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Die Bayern-Woche. Mit Stefan Kumberger und Madeleine Etti | Der FC-Bayern-Podcast· Folge 196

Klopp setzt auf Bayern! Rummenigge verweigerte Eberl die Stimme! Freund verlängert!

Donnerstag, 17. September 2026 · 47 min

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Shownotes

Wieder liegt eine ereignisreiche Woche hinter uns und dem FC Bayern! Am Sonntag gab es den Sieg in Elversberg, am Montag gestand Uli Hoeneß am SPORT1-Mikro, dass er für seine Aussagen rund um Max Eberl "genug Ärger" bekommen habe...

Mittlerweile ist klar: Karl-Heinz Rummenigge war gar nicht damit einverstanden, dass sein Aufsichtsratskollege so forsch voranging. Der Ex-CEO zog daraus seine Konsequenz...

Außerdem blicken Madeleine und Stefan ganz aktuell auf den DFB-Kader von Jürgen Klopp. Welche Rolle spielen die Bayern-Stars und was darf man jetzt vom Bundestrainer erwarten?

Das und mehr in der aktuellen Folge, in der es obendrein um Christoph Freund, Michael Olise, Luis Díaz und ein vermeintliches Bayern-Finanzpolster von rund 20 Millionen Euro geht...

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Viel Spaß mit der 70. Folge der 5. Staffel des Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger.

Die Folge im Überblick:
• Begrüßung
• Die Bayern in der DFB-Elf
• O-Ton Jürgen Klopp zu Joshua Kimmich
• O-Ton Vincent Kompany zur Länderspielpause
• Die Verkündung der Woche
• O-Ton Christoph Freund zur Vertragsverlängerung
• Die Enthüllung der Woche
• Das Bawofon

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Ich finde es einfach nur ein bisschen arm, da seinen Lebensunhalt mit zu verdienen, dass du Dinge früher raushaust, als du es eigentlich wissen müsstest. Die Bayern verlängern mit Sportdirektor Christoph Freund. Damit ist die sportliche Führung rund um ihn und Max Eberl erstmal geklärt. Allerdings lief es bei dem einen nicht ganz einstimmig und bei dem anderen hat es ganz schön gedauert.

Und während heute Morgen um 10 Uhr die Bayern-PK lief, hat Bundestrainer Jürgen Klopp parallel seinen ersten DFB-Kader nominiert. Da schauen wir natürlich besonders auf die Bayern-Stars. Wer ist dabei und wer hat es nicht in den Kader geschafft? Los geht's mit einer neuen Folge Die Bayern-Woche zusammen mit unserem Sport1-Chefreporter Stefan Kumberger, der gerade frisch von der Bayern-PK gekommen ist, kurz vorm Heimspiel gegen Union Berlin. Hallo Kumbi. Hallo Madleen, hallo da draußen.

Ich würde sagen, wir fangen aber trotzdem mit dem DFB-Kader an, weil es einfach gerade das brisanteste Thema ist, weil natürlich auch jede Menge, also neun Stück, neun Bayern-Stars sind nominiert. Deswegen lasst uns gerne reingehen in unsere allererste Rubrik. Die Bayern in der DFB-Elf. Ja, ich habe es gerade angesprochen.

Also parallel einmal 10 Uhr Bayern-PK, einmal 10 Uhr DFB-PK. Es war jede Menge los. Heute Morgen, an diesem Donnerstagmorgen, die erste Kader-Nominierung unter Jürgen Klopp. Und man kann sagen, der hat bei seiner ersten Nominierung direkt für eine Überraschung gesorgt. Denn es sind nicht nur 44 Spieler, die er nominiert hat, sondern auch zwei Kader. Was steckt da dahinter, Kombi?

Ja, die zwei Kader ergeben sich daraus, dass es vier Spiele sind. Also die Länderspielpause wurde ja erweitert, beziehungsweise die zwei Länderspielpausen im September und im Oktober wurden zusammengelegt. Und da hat sich Jürgen Klopp gedacht, ich bin neu, ich probiere einfach mal richtig viel aus und habe quasi zwei Kader. Er hat gesagt, das ist kein A-Kader und kein B-Kader.

Im ersten Kader für die ersten beiden Spiele, da stehen vor allem Spieler drin, die auch bei der WM eine Rolle gespielt haben, weil die eben schon öfter miteinander auf dem Platz standen. Und das große Ausprobieren beginnt dann mit den zwei hinteren Länderspielen. Findest du es eine sinnvolle Herangehensweise? Also man könnte ja erstmal meinen, boah, 44 Mann, was hat er sich denn damit jetzt aufgebürgt?

Aber auf der anderen Seite ist es einfach jetzt auch seit Langem mal wieder eine richtig lange Länderspielpause. Also du hast es angesprochen, vier Spiele, macht es dann eigentlich einfach total Sinn, genau diese Zeit und diese Menge an Spielen einfach für sowas jetzt auch zu nutzen? Absolut. Also er hat ja diesen Zauber des Neuanfangs und darf das aus meiner Sicht komplett nutzen.

Also ich fände es jetzt eher schändlich, wenn er wieder auf die alten Kräfte gesetzt hätte oder sich wieder nur auf wenige konzentriert hätte, so wie es Julian Nagelsmann gemacht hat. Sondern er sagt, ich packe jetzt mal alles zusammen, was wir an deutschem Talent haben und dann kommen eben zwei Kader raus.

Und natürlich werden nicht 44 Spieler zwei Jahre lang eine große Rolle spielen bis zur Europameisterschaft, falls sich Deutschland qualifiziert. Aber jetzt erst mal den Pool so groß wie möglich zu halten und dann schauen, der Schwächste fliegt, der Stärkste setzt sich durch, ist für mich absolut der richtige Ansatz.

Und er hat eben auch gesagt, er hat ja auch diesen Ansatz eben auch aufgrund dessen gewählt, weil er erst mal alle überhaupt kennenlernen möchte. Natürlich weiß er jetzt auch aufgrund dessen, dass er ja immer wieder bei Spielen auch unterwegs war, bei verschiedenen Mannschaftstrainings auch eben mit dabei war und reingeschnuppert hat, sage ich jetzt mal.

Aber natürlich weißt du das erst, wie ein Spieler wirklich tickt, wie er wirklich zu deinem gewünschten Spielstil vielleicht auch passt, wenn du ihn auf dem Platz auch wirklich dann aktiv in einem Spiel, wo es dann auch um etwas geht, dann erst wirklich siehst. Deswegen finde ich den Ansatz auch total gut. Ich bin total gespannt, wie er das aber hinten raus moderieren möchte, weil 44 Mann, das ist nicht ohne.

Ja, aber es sind ja viele Neulinge dabei, die jetzt nicht unbedingt Ansprüche anmelden können und wirklich sagen können, ich muss bei der Nationalmannschaft, dabei sein. Es geht jetzt einfach mal ums Ausprobieren, auch wie die Leute sich in so einer Gemeinschaft bewegen. Also das ist nicht umsonst so, dass viele junge Nationalspieler, neue Nationalspieler erst mal nervös sind.

Also ich finde es gut, dass Jürgen Klopp jetzt erst mal alles ausprobiert, alle mit einpackt. Und dann wird es natürlich auch Enttäuschungen geben. Also es wird bei der nächsten Länderspielpause dann im kommenden Jahr schon wieder, da werden natürlich deutlich weniger Spieler dabei sein. Also erstmal wirklich alles zusammenkratzen, was der deutsche Fußball zu bieten hat und dann eben aussortieren, genau der richtige Weg von Jürgen Klopp.

