Die Boss - Macht ist weiblich· Folge 140

May Hansen: „Ich will nicht auf einen schönen Sarg sparen, ich gebe das Geld lieber für mein Leben aus“

Mittwoch, 6. Mai 2026 · 1 h 01

MP3

Shownotes

Mit 23 Jahren ist May Hansen Deutschlands beste Nachwuchs-Bestatterin. Sie begleitet Menschen in den schwersten Momenten ihres Lebens. In einem Beruf, der sich mit dem Tod beschäftigt.
Ein Thema, über das viele noch immer ungern sprechen. Doch der Tod ist für sie kein Tabu. Sondern etwas, über das man sprechen kann und sollte.
Eigentlich wollte sie Hochzeitsplanerin werden. Heute organisiert sie Abschiede, führt Gespräche mit Angehörigen und übernimmt Verantwortung in Ausnahmesituationen.

In dieser Folge von „Die Boss – Macht ist weiblich“ erzählt May Hansen, was passiert, wenn ein Mensch stirbt und welche Rolle Bestatterinnen und Bestatter dabei wirklich spielen. Sie spricht über prägende Einsätze, über den Umgang mit Belastung und darüber, was Angehörigen wirklich hilft.
Dabei macht sie deutlich, wie sehr sich die Bestattungskultur verändert hat: Abschiede werden individueller, Erwartungen vielfältiger. Für Hansen ist entscheidend, dass Trauer nicht nach festen Regeln verläuft: „Es gibt kein Richtig und Falsch.”

+++"Die Boss" ist ein Podcast von RTL+.
Gastgeberin: Simone Menne.
Redaktion: Alexandra Frank, Kirsten Frintrop, Isa von Heyl, Sarah Klößer und Sarah Stendel.
Mitarbeit: Jane Reimers.
Projektmanagement RTL+ & Schnitt: Kirsten Frintrop und Alexandra Frank.
Postproduktion & Sounddesign: Aleksandra Zebisch.+++

Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de
Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Wenn die Leute einfach sagen würden, okay, Bestatter, schreibt mal euer Gesetz. Ich glaube, wir hätten sehr, sehr viele, sehr, sehr gute Ideen und auch, was vielleicht nicht unbedingt nötig ist, beziehungsweise was wir vielleicht anders machen würden, wie ich schon gesagt habe, mit den Fristen ein bisschen hochsetzen, mit den Kühlmöglichkeiten aktuell und so braucht man das nicht mehr ganz so eng machen.

Genau, also so, ich glaube, wir hätten sehr, sehr, sehr viele gute Ideen und auch spannende Sachen und auch, wo Leute sich eher wohlfühlen würden vielleicht auch. Und was für den einen total skurril und pitätslos ist, wie ich gerade gesagt habe, nach der Bestattung. Da schütteln sich wahrscheinlich gerade ganz viele, die das hören.

Aber für die Nächsten ist eine Erdbestattung ganz, ganz scheußlich. Also das ist wirklich so typabhängig. Und es gibt so viele schöne Sachen, die man machen kann. Also gäbe es die Möglichkeiten, sofort. Guten Tag, mein Name ist Simone Menne und ich bin die Gastgeberin vom Stern-Podcast Die Boss. Heute spreche ich mit May Hansen. May Hansen ist die beste Bestatterin Deutschlands.

Sie ist nämlich die Gewinnerin der Deutschen Meisterschaft 2025. So und jetzt überlegen Sie mal alle, was für ein Bild haben Sie da im Kopf? Mir gegenüber sitzt jemand, ich glaube ich inzwischen 24. Noch 23. Noch 23. Mit roten Haaren, sehr jung, sehr locker. Also das Bild, was ich im Kopf hatte, passt gar nicht. Und darüber will ich jetzt mehr hören.

Schön, dass wir uns hier treffen, May. Wir haben entschieden, dass wir uns duzen. Und wir treffen uns hier in Hamburg. Und ja, ich möchte mehr erfahren. Das Erste ist, wenn du Menschen sagst, was du so tust, wenn man so in der Disco spricht oder so. Wie sind da die Reaktionen? Oder sagst du auch manchmal was anderes? Nee, nee.

Also ich stehe da schon sehr zu, weil es macht mir auch einfach enorm viel Spaß. Aber die Reaktionen gehen von, da will ich nichts davon hören, bis zu die meisten, vor allem in meinem engeren Umfeld, die haben darauf immer so reagiert, die wollen immer alles wissen. 10.000 Fragen, was passiert, wenn das passiert und was kann ich alles machen? Genau wie ich heute.

Aber man hat ja selten die Möglichkeit, Möglichkeit so hinter die Kulissen jemanden. Jemandem das zu fragen. Absolut. Also selbst wenn man Betroffene ist, fragt man nicht alles. Vor allem ist es einem doch vielleicht mal unangenehm, man denkt da gar nicht drüber nach. Und so ist man mal in einem lockeren Moment und kann auch mal was total, wo man jetzt sagt, vielleicht auch ein bisschen eher pietätlos, das so zu fragen.

Aber es geht ja, weil wer mich kennt, der kann auch einfach mit mir drüber reden. Okay, cool. Also ich bin sehr gespannt. Zunächst mal. Sag ich mal, ist es eine ungewöhnliche Berufswahl, würde ich sagen. Oder kommt auch das mir nur so vor, weil ich zu wenig weiß von diesem Beruf? Also, ich habe da, als ich Abitur gemacht habe, auch gar nicht drüber nachgedacht.

Das war für mich überhaupt nicht eine Option, der ich irgendwann mal landen würde. Ich wollte immer Hochzeitsplanerin werden. Ah, okay, ja. Also, ich bin jetzt in einem anderen Event gelandet. Sehr, sehr anders. Aber die Grundstruktur ist doch schon irgendwo ähnlich. Natürlich, aber es machen sehr, sehr, sehr viele Leute in meinem Alter und wir haben auch einige dabei, die machen nochmal, ich sag mal, mit Mitte 40, Ende 30, orientieren sich komplett neu und machen auch die Ausbildung, wofür ich auch extrem Respekt habe.

Sich dann nochmal die Schulbank zu drücken mit einem Haufen jungen Leuten, die gerade aus der Schule kommen und daran gewöhnt sind und das alles kennen. Also das fand ich immer ganz faszinierend. Das ist eine ganz bunte Truppe. Aber es sind noch sehr viele. Also da habe ich schon das Gefühl. Ich glaube, wir waren über 200 in meinem Jahrgang.

Deutschlandweit jetzt. Genau, man muss sich überlegen, es ist ja nicht jetzt nur in einem Bundesland, sondern es ist ganz deutschlandweit. Aber ich glaube, der Jahrgang nach uns hat vielleicht sogar die 300 geknackt. Es sind schon viele viele. Es sterben ja auch mehr. Ja, und die meisten sind auch Frauen tatsächlich, also junge Frauen in meinem Alter, was ich auch sehr, sehr toll finde.

Ja, das ist wirklich. Ja. Okay, also mehr Frauen als Männer. Eine Ausbildung würde ich sagen, ja, auf jeden Fall. Und ich glaube, wir sind auch bei knapp über 50 Prozent in der Festanstellung, aber halt mich darauf bitte nicht fest. Und wenn... Also wenn man dann Schulbank drückt, was gibt es da für Fächer?

Also das hängt tatsächlich von der Berufsschule ab. Ich habe Kontakt mit einer aus Hannover, die ist in Springe zur Schule gegangen. Die haben das ganz anders aufgeteilt gehabt als wir. Bei uns war das so, wir hatten das ganz klassisch Deutsch, Englisch und dann hatten wir halt Rechnungswesen. Das hieß Geschäftsdokumentation.

Da ging es halt darum, wie bucht man Konten. und all das schöne Buchhaltung und was meine ganzen Klassenkameraden... Nicht an den Linksfach. Ich fand das nicht schlimm. Also mir lag das, ich fand das überhaupt jetzt nicht dramatisch, aber von meinen ganzen Klassenkameraden war das wirklich das. Die mochen das überhaupt nicht. Dann hatten wir immer Versorgung und Bestattung, Betreuung und Beratung und dann Trauerdruck. Das kam im zweiten Jahr dazu.

Das sind immer so, die gehen auch viel ineinander über, die Fächer. Das ist immer schwierig zu trennen. Vor allem Versorgung und Bestattung und Betreuung und Beratung hört sich jetzt sehr nah beieinander an, aber werden aber separiert. Naja, Betreuung, also Bestattung hätte ich, würde ich sagen, hat mit dem Toten zu tun und Betreuung mit den Lebendigen. Genau, genau, genau.

Aber es fließt immer irgendwo ineinander über, weil es ist ja eigentlich das eine und das andere funktioniert ja überhaupt nicht. Genau, und dann, nee, das war es auch so ziemlich. Und was war das eben? Politik hatten wir noch. Das war mein Hassfach. Absolut. Was hat Politik mit Bestattung zu tun? Nee, es geht, mein Lehrer hat es damals so gesagt, wir haben auch die Pflicht, euch allgemein weiterzubilden einfach.

Und das ist halt, deswegen hatten wir auch Deutsch und Englisch und so. Also Englisch erstmal, weil Internationalarbeit im Bestattungswesen kann auch wichtig werden. Vor allem, wenn man endet, ich arbeite ja an der dänischen Grenze, da vielleicht mal Englisch zu nutzen. Kommt wahrscheinlich häufiger vielleicht mal vor. Ähm.

