Devils & Demons - Der Horrorfilm-Podcast

424 The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning (2006)

Freitag, 1. Mai 2026 · 2 h 36

MP3

Shownotes

424 The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning (2006)

Nach dem Remake ist vor dem Remake. Quasi. Zumindest, wenn wir uns das 2006er Prequel namens THE TEXAS CHAINSAW MASSACRE: THE BEGINNING anschauen. Der Film hatte nicht die Klasse von Nispels Remake, weiß aber trotzdem zu gefallen, vor allem mit seiner hyperbrutalen Gewaltdarstellung holte der Film die in der Zwischenzeit durch Filme wie SAW und HOSTEL wiedergeborene Splatterfangemeinde ab. Wie uns der Film gefallen hat, erfahrt ihr in Folge 424.

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08.05. Folge 425 Texas Chainsaw 3D (2013)
15.05. Folge 426 Leatherface (2017)
22.05. Folge 427 Texas Chainsaw Massacre (2022)

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Besetzung: Chris, Teresa, André, Laura
Bildquelle: Plaion Pictures/Warner Bros.
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Diese Episode wird präsentiert von Deadline, das Filmmagazin. Die Fachzeitschrift für Horror, Thriller und Suspense. Moin Moin und herzlich willkommen zur 424. Episode von Devil's The Demons, der Horrorfilm-Podcast. Ich bin der Chris, bei mir sind Laura, André und die freche Theresa. Hallo, jetzt nicht mehr das Goldstück, sondern frech, okay. Alles hat sich geändert. Ein freches Goldstück.

Heute ganz kurze Anmoderation, bevor wir direkt in den Film einsteigen. Zum einen wollen wir uns ganz herzlich bei unseren drei neuen Steady-Abonnenten, also unseren neuen Unterstützern aus Steady bedanken, das sind Claudio, Maximilian und Jenny, vielen Dank für eure Abos, vielen Dank für euer Geld, hätte ich bei denen gesagt, für eure Unterstützung, aber es ist ja, gehört ja mit dazu und falls ihr das auch machen wollt und euch damit ein bisschen Bonus-Content sichern wollt, wir haben ja ein paar tolle Bonus-Formate dort, die ihr nur dort hören könnt, zum Beispiel Heiter bis Schuttwig, da erzählt André mit oder ohne Gästen was über die, obskursten Hai und Kroko und bald auch Nilpferdfilme, habe ich gehört, die es so gibt.

Wir haben dies und das, Andres um ein Talk-Format. Es gibt Books of Blood, da reden Laura und Theresa über die aktuellsten Horrorbücher, die sie so gelesen haben. Also falls ihr da Bock drauf habt und noch viel mehr, dann schaut da gerne mal rein. Ansonsten noch ein Hinweis, wie ihr vielleicht wisst, gibt es der Format Filmkunst-Videothek, einen Stand von uns, auf dem wir euch jeweils eine Empfehlung pro Monat, beziehungsweise jeder von uns, eine Empfehlung pro Monat, was ist das Verb, was jetzt kommt?

Gibt, vorstellt. Und es gibt ein paar, also es gibt ein kleines Problem, Theresa, bei der Videothek und wir wollen darauf hinweisen, dass ihr dieses Problem beseitigen könnt. Was ist da los? Genau, schaut da gerne mal auf Insta und auf der Website von denen vorbei bei Format Filmkunst. Die haben gerade eine Crowdfunding-Aktion, wo sie quasi noch Geld brauchen, um von dem Vorbesitzer die Filme abzukaufen, damit das da final weitergehen kann und weil uns natürlich ja das Weiterbestehen von Videotheken am Herzen liegt, würden wir uns freuen, wenn ihr dort mal vorbeischaut und vielleicht den ein oder anderen Euro dalassen könnt.

Und, wenn ihr eh in Halle wohnt, schaut auch gerne mal bei unseren Empfehlungen vorbei. Die aktualisieren wir auch einmal im Monat. Und da gibt es auf jeden Fall immer ganz brandheiße Tipps. Sehr gut. Dann sind wir schon bei unserem heutigen Thema. Es geht natürlich um das Texas Chainsaw Massacre und wir sind mittlerweile im Jahr 2006 angekommen, Laura, und wir sprechen heute über Texas Chainsaw Massacre The Beginning.

Und meine Frage an dich ist, wie sinnvoll hältst du es, Ähm, dass man Prequels dreht, auch zu vielleicht so Franchises, die schon Jahre oder Jahrzehnte lang bestehen. Sind das so Sachen, wo du sagst, ja, da kann man auch mal ein paar Sachen erzählen, die wir vielleicht noch nicht wissen, da kann man sich vielleicht ein bisschen kreativ austoben.

Oder sagst du, das ist jetzt auch nichts anderes, als wenn man ein Remake oder ein Sequel dreht, letztendlich auch so ein Cashcoding, Hauptsache man hat irgendwas, was man präsentieren kann. Wie stehst du zu Prequels? Tja, das habe ich mir jetzt vorher natürlich gar nicht so überlegt, wie ich dazu stehe.

Aber ich muss sagen, in den meisten Fällen habe ich für mich persönlich das Gefühl, mir werden da ganz viele Fragen beantwortet, die ich mir eigentlich nie gestellt habe. Und ich finde, ein Prequel läuft immer sehr Gefahr, so extrem konstruiert daherzukommen, weil es sich ja immer auf Filme, die es schon gibt, bezieht und die im Nachhinein quasi erklärt.

Also mein Ding ist es nicht. Ich verstehe aber, wenn man irgendwie Fan von einer Reihe ist oder von Figuren, dass es dann auch super interessant sein kann. Für mich persönlich funktioniert das aber in den seltensten Fällen. Ich überlege gerade, so richtig gelungene Prequels? Also im Horrorbereich wird es da, glaube ich, echt schwer.

Ansonsten generell wird es schon echt schwer. Also ich überlege gerade generell, was gibt es denn alles so an Prequels? Also ich habe das Gefühl, eigentlich gibt es relativ viele. Prometheus, das wäre zum Beispiel eins in Alien Covenant, das sind ja quasi Prequels. Ich habe das Gefühl, es gibt vor allem aber auch viel Prequels zu Filmen, die halt generell von vornherein gar nicht mal so gut ist.

Ich glaube, das einzige Prequel, was mir gefällt, ist wahrscheinlich Pearl. Das ist, glaube ich, ein Kracher. Verhältnismäßig. Wobei ich gar nicht weiß, ist das ein Prequel, wenn das schon von vornherein ja schon irgendwie, aber irgendwie auch anders. Orphan First Kill? Oh Gott, nee. First Purge. Also da gehöre ich jetzt zu den wenigen Leuten, die den ganz gut fanden.

Aber ich glaube, Ich habe so eine Liste mit Prequels von mir und irgendwie. Also mein Favorit ist, glaube ich, der Pate 2. Ist, glaube ich, schon ein bisschen dünne. André, hast du ein Prequel, was dir irgendwie besonders daubt ist? Weil Prequels halt wirklich ja meistens diese Envisifizierung halt mit drin haben und einfach Sachen verraten, wie Laura schon gesagt hat.

Also Sachen verraten, die man nie gefragt hat. Das ist ja auch ein bisschen Thema heute und deswegen so ein richtig geiles wo man sagt, okay, das hat jetzt wirklich Sinn gemacht, das wollte ich unbedingt vorher, das wollte ich irgendwann wissen, es hat dem Ganzen was dazu addiert. Nicht so wirklich, nee. The First Omen, das ist ein Prequel, den fand ich exzellent.

Ja, okay, der ist gut, aber der steht aber trotzdem auch so ein bisschen für sich einfach als Horrorfilm. Also ob das jetzt ein Vorgänger war zu Omen oder einfach nicht, ist auch vollkommen Wumpe in dem Film irgendwie, finde ich. Aber der ist gut, ja. Ja, das war es schon. Aber es ist auch kein Film, wo man jetzt nachdem sagt, boah, jetzt muss ich aber das Omen gucken. Irgendwie ist es auch egal.

Okay, darf ich sagen, schauen wir mal, ob das hier im Rahmen vom Texas Chainsaw Meistercare vielleicht etwas besser abgelaufen ist. Bevor wir das tun, gibt es ganz kurz die Fakten zum Film. Ich frage erst mal noch ganz kurz in Ruhe. Hat jemand von euch den Film im Zuge der Vorbereitung zum ersten Mal gesehen?

Ich glaube, ich. Ah, okay. Also irgendwie bin ich ein bisschen erstaunt, weil ich wirklich dachte, dass ich bis auf den 3D-Teil eigentlich alle gesehen hatte. Aber ich glaube, ich hatte The Beginning auch noch nicht gesehen. Ja, sehr gut. The Beginning hat auf Letterboxd eine Durchschnittswerte von 2,7 von 5.

Auf der IMDb eine 5,8 von 10. Kam am 6. Oktober 2006 in die US-Kinos und am 18. Januar 2007 in die deutschen Kinos. Hat 16 Millionen Dollar gekostet, damit 52 Millionen Dollar eingespielt. Wenn ihr den Film sehen wollt, das war ja bis vor kurzem noch ein sehr großes Problem. Das Problem wurde ja glücklicherweise, zumindest für die Leute, die den Film auf Deutsch gucken wollen, beseitigt, da Play on Pictures den Film ja nun in der Unrated-Version mit einer FSK-18-Freigabe sensationell auf Blu-ray in Deutschland veröffentlicht hat.

Ansonsten, wenn ihr bessere Qualität noch haben wollt, also nichts gegen die Kollegen von Play on Pictures, alles super, aber es gibt noch etwas bessere Qualität, in UK von Arrow Video gibt es eine UHD, die wirklich ganz gut aussieht es gibt ansonsten noch, weil das ja durchaus auch ein bisschen kostspielig ist, es gibt eine französische Blu-ray, die ist okay wenn ihr OV gucken könnt, wollt.

Und ansonsten ja also es gibt da es gibt es ihn auf Dailymotion ah ja. Für die Hacker unter uns. Es ist nicht als für krasse Hacker-Skills, aber ja. Ich sag mal so, der Upload ist am Rande der Legalität, deswegen sag ich. Der Film läuft 91 Minuten, hat in der Kinofassung in den USA ein R-Rating bekommen, in der ungekürzten Fassung logischerweise unrated, in Deutschland, wie gesagt, mindestens mittlerweile in der FSK 18.

Und ja, das hat durchaus eine interessante Geschichte, denn der Film musste schon für den US-Kinostart damals ziemlich doll gekürzt werden. Und noch mehr gekürzt wurde er für den deutschen Kinostart und es kam dann eine etwas längere Fassung auf DVD raus. Und das fand ich immer frech. Das ist für mich einer der größten Skandale überhaupt auf dem deutschen Heimkinomarkt.

Ich hab diese DVD damals auch in der Videothek in der Hand gehabt und da steht einfach drauf, jetzt noch härter Unrated-Fassung. Das ist aber nicht die US-Unrated-Fassung, das ist quasi einfach nur die gekürzte amerikanische Kinofassung, die sie uns hier als Unrated-Fassung verkauft haben. Und das ist, finde ich, ein Riesenskandal, weil das ist wirklich Verbraucher, wie sagt man? Betrug.

Ja, das ist der typische Verpackungsbetrug, das hatten wir ja schon öfter in Deutschland, wo auf irgendwelchen Covern eben Uncard oder Unrated Fassung, früher hieß es ja immer Neue Fassung, da wusste man, Finger weg. Ja, Neufassung ist gut immer. Genau, aber dass so ein falsches Unrated oder so draufsteht, das hatten wir ja wirklich schon öfter in Deutschland, ja. Ja, kackenflech. Eine Mogelpackung.

Eine Mogelpackung, auch sehr gut. Und ja, wie gesagt, das war dann eigentlich nur die gekürzte US-Fassung sozusagen, hat trotzdem für ein Spio JK-Siegel gereicht. Und ja, die Unrated-Version gab es dann sozusagen in Deutschland gar nicht, jetzt bis vor ein paar Wochen. Und der Film wurde ja auch indiziert 2008 und wurde quasi im Januar jetzt von der Liste gestrichen und hat jetzt ein FSK 18 für die Unrated-Fassung.

Und das macht den Film automatisch langweilig. Weil ihn jetzt jeder sehen kann. Das ist ein sehr edge-lordiger Take. Sehr Gatekeeper, aber naja. Ich glaube, das geht vielen Horrorfans so, die sich denken so, guck mal, ich habe hier in meiner Sammlung die ganzen krassen Filme, die sonst niemand sehen kann.

Und jetzt plötzlich, André, kann die jeder Hans und Franz einfach so gucken, für billig Geld. Bist du da auch ein Edge-Dot und sagst, eigentlich finde ich das ein bisschen schade, dass jetzt jeder wirklich diese Filme sehen kann? Oder sagst du, ey, alle Horrorfans sollen in den Genuss kommen von allen Firmen?

Schade nicht. Ich finde es primär gut, weil es auch gleichzeitig heißt, dass wir halt mit der Zensur nicht mehr so streng umgehen und Sachen immer lockerer genommen werden. Es nimmt halt ein bisschen den Zauber raus. Gerade so als Sammler, wenn man halt früher was wir, ich meine, du kennst es ja genauso, was man schon früher irgendwie an Kohle rausgeworfen hat, um sich irgendwelche Editionen zu importieren.

Wo man heute ins Regal guckt, denkt sich, okay, das gibt es mittlerweile, okay, das steht im Mediamarkt Uncut, das habe ich wie damals für 80 Euro importiert, kriege es jetzt für einen Zehner. Also es nimmt ja so ein bisschen so das Knistern aus dem Sammeln und aus diesem Besorgen von Dingen und Suchen nach den Versionen.

Aber primär ist es natürlich eine gute Sache, dass es einfach allen zugänglich gemacht wird. Und dass vor allem eben der, naja, es heißt ja immer noch Jugendschutz. Da einfach lockerer wird und Dinge jetzt einfach auch mal einfach ab 18 ungekürzt sein können, ohne Mogelpackung und ohne, dass da wieder irgendwas sich ausgedacht werden muss, aufs Cover zu schreiben, was nicht stimmt.

Von daher prinzipiell ist es natürlich eine gute Sache. Es gibt also die US-Kinofassung, die US-Unrated-Fassung, die deutsche Kinofassung und die deutsche Unrated-Fassung basierend auf der gekürzten US-Kinofassung. Das sind so die Schnittfassungen, von denen ihr euch eine aussuchen könnt. Ich würde die Unrated-Fassung bevorzugen.

Content Note, weiß ich nicht, gerne im Widerspruch. Ich hab nix, außer dass es nichts bis. Drüber nachgedacht habe, hatte ich nicht. Stimmt, mir ist dann aber doch eingefallen, dass es dort sexuelle Gewalt in dem Film gibt. Und das ist mir tatsächlich erst bei diesem Mal gucken aufgefallen. Irgendwie ist mir das immer unter den Tisch gefallen, weil das hauptsächlich auf der Audio-Ebene passiert.

Aber da, Theresa guckt schon Fragen. Soll ich dir sagen, wo das passiert ist, oder weißt du es? Ich weiß es nicht. Also, ich bin irritiert. Bei dem Sheriff, oder? Der Sheriff mit der wie heißt sie, Bailey? Genau, das wird angedeutet, man sieht nichts, aber man hört Vergewaltigungsgeräusche. Das habe ich nicht so mitbekommen. Als er da zu dem Unfallort kommt und erst ihn so die Flinte an die Nase hält und dann kniet Bailey ja da vor dem Auto, der fässt er eh auch an die Brust sozusagen.

Was ja natürlich auch nicht freiwillig passiert ist. Und es hat tatsächlich, ich hatte das mir erst aufgefallen, als ich in dem Booklick gelesen habe, da war ein Interview-Auszug drin von. Ali Ermi und der meinte so, ja, ich durfte jetzt hier richtig frei drehen und ich habe jetzt einfach bei den All-In gegangen und da sagt er selber, dass er quasi so ein Sexual-Violent- Homicide-Blablabla-Typ ist und dann dachte ich so, hä, Sexual?

Und dann habe ich nochmal drüber nachgedacht und habe auch noch ein paar Videos dazu gesehen und da, also es kann schon, das kann man schon überhören und untergehen, es gibt so einen minimalen Bildausschnitt, wo es so angedeutet wird, dass er sich so vor sie beugt und dann, hörst du sie schreien, als der Biker und Chrissy dann zu dem Juathaus laufen in der Dunkelheit.

Das soll uns das so ein bisschen suggerieren. Und deswegen erwähnen wir das jetzt nur an dieser Stelle. Lange Rede, guter Sinn. Bodycount haben wir elf. Und Gewalt an Kindern. Ich meine, hier wird ein Baby in den Müll geworfen. Ja. Aber was hätte man verhindern können. In diesem Film-Universum? Nein. Es ist die übliche Frage.

Wenn man in der Zeit zurückreisen könnte... Würde man Letterface im Müll lassen. Wenn man das Baby gleich in den Schredder wirft, statt in den Müll, dann hätte es die Maul liegen. Wie grausam, ein lebendes Kind in den Müll zu legen. Ja, das stimmt schon. Das ist jetzt ein Thema, über das ich überhaupt nicht reden wollte.

Also erst Tothauen. Das war jetzt irgendwie ein richtiger Down-Head. Das habe ich jetzt nicht so eingeplant. Aber wir kommen gleich noch mal auf dieses elementare Thema zu sprechen. Eigentlich wollte ich über den Gore-Gehalt des Films mit euch sprechen und wollte euch fragen, wie brutal ihr den Film fandet, welche Bewertung ihr dafür vergeben würdet, Theresa?

Also ich bin bei 4 von 5 beim Gore-Faktor. Der ist hier wirklich schon echt, also kann man auf jeden Fall nachvollziehen, dass das ein Film ist, der hier zwischenzeitlich nicht ungeschnitten verfügbar war, während es beim Original ja eher weniger nachzuvollziehen ist, ist es hier, finde ich, schon besser nachzuvollziehen.

Und was ich klasse finde, dass wir jetzt das erste Mal das versprochene Kettensägen-Massaker bekommen, weil wirklich die Kettensäge sehr aktiv ist. Und das ist mir, glaube ich, als ich den das letzte Mal geschaut habe, gar nicht aufgefallen. Aber dieses Mal ist es mir wirklich krass aufgefallen, so endlich kriegen wir die Kettensägen-Action, auf die wir seit fünf Teilen warten.

Und sie ist saftig. Viel Blut. Viel Goa. Ist gut. Ist gut. Was willst du sagen, Laura? Ja, ich hab auch eine 4 von 5 vergeben, also ich finde, das ist schon echt knackig, was man da alles zu sehen bekommt. Auch die Anzahl der Kills ist ja, glaube ich, ein bisschen höher als in den letzten Teilen und es ist wirklich sehr explizit.

Es sieht in den allermeisten Szenen richtig geil aus, weil es halt auch sehr gut gemachte Effekte sind. Ja. Ich habe mich dann jetzt aber nicht zu einer 4,5 oder einer 5 irgendwie hinreißen lassen, weil ich trotzdem finde, dass es so Momente gibt, wo die Gewalt eigentlich so drüber ist, dass es sich nicht mehr so richtig realistisch anfühlt für mich in ein paar Szenen.

Aber insgesamt ist es auf jeden Fall schon ziemlich gory. Ja, ich habe die 4,5 von 5 vergeben, weil ich da noch für mich entschieden habe, dass das, das ist ja immer noch ein Kinofilm gewesen, das ist jetzt eben kein Underground-Splatter-Film oder irgendwie so ein Direct-to-DVD-Ding, sondern der lief, ja gut, so lief er ja nie im Kino, das muss man sagen, okay, dann ist es eigentlich hinfertig, was ich sagen wollte, ich wollte gerade sagen, also diese Unrated-Version für einen Kinofilm ist halt, da würden mir jetzt glaube ich keine fünf Filme einfallen, die bis zu diesem Jahr 2006 im Kino liefen, die krasser waren.

Aber der lief ja so gar nicht im Kino, von daher muss ich es ein bisschen revidieren. Dann würde ich tatsächlich auch runtergehen, weil ich finde, im Mainstream-Kinokontext ist das schon ziemlich krass. Aber so würde ich dann auch eine 4 von 5 geben, André. Ja, bin ich auch bei einer 4 von 5. Ja, der ist auf jeden Fall der, aber natürlich der derbste, was es bisher hatte in der Reihe und soll ja auch Foreshadowing eigentlich bis zum Netflix-TCM der einzige bleiben, der wirklich das richtige Kettensägen-Massaker auch durchführt.

Aber ähm... Ich gehe auch nicht auf die 5, weil ich finde trotzdem, auch gerade, weil man immer sagt, boah, der ist so hart, wenn man ihn dann mal guckt, es ist halt trotzdem jetzt kein absolutes Schlachtfest wie ein Terrifier oder so natürlich. Also es wird auch immer noch genug, wenn es dann kurz explizit war, immer noch auch weggeschnitten oder es gibt sehr schnelle Schnitte, vor allem während der Szenen. Also es wird schon auch immer noch einiges kaschiert.

Aber dafür gibt es eben auch wieder so Rumszenen, wo er halt wirklich komplett draufhällt. Aber in seinem Gesamtkontext ist er natürlich für einen, ich sag mal halben Mainstream-Film ist er schon auf jeden Fall explizit, ja. Ich werfe jetzt mal einen Hot-Tick in den Raum. Ich weiß auch gar nicht, ob das jetzt unbedingt meine Meinung ist, aber sie gehen schon in diese Richtung.

