute Vibes und irgendwie trau ich ihm das dann in der Vergewaltiger-Lore nicht zu.
Aber in der Nicht-Vergewaltiger-Lore irgendwie schon. Es ist ja diese, das ist ja, The Saw is Family und bla bla bla, alles was dazugehört und die haben ja schon alle, auch weil die sich natürlich gezankt haben in den anderen Teilen, aber die haben ja schon einen relativ großen Familienbond, nenne ich das so? Ja, Bond.
Und deswegen glaube ich schon, dass der im Kosmos der eigenen Familie also ein ziemlich. Minderbemittelter, aber netter Typ ist, glaube ich. Nur, der auch bestimmt mal viel geärgert wird, das wissen wir ja auch. Und so von seinen Familienangehörigen. Aber ich glaube, der würde jederzeit für jeden Familienangehörigen einstehen und rumsegen.
Ja, aber für mich passt das auch nicht zum Charakter-Building. Für mich passt tatsächlich besser aus Teil 2 dieses, er würde gerne, aber kriegt's nicht auf die Kette. Das passt für mich tatsächlich viel, viel besser, als dass der das tatsächlich durchziehen kann. Weil da dann ja eben auch so dieser Aspekt rauskommt mit, okay, ja, irgendwie geht's da um Sex, aber er kriegt's nicht hin.
Aber es geht auch um Liebe. Das find ich natürlich schön. Das gefällt mir deutlich besser als das hier. Und da bin ich auch ganz froh, dass sie das Thema auch einfach wieder beerdigt haben und nicht weiter aufgegriffen haben. Und auch, dass wir hier trotzdem das nicht explizit als Thema drin haben, weil das hätte ich irgendwie für den Film auch nochmal sehr umfassend gefunden. Ja.
Und Tex foltert Michelle, hemmert sie mit Nägeln durch die Hand am Stuhl fest. Wie gesagt, Grandpa ist auch wieder am Start. Und es gibt noch eine. Ja, Karfreitag und so. Es gibt noch eine Mama dort in dieser Familie, die mit einer Stimmenprothese agiert. Die aber jetzt nicht so halblebendig ist wie Grandpa, sondern noch vital daherkommt.
Was schon mal eine neue Komponente, finde ich, reinbringt und diese Familie ja noch konventioneller wirken lässt als in den Vorgängen. Fand ich interessant, auch wenn Mama jetzt nicht so viel zu tun bekommt im Film. Wie seht ihr das? Ich fand es irgendwie ganz witzig, weil das war, glaube ich, die einzige Figur, die ich gar nicht von der Familie so hinterfragt habe, warum ist die jetzt da?
Und irgendwie kam es mir komischerweise so vor, als hätte es in Teil 1 auch eine Mutterfigur gegeben. Ja oben. Gibt es aber, glaube ich, nicht. Doch, im Dachstuhl. Wir sehen da mal auch so eine Leiche, aber auch nur von der Oma quasi. Ich finde, es macht auf jeden Fall voll Sinn, weil es ja auch so ein bisschen damit spielt, die Mutter hat da das Sagen und die ist total dominant.
Und deswegen haben die vielleicht auch alle so einen Knall, weil die halt alle eine ungesunde Bindung zu ihrer Mutter haben. Ist auch so ein Motiv, ne? Wenn ich da Muttertag denke, ist genau dasselbe. Ich glaube, das kommt ja auch noch so von dieser Edgin-Vorlage und so. Also fand ich per se eigentlich gut, dass es die gibt.
Ja, gehe ich auch mit. Ich fand auch halt, es macht halt, wie gesagt, diese Familienkonstellation so ein bisschen konventioneller auch, weil im Ersten hast du halt, ja, hast du ja keine Mutter quasi, hast du keine weibliche Sawyer im Haus, da kannst du ja nur so spekulieren, wo die alle abstammen. Ähm, aber deswegen finde ich eigentlich auch eine ganz nette Idee halt, dass du hier mal ähm, eine Hausherrin dabei hast irgendwie und ja, macht halt wie gesagt auch dieses, sie ist ja gar nicht auch so ausführend, sag ich mal, sie gibt ja auch jetzt nicht wirklich den, sag ich mal, Ton an in dem Sinne, aber sie dann da irgendwie als Konzertation zu haben und halt dieses, was besser zu erhalten was denn? Den Ton angeben Ja.
Aber ich finde, man merkt doch, dass die alle krassen Respekt vor ihr haben. Ja, ja, das schon. Und dass ihr aber groß was macht, meine ich halt. Also sie haben einfach Respekt vor ihr, weil sie die Chefin im Haus ist. Aber dafür muss sie gar nicht groß jetzt irgendwie hier rumschreien oder sonst irgendwas, sondern, ja.
Aber würdet ihr das als positiv herauskristallisieren, dass die Familie konventioneller wirkt als in den beiden Vorgängen? Wo ja, das ist ja irgendwie schon Teil der... Teil, ich sag mal, für mich ist es, also ich hab ja vorhin schon gesagt, dass es mich irgendwann nervt, diese Familiengeschichten dort in den TCM-Filmen, aber es ist ja schon irgendwie Teil dieses Franchise, dass die Familie irgendwie durchgeknallt ist dort irgendwie und da nur, bekloppte Leute durch die Gegend laufen und hier ist das ja wirklich so, gerade die Mama, so das Paradebeispiel, und der ist ja eigentlich jetzt moralisch bestimmt genug verwerflich, aber die hat ja irgendwie nichts.