Aber so Politik war immer so, ja, dass man halt einfach aktuelle Themen auch mal bespricht jetzt, dass wir da ein bisschen rangeführt werden. Weil ich habe mich auch, ich muss ehrlich sagen, es war um ein schlechtes Ausfahrt. Das war ja aber offensichtlich nicht das Wichtigste. Sonst hättest du ja nicht gewonnen.

Gott sei Dank nicht. Deswegen, das war halt für die Allgemeinbildung auch was ein bisschen da. Ich stelle mir vor, es sind viele wahrscheinlich, die aus Familienbetrieben kommen, oder? Also das, was ich so kenne in meinem Leben, leider natürlich auch schon ein paar Mal oder vielleicht Gott sei Dank mit guten Bestattern zu tun.

Und das waren häufig die Frau macht oder hat es vom Vater geerbt oder der Mann macht den Fuhrpark oder wie auch immer. Also dass jemand sich einfach bewirbt, ist wahrscheinlich eher ungewöhnlich. Wie war das bei deinem Chef? Also mein Chef kommt aus einem Familienbetrieb, also für den Betrieb, für den ich aktuell arbeite, auch mein Ausbildungsbetrieb.

Er hat das von seinem Vater übernommen, sein Vater hat das aufgebaut und jetzt arbeitet auch mein Chef mit seiner Frau zusammen. Also die arbeiten auch Hand in Hand jeden Tag. Sie hauptsächlich Büro und er macht halt alles. Also was es zu tun gibt, macht er mit. Und sie ist halt primär Büro, Marketing und sowas. Sie macht die Rechnung.

Also den Aspekt macht sie immer. Und dann bin ich sozusagen sein Mädchen für alles. Also deswegen war es so vielleicht auch wichtig, für ihn wichtig, dass er mich da ausgebildet hat, denke ich. Aber viele kamen nicht aus Familienbetrieben tatsächlich. Achso, okay. Ich dachte auch, im Bundeswettkampf war eine aus einem Familienbetrieb da.

Also die, ihr Papa macht das, ihre Mutter ist Anwältin in dem Bereich. Also ganz, ganz, ganz tolle junge Frau, vor der ich extrem viel Respekt habe. Also die hat so viel gemacht in der Ausbildung. Ja. Und ihre Erfahrung in der Ausbildung, glaube ich, war eine ganz andere als meine. Weil ich habe ja zu Hause, war für mich vorbei das Thema und für sie ist das ja nicht so. Ja klar, okay.

Ja, ich hatte da mal viel Respekt vor, weil da ist ja auch ein ganz anderes Anforderungsniveau da. Ja, klar. Also zum einen hat man den Druck von der Familie, aber es stimmt. Man hat immer damit zu tun. Genau, keine Pause. Und bei dir ist es so, wenn Feierabend ist, ist Feierabend. Ja, Bereitschaft, aber genau.

Also es ist halt meine Familie, also meine Eltern fragen mich schon mal was darüber, aber es ist schon so, es ist leichter zu trennen, die Arbeit und das Private voll und ganz. Nimmst du denn was mit, also wenn bestimmte Situationen bedrückend sind oder so, mal so richtig abschalten, ist ja schwierig dann.

Ja, also es ist schwierig. Ich hatte, also das erste Mal, wo ich das richtig gemerkt habe, dass ich was mitnehmen war bei meinem ersten Bahn, wo jemand sich suizidiert hat auf dem Bahnübergang. Das habe ich, also da bin ich nach Hause gefahren. Ich bin ja gar nicht mehr ganz nach Hause gefahren. Ich habe es nur fünf Minuten in den nächsten Ort geschafft.

Dann hat mein Freund mich mit dem Bus eingesammelt und wir uns zusammen nach Hause. Ich weiß noch, ich saß damals, ich bin in den Supermarkt gegangen, haben mir eine Tafel Schokolade geholt und saß dann auf dem Beifahrersitz und hab die ganz traurig so irgendwie reingefuttert. Weil das ist einfach, also in dem Moment habe ich funktioniert und das war auch interessant und das also auf so eine vielleicht auch morbide Art und Weise.

Es war aber schon mal spannend, mit der Polizei da zu arbeiten, wie die Feuerwehr das handhabt und der Aspekt war wirklich spannend, aber dann, wenn man diesen Menschen anfasst, in dem Knochen mehr ganz ist, das ist, da muss man sich, also das war für mich sehr, sehr, sehr schwierig. Aber geht auch mittlerweile, also das ist, hat sich, da habe ich mich ein bisschen dran gewöhnt, da stumpft man vielleicht auch ab, kann auch sein.

Naja, muss man, ja, zwangsläufig und, ähm. Ich denke, es ist ja in der deutschen Gesellschaft schon so, dass alle derzeit den Tod so ein bisschen verdrängen. Und viele Menschen auch noch nie in ihrem Leben Toten gesehen haben. Ja, da hat tatsächlich mein Partner, der mit mir alles jetzt, also mein Freund, der alles mit mir durchgemacht hat, die ganze Ausbildung, immer mit mir gelernt hat, darüber geredet hat, mich hundertprozentig stützt hat, hatte jetzt, ich glaube, dieses Jahr seinen ersten Verstorbenen gesehen.

Aber ich will das nicht sehen. Nein, nein, nein. So muss man ja Gott sei Dank nicht. Dafür gibt es ja Bestatter, Leute wie mich, die sagen, ich kann das, ich mache das gern für euch. Und man kann sich davon auch komplett loslösen, was vielleicht auch gut ist. Aber dieser emotionale Aspekt ist dadurch vielleicht auch ein bisschen zurückgegangen.

Also sich damit wirklich zu beschäftigen, was jetzt gerade passiert ist. Ja, und dass man auch, also jedenfalls, wenn es nicht gerade ein Suizid ist, was ja zum Leben dazugehört. Aber allerdings, ich habe das erste Mal so richtig miterlebt, weil meine Mutter zu Hause gestorben ist und ich sie begleitet habe.

Und also bei meinem Vater habe ich zum Beispiel gesagt, ich will ihn gar nicht sehen. Und wie geht das bei dir? Also du wirst dann tatsächlich, also der Normalfall ist, jemand ruft an, weil ein älterer Mensch gestorben ist. Gott sei Dank, ja genau. Ist ja der häufigste Fall. Und alle sind darauf eingestellt.

Ich habe jetzt gerade auch bei uns im Dorf eine über 90-Jährige, wo alle sagen, das war ein erfülltes Leben, alles ist gut. Dann ist es auch nicht so dramatisch wie jetzt so ein Polizeieinsatz. Aber da werdet ihr einfach angerufen und da wird gesagt, kommt vorbei und sammelt ein. Genau, jetzt beim Polizeilfer oder beim Privat.

Einsammeln ist in beiden Fällen, aber sag mal den Unterschied. Also bei der Polizei ist es so, da ruft uns ja die Leitstelle an und wir müssen eigentlich sofort ausrücken. Je schneller, desto besser. Wenn wir es nicht schaffen, muss ein anderer Bestatter hin. Also da geht es wirklich eher um den Zeitaspekt. Und bei Privaten im Haus, da muss ja erstmal der, also der Notarzt war ja schon da, der füllt da eine vorsorgliche Todesbescheinigung aus und dann muss ja nochmal ein separater Arzt kommen.

Das stimmt, ja. Und nochmal eine Nachuntersuchung durchgehen beim Verstorbenen. Und da haben wir meistens, wir sind eher zeitlich flexibel. Weil wir können auch manchmal, wenn die Ehefrau jetzt mittags gestorben ist und ich habe am Telefon schon manchmal bei den Männern oder andersrum bei den Frauen gemerkt, eigentlich möchten sie diese Person noch gar nicht abgeholt haben.

Und Gott sei Dank ist das Gesetz noch so, dass wir sie über Nacht vielleicht auch nochmal dalassen können. Einigen hilft das wirklich. Also wir haben ein Zeitfenster, ich bin da mal 36 Stunden. Und in der Zeit müssen wir halt jemanden abholen. Ja. Und manchmal erlaubt uns das halt, dass jemand länger da bleibt und wir können es ein bisschen besser planen.

Also das ist wesentlich leichter einzuplanen als Kripo-Fahrer, weil da muss sofort und wenn alle bei einer Trauerfeier sind, dann schaffen wir das zum Beispiel gar nicht. Also das kann schon mal sein, dass wir das nicht, diese Leistung nicht liefern, also dass wir da nicht liefern können. Das passiert schon mal.

Wie geht es dann weiter? Also erst mal sind Leute überrascht, wenn du kommst, so eine junge Frau? Ich glaube schon. Ich wurde relativ spät erst zu Hausüberführungen geschickt. Ich denke auch einfach, man muss erst mal abschätzen, wie viel kann ich heben, rein körperlich jetzt. Also das ist auch überhaupt nicht böse von meinem Chef oder so.

Aber ich, im Vergleich zu meinen Kollegen, mein einer Kollege war in der Bundeswehr ganz lange und mein anderer Kollege ist Reiter und hebt da jeden Tag, was weiß ich, hoch, ist das schon so, dass ich halt aus dem Studium kam. Und da muss man ja erst mal abschätzen, okay, wie viel kann sie, wie viel kann sie hochtrainieren?

Und deswegen wurde ich erst ganz spät dahin geschickt. Und mein anderer Kollege, ich war da ganz nervös. Ich weiß noch, wie ich zum ersten Mal in diesem Auto bin Und dann so, okay, nicht, dass ich das nicht hochheben kann. Da muss die Familie mit anfassen. Da müssen wir jemanden anrufen. Oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott.