Und er hat ja selbst so ein bisschen, er wirkte ein bisschen überrascht, wie viel Qualität er dann schon gefunden hat. Und er hat ja auch in der VorstellungspK gesagt, jeder, der einen deutschen Pass hat und Bock hat, soll zeigen, was er kann. Er hat gesagt, er hat den Eindruck, dass sich da viele tatsächlich sich da angeheizt fühlten und nochmal richtig Gas gegeben haben.

Ja, das ist ja auch ein bisschen das, was Julian Nagelsmann am Ende vielleicht auch hat vermissen lassen, dass er wirklich bei allen genau hingeguckt hat. Und was ich auch ganz schön finde, es hat es jetzt auch nochmal betont, bei ihm fangen alle von Null an, egal ob sie noch schon ein Länderspiel hatten, ob sie schon 100 Länderspiel hatten.

Das erste Spiel zählt und nicht das letzte. Und das finde ich eben auch schön. Jeder fängt da bei Null an, jeder muss von vorne anfangen, quasi diesen Platz zu erkämpfen und finde ich eine super Herangehensweise, dass auch die Neulinge das Gefühl haben, hey, ich kann hier wirklich was erreichen, wenn ich alles reinhänge, weil genau darauf achtet der Bundestrainer und nicht darauf.

Ob ich jetzt schon 100 Spieler auf dem Book Club habe. Ja, da muss ich aber umgekehrt ein bisschen einschränken, also zum Beispiel Leroy Sané, ich glaube für den war ein gewisser Satz gedacht, da hat Jürgen Klopp gesagt, jeder kriegt eine Chance, jeder kann eine Chance haben. Aber die Chance nutzen muss man dann eben selbst, hat dann auch die Reporter angesprochen, hat gesagt, ihr alle sitzt ja hier, weil euch irgendjemand mal eine Chance gegeben hat und ihr die dann auch genutzt habt.

Und es scheint so, als wäre Leroy Sané einer derjenigen, die einfach genügend Chancen gehabt haben und jetzt erst mal vorerst raus sind. Weil er ja auch auf Spieler setzt, wie zum Beispiel ein Serge Gnabry oder ein Nico Schlotterbeck, die jetzt vielleicht in den letzten Wochen nicht wirklich zeigen konnten.

Dass sie jetzt diesen Kaderplatz oder die Nominierung überhaupt verdient haben. Sondern er weiß, dass das Potenzial vorher schon da war und dass sie natürlich aufgrund der Verletzung es einfach gar nicht zeigen konnten, dafür jetzt nichts kostet. Ja, dafür nichts konnten, dass sie jetzt verletzt waren, finde ich auch super faire Herangehensweise und das fand ich bemerkenswert von ihm dann eben auch zu sagen, wir wollen ja auch einen Mehrwert für die, wir wollen auch einen Mehrwert für die Ligen sein.

Da hat er zum Beispiel eben auch Serge Gnabry gemeint, er konnte sich jetzt in den letzten Wochen nicht wirklich beweisen, er soll aber auch jetzt nicht die nächsten Wochen aussetzen, weil er ja natürlich beim FC Bayern jetzt nicht aktiv sein kann, sondern soll trotzdem Spielpraxis sammeln, jetzt eben im DFB-Dress.

Ja, Vincent Kompany hat es gesagt, Serge Gnabry wäre jetzt mal dran, einige Minuten zu sammeln. Und wenn wir jetzt schon bei den Bayern-Spielern sind in der Nationalmannschaft. Jamal Musiala und Serge Gnabry haben da ja eine Sonderrolle bekommen von Jürgen Klopp. Die werden auch über die ganze Strecke Stand jetzt dabei sein bei der Nationalmannschaft.

Und ich weiß, dass das vor allem Jamal Musiala im Vorfeld wichtig war. Der hatte seinen Rhythmus gefunden, der wollte diesen Rhythmus halten. Der wollte keinesfalls zwei, drei Wochen wieder irgendwie ausgebremst werden, weil wir alle wissen, das nächste Spiel des FC Bayern nach dem Unionsspiel ist dann erst Mitte Oktober.

Also das ist eine lange Zeit und deswegen war es auch der Wunsch und das hat Jamal Musiala dann auch Jürgen Klopp gesagt in ihrem Gespräch. Nimm mich bitte mit, ich möchte in dem Flow bleiben. Das Thema mit den Absencen ist im Griff. Wenn du mich jetzt ausbremst und ich wieder nur trainieren kann an der Silberner Straße, dann hilft mir das nicht. Und Jürgen Klopp hat dem Wunsch entsprochen.

Ja, und das ist ja dann auch im Sinne der Vereine. Und da sieht man ja eben auch, wie intensiv ja dann auch der Austausch war zwischen dem Bundestrainer und den verschiedenen Vereinen. Hey, natürlich musst du dir erst mal das Go holen, nicht nur vom Spieler, sondern auch vom Verein. Ist das für euch okay, dass ich mir jetzt einen Serge Gnabry oder Jamal Musiala mit in den Kader reinnehme, ihnen die Spielpraxis gebe, ihnen vielleicht auch wieder ein bisschen Vertrauen zurückgebe?

Ist das für euch überhaupt fein? Weil ein Risiko besteht natürlich immer, dass bei einem von beiden... Ich klopfe jetzt auf Holz, man hört es vielleicht nicht, bei einem von beiden vielleicht doch nochmal was passieren könnte, aber so an sich finde ich, man merkt den Austausch zwischen Jürgen Klopp und dem Verein, man merkt, dass er einfach total Lust hat, diesen Umbruch, er hat nicht nur darüber gesprochen, sondern er setzt es auch wirklich um und er hat wirklich Lust drauf.

Auf wie er es jetzt am Ende dann wirklich umsetzen möchte mit den 44 Mann. Da bin ich noch gespannt. Aber das werden wir dann sicherlich auch die nächsten Wochen dann auch merken oder auch im November, wenn dann die nächste Länderspielpause ansteht. Tatsächlich ist dann schon wieder im November eine. Ich habe jetzt ja tatsächlich, da geht es ja nach Serbien. Ich habe schon wieder vom nächsten Jahr gesprochen.

Nein, nein, tatsächlich. Nein, im November, genau. Ja, ich glaube, 13. müsste es dann. Frisch weiter. Genau, ja, also Vincent Kompany hat es ja gesagt, er war unterrichtet. Und wo er ein bisschen überrascht war, ich habe bei meiner Frage an Vincent Kompany erklärt, ja, es gibt ja zwei Kader und der eine Kader ist dann bei den anderen zwei Spielen hinten raus gar nicht mehr dabei. Zum Beispiel betrifft das einen Joshua Kimmich, über den wir dann auch gleich sprechen werden.

Da wirkte Vincent Kompany ein bisschen überrascht. Er hat aber dann erklärt, jeder bekommt seinen individuellen Plan und die Länderspielpause soll für diejenigen, die dann früher nach Hause kommen, dann auch genutzt werden, um mal mental abzuschalten. Also wenn ich jetzt Bayern-Fan wäre und würde das hören, wie da mit den Spielern, mit den Bayern-Stars umgegangen wird zwischen Klopp und Kompany, dann würde das mir Hoffnung machen. Ja, auf jeden Fall.

