Die Bayern-Woche. Mit Stefan Kumberger und Madeleine Etti | Der FC-Bayern-Podcast· Folge 171

Die wilden Olise-Gerüchte! Der beste Stani der Geschichte! Wiedersehen mit Müller!

Donnerstag, 26. März 2026 · 51 min

MP3

Shownotes

In der aktuellen Folge haben Madeleine und Stefan wieder volles Programm zu bieten. Die beiden sprechen über den Aufschwung von Josip Stanisic und blicken auf die Verhandlungen zwischen den Bayern und Konrad Laimer - beide Personalien hängen nämlich miteinander zusammen.

Außerdem geht's um die wilden Gerüchte um Michael Olise. Stefan erklärt, wann sich die Münchner wirklich Sorgen machen sollten und wie der Zeitplan an der Säbener Straße aussieht. Denn: Aktuell haben die FCB-Bosse alle Trümpfe in der Hand.

Zudem geht's um die Bayern-Stars in der DFB-Elf, sowie die Frage, wie sich das Spiel der Kompany-Elf ohne Thomas Müller verändert hat. Nach acht Monaten lässt sich da durchaus eine Bilanz ziehen.

Dies und mehr in der aktuellen Folge!

Ihr kennt aus dem SPORT1-Doppelpass alle das "Dopafon"... Wir haben bekanntlich das "Bawofon"! Schickt uns eure Sprachnachrichten mit Fragen, Meinungen, Lob und Kritik per WhatsApp an 0 15 1 - 21 63 72 41 und werdet somit Teil unserer Sendung! Alle Infos dazu hört ihr im Podcast!

Viel Spaß mit der 55. Folge der 5. Staffel des Podcasts „Die Bayern-Woche“ mit Moderatorin Madeleine Etti und SPORT1-Chefreporter Stefan Kumberger.

Folge 55 im Überblick

 Begrüßung
Die Analyse des Spiels
Die Zukunft der Bayern
O-Ton Christoph Freund zu Stanisic
Das Gerücht der Woche
Die Bayern in der DFB-Elf
O-Ton Mats Hummels über Druck in der Nationalmannschaft
Das Wiedersehen der Woche
Schlagabtausch Kumbi - Müller

📧 Die "Bayern-Woche" auch als Newsletter: Hier abonnieren! (sport1.de/news/unternehmen/2023/08/newsletter-…)
🎙 Ihr wollt Teil der nächsten Folge sein? Schickt uns eine Sprachnachricht mit euer Meinung per Whatsapp im BaWoFon unter: **+49 151 21637241 ** 🎙 Ihr wollt mit Stefan und Madeleine in Kontakt treten? Meldet euch mit Feedback, Fragen und Anregungen!
📱 Stefan auf X/Twitter (x.com/StefanKumberger) 📱 Stefan auf Instagram (instagram.com/kumbikumbikumbi) 📱Madeleine auf Instagram (instagram.com/madeleine_etti)

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Die Bayern schießen in der Bundesliga weiter alles kurz und klein und sind kurz davor, den Liga-Rekord zu knacken. Kurz danach ging es für einige Bayern-Profis zur deutschen Nationalmannschaft und wieder mal ist das Pechvogel Alexander Pavlovich, der gesundheitsbedingt nicht dabei sein kann. Und unser Sport1-Chefreporter Stefan Kumberger durfte sich diese Woche über ein lang ersehntes Wiedersehen freuen. Und nein, ich bin es nicht, denn der Mann, um den es geht, der hat eine weitaus bessere Frisur, als ich sie habe.

Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge, die Bayern-Woche. Hallo Kumbi. Hallo, wer sind Sie? Ich kenne Sie gar nicht mehr. Ja, also ich war vor zwei Wochen schon mal hier für ein Praktikum. Das Interessante ist ja, wenn man zwei Podcast-Folgen fehlt, dann fehlt man ja eigentlich drei Wochen. Das stimmt, vor drei Wochen war ich schon mal hier.

Aber hallo Madeleine, hallo da draußen. Ich bin's, kennst du mich noch? Ein bisschen gebräunt bist du, schaust blendend aus. Dankeschön. Von dem her können wir starten. Sehr gut. Wir starten wie gewohnt mit der Analyse eines Spiels. Und zwar war es das von dem vergangenen Spieltag gegen Union Berlin.

Die Analyse des Spiels. Ja, 4 zu 0 haben die Bayern zu Hause gegen Union Berlin gewonnen. Jetzt sind es 97 Tore, die zu Buche stehen. 101 ist der Bestwert. Ich glaube, der ist zu knacken, oder? Der ist zu knacken. Also da müsste jetzt noch viel passieren, dass die Bayern es nicht schaffen, vier oder fünf Tore zu machen.

Ich selbst bin nicht so ein Freund von dieser Rekordjagd, weil ich auch nicht so der Statistik-Fan bin. Thomas Müller hat mal gesagt, es gilt nur eine Statistik und die steht auf der Anzeigetafel. Aber da stimmt es halt bei den Bayern und sie hätten ja gegen Union noch deutlich höher gewinnen können.

Wenn Harry Kane nicht plötzlich irgendwie so die Flatter bekommen hätte mit seinem Lupferchen. Aber es war wieder ein klassisches Bayern-Spiel, wie wir es in dieser Saison so oft erlebt haben. Nämlich dominant, ohne Probleme, selbst 80, 90 Prozent reichen dann manchmal aus. Traurig für die Liga, aber gut für die Bayern. Und das, obwohl man zwei Champions-League-Spiele im Nacken hatte und ja auch noch viele wichtige Spieler verletzt waren, hat man dann trotzdem eben diese Dominanz gezeigt.

Das Durchschnittsalter auf der Bank war 19,9 Jahre. Das hatte man, glaube ich, schon lange oder noch nie bei den Bayern, oder? Ich glaube 1966 oder 1969, als Franz Beckenbauer und Co. noch ganz jung waren. Aber ansonsten ist das schon eine Seltenheit. Ja, und zeugt ja auch davon, dass die Bayern mittlerweile zumindest in der Liga so eine Stabilität haben und auch so ein Selbstbewusstsein, dass auch sowas sie einfach nicht aus der Ruhe bringt und sie einfach trotzdem genau ihr Ding machen.

Und Leon Goretzka hat es ja zum Beispiel auch gesagt, jeder weiß einfach, was er machen muss. Und das ist ganz egal, ob dann vier, fünf wichtige Spieler fehlen und irgendwelche Youngsters ihr Debüt feiern können oder zumindest auf der Bank sitzen. Trotzdem bringt das die Bayern einfach nicht aus der Ruhe.

Ja, ich habe es vergangene Woche schon gesagt, dass die Bayern sich da auf einen Weg gemacht haben, den Campus mehr einzubauen, so Mittelklassespieler nicht mehr zu brauchen. Auf der anderen Seite ist das jetzt schon eine Sondersituation. Auch das habe ich schon gesagt, lauter 16-Jährige werden wir jetzt nicht erleben.

Man darf auch nicht vergessen, der FC Bayern Campus sieht sich ja auch als Ausbildungsstätte für ganz Deutschland, für den deutschen Fußball. Und als Erfolg gilt ein Spieler am Campus. Wenn er langfristig in einer Liga landet, wo man üblicherweise im Jahr 100.000 Euro verdient. Und ich sage jetzt mal, Lennart Kahl ist einer, der raussticht und es gibt noch andere Talente, die Bayern-Format haben, aber es gibt natürlich auch Bayern-Talente, die jetzt gespielt haben.

Wenn man sich da umhört, denen traut man das jetzt nicht unbedingt zu, dass die große Bayern-Stars werden. Aber das ist auch gar nicht schlimm. Und all das, muss man ja sagen, ist schon auch ein Verdienst von Vincent Kompany. Also er traut sich das eben, er wird natürlich auch belohnt. Es ist ein Verdienst von Uli Hoeneß.