Da habe ich mir total Stress gemacht. Und ich weiß noch, wie mein Kollege neben mir saß. Ach, wird schon. Wird schon. Ganz locker. Das wird schon alles so. Aber dann bist du da alleine. Mit meinem Kollegen. Ach so, ihr seid zu zweit. Genau. Ich darf nicht. Ich darf ja gar nicht alleine. Nee, ich wollte auch gerade sagen, ich habe das immer erlebt, dass zwei kommen. Genau.

Und ich halte mich oft auch eher zurück. Und ich lasse meine Kollegen dann eher sprechen. Sobald es dann, je nachdem, mit wem ich los bin, kann dann ich manchmal überleben, wenn es um Bürotätigkeiten geht. Aber da wissen meine Kollegen auch alle super Bescheid. Also ich halte mich meistens zurück. Ja, okay. Weil es ist schon so, also ich habe so das Gefühl, ich weiß nicht, ob es stimmt, aber dass Leute eher mal fragen, können wir mit anfassen, sollen wir mit anfassen, wenn ich da stehe?

Um Gottes Willen, es ist nicht schlimm, wenn man Hilfe anbietet. Lieben gerne, weil es gibt wirklich Situationen, wo man mal eine extra Hand braucht, alles gut. Aber es ist so mein Gefühl, weil ich höre das weniger von meinen Chefs, dass da jemand das anbietet. Aber mir kommt es so vor, es wird häufig angeboten.

Bei denen eher weniger. Aber es kann auch sein, dass sie mir das einfach wenig erzählen. Mag auch sein. Das ist so die Reaktion, die ich da habe. In dem Moment machen sich aber wenig, glaube ich, Gedanken über mein Geschlecht oder über mein Alter. Weil man, also jetzt die Angehörigen funktionieren ja erstmal auch nur, die stehen ja unter extremem Stress, haben extrem viel zu verarbeiten, jetzt kommen enorm viele Aufgaben auf sie zu und da ist die kleinste Sorge, dass ich eine junge Frau bin.

Und vielleicht nicht kräftig genug. Richtig. Und das wird eher später dann so, wo man mal, Mensch, also vor allem die Leute trauen sich es nicht vorher zu sagen, sondern eher so danach, als ich sie gesehen habe, das war ja noch in der ersten Grabrede, als ich sie gesehen habe, da habe ich nicht gedacht, dass sie das so gut machen.

So eine junge Frau, Mensch, ich bin voll begeistert. Dankeschön. Das heißt, du machst dann auch Beratung und Grabreden. Ja, also Grabreden ist ja so eine abgespeckte Variante von einer Trauerrede. Man spricht kleine Teile an und das ist oft für kleinen Kreis direkt am Grab. Trauerreden ist natürlich wesentlich mehr Aufwand auch.

Und ich mache auch Beratung, ja. Und das ist tatsächlich was, was ich enorm schön finde. Also das gibt mir sehr viel, mit Leuten mich hinzusetzen und mit denen das durchzusprechen. Und ich lerne auch immer noch dazu. Also das muss ich auch sagen. Also es ist so... Noch nicht ist alles so selbstverständlich bei mir im Ablauf.

Aber ich glaube, dass in dem Moment, wo ich nicht mehr Neues lerne, das ist irgendwie auch... Ja, das wäre schön. Schade. Ja, genau. Also ich glaube, das muss man in seinem Berufsleben möglichst versuchen zu behalten. Genau, das habe ich auch das Gefühl. Immer neu, immer weiter, immer. Es kann immer besser werden.

Und das ist auch so, das finde ich immer so, okay, da kann man noch drauf achten. Da habe ich gar nicht drüber nachgedacht. Und so, das sind immer so Sachen, ja, das finde ich enorm, enorm schön. Also, ich lerne gerade überhaupt nicht aus. Ich meine, gut, ich bin noch erst ein Jahr fertig. Ich wollte gerade sagen, es ist da noch ein bisschen vor dir.

Ja, genau, aber das ist wirklich, ich finde das immer sehr, sehr toll. Und es wird sich ja wahrscheinlich auch ein bisschen was ändern, oder? Also, ich habe neulich ein Bestattungsinstitut gesehen, die anscheinend spezialisiert sind, also auf besondere Bestattungsfeiern. Also ich weiß nicht, was man sich da alles vorstellen kann, aber nicht so ganz klassisch, such den Sarg aus, such die Urne aus, wenn eine Feuerbestattung und dann wie soll beerdigt werden und was ist die Musik, sondern eben, was weiß ich, da war ein Harley-Fahrer und deswegen muss jetzt, ich weiß nicht.

Also ich glaube, ja, es ist schön, wenn Leute so dafür offen sind. Aber ich habe, also ich sage mal, bei uns stand die Urne auch schon mal auf der Harley, also auf dem Motorrad. Da hatte die Floristin dann so ein Steuerrad gebunden aus Blumen und da stand die Urne mit der Kapitänsmütze drin. Also eigentlich alles, was im gesetzlichen Rahmen ist und was man sich vorstellen kann, das können wir möglich machen.

Ist natürlich immer eine Preisfrage, da muss man ganz ehrlich sein, vor allem was Blumen angeht. Ist das immer, muss man immer ein bisschen... Gucken vor allem nach Jahreszeit und so, aber sonst ist eigentlich, geht viel, es geht sehr, sehr viel, aber es ist sehr, sehr schwierig, das bei den Angehörigen, für mich zumindest, abzuschätzen, weil ich müsste ja dann fragen, wollen sie das, wollen sie das, wollen sie das, wollen sie das und das ist sehr, sehr, sehr belastend für die, weil man muss sowieso so viel entscheiden.

Und dann kommen noch 10.000 Fragen noch ein zu. Deswegen wäre es sehr schön, wenn man mehr darüber redet in der Gesellschaft, dass man vielleicht vorher schon mal so, oh Mensch, das wäre ja eigentlich schön, dass man davor vielleicht schon mal Kontakt zu hat und ein bisschen sich darüber Gedanken machen kann.

Weil es ist auch für einen Bestatter sehr schwierig, alles anzusprechen. Also was der Rahmen bietet, versuchen wir immer. Aber irgendwann wird man überfordert. Also meine Großmutter ist ja auch gestorben. Irgendwann war ich auch überfordert. Das ist einfach zu viel. Da hast du dich drum gekümmert. Ja.

Ich habe vorher immer mit Oma darüber geredet. Also seitdem ich in der Ausbildung bin, hat meine Oma... Immer sehr viel mit mir über ihren Tod geredet. Und das wurde gegen Ende ihres Lebens auch immer mehr. Vielleicht aber auch für sie richtig schön, dass sie mal mit jemandem darüber sprechen konnte.

Also am Ende hat sie mit vielen darüber geredet, weil einfach für sie war das, sie wollte nicht mehr. Also als das losging mit Inkontinenz und nicht mehr allein aufstehen können, sie wollte dieses Leben nicht. Sie war meine Oma, die mit mir noch, als ich klein war, aufs Klettergerüst hoch ist, wo einige Kinder nicht mehr hochkommen, wenn mir da rumgekraxelt ist, als, Gott, wie alt war sie da? Mitte, Ende 70?

Also das war meine Großmutter. Und die Frau, die am Ende im Bett im Pflegeheim lag, die nicht mehr auf Toilette konnte, sie wollte einfach. Das war auch gut. Und es war auch gut, dass wir vorher über alles geredet hatten, weil meine Eltern, also mein Vater hat ein Schiff in Flensburg und da muss er sich noch drum kümmern.

Dann hat meine Mutter mehrere Häuser, da muss ich darum gekümmert. Also die haben einen extrem langen To-Do-Zettel. Und ich glaube, vielleicht war es auch für die entlastend zu sagen, mach mal. Bestimmt. Hier, so, du machst das schon schön. Du hast ja alles mit ihr besprochen. Und das war ein bisschen belastend für mich. Einfach überhaupt kein.

Input zu bekommen, was sie vielleicht schön fänden, weil ich wollte es natürlich nicht so machen, dass es nur mir gefällt. Und natürlich schon, dass meine Eltern auch sagen, ja, das war genau richtig so. Und dann habe ich wirklich für alles ein Update in die Familiengruppe geschickt. Oma ist jetzt fertig gemacht. Wir haben ihr jetzt die lila Sachen angezogen.

Jetzt fahre ich mit ihr ins Krematorium. So wirklich die ganze Zeit. Einfach damit die auch voll dabei sind. Und auch mir sagen können, wenn irgendwas zu viel ist oder nicht richtig oder so. Aber wirklich, mein Vater mich einfach machen lassen und dann kam er einen Tag in die Firma einfach und wir haben das einmal so durchgesprochen.

Ich habe einen Teilzeitungsantrag gezeigt. Also super. Cool. Das war die Reaktion. Super. Das ist ja besser als die Deutsche Meisterschaft eigentlich, oder? Wenn man sich so um eine Angehörige kümmert, die einem nahe steht und dann der Vater auch noch sagt, war gut. Ja. Also es waren, das fand ich irgendwie so faszinierend. Ich habe ja, ich erlebe ja viele Trauerfeiern mit und tatsächlich, also es weinen ja selten alle.

