
Die Bayern-Woche. Mit Stefan Kumberger und Madeleine Etti | Der FC-Bayern-Podcast· Folge 198
Bischof wird zu "Major Tom"! Diskussion um Kimmich! Urbigs clevere Masche!
Freitag, 2. Oktober 2026 · 50 min
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Shownotes
Endlich ist der erste DFB-Sieg unter Jürgen Klopp unter Dach und Fach! Gut für alle Bayern-Fans: Die Spieler des Rekordmeisters hatten großen Anteil daran und Tom Bischof avancierte sogar zum besten Spieler des Spiels. Madeleine und Stefan besprechen alles rund um die Nationalmannschaft und haben dabei natürlich vor allem die FCB-Stars im Blick.
Zum Beispiel Joshua Kimmich: Er wollte eigentlich bei der DFB-Elf bleiben, bekam aber eine Pause verordnet. Eine gefährliche Situation für den Kapitän, denn es gibt bereits Stimmen, die ihn für austauschbar halten. Zu Recht?
Außerdem blicken Madeleine und Stefan auf Jonas Urbig und seinen cleveren Kampf um die Nummer 1 in der Nationalmannschaft. Er klingt bescheiden, doch seine Ambitionen dürften klar sein...
In der aktuellen Ausgabe des Podcasts geht es außerdem um Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß, Herbert Hainer und Max Eberl - denn der FC Bayern ist in der Lage, auch in einer Länderspielperiode für Schlagzeilen zu sorgen.
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Viel Spaß mit der 72. Folge der 5. Staffel des Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger.
Die Folge im Überblick:
• Begrüßung
• Die Analyse des Spiels
• Konkurrenz im Mittelfeld?
• Klopp über Kimmich
• Zu viel Druck für Kimmich?
• Spieleranalyse
• Der Ärger der Woche
• Sind die Bayern an Wirz dran?
• Ausblick
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Deutschland feiert unter Jürgen Klopp den ersten Sieg und mittendrin ein überragender Tom Bischof im Mittelfeld. Gemeinsam mit Pavlovic und Wirz sorgt er für ordentlich Bewegung in der Zentrale. Da stellt sich natürlich die Frage, ist das vielleicht schon das neue Mittelfeld der Zukunft beim DFB? Und was heißt das Ganze für Joshua Kimmich? Und apropos Wirz, der 23-Jährige war plötzlich schon wieder Thema beim FC Bayern.
Diesmal höchstpersönlich von Karl-Heinz Rummenig ins Spiel gebracht. Was dahinter steckt, klären wir jetzt in einer neuen Folge Die Bayern-Woche. Zusammen mit mir, Madeleine, und unserem Chefreporter Stefan Kumberger. Hallo, Kumbi. Hallo, Madeleine. Hallo da draußen. Geht es dir gut? Hast du das Spiel gestern gut? Also überstanden ist ja eigentlich falsch ausgedrückt. Hast du das Spiel gestern genossen?
Ich habe es besser überstanden als die Serben. Es war ein Spiel, das ging schon mehr Richtung Klopp-Fußball. Also mir hat echt gefallen, welche offensive Lust die deutsche Mannschaft hatte. Also es war jetzt nicht irgendwie blindes Angerenne. Hauptsache wir zeigen, dass wir irgendwas machen können, irgendwas machen wollen, sondern da spielte keine Angst mit, sondern das war einfach nur Lust am offensiven Fußball, Lust am Gegenpressing.
Also da war viel Gutes dabei, was Hoffnung macht. Es war nur ein Spiel. Das sagt auch Tom Bischof über seine eigene Leistung und auch über die Leistung der ganzen Mannschaft. Aber das ist so ein zartes Pflänzchen Hoffnung, das mir für Griechenland dann doch ein deutlich besseres Gefühl gibt. Ja, also es war nur ein Spiel, klar. Aber trotzdem war es ja auch das erste Spiel mit dem neuen Kader, also mit Kader 2.
Und Jürgen Klopp hatte vorher ja auch nur wenige Tage wieder mit dieser neuen Mannschaft quasi. Und für mich war auch wirklich viel spritziger. Da war irgendwie viel mehr Lust dahinter, sowohl bei den Älteren, die schon öfter mal das DFB-Dress anhatten, als auch bei den Neuen. Also hat wirklich Spaß gemacht. Ich glaube, das tut denen allen gut, auch die, die da gestern nicht im Kader standen, dass einfach allgemein die deutsche Nationalmannschaft jetzt mal den ersten Sieg eingefahren hat.
Und ja, die Entwicklung kann gerne weitergehen und wir schauen gerne mal auf das Spiel gestern 2 zu 0 gegen Serbien in der Münchner Allianz Arena und das heißt natürlich für uns, wir gehen in die Analyse. Die Analyse des Spiels. Ja, ich habe es ganz am Anfang schon angesprochen. Also man kann schon sagen, dieser wirklich spielentscheidende Teil.
Gestern war eben das Mittelfeld, bestehend aus Bischof, Wirz und Pavlovic. Und wir gucken natürlich auf die Bayern-Spiele. Aber für mich war es gestern einfach auch Man of the Match. War er gestern auch Man of the Match. Tom Bischof, überragendes Spiel. Das zweite im DFB-Trikot. Also gerade gegen den Ball hellwach, auch in den Angriffen war er total entscheidend, clevere Bewegung in den Räumen. Wie hat er dir gefallen?
Ja, da gibt es nichts hinzuzufügen. Also ich bin ja sowieso Vorsitzender des Tom-Bischoff-Fan-Clubs, weil. Der hat so eine Eleganz und so eine Leichtigkeit und hat das ausgestrahlt, was ich vorher erwähnt habe, diese Freude. Der hat nicht diesen Weltmeisterschaftsrucksack drauf, der hat nicht... Irgendwie die Not, sich im Kader zu halten. Also der muss nichts verteidigen, sondern er ist der Angreifer. Er ist das Frische, er ist das Neue.
Und dass er Fußball spielen kann, wussten wir. Aber dass er gestern auch so in diese Anführerrolle hineingestoßen ist. Weil, so ehrlich muss man ja sein, es waren ja gestern jetzt nicht so viele Spieler auf dem Platz, wo man sagt, boah, das sind die Leitwölfe. Also, dass Serge Gnabry, der sich ja eher gerne zurückhält, der Kapitän war, zeigt ja, was da für eine Mannschaft auf dem Platz stand. Da war jetzt kein, Lothar Matthäus dabei vom Typus her oder kein Stefan Effenberg vom Typus her.
Und umso mehr war das richtig und wichtig, dass Tom Bischof da das Heft des Handelns in die Hand genommen hat, Kommandos gegeben hat und dann wird man eben auch damit belohnt, dass dann im richtigen Moment der Ball vor die Füße springt und dann hat er ihn eben reingedonnert und nicht irgendwie drüber gesetzt wie Karim Adeyemi oder verstolpert wie sonst irgendwer, sondern, knackig und frisch in die Maschen gehauen.
Also so stellt man sich das einfach vor. Ja, frisch, du sprichst es an, also er war ja vorher auch noch Teil des Kaders der U21-Nationalmannschaft und davon war ja wirklich gar nichts zu spüren, ganz im Gegenteil, man hatte eher das Gefühl, das hat ihm noch mehr Motivation gegeben, das Trikot quasi vorher schon mal angehabt zu haben.