Ja gut, Uli Hoeneß hat das Ganze angestoßen. Heißt aber nicht, dass man es unbedingt umsetzen muss, weil wie vielen Trainern wurde schon an die Hand gegeben, bitte setzt die Youngsters mehr ein. Und ein vergangener Trainer wie Thomas Tuchel hat sich das Ganze, ob er es sich jetzt nicht getraut hat, es nicht machen wollte, sei jetzt mal dahingestellt, aber zumindest hat er es am Ende nicht getan.

Und Vincent Kompany hat es sich getraut, hat es gemacht und wurde dann auch noch dafür belohnt. Und das ist natürlich das Beste, was man als Trainer dann bekommen kann. Und die Youngsters werden auch noch damit belohnt. Ja, Vincent Kompany konnte es sich im ersten Jahr gar nicht so leisten, weil da ging es natürlich erstmal darum, zu beweisen, dass er ein guter Trainer ist.

Und jetzt im Jahr zwei mit dieser Dominanz, mit dieser Eingespieltheit, mit seiner Position, er sitzt ja fest im Sattel, kann man sich sowas dann schon leisten. Lass uns mal noch über ein paar Spieler sprechen, unter anderem eben Serge Gnabry mit seinem Doppelpack. Vielen Dank. Es gibt ein Gerücht, was er jetzt so langsam ein bisschen abgeschüttelt hat.

Und zwar, dass er eigentlich immer nur für eine kurze Periode, meistens ist es am Anfang der Saison, performt. Und dann haben ja auch böse Zungen noch behauptet, dass er nur deshalb so gut performt hätte, weil er eine Vertragsverlängerung haben möchte. Die hat er auch bekommen, danach hat er aber weiter performt.

Ja, also das sind wirklich sehr böse Zungen, die sowas sagen. Aber es ist so ein Running Gag geworden. Also gerade bei Social Media, wenn Serge Gnabry brilliert hat, dann hieß es immer, naja, wartet mal ab, kriegt einen neuen Vertrag und dann geht es wieder bergab. Das ist nicht der Fall, weil er eben auch jetzt fit ist, weil er, ja, weil er.

Sich selbst wieder gefunden hat, schwere Zeiten durchlebt hat und die überstanden hat und dementsprechend bringt er wieder die ganze Qualität auf den Platz, die man von ihm erwarten darf. Aber was man ja schon sagen muss, also ich würde jetzt auch nicht unterschreiben, dass er das nur getan hat, um eben eine Vertragsverlängerung zu bekommen.

Natürlich ist das hilfreich. Aber was man schon sagen muss, was sich ja schon so die letzten Jahre ein bisschen herausstach, war, dass er eben immer nur für so eine kurze Zeit performt. Und dann doch wieder irgendein Loch kommt. Sei es dann eben verletzungsbedingt oder einfach auch teilweise hat man auch das Gefühl, das war der Kopf, der eben dann wieder im Weg steht.

Und da habe ich jetzt schon das Gefühl, dass dieser ganz alte Serge Gnabry wieder zurück ist, der sehr befreit aufspielt, der einfach wirklich auf eine lange Sicht auch wieder super performt und das hat ja schon lange gefehlt. Ja, also den Serge Gnabry von 2020, den werden wir nicht mehr erleben. Davon gehe ich aus, ist auch eine Altersfrage. Aber gerade in dieser Saison, also wer sich alte Folgen anhören möchte aus dem Herbst, da haben wir ihn auch immer gelobt.

Da hatte er mal ein ganz schlechtes Spiel mit der Nationalmannschaft gegen die Slowakei. Da war er nicht gut, aber ansonsten der Durchschnitt passt. Also auch die statistischen Werte, alles gut bei Serge Gnabry. Man kann auf jeden Fall sagen, er hat das Gerücht zunichte gemacht. Genau, den Stempel hat er jetzt los. Er würde nur gut spielen, wenn es um den Vertrag geht.

Lass uns nochmal weitergehen. Stanisic hat diesmal gegen Union Berlin auf der rechten Verteidigerposition gespielt und Konrad Leimer auf der linken. Ja, wer ist denn jetzt die Zukunft eigentlich auf der rechten Seite? Das wollen wir diskutieren in unserer nächsten Rubrik. Die Zukunft der Bayern Lass uns ein bisschen anfangen mit Konrad Leimer und seiner aktuellen Situation.

Sein Vertrag geht noch bis 2027. Die Bayern wollen natürlich trotzdem eben schon frühzeitig mit ihm verlängern, wollen natürlich Planungssicherheit haben. Es gibt aber ein paar Stolpersteine, was diese Vertragsverlängerung angeht. Welche sind das, Komi? Ja, also vorab gesagt, ich bin ja Fanclub-Vorsitzender des Konrad Leimer.

Leimer-Fanklubs. Stimmt. Und er spielte eine wahnsinnig gute Saison. Man darf nicht vergessen, er ist ja im Sommer 2023 gekommen, ablösefrei. Galt damals vor allem als Transfer von Julian Nagelsmann. Als dann aber Konrad Leimer aufgeschlagen ist an der Säbener Straße, war Nagelsmann schon wieder weg.

Also die Situation, wie er da reingekommen ist, man darf nicht vergessen, auf der sechster Position war damals Leon Goretzka und Joshua Kimmich, die waren außerhalb jeder Diskussion. Deswegen war das schon, ja, die Voraussetzungen waren jetzt nicht die besten, würde ich mal sagen. Aber er hat sich durchgebissen, ist zum Rechtsverteidiger avanciert, kann jetzt Linksverteidiger auch spielen.

Also diese Flexibilität schätzt man natürlich auch an ihm. Aber jetzt diese Vertragsverhandlungen liegen ja auf Eis. Da habe ich ja Max Eberl auch schon gefragt. Und der hat gesagt, da gibt es keinen Ärger, gar keinen Groll. Aber es ist schon so, dass die Bayern nicht zufrieden sind, wie viel Geld da plötzlich im Spiel ist, wie viel er haben möchte. Vielen Dank.

Ich sage, eine Gehaltserhöhung ist gerechtfertigt. Die Frage ist nur, wie hoch sie ausfallen muss. Und wenn man ganz genau hinschaut, es tun sich im Kader des FC Bayern schon Dinge, die Konrad Leimer Sorgen machen müssen. Und zwar welche? Wenn du jetzt anschaust, die Bayern suchen einen Außenverteidiger, trotz allem.

Gleichzeitig hat man Noel Aseco jetzt eingetütet, holt ihn zurück, der auch Rechtsverteidiger spielen kann. Du hast Alphonso Davis, der, wenn er zurückkommt, eigentlich als gesetzt gilt. Du hast einen Hiroki Ito, der links spielen kann. Und auf der rechten Seite hat sich Josef Stanisic festgebissen. Die Rechtsverteidigerposition ist auch die Position, die Josef Stanisic als seine Hauptposition sieht.

Das ist seine fußballerische Heimat. Klar kann er auch Innenverteidiger spielen, aber er selbst zieht sich auf der rechten Außenverteidiger-Position. Und wenn man jetzt diese ganzen kleinen Punkte zusammenzählt, merkt man schon, es könnte dann für Konrad Leimer schon irgendwann mal der Punkt kommen, wo die Bayern sagen, du bist uns zu teuer und Alternativen haben wir auch noch.

Wir gehen diese Zahlen nicht mit, die du aufrufst. Und gerade... In dieser Zeit wird ja auch auf Max Eberl sehr geschaut, was er macht. Wie verhält er sich in solchen Vertragssituationen? Gibt er wieder nach? Wieder im Sinne von bei den letzten Malen hatte man schon ein bisschen das Gefühl, dass die Spieler, die ihm gegenüber traten, schon ein bisschen mehr Asse im Ärmel hatten, als er es hatte. Oder Asse? Asse. Asse, danke.

