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Die Bayern-Woche. Mit Stefan Kumberger und Madeleine Etti | Der FC-Bayern-Podcast· Folge 200

Fehlende Reife in Stavanger! Olises folgenschwerer Fehler! Karl in der Krise!

Donnerstag, 15. Oktober 2026 · 52 min

MP3

Shownotes

Nach dem Remis in Augsburg schaffen es die Bayern auch in Stavanger nicht, drei Punkte zu holen. Was ist da los beim FCB und woran hat es gelegen? Klar ist: Gerade auswärts stecken die Münchner in einer Ergebniskrise und deshalb ist es gar nicht schlecht, wenn Vincent Kompany die Daumenschrauben anzieht.

Madeleine und Stefan besprechen die entscheidenden Szenen ausführlich. Zum Beispiel die gelb-rote Karte gegen Michael Olise. Ist der Franzose jetzt "Mister Doch-Nicht-So-Nonchalant" oder ist seine Aktion zwar dumm, aber verständlich gewesen.

Zudem geht's in dieser Ausgabe unseres Podcasts um Lennart Karl, Uli Hoeneß, Joshua Kimmich, Konrad Laimer, Harry Kane und die Anzeige der Münchner wegen der Guerrilla-Aktion einiger 1860-Fans bei der Meisterfeier.

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Viel Spaß mit der 73. Folge der 5. Staffel des Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger.

Die Folge im Überblick:
• Begrüßung
• Die Analyse des Spiels
• Der Ärger der Woche
• Lennart Kar: Guter Ersatz für Olise?
• Das Thema der Woche
• Ausblick

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Wir machen einfach momentan zu viele Fehler. Das ist nicht das Niveau unserer Mannschaft. Unser Niveau in der Mannschaft ist ein anderes und das kriegen wir momentan nicht auf den Platz. Auch in der Champions League lassen die Bayern gegen Stavanger Punkte liegen und leisten sich einfach zu viele Fehler.

Der Platzverweis von Michael Ullise setzt dem Ganzen die Krone auf und war am Ende vielleicht sogar der entscheidende Knackpunkt. Eberl lässt nach dem Spiel seinen frustfreien Lauf, Kimmich schlägt Alarm und Kompany brodelt auf der Pressekonferenz. Was läuft da gerade schief beim Rekordmeister? Das versuchen wir jetzt in einer neuen Folge die Bayern-Woche zu analysieren, zu beantworten, zusammen mit mir, Madeleine, und unserem Sport1-Chefreporter Stefan Kumberger. Hallo, Kumbi.

Hallo, Madeleine. Hallo da draußen. Ich bin genauso angeschlagen gewesen wie der FC Bayern in Stavanger, aber ich bin hier. Ja, genau. Du bist hier. Wir versuchen, deine Stimme so weit wie es geht zu schonen, aber sie hört sich auf jeden Fall schon viel besser an. Und ja, nach so einem Spiel muss man auf jeden Fall in die Analyse gehen.

Deswegen bin ich sehr froh, dass wir jetzt hier die neue Folge, die Bayern-Woche, starten. Und ja, wir wissen alle, was das heißt. Die Bayern haben gespielt, 3 zu 3 gegen Stavanger. Obwohl man Favorit war, konnte man am Ende nur einen Punkt rausholen. Da war viel mit dabei, was wir jetzt analysieren müssen in unserer Analyse des Spiels.

Die Analyse des Spiels. Ja und eigentlich müssen wir bei der Analyse ein bisschen vorher schon anfangen und zwar am Samstagnachmittag. Ihr wisst es alle da draußen, wie die Bayern da gespielt haben, nämlich beim FCA und was da alles so passiert ist und gegen welche Widerstände man da kämpfen musste. Und eine kleine Dublette gab es natürlich dann beim Spiel in Stavanger durch die Tatsache, dass man wieder einen sehr frühen Gegentreffer kassiert hat.

Ich fand es ein bisschen komisch, dass das dann so in einen Topf geworfen wurde, weil ich finde, waren völlig zwei andere Geschichten. Das eine war schlecht verteidigt bei einer Ecke, die nicht notwendig war, weil München Kim sie verursacht hat. Stichwort Stavanger. Und die Sache in Augsburg. Noch mehr Einzelfehler geht eigentlich gar nicht, als das, was Manuel Neuer da abgeliefert hat.

Also ich würde die beiden Fehler nicht in einen Topf werfen. Das Ergebnis ist aber dann letzten Endes das Gleiche, nämlich, dass man sehr früh einem Rückstand hinterherläuft. Ja, ich weiß, was du meinst, nicht mit in einen Topf werfen. Nichtsdestotrotz sind es diese Fehler und dieses Unkonzentrierte, was sich ja jetzt immer wieder auch wie so ein roter Faden durch die letzten Spiele gezogen hat.

Also natürlich hatte man dann auch nochmal dieses 7 zu 0 gegen Union Berlin, aber man hatte davor ja auch eben ein Unentschieden auf Schalke etc. Etc. Deswegen würde ich schon sagen, diese fehlende Cleverness teilweise und diese Fehler, die ziehen sich dann doch durch die Spiele. Ja, gerade auswärts. Also Elversberg war knapp, Schalke unentschieden, Augsburg unentschieden, Starwanger unentschieden.

Und das ist natürlich in der Summe dann irgendwie ärgerlich und dann doch irgendwie auffällig. Und genauso auffällig war es dann eben, wie hart das dann analysiert wird und wie hart das dann besprochen wird im Nachgang. Wir haben ja die Erfahrung gemacht mit Vincent Kompany, dass er seiner Mannschaft immer riesengroßen Kredit einräumt und eigentlich nie öffentlich kritisiert.

Wir wissen alle, wie hart und wie laut er in der Kabine sein kann und auch sein muss und auch sein darf. Und das wohl auch in der Halbzeitpause war in Norwegen. Dass er aber sich so deutlich enttäuscht zeigt über all diese kleinen Szenen beim Spiel gegen Viking. Wir werden ja die einzelnen Szenen jetzt noch auseinander dröseln.

Das ist eine neue Qualität. Das ist überraschend, dass Vincent Kompany sich so ein bisschen wandelt. Er hat sich ja vor allem eben öffentlich sehr kritisch gezeigt, was eben auch die Szene mit Ulyse angeht. Ich würde sagen, die hängen wir jetzt nochmal ein bisschen hinten dran, weil es eben in der zweiten Halbzeit ist.

Aber apropos Analyse, Max Eberl hat ja nach dem Spiel, habe ich gerade eben schon gesagt, seinem Frust da ja auch ziemlich freien Lauf gelassen und kundgetan, wie ich finde, völlig zu Recht. Er spricht eben auch das Niveau der Mannschaft an, aber wir hören gerne selber mal rein. Wir wissen, dass sie versuchen, uns in die Ecke zu pressen. Wir machen den Eckball, wir verlieren bei der Ecke den Gegner aus den Augen, starten wieder mit einem Ballast im Rucksack, ärgerlich.

Drücken dann, ähnlich wie gegen Augsburg, und fressen dann den Konter. Also fast identisches Spiegelbild. Und das ist das, was gegen Augsburg schon geärgert hat, was heute aber umso mehr ärgert, weil wir dann noch mal mehr Fehler gemacht haben. Also dann bist du bei 3-2, dann hast du das Spiel gedreht, Dann bringen wir uns einfach mit einer dummen Geldbrotenkarte wieder in die Unterzahl.

