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Die Bayern-Woche. Mit Stefan Kumberger und Madeleine Etti | Der FC-Bayern-Podcast· Folge 195

Musiala liefert wieder! Dreesen öffnet Olise die Tür! Alle warten auf Freund!

Freitag, 11. September 2026 · 58 min

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Shownotes

Mit einem glanzvollen Sieg über Bodö Glimt ist der FC Bayern in die neue Champions-League-Saison gestartet. Das 5:0 war eine kleine Machtdemonstration und obendrein wurde deutlich, wie sehr die Münchner loslegen können, wenn erstmal der erste Treffer erzielt ist.

Madeleine und Stefan besprechen die Partie, blicken aber auch auf die Zukunft von "Matchwinner" Michael Olise. Am Sonntag machte CEO Jan-Christian Dreesen nämlich den Eindruck, als wäre der Franzose nicht über die gesamte Laufzeit seines Vertrags beim FCB zu halten. Was steckt dahinter?

Zudem werfen die beiden einen kritischen Blick auf Luis Díaz. Der Kolumbianer tut sich aktuell erstaunlich schwer. Ist die Belastung gerade bei ihm vielleicht zu groß?

Und natürlich geht es in dieser Ausgabe um Jamal Musiala, Harry Kane und die Frage, warum Christoph Freund noch immer nicht seinen neuen Vertrag als Sportdirektor unterschrieben hat...

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Viel Spaß mit der 69. Folge der 5. Staffel des Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger.

Die Folge im Überblick:
• Begrüßung
• Die Analyse des Spiels
• Die Verkündung der Woche
• O-Ton Max Eberl zu Sacha Boey
• Die Zukunft der Bayern
• O-Ton Max Eberl zu Christoph Freund
• O-Ton Dreesen im Dopa
• Fragen der Community/ Vorschau auf das Elversberg-Spiel

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Ja, das war was ganz Besonderes. Ich glaube für das ganze Stadion, für ihn persönlich, für die Familie. Starker Auftakt in die Champions League-Saison. Die Bayern gewinnen mit 5 zu 0 gegen Bodo Glimmt und mittendrin die wohl schönste Geschichte des Abends. Jamal Musiala ist zurück. Auch Michael Ulisse zeigt mit seinem Doppelpack mal wieder, wie wichtig er für die Münchner ist.

Da stellt sich natürlich die Frage, wie lang kann Bayern diesen Ulisse noch halten? Denn CEO Jan-Christian Dresen hat im Doppelpass am Sonntag einen durchaus gefährlichen Halbsatz fallen lassen. Was dahinter steckt, klären wir jetzt in einer neuen Folge, die Bayern-Woche. Diesmal begrüße ich unseren Sport1-Chefreporter Stefan Kumberger remote und das an einem Freitagmorgen.

Ganz ungewohnt, hallo Kumbi. Ja, hallo Madeleine, hallo da draußen. Ist natürlich der Tatsache geschuldet, dass Champions League am Donnerstag gespielt wurde. Dementsprechend haben wir uns entschieden, den Podcast um einen Tag nach hinten zu schieben, weil sonst, wenn wir am Donnerstagvormittag über ein Spiel sprechen, das am Donnerstagabend ist, glaube ich, ist das nicht zielführend. Also heute Freitag.

Auf jeden Fall. Das heißt, wir legen direkt los mit dem Spiel gestern Abend. Du warst natürlich wieder für uns im Stadion in der Allianz Arena vor Ort und wir gehen rein, wie gewohnt, in unsere erste Rubrik. Lass uns erstmal vor allem auf die erste Halbzeit blicken, da war wenig bis gar nicht los, 0 zu 0, ging es dann in die Kabine gegen Bode Glimmt.

Kobi, was war da los in der ersten Halbzeit? War Bode Glimmt einfach zu stark, zu defensiv, zu gut oder haben die Bayern einfach irgendwie ihre Chancen nicht richtig gut ausgenutzt? Ich glaube, es war eine Mischung aus beidem. Also eine magische Champions-League-Nacht war das jetzt nicht. Es war so ein bisschen typischer Auftakt in die neue Champions-League-Saison gegen einen Gegner, von dem man wusste, dass er gefährlich sein kann, den man aber noch nie getroffen hat auf internationalem Parkett. Und...

Bode Glimt hat es gut gemacht, aber die Bayern waren in der ersten Halbzeit auch einfach nicht kreativ genug. Michael Olisse hat da keine große Lust irgendwie dann verspürt. Alex Pavlovich hat es mit ein paar tiefen Pässen versucht. Lujo Diaz, über den werden wir ja noch sprechen, der hat überhaupt keinen Fuß auf den Boden gebracht. Also die ersten 45 Minuten waren nicht schön mit anzuschauen.

Das war nicht Königsklassen-Niveau. Ja, der hatte ja schon die erste Riesenchance. In der fünften Minute hat er schon auf dem Fuß gehabt. Da hat man eben auch gemerkt, auch Jamal Musiala, ich glaube, es war so um die 40. Rum, wie er sich dann da durch die gelbe Wand schlängelt. Hat es auch immer wieder versucht, ist irgendwie dran geblieben, aber am Ende sollte es einfach nicht klappen. Kimmich hatte, glaube ich, auch nochmal eine ganz gute Chance, einen ganz guten Schuss aus dem 16er.

Aber? Ja, Kimmich hatte zwei. Der hatte einmal einen Pfostenschuss und dann nochmal einen Versuch von der Strafraumkante. Das war so ein bisschen der Wecker für alle Bayern. Danach haben sie ein bisschen besser gespielt, aber dann kam eben die Pause. Aber, wie wir uns erzählen haben lassen, war in der Halbzeitpause Ruhe angesagt.

Die Männer sind in der Kabine gesessen und wussten, wir haben die Qualität hier noch zu gewinnen und es sollte kein zweites Schalke-Spiel werden. Ja, und wieder mal hat eben auch dann eine, wie du jetzt sagst, vermeintlich ruhige Halbzeitansprache, aber sie hat trotzdem gefruchtet. Also das ist ja auch was, was Vincent Kompany dann einfach auch schafft, da seine Männer dann zusammen zu trommeln und zu sagen, hey Jungs, so nicht, wir sind hier in der Königsklasse, da müssen wir auf jeden Fall anders auftreten und das hat ja dann nicht mal zwei Minuten gedauert und dann kam eben Jamal Musiala mit dem Befreiungsschlag, für ihn natürlich ein, ganz wichtiger Abend, ein ganz wichtiges Tor, was war da auf den Rängen bei

dir, links und rechts los, als Jamal Musiala da das 1 zu 0 gemacht hat? Ja, da war natürlich erst mal Jubel angesagt und dann hat man schon so ein bisschen, also direkt vor uns saßen ein paar Fans, die haben natürlich dann schon gesagt, ausgerechnet der Jamal. Also da war die Freude schon groß und man hat es ja am Jubel der Spieler gesehen.

Also da sind ja alle wirklich zusammengelaufen und haben sich da mit ihm gefreut und das war eine schöne Anekdote an so einem Abend. Ich sage jetzt nicht, dass solche Geschichten nur der Fußball schreibt, weil solche Geschichten schreibt eigentlich jede Sportart, aber das war natürlich perfekt für die Regie dieses Abends.

Und ja, vor allem, also man hat halt gemerkt, er hat nicht diese Angst, diese Zurückhaltung. Interessanterweise haben sich so im Vorfeld, auch bei Michael Ballack jetzt als TV-Experte, so ein bisschen die Stimmen gelegt. Ja, also jetzt ist irgendwann mal Schluss. Es ist Leistungssport. Jetzt darf auch nicht mehr über die Verletzung aus der Klub-WM gesprochen werden.

Also man merkt schon, dass rund um den FC Bayern ein bisschen so Druck aufgebaut wird, dass er langsam aber sicher wieder der alte Jamal Musiala werden sollte. Ja, beziehungsweise finde ich, dass man einfach es nicht mehr so hochhängen soll, sobald er mal in der Startelf, also ab jetzt, natürlich war das jetzt besonders und das war auch super und Befreiungsschlag etc.