Säuermäßiges an sich und das haben die eigentlich alle nicht. Ich finde, ja, okay, Tinker, der hat halt diese Armprothese so. Aber ich finde, der ist ja auch der eigentliche Strippenzieher bei denen. Muss man ja auch, davon ja auch nicht vergessen. Aber die wirken alle, also am ehesten noch Alfredo, finde ich, der so Classic Sawyer-Style ist, finde ich. Die anderen irgendwie.
Na gut, ich glaube, aber die Familie braucht schon auch immer irgendjemanden, der... Normal ist, der quasi, ja, weil im ersten Teil war das dann ja auch hier unser Cook, der da die Tankstelle betreibt und irgendwo muss die Kohle ja dann auch herkommen und für so sozialverträgliche Sachen und jetzt haben wir hier halt zwei sozialverträgliche Leute, also vordergründig sozialverträgliche Leute, einmal die Mutter und einmal halt den Tags und deswegen finde ich das gar nicht so verkehrt, weil sonst funktioniert ja auch so dieses, die Leute in so einen Hinterhalt locken.
Gar nicht. Also bei so einem Alfredo Never Ever würde den irgendeiner mitnehmen wahrscheinlich. Also von dem würde ich, wahrscheinlich, wenn ich den schon an der Tanke gesehen hätte, würde ich wahrscheinlich schon gesagt, okay, ich fahre noch ein zweiter, kein Problem. Also ich sag mal so, der Vorfall 1973 wäre nicht entstanden, wenn sie diesen Hitchhiker nicht mitgenommen hätten. Ja, das stimmt.
Aber das war auch schon eine schlechte Idee, von vornherein. Aber bin ich auch ganz bei Teresa, genau. Sie brauchen halt welche, die so ein bisschen so nach außen hin normal wirken, die auch mal an die Tür gehen, wenn die Polizei doch mal klopft so und die abwimmeln können. Also die können halt nicht nur absolute Vollfreaks haben, weil dann sind wir bei Wrong Turn und dann wohnen die ja nicht in einem Haus, sondern in einer Erdhöhle.
Von daher finde ich das okay, dass es da auch so ein, zwei gibt, die eher normaler sind. Und im Kopf sind sie ja trotzdem komplett durch. Also das ist ja trotzdem gegeben. Wrong Turn ist eine gute Idee für die nächste Franchise-Besprechung. Da waren die nämlich alle noch nicht dabei. Muss los. Tschüss. auf jeden Fall lebt Ryan noch der hängt kopfüber dort bei denen im Wohnzimmer rum Benni läuft dagegen immer noch ziellos durch den Wald und Leatherface bekommt dann die vorhin schon angekündigte neue goldene Säge mit Gravur geschenkt The Source Family hier kann man ja eigentlich nur sagen Laura findet die endgültige Ikonisierung von Leatherface statt in diesem einen Film und so lustig das vielleicht auch ist,
Fand ich jetzt auch das im Rewatch richtig bescheuert. Der Film ist ja nicht lustig wie Teil 2, sondern der ist ja schon eher ernst gemeint, der dritte Teil hier. Und da passen diese Szenen für mich irgendwie so gar nicht rein. Auch die Szene, über die wir gleich noch reden, die du schon angedeutet hast, irgendwas fühlt sich da für mich unrund an.
Ja, ich finde, es wirkt wirklich irgendwie so ein bisschen deplatziert, wie er diese Säge bekommt. Und vor allem, dass sie dann auch einfach nicht zum Einsatz kommt. Also da habe ich wirklich so gedacht, hä, man macht dieses Fass auf und dann wird nichts damit gemacht, außer dass er einmal so ein bisschen halt die rumschwingt da in dem Haus.
Das fand ich irgendwie richtig enttäuschend. Wobei, Das, ja, ich glaube, das ist so ein bisschen das Problem mit der Schnittfassung, weil im Endeffekt sorgt ja diese Säge dafür, schon mal zum Finale gesprungen, die dann später in diesem Leichentümpel dort, als die auch wieder so Excalibur-mäßig so aus dem Wasser ragt, diese Säge, und in die wird ja später Benni reingedrückt.
Und in der Original-Schnittfassung stirbt Benni ja auch durch diese Säge sozusagen, aber das wird natürlich verpulverisiert durch das Einschreiten des Studios und der Zensurgeschichte. Dann muss ich aber sagen, ist es mir doch lieber, dass er sie nicht wirklich benutzt, weil wenn Benni gestorben wäre, hätte ich den Film deutlich blöder gefunden.
Genau, ansonsten gibt es die üblichen Familien-Szenen und dann gibt es, ja, die schon von Laura angesprochene. Fantastische Szene, als wir Leatherface aus dem Hinterhalt, beobachten, wie er mit so einem Kinderlern-Computer umherspielt und er nicht akzeptieren will, dass die Darstellung eines Menschen nicht gleichgestellt ist mit seiner Interpretation von Essen.
Und das fand ich schon ein bisschen witzig irgendwie. Das hat für mich eher funktioniert, auch wenn ich es auch da wieder von der Tonalität her eher in Teil 2 reingepackt hätte. Ja, ich habe mich aber wirklich auch so dumm gefühlt in dieser Szene, weil ich konnte richtig mit Leatherface mitgehen. Ich hätte zwar nicht Food eingegeben, aber es war ja offensichtlich was gesucht mit vier Buchstaben.