Und Klopp hat es ja auch gesagt auf der Pressekonferenz, was für ein toller Junge ist, was für eine tolle Einstellung er auch abseits des Platzes hat. Auch dieser Jubel nach dem 1 zu 0, da hast du richtig gemerkt, was ihm das bedeutet und genau solche Jungs brauchst du dann einfach auch auf dem Platz.
Ja und wenn für einen Tom Bischof das Lied Major Tom gespielt wird, da passt ja alles zusammen. Das war ja märchenhaft gestern. Also für Tom Bischof war es natürlich insgesamt auch, dass es das Spiel in München war, dass das quasi in Anführungszeichen sein Stadion war, dass er da quasi in der richtigen Ecke stand zum Jubeln.
Also da hat wirklich alles gepasst. Ja, das stimmt. Und was ich auch bemerkenswert fand, war, er wurde, also er hat ja dann am Mikrofon bei euch gesprochen, da hören wir auch gleich nochmal rein zum Thema Konkurrenzkampf. Aber ich glaube, er wurde auch von dem Kollegen Sedelbauer sogar auch gefragt, ob er denn perfekt in dieses 4-3-3 von Klopp reinpasst.
Dann habe ich gesagt, ja, das mag schon sein, anscheinend ja, hat ja alles gut geklappt und selbst wenn, ich würde mich auch anpassen, wenn er ein anderes System spielen würde und auch das zeigt ja auch wieder dieses, hey, ganz ehrlich, ich habe einfach nur Bock zu spielen, ich habe einfach Bock für diese Mannschaft da zu sein und was zu bewirken und egal welches System, ich passe mich an und das siehst du ja beim FC Bayern auch.
Also da kann er mal auf der linken Seite, dann ist er mal der Zehner, dann ist er doch wieder im Mittelfeld. Der will einfach spielen und der will einfach was bewirken. Ja, also wäre schlimm, wenn junge Leute nicht Fußball spielen wollen würden. Aber du hast vollkommen recht. Er ist halt ein polyvalenter Spieler, wie man heutzutage sagt.
Und die Tatsache, dass er zum Beispiel in Paris in der Liga-Phase in der vergangenen Champions-League-Saison auf links gespielt hat, auf der Zehn spielen kann und so weiter. Das macht ihn natürlich wertvoll. Und wenn du dann neben dem Platz, aber auch vor allem auf dem Platz mit breiter Brust vorangehst, dann bist du absolut ein Kandidat der Zukunft. Also dass er.
Der oder ein Spieler der Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft sein wird. Ich glaube, das darf man einfach mit Fug und Recht behaupten. Die Frage ist nur, wie schnell diese Zukunft, von der ich gerade spreche, kommt. Ob die jetzt in zwei Monaten kommt oder ob die 2028 zur Europameisterschaft kommt oder erst 2030.
Aber so wie er da aufgetreten ist, wieder die Betonung darauf, nur ein Spiel. Aber wenn es so weitergeht, dann kommt diese Zukunft früher als später. Ja und also du willst wahrscheinlich auch, das werden wir jetzt gleich diskutieren, auf Joshua Kimmich hinaus. Interessant fand ich eben auch, Jürgen Klopp hat sich ja was dabei gedacht, Joshua Kimmich nicht in den zweiten Kader mit reinzunehmen, als Kapitän eben auch dabei zu haben, obwohl Joshua Kimmich das ja wirklich wollte, auch nochmal nachgehakt hat.
Und er hat ja gesagt, nee, ich will wissen, wie die Jungs funktionieren, agieren auf dem Platz ohne die Platzhirsche. Und man hat gestern gesehen, das hat geklappt. Jetzt wollen wir aber erstmal kurz einmal reinhören, was Tom Bischof denn zum Thema Konkurrenzkampf im Mittelfeld gesagt hat. Wie siehst du denn den Konkurrenzkampf vor der Abwehr? Da sind ja wirklich große Namen dabei, große Spieler dabei.
Viel Spannung. Wie versteht ihr euch untereinander? Kommt es da auch zu dieser Konkurrenz-Situation, die ihr auch bei Bayern habt? Ja, ich glaube, genau das brauchen wir auch. Den Konkurrenzkampf. Den durfte ich oder erlebe ich ja auch bei Bayern und jetzt auch hier. Und der pusht einfach uns alle nach vorne und bringt uns ans Leistungslimit, dass jeder Gas geben muss und jeder immer jedes Spiel seine Leistung abrufen muss. Und das ist auch hier so. Ich glaube, jeder sieht das, was wir für Spieler hier haben.
Jetzt, ich nenne es mal den ersten Kader, waren ja auch brutale Spieler dabei und jetzt auch. Deswegen freue ich mich auf die Zukunft und das hilft uns allen. Ja, das sagt also Tom Bischof zum Thema Konkurrenzkampf. Einer, der gestern beim 2 zu 0 zugucken musste, war eben dann Joshua Kimmich von der Tribüne aus. Er war trotzdem anwesend.
Was bedeutet dieses Spiel von Tom Bischof oder allgemein vom Mittelfeld für Joshua Kimmich für seine Zukunft beim DFB? Ja, gut, also das Thema ist da. Das Thema ist natürlich ein weißer Elefant im Raum. Die Kollegen vom Kicker haben schon mal geschrieben, Joshua Kimmich, das haben sie vor dem Spiel schon gemacht, sei nicht mehr unersetzlich.
Beziehungsweise sie haben geschrieben, er ist wertvoll, aber nicht mehr unverzichtbar. Und solche Diskussionen sind für Führungsspieler natürlich auf der einen Seite gefährlich und zum anderen ist es dann gefährlich, wenn du nicht spielen darfst, wenn du zum Beispiel verletzt bist oder wenn du eine Pause bekommst oder wenn du ein Leistungstief hast.
Und wenn in solchen Phasen dann junge Spieler da auf deiner Position reüssieren und zeigen, was sie können, dann kann es gefährlich werden. Ich meine, das hat auch ein Michael Ballack vor der Weltmeisterschaft 2010 erleben müssen. Da ist ihm das Kapitänsamt vom jungen Philipp Lahm weggeschnappt worden und die Position von Sami Khedira.
Das sind immer schwere Phasen für Führungsspieler, die im Herbst ihrer Karriere stehen. Bei Joshua Kimmich würde ich sagen, es ist der Frühherbst. Und durch solche Spiele wie gestern verschärft sich so eine Diskussion natürlich. Und ich halte es jetzt ehrlicherweise für verfrüht, aber die Diskussion ist am Kommen. Ja, sie ist auf jeden Fall schon da.
Jürgen Klopp hat das gestern auf der Pressekonferenz ja dann eigentlich auch fast schon von sich selbst angesprochen. Da hören wir jetzt auch gerne mal rein, bevor wir dann weiter diskutieren. Ja, und am Ende wird es eine Jo-Kimmich-Geschichte. Das kriegt ihr ja hin. Ja, das macht ihr schon. Das ist ja klar. Paul Wittsch-Bischof, Wirtz hat super funktioniert. Dann spielen wir, das ist, also kann ich leider nicht mit singen bei dem Lied.