Aber dass man eben ab jetzt eben einfach, dass man ein bisschen als. Normal ansehen darf, dass ein Jamal Musiala, so wie Vincent Kompany ja auch auf der Pressekonferenz danach gesagt hat, er hat es sich im Training verdient und da ist das nichts irgendwie mit, ach komm, lass uns doch ihn jetzt mal wieder aufstellen, damit er wieder ein bisschen Selbstvertrauen tankt, damit er vielleicht zeigen kann, dass er es, kann und dass er wieder zur alten Stärke zurückkommt, sondern nein, er hat es im Training gezeigt, er hat es verdient und genau so, wie es eben im Leistungssport dann auch sein soll, Wenn du im Training, dir das harte arbeitest, darfst du dann auch in der Startelf stehen.

Dann hat er sich natürlich noch belohnt. Aber ich glaube, das ist einfach ganz gut, dass man jetzt auch aufhört, dieses Thema eben noch breiter und noch größer zu machen. Um Gottes Willen, es ist ein sehr wichtiges Thema. Aber ich glaube, ja, ihm ist es wahrscheinlich am liebsten, dass man jetzt einfach mal sagt, so, da steht ein Jamal Musiala, der steht in der Startelf, weil er es im Training gezeigt hat und jetzt im Spiel auch noch gezeigt hat, dass er es kann und verdient hat. Fertig aus. Vielen Dank.

Ja, der Trainer hat zwei Botschaften im Gepäck gehabt. Erstens, dass es kein Geschenk war, der Einsatz, und das ist schon mal ein gutes Zeichen, und hat aber auf der vergangenen Pressekonferenz schon alle darauf vorbereitet, also das war schon vor dem Schalke-Spiel, glaube ich, dass es durchaus wieder passieren kann, dass Jamal Musiala zusammenklappt und.

Wir sollten dann aber alle keine Panik bekommen. Ich habe dann gestern Joshua Kimmich auch gefragt, weil es wurde immer so gesagt, ja, die Mannschaft weiß Bescheid und jeder weiß, wie er sich verhalten soll. Und ich habe dann Joshua Kimmich mal konkret gefragt, wie das denn aussieht. Und dann hat er gesagt, ja, also wir wissen, dass nichts passieren kann.

Also es ist jetzt nicht so wie bei diesen schlimmen Szenen, die wir kennen, wenn Leute Herzprobleme haben, wie Eriksen zum Beispiel, oder wenn andere Fußballer die Zunge verschlucken, so wie es Jürgen Klinsmann mal passiert ist, sondern es ist weitestgehend normal, sofern man sowas normal finden kann, wenn jemand auf dem Fußballplatz zusammenbricht.

Aber dass jetzt die Spieler vorbereitet sind, die Öffentlichkeit vorbereitet ist, ist, glaube ich, ein wichtiger Schritt Richtung Normalität. Ja, ich habe auch eben, als es dann rauskam und veröffentlicht wurde, eben auch unter anderem von ihm mit dem Statement auf Instagram, habe ich auch noch mal ganz anders auf diese zwei Szenen auf dem Platz, während er da, bei den zwei Spielen zusammengebrochen ist, auch noch mal ganz anders drauf geschaut.

Weil eigentlich gehst du ja davon aus, dass natürlich die Spieler links und rechts erst mal selber total panisch sind, wenn jetzt einer aus der eigenen Mannschaft da zusammenkippt. Aber dann noch mal mit diesen Augen drauf zu gucken, dass sie sich ja schon bewusst sind, was da passiert ist und auch ein Saibari, der dann da schon zur Stelle stand, ihn da auch eben ganz sanft ja dann auch auf den Boden bringt und so.

Also ich glaube, dass alle links und rechts genau wissen, was zu tun ist, wenn es nochmal passiert. Und ein Jamal Musiela, ich glaube, ihm ist es das Liebste, dass man da jetzt einfach mal wieder anfängt, ein bisschen Normalität reinzubringen. Und vor allem auch mit Blick auf nächste Woche, am 17. wird ja dann der DFB-Kader nominiert.

Der will da ja auch wieder eine Rolle spielen. Ich glaube, auch deswegen war es dieses Spiel so wichtig für ihn, nicht nur in der Startelf zu stehen, sondern wirklich zu zeigen, hey, Leute, wir können jetzt hier mal alle wieder ein bisschen aufs Sportliche gucken. Ja, und nach allem, was man aus der Mannschaft oder aus dem Verein hört, ist er in erster Linie glücklich, dass er wieder Fußball spielen kann.

Das hast du gestern auch so gemerkt, einfach auch, wie er gelacht hat, wie befreit er auch wieder war. Also es war wirklich wieder eine ganz, ganz andere Körpersprache bei ihm. Ja, und das Tor war auch sehenswert. Also es war jetzt nicht irgendwie reingeschoben aus zwei Metern, sondern es war mit einer gewissen Klasse verbunden.

Auch ein Tor, das absolut sehenswert war, war das 3 zu 0 von Alphonso Davies in der 77. Du hast heute Morgen geschrieben, es war die Headline deiner Einzelkritik, er zeigt, was sich Bayern so sehr wünscht. Was meinst du damit? Er hat wieder die Präsenz gezeigt, die man von ihm erwarten darf, die viele ja vor allem aus dem Sextupeljahr kennen.

Da hat er ja so seinen Höhepunkt erreicht und wir alle wissen, verletzungsbedingt aber auch durch andere Gründe hat er, lange Zeit eine Durststrecke gehabt und wir haben es ja schon mal gesagt er wird da auch kritisch beäugt, weil das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht stimmt aus der Sicht einiger internen Beobachter aber so ein Spiel wie gestern tut ihm dann schon gut in der Außendarstellung und auch in der Autorität nach innen.

Ich habe ja den großen Konkurrenzkampf ausgerufen zwischen ihm und Nene Brown. Brown hat gestern nicht gespielt, und umso mehr konnte dann Davis, also er war nach vorne aktiv. Nach hinten war auch über jeden Zweifel erhaben mit seiner Schnelligkeit und er war deutlich aktiver und präsenter als wir das in vielen, vielen anderen Spielen erlebt haben.

Und dann mit dem Treffer gekrönt, dann holt man sich eine gute Note ab und genau das ist eben das, was die Bayern sehen wollen. Man merkt mal wieder, mehr Konkurrenz belebt das Geschäft, hat anscheinend Alphonso Davis auch gut getan und vor allem, wenn man mal überlegt, wir ja auch, vor ein paar Wochen hat man eben noch darüber gesprochen, ob er nicht vielleicht ein Verkaufskandidat sein soll oder sogar ist und das jetzt eben auch wieder dann bei ihm zu sehen, dass, auch er sich da jetzt wieder zurückgekämpft hat, auch er eben zeigen möchte, dass er einen Platz im Kader verdient hat und in der Startelf.

Ist einfach schön mit einzusehen, es tut den Bayern gut und vor allem, wenn man dann auch auf der linken Seite einfach auch ein bisschen Varianz hat. Ja, es wird für ihn eine entscheidende Saison, das kann ich schon mal vorher sagen. Weil das Thema Alphonso Davies wird im Sommer 2027 nochmal aufkommen und bis dahin sollte er wirklich Argumente sammeln, sonst könnte es wirklich sein, dass die Bayern das Ganze forcieren, dass er den Verein verlässt.

Ja, ich würde sagen, Michael Uelise, wir wollen ihn natürlich nicht vergessen, vor allem nach seinem Doppelpack gestern. Lass uns aber über seine Zukunft ein bisschen später reden, wenn wir auch über den Auftritt und den Besuch vom CEO Jan-Christian Dresen im Firox-Doppelpass sprechen. Deswegen überspringen wir den einmal ganz kurz und gehen rüber zu Lucho Dias.

Auch. Wir bleiben noch kurz beim Positiven. Dann gehen wir zu Lucho Dias. Bisschen so die Kombination, beziehungsweise die Brücke schlagen. Lennart Kahl, der ja dann in der 80. eingewechselt wurde, wunderschön vorgelegt hat auf Michael Olyse zum 4 zu 0, beziehungsweise auch das 4 zu 0 einfach absolut Wahnsinn war.