Lass uns gerne eben über Joshua Kimmich sprechen. Er ist einer von den neun Nominierten im DFB-Kader. Jürgen Klopp hat dann auch verraten, wie sein Plan mit ihm ist und vor allem, wo er spielen soll. Wir hören gerne mal rein. Top-Leistung. Also einfach das, was er bei Bayern im Wochenrhythmus oder 3-4-Tagesrhythmus mehr abreißt.

Genau das möchte ich natürlich auch sehen. Natürlich muss ein Spieler mit seiner Erfahrung und seinem Alter vorne weggehen, ist ja gar keine Frage. Ja, endlich, endlich, endlich hat es jemand getan. Und endlich wurde jetzt mal klargestellt von Jürgen Klopp, dass Joshua Kimmich ein Sechser ist. Kimmich hat ja vor der Weltmeisterschaft in so einem Promo-Video behauptet, seine Lieblingsposition wäre die Rechtsverteidiger-Position.

Aber da hat er ein bisschen geflunkert. Wir alle wissen von der Zeit unter Thomas Tuchel beim FC Bayern, dass er sich als Sechser sieht. Und jetzt sind die Fronten klar. Und ich halte es absolut für die richtige Entscheidung, weil in meinen Augen ist Joshua Kimmich ein Sechser, da ist er am stärksten und am besten und da soll er spielen.

Und das ganz Wichtige, was ich rausgehört habe beim Bundestrainer ist, dass er Joshua Kimmich eben das Vertrauen ausspricht. Und wer die Karriere von Joshua Kimmich mal verfolgt hat, genauer, der weiß ganz genau, Jo Kimmich ist jemand, der dieses Vertrauen braucht. Immer wenn es kein Vertrauen gab in seine Person, dann hat er nicht gut gespielt.

Das war unter Thomas Tuchel, der ihm sportlich nicht vertraut hat, der ihn wieder auf die Rechtsverteidigerposition gesetzt hat. Und es gab ja auch diesen Knatsch mit Max Eberl, der ihn da fast schon vom FC Bayern wegreden wollte. Das vergessen viele, als es da um die Vertragsverlängerung ging und da Paris schon angeklopft hatte bei Joshua Kimmich.

Das waren schwierige Zeiten für Joshua Kimmich. Und jetzt hat er Gott sei Dank einen... Bundestrainer und einen Klubtrainer, die beide auf ihn setzen. Ja, und eben auch, dass er gesagt hat, egal mit wem ich über Joshua Kimmich gesprochen habe, das Wort Rechtsverteidiger ist da nicht einmal gefallen. Er hat ja sogar damals auch noch Witze gemacht an der Sebinder Straße.

Jetzt habt ihr schon einen Linksverteidiger, also zu Vincent Kompany über Nene Brown. Jetzt habt ihr schon einen Linksverteidiger und dann lasst ihr ihn trotzdem auf der Zehn spielen. Also ich finde es total gut, dass er das so klipp und klar ausspricht. Ich glaube auch, dass er da, weil ein Julian Nagelsmann hat das auch das ein oder andere Mal klar ausgesprochen und hat dann doch nochmal umgeswitcht.

Ich glaube schon, dass ein Jürgen Klopp an diesem Plan auch festhält, dass er ihn im Mittelfeld sieht. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Joshua Kimmich dann da in der Nationalmannschaft auch endlich nochmal ganz anders aufblühen kann. Er will ja erklärtermaßen ein Gerüst, hat Jürgen Klopp gesagt, und kann dann außenrum Dinge ausprobieren und mal verrückt sein.

Und das Gerüst besteht aktuell aus Marc-André Terstegen im Tor und eben Joshua Kimmich erstmal, wie dann das weitere Gerüst aussehen wird. Da müssen wir abwarten. Ich könnte mir vorstellen, dass einer davon, Jamal Musiala, auch noch sein wird. Also das ist genau der richtige Ansatz. Und wenn man dann schaut, was könnte der Bundestrainer noch ausprobieren, Da schauen wir natürlich vor allem auf Tom Bischoff und auf Jonas Urbich.

Der Jonas Urbich scheint jetzt nicht mehr ein Trainingstorwart zu sein, sondern ein echter Torwart im DFB-Tor. Und für Tom Bischof ist es jetzt auch der nächste große Schritt. Ja, das wäre jetzt meine Frage gewesen. Du hast es angesprochen, Joshua Kimmich ist in diesem ersten Kader, also die ersten zwei Länderspiele.

Und Tom Bischof und Alexander Pavlovich sind im zweiten Kader im zentralen Mittelfeld. Für das dritte und das vierte Länderspiel. Welchen Plan verfolgt Jürgen Klopp dahinter? Gibt es einen Plan, dass er da vielleicht auch ein bisschen, so wie es bei den Bayern auch ist, schauen will, wer hat die Nase weiter vorne?

Also ich kann nicht in Jürgen Klopps Kopf schauen, aber er hat ja gesagt, es ist kein A-Kader, es ist kein B-Kader und im A-Kader, wenn man ihn dann doch so nennen will, also in diesem ersten Kader für die ersten beiden Spiele, sollen vor allem Leute spielen, die schon länger und öfter miteinander auf einem Platz gespielt haben.

Dagegen spricht aber dann die Thematik, dass Alex Pavlovic im zweiten Kader steht. Ich hoffe mal, dass er bei diesen zweiten Spielen in München gegen Serbien und in Thessaloniki gegen Griechenland auf alle Fälle mal diese Doppel-Sechs-Bischof-Pavlovic ausprobiert, denn das ist ja das, was uns dann auch beim FC Bayern irgendwann mal langfristig erwartet.

Ja, vielleicht auch ein Gedanke, obwohl er ja sagt, er möchte bei allen irgendwie von Null anfangen, muss man natürlich schon sagen, dass dann Alexander Pavlovich bei der WM überhaupt nicht sein Potenzial ausgeschöpft hat oder geschweige denn zeigen konnte. Ja, vielleicht will er da irgendwie auch nochmal ein bisschen den Ansporn in Richtung Alexander Pavlovich ankurbeln.

Ja, also wer unsere Berichterstattung rund um die Weltmeisterschaft verfolgt hat und auch den Podcast die WM-Kabine gehört hat mit Manny Sedlbauer und mir, der hat ja schon gemerkt, dass ich ein sehr kritisches Auge auf Alex Pavlovich hatte. Und ich hoffe, dass er aus diesem Nationalmannschaftsloch rauskommt.

Ich glaube, gegen Paraguay hat er ja keinen einzigen Zweikampf gewonnen, wenn ich mich recht entsinne. Und wenn selbst Toni Kroos. Sich zu diesem, weiß nicht, ob du das mitbekommen hast, zu diesem Scherz hinreißen hat lassen. Da ging es darum, welche drei Spieler er nominieren würde, die bei der WM nicht dabei waren. Und er hat Wirtz, Musiala und Pavlovic genannt.

Und auf den Hinweis von seinem Bruder, ja, wieso, die waren doch dabei bei der WM, hat er gesagt, ja, aber unsichtbar. Also das ist natürlich auch im Umfeld und auch bei so Legenden wie Toni großen Thema, dass ein so hoffnungsvoller Mann wie Alex Pavlovic sein Potenzial nicht abrufen konnte. Vielleicht jetzt unter Klopp.