Aber ich habe meine, also als wir meine Großmutter aus dem Raum, aus dieser Kapelle rausgetragen haben, ich glaube, jedes Gesicht, das ich gesehen habe, war von Tränen überströmt. Das war ganz, ganz, also das beschreibt, finde ich, wie sehr eng meine Familie ist. Also wir haben wenig biologische Bande, aber sehr viel ausgesuchte Familie und deswegen sind wir sehr, sehr, sehr eng mit denen.

Ist ein gutes Zeichen für eine Familie, wenn geweint wird. Ja, also es ist teilweise auch so, wenn man am Grab lacht, ist das auch okay. Also ich finde das auch schön, wenn man zwischendurch ein herzhaftes Lachen ausstößt, weil es so eine schöne Erinnerung ist oder so. Alles gut. Man muss nicht die ganze Zeit voll Tränen gerührt sein. Das zeigt auch nicht, wie viel Liebe man in sich hat.

Aber für mich in dem Moment hat es sich einfach gut angefühlt, dass Oma so vielen Leuten ins Herz gewachsen ist. Dass sie das so ausdrücken. Weil das für mich, das konnte ich erkennen. Also verstehst du, wie ich das sage? Ja, klar. Das ist für mich einfach visuell ein Anzeichen. Okay, dir war meine Großmutter so richtig, wie sie mir war. Ja, mhm.

Das heißt aber nicht, dass wenn man nicht weint bei einer Trauerfeier, um Gottes Willen, dass das falsch ist. Na, um Gottes Willen. Auch nicht als Angehöriger. Auch wenn man die Tochter ist und wenn man seinen Vater beerdigt und nicht weint. Also es gibt kein richtig und falsch, überhaupt nicht. Aber das war für mich als Trauernde genau richtig.

Deswegen das war... Also ich heule auch bei völlig fremden Beerdigungen. Also das ist völlig egal. Auch beim Film. Also das geht bei mir gar nicht anders. Aber es wäre auch eine meiner Fragen sowieso gewesen, so das Thema Lachen. Also was ich, ich habe neulich, wie gesagt, bei uns in der Nachbarschaft ist eine ältere Dame gestorben.

Und der Schwiegersohn hat gesagt, es war gar nicht so schlimm, weil sie war alt, sie hatte auch genug. Und ich habe gesagt, was aber wichtig ist, ist, dass hinterher noch zusammenkommen, auch die Bestattung, aber auch das Zusammenkommen. Und zum Beispiel bei meinem Vater hat meine Mutter dann gelacht, weil wir uns über alte Geschichten unterhalten haben. Und ich denke, das macht ja auch noch was mit einem.

Total. Dieses Aufatmen nach der Trauerfeier, ob man sich mit der ganzen Familie hinsetzt und mit allen Freunden oder vielleicht auch nur mit den Kindern, also ganz, ganz enger Kreis. Aber dieses kurz nochmal nicht weinen, sondern einfach schönes Erzählen. Ja, ja. Das fand ich, meine Tante ist früh gestorben und als ich Kind war, fand ich das ganz schlimm.

Weil wir kamen von der Trauerfeier und alle haben mir was anderes erzählt. Hab ich auch gedacht, ja. Und ich war, um Gottes Willen, ist meine Tante euch so unwichtig, dass ihr jetzt hier über andere Sachen redet. Aber es ist wirklich so, am Anfang wird noch über sie geredet und man lacht und man freut sich und man weint vielleicht noch ein bisschen und dann am Ende wird es halt einfach lockerer.

Das ist so, dass dieses Aufatmen so... Ja, in der Trauerfeier wird man immer angespannter, angespannter, auch wenn man weint. Also hatte ich zumindest den Eindruck. Und dann ist das der Moment, wo man einmal, okay, ich kann hier nach wieder in den, Alltag ist es ja nicht, aber man kann danach wieder einfach weitermachen.

Das ist ja auch Sinn der Sache. Also du holst die Toten ab, du bereitest sie auch auf, also ziehst sie an. Man muss ja wahrscheinlich auch waschen und ich weiß nicht was, Genisches machen. Gut, erzählst du mir gleich jetzt. Und dann begleitest du sie bis zum Ende. Und das alles wird auch in dieser Prüfung abgeprüft? Ja.

Also tatsächlich wird sogar noch mehr abgeprüft als nur das. Also der Ablauf ist, genau wie du schon gesagt hast, wir holen ab, wir machen eine hygienische Versorgung. Das ist alles von, Körper reinigen, Haare waschen, das Augenkappen legen, vielleicht ein Legatur legen. Was heißt das? Das ist eine Nahtechnik, die man im Mund anwendet, damit der nicht die ganze Zeit auf dem Stil.

Das hängt aber davon ab, weil viele Familien sagen, auch möchten wir gar nicht. Und wir machen es auch nicht, wenn nicht eine Abschiednahme ist. Also einfach dieses, wozu auch so zu einem gewissen Grad. In der Prüfung machen wir es immer. Das gehört dazu. Und Augenkappen ist, damit die Augen nicht eingefallen sind?

Nein, auch, dass sie geschlossen bleiben. Ah, okay. Genau. und halt auch Inkontinenzmaterial anziehen und dann wieder halt die Kleidung anbringen. Das ist halt diese Versorgung. Dann einbetten in den Sarg und danach die Überführung zum Krematorium. Und zwischen all diesen Sachen ist eine Menge Büroarbeit.

Das kann ich mir vorstellen, das ist wahrscheinlich alles ganz genau geregelt. Genau. Tatsächlich einiges, wo man sich auch denkt, okay, das ist hier eine ganz schöne Grauzone. Aber ganz viele Anforderungen. jetzt zum Beispiel, ich glaube, das war letztes Jahr, ist es dazugekommen, dass wir immer in Urnen, also brauchten wir vorher nichts, für einen Friedhofsnachweis brauchen, dass ein Friedhof, dass ein Friedhof gibt und einen Grabplatz gibt.

Das hat Schleswig-Holstein dann neu eingeführt. Das gibt es in ganz vielen Bundesländern, aber das gibt es erst seit letztem Jahr bei uns. Das bedeutet, wir haben noch ein Formular, das ausgefüllt, unterschrieben und hingeschickt werden muss. Super. Also kann ich, ich kann das total gut verstehen, dass das nötig ist. Total.

Aber wenn man über Bürokratieabbau redet, ist das in die falsche Richtung. Ja, Überführung ins Krematorium, wenn wir eine Ernährung machen, ansonsten wir die Überführung zum Friedhof machen. Und dann würden wir die Urne abholen und in der Kirche zur Trauerfeier aufbauen. Das fand ich jetzt interessant.

Also zum Beispiel meine Mutter war im Sarg. Ich wusste gar nicht, dass es anders geht. Eine andere Dame aus dem Dorf, da war tatsächlich dann die Trauerfeier mit der Urne. Ehrlich gesagt fand ich es mit dem Sarg besser. Ja, das ist total Präferenzsache. Also für einige ist das so, weil das natürlich der Körper ist. Man kann sich viel besser vorstellen, dass es die Mutter ist.

Aber vor allem, wenn man terminunflexibel ist, weil man muss innerhalb, wenn man vor eine Trauerfeier am Sarg machen, haben wir neun Tage Zeit mit Wochenende den Verstorbenen, abzuholen, die Trauerfeier zu machen und dann einzualschauen. Das ist der gesetzliche Rahmen. Und das ist teilweise wirklich schwer umzusetzen. Also das muss ich echt sagen.

Und vor allem heute mit den Mitteln. Wir haben natürlich, also wir reinigen, wir machen sie fertig. Es ist ja überhaupt nicht diese also dieses klassische Verwesen, wie man das früher hatte. Das bleibt nicht in einem Beinhaus liegen, das vielleicht leicht kühl ist. Wir haben einen Kühlraum. Einen Klimaraum. Klimaraum, da muss ich das nennen.

Prüfung, das ist wieder so ein Prüfungsding. Das erwarten meine Prüfer, dass man es Klimaraum nennt. Einfach aufgrund der Tatsache, dass wir malen den Angehörigen ein Bild und geben es denen mit. Und Kühlraum und Klimaraum ist ein Riesenunterschied. extrem. Beim einen denkt man, okay, ihr packt jetzt meine Mutter in den Kühlschrank.

Genau. Und beim anderen, das ist ein gut klimatisierter Raum. Genau, richtig. Deswegen, das ist so ein, ich muss es mir auch dringend wieder aneignen, weil wenn ich Klimaraum sage in den Gesprächen, dann sagen ganz viele, weil ich labere ja auf dem Land, aber meinst du ein Kühlraum? Ja. Deswegen habe ich mir das ein bisschen abgewöhnt, aber ich habe ja wieder bald eine Prüfung und dann muss ich es dringend wieder haben.

Genau. Und die Trauerfeier ist dann vielleicht mal mit der Urne, vielleicht mal mit dem Sarg und dann kommt die Beisetzung. Und danach vielleicht eine Kaffeetafel und danach noch eine Danksagung manchmal in der Zeitung. Genau. Und in der Prüfung haben wir noch eine Sache, die erwartet wird, die ich in Schleswig-Holstein noch nicht einmal so machen musste.

Gott sei Dank. Grab aushub. Ah. Das bedeutet... Selber? Ja. Nein. Mit Bagger und per Hand. Ja. Du lieber Gott. Auch jetzt nicht ein Ohrenloch machen. Nee, nee. Richtig großer Sack. Okay. Und das muss ja ziemlich tief sein. Das einzig Gute ist, was in der Prüfung uns erspart wird, ist, dass wir so tief buddeln müssen.