Wie weit ist Serge Gnabry, er stand gestern nicht im Kader? Oh, gute Frage. Aufgrund dessen, dass der Kader relativ, üppig gerade besetzt ist, also die Bayern haben ja schon andere Zeiten erlebt, wird gar nicht so sehr über Serge Gnabry gesprochen, aber was man so raushört, auch bei Vincent Kompany, also bei den Dingen, die auch offiziell gesagt werden, kann es nicht mehr allzu lang dauern.

Aber aufgrund des Luxuses, dass die Bayern gut bestückt sind, macht da jetzt niemand Druck und möchte unbedingt Serge Gnabry sofort da hinein zwingen in irgendwelche Spiele. Also da kann es sich der FC Bayern noch ein bisschen leisten zu warten. Zu Lennart Kahl, ich habe ja gerade gesagt, weil es mir gerade einfällt, Michael Ballack hat ja gestern so ein bisschen Druck aufgebaut auf Jamal Musiala, hat ihn zwar sehr gelobt, aber hat dann eben das Wort benutzt mit dem Leistungssport, mit dem Profifußball, und da dachte ich mir dann, okay, das ist wieder so ein Moment gewesen, wo man die Rolle von Michael Ballack ein bisschen kritischer sehen muss.

Der ist ja bekanntermaßen der Berater von Lennart Kahl. Und wenn Michael Ballack da einen direkten Konkurrenten seines Schützlings so ein bisschen kritisch sieht, dann muss man die Ohren ein bisschen spitzen. Also ich möchte jetzt Michael Ballack nichts unterstellen, aber das ist mir gestern ein bisschen negativ aufgefallen.

Ja, da will er natürlich sein, Lennart Kahl. Beschützen, beziehungsweise... Ja, das ist die Frage. Ich glaube gar nicht, dass er das will, aber es kann halt so wirken und alleine ein Eindruck ist dann schon immer so ein bisschen schädlich. Ja, das stimmt. Das so als kleines Off-Topic. Als Experte gerade eben auch bei einem Bayern-Spiel dann fungierst.

Ja, du hast ihn schon angesprochen, während Ulysses und Co. ja alle überragend taucht Luis Dias völlig ab. Wir haben es vorhin schon gesagt, in der In fünf Minuten hätte er das 1-0 machen können. Gegen Schalke hatte er, glaube ich, auch mehr als zwei Großchancen, die er hat liegen lassen. Es erinnert alles ein bisschen an diese Chancenwucher der letzten Saison.

Was ist da los, Kombi? Ja, wir haben es ja im Podcast besprochen, dass er im Herbst vergangenen Jahres so ein bisschen der Chancentod war. Und das Spiel auf Schalke habe ich bei den Kollegen von Sky verfolgt. Und der liebe Kollege Wolfi Fuß hat dann gesagt, ja, das ist ja wie im vergangenen Jahr. Das führt sich sofort. Also jetzt könnten wir natürlich sagen, alle Hoffnung auf den Frühling.

Der ist aber noch weit entfernt und man sollte jetzt nicht den Stab brechen über den Kolumbianer. Er hat ja auch gegen Stuttgart getroffen, wenn ich mich recht erinnere. Aber das sind so Punkte mit dem Chancenbucher, das gefällt vielen nicht im Verein. Also das Schalke-Spiel haben viele für unnötig befunden.

Dass man da nur 0 zu 0 gespielt hat. weil man hat es ja dann gestern gegen die Norweger gesehen, wenn dann der Knoten mal platzt und wenn der erste Ball dann drin ist, dann läuft es ja und ähnliches wäre möglich gewesen, so hat es auch Manuel Neuer gesagt, ähnliches wäre, möglich gewesen auf Schalke und da muss man die Offensive und gerade in dem Fall jetzt Luis Diaz schon ein bisschen in die Pflicht nehmen, dass es da wieder konzentrierter abläuft, abgebrühter abläuft, weil, Und auch gegen kleinere Gegner kann man es sich nicht wirklich leisten, dass man so die Chancen vergibt.

Ja, und ich finde es irgendwie auch ein bisschen zu einfach zu sagen, ja, letzte Saison war es auch so und dann ist er ja doch irgendwann noch aufgetaut und hat natürlich einfach auch nicht nur wunderschöne Treffer gemacht, sondern auch wichtige Treffer gemacht. Nichtsdestotrotz ist das ja keine Garantie dafür, dass das diese Saison auch wieder so passiert.

Und na klar kannst du jetzt im Fall von gestern im Spiel sagen, dafür machen es halt fünf andere oder vier andere, aber ja, gegen Schalke hast du gemerkt. Dass du dich nicht immer darauf verlassen kannst und dass es dann eben schon gut gewesen wäre, wenn Lucho Dias einen von diesen Großchancen verwandelt hätte.

Ja, ich glaube, man muss unterscheiden. Er ist ja immer noch ein Faktor im Spiel der Bayern. Aber er ist eben manchmal, auch aufgrund der Tatsache, dass Harry Kane mehr als Zehner auftritt, rutscht Luis Diaz immer mehr in die Rolle, dass er vollstrecken muss. Und wenn er da nichts vollstreckt, dann. Haben die Bayern ein Problem, weil wir ja auch wissen, das haben sie jetzt in den letzten beiden Spielen gut gemacht, defensiv, weil natürlich auch der Gegner entsprechend defensiv aufgelaufen ist.

Die Bayern sind immer dazu gut, ein Gegentor zu fressen und das haben sie jetzt, erstmal abgelegt, aber da müssen wir dann schauen, wie das gegen größere Gegner dann läuft, gerade nach der Länderspielpause. Ich mache mir bei Luis Diaz eben ein bisschen Sorgen. Der ist so der absolute Dauerbrenner, hat ganz, ganz viel gespielt.

Hat die Weltmeisterschaft gespielt, hatte eine kurze Vorbereitung. Vincent Kompany hat es schon gesagt, es gibt Spieler in diesem Kader, die kann er nicht immer 90 Minuten spielen lassen und schon gar nicht dreimal die Woche. Und obendrein ist Luis Diaz jemand, der, wenn Länderspielpause ist, der hat natürlich die weitesten Reisen dann in den Knochen.

Und wir alle wissen, dass Langstreckenflüge, auch wenn die Herrschaften erste Klasse fliegen, kein Vergnügen sind und nicht gerade leistungsförderlich sind. Also das wird echt spannend. Bei ihm habe ich so die größte Befürchtung, dass er, also ich wünsche es ihm nicht, aber bei ihm ist die Wahrscheinlichkeit am größten in diesem Kader, dass der irgendwann mal eine Pause braucht, eine längere Pause vielleicht.

Ja, und vor allem sind wir jetzt gerade erst am Anfang der Saison mit Blick darauf, er wird im Januar 30, das ist ja auch dann schon ein gewisses Alter im Fußball. Ja, 30 ist ja das neue 25. Aber du erinnerst dich vielleicht an die Zeit kurz vor Weihnachten 25. Da hat Vincent Kompany dem Luis Diaz ja eine Extrapause gegeben.

Ich glaube, da war er einmal gesperrt. Alles so lange her, schon fast ein Jahr. Ja, aber es klingelt was bei mir, ja. Ja, da hat Vincent Kompany ihm eine Pause gegeben. Und ich glaube, das könnten wir dann wieder erleben im Winter. Ja, ja. Also. Wir wollen jetzt Louis Dias nicht allzu schlecht reden, aber es waren jetzt zwei Spiele hintereinander, die er nicht auf dem Niveau abgeliefert hat, dass wir eigentlich von ihm gewohnt sind.

Ja, und ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass Vincent Kompany der Erste ist, der, wie du ja auch gerade schon angesprochen hast in der Vergangenheit, das ja auch schon gesehen hat, antizipiert hat und dementsprechend auch sicherlich nochmal so handeln würde oder wird, wenn es wirklich vonnöten ist.

Aber jetzt schauen wir mal. Es ist auf jeden Fall erstmal ein gelungener Auftakt, kann man sagen. Und bei dem gelungenen Auftakt saß sogar Sascha Boi auf der Bank. Wir gehen rein in unsere nächste Rubrik und sprechen mal über die Personalie Sascha Boi kurz. Die Verkündung der Woche. Ja, Sascha Boy saß gestern dann überraschend auf der Bank.