Mehr Asse im Ärmel hatten, als er es hatte. In dem Fall kann man ja sagen, dass die Ausgangssituation für Max Eberl und die Bayern ja schon ein bisschen besser ist, weil die Konkurrenz einfach auch größer ist, wie du sagst mit Josef Stanisic, der sich ja auch immer mehr etabliert und auch immer mehr auf der rechten Seite spielen möchte.

Ja, der Mann ist 25 und lebt aber immer noch Entwicklungen durch, wird von Tag zu Tag besser, hat auch ein gutes Standing in der Kabine, wird von allen respektiert. Ich selbst finde, dass er früher manchmal so ein bisschen normal gespielt hat. Also da waren keine Schlüsselmomente dabei, da war kein Magic Moment dabei, wo man gesagt hat, boah, das ist ja Wahnsinn, was der spielt, aber das wird jetzt immer mehr.

Also er war in Dortmund der Beste, er war gegen Union, meines Erachtens auch unter den Top 3, 2 Spielern im Kader der Bayern. Also der macht sich auch auf dem Weg, eine große Karriere zu führen. Und weil du Max Eberl angesprochen hast, es ist natürlich schon so, dass Max Eberl immer unter Beobachtung steht.

Das bringt sein Amt einfach mit. Als Sportvorsitzender ist er immer unter der Lupe und wird von den Medien beäugt, wird von dem Aufsichtsrat beäugt und so weiter. Und er hat, ob das jetzt gerechtfertigt ist oder nicht, sei dahingestellt, aber er hat natürlich schon den Ruf, er wäre jemand, der dicke Verträge zu leichtfertig hergibt.

Stichwort Musiala, Stichwort Upamecano, Stichwort Davis. Und wenn er diesen Stempel irgendwie loswerden will, dann sollte er jetzt... Konrad Leimann nicht allzu viel Geld hinterherwerfen und nicht allzu freigiebig sein. Und vor allem, weil ja Uli Hoeneß gerade bei der Upamecano-Verhandlung ja auch nochmal in die Offensive gegangen ist und gegen die Berater von Upamecano geschossen hat und gesagt hat, wir lassen uns auch nicht alles gefallen.

Also da muss man ja natürlich auch ein bisschen drauf schauen, dass man auch die Glaubwürdigkeit natürlich auch seine eigene beibehält. Ja, die Haltung, die Max Eberl im Fall Leroy Sané hatte, nämlich gesagt hat, keinen Euro mehr, keinen Cent mehr, die hat Max Eberl in der internen Wahrnehmung natürlich schon geholfen.

Und wenn er jetzt hier bei Konrad Leimann den Pflock einschlägt und sagt, also klar, du kriegst vielleicht eine Gehaltserhöhung, wir passen das Ganze an vom Grundgehalt her, aber verrückte Dinge machen wir nicht, dann kann er sich auch nochmal ein paar Pluspunkte sammeln in der Öffentlichkeit und auch im Verein selbst, im Aufsichtsrat, weil wenn man ganz ehrlich ist.

Spieler, die zu viel fordern, sind bei Fans nicht sehr beliebt. Und wenn du als Boss des FC Bayern oder einer der Bosse, als Klubstratege, als jemand aus der Führungsriege, da harte Kante zeigst, da kannst du dir Pluspunkte abholen. Von dem her, ich denke schon, dass Max Eberl sich dessen bewusst ist, dass auf solche Vertragsverhandlungen nochmal ganz genau geschaut wird.

Und ein Pluspunkt für Stanisic, in dem Fall dann auch für die Bayern. Sein Vertrag geht noch bis 2029. Es wäre also auch ein bisschen die kostengünstigere Alternative. Und man hat das Gefühl, dass Stanisic auch was das Spielerische angeht, immer mehr in die Richtung von Konrad Leiner, beziehungsweise ja eben diese offensive Spielart, die sich immer mehr aneignet.

Ja, genau das ist, wofür man ja Konrad Leimer auf der rechten Seite immer so gelobt hat und weshalb er eben auch so stark ist. Also klar, Stanisic hat die Vielseitigkeit. Er war aber bisher immer dieser Verteidiger, der eben einfach seine Arbeit absolviert hat, genau wie man es von ihm verlangt hat. Ein braver, seriöser Verteidiger, nach vorne ging nicht allzu viel.

Da hat man dann Konrad Leimer immer sehr gelobt, dass der den Weg nach vorne gesucht hat, aber Stani macht das jetzt genauso. Und ich habe am vergangenen Wochenende nach dem Unionsspiel mit Christoph Freund gesprochen und der war ganz außer sich, der war ganz glücklich über seinen Schützling. Ja, gut, dass du sagst, wir hören gerne mal rein.

Was macht Stunny derzeit so stark? Man hat so den Eindruck von Spiel zu Spiel wird es besser. Er war ja früher mal so ein bisschen bieder unterwegs und mittlerweile ist er überall zu sehen und offensiv und defensiv. Ja, ich glaube einfach... Er spielt sehr viele Minuten, er hat einen super Rhythmus, er ist extrem fit, er kann natürlich auch mehrere Positionen spielen.

Und in dieser Mannschaft mit so vielen guten Fußballern herum, macht es ihm, glaube ich, auch richtig Spaß zu zocken und nicht nur zu verteidigen. Und er arbeitet einfach auch sehr, sehr hart an sich jeden Tag, er ist sehr ehrgeizig, hat auch hohe Ansprüche an sich und das sieht man einfach auch, was dann für eine Entwicklung von Staaten geht.

Ich glaube schon, das ist der beste Stani, was wir aktuell sehen, was er gegeben hat und das ist ganz, ganz wichtig für die Mannschaft gerade. Kumbi, würdest du da mit Christoph Freund mitgehen, dass das der beste Stani Sitsch ist, den die Bayern jemals gesehen haben? Oder vielleicht auch den wir im Fußball jemals gesehen haben?

Den die Welt gesehen hat. Den die Welt gesehen hat. Ja, da würde ich mitgehen. Also ich sehe ja doch relativ viele Spiele. Aus welchen klaren Gründen? Naja, das, was Christoph Freund gesagt hat. Also da werde ich jetzt nicht widersprechen. Also ich sehe ja viele Bayern-Spiele durchaus. Und ich habe ihn so gut wie in dieser Phase noch nicht gesehen.

Auch was Verletzungspech angeht, das hat er abgeschüttelt. Also ich bin wirklich begeistert von Josep Stanisic, wie er sich entwickelt hat. Und das Ganze ist ja noch nicht zu Ende. Also wenn Christoph Freund sagt, er hat hohe Ansprüche an sich, das macht einen Bayern-Profi aus. Niemals stehen bleiben, immer besser. Ja, ist natürlich auch in dem besten Alter, wie du es vorhin schon angesprochen hast, dass gerade dieses Alter, wo man nochmal so richtig in seiner Entwicklung drinnen steckt und eben da trennt sich dann die Spreu vom Weizen los.

Ja, genau. Also ich würde jetzt sagen, die Spreu vom Weizen trennt sich fast schon ein bisschen eher, so mit 22, 23. Aber klar, man darf nicht vergessen, der Mann hat noch langfristig Vertrag und kommt erst noch in das, was man bestes Fußballeralter nennt. Es ist der beste Stani, den wir jemals gesehen haben, aber da ist noch Luft nach oben.

Also ich traue es ihm zumindest zu und wir werden einen noch besseren sehen. Aber für dich noch nicht besser als Konrad Leimer? Ach, würde ich jetzt gar nicht sagen. Konrad Leimer ist jetzt seit Wochen formstark, hatte ja auch diese Verletzungspause, ist da gut wieder rausgekommen. Ich würde jetzt da gar nicht so, nee, also das ist für mich Augenhöhe.

