
Die Leichtigkeit der Kunst - Kunstpodcast· Folge 211
Claudia Linzel: Bist du glücklich? Jubiläumsfolge
Freitag, 2. August 2024 · 1 h 03
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Shownotes
Bist du glücklich? So eine kleine kurze Frage, die doch so viel Auseinandersetzung erwartet.
Wann ist man denn eigentlich glücklich? Ist man nur glücklich, wenn alles im Leben stimmig ist?
Oder genügt es, wenn man ein ganz besonderes Detail, vielleicht eine vermeintliche winzige Kleinigkeit im Leben gefunden hat, die man besonders lieb gewonnen hat?
Wenn man etwas gefunden hat, das für die allermeisten Menschen gar keine Bedeutung hat und für den einen aber das Größte ist.
Wenn man etwas gefunden hat, für das es sich lohnt zu kämpfen, immer wieder neue Wege zu finden und dabei die wunderbarsten Menschen kennenlernt.
Wenn man etwas gefunden hat, das sich Tag für Tag unabsehbar neu mischt, das einen an die Grenzen treibt und das das eigene Puzzle Stück für Stück auf fantastische Art erweitert.
Ihr merkt es schon… meine Antwort auf die Frage lautet… oh jetzt hätte ich ja fast gespoilert… Finden wir die Antwort doch mit dieser Folge zum 4. Geburtstag und 200. Jubiläum einfach heraus.
Ganz besonders freue ich mich, dass in dieser Episode die Rollen vertauscht wurden – und ich in die Rolle der Interviewten schlüpfen darf… als Moderatorin begrüße ich daher ganz herzlich Désirée von Bohlen und Halbach, die sich mit ihrem Verein DESIDERIA e.V. mit Kopf und Herz für die Angehörigen von Menschen mit Demenz einsetzt.
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Music. Hallo zusammen und herzlich willkommen zu meinem Podcast die Leichtigkeit, Mein Name ist Claudia Linzel und ich freue mich darauf, spannende Persönlichkeiten der deutschsprachigen Kunst- und Kulturszene in diesem Podcast zu treffen, du glücklich? So eine kleine kurze Frage, die doch so viel Auseinandersetzung erwart, wann ist man denn eigentlich glücklich? Ist man nur glücklich, wenn alles im Leben stimmig ist? Oder genügt es, wenn man ein ganz besonderes Detail, vielleicht eine vermeintliche, winzige Kleinigkeit im Leben gefunden hat, die man ganz besonders lieb gewonnen hat, genügt es, wenn man etwas gefunden hat, dass für die allermeisten Menschen gar keine Bedeutung hat und für den einen oder die eine,
höchste ist. Genügt es Wenn man etwas gefunden hat, für das es sich lohnt zu kämpfen, immer wieder neue Wege zu finden und dabei die wirklich wunderbarsten Menschen kennenlernen. Genügt es, wenn man etwas gefunden hat, das sich Tag für Tag unabsehbar neu mischt, einen an die Grenzen treibt und dass das eigene Puzzle Stück für Stück auf fantastische Weise erweitert, Ihr merkt es schon, meine Antwort auf die Frage lautet, jetzt hätte ich ja fast gespoilert. Finden wir die Antwort auch mit dieser, Sehr persönlichen und mit vertauschten Rollenfolge zum 4ten. Geburtstag und etwas verspätetem 200. Jubiläum einfach heraus.
Ich freue mich so sehr, liebe Dasi, dass du mir erneut hilfst. Diese Folge zu gestalten. Liebe Claudia, jetzt darf ich dich begrüßen. Mein Name ist Desiri von Bohlen und Halbbach und ich war selbst schon im Podcast in zwei oder drei schon und wir hatten damals die 1hundertste Folge auf diese Art und Weise gefeiert und ich freue mich, dass wir das jetzt wieder machen. Ich freue mich auch, liebe Desiree, danke, dass wir heute noch mal ins vertauschten Rollen hier vor das Mikrofon gehen, um die, ja, 2hundert Folge zu feiern.
Danke für deine Zeit. Ja, wie bei der 100. Folge. Haben wir ganz viele Fragen bekommen, die wir versuchen, hier zu klären. Und liebe Claudia, ich hoffe, es macht dir Spaß auf diese Fragen, die du geschickt bekommen hast, zu antworten. Dann fangen wir doch gleich mal damit an, oder? Gerne, gerne. Die erste Frage lautet, Wie kam denn die Idee zu dem Podcast? Die Idee kam im Mai 220 und es eigentlich ein Coronababy. Ich habe damals als Werbetexterin gearbeitet und freie Redakteurin für einen kleinen Verlag. Ja, war auf einmal wahnsinnig viel Zeit da und dann hat eine liebe Freundin gesagt und du machst jetzt einen Podcast.
Und dann habe ich gelacht und gefragt, was soll denn das Thema sein? Und sie sagte, Gunst und dann habe ich wieder gelacht und gestartet. So kannst du den Podcast. Das ist schön, dass man so liebe Freundinnen ähnlich ähm dann die Frage zwei schließt sich da eigentlich wunderbar an, als du angefangen hast, was war denn deine eigentliche Motivation?
Für den Podcast. Also wenn ich jetzt ganz böse wäre würde ich sagen Langeweile. Aber eigentlich ist es natürlich die Neugier gewesen. Ja, viele, viele Menschen zu treffen, kennenzulernen, wobei ich damals noch gar nicht wusste, was da auf mich zukommt Also ehrlich gesagt, ich habe nicht daran geglaubt damals, dass der Podcast immer noch ja eine Relevanz hat, zumindest in meinem Leben und ja, dass ich es schaffen würde, 200 Folgen aufzuzeichnen, dass ich so viele GesprächspartnerInnen finden werde, die sich bereit erklären, ja, das für mein Mikrofon zu sein, so.
Bin ich schon um auf die Eingangsfrage zurückzugreifen an der Stelle sehr, sehr glücklich. Ich glaube, das ist auch ein großer Erfolg, den du damit erreicht hast und es ist nicht wunderbar, wenn aus so einer kleinen Pflanze einfach immer was Größeres werden darf und immer mehr Menschen sich angezogen fühlen und gerne Gast in deinem Podcast wären. Mhm, ja sehr. Und ich hoffe auch, dass das ein Stück weit, Vielleicht klingt es vermessen, aber Vorbildcharakter hat für viele Menschen, wenn ihnen der Zufall etwas zuspielt, auch zuzu und aus einer kleinen Idee, an die man vielleicht nur selber glaubt zu arbeiten und daraus etwas zu formen und schauen, was sich daraus ergibt. Aufhören kann man ja jederzeit. Aber
ja einfach diese Chance zu nutzen. Und selber dran zu glauben. Ja, du bist auch so ein kleiner Mutmacher für andere Menschen, für Frauen, die vielleicht ihr Potenzial noch nicht entdeckt haben und dadurch die Chance haben, etwas Neues auf die Beins zu stellen und damit auch anderen Menschen die Ideen zu geben Man kann etwas machen. Wenn's einen wirklich interessiert, glaube ich und da hast du eine tolle Vorleistung gegeben. Danke, dass du das sagst. Ja, dann die vierte Frage.
Wenn es nicht die Kunst wäre, welche Bereiche würden dich denn noch so interessieren? Also die Kunst finde ich schon ziemlich großartig und ich freue mich, dass ich in dem Podcast viel von den Nachbarthemen, die mich interessieren, integrieren kann. Ich finde Themen rund um die Ethik wahnsinnig spannend. Ich finde Fragen rund um Philosophie, wahnsinnig spannend. Ich reise gerne und freue mich immer, wenn ich auch mal Themen ansprechen kann, die touristische Ziele integrieren, Und ich finde das spannend unterschiedliche Kulturen kennenzulernen und euch im gesamten deutschsprachigen Raum unterwegs bin, merkt man auch schon einen kleinen Kulturunterschied von Nord nach Süd. Oder von.
Ja, wir haben uns ja schon öfters drüber unterhalten und fast ja den Begriff Kunst relativ weit und damit hast du auch ein weites Feld, was du quasi beackern kannst und Kunst kann man ja so oder so auslegen. Oft hört man, wenn man das Wort Kunst hört, ist man so eingeschränkt in seinem Gedankengut und denkt immer nur an Malerei oder als Skulptur oder so, aber Kunst betrifft ja, So viele Bereiche im Leben und Kunst sollte grenzenlos sein. Richtig. Dann lassen wir das mal so stehen. Genau. Dann kommen wir doch gleich mal zu Frage fünf.
Kannst du dir vorstellen, mehr im Ausland zu machen? Ja, definitiv, ja. Also ich durfte schon mal Gast in der Schweiz, in Österreich und auch in Lichtenstein sein. Das hat mir wahnsinnig viel Freude bereitet und ich könnte mir sehr gut vorstellen, dort auch noch häufiger zu Gast zu sein. Und ich fänd's natürlich auch spannend, in andere Länder zu reisen, die primär nicht Deutsch sprechen, aber bin ich dann deutschsprachig?