Er war zurück im Kader, kann man quasi sagen. Und nach Abpfiff wurde auch Sportvorstand Max Eberl auf die Situation von dir angesprochen. Da wollen wir erstmal reinhören kurz. Wie ist der Stand bei Sascha Boy? Er ist hier bei uns im Kader. Und wer bleibt auch hier? Welcher Markt hat noch auf? Griechenland, glaube ich. Griechenland, ja.

Er wird jetzt hier bleiben. Dann ist das so und dann schauen wir, was im Winter passiert. Kommt auch wieder auf die Homepage in den Kader rein. Aber Internetseite fehlt dann nicht. Ja, Kumbi, wir haben letzte Woche schon drüber gesprochen. Sascha Bowie bleibt jetzt also tatsächlich Teil des FC Bayern.

Meine wichtigste Frage, wie wird er denn jetzt eigentlich im Paulaner Mannschaftsfoto reinretuschiert? Ja, ich habe heute ein Foto gesehen, ein Mannschaftsfoto von Bayer Leverkusen. Da hat man Kenneth Eichhorn rein gefotoshoppt und man sieht es leider Gottes. Wie es jetzt bei den Bayern mit Sascha Bowie passiert, kann ich nicht sagen.

Ich glaube, das lässt man erstmal so, wie es ist, dieses Paulana-Fotoshooting. Aber wir haben es ja gerade gehört, er kommt zurück auf die Homepage. Da haben wir ja auch schon den Finger gehoben und haben gesagt, eigentlich eine komische Aktion von den Bayern. Die drei von der Streichliste schon so komplett zu verschweigen und rauszuretuschieren aus dem Leben der Bayern.

Dann wurde ja auch immer gesagt, ja, wir halten Verträge ein. Trotzdem hat er dann einzeln trainiert, obwohl Max Eberl schon immer gesagt hat, es gibt keine Trainingsgruppe 2. Also mit Sascha Bowie wurde jetzt eher schlecht umgegangen, finde ich. Klar kann man sagen, offen und ehrlich, das finde ich jetzt zum Beispiel auch gut, aber...

Gut, dieses Einzeltraining war natürlich, damit er sich nicht verletzt und potenzielle Käufer nicht abschreckt. Aber er wird nicht nach Griechenland wechseln und nicht nach Serbien. Dementsprechend, ich glaube, in der zweiten Saudi-Arabischen Liga geht noch was. Aber er bleibt, so wie es Max Eberl gesagt hat, ein Münchner.

Und vielleicht erinnerst du dich dran, wir haben ja vor Wochen schon spekuliert, wer von den drei auf der Streichliste wird wohl hängen bleiben. Wir waren uns ja einig, einer wird hier bleiben. Ich glaube aber, ich habe Palinja gesagt, du Saragossa oder umgekehrt, auf Bowie kam keiner. Ja, und damit werden die Bayern jetzt umgehen müssen. Da bin ich echt gespannt, ob der...

Weil man bei ihm ja aber auch eben nicht, wie zum Beispiel bei Palinja, Der hat ja wirklich auch öffentlich eben immer wieder betont, dass er bei den Bayern bleiben möchte, dass er sich das erkämpfen möchte, dass er da auch wieder im Kader stehen möchte. Und das hattest du bei Sascha Boe ja überhaupt nicht und deswegen ziemlich überrascht.

Aber gut, auf der anderen Seite, wenn natürlich der Verein, wo du es dir noch am ehesten vorstellen kannst, da nicht zuschnappt. Dann bleibt nichts anderes übrig. Insgesamt sehen die Bayern da richtig schlecht aus in der Causa Bowie. Also es gehören natürlich immer mehrere Seiten dazu, zu so einem Transfer, aber den nicht loszukriegen, also die Bayern haben sich ja selbst Druck gemacht, indem sie so klipp und klar gesagt haben, der Sascha Bowie hat keine Zukunft mehr bei uns.

Viel, viel deutlicher, als sie es damals bei Leon Goretzka gesagt haben. Haben sie sich selbst unter Druck gesetzt und wenn du dann nicht lieferst, wenn du dann nicht verkaufen kannst und Sascha Boi jetzt kein Leistungsträger war, in keinem seiner Spiele so wirklich... Dann musst du dich schon hinterfragen, was du da in dem gesamten Fall Bowie falsch gemacht hast.

Teuer eingekauft, nie an den Punkt gebracht, dass er seine beste Leistung bringen kann. Klar, er war oft und viel verletzt. Dann die klare Ansage, der kann gehen, dann kriegst du ihn nicht los. Also das war kein Ruhmesblatt, Ruhmesstück für die Bayern. Und du hast auch, also ich habe mir heute Morgen dann eben auch den kurzen Clip, den könnt ihr euch natürlich auch alle nochmal angucken auf sport1.de oder in unserer kostenfreien App von Max Eberl.

Also du hast gemerkt, es ist ihm auch ein bisschen unangenehm, dass man da jetzt eben zugeben muss, dass das jetzt einfach nach hinten losgegangen ist und dass man ihn jetzt bis zum Winter. Doch noch an der Säbener behält und dass er Teil der Mannschaft bleibt. Ja, die Frage ist, ob du ihn im Winter dann überhaupt wegbekommst.

Also dafür müsstest du ihn ja spielen lassen, dafür müsstest du ihn ja so ein bisschen ins Schaufenster stellen. Ja, das wäre jetzt meine Frage gewesen, weil wie möchte sich ein Sascha Boe jetzt bis zur Winterpause nachhaltig empfehlen? Weil auf der anderen Seite hast du ja gesagt, er wird sportlich keine Relevanz mehr spielen oder keine Relevanz mehr haben.

Auf der anderen Seite musst du ihm ja bei dieses Schaufenster ja auch ein bisschen bieten, damit irgendein Klub ihn ja auch dann da wieder sportlich auf ihn aufmerksam wird. Also das ist jetzt natürlich auch eine Zweckmühle. Wen soll er denn auf der rechten Außenverteidigerposition vertreiben? Also da gibt es einen Leimer, da gibt es einen Stanisic.

Das sind auch beides Spieler, die eher robust unterwegs sind und eher selten verletzt sind. Ich kann mir aktuell kein Szenario vorstellen, dass Sascha Bory irgendwie in eine Startelf hineinspült. Dementsprechend wird er wahrscheinlich... Im Winter jetzt nicht so viele Einsätze haben, dass er sich präsentieren hätte können und dass halb Europa dann hinter ihm her ist. Und deswegen verstehe ich auch die Enttäuschung.

Du hast das angesprochen von Max Eberl, man glaube ich hat es rausgehört in dem O-Ton. Im Video wird es dann noch ein bisschen deutlicher, wie er da mit den Achseln zuckt und. So ein bisschen den Eindruck macht, ich bin auch enttäuscht. Von uns selbst bin ich enttäuscht. Ja, das haben wir uns alle auch anders vorgestellt.

Aber ja, bleibt spannend, wie Sie da irgendwie diesen guten Zwischenweg finden wollen. Wir müssen natürlich sportlich darauf schauen, dass wir die beste Elf auf den Platz stellen. Zu der gehört einfach Sascha Bowie nicht. Auf der anderen Seite müssen wir aber natürlich gucken, dass wir ihm irgendwie ein bisschen Präsenz bieten, damit er sich sportlich noch empfehlen kann.

Wie Sie das machen wollen, schauen wir mal. Wir werden es rausfinden. Die Zukunftsfrage ist zumindest jetzt mal kurzfristig gesehen von Sascha Boe geklärt. Die von Christoph Freund allerdings noch nicht. Deswegen gehen wir rein in unsere nächste Rubrik. Die Zukunft der Bayern. Christoph Freund, eigentlich hatten wir das ja schon in der vergangenen Woche besprochen. und ich habe erklärt, warum Christoph Freund so gut dasteht, warum er so fast schon verehrt wird und geschätzt wird.

Dann kam aber bei euch in den Kommentaren die Frage auf, warum wurde eigentlich der Vertrag von Christoph Freund nicht gleichzeitig mit den Verträgen von Jan-Christian Driesen als CEO und Max Eber als Sportvorstand verlängert? Da herrscht also noch Klärungsbedarf. Und da ist es so, dahinter steht einfach klipp und klar das Organigramm des FC Bayern.