Das ist der Plan, in unterschiedlichsten Konstellationen eine bestimmte Art von Fußball spielen. Konstant bleiben. Die Aufstellung kann es nicht, weil Spieler sich verletzen. Ja, hauptsächlich, weil Spieler sich verletzen. Und das passiert ja ständig im Laufe einer Saison. Wenn dann einer ausfällt und wir stehen dann da und gucken doof und er sagt, okay, wir können nur so spielen, wenn der und der auf dem Platz ist, dann macht das ja keinen Sinn.
Und deshalb bin ich sehr happy über die Performance, aber habe nicht das Gefühl, dass es nur in dieser Konstellation geht. Habe heute in dieser Konstellation sehr gut funktioniert. Also eigentlich eine ganz harmlose Szene auf der Pressekonferenz. Wenn ihr Zeit und Lust habt, dann schaut euch das gerne auf sport1.de oder in unserer kostenfreien App an, weil die Szene ist natürlich schon bezeichnend.
Der Kollege, der die Frage gestellt hat, um euch mal mitzunehmen in unsere Reporter-Bubble, ist ein wirklich honoriger, erfahrener, ruhiger Kollege. Das ist kein Reporter, der Brände legt. Das ist kein Zündler, der ist vom Boulevard sehr, sehr weit entfernt und hat einfach nur diese Mittelfeld-Konstellation in Bezug auf Florian Wirz hinterfragt.
Und dann wittert Jürgen Klopp, und das merkt man auch in der Körperhaltung, also als die Frage kommt, hat er den Kopf noch auf die Hand gestützt und dann merkt er, okay, jetzt geht es ums Mittelfeld, jetzt muss ich irgendwie den Kimmich verteidigen. Und dann springt er so ein bisschen auf wie so ein Tiger und äußert dann eben diesen Verdacht, ja, das könnt ihr ja.
Jetzt wird es dann gleich wieder eine Kimmich-Geschichte. Und die Szene zeigt mir ehrlicherweise, der Bundestrainer weiß ganz genau, das ist eine gefährliche Diskussion. Das ist vielleicht die gefährlichste Diskussion aktuell im deutschen Fußball. Ist Joshua Kimmich noch der Richtige auf der Sechserposition vor der Abwehr?
Ist der wirklich noch unantastbar? Und er merkt, er muss jetzt da frühzeitig gegensteuern. Und er hat ja diese Diskussion eben auch unter anderem mit dieser Aussage eben schon aufgemacht. Ich möchte gucken, wie die Jungs ohne Führungsspieler zurechtkommen. Also nicht einfach nur, hey, das ist jetzt einfach so, Kimmich gehörte zum Kader 1 und jetzt sind die von Kader 2 dran.
Sondern nein, on top eben auch noch, ich will wissen, kommen die auch ohne ihn zurecht. Ja, und im Interview vor dem Spiel gab es eins mit dem Bayerischen Rundfunk. Da hat er so sinngemäß gesagt, der Joshua hat da so ein bisschen immer wieder gefragt, aber je öfter man fragt, man bekommt nicht immer das, was man will.
Das klang natürlich auch so. Er hat dann auch gesagt, ich hoffe, der macht jetzt Urlaub. Joshua Kimmich als Kapitän, der macht jetzt natürlich nicht Urlaub. Der sitzt dann natürlich im Stadion. Das ist ja seine Mannschaft, in Anführungszeichen. Er kam ja dann auch runter, hat die Mannschaft dann in der Kabine besucht.
Also auch nach außen gibt er da den Führungsspieler, aber die Diskussion ist real und jetzt müssen wir schauen, wie läuft es in Thessaloniki gegen Griechenland. Können da Tom Bischof, können da Alexander Pavlovich oder andere, die dann vielleicht zum Einsatz kommen, genauso ihre Leistung zeigen und dann wird es im November eben absolut spannend, wenn dann wieder diese Kombination zustande kommt.
Also Stand jetzt würde ich ja sagen, Josef Kimmich wird dann vielleicht mal mit Tom Bischof ausprobiert oder er darf wieder mit Alexander Pavlovich spielen. Wahnsinnig spannend, aber wie Jürgen Klopp jetzt schon die Antennen ausfährt, und merkt, hier brodelt was, hier kommt was zur Oberfläche, ist sehr interessant.
Und dadurch, dass er ja Kimmich in Schutz nimmt, macht er das Thema ja eigentlich auch ein bisschen schwieriger, als es sein muss, statt einfach die Jungs, die es gut gemacht haben, hervorzuheben. Weil am Ende, davon müssen wir doch darüber diskutieren, welche Zentrale tut dem deutschen Fußball gut und welche Zentrale funktioniert am besten.
Und da heißt es ja gar nicht, der andere ist schlechter und funktioniert nicht, sondern die anderen sind einfach besser und machen unseren deutschen Fußball gerade auch wieder zu einem Fußball, den man sich auch gerne anschaut. Es gab ja noch eine, um dich da noch kurz zu ergänzen, deinen Gedanken vorzuführen.
Es gab ja noch eine interessante Szene auf dieser Pressekonferenz. Er wurde explizit auf Tom Bischof angesprochen, der Jürgen Klopp. Und hat dann Tom Bischof gelobt in so zwei, drei Halbsätzen. Und dann hat er aber angefangen, ich glaube, dann hat er die ganze Mannschaft aufgezählt. Also wirklich von Mika Bauer über weiß der Kuckuck wen, hat der alle aufgezählt und alle waren toll und alle haben super gespielt, weil er gar nicht so, das hat er auch so angedeutet, gar nicht Tom Bischof herausgreifen wollte.
Und da sehe ich eben auch so bei ihm den Gedanken im Hinterkopf, wenn ich jetzt den Tom Bischof zu sehr lobe, dann dreht das die Öffentlichkeit wieder Richtung Kimmich. Ist Bischof der neue Kimmich? Ist Bischof der bessere Kimmich? Also und dann noch eine Szene von Jürgen Klopp? Er hat diesen ersten Kader, der nicht gewonnen hat, unentschieden in den Niederlanden, Niederlage gegen Griechenland, diesen Kader hat er mehrmals verteidigt und hat aufgezählt, wie viele Trainingseinheiten er mit dem ersten Kader hatte und wie viele Trainingseinheiten er mit dem zweiten Kader hatte und hat dann immer wieder darauf hingewiesen, naja, also, der zweite Kader, der hatte es vielleicht ein bisschen besser in der Vorbereitung,
also er hat es nicht gewonnen. Er schaut wirklich, er geht da so auf Eiern und versucht, dass diese beiden Kadern nicht gegeneinander ausgespielt werden und schon gar nicht zwei Persönlichkeiten wie, Kimmich auf der einen Seite und Bischof Pavlovich und andere auf der anderen Seite. Dass da kein Rauch entsteht.
Ja, und dass er auch immer wieder so in einem Nebensatz dann auch sagt, also da könnt ihr jetzt draus machen, was ihr wollt. So nach dem Motto, jetzt hat er wieder irgendetwas und wir versuchen da jetzt wieder eine Geschichte draus zu ziehen oder sonst was. Also er versucht da irgendwie immer sehr, sehr drüber nachzudenken, was er sagt, will aber trotzdem natürlich ehrlich sein und der Jürgen Klopp sein, der er ist.