Gesprächspartner finden würde, das fände ich toll, ja. Ja, das ist so ein bisschen die Hürde, denke ich mal, ins Ausland zu gehen, weil ich habe ja im England mal gelebt und ich, Immer Englisch wäre so ganz gut, aber wenn man aus dieser Muttersprache rauskommt und gerade diese Gespräche, die du führst, fühlt man sich, glaube ich, in der Muttersprache am wohlsten und da muss man schon sehr gut Englisch sprechen können, um genau das zu transportieren, was man da transportieren will. Also, Wäre ein großes Ziel. Ich werde ja auch häufig gefragt, warum eigentlich die Leichtigkeit, Kunst und ich glaube, dass ich in der Sprache, mit der ich aufgewachsen bin, diese Leichtigkeit am einfachsten transportieren kann und auch, um wieder dieses grenzenlose aufzugreifen,
Menschen, die vielleicht Berührungsängste haben, eine Grenze, in der sie sich noch nicht so vertraut fühlen, zu erreichen, Das schaffe ich mit diesem Spiel der Sprache, mit der Leichtigkeit der Sprache und auch mit so einem sehr leichten Zugang bei meinen Gesprächspartnern irgendwie spielerisch zu sprechen und ja, das gelingt mir einfach, Deutsch am das glaube ich auch. Also wenn man dir so zuhört, dann fühlt man sich da sehr wohl, so wie du einen da so abholst mit deiner Sprache. Auch schon wieder ein Dankeschön. Ja. Denkst du auch mal über Gespräche auf Englisch nach? Ich meine, das haben wir jetzt so ein bisschen angerissen, dass das vielleicht eine große Herausforderung für dich wäre.
Also es gab einmal eine Situation, da habe ich sehr, sehr spontan. Mona Hatum sprechen können als Ergänzung zu einem Podcast im Lehmbruck Museum. Mhm. Den ich dank der Sparda Stiftung auch machen durfte. Und es war wahnsinnig spannend und beim Schnitt habe ich wahnsinnig über mich selber lachen müssen, wenn ich so betont Englisch gesprochen, dass ich mich selber gar nicht mehr wiedererkannt habe. Aber ich glaube, mit ein bisschen Training Könnte ich das das ein oder andere Mal machen, aber wirklich auf Deutsch fühle ich mich deutlich sicherer. Aber ich meinte deutschsprachige Raum gibt, glaube ich, so viel Gesprächspartner her, dass du da noch weitere mehrere hunderte Folgen, glaube ich, gut gestalten könntest, oder?
Vielleicht kann man ja einen Hörer oder eine höheren mal einen Titel schicken. Die Leichtigkeit der Kunst auf Englisch wäre doch auch nicht schlecht. Wunderbar, dann gehen wir doch schon zur Frage sieben. Wer ist denn dein absoluter Traumgesprächspartner oder Partnerin? Vielleicht gibt's auch mehrere. Auf jeden Fall. Also wenn ich Zeitgenössisch denke, fände ich Katharina Grosse wirklich großartig. Was würde dich da so besonders dran reizen?
Vielleicht kannst du das denn hören oder höre mal erklären Also wenn wir mal zurückschauen, man kennt sehr, sehr viele Männernamen und es tauchen viele Künstlernamen auf und Katharina Grosse ist schon recht früh, als weibliche Position aufgetaucht, natürlich mit einer hervorragenden Arbeit, spannend, interessant.
Viele Menschen ansprechend auch Menschen, die sich gar nicht so sehr mit Kunst beschäftigen, aber auch viele Experten und mich würde interessieren, wie sie es so früh geschafft hat, diese Bekanntheit zu erlangen, ob es schwer war, sich in diesem männlich dominierten Umfeld zurechtzufinden, Das würde ich wahnsinnig spannend finden und ich selber bin auch großer Fan, ihre Arbeiten und ich würde auch gerne noch mehr mit äh Menschen sprechen oder mit KünstlerInnen sprechen, die schon auf einen sehr sehr langen künstlerischen Weg zurück Ich erinnere mich an ein Gespräch mit Mary Bauermeister oder auch mit Heinz Mack beide um die 90 Jahre alt zum Zeitpunkt der Aufnahme und es ist so spannend, diese unterschiedlichen Stationen und diese unterschiedlichen
Abschnitte kennenzulernen und auch zu gucken, wie sich die Kunst und die Wahrnehmung verändert hat, welche Revolution eine Rolle spielten und in diese Zeiten einzutauchen, das fände ich unheimlich spannend. Natürlich, also wenn sich jetzt Gerhard Richter bereit erklären würde. Sagen, ja. Vielleicht sehen, vielleicht hört ihr ja mal zu und ja, dann komme ich doch gerne mal in den Podcast. Aber vielleicht hört noch jemand anders zu und hat einen guten Kontakt also gerne, gerne, gerne weiterleiten. Also Claudia ist immer offen für alles, genau, richtig. Mhm.
Ja und dann wäre ich schon bei Frage acht, wer wäre denn dein Wunsch Gesprächshörer, Hören, wer sollte dir lauschen? Also der Urgedanke lag ja darin, dass sich Menschen ansprechen möchte, die sich noch nicht, sicher fühlen und Kunst und Kultur und mehr erfahren wollen, eben, diese Schwelle überschreiten wollen. Und ich freue mich immer wahnsinnig, wenn ich eben von genau diesen Menschen angesprochen werde, oder ein Feedback bekommen und sagen, Mensch, durch dich habe ich mich getraut, mal die und die Ausstellung anzuschauen oder durch den Podcast habe ich vielleicht eine Kunstrichtung verstanden.
Das finde ich großartig. Ich freue mich natürlich auch über alle Künstlerinnen und Kuratorinnen, die sagen, oh Mann, ich war auch immer wieder in einen Podcast rein und habe schon das ein oder andere Mal äh gelernt oder noch mal neuen Blickwinkel bekommen. Das finde ich natürlich total großartig und habe ich das Gefühl, dass es wie so ein Ritterschlag und tatsächlich so diese Erstzugänge das finde ich, das ist immer ein tolles Erlebnis, ja, dieses Feedback zu bekommen Kann ich gut nachempfinden. Also ich habe auch viele deiner Podcasts angehört, leider nicht alle, weil dazu fehlt mir einfach die Zeit, aber man lernt ja immer irgendwas dazu und wenn ich mir diese Frage so.
Anschaue, dann fällt mir doch ein, wäre denn das nicht auch mal eine Idee für dich, äh mit diesem Podcast an Schulen zu gehen? Junge Menschen für die Kunst zu begeistern, für die Kultur zu begeistern und ich glaube, Das wäre absolut äh nötig, dass da nicht etwas verloren geht durch die Pandemie, ist ja viel verloren gegangen und das wird jetzt versucht, mühsamst wieder.
Dass man das wieder in die Gesellschaft integriert und wenn man junge Menschen auf eine, Lockere Art und Weise für die Kunst begeistern kann. Ich weiß noch, mein Vater ist ja selbst Kunsthistoriker und ich bin mit Kunst aufgewachsen Und er hatte manchmal nicht so den richtigen Zugang zu uns jungen Menschen. Der hatte ältere Menschen begeistert mit seiner Art und Weise und ich glaube, das hätte ich mir gewünscht, als junger Mensch auf diese leichte Art und Weise an etwas rangeführt zu werden.
Wäre vielleicht ein neues Feld für dich. Wer weiß? Schöne Idee, gell? Und weißt du was? Es gab sogar tatsächlich mal eine Situation, da habe ich in München, in deiner Stadt einen Podcast im Snack, staatlichen Museum altägyptischer Kunst aufgezeichnet mit Arnold Schlüter. Eine wirklich wunderschöne Folge hat Spaß gemacht und da hat mir ein einem Schulkind hinterher geschrieben. Sie hatte grade auch das alte im im Geschichtsunterricht und das ist halt so sterbend langweilig gewesen und sie hätte gar nix verstanden und dann hätte sie diesen Podcast gehört und auf einmal hätte sich dieses wunderbare Feld der altägyptischen Geschichte eröffnet und äh sie hätte sich direkt auch ein Buch geholt, um dort tiefer einzutauchen, durch das
das ist aber auch mal ein schönes Feedback. Also ja. Danke für diese tolle Frage. Könnte ich mir gut vorstellen. Ja, weil der Gedanke ist mir gekommen, weil meine Kinder, äh die haben mal geschenkt bekommen. Das weicht jetzt ein bisschen von dem Thema ab, aber dann äh kennt man, wie schön man einfach.
Kinder auch zum Lernen bringen kann und auf eine sehr einfache Art und Weise, die haben die Bibel geschenkt bekommen auf damals gab's noch Tonbänder, alte und neue Testament und ich habe da auch mal mit zugehört und das war so spannend erzählt, dass die das alles wussten, ja und dadurch haben die einen super Zugang, Bibel bekommen, weil normalerweise liegt die Bibel da und keiner liest sie so wirklich, weil man sie schwer versteht oder schlecht interpretiert oder es ist irgendwie heutzutage vielleicht langweilig, aber es ist gar nicht so langweilig und wenn man da einen anderen Zugang bekäme, ich glaube, das wäre ein Mehrwert für alle.
Also ich wurde auch mal gefragt, könntest du dir vorstellen, Werbung für irgendwas zu machen? Da habe ich erst gedacht, oh, ich weiß es nicht. Also das muss ja irgendwie auch so eine bestimmte Leidenschaft dahinter stecken, aber Werbung für Geschichte. Das fände ich toll, für Kunst und Geschichte. In der Schule, also?