Und ich habe in diesem Manneken ein Clown erkannt. Echt? Fünf Buchstaben, oder? Der hätte doch Human reingemusst. Food sind doch vier Buchstaben. Aber da waren doch fünf zum Eintragen, oder? Echt? Nee, es waren vier. Und das war doch ein Clown, oder? Das war Baby. Das war ein Human. Ich schau mal, ob ich das parallel noch finde.
Okay, weil ich hätte nämlich Clown eingetippt und wäre dann, glaube ich, genauso frustriert wie Leatherface gewesen, weil es halt wahrscheinlich nicht gestimmt hätte. Aber ja, ich glaube, er hat es ja auch wirklich drei oder vier Mal eingegeben. Also ich dachte auch so, okay, also jetzt hat es sich auserzählt.
Es war vielleicht sogar schon einmal zu viel, dass er es falsch eingegeben hat. Aber jetzt so rückblickend, ich fand es von der Tonalität schwierig, aber irgendwie ist es dann doch noch eine der Szenen des Films, die ich irgendwie witzig finde. Wenn wir uns, Theresa sucht es raus, André, wenn wir uns noch mal ein paar Szenen, ein paar Bilder von Leatherface aus dem Film angucken, wie fandst du ihn denn von der optischen Gestaltung her, gerade wenn wir da jetzt das in Vergleich zu Teil 1 und 2 setzen, wie fandst du seine Maske, seine Statur, seine, Haare, seine Friese?
Ja, gemixt, also ich finde ihn okay, da man ihn ja auch dann gerade in den Waldszählen nie so richtig erkennt, da ist er ja auch so ein bisschen immer im Schatten und so angedeutet. Ich finde die Maske in Ordnung. Die Haare, ja, er hat sich ja lange die Haare nicht geschnitten. Er hat so eine MacGyver-Frisur irgendwie.
Das wirkt ein bisschen wild und gleichzeitig auch noch menschlicher irgendwo. Der Weg zum Fokarila in Teil 4 wird hier schon angedeutet. Ja, die Statur ist eigentlich völlig okay. Ich finde ihn schon wieder wuchtig, auch wenn er halt nicht zeigen darf, wie wuchtig er kann. Ähm, Aber ja, also ich finde eins immer noch ungeschlagen. Aber ich finde ihn, glaube ich, wieder, ich finde ihn ein bisschen besser als in Teil 2, weil in Teil 2 sah er ja auch teilweise so weird aus. Dann fand ich die Maske auch so weird.
Also es passt irgendwie. Er hat so einen Wald- und Wiesen-Look halt, weil er sieht schon ein bisschen aus wie so ein Wrong-Turn-Typ, der aus dem Bus springt irgendwo, also sieht er so ein bisschen wild aus irgendwo. Das finde ich passt eigentlich ganz okay. Ist aber nicht mein Favorite der Reihe. Andere Meinung?
Ja, würde ich mitgehen. Also ich finde das auch auf jeden Fall, die Zähne sehen wieder ordentlich eklig aus. Aber insgesamt hat mir das eigentlich ganz gut gefallen. Und dass er irgendwie jetzt auch sich eine nette Frisur noch mitgenommen hat, finde ich eigentlich auch gar nicht so verkehrt. Und es waren übrigens fünf Buchstaben.
Ah. Also, ja. Okay, dann wäre Clown ja vielleicht doch gegangen. Oder Jesus. Oder Jesus. Okay. Also mir muss ich sagen, war er, mir war er ein Ticken zu menschlich. Also ich meine, klar, er ist ja irgendwie menschlich, aber ich fand irgendwie, dass man in Teil 1 immer so weniger von seinem echten Gesicht gesehen hat.
Und das hat mir persönlich besser gefallen als hier. Ich finde auch, seine Maske sah so unecht aus sie sah halt aus wie eine Maske aus einem Kostümverleih und nicht wie eine Maske wie sie am Anfang des Films gezeigt wird, die aus echter Haut hergestellt wurde Das geht noch schlimmer Ja, das geht noch schlimmer, Wen fandet ihr, André, wen fandst du von den Zoyers am coolsten, von der Sippe so?
Nicht klar, also am coolsten in dem Sinne schon. Also man kann ja auch Antagonisten cool finden. Ja, ja, ja, voll. Am coolsten schon Tags, was natürlich auch an Mortensen liegt, der das finde ich schon cool spielt. Und ich fand das Mädchen halt lustig, also die Tochter von Nutter Face. Die kennt halt nix, ne?
Genau, die kennt halt nix. Ich finde das eigentlich ganz funny, dass sie halt gleich die nächsten Massenmörder schon ranziehen, so quasi, und dass sie da auch schon komplett mit drin hängt. Das fand ich irgendwie in seiner ganzen Absurdität trotzdem eigentlich ganz coole Idee. Ich bin ja immer, ich bin ein kleiner Verfechter von Tinker.