Auf jeden Fall. Also neben den ja eben schon genannten, ist noch ein Lennart Kahl dabei. Für mich finde ich auch völlig verständlich, gerade nach dem letzten Spiel dann Nene Brown, finde ich auch absolut berechtigt. Ich glaube, müssen wir nicht sprechen. Fehlt dir irgendeiner aus dem Reihen des FC Bayern?

Nein. Nein, eigentlich nicht. Ich glaube, neun sollten auch reichen. Ja, ich glaube, die Leute, die vom FC Bayern nominiert worden sind, die hatten vorher schon gute Chancen. Und der FC Bayern, der immer den Anspruch hat, viele Nationalspieler zu haben, deutsche Nationalspieler zu haben, kommt da eigentlich auch ganz gut weg.

Und Jürgen Klopp hat sein Versprechen eingelöst, die Bayern kommen nicht ins Hintertreffen, nur weil er eine Dortmunder Vergangenheit hat und mit Sven Bender einen ehemaligen Dortmunder Schützling als Co-Trainer hat. Es ist auf jeden Fall spannend, wie Jürgen Klopp das dann mit den 44 Mann angehen wird.

Ich finde es mega, ich finde es aber auch erstmal neu. Man muss sich ja Neues erstmal gewöhnen, aber neu heißt ja nicht unbedingt schlecht, ganz im Gegenteil. Ich glaube, das, was er sich da traut, könnte durchaus fruchten, aber das werden wir jetzt dann die nächsten Wochen erstmal sehen. Für ihn war natürlich bitter, dadurch, dass er so einen großen Kader nominiert hat oder zwei Kader, konnte natürlich vorab mehr geleakt werden.

Das ist ja durchaus ein Thema bei ihm gewesen. Also heute bei der Pressekonferenz, wenn ich richtig mitgezählt habe, hat er es dreimal von selbst angesprochen. Er hat zwar behauptet, das sei ihm wurscht, aber wenn man etwas dreimal von selbst anspricht und wenn wir hören im Hintergrund des DFB, dass man das gar nicht so lustig gefunden hat, dass so viele Namen schon vorher klar waren und durch die Medien kursierten, dann muss man schon sagen, vielleicht muss Jürgen Klopp da so seine Autorität nochmal ein bisschen durchdrücken bei all den Spielern, bei all den Beratern, bei all denjenigen, die im Verband arbeiten, damit da nicht mehr so viel geleakt wird.

Also da bin ich gespannt, wie Jürgen Klopp damit umgeht. Hat dann auch gesagt, wer damit seinen Lebensunterhalt verdient, das ist ziemlich arm. Ja, das fand ich auch eine harte Aussage. Ja, also es gibt ja Journalisten, die sich darauf spezialisiert haben und ich finde, das ist deren Aufgabe, die dürfen das, wenn sie es wissen, dürfen sie es liegen.

Also dann muss Jürgen Klopp aus meiner Sicht einfach dafür sorgen, dass den Spielern gesagt wird, du weißt es jetzt, bitte erzähl es nicht mal deiner Oma, erzähl es auch nicht deinem Berater und erzähl es im Verein am besten auch nicht. Dann wird nichts geleakt. Oder man macht es nach amerikanischem System wie beim NFL-Draft.

Die Leute sitzen halt dann zu Hause und erfahren es am Fernsehen, ob sie dabei sind oder nicht. Ja, und wir haben ja jetzt die Woche gesehen, dass das ja, ganz klar auch an den Spielern liegt, wie zum Beispiel eben beim Eintracht-Stürmer Younes, der da, von irgendeinem Fan in der Mall im Shoppingcenter beim Vorbeilaufen hält da die Kamera drauf und fragt, und was hältst du von deiner ersten Kadernominierung?

Und der natürlich grinst in voller Euphorie, sagt, ja super und ich freue mich schon drauf und was weiß ich. Also wenn das nicht der beste Beweis ist dafür, dass wahrscheinlich auch viel, viel, viel durchsickert durch die eigenen Spieler, Berater, die Spieler, die es dann vielleicht, sage ich jetzt mal, der Oma, der Mama, wie auch immer erzählen und die natürlich vor lauter Vorfreude, wenn der Sohn das erste Mal beim DFB nominiert ist, das natürlich irgendwie links und rechts noch weitererzählen, finde ich auch, sollte Jürgen Klopp da in seinen eigenen Reihen erstmal gucken, dass er sagt, hey Leute, ihr müsst da schon ein bisschen diskreter sein, dafür ist dieser Termin, der 17.

September ist diese Kader-Nominierung, dafür ist sie da und drumherum müsst ihr einfach, egal wie groß die Vorfreude ist, müsst ihr einfach gucken, dass ihr bis dahin innehaltet. Weil das sind alles professionelle Spieler, nichtsdestotrotz, auch wenn die Vorfreude groß ist und wie du sagst, alles andere ist unser Job, ich finde trotzdem natürlich, Da muss man diskret sein und man sollte nicht jedem Gerücht und jedem Namen folgen.

Aber wenn wir wissen, dass das aus einer verlässlichen Quelle kommt, dann ist das unser Job, sowas auch zu veröffentlichen. Ja, auf jeden Fall. Also wir haben uns ja sowieso da ein bisschen zurückgehalten. Wir haben das dann immer nur zusammengefasst, haben nicht jeden Namen einzeln gespielt. Aber es ist eine Unterhaltungsbranche und wenn man sich bei Social Media umschaut, die einen Fans finden das total geil und die anderen gehen ja auf die Barrikaden und sagen, das nervt nur noch.

Da könnt ihr uns übrigens beim Bavufon mal eure Meinung mitteilen, wie ihr das seht. Ist es nervig, dieses Geliege, oder eben nicht? Ich fände es gut, wenn es wieder so wäre, wie früher, als ich ein Kind war. Da ist der Bundestrainer mit einem Blatt Papier vor die Presse getreten, hat vorgelesen, wer dabei ist.

Und am nächsten Tag stand es in der Zeitung und das war dann auch in Ordnung. Bin ich auch völlig bei dir. Ich fand allerdings die Herangehensweise, ich weiß gar nicht, also sie war unter Julia Nagelsmann, ob es letztes Jahr war, als der DFB auf Instagram immer mal hier und da Videos wieder veröffentlicht hat.

Das war so ein bisschen wie so eine Schatzsuche den ganzen Tag über. Ich weiß noch, dass wir hier in der Redaktion saßen und dann wieder einer gerufen hat, ah nee, stimmt, die Spiele haben es selbst auf ihren Seiten, glaube ich, veröffentlicht. So war das, dass man dann eben nicht sofort drauf gekommen ist, Sonst hätte man ja immer beim DFB auf der Instagram-Seite einfach nur F5 drücken müssen.

Aber genau die Spieler haben es jeweils selbst oder das war dann der Bäcker oder also irgendwie so. Und das fand ich charmant, das weiß ich noch, das fand ich eine coole Herangehensweise. Sie wollten natürlich uns auch zuvorkommen, uns Journalisten. Die Familien haben auch oft gratuliert und haben dann, der beste Freund von Joshua Kimmich hat es dann veröffentlicht.

