
Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast
Wovor gruselt sich eigentlich...? #18 Hardy Zaubitzer (Moderator/Redakteur, Moviepilot)
Dienstag, 7. April 2026 · 1 h 32
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Shownotes
Wovor gruselt sich eigentlich...? #18 Hardy Zaubitzer (Moderator/Redakteur, Moviepilot)
Hardy ist schon eine gute Dekade beim Filmportal Moviepilot beschäftigt. Doch erst seit kurzem ist er auch aktiv vor der Kamera und führt regelmäßig durch diverse Filmthemen. Das er auch ein Herz für Horror hat, sieht man unter anderem an Videos über Filmzensur. Aber wovor fürchtet er sich persönlich? Das klären wir in dieser Folge, wenn wir uns fragen: Wovor gruselt sich Hardy eigentlich..?
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Mein Name ist André und bei mir ist heute ein wunderbarer Gast. Er ist vor allem bekannt durch seine Arbeit bei Moviepilot. Da könntet ihr ihn schon mal gesehen und gehört haben. Moin Hadi. Hallo, ich danke dir für die Einladung, weil ich freue mich immer sehr über Horrorfilme zu sprechen. Ja, das weiß ich. Deswegen bist du ja auch auf meiner Liste gewesen.
Deine liebe Kollegin Bea war ja schon mal bei mir. Mit der haben wir schon mal geschnackt. Und heute bist jetzt du mal an der Reihe. Ja, hab ich gerade schon introduced. Wie gesagt, die meisten dürfen dich durch Moviepilot irgendwie kennen. Sag aber gerne nochmal zwei Sätze zu dir selber irgendwie. Was machst du? Wo kommst du her?
Stell dich kurz mal selber vor. Genau, ich bin bei Moviepilot vor der Kamera seit jetzt fast zwei Jahren, glaube ich. Auch schon, ja. Ich bin aber schon, ich hab mit 18 mal ein Bewerbungsgespräch gehabt. Und ich bin jetzt, ich werde jetzt 29. Also ich bin schon ein bisschen in dieser Firma. Aber ich habe da schon alle Stationen durchgelaufen, von Redakteur bis Social Media Manager und dann irgendwann in diese Videoabteilung gerutscht.
Und das ist auch das, wo ich eigentlich, glaube ich, immer secretly hin wollte. Dass es dann wirklich sogar vor die Kamera irgendwann gereicht hat. Das hätte ich nicht gedacht, weil ich wollte nie vor die Kamera. Aber jetzt ist es schon ein bisschen Dreamjob, muss ich sagen. Bist du da reingewachsen quasi, so ein bisschen mit Umwegen?
Ja, also es war ja, ich habe ja dann bei Eve viel geschnitten und sowas. Und er hat mich ja auch immer ein bisschen positiv zugedrängt, auch mal was auszuprobieren, weil er schon gemerkt hat, glaube ich, dass ich so ein bisschen Drang habe, auch was zu machen. Und dann habe ich damals, ich glaube 2000, irgendwann 21 oder sowas, habe ich ein Essay gemacht zu dem ersten Halloween.
Das war, glaube ich, so das erste Mal, dass ich dann auch kurz vor der Kamera war. Also auch direkt Horror-Einstieg und dann der Rest hat sich so ergeben irgendwie. Nice. Das heißt also, vor der Kamera, war es schon eine Überwindung für dich dann trotzdem und hattest du aber schon Bock dann drauf? Oder war es schon noch so ein bisschen, wusstest du nicht genau, ob es das für dich ist?
Ja, es war schon viel Überwindung. Also das Gute ist, dass ich dann halt das schon ein, zweimal gemacht habe, bevor irgendwie diese Möglichkeit jetzt war, wirklich komplett davor zu gehen. Also ich habe ja, ich glaube, ein Jahr vorher einmal auch allein ein Review gemacht zu Sonne und Beton. Wo ich, also das kann ich mir nicht mehr angucken, ehrlich gesagt.
Also es war schon schwierig, da mal zu schneiden. Das war auch, das Video geht so 15 Minuten und die Aufnahme war, glaube ich, anderthalb Stunden. Also es war ein richtiger Kampf. Aber ich habe auch schon in der Schule YouTube gemacht und da hatte ich immer Hemmungen, vor die Kamera zu gehen und irgendwie dann, ich glaube, so ein bisschen diesen Zwang auch zu haben, dass man jetzt muss, hat dann geholfen, um das auch zu überwinden.
Und ich finde auch, dass man dann doch, wenn man das dann jeden Tag oder alle zwei Tage macht, kommt man schon irgendwie auch rein. Und ich glaube, irgendwann schneide ich auch selber, dann setzt du dich irgendwann jeden Tag mit deinen ganzen Macken auseinander. Und irgendwie hilft es aber fast so ein bisschen bei der Selbstakzeptanz.
Ja, voll. Das kenne ich. Das kenne ich einerseits aus dem Audio-Bereich. Geht mir genauso, wenn ich da nochmal irgendwelche Podcasts von 2015, 2016 angefangen habe. Alter, ich denke mir so, holy shit. Wer das überhaupt jemals gehört hat, ey. Das ist alles fürchterlich. Sowohl produktionstechnisch als auch von der Sprache her. Absolute Katastrophe.
Und ja, genau. Und Video wollte ich eigentlich auch immer lang nicht machen, weil ich da auch immer keinen Bock drauf hatte. Und seitdem man es aber dann doch mal irgendwie über den Schatten gesprungen ist und ausprobiert hat, kenne ich auch. Dann das selber schneiden, wie du sagst. Man erkennt dann auch so ein bisschen seine Muster, die man immer wieder wiederholt.
Kann sie versuchen auszumerzen. Und dann, wenn man besser wird, ist man ja auch so ein bisschen stolz und merkt halt so, okay, es klappt immer besser und du hast ja so eine Learning Curve irgendwie. Und ich finde, das ist dann so bereichernd, wenn du merkst, du wirst besser da drin. Voll, das ist ja auch eigentlich ein geiler Skill, um den zu haben. Voll, ja.
Ich habe letztes Jahr zwar gemerkt, da war ich das erste Mal dann so, habe ich eine Preview moderiert zu Good Fortune, dieser Aziz Ansari-Khanu-Rees-Film in Hamburg. Und dann stand ich das erste Mal so vor, was waren das dann, 300, 400 Leute in einem Saal mit Mikro. Und dann habe ich gemerkt... Das ist immer noch mal was anderes, als von der Kamera alleine zu sitzen.
Da bin ich dann doch noch nicht so weit. Aber von der Kamera. Und ich meine, gerade bei dir, du bist ja auch viel bei Kino Plus dann und sowas. Ich finde, in so Talk-Situationen ist der sowieso noch mal irgendwie lockerer, wenn du dann weißt, wenn ich irgendwie ins Schwanken komme, dann sitzt da Schröckert und der kann auch drei Stunden alleine reden wahrscheinlich.
Ja, einmal, also das auf jeden Fall auch. Generell halt mit mehreren zusammen ist es, glaube ich, einfacher. Plus halt, das ist ja auch die Idee bei Kino Plus zum Beispiel, du sollst ja auch vergessen, dass die Kamera quasi da ist so ein bisschen, es geht ja so um den Plausch einfach, aber als ich da so das erste, die ersten Male war damals, ja auch schon wieder ewig her, irgendwie 2017, 2018 oder wann ich da zum ersten Mal war ähm, da ging mir auch noch voll das Flattern so, weil ich auch natürlich, da bist du ganz so, Gott, wo muss ich jetzt hingucken was muss ich achten, da war es ja komplett in deinem Kopf, ähm, genau mittlerweile ist es ja so, du setzt dich halt rein und los geht's, und es ist ja eher so,
Quatschen unter Freunden, was es ja sein soll aber Aber nee, verstehe ich voll. Und ja, live ist noch was ganz anderes. Seitdem wir letztes Jahr hier unsere Kinoschaus in Hamburg auch machen, auch da jetzt über das Jahr, hat es irgendwie neun, zehn Mal gemacht. Auch da, man lernt. Das ist auch da immer besser und sicherer.
Aber das allererste Mal letztes Jahr, als wir es gemacht haben, war ich fast eingeschissen vorher. Also wirklich, da ging es mir so schlecht körperlich und physisch und überhaupt vorher und mittlerweile so. Es ist immer noch aufregen, natürlich. Wäre auch schade, wenn nicht. Also klar bist du aufgeregt so, aber auch da merkst du halt, dass eine Routine reinkommt.
Und ich finde halt so, wenn du routiniert wirst, bist du besser und dann merkst du halt irgendwie auch, also du machst dir auch Spaß und das ist halt cool. Sowieso, wenn man da ein bisschen Lockheit mit drin hat, was soll eigentlich passieren? Am Ende musst du einen Gag darüber machen. Also ich habe einmal so ein Interview gesehen mit Larry King, wo er meinte, dass er, als er seine allererste Radioshow moderiert hat, war der erste Satz, den er gesagt hat, ich bin übelst nervös und dann ist es dadurch irgendwie weggegangen, weil er wusste jetzt ist so free for all und so versuche ich es auch immer ein bisschen zu machen, Ja, auf jeden Fall. Einfach gleich Transport auf den Kartenspielen.
Also im Zweifelsfall merkt die Leute, dass du ja eh, dass du nervös bist. Und dann kannst du es auch einfach direkt ansprechen. Dann haben die Leute ja im Zweifel auch eher ein bisschen Mitleid oder halt beziehungsweise ein gutes, sag ich mal, sind so ein bisschen Uplifting so gegenüber dir. Aber ja, okay. Auf jeden Fall sehr, sehr cool. Das ist auf jeden Fall auch schon einen langen Weg hinter dir. Und ja, noch viel vor dir wahrscheinlich.
Und vor allem bin ich natürlich auch aufmerksam geworden, beim Moviepilot, weil ich schon gemerkt habe, dass du natürlich auch sehr gerne über Horror sprichst und ja, das ist natürlich auch heute das Thema bei uns und zum Reinkommen würde ich einfach mal gerne von dir wissen, so ganz, wirklich ganz von oben erstmal ohne Details, so ganz generell gesprochen.
Was magst du an Horror gerne, ganz, ganz generell, warum, warum gruselst du dich gerne, warum lässt du dich gerne erschrecken, was ist für dich die Faszination? Ja. Ja, das ist natürlich, geht schon eigentlich in die diebste Frage rein, so warum guckt man sowas überhaupt, ne? Ja, ja, ich weiß, ich weiß, aber jetzt mal ohne, wir gehen da noch rein, aber jetzt mal wirklich, ich versuche mal so vom Scratch so irgendwie, was ist so ganz, ganz grundlegend, was sich dann irgendwie abholt?
Boah, ich glaube ehrlich gesagt, das ist so, ich habe sowieso das Gefühl, ich gucke Filme so als Free Therapy und Horrorfilme sind wahrscheinlich so der größte Augstu davon, also ich bin auf jeden Fall ein sehr angstbesetzter Mensch und ich hatte auch früher extrem Probleme Horrorfilme. Filme zu gucken und irgendwie, wo ich dann angefangen habe, da reinzukommen und gemerkt habe, dass man auch, ja weiß ich, abhärt, finde ich immer das falsche Wort, aber sich da mehr zutraut und mehr aushält und sowas.
Das ist natürlich erstmal so ein Boost, dass man das Gefühl hat, irgendwie, man kann seine Ängste überwinden und natürlich ist auch einfach so ein Interesse an diesen ganzen schlimmen, morbiden Themen und sowas. Also ich glaube, ich bin auch immer der Meinung, ich finde, Exploitation ist. Kein niederes Wort und kein niederes Genre, sondern irgendwie fast so ein bisschen die Essenz auch für mich von Kino, also da hinzuschauen, wo man eigentlich nicht hinschauen sollte.
Und das ist natürlich im Horror so der Kern der Sache fast. Also dieser Autounfall-Effekt auch ein bisschen, dann irgendwelche Wunden sich anzuschauen und sowas. Aber halt immer in diesem Safe Space natürlich auch. Also ich bin trotzdem total verstört, wenn ich in irgendwelchen, ich muss mal dran denken, wenn mich Leute das fragen, nämlich ich war vor vier Jahren oder sowas in so einer Ausstellung, die hieß das letzte Bild.
Und es fing an mit so äh, Bildern von Michael Jackson und JFK kurz bevor sie gestorben sind und sowas. Und irgendwann waren wirklich nur noch zerfetzte Körper von irgendwelchen Leuten, die am Strand angeschwemmt wurden und sowas. Und mir ging es sehr schlecht danach. Da habe ich gemerkt so, okay, so verroht bin ich jetzt doch noch nicht durch die ganzen Filme.
Also quasi hier damals hier rotten und ogre-ish als Ausstellung. Ja, so ein bisschen. Halt mit politischem Rahmen. Ja, ja, Subtext, okay. Aber auch wild, ja. Ja, ja, also ich glaube, solange man da noch reingeht und da darauf noch reagiert, glaube ich, da kann man sagen, okay, diese Abstumpfung ist immer noch nur filmischer Natur.
Ich war auch nie so ein Typ, der auf Live-League und sowas gegangen ist, weil ich das immer zu schlimm fand. Ja, ja, ja. Und ich glaube, solange du da noch merkst, okay, ich kann ja noch unterscheiden. Und auch wenn der 14. Slash-Hamm mich jetzt langsam abgestumpft hat und solange ich aber noch über sowas reagiere, glaube ich, ist noch alles im grünen Rahmen.
Ja, und es ist ja auch immer so dieses Ding, also ich war schon immer fasziniert davon irgendwie, diese Geschichten zu hören, wie schlimm irgendwas ist und sowas. Also mein Vater hat früher immer ganz viel Horrorfilme geschaut, die er von seinem besten Kumpel ausgeliehen bekommen hat und er hat es dann immer am nächsten Tag erklärt, was da passiert ist und ich fand es immer voll geil dazu zu hören, aber hätte mich niemals getraut, die selber zu gucken.
Und das ist, glaube ich, auch so ein bisschen das Ding, dass man dann irgendwie, jetzt kann ich die alle selber schauen. Ja, das alte Ding, wenn du angefixt wirst, es wird drüber erzählt. Das ist natürlich ein spannendes Thema. Aber lass uns dann doch da gleich anknüpfen, wenn du eh schon drauf gekommen bist. Also dein Vater war selber Horror-Fan.
