
Abundance, Welt nach Kapital, KI nach Marx, Fertilitätspolitik, Jo Ann Beards Cheri, konservative Orientierungslosigkeit
Freitag, 9. Mai 2025 · 1 h 00
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Shownotes
Wolfgang und Stefan besprechen die Lektüren des April 2025
Ezra Klein und Derek Thompson sind bekannt für kluge Gedanken die häufig gerade so den Korridor des Konventionellen verlassen. Diesmal schreiben sie aber über das Offensichtlichste - zu wenig Wohnung, zu wenig Infrastruktur, zu wenig Forschung. Man wartet auf den Markt und der liefert nicht. Man wartet auf den Staat und der fühlt sich nicht verantwortlich. Das Unkonventionelle ist diesmal die politische Gegnerschaft. Die Republikaner sind schon abgeschrieben. Aber die Demokraten, die könnten noch was erreichen, wenn sie sich von ihrem bisherigen Plan von Politik vollständig verabschieden und ins Zeitalter des konstruktiven Überflusses einstiegen. Das Buch ist auch für uns Deutsche hoch interessant. Wir lesen es dennoch kritisch. Dann stellt uns Wolfgang Literatur vor, die ihren Leser nicht vergisst. Stefan spricht über Trumps Fertilitätspolitik. Zum Abschluss gibt es eine Empfehlung für Nachtmusik.
Hinweise
Der kürzlich erwähnte vernünftige Fitness-Influencer ist: Colin (instagram.com/colin_coaches)! Folgt bei der Gelegenheit doch bitte auch uns. Ihr findet Wolfgang (instagram.com/wolfgangmschmitt) bei Instagram. Und Stefan (instagram.com/friiyo) braucht endlich 10.000 Follower…
KÄS-Termine 2025
Fr. 20.06. / Fr. 19.09. / Fr. 19.12.
Kontakt per Mail: neuezwanziger@diekaes.de
SOMMERSALON am 23. August! Tickets gibts hier (diekaes.reservix.de/p/reservix/group/405387)
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Literaturliste des April-Salons
Vor dem Salon
Salon für April 2025
Ezra Klein, Derek Thompson: Abundance. How We Build a Better Future. Fülle und Wohlstand wünschen sich Ezra Klein und Derek Thompson in ihrem Buch "Abundance. How We Build a Better Future". In liberalen Demokratien wird immer weniger gebaut, erfunden und verteilt. Warum ist das so? Das Buch richtet sich primär an und gegen Liberale und Linke. simonandschuster.com/books/Abundance/Ezra-Klei…
Albert Wenger: Die Welt nach dem Kapital. Risikoinvestor Albert Wenger beschreibt in seinem Buch "Die Welt nach dem Kapital" eine eigenartige Vision von einer Zukunft, in der es außer bei der Aufmerksamkeit keine Knappheiten mehr gibt und ein BGE die Rettung sein soll. piper.de/buecher/die-welt-nach-dem-kapital-isb…
Peter Schadt: Künstliche Intelligenz im Zeitalter ihrer ökonomischen Nutzbarkeit. "Künstliche Intelligenz im Zeitalter ihrer ökonomischen Nutzbarkeit" heißt ein hochinteressanter Essay von Peter Schadt, der als Maro-Heft erschienen ist und von Luise Schaller illustriert wurde. Die Dystopie, so die These des Autors, ist bereits da. maroverlag.de/marohefte/292-zwischen-terminato…
NYT-Autoren zu Trumps widersprüchlicher Fertilitätspolitik. Donald Trump hat eine ausgefeilte Fertilitätspolitik. Aber seine bürokratiefeindliche Politik steht dieser entgegen. Die New York Times beobachtet es detailliert. nytimes.com/2025/04/21/us/politics/trump-birth…
• Meinungsbeitrag der New York Times über Trumps Fertilitätspolitik und Sexismus. nytimes.com/2025/04/21/opinion/trump-fertility…
• Artikel der New York Times über Trumps Fertilitätspolitik im Gesundheitsbereich. nytimes.com/2025/05/07/health/trump-fertility-…
Jo Ann Beard: Cheri. Die amerikanische Schriftstellerin Jo Ann Beard schlägt in ihrem Erzählungsband "Cheri" (übersetzt von Anke Caroline Burger) einen unvergleichlichen Ton an, der von Alltagsbetrachtungen ausgehend ins Abgründige schwingt und doch heiter bleiben möchte. harpercollins.de/products/cheri-9783312013692
Andreas Püttmann: Zwischen Christdemokratie und Rechtspopulismus. Andreas Püttmann hat in den "Blättern" das Christliche, Soziale und Konservative der CDU/CSU historisch erörtert. blaetter.de/ausgabe/2025/mai/zwischen-christde…
Sebastian Friedrich: Droht die Establishmentisierung der Linken? Die Linke hat den zweiten Wahlgang ermöglicht, sodass Friedrich Merz nach wenigen Stunden doch noch zum Kanzler gewählt wurde. Eine Formalie? Nein, sagt Sebastian Friedrich in "Jacobin". jacobin.de/artikel/die-linke-linkspartei-merz-…
Norbert Walter-Borjans: „Zum fünften Mal mussten wir auf Verteilungsgerechtigkeit verzichten". Norbert Walter-Borjans kritisiert das SPD-Verhandlungsergebnis im Koalitionsvertrag. Wir vergleichen den Koalitionsvertrag und das SPD-Wahlprogramm. freitag.de/autoren/sebastianpuschner/norbert-w…
Katharina Pistor: Für Trump und Musk sind Universitäten Parasiten. Die Rechtswissenschaftlerin Katharina Pistor spricht in einem "Handelsblatt"-Interview über die Repressionen an US-Universitäten. handelsblatt.com/politik/international/usa-fue…
Alice Sara Ott spielt Nachtmusik von John Field. John Field ist der Erfinder des Nocturnes, aber der Komponist ist bis heute völlig unbekannt. Pianistin Alice Sara Ott legt nun eine wundervolle Einspielung seiner Nachtstücke vor. deutschegrammophon.com/de/katalog/produkte/fie…
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Hallo Wolfgang. Hallo Stefan. Bist du der neue Papst-Fan? Bist du ein neuer Papst-Fan? Bist du immer noch Papst-Fan? Du hast dich wohlwollend geäußert? So schnell kann man das noch nicht sagen. Ich bin erst mal erfreut darüber, dass ein Papst sich Leo der 14. nennt. Denn das bezieht sich natürlich auf eine lange Leotradition. Vor allem knüpft er ja dann wohl an, an Leo den 13.
Das war der Papst. Meiste? Ja, das macht man schon aus Gründen. Leo der 14. schließt an Leo der 13. an? Ja, schon. Das möchte man. Man möchte in einer Tradition stehen. Ich wollte deswegen den Zahlen machen, aber du hast mich recht. Man kann auch an andere Leons anschließen. Man möchte an Leo den 13. anschießen, der Ende des 19. Jahrhunderts, der erste Papst, der eine sozialen Enzykliker rausgegeben hat.
Also das, was dann später auch katholische Soziallehre genannt wurde. Das ist die Reaktion der katholischen Kirche. Das ist sicherlich auch auf den Sozialismus, auf Marx und die Folgenden. Nicht, dass ich jetzt eine riesengroße Fern der katholischen Soziallehre bin. Ich sehe da natürlich aus maximischer Perspektive durchaus Schwierigkeiten.
Aber was natürlich wichtig ist, ist, dass das ein Papst ist, der das Soziale in den Mittelpunkt rückt, der hoffentlich Kirchenpolitik auch für die Armen machen wird. Und der damit auch ein Stachel im Fleisch sein wird, all jener, die jetzt gerade gratulieren, wie zum Beispiel Donald Trump. Also dass er mit Donald Trump viel gemein hat. Danach sieht es jetzt gerade nicht aus und das ist ja schon mal erfreulich.
Donald Trump freut sich auf ein Treffen mit dem Papst. Also ungehörig war er schon, sich selbst in den Papstrobe zu zeigen und dann später zu erklären, ich habe damit nichts zu tun. Das hat jemand gemacht, mir hat es gefallen, wir haben es gepostet. So, Wertestanz kann man gar nicht haben. Sich auf ein Treffen mit dem Papst zu freuen, ohne dass schon eine Audienz anbraunt ist, finde ich auch ungehörig.
Und das liegt beim Papst und nicht beim Donald Trump. Genau. Trump denkt wahrscheinlich, der Papst kommt dann zu ihm ins Weisehaus oder so. Also das kann passieren. Ich wette, ich erlebe, ich muss aber mit. Er ist 69, er ist nur zwei Monate älter als Merz, also noch ein junger Mann. Wir wissen aber von Franziskus, er hat Argentinien nie besucht, sondern es war eine ideelle Verbindung.
Er war als Allererstes in Brasilien. Es würde mich nicht wundern, aber ich kann keine Prognose machen, weil ich will keine Feuer und Finger und so. Aber wenn der neue Papst relativ früh in den ersten zwei Jahren ein Besuch in Mexiko macht, würde mich das nicht wundern. Und das würde programmatisch genau passen und niemals zu Lebzeiten wieder in Amerika auftauchen.
Er hat sich sowieso schon biografisch dagegen entschieden, Jahrzehnte in Peru und so weiter. Ich glaube, für Trump ist noch das eine oder andere Wunder abzuholen, denn ich dachte gestern auch zuerst, ist das, was Trump noch gefehlt hat, ein Papst, nur Trump imaginiert sich jetzt so eine Nähe, mit der man durchaus spielen kann.
Von Seiten des Vatikans. Ja, ja, ganz genau. Der ARD gestern oder bei Phoenix war ein junger Mann, der kommentierte, das ist auch eine Kampfwandsage. Dann war die Frage gegen wen? Kampf klingt ja auch ganz schön gefährlich. Und die Antwort war gegen Trump und die Kollegen auf dieser Welt. Mal sehen. Kann ich mir gut vorstellen, wir werden sehen, er ist jedenfalls jemand, der Franziskus nahe stand.
Das ist ja auch bei seinem ersten Auftritt klar geworden. Er hat mehrfach betont, wie wichtig die Friedensbotschaft die Christliche ist und dass er dazu aufruft. Jetzt ist er noch nicht so konkret geworden. Das ist auch unüblich oder wäre unüblich, wenn er das geworden wäre. Insofern können wir da sehr gespannt sein.
Und ich glaube auch, dass für ihn das jetzt nicht gerade besonders relevant ist, darüber nachzudenken, wann er in Washington auftaucht. Das ist auch einfach provinziell gedacht von den Amerikanern, wie die Deutschen auch, immer provinziell über ihren deutschen Papst nachdenken. Es ist die Weltkirche und da spielen am Ende die US-amerikanischen Katholiken nicht die Hauptrolle.
Ich bin es ja nicht mal in Amerika. Als Christen. Nun war das am 8. Mai, dass der Papst auf den Balkon tritt und erstmal den Friedensgruß raus schickt. Das ist ja auch für Italien und selbst, wenn es nicht in Italien wäre, es ist für die Welt ein wichtiges Datum, der Ende zweiter Weltkrieg und so. Und ich möchte zwei Clips spielen.
Denn zurück ins Provinzielle, wir haben eine AfD, die uns bedroht. Bei der Auskennung, wie Justus Bender sagen, für die Gerichte soll das jetzt eigentlich unerheblich sein, wie groß oder klein die Partei ist. Also das ist einfach jetzt Sachfragen zu entscheiden, dadurch, dass eine Bundesbehörde, die dafür zuständig ist, auch ein bisschen institutionalisierte, wehrhafte Demokratie zu sein, zu sagen, wenn die das Orteil sprechen, gilt das schon mal.
Jetzt haben sie einen kleinen Rückzieher gemacht, also das Bundesamt für Verfassungsschutz, und hat gesagt, wir setzen das aus. Was aber nur bedeutet, wir warten die gerichtliche Klärung ab. Nancy Feser hat also in ihrem letzten Move gesagt, das soll jetzt mal aus der Politik raus, in der Justiz entschieden werden, wie man damit umgeht.
Wir alle hören ja schon von Höcke, dass man ihn jetzt als "Wir rumherbezeichnen" darf, weil Gerichte das bestätigt haben. Also warten wir diese gerichtliche Bestätigung ab. Und ich finde diesen Move zu sagen, wir legen jetzt 1100 Seiten vor, das meiste davon wird schon öffentlich sein, also wenig Überraschungsmaterial so, und das ist wahrscheinlich chronologisch oder mit einem ordentlichen Sache gistert, oder wie auch immer.
Aber während dieses Gerichtsverfahrens wird ja wahrscheinlich dann auch dieser Texte-Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt, über den muss dann gesprochen werden. Und das jetzt überhaupt das Bundesamt für Verfassungsschutz sagte, die sind gesichert rechtsextrem, ist ja so ein kleiner Punkt, hinter dem man nicht zurück kann.
Also man kann jetzt nicht einfach OPHA N oder so weiter durchlabern lassen, wenn eigentlich das im Raume stehen. Sondern es gibt diesen ganz kurzen Moment, in den auch ein AfD-Wähler sich nochmal kurz mit sich und vielleicht auch mit anderen damit ins Benehmen setzen muss, dass man hier eine gesichert rechtsextreme Partei unterstützt und wählt.
Glaubst du, dass das in irgendeiner Weise für AfD-Wähler von Relevanz sein kann? Denn dieses Siegelgesichert rechtsextrem hat man sich ja auch denken können, ohne Verfassungsschutz hätte man das auch machen können. Und jetzt hat man das und die Argumentation der AfD-Wähler könnte sein, da sieht man es wieder, diese Kartellparteien haben das jetzt schön anberaumt, dass ja auch noch die AfD verboten werden soll.
Also bin ich in einer wunderbaren Widerstandsposition. Also ich finde, die Frage ist jetzt die allerwichtigste, ob das jemanden kümmert. Denn es gibt jetzt sozusagen zwei alternative Wege. Das eine ist, da sieht man es wieder, wir als die aufstrebende Parallelgesellschaft, sozusagen auf der Siegerstraße, man sieht ja auch die Zustimmung wächst und so weiter, jetzt müssen wir nur noch warten, bis es passiert und dann ist das Deutschland aber wieder normal.
Oder aber es bringt einen in eine Rechtfertigungspflicht, dass man eben nicht einfach weiter abwarten kann, sondern vielleicht auch noch mal einen kleinen Gedanken drauf verschwenden muss, was hier in eigenen Lager, auf dem man sich auf der Siegerstraße fühlt, passiert. Es ist ja auch für, sagen wir, linksliberale bis linke nicht so leicht gerade.
Also dass die AfD verboten gehört, könnte man ja auch begründen, ohne dass man jetzt mit dem Verfassungsschutz kommt. Jetzt gibt es aber einen ganz positiven Bezug auf den Verfassungsschutz, von dem die linken, also die kahleren Linken immer sagen, der muss sowieso abgeschafft werden und auch liberalere Positionen, wie jetzt eine von Runden Steinke oder so, ist ja keine, die sagt, ja gut, dass wir diesen Verfassungsschutz haben, den haben wir schon immer geglaubt, den brauchen wir unbedingt, sondern da gibt es ja eine Kritik am Verfassungsschutz und zugleich aber jetzt ein positiver Bezug die ganze Zeit auf den Verfassungsschutzbericht.
Ja, genau. Also der Verfassungsschutz hat sich ja an der Wiesneswandelung durchgemacht, nachdem zum Beispiel die Linken in Thüringen gesagt haben, okay, der NSU wurde bei uns gegründet und wir wissen nicht genau, wie viel der Verfassungsschutz damit drinhängt. Also nehmen wir den, ich weiß gar nicht, aus welcher jüdisch-politischen Organisation den Chef und machen ihn zum Verfassungsschutzpräsidenten so.
Und mit Halterwagen als Nachfolger von Maßen war es ja auch ein Kulturwandel, der sich sozusagen niedergeschlagen hat, also das kriegte man schon noch erklärt so, aber das ist eben der Punkt, man muss sich halt damit befassen. Also man muss es schon erklären. Man kann jetzt nicht einfach so weiterhin mitlaufende, den man sagt, oh mein Leben ist so anstrengend, ich mache mir Sorgen, um wer über mein Gartenzaun springt. Ich will jetzt mal AfD, aber eigentlich habe ich damit nichts zu tun. Also dieses total passiver, ausgeschaltet sein.
Ich finde das gut, wenn jemand eine energischen Rede vorträgt und sei es nur in einem 30 Sekunden YouTube-Clip ansonsten, habe ich damit nichts zu tun. Ich befasse mit nichts. Aber wie ist es von der linken Position? Es ist ja jetzt kein Problem, dass der Verfassungsschutz, auch wenn es da einige Personalentscheidungen gegeben hat, eine linke Tampendruppe ist ja so.
Noch immer gibt es ja ein Verfassungsschutzbericht, in dem Beispielsweise irgendwelche linken Publikationen, Podcasts und so weiter als extremistisch aufgeführt werden, bei dem man so denkt, na ja, gut, die fragen sich, ob der Kapitalismus ideal sein kann und beantworten diese Frage mit Nein. Ist das gleich Extremismus? Ist überhaupt, wenn man in diesen Extremismus-Kategorien denkt.
Also ich glaube, dass das schon jetzt eine gewisse Schwierigkeit darstellt und vielleicht benötigt man sie gar nicht. Also das ist vielleicht eher ein Bericht, den man in Anschlag bringen kann gegen ein eher konservatives Schrecktrumpf. Aber das ist vielleicht gar nicht, worauf man sich so sehr positiv bezieht und braucht.
Ich will mal eine Metagegenfrage formulieren. Man muss sich ein ganz klein wenig mit irgendwas beschäftigen in diesen politischen Feldern, um überhaupt zu so einer Frage zu kommen. Ein Wesenswandel im Verfassungsschutz oder was sagt mir der Verfassungsschutz, wenn er irgendwas mitteilt, folge ich dem jetzt oder nicht.
Das heißt ja, da gibt es schon eine Grundlage, auf der man nach Antworten sucht. Es ist nicht einfach nur ein gefühliges Mitlaufen, sondern so ein bisschen läuft schon mit. Und jetzt ist meine Frage, inwieweit kann man uns vom, ich sag mal, der man der AfD befreien, wenn auf der Gegenseite auch so ein Fundament plötzlich als nötig erachtet wird.
So im Sinne von, nee, ich kann jetzt nicht einfach in den Diskussionen einsteigen und sagen, ah, Ampel war alles scheiße oder so, Kanzler sind alle gleich, die Altparteien, sondern so ein ganz kleines, gab es eine Veränderung beim Verfassungsschutz, das bedeutet eigentlich ein Verfassungsschutz, Gutachten, Titel und so, ja, also solche kleinen Fragen.
Und anlässlich des 8. Mai gab es ja jetzt einige Publikationen, bei denen ich mir vorstelle, allein dieser ganz kleine Peaks in die alltägliche Diskussion, dass man nicht mehr ganz so leicht sagen kann, ich bin AfD-Anhänger oder durchscheinen lassen kann, welcher Anteil man folgt, weil jetzt gesichert-rechtsextrem mit im Diskurs schwingt, auch wenn es keine ausspricht, aber es droht dann immer, um so mehr ausgesprochen zu werden.
Und dass diese klitzekleine Veränderung ein Unterschied macht zwischen 60 Millionen Tote durch den Weltkrieg oder nicht. Und das ist nicht dieses hoch aufgehangene "wie war Hitler drauf, wie ist seine Psyche" oder was auch immer, was hat Göppels da gesagt, wie ist die Sitzart zu deuten, sondern auf der ganz anderen Seite des Spektrums.
In der Wählerschaft, die motivlos wählt, die einem Vibe folgt und jetzt ganz kurz durchgerüttelt wurde, weil um ist, meine Leute sind die sichert-rechtsextrem. Kann ich sie noch wählen und kann ich das in meiner Tochter noch erklären, so ungefähr. Und es gibt hier zwei Clips, die ich mal spielen will.
Das eine ist aus einer Buchbesprechung. Das Buch heißt "Unwillige Volksgenossen". Es hat noch einen längeren Untertitel, der superinteressant ist, aber der jetzt in mein Clip nicht mit rein gerutscht ist. Es geht um die passive Haltung der Bürger, also in der Anbahnung von Hitlers Macht und dann während dieses Dritten Reichs.
Dieses Buch ist von Peter Longerich und wir hören mal ein Auszug gegen Ende des Buches, gegen Ende der Besprechung, ein Singen-Sang, der so ein bisschen verdeutlicht, was ich hier meine. Longerich arbeitet heraus, dass die Mehrheit zwar Hitlers außenpolitische und militärische Erfolge gutierte, die meisten aber hatten dabei stets Angst vor einem neuen oder einem noch längeren Krieg.
Also hier ist schon mal ganz wichtig, ich will es für den zweiten Clip schon mal markieren. Sie gutierten die außenpolitischen Erfolge und selbst wenn es Krieg ist. Also man sieht sich auf der Gewinnerstraße und das scheint, könnte vielleicht das einzige sein, was da wichtig ist. So, ja. Das allerdings könnte dem Regime egal sein, denn...
Zum einen ergibt sich aus den Befunden, dass eine totalitäre Diktatur, auch ohne Zustimmung und Akzeptanz der Mehrheit funktionieren und ihre Ziele somit weitgehend autonom durchsetzen kann. Das ändert zum zweiten jedoch nichts an der Gesamtverantwortung der Deutschen für die verheerenden Folgen nationalsozialistischer Politik.
Die allerdings müsse man so wirklich neu begründen. Denn diese Verantwortung ergibt sich nicht in erster Linie aus Begeisterung für und Übereinstimmung mit dem nationalsozialistischen Projekt, sondern primär aus einer passiven Grundeinstellung, aus mangelndem politischen Interesse, Engagement und Zivilcourage.
Aus dem Unwillen sich eine eigentlich skeptisch bis ablehnend eingeschätzten Politik entgegenzustellen. Ja, also wir haben eine politische Bewegung, die einfach sagt, die Juden sind das Übel dieser Welt, denn nichts ist so nervig wie so eine kleine Minderheit, die ständig solcher Folge vorweist. Das ganze Volk lebt in armen Häusern und die bauen sich einfach so elfen bei den Türmen wie rumme.
Und daraus speist sich dann 6 Millionen industrielle Tote, 40 Millionen Kriegstote und so weiter, ganz die Welt im KSR. Einfach nur, weil man 20 Jahre vorher so, ja, ich finde das schon ganz gut, wie der redet, irgendwie. Am Ende ist eben eine demokratische Machtergreifung, heißt halt einfach, Leute haben halt eine Stimme abgegeben.
Ein kleiner Akt von 3 Sekunden in einem 4-Jahres-Zeitraum. Und wenn es vorher nochmal 10 Sekunden Irritation gegeben hätte, hätte alles ganz anders sein können. Und das bedeutet ja auch, dass man nicht, auch wenn man natürlich diese Bilder kennt und die gibt es ja auch, diese Daueräuphorie bei allen Bürgern hat für Hitler, sondern man sagt, "Ach jetzt will ich hier mal jemanden Denkzettel verpassen."
Und genauso leben wir das natürlich auch mit AfD-Wählern, die jetzt nicht den ganzen Tag im Klatschmarsch verfolgen, was Alice Weidel und Anderth von sich geben. Aber dann, wenn es darauf ankommt, sagen sie, "Ach jetzt könnte ich die eigentlich mal wählen." Ja, genau. Also selten war man bei einem Thema so nah an dieser Schmetterlingsflügelschlag Orkan, so dramatischerweise halt bei dem Weltkrieg.
Und heute Morgen, ich habe auf dich gewartet, auf dem Parkplatz da und höre Lanz und Brecht mit folgendem Auszug von Lanz. Ich fand interessant, wie Jena das begründet, was da eigentlich passiert ist, er sagt, die Alliierten, die Briten, die Amerikaner, die sind davon ausgegangen, dass sie auf großen Widerstand stoßen würden.
Die hatten insbesondere Respekt vor der Hitlerjugend, vollkommen ideologisch verblendet, fanatisiert und die rechneten mit Partisanaktion, ja, mit Racheakten und so weiter, weil er gönnt es noch zwei Monate vor Kriegsende, den insbesondere jungen Leuten eingeimpft hat. Also wenn die anderen kommen, dann werdet Werwölfe, ja, das war der Begriff.
Und bringt jeden Amerikaner und Engländer um, den ihr irgendwie zu fassen kriegt. Das heißt, davon sind die ausgegangen und waren dann völlig überrascht, dass sich sozusagen fast über Nacht der Faschismus so schreibt, dass er das ja in diesen deutschen Seelen aufgelöst hatte und nichts dergleichen geschah.
Sondern am Straßenrand standen jubelnde Menschen, die von den Besatzern die Schokolade nur allzu gern genommen haben, weil sie unglaublichen Hunger hatten und haben den zugejubelt. Ja, also die konnten sich auf etwas verlassen, womit sie gar nicht gerechnet haben. Sehr viele Deutsche, die deswegen auch Nazis gelesen sind, weil sie sich als Sieger fühlen wollten, als überlegen und als etwas Tolles gegenüber anderen Völkern und auch geglaubt haben, sie gewinnen in Zweiten Weltkrieg, die haben sich dann an die neuen Sieger gehalten, damit sie wieder zu den Siegern dazugehörten.
Das kennt jeder. Ich bin ja kein Anhänger von irgendwelchen Fußballvereinen und so, aber es gibt Leute, die gucken einfach nur Spiele von FC Bayern, FC Barcelona, Real Madrid. Jetzt kriege ich mir bestimmt Ärger. Weil dann geht man einfach sicher, dass man auf der Siegerstraße ist. Lass mich ein anderes Beispiel wählen, damit wir keine bösen E-Mails bekommen.
Lohnkrin ist eine sehr interessante Oper deshalb auch, weil es ja da um einen neuen Führer geht, der par Band beschützen soll und die sind alle in großer Aufruhr. Wer wird es denn jetzt eigentlich? Da gibt es eine Intrige im Hintergrund. Ortrot, eine Art Lady Macbess will ihren Mann Telleramund als den Führer sehen und dann gibt es aber Elsa.
Da wird geunkt, die hätte ihren Bruder ermordet und sie wünscht sich einen Retter herbei. Und das ist der, nachdem sie nicht fragen darf, dessen Namen sie nicht erfragen darf. Das ist Lohnkrin und interessant ist nun, was Wagner mit dem Coa macht in dieser Oper. Dieser Coa steht nämlich immer auf der Seite, die gerade opportun ist.
Der Coa ist immer, was jetzt, Ach das, Telleramund, okay Telleramund. Jetzt achso Lohnkrin, das ist unser neuer Führer. Prima, machen wir auch das. Also der hat eigentlich genau das sehr gut herausgearbeitet. Also wer da mal die Gelegenheit die Oper zu sehen und das klug inszeniert ist, dann kann man das wirklich gut zeigen, wie wankelmütig dieser Coas beziehungsweise ja wie sehr immer da rauf aus ist, bei den Siegern zu stehen.
Ja, also man ist immer bei den, finde ich, interessanten Erklärungen ganz weit abseits von ihnen halten. So, das ist so dieses, wir machen jetzt alle Vibecoding und das halt auch in der Politik. Lass mich doch, wenn wir schon gerade darüber sprechen, über Vibecoding und alles Mögliche, einen Auszug vorlesen aus diesem Zeitporträt von über Kevin Kühnert, der sich ja jetzt zurückgemeldet hat beziehungsweise sagte, also die Politik daraus will er sich nicht ganz verabschieden, aber erst einmal will er ein bisschen darauf auf Distanz gehen und dieser Artikel erzählt dann so seine Phase in der Regierung und wie er dann danach damit umgegangen ist.
Das soll uns jetzt gar nicht so sehr interessieren, was mich jedoch aufhorchen ließ, ist Folgendes. Kevin Kühnert hat sich vor einigen Jahren verliebt in einen Mann mit FDP-Parteibuch. Kühnert ist keiner, der sein Privatleben freimütig ausbreitet, aber man kann es sich so vorstellen, dass er mit seinem Partner nicht nur über die Wochenendplanung, sondern auch über Politik diskutiert, über das Bürgergeld etwa oder die Abzindrente.
Gut, das steht uns nicht anders zu beurteilen, wo die Liebe hinfällt. Jetzt wird es aber interessant. Kühnert sagt, dank seiner Beziehung habe er noch einmal neu begriffen, dass der Raum, den es braucht, um unterschiedliche Meinungen auszuhalten, nicht einfach so entsteht, sondern dass man sich um ihn bemühen, dass man ihn pflegen muss.
Zitat, es braucht so ständige Bewusstsein, dass der politische Gegner auch Recht haben könnte, sagt Kühnert. Und dem würde ich ganz klar widersprechen. Man kann natürlich über ganz viele Dinge diskutieren, wer hat da Recht. Aber nicht mit FDP-Parteibuch. Nein, nein, nein, so will ich das nicht gemeint haben.
Also ich kann natürlich über Sinn und Unsinn von Aktienrente diskutieren und da werden wir auch gar nicht so nur eine Meinung haben im Sinne von, wie viel Rendite bringt das. Dann kann man Schätzungen abgeben, kann Dinge, Tegibitie befragen oder was auch immer. Und dann kommt man zu vielleicht unterschiedlichen Ergebnissen und grundsätzlich.
Aber ist es ja nicht so, wie zum Beispiel die Frage, wie wird der FC Bayern nächste Woche spielen, wird er gewinnen oder verlieren oder wird es unentschieden sein? Ja, da kann man unterschiedliche Auffassungen sein und dann wird die Realität einen bestätigen oder widerlegen. Und es gibt natürlich Detailfragen, indem man sich uneins sein kann und auch die andere Meinung richtig sein kann, sollte die Umgehungsstraße nach rechts abgehen oder nach links abgehen, kommt man dann schneller rein in die Stadt oder sonst was.
Das sind alles Fragen, die sind zu erörtern. Nur glaube ich, ist hier ein Denkfehler. Nämlich wenn man sagt, es braucht das ständige Bewusstsein, dass der politische Gegner auch recht haben könnte, denkt man Politik eigentlich so wie Habermas, nur noch in der Weise, dass man sagt, vernünftige Argumente werden ausgetauscht und das beste Argument soll gewinnen.
So funktioniert ja Politik eben nicht, sondern Politik ist Interessenpolitik. Also die Gegensätze von Interessen. Die FDP vertritt grundsätzlich andere Interessen, als sie zum Beispiel eine sozialdemokratische Partei vertreten soll. Und da geht es nicht um Recht haben. Also das ist ja keine Frage von, also ich kann die ja nicht mit richtig oder falsch beantworten, die Frage wie, also zum Beispiel sollte man eine Vermögenssteuer einführen.
Das ist eine Frage von Interessen. Das ist aber keine Frage von richtig und falsch. Es steht nirgends geschrieben, dass eine Gesellschaft grundsätzlich Falsches, in der es Milliardäre gibt. Ich kann aber aus meiner politischen Überzeugung heraus sagen und im Interesse der arbeitenden Bevölkerung sprechen, wir brauchen so eine Vermögenssteuer.
Aber da geht es nicht um Recht haben und wir machen einen lustigen Kompromiss oder irgendetwas, sondern da geht es ganz kaum um Interessenpolitik. Und ich glaube, das ist ein großes Problem, das sich hier im Kleinen zeigt, bei linken Parteien oder generell vielleicht auch in unseren ganzen politischen Debatten, dass wir Politik nicht als Interessenkonflikt mehr wahrnehmen wollen, sondern glauben, es ging jetzt nur darum, das beste Argument zu finden.
Also es ist ein Gegensatz von Interessen. Und es ist auch nicht die Sache, dass sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer einig werden können über Argumentation, sondern es bleibt eine konfligiere Situation, in der man sich befindet, bei der die eine macht stärker als die andere sein kann und man wählt dann zum Beispiel eine Arbeitepartei, um die Interessen der Arbeiter zu stärken.
Aber hier sieht es sich natürlich Kevin Kühnert als jemand, der nicht vorsitzender eine Arbeitepartei sein will, sondern der das Ganze will. Und ich glaube, dass das ein fundamentales Problem ist in der linken Politik. Ja, finde ich auch. Also die Notwendigkeit, die Kevin Kühnert sieht, sehe ich in ganz wenigen super spezialisierten Leistungsrollen, wie zum Beispiel Bundeskanzler.
Der Bundeskanzler ist immer der Bundeskanzler der ganzen Republik. Also der muss dann quasi so ein Semi-Präsidiales die Partei hinter sich lassen. Und es hat ja Merkel zum Beispiel perfekt geschafft, so dass sie dann nach ihrer Kanzlerschaft auf Parteitage eingeladen wurde. Und vorher schon in Pressemitteilung oder Pressekonferenzen sagte, ja, ich gehe mal hin, es ist ja auch meine Partei.
Also der war die Distanz schon völlig geklärt. Sie hat sozusagen diesen Kevin Kühnert Idealtypus gefahren, aber der ... Aber sie hat natürlich auch gewisse Interessen vertreten. Ja, klar. Sie hat eine Herkunft. Ja, ja, also das ist ja jetzt auch nicht frei davon. Nur dass sich das jetzt als Bedarf, den man sieht, so runtertransferiert auf alle Liegenschaften bis hin in die Wählerschaft.
Ich nehme mal an, dieser Appell von Kevin Kühnert ist an uns gerichtet irgendwie. Auch dann, ja, ja. Das ist natürlich total Banane, denn der kommt ja nur aus diesem Wunsch heraus, dass sie gegen die AfD die demokratischen Kräfte zusammenstehen, selbst wenn sie Bind-Differenzen haben, die sollen sie mal nicht so wichtig nehmen.
Und da würde ich auch sagen, hier, Momentchen mal, und ich will jetzt eine Gegenerklärung liefern, die uns gleich zwei Antworten liefert. Warum gibt es überhaupt so eine Polarisierung, die als so schlecht angesehen wird? Und was hat es mit diesem politischen Spitzenpersonal auf sich? Dass eben, wie wir jetzt gerade sehen, es schwer hat, diese Merkelrolle zu finden.
Also Friedrich Merz, bei Merkel konnte Stefan Seiberth noch sagen, es ist auch ihre Kanzlerin, und man dachte sich so, ja, stimmt. Aber bei Friedrich Merz, ja, also da bin ich total dagegen. Das ist nicht mein Bundeskanzler. Da bin ich immer dagegen und alles, was er macht. Und das ist auch nicht die Frage, hat er jetzt da Recht?
Also was, das ist ja auch, wir haben ja ganz viele rote Linien, bei denen wir auch sagen, wir können jetzt nicht mehr darüber diskutieren, ob die Abschiebung von Minderjährigen auch mal, kann da auch mal jemand Recht haben. Sollte ich sagen, nee, das hat man nicht recht. Und das ist meine politische Position.
Ja, und wichtig ist jetzt der Punkt. Hier hilft überhaupt keine inhaltliche Aufklärung. Denn ich sage jetzt, es klingt sehr frech, aber ich glaube, das ist richtig, Friedrich Merz, Position zu erklären, kann ich besser als er selber. Wahrscheinlich ja. Und das nähert mich aber nicht an, damit übereinzustimmen.
Nee. Sondern... Du stehst ihn intellektuell schon. Absolut, Christian Lindner immer verstanden. Ja. Dieses deutsch- durchpeitschen, partikularer Interessen. Und sei es zum Unwohl aller, und das widerspricht ja auch so ein bisschen dem Eid, in dem er damit geleistet hat als Minister. Hauptsache, meine Buddies sind in Sicherheit, weil die sind eh global aufgestellt.
Also die haben Kapital, das wirklich flüchten kann. Da hängt kein Handwerksbetrieb dran, der natürlich ein Koblenz geklammert ist. So, den bringt man nicht nach Chemnitz, nur weil die da einen anderen Nebesatz haben. Die Gewerbesteuer oder sowas, der ist ja völlig absurd. So, und es gibt eine Erklärung für all das, aber aus einer Richtung, die wir nicht so mögen, Jordan Peterson war bei Joe Rogan zu Gast.
Und ist übrigens auch in Frankfurt übernächster Woche. Wir machen das nicht noch, wir haben schon kleine Truppe gesammelt, die dann einfach mal guckt, ob es noch Abendkarten gibt, um sich das mal anzuschauen. Ja, vor allem wird es mich ja das, was auf der Bühne geschieht ist ja, an dem Sinne uninteressant, man kennt das ja, aber das Publikum, das zu beobachten, das wird ja die Show sein.
Also ich habe mir schon Brille und Basecap und so weiter besorgt. Ich werde dort auftauchen. Nur nach Jordan Peterson... Entschuldigung, wie Brille und Basecap ist das eine Verkleidung, dass man braucht oder was? Ja, ich gehe dann natürlich als cooler Mann hin. Ach so. Ich habe die Weiche, der ich bin.
Wir gehen natürlich ordentlich dahin. Ja, okay. Frage da, Sonnenbräder, ein paar Mal. Noch mal auf, Mann, ja. Fotos folgen. Also Jordan Peterson hat jetzt eine Idee vorgestellt, von der ich sage, das ist gar nicht so verkehrt darüber nachzudenken, er jubelt sie natürlich den Woken unter. Nur ich denke mir, selten so eine gute Heuristik gesehen, dass viele Fragen passt.
Diese Fragen unterscheiden sich nicht sehr. Diese Fragen lauten, warum Friedrich Merz, warum Jens Spahn, warum Carsten Lindemann. Was hat es denn mit diesen Leuten auf sich? Carsten Lindemann mal in Abstrichen, aber es gilt umso mehr dann für Jens Spahn. Vielleicht können wir einfach sagen, wir erklären jetzt, wie es Jens Spahn gelang.
Und beide für die Frage, was? Einfach, dass er der erste Kanzler wird, der Blau und Schwarz vereint. Denn Merz wird jetzt abgeschossen, er hat sich in Sicherheit gebracht, er führt dann die Partei, jetzt die Fraktion, soll doch die Ministerriege und der Kanzler inhaltlich scheitern. Die CDU fegt ja nicht von der Weltgeschichte, nur weil Merz jetzt scheitern so.
Und die nächste Generation muss halt dastehen. Also Jordan Peterson erklärt hier mal unsere Rutger-Breschmann-Frage. Was hat es mit diesem spitzen Personal auf sich, mit denen stimmt doch irgendwas, psychologisch nicht. Und die Erklärung hier lautet, ja, das sind psychopathische Parasiten und es funktioniert wie folgt.
Die Frage ist, wie diese Menschen verursachen. Und die Antwort ist, sie gehen zu wo die Power ist und sie adopten diese Ideen und sie stellen sie selbst auf die Vorfläche davon. Aber die Ideen sind komplett irrelevant. All das, was sie tun, sind die Parasiten, sie sind die modernen Version der Parasiten.
Sie sind die Menschen, die Gott's Names in Vain benutzen. Sie proklamen die moralischen Werte. Es ist nicht egal, ob es rechts oder rechts oder christlich oder jüchig oder islam. Sie invaten die Ideenspace und dann benutzen sie diese Ideen als falsche Werte, um ihre narcissistische Abenteuer zu öffnen.
Wir übersetzen das alles gleich, wir hören uns das erst mal im Auto an. Das Problem ist, die Rechts werden das mehr und mehr fassen, weil die Rechts haben es, wenn sie in Power waren. Wie identifizieren die psychopathischen Parasiten, 4% der Bevölkerung, die in eurem Kleidung und die Flagen wägen, aber die sind nur für die narcissisten Beneffizien.
Die Menschen, die die Dark Triad studieren, die sind die Menschen, die originalerweise psychopathisch studiert wurden, und sie haben sich in die Ordentlichen Personalität, also auf die Fringe, verstanden. Sie haben die non-kriminellen Psychopathen, Also die Fringe-Kases sind Maccaballian. Sie benutzen ihre Sprache, um sie zu manipulieren.
Sie sind narcissistisch. Sie wollen unerwartete Reputation, das ist das, was ein Narcissist will. Und sie sind psychopathisch, das macht ihnen Predators oder Parasites. Das ist ziemlich schlecht, diese drei Dinge. So, also du hast eine politische Lage, die Menschen emotional aufwühlt. Die einen wollen das Klima schützen, die anderen wollen die Familie schützen, irgendwann will sie einen Betrieb schützen.
Jeder kümmert sich ihm irgendwas, und dann gibt es vielleicht auch noch die T-Schutzpartei, wie auch immer. Und dann gibt es in der Gesamtbevölkerung, sagt er, 4% psychopathische Parasiten. Der psychopathische Teil daran ist, sie sind narcissistisch veranlagd, ihnen ist also ihr Nas-Umfeld so ein bisschen egal.
Sie sind sehr gut darin zu ignorieren, dass sie auch Widerstände stoßen. Es ist ihnen einfach egal, also diese Losung, du musst nicht allen gefallen, sobald man YouTube-Videos dazu sieht, gleich die 100.000 in Views und so, Leute mögen diese Botschaft. So, es gibt also Leute, die können das ziemlich perfekt.
Und die haben eben nicht nur einen egoistischen, sondern so einen nazistischen biografischen Trieb nach vorn. Und sie wissen nicht ungefähr, wo das ist. Also versuchen sie, dieses emotionale Aufgewühltsein für sich zu nutzen. Und man erkennt sie daran, wie er beschreibt, dass sie sich erst mal in diese Clothing, also in diese Klamotte begeben, dieser emotional aufgewühlten Gruppe, dieses Milieus, und dann die Fahne besonders deutlich schwingen.
Wir haben das ja zum Beispiel vornvollendet gesehen, als die Regierung ja noch aus Christian Lindner bestand. Man dort Gesetze auf den Weg bringt, die Bauern auf den Plan rufen. Und Christian Lindner geht da so in die Menge rein, fühlt die Stimmung und sagt, ich führe euch zum Licht, ich bin zwar eigentlich in der Regierung, aber jetzt mache ich hier Opposition für euch.
Das ist sozusagen das validierende Element, wenn man eine Evaluierung macht. Die Frage ist so ein bisschen, wenn Christian Lindner jetzt noch nicht Bundesminister der Finanzen wäre, und da einfach versucht, politische Unterstützung, in seine von Wählerstürmen für sich einzuhalmsten, wie würde der 20, 30 Jahre jüngere Christian Lindner das dort nutzen?
Er würde in diese Ortsverbände gehen, Ortsbeiräte, keine Ahnung, was auch immer bei einer Demo, die Räder halten. Alle so, wir brauchen noch jemand, der eine Räder hält, kann jemand, traut sich jemand, er bietet es einfach an. Er ist derjenige, der die Räder hält. Er ist derjenige, der den Flyer schreibt, inhaltlich.
Er setzt sich sozusagen an die Bewegung einer Spitze, in denen er sich mit Inhalten brüstet, von denen er weiß, dass sie die emotionale Schwungmasse kanalisieren auf sich zu Spitzen, aber er selber hat damit gar nichts zu tun. Er macht das rein instrumentell. Und das ist bei Jens Spahn, ein junger schwuler Student im Münsterland.
Er überlegt sich, wie werde ich Bundeskanzler? Nehmen wir mal dieses Ziel. Ich brauche eine politische Bewegung, in der es besonders auffällt, dass man auf mich vertrauen, legitimation und so weiter kanalisieren kann. Man kann schon mal nicht zu den Grünen gehen, weil dann wäre man einer von vielen. Genau, da ist man ein Schuler und da vielen, da ist ja einfach nur, ach so du bist nicht schwul, außer Tieren.
Aber so ungefähr, kurz davor. Also wir übertreiben so ein bisschen. Er geht also in die CDU, wo alle sofort, ach so groß das ja schwul ist, ja aber der hat voll unsere Rede. Den können wir auch als Posterchild nutzen. Er wird in den Medien besonders gut funktionieren. So ein bisschen haben sie ja bei "Horst und Hopf" gehört.
Also Alice Weidel ist eine lesbische Frau. Ist die da neue Hitler? Nein, das kann er gar nicht sein. Ja, hört man von Philipp Hopf und so. Er tut sich also die CDU aus, als Milieu und als Thema die Gesundheitspolitik. Wo er weiß, darauf hat er gar keiner Bock. Der Weg ist frei. Wenn die hier wissen, der ist engagiert inhaltlich und Gesundheitspolitiker, dann ist man quasi der nächste Gesundheitsminister.
Und er kreift. Und so ist er auch geworden. Nebenher aber natürlich nicht die Gesundheitsthemen primär auf, um in den Medien stattzufinden, denn die Medien interessieren sich auch in der Regel nicht für Gesundheitsthemen. Aber Migration ist das Thema, das immer gut funktioniert. Islam, Islamisierung, Europas, der deutschen Gesellschaft.
Dann auch gerne im Verbund mit "Wir müssen die Frauen unterstützen, sie stärken, sie schützen vor den Migranten." Gemeinsam dann im Verbund mit Julia Klöckner. Das ist eigentlich dann die Schwungmasse, die er dann braucht. Das ist die Schwungmasse für ihn. Er nimmt sich die Gesundheitspolitik, er nimmt sich die CDU und weiß, das ist katapultartig nach vorne.
Ich muss nur abends dahin gehen, aufzeigen, dass ich einen Redebeitrag habe, dann richtig reimpfer fern, dann sagen die alleine. Und der ist schuld. Der ist so überzeugt von der Sache, das ist unser Mann. Mit dem können wir arbeiten. Und dann möchte er aber aus dieser Gesundheitspolitik wieder raus. Wenn ich einfach Gesundheitsminister so wie Karl Lauterbach, der eben als Arzt da reingeht und bei dem völlig klar ist, Gesundheitsminister ist die Spitze.
Danach ist Feierabend. Er will ja dann weiter, jetzt er Fraktionschef geworden. Dafür braucht man natürlich Truppen. Was bedeutet? Jens Spahn als psychopathischer Parasit erkennt natürlich seine Kollegen. Wir wollen nicht in dieser Weise pathologisieren. Wir sind ja in den Kommentatoren. Wir sagen, es ist ein sehr guter Punkt.
Es gibt jetzt auch Jordan Peterson angesprochen. Die kann jeder ganz gut nachvollziehen. Der darüber nachdenkt, was da so passiert. Dann ist das Jahr ganz ungeheuerlich, mit welchen Charakter man es zu tun hat. Unser eins würde acht Wochen weinendem Bett liegen, nachdem man sich dies und das geleistet hat.
Die stehen am nächsten Tag da und sagen, ist alles gut? Wir machen weiter. Aus gewisser Sicht kann man auch sagen, das ist eine gesunde Rollendistanze. Anders geht es ja gar nicht. Man muss wie Markus Söder die Grünen abfeiern. Weil eine Bevölkerung gerade gesagt hat, wir haben hier irgendwie für Klimaschutz gestimmt und Umweltschutz.
Und dann sind halt die Grünen am halben Jahr Konjunktur und danach ist halt wieder AfD. Man muss hin und her switchen. Man hat es ja gerade gesehen bei dem CSU-Mann Huber. Der war bei Markus Landzugast. Ich glaube, es war von den Grünen, die Franziska Prandner da. Und die Grünen haben ja mitgeholfen, dass überhaupt das jetzt so mitgemacht werden konnte mit den Schulden.
Plus, dann musste ja jetzt noch mal ein zweiter Wahlgang, kommen wir auch noch im Salon drauf zu sprechen. Und man könnte ja jetzt dankbar sein, beziehungsweise könnte man sich etwas zurückhalten. Aber er haut auf die Grünen dort drauf, als sei das die schlimmste Partei, mit dem man noch nie irgendwie zusammenarbeiten konnte.
Und natürlich ist dann die Kulienpolitikerin auch irritiert darüber. Aber das kann man nur machen, wenn man absolut charmlos ist. Und es würde man das nie sagen. Man muss für das eigene Milieu spielen. Dass die anderen, die mal entgegengekommen sind und so, das wird bitte beim Bier geklärt. Aber kurz Pflichtwurz, Danke.
Heute Nachmittag noch. Du wirst noch, vor zwei Stunden haben sie die noch geholfen. Und jetzt tust du so, als seien sie der größte Feind. Das ist in dieser Rotgar-Bräschmann diese Unmenschlichkeit, die da drinsteckt, in dieses Politenschpitze. Und die erkennen sich untereinander und katapultieren sich dann gemeinsam hoch.
Deshalb, die sich halt oben so sammeln. Das hört man hier nochmal, dass es da so Zusammenschlüsse gibt. Wir haben wirklich reale, spezifische Mechanismen gefolgt, um solche Dinge unter Kontrolle zu halten und face-to-face Interaktion zu machen. Lacken von Anonymitie, z.B. in einer Community. Psychopathen in der realen Welt, wanderen, müssen sich von Ort zu Ort umgehen, weil die Leute, die sich hier befinden, sind sehr responsibel.
Sie sind sehr responsibel von Menschen. Aber online, sie escaping von diesem Schutz, sie escaping von diesem System und sie haben freie Reihen. Und sie können andere Leute, die sehr schnell sind, gangen zusammen. Ich kann wirklich das starten, auf der rechten Seite. Ich habe einen psychopathischen Behaviour auf der rechten Seite, für etwa vier Jahre, v.a. auf der Antisemitik-Side.
Das ist wirklich, wo es sich erst rührt. Und warum ist das? Es ist nichts mehr annäuerter als eine erfolgreiche Minorität. Es gibt verschiedene Schwungmaß*innen, die man immer wieder nutzt. Und dann muss man sich erkennen. Da empfehle ich sehr, als wirklich wahnsinnig gute Aufklärung über solche inhaltsbefreite Sachen.
Es ist ja, bevor ich sage, worüber ich gleich kurz empfehle, wenn ich sage, der Wähler wählt motivlos. Und wenn wir jetzt sagen, diesen psychopathischen Parasiten, den es an der Spitze von solchen Bewegungen so gut tut, denen sind die Inhalte auch egal. Und wenn wir es einfach nur in Vorteil nutzen, dann muss man ernst nehmen, dass es da nicht um Inhalte geht.
Wenn ich also jetzt sage, die beste Aufklärung über das moderne politische Geschehen, gibt es im amerikanischen, nicht im deutschen, jetzt keine Emails. Jedes Mal, wenn ich das im Podcast erwähnt habe, gar nicht welchen Podcast gab es, immer Emails mit usw., ich meine nicht das deutsche Fernsehprogramm, sondern ich meine die US-amerikanische die muss man gucken.
Da werden Allianzen geschmiedet, bevor man guckt, was der Tag so bringt. Und dann müssen die Allianzen durchhalten, egal was der Tag so bringt. Da spielen Inhalte keine Rolle. Da geht es nur um, schaffen es die Girls jetzt eine Allgirls-Allianz zu schmieden? Oder funkt da doch wieder sich anbahnde Liebesbeziehungen rein?
Oder wie auch immer, ja. Da ist einfach das amerikanische Big Brother, der sich abgeschlossen ist. Da passiert nichts von außen, das in das Haus hinein wirkt. Da geht es nur um die Frage, wer sortiert hier wehen aus und mit wem helfen. Und da müssen sich, da würde ich jetzt sagen, das sind keine psychopathischen Parasiten, das sind einfach normale Menschen, aber man erkennt sofort, wenn da jemand das Spiel besonders gut studiert hat, die letzten 30 Seasons, die es da gab.
Also das sollte man sich da anschauen. Wir haben jetzt nicht nur einen neuen Papst, sondern auch einen Bundeskanzler. Und ich will dir einen Tweet vorlesen von Friedrich Merz, nachdem er mit Trump gesprochen hat. Schrieb er, "Ich habe heute mit Präsident Trump telefoniert und teile seine Forderung. Das Töten in der Ukraine muss ein Ende finden und Russland einem Waffenstillstand zustimmen."
Das ist der Friedrich Merz, der sagte, wenn ich Kanzler bin, dann gibt sofort Taurus. Und wir hatten ja noch mal im April so eine ganz kleine Taurus-Debatte gehabt. Und interessant ist, dass wir jetzt solche Töne da hören. Wie jetzt kann man natürlich sagen, was da los steht, Friedrich Merz, Strammer an der Seite von Putin.
Was ist da, kann man mit einem Diktator verhandeln? Auch von Waffen? Nicht mehr Waffengardung reden jetzt? Interessant. Es ist wirklich hoch interessant, diese ganze Debatte auf Runde CDU und nur jetzt Taurus und so weiter. Und Scholz, der Zögerer, Zauderer. Jetzt ist Kanzler, zwei Tage später ein solcher Tweet.
Es ist erstaunlich, dass es überhaupt so was wie moderne Politik gibt. Und noch erstaunlicher, dass man Menschen findet, die das wollen. Und noch erstaunlicher, dass es welche gibt, die es auch können. Und jetzt sind wir gerade in einer Phase, in der es die Falschen wollten. Das ist nicht ganz, also dieser Film "Konklav" Der ist gut, aber richtig gut ist der Trailer für diesen Film.
Weil in diesem Trailer wird einfach die Essenz geklärt. Die ganze Kirche gibt es wegen Glauben. Die Glaube gibt es wegen dem Mysterium. Das Mysterium gibt es wegen dem Zweifel. Und die Gewissheit ist der Teufel. Wenn man die Gewissheit hätte und so weiter und so fort. Und diese ganze Idee, dass es "Konklav" stattfindet unter der Bedingung des Zweifel.
Dass man also nicht die Gewissheit hat, jetzt den besten Papst zu wählen. Und das einzige Programm, dass sich dieser Kurienkardinal, der diese "Konklav" leitet, stellt ist, die "Konklav" sortiert aus, wer zu sehr Papst werden möchte. Und übrig bleibt nach 17 Wahlgängen, den, den man händeringend überreden muss, damit das endlich macht.
Aber dann gibt es immer wieder diese Zweifel im Film. Zwei für zwei für zwei. Am Ende doch alle wirklich wollen. Und auch nur so tun, als würden sie nicht wollen. Was ich dem Film ja übel nehme, aber viele werden ihn jetzt zum ersten Mal sehen, deswegen will ich nicht zu viel verraten. Die textinische Kapelle beschädigt wird.
Nein, was ich im Übel nehme, ist, dass ja dann ein Kandidat aus dem Hut gezaubert wird, der aufgrund einer flammenden Rede gewählt wird. Und dies ist da natürlich etwas sehr progressives, so wird es zumindest dargestellt. In Wahrheit ist das ja etwas ungeheuer populistisches, bzw. da ist die große Frage, also ist jemand geeignet, nur weil er gut zu denen sprechen kann, der ist eher, der jetzt im Prinzip auch diese Schwungmasse nimmt, der ideale Papst.
Also was hier getan wird, ist ja eigentlich, der große Rhetoriker ausgezeichnet wird. Und man ist sich da, und man hat damit eigentlich so eine charismatische Herrschaft, die man haben möchte, noch einmal ganz klar unterstrichen. Und das ist sicherlich ein Manko dieses Films oder der literarischen Vorlage, muss man sagen, bei Robert Harris ist es ja genau so.
Ja, also richtig für alle, die den Film noch nicht geguckt haben, meine Leser hat wer genau entgegen, die Konklave ist auch dafür da, damit man Gespräche führt unter sich, von denen die Weltöffentlichkeit niemals erfährt. Das heißt, die große Rede ist eigentlich eine kleine Rede, und am Ende überzeugen doch die Merkmale des Sprechers mehr, als die Rede selbst.
Sie wissen nichts über ihnen, Sie kennen nur diese Rede, Sie beurteilen nur die Rede. Aber die Reden haben halt, ja, aber Reden haben halt Ansicht, dass sie in dem Film gut funktionieren, weil sie sehr viel Inhalt transportieren und deswegen, dass es mir völlig ernsthaft ist, dass sie im Vordergrund stehen für die eigentliche Story.
Richtig, aber Sie beurteilen dort eine Person, ob diese für das höchste Amt geeignet ist, nur anhand einer einzelnen Genrede, während Sie von den anderen ungeheuer viel wissen. Das ist halt Konklave, der Podcast, die sogenannte Gegenwart. Began damit, dass Nina Power sagte, ich komme gerade aus der Redaktionskonferenz, hier sind alle schon genervt von Konklave, und deswegen haben sie mir gesagt, ich will nie wieder gehört kriegen, wie die Konklave funktioniert.
Und ich sage, nein, das ist das Allerwichtigste. Die entscheidende Frage ist nicht, wer wird Papst, welche Kardinäle sind da und wie auch immer, sondern das Konklave selbst. Ist vom Prinzip her eine Errungenschaft, die Kirche, mehr oder mehr hat das nochmal im Büro beschrieben, es gab Zeiten, da ist einfach eine Taube auf jemandem gelandet und dann hieß es, das ist Gottes Zeichen, du bist jetzt Papst und es wurde als Bürde verstanden.
Und das ist der Heilige Geist. Und der Heilige Geist wählt ja quasi mit. Konklave ist jedenfalls durch dieses Abgeschiedenheit. Und zwar eine innerweltliche Abgeschiedenheit. Da sind Menschen eingeschlossen. Man bedient sich da nicht nochmal irgendwie, nicht nur nochmal GPD-Fragen oder wie auch immer, das ist übrigens auch Bundestag.
Die machen diesen ersten Wahlgang, kommen nicht weiter, alle Fraktionen ziehen sich erstmal 10 Minuten zurück und jeder fragt bei GPD nach, was sagt denn das Grundgesetz dazu. Und danach kommt die Konferenzen zwischen den Fraktionen. Das ist halt so eine blöde Geschichtsschreibung. Und ich will bei dem Konklave nochmal darauf hinweisen, wir haben auf der einen Seite in der Woche gehabt, in der einfach Konklave war.
Und es war die Botschaft an die ganze Welt. Ihr könnt jetzt ein bisschen meditieren, der Stuhl ist vakant, wenn Journalisten euch irgendetwas sagen, die wissen nicht mehr, als ihr. Es gibt keine Botschaften außer schwarz oder weißer Rauch. Alles was Journalisten gesagt haben, bis zur Verkündung des Namen, ist natürlich Waffengleichheit im Publikum.
Anders in der Kanzlerwahl. Angela Merkel hat jetzt mehrfach betont, dass sie Friedrich Merz alles Gute wünscht und ihn auch unterstützt, weil er ihr gezeigt hat, dass er es wirklich will. Man braucht die Verbissenheit zur Macht. Also es ist genau das Gegenteil von dem, was wir bei der Konklave haben.
Aber Merkel hat natürlich Merz auch wieder einen mitgegeben, indem sie dort war für den ersten Wahlgang und dann für den zweiten sich entschuldigen, weil sie noch einen Termin hatte. Genau, das ist alles sehr gut. Wir müssen noch mal kurz eine Aufklärung machen. Ich hatte nämlich im letzten Mal Bayer hat die Amonsanto gekauft, nicht BRSF.
Sehr viele Hinweise dazu, weshalb ich noch mal darauf hinweisen möchte, dass bei solchen Fragestellungen, ich habe dann einfach GPT oder ich sage mal allgemein, ich habe es nicht GPT gegeben. Ich habe der KI, es gibt ja zum Glück Plural, GPT gegeben und habe gesagt, angenommen, ich möchte mich jetzt rausreden.
Was ist denn mit BRSF? Und es stellt sich raus, es werden doch sehr wohlmeinende, wohlgeschätzte, mir entgegenkommende Antworten angeboten. Also die KI mag mich und sagt oder weiß darauf hin, dass BRSF auch ohne, dass man jetzt einen großen Deal gemacht hat in Amerika, doch krass verankert ist, alle großen Produktionsstätten, die größten weltweit, die BRSF sind alle in Amerika.
Ein Viertel des Gesamtumsetzes findet dort statt. Man hat sich lobimäßig komplett eingekraben. Also man ist da richtig präsent und wenn solche Märkte da wegbrechen, das können wir wahrscheinlich jetzt für jedes Dachs unternehmen, durchgehen, so, ja, wie die Verklüpfung nach Amerika sind, weil dieser Absatzmarkter so gewaltig ist, weil denen das so scheißegal war, was es kostet, die verschöpfen sich alle auf Billionen und Billionen um einfach Adidas Sneaker zu tragen und so ein Kram.
Also es ist wirklich gewaltig, was jetzt hier gerade von Donald Trump aufgeschlüsselt wird. Ich will noch nachtragen, oder das wurde häufig jetzt gefragt, wer ist das denn eigentlich? Ich habe da einen Fitnesscoach gespielt, der den Männern sagt, da sei ihr seit keine Krieger und keine Helden, nur weil ihr mal Gewichte stemmt.
Und ihr könnt auch Gewichte stemmen, aber ihr müsst dann nicht gleich die Agenda der Rechten übernehmen. Diesen findet man bei Instagram, der heißt unterstrich "Coaches". Ja, allen Coaches. Dann wird man den sehen und wird dort sonst nur Fitnessvideos finden, aber dann auch dieses eine Video. Wir verlinken ihn in der Podcastbeschreibung, ihr könnt also in der App gleich darunter scrollen und das euch anschauen.
Ich verlinke uns beide auch nochmal, denn ich brauche jetzt mehr als 10.000 Follower bei Instagram. Das geht nicht, dass ich da nur so ein Kleider ist, Licht bitten. Aber ich muss aufholen. Jetzt müssen auch alle mich abonnieren, damit Stefan mich nicht überholt. So, wir werden jetzt im Salon über zwei Bücher zunächst sprechen.
Einmal "Abundance, how we build a better future" von Esra Klein und Derek Thompson. Das ist ein Buch, das sich kritisch nicht nur mit dem Neoliberalismus auseinandersetzt, aber auch kritisch mit den Linken, den Liberalen, denn diese haben verlernt, wie man eigentlich etwas baut, erfindet, verbreitet.
Das ist die These von "Abundance". Es ist der Wunsch danach, dass endlich wieder was erschaffen wird. Zum Beispiel "Wohnungen". Es ist ein Buch, das sich auf Amerika bezieht, aber wir werden natürlich sehr viele Parallelen zu uns ziehen können. Als Zweites sprechen wir dann über das Buch "Die Welt nach dem Kapital" von Risikokapital in Wester-Albert Wenger.
Was erwartet uns da? Dieses Buch wurde vorgestellt in Berlin von Wenger und Franziska Brandner, also der Grünprostsitzenden. Und ich dachte mir, naja, dann werden die ja auch doch offenbar relevantes hier. Also wird doch dieses Buch offenbar wichtig sein. Wenn da eine Frau, die sich auch mit der Wirtschaft auskennt, die quasi H-Bags rechte Hand war bei so einer Buchprämie her ist.
Die wir im Portal schon belohnt haben, als noch einfache Abgeordnete im Herberparlament waren. Und jetzt lesen wir dieses Buch und haben so unsere Zweifel daran, dass das wichtig ist. Aber ist es sehr typisch, glaube ich, für die Sachbuchproduktion heute und sehr typisch für das, wie über Wirtschaft nachgedacht wird.
Also es ist wirklich ein interessantes Konklomerat für die Menschen, die sich hier als Menschen denken. Wir müssen eine neue Unterscheitung einfügen. Wir haben ja bisher immer mal Unterschiede zwischen informativen und inspirativen Lesen. Das können wir zusammenklammern als das Ertragreiche lesen. Und dieses Buch werden wir mal so als Abarbeitung lesen.
Also es stehen ein paar Sätze drin, über die wir nicht hinweggehen können. Das ist ein Buch, das wir uns in einer ganz verqueren Weise in einem Buch von Alex Karp in einer ganz verqueren Weise. Aber ich finde es besser, dass wir es direkt im Tandem mit Abband entlesen und nicht mit Alex Karp. Ja, natürlich.
Alex Karp haben wir ja auch schon besprochen. Ich möchte außerdem vorstellen, ein Essay über künstliche Intelligenz von Peter Schad, der Thema KI. Das ist ein Essay, also als Heft. Ja, das ist im Marmur Verlag, die geben solche Hefte heraus. Das sind immer so 35 Seiten. Hat nicht mal Seitenzahlen. Doch, es hat Seitenzahlen.
Es ist auch illustriert. Doch, doch, es gibt Seitenzahlen. Und die widmen sich dann immer einem Thema und das ist jetzt künstliche Intelligenz. Außerdem habe ich ein interessantes Interview gelesen mit Katharina Pisto. Die ist uns bekannt durch ihr Buch "Der Kot des Kapitals" und sie lehrt in den USA und erklärt, was da in den Unis gerade unter Trump passiert.
Weiter habe ich ein Buch von Joe Ann Baird, eine amerikanische Schriftstellerin, großartig. Also ich bin ganz begeistert davon. Dann müssen wir auch mal Kritik an der Linkspartei üben. Ich habe einen Artikel aus der Jakobenen. Was ist da eigentlich passiert, dass die Linkspartei Friedrich Merz eine zweite Wahl an diesem Tag ermöglichte und inwieweit ist das sinnvoll gewesen.
Sehr interessanter Beitrag von Sebastian Friedrich. Und Alisara Ott ist eine hervorragende Pianistin, die uns einen Komponisten zugehört bringt, den ich vorher gar nicht kannte. Wer heißt er? Der, der knapp 200 Jahre gestorben ist, ist John Field. Und der hat quasi das Nachtstück erfunden, die Nocturns.
Und das ist also Musik für die Nacht. Oh, okay. Ich bin gespannt. Wir lesen in einem Oach 3-Text aus der New York Times zu Trumps Fertilitätspolitik. Ich habe das ja im Buch bei mir schon angedeutet, in welche Richtung das da so geht. Inklusive technischen Entwicklung und Frauen für Kinder und so. Und die Widersprüche könnten kaum größer sein.
Die Regierung will etwas und macht aber gleichzeitig Demokratieabbau. Also Demokratieabbau, aber auch für ein Bürokratieabbau. Das passt ja nicht zusammen, wenn man eine Geburtenzahl auch dadurch steigern möchte, dass man künstlich assistiert. Und dann gibt es doch bei diesen Forschungszweichen gar nicht mehr, weil da ist natürlich allein von der Regierung finanziert.
Also diese Widersprüche sind so enorm, es ist wirklich unglaublich. Dann lesen wir ein super wichtigen und super guten Text von Andreas Pütmann. Ich kenne schon ein bisschen von Twitter und so. Er hat in den Blättern über das Christliche und das Konservative. Und wie es eigentlich nicht zusammenpasst und die CDU das immer versuchte und sich jetzt komplett verirrt hat.
Also mir sind wirklich, ich habe gedacht, das kann ja gar nicht sein, das ist ja total logisch, was hier steht und so. Also wirklich erstaunlich. Und Walter Boyans hat im Freitag ein Interview gegeben zum Thema, steht ja in der Überschrift, zum fünften Mal verzichten wir auf Vermögenssteuer und ich habe dann auf Basis dieses Interviews diese Aussagen.
Mal Gemini den Koalitionsvertrag und das Wahlprogramm der SPD gegeben, um zu fragen, wie weit hat Walter Boyans da recht. Und wir gehen dann mal Punkt für Punkt durch, was die SPD forderte und was nicht im Koalitionsvertrag steht. Dieses KI-Zeitalter sollte uns sofort Instentaufklärung geben, wenn irgendwer irgendwo irgendwas politisches sagt.
Vor allem wenn er Verantwortung hat. Ich finde, wir haben ja schon beim letzten Mal, wie Huemann hart aber fair geguckt hat, eine Landsendung, in der Markus Söder einfach irgendwas sagt und niemanden Zettel reinreicht, um sofort da Widerspruch zu üben, darf es nicht mehr geben. Also die Zeitenwende muss jetzt stattfinden, dass was wir an inhaltliche Aufklärung hier instantan kriegen, ist, so kann man keine Gesellschaft bauen.
Wir sind sehr gespannt und wer das auch hören möchte, kann das natürlich tun durch ein Abo. Das ist möglich über Steady, Apple oder Patreon. Es ist eigentlich ganz einfach. Man geht auf die Seite neu20er.de Dort ist ein goldener Salon-Button. Da steht "klickt man", dann kommt man zu Steady und kann dort ein Abo abschließen.
3 Euro im Monat und dann hat man auch Zugriff zu allen Folgen, die schon erschienen sind. Das heißt, viele, viele Bücher, dutzende Bücher, ich glaube über 100 Bücher sind das jetzt inzwischen, müssen sie sein, mehr, die wir ja schon besprochen haben und empfehlenswerte Texte, außerdem natürlich auch die Live-Salons, die 4-mal im Jahr stattfinden.
Das ist also über Steady möglich. Wer schon ein Patreon ist, kann uns auch darüber hören. Und jetzt für die Apple-Nutzer ist es noch einfacher, wenn auch dann minimal teurer, weil Apple ja noch da ein extra Share haben will. Wie geht das, wenn man das jetzt bei Apple Podcast hört? Das ist ja eh schon in der Apple Podcast-App.
Wahrscheinlich. Darüber hören jedenfalls sehr viele, ungefähr so 25% der Leute, die uns hören. Und dann taucht ja einfach die Folge da auf. Nicht mit einem Play, sondern mit einem Button und dann abonniert man und dann kriegt man sie pro Monat direkt im Feed mitgeliefert. Wir werden uns also freuen, wenn ihr auf diese Weise den Podcast unterstützen. Das ist auch die einzige Möglichkeit den Podcast zu unterstützen und es gibt sehr viel zu hören. Wir werden jetzt ausführlich diskutieren über diese Altenbücher. Wir werden auch keine Wolfgang-Büsten im Merch. Nein, wird's auch nicht geben.
Ich sag niemals nie. Was mir übrigens noch wichtig ist zu sagen, weil einige mich angeschrieben haben in Bezug auf mein iPhone welchen Messenger ich jetzt nutzen würde oder sowas. Das mache ich eben nicht. Also nur weil man jetzt ein Smartphone hat, muss man sich nicht alle Apps dieser Welt herunterladen.
Ich habe keine Social Media-App auf dem Smartphone und ich habe auch keinen Messenger. Ich kann SMS verschicken bzw. iMessage und ich kann das ganz verrücktes anrufen. Und das ist absolut ausreichend. Ich möchte auch nicht in Familiengruppen und andere Gruppen hinein. Das ist alles nicht von Nöten. Deshalb möchte ich ja ein Smartphone haben, um mir das Leben zu erleichtern und mir jetzt nicht mehr Ballast aufzulassen. Ja, ich will nochmal weil extrem viele Fragen kamen, welches Auto, welches Telefon und überhaupt und so.
Der, also wir haben so viel darüber geredet beim letzten Mal, weil ich auf dem Weg hierher dich einfach fragte, welche Features hat dein Auto dann? Ein Plattenspieler, weil ich weiß ja, dein altes Auto war ja übersät mit CDs und so weiter. Also war einfach nur so ein Joke, worauf ich ihn sich herausstellte, Musik hören kann man in dem Auto nur mit Telefon. So irgendwie.
Wäre das einzig sinnvoller, ja. Genau. Und deswegen kam die Frage auf, mit welchem Telefon hört den Wolfgang in seinem Auto Musik? Ich habe das mit dem iPhone ja nur jetzt gemacht, weil du eins hast, weil viele meinem ersten iPhone haben und sie sagen, das sei besonders sicher und besonders gut. Wir hoffen das einfach, ja.
Und jetzt denke ich, dass ihr recht habt und ich habe jetzt die notwendigen Apps drauf, was ich jetzt habe, ist zum Beispiel die Bahnbonus App, denn ich genieße ja schon seit einiger Zeit ein Goldstatus den ich aber nie einlösen konnte. Und jetzt dank das Gold, weil ich ja viel fahre und jetzt dank des Goldstatus konnte ich auch zum ersten Mal in die DB-Lounge an den Hauptbahnhof Frankfurt und jetzt konnte ich also litterweise cooler Leid trinken.
Ist das nicht schön? Gut. So, den Rest besprechen wir dann im Salon. Bis gleich.