Mhm. Neue Ufer entdecken oder? Wer war das? Muss ich wo dich das noch hinführt? Also ich wäre sehr gespannt und mich würde es wirklich freuen, weil ich glaube, da wäre ein Markt, den man noch erschließen könnte. Erwachsenenbildung. Ja oder eben schon junge Erwachsene. Mhm. Teenager. Prima. Ja. Wen von den nicht mehr lebenden Künstler oder Künstlerinnen, hättest du den gerne am Mikrofon? Ganz am Anfang, Und auch heute noch würde ich natürlich wahnsinnig gerne mit Frida Kahlo sprechen. Mhm und wahnsinnig gerne auch mit Käthe Kollwitz. Mhm. Die Frauen. Mhm. Da würde ich gerne in die Vergangenheit reisen und mich näher mit ihr und über ihre Prägungen unterhalten. Ja, jetzt stelle ich mal eine bisschen komische Frage. Tendierst du eher zu Künstlerinnen oder willst du die so eher
in den Vordergrund heben oder ähm höre ich da was raus oder ähm Also während du die Fragen gestellt hast und ich antwortete, merkte ich ach so, oh, ich betone sehr stark Künstlerinnen eigentlich möchte ich gar keinen Unterschied machen. Ich stelle aber fest, dass mir die Biografie in der weiblichen Position, häufig wahnsinnig imponieren. Wer zusätzlich zu diesen Hürden, die man sowieso irgendwie überschreiten muss, Kommen, glaube ich, Frauen auch heute noch immer noch einen Tacken mehr Gegenwind. Und sie müssen noch einen Tacken mehr Stärke zeigen.
Es fällt mir ein bisschen schwer, das Herz so zu betonen, aber ich nehme es wahr. Mhm. Ich nehme es ja auch bei mir selber wahr. Ich bin Mutter von zwei Kindern und diese Frage, wie machst denn du das eigentlich mit deinen Kindern, wenn du auf Reisen gehst? Die wird meinem Partner nie gestellt. Und da denke ich manchmal, ohne meine Ellenbogen ausfahren zu müssen, Aber so ein Tacken mehr Souveränität, so ein Tacken mehr Selbstverständnis, wenn Frauen ihre Wege gehen, Das würde ich mir schon wünschen und ich hoffe, dass ich mich das mit meinem Podcast vielleicht ein Stück weit auch unterstützen kann. Unbewusst, ja. Ja, weil ich's auch schade finde, dass man als Frau einfach immer irgendwie eigentlich mehr leisten muss, um auf ein ähnliches Level zu kommen wie Männer und man es anderen Hürden ausgesetzt, wie Männer einfach, aber das hat ja auch was mit Biologie zu tun und so, aber so sollte es einfach nicht mehr sein im 21. Jahrhundert.
Also ich glaube, es hat auch viel mit Prägungen zu tun, die wir schon seit vielen Generationen mit Bekommen, also auch zum Beispiel Verhandlungen zu führen. Ich habe den Eindruck, dass das Männern häufig einen Tacken leichter fällt als uns Frauen. Aber vielleicht ist es auch nur ein Klischee, was was ich aufgeschnappt habe und wiedergebe. Ich weiß nur, dass Frauen sich einfach schlechter verkaufen. Mhm.
Das ist schade. Mhm. Weil ich glaube, da steckt so viel Potenzial drin und warum müssen wir uns verstecken müssen wir uns schlechter verkaufen als Männer? Halten wir doch mehr Stimme schenken. Richtig. Als Kee machen wir weiter, damit wir nicht zu sehr abweichen. Mhm. Wie suchst du denn, Deine Gesprächspartnerinnen aus? Also natürlich, die Qualität muss stimmen. Sowieso. Sowieso. Ja und auch Sympathie. Und sonst noch Gibt es Themen, die dich besonders interessieren? Ich bin ja ursprünglich Werberin, weder Journalistin noch Kunsthistorikerin.
Und als ich damals anfing, habe ich gedacht, wie schaffe ich es denn, möglichst viele Menschen anzusprechen. Und da habe ich gedacht, na ja, also wenn ich jetzt nur im Süden Deutschlands unterwegs bin, dann hören mich die Norddeutschen nicht nicht. Also, Habe ich versucht, eine Mischung aus Männern und Frauen herzustellen aus den unterschiedlichen Himmelsrichtungen und auch aus den unterschiedlichen Themen.
Dass Museen und Ausstellungshäuser genauso vertreten sind wie Künstler und Künstlerinnen wie Galerien und auch übergreifende Themen, dass man ein Kunsthandwerk dabei ist, dass man Schauspieler dabei ist, MusikerInnen, Philosophinnen, Literatur. Und ja diese Mischung herzustellen, das ist mir wichtig und ich führe immer erste Gespräche oder in den allermeisten Fällen und dann, merkt man, ob eine Stimmung da ist, Sympathie ist jetzt vielleicht übertrieben formuliert, aber ob man miteinander ins Gespräch kommt, wenn ich am Telefon merke, uh, das Dann braucht man gar nicht in die Aufnahme gehen. Ich glaube, den Hörern ist es schon wichtig, dass man diese Dynamik merkt. Und wenn die nicht vorhanden ist, dann braucht man eigentlich keinen Podcast zwischen den Gesprächspartnern. Genau.
Hast du da so eine so eine Art Tabelle, wo du sagst, ja ich brauche jetzt von dem und dem und dem und das verteidigt dann übers ganze Jahr und irgendwie schaut das aus. Ich bin jetzt stell einfach mal, jetzt stelle ich mal eine blöde Frage oder vielleicht ist sie gar nicht so blöd. Nein, ist sie gar nicht.
Ja, weil äh ich glaube, ich ich sehe dich als sehr oder ich kenne dich als sehr strukturierten Mensch und ich glaube, du überlässt nicht so wirklich viel dem Zufall. Ich meine, klar, du musst ja die Gesprächspartner aber auch erst finden und die müssen auch bereit sein, in einen Podcast zu kommen und äh, Wo wie wie schaffst du dein Gleichgewicht eigentlich? Zufall. Mhm. Also vielleicht heißt die Tabelle auch Intuition. Die Tabelle würde mir auch sehr gut gefallen.
Irgendwie ergibt es sich und meistens ist es ja so, wenn ich jetzt zum Beispiel nach München fahre, Zeichne ich ja nicht nur ein Gespräch auf, sondern nehmen auch schon mal drei oder vier Gespräche gleichzeitig auf und dann kann ich ja, ein bisschen planen, wann ich welche Folge ausstrahle. Mhm. Und so bekomme ich dieses Gleichgewicht hin, dass ich jetzt nicht 30 Mal hintereinander München, zehn Mal Berlin und zehn Mal Nordrhein-Westfalen mache, sondern bündel's. Ich bündele das so ein bisschen und verteile es dann in der Ausstrahlung. Zeit zu tun und deiner Energie, die du brauchst. Mhm. Ich glaube, da kommt weiter unten eine Frage, dann können wir die gleich reinnehmen, wie viel Podcasts hintereinander schaffst du denn an einem Tag aufzunehmen?
Ich meine mich zu erinnern, dass ich an einem Tag mal vier Stück geschafft habe. Und dann war aber nicht mehr so viel Energie hinterher richtig angenehm sind so ein bis zwei pro Tag zwei, ist richtig drei bekomme ich auch noch hin, aber ja, also du sagst es jetzt vier Aufnahmen an einem Tag, das finde ich ganz schön viel, weil ich weiß ja, ich war ja selber mal zwei-, dreimal bei dir im Podcast, das dauert ja doch immer lange und man muss sich ja auch immer vorbereiten und da gab's auch eine Frage dazu.
Wie viel Vorbereitungszeit, pro Gesprächspartner brauchst du denn so circa? Also ich plane pro Podcast zirka eine Woche ein. Pro Podcast eine Woche. Mhm. Mhm. Also in der Gesamtproduktion in der Vorbereitung, Durchführung und hinterher im Schnitt. Für den Schnitt fallen so zehn bis 12 Stunden an. Dann kommen auch nochmal ja so ein bisschen Social Media und Marketing und so dazu, Und in der Vorbereitung, das kann ich gar nicht in der Stunde zählen, also mit dem Moment, wo eben die Vereinbarung getroffen wurde, Mensch, wir machen Podcast, lese ich mich immer wieder ein und dann lasse ich das vielleicht auch mal ein, zwei Tage ruhen und dann recherchiere ich weiter und ich würde aber sagen.
Wenn man jetzt in so einem acht Stunden Tag rechnet, würde ich sagen, vielleicht drei, vier Tage pro Aufnahme. Manchmal bisschen mehr, manchmal ein bisschen weniger. Äh das ist ganz schön viel und ich glaube, jetzt versteht jeder Hörer oder jede Hörerin, wie viel Zeit da rein investiert wird von dir, liebe Claudia. Ja, aber eigentlich ist das ja ein totales Geheimnis, weil das wirkt ja natürlich alles wie aus der Hüfte geschlossen. Ja, aber ich finde es ganz wichtig zu wissen, weil man hört einen Podcast denkt er, na ja, das ist so ein Gespräch halt, das kommt so aus der Hüfte geschossen, aber das tut's eben nicht und da steckt viel viel Zeit drin und also ich bereite ja keine Fragen vor.
Klar, die erste Frage ist immer, wie war dein Weg Kunst? Und danach ergibt sich alles und ich weiß nie, in welche Richtung der Gesprächspartner geht und ich möchte ein möglichst breites Feld im Hinterkopf haben, um dann wieder auf die einzelnen Themen, die sich der Gesprächspartner aussucht oder die sich eben spontan ergeben, eingehen zu können und Ja da muss man halt mal ein bisschen fleißig sein und bisschen eben auch wissen und ich habe schon viele Podcast von dir angehört, wo du dann auch wirklich sehr konkrete Fragen nach etwas und die Leute wussten genau, ah, die hat gut recherchiert, also die weiß schon, wo er da ihr gegenüber sitzt und ich glaube, das.