Wir dürfen 23 cm. Also das geht noch. Aber das finde ich jetzt wirklich auf Ruhe. Ich glaube, wie lange haben wir Zeit? 60 Minuten? Und davor müssen wir noch so einen schönen Kasten bauen, wo dann die Erde reinkommt. Und dann muss alles so fertig sein, als würde die Trauergemeinde gleich aus der Kirche kommen.

Und das ist wirklich knackig. Also, puh, ich hatte einen guten Partner in der Zwischenprüfung. In der Zwischenprüfung muss es immer, passiert es immer, dass das ist dann die Prüfung, die praktische Prüfung. Und in der Abschlussprüfung kann das einen auch wieder treffen damit. Und was kommt jetzt als nächste Prüfung für dich? Als nächste Prüfung, ich mache den Fachwirt.

Das ist Bürokommunikationsfachwirt im Bestatterwesen, glaube ich, heißt das ganz. Und das ist ein Teil der Meisterprüfung für mich. Okay, also du willst den Meister machen. Richtig, weil ich habe eine Förderungsprämie bekommen vom Land. Nee, doch vom Land. Und das wäre einfach blöd, das zu vergeuden.

Ja, und wir haben ja gerade gesagt, es ist toll, wenn man immer was Neues dazulernt. Genau. Und eine Meisterschaft ist dann ja auch nochmal was Besonderes. Ja, vor allem für mein, ich glaube, mein Papa findet das ganz toll, weil ich bin die erste seiner Tochter, die den Meister macht. Und ja, ich bin sehr gespannt, was wir da Neues lernen, tatsächlich.

Also ich freue mich auf den neuen Input. Ich bin also eine kleine Streberin, was das angeht. Ja, ich bin da sehr gespannt. Das heißt, du hast Schwestern? Ich habe zwei Schwestern, ja. Zweihalbschwestern, technisch. Aber ich sage das nicht so gerne. Ist auch egal. Und die sind älter? Wesentlich. Okay. Und haben die auch einen Schreck gekriegt, als du gesagt hast, ich werde jetzt Bestatterin?

Oh, ich glaube, die Älteste glaube ich schon. Vivi hat da vielleicht ein bisschen hoch. Aber Hattie ist Barkeeperin. Also kommt die näher dran. Sie so, ja, passt, ne? Also ich habe beide schon lieb, aber das ist wirklich so, ja, passt. Ziemlich cool und norddeutsch, hört sich das an. Ja, also sie ist wirklich sehr, sehr toll.

Auch ein riesiger Supporter gewesen, immer schon. Also ganz, ganz, ganz, ganz, ganz toll. Leider wohnt sie in Amerika. Ach so, ja, das ist natürlich... Irgendeinen Haken muss alles haben. Ja, das stimmt, das stimmt. Bestatter in Fernsehserien sind meistens seltsame Typen. Ich weiß nicht, ob du das kennst. Nord by Nord West.

Nee, aber ich habe schon ein paar Filme gesehen und so. Die Schauspielerin spielt auch im Kieler Schauspielhaus. Also die schläft dann auch schon mal im Wagen. Spannend. Und dann machen die irgendwie immer Wettrennen. Wer als schnellste mit dem anderen Bestattungsunternehmen aus dem anderen Dorf, wer am schnellsten bei der Leiche ist.

Um Gottes Willen. So was kommt bei euch nicht vor. Nein, Gott sei Dank nicht. Also wie schön, dass das nicht passiert. Selbst wenn die Polizei anruft, normalerweise nehmen sie den, der am nächsten dran ist. Und wenn jetzt der andere auch schnell da sein kann, den die Familie nehmen würde wollen, dann machen die das auch mal mit. Also alles gut.

Aber so ein Wettrennen habe ich noch nie gemacht. Dann hoffen wir auch, dass das nicht passieren wird. Ich glaube auch nicht. Also einfach, weil es ist Angehörige immer frei, den Bestatter einfach zu wählen. Und das passiert nicht, dass da zwei angerufen werden, außer es ist eine Familie und die eine Tochter ruft den an und der Sohn ruft den an.

Das kann ich mir vorstellen, aber dann wissen die ja nichts voneinander. Also ist das nicht so. Aber apropos Familie und unterschiedliche Anrufe. Ja, ja. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es manchmal schon nicht einfach ist, wenn man mit der Familie redet und die Frau sagt, auch Papa hätte sich bestimmt, weiß ich nicht, die Rolling Stones gewünscht.

Und der Sohn sagt, es kommt überhaupt nicht in Frage und ich habe mit Papa immer Heintier gehört. Deswegen liebe ich Vorsorgen. Ja, es ist extrem schwierig, vor allem wenn man dann vielleicht eine zehnköpfige Familie gegenüber von sich sitzen hat, wo sie auch sich überhaupt nicht alle, die sich auch streiten vielleicht.

Und dann sitzt man da am Tisch und kriegt das alles mit. Mein Chef hatte mir mal erzählt, der hat auch mal in so einer Situation gesagt, so und an dieser Stelle ist jetzt Schluss. Ich werde mich gerne wieder mit ihnen hinsetzen, an einem anderen Zeitpunkt. Sie haben hier sehr viel auszudiskutieren. Und dann wäre es mir lieb, wenn ich maximal drei Leute bei mir habe.

Also man muss dann auch einfach mal eingreifen. Wir sind keine Familientherapeuten. So gern wir das auch wirklich diese Leistung gerne herbringen würden. Aber das sind wir nicht schon ausgebildet. Und dann müssen wir einfach mal die Entscheidung treffen, zu sagen, hier ist Cut. Aber in der Regel können wir unterschiedliche Meinungen gut verarbeiten.

Irgendwie kriegen wir das schon hin. Es ist natürlich schwer, wenn der eine sagt, ja, ich hätte eine Erdbestattung. Der andere, ja, ich hätte gerne eine Feuerbestattung. Weil das sind sehr unterschiedliche Sachen. Ja, da gibt es kaum Kompromiss. Nee, aber wenn es jetzt rein um die Farbe der Blumen geht oder um die Musik, dann kann man in der Regel irgendwie einen Mittelweg finden.

Normalerweise ist ja die Ehefrau die Bestattungspflichtige und per Gewohnheitsrecht auch die Totenfürsorge-Bereich. Das bedeutet, sie entscheidet halt, was passieren soll. Und sie muss die Bestattung veranlassen. Und das ist eigentlich die Meinung, die wir als erstes berücksichtigen müssen. Das Nächste ist dann natürlich, wenn die Kinder sagen, du Papa hat aber das gesagt, bevor er verstorben ist. oder Mama hat das und das gesagt, dann müssen wir schon vielleicht einen Weg finden, okay, was ist jetzt gesagt worden?

Weil wir wollen natürlich den Wunsch des Verstorbenen berücksichtigen. Das ist ja das Wichtigste. Auch wenn er das nicht mehr oder sie das nicht mehr miterlebt. Aber das ist ja deren Trauerfeier. Es ist wesentlich wichtiger für die Angehörigen, aber es soll berücksichtigt sein, was der Verstorbene sich gewinnt hat, zu 100%.

Und da müssen wir uns dann ein bisschen durcharbeiten mit den Angehörigen. Aber wie gesagt, in der Regel bekommen wir das hin. Gib mal Momente, wo man sagen muss, okay, sprechen Sie sich einmal in Ruhe aus. Wir kommen gerne noch mal morgen zusammen oder heute Abend oder wie auch immer. Aber fast immer ist das alles machbar.

Ja, also ich habe darüber auch schon nachgedacht. Man kann ja tatsächlich vorher zum Bestattungsunternehmen gehen, sollte man sogar. Du lückst ganz laut sozusagen, um dann wirklich zu sagen, so stelle ich mir das vor. Ja, einfach weil dein Wille dann gesichert ist. Und der Wille des Verstorbenen, wie ich gerade schon gesagt habe, ist, Das ist Nummer eins. Das ist das Wichtigste für uns. Und wir kennen die Verstorbenen in der Regel nicht.

Also müssen wir uns auf die Meinung der Angehörigen verlassen. Also so wichtig es auch ist, dass die Angehörigen einen ordentlichen Abschied von diesen Menschen haben. Das ist wirklich extrem wichtig, auch für die Psyche, auch für den Trauerbewältigungsprozess. Ist es genauso wichtig, dass der Verstorbene vorher noch zu Lebzeiten sagt, das ist mein, das möchte ich gerne so.

Ich fände es auch nicht schön, wenn jemand eine andere Entscheidung für mich trifft, auch wenn ich nicht mehr da bin. Es stimmt, da habe ich auch schon drüber nachgedacht. Wenn dann irgendjemand total bescheuerte Musik aussucht, wo ich weiß, ich drehe nicht im Walsen des Wortes im Grab rum. Zum Beispiel, ja. Genau, also ich finde das enorm wichtig.

Und wenn man das jetzt so auch als Appell sagen kann, macht das, selbst wenn man nun mal ein Gespräch führt mit einem Bestatter und sich einfach mal ein bisschen beraten lässt, was kann ich überhaupt machen? Genau, das, was du vorhin gesagt hast, diese ganzen Varianten, die es gibt. Die kannst du im Fall, dass der Tod schon eingetroffen ist, kaum besprechen, aber mit jemandem, der sagt, ich möchte richtig schön planen, möchte es richtig gut machen, dann kann man viel mehr diskutieren.