Okay, das ist ja schon mal eine Grundlage. Er wurde immer dahin gedrängt, dass er die auch guckt, weil sein Kumpel so ein Horror-Fan ist. Okay, noch spannender. Der Vater wurde gezwungen, Horror-Filme zu gucken, hat dir dann davon erzählt. Das ist eine interessante Konstellation. Das heißt, als du da die Prime war, sag ich mal, wie alt warst du da?
Boah, gute Frage. Als er da so viel geguckt hat. Hast du aus dem Kopf, wann 28 Weeks rauskam? Weeks müsste so 2004, glaube ich. Ich glaube, der erste ist 2001, glaube ich. Zwei. Lass mal so vier vielleicht. Vier, fünf. Ja, dann war ich wahrscheinlich so acht, neun. Weil ich weiß doch genau, wie er von dem Opening von 28 Weeks erzählt hat.
Okay. Er meinte, da sitzen Leute beim Abendessen, es sieht alles ganz normal aus und auf einmal kommen die Zombies da rein und töten alle. Okay, okay. Das hat er dir aber auch einfach erzählt, obwohl du ganz klar noch nicht in dem Alter warst, um sowas zu gucken. Das hat er dir erzählt. Ja, also mein Vater war auch da immer sehr offen. Also meine Mutter war immer, die dann sowas verboten hätte zu gucken.
Aber ich habe auch mit meinem Vater ganz früh so Gremlins und sowas geschaut. Er hat mir dann immer vorher erzählt, was ungefähr passiert, damit ich so sagen kann, wo bei mir die Grenze liegt und was ich nicht sehen will. Ich weiß auch noch, dass ich die Augen zugemacht habe bei dieser Mikrowellen-Szene bei Gremlins. Ja.
Aber mein Vater hat uns auch GTA besorgt und sowas, das war immer so diese Dynamik zu Hause. Ja, okay, das kennt man ja so ein bisschen, dass eine Seite manchmal so Good Cop, Bad Cop mäßig drauf ist. Okay, das ist spannend, das heißt also offensichtlich dein Dad oder dein Eltern, vor allem dein Vater, war da auch medial schon ganz gut unterwegs, das heißt, bist du damit auch so ein bisschen dann groß geworden, wenn ich so richtig raushöre.
Ja, geht eigentlich so. Ja? Also ich war schon sehr großer Schisser. Ja? Also generell ein eher ängstliches Kind auch? Ja, es ging, also aber ich war schon ängstlich und vor allem bei Horrorfilmen halt, also ich hab mich dann, ich hab Gremlins geguckt, weil mein Vater meinte, das schaffst du schon und so eine Sache.
Aber ich weiß auch noch, Warst du da bei Gremlins, weißt du das noch? Das ist auch, ich denke mal so 10. Also das war so die Zeit, wo wir auch die ganzen James-Bond-Filme geschaut haben und er hat mir dann immer, er war so auch der, der mir immer erklärt hat, so, aber James Bond ist alles Ketchup, wenn die da bluten und sowas.
Und bei Gremlins, das sind ja alles Puppen. Also alles gar nicht echt. Okay, er hat das so ein bisschen dann versucht, ein bisschen runter einzuordnen. Ja, das war auch immer ganz gut so. Ist halt getrickst so quasi, ja. Also war Gremlins denn, oder Gremlins, war Gremlins dein erster, sag ich mal, Horror, in Anführungszeichen Horrorfilm?
Ich glaube schon. Also, ich glaube, so prägend dann noch in Sachen Horror war eigentlich für mich immer Stand by Me, auch wenn es so ein bisschen absurd klingt. Ja, King halt, ja. Aber genauso reiner Horrorfilm. Ich meine, es ist eine Horrorkomödie eher mit Remnants. Ja, ja, ja, aber mit trotzdem unbehaglichen Bildern, sage ich mal. Ja, okay.
Ja, nichtsdestotrotz, es gilt ja als Familienfilm, aber der hat ja trotzdem seine Elemente und gerade für Kids irgendwie. Die Remlins waren ja schon fies. Aber ja, das heißt, zumindest wurde es eben begleitet pädagogisch. Das heißt, du wurdest dann gleich hingesetzt und es wurde gesagt, das ist alles Puppen und brauchst keine Angst haben und so weiter.
Aber hat es dich denn trotzdem, du sagst ja schon, hast du ja auch die Augen zugemacht, war es denn für dich trotzdem dann irgendwie cool? Oder hast du trotzdem Angst gehabt? Oder beziehungsweise warst du dann auch schon so angefixt? Oder warst du schon auch trotzdem verängstigt und wolltest erst mal nichts mehr damit zu tun haben.
Das ist schwierig zu sagen, ehrlich gesagt. Also, weil ich habe lange nichts an Horror wirklich geschaut. Mein Bruder war immer so der Typ, der alles sich angeschaut hat. Ich hatte selbst Angst, 300 zu gucken und sowas. Mein Bruder hat den mit 12 oder so jeden Tag gefühlt. Ist dein Bruder älter als du? Nee, er ist jünger. Jünger noch, okay.
Also, ich hatte, glaube ich, schon Bock, Horror zu gucken, aber ich habe mir dann immer sehr viel vorher erzählen lassen, was da passiert und sowas, damit ich selber einschätzen konnte, ob ich das will. Ja. Was an sich ja schon mal ein guter Schutzmechanismus eigentlich sogar ist. Ja, voll, aber ich glaube, dadurch habe ich auch so eine Macke weg, dass ich bis heute mir immer die Filme viel schlimmer vorstelle, als sie dann eigentlich sind. Ja.
Es kommt wahrscheinlich durch die ganze Erzählung von deinem Dad. Ja, und ich weiß noch, bei uns in der Schule war halt, das war dann die Zeit von The Ring und sowas. Das war dann bei uns der Schulofilm, wo Leute gesagt haben, was sie für Albträume haben. Und nachts ist bei denen der Fernseher angegangen und solche Sachen.
Und ich hab den bis heute nicht geschaut, weil ich mir den so schlimm vorstelle, dass ich da irgendwie immer dann Hemmungen hab. Das Remake dann, ne, war das ja. Ja, genau. Das war das gerade raus, ne? Das Verbinski-Remake, ja. Ja, okay. Ich mein, wie gesagt, das ist ja auch sowas, das zieht sich ja durch.
Also, ich bin ja einen Ticken älter als du, das war ja bei uns damals genauso, als bei uns angefangen hat mit, oder gibt's irgendwelche harten Sachen auf VHS und so, und da gibt's irgendwas mit Zombies und so. Das war ja genau das Gleiche, was da erzählt wurde, was da, Evil Dead 1, was da rausgerissen wird und abgeschnitten und überhaupt, und da hast du nicht gesehen.
Also, die haben einem verkauft, ob Evil Dead 1 wie Braindead wäre, so irgendwie. Als wir dann irgendwann Evil Dead geguckt haben, war so, boah, boah, krass. Und dann, als wir dann irgendwann Braindead gesehen haben, war so, Alter, was zum Teufel. So haben die uns Evil Dead quasi verkauft. Also das zieht sich ja durch, dass man, das zieht sich ja bis heute durch, dass Dinge einfach viel härter auch verkauft werden, weil Leute, die Sachen gucken, ja auch oft dann Dinge härter noch behalten, als sie eigentlich sind.
Beziehungsweise im Kopf werden sie ja so noch, da kommt ja viel Fleisch noch hinzu und schon klingt alles noch viel doller, als es ist. Und das wird ja bei euch genauso gewesen sein. Ja, true. Okay, jetzt heißt es, euer Schudo-Film war The Ring. Ja, das heißt. Aber ist das so bewusst, du guckst den nicht?
Oder ist das eher so, ich komm nicht dazu? Oder ist das wirklich schon immer noch so, nö? Nö, hab ich nicht so Bock. Du meinst heute? Ja. Ich glaube, mittlerweile könnte ich den gucken, da hab ich jetzt auch nicht mehr so Angst vor, aber ich glaube, der hat so einen hohen Stand in meiner History, dass ich denke, ich muss jetzt irgendwie, das ist wie so, keine Ahnung, so Pate vor sich herstimmen, ich muss den richtigen Abend erwischen.
Der heilige Gral. Ja, ich habe mir auch letztes Jahr die ganzen Romane geholt, habe auch den ersten gelesen und dann bei Arrow gab es ja diese geile Ring-Box mit den japanischen und dann habe ich mir noch die Verbinski-Dinger, nein, der erste ist ja nur Verbinski, habe ich mir auch noch in so einer Box geholt, also es ist kurz davor, dass ich mich endlich ran wage, aber dann komplett auch.
Aber hast du die japanischen auch noch gar nicht gesehen? Nee. Noch gar nichts, okay, alles klar. Alles klar. Ja, okay, also wenn du das irgendwann mal angehst, sag Bescheid, weil da bin ich wirklich gespannt. Weil ich muss ja sagen, ich finde die japanischen, glaube ich, immer noch spookiger. Das Remake ist gut, also es ist wirklich auch eines der besten Horror-Remakes, muss man sagen.
Aber ich finde die japanischen, die haben immer noch so eine ganz eigene Atmo, einfach weil die Japaner einfach da einfach so weird sind, was die da einfach auf die Leinwand bringen. Deswegen bin ich mal wirklich gespannt, was du sagst und ob es natürlich vor allem in diesem Stand halten kann, was du natürlich im Kopf hast irgendwie.
Aber ja, also ich finde den auch super bruselig, aber wie gesagt, ich glaube auch nicht mehr so gekocht wie damals. Wie war es denn dann so generell so in der Schule? Also ja, klar, sowas war dann Talk of the Town so, aber hast du dann irgendwie auch, hast du eine Clique irgendwie, die auch Film, Nerds waren? Habt ihr da Horror irgendwie euch ausgetauscht?
Oder wie seid ihr da auch so ein bisschen dann so drangekommen, wenn du jetzt auch noch unter 18 warst? Wie ging es dann so ein bisschen weiter mit der Horror- Sozialisierung, sag ich mal. Ja, das kam alles, glaube ich, erst wirklich später. Also ich weiß doch, dass wo wir dann alle 16 geworden sind, war der erste Film, den wir geguckt haben, Mama von Muschetti.
Den ich auch bis heute nicht nochmal gesehen habe. Damals habe ich mir im Kino komplett eingeschissen, aber ich glaube, dass der eigentlich gar nicht so geil ist. Und dann habe ich ein bisschen gebraucht, aber ich hatte dann so ab der Oberstufe viel mit einem Kumpel zu tun, mit dem ich heute noch befreundet bin.
Nikolas heißt der, der schon in der Schulzeit so angefangen hat, Filmkritiken zu schreiben und dann mit 17 zu einer Presseverführung das erste Mal ist und sowas. Und wir waren beide ein bisschen schisser, aber er hat das schon mehr gesehen und dann haben wir eine Nacht House of the Devil geguckt zusammen, also mit Ty West.
Und das war, glaube ich, so ein Schlüsselmoment, wo wir beide richtig Angst hatten, aber wir hatten auch das Gefühl, wir haben dabei einen richtig, richtig guten Film gesehen. Und das war dann so dieses Ding, okay, ich glaube, da liegt viel begraben und es gibt mir auch viel diese Experience einfach zu haben, dass ich das öfter spüren will.
Ja, okay, das ist spannend. Guckst du lieber, also war das damals hilfreich, dass ihr auch zu zweit wart? Und wie ist es bei dir heute? Guckst du Horror lieber alleine? Bist du auch schon froh, wenn es eher mit jemandem ist oder im Kino? Ich glaube, ich gucke es lieber alleine. Also ich bin generell lieber Alleine-Gucker.
Also ich gehe auch gerne alleine ins Kino. Und ich vermisse immer noch, zumindest in dem Aspekt, die Corona-Zeit, dass du so weniger Leute im Saal hattest. Auch wenn ich natürlich den Film gönne, dass die Kinos immer voll sind. Aber ich glaube, ich gucke schon lieber alleine auch zu Hause. Ich habe auch so ein Setup mit so Bluetooth, Hi-Fi Kopfhörern und sowas, damit ich so richtig immersiv drin bin und das finde ich eigentlich schon ganz geil.
Aber klar, ich schocke auch gerne Leute, wenn man dann irgendwas Hartes zusammen guckt oder so. Aber das heißt, würdest du sagen, die Filme wirken dann für dich auch besser, wenn du alleine guckst? Ja, ich denke schon. Ja, ich will ja auch, glaube ich, ein bisschen verstört werden und will gar nicht, dass es so aufgelockert wird.
Also ich glaube deswegen, gerade bei so den ganz harten Sachen und sowas, brauche ich auch mal ein bisschen, bis ich dann wirklich schaue, weil ich mich dann auch richtig drauf einlassen will. Aber ja, ich denke mal, wenn schon, denn schon. Also ich weiß, ich brauche jetzt irgendwie nicht so Mathis dann in der Gruppe gucken oder sowas.
Das gibt mir dann irgendwie fast weniger, weil ich dann das Gefühl habe, ich rede den Film runter wahrscheinlich oder sowas. Ja, das kann ich verstehen. Selbst wenn die andere Person auch, sag ich mal, das ernst nimmt, das Film gucken, erwischt man sich ja trotzdem dabei, man spricht ja trotzdem dann dazwischen.
Redet mal kurz über eine Szene, weil die jetzt krass war. Und das reißt ja dann trotzdem immer so ein bisschen raus. Aber wenn du ganz allein guckst, bist du halt ja wirklich mit dem Film erstmal auf deinen Gedanken alleine, finde ich halt auch, das wirkt schon mehr nach. Und das ist auch ein Unterschied, finde ich, wenn du auch im Kino, Trotzdem auch, muss ich sagen, auch wenn der Saal voller ist, auch da finde ich Horror immer noch wirkungsvoller, weil auch da komplett ausgeschlossen ist, zumindest wenn du ein guter Kinogänger bist, wie wir hoffentlich alle sind, nämlich das Handy in der Tasche lässt und wirklich keine Ablenkung hast.
Also zu Hause, trotzdem, manchmal würde ich mich mal kurz, kurz mal WhatsApp checken, kurz mal, du bist immer mal so, zumindest mal zwei Sekunden abgelenkt. Und da kriegt auch mal mein Eichhörnchen ADHS-Brain dann so irgendwie, da muss ich doch mal wie kurz was angreifen. Und im Kino ist halt geil, wirklich nur dunkel, nur Leinwand.
Und gerade bei Horror finde ich das immer sehr hilfreich, wenn du dann wirklich dich so 100% konzentrieren kannst. Also ich meine, wenn das dann wirklich so ein Gore-Fest oder sowas ist, dann macht es auch Bock zusammenzuschauen. Ja, klar, natürlich. Gerade so Fantasy-Filmfest, wenn du da irgendwie irgendwas schaust, wo nur gemetzelt wird und die Leute jubeln und so.