Bleiben liegen, obwohl wir einmal weniger sind. Also das ist eine Reihe von Fehlern. Das sind zu viele Fehler. Und dann kannst du eben auch hier in Starwanger nicht gewinnen. Aber wir machen einfach momentan zu viele Fehler. Das ist nicht das Niveau unserer Mannschaft. Unser Niveau in der Mannschaft ist ein anderes. Und das kriegen wir momentan nicht auf den Platz. Ich sage nicht, dass wir nicht investieren.

Ich sage nicht, dass wir Torchancen haben. Aber zwei Tore Augsburg, drei Tore Starwanger sprechen eine eindeutige Sprache. Ja, auch da steckt viel drin, was Max Eberl da sagt. Über den Fehler von Kim haben wir schon gesprochen. Wie gesagt, es ist jetzt kein Blackout wie bei Manuel Neuer in Augsburg, sondern es ist einfach eine falsche Entscheidung, da eine Ecke zu verursachen, leicht zu verursachen.

Und letzten Endes, es wurde dann ja auch viel über den Kunstrasen gesprochen, da muss ich aber sagen, in der zweiten Minute ein Eckball, den man nicht richtig verteidigt, da hat der Kunstrasen natürlich keine Rolle gespielt. Ich finde auch beim zweiten Gegentor nicht. Ja und Gott sei Dank. Wenn du so einen Konter so zulässt, weil du so derartig weit aufrückst mit der ganzen Mannschaft, der einzige, der da hinten stand, war Nene Brown, dann hat das für mich auch nichts mit dem Kunstrasen zu tun.

Ja, richtig. Und dieses Kopfball-Duell, ich glaube, da war Tah Kim, es waren genügend Leute da, um den norwegischen Kollegen da irgendwie zu stoppen. Also den Kunstrasen können wir jetzt mal außen vor lassen. Was eben auffällig ist, der Mann, der ja in aller Munde war, der Kollege Slatko Trippic, der hatte ja vor dem Spiel schon gesagt, wir haben viele Schwächen bei den Bayern ausgemacht.

Klar, wenn man zwei Trainer hat, so wie die Wikinger, dann kann man mehr Fehler finden als vielleicht nur ein Trainer. Aber Spaß beiseite. Er hat ja gesagt, vor dem Spiel, die Bayern haben Probleme bei Standards und in der Restverteidigung. Und genau so sind die ersten beiden Tore passiert. Genau so hat es die Bayern erwischt. Und das ist dann schon irgendwie bedenklich, wenn eine Mannschaft wie Stavanger das erkennt.

Ja gut, dafür gibt es die Trainer, aber das dann auch genauso knallhart umsetzen kann gegen eine Mannschaft des FC Bayern, die ja trotz allem Favorit ist. Und Vincent Kompany hat es gesagt, wir wollen überall der FC Bayern sein. Wir wollen zu Hause in der Allianz Arena an einem Samstagnachmittag gegen Hoffenheim oder gegen Mainz oder sonst wen wollen wir der FC Bayern sein mit unserer Dominanz.

Wir wollen in Madrid der FC Bayern sein, wenn es spitz auf Knopf steht oder in Paris. Oder wir wollen auch... Im hohen Norden der FC Bayern sein. Und dem Anspruch sind die Bayern diesmal nicht gerecht geworden. Sie sind ihrem Anspruch, sie selbst zu sein, nicht gerecht geworden. Ja, und was ich aber auch bedenklich finde, ist ja nicht nur, dass der Gegner es geschafft hat, die Fehler, also das FC Bayern zu analysieren, sondern dass die Bayern es nicht geschafft haben, auch zu wissen, dass die Norweger eben auch gerne über Standards und über Konter kommen.

Also das haben sie ja nicht gerade erst vor dem Bayern-Spiel neu erfunden. Und genau das Gleiche hatten wir ja letzte Saison auch zum Beispiel gegen den FC Arsenal in der Champions League, wo sie sich dann auch, ich glaube sogar drei, also zwei waren es auf jeden Fall, nach Standardsituationen gefangen haben und jeder weiß, wie der FC Arsenal spielt. Und das sind genau.

Diese Fehler, bei denen ich dann manchmal irgendwie mir nicht so ganz sicher bin, wieso guckt man sich denn den Gegner nicht vorher so genau an und weiß und analysiert, genauso wie es die andere Seite ja auch macht, analysiert auch deren Fehler, oder deren Können, also beide Seiten ja eigentlich. Das verstehe ich nicht. Ja, das klingt jetzt natürlich so, als würde da das Trainerteam des FC Bayern nicht genau auf die Gegner schauen.

Ich glaube, die machen das schon ziemlich genau. Aber die Bayern-Spieler haben dann Probleme, das umzusetzen und entsprechend in die Tat umzusetzen, was ihnen das Trainerteam mitgibt. Ich sehe jetzt noch nicht die große Krise, aber es fällt schon auf, dass die Bayern einen, und das haben wir hier im Podcast schon gesagt, es kann sein, dass die Bayern sich durch den Herbst so ein bisschen durchschleppen müssen.

Uli Hoeneß hat es ja schon angemerkt beim Bayerischen Sportpreis, hat davon gesprochen. Ja, wir sind sowieso benachteiligt wegen Weltmeisterschaft und wegen später Bundesliga und schon wieder Länderspielepause und UEFA Nations League. Wir kennen die ganzen Sprüche. Ich fand es ganz lustig, dass er gesagt hat, die Vereine müssen sich jetzt endlich mal durchsetzen.

Wo ich mir dachte, lieber Uli Hoeneß, seit 45 Jahren irgendwie im Lied beim FC Bayern, er hätte da schon ziemlich oft und viel gewonnen. Dafür sorgen können, dass der FC Bayern sich da an die Spitze stellt. Aber das ist ein anderes Thema. Ich glaube, es liegt nicht am Trainerteam, sondern es liegt dann letzten Endes an der praktischen Umsetzung auf dem Spielfeld.

Also ich will auch jetzt noch nicht die große Krise hier hervorrufen, ein um Gottes Willen, aber natürlich, genauso wie an Max Eberl es eben auch sagt, das ist nicht das Niveau unserer Mannschaft. Und der FC Bayern hat eben ja auch einen ganz anderen Standard Und sie wollen eben ja vor allem in der Königsklasse was ganz anderes erreichen und deswegen finde ich, muss man gerade da schon ein bisschen kritischer drauf schauen.

Wenn jetzt aber zum Beispiel Max Eberl von Niveau spricht, siehst du da nur die Defensive oder siehst du da auch die Offensive, die eben das Niveau gerade nicht hat, das man braucht, um international wirklich auch ganz oben mitzuspielen? Ach, ja, also Bode Klimt zu Hause, da waren wir ja alle begeistert, dass die Bayern da den Dosenöffner gefunden haben, dass sie dann getroffen haben, wie am Fließband.

Also die Qualität ist da, aber ich glaube das Wort Niveau ist das Richtige. Und ein Niveau ist ja etwas, was man immer wieder neu erreichen muss. Eine Qualität hat man, aber dann das Niveau immer wieder zu erreichen, das ist was Neues. Das muss man sich erarbeiten. Ich meine, deswegen trainieren ja Fußballer immer.

Fußballer sind ja nicht austrainiert. Man könnte ja sagen, jetzt ist genug trainiert, besser wird es nicht mehr. Aber das ist natürlich nicht der Fall, weil man muss immer wieder aufs Neue sein Niveau holen. Beim Fußball fängt es immer wieder bei Null an. Jetzt kann ich dann gleich sechs oder neun Euro ins Frasenschwein werfen.