Und davor bei der Europameisterschaft gab es ja auch diese, wie du es nennst, Schatzsuche, dass dann in der Tagesschau plötzlich verkündet wurde, dass Schlotterbeck dabei ist oder irgendwelche Influencer haben das verkündet oder irgendeine Sängerin hat es auf einem Konzert rausgebrüllt, wer dabei ist.

Das war ganz charmant, da hatte der DFB selbst den Hut auf. Wie gesagt, Jürgen Klopp sagt, es ist ihm wurscht, aber wenn er es dreimal selbst anspricht, ist es das ihm wahrscheinlich doch nicht. Einer, der sich auch auf die Länderspielpause freut, ist Vincent Kompany. Das hat er heute auf der Pressekonferenz auch nochmal erwähnt.

Und warum er sich besonders darauf freut, hören wir gerne mal rein. Ich habe nichts zu tun mit dieser Kalenderänderung von FIFA. Aber wäre ich dabei gewesen, hätte ich es genau so gemacht für die Trainer. Das ist perfekt. Wir haben jetzt das Spiel gegen Union Berlin, voller Fokus. Spiele gehen weg. Nationalmannschaft kann nicht auf die Wiese.

Wir können auf die Wiese mit dem Staff gemeinsam, mit der Familie. Also ich könnte es fast nicht besser planen. Dann werde ich mich freuen, was Deutschland macht mit der Nationalmannschaft und den jungen Spielern und der neuen Motivation. Ich werde mich ruhig hinsetzen auf die Wiese und die Spiele anschauen.

Ja, da freut sich jemand über die längere Länderspielpause. Andere Trainer sind, glaube ich, ein bisschen sauer, dass ihnen die Spieler so lange fehlen. Vincent Kompany wird die Zeit nutzen auf dem Oktoberfest, auf der Wiesn. Wir alle wissen ja aus den vergangenen Jahren, dass er sich tatsächlich öfter mal dort blicken lässt.

Und zwar, sein Lieblingszelt ist nicht das Käferzelt, sondern er ist, wenn er privat da ist, gerne in einem anderen Zelt zu sehen. Ich sage jetzt nicht in welchen, ich sage nur, dass es auch mein Lieblingszelt ist und es steht relativ nah an der Bavaria. Also wer Vincent Kompany suchen will auf dem Oktoberfest, sollte in dieses Zelt gehen.

Alles klar. Ich kann es mir schon denken, aber ich schweige. Du schweigst, genau. Und deswegen kommen wir jetzt, also das verkünden wir jetzt nicht, sondern wir kommen zur Verkündung der Woche und da geht es um Christoph Freund. Die Verkündung der Woche. Ja, der FC Bayern hat gestern, also am Mittwoch, den Vertrag mit Sportdirektor Christoph Freund verlängert.

Damit bleibt der Österreicher mindestens bis 2029. Heute Morgen wurde er natürlich direkt auch auf der Pressekonferenz darauf angesprochen. Und wir hören mal rein, was er gesagt hat. Ich habe es ja schon öfter gesagt, dass ich mich sehr, sehr wohlfühle hier in diesem Verein. Vor allem mit den Menschen in diesem Verein, so wie wir aufgestellt sind, macht es einfach riesengroßen Spaß, wir haben einiges am Weg gebracht, wir haben noch einiges vor.

Ja, die Frage stand natürlich immer im Raum, warum dauert das so lange, aber ihr habt es ja in der vergangenen Woche hier im Podcast schon gehört, es ging bei Christoph Freund einfach darum, die Befehlskette einzuhalten und das Ornigramm zu beachten. Und es ist nun mal so, dass der Vorstand wird vom Aufsichtsrat berufen und dieser Vorstand, wenn er denn berufen wurde, beruft dann seinen Sportdirektor.

Also mussten erst mal die Themen rund um Jan-Christian Dresen und Max Eberl eingetütet werden, bevor die sich dann darum kümmern konnten, dass eben Christoph Freund weiterhin seinen Vertrag bekommt. Es gab ja zwischendrin auch mal so geraune, das Verhältnis zu Max Eberl wäre nicht gut oder dass Christoph Freund selber überlegen würde, ob er das überhaupt noch will, aber das ist jetzt natürlich alles beiseite geschoben und war auch nie so ein großes Thema.

Ja, hat er ja auf der Pressekonferenz dann auch nochmal betont. Der Austausch mit Max Eberl, aber auch mit allen anderen Bayern-Verantwortlichen ist bestens und sie ziehen alle an einem Strang. Ja, das ist ja das, was ich auch schon vor ein paar Wochen gesagt habe. Er gilt einfach als Teamplayer. Er ist niemand, der jemandem das Wasser abgräbt und solche Leute kann man brauchen beim FC Bayern.

Ja, apropos Geraune. Diese Woche kam ja raus, dass es auch ein bisschen Geraune im Aufsichtsrat gab. Nicht zwischen Uli Hoeneß und Max Eber, sondern zwischen Karl-Heinz Rummenigge und Max Eber. Wir klären auf in unserer nächsten Rubrik. Die Enthüllung der Woche. Ja, man muss für die ganze Thematik noch ein bisschen weiter ausholen, denn es geht um die Vertragsverlängerung rund um Max Eberl.

Also in der Aufsichtsratssitzung Ende August wurde ja über seine Zukunft entschieden. Wirkte am Anfang alles ziemlich reibungslos, war es aber nicht. Und das hat auch Uli Hoeneß bei dir am Mikrofon diese Woche zugegeben. Am Montag war nämlich die Jubiläumsfeier zum 80-Jährigen Bestehen der Basketballabteilung.

Und da warst du eben auch vor Ort. Hast dann Uli Hoeneß nochmal, wir erinnern uns alle, es gab die 60-40-Thematik. Am Tegernsee hat er dann gesagt, es sind jetzt 100 Prozent bei Max Eberl. Und ja, diese 100 Prozent, diese Aussage, die hat ein bisschen für Ärger gesorgt. Wir hören gerne mal rein. Grüß Sie, Herr Hören. Danke für Ihre Zeit. Guten Abend.

Herr Hoeneß, 80 Jahre. Sie wissen schon, dass wir bei einer Basketballveranstaltung sind. Ja, natürlich. Sie müssen ja mal abwarten, was ich überhaupt frage. Können wir vielleicht noch zwei Fragen zum Fußballer stellen? Wenn Sie vernünftig sind? Ja, natürlich. Das haben Sie ja beim Tegernsee bei mir gesehen. Ich habe genug erkannt.

Von wem denn? Ja, intern mit meinen 100 Prozent. Ah, okay, gut. Habe ich auch schon gehört, tatsächlich. Wie ist es denn, wenn Sie das schon ansprechen, Was hat Max Eber gemacht, dass er von 60 auf 100 Prozent gekommen ist? Ich finde, dass Max im letzten halben Jahr innerhalb des Vereins sich mehr geöffnet hat. Wir alle, Karl-Heinz und ich, sind von ihm viel besser informiert worden über alles.

Jetzt haben Sie es schon angedeutet, da muss ich jetzt natürlich fragen. Das hat dem Aufsichtsrat nicht in Gänze gefallen, oder? Dass Sie vorangeprescht sind mit den 100 Prozent? Naja, aber ich meine, wenn ich an dem Tag 80 gesagt hätte, da hätte es noch mehr Ärger gegeben. Also deswegen war das eine Antwort zwischen Pest und Cholera.