Oder ich habe mit einem Kumpel, weiß ich, Re-Animator zusammengeschaut. Das war auch total geil, irgendwie das zusammen zu machen. Ja, klar. Es kommt toll auf den Film an, natürlich. Also solche Crowdpleaser, sag ich mal, wie sie so schön heißen, da klar, das macht natürlich Bock, aber wenn es wirklich was Atmosphärisches ist, da bin ich auch eher bei dir, dann versinke ich lieber auch so für mich drin irgendwie und die sollen ja irgendwie so eine Wirkung erzielen und dich irgendwie kriegen und packen und ja.
Das sehe ich auch so. Bei Splatter haben wir auch, als wir früher in das Splatter-Kram zum ersten Mal geguckt haben, da waren wir auch meist in Gruppen, weil natürlich das war so auch das zum Abschwächen natürlich. Da wurde dann gemeinsam so öh und ih. Das hilft natürlich zum Reinkommen ins Genre, aber später, wenn man es dann allein genießen kann, dann glaube ich, kann man auch selber für sich bessere Sachen dann rausziehen, sage ich mal.
Okay, aber spannend. Ja, das war so der Moment für dich, wo du gemerkt hast, gut, da zündet was, da funkt was. Und wie bist du denn so generell rangegangen an Horror? Hast du dich dann, als du dich so komplett da dem geöffnet hast, sag ich mal, bist du dann erstmal so ein bisschen auf Klassikersuche gegangen?
Hast du einfach so ein bisschen aufgesogen, was kommt? Wie bist du so ein bisschen da rangegangen ans Genre? Also es war ja, glaube ich, schon Letterboxd-Zeit. Also ich bin schon, glaube ich, seit zehn oder elf Jahren auf Letterboxd. Und deswegen war es dann, glaube ich, schon so, dass ich dann über Letterboxd auch tatsächlich so mir Listen durchgeschaut habe, was es gibt und sowas.
Ich bin generell, was so Klassiker angeht, also ich gucke natürlich gerne diese Sachen und sowas, aber ich finde es immer ein bisschen, weil ich bin nicht so der Typ, der sagt, man muss jetzt irgendwie erst die Klassiker gucken und sowas. Ich finde es eigentlich ganz geil, so seinen eigenen Weg da durch den Filmdschungel zu finden.
Und ich glaube, House of the Devil war schon in dem Sinne prägend, dass ich danach viel auf diese Terror-Schiene gegangen bin. Also weil ich irgendwie das Gefühl hatte, es war so ein Hochgefühl, gerade das Finale, du kennst ihn ja wahrscheinlich auch, wenn wir dann da in diese Stube umgehen und sowas.
Das war für mich so krass und ich hab sowieso das Gefühl, ich suche mehr nach diesen Experiences, also gerade auch bei Horror, als nach wirklich irgendwie Story oder sowas. Und da hab ich viel dann so diese Listen durchgemacht, direkt mit so, was sind die härtesten Filme und dann über Holocaust geschaut und solche Sachen.
Also das war schon sehr schnell irgendwie dann mein Stick, so irgendwelche Grenzerfahrungen auch zu finden. Okay, okay, also du wirst dann gar nicht irgendwie erst mal so ein bisschen seicht und erst mal so ein bisschen die Gruseldinger, sondern wirklich schon, du hast dann schon gemerkt, das kann man ausloten.
Ja, also ich habe natürlich dann auch sowas wie Die Fliege geschaut und sowas, den ich bis heute also einen der besten Filme überhaupt finde. Ja. Aber ich habe auch sehr schnell dann Mathis geschaut, den ich auch über alles liebe und solche Sachen. Also versuchte irgendwie, weiß nicht, ich mag es auch dann, irgendwelche Perlen zu finden und da mich dann so voll reinzuarbeiten.
Also ich gucke sowieso gefühlt sehr viel in so Projekten, also dass ich dann nicht irgendwie sage, oh, heute gucke ich Halloween und morgen mache ich Depart oder sowas, sondern keine Ahnung, wie jetzt mit The Ring, ich kaufe mir dann die ganze Box und alle Bücher und sowas, weil ich weiß, ich will dann so das als Projekt durchziehen und das Gleiche dann vielleicht so als Themenprojekt mit so, okay, ich gucke jetzt irgendwie hauptsächlich Terrorkino und sowas und versuche da irgendwie in diese Richtung zu gehen.
Ich habe dann auch irgendwann diesen Professor Dr. Markus Stiegecker gefunden, falls du den kennst. Und seine Bücher habe ich mir geholt damals. Er hat diese Trilogie geschrieben über Filme im Abseits der Filmgeschichte und sowas. Zumindest beim ersten Band habe ich es durchgezogen, dass ich dann immer den Film geschaut habe und dann das Kapitel dazu gelesen.
Es ist ja nicht so, da ist ja auch sowas wie kommen Sie dabei und solche Sachen. Das war aber glaube ich schon sehr schnell meine Faszination generell. Grenzkino. Ja, sehr cool. ja, Markus hat mit uns hier damals Suspiria besprochen, den hatten wir auch schon bei uns. Ja, ist ein geiler Typ, ich hab auch vor drei oder vier Jahren so ein Martius-Essay gemacht, da hat er dann auch was aus seinem Buch eingesprochen, das war ja richtig geil.
Ja, nice, sehr, sehr cool, ja, ja, ja, der ist ja auch mit seinem Podcast unterwegs, mit seinem, ähm, Kino-Gespräche Genau. Ähm, die sind ja auch bei uns hier im Netzwerk, deswegen, genau, guter Mann, ähm, Ja, das finde ich aber spannend. Also dieses Projekt gucken, da bin ich fast ein bisschen neidisch, dass du das hinbekommst, weil ich würde das gerne öfter machen, ich kriege es aber nicht hin.
Das natürlich einmal dem geschuldet ist, ich meine, du kennst das selber, man muss ja auch viel gucken für unsere Berufungen, das ist mir ein bisschen gezwungen, aber ich will das auch öfter vornehmen, aber irgendwie kriege ich das nicht gebacken. Aber ich finde das spannend, weil du dann dich, glaube ich.
Noch mehr auch auf dieses Thema so gut einlassen kannst, weil du dich dann auch, dann liest du da noch was zu und nimmst dir da noch ein Essay raus und dann bist du ja jetzt in so einer Themenwelt drin, die ja, glaube ich, dann auch noch viel besser wirkt, oder? Ja, ich finde auch, also es hilft mir auch einfach dann nicht, abends vorm Regal zu stehen.
Was gucke ich heute? Ja, genau. Also manchmal wird es dann auch leider zur Arbeit. Also ich weiß noch, als ich die ganze Halloween-Reihe zum Beispiel dann durchgeschaut habe, da habe ich irgendwann dann auch angefangen zu schnaufen, weil ich dachte so, jetzt muss ich halt die letzten noch gucken oder so.
Ich mag die sogar fast alle, aber wenn du dann halt den zehnten Halloween-Film in einem Monat schaust, das ist schon immer dann ein bisschen anstrengend. Ja, das verstehe ich. wenn wir bei euch. Unsere Reihenbesprechungen machen, wir machen ja gerade zum Beispiel die ganze Texas Chainsaw-Reihe und man dann schon weiß, jetzt muss ich wieder den vierten da gucken und dann auch nee und man weiß schon halt, dass es da halt auch so natürlich die Gurken gibt und dann musst du da halt durch, naja, das selbst auferlegte Slide, aber rein vom Prinzip her finde ich das sehr, sehr cool und sehr, sehr, sehr schlüssig eigentlich, das so anzugehen will ich euch auch mal öfter versuchen ähm, aber wenn du gerade schon bei Halloween zum Thema bist da mal kurze Querfrage,
äh, wie stehst du denn zu diesen Horror-Ikonen? Ähm, ich meine, du kanntest die ja wahrscheinlich auch schon generell früher durch Popkultur und so, aber bist du da so bist du Fan irgendwie, bist du, hast du einen Lieblings-Slasher, so von diesen Horror-Villains, findest, bist du, da gehst du da auch drin auf, oder ist dir das nicht so wichtig?
Doch, ich find das schon geil, also ähm. Ich finde schon, glaube ich, Michael Myers und Jason so am besten. Ich finde immer, Freitag der 13. ist so das geilere Franchise. Aber Halloween hat die besseren Einzelfilme. Aber ich gucke dann lieber so, als Projekt gucke ich eigentlich lieber Freitag der 13., auch wenn da viel Mist dabei ist.
Ja, leider. Würde ich dir zustimmen. Ich bin auch eher Jason-Fan. Das ist meine Nummer eins. Aber Halloween hat die besseren Einzelfilme. Da stimme ich dir leider zu. Ja, für Freddy war ich immer nie so ein Fan. Das geht aber auch eigentlich es hat, glaube ich, ein bisschen was auch mit Angst zu tun.
Ich glaube, das ist ein gutes Thema noch für den Podcast jetzt hier, weil ich finde wirklich Nightmare on M Street 2 ist für mich einer der gruseligsten Filme überhaupt. Oh, okay. Deswegen gucke ich den auch sehr selten. Oder ich habe ihn nur einmal geschaut bisher und da hat er mich viel zu verstört.
Kommt wie? Woran liegt's? Ich glaube, ich finde so richtig krass gruselig, dieses Prinzip halt von Nightmare on M Street, dass du nicht mehr weißt, ob du jetzt im Traum oder in der Realität bist. Und auch selbst dadurch, dass du dann so in dieser Paranoia lebst, die ganze Zeit hinterfragst, ob alles um dich herum eigentlich gerade echt ist.
Das finde ich so schlimm. Okay. Ach, spannend. Okay, okay, okay. Das ist ja krass. Also ja, super, super spannendes Thema. Und ja, kann ich irgendwie nachvollziehen. Habe ich so, glaube ich, auch noch nie gehört. Oder dass jemand doch so vor Nightmare dann auch so, da diese ehrfurchtig hat. Aber ja, macht komplett Sinn.
Das heißt, weißt du noch irgendwie, wann du zum ersten Mal Nightmare geguckt hast? Ich glaube, erst während Corona tatsächlich. Auch echt spät erst, okay. Ja, das war so dann auch so. Okay, jetzt Corona, man sitzt eh zu Hause, jetzt mache ich wieder ein neues Projekt auf. Ja, okay. Und das hatte ich gleich gekriegt, ja? Ja, also ich mag die ersten beiden, danach finde ich tatsächlich auch schon den dritten finde ich nicht mehr so stark, weil ich finde, die verlieren sich sehr dann in ihrer Effekt-Show und so was. Ja, Aber der erste ist natürlich top und der zweite, ich weiß noch, da gibt es diese eine Szene, wo die Mutter irgendwie unten in der Küche ist und du hast halt wirklich so ein total ausgeleuchtetes Suburbia-Haus, diese heile Welt und dann wacht der
Typ oben auf und schreit einfach nur. Und das ist mir so durch Mark und Bein gegangen und da hast du ja noch diese ganze Sache, wo er versucht nicht einzuschlafen, während er dann Evil Dead guckt, das ist ja eine gute Szene, dann springt er so plötzlich auf und sagt, es geht wieder los und dann kommt Freddy aus seinem Bauch raus und solche Sachen.
Also dieses so nie sicher sein und das ist irgendwie, gar nicht mal, dass es so eine höhere Macht ist oder so, sondern es ist auch irgendwie in ihm drin, nicht mal im Schlaf ist er sicher. Das finde ich immer richtig, richtig schlimm. Ja, krass, okay. Ja, aber kann ich nachvollziehen. Das ist echt spannend.
Ich meine, das ist ja auch so ein Thema generell. Ich finde ja so Schlaf als Konzept eh super spannend und so Unterbewusstsein und sowas, worauf ja komplett ja Nightmare basiert. Und, Und wir haben ja zum Beispiel, ich mache ja auch noch so einen Mystery-Podcast, Ende mit Schrecken, da hatten wir mal eine Folge über so, da haben wir mal mit einem Schlafwissenschaftler ein Interview geführt, von der Charité Berlin, wo es um sowas wie Schlafparalysen und sowas ging, wo der das mal wissenschaftlich erklärt hat.
Und ich habe es in meinem Leben ja noch nie gehabt, zum Glück, aber super viele Hörer von dem Podcast haben das und haben uns darüber auch berichtet. Und das geht ja, das ist diese Grundangst, die ich so mit Nightmare auch verbinden würde. Wenn du die Kontrolle über deinen Körper verlierst und irgendwas passiert oder du kannst es halt nicht mehr steuern so.
Und das passiert ja bei einer Schlafparalyse, dann ist dein Körper quasi gelähmt und du siehst irgendeinen Scheiß, der quasi eigentlich im Traum passieren sollte, siehst du aber in echt. Alter, ich würde ausflippen, komplett. Deswegen, ich finde dieses Konzept auch super gruselig einfach, Konzept Schlafen und sowas.
Und es ist halt alles nur in deinem Kopf, also, weißt du, wenn mit der Arm abgehackt wird und sowas, ist halt nicht so geil, aber... Dann weiß ich, was passiert ist wenigstens. Genau, also, ja, es ist Kontrollverlust, wie du schon meintest, also, ist ja auch immer bei den ganzen Lovecraft-Sachen, dieses so, Leute, die einfach irre werden, so, das fand ich auch mega schlimm, einfach so.
Ja, ja, ja, voll, das geht mir auch so, Das finde ich auch als Grundkonzept ganz, ganz beklemmend irgendwie. Ich finde halt, also auch vor allem ab dem dritten Freddy, ich mag den dritten auf jeden Fall auch noch super gerne, aber natürlich shiftet auch die Tonalität danach total. Die werden ja auch immer quatschiger durch seine Sprüche, wird ja dann mit Film zu Film mehr zu so Comicfigur.
Und das nimmt schon auch den Schrecken. Also es gibt zwar immer noch coole Sets und so und auch harte Kills, aber die Grundtonalität ist nach den ersten beiden wird ja immer comichafter irgendwie. Und das nimmt ja auch schon so ein bisschen diese Angst dann raus, ja. Ja, ich finde, die nutzen sich halt auch ab.
Also eigentlich, wenn ich, immer wenn ich Einzelszenen sehe, dann denke ich, okay, das ist doch voll der Banger-Film. Aber wenn ich dann den Film schaue, dann habe ich mich irgendwie nach 30 Minuten gefühlt schon ein bisschen satt gesehen, so. Naja, ja. Ja, weil, ich meine, Freddy, es ist halt nun mal so ein bisschen der Fluch und Segen zugleich, ist halt auch der einzige von diesen Villains, der halt auch so aktiv redet, ne, der einen richtigen Charakter hat und das ist dann vielleicht auch zu schnell drüber irgendwie, ne.