Aber das sind natürlich Wahrheiten, die haben vor 50 Jahren gegolten. Die haben wahrscheinlich vor 100 Jahren gegolten oder als zum ersten Mal irgendein Chinese gegen einen Ball getreten hat. Ich weiß, England ist das Mutterland des Fußballs, aber in China wurde auch vor langer Zeit schon Fußball gespielt.

Also es gibt ebenso Wahrheiten, die bleiben bestehen. Ich glaube, die Bayern haben kein Qualitätsproblem. Sie haben derzeit ein Niveauproblem und eine kleine Ergebniskrise. Und jetzt geht es darum, dass man das nicht wachsen lässt. Und auch ein Konzentrationsproblem. Das ist ja auch das, was sich gerade immer so wieder ein bisschen durchzieht. Dass man eben, sobald man ja bei Ballverlusten dann nicht mehr hartnäckig genug ist oder gerade eben die Ballverluste überhaupt so oft zulässt.

Wir müssen mal auf das Restprogramm schauen. Also die Bayern haben ja immer das Ziel. Wir wissen, laut KI oder laut Adam Riese spricht man ja immer davon, sechs Siege reichen dafür, unter die ersten acht zu kommen. Das hat den Bayern in der vergangenen Saison sehr, sehr gut getan. Im Jahr davor diese Extrarunde gegen Glasgow, die hat ihnen geschadet.

Da hat auch Harry Kane oft und lang drüber gesprochen, dass da viele Körner verloren gegangen sind. Und wenn wir jetzt auf das Programm schauen. Arsenal zu Hause, Heimspiel, okay, aber Arsenal ist Arsenal. Dann hast du Atletico Madrid auswärts, dann spielst du in Lille auswärts, dann hast du Manchester United auswärts.

Okay, Manchester United ist jetzt nicht das Manchester United von vor 20, 25 oder 30 Jahren, aber das sind jetzt keine Spiele, die du einfach so nebenbei mitnimmst. Da ist jeden Tag, jeden Spieltag ist dann wieder Druck drauf. Und in der Bundesliga wird es ja auch nicht besser. Ja, klar. Am Wochenende geht es gegen Leipzig. RB Leipzig, aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Dann Freiburg, gerade Tabellenführer zu Hause.

Also auswärts für die Bayern. Dann hast du Dortmund. Also das ist auch kein Zuckerschlecken. Ja, es sind so ein bisschen die Wochen der Wahrheit. Und ich glaube, deswegen zieht, Vincent Kompany so ein bisschen die Schrauben an und wird kritischer. Und es ist ja auch immer noch, also wir können ja gleich auch dann nochmal reinhören, was Joshua Kimmich denn eben gesagt hat oder lass uns doch das jetzt gleich mal machen, weil dann können wir auch mal ein bisschen danach in die zweite Halbzeit gehen, aber Joshua Kimmich finde ich hat eben auch was ziemlich Gutes gesagt.

Ich weiß nicht, ob ihr euch erinnert habt, aber ich habe schon relativ zu Beginn der Saison gesagt, dass ich das Gefühl habe, dass wir noch nicht auf unserem Top-Level sind. Und das spüre ich im Moment immer noch. Deswegen innerlich bin ich in Alarmbereitschaft, aber nach außen oder auch nach innen in die Truppe hinein habe ich schon ein großes Vertrauen, dass wir das auch schnell wieder umstellen können. Aber wir müssen damit anfangen, das umzustellen.

Ja, Joshua Kimmich ist innerlich in Alarmbereitschaft. Das finde ich völlig zu Recht, aber auch wie wir es gerade eben schon gesagt haben, Gott sei Dank jetzt, also wenn, dann ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür, wenn es auch jetzt der richtige Zeitpunkt dafür, diese Schwächen eben auch zu zeigen und sie auch richtig zu analysieren.

Ein Vincent Kompany, der, wie du gerade schon gesagt hast, die Schrauben richtig dreht, weil jetzt ist noch nichts verloren. Die nächsten Wochen, die werden ganz, ganz wichtig. Aber diese Alarmbereitschaft, die muss halt jetzt eben auch dann eine Wirkung zeigen. Ja, umgekehrt frage ich mich, wann denn wirklich die beste Phase ist für eine Ergebniskrise.

Wahrscheinlich nie, aber eine Saison verläuft nie perfekt. Ja klar, es gibt natürlich auch diese Wahrheit, dass man im März und April on top sein muss. Aber. Ich glaube eine perfekte Saison sieht eigentlich so aus, du bist im Herbst wahnsinnig gut, du rettest dich ein bisschen über den Winter, hast deine Ergebniskrise vielleicht im Januar und holst dich dann im März aus dem Sumpf raus.

Das, glaube ich, ist so die perfekte Saison, aber die kann man natürlich nicht planen. Ja, Joshua Kimmich, kritisch wie eh und je, da muss er sich natürlich auch an die eigene Nase fassen, denn, und ich glaube, jetzt ist der richtige Moment, drüber zu sprechen, was denn alles so in der zweiten Halbzeit passiert ist.

Vielleicht fangen wir mal an mit Michael Ulyse. Der Ärger der Woche. 74. Minute hat er zunächst gelb gesehen für ein taktisches Foul. Kurz danach sind bei ihm ein bisschen die Sicherungen durchgedreht. Da hat er dann dem Viking-Kapitän Slatko Trippic erst mal richtig frustriert, dann den Ball an Kopf oder ins Gesicht geworfen. Und dann hat er eben gelb-rot gesehen und ist vom Platz geflogen.

Ich finde völlig zu Recht, das ist leider eine unnötige Aktion gewesen. Man muss aber natürlich auch die andere Seite sehen, dass er da das ganze Spiel bis zur 74. natürlich total provoziert wurde. Nein, das gehört leider Gottes, auch wenn ich es als sehr unsportlich empfinde, leider dazu. Stripic hatte da auch einen Plan, das hat er vorher ja auch gesagt.

Also er wollte diesen großen Michael Ulisse aus dem Spiel nehmen. Er hat sich ja selbst da auch dann auch als Gewinner betitelt nach dem Spiel im Duell zwischen ihm und Ulisse. Ja, sowas passiert leider, muss man sagen. Sowas gehört leider dazu. Diese unsportlichen Aktionen, dann geht es eher darum, dass man als ein Michael Olyse da natürlich irgendwie cool bleibt und nicht die Nerven verliert.

Nichtsdestotrotz, das war sein erster Platzverweis überhaupt in seiner Profikarriere. Man hat ihn, glaube ich, noch nie so austicken sehen, sage ich jetzt mal in Anführungsstrichen. Er ist ja trotzdem irgendwie immer noch Mr. Nonchalant gewesen, hat da einfach nur den Ball kurz ins Gesicht geschmissen und ist danach vor Platz gegangen.

Aber ja, wie siehst du die Aktion von ihm? Ja, also jetzt werde ich erstmal ein bisschen meinen Spott los. Michael Olyse ist offenkundig doch nicht so Mr. Nonchalant, zumindest nicht immer. Er hat wohl auch Emotionen und war genervt. So, jetzt kann man natürlich sagen, Slatko Trippic ist ein Arsch in Anführungszeichen, dass der die ganze Zeit die Leute so bearbeitet, vor allem eben diesen Michael Olyse.

Aber das wird immer wieder passieren, gerade einem Michael Lisse wird das immer passieren, es gibt so tolle gute Fußballer, die sich eigentlich vor allem darauf konzentrieren müssen, dass sie möglichst hoch hüpfen, damit sie nicht umgegrätscht werden oder mal einen Ellbogen reinkriegen und so weiter da gab es ja auch ein paar schmutzige Aktionen von Slatko Trippic, Die an der Grenze waren. Ich persönlich finde, so ein Typ ist jemand, beim Gegner könntest du wahrscheinlich kotzen und dir denken, meine Güte, ist das wirklich ein Arsch.