Genau, das ist halt das Schöne, also da kann ich wirklich, also da kann man sich auch kreativ einfach ausleben, Aber psychische Belastung macht es einfach wesentlich schwerer. Und das ist auch voll normal. Also das ist jetzt auch kein Vorwurf an irgendwen. Das ist ganz normal. Da habe ich 100% Verständnis für. Da hat jeder 100% Verständnis für.

Aber genau deswegen ist eine Vorsorge so schön. Also es ist so wichtig. Ich finde das so wichtig. Also mein Kollege Holger, der weiß alles, was ich möchte. Wir haben ja manchmal viel Fahrten vor uns. Wir fahren ja viel durch die Gegend bei der Arbeit. Und ich erzähle ihm immer, was ich möchte. Also ich möchte das gern. Erzähl.

Wie hättest du deine Beerdigung gehabt? Aktuell, bei der aktuellen Gesetzeslage, sagen wir es so, wäre mehr Erdbestattung für mich wichtig. Weil ich möchte nicht verbrannt werden. Tatsächlich, es gibt andere Bestattungsmöglichkeiten auf der Welt, die ich toll finde, die ich lieber machen würde. Okay. Aber die sind in Deutschland noch nicht zugelassen.

Irgendwie auf dem Scheiterhaufen? Nein, um Gottes Willen, nein. Aber das heißt, alkalische Hydrolyse finde ich ganz toll. Das nennt sich so, also umgangssprachlich ganz wie einander Spa für den Verstorbenen. Okay. Das ist ein Wassertank, in dem eine basische Flüssigkeit gefüllt wird, die dann nach und nach den Körper zersetzt.

Aha. So, und am Ende bleibt auch ein weißes Pulver über, weil die Knochen werden dann nochmal zermahlen. Dann bleibt dieses weiße Pulver über. Das finde ich viel schöner, als verbrannt zu werden. Ich assoziiere mich mit Wasser wesentlich besser als mit Feuer. Persönlich. Also das ist wirklich so eine, und das ist, ich glaube, die USA hat das schon und einige andere Länder haben das schon, dass das legal ist. Aber Deutschland hat einfach noch nicht.

Okay. Und viele sind da ja auch noch nicht offen für, was ich auch respektieren kann. Aber genau, deswegen war für mich gerade Erdbestattung die einzige Möglichkeit. Okay, das wissen wir jetzt. Und dann? Ein Eichensarg? Nee, ich habe einen Pappelsarg. Ich will meine Kollegen schon. Weil er leichter ist.

Wesentlich, wesentlich leichter. Das ist auch hübsch. Also es ist so mit Seilgriffen und so. Wie gesagt, Holger weiß genau, was ich möchte. Okay. Und ja, ja. Habt ihr viele Menschen, die schon vorsorglich bei euch sind? Ja, spricht sich um ein bisschen mehr. Letztes Jahr hatten wir gefühlt gegen Ende des Jahres auch viel, viel, viel mehr. Nach den Sommerferien waren wahnsinnig viele Leute, die gesagt haben, ja, möchte ich machen.

Auch ein Angehöriger, mit dem ich jetzt noch mal sitze, die Familie ist total lieb. Der hat im Gespräch schon so Sachen gefragt, muss das bei mir auch so sein? Nein, natürlich nicht. Und jetzt hat er auch so gesagt, nach dem Trauerfall, ich möchte jetzt auch gerne Vorsorge machen bei ihm. Ja, super, machen wir so. Gar kein Thema.

So, und ich finde, das ist eine ganz, ganz, ganz tolle Sache, auch wenn man so da einsteigt, durch einen Trauerfall. Aber das haben wir letztes Jahr, wie gesagt, einfach auch gemerkt, dass das Wesen einfach immer, immer mehr wird. Jetzt appellieren wir an alle Zuhörerinnen und Zuhörer, doch auch da dran zu denken.

Ja, oder zumindest es mal aufzuschreiben. Selbst wenn man sagt, ich traue mich nicht zum Bestatter zu gehen, aber das mal aufzuschreiben, was man so ungefähr sich vorstellen könnte. Vielleicht auch mal, wenn die Fähigkeiten noch da sind, das kann ja auch nicht jeder, am Internet ein bisschen zu gucken, was darf ich überhaupt, weil es gibt tatsächlich wilde Sachen, die vorgeschlagen werden, also es gibt so ein...

Das habe ich jetzt vor einer Weile gehört, Nachthimmelbestattung. Da wird Asche in den Feuerwerkskörper gefüllt und dann, das darf man nicht in Deutschland. Das hätte mich jetzt wirklich auch gewundert. Es wäre so schön, wenn sowas ginge. Natürlich wäre das schön, aber es war aktuell schwierig. Das heißt, ganz schräg gedacht, aber eigentlich können Bestatter auch innovativ sein, wenn man es dann zulassen würde. Total. Also wenn die Leute einfach sagen würden, okay, Bestatter, schreibt mal euer Gesetz.

Ich glaube, wir hätten sehr, sehr viele, sehr, sehr gute Ideen und auch, was vielleicht nicht unbedingt nötig ist, beziehungsweise was wir vielleicht anders machen würden, wie ich schon gesagt habe, mit den Fristen, ein bisschen hochsetzen, mit den Kühlmöglichkeiten aktuell und so braucht man das nicht mehr ganz so eng machen.

Genau, also so, ich glaube, wir hätten sehr, sehr, sehr viele gute Ideen und auch spannende Sachen und auch, wo Leute sich eher wohlfühlen würden vielleicht auch. Und was für den einen total skurril und pitätslos ist, wie ich gerade gesagt habe, nach der Bestattung. Da schütteln sich wahrscheinlich gerade ganz viele, die das hören.

Aber für die Nächsten ist eine Erdbestattung ganz, ganz scheußlich. Also das ist wirklich so typabhängig. Und es gibt so viele schöne Sachen, die man machen kann. Also gäbe es die Möglichkeiten, sofort. Also ich sehe schon, du wirst dich dein Leben lang dafür einsetzen, dass sich der Bestatterberuf da ein bisschen weiterentwickelt. Ja, total.

Also ich finde, da gibt es viel mehr Möglichkeiten. Das ist spannend. Ja, das glaube ich. Weil da denkt man wirklich nicht unbedingt dran, wenn man an den Beruf denkt. Nee, nee, nee, überhaupt nicht. Überhaupt nicht. Aber ich war immer schon sehr, sehr wissbegierig und sehr interessiert. Aber deswegen finde ich den Berufinteress, das liegt nicht auf der Hand, wenn man wissbegierig ist.

Das heißt, du warst gut in der Schule? Nee. Nee, okay. Aber neugierig. Also Schule lag mir gar nicht. Und deswegen auch kein Studium? Also ja, ich fand das Studium war so komplett praxisfern. Da hatte ich Rechnungswesen und das ist genau das Gleiche, wie ich in der Ausbildung gelernt habe. Und ich hatte überhaupt keine Ahnung, was ich damit anfangen soll. So gar nicht.

Aber in der Ausbildung hat das dann alles klick gemacht. Und so, ach, dafür macht man das. Ach so, ja. Ja, ja, also das war ehrlich gesagt bei mir auch so. Also ich habe den Dreisatz erst gelernt in der Berufsschule, weil Lehrer am Gymnasium haben das so verklausuliert und so, es war alles so theoretisch und an der Berufsschule hat man dann Hands-on, man weiß genau, worum es geht. Genau, genau, genau.

Total. Und beim Abitur war ich auch so, ich glaube, meine Lehrer haben immer versucht, mich ein bisschen zu fordern, du kannst doch mehr. Und ja, ich meine, ich habe es bewiesen, ich kann jetzt mehr. Also absolut. Aber nur, wenn es dir liegt. Ja, auch wenn es mich interessiert. Mich interessieren nicht Jambos und was auch immer wir da in Deutsch gelernt haben. Nee, wirklich nicht.

Und wo man sich selber dann den Beruf aussuchen kann und gucken kann, okay, ist das was, was spannend für mich ist? Ganz andere Erfahrungen. Also wirklich wow. Aber nochmal, wie bist du zu der Auswahl hingekommen? Weil, also es gibt ja viele Berufe. Du hättest ja auch sagen können, okay, ich fahre jetzt auch zur See oder werde Barkeeperin oder Tischler.

Tatsächlich zur See fahren und Barkeeper, also Hotel oder so, wäre viel näher gelegen, wo meine beiden Eltern Gastronomen sind und mein Papa ist zur See gefahren. Also das war ganz, ganz nah eigentlich. Aber ich habe... Also mein Werdegang nach dem Abitur war total skurril. Also ich habe mich als Köchin beworben, hätte einen Ausbildungsplatz gehabt.

Ich habe mich als Kosmetikerin beworben, hätte einen Ausbildungsplatz gehabt. Und beides war so, nee, irgendwie doch nicht. Okay. Ich habe immer wieder neu umentschieden, weil meine Mutter, also nicht weil, aber meine Mutter hat auch immer gesagt, ich glaube, halbes, dreiviertel Jahr, bevor ich meine Abitur gemacht habe, war sie so, jetzt müssen wir los.

Weil die guten Ausbildungsplätze sind sonst weg. Ja, okay. Und dann war das Eventmanagement-Studium online auch noch. Ich habe mich dazu entschieden, ein volles Online-Studium zu machen. Kann ich keinem jungen Menschen, der nicht richtig strukturiert arbeiten kann, empfehlen. Überhaupt nicht. Und auch sich selber mal in den Arsch treten kann und sagen, okay, jetzt mach mal.