Ich meine, so ein Jason und Michael, die machen halt nichts anderes, außer immer latschen und killen. Die haben ja keine Charakterisierung, die lassen keine One-Liner irgendwie, das ist halt was anderes, ja, das kann ich irgendwie verstehen. Also ich mag Freddy schon auch trotzdem irgendwie gerne, weil der halt auch sehr einzigartig ist. Eben auch gerade dadurch, weil er sich auch so abhebt.
Aber ich verstehe deine Problematik damit. Ja, ja, das stimmt. Aber weil du gerade selber schon gedroppt hast, auch so Lovecraft und so. Also du magst ja auch richtig so diesen Mindfuck-Horror. Das ist ja auch so deins, wo du wirklich so die Realitäten sich verschwimmen und sowas eben. So King ist ja auch groß da drin.
Ja, also ich bin ein riesen Stephen King-Fan. Bei Lovecraft bin ich noch nie so richtig deep eingestiegen. Also ich kenne so die großen Werke so im Anschnitt und sowas. Aber ich habe zu Hause so eine Lovecraft-Sammlung. Die habe ich aber noch nie mich richtig reingetraut. Aber Stephen King bin ich riesiger Fan. Ich weiß gar nicht, ob ich so Fan bin von diesem Cosmic-Zeug alles.
Das finde ich eigentlich dann, sobald es so übertrieben wird, ein bisschen weniger gruselig. Ist trotzdem faszinierend. Zu abstrakt dann schon. Ja, vielleicht. Vielleicht bei Stephen King, ja, was ist die Faszination bei Stephen King? Ist halt aber auch, finde ich, bei ihm geht es immer viel, es geht eigentlich mit den Klappentexten los, dass du hast immer trotzdem irgendwas.
Also ich finde, du kannst jeden Klappentext von ihm lesen und du kannst dich mit irgendwas daran total persönlich identifizieren. Das macht es immer bei ihm für mich total aus. Und dann natürlich, wie er Figuren schreibt und sowas, da kommt schwer jemand ran. Und dass man sich auch so da komplett drin verliert. Aber ich finde jetzt Tim King auch eigentlich fast nie gruselig.
Also bei Shining hatte ich das erste Mal tatsächlich, dass ich mich beim Buch ein bisschen gegruselt habe. Aber sonst die Sachen, die ich von ihm bisher gelesen habe, Weiß ich nicht. Ich finde es schwer, mich, glaube ich, beim Lesen zu gruseln. Aber das habe ich früher auch gedacht mit beim Lesen weinen und dann habe ich irgendwann Bücher gelesen, wo ich Rotz im Wasser geholt habe.
Also vielleicht kommt es doch. Wie stehst du zu Stephen King-Verfilmungen so im Allgemeinen? Gibt es welche, die dir wirklich, also das ist ja bei mir schon genannt, klar, großartig, aber gibt es sonst irgendwelche Positiven, die du rausheben kannst oder ehrlich wachsen? Also ich finde, Kujo finde ich ganz großartig.
Ich finde es so krass bei Kujo. Ich habe den gesehen, bevor ich das Buch kannte. Und ich weiß noch, die erste Szene von Kuju ist ja wie, glaube ich, der Ehemann nach Hause kommt und du hast so einen Blick zwischen dem Paar. Und du weißt einfach durch diesen Blick, dass diese Ehe komplett in Scherben liegt. Und das ist so die Grundebene für diese ganze Geschichte.
Das fand ich total krass. Und auch wie intensiv der dann am Ende erzählt ist. Also den finde ich wirklich top. Das weiß ich gar nicht. Es ist schon viel Scheiße dabei, muss man echt sagen, leider. Ah, leider. Das kann man Stephen King ja auch überhaupt nicht vertrauen, wenn er irgendwie seine eigenen Filme lobt und sowas.
Das ist ja oft Quatsch irgendwie. Ich mag noch den ersten S ganz gerne, also von den Neuverfilmungen. Ja, den ersten mag ich auch. Den zweiten habe ich so unfassbar doll gehasst, dass ich den selber umgeschnitten habe zu Hause, weil ich es nicht ertragen habe, als ich den geguckt habe. Und der Snack hier, der geht eine Stunde kürzer in meiner Fassung.
Das ist wirklich besser. Alter, den nehme ich sofort. Nee, das war leider nichts. Nee, den zweiten fand ich auch. Ja, und natürlich Stand By Me, Shining sind natürlich alle, da muss man nicht drüber reden. The Fog ist ja, glaube ich, auch Stephen King, ne? Äh, ja, also The Mist, meinst du? Ja, genau, ja. The Mist, ja.
Aber sonst, ja, ich find so, ähm, Children of Corn und sowas, alles so, also wirklich so eine Scheiße teilweise dabei, das kann man sich gar nicht machen. Rare M, also sein einziges Regiewerk, weiß nicht, was da in den Gefahr ist. Die Kurzgeschichte ist schon scheiße und der Film ist auch beschissen.
Also ich find den unterhaltsam, weil er so komplett durch ist und drüber, aber es ist halt trotzdem nicht gut. Also es ist einfach nur großer Quatsch also weiß nicht was er da für Substanzen war ja ja also weiß nicht was er da genommen hat aber das ist ganz schön doll ja es ist einfach diese Masse so irgendwie es gibt zwar einige die ein bisschen rausstechen aber, in der Masse die wenigsten haben halt wirklich die Essenzen immer glaube ich verstanden irgendwo ich hab letztens noch mal, ähm hier The Dark Half geguckt den mag ich eigentlich immer noch ganz gerne auch wenn der auch sehr trashy und B-Movie-esque teilweise ist aber der funktioniert trotzdem ganz gut ähm Wie stehst du zu den Flanagan-Sachen?
Ich bin ja tatsächlich, ich bin kein Flanagan-Hater. Es gibt ja echt viele, die Flanagan nicht mögen, weil er natürlich auch so ein bisschen so ein One-Trick-Pony ist irgendwo in gewisser Weise, der sich schon oft wiederholt. Aber ich mag sein Handwerk eigentlich ganz gerne und er ist ein guter Horror-Produzent und er hat schon ein Auge für Dinge.
Ähm, ja oder sich jetzt so auf King halt auch so eingeschossen hat, ja, okay, ähm weiß ich nicht, vielleicht hätte ich auch mal lieber wieder was von jemand anderem, also mal wieder mit einem komplett neuen Blickwinkel so, aber ich finde seine Sachen eigentlich immer mindestens solide, weil die zumindest auf jeden Fall handwerklich immer absolut in Ordnung sind Ja, ich finde auch, also ich freue mich dass sich irgendjemand Dark Tower annehmen will, dafür danke ich ihm, auch wenn es die ganze Zeit so klingt, als ob der es vor sich her schiebt, aber ich dachte auch, kurz hat man finde ich gedacht, man hat endlich jemanden der irgendwie diese Essenz, wie du meinst so ein bisschen hinkriegt aber ich
fand dann sowas, ich fand Jerels Game leider auch nicht so gut. Ja, weiß nicht mir graut es ein bisschen davor, dass er jetzt dann gefühlt jeden Stephen King Film machen will, weil ich finde auch wenn er ein guter Regisseur ist, was mich wirklich an ihm stört ist der Look, dass er da irgendwie kein Style, reinkriegt, das sieht immer so auch Life of Chucks sah schon wieder so krass flach aus.
Ich verstehe das nicht, was sowieso momentan los ist bei allen Filmen. Ja, nee, das stimmt. Ich sag ja, er ist ein solider Handwerker, aber es ist nicht immer, es fehlt so die richtig eigene Handschrift. Also du siehst es von ihm, aber du siehst es nur, weil es so eindimensional ist. Dem fehlt so eine gewisse... Seine Horrormomente sind schon ziemlich geil.
Hast du seinen ersten gesehen, diesen Absentia? Ja. Da hast du ja auch diese, ganz viel mit den Schatten und sowas, wo er dann nicht weiß, was da drin lauert und sowas, hat er auch dann wieder gemacht, wenn der Typ da in Jerry's Game in der Ecke steht und sowas. Sowas, finde ich, funktioniert schon richtig gut bei ihm.
Aber ich finde, erzählerisch ist er manchmal dann doch viel zu platt, leider. Ja, das stimmt, ja. Aber ja, also es gibt es gäbe schlimmere Regisseure, die sich dem annehmen könnten. Auf jeden Fall ist schon alles in Ordnung. Aber ja, wie gesagt, ich hätte mal gerne wieder mal trotzdem einen anderen, der so einen Stoff macht, weil irgendwann wird es so ein bisschen sag ich ja, so One-Trick-Pony, einseitig.
So rein von der, kann es halt sehr ablesen, so irgendwie ist alles nach einem Einmaleins irgendwie. Hast du einen Lieblings-King-Jews? Ey, wie gesagt, ich bin ja, wissen alle hier im Podcast, ich bin ja überhaupt kein Leser groß. Ich lese ja wirklich super wenig. Ich mache so viel anderes. Ich komme aber lieber zum Lesen und bin einfach nicht so der größte Leser. Ich habe Shining gelesen. Stand by Me habe ich gelesen.
Und was habe ich noch gelesen? Ja, hier so ein paar Kurzgeschichten. So Katzenauge und sowas. Also ich sage dir, wenn du nochmal was machen willst, was auch kurz ist, lies auf jeden Fall Running Man. Also ich finde, das mit sein allerbestes Buch, das ist so krass zynisch und so bösartig. und das ist ja, glaube ich, 200 Seiten oder sowas.
Habe ich letztes Jahr vor dem Film gelesen und war so komplett umgehauen davon. Das kann ich dir wirklich ans Herz legen. Das hat man schnell durch. Okay, mache ich mal. Ihr habt abzielgehört. Buchprojekt für 2027. Nee, okay. Wie fandest du den letzten Film, also den Running Man, den 25? Schlimm, schlimm.
Also halt sehr bieder einfach. Was ja schon alle gesagt haben. So steht Edgar Wright drauf, ist aber irgendwie Peyton Reed drinne oder wer auch immer sich solchen Werken dann annimmt. Sehr schade einfach. Also da gucke ich dann doch lieber den Arnie-Film nochmal. Ja, geht mir ganz genauso. Ich fand den nicht schlecht, aber ich fand auch, man erkennt keinen Edgar Wright drin, überhaupt nicht.
Im Trailer war es irgendwie noch ganz anders aus, im fertigen Film null. Und ich fand den auch irgendwie sehr, gerade hinten raus, echt immer schwächer und das Ende mochte ich gar nicht. Das haben sie ja auch, soweit ich weiß, vom Buch sehr abgewandelt. Ja, also es geht sehr stark in die Richtung und dann macht er noch einen Querschlag. Ja.
Dämpft alles wieder ab. Sie trauen sich nie dieses Ende. Sie trauen sich nichts. Ja. Okay. Den Ani mag ich doch deutlich lieber noch. Ja, okay. King, bei dir also auf jeden Fall gesetzt. Gibt's noch irgendwie ein Werk von King? Hast du noch irgendwas, der noch gar nicht gemacht wurde? Du sagst, boah, das fehlt eigentlich noch?
Oder hast du noch was, wo du sagst, den hätte ich gerne nochmal neu von jemand anderem in einem, Oh ja, ich würde sehr gerne nochmal Westdance sehen als so Zweiteiler-Kinofilm oder sowas. Okay. Also es gibt ja zwei Serien, eine aus den 90ern und eine von so, ich glaube sogar 2021. Ja. Die aus den 90ern finde ich also richtig schlimm, das ist halt richtig TV-Filmscheiße.
Okay, die habe ich nie gesehen, ich habe nur mal in die neue reingeguckt. Ja, die neue fand ich nicht schlecht, aber das ist halt so eine Riesengeschichte. Aber die muss irgendwie, finde ich, auch so ein bisschen kondensiert erzählt sein. Also ich glaube, in der Serie zerfranzt sie sich dann zu sehr, weil da musst du dann auch fünf Staffeln oder so machen, wenn du das so angehen möchtest.
Deswegen glaube ich, wenn du das als so Zweiteilerfilm machen könntest, wäre das schon ziemlich geil. Weil da ist so viel an geilen Figuren drin, so viel an verschiedenen Locations, so viel an irgendwie so Hardcore-Genre-Einflüssen. Und dann natürlich noch, wenn du das nach Corona liest, denkst du, der hat da alles vorhergesehen oder was auch immer.
Da sind so geile Bilder drin, oder Szenen drin, die ich gerne nochmal als Film sehen würde, wenn sie da, es geht ja irgendwann darum, dass die eine Figur aus New York flieht und dann durch so einen Autobahntunnel muss, der total zugestellt ist und sowas, das ist so geil beschrieben alles, wenn das nochmal irgendwie auf der großen Leinwand irgendwie stattfinden würde, wäre schon geil.
Und welches Buch ich auch noch sehr liebe ist Brennen muss Salem, da fand ich leider, finde ich auch die Tobi Hooper TV-Sache nicht so dolle und, den von vorletzten Jahren müssen wir glaube ich gar nicht drüber reden, das war auch Katastrophe. Den Hooper habe ich tatsächlich nie gesehen, der fehlt mir noch.
Den neuen jetzt, den fand ich fürchterlich. Es gibt ja noch irgendeinen mit Rob Lowe, glaube ich, der ganz gut sein soll. Achso, ja, den habe ich auch nicht gesehen, nee. Stimmt, den gab es auch noch, ja. Den Hooper wollte ich immer noch mal nachholen, einfach so zu vervollständigen mit der Vita, aber da habe ich auch schon, der ist ja auch sehr lang, glaube ich.
Ja, vier Stunden oder so. Das ist auch eigentlich ein supergeiles Vampirdesign, bis der sich bewegt, weil dann siehst du, dass alles Gummis. Ja, okay. Ja, gut. Ja, und der Neue war einfach nur uninspirierter Quatsch. Ja. Ja, okay, mal gucken. Also, ich glaube, das sind Stoffe, die werden wir immer wieder mal erleben.
Also, gerade so ein Salem, jetzt wieder zehn Jahre warten, dann kommt wieder irgendwer mit da um die Ecke. Im Zweifelsfall macht's dann Flanagan irgendwann, wenn er so nicht mal weiter weiß. Was ich gerne vielleicht noch mal hätte, auch wenn ich die alte Verfilmung, das ist so eine, die mag ich so aus Trash-Herzgründen. Ich mag den Night Flair.