Auf der anderen Seite, wenn er im eigenen Team ist, dann freut man sich über so einen harten Burschen, der eben mit allen Abwassern gewaschen ist und das ist Slutko Trippic. Und da muss ich ganz ehrlich sagen, das ist ein Reifeprozess, den Maiklo Liese durchgehen muss und durchschreiten muss. Das verstehe ich nicht. Die Bayern sind 3-2 vorne, sie haben sich zurückgekämpft.

Und da sind wir wieder bei Vincent Kompany, da musst du dann wieder Bayern München sein. Da musst du dir dann klar sein, okay, jetzt spielen wir das runter und, holen uns nicht solche gelben Karten ab. Und es war keine rote Karte, dafür hat die Intensität gefehlt. Aber da muss ich sagen, und da fällt eben auch auf, dass Vincent Company dann sagt, das war überblöd, schönes Wort übrigens, dass Harry Kane sagt, die rote Karte oder die gelb-rote Karte, der Platzverweis hat alles verändert.

Darüber wird noch zu reden sein und darüber wurde auch gesprochen. Mission Company hat ja gesagt, gleich in der Kabine, Was ich ein bisschen affig finde, ist, wenn dann jetzt diskutiert wird, soll er eine Geldstrafe bekommen. Also Freunde, da sind wir weit davon entfernt. Ja, das finde ich auch total Banane. Ja, also es kann ja nicht sein, dass ein sportlicher Fehler, also Fußball besteht nochmal aus Fehlern, dass ein sportlicher Fehler dann plötzlich Auswirkungen hat auf den Geldbeutel.

Und ich glaube, Michael Olyse ist gestraft genug. Der weiß ganz genau, dass er eben diesen Sieg selbst zu verschulden hat, dass er ihn aus der Hand gegeben hat mit seinem Platzverweis. Und das vor allem mit Blick auf nächste Woche, das ist ja das viel Schlimmere. Also jetzt hat man immerhin einen Punkt noch irgendwie sichern können, aber nächste Woche gegen Arsenal wird es wahrscheinlich noch schwieriger.

Und da werden wir jetzt auch gleich noch drüber sprechen, wer soll Michael Olyse ersetzen. Dieser Mann hat in den letzten Wochen und Monaten, also Jahren eigentlich, gezeigt, wie wichtig er für diese Mannschaft ist und hat die Spiele immer wieder selbst entschieden. Jetzt hat er das eine Spiel auch selbst entschieden, allerdings negativ.

Das darf ihm einmal passieren, das wird ihm einmal passieren und ich glaube, das wird ihm nicht nochmal passieren. Ich finde es gut, dass alle in der Öffentlichkeit das aber auch ganz klar so betiteln, dass auch ein Vincent Compagny da zum allerersten Mal wirklich sich auch hinstellt und sagt, das geht einfach gar nicht, das lässt sich auch nicht schönreden.

Ich werde mich jetzt hier nicht hinsetzen und ihn ja irgendwie in Schutz nehmen, weil dafür ist dieses ganze Szenario einfach zu klar, dass da Michael Olyse einfach einen riesengroßen Bock sich geleistet hat. Solche Sachen brauchst du nicht zu verstecken. Es gibt keine. Unglaublich schlaue Strategie. Die ganze Mannschaft weiß es, Michael weiß es auch und da muss es direkt und direkt angesprochen werden, musst du ehrlich sein.

Es gibt zwei Seiten. Das eine, was ich natürlich immer weiß, ist, Michael wird auch immer provoziert. Aber das ist keine Ausrede. Das ist 100 Prozent sein Fehler und er weiß das auch. Ja, und Michael Olyse muss eben aufpassen, dass es jetzt nicht Standard wird, weil auch da wird natürlich jetzt ein Lerneffekt stattfinden bei anderen Klubs und bei anderen Mannschaften.

Schaut mal her, wir stellen unseren härtesten Hund, der mit den meisten Brusthaaren kümmert sich um Michael Olyse und piekst den 10.000 Mal und dann irgendwann dreht er durch. Das ist ein Schicksal, das ja auch Franck Ribéry immer wieder hatte. Das ist ein Reifeprozess. Da musst du deinen Charakter auf dem Platz, da musst du dann wieder eben Mr. Nonchalant sein, da musst du dann in der Rolle bleiben.

Und ich glaube, Vincent Kompany ist da der Richtige, dem Michael Olyse das so mitzugeben. Und ich meine, schau dir einen Harry Kane an, der wurde genauso bearbeitet, der wird auch immer in jedem Spiel bearbeitet, weil man ganz genau weiß, wie gefährlich er da vorne ist. Ja, das ist gut, dass du sagst. Der lässt sich davon auch nicht provozieren.

Ja, gut, dass du sagst. Ich erinnere mich an Bayern gegen Stuttgart. Da habe ich Harry Kane gefragt, wie war denn dieser Zweikampf mit Jeff Chabot? Da war es ja auch hart an der Grenze, wo du dir echt dachtest, dass der Harry Kane nicht mit blauen Flecken übersät, jetzt vom Platz runter geht. Ist echt ein Wunder. Und Harry Kane hat sich nicht provozieren lassen und stellt sich dann nachher in der Mixtour hin und sagt, Ja, war ein geiles Battle, hat mir Spaß gemacht, gerne wieder.

Das ist halt der Unterschied, das ist der reife Unterschied, das ist der Erfahrungsunterschied. Da ist Harry Kane einfach ein abgebrühter Gentleman, der sich da nichts irgendwie kaputt machen lässt. Ja, und damit strafst du ja den Gegner eigentlich noch viel mehr, indem du es erst gar nicht an dich ran lässt, also, das völlig ignorierst, aber nichtsdestotrotz, ich glaube, das ist einfach nur menschlich in einer so hitzigen Situation und er hat es ja wirklich auch einfach dermaßen übertrieben, vor allem der, Dass das halt alles auch noch geplant war, das finde ich schon wirklich echt, boah. Findest du? Das ist eine Unsportlichkeit nicht, ja.

Also ich finde, es ist ein Unterschied zu sagen, wir wollen versuchen, einen Michael Olyse aus dem Spiel zu nehmen, okay. Aber so dreckig zu provozieren, dass du ihn nicht nur auf dem Platz aus dem Spiel nehmen willst, sondern du willst ihn wirklich aus dem Spiel haben in Form eines Platzverweises. Also das finde ich schon wirklich wow. Und dann denke ich mir auf der anderen Seite, aber gut, da bin ich vielleicht irgendwie, habe ich auch ein bisschen zu, dieses zu faire sportliche Herz vielleicht.

Ich denke mir, hey, komm ganz ehrlich, ihr steht da als eine Mannschaft, die es sonst nicht so oft schafft, sich auf internationaler Bühne zu beweisen. Und die haben es echt gut gemacht, muss man sagen. Und dann werfen ja solche Aktionen eigentlich diese sportliche, Aktionen, die sie sonst so schön gemacht haben, die Norweger, und sich da wirklich gegen die Bayern so durchgekämmt haben, wirft das ja eigentlich nur einen Schatten, wo ich mir denke, präsentiert euch doch lieber geil sportlich und nicht geil unsportlich.