Schätzen die Menschen und schafft ja auch Vertrauen. Ja und das ist ja so, wie man ein Buch liest. Das liest man ja nicht nur für den Moment, sondern man nimmt ja für sein ganzes Leben eigentlich was mit aus einem Buch. Na ja, meinte und die Gespräche, die ich führe, das ist für mich keine Momentaufnahme, sondern ich betrachte das schon als Bereicherung meines Lebens oder meines Gesamtpuzzles.
Und ich lerne das nicht nur in der Schule für die Klausur, sondern ich möchte auch noch in drei, vier, zehn, 20 Jahren. Aus den Gesprächen planen, alles erinnere ich mich nicht mehr, aber immer noch Elemente rausziehen können, und vielleicht andere Menschen daran teilhaben lassen, vielleicht auch in einem kleinen Zweiergespräch oder so und selber auch daran wachsen. Und je tiefer ich eintauche, umso mehr verstehe ich ja mein Gegenüber und, Klingt jetzt egoistisch, aber kann mich selber auch bereichern. Mhm. Könnte ja auch mal ein Buch draus werden.
Ja, das finde ich toll. Also von den Menschen gelernt oder was habe ich mitgenommen, was waren meine Highlights aus jedem Gespräch? Ich denke, jeder hat so seine Highlights geliefert und da könnte man was Nachhaltiges draus produzieren. Also das ist Auch wenn das jetzt nicht als Frage formuliert ist, aber das wäre mein absoluter Traum aus diesen vier Jahren, Oder hoffentlich auch noch mehr, sofern ich gehört werde. Dass sich Leute mit mir unterhalten wollen. Aber das sieht ganz gut ja. Ein Buch zu machen.
Ich fände es spannend, dass das jetzt wieder dieses Frauenthema ganz offen und ehrlich darüber zu sprechen, welchen Hürden man ausgesetzt ist. Auch rein technisch rein juristisch, rein bürokratisch, was man alles machen muss, wo die Leichtigkeit gar nicht mehr leicht ist, was man alles in die Wege leiten muss, in wie viele Bereiche man, sich tief einarbeiten muss, von denen man keine Ahnung und an denen man auch gar kein großes Interesse hat, wie man Menschen irgendwie findet, die einem wieder helfen.
Ja, all diese Themen, die Inhalte der Gespräche, also jeweils Sequenzen, Das alles zu verschriftlichen und du hast es eben gesagt, so ein Mutmach-Buch zu machen, wirklich mal an seine Träume zu glauben. Ich habe neulich mit meinen Töchtern zusammen den Film Wonka gesehen und da war eine wunderschöne Aussage alles Gute beginnt mit einem Traum und Mein Traum wäre wirklich, ja mal ein Buch zu schreiben und viele Menschen daran teilhaben zu lassen, einfach etwas zu machen, Ich würde dieses Buch lesen. Komm, dann machen wir zusammen. Dann machen wir's zusammen, weil ich will auch, ich denke auch so ein bisschen in die Richtung und möchte eigentlich auch mal ein Buch schreiben über das, was ich veranstaltet habe und gemacht habe und mache und eigentlich so den Weg
dahin. Ich glaube, das ist das Spannende. Es ist nicht das große ich habe neulich mit meinen Kindern diskutiert, was bedeutet Karriere machen, ja? Hast du dir sicher auch schon mal die Frage gestellt. Wann bin ich erfolgreich? Was ist Erfolg für mich? Was ist Karriere? Das kann ja jeder für sich selber definieren. Finde ich so eine spannende Frage, weil ich glaube, der Weg dahin Das ist das, wovon man zehren kann und du sagst auch, und es geht mir auch so, die Menschen, die man auf diesem Weg trifft und kennenlernt. Ich glaube, das ist das große Geschenk. Das glaube nicht nur das, aber das ist auch ein Punkt, der jetzt richtige Rolle wieder um, der mich an dir so fasziniert, weil du bist auch eine von diesen Frauen, die einfach,
fern aller gesellschaftlichen Zwängen Einflüsse und so weiter. Du gehst deinen Weg und du hast deine Vision, die Demenz bekannter zu machen, Angehörigen zu helfen, eine Sichtbarkeit zu schaffen, eine Wahrnehmung zu schaffen und das mit einer Stärke, mit einer Wärme, mit einer Souveränität, die mich Tag für Tag seit dem ersten Tag unserer Freundschaft total fasziniert, mit welcher Power du vorgehst an deine Vision glaubst und auch wieder an Grenzen stößt und Lösungen findest, wie man weitergeht und das hat so ein Vorbildcharakter. Ich finde das einfach.
Großartig. Oh, jetzt bin ich aber sehr berührt, weil eigentlich wollte ich das jetzt gar nicht damit loslösen, aber danke dir, liebe Claudia. Aber ich glaube, wir sind uns in unserem Werdegang sehr ähnlich. Du aufm ein Gebiet und nicht auf einem anderen Gebiet und wir haben ich habe ein bisschen vorher angefangen, Aber wir haben so ähnliche Themen, die uns bewegen und wie du gerade gesagt hast, auch Hilfe annehmen von Menschen, die dir auf deinem Weg hin, etwas geben können. Das ist glaube ich ganz, ganz wichtig, dass man das schafft und ja Es wird uns schon gelingen irgendwie. Bis jetzt ist es ja ganz gut gegangen. Ich freue mich auf jeden Fall, dass wir da freut mich auch.
Dann machen wir mal weiter. Mhm. Bevor es jetzt zu intim wird, verfolgst du, was deine Gesprächspartner oder Partnerin weiterhin machen. Aber so liebe Desiri. Also ich weiß, Jens, was kommt denn an? Aber es gibt ja noch andere, die du vielleicht lieber Michael. Ja tatsächlich das Schönste ist, dass sich aus für zwei, drei Begegnungen wirklich tiefe Freundschaften entwickelt haben und selbstverständlich, ja? Da verfolge ich den Weg weiter. Also in deinem Fall.
Bin ich total glücklich. Ja, ich auch, weil es ist wirklich eine Freundschaft entstanden und unser erstes Gespräch werd's nie vergessen, bei der Corona gehabt und beide nicht so gut drauf und dann anderthalb Stunden Gespräch mit einer wildfremden Frau. Es ist passiert einem nicht so oft. Nein. Und jetzt sitzen wir hier in Baden-Württemberg bei mir in unserem Zweizuhause und mein Gast hier und freue ich mich sehr.
Mhm. Und auch darüber hinaus, also natürlich das ein oder andere Gespräch oder beziehungsweise der ein oder andere Gast, der wächst mir ja auch menschlich so ein bisschen ans Herz und ich finde auch den künstlerischen Werdegang wahnsinnig spannend oder auch ähm wenn das jetzt äh Kuratoren oder Galerist.
Sind. Das finde ich schon sehr, sehr interessant und ich freue mich immer, wenn man sich auf verschiedenen Veranstaltungen wiedertrifft, austauscht. Ich schaue mir natürlich auch auf Instagram an, was was so passiert oder auch mal in einem Telefonat. Also es gibt schon wirklich bei diesen 200 Folgen mehrere Menschen.
Ja verfolgen finde ich jetzt so ein bisschen schwierig formuliert, aber wo man sich so gegenseitig ein bisschen im Blick hat, das ist schon sehr, sehr schön, ja. Ja, eine super Bereicherung fürs Leben und ich gehe auch gar nicht so sehr journalistisch daran, so dass es jetzt ein Projekt, sondern ich möchte ja den Menschen kennenlernen und den kann ich dann nicht mit der Aufnahme auf den Stoppknopf vergessen.
Ist gut so, dass das nicht so ist. Also es hätten wir würden wir hier nicht mehr zusammensitzen. Mhm. Welche Sätze gehen dir denn so gar nicht mehr aus dem Kopf? Gibt's da was? Mhm. Jedes Schwere birgt einen Schatz, Mhm. Das ist von Mary Bauermeister, einer meiner ersten Podcasts, Und dieser Satz, der ich will jetzt nicht sagen, Tag für Tag. Also ich habe ja jetzt bin ja die Leichtigkeit, ne? Ich habe jetzt nicht immer nur mit schweren Themen zu tun. Boah eine Leichtigkeit. Aber wenn's manchmal so ein bisschen zwickt und zwackt und nicht so ganz rund läuft, dann denke ich, Ein diesen Satz und überlege mir, wo in dieser verzickten Situation ist denn jetzt der Schatz? Und das herauszufinden ist eine große Motivation. Das stimmt. Mhm. Da hast du total Recht. So was prägt mich auch und ich sage immer ein Nein.
Zum Beispiel ist für mich ein Ansatz neue Wege zu gehen. Oder ich habe mich mal mit einer ganz tollen Frau unterhalten, die sagt immer, das berührt mich. Und ich ertappe mich, wie ich auch häufig denke, das hat mich jetzt aber berührt. Und dann habe ich überlegt, seit wann ist denn berühren meine Vokabeln und dann weiß ich, das Haus ungefähr zwei Jahre her sein. Ich glaube, ich weiß, wen du weißt.
Ja. Fühle mich da leicht angesprochen, aber nein, es gibt viele Dinge, die mich mittlerweile auch, das habe ich früher auch nicht so gehabt, ja. Etwas berührten oder ich hab's auch nicht so ausgesprochen, aber ich begegne so vielen Menschen, die mich wirklich berühren und das finde ich wunderbar, Deswegen benutze ich dieses Wort auch besonders gerne. Vielleicht geht's dem einen oder anderen auf die Nerven, aber das äh glaube ich nicht Glaubst du nicht. Es hat schon auf dich abgefärbt zumindest. Dann eine ganz spannende Frage finde ich eigentlich auch. Hast du dich je Erst nach einem Gespräch in ein Kunstwerk verliebt. Gibt's da was du sagst ziemlich häufig ja.