Ich würde sogar fast sagen, ich finde diesen Film hier härter als Terrifier, weil die Effekte von K&B, realistischer und besser aussehen als die Effekte in Terrifier, bei denen man halt sofort immer sieht, dass es Latex ist und dass das Ketchup sozusagen ist. Das stimmt, ja, da hast du schon recht. Also die fühlt sich hier grausamer an, die Gewaltfilme. Ja, und die Tonalität ist ja auch härter. Klar, auf jeden Fall. Nicht so humoristisch.

Genau, ich finde auch, der Vibe ist ein ganz anderer, viel düsterer und dadurch haut das alles nochmal anders rein als bei einem Terrifier. Habt ihr euch denn gegruselt bei dem Film, André? Nee, gar nicht. Also der ist schon eher auch wieder sehr in your face und wenig so richtiger Grusel oder Suspense.

Der ist ja schon wieder mehr Terror und eben explizite Gewalt. Von daher bin ich bei 1,5. Wie seht ihr das, Theresa, Laura? Ja, würde ich genauso mitgehen, ja. Ich bin auch bei der 1,5. Und ich glaube, für mich liegt es vor allem daran, dass halt so vieles erklärt wird, was ich gruseliger fand, als ich die Hintergründe noch nicht kannte.

Und auch so Leatherface finde ich hier wieder, der wird die ganze Zeit in dem Film immer gerufen von den Familienmitgliedern, wenn er irgendwas machen soll, das fand ich irgendwie schon fast so ein bisschen, als wäre er so ein Hund oder so, wurde er immer da aus seinem Keller geholt, um die Drecksarbeit zu machen.

War ich irgendwie nicht so richtig ein Freund von. Und ich finde, es gab halt wenige Momente, die ich wirklich gruselig fand. Es war halt eher alles so ein bisschen drüber und für Grusel nicht so Platz, finde ich. Ich finde aber trotzdem cool, in dieser Familienhierarchie dort, die rufen ihn zu immer, aber ich finde, die appreciaten ihn aber auch.

Dass er sein Handwerk und das, was er drauf hat, so als zum Beispiel, als er dann, das Gesicht von Eric trägt und heute runterkommt und sagt, so in dem Sinne geiles neues Gesicht, so und das meint er auch ernst also in so anderen Teilen, dann hätten sie sich, über Leatherface lustig gemacht oder sowas, auch die Familienmitglieder aber hier ist schon, der ist schon wichtig für die auch, so als.

Ja, aber okay, aber zum Grusel trägt das tatsächlich nichts bei, ich bin da jetzt etwas, was ist gnädiger, ich hab das ist etwas höher angesiedelt mit zwei von fünf, da ich die zehn mit Leatherface im Keller dort, wenn er sich da zum Beispiel an Eric oder so, versägt, die fand ich eigentlich doch ziemlich atmosphärisch und auch ganz gruselig, aber prinzipiell bin ich bei euch, das ist jetzt also, hier wurde Wert auf Splatter gelegt und nicht auf atmosphärischen Grusel, ich glaube, da sind wir uns alle einig.

Einsteigerfreundlichkeit finde ich so semi, weil prinzipiell ist der Einsteiger freundlich, weil er natürlich kein Vorwissen verlangt. Das ist halt ein Film, mit dem man auch in die Reihe theoretisch einsteigen könnte. Gleichzeitig denke ich mir aber auch, alles, was hier vielleicht ein bisschen, witzig oder Originalität reinbringt, Witzigkeit und Originalität reinbringt, zum Beispiel Warum hat Monty keine Beine mehr? Wie ist heute zum Sheriff geworden?

Das funktioniert natürlich nicht, wenn du den Teil danach nicht kennst und dir die Frage vielleicht stellen würdest sonst. Und der Film ist natürlich viel zu brutal, finde ich, für Horroreinsteiger. Das muss man auch sagen. Ich weiß nicht, ob ihr da noch eine andere Meinung zu habt, aber eher dein, würde ich sagen.

Würde ich mitgehen. Ich glaube, da gibt's Filme, also da würde ich zum Beispiel halt auch sagen, dass der Vorgänger quasi, also das Remake, da auch besser geeignet sind für Einsteiger. Also alleine, wenn ich zwischen den beiden wählen müsste, würde ich immer eher das Remake empfehlen, dadurch, dass der nochmal ein bisschen weniger explizit ist.

Ja, der sensationelle Erfolg des 2003 Remakes überraschte die Leute natürlich auch bei Platinum Dunes. Also man hat zwar schon gedacht, okay, das wird uns irgendwie einen saftigen Gewinn einbringen, aber dass es so ein großer Hit wird, das war auch den Leuten dort nicht ganz klar. Und schnell kam natürlich die Frage, wie das so ist, nach einem Sequel auf, doch man hat sich da eher skeptisch gezeigt, auch seitens Michael Bay und seinen beiden Kumpeln dort, mit denen er das ja aufgezogen hat, weil man irgendwie nicht mehr, das ist halt ein bisschen absurd, sie haben gesagt, na nee, wir wollen nicht immer und immer wieder dieselbe Geschichte erzählen, deswegen machen wir ein Prequel, was in Klammern gesetzt auch wieder

dieselbe Geschichte erzählt, aber gut, darauf kommen wir nachher noch zu sprechen, sie wollten mit diesem Prequel auf jeden Fall so ein bisschen die Legacy erweitern und das Texas Chainsaw Massacre, da eben noch keine Vorgeschichte existierte überhaupt, auch von diesem Mythos. Da haben sie auf jeden Fall eine Menge Potenzial gesehen. Und sie haben sich ja letztendlich auch selber einen Stein in den Weg gelegt, Laura, weil sie halt auch Leatherface-Arm abgetrennt haben im Remake.

Was dann vielleicht, wenn sie ein Sequel gemacht hätten, das wäre dann noch ungruseliger geworden, glaube ich. Oder er hätte dann halt so einen maschinellen Arm irgendwie haben müssen. So eine Machine Girl. Dann wäre es vielleicht schon in so eine bisschen futuristische Richtung eher gegangen. Aber mit dem falschen Bein, das hatten, oder mit dem...

Ja, zumindest Bein, was Unterstützung braucht, hatten wir ja schon in TCM4. Also wenn, auf jeden Fall eine noch krassere Automatik mit einer noch cooleren Fernbedienung als in TCM4, um das zu toppen. Oder die hätten halt auch so den Evil Dead Move machen können, dass einfach dann die Kettensäge direkt aufgesetzt wird auf den Arm.

Das wäre natürlich auch. Ja, aber dann wäre es halt auch einfach wirklich so an der Ernsthaftigkeit, die vor allem jetzt dieser und der vorherige Film hatten, wäre natürlich drastisch nach unten gegangen. Also, ja. Und schon haben wir wieder einen besseren Film gepitcht, als das, was in echt rauskam.

Ja, wäre auf jeden Fall cooler gewesen als Teil 4 auf jeden Fall. Den hätte man ruhig machen können, naja. Die Rechteinhaber, ihr wisst ja, von wem wir reden, die wussten natürlich, oder denen ist der Erfolg des Remix natürlich nicht entgangen. Und so verlangten sie dann für die Rechte eines weiteren Films deutlich mehr Geld als zuvor.

Und neben New Line Cinema, beziehungsweise Platinum Dunes, hatte auch Dimension Films großes Interesse an den Rechten. aber am Ende setzte sich Platinum Dunes durch und sie zahlten satte drei Millionen Dollar mehr für die Rechte als noch beim Vorgänger. Inhaltlich sollte sich der Film ein bisschen mehr auf die Familienverhältnisse der Dunes konzentrieren.

Visuell wollte man dagegen Nisbills Stil weiterführen. In Sachen Gewalt, André, hat sich ja der Horrorfilm in diesen drei Jahren, also zwischen Remake und Prequel, ja schon krass weiterentwickelt. Es kam Saw, es kam Hostel, genau ein Jahr, beziehungsweise zwei Jahre vorher raus und da haben die Leute sich gedacht, okay, wir müssen ebenfalls die Grenzen des Zeigbaren im Kino so ein bisschen sprengen und TCM sollte diesen neuen Filmen, die die jungen Leute so eingeheizt haben, da nicht hinterherhängen.

Ich glaube, das musste man machen, ne? Ja, wie im letzten Mal schon gesagt hast, das Remake, ja, diese Welt losgetreten, hat so ein bisschen auch so dieses moderne Terrorkino auch zu Remaken, aber eben auch neue Franchises, aber vor allem die Gewalttoleranz hat sich ja genau in dieser Zeit, auch gerade mit Saw war ja auch da eben ein ganz, ganz großer Teil von, hat sich ja komplett verschoben, gerade in dieser Zeit.

Und da musste man mit Beginning halt dann eben jetzt drei Jahre nach dem vorigen Teil musste man einfach nachziehen. Und da hättest du jetzt nach Saw und Hostel wieder irgendwie einen blutleeren Film gehabt. Ich meine, im Kino wissen wir ja, habe ich eben gesagt, war ja ja teilweise sogar dann eben beschnitten, aber insgesamt, global gesehen, musstest du da mitziehen, um überhaupt noch jemanden vom Hocker zu reißen.

Also gerade Hostel und Saw, wie gesagt, die haben ja dann beide nochmal die Messlatte höher gelegt und gerade, ich meine TCM Beginning ist jetzt kein großer Torture-Porn, würde ich nicht sagen. Er hat zwar Folter-Szenen, aber er geht sich da jetzt nicht so krass drin. Aber auf der. Grafischen Skala musste der da eben mitgehen, ja. Ich finde das immer lustig.

Das Paradebeispiel dafür ist ja der Sprung von Halloween 1 zu Halloween 2 immer noch, wo man bei Halloween 1 dachte, als es rauskam, oh, das ist aber schon ganz schön brutal. Und in diesen drei Jahren bis zum zweiten Teil, so kam dann Freitag der 13. Und diese ganzen Slasher-Rip, die ganzen Halloween-Rip-Offs raus, die alle immer wieder noch brutaler waren, sodass plötzlich Halloween 2 auch superbrutal war für damalige Verhältnisse und das so gar nichts mehr eigentlich mit dem ersten Teil zu tun hatte, wenn man so will.

Und ich finde auch hier ist auch der Gewaltgrad ist noch so weit auseinander zwischen Remake und Prequel auch, dass man irgendwie, ja, das innerhalb von so kurzer Zeit schon crazy irgendwie. Für den Regieposten verpflichtete man Jonathan Liebesman, der hatte zu dem Zeitpunkt den Film Darkness Falls gedreht.

Ich weiß nicht, wer von euch den schon mal gesehen hat. ist eigentlich ganz okay. Ich finde den Boden los, den Film. Ich habe den wirklich vor kurzem nochmal geschaut, weil eine Freundin von mir, immer wenn man sie fragt, was ihre größte Angst ist, sagt sie immer, die Zahnfee aus Darkness Falls. Ich habe panische Angst vor diesem Film.

Und dann meinte sie, ich würde den aber nochmal mit dir gucken. Und dann habe ich mir den mit ihr angeguckt. Also ich finde den grottig. Ich finde den wirklich grottig. Aber ich glaube, ich fand den damals halt auch irgendwie cool. Und als ich den jetzt gesehen habe, dachte ich, aber nee, also qualitativ finde ich da wirklich, kann ich da kein gutes Haar in diesem Film lassen, außer, dass Anja aus Buffy mitspielt.

Aber du hast auch noch zwei Sterne gegeben, Chris, das ist jetzt auch nicht gerade eine Kracher. Deswegen habe ich doch gesagt, wollte ich ja vorsichtig sagen, gerade so okay. Ach so, okay. Okay. Okay. Ja, auf jeden Fall, Liebesman selbst mag den Film auch nicht, weil sie ihn da ganz schön reingewurschtelt haben in die Produktion, weil er hatte da nicht viel zu sagen.

Der war selber erst, glaube ich, 24 oder 25, als er den Film gedreht hat. Und man wollte ihn eigentlich auch schon für das Remake von TCM haben, aber weil er eben Darkness Force gedreht hat, stand er dann nicht zur Verfügung. Er sollte dann das Amityville Horror Remake drehen, aber da kann man eben inhaltlich nicht so ganz zusammen, aber man verstand sich so gut, dass man ihm dann eben das TCM Prequel anbot.

Aber ansonsten, ja, ich sag mal so, seine Filmvita ist jetzt nicht gerade die schönste. Er hat dann noch World Invasion Battle Los Angeles gedreht. Hier Zorn der Titan, das war ja auch nicht gerade ein Meisterwerk. Und der 2014er Turtles-Film. Hallo Jenny. Und ja, von daher, das ist jetzt, André Liebesmann, kein...

Regisseur, also das nix. Ich hab Dark Souls auch ewig nicht gesehen, ich fand den damals auch, weiß ich gar nicht mehr, so egal, halt, alles vergessen, einmal gesehen. Und Liebesman, ja, dem seine Vita ist halt super durchwachsen, der macht ja echt nur super, der hat ja ganz viel Big Budget Trash gemacht, an eben den Turtles Film.

Und jetzt macht er ja gerade mit Platinum Dudes wieder einen Wolf Knight, einen Werwolf-Film mit einem Achtjährigen irgendwie, auch wieder beiproduziert. Aber der hat ja in seiner Vita auch nicht viel gemacht. Das ist ja auch kein Viel-Dreher. Und der war auf jeden Fall nie jemand, den man auf dem Schirm hat.

Der ist halt da, aber den vergisst man auch eben und sagt, ach ja, das stimmt, der hat das gemacht. Aber das ist ja kein Regisseur, den du dir merkst. Nee, ich würde sogar fast so weit gehen und sagen, dass The Beginning vielleicht sogar sein bester Film ist, den er gedreht hat. Auf jeden Fall in seiner aktuellen Vita, ja.

Das Drehbuch wurde von Sheldon Turner geschrieben, da der Autor des Vorgänges, Scott Cousin, zu der Zeit ebenfalls mit dem Emmett Will Horror Remake beschäftigt war. Es gab dann noch spätere Überarbeitungen des Drehbuchs von einem Altbekannten von uns, nämlich von David Cho. Den, wenn ihr euch noch genau erinnert, der hat das Drehbuch zu Texas Chainsaw 3, also zum ersten Leatherface, geschrieben.

Und er behauptet, dass er den Großteil des Skriptes von The Beginning geschrieben hat. Auch wenn viele seiner Ideen am Ende nicht verwendet wurden, aber er meinte so, das meiste, das kommt von ihm und er war dann ziemlich sauer, dass er nur einen Co-Credit, bekommen hat, neben Sheldon Turner, Zitat, neben einem Typen zu stehen, den ich nie traf oder mit ihm arbeitete und er selber weiß aber gar nicht, wie viel von seinem Skript tatsächlich im Film ist, weil er den Film nie weiter als bis zu den Credits geguckt hat und das sind immer so Aussagen, Teresa, da sag ich genau, diese Story glaube ich dir auch, dass du ein Drehbuch geschrieben hast, Der läuft in 2000 Kinoserien in den USA und du guckst dir den nicht an.

Wenn es nach mir geht, würde ich meinen Eltern jeden meiner Podcasts vorspielen. Die müssten sich jeden einzeln anhören, wenn sie das wollten. Und da kann mir keiner erzählen, dass der sein verfilmtes Drehbuch nicht anguckt. Ja, vor allem, wenn er sich dann in die Öffentlichkeit stellt und sagt, das habt ihr zum Großteil alles echt gemacht, ohne zu wissen, wie viel davon jetzt von mir ist.

Also, um diese Aussage zu tätigen, wäre es schon im Sinne seiner Glaubhaftigkeit, wenn er den Film dann tatsächlich auch gesehen hat und dann vielleicht tatsächlich sagen kann, boah, das ist im Grunde genommen mein Drehbuch und das ist einfach voll die Verarsche, was hier läuft. Ich möchte die Credits dafür haben.

Das ist ja voll verständlich, aber du musst halt schon wissen, wie viel du halt geschrieben hast. Ich glaube, es ist ein bisschen lächerlich irgendwie. Ich glaube, außer so Leuten wie Eric Roberts oder Michael Paré, die irgendwie so 500 Filme in ihrem Leben gedreht haben, glaube ich, keinen Menschen, die irgendwie an Filmen beteiligt sind und sagen, nee, Habe ich nicht geguckt. Das ist ein Regisseur so. Ja, ich habe Regie geführt, aber ich habe mir den Film nicht angeguckt.

Also das glaube ich alles nicht. Nur Leuten, die halt wirklich so alles machen, für die das quasi so ein richtiger Job in Anführungszeichen ist. Die halt jede Rolle annehmen oder jedes so, da verstehe ich das. Aber sorry, ansonsten glaube ich diese Geschichten nicht. Wir haben, wie gesagt, ein Prequel, deswegen haben wir auch einen komplett neuen Cast hier. Wir haben hier Jordana Brewster, die spielt die Chrissy.

Das ist die weibliche Hauptrolle in dem Film. Die kennen viele von euch sicherlich als Mia Toretto aus den Fast & Furious-Filmen. Da spielt sie ja, wie gesagt, die Filmschwester von Vin Diesel. Aber wir Horrorfans, Laura, ich will mal gucken, ob du dich erinnerst, kennen sie und schätzen sie vor allem für The Faculty.

Ja, da hat sie ja so ein bisschen, meine ich, so ein Mean Girl gespielt. Also, aber ich finde, sie hat auf jeden Fall was an sich, dass man sich immer super gut an sie erinnern kann. Also wahrscheinlich auch, weil sie ziemlich attraktiv ist. Aber ich finde, sie ist auch einfach, in den Rollen, in denen ich sie gesehen habe, finde ich, kommt sie immer recht glaubwürdig daher.

Also ich sehe sie gerne. Und ich finde, sie hat das hier auch eigentlich wieder echt gut gemacht. Und es war ja, also vom Typ her, war ihre Rolle jetzt, glaube ich, nicht so tough angelegt wie Erin in dem Remake. Und trotzdem ... Wurde sie nass gemacht. Bitte? Und trotzdem wurde sie nass gemacht am Ende.

Und hatte ja auch ein, ja, also fast dasselbe Outfit an. So eine ganz tief geschnittene Jeans und ein weißes Oberteil. Also da haben sie sich nicht unbedingt was Neues einfallen lassen. Aber ich finde ihre Leistung eigentlich ziemlich ordentlich. Ja, finde ich auch. Ist jetzt nichts Erinnerungswürdiges in dem Sinne, aber ich finde auch, dass man ihr das abkauft und sie den Film auch halbwegs tragen kann. Finde ich schon okay.

Teresa, wie findest du sie im Film? würde ich so mitgehen. Also, Die ist super schnell auch wieder in Vergessenheit geraten, habe ich das Gefühl, wenn man den Film drei Wochen nicht geschaut hat. Aber sie macht ihren Job da schon gut und ist da auch, ja, jetzt nicht das würdigste Final Girl aller Zeiten so, aber funktioniert insgesamt schon gut.

Also es fällt in die Kategorie, man kann sich nicht drüber beschweren. Ja, das stimmt. Ich finde sogar fast, ob sie den Film aufwertet, weiß ich gar nicht. Aber ich glaube trotzdem, also ich finde sie auch als Schauspieler eigentlich ganz cool so. Hatte auch schon ein paar anderen Horrorfilmen noch mitgespielt.

Ich weiß nicht, ja gut, man weiß halt nicht, wer das sonst gespielt hätte, wer da sonst noch auf der Casting-Ideenliste stand. Aber ich finde schon, dass sie dem Film eine gewisse, jetzt retrospektiv durch ihre Rollen in Fast and Furious und so weiter, retrospektiv eine gewisse Wertigkeit noch dazu gibt.

So wie auch Jessica Biel das auch bei dem Remake gemacht hat. Das ist immer irgendwie eine gewisse Wertigkeit. André, finde ich, wenn so bekannte Schauspieler da nochmal so einen Film so ein bisschen mitziehen können, als wenn das so No-Name-Faces sind. Ja, auf jeden Fall sehe ich auch so. Ich mag sie auch, also Faculty finde ich sie auch super oder in Hard Eyes war sie neulich.

Wobei, der war ihre Rolle bescheuert, aber das lag am Script, nicht an ihr. Aber ich muss auch sagen, trotzdem im direkten Vergleich, das fällt glaube ich auch erst nur wieder auf, weil wir die Filme gerade so hintereinander weggucken, sie ist eben aber auch kein Jessica Biel. Also ich finde so rein von der Leinwandwirkung, da merkst du doch, dass da auch wieder so ein Gap zwischenliegt, rein von ihrer Präsenz.

Sie ist halt keine Biel. deswegen finde ich sie hier so teilweise auch so ein bisschen verloren das liegt aber auch daran, dass sie oft nicht viel macht außer rumlaufen und überhaupt erstmal ankommen weil sie ja so lange quasi ein bisschen außen vor ist im Film. Aber ansonsten, ja, auf jeden Fall, macht sie schon gute Sachen.

Ich glaube, es liegt vielleicht sogar, du hast es schon angedeutet, vielleicht sogar ein bisschen daran, dass nämlich auch die anderen HauptdarstellerInnen eine deutlich längere Lebenserwartung haben als die Besetzung aus dem Remake, würde ich mal sagen. Aber dazu gleich. Ich wollte noch dazu erwähnen, dass sie nämlich einen der Gründer von Platinum Dunes, den Andrew Form, den hat sie hier am Set kennengelernt und später tatsächlich auch geheiratet.