Ja, Kombi, also dass Uli Hoeneß Ärger bekommt, ist glaube ich auch ungewöhnlich, aber nimm uns doch gerne mal mit. Also was ist denn da passiert? Wen meint er denn auch mit, da habe ich ein bisschen Ärger bekommen? Ich kann es nicht oft genug sagen, ihr seid hier im Podcast einfach gut aufgehoben. Ich habe gesagt, dass Uli Hoeneß eben nicht allmächtig ist und jetzt gibt es also selbst zu.

Die Situation war natürlich lustig, weil er zu mir gesagt hat. Vorsicht, es ist eine Basketballveranstaltung und er spricht jetzt nicht über Fußball und ich habe dann gefragt, darf ich über Fußball sprechen? Zwei Fragen und dann hat er gesagt, nur wenn sie vernünftige sind. Und genau dieses, wenn es vernünftige Fragen sind, hat er eben auch am Tegernsee zu mir gesagt.

Und da habe ich dann eben geantwortet, naja, das haben Sie doch am Tegernsee gesehen. Und dann hat er eben offenbart, naja, das hat mir da mit meinen 100 Prozent ziemlich Ärger eingebracht. Und dieser Ärger, der ging so weit, dass es tatsächlich passiert ist, dass der Aufsichtsrat keine einstimmige Mehrheit hingekriegt hat, als es um die Vertragsverlängerung von Max Eberl ging.

Jemand Wichtiges, einer der viel Einfluss hat, hat sich nämlich enthalten und zwar Karl-Heinz Rummenigge. Und das hat verschiedene Gründe. Und zwar? Welche? Das wollen wir jetzt natürlich auch wissen. Also zum einen diese Aussage von Uli Hoeneß mit diesen 100 Prozent, da hat er ja dem Aufsichtsrat vorgegriffen.

Da hat er nicht abgewartet, wie denkt eigentlich die Mehrheit in diesem Aufsichtsrat, sondern er hat der ganzen Sache vorgegriffen. Dann gab es den sogenannten Präsidialausschuss. Der Präsidialausschuss ist innerhalb des Aufsichtsrats ein etwas kleineres Gremium mit Herbert Heiner als Vorsitzenden, mit Uli Hoeneß und mit den drei Vertretern von den, Anteilseignern aus der Wirtschaftswelt, also Audi, Allianz und Adidas.

Also ein Fünfergremium und die bereiten üblicherweise die Entscheidungen des Aufsichtsrats, der neun Sitze hat, vor. Und in diesem Präsidialausschuss wurde soweit vorgearbeitet, dass der Aussichtsrat eigentlich bei seiner wirklichen Sitzung, als über Max Eberl entschieden wurde, gar nicht mehr anders konnte.

Die Entscheidung war schon gefallen, Eberl war geschützt, es war klar, der kriegt einen neuen Vertrag. Und diese Entscheidung im Präsidialausschuss, und das ist das dritte Thema, lief dann auch noch irgendwie zur Presse, wurde medial breitgetreten und damit war klar, also diese Aufsichtsratssitzung Ende August, da gibt es gar kein Vertun mehr, Max Eberl wird einen neuen Vertrag bekommen.

Und das scheint Karl-Heinz Rummenigge geärgert zu haben, mit der Folge, dass er dann sich seiner Stimme enthalten hat. Glaubst du, diese ganze Thematik rund um Eberls Zukunft wäre anders ausgegangen, wenn Uli Hoeneß niemals in der Öffentlichkeit irgendwelche Prozente abgegeben hätte? Ja, es wäre für uns wahrscheinlich weniger unterhaltsam gewesen und Uli Hoeneß hat immer in diese Gedanken... Ja, aber ich meine jetzt mit Blick auf Max Eberls Zukunft, ob der Ausgang anders ausgegangen wäre.

Ich glaube, wenn Uli Hoeneß nicht ständig Wasserstandsmeldungen gegeben hätte, 60 Prozent, dann 100 Prozent und die Diskussion im Aufsichtsrat offener geführt, worden wäre, dann wäre es für Max Eberl wahrscheinlich enger geworden. Würde ich jetzt schon so analysieren. Karl-Heinz Romedicke hat natürlich jetzt nicht gegen Max Eberl gestimmt, sondern hat sich lediglich enthalten. Das ist natürlich auch wieder ein Unterschied.

Aber es gibt jetzt im Verein natürlich zwei Lesarten. Die einen im Verein sagen, der Kalle hat da ein Zeichen gesetzt, dass er keiner ist, der einfach nur Ja sagt zu dem, was Uli Hoeneß im Präsidialausschuss vorbereitet. Und das Zweite ist natürlich, wenn er Max Eberl als Sportvorstand die Stimme vorenthält oder ihm sogar verweigert, dann heißt es, Karl-Heinz Rummenigge hat weiterhin ein kritisches Auge auf den Sportvorstand Max Eberl.

Beide Lesarten dürften wahrscheinlich zutreffen und sind absolut legitim, diese Enthaltung von Karl-Heinz Rummenigge so zu lesen. Ich fand aber auch total interessant, dass Uli Hoeneß überhaupt selbst. Es öffentlich sich eingesteht oder selbst öffentlich zugibt, dass er für seine Aussagen Ärger bekommen hat und damit ja eben auch öffentlich zeigt, dass er eben nicht allmächtig ist.

Das ist ja eigentlich auch eine überraschende Herangehensweise von Uli Hoeneß oder eine überraschende Art, sich so zu äußern. Uli Hoeneß hat ja schon öfter gesagt, zum Beispiel beim Pokalfinale, ich weiß, wie man im Verein denkt. Und er muss natürlich auf gewisse Schwingungen im Verein Rücksicht nehmen.

Und ja klar, dass er zugibt, dass es da wirklich Ärger gab, dass er selbst als der Klubpatron sich immer wieder rechtfertigen muss. Das ist so. Also es gab natürlich im Verein auch Leute, die gesagt haben, Und Uli, du hast den Salihamidzic geholt, du hast den Kahn geholt, du hast jetzt den Eberl geholt. Immer gab es irgendwo Ärger.

Also du musst dich auch mal selber hinterfragen, was deine Personalentscheidungen betrifft. Also Uli Hoeneß hat sich da angreifbar gemacht und wurde dementsprechend auch mal kritisiert. Und Uli Hoeneß ist ein großer Demokrat, das hat er selbst schon gesagt. Deswegen, glaube ich, hat er damit kein Problem, wenn er auch mal eingesteht, dass er für gewisse Aktionen, die er liefert, Ärger bekommen hat.

Ja, und man könnte ja eben auch aufgrund der vergangenen Vorkommnisse, die wir ja immer wieder im Podcast auch besprochen haben zwischen Uli Hoeneß und Max Eber, könnte man ja eigentlich eher meinen, dass sie nicht einstimmig. Abgestimmt haben, dass es eher da um Uli Hoeneß geht, weil er hat ihn ja zu sensibel genannt, Eigenbrötler und was da die letzten Wochen noch alles rausgekommen ist.