Ich finde den eigentlich ganz cool mit seiner Hakenhand. Und irgendwie wirkt er auf mich irgendwie, Irgendwie, der hat auch eine gewisse Aura, finde ich. Aber ja, Texas ist natürlich die sichere Bank. Ich verstehe das schon. Wo waren wir stehen geblieben? Genau, der Kindercomputer. Genau. Die Tochter. Genau, Leatherface Tochter hat nämlich faustdick hinter den Ohren.
Denn die besteht irgendwie darauf, schon seit längerer Zeit auch mal die Mordwerkzeuge ausprobieren zu dürfen. Und die Herren lassen sie dann ran. Und es ist dann, ja, hier unterscheiden sich auch die Schnittfassungen wieder so ein bisschen, also man sieht halt, glaube ich, auch in der Unrated, wie sie das Werkzeug sozusagen dort auslösen darf, aber erst in der Rohfassung sieht man, dass sie letztendlich auch dafür verantwortlich ist, dass Ryan stirbt dort durch den Hammer auf Stark, was in der Unrated-Version so ein bisschen so suggeriert wird, als wenn da jetzt dann doch wieder Tinker und Texel verantwortlich, aber eigentlich war es so gedacht, Das sieht man, wenn man die Deleted-Scenes anguckt, dass sie letztendlich Ryan
auch umgebracht hat dort mit dem, mit diesem, mit dieser Hammer-Installation dort. Was der Sache nochmal finde ich auch, vielleicht ist das am Ende sogar das Problem des Films, dass diese Szenen raus sind, weil sie für mich irgendwie diese, die Brutalität und die die Impressionen, die ich von den Figuren habe, eigentlich verstärken würde.
Also ich würde halt die, würde die halt das Mädchen noch viel krasser finden, wenn man dann halt eben sieht, dass sie Ryan umbringt und nicht die beiden Männer dort sozusagen. Also ich finde, das war schon ein Unterschied. Ja, ja, das ist halt der, der Kill hat ja auch, ich finde den Kill cool, aber ich finde den Kill sogar sehr cool, aber da gibt es halt keinen Impact, weil in dem Moment, wo der Hammer dann das Gesicht treffen sollte, ist halt wieder Schnitt.
Wirklich so ein eiskalter Schnitt und dann erst siehst du wieder dann die anderen, wie sie um ihn rumhampeln irgendwie. Das nimmt dem Ganzen halt schon auch den Schrecken so ein bisschen leider, ja. Benni trifft im Wald auf Alfredo, der auch immer noch unterwegs ist zum Haus und wirft ihn dann in diesen komischen Tümpel, kommt dann im Haus des Sawyers an und ballert erstmal wild um sich und einige der Familienmitglieder des Sawyers, die verlieren dann Körperstücke wie Ohrläppchen, Finger, Grandpa wird auch ordentlich durchlöchert, muss man sagen.
Also man ist sich auch bis heute nicht genau einig, wer jetzt wirklich stirbt. Es ist auf jeden Fall so, dass die Mutter nicht mehr zu sehen ist im Film. Grandpa, glaube ich, auch nicht mehr. Und auch Tinker, obwohl er nur so ein Ohrläppchen verloren hat, ist auch nicht mehr zu sehen. Also wir könnten jetzt theoretisch davon ausgehen, dass alle drei nicht mehr am Leben sind.
Aber es spielt jetzt... Mit ein bisschen Pech hätte halt hier Michelle auch draufgehen können. Ja, das habe ich mich auch gefragt. Vorher, das ist mir wieder aufgefallen. Also dafür, dass Benni sich so als Survivalist ausgibt, ist das relativ wahllos, was er da mit der Knarre anstellt, ne? Und ganz kurz noch zu Grandpa. Ich habe das so verstanden, dass der ist ja irgendwie eh eigentlich so untot.
Also ich glaube, das hätte den jetzt nicht als, dass er von den Schüssen irgendwie jetzt endgültig stirbt. Für mich ist das eine Mumie. Oder? Ist das schon? Ja, so eine Mischung aus Mumie, Zombie und Vampir. Michelle schafft es auf jeden Fall sich mit allerletzter Kraft zu befreien es kommt dann zum vorhin schon angekündigten Kampf zwischen Tex und Benny die sich da zu Hard Rock Klängen fetzen, und jetzt muss ich kurz überlegen, weil ich jetzt die Fassung nicht durcheinander bringen darf, da läuft dann Kerosin aus Benny wirft sein Feuerzeug da rein und Tex verbrennt, so wäre das jetzt in der Unrated Version, aber nicht in der Rohfassung, da kommt der nachher nochmal wieder Es gibt dann wieder ein paar Verfolgungsjagden durch den Wald, das kennen wir alles wie gehabt und es ist dann so,
dass Benny Michel vor Leatherface dort rettet, es kommt zum Kampf wieder in diesem komischen Leichentümpel dort und Leatherface drückt Benny dann in die laufende neue goldene Kettensäge und das macht überhaupt keinen Sinn. Hat jemand in die Kommentarsektion glaube ich irgendwo oder in irgendeinem Reddit geschrieben, weil so eine Kettensäge nicht so funktioniert.
Also eine Kettensäge kann zwar eine Knochensäge ist das, deswegen und eine Knochensäge kann zwar Knochen zersägen, aber schneidet nicht in Haut. Ich weiß nicht genau, da müssen uns Leute aufklären, aber es macht wohl so von der Logik her keinen Sinn, aber ich kenne mich mit Werkzeug ja überhaupt nicht aus, so mit Handwerk, deswegen nehme ich das jetzt einfach mal so hin und sage, ja, Das stimmt bestimmt.