Also die sind mittlerweile nicht mehr verheiratet, aber so kann es manchmal gehen. Ansonsten haben wir hier Taylor Handley, der spielt den Dean. Ich kenne den Taylor Handley vor allem als meinen meistgehasstesten Serienbösewicht. Eine Zeit, obwohl er nur sechs Episoden von OC California mitgespielt hat.

Aber wenn ich nur den Namen Oliver Trask höre, da kriege ich Hautausschlag. Hast du das auch immer geguckt, Laura? Ja, ich habe OC auch immer geguckt. Gucke ich auch jetzt immer noch gerne. Und ich habe das nicht sofort gepeilt, dass das der Schauspieler ist, der Oliver spielt. Aber ich hatte direkt eine Antipathie gegen den, weil ich so dachte, dieses Gesicht, er könnte ich reinschlagen.

Und dann ist mir irgendwann aufgefallen, warum. Weil es Oliver ist. Weil die Rolle von ihm hier ist eigentlich ziemlich cool. Weil er auch so sagt, ich will nicht in den Krieg und so. Und ich habe nicht verstanden, warum ich irgendwie so einen Held auf den hatte. Ja, weil es Oliver ist. Ja, absolut. Vielen Dank, dass du das nachvollziehen kannst.

So, aber jetzt, Mädels. Matt Bomer, den man ja aus Serien wie Chuck kennt und White Cola, aber auch aus Filmen wie The Nice Guys oder The Normal Heart und auch natürlich aus ein paar Staffeln American Horror Story, der wird. Ist, also habe ich gehört und gelesen, galt lange Zeit als einer der Sexiest Man Alive.

Und auch die Leute am Set haben gesagt, selbst die Mutter Hewitt spielt, hat gesagt, oh, der hat so fantastische Augen und so ein toller Mann und sowas. Und jetzt will ich eure Einschätzung wissen. Also was ich erstmal interessant finde und deswegen kriegt der schon mal, von mir das Prädikat cooler Typ, weil er ja später raus, also erst mal ist er ein LGBTQ-Aktivist, was ich schon mal cool finde.

Und es kam ja dann auch raus, also er hat sich ja geoutet als homosexuell und hat deshalb die Rolle als neuer Superman verloren. Und das finde ich richtig scheiße. Und ihn finde ich richtig cool. Und deswegen kriege ich das Prädikat cooler Typ von mir. Aber ich würde trotzdem jetzt eure, ihr dürft jetzt ganz aus eurer Leidenschaft heraus einschätzen, ist das ein attraktiver Mann? Ja, ne?

Also ich finde ihn auf jeden Fall attraktiv. Der hat die weißesten Zähne, die ich seit langem gesehen habe bei einem Schauspieler. Der hat schöne Augen, alles wirklich gut. Mir persönlich wäre der viel zu gestriegelt. Trotz seines drei Tage, was? Ja, weil das ist alles so gestylt und kalkuliert. Also der hat keine Ecken und Kanten, sagen wir mal so. Das wäre mir persönlich Ja doch, als wir sein Gesicht abgenommen haben, dann schon. Ja, dann schon.

Da hätte er dann eher eine Chance bei mir gehabt. Nein, also sehr hübscher Mann. Mir persönlich aber so zu schön. Also zu glatt. Würde ich mitgehen. Also ich finde den auch schon, ist ein sehr schöner Mann. Obwohl ich sagen muss, dass er mir in dem Film, fand ich ihn jetzt gar nicht so hot. Aber ich habe noch mal geschaut.

So eine Magic Mike und so. Ja, doch, doch, das funktioniert schon. Aber irgendwie in dem Film habe ich fast das Gefühl, ich weiß nicht, ob es das Colorgrading ist oder so, geht das Potenzial fast ein bisschen unter, aber wenn man sich das generell mal anschaut, einfach den Namen eingibt, dann, ja, Kann man das schon so zusammenfassen. Merkst du, Theresa hat heute Abend einen neuen Handy-Hintergrund. Ich seh schon.

Ja, ansonsten natürlich auch altbekannte Darstellende aus dem Vorgänger, also aus dem Remake sind natürlich zurück. Adi, Ermi, haben wir schon gesagt, spielt wie der Sheriff Hoyt. Den hat man übrigens geködert, der hat das gar nicht mitgekriegt, sodass der Film so ein riesiger Erfolg war und dass alle ihn gelobt haben.

Und dann haben sie von Platinum Dunes ihnen so eine Sammlung von 100 Zeitungsartikeln geschickt von Reviews, indem seine Leistung so geschätzt wurde und gelobt wurde. Und das hat ihn dann überzeugt, noch mal diese Rolle einzunehmen. Allerdings wollte er auch komplette kreative Freiheit für die Dialoge und so weiter haben.

Aber ich glaube, es hat sich auch im Nachhinein gelohnt. Ansonsten haben wir auch den selben Leatherface-Darsteller wieder, den Andrew Brunyarski. Der hat ja seine Sache im Vorgänger auch gut gemacht. Von daher, denke ich mal, war das eine richtige Entscheidung. Da hatte ich Making-of auch, war auch ein Interview mit ihm.

Und ich fand das irgendwie richtig krass. Also der hat diese Rolle ja mit so einer Überzeugung irgendwie gespielt, mit so einer Leidenschaft. Finde ich schon bewundernswert irgendwie. Und sie haben ihm hier ja auch noch mehr als im Remake die Möglichkeit gegeben, dass er auch so mit seinen Augen ein bisschen was machen kann, weil die Maske am Anfang nur ab der Nase über Nase und Mund geht.

Und ich finde schon, dass er Leatherface richtig krass, intensiv und gut auch darstellt. Also ich hätte die Augen aber tatsächlich nicht gebraucht. Ich finde, er hat das auch mit der vollen Maske durch seine Körpersprache irgendwie richtig gut hinbekommen. Also ist schon ein krasser Typ irgendwie. Haben Sie seine Nase geradconnt?

Weil im Remake war doch der Film, wo er keine Nase hatte, ne? Stimmt. Ja, stimmt. Aber das kann ja noch passiert sein. Das muss ja, aber da wurde es ja erklärt mit seiner Hautkrankheit. Ja gut, aber so eine Hautkrankheit kann ja auch fortschreiten und dann die Nase wegätzen. Gehen wir in den Film rein. Der Film beginnt im Jahre 1939. Wir befinden uns in einem Schlachthof und dort, arbeitet gerade eine etwas kompulentere Frau dort und die würde gerne eine Pause machen, denn sie ist schwanger und die Geburt steht wirklich sehr kurz bevor.

Aber der Supervisor des Schlachthofs und der sagt ihr diese Pause und dann platzt die Fruchtblase und ein Baby wird geboren, die Frau selbst stirbt dabei und das Baby selbst wird uns dort als in Anführungszeichen entstellt präsentiert und wird vom Supervisor des Schlachthofs in den Müll geworfen. Und dann kommt eine scheinbar fremde Frau dorthin und durchsucht den Müll und findet das Baby und bringt es zum großen Hewitt-Anwesen.

Und das kennen wir natürlich schon aus dem Remake und das lässt uns vermuten, dass es sich dabei um Mama Hewitt handeln muss. Und wir sehen dann auch schon, zumindest im dunklen Schatten. Sheriff Hoyt, der mit dem Satz That's the ugliest thing I ever saw reagiert. Und ja, ich musste so lachen, Theresa, weil Jennifer Leavisman gesagt hat, dass man, wenn man so Filme über so Serienkiller, über so Mörder, über so Schurken, Gruselgestalten im Horrorfilm, Filme dreht, dann sollte man so gewisse Linien nicht überschreiten.

Gewisse gänzlich überschreiten in der Darstellung und vor allem in der Erklärung dieser Leute. Das wollen die Leute nicht haben. Und ich finde, dieser Film macht genau das Gegenteil davon. Deswegen, manchmal verstehe ich auch so Aussagen nicht. Also er sagt, dass die gänzlich überschreiten und hier sehen wir alles.

Die Geburt von Leatherface schon mal vorweggegriffen, wie Onkel Monty, seine Beine verliert und sowas, alles so. Genau das hat der Film ja eigentlich gemacht dann. So ein bisschen, Ja, das ist ja generell ein bisschen vom Prequel eigentlich. Aber ist es für dich entmystifiziert, der Film, oder nicht?

Ich glaube, Leatherface ist für mich eh kein Mysterium mehr, weil da einfach schon zu viel passiert ist. Da habe ich mich immer noch nicht von erholt, was zum Teil in der Zwischenzeit noch passiert ist. Wenn ich jetzt, glaube ich, nur das Remake geschaut hätte und sonst keinen anderen Film gekannt hätte, dann würde ich, glaube ich, sagen ja.

Aber an dem Punkt in meinem Leben spielt das alles gar keine Rolle ich nehme das einfach so hin wie es kommt und mir präsentiert wird aber ja in einem anderen Universum, könnte das entmystifizieren sein, obwohl ich sagen muss es ist natürlich schon auch. Ich glaube es wäre fast entmystifizierender wenn, der quasi einfach so ganz normal regulär auf die Welt gekommen wäre, weil das ist ja natürlich auch schon so die bedenklich schlechteste Art und Weise, das nicht der Welt zu erblicken in so einem Schlachthaus und dann danach direkt in den Müll und dann noch, als zweite Sache direkt gesagt bekommen, wie fucking hässlich man ist, obwohl man noch ein Baby ist.

Also eigentlich ist das ja schon eine gute Origin-Story, wenn man jetzt wirklich so einen richtigen Bösewicht aufziehen möchte. Ich finde es insgesamt okay. André, hast du dir je die Frage gestellt, wie Deatherface geboren wurde? Und wie wichtig war es dir, dass der Film dir das hier zeigt? Frage gestellt, nö. Generell, dass der Film dir das zeigt, also da es ja ganz klar auf das Remake eingeht und wir da ja auch schon Sachen über ihn erfahren haben, bin ich ja nicht mal irgendwie mad, dass das erklärt wird. Oder was heißt erklärt wird?

Aber dass es einfach bis zur Zeit zurückgeht noch ein bisschen mehr von dieser Figur zeigt, das ist ja per se okay. Ähm, Ich finde halt immer solche Origin-Stories so, also zum Beispiel, wenn eh schon im 2003er-Film gesagt wird, er hat eine Hautkrankheit und so weiter und er leidet darunter, warum muss er auch noch in der Mülltonne gelandet sein?

Also es ist mal wieder auch natürlich so ein Anfang, der so möglichst drastisch ist für so eine Figur, der anscheinend, man sieht ihn ja so als Baby eh nur so ganz minimal, kurz in so kleinen Snippets, wo sie im Making-of ja auch wie gesagt haben, die haben da Stunden an der Puppe rumanimiert und nachher siehst du es im Film so zwei Frames lang so.

Aber da siehst du ja auch schon, dass es natürlich jetzt kein normales Baby ist, dass er ja auch schon leicht, sag ich mal, Entstellungen hat. Und so, es ist wieder der. Möglichst schlimmste Anfang für eine Figur überhaupt, dass er so als entstelltes Baby im Schlachthaus Mülleimer gefunden wird. Das ist ja vorausprogrammiert, dass es ein irrer Killer wird.

Das ist halt immer so natürlich super klischeehaft, aber hätte Leatherface jetzt ein behütetes Zuhause irgendwie mit süßem kleinen Bettchen und, Pepito Mobile in der Decke wäre es auch unpassend, von daher es ist immer so ein bisschen schwierig, da halt eine Mitte zu finden, die nicht komplett klischeehaft ist nicht zu übertrieben und trotzdem passend von daher, Frage gestellt, habe ich mir nein, finde ich jetzt, wie schlimm dass der Film das erzählt, auch nein weil es ja in drei Minuten abgehandelt wird Hat jemand von euch das Parfüm gelesen oder gesehen? in den beiden Filmen.

Ich habe gehört, dass... Ja, erzähl. Da kriegt, also wird der, ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wie er heißt, aber der Mörder wird auf so einem Fischstand geboren und die Mutter hockt sich da an so einem Wagen und drückt das Baby raus und überall liegen Fischabfälle. Also sehr ähnlich eigentlich wie hier. Ich habe mich aber...

Und gefragt, wurde das in der Szene auch deutlich, was mit der leiblichen Mutter passiert ist jetzt? Weil irgendwie war es für mich so, man sieht die Geburt und dann sieht man das Baby im Müll und ich wusste nicht, hat die Mutter das da reingelegt, weil sie es nicht wollte oder? Ich bin davon ausgegangen, dass das der Supervisor entschieden hat, weil die Frau gestorben ist dabei.

Also ich finde, es wird auch angedeutet schon in der Szene, dass sie da sehr mit zu kämpfen hatte mit der Geburt. Die bewegt sich ja dann auch nicht mehr danach, was man noch kurz sieht. Und ich glaube einfach dadurch, also ich kann mir das nicht anders erklären, weil warum sollte eine normalen erwachsenen Frau ein Baby vom Supervisor des Schlachthofes entnommen werden, so ungesetzlich und in den Müll geworfen werden.

Aber ich kann es mir so erklären, wenn sie gestorben ist, wollte sich niemand um dieses Etwas, wie es Sheriff Hoyt ausdrücken würde, kümmern. Und deswegen wurde es in den Müll geworfen. Also es ist natürlich auch schon ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Der Supervisor qualifiziert sich schon ab der ersten Szene bei mir schon mal für den Dutschback der Woche.

Will ich schon mal, äh, aber das ist, wie gesagt, wie André eben schon gesagt hat, ne, das wird hier alles so, das ist halt TCM-Style, ne, das wird halt, muss halt alles maximal ranzig, schlimm, äh, schlimmste Kindheit ever, seit der Geburt an ist der Weg vorgezeichnet gewesen, so dieses Klischee bedient der Film halt komplett, ne, also.

Aber ich meine, das ist jetzt vielleicht noch makaberer, aber wenn es ein richtiger Geschäftsmann gewesen wäre, hätte er eigentlich noch Business gemacht. Mit dem Baby? Menschenfleisch, Babyfleisch. Oder so auf dem Schwarzmarkt verkaufen oder so. Das ist mal wieder einer der seltenen Momente, in denen ich mich von diesen Aussagen distanziere, die hier fallen.

Und Tresa sich für den Duschbeck der Woche jetzt qualifiziert. Du hast dich zuerst als Duschbeck der Woche qualifiziert, weil du, was war das? Was war mit dem Baby im Müll? Achso, du meintest, es war eine gute Idee. Stimmt, nicht vergessen. Jetzt muss ich sogar zwei Stellen rausschneiden, in denen ich was Falsches gesagt habe.

Wir springen ins Jahr 1969. Wir sind wieder im Schlachthof. Dieser soll nun geschlossen werden auf Antrag der Texanischen Gesundheitsbehörde und wir sehen einen kräftigen jungen Mitarbeiter dort, der das nicht checkt. Und dieser kräftige Mitarbeiter hört auf den Namen Thomas Hewitt, ist natürlich unser Leatherface.

Und der Supervisor will, dass Thomas endlich nach Hause geht, seine Arbeit wird dann nicht mehr benötigt, der Laden wird geschlossen, er soll sich einfach verpissen. Und wir erfahren auch, dass die Familie von Thomas Hewitts mehr oder weniger die einzigen Leute sind, die da noch in der Umgebung sind und noch nicht in die Großstädte oder in die größeren Städte abgehauen sind.

Das ist einer der seltenen Momente, in dem, ich würde jetzt mal das Remake und The Beginning zusammenzählen, weil es ist ja, ein eigenes TCM-Universum sozusagen. Und das ist eines der seltenen Momente, in denen nochmal ganz kurz, Laura, so ein bisschen diese Gesellschaftskritik aufgegriffen wird, wo nochmal gesagt wird, okay, hier ist Landsterben angesagt und Obdachlosigkeit ist ja schon.

Arbeitslosigkeit und so weiter und so fort. Aber fast schon wieder ein bisschen kurz. Ich finde, das hätte auch hier eigentlich noch ein bisschen ausgebaut werden können. Wobei, ich finde, dass es ja durchaus auch später nochmal kommt, als, es gibt ja hier wieder eine Dinner-Szene und da hält der, Sheriff ja so eine Rede über all die Entbehrungen, die die hatten und warum ihm das so wichtig ist, dass die da bleiben.

Also ich finde, so in der Kombi aus diesen beiden Szenen ist es doch schon recht eindeutig wieder mit reingekommen. Ich finde halt nur, dass es ja, dass es irgendwie gar nicht so den krassen Effekt jetzt mehr auf die Geschichte hat. Vielleicht, weil man es auch einfach schon weiß. und weil es einem jetzt so ein bisschen repetitiv vorkommt.

Aber, ja, ich finde, deutlich wird es eigentlich schon. André, es folgt der erste, also der erste richtige Kill zum Bodycount, zählt tatsächlich auch das Versterben der Mutter von Thomas dazu. Aber der für uns Horrorfans erste relevante Kill ist dann jener, als Leatherface den Supervisor mit einem Hammer erschlägt, brutal, und dann seine Kettensäge klaut und abhaut.

Da merkt man schon, dass der Film eine andere Form der Drastik wird, als es der Vorgänger getan hat, ne? Ja, weil es halt auf jeden Fall viel, also es geht gleich sehr brachial halt rein. Es ist auch nicht so ein typischer, das Remake hat es ja ein bisschen am Original gehalten, etwas grafischer, aber trotzdem, es hat mehr auf dieses Momentum ja gelegt, so Tür geht auf, ein Schlag auf den Kopf, Ende so, dieses typische, es gibt eine Eruption, ein Schock, ein Schrecken und dann ist er wieder kurz Pause oder weggeschnitten.

So, hier ist er gleich, er schlägt ihm erst mal mehrfach da auf die Beine, auf die Knie, bricht ihm da wahrscheinlich erst mal tausend Knochen in den Beinen, geht dann auch irgendwie rum, haut er diesen Tisch kaputt, ist ja dann so unter den Tisch eingeklemmt und zermatscht ihm dann auch den Kopf irgendwie.

Also, gleich die Gewalt, die hier dem Ersten auch total random, wir haben ja keine Beziehung zu diesem Typ, also ist uns ja scheißegal, ist ja einfach nur so ein typisches Slasher-Opfer, weg damit so. Trotzdem gleich die Gewalt, die auf dieses Opfer eingeht, zeigt ja schon, wo der Film hin will. Also es wird hier gleich ordentlich drauf eingedrescht und das Ganze zieht sich ja auch irgendwie locker ein, zwei Minuten hin und geht eben nicht so zack schnell vorbei, sondern hier wird das Opfer ja auch deutlich leiden gelassen.

Wir lernen eine neue Gruppe junger Leute kennen. Eric, dessen Freundin Chrissy, Erics Bruder Dean und dessen Freundin Bailey. Und der Storyaufhänger ist der, dass Eric und Dean, also die beiden Brüder, nach Vietnam eingezogen wurden. Eric war auch bereits dort, ist auch der ältere Bruder von den beiden, sein jüngerer Bruder jedoch nicht.

Was Eric jedoch nicht weiß, ist, dass Dean zusammen mit seiner Freundin quasi Fahnenflucht begehen will und nach Mexiko abhauen will, um sich dem Militärdienst zu entziehen. Teresa, wie fandst du die vier? Wie haben dich da so deine Sympathien verteilt? Und wie fandst du die vielleicht auch im Vergleich zum Vorgänger?

Also insgesamt habe ich das Gefühl... Dass es hier nicht so eine eindeutige, ätzende Person irgendwie gab, wie auch im Vorgänger. Das fand ich erst mal total positiv. Dass ich mit allen irgendwie mitgehen konnte. Und dass ich das Gefühl hab, dass vielleicht außer die blonde Freundin, die Bailey, dass ich auch allen irgendwie so eine Charaktereigenschaft irgendwie zuschreiben kann.

Was schon mal mehr ist als bei vielen anderen Stashern irgendwie der Fall ist. Deswegen würde ich insgesamt sagen, bin ich mit der Figurenkonstellation eigentlich, zufrieden, vor allem ja, für die Art Film, die es halt nun mal ist finde ich das echt vollkommen passend, und ja, was mir hier eher negativ aufgefallen ist, dass man denen jetzt dieses, 60er-Jahre-Setting wirklich gar nicht abkauft, weil die halt das schon wieder aussieht wie 2000er irgendwie, aber.

Dass er so die Glaubwürdigkeit der Zeitepoche in der das spielen soll, die so ein bisschen mangelhaft ist, aber die Leute an sich finde ich echt voll passend eigentlich. André, wie fandst du die FIA-Truppe? Ähm, ich find die eigentlich ganz sympathisch, aber auch hier wieder gleich, vielleicht, vielleicht, vielleicht der Vergleich so stark, weil gerade hintereinander ist geguckt.

Ich find sie zum Beispiel aber auch wieder ein bisschen undynamischer und bisschen flacher noch als unsere Gruppe jetzt zum Beispiel aus dem Remake, ähm, letztes Mal. Ähm, aber sind jetzt, ist auf jeden Fall jetzt irgendwie keine Person hier dabei, die krass nervt oder direkt super unsympathisch ist, finde ich.

Also es ist jetzt eben keine Figur wie, ähm, wie hieß er noch mal im Remake? Morgan, ne? Morgan, genau. Wie Morgan dabei, so, der direkt irgendwie ganz klar auf nervig geschrieben ist. So, das haben wir zumindest nicht, aber dafür ist eben auch nicht viel Platz in der Gruppe, weil wir haben ja nur vier Leute.