Ja, das Interessante an seiner Kommunikationsstrategie ist ja, also es gibt ja die Möglichkeit, dass man offen und ehrlich antwortet und dann ist einem als Trainer egal, was Medien und Öffentlichkeit und Fans und Experten draus machen. Oder man windet sich herum und ist dann sehr, sehr vorsichtig. Das machen die meisten Trainer. Oder man macht es wie Jürgen Klopp.
Er sagt ehrlich, was er denkt und erklärt dann selbst gleich, was jetzt gleich medial passieren wird. Und versucht dann die Medienwelt so ein bisschen zu demaskieren, glaube ich. Das ist so ein bisschen sein Ziel. Ich glaube, er will den Fans so zeigen, die Reporter sind alle böse und die haben alle einen Hintergedanken und die wollen alle auf etwas hinaus, was jetzt überhaupt kein Thema ist.
Auch weil er ja sagt, ja, es ist so ein schöner Abend und ihr kommt mit so einem Thema. Aber wie gesagt, das kann er über die Kollegen vom Boulevard sagen, das kann er meinetwegen über mich sagen. Wir leben von der Zuspitzung. Aber der Kollege, der die Frage gestellt hat, Arne Richter, Also der sitzt wirklich nicht im stillen Kämmerchen und denkt sich, so jetzt schreibe ich aber den Kimmich raus aus der Nationalmannschaft.
Das glaube ich macht keinen Reporter. Das ist gar nicht unsere Aufgabe, was soll uns das bringen. Aber dass ausgerechnet diesen Kollegen dieser Verdacht des Bundestrainer getroffen hat, das macht den Verdacht von Jürgen Klopp ehrlichenweise ein bisschen, der Verdacht ist wirklich ungerechtigt. Ja, und es ist ja auch ein schöner Abend gewesen, es ist ja auch ein schönes Spiel gewesen, aber nichtsdestotrotz sind wir hier in einer…, Die Entwicklung ganz, ganz am Anfang und das ist jetzt der erste Sieg nach drei Spielen oder aus drei Spielen ein Sieg.
Und ich finde, wir müssen ja in die Diskussion gehen. Wir müssen gucken, wer funktioniert wo am besten und wo kann man welche Schrauben drehen und wie auch immer. Aber wenn wir nochmal ein bisschen bei Joshua Kimmich bleiben, weil viele ja auch ein bisschen darüber diskutiert haben oder gesprochen haben, wiegt vielleicht der Druck und das Gewicht hinter der Kapitänsbinde ein bisschen zu schwer kann er mit diesem Druck umgehen oder hatte er vielleicht jetzt auch nur, die falschen Spieler um sich herum im Kader 1 und wurde da nicht optimal unterstützt wie siehst du ihn da?
Also dieser erste Kader, da waren ja nicht Pflaumen dabei. Es waren Leute dabei, die Fußball spielen können, sonst wären sie nicht in der deutschen Nationalmannschaft. Und mit Felix Metzger hatte er jemanden an der Seite, der bei der Weltmeisterschaft auch in der ersten Elf stand, zwar unter dem anderen Bundestrainer, aber Felix Metzger ist ja auch kein Schlechter.
Also Joshua Kimmich ist ja grundsätzlich jemand, der polarisiert, der vorangeht auf der einen Seite und das finden viele gut, für andere ist er dann so ein bisschen zu verbissen. Jemand wie Matthias Sammer, der ja einen ähnlichen Ruf hatte oder ein ähnliches Image hat, der findet Joshua Kimmich ganz, ganz toll, weil Joshua Kimmich immer einer ist, der kritisch ist, der auch, diese Mittelmaß-Aussage von Bastian Schweinsteiger mitgenommen hat und das offen zugegeben hat, ja, wir sind aktuell vielleicht nur Mittelmaß, weil er eben selbst so unzufrieden ist.
Und man muss sich die Karriere von Joshua Kimmich anschauen in der Nationalmannschaft. Das ist natürlich eine Geschichte des Scheiterns. Nach dem Conflict Cup 2017 dreimal bei der Weltmeisterschaft frühzeitig raus, die Europameisterschaften auch eher übersichtlich. Immer diese Diskussionen, Rechtsverteidiger oder auf der Sechs.
Dann hat er diesen wahnsinnigen Druck erlebt rund um Corona und die Corona-Impfung, wo er ja einer der Nachzügler war, wo sich sogar die Bundeskanzlerin dazu geäußert hat. Du merkst, bei mir sprudelt es in Sachen Joshua Kimmich. Dann hatten wir die Auseinandersetzung mit Thomas Tuchel, wo wirklich dann am Ende nur noch ein Scherbenhaufen übrig war.
Dann dieser Streit mit Max Eberl, neuer Vertrag, neuer Vertrag nicht. Kriegt er mehr Geld oder kriegt er nicht mehr Geld? Committet er sich zum Verein oder nicht? Also Joshua Kimmich ist ständig in der medialen Diskussion. Und dafür. Ich habe den Eindruck, das ist ein stabiler Mann im besten Fußballeralter, der auch die schlimmste Diskussion übersteht.
Also ich glaube, wenn jetzt diverse Experten sagen, dass der unter dem Kapitänsamt zusammen bricht, dann glaube ich, stört das Joshua Kimmich, aber es wirft ihn nicht um. Ja, das glaube ich auch nicht. Ich glaube nur, was ihm guttun würde, eben weil du auch Felix Metzsche angesprochen hast, dass man ihn einfach jemanden an seine Seite stellt.
So, dass ein Joshua Kimmich sich erstens auf sein Kapitänsamt, aber auch auf seine spielerischen Qualitäten konzentrieren kann, weil der ist ein super Kicker, das ist ein super Fußballer, aber man hatte das Gefühl, neben Felix Metzscher konnte er das eben nicht so ganz zeigen, weil bei Bayern kann er das ja.
Ja, du erinnerst dich an den Dienstag, die Sendung 45 auf Sport 1. Da war ich ja dankenswerterweise zu Gast, weil du mich eingeladen hattest. Und da habe ich einen Satz gesagt, der immer noch gilt. Wenn man es sich einfach macht, kann man natürlich schon sagen, es liegt irgendwie an Felix Metzger, was da gegen Griechenland passiert ist.
Weil Alexander Pavlovich ist neben Felix Metzger wirklich einen Downfall erlebt bei der Weltmeisterschaft. Joshua Kimmich hat es nicht gut getan, neben Metscher zu spielen. Die beiden können aber, also Pavlovic und Kimmich können aber beim FC Bayern gut harmonieren. Jetzt war gestern gegen die Serben auch kein Felix Metscher auf dem Platz.
Also es tut mir echt leid, weil ich Felix Metscher schätze und weil er ein guter Fußballer ist. Aber irgendwie, ich mache es mir jetzt mal leicht und sage, viele Indizien deuten darauf hin, dass er ein Problemchen sein könnte da vor der Abwehr. Ja, beziehungsweise einfach nicht das richtige Puzzlestück. Also, weil beim BVB siehst du ja, wenn man ihn, also das ist ja einfach vor allem in der Zentrale so wichtig, die zwei Menschen, die da stehen im Mittelfeld, die müssen einfach harmonieren, sie müssen sich gut ergänzen.
Und das heißt ja gar nicht, dass Felix Metzger dann deswegen falsch ist oder ein schlechter Fußballer ist, ganz im Gegenteil, aber er ist halt nicht das richtige Puzzlestück zu einem Joshua Kimmich, der meiner Meinung nach gerade als Kapitän, einfach eine größere Rolle beim DFB spielt. Das ist richtig. Also Joshua Kimmich, also ich hinterfrage ihn jetzt noch nicht.