Ja, das ist dieser Vampirfilm auch, ne? Ja. Ja, den hab ich gerade nämlich auf der Liste, weil ein Kumpel von mir den geschaut hat und richtig gut fand. Den will ich auf jeden Fall nachholen demnächst, ja. Der ist ein bisschen angestaubt, natürlich auch der Zeit geschuldet und auch nicht viel Budget und so.
Ist ja auch so ein kleiner kleiner, ich glaube, war auch ein TV-Film, aber den finde ich, der hat Ideen und der ist charmant und der hat ein geiles Creature-Design und ja, guck den mal. Den finde ich echt nicht schlecht. Ja, da habe ich Bock drauf. Ich glaube, ich packe mir den mal direkt auf die Liste, wenn ich schon Lettabungs offen habe. Dann wird das direkt nachgeholt.
Ja, und der hat ein fieses Ende auch. Kennst du die Geschichte? Nee. Die kennst du nicht? Okay, ja. Dann sage ich auch nichts. Ja, den guck dir den mal an. Den könnte ich mir auch noch mal vorstellen, wenn den noch mal jemand noch mal anfasst. Oder so als Miniserie könnte ja auch funktionieren, glaube ich.
Fünf Folgen irgendwie, ja. Ja, auf jeden Fall, das ist ein spannender Kosmos, definitiv. Also, glaube ich, nicht drüber streiten und bietet nun mal ja auch viel Potenzial noch und wird sicherlich auch die nächsten Jahre schon noch einiges auf uns zukommen. Lass uns nochmal zurückkommen zu der generellen das wir haben vorhin schon mal drüber gesprochen nochmal über deine ganzen.
Die Beweggründe des Horrors für dich, vor allem auch so Grenzen ausloten und so weiter würde mich interessieren, nämlich bist du denn schon mal an eine Grenze gekommen? Hm, Das ist nämlich immer dann die Frage, die ich dann gerne stelle. Hast du schon mal in deiner Horror-Vita, gab's denn schon mal einen Film, wo du gesagt hast, oh, das war jetzt irgendwie doch zu drüber oder hast du sogar schon mal was ausgemacht oder.
Bist du schon mal da echt... Ich hab noch nie was ausgemacht, auf jeden Fall. Ja. Also was für mich eine ganze Erfahrung war, war Hereditary. Das ist ein bisschen Basel, glaube ich. Aber ging ja eigentlich vielen so, wie ich dann gemerkt hab. Das war so ein Ding, ich glaube auch, weil ich ein großer Bruder bin und dann diese ganze Autogeschichte ist mir irgendwie sehr nah gegangen auf jeden Fall, also er hat dich da rein von der von der Konstellation und dem Drama-Part vor allem auch bekommen, ja ich glaube, es ist auch so, dass du diesen persönlichen Schrecken da mit drin, der so krass menschlich ist und dann ist es ja auch ein Film, der dir einfach zweieinhalb Stunden um die Ohren fliegt, also ich habe den nochmal letztes Jahr
oder so geschaut, mit Kopfhörern dann zu Hause und habe nochmal drauf geachtet, du hast ja auch die ganze Zeit zwischendurch so einen Wummern drin, wie so Bienenaurale Beats oder sowas. Wahrscheinlich hat der Gaspern ja auch gemacht bei Irre Versible, dass er irgendwelche Sounds eingebaut hat, die einen so nervös machen sollen und sowas.
Ich glaube, das hat auch so mit reingespielt. Ich bin, glaube ich, empfänglich für sowas. Aber das war ein Film, wo ich danach ging es mir nicht gut. Also ich hatte da auch so wirklich so ein bisschen eine Panikattacke danach und sowas. Das war schon crazy. Und sonst, ich glaube, es gibt schon Sachen, die mich an die Grenze bringen, aber sodass es irgendwie richtig rüber geht.
Ich weiß, ich habe diesen Kannibal geguckt von Mariadora. Hast du den gesehen? Ja, ja. Ich finde den ja ziemlich stark auch, weil es gibt diese Szene, wo er die Leiche dann runterbringt und die sich so dann entleert, weil der Körper dann endgültig tot ist. Und das fand ich so krass, weil es irgendwie auch so einen Realismus auf einmal mit reinbringt.
Weil es ist ja wirklich dann, also glaube ich jedenfalls, keine Ahnung, so ein Ding, das dann wahrscheinlich alles abschlaft. Ja, ja, alles sehr, genau. das fand ich irgendwie so, ja, es zeigt irgendwie diese Zerbrechlichkeit von dem Körper und sowas, das fand ich ziemlich hart. Ja, das ist doll, ja.
Ich finde Dora ist halt so, der ist mir halt ein Stück so prätentiös. Ja. Das ist natürlich so die Edge-Lord-Haftigkeit in Person. Ich finde, Kannibal ist noch ganz ordentlich, aber ja, ich weiß nicht, hast du sonst was von ihm gesehen oder nur den? Ne, ich hab alle tatsächlich zu Hause, aber ich hab nur den bisher geschaut. Ja, okay.
Weil gerade dann eben so mit der Kaline der Engel und so, das ist halt einfach, Alter. Also A, es ist einfach nur noch widerlich und es ist auch einfach stinklangweilig, muss ich sagen. Dauert ja auch irgendwie 140 Minuten und so und es ist alles viel zu lang. Allein schon deswegen, aber das ist so ein Film, wo man sich auch wieder mal so ein bisschen ich weiß nicht, so ein bisschen illegal fühlt, aber dann kaufst du ihn auf die Hörse, du legst den ein und der sieht ja auch so aus, als ob der mit dem Handy gedreht wurde und dann irgendwie auf Blu-ray gepresst.
Das finde ich irgendwie, war ein spannendes Feeling, um das durchzumachen. Aber es gibt natürlich so Sachen, wo ich, die ich bewusst nicht gucke, weil ich glaube, weiß, dass das so dann langsam über meine Grenze gehen würde. Also sowas wie Slaughtered Womit Dolls, diese Lucifer Valentine Sachen und sowas. Achso, ja.
Das ist dann irgendwie. Da hab ich mal eingeguckt. Welche hast du gesehen? Diesen Regorgitated Sacrifice. Ja, ist ja nur Kotzen und ist nur Kotzen und Gore. Ja. Und nackte Frauen. Ja, ich hab mir noch diesen Ja. Ich hab mir noch diesen Black Metal Beans letztens auf der Jahr so geholt, weil der interessiert mich dann doch.
Aber ist dann nochmal was anderes. Ja, ja. Ne, hab ich auch noch nicht gesehen. Ja, das ist halt so, das ist noch so eben diese Sparte, da kann man sich nochmal fühlen wie früher die Leute in den 80ern, wenn sie sich dann die Videonasties irgendwie da geholt haben. Genau, das ist ja, wir sind ja mittlerweile eben in der Zeit, wo Filme, die noch bis vor wenigen Jahren beschlagnahmt waren, heute Uncut auf Prime laufen, so. Das ist halt schon irgendwie irre.
Und das ist halt auch so der Nischenmarkt, wo man sich dann so ein bisschen noch halb illegal fühlt, obwohl es natürlich auch nicht ist. Aber ja, nee, das sind auch so Filmemacher. Lüster Valentine ist ja auch bekannt, dass der halt auch überbegriffig am Set war und so was. Das sind auch so Filmemacher, die haben halt einfach einen Schaden und die will ich auch dann gar nicht groß supporten irgendwie.
Und das ist auch alles halt filmischer Rotz irgendwie. Also das gibt mir halt auch gar nichts. Aber ich meine, es klingt ja auch so bei dir dann, Und das ist auch, ja, du bist vielleicht mal eklig oder so, aber das heißt, du, wie ich verstehe, schockiert. Oder dich macht ja dann doch auch eher psychisches Fertig als jetzt so reines Gegröse irgendwie, oder?
Ja, voll. Also ich habe auf Moviepilot zwei Videos gemacht zu dem Thema. Auch einmal irgendwie die verstörendsten Horrorfilme, die ich gesehen habe. Und die verstörendsten Nicht-Horrorfilme sozusagen. Und ich würde sagen, bei dem zweiten Video, jeder Film davon finde ich verstörender als die Horrorfilme aus der anderen Seite.
Weil da war ja dann sowas wie Playground dabei und solche Sachen, also das sind ja, wie gesagt, keine Horrorfilme dann, aber die einen einfach so psychisch fertig machen und wenn es dann noch so eine Kombi ist wie bei Hereditary oder sowas, ist es natürlich so doppelt hart. Aber ich weiß nicht, alles was Gore angeht und sowas, da schockt mich eigentlich, glaube ich, sehr wenig, außer, ich weiß nicht, geht dann um Augen oder sowas.
Also ich finde diese Szenen in Hostel mit dem Auge, die finde ich schon sehr hart am Ende. Aber sonst weiß ich nicht. Da habe ich dann auch, glaube ich, immer diese Worte von meinem Vater im Kopf, dass das halt alles eh Fake ist und dass es da Ketchup und sowas. und ich finde es irgendwie faszinierend, das zu sehen, aber mir ist schon bewusst, dass es irgendwo Spaß auch ist.
Ich war ja auch schon an Horrorfilm-Sets, wo wir solche Go-Effekte gebaut haben und das sind die entspanntesten Drehs, wenn du dann irgendwelche Bluteffekte baust und alle lachen sich kaputt am Set und sowas. Das glaube ich halt, wenn du das dann mal denkst, was das gerade wahrscheinlich für eine Gaudi ist, wahrscheinlich, in vielen Fällen.
Das glaube ich halt auch. Und was für Sets warst du da zum Beispiel? Ja, also nicht auf vielen, aber ich habe bei einem so richtigen Film mitgemacht, von einem Kumpel von mir, der heißt Hinter den Augen die Dämmerung. Ich glaube, der hat es sogar gesehen. Achso, ja, na klar. Dawn Breaks Behind the Eyes. Genau, und da gibt es dann diese Penis-Szene am Ende, wo der Penis abgerissen wird. Und das war der geilste Drehtag.
Wir haben da den ganzen Morgen diese Penisse angerührt, das sind Ikone dafür und sowas, dann die Tester gemacht und dann dieser Dreh davon war so, es war halt so absurd. Ja. Das war richtig geil. Ja, geil, das glaube ich. Und ich glaube, dass das, also da habe ich leider noch nie beiwohnen können, sowas. Würde ich gerne mal.
Aber ich glaube auch gerade, das bleibt auch im Kopf und nimmt nochmal so eine Barriere hin zum Film. Ich sage dir auch, diese Leute, die diese Effekte bauen, das sind meist die entspanntesten Leute. Ja, ja. Jetzt mache ich dir den Penis da ran, dann kommen da die Adern raus, wenn der aufreißt und dann mache ich da die Blutpumpe. Also alles ganz entspannt.
Ja, das ist sehr funny, ja. Und ich glaube, wenn man das mal so sich im Hinterkopf behält, dann wirken manche Splatter-Szenen auch nur halb so schlimm, als sie sind. Ja, ich... Sie sind ja nicht bei den 80ern bei Deodato oder sowas. Ja, das stimmt. Also, das meine ich natürlich, also das ist natürlich sowas wie, keine Ahnung, auch sowas wie August Underground und so.
Also, wenn das halt natürlich auch so richtig räudig inszeniert ist, extra so auf Snuff gemacht, ne, diese typische Exploitation, Mockumentary Stil, so, wir tun jetzt sowas, wäre das echt. Ähm, da, also, mir ist es auch nicht zu viel, aber da bin ich schon auch manchmal so an der Grenze, wo ich einfach sage, das unterhält mich jetzt aber auch einfach nicht mehr.
Das ist jetzt schon so plakativ, ohne Story, also keine Ahnung, selbst ja auch egal, der letzte Slasher hat auch wie so dünn die Story ist, aber es ist ja immer noch filmisch inszeniert. Auch vielleicht nicht gut, aber ich sehe ganz klar, dass da ein Filmhandwerk ist und wenn es halt dann wirklich nur noch so Found-Footage-mäßiges Abgesteche ist irgendwie und möglichst hart und möglichst.
Gefühlt zu Hause in der Badewanne gedreht mit einem Camcorder von 64. Ja, irgendwann macht das auch nichts mehr mit einem, weil man... Ja, bin ich dann irgendwann raus. Selbst wenn ich die erste Szene schockt, dann bist du irgendwie nach 20 Minuten von 100 Minuten Film abgestumpft. Also manchmal kriegt mich sowas schon noch... Ich bin auch immer noch...
Ich bin auch, glaube ich, so ein kleiner Edgelord, muss ich ehrlich sagen. Mich fasziniert sowas immer noch und ich bin immer noch auf der Börse da und dann hole ich mir irgendeinen Scheiß von diesen Sachen und so, aber... Du stehst dann mit deiner Iceberg-Liste, ne? Ja. Wie tief gehen wir heute? Ja, aber ich weiß, was ich meine, klar.
Bin ich auch irgendwo, natürlich. Irgendwie, wenn man halt auf extremen Horror steht, hat man immer eine kleine Ader dafür. Aber ich habe da schon auch über die Jahre ganz klar schon erkannt, wo ich genau weiß, das ist auch einfach nicht mehr Unterhaltung. Also das muss ich mir nicht angucken, weil es Lebensfeldverschwendung ist.
Und da bist du ab irgendeinem Punkt bist du da auf jeden Fall. Das ist so, ich weiß nicht, bist du ein bisschen firm, auch so gerade so mit diesem ganzen deutschen Amateursblätter? Ähm, weniger. Also jetzt schon nochmal eine Stufe tiefer sogar als Dora, sondern wirklich gerade unter noch. Ey, da gibt's ja auch eine Riesen-Bubble.
Aber das ist halt auch alles so ein filmischer Rotz irgendwie. Und nee, das geht mir ja zum Beispiel gar nicht rein. Ja, ich bin dann schon so ein Cherry-Picker. Dann sollen alle das erstmal gucken. Und dann lese ich darüber, was dann der eine Gute davon ist. Ja, also natürlich ist man ja, also wenn ich, ich bin ja auch anfällig dafür, ja zum Beispiel, wenn jetzt irgendwie mal wieder irgendwo was auftaucht und irgendwie plötzlich fangen Leute an zu reden, boah, das ist wie ein neues Ding, das soll voll hart sein.
Na klar, mach ich da beide Ohren auf und will das sehen. Das ist aber so schlimm, ich ärgere mich jedes Mal wieder. Ich weiß noch, letztes Jahr war das doch mit diesen Meat Kills, dieser niederländischen Film, der dann erst einmal 18 plus Rating und sowas und dann hab ich mir extra da versucht, einen Screener zu besorgen und sowas und dann ist das wirklich so ein Käse gewesen und nicht hart einfach auch. Nee, nee.