Eine Zahl, die mich ziemlich überrascht hat, ist, dass er ja vor allem auch was seine Schnelligkeit angeht, ziemlich gut mithalten kann. Er hat einen Speedwert von 34,12, also ist damit schneller als Michael Ulyse und nur knapp hinter Luis Dias. Hat mich überrascht. Ja, und das trotz seiner Körpergröße.

1,86. Genau, traut man ja so großen Menschen gar nicht zu, dass sie so schnell sind. Und wenn wir jetzt drei Bayern-Fans an der Säbener Straße fragen würden im Fanshop, was glaubst du denn, wer ist denn schneller, Ulisse, Diaz oder Stanisic? Dann würden die meisten wahrscheinlich Ulisse und Diaz auf die Eins setzen und dann käme erst Stanisic.

Aber dass er im Topspeed schneller schon abgeliefert hat als Michael Ulisse. Kann durchaus überraschen. Ja, ich finde es einfach sehr bemerkenswert, auch über was für eine Vielseitigkeit wir mittlerweile immer von den Bayern-Spielern sprechen. Also Konrad Leimer, haben wir ja schon gesagt, seine Vielseitigkeit, seine Flexibilität, die wird enorm geschätzt und einfach enorm gebraucht.

Manchmal habe ich schon das Gefühl, es ist wie auch so ein kleiner Standard, der auch bei den Bayern schon so sich langsam aneignet. Weil auch ein Josef Stanisic, ich meine, er hat ja auch bei Bayer Leverkusen schon Rechtsverteidiger, Linksverteidiger, Innenverteidiger. Und ist es manchmal vielleicht auch eine Gefahr, dass diese Vielseitigkeit bei den Bayern schon fast verlangt wird?

Ach, meine Güte. Also natürlich will man am liebsten die eierlegende Wollmilchsau, die alles kann. Und dann gibt es natürlich Spieler, die alles können, aber alles nicht so gut und nicht in die Spitze vordringen. Aber so Leute wie Konrad Leimer und so Leute wie Josef Stanisic, die ersparen ja quasi einen Kaderspieler.

Und wenn man überlegt, was solche Spieler kosten, wenn einer 5, 6, 7 Millionen kostet, dann sich das zu sparen, ist nicht schlecht. Was aber natürlich dann dazu führt, dass so Leute wie Konrad Leimer sagen, Freunde, ich spiele euch jede Position, ich spiele immer, wie wäre es denn mal mit ein bisschen mehr Grundgehalt? Also auch das ist verständlich.

Es belebt natürlich den Konkurrenzkampf, er wird dadurch aber natürlich auch immer härter, das haben wir ja bei Sascha Boe auch schon gemerkt, aber klar, von Seiten der Bayern ist es natürlich sehr hilfreich und nur gut. Ja, also die Verhandlungen mit Konrad Leimer unterscheiden sich natürlich von so Verhandlungen wie mit Jamal Musiala dadurch, dass man Alternativen hat.

Bei Jamal Musiala, weiß ich nicht, ob man den irgendwie adäquat innerhalb des Kaders ersetzen hätte können in dieser Qualität. Bei Konrad Leimer scheint das anders zu sein. Ja, also obwohl er ja eigentlich auf diesem Top-Top-Niveau ist und obwohl eigentlich ja auch all das, was die Bayern erreicht haben, es auch dank Konrad Leimer erreicht haben.

Aber dann sieht man halt schon Wahnsinn, wie stark eben die Konkurrenz auch innerhalb des eigenen Kaders ist, wenn selbst ein Konrad Leimer nicht automatisch einen neuen Vertrag bekommt. Genau, ja. So, apropos Vertrag. Lass uns ein bisschen über Michael Ulyse sprechen und damit in unsere nächste Rubrik gehen.

Dass bei Michael Ulyse die Spekulationen und Gerüchte irgendwann auch mal losgehen, war natürlich klar. Es soll aber spezielle Interessenten geben und vor allem eine mögliche spezielle Ablöse. Von was sprechen wir da, Komi? Wir sprechen von 200 Millionen. Wahnsinn. Und wir sprechen vom FC Liverpool unter anderem.

Es gab auch mal dieses Gerücht aus der Türkei, Real Madrid würde da sich schon in Stellung bringen. Da kann ich aber alle Bayern-Fans beruhigen und Jan-Christian Dresen und auch Max Eberl haben sich auch schon öffentlich geäußert, haben gesagt, also hier der Stempel auf Michael Olysee ist drauf, der ist unverkäuflich.

Auch bei 200 Millionen? Ja, aktuell schon. Er hat ja auch keine Ausstiegsklausel. Es ist jetzt nicht so, als hätten die Bayern Druck. Sein Vertrag läuft noch bis 2029. Ja, aber ich meine jetzt auch, wenn ein Jahr bevor sein Vertrag ausläuft, auch wenn dann immer noch jemand aus der Premier League zum Beispiel um die Ecke kommt und sagt 200 Millionen hier bitte.

Ja, also spannend wird es in den Jahren 27, 28, weil 28 könnte er zum letzten Mal Geld generieren. Das heißt, 27 muss man sich darum kümmern, dass er nochmal verlängert, bevor er dann 29 irgendwie ablösefrei geht. Und da können die Bayern natürlich Stärke beweisen und Härte beweisen, weil Uli Hoeneß hat ja vor ein paar Tagen den Frankfurtern so ein bisschen nebenbei mitgegeben, ja man darf halt nicht immer die besten Spieler verkaufen, dann kann man auch erfolgreich sein.

Das spricht sich jetzt natürlich als Uli Hoeneß, als reicher FC Bayern ein bisschen leicht. Die Frankfurter haben ja auch ihre Nöte und allzu gern geben die ihre besten Spieler auch nicht ab. Borussia Dortmund ist es ja auch so gegangen, aber jetzt haben die Bayern die Möglichkeit bei Michael Ulisse, nicht jetzt, aber natürlich dann, wenn es Richtung Vertragsende geht.

Ihren Worten Taten folgen zu lassen und zu zeigen, man darf die besten Spieler nicht verkaufen. Aber 200 Millionen, wenn sich das dann wirklich konkretisieren würde, die Quellenlage ist ja derzeit ein bisschen diffus, man muss dann schon ein bisschen aufpassen, woher kommen die Gerüchte, aber es ist natürlich jetzt ein nettes Thema zu diskutieren, aber 200 Millionen.

Ja, also ich glaube, da könnte selbst ein FC Bayern ins Grübeln kommen. Ja, und völlig verständlich. Ich meine, wenn du einen Spieler für 53 geholt hast und für 200 oder lass es auch nur 180 sein, wieder abgeben kannst und ja dann ihn ja auch über mehrere Jahre hattest, er wirklich ja auch sehr viel Gutes beitragen konnte, also...

Finde ich, ist das irgendwo auch völlig verständlich und das macht dann ja nicht nur die Eintracht, sondern dann ist auch klar, dass irgendwann mal die Bayern auch da mal ein bisschen drüber nachdenken sollten. Ja, und ich gehe davon aus, dass die Entwicklung von Michael Ullis hier so weitergeht. Vielleicht ist es irgendwann mal 300 Millionen wert.

Kommt ja auch auf die Inflation an. Da könnte er mal den neuen Ablöserekord knacken. Genau, kommt ja auch auf die Inflation an, die uns alle plagt. Also das wird interessant. Aber nicht jetzt, sondern das wird dann 28, 27 vielleicht schon irgendwie interessant, das Ganze zu diskutieren. Aber derzeit brauchen die Bayern sich überhaupt keine Sorgen machen, dass Michael Ullisse in Zukunft woanders seine Fußballschuhe schnürt.