Finde ich nicht. Ich finde, beides gehört dazu. Und da müssen wir jetzt gleich über den Schiedsrichter sprechen, welche Rolle der da spielt. Letzten Endes, jetzt lasse ich wieder den 40-jährigen Opa raushängen. Michael Olyse hat eigentlich das Glück, dass die Zeiten von Dieter Eils, Thorsten Legert, Uli Borowka, Jens Jeremies, dass die Zeiten vorbei sind.

Weil das waren natürlich Leute, die haben die Mittellinie markiert und haben gesagt, hier, auf der Seite alles gut, wenn du zu mir rüberkommst, aua. Das gehört auch zum Fußball dazu und das weiß auch ein Maiklo Liese. Du findest das jetzt seltsam, dass die Norweger so hart an der Grenze operieren? Ich fand es eher seltsam und bemerkenswert, dass sie es auch noch zugeben.

Ja, das auf jeden Fall. Das Lustige ist, Manni Siedlbauer war ja gestern in Norwegen mit den Dortmundern, gegen Bode Glimt und der hat sich im Vorfeld mit vielen norwegischen Kollegen unterhalten und die haben alle gesagt, dieser Slatko Trippic, das ist der freundlichste und liebste Mensch der Welt, wenn man den zum Interview trifft oder so oder im Umgang mit Fans.

Aber wenn der aufs Spielfeld tritt, dann ist der halt einfach ein anderer Mensch. Und das beobachten wir ja sehr, sehr oft bei Fußballern, auch im Amateurbereich. Wenn man aufs Feld geht, ist man manchmal ein anderer Schiedsrichter. Wie schätzt du seine Leistung ein? Wie heißt er denn? Georgi Kabakow? Ja, Kabakow.

Ja, also da habe ich auch in einem Interview gelesen mit Urs Mayer, der dann gesagt hat, ein Schiedsrichter, der muss da drauf achten. Gerade in der Champions League müssen die Spieler beschützt werden. Ja, verstehe ich auch. Und es waren schon so ein paar Sachen dabei, wo man sich als Bayern-Fan dann schon fragt, okay, 50-50 und jetzt geht es wieder gegen die Bayern.

Das war ein bisschen seltsam, aber es war jetzt keine granatenschlechte Leistung, die er da abgeliefert hat, hat dann auch dafür gesorgt, das hat ja auch Konrad Leimer dann selber gesagt, er hat in der Regelkunde nicht aufgepasst, weil er da ja eine Minute draußen warten musste. Was vielleicht viele Bayern-Fans interessiert, der Herr Kabakov ist ja mal gesperrt worden, weil er im Oktober 2025, also vor einem Jahr, hat ihn der bulgarische Verband gesperrt, weil er eine ziemlich schlechte Leistung als VAR-Schiedsrichter da hingelegt hat.

Ist aber nach einem Monat ist dann diese Sperre wieder aufgehoben worden. Also er ist kein Skandalschiedsrichter, aber das große, breite Kreuz hat er nicht. Und ein anderer Schiedsrichter in der Bundesliga vielleicht hätte die Aktion kurz vor Schluss gegen Joshua Kimmich wohl abgepfiffen. Oder was meinst du?

Ja, mit Sicherheit. Auf der anderen Seite erinnere ich mich aber auch an eine Szene, das war das Deutschlandspiel gegen die Niederlande, wo Joshua Kimmich dann auch weitergespielt hat. Da, ich weiß jetzt nicht mehr, welcher von der Niederlande da auf dem Boden lag. Aber erinnerst du dich an die Szene, wo auch weitergespielt wurde und Metscher dann das Tor gemacht hat?

Und das auch so extrem diskutiert wurde? Das hat mich so ein bisschen daran erinnert. Ja, das wurde ja auch so ein bisschen skandalisiert. Also Joshua Kimmich hat ja nach dem Spiel da in Amsterdam auch gesagt, nee, also ein Skandal ist es nicht. Jetzt in der Situation, und da schließt sich jetzt der Kreis wieder zu unserem Max Eberl, den wir ja schon gehört haben, liegen geblieben.

Also du bist in Unterzahl. Klar, es ist ein harter Zweikampf und es ist ein Zweikampf, wo du das Foul kriegst in der Bundesliga, aber dann liegen bleiben. Ich weiß nicht, ob da der Schmerz so groß gewesen sein muss, dass Joshua Kimmich wirklich nicht mehr auf die Beine kommen konnte, um da noch irgendwie zu helfen.

Vorher geht Konrad Leimer in ein Dribbling. Muss man dieses Dribbling machen, kurz vor Schluss, wenn man in Unterzahl ist. Und das sind eben diese vielen kleinen Fehler, die dazu führen, dass Bayern München am Dienstagabend in Norwegen nicht Bayern München war. Also da sind so viele unklevere Entscheidungen getroffen worden.

Der Einzige, dann sind wir wieder bei Harry Kane, der Einzige, der wirklich normal Maß erreicht hat, der einen Elfmeter-Cool verwandelt. Und ansonsten eine Gallionsfigur war eben Harry Kane und alle anderen haben irgendwie nicht das Thema Niveau erreicht. Liefen noch ein bisschen unterm Radar. Vielleicht noch ein Luis Diaz, der auch einmal getroffen hat, aber ja, würde ich auch sagen, alle anderen.

Aber noch eine Sache, apropos liegen bleiben, beziehungsweise in Unterzahl sich anders verhalten. Ich erinnere mich sehr gut, war es letzte Saison, wo sie durch den Platzverweis von Luis Diaz gegen PSG in Unterzahl waren und man haben die da verteidigt. Richtig. Was haben die da zusammengehalten als Mannschaft?

Wahnsinn und das hast du eben am Ende. Spiel oder im Spiel gegen Stravanger gar nicht gesehen. Richtig. Ich finde es schön, wie du immer wieder mein Erinnerungsvermögen versuchst anzuzapfen. Liga-Phase. Sieht es ja in deinem Kopf. Tatsächlich, Liga-Phase bei PSG im Prinzenparkstadion, das war ja die Geburtsstunde von, Tom Bischoff als Linksverteidiger und da waren ja die Bayern extrem stolz darauf, dass sie da dieses Ergebnis noch gerettet haben und haben dann auch davon gesprochen, jetzt wissen wir, dass wir alles können.

Wir können offensiv, Wir können aber auch defensiv, wir können schmutzige Ergebnisse retten. Tja, das war gestern nicht der Fall. Und ich ärgere mich ein bisschen. Dass die Bayern mich so ein bisschen Lügen strafen, weil ich ja vor der Saison gesagt habe, der Kader ist irgendwie besser als in der vergangenen Saison.

Aber sie zeigen es noch nicht in der Konstanz, wie es notwendig ist. Vielleicht liegt es daran, dass wir nicht aus einer Klub-WM kommen, wo sich die Mannschaft gefunden hatte, sondern dass wir aus einer normalen WM kommen, wo jeder tröpfchenweise nach Hause kommt, jeder hatte einen anderen Urlaub, jeder hatte andere Erlebnisse bei der Weltmeisterschaft, die einen kommen niedergedrückt, vor allem die deutschen Spieler, die anderen kommen mit so einer Halb-Euphorie zurück, wie Harry Kane, der quasi erst auf den Stufen des Throns gestolpert ist.

Michael Olyse, da fand ich ein bisschen seltsam, irgendeine Wortmeldung habe ich gehört. Es würde ins System oder in die aktuelle Lage von Michael Olyse passen, dass er sich da die gelb-rote Karte holt, fand ich überhaupt nicht. Es kam wie Kai aus der Kiste, dass der plötzlich seine Nonchalance verliert.