Ich gehöre zu den Menschen, die ein bisschen Informationen brauchen, um einen Zugang zu einem Kunstwerk zu erhalten. Ich bewundere immer die Menschen, die sagen, oh, ich habe das Werk gesehen in meinem Netzhaut hat sich geküsst gefühlt und und dann denke ich mir, ja manchmal verstehe ich's aber auch nicht so richtig.
Und wenn ich mich mit dem Mensch dahinter unterhalte und auf einmal verstehe ich, was in diesem Werk drinsteckt und, Dann lässt es mich nicht mehr also das passiert ziemlich, ziemlich häufig, ja. Ja, das ist doch schön. Und bist du eher so auf Skulptur oder eher so? Malerei oder es gibt ja die unterschiedlichsten Richtungen.
Kunstwerke, mit denen kann ich gar nichts Videokunst finde ich zum Beispiel besonders schwierig. Also da habe ich schlechten Zugang dazu, Gibt's da was? Vielleicht ist das so ein klassischer wie ganz am Anfang, haben mich Fotografien begeistert. So Street Photography und ich habe gemerkt, wie ich das versucht habe, selber einzufangen.
Also gar nicht, indem ich einen Auslöser gedrückt habe, aber indem ich in meinem Umfeld auf auffällige Situationen im Alltag geachtet habe. So nette Schrulitäten und dann über den Podcast habe ich erst viel mit Malerei zu tun gehabt, Skulpturen, das ist mir ein bisschen schwergefallen und ich merke, dass ich jetzt einen immer größeren Zugang zu Skulpturen finde und Videos, da habe ich mich auch irgendwie immer so ein bisschen zurückhaltend gefühlt, Und je mehr ich mich damit auseinandersetze, umso spannender finde ich die und verstehe die Aussagen dahinter, was mir wahnsinnig schwer fällt, sind Geräusche, die ja häufig bei Videos integriert sind.
Ich glaube, ich bin, mit meinen Ohren sehr sehr aktiv unterwegs. Und ich glaube, es gibt Töne, die ich nicht gut und wiederum welche, die mich wahnsinnig fesseln und, Da bin ich grade dabei, mich damit ein bisschen mehr auseinanderzusetzen. Womit ich nicht so richtig gut klarkomme sind NFTs. Aber das kann ja auch noch kommen. Das wer weiß, was nicht passiert. Es muss ja auch nicht jeder alles gerne also das ist ja auch so. Vielleicht muss ich mich auch erstmal mit jemandem unterhalten NFTs näher bringt. Vielleicht. Mhm. Das wäre doch auch mal ein neuer oder? Oder Partnerin. Dann die nächste Frage, finde ich auch ganz spannend. Deine liebste Folge, Gibt's da was? Ach warum. Oder sagst du, nee, darüber will ich jetzt nicht sprechen.
Am schönsten finde ich es, du hast ja eben mal gefragt, wer wäre dein habe ich kurz gesagt, na ja, vielleicht jemand, der einen Erstzugang sucht. Und genauso ist das mit meiner Lieblingsfolge. Wenn ich jemanden neu kennenlerne und dann gefragt werde, welche Folge empfiehlst du mir? Dann macht es mir total Spaß herauszufinden, was diesen Menschen prägt oder wo er vielleicht nochmal was Neues kennenlernen möchte und für diesen Menschen an eine Folge herauszusuchen und in dem Moment ist das dann meine Lieblingsfolge.
Was macht mir Spaß? Also das finde ich großartig. Und ansonsten, Ja ist das wie die Frage an die Mutter, was ihr Lieblingskind ist. Da kann ich nicht so kann ich jetzt nicht sagen, hä, Folge Nummer. Mhm. Also es gibt Folgen, die mich wirklich auch schon zu Tränen gerührt haben während des Gesprächs auch wirklich so tief eingetaucht bin, die sind mir natürlich wahnsinnig ans Herz gewachsen, weil sie mir persönlich eben so viel bedeuten. Aber wenn ich von außen gefragt werde, dann finde ich immer gerne, ein schönes Angebot heraus, was Sie da, ja präsentieren kann, womit man jemandem einen Zugang finde ich sehr diplomatisch.
Ich find's eine schwierige Frage. Klingt erst mal so einfach, aber ich finde sie gar nicht so einfach zu beantworten. Mhm. Dann kommt eine, Doppelfrage eigentlich. Was war dein größter Erfolg und im Gegenzug? Es gibt ja immer ein Hin und Her, was deine größte Niederlage Wenn's denn eine gegeben hat? Definitiv, ja. Viele, viele. Fangen wir doch mal mit den Erfolgen an. Ich werd's fast sogar umdrehen, ganz am Anfang.
Ich bin technisch nicht sonderlich versiert. Das liegt mir auch überhaupt nicht. Und ich war immer ein bisschen aufgeregt. Oh nimmt das Gerät auf, was muss ich alles beachten und und und, ganz am Anfang und dann ist es tatsächlich mal passiert da habe ich ein ganz tolles Gespräch mit Roland Nachti-Gella damals noch Direktor in Matha in Herford und Brigitte Walldach geführt, Und ein paar Stunden zuvor auch im Ludwig-Forum in Aachen. Ich habe dieselbe SD-Karte genutzt und diese SD-Karte, Mir wurde das erklärt, es ist wie ein Virus. Ich kann's jetzt technisch gut wiedergeben auf dieser SD-Karte war kein Speicherplatz. Also ich habe nichts falsch gemacht. Ich hätte das vorher prüfen müssen oder im Backup aufnehmen müssen. Habe ich damals noch nicht gewusst.
Und dann hatte ich diese zwei Aufnahmen beziehungsweise, Diese zwei Gespräche und sie wurden nicht aufgezeichnet. Und da habe ich tatsächlich richtig geheult. Das glaube ich. Kann ich. Versucht Himmel und Hölle in Bewegung zu setzen, um diese Aufnahme irgendwie wieder zugänglich zu machen, nichts war möglich und ich dachte so, das war's jetzt. Es wird sich herumsprechen wie schlecht vorbereitet ich bin, wie wenig technisch ich mich auskenne und überhaupt was für einen Schallatran ich überhaupt sei. Also das war furchtbar Das war auch noch 2tausendzwanzig, September 2tausend20 Und daran schließt sich eigentlich ein wunderschönes Erfolgsgefühl, kann man ja auch so nennen, an den sowohl das Ludwig-Forum in Aachen als auch das Martha in Herford und auch Brigitte Baldach haben mir eine zweite Chance gegeben, diese Gespräche.
Noch mal aufzuzeichnen. Also das war ein wunderschönes Gefühl, dieses Vertrauen noch mal zu bekommen und nicht als naja, die hat ja keine Ahnung und hm Abzustempeln. Was ich auch total schön finde, ist, dass sich Begleit-Podcasts auch aus der Leichtigkeit der Kunst herausentwickelt haben. So habe ich ähm Tourismusverband des Landes NRW.
Einen schönen Elfteiler produzieren können, um eben das Tourismusgebiet Nordrhein-Westfalen bisschen zugänglicher zu machen oder auch jetzt parallel mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe Mit der LWL-Kulturstiftung, einen Podcast aufzuzeichnen zum Thema Postkolonialismus. Also das sind das sind auch schöne Erfolge, dass durch die Leichtigkeit der Kunst auch andere Institutionen klingt jetzt irgendwie ein bisschen komisch, das zu formulieren, aber auf die Art der Moderation, auf diese leichte, zugängliche Art, aufmerksam zu werden und was sich daraus eine Zusammenarbeit entwickelt und natürlich wünsche ich mir neben dem Buch, dass ich da noch mehr ergibt. Das macht Spaß, Weil ich dadurch auch immer noch mal unterschiedliche Themenfelder ganz zuversichtlich, dass das so passieren wird, weil je mehr du bekannt wirst, desto größer wird deine Zuhörerschaft oder Hörerschaft und vielleicht bekommt der ein oder andere die
die dich zu engagieren und zu sagen, ja Mensch, das klingt toll, ich möchte die gerne haben und ich wünsche es dir ganz, ganz sehr, dass das so, passieren wird. Danke. Jo, bitte. Hast du den Lampenfieber, wenn du deine Gäste im Podcast begrüßt? Am Anfang, ja. Mittlerweile Also ein bisschen sagen wir mal so ein schönes Kribbeln ist immer da. Es ist auch immer noch die Frage dann immer Gerät auf. Ich habe da Tricks entwickelt, um das rauszufinden.
Ja so eine kleine Aufgeregtheit ist da, weil ich auch nie weiß, in welche Richtung das Gespräch geht, aber das ist eher sagen wir Lampenfieber vor, Dem Gespräch, nicht aber vor meinem Gegenüber. Also mit einem jungen Studenten kann es äh genauso spannend sein wie Professor. Vielleicht von einem alten Hasen oder einem Namen, der sehr, sehr bekannt ist.