Aber man fällt immer wieder auf rein, ne? Scheiß Marketing funktioniert. Ja, das fürchterlich. Na gut, aber ne, verstehe ich, aber dann gehörst du auch eher zur, Sparte, ja, psychologisch mach dann doch mehr mit dir rein auf der, Fuck-Up-Skala, das kann ich gut nachvollziehen und vor allem halt, hast du ja gesagt, es geht ja eher darum, wenn du auch so Sachen relaten kannst also wenn es nachvollziehbar wird, auch so ein bisschen wenn dich reinfühlen kannst, vielleicht auch, Situationen reinversetzen kann, dann packst dich am ehesten Ja genau, oder halt, wenn genau dieser Safe Space dann irgendwie so violated wird, also halt dieses ganze Prinzip von Halloween, du hast diese Kleinstadt, in der heile Welt ist und dann bricht da
auf einmal der Terror aus oder, ich weiß nicht, ich finde das auch, irgendwo bei Martyrs, dieses Ding, dass du halt, du hast halt so ganz bildig auch diese Oberfläche und dann gehst du in diesen Tunnel rein und es wird immer, schlimmer und absurder und am Ende, ich weiß nicht, erkennst du noch, dass da irgendwie mal Menschen, also diese Frau, die sie dann in der Badewanne zum Beispiel haben, du erkennst noch, dass es irgendwo mal ein Mensch war, aber sie sieht schon fast gar nicht mehr so aus, hat auch immer, finde ich, was so fast futuristisch ist mit dieser Eisenmaske, die sie trägt, dann wird die ja auch komplett wahnsinnig und sowas.
Das finde ich dann wirklich gruselig, wenn du so, ja, diese Entstellung drin hast. Ja, okay. Ja, verstehe. Also wenn du auch noch so, nur so diese Andeutung von Menschsein irgendwie, der genommen wurde. Ja, verstehe ich. Das finde ich auch echt immer wieder sehr, sehr, sehr fies. Oder hier bei Exorzist die Spinnenszene. Ja.
So, wo du nicht mehr merkst, also wie soll es jetzt noch funktionieren, dass hier sich nicht irgendwie alles bricht dabei und sowas, aber irgendwie passiert ist. Und du siehst aber immer noch, du siehst doch dieses Mädchen da drin. Ja. Das ist so hart. Ja, okay, spannend. So ein bisschen der Realitätsbruch da drin.
Ja, genau, genau. Hast du schon. Obsession gesehen? Nee, ich hab gesehen, dass du den gelockt hast. Okay, weil der wird dich, glaube ich, komplett killen. Okay, geil. Weil der nur sowas macht. Mir geht das genauso. Man ist ja mittlerweile auch als viel Horror-Gucker, wir sind ja alle auch schon so, wir achten ja, wir wissen ja in der Regel auch schon zu 80 Prozent, wann kommt der Jumpscare?
Bei diesen typischen, ganz normalen Teenie-Horror-Filmen, du kannst es ja einzählen. Du weißt ja genau, jetzt dreht es sich um, drei, zwei, eins, Scare. So. Nach diesem Prinzip funktioniert der halt null, sondern der macht halt nur Kram, mit dem du überhaupt nicht rechnest. Eher so, wie du vorhin gesagt hast, Nightmare 2, so plötzlich schreit jemand, ohne vorher ankündigen, sowas. Der macht nur sowas halt, die ganze Zeit.
Alter, ich glaub, lang nicht mehr solche Gänsehaut im Kino gehabt, wirklich. Läuft der nicht auch auf Fantasy Filmfest? Das ist der Eröffnungsfilm, ja. Ja, perfekt. Deswegen, ich glaube, den musst du unbedingt gucken. Ich glaube, das ist genau dann das Ding, was dich auch kriegt. Weil der so diese, ich kann das nämlich auch nicht mehr, also natürlich gehörst du halt dazu, aber dieses Ablesbare am Horrorfilm, wenn du weißt, was ich meine.
Natürlich gibt es halt Tropes, manchmal machen sie auch Spaß, aber oft hat man ja einfach auch keine Angst mehr oder gruselt sich nicht mehr, weil man diese Formel halt schon so kennt. Ja, klar. Und ich bin immer über jeden Film froh, der damit halt bricht. Und ich weiß, dass es immer schwerer natürlich wird, aber das war mal wieder so einer, der genau das schafft.
Deswegen, da kannst du dich, glaube ich, drauf freuen. Sehr geil. Ich hab den schon seit letztem Jahr irgendwann hab ich irgendwas auf Letterboxd mal dazu gelesen und seitdem ist er auf der Watchlist. Da freu ich mich richtig drauf. Der ist echt fucked up so. Von der besten Sorte. Nee, find ich auch immer. Das ist immer am geilsten, wenn einfach der Film was absolut Unerwartetes macht. Du grad überhaupt nicht rechnest.
Das ist immer die große Stärke. Was ist denn für dich so ganz mal so, gesprochen, ein, hast du so ein richtiges Favorite, auch Subgenre sag ich mal, oder ein, zwei, wo du sagst die gehen eigentlich immer, gib mir gib mir einen Fun-Footage-Film oder so oder gib mir einen Slasher, da weiß ich genau das ist mein Gusto und aber auch hast du auch ein Subgenre, wo du sagst Alter, nee, kann ich wirklich nicht mehr sehen oder generell geht mir nicht rein, Ja, was ich nicht mehr sehen kann, sind diese ganzen Haunted House-Geisterdinger.
Ja, okay. Also spätestens ab dann diesem ganzen Conjuring-Zeug und sowas. Also das kann ich wirklich ... Conjuring kannst du mich wirklich mit jagen. Das find ich so anstrengend scheiße. Da bin ich auf jeden Fall dann eher so Team Insidious und sowas. Wo wir bei Formelhaftigkeit waren. Ja, genau. Und so Lieblings-Zeug ... Aber Insidious auch. Ich bin auch Team Insidious, auf jeden Fall. Ja, voll. Das hat man wie einen Sweet-Spot durch diese Anderswelt.
Halt irgendwie hat das was. Auch wenn es auch eine Formelhaftigkeit hat, aber irgendwie hat das was, finde ich auch. Ich mag sogar den dritten. Ich finde, der hat schon fast was von so einem Nightmare-Film irgendwann, weil der auch so cheesy wird am Ende. Ja, ich mag die ersten drei auch. Danach wird es ein bisschen hm, aber die ersten drei mag ich auch, ja.
Aber ja, Lieblingsshow weiß ich gar nicht. Also ich habe so ein paar Fables auf jeden Fall. Ich würde auch sagen, weiß ich, die besten Filme sind natürlich sowieso immer, wenn du dieses. Experience hast, sei es bei Horror jetzt durch irgendwie krasses Terrorgefühl oder Härte oder sowas und das halt verbunden mit irgendwas noch zum Nachdenken, sag ich mal.
Deswegen, weiß ich, fasziniert mich auch sowas wie Dora, auch wie du jetzt darüber sprichst, weil ich finde es irgendwie auch immer ganz geil, wenn Leute so ein bisschen prätentiös sind, weil die betrauen sich dann auch ein bisschen was damit. Aber ich denke jetzt halt auch an sowas wie, keine Ahnung, selbst.
Zum Beispiel, wie hieß der nochmal? In der Violent Nature von vor zwei Jahren. Da will ich jetzt nicht sagen, es ist ein krass intellektueller Film oder sowas, aber der hat auf der Gefühlsebene total was. Jetzt gar nicht mal, also auch durch die Härte vielleicht, aber ich finde, der hat ja was so Hypnotisches durch diese langen Einstellungen und sowas.
Das ist so diese Gefühlsebene, die da für mich funktioniert. Ja, weil du für den Geduld brauchst, was etwas ist, was im Slasher sehr selten ist. Genau, und dann hast du auf der anderen Seite, finde ich, es ist ein total smarter Film irgendwie über genau diese Formeln und Abläufe und sowas, weil du es ja natürlich aus der anderen Perspektive mitbekommst und ich finde, er das schon aber sehr ausstellt, wie ein Horrorfilm eigentlich funktioniert und wie er dann da eigentlich nur rein stolpert und sowas.
Also immer diese Verbindung, deswegen, so würde ich es eher festmachen als jetzt so auf Genre bezogen. Bei Martus auch, Martus hat die Härte und gleichzeitig ist es aber auch irgendwie ein Film über diese Härte, weil es ja darum geht so, was kann man damit erreichen, wenn man sich dem aussetzt. Das Thema finde ich super spannend natürlich, also so ein Metathema.
Ja, aber ich bin auch sehr großer Verfechter von Fotos zum Beispiel, ich finde das ist so ein Genre, was eigentlich immer noch nicht ausgekostet ist weil es so schnell verramscht wurde und eigentlich nie richtig gesehen wurde, was man damit machen kann voll, gerade dann auch diese ganzen Desktop-Horror-Sachen und sowas finde ich, da haben wir erst irgendwie die Spitze des Eisbergs gesehen, was man damit jetzt noch anstellen könnte, aber es ist halt immer bei Horror, es ist leicht zu machen oder günstig zu machen und dann verramschst du halt irgendwie.
Unfriended 3, 4, 5 und dann denken alle, es ist volles Scheißgenre. Ja, ja, voll. Leider, leider. Ganz kurz, weil du grad wegen dem Violent Nature-Thema von wegen, da blickt man's auch so hinter die Fassade und hinter die Tropes so. Kennst du den Behind the Mask? Nee, den hab ich aber auch schon auf der Liste, ja. Ah ja, den muss ich auch mal gucken, weil der ist ja auch super. Der begleitet ja eine Reporterin den Killer bei seiner Arbeit. Das ist ja auch eher so eine Satire.
Aber das ist halt auch genau das so. Dann stehen die halt mit ihm hinter einer Ecke und dann fragt sie auch so, was machen wir jetzt hier? Jetzt müssen wir hier warten, bis die kommen, oder was? Okay, alles klar. Dann stehen sie halt hinter dieser Ecke 10 Minuten und müssen halt warten, bis die Teenies kommen. Das ist halt auch so geil.
Aber du hast halt eher ein bisschen satirisch. Aber ja, das passt nämlich auch ganz dazu. Und ja, voll. Also ich bin auch mega von Footage-Fan. Ich mag das auch immer noch. Aber ja, es gibt halt einfach auch so viel Müll. Weil wie du sagst, das ist halt sehr günstig zu machen, im Zweifelsfall. Und es gibt aber auch kaum ein Subgenre, ich weiß, wie es dir da geht, was mir auch gleichzeitig so oft auf die Nerven gehen kann.
Weil wenn von Footage, dann will ich das aber auch halt möglichst authentisch. Weil darum geht's ja. Das ist eins, worum es geht, dann ist Authentizität. Ich will das ja glauben, dass das wirklich gefunden wurde, dass das irgendwer privat gefilmt hat, whatever. Und ey, wenn dann schon wieder ein Furnace-Film rauskommt und in der zweiten Horror-Szene spielt plötzlich ein Score ein oder so.
Also ich mach auch keine Filme aus, aber da würde ich am liebsten ausmachen. Weil das Schwierste ist, nein. Immersion vorbei, Immersion over so in dem Moment und ich hasse das immer wieder, dass es immer noch Filme machen, die dann solche filmischen Akzente da reinbringen, weil das mag ich halt dann gar nicht. Ich weiß, wie es dir da geht?
Ja, vor allem irgendwie das Faszinierende an dem Genre ist ja, dass es eigentlich so simpel funktionieren kann und dann immer diese Überinszenierung, ich finde auch also ich mag zum Beispiel Unfairnet 1 und 2 ganz gerne, auch wenn es so gut kommt. Ich finde die auch okay, ja. Der Dark Web, der war sogar ziemlich gut eigentlich, ja.
Aber zum Beispiel hier Searching und Missing, die das dann so ein bisschen weiter gedacht haben, Die finde ich halt total überinszeniert. Dann wird die ganze Zeit in den Desktop reingezoomt und da irgendwas aufgemacht und sowas. Das finde ich dann auch, da ist wieder so Inszenierung dabei. Ich will einfach nur diesen Bildschirm vor mir haben und den Film am besten auf den Laptop gucken, damit ich mich so fühle, als ob das ich selber bin.
Ja, okay. Also funny, weil die beiden mochte ich eigentlich ganz gerne. Also der Missing nicht mehr so. Searching fand ich aber sogar ziemlich gut. Ich verstehe, was du meinst. Ich fand aber, was die gut gemacht haben, ist, dass die, ich fand den trotzdem diese Desktop-Arbeit, sage ich mal, trotzdem sehr realistisch.
Weil das mal ein Film war, der hat auf so Details geachtet. Da hat sich auch mal jemand vertippt oder sowas. Da ging nicht alles so aus einem Fluss. Der hat sich auch mal beim Passwort verschrieben oder musste mal auf Backspace drücken. Das waren nur so Kleinigkeiten, die mir aber direkt positiv aufgefallen sind.
Weil bei anderen Filmen, die das machen, ist immer so alles ideal. Da ruckelt nix, da passiert nix. Funktioniert kein PC der Welt. Da hängt kein Fenster mal. Und das hat Searching so banal, das ist so kleinlich. Aber das ist mir direkt aufgefallen, dass er versucht hat, das so ein bisschen, menschlicher zu machen.
Deswegen haben die für mich schon funktioniert. Aber ich weiß trotzdem, was du meinst. Wenn es da zu viel wird und das, was du siehst, nicht mehr glaubhaft halt ist. Natürlich wie bei War of the Worlds, diesem Scheißfilm, wo alles, was da desktopmäßig passiert, kompletter Humbug ist. Das nervt mich dann genauso.
Ja, ich glaube, Searching ist auch am Ende nicht mehr in Echtzeit und sowas. Das hat mich damals auch rausgerissen. Ja, stimmt. So, weil sie dann irgendwie Vorsprung oder sowas, aber... Ja, da gibt es halt, oder du musst halt, also ich hab jetzt immer nicht so ein Problem mit der Logik dann, vielleicht bin ich auch zu blöd manchmal, um das zu sehen, aber es gibt auch Wege, wie du es brechen kannst, also es ist ja oft auch, dass dann gesagt wird, warum sind die Charaktere eigentlich so dumm und halten auch die Kamera drauf und sowas, das stört mich eigentlich ein bisschen weniger, aber es gibt auch zum Beispiel diesen Deadstream, hast du den gesehen?