Ähm, also ich kann mit denen auf jeden Fall gut, gut um, ja. Ja, bin auch bei dem, was Theresa sagt, das ist vor allem irgendwie keiner, der da so rausreißt, bei dem man sagt, mit dem kann ich nicht mitfühlen oder empathieren. Ich finde, die haben auch relativ, also vielleicht Bayley bekommt etwas weniger Szenen, so an Character Building, so die hat halt nichts, ja, der fehlt, glaube ich, so ein paar, zwei, drei Szenen, glaube ich.

Ja, die hat so einen unique selling point, der fehlt irgendwie, dass man die so richtig zuordnen kann. Die ist so dabei und stört nicht, aber ich würde sagen, ihr unique selling point ist, das Schreien, das kann sie extrem gut. Das stimmt, das haben sie auch später erst dazu ermuntert, das mehr zu nutzen.

Das war, glaube ich, nicht im Skript mit drin ursprünglich. Ich dachte erst, du sagst jetzt diese eine angedeutet, der Versuch einer Sexszene, als sie dort in diesem Motel sind. Aber ja, sie verkündet das als Anhängsel, als andere. Und halt Eric mit seinem krassen Vietnam-Gehabe am Anfang, nervt halt auch so ein bisschen.

Aber das soll ja auch, damit später der Konflikt aufgemacht werden kann mit dem Kumpel. Ja, und da haben sie bei Eric, fand ich, dann auch den netten Twist, können wir schon mal auflösen, dass er, also was ist Twist, ist es ja nicht, aber dass er quasi sich, für Dean noch mal angemeldet hat. Also der wurde quasi nicht eingezogen.

Eric hat sich freiwillig gemeldet, damit sein Bruder nicht alleine nach Leben gehen muss. Und das macht Eric im Nachhinein dann auch noch mal wieder irgendwie sympathischer so, dass er sich eigentlich nur für seinen Bruder einsetzen wollte. Und deswegen ist es mir auch, also ich habe jetzt auch keinen Grund gesehen, hier irgendwem das Ableben zu wünschen. Ich fand die auch okay.

Alle eigentlich ganz gut, so gab es nichts zu meckern. Aber wie fandet ihr diesen Ich will nicht zum Militär-Dienst-Plot, halte das von meinem Bruder geheim. Ich fand ja, das war ja im Endeffekt schon, also jetzt rein story-wise betrachtet, das einzig relevante Neue, was uns hier so erzählt wird, was anders ist als bei allen anderen TCM-Filmen irgendwie, weil es ist einfach nur der Grund, warum sie unterwegs sind, ist ein anderer, aber sonst ist es ja schon irgendwie more of the same, ne?

Ja, schon irgendwie. Aber ich glaube, das ist halt auch einfach echt nicht das, was bei den Filmen im Fokus steht. Und ich glaube, dem ist das wahrscheinlich so ein Stück weit geschuldet. Und ich finde es irgendwie okay, weil ich hatte das Gefühl, der Sheriff braucht immer einen Grund, warum er sich an denen dann irgendwie vergehen kann.

Und beim letzten Mal war das irgendwie der Mini-Stummel vom Joint. Und dieses Mal ist es halt, okay, hier wollte jemand den Militärdienst verweigern in diesem huldigen Land hier, dieses fantastische Amerika. Das ist ja ganz fürchterlich und geht deswegen an die Decke. Also, dass der immer so einen vorgeschobenen Grund braucht, warum er die Leute nicht leiden kann.

Und hab das Gefühl, das ist der Grund, warum das drin ist. Aber eigentlich ist auch das, bis auf halt, ja, dadurch vielleicht so ein bisschen intensivere Geschwisterdynamik, ist es eigentlich ja auch relativ egal. Weil auch jetzt welcher Krieg das ist und wann das ist, eigentlich juckt es auch nicht. Der 2000er Vietnamkrieg.

Genau, aber kennt die nicht. Ich finde, das Geilste ist immer noch, hier an dieser ersten Szene mit den jungen Leuten, ist, dass da im Radio All Right Now von der Band Free läuft. Und ihr erinnert euch ja noch, dass im Vorgänger Sweet Home Alabama lief, obwohl der Song erst ein Jahr später rauskam. Und dasselbe ist hier auch wieder der Fall. Also All Right Now kam auch erst ein Jahr später raus, also 1970 und nicht 1969.

Und da habe ich mich schon fast gefragt, ob das ein Metagag sein soll. Bestimmt. Weil das kann doch nicht zweimal passieren hintereinander. Ja, das ist schon echt weird, finde ich auch. Also das wäre doch, also ansonsten sind die da, also naja, egal. Ich habe noch rausgefunden, dass zu der damaligen Zeit Wehrdienst- und Kriegsdienstverweigerer, also Deserteure, nicht nach Mexiko gegangen sind, weil Mexiko und die USA ein Auslieferungsabkommen für sogenannte Deserteure hatten.

Also wenn man den Kriegsdienst verweigern wollte, dann hätte man nach Kanada flüchten müssen. Also nicht ganz akkurat, wenn man so will. Ein Polizist der auf den Namen Winston Hoyt hört fährt zum Hewitt Anwesen und erzählt dort Charlie Hewitt, muss ich das jetzt schon aufklären, ne wir erzählen es erstmal so wie es im Film gemacht wird, dass, sein, ich glaube wird da Sohn eigentlich gesagt, also das bringt ja eh natürlich keiner durch, das klären wir nachher noch auf beziehungsweise klären es nicht auf, aber ich weiß gar nicht mehr mit welchem also was der Sheriff gesagt hat zu Charlie Euer Thomas oder euer Junge oder was auch immer, der steht unter Verdacht, den Supervisor des Schlachthofs getötet zu haben und

Charlie soll bitte mitkommen, um Thomas zu suchen. Und da bekommen wir auch noch so ein bisschen Backstory. Erstmal dieser tatsächliche Sheriff, auch super unsympathisch irgendwie. Habt ihr das mitgekriegt, als der in der Einszene erzählt, wie er sich an... Tieren vergehen will. Ja, da geht es um Pferdeorgasmen. Das ist wirklich, wo ich dachte, was ist denn das jetzt hier schon wieder? Also wirklich.

Dann ist vielleicht der neue Sheriff heute das kleinere Übel. Also nimmt sich wahrscheinlich nicht viel, wer da in Texas Sheriff ist, wenn das so der Vibe ist. Auf jeden Fall sagt Charlie, dass Thomas, also Leatherface, nicht retarded ist, sondern nur misunderstood ist, natürlich. Und sie finden dann Thomas, wie er mit der Kettensäge auf der Straße läuft.

Und dann ist es aber so, dass Charlie den Sheriff erschießt, dessen Hab und Gut an sich nimmt und sich selbst zum neuen Sheriff Hoyt erklärt. Und ich fand es auch ganz nett, wie er noch so gesagt hat, I just killed the whole Sheriff Department. Und ja, es gibt halt nur noch einen Sheriff, einen Cop dort.

Und jetzt ist er das halt so. Ich muss sagen, von all den Neuerungen oder von all den Origin-Sachen, die uns hier erzählt werden, dann muss ich sagen, finde ich das richtig gut. Weil das ist einfach genial. Man hat sich ja schon gefragt damals, als das Remake rauskam, ey, das kann doch unmöglich da im Kopf sein.

Selbst im Hinterland irgendwie muss doch irgendjemandem auffallen, dass der da Methoden an den Tag legt. Das kann ja wohl nicht sein, das musst du doch mal irgendjemand melden. Und jetzt wissen wir, das ist gar kein echter Sheriff. Und das muss ich sagen, auch die Art und Weise, wie es zustande kommt, auch wie er sich so freut, wenn er so die Marke annimmt, die Klamotten anzieht und so stolz nach Hause kommt damit.

Ich fand das richtig cool. Ich weiß nicht, wie es euch geht. Ja, das hat mir auch ganz gut gefallen. Und das ist halt auch so was, was ich eben gesagt habe. Ich habe das nie vorher hinterfragt im Remake, ob der wirklich Sheriff ist oder nicht. Und dann war es jetzt irgendwie ... Ja, fand ich das auch cool zu sehen, wie es soweit gekommen ist.

Ich habe mich halt aber auch so ein bisschen ertappt gefühlt, dass ich es einfach vorher geglaubt habe, dass er wirklich Sheriff ist. Ja, aber die Idee fand ich schon auch irgendwie cool. Auch wenn ich mir das einfach nicht vorstellen kann, dass es, selbst wenn es nur noch einen Polizisten da gibt, da gibt es ja auch trotzdem Kommunikation dann mit anderen Behörden und so.

Also je länger man drüber nachdenkt. Es gibt immer eine höhere Instanz. Genau. Je länger man drüber nachdenkt, desto weniger Sinn ergibt das dann am Ende. Aber ich finde auch, dass es im Film irgendwie ganz cool umgesetzt ist. André, wie fandest du es? Ja, ja, geht halt, Westlauer sagt eins zu eins, genau. Also, es ist irgendwie cool.

Es geht auch super schnell, ne? Und man kann sich ja sowas in die Richtung aus ein bisschen denken und erfüllt das dann quasi und das ist auch okay. Aber genau, ja, man darf halt wirklich nicht länger, zwei Sekunden mal nachdenken, weil irgendwann in den nächsten fünf, sechs, sieben, zwanzig Jahren wäre es halt aufgefallen, dass da irgendwann mal jemand kommt und sagt, ey, wie geht's eigentlich unserem Sheriff da in der Gegend? Oh, wer ist denn das? Den kennen wir noch gar nicht.

Aber ja, geschenkt. Was ich, Teresa, was ich halt richtig geil finde, ist, dass wir sehen ja dann ein paar Minuten später, wie der jetzige Hoyt noch so eine große Rede hält dort beim Abendessen und wie sich jetzt alles verändern wird und so weiter. Und ich finde halt cool, weil das ist echt, finde ich, kommt unerwartet, wenn man sieht, wie diese Sawyer, Slaughter, Hewitt-Familien und sonst immer dargestellt werden, dass die anderen Familienangehörigen ja eigentlich gar nicht so angetan sind von dieser neuen Sache dort, dass er da jetzt als Sheriff auftreten will und Recht und Ordnung sorgen will.

Die finden das eigentlich ziemlich lächerlich. Und das fand ich irgendwie interessant. Ja, ich kann mir auch vorstellen, dass der generell, das ist so ein super anstrengender Typ, der sich immer in den Mittelgrund, in den, nee, nicht Mittelgrund. Mittelpunkt. Mittelpunkt. Hintergrund, Mittelpunkt. Abgrund, Mittelpunkt.

Stellen muss und wahrscheinlich sind die wieder so, oh nee, nicht der schon wieder, sucht sich schon wieder eine neue Masche, um uns allen auf die Nerven zu gehen. Ja, also fand ich eigentlich auch ganz lustig, wie da so die Familiendynamik generell ist. Also, dass das hier jetzt auch ... Also auch zum Beispiel dem Opa gegenüber und so, dass die eigentlich doch gar nicht so eine konfliktfreie Familie sind, wie das vielleicht in anderen Filmen wirkt.

Das fand ich eigentlich ganz spannend hier, dass es hier auch innerfamiliär noch mehr, ja vor allem auch so ernstzunehmende Konflikte gab, wo man jetzt nicht irgendwie diese Streitereien, Kloppereien, die man irgendwie so in Teil 2 hat oder so, sondern wirklich, dass man das Gefühl hat, boah, da hängt der Haussegen schon ganz schön schief.

Und das fand ich eigentlich ganz cool. In dem ursprünglichen Skript von David Cho, also das hat er gesagt, war das sogar so vorgesehen, dass Charlie auch öfter schon die Identitäten gewechselt hat und angenommen hat, so sollte er seinen ersten Auftritt hier in dem Film zum Beispiel in so einem blutigen Priester gewandt haben von dem Priester, den er umgebracht hat und dann auf die Idee kommen, auch jetzt werde ich gerne Polizist.

Da muss ich sagen, das hätte ich nicht so cool gefunden. Ich finde, dass er das nur einmal gemacht hat, Das macht irgendwie für mich in der Unsinnigkeit aber noch am meisten Sinn irgendwie. Genau, es kommt dann dieses Familiendinner, bei dem hält er ja wie gesagt diese Rede, spricht davon, wie wichtig das Schlachthaus damals war und dass hier schon sechs Generationen der Jules gearbeitet und gewohnt haben.

Aber jetzt gehen die Leute alle in die Städte und hier aufs Land kommen nur noch Biker und Hippies. Musste ich auch nochmal wieder lachen. Aber es wird hier dann, und das haben wir ja beim letzten Teil gesagt, Laura, dass die, also im Remake wird nicht klar, ob die Ewels Kannibalen sind oder nicht, aber hier wird es ja dann doch schon relativ deutlich gesagt, weil Hoyt ja sagt, we will never starve again und serviert dann das.

Und dann gibt es schön Gulasch. Es gibt schön Sheriff-Gulasch, ja, zum Abendbrot. Ja, ich meine, ich finde schon, dass das irgendwie passt in die, also für die Story finde ich es irgendwie einen glaubwürdigen Punkt, Aber. Aber ich war dann doch ganz froh, dass es jetzt nicht so explizit auch bebildert wurde, sondern dass es immer noch irgendwie abstrakt genug war, dass man es einfach richtig eklig finden konnte, ohne aber so Bilder vorgesetzt zu bekommen dazu. Also das fand ich okay.

Ich hatte nur eher ein Problem mit den Bikern, weil ich überhaupt nicht verstanden habe, was die in diesem Film machen. und ich fand die komplett bescheuert. Ich glaube, die sollten einfach nur den Film verlängern. Das ist gleich, die Biker machen wir gleich. André, ich habe erst so einen Punkt, der mich so ein bisschen stört an The Beginning.

Und das ist der Flow des Films. Der hat so eine ganz seltsame Dynamik teilweise. Und ich will das in einer Szenenfolge klarstellen. Und zwar ist es ja so, dass unsere Gruppe den üblichen TCM halt an einer Tankstelle macht. Und dort lernen wir ja dann auch schon, obwohl die Biker, das stimmt, du hast ja auch recht, Laura, Die Biker lernen wir ja vorher schon mal kennen.

Die waren vorher schon einmal da, genau. Ja, die waren vorher schon einmal da, haben sich so ein bisschen, wie man sich halt schlecht benimmt, so als Biker, als Klischee-Biker. Auf jeden Fall, in dieser Tankstelle erzählt Bailey dann Chrissy davon, dass sie zusammen mit Dean eben Fahnenflucht begehen will und nach Mexiko abhauen will.

Und das heißt, eine Person erfährt von diesem Plan. Und dann denkt man so, okay, jetzt bin ich gespannt, wann Eric davon erfährt. Und das ist einfach, literally eine Minute später zündet Dean dann im Auto sein Einzugsdraft ein. Also wo auch sonst. Wo sollte das außer machen hinter der Person, die noch nicht davon wissen sollte, dass er Fahnenflucht begehen will.

Und macht es dann auch noch im Auto. Und es kommt dann literally eine Minute später raus für Eric, dass Dean abhauen will. Und ich finde, das hat so eine ganz seltsame Spannungsdynamik, die sich gegenseitig ausspielt. Und es kommt mehrfach im Film vor. Und das ist der Unterschied für mich zum Remake, dass hier einfach kein richtiger Flow aufkommen will.

Teilweise gibt es sogar Momente, so Passagen, die ich echt auch ein bisschen langweilig finde in dem Film. Und das ist ein Unterschied zum Remake, finde ich. Ja, generell die Abfolgen. Sie sind ja in der Tanke. Soll es eigentlich die gleiche Tanke sein aus dem Remake? Ja, sie sieht halt noch sehr anders aus da. Ja, sie ist ja vier Jahre jünger.

War noch ein anderer Pech, der. Aber genau, weil sie gehen ja dann erst, Die Mädels gehen ja rein, sehen dann hinten im Hinterhof die Biker schon stehen. Dass da die Biker-Gang ist, dann gehen sie ja schnell wieder raus und sagen ja auch sofort zu den Typen so, ey, lass sofort losfahren. Die sagen ja nicht mal warum. Die kommen einfach nur sehr gehetzt da raus, sagen, lass sofort losfahren.

Und dann ist es ja so inszeniert, als würden sie fast schon so flüchten. Und während dieses Hetzen zündet er das Ding an und dann kommt ja auch schon wieder diese Bikerin. Also diese Abfolge ist auch so schnell hintereinander, lässt überhaupt keine Zeit, da auch mal was zum Atmen. Und diese Info, die ja dann wieder nur erzählt wird erstmal, damit wir sie als Zuschauer ja haben, dass sie sehr verantwortlich begehen will.

Die ist ja eigentlich, impliziert das ja jetzt sofort, okay, wir haben jetzt einen Spannungsbogen. Das wird dann erst wieder in 40 Minuten ausgepackt, um dann eine Klammer zu schließen. Aber das direkt danach dann quasi schon aufzulösen, ist auch komplett sinnlos, auch auf der Spannungsebene. Von daher gebe ich da komplett recht. Also die Abfolge der Szenen ist teils sehr gehetzt und sie nutzen auch nicht die Momente, die sie uns zeigen, weil wie gesagt, die Mädels sehen diese Biker, kommen aber auch nicht raus und sagen, ey, das sind die Biker von eben, lass mal abhauen.

Es gibt gar keine Kommunikation teilweise über Dinge, die wir als Zuschauer sehen, innerhalb der Figuren. Das ist halt total dämlich. Ich hätte es, also hätte ich, also ich bin kein Autor, und wenn, dann wäre ich bestimmt ein schlechter Autor, aber für mich ist eigentlich ganz klar, also wenn ich den Film zum ersten Mal sehe und wir wissen, das ist der Aufhänger, dass Dean quasi Eric angelogen hat, und das ist ja normalerweise der Punkt, der wird irgendwann später so 20 Minuten oder 30 Minuten vor Ende revealed.

So zum Beispiel, als sie dann später bei den Ewells in der Scheune hängen und irgendwie der Sheriff sie bedroht oder irgendwas und dann kommt erst raus so, sorry Eric, ich hab dich angelogen, ich wollte nach Mexiko abhauen. So, aber nee, der Film macht das einfach eine Minute später, das heißt, dass.

Das einzige neue Thema, was hier aufkommt, diese Kriegsdienstverweigerung, die spielt quasi nach 15 Minuten im Film keine Rolle mehr. Und das fand ich irgendwie, genau wie André es eben schon gesagt hat, irgendwie seltsam. Und weil es auch so schade ist, Laura, weil sie diskutieren ja noch kurz im Auto darüber, warum er das nicht machen möchte.

Und er ist kein Patriot, er will nicht da mitgehen. Und sie reden dann noch, wie wichtig Kriegsdienst ist oder nicht. Ein interessantes Thema eigentlich per se. Und auch irgendwie super cool, dass der Film das einbringt. Aber es spielt keine Rolle mehr nach 10 Sekunden. Ich finde aber auch ehrlicherweise, also ich gebe dir völlig recht mit dem Timing und dem Flow, dass das irgendwie überhaupt nicht passt, aber wir wissen ja eh schon, dass die beide nicht in den Krieg gehen werden und dass das, was sie erwartet, wahrscheinlich vergleichbar ist mit in den Krieg gehen.

Und deswegen verpufft dieses Thema für mich eigentlich, bevor es richtig relevant werden kann, weil man eh von vornherein weiß, das wird nicht stattfinden. Und ja, also die Idee war gut, aber was willst du damit machen, wenn es viele Leute sind und du weißt, die müssen rein theoretisch ja auch alle sterben in dem Film.

Da hätten sie vielleicht den echten R. Lee Ermey rausholen müssen als Drill Instructor, damit das irgendwie dann so, dann wäre der heute halt wirklich, naja, egal. Die Biker, ja was haltet ihr denn vor den, also ist das einfach nur, um die Story in die Länge zu ziehen um irgendwas noch da reinzubringen oder was hat uns das gebracht oder nicht gebracht, Theresa?

Ja, gute Frage, was uns das gebracht hat. Darauf habe ich schon mal keine Antwort. Ich fand die auf jeden Fall irgendwie weird. Also die sind da und sind irgendwie, betrohen dann ja auch unsere Vierergruppe und ich habe überhaupt nicht verstanden, warum. Warum? Also weil sie böse Biker sind oder was und halt tun, was böse Stereotype-Biker so tun und zwar gefährlich sein.

Also das habe ich schon überhaupt nicht verstanden, was die überhaupt wollen und warum die eigentlich so auf Krawall gebürstet sind. Und auch da hatte ich so ein bisschen das Gefühl, der eine Biker spielt ja später nochmal eine kurze Rolle und wird ja quasi wie als so ein potenzieller Retter inszeniert.

Also dass da die Person ist, die man irgendwie schon mal gesehen hat, die reinkommt und eventuell so eine Retterperson spielen kann. Und da habe ich mich gefragt, ob das mehr oder weniger nur dafür eingeführt wurde, weil man hier den Stereotypen Polizisten, wo man so tut, als wäre der die Rettung nicht hat, weil das halt offensichtlich der Bösewicht ist, der Polizist hier von vornherein.

Und das ist vielleicht der Grund, warum sie drin sind, aber insgesamt habe ich das nicht verstanden und finde es halt auch schade, weil, wie gesagt, hier haben wir mal den Vorteil, dass man wirklich. Eine nette, freundliche Gruppe hat, mit ein paar Abstrichen so, mal ein paar blöde Sprüche oder keine Ahnung was, aber insgesamt eine nette Gruppe hat und dann werden die aber durch, also diese Biker sind dann wieder so übertrieben unsympathisch, dass das auch, finde ich, was das angeht, den Film nach unten zieht, auch so in der Gesamtstimmung.