Kennt sich jemand von euch mit Knochen, Ketten, was auch immer, Sägen aus? Ich habe keine Ahnung. Da steht ja nur noch dabei, dass diese Knochensäge ja einfach nur irgendwie sehr doll vibriert und nicht rotiert. Und deswegen kann sie sich nirgendwo reinschneiden. Sondern sie vibriert sich scheinbar durch den Knochen. Wusste ich auch nicht.
Auf jeden Fall, in der Rohfassung stirbt Benni an dieser Stelle. Also da sieht man dann auch nochmal, wie er da richtig in die Säge reingedrückt wird und so ein bisschen zerteilt wird. Was wir in der Unrated-Version nicht sehen. Da passiert das dann sozusagen offscreen und erlaubt Benni noch ein kurzfristiges Comeback am Ende.
Michelle erstegt Leatherface dann mit einem Stein. Und das ist auch schon das Ende des Showdowns. Wie fandet ihr das Finale dort am Timpel? War für mich vielleicht sogar noch mit einer der besseren Szenen des Films. Ja, also ich fand es so ein bisschen ... Auch wenn die Kettensäge ein bisschen so aussieht, als würde sie urinieren die ganze Zeit.
Das habe mich schon ein bisschen gestört. Ich weiß nicht, also sollte das eine Metapher sein für irgendwas, so wie in Teil 2 oder so, weil die Kettensäge ragt ja aus dem Wasser raus und macht die ganze Zeit so einen Wassersprudel nach oben und im Vorgänger war die Kettensäge eine Metapher für das männliche.
Tja, could be. Die Frage ist, ist der Film so smart und da glaube ich eher nicht. Das glaube ich allerdings auch. Ja, also ich fand den Showdown irgendwie schon auch ganz cool. Aber gleichzeitig mag ich dieses, oh, der ist jetzt, also Benni ist auch an der anderen Ecke schon mal, dass ich dachte, der ist eigentlich tot.
Dann war er doch nicht tot. Und dieses ewige Wiederbeleben, dass man das nie genau weiß, das nervt mich schon irgendwann. Und hatte mich eigentlich dann damit abgefunden, dass er tot ist. Und dann kam er doch irgendwie noch mal wieder. Es ist einfach so was, was mich inhaltlich irgendwie so ein bisschen stört.
Und auch da hat man halt das Gefühl, also man schaut das und denkt sich irgendwie so ein bisschen geiler könnte es halt irgendwie schon sein und auch wie sie dann halt Leatherface irgendwie mit dem Stein erschlägt. Ja, bekommt man irgendwie jetzt auch nicht so viel vom Mittag, irgendwie auch nicht die Wucht, die es haben könnte.
Also auch da, ich hab das Gefühl, das bleibt halt sehr hinter... Man hat nicht das Gefühl, dass Leatherface jemand ist, der von einem Stein also besiegt wird, ne? Ja, genau, und da hab ich irgendwie so das Gefühl gehabt, da sind die einfach wieder voll hinter den Möglichkeiten, die man da gehabt hätte, zurückgeblieben.
Oder dass sie ihm von mir aus mit dieser geilen Säge dann den Kopf ausrücken oder so. Ja, genau, eigentlich müsste er mit seiner eigenen goldenen Kettensäge, ja, müsste er eigentlich gekillt werden, ja. Das wäre konsequent. Irgendwie sowas, das wäre geil gewesen, aber naja. Ich finde dieses Tümpel-Setting ist eigentlich ganz nett. Es hat schon irgendwie Atmo und es funktioniert.
Da dieser Kill oder Nicht-Kill an Benni ist eigentlich auch relativ hart, wenn er komplett drin gewesen wäre, wie er drin ist. Das ist alles in Ordnung, aber ja, finde ich auch. Es bleibt alles mit den Möglichkeiten irgendwie und hält sich zurück. So wie der ganze Film in dieser Fassung, die wir jetzt haben.
Es hält sich alles irgendwie zurück. Ja, am nächsten Tag sehen wir dann, wie Michelle sich aus dem Szenario schleppt und dann noch vom tatsächlich noch lebenden Benni mit seinem Pickup aufgegabelt wird, es taucht dann nochmal Alfredo auf, der dann, Laura, zu deinem Gefallen nochmal zu Klump geschossen werden darf.
Gefällt dir das Ende so wie es ist ich glaube du hast es ja vorhin schon angedeutet die Alternative wäre halt gewesen, dass Benni halt tot ist und man sieht am Ende wie Michelle dort in die Freiheit gelangt und ein Polizeiauto an ihr vorbeifährt in dem das kleine Mädchen auf dem Rücksitz sitzt und Diabolisch lacht und quasi schon, ich meine die kam natürlich trotzdem die Next Generation quasi ankündigt schon sozusagen, ist zumindest ist das finstere Ende, muss ich sagen.
Jetzt hat man sich ja doch für eine Art Happy End entschieden. Übrigens wusste Jeff Burr überhaupt nichts davon. Es wurde in Nachdrehungen gemacht und er hat das Ende dann zum ersten Mal im Kino gesehen, wenn ich es richtig verstanden habe. Das ist mies. Ja, also, Ich glaube, ich bin jetzt irgendwie bei dem Film mit diesem Happy End, was es ja in Anführungszeichen ist, dann doch irgendwie feiner.