Also der Sportdirektor wird vom Vorstand berufen, während der Vorstand vom Aufsichtsrat berufen wird. Das ist einfach eine organisatorische Sache, um da die Befehlskette innerhalb des FC Bayern einzuhalten. Ich kann euch aber sagen, natürlich hat auch, der Aufsichtsrat wieder seine Finger im Spiel, wieder seinen Einfluss darauf, ob Christoph Freund weiterhin einen Vertrag bekommt und den soll er aber bekommen.

Ja, das hat ja auch Jan-Christian Dresen gestern auch nochmal betont, wie du auch gerade eben gesagt hast, dass es da eben ja eine gewisse Reihenfolge gibt quasi. Der Aufsichtsrat hat immer gesagt, erst die Verträge von den Vorständen und sie sind ja im engen Austausch und in Gesprächen mit Christoph Freund und das wird bald gelöst.

Ja, genau. Wir werden da so einen kleinen Domino-Effekt erleben. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand das Vertrauen aus. Der Vorstand kümmert sich um die Vertragsverlängerung von Christoph Freund. Christoph Freund darf dann ein bisschen am Campus umbauen. Auch das haben wir schon angedeutet. Also Schritt für Schritt heißt es da beim FC Bayern, aber und da hat die Abendzeitung in der vergangenen Woche so ein bisschen für Aufregung gesorgt, die haben nämlich berichtet, es wäre jetzt Christoph Freund, der ins Grübeln gekommen sei, ob er das Ganze überhaupt noch will, ob er überhaupt an der Säberner Straße, bleiben will und genau die Thematik habe ich dann auch gestern mit Max Eberl besprochen.

Wann wird denn der Vertrag von Christoph Freund verletzt? Er soll sich jetzt nicht mehr so ziehen. Was heißt? Ich hoffe es wird passieren. Er muss unterschreiben. Ich habe meinen Dienst getan, er muss es unterschreiben. Christoph Freund, da hat ein Kollege in der Abendzeitung geschrieben, er würde jetzt plötzlich überlegen, ob er das überhaupt will, dass er hier bleibt. Wir müssen Christoph fragen.

Ja, aber du hast ja sicherlich einen Eindruck von ihm. Ich weiß, was passieren wird, aber dann müsst ihr den Christoph fragen. Wann wird es denn passieren? Wenn es passiert. Naja, aber ist es mein Vertrag? Nein, es ist nicht mein Vertrag. Es ist Christoph. Schickst du ihn uns noch her? Der ist schon weg.

Max Eberl weiß, was passieren wird. Da dürfen wir davon ausgehen, dass er natürlich auch meint, dass Christoph Freund seinen Vertrag verlängern wird. Weil der Österreicher, so ehrlich muss man sein, der hat natürlich tolle Möglichkeiten in München. Also der könnte natürlich wahrscheinlich auch, gäbe es da einen Markt, bei anderen Vereinen eine Etage höher anfangen, also Geschäftsführersport oder Sportvorstand, je nachdem wie das bei verschiedenen Vereinen heißt.

Ich glaube, der hat sich da in München schon einen Ruf erarbeitet. Aber letzten Endes, die Bayern sind die Krönung, sind der Top-Klub in Deutschland. Warum sollte er da Knall auf Fall gehen? Vor allem, weil er ja einige Kompetenzen am Campus noch dazu gewinnen wird. Und ich sehe jetzt aus Christoph Freunds Sicht keinen Grund, da abzuspringen in München. Aber es ist wieder interessant, wie lange sowas wieder beim FC Bayern dauert.

Da geht es dann auch wieder um Machtfragen, wer darf was bestimmen etc. Also es ist, ja, Max Eberl hat zwar gesagt, seid beruhigt, aber ich verstehe nicht, dass es wieder so lange dauert. Ja, und dass dann erst die Verträge von denen geregelt werden müssen, bevor man dann die Verträge irgendwie angreifen kann oder da in die Hand nehmen kann.

Also ja, ist halt so beim FC Bayern, da gibt es halt einfach Regularien. Ja, also da muss ich sagen, das hat ja durchaus seinen Zweck. Also du kannst ja schwer dem alten Vorstand zugestehen, dass er den Sportdirektor, da den Vertrag verlängert. Und stell dir vor, Max Eberl hätte gesagt, okay, der Christoph Freund bleibt da, ich setze mich dafür ein im Sport, im Vorstand.

Und dann kommt aber der Vertrag mit Freund wird verlängert und dann kommt der Aufsichtsrat und sagt, Max, du darfst gehen. Das stand ja zur Debatte, das wissen wir ja alle. Das wäre ja die falsche Reihenfolge gewesen. Die Reihenfolge ist in Ordnung, die folgt einer gewissen Organisation, so wie es halt sein muss in diesem Verein, aber dass das wieder so lange dauert und so breit diskutiert wird, ist natürlich wieder Bayern pur.

Ja, aber nichtsdestotrotz, es sieht ja danach aus, dass das jetzt demnächst passieren wird. Du hast schon gesagt, für Christoph Freund ist das natürlich. Der richtige Weg, der richtige Schritt, beim FC Bayern zu arbeiten, ist natürlich das Nonplusultra. Auf der anderen Seite finde ich aber auch, das haben wir letzte Woche ja auch schon gesagt, der Christoph Freund passt einfach auch extrem gut mit seiner ruhigen Art zum FC Bayern.

Max Eberl hat ja auch am Mittwoch im Sportbild-Interview auch nochmal betont, wie angenehm die Zusammenarbeit ist. Auch da gab es ja immer wieder Unruhen oder irgendwie Gerüchte, dass Max Eberl und Christoph Freund ja irgendwie untereinander Reibungen hätten. Das hat er ja auch alles nochmal verneint, beziehungsweise betont, dass die Zusammenarbeit mit ihm.

Sehr angenehm ist es. Ja, große Reibungen gibt es da offenkundig nicht, aber man darf nicht vergessen, dass Max Eberl und Christoph Freund natürlich schon andere Interessenslagen haben. Also Christoph Freund wird immer gerne daran gemessen, wie der Nachwuchs funktioniert, wie der Campus liefert und wenn der Campus nicht liefert in den Kader, wie gut man dann verkaufen kann, während Max Eberl an den Neueinkäufen, auf dem großen europäischen Markt gemessen wird.

Also der eine versucht, sich Ruhm und Ehre zu holen über seine Transfers und der andere versucht, Ruhm und Ehre sich einzuholen über die Nachwuchsarbeit. Also das geht natürlich schon in gewisse verschiedene Richtungen. Und es gibt im Verein durchaus Leute, die sagen, der Christoph Freund und der Jochen Sauer vom Campus, die haben eigentlich die Transferbilanz von Max Eberl gerettet, weil Max Eberl, wir haben es besprochen, durfte nur eine Transferbilanz von minus 50 Millionen aufweisen und da haben die vielen Transfers in der Jugendarbeit natürlich geholfen, wir haben es besprochen.

Und wenn man da mit Leuten spricht, die sich da näher auskennen und näher dran sind, die sagen, ja, da hat der Christoph Freund und auch der Jochen Sauer haben dem Max ziemlich den Hintern gerettet. So muss man es nämlich auch sehen. Ja, absolut. Eben dann auch mal zu sehen und zu sagen, okay, diese Arbeit immer so strikt zu trennen, macht doch überhaupt gar keinen Sinn.

Man ist ja einfach auch abhängig voneinander und von den dann Erfolgen des anderen, wenn man es vielleicht in seiner eigenen Riege gerade nicht schafft, wie im Fall von Max Eberlm. Vollkommen richtig. Wenn wir jetzt schon bei der Zukunft der Bayern sind, wir wollten oder müssen ja auch noch ein bisschen über die Zukunft von Michael Ulyse sprechen, die war natürlich auch großes Thema am, Sonntag im Fire Rocks Doppelpass, du warst zu Besuch, CEO Jan-Christian Tresen war auch zu Besuch.