Die hätten sich auch einfach an der Tanke treffen können und man hätte dann später noch mal einen dazu geholt oder so. Aber warum müssen die so Arschgeigen sein? Ich hab's wirklich nicht verstanden. Also vielleicht habe ich irgendwas verpasst und ihr könntest mir sagen, warum die so gemein waren. Ich glaube schon, dass du da den richtigen Riecher hattest, dass man einfach sehen sollte, die sind Arschlöcher, die sind vor allem extrem gewaltbereit und könnten, in dem Zuge dann halt nochmal auch eine Bedrohung für die Familie sein.

Also, dass die halt selber so crazy sind, dass die von der Familie jemanden umbringen würden oder so. Aber Also für mich hat das überhaupt nicht funktioniert, auch nicht dieser Plot mit, dass die Chrissy dann so ein bisschen versucht, sich mit dem einen zu verbrüdern und halt hofft, dass er ihr auch hilft, nur weil sie ihm gesagt hat, wo seine Freundin irgendwie ist.

Und ja auch sogar anlügt, das ist ja auch, auch da macht der Film nichts draus aus der Tatsache, dass Chrissy ihn ja eigentlich später... Ausnutzt, wenn man so will. Ja, voll. Nee, also dieser ganze Plot mit den Bikern, ich finde, der tut einfach gar nichts für den Film und ich hätte es nicht gebraucht.

Ich habe mich dann gefragt, ob es irgendwie eine Anspielung an den dritten Teil von Freitag der 13. sein soll. Da sind doch auch diese Biker. Kam Easy Rider nicht 1969 raus? Genau in dem Jahr, als der Film spielt. Waren da nicht Biker eigentlich noch harmlos? Habe ich mal gehört. Also die wirken auch so ein bisschen wie heutige Biker. Ja, 1969.

Ich glaube, das ist tatsächlich eine Anspielung vielleicht auf Easy Rider. Aber die Biker in Freitag 3 sind ja auch so. In der Tonalität gezeichnet, wie die hier. Also, keine Ahnung. Auf jeden Fall, vielleicht braucht die auch einfach... Freitag 13. Teil 3 ist auch kein guter Film. Das ist ja da auch schon ein Problem.

Vielleicht brauchten sie auch einfach einen Grund, wie dieses Auto zum Unfall kommen kann. Und das tun sie hier auch ein bisschen lächerlich. Also plötzlich, sie streiten dort um diese Kriegsdienstverweigerung und plötzlich taucht hinter dem Auto die Bikerin aus der Tankstelle auf und ziert mit der Schrotflinte auf, die Eric zieht auch seine Waffe raus.

Als er sich umdreht, überfährt er versehentlich eine Kuh und es kommt zum Unfall. Ich muss sagen, ein ziemlich cooler Stunt, by the way. Ich finde, der sieht echt beeindruckend gefilmt aus und gemacht aus. Und Bailey, Dean und Eric sind ziemlich doll verletzt und werden dann auch von der Bikerin weiter bedroht dort und Chrissy wurde in der Zwischenzeit aus dem Auto geschleudert, tief und weit ins Feld hinaus und hält sich dort erst mal versteckt.

Und dann kommt aber auch schon der neue Sheriff Hoyt zu seinem ersten Einsatz, ähm, Und kommt dann die Unfallstelle und man denkt dann so, auch finde ich, ehrlich gesagt, eine ziemlich gelungene Szene, weil man damit nicht rechnet, glaube ich, wenn man den Film zum ersten Mal guckt, dass er instant aussteigt und wirklich sofort die Bikerinne schießt.

Das ist schon sowas wie ein, ich würde nicht sagen, Jumpscare, aber das ist schon eine Überraschung, ne? Ja, gehe ich mit. Und vor allem, der knallt die ja auch so richtig weg. Also die fliegt ja so, ich weiß nicht, ob das eine Schrotflinte ist oder so. Aber die fliegt auf jeden Fall richtig weit. Und ich finde auch, dass es ein krasser Überraschungsmoment ist.

Und auch da wird ja wieder so ein bisschen damit gespielt, obwohl wir ja schon wissen, dass er den Jugendlichen nicht helfen wird. Aber die denken das natürlich erst mal. Wobei sie sich natürlich auch fragen, was ist das denn für ein Sheriff, der hier sofort einfach jemanden abknallt. Aber die Szene fand ich auch cool.

Nur das mit der explodierenden Kuh, also da muss ich schon auch ein bisschen ... Habt ihr die Effekte dabei gesehen? Nee. Das war auch so eine elektronische Kuh oder sowas, wo sie so ein Gemisch aus alten Abfallresten und sowas reingemacht haben. Und so sieht es dann tatsächlich irgendwie auch aus. Das war so ein Glaskorpus, deswegen explodiert der auch so.

Ah, okay. Ein Glaskorpus, gefüllt mit 40 Heklitern Blut oder mehr und so und dann noch Kram rein. Aber deswegen, sie meinten auch irgendwie, es ist eigentlich nicht ganz realistisch, wie das reagiert. Weil eigentlich ist das Auto eher das, was bei so einem Aufprall leidet. Und hier zerplatzt das halt so richtig die Kuh, das ist halt nicht realistisch aber der Start ist natürlich trotzdem ganz nice Genau, aber ich finde man hat halt so ein, also erstmal ist passiert sehr viel so auf einmal und man hat einfach einen kurzen Irritationsmoment weil das mit der Kuh irgendwie so drüber wirkt, dass die einfach komplett explodiert Ja, ja voll, Es entsteht dann wieder so eine ähnlich angespannte Situation am Rande der Eskalation,

wie wir sie schon aus dem Vorgänge, also aus dem Remake kennen. Das heißt, dass der Sheriff sich jetzt nicht gerade als hilfsbereit dort entpuppt. Eric signalisiert nebenbei. Chrissy im Feld auch schon, dass sie eben wegbleiben soll dort und versteckt bleiben soll. Und Sheriff Hoyt findet dann den verbrannten Einberufungsbescheid und fragt die beiden Jungs, wessen Papier das dann wäre.

Und Eric springt natürlich als Held für seinen Bruder ein und sagt, dass es sein Bescheid wäre, der dort verbrannt wäre. Und Sheriff Hoyt fährt dann mit Bailey, Dean und Eric weg, während Chrissy zurückbleibt. Und Theresa, als Tanzexpertin, wusstest du, dass die Bikerin, die gespielt wird von Zaya Batten, dass die früher im Pussycat Dolls Dance Troop war?

Also die da im Hintergrund getanzt haben bei den Pussycat Dolls. Wusstest du das? Nee, tatsächlich nicht. Jetzt schon. Aber ja, obwohl ich großer Pussycat Dolls Fan bin, muss ich ehrlich sagen. Also ich habe auch so ein Pussycat Dolls Dance Workout, das ist richtig anstrengend, das mache ich manchmal. Das macht richtig Spaß.

Habe ich so eine DVD auf Minimops mal für zwei Euro gekauft. Ja, und sind auch bald, haben ein Comeback, sind bald auf Tour. Aber ich war zu spät dran mit den Tickets. Naja, aber danke. Habe ich noch mal richtig was gelernt hier heute. Ja, siehst du, lohnt sich doch, hier Teil dieses Podcasts zu sein.

Auf jeden Fall, ja, wie fandet ihr dort die Situation? Das ist ja schon, André, mehr oder weniger schon fast eine geremagete Szene vom Remake, wenn man so will, diese Situation dort. Das Einzige, was so ein bisschen dazugekommen ist, ist, dass heute eben dort auch, wenn man genau hinguckt, das ist so ein bisschen beiläufig, halt auch sexuell so ein bisschen übergriffig wird und Betty dort an die Brüste fasst dort.

Aber es ist wieder so dieses sehr Unangenehme, was dort da in der Luft liegt. Einerseits ja, auf der anderen Seite ist mir hier jetzt vor allem erst noch mal richtig aufgefallen, doch wie The Beginning trotzdem an seiner nicht ganz so kompetenten Inszenierung leidet. Weil ich finde, wir haben den gleichen Darsteller, wir haben die gleiche Figur, der wieder natürlich auch alles versucht, um unangenehm zu sein, in unangenehmen Situationen hervorzurufen.

Und er versucht ja dann auch rauszufinden, wem ist dieser Bescheid, dann wird ja gelogen damit, nicht der falsche Bruder da Präpresalien bekommt und wenn man ihn genau beobachtet, der checkt das ja auch sofort dass die nicht ehrlich zu ihm sind, und das ist eigentlich alles auf dem Papier wieder super unangenehm und das ist es auch, aber ich finde, ich gerade hier in der Szene irgendwie ist mir wieder aufgefallen so mit dem Color Grading, überhaupt die Kamera der Film ist einfach eine ganze Ecke weniger hochwertig als der 2003er.

Und ich finde, darunter leidet auch so ein bisschen diese Intensität, weil, Irgendwie der Look und das Feel haben wir ja bei dem 2003er so gelobt. Dieses Schwitzige, dass du da alles so richtig diese Hitze spüren kannst und alles so dreckig und schmierig ist. Ich finde, das kommt bei The Beginning nicht so rüber.

Weil die Hitze ist ein bisschen behauptet durch diesen Gelbfilter und alles ist nicht so überzeichnet, nicht so scharf, nicht so detailliert. Ich finde, dem Film fehlt ein großes Auge fürs Detail. Und das wirkt in dieser Szene hier irgendwie so banal, aber es macht einen Großteil, finde ich, auch aus so dieser Intensität, die dann gerade auch in so einer Szene wie bei Hoy drüber kommt, der auch sonst immer super viele Close-Ups hatte in dem 2003er-Remake, dass du genau seine Mimik und seine Gestik und so siehst. Und das fehlt hier so ein bisschen.

Und dadurch wirkt die Szene, obwohl sie eigentlich genau so unangenehm sein müsste, wie bei dem Film davor, wirkt irgendwie nicht so krass. Geht nicht so in Mark und Bein, wie sie sollte. Das finde ich irgendwie krass, dass das flachen Inszenierung liegt. Der Film ist irgendwie so flach, der hat keine Dimensionen.

Ich bin beruhigt, dass du das sagst, weil wenn man sich mal so umguckt, wird der Film tatsächlich immer für seine Visualität gelobt. Ich musste auch so ein bisschen unser Kollege Tino Hahn zum Beispiel hat auf Letterboxd geschrieben, dass er den Film irgendwie so unglaublich hübsch findet für einen Horrorfilm und der so toll geschossen ist.

Und ich dachte da schon immer, ich kann doch jetzt nicht der Einzige sein, der dieses unfassbare Downgrade vom Remake zu The Beginning sieht, weil, ich meine, wir sind uns, glaube ich, einig, also dieser überzogene Mexiko-Filter da, dieses, das ist ja okay, das kennen wir ja aus so vielen Hollywood-Filmen, dass das angewandt wird, aber das ist doch viel zu grell hier und viel zu gelbstichig, als dass es noch irgendwas von schwüler Hitze irgendwie vermitteln soll, sondern das ist einfach völlig überzogen und ich gebe dir recht, André, ich finde.

Also der hat Close-Ups, immer noch der Film, aber ganz weird, der geht immer so, der hat so ein leicht diesen. Der hat Hand-Kamera, ganz viel, ist total verwackelt an vielen Stellen, total unruhig, was das Remake auch nicht hatte und geht dann immer so an Körperstellen ran, so als er will immer so mittendrin sein, geht dann so, da siehst du mal einen Shot, wo geführten Rücken von irgendeiner Person drei Viertel des Bildschirms einnimmt oder irgendwelche Köpfe von hinten auch irgendwie den kompletten Bildschirm ausfüllen und denkst so, was soll denn das jetzt? was ist das?

Und muss ich auch sagen, dazu auch noch so ein paar hässliche Low-Frame-Shots, die da auch noch mit drin sind. Ich finde den Film auch, ich will nicht sagen hässlich, hässlich ist vielleicht überzogen, aber es ist ein Downgrade und ich finde, das ist keine Stärke des Films, die Visualität, Laura. Ja, es ist flach, wie gesagt, für mich fehlen da Dimensionen, für mich fehlt eine gewisse Raffinesse.

Also man merkt, dass Nispel dann deutlich besser Regisseur einfach ist. Ich finde den nicht gut eingefangen. Und vielleicht fällt es auch gerade extrem wieder auf, eben, wie gesagt, wegen Back-to-Back gucken, aber ich finde, das ist ein krasses Downgrade in bloßen Dreier. Und wie wir vorhin schon gesagt haben, Laura, ich finde auch der, da gehört ja auch das mit dazu, dass der, also ihr habt mir ja nicht recht gegeben, ich fand ja, wie gesagt, das Remake relativ authentisch so in Zeitgeist-Darstellung und so weiter und so fort, aber ich finde das hier noch deutlich weiter entfernt davon, also das kann mir hier keiner verkaufen, allein bei der Frisur von Taylor Handley natürlich, der halt aussieht wie ein Fuck-Beach-Boy, so, ne?

Also, nee, sorry. Das ist auf jeden Fall noch mal ein anderes Level an nicht glaubwürdig. Ich bleibe aber auch dabei, dass ich das im Remake die 70er nicht gespürt habe. Und die 60er spüre ich hier erst recht nicht. Aber ich finde auch, was ... Dem Film nicht gelungen ist, im Gegensatz zum Remake, ist so dieses Einfangen von Atmosphäre auch einfach.

Also ich finde, das wirkt halt hier alles sehr statisch und irgendwie nicht lebendig. Also und das liegt auf jeden Fall an der Inszenierung meiner Meinung nach. Und ich glaube auch, was so insgesamt die Bedrohungslage in diesem Film angeht. Ich weiß, ihr seid ja auch, findet ja auch alle die Figur von dem Sheriff ziemlich cool und im Remake fand ich die auch super.

Aber hier habe ich wirklich so das Ding, der fuckt mich ab. Der labert zu viel. Das ist zu repetitiv, als dass ich das irgendwie noch so ... Also ich finde, die Wirkung verpufft von dem so ein bisschen für mich in dem Film, weil es so drüber ist. Es gibt einzelne Szenen, wo das gut funktioniert, wie die, wo er die Bikerin erschießt oder das mit den Liegestützen, wo er dem immer so auf den Rücken knüppelt.

Aber ab einem gewissen Punkt dachte ich in dem Film so, ich kann die alle nicht mehr sehen. Also es gibt mir nichts mehr. Auch die Mama oder wer auch immer sie ist, die ältere Frau, die dann immer so diese Schlaflieder davor singt und so, wo ich dachte, nee, mir ist es too much irgendwie. Ich muss gestehen, also ich habe für mich eigentlich das als Gewinn wahrgenommen.

Dass Adi Ermin noch mehr Screentime bekommt in dem Film. Und kann auch da, also dann greifen wir das Thema schon mal auf, ich muss sagen, ich finde die Juits von allen. Verwandtschaften, die Leatherface in allen Filmen hat, eigentlich am coolsten, weil die nicht so schrullig sind. Ich mag halt dieses schrullig-alberne nicht, was wir in den Filmen davor und teilweise auch noch in den Filmen danach, nee, in dem Film danach kommt das nicht mehr vor, also in den Filmen davor hatten.

Das hat mich alles ein bisschen abgenervt und ich finde die hier so immer an der Grenze zur Parodie, sodass die irgendwie noch was Menschliches tatsächlich haben, aber die sind, ja, aber trotzdem unangenehm irgendwie gleichzeitig. Also ich weiß nicht, für mich ist das jetzt kein Nachteil. Theresa. Ja, ich verstehe Lauras Punkt. Also ich hatte auch das Gefühl, dass der ein bisschen zu viel Screentime hatte gleichzeitig.

Ich habe halt gerade überlegt, was hätte ich anders gemacht? Der Film ist ja schon wirklich nicht lang. Also ist ja eh nicht so, als wäre das so ein Zwei-Stunden-Film, wo man gut noch mal was hätte kürzen können. Und wovon hätte ich gerne mehr gesehen? Ja, ich weiß es auch nicht. Also ich finde es total schwierig.

Also ich bin da schon irgendwie bei Laura, dass ich es auch manchmal ein bisschen zu viel fand. Aber wenn auch gleichzeitig bei dir, dass es trotzdem die interessanteste Familienkonstellation ist, die wir bisher in diesem Franchise hatten. Also ich bin da so, ich bin da hin und her gerissen, sag ich mal.

Wo wir grad bei Familienkonstellation sind, ich hab mich auch gefragt, wenn das jetzt vier Jahre vor dem Remake ist, da müsste doch eigentlich auch der Jedediah schon da sein. Weil der war ja definitiv älter als vier. Vielleicht haben sie den auch aus Müll geholt. Also, wir räumen mal auf. Also, Onkel Monty kommt erst mal auch an den Tatort, um diesen aufzuräumen.

Das ist jetzt nämlich sein neuer Job als Sheriff's Gehilfe sozusagen. Chrissy nutzt die Gelegenheit und fährt dann bei ihm auf diesem Anhänger da irgendwie mit. Und heute ist in der Zwischenzeit mit den jungen Leuten am Hewitt-Haus angekommen. Gehen wir erst mal zum Hewitt-Haus. Wir haben hier das alte Setting, André, das wir aus dem Remake kennen, dasselbe Gebäude.

War in der Zwischenzeit auch tatsächlich nicht in Nutzung. Also sie konnten das genauso nehmen, wie sie es sozusagen mehr oder weniger beim Dreh des ersten Films hinterlassen haben. Wir bekommen sogar noch so ein Update, würde ich mal sagen. Wir bekommen ein paar Räume zu sehen aus dem Haus und ein paar Ebenen, die wir vorher noch nicht gesehen haben.

Ich sage mal so, das Anwesen ist unschlagbar und hat für mich jetzt persönlich auch im zweiten Teil trotz der schwächeren Inszenierung einfach nur als Setting wieder funktioniert. Wie sah es bei dir aus? Als Setting auf jeden Fall auch. Geht mir genauso. Aber auch da fällt wieder auf, finde ich, wie detailarm der Film ist. Weil ich finde trotzdem auch diese.

Atmo im Haus, das wir auch gelobt haben letztes Mal, dass man so viele nur kleine Shots sieht von irgendwelchen Gebissen, die da rumliegen, irgendwelchen rausgerissenen Zähnen, Sachen, die von der Decke hängen, auch das. Klar wäre es so ein bisschen more of the same, aber trotzdem macht das ja die Atmo aus in diesem Haus.

Aber da musst du, glaube ich, sorry, Finn Einwand, Und ich glaube, da musst du den Prequel-Gedanken mit einspielen lassen, weil die haben das alles noch nicht gemacht zu dem Zeitpunkt. Ja, aber sie sind doch da schon aktiv am... Nee, die fangen jetzt an erst. Also ernsthaft jetzt, die fangen jetzt erst an. Also du siehst ja zum Beispiel, das ist die erste Maske, die Leatherface in dem Film erst baut.

Das sind, glaube ich, auch so mit die ersten Todesopfer, die die da jetzt sozusagen... Also Leatherface fängt ja de facto im Schlachthaus... Das ist sein erstes Opfer. Also die haben das ja alles noch nicht gemacht, tatsächlich. Also es ist tatsächlich in dem Fall, würde ich das dem Film nicht angreifen.

Aber dass die Familie vorher auch noch nichts gemacht haben soll, das glaube ich irgendwie nicht, weil dafür sind sie jetzt schon zu bösartig. Also das weiß ich nicht. Naja, sei mal dahingestellt, aber ist Haus ist mir zu clean so trotzdem. Ich finde, der Film bringt da in dem Haus auch für mich nicht genug Atmosphäre und Detailshots rüber, um so ein bisschen noch für dieses grundunangenehme Gefühl zu sorgen, was wir vorher so gelobt haben.

Aber gut, wenn das hier noch die Clean House Version ist, wenn die alle noch reine Weste haben, dann okay. Aber ansonsten klappt das Haus hier wieder auch sehr, sehr gut, ja. Und der Keller ist halt auch, wenn man es vergleicht, ist der auch anders, finde ich. Der sieht anders aus als im... Ja, das stimmt.

Vom Aufbau auch her. Also es wirkt nicht wie derselbe Keller irgendwie, trotzdem. Und dann stellt sich jetzt die Frage, als sie dort nach Hause kommen, irgendeiner fragt dann noch, wo sind wir denn hier? Und er sagt, heute noch als Mamas Haus. Aber wer ist denn jetzt hier nur Mama? Und wer ist Papa? Und wer ist Onkel?

Also es gibt ein paar Hinweise. Also sowohl, ich habe es nochmal nachgeguckt, sowohl der Original-Sherry Floyd als auch der Fake-Sherry Floyd, also Charlie, bezeichnen Thomas, also Leatherface, als Charlies Neffen zu Beginn des Films. Wir sehen, dass die Luda May, also die Mama Hewitt, quasi Thomas ja adoptiert hat, wenn man so will.

Er ist ja quasi ihr Sohn, wenn man so will. Aber gleichzeitig bezeichnet eben auch Charlie, also, boah, das ist echt verwirrend, also Sheriff Hoyt, bezeichnet Luda May auch als Mama, was wiederum heißen würde, dass Leatherface sein jüngerer Bruder wäre. So, jetzt haben wir uns schon auch in unserer WhatsApp-Gruppe ein bisschen darüber unterhalten, sind nicht so richtig zu einer Lösung gekommen, beziehungsweise haben alle unterschiedliche Lösungen.