Ich sage jetzt nicht, dass er da raus muss. Da sind wir noch viel, viel zu früh in der Ära Klopp. Aber man merkt eben, wie der Wind langsam aufkommt und Jürgen Klopp merkt das, eben auch. Ganz, ganz spannend. Einfach da noch gerne einen abschließenden Satz, weil, das hat ja Jürgen Klopp auch nochmal betont, ein Joshua Kimmich wird vielleicht irgendwann mal auch verletzungsbedingt nicht auf dem Platz stehen können und dann ist es ja gut, wenn man eine, Alternative, eine stabile, funktionierende Alternative im Mittelfeld hat.
So, damit würde ich sagen, schließen wir das Thema Mittelfeld ab und blicken aber noch ein bisschen weiter auf die Bayern-Spieler, die gestern auf dem Platz standen. Unter anderem Serge Gnabry, du hast es schon gesagt, er war gestern dann der Kapitän. Ich fand ihn von Beginn an eigentlich total aktiv, bis er dann eben durch Seid Emala ersetzt wurde. Wie hast du ihn gesehen?
Ja, gut, also er ist natürlich nicht der Typ Kapitän, irgendwie Serge Gnabry mit Kapitänsbinde, das überrascht mich, aber er ist einer derjenigen gewesen oder derjenige in der Startelf, der die meisten Länderspiele auf dem Buckel hat, und er hat mir gut gefallen, ich habe ihn dann nachher gefragt nach dem Spiel, wo stehst du denn rein körperlich, weil wir wissen ja alle, die Verletzung kurz vor der Weltmeisterschaft, die war nicht ohne, und da hat er schon durch, er wollte jetzt keine Prozentzahl sagen, Prozentzahlen sind beim FC Bayern ja immer gefährlich.
Aber er hat dann so gemeint, er ist auf dem Weg, so der Alte zu werden. Ich glaube, die 45 Minuten, die haben ihm gut getan. Er war ja auch Jürgen Klopp sehr dankbar, dass er mitdurfte zur Nationalmannschaft, obwohl er ja bei den Bayern zuletzt nicht gespielt hatte oder zumindest nicht viel gespielt hat.
Also ich bin da guter Dinge. Der ist halt so jemand, der... Den Rhythmus braucht, der Erfolgserlebnisse braucht. Das ist jemand, der vielleicht, wenn er im Sumpf steckt, ein bisschen länger braucht, sich am eigenen Schopf da rauszuziehen. Aber wenn er es geschafft hat, dann ist er immer ein Faktor im deutschen Spiel.
Ja, und dann gab es auch eine Szene gestern, da finde ich, hat man eben auch wieder gesehen, so der alte Serge Gnabry kommt immer mal wieder durch und darf auch gerne wieder öfter durchkommen, als Treu ziemlich weit aufgerückt ist und er dann da, mit der Grätsche ausgeholfen hat, den Ball erobert hat und ich glaube, das Spiel gestern hat ihm gut getan, auch wenn er sich dann mit einem Tor nicht belohnen konnte, Gerade nach dem Spiel gegen die Niederlande, wo er ja dann auch, das Gegentor verschuldet hat, nachdem er den Ball verloren hat.
Fand ich schön, dass er da in der Startelf stehen durfte und dass er da einfach wieder ein bisschen Selbstvertrauen tanken durfte. Richtig. Und solche Grätschen lieben wir ja. Heizt man das Stadion total an. Ja, es heizt ein Stadion an und für Serge Stabi war ja gestern sowieso Jahrestag. Denn gestern vor sieben Jahren hatte er ja seinen großen Tag, als die Bayern 7-2 bei Tottenham Hotspur gewonnen haben.
Da hat er ja einige Tore geschossen und also irgendwie der erste Oktober scheint ein gutes Omen zu sein für den Serge Gnabry. Absolut. Jonas Urbich, gestern dann die Vorerst Nummer 1 im Tor beim DFB. Wie hat er dir gefallen? Er hat ja nicht allzu viel zu tun, deswegen ist es ein bisschen schwierig, das Ganze einzuschätzen, aber vielleicht auch so ein bisschen mit Blick, wie er sich vor dem Spiel auch auf der Pressekonferenz so verhalten hat und gegeben hat?
Also ich kenne natürlich Jonas Urbich vom FC Bayern. Deswegen weiß ich, dass er ein guter Torhüter ist. Wenn ich jetzt ein Außerirdischer wäre und wäre gestern mit einem Ufo auf der Esplanade gelandet und hätte zum ersten Mal ein Fußballspiel gesehen und zum ersten Mal hätte ich Jonas Urbich gesehen, dann hätte ich danach nicht sagen können, ob er ein guter Torhüter ist oder nicht.
Weil er hatte nichts zu tun es gab eine Szene in der 56. Minute das war so ein kleiner Klopps da ist der Ball beim Gegner irgendwie gelandet, keine Ahnung da war. Der Jonas Urwig vielleicht ein bisschen unkonzentriert, aber ansonsten ja, also ich glaube gestern ging es einfach für Jonas Urwig einfach nur um den Moment, Nationalmannschaft, die Nummer 1 auf dem Rücken, Allianz Arena und so weiter also Also es war gestern mehr so ein Abend fürs Gefühl, statt sich da irgendwie auszuzeichnen als großartiger Torhüter, der er natürlich ist.
Das auf jeden Fall. Und er hat uns auch oder euch am Mikrofon danach verraten, wie glücklich er ist und was mit seinem Trikot auch passiert. Ich gehe zufrieden mit der Null nach Hause. Sie haben ein Debüt-Trikot dabei? Ja, habe ich. Oder schenken Sie das jemandem in der Familie oder was haben Sie damit vor?
Gute Frage. Setze ich mich gleich mal mit auseinander. Krieg ich da neu, oder? Dann kriegst du nicht. Bleib in der Familie. Ja, Manuel Neuer, der väterliche Freund von Jonas Urbich, bekommt nicht das Debüt-Trikot von Jonas Urbich. Das wäre auch zu viel des Guten. Ich glaube, die haben ganz andere Gelegenheiten.
Vielleicht schenkt Jonas Urbich das Trikot, das er beim letzten Länderspiel hat in 15 Jahren. Das schenkt er dann vielleicht Manuel Neuer seinem Mentor. Aber es ist auch hier wieder Wahnsinn, wie Jonas Urbich und Manuel Neuer sich immer mehr angleichen. Wir haben schon drüber gesprochen. Und man kann jetzt natürlich auch die Aussagen gestern in der Mixzone waren wieder so, ja, ja, das muss der Trainer entscheiden. Das ist eine Frage für den Bundestrainer, ob ich gegen die Griechen in Thessaloniki spielen darf.
Damit beschäftige ich mich nicht etc. pp. Und genauso ist er ja auch auf der Pressekonferenz. Vor dem Spiel aufgetreten und ich finde, er lässt sich natürlich nicht in die Karten schauen und da kommen keine Kampfansagen, aber er betont dann schon von selbst, naja, ich habe ja einen Spielrhythmus, ich habe ja 30 Spiele für die Bayern gemacht und so weiter.