Lass uns noch ein bisschen über einen Mann sprechen, der schon lange nicht mehr die Fußballschuhe geschnürt hat. Zumindest beim FC Bayern und zwar Thomas Müller. Du hast ihn diese Woche getroffen. Er ist auch der Mann mit der besseren Frisur, als ich sie habe. Aus meinem Intro, um das einmal aufzulösen. Wie kann man denn Männer- und Frauenfrisuren so vergleichen?

Naja, es ging ja darum. Bei Frauenfrisuren bist du schon in der oberen Range und Thomas Müller halt bei Herren. Danke, das wollte ich doch hören. Jetzt habe ich doch genau das bekommen, was ich wollte. Hast du dir heute beim Zähneputzen überlegt, wie kriege ich ein Kompliment von Kumbi? Ja, machst ja keine. Gut gemacht. Danke. Das war nur ein Spaß, Kumbi. Du machst sehr wohl Komplimente.

Ich bin ein Komplimente-Kumbi. Allerdings muss man sie ja trotzdem sich irgendwie clever mal ein bisschen rauszumachen. Du willst sie nur ohne Ehr haben, die Komplimente. Ganz einfach. So, wir sprechen jetzt über Thomas Müller. Ziemlich eitel, Frau Etty. Der Urlaub hat mir nicht gut getan. Thomas Müller. Genau, Thomas Müller. Also seit rund acht Monaten ist er nicht mehr Bayern-Spieler.

Wir haben uns diese Woche so ein bisschen in der Redaktion die Frage gestellt und deswegen wollen wir es hier auch ganz gerne nochmal diskutieren. Wie hat sich denn eigentlich der Spielstil des FC Bayern verändert, seitdem Thomas Müller nicht mehr auf dem Platz steht? Das ist richtig. Auf die Idee hat mich tatsächlich ein Instagram-User gebracht, Aber auch jemand aus dem Fußballbusiness hat mich auch schon vor ein paar Monaten darauf angesprochen und hat gesagt, naja, der Thomas Müller, kein Wunder, dass die teilweise so entfesselt spielen, weil Thomas Müller schon in gewisser Weise ein Bremser war.

Und deswegen haben wir uns darum gekümmert und haben drauf geschaut, ist es denn wirklich so? Und die Ergebnisse waren teils überraschend. Überraschend. Für mich bleibt aber die Überschrift, sie spielen nicht besser, sondern sie spielen einfach anders. Ja, inwiefern anders? Also ich hätte jetzt ad hoc gesagt, die Dribbler haben mehr Platz.

Ist aber gar nicht so. Die Bayern dribbeln weniger als unter Thomas Müller oder mit Thomas Müller. Was aber schon auffällig ist, die Bayern haben früher sehr klassisch gespielt, was die Aufgabenverteilung betrifft. Also die Flügelspieler haben das gemacht, was Flügelspieler machen, die Sechser haben das gemacht, was Sechser machen, der Stoßstürmer hat das gemacht, was ein Stoßstürmer nun mal tut und Thomas Müller war so der freie Radikale, der Raumdeuter, der so rumgewuselt ist und so die magischen Momente gesucht hat und dann auch kreiert hat.

Jetzt hat sich das Bayern-Spiel dahingehend verändert, dass jeder irgendwie alles macht, dass jeder irgendwo plötzlich auftauchen kann, dass wir da ein... Ja, organisiertes Chaos sehen beim FC Bayern. Man könnte zu der Schlussfolgerung kommen, früher war Thomas Müller der Chaotiker im positiven Sinne.

Ich wollte gerade sagen, dieser Chaos-Mensch war eigentlich nur Thomas Müller, was jetzt aber so alle übernehmen. Genau, der Chaos-Stifter war Thomas Müller und jetzt hat man einfach mehrere Thomas Müllers auf dem Platz. Also ich würde jetzt sagen, das Spiel der Bayern ist nicht besser geworden, sondern einfach anders.

Ja, würde ich auch so unterstreichen und vor allem Thomas Müller konnte ja damals auch genau so spielen, wie er eben spielt, weil alle anderen genau an dem festgehalten haben, was sie machen müssen als Linksaußen, Rechtsaußen und wie auch immer um Thomas Müller eben drumherum, haben sie ihm quasi alles so ausgebreitet, dass er dieser Chaos-Mensch sein darf im positiven Sinne.

Und ja, deswegen ich würde es auch nicht sagen, dass das jetzt, besser geworden ist, aber man hat irgendwie ein bisschen mehr das Gefühl, dass alle, wie du schon gesagt hast, dass alle anderen jetzt wirklich freier spielen können und. Das ist ja auch das, was Company ja auch so ein bisschen auch, den Spielern irgendwie vermitteln möchte. Dieses, hey, Hauptsache die Kugel ist am Ende irgendwann drin, aber bis dahin könnt ihr alle gerne frei aufspielen, wie ihr wollt.

Und das geht ja auch auf. Man merkt richtig, dass genau diese Freiheit irgendwo den Spielern richtig gut tut. Die oberste Regel ist, Vincent Kompany hat es gesagt, wenn ihr im Strafraum seid, muss abgeschlossen werden. Punktum. Und bis dahin, egal ist es ihm nicht. Das ist ein bisschen Koketerie vom Trainer zu behaupten, ihm sei es egal, wie der FC Bayern in den Strafraum kommt.

Es gibt schon gewisse taktische Marschrouten, aber ja klar, also diese Verantwortung, die Thomas Müller übernommen hat, auf dem Platz und neben dem Platz hat sich jetzt auf mehrere Schultern verteilt. Auch in der Kabine haben viele Spieler jetzt eine größere Bedeutung gewonnen, nicht nur Joshua Kimmich und Manuel Neuer, sondern auch andere.

Also man muss sagen, die Bayern und gerade Vincent Kompany haben diesen Verlust von Thomas Müller gut aufgefangen. Ja, weil ich glaube, man unterschätzt auch, was für eine Präsenz, du hast jetzt gerade die Kabine angesprochen, ein Thomas Müller da wahrscheinlich auch eingenommen hat und obwohl er es wahrscheinlich gar nicht so wollte und es ja auch gar nicht böse gemeint ist, aber dadurch ja gar kein Raum mehr, durch andere so extreme und starke Charaktere wie Thomas Müller gar nicht mehr Platz war.

Ja, weil es halt auch notwendig war, dass er Verantwortung übernimmt. Also er war ja die oder ist die lebende Legende und er hat diese Verantwortung von Anfang an übernehmen müssen. Also man darf nicht vergessen, der Mann war 2010 schon bei der Weltmeisterschaft mit 21, 22 Jahren, wo er eigentlich heiraten wollte und dann aber nach Südafrika, Südafrika, Madeleine, nach Südafrika geflogen ist zur Weltmeisterschaft, da Torschützenkönig geworden ist.

Also er war ja von Anfang an jemand, der diese Rolle auch annehmen musste. Und ich würde ihm jetzt gar keinen Vorwurf draus machen, auch wenn du es jetzt auch nicht gemacht hast, er hätte da anderen Leuten keinen Raum gelassen in der Kabine, sondern das wurde so verlangt und es hat dem FC Bayern ja auch jahrelang, viele Jahre lang gut getan.

Ist ja irgendwo auch ein natürlicher Prozess einfach, dass dann ja eben, wenn einer geht, ein anderer nachrückt, aber dann natürlich auch auf eine ganz andere Art und Weise eben nachrückt, weil einen zweiten Thomas Müller gibt es auf jeden Fall nicht. Ich habe mich, also eine Frage habe ich mir noch gestellt und zwar dieser neue Spielstil.