Und da ist es doch immer am einfachsten, wenn man die simpelste Lösung, Theresa, der Filmemacher heranzieht, nämlich, dass es bewusst offengelassen wird und es gibt keine Antwort auf die Frage. Ja, ich meine, gut, Leatherface ist ja eigentlich eh mit niemandem dort wahrscheinlich verwandt, aber es ist so, ich meine, bei uns gab es zum Beispiel auch zu Hause die Tante Inge und ich weiß nicht, von wem das eigentlich die Tante war, aber, von mir auf jeden Fall nicht. Für meine Mutter war das auch die Tante.

Inge, war es für die wirklich die Tante? Ich bin ja gerade nicht sicher, aber es war für alle die Tante Inge und für niemanden Tantes war es eigentlich und ich glaube, so ein bisschen wird das hier auch gehandhabt, dass das irgendwie, ja. Ich habe das mal erzählt, bei mir in der Kindheit gab es auch immer, also ich glaube, früher hat man Kindern immer, weil sie das Konzept Freundin, Freund, glaube ich, in einem gewissen Alter noch nicht so ganz verstanden haben.

Hat man immer gesagt, also meine Mutter hat immer gesagt, guck mal, die Tante Katrin kommt jetzt zu Besuch. Aber das war einfach nur meine Mutters beste Freundin und das war die Tante Katrin, diese eine Tante und nicht meine Tante. Und das war die auch, die mir damals screamen. Und ich weiß, was du letzten Sommer getan hast, vom Premiere aufgenommen hast. Cool, Tante.

Ja, aber das Prinzip kenne ich. Also, dass man, ja, oder dass man auch, keine Ahnung, bei einem Freund vom Bruder dann sagt, guck mal, da ist der nette Onkel, so und so. Obwohl es halt nicht der Onkel ist. Aber ich finde es auch irgendwie ... Zum einen finde ich es ganz smart, dass sie sich da nicht komplett festlegen, weil wir haben ja schon gemerkt, dass die Law irgendwie sowieso nicht so ganz konsistent ist und jetzt auch sowas wie, warum ist dieses Kind aus dem Remake nicht da, also ist es kein leibliches Kind oder wie kommt das?

Ich finde es, also ich glaube zum einen sichern sie sich damit so ein bisschen ab, dass es keine gravierenden Fehler geben kann, wenn man es halt nicht genau weiß und es macht ja auch so ein bisschen was im Kopf, dass man zum Beispiel denkt, okay, der Sheriff Hoyt und die Mama Hewitt sind wahrscheinlich nur so zehn Jahre auseinander könnte sie vielleicht schon mit zehn Jahren ein Kind bekommen haben, also ich finde das ja eigentlich ganz cool, wenn man das nicht genau weiß, aber sich so im Kopf selber so ein Konstrukt irgendwie ausmalen kann.

Ich finde, also wie gesagt, das mit dem Jedi-Dyre, das muss ich auch sagen, das ist wirklich seltsam, weil der wirkt ja nicht so, als wäre der vier Jahre alt. Nein, der ist mindestens sieben oder acht. Es könnte höchstens sein, weil es ist ja auch die Tea-Lady, die sehen wir ja später noch. Aber wir sehen ja zum Beispiel nicht die andere Frau aus dem Trailer.

Die dünne Tea-Lady. Ja, vielleicht ist die ja auch die Mutter von Jedediah. Ja, oder... Und das ist ja wiederum eine Tochter... Nee, das kommt nicht hin. Nee, Quatsch, nee. Wir müssen vielleicht mal so einen Stammbaum zeichnen. Ja, absolut. Ahnenforschung der Youet-Familie. Jared Dyer, der hat sich ja auch gegen seine Familie gestellt im Remake.

Also vielleicht ist das ja auch wirklich gar nicht seine Familie, sondern die haben den einfach nur irgendwie. Achso, ja. Ja gut, aber Leatherface heißt auch. Ja, Leatherface heißt ja auch. Sheriff Hoyt heißt auch Sheriff Hoyt, obwohl er eigentlich kein Sheriff ist. Also Namen sind ja variabel. Aber auch da, als ob die Bock hatten, jetzt in dem Film dann irgendwie mit einem vierjährigen Kind zu drehen, was ja irgendwie super schwierig ist, weil es strenge Auflagen gibt und so.

Und dann dachten sich wahrscheinlich, ach weiß ja eh niemand genau, woher der jetzt kam. Also lassen wir ihn jetzt einfach weg. passt. Ich glaube, das ist so ein bisschen das, was wir in TCM, 3 oder 4, dass wie gesagt auch random Leute dazugeholt werden in diesem Clan und die gehören da einfach dazu und ich glaube, dass die Henrietta, also die junge Frau aus dem Remake und der Jedediah, vermutlich ihr Sohn, die waren 1969 einfach noch nicht Teil dieser zusammengewürfelten New-It-Familie, glaube ich. Des Clans, ja.

Das würde ja nur noch mal bekräftigen, dass man eigentlich gar nicht genau weiß, ob da überhaupt irgendwer miteinander verwandt ist oder wie Chrissy fragen würde, ob Mama Juhat mit all ihren Cousins fickt. Das sagt sie so. Brauchst nicht so gucken, Theresa. Das ist ein Zitat. Ja, okay. Nun gut. Ja, also, man weiß es nicht so genau.

Es sind jetzt Monty und Charlie, sind das Brüder, ist irgendwer von dem. Also es wird ja, wie gesagt, ich glaube, bevor wir darüber vorhin noch mal gesprochen haben, Waren ja ein paar von euch der Meinung, dass die, ähm, Ludamei, dass das die Mutter ist von Sheriff Hoyt? Ich glaube, dafür sind die einfach zu dicht aneinander. Die sehen nicht so aus, als wären da jetzt irgendwie 15, 20 Jahre, äh, Altes Distanz zwischen. Also ich finde, die sehen fast gleich alt aus.

Es hat ja aber auch nichts zu bedeuten. Also ich glaube, man kann das Thema einfach als man kann es nicht klären abhaken. Also weil ich meine gerade, dass Frauen ja oft da auch noch mal ein bisschen jünger besetzt werden, ist ja irgendwie auch keine Seltenheit. Die für mich gruseligste Szene ist eine beiläufige Szene und das ist die Szene als die mit dem Auto dort ankommen und zum ersten Mal so durch diese beschlagene Scheibe, durch diese schmutzige Scheibe Leatherface sehen und Bailey fragt, what is that.

Und das macht sie mit so einem mit so einer Intonierung, als würde dort ein Tyrannosaurus Rex draußen rumlaufen Also so, was ist das, also was zur Hölle ist das da draußen? Nicht so, wer ist der Typ da, sondern was ist das? Dieses Geschöpf sozusagen. Und ich muss sagen, das ist so einer der wenigen Momente, das hat das Remake, fand ich, auch ein bisschen besser gemacht, die dafür sorgen, dass man so einen Hauch von Ehrfurcht und Angst vielleicht auch vor Leatherface spürt, André.

Das kommt vielleicht fast schon ein bisschen zu kurz im Film irgendwie. Das haben die so schön im Remake aufgebaut, dass man wieder so ein bisschen wirklich Furcht vor Leatherface entwickeln kann. Ich finde ihn auch hier immer noch, wir können ja gleich über ihn allgemein noch reden, aber da hätte es noch ein bisschen mehr getan, finde ich.

Ja, ja, ich finde auch, da verschenken sie einiges, weil da finde ich hier auch wieder so extrem wuchtig ist und massiv und echt so eine Gestalt, aber sie verheizen ihn dann ziemlich schnell, beziehungsweise... Er ist dann sehr schnell auch immer sehr deutlich zu sehen. Und das schon relativ früh und ohne, also ich meine, klar, wenn Leute jetzt von 2003 ja kommen, okay, aber ich finde, der Film hätte das ruhig noch ein bisschen wieder aufbauschen können und dann ein bisschen hinterm Berg halten können länger.

Und da geht ein bisschen was verloren, finde ich, auch weil ich halt diese anfängliche Maske nicht so mag, muss ich sagen, weil da sieht der immer aus halt wie so ein Wrestler mit und. Da fehlt mir ein bisschen die Ehrfurcht. Wir haben ja auch beim 2003er gesagt, so wie geil das ist, wenn der Moment da kommt, wo er sich so umdreht, in dieser Szene mit dem Kist mit den Federn und so.

Und ich finde, so einen Moment gibt es hier irgendwie nicht so richtig. Ich finde, er wirkt hier oft zu sehr wie ein großes Baby, was er irgendwie ja ist. Aber mit der Maske kann ich ihn dann auch immer nicht so richtig ernst nehmen. Das ist mir zu deutlich. Er ist mir deutlich zu früh im Bild. Okay, dann machen wir das Fass jetzt auf.

Ich bin so ein bisschen bei dir. Ich finde auch, er ist wohl so richtig oft, ich weiß gar nicht, so doll. Also der wird ja meistens, zumindest bevor er seine richtige Maske hat, also das Gesicht von Eric, ist er schon ja oft in der Dunkelheit so ein bisschen, so ein bisschen im Schatten oft. Also so richtig sehen wir sein Gesicht, glaube ich, nicht so.

Find die erste Maske auch ein bisschen komisch, die er auf hat. Das ist ja einfach nur so ein Stoffhetzen, der quasi wie so eine FFP2-Maske da vor seinem Gesicht rumlungert. Oder aber nicht alle zwei Stunden gewechselt, wie sich das gehört. Deswegen ist ja auch irgendwann seine Nase abgefault. Ja, wahrscheinlich.

Da haben wir die Begründung. Ich finde, als er später die Maske, also das Gesicht von Eric trägt, finde ich seinen Look ziemlich cool. Aber beim Rest so ein bisschen bei dir, André. Finde aber seinen Look, das ist auch Quatsch. Jetzt, wo ich die Bilder nochmal sehe, ich finde, der hat auch irgendwas Gruseliges an sich, als er nur diese Halbmaske sozusagen trägt. Ich weiß nicht, was meint ihr denn, Theresa Nauer?

Also er macht auf jeden Fall eine Evolution durch sozusagen von Stoffmaske. Dann trägt er später eine Maske, die so ein bisschen aus Tierhaut gemacht ist und ganz am Ende dann natürlich die Menschenhaut, die erste. Also ich muss sagen, ich finde den ausnahmsweise tatsächlich auch mit, ja quasi ohne Maske, beziehungsweise nur mit dieser kleineren Maske, erstaunlich bedrohlich.

Und oft hat man ihn am Anfang ja auch wirklich nur so im Hintergrund. Irgendwann sieht man ihn dann trotzdem auch schärfer. Aber ich finde, der hat trotzdem so eine bedrohliche Ausstrahlung, dass ich hier tatsächlich gar nicht finde, dass der unbedingt eine Maske braucht. Also und fast sogar diese, ich meine dann Corona und viel Masken tragen.

Jeder hatte ja schon mal so ein bisschen stinkige Maske auf und sich vorzustellen, wie diese Maske alleine riechen muss. Er kommt mir direkt die Kotze hoch. Und alleine das macht es irgendwie noch mal ekliger. Ich weiß auch nicht. Und deswegen, also ich finde den schon ziemlich cool vom Design her und auch super eindrucksvoll.

Ich weiß nicht, ob es auch daran liegt, dass er hier halt auch mal ordentlich was zu tun bekommt. Aber mir hat das ziemlich gut gefallen tatsächlich. Ja, ich bin irgendwie so ein bisschen unentschlossen, muss ich sagen. Also ich finde, er hat am Anfang, als er so diese Halbmasken trägt, erinnert er mich irgendwie immer auch so ein bisschen an Frankensteins Monster.

Und das ist mir fast so ein bisschen, das ist ja eine sehr tragische Figur und der Film zeichnet ihn ja auch als sehr tragische Figur. Also wird in die Mülltonne gelegt und das ist ja dann auch nicht umsonst sein erstes Opfer, die Person, die ihn wahrscheinlich in die Mülltonne gelegt hat. Also es ist ja auch so ein bisschen Rache.

Ich finde ihn aber irgendwie nicht so bedrohlich wie im Remake. Ich weiß, ich kann nicht genau sagen, woran es liegt. Im Remake kommt er mir irgendwie auch schneller und agiler vor als hier. Und ich finde ihn dann aber vom Look her auch richtig cool, als er dann halt die Menschenmaske am Ende drauf hat.

Auch wenn ich nicht finde, dass er so effektiv inszeniert wird. Wie im Remake insgesamt. Also schon so ein bisschen das, was André auch so angedeutet hat vorhin. Für mich ist die. Ja, irgendwie langweiligste Passage des Films, die die jetzt folgt, als Leatherface dort Eric und Dean in der Scheune aufhängt und heute halt die beiden so ein bisschen abwechselnd quält, ne?

Und er versucht ja dann Eric zu erstecken und dann erzählt Dean ja doch die Wahrheit und sagt, dass er der Kriegsdienstverweigerer ist und soll ja dann zur Strafe 20 Liegestütze machen, wird von heute dabei dann immer wieder niedergeknüppelt. In der Zwischenzeit sehen wir dann, wie Chrissy ein Team-up macht mit diesem Biker dort oder zumindest versucht, der macht ja dann Und wieder will ich so ein bisschen mit.

Und das war mir in der Länge, André, ja, ich fand's ein bisschen langatmig, diese ganze Passage, als die beiden Jungs da irgendwie abhängen, in Anführungszeichen. Weil, weiß ich nicht, ich hab das Gefühl, das kannte ich irgendwie schon. Dabei kenn ich das aus der Reihe eigentlich gar nicht. Aber dann wieder doch, weil bei TCM hängen immer Leute irgendwo rum.

Das ist ja doch irgendwie was, was man schon kennt. Am Haken, irgendwo was. Und das fand ich irgendwie, das weiß ich nicht, das ist vielleicht die Szene, wo ich da dann tatsächlich aus der Weise doch ein bisschen auch too much heute hatte. Zu wenig Häutung. Entschuldigung. Fand ich auch. Wirkte auch so ein bisschen, ich musste, alles da draußen so an der Scheune wirkt auch so ein bisschen wieder wie so ein Rob Zombie Film.

Oder ich musste auch an Sachen wie so 2001 Maniacs denken und so. Das war irgendwie so ein bisschen sehr redundant und nimmt sich auch echt ein bisschen zu viel Zeit. Dafür ist auch gar nicht so viel passiert eigentlich. Ehrlicherweise. Und ja, geh ich mit. Bisschen lang ausgespielt. Und ja, heute ist ein bisschen überreizt vielleicht hier, weil er halt auch sehr viel Screentime hat und gleichzeitig, wieder mein Problem von vorhin, finde ich aber nicht die gleiche Intensität irgendwie hat wie im Film davor und von daher finde ich ihn hier dann irgendwann so ein bisschen ausgereizt.

Ja, ging mir ähnlich und ich finde, dieser Mittelteil, der zieht sich dann auch so ein bisschen. Ja, heute deutet ja dann auch nochmal an, das Kannibalistische, was in ihm steckt, da sagt er dann irgendwie noch so von wegen, ja, er geht ja dann so ein bisschen auf Krieg ein und so weiter und wie das dann wirklich im Krieg war und er war, glaube ich, in Korea, glaube ich, wenn ich mich nicht irre und meinte auch so, ja, entweder wenn man im Kriegsgefangenschaft steckt, dann verhungert man entweder oder man überlebt irgendwie und damit deutet er ja schon irgendwie an, dass man da dann irgendwie auch zuhören und Fleisch greifen kann.

Eric und Dean können ja, weil das ja der Moment auch ist, wo dann er ja wirklich herausfindet, ne, wer wirklich der Verweigerer ist. Ja, genau. Darum geht's ja quasi, obwohl er, wie gesagt, das ganze Zeit eigentlich schon wusste, das merkt man ja auch. Ja. Ja. Ähm, Eric und Dean können sich dann befreien.

Eric schafft es dann, ins Haus zu kommen und schafft es, Bailey zu befreien. Aber heute kommt dann irgendwie dazwischen. Aber Eric kommt auf die, sorry, das ist eine Szene, da müssen wir jetzt mal kurz ganz offen und ehrlich diskutieren. Ähm, Eric kommt auf die tolle Idee, dass er die gastierende Tea-Lady aus dem Remake, die sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr dicke Frau, mit dem Esszimmertisch gegen die Tür drückt.

Und damit verhindert, dass heute durch die Tür gehen kann. Wir diskutieren offen darüber. Ich würde dem Film schon eine gewisse Art von Fettshaming unterstellen, weil der Gag geht nun mal auf ihre Kosten. Und ich finde, die Frau ist halt, ist die Schauspielerin, ist die so dick? Weiß das jemand? Oder sind da irgendwie Prosthetics bei? Ich will da, wie gesagt, jetzt auch nichts Falsches sagen.

Aber ich finde auch, dass die Mama von Leatherface am Anfang, Warum sind denn alle Leute, die ein bisschen dicker sind im Film, warum sind die denn alle gleich so riesig dick? Wisst ihr, wie ich meine? Es gibt zwei dicke Frauen. Ach so, stimmt. Du meinst die leibliche Mutter. Genau, die leibliche Mutter. Die ist ja auch.

Ja, ich finde, es hat halt so ein bisschen was von diese, als wäre es so eine Freakshow. Ja. Und als würde man die halt so vorführen und sagen, seht ihr, das ist die dickste Frau, die es je auf der Welt gegeben hat. Und sie hat auch einen Bart. Aber gleichzeitig haben wir doch alle gelacht in der Szene, oder? Auf jeden Fall.

Ich fand's lustig. Es ist so ein bisschen wie mit der platzenden Kuh. Es passt halt aber irgendwie von der Tonalität eigentlich nicht rein. Also, dass wir halt so zwei Szenen haben, die eigentlich so voll humoristisch sind, wie sie da als Türstopper verwendet wird und dass diese Kuh einfach explodiert.

Und eigentlich passen sie gar nicht in diesen ernsten Film rein und trotzdem kicken die irgendwie übel. Ich sag's so, es ist meine Lieblingsszenen im Film. Ich wusste jedes Mal, weil die Idee halt, die Idee ist halt auch so geil, weil diese Tea Lady, die ist auch, die wird ja auch so inszeniert, wie sie da schon, es gibt ja am Anfang noch diesen Shot, wie sie zu Besuch kommt, wie sie da so übers Gehöft läuft, mit diesem kleinen T-Kan oder was sie da an der Hand hat. Und das ist alles so.

Miniaturmäßig aussieht im Verhältnis zu ihrem Körper. Das ist schon so richtig dämlich inszeniert. Und auch das Gespräch, was die dort führen, sie und hier Mama Jules, das ist auch so selten dämlich. Und irgendwie habe ich, also das passt einfach, ich finde, es passt tonal auch in diese Szene rein irgendwie.

Es ist wirklich witzig, aber irgendwie schäme ich mich dabei, zu lachen. Ja, ja. Aber ich finde, es passt halt auch trotzdem eigentlich die beiden Szenen nicht in den Film rein. Also ich glaube... Also, die Q-Szene finde ich nicht witzig. Doch, ich finde die das witzig. Mir hat das gut gefallen. Aber es passt eigentlich trotzdem, wenn man ehrlich ist, halt nicht in den Film rein.

Und da habe ich das Gefühl, dass der dann doch auch manchmal nicht so ganz konsequent und konsistent da auch so in seiner Art ist. Also, das wäre irgendwie eigentlich eher eine Sache, die ich dann in Teil 2 bis 4 erwartet hätte, so vom ... Niveau her, vom Lacher-Niveau her und nicht hier. Zu Teil 4 hätte es tatsächlich auch sehr gut gepasst. Beide Szenen, ja.

Ich habe übrigens gerade mal nachgeschaut. Also ich glaube, die Schauspielerin war wirklich sehr übergewichtig. Also ich glaube nicht, dass das so ein Fatsuit ist oder so. Aber andererseits hat sie ja auch freiwillig, also sie wusste ja, was sie für eine Szene spielt. Also von daher. Aber André, du kannst dich nicht davon schleichen. Ich werde es auch wissen, ob du das auch tierisch lustig fandest. Ich musste schon schwunzeln, ja, ja.

Es ist aber auch so, wie sie sie samt Tisch so dahin schiebt, das ist halt schon, das soll ja den Effekt auch erzeugen. Ich finde, es ist wie, Seht ihr, wir sind gar nicht so woke, wie ihr immer sagt. Wir können auch über sowas lachen. Habt ihr früher auch die Harry-Potter-Filme geschaut? Es gibt einen Film, wo der Harry doch diese fiese Tante so mit einem Zauber so aufpustet, und dann fliegt die so, fliegt die weg und daran musste ich halt total denken.

Es ist halt super comical, ja, ja. Naja, heute versteht kein Spaß, ruft nach Leatherface und der kommt dann auch direkt wieder zum Einsatz, weil Bailey schafft es eigentlich, sogar fast die Flucht anzutreten. Sie hat die Schlüssel von dem Auto, startet das Auto, fährt los, aber Leatherface holt sie ein.

Ich frage mich immer, wie der so schnell sein kann, aber das haben wir ja schon beim letzten Teil ein bisschen hinterfragt. Auf jeden Fall grabt er sie dann mit so einem Fleischerhaken raus aus dem Auto, auch nicht, ist zwar nur ein kurzer, eine ganz kurze Millisekunde, aber ist nicht zu verachten, was er da technisch leistet.

Und Hoyt holt dann auch Eric und Dean wieder ein und da gibt es auch so eine, Szene, die fand ich auch richtig gut, weil Eric Hoyt da mal so richtig Parodie bietet, weil er so, weil Eric war halt im Krieg und ich glaube, ich bin mir nicht sicher, aber ich bin mir sicher, dass, ich bin mir nicht sicher, aber ich bin mir sicher, ja, klar.