Also mit dem, was er hat, geht er schon ein bisschen hausieren. Und das klingt alles sehr bescheiden, aber es ist natürlich schon so. Er hebt so ein bisschen die Hand und sagt, Freunde, ich bin hier nicht der außenstehende Torhüterkandidat in der Nationalmannschaft, nur weil ich bei den Bayern vielleicht die 2 bin oder die 1b, sondern ich bin hier ein ernsthafter Anwärter.
Also so deutlich wie ich, sagt das jetzt nicht, aber zwischen den Zahlen kann man das schon herauslesen. Ich glaube, wenn du im Schatten eines Manuel Neuers spielst, auch wenn die zwei sich super verstehen und er natürlich jetzt irgendwann die Nummer eins, die neue Nummer eins werden soll, musst du dich, glaube ich, in deinem Anfängen genauso verhalten.
Weil sonst gehst du total unter. Wir alle wissen, was es heißt, hinter Manuel Neuer zu spielen und nicht gesehen zu werden. Und ich glaube, damit macht… Schöne Grüße. Schöne Grüße zu Alex Nübel nach Istanbul. Ganz genau. Und ich glaube, damit, ja, finde ich, macht das schon clever. Er muss nur gucken, dass da, ja, das nicht so überschwappt in so eine leichte Arroganz.
Aber wie willst du es anders machen? Wenn du zu bescheiden bist, dann gehst du unter. Ja, arrogant würde ich Jonas Urbig jetzt gar nicht beschreiben, sondern der hat so einen Schalk im Nacken. Er hat dann auch in der Pressekonferenz zu mir gesagt, ja sie kennen mich jetzt schon ein bisschen, weil seine Antworten natürlich dann, also es wiederholt sich.
Er ist wirklich übermäßig vorsichtig und ich glaube die Zeiten von Torhüterkriegen wie unter Lehmann und Kahn, sowas werden wir nicht mehr erleben. Ja, ich habe es jetzt mal sanfter Angriff auf die Nummer 1 oder irgendwie sowas, habe ich es jetzt mal überschrieben. So glaube ich kann man das beschreiben, was Jonas Urbig da macht.
Aber findest du das denn gut oder hättest du gerne mehr Reibung? Ja gut, also aus Jonas Urbigs Sicht muss man natürlich sagen. Es läuft für ihn. Also es ist die richtige Taktik. Ich kann nur allen Leuten empfehlen, schaut euch die Pressekonferenz an und dann lest euch verschriftlicht die Zitate durch, ohne dass ihr das Bild von Jonas Urbich habt.
Weil da sitzt natürlich ein 23-jähriger junger Mann, der in gewisser Weise noch ein bisschen Babyface ist. Klar, mit 23 darf man das sein und der kommt so harmlos daher. Aber wenn man dann das Zitat liest und wenn man dann liest, wie er sagt, ich habe Spielrhythmus, ich habe 30 Spiele für den FC Bayern.
Das ist ja immer diese Diskussion und so weiter. Er weiß genau, was um ihn herum passiert und welche Trümpfe er in der Hand hat. Und die spielt er auch aus. Also er ist nicht so brav, wie er wirkt, sondern er hat, glaube ich, ganz klare Ansprüche und ganz klare Ziele. Und für jeden Torhüter, der den deutschen Pass hat, ist natürlich der Platz im DFB-Tor das absolute Ziel.
Er sagt es nicht, aber wir alle dürfen davon ausgehen, dass es so ist. Wie meinst du, wie gut stehen denn seine Chancen, am Sonntag da wieder als Nummer eins im Tor zu stehen? Soll ich antworten wie Jonas Urbig? Bitte, ja. Jonas Urbig würde jetzt antworten. Nein, nein, nein, doch nicht. Das ist eine Frage für den Bundestrainer. Ich nehme alles zurück.
Bitte alle Stefan Kumberger antworten. Jürgen Klopp könnte jetzt natürlich sagen, ich weiß ja, Urbich konnte sich ja gar nicht beweisen, den lasse ich jetzt einfach nochmal spielen. Glaube ich aber nicht, weil es ist ja ein großer Topf an Torhütern da und ich glaube, dass wir Atobolo sehen werden in Thessaloniki gegen Griechenland.
Glaube ich auch und Jonas Urbich, ich glaube das Wichtige war jetzt einfach mal den Kasten sauber halten, zu Null spielen, auch wenn natürlich bei Null-Torschüssen das schon alles andere sehr verwunderlich wäre. Aber nichtsdestotrotz, das ist der erste Sieg, es wurde zu Null gespielt. Er hat sein Debüt gegeben und ich glaube es ist auch gut, wenn man jetzt einen von den anderen Jungen ranlässt und die sich auch beweisen können. So ist es.
Gut, dann würde ich sagen, machen wir einen Strich unter den DFB zumindest. Wir bleiben aber bei den Bayern und der FC Bayern wäre nicht der FC Bayern, wenn er nicht sogar in der Länderspielpause abseits des Platzes immer noch für Aufsehen sorgen würde. Ich habe ganz am Anfang es schon angesprochen, es geht um Karl-Heinz Rummenigge.
Wir gehen in unsere nächste Rubrik. Der Ärger der Woche. Ja, und zwar geht es darum, Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge hat am Wochenende in seinem Interview bei der AZ eben bestätigt, was du ja, hier im Podcast auch schon erwähnt hast. Es geht nämlich um die Vertragsverlängerung von Max Eberl. Nimm uns doch gerne nochmal mit, kurz und knapp, um was geht es und was hat Karl-Heinz Rummenigge im Interview jetzt bestätigt?
Ja, wir hatten ja geschrieben, Karl-Heinz Rummenigge hat sich enthalten, hat nicht für Max Eberl, gestimmt, hat sich ein bisschen geärgert darüber, dass Herbert Heiner und Uli Hoeneß das Ganze im Präsidialausschuss schon so vorbereitet hatten, dass man eine Vertragsverlängerung von Max Eberl als Sportvorstand nicht mehr verhindern konnte.
Man hat so ein bisschen den kritischen Karl-Heinz Rummenigge da so ein bisschen beiseite geschoben. Schöne Grüße an all jene, die mir bei Instagram geschrieben haben, ich würde lügen, weil jetzt hat Karl-Heinz Rummenigge das Ganze bestätigt. In der Abendzeitung beim Kollegen Maximilian Koch, der das Interview geführt hat.
Und soweit ich weiß, sind aber jetzt die Wogen erstmal geglättet. Jetzt hat Karl-Anthelmenigel offenbart, wie er diesen ganzen Vorgang gesehen hat. Er lässt sich nicht gerne präjudizieren, hat er gesagt. Und interessant sind aber noch weitere Dinge, die er gesagt hat, die wir jetzt noch nicht besprochen hatten.
Zum einen hat er gesagt, er ist dafür, dass der Aufsichtsrat weniger eine Rolle spielt im Tagesgeschäft. Das soll der Vorstand machen. Könnte ein kleiner Hinweis sein an Uli Hoeneß. Lass doch mal den Eberl, den Dresen, auch den Freund und auch den Ruven Kasper machen, was sie für richtig halten. Wir als Aufsichtsrat, wir kommen dann schon noch dazu, wenn wir gefragt werden, wenn wir Ratschläge brauchen.