Deswegen ist man ja schon ein bisschen überrascht, dass es dann doch Karl-Heinz Rummenigge ist, der eben eigentlich gegen Max Eber war und gar nicht Uli Hoeneß. Ja, richtig. Aber da hat Karl-Heinz Rummenigge meines Erachtens bewiesen, er ist ein Faktor in diesem Verein. Und er wurde ja in diesem Aufsichtsrat berufen, aufbetreiben von Herbert Heiner, aufbetreiben von Uli Hoeneß und wurde dringend darum gebeten, Kalle, komm doch bitte in den Aufsichtsrat.

Und Karl-Heinz Rummenigge denkt sich, wenn ich schon in diesem Aufsichtsrat sitze, dann beaufsichtige ich das Ganze auch und stimme nicht einfach das ab, was mir der Präsidialausschuss vorlegt, sondern habe meine eigenen Gedanken. Also da hat er sich auf die Hinterbeine gestellt und hat gezeigt, ich bin in diesem Verein auch jemand mit einer wichtigen Meinung.

Und die Art und Weise, wie Max Eberl die letzten Wochen gearbeitet hat, also dieses Eigenbrötler, hat Uli Hoeneß ja aber trotzdem betont, dass er das ja die letzten Wochen auch abgestellt hat und dass das ja nicht nur Uli Hoeneß, sondern auch Karl-Heinz Rummenigge eben extrem gefallen hat. Da ist er ihm ja auch wieder irgendwie auf eine ganz falsche Art und Weise zu vorgekommen.

Ja, also so hat es genau Uli Hoeneß nicht gesagt. Er hat gesagt, er hat sich mit Karl-Heinz und mir abgesprochen. Er hat jetzt nichts expresses Werbes gesagt, das hat dem Karl-Heinz gut gefallen. Das glaube ich, da hätte er auch wieder vorgegriffen. Was er als großes Pfund da am Montag herausgestrichen hat, ist die Tatsache, dass er sagt, die Transferperiode für Bayern lief finanziell besser als gedacht.

Wir haben ja darüber berichtet, es ging darum, eine Plus-Minus-Transferinvestition von 50 Millionen hinzukriegen und jetzt hat man aber laut Uli Hoeneß 70 Millionen eingenommen. Und steht also besser da, als man sich das eigentlich dachte. Interessanterweise, und das habe ich bei vielen Fans dann gelesen, haben die das so gelesen zu sagen, okay, also wenn wir 70 Millionen eingenommen haben, obwohl wir damit gerechnet haben, nur 50 Millionen einzunehmen, dann haben wir ja 20 Millionen übrig.

Dann haben wir ja in der Kasse 20 Millionen, damit müssen wir doch jetzt arbeiten. Wir müssten eigentlich noch einen Spieler kaufen oder dem Harry Kane mehr bezahlen. Ja, was passiert denn mit den 20 Millionen? Ja, also ich habe mir erklären lassen, so einfach ist das in der Wirtschaft natürlich nicht.

Der FC Bayern ist ein Wirtschaftsunternehmen und es ist jetzt nicht so, dass diese 20 Millionen irgendwo unter dem Kopfkissen liegen. Sondern es kommt natürlich darauf an, was in der Buchhaltung passiert. Also Uli Hoeneß hat natürlich schon recht, in der Kasse ist jetzt mehr als man dachte, aber, in der Gewinn- und Verlustrechnung, da sieht das Ganze natürlich ganz anders aus, weil du, man muss jetzt da nicht so sehr ins Detail gehen, aber die Spieler haben ja einen gewissen Buchwert, die werden ja abgeschrieben über die Jahre.

Das ist ein bisschen seltsam, dass man über Fußballer, über Menschen so spricht, wie über einen Bagger bei einem Bauunternehmen, der abgeschrieben wird. Wie mein Auto zu Hause, ja. Genau, aber es ist einfach so, dass das ein bisschen zu einfach wäre, wenn man Uli Hoeneß da so versteht, dass die Bayern plötzlich 20 Millionen übrig haben.

So ist es nicht. Es kommt nicht darauf an, was da Cash hin und her geht, sondern es kommt darauf an, was in der Gewinn- und Verlustrechnung auftaucht. Und es ist ja auch so, Ablösesummen werden ja seltenst in einem Block bezahlt, sondern das geht über mehrere Jahre, sowohl wenn man verkauft, als auch wenn man einkauft.

Also, liebe Bayern-Fans, ich hätte euch gerne gesagt, da sind noch 20 Millionen übrig, aber faktisch in der Buchhaltung sind sie es nicht. Aber ich glaube, das ist ja gerade heutzutage völlig normal, dass man so über Spieler spricht, beziehungsweise da eben auch diesen wirtschaftlichen Gedanken dahinter hat.

Viele Vereine sehen und kaufen ja Spieler auch als Investment ein, um sie eben dann in den eigenen Reihen so stark zu machen, um sie dann fürs Doppelte im besten Fall zu verkaufen. Das gehört halt auch dazu. Ja, also nur ein kurzes Beispiel. Dann hören wir hier mit dieser Wirtschaftslehre auf. Ich dachte, ich hätte mal im Uli-Kurs BWL Buchhaltung schon abgelegt.

Ja, mein Abitur ist nächstes Jahr 20 Jahre her. Ja, aber ich versuche es jetzt nochmal hinzukriegen. Also wenn du einen Spieler für 50 Millionen kaufst und gibst ihm einen Fünfjahresvertrag, dann wird der pro Jahr abgeschrieben mit 10 Millionen. Wenn du den nach zwei Jahren wiederverkaufst, ist er also mit 20 Millionen abgeschrieben, und steht in den Büchern mit einem Wert von 30 Millionen.

Wenn du dann aber für ihn 50 Millionen bekommst, dann hast du 20 Millionen eingenommen. Wenn du nur 10 Millionen für ihn bekommst, obwohl er in den Büchern mit 30 steht, da hast du dann eben Verlust erwirtschaftet, was den Spieler betrifft. Ich hoffe, ich habe da jetzt nicht so schnell geredet, ansonsten müsst ihr jetzt nochmal ein paar Mal nach hinten spulen und dann in verlangsamter Geschwindigkeit das Ganze laufen lassen.

Also wie gesagt, es tut mir leid, diese 20 Millionen, die liegen nicht irgendwo rum ungenutzt, sondern die Bayern sind da schon mit ihren Transferplanungen, haben eine Punktlandung gemacht. Wie wird denn jetzt die Zukunft auch gerade aus Sicht von Karl-Heinz Rummenigge mit Blick auf Max Eberl nochmal genauer dann drauf geguckt die nächsten Wochen?

Wenn er sich enthält, irgendwann muss ja der Vertrag von Max Eberl auch nochmal verlängert werden. Also da wird ja jetzt nicht nur von Uli Hoeneß ganz genau drauf geguckt, sondern auch von Karl-Heinz Rummenigge. Also da fließt noch so viel Wasser die Isar runter. Ich glaube, wir wären alle falsch beraten, wenn wir jetzt schon wieder über die nächste Vertragsverlängerung von Max Eberl reden würden.

Sondern der soll jetzt erstmal seinen Vertrag erfüllen. Jan-Christian Driesen ist da ein bisschen besser aufgestellt. Der hat einen Zwei-Jahres-Vertrag bekommen und hat nochmal ein zusätzliches Jahr drauf bekommen. Also eine Option, die er selbst ziehen kann, wenn er nach zwei Jahren noch weitere Lust hat.