Vor allem, weil man ja, also ich meine, das kleine Mädchen lebt ja noch. Und irgendwie würde ich jetzt trotzdem, auch wenn Benni und, wie heißt die nochmal, Michelle? Ja. Ja, auch wenn die beiden jetzt davon kommen, habe ich ja im Hinterkopf, die neue Generation gibt es immer noch. Und das wird auch munter so weitergehen.
Also da würde ich jetzt nicht denken, es ist ein komplettes Happy End für die Reihe. Ich fand es jetzt persönlich einfach nett, dass die beiden zusammen abhauen konnten. Ja, es ist trotzdem schon irgendwie komisch. Also dann hätten sie, glaube ich, auch diese Szene im Tümpel irgendwie anders nochmal umdrehen müssen oder nachdrehen müssen.
Weil ich finde, die Szene suggeriert einen schon, dass Benni gestorben ist. Ja, das ist schon sehr weird, dass er dann da wieder auftaucht. Es gab Testvorführungen von der eigentlichen Version und das Publikum hat wohl lautstark geboot, als sie feststellen, dass Benni tot ist. Und deswegen hat man sich dafür ...
Entschieden, ohne Jeff Byrne noch mal ein neues Ende zu drehen. Es hat mich voll erinnert an hier LL Cool J, sowohl in Age 20 als auch in Deep Blue Sea. Wo ja auch in beiden Filmen so Szenen gibt, wo man denkt, okay, der ist definitiv tot. Und dann kommt er halt so am Ende als Comic Relief irgendwie doch noch mal wieder, weil man halt auch einfach weiß, das war halt so ein Side-Character für den alle cool fanden und wo alle sich freuen, wenn sie den dann am Ende noch mal sehen.
Es macht von der Geschichte des Films her eigentlich keinen Sinn. Aber weil das Final Girl für mich halt nicht so gut funktioniert, finde ich es dann cool, dass Benni quasi so als Final Boy dann noch am Ende irgendwie da rausgeht. Ja, finde ich auch. Gehe ich komplett mit. Sehe ich auch so. Noch geiler wäre es einfach, wenn der auftaucht, mit noch mal einer Knarre und das ganze Auto zersiebt, was da ran wegfährt.
Was mich ein bisschen irritiert hat, und da würde mich eure Meinung auf jeden Fall interessieren, wir haben ja gerade im ersten Teil, im zweiten Teil auch noch so ein bisschen durchaus auch ein paar sozial-gesellschaftskritische Töne, die da mitschwingen, die uns irgendwas erzählen über die Gesellschaft, wie die Leute in Texas leben, wie es da mit Arbeitslosigkeit aussieht und so weiter und so fort.
Was da die Entwicklung in der Geschichte, haben wir alles drüber geredet, Vietnamkrieg und so weiter und so fort, was das mit den Leuten gemacht hat und welche Auswirkungen das hatte. Ich hab das Gefühl gehabt, und das trifft ja auf, also das passt ja perfekt zu allem, was wir erfahren haben, was New Line Cinema vorhatte, dass das hier überhaupt keine Rolle spielt, dass der Film uns nichts auf einer anderen Ebene erzählen will, dass der nichts irgendwie uns mitgibt, worüber man nachdenken könnte, dass es einfach wirklich komplett und auch so gedacht ist als komplett stumpfes Sequel, einfach nur ein Stasher, ohne irgendwie, noch irgendwas Sinnvolles dahinter. Was ja nicht schlimm ist, aber es ist schon, im Vergleich zu den Vorgängern fällt es halt krass auf, finde ich.
Ja, also sie haben das ja so ein bisschen wieder aufgegriffen. Also der, ich hab seinen Namen vergessen, der nervige, nicht Tinker, Alfredo, sagt ja auch, ja, er hat irgendwie seinen Job im Slaughterhouse irgendwie verloren. Aber der sagt es halt irgendwie auch nur einmal und das ist halt irgendwie auch egal.
Und so diesen Clash, er ist dann ja auch am Anfang so zu Michelle, ja, hältst du dich irgendwie für was Besseres oder was. Da kommt es so ein bisschen auf, aber man hat schon auch das Gefühl, dass das eigentlich, also dass sich der Film nicht mit diesen Fragen beschäftigen möchte. Das wird irgendwie mal so ein bisschen getroppt, aber dann ist es auch egal.
Das sind so Alibi-Lines, die halt so dazugehören, weil es halt das Fansor ist. Genau, das ist kurz drin. Das ist halt im Wrong-Turn auch. Genau, aber genau das. Und ich hab den, also ich lese bei diesem Film auch diesen Anspruch, aber auch wirklich nicht, weil er überhaupt nicht damit spielt. Aber findest du das schade?
Nicht wirklich. Für mich muss das, also das hatten wir halt drin, das ist einmal abgefrischet worden, das muss aber eben für mich auch nicht in jedem Teil immer wieder Main-Thema sein, weil auch das ist dann irgendwann durch. Das darf ruhig auch einfach mal ein Horrorfilm jetzt sein. Das finde ich okay.