Für mich hatte sich das ehrlicherweise aufgrund seiner Leistungen auch bei der französischen Nationalmannschaft nicht angekündigt. Also irgendwie ins Bild passt das bei Mike Lulisse gar nicht. Ich muss mal nachschauen, wer das gesagt hat, aber da muss ich auf die Ferne widersprechen. Aber um noch mal auf diesen Punkt zurückzukommen, WM, viele kommen dann erst spät aus dem Urlaub zurück etc.

Würde ich nicht ganz als Ausrede gelten lassen, weil mit Blick auf die Spanier zum Beispiel, die ja auch, oder mit Blick auf den FC Barcelona, die eben sehr viele Nationalspieler auch haben, auch unter anderem spanische, hat man ja am Dienstag gesehen, 4-1 gegen Galatasaray. Es kann auch anders funktionieren. Und die sind ja in der Liga auch gut unterwegs.

Deswegen, ich verstehe, was du meinst. Und sie wirken auch alle ein bisschen müde und sie wirken eben nicht super eingespielt. Aber ja, das darf dich halt leider bemerken. Nicht so aus der Ruhe und aus der Konzentration bringen. Vor allem, weil diese Mannschaft, die noch eine Sache, genau, das war nämlich auch so eine Sache, die habe ich nicht mehr überlegt.

Diese Mannschaft, die ja jetzt auf dem Platz steht, das ist ja keine veränderte Mannschaft zu der Saison zuvor, sondern sie sind ja eigentlich eingespielt. Sie haben ja eigentlich eben auch dieses taktische Wissen untereinander, wer spielt wie und wer agiert wie. Und mir fehlt ein bisschen im Vergleich zur letzten Saison, Wo man ja auch immer wieder früh in Rückstand geraten ist. Was sie dann aber gemacht haben, dass sie dann dafür doppelt so viel nochmal oben drauf gehauen haben an Toren.

Das passiert jetzt gerade nicht. Mir fehlt gerade so ein bisschen, wenn es in der Defensive hapert, dass die Offensive das quasi ausgleicht. Also wenn jetzt zum Beispiel einer einen Fehler macht, macht der andere ihn dafür wieder wett. Das hat in der letzten Saison sehr gut funktioniert. Das funktioniert jetzt gerade irgendwie nicht so gut.

Ja und ich wollte jetzt auch gar nicht so wirken, als würde ich die Bayern da irgendwie entschuldigen und da sind wir wieder bei Uli Hoeneß, wenn er sagt, diese Nations League war schrecklich. Die Bayern hatten doch eh das Glück, dass die Kolumbianer auf Luis Diaz verzichtet haben. Die Bayern hatten das Glück, dass Alphonso Davies nicht im Einsatz war, dass Joshua Kimmich zum Beispiel früher zurückgekommen ist, dass Lennart Kahl, und da ist die Überleitung zu unserem Youngster, dass Lennart Kahl länger in München bleiben wollte und erst in den zweiten Klopp-Kader gewechselt ist.

Also es war jetzt nicht so, als wären die Bayern da quasi versklavt worden und wären die reinen Opfer der Umstände. Also man muss da, klar, der Rothurn von Uli Hoeneß stammte von. Stammte der vor dem Spiel? Ja, ich glaube, der stammte vor dem Spiel. Ja, richtig, war am Wochenende nach dem Augsburg-Spiel.

Also da, und das machen ja die Bayern wie Eberl, wie Company nicht, Da darf man die Mannschaft jetzt nicht aus der Verantwortung nehmen und da irgendwelche Ausreden suchen. Da ist Uli Hoeneß meines Erachtens ein bisschen auf dem Holzweg. Ja. Eine hehre Motivation, aber da darf man ihm nicht recht geben. Lennart Kahl.

Gerne, genau. Lass uns über Lennart Kahl sprechen. Jetzt nicht nur mit Blick auf das Spiel in der Champions League, sondern natürlich auch, nächste Woche ist ja irgendwie naheliegend, dass er eventuell dann den fehlenden Michael Ulyse ersetzen wird. Die Frage ist aber, ob er das aktuell überhaupt kann.

Also letzte Saison hat man ja wirklich gemerkt in schwierigen Spielen, was er da für einen Unterschied machen kann, wie mutig er gespielt hat und das fehlt jetzt gerade ein bisschen, so seine Durchschlagskraft, oder? Ja, das würde ich bejahen. Und weil du vorher die Frage gestellt hast, ob er das überhaupt kann gegen Arsenal, da muss man leider Gottes sagen, aktuell nein. Es gibt Erklärungen dafür.

Wir alle wissen über seine Verletzung Bescheid, die er sich kurz vor der Weltmeisterschaft zugezogen hat. Da spielt dann natürlich auch der Kopf eine Rolle. Das hat Lennart Kahl selbst auch schon bestätigt, dass... Dass es da schon schwer war für ihn, aus diesem Loch herauszukriechen, aber er ist offenkundig noch nicht ganz raus.

Und deswegen, glaube ich, wird man bei den Bayern schon überlegen müssen, ob man Serge Gnabry, den alten Recken, nicht gegen Arsenal, gegen seinen Ex-Klub da auftreten lässt, weil Lennart Karl viel brotlose Kunst wieder, was wir da in Norwegen gesehen haben, hat mich an vieles erinnert, was man auch in Griechenland gesehen hat, mit der Nationalmannschaft in Thessaloniki, viel versucht, aber den Kopf nicht hochgenommen, in die Leute reingedreht, in die Leute reingelaufen.

Und ich habe da jetzt auch keine Lösung. Vielleicht ist die Lösung auch eine ganz andere, dass man nämlich sagt, wir lassen den Lennart Kahl spielen, bis er wieder auf sein Niveau kommt. Aber ich weiß nicht, ob die Bayern aktuell diese Zeit haben, weil in der Champions League, ich habe es gesagt, 18 Punkte müssen her, 18 Punkte müssen her.

Und da sollte dann zu Hause gegen Arsenal ein Dreier in die Tasche wandern. Also ich glaube, dass man auf jeden Fall einen Lennart Kahl weiterspielen lassen muss, damit er dieses Selbstvertrauen wieder tanken kann. Anders geht es einfach nicht, außer durch Spielpraxis. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass ein Spiel gegen den FC Arsenal in der Champions League vielleicht jetzt nicht unbedingt das richtige Spiel ist dafür.

Da sehe ich ein zu hohes Risiko, dass er vielleicht diesem Druck nicht standhalten kann, was eigentlich völlig okay ist. Man darf einfach auch nicht vergessen, der Junge ist immer noch 18 Jahre alt. Du hast es gesagt, er kommt aus einer Verletzung. Er muss auch gerade erst mal noch ein bisschen vielleicht seinen Körper auch noch kennenlernen.

Was heißt es, aus einer Verletzung zurückzukommen und trotzdem direkt wieder Leistung zu zeigen? Und diesen Standard, den er natürlich letzte Saison gezeigt hat, den dürfen wir jetzt nicht als diesen normalen Standard bei ihm setzen. Das war total wunderbar und super, was er da gemacht hat. Aber er darf diese Schwankungen auch noch haben. Und auf ihn das jetzt abzuwälzen und zu sagen, er muss jetzt dieser Michael-Olyse-Ersatz sein und muss dementsprechend auch die Leistung bringen, fände ich total fatal.

Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass ein Vincent Company das macht. Lustigerweise, jetzt kommt gerade ein, weil ich immer einen sage, das hat einer im Kommentar auch gesagt, dass ich immer einen score. Ein Vincent Company, ein... Namenssätze, ein Vincent Company. Das fand ich übrigens sehr lustig.