Also jetzt ist mal Schluss mit Vertragsdiskussionen, aber klar ist, nicht nur Uli Hoeneß, nicht nur Herbert Hainer, sondern jetzt auch Karl-Heinz Rummenigge haben ein ganz genaues Auge auf Max Eberl. Also alles wie immer kann man sagen. Alles wie immer. Alles wie immer. Wir hatten diese Woche auch ein ganz genaues Auge auf Michael Ulyse bzw.

Die Stimmen drumherum nach diesem Interview. Wir hatten ja in der letzten Folge schon drüber gesprochen. Nach dem Champions-League-Auftakt am Mikrofon bei unserem Kollegen bei The Zone, bei Jochen Stutzki, hat er sich ja sehr wortkarg gezeigt, so wie man ihn kennt. Und ihr habt uns beim Babofon auch nochmal eure Meinung abgegeben. Bitte.

Das war Wofon. Servus, ihr beiden. Der Julian aus Essen hier. Ihr hattet ja gefragt, was unsere Meinung ist zum Thema Michael Ulysee und sein öffentliches Auftreten. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass die Hauptkritik dazu meistens von Medienschaffenden kommt. Ich meine, es ist mir bewusst, dass ihr natürlich Stimmen braucht von den Spielern.

Und gerade wenn es so ein ja doch Unterschiedsspieler ist wie Michael Ulysses, dass es schon schön für euch wäre, wenn er was sagt. Ich muss sagen, ich finde es immer äußerst amüsant, was das für Reaktionen hervorruft, wenn er so reagiert. Also mir ist es persönlich egal, ob er viel redet oder wenig.

Aber ich finde es dann doch immer amüsant, wie sich Medienschaffende darüber aufregen, wodurch ich es dann doch irgendwie immer lustig finde. Natürlich wird man auch gerne als Fan mehr von ihm wissen, wie er so tickt. Aber das ist auf jeden Fall meine Meinung dazu. Hallo Kombi, hallo Madeleine. Hier ist der Andreas aus Tirol zu eurer Frage bezüglich dem Verhalten von Michael Olysee.

Mir ist aufgefallen, dass sein Verhalten beim französischen Nationalteam für seine Verhältnisse in Anführungszeichen extrovertierter wirkt. Er lacht dort mehr, er wirkt dort gelassener, er schäkelt mehr mit den Mitspielern. Hingegen bei Bayern wirkt es sehr zurückhaltend und oftmals teilnahmslos. Was ich sehr bedenklich finde auf Dauer.

Und mich würde jetzt eure Meinung dazu interessieren. Liebe Grüße. Ja, herzlichen Dank für euer Feedback und es gab relativ viel Feedback, also zu dem, was ich im Podcast gesagt habe oder was wir im Podcast gesagt haben, als auch mein Kommentar auf sport1.de und meine Frage auf der Pressekonferenz, wie die Bayern eigentlich das Verhalten von Michael Olyse finden, gab es sehr viel Feedback, sehr viel E-Mails, sehr viel Instagram-Nachrichten.

Danke, ich habe alles gelesen. Das meiste war relativ unfreundlich. Aber das Schöne ist, jeder darf seine Meinung haben. Und das habe ich auch geschrieben. Michael-Olise darf so bleiben, wie er ist. Und das hat er auch getan. Denn beim Empfang in der Staatskanzlei durch Ministerpräsident Söder hat er, beim Mannschaftsfoto mit dem Ministerpräsidenten sich auch ganz hinten versteckt, und hat so teilnahmslos vor sich hingestarrt.

Also der Junge darf natürlich so bleiben. Niemand spricht ihm das ab, keine Sorge. Und all jene, die mir geschrieben haben, ihr Medien, ihr wollt den wegschreiben, da kann ich nur sagen, habt ein bisschen Vertrauen in Mr. Nonchalant, der lässt sich natürlich nicht wegschreiben, sondern der verlässt den FC Bayern erst, wenn er keine Lust mehr hat oder woanders mehr Erfolg sich verspricht.

Also, alles easy, danke für euer Feedback und das nächste Mal wollen wir beim Bavofon, habe ich schon gefragt, was habe ich da gefragt, was wir noch wissen wollen von den Menschen da draußen? Ach so, mit den Leaks, genau. Also, nächste Babofon-Runde. Schreibt uns, was ihr von diesen DFB-Leaks haltet.

Nervig oder toll, unterhaltsam oder schlimm. Ganz genau. Und wir sehen und hören uns dann nächste Woche, allerdings am Mittwoch. Genau, Mittwoch, weil am Donnerstag hat jemand Geburtstag, der an seinem Geburtstag nicht arbeiten möchte. Sondern wahrscheinlich auf die Wiesn gehen möchte. Schauen wir mal.

Schauen wir mal. Darf ich noch eine Barbofon-Frage stellen? Aber natürlich. Wir hatten ja vergangene Woche über Luis Diaz gesprochen. Und wir haben dann auch gleich gesagt, wir brechen jetzt nicht den Stab über ihn, aber zurzeit hat er eine kleine Schwächeperiode. Das wurde jetzt dann auch nach dem Spiel in Elbersberg diskutiert, weil er sich da mal wieder ein bisschen als Chancentod entpuppt hat.

Und da gab es eine Szene, da hat sich, die kennt ihr sicher, Josef Stanisic sehr aufgeregt. Er macht dieser Großchance, die Luis Diaz mit der Hacke vergeben hat. Und da hat ja Stanisic erst die Arme gehoben und dann abgewunken und gebrüllt und geschrien. Und da würde mich interessieren, bitte auch ans Barbofon, wie seht ihr das?

Darf sich ein Mitspieler so laut und so öffentlich über seinen Kollegen ärgern, und den da so ein bisschen doof dastehen lassen. Würde mich echt interessieren, weil ich kenne durchaus Leute, die sagen, der Stanisic braucht sich nicht so übermäßig aufregen. Bin ich auch gespannt. Gerne die Nachricht dann an unser Bavo Phone.

Und ich bin natürlich gespannt. Glaubst du, Vincent Kompany stellt ihn am Freitag in die Startelf gegen Union Berlin? Ah, gute Frage, gute Frage, gute Frage. Also ich glaube, ich würde Luis Diaz spielen lassen, damit dieser Knoten platzt und später kann er dann Serge Gnabry einwechseln. Und ich glaube, Luis Diaz wird einer dieser Spieler sein, die eine mentale Pause bekommen. Vielleicht tut ihm das auch gut in der Nationalmannschaft mit den Kolumbianern.

Wer weiß es denn, also mental, glaube ich, tut es ihm gut. Körperlich könnte es schädlich sein. Da kann man aber weder in seine Beine noch in seinen Kopf reinschauen. Aber wenn ich Vincent Kompany wäre, würde ich Luis Diaz powern lassen. Und Vincent Kompany hat es heute schon angedeutet. Er hat gesagt, wenn der so trifft, wie er jetzt in dieser Trainingswoche getroffen hat, dann wird es mal richtig interessant.

Da sind wir gespannt drauf. Dann hören und sehen wir uns nächste Woche, wie gesagt, am Mittwoch. Und da ist ja dann auch schon das erste Länderspiel von Jürgen Klopp und seiner neuen Nominierung hat dann schon stattgefunden. So ist es. Bis dann. Ciao, ciao. Danke fürs Reinhören. Bis bald. Ciao, ciao.

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