Wer ist, Laura, für dich der Survivor of the Week und wer ist der Dutschback der Woche? Ja, ich meine, man muss ja wirklich sagen, dass die Auswahl hier sehr... Selten so klein war. Sehr beschränkt war. Also wir haben ja eigentlich nur Ryan, Michelle und Benni zur Auswahl. Und Survivor of the Week ist für mich ganz klar Benni, weil das einfach die Figur ist, mit der ich am meisten mitgegangen bin.
Ich wünschte, ich hätte ein bisschen mehr mit Michelle mitfiebern können, aber ich finde halt, ihre Charakterentwicklung war einfach viel zu plump und viel zu unausgearbeitet und Benni, wie wir schon gesagt haben, der kam halt rein und war irgendwie direkt so all eyes on me und mit dem bin ich am meisten mitgegangen.
Ich muss mal kurz noch einen Einwurf machen. Mir ist jetzt noch wieder bewusst geworden, wie verschenkt wirklich diese Sarah-Figur ist. Also ich meine, dafür, dass sie am Ende nur noch zwei Minuten auftaucht, wozu dann diesen Part mit der Einleitung, wie sie beobachtet, man hätte einen super Arc mit ihr machen können.
Stellt euch mal vor, Sarah und Michelle machen ein Team-Up bis zum Finale und überleben beide. Das sagt man ja wirklich ganz selten, dass zwei Final-Girls, wie cool wäre das gewesen. Die hat das halt schon gesehen. Die hat gesehen, ihre Schwester wurde umgebracht und sie möchte dann nicht, dass noch eine Frau da irgendwie zu Schaden kommt und kämpft sich zusammen mit Michelle durch. Wie cool wäre das gewesen, ne?
Ja, also ich gehe voll mit, dass ihre Figur auf jeden Fall voll verschenkt war. Aber sie hat ja immerhin noch Benni das Feuerzeug gegeben, mit dem Benni dann nachher Tax in Brand gesetzt hat. Stimmt. Also zumindest hatte sie da ja noch so einen kleinen Impact irgendwie. Ähm, ja, Dogeback of the Week ist dann irgendwie auch voll klar, dass es nur Ryan sein kann, ähm, weil er halt von Anfang an super nervig und irgendwie so.
Ja, auf so eine ganz komische Weise unangenehm ist, dass man sich einfach so denkt, boah, den Typ braucht irgendwie niemand in seinem Leben und, ähm, ja, deswegen konnte ich auf den am ehesten verzichten. Ja, ich glaube, es wird keinen Widerspruch geben, Weil es so eindeutig ist wie bei kaum einem anderen Slasher hier in unseren Franchise-Besprechungen, wie hier die Wahl fallen kann, oder? Ich weiß nicht, hat jemand eine andere Meinung? Ich weiß nicht.
Hoffe nicht. Nee, 100 Prozent gehe ich mit. Nee, gehe ich auch komplett mit. Das ist viel mehr wirklich auch sehr leicht, ja. Dann wählen wir den Kill der Woche. Wir haben den, ja gut, wenn wir mitzählen wollen, den Anfangskill an Gina, von dem man aber nicht viel sieht. Wir haben zweitens die Zersägung von Sarah am Baum.
Wir haben Ryan, der diese Hammer-Vorrichtung an den Kopf geschlagen bekommt. Die Mama, die von Benny erschossen wird. Text, der verbrennt. Alfredo, der von Michelle erschossen wird. Und optional, wenn wir die Rohfassung nehmen, könnte man noch Bennys Zersägung im Tümpel dazunehmen. Aber wir bleiben jetzt mal bei der Unrated-Version, würde ich sagen.
Teresa, was würdest du wählen? Und wie würdest du die Qualität der Kills allgemein nochmal einschätzen? Unterwältigend. Alles, würde ich einfach mal sagen. Qualitativ nicht schlecht, aber unterwältigend. Und ich habe jetzt Sarah wird am Baum zersägt gewählt, weil es irgendwie zumindest der ist, wo man noch am ehesten erahnen kann, was man irgendwie verpasst hat und dass der eigentlich ziemlich cool gewesen ist.
Deswegen habe ich den gewählt und das ist ja glaube ich dann im alternativen Ende drin, was ich auch nochmal hervorheben wollte, ist, dass da ja dann der Text nochmal auftaucht, aber so komplett verkohlt ist. Und das sieht auch mega geil aus einfach. Da dachte ich wirklich so, ja, die haben uns hier echt, ich fühle mich richtig beraubt irgendwie.
Ja, komplett. Da stirbt er dann nochmal extra durch diese Falle, glaube ich. Wenn die da irgendwie rein... Ich bin mir nicht mehr sicher, wie er dann stirbt, aber er taucht dann da nochmal so komplett verkohlt aus. Sieht mega nice aus. Also, ja, schade, schade. Schön verschenkter Effekt und eigentlich auch wieder eine Szene, die den Film deutlich runder und besser gemacht hätte.
Ich bin auch bei dir. Ich bin auch bei Sarah. Ich finde auch, weil das trotz der Schnitte für mich immer noch die atmosphärischste Szene ist, wo man so eine gewisse, das Potenzial sieht. Um darzustellen, wie grausam Leatherface eigentlich ist. Also da sehe ich immer noch das Potenzial, auch wenn es am Ende nicht viel davon übrig bleibt.