Ich glaube, Sheriff Hoyt war nie im Krieg. Ich glaube, das ist ein Quacksalber. Da bin ich mir relativ sicher, dass der nicht in Korea war, sondern der will sich nur gerne so männlich darstellen. Und ich glaube, Eric hat das durchschaut und sagt ja dann noch so von wegen so, ey, du, sagt man heutzutage natürlich auch nicht mehr, aber guck mal, wie du da deine Waffe hältst. Denkst du, ich hab Angst vor dir?

Du hältst das wie so ein kleines Mädchen da. Du weißt gar nicht, was du damit gerade machst. Und das ist so ein Moment, wo Sheriff Hoyt so ganz kurz, für so ein paar Sekunden, so diese Kontrolle verliert. Ja, und das passiert ja später noch mal, als Dean seinen Kopf da auf der Veranda so einschlägt. Und das mag ich, dass die ihm hier mal Parodie bieten so ein bisschen, was ja im Remake so gar nicht passiert. Und das hat mir echt gefallen.

Ja, ich finde, es ist ja auch irgendwie ... Also, man leidet ja schon. Also, ich finde, die Figuren sind ja zumindest so gut gezeichnet, dass man so mitleidet mit denen auch. Und dass man denen auch einfach wünscht, dass sie ihre Wut für diese Ungerechtigkeit, die ihnen da passiert, auch irgendwo auslassen können.

Auch wenn man weiß, dass sie nicht das letzte Wort haben werden, aber ich hab's ihnen auch sehr gegönnt und hab mich sehr gefreut, dass der heute so viele Zähne verloren hat. Ja, das stimmt, ja, das war schon eine Genugtuung. Leider hast du an dem Punkt natürlich auch wieder dieses Prequel-Problem, du weißt, dass er im Moment in dem Moment auch nicht sterben wird.

Ja, das stimmt. Das ist halt das Problem, aber gut, das ist halt das Ding. Was eben hier schon echt ein, ja, das fällt dann immer wieder auf, ne, das ist halt echt so ein Spannungs-Catcher, also Catchen im Sinne von äh, raubt die Spannung, will ich damit meinen. Ja. Das hast du immer, wie du schon eben angedeutet hast, das hast du halt immer bei solchen Filmen, wenn du weißt, die Antagonisten, wenn da auch keine andere Figur dazukommt oder irgendwie weg ist oder was.

Dann weißt du halt, der Main-Villain-Cast wird halt, da wird keiner halt umkommen und so. Das ist halt leider schon klar. Ja, da hätte man vielleicht sogar irgendwie noch eine Figur für dieses Prequel vielleicht dazunehmen können irgendwie bei den Dewits, dass da irgendwie noch eine gewisse ... Ja, aber auch das hätte doch nicht funktioniert, weil dann hättest du ja sofort gewusst, die Person wird sterben, weil sie ist im Remake nicht mehr dabei.

Nee, die hätte auch am Ende sagen können, Leute, ich mach bei eurem Scheiß nicht mehr mit, ich geh jetzt auch nach Mexiko oder sowas. Auf jeden Fall, der der meisten leiden muss in diesem Film ist auf jeden Fall Dean. Nachdem er da schon niedergeknüppelt wurde, dort tritt er jetzt auch noch in die Bärenfalle und verletzt sich so schwer, dass auch alle anderen Figuren es nicht für nötig halten, erst mal auf ihn zu reagieren.

Der bleibt jetzt einfach draußen liegen für 20 Minuten, also Filmminuten. 24 Minuten, also in echt, glaube ich, ein paar Stunden und das also Bärenfalle, das ist so ein Punkt, da leide ich immer sehr mit in Filmen, das ist schon immer echt fies, Ja, weil es auch immer so nachvollziehbar gemacht wird.

Wie hart dieser Mechanismus ist und wie fast unmöglich es ist, sich daraus auch zu befreien. Weil der halt super schwer zu öffnen ist und natürlich, das steckt ja schon in deinem Fleisch so. Bärenfall immer mies, ja. Chrissy und der Biker haben nach scheinbar unfassbar langen 10 Stunden oder 12 Stunden den Weg zum Hewitt-Haus von der Straße gefunden.

Ich habe keine Ahnung, was auch da wieder, Da frage ich mich mal, wie kann das passieren? Die sind so dicht da dran von der Straße. Und dann ist es auf einmal stockduster, als die da ankommen. Und vorher war es brennendes Tageslicht. Das verstehe ich immer nicht, wie sowas irgendwie in der Continuity da passieren kann. Aber irgendwas werden die sich schon dabei gedacht haben.

Der Biker hat auf jeden Fall keine Lust mehr, mit Chrissy zusammenzuarbeiten. Und deshalb agieren die beiden losgelöst voneinander, um ihre Lieben zu retten. Es wird dann, das, was Laura und ich vorhin schon gesagt haben, eben doch angedeutet im Hintergrund, dass heute sich in der Zeit sexuell an Bailey vergeht.

Und dann schafft es The Biker ins Haus einzudringen und schießt Onkel Monty ins Bein. Das ist wieder ein kleiner Moment, der Genugtuung war irgendwie. Und bedroht dann auch mit der Waffe Hoyt. Und ich finde, was das Prequel da vielleicht gut macht, um aufzugreifen, Laura, was wir eben gesagt haben, dass Hoyt hier noch nicht so sicher wirkt in dem, was er macht.

Das kommt tatsächlich dann, wenn man genauer drüber nachdenkt, da ganz gut zur Geltung. Dass er eben doch mal kurz die Kontrolle verliert, auch gar nicht weiß, was er machen soll, weil er eben noch nicht so sicher ist wie vier Jahre später im Remake. Das merkt man auch hier, der weiß erst mal gar nicht.

Vor allem, der fragt sich auch, was will der Biker denn eigentlich hier? Also der Monty meinst du, ne? Nee, nee, er bedroht ja den Holt mit der Schrotflinte. Ach so, okay. Und der weiß ja gar nicht mehr. Dann sagt der Biker noch, wo ist meine Freundin? Und heute, die liegt da hinten. Die da hinten? Nee, die meine ich nicht.

Ja, das stimmt. Ähm ... Ich fand, dass man so diese Unsicherheit in der Figur, das habe ich gar nicht so sehr bei Holt gespürt, sondern eher bei dem Onkel Monty, da fand ich das, also es kam für mich irgendwie so glaubwürdig rüber, dass das zum Beispiel jemand war, der das selber nie so gestartet hätte, diese Tötungsserie.

Und der dann aber im Endeffekt auch einfach für sich keine Alternative sieht und dann mitmacht. Und im Remake sehen wir dann, er hat sich so sehr daran gewöhnt, dass er jetzt auch irgendwie Gefallen daran gefunden hat. Aber hier ist er ja noch nicht so sadistisch unterwegs, sag ich mal. Monty hat auf jeden Fall den größten Downfall von allen Figuren der Jules gemacht, vom Rekord zum Remake.

Ja, auf jeden Fall. Erfassen Sie das Wort. Ja. ich habe das aber auch ehrlicherweise nicht so ganz verstanden, also klar ihm soll das Bein abgenommen werden wo reingeschossen wurde und beim Absägen kommt Leatherface auch an das andere Bein dran und dann sagt heute, ach dann macht das andere auch direkt ab, damit der besser, damit der Gleichgewicht er sagt for balance also er sagt einfach damit für die das Gleichgewicht.

Ich glaube, hat er ihn gar nicht ins andere Bein geschnitten? Nee, ich glaube nicht. Also ich hatte das eher so verstanden, dass... Dass er so ein Machtding auch sein sollte, dass er da jetzt irgendwie das Sagen hat und, also weil ich hatte das Gefühl, er hat es einfach aus Prinzip gemacht, weil er es kann und weil der Opa ja irgendwie eh von dieser ganzen Situation gar nicht mal so begeistert war und glaube ich schon auch, ja gegen unseren Sheriffs so ein bisschen gewettert hat, hatte ich das Gefühl.

Dass es eher so eine Machtdemonstration war und fernab von jeder Logik, ehrlich gesagt, einfach nur um den Opa abzufacken. Umso komischer finde ich es, wie sehr der Opa dann trotzdem noch an Leatherface auch im Remake hängt. Weil ich eigentlich das Gefühl hatte, dass der mit seiner Familie überhaupt nicht gut klarkommt in diesem Prequel. Ich wollte sagen, das war his family.

Ja, aber den Vibe hatte ich hier jetzt noch nicht, ehrlich gesagt. Deswegen wundert mich diese Entwicklung, dass er ja dann doch auch so ein Familienmensch, im Remake ist, der da ja auch so voll mitzieht bei der ganzen Sache, weil hier wirkt er ja erstmal noch gar nicht begeistert. Das ist so eine Sache, die mich ein bisschen stört. In dieser Familiendynamik finde ich trotzdem immer noch, dass, also heute, ich finde nicht, dass der sich irgendwie dort gegen seine Familienangehörigen irgendwie stellt.

Sowohl im Remake nicht, als auch im Prequel nicht. Also ich finde, da haben wir jetzt auch in Teil 3 und 4, wo die sich ja gegenseitig immer verkloppt und beleidigt haben und weiß ich nicht was alles, wirken die jetzt hier als Familie für mich immer geschlossener als in den vorherigen Filmen. Ja, aber doch nicht der Hoyt und der Monty. Doch nicht.

Ja, also ich sehe das schon aus, so wie Theresa, dass der Hoyt zu Leatherface gesagt hat, säg dem beide Beine ab. Ich habe das jetzt entschieden, dass er das zweite Bein auch nicht behalten darf. Der soll hier gar nicht erst groß aufmucken. Also das habe ich schon so verstanden. Und also ich meine, jemandem ein Bein absägen ist jetzt... Wenn er jetzt nicht auf das eine Bein geschossen hätte, der Biker, dann hätten sie ihm, glaube ich, auch beide Beine gelassen.

Die eigentliche Frage ist ja, ob sie die Beine auch gegessen haben. Ja, wäre ja sonst Verschwendung. Aber ich glaube tatsächlich, für uns Zuschauer soll es ein Gag sein. Tatsächlich einfach, weil es auch wieder lustig ist, auch mit dieser Begründung. Ja, einfach aus Gleichgewichtsgründen. Muss halt ab.

Aber jetzt sind wir noch gar nicht. Wir sind auf dem Weg dahin, denn erst muss Eric noch ein paar Sachen verlieren. Also es ist dann so, dass der Biker heute bedroht und heute gar nicht weiß, was der von ihm will. Aber Leatherface bekommt den Lärm mit im Keller, als der sich gerade schon angefangen hat, Eric so ein bisschen zu häuten.

Wird er dann abgelenkt vom Lärm oben, überrumpelt den Biker und durchsägt ihn von unten, was auch ein richtig nasty, fieser Kill ist, muss ich sagen, weil der auch noch ein bisschen also subtiler in Anführungszeichen ist, weil dafür, dass jemand quasi so diagonal durchgesägt wird, ist der Kill noch, künstlerisch wertvoll, würde ich mal sagen, von der Inszenierung her.

Ich finde den nicht schlecht. Und es ist jetzt, glaube ich, der erste Kill mit der Kettensäge. Ja. Der war auf jeden Fall krass. Also, Sah schon auch ziemlich echt aus. Aber ich finde halt, weil man den Biker so scheiße fand, war der jetzt halt trotzdem nicht so ... Also da gibt's jetzt, kommen jetzt noch ein paar, die man, glaube ich, deutlich mehr mitfühlt, weil ...

Ja, es ist ja das, was, ich glaube, Theresa hat es vorhin gesagt, oder du glaube ich weiß nicht mehr genau, dass es halt dieser Klassische ist, da kommt jetzt plötzlich ein Polizist in den Film rein und könnte jetzt die Gefahr beseitigen, stirbt aber eine Sekunde später und diese Rolle, die jetzt quasi dabei kommen, wo du denkst, oh, der hat's ja eigentlich drauf, der ist auch bewaffnet und alles drum und dran.

Der kann ja vielleicht wenigstens einen mitnehmen von denen, aber nee, gar nicht. Direkt überrumpelt so dieser Moment, das kennen wir halt schon irgendwie. Aber er hebtelt halt auch schön aus, für was die vorher im Film ganz entstanden, nämlich F-Won-O, die machen Terror, die belästigen die ganze Zeit und sobald er selber dann in das Szenario kommt, überlebt er keine zwei Sekunden so.

Das ist halt ganz witzig. Komplett. Chrissy nutzt die Chance, um in den Keller zu schleichen, zu Eric, dort, aber Leatherface folgt ihr und zersägt und häutet Eric dann und Chrissy muss das Ganze mit ansehen und Leatherface bastelt sich dann mit Erics Gesicht auch seine erste eigene Maske aus Menschenhaut und wir haben ja vorhin schon gesagt, Matt Boma hat ein relativ schönes, attraktives Gesicht, also Leatherface hätte sich jetzt auch kaum eine bessere Person aussuchen können, muss man ja auch mal so sagen.

Da hat er vielleicht zu Eric Balfour im Remake ein kleines Downgrade dann später vorzogen. Ein Spaß natürlich, aber ich muss sagen, ja. Und hier vor allem, letztes Mal, Ich glaube, Chris, du hast die Klasse, glaube ich, ziemlich daran aufgehangen. Ich weiß nicht, ob es noch jemand war. Er näht endlich mit der Hand. Ja. Kein tapferes Schneiderlein mehr an der Oma-Maschine, sondern er näht schön mit der Hand.

Er hat also später den technischen Fortschritt gemacht, sozusagen. Ja, vielleicht hat er zu Weihnachten mal eine Nähmaschine. Nein, nein, die steht ja schon da. Die steht ja schon da. Die steht schon da, das kann ich auch, aber er setzt sich daneben und näht mit der Hand. Okay, die hab ich gar nicht gesehen in meinem Kopf. Ich hab mir schon wirklich so ausgemalt, wie die Weihnachten feiern und er irgendwie eine Nehmaschine geschenkt bekommt.

Das war ein schöner Gedanke auf jeden Fall. Vielleicht gab's das vorher schon. Aber nein, die steht da auf jeden Fall. Vielleicht hat er auch eine neue bekommen. Aber er setzt sich eben hier nicht so dran. Das wurde ja im Remake letztes Mal ein bisschen bemängelt, dass er da wie so ein Öhmchen da so mit dem Fuß dreht, Ding so abnäht.

Aber hier macht's das händisch, ja. Was man auf jeden Fall sagen muss, Laura ist hier halt bei diesem Kill an Eric. Die Effekterbeit ist halt wirklich echt stark bei diesem Film, also was Kian Bida gemacht hat. Ich hab da auch nochmal ins Remake, äh, Remake ins Waking Off reingeschaut. Die haben da so einen Full-Size-Körper von Matt Bomer gebaut, so ein Dummy, genau.

Und das sah auch so cool aus, wie sie denn so die Maske sozusagen hochgezogen haben und da dann auch das enthäutete Gesicht so drunter war. Das sah schon richtig krass aus, muss ich sagen. Und ich finde auch den Kill, der ist auch schon abartig, muss man sagen. Das ist schon crazy. Ich finde, der ist halt so, wie Theresa das ja auch am Anfang schon gesagt hat, so, das, was man sich unter Kettensägen-Massaker vorstellt, also wirklich so die Kettensäge, die in einen Körper, eindringt, man das alles sieht, wie Organe und Blut rausspritzen und der Körper vibriert unter dieser Kettensäge. Man sieht halt alles komplett.

Es sieht ultra realistisch aus, finde ich. Und was den Kill ja auch noch verstärkt hat, dass die Chrissy ja quasi unter dem Tisch sitzt und auch das ganze Blut von ihrem Freund abbekommt. Also wenn man sich da so hineinversetzt in die Situation, ist es auf jeden Fall richtig hardcore. Und ich finde den Kill mega, mega intensiv.

Ja, ich sehe Zustimmung. Genau, dann befiehlt heute Leatherface Monty's Beine abzusägen. Das haben wir eben schon geklärt und zwar direkt beide. Das ist halt auch einfach, also ja, es ist irgendwie eine witzige Szene, aber es ist halt auch super grafisch. Also das hat man jetzt, glaube ich, auch, André, so in der Form in so einem Film auch nur nicht gesehen, dass du wirklich, wirklich siehst, wie diese Körperteile abgetrennt werden in einer Aufnahme mit einer Kettensäge.

Das kommt schon sehr unverhofft. Aber gern gesehen. Und die ist auch hart, aber sie ist auch so krasser Nonsens halt. Also das ist halt eine Szene, ob die jetzt im Film ist oder nicht, ist halt scheißegal. Ist für den Gag. Genau, ist wirklich nur für den Gag und für eben, ah, jetzt wissen wir, warum er keine Beine hat, okay.

Ist halt ein bisschen wie bei Star Wars, Han Solo, warum heißt du Solo, weil ich allein unterwegs bin? So, das Niveau hat das halt hier. So, deswegen, die macht halt nichts, diese Szene. Aber klar, grafisch ist sie natürlich schon krass und echt gut gemacht, ja. Chrissy versucht Bailey zu befreien, wird dann aber von heute schon erwartet und dann haben wir eine Schwarzbände und sehen dann endlich wieder ein klassisches Texas Chance of Familiendinner. Bailey, Chrissy, Dean sitzen mit den Ewigs dort am Tisch.

Ich hatte vorhin schon gesagt, Chrissy stellt die berechtigte Frage, als sie sich so umsieht und die ganzen Verwandten dort sieht, ob sie mit all ihren Cousins, ich benutze das F-Wort jetzt nicht nochmal, ist schon ganz nett. Ich muss sagen, ja, ich weiß gar nicht, ob, das ist wieder so doof, also Liebesman hat gesagt, er hat zum Beispiel im Remake diese obligatorische Dinner-Szene vermisst Theresa und wollte sie deswegen unbedingt wieder einbauen.

Ich als Filmfan denke mir jetzt immer wieder, aber das haben wir doch schon tausendmal gesehen. Das fand ich gerade am Remake gut, dass das nicht eins zu eins übernommen wurde und du machst jetzt das, was schon anders war im Remake, baust du jetzt dafür hier wieder ein. Weiß ich nicht. Aber andere würden jetzt vielleicht sagen, irgendwie TCM-Fans sagen, das muss in jeden Film rein. Was würdest du sagen?

Also ich kann die Idee prinzipiell schon verstehen. Gleichzeitig würde ich sagen, dass meiner Meinung nach diese Dinner-Szenen eigentlich nie das Highlight für mich waren. Also im ersten Teil schon nicht. Und in allem, was danach kommt, das wird ja mit jedem Teil fürchterlicher, wo man sich das anschauen muss, wie diese Familie miteinander interagieren.

Ich finde es okay, ich finde es jetzt nicht irgendwie total schlimm, dass das mit reingenommen wurde oder dass mich das irgendwie richtig rausgebracht oder verärgert hat, aber ich hätte es, finde ich, nicht gebraucht, wenn man hier jetzt trotzdem ja so ein bisschen Familieninteraktion mit drin hat und das reicht mir dann auch, ehrlich gesagt.

Ich finde es okay, aber ja. Man hat halt das Gefühl, dass es auch aus Prinzip halt drin ist. Und das ist halt wieder so ein bisschen schade. Es ist auch immer die Einleitung, habe ich das Gefühl, des Showdowns. Immer wenn es vorkommt, hast du es genau wahrscheinlich an derselben Minuten, bei 65 oder 70 Minuten kommt es wahrscheinlich immer so.

Geht dann 10 Minuten und dann kommt die Fluchtszene. Das ist irgendwie in jedem Film gleich so ein bisschen. Genau, es ist irgendwie so ein bisschen uninspiriert, wirkt das auch auf mich. Chrissy bekommt die Kehle aufgeschlitzt von Leatherface auch sehr hart. Mit der Schere, so auch ziemlich widerliche Szene, wie ich finde.

Chrissy, nee nicht Chrissy, Bailey bekommt die Kehle aufgeschützt. Aber fandet ihr, ich hatte bei dem Kehl irgendwie so ein bisschen, also ich fand den auch krass, aber irgendwie ist es voll komisch zu sehen, wie Leatherface jemandem eine Kehle aufschlitzt. Also es kommen finde ich noch ein oder zwei Momente, wo ich mir so denke, das ist irgendwie gar nicht so typisch Leatherface, das Verhalten.

Also so wie ich... Es ist ein Prequel. Das ist das, was ich zu André vorhin gesagt habe. Er hat sein Modus Operandi noch nicht ganz ausgearbeitet, weil das sind seine ersten Morde. Also ich komme da ganz am Ende nochmal darauf zurück, weil ich finde, dass er da was macht, was überhaupt nicht zu ihm passt.

Und ein Mord mit einer Schere, so Kehle aufschlitzen, es fühlt sich irgendwie falsch an. Ich weiß auch nicht. Ich sehe ihn eher so, Also bei diesen Kills, wo er dann eher am Anfang das im Schlachthaus, wenn er jemanden so kaputt haut oder so. Also euch ist es zu filigran quasi. Genau, das ist so stilsicher.

Leatherface ist für mich so ein, klar ist er ein Handwerker, aber das ist alles nicht so präzise und das ist alles eher rabiat und stumpf. Finde ich auch, so ein Killschnitt ist irgendwie, das ist nicht Leatherface, finde ich auch. Chrissy schafft es dann, Leatherface außer Gefecht zu setzen, springt, nächster TCM-Trademarkt, natürlich durch eine Fensterscheibe und wird dann von Leatherface mit seiner knatternden Kettensäge durchs Feld verfolgt.