Also das ist ein kleiner Hinweis an Uli Hoeneß, denke ich. Und interessant ist ja, dass ohne Not Karl-Heinz Rummenigge dann offenbart hat, also alles, was am Campus jetzt passiert, läuft unter Christoph Freunds Ägide und unter der Herrschaft von Jochen Sauer. Max Eberl hat da nichts mehr mitzureden. Und das ist natürlich schon interessant.
Jetzt merken wir, Max Eberl hat einen neuen Vertrag, aber er hat weniger Macht als vorher. Der Campus, über dessen Wichtigkeit wir schon gesprochen haben. Wurde Max Eberl jetzt genommen und da schwindet natürlich dann schon wieder die Autorität von Max Eberl. Diese Handhabung und dieses Machtwort wirklich nur, weil ihm die Transferarbeit von Max Eberl nicht gefallen hat oder weil er irgendwie auch in Richtung Uli Hoeneß einmal zeigen möchte, hey, ich habe hier auch noch das Sagen und, allein schon diese 100 Prozent, die viel zu früh kamen und das auch noch hinter seinem eigenen Rücken, dass er damit eigentlich eher etwas Richtung Uli Hoeneß, richten möchte und aber dabei das Ganze auf Kosten von Max Eberl macht.
Ja, ich glaube beides. Also wir haben ja schon mal drüber gesprochen, das habe ich auch gesagt, dass es im Verein Menschen gibt, die sagen, der Jochen Sauer und der Christoph Freund haben die Transferbilanz mit ihren Campus-Verkäufen gerettet. So sieht es offenkundig auch Karl-Heinz Rummenigge, so hat er es ja gesagt in der Abendzeitung. Die Hinweise Richtung Uli Hoeneß sind schon eindeutig.
Und da kann ich ehrlicherweise Karl-Heinz Rummenigge schon ein bisschen verstehen. Der Mann wurde geholt, als die Bayern nicht in Trümmern lagen, aber wirklich eine schwere Phase hatten. Also gerade noch Meister geworden in Köln unter Thomas Tuchel, der damals schon ein schwieriger Faktor war im Bayern-Kosmos.
Braco entlassen, Oliver Kahn entlassen und da haben dann Herbert Heiner und Uli Hoeneß gesagt, Kalle, hilf, komm mit in den Aufsichtsrat. Ich habe mir damals, ich habe mir jetzt noch mal die Pressemitteilung durchgelesen von damals, Herbert Heiner hat gesagt, der Karl-Heinz Rummenigge wird uns helfen mit seinem Netzwerk, mit seiner Erfahrung und Pipapo etc.
Und da verstehe ich dann schon, dass Karl-Heinz Rummenigge sich denkt, Freunde, ihr habt mich vor drei Jahren oder wie lange ist es her, ja, drei Jahren, habt ihr mich da reingeholt. Ich sollte helfen und helfen bedeutet für mich nicht, dass ich mich da in den Aufsichtsrat reinsetze und einfach nur die Hand hebe, wenn ihr das wollt, sondern ich möchte dann schon auch ein bisschen mitreden.
Da kann man jetzt natürlich als Außenstehender sagen, das sehe ich ja auch, was die Fans so bei Social Media schreiben oder was Fans, die ich kenne mir sagen, die sagen dann, was will denn der Rummenigge, der soll sich raushalten und so weiter, aber er ist nun mal Aufsichtsrat und genauso ist Uli Hoeneß Aufsichtsrat und das ist ein Amt und Und dann darf man mitreden und dann darf man seine Meinung sagen.
Ob das jetzt Uli Hoeneß so gefallen hat, dass Karl-Heinz Rummenigge so ein bisschen... Ja, ein bisschen zündelt rund um den FC Bayern, wage ich jetzt mal zu bezweifeln, aber Kalle und Uli, die haben schon so viele Zwists gehabt und sich so oft miteinander auseinandersetzen müssen. Da gibt es doch das eine berühmte Zitat, das hattest du auch. Wie die Besenbinder.
Ja, genau. Uli Hoeneß hat gesagt, wir haben uns gestritten wie die Besenbinder. Ich hatte mal ein Interview mit Karl-Lenz Rummenigge, der hat gesagt, ja, aber dann haben wir halt die Würste vom Uli gegessen und ein Weißbier getrunken und dann ging es wieder. Also, liebe Fans da draußen, macht euch keine Sorgen.
Die beiden saßen ja dann auch schon, gegen Union Berlin schon einträchtig nebeneinander wieder auf der Tribüne. Also es ist jetzt nicht so, dass die sich nicht mal mehr mit dem Hintern ansehen, aber ja gut, also das auf der Tribüne gegen Union das war ja vor dem Interview in der Abendzeitung, mal schauen, mal schauen auf alle Fälle ist es halt wieder FC Bayern pur, es ist Länderspielpause wir reden alle über Jürgen Klopp über den Mann mit der größten Stahlkraft im deutschen Fußball und dann kommt natürlich wieder der FC Bayern um die Ecke und denkt sich, hey, also Schlagzeilen nur für die deutsche Nationalmannschaft das geht natürlich nicht, Und ich finde es einfach auch so Wahnsinn, dass also erst ein Uli Hoeneß,
der sich jegliche Sprüche und Spitzen in Richtung Max Eberl nicht verkneifen kann, dann aber auf einmal mit den 100 Prozent und ja, die Transferpolitik und das hat er alles super gemacht und dann hat man so das Gefühl, da ist jetzt ein bisschen Harmonie und dann aber anscheinend zu viel Harmonie, weil dann kommt der andere und schießt Richtung Max Eberl.
Also da hat man ja schon ein bisschen das Gefühl, wie er es macht, macht das immer falsch. Aber ja, ich glaube, der hat sich da so ein dickes Fell angeeignet mittlerweile. Auch das prallt an ihm ab. Ja, richtig. Ich weiß es nicht, aber der dürfte jetzt auch ein bisschen Urlaub gehabt haben in der Länderspielpause.
Also den wird das nicht umwerfen. Das stimmt. Dann lass uns aber noch mal kurz ein bisschen auf Florian Wirz zu sprechen kommen. Schon wieder, schon wieder. Ja, also wir machen jetzt hier nicht den Wirz der Woche rein, den hatten wir letzte Woche. Wir zielen einfach ohne Rubriken-Trenner jetzt durch.
Außer du wünschst ihn. Nee, nee, nee. Ich hätte ihn natürlich parat. Nein, nein, aber das Thema, das werdet ihr jetzt dann gleich da draußen hören, das Thema Wirz können wir jetzt relativ smooth zur Seite schieben. Aber es war Teil des Interviews, deswegen, genau, nimm uns auch da gerne mal mit. Warum war auf einmal Florian Wirts wieder Thema? Ja, lustigerweise, wann haben wir letzte Woche aufgenommen? Freitag? Oder wann haben wir?
Oder Donnerstag, klassisch. Oder Mittwoch. Wann haben wir den Podcast aufgenommen? Ich bin schon ganz verwirrt. Wartling, du musst dich um... In dieser Länderspielpause. Ah, Donnerstag war es nicht? Da war ich... Ja, Mittwoch. Mittwoch haben wir den Podcast aufgenommen. Nein, stimmt, genau. Am 23. Genau, richtig.