Ganz kurz vorab vielleicht, wie hat er dir gefallen, wie hat er auf dich gewirkt, sein Auftritt? Es war ja der erste Auftritt von Jan-Christian Dresen im Doppelpass und der Doppelpass ist natürlich schon. Ein besonderes Format. Es ist immer noch ein Stammtisch. Dementsprechend tat, der CEO gut daran, nicht zu sehr mit Zahlenkolonnen um die Ecke zu kommen, nicht zu sehr über Finanzen zu sprechen.

Natürlich musste das ein Thema sein, gerade in der Auseinandersetzung mit der englischen Premier League. Aber ich glaube, es hat gut daran getan, dass er nicht den Finanza rausgehängt, raushingen ließ, sondern dass er einfach authentisch war. Und wer ihn abseits des Fußballplatzes erlebt, der weiß ganz genau, dass der ein Menschenfänger ist, dass der gut auch mit den Fans kann.

Und so hat er sich auch im Doppelpass präsentiert. Er hat auch gesagt, er kommt irgendwann mal wieder. Dementsprechend war er selbst offenkundig auch zufrieden mit seinem eigenen Auftritt. Ja, also man hat gemerkt, zumindest von außen als Zuschauer, dass er sich wohlfühlt. Dass er natürlich da einfach brillant darin ist, Antworten einfach selbst auch zu kontrollieren und nicht wirklich zu beantworten, teilweise aber nicht dadurch, aber auch nicht unnahbar zu wirken.

Fand ich einfach eine ganz schöne, angenehme Kombination. Es ist ja klar, wenn man natürlich von ihm Zahlen, Infos, Kleinigkeiten wissen möchte, ist ja klar, dass dann auch ein Jan-Christian Dresen solche Sachen irgendwie geschickt umgeht. Wie zum Beispiel, Florian König hat ihn natürlich auch nach der Zukunft von Michael Ulyse gefragt und hat eben auch gefragt, kann man denn den Bayern-Fans garantieren, dass er auch noch nächsten Sommer da ist?

Und wir hören gerne mal rein, wie Jan-Christian Dresen das beantwortet hat. Ulisse ist für diese Mannschaft enorm wichtig, ist ein Zauberer auf diesem Platz und diese Mannschaft funktioniert so hervorragend zusammen. Ob wir ihn dauerhaft werden halten können, das werden wir dann im nächsten Jahr im Sommer wieder neu besprechen.

Ja, das klang alles so ein bisschen harmlos, aber wenn man sich das Ganze dann nochmal ansieht oder abtippt oder jetzt anhört, dann ist dieser Satz, wir werden im kommenden Sommer schauen sinngemäß, ob wir ihn halten können, ist ein bisschen so ein Abrücken von der bisherigen Linie. Die Bayern haben ja in diesem Sommer immer wieder betont, Michael Olyse hat einen Vertrag und der wird eingehalten und der hat auch keine Ausstiegsklausel.

Punkt, wir müssen uns nicht damit beschäftigen, dass er den FC Bayern verlässt. Die gleiche vertragliche Situation haben wir ja allerdings auch im Sommer 2027. Deswegen hätte eigentlich Jan-Christian Dresen auch sagen können, 2027 gilt das Gleiche, er hat einen Vertrag, Punkt, er bleibt hier, keine Ausstiegsklausel.

Das hat er aber nicht getan, sondern hat da so ein bisschen die Tür geöffnet und ein bisschen durchblicken lassen, dass die Bayern eben doch ein bisschen die Befürchtung haben, dass Maiklo Liese im kommenden Sommer sagt, Freunde, ich will gehen. Und das, obwohl es ja eigentlich gar keine Angebote gibt.

Ja, es gab keine offiziellen Angebote, Real Madrid hat sich da frühzeitig dann, auch die Hände gehoben, hat gesagt, nein, nein, nein, wir haben kein Angebot abgegeben. Ja, aber wir wissen alle, im kommenden Sommer können natürlich dann die Angebote kommen. Ja, bitte. Ja, und also die Bayern haben gewisserweise, sie wissen es ja von sich selbst, wenn sie, das ist ja die alte Bayern-Taktik, erst mal mit dem Spieler, den man haben möchte, einigen.

Und dann mit diesem Faustpfand zum aktuellen Verein gehen und sagen, hallo, hier, wir haben uns schon geeinigt mit dem Spieler, ihr müsst jetzt langsam einknicken. So haben es die Bayern ja gemacht mit Harry Kane. Wir erinnern uns alle an Uli Hoeneß am Tegernsee, wo er gesagt hat, der hat sich zu uns bekannt und jetzt wird dann Tottenham einknicken müssen.

Das kann natürlich auch den Bayern umgekehrt passieren, dass Real Madrid um die Ecke kommt oder Liverpool oder sonst wer und sagt, der Michael, der will unbedingt zu uns, ihr solltet ihn jetzt lieber mal ziehen lassen. Und dieser Gefahr sind sich die Bayern offenkundig bewusst. Und dass diese Angst, diese Furcht ein bisschen herrscht, haben wir auch in dem Interview von Max Eberl in der Sportbild dann gesehen, wo er verraten hat, als er eine WhatsApp oder keine Ahnung, eine iMessage bekommen hat von Michael Olyse von der WM, hat er auch erst mal geschluckt und wusste nicht, was jetzt da kommt.

Er hatte schon ein bisschen die Befürchtung, vielleicht schreibt mir Michael da, hallo, ich möchte gehen. Ja, ja. Mich hat es auch überrascht, dass Christian Dresen da so defensiv, kann man eigentlich schon sagen, auf diese Antwort, auf die Frage dann geantwortet hat. Vor allem, wenn man eben über einen Spieler spricht, der einfach nun mal noch drei Saisons unter Vertrag steht. Natürlich ohne Ausstiegsklausel, aber nichtsdestotrotz, also ich hätte mir da irgendwie so ein bisschen mehr...

Ein bisschen mehr so ein Statement, das ist unser Spieler und das soll auch, nächsten Sommer so bleiben. Fertig aus. Hätte er machen können. Die ganze Aussage wurde natürlich dann von Fabrizio Romano herausgegriffen. Der hat das Ganze dann bei X gepostet und bei den englischsprachigen Bayern-Fans war natürlich wieder großes Drama.

Die sind sowieso dafür bekannt, dass die entweder nur 100 Prozent beim FC Bayern sehen oder 0 Prozent. Das sind immer sehr kritisch. Und wer sich das durchlesen möchte, da war Weltuntergangsstimmung am vergangenen Sonntag, weil die alle dachten, okay, der Ulisse wird jetzt den FC Bayern verlassen und der FC Bayern streckt die Waffen.

Hängt dann auch wieder mit Übersetzungen zusammen und die Leute lesen das dann nur und sehen nicht den Jan-Christian Dresen, wie er etwas sagt. Also wir sind weit davon entfernt, dass der Ulyse im kommenden Sommer schon fix den Verein verlässt. Das auf jeden Fall. Aber die Möglichkeit besteht. Aber was müsste denn sportlich gesehen beim FC Bayern diese Saison passieren, dass ein Michael Ulyse auf jeden Fall nächsten Sommer noch bleibt?

Also um die Champions League sollten sie schon mitspielen. Das haben wir ja auch gestern wieder gesehen. Michael Olyse ist ja ein Buch mit sieben Siegeln. Der lässt sich ja kaum in sein Herz und seine Seele und in seinen Kopf hineinschauen. Beileid an Jochen Stutzki hier nochmal. Ja, erstmal großes Lob an Jochen Stutzki.

Nicht nur, weil er ein langjähriger Kollege ist. Den kenne ich ja mittlerweile seit 2011, also seit 15 Jahren. Er hat sich ja tapfer geschlagen in diesem Interview mit Michael Olyse. Aber da war kein Durchkommen. Da würde mich mal interessieren, da sind wir wieder bei diesen englischsprachigen Fans auf X, da haben sich einige beschwert und haben gesagt, Michael Olyse sollte jetzt langsam mal anständige Medienarbeit machen und nicht nur Mr. Nonchalant spielen.

Da würde mich interessieren, wie ihr das da draußen seht. Schickt uns da gerne, über das Barbofon eine Sprachnachricht. Die Nummer findet ihr in den Shownotes, 30 bis 40 Sekunden. Weil man schon merkt, manchen Leuten geht diese Art von Mike Lulise ein bisschen auf den Wecker. Und ich habe es ja schon mal vor vielen, vielen Monaten gesagt, hinter den Kulissen wissen viele Bayern-Verantwortliche.