Ja, ja, der war super. So über einen Twitcher, der dann das Geisterhaus geht und sowas und da ist es ja Teil des Konzepts, dass er irgendwie auch voll der Idiot ist und dass er halt seine Show macht und deswegen überall raufhalten muss. Der hat da so viel Spaß mit diesem Konzept. Also das fand ich aber auch so ein Film, der das total geil weitergedacht hat, noch auf irgendwie noch eine modernere Ebene und sowas. Deswegen, da kann noch viel, viel mehr passieren eigentlich.
Ja, ja, den fand ich auch gut. Genau, und das ist immer dankbar, natürlich dankbare Idee, wenn du sowas wie Streaming oder sowas mit reinnimmst, weil du dann so ein bisschen das umgehst, so warum filmen die? Das war wie bei dem, hier diesem Koreaner, diesem Gondjiam Haunted Asylum, falls du den gesehen hast.
Der war auch super und genau das halt eben auch war eine YouTube-Show. Jeder hat eine Kamera halt um den Hals oder um den Kopf oder umgehst du halt schon diese Frage. Das finde ich auch immer ganz smart. Ja, ich versuche mich damit nicht zu stören. Es gibt auch immer wieder was von Footage-Filmen, wo ich mir denke, jetzt fällt die Kamera irgendwie hin, die Person stolpert, aber die wird nochmal aufgehoben trotzdem, obwohl hinter ihr die drei Monster schon kommen.
Ja, klar, ich versuche mich daran immer nicht zu stören. Manchmal gelingt es, manchmal weniger. Aber es ist halt ein Genre, was halt leider sehr schnell halt die Immersion brechen kann. Einfach die kleinen Dinge. Aber es gibt eben auch sehr, sehr viele Filme, die einfach wirklich hammergut funktionieren.
Ich mag zum Beispiel auch, der macht das auch smart, weil der das eher so mit Überwachungskameras und so macht. Hast du diesen The Bay gesehen? Nee, ja. Das ist ja einer meiner Lieblings-Fun-Footage-Filmen, muss ich sagen. Den empfehle ich immer wieder gerne, geht auch immer wieder unter, finde ich. Da spielen sie in so einer Küstenstadt und plötzlich tauchen überall so, ich vergesse mal, wie die heißen, so riesenmutierte Anthropoden auf, wie aus dem Meer.
Die sind ja normal nur ganz klein und die tauchen, die werden halt plötzlich irgendwie so groß und tauchen halt überall in der ganzen Stadt auf und wird halt zur richtigen kleinen Epidemie. Der ist halt super bedrohlich, obwohl die Bedrohung so banal klingt. Aber eine Stadt wird halt von so Unterwasserviechern überrannt irgendwie.
Aber wenn die halt dann da irgendwie Leuten aus dem Mund kriechen, weil die die halt schon komplett von innen zersetzt haben und sowas, das ist halt super widerlich und halt super beklemmend. Also den finde ich echt gut. Den musst du dir mal angucken. Und der löst das halt irgendwie mit Kamera im Polizeiauto, Überwachungskamera im Diner und so.
Und der macht das mehr so mit statischen Kameras, was auch dankbar ist, weil die muss keiner aufreben oder so. Ja, ich bin auch immer sehr Fan davon, wenn du so ein bisschen diese multimedialen Filme machst, mit dann, keine Ahnung, so wie bei Blair Witch damals, da hat es auch zwei Kameras gehabt, eine schwarz-weiß und eine in Farbe, und, keine Ahnung, geh aufs Handy und dann auf den Laptop und dann irgendwo anders rein, das finde ich irgendwie immer total nice, das so miteinander alles zu mischen und ich überlege gerade, ich könnte doch diesen Dashcam empfehlen, das war auch so ein Livestream-Ding. Ja, den mochte ich auch.
Da haben alle so ein bisschen gehasst, weil die Hauptdarsteller so anstrengend ist, was auch stimmt, aber der ist schon ganz cool. Ja, beziehungsweise das Problem da war, die gibt's ja wirklich. Das ist ja so eine Influencerin, die halt tatsächlich auch so ein bisschen Right-Wing-Shit propagiert und die halt zur Hauptdarstellerin zu machen, sich quasi selbst verboten zu lassen, dafür hat er ein bisschen Shitstorm bekommen. Was ich verstehe.
Aber ja, die funktioniert im Film gut, aber sie ist halt A, nervig und B, macht die das halt auch wirklich, was die da labert. Das ist halt so ein bisschen Beigeschmack. Aber der Film war trotzdem, als Film war der trotzdem echt ordentlich. Und was ich auf jeden Fall noch empfehlen möchte, ist einmal Wer ist denn der nochmal? Jetzt komme ich gerade nicht drauf.
Von der Regisseurin von. Scheiße, hier, Joan Schönbeck. Warte mal, ich hab ihn ja gerade eröffnet. Ach so. We are going to the world's fair. Ja. Den find ich richtig toll. Das ist auch mal wieder einer, seit langem mal einer der Filme gewesen, wo ich wirklich so Angst-Gensout hatte. Ich will jetzt nicht sagen, welche Szene, aber der ist ja auch total spannend, weil der eigentlich eine neue Ästhetik reinbringt, mit dieser Webcam-Ästhetik, die noch gar nicht so viel genutzt wird. Das fand ich total spannend.
Und ich mochte sehr gern den ersten Hell House LLC. Oh, den habe ich letztens erst nachgeholt. Es gibt ja auch schon irgendwie zig Filme. Das ist ja eine ewige Reihe. Und ich sehe die immer bei Prime und so. Bin immer so dran vorbeigescrollen. Ich habe mir jetzt, okay, irgendwas muss da ja dran sein. Sonst würde es nicht irgendwie schon 18 Filme geben.
Und den habe ich letztens mal angeguckt und ich war echt überrascht positiv. Also der fängt auch total banal an, diese Truppe, die Dude-Bro-Truppe da, die sind auch alle super nervig und so. Da wollen halt so ein paar Typen halt kaufen so ein altes, verlassenes Hotel wollen da so ein Horrorhaus draus bauen eben mit Eintritt und so aber der hat echt ein paar richtig fiese Szenen, dieser scheiß Clown-Alter und so, also es gibt schon wirklich echt ein paar richtig, ja.
Ja und auch eigentlich so abgegriffene Motive, aber der Schatz ist irgendwie da so was Gutes draus zu schnüren und mein letzter Tipp doch zu dem Punkt The Outwaters, wenn man mal richtig abgefuckt was sehen will was dann ja keine Narrative irgendwo mehr hat Gottlos scheiße. Ich kann's verstehen auch, Aber für mich war das auch so ein Experience-Movie. Ja, der ist ein Experience.
Das war nämlich auch wieder so einer der Filme, die halt wieder im Netz so Forschungslobeeren bekommen haben. Plötzlich tauchte der auf, Letterboxd, irgendwie hier und da, das neue Ding. Das war auch wieder so ein Film. Da habe ich jeden Tag geguckt, ob es den irgendwo gibt und irgendwelche Weltverleihe angeschrieben und überhaupt, bis wir ihn endlich mal hatten und dann richtig drauf gefreut.
Und ich fand ihn echt so schlimm. Ja, ich kann es verstehen. Also ich verstehe den. Der hatte ein paar Einzelmomente, die ich ihm gebe und eine grundlegende, komplett auch so verstörende Atmo hat der ja auch, weil der ja auch so komplett unpredictable ist und irgendwie unfeiersehbar ist. Das war cool, aber der war halt so zusammenhangslos, dass ich irgendwie also das hab ich nicht mehr als Film irgendwann gesehen.
Ja, da muss man irgendwie auch in so eine Zone reinkommen. Das ist auch sowas, das könnte ich zum Beispiel niemals mit Leuten schauen, weil da muss ich glaube ich so richtig konzentriert auf sein und dann irgendwie versuchen. Die Leute fragen mich dann auch nur, was machen wir eigentlich? Ja, ja, nee, also der hat bei mir leider nicht den Test bestanden irgendwie, also ich verstehe irgendwie, was der machen will, aber das war mir schon zu, abstrakt irgendwie und zu zusammenhangslos, also irgendeine Grundnarrative musste mir geben, das fand ich schon zu wild irgendwie, aber ein paar Einzelmomente hat der auf jeden Fall auch, das stimmt, ja, aber solche, das sind ja genau diese Filme, wo ich mir immer
denke so, ich lass mich nicht wieder hypen, ich lass mich nicht wieder hypen. Ich bin halt gespannt jetzt, wenn wir gerade bei diesem ganzen Fanfutschi-Zeug sind. Es ist ja irgendwie nie ganz totes Genre, aber auch irgendwie nie ganz da, außer zu diesen Peaks mit Blair Witch und dann wahrscheinlich Paranormal Activity.
Ich bin jetzt halt mega gespannt, was aus diesem ganzen Backrooms-Zeug und sowas wird. Wenn das einmal zieht, glaube ich, könnte das so eine Kombi aus dem sein, wo du halt wirklich mal... Weil ich meine, man hat ja jetzt auch... Gestern kam ja der neue Backrooms-Trailer. Vielleicht sieht es auch super gut aus. Die Hammer aus, ja.
Und da siehst du auch drin, dass sie auch das Fun-Footage-Zeug mit einbauen aus den Videos und sowas. Und wenn du da eine Kombi findest aus irgendwie diesen Internet-Horror-Geschichten und sowas, Creepypasta-Dingern und diesen Fun-Footage-Stil, dass du die noch erweitern kannst, das könnte, glaube ich, richtig krass werden, wenn sie es nicht wieder dann verramschen irgendwann.
Ja, sehe ich komplett genauso. Ich bin auch gespannt, wie sie es machen, wie viel Anteil im Film, in den Backrooms quasi Fun-Footage sein wird, wie viel Anteil filmisch sein wird. Das wird ja auf jeden Fall beides verwendet, das sieht man im Trailer schon. Ich hoffe auch, dass sie viel von eher dieser VHS-Asthetik reinbringen, weil so funktionieren ja auch die Kurzfilme größtenteils.
Das finde ich auch. Und absolut, das Thema hatte ich hier auch ein bisschen, ich habe hier auch im Format mit Lenny gesprochen von Cinema Strikes Back, der auch ein riesengroßer Creepypasta-Fan ist und ich auch sehe auf Backstroms und so fort. Genaues Thema hatten wir auch, dass wir beide der Meinung sind, dass das jetzt auch so die Feuerprobe ist nochmal für dieses Thema.
Weil es gibt noch so, so, so, so viel, so viele Storys in diesem ganzen Creepypasta-Universum da draußen, die du easy zu einem guten Film machen kannst. Sie haben es halt damals mit Slenderman verkackt, im Anlauf so. Wäre Slenderman ein geiler Film geworden, hätte man das wahrscheinlich schon längst, wenn man längst weiter bei dem Thema.
Aber ich warte quasi eigentlich jedes Jahr nur drauf, dass irgendwer in diese Goldgrube Creepypasta rein stößt und sich da endlich mal vernünftig mit beschäftigt. Und dann gibt es da kein Halten mehr eigentlich. Ich glaube auch, dass es aber jetzt eigentlich die richtige Zeit dafür ist. Also ich glaube, der Door-Opner dafür war eigentlich sowas wie Skin in the Ring vor zwei, drei Jahren.
Weil du ja auch gesehen hast, der ist ja, der lief ja glaube ich Sundance oder so lief der. Und der ist ja aber dann viral gegangen, weil der auf TikTok geleakt wurde. Weil du halt merkst, das sind einfach Sachen, die funktionieren. Also ich finde, das hat auch als Langfilm funktioniert. Aber genauso haben Einzel-Szenen und einfach durch die Atmosphäre hat der in diesen Clips funktioniert.
Und das gleiche ist ja mit Backrooms dann jetzt andersrum, dass du halt erst diese Clips hattest und jetzt wird ein Langfilm draus gemacht. Müssen wir gucken, ob es so rum funktioniert. Aber ich glaube auch, dass es du kannst da halt wirklich was, ich meine, das Spannende an diesen ganzen ARG-Sachen und Creep-Pasta-Dingern ist ja auch, dass es immer so von der Community weitererzählt wird und das kannst du halt so geil machen mit diesen ganzen Stoffen und dann ist wirklich da, wie du sagst, so eigentlich kein Halten mehr.
Wenn die irgendwann Mandela-Katalog-Filme machen oder sowas, bin ich der Erste, der da reinrennt. Ja, zum Beispiel. Es gibt ja schon diese ganzen YouTube-Reihen, die so halbe Filme sind, wie halt Backrooms und so, und die funktionieren schon auf YouTube. Wenn man die richtig umsetzt, könnte es so krass sein.
824 heiert jetzt einfach die ganzen YouTube-Macher weg als Regisseure. Ey, aber wie geil. Also wirklich Ken Parsons, der hat jetzt mit 16, hat er diese Videos da animiert und seinem Kind jetzt immer noch Schule nebenbei gemacht. Ja. Und jetzt macht er als erstes Ding seine Kurzfilme als Langfilm für 824.
Das ist wirklich sick. Modernes Märchen, ja. Ja, ja, ja, total. Und ich meine, klar, auch die Talk to Me Jungs und so. Also wir haben ja jetzt viele YouTuber, die als Filmemacher durchstarten so. Und ich glaube, da gibt's noch viel mehr Leute, die echt Potenzial haben. Und wenn die halt gefördert werden, durch große Studios irgendwie, das kann gut funktionieren, ja.
Aber wie gesagt halt, ich glaube halt echt, hätten wir Slenderman war halt echt ein großer Reinfall. Das hat Sony nicht verstanden, dieses anfassen müssen. Das hätte auch ein anderes Studio einfach machen müssen. Dann gab's mit hier dieser Channel Zero Serie, wenn du die kennst. Die hat das schon mal ganz gut gemacht. Da gab's zum Beispiel dieses No End House, das ist eine Creepypasta und Candle Cove war auch eine der Basierenden.
Also da haben sie schon was gemacht, die waren auch echt ganz cool, ist halt nicht super populär gewesen, ist bis untergegangen so, aber das war schon mal auch gezeigt so, dass das funktioniert, deswegen, ja, ich bin sehr gespannt, ich hoffe Backrooms wird da, wird funktionieren und ich hoffe, der kurbelt da was an, weil da ist viel Potenzial Ja, man muss halt gucken, dass die versteht, warum das dann funktioniert weil, ich finde zum Beispiel Five Nights at Freddy's hättest du genauso machen können, aber ich hab das Gefühl die haben nicht gecheckt, was die Leute daran lieben Ja, auch da wieder halt Da sind ja alle Fans zufrieden, aber ja.