Ich bin ja jetzt ein bisschen im fortgeschrittenen Alter, deswegen musst du mir da schon ein bisschen helfen, wenn es um Zeitspannen geht. Okay, ich helfe dir. Es war der letzte Mittwoch, 23. Genau, Zeitpunkte und Zeitspannen werden jetzt bei mir problematisch. Also am Mittwoch hatten wir ja darüber gesprochen, ob Florian Wirz ein Kandidat bei den Bayern sein könnte, weil Didi Hamann am Dienstag, also am Tag davor, gesagt hatte, naja, vielleicht wird der Florian Wirz ja wieder ein Thema.
Ich habe euch dann gesagt, keine Sorge oder bitte Blutdrucksenker nehmen, weil es gibt keinen Grund, sich aufzuwiegen. Die Bayern sind nicht dran an Florian Wirtz. Der deutsche Nationalspieler ist immer ein Kandidat für Bayern München, aber in dem Fall nicht. Und dann kam Freitag, Samstag das Interview in der Abendzeitung mit Karl-Heinz Rummenigge und da.
Wurde er auf Florian Wirz angesprochen. Und da finde ich dann mal wieder interessant, was Karl-Heinz Rummenigge sagt, ich weiß ja nicht, was der Spieler will und ich weiß nicht, was mittelfristig ist und dann wurde gleich daraus gemacht, okay, die Bayern sind jetzt an Florian Wirz dran. Ich habe das Interview so gelesen, wenn ihr jetzt meine Einschätzung haben wollt.
Karl-Heinz Rummenigge schließt nirgendwo Türen, beziehungsweise die Tür zum Wirtstransfer ist gerade geschlossen, aber sie ist nicht abgeschlossen. Und Karl-Heinz Rummenigge ist ein Mann, der alle Optionen für seinen Verein immer offen hält und hat natürlich auch mit Hinblick auf Luis Diaz, Serge Gnabry, alles Leute, die auch nicht bis zum St.
Nimmerleins-Tag beim FC Bayern spielen werden, dann eben von mittelfristig gesprochen. Heißt, die Tür wurde nicht aufgemacht, aber sie ist auch nicht abgeschlossen. Sie ist derzeit einfach zu. Aber bitte keine Aufregung. Florian Wirz wird jetzt nicht im Winter irgendwie in München aufschlagen. Aber es ist echt lustig, wie diese Branche sich so selbst teilweise antreibt.
Dienstag Didi Hamann, Mittwoch rede ich dann im Podcast drüber und Freitag kommt dann Kalle Rummenigge und spricht dann über Florian Wirz. Wie unterschiedlich Interviews, also gerade schriftliche Interviews gelesen werden und interpretiert werden, aber wir haben ja letzte Woche auch schon drüber geredet, wenn, dann könnte es ja sein, dass eben ein Florian Wirz wieder in drei, vier Jahren, in der Offensive ein Thema beim FC Bayern wird und dann hat er ja gestern auch bewiesen, dass er ja nicht die 1B-Lösung sein muss.
Kann, wird, sondern definitiv immer noch eine 1A-Lösung für den deutschen Fußball ist. Ja, ich hatte ja letzte Woche gesagt, also die Bayern sollten sich nicht so als B-Lösung für Florian Wirz hergeben. Deswegen hatte ich das auch so angeschrieben. Ja, ja, einer hat mir beim Bauer Fohr eine Nachricht geschickt, ich wäre doch eine B-Lösung.
Ich habe damit gar nicht die Bayern kritisiert. Ich habe einfach nur gesagt, die Bayern müssen hier keine Almosen verteilen und irgendwelche Spieler aus Mitleid holen. So war das gemeint. Ich weiß gar nicht, wie man das missverstehen konnte. Aber naja, sei es drum. Florian Wirz, bleibt festzuhalten. Missverständnisse. Wie bitte? Ja.
So entstehen eben Missverständnisse, sage ich. Genau, richtig. Deswegen reden wir ja drüber. So ist es. Um abzuschließen, wolltest du sagen. Ja, um das Thema abzuschließen. Florian Wirz wird jetzt eine tolle Saison in Liverpool spielen, wird die deutsche Fußball-Nationalmannschaft anführen, war ja gestern auch Kapitän, in der zweiten Halbzeit. Also da sieht man mal, wie viele Spiele der schon auf dem Buckel hat.
Also in einer Reihe mit Fritz Walter, Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus, Philipp Lahm haben wir jetzt auch einen Florian Wirz. Wollen wir mal drüber reden, wie es jetzt weitergeht? Die nächsten Tage. Auf jeden Fall, sehr gerne. Also ihr alle wisst ja, am Sonntag spielt Deutschland in Griechenland. Da werde ich vor Ort sein und dann nehmen wir den Podcast am kommenden Dienstag auf.
Hat terminliche Gründe, dann sind wir auch ein bisschen näher dran an dem Griechenland-Spiel. Und dann geht es am Wochenende, da reden wir dann schon wieder von dem 10. Oktober, wie die Zeit vergeht, vom Auswärtsspiel der Bayern in Augsburg. Ja, und dann trudelt auch so langsam wieder. Der normale Fußballalltag, sage ich ein, auch wenn dann wieder die Champions League ansteht, DFB-Pokal, freue ich mich auf jeden Fall auch sehr drauf.
Wann ist denn DFB-Pokal? Ach, Pokal ist doch erst Ende Oktober. Ja, aber ich blicke ja hier gerade in die Zukunft, dass dann wieder so die normale Taktung, sage ich jetzt quasi. Ja, richtig. Weil wir jetzt ja wieder an einem Dienstag, heute nehmen wir an einem Freitag auf und jetzt redest du hier von Zeitspannen und dann habe ich die mal ein bisschen weiter gespannt.
Genau, also wir werden zeitnah in diesen normalen Donnerstagsrhythmus wieder zurückfinden, keine Sorge. Genau, das wollte ich eigentlich damit einfach nur sagen. Aber ihr habt ja alle diese Glöckchen und weiß der Kuckuck was alles aktiviert und habt alle den Podcast abonniert, egal wo ihr ihn hört. Von dem her verpasst ihr ja eh nichts.
Ja und das Schöne ist ja, wir versuchen ja immer nah an den Spielen dran zu sein. Eben genau deswegen haben wir heute ja auch am Freitag aufgenommen. Nächste Woche Dienstag heißt, da sind ja auch nur anderthalb Tage vergangen, und das macht es ja dann nochmal ein bisschen spannender und frischer. Und ihr dürft uns gerne aber trotzdem weiter Nachrichten übers Babofon schicken.
Auch was das Thema Kimmich angeht zum Beispiel. Auch kommentieren, sehr gerne. Aber das finde ich spannend. Was ist denn da eure Meinung? Ist er der richtige Mann im Mittelfeld? Ist er der richtige Mann für die Kapitänsbinde? Wie hat euch Tom Bischoff gefallen? Wie sieht seine Zukunft nicht nur beim FC Bayern, sondern auch beim DFB aus?
Genau, da würde ich vorschlagen, am Sonntag ist das Spiel und ihr schickt uns dann am Montag Barofon Nachrichten, die wir dann am Dienstag abspielen können und besprechen können. Ja, das ist eine sehr gute Idee und dann wünsche ich wir euch jetzt ein schönes Wochenende und hören und sehen uns nächsten Dienstag.
Bis dahin, schönes Wochenende, ciao, ciao.