Oder eben nicht so bekannt ist, hätte ich eigentlich gedacht, aber das macht eigentlich keinen Unterschied. Das ist eher, Da hat die Frage vor welcher Inhalt erwartet mich oder wie wird dieses Gespräch wohl ausgehen? Ja das ist spannend, wenn man das nicht so genau weiß, aber das ist genauso wie bei mir im Coaching. Ich weiß auch nicht, mit was die Menschen daherkommen. Man kann sich noch so viele Ideen und Methoden im Vorfeld ausdenken und dann sitzt jemand vor dir und, Musst das alles umkrempeln, weil einfach was ganz anderes daherkommt. Und du kannst dich ja nicht groß vorbereiten zumindest ja nicht so viel im Internet. Ich bereite mich natürlich wie ihr Internet auf meine Gespräche vor und je bekannter der Name ist, umso mehr finde ich. Wenn man das so ein bisschen,
Kann man sich so ein bisschen absichern, aber wenn man nicht so viel findet, dann ist das nicht so wie so eine Blackbox ja grad das Spannende, Zuhören ist das Motto. Du triffst ja viele viele Menschen auf diesem Weg und das beeinflusst dich sicherlich auf die ein oder andere Weise. Mhm. Stimmt das? Ja. Hundert Prozent.
1Hundert Prozent und ich merke auch, wie mich das ein bisschen in Anführungszeichen süchtig macht. Mhm. Immer mehr kennenzulernen und auch mein Umfeld daran teilhaben zu lassen. Manchmal denke ich, ohje. Jetzt überstrapaziere ich aber auch all die Menschen, die sich gar nicht so sehr mit meinen Gesprächen auseinandersetzen, weil ich so begeistert bin oder so nachdenklich bin und natürlich äh darüber reden möchte und daran und noch mehr Einflüsse und Eindrücke irgendwie sammeln möchte und da merke ich das ein oder andere Mal, dass mir dann gesagt wird, so klein und jetzt ist aber mal gut und dann bin ich schon so schade. Die wollen das gar nicht wissen. Ja, schade.
Dann halt nicht. Man muss es an anderer Stelle ja. Gibt es Interviews, die du bereits vor längerer Zeit aufgenommen hast, aber bis jetzt noch nicht ausgestrahlt hast? Ja. Ja, da gibt es, sind das viele oder eher weniger? Ja, das kommt immer mal wieder vor, aber ich habe sie ja alle im Kasten und kann mir dann überlegen, hä, brauche ich vielleicht jetzt was aus dem Süden Norden?
Osten oder Westen und dann kann ich habe ein kleines Grund Programm, worauf ich immer noch mal zugreifen kann oder falls mal irgendwie eine Krankheit oder so dazwischen kommt und ich mal etwas nicht ausstrahlen kann, dann habe ich immer noch ein Backup. Es kann da immer passieren, dass man einen Gesprächspartner ausfällt. Genau.
Die nächste Frage finde ich auch ganz spannend. Gibt es denn irgendein Museum, welches du noch unbedingt in deinem Podcast möchtest, ja, welches wäre es denn? Och, ich hätte jetzt nichts dagegen, mal nach New York zu werden. Ist ja nicht gerade unbedingt deutschsprachig, aber. Es gibt tatsächlich, ich bin in einem kleinen Ort in der Nähe von Köln aufgewachsen, Und neulich hat mir jemand erzählt, weißt du eigentlich, dass deine ehemalige Nachbarin, die, ich weiß nicht, zehn, 15 Jahre jünger im mitarbeiten. Das wäre doch mal schon ein kleiner, vielleicht Einstiegsmöglichkeiten hast du mir vorhin gesagt, aber jemanden, der da Deutsch spricht oder? Vielleicht gibt's auch das. Und wenn ich jetzt so an diese Himmelsrichtung Verteilung denke, dann fände ich's total schön, wenn ich vielleicht auch mal Richtung Dessau, Weimar, Dresden eingeladen werden würde.
Da würde ich gerne noch ein bisschen aktiver werden. Und das kann natürlich noch wahnsinnig viele Häuser, die ich sprechen würde. Aber da merke ich, dass da noch so ein bisschen da ist noch ein bisschen Luft. Kennenzulernen. Dass es immer noch was gibt, was dich da reizt und ich glaube, da gibt's ganz viele Museen, die total spannend sind. Oder hier auch. Wir sind hier in Baden-Württemberg in der Nähe von Karlsruhe.
Da gibt's auch das ein oder andere. Frida Burda, aber da äh denke ich, könnten wir was machen. Ein ganz spannendes Museum. Ich liebe das, weil's nicht so groß ist und das ist sehr überschaubar und die haben immer ganz spannende, Themen dort und ich war schon oft dort und das immer ich mag das total gerne. Und ich würde auch gerne noch mehr in verschiedene Sammlungen eintauchen. Mhm.
Wirtsammlung wäre doch schon mal Ja, Wirtsammlung fände ich auch total spannend oder auch ich komme ja aus Nordrhein-Westfalen viel Lara, finde ich auch total spannend. Borussia fände ich total in Stuttgart. Da war ich neulich im Landesmuseum. Mhm. Und aber gibt's ja auch die Staatsgalerie, gell? Die Staatsgalerie genau, also es gibt noch wahnsinnig viel, was ich gerne kennenlerne, oder? Sehr gut, Also es gibt noch viele Ideen, die du da hast, wunderbar. Dann gibt es Kunst, die dringend Erklärung benötigt oder umgekehrt gesagt, Lieber ohne Worte? Ich glaube, das muss jeder für sich selber herausfinden. Ob's da irgendwie Erklärungen bedarf? Mhm. Also ich, Brauche und bewundere die Leute, die es nicht brauchen, ja.
Also ich glaube, da muss jeder ganz ehrlich in sich selber reinhorchen, ohne Eitelkeit, Was tut mir jetzt gerade gut? Wie möchte ich einen Zugang zu dem oder dem Werk finden? Und ich freue mich immer es gibt auf so vielen Menschen gibt es so viel unterschiedliche Zugänge zu Kunst oder eben auch nicht.
Gibt es Codes in der Kunstwelt, die du bis heute nicht verstehst? Ach, ich glaube zahlreich. Hast du ein Beispiel? Ich kann keinen Code nennen, den ich nicht kenne. Da gibt es wahrscheinlich total viele. Was ich spannend finde, ist, früher habe ich immer gedacht, ach ja, die Ölgemälde, alte Schinken und, und dank Sandra Piso von der Hamburger Kunsthalle, eine ganz tolle Kuratorin. Sie hat mir ein paar, Codes der alten Meister entschlüsselt. Wir sind zusammen durch eine wunderbare Ausstellung damals gegangen und da hat sie mir so ein bisschen was erklärt. Und seit dem habe ich einen echten Zugang zu den alten Meister und auch Meisterinnen gefunden im Buceuskunstforum, auch in Hamburg. Da habe ich neulich eine tolle Folge zu den genialen Frauen herausgebracht.
Da geht es eben auch über alte Meisterinnen und ihre Weggefährten und auch über diese Codes und das ist so spannend über diese Werke, diese Zeit auch kennenzulernen und ja klar, irgendwie klassisch der Totenkopf, der für Vanitas steht oder Obst, die auch irgendwie für Vergänglichkeit stehen und damals ein absolutes, Statusobjekt symbolisierten Das ist oder weiß ich nicht dunkle Wolken, heller Himmel und so was. Da gibt's ja viele, viele, viele Zeichen und ich würde mich freuen, wenn mich da nicht jemand nochmal an die Hand nehmen würde, mehr noch mehr beibringen. Da würde ich gerne mitkommen, weil das fände ich auch ganz spannend, weil alte Meister habe ich auch nie einen Zugang zu gefunden, weil mein Vater war begeistert von alten Meistern und wir als Kinder standen immer davor, vor diesen riesen Schinken
und es war zwar immer viel los, aber so richtig verstanden. Ach komm, dann reißen wir doch mal zusammen nach oben oder so. Oder Florenz. Ich komme zur nächsten Frage, wer nicht auch mal Kunsttransporteure oder Kunstversicherer für dich, interessantspartner klar also mit einem Kunstversicherer habe ich mich schon mal im Rahmen der Munich Highlights unterhalten. Das war total spannend. Ja Ich habe auch meinen Podcast zum Thema Restaurierung gemacht und diese Serviceposition, die, die man nicht wahrnimmt, die nach Tischler kennenzulernen. Das fände ich wahnsinnig spannend. Und ich finde es auch total spannend, wie man mit Kriminalisten zu unterhalten, ob es irgendwelche tollen Kunstdiebstähle gab, irgendwelche unaufgeklärten Fälle und sowas du mal Richtung grünes Gewölbe drehen super spannende Geschichte,
Das wäre total spannend. True trime ja so was. Einhörer stellt die Frage, was sehen und hören wir nicht. Ms und as, Wie darf ich das verstehen? Es gibt Menschen, die sagen, glaube ich, die ganze Zeit M und L und so. Dauert ein Schnitt ein bisschen länger. Also das heißt, du schneidest das wirklich alles. Mhm.
Also ich bin Werberin und keine Journalistin und das betone ich auch immer. Und viele Gesprächspartnerinnen nahmen, Ein bisschen Respekt vor einer Aufzeichnung mit ihrem eigenen gesprochenen Wort. Und ich strahle nichts aus, was mein Gesprächspartner in nicht möchte. Was zu intim ist, sondern das Vertrauen im Gespräch, ist das höchste Gebot. Mhm. Und es kann immer mal sein, dass man in einem Gespräch in etwas sehr Persönliches, abtaucht. Und wenn das nicht an die Öffentlichkeit gehört, dann wird das auch nicht ausgestrahlt. Das ist mir ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Ems und S.
Ach, ich sage immer so gerne, ich habe eine schiefe Nase. Das klingt jetzt so albern und ich mag es nicht so gerne, wenn Fotos von mir mit der rechten Seite im Internet auftauchen und ich mich, da irgendwie nicht so richtig kontrollieren kann, wer sich das anschaut und ich hab's einfach nicht gerne von der linken Seite ist in Ordnung.