Ja, ja, scheinbar. Das wundert mich halt auch so krass. Aber auch da wieder halt falsches Studio halt. Also du brauchst natürlich genau den richtigen Match aus Studio, aber auch eben Filmschaffenden, die sich genau damit beschäftigen, sich auskennen, wissen, auf was es ankommt. Und nicht einfach nur ein x-beliebiges Studio, die halt sagen, oh, guck mal, das ist eine große Marke im Internet, das kaufen wir jetzt einfach.
Und wirft da halt irgendwen drauf so. Aber wie gesagt, bin ich auch voll am Start. Also da hoffe ich echt, dass wir da noch viel bekommen werden und dass da jetzt endlich mal was losgeht. Weil da haben wir wirklich, wir beklagen uns quasi über fehlenden OG-Content im Kino. Und ja, es ist nicht OG-Content, aber da ist auf jeden Fall viele Ideen und viele Geschichten, die du filmisch, glaube ich, so geil umsetzen kannst.
Also, da haben sie so viel liegen. Hast du den Iron Line gesehen? Ja. Wie fandst du den? Den wollte ich noch nachholen. Das ist ja auch so ein Ding eigentlich. Ich mochte den. Der ist ein bisschen lang. Du merkst halt, dass da eben, weil das alles in Eigenregie gemacht wurde, da fehlt ja halt vielleicht mal ein erfahrener Produzent, der nochmal drüber guckt und sagt, hier, ne, die letzten 15 Minuten, die können wir noch ein bisschen stauchen und so.
Der war ein bisschen lang, dafür, dass es nur ein Kammerspiel ist. Aber, ey, eben auch dafür, dass es in Eigenregie ist, Hut ab. Wirklich. Also, das sieht toll aus. Er spielt es super. Ich hab nach einer halben Stunde auch vergessen, dass er es ist quasi, dass es Marketplace ist. Er spielt super. Es sieht gut aus. Es ist echt auch dieses Fear of the Unknown ist da halt ganz viel drin.
Weiß nicht, was da draußen lauert und so. Also, nee, der lohnt sich schon. Cool. Ja, mochte ich auch gerne. Auch da, auch Wahnsinns-Hit. Alles in Eigenregie. Klar, ich mein, gut, wenn du so viele Follower hast, dann hast du schon mal einen Rundstein gelegt. Aber freut mich halt auch, dass der so funktioniert hat irgendwie.
Das sind halt diese, meine ich halt, so viel Potenzial, auch das, ich meine, das basiert auf dem Indie-Game, was eine Stunde dauert. Ja. Und daraus halt so krassen Kassenerfolg jetzt irgendwie zu machen, auch mega krass einfach, ja. Deswegen, ich glaube, da gibt's schon noch ein bisschen was in Zukunft.
Das muss halt nur jemand entdecken und dann auch richtig anpacken irgendwo. Aber ja, deswegen geh ich komplett mit. Ist ein schönes, spannendes Genre und da kann ich mich momentan zumindest immer noch nicht dran satt sehen. Ich hatte es auch gerade noch vor kurzem diesen Bodycam gesehen, falls du den schon gehört hast.
Mit so zwei Cops, die in so ein Haus gehen und dann passiert Weird Shit irgendwie. Der war auch ganz cool. Bisschen wie so eine lange VHS-Episode, aber hat schon funktioniert. Dauert auch nur ein paar und 80 Minuten. Der ging auch klar. Kannst du dich auch mal auf die Liste auf jeden Fall setzen. Kommt drauf. Kommt drauf.
Na gut, ich würde sagen, wir kommen auch so langsam zum Ende für heute. Aber bevor wir jetzt gleich aussteigen, gehören auf die letzten Worte des Podcasts immer dem Gast oder der Gästin. Und deswegen würde ich von dir noch mal gerne wissen. Ich überlasse gerne am Ende immer so ein bisschen das Feld, dann jetzt dir, um unseren Hörern noch mal so ganz...
Einfach, sag ich mal, aus dem Bauch raus oder aus dem Gefühl raus nochmal so vielleicht zwei, drei Filme mitzugeben, die sie sich jetzt auf die Lischofschluss setzen können, wenn sie sie nicht kennen. Und das muss nichts Unbekanntes sein, müsste jetzt kein der achte Marian Dora hinterm Baum links sein.
Es ist völlig egal, es geht doch um wirklich deine Filme, einfach Empfehlungen, wo du sagst, das sind Fersensfilme von dir oder du möchtest, dass mehr Leute die sehen. Hast du sowas für uns parat? Ich meine, du hast jetzt gerade eben schon auch ein bisschen was natürlich einiges schon genannt, der ist aus dem Footage-Sektor.
Die habt ihr euch auch hoffentlich schon aufgeschrieben. Aber hast du noch was anderes? Also ich hab, versuch mal eine ganz gute Mischung eigentlich zu machen. Also welchen ich auf jeden Fall natürlich gerne mitgeben würde, ist der Dawn Breaks Behind the Eyes, wo ich mitgemacht hab. Auf jeden Fall! Auf jeden Fall. Seht ihr euch rein, der ist mega. Also ich kann da natürlich nicht objektiv drauf schauen, aber ich selber, wenn ich den jetzt wirklich scheiße finde würde, hätte ich den nicht sechs oder sieben Mal geschaut.
Also ich finde den auch selber wirklich gut. Wahrscheinlich finden die anderen nicht so gut wie ich, aber und auf dem Mediabook ist mein Making-of drauf, falls ihr das noch irgendwo kriegt. Das würde mich natürlich auch freuen, wenn es läuft. Also du hast das gefilmt oder was? Ich habe das Making-of gemacht, ja.
Komplett gedreht und geschnitten und sowas. Ja, nice. Okay, das hatte ich auch in jedem Schirm. Und es ist natürlich auch, ich finde es schon man merkt dem Film an, dass es ein Indie-Film ist, aber da ist natürlich sehr viel Liebe reingeflossen und ich finde trotzdem, was funktioniert, ist so dieser Gothic-Horror gemischt mit ganz.
Weirden Sixties-Druck-Visions, die da irgendwie am Ende abgehen und sowas. Also finde ich trotzdem ein sehr spannendes Projekt. Total. Dann hätte ich noch als Empfehlung, wo ich immer das Gefühl habe, der wird übersehen, Night of the Creeps. Das ist so mein Halloween-Go-To-Film, weil ich auch finde, es ist einfach ein schöner 80er Highschool Zombie-Slasher, aber der hat auch wirklich Herz.
Also das ist so einer der wenigen Filme aus dieser Sparte, wo wenn da mal jemand stirbt, dann geht es einem wirklich so ein bisschen nahe. Das finde ich ganz schön an dem. Ja, sind einem ja alle nicht so egal, genau. Ja, ja. Dann mache ich mal noch so einen Underground-Pick oder was heißt Underground, welch ich dich auch wirklich liebe, ist Necromantik, der Erste.
Ich finde nach wie vor, das ist natürlich so ein räudiger Underground-Film, aber ich finde, der hat wirklich, du merkst, dass da eine richtige Vision drin steckt, dass der irgendwas machen will. Also merkt man dann vor allem später bei seinen Sachen, wenn er so Todesking gemacht hat und sowas, dass er wirklich auch was zu erzählen hat.
Und Necromantik hat dazu noch diesen unfassbar geilen Score, der immer wieder einspielt und halt wirklich ein Ende, was äh, Das sieht man nirgendwo anders, was man da sieht. Und er endet auf so einer Hochnote. Ja, absolut. Es ist Kunst. Das kann man nicht anders sagen. Es ist ja schon Kunst. Abgefuckte Kunst, aber Kunst. Und als letztes, ich mache mal so Four Favorites einfach so ganz klassisch.
Also, Martus habe ich ja schon genannt. Den sollte man auf jeden Fall mal reinschauen. Immer. Und dann mache ich aber zum Schluss ein Classic, weil, wie gesagt, einer der besten Filme überhaupt und vielleicht der beste Horrorfilm aller Zeiten für mich ist Die Fliege von David Cronenberg. Was? Ein Film, der wirklich so teilt geschrieben ist, dass ich würde keine einzige Sekunde aus diesem Film rausnehmen.
Der ist wirklich von vorne bis hinten perfekt und ein Ende, wo sich wirklich meiner Meinung nach jeder Filmemacher was abgucken kann, dass du auf so einem Hoch enden kannst und dann wirklich keinen Epilog mehr brauchst und sowas, sondern einfach die Credits übergehen kannst. Und das ist wirklich immer wieder so ein krasses Gefühl.
Deswegen David Cronenberg sowieso natürlich einer der Meister überhaupt und die Fliege wahrscheinlich sein Bester. Ja, auf jeden Fall würde ich auch mitgehen. Der ist einfach super. Die Effektarbeit ist unfassbar. Gold Blumen ist super. Ich habe die Tage noch mal Substance geguckt für unseren Podcast hier.
Es ist mir auch wieder aufgefallen, was Substance auch für eine Fliege homage teilweise ist. Die ganze Verwandlung mit ihr. Das ist auch so alles Cronenberg-esk. Das Geile bei Cronenberg ist halt, eigentlich beschreibt es ja ganz gut, diesen Mix, den ich so suche, was ich vorhin beschrieben habe, dass du bei Cronenberg immer diese Genre-Liebe mit drin hast, aber es sind ja auch immer irgendwie Filme für den Kopf, um das so mal zu sagen.
Und man kann sich allein inhaltlich, finde ich, an die Fliege nie satt sehen, weil man immer noch eine Ebene darin entdeckt und man kann es gleichzeitig trotzdem einfach als Effektunterhaltung gucken oder als Drama, weil es ja auch irgendwie herzzerreißend ist, was da passiert. Also die haben so viele Ebenen, das ist wirklich immer wieder krass.
Ja, finde ich auch. Also, Fliege ist halt so ein Film, der eben sowohl wehtut, rein optisch und von den Effekten, aber eben auch wehtut, weil es halt alles so eine tragische Geschichte ist. Ja, finde ich auch. Der ist ein so schwerer Film eigentlich. Ja, ich liebe den auch. Ich habe den schon so oft geguckt. Meisterwerk, ja.
Hast du mal das Original gesehen? Also das Nicht-Panier? Ja, finde ich auch nicht schlecht. Es ist ein anderer Film natürlich, ja, aber auch ganz cool. Ja, ja, finde ich auch. Aber der Grunberg ist ungeschlagen. Ja, das stimmt. Ach, Grunberg. Auf den kann man sich auch immer einigen. Nee, schöne vier Picks, auf jeden Fall.
Schöne Mischung. Auch wie gesagt, von mir nochmal ganz großer Tipp. Don't break behind the eyes. Das haben wir bei Joel Geschehen auch damals, als er kam, abgefeiert und auch viel beworben. Deswegen, das ist wirklich ein tolles Projekt. Der Hauptdarsteller ist auch jetzt gerade in dieser neuen Netflix-Serie.
Ja, ja, in Something Very Bad is Going to Happen. Genau, genau. Voll. Ich hab zwei Folgen gebraucht. Ich dachte, den kennst du. Und ich hatte keinen Bock nachzugucken. Ich komm gleich drauf. Dann hab ich doch nachgeguckt. Ich war so, ach, na klar, ja. Ja, das ist so geil, weil wenn der jetzt irgendwie richtig big wird, dann sind wir so dieser kleine, komische, weirde Genrefilm, den er am Anfang seiner Vita.
Voll. Das ist richtig cool. Ja, ja, nee, voll. Der Bruder ist das. Ja, ja. Ich dachte die ganze Zeit nämlich so, ich kenn den. Ja, ja. Das ist sehr, sehr cool. Sehr nice. Nee, ist ein toller, ist wirklich ein tolles Projekt. Und wie gesagt, ganz viel, da steckt super viel Detailverliebtheit drin, das sieht man einfach.
Also ganz viel Genreliebe und verschiedene, ich liebe diese Genre-Mixtur, wie du schon sagst, diese verschiedenen Stilmitglieder benutzt wurden. Wie das auch trotzdem aufgeht, so, das ist super. Und ich liebe das Cover, das Plakat, das Plakat, Artwork, ist auch mega. Ja, und wenn alles gut läuft, kommt da auch endlich in ein, zwei, drei Jahren mal wieder ein neuer Film. Das ist ja auch schön, ich glaube.
Cool. Ich glaube, wir haben 2018 gedreht, und seitdem nichts gemacht. Ach, krass. Ja, crazy. Ja, das ist es halt, ne? Wenn du so auf low, no budget bist, dann ziehen sich die Dinge, ja. Ja, krass. Vielleicht hat er, ich werde dir vorhin noch ein bisschen Geld von den Backrooms überhören können. Ja, sowas, ich sag ihm auch die ganze Zeit, er muss einfach sowas machen.
Einfach mal anschnorren. Na gut, dann, mein Lieber, ich bedanke mich ganz herzlich bei dir. Sehr gerne, danke nochmal für die Einladung, hat sehr Spaß gemacht. Ja, hat mega Spaß gemacht, schöner Talk. Wir verlegen natürlich deine Channels, Moviepilot, deine Socials und so, alles in die Show Notes. Schaut bei Hardys Videos rein. Was hast du gerade in der Pipeline so?
Sams 2? Das ist auf jeden Fall was für unsere Leute, ja. Sonst weiß ich gerade gar nicht. Mario Galaxy morgen. Aber ist wahrscheinlich schon raus dann. Na gut, dann guckt auf jeden Fall das Sams-Video. Ich glaube, da können wir alle relaten. Ja, und du hast natürlich auch bald einen Auftritt bei uns.
Da wird es um Horror gehen. Das stimmt, da geht es um Horror. Noch kein Spoiler, aber Teaser. Genau, stimmt. Du hast mich ja auch abgefragt. Machen wir was Schönes zusammen. freue ich mich auch schon drauf aufs Endergebnis, bin schon sehr gespannt ja, also Horror gibt's bei dir auch immer auf jeden Fall, guckt da gerne rein machst ja auch schöne kleine, Analysevideos und Essays und kleine Dinge, guckt auf jeden Fall gerne rein und ja, wir bedanken uns auch fürs Zuhören für euch da draußen und wir hören uns wieder in der nächsten regulären Episode, weiter geht's dann am Freitag mit unserer Texas Chainsaw Massaker, Besprechung, die ganze Reihe am Stück, was wir uns da wieder angetan haben, fragen wir uns auch jede Woche Aber wir ziehen durch.
Danke fürs Zuhören. Danke, Hadi. Und bis zum nächsten Mal.