Dass das, was Michael Olyse da in der Öffentlichkeitsarbeit macht, schon ja gewisse Stilisierung ist, dass das schon durchaus geplant ist, dass er da so eine Marke aufbaut. Also das glaube ich mittlerweile auch, gerade nach diesem Interview gestern, glaube ich schon, dass das völlig beabsichtigt ist, da irgendwie auch die Reporter, ja, ihnen nicht nur das Leben schwer zu machen, auch gefühlt irgendwie auflaufen zu lassen, gar nicht durchdringen.

Also ich muss sagen, ich weiß nicht, ich finde es mittlerweile schon einfach nervig. Und ich finde, er könnte schon nicht nur der brillante Fußballer sein, er muss da ja jetzt keine Putzelbäume schlagen oder wie auch immer und jetzt nicht groß irgendwie. Und uns da zehn Sätze liefern, aber zumindest mal vielleicht drei normale Antworten, das finde ich, ist für einen Fußballer in dieser Riege und beim FC Bayern nicht zu viel verlangt.

Es ist nicht zu viel verlangt und auch das gehört dazu, wenn man eine Legende werden will, siehe Robben Ribéry. Es gehört einfach dazu, sich ein bisschen auch persönlich zu präsentieren. Ja, aber du hattest ja gefragt, was muss denn sportlich passieren? Ich fange nicht mehr an. Ja, ich glaube, wenn die Bayern sportlich, und das ist ja wieder mal das Ziel, sehr selbstbewusst haben sie das alle gesagt, vor allem Harry Kane und Vincent Kompany, wenn dieses Jahr das Finale rausspringt oder gar der Titel in der Champions League, dann haben die Bayern unter Beweis gestellt, dass der Kader zu großen Dingen in der Lage ist.

Und das könnte dann Michael Olesse davon überzeugen, dass er in München an der richtigen Adresse ist. Also ich glaube, ein weiteres Double würde ihm... Ihn jetzt nicht unbedingt so begeistern, dass er sagt, forever FCB, aber ein Trippel oder muss ja nicht der Pokal sein, Meisterschaft und Champions League, ich glaube, das könnte ihn dann schon halten.

Auf der anderen Seite könnte es aber natürlich dann auch ein, hey, jetzt habe ich mit dem FC Bayern das Triple geholt, Champions League gewonnen, jetzt grüßt die Premier League erst recht oder Real Madrid. Könnte natürlich auch in die Richtung gehen. Ja, klar, das könnte natürlich auch eine Überlegung sein, dass er sagt, ich habe jetzt alles erreicht, was ich mit den Bayern erreichen wollte.

Jetzt möchte ich Geld verdienen und Megastar werden und Megastar werden, also ein globaler Weltstar, ein globaler Weltstar zu werden, dafür. Musst du eigentlich oder deine Chancen sind besser, wenn du in Spanien bei Real Madrid spielst oder beim FC Barcelona oder in England bei einem Top-Club. Ich glaube, dass da auch einfach zwei Sachen jetzt in den nächsten Monaten ganz wichtig sein werden und zwei Aspekte da mit reinspielen.

Also das eben das Sportliche, was du gerade angesprochen hast, der Verein, die Mannschaft, dass man eben mit einem Spieler wie Michael Olyse mitwächst und ihn sportlich eben auch nicht nur fördert, sondern auch fordert. Ich glaube, das braucht ein Michael Olyse auch. Und genauso aber auch Vincent Kompany. Weil es ist ja nun mal so, gerade bei so einem Superstar, entweder bist du das Sprungbrett, oder du wächst mit diesem Superstar als Verein einfach konstant mit, dass man immer auf Augenhöhe bleibt und ein Spieler wie Michael Olyse immer das Gefühl hat, ich bin hier sportlich gesehen noch nicht an meinem Ziel, noch nicht an meinem Peak.

Ich kann dir nicht widersprechen. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, dass die Bayern vorzeitig mit ihm verlängern, dass er das Ganze akzeptiert, wenn er mehr Geld bekommt und eine Ausstiegsklausel. Die Ausstiegsklausel muss aber dann wirklich saftig sein, um entsprechende Vereine, die da Interesse zeigen, auch zu schröpfen.

Da haben die Bayern, glaube ich, sich das Recht verdient, einiges an Geld zu verdienen mit Michael Olyse. Aber ich bleibe dabei, mark my words, der Mann wird nicht bis zum St. Nimmerleins Tag in München bleiben. Aber St. Nimmerleins Tag ist für dich schon nächsten Sommer? Ne, so weit würde ich jetzt nicht gehen, es wird im kommenden Sommer spannend.

Ich glaube aber nicht, dass er in München bleibt, bis er 32 ist. Aber ich glaube, das sieht kaum jemand so. Das stimmt. Anders, aber… Du klingst so traurig. Ja, ich habe gerade kurz ehrlich gesagt überlegt, wie alt Michael Ulyse ist. Wenn du die 32, wie lange wir noch Zeit hätten, aber dafür habe ich ja meinen…

Wie lange wir Zeit hätten, über Michael Ulyse zu sprechen? 24. Ja, genau. 24. Ist ja noch ein bisschen. Also acht Jahre werden wir nichts in München sehen. Tut mir leid, dass ich diese knallharte Wahrheit aussprechen muss. Okay, dann lass uns jetzt vielleicht zu was Schönerem kommen. Nein, das ist natürlich Teil des Fußballgeschäfts. Aber anders sieht es ja wahrscheinlich bei Harry Kane aus, oder?

Da vielleicht nochmal kurz die Rubrik Zukunft der Bayern abzuschließen. Ja, auch mit Harry Kane haben wir gestern gesprochen. Der hat zum ersten Mal dann so ein bisschen durchblicken lassen, ja, das muss jetzt nicht sein, dass das in den nächsten ein, zwei Wochen passiert, sondern es kann auch sein, dass ich erst in ein, zwei Monaten unterschreibe.

Was aber allen Bayern-Fans Hoffnung machen darf, ist natürlich, dass alle fröhlich sind und positiv gestimmt sind, dass das klappen wird. Ich habe Harry dann gefragt, er hat gesagt, ich bin ruhig. Dann habe ich ihn gefragt, kannst du denn verstehen, dass wir nicht so ruhig sind und die Fans auch nicht. Dann hat er gesagt, kann er verstehen, aber es gibt keinen Grund, Panik zu haben.

Und das ist doch schon mal eine gute Nachricht. Nachdem wir jetzt Michael Olyse quasi schon verkauft haben an Real Madrid, können wir allen Fans da draußen mitteilen, Harry Kane wird bleiben. Alles klar. Es soll ja auch laut Jan-Christian Dresen nur noch an Kleinigkeiten haken. Also gehen wir mal davon aus, dass das auf jeden Fall gut ausgeht.

Und lasst uns noch ein bisschen beim Auftritt vom CEO im Doppelpass bleiben. Wir haben auch noch ein paar Fragen von euch bekommen, von der Community, was eben den Doppelpass, den Auftritt angeht. Und zwar hatten wir so ein bisschen die Bitte von der lieben Lena Kumbi, dass du uns vielleicht auch einen Einblick hinter die Kulissen geben könntest.

Wie läuft so ein Tag ab, vor allem wenn man da als Gast eben dann auch eingeladen ist? Wie sieht es aus? Wann muss man da sein? Wie läuft der Tag? Oh ja. Also grundsätzlich geht die Arbeit für den Doppelpass die Woche vorher schon los. Am Freitag werden dann viele Themen schon besprochen, die mit dem Stargast, in dem Fall jetzt Jan-Christian Dresen, besprochen werden sollen.

Dann muss aber natürlich der Samstag abgewartet werden, wie da Fußball gespielt wird. Und das meiste an Arbeit der Redaktion passiert dann eben in den späten Abendstunden am Samstag. Am Sonntag ist es so, einige Gäste. Fliegen ein in aller Hergutsfrüh, manche sind schon in München, übernachten dann im Hotel und kommen dann, ich mit meiner kürzeren Anfahrt oder Jan-Christian Dresen mit seiner kürzeren Anfahrt, kommen dann per Auto und ganz, ganz unterschiedlich.