Kann ich wirklich nicht ans Herz legen. Und dann habe ich das gemacht, eigentlich weil Corona kam in meinem Abi-Jahrgang. Ich bin 2020 Abiturientin gewesen. Also ich war auf einmal Chaos. Beziehungsweise nichts. Totenstille. Genau. Und dann habe ich gesagt, gut, dann mache ich was, was ganz online ist, da weiß ich zumindest auf was ich mich einlasse.

Wie gesagt, ganz schlechte Entscheidung gewesen. Und dann habe ich auf YouTube einen amerikanischen Bestatter gesehen, der auf Filmszene reagiert hat. Ich wollte auch sagen, Bestatter und Filme, das ist... Der auf Filmszene reagiert hat und gesagt hat, was die anders machen würden normalerweise und wie das anders abläuft. Und das fand ich super spannend.

Dann habe ich noch ein Video und noch ein Video und noch ein Video geguckt. Und dann habe ich mich bei allen Bestattern, die ich anfahren konnte, beworben. Jeder. Also fast jeder in Schleswig-Holstein hat, glaube ich, eine Bewerbung von mir gekriegt damals. Also beziehungsweise von meiner Mama. Die hat mir dabei immer geholfen, weil in Arschtreten konnte ich mir selber immer nicht. Also danke Mutti an dieser Stelle.

Und ja, und sie hat das mit mir gemacht und dann hatte ich Rückmeldung von ich glaube zwei Plätzen tatsächlich, die gesagt haben, gut, bei uns kannst du ein Praktikum machen. Und dann mein jetziger Ausbildungsbetrieb, der gesagt hat, ja, bei uns kannst du auch, also bei uns kannst du ein Praktikum machen, wir würden aber gerne vor allem mal mit dir reden.

Und dann bin ich dahin gefahren, habe ich mit ihm unterhalten und dann hatten wir direkt einen Termin für ein Praktikum für zwei Wochen. Danach habe ich dann bei ihm so aushilfsmäßig gearbeitet, bis halt die Ausbildung anfängt. Und dann fing die Ausbildung an und dann ging es los. Und Praktikum machen die immer, weil sie sagen, na, stell doch erstmal fest, ob es wirklich was ist.

Richtig. Und vor allem, ob man es überhaupt kann. Also du sagtest ja, er hat schon mit Verstorbenen, ne? Mein Freund kann es gar nicht. Entweder, also das ist halt ein wichtiger Teil davon, ich muss ja auch mal einspringen, falls mein Kollegen was, falls jemand krank wird, falls die in Urlaub sind, da muss ich auch mal Außendienst machen, also Überführung und so.

Und da muss ich ja mit Verstorbenen hantieren können. Und das, Kann man oder man kann es nicht. Und das Skurrile tatsächlich ist, das hat mir auch einer meiner Kollegen erzählt, er hat schon die Erfahrung gemacht, nicht er selber, aber bei jemandem, den er kennt im Bestattungswesen, dass von einem auf den nächsten Tag irgendein Schalter im Kopf umgelegt ist und er konnte das nicht mehr. Er konnte nicht mehr Verstorbene sehen.

Und da habe ich auch ein bisschen Sorge vor. Deswegen rede ich immer viel darüber in meiner Familie, um einfach nichts in mich reinzufressen. Weil das stelle mich nur Worst-Case-Szenario wirklich ganz, ganz schlimm. Berufsunfähigkeit, weil man, ja, Schrecklich. Aber derzeit habe ich bei dir noch nicht den einen.

Überhaupt nicht. Deswegen, ich versuche ja auch meiner Psyche ein bisschen diese Entlastung mit Kommunikation zu geben. Das ist mir schon immer wichtig gewesen. Aber viele würden jetzt sagen, du redest ja auch so viel. Ja, aber warum nicht? Nee, ich habe auch viel Wichtiges zu erzählen. Wenn ihr das nicht habt, das ist nicht mein Problem.

Und wenn man, es ist aber auch wahrscheinlich eine gemeine Frage, Wenn man dann sich um die tote Person kümmert. Dann geht es ja auch darum, muss man jetzt besonders ruhig sein, andächtig, ethisch korrekt oder kann man da auch mal mit Kollegen Witzchen machen und sagen? Also 50-50 würde ich sagen. Also das hängt voll auch von der Familie manchmal ab.

Also es gibt natürlich Familien, die auch im Gespräch Witze machen die ganze Zeit und ganz locker sind und wo man dann auch einfach, ich erzähle dann meinen Kollegen auch oft bei der Versorgung vielleicht mal, wie die Familie war und dann muss man ja schon mal lachen. Okay, klar. Heute Morgen haben wir mit denen gesprochen und die haben hier diese Anekdote über sie gesprochen. Genau, richtig so.

Und da muss man schon mal lachen. Und wir sind halt auch nur Menschen. Also wir stehen jetzt nicht da und gackern den ganzen Tag rum. Nein, auch nicht vorm Verstorbenen. Erstmal, wenn wir da sind, machen wir unsere Arbeit ruhig. Ja, da muss man ja wirklich die ganze Zeit ganz ruhig sein. Also jetzt auch mit dem Verstorbenen. Also wir arbeiten einfach ab.

Also in erster Linie ist es Abarbeit und dann unterhalten wir uns ein bisschen nebenbei. Still und andächtig in der Form, also so, dass wir wirklich sagen, ganz ruhig, ganz entspannt alles. Nee, also so doll würde ich jetzt nicht sagen, aber wir sind schon eher ruhig und arbeiten und einfach ab. Es gibt die Arbeit ja wahrscheinlich auch her, nicht?

Also das ist per se, muss man ja auch sehr sorgfältig sein. Ja, deswegen, also so, wir sprechen schon miteinander und wir erzählen einander schon mal was, aber es ist jetzt nicht so, dass wir die ganze Zeit da, während wir jemanden anziehen, stehen und lachen. Überhaupt nicht. Also das, nein. Das ist schon, da kann ich jetzt auch alle Angehörigen, die mich jetzt kennen persönlich, nein, das tun wir nicht.

Wir erzählen vielleicht mal, was ihr uns erzählt habt oder sie uns erzählt haben und dann. Wir machen diesen Podcast ja auch, weil wir Rollenvorbilder zeigen wollen und andere inspirieren wollen. Und du bist jetzt hier als Rollenvorbild, ja, für Bestatterin, aber auch für eine gute Auswahl. So wie du es eben geschildert hast, dass man Menschen auch Mut machen soll, durchaus nicht immer das Jurastudium zu machen, sondern wirklich eher mal sich selber zu checken und sagen, es kann dann auch was Ungewöhnliches sein.

Also dann hat man das ganze Leben was davon, weil einem die Arbeit Spaß macht. Richtig, genau. Also ich hatte damals, also beim Abitur, da hat man ja immer ein Praktikum vorher, ich glaube in der neunten, neunten, achten, neunten Klassen irgendwie so, dieses Ausbildungspraktikum. Und ich war damals an einem reinen Gymnasium, wo die ganzen dann Ärztekinder, Lehrerkinder, also das sind...

Du verstehst, was ich meine. Ja, verstehe ich. Und ich glaube, dieses Praktikum war zur Abschreckung gedürft. Ich glaube, das war mehr gedacht, um zu zeigen, oh Gott, da wollt ihr nicht enden. Und ich war damals im Hotel um die Ecke. Mein Arbeitstag hat immer um fünf, halb fünf angefangen. Und ich war begeistert.

Oh, habe ich das geliebt. Ich fand das ganz, ganz toll. Weil ich durfte ja auch überall rein. Ich durfte Fragen stellen. Ich war überall mit dabei. Und das war total toll. Meine Mutter hat auch im Hotel damals gearbeitet. und also in der Ausbildung, sie hat auch eine Ausbildung gemacht, obwohl sie jetzt Lehrerin ist, auch studierte, aber meinen Eltern war das immer, immer ganz wichtig.

Ausbildung ist immer was Ordentliches, selbst wenn man danach nicht im Beruf bleibt. Es ist keine Zeitverschwendung. Überhaupt nicht. Es, Man kommt danach als ein anderer Mensch, würde ich gar nicht sagen, aber man ist eine verbesserte Version. Ich habe so viel gelernt, so viele Menschen kennengelernt.

Das hat enorm auf mich eingewirkt und das würde ich sofort wieder machen. Also ich muss das auch sagen, ich habe auch nach dem Abi erst eine Ausbildung gemacht, weil ich auch gedacht habe, oh nee, also ich will jetzt nicht nochmal wieder ganz lange lernen und nur Theorie und da muss man, da ist man ja auch verantwortlich. Das ist ja auch wichtig.

Ich habe damals beim Steuerberater eine Ausbildung gemacht und war verantwortlich für bestimmte Steuererklärungen. Und ich habe einmal drei Monate hintereinander eine falsch gemacht. Das war ein Obsthändler, als der das dritte Mal angerufen hat. Ich wollte kaum das Telefon abnehmen. Aber da lernt man und merkt, okay, ich habe hier was falsch gemacht.

Ich persönlich bin verantwortlich. Jemand anders leidet darunter. Also das kann ich auch nur empfehlen. Das ist natürlich aber im Bestatterberuf noch entscheidender. Das ist ganz, ganz, ganz. Also da muss man echt enorm gute Nerven haben. Und da muss ich auch noch ein bisschen an mir arbeiten. Das nehme ich tatsächlich oft nach Hause, wenn mir was falsch läuft.