Aber deswegen ist es auch immer noch mein Lieblingskill. In Anführungszeichen. Aber das ist immer, wenn ich das jetzt in Sternen beurteilen würde, wäre das trotzdem höchstens ein Zwei-Sterne-Kill, glaube ich. Also auch nicht viel wert. André? Ja, für mich ist es der Kill an Ryan. Ausgeführt von ... Jetzt will ich ganz ehrlich sagen. Nee, das ist die Puppe. Wie heißt sie?
Die hat keinen Namen. Die hat keinen Namen, ne? Little Girl. Little Girl, einfach nie genannt. Genau, dieser Hammer-Kill, weil ich den irgendwie cool finde. Ich mag solche Mechanismus-Kills, solche Fallen irgendwie. Ich finde den halt auch hart. Also wenn der in der richtigen Unrated, in der kompletten Uncut, wenn ihm da irgendwie der Schädel zertrümmert worden wäre, mit diesem Hammer irgendwie komplett, durch das Mädchen hätte ich es super krass gefunden.
Ich finde ihn trotzdem auch im Film irgendwie am kreativsten, am coolsten. Er ist nicht von Leatherface ausgeführt, Aber ich finde den irgendwie nice und bösartig, weil sie es halt auslöst. Deswegen ist es für mich der Kill an Ryan. Und es ist halt Ryan, der stirbt. Das auch noch mal gut ist, weil er hat einen Fott gelesen.
Das kommt noch oben drauf. Von daher, für mich ist es der Kill. Laura? Ja, ich habe tatsächlich einen Kill gewählt, der eigentlich komplett unspektakulär ist. Aber der einfach der Kill in diesem Film war, über den ich mich am meisten gefreut habe. Nämlich am Ende, wie Michelle Alfredo erschießt. Weil ich mir dachte, die Qualität insgesamt war halt wirklich, es war einfach nicht mehr viel übrig, wo man jetzt wirklich sagen konnte, boah, das war ein cooler Kill.
Und über den habe ich mich einfach am meisten gefreut und deswegen habe ich den genommen. Mir ist aber bewusst, dass der sehr unspektakulär ist in der Umsetzung. Aber ja, das war mein Lieblingskill. Theresa, wie sieht dein Fazit aus für Teil 3 und deine Besinnung? Ich habe den ja tatsächlich auch abgewertet.
Ich weiß schon, warum ich im Grunde keine Letterboxd-Reviews mehr schreibe, weil ich schäme mich da dann immer schon zwei Wochen später für, was ich da geschrieben habe. So auch bei dieser hier. Da hatte ich ihm zuletzt drei Sterne gegeben und das war übrigens im April 2023. Und da sind zwar ein paar weise Worte drin.
Die klassische TCM-Atmosphäre kommt für mich tagsüber eh am besten zur Geltung. Keine Ahnung, warum sich entschieden wurde, den Film Großteil in der Nacht spielen zu lassen mit einem Equipment, was solche Ergebnisse produziert. Naja. Du hast aber die Nachtspiele von Teil 4 noch nicht gesehen zu dem Zeitpunkt des Interviews. Das stimmt wahrscheinlich nicht.
Da fand ich Leatherface irgendwie noch bedrohlich. Da würde ich jetzt so ein bisschen von abrücken. Ich finde, der steigt sich erstaunlich inkompetent mit seiner Kettensäge und bleibt sehr hinter seinem Potenzial. Gleichzeitig ist wirklich dieses Duo aus Michelle und Benni eines, was mir sehr, sehr gut gefällt.
Und vor allem bei den Szenen, die halt tagsüber sind, kommt für mich auch eine gute Atmosphäre auf. Der ist deutlich besser, als ich es erwartet hatte, nach wie vor. Also ich finde, da denkt man schon auch eher, wenn man den irgendwie sieht, auf den ersten Blick denkt man sich, das ist eher so Teil-4-Niveau, aber da muss ich sagen, ist der nochmal in Abgrenzung deutlich, deutlich besser und hat mehr Qualitäten, ist dann doch runder.
Deswegen bin ich am Ende bei zweieinhalb Stern, also hab nochmal einen halben Stern abgezogen, weil mir jetzt doch viele Sachen aufgefallen sind, die mir dann doch nicht so gut gefallen haben. Und gleichermaßen ist es irgendwie ein okayer Film, so den kann man gucken und man kann es genauso gut sein lassen, aber das ist nicht so schmerzhaft wie Teil 4 zu gucken, wo man sich wirklich denkt, dass man wirklich seine Lebenszeit einfach nur vergeudet hat.
Also zweieinhalb Sterne von mir. Laura? Ja, da gehe ich ziemlich mit. Also ich habe ihm früher, glaube ich, auch mal drei Sterne gegeben, bin jetzt aber auch bei zweieinhalb Sternen angekommen. Ich finde ihn schon über weite Strecken irgendwie unterhaltsam. Ich habe mich jetzt nicht gelangweilt oder so, aber ich finde, der Film hat irgendwie wenig Erinnerungswertes, was mir jetzt sofort einfällt, wenn ich an Teil drei denke.
Außer halt Benni und die Figur von Tex, aber halt auch nur, weil er von Viggo Mortensen gespielt wird. Ja, Leatherface, finde ich, in dem Film ist mir einen Ticken zu menschlich, nicht wirklich bedrohlich. Und ich finde, es ist halt relativ wenig übrig geblieben von diesem krassen Beklemmungsgefühl, was ich in Teil 1 hatte.