Und genauso betrachte ich auch meine Gesprächspartner. Wenn da mal etwas gesagt wird, womit sie sich in der Öffentlichkeit nicht wohlfühlen oder nicht wollen, dass da irgendwie diese ganze Zeit Ms und Ass auftauchen, dann schneide ich die raus. Es geht ja um um eine wohlwollende Atmosphäre und nicht um irgendwie jemanden fortzuführen. Deswegen ams und.
Nicht. Ja, jetzt finde ich sehr schön, weil's irritiert hier eigentlich auch Zuhörer und irgendwann konzentriert man sich nur auf das nächste äh oder M oder hm hört man gar nicht mehr so, Was da eigentlich wirklich zu sagen hat? Ja, ich stelle mir auch vor, vielleicht wenn mal ein Kurator ein Gespräch führt und möchte sich mit dem Gespräch bewerben oder so und sagt, Mensch, wenn Sie mehr kennenlernen würden, hören Sie in den Podcast rein und dann hört man da die ganze Zeit immer das ist doch nicht schön und diese Ms und Ass entstehen ja häufig auch aus vielleicht aus einer kleinen Unsicherheit heraus, weil's der erste Podcast ist und das muss nicht auf immer im Netz zu hören sein.
Ja. Sehr gut. Wie sehr hat sich deine Vorarbeit im Laufe der Zeit, also du hast ja jetzt 200 Folgen voll verändert? Hast du das optimiert oder hast du eine gewisse Routine schon ein bisschen. Schon, ja. Also die ersten Gespräche, da habe ich mir noch Fragen überlegt und dann war ich selber während des Gesprächs so aufgeregt, weil ich nicht auf diese Blätter schauen wollte.
Überlegt habe, habe ich die jetzt auswendig gelernt, habe ich jetzt was vergessen und den Teil habe ich einfach Acta gelegt und ich habe zwar immer das Gefühl, ich hätte mich noch mehr vorbereiten können, aber es macht mir Freude ohne Frage in ein Gespräch hereinzugleiten und dann da durchzufließen. Ich glaube, das ist Die größte Veränderung, nichts auswendig zu lernen, sondern einfach laufen zu lassen Das ist doch super schön, weil auswendig gelernt ist, klingt nie authentisch. Genau. Also da fehlt irgendwie so das menschliche Miteinander und dieses Aufeinander eingehen und ich finde der Vorteil bei einem Podcast ist ja ist ja keine Live-Sendung, du hast die Möglichkeit, etwas zu korrigieren oder etwas.
Rauszulassen. Also kann man dem Gespräch eigentlich relativ entspannt entgegensehen. Viele Gesprächspartner wollen ja auch vorab Fragen haben und dann sage ich, nein, nein, die gibt's nicht, weil sie dann wird sich natürlich auf diese Fragen vorbereitet und dann ist keine Dynamik mehr da und keine Spontanität mehr. Das mache ich nicht.
Sehr gut. Gehst du mit einem klaren Konzept an jedes einzelne Gespräch ran, sei die Frage, wie umfassend man so ein Konzept ausweiten würde. Also mich interessiert ganz klar immer die Biografie des Gesprächspartners und am liebsten auch schon, von Kindesbeinen an. Irgendwie habe ich dann das Gefühl, das bringt den Gast, den Hörer und Hörerinnen so ein bisschen näher. Man findet, vielleicht Ankerpunkte, Bezugspunkte. Ihr kennt vielleicht eine Parallele und diese Biografie, finde ich wichtig. Dann wenn ich mich mit einer Institution unterhalte, finde ich's natürlich wahnsinnig spannend, wenn wir ein bisschen auf die Institution eingehen oder auch ab eine bestimmte Ausstellung.
Oder wenn ich mich mit einer Galerie unterhalte, wenn wir vielleicht einen Künstler noch mal besonders vorstellen und zwischendrin ergibt sich immer ganz, ganz viel, was eigentlich gar nicht planbar ist. Und wenn man jetzt auch dieses nicht planbare in das Konzept integriert dann ja, habe ich ein Konzept, aber es passiert eben auch sehr viel intuitiv, ja. Jawoll Da schließt sich jetzt schon mal die nächste Frage wieder an, wie verändert sich denn deine Vorbereitung während des Gesprächs? Also du hast es ja schon ein bisschen beantwortet, den du mir sagst, ja, ich nehme auch das nicht planbare mit ins Konzept und lästern natürlich deinem Gegenüber viel Spielraum.
Und ich glaube, das ist auch ganz wichtig, oder? Sehe ich das falsch? Nein, überhaupt gar nicht. Ich finde es sogar ganz schön, wenn mein Gegenüber in einen Redefluss geriet und ich immer nur noch so ein bisschen anpiksen muss, und dann. Sagen, dann geht es in einen Monolog über, um Gottes Willen, das würde ja langweilig sein, aber wenn der Gesprächspartner das Gefühl hat, er fühlt sich in einer vertrauensvollen Umgebung aufgehoben und erzählt einfach frei raus, was ihn zu einem bestimmten Thema bewegt.
Und da kann ich vorbereiten so viel wie ich will das findet man meistens auch nirgendswo Im Netz oder im irgendwo geschrieben. Na ja, manchmal kommt es dann doch anders und vielleicht ist das Andere auch dann wie verhältst du dich denn, wenn jetzt so ein, Podcast gegenüber sich total. In irgendeinem Thema verrennt und du leitest ja das Gespräch auch so ein bisschen und wenn du merkst, oh, es geht jetzt so ein bisschen ausm Ruder, hast du da irgendwelche Methoden wieso denn wieder einfangen kannst oder The oder wie machst du das? Dann sage ich manchmal, du hast doch eben gesagt, das.
Und schon wieder einzufangen mhm. Nicht total ausm Ruder läuft. Wobei in den seltensten Fällen passiert das eigentlich. Die meisten sind schon sehr fokussiert und sprechen ja über ihre Leidenschaft und all das gehört ja auch zu diesem Mensch dazu und das ist schön, dem zu lauschen und zu folgen und dann an genau der Stelle, eigentlich mit dem Gegenüber gemeinsam weiterzugehen und Dinge rauszuhorchen, über die oder auch über mir herauszukitzeln, über die mein Gegenüber vorher vielleicht so noch gar nicht gesprochen hat. Also es passiert schon das ein oder andere Mal, dass die Gesprächspartner nach der Aufnahme sagen, oh, Jetzt darf ich gerade das und das erzählt. Kann man das denn eigentlich veröffentlichen und das macht die Aufnahme oder ja die Folge dann besonders liebenswürdig
Ist schon mal vorgekommen, dass einer gesagt hat, nee, die Stelle will will ich partout nicht drin haben oder ist es jetzt in deiner Entscheidungskompetenz, was du da drin lässt und wo du sagst, hm, da habe ich das Gefühl, das ist ein bisschen sehr, vielleicht auch privat oder intim geworden oder wie machst du das?
Also es ist ein gemeinsamer Prozess und wenn mein Gegenüber sagt, die Stelle soll rausgenommen werden, dann, mache ich das gerne, wirklich oft ist es noch nicht vorgekommen. Ab und zu entscheide ich auch selber, wenn Teile rauskommen. Mein Gegenüber zu schützen, also wenn jemand sehr freizügig erzählt und ich denke, hm, das sollte vielleicht gar nicht so sehr unkontrolliert in die Öffentlichkeit geschickt werden, dann halte ich es für selbstverständlich an der Stelle die Stelle rauszunehmen.
Also bist ja sehr sensibel mit deinen Gästen. Funktioniert es auch nicht. Äh schau, wenn du, wir treffen uns, als wir unsere erste Aufnahme gemacht haben, kannten wir uns jetzt auch noch nicht so gut und wenn du das Gefühl hättest, ich würde etwas über dich veröffentlichen, über deine Biografie, Dann hättest du vielleicht gar nicht so entspannt erzählen können, sondern hättest das Gefühl, irgendwie muss ich aufpassen.
Und genau das Gefühl möchte ich eben nicht erzeugen. Mhm. Und das funktioniert nur, wenn man eben vielleicht auch ein oder andere Mal schon eine Folge gehört hat und spürt, dass da ein vertrauensvolles Verhältnis ist. Und es geht ja auch gar nicht so sehr über juristisch zu werden oder investigativ, sondern es geht ja darum, einen Menschen innerhalb von sagen wir mal einer guten Stunde ein Stück weit näher kennenzulernen. Soweit, wie derjenige das eben möchte.
Grenzt sich ein bisschen vom Journalismus ab. Bin ja auch keine bin wer, aber, Das hatten wir schon mal noch eine ganz interessante Frage. Wie viel Kilometer glaubst du hast du für all diese zweihundert Folgen. Zurücklegen müssen, wenn du bedienstsicher der verschiedensten Verkehrsmittel, habe ich auch schon mitbekommen. Hast du da eine Idee?
Also ich glaube, es sind mehr als hundert. Mehr als hundert Kilometer, ja. Ich bin mir nicht ganz sicher. Ich hab's ja nicht so ganz mit Zahlen, aber ich weiß, dass ich in einem Jahr mal zusammengerechnet habe und da waren's, glaube ich, um die 20tausend. Seit ich ja auch ab und zu mal mit Bahn fahre und so habe ich aufgehört zu zählen, aber also ich glaube, die Strecke von dem Ort, wo ich wohne bis nach München, das sind etwa 700 Kilometer und im Jahr 23 war ich bestimmt, zwölf.