Jetzt stellst du sie mir. Jetzt stelle ich sie dir, natürlich, wem denn sonst? Ich hoffe auf eine gute und klare Antwort. Nein, aber diesen Spielstil, den Company jetzt eben spielen lässt, diese Freiheit. Ganz am Anfang, als es darum ging, ob Thomas Müller verlängern soll oder nicht, war ja schon Uli Hoeneß so ein bisschen der, der in die Offensive gegangen ist und gesagt hat, nein, auch sportlich gesehen können wir ihn nicht mehr gebrauchen.

Er wollte dem Thomas ja nur helfen. Genau. Glaubst du, dass auch ein Vincent Compagny damals vielleicht auch eben diesen Plan verfolgt hat, weil er wusste, dass Thomas Müller nicht in seinen Spielstil passen wird? Ich glaube, Vincent Kompany hatte nicht den Plan, Thomas Müller loszuwerden, aber Vincent Kompany, zumindest so habe ich es wahrgenommen, hat jetzt auch nicht darum gekämpft, dass Thomas Müller unbedingt da bleiben muss.

Und das auch zu Recht, weil Thomas Müller natürlich auch in der vergangenen Saison nicht mehr so viele Minuten bekommen hat und natürlich auch aufgrund seines Fußballeralters nicht mehr die Rolle gespielt hat wie früher. Also ich hätte mir natürlich aus romantischen Gründen schon gewünscht, dass Thomas Müller nochmal ein Jahr spielt und wenn es nach mir ginge, hätte er bis 50 spielen müssen.

Aber die Bayern haben da einen Plan verfolgt, zumindest Benzion Company und Uli Hoeneß. Und der geht auf. Total. Und ich hätte nicht gedacht, dass ich jetzt mal hier sitzen würde und sagen würde, ich glaube, es war doch gut und genau das Richtige nicht mit Thomas Müller zu verlängern. Weil als eben klar war, dass sie es nicht tun werden, wie du schon gesagt hast, aus romantischen Gründen, aber irgendwo auch aus sportlichen, irgendwo auch dieser Antreiber, dieser positive Clown, den man braucht, denn einfach alles, was Thomas Müller eben verkörpert, wie kann man sowas loslassen?

Und jetzt habe ich so ein bisschen das Gefühl, wo ich sage, okay, jetzt verstehe ich warum. Das wolltest du nur wissen, ja? Genau. Wir gehen weiter. Länderspielpause. Und damit rein in unsere nächste Rubrik. Die Bayern in der DFB-Elf. Ich habe das Gefühl, eine Regel, die scheint schon gesetzt im deutschen Profifußball.

Und zwar, wenn Länderspielpause ist, ist Alexander Pavlovich krank oder verletzt oder sonst was und fehlt wieder mal der deutschen Nationalmannschaft. Also so viel Pech kann doch ein Fußballer gar nicht haben. Es kann einem schon wirklich absolut leidtun. Diesmal sind es Hüftprobleme? Ja, genauer gesagt Hüftbeugerprobleme. Also Hüftprobleme hört sich ja so nach Beckenprellung an oder sowas.

Und der Knochen wäre betroffen, aber es ist der Hüftbeuger, der Muskel, beziehungsweise die Thematik, die bei mir eher verkürzt ist. Ich komme mit den Fingern nicht bis zu meinen Zehen im Stehen, auch nicht im Sitzen. Ja, es ist eine bittere Nummer für Alexander Pavlovich. Ich würde jetzt mal die These raushauen, dass wenn er ein älterer Spieler wäre, wie Manuel Neuer, hätte er das ein bisschen früher gemerkt.

Weil als er die Verletzung sich zugezogen hat, hat er zu uns in der Mixzone gesagt, nee, nee, alles gut, morgen geht es weiter etc. Es hat sich dann doch als schwerwiegender entpuppt und ein erfahrener Spieler hätte wahrscheinlich nicht so positiv in die Zukunft geblickt, weil die älteren Spieler natürlich ihren Körper auch besser kennen.

Oder die Hoffnung, weil er ja ganz genau weiß, was eben bevorsteht mit der Länderspielpause. Das ist natürlich auch, also ich glaube, für ihn ist das ja mittlerweile auch total surreal, was da passiert. Ja, also gut, dann weiß er wenigstens vorher schon, wann er wieder verletzt ist, könnte man sagen.

Nee, schade, weil ich würde ihn endlich gerne sehen in der Nationalmannschaft. Er ist ein Mann der Zukunft auf der Sechs, für mich vielleicht sogar auf Jahre hinaus. Und jetzt wäre schön, wenn endlich mal der Startschuss fallen würde, dass er wirklich regelmäßig zum Einsatz kommt, dass er da wirklich gesetzt ist, dass er sich da einspielen kann, dass er sich einen Namen machen kann auf internationaler Nationalmannschaftsebene.

Aber da müssen wir noch ein bisschen warten. Absolut, weil bei den Bayern hat er das ja schon getan. Oder ist ja irgendwie da auf dem besten Wege. Und das ist natürlich als Profifußballer auch das große Ziel, das dann in der Nationalmannschaft auch zu erreichen. Für ihn kam dann Angelo Stiller vom VfB Stuttgart.

Inwiefern glaubst du, wenn Angelo Stiller jetzt gut performen wird bei diesen zwei Länderspielen, dass dann vielleicht auch doch ein bisschen eng wird für Pavlovic mit Blick auf die WM? Vielleicht spielen ja bei der WM Stiller und Pavlovic, weil Julian Nagelsmann ja gesagt hat, Leon Goretzka hat gute Chancen zu spielen.

Er hat aber auf seiner Pressekonferenz auch gesagt, naja, gute Chancen zu spielen heißt nicht, dass er immer von Anfang an spielt und einen Freifahrtschein hat. Also da ist der Bundestrainer ein bisschen zurückgepaddelt. Die Problematik bei Angelo Stiller, die ich sehe, der Mann hatte zu viel Frust erlebt mit der Nationalmannschaft, mit diesen Nicht-Nominierungen.

Hatte jetzt eigentlich auch schon ein bisschen Freizeit geplant in dieser Länderspielpause. Nach Mailand wollte er. Nee, nach Madrid. Aber Mailand oder Madrid. Hauptsache Italien. Und der befindet sich jetzt schon in einer seltsamen Position. Also der muss jetzt quasi in diesen zwei Spielen Vollgas geben und den Bundestrainer von sich überzeugen. Weil eigentlich...

Ist er ein Außenstehender gewesen vorab. Und der Bundestrainer hat gesagt, das ist ein Schlüsselduell, das ist ein Konkurrenzkampf zwischen Angelo Stiller und Alexander Pavlovich. Und jetzt hat, ja, für Stiller ist es ein Problem, er hat quasi jetzt nur diese zwei Chancen. Er muss jetzt überzeugen, weil er war eigentlich raus aus dem Kader.

Aber dann klingt es ja für mich gerade so, als wäre es ja mehr ein Konkurrenzkampf zwischen Stiller und Goretzka und Pavlovich ist trotzdem gesetzt. Das Gefühl habe ich irgendwie eher. Ja, der Bundestrainer ist da gut für Überraschungen. Zumal er ja auch gesagt hat, dass Angelo Stiller eigentlich für ihn ist eher keiner für die Startelf.

Ja. Das hätte mich als Angelo Stiller auch geärgert. Ja, du bist die Kritikerin des Bundestrainer. Also warum soll ich mich jetzt da, Nein, aber ich finde ja nur den Gedanken, den du gerade eben angebracht hast, finde ich einfach sehr spannend, dass du sagst, okay, warum sprechen wir über einen Konkurrenzkampf zwischen Pavlovich und Stiller, warum nicht eigentlich auch zwischen Stiller und Goretzka? So.

Da werde ich mal den Bundestrainer fragen müssen. Es gibt ja für so ein Verhalten ein schönes Fremdwort, nämlich erratisch. Man kann nicht vorhersehen, was der Bundestrainer sagt und was er wirklich denkt, auch wenn er sich um Klarheit bemüht. Es gibt so ein paar Widersprüche. Aber letzten Endes werden wir das dann wirklich erst sehen, wenn die deutsche Nationalmannschaft Anfang Juni in die USA fliegt.