Kennen wir auch alles aus allen anderen Filmen. In der Zwischenzeit erwacht Dean, der ja auch am Dinnertisch sitzt und der befreit sich dann, muss aber erst, weil wir sind ja beim Leiden in Dean, sehen, dass seine Freundin halt tot neben ihm liegt. Und vor Wut überrascht er dann Hoyt und hämmert dessen Kopf mehrfach auf die Veranda, kurzer Moment der Genugtuung und zwar so doll und das ist die nächste Frage, das ist eine Frage, die hier beantwortet wird, die hab ich mir nie gestellt, weil ich, wenn mir das noch nie aufgefallen ist, dass Hoyt gar keine Zähne hat vorne im Remake und hier sehen wir, wie er diese Zähne verloren hat, Theresa das, also jetzt wo ich drüber nachdenke, fällt mir schon ein,

dass Hoyt im Remake Nimmt sich ja immer das Zahnteil eben raus, diese Prothese oben. Aber das hätte ich nie als Drehbuchautor gedacht, ah ja, dafür brauchen wir eine Erklärung. Ja gut, gleichzeitig ein paar rausgeschlagene Szene, die kann man auch noch mitnehmen, das ist ja auch kein Aufwand, das doch mit einzubauen, muss man sicherlich für verrenken, aber ja, mir war das auch nicht klar, dass der im Remake keine Szene hat, also irgendwie offensichtlich, hab ich grad bei André gehört, gab's da eine Szene, wo man's hätte mitschneiden können.

Ja, einmal im Auto, Im Polizei-Auto guckt er so in den Spiegel, nimmt sich einmal vorne, oben die Szene raus, setzt sie wieder ein. Okay, ist es nicht aufgefallen? Ich habe es schon wieder vergessen, das kann natürlich auch sein. Das war die Szene. Nee, man soll Gags nicht wiederholen, wenn keiner gelacht hat. Egal.

Jetzt hab ich auch einmal für dich gelacht. Auf jeden Fall ist es ein kurzer Moment der Genugtuung. Aber der hält natürlich nicht lange an. Chrissy und Dean kommen dann irgendwann im verlassenen Schlachthaus an und attackieren gemeinsam Netherface, der die beiden verfolgt hat. Aber der kennt keine Gnade und sägt Dean von hinten einmal schön durch.

Chrissy kann dann zwar mit dem Auto fliehen, Jedoch, und das ist irgendwie, weiß ich nicht, Kontinuitiefelder, sitzt Leatherface aber schon auf dem Rücksitz und sägt durch diesen Rücksitz durch und tötet dabei Chrissy, die dabei die Kontrolle über das Auto verliert, quasi auch einen Unfall dreht, noch ein paar Cops umnietet oder irgendeinen Cop und einen Typen, den der Cop angehalten hat auf der Straße.

Scheinbar gibt es ja doch andere Cops in diesem Sheriff-Department. Filmfehler, würde ich sagen. Stimmt. Und ja, das ist das Ende des Films. Wir erfahren dann noch, dass in Travis County zwischen 1969 und 1974 33 Menschen getötet wurden oder spurlos verschwunden sind. Und ja, Laura, erzähl mal, was hat da für dich nicht gepasst mit dieser Rücksitzszene?

Außer, dass niemand weiß, wie er dort sitzen konnte. Warum, wann, wie, was? Genau, also abgesehen davon, dass es halt irgendwie ... Zeitlich meiner Meinung nach überhaupt nicht aufgeht, ist es halt, finde ich, eher so ein, es ist ein Michael Myers-Move, aber es ist kein Leatherface-Move, sich hinten in einem Auto zu verstecken, also so Stalker-mäßig.

Ich finde, das passt nicht. Und dann habe ich mit dem Ende halt irgendwie auch so das Ding, klar, es muss ja eigentlich jede Person sterben, weil sonst würde es die Ereignisse im Remake nicht geben, wenn Chrissy jetzt entkommen wäre. Irgendwie hatte ich aber trotzdem die totale Ernüchterung, als ich dann so gemerkt habe, okay, die ist jetzt tot und dann fiel bis zu Ende.

Ich frage mich ja, ob das die, für dich gleich mit, ob das denn die notwendige Konsequenz sein muss, weil im Original zum Beispiel, kann Sally ja auch fliehen und wir sehen sie ja in so Cameo, ihr wisst schon, Aber so rein von der sehen wir sie ja auch nicht mehr. Es kann ja auch einfach eine Person flüchten.

Vielleicht in dem Sinne, wie es dann erzählt wird, aber keine glaubt ihr. Oder sowas. Es ist ja nicht zwangsläufig so, dass das passieren muss. Und ich finde es hier, klar, der Film gibt uns dann hier nochmal so einen Nackenschlag mit. Aber ich weiß nicht, ob Chrissy den verdient hat. Ich weiß nicht.

Das ist immer so die Sache. Das ist nämlich mein nächster Punkt. Also ich hätte mir auch gewünscht, Also nichts gegen Chrissy, ich finde sie voll okay, aber ich hätte mir gewünscht, dass Dean bis zum Ende überleben darf, weil er so viel ertragen musste und er hätte das für mich, er wäre der Final Boy für mich gewesen.

Das ist ein guter Punkt. Das hätte ich auch cool gefunden, da mal so ein bisschen mit den Konventionen zu brechen und es halt nicht so wie jeder Film zu machen, dass. Die hilfsbereite junge Frau dann halt immer die letzte ist. Ja, es ist ein guter Punkt, finde ich, Theresa. Wir sagen ja immer so schön, so ein Final Girl oder ein Final Boy muss sich das erarbeiten, diese Rolle sozusagen einzunehmen im Film.

Und hier muss ich auch sagen, umso länger ich drüber nachdenke, macht Chrissy eigentlich nicht viel. Sie hat erstmal in Anführungszeichen das Glück, dass sie erstmal im Feld landet bei diesem Autounfall. Also da schon mal diesen Teil sich ersparen kann. Und dann auch echt lange weg ist. Und auch echt lange weg ist.

Eigentlich fast, wie gesagt, wir wissen es, von Mittagssonne bis Mitternacht gefühlt. Sie schafft es nicht, Eric zu befreien. Sie schafft es nicht, Bailey zu befreien, weil das macht ja auch Eric. Und später dann, genau, später ja auch nicht, weil ihr die Kehle aufgestützt wird. Sie schafft es nicht, Dean zu retten.

Und selber muss sie, also wir sind uns einig, das ist eine schlimme Situation für alle, die da in diesem Film drin sind, auch für Chrissy. Aber ich finde, von allen Figuren macht sie am wenigsten durch an schlimmen Sachen. Und vielleicht ist das der Grund, warum sie am Ende nicht rauskommen darf. Ich weiß es nicht.

Ja, ich finde aber, sie wird trotzdem, also mir ist trotzdem bei erster Begegnung irgendwie schon klar gewesen, dass sie das Final Girl ist. Also irgendwie schaffen sie es trotzdem, sie so zu inszenieren, dass sie Final Girl Vibes hat, obwohl es eigentlich, wie ihr gesagt habt, voll ungerecht ist, weil ja, wir hier eigentlich wirklich einen Final Boy verdient hätten und er hätte es ehrlich gesagt auch verdient.

Und dass sie alle sterben, finde ich ehrlich gesagt eigentlich ganz konsequent, weil wenn jemand entkommen würde. Ja, würde es vielleicht ja eben auch, was ihr ja auch gerade gesagt habt, vielleicht bedeuten, dass sich jemand beschwert, ne, gleichzeitig, okay, sagt man vielleicht, man glaubt denen nicht oder man findet nichts oder bla bla bla, aber insgesamt finde ich das eigentlich ganz konsequent, dass alle sterben, weil ja eigentlich auch egal ist, was mit den Leuten passiert, wir bekommen ja eh keine Fortsetzung dazu, selbst wenn Chrissy jetzt da überlebt hätte. Ja.

Sie ist nicht Final Girl Coded auf eine Art von dem, was sie macht, aber trotzdem schafft der Film es sie als solche zu inszenieren, ist mir von vornherein klar, weil die überlebt bis zum Ende. Keine Ahnung, wie der Film das gemacht hat, aber irgendwie war es mir klar. Ja, geht mir aber auch so. Aber liegt es nicht auch ein bisschen, also ich weiß Theresa, so Schauspielerinnen und Schauspieler sind immer nicht so dein Thema, deswegen frage ich André, aber ist das nicht so, also als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe und nicht wusste, was passiert oder wie er überlebt, war mir trotzdem klar, dass Jordana Brewster, weil es halt Jordana Brewster ist. Also das ist halt dann schon wieder dieses Jessica Biel-Ding.

Du weißt halt, das ist die bekannteste Person im Cast. Natürlich ist es das Final Girl. Es wäre jetzt also. Also ich sag mal, 95 Prozent aller solcher Besetzungsdinger trifft das am Ende auch zu. Also wir haben es natürlich schon ein paar Mal gehabt, dass auch mal prominente Stars oder so früh aus dem Film ausscheiden.

Aber das ist dann ja meistens immer so ein Gag des Films. So ein Ruf einfach. Ja, aber das jetzt, ja, also das ist mir halt von der ... Ja, und irgendwie, ich finde, das ist auch irgendwie ganz klar, dass es eine Frau am Ende sein wird. Das macht der Film auch irgendwie durch den Aufbau am Anfang irgendwie klar.

Und dass es nicht Bayley ist, ist auch klar, weil die super dünn bleibt vom Writing her. Also kann es eigentlich nur sie sein. Aber ich finde, da würde ich dir sprechen, weil ich finde, also das Thema des Films sind für mich eigentlich Eric und Dean. Also das Figuren-Thema. Und deswegen ist es schon seltsam.

Das Thema schon, aber guck dir den Anfang nochmal an. Ich finde trotzdem, der Film macht irgendwie direkt klar, das ist ein Female-Lead-Film, obwohl sie nicht die größten Screentimes haben. Weil ich finde auch dieses Armee-Thema ist dann irgendwie trotzdem nur so ein Side-Thema, weil es eigentlich auch scheißegal ist. Aber es ist das einzige Thema.

Welches Thema hat denn... Also das Interessante ist ja, dass Jessica Biel zum Beispiel im Remake, die bringt Themen mit. Klar, die wurden teilweise rausgeschnitten, Thema Schwangerschaft und so weiter. Aber da ist auch dieses Beziehungsding und da er will ihren Heiratsantrag machen, das mit den Drogen am Anfang und so weiter.

Und die ganze Zeit dieses Kindermutterschaftsthema. Aber Chrissy hat kein Thema. Die kämpft eigentlich um niemanden. Die Beziehung zu Eric ist kein Thema in diesem Film. Zwischen denen ist alles gut. Und sie bringt auch keine Hintergrundgeschichte mit, dass sie selber mal als Baby im Müll gefunden wurde oder irgendwie sowas.

Also eigentlich bringt die nichts in dem Film ein, diese Figur, wo man sagen könnte, das muss dann unser Final Girl sein. Außer die Star-Besetzung. Ne, da gebe ich dir vollkommen recht, das stimmt schon. Aber trotzdem, ich hab, ich finde vom Vibe her, hast du trotzdem ganz halt dieses, weil vielleicht liegt's auch daran eben, dass sie dann eben so früh auch raus ist erstmal aus dem Setting.

Und du weißt ja irgendwie auch, sie wird jetzt schon nicht da irgendwie rein stolpern irgendwann und instant sterben, sondern also dass sie dann trotzdem drauf geht, klar, ist schon irgendwie überraschend. Aber auch da so, vielleicht ist es eine Mischung aus beidem. Aber für mich quasi die ganze Zeit irgendwie trotzdem, ich bin da bei Theresa, vom Weib her trotzdem die Leadfigur, aber klar, es liegt sicherlich auch am Namen, klar, es ist auch ein Casting, ja.

Wählen wir unsere Sachen. Unsere Sachen. Wählen wir unsere Sachen. Der oder die Survivorin oder Heldin, Held der Woche. Zur Auswahl stehen natürlich theoretisch alle Figuren. In der engeren Auswahl die Hauptfiguren, Chrissy, Eric, Bailey und Dean als Helden der Woche. Für wen habt ihr euch entschieden und warum, Laura?

Ja, Justice for Dean. Also ich habe jetzt Dean gewählt. Weil ich irgendwie diesen Ansatz von jemandem, der in den Krieg soll und es nicht möchte und dann halt quasi direkt in die Hölle geschickt wird. Die Idee finde ich halt gut und ich finde, dass er halt so viel durchmachen muss in dem Film, dass er das einfach verdient hat, um, diesen Platz zu gewinnen und ich finde ihn halt auch mega gut gespielt und ja, dass er einfach eine Figur ist, wo ich mit Emotionen mitgehen kann.

Dass du das mal über Oliver Tresk sagst, das ist krass, oder? Finde ich auch. Ich habe, das Lustige ist, ich habe den Film geguckt und habe dann direkt, ach ja, stimmt, ja Chrissy, ja klar, die ist cool, Final Girl, habe ich direkt schon eingetragen, so nach fünf Minuten im Film. Vor Forma, ne? Und dann so im Nachhinein denke ich mir so, Also wenn ich jetzt was aus dem Rewatch mitgenommen habe, ist es die Tatsache, dass ich eigentlich tatsächlich Eric und Dean, also beide, eigentlich am coolsten im Film finde.

Und das habe ich noch nie so wahrgenommen eigentlich. Und das sind alles, erst mal fällt mir die Wahl schwer, weil es alles keine Arschlöcher sind. Bailey hat mir zu wenig Screentime in dem Sinne. Aber Eric und Dean, die haben sich eigentlich nichts vorzuwerfen, sind eigentlich beide sympathisch, haben viele Heldentaten im Film.

Deswegen kann ich mich nicht entscheiden. ich muss die beide wählen. Aber wenn ich mich entscheiden würde, würde ich auch Dean dann nehmen, weil er halt auch am meisten gelitten hat im Film. Und er hätte sich das Entkommen verdient. Theresa. Ich muss auch sagen, bei Eric, der ist mir manchmal dann doch zu mackerhaft.

Also auch wie er sich dann da irgendwie so opfern möchte und quasi zum Sheriff sagt, dass er ihn erschießen soll und so. Das ist mir manchmal ein bisschen zu dick aufgetragen, ehrlich gesagt. Also da muss ich sagen, da war mir der Dean doch irgendwie ein bisschen bodenständiger und ja, passt auch besser zu meinen Werten, mit dem konnte ich irgendwie mehr mitschwingen und deswegen bin ich da auch bei Dean, weil ja Chrissy ist einfach flach so.

André, wer ist dein Held der Woche oder Heldin? Ich muss ja so tun, jetzt wüsste ich es noch nicht und wer ist dein Doodschback der Woche? Bei Held gehe ich auch mit Dean mit ich finde das am sympathischsten und ja, hat den, auch den größten mit Fieber, ähm. Bietet das größte Bitfieber-Potenzial für mich. Und auf der Duschback-Downside-Seite, ist es, ja, die Biker-Gang per se, aber auch vor allem einmal dieser Typ, der Biker-Typ, der dann auch ins Haus geht, weil der einfach auch so zwei Seilen im ganzen Film hat.

Einmal so Nein und einmal, wo sind sie? So, das ist es. Aber auch quasi sein Girlfriend, was ja abgeknallt wird von heute, die halt auch einfach ohne Grund alleine unserer Truppe hinterher döst und dann halt diesen Unfall quasi auslöst und alles in Gang bringt, ohne ersichtlichen Grund irgendwie. Was will sie alleine? Das ist alles Quatsch.

Also generell diese, Laura hat es ja schon so schön gesagt, die bilden so einen komischen Fremdkörper in dem Film und sind wirklich nur da, um irgendwie was loszutreten, ohne irgendwelche richtigen Beweggründe. Und das nervt irgendwie krass, ja. Habt ihr wen anderes? Nope, die Biker. Ja, ich habe auch die Biker.

Ich hab den Supervisor aus dem Schlag zu Haus genommen, weil erstmal hätte der alles verhindern können. Also zum einen die Filmreihe, als auch das, was in der Filmreihe passiert. Und also, sorry, also der wirft halt einfach ein Baby in den Müll, ja? Also, da kann der Biker, der Biker wollte wenigstens noch die Jules bekämpfen, aber der wirft halt ein Baby in den Müll, also.

Und gibt der Frau nicht ihre Pause, die sie wollte, obwohl sie hochschwanger war, ne? Also, das ist schon... Ja, das stimmt schon. Ja, also das ist, glaube ich, schon präzifisch wäre der Schlimmste im Film, aber der ist für mich halt so Bösewicht codet, dass ich den gar nicht zählen lassen würde. Das ist halt so, als würde man Leatherface aufstellen in der Kategorie, von meinem Gefühl her.

Aber er ist halt auch ein Opfer des Films, deswegen fand ich ihn wählbar. Ja, das stimmt. Aber der Opa ist auch ein Opfer des Films, weil er beide Beine verloren hat. Naja. Ich kann es auf jeden Fall nachvollziehen. Es ist auf jeden Fall ein echt schlimmer Mensch. Der beste Kill des Films. Wir haben hier sehr viele zur Auswahl.

Der Supervisor wird mit dem Hammer erschlagen. Charlie erschießt Hoyt, also den Original Hoyt. Der Fake Hoyt erschießt die Bikerin. Der Biker wird von unten durchgesägt. Leatherface zersägt Eric und hoytet sein Gesicht. Leatherface schlitzt Bailey die Kehle auf. Leatherface durchsägt Dean von hinten und hebt ihn dann so in die Luft.

Oder Leatherface durchsägt Chrissy durch den Autorücksitz. André, dein Lieblingskill? Ja, ich habe lange überlegt und ich denke, mein Favorite-Kill ist, also klar, wir haben ja schon gesagt, Monty ist halt hart und so, aber der gibt mir halt nichts, weil es halt trotzdem irgendwie Quatsch ist. Der steht nicht zur Auswahl, das ist kein Kill.

Ja, ich sage nur, aber das sind so Szenen, es führt ja nichts von Tod, aber ich sage, an Splatter-Szenen gibt es ja jede Menge im Film, auch härtere Sachen. Aber ich denke, mein Favorite-Kill ist trotzdem der von oder an Chrissy mit der Käptensäcke durch den Bauch hochheben und dann wegschmeißen. Weil sowas hatten wir irgendwie.

Das Dean. Dean meine ich, Entschuldigung. Weil sowas hatten wir quasi, also im Remake hatten wir die Szene, wo er hier, ich vergesse immer seinen Namen, wie heißt unser Duschback? Morgan. Morgen an die Lampe gehangen wird, ne, und dann von unten und so, und da hat man ja wirklich gar nichts gesehen, so, das waren die Momente, wo du dachtest, jetzt geht's ab und dann nichts passiert. Das ist quasi die Wiedergutmachung hier.

Genau, das ist ein bisschen die Wiedergutmachung für diese Momente, finde ich hier, weil das echt krass ist und das passiert dann ja auch wirklich so kurz vor Schluss, wo du noch dachtest, vielleicht macht das ja. Vielleicht kommt er ja doch weg. Und den finde ich schon doll. Plus es passiert natürlich am Charakter, den ich auch am meisten mitfiebern konnte.

Und der sticht dann schon für mich raus. Habe ich auch gewählt. Der ist halt einfach, ich benutze nie das Wort nasty und heute zum zweiten Mal, aber das fällt mir jetzt auch nichts anderes zu ein. Also das ist halt schon, das ist schon ziemlich widerlich, muss ich sagen. Und einfach auch so, der hat das auch wieder, hier kommt auch mit dazu, dass Dean das halt auch einfach überhaupt nicht verdient hat, so grausam zu sterben.

Nachdem das schon diese Bärenfalle, diese Schläge und alles, da hat halt nichts verbrochen und so, ne, einfach hat die richtigen, wie Theresa schon gesagt hat, auch die richtigen moralischen Ansichten, und wird dann so wirklich grausam da durchgesägt und auch noch so episch in die Luft gehoben, so mit der Kettensäge, das ist schon auch mein Topkill.

Was habt ihr, Laura und Theresa? Theresa, zuerst, gerne. Genau, ich hab den Kill an Eric, weil ich auch wie der gehäutet wurde, ich fand das sah so crazy aus, wie der dann danach da noch rumlag und das einfach von der Effektarbeit fand ich das in Kombination auch einfach sehr, sehr stark und deswegen bin ich bei Eric, weil, selten sah jemand gehäutet noch so gut aus, also.

Also da hat mir auch einfach die Effektarbeit extrem gut gefallen, ja. Ich hab auch den Kill an Eric gewählt, war aber auch wirklich hin und her gerissen zwischen dem Kill und dem Kill an Dean, aber ich fand halt vor allem halt so diesen Moment wirklich mal zu sehen, wie die Kettensäge so in den Bauchraum kommt irgendwie, ich will jetzt nicht sagen, es hat mir mal gut getan, aber ich glaube ich musste das einfach auch einmal sehen deswegen habe ich den Kill genommen, hier tun sich heute richtige Abgründe auch menschliche Abgründe noch mal irgendeine sagen, wir werden hier Softies, also wirklich.

Ja, ich gucke den Film schon irgendwie gerne. Also der ist für mich schon unterhaltsam, macht irgendwie Spaß. Und es ist halt einfach mal, wie Theresa es vorhin schon gesagt hat, es ist halt endlich mal die Execution des Titels Texas Chainsaw Massacre. Wir bekommen es endlich mal zu sehen. Es ist auf jeden Fall der bis dato, also bis 2006, härteste Film der Reihe.

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