Also ich hatte schon Doppelpass-Auftritte, da war ich erst um 10.30 Uhr da, aber diesmal war ich, wann war ich da? Ich glaube 9.45 Uhr, Jan-Krinsen-Dresen kam um 10.15 Uhr, 10.30 Uhr, sowas. Also da gibt es keine feste Zeit, wann man kommen muss. Es muss halt genügend Zeit bleiben, dass man noch ein bisschen geschminkt wird und dass man verkabelt wird.

Theoretisch kannst du um 10.50 Uhr kommen als Doppelpass-Gast. Das geht alles. Hauptsache man ist gut vorbereitet und performt dann natürlich auch. Eine Frage, die ich auch interessant fand, war... Während der Werbung bleibt ihr ja wahrscheinlich, außer man muss vielleicht mal kurz die Toilette besuchen, aber man bleibt ja eigentlich in den roten Sesseln auch sitzen.

Gab es da irgendwie einen Austausch mit Jan-Christian Dresen, der vielleicht irgendwie abseits der Kamera so nicht statt, oder während die Kamera gelaufen ist, so nicht stattgefunden hätte? Wirkt er da ganz anders? Wolfi Fuß und Stefan Effenberg waren in der Werbepause eher nicht da, die ziehen sich dann meistens zurück, aber Flo König und Jan-Christian Dresen und ich haben uns da.

Auch in der Werbung unterhalten, aber da darf man sich jetzt nicht vorstellen, dass da die großen Nachrichten entstehen, sondern da geht es einfach, ja, Plauderei, Smalltalk, was hat man an dem Sonntag noch vor, welche Termine stehen an, solche Dinge werden da besprochen. Natürlich geht es dann auch um Fußball und in einer Werbepause, da war dann Stefan Effenberg auch da, da habe ich mich länger unterhalten mit Jan-Christian Dresen und Stefan Effenberg über so Themen wie Gehälter, wie das früher lief, ob sowas in der Kabine besprochen wird.

Jan-Christian Dresen, ich glaube, das hat er aber auch in der Sendung gesagt, dass natürlich die Spieler untereinander wissen, wer was verdient. Effe hat erzählt, dass das in der Kabine bei ihnen nicht so Thema war, aber dass das natürlich alles öffentlich zu lesen war. Also solche Themen bespricht man da. Also wir sind ja alle Menschen und vor der Kamera geht es um Fußball und hinter der Kamera kann man dann auch mal drüber sprechen, was man am Sonntagnachmittag so tut.

Ja, sehr gut. Dann danke dir da auf jeden Fall für die Einblicke und danke euch auch für die fleißigen Nachrichten. Auch da nochmal der Hinweis, ihr könnt gerne immer auf Spotify, wo auch immer, kommentieren, natürlich fünf Sterne da lassen und das Bavofon nicht vergessen. Das haben wir in dem Fall jetzt nicht mit reingenommen, weil wir jetzt ein bisschen eure Fragen zum Doppelpass mit reingenommen haben, aber vielleicht dann ja für nächste Woche weiter.

Die Aufnahme wird ja dann nach dem Spiel am Sonntag 17.30 Uhr gegen die SV Elversberg sein. Lass uns da auch gerne nochmal ein bisschen drauf blicken auf das Spiel. Vincent Wagner, der Elversberg-Trainer, hat ja vor dem Spiel gesagt, wir haben eine Chance wie ein Schneeball in der Wüste. Kumbi, glaubst du, es könnte am Sonntag in der Wüste schneien?

Ach ja, also da macht sich Herr Wagner ein bisschen kleiner, als die Eversberger sind. Ich glaube, die haben in den ersten zwei Spielen jetzt durchaus bewiesen, dass mit ihnen zu rechnen ist. Die Frage ist, wie lange so eine Euphorie anhalten kann. Also die werden auch noch schwere Zeiten erleben in der ersten Bundesliga.

Aber Joshua Kimmich hat es gestern gesagt, die haben mehr Tore geschossen als wir. Ja, aber hallo. Und es ist ein neues Stadion für die Bayern, das ist ein Festtag für das ganze Saarland vermutlich. Also das wird Pokalatmosphäre haben und die Bayern sind ja in der Vergangenheit auch gerne mal im Pokal ausgeschieden, auch gegen Mannschaften, die kleiner sind als sie selbst.

Von dem her würde ich jetzt Elversberg, klar sind die absoluter Underdog, aber wenn es gut läuft, kann es auch da passieren, dass die Bayern vielleicht nur unentschieden spielen, siehe Schalke. Ja, und du hast es angesprochen, also die Tore, die sie da jetzt in den letzten, also zwei Bundesliga spielen und auch in dem Pokal haben sie ja auch 3-1 gegen Duisburg gewonnen und vor allem ja das letzte Spiel gegen Gladbach, nachdem sie ja 1-3 im Rückstand waren, da noch vier, drei die Borussia geschlagen haben. Also schon Wahnsinn.

Ja, wenn sie so ein bisschen diese individuellen Fehler, die man ja eben auch im Spiel gegen Gladbach dann gesehen hat, wenn sie die vielleicht noch so ein bisschen unter Kontrolle kriegen, dann warum nicht als Underdog? Das kann auch Vorteile haben. Und ich glaube auch, dass sie da sich überhaupt nicht verstecken müssen.

Auch wenn, lustigerweise habe ich gelesen, dass Mike Lulisse da mit seinem 170-Euro-Marktwert Marktwert, dreimal so einen hohen Marktwert hat wie der gesamte Kader von der SV Elversberg. Fand ich lustig, aber trotzdem, ich finde das ist irgendwie ein charmantes Spiel. Ja, also wir haben sie bei den Heidenheimern gesehen, die haben ja der Liga auch gut getan, aber mal schauen, wie lang sich das trägt, diese Euphorie, weil wie wertvoll die dicken, großen Traditionsvereine sind in dieser Liga, sieht man ja nach der Rückkehr der Schalker, sieht man nach der Rückkehr der Hamburger, die jetzt schon ein bisschen länger zurückliegt, auch die Kölner und so weiter.

Also die großen Traditionsvereine sind mir dann doch schon ein bisschen lieber als die kleinen Dorfclubs. Aber die gehören auch dazu, die haben es sich verdient. Die sind ja auch nicht durch irgendein Losverfahren in der Bundesliga gelandet, sondern durch knallharte Arbeit. Also Fleiß wird da belohnt und da ist es dann egal, wie viele Einwohner dein Städtchen hat.

Ja, das stimmt. Und ich glaube, für alle Anhänger ist es einfach auch überhaupt erst mal ein Wahnsinnsspiel, dann eben gegen den FC Bayern da aufzulaufen. Also allein das ist für die ja schon sehr viel wert. So, Kombi, wir sehen und hören uns dann nächste Woche wieder. Und zwar wollen wir ja dann, ich habe es ganz am Anfang einmal kurz angesprochen, Nächste Woche Donnerstag gibt Jürgen Klopp seinen Kader bekannt für die Länderspielpause.

Und wir wollen nach der Pressekonferenz dann aufnehmen. Wir nämlich auch noch mal frische Eindrücke rund um den DFB. Und gucken mal, wer die Nummer 1 im Tor ist. Genau, um 10 Uhr ist ja diese Pressekonferenz in Frankfurt am Campus mit Jürgen Klopp. Und wir werden natürlich uns das Ganze anschauen und dann direkt danach aufnehmen und analysieren.

Vor allem natürlich mit Blick auf die Bayern-Spieler, weil da ist ja doch durchaus spannend. Wird Jamal Musiala schon dabei sein? Kriegt Jonas Urwig eine Chance? Lennart Kahl. Lennart Kahl ist Joshua Kimmich außerhalb jeder Diskussion, wird er rechts spielen, wird er in der Mitte spielen und so weiter und so fort. Also es gibt viele Themen rund um die deutschen Nationalspieler, die beim FC Bayern unter Vertrag stehen.

Ja, auf jeden Fall. Ich freue mich drauf. Wir hören und sehen uns dann also nächste Woche. Genau, bis dahin. Ciao, macht's gut, schönes Fußballwochenende. Das wünsche ich auch. Ciao.

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