Ich habe den Kommentar auch gelesen. Ich auch. Auf sowas dürft ihr uns aufmerksam machen. Ich kann nicht versprechen, dass wir so Allgemeinplätze und immer wiederkehrende Satzbauten da komplett abschalten können. Aber bitte verzeiht es uns. Ja, ganz lustig. Ihr könnt mal selber drauf achten. Ich glaube, da achtet jeder mal so ein bisschen drauf, was man denn immer wieder sagt.

Auf jeden Fall glaube ich, dass Vincent Kompany das auch nicht tun wird. Er hat, ja letzte Saison ihn da auch schon extrem in Schutz genommen. Egal, ob er jetzt einen Hype hatte oder mal ein nicht so gutes Spiel. Deswegen, ich würde mit einem Serge Gnabry mit dieser Erfahrung, mit dieser Ruhe reingehen und dann kannst du immer noch einen Karl bringen.

Wobei Serge Gnabry natürlich auch nicht gerade auf Rosen gebettet ist. Dem hat es jetzt gut getan, dass er bei der Nationalmannschaft dabei war. Aber der ist natürlich auch nicht der Serge Gnabry, der er sein könnte und sein muss gegen Arsenal. Also da hat der Vincent Kompany, da hat ein Vincent Kompany etwas zu grübeln und etwas zu überlegen.

Ja, aber er hat auch keine andere Wahl, deswegen einer von beiden wird kommen, außer ihm fällt jetzt nochmal was ganz anderes ein. Oh du, vielleicht sehen wir ja einen Nene Brown, der jetzt in Norwegen auch nicht gerade die Sterne vom Himmel gespielt hat, aber der kennt ja diese Zehnerposition und Alphonso Davies ist ein Linksverteidiger.

Vielleicht ist das ja die Lösung. Das wäre natürlich... Tom Bischoff hat auch schon auf der Zing gespielt. Das wäre natürlich schon ein bisschen so ein Misstrauensvotum, ein kleines Signal an, Leute wie Lennart Kahl und Serge Gnabry, wenn man dann plötzlich wieder den Nene Brown auf die Zehen holt oder einen Tom Bischof auf die Zehen holt.

Aber für den Erfolg muss man dann wahrscheinlich so kleine Grausamkeiten begehen als Trainer. Aber da bin ich echt gespannt, was Vincent Kompany jetzt macht. Ja, und ich bin gespannt, nächste Woche oder jetzt auch am Wochenende, wer dann im Tor stehen wird. Das Thema der Woche. Also die Debatte gab es ja diese Woche auch wieder.

Ich würde sagen, wir gehen da einmal ganz kurz durch. Also ich verstehe nach diesem Riesenpazzer, den wir vorhin schon angesprochen haben gegen den FC Augsburg, dass das Ganze irgendwie mal kurz diskutiert wird. Aber ich finde, es wird zu viel diskutiert, dass ein Manuel Neuer jetzt schon während der Saison aufhören muss, Platz machen muss, damit Jonas Urbich die Nummer eins wird.

Nein, die Bayern haben da einen klaren Plan und den ziehen sie auch weiter durch. Manuel Neuer weiß ganz genau, was ihm da passiert ist und muss natürlich sich irgendwie auch eingestehen, dass er jetzt nicht mehr der Manuel Neuer von vor 10, 15 Jahren ist. Aber nichtsdestotrotz ist er immer nochmal ein hervorragender Torhüter, der uns weiter oder die Bayern weiter durch diese Saison tragen wird und weiter ein Jonas Urbig eben zeigen wird, wie es geht.

Ja, also die Diskussion habe ich überhaupt nicht verstanden. Ich habe mich aber auch mit Menschen unterhalten, die diese Diskussion total für realistisch halten und seriös halten. Da scheiden sich so ein bisschen die Geister. Ich würde an so einem Fehler jetzt nicht festmachen, dass Manuel Neuer zu alt ist.

Und wir müssen im Journalismus auch mal ein bisschen darauf achten, dass wir da konsistent sind in unserer Meinung. Wenn ich es jetzt auf mich beziehe, ich habe im März oder April gesagt, Manuel Neuer ist der beste deutsche Torhüter, der muss mit zur WM, auch wenn es schlimm ist für Oliver Baumann. Ich kann jetzt nicht behaupten, nur weil ein paar Wochen ins Land gegangen sind und ein Riesenfehler da passiert ist, dass Manuel Neuer nicht mehr der Richtige ist. Ich finde, dieser Weg sollte weiter beschritten werden, dass Manuel Neuer immer weniger spielt.

Ich finde, Jonas Urbich sollte mehr spielen, als es in der vergangenen Saison getan hat. Hängt natürlich auch davon ab, inwieweit Manuel Neuer fit ist oder nicht. Aber jetzt Manuel Neuer da ist, Wegen eines Fehlers auf das alte Teil schieben zu wollen, halte ich für übertrieben. Was ich seltsam fand, dass Manuel Neuer verletzt war.

Er hat was gespürt im Fuß, hat der Trainer gesagt. Und trotzdem ist er aber mitgereist nach Norwegen. Und da war die Lesart der Bayern, die Erzählung, heutzutage sagt man ja narrativ, dass Vincent Kompany diese Entwicklung des Fußes von Manuel Neuer weiter verfolgen wollte. Da denke ich mir, also da kann Manuel Neuer auch an der Säberner bleiben.

Ich glaube, da sind die Drähte kurz genug. Aber was meinst du, war dann der Gedanke dahinter? Ja, ich möchte jetzt nicht den Verschwörungstheoretiker spielen, aber dass da ein bisschen was im Füßlein los war bei Manuel Neuer, glaube ich, hat nach dieser Diskussion von Augsburg ganz gut reingepasst. Und ich glaube, da könnte der Kunstrasen dann tatsächlich eine Rolle gespielt haben, dass Manuel Neuer aufgrund seiner Verletzungshistorie und seine Hüften sind wahrscheinlich doch ein bisschen mehr belastet, wenn man sich 20 Jahre lang und noch mehr auf die Hüfte knallen lässt.

Da tut der Kunstrasen jetzt nicht ganz so gut. Da glaube ich, das war eine Entscheidung, eine altersbedingte Entscheidung. Und ich darf das sagen, ich bin der gleiche Jahrgang wie Manuel Neuer. Also mir fällt das Aufstehen ja auch jeden Tag schwerer. Ja, aber glaube ich auch und in dem Fall ja auch absolut sinnvoll, dass man dann da eher proaktiv reingeht, also Stichwort Belastungssteuerung, genauso wie zum Beispiel ein BVB, das er bei Nico Schlotterbeck auch gemacht hat, bevor dann eben auf einen Rasen, den man als Profifußballer nicht kennt, dann irgendwie noch Schlimmeres passiert.

Richtig, richtig. Vor allem, weil die Bayern ja auch wissen, was für wichtige Spiele jetzt anstehen. Aber lasst uns auch gerne jetzt nochmal den Blick ein bisschen nach vorne richten, eben auch auf diese wichtigen Spiele. Wie muss Vincent Kompany sich jetzt weiter verhalten? Wie müssen die Bayern sich jetzt weiter verhalten, um eben diese wichtigen Spiele, bis Neujahr auch gut zu bestreiten und auch wieder auf dieses Niveau zu kommen, das man ja auch eigentlich von Ihnen kennt aus vergangener Saison?

Ja, also mir gefällt dieser harte Vincent Kompany, gefällt mir ganz gut, auch in der Öffentlichkeit. Das darf auch mal sein. Ich habe das verstanden, dass er sich im ersten Jahr keinesfalls die Spieler irgendwie abspenstig machen wollte. Ich habe das im zweiten Jahr verstanden, weil da haben die Bayern immer wieder es geschafft, etwas zu drehen, auch wenn sie schlecht waren.