15 Mal in München und da kann ja jetzt jeder dann war ich noch ein paar Mal in Hamburg, Berlin, im Rheinland, in der Schweiz am Bodensee hast du natürlich auch mal rumgedrückt. Stimmt. Also ich glaube, ich glaube 20tausend reichen nicht. Nee. Vielleicht geht's von Richtung sechsstellig. Wahnsinn. Mhm. Was für ein Einsatz? Ja, 200 Folgen und immer noch nicht müde. Was erwartet uns denn?
Also ganz besonders freue ich mich. Wie eben schon mal erwähnt und jetzt eh die Werbetrommel gerührt, dass ich zusammen mit der LWL Kulturstiftung einen großen Mehrteiler zum Thema postkolonialisch Spuren realisieren darf und wir, also ich und hoffentlich zahlreiche Hörer und Hörerinnen Einblicke gewinnen können, wo überall koloniale Spuren, postkoloniale Spur noch aufzufinden sind, das kann bei den Nahrungsmitteln sein.
Das kann beim Reisen sein, das kann in der Literatur oder auch im Film sein, in der Musik und das Ganze ohne den erhobenen Zeigefinger, sondern wie gewohnt von die Leichtigkeit der Kunst, dass eben sehr zugängliche Fragen gestellt werden und ja wir dieses Thema, Stück für Stück erarbeiten und zugänglich machen wollen. Darüber freue ich mich riesig und dann wird das natürlich wieder verschiedene Einblicke in den Kunstmarkt geben mit unterschiedlichen, innen werde ich sprechen und ich hoffe, dass sich ja auch viele Kuratorinnen nochmal sprechen werde. Vielleicht gibt's auch noch mal eine Begegnung oder ein Wiedersehen Wiederhören mit der oder dem ein oder anderen, den wir schon mal kennengelernt. Also du planst schon, noch Menschen wieder in den Podcast zu holen, die du schon mal im Podcast hattest. Ja. Ja? Mhm.
Bekannte wieder so wie mit dir jetzt zum Beispiel. Ach ich genieße das schon sehr, wenn man einmal über diese ja immer noch irgendwie recht ungewöhnliche Art zusammengekommen ist. Man dann vielleicht ein, zwei, drei Jahre später nochmal zusammentrifft und guckt, wie sich wie man sich so weiterentwickelt hat, was es vielleicht für eine neue Ausstellung gibt und, irgendwie auch ein schöner Vertrauensbeweis. Total. Mhm. Ja, da wünsche ich dir viel Erfolgspartnern.
Ja, die nächste Frage ist ähnlich. 200 Folgen, Was für ein Wahnsinn? Nein, meinen die einen. Ich kann mich dem nur anschließen. Wie schaffst du denn das eigentlich alles nur mit ganz viel Cashewkernen? Und Schokolade, genau. Ich glaube, dass diese, Gespräche, in die Aufnahmen, das ist ja eigentlich eher zweitrangig, aber diese unterschiedlichen Menschen kennenzulernen von bis, dass es so inspirierend und das gibt eigentlich Energie immer weiter zu machen und, ach ich finde dieses Bild mit diesen Puzzleteilchen, mit diesem eigenen Puzzle, was man so Stück für Stück weiter aufarbeitet, so schön. Man denkt manchmal, ah, bin ich jetzt am Ende angekommen? Und dann lernt man wieder jemand völlig Neues kennen und gewinnt völlig neue,
Eindrücke und hat das Gefühl, boah, Es geht einfach immer weiter und das ist so schön und das gibt die Energie weiterzumachen und ehrlich gesagt, wenn du mir jetzt sagst, 200 folgen, dann gehen wir mal hoch. Wo ist denn die Zeit hin? Ja. Also. Ich kann jetzt nicht sagen, dass ich irgendwie einen besonderen Sport mache oder irgendwie jetzt auch so abgesehen habe, aber von den Cashewkernen und der Schokolade irgendwie was besonderes esse oder irgendwelche Spaziergänge mache. Nein, das sind eigentlich die Begegnungen mit den Menschen, die Wieder für neue Energie sorgen. Mhm. Du bist neugierig auf Menschen und deren Geschichten, oder? Ausdrücken ja. Das hat ja so ein gewisses Suchtpotenzial. Von mir. Ich finde das so spannend, Menschen zu erleben,
Was treibt die voran? Wie sind die was machen die in ihrem Leben und Begegnungen einfach, genießen und ich bin ja wirklich viel auf Reisen und es fühlt sich immer an, auch im bildlichen Sinne auf Reisen zu gehen, sich weiterzubewegen, Neues zu entdecken, Ja, so sehe ich eigentlich den den Podcast. Mhm.
Und jeder einzelne Begegnung. Einfach nicht auf der Stelle treten. Yvonne Tellerrand ich glaube, das tut uns allen gut. Mhm. Sich zu bewegen, immer in Bewegung bleiben. Hast du es immer so schön, ein Leben lang lernen, Ich glaube, das hält auch geistig fit. Mhm. Und es macht auch Spaß, auf Menschen zu treffen, die eben genau dieses Gefühl in sich tragen, nicht zu sagen, so und jetzt ist Schluss, es war schon immer so und dann zu überlegen, wie geht's weiter? Was kann man verändern?
Jetzt komme ich zur allumfassenden Frage, nämlich der letzten Frage und ich finde sie genial, weil sie klingt eigentlich so super einfach, aber, Ist sie glaube ich nicht, aber ich stelle sie dir gerne, bist du glücklich. Ja. Doch einfach. Es gibt immer wieder ganz viele Momente, wo ich denke, jetzt verzweifele ich. Jetzt höre ich auf, jetzt kann ich nicht mehr. Jetzt ist keine Energie mehr da.
Und dann kommt von irgendwoher, ich werd's nicht sagen, ein Lichtleine her, aber vielleicht ein Mensch, eine Begegnung, eine Idee, Die dafür sorgt, dass man doch wieder weitermacht und diese Grenzen wieder öffnet und dieser Moment macht total glücklich. Ich finde dieses Bild interessant, ähm wenn man einen Fluss vor sich sieht, dann hast du so einen schweren Kahn, So ein Mutterschiff, so einen schweren Frachter oder so was, der ganz, ganz, ganz grade seinen Weg und und seinem Ziel folgt.
Und ich würde mich vielleicht eher wie so ein Speedboot betrachten, das mal nach links und mal nach rechts deut, vielleicht auch mal eine Welle mitnimmt auch mal genervt ist, wenn da irgendeine Geschwindigkeitsbegrenzung ist und dann wieder Freude hat, wenn man diesen Gashebel einfach runterdrücken kann.
Und wenn man andeut oder gebremst wird, dann fühle ich mich wirklich nicht glücklich. Und dann denke ich, so ein Mist. Aber dieses große Ganze, das fühlt sich so gut an und auch vielleicht ein Stück weit Vorbild für meine Töchter sein zu können, zu sehen, dass sie auch davon profitieren, von diesen vielen unterschiedlichen Ansichten, dass man, Na ja, wenn ich jetzt sage, fortschrittlich sich fortschrittlich verhält, klingt das auch wieder vermessen, aber ihnen was mitgeben kann. Hier, ihr könnt eigentlich all das erreichen, was euch vorschwebt, Ich leb's euch vor, auch wenn's vielleicht mal mit einem Vorurteil verbunden ist, aber das macht mich sehr, sehr glücklich, auch wenn ich nicht in jedem Moment denke, yippie jäh, ist es gerade toll hier, aber im Großen und Ganzen,
fühlt sich vieles einfach schön und vor allem auch tief dankbar an, dass es Menschen gibt, die die mir die Chancen schenken, sich mit ihnen zu unterhalten, Situationen kennenzulernen über die Geschichte, über die Kunstgeschichte, vielleicht die Vergangenheit zu verstehen, vielleicht dadurch auch ein bisschen nicht in die Zukunft blicken zu können, aber das ist einem vielleicht ein bisschen leichter fällt, den Next Dep zu planen, das macht mich schon echt richtig, richtig, richtig glücklich und ich glaube, diese Dankbarkeit, die macht so glücklich.
Und es macht mich natürlich glücklich, dass wir hier erneut aufeinander getroffen sind. Ich glaube, da habe ich dem jetzt gar nichts mehr hinzuzufügen. So viel schöne Ausdrücke, warum du glücklich bist oder das finde ich toll und, bilden Stroh ein Teil dessen sein zu dürfen und daran teilhaben zu dürfen. Ich sehe dich hier, du strahlst ein bisschen über beide Ohren. Leider können das die Hörer nicht sehen, aber ich darf's sehen und Foto. Ja und ähm nee, dass wir ein Stück weit zusammen gehen durften in den letzten zwei Jahren und ich hoffe es viele Jahre dazu mit vielen spannenden Momenten. Da bin ich mir sicher und ich danke dir wirklich von ganzem, ganzen Herzen, Tschüss. Dreihundert. Super. Die kommt schneller als.
Music. Die nächste Folge erscheint in einer Woche und um sie nicht zu verpassen, folge der die Leichtigkeit der Kunst gerne auf deiner, Wenn dir diese Folge gefallen hat und dir auch die weiteren Episoden zusagen, dann hinterlasse doch gerne fünf Sternchen sowie eine wohlgesonnene Bewähr, freue mich auch über Empfehlungen, Fragen, Kritik und natürlich auch weitere Themenvorschläge oder GesprächspartnerInnen. Dazu kannst du gerne die Social Media Kanäle von Leichtigkeit der, oder eine E-Mail an folgende Adresse schreiben. Info at die Leichtigkeit, Danke fürs Zuhören und tschüss bis zum nächsten Mal.
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