Weil alle sagen immer, das darf nicht passieren. Ich weiß, das darf nicht passieren. Aber ich bin ein Mensch. So, mir passiert mal ein Tippfehler. Ich vergesse mal, hier was einzutragen in den 10.000 Listen, die wir da haben. Das ist menschlich. Das wäre ja harmlos, solange nicht die falsche Leiche im Sack.

Nee, sowas ist uns noch nie passiert, um Gottes Willen. Also da habe ich auch schon Horrorgeschichten gehört, aber nee, bei uns toi toi toi noch nie sowas. Ich bin sicher, das würde auch nicht passieren. Nee, genau, aber so, einige haben da tatsächlich auch die Anforderung, wie kann das denn passieren? Das kann doch nicht sein.

So, ja, ich weiß, dass das nicht passieren darf, aber ich kann nicht ändern, ich bin ein Mensch, der hat auch mal einen schlechten Tag, ist leider so. Dann muss man Roboter da hinsetzen und dann fehlt natürlich diese emotionale Bindung total. Aber das habe ich auch sehr gelernt in der Ausbildung, dieses Verantwortung übernehmen und auch Ernsthaftigkeit auch einfach zu entwickeln.

Weil ich glaube, am Anfang der Ausbildung war ich noch sehr viel überdrehter. Ich bin immer noch ein bisschen hyper, würde ich sagen, falls man es noch nicht gemerkt hat. Aber ja, diese Reife hat mir schon enorm gut getan. Und ich hatte vorher auch psychisch dieses Studium, dieses Nicht-Arbeiten, man sieht nicht, was man getan hat. Und das hat mich enorm mitgenommen.

Das war irgendwie, also boah, ich war psychisch überhaupt nicht gut dabei. Haushalt war tippitoppi. Aber nicht die Theorie. Aber mein Kopf hat darunter echt gelitten. Und dann meine Mutter hat das immer zu meinem Kollegen gesagt. Seitdem meine Tochter bei euch arbeitet, strahlt sie wieder so schön. Wie gut, ja.

Genau, Arbeit gibt einem auch was. Und das ist für dich dann auch... Also der, was man so schön sagt, der Impact, also was du bewirkst, dann holst du Motivation aus einer zufriedenen Familie. Ja, 100 Prozent. Also es ist nicht, dass meine Eltern sagen, ich mache das gut und mein Chef sagt, ich mache das gut, sondern es ist, dass nach einem Trauerfall die Familie zu mir kommt und sagt, danke, das war genauso, wie die sich das vorgestellt haben.

Oder ich habe von der Weile jemanden wiedergesehen und der mich umarmt. Oh, ja, wie geht's dir denn? Kommst du, bist du wieder im Alltag? Ja, das ist manchmal schwer. Dann redet man halt einfach so miteinander. Und das ist diese Begegnung und diese Dankbarkeit und dieses Vertrauen, was sie einem ja auch geben.

Sie geben mir das Wertvollste, was sie in dem Moment haben und vertrauen mir das an und sagen, hier kümmer dich und mach's gut. Bitte mach mich kaputt oder mach nichts Falsche. Und das ist enorm viel Verantwortung. Aber diese Reaktion, wie du schon gesagt hast, am Ende, das ist schon sehr, den Einfluss, den man da hat, ist schon sehr, sehr, sehr schön, wenn man das so sagen kann. Ja, ja.

Das darf man sicher sagen. Weil Schönheit sind ja unterschiedliche Sachen. Ja, genau. Und dass es auf jeden Fall einem gut tut, wenn man dann diese Anerkennung kriegt. Ja. Das ist auch eine ganz andere Art von Anerkennung, als jetzt die Eltern oder jemand anders einem geben kann. sondern das ist meine Arbeit, das habe ich jetzt hier geschafft mit ihnen zusammen und das ist schon sehr erfüllend, würde ich so sagen.

Du kommst aus einer Gegend in Norddeutschland, die eher wenig besiedelt ist. Husum, das kleine Schild Husum. Trifft man da viele wieder? Nee, ich tatsächlich, also ich arbeite 35 Minuten von der Heimat weg, Gott sei Dank. Weil das wollte ich auch sagen, wenn man dann immer wieder die Angehörigen trifft oder die Menschen kennt, die man dann beerdigt, dann ist das ja auch nochmal was anderes, als wenn man eine Distanz hat.

Das hat mein Chef damals auch gesagt, wenn du mal deine eigenen Leute oder wenn du jemanden kennst, machst, das ist immer was ganz anderes. Aber ich kann das noch so gut trennen, weil ich so weit weg wohne. Also das habe ich schon am Anfang gesagt, ich komme nach Hause und das ist halt auch vorbei irgendwo.

Also klar habe ich noch die Verantwortung und wenn irgendwas ist, bin ich auch da, aber so dieses auch, ich kann noch mit einem alten Shirt rausgehen, ohne dass das eine schlechte Außenwirkung hat, das ist kein Problem. Aber das wird glaube ich auch bald weniger werden, weil immer mehr kommen aus unserer Gegend und weil ich halt in Husum wohne und wenn da eine Angehörige wohnt, dann sag mein Chef schon mal, hier willst du dich darum kümmern, weil es ja bei dir direkt in der Ecke ist.

Macht schon Sinn, aber deswegen muss man dann auch. Und dann ist man plötzlich auch im Privatleben die Bestatterin, die jeder kennt. Richtig, genau. Das habe ich jetzt auch häufiger mal gehabt. Ach, sie sind doch die aus dem Fernsehen. Jupp. Guten Tag. Das kommt natürlich auch noch hinzu. Die Popularität jetzt durch die Gewinne.

Ich hatte überlegt, ob ich mir immer so kleine Visitenkarten mache mit meiner Nummer und meiner E-Mail, weil die Leute sagen mir dann auch, wenn ich mal sterbe, würde ich gerne zu Ihnen kommen. Und dann ist das schon so, oh ja. Deswegen habe ich jetzt auch immer eigentlich was von der Firma in der Tasche.

Jetzt gerade natürlich nicht, weil ich Urlaub habe, aber so einfach, weil ich will natürlich dann das auch leisten können. Ja, natürlich. Und wie gesagt, wenn es einem auch Spaß macht und man gut macht, dann freut man sich ja auch, wenn Leute kommen und sagen, ich wünsche mir, dass sie das machen. Total, das ist wirklich auch noch so ein Anerkennungsding jetzt, dass ich, boah, Wahnsinn, das habe ich geschafft, das ist...

Super. Leider müssen wir schon zum Ende kommen. Also ja, ich weiß nicht, ob ich schon alle Fragen gestellt habe, aber im Zweifelsfall komme ich dann irgendwann mal zur Vorbesprechung, damit ich lerne, was noch geht. Ich stelle am Ende immer eine Frage und die heißt, wie wäre irgendwann später der Titel deiner Autobiografie?

Um Gottes Willen. Um Gottes Willen? Nee, nee, nee, nee, nee, nee. Lass mich kurz einen Moment nachdenken. Ja, denk nach, denk nach. Ich glaube, wie viel man in einer kurzen Zeit schaffen kann. Ich bin gerade mal ja 23 Jahre, so hat es schon gesagt. Ich habe studiert. Gut, ich habe nicht abgeschlossen, aber ich habe studiert.

Ich habe eine Berufsausbildung gemacht. Ich durfte Bundes- und Bundes-Siegerin werden, so rum ja. Ich war vier Monate auf einem Segelschiff, Schule unter Segeln unterwegs. Ich habe mein Abitur gemacht. Ich spiele Geige, ich spiele Gitar. Also ich habe so viel gemacht. Wahnsinnig viel für mein Alter, wie ich bin. Das kann man sagen.

Und deswegen, so viel kann man schaffen. Also das ist, ja, und das war immer mein Traum auch eigentlich. Naja, und dann stell dir vor, du wirst 100 Jahre alt, da kommt noch ordentlich was. Richtig, ich kann auch ganz viel machen. Aber ich habe jetzt auch so mit meinem Freund, wir haben jetzt so gesagt, also es hört sich jetzt ganz, ganz schlecht an, weil ich bin Bestatterin und das sollte ich niemandem ans Herz legen, aber ich will nicht auf einen schönen Sarg sparen.

Nö. Deswegen, wir sind jetzt auch gerade hier und haben uns ein schönes Hotel gegönnt. Wir waren letztes Wochenende in einem schönen Hotel und ja, ich gebe das Geld lieber für mich leben. Das sagt man doch immer. Das letzte Hemd hat keine Taschen. Und damit ist einem wirklich nicht geholfen. Also man kann ja schon mal die Vorsorge der Beerdigung machen und anzahlen.

Ja, richtig. Das kann man auch total. Das ist wie ein kleines Sparbuch. Wir haben kein Sparbuch, aber man legt hinterlegt Geld. Genau, das kann man natürlich gerne machen. Aber das Leben genießen ist auch ganz wichtig. Im Zweifelsfall weißt du das sogar noch mehr zu würdigen als andere Menschen. Wahrscheinlich. Vielleicht habe ich deswegen auch nach der Ausbildung jetzt gesagt, ich mache alles, was ich will. Egal, was andere Leute dazu sagen. Sehr gut.

Prima. Ganz, ganz herzlichen Dank. Mach weiter so. Mach alles, was du willst. Und auch weiterhin toll bei dem Beruf weiter. Und die Meisterin. Ja, das ist das nächste Ziel. Ich hoffe, das wird auch so gut. Das wird bestimmt so gut. Ganz vielen Dank. Dankeschön. Die Boss. Macht ist weiblich.

0:00 / 0:00