Er war mal sehr wütend in Leipzig beim Auswärtsspiel bei RB, das hat er dann auch später gesagt. Aber jetzt glaube ich ist so die Zeit, weil Vincent Kompany hat jetzt so viel, erreicht mit den Bayern, was, das Spielerische betrifft und jetzt kann er meines Erachtens auch von den Spielern einfordern, dass sie sich zusammenreißen und das darf er auch öffentlich machen, also dieser harte Vincent Company gefällt mir ganz gut.

Finde ich auch, also gerade eben auch wie er sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gezeigt hat, wo er auch die Szene mit Michael Liese auch gesagt hat, also das ist mir alles zu deutlich, es gibt Sachen, die bleiben in der Kabine, aber das ist auch jetzt eine Sache für außerhalb der Kabine, weil dafür ist das alles zu klar.

Und er hat ja sogar selbst gesagt, wir befinden uns gerade in einem Tal. Also er hat das ja wirklich dann, ja diese Ergebniskrise, sag ich jetzt mal, ja wirklich selbst dann auch so betitelt. Ja, richtig. Macht er genau richtig. Und man darf jetzt auch wirklich Leipzig nicht unterschätzen. Ich habe das so ein bisschen gewittert bei dir, dass du so ein bisschen gesagt hast, naja gut ist Leipzig.

Ja, man hat so ein bisschen diesen verpatzten Staat im Kopf, aber die sind halt Fünfter. Und die haben neun Punkte und wenn die in München was reißen, vielleicht sogar gewinnen, dann haben sie halt die Bayern überholt. Und das wollen die Münchner natürlich keinesfalls zulassen. Das stimmt. Dann lass uns noch mal ein bisschen weitergehen, wenn du jetzt schon eben das Wochenende angesprochen hast.

Es gibt nämlich, es ist jetzt hier ein Schlenker, Schwenker, der mir ein bisschen schwerfällt mit der Überleitung, aber die Bayern spielen am Wochenende gegen Leipzig und die zweite Mannschaft der Bayern spielen am Wochenende gegen, die Löwen, gegen 60. Und da gibt es gerade eben einen Prozess. Der hat was mit der Meisterfeier zu tun. Nimm uns doch mal mit.

Ja, Prozess im Sinne von Gerichtsverhandlungen gibt es noch nicht. Aber es hat tatsächlich eine Hausdurchsuchung gegeben bei Menschen, die verdächtigt werden, dieses berühmte Banner auf die Meisterfeier der Bayern geschmuggelt zu haben. Ihr alle wisst, was draufsteht oder draufstand. Ich habe jetzt heute schon das Wort Arsch benutzt und auch das Wort Kotzen, glaube ich, habe ich auch schon benutzt.

Deswegen sage ich jetzt FC Bauern, sage ich noch. Hätte schon im Brunnen gefallen. Genau, ja, aber man muss, also zwei schmutzige Wörter sind pro Podcast erlaubt. Das dritte schmutzige Wort sage ich jetzt nicht. Ihr wisst alle, was auf diesem dicken, großen Banner stand. Ich selbst fand es kreativ, so etwas zu machen, so eine Guerilla-Aktion.

Über die Wortwahl kann man streiten. Das haben wir auch schon hier im Podcast getan. Aber jetzt die neue Entwicklung ist eben, dass es da Untersuchungen gab, dass es da Durchsuchungen gab, dass es da Beschlagnahmungen gab von Laptops und Co. Und ich habe mich da mal so ein bisschen reingelesen, habe so Bundesverfassungsgerichtsurteil tatsächlich mal gelesen und da muss ich sagen, ich verstehe, dass die Bayern die ganze Sache angezeigt haben, aber ich gehe davon aus, das Ganze wird.

Nicht viel bringen. Das wird irgendwann mal eingestellt werden, denn für eine Beleidigung, man kann Gruppen von Menschen beleidigen, aber sie muss einigermaßen übersichtlich sein, laut Bundesverfassungsgericht und das ist bei einem so großen Verein wie dem FC Bayern mit 450.000 Mitgliedern ein bisschen schwer.

Also wie gesagt, ich verstehe, dass die Bayern da ein bisschen Alarm machen und da eine Anzeige machen mussten, aber ich gehe davon aus, dass diese 60er Fans irgendwann mal ihre Laptops wiederbekommen und dann heißt es eingestellt, fertig aus, finito. Sehr gut. Ja, kurze 60er-Exkursion. Ich habe gerade noch geguckt. Achso, das wollte ich noch sagen.

Man könnte natürlich so argumentieren, aber das müssen jetzt die Anwälte machen, dass man sagt, vielleicht haben wir auch da draußen irgendwelche Juristen, die das nochmal besser wissen als ich. Man könnte jetzt natürlich sagen, mit dieser Beschimpfung war die Mannschaft gemeint. Dann hast du einen übersichtlichen Kreis an Personen und dann könnte das Thema Beleidigung nochmal aufkommen. Aber Stand jetzt nach dem, was ich mir da alles angelesen habe, glaube ich, wird das im Sande verlaufen.

Okay, vielleicht haben wir ja hier einen Juristen in unserem Kreise und kann uns das vielleicht in Form einer Sprachnachricht ein bisschen genauer erklären und wir können dann nächste Woche nochmal drüber sprechen. Genau, das sind wir doch schon auf dem Hinweis fürs Barbofon. Oder hast du noch ein Thema mitgebracht?

Ja, das ist auf jeden Fall, ich wollte nur, damit wir hier, weil wir jetzt ja auch schon viel kritisiert haben, analysiert haben und aber auch auf die nächsten Wochen ja geblickt haben, mit einer positiven Nachricht den Podcast hier beenden. Denn die nächsten fünf Spiele, die jetzt im Oktober noch anstehen, die ja eben auch sehr wichtig sind, sind vier davon Heimspiele.

Und das ist ja für die Bayern schon mal ein großer Vorteil. Wir wissen um die Stärke des FC Bayern zu Hause, also. Vielleicht sprechen wir dann nächste Woche hier auch wieder etwas positiver und über einen Sieg. Wir werden es sehen. Wichtig ist, dass wir immer fair darüber sprechen und ich glaube, das ist uns heute gelungen.

Wir haben jetzt niemanden übermäßig in die Pfanne gehauen, der es nicht verdient gehabt hätte. Und die Tatsache, dass die Bayern sehr selbstkritisch sind und dass da aus der oberen Etage auch Druck kommt, spricht ja dafür, dass die Bayern gewarnt sind, in Alarmbereitschaft sind. Ja, das auf jeden Fall. Ihr hört uns wieder.

Am 22. Oktober hört ihr uns wieder. Das ist der Donnerstag und das ist der Tag nach dem Spiel gegen Arsenal. Ist das richtig, Madeleine? Ganz genau. Ja, das ist sowas von richtig. Und dann haben wir auch wieder zwei Spiele, über die wir sprechen und analysieren können. Eben einmal gegen RB Leipzig und Arsenal. Du hast es schon angesprochen.

Und wir nehmen dann direkt am Donnerstag in der Früh auf. Da freue ich mich doch. Ich hoffe, ihr da draußen auch. Macht euch eine schöne Restwoche und dann ein schönes Fußballwochenende mit Bayern gegen Leipzig und mit dem, Derby in München und dann volle Konzentration Richtung Bayern gegen Arsenal. Bis nächste Woche. Bis dann. Ciao, ciao.

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