Und da wird sich dann entscheiden, wer dann wirklich spielt. Also ich gehörte ja selbst zu denen, die gesagt haben, diese Mehrheitsländerspiele, der Kader, der sagt viel aus über das, was bei der WM passieren wird. Das hat der Bundestrainer dann später selbst auch so gesagt. Aber wir müssen das jetzt nicht völlig so zerreden, als würde sich jetzt das Schicksal des deutschen Fußballs in diesen beiden Länderspielen entscheiden.

Aber es ist zumindest ein Faktor. Und Angelo Stiller muss ja jetzt auch erst mal performen. Ich würde ihn auf alle Fälle mitnehmen. Ich wüsste jetzt nicht, was dagegen spricht, ihn einfach mal mitzunehmen. Ob er dann spielt oder nicht, ist das andere. Aber der ist auf alle Fälle jemand für die Nationalmannschaft.

Der gehört zu den 26 besten Fußballern Deutschlands. Absolut. Und deswegen verstehe ich eben manche Aussagen von Julian Nagelsmann nicht. Und vor allem, dass man bei einem Angelo Stiller sagt, dass er keiner für die Startelf ist, verstehe ich auch nicht. Dann hat er ja in seinem Kicker-Interview sich gewünscht, er hätte gerne ein bisschen mehr Joker in seinem Kader.

Also dafür ist er dann auch nicht gut genug. Man weiß es nicht so genau. Wir warten jetzt auch mal die zwei Länderspiele ab und gucken mal, ob Angelo Stiller überhaupt eben auch performt dann. Lass uns noch ein bisschen über eine Generation sprechen, ja quasi so die letzte Generation, die ja jetzt eben die Generation, die die letzte Chance hat, so rum.

Ja, die letzte Generation sind doch die Leute, die sich an der Straße festkleben und auf Bäume klettern. Das stimmt. Die Generation, die die letzte Chance hat, jetzt eben bei diesem Wettbewerb nochmal einen WM-Titel zu holen. Da sprechen wir von Joshua Kimmich, da sprechen wir von Serge Gnabry, Leon Goretzka und Leroy Sané.

Wie viel Druck lastet auf dieser Generation? Ja, das ist der berühmte 95er, 96er Jahrgang, zu dem ja auch ein Mensch wie Niklas Süle gehört, oder gehört immer noch, der aber keine Rolle spielt in der Nationalmannschaft. Eine Generation, der man ja ganz viel zugetraut hat. Also gerade als die Bayern sich dann bemüht haben, all diese 95er in ihr Boot zu holen, hat man eigentlich gedacht, okay, das ist die Generation der Zukunft.

In der Nationalmannschaft ist aber nicht viel dabei rausgesprungen. Und wenn man jetzt rechnet, 2030 bei dieser Mega-WM ist zum Beispiel ein Jusor Kimmich eben 35. Fraglich, ob er dann noch diese Rolle spielt, die er jetzt gerade spielt. Deswegen ist diese Weltmeisterschaft tatsächlich die letzte Chance.

Vielleicht die vorletzte, aber eigentlich so ziemlich die letzte Chance, sich den goldenen Pokal zu holen. Apropos Druck, Mats Hummels hat auch darüber gesprochen, was er denn darüber denkt. Inwiefern tut der Druck vielleicht auch ganz gut? Ich glaube, den Druck machen sie sich selber. Ich glaube, sie wollen unbedingt selber was holen.

Klar, bisher muss man sagen, die M2024 war alles in allem in Ordnung. War jetzt aber auch nicht ein Riesenerfolg. Die drei Turniere davor, bei denen ich ja auch zweimal noch dabei war, waren schon Enttäuschungen, das kann man schon so sagen. Deswegen ist, glaube ich, der Druck, den die Jungs sich selber machen, jetzt wieder ein großes, erfolgreiches Turnier zu spielen, ist natürlich schon sehr groß.

Der wird von außen nicht kleiner sein, aber ich glaube, das Entscheidende ist tatsächlich immer, welchen Druck sie sich selber machen und die Qualität haben sie, dass es erfolgreich wird. Und ich drücke ihnen natürlich die Daumen, dass es auch funktioniert. Viele Weltmeisterschaften hat jetzt zumindest die Generation nicht mehr.

Die Aussagen von Mats Hummels sind deswegen so interessant, weil der ja auch mal ein Teil einer Generation war, der man viel zugetraut hat, die aber dann nicht das absolute Maximum lange Zeit abgeliefert hatte bis zum WM-Titel 2014. Es gibt die Anekdote, dass Matthias Sammer mal Bastian Schweinsteiger und Philipp Lahm zu sich ins Büro gerufen hat.

Wir reden vom Jahr 2012 und hat ihnen klipp und klar gesagt, merkt ihr eigentlich, was los ist? Ihr geltet aktuell als verlorene Generation. Ihr seid Leute, denen man den großen Erfolg zugetraut hat, aber ihr habt noch nichts geliefert. Ihr habt dreimal die Silbermedaille gewonnen im Jahr 2012, also macht euch mal ran.

Und gerade die beiden, aber auch ein Mats Hummels, der damals nicht bei Bayern gespielt hat, die sind eben dann explodiert, haben das Triple geholt, haben die Weltmeisterschaft 2014 geholt. Solche Turniere entscheiden dann oftmals über das Vermächtnis einer Generation. Und man darf jetzt nicht vergessen, dass Goretzka, Gnabry, Kimmich, das Sextupel geholt haben. Also die haben schon was auf dem Briefkopf stehen und auf der Visitenkarte und auf der Autogrammkarte.

Die müssen sich für ihre Karrieren nicht schämen. So ein Titel ist natürlich schon nochmal was anderes. Genau, so in der Gesamtbetrachtung. WM- oder EM-Titel. Ja, in der Gesamtbetrachtung ist so ein Weltmeistertitel eben schon sehr, sehr viel wert. Das merkst du ja auch jetzt. Die 1990er Weltmeister sind ja in aller Munde, weil die Doku ins Kino kommt und so weiter.

Da kriegt jeder glänzende Augen. wenn er die sieht, eben weil sie den Stempel Weltmeister haben. Ja, und ich glaube, dass es einfach auch nochmal ein ganz, ganz besonderer und anderer Ansporn sein kann. Erstmal für die vier Spieler, über die wir gerade gesprochen haben, aber auch drumherum die Spieler, die eben sich das genau für die Spieler wünschen und genau wollen, dass sie eben dieses Vermächtnis dann nochmal hinterlassen können.

Das, glaube ich, könnte schon nochmal ein wichtiger Aspekt werden, Gerade bei so brenzlichen Spielen, wo es nochmal um nicht nur 100, sondern 110 Prozent geht. Das kann sein, dass ein Jüngerer dann sagt, ich möchte Joshua Kimmich hier ermöglichen, weiterzukommen. Weil Joshua Kimmich ist ja eigentlich unfassbar. Der Mann hat noch nie ein K.O.-Spiel bei einer Weltmeisterschaft bestritten.

Weil die Mannschaft zweimal hintereinander bei Weltmeisterschaften in der Vorrunde ausgeschieden ist. Also das hat es ja früher gar nicht gegeben. Weil ich hatte das Gefühl, zum Beispiel bei der EM bezüglich Toni Kroos hatte ich das auch, dass um ihn herum schon auch ein paar Spieler für ihn, gerade weil er eben wieder zurückgekommen ist und weil es dann eben nochmal so dieser letzte große Wettbewerb für ihn war, bei einer Europameisterschaft zu spielen, da hatte ich schon das Gefühl, dass da drumherum schon nochmal ein paar waren, die für ihn nochmal ein paar Meter mehr gelaufen sind.

Ja, der Eindruck trügt nicht. Ja. Tatsächlich, ja. Ja. So, jetzt kommen wir zu einer neuen Rubrik. Zur letzten des Tages, oder? Zur letzten des Tages, versprochen. Ja, wirklich ein bunter Strauß an Themen heute. Ja, Länderspielpause und trotzdem haben wir so viel zu quatschen. Ja, aber ist doch schön, total.

Also ich finde es wunderbar, wieder zurück zu sein und dann gleich mit so vielen tollen Themen. Und unser letztes Thema besprechen wir jetzt in unserer neuen Rubrik. Das Wiedersehen der Woche. Sie sind wieder vereint, Thomas Müller und Stefan Kumberger. Das wäre zu viel gesagt. Also, bitte Kumbi, wie sehr hast du dich gefreut, endlich wieder einen Schlagabtausch mit Thomas Müller im Mikrofon zu haben?

Ja, am vergangenen Montag hier in einem Nebengebäude unseres Sport1-Gebäudes gab es eine dicke Veranstaltung, ganz großes Kino. Also Lob an die Kolleginnen und Kollegen von Magenta. Mats Hummels, Jürgen Klopp und eben Thomas Müller waren da und als er auf die Bühne kam aufgerufen wurde, haben sich unsere Blicke gekreuzt er hat mir kurz zugelächelt, ich habe zurückgelächelt und es war wie früher, das Herz ist aufgegangen ja und die Mixzone war natürlich auch wieder wie früher also er ist natürlich immer noch der König der Gegenfragen, und den Satz ja der musste jetzt selber lachen, den er mir gesagt hat den habe ich jetzt glaube ich in meiner Reporterkarriere auch schon vier oder fünf Mal von ihm gehört. Ich hatte auch ein kleines Déjà-vu.

Ich habe ihm ja schon mal in einer Mixed Zone gesagt. Da habe ich eine obvious Frage gestellt. Da ging es darum... Ich glaube, Abschied gegen Inter Mailand, letztes Champions-League-Spiel und so weiter. Ah ja, die Frage war, hast du Angst davor, dass das dein letztes Champions-League-Spiel sein könnte? Und dann sagt er, ja, was glaubst du denn, was ich jetzt antworte?

Und da habe ich ihm dann gesagt, ja, Thomas, ich weiß ja, was du antwortest, aber ich brauche es halt von dir. Und solche Momente hatten wir jetzt in der Mixzone da bei dem Magenta-Termin auch wieder. Aber es war sehr erfrischend. Er ist ja auch gefeiert worden für seinen Glow-Up, selbst von Laura Vontora und von Jürgen Klopp. Deswegen sage ich ja, schöne Frisur.

Ja, also er macht immer noch was her und ich bin echt gespannt auf seine Expertise, weil er ist kein Experte, so schätze ich ihn ein, der sagt, ach ja, den muss er machen, wenn einer daneben schießt, sondern er hat schon den besonderen Blick. Lass uns doch gerne mal reinhören in euren Schlagabtausch.

Jürgen Klopp ist vorher mal wieder auf dem Bundestrainerjob angesprochen worden. Du hast auf der Bühne dann so hinterm Rücken geflüstert, ja vielleicht ab September. Glaubst du wirklich, dass es bei einem entsprechenden schlechten Abschneiden so schnell eine Diskussion geben könnte? Ich wusste natürlich, also du willst mich das fragen, ob es Diskussionen geben könnte bei einem schlechten Abschneiden. Ja, vielleicht fängst du dir an?

Ja, natürlich nicht. Ja, natürlich nicht. Diese Diskussion, also da musst du jetzt selber lachen fast, dass du jetzt in Frage stellst, ob es dann Diskussionen geben könnte. Es war natürlich fast zu offensichtlich. Ich weiß nicht genau, warum das immer sein muss. Ich sage mal, der Jürgen Klopp hat diese Frage, genau diese Frage.

Ich weiß nicht, warum muss man die im Wochenrhythmus beobachten? Stellen und dann auch beantworte. Ich an seiner Stelle würde sie schon gar nicht mehr beantworten, weil er hat sie ja schon hundertfach und zwar sehr konkret und auch immer mit, charmanten Worten und trotzdem klaren Worten beantwortet und deswegen habe ich diesen Scherz natürlich gleich am Anfang gebracht, weil er halt so süffisant ist und so aberwitzig, und es war klar, dass die Frage kommt, deswegen wollte ich es schon vorwegnehmen.

Ein paar Wochen kann sich alles ändern. Tagesgeschäft. Ich bin da, ich bin da. Den September-Bundestrainer. Wie früher, würde ich sagen, oder? Wie früher. Es war wirklich das Wiedersehen der Woche. Manche Dinge ändern sich einfach nie. Ja, das stimmt. Und ihr werdet euch ja sicherlich vielleicht auch bei der WM immer mal wieder dann sehen, glaubst du?

Das weiß ich ehrlicherweise gar nicht. Ich bin ja hauptsächlich bei der deutschen Nationalmannschaft dabei. Und so wie ich das verstanden habe, wird er an den Spielorten hin und her chatten. Aber klar, im Rahmen der Spiele der deutschen Nationalmannschaft wird es da sicherlich nochmal ein Wiedersehen geben, aber da ist er dann beschäftigt und ich bin auch beschäftigt.

Ja, aber es tut gut zu wissen, dass Thomas Müller da ist. Und sich natürlich auch immer noch an dich erinnert hat. Das ist ja sicherlich auch schön. Bleibender Eindruck hinterlassen. Ich habe ja mit ihm das letzte Interview in der Allianz Arena geführt und das letzte Interview in der Bundesliga, in Hoffenheim damals, in Sinsheim.

Diesmal also hast du wohl einen Eindruck hinterlassen. Das wird er sich nicht gemerkt haben, aber ich habe es mir gemerkt. Sehr gut. Kumbi, das war's schon? Ja. Was mir jetzt während wir geredet haben eingefallen ist, wir können ja die Länderspielpause ein bisschen dazu nutzen, das Barbofon wieder ein bisschen anzuschieben.

Genau, sehr gerne. Wir haben ja gemerkt, dass unsere Hörerinnen und Hörer so ein bisschen Anlässe brauchen, um sich zu melden. Ich hab mir gedacht, jetzt wo die Crunch Time ja bevorsteht mit den Spielen gegen Real Madrid. Schickt uns eure Hot Takes, eure, ja, vielleicht überraschenden Vorhersagen, eure überraschenden Meinungen rund um den FC Bayern, was den April betrifft.

Das könnte interessant werden. Bist du damit einverstanden? Ja, natürlich, klar. Finde ich eine gute Idee. Wir haben mich gerade so angeschaut, wie ein Auto. Das ist mein Blick. Ach, das ist dein Blick. Genau, also die Nummer zum Barbofon findet ihr in den Shownotes. Sprachnachricht 30 bis 40 Sekunden. Nennt uns euren Namen und mit ein bisschen Glück, je heißer der Hot Take ist, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr es hier in die Sendung schafft.

Ganz genau. Und nicht vergessen, liken, folgen, Sternchen dalassen, kommentieren, abonnieren. Ganz genau. Und Manuel Neuer wird morgen 40. Vielleicht nutzt er die Länderspielpause, um ein bisschen, was seinen Vertrag und seine Situation beim FC Bayern angeht, anzukurbeln. Mal schauen. Vielleicht diskutieren wir das ja nächste Woche dann auch.

Richtig. Aber gratulieren tun wir jetzt nicht, weil vorab gratulieren macht man nicht. Absolut nicht. Dann hören und sehen wir uns nächste Woche. Ich freue mich. Am Donnerstag. Bis dahin.